gartenstadt waldhof journal Ausgabe 7 2010 GAJO_07_10.pdf

stadtteil.portal.de

gartenstadt waldhof journal Ausgabe 7 2010 GAJO_07_10.pdf

Nr. 1 7 Januar Juli 2010 2007 23. 26. Jahrgang

in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsvereinen und dem Kulturverein Waldhof e. V.

Erscheint monatlich und wird kostenlos an alle Haushalte im Erscheinungsgebiet Gartenstadt, Waldhof und Sonnenschein verteilt

Sonntag, 18. Juli

18 Uhr:

Jazz4Fun

im Bürgergarten

Musiker der

Musikschule

Mannheim mit

klassischer Big

Band Musik

I h r P a r t n e r f ü r s ä m t l i c h e D a c h a r b e i t e n

● Dachdeckerei

● Zimmerei

● Bauspenglerei

● Photovoltaik

16. bis 18. Juli, Taunusplatz:

Erst Dämmerschoppen, dann

Stadtteilfest auf dem Waldhof

Es wird gefeiert!

Alle Termine in diesem Heft

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und Salz, um Glück und Segen zu wünschen.

Wie wäre es mit einem schön gestalteten Brot

nach Meisterart aus unserer Backstube?...

Besuch bei den

antiken Göttern

Führung am 5. August.

Information auf Seite 5

Statue des Hermes; Antikensammlung,

Staatliche Museen zu Berlin –

Stiftung Preußischer Kulturbesitz;

Aus Sammlung Natali, Rom;

© SMB/Antikensammlung,

Photo: Johannes Laurentius

Mitglied im

BDS-MA-Nord

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Seite 2 Gartenstadt-Journal

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Telefon 795307

Herausgeber:

Bürgerverein Gartenstadt e.V.

Vorsitzender:

Heinz Egermann,

Wichernweg 39,

68305 Mannheim,Tel.: 7628025

hge@gmx.org oder:

heinzegermann@hotmail.com

Redaktion: Heinz Egermann

und Uschi Künstler

Verlag, Anzeigen, Vertrieb:

Waltraut Klein,

Am Herrschaftswald 13 a,

68305 Mannheim,

Telefon: 741207; Fax 755682;

Mail: waltraut-klein@t-online.de

Druck: Druckhaus Diesbach,

Weinheim.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Fotos sowie für die Richtigkeit

telefonisch aufgegebener Anzeigen oder

Änderungen übernimmt der Verlag keine

Gewähr. Abbestellungen von Anzeigen

bedürfen der Schriftform. Die Redaktion

behält es sich vor Leserbriefe zu kürzen.

Auflage: 13.000 © 2010 für

Texte beim Urheber / Verlag.

Nachdruck, Vervielfältigung und

elektronische Speicherung nur

mit schriftlicher Genehmigung.

Das nächste Journal

erscheint am

18. August 2010;

Redaktions- und

Anzeigenschluß ist am

9. . August

Die Themen

Nachrichten, Termine, Adressen

im Internet

www.buergerverein-gartenstadt.de

www.stadtteil-portal.de

Gartenstadt Journal

Der Bürgerverein lädt herzlich

ein Seite 3

Stadtteilführung durch Ludwigshafen

Gartenstadt Seite 4

Die Rückkehr der Götter – Führung

durch die Ausstellung in

den Reiß-Engelhorn-Museen

Seiten 5

Straßenfest des Bürgervereins

im Zeichen des Stadtteiljubiläums

Seiten 6 bis 9

Jahrestreffen des Netzwerks

Europäische Gartenstadt

Konzert Claus Eisenmann

Trio

Symposium Energetische Sanierung

im Altbau

Kulturspaziergang durch die

Gartenstadt

Kunst für alle

Seiten 10 bis 13

Gartenstädter erinnern sich: Die

Waldschule und andere Schulen

Seite 14

Panorama

100 Jahre Gartenstadt-Genossenschaft

Kinetische Skulptur für das

Wohngebiet Vogelstang

Jubiläumsband frisch aus

dem Druck Seite 15

Vertreterversammlung: allenthalben

Zufriedenheit

Volksbank Sandhofen wirbt um

neue Mitglieder Seite 23

Sommerfest des Wohnhauses

Gartenstadt mit ergreifender

Andacht

Mieterfest der GBG: Modernisierung

„Kinderreiche“ fest abgeschlossen

Seite 21

Kinder vor offenem Banktresor

Seite 22

Aus dem Schulleben

Gartenstadt:

Schulfest der Alfred-Delp-

Schule

Spannendes Projekt an der

Waldschule Seite 16

Waldof:

Schulfest der Johannes-Gutenberg-Schule

Die Friedrich-Ebert-Schule im

Umbruch Seite 17

SPD Fraktion besucht die Ebert-

Schule Seite 25

Kirchliches Leben

Kindergarten St. Elisabeth ganz

auf Fußball eingestellt

Seite 20

Vereine aktiv

Freundschaft macht mit Erbsenzählern

Geld für gute Zwecke

VfB Gartenstadt: Junge Frauen

auf Anhieb Meister

SV Waldhof: Jugendmannschaften

sind die Zukunft

Seite 22

Freunde des Karlstern locken

Fabelwesen in den Wald

Seite 24

Waldhof Journal

Stadtteilfest auf dem Taunusplatz

Seite 18

Straßenfest auf dem Luzenberg

Die Speckwegsiedler lieben

Zwiebeln

Kinderfest der Arbeiterwohlfahrt

Waldhof Seite 19

Kommunal und

Politik

SPD sieht bei Ebert-Schule großen

Handlungsbedarf

Seite 25

Leserbrief zur Stadtbahn Nord

Seite 26

Leute

Renate und Walter Jordan

Heilpraktiker Thorsten Kettner

Richard Schüpferling wurde 80

Seite 20

Termine

L70

Jahre

Seiten 26 bis 31

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Juli 2010 Nr. 7

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Rückwärts

JahreL

70

Seite 32


Bürgerverein garTensTaDT

Juli 2010 Nr. 7 Seite 3 Gartenstadt-Journal

Jazz im Bürgergarten

Big Band „Jazz4Fun“ der Musikschule Mannheim

Sonntag, 18. Juli 2010, 19 Uhr im Bürgergarten, Kirchwaldstraße.

5 Saxophone, 4 Trompeten, 4 Posaunen und Rhythmusgruppe.

Getränke und kleine Speisen werden angeboten.

Eintritt: 10 Euro.

Karten sind bei Hetzel am Freyaplatz, Pressekiosk Mall in der Donarstraße, Feiner in der Kirchwaldstraße sowie in den

Sprechstunden des Bürgervereins im Bürgerhaus.

Fußball-Freundschaftsspiel:

Wer tritt für den Bürgerverein an?

Ein üppiges Sportprogramm

hat der VfB Gartenstadt für

seine Jubiläumsveranstaltung

„60 Jahre VfB Gartenstadt“

in Planung. Fußball satt soll

es geben. Und dazu eine besondere

Herausforderung für

den Bürgerverein Gartenstadt:

Am Samstag, 24. Juli

um 18.15 Uhr erwarten die

VfB All Stars eine Mannschaft

des Bürgervereins als Gegner.

Für das Freundschaftsspiel

sucht der Bürgerverein noch

begnadete, zumindest begei-

sterte Fußballspieler mit ausreichend

Kondition und Spaß

an einem lustigen Kick, der

auch dem Publikum Freude

bereiten soll.

Kapitän der Bürgervereins-

Mannschaft ist der erfahrene

Spieler Wolfgang Wunsch.

Er hofft auf Mitspieler mit

Charakter und großer Spielfreude.

Wer sich das Trikot

des Bürgervereins am 24. Juli

überstreifen möchte, wende

sich an Wolfgang Wunsch, Telefon

01714286742.

Das Jubiläumsjahr geht weiter

Die aktiven Mitglieder des Bürgervereins

gönnen sich über

die Sommerferien eine Pause.

Bei offenen Treffen am 9. und

25. August im Bürgergarten

richtet sich der Blick natürlich

auf Herbst und Winter.

Am 5. September lebt der beliebte

Tanztee wieder auf. Peter

Müller spielt zum Tanz auf,

Gabi Parthenschlager und ihre

Helfer organisieren ein buntes

Programm. Jeweils am ersten

Sonntag im Monat um 16 Uhr

darf die Tanzfläche im Bürgerhaus

betreten werden.

Ein spannendes Sachthema steht

am 17. September, auf dem Programm:

Der Verband Wohneigentum

Baden-Württemberg

und der Bürgerverein laden zum

Informationsabend „Behindertengerecht

Wohnen“ ein. Wenn

man sein Haus umbaut, sollte

man daran denken, dass man

im Alter andere Ansprüche an

das Wohnen hat. Fachleute sprechen,

über Förderungsmöglichkeiten

informieren Berater der

Banken.

Vormerken kann man die auf

25. September terminierte Kulturfahrt

mit Lothar Mark.

Bei zwei Veranstaltungen im

Oktober dreht es sich um den

Wein. Am 16. Oktober gibt es

im Gemeindesaal St. Elisabeth

Lieder und Texte über das süffige

Getränk. Am 22. Oktober im

Bürgerhaus steht eine besondere

Gartenstädter erinnern sich:

Im Sport gab es goldene Zeiten

Am 14. Juli um 19 Uhr: Erinnerungen sind gefragt

Olympiateilnehmer, Deutsche

Meister, Mannschaften in

der ersten Liga: Der Sport in

und um die Gartenstadt kannte

goldene Zeiten. Bei „Gartenstädter

erinnern sich“ am

Mittwoch, 14. Juli, 19 Uhr, sollen

sie wieder aufleben.

Die Veranstaltungsreihe ist

ebenso unterhaltsam wie informativ.

Immer wieder kommen

neue Fakten ans Licht,

bieten Anekdoten Anlass zum

Schmunzeln und entdeckt man

Weinprobe auf dem Programm.

Tags darauf steigt im Jugendhaus

die große Halloweenparty.

Eine lange Nacht steht den Gartenstädtern

am 6. November bevor.

„Die Nacht der Kunst und

Genüsse“ findet sicher wieder

viele Teilnehmer.

Am, 21. November: Um 12 Uhr

gedenken der Kulturverein und

der Bürgerverein auf dem Waldfriedhof

allerToten.

Der Samstag vor dem 1. Advent

ist der Tag des Gartenstädter

Weihnachtsmarkts auf dem

Freyaplatz. Von 10 bis 19 Uhr

sind die Stände geöffnet.

Ebenfalls ihren festen Platz im

Jahreskalender hat die wunderschöne

Krippe des Bürgervereins

im Bürgergarten. Am,

17. Dezember, wird sie eröffnet.

auf Fotos gute Freunde oder

Verwandte.

Referenten gibt es nicht. Jeder

ist aufgerufen, seine Erinnerung

einzubringen. Damit diese dann

auch festgehalten bleibt, werden

die Veranstaltungen im Film dokumentiert.

Moderiert wird die Veranstaltung

von Konrad Schlichter, ein

Vorbereitungsteam trägt passende

Fotos und Dokumente zusammen.

Veranstaltet wird „Gartenstädter

erinnern sich“ gemeinsam vom

GartenstadtTreff und dem Bürgerverein.

Auch am 14. Juli sorgen

die Leute vom Treff für Essen

und Trinken zu Preisen von

damals.

Die weiteren Termine

Mittwoch, 18. August, 15 Uhr,

Treffpunkt Karlstern: Der Käfertaler

Wald

Mittwoch, 15. September, 15

Uhr, Bürgerhaus: Das soziale

Miteinander und der demographische

Wandel

Mittwoch, 13. Oktober, 15

Uhr, Bürgerhaus: Erinnerung an

bedeutende Persönlichkeiten

Mittwoch, 10. November, 15

Uhr, Bürgerhaus: Die Grünflächen

in der Gartenstadt

Mittwoch, 8. Dezember, 15

Uhr, Bürgerhaus: Begegnungen

auf dem Freyaplatz

Flohmarkt im

Bürgergarten

Der Handarbeitskreis des Bürgervereins

veranstaltet am Freitag,

6. August, im Bürgergarten

an der Kirchwaldstraße einen

Flohmarkt. Ab 13 Uhr können

Stände aufgebaut werden; um

14 Uhr beginnt der Verkauf.

Wer sich ebenfalls beteiligen

möchte, wende sich an Elvira

Schmid, Telefon 741597. Tische

werden gestellt.

Boule

Montags und freitags rollt im

Bürgergarten ab 13.30 Uhr die

Boulekugel. Neue Mitspieler

sind willkommen. Gespielt wird

auch während der Sommerferien

– wenn das Wetter mitspielt

bis in den Abend.

Tischtennis im

Schatten

Beim Bürgerverein ist nun

Halbzeit. Auch während der

WM spielen wir Tischtennis im

Bürgergarten. Bis Ende September,

also nur noch 3 Monate,

kann kostenlos im Bürgergarten

in der Kirchwaldstraße gespielt

werden. Jeden Mittwoch

ab 17 Uhr treffen sich die Freizeitspieler

gegenüber dem Bürgerhaus.

Ob Rundlauf, Doppel

oder Einzel - für jeden ist es

Spaß an der Bewegung. Kommt

einfach vorbei!. Wir haben auch

Tischtennis-Schläger vor Ort,

schöne Sitzgelegenheiten und

kalte Getränke. Wenn Ihr Fragen

habt, wendet Euch an Gabi Parthenschlager,

Telefon 793587.

Sprechstunden im

Bürgerhaus

Bis einschließlich Donnerstag,

29. Juli, bietet der Bürgerverein

Gartenstadt jeden Donnerstag

zwischen 18 und 19 Uhr

Sprechstunden im Bürgerhaus,

Kirchwaldstraße 17, an.

Anliegen aller Art können dort

vorgebracht werden. Natürlich

informiert das „diensthabende”

Vorstandsmitglied auch über die

Arbeit des Bürgervereins.

Erhältlich in der Sprechstunde

sind Eintrittskarten zu Veranstaltungen

des Vereins. Ebenfalls

erhältlich ist das Buch

„100 Jahre Gartenstadt-Genossenschaft.”


Seite 4 Gartenstadt-Journal

Der Grüne Hof in der Ludwigshafener Gartenstadt und ein Wohngebäude der Genossenschaft. Fotos: eg

Rätsel um das „Z“ im Wappen

Ortsvorsteher lädt zum Rundgang durch Ludwigshafen Gartenstadt

Manchmal sind die Parallelen

zwischen Gartenstädten

frappierend. Besonders

die Gartenstädte in Ludwigshafen

und Mannheim haben

viele Gemeinsamkeiten, wie

sich beim Rundgang durch

die Ludwigshafener Schwester

auf Einladung von Ortsvorsteher

Klaus Schneider herausstellte.

Hier wie da wurde das Gebiet

seit Jahrhunderten auf Verkehrswegen

passiert. Auf der „Weinstraße“

in Ludwigshafen wurde

der Pfalzwein für den kurfürstlichen

Hof in Mannheim angekarrt.

Und noch ehe die eigentliche

Gartenstadtbebauung

begann, gab es hier wie dort erste

Häuser. In Ludwigshafen

war es der Hof eines Pelzhändlers,

in Mannheim ein Militärgebäude.

Beiderseits des Rheins schuf

die der deutschen Gartenstadt

Gesellschaft angeschlossene

Genossenschaft den Kern der

Siedlung. Ebenfalls in beiden

Gartenstädten setzte das städtischeWohnungsbauunternehmen

anschließend Akzente, ehe

große Flächen für die Siedler

bereitgestellt wurden.

Gartenstadt auf Gemarkung

Maudach

Wer in der Ludwigshafener Gartenstadt

ein Haus kauft, findet

im Grundbuch den Eintrag, dass

das Gebäude auf Gemarkung

Maudach steht. Das ist korrekter

als in Mannheim, wo im Grundbuch

Waldhof eingeschrieben

ist, obgleich es historisch richtiger

Käfertal heißen müsste.

Zum neunten Male lud Stadt-

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Bürgerverein garTensTaDT

rat und Ortsvorsteher Klaus

Schneider zu seinem Stadtteilrundgang.

In ganz Ludwigshafen

wird dazu eingeladen, den

schönen Stadtteil mit seinen

19.000 Einwohnern näher kennenzulernen.

Maximal 25 Leute dürfen mitmarschieren

und sich anschließend

bei Kaffee und Kuchen aus

der exzellenten Küche der First

Lady der Ludwigshafener Gartenstadt

laben. Zum ersten Male

ging auch eine Einladung an den

Bürgerverein Mannheim-Gartenstadt,

die natürlich gerne angenommen

wurde.

Unterstützt wurde Klaus Schneider

bei seinen Erläuterungen

vom Ortshistoriker Reinhold

Müller, der zudem den Schlüssel

zu vier bemerkenswerten

Kunstwerken in der evangelischen

Erlöserkirche in der Tasche

hatte. So durften die Teilnehmer

die vier Fresken von

Adolf Kessler, eines Schülers

von Max Slevogt bewundern.

Nicht endgültig zu klären war indes

die Frage, was das schwarze

Grabmale

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„Z“ im Wappen der Ludwigshafener

Gartenstadt bedeutet. Seit

das Wappen auch den Raum des

Bürgerhauses Mannheim-Gartenstadt

schmückt, entstand darum

schon vielfach Rätselraten.

Zwei Varianten seinen hier angeboten:

1. Dass das „Z“ für den Kammerherren

Zettwitz stehe, der

Sommerzeit

geänderte Geschäftszeiten.

Vom 01.08. – 22.08.2010

Vormittags: von 8.30 – 13.00 Uhr

Nachmittags: geschlossen

Juli 2010 Nr. 7

Mit Ausnahme des großen „Z”

in der Baumwurzel erklärt sich

das Wappen der Gartenstadt

Ludwigshafen selbst.

am kurfürstlichen Hof in Mannheim

diente und in Maudach ein

großes Gut besaß,

2. dass analog zum Wappen

vom am Rhein gelegenen Maudach

ein Fischerhaken gemeint

sei. eg

Ortsvorsteher Klaus Schneider weiß über die Ludwigshafener

Gartenstadt viel zu erzählen.


Juli 2010 Nr. 7 Bürgerverein garTensTaDT

Seite 5 Gartenstadt-Journal

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Antikensammlung in den Reiss-Engelhorn-Museen

Die Rückkehr der Götter

Führung des Bürgervereins am 5. August

Der Bürgerverein Gartenstadt

wird am Donnerstag, den 5.

August, die Ausstellung „Die

Rückkehr der Götter“ in den

Reiss-Engelhorn-Museen besuchen.

Ausgestattet mit besonderen

Gaben und Fähigkeiten, zugleich

aber nicht frei von irdischen

Lastern, so gestaltete sich

die Welt der olympischen Götter

voller Intrigen und Seitensprünge.

Sie ließen keinen Streit

aus, waren machtbesessen, verliebt,

verwirrt, zornig, betrunken

und voller Hass und List.

Knapp 200 bislang nahezu unbekannte

Kunstwerke – Götterbilder,

Skulpturen und Objekte

- von höchster Qualität aus dem

6. Jh. v. Chr. bis 3. Jh. n. Chr.

zeigen, wie sich die Griechen

ihre Herrscher über Himmel,

Erde, Meer und die Unterwelt

vorstellten. Sie liebten, betrogen

und bekriegten sich – und ihre

Machtgier machte selbst vor den

eigenen Kindern nicht halt. Sie

herrschten über das Universum,

aber sie waren voller Schwächen.

Unser Führungstermin ist am

Donnerstag, 5. August, um 15

Uhr, sodass wir uns um 14.45

Uhr im Foyer des Museums

treffen. Die Ausstellung ist

bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis

beträgt einschließlich

Führungskosten 11 Euro.

Telefonische Anmeldung bitte

bei Waltraud Osieka, Telefon

756080, bis 29. Juli.

Göttervater Zeus und

seine Familie für ein

Jahr in Mannheim

Übernatürliche Gaben und Eigenschaften

hielten die Welt

des Olymps ständig in Atem:

Blitz und Donner, Erdbeben und

Überschwemmungen, aber auch

Verführung, Eifersucht und Rachefeldzüge

machten die Menschen

zum Spielball göttlicher

Gewalt.

Die zwölf Götter waren durch

Zuständigkeitsbereiche mit der

irdischen Lebenswelt verbunden.

So hingen in der antiken

Mythologie die Griechen und

auch die Römer in der Familie,

der Liebe, dem Krieg, der Jagd

oder dem Ackerbau vom Wohlwollen

des dafür verantwortlichen

Gottes ab. Ihre Macht war

allgegenwärtig. Die Menschen

brachten ihnen aus Furcht vor

dem Zorn der Götter große Ehrerbietung

entgegen. Auch heute

ziehen die Zeugnisse des antiken

Kults Bewunderer aus aller

Welt in ihren Bann.

Diese Schatzkammer sehenswerter

Kunst gehört zu der Antikensammlung

der Staatlichen

Museen von Berlin und zählt

zu den weltweit bedeutendsten

Sammlungen griechischer und

römischer Kulturerzeugnisse.

Einige besondere Kostbarkeiten

galten lange als verschollen:

Nach 13 Jahren Exil in der ehemaligen

Sowjetunion kehrten

1958 bedeutende Götterbilder,

Skulpturen und Kunstobjekte,

die aus dem 6. Jh. vor Chr.

bis zum 3. Jh. nach Chr. stammen,

nach Berlin zurück. Noch

weitere fünf Jahrzehnte schlummerte

ein Großteil der Exponate

im Depot, bis sie 2006/2007 ans

Tageslicht kamen und aufwendig

restauriert wurden.

Nach Sao Paulo und Rio de Janeiro

sind nun diese bewundernswerten

Exponate auch in Mannheim

zu sehen.

Die Ausstellung verdeutlicht die

Vielfalt und die Wandelbarkeit

des Erscheinungsbildes der Götter

und veranschaulicht zugleich

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Kolossaler Götterkopf (Detail)

Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer

Kulturbesitz; Aus Sammlung Ingenheim. Marmor; H 91 cm;

1. Jh. n. Chr.; Inventar-Nr. Sk 937; Katalogseite 120

© SMB/Antikensammlung, Photo: Johannes Laurentius

den mythologischen Hintergrund

der verschlüsselten Bilder.

Wer ist der Mann mit dem

Blitzbündel in der Faust, wer

der mit dem Dreizack, oder wer

ist die Dame in dem hauchdünnen

Gewand, das mehr zeigt als

verhüllt?

Ob Hermes oder Merkur, Zeus

oder Jupiter, Poseidon oder

Neptun, Aphrodite oder Venus –

die Symbolik ihrer griechischen

oder römischen Beigaben verrät

dem Betrachter, um welchen

Gott es sich handelt.

Ein eigener Teil der Ausstellung

widmet sich dem Theater.

Die Entstehung des Schauspiels

geht auf Dionysos, Sohn des

Zeus und der Semele zurück.

Bei ausschweifenden Festen zu

Ehren des Gottes, mit ekstatischen

Gesängen und Tänzen,

gelang es den Menschen, dem

Alltag und den gesellschaftlichen

Zwängen zu entfliehen.

