alkohol

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alkohol

alkohol

chemische bezeichnung: ethanol • erscheinungsformen: flüssig, in verschiedenen

getränken in unterschiedlicher konzentration • szenebezeichnung: alk

• das gesetz: das jugendschutzgesetz regelt die bestimmungen für den erwerb

und konsum von alkohol. in wien ist der alkoholkonsum an allgemein zugänglichen

orten (lokale, parks, etc.) und bei öffentlichen veranstaltungen bis zum

vollendeten 16. lebensjahr verboten. beachte jedoch die unterschiedlichen

bestimmungen der einzelnen bundesländer • mögliche wirkungen: euphorie,

allgemeines wohlbefinden, entspannung, minderung von ängsten, gesteigerte

kontaktfreude, verlust von hemmungen • wirkdauer: abhängig von menge, alkoholgehalt,

körpergewicht und geschlecht der konsumentInnen. der alkoholabbau

beträgt ca. 0,1 promille pro stunde. nach 1 liter bier ist man frühestens nach

5 stunden wieder vollkommen nüchtern • negative effekte: verlangsamung

des reaktionsvermögens, abnahme der kritikfähigkeit, verlust von hemmungen,

aggressivität, gewalttätigkeit, depressive verstimmung, einschränkung der wahrnehmung,

desorientiertheit, verlust der kontrolle über sprache und bewegung,

veränderung der körpertemperatur, übelkeit, erbrechen, bewusstlosigkeit, koma

nach dem runterkommen: kopfschmerzen, übelkeit, erinnerungs- und konzentrationsschwierigkeiten

• mögliche langzeitfolgen: psychische und physische

abhängigkeit, körperlicher gewöhnungseffekt, schädigung der leber, des herzens

und der bauchspeicheldrüse, verminderte belastbarkeit, geringe urteils- und leistungsfähigkeit,

depressionen, schädigung bestimmter gebiete des gehirns - v.a. der

gehirnrinde, chronische erinnerungs- und konzentrationsschwierigkeiten, probleme

beim abstrakten denken und problemlösen, verlust von arbeitsplatz, freund-

Innen und familie • nie konsumieren bei: psychischen problemen und schlechter

stimmung, zur problembewältigung, konsum anderer „downer“ (schlaf- & beruhigungsmittel,

ghb, ketamin, opiate), schwangerschafts- und stillzeiten, herz- und

leberschäden, bluthochdruck • risk reduction: wird alkohol trotz gesundheitlicher

folgen konsumiert, dann nur bei guter stimmung und in angenehmer atmosphäre,

auf maßvollen konsum achten, nicht auf leeren magen trinken, nicht mit anderen

substanzen – insbesondere „downern“ – mischen, keine fahrzeuge lenken, auf

freundInnen achten, beim sex kondome verwenden • bei überdosierungen: ruhe

bewahren, ruhigen ort aufsuchen, betroffene nicht alleine lassen, bei bewusstlosigkeit

sofort rettung, bei anderen bedrohlichen zuständen arzt/ärztin rufen

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ChEck iT! ist eine co-production des verein wiener sozialprojeke und des klinischen institutes für medizinische

und chemische labordiagnostik der medizinischen universität wien. der vorliegende text dient lediglich der information

und ist keine aufforderung zum konsum psychoaktiver substanzen. © 2007 verein wiener sozialprojekte


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