Der Präsident hat das Wort - Stra-Ba-Ka
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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />
<strong>Der</strong> <strong>Präsident</strong> <strong>hat</strong> <strong>das</strong> <strong>Wort</strong><br />
Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner der <strong>Stra</strong>-<strong>Ba</strong>-<strong>Ka</strong><br />
Weihnachten steht vor der Tür und wieder einmal ist auch bald <strong>das</strong> Jahr<br />
2002 Vergangenheit. Unser Verein <strong>hat</strong> die letzte <strong>Ka</strong>mpagne , Dank des<br />
Einsatzes vieler Mitglieder, einen tollen Erfolg verzeichnen können.<br />
Es zeigte sich wieder einmal, <strong>das</strong>s miteinander Erfolg, Freude und Anerkennung<br />
bringt. Wir alle, je nach unserer Veranlagung und Können<br />
sind wie Mosaiksteine, die <strong>das</strong> Bild eines Vereines ergeben. Außen stehen<br />
, Kritisieren und Lästern <strong>hat</strong> noch nie zu einem Erfolg geführt und<br />
zerstört meistens mehr als es bringen sollte.<br />
Ich möchte deshalb auf diesem Wege nochmals allen Danken, welche<br />
<strong>das</strong> Leben in unserem Verein mitgestalten und hoffe, <strong>das</strong>s es trotz verschiedener<br />
Meinungen, welche oft angebracht sind, wieder eine schöne<br />
und erfolgreiche <strong>Ka</strong>mpagne werden wird.<br />
Gesundheit, einen ausfüllenden Arbeitsplatz , ein wenig Freizeit für unseren<br />
Verein, <strong>das</strong> wünsche ich Euch allen;<br />
Vielleicht ergeben sich in diesen Tagen auch einmal ein paar stille Minuten<br />
und unsere Gedanken können zu den Mitglieder kehren, welche<br />
heute leider nicht mehr bei uns sein können.<br />
Feiert alle mit Eueren Familien eine schöne und gesegnete Weihnachten,<br />
rutscht gut ins Neue Jahr und mögen sich viele eurer Wünsche erfüllen.<br />
Dies wünscht Euch allen<br />
Euer <strong>Präsident</strong> Klaus Fitterer<br />
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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />
Das Vereinsheim bleibt<br />
vom 20.12.2002 – 14.01.2003<br />
und<br />
vom 28.01.2003 – 11.02.2003<br />
geschlossen.<br />
Am 21.01.2003 haben wir<br />
geöffnet.<br />
Für unsere Show suchen<br />
wir noch:<br />
Hüte verschiedener Art<br />
Damenkostüme<br />
Accessoires<br />
Bitte bei Ida Martjan über<br />
genaue Details informieren.<br />
Tel. (0721) 866849<br />
Lieber Leser.<br />
Diese Ausgabe der Narrenpost erscheint<br />
Euch wahrscheinlich nicht so,<br />
wie Ihr es von mir gewöhnt seid. Ihr<br />
habt damit Recht.<br />
Doch eine plötzliche und schmerzliche<br />
Erfahrung zwang mich dieses eine mal<br />
etwas sparsamer mit der Zeit, die ich<br />
normalerweise aufwende, umzugehen.<br />
Die nächste Narrenpost erhaltet Ihr<br />
wieder in gewohnter Weise. Versprochen.<br />
Peter Günsche<br />
Jahresabschluss!<br />
Wer noch Rechnungen, Belege<br />
ect. <strong>hat</strong>, möchte sich<br />
umgehend mit mir in Verbindung<br />
setzen.<br />
Robert Hablowetz<br />
Tel. (0721) 498331<br />
- 2 -
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Die Wild Chikken beim Autohaus Lang<br />
Am 5. Oktober 2002 feierte <strong>das</strong> Autohaus Lang in Rintheim sein 50 jähriges<br />
Bestehen. Im Rahmen des Unterhaltungsprogramms zu diesem Ereignis traten<br />
auch einige Vereine auf. Unter anderen Gruppen <strong>hat</strong>ten die Wild Chikken<br />
der STRA-BA-KA die Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen. Neben<br />
der Hexenverbrennung zeigten unsere „Mädchen“ auch den König von Mallorca.<br />
Die Hexenverbrennung war wohl etwas zu anspruchsvoll, wurde zwar brav<br />
beklatscht aber er zeigte doch nicht den Erfolg den er eigentlich verdient hätte.<br />
Jürgen Drews, natürlich wieder hervorragend präsentiert von Ida Martjan, war<br />
wie immer ein durchschlagender Erfolg. <strong>Der</strong> König von Mallorca war den Anwesenden<br />
einmal mehr den Ruf nach Zugabe wert. Diese Zugabe wurde natürlich<br />
gewährt. Besonders erwähnenswert, die wahnsinnige Blondine die<br />
plötzlich auftauchte. Vielen Dank Walterine, Dein Hüftschwung war exzellent.<br />
Ein wenig wehmütig aber voller Begeisterung saß auch Martha Gollis unter<br />
dem Publikum. Das Bein geschient und mit Krücken bewaffnet hätte sie am<br />
liebsten mitgetanzt. Martha, wir alle ohne Ausnahme wünschen Dir baldige<br />
Genesung und hoffen bald wieder Dein Esprit auf der Bühne zu sehen.<br />
Auch beim Stadtfest <strong>hat</strong>ten die Wild Chikken einen erfolgreichen Auftritt. Mit<br />
Ihrer Hexenverbrennung ernteten sie großen Beifall. Die STRA-BA-KA wurde<br />
auf jeden Fall wieder einmal würdig präsentiert.<br />
Die Wild Chikken beim Stadtgeburtstag. Stehend: Irina Lokteva, Martha Gollis, Anke<br />
Lipic, Elvira Fahnenstiel und Sabrina Linsig. Kniend: Rebecca Linsig, Ida Martjan und<br />
Lisa Lipp.<br />
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3. Rollende Ordensmatinee<br />
An diesen Erfolg <strong>hat</strong>te wohl niemand geglaubt. Sage und schreibe über 40<br />
befreundete Vereine aus der ganzen <strong>Ka</strong>rlsruher Umgebung <strong>hat</strong>ten die Einladung<br />
zu unserem Ordensmatinee angenommen.<br />
Sogar aus <strong>Ka</strong>iserslautern war eine große Abordnung anwesend. Darunter<br />
auch Sabrina I. Lutrina 165. Prinzessin der Stadt <strong>Ka</strong>iserslautern, Seine Durchlaucht<br />
Pfalzgraf Johann Casimir, der Vizepräsident des <strong>Ka</strong>rnevalsverein <strong>Ka</strong>iserslautern<br />
1838 e.V. Herbert Hager sowie die Zeremonienmeister und einige<br />
Große Räte. Besonders erwähnen sollte man noch den Designierten Sitzungspräsiden<br />
Oliver Sauer, der vielen auch aus unzähligen Fernsehsitzungen<br />
auch als Büttenredner „Molli“ bekannt ist.<br />
Punkt 10.31 Uhr ertönten die obligatorischen elf Paukenschläge (hiermit sei<br />
dem Pauker der Noten Chaoten gedankt) und unter den Tönen des Narhalla<br />
Marsches marschierte der Elferrat der STRA-BA-KA angeführt von dem <strong>Präsident</strong>en<br />
Klaus Fitterer, dem Vize Wolfgang Herrmann und dem <strong>Ka</strong>nzler Michele<br />
Sventurato ein.<br />
<strong>Der</strong> Saal war zum Bersten gefüllt als <strong>Präsident</strong> Klaus Fitterer die anwesenden<br />
Gäste begrüßte und gleich zur ersten Schunkelrunde aufforderte.<br />
Nach einigen Anfangsschwierigkeiten <strong>hat</strong>te sich die Anwesenden ganz<br />
schnell eingeschunkelt und mussten dann sogar wieder etwas beruhigt werden,<br />
denn es sollte ja noch ein Teil unseres Programms der kommenden<br />
<strong>Ka</strong>mpagne gezeigt und die närrische <strong>Stra</strong>ßenbahnfahrt durch <strong>Ka</strong>rlsruhe stattfinden.<br />
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Überraschend für alle war die Leistung der Schwarz – Weiss – Garde die ihren<br />
diesjährigen Gardetanz auf eine ihr ungewohnte Art und Weise begann.<br />
Nicht <strong>das</strong> Sie sich mit einem eigenen Transparent vorstellten, nein die außergewöhnliche<br />
Hebefigur zu Beginn brachte alle zum Staunen.<br />
Die Schwarz – Weiss - Garde unter der sachkundigen Leitung ihrer Trainerin<br />
Marita Heilig zeigte eine seit längerer Zeit ungewohnte Leistung.<br />
Einen Strich durch die Rechnung machte allerdings die Technik. Wahrscheinlich<br />
war der CD Player genau so überrascht, denn er setzte nach einigen Sekunden<br />
aus und stotterte nur noch vor sich hin. Beim zweiten Anlauf klappte<br />
aber alles und der gerechtfertigte Beifall war groß.<br />
Die Schwarz – Weiss – Garde bei ihrem neuen Gardemarsch voll in Aktion.<br />
Besucht unsere Homepage:<br />
www.STRA-BA-KA.org<br />
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Die gute Laune pflanzte sich fort als die Kleinsten, die Pinguine der STRA-<br />
BA-KA ihren neuen Showtanz „Charlie Brown“ vorstellten. Eine Mischung aus<br />
Twist und <strong>Ba</strong>llermann Sound brachten die Gäste spontan zum Klatschen.<br />
Natürlich gab es auch einige Ehrungen in den Reihen der Pinguine. Sarah<br />
Franke, Cylie Hodapp (inzwischen bei den Dominos) sowie Ana Pećanić<br />
wurden mit dem Pinguin Garde-Orden ausgezeichnet.<br />
Überraschend für die Aktiven der STRA-BA-KA waren zwei weitere Ehrungen.<br />
Renate Weißert sowie Tina Weißert wurden mit der silbernen Ehrennadel der<br />
Vereinigung badisch-pfälzischer <strong>Ka</strong>rnevalvereine ausgezeichnet.<br />
Die Pinguine der STRA-BA-KA.<br />
Hintere Reihe: Trainerin Tina Weißert, Jessica Günsche, Tamisha Lipic, Julia Vuković,<br />
Ana Pećanić, Stefanie Vielhauer, Betreuerin Renate Weißert. Vordere Reihe: Jasmin<br />
Klupp, Vivian Vuković, Alysha Wernthal und AysheYildiz.<br />
Termine der <strong>Ka</strong>mpagne 2002 – 2003<br />
25.01.2003 1. Jubiläumssitzung „75 Jahre STRA-BA-KA“<br />
01.02.2003 2. Jubiläumssitzung „75 Jahre STRA-BA-KA“<br />
08.02.2003 Gemeinschaftssitzung mit der KGO<br />
04.03.2003 Kehraus bei der STRA-BA-KA<br />
05.03.2003 Faschingsbeerdigung<br />
Alle Veranstaltungen im Casino der VBK, Tullastrasse 71<br />
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Nicht minder überzeugten die Dominos mit ihrem Gardetanz, den sie zum<br />
letzten mal in ihren alten Kostümen aufführten. Ab der ersten Sitzung werden<br />
wir die Dominos in neuen Uniformen bewundern können.<br />
Die Dominos, leider etwas entfernt. Die Mitglieder der Garde sind (alphabetisch geordnet)<br />
Marina Becker, Jeanette Fitterer, Sarah Franke, Verena Franke, Chiara Hodapp,<br />
Cylie Hodapp, Felizia John, Nina Meier, Nadja Reith, Monika Vielhauer und<br />
Sandra Zikofski. Betreuerin und Trainerin: Ursula Sprißler und Diana Weber.<br />
<strong>Der</strong> <strong>Ka</strong>rtenvorverkauf<br />
startet am 27.12.2002<br />
bei Helga Weber<br />
Telefon (0721) 463213<br />
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Bevor es nun in die <strong>Stra</strong>ßenbahnen ging, stellte Klaus Fitterer noch kleine<br />
Ausschnitte aus dem neuen Programm der STRA-BA-KA vor. Eine minimale<br />
Kostprobe aus „Heinz auf Deutschlandtour“ machte jedoch die Anwesenden<br />
neugierig. Nun, am 25.01. 2003 und am 01.02.2003 kann diese Neugierde<br />
gestillt werden.<br />
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Ob im Schwarzwald oder in Heino’s Tanzcafe, Heinz wird auf seiner Deutschlandtour<br />
einiges erleben.<br />
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Die Stimmung erhöhten nun noch die Noten Chaoten. Zuerst im Saal und anschließend<br />
begleiteten sie die Anwesenden mit Musik zu den bereitgestellten<br />
<strong>Stra</strong>ßenbahnen.<br />
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Ordensverleihung in einer wohlgefüllten <strong>Stra</strong>ßenbahn.<br />
<strong>Der</strong> Abschluss einer gelungenen Veranstaltung im Casino der VBK.<br />
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Welcher Narr macht eigentlich die Post?<br />
Oder, wie entsteht eigentlich eine Narrenpost?<br />
Diese Frage stelle ich mir andauernd selbst. Wie schaffe ich <strong>das</strong> eigentlich,<br />
neben meinen Aufgaben als Schriftführer, Musikschneider, Hintergrundbildsucher<br />
und was sonst noch alles, eine vernünftige Narrenpost auf die Füße zu<br />
stellen?<br />
Nun, erstens habe ich hin und wieder einige Helfer. Wen ich sehr zu schätzen<br />
gelernt habe, ist Tine Weißert und Diana Weber. Die zwei versorgen mich<br />
immer mit Geschichten für die letzte Seite. Danke! Hier auch einmal einen<br />
herzlichen Dank an die Familie Schmalbach, auch hier kommen hin und wieder<br />
wunderbare Berichte. Natürlich kommen die Berichte unseres <strong>Präsident</strong>en<br />
(Regel)mäßig. Erwähnenswert ist auch noch die Unterstützung unseres <strong>Ka</strong>nzler<br />
und Freundes Michele Sventurato. Habe ich jemanden vergessen?<br />
Nicht <strong>das</strong> ich mich jetzt hier und heute beschweren möchte, bewahre, ich<br />
möchte nur auf meine inzwischen wohl bekannte ironische Weise ein wenig<br />
Dampf ablassen. Natürlich würde ich mich über mehr Berichte, die mir erwartet<br />
oder unerwartet zukommen, freuen. Aber ich denke Ihr habt Euch inzwischen<br />
an die mit (PG) abgezeichneten Berichte gewöhnt. Allerdings würde<br />
mich sehr interessieren wie sie bei Euch ankommen. So ein paar Reaktionen<br />
zwischendurch, ob negativ oder positiv, würde mich schon mal freuen.<br />
So, nun aber zu dem eigentlichen Thema. Wie entsteht eine Narrenpost? Es<br />
beginnt damit, <strong>das</strong> ich einigen Leuten bildlich in den Hintern trete. Bitte, Bitte<br />
schickt mir doch etwas über Euch! Kommt endlich etwas, was ja fast wie<br />
Weihnachten ist, wird der Artikel gesetzt und dann überarbeitet. Manchmal<br />
frage ich mich allerdings warum ich den Artikel nicht gleich selbst geschrieben<br />
habe? Aber was soll es. Hauptsache ich bekomme wenigstens etwas Information!<br />
Nun wenn der Artikel endlich fertig ist, wird er noch schnell korrigiert<br />
und dann übernommen. Wieder eine oder zwei Seiten voll. Meine Leser wollen<br />
ja Information und Unterhaltung.<br />
Habe ich nun endlich mit Mühe und eigener Kreativität so etwa 20 Seiten,<br />
kommt <strong>das</strong> Füllprogramm. Setze ich hier noch eine Eigenwerbung, oder hier<br />
noch die Beitrittserklärung? Nun mein Ziel ist es eigentlich Euch mindesten 28<br />
Seiten zu präsentieren.<br />
Habe ich endlich mein vorgestecktes Ziel mit „allen Mitteln“ erreicht, beginnt<br />
die unbequemste Arbeit. Zuerst werden die farbige Bilder gedruckt. Im Moment<br />
<strong>hat</strong> die Narrenpost eine Auflage von 160 Heften. Geht man von 28 Seite<br />
aus, sind <strong>das</strong> im Schnitt zwischen 30 und 35 farbige Bilder pro Ausgabe, bei<br />
160 Heften also insgesamt etwa 5600 (in <strong>Wort</strong>en fünftausendsechshundert)<br />
Bilder die gedruckt werden müssen.<br />
Das gibt es zwei die sich beschweren, regelmäßig. Als erstes mein Drucker<br />
(ist schon der dritte) und natürlich unser <strong>Ka</strong>ssierer. Pro Ausgabe gehen so<br />
ungefähr 2000 ml (<strong>das</strong> sind 2 Liter) Farbe drauf. Über den Preis reden wir gar<br />
nicht, ist ja für unsere Mitglieder!<br />
Nun, wenn die Bilder gedruckt sind, fahre ich mit etwas über 1200 vorgedruckte<br />
Seiten in die VBK. Am Anfang war es etwas schwierig, denn jeder<br />
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zweite der am Kopierer vorbeigekommen ist <strong>hat</strong> mich gefragt wer ich denn<br />
eigentlich bin. Inzwischen allerdings grüßen mich schon alle freundlich, denn<br />
jetzt bin ich wohlbekannt.<br />
„Das ist der Irre, der von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr freiwillig kopiert“, denken die<br />
sich bestimmt schon. Aber sie sind alle lieb und sehr hilfsbereit. Regelmäßig<br />
werde ich gefragt ob ich alles habe oder ob alles funktioniert. Wenn die dann<br />
Feierabend haben stehe ich alleine auf weiter Flur nur die Putzkolonne schaut<br />
des öfteren vorbei, ich könnte ja schon fertig sein und sie dürfen anfangen<br />
putzen. Natürlich können die ihre Arbeit machen, auch wenn ich noch kopiere.<br />
Ich hopfe dann von einem Eck in <strong>das</strong> andere und schleiche vorsichtig über<br />
frisch gereinigten Boden.<br />
Ja, den schwarzen Teil der Ausgabe, also die Buchstaben auch genannt den<br />
Text, den kopiere ich dann auf die vorgefertigten Seiten. Ist <strong>das</strong> endlich geschafft,<br />
Gott Lob der Toner <strong>hat</strong> durchgehalten, fahre ich wieder nach Hause.<br />
Dort beginnt dann meine Lieblingsbeschäftigung. Die Seiten müssen in der,<br />
hoffentlich, richtigen Reihenfolge sortiert und geheftet werden. So hin und<br />
wieder hilft mir meine Tochter Jessica, sie braucht ja auch etwas mehr Taschengeld<br />
(<strong>das</strong> nicht gesponsert vom <strong>Ka</strong>ssierer sondern von Papa ist).<br />
Dann wird geheftet und gefaltet. Bitte fragt mich jetzt keiner mehr woher ich<br />
meinen sogenannten Tennisarm habe. Vom Falten und heften entstehen<br />
dann Räder die vorwitzig aus dem Deckblatt hervorschauen. Diese müssen<br />
natürlich abgeschnitten werden. Ich habe zwar einen Papierschneider, aber<br />
einen mit Muskelkraftantrieb! Aber ich mache es gerne. Für Euch!<br />
Nun wird nur noch eingetütet, denkt daran, die Umschläge drucken sich nicht<br />
von alleine und ab geht die Post. Das die etwas langsam ist, wissen wir. Es<br />
geht so zwei bis drei Tage bis <strong>das</strong> Heft dann bei Euch ankommt.<br />
Genau diese Zeit habe ich Ruhe. Anschließend kommt es dann Knüppeldick.<br />
Warum kommt die Narrenpost so spät? Du hast einen Schreibfehler in Seite<br />
18, Zeile 13! Wieso ist <strong>das</strong> Bild von mir so schlecht? Wieso steht nichts über<br />
uns drin? Alles kein Problem. Ich mache es ja für Euch! (PG)<br />
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Die <strong>Ka</strong>rnevalsgesell-<br />
schaft „Spaß an der<br />
Freud“ feiert ihre<br />
traditionelle Galasitzung,<br />
bei der auch die<br />
Tanzgarde auftreten<br />
soll.<br />
Trainerin <strong>Ka</strong>rin überlegt<br />
mit <strong>Präsident</strong> Ludwig,<br />
zu welcher Zeit sie die<br />
Jugendlichen im Programm<br />
einsetzen dürfen.<br />
Petra (15) fragt, ob sie<br />
nach dem Auftritt sofort<br />
nach Hause muss,<br />
wenn die Eltern im Publikum<br />
sitzen.<br />
§§§ Rechtslage<br />
Faschingssitzung am Abend?<br />
Keine Altersbegrenzung bei Begleitung.<br />
Die Mitglieder der Tanzgarde sind z.B. alle Jugendliche unter 16 Jahren.<br />
Sie dürfen bei Tanzveranstaltungen im Rahmen der Brauchtumspflege<br />
(damit ist nicht eine übliche Disco gemeint) bis 24.00 Uhr anwesend<br />
sein (Kinder bis 22.00 Uhr). (§5 Abs. 2 JÖSchG)<br />
Werden sie von einem Erziehungsberechtigten begleitet, gelten weder<br />
Alters – noch Zeitgrenzen. Dabei genügt es aber nicht, <strong>das</strong>s z.B.<br />
die Eltern nur im Publikum sitzen; die Minderjährigen müssen tatsächlich<br />
beaufsichtigt werden.<br />
§ 5 JÖSchG Öffentliche Veranstaltungen<br />
(1) Die Anwesendheit bei öffentlichen Tanzveranstaltungen ohne Begleitung<br />
eines Erziehungsberechtigten darf Kindern und Jugendlichen unter<br />
sechzehn Jahren nicht und Jugendlichen ab 16 Jahren bis 24.00<br />
Uhr gestattet werden.<br />
(2) Abweichend von Absatz 1 darf die Anwesendheit Kindern bis 22.00<br />
Uhr und Jugendlichen unter sechzehn Jahren bis 24.00 Uhr gestattet<br />
werden, wenn die Tanzveranstaltung von einem anerkannten Träger<br />
der Jugendhilfe durchgeführt wird oder der künstlerischen Betätigung<br />
oder der Brauchtumspflege dient.<br />
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25 Jahre in der Küche!<br />
Ja, 25 Jahre stehen sie nun in der Küche, sorgen für <strong>das</strong> leibliche Wohl unserer<br />
Gäste und natürlich auch für uns. Aus diesem erwähnenswerten Anlass<br />
wurden Andy und Ilona John im Laufe der Weihnachtsfeier geehrt. Als Dankeschön<br />
erhielten die beiden einen<br />
Gutschein für ein „Amerikanisches<br />
Menü“ (Happy Meal) in einem<br />
ausgesuchten Restaurant, genannt<br />
auch Mc Donald.<br />
Spaß beiseite, natürlich können die<br />
Zwei sich einmal richtig verwöhnen<br />
lassen. Denn der anschließend vom<br />
Nikolaus überreichte Gutschein war<br />
für ein gemütlichen Mahl in einem<br />
bekannten Rüppurrer Restaurant.<br />
Selbstverständlich bekamen Ilona<br />
und Andy ihre drei Sterne auch<br />
überreicht. Nur, in der Form eines<br />
<strong>Ba</strong>stelbogens.<br />
Wir können nur hoffen, <strong>das</strong> die<br />
Beiden uns weiterhin treu zur Seite<br />
stehen damit wir ihnen auch noch<br />
die restlichen zwei Sterne verleihen<br />
können.<br />
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Weihnachtsfeier der STRA-BA-KA<br />
„Alles wegen der Goiß“ ist nicht ein frauenfeindliches Stück, sondern ein Theaterstück<br />
<strong>das</strong> bei der Weihnachtsfeier der STRA-BA-KA aufgeführt wurde.<br />
Elvira Fahnenstiel, Marita Heilig und Klaus Fitterer.<br />
<strong>Der</strong> Scheitel sitzt schon. Michael Deho als<br />
Schwiegersohn in Spee.<br />
Erfrischend die Mimik von Michael Deho,<br />
<strong>das</strong> unkomplizierte Spiel von Elvira<br />
Fahnenstiel sowie <strong>das</strong> professionelle<br />
Auftreten von Marita Heilig und Erich<br />
Fischer. Die Fitterer Brothers knüpften an<br />
ihre Leistung vom letzten Jahr nahtlos an.<br />
Rolf Fitterer als Inspektor<br />
- 18 -<br />
Erich Fischer als Helfer in der<br />
Not.<br />
Wenn auch zwischendurch<br />
die Souffleuse etwas laut<br />
den Text, nein globaler, die<br />
Seitenzahl ansagen mus-<br />
ste, war die Aufführung ein<br />
voller Erfolg.<br />
Was der alljährlichen<br />
Theateraufführung einen<br />
neuen Pepp gegeben <strong>hat</strong>,<br />
war <strong>das</strong> frische „Blut“ unter<br />
den Reihen der Darsteller.
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Natürlich kam auch der Nikolaus und Knecht Ruprecht zu den Kleinen und<br />
Großen um ihnen <strong>das</strong> Geschenk zu überreichen.<br />
Knecht Ruprecht<br />
Hört, gestern Abend so gegen sieben,<br />
Mutter war g'rade beim <strong>Ka</strong>ufmann drüben.<br />
Da holperts und polterts die Treppe herauf,<br />
klopft an die Tür und reißt sie auf!<br />
Knecht Ruprecht war's, er trat herein<br />
und denkt euch, ich war ganz allein.<br />
Gleich brummte er etwas wie "Weihnachtslieder",<br />
da rutschte ich flink vom Stuhl hernieder<br />
und sang <strong>das</strong> Lied von der "Stillen Nacht",<br />
da <strong>hat</strong> er aber Augen gemacht!<br />
Er schenkte mir Nüsse und Pfefferkuchen<br />
und brummte: "Dich werd' ich noch mal besuchen.<br />
Leb wohl, grüß Vater und Mutter schön"!<br />
ich sagte fröhlich: "Auf Wiederseh'n".<br />
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Die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas.<br />
Es begab sich aber zur der Zeit, daß ein Gebot von dem <strong>Ka</strong>iser Augustus<br />
ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung<br />
war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien<br />
war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in<br />
seine Stadt.<br />
Da machte sich auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in <strong>das</strong><br />
jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus<br />
dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe<br />
mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie<br />
dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren<br />
ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe;<br />
denn sie <strong>hat</strong>ten sonst keinen Raum in der Herberge.<br />
Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden,<br />
die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat<br />
zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten<br />
sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!<br />
Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren<br />
wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der<br />
Herr, in der Stadt Davids. Und <strong>das</strong> habt zum Zeichen: ihr werdet finden<br />
<strong>das</strong> Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald<br />
war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die<br />
lobten Gott und sprachen:<br />
Ehre sei Gott in der Höhe<br />
und Friede auf Erden<br />
bei den Menschen seines Wohlgefallens.<br />
Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten<br />
untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte<br />
sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan <strong>hat</strong>.<br />
Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu <strong>das</strong><br />
Kind in einer Krippe liegen. Als sie es aber gesehen <strong>hat</strong>ten, breiteten<br />
sie <strong>das</strong> <strong>Wort</strong> aus, <strong>das</strong> zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle,<br />
vor die es kam, wunderten sich über <strong>das</strong>, was die Hirten gesagt<br />
<strong>hat</strong>ten. Maria aber behielt alle diese <strong>Wort</strong>e und bewegte sie in ihrem<br />
Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für<br />
alles, was sie gehört und gesehen <strong>hat</strong>ten, wie denn zu ihnen gesagt<br />
war.<br />
Ein frohes Weihnachtsfest wünsche ich Euch.<br />
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