Geschäftsbericht 2006 Zahlen - Daten - Fakten - team - Baucenter

team.de

Geschäftsbericht 2006 Zahlen - Daten - Fakten - team - Baucenter

Geschäftsbericht

2006

Zahlen - Daten - Fakten

So ward dat wat!


Seite 2

Inhalt

Seite Inhalt

4 Vorwort des Vorstands

5 Zusammengefasster Lagebericht der team AG

und Konzernlagebericht

6 1. team AG

6 1.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

6 1.2 Ertragslage

10 1.3 Vermögenslage

10 1.4 Finanzlage

10 1.5 Nachtragsbericht

10 1.6 Risikobericht

10 1.7 Prognosebericht

11 2. Konzern

11 2.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

12 2.2 Besondere Einflüsse auf die Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr

14 2.3 Ertragslage

14 2.4 Vermögenslage

14 2.5 Finanzlage

15 2.6 Nachtragsbericht

15 2.7 Risikobericht

16 2.8 Mitarbeiter

17 2.9 Prognosebericht

18 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

19 Konzernabschluss zum 31.12.2006

23 Jahresabschluss team AG zum 31.12.2006

27 Gemeinsamer Anhang

28 1. Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens

30 2. Entwicklung des Anlagevermögens der team AG

32 3. Aufstellungsgrundsätze

32 4. Konsolidierungskreis, Konsolidierungsmethoden

32 4.1 Konsolidierungskreis

33 4.2 Veränderung des Konsolidierungskreises zum

Vorjahr

33 4.3 Konsolidierungsmethoden

34 5. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

34 5.1 Allgemeines

34 5.2 Anlagevermögen

34 5.3 Umlaufvermögen

34 5.4 Rückstellungen und Verbindlichkeiten


Inhalt

35 6. Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der

Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernbilanz

und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

35 6.1 team AG

37 6.2 Konzern

40 7. Sonstige Angaben

40 7.1 Eigene Anteile

40 7.2 Aktienbestand

40 7.3 Genehmigtes Kapital

41 7.4 Mehrheitsbesitz

41 7.5 Befreiungsvorschriften

41 7.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

41 7.7 Derivative Finanzinstrumente

42 7.8 Sonstiges

42 7.9 Arbeitnehmer

42 7.10 Organe

43 8. Eigenkapitalspiegel

44 9. Kapitalflussrechnung

45 10. Gewinnverwendungsvorschlag

47 Bericht des Aufsichtsrats

Seite 3


Seite 4

Vorwort des Vorstands

Sehr geehrte Anteilseigner, sehr verehrte Kunden,

Geschäftspartner, Freunde und Mitarbeiter der

team Gruppe,

das Jahr 2005 war für unser Unternehmen schon ein

ereignisreiches Jahr. Viele meinten, dass die team

aktiengesellschaft im Jahr 2006 wieder ruhigere

Gewässer ansteuern würde. Doch als Vorstand

der team Gruppe musste ich feststellen, dass der

Wind günstig stand. So konnte die team aktiengesellschaft

sozusagen in ruhigem Fahrwasser neue

Territorien erschließen und ihre Flotte ergänzen.

Vision ist die Kunst,

Unsichtbares zu sehen.

Jonathan Swift

Insgesamt fanden 260 zusätzliche Mitarbeiter den

Weg zur team Gruppe, so dass am Jahresende

über 1.000 Beschäftigte und Auszubildende zur

Mannschaft zählten!

Der Umsatz stieg von 450 Mio auf 572 Mio Euro an.

Zehn Standorte wurden übernommen, die zum Teil

bereits modernisiert und ausgebaut wurden. Einige

Baumaßnahmen stehen für die kommenden Jahre

noch bevor.

Wichtigstes Ziel für 2007 für alle Führungskräfte

und Mitarbeiter ist es, die neuen und bestehenden

Niederlassungen zusammen zu führen. Einheitliche

organisatorische Strukturen vereinfachen viele

Arbeitsabläufe und erhöhen die innerbetriebliche

Transparenz und somit auch die Qualität.

Nur im team können wir

Höchstleistungen vollbringen!

team Gruppe 2007

Um den wachsenden Anforderungen von Markt,

Gesellschaft und Politik nachzukommen, haben wir

Ende 2006 eine neue Arbeitsgruppe ins Leben gerufen.

Unter dem Motto „Vision 2012“ wurden viele

gute Ideen entwickelt. Die Zielsetzungen liegen

in der Verbesserung bestehender Strukturen und

der Auslotung bestehender Potentiale und Markt-

lücken.

Allen unseren Aktionären, Kunden, Lieferanten und

Geschäftspartnern danken wir, denn erst die vertrauensvolle

Zusammenarbeit ermöglicht es uns,

die Wachstumspotentiale in den einzelnen Sparten

der team Gruppe auszunutzen.

Ebenfalls bedanken wir uns bei allen Mitarbeitern

der team Gruppe, die mit Leistung, Engagement

und dem richtigen Quentchen „team Geist“ dazu

beigetragen haben, die team Flotte auf dem richtigen

Kurs zu halten – unser ganz eigenes Jahresmotto

heißt dann auch „team Work zahlt sich aus!“

Freundliche Grüße

Ihr

Iwer Jensen

Wenn Du nicht wächst,

wirst Du kleiner!

Jüd. Sprichwort


Zusammengefasster Lagebericht

Seite Inhalt

5 Zusammengefasster Lagebericht der team AG

und Konzernlagebericht

6 1. team AG

6 1.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

6 1.2 Ertragslage

10 1.3 Vermögenslage

10 1.4 Finanzlage

10 1.5 Nachtragsbericht

10 1.6 Risikobericht

10 1.7 Prognosebericht

11 2. Konzern

11 2.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

12 2.2 Besondere Einflüsse auf die Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr

14 2.3 Ertragslage

14 2.4 Vermögenslage

14 2.5 Finanzlage

15 2.6 Nachtragsbericht

15 2.7 Risikobericht

16 2.8 Mitarbeiter

17 2.9 Prognosebericht

Seite 5


Seite 6

Kartenausschnitt

Niedersachsen

BRAUNSCHWEIG

Helmstedt

Schöningen

Mineralölhandel/Autohöfe/Dieselstationen

Baucenter/Baumärkte/OBI-Baumärkte

L a g e b e r i c h t

Irxleben

MAGDEBURG

Zusammengefasster Lagebericht der team AG und

Konzernlagebericht

1. team AG

1.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die team AG operiert als Management- und Beteiligungsholding.

Ihr Zweck ist die Erbringung von zentralen

Managementdienstleistungen an ihre Beteiligungsunternehmen

sowie das Halten von Beteiligungen zur

Erzielung von Beteiligungserträgen. Durch die Streuung

ihres Engagements auf mehrere Branchen sind die

Geschäfts- und Rahmenbedingungen der team AG ein

Konglomerat der Geschäfts- und Rahmenbedingungen

ihrer Tochtergesellschaften, die in Abschnitt 2. einzeln

dargestellt sind.

Das diversifizierte Engagement und die damit verbundene

Risikostreuung in unterschiedliche Branchen führen

zu einer erhöhten Stabilität der Ertragslage der Gesellschaft.

Dieser Effekt wird durch das Engagement in

von unterschiedlichen Wetterlagen profitierenden Branchen

verstärkt. Die Absatzsituation im Mineralölhandel

profitiert im Wesentlichen von andauernden Kälteperioden.

Hingegen führen kurze oder ausbleibende Kälte-

Medelby FLENSBURG

Handewitt

Wanderup

Langballig

Steinberg

Tarp

Sörup Sterup

Gelting

Sieverstedt Satrup Süderbrarup

Eggebek

Ulsnis

Rieseby

Jübek Schaalby

Schuby

Ellingstedt Schleswig

Busdorf

Tellingstedt

Meggerdorf

Hemmoor

Oldendorf

Bremervörde

Kropp

Wilster

Stade

Zeven

Rendsburg

Itzehoe

Elmshorn

HAMBURG

KIEL

Schönberg

Wahlstedt

Z u s a m m e n g e f a s s t e r L a g e b e r i c h t d e r t e a m A G

perioden zu einer frühzeitiger einsetzenden und länger

andauernden Bauaktivität.

Verbunden mit den Wachstumsschritten der Beteiligungsgesellschaften

stieg die konzerninterne Nachfrage

nach Managementleistungen der team AG an. Die

wesentliche unmittelbare Geschäfts- und Rahmenbedingung

für die team AG ist das allgemeine Kreditgewährungsverhalten

von Fremdkapitalgebern, das sich

dem Trend der Vorjahre folgend weiter positiv entwikkelte.

Begleitet wurde diese Entwicklung von einer

deutlichen Erhöhung des allgemeinen Zinsniveaus. So

stieg das in den Vorjahren bestehende günstige Zinsniveau

seit Beginn des Geschäftsjahrs 2006 fortlaufend

an. Der 3-Monats-Euribor (3ME) stieg im Laufe des Geschäftsjahrs

von 2,50% auf 3,75%.

1.2. Ertragslage

1.2.1 Bereiche

Die Ertragslage der team AG wird maßgeblich durch

die zwei Bereiche Managementdienstleistungen einerseits

und Beteiligungsergebnis andererseits bestimmt.

Trotz der getrennten Betrachtungsweise sind beide Bereiche

wirtschaftlich eng miteinander verbunden, weil

Stocke


lsdorf

Parchim

Neubukow

Quitzow

ROSTOCK-

Bentwisch

ROSTOCK-

Stäbelow

Marlow

Wittstock

Martensdorf

Waren

Glöwen Neuruppin

u n d d e s K o n z e r n s f ü r d a s G e s c h ä f t s j a h r 2 0 0 6

die Managementdienstleistungen ausschließlich den

Beteiligungsunternehmen gegenüber erbracht werden.

Niedrige Dienstleistungsentgelte gegenüber den Beteiligungsunternehmen

führen bei diesen zu höheren

Jahresüberschüssen und somit zu einem höheren Beteiligungsergebnis

bei der team AG. Höhere Entgelte

führen zum umgekehrten Ergebnis.

Aufgrund dieses Wechselspiels bestand bislang nicht

die Notwendigkeit, die Selbstkosten für die Erbringung

der Managementleistungen bei den Managemententgelten

in voller Höhe durchzusetzen. Durch die Aufnahme

weiterer Gesellschafter in den Tochterunternehmen

gewinnt jedoch die adäquate Durchsetzung von ausreichenden

Managementvergütungen deutlich an Bedeutung,

sodass zukünftig wegen der „verwässerten“

wirtschaftlichen Verbundenheit eine getrennte Betrachtungsweise

erfolgen muss.

Diesem Ziel folgend hat die team AG im abgelaufenen

Geschäftsjahr durch Einführung einer Prozesskostenrechnung

eine deutlich höhere Transparenz erreicht

und zu Beginn des Geschäftsjahrs 2007 höhere Dienstleistungstentgelte

durchsetzen können.

Malchin

U n s e r e S t a n d o r t e

Demmin

Greifswald

Neubrandenburg

Neustrelitz

Eggesin

Torgelow

1.2.2 Beteiligungsergebnis

Das Beteiligungsergebnis setzt sich aus den Erträgen

aus Beteiligungen einerseits und aus den Zinsaufwendungen

andererseits zusammen. Die Beteiligungen

des Finanzanlagevermögens mit 24 Mio. € übersteigen

deutlich die verzinslichen Verbindlichkeiten von

20 Mio. €. Insoweit ordnen wir die Zinsaufwendungen

ausschließlich den Beteiligungserträgen zu.

Der Vergleich des Geschäftsjahrs mit dem Vorjahr zeigt

folgende Veränderung:

Angaben in Millionen € 2006 2005 Ergebnis-

veränderung

Beteiligungserträge 4,2 5,7 -1,5

Zinsaufwendungen 1,2 1,0 - 0,2

Beteiligungsergebnis 3,0 4,7 - 1,7

Gewinneinbehalte in den

Tochterunternehmen

4,4 0,0 + 4,4

Seite 7


Seite 8

L a g e b e r i c h t

100%

team baucenter

GmbH & Co. KG

70%

team hallenbau

GmbH & Co. KG

Diese Darstellung zeigt einen Rückgang des Beteiligungsergebnisses

um 1,7 Mio. €. Dessen Ursachen

liegen in einem um 1,5 Mio. € niedrigeren Beteiligungsertrag

sowie in um 0,2 Mio. € gestiegenen Zinsaufwendungen.

Diese Entwicklung lässt sich abschließend

erst unter Berücksichtigung der Gewinneinbehalte der

Tochterunternehmen beurteilen. Im Vorjahr wurden

sämtliche Gewinne an die team AG ausgeschüttet und

führten zu einem Beteiligungsertrag von 5,7 Mio. €.

Im Geschäftsjahr hingegen wurden von 8,6 Mio. €

nur 4,2 Mio. €. an die team AG ausgeschüttet und

4,4 Mio. €. in den Tochterunternehmen belassen.

Folglich ist die Veränderung des Beteiligungsergebnisses

insbesondere auf die Zurückhaltung der team

Z u s a m m e n g e f a s s t e r L a g e b e r i c h t d e r t e a m A G

100%

team baumarkt

GmbH & Co. KG

90%

team baucenter

Stäbelow GmbH

85%

Saatzucht - team

baucenter GmbH

& Co. KG

AG bei der Gewinnausschüttung ihrer Tochterunternehmen

zurückzuführen.

1.2.3 Ergebnis der Managementleistungen und Peripherbereiche

Die übrigen Erträge und Aufwendungen, abgesehen von

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, bilden das Ergebnis

der Managementleistungen und der sonstigen Bereiche

(Vermietung und Verpachtung von Grundstücken).

Die Veränderung der verbleibenden betrieblichen

Erträge ist das Ergebnis angefallener, außerordentlicher

Erträge im Geschäftsjahr 2005 in Höhe von

3,0 Mio. €. Der Vergleich der um außerordentliche Erträge

bereinigten Vorjahreszahlen mit den Zahlen des


u n d d e s K o n z e r n s f ü r d a s G e s c h ä f t s j a h r 2 0 0 6

100%

team mineralöle

GmbH & Co. KG

100%

SKN Schmierstoff-

Konzepte-Nord

GmbH & Co. KG

25%

SLN Schmierstoff-

Logistik-Nord

GmbH & Co. KG

100%

team tele.com

GmbH & Co. KG

33,3%

team

versicherungsmakler

GmbH

Geschäftsjahrs zeigt einen Anstieg um 0,1 Mio. €, welcher

insbesondere durch gestiegene Vermietungserträge

entstand.

Die Personalaufwendungen der team AG sanken um

0,2 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. Ursächlich hierfür

waren Personalveränderungen im Zuge einer Neuorganisation.

Die Abschreibungen und sonstigen betrieblichen

Aufwendungen blieben auf Vorjahresniveau,

sodass das ordentliche Betriebsergebnis im Vergleich

zum Vorjahr um 0,1 Mio. € stärker belastet ist. Die Reduzierung

des Finanzergebnisses dieses Bereichs um

0,1 Mio. € hatte seine Ursachen in der Notwendigkeit

von Wertberichtigungen auf Finanzanlagen. Nachfolgende

Darstellung fasst die Veränderungen im Einzelnen

zusammen.