Darstellungen von Schauspielern,

getragene Bühnenmasken

und Vasenbilder erinnern noch

heute an die enge Verknüpfung

des Weingottes mit der Entwicklung

des Theaters. OS

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Frauengesprächskreis

Das nächste Treffen des Frauengesprächskreises

findet am

Dienstag, 13. Juli, um 17 Uhr

im Bürgerhaus in der Kirchwaldstraße

17 statt. Das Gespräch

dreht sich dann um das

aktuelle Thema „Urlaub.“ Der

Gesprächskreis befasst sich ein

Mal im Monat mit einem aktuellen

Thema, das die Teilnehmerinnen

selbst auswählen und

vorbereiten. Der Kreis ist offen

für weitere Frauen.

ComputerClub

Auch der beste Computer kann

nur leisten, was der Mensch mit

ihm machen kann. Die Wirkung

von Kursen verpufft schnell.

Deshalb gibt es beim Bürgerverein

den ComputerClub, der

zu regelmäßiger Tätigkeit am

Rechner animiert, und hilft Klippen

zu überspringen. Mit Manfred

Schäfer und Roman Thelen

stehen erfahrene Experten zur

Verfügung. Die nächsten Computerabende

sind: Mittwoch,

21. Juli und Mittwoch, 18. August.

Beginn jeweils um 19 Uhr,

im Bürgerhaus, Kirchwaldstraße

17. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wandergruppe

Der Karlstern ist Treffpunkt der

Wandergruppe des Bürgervereins.

Freitags, im Sommerhalbjahr

um 16 Uhr, macht sich die

Gruppe auf, um neue Wege im

Käfertaler Wald zu erkunden

oder alte Wege neu zu entdekken.

Es versteht sich, dass man

sich unterwegs bestens unterhält.

Koordinatorin Gabriele Namet

lädt auf den 9. und 23. Juli

sowie 6. August herzlich ein.


Seite 6 Gartenstadt-Journal

Carola Friederichs mit dem

Knüllerpreis der Tombola beim

Straßenfest: Ein Fabeltier, geschaffen

von dem Gartenstädter

Künstler Rolf Schreckenberger

(GruftArt). Ihm, aber auch

an Carola Friederichs herzlichen

Dank für die tolle Unterstützung.

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Tombola 2010

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Steuerberater Zimmermann

Rohrleitungsbau Lidy

Irene

Dada, die

zu den

fleißigstenTombolahelferinnen

zählte, vor

einigen

schönen

Gewinnen.

Fotos: eg

Bürgerverein garTensTaDT

Tombola von A bis Z

Beim letzten Straßenfest „Unter

den Birken“ konnte der Bürgerverein

den Besuchern wieder

eine attraktive Tombola bieten.

Die Gewinne gingen von A wie

Antifaltencreme, B wie Blutzuckermessgerät,

über R wie

Rotwein, T wie Topfblumen bis

Z wie Zaubervogel, der heiß

begehrte diesjährige Hauptgewinn,

der am späten Nachmittag

Fahrschule Beck

Dr. Mund

Wotan Apotheke

AC-Autohaus Sebastian

Friseursalon Wagner

Brillenladen

Optik Meyer

La Locanda (Karlstern)

Gaststätte Waldpforte

Fody´s Restaurant

Health and Fitness Club

Beauty-Land

Restaurant Drei Eichen

Dana´s Nähstube

Kosmetik Visage

Arthur Schnabel

Farben Bissantz

Getränke Müller

Restaurant Hanauer Hof

Kiosk Waldmann

Sanitär Ufer

die Flatter zu seinem neuen Besitzer

gemacht hat.

Mein Dank geht an alle Spender,

die diese großartige Tombola

ermöglicht haben, aber auch

an meine fleißigen Mitsammler

Iris Müller und das Ehepaar

Küttner, sowie Irene Dada. die

mich wieder tatkräftig unterstützt

haben.

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Bürotechnik Seip

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Getränke Ledergerber

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Volksbank Rhein-Neckar

Sparkasse Rhein-Neckar

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Kiosk Ehresmann

Blumen Espenschied

Familie Friederichs

Gaststätte Keglerheim

Edeka Hey

Metzgerei Rettig

Kosmetik Herzog

Frau Weick

Dekoration Brückl

Gesellschaftshaus

Friseur Schwandner

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Juli 2010 Nr. 7 Bürgerverein garTensTaDT

Seite 7 Gartenstadt-Journal

28. Straßenfest des Bürgervereins

Ein krönender Abschluss

Zum letzten Mal an der Ecke Wotanstraße/Unter den Birken – Die Gartenstadt

Genossenschaft feiert mit - Harmonisch und sonnig

Von Uschi Künstler

Programm, Publikum, Mitarbeiter,

Wetter: Alles toll – keine

besonderen Vorkommnisse.

Rundum gelungen war das 28.

Straßenfest des Bürgervereins:

ein krönender Abschluss

an der Ecke Wotanstraße/Unter

den Birken. Zum letzten

Mal fand es dort statt, wo ursprünglich

das Zentrum der

Gartenstadt geplant war. Anlässlich

des 100-jährigen Jubiläums

der Gartenstadt sollten

ihre Bewohner noch einmal

ein Fest auf der Straße inmitten

der alten Gartenstadthäuser

aus den 20er Jahren feiern.

„Traditionell eröffnen Bürgermeister

oder Stadträte das Straßenfest.

Dieses Jahr übernimmt

der Vorstandsvorsitzende der

Gartenstadt-Genossenschaft

Mannheim Wolfgang Pahl diese

Aufgabe“, sagte Bürgervereinsvorsitzender

Heinz Egermann.

Namentlich begrüßte er viele

prominente Gäste, wie beispielsweise

die Stadträte Klaus

Schneider, Ortsvorsteher aus

Ludwigshafen-Gartenstadt, Roland

Weiß (SPD) und Gerhard

Fontagnier (Bündnis 90/Grüne).

Schneider hatte den Vorsitzenden

der Arbeitsgemeinschaft

Gartenstädter Vereine Ludwigshafen,

Manfred Keller, mitgebracht.

Aus Riesa kamen Freunde

und auch Altstadtrat und

-MdL Walter Spagerer gab dem

Fest die Ehre.

Angesichts der 100-jährigen

Geschichte sei es eine enorme

Leistung der Genossenschaft

stark und gesund zu sein. Die

Politik habe die genossenschaftliche

Philosophie nicht verstanden,

wenn sie Spareinlagen mit

Bankabgaben belaste.

Wie Egermann weiter sagte,

wird das Jubiläumsjahr von der

Diskussion über die Straßenbahn

überschattet. Warum jetzt

etwas übers Knie brechen, nur

weil das Förderprogramm ausläuft?

Sicherlich wird es auch

zukünftig staatliche Programme

geben. Vielleicht für das frei

werdende Gelände der Amerikaner?

Ein Flugplatz würde

den Wohnwert des Mannheimer

Nordens erheblich verschlechtern.

Beim Thema Schulen sei

kaum Fortschritt zu erkennen.

Besonders honorierte er das

„ausgesprochen sympathische

Auftreten der Polizei, die Überstunden

macht, damit wir ange-

Auch Walter und Karla Spagerer

besuchten das Straßenfest

und bewiesen einmal mehr ihre

große Verbundenheit.

Foto: Hansgerd Zürcher

Die Stadträte Roland Weiß und Gerhatd Fontagnier im Gespräch

mit Roland Karschits. Im Hintergrund Gudrun Müller und Klaus

Schillinger. Bürgervereins-Kassier Roland Weiß hatte während

des Straßenfestes allerhand Arbeit. Foto: Hansgerd Zürcher

nehm feiern können.“ Riesig ist

der Aufwand, den alle Mitwirkenden

leisten, darunter auch

einige Waldschülerinnen und –

schüler.

Die Genossenschaft

mit im Boot

Wie Wolfgang Pahl berichtete,

war der Platz Ecke Wotanstraße/

Unter den Birken als Festplatz

vorgesehen und sollte sogar ein

Denkmal erhalten. Ursprünglich

wollte man die Straße „Unter

den Birken“ „Unter den Linden“

nennen. Lobend äußerte er

sich über die ehrenamtliche Ar-

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beit des Bürgervereins, besonders

im Jubiläumsjahr.

Pahl stellte das Jubiläumsbuch

der Gartenstadt-Genossenschaft

zum Hundertjährigen vor, das

auch Porträts von Mitgliedern

enthält.

Wenn die Gartenstädter feiern,

ist das im Sinne der Garten-

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Wolfgang Pahl, Vorstandsvorsitzender der Gartenstadt-Genossenschaft,

eröffnete das Straßenfest. Heinz Egermann dankte ihm

für seine Rede mit dem Prototypen des original Gartenstädter Vogelhäuschens,

das die Eduard-Spranger-Schule gebaut hatte.

Foto: Gabi Parthenschlager

Der Gesangverein Gartenstadt / Arbeitersängerbund unter Leitung

von Dobrin Panajotov eröffneten das Fest mit Gesang.

Natürlich hatte der Gesangverein, 1922 als Männerchor gegründet,

auch wieder einen eigenen Stand mit Hamburgern, Fischbrötchen,

Schupfnudeln und Weizenbier. Foto. Hansgerd Zürcher

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Seite 8 Gartenstadt-Journal

Das Tanzstudio Riesa hatte einen großartigen Auftritt

beim Straßenfest. Als besonderes Schmankerl tanzten

die jungen Damen aus der Partnerstadt einen Cancan.

Fortsetzung von Seite 7

stadtidee: 1912 gab es das erste

Richtfest an der Waldpforte,

die damals noch eine Pforte zum

Wald mit vielen Bäumen war,

wie er fortfuhr. Zu den legendären

Blumenkorsos der 20er Jahre

kamen tausende Besucher.

Der Bürgerverein zeigt seit

1982, dass die Gartenstädter das

gemeinsame Feiern nicht verlernt

haben. Weiterhin sollte er

sich dieser Tradition verpflichtet

fühlen.

Da zu einem besonderen Fest

auch ein besonderes Programm

gehört, beteiligte sich die Genossenschaft

daran: mit dem

Kabarettisten Professor Hans-

Peter Schwöbel, einem weiblichen

Saxophon-Duo und der

Sopranistin Sabine Valentin.

Egermann schenkte dem Vorstandsvorsitzenden

ein Vogelhäuschen,

das die Eduard-

Spranger-Schüler in Anlehnung

an das Logo des Bürgervereins

gebastelt haben. Weitere Häus-

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chen sollen als Jubiläumsgabe

verschenkt werden. Pahl uzte:

„Vielleicht können wir einen

Haustyp für die Gartenstadt daraus

entwickeln?“

Traditionsgemäß eröffnete der

Gesangverein Gartenstadt/Arbeitersängerbund,

Leitung Dobrin

Panajotov, das Fest mit passenden

Liedern. Sehr niedlich

trugen die Kinder des „Kindergarten

im Rott“ mehrere Liedchen

vor. Eine erste Kostprobe

bot das „Tanzstudio Live“ aus

Riesa mit einem Rock`n`Roll.

An beiden Tagen unterhielt das

Blasorchester Blau-Weiß Wald-

Prof. Hans-

Peter Schwöbel,GartenstädterOriginalgewächs,

brach

eine Lanze für

die Muddersprooch.

Foto: Hansgerd

Zürcher

Bürgerverein garTensTaDT

Richtig gute Musik für Leute mit Rockfeeling machte

„Tales of Rock” um Waldschul-Rektor Jörg Schuchardt.

Eigentlich wollte das Publikum die Band nicht gehen lassen.

hof, Dirigent Jürgen Guilmin,

im gewohnt flotten Big-Band-

Sound.

Kabarettist Schwöbel

babbelte

Mannemerisch

Wehement verteidigt Professor

Hans-Peter Schwöbel, der

in den 50er Jahren in der Wotanstraße

wohnte, die Mannheimer

Mundart gegen jeden, der

meint, das sei „ein Sprochfehler“.

Vorwürfe, dass sie den Dialekt

nicht beherrschen, macht er

nur allen, die „geschwolle red-

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Juli 2010 Nr. 7

Ganz große Klasse war der Auftritt des Kindergartens

Im Rott. Die jungen Sängerinnen und Sänger hatten

viele schöne Lieder mitgebracht.

Fotos: Uschi Künstler

de“ und ihn verleugnen, weil sie

was werden wollten. Altkanzler

Kohl liefert ein Beispiel: „Das

Fleich ist willisch…“. Dialektwörter

sind nicht ordinär, wie

er an „Schnut“ erläutert: „ Ordinär

wär, wenn isch äm uff die

Schnut schlag oder er mir.“ Im

Gegenteil sind viele Ausdrücke

besonders „schää“ und rhythmisch,

wie „Bobbele“. Allerdings:

Hineingesteigert ergötzt

er sich am derben Kraftausdruck,

der einem den Spaß am

Dialekt vergellen könnte. Auch

politisch schlägt sein Herz für

die Rheinfranken, die zusammen

mit Schwaben und Alemannen

„Verheierte“ sind –

ebenso als Essen bestehend aus

Sabine Valentin, künstlerische

Leiterin der Freilichtbühne,

tischte gekonnt Küchenlieder

auf. Foto: Heinz Egermann

Kartoffeln mit Spätzle bekannt:

„Des heßt so, weils net zusamme

passt.“ Sozialkritisch rappt

er gegen wachsende Armut und

Klimawandel auf der Welt.

Als weiteres „Schmankerl“ der

Genossenschaft trat das Duo

„femmes-du- sax“ auf. Jazz-Saxophonistin

Michelle Labonte

und Hanna Kraus am Bariton-Saxophon

begeisterten

mit modernen Stücken, Jazz-

Klassikern und Rock`n`Roll.

Sopranistin Sabine Valentin,

künstlerische Leiterin der Freilichtbühne,

sang Balladen zur

Michelle Labonte und Hanna

Kraus begeisterten komödiantisch

mit modernen Stükken,

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Juli 2010 Nr. 7 Bürgerverein garTensTaDT

Seite 9 Gartenstadt-Journal

Klartext zur Stadtbahn in der Gartenstadt gab es, unterlegt mit

Plänen und Unterlagen, von der Bürgerinitiative. Viele Besucher

erfuhren hier zum ersten Mal, was ihnen blüht, wenn die Stadtbahn

tatsächlich kommen sollte. Foto: Hansgerd Zürcher

Straßenbahn und Besiedlung

der Gartenstadt nach Melodien

bekannter Küchenlieder und

Texten von Heinz Egermann.

Seit vielen Jahren sind die

durchtrainierten Sportlerinnen

des „Tanzstudio Live“ aus Riesa

auf dem Straßenfest dabei.

Choreografin Babette hatte Tänze

von Charleston über modern

bis Cancan in jeweils passenden

Kostümen einstudiert. Spontan

entschlossen sich zwei jugendliche

„Rapper aus Leidenschaft“

namens „Square Flaour Style“

mit einigen Sprechgesängen zur

Unterhaltung am Nachmittag

beizutragen.

Letzter Programmpunkt am

Samstagabend war die Grup-

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pe „Tales of Rock“ mit Waldschule-Rektor

Schuchard an

der Gitarre. Sie spielte vor allem

„Classic Rock“. Spätestens

bei „Smoke on the Water“ von

Deep Purple sprang der Funke

über und zündete ein Feuerchen

auf dem Gartenstädter Straßenfest.

Danke für den Besuch

Unter den prominenten Besuchern

des Straßenfestes waren:

Ulf Maesch, Gartenstadt-Genossenschaft,

Walter Guckert, Thomas Fleck,

Renate Heinemann, Volksbank

Sandhofen, die Rektoren Hetzel

Alles aus?

28 Jahre Straßenfest. Das ist eine ganze Generation.

Die Veranstaltung mit der längsten durchgehenden

Tradition in der Gartenstadt. Ist jetzt damit plötzlich

Schluß?

Natürlich nicht.

Aber die Zeiten und die Menschen haben sich geändert.

Auch der Musikgeschmack.

Es ist schwieriger geworden wirklich alle zu erreichen.

Deshalb ist der Bürgerverein gut beraten, wenn er

neu aufsetzt.

Das Straßenfest geht weiter. Wahrscheinlich im

Bürgergarten. Wenn den die Straßenbahn nicht platt

macht.

Der Festplatz Unter den Birken / Wotanstraße soll

deshalb nicht aufgegeben werden. Aber mit neuem

Konzept und geringerem Aufwand für die Helfer

muss das laufen.

Die Helfer. Sie waren die wirkliche Sensation des

Straßenfestes. Niemand kann nachempfinden,

was sie geleistet haben. Diesen Leuten gebührt

tiefster Respekt.

Von der jungen Helfergeneration hängt es nun ab,

wie das Straßenfest und seine Abkömlinge in Zukunft

laufen. Das heißt: Ganz einfach zupacken.

Heinz Egermann

und Appenzeller, Klaus Schillinger,

Kulturverein Waldhof,

Gunter Heinrich, Bürgerverein

Vogelstang, Gustl Mehl, Schönau,

Wolfgang Bielmeier, GBG

Mannheim,

Pfarrer Günther und Dieter Peulen,

Gnadenkirche, Pfarrer Eber,

Auferstehungskirche, Joachim

Ningl, VfB Gartenstadt,

Michaela Diehl, Bürgerdienst

Waldhof.

Danke an: Vorstand, Mitglieder

und Helfer des Bürgervereins,

Polizeiposten Waldhof

und Revier Sandhofen, Waldschüler,

Mitarbeiter des Stadtteil-Service.

Die jungen Leute von der Waldschule sind sensationell. Was

die jungen Frauen und Männer beim Straßenfest leisteten, war

großartig. Ihre künftigen Lehrherren und Arbeitgeber können

froh über diese junge Verstärkung sein. Foto: Heinz Egermann

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Seite 10 Gartenstadt-Journal

Jahrestreffen des Netzwerks Europäische Gartenstadt

Mitglieder des Netzwerks Europäische Gartenstadt bei der Besichtigung des Freyaplatzes mit Jubiläumspate

Lothar Mark. Fotos: Uschi Künstler

Treffen des „Netzwerk Europäische Gartenstadt“:

Internationales Flair zum 100-Jährigen

Mammutprogramm des Bürgervereins an vier Tagen

Von Uschi Künstler

Tolle Gäste, ein abwechslungsreiches

Programm:

Es bot Unterhaltung, Kultur

und Wissensvermittlung.

Schließlich feiert die Gartenstadt

nicht jedes Jahr das

100-jährige Jubiläum und

lädt dazu die Mitglieder des

„Netzwerk Europäische Gartenstadt“

ein. Sie kamen aus

Hampstead / London, Puchenau

/ Österreich, Hellerau /

Dresden, Marga / Senftenberg,

Berlin und Ludwigshafen-Gartenstadt.

Zu ihnen

gesellte sich das „Kreative

Zentrum Riesa“, unsere Partnerstadt

seit fast zwanzig

Jahren.

Sehr angestrengt hat sich der

Bürgerverein mit seiner viertägigen

Mammutveranstaltung:

ein Konzert mit Claus Eisenmann,

Grillen im Bürgergarten,

Symposium „Energetische

Sanierung im Altbau“, Kulturspaziergang

mit Lothar Mark,

Stadtrundfahrt, „Kultur für alle“

und die Premiere von „Die Drei

von der Tankstelle“ auf der Freilichtbühne.

Neben Betreuung

und Bewirtung der Gäste war

auch ein Fahrdienst zu den Hotels,

wie dem Hanauer Hof, eingerichtet.

Großzügig spendierte

Inhaber Nikos Dimakas den Gästen

aus London und Dresden

die Übernachtungen.

Symposium

„Energetische Sanierung im Altbau“

Erschrocken und bange wird

mancher Teilnehmer dem Verlauf

des Symposiums „Energetische

Sanierung im Altbau“

entgegengeblickt haben, denn

Bürgervereinsvorsitzender und

Veranstalter Heinz Egermann

begann seine Rede auf Englisch

– angepasst ans internationale

Flair, das den Gemeindesaal von

St. Elisabeth umwob.

Er freue sich über die Zusammenarbeit

mit dem „Verband

Wohneigentum Deutschland“

und dessen Präsident Hans

Rauch, sagte Egermann auf

Deutsch weiter. Für die finan-

Bürgerverein garTensTaDT

zielle Unterstützung bedankte

er sich bei der Gartenstadt-Genossenschaft,

der Mannheimer

Wohnungsbaugesellschaft GBG

und der MVV Energie AG. Namentlich

begrüßte Egermann

Bürgermeister Lothar Quast,

den Ortsvorsteher und Stadtrat

Klaus Schneider aus Ludwigshafen-Gartenstadt

sowie Stadtrat

Rolf Dieter (ML) – angesichts

der Zahl der Teilnehmer.

Bürgermeister Lothar Quast betonte

die Bedeutung der Veranstaltung

für die Bürger und hob

hervor, dass es dem Bürgerverein

gelinge, „über den Zaun hin-

Andreas von Löwis von der Bürgerschaft Dresden Hellerau ist

Koordinator des Netzwerks Europäische Gartenstadt

weg zu schauen nach Europa“.

Gerne unterstützte der Vorstandsvorsitzende

der Gartenstadt-Genossenschaft

Walter

Pahl das Symposium in seiner

„Stammsiedlung“. Ausführlich

veranschaulichte er anhand von

Bildmaterial die Historie. Die

internationalen Besucher 2010

sind für die Gartenstadt nichts

Neues: Vor fast einhundert Jahren

kamen viele Neugierige aus

dem Ausland, darunter auch

englische Oberbürgermeister.

Wie Harald Klatschinsky, Landesvorsitzender

des Verbands

Wohneigentum Baden-Württemberg

und Vorsitzender der

Siedlergemeinschaft Neueichwald

II, ausführte, investiert jeder

Eigentümer durchschnittlich

27000 Euro, um Energiekosten

einzusparen.

Laut Hartmut Lang, Dipl.-Ingenieur

MVV Energie AG, wird

der Anteil der Windkraft wachsen

und der Heizenergiebedarf

sinken, da bis 2050 fünzig Prozent

der Gebäude saniert oder

neu sein werden. Neue Technologien

werden eingesetzt. Energieerzeuger

und Verbraucher

werden eng miteinander vernetzt

sein und ständig kommunizieren.

Die Haushalte werden

selbst Energie erzeugen. Was

können Hausbesitzer heute tun?

Ihr Verhalten anpassen, zum

Beispiel durch Stoßlüften oder

Vermeidung überhitzter Räume;

den Stromverbrauch analysie-

Juli 2010 Nr. 7

Energetisch saniert

ist dieses Wohnhaus

der Gartenstadt-

Genossenschaft Am

Grünen Hag. Das

Haus wurde im 2.

Weltkrieg zerstört

und wieder aufgebaut.

Hier erlaubte

der Denkmalschutz

- im Gegensatz zu den original erhaltenen Häusern - eine Sanierung.

