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Der Präsident hat das Wort - Stra-Ba-Ka

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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

<strong>Der</strong> <strong>Präsident</strong> <strong>hat</strong> <strong>das</strong> <strong>Wort</strong><br />

Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner der <strong>Stra</strong>-<strong>Ba</strong>-<strong>Ka</strong><br />

Weihnachten steht vor der Tür und wieder einmal ist auch bald <strong>das</strong> Jahr<br />

2002 Vergangenheit. Unser Verein <strong>hat</strong> die letzte <strong>Ka</strong>mpagne , Dank des<br />

Einsatzes vieler Mitglieder, einen tollen Erfolg verzeichnen können.<br />

Es zeigte sich wieder einmal, <strong>das</strong>s miteinander Erfolg, Freude und Anerkennung<br />

bringt. Wir alle, je nach unserer Veranlagung und Können<br />

sind wie Mosaiksteine, die <strong>das</strong> Bild eines Vereines ergeben. Außen stehen<br />

, Kritisieren und Lästern <strong>hat</strong> noch nie zu einem Erfolg geführt und<br />

zerstört meistens mehr als es bringen sollte.<br />

Ich möchte deshalb auf diesem Wege nochmals allen Danken, welche<br />

<strong>das</strong> Leben in unserem Verein mitgestalten und hoffe, <strong>das</strong>s es trotz verschiedener<br />

Meinungen, welche oft angebracht sind, wieder eine schöne<br />

und erfolgreiche <strong>Ka</strong>mpagne werden wird.<br />

Gesundheit, einen ausfüllenden Arbeitsplatz , ein wenig Freizeit für unseren<br />

Verein, <strong>das</strong> wünsche ich Euch allen;<br />

Vielleicht ergeben sich in diesen Tagen auch einmal ein paar stille Minuten<br />

und unsere Gedanken können zu den Mitglieder kehren, welche<br />

heute leider nicht mehr bei uns sein können.<br />

Feiert alle mit Eueren Familien eine schöne und gesegnete Weihnachten,<br />

rutscht gut ins Neue Jahr und mögen sich viele eurer Wünsche erfüllen.<br />

Dies wünscht Euch allen<br />

Euer <strong>Präsident</strong> Klaus Fitterer<br />

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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

Das Vereinsheim bleibt<br />

vom 20.12.2002 – 14.01.2003<br />

und<br />

vom 28.01.2003 – 11.02.2003<br />

geschlossen.<br />

Am 21.01.2003 haben wir<br />

geöffnet.<br />

Für unsere Show suchen<br />

wir noch:<br />

Hüte verschiedener Art<br />

Damenkostüme<br />

Accessoires<br />

Bitte bei Ida Martjan über<br />

genaue Details informieren.<br />

Tel. (0721) 866849<br />

Lieber Leser.<br />

Diese Ausgabe der Narrenpost erscheint<br />

Euch wahrscheinlich nicht so,<br />

wie Ihr es von mir gewöhnt seid. Ihr<br />

habt damit Recht.<br />

Doch eine plötzliche und schmerzliche<br />

Erfahrung zwang mich dieses eine mal<br />

etwas sparsamer mit der Zeit, die ich<br />

normalerweise aufwende, umzugehen.<br />

Die nächste Narrenpost erhaltet Ihr<br />

wieder in gewohnter Weise. Versprochen.<br />

Peter Günsche<br />

Jahresabschluss!<br />

Wer noch Rechnungen, Belege<br />

ect. <strong>hat</strong>, möchte sich<br />

umgehend mit mir in Verbindung<br />

setzen.<br />

Robert Hablowetz<br />

Tel. (0721) 498331<br />

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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

Die Wild Chikken beim Autohaus Lang<br />

Am 5. Oktober 2002 feierte <strong>das</strong> Autohaus Lang in Rintheim sein 50 jähriges<br />

Bestehen. Im Rahmen des Unterhaltungsprogramms zu diesem Ereignis traten<br />

auch einige Vereine auf. Unter anderen Gruppen <strong>hat</strong>ten die Wild Chikken<br />

der STRA-BA-KA die Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen. Neben<br />

der Hexenverbrennung zeigten unsere „Mädchen“ auch den König von Mallorca.<br />

Die Hexenverbrennung war wohl etwas zu anspruchsvoll, wurde zwar brav<br />

beklatscht aber er zeigte doch nicht den Erfolg den er eigentlich verdient hätte.<br />

Jürgen Drews, natürlich wieder hervorragend präsentiert von Ida Martjan, war<br />

wie immer ein durchschlagender Erfolg. <strong>Der</strong> König von Mallorca war den Anwesenden<br />

einmal mehr den Ruf nach Zugabe wert. Diese Zugabe wurde natürlich<br />

gewährt. Besonders erwähnenswert, die wahnsinnige Blondine die<br />

plötzlich auftauchte. Vielen Dank Walterine, Dein Hüftschwung war exzellent.<br />

Ein wenig wehmütig aber voller Begeisterung saß auch Martha Gollis unter<br />

dem Publikum. Das Bein geschient und mit Krücken bewaffnet hätte sie am<br />

liebsten mitgetanzt. Martha, wir alle ohne Ausnahme wünschen Dir baldige<br />

Genesung und hoffen bald wieder Dein Esprit auf der Bühne zu sehen.<br />

Auch beim Stadtfest <strong>hat</strong>ten die Wild Chikken einen erfolgreichen Auftritt. Mit<br />

Ihrer Hexenverbrennung ernteten sie großen Beifall. Die STRA-BA-KA wurde<br />

auf jeden Fall wieder einmal würdig präsentiert.<br />

Die Wild Chikken beim Stadtgeburtstag. Stehend: Irina Lokteva, Martha Gollis, Anke<br />

Lipic, Elvira Fahnenstiel und Sabrina Linsig. Kniend: Rebecca Linsig, Ida Martjan und<br />

Lisa Lipp.<br />

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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

3. Rollende Ordensmatinee<br />

An diesen Erfolg <strong>hat</strong>te wohl niemand geglaubt. Sage und schreibe über 40<br />

befreundete Vereine aus der ganzen <strong>Ka</strong>rlsruher Umgebung <strong>hat</strong>ten die Einladung<br />

zu unserem Ordensmatinee angenommen.<br />

Sogar aus <strong>Ka</strong>iserslautern war eine große Abordnung anwesend. Darunter<br />

auch Sabrina I. Lutrina 165. Prinzessin der Stadt <strong>Ka</strong>iserslautern, Seine Durchlaucht<br />

Pfalzgraf Johann Casimir, der Vizepräsident des <strong>Ka</strong>rnevalsverein <strong>Ka</strong>iserslautern<br />

1838 e.V. Herbert Hager sowie die Zeremonienmeister und einige<br />

Große Räte. Besonders erwähnen sollte man noch den Designierten Sitzungspräsiden<br />

Oliver Sauer, der vielen auch aus unzähligen Fernsehsitzungen<br />

auch als Büttenredner „Molli“ bekannt ist.<br />

Punkt 10.31 Uhr ertönten die obligatorischen elf Paukenschläge (hiermit sei<br />

dem Pauker der Noten Chaoten gedankt) und unter den Tönen des Narhalla<br />

Marsches marschierte der Elferrat der STRA-BA-KA angeführt von dem <strong>Präsident</strong>en<br />

Klaus Fitterer, dem Vize Wolfgang Herrmann und dem <strong>Ka</strong>nzler Michele<br />

Sventurato ein.<br />

<strong>Der</strong> Saal war zum Bersten gefüllt als <strong>Präsident</strong> Klaus Fitterer die anwesenden<br />

Gäste begrüßte und gleich zur ersten Schunkelrunde aufforderte.<br />

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten <strong>hat</strong>te sich die Anwesenden ganz<br />

schnell eingeschunkelt und mussten dann sogar wieder etwas beruhigt werden,<br />

denn es sollte ja noch ein Teil unseres Programms der kommenden<br />

<strong>Ka</strong>mpagne gezeigt und die närrische <strong>Stra</strong>ßenbahnfahrt durch <strong>Ka</strong>rlsruhe stattfinden.<br />

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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

Überraschend für alle war die Leistung der Schwarz – Weiss – Garde die ihren<br />

diesjährigen Gardetanz auf eine ihr ungewohnte Art und Weise begann.<br />

Nicht <strong>das</strong> Sie sich mit einem eigenen Transparent vorstellten, nein die außergewöhnliche<br />

Hebefigur zu Beginn brachte alle zum Staunen.<br />

Die Schwarz – Weiss - Garde unter der sachkundigen Leitung ihrer Trainerin<br />

Marita Heilig zeigte eine seit längerer Zeit ungewohnte Leistung.<br />

Einen Strich durch die Rechnung machte allerdings die Technik. Wahrscheinlich<br />

war der CD Player genau so überrascht, denn er setzte nach einigen Sekunden<br />

aus und stotterte nur noch vor sich hin. Beim zweiten Anlauf klappte<br />

aber alles und der gerechtfertigte Beifall war groß.<br />

Die Schwarz – Weiss – Garde bei ihrem neuen Gardemarsch voll in Aktion.<br />

Besucht unsere Homepage:<br />

www.STRA-BA-KA.org<br />

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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

Die gute Laune pflanzte sich fort als die Kleinsten, die Pinguine der STRA-<br />

BA-KA ihren neuen Showtanz „Charlie Brown“ vorstellten. Eine Mischung aus<br />

Twist und <strong>Ba</strong>llermann Sound brachten die Gäste spontan zum Klatschen.<br />

Natürlich gab es auch einige Ehrungen in den Reihen der Pinguine. Sarah<br />

Franke, Cylie Hodapp (inzwischen bei den Dominos) sowie Ana Pećanić<br />

wurden mit dem Pinguin Garde-Orden ausgezeichnet.<br />

Überraschend für die Aktiven der STRA-BA-KA waren zwei weitere Ehrungen.<br />

Renate Weißert sowie Tina Weißert wurden mit der silbernen Ehrennadel der<br />

Vereinigung badisch-pfälzischer <strong>Ka</strong>rnevalvereine ausgezeichnet.<br />

Die Pinguine der STRA-BA-KA.<br />

Hintere Reihe: Trainerin Tina Weißert, Jessica Günsche, Tamisha Lipic, Julia Vuković,<br />

Ana Pećanić, Stefanie Vielhauer, Betreuerin Renate Weißert. Vordere Reihe: Jasmin<br />

Klupp, Vivian Vuković, Alysha Wernthal und AysheYildiz.<br />

Termine der <strong>Ka</strong>mpagne 2002 – 2003<br />

25.01.2003 1. Jubiläumssitzung „75 Jahre STRA-BA-KA“<br />

01.02.2003 2. Jubiläumssitzung „75 Jahre STRA-BA-KA“<br />

08.02.2003 Gemeinschaftssitzung mit der KGO<br />

04.03.2003 Kehraus bei der STRA-BA-KA<br />

05.03.2003 Faschingsbeerdigung<br />

Alle Veranstaltungen im Casino der VBK, Tullastrasse 71<br />

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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

Nicht minder überzeugten die Dominos mit ihrem Gardetanz, den sie zum<br />

letzten mal in ihren alten Kostümen aufführten. Ab der ersten Sitzung werden<br />

wir die Dominos in neuen Uniformen bewundern können.<br />

Die Dominos, leider etwas entfernt. Die Mitglieder der Garde sind (alphabetisch geordnet)<br />

Marina Becker, Jeanette Fitterer, Sarah Franke, Verena Franke, Chiara Hodapp,<br />

Cylie Hodapp, Felizia John, Nina Meier, Nadja Reith, Monika Vielhauer und<br />

Sandra Zikofski. Betreuerin und Trainerin: Ursula Sprißler und Diana Weber.<br />

<strong>Der</strong> <strong>Ka</strong>rtenvorverkauf<br />

startet am 27.12.2002<br />

bei Helga Weber<br />

Telefon (0721) 463213<br />

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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

Bevor es nun in die <strong>Stra</strong>ßenbahnen ging, stellte Klaus Fitterer noch kleine<br />

Ausschnitte aus dem neuen Programm der STRA-BA-KA vor. Eine minimale<br />

Kostprobe aus „Heinz auf Deutschlandtour“ machte jedoch die Anwesenden<br />

neugierig. Nun, am 25.01. 2003 und am 01.02.2003 kann diese Neugierde<br />

gestillt werden.<br />

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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

Ob im Schwarzwald oder in Heino’s Tanzcafe, Heinz wird auf seiner Deutschlandtour<br />

einiges erleben.<br />

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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

Die Stimmung erhöhten nun noch die Noten Chaoten. Zuerst im Saal und anschließend<br />

begleiteten sie die Anwesenden mit Musik zu den bereitgestellten<br />

<strong>Stra</strong>ßenbahnen.<br />

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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

Ordensverleihung in einer wohlgefüllten <strong>Stra</strong>ßenbahn.<br />

<strong>Der</strong> Abschluss einer gelungenen Veranstaltung im Casino der VBK.<br />

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Welcher Narr macht eigentlich die Post?<br />

Oder, wie entsteht eigentlich eine Narrenpost?<br />

Diese Frage stelle ich mir andauernd selbst. Wie schaffe ich <strong>das</strong> eigentlich,<br />

neben meinen Aufgaben als Schriftführer, Musikschneider, Hintergrundbildsucher<br />

und was sonst noch alles, eine vernünftige Narrenpost auf die Füße zu<br />

stellen?<br />

Nun, erstens habe ich hin und wieder einige Helfer. Wen ich sehr zu schätzen<br />

gelernt habe, ist Tine Weißert und Diana Weber. Die zwei versorgen mich<br />

immer mit Geschichten für die letzte Seite. Danke! Hier auch einmal einen<br />

herzlichen Dank an die Familie Schmalbach, auch hier kommen hin und wieder<br />

wunderbare Berichte. Natürlich kommen die Berichte unseres <strong>Präsident</strong>en<br />

(Regel)mäßig. Erwähnenswert ist auch noch die Unterstützung unseres <strong>Ka</strong>nzler<br />

und Freundes Michele Sventurato. Habe ich jemanden vergessen?<br />

Nicht <strong>das</strong> ich mich jetzt hier und heute beschweren möchte, bewahre, ich<br />

möchte nur auf meine inzwischen wohl bekannte ironische Weise ein wenig<br />

Dampf ablassen. Natürlich würde ich mich über mehr Berichte, die mir erwartet<br />

oder unerwartet zukommen, freuen. Aber ich denke Ihr habt Euch inzwischen<br />

an die mit (PG) abgezeichneten Berichte gewöhnt. Allerdings würde<br />

mich sehr interessieren wie sie bei Euch ankommen. So ein paar Reaktionen<br />

zwischendurch, ob negativ oder positiv, würde mich schon mal freuen.<br />

So, nun aber zu dem eigentlichen Thema. Wie entsteht eine Narrenpost? Es<br />

beginnt damit, <strong>das</strong> ich einigen Leuten bildlich in den Hintern trete. Bitte, Bitte<br />

schickt mir doch etwas über Euch! Kommt endlich etwas, was ja fast wie<br />

Weihnachten ist, wird der Artikel gesetzt und dann überarbeitet. Manchmal<br />

frage ich mich allerdings warum ich den Artikel nicht gleich selbst geschrieben<br />

habe? Aber was soll es. Hauptsache ich bekomme wenigstens etwas Information!<br />

Nun wenn der Artikel endlich fertig ist, wird er noch schnell korrigiert<br />

und dann übernommen. Wieder eine oder zwei Seiten voll. Meine Leser wollen<br />

ja Information und Unterhaltung.<br />

Habe ich nun endlich mit Mühe und eigener Kreativität so etwa 20 Seiten,<br />

kommt <strong>das</strong> Füllprogramm. Setze ich hier noch eine Eigenwerbung, oder hier<br />

noch die Beitrittserklärung? Nun mein Ziel ist es eigentlich Euch mindesten 28<br />

Seiten zu präsentieren.<br />

Habe ich endlich mein vorgestecktes Ziel mit „allen Mitteln“ erreicht, beginnt<br />

die unbequemste Arbeit. Zuerst werden die farbige Bilder gedruckt. Im Moment<br />

<strong>hat</strong> die Narrenpost eine Auflage von 160 Heften. Geht man von 28 Seite<br />

aus, sind <strong>das</strong> im Schnitt zwischen 30 und 35 farbige Bilder pro Ausgabe, bei<br />

160 Heften also insgesamt etwa 5600 (in <strong>Wort</strong>en fünftausendsechshundert)<br />

Bilder die gedruckt werden müssen.<br />

Das gibt es zwei die sich beschweren, regelmäßig. Als erstes mein Drucker<br />

(ist schon der dritte) und natürlich unser <strong>Ka</strong>ssierer. Pro Ausgabe gehen so<br />

ungefähr 2000 ml (<strong>das</strong> sind 2 Liter) Farbe drauf. Über den Preis reden wir gar<br />

nicht, ist ja für unsere Mitglieder!<br />

Nun, wenn die Bilder gedruckt sind, fahre ich mit etwas über 1200 vorgedruckte<br />

Seiten in die VBK. Am Anfang war es etwas schwierig, denn jeder<br />

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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

zweite der am Kopierer vorbeigekommen ist <strong>hat</strong> mich gefragt wer ich denn<br />

eigentlich bin. Inzwischen allerdings grüßen mich schon alle freundlich, denn<br />

jetzt bin ich wohlbekannt.<br />

„Das ist der Irre, der von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr freiwillig kopiert“, denken die<br />

sich bestimmt schon. Aber sie sind alle lieb und sehr hilfsbereit. Regelmäßig<br />

werde ich gefragt ob ich alles habe oder ob alles funktioniert. Wenn die dann<br />

Feierabend haben stehe ich alleine auf weiter Flur nur die Putzkolonne schaut<br />

des öfteren vorbei, ich könnte ja schon fertig sein und sie dürfen anfangen<br />

putzen. Natürlich können die ihre Arbeit machen, auch wenn ich noch kopiere.<br />

Ich hopfe dann von einem Eck in <strong>das</strong> andere und schleiche vorsichtig über<br />

frisch gereinigten Boden.<br />

Ja, den schwarzen Teil der Ausgabe, also die Buchstaben auch genannt den<br />

Text, den kopiere ich dann auf die vorgefertigten Seiten. Ist <strong>das</strong> endlich geschafft,<br />

Gott Lob der Toner <strong>hat</strong> durchgehalten, fahre ich wieder nach Hause.<br />

Dort beginnt dann meine Lieblingsbeschäftigung. Die Seiten müssen in der,<br />

hoffentlich, richtigen Reihenfolge sortiert und geheftet werden. So hin und<br />

wieder hilft mir meine Tochter Jessica, sie braucht ja auch etwas mehr Taschengeld<br />

(<strong>das</strong> nicht gesponsert vom <strong>Ka</strong>ssierer sondern von Papa ist).<br />

Dann wird geheftet und gefaltet. Bitte fragt mich jetzt keiner mehr woher ich<br />

meinen sogenannten Tennisarm habe. Vom Falten und heften entstehen<br />

dann Räder die vorwitzig aus dem Deckblatt hervorschauen. Diese müssen<br />

natürlich abgeschnitten werden. Ich habe zwar einen Papierschneider, aber<br />

einen mit Muskelkraftantrieb! Aber ich mache es gerne. Für Euch!<br />

Nun wird nur noch eingetütet, denkt daran, die Umschläge drucken sich nicht<br />

von alleine und ab geht die Post. Das die etwas langsam ist, wissen wir. Es<br />

geht so zwei bis drei Tage bis <strong>das</strong> Heft dann bei Euch ankommt.<br />

Genau diese Zeit habe ich Ruhe. Anschließend kommt es dann Knüppeldick.<br />

Warum kommt die Narrenpost so spät? Du hast einen Schreibfehler in Seite<br />

18, Zeile 13! Wieso ist <strong>das</strong> Bild von mir so schlecht? Wieso steht nichts über<br />

uns drin? Alles kein Problem. Ich mache es ja für Euch! (PG)<br />

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Die <strong>Ka</strong>rnevalsgesell-<br />

schaft „Spaß an der<br />

Freud“ feiert ihre<br />

traditionelle Galasitzung,<br />

bei der auch die<br />

Tanzgarde auftreten<br />

soll.<br />

Trainerin <strong>Ka</strong>rin überlegt<br />

mit <strong>Präsident</strong> Ludwig,<br />

zu welcher Zeit sie die<br />

Jugendlichen im Programm<br />

einsetzen dürfen.<br />

Petra (15) fragt, ob sie<br />

nach dem Auftritt sofort<br />

nach Hause muss,<br />

wenn die Eltern im Publikum<br />

sitzen.<br />

§§§ Rechtslage<br />

Faschingssitzung am Abend?<br />

Keine Altersbegrenzung bei Begleitung.<br />

Die Mitglieder der Tanzgarde sind z.B. alle Jugendliche unter 16 Jahren.<br />

Sie dürfen bei Tanzveranstaltungen im Rahmen der Brauchtumspflege<br />

(damit ist nicht eine übliche Disco gemeint) bis 24.00 Uhr anwesend<br />

sein (Kinder bis 22.00 Uhr). (§5 Abs. 2 JÖSchG)<br />

Werden sie von einem Erziehungsberechtigten begleitet, gelten weder<br />

Alters – noch Zeitgrenzen. Dabei genügt es aber nicht, <strong>das</strong>s z.B.<br />

die Eltern nur im Publikum sitzen; die Minderjährigen müssen tatsächlich<br />

beaufsichtigt werden.<br />

§ 5 JÖSchG Öffentliche Veranstaltungen<br />

(1) Die Anwesendheit bei öffentlichen Tanzveranstaltungen ohne Begleitung<br />

eines Erziehungsberechtigten darf Kindern und Jugendlichen unter<br />

sechzehn Jahren nicht und Jugendlichen ab 16 Jahren bis 24.00<br />

Uhr gestattet werden.<br />

(2) Abweichend von Absatz 1 darf die Anwesendheit Kindern bis 22.00<br />

Uhr und Jugendlichen unter sechzehn Jahren bis 24.00 Uhr gestattet<br />

werden, wenn die Tanzveranstaltung von einem anerkannten Träger<br />

der Jugendhilfe durchgeführt wird oder der künstlerischen Betätigung<br />

oder der Brauchtumspflege dient.<br />

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25 Jahre in der Küche!<br />

Ja, 25 Jahre stehen sie nun in der Küche, sorgen für <strong>das</strong> leibliche Wohl unserer<br />

Gäste und natürlich auch für uns. Aus diesem erwähnenswerten Anlass<br />

wurden Andy und Ilona John im Laufe der Weihnachtsfeier geehrt. Als Dankeschön<br />

erhielten die beiden einen<br />

Gutschein für ein „Amerikanisches<br />

Menü“ (Happy Meal) in einem<br />

ausgesuchten Restaurant, genannt<br />

auch Mc Donald.<br />

Spaß beiseite, natürlich können die<br />

Zwei sich einmal richtig verwöhnen<br />

lassen. Denn der anschließend vom<br />

Nikolaus überreichte Gutschein war<br />

für ein gemütlichen Mahl in einem<br />

bekannten Rüppurrer Restaurant.<br />

Selbstverständlich bekamen Ilona<br />

und Andy ihre drei Sterne auch<br />

überreicht. Nur, in der Form eines<br />

<strong>Ba</strong>stelbogens.<br />

Wir können nur hoffen, <strong>das</strong> die<br />

Beiden uns weiterhin treu zur Seite<br />

stehen damit wir ihnen auch noch<br />

die restlichen zwei Sterne verleihen<br />

können.<br />

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Weihnachtsfeier der STRA-BA-KA<br />

„Alles wegen der Goiß“ ist nicht ein frauenfeindliches Stück, sondern ein Theaterstück<br />

<strong>das</strong> bei der Weihnachtsfeier der STRA-BA-KA aufgeführt wurde.<br />

Elvira Fahnenstiel, Marita Heilig und Klaus Fitterer.<br />

<strong>Der</strong> Scheitel sitzt schon. Michael Deho als<br />

Schwiegersohn in Spee.<br />

Erfrischend die Mimik von Michael Deho,<br />

<strong>das</strong> unkomplizierte Spiel von Elvira<br />

Fahnenstiel sowie <strong>das</strong> professionelle<br />

Auftreten von Marita Heilig und Erich<br />

Fischer. Die Fitterer Brothers knüpften an<br />

ihre Leistung vom letzten Jahr nahtlos an.<br />

Rolf Fitterer als Inspektor<br />

- 18 -<br />

Erich Fischer als Helfer in der<br />

Not.<br />

Wenn auch zwischendurch<br />

die Souffleuse etwas laut<br />

den Text, nein globaler, die<br />

Seitenzahl ansagen mus-<br />

ste, war die Aufführung ein<br />

voller Erfolg.<br />

Was der alljährlichen<br />

Theateraufführung einen<br />

neuen Pepp gegeben <strong>hat</strong>,<br />

war <strong>das</strong> frische „Blut“ unter<br />

den Reihen der Darsteller.


Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

Natürlich kam auch der Nikolaus und Knecht Ruprecht zu den Kleinen und<br />

Großen um ihnen <strong>das</strong> Geschenk zu überreichen.<br />

Knecht Ruprecht<br />

Hört, gestern Abend so gegen sieben,<br />

Mutter war g'rade beim <strong>Ka</strong>ufmann drüben.<br />

Da holperts und polterts die Treppe herauf,<br />

klopft an die Tür und reißt sie auf!<br />

Knecht Ruprecht war's, er trat herein<br />

und denkt euch, ich war ganz allein.<br />

Gleich brummte er etwas wie "Weihnachtslieder",<br />

da rutschte ich flink vom Stuhl hernieder<br />

und sang <strong>das</strong> Lied von der "Stillen Nacht",<br />

da <strong>hat</strong> er aber Augen gemacht!<br />

Er schenkte mir Nüsse und Pfefferkuchen<br />

und brummte: "Dich werd' ich noch mal besuchen.<br />

Leb wohl, grüß Vater und Mutter schön"!<br />

ich sagte fröhlich: "Auf Wiederseh'n".<br />

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Heft 90 --------------------------------------- Ausgabe 01/2003 ----------------------------------- Januar/März<br />

Die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas.<br />

Es begab sich aber zur der Zeit, daß ein Gebot von dem <strong>Ka</strong>iser Augustus<br />

ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung<br />

war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien<br />

war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in<br />

seine Stadt.<br />

Da machte sich auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in <strong>das</strong><br />

jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus<br />

dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe<br />

mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie<br />

dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren<br />

ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe;<br />

denn sie <strong>hat</strong>ten sonst keinen Raum in der Herberge.<br />

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden,<br />

die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat<br />

zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten<br />

sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!<br />

Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren<br />

wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der<br />

Herr, in der Stadt Davids. Und <strong>das</strong> habt zum Zeichen: ihr werdet finden<br />

<strong>das</strong> Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald<br />

war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die<br />

lobten Gott und sprachen:<br />

Ehre sei Gott in der Höhe<br />

und Friede auf Erden<br />

bei den Menschen seines Wohlgefallens.<br />

Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten<br />

untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte<br />

sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan <strong>hat</strong>.<br />

Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu <strong>das</strong><br />

Kind in einer Krippe liegen. Als sie es aber gesehen <strong>hat</strong>ten, breiteten<br />

sie <strong>das</strong> <strong>Wort</strong> aus, <strong>das</strong> zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle,<br />

vor die es kam, wunderten sich über <strong>das</strong>, was die Hirten gesagt<br />

<strong>hat</strong>ten. Maria aber behielt alle diese <strong>Wort</strong>e und bewegte sie in ihrem<br />

Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für<br />

alles, was sie gehört und gesehen <strong>hat</strong>ten, wie denn zu ihnen gesagt<br />

war.<br />

Ein frohes Weihnachtsfest wünsche ich Euch.<br />

- 20 -

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