MITTEILUNGEN - Rudolf Steiner Schule Basel

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MITTEILUNGEN - Rudolf Steiner Schule Basel

is an die Nordsee zurück und können

unsere Erlebnisse nur mit einem

Wort zusammenfassen: UNGLAUB-

LICH!

Nach drei Tagen und einer letzten

Gewaltsetappe von 200 Kilometern

erreichten wir irgend-wann zwischen

Mitternacht und Morgengrauen des

1. Juli Therwil. Hier legten wir eine

zwei-tägige (Ruhe-)Pause ein, damit

Lorenas Fuss sich noch etwas länger

erholen konnte. Das gab mir Zeit,

anstelle des eigentlich geplanten

regelmässigen News-Emails an alle,

die uns unterstützten, eine Webpage

einzurichten, auf die wir dann von

unterwegs laufend unsere Erlebnisse

und ein paar Bilder aufschalten

konnten. Also eigentlich nur dann,

wenn wir wieder einmal einen Internet-Anschluss

fanden. Das abendliche

Schreiben dieser Berichte war

unerwartet anstrengend, da der Tag

streng und heiss war und man am

liebsten in der Badi oder sonst irgendwo

sich entspannen würde.

Am 3. Juli ging’s dann weiter und

Lorenas Fuss hielt glücklicherweise

bis am Schluss durch. Wir hatten eine

gute Zeit zusammen, radelten meist

im gleichen Tempo, hatten ziemlich

ähnliche Pausenbedürfnisse und

konnten lachen, bis uns die Backen

schmerzten. Alles schien uns wohlgesinnt

und auch das Wetter spielte

perfekt mit: Wir hatten immer Sonnenschein

und es war warm, manchmal

(zu) heiss mit bis zu 37°C, doch

streckenmässig fuhren wir, bis auf

die letzten zwei Tage mit viel Gegenwind,

immer in unserem Tagesplan.

Wir hatten uns ja vorgenommen, für

die täglichen Bedürfnisse während

der Tour mit maximal 2 Franken oder

einem Euro und 50 Cent pro Person

auszukommen. Dies prägte unsere

Erleb-nisse entscheidend mit! Auf

der Suche nach legalen Übernachtungsplätzen

sprachen wir jeden

Abend Menschen an, die uns sympathisch

erschienen und die vielleicht

ein Rasenplätzchen für unser Zelt

frei haben. Manchmal war es schwierig,

überhaupt jemand zu finden, den

wir ansprechen wollten, doch wir

fanden jeden Abend ein Plätzchen.

Die Herzlichkeit jeder Familie beeindruckte

uns schwer! Wir fühlten uns

wie «zu Hause», wurden fast immer

zum Nachtessen und zum Frühstück

eingeladen und durften immer noch

Brötchen schmieren für das Mittagessen.

Schule aktuell

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