Die 3-Liter-

Häuser der

GBG in der

Freyastraße

waren Ziel

eines Besichtigungsrundgangs.

ren, zum Beispiel die Heizungspumpe

überprüfen und Stand-by

Geräte abschalten; die Techniken

der Wärmeerzeugung modernisieren;

die Gebäude wärmedämmen.

Wie ein „Energiefresser“ in ein

Drei-Liter-Haus umfunktioniert

wird, zeigte Dipl.-Bauingenieur

Matthias Henes, GBG MannheimerWohnungsbaugesellschaft,

am Beispiel des Altbaus

Freyastraße 42 bis 52, Baujahr

1930. „Wenn Sie sanieren wollen,

gehen Sie zuerst an die Fassade

ran. Gute Dämmung bringt

viel“, gab der Fachmann mit auf

den Weg.

Ralf Neudeck, Geschäftsführer

der Gartenstadt Karlsruhe eG

legte nach kurzer Vorstellung

seiner Gartenstadt, die 1907

gegründet wurde, seine Erfahrungen

mit der Sanierung denkmalgeschützter

Häuser dar. Ziel

war die Wiederherstellung der

originalen Fassadendetails. Eine

Sanierung ist für ihn völlig unwirtschaftlich.

Die Klimaschutzagentur Mannheim,

gemeinnützige GmbH,

gibt kostenlos Auskunft über

Energieeinsparung, den Einsatz

erneuerbarer Energien sowie

energetische Förderprogramme

und hilft die Anträge zu stellen,

wie Geschäftsführer Timo Gensel

erläuterte.

Professorin Annette Rudolph-Cleff,

TU Darmstadt, Fachbereich

Architektur, hielt ein


Juli 2010 Nr. 7 Bürgerverein garTensTaDT

Seite 11 Gartenstadt-Journal

Jahrestreffen des Netzwerks Europäische Gartenstadt

Claus Eisenmann suchte beim Konzert den Kontakt zum Publikum. Gemeinsam mit

seinen drei Instrumentalisten bot Eisenmann großes Entertainment.

Referat über die Zukunft des

Wohnens. Interessant: Die Menschen

ziehen nicht mehr aus

den Städten weg. Die Nachfrage

kleinerer Wohnungen,

das Fehlen seniorengerechten

Wohnraums und zu wenige

Neubauten führen zu steigenden

Mieten. Architekturstudenten

und Professoren der

TU Darmstadt haben mit ihrem

„Plus-Energie-Haus“ den internationalen

Wettbewerb „Solar

Decathlon“ in Washington

D.C. 2009 gewonnen, wie Rudolph-Cleff

sagte. Im Jahreszeitenhaus

kommt das Zwiebelschalenschema

zum Tragen:

Solarzellen in der Fassade, Klimadecken

und –böden, die heizen

oder kühlen. Sonnenenergie

setzt sich durch.

Freiluftkonzert auf der Freilichtbühne:

„Claus Eisenmann Trio“

Gesangverein Gartenstadt und Arbeitersängerbund sowie

Gesangverein Freundschaft

Wiesloch beeindruckten

Mit einem Konzert des

„Claus Eisenmann Trio“ und

dem Gesangverein Gartenstadt

und Arbeitersängerbund

sowie dem Gesangverein

Freundschaft Wiesloch auf

der Freilichtbühne eröffnete

der Bürgerverein das Treffen

des „Netzwerk Europäische

Gartenstadt“. Bürgervereinsvorsitzender

Heinz Egermann

bedankte sich bei der MannheimerWohnungsbaugesellschaft

GBG, die das Konzert

finanziell unterstützte und

vierzig Karten unter ihren

Mietern verloste.

Für die Stadt waren die Stadträte

Konrad Schlichter (CDU)

und Rolf Dieter (ML) anwesend.

Er singt vor allem besinnliche

Lieder – Balladen über

zwischenmenschliche Beziehungen.

Seine Stimme ist ausgebildet

und er kann Gitarre

spielen. Jubiläumspate Claus

Eisenmann, Mitbegründer der

Söhne Mannheims, ist auch ein

guter Entertainer. Gekonnt be-

zieht er seine Zuschauer ein:

Schwenkt mit ihnen die Arme,

mischt sich unter sie und singt

mit ihnen. Witzige Sprüche ziehen

sich durchs Programm –

so wie die von ihm initiierten

„Ohs“ des Publikums. Im Repertoir

befinden sich Lieder

seiner „Verflossenen“ (Band).

Inzwischen spielt jedoch Söhnchen

Leon Luca die Hauptrolle

und übt schon mal das Mitsingen.

Mit Liedern von Johann Strauss,

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Großer Auftritt für Leon Luca

Eisenmann samt Mama

„Hello Dolly“ oder „Weine

nicht Argentinia treten die

Chöre gemeinsam auf, dirigiert

von Dobrin Panajotov. Endlich,

nach der Pause, gibt Eisenmann

seinem Gartenstädter Publikum

nach was ihm dürstet: den Elvis

von der Gartenstadt. Keinen

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Verstärkt vom Arbeitersängerbund und dem Chor aus Wiesloch beeindruckte

der Gesangverein Gartenstadt beim Auftritt auf der Freilichtbühne

Begeistert sind die Gartenstädter

auch von „Meine Stadt“, mit

eingeflochtenem „vun de Gaddestadt“.

Ohne Zugabe kommt

Jubiläumspate Lothar Mark:

Kulturspaziergang

durch hundert Jahre

„Als ich das erste Mal in die

Gartenstadt kam, war ich fasziniert

vom Grün und der Architektur“,

sagte Jubiläumspate

Lothar Mark, Bundestagsabgeordneter

a.D. Zusammen mit der

Kulturhistorikerin Tanja Vogel

von den Reiß-Engelhorn-Museen

lud er ein zum Kulturspaziergang

durch „100 Jahre Gartenstadt“.

„Die Gartenstadt ist ein Stadtteil,

der liebens- und lebenswert

ist. Sehr groß ist das bürgerschaftliche

Engagement – Indiz

für das Gemeinschaftsgefühl“,

lobte der Jubiläumspate.

Mehrere Stationen entführten

die meist auswärtigen Teilnehmer

in die Zeit, als die Gartenstadt

entstanden ist. In der katholischen

Kirche St. Elisabeth

erzählte Elisabeth Heberling anhand

der Wandbilder von Willy

Oeser die Lebensgeschichte der

Heiligen Elisabeth. Fast alle Figuren

haben die Gesichter von

Gemeindemitgliedern. Eines

lebe sogar noch, weiß Heberling.

Florian Moser ließ die

2004 angeschaffte Orgel erklingen.

Weiter ging es zur GBG-

„Siedlung für Kinderreiche und

alte Leute“ aus dem Jahre 1929.

Sie ist im Stil der Zeilenbauweise

errichtet, die Bauhaus-

er nicht nach Hause. Für die italienische

Arie gibt es „standing

ovations“.

Architekt Walter Gropius entwickelt

hat. Interessant ist die

Geschichte der Gnadenkirche,

die der Vorsitzende des Ältestenrates,

Dieter Peulen, erzählte.

Die Konstruktion entspreche

einem Zelt und bedeute „wir

sind auf dem Weg“. 1949 wurde

sie als „Notkirche“ mithilfe

von Spendengeldern amerikanischer

Christen, Holz aus der

Schweiz und Trümmersteinen

Mannheimer Kirchen gebaut.

Die ersten Häuser am Langen

Schlag, der Freyaplatz mit dem

Rheintöchter-Brunnen von Waltraud

Suckow, der Blick auf die

Reihenhäuser mit Mansardendächern

in der Heidestraße und

die 20er Jahre Häuser der Wotanstraße

rundeten den Kulturspaziergang

ab.

Ein zweiter Rundgang durch die

Gartenstadt, geführt von Matthias

Henes, war energietechnisch

orientiert. Den Drei-Liter-Häusern

stieg die Gruppe auf den

Dachboden, um die gewaltigen

Lüftungsanlagen zu bestaunen,

auch die Sterlingmotoren und

die energiesparenden Heizkessel

wurden besichtigt.

Fortsetzung Seite 12


Seite 12 Gartenstadt-Journal

Jahrestreffen des Netzwerks Europäische Gartenstadt

Mit einem Schmuckstück besonderer

Art bringt sich das Kreative

Zentrum Riesa jetzt beim

Bürgerverein Gartenstadt in

beste erinnerung: Drei Künstler

arbeiteten jeweils gut ein

halbes Jahr an den Silhouetten

von Mannheim, Riesa und

der Mannheimer Gartenstadt.

Die drei aufwändigen Metallarbeiten

wurden dann zu einem

Gesamtbbild vereinigt. Werner

Zawische, vorsitzender des Kreativen

Zentrums, übergab das

Kunstwerk an den

Bürgervereinsvorsitzenden

Heinz Egermann.

In Gartenstädter Gärten, Häusern und auf Plätzen:

„Kunst für alle“ an zwei Tagen

Musik, Literatur, Gemälde und

Kunsthandwerk: Kunst allen

Bevölkerungsschichten zugänglich

zu machen gehört zur Gartenstadtidee.

In Hellerau nahm

die Kunst von Anfang an breiten

Raum ein. Erfolgreich war das

Projekt „Hellerauer Bürger laden

Künstler in ihre Gärten ein“

als Teil der 100-Jahr-Feier, an

dem sich vierzig Familien beteiligten.

Wesentlich bescheidener

ging es bei uns zu.

Zur Eröffnung spielten die

Egerländer Musikanten auf

dem Freyaplatz. Schnellzeichner

Carlos Dernbach fertigte

Porträts der Besucher in drei

Minuten. Danach machte er im

Bürgergarten weiter, wo der

Spielmannszug Ludwigshafen-

Gartenstadt seine musikalischen

Künste darbot. Etwas Besonderes

und sehr vielfältig sind

die Arbeiten des Kreativen Zentrums

Riesa, das im Bürgergarten

ausstellte. Das traditionsreiche

Blasorchester Blau-Weiß

Waldhof, dirigiert von Jürgen

Guilmin, unterhielt mit Stücken

aus seinem breit gefächerten

Repertoir aus Unterhaltungsmusik

und Schlagern im Big

Band Sound. In sechs Wochen

schnitzt Herbert Fuchs aus weichem

Lindenholz eine Madonna.

In den Bürgergarten brachte

er auch Tierfiguren und einen

mittelalterlichen Tänzer mit.

Erst nach seiner Pensionierung

hat er das Schnitzen gelernt.

Im Bürgerhaus hatte schon am

Vormittag der Handarbeitskreis

des Bürgervereins zusammen

mit dem Kreativen Zentrum

Riesa, Leitung Christa Franke,

einen Workshop Kreatives Papierschöpfen

durchgeführt.

Sowohl Musik als auch Kunst genossen zahlreiche Besucher bei

Familie Zelt im Philipp-Brunnemer-Weg: Daniela Osietzki spielte

Harfe und sang Balladen. Alfons Cichon präsentierte Landschafts-

und abstrakte Gemälde in vielfältigen Techniken.

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Talent und einer akzentuierten

Sprache erzählt Angelika

Schmucker Märchen nicht

nur für kleine Leute – auswendig

und flüssig. Am Nachmittag

fesselte sie im Bürgerhaus die

ganz Großen mit jüdischen, türkischen

und chinesischen Märchen.

Das Mannheimer Mär-

Anja Miericke, Berliner Bau- und Wohnungsbaugenossenschaft,

Christa Nicklisch, Ortsvorsteherin der Gemeinde Brieske/Gartenstadt

Marga, mit Künstlerin Christa Behrens im Garten von

Familie Piffkowski. Im Hintergrund: Wolgang Gröger, Bürgerschaft

Dresden-Hellerau.

Juli 2010 Nr. 7

Ins Kinderhaus Gartenstadt gehen viele junge Künstler: Sie hatten

tolle Arbeiten im Bauhaus-Kunststil angefertigt, die sie stolz

im Haus Walkürenstraße ausstellten und zur Versteigerung anboten.

Helmut Bäck hatte im Vorgarten

der Familie Eichstätter im

Langen Schlag sein Zelt mit

Gemälden in Acryl und Öl aufgeschlagen.

Herbert Fuchs zeigte seine

Schnitzereien im Bürgergarten:

Heiligenfiguren, Tierfiguren

und einen mittelalterlichen

Tänzer

chenhaus in Seckenheim bietet

Kurse und Märchenstunden für

Kinder und Erwachsene an.

Jürgen Stoschek zeigte Landschaften,

Architektur und Industrieanlagen

in Wachs mit

Aquarell, Christina Detmers

hauptsächlich Figuren in Papiermaché.

Vielseitig sind die

Talente von Sibylle Jalowy:

Acrylbilder, Aquarelle, aber

auch handgeschöpfte Papierkarten,

Seidenschals, Bärlauchknospen

und anderes.

Immerhin achtzig Besucher

zählten Doris und Werner Piffkowski

in ihrem Garten im

Brombeerweg an beiden Tagen.

Ob sie für den Sekt, den sie Besuchern

anboten, Mengenrabatt

bekommen haben? Gerollt, gespachtelt

und gemalt – Künstlerin

Christine Behrens fertigt ihre

Acrylbilder in Mischtechnik.

Sie liebt Menschen. Häufiges


Juli 2010 Nr. 7 Bürgerverein garTensTaDT

Seite 13 Gartenstadt-Journal

Jahrestreffen des Netzwerks Europäische Gartenstadt

Christa Franke aus Riesa vermittelte die schöne

Kunst des Papierschöpfens

Motiv ist der weibliche Körper.

Im Langen Schlag hatte Helmut

Bäck, abstrakter Künstler

aus der Gartenstadt, sein Zelt

mit Bildern in Acryl und Öl im

Vorgarten der Familie Eichstätter

aufgeschlagen. Herr Störtz

musizierte auf der Ziehharmonika.

Während Besucher mit

einem Glas Sekt begrüßt wurden,

besichtigte Janet Elliot aus

Hampstead ihren typischen langen

Garten.

Das Kinderhaus in der Walkürenstraße

stellte die Kunstwerke

der Kinder im Bauhaus-Kunststil

aus, die später versteigert

wurden. „Los Quinteros“ erfreuten

mit Rhythmen aus der

Karibik und Südamerika.

Musik und Kunst genossen

zahlreiche Besucher bei Familie

Zelt im Philipp-Brunnemer-

Weg. Daniela Osietzki, Gewinnerin

schulischer Talentshows,

spielte mit viel Gefühl ihre Harfe

und sang Balladen dazu. Sowohl

Landschafts- als auch abstrakte

Gemälde in vielfältigen

Techniken präsentierte Alfons

Cichon, der nach seiner Pensio-

nierung zu malen begann – als

Autodidakt.

Simone Ehrhard ist eine der

„Mörderischen Schwestern“.

So nennt sich eine Gruppe von

Autorinnen, die sich dem Krimischreiben

widmen. Gruselig

bis heiter sind die Geschichten,

zusammengefasst in ihrem Buch

„Manche morden heimlich“. Im

Bürgerhaus las Ehrhard eine ab-

Mit Gesprächsrunden im Bürgerhaus klangen die Veranstaltungstage mit den Mitgliedern des Netzwerks Europäische

Gartenstadt in freundschaftlicher Atmosphäre aus. Fotos: Hans Schmid

surde Geschichte über Odenwälder

Schafe mit menschlichen

Zügen vor. Heide-Marie

Lauterer gab eine Kostprobe ihrer

„Irren Geschichten“. In „Gewonnen“

versetzt sie die Zuhörer

in Spannung, dass beim

Durchschwimmen des Rheins

etwas Schlimmes passieren

könnte.

Meinungen zum Jahrestreffen

Was denken die Gäste über

ihren Besuch in der Gartenstadt?

Janet Elliot, Chairman of the

Hampstead Garden Suburb Residents

Association, Vorsitzende

des Bürgervereins der Gartenvorstadt

Hampstead / London:

„Ich verbrachte eine sehr schöne

Zeit. Die Gartenstadt ist sehr

interessant. Ich hätte mehr Zeit

gebraucht, um alle Details anzuschauen.

Beeindruckend

fand ich die Jugendstilgebäude

in der Innenstadt, den Marktplatz,

auch die Freilichtbühne,

aber vor allem wie gut man uns

empfangen hat, die großzügigen

Gastgeber. Ich bedanke mich,

dass ich hier sein darf.“

Für Wolfgang Gröger von der

Bürgerschaft Dresden-Hellerau

war das Beeindruckendste das

Gemeinschafstleben des Bürgervereins:

„Hellerau kann sich

eine Scheibe davon abschneiden.“

Er habe enorme Ähnlichkeit

im Detail und der Struktur

der Gartenstadt festgestellt.

Mannheim kannte er nicht.

Anja Miericke, Vorstandsassistentin

Berliner Bau- und Woh-

Angelika Schmucker vom Mannheimer Märchenhaus bezauberte mit ihren Märchen. Das Blasorchester

aus Ludwigshafen hätte mehr Zuhörer verdient gehabt.

nungsgenossenschaft von 1892

eG: „Es war ein sehr interessantes

Symposium mit verschiedenen

Sichtweisen. Beeindruckt

hat mich, wie groß das Gelände

ist. In einer kleinen Straße habe

ich das typische Gartenstadtgefühl

bekommen.“

Elke Löwe, Beigeordnete mit

dem Fachbereich Stadtplanung

der Stadt Senftenberg, zu der die

Gartenstadt Marga gehört: „Besonders

beeindruckt hat mich

das Treffen des Netzwerks, die

Möglichkeit miteinander zu reden,

und der Bürgerverein.

Das Symposium war spannend.

Zwar sind die kommunalen und

gesellschaftlichen Probleme

ähnlich, doch die Schwierigkeit

der Fassadensanierung stellt

sich bei uns nicht, da der Standard

besser ist: Nach der Wende

hat man modernisiert.

Als Bürgermeisterin hätte ich

mich gerne mit Bürgermeister

Quast unterhalten. Leider musste

er schnell weg.“

Christa Nicklisch, Ortsvorsteherin

der Gemeinde Brieske,

Gartenstadt Marga, empfindet

das Netzwerk als Bereicherung.

Schön sei gewesen, neue Mitglieder,

beispielsweise aus Puchenau

bei Linz, kennen zu lernen.

„Die Organisation war

einmalig. Ich habe mich sehr

wohl gefühlt. Aus dem Symposium

habe ich viel mitgenommen.

Den Mannheimer Energiecheck

der Klimaagentur würde ich

gerne für mich nutzen.

Wolfgang Haderer, Bürgermeister

von Puchenau an der

Donau in Österreich lud das

Netzwerk Europäische Gartenstadt

für 2012 in seine Gemeinde

ein. Insbesondere das Fachthema

„Energetische Sanierung“

hatte ihn interessiert. In Puchenau

läuft zur Zeit ein vom Bundesministerium

für Verkehr,

Innovation und Technologie beauftragtes

Projekt „Energie der

Zukunft.“

Aus der Gründungs - Charta

Die Gartenstadtidee fand seit

dem Beginn des 20. Jahrhunderts

rasche Verbreitung. Heute

gibt es in der gesamten

westlichen Welt Gartenstädte

– entstanden zu unterschiedlichen

Zeiten, unterschiedlichen

Bedingungen, unterschiedlicher

baulicher Ausprägung und

unterschiedlichen Zielen und

Ansprüchen. Selbst in der Gegenwart

entscheiden sich Initiativen,

Architekten und Stadtplaner

für die Gartenstadt als

Leitbild.

Ein Austausch von Gartenstädten

auf bürgerschaftlicher

Ebene ist wünschenswert

und sinnvoll: Gartenstädte besitzen

eine gemeinsame bzw.

vergleichbare Entstehungsgeschichte

und verfolgen ähnliche

Ziele, die mit politisch, sozial

und zum Teil lebensreformerisch

geprägten Anliegen verknüpft

waren oder heute noch

sind.

Die Siedlungen und ihre Bewohner

sehen sich heute zudem

mit ganz ähnlichen Problemen

konfrontiert – seien sie

wirtschaftlicher, sozialer, baulicher

oder demographischer Art.

Ein Austausch der Gartenstädte

untereinander kann Anregungen

und Lösungsansätze liefern.


Seite 14 Gartenstadt-Journal

Veranstaltungsreihe „Gartenstädter erinnern sich“:

Um die Waldschule ranken sich viele Geschichten

Breites Angebot an Schulen in der Gartenstadt -

Ein Lederschulranzen, Zeugnisse

und Schulhefte in Sütterlinschrift

aus der Zeit um

1930 auf der Leinwand: Bis

dahin mussten die Gartenstädter

Kinder in die Waldhofschu-

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le gehen – selbstverständlich zu

Fuß. Erst nachdem die GBG die

„Siedlung für Kinderreiche und

alte Leute“ 1929 baute, deckte

man den steigenden Bedarf mit

der Waldschule. Als älteste und

Bürgerverein garTensTaDT

viele Jahrzehnte einzige Schule

war sie Mittelpunkt der Veranstaltung

„Die Bildungsangebote

im Stadtteil Gartenstadt“

im Bürgerhaus. Bürgerverein

und GartenstadtTreff veranstalten

im Jubiläumsjahr einmal im

Monat „Gartenstädter erinnern

sich“, immer zu einem anderen

Thema.

Dank ehemaliger Schüler und

Lehrer, die Fotos von Klassen

und Ausflügen zur Verfügung

stellten, lebte die Vergangenheit

wieder auf.Die lokale Presse

lobte die „Freiluftschule im

Pavillonsystem“ mit ihrer offenen

Bauweise als „Musterschule

am Waldrand“ und „eine der

schönsten und zweckmäßigsten

Schulen in Deutschland“. „Wir

hatten oft Unterricht im Freien.

Das war schön“, erinnerte sich

eine Besucherin, die 1935 eingeschult

wurde.

Wenig einladend als Klassenzimmer

waren die nach dem

Krieg erstellten Holzbaracken.

„Es hat gezogen, die Fenster

haben geklappert und wir hatten

einen Kohleofen. Aber wir

konnten darin machen, was wir

wollten: Vorhänge aufhängen

oder die Wände bemalen“, berichtete

Elvira Schmid, die Mitte

der 50er Jahre zusammen mit

über vierzig Mitschülerinnen

in einer Klasse durch die strenge

Schule von Lehrer Demmer

ging. In ihrer Schülerzeitung

„Posaunen Bläddel“ prangern

sie die „stinkische Bude“ an und

freuen sich auf „das Klassentreffen

2009, Treffpunkt Mars“.

Alfons Schmidt, bis Anfang der

70er Jahre Konrektor, erlebte

die Erweiterung zur Realschule.

Da er ebensowenig wie Rektor

Demmer Realschullehrer war,

musste er in die neue Alfred-

Delp-Schule wechseln. Demmer

konnte bleiben.

Neben Grund-, Haupt- und Realschule

beherbergt die Gartenstadt

heute mehrere Förderschulen.

Wie Stadtrat Konrad

Schlichter, Jubiläumspate und

Moderator der Veranstaltung

sagte, ist der Anteil behinderter

Kindere stetig gestiegen. Der

Rektor der Eduard-Spranger-

Förderschule, Lothar Appenzeller,

und der ehemalige Konrektor

Manfred Of saßen unter

den Teilnehmern und erzähl-

Geländer • Schiebetore • Zäune

THOMAS

Schlosserei rei

Juli 2010 Nr. 7

Lothar Appenzeller, Rektor der Spranger-Schule, beim „Erinnerungs-Nachmittag.”

Fotos: Hansgerd Zürcher

Ehrenamtliche des GartenstadtTreffs sorgen

für die Bewirtung. Rechts Leiterin

Brigitte Westrich.

ten von den Weihnachtsspenden

der Handarbeitsfrauen, vom

Stand der Schule auf dem Weihnachtsmarkt

oder der Fahrradwerkstatt.

Für sprach- und hörgeschädigte

Kinder gibt es die

Hermann-Gutzmann-Schule

und den Schulkindergarten, deren

Einzugsgebiet weit über die

Grenzen der Gartenstadt reicht.

Die Elternvertreterin der Eugen-

Neter-Schule für geistig Behinderte

Daniela Bissantz gab

Einblick in die vielen Aktivitäten

der Schüler in der Außenstelle

an der Waldpforte: „Café

Eugen“, Fahrradwerkstatt und

Dienstleistungsfirma, wie Bügel-

und Einkaufservice.

Bevor Bürgervereinsvorsitzender

Heinz Egermann zum näch-

sten Termin ins Bürgerhaus

einlud, dankte er neben den Familien

Zürcher und Piffkowski

für die Bereitstellung von Bildmaterial

allen Beteiligten, vor

allem dem Team vom GartenstadtTreff,

das Kaffee und Kuchen

sowie Fleischkäse bereit

hielt und den Raum hübsch hergerichtet

hatte.

Nächstes Thema: Der Sport

in der Gartenstadt – Jugend

und Senioren am Mittwoch,

14. Juli, dann ausnahmsweise

erst um 19 Uhr. UKü

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Juli 2010 Nr. 7 100 Jahre garTensTaDT-genossenschafT

Seite 15 Gartenstadt-Journal

Wolfgang Pahl übergab die kinetische Skulptur “Windvögel” des Ladenburger Künstlers Hans Michael Kissel als Jubiläumsgabe der

Genossenschaft der Bevölkerung. Mit dabei war auch der Ehrenvorsitzende der Genossenschaft Walter Pahl. Fotos: eg

Neun Vögel als Sinnbild des Glücks

Gartenstadt-Genossenschaft spendete Kunstwerk als Jubiläumsgabe

Wieder genau am Internationalen

Genossenschaftstag

setzte die Gartenstadt-Genossenschaft

ein Zeichen. 1985

geschah das auf dem Freyaplatz

und in Anwesenheit von

OB Gerhard Widder, Erstem

Bürgermeister Dr. Norbert

Egger, Walter Pahl und Dieter

Kronenberger wurde der

Rheintöchter-Brunnen auf

dem Freyaplatz übergeben.

Dieses Jahr übergab die Genossenschaft

auf der Vogelstang

kinetische Vögel.

Von den Prominenten des Jahres

1985 war nur noch Walter Pahl

dabei. Der Ehrenvorsitzende

der Gartenstadt-Genossenschaft

trotzte im Rollstuhl der Hitze.

Persönliche Würdigung erfuhr

er von seinem Sohn Wolfgang,

von Bürgermeister Lothar Quast

und vom Vorsitzenden des Bürgervereins

Vogelstang Gunter

U. Heinrich. Der lobte über die

Persönlichkeiten der Genossen-

schaft hinaus deren soziales und

faires Verhalten gegenüber ihren

Mietern bzw. Mitgliedern. „Die

Gartenstadt-Genossenschaft hat

immer modernisiert.“ Gut für

die Vogelstang ist, dass nach

vielen Turbulenzen bei anderen

Immobilienbesitzern die Gartenstadt-Genossenschaftinzwischen

größter Wohnungsanbieter

des Stadtteils ist.

Ralf Rodemer

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Jetzt hat die Vogelstang an der

Einfahrt zur Sachsenstraße einen

wunderbaren Blickfang.

Das kinetische Objekt „Windvögel“

des in Ladenburg beheimateten

und international

gefragten Künstlers Hans Michael

Kissel . Das Motiv „Vogel

auf der Stange“ lag natürlich

nahe. Doch Kissel deutet es tiefer,

erklärt den Vogel zum Sinn-

bild des Glücks im Leben und

begründet es aus eigenem Erleben.

Vielleicht aber werden die

neun Vögel auf der Stange auch

die Fantasie der Betrachter beflügeln.

Während die Vögel sich sanft im

leichten Wind bewegen, zieht es

die Zuhörer in den Schatten. Der

Vorstand der Genossenschaft ist

natürlich komplett anwesend,

dazu der Aufsichtsratsvorsitzende

Bernd Aust, die Stadträtinnen

Gabriele Katzmarek und Bir-

100 Jahre Gartenstadt-Genossenschaft

Ein Buch – solide wie die Genossenschaft selber

Bevor man ein Buch bespricht,

sollte man es gelesen haben.

Ausnahmen sind erlaubt, wenn

der Band dringlichst erwartet

wurde und nun seit knapp einer

Woche druckfrisch auf dem

Schreibtisch liegt: „100 Jahre

Gartenstadt-Genossenschaft

Mannheim eG“ aus der Feder

von Walter Pahl.

Das Buch mit seinen 340 Seiten,

dem edlen Leineneinband,

der sich hinter dem Schutzumschlag

verbirgt, wiegt schwer in

der Hand. Im Format von etwa

30 auf 21 Zentimeter braucht es

im Bücherschrank einen Platz in

den ganz hohen Fächern. Doch

es dürfte dauern, bis es dort eingereiht

wird. Denn auch inhaltlich

beeindruckt es schon beim

ersten Durchblättern.

Für das Buch spricht der Autor:

Walter Pahl, ab 1947 bei der

Genossenschaft in verantwortlicher

Stellung, kennt seine Genossenschaft

wie kein anderer.

Ein stattliches Werk hat Walter

Pahl zum 100jährigen Bestehen

der Gartenstadt-Genossenschaft

vorgelegt.

Die Zeit seines Ruhestands hat

er weidlich genutzt für historische

Studien, wobei ebenfalls

die Genossenschaft im Vordergrund

stand. Etliche Veröffentlichungen

von ihm beeindruckten

durch tiefe Reflexion und großen

Kenntnisreichtum.

Eindrucksvoll in dem Buch ist

die unglaubliche Fülle an Bildmaterial.

Walter Pahl muss in

vielen Archiven und Schatullen

gegraben haben, um Dokumente

aufzutreiben, die 1943 mit dem

Bombentreffen auf das Verwaltungsgebäude

der Genossenschaft

endgültig verloren gegangen

schienen.

Etwa ein Drittel des Buchumfangs

nutzt Walter Pahl für die

Chronologie der Genossenschaft.

Er schildert die Wurzeln,

beschreibt die Anfänge und erfüllt

somit seinen Anspruch

über den „Beitrag zur Stadtentwicklung

und Stadterneuerung

unter dem Zeichen der Gartenstadtbewegung“

zu berichten.

Man muss nur durch die Siedlungen

laufen, um zu verstehen:

Hier wurde eine kühne Idee realisiert.

git Sandner-Schmitt, die Stadträte

Rolf Dieter und Konrad

Schlichter, Altstadträtin Gentgen

und Kunsthallen-Chefin Dr.

Herold.

Über deren Anwesenheit freut

sich Wolfgang Pahl besonders,

denn die Kunsthalle spielt in

der Anfangszeit der Genossenschaft

eine wichtige Rolle. Auf

den kulturellen und künstlerischen

Anspruch der Genossenschaft

kommt auch Bürgermeister

Lothar Quast zu sprechen.

Und er dankt für das großartige

Geschenk, das von der Genossenschaft

der Stadt, den Vogelstänglern

gemacht wird. „Die

Genossenschaft gibt dem Wohnungswesen

große Stabilität“

lobt Quast. Die Kunstwerke auf

dem Freyaplatz und der Sachsenstraße

erschließen sich dem

Betrachter so schnell wie die

Gartenstadtidee. Respekt vor

Bürgermeister Lothar Quast,

dass er sich die Zeit nahm, zu

kommen. 25 Jahre zurückblickend

stellt man fest, dass einige

fehlten. eg

Wie menschlich diese Idee zu

verstehen ist, wird in den Porträts

von sechzig Mitgliedern

und Wegbegleitern der Genossenschaft

deutlich, die zwei

Drittel des Buchumfangs einnehmen.

Hoch verdienstvoll,

dass dabei auch Gründungsmitglieder

wie Dr. Ludwig Frank

oder Richard Böttger Würdigung

finden. Natürlich fehlt in

der Liste auch Walter Pahl selber

nicht, dessen Wirken für Genossenschaft,

Stadt und Allgemeinheit

reichlich sachlich und

solide ausfällt.

Die Auswahl der Persönlichkeiten

ist natürlich so eine Sache.

Dass man die eine oder andere

Person vermisst, liegt in der Natur

der Sache. Vollständigkeit ist

bei diesem Konzept auch nicht

versprochen.

Ein wertvolles Werk, das in vielen

Häusern lange auf dem Lesetisch

liegen wird, ehe es liebevoll

einen Ehrenplatz im

Bücherschrank findet. 20 Euro

verlangt die Genossenschaft dafür

– eine Schutzgebühr, die in

keinem Verhältnis zu den deutlich

höheren Herstellungskosten

stehen dürfte. Erhältlich ist das

Werk u. a. beim Bürgerverein

Gartenstadt. Heinz Egermann


Seite 16 Gartenstadt-Journal

Sommerfest der Alfred-Delp-Schule:

Kleine Forscher erkunden die Welt

Jubiläumspate Claus Eisenmann sorgt für noch mehr Unterhaltung

Warum schwimmt ein Ei im

Wasserglas, aber ein anderes

geht unter? Wie entsteht ein

Minitornado? Warum geht

kein Wasser durchs „Magische

Sieb“? Beim Sommerfest

der Alfred-Delp-Schule

konnten kleine und große

Leute selbst experimentieren

und die Antwort erfahren.

Jede Klasse hatte einen Stand

zu verschiedenen Themen aus

Natur und Technik auf dem

Schulgelände im Freien aufgebaut.

Zur Erinnerung durften

die kleinen Forscher eine Urkunde

mit nach Hause nehmen.

Beispielsweise beschäftigte sich

die Klasse 4c mit Bionik, Biologie

und Technik. Da Pflanzen

und Tiere optimal an die Natur

angepasst sind, kann die Technik

von ihnen lernen. Schülerin

Laura Freidl hatte Fotos und

Zeichnungen, die zusammmenpassen:

Ente und Schwimm-

flossen, Storchenschabel und

Pinzette. Wenn sich Salz in kohlesäurehaltigem

Wasser löst,

wird Kohlendioxid in Form von

Gasbläschen freigesetzt, die wie

garTensTaDT Journal / aus Dem schulleBen

ein Tornado nach oben wirbeln.

So ähnlich wie bei Klasse 3d im

Wasserglas sieht ein Tornado

am Himmel aus.

„Die Moleküle haben sich magnetisiert,

keine Luft geht durch

und so geht auch kein Wasser

durchs Sieb“, erklärte Enes Ciftei

aus der 3b den Druck aus der

Wasserflasche auf das „Magische

Sieb“. Janina Collet, Klasse

2d, wusste wie ein „Wasserknoten“

entsteht: „Im Becher

sind fünf kleine Löcher. Daran

reibt man.“ Wie Linus Roth,

Schüler der 2a, sagte, kann man

Wasser nicht zusammendrükken,

nur Luft. Er experimentierte

mit dem „Flaschenteufel“.

Weitere Themen waren der

„Links-Rechts-Konflikt“ der

Gehirnhälften, „Wie verschiedene

Töne entstehen“ oder das

„Gewicht“, erkundet am Beispiel

des „Schwebenden Ei“ im

Salzwasser.

Als besondere Attraktion veran-

Waldschule:

Schüler entdecken Entwicklungspotentiale

Mit wachen Augen durch den Stadtteil - Kreative Ideen - Projekt mit Kunsterzieherin Andrea Friedrich

Architekturstudenten entwickelten

vor knapp 30 Jahren

Ideen für die Umgestaltung

des Freyaplatzes und brachten

damals die Diskussion erst

richtig in Gang. Jetzt durchstreiften

Waldschüler die Gartenstadt

kritischen Blicks und

entwarfen erstaunliche Zukunftsideen

für fünf Plätze,

die ihnen gar nicht gefielen.

Die Projektwoche der Waldschule

bot ausreichend Gelegenheit

kritischen Blicks durch den

Stadtteil zu gehen, Kunsterzieherin

Andrea Friedrich weckte

die Kreativität der 17 beteiligten

Schüler. Ziel der Aktion war,

wie Friedrich sagt: „Die Schüler

sollen einen Blick bekommen

für das eigene Umfeld.“

Natürlich fiel da das Umfeld

des Jugendhauses Waldpforte

ins Auge. Öde erscheint sie

den Schülern. Selbst Sitzgelegenheiten

vermissen sie. Dürften

die Schüler da nicht nur

Modellbauen, sondern konkret

planen, dann fände sich dort in

Kürze ein Skaterplatz, Sitzgelegenheiten

unter Sonnensegeln,

Tischtennisplatten und bunte

Aus dem Bunker Langer Schlag wird, geht es nach den Waldschülern,

ein dem Parthenon nachempfundenes griechisches Restaurant.

Fotos: eg

Farben gegen die jetzige Langeweile.

Auch der Bunker an der Donarstraße

ist den jungen Leuten ein

Dorn im Auge. Sie wollen ihn

nach Vorbild des Parthenon umgestalten

zu einem griechischen

Restaurant. Säulen sollen den

dann aufgebrochenen Bau umsäumen,

Wasserspiele und Pflaster

eine gute Atmosphäre

schaffen.

Zu einer kleinen Parkanlage

soll die Wiese beim Waldfried-

hof umgestaltet werden, die Rasenfläche

an der Karlsternstraße

/ Märker Querschlag mit einem

markanten Labyrinth (Bild

rechts) aufgewertet. „Wir wünschen

uns einen lebendigen und

fröhlichen Stadtteil“ kommentieren

die Schüler ihre Arbeit.

Die Neuntklässler der Wald-Realschule

stürzten sich regelrecht

in ihre Aufgabe. Fast ohne Pause

diskutierten sie die Plätze,

entwickelten Ideen und setzten

diese in Modellansichten um.

staltete Claus Eisenmann, ehemals

bei den „Söhnen Mannheims“,

eine Karaoke und sang

Lieder. Rektorin Eva-Maria

Schneppelt eröffnete das Fest

und dankte den Polizisten der

Jugendverkehrsschule, die ihren

Rat zu Fahrradhelmen erteilten,

dem Bücherbus und dem

Rettungswagen des ASB für ihr

Kommen. Ebenso schloss sie

Eltern und Lehrer für ihr besonderes

Engagement ein.

Lehrerin Friedrich ist selber angetan

von dem Esprit, den die

Schüler bei dem Projekt entwickelten:

„Die Schüler haben

den Wunsch nach Ästhetik.“

Den Blick für ihr Wohnumfeld

haben sie bei den Projekttagen

bereits geschärft.

Was die Inhalte ihrer Gestaltungsideen

angeht, stehen sie

hinter Architekturstudenten

nicht unbedingt zurück. Sie

bringen Wasser ins Spiel, Skulpturen,

Grüngestaltung und blumige

Akzente. Stimmungen

Juli 2010 Nr. 7

Im nächsten Schuljahr begrüßt

Schneppelt fünf erste Klassen,

bedingt durch den neuen Klassenteiler

von 28 Kindern. Sie

wies auf anstehende Themen

hin: Abriss und Neubau der

Schule, Erweiterung des Betreuungsangebots

der „Verlässlichen

Grundschule“ und die

Straßenbahn vor der Schule. Mit

Tänzen und Liedern umrahmten

die Kinder die Eröffnung. UKü

wollen sie positiv beeinflussen,

der Kommunikation unter den

Bewohnern Orte bieten.

Mit der Idee einer kleinen Parkanlage

im Vorfeld des Waldfriedhofs

wollen die Schüler

die „gemäßigte Stimmung“

der Friedhofsbesucher aufheitern.

Eine Wasserfläche und ein

großes Blumenbeet könnten

ebenso aufheitern.

Die hervorragenden Projektarbeiten

der Waldschul-Realschüler

sollen nicht verstauben, ehe

die Gartenstädter Gelegenheit

hatten sie zu begutachten und zu

kritisieren. Im Herbst wird man

die Arbeiten im Bürgerhaus besichtigen

und mit den Schülern

diskutieren können. eg


Juli 2010 Nr. 7 WalDhof Journal / aus Dem schulleBen

Seite 17 Gartenstadt-Journal

Johannes-Gutenberg-Schule:

Spaß unter alten Bäumen

Spielefest auf dem Schulhof - Förderband macht mit

Lustig flatterten die bunten

Bänder im Wind; unter den

großen, Schatten spendenden

Bäumen hingen sie an Metallreifen

herab. Die Dekoration

signalisierte allen Besuchern

sofort: Auf dem Schulhof der

Johannes-Gutenberg-Schule

wird gefeiert. Spaßige Spiele,

Live-Musik, leckeres Essen –

für das Spielefest hatten sich

Schüler, Lehrer und Eltern

angestrengt. Selbst das Wetter

war wie geschaffen für einen

vergnüglichen Nachmittag.

Bevor Ulla Möll, seit eineinhalb

Jahren Rektorin der Schule, alle

begrüßte und den Mitwirkenden

dankte, sangen die Klassen

eins, zwei und drei ein Lied. Besonders

freue sie sich über den

Spielestand des „Förderbands“,

die Partner der Förderschulen

sind: Sie begleiten Schüler ab

der achten Klasse in die Berufsschulen

und bei Praktika.

130 Schüler der Klassen eins

bis neun gehen in die Johannes-

Gutenberg-Schule. Interessant:

Im nächsten Schuljahr arbeitet

die Schule mit der Waldhof

Grundschule zusammen.Gemeinsam

werden Förderschüler

und Grundschüler in einer

ersten Klasse unterrichtet. Möll

bedankte sich auch bei der „ArbeitsgemeinschaftZahngesundheit“

vom Fachbereich Gesundheit

der Stadt, die sich an ihrem

Stand der Zahnprophylaxe widmete.

Zwar standen Spiel und

Spaß im Vordergrund, aber die

Beratung für Eltern am großen

Modell eines Gebisses kam

nicht zu kurz.

An elf Spieleständen konnten

die Schüler ihr Geschick beweisen

und sich mithilfe einer

Spielekarte am Ende ein Ge-

tränk abholen. Hinzu kamen

die Ausstellung der Kunst AG

der Achtklässlerinnen und der

Wurststand der SMV. Einige

Spiele griffen das Thema „Fußball“

auf: Torwandschießen,

Kopfball-Ziel-Schießen und das

„Flaggen-Puzzle“ der Bastelwerkstatt.

Ebenso viel Spaß bereiteten

das KIM-Spiel, bei dem

man Gegenstände ertasten musste,

der „Rückwärtsparcour“,

bei dem die Kinder mit einem

Spiegel rückwärts laufen sollten,

die „Slackline“ oder die

„Wasserspiele“, die Balancieren

abverlangten. Verschiedene

Wurfspiele, „Mit verbundenen

Augen“ und das „Besondere

Tischtennis“ rundeten das Angebot

ab. Mit italienischen Hits

begleitete ein Vater auf der elektrischen

Orgel das Spielefest.

UKü

Schulfest der Friedrich-Ebert-Schule:

Ebert-Schule ist Fußballweltmeister

Veränderungen stehen ins Haus

Das WM-Fieber hat auch die

Schüler und Lehrer der Friedrich-Ebert-Schule

erfasst: Sie

stellten ihr Schulfest unter das

Motto „Südafrika“. An den

Ständen im großen Foyer der

Schule drehte sich alles um die

Fußball-Weltmeisterschaft.

Beispielsweise hatten Zehntklässler

ein Kreuzworträtsel

ausgetüftelt, das das Wissen

über Fußball und Südafrika testete.

Plakate über Fußballmannschaften,

den Kröger-Nationalpark

oder die Apartheit

gaben Hilfestellung. Auch Spenden

für Südafrika sammelten

die Schüler. Fleißig bastelten

die Jüngsten Fingerpüppchen

im Fußballtrikot. Die 5b hatte

zehn Spielstationen eingerichtet:

darunter eine selbst ausgesägte

kleine Torwand auf dem

Tisch, ein Fahnen-Puzzle oder

einen Tischkicker.

Südafrikanische Cocktails, Afrikanische

Cookies und Dips sowie

WM-Kekse ließen auch die

Mägen der Fußballbegeisterten

höher schlagen. Für den größeren

Hunger gab es Gegrilltes

im Hof – ausnahmsweise nach

deutscher Sitte. Gleich zwei

Bühnen im Foyer waren der Unterhaltung

gewidmet: Mehrmals

zeigten die „FE-Stardancer“

Formationstanz, die Klassen 2a

und 4b rappten, die Klasse 3b

tanzte und aus der 7b traten Melissa

und Ariolu auf. Mit Hits

der 60er und 70er Jahre heizte

die Lehrerband „Greenhorns“

ein, in der auch Rektor Torsten

Herzog die Gitarre spielt. Die

anstehende Fusion mit der Käfertal

Hauptschule hat sich in

der Band bereits vollzogen: Der

Arbeiterwohlfahrt Mannheim

Ortsverein Waldhof-

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Schlagzeuger ist dort Lehrer.

„Die Baustellen sind schon

da“, sagte Rektor Herzog mit

Blick auf die bevorstehenden

Veränderungen. Schon im

kommenden Schuljahr bringt

die Friedrich-Ebert-Schule

zwei Außenklassen der Käfertal

Hauptschule bei sich unter.

Mit großer Wahrscheinlichkeit

werden auch Grundschüler der

Theodor-Heuss-Schule hinzukommen.

Zunächst müssen jedoch

die Grundschulbezirke neu

Anmeldung: Mo. u. Mi. 16.00 - 18.00 Uhr, Fr. 16.00 - 18.00 Uhr

Theorie: Fr. 18.00 - 19.30 Uhr

erstellt werden. Nach Beschluss

der Stadtverwaltung wird die

Theodor-Heuss-Schule, eine

sogenannte Stocké-Schule, abgerissen.

Es könnte eng werden

in der FES. Die Einführung

des neuen Klassenteilers mit 28

Schülern wirkt sich im kommenden

Jahr noch nicht aus.

Ebenso sind die Themen „Ganztagsschule“

und „Werkrealschule“

ins Stocken geraten. UKü


Seite 18 Waldhof Journal WalDhof Journal

Harmonia Waldhof SPD Waldhof Sani´s Friseur Team

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Sportcenter

Waldhofer Stadtteilfest auf dem Taunusplatz

Freitag, 16. Juli: Dämmerschoppen - Samstag, 17. Juli, 14 Uhr: Eröffnung - Sonntag ab 11 Uhr

Am Samstag und am Sonntag,

17. und 18. Juli veranstaltet

der Kulturverein Waldhof

sein 30. Stadtteilfest. Die Stände

rund um den Taunusplatz

sind am Samstag ab 12 Uhr

und am Sonntag ab 11 Uhr

(nach dem Gottesdienst) geöffnet.

Am Samstag um 14 Uhr eröffnet

Erster Bürgermeister

Christian Specht das Fest. Am

AWO Waldhof-Gartenstadt-

Luzenberg

STADTTEILFEST

MANNHEIM-WALDHOF

16.-18. JULI 2010


Freitag, 16.7.: ab 19 Uhr Dämmerschoppen

Samstag, 17.7.: ab 12 Uhr

14.00 Uhr offi zielle Eröffnung durch

1. Bürgermeister Specht

Abendprogramm mit Showband „Colorado“

Sonntag, 18.7.: 10 Uhr Gottesdienst zum Stadtteilfest auf der Bühne

ab 12 Uhr attraktives Bühnenprogramm,

gestaltet von den Waldhofer Vereinen.

� �


Abend spielt die Colorado-

Showband.

Gottesdienst unter freiem

Himmel ist am Sonntag um 10

Uhr.

Am Freitag, den 16. Juli hat

der Biergarten am Kultur-

Haus Waldhof zum Dämmerschoppen

geöffnet. Um

19 Uhr wird das Freibierfass

der Eichbaum Brauerei angeschlagen.

Der Eintritt ist frei.

CCW Carneval

Club Waldhof

Show- Fanfare Pro Waldhof

Waldhof

Brut



Kulturverein Waldhof e.V.

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Privatmannschaft

Waldhof III

Juli 2010 Nr. 7

KTF Kurpfalz-

Togo-Freundschaftsver.

Karlsterner

Hexenzunft

Enosis Allianz-Vertretung

Oliver Karl


Juli 2010 Nr. 7 WalDhof Journal

Seite 19 Gartenstadt-Journal

Zwiebeln wurden bei den Siedlern zum Renner

Nach dem großen Regen: Grillfest bei der Siedlergemeinschaft Speckweg

Trotz Regen, Sturm und Hagel

ließen sich Vorstand und

Helfer der Speckwegsiedler

nicht von ihrem Grillfest im

Siedlergarten abhalten. Morgens

hatte es noch in Strömen

geregnet. Als das Fest begann,

lachte die Sonne über dem

Garten.

Viele Besucher genossen die

Sonne. Siedler und Gäste kamen

schnell miteinander ins Gespräch.

Für das leibliche Wohl

war bestens gesorgt. Steaks,

Bratwürste, Grillbauch und

Zwiebeln - sie sind seit zwei

Jahren heiß begehrt - fanden

Abnehmer.

Auch Gäste aus Sinsheim fanden

herzliche Aufnahme. Seit

Jahren besteht mit der Siedlergemeinschaft

aus Sinsheim

Freundschaft. Zu deren Sommerfest

werden auch Speckwegsiedler

fahren.

Trotz vieler Termine kamen

auch Landesvorsitzender Harald

Klatschinsky und Landesgeschäftsführer

Axel Ackermann.

Gegen 20 Uhr gingen die letzten

Gäste und die Helfer, denen ein

herzlicher Dank gebührt, räumten

alles wieder auf. MR

Jeder durfte einmal Zwerg sein

Kinderfest der Arbeiterwohlfahrt im Bürgergarten

Trotz des WM Fußballspiels

Deutschland gegen England kamen

immerhin 50 Kinder zum

Kinderfest des AWO Ortsverbandes

in den Bürgergarten des

Bürgervereins Gartenstadt.

Die Veranstalter hatten sich bei

der Vorbereitung und der Ausrichtung

des Festes viel Mühe

gegeben. Die Kinder waren

mit Freuden am Maltisch, beim

Boule oder beim Fußballspiel

mit dem AWO-Vorsitzenden

Stefan Höß. Großes Interesse

fand ein ferngelenkter Helikopter.

Den konnten die Kleinen

unter Anleitung fliegen lassen.

Zur Stärkung gab es Würstchen

und Popkorn aus der Popkornmaschine.

Bevor es in den Zuschauerraum

der Freilichtbühne

und zu 7 Zwerge und Schneewittchen

ging, erlebten die Kinder

eine Führung hinter den Kulissen.

Ganz zum Schluss konnten sich

die Kinder mit Hut und Bart als

Zwerg verkleiden. Als laminiertes

Foto bekamen die Kinder ihr

Bild mit auf den Heimweg – als

Andenken an den erlebnisreichen

Nachmittag.

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Ein Straßenfest klein, aber fein

Luzenberg: Luzies und Harmonia gestalten Straßenfest

Klein, aber fein ist das Luzenberger

Straßenfest in der Stolberger

Strasse. Es wird seit eh

und je von den „Flotten Luzies“

ausgerichtet. Unterstützt

werden sie von der SVW Privatmannschaft

„Harmonia“, die

auch diesmal in Mannschaftsstärke

angetreten war.

Für Essen und Trinken war üppig

gesorgt, beispielsweise mit

leckererem selbst gebackenem

Kuchen.

Für musikalische Untermalung

sorgte Massimo Romano,

der als DJ agierte, aber auch

mit italienischen und deutschen

Schlagern begeisterte. Zur Unterhaltung

der Kinder war ein

Zauberer gekommen. Die Kleinen

interessierten sich aber

mehr für das Torwandschießen,

das vom Fanprojekt des SVW

unter der Leitung von Martin

Willig angeboten wurde.

Dennis Brullo faszinierte als

Beatboxer die Zuhörer mit seinem

Können. Am späten Nachmittag

traf eine Gruppe Biker

ein, die wie auch in den vergangenen

Jahren ihre Tour auf dem

Luzenberger Fest beendeten.

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Seite 20 Gartenstadt-Journal

Wenn´s um „Gewinne“ geht …

Bei der Sparkasse Rhein Neckar Nord haben junge Giro-

Kontoinhaber zwischen 13 und 18 Jahren jeden Monat tolle

Gewinnchancen. Vom iPod über Stereoanlagen bis zum Fernseher

ist alles im Programm. Diana Dagli (mitte), Kundin der

Filiale Speckweg, hat bei der Auslosung für den Monat Mai

eine Digitalkamera Optima 102 gewonnen. Mit ihr freuten sich

bei der Gewinnübergabe Filialleiter Thomas Sacherer (links)

und Kundenberaterin Karin Stappel (rechts). Dort hofft man

natürlich, dass noch viele Jugendliche nicht nur die vielen

Möglichkeiten des Taschengeldkontos nutzen, sondern auch

ihre Gewinnchancen.

Kath. Gemeinde St. Elisabeth

Kindergarten feierte Sommerfest

im Zeichen der WM

Das Zusammentreffen der vielen

Nationen bei der Weltmeisterschaft

in Südafrika war

sicher der Auslöser für die internationale

Modenschau „WM“

im Rahmen des Sommerfestes,

Heilpraktiker

mit viel

Erfahrung

Vor Kurzem hat der Heilpraktiker

Thorsten Kettner seine

Praxis für alternative Heilkunde

neben dem Bürgerhaus,

in der Kirchwaldstraße

19 eröffnet.

Trotz seines noch jungen Aus-

das der Kindergarten St. Elisabeth

feierte. Mode aus Holland,

Russland, Italien, und vielen anderen

Ländern führten die Kinder

gekonnt über den Laufsteg.

Die allesamt selbst genähten

leuTe / Kirchliches leBen

Kostüme riefen bei dem zahlreichen

Publikum große Begeisterung

hervor. Dazu gab es die

natürlich stets passende, pfiffige

Musik, wie zum Beispiel Heidi,

zwei kleine Italiener, Fußball

WM, „One night to Banko.“

Zum krönenden Abschluß

schritt zur Hymne von England

die Queen mit ihren Bodygards

über den Laufsteg.

Die farbenfrohe Kleidung war

passend mit Requisiten wie

Kuhglocke, Fußball, Pizzen.

Das Publikum war von den mitreißenden,

mit Eleganz und viel

Freude vorgebrachten Darbietungen

der Kinder so begeistert,

dass der Saal bebte.

Nach der Schau gab es ein von

den Eltern selbst zubereitetes

Buffet, von dem man nur

Juli 2010 Nr. 7

Renate und Walter Jordan feierten Eiserne Hochzeit

In unserer schnelllebigen Zeit ist

es immer wieder ein besonderes

Erlebnis, Familien und Ehepaare

kennenlernen zu dürfen,

die seit vielen Jahren zusammen

leben. Es ist Ausnahme, 65 Jahre

gemeinsam mit einander verbringen

zu dürfen.

Das Ehepaar Jordan aus der

Gartenstadt ist das besondere

Jubelpaar. Am 16. Juni 1945 haben

sich Renate und Walter das

Ja-Wort gegeben. In einer Zeit

voller Unsicherheit, kurz nach

dem Krieg haben zwei junge

Menschen ihre Liebe füreinander

entdeckt und sich getraut.

Roland Weiß, Kassier des Bürgerverein

Gartenstadt und SPD-

Stadtrat hat sehr gerne die

Aufgabe übernommen, stell-

sehens kann Thorsten Kettner

auf eine langjährige, praktische

Erfahrung in alternativer Medizin

zurückblicken. Der gebürtige

Mannheimer absolvierte

seine Ausbildung zum Heilpraktiker

in Karlsruhe und behandelt

dort mit großem Erfolg seit

nunmehr vielen Jahren in einer

Praxis für Naturheilkunde. Mit

der Eröffnung der Praxis in der

Kirchwaldstraße wird er seinen

Lebensmittelpunkt wieder in

seine Heimat Mannheim verlegen.

Für seine Patienten möchte sich

Thorsten Kettner viel Zeit neh-

Walter und Renate Jordan feierten Eiserne Hochzeit. Roland Weiß

gratulierte für den Bürgerverein.

vertretend für den Oberbürgermeister

Dr. Peter Kurz die

langjährigen Mitglieder des

Bürgervereins Garten stadt an

ihrem Ehrentag zu besuchen

men und legt großen Wert auf

umfassende Beratung und ganzheitliche

Behandlung.

„Ich sehe mich als Alternative

zum Hausarzt. Mein Behandlungsspektrum

deckt alle

Bereiche von akuten bis chronischen

Leiden ab, seien sie körperlicher,

psychischer oder seelischer

Natur“, sagt Thorsten

Kettner.

Termine nur nach Vereinbarung.

Telefon 72841580.

und ihnen die besten Glückwünsche

zu überbringen.

Richard Schüpferling

wurde 80

Seinen 80. Geburtstag konnte

Richard Schüpferling, geehrt

als Gartenstädter Zöllner

und unverdrossen aktiv bei der

Karlsterner Hexenzunft und

dem Kleintierzucht- und Vogelschutzverein

Gartenstadt Neueichwald,

feiern. Sein Kunstverständnis

lässt sich an vielen

Grabsteinen, nicht zuletzt auf

dem Waldfriedhof, ablesen. Seine

Kreativität lebt er weiterhin

beim Gestalten der Hexenmasken

aus. Die stellvertretende

Bürgervereinsvorsitzende Christine

Thelen überbrachte die besten

Wünsche des Vereins.

schwärmen kann. Die Tombola,

die von Firmen im Umkreis bestückt

worden war, erfreute viele

Menschen. Die Einnahmen

fließen natürlich in die Kasse

des Kindergartens.

Allen Firmen und Restaurants,

die die Modenschau unterstützten,

herzlichen Dank.

Jutta Herrmann, Leiterin


Juli 2010 Nr. 7 Panorama

Seite 21 Gartenstadt-Journal

Viele Bausteine geben ein Haus

Wohnhaus Gartenstadt eröffnete Sommerfest mit ökumenischer Andacht

Dass es das Wohnhaus Gartenstadt der Gemeindediakonie an

der Waldpforte seit 15 Jahren gibt, wurde beim Sommerfest

kräftig gefeiert. Zuerst mit einer ökumenischen Andacht. Pfarrerin

Stefanie Günther und Gemeindereferentin Manuela Sauter

wählten das Thema aus Psalm 23: „Wenn der Herr nicht

das Haus baut, dann mühen sich alle umsonst.“

Die Hausbewohner hatten sich

bemüht. Neben dem Altar stand

als Kulisse das Wohnhaus Gartenstadt.

Bewohner, Angehö-

Mieter haben Grund zum Feiern

Modernisierung Kinderreiche weitgehend abgeschlossen

Mit einem Mieterfest bedankt

sich die GBG - Mannheimer

Wohnungsbaugesellschaft

mbH bei Ihren Mietern, die

sich größtenteils schon über

ihre modernisierten Wohnungen

freuen können.

Mit Verpflegungspreisen wie zu

Großmutters Zeiten, Musik von

einem Gartenstädter Urgestein

und einer vielseitigen Kinderbetreuung

durch die Auszubildenden

der Wohnungsbaugesellschaft

bedankt sich die GBG

bei ihren Mietern. Ort der Veranstaltung

ist der Bürgergarten

in der Gartenstadt. Dieser wurde

der GBG vom Bürgerverein

Gartenstadt dankenswerterweise

zur Verfügung gestellt.

Anlass für die Veranstaltung ist

die Beendigung eines Großteils

der Modernisierungsmaßnahmen,

die die GBG in den letzten

Jahren vorgenommen hat.

Mit einer Gesamtinvestition

von 17,2 Millionen Euro modernisierte

die GBG eine Vielzahl

ihrer Wohneinheiten in der

Gartenstadt mit dem Ziel, ihren

Mietern einen noch besseren

Wohnstandard zu bieten. In den

bereits fertiggestellten Wohnanlagen

Am Kiefernbühl (7-41),

Begriff des Zusammenlebens

im Haus, „das

lebt aus lauter

bunten Steinen.“

Auch Manfred

rige und Mitarbeiter durften Froese, Vorstand

es ausfüllen Baustein für Bau- des Vereins für

stein und jeder symbolisierte Gemeindedia-

einen anderen fundamentalen konie, also des

Trägers der Einrichtung,

trug seinen Stein dazu Gottesdienst bleiben. Gemeinte wie bei Speisen und Geträn-

bei und Heimleiter Jens Röhling dediakonin und Pfarrerin überken. Wer dem üppigen Angebot

setzte mit „Gemeinschaft“ den reichten es an die Heimleitung. an Kuchen zu widerstehen ver-

Fliederweg (1-35 und 2-36), Schlussstein.

So unbeschwert die Andacht mochte, konnte sich an mediter-

Schlehenweg (2-36), Ginster- Eine ungewöhnlich sangesfreu- verlief, so freudig wurde das ranen Genüssen, beispielsweiweg

(2-36), Freyastraße (42- dige Gemeinde stimmte zu den bunte Programm des Festes von se gefüllten Auberginen laben.

72), Brombeerweg (7-15) und Klängen des Posaunenchors der Bewohnern und Gästen auf- Anerkennend würdigten Eltern

Donarstraße (4-18) können sich Auferstehungskirche in die Liegenommen. Natürlich zeigten von Behinderten, dass die Kir-

die Mieter bereits über ihre moder ein, mit Beifall wurde nicht die „Tausendfüßler“ – auch im chengemeinden das Wohnhaus

dernisierten Wohnungen freuen. gespart, vor allem nicht, als Die- Rollstuhl kann man tanzen – ihr jetzt richtig angenommen haben

Lediglich die Modernisierung ter Peulen für die Gnadenge- Können, Gastgruppen setzten und verbinden damit die Hoff-

des Gebäudes Donarstraße/ Limeinde ein Geldgeschenk über- weitere Farbtupfer.

nung, dass auch die anderen

gusterweg muss noch in Angriff reichte und vorschlug das Geld Mit der Tombola, bei der ein ver- Nachbarn noch näher kommen.

genommen werden. Dabei ha- vielleicht in Eis anzulegen. heißungsvolles Los nur 30 Cent Der gute Besuch beim Sommerben

alleine die Arbeiten an die- Ein 135x160-2010-001.qxp Segenskreuz wird im Wohn- 22.01.2010 kostete, 12:03 und Spielangeboten

Seite 1 fest ist in dieser Hinsicht ein Sisem

Objekt ein Investitionsvolumen

von 1,9 Millionen. Sie

sollen noch dieses Jahr beginhaus

zur Erinnerung an den setzte das Haus ebenso Akzengnal. eg

nen.

Natürlich waren und sind die

Modernisierungsmaßnahmen

trotz der steigenden Wohnqualität

mit Unannehmlichkeiten für

die Mieter verbunden. Deswegen

sagt die GBG allen mit diesem

Fest Dank für ihre Geduld.

Als Partner stehen der GBG bei

diesem Fest neben dem Bürgerverein

die Freilichtbühne sowie

BBBSD zur Seite. Big Brothers

Big Sisters Deutschland informiert

mit einem Stand über ihr

Engagement für sozial benachteiligte

Kinder, eine Bevölkerungsgruppe,

die auch der GBG

in ganz besonderem Maße am

Herzen liegt.

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Seite 22 Gartenstadt-Journal

Panorama

Neugierige Kinder vor offenem Tresor

Kinder vom Kindergarten Rottannenweg verließen mit fetter Beute die SEB Bank

Stellen Sie sich vor, Sie kommen

in eine Bank. Der Kassier

heißt Sie herzlich willkommen

und bittet Sie einfach so ins Untergeschoss.

Dort öffnet er den

Tresor mit vielen Bündeln fetter

Scheine. In Erwachsenen

wächst in einer solchen Situation

die Begierde. Die Kinder

des Kindergartens Rottannenweg

waren nur neugierig und

ließen sich haargenau erzählen,

wie das mit dem Tresor und dem

vielen Geld funktioniert.

Den informativen Blick in den

Tresor ermöglichte den Kleinen

die SEB-Bank in den Planken,

die damit einmal mehr ihre

Sympathie zur Lebenshilfe und

deren Einrichtungen für Vorschulkinder

bekundete. Eine der

zwei Gruppen im Kindergarten

Rottannenweg wird gemeinsam

von der Auferstehungsgemeinde

und der Lebenshilfe getragen,

die Gruppe wird von behinderten

und nicht behinderten Kindern

besucht.

Fast wie in eigenen vier Wänden

konnten sich die Kinder in

der Bank fühlen. Denn an den

Wänden prangten hübsch gerahmt

die von ihnen gezeichneten

Kunstwerke. Bis 22. Juli

bleiben sie dort hängen und

können bestaunt werden. Danach,

sagt Kindergartenleiterin

Renate Kohl, werden die Kunstwerke

irgendwann versteigert.

Beileibe nicht von den Farben

des Geldes, sondern den Farben

der Natur sangen die Kinder

bei einer hübschen Mini-Playback

Show für das Bankperso-

Da staunten die Leute von der Bank und ihre Besucher: Die Kinder

des Kindergartens Rottannenweg sangen ihnen ein buntes

Ständchen. Foto: eg

nal und die Kunden. Bankdirektorin

Kristina Korthals war

richtig gerührt und zufrieden

über ihre Idee die Kindergartenkinder

einzuladen. Es bestünden

gute Kontakte zur Lebenshilfe

berichtet sie; die Bank unterstütze

gerne soziale Kontakte.

Das hörte Gertraut Pitz-Petereit

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Freundschaft kam mit einem großen Scheck

Freude im Kindergarten Himmelsstern

der Gnadenkirche:

Der Siedlergesangverein

Freundschaft überreichte

der Leiterin Urban-Weik einen

großen Scheck. Mit dem Geld

kann der Kindergarten nun sein

Projekt Sinnespfad endlich angehen.

Jahr für Jahr füllt Kurt Heck,

Vorsitzender der Freundschaft,

ein großes Glas mit kleinen Dingen:

Reis- oder Erbsenkörnern

beispielsweise. Bei allen Veranstaltungen

darf jeder, der einen

Euro gibt, raten, wie viele der

kleinen Sachen im Glas sind.

Wer der Zahl am Ende des Jahres

am nächsten ist, bekommt

einen kleinen Preis. Die großen

Gewinner sind aber immer soziale

Einrichtungen für Kinder

und Jugendliche. In diesem Jahr

Erziehung bei der Lebenshilfe

natürlich gerne. Die Kinder

machten sich lieber über den

Berg Butterbrezeln her. Und

dann schleppten sie ab aus der

Bank: Geschenktaschen mit Sachen

drin, die für Kinder viel

passender sind als die fetten

Geldbündel aus dem Tresor. eg

also der Kindergarten der Gnadenkirche

und der Kooperationspartner

Waldschule.

VfB Gartenstadt:

Spielerinnen wurden Meister

Bereits am vorletzten Spieltag

der Landesliga Staffel 5

(Kleinfeld, 7 Spielerinnen) sicherten

sich die B-Juniorinnen

des VfB Gartenstadt durch ein

hart erkämpftes 1:1 gegen FV

03 Ladenburg die Meisterschaft

2009/2010.

Die Mädchenabteilung des VfB

gibt es noch nicht einmal ein

Jahr und schon sorgen die jungen

Damen für diesen großartigen

Erfolg. Glückwunsch an die

tollen Spielerinnen, an die Trainer

Roland Helmling und Die-

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Juli 2010 Nr. 7

ter Muser, an die Betreuerrinnen

Kirsten Muser und Andrea

Helmling sowie an Abteilungsleiterin

Susanne Geißelmann.

Im Rahmen des Sommerfestes

zum 60-jährigen Jubiläum des

VfB (23. bis 26. Juli) wird die

Mannschaft ihre verdiente Ehrung

im Festzelt erhalten. Außerdem

empfängt der VfB alle

Gartenstädter Vereine zum gemeinsamen

Feiern; schließlich

wird der VfB 60 und der Stadtteil

in diesem Jahr 100 Jahre alt.

U.K.

Die siegreichen B-Jugend-Spielerinnen des VfB Gartenstadt mit

ihrer Trainerin und Betreuern. Foto: VfB

SV Waldhof:

Die Jugend macht Hoffnung

Vier Mannschaften schafften den Aufstieg

Wieder einmal kann der SV

Waldhof große Hoffnung auf

seine Nachwuchsmannschaften

setzen. Nachdem im vergangenen

jahr bereits die U 19

den Sprung in die Bundesliga

schaffte, zog nun die B-Jugend

nach. Die Mannschaft von Trainer

Bernd Großmann und Co-

Trainer Andreas Müller sicherte

sich die höchste Spielklasse

schon einige Spieltage vor Rundenende.

Drei jüngere Jahrgänge komplettieren

die Erfolgsgeschichte

dieses Jahres. Die U 18 holte

sich ungeschlagen den Meistertitel

in der Landesliga Rhein-

Neckar. Nächstes Jahr tritt die

Mannschaft in der Verbandsliga

an. Ebenfalls Meister der Landesliga

und damit Aufsteiger

in die Verbandsliga Nordbaden

wurde die U 16. Außergewöhnlich

ist das Abschneiden der C-

Jugend. Obgleich die Mannschaft

mit Spielern des jüngeren

Jahrgangs (D-Jugend) antrat, erkämpfte

sie sich die Aufstiegsberechtigung

zur Kreisliga.

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Juli 2010 Nr. 7 Panorama

Seite 23 Gartenstadt-Journal

Gut aufgestellt zum Festakt

Gartenstadt-Genossenschaft erneut mit glänzendem Jahresabschluss

Einzig die Politik verdüstert

die Schönwetterwolken über

der Gartenstadt Genossenschaft.

Wegen der Spareinrichtung

soll die Genossenschaft

wie alle übrigen

Kreditinstitute zur Bankenabgabe

herangezogen werden.

Aus diesem Stabilitätsfonds

soll schlingernden Banken

Hilfestellung gegeben werden.

Dass die Genossenschaft weit

davon entfernt ist staatliche

Hilfe zu benötigen, zeigte der

glänzende Jahresabschluss für

2009.

Dank einer traumhaften Eigenkapitalquote

und der Spareinlagen

der Mitglieder kann die

Genossenschaft ihr Geschäft

quasi aus eigener Tasche finanzieren.

An Sicherheiten herrscht

obendrein kein Mangel. 4200

Wohnungen sind im Besitz der

10000 Genossen, dazu Gewerberäume

und Garagen. Wiederum

über 11 Millionen Euro

wurden im Berichtsjahr für Mo-

Beratungsstelle:

BSt-Daten und ggf. Zusätze gemäß

Leiter: Ziffer 1. Manfred des verpflichtenden Herbel

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dernisierung und energetische

Sanierung investiert, beispielsweise

Am Grünen Hag 16, der

Korbangel und den Häusern Regenbogen

75 und 81.

Vorstandsvorsitzender Wolfgang

Pahl berichtete den Vertretern,

dass die Genossenschaft

schon in den 90er Jahren in die

energetische Sanierung einstieg.

„Im Bestandswohnungsbau liegt

das höchste Einsparpotenzial.“

Ständig neue Vorschriften und

„mehr Zentimeter“ Dämmung

bringen jedoch relativ geringen

Effekt. „Das Energie Plushaus

ist nicht mehr bezahlbar.“

Ausgenommen vom Dämmungsfieber

bleiben die denkmalgeschütztenEinfamilienhäuser.

Da sie auch nicht gegen

Erdfeuchte abgedichtet sind,

bringt Styropor weder innen

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noch außen Nutzen. Seine Hoffnung

setzt Pahl vielmehr auf

neuartige dünne Materialien,

wie sie beispielsweise von Prof.

Anette Rudolph-Cleff beim

Symposium des Netzwerks Europäische

Gartenstadt beschrieben

wurden.

Oberstes Ziel der Genossenschaft

ist die Förderung der Mitglieder.

Der durchschnittliche

Quadratmeterpreis von 4,90

Euro ist in dieser Hinsicht ein

schlagendes Argument. Auch

die Spareinrichtung darf als Plus

der Genossenschaft betrachtet

werden. Sicherer kann man

sein Geld kaum anlegen. Fast 60

Millionen Euro haben die Mitglieder

ihrer Spareinrichtung

anvertraut.

Aus dem Jahresüberschuss von

1,9 Millionen Euro erhalten die

Vertreterversammlung der Volksbank Sandhofen:

Wir wollen nicht der Sündenbock sein

Jahresabschluss 2009 sehr befriedigend - Mitgliederzahl soll auf 7000 steigen

„Die schwerste Rezession seit

Bestehen der Bundesrepublik

hat uns in Hab-Acht-Stellung

gehalten“, sagte Bernd

Aust, Vorstand der Volksbank

Sandhofen in der Vertreterversammlung.

Das Ansehen

der gesamten Finanzbranche

habe gelitten. Nur der persönliche

Kontakt der Mitarbeiter

zu den Kunden könne Vertrauen

aufbauen.

Wie Aust weiter sagte, hat sich

das Geschäftsmodell der Volks-

und Raiffeisenbanken bewährt:

starke Verwurzelung in der heimischen

Region und Kundennähe.

Die Volksbank Sandhofen

hat das Jahr mit einem guten Ergebnis

abgeschlossen.

„Noch nie hat ein Kunde Geld

bei uns verloren. Wir sind nicht

verantwortungslos. Die Volksbanken

wollen nicht der Sündenbock

für andere sein“, wehrt

sich der Vorstand gegen die

Bankenabgabe und gibt zu bedenken:

„Die Zwangsabgabe

schwächt die Wettbewerbsfähigkeit

und den Vermögenszuwachs

der Mitglieder.“

Der Jahresabschlussbericht

2009 weist geordnete Vermögensverhältnisse

aus. Verglichen

mit dem Vorjahr hat sich

die Bilanz um 200 000 Euro erhöht.

Erfreulich ist die Zunahme der

Sicht- und Spareinlagen. Sparbriefe

erleben eine Renaissance.

Lieber weniger Zinsen und flüssig

bleiben, lautet die Parole.

Erneut steigerte die Bank die

Kreditausleihungen, etwas verhaltener,

aber von einer Kreditklemme

ist keine Spur zu sehen.

Der Mittelstand hat Kredit

bei Volks- und Raiffeisenbanken.

Die Liquidität bewegt sich

auf höchstem Niveau. Zu keiner

Zeit war die Zahlungsbereitschaft

gefährdet. Das Eigenkapital

der Bank beläuft sich auf

11 Millionen Euro.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich

der Gewinn nach Steuern deutlich

verbessert und liegt erneut

Mitglieder auf ihre Geschäftsanteile

wiederum 4 Prozent Dividende.

Wie bei allen anderen

Tagesordnungspunkten folgten

die Vertreter dem Vorschlag des

Vorstands einstimmig.

Am 26. August feiert die Genossenschaft

ihr 100jähriges

Bestehen. Die wohnreformerisch

bewegten Gründer haben

„das Unmögliche“ ins Statut

geschrieben, wie Pahl anmerkte.

Doch unternehmerisch und

über dem Verbandsdurchschnitt.

Besonders verantwortlich sind

Zinsüberschüsse und Kursgewinne

bei den Wertpapieren.

Trotz steigender Personal- und

Sachkosten ist der Jahresüberschuss

auf 631000 Euro deutlich

gestiegen (2009: 246 000 Euro).

Die Mitgliederzahl hat sich erhöht:

Aktuell hat die Bank 6750

Mitglieder. Aust hofft, 7000 bis

Jahresende zu erreichen.

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gemessen am Ziel den Mitgliedern

zu nutzen, steht die Genossenschaft

bestens da. Selbsthilfe

und Solidität mit langfristiger

Perspektive sind gute Voraussetzungen

für die nächsten Jahrzehnte.

„Die Genossenschaft ist bestens

aufgestellt“ formulierte Aufsichtsratsvorsitzender

Bernd

Aust zufrieden. Mit Stolz kann

folglich das Jubiläum gefeiert

werden. eg

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Für 2009 schlägt der Vorstand

vor, eine Dividende von 5 Prozent

an die Mitglieder auszuschütten.

Zuversichtlich schaut er auf

das laufende Geschäftsjahr. Die

Vertreterversammlung entlastete

einstimmig sowohl den Vorstand

als auch den Aufsichtsrat.

Voraussichtlich ist der Umbau

der Hauptstelle Sandhofen im

Oktober beendet. Auf jeden Fall

rechtzeitig vor dem 125-jährigen

Gründungsjubiläum, das

die Volksbank Sandhofen am

21. Februar 2011 feiert. UKü

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Seite 24 Gartenstadt-Journal

„Kunst im Wald“ mit Rolf Schreckenberger

Metallkünstler stellte seine Exponate am Karlstern aus

Unter Mitwirkung des Fördervereins

Freunde des Karlstern

präsentierte der Metallkünstler

Rolf Schreckenberger seine imposanten

Kunstwerke rund um

den Pavillon am Karlstern im

Käfertaler Wald.

Mit 30 Exponaten zeigte er den

Besuchern eine Auswahl seiner

geschweißten Werke, die vornehmlich

aus Kupfer- und Edelstahlblech

entstanden. Zahlreiche

Besucher zeigten sich an

den beiden Ausstellungstagen

von der Schönheit der Tier-Figuren

beeindruckt, die wunderbar

in die Stille und in das

herrliche Ambiente der Natur

passten.

Die mit Wasser gefüllte Klangoase

verführte die Gäste zum

Produzieren von Tönen, die

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durch Reibung eines Kupferrohres

entstanden.

Nebenan hatten die Freunde des

Karlstern an den beiden Tagen

ihr Informationscenter geöffnet,

in dem die neuen Anschauungs-

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tafeln angestrahlt wurden und

ehrenamtliche Mitglieder alkoholfreie

Getränke ausschenkten,

Wanderkarten, Waldbroschüren,

und ein Buch aus der Zeit

der kurfürstlicher Jagden verkauften.

Angeboten wurden auch Gruß-

und Postkarten, mit Motiven aus

dem Käfertaler Wald, die der in

der Gartenstadt bekannte Fotokünstler

Hans-Gerd Zürcher zur

Verfügung stellte.

Mit dieser Ausstellung „Kunst

im Wald“ wurde der Grundstein

für weitere Veranstaltungen dieser

Art gelegt, die die Freunde

des Karlstern anbieten wollen.

wepi

Nicht ärgern.

Telefonieren!

Wacklige Gehwegplatten,

Schlaglöcher auf der Straße, defekte

Straßenleuchten. Es gibt

viele Dinge, über die man sich

leicht aufregen kann – und sich

wundern, dass niemand kommt

und die Sache in Ordnung

bringt.

Mit einem einfachen Telefonat

lässt sich da allerdings einiges

bewirken.

Rufen Sie die Bürgerhotline der

Stadt Mannheim, Telefon: 293-

4003 an oder schicken Sie eine

E-Mail an strasseundgrün@

mannheim.de. Hier kann man

außerdem noch melden: Stolperkanten,

verstopfte Gullys,

defekte Verkehrsschilder, Straßenbeleuchtung

und Ampelanlagen,

den schlechten Zustand

von Spielplätzen, Wildwachsende

Büsche, verschmutzte Straßen,

defekte Abfallkörbe, Farbverschmierungen

und wilde

Müllablagerungen.

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Juli 2010 Nr. 7 Kommunal unD PoliTiK

Seite 25 Gartenstadt-Journal

SPD-Fraktion besucht Friedrich-Ebert-Schule

Eine üppige Liste an Problemen

Fraktionsvorsitzender Dr. Fulst-Blei: „Schule soll Schulsozialarbeiter erhalten.“

Die SPD-Gemeinderatsfraktion

besuchte die Friedrich-

Ebert-Schule in Waldhof, um

sich bei Rektor Torsten Herzog

über die Situation an der

Schule, ihre Herausforderungen

und Probleme zu informieren.

Da kommt einiges zusammen:

.Zum einen soll die Friedrich-

Ebert-Schule nach der Schließung

der Theodor-Heuss-Schule

zusätzliche Grundschüler

aufnehmen. Die Hauptschule

soll in eine Werkrealschule umgewandelt

werden, und ab dem

kommenden Schuljahr soll sie

die Schüler der Käfertal-Hauptschule

integrieren. Darüber hinaus

ist das Gebäude aus den

60er Jahren stark sanierungsbedürftig.

Auch ein Neubau steht

zur Diskussion.

Stoff genug also, über den sich

der Fraktionsvorsitzende Dr.

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Stefan Fulst-Blei, die bildungspolitische

Sprecherin Elke Stegmeier,

Stadtrat Roland Weiß,

die Sprecherin der SPD im Bezirksbeirat

Waldhof/Gartenstadt

Gudrun Müller und der SPD-

Sprecher in Käfertal Gerd Stüber-Fehr

mit dem Schulleiter

austauschten.

Die SPD kann sich mehrere

Maßnahmen vorstellen, um

den Herausforderungen zu begegnen.

Fraktionsvorsitzender

Dr. Stefan Fulst-Blei: „In jedem

Fall wollen wir die Veränderungen

durch die Bereitstellung

eines Schulsozialarbeiters

flankieren, der sowohl an der

Grund- als auch an der Hauptschule

tätig werden könnte.“

Auch die Aufnahme der Schule

in das MAUS-Programm sei zu

erwägen.

Stadträtin Elke Stegmeier verwies

auf die Notwendigkeit ei-

Stipendium: Ein Jahr in die USA

Prof. Dr.Egon Jüttner ruft Jugendliche

dazu auf, sich für das

Parlamentarische Patenschafts-

Programm (PPP) des Deutschen

Bundestages zu bewerben. Der

Bundestag vergibt in diesem

Rahmen 360 Stipendien für einen

einjährigen Aufenthalt in

den USA an Schülerzwischen

15 und 17 Jahren sowie an junge

Berufstätige mit abgeschlossener

Ausbildung bis 24 Jahre.

Ziel ist es, die deutschamerikanische

Verständigung zu verbes-

sern. Jüttner: „Bereits seit vielen

Jahren übernehme ich diese

Patenschaft für Jugendliche aus

meinem Wahlkreis. Ich freue

mich, auf diese Weise jungen

Menschen Erfahrungen in den

USA ermöglichen zu können.“

Die Bewerbungsphase für das

Parlamentarische Patenschafts-

Programm 2011/2012 läuft noch

bis zum 3. September. Weitere

Informationen zum PPP und

dem Bewerbungsverfahren erhalten

Interessierte im Interne-

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ner Übergangsregelung bei der

Lehrerversorgung. So reiche es

z.B. nicht aus, die Wochenstunden

der Lehrkräfte an der Käfertal

Hauptschule einfach zu

übertragen. Um eine wirkliche

Integration der Schülerinnen

und Schüler und des Lehrerkollegiums

zu erreichen, bedürfe es

zusätzlicher Stunden. Hier sind

Regierungspräsidium und Land

gefragt.

Für die Grundschulen mahnte

die SPD eine Neugliederung

der Grundschulbezirke und

eine Grundschulkonzeption für

Waldhof und Käfertal an.

Über die Gebäudemängel konnten

sich die Gäste bei einem

Rundgang ein Bild machen. „An

mehreren Stellen dringt Wasser

in das Gebäude ein, im Winter

heizt man zum Fenster hinaus.

Das an sich vielseitig zu nutzende

Foyer ist die Hälfte des Jah-

tangebot des Deutschen Bundestags

unter

www.bundestag.de/ppp und im

Büro von Prof. Dr. Jüttner MdB,

Telefon 030/227 72292, Mail:

egon.juettner@bundestag.de.

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und Toleranz

Der Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordnete

Prof. Dr.

Egon Jüttner macht auf den

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie

und Toleranz 2010“ aufmerksam.

Das Bündnis für Demokratie

und Toleranz – gegen

Extremismus und Gewalt sucht

vorbildliche und zur Nachahmung

geeignete zivilgesellschaftliche

Projekte, die sich

aktiv für ein gleichberechtigtes

Miteinander und gegen Extremismus,

Antisemitismus und

Gewalt einsetzen.

Erfolgreiche Projekte sollen

andere Menschen motivieren,

selbst aktiv zu werden. Die besten

Projekte werden mit Geldpreisen

zwischen 1000 und

5000 Euro ausgezeichnet.

Die Einsendung der Projektunterlagen

soll bis zum 20. September

erfolgen.

Information: www.buendnistoleranz.de

oder über das Büro

Prof. Dr. Jüttner (Telefon 030-

227 72295).

Rektor Torsten Herzog und Gerd Stüber-Fehr präsentierten den

Sozialdemokraten die lange Mängelliste der Friedrich-Ebert-

Schule. Gudrun Müller, Dr. Stefan Fulst-Blei, Elke Stegmeier, Roland

Weiß wollen sich weiter einsetzen.

res nicht zu verwenden, weil es

schlicht zu kalt dort ist“, erläuterte

Schulleiter Herzog.

Roland Weiß erinnerte daran,

dass die SPD hier bereits

aktiv geworden sei. „Wir haben

schon im Februar 2009 einen

Antrag gestellt, den Neubau

einer Ganztages Grund- und

Hauptschule zu prüfen. Da

sollte demnächst ein Ergebnis

kommen.“ Außerdem hatte

die SPD die Verwaltung bei

den Haushaltsberatungen aufgefordert,

die Einführung ei-

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Freizeiteinrichtungen im

Umfeld zu berücksichtigen und

in ein Gesamtkonzept einfließen

zu lassen. Weiß: „Wir wollen

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Seite 26 Gartenstadt-Journal

Juli 2010 Nr. 7

Schätzungsweise 500 Menschen machten sich am Glücksburger Weg auf, um entlang der geplanten Stadtbahntrasse gegen die Planungen der Stadt zu demonstrieren.

Empörung herrscht zudem wegen der mehr als fraglichen Form von vorgezogener Bürgerbeteiligung. Bei den Sitzungen haben selbst Stadträte den Mund zu halten, Informationen

sollen nicht nach draußen dringen. Angeblich soll die Stadt nun plötzlich auch eine Streckenführung durch die Karlsternstraße für machbar halten. Die

dabei erforderlichen heftigen Eingriffe in den Waldbestand will man wohl in Kauf nehmen. Fotos: Hansgerd Zürcher

Leserbrief

Stadtbahn-Nord? - Auch die Befürworter sehen dann „rot”

Eigentlich schaut man sicht einen

„Bauplatz“ vorher an, bevor

man ihn kauft und Planungen

anstellt. Am Donnerstag,

20. Mai haben sich einige Mitglieder

des Forums und Verantwortliche

der Stadt bei der Ortsbegehung

endlich vor Ort die

Waldpforte angesehen.

Auf die Frage – beim späteren

Einzelgespräch mit Herrn Geithe

– ob man an die Kirchwaldsiedlung

in punkto Straßenbahn

auch gedacht hätte, wenn

man ohne diesen Streckenabschnitt

die Förderungskriterien

für einen Bundes-/Landeszuschuss

von ca. 50 Millionen

erreicht hätte, zunächst ein längeres

Schweigen und dann ein

Zögern.

Diese Art der „Beantwortung“

dürfte wohl jedem klar machen,

dass die Trassenführung ab

Waldstraße/Waldpforte nur Mittel

zum Zweck ist.

Damit die Fördermittel nach

Mannheim fließen können, muss

mehr Geld ausgegeben werden,

als zunächst von der Stadt geplant

war. Wir, die in der Kirchwaldsiedlung

wohnen, müssen

dafür herhalten. Also plant

man(nheim) mal eben noch einen

„Schlenker“ dazu, um die

ca. 50 Millionen zu übersteigen.

Die Berechnungsgrundlage

muss stimmen. Verhältnis Wegstrecke/Anwohner.

Was liegt da näher, als Straßen

mit „Wohnblöcken“ in die Planung

mit einzubeziehen.

Keiner darf sich zu sicher sein,

dass zukünftig nur die Anlieger

der „jetzigen“ Trassenführung

stark von der neuen Verkehrsführung

betroffen sein werden.

Durch den Widerstand der Straba-Gegner

kommt – ideenreich,

wie die „Stadt“ ist - sicherlich

noch die eine oder andere

Streckenvariante auf den Tisch.

Keiner darf sich

sicher sein verschont zu

bleiben

Somit könnten auch die jetzigen

Befürworter ganz schnell selbst

betroffen sein und die Straßenbahn

und/oder der Pkw-Verkehr

könnte dann eventuell vor deren

Haustür fahren.

Die neue Ampelanlage Waldstraße/Waldpforte/Alsenweg

werden nicht nur die Anwohner

zu spüren bekommen. Bereits

jetzt staut sich der Verkehr an

dieser Kreuzung und das nicht

nur zu Hauptverkehrszeiten. Die

Planer der Trassenführung sind

ideenreich aber realitätsfremd.

Aufgrund des Einbiegens der

Straßenbahn aus der Hessischen

Straße auf die Waldstraße

und beim Abbiegen in die

Waldpforte, werden wir Autofahrer

alle 20 Minuten „rot“ an

dieser Kreuzung sehen. Weil die

Straßenbahn auch wieder ihren

„Nach-Hause-Weg“ zurücklegt,

wird also alle 10 Minuten eine

Rotphase erfolgen.

Bei Rückstau an besagter großer

Kreuzung wird so mancher

genervter Autofahrer ideenreich

werden und Alternativstrekken

wählen, in der Hoffnung,

Kommunal unD PoliTiK

schneller ans Ziel zu kommen.

Die vielen kleinen Nebenstraßen

z. B. Donarstraße, Waldfrieden,

evtl. die Moosgasse von der

Waldpforte ausgehend, werden

frequentiert werden. Nach dem

Motto: Auf Umwegen kommt

man oftmals schneller ans Ziel.

Somit sind auch alle Anwohner

in diesen Straßen von dem ganzen

unsinnigen Planungsvorhaben

betroffen.

All diese Kriterien sollte man

bei seiner Meinungsbildung berücksichtigen

und nicht nur anmerken:

solange die Straßenbahn

nicht vor meiner Haustür

vorbeifährt.

Ein Straba-Befürworter wollte

eine ältere Dame von den Vorteilen

der Straßenbahn überzeugen,

u. a. von der direkten Anbindung

an die Innenstadt. Diese

antwortete nur: Was soll ich mit

einer direkten Fahrt zum Stadtbummeln.

Ich brauch’ eine Anbindung

an das Ärztehaus und

zum Friedhof. So wie der alten

Dame geht es vielen von uns.

Wir brauchen gute Anbindungen

in die Innenstadt und zu anderen

Mannheimer Vororten.

Vor allen Dingen zum Bahnhof

Waldhof und Käfertal OEG

Bahnhof muss eine gute Busverbindung

gewährleistet sein.

Claudia Feiner

Wohin gehen?

Der Terminkalender im Journal

Donnerstag, 8. Juli

NaturFreunde Waldhof/Gartenstadt,

18 Uhr, Stiller Weg:

mit Fahrrad oder Auto zu den

Feudenheimer Hühnerzüchtern

Freitag, 9. Juli

Freilichtbühne, 20 Uhr: „Die

Drei von der Tankstelle“

Förderverein Jugendhaus:

Kajak Projekt

Arbeiterwohlfahrt, 15 Uhr,

Kulturhaus: Kaffeenachmittag

Bürgerverein Gartenstadt, 16

Uhr, Karlstern: Wandergruppe

Samstag, 10. Juli

Siedlergemeinschaft Neueichwald

I, Ecke Waldpforte/ Am

Herrschaftswald: „Siedlertreff“

Förderverein Jugendhaus, 9

bis 19 Uhr: Kajak Projekt

Sozialverband VdK, 12 bis 17

Uhr, Bürgerhaus oder Bürgergarten:

Grillfest

Freilichtbühne, 16 Uhr: „Sieben

Zwerge“

Freilichtbühne, 20 Uhr: „Die

Drei von der Tankstelle“

Sonntag, 11. Juli

Siedlergemeinschaft Neueichwald

I, Ecke Waldpforte/ Am

Herrschaftswald: „Siedlertreff“

Freilichtbühne, 16 Uhr: „Sieben

Zwerge“

Montag, 12. Juli

Bürgerverein Gartenstadt, 19

Uhr, Bürgerhaus: Workshop Internationale

Volkslieder

Dienstag, 13. Juli

Bürgerverein Gartenstadt,

17 Uhr, Bürgerhaus: Frauengesprächskreis

Mittwoch, 14. Juli

Bürgerverein Gartenstadt, 19

Uhr, Bürgerhaus: Handarbeitskreis

Bürgerverein Gartenstadt,

ausnahmsweise um 19 Uhr,

Bürgerhaus: „Gartenstädter erinnern

sich“. Thema: Der Sport

in der Gartenstadt

Donnerstag, 15. Juli

SPD Gartenstadt, 19.30 Uhr,

Bürgerhaus: Versammlung

Freitag, 16. Juli

Freilichtbühne, 10 Uhr: „Sieben

Zwerge“

Kulturverein Waldhof, 18 Uhr,

Kulturhaus. Dämmerschoppen

Naturfreunde: Zeltlager bis 18.

Juli

Samstag, 17. Juli

Freunde des Karlstern, 10

Uhr, Freyaplatz: Brunnenfest

Freilichtbühne, 20 Uhr: „Die

Drei von der Tankstelle“

Kulturverein Waldhof, 12 Uhr,

Taunusplatz: Straßenfest

Kleingärtner Waldhof, Obere

Riedstraße: Sommerfest

Sonntag, 18. Juli

Bürgerverein Gartenstadt, 18

Uhr: Jazz im Bürgergarten

Freilichtbühne, 16 Uhr: „Sieben

Zwerge“

Siedlergemeinschaft Einigkeit,

11 Uhr, Waldmeisterring:

Garagenhock

Kulturverein Waldhof, 10 Uhr

Gottesdienst, 12 Uhr Festbetrieb

auf dem Taunusplatz: Straßenfest

Chor der Freilichtbühne „Artim-Takt“,

19 Uhr, Herzogenriedpark:

Konzert, Eintritt frei


Juli 2010 Nr. 7 Wohin gehen?

Seite 27 Gartenstadt-Journal

75 Jahre Neueichwald II:

26. Straßenfest im Rottannenweg

Die Siedlergemeinschaft Neueichwald

II feiert ihr 26. Straßenfest

im Zeichen des 75-jährigen

Jubiläums. An drei Tagen

lädt sie in den Rottannenweg

Kleingärtner Waldhof, Obere

Riedstraße: Sommerfest

Montag, 19. Juli

Bürgerverein Gartenstadt, 19

Uhr, Bürgerhaus: Workshop Internationale

Volkslieder

Dienstag, 20. Juli

Gesangverein Gartenstadt, 19

Uhr, Bürgerhaus: letzte Singstunde

vor den Ferien

Mittwoch, 21. Juli

Bürgerverein Gartenstadt, 19

Uhr, Bürgerhaus: Computer-

Club

Donnerstag, 23. Juli

NaturFreunde Waldhof/Gartenstadt,

18 Uhr: Biergarten

Stadtheim, Betreiber Waldhof

Samstag, 24. Juli

VfB Gartenstadt, 11 Uhr, Anemonenweg:

60 Jahre

Behindertensportgemeinschaft

BSG: Grillfest im Bürgergarten

Freilichtbühne, 16 Uhr: „Sieben

Zwerge“

Freilichtbühne, 20 Uhr: „Die

Drei von der Tankstelle“

Sonntag, 25. Juli

VfB Gartenstadt, 11 Uhr, Anemonenweg:

60 Jahre

Freilichtbühne, 16 Uhr: „Sieben

Zwerge“

Regenbogenkindergarten, 12

bis 17 Uhr: Sommerfest

Montag, 26. Juli

Bürgerverein Gartenstadt, 19

Uhr, Bürgerhaus: Workshop Internationale

Volkslieder

Mittwoch, 28. Juli

Bürgerverein Gartenstadt, 14

Uhr, Bürgerhaus: Handarbeitskreis

Donnerstag, 29. Juli

NaturFreunde Waldhof/Gartenstadt,

19 Uhr: Grillen

Freitag, 30. Juli

Freilichtbühne, 20 Uhr: „Die

Drei von der Tankstelle“

Siedlergesangverein Freundschaft:

letzte Singstunde

Samstag, 31. Juli

Freilichtbühne, 16 Uhr: „Sieben

Zwerge“

Freilichtbühne, 20 Uhr: „Die

Drei von der Tankstelle“

Kleingartenverein Staudenweg,

15 Uhr: Jubiläumssommerfest

ein: am Freitag, 6. August, ab 18

Uhr; am Samstag, 7. August, ab

12 Uhr und am Sonntag, 8. August,

ab 10 Uhr.

Sonntag, 1. August

Freilichtbühne, 16 Uhr:

Schneewittchen

ASB Arbeiter-Samariter-

Bund, 11 Uhr: Offene Tür Auf

dem Sand

Kleingartenverein Staudenweg,

9 Uhr: Skatturnier

Montag, 2. August

Förderverein Jugendhaus, 14

Uhr: Sommerferienspiele bis

20. August

Donnerstag, 5. August

NaturFreunde Waldhof/Gartenstadt:

Treffen im Stadtheim

Freitag, 6. August

Siedlergemeinschaft Neueichwald

II, 18 Uhr: Straßenfest

Rottannenweg

Bürgerverein Gartenstadt, 14

Uhr, Bürgergarten: Flohmarkt

des Handarbeitskreises

Freilichtbühne, 20 Uhr: Die

Drei von der Tankstelle, letzte

Vorstellung

Samstag, 7. August

Siedlergemeinschaft Neueichwald

II, 12 Uhr: Straßenfest

Rottannenweg

Freilichtbühne, 16 Uhr: Sieben

Zwerge, letzte Vorstellung

Kleintierzuchtverein „Die

Goggelrobber“: Sommerfest

bis 9. August

Sonntag, 8. August

Siedlergemeinschaft Neueichwald

II, 10 Uhr: Straßenfest

Rottannenweg

Siedlergesangverein Freundschaft,

Gaststätte Waldpforte,

Lampertheimer Straße: Kerwekranz

Kleintierzuchtverein „ Die

Goggelrobber“, 11 Uhr: Kerwekranz

Montag, 9. August

Bürgerverein Gartenstadt, 19

Uhr, Bürgerhaus: Workshop Internationale

Volkslieder

Bürgerverein Gartenstadt,

19.30 Uhr, Bürgergarten: Offenes

Treffen

Mittwoch, 11. August

Bürgerverein Gartenstadt, 14

Uhr, Bürgerhaus: Handarbeitskreis

Donnerstag, 12. August

NaturFreunde Waldhof/Gartenstadt:

Ausspracheabend

Samstag, 14. August

Siedlergemeinschaft Neueichwald

II: Helferessen

Montag, 16.August

Bürgerverein Gartenstadt, 19

Uhr, Bürgerhaus: Workshop Internationale

Volkslieder

Mittwoch, 18. August

Bürgerverein Gartenstadt, 15

Uhr, Karlstern: „Gartenstädter

erinnern sich“. Der Käfertaler

Wald.

Bürgerverein Gartenstadt, 19

Uhr, Bürgerhaus: Computer-

Club

Donnerstag, 19. August

NaturFreunde Waldhof/Gartenstadt,

18 Uhr, Fernmeldeturm:

Besuch des Luisenparks

Freitag, 20. August

Gesangverein Gartenstadt, 19

Uhr: Ferientreff Freilichtbühne

Freunde des Karlstern feiern am 17. Juli:

Brunnenfest auf dem Freyaplatz

Zum 100-jährigen Jubiläum

der Gartenstadt veranstalten die

Freunde des Karlstern ein Brunnenfest

auf dem Freyaplatz am

17. Juli von 10 bis 20 Uhr. Auf

dem Programm stehen gute Unterhaltung,

große Tombola sowie

Essen und Trinken.

Bürgermeister Lothar Quast

wird um 10 Uhr das Fest eröffnen.

Es singt der Gesang-

vereinGartenstadt/Arbeitersängerbund. Ab 11 Uhr spielt

das Blasorchester Blau-Weiß

Waldhof. Um 14 Uhr musiziert

die Showband „Blaulicht“ aus

Sandhofen. Es singen Harald

& Eddi, es tanzt das Seniorenballett

Rheinau. Der Siedlergesangverein

Freundschaft erfreut

die Gäste um 17 Uhr und um 18

Uhr tritt Stargast „Raffaela“ auf.

Sonntag, 25. Juli:

Sommerfest im Regenbogenkindergarten

Der Regenbogenkindergarten lädt zum Sommerfest am Sonntag,

25. Juli, 12 bis 17 Uhr ein. Hauptattraktion ist die Aufführung des

Theaterstücks „Wo die wilden Kerle wohnen“ um 12.15 Uhr.

Viele Spiele, Tombola und leckeres Essen versprechen einen vergnügten

Tag.


Seite 28 Gartenstadt-Journal

Kleingartenverein Staudenweg:

Kleingärtner feiern Geburtstag

Zum Gartenfest im Jubiläumsjahr

lädt der Kleingartenverein

Staudenweg auf 31. Juli und

1. August ein. Ab 15 Uhr gibt es

am letzten Julitag bei der Gartenklause

auf dem gepflegten

Gelände Essen und Trinken.

Gefeiert werden darf bis in die

Nacht. Vorher werden Jubilare

geehrt. Anmelden kann man

sich samstags auch schon für

das Skatturnier, das am 1. August

um 9 Uhr beginnt. Anmeldung

dafür ist auch bei den Gartenfreunden

Helmut Karolus

und Martin Ziegelbauer möglich.

Die Startgebühr beträgt 5

Euro. Selbst glücklose Spieler

dürfen mit einem wertigen Preis

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nach der Siegerehrung noch gemütlich

anstoßen. Vorsitzender

Anton Ritschel und seine Mitstreiter

hoffen auf Zulauf.

60 Jahre VfB Gartenstadt;

Zum Jubiläum rollt der Ball

Jubiläumsfest vom 23. bis 26. Juli am Anemonenweg

Ohne Manns

c h a f t s g e i s t

läuft beim Fußball

nichts zusammen.

Was

auf dem Platz

gilt, das zählt

beim VfB Gartenstadt auch im

Festzelt bei der Jubiläumsveranstaltung

zu „60 Jahre VfB:“

Mannschaften und Abteilungen

lösen sich auf dem Sportplatz

und hinter dem Tresen gegenseitig

ab. Der Ball rollt, der Zapfhahn

wird betätigt.

Das Jubiläum bestimmt natürlich

das Programm im Zelt.

Am Freitag ab 20.30 Uhr werden

Grußworte gesprochen, am

Samstag ab 20 Uhr gratulieren

die Vereine. Dabei kommt

die Unterhaltung nicht zu kurz.

DJ Werner lädt am Freitag zur

Schlagerparty, die Ghosts animieren

am Samstag zum Tanz

und Blond Black & Grey bestimmen

am Sonntag den Takt.

Zum Festausklang steht Harald

Hug auf der Bühne.

Sportlich geht es los mit einem

Spiel der B-Juniorinnen, danach

folgt das AH-Blitzturnier.

Die Vormittage am Samstag und

Sonntag sind den Jugendturnieren

vorbehalten. Jeweils etwa

um 18 Uhr beginnen dann die

Spiele der Seniorenmannschaften.

Am Samstag und Sonntag

allerdings stehen ganz besondere

sportliche Vergleiche auf dem

Programm: Die VfB Allstars

treffen am Samstag auf die Kikker

des Bürgervereins und am

Sonntag absolviert die U 71 ihr

traditionelles Spiel.

Bei den Preisen für Essen und

Trinken bleibt der VfB moderat

und jugendfreundlich. Alkoholfreie

Getränke sind deutlich

preiswerter als Bier, Wein und

Schorle. Ein starker Auftritt für

einen Sportverein, denn auch

ein Bärenhunger lässt sich ab 2

Euro mit Pommes stillen.

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Wohin gehen?

7. bis 9. August:

Sommerfest der

Goggelrobber

Der Kleintierzuchtverein „Die

Goggelrobber“ feiert vom 7. bis

9. August Waldhofer Kerwe.

Es gibt frisch gegrillte Hähnchen,

Kaffee - und Kuchen sowie

Sektfrühstück. Die Jugend

baut ihre Spiele auf der Wiese

auf und wird mit frischen Waffeln

die Kinder verwöhnen.

Am Sonntag nach dem Umzug

wird gegen 11 Uhr der Kerwekranz

im Festzelt aufgehängt.

Es werden Lose für die Super

Tombola verkauft, die Gewinne

werden am Montag gegen 20.30

Uhr gezogen. „Gegenwind“ musiziert

an allen drei Tagen.

Juli 2010 Nr. 7

16. bis 18. Juli:

Zeltlager bei den Naturfreunden

Zu Zeltlager, Stockbrot, Grillen

– und viel Sport laden

die Naturfreunde vom 16. bis

18. Juli (Freitag bis Sonntag)

ein.

Wer möchte, kann sein eigenes

Zelt mitbringen. Jedenfalls gehört

alles in den Rucksack, was

zu einem richtigen Zeltlager gehört,

also Luftmatratze, Schlaf-

17. und 18. Juli:

Kleingärtner feiern

Beim Vereinshaus Obere Riedstraße

201 feiern die Kleingärtner

Waldhof am 17. und 18. Juli

ihr Sommerfest.

Wir Gartenstädter

LU-Gartenstadt feiert fünf Tage

Seit 1924 feiert die Gartenstadt

Ludwigshafen ihr Blumenfest.

Fünf Tage, vom 16.

bis 20. Juli, präsentieren sich

Schausteller und steigt im

Festzelt ein großes Programm.

Besonders herzlich sind die

Gartenstädter aus Mannheim

dazu eingeladen.

Eröffnet wird das Fest Kallstadter

/ Abteistraße am Freitag

um 20 Uhr.

Prof. Dr. Maria

Böhmer, Staatssekretärin

im

Bundeskanzleramt,

wird die

neue Blumenkönigin

krönen.

Die Gartenstädter

aus Mannheim werden bei

der Eröffnung gute Bekannte

zu sehen bekommen: Das Tanz-

GartenstadtTreff

Das Wochenprogramm

Täglich 12 Uhr: Mittagstisch

der Gnadengemeinde.

Montag: 14.30 Uhr: Blutdruckmessen,

Gedächtnistrainung,

Kartenspiele.

Dienstag: Hausmannskost

Mittwoch, 14.30 Uhr: Gesellschaftsspiele

Donnerstag, 14.30 Uhr: Bingo

Freitag: 14 Uhr: Offener Nachmittag,

Schachgruppe, Boule im

Bürgergarten

Information über Telefon

743396.

studio aus Riesa kommt auf besonderen

Wunsch des Vorsitzenden

der Interessengemeinschaft

Gartenstädter Vereine.

Sportlicher Höhepunkt ist am

Samstag um 17 Uhr auf der Bezirkssportanlage

das Freundschaftsspiel

zwischen dem

L.S.C. Ludwigshafen Gartenstadt

und dem VfB Mannheim-

Gartenstadt.

Um 20 Uhr folgt der musikalische

Knüller im Festzelt: der

Auftritt der „Dicken Kinder“.

GEISSLER

10. Juli:

Grillfest des VdK

im Bürgergarten

B I L D H A U E R E I � G R A B M A L E

S T E I N M E T Z B E T R I E B

geissler-info@web.de

Alter Postweg 8-12

68309 MA-Käfertal

Telefon 06 21 - 73 88 81

Telefax 06 21 - 73 35 60

sack und Klamotten für jedes

Wetter. Bei Fußball-, Volleyball,

Federball und Boule kann über

die drei Tage keine Langeweile

aufkommen. Außerdem ist ein

Jongleurworkshop im Angebot.

Anmeldung bei Anja Schneider,

Telefon 7188669. Der Unkostenbeitrag

für Nichtmitglieder

beträgt 8 Euro.

Der Sozialverband VdK Ortsverein

Waldhof-Gartenstadt lädt

alle seine Mitglieder, Freunde

und Gönner herzlich zu seinem

Grillfest in den Bürgergarten

des Bürgervereins in der Kirchwaldstrasse

ein. Beginn: 12 Uhr.

Ende gegen 17 Uhr.

Auf ein zahlreiches Erscheinen

freut sich die Vorstandschaft.

Der Bürgergarten ist mit der

Buslinie 53 gut zu erreichen.

Bürgerdienst

Alte Frankfurter Straße 23

Telefon 293 7600

Fax 293 7603

Öffnungszeiten

Montag und Donnerstag

8 bis 16 Uhr

Dienstag 15 bis 18 Uhr

Mittwoch und Freitag

8 bis 12 Uhr

seit 1900

Kirchwaldstraße 8

68305 MA-Gartenstadt

Telefon 06 21 - 75 61 80

Telefax 06 21 - 75 61 80

Viernheimer Weg 54

68307 MA-Sandhofen

Telefon 06 21 - 75 61 80

Telefax 06 21 - 75 61 80


Juli 2010 Nr. 7 Wohin gehen?

Seite 29 Gartenstadt-Journal

Premiere auf der Freilichtbühne:

Drei Freunde Mannheims brechen Herzen

Die Drei von der Tankstelle – eine musikalische Komödie - Weitere Vorstellungen

Von Uschi Künstler

Uralt sind manche Schlager,

aber man hört sie immer noch

gern – oder schon wieder? Erfolgreich

waren die Filme, in

denen sie zu hören waren. Profi-Regisseur

Dieter Baldo inszenierte

„Die Drei von der Tankstelle“

aus dem Jahre 1930

erstmals für eine Freilichtbühne.

„Ein Freund, ein guter

Freund...“, ist der Gassenhauer,

der sich durch die musikalische

Komödie zieht: mal im

Hawaii-Hemd an der Copa Cabana,

dann mit französischem

Akzent und baguette oder mit

gerolltem „r“ in New York. Wie

in der filmischen Vorlage erklingen

weitere beliebte Schlager,

wie „Liebling, mein Herz

lässt dich grüßen“ oder „Ich

brech die Herzen der stolzesten

Frauen“ – diesmal mit Gelfrisur

und Lederjacke. Dazu gibt es

kleine Tanzeinlagen. Regisseur

Baldo hat die musikalische Leitung

Holger Ebeling und Korrepetitor

Thomas Nauwartat übertragen.

Inhaltlich spielt die Komödie im

Mannheim der 50er Jahre. Die

Extra-Ausgabe des Mannheimer

Morgen begleitet die Millionäre

Willi, Hans und Kurt

auf ihrer Weltreise. Derweil

hütet einer der „Söhne Mannheims“

die Villa. Unverschuldet

bankrott, erwerben sie eine

kleine Tankstelle, die sie sinnigerweise

„Zum Kuckuck“ nennen.

Die ungewohnte Arbeit und

der Haushalt stellt ihre Freundschaft

auf eine erste Probe. Als

sich alle drei in die hübsche und

verwöhnte Tochter des Konsuls

„Bürgerdialog“ zur Stadtbahn

Die Stadt und die Rhein-

Neckar-Verkehr GmbH (RNV)

laden alle interessierten Bürger

zur zweiten Bürgerdialogveranstaltung

zur geplanten Straßenbahnstrecke

in den Mannheimer

Norden ein.

Oberbürgermeister Dr. Peter

Kurz, Erster Bürgermeister

Christian Specht, Baubürgermeister

Lothar Quast sowie die

RNV-Geschäftsführer Martin in

der Beek und Andreas Kerber

werden mit Vertretern des Forums

Stadtbahn Nord am Montag,

12. Juli, 19 Uhr im Bürgersaal

N 1 über den Planungsstand

Beim Süßholzraspeln machen die Drei von der Tankstelle eine

gute Figur. Wissensdefizite haben sie beispielsweise in Sachen

Kühlwasser für den luftgekühlten

Kosmann, Lilian, verlieben,

verschlimmert sich die Situation.

Nachtclubbesitzerin Edith

von Turkow, Freundin des Konsuls,

hilft Lilian, sich für den

Richtigen zu entscheiden.

Witzige Dialoge bringen das Publikum

zum Lachen, beispielsweise

wenn Konsul Kosmann

ein geschäftliches Telefongespräch

auf Englisch führt: „We

liefer you… everything wird`s

teurer“. Oder die Freundin

des Konsuls Lilian rät: „Einen

Mann kann man belügen, aber

drei? Schließlich sind drei Männer

so schlau wie eine Frau.“

Regisseur Baldo arbeitet mit

viel mimischer Komik: übertriebene

Gestik beim Gehen, beim

Boxkampf, bei der Liebesbezeugung;

beim Ankleiden; ungeschicktes

Hantieren mit Feuerzeug

und Ölkanne oder sich

kindisch mit Parfüm bespritzen,

was ein wenig an Tortenschlachten

bei „Dick und Doof“

erinnert.

zur Straßenbahnlinie und die Ergebnisse

des Forums Stadtbahn

Nord informieren.

Das Forum hat sich zu vier Sitzungen

getroffen und zwei Arbeitsgruppen

eingerichtet, die je

zwei Mal getagt haben. Darüber

hinaus fanden Ortstermine statt.

Themenschwerpunkte waren

der aktuelle Planungsstand und

die Prüfung von Streckenalternativen,

Sicherheitsaspekte, die

Parkplatz- und Verkehrssituation

entlang der geplanten Strekke

sowie das zukünftige Buskonzept

für die Gartenstadt.

Das Publikum im voll besetzten

„Haus“ dankte auch für die gute

schauspielerische Leistung mit

mehreren „Vorhängen“ – wenn

die Freilichtbühne welche hätte.

Vorstellungen bis 31. Juli

samstags um 20 Uhr; am

30. Juli und 6. August auch

freitags.

Für Kinder hatte das schöne

Stück „Die sieben Zwerge

und Schneewittchen“ Premiere.

Gespielt wird bis 1. August

jeden Sonntag um 16 Uhr. Zusätzliche

Vorstellungen gibt

es am Samstag, 10. 24. und

31. Juli sowie am 7.August..

Karten montags, mittwochs

und freitags von 11 bis 12 Uhr,

mittwochs und freitags von 18

bis 20 Uhr sowie eine Stunde

vor der Vorstellung am

Kartenhaus. Kartenreservierungen

telefonisch 7628100,

Fax 7628102 und Mail gf@flbmannheim.de.

Stadtbahn Mannheim NORD

Einladung zur

2. Bürgerdialog-

Veranstaltung

22. Juli, 19 Uhr:

12. Juli, 19 Uhr

Bürgersaal, Stadthaus N 1

Es werden die im Stadtbahn Forum

erarbeiteten Ergebnisse der Öffentlichkeit

vorgestellt.

Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger

herzlich eingeladen.

Gartenstadt: Kanal voll, Land unter

Immer wieder ist das Abwasserleitungssystem

bei starken Niederschlägen

überfordert. Auch

in der Nacht vom 9. auf den 10.

Juni war die Gartenstadt von

den heftigen Wassermassen betroffen.

Wohnungen im Souterrain

und Keller standen unter

Wasser.

Obgleich im Stadtteil günstige

Voraussetzungen herrschen und

viele Flächen für eine natürliche

Versickerung der Wassermassen

existieren, ist möglicherweise

die Kanalisation den Anforderungen

nicht mehr gewachsen.

Der Leiter des Eigenbetriebs

„Demenz –richtige Versorgung zu Hause“

Der Gesprächskreis für pflegende

Angehörige trifft sich

am Mittwoch, 14. Juli, von 17

bis 18.30 Uhr, in der Tagespflege

(GeBeP) in der Edisonstraße

8. Das Schwerpunktthema ist

diesmal: „Demenz – die richtige

Versorgung zu Hause“.

Viele pflegende Angehörige

sind erschöpft von den Belastungen.

Im Gesprächskreis lernen

sie, wie sie ohne schlechtes

Gewissen für ihre eigenen

Bedürfnisse sorgen, um mit der

Pflegesituation gut umzugehen.

Pflegebedürftige können während

der Veranstaltung im Ne-

benraum betreut werden.

Anmeldung unter Telefon

72802-28 erbeten.

Kurse des ASB

Der Arbeiter-Samariter-

Bund bietet im Juli folgende

Kurse an: lebensrettende

Sofortmaßnahmen am 10.

und 24. Juli, Erste-Hilfe am

17./18. (Wochenende) sowie

Erste Hilfe am Kind am 31. Juli.

Die Kurse finden statt im Klinikum

(Haus 8, Ebene 2, Zimmer

90). Anmeldung unter Telefon

7280-242. Kurse für besondere

Zielgruppen auf Anfrage.

Stadtentwässerung, Alexander

Mauritz, steht am Donnerstag,

22. Juli, 19 Uhr, im Keglerheim,

Märker Querschlag 12 – 14, den

Fragen der Bevölkerung zur

Verfügung.

Mauritz gibt einen Einblick in

die Funktionsweise und Technik

des Entwässerungssystems

in der Gartenstadt.

Die Siedlergemeinschaft Einigkeit

Gartenstadt e. V. lädt alle

Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen

Veranstaltung ein.

Führung über den jüdischen

Friedhof

Das ASB Hospizwerk lädt ein

zur Führung auf dem Jüdischen

Friedhof am Sonntag, 18. Juli

um 11 Uhr. Die Teilnehmer erfahren

einiges über unterschiedliche

Bestattungskulturen und

die Mannheimer Geschichte.

Männliche Teilnehmer werden

gebeten, eine Kopfbedeckung zu

tragen. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Der Hospizdienst begleitet - unabhängig

von Abstammung, Religion

und Sprache - schwer

kranke und sterbende Menschen

in ihren letzten Monaten, Wochen

und Tagen.


Seite 30 Gartenstadt-Journal

Sommerfest

Sonntag, 25. Juli 2010 · 12 bis 17 Uhr

im Regenbogenkindergarten Stiller Weg 19 · 68305 Mannheim

»Wo die wilden Kerle wohnen«

Theaterstück Aufführung 12.15 Uhr

Regelmäßige Termine

Montag bis Freitag

12.15 Uhr, Bürgerhaus, Gnadengemeinde:

Mittagstisch für Senioren.

Anmeldung unter Telefon

747600

Montag

14 Uhr, Bürgerhaus Gartenstadt:

Skat

14 Uhr, Bürgergarten: Boule

19 Uhr, Bürgerhaus: Workshop

Internationale Volkslieder (außer

1. Montag im Monat)

20 Uhr, Gemeindehaus Gnadenkirche:

Tanzkreis

Dienstag

19 Uhr: Singstunde Gesangverein

Gartenstadt im Bürgerhaus,

(Sommerpause beachten)

19 Uhr: Spielvereinigung Sandhofen,

Gaswerkstraße: Schach

Viele Spiele

rund um das Thema:

Mut und Phantasie

Tombola

Hauptgewinn: Eine Goldmünze!

Sponsor: Volksbank Sandhofen eG

Leckeres Essen

Getränke, Kaffee und Kuchen,

sowie Informationen über

unsere Einrichtungen

Regenbogen gGmbH- Gesellschaft für Integration und Rehabilitation

Stiller Weg 19 · 68305 Mannheim · www.regenbogen-ggmbh-ma.de

Mittwoch

17 Uhr, Bürgergarten: Spaß-

Tischtennis

13 bis 17 Uhr, Katholische öffentliche

Bücherei der Seelsorgeeinheit,

St. Lioba: Geöffnet

Freitag

14 Uhr, Bürgergarten: Boule

Siedlergesangverein „Freundschaft“,

„Waldpforte“, Chorprobe

(Sommerpause beachten)

Samstag

18 bis 18.15 Uhr (wenn in St. Lioba

Vorabendgottesdienst ist), Katholische

öffentliche Bücherei

Kirchplatz St. Lioba: offen

Sonntag

11.30 bis 12.30 Uhr, Bücherei der

Seelsorgeeinheit, Kirchplatz St.

Lioba: Geöffnet

Menschen mit Behinderung, die in Einrichtungen

wohnen, freuen sich über zusätzliche Förderung

und Begleitung

… und SIE können mit ihnen – insbesondere an

Wochenenden – IHRE Zeit teilen.

Rufen Sie uns an: Wolfgang G. Müller, Tel. 0621 / 82 20 03

Bärbel Schmidt, Tel. 0621 / 72 96 186

www.zeit-teilen.de

Wohin gehen?

Moderne

Schmerztherapie

Das ASB Hospizwerk lädt im

Rahmen der Palliativmedizin

ein zum Vortrag „Moderne

Schmerztherapie.” Der Vortrag

wird am Mittwoch, 30.

Juni um 18 Uhr im Richard-

Böttger-Heim (Meeräckerplatz

2-4, im 1. OG). Gehalten.

Dr. Benrath, von der Schmerzambulanz

im Klinikum informiert

über die Möglichkeiten

zeitgemäßer Schmerzbehandlung

z.B. von Tumorerkrankungen.

Der Vortrag ist kostenlos.

Fachkräfte können eine Teilnahmebescheinigung

erhalten.

Termine BSG

Behinderten- und Freizeitsportgemeinschaft

Montag

19 Uhr, Hallenbad Waldhof Ost:

Schwimmen und Wassergymnastik

Dienstag

17 Uhr: Wirbelsäulengymnastik

für Männer und Frauen, Kulturhaus

Waldhof

19 Uhr: Fußballtennis, Kulturhaus

Waldhof

Mittwoch

18.30 Uhr: Tischtennis, Franziskushaus

Freitag

18 Uhr und 19 Uhr: Ambulante

Koronargruppe, Bewegungstherapie

für Herzkranke: TV-Sporthalle

Boehringer Dreieck

18.30 Uhr: Wirbelsäulengymnastik

für Männer und Frauen,

Turnhalle Friedrich-Ebert-

Schule (BSG)

20 Uhr: Gymnastik und Ballspiele

(Faustball für Männer,

auch Nichtbehinderte): TV-

Sporthalle Boehringer Dreieck

G S

Familienbetrieb

mit Tradition

seit 1938

Auferstehungsgemeinde

Sommerkonzert:

Die Gemeinde musiziert

Die Auferstehungsgemeinde

bereichert mit einem Sommerkonzert

den Terminkalender.

Die Kuhbuckel-

Band, der Posaunenchor,

die Kantorei, der Kinderchor

und die Bambinis gestalten

am Samstag, 17. Juli

um 18 Uhr das Sommerkonzert.

Leitung: liegt bei Sonja

Nemet und Johannes Balbach-Nohl.

Der Eintritt ist frei

– eine Spende wird am Ausgang

erbeten.

Filmpremiere

Der Jugendtreff der Auferstehungsgemeinde

lädt ein zur

Premiere des selbst gedrehten

Films „Das Paket“ auf Mittwoch,

30. Juni um 18 Uhr im

Tersteegen-Gemeindehaus. Der

Eintritt ist frei!

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Juli 2010 Nr. 7

Dachfenster

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Paulus-Gethsemane-Gemeinde

Gottesdienste

11. Juli, 10 Uhr, Pauluskirche:

Gesamtgottesdienst, Präd. Koch

18. Juli, 10 Uhr, Taunusplatz:

Open Air Gottesdienst, Pfr. Gutwein

25. Juli, 10 Uhr, Pauluskirche:

Hauptgottesdienst, Pfr. Gutwein

1. August, 10 Uhr, Gethsemane:

Hauptgottesdienst, Hr. Müller-

Albrecht

8. August, 10 Uhr, Pauluskirche:

Gesamtgottesdienst, Pfr.

Gutwein

15. August, 10 Uhr, Gethsemane:

Hauptgottesdienst, Hr.

Sablotny

22. August, 10 Uhr, Pauluskirche:

Hauptgottesdienst, Hr. Zeller

29. August, 10 Uhr, Gethsemane:

Hauptgottesdienst, Präd.

Gember

Termine in der

Gemeinde

13. Juli, 20 Uhr: Ältestenkreis

17./18. Juli, Taunusplatz: Straßenfest

Waldhof

29. Juli, 19.30 Uhr: Männerkreis,

Weibertreff

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gerne Ihre individuellen Wünsche.

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Juli 2010 Nr. 7 Wohin gehen?

Seite 31 Gartenstadt-Journal

Anpfiff für Ferienerlebnisse

Vom “Rasenden Reporter” bis zum Zirkus: Anpfiff ins Leben verschönt die Ferien

Tolle Ideen für spannende und

abwechslungsreiche Ferientage

haben die Leute von Anpfiff

ins Leben, dem Sportförderzentrum

am Alsenweg,

entwickelt. Vier Angebote

sind in den Sommerferien

vorgesehen, ein weiterer kann

schon jetzt für die Herbstferien

gebucht werden. Man meldet

sich telefonisch oder per

Mail an und bekommt dann

das Anmeldeformular zugeschickt.

Telefon: 32899380;

Mail: marcus.zegowitz@anpfiff-ins-leben.de.

„Rasender Reporter“

Jeden Tag berichten Journalisten

auf der ganzen Welt aktuell

und ausführlich. Aber: Was

passiert, bis ein Beitrag in der

Zeitung steht? Wie funktioniert

das Schreiben und Formatieren

von Texten? Wie das Speichern?

Wie das Bearbeiten und

Einfügen von Bildern?

Diese und viele andere Antworten

zum Thema „Textverarbeitung

und Bildbearbeitung“

erhaltet ihr beim Workshop

„Rasender Reporter“. Am Ende

macht ihr sogar eure eigene,

kleine Zeitung.

Workshop für Jungen und

Mädchen im Alter von 11 bis

13 Jahren vom 9. bis zum 13.

August, jeweils von 9 bis 13

Uhr.

Teilnehmerbetrag 20 Euro..

Plätze frei im Zeltlager

In Kooperation mit der Initiative

„Adler helfen Menschen e.V.“

bietet die Evangelische Jugend

in der ersten Sommerferienwoche

ein achttägiges Zeltlager in

Friedelsheim/Pfalz an.

Das Angebot richtet sich an 7

bis 11jährige Kinder aus Familien

mit Hartz IV- oder Geringverdienereinkommen.

Das

bunte Programm bietet Spaß,

Action und Abenteuer, Museumsbesuche

und Fußballturnier,

Burgbesuch, Stockbrot am Lagerfeuer,

Schnitzeljagd und vieles

mehr.

Die Idee zu diesem Zeltlager

hatte Udo Scholz von der Initiative

„Adler helfen Menschen

e. V.“ während der letzten Kin-

Camp „Alles außer

Fußball!“

In diesem Camp möchten wir

eine Menge mit euch unternehmen

– dieses Mal ganz ohne

Fußball! Wir wollen morgens

nach einem gemeinsamen Frühstück

in ein kunterbuntes Programm

starten.

Ob Zoo oder ein toller Erlebnistag

mit Paddeln und vielem

mehr, es wird eine Menge geboten

sein, lasst euch überraschen.

Genauere Infos, was Ihr alles

benötigt, erhaltet ihr kurz vor

Beginn des Camps!

Anpfiff-ins-Leben-Camp für

Jungen und Mädchen im Alter

von 10-bis 12 Jahren vom

11. bis zum 13. August, jeweils

von 10 bis 16.30 Uhr.

Teilnehmerbetrag 25 Euro.

Zirkus-Workshop „Manege

frei!“

Einmal wie Artisten am Trapez

turnen, wie Clowns jonglieren,

wie Seiltänzer die Balance auf

dem Drahtseil halten oder als

Kugelläufer beeindrucken. Mit

dem Kinder- und Jugendzirkus

„Aladin“ könnt ihr diese bunte

Welt des Zirkus erleben und

kleine Kunststückchen ausprobieren.

Ganz nebenbei schult ihr euer

Körperbewusstsein, lernt einander

zu vertrauen und erlebt gemeinsam

eine tolle Zeit voller

Spaß und Spiel.

dervesperkirche in der Jugendkirche.

Kindern aus finanziell

schwachen Familien soll eine

Ferienwoche mit vielen Begegnungen

und Erlebnissen ermöglicht

werden.

Die Kinder übernachten in

Gruppenzelten und werden von

einem Betreuerteam begleitet.

Wer keinen Schlafsack und Isomatte

hat, kann beides auf Anfrage

erhalten. Zum Zeltlager

und zurück fährt die Gruppe

im Bus. Abfahrt ist am 31. Juli

um 14 Uhr an der Jugendkirche.

Kosten: 49 Euro incl. 10 Euro

Taschengeld. Anmeldung

beim Evangelischen Kinder-

und Jugendwerk, Speckweg

14. Infos: Achim Lorösch: Telefon

777366-32.

Workshop für Jungen und

Mädchen im Alter von 11-13

Jahren „Manege frei!“ vom

25. bis zum 27. August, jeweils

von 9.30 bis 12.30 Uhr.

Teilnehmerbetrag 15 Euro.

„Gesund am Ball“

An drei Tagen arbeiten wir mit

Kindern von 8 bis 10 Jahren daran,

dass sie unter professioneller

Anleitung lernen, wie Bewegung,

Körper und Ernährung

zusammenhängen und sie gesund

durchs Leben gehen können.

Science Kids („unser Skelett“)

/ 5 am Tag für Kids (Ernährungskunde)

/ Leckermäulchen

(Kochkurs) mischen sich

mit einem abwechslungsreichen

Fußballtraining!

Als Höhepunkt werden wir gemeinsam

mit den Kindern an

einem Vormittag in einen Supermarkt

gehen, um sich vor Ort

umzuschauen und diverse Lebensmittel

für das Kochen einzukaufen.

Workshop für Jungen und

Mädchen im Alter von 8 bis

10 Jahren. „Gesund am Ball“

vom 6. bis zum 8. September,

jeweils von 10 bis 16 Uhr.

Teilnehmerbetrag 22 Euro (15

Euro für AOK-Mitglieder).

Naturerlebnistage mit

dem NABU

Habt ihr Lust auf tolle Entdekkungstouren

im herbstlichen

Wald? Zusammen mit dem Naturschutzbund

NABU könnt ihr

in den Herbstferien vier spannende

und erlebnisreiche Tage

in der Natur verbringen und eine

Menge Spaß haben.

Natur-Erlebnistage für Jungen

und Mädchen im Alter

von 6 bis 11 Jahren vom 2. bis

zum 5. November, jeweils von

10 bis 13 Uhr.

Teilnehmerbetrag 20 Euro.

Unsere Öffnungszeiten

beim TÜV Sandhofen:

Mo - Do: 08:00 - 12:00 Uhr

und 13:00 - 17:30 Uhr

Freitag: 08:00 - 12:30 Uhr

Infotelefon:

(0621)7889362

Viernheimer Weg 76

100 Jahre Gartenstadt

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Brunnenfest auf dem Freyaplatz

17. Juli 2010 von 10.00 -20.00 Uhr

Wir bieten ein tolles Programm mit guter

Unterhaltung. Für Speis und Trank ist

bestens gesorgt. Hierzu laden wir Sie alle

recht herzlich ein.

Verlosung • große Tombola

Veranstalter:

„Freunde des Karlsterns Mannheim e.V.

75 Jahre

Wenn das kein Grund

zum Feiern ist !!!

Kommen Sie mit Ihrer

Familie und Ihren Freunden

in den Rottannenweg

zum

26. Straßenfest

Freitag, 06. August ab 18.00 Uhr

Samstag, 07. August ab 12.00 Uhr

Sonntag, 08. August ab 10.00 Uhr

Für Kinder

Leckeres vom Grill Bier vom Fass Hüpfburg u. Airbrush-Tattoo

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Seite 32 Gartenstadt-Journal

Die Hitze bringt es an den Tag

Bequemlichkeit oder doch Kulturverfall?

Der Schweiß trieft von der Stirn,

das Hemd klebt am Körper –

Hitze kann ganz schön anstrengend

sein. Am liebsten möchte

man sich die Kleider vom

Leib reißen. Während die Modedesigner

den Damen schik-

ke Blüschen, luftige Röcke oder

kürzere Hosen für Büro sowie

Stadtbummel verordnen, verlangen

manche Unternehmen,

insbesondere Banken, vom starken

Geschlecht den Kampf mit

der klimatischen Herausforde-

Der Klapperstorch hat zugeschlagen

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Freyaplatz 1 • D-68305 Mannheim

Telefon 0621/758115 • Fax 747896

Foto: Dirk Paeschke, www.kostenlos-fotos.de

rücKWärTs

rung aufzunehmen, selbst wenn

eine Klimaanlage weit entfernt

ist: Tapfer hielten die bedauernswerten

Bankiers ihre Vertreterversammlung

zugeknöpft bis

oben hin mit Schlips und Jackett

im prall gefüllten, völlig überhitzten

Saal ab. Gerne hätte man

ihnen gegönnt, wenigstens das

Jackett ablegen zu dürfen. Vor

einigen Jahren schickte der Geschäftsführer

eines Mannheimer

Unternehmens den Lehrling, der

in sehr korrekten Bermudashorts

mit Bügelfalte erschien, mit den

Worten nach Hause: „Wenn Sie

hier arbeiten wollen, müssen Sie

sich ordentlich anziehen!“

Bequeme, legere Kleidung gehört

in den Freizeitbereich.

Ist das so? Wie die Beispiele

zeigen, beklagt man in unserer

Gesellschaft einerseits die

mancherorts vorhandene allzu

strenge Etikette, andererseits

lockern sich die Sitten, dass der

gute Geschmack auf der Strecke

bleibt. Befürchtet der Bundesbürger

zu Recht einen Kulturverfall?

Etwa, wenn „Damen“

in der City im Bikinioberteil

einkaufen gehen – noch sind es

meist Jüngere. Manchen freut

die kostenlose „Peepshow“.

Was die Weiblichkeit vormacht,

kopieren jetzt auch die Herren.

Schon präsentieren sich selbst

sogenannte Respektspersonen

in einem Aufzug, der einem

nicht nur das Gegenteil einflößt,

sondern auch an die Grenze der

Lächerlichkeit stößt. An den Polizisten

ohne Kopfbedeckung

haben sich alle gewöhnt, aber

in Bermudashorts? Früher trugen

die Briefträger als Postbeamte

immer Uniform und Kappe.

Und heute? An heißen Tagen

Schwimmbadkleidung: knalliger

Sonnenhut, übergroße Sonnenbrille,

Bermudashorts der legeren

Art. Gut, dass er sich mit

aufgedrucktem Posthorn auf

dem Rücken seines T-Shirts zu

erkennen gibt. Wie wär`s mit

noch mehr Bequemlichkeit?

Beispielsweise Oberkörper frei,

eine Armbinde mit Aufschrift

„Polizei“ tut`s doch auch; oder

das Posthorn um den Hals hängen

– erspart das Klingeln.

Übrigens: In Ländern des Mittelmeerraumes

mit großer Hitze

hatten die Bewohner noch nie

Probleme bezüglich korrekter

Kleidung: Die verursachen nur

deutsche und englische Touristen.

UKü

Gegen alles versichert

Neulich rief mich tatsächlich

ein riesig netter Mensch von

der Versicherung an und machte

sich Sorgen um mich. Gerade

habe er meine Versicherungsakte

in Händen und sehe, dass

ich viel zu viel bezahle. Darüber

müssten wir wirklich mal reden.

Wir reden also zusammen. Er

zählt mir auf, welche riesigen

Risiken mir drohen. Zwar decke

meine Versicherung Erdbeben

bis zur Stärke zwei hundertprozentig

und zuverlässig

ab. Bei stärkeren Erdbeben, Hagelschlag,

Flugzeugabsturz, Kometeneinschlag

und kompletter

Überschwemmung der Rheinebene

blieben aber ganz viele Risiken

für mich.

Zudem: Extreme Wetter gebe es

immer häufiger. Da müsse ich

dringend was tun. Eigentlich sei

das ja gar nicht teurer. Und ich

müsse bedenken: „Wenn was

passiert, dann sind Sie ruiniert.

Denke Sie an Ihre Frau und Ihre

Kinder!“

Das hat natürlich gezogen. Ab

sofort war ich versicheret. Gegen

alles, was nur passieren

kann. Das ist zwar nicht billig.

Was tut man aber nicht alles für

einen ruhigen Schlaf, für Weib

und Kind.

Und dann kam der Regen. Zur

Terrassentür schwappten die

Wassermassen herein, überall

stand die Brühe.

Und dann sagte ich mir: ein

Glück, dass Du so gut versichert

bist. Der nette Mann wird helfen.

Nicht der nette Mann besah sich

den Schaden, sondern eine zunächst

auch ganz nette Frau. Be-

Z

Juli 2010 Nr. 7

denklich den Kopf schüttelnd

besah sie sich den Schaden. Wo

denn das Wasser hergekommen,

fragte sie interessiert.

„Vom Himmel runter natürlich“,

sagte ich wahrheitsgemäß und

hatte damit den größten Fehler

gemacht, den man einer Versicherung

gegenüber machen

kann.

„Das tut mir dann aber ehrlich

leid“, sagte die zuvor noch so

nette Frau. Selbstverständlich

würden wir gerne zahlen. Aber

wenn das Wasser vom Himmel

kommt, dann geht das leider

nicht.“ „Sehen Sie, wenn es von

der Straße hereingeschwappt

wäre. Ja dann. Aber so nicht.“

Meinen schwachen Hinweis,

dass ja auch das Wasser auf der

Straße vom Himmel gekommen

sein müsse, lässt sie nicht gelten.

„Wir zahlen nicht.“

Höchste Zeit, dass ich meine

Versicherung ändere. An Wasser

vom Himmel hatte ich einfach

nicht gedacht.

So recht bin ich mir meiner Sache

dann doch nicht sicher. Woher

kann Wasser eigentlich sonst

noch kommen? Das wäre dann

die Lücke in der Police, die

mich beim nächsten Mal trifft.

eg

Erkenntnis

Mein Motorrad sowie ich selbst

mussten wegen starker Beschädigung

abgeschleppt werden.

Ich habe mir den rechten Arm

gebrochen, meine Braut hat sich

den Fuß verstaucht - ich hoffe,

Ihnen damit gedient zu haben.

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