37,2%

Raiffeisen HaGe

Nord AG, Kiel

Angaben in Millionen € 2006 2005 Ergebnisveränderung

Umsatzerlöse 1,1 1,5 - 0,4

Sonstige betriebliche ordentliche

Erträge

1,0 0,9 0,1

Personalaufwand 1,3 1,5 0,2

Abschreibungen 0,3 0,3 0,0

Sonstige betriebliche ordentliche

Aufwendungen

ordentliches Betriebsergebnis

Finanzergebnis ohne Erträge

aus Beteiligungen und

Zinsaufwendungen

ordentliches Betriebs- und

Finanzergebnis

1,3 1,3 0,0

- 0,8 - 0,7 - 0,1

0,6 0,7 - 0,1

- 0,2 0,0 - 0,2

Seite 9


Seite 10

L a g e b e r i c h t

Das ordentliche Betriebs- und Finanzergebnis der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit schließt mit –0,2 Mio. €

für das Geschäftsjahr ab und zeigt, dass die Managementdienstleistungen

an die Tochtergesellschaften im

Geschäftsjahr zu Konditionen unterhalb der Selbstkosten

erbracht wurden. Das Beteiligungsergebnis kompensierte

diesen Effekt. Ferner beeinflussten Erträge

aus Steuern den Jahresüberschuss des Geschäftsjahrs

2006 positiv, sodass im Geschäftsjahr 2006 ein

Jahresüberschuss von 3,5 Mio. € erzielt wurde, der 0,2

Mio. € höher als der Vorjahres-Jahresüberschuss ist.

1.3 Vermögenslage

Die team AG verfügt als Holdinggesellschaft typischerweise

über einen hohen Anteil Anlagevermögen am

Gesamtvermögen. Maßgebliche Größe sind die Finanzanlagen.

Das Anlagevermögen stieg im Laufe des

Geschäftsjahrs von 31 Mio. € auf 41 Mio. € an. Ursächlich

für diese Entwicklung waren der Erwerb weiterer

Aktien an der Raiffeisen Hauptgenossenschaft Nord

AG mit einem Volumen von 5,4 Mio. €, eine Einlage von

3,3 Mio. € in die team mineralöle GmbH & Co. KG sowie

die Zunahme der sonstigen Ausleihungen in Höhe

von 1,4 Mio. € durch Änderung des Bilanzausweises.

Diese Ausweisänderung führte zu einer Reduzierung

der Sonstigen Vermögensgegenstände in gleicher

Höhe. Ferner führte die Aktivierung des Körperschaftsteuerguthabens

in Höhe von 1,6 Mio. € sowie die

Vereinnahmung von aktivierten Steuererstattungsansprüchen

zu dem insgesamt um 1,1 Mio. € geringeren

Ausweis der Sonstigen Vermögensgegenstände. Die

Veränderung bei den Forderungen aus verbundenen

Unternehmen ist auf die veränderten Beteiligungserträge

aus den Tochtergesellschaften zurückzuführen.

1.4 Finanzlage

Die Gegenüberstellung des langfristigen Vermögens

von 41 Mio. € zum langfristigen Kapital von

26 Mio. € zeigt eine Fristendivergenz in Höhe von

15 Mio. €. Diese Divergenz ist Ergebnis der Entscheidung,

Orderschuldverschreibungen nur mit einer

maximalen Laufzeit von 360 Tagen zu emittieren und

die Beteiligung an der Raiffeisen Hauptgenossenschaft

Nord AG langfristig zu nutzen. Änderungen dieser Entscheidungen

würden zur Auflösung dieser Divergenz

führen. Die Orderschuldverschreibung bildet einen

wesentlichen Baustein der Gesamtfinanzierung der

team AG und konnte im Laufe des Geschäftsjahrs um

2,2 Mio. € auf 14,2 Mio. € ausgebaut werden. Ins-

gesamt nahmen die Verbindlichkeiten und Rückstellungen

nur um insgesamt 0,6 Mio. € bei gleichzeitiger

Eigenkapitalmehrung von 2,8 Mio. € zu. Die Eigenkapitalquote

(Verhältnis Eigenkapital zu Bilanzsumme)

stieg durch die deutliche Zunahme an Eigenkapital zum

Z u s a m m e n g e f a s s t e r L a g e b e r i c h t d e r t e a m A G

Ende des Geschäftsjahrs erstmals mit knapp 52% über

die 50%-Marke. Die Finanzlage beurteilen wir unter Berücksichtigung

der Liquidierbarkeit der Vermögensgegenstände

für geordnet.

1.5 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss

des Geschäftsjahrs eingetreten sind, haben sich nicht

ereignet.

1.6 Risikobericht

Jedes unternehmerische Handeln ist systembedingt

mit der Eingehung von Risiken verbunden. Diese Risiken

sind durch das Management zu identifizieren, zu

bewerten und im Verhältnis zu den damit verbundenen

Chancen und der Gesamtsituation zu betrachten. Die

Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der team AG

liegen in der Erzielung adäquater Beteiligungserträge

aus ihren Tochtergesellschaften, in der Fristendivergenz

zwischen den Vermögensgegenständen, in der

Finanzierung und in der Erzielung adäquater Erlöse aus

dem Verkauf von Beteiligungen. Die unterschiedlichen

Risiken erfordern häufig unterschiedliche Strategien

zur Beherrschung dieser. Dem Risiko der Erzielung von

Beteiligungserträgen wird vornehmlich aktiv durch kontinuierliches

Ergebnisverbesserungsmanagement sowie

durch zeitnahe Kontrolle der Zielerreichung begegnet.

Risiken in der Erzielung adäquater Verkaufserlöse

von Beteiligungen werden über vertragliche Zusicherungen

abgesichert. Den Risiken aus der Fristendivergenz,

die bewusst zur Erzielung eines weiteren Erfolgs

eingegangen werden, stehen Maßnahmenstrategien

gegenüber.

1.7 Prognosebericht

1.7.1 Ertragslage

Für das Geschäftsjahr 2007 erwarten wir ein ausgeglichenes

Ergebnis bei den Managementdienstleistungen

sowie höhere Erträge aus Beteiligungen. Die im Geschäftsjahr

2006 gezeigte Dividendenzurückhaltung

war mit durch die Erträge aus Steuern vom Einkommen

und vom Ertrag, insbesondere aber auch durch die Aktivierung

des Körperschaftsteuerguthabens, bedingt.

Für das Geschäftjahr 2007 erwarten wir einen Jahresüberschuss

auf dem Niveau des Geschäftsjahrs 2006.

1.7.2 Vermögenslage

Für 2007 erwarten wir insbesondere durch den Ausbau

des zweiten Verwaltungsgebäudes in Süderbrarup einen

leichten Anstieg des Sachanlagevermögens. Das

Finanzanlagevermögen wird sich voraussichtlich nur

leicht um Beteiligungen in ergänzenden Geschäftsfeldern

verändern. Weitere Erwerbe von Beteiligungen

sind derzeit nicht geplant. Im Bereich des Umlaufver-


u n d d e s K o n z e r n s f ü r d a s G e s c h ä f t s j a h r 2 0 0 6

mögens wird eine weitere Reduzierung der sonstigen

Vermögensgegenstände durch die Vereinnahmung aktivierter

Steuern eintreten. Das Gesamtvermögen wird

in 2007 somit leicht über dem Vermögen zum 31. Dezember

2006 liegen.

1.7.3 Finanzlage

In 2007 sind keine Kapitalerhöhungen seitens der

team AG geplant. Insoweit wird das Eigenkapital sich

um den erwarteten Jahresüberschuss erhöhen sowie

sich um die vorgesehene Dividendenzahlung reduzieren.

Diese Eigenkapitalmehrung wird voraussichtlich

ausreichen, um die geplanten Investitionen zu decken.

Im Bereich der Fremdkapitalien erwarten wir aufgrund

der aktuell aggressiven Einwerbung von Einlagen

durch Kreditinstitute eine deutliche Annäherung des

Zinssatzes für Einlagen an den Zinssatz für Fremdkapitalien

von Banken und somit eine Veränderung des von

uns emittierten Volumens. Die vorbezeichnete Entwicklung

lässt die Attraktivität der Orderschuldverschreibung

für die team AG sinken, sodass ggf. alternative

Finanzierungsquellen eröffnet werden. Eine maßgebliche

Veränderung der gesamten Finanzlage erwarten

wir in 2007 jedoch nicht.

2. Konzern

2.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Der team Konzern ist mit seinem Engagement in unterschiedlichen

Branchen sowohl den allgemeinen als

auch branchenspezifischen Geschäfts- und Rahmenbedingungen

ausgesetzt. Abgesehen von geringfügigen

Ausnahmen ist er ausschließlich in seinen inländischen

Präsenzregionen tätig, sodass ausländische

Geschäfts- und Rahmenbedingungen keine unmittelbare

Bedeutung besitzen.

2.1.1 Allgemeine Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die allgemeinen Geschäfts- und Rahmenbedingungen

für 2006 sind:

Größtes Wirtschaftswachstum seit 5 Jahren

Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg im Jahr 2006 um

2,7% gegenüber dem Vorjahr. In den Jahren 2001 bis

2005 stieg das reale Bruttoinlandsprodukt durchschnittlich

nur um 0,6%.

Sinkende Erwerbslosenquote

Auch die Erwerbslosenquote sank in 2006 gegenüber

dem Vorjahr*. Im Januar 2006 betrug die Erwerbslosenquote

noch 8,8%. Ein Jahr später, Januar 2007, lag

diese nur noch bei 7,6%. Die Veränderung ist im Wesentlichen

auf eine Verringerung der Erwerbslosenzahl

zurückzuführen.

* Quelle: Statistisches Bundesamt - http://www.destatis.de/

download/d/vgr/biplangereihe.xls - Zugriff: 10.04.07

Steigendes Volkseinkommen

Gleichzeitig war in 2006 ein Anstieg des Volkseinkommens

von 3,3% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

In 2005 betrug der Anstieg hingegen nur 1,5%.

Steigende Leitzinsen

Die Europäische Zentralbank hat in 2006 den Zinssatz

für Hauptrefinanzierungsgeschäfte in 5 Schritten um jeweils

0,25%-Punkte erhöht. Am 14. März 2007 erfolgte

der bislang letzte Schritt abermals um 0,25%-Punkte

auf 3,75%.

Drohende Umsatzsteuererhöhung

Die Kenntnis über die zum 1. Januar 2007 in Kraft getretene

Erhöhung des Umsatzsteuersatzes um 3%-

Punkte zu Beginn des Geschäftsjahrs 2006 erhöhte bei

den nichtvorsteuerabzugsberechtigten Wirtschaftsteilnehmern

die Motivation, geplante Investitionen noch

im Geschäftsjahr 2006 durchzuführen. Sogenannte

Vorzieheffekte wirkten sich belebend auf die konjunkturelle

Lage aus.

Export-Weltmeister Deutschland

Zum vierten Mal in Folge ist Deutschland Exportweltmeister.

Die Exporte erhöhten sich im Vergleich zum

Vorjahr um 13,7 Prozent. Der Außenhandel war damit

der wichtigste Antriebsmotor für die deutsche Wirtschaft.

Den Wachstumsbeitrag der Exporte berechnen

die Statistiker auf 0,7 Prozentpunkte.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die allgemeinen

Geschäfts- und Rahmenbedingungen im

Jahr 2006 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich besser

waren.

2.1.2 branchenspezifische Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Der team Konzern hat sein Engagement in den Branchen

- Baustofffachhandel im Groß- und Einzelhandel,

- Baumärkte,

- Mineralölhandel im Groß- und Einzelhandel und

- Tankstellen

platziert.

2.1.2.1 Baustofffachhandel im Groß- und Einzelhandel

Im Geschäftsjahr 2006 stiegen die erteilten Baugenehmigungen

für Gebäude und Wohnungen im Vergleich

zum Vorjahr leicht an. Jedoch entfielen 33% der erteilten

Baugenehmigungen auf das erste Quartal 2006.

Dieser Effekt ist wesentlich auf das Auslaufen der Eigenheimzulage

zum 31. Dezember 2005 zurückzuführen.

Entscheidend für die Gewährung der Eigenheim-

Seite 11


Seite 12

L a g e b e r i c h t

förderung war der notarielle Erwerb oder die Stellung

des Bauantrags bis zum 31. Dezember 2005. Im Oktober

2006 lag die Anzahl der Baugenehmigungen für

Wohnungen 7,5% unter dem Vorjahresmonat. Insgesamt

hat jedoch die Bauwirtschaft in 2006 stark zugelegt.

Die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe lag mit

82,32 Mrd. € deutlich über 2005 mit 78,67 Mrd. € (2004:

82,75 Mrd. €). Preisbereinigt stieg die Bruttowertschöpfung

um 4,6%. Ausschlaggebend hierfür war vor allem

der kräftige Anstieg des Wirtschaftsbaus sowie eine

verstärkte Sanierung des Gebäudebestands.

Das Frühjahr 2007 mit seinen baufreundlichen Temperaturen

sorgte für eine Fortsetzung der positiven

Entwicklung im Baugewerbe. Die Auswirkungen des

aktuell erreichten Verhandlungsergebnisses der Tarifparteien

im Bauhauptgewerbe mit 3,5% sind abzuwarten.

Die Rahmen- und Geschäftsbedingungen des

Bauhauptgewerbes gehen mit der aus dem weiteren

Wirtschaftswachstum entstehenden Investitionsfreude

der Unternehmen und deren positiven Zukunftseinschätzungen

einher.

2.1.2.2 Baumärkte

Die Baumarktbranche ist in 2006 durch Stagnation gekennzeichnet.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes

nahmen die Umsätze lediglich um 1% zu.

Diese Entwicklung herrscht nun schon seit mehreren

Jahren vor. Umsatzzuwächse lassen sich in einem

stagnierenden Markt nur durch Marktanteilsverschiebungen

realisieren. Somit sorgte die Fortsetzung von

aggressiven Preisaktionen im Markt zu allgemein geringen

Rohertragsmargen. Mit der Stagnation ging eine

geringe Erweiterung der Verkaufsflächen einher. Im

Bundesdurchschnitt sanken die Umsätze pro Quadratmeter

Verkaufsfläche. Der Erwerb von Max Bahr durch

Praktiker setzte den Konzentrationsprozess weiter fort.

Bedingt durch die im ersten Quartal 2006 lang anhaltenden

kalten Temperaturen lagen die Umsätze

hier deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus. In den

nachfolgenden Quartalen konnten die Umsatzausfälle

jedoch erfreulicherweise aufgeholt werden. Wider unseren

Erwartungen führte die Umsatzsteuererhöhung

zum 1. Januar 2007 nicht zu spürbaren Vorzieheffekten.

Insgesamt waren die Geschäfts- und Rahmenbedingungen

für das Jahr 2006 schwierig. Eine Veränderungstendenz

ist nicht in Sicht.

2.1.2.3 Mineralölhandel im Groß- und Einzelhandel

In 2006 ist Mineralöl mit 35,7% des Primärenergieverbrauchs

immer noch der wichtigste Energieträger in

Deutschland, jedoch mit abnehmender Tendenz. Seit

2001 sank der Anteil um 2,3%-Punkte, davon entfielen

Z u s a m m e n g e f a s s t e r L a g e b e r i c h t d e r t e a m A G

0,4 %-Punkte auf 2006. Bemerkenswert war jedoch,

dass 2006 der Absatz erstmals seit 2002 über dem Vorjahresabsatz

lag.

2.1.2.3.1 Brennstoffe

Maßgeblich für die Absatzsteigerung bei den Mineralölen

war der Heizölabsatz. Begünstigt durch den spät

einsetzenden Winter 2005/2006 mit kalten Temperaturen

und seinen bis weit ins Frühjahr 2006 reichenden

Auswirkungen einerseits sowie Vorzieheffekte aufgrund

der Umsatzsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 andererseits

lag der Absatz von Heizöl bundesweit über

8,0% des Vorjahrs. Jedoch erwarten wir aufgrund der

milden Temperaturen im 4. Quartal 2006 überdurchschnittlich

hohe Lagerbestände in den Heizöltanks

der privaten Haushalte. Dieser Umstand sowie die im

Frühjahr 2007 anhaltenden, verhältnismäßig warmen

Temperaturen werden nicht ohne Auswirkungen auf die

Absatzsituation in 2007 bleiben.

