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Inforz zur Sommerophase 2013

Zeitschrift der Studierenden der

Informatik der TU Darmstadt

ISSN: 1614–4295

Preis: unbezahlbar

Willkommen zur Ophase

der Fachschaft Informatik

im Sommersemester 2013!


Inhaltsverzeichnis

Willkommen

Freizeit

Vorwort der Dekane

Willkommen an der Universität

Willkommen zur Ophase

5

7

8

Leben in Darmstadt

Einfach mal abschalten

Sport

Darmstadt kulinarisch

Abendprogramm

GnoM

25

25

26

27

28

30

Dein Namensschild hast du nun – doch wie geht es

weiter In dieser Rubrik findest du die wichtigsten

Informationen der Ophase zum Nachlesen und zum

Arbeiten in der Kleingruppe.

Erfolgreich studieren kann nur,

wer nebenbei einen Ausgleich findet.

Uni und Studium

Technisch(er)es

Kommentierter Stundenplan

Workshops in der Ophase

Deine Dozenten im ersten Semester

Das Wesen der Informatik

Einrichtungen an der Uni

Selbstbestimmende Studierendenschaft

Fragen und Antworten rund ums Thema

Fachschaft

1 0

12

15

1 6

1 8

20

21

Webportale an der TU

Lehr- und Lernformen

Wie und wo lernen

Hochschulinfrastruktur

Politik an der Uni

Der AStA der TU Darmstadt

Die Prüfungsordnung

32

35

36

38

41

43

45

Zum Nachschlagen

Lesezeichen für Informatiker

Checkliste für die erste(n) Woche(n) an der

Uni

Häufige Abkürzungen

Wichtige Adressen an der TU

49

50

52

54

In der Schule war alles noch überschaubar – eine

Universität ist größer und unübersichtlicher. Die

wichtigsten Anlaufstellen stellen wir dir hier vor.

Inforz zur Sommerophase 2013

3 >


Willkommen!


Willkommen

Vorwort des Dekans

Liebe Studierende,

Herzlich Willkommen am Fachbereich

Informatik der TU Darmstadt!

Sie haben eine sehr gute Wahl getroffen.

Der Fachbereich Informatik ist einer der drei

ältesten Informatik-Fachbereiche in Deutschland,

gleichzeitig aber auch einer der modernsten.

So haben wir als erster Fachbereich

komplett auf Bachelor- und Master-Studiengänge

umgestellt und bieten Ihnen heute eine

sehr große Auswahl an spezialisierten Master

Studiengängen und Vertiefungsfächern an,

die in dieser Form in Deutschland einzigartig

ist. Doch Vielfalt ist nichts ohne Qualität.

Diese wird durch die seit Jahren sehr hohe

Einschätzung unter den besten Informatik

Studiengängen in Deutschland in den Rankings

der Personalchefs belegt.

Doch das kommt nicht von ungefähr. Das

Studium der Informatik an der TU Darmstadt

ist anspruchsvoll, auch wenn Ihnen das in

den ersten zwei bis drei Wochen des

Grundstudiums möglicherweise noch nicht

so vorkommen wird. Doch lassen Sie sich

nicht täuschen. Anspruch und Tempo der

Lehrveranstaltungen steigen danach schnell

an. Nutzen Sie daher die ersten Wochen, um

sich zu orientieren und gut in das neue

Umfeld einzuleben. Die von der Fachschaft

Informatik organisierte Orientierungsphase

bietet dazu eine hervorragende Gelegenheit.

Im Gegensatz zur Schule sind Sie an der

Universität für Ihr Vorankommen selbst verantwortlich.

Einer unserer ehemaligen Dekane

hat den Unterschied von der Schule zur

Universität mit den verschiedenen Arten von

Wegen auf einen Berg verglichen. Die Schule

ist ein Wanderweg auf eine Alm, der breit

und gut beschildert ist. Auf dem Weg kommen

Sie vielleicht manchmal in Atemnot und

der Schweiß rinnt Ihnen in die Stirn, aber

nachträglich können Sie sich vermutlich an

wenige außerordentliche Schwierigkeiten

mehr erinnern.

An der Universität geht es dagegen darum,

von der Alm auf den felsigen Gipfel zu

klettern. Sie bietet dazu ein Gewirr von Kletterpfaden

auf diesen Gipfel an, aus denen Sie

sich einen auswählen und ihn, begleitet von

Prof. Dr. Oskar von Stryk

Bergführern (das sind die Dozenten, Tutoren

und Mentoren), erklimmen. Die Bergführer

stellen Ihnen die notwendige Ausrüstung zur

Verfügung. Sie werden Sie jedoch niemals

hochziehen, sondern Ihnen nur die nächsten

Griffe zeigen. Klettern müssen Sie selbst!

Das bedeutet, dass Sie sich jede Woche

selbst motivieren müssen, zu den Vorlesungsund

Übungsstunden zu gehen, die Übungsaufgaben

zu bearbeiten und sich auf die Klausurprüfungen

vorzubereiten. Dabei ist der

Lehrstoff sehr viel umfangreicher und

schwieriger als in der Schule, so dass die

Bearbeitung eines einzelnen Übungsblattes

leicht einen Tag oder mehr beanspruchen

kann. Und eine gute Prüfungsvorbereitung

erfordert Wochen sorgfältiger Planung und

konsequenter Durchführung.

Oskar von Stryk

Inforz zur Sommerophase 2013

5 >


Willkommen

Johannes Fürnkranz

Wenn Sie sich nun bei dieser Klettertour

sorgen sollten, dass der derzeitige Klettersteig

oder die verwendete Klettertechnik nicht

zum Gipfel führen oder Ihre eigenen Kräfte

übersteigen sollten, dann ist es Zeit, die Route

mit den Bergführern im Detail zu studieren.

Vielleicht wäre eine andere Route besser für

Sie geeignet, vielleicht war ein Fehler in der

Wegbeschreibung, vielleicht gab es ein

Prof. Dr. Johannes Fürnkranz

Missverständnis bei der letzten Besprechung,

vielleicht sollten Sie ein Trainingslager

aufsuchen. Es kann viele Gründe geben,

frustriert zu sein. Da hilft dann nur die

Analyse: Wo stehe ich im Studium, wo will

ich hin und wie kann ich meine Fähigkeiten

bestmöglich einsetzen und weiterentwickeln,

um dorthin zu kommen Dabei lassen wir Sie

nicht allein, sondern stehen bereit, Sie mit

verschiedenen Angeboten zu unterstützen.

Scheuen Sie sich daher nicht, sich an Ihre

Professoren, Mentoren, Tutoren und

Studienberater zu wenden, damit wir gemeinsam

mit Ihnen Lösungen für etwaige

Probleme erarbeiten können.

Vergessen Sie aber bei aller Anstrengung

auch nicht, sich umzublicken und die Aussicht

zu genießen. Ihr Studium soll für Sie interessant

sein und Spaß machen. Gleichzeitig

ist es der Beginn eines neuen Lebensabschnittes

mit exzellenten Möglichkeiten, den eigenen

Horizont enorm zu erweitern, neue Erfahrungen

und neue Freundschaften fürs Leben

zu gewinnen. Nutzen Sie die vielfältigen

Möglichkeiten, um einen Ihren Interessen angepassten

Weg zu finden! Bewegen Sie sich

nicht immer auf ausgetretenen Trampelpfaden.

Schweifen Sie gelegentlich auch einmal

bewusst ab vom Klettersteig und pflücken ein

paar Blumen, aber behalten Sie dabei Ihr Ziel

im Auge.

Im Hinblick auf das Ziel, den Studienabschluss,

sollten Sie auch nicht vergessen, dass

reine Fachidioten nur im Studium scheinbar

erfolgreich sind und der spätere Erfolg beim

Berufseinstieg und im Beruf nur zu 50% von

rein fachlichen Eigenschaften und guten Noten

im Abschlusszeugnis bestimmt wird. Die

anderen 50% des Erfolgs machen überfachliche

Qualifikationen aus: Kann jemand gut argumentieren

und überzeugend formulieren

in Wort und Schrift Ist man teamfähig Kann

man mit Kritik umgehen Ist man befähigt ein

Team zu führen Ich empfehle Ihnen daher,

diese wichtigen, überfachlichen Qualifikationen

im Studium nicht aus den Augen zu verlieren.

Spätestens dann, wenn Sie die schwierigen

Hürden der ersten drei bis vier Fachsemester

im Bachelor-Studium geschafft haben,

sollten Sie auch wieder mehr nach links und

rechts blicken.

Eine sehr gute, von vielen anderen guten

Möglichkeiten ist das Engagement in der

Fachschaft, die nicht nur diese wichtige Orientierungsphase

für Sie organisiert hat, sondern

die sich auch in vielfältiger Weise sehr

konstruktiv für die Belange der Studierenden

einsetzt und wertvolle und wichtige Beiträge

zur Entwicklung des Fachbereichs Informatik

leistet.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in

das Informatik-Studium an der TU Darmstadt!

Prof. Dr. Oskar von Stryk (Dekan)

Prof. Dr. Johannes Fürnkranz

(Studiendekan)

< 6 Inforz zur Sommerophase 2013


Willkommen

Neues Dekanat ab 01.04.

Zum 01.04.2013, also zum neuen

Sommersemester 2013, wurde ein

neues Dekanat gewählt.

Das neue Dekanat wird sich innerhalb der

ersten Tage in der Orientierungswoche vorstellen.

Dieses besteht aus Frau Prof. Dr.-Ing.

Mira Mezini (Dekan) und Herrn Prof. Dr.

Andreas Koch (Studiendekan).

Patrick Toschka

Willkommen an der Universität

Die Fachschaft Informatik heißt

dich zu deinem Studienbeginn

herzlich willkommen.

Lieber Erstsemester,

du wirst es voraussichtlich schon an mehreren

Stellen gelesen und gehört haben und

auch an dieser Stelle wird es dir nicht erspart:

Herzlich willkommen im Studium, willkommen

an der Technischen Universität Darmstadt,

willkommen zum Beginn eines neuen

Lebensabschnittes!

Vieles wird nun neu für dich sein, denn an

der Universität läuft einiges anders als in der

Schule, während einer Ausbildung oder welcher

Tätigkeit du auch immer vorher nachgegangen

bist. Aber verzweifle nicht, denn

wenn dir hier eines nicht passieren kann,

dann, dass du auf dich allein gestellt sein

wirst. An der Uni, und insbesondere am Fach

bereich Informatik, stehen dir jede Menge

Möglichkeiten offen, Hilfe bei allen deinen

Fragen und Problemen zu bekommen, sei es

die Ophase, in der du erfahren kannst, wie du

dein Studium sinnvoll gestalten kannst, oder

das Mentorensystem, durch das du im ersten

Jahr deines Studiums einen erfahrenen

Ansprechpartner bekommst. Nicht zuletzt

sind auch wir – die Fachschaft Informatik

immer für dich da und versuchen, dir mit Rat

und Tat zur Seite zu stehen.

Wir wünschen dir, dass du an während

deines Studiums jede Menge Kommilitonen

und Freunde findest, die mit der gleichen

Motivation studieren wie du und mit denen

du gut auskommst. Und versuche, daran zu

denken, dass das Studium aus mehr besteht

als nur Lernen: es ist ein Lebensabschnitt, den

du auch genießen solltest – und dafür wünschen

wir dir nur das Beste.

Die Fachschaft Informatik

Inforz zur Sommerophase 2013

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Willkommen

Willkommen zur Ophase

Wenn du dieses Heft in der Hand

hältst und diesen Artikel liest, dann

stehen die Chancen gut, dass deine

Orientierungsphase gerade begonnen

hat oder du bereits mitten drin

bist.

Die Ophase am Fachbereich Informatik ist

eine Veranstaltung mit langer Geschichte: In

etwa seit es den Fachbereich Informatik gibt,

gibt es auch eine Orientierungsphase für Erstsemester.

Der Sinn dieser Veranstaltung ist

es, dir die Universität, und den Fachbereich

Informatik insbesondere, näher zu bringen,

dich mit deinen Kommilitonen, also

denjenigen Leuten, mit denen zusammen du

dein Studium bestreiten wirst, bekannt zu

machen und dir einen guten Start ins

Studium zu ermöglichen.

All das, was dir diese Woche geboten

wird, ist von Studierenden organisiert und

durchgeführt, um Studienanfängern wie dir

einen optimalen Start ins Studium zu

ermöglichen. Die Tutoren, die dich diese

Woche betreuen, sind Studentinnen und

Studenten, die, genau wie du jetzt, auch

einmal eine Ophase mitgemacht haben und

sich ein paar Semester später dazu

entschlossen haben, das, was sie damals

gelernt haben, an neue Studierende wie dich

weiterzugeben.

Auch dieses Ophasen-Inforz, eine Sonderausgabe

der Fachschaftszeitung Inforz, ist Teil

der Ophase und beinhaltet alle Informationen,

die du im Laufe dieser Woche vermittelt

bekommst – und noch viele mehr. Dennoch

ist es natürlich empfehlenswert, die Veranstaltungen,

die in der Ophase angeboten

werden, insbesondere die Kleingruppen und

Vorträge wie Lust auf Informatik oder den

Studienorganisationsvortrag, zu besuchen.

Dort hast du nämlich, im Gegensatz zum reinen

Lesen dieses Heftes, die Möglichkeit, Fragen

zu allen wichtigen Themen rund um Universität

und Studium zu stellen und natürlich

auch, mit anderen Studierenden in Kontakt

zu kommen. Für Letzteres gibt es auch noch

zusätzliche Freizeitangebote in der Ophase,

wie Kneipentouren oder ein Spieleabend,

welche im kommentierten Stundenplan (ein

paar Seiten weiter) genauer erklärt sind.

Wir wünschen dir noch viel Spaß mit

diesem Heft und eine gelungene Ophase!

Die OInforz-Redaktion

< 8 Inforz zur Sommerophase 2013


Uni und Studium

„Universität: ein Ort, wo Kieselsteine geschliffen und

Diamanten getrübt werden.“

Robert Green Ingersoll, (1833 - 1899), US-amerikanischer Redner


Uni und Studium

Kneipentour

Alles was du bisher gemacht hast, war

sehr uninah, doch jetzt geht es ins richtige

studentische Leben. Erkunde Darmstadt bei

Nacht, finde heraus, welche Kneipen die

besten Cocktails, das billigste Bier und die

hübschesten Bedienungen haben und lerne

deine Kommilitonen und Ophasen-Tutoren

von einer anderen Seite kennen.

Studienorganisation

Wie geht mein Studium nach dem Grundstudium

weiter Was hat es mit dem Mentorensystem

auf sich; wofür ist die Studienberatung

zuständig Was ist die RBG und warum

brauche ich ein HRZ-Konto Antworten auf

diese und weitere Fragen zu deinem Studium

geben wir dir in dieser Veranstaltung.

Vorlesung: Lust auf Informatik

Warum eigentlich Informatik Was kann

ich damit später mal

machen Was gibt es

so alles zu erlernen

und erforschen Solche

und andere Fragen

werden in dieser

Veranstaltung behandelt,

du erhältst einen

Einblick in das Fach,

das du die nächsten

Jahre studierst und

bekommst eine Übersicht,

was so alles

möglich ist.

Unirallye

Hast du bei der

Uniführung am Montag

gut aufgepasst

Dann weißt du ja

noch, wo die ganzen

Gebäude und Räume

sind, die die Ophasen-

Tuto-ren dir gezeigt

haben. Die gilt es jetzt nämlich zu finden und

zwischendurch kleine Aufgaben wie

Kistenstapeln zu bewältigen. Auf die

Gewinner warten attraktive Preise wie

beispielsweise Freikarten fürs Kino des

Studentischen Filmkreises!

Klausur

Oh Schreck! Die erste Klausur! Natürlich

ist sie nicht so ernst gemeint wie die Klausuren,

die noch kommen werden, aber sie ist eine

gute Vorbereitung darauf. Denn wusstest

du, dass du deinen Studienausweis und einen

Personalausweis oder Reisepass benötigst,

um mitschreiben zu dürfen Oder wie die genaue

Sitzordnung ist und wie oft man auf die

Toilette gehen darf Hier kannst du das alles

lernen und außerdem dein Wissen testen.

Als gute Vorbereitung ist es hilfreich, das

Ophasen-Inforz noch mal genau durchzulesen.

Bitte pünktlich kommen, das gehört unter

anderem auch zum Klausurschreiben!

Workshops

In den Workshops am Mittwoch und Donnerstag

kannst du entweder

praktische Sachen

erlernen, wie beispielsweise

die Arbeit

mit der Programmierumgebung

Eclipse,

Grundlagen des Textsatzprogramms

LaTeX,

oder du nimmst an

entspannenden Workshops

wie einem Spielenachmittag

teil (siehe

folgende Seiten).

Abschluss

Hiermit klingt die

Sommerophase auch

schon wieder aus: Es

gibt noch ein paar Ankündigungen,

Siegerehrungen

und ein

kleines Rahmenprogramm.

Zu guter letzt wird auch noch der

Grill für einen gesellig entspannten Ausklang

der Ophasenwoche angeworfen.

Benedikt Bicker

Inforz zur Sommerophase 2013

11 >


Uni und Studium

Workshops in der Ophase

Am Donnerstag und Freitag kannst

du Workshops zu verschiedenen

Themen besuchen. Im Folgenden

stellen wir dir kurz vor, was für

Workshops angeboten werden.

Termine und Anmeldebögen werden

ab Dienstag an der Pinnwand im

Foyer vor der Fachschaft aushängen.

Eisenbahnsicherungswesen

Hast du dich schonmal gefragt, was die

ganzen Signale an den Bahnstrecken sollen

und wie dein Zug überhaupt den Weg zu

seinem Ziel findet Und warum gilt die Bahn

eigentlich als sicherstes Verkehrsmittel Mit

diesen und anderen Fragen befassen wir uns

in Theorie, aber vor allem in der Praxis,

während unserem Workshop im Eisenbahnbetriebsfeld

Darmstadt.

Christian Schlehuber

eisenbahnbetriebsfeld.de

Jugger

dürfen, und passende Schuhe (wir spielen auf

Rasen).

Jan Fischer

www.jugger-darmstadt.de

LaTeX

Es war einmal vor langer Zeit, als es noch

keine Informatiker gab. Damals wurden

Bücher von Hand geschrieben. Mittlerweile

gibt es Informatiker und es werden immer

mehr (ihr wollt schließlich auch welche

werden) und Bücher werden auch nicht mehr

von Hand geschrieben. Wenn sie nicht von

Hand geschrieben werden, so fragt ihr euch

jetzt sicher, wie sie gemacht werden. Mit

Word, wird der eine oder andere vielleicht

vorschlagen. Aber hattet ihr je ein

Worddokument vor euch, welches mehr als

50 Seiten hatte, sowie mathematische

Formeln, Inhaltsverzeichnis und Index Das

wird schnell sehr unübersichtlich. Mit LaTeX

jedoch kann man jenes, und auch wesentlich

komplexeres, auf einfache Weise erstellen.

LaTeX ist ein Textsatz-system, welches euch

Jugger ist eine ungewöhnliche Mannschaftssportart,

bei der man fünf gegen fünf

spielt. Pro Team gibt es vier so genannte

Pompfer und einen Läufer. Der Läufer kann

einen Punkt machen, indem er den Jugg (den

Spielball) im gegnerischen „Mal“ platziert.

Die Aufgabe seines Teams ist es, mithilfe von

gepolsterten Stäben, den

“Pompfen”, ihren Läufer zu

schützen und die geg nerischen

Spieler aufzuhalten.

Jugger kann durch seine

schnellen, kurzen Spielzüge

auf jedem Fitnessniveau

gespielt werden und fordert

durch seine Mischung aus

Lauf- und Fechtkampfelementen

den ganzen Körper.

Du brauchst: Klamotten,

die Grasflecken abkriegen

spät-estens bei eurer

Bachelo-rarbeit begegnen

wird. Doch auch schon weit

früher kann es nützlich sein,

um zum Beispiel Präsentationen

und Zusammenfassungen

zu schreiben.

Auch im Fachschaftsforum

kann man LaTeX anwenden,

um mathematische Formeln

zu posten, wenn man mal in

Mathe etwas nicht versteht.

In unserem Workshop

< 12 Inforz zur Sommerophase 2013


Uni und Studium

möchten wir euch anhand von Beispielen in

die Möglichkeiten von LaTeX einführen,

damit auch Ihr den Wert dieser Sprache

kennen und schätzen lernt.

David Falk

Linux

Linux Was ist das denn Dieses

fremdartige Betriebssystem, das hier überall

im Fachbereichs-Gebäude zu finden ist, wirkt

im ersten Moment ja schon etwas abschreckend

auf eingefleischte Windows- oder

Mac-User. Aber irgendwas muss da ja dran

sein, wenn es für so viele Profis das System

der Wahl ist, fast jeder Server mit Linux läuft

und es sogar auf den stärksten Supercomputern

der Welt eingesetzt wird. Und

schon lange ist Linux nicht mehr nur das

Hacker-OS. Langsam aber sicher mausert es

sich zum endanwendertauglichen Allzweckbetriebssystem.

Auch das unlängst populär

gewordene Android basiert auf Linux. Wenn

du neugierig auf ein hervorragendes alternatives

System bist, vielleicht allmählich

genug von den wiederkehrenden Windows-

Macken hast und mehr über das System

erfahren willst, das dir in den nächsten Jahren

öffters begegnen dürfte, lade ich dich ein, in

meinem Vortrag mehr über das

Aushängeschild der OpenSource Szene zu

erfahren.

Jannik Vieten

Versionskontrolle

Im Studium kommt man nicht daran

vorbei, Source Code oder Dokumente überarbeiten

zu müssen. Oft kommen dabei Dateien

wie "Hausarbeit.Version.1.doc", "Hausarbeit.Final.doc"

und "Hausarbeit.Final-

.Druckversion.letzte.Änderung.doc" heraus.

Version Control ist der Ausweg aus diesem

Problem. Dieser Workshop macht euch mit

den Grundlegenden Konzepten von

Versionsverwaltung vertraut und gibt euch

das mächtige Tool Git an die Hand.

Zoran Zaric

Eclipse

Eclipse ist eine mächtige graphische Entwicklungsumgebung.

Sie eignet sich besonders

für Java und bietet zahlreiche Optionen,

die das Entwicklerleben erheblich vereinfachen.

Leider wird man am Anfang von dieser

Vielfalt erschlagen. In diesem Workshop

schauen wir uns die ersten Schritte mit

Eclipse an und lernen die am Anfang nützlichsten

Funktionen näher kennen. Es

werden keine Java- oder sonstigen Programmierkenntnisse

benötigt.

Tobias Freudenreich

Microcontroller-Workshop

Jeder Informatiker wird einsehen, dass

Hardware die Grundlage für seine Existenz

ist. Um nicht nur mit irgendwelchen virtuellen

Nullen und Einsen zu hantieren, kann

man hier die ersten Gehversuche mit programmierbarer

Hardware machen. Ein via

USB programmierbarer Atmega168, jede

Menge Draht und die verschiedensten Bauteile

stehen zur Verfügung und wollen zum Leben

erweckt werden. Wie sagte schon Alan

Kay, ein Pionier für grafische Benutzeroberflächen

und objektorientierte Programmierung:

„People who are really serious about

software should make their own hardware.“

Sebastian Beck

Fachschaft iST

Inforz zur Sommerophase 2013

13 >


Uni und Studium

xkcd.com

< 14 Inforz zur Sommerophase 2013


Deine Dozenten

im ersten Semester

Uni und Studium

Bei folgenden Dozenten wirst du in diesem Semester Lehrveranstaltungen

besuchen, einige davon werden sich auch in der Ophase zu dem

Programmpunkt „Triff den Prof“ vorstellen.

Im ersten Semester wirst du die Vorlesungen Grundlagen der Informatik I (GdI I), Formale

Grundlagen der Informatik I und II (FGdI I und II) und Einfuhrung in Human Computer Systems

(HCS) hören, sofern du die in der Prüfungsordnung (siehe Artikel „Die Prüfungsordnung“)

vorgeschlagenen Veranstaltungen besuchst.

Im Folgenden sind die Dozenten aufgeführt, die diese Lehrveranstaltungen in diesem Semester

halten und wie bzw. wo man sie erreichen kann. Alle bieten offene Sprechstunden an.

Wann diese stattfinden, erfährst du zu Beginn der jeweiligen Veranstaltung.

Grundlagen der Informatik I

Name: Dr. Guido Rößling

Gebäude/Raum: S2|02 A125

E-Mail-Adresse: guido@tk.informatik.tu-darmstadt.de

Fachgebiet: Rechnerbetriebsgruppe

Formale Grundlagen der Informatik I und II

Name: Dr. rer. nat. Martin Ziegler

Gebäude/Raum: S2|15 332 a

E-Mail-Adresse: ziegler@mathematik.tu-darmstadt.de

Fachgebiet: Arbeitsgruppe Logik

Einführung in Human Computer Systems

Name: Dr. Arjan Kuijper

Gebäude/Raum: Frauenhoferstr. 5

E-Mail-Adresse: arjan.kuijper@gris.tu-darmstadt.de

Fachgebiet: Graphisch-Interaktive Systeme

Inforz zur Sommerophase 2013

15 >


Uni und Studium

Das Wesen der Informatik

Andreas Marc Klingler

Eine kleine Geschichte über das

Wesen der Informatik.

Das Wesen der Informatik ist nun seit

jeher das Logo der Fachschaft Informatik. Ein

kleines Baby, das mit einem unschuldigen

Grinsen auf einem Hocker sitzt – mit einem

Maschinengewehr in der Hand. Einige Leute

haben mit Verwunderung nachgefragt, was

das denn soll. Hier ist die Antwort:

Das Wesen der Informatik ist alt. Das sage

ich nur, um eines klarzustellen: Das Wesen

hat nichts mit Egoshootern zu tun. Die gab es

damals nämlich noch gar nicht, vielleicht

ähnliche Spiele, aber der Hype war mit

Sicherheit nicht so groß wie heute.

Was passiert, wenn man einem Baby ein

Maschinengewehr in die Hand drückt Es

spielt damit rum, ohne zu wissen, was es

eigentlich tut.

Als es 1986 vom damaligen Chefredakteur

Andreas Zeller des Inforz aufgegriffen wurde,

war dies eigentlich unbeabsichtigt. Man

< 16 Inforz zur Sommerophase 2013

suchte einen neuen Titelschriftzug für das

Inforz, man hatte noch eine Grafik übrig und

packte das Wesen provokant auf die Titelseite.

Einige Leute beschwerten sich und man

erklärte ihnen, das Wesen stünde für die Gefahren

der noch so „jungen“ Informatik. So

wurde das Wesen mit der Zeit auch zum offiziellen

Maskottchen der Fachschaft Informatik.

Im Jahr 2012 haben wir hier in Darmstadt

Feierlichkeiten zu 40 Jahren Informatik in

Deutschland. 40 Jahre, damit ist die Informatik

im Vergleich zu anderen Wissenschaften

(Physik (Newton), Biologie (Darwin),

Philosophie (Sokrates)) wirklich recht jung.

Außerdem kann wohl niemand die Konsequenzen

richtig abschätzen, die diese

Wissenschaft mit sich bringt. Es geht in der

Informatik meistens darum, Probleme

einfacher und effizienter automatisch zu

losen als bisher. Zu wenig denkt man daran,

dass sich dadurch neue, unerwartete

Möglichkeiten bieten, die in den Händen der

falschen Leute durchaus gefährlich sein

können. Und das, obwohl es auf den ersten

Blick nicht so aussieht.

Was hat uns die Informatik

gebracht

Wir können auf passive RFID-Chips Daten

speichern, sogar in unserem Körper oder

dem unserer Haustiere. Wir können alle

Einkäufe im Internet erledigen und müssen

nicht mehr vor die Tür. Wir haben jegliche

Art der Kommunikation ins Internet ausgelagert

und Verbringen im Durchschnitt

täglich 2 Stunden am Computer. Wir können

auch Verbrecher überwachen und so die

Gesellschaft schützen. Oder wir sperren sie

hinter Türen, die mit biometrischen

Sicherheitsverfahren für Unbefugte unpassierbar

gemacht wurden.


Uni und Studium

Aber: Machen wir

wirklich alles

richtig

• Röntgengerät

Therac-25:

inkorrekte

Strahlungsdosierung

des Computers.

Mehrere Patienten

wurden verstrahlt

oder starben.

• At&T Telefonnetz:

Switches stören sich

nach einem Neustart

durch gegenseitiges

„Pingen“ und

das Netz bricht zu-sammen.

• Airbus Crash 1993:

Bodenkontakt wird nicht korrekt erkannt,

Bremsung erfolgt zu spät.

• Ariane Flug 501:

Rakete „zu schnell“ für den gewählten

Datentyp. $500.000.000 Schaden.

Und neben diesen

ganzen Katastrophen,

wie ist die Gefahr eines

„gläserenen“ Bürgers

durch das Internet einzuschätzen

Sollten wir

nicht darauf achten, die

Nutzer unserer Produkte

zu schützen und

ihnen nicht alle zur

Verfügung stehenden

Daten zu entlocken

All dies hat die Informatik

wachsen lassen,

und so muss sich jeder

Informatiker seiner

Verantwortung gegenüber

der Gesellschaft bewusst sein. Wir

haben die Mittel, einiges zu bewirken, tragen

aber auch die Konsequenzen für unsere

Innovationen.

TU München

Andreas Marc Klingler

überarbeitet von Patrick Toschka

Inforz zur Sommerophase 2013

xkcd.com

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Uni und Studium

Einrichtungen an der Uni

Dass sich Schule und Uni in vieler

Hinsicht unterscheiden, wirst du

schon gemerkt haben. Ein wesentliches

Merkmal der Universität ist,

dass sie kein geschlossenes System

ist, sondern vielmehr aus einer Ansammlung

mehr oder minder stark

gekoppelter Institutionen besteht

und sogar externe Organisationen

in vielen Bereichen präsent sind.

Über diejenigen, die du kennen

solltest, kannst du in diesem

Artikel mehr erfahren.

Fach- und Studienbereiche

Auch wenn es für dich wahrscheinlich

schon offensichtlich ist: die TU Darmstadt ist

in so genannte Fachbereiche unterteilt, deren

jeweilige Schwerpunkte auf mindestens einer

wissenschaftlichen Disziplin liegen. Es gibt

insgesamt 13 Stück, die mit Zahlen zwischen

1 und 20 nummeriert sind. So stehen zum

Beispiel der Fachbereich 1 für Rechts- und

Wirtschaftswissenschaften, FB 18 für die

Elektrotechnik und FB 20 für die Informatik.

Es gibt allerdings offensichtlich ein paar

Lücken bei der Nummerierung, so gibt es

beispielsweise keinen Fachbereich mit der

Nummer 19. Was es allerdings noch gibt, sind

diverse so genannte Studienbereiche wie

Computational Engineering (CE) oder

Informationssystemtechnik (IST), welche

kleiner als Fachbereiche und in der

Hauptsache durch einen sehr spezifischen

Studiengang definiert sind. Dadurch sind

auch die wissenschaftlichen Profile dieser

Studienbereiche eingeschränkter als die der

Fachbereiche.

Nun sind aber Fach- und Studienbereiche

nicht das untere Ende der Organisationsstruktur:

Jeder Fachbereich ist

wiederum in eine Menge Fachgebiete oder

Arbeitsgruppen (die Benennung variiert

zwischen den Fachbereichen) unterteilt,

welche sich mit einem bestimmten Teilgebiet

des jeweiligen Faches befassen und selbst

wiederum in kleinere Gruppen unterteilt sein

können, die dann jeweils aus einem einzelnen

Professor und seinen Mitarbeitern bestehen.

An der Spitze eines jeden Fachbereiches

steht ein so genannter Dekan, einer der Professoren

des Fachbereiches. Seine Aufgabe ist

die Geschäftsführung des Fachbereiches und

die Leitung des Dekanats, der Verwaltung

des Fachbereiches, sowie auch die Vertretung

des Fachbereichees nach Außen. Zudem gibt

es auch noch einen Studiendekan, der speziell

die Lehre koordiniert und dadurch für die

Studierenden oftmals von größerer Bedeutung

ist als der Dekan.

Verwaltung und Präsidium

Nun besteht die Uni zwar aus vielen Fachbereichen,

die alle durchaus auch ihre eigenen

Regeln und Strukturen besitzen, nichtsdestotrotz

sind sie zu einer größeren Struktur,

nämlich der Universität zusammengeschlossen.

Ähnlich den Dekanaten der einzelnen

Fachbereiche ist das Präsidium die Geschäftsführung

und Leitung der Verwaltung der

Universität, nur eben eine Stufe höher. Es ist

in sieben Dezernate aufgeteilt, die wiederum

für verschiedene Aspekte der Verwaltung zuständig

sind: so ist zum Beispiel das Dezernat

II zuständig für Prüfungsangelegenheiten

und koordiniert Klausurtermine und -räume

aller Fachbereiche. Dem Präsidium steht der

Präsident der Universität vor, welcher auch

die Uni nach außen repräsentiert (weiteres

dazu im Artikel „Politik an der Uni“).

Ebenfalls zur Verwaltung gehörig ist das

Studierendensekretariat, welches die erste

Anlaufstelle für Studierende ist, was Verwaltungsfragen

angeht. Beispielsweise solltest du

dich dorthin wenden, wenn sich deine Adresse

geändert hat oder du irgendeine Bescheinigung

von der Uni brauchst. Ähnlich dazu

ist das Akademische Auslandsamt, welches

speziell internationale Studierende verwaltet

und auch ein gewisses Betreuungsangebot für

diese bietet.

< 18 Inforz zur Sommerophase 2013


Uni und Studium

Serviceeinrichtungen

Das Studierendensekretariat ist nicht die

einzige Serviceeinrichtung an der Uni, die

Studenten offen steht. Ebenfalls zur Uni gehörig

ist das Hochschulrechenzentrum (hrz),

welches unter anderem für die Rechner- und

Netzwerkinfrastruktur der TU zuständig ist.

Zudem ist das hrz auch für das e-Learning-

Zentrum der Uni verantwortlich, in welchem

Aufzeichnungen verschiedener Veranstaltungen

öffentlich zugänglich gemacht werden.

Auch verleiht das hrz diverse Medientechnik

wie Beamer, Leinwände und ähnliches.

Nicht mehr der Uni allein zugehörig ist

das Studentenwerk Darmstadt, eine

eigenständige, uniübergreifende Organisation,

die unter anderem die Mensen der

Darmstädter Unis betreibt, wie auch die

darmstädter Studentenwohnheime. Auch das

darmstädter Amt für Ausbildungsförderung

(also BAföG) ist ins Studentenwerk integriert.

Zudem bietet das Studentenwerk auch

Beratungs- und Hilfsangebote, zum Beispiel

Rechtsberatung, Kinderbetreuung, psychologische

Beratung und diverse weitere Services,

insbesondere auch speziell für internationale

Studierende. Das Unisportzentrum,

welches ein umfangreiches Sportangebot

für Studierende bietet, ist ebenfalls

nicht an die TU alleine gebunden.

Genauso nicht rein zur Uni gehörig ist die

Universitäts- und Landesbibliothek, die, wie

der Name auch schon vermuten lässt, zusätzlich

noch als Bibliothek und Archiv des Landes

Hessen fungiert und damit auch mit vielen

anderen öffentlichen Stellen in der Region

verknüpft ist.

Forschung

Neben der Forschung und Lehre, die an

der Universität betrieben werden, gibt es in

Darmstadt noch eine große Anzahl nicht-universitärer

Forschungsinstitutionen, die jedoch

trotzdem in mancher Hinsicht mit der TU zu

tun haben. Sei das lediglich, indem sie Praktika

oder HiWi-Jobs speziell für Studierende

der TU anbieten, Forschungskooperationen

pflegen oder gar ins Lehrangebot an der Uni

eingebunden werden. Für Informatiker sind

von diesen Instituten hauptsächlich das

Fraunhofer-Institut für grafische Datenverarbeitung

(IGD) und das Center for Advanced

Security Research Darmstadt (CASED) von

Relevanz, da Mitarbeiter dieser Institute oftmals

auch Pflichtveranstaltungen in der Informatik

halten. Ebenfalls in Darmstadt ansässig

ist auch noch das Fraunhofer-Institut für Sichere

Informationstechnologie (SIT), welches

allerdings weniger stark an der TU vertreten

ist.

Ebenfalls noch erwähnenswert (wenn auch

für Studierende der Informatik von eher sekundärer

Bedeutung) ist die Gesellschaft für

Schwerionenforschung (GSI) mit Sitz im zum

Darmstadt gehörigen Wixhausen. An diesem

Forschungszentrum, das einen der größten

Ringbeschleuniger der Welt betreibt, wurde

unter anderem das nach der Stadt seines Sitzes

benannte Element Darmstadtium nachgewiesen.

Stefan Gries

Inforz zur Sommerophase 2013

19 >


Uni und Studium

Selbstbestimmende

Studierendenschaft

In der Universität haben die Studenten

das Sagen Das mag zwar

etwas übertrieben klingen, es entspricht

aber insofern der Wahrheit,

alsdass wir Studenten einiges mitzureden

haben.

Wo man hinschaut, arbeiten Studenten

Hand in Hand im Unibetrieb, sei es bei der

Organisation von Partys oder bei wichtigen

hochschulpolitischen Entscheidungen.

Fachschaft

Die Fachschaft war wahrscheinlich eure

erste Begegnung mit anderen Studenten -

und natürlich die vielen Helfer die die Ophase.

Ohne diese wären so große Veranstaltungen

höchstwahrscheinlich gar nicht möglich.

Die Fachschaft hat durch ihre Präsenz in

verschiedenen Komissionen der Universität

ein geltendes Mitstimmungsrecht und ist jederzeit

Ansprechpartner für die Studenten

des Fachbereichs. Sie handelt im Interesse der

Studenten und hat sich schon das ein oder

andere Mal auch vor Professoren für sie eingesetzt.

Und das alles unentgeltlich.

AStA

Eine weitere wichtige Gruppe ist der

„AstA”. Dieser setzt sich für hochschulpolitische

Ziele ein und unterstützt Studenten, wo

er kann. Hier in Darmstadt kämpft der AStA

zum Beispiel auch für bessere Wohnverhältnisse

für Studenten.

Lehre

Im Lehrbetrieb übernehmen die Studenten

ebenfalls sehr wichtige Rollen, hier merkt

man meist erst den Unterschied zur Schule.

An nahezu jeder Veranstaltung sind Studenten

organisatorisch eingespannt. Ohne sie fiele

deren Durchführung zumindest wesentlich

schwerer.

Viele Professoren haben Assistenten die ihnen

bei der Vorbereitung des Stoffs helfen

und für sie einspringen, wenn sie krank sind.

Übungsgruppen (wie im Artikel Übers Lernen

beschrieben) werden von Tutoren geleitet.

Das sind ebenfalls Studenten, die das jeweilige

Fach schon abgeschlossen haben und

anhand von Übungen den Stoff aus der Vorlesung

nahebringen. Diese Tutoren sind es

auch meist, die die Klausuren der Veranstaltung

korrigieren.

Und natürlich sind auch bei vielen Uni-

Projekten Studenten involviert, die mit genauso

viel Engagement Forschung betreiben.

Wie es im Unibetrieb abläuft, werdet ihr in

den nächsten Wochen noch kennen lernen,

ihr könnt euch aber ab jetzt auch als Teil der

selbstorganisierten Studierendenschaft betrachten

und euren Teil dazu beitragen.

Patrick Toschka

< 20 Inforz zur Sommerophase 2013


Uni und Studium

Fragen und Antworten rund ums

Thema Fachschaft

Im Artikel über die „selbstbestimmende

Studierendenschaft“ wurde

auch die Rolle der Fachschaften

grob erläutert. In diesem Artikel erfährst

du, was deine Fachschaft eigentlich

genau tut, mit welchen Anliegen

du dich an sie wenden und

auch, wie du dich selbst einbringen

kannst.

Wofür steht eigentlich „die Fachschaft

Der Begriff der Fachschaft beschreibt eigentlich

die Gesamtheit der Studierenden eines

Fachbereiches, in deinem Fall also der Informatik.

Dementsprechend gehörst also

auch du selbst zur Fachschaft der Informatik

dazu, sofern du Informatik studierst.

Warum also nur „eigentlich“

Das liegt daran, dass im alltäglichen

Sprachgebrauch der Informatik-Studierenden

unter dem Begriff „die Fachschaft“ nur ein

paar wenige Studierende verstanden werden,

diejenigen nämlich, die man streng genommen

als „aktive Fachschaft“ bezeichnet.

Was unterscheidet nun diese Studierenden

vom Rest der eigentlichen Fachschaft

In erster Linie ihr freiwilliges ehrenamtliches

Engagement für die restlichen Studierenden,

um deren Studiensituation zu

verbessern oder zumindest zu verhindern,

dass diese schlechter wird.

Und was kann die Fachschaft dann konkret

bewirken

Um diese Frage zu beantworten, solltest

du dich an das zurückerinnern, was im

Artikel über die selbstbestimmende

Studierendenschaft steht: ähnlich wie an der

Schule eine Schülervertretung existiert, gibt

es an der Uni den AStA, der sich um die

Belange aller Studierenden an der Uni

kümmert. Wenn wir nun bei dieser Metapher

bleiben, kannst du die (aktiven) Fachschaften

der verschiedenen Fachbereiche grob mit den

Stufensprechern in der Schule vergleichen:

Die aktive Fachschaft ist im Regelfall dein

erster Ansprechpartner, wenn am

Fachbereich etwas passiert, was deine

Studiensituation negativ beeinflusst oder

wenn du Vorschläge hast, wie man die Studiensituation,

zumindest was deinen Studiengang

betrifft, verbessern könnte. Nicht selten

kommt es zum Beispiel vor, dass in einer Veranstaltung

die Inhalte der Vorlesung nicht

gut auf die entsprechenden Übungen abgestimmt

sind, was in ohnehin schwierigeren

Fächern für viel Frustration sorgen kann. In

so einem Fall kannst du dich (am besten gemeinsam

mit ein paar anderen betroffenen

Kommilitonen) an die Fachschaft wenden,

sodass diese deine Beschwerde dann an den

entsprechenden Veranstalter weitergeben

können. Das mag zwar länger dauern als dich

direkt an den Dozenten zu wenden, hat aber

zwei große Vorteile: zum einen bleibst du dadurch

im Regelfall anonym und zum anderen

genießt die Fachschaft auch unter den Dozenten

ein recht hohes Ansehen, wodurch so

eine Beschwerde mehr Gewicht bekommt,

wenn sie durch die Fachschaft vorgetragen

wird. Und nicht zuletzt haben Vertreter der

Fachschaft auch Einfluss auf die Fachbereichspolitik

und können derartige Konflikte

auch weiter nach oben tragen, sodass im Extremfall

sogar der Dekan selbst ein Machtwort

sprechen muss.

Muss ich mich also mit allem, was mich

an einer Veranstaltung stört, an die Fachschaft

wenden

Natürlich nicht. Die Fachschaft nimmt sich

hauptsächlich gravierender Probleme an, von

denen viele Studierende betroffen sind oder

die zu beheben größere „Lobbyarbeit“ erfordern.

Wenn du ein persönliches Problem mit

Inforz zur Sommerophase 2013

21 >


Uni und Studium

selbst am Ende noch mit am wenigsten haben.

Nun stell dir aber mal vor, wie dein Studium

laufen würde, wenn es die Ophase

nicht gäbe oder sich niemand mal organisiert

dafür einsetzen würde, dass Dozenten, die

miserable Vorlesungen halten, ebendies nach

Möglichkeit nicht wieder tun. Hauptsächlich

der Arbeit der Fachschaft in den letzten Jahren

und Jahrzehnten ist es zu verdanken, dass

die Studienbedingungen heutzutage gar nicht

mal so schlecht sind, auch wenn es an vielen

Stellen immer noch Verbesserungsbedarf

gibt. Ein Problem, was von vielen

Studierenden auch noch übersehen wird ist,

dass auch Fachschaftler Studenten sind,

irgendwann mal ihr Studium abschließen

und die Uni danach verlassen. Daher ist die

aktive Fachschaft kontinuierlich auf

Nachwuchs angewiesen.

Bei der Menge an Arbeit, die die Fachschaft

hat, muss man sich aber auch nicht

wundern, dass das von Mitarbeit abschreckt.

Das ist eine sehr einseitige Sichtweise.

Natürlich gibt es in der Fachschaft viel zu

tun, aber auf der anderen Seite würden sich

diese Arbeiten viel besser in kleine Portionen

verteilen lassen, wenn mehr Leute mithelfen.

Insbesondere gibt es auch jede Menge

kleinere oder einmalige Aktionen, bei denen

mal Helfer gebraucht werden, ohne dass man

sich wirklich tief in fachschafts-spezifische

Themen reinknien muss.

Echt Wie erfahre ich denn von so was,

damit ich mich hin und wieder mal einbringen

kann

Über das, was in der Fachschaft ansteht,

kannst du dich auf viele Arten und Weisen

informieren. Immer eine gute Anlaufstelle ist

der Fachschaftsraum S2|02 D120, in dem sich

mit hoher Wahrscheinlichkeit Fachschaftler

aufhalten, die dir zumindest erzählen können,

was gerade aktuelle Themen sind. Wenn

du aber einen tieferen Einblick in die Arbeit

der Fachschaft bekommen möchtest, solltest

du eine Fachschaftssitzung besuchen, die jeden

Mittwoch um 18:00 Uhr stattfindet.

Hauptsächlich zu diesen Sitzungen werden

alle gerade wichtigen Themen angesprochen

und diskutiert, während der Fachschaftsraum

zu anderen Zeiten hauptsächlich als offener

Aufenthaltsraum, aber auch für Fachschaftsarbeiten

genutzt wird. Andere Möglichkeiten,

dich über die Fachschaft und deren Tätigkeiten

zu informieren, sind die Fachschafts-Website

[3], der Fachschafts-Blog das Wesentliche

[4] oder der Twitter-Account @d120de. Falls

du dich nur hin und wieder oder nur in einem

bestimmten Bereich beteiligen möchtest,

kannst du dich auch auf einer der offenen

Mailinglisten eintragen, eine Auflistung davon

findest du unter [5].

Stefan Gries

Inforz zur Sommerophase 2013

23 >


Freizeit

„Das Semester ist eine unangenehme Unterbrechung der

Ferien.“

Johann Jakob Nöggerath (auch Noeggerath), (1788 - 1877), dt.

Mineraloge und Geologe, ab 1814 Königlich Preußischer Geheimer

Bergrat


Freizeit

Leben in Darmstadt

Weil Lernen eben nicht alles ist:

auch als Student sollte man sich

Freizeit gönnen. Und da man in

Darmstadt viel unternehmen kann,

findest du hier einige Anregungen.

Die vorigen Seiten haben sich mit der akademischen

Seite des Studiums beschäftigt.

Zum Studium gehört aber noch ein anderer,

wichtiger Teil: die Freizeit. Sie dient als Ausgleich

zu einem anstrengenden Tag und

schenkt Erholung, um den nächsten Tag mit

neuer Kraft meistern zu können und: sie lenkt

uns ab und hilft so, den Kopf wieder frei zu

bekommen.

Deshalb ist es so wichtig, gerade auch in

angespannten Wochen auf fest eingeplante

Freizeitpausen zu achten. Lernen ist wichtig,

aber mit einem freien Kopf geht es deutlich

leichter. Ein Praktikum muss fertig werden,

die Abgabe steht bevor - wenn du nicht erst

am letzten Tag anfängst, muss du nicht bis

Mitternacht daran arbeiten.

Zur guten Freizeitgestaltung gehören gesellige

Treffen (Partys, Spielabende usw.) genauso

wie sportliche Aktivitäten. Die folgenden

Seiten sollen dir dabei helfen, die verschiedenen

Möglichkeiten in Darmstadt kennenzulernen

und das für dich passende Freizeitprogramm

zusammenzustellen.

Tobias Freudenreich, Martin Tschirsich,

Stefan Gries

Einfach mal abschalten

Eine der angenehmsten Möglichkeiten,

seine Freizeit zu verbringen,

ist einfach mal abzuschalten und

sich zu entspannen, was besonders

an wärmeren Tagen an der frischen

Luft äußerst angenehm ist.

Der Darmstädter findet in seiner Heimat

eine Vielzahl schöner Orte zum Wohlfühlen

und Entspannen, welche selbst von älteren

Semestern unentdeckt bleiben: Im Norden

der Bürgerpark direkt am Nordbad, im

Süden an der Heidelberger Straße der Prinz-

Emil-Gar-ten und die Orangerie, am

Ostbahnhof der Tiergarten Vivarium und die

Rosenhöhe.

Den Herrngarten, Darmstadts größte Parkanlage,

kann man als Informatikstudent

dagegen nicht übersehen, denn er befindet

sich direkt auf der Rückseite des Piloty-

Gebäudes. Auch die Mathildenhöhe mit dem

Hochzeitsturm als Wahrzeichen Darmstadts

und regelmäßigem Kunst- und Kulturprogramm

darf nicht unbekannt bleiben.

Im Sommer versprechen Freibäder und Badeseen

Abkühlung: Neben den Schwimmbädern

der Stadt, über die man sich am besten

direkt online informiert, gibt es noch folgende

Empfehlungen für Studenten: Das kleine Uni-

Freibad direkt neben dem Hochschulstadion,

welches durch kostenlosen Eintritt mit Studentenausweis

und WLAN-Versorgung auf

der Liegewiese punkten kann.

Wer lieber im See badet, der begibt sich

kostenlos in das Arheilger Mühlchen oder in

die Grube Prinz von Hessen. Beide liegen

aber etwas außerhalb, näher an der Uni ist

der Große Woog.

Tobias Freudenreich, Martin Tschirsich,

Stefan Gries

Inforz zur Sommerophase 2013

25 >


Freizeit

Sport

Wie keine andere Freizeitaktivität

eignet sich Sport dazu, den Kopf

frei zu bekommen und die Kreativität

zu fördern: Gesellig ist es allemal,

die Sportart sollte allerdings

zu den eigenen Bedürfnissen passen.

Wer wettkampforientiert ist, tendiert eher

zu Ball- und Kampfsportarten, wer beim

Sport treiben lieber seine Ruhe hat und die

Natur genießen möchte, fährt mit dem Rad

zur Burg Frankenstein oder geht im Park joggen.

Insbesondere auch für die Unentschlossenen

bietet sich ein Blick in den Katalog des

Unisport-Zentrums (USZ) an - die perfekte

Anlaufstelle für Aktiv- und Gelegenheitssportler.

Das Unisport-Zentrum bietet für alle

Studierenden und Bediensteten rund 250

Sportangebote in 90 Sportarten pro Woche.

Von Fitnessveranstaltungen wie Aerobic oder

Schwitz-Fit über Ballsportarten wie Badminton

und Fußball bis hin zu den außergewöhnlicheren

Sportarten wie Einradhockey, Kanupolo,

Unterwasser-Rugby oder Ultimate Frisbee

ist fast alles vertreten.

Das größtenteils kostenlose Hochschulsportangebot

wird jedes Semester in einem

Programm-Handzettel und im Internet unter

der Adresse [1] veröffentlicht, dort findet

sich auch eine Online-Anmeldung für alle

Kurse. Das Unisport-Zentrum betreibt zudem

eine eigene Golf-Übungsanlage und das

Sport- und Gesundheitszentrum, ein

Fitnessstudio für Studierende und

Bedienstete. Neben diesen permanenten

Einrichtungen werden zusätzlich noch

einzelne Workshops wie Tau-chen oder

Stepptanz angeboten.

Am besten gehst du einfach hin und meldest

dich kurz nach Semesterbeginn an, lediglich

einige spezielle Kurse verlangen zusätzlich

die Zahlung einer geringen Gebühr. Das

beliebteste Angebot war in den vergangenen

Semestern das Uni-Freibad am Hochschulstadion,

dieses wird jedoch noch für einige

Zeit renoviert. Als Student wirst du es nach

Fertigstellung kostenlos benutzen können.

Darüber hinaus führt das studentische

Sportreferat in jedem Semester interne Hochschulmeisterschaften

(IHM) in verschiedenen

Sportarten wie Fußball, Badminton, Tischtennis

und Volleyball durch. Wettkampfinteressierte

Studenten können außerdem an den

Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM)

teilnehmen. Die Ausschreibungen und Meldetermine

findest du auf den Internetseiten

des USZ (IHM) oder unter [2] (DHM).

Leider sind einige Angebote des USZ überlaufen

und eignen sich tatsächlich nur zum

Kennenlernen. Hier bietet es sich dann an, einem

der lokalen Sportvereine beizutreten.

Aus Platzgründen können wir hier keine

Übersicht geben, aber eine kurze Suche im Internet

führt hier schnell zu Erfolg. Oft bieten

diese Vereine für Studenten auch vergünstigte

Beiträge an.

Solltest du bisher noch nicht fündig geworden

sein, warten in Darmstadt neben der Eissporthalle

und einem Kletterwald am Hochschulstadion

noch diverse Parks und weitere

Schwimmbäder sowie viele andere Angebote

auf dich.

Tobias Freudenreich, Martin Tschirsich,

Stefan Gries

Weiterführende Informationsquellen

[1 ] http://www.usz.tu-darmstadt.de/

[2] http://www.adh.de

< 26 Inforz zur Sommerophase 2013


Freizeit

Abendprogramm

Heute abend schon was vor…

Kino

In Darmstadt gibt es diverse Kinos: das CinemaxX

am Bahnhof und die kleineren Kinosäle

Helios, Pali, Festival und Rex in der

Nähe des Luisenplatzes. Das komplette

Programm findest du tagesaktuell unter [1].

Als gute Alternative zum normalen Kino

gibt es die Vorstellungen des Filmkreises. In

der Regel finden während der Vorlesungszeit

jede Woche zwei Filmvorführungen statt. Dