MITTEILUNGEN - Rudolf Steiner Schule Basel

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MITTEILUNGEN - Rudolf Steiner Schule Basel

Abschied – Seitenwechsel

Wie oft drehen wir im Leben eine

Seite um, wechseln wir Seiten und

auch Rollen?

Vor mehr als 22 Jahren habe ich von

der Elternseite zur Kollegiumsseite

gewechselt und nun wechsle ich

von den Aktiven zu den Pensio-

nierten, auf jeden Fall nicht zu den

Passiven. Bei dieser Gelegenheit, bei

diesem Abschiednehmen, das kein

wirklicher Abschied ist, möchte ich

allen Beteiligten von Herzen dan-

Bettina Seifert, Schulärztin

Aufgewachsen in Stuttgart als jüngste

von fünf Kindern besuchte ich

dort während 13 Jahren die Waldorfschule

Uhlandshöhe und erlebte eine

abwechslungsreiche Schulzeit. In Ulm

begann ich nach dem Abitur (Matur),

welches in Deutschland durch die

Oberstufenlehrer und externen Prüfer

ohne Schulwechsel abgenommen

wird, das Medizinstudium.

Mit einem Studentenaustauschprogramm

der WHO unterbrach ich

nach 4 Jahren das doch recht kopflastige

Studium, um für einige Zeit

in Ghana /Westafrika zu leben und

praktisch zu arbeiten. Unter sehr einfachen

Verhältnissen wurden dort in

den Dörfern Reihenuntersuchungen

ken, danken für die Chance, so viele

Jahre im Sinn und Geist der Steiner

Pädagogik unterrichten zu dürfen.

Dies erachte ich nicht als selbstver-

ständlich, braucht es doch sehr viel

Aufwand, diese Schule zu realisie-

ren, lebendig zu erhalten – aber

eben: es lohnt sich!

Liebe Eltern, Kinder, Ehemalige,

Kolleginnen, Kollegen, Freunde,

Mitstreiter... vielen herzlichen Dank!

Agnes Pipoz

Schule intern

Neue Lehrpersonen

Das neue Schuljahr hat begonnen und unser Kollegium hat neue

Mitglieder gewonnen. Hier stellen sie sich gleich selber vor.

durchgeführt, wobei die

körperliche Gesundheit

der Kinder im Vordergrund

stand. In Deutschland,

neu Freiburg i. Br.,

beendete ich mein Studium

und begann die Facharztausbildung

Innere

Medizin in der Region

Bettina Seifert

Basel, die ich 1998 im Universitätsspital

Basel abschloss. Wegen

der beruflichen Ausbildung meines

Mannes zogen wir vorübergehend

nach London. Dort wurde unser

erstes Kind geboren, später kam in

der Schweiz eine kleine Schwester

dazu. Zurück in Basel interessierte

mich einerseits die Präventivmedizin

in Form eines Zusatzstudiums für

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