2.1.2.3.2 Treibstoffe

Der Inlandsabsatz von Ottokraftstoffen reduzierte sich,

dem Trend folgend, im Vergleich zum Vorjahr um 4,1%.

Bei Dieselkraftstoff war eine Zunahme des Inlandsabsatzes

von 2,0% zu verzeichnen. Diese Entwicklung

war wegen der laufenden Zunahme dieselgetriebener

Fahrzeuge zu erwarten. Der Anteil der dieselgetriebenen

Privatfahrzeuge lag im Jahresdurchschnitt laut

Angaben des Kraftfahrzeugbundesamtes bei 44,3%.

Ferner begünstigten die Umsatzsteuererhöhung zum

1. Januar 2007 sowie die Zwangsbeimischung vorgezogene

Käufe im 4. Quartal 2006.

2.1.2.4 Tankstellen

Im Tankstellengeschäft waren bundesweit leichte Absatzrückgänge

bei jedoch verbesserten Rohgewinnen

zu verzeichnen. In 2006 befanden sich die Verkaufspreise

für Kraftstoffe auf einem hohen Niveau. Zudem

waren die Preise sehr volatil. Ein steigendes Preisniveau

und eine hohe Volatilität führten zu einer insgesamt

verbesserten Rohgewinnsituation. Das Shopgeschäft

entwickelte sich in 2006 dem Trend folgend

weiterhin positiv.

2.2 Besondere Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz-

und Ertragslage im Geschäftsjahr

Der team Konzern folgte im Laufe des Geschäftsjahrs

seiner bisherigen Wachstumsstrategie, erwarb weitere

Geschäftseinheiten und Beteiligungen in den Branchen

Mineralölhandel und Baustoffhandel und ging strategische

Allianzen ein.


u n d d e s K o n z e r n s f ü r d a s G e s c h ä f t s j a h r 2 0 0 6

2.2.1 Baustoffhandelsstandorte Kropp und Tellingstedt

der Raiffeisen-Markt GmbH & Co. KG

Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2006 erwarb

die team baucenter GmbH & Co. KG von der

Raiffeisen-Markt GmbH & Co. KG deren Baustoffhandelsstandorte

Kropp und Tellingstedt. Beide Standorte

erweitern die regionale Präsenz der team baucenter

GmbH & Co. KG in Schleswig-Holstein und bilden eine

geeignete Grundlage zur Erschließung weiterer regionaler

Präsenzmärkte.

2.2.2 Hallen- und Stahlbau Nord GmbH & Co. KG

Am 1. März 2006 erwarb die team baucenter GmbH &

Co. KG 80% der Kommanditanteile an der Hallen- und

Stahlbau Nord GmbH & Co. KG. Im direkten Anschluss

übernahm die Hallen- und Stahlbau Nord GmbH &

Co. KG die Produktionseinheiten sowie die Mitarbeiter

der Stahlbau Nord GmbH & Co. KG. Die Hallen- und

Stahlbau Nord GmbH & Co. KG produziert und vertreibt

vornehmlich Mehrzweckhallen auf Basis eines

Stahlträgerständergerüstes mit Seitenverkleidung in

Leichtbauweise. In 2006 erzielte die Gesellschaft ein

Umsatzvolumen von 7 Mio. €. Das Engagement in diesem

Marktbereich ist für den team Konzern nicht neu.

Die team baucenter GmbH & Co. KG war bislang bei

dem Vertrieb von Stahlhallen erfolgreich. Neu ist durch

dieses Engagement ein Hinzukommen der Produktion.

Im Januar 2007 wurde die bisherige Hallenabteilung

der team baucenter GmbH & Co. KG in die Hallen- und

Stahlbau Nord GmbH & Co. KG mit dem Ziel der Zusammenführung

gleicher Aktivitäten in eine Gesellschaft

sowie der Nutznießung von Synergien eingebracht. Mit

diesem Schritt wurde die Gesellschaft in „team hallenbau

GmbH & Co. KG“ umfirmiert. Der im Geschäftsjahr

2006 erzielte Beteiligungsertrag für die team baucenter

GmbH & Co. KG erfüllte die Erwartungen. Wir erwarten

für 2007 eine deutliche Umsatz- und Ergebnisverbesserung

aus der Gewinnung weiterer Marktanteile in den

bestehenden Märkten sowie aus der Eröffnung neuer

regionaler Märkte.

2.2.3 Zuhr & Köllner GmbH, Stade

Anfang Juli 2006 wurden 90% der Gesellschaftsanteile

an der Zuhr & Köllner GmbH, Stade, durch die team

baucenter GmbH & Co. KG erworben. Gegenstand

des Unternehmens ist der Baustofffachhandel an den

Standorten Stade, Bremervörde und Hemmoor. Die

Gesellschaft erzielte in 2006 25 Mio. € Umsatz. Durch

dieses Engagement eröffnete sich die team baucenter

GmbH & Co. KG den niedersächsischen Präsenzmarkt.

Nach der Verschmelzung der Zuhr & Köllner GmbH mit

ihrer Tochtergesellschaft sowie der anschließenden

Umwandlung in eine GmbH & Co. KG erwarb die Ge-

sellschaft von der Stader Saatzucht eG Anfang Oktober

2006 den Baustoffhandelsstandort Oldendorf. Zum

1. Januar 2007 ist die Stader Saatzucht eG mit 15% an

der Gesellschaft beteiligt. Die übrigen Anteile entfallen

auf die team baucenter GmbH & Co. KG.

Die Aufnahme eines weiteren Gesellschafters dient

der Gesellschaft zum Ausbau ihres Marktanteils im

nördlichen Niedersachsen sowie der weiteren regionalen

Ausdehnung. Die Gesellschaft firmiert heute

unter „Saatzucht – team baucenter GmbH & Co. KG“.

Im Geschäftsjahr 2006 ist das operative Ergebnis der

Gesellschaft leicht positiv. Jedoch belasteten außerordentliche,

notwendige Umstrukturierungskosten, insbesondere

im Personalbereich, das Jahresergebnis stark.

Die Effekte aus den Umstrukturierungen begannen

schon im 4. Quartal 2006 zu greifen und werden sich

weiter fortsetzen. Nachdem das Jahr 2006 mit einem

Fehlbetrag von 0,9 Mio. € endete, erwarten wir für 2007

ein deutlich positives Ergebnis.

2.2.4 Bauhandel Kröpelin GmbH, Stäbelow

Ende Juli 2006 erwarb die team baucenter GmbH &

Co. KG 90% der Gesellschaftsanteile an der Bauhandel

Kröpelin GmbH mit Sitz in Stäbelow. Der Unternehmensgegenstand

der Gesellschaft ist der Baustoffhandel

im westlichen Einzugsgebiet von Rostock mit einem

Umsatzvolumen von knapp 7 Mio. €. Der Erwerb trägt

sowohl zur Verstärkung der Präsenz als auch zur Optimierung

der Logistik in der Region bei.

2.2.5 Endverbrauchergeschäft von ORLEN Deutschland

AG

Im August 2006 erwarb die team mineralöle GmbH &

Co. KG von der ORLEN Deutschland AG das Heizöl-

Endverbrauchergeschäft der Standorte Elmshorn und

Rostock mit einem Mengenvolumen von 75.000 cbm.

2.2.6 HSH Mineralölhandel GmbH, Wilster

Im Dezember 2006 erwarb die team mineralöle GmbH

& Co. KG von der HSH Mineralölhandel GmbH, Wilster,

das operative Mineralölhandelsgeschäft in Wilster mit

einem Volumen von 20.000 cbm.

2.2.7 Raiffeisen Mineralölhandel GmbH

Ebenfalls im Dezember erwarb die team mineralöle

GmbH & Co. KG von der Raiffeisen Mineralölhandel

GmbH das operative Mineralölhandelsgeschäft in Blankensee

mit einem Volumen von 9.000 cbm.

2.2.8 Scandinavian Park, Handewitt

Im Frühjahr 2006 eröffnete im Scandinavian Park in

Handewitt eine neue team Partnertankstelle. Die positiven

Umsatz- und Ertragseinflüsse erreichten unsere

Seite 13


Seite 14

L a g e b e r i c h t

Erwartungen. Die gute Entwicklung wird sich voraussichtlich

in 2007 fortschreiben.

2.3 Ertragslage

Die Umsätze des Konzerns stiegen von 450 Mio. € auf

571 Mio. €. Die Zunahme von 121 Mio. € entfiel auf den

Baustoffhandel mit 44 Mio. €, auf die Hallenproduktion

mit 7 Mio. €, auf die Tankstellen mit 15 Mio. € sowie auf

den Mineralölhandel mit 55 Mio. €. Die im Geschäftsjahr

erstmals einbezogenen Unternehmen leisteten einen

Umsatzbeitrag in Höhe von 24 Mio. €. Die Umsätze

der Baumärkte blieben branchentypisch leicht über

dem Vorjahresniveau. Der Warenrohertrag stieg von

48 Mio. € um 11 Mio. € auf 59 Mio. €.

Die ordentlichen, sonstigen Erträge reduzierten sich

um 1,3 Mio. €. Gleichzeitig erhöhten sich die Sach-

und Personalaufwendungen um 9 Mio. €, sodass das

Betriebsergebnis des Konzerns um 0,7 Mio. € im Vergleich

zum Vorjahr stieg.

Das ordentliche Zinsergebnis des Konzerns verschlechterte

sich von –2,2 Mio. € um 0,2 Mio. € auf

–2,4 Mio. €. Das Beteiligungsergebnis verbesserte sich

um 0,7 Mio. €, insbesondere wegen gestiegener Erträge

aus der Konsolidierung der Beteiligung an der Raiffeisen

Hauptgenossenschaft in 2006.

Die periodengerechten, sonstigen Steuern blieben mit

0,3 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahrs.

Das ordentliche Betriebs- und Finanzergebnis des Konzerns

stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Mio. €.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag mit insgesamt

0,2 Mio. € entstanden aus periodengerechtem

Aufwand in Höhe von 4,0 Mio. € sowie periodenfremden

Erträgen in Höhe von 3,8 Mio. € einschließlich der

Aktivierung des Körperschaftsteuerguthabens.

2.4 Vermögenslage

Das Anlagevermögen stieg im Geschäftsjahr von

61 Mio. € um 16 Mio. € auf 77 Mio. € an. Ursächlich

hierfür waren Investitionen von 18 Mio. €, Zugänge

durch Erweiterungen des Konsolidierungskreises von

4 Mio. €, Abgänge von Vermögensgegenständen mit

einem Restbuchwert von 2 Mio. €, Abschreibungen in

Höhe von 5 Mio. € sowie Zunahmen aus der Anwendung

der Equity-Methode in Höhe von 1 Mio. €.

Die Investitionen von 18 Mio. € entfielen mit 2 Mio. auf

immaterielle Vermögensgegenstände, mit 8 Mio. auf

Sachanlagen sowie mit 8 Mio. auf Finanzanlagen.

Z u s a m m e n g e f a s s t e r L a g e b e r i c h t d e r t e a m A G

Die Erwerbe von Kundenstämmen durch die team mineralöle

GmbH & Co. KG bildeten die wesentlichen

Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen.

Die maßgebliche Zunahme bei den Sachanlagen entfällt

auf die Grundstücke und Gebäude. Der Erwerb

der Standorte Ahrenviöl und Oldendorf, der Erwerb

eines Nachbargrundstücks unseres Mineralölstandorts

in Hamburg sowie der Umbau der Baustoffstandorte

Kropp und Tellingstedt bilden hier die größten Posten.

Das übrige Sachanlagevermögen wurde durch die eben

genannten Investitionen sowie die üblichen Ersatzinvestitionen

geprägt. Der Ausbau der Beteiligung an der

Raiffeisen Hauptgenossenschaft Nord AG mit 5 Mio. €

bildet die wesentliche Investition in das Finanzanlagevermögen.

Die Zunahme der sonstigen Ausleihungen

ist auf eine Änderung des Bilanzausweises in Höhe von

2 Mio. € zurückzuführen.

Der Anstieg der Vorräte von 8 Mio. € ist mit 6,3 Mio. €

auf die neu erworbenen Baustoffhandelsunternehmen

einschließlich team hallenbau GmbH & Co. KG zurückzuführen.

Der übrige Anstieg erfolgte im Rahmen der

Geschäftsausweitung der bisherigen Einheiten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen

um 16 Mio. €. Davon entfallen 3 Mio. € auf die im

Geschäftsjahr neu erworbenen Einheiten, 7 Mio. € auf

die Ausdehnung des Mineralölhandelsgeschäfts sowie

6,0 Mio. € auf die Ausdehnung des Baustoffhandelsgeschäfts

der bisherigen Einheiten.

2.5 Finanzlage

In analoger Weise zur Vermögenszunahme veränderte

sich die Finanzierungsseite. Die Zunahme von

41 Mio. € wurde im Wesentlichen durch 16 Mio. € zusätzliche

Lieferantenkredite, 12 Mio. € zusätzliche Bankkredite,

3 Mio. € langfristige Pensionsrückstellungen,

2 Mio. € zusätzliche Orderschuldverschreibungen sowie

9 Mio. € Konzernjahresüberschuss finanziert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sach-

anlagen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf

49 Mio. €. Diesem langfristigen Vermögen stehen langfristige

Bankdarlehen in Höhe von 8 Mil. €, langfristige

Rückstellungen in Höhe von 4 Mio. € sowie ein Eigenkapital

von 40 Mio. € gegenüber. Den Finanzanlagen

mit 29 Mio. € steht eine zinsgünstigere, kurzfristige Finanzierung

gegenüber. Aufgrund einer im Vergleich zu

den Sachanlagen erhöhten Fungibilität der Finanzanlagen

beurteilen wir diese Konstellation insbesondere

auch vor dem Hintergrund der aktuellen Kapitalmarktsituation

für sachgerecht.


u n d d e s K o n z e r n s f ü r d a s G e s c h ä f t s j a h r 2 0 0 6

2.6 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss

des Geschäftsjahrs eingetreten sind, haben sich nicht

ereignet.

2.7 Risikobericht

Der Vorstand der team AG hat ein konzernweites Risikomanagementsystem

eingerichtet. Das Risikomanagementsystem

dient der Risikoerkennung sowie

der Risikobeseitigung oder -minderung und umfasst

sämtliche Unternehmensbereiche des team Konzerns.

Die Steuerung und Kontrolle dieser Risiken erfolgt mittels

eines Chancen- und Risikomanagements, das dieser

Ausrichtung Rechnung trägt. Das Risikomanagementsystem

ist integraler Bestandteil des gesamten

Planungs-, Steuerungs- und Berichtserstattungsprozesses.

Kernelemente des Risikomanagements sind

die strategische Planung, die Mittelfristplanung und

Budgetierung, das Reporting und das laufende Controlling,

das Risikomeldewesen, die Aufbau- und Ablauforganisation

sowie die interne Revision.

Die Risikoidentifikation erfolgt dezentral in den Unternehmens-

und Zentralbereichen, da dort detaillierte

Kenntnisse der Unternehmensrisiken einschließlich

ihrer Ursachen vorhanden sind. Die Identifikation von

Risiken impliziert, Gefahren zu erkennen, die sich

nachteilig auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage

auswirken können, aber auch positive Chancen

zu erkennen und sie anschließend zu realisieren. Die

Risiken werden nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit

und nach einer zu erwartenden Schadenshöhe quantifiziert.

Die Entscheidung über die Steuerung der Risiken liegt

beim Vorstand der team AG. Zudem wird das Risikomanagementsystem

durch interne und externe Revisionen

einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess

unterzogen.

Wirtschaftliches Handeln ist systembedingt mit der Eingehung

von Risiken verbunden. Keine Entscheidung

oder Vorgehensweise darf ein bestandsgefährdendes

Risiko mit sich bringen. Nicht vermeidbare Risiken werden

so weit wie möglich und wirtschaftlich sinnvoll versichert.

Die übrigen Risiken müssen durch das Risikomanagementsystem

beherrscht werden.

Für den team Konzern ergeben sich die folgenden wesentlichen

Risiken:

2.7.1 Politische Risiken

Eine sich ständig verändernde Gesetzgebung stellt für

Unternehmen Risiken dar. So führte die Abschaffung

der Eigenheimzulage zu einer deutlichen Abnahme von

Neubaugenehmigungen im Laufe des Geschäftsjahrs

2006. Die politischen Veränderungen bei der Gewinnung

von Solarenergie, insbesondere Investitionszuschüsse,

und die abnehmende Einspeisevergütung in

den nächsten Jahren werden weiteren Einfluss auf die

Absatzsituation haben. Auch die Fördermöglichkeiten

für Sanierungsaufwendungen sind zu berücksichtigen.

Die Umsatzsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 hingegen

führte in einigen Branchen zu deutlichen Vorzieheffekten

in 2006. Preiserhöhungen bei Kraftstoffen

sind die Folge des Beimischungszwangs von Biokomponenten

bei Kraftstoffen ab dem Anfang 2007. Ferner

wird die ansteigende Besteuerung von Biokraftstoffen

in den nächsten Jahren nicht ohne Einfluss auf das

Verbraucherverhalten bleiben.

Politische Risiken sind für Unternehmen kaum unmittelbar

minimierbar. Die Diversifikation in unterschiedliche

Bereiche kann zu einer Abschwächung der Auswirkungen

auf den Konzern führen.

2.7.2 Finanzielle Risiken und Zinsrisiken

Der team Konzern hat zum Bilanzstichtag 45 Mio. € Forderungen

aus Lieferungen und Leistungen einschließlich

der Forderungen gegen Unternehmen, mit denen

ein Beteiligungsverhältnis besteht. Dies entspricht 27%

des gesamten Vermögens. Dem Risiko eines Forderungsausfalls

ist durch Etablierung eines Debitorenmanagementsystems

Rechnung getragen. Dieses System

sieht bei Gewährung von Kreditlinien die Beurteilung

der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Kreditnehmer

sowie ggf. ergänzend bewertbare Sicherheitenstellung

vor. Die Anlage von Liquiditätsüberschüssen

erfolgt ausschließlich bei deutschen Kreditinstituten.

Die team AG sorgt als Holding für die Versorgung der

Tochtergesellschaften mit Liquiditätsreserven, die ausreichend

für die unterjährige Veränderung des Working

Capitals dotiert sind.

Dem Zinsänderungsrisiko wird durch Abschluss von

Zinssicherungsgeschäften in Form von Zinsswaps und

Zinscaps in einem Umfang von 27 Mio. € Rechnung

getragen. Das Volumen der Fremdkapitalien mit kurz-

fristigen Zinsvereinbarungen beträgt zum Bilanzstichtag

34 Mio. €. Weitere Zinssatzerhöhungen werden in

2007 nicht ohne Auswirkungen auf die Ertragslage bleiben.

Bis zum Ende 2007 erwarten einige professionelle

Zinsmarktteilnehmer eine Zinserhöhung um bis zu

1%-Punkt. Die Emittierung von Orderschuldverschreibungen

mit einer kurzen Laufzeit baut auf das Vertrauen

Seite 15


Seite 16

L a g e b e r i c h t

der Anleger in die Stabilität des Unternehmens. Durch

das Risikomanagementsystem werden Veränderungen

dieser Situation und deren Auswirkungen begegnet.

Sämtliche finanzielle Risiken werden zentral von der

team AG gesteuert.

2.7.3 Risiken der EDV

Der Geschäftsablauf des Konzerns setzt eine gut funktionierende

EDV-Infrastruktur voraus. Zur Vermeidung

bzw. Verringerung von Reibungsverlusten aufgrund von

Engpässen oder Störungen in der EDV-Struktur wurde

diese im Geschäftsjahr verbessert. Ferner wurden einige

Geschäftsbereiche auf moderne ERP-Systeme umgestellt.

Diese Prozesse werden in 2007 fortgesetzt.

2.7.4 Finanzielle Risiken aus Unternehmenserwerben

Der Erwerb von Unternehmen ist sowohl mit Chancen

als auch mit vielfältigen Risiken verbunden. Diesen Risiken

begegnet das Management durch den Einsatz

von im jeweiligen Themengebiet spezialisierten Mitarbeitern

sowie durch die Hinzuziehung von auf Unternehmenstransaktionen

spezialisierten Rechtsanwaltssozietäten.

Ferner werden wesentliche Transaktionen

ausschließlich in den Branchen des team Konzerns

vorgenommen. Die dem Management vorliegenden

Informationen aus der eigenen Geschäftstätigkeit reduzieren

deutlich die Unsicherheit über die zukünftige

Entwicklung des zu erwerbenden Unternehmens.

Des Weiteren birgt ein Erwerb eines Unternehmens

im Rahmen einer Gesamtrechtsnachfolge das Risiko,

in zum Zeitpunkt des Erwerbs unbekannte Rechtsverhältnisse

einzutreten. Die Ursachen der Unkenntnis

können vielfältig sein. Das Management vermeidet, so

weit wie möglich, die Eingehung einer Gesamtrechtsnachfolge,

um diese Risiken vollständig auszuschließen.

Andernfalls werden dem Verkäufer umfangreiche

Garantien abverlangt, welche ggf. durch Kaufpreiseinbehalte

besichert werden.

2.7.5 Allgemeine Geschäftsrisiken

Die Kernrisiken der allgemeinen Geschäftstätigkeit liegen

im zukünftigen Nachfrageverhalten nach Treib- und

Brennstoffen sowie nach Baustoffen für den Hoch- und

Tiefbau und zur Gebäudesanierung der privaten Haushalte,

der Unternehmen und der öffentlichen Hand.

Aufgrund der ständigen Beobachtung der einzelnen

Standorte durch das Management werden Veränderungen

des Nachfrageverhaltens frühzeitig erkannt und

durch regionale Sortimentsveränderung auf diese kurzfristig

reagiert. Risiken aus den Veränderungen des

allgemeinen, regional vorherrschenden Nachfragevolumens

wird durch die Streuung des Engagements auf

unterschiedliche, regionale Märkte entgegengewirkt.

Z u s a m m e n g e f a s s t e r L a g e b e r i c h t d e r t e a m A G

Der Standort einer Geschäftseinheit ist einer der wesentlichen

erfolgsbestimmenden Faktoren. Dies gilt insbesondere

für das Tankstellengeschäft. Neue Standorte

werden erst nach sorgfältiger Analyse der potentiellen

regionalen Nachfrage, der Standortattraktivität für den

Kunden und der Wettbewerbssituation ausgewählt.

Risiken aus Abhängigkeiten von Lieferanten bestehen

im Baustofffachhandelsgeschäft durch die Vielzahl der

Lieferanten und durch unser Agieren auf unterschiedlichen

Einkaufsmärkten kaum. Hingegen sind solche

Risiken im Mineralölhandels- und Tankstellengeschäft

aufgrund starker Marktkonzentration auf der Einkaufsseite

vorhanden. Die Risiken liegen weniger in der Entstehung

von Lieferengpässen, als vielmehr in einem

faktischen Diktat der Rohgewinnspanne. Die großen

Raffinerien wie ExxonMobil, Shell, Aral/BP sind durch

den oligopolistischen Markt in der Lage, den Einkaufspreis

für die Mineralölhändler vorzugeben. Gleichzeitig

stehen sie durch ihre hauseigenen Direktvertriebe und

Tankstellen im Wettbewerb zu ihren Kunden. Diesem

Risiko wird seitens des Managements durch konsequentes

Kostenmanagement, zügige Investitionsamortisation

und Fokussierung des Shopgeschäfts auf dem

ergänzenden Bereich der Fahrzeugpflege begegnet.

Diese Maßnahmen erreichen jedoch keine vollständige

Kompensation des Abhängigkeitsrisikos im Tankstellengeschäft.

2.7.6 Bestandsgefährdende Risiken

Die dargestellten Risiken haben das Potential, die Ertrags-,

Finanz- und Vermögenslage des team Konzerns

zu beeinflussen. Aus diesem Grund werden diese Risiken

besonders durch das Management beobachtet.

Nach Einschätzung des Managements hat keines der

identifizierten Risiken den Einfluss, den Fortbestand

des team Konzerns insgesamt zu gefährden.

2.8 Mitarbeiter

Der Mensch ist derjenige, der etwas bewegt. Die Mitarbeiter

mit ihrer fachlichen und menschlichen Qualifikation,

mit ihrer Einsatzfreude sind der erfolgsbestimmende

Faktor für das Unternehmen. Die Entfaltung

dieses Potentials setzt eine angenehme Arbeitsatmosphäre,

effiziente Hilfsmittel, die Unterstützung den stetig

steigenden Anforderungen und Ansprüchen gerecht

zu werden sowie die Vorbereitung auf die Wahrnehmung

zukünftiger Führungspositionen voraus.

Kernelemente unseres human ressources-Managements

sind übergreifende Strategieworkshops, ein umfangreiches

Fort- und Weiterbildungsangebot sowie die

quartalsweise erscheinende Mitarbeiterzeitung.


u n d d e s K o n z e r n s f ü r d a s G e s c h ä f t s j a h r 2 0 0 6

Die Zunahme der Mitarbeiter von 686 auf 828 Personen

ist im Wesentlichen auf die neu erworbenen Unternehmen

zurückzuführen. Herzlich willkommen!

2.9 Prognosebericht

2.9.1 Allgemeine Entwicklung

Das Institut für Weltwirtschaft der Universität Kiel hat im

Rahmen seines Frühjahrsgutachtens „Deutsche Konjunktur

im Frühjahr 2007“ vom 9.3.2007 die Prognose

für die Zunahme des realen Bruttosozialprodukts in

2007 von 2,1 auf 2,8 % revidiert. Industrieunternehmen

melden eine überdurchschnittliche Kapazitätsauslastung.

Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen

für 2007 wird begünstigt durch die guten Zukunftsaussichten

und die vorherrschende Kapazitätsauslastung.

Auch die zu Beginn 2008 wegfallende Möglichkeit der

degressiven Abschreibung wird in 2007 Vorzieheffekte

auslösen. Am Arbeitsmarkt zeigt sich eine stark abnehmende

Arbeitslosigkeit. Der Aufschwung setzt sich fort.

Dem folgend werden die Lohnkosten deutlich stärker

steigen als noch in den Vorjahren. Durch die Überwälzung

dieses Kostenanstiegs auf die Preise wird eine

Zunahme des Preisauftriebs in der zweiten Jahreshälfte

erwartet. Die Zinsen werden entsprechend folgen.

2.9.2 Baustoffhandel

Die Bauinvestitionen werden 3,4% über dem Vorjahr

liegen, jedoch nicht die Steigerungsrate des Vorjahres

mit 4,2% erreichen. In 2007 wird eine Verlagerung innerhalb

der Marktsegmente erwartet. So wird der Wohnungsbau

nach einer Zunahme in 2006 von 4% in 2007

nur noch eine Zunahme von 0,3% zeigen. Der Wirtschaftsbau

wird hingegen deutlich mit 8% gegenüber

dem Vorjahr zulegen. Die Zunahme im öffentlichen Bau

fällt mit 5,3% etwas geringer als im Vorjahr mit 5,8%

aus.

Die Zunahme der Bauinvestitionen wird sich positiv auf

den Baustoffhandel auswirken. Wir erwarten für unseren

Baustofffachhandel in 2007 – begünstigt durch

die positiven Aussichten – real steigende Umsätze und

Roherträge. Aufgrund unserer Präsenz in vergleichsweise

wirtschaftlich schwächeren Bundesländern gehen

wir von einem Rohertragswachstum von 2% aus.

Auch die in 2006 erworbenen Unternehmen in diesem

Segment, die in 2006 ab ihrem unterjährigen Erwerbszeitpunkt

ihren Umsatz- und Ergebnisbeitrag leisteten,

werden für eine Umsatz- und Ergebniszunahme in

2007 sorgen.

2.9.3 Mineralölhandel

Der Mineralölhandel wird ebenfalls von dem konjunkturellen

Aufschwung, den damit verbundenen höheren

Kapazitätsauslastungen sowie dem steigenden Ver-

kehrsaufkommen der Unternehmen und Haushalte profitieren.

Die zum Jahreswechsel hohen Lagerbestände

an Heizöl bei den Verbrauchern, die im 1. Quartal 2007

vorherrschenden warmen Temperaturen sowie die

Preissituation im Tankstellengeschäft führten zu Umsätzen

und Rohgewinnen, die deutlich unter unseren

Erwartungen lagen. Für die nächsten Monate erwarten

wir eine deutliche Verbesserung der aktuellen Rohgewinnspannen.

Die Absatzsituation beim Heizöl wird

durch die Temperaturen der nächsten Monate, insbesondere

im 4. Quartal bestimmt, sodass eine Einschätzung

schwierig bleibt.

2.9.4 Konzern

Die positiv wirkenden zusätzlichen Ergebnisbeiträge

durch die in 2006 im Mineralölhandel erworbenen Geschäftseinheiten

werden die fehlenden Roherträge des

1. Quartals 2007 nicht vollständig kompensieren können.

Die positiven Ergebnisbeiträge durch die in 2006 im

Baustoffhandel erworbenen Geschäftseinheiten sowie

die positiven Aussichten bei den Bauinvestitionen

werden durch ein geringes Beteiligungsergebnis, steigende

Zinsbelastung und steigende Personalkosten

nahezu aufgezehrt. Wir erwarten für 2007 ein Ergebnis

der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf dem Niveau

des Geschäftsjahrs 2006 in Höhe von 10 Mio. €.

Süderbrarup, den 17.4.2007

Iwer Jensen

Seite 17


Seite 18

B e s t ä t i g u n g s v e r m e r k

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz,

Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, der

mit dem Anhang des Konzernabschlusses zusammengefasst

ist – unter Einbeziehung der Buchführung der

team AG, Süderbrarup sowie den von ihr aufgestellten

Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn-

und Verlustrechnung, Anhang, der mit dem Anhang des

Jahresabschlusses zusammengefasst ist, Kapitalflussrechnung

und Eigenkapitalspiegel – und zusammengefassten

Lagebericht und Konzernlagebericht für das

Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember

2006 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung dieser Unterlagen

nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften

und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt

in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft.

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns

durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den

Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung

sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und

ihren zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht

abzugeben.

Wir haben unsere Jahres- und Konzernabschlussprüfung

nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut

der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen

Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und

durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße,

die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss

und den Konzernabschluss unter Beachtung

der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und

durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und

des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-

und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender

Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden

die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über

das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft

und des Konzerns sowie die Erwartungen über

mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung

werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen

internen Kontrollsystems sowie Nachweise

für die Angaben in Buchführung, in Jahres- und Konzernabschluss

und in dem zusammengefassten Lagebericht

und Konzernlagebericht überwiegend auf

der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst

die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den

Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der

Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der ange-

wandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze

und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands

der Gesellschaft sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung

des Jahres- und des Konzernabschlusses sowie

des zusammengefassten Lageberichts und Konzernlageberichts.

Wir sind der Auffassung, dass unsere

Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere

Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung

gewonnenen Erkenntnisse entsprechen der Jahresabschluss

und der Konzernabschluss den gesetzlichen

Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen

der Satzung und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze

ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen

Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und

des Konzerns. Der zusammengefasste Lagebericht

und Konzernlagebericht stehen in Einklang mit dem

Jahresabschluss und dem Konzernabschluss, vermitteln

insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der

Gesellschaft und des Konzerns und stellen die Chancen

und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend

dar.

Kiel, den 19.4.2007

PricewaterhouseCoopers

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Andreas Focke Ludwig Fink

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


Konzernabschluss

zum 31.12.2006

team AG

Süderbrarup

Seite 19


Seite 20

Konzernbilanz team AG zum 31.12.2006

Konzern-Aktiva 31.12.2006 31.12.2005

A. Anlagevermögen

Euro Euro Euro Euro

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.209.540,90 2.530.287,72

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte

144.451,30 56.133,01

2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.065.089,60 2.474.154,71

II. Sachanlagen 45.375.728,42 39.105.039,75

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und

Bauten einschließlich der Bauten auf fremden

Grundstücken

36.255.996,35 31.680.424,85

2. Technische Anlagen und Maschinen 3.008.138,87 3.155.688,15

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.169.250,78 3.939.071,81

4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 942.342,42 329.854,94

III. Finanzanlagen 28.844.370,52 19.769.265,87

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 20.000,00

2. Anteile an assoziierten Unternehmen 26.234.647,18 19.583.648,54

3. Beteiligungen 267.182,31 32.763,00

4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 7.699,56 2.699,56

5. Sonstige Ausleihungen 2.334.841,47 130.154,77

Anlagevermögen gesamt 77.429.639,84 61.404.593,34

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte 27.642.190,43 19.257.445,71

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 298.955,60 6.469,78

2. Unfertige Erzeugnisse 1.919.100,00 0,00

3. Waren 25.401.361,51 19.520.975,93

4. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 22.773,32 0,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegen

stände

56.497.000,67 40.560.165,66

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 41.413.722,00 25.561.964,52

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 117.821,97

3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein

Beteiligungsverhältnis besteht

4.109.750,31 274.789,13

4. Sonstige Vermögensgegenstände 10.973.528,36 14.605.590,04

III. Wertpapiere 320,00 25.811,50

Eigene Anteile 320,00 25.811,50

IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

und Schecks

3.582.992,52 2.469.331,05

Umlaufvermögen gesamt 87.722.503,62 62.582.753,92

C. Rechnungsabgrenzungsposten 121.238,17 64.296,44

D. Aktive latente Steuern 198.716,61 0,00

Bilanzsumme 165.472.098,24 124.051.643,70


Konzern-Passiva 31.12.2006 31.12.2005

A. Eigenkapital

Euro Euro Euro Euro

I. Gezeichnetes Kapital 6.183.751,11 6.138.810,64

II. Kapitalrücklage 7.038.245,47 6.906.976,64

III. Gewinnrücklagen 24.531.134,59 16.789.743,38

1. Gesetzliche Rücklage 250.000,00 250.000,00

2. Rücklage für eigene Anteile 320,00 25.811,50

3. Andere Gewinnrücklagen 24.280.814,59 16.513.931,88

IV. Konzern-Bilanzgewinn 1.936.070,06 1.710.743,38

V. Ausgleichsposten für die Anteile anderer

Gesellschafter

167.312,96 0,00

Eigenkapital 39.856.514,19 31.545.942,76

B. Rückstellungen 14.318.004,93 11.181.931,13

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen

3.578.086,00 415.421,00

2. Steuerrückstellungen 5.921.192,40 7.593.803,68

3. Sonstige Rückstellungen 4.818.726,53 3.172.706,45

C. Verbindlichkeiten 111.292.497,90 81.317.947,53

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 48.253.759,48 37.169.945,44

2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.556.444,68 13.185,82

3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 39.490.412,90 25.099.409,40

4. Verbindlichkeiten aus der Ausstellung eigener

Wechsel

5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen

6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen

ein Beteiligungsverhältnis besteht

Konzernbilanz team AG zum 31.12.2006

2.500.000,00 2.500.000,00

590,45 286.900,89

1.686.334,57 838,59

7. Sonstige Verbindlichkeiten 17.804,955.82 16.247.667,39

D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.081,22 5.822,28

Bilanzsumme 165.472.098,24 124.051.643,70

Seite 21


Seite 22

Konzernabschluss zum 31.12.2006

Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006

1.1. - 31.12.2006 1.1. - 31.12.2005

Euro Euro Euro Euro

1. Umsatzerlöse 571.700.814,96 450.304.993,78

2. Erhöhung des Bestands an unfertigen

Erzeugnissen

44.078,00 0,00

3. Sonstige betriebliche Erträge 5.520.188,17 14.811.446,23

4. Materialaufwand

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffe und für bezogene Waren

508.777.196,30 401.148.933,41

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.327.437,26 512.104.633,56 786.945,28 401.935.878,69

Rohertrag 65.160.447,57 63.180.561,32

5. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter 23.447.726,77 19.467.432,07

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und für Unterstützung

6. Abschreibungen auf

a) immaterielle Vermögensgegenstände des

Anlagevermögens und Sachanlagen

b) Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens,

soweit diese die in der Kapitalgesellschaft

üblichen Abschreibungen

überschreiten

5.086.090,28 28.533.817,05 4.003.832,16 23.471.264,23

5.350.823,23 7.195.968,04

0,00 312.700,00

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 20.728.115,82 16.709.856,59

8. Erträge aus Beteiligungen 14,40 394.870,27

9. Erträge aus Ausleihungen des

Finanzanlagevermögens

116.269,26 4.032,97

10. Erträge aus assoziierten Unternehmen 1.621.133,00 520.228,58

11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 558.693,60 812.497,36

12. Abschreibungen auf Finanzanlagen 162.115,69 0,00

13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.944.509,92 - 810.515,35 3.444.369,70 - 1.712.740,52

14. Ergebnis der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit

9.737.176,12 13.778.031,94

15. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 1.088.303,46

16. Außerordentliches Ergebnis 0,00 - 1.088.303,46

17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 190.206,62 6.859.972,78

18. Sonstige Steuern 567.291,26 781.836,46

19. Konzern-Jahresüberschuss 8.979.678,24 5.047.919,24

20. Gewinnvortrag 46.222,60 48.886,04

21. Einstellung in andere Gewinnrücklagen 7.016.882,72 3.386.393,18

22. Entnahme aus der Rücklage für eigene

Anteile

23. Anteile anderer Gesellschafter am

Jahresüberschuss

25.491,50 0,00

98.439,57 0,00

24. Konzern-Bilanzgewinn 1.936.070,06 1.710.412,10


Jahresabschluss

zum 31.12.2006

team AG

Süderbrarup

Seite 23


Seite 24

Jahresabschluss der team AG zum 31.12.2006

Aktiva 31.12.2006 31.12.2005

A. Anlagevermögen

Euro Euro Euro Euro

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 78.762,74 15.327,67

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche

Rechte und Werte

78.762,74 15.327,67

II. Sachanlagen 5.004.977,63 4.973.706,40

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

4.582.076,04 4.633.516,38

2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 415.164,59 322.908,68

3. Anlagen im Bau 7.737,00 17.281,34

III. Finanzanlagen 36.087.228,55 25.999.217,89

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.130.000,00 6.805.000,00

2. Beteiligungen 24.429.243,92 19.063.919,96

3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 5.143,16 143,16

4. Sonstige Ausleihungen 1.522.841,47 130.154,77

Anlagevermögen gesamt 41.170.968,92 30.988.251,96

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.203.826,51 12.967.935,59

1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.194.216,63 7.897.640,63

2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein

Beteiligungsverhältnis besteht

135.446,29 108.350,61

3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.874.163,59 4.961.944,35

II. Wertpapiere 320,00 25.811,50

Eigene Anteile 320,00 25.811,50

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und

Schecks

72.515,01 36.301,60

Umlaufvermögen gesamt 6.276.661,52 13.030.048,69

Bilanzsumme 47.447.630,44 44.018.300,65


Passiva 31.12.2006 31.12.2005

A. Eigenkapital

Euro Euro Euro Euro

I. Gezeichnetes Kapital 6.183.751,11 6.138.810,64

II. Kapitalrücklage 7.038.245,47 6.906.976,64

III. Gewinnrücklagen 9.500.320,00 7.075.811,50

1. Gesetzliche Rücklage 250.000,00 250.000,00

2. Rücklage für eigene Anteile 320,00 25.811,50

3. Andere Gewinnrücklagen 9.250.000,00 6.800.000,00

IV. Bilanzgewinn 1.936.070,06 1.710.412,10

Eigenkapital 24.658.386,64 21.832.010,88

B. Rückstellungen 2.350.034,74 3.471.077,58

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen

2.45.964,00 269.629,00

2. Steuerrückstellungen 1.516.788,91 2.677.282,70

3. Sonstige Rückstellungen 587.281,83 524.165,88

C. Verbindlichkeiten 20.439.209,06 18.715.212,19

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.446.110,02 1.448.193,52

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 39.982,63 204.383,08

3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen

3.506.813,68 4.680.122,47

4. Sonstige Verbindlichkeiten 14.446.302,73 12.382.513,12

D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00

Bilanzsumme 47.447.630,44 44.018.300,65

Seite 25


Seite 26

Jahresabschluss der team AG zum 31.12.2006

Gewinn- und Verlustrechnung der team AG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006

1.1. - 31.12.2006 1.1. - 31.12.2005

Euro Euro Euro Euro

1. Umsatzerlöse 1.139.336,00 1.509.202,00

2. Sonstige betriebliche Erträge 1.002.496,11 3.869.441,49

3. Rohertrag 2.141.832,11 5.378.643,49

4. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter 1.181.541,36 1.317.012,31

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung

5. Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen

171.469,47 1.353.010,83 191.085,10 1.508.097,41

295.478,20 278.823,19

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.290.707,30 1.308.876,37

7. Erträge aus Beteiligungen 4.175.000,94 5.668.508,17

8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

116.269,26 4.032,97

9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 622.487,20 705.689,65

10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 152.502,70 0,00

11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.144.298,42 3.616.956,28 946.639,89 5.431.590,90

12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.819.592,06 7.714.437,42

13. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 1.088.303,46

14. Erstattete Steuern vom Einkommen und vom

Ertrag (Vorjahr: Steueraufwand)

15. Erstattete sonstige Steuern

(Vorjahr: Steueraufwand)

- 722.251,96 3.293.844,69

- 22.511,94 20.763,20

16. Jahresüberschuss 3.564.355,96 3.311.526,07

17. Gewinnvortrag 46.222,60 48.886,03

18. Einstellung in andere Gewinnrücklagen 1.700.000,00 1.650.000,00

19. Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile 25.491,50 0,00

20. Bilanzgewinn 1.936.070,06 1.710.412,10


Gemeinsamer Anhang

Seite Inhalt

28 1. Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens

30 2. Entwicklung des Anlagevermögens der team AG

32 3. Aufstellungsgrundsätze

32 4. Konsolidierungskreis, Konsolidierungsmethoden

32 4.1 Konsolidierungskreis

33 4.2 Veränderung des Konsolidierungskreises zum

Vorjahr

33 4.3 Konsolidierungsmethoden

34 5. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

34 5.1 Allgemeines

34 5.2 Anlagevermögen

34 5.3 Umlaufvermögen

34 5.4 Rückstellungen und Verbindlichkeiten

35 6. Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der

Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernbilanz

und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

35 6.1 team AG

37 6.2 Konzern

40 7. Sonstige Angaben

40 7.1 Eigene Anteile

40 7.2 Aktienbestand

40 7.3 Genehmigtes Kapital

41 7.4 Mehrheitsbesitz

41 7.5 Befreiungsvorschriften

41 7.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

41 7.7 Derivative Finanzinstrumente

42 7.8 Sonstiges

42 7.9 Arbeitnehmer

42 7.10 Organe

43 8. Eigenkapitalspiegel

44 9. Konzern-Kapitalflussrechnung

45 10. Gewinnverwendungsvorschlag

47 Bericht des Aufsichtsrats

Seite 27


Seite 28

Gemeinsamer Anhang

1. Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens (Bruttodarstellung) der team AG

I. Immaterielle

Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche

Schutzrechte und

ähnliche Rechte und

Werte

2. Geschäfts- oder

Firmenwert

01.01.2006 Zugänge

Konsolidierung

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Zugänge Umbuchungen

Abgänge 31.12.2006

EUR EUR EUR EUR EUR EUR

310.671,97 464.195,69 93.130,17 - 14.606,70 1.287,76 852.103,37

9.655.997,07 0,00 1.598.872,39 0,00 735.642,67 10.519.226,79

Summe 9.966.669,04 464.195,69 1.692.002,56 - 14.606,70 736.930,43 11.371.330,16

II, Sachanlagen

1. Grundstücke und Bauten

einschließlich der Bauten

auf fremden Grundstücken

2. Technische Anlagen und

Maschinen

3. Andere Anlagen, Betriebs-

und Geschäftsausstattung

4. Geleistete Anzahlungen

und Anlagen im Bau

58.933.890,05 8.664.530,31 3.299.459,26 142.843,05 440.328,56 70.600.394,11

9.370.498,67 527.387,27 420.816,13 0,00 133.312,16 10.185.389,91

19.783.254,62 3.747.711,88 2.449.466,57 71.949,83 1.624.008,71 24.428.374,19

329.854,94 4.114,61 1.516.229,66 - 200.186,18 707.670,61 942.342,42

Summe 88.417.498,28 12.943.744,07 7.685.971,62 14.606,70 2.905.320,04 106.156.500,63

III. Finanzanlagen

1. Anteile an verbundenen

Unternehmen

2. Anteile an assoziierten

Unternehmen

475.445,40 0,00 0,00 0,00 475.445,40 0,00

19.583.648,54 0,00 6.650.998,64 0,00 0,00 26.234.647,18

3. Beteiligungen 43.072,96 112.460,72 131.721,58 0,00 150,00 287.105,26

4. Geschäftsguthaben bei

Genossenschaften

Zusammengefasster Anhang der team AG und

2.699,56 0,00 5.000,00 0,00 0,00 7.699,56

5. Sonstige Ausleihungen 130.154,77 0,00 3.180.527,58 0,00 823.338,18 2.487.344,17

Summe 20.235.021,23 112.460,72 9.968.247,80 0,00 1.298.933,58 29.016.796,17

Gesamt 118.619.188,55 13.520.400,48 19.346.221,98 0,00 4.941.184,05 146.544.626,96


Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2006

01.01.2006 Zugänge

Konsolidierungen

Abschreibungen Buchwert

Abschreibungen

des

Geschäftsjahrs

Umbuchungen

Abgänge 31.12.2006 31.12.2005 31.12.2006

EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR

254.538,96 411.447,18 54.623,39 - 11.984,70 972,76 707.652,07 56.133,01 144.451,30

7.181.842,36 0,00 1.007.937,50 0,00 735.642,67 7.454.137,19 2.474.154,71 3.065.089,60

7.436.381,32 411.447,18 1.062.560,89 - 11.984,70 736.615,43 8.161.789,26 2.530.287,72 3.209.540,90

27.253.465,20 5.147.299,80 1.967.627,65 0,00 23.994,89 34.344.397,76 31.680.424,85 36.255.996,35

6.214.810,52 465.366,99 629.381,52 0,00 132.307,99 7.177.251,04 3.155.688,15 3.008.138,87

15.844.182,81 3.252.633,07 1.691.253,17 11.984,70 1.540.930,34 19.259.123,41 3.939.071,81 5.169.250,78

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 329.854,94 942.342,42

49.312.458,53 8.865.299,86 4.288.262,34 11.984,70 1.697.233,22 60.780.772,21 39.105.039,75 45.375.728,42

455.445,40 0,00 0,00 0,00 455.445,40 0,00 20.000,00 0,00

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 19.583.648,54 26.234.647,18

10.309,96 0,00 9.612,99 0,00 0,00 19.922,95 32.763,00 267.182,31

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.699,56 7.699,56

0,00 0,00 152.502,70 0,00 0,00 152.502,70 130.154,77 2.334.841,47

465.755,36 0,00 162.115,69 0,00 455.445,40 172.425,65 19.769.265,87 28.844.370,52

57.214.595,21 9.276.747,04 5.512.938,92 0,00 2.889.294,05 69.114.987,12 61.404.593,34 77.429.639,84

Seite 29

www.team-ag.com


Seite 30

Gemeinsamer Anhang

2. Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung) der team AG

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte

Anschaffungs- und Herstellungskosten

01.01.2006 Zugänge Umbuchungen

Abgänge 31.12.2006

Euro Euro Euro Euro Euro

23.838,11 74.634,07 0,00 0,00 98.472,18

Summe 23.838,11 74.634,07 0,00 0,00 98.472,18

II, Sachanlagen

1. Grundstücke und Bauten einschließlich der

Bauten auf fremden Grundstücken

2. Andere Anlagen, Betriebs- und

Geschäftsausstattung

5.383.226,27 112.829,26 29.440,40 0,00 5.525.499,93

481.481,66 212.632,83 0,00 47.712,67 646.401,82

3. Anlagen im Bau 17.281,34 19.900,06 - 29.444,40 0,00 7.737,00

Summe 5.881.989,27 345.362,15 0,00 47.712,67 6.179.638,75

III. Finanzanlagen

1. Anteile an verbundenen

Unternehmen

Zusammengefasster Anhang der team AG und

6.805.000,00 3.350.000,00 0,00 25.000,00 10.130.000,00

2. Beteiligungen 19.063.919,96 5.365.323,96 0,00 0,00 24.429.243,92

3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 143.16 5.000,00 0,00 0,00 5.143,16

4. Sonstige Ausleihungen 130.154,77 2.368.527,58 0,00 823.338,18 1.675.344,17

Summe 25.999.217,89 11.088.851,54 0,00 848.338,18 36.239.731,25

Gesamt 31.905.045,27 11.508.847,76 0,00 896.050,85 42.517.842,18


Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2006

01.01.2006 Abschreibungen

des

Geschäftsjahrs

Abschreibungen Buchwert

Umbuchungen

Abgänge 31.12.2006 31.12.2005 31.12.2006

Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro

8.510,44 11.199,00 0,00 0,00 19.709,44 15.327,67 78.762,74

8.510,44 11.199,00 0,00 0,00 19.709,44 15.327,67 78.762,74

749.709,89 193.714,00 0,00 0,00 943.423,89 4.633.516,38 4.582.076,04

158.572,98 90.565,20 0,00 17.900,95 231.237,23 322.908,68 415.164,59

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 17.281,34 7.737,00

908.282,87 284.279,20 0,00 17.900,95 1.174.661,12 4.973.706,40 5.004.977,63

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 6.805.000,00 10.130.000,00

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 19.063.919,96 24.429.243,92

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 143,16 5.143,16

0,00 152.502,70 0,00 0,00 152.502,70 130.154,77 1.522.841,47

0,00 152.502,70 0,00 0,00 152.502,70 25.999.217,89 36.087.228,55

916.793,31 447.980,90 0,00 17.900,95 1.346.873,26 30.988.251,96 41.170.968,92

Seite 31


Seite 32

Gemeinsamer Anhang

3. Aufstellungsgrundsätze

Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der team AG zum 31.12.2006 sind nach den Vorschriften des

Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung der team AG und des Konzerns wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Angaben bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der team AG zum 31.12.2006 sind abgesehen von

den folgenden Anmerkungen mit den Vorjahresangaben vergleichbar. Forderungen aus Kreditgewährungen an Mitarbeiter

und Dritte wurden im Vorjahresabschluss in dem Bilanzposten „Sonstige Vermögensgegenstände“ mit einem Betrag von

1.773 T€ ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden diese Forderungen in dem Bilanzposten „Sonstige Ausleihungen“ mit

einem Betrag von 1.523 T€ ausgewiesen. Ferner wurden im Vorjahresabschluss die Managementvergütungen der team

AG als „Sonstige betriebliche Erträge“ gezeigt. Im Geschäftsjahr wurden die Managementvergütungen als Umsatzerlöse

gezeigt und die Vorjahreszahlen bei den sonstigen betrieblichen Erträgen sowie den Umsatzerlösen entsprechend angepasst.

Sämtliche Angaben bei den Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2006 sind durch

die im Geschäftsjahr erfolgten Unternehmensakquisitionen nur eingeschränkt vergleichbar. Der Jahresabschluss und der

Konzernabschluss weichen in der Form der Darstellung nicht von dem jeweiligen Vorjahresabschluss ab.

4. Konsolidierungskreis, Konsolidierungsmethode

4.1 Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind die team AG und als vollkonsolidierte Tochterunternehmen folgende Gesellschaften

einbezogen:

team beteiligungs GmbH, Süderbrarup

team mineralöle GmbH & Co. KG, Süderbrarup

team baucenter GmbH & Co. KG, Süderbrarup

team tele.com GmbH, Süderbrarup

(vormals Zweite team beteiligungs GmbH)

team baumarkt GmbH & Co. KG, Waren

SKN Beteiligungs GmbH, Hamburg

SKN Schmierstoff-Konzepte-Nord GmbH & Co. KG, Hamburg

Vierte team beteiligungs GmbH, Süderbrarup

Fünfte team beteiligungs GmbH, Süderbrarup

Siebte team beteiligungs GmbH, Süderbrarup

team hallenbau GmbH & Co. KG, Ahrenviöl

Saatzucht – team baucenter GmbH & Co. KG, Stade

team baucenter Stäbelow GmbH, Stäbelow

Sechste team beteiligungs GmbH, Süderbrarup

In den Konzernabschluss ist als Gemeinschaftsunternehmen folgende Gesellschaft einbezogen:

Saatzucht – team baucenter Verwaltungs GmbH, Stade

In den Konzernabschluss ist als assoziierte Unternehmen folgende Gesellschaft einbezogen:

Raiffeisen Hauptgenossenschaft Nord AG, Kiel

Zusammengefasster Anhang der team AG und

Die Beteiligung an der Raiffeisen Hauptgenossenschaft Nord AG, Kiel, wird nach den Vorschriften der §§ 311ff HGB für assoziierte

Unternehmen (At-Equity-Methode) nach der Buchwertmethode (§ 312 (1) Nr. 1 HGB) seit 31.12.2005 einbezogen.

Der Unterschiedsbetrag wird nachstehend wie folgt fortgeschrieben:

Stand zum 31.12.2005 7.892.021,78

Korrektur - 858.538,80

Verringerung durch Kapitalerhöhung anderer Gesellschafter - 1.437.674,03

Stand zum 31.12.2006 5.595.808,95

Die Korrektur war erforderlich, weil bei der Ermittlung des Unterschiedsbetrags das Konzerneigenkapital der Raiffeisen

Hauptgenossenschaft Nord AG zugrunde gelegt worden ist, welches auch Genussrechte sowie Anteile anderer Gesellschafter

beinhaltete. Durch Kapitalerhöhungen der Raiffeisen Hauptgenossenschaft Nord AG, welche zu Ausgabekursen unterhalb des

bisherigen Verhältnisses von Grundkapital zu Gesamtkapital erfolgten und an denen die team AG nicht teilnahm, reduzierte

sich der Unterschiedsbetrag um 1.437.674,03 €.


Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2006

Durch den Erwerb weiterer Anteile in 2006 ergab sich unter Anwendung des Stichtages 31.12.2006 ein passiver

Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.325.143,00 €.

Folgendes Tochterunternehmen ist gemäß § 296 Absatz 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen:

Agro-, Handels-, Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Wittstock i.L.

Eine Einbeziehung unterblieb, da die Gesellschaft sich in Liquidation befindet und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

von untergeordneter Bedeutung sind.

Folgende Beteiligungsunternehmen sind gemäß § 311 Absatz 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen:

a) Kaufhaus GbR mit beschränkter Haftung

Eine Einbeziehung ist unterblieben, da die Gesellschaft sich in Auflösung befindet und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

von untergeordneter Bedeutung sind.

b) SLN – Schmierstoff-Logistik-Nord GmbH & Co. KG

Die Gesellschaft wurde Ende 2006 mit zwei weiteren Gesellschaftern gegründet. Ihre Funktion ist die Erbringung von

Logistikdienstleistungen für ihre Gesellschafter. Ihre Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind von untergeordneter Bedeutung.

Ferner hätte ihre Einbeziehung zu wesentlichen Verzögerungen bei der Aufstellung des Konzernabschlusses geführt.

c) SLN – Schmierstoff-Logistik-Nord Verwaltungs GmbH

Die Gesellschaft ist Komplementärin der vorstehenden Gesellschaft. Ihre Einbeziehung unterblieb wegen ihrer untergeordneten

Bedeutung sowie der Vermeidung von wesentlichen Verzögerungen bei der Aufstellung des Konzernabschlusses.

4.2 Veränderung des Konsolidierungskreises zum Vorjahr

4.2.1 Erstkonsolidierungen im Geschäftsjahr

Folgende Gesellschaften wurden erstmals als Tochterunternehmen vollkonsolidiert:

Siebte team beteiligungs GmbH, Süderbrarup

team hallenbau GmbH & Co. KG, Ahrenviöl

Saatzucht – team baucenter GmbH & Co. KG, Stade

team baucenter Stäbelow GmbH, Stäbelow

Sechste team beteiligungs GmbH, Süderbrarup

Folgende Gesellschaft wurde erstmals als Gemeinschaftsunternehmen quotenkonsolidiert:

Saatzucht – team baucenter Verwaltungs GmbH, Stade

4.2.2 Entkonsolidierungen im Geschäftsjahr

Die Beteiligung an „Dritte team beteiligungs GmbH, Süderbrarup“ wurde im Geschäftsjahr veräußert. Die Gesellschaft wurde

entkonsolidiert.

Im Geschäftsjahr wurde die Firma der Vermögensvorratsgesellschaft Hypothek mbH, Kiel, in SLN – Schmierstoff-Logistik-

Nord Verwaltungs GmbH geändert sowie der Sitz von Kiel nach Hamburg verlegt. Ferner veräußerte die SKN – Schmierstoff-

Konzepte-Nord GmbH & Co. KG 75% der Gesellschaftsanteile an der SLN – Schmierstoff-Logistik-Nord Verwaltungs GmbH

an außenstehende Dritte im Geschäftsjahr. Die Gesellschaft wurde entkonsolidiert.

4.2.3 Sonstige

Die Küstenhaus Bau GmbH, Bentwisch, wurde im Vorjahres-Konzernabschluss gemäß § 296 Absatz 2 HGB nicht berücksichtigt.

Durch die im Geschäftsjahr erfolgte Verschmelzung mit der team baucenter GmbH & Co. KG, die als Tochterunternehmen im

Konzernabschluss berücksichtigt ist, entfällt die Angabe.

4.3 Konsolidierungsmethoden

4.3.1 Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss als Tochterunternehmen einbezogenen Unternehmen erfolgte nach

der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Ziffer 2 HGB) durch die jeweilige Verrechnung der Anschaffungskosten

der Beteiligung mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt des

Erwerbs der Anteile. Die bisher angewandte Buchwertmethode wurde im Geschäftsjahr wegen DRS 4 aufgegeben. Sämtliche

vorherigen Konzernabschlüsse wurden hinsichtlich bilanzieller Auswirkung aufgrund der Methodikänderung analysiert. Es

ergaben sich keine Auswirkungen.

Die bei der Erstkonsolidierung entstehenden Unterschiedsbeträge werden, soweit sie den Charakter eines Geschäfts-

Seite 33


Seite 34

Gemeinsamer Anhang

oder Firmenwertes haben, unter dem Bilanzposten „Geschäfts- oder Firmenwert“ ausgewiesen und planmäßig über eine

Nutzungsdauer von 4 Jahren, beginnend im Folgejahr, abgeschrieben. Passive Unterschiedsbeträge werden dem Bilanzposten

„Andere Gewinnrücklagen“ zugeordnet. Die Unterschiedsbeträge werden in dem Ausmaß, in dem der Unterschiedsbetrag

auf erwarteten künftigen Aufwendungen oder Verlusten im Zusammenhang mit erworbenen Unternehmen beruht, bei

Anfall dieser Aufwendungen oder Verluste ergebniswirksam aufgelöst. Die im Konzernabschluss berücksichtigten passiven

Unterschiedsbeträge resultieren aus Gewinnthesaurierungen von Tochterunternehmen während der Konzernzugehörigkeit,

aber vor der Erstkonsolidierung.

4.3.2 Schulden- sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Die Schuldverhältnisse innerhalb des Konzerns sowie die sich entsprechenden Aufwendungen und Erträge aus dem

Lieferungs- und Leistungsverkehr wurden aufgerechnet.

4.3.3 Zwischenergebniskonsolidierung

Wesentliche Zwischenergebnisse wurden konsolidiert. Auf eine Eliminierung etwaiger Zwischenergebnisse wird gemäß

§ 304 Abs. 2 HGB in Einzelfällen verzichtet, soweit Lieferungen und Leistungen im Konzern zu üblichen Marktbedingungen

vorgenommen werden und die Ermittlung der Wertansätze einen unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordern würde.

5. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

5.1 Allgemeines

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

aufgestellt. Im Konzernabschluss sind die auf die Einzelabschlüsse angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

beibehalten worden. Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres ist nicht abgewichen worden, soweit

nicht anders angegeben. Bewertungsvereinfachungsverfahren sind nicht angewandt worden. Die Managementvergütungen

der team AG wurden im Geschäftsjahr als Umsatzerlöse gezeigt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

5.2 Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach

der linearen Methode bewertet. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger

Abschreibungen nach der linearen Methode bewertet. Geringwertige Anlagegüter wurden im Jahr der Anschaffung voll

abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Die Finanzanlagen des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sind mit den Anschaffungskosten oder dem

niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Anteile an assoziierten Unternehmen sind im Konzernabschluss mit dem sich

nach Anwendung von § 311 HGB ergebenden Wert bilanziert.

5.3 Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Stichtagswerten

angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse sind mit Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessenen Teilen der

Fertigungsgemeinkosten bewertet, soweit nicht der Ansatz eines niedrigeren beizulegenden Wertes erforderlich war.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, soweit nicht Abschreibungen

erforderlich waren. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Das aktivierte

Körperschaftsteuerguthaben ist mit dem Barwert unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 4% bilanziert worden.

Die Eigenen Anteile sind mit Ihren Anschaffungskosten bewertet.

Zusammengefasster Anhang der team AG und

Die liquiden Mittel sind zu Ihrem Nennwert bewertet. Liquide Mittel in Dänischen Kronen wurden zum Mittelkurs am 29.12.2006

(7,4560 DKK je 1 €) bewertet.

5.4 Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf Basis des Teilwertverfahrens im Sinne des § 6a EStG

mit einem Zinssatz von 6% auf Grundlage der Richttafeln 2005 (G) bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung alle im notwendigen

Umfang erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag

bewertet.


6. Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernbilanz und der

Konzern – Gewinn- und Verlustrechnung

6.1 team AG

6.1.1 Bilanz

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2006

6.1.1.1 Anlagevermögen

Die nach § 268 Absatz 2 Satz 1 HGB vorgeschriebenen Angaben sind im Anlagespiegel vorgenommen. Die Abschreibungen

sind nach § 268 Absatz 2 Satz 3 HGB ebenfalls im Anlagespiegel aufgegliedert.

6.1.1.2 Umlaufvermögen

6.1.1.2.1 Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen sind vollumfänglich wie im Vorjahr dem Bilanzposten „Sonstige Vermögensgegenstände“ mitzugehörig. Sie

haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

6.1.1.2.2 Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Diese sind vollumfänglich wie im Vorjahr dem Bilanzposten „Sonstige Vermögensgegenstände“ mitzugehörig. Sie haben eine

Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

6.1.1.2.3 Sonstige Vermögensgegenstände

Ein Teilbetrag in Höhe von 1.558 T€ (Vorjahr: 478 T€) hat eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Es sind keine antizipativen

Beträge enthalten. Latente Steuern wurden nicht aktiviert.

6.1.1.2.4 Eigene Anteile

Die im Vorjahresabschluss ausgewiesenen eigenen Anteile wurden im Geschäftsjahr vollständig veräußert. Im weiteren

Verlauf des Geschäftsjahres erwarb die team AG eigene Anteile von Gemeinden zur Vermeidung von Investitionen zur

ordnungsgemäßen Abbildung der steuerlichen Sonderstellung von Gemeinden. Die Anteile sollen kurzfristig wieder veräußert

werden.

6.1.1.3 Eigenkapital

6.1.1.3.1 Gezeichnetes Kapital und Rücklagen

Die einzelnen Eigenkapitalpositionen entwickelten sich im Laufe des Geschäftsjahres wie folgt:

Aktien Gezeichnetes

Kapital

Kapitalrücklage

Gesetzliche

Rücklage

Rücklage für

eigene Anteile

Stück Euro Euro Euro Euro Euro

Andere Gewinnrücklagen

Stand zum 31.12.2005 1.830.423 6.138.810,64 6.906.976,64 250.000,00 25.811,50 6.800.000,00

Zuführung aufgrund

des Verwendungsbeschlusses

der Hauptversammlung

Kapitalerhöhung

vom 30.10.2006 aus

genehmigtem Kapital

(Ausgabebetrag

174.200 €)

Veräußerungsgewinne

aus eigenen Anteilen

13.400 44.940,47 129.259,53

0 0,00 2.009,30 - 25.811,50

Erwerb eigener Aktiien + 320,00

Zuführung nach § 58

Abs. 2 AktG

750.000,00

1.700.000,00

Stand 31.12.2006 1.843.823 6.183.751,11 7.038.245,47 250.000,00 320,00 9.250.000,00

Seite 35


Seite 36

Gemeinsamer Anhang

6.1.1.3.2 Rücklage für eigene Anteile

Dieser Posten löste sich im Laufe des Geschäftsjahres vollständig auf. Durch den im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres

erfolgten Erwerb von eigenen Anteilen entstand eine Rücklage für eigene Anteile in Höhe von 320,00 €.

6.1.1.4 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende wesentliche Posten:

Angaben in T€ 2006 2005

Personalkosten 202 219

Zinsabgrenzung Orderschuldverschreibungen 259 162

Ausstehende Rechnungen 64 64

Prüfungskosten, Bilanzveröffentlichung 37 35

Abbruchkosten 0 33

6.1.1.5 Verbindlichkeiten

6.1.1.5.1 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Ein Betrag von 1.436 T€ (Vorjahr: 1.448 T€) ist durch Grundpfandrechte und Verpfändung von Aktien besichert. Von den

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben 25 T€ (Vorjahr 13 T€) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und 1.193 T€

(Vorjahr 1.200 T€) eine Restlaufzeit von über 5 Jahren.

6.1.1.5.2 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Dieser Bilanzposten ist durch die üblichen Eigentumsvorbehalte besichert und hat eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

6.1.1.5.3 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Diese Verbindlichkeiten sind vollumfänglich dem Bilanzposten „Sonstige Verbindlichkeiten“ mitzugehörig und haben eine

Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

6.1.1.5.4 Sonstige Verbindlichkeiten

Es sind keine antizipativen Posten größeren Umfangs enthalten. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem

Jahr. Es entfällt ein Betrag in Höhe von 25 T€ (Vorjahr: 222 T€) auf Verbindlichkeiten aus Steuern. Im Gegensatz zum

Vorjahr sind keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (Vorjahr: 23 T€) in den Sonstigen Verbindlichkeiten

enthalten.

6.1.2 Gewinn- und Verlustrechnung

6.1.2.1 Umsatzerlöse

Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten entfällt, da weder

unterschiedliche Tätigkeitsbereiche noch unterschiedlich geographisch zu bestimmende Märkte bestehen.

6.1.2.2 Sonstige betriebliche Erträge

In diesem Posten ist ein Betrag in Höhe von 86 T€ (Vorjahr: 48 T€) periodenfremd. Darin sind in Höhe von 34 T€ Auflösungen

von Rückstellungen enthalten.

6.1.2.3 Personalaufwand

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 13 T€ (Vorjahr: 24 T€) enthalten.

6.1.2.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 23 T€ (Vorjahr: 0 T€) periodenfremde Aufwendungen enthalten.

6.1.2.5 Erträge aus Beteiligungen

Ein Betrag von 3.833 T€ (Vorjahr: 5.274 T€) entfällt auf Beteiligungserträge aus verbundenen Unternehmen.

6.1.2.6 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Es entfällt ein Betrag von 458 T€ (Vorjahr: 535 T€) auf Zinserträge aus verbundenen Unternehmen.

6.1.2.7 Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Zusammengefasster Anhang der team AG und


Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2006

Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert von Vermögensgegenständen des Finanzanlagevermögens

nach § 253 Absatz 2 Satz 3 HGB waren in Höhe von 152 T€ (Vorjahr: 0 €) notwendig.

6.1.2.8 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In diesem Posten sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 365 T€ (Vorjahr: 221 T€) enthalten.

6.1.2.9 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Es sind periodenfremde Erträge, saldiert mit periodenfremden Aufwendungen, in Höhe von 2.477 T€ enthalten. Wesentlicher

periodenfremder Ertrag war die Aktivierung des Barwertes des Körperschaftsteuerguthabens.

6.1.2.10 Sonstige Steuern

Es sind periodenfremden Erträge in Höhe von 42 T€ (Vorjahr: 0 T€) enthalten.

6.2 team Konzern

6.2.1 Konzernbilanz

6.2.1.1 Anlagevermögen

Die nach § 268 Absatz 2 Satz 1 HGB vorgeschriebenen Angaben sind im Anlagespiegel vorgenommen. Die Abschreibungen

sind nach § 268 Absatz 2 Satz 3 HGB ebenfalls im Anlagespiegel aufgegliedert. Die historischen Anschaffungskosten

und kumulierten Abschreibungen bis zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der im Geschäftsjahr erstmals einbezogenen

Unternehmen wurden im Anlagespiegel in einer jeweils separaten Spalte namens „Zugang Konsolidierung“ dargestellt. Mit

der Berücksichtigung der historischen Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen soll ein besseres Bild über den

Altersgrad der im Konzernabschluss berücksichtigten Vermögensgegenstände gegeben werden.

6.2.1.2 Umlaufvermögen

6.2.1.2.1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

6.2.1.2.2 Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Diese sind in Höhe von 3.745 T€ (Vorjahr: 196 T€) dem Bilanzposten „Sonstige Vermögensgegenstände“ mitzugehörig sowie

in Höhe von 207 T€ (Vorjahr: 79 T€) dem Bilanzposten „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“ mitzugehörig und

haben jeweils eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

6.2.1.2.3 Forderungen gegen assoziierte Unternehmen

Diese sind in Höhe von 99 T€ (Vorjahr: 0 T€) dem Bilanzposten „Sonstige Vermögensgegenstände“ mitzugehörig sowie in

Höhe von 58 T€ (Vorjahr: 0 T€) dem Bilanzposten „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“ mitzugehörig.

Diese Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

6.2.1.2.4 Sonstige Vermögensgegenstände

Ein Teilbetrag in Höhe von 1.558 T€ (Vorjahr 478 T€) hat eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Es sind keine wesentlichen

antizipativen Beträge wie im Vorjahr enthalten.

6.2.1.3 Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist kein Disagio enthalten.

6.2.1.4 Aktive latente Steuern

Für die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse wurde einheitlich das Wahlrecht zur Aktivierung von aktiven

latenten Steuern nicht ausgeübt. Der auf Ebene des Konzernabschlusses bestehenden Verpflichtung zur Berücksichtigung

von latenten Steuern nach § 306 HGB wurde in der Art und Weise nachgekommen, dass die sich aus der Neubewertung

und der Anwendung der Equity-Methode ergebenden steuerlichen Be- bzw. Entlastungen berücksichtigt worden sind. Zur

Ermittlung der latenten Steuern wurde ein einheitlicher Steuersatz von 40% angewendet. Die aktiven latenten Steuern sind

antizipative Posten.

Seite 37


Seite 38

Gemeinsamer Anhang

6.2.1.5 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende wesentliche Posten:

Rückstellungen für Geschäftsjahr

in T€

Vorjahr

in T€

Personalkosten 2.585 1.885

ausstehende Rechnungen 660 283

Gewährleistungen 340 0

Berufsgenossenschaft 256 256

drohende Verluste aus Kontrakten und Bürgschaften 198 85

Prüfungskosten 247 88

Prozesskosten 108 15

6.2.1.6 Verbindlichkeiten

6.2.1.6.1 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Es ist ein Betrag in Höhe von 35.943 T€ (Vorjahr: 24.970 T€) durch Grundpfandrechte, Globalzessionen, Sicherungsübereignung

der Vorräte und Verpfändung von Aktien besichert. Ein Volumen von 26.672 T€ (Vorjahr 19.140 T€) hat eine Restlaufzeit bis zu

einem Jahr und ein weiteres Volumen von 7.593 T€ (Vorjahr 6.061 T€) eine Restlaufzeit von über 5 Jahren.

6.2.1.6.2 Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

Dieser Posten hat eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Zusammengefasster Anhang der team AG und

6.2.1.6.3 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Diese Verbindlichkeiten sind durch die üblichen Eigentumsvorbehalte besichert und haben ebenfalls eine Restlaufzeit bis zu

einem Jahr.

6.2.1.6.4 Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel

Es handelt sich hierbei um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

6.2.1.6.5 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Diese Verbindlichkeiten sind vollumfänglich dem Bilanzposten „Sonstige Verbindlichkeiten“ mitzugehörig und haben eine

Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

6.2.1.6.6 Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen

Dieser Bilanzposten ist mit einem Betrag von 1.686 T€ (Vorjahr 0 €) dem Bilanzposten „Verbindlichkeiten aus Lieferungen und

Leistungen“ mitzugehörig und hat ebenfalls eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

6.2.1.6.7 Sonstige Verbindlichkeiten

Es sind keine wesentlichen antizipativen Posten enthalten. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus

Steuern in Höhe von 1.173 T€ ( Vorjahr 1.145 T€) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen sozialer Sicherheit in Höhe von 9 T€

(Vorjahr 570 T€). Die Sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 17.748 T€.


Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2006

6.2.2 Konzern - Gewinn - und Verlustrechnung

6.2.2.1 Umsatzerlöse

Die Umsätze des Konzerns gliedern sich wie folgt auf:

Geschäftsjahr Vorjahr

Angaben in T€ Norddeutschland Ostdeutschland Gesamt Norddeutschland Ostdeutschland Gesamt

Baustoffhandel 124.469 58.467 182.936 88.591 49.598 138.189

Hallenproduktion 6.969 0 6.969 0 0 0

Baumarkt 0 13.530 13.530 0 13.447 13.447

baucenter/baumärkte 131.438 71.997 203.435 88.591 63.045 151.636

Tankstellen 57.938 30.419 88.357 44.673 28.463 73.136

Mineralölhandel 143.055 136.854 279.909 114.554 110.979 225.533

mineralöle/autohöfe 200.993 167.273 368.266 159.227 139.442 298.669

Gesamt 332.431 239.270 571.701 247.818 202.487 450.305

6.2.2.2 Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen

Die Veränderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen in der Konzernbilanz – ausgehend vom Vorjahr – setzt sich in

Höhe von 1.875 T€ aus der Erstkonsolidierung und in Höhe von 44 T€ aus der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten

Veränderung zusammen.

6.2.2.3 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 2.095 T€ (Vorjahr: 6.847 T€). Wesentliche

Beträge sind:

Geschäftsjahr

in T€

Vorjahr

in T€

Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen 795 627

Bonusausschüttung Vorjahr 429 5.767

Auflösung von Rückstellungen 295 307

6.2.2.4 Personalaufwendungen

Die Personalaufwendungen umfassen Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 361 T€ (Vorjahr 153 T€).

6.2.2.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Es sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 141 T€ (Vorjahr: 33 T€ ) enthalten.

6.2.2.6 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten keine Zinserträge aus verbundenen Unternehmen.

6.2.2.7 Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Abschreibungen auf Finanzanlagen waren gemäß § 253 Absatz 2 Satz 3 HGB in Höhe von 162 T€ (Vorjahr: 0 T€)

erforderlich.

6.2.2.8 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfällt ein Betrag in Höhe von 6 T€ (Vorjahr: 1 T€) auf Zinsen an verbundene

Unternehmen.

Seite 39


Seite 40

Gemeinsamer Anhang

6.2.2.9. Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der periodenfremde Ertrag in dem Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag hat eine Höhe von 6.945 T€. Wesentliche

Bestandteile sind:

Geschäftsjahr

in T€

Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen 2.637

Aktivierung des Körperschaftssteuerguthabens 2.615

Gewerbesteuer Vorjahre 1.670

Der periodenfremde Aufwand beträgt 3.081 T€ (Vorjahr: 3.297 T€.). Dieser Posten setzt sich wie folgt zusammen:

Geschäftsjahr

in T€

Körperschaftssteuer Vorjahre 1.650

Gewerbesteuer Vorjahre 1.431

In den „Steuern vom Einkommen und vom Ertrag“ sind Aufwendungen in Höhe von 27 T€ aus der Herabsetzung der aktiven

latenten Steuern enthalten.

6.2.2.10 Erstattete Sonstige Steuern

Der Posten enthält periodenfremden Aufwand, saldiert mit dem periodenfremden Ertrag, in Höhe von 253 T€ (Vorjahr: Erträge

7 T€).

7. Sonstige Angaben

7.1 Eigene Anteile

Der Bestand an eigenen Aktien hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt (Angaben in Stück):

Bestand am 1.1.2006 2.024

Veräußerung 2.024

Einziehungen 200

Erwerbe 40

Bestand zum 31.12.2006 240

Die Erwerbe erfolgten zu Kaufpreisen von 8,00 €. Der Anteil der eigenen Aktien am gesamten Aktienbestand beträgt 0,0%

(Vorjahr: 0,0%).

7.2 Aktienbestand

Die team AG verfügt über 1.843.823 nennwertlose Aktien, die sich wie folgt entwickelt haben (Angaben in Stück):

Bestand zum 31.12.2005 1.830.423

Kapitalerhöhung vom 30.10.2006 13.400

Aktienbestand zum 31.12.2006 1.843.823

Zusammengefasster Anhang der team AG und

7.3 Genehmigtes Kapital

Die Hauptversammlung vom 06.07.2006 hat den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital

bis zum 20.06.2010 durch Ausgabe neuer Aktien – auch unter teilweisen Ausschluss des Bezugsrechts – um höchstens

3,0 Mio. € zu erhöhen.


Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2006

Das verbliebene genehmigte Kapital hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Bestand zum 31.12.2005 3.000.000,00 €

Kapitalerhöhung vom 30.10.2006 -44.940.47 €

verbliebenes genehmigtes Kapital zum 31.12.2006 2.955.059,53 €

7.4 Mehrheitsbesitz

Die VR Bank Flensburg-Schleswig eG ist mit mehr als 25 % am Kapital beteiligt. Es besteht zwischen der team AG und der

VR Bank Flensburg-Schleswig eG ein Entherrschungsvertrag.

7.5 Befreiungsvorschriften

Nach § 286 Abs. 4 HGB wird die Angabe nach § 285 Nr. 9 a und b HGB für den Vorstand unterlassen.

7.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

7.6.1 team AG

Es bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Zwecke der Gesamtfinanzierung des Konzerns in Höhe von

43.094 T€ (Vorjahr: 35.842 T€). Darauf entfallen auf verbundene Unternehmen 43.094 T€ (Vorjahr: 35.842 T€). Weitere

Haftungsverhältnisse bestehen in Höhe von 30 T€ (Vorjahr 26 T€).

7.6.2 Konzern

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 5.367 T€, davon besitzen 1.718 T€

eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie 188 T€ eine Restlaufzeit von über 5 Jahren. Ferner bestehen variable finanzielle

Verpflichtungen aus Franchiseverträgen mit einer Restlaufzeit von bis zu 7 Jahren. Die Belastungen hieraus beliefen sich im

Geschäftsjahr auf insgesamt 320 T€.

Am Bilanzstichtag bestanden im Konzern Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften nach § 251 HGB in Höhe von 696 T€

(Vorjahr 672 T€).

Außerdem bestehen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 159 T€ (Vorjahr: 171 T€) aus der Gesellschafterstellung aus einer

Gesellschaft bürgerlichen Rechts, für die wir gesamtschuldnerisch haften.

7.7 Derivative Finanzinstrumente

7.7.1 team AG

Die team AG hat zum 31.12.2006 keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand.

7.7.2 Konzern

1. Zinsbezogene Geschäfte

Nominalbetrag Beizulegender

Zeitwert

Restlaufzeit

< 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre Summe neg. (-)

A) Zins-Swap (Payer) 1.244 4.848 17.800 23.892 134

B) Zins-Swap (Receiver) 0 2.000 0 2.000 - 18

C) Zinsoptionen - Käufe 230 5.173 0 5.403 21

2. Währungsbezogene Geschäfte

A) Cross-Currency Swaps CHF (Payer) 802 2.207 0 3.009

Cross-Currency Swaps Euro (Receiver) 499 1.371 0 1.870

- 50

Seite 41


Gemeinsamer Anhang

7.8 Sonstiges

Die team AG ist zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 290 HGB verpflichtet. Der Jahresabschluss, der

Konzernabschluss sowie der zusammengefasste Anhang und der zusammengefasste Lagebericht werden beim Betreiber

des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und bekannt gemacht.

Die Angaben nach § 285 Nr. 11 und 11a HGB sowie nach § 313 Absatz 2 HGB werden in einer gesonderten Aufstellung, die

Bestandteil des Anhangs ist, vorgenommen. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes wird unter dem Namen der team AG beim

Amtsgericht Flensburg unter der Nummer HR B 0601 KA offengelegt.

Für die einbezogenen Unternehmen team baucenter GmbH & Co. KG, Süderbrarup, team baumarkt GmbH & Co. KG,

Waren, sowie team mineralöle GmbH & Co. KG, Süderbrarup, wird die Befreiungsvorschrift nach § 264 b HGB in Anspruch

genommen.

Die Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrats belaufen sich auf 6 T€ mit einem Zinssatz von 6,25% und einer Laufzeit von

72 Monaten. Die Konditionen entsprechen denen von Fremdanbietern.

7.9 Arbeitnehmer

7.9.1 team AG

Die Zahl der im Berichtszeitraum in der team AG beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Vorstandsmitglieder und Auszubildende)

betrug durchschnittlich:

Seite 42

Vollzeit Teilzeit

Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr Vorjahr

Kaufmännische Mitarbeiter 17 17 2 4

Gewerbliche Mitarbeiter 1 1 1 1

Summe 18 18 3 5

Darüber hinaus wurde durchschnittlich 1 Auszubildende beschäftigt (Vorjahr 1).

7.9.2 Konzern

Die Zahl der im Berichtszeitraum im Konzern beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeit Teilzeit

Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr Vorjahr

Kaufmännische Mitarbeiter 376 321 113 96

Gewerbliche Mitarbeiter 260 198 10 9

Summe 636 519 123 105

Darüber hinaus wurden durchschnittlich 69 Auszubildende beschäftigt (Vorjahr 62).

7.10 Organe

7.10.1 Vorstand

Mitglied des Vorstands ist:

Iwer Jensen, Neudorf, Kaufmann

7.10.2 Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrates sind:

Claus Jepsen, Treia (Aufsichtsratsvorsitzender), Landwirt

Herbert Nielsen, Flensburg (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender), Kaufmann

Robert Davids, Nübel, Bauunternehmer

Jürgen Hinrichsen, Dollerup, Landwirt

Martin Thomsen, Schnarup-Thumby, Landwirt

Sievert Rathje, Jübek, Bankkaufmann

Vertreter der Arbeitnehmer:

Arne Bebenroth, kfm. Angestellter Süderbrarup

Silke Jürgens, kfm. Angestellte Süderbrarup

Friedrich Hammer, kfm. Angestellter Süderbrarup

Zusammengefasster Anhang der team AG und


Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2006

An den Aufsichtsrat wurden im Geschäftsjahr 2006 die satzungsmäßigen Vergütungen in Höhe von 35 T€ (Vorjahr: 37 T€) gezahlt.

8. Eigenkapitalspiegel

Stand am

31.12.04

Gezahlte

Dividenden

Konzern-

Jahresüberschuss

Stand am

31.12.05

Ausgabe

von Anteilen

Veräußerung

eigener

Anteile

Erwerb

eigener

Anteile

Gezahlte

Dividenden

Änderungen

des

Konsolidierungskreises

Konzern-

Jahresüberschuss

Stand am

31.12.06

Gezeichnetes

Kapital

Kapitalrücklage

Mutterunternehmen Minderheits-

gesellschafter

ErwirtschaftetesKonzernkapital

Eigenkapital

gemäß

Konzernbilanz

Eigene

Anteile, die

nicht zur

Einziehung

bestimmt

sind

Eigenkapital

Minderheitenkapital

Eigenkapital

Konzerneigenkapital

6.138.810,64 6.906.976,64 14.366.425,73 27.412.213,01 25.811,50 27.386.401,51 27.386.401,51

- 914.189,49 - 914.189,49 - 914.189,49 - 914.189,49

5.047.919,24 5.047.919,24 5.047.919,24 5.047.919,24

6.138.810,64 6.906.976,64 18.500.155,48 31.545.942,76 25.811.50 31.520.131,26 31.520.131,26

44.940,47 129.259,53 174.200,00 174.200,00 174.200,00

2.009,30 2.009,30 - 25.811,50 27.820,80 27.820,80

320,00 - 320,00 - 320,00

- 914.189,50 - 914.189,50 - 914.189,50 - 131.417,14 - 131.417,14 - 1.045.606,64

200.290,53 200.290,53 200.290,53

8.881.238,67 8.881.238,67 8.881.238,67 98.439,57 98.439,57 8.979.678,24

6.183.751,11 7.038.245,47 26.467.204,65 39.689.201,23 320,00 39.688.881,23 167.312,96 167.312,96 39.856.194,19

Seite 43


Gemeinsamer Anhang Zusammengefasster Anhang der team AG und

9. Konzern-Kapitalflussrechnung

Pos. Inhalt 2006

Euro

Seite 44

A 4 Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten 8.979.678,24 6.136.222,70

A 5 Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 5.512.938,92 7.195.968,04

A 6 Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 0,00 2.592,70

A 7 Veränderung der Rückstellungen 3.136.073,80 8.366.453,40

A 8 Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 20.000,00 312.700,00

A 9 Sonstige zahlungsunwirksame Erträge 1.905.946,49 520.228,58

A 10 Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - 453.276,23 - 3.313.231,55

A 11 Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und

Leistungen sowie anderer Atkiva, die nicht der Investitions- oder

Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind

A 12 Zunahme der Verbindlichkeiten aus LIeferungen und Leistungen

sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit

zuzuordnen sind

2005

Euro

- 24.109.262,52 - 23.535.662,00

17.619.758,34 7.655.080,51

A 13 Ein- und Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 - 1.088.303,46

A Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 8.799.964,06 1.206.406,36

B 1 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens

1.661.363,05 4.921.052,85

B 2 Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 11.764.415,83 10.644.834,95

B 3 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen

Anlagevermögens

315,00 8.504,44

B 4 Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 1.744.751,07 2.451.804,39

B 5 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens

823.488,18 9.576.346,24

B 6 Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 8.795.033,84 8.654.312,46

B Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 19.819.034,51 - 7.245.048,27

C 1 Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 401.991,33 0,00

C 2 Auszahlungen an Anteilseigner 1.045.606,64 914.189,50

C 3 Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von

Krediten

17.706.647,80 21.873.572,93

C 4 Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Finanzkrediten 4.930.300,57 15.038.396,61

C Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 12.132.731,92 5.920.986,82

D Veränderung der Finanzmittel 1.113.661,47 - 117.655,09

E Anfangsbestand der Finanzmittel 2.469.331,05 2.586.986,14

F Endbestand der Finanzmittel 3.582.992,52 2.469.331,05


Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2006

Seite Inhalt

45 10. Gewinnverwendungsvorschlag

47 Bericht des Aufsichtsrats

Seite 45


Gewinnverwendungsvorschlag

10. Gewinnverwendungsvorschlag

Der im Jahresabschluss der team AG ausgewiesene Bilanzgewinn beträgt

Gewinnvortrag aus dem Vorjahr € 46.222,60

Jahresüberschuss € 3.564.355,96

Entnahmen aus der Rücklage für eigene

Anteile

Seite 46

€ 25.491,50

Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen € - 1.700.000,00

Bilanzgewinn € 1.936.070,06

Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn zur Zahlung einer Dividende von € 0,50 je Aktie zu verwenden

und den verbleibenden Betrag in die Gewinnrücklagen einzustellen.

Bilanzgewinn € 1.936.070,06

Dividende 0,50 € je Aktie €

dividendenberechtigte Aktien insgesamt

1.843.823 * 0,50 €

€ 921.911,50

Einstellung in die Gewinnrücklagen € 1.000.000,00

Vortrag auf neue Rechnung € 14.158,56

Süderbrarup, den 17.4.2007

Der Vorstand

Iwer Jensen


obere Reihe v.l.n.r.:

Sievert Rathje, Martin Thomsen, Jürgen Hinrichsen, Robert Davids,

Friedrich Hammer, Arne Bebenroth

untere Reihe v.l.n.r.:

Iwer Jensen, Claus Jepsen, Silke Jürgens, Herbert Nielsen

Wir wurden während des Geschäftsjahres in gemeinsamen

Sitzungen mit dem Vorstand eingehend über die

Lage des Unternehmens, den Geschäftsverlauf sowie die

Geschäftspolitik unterrichtet und haben auf dieser Grundlage

die Geschäftsführung des Unternehmens überwacht.

Ferner befassten wir uns mit grundsätzlichen Fragen der

Unternehmensplanung, insbesondere der Ertrags-, Finanz-

und Investitionsplanung.

Wir haben einen Personalausschuss und Wirtschaftlichkeitsprüfungsausschuss

gebildet. Die Ausschussbildung

dient der Intensivierung der einzelnen Funktionen des

Aufsichtsrats. In den sechs ordentlichen Sitzungen des

Aufsichtsrats wurden Geschäftsvorgänge, die unserer

Zustimmung bedürfen, vor Beschlussfassung eingehend

erörtert. Wir konnten uns davon überzeugen, dass der

Vorstand die Geschäfte ordnungsgemäß führt und alle

notwendigen Maßnahmen rechtzeitig und effektiv vorgenommen

hat. Daneben befassten wir uns in einer außerordentlichen

Sitzung mit der strategischen Ausrichtung

der Beteiligung an der Raiffeisen Hauptgenossenschaft

Nord AG.

Das monatliche Berichtswesen, das wesentliche aktuelle

Mengen- und Finanzdaten im Vergleich zu den Budget-

und den Vorjahreszahlen aufzeigt, ist maßgebliche

Grundlage unserer Arbeit. Wir haben in die wesentlichen

Planungs- und Abschlussunterlagen Einsicht genommen

und uns von deren Richtigkeit und Angemessenheit überzeugt.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der team

AG und der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr ist

unter Einbeziehung der Buchführung und des mit dem

Lagebericht zusammengefassten Konzernlageberichts

von der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

Kiel, die in der ordentlichen

Hauptversammlung am 6. Juli 2006 zum Abschlussprüfer

gewählt wurde, geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat

Bericht des Aufsichtsrats

keine Einwendungen erhoben und dies mit dem uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk bescheinigt.

Der Jahresabschluss, der Konzernabschluss, der zusammengefasste

Anhang und Konzernanhang sowie der

zusammengefasste Lagebericht und Konzernlagebericht

sind mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk

der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

Kiel, versehen worden. Die

Ergebnisse des Abschlussprüfers haben uns zur Prüfung

vorgelegen. Wir haben die uns nach § 170 Abs. 1 und 2

AktG vorgelegten Unterlagen sowie den Prüfungsbericht

des Abschlussprüfers geprüft und nach dem abschließenden

Ergebnis seiner Prüfungen festgestellt, dass keine

Einwendungen zu erheben sind. Wir stimmen den Prüfungsergebnissen

der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Kiel, zu.

Die den Bestätigungsvermerk unterzeichnenden Wirtschaftsprüfer

haben an unserer Sitzung vom 20. April

2007, in der der Jahresabschluss festgestellt und der

Konzernabschluss gebilligt wurde, zum betreffenden Tagesordnungspunkt

teilgenommen und über ihre Prüfung

des Jahres- und Konzernabschlusses berichtet. Wir haben

den Jahresabschluss und den Konzernabschluss für

das Geschäftsjahr 2006 gebilligt. Der Jahresabschluss ist

damit festgestellt. Dem Lagebericht des Vorstands stimmen

wir zu. Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung

des Bilanzgewinns haben wir uns nach Prüfung

angeschlossen.

Dem Vorstand und allen Mitarbeitern sprechen wir für die

im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit und ihren

hohen Einsatz Dank und Anerkennung aus.

Süderbrarup, den 20.4.2007

Claus Jepsen

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Seite 47


Kontakt

> team aktiengesellschaft

> Schleswiger Straße 64k > Telefon 0 46 41 / 98 60 - 0 > info@team-ag.com

> 24392 Süderbrarup > Telefax 0 46 41 / 98 60 - 99 80 > www.team-ag.com

Impressum

Verantwortlich für Text und Inhalt > Iwer Jensen, team aktiengesellschaft, Martin Röper, ADVIDA

Verantwortlich für Konzeption und Gestaltung > Tanja Wesel, team aktiengesellschaft

Fotos > Andreas Birresborn, Mireia Arenzana Zaldumbide, Diverse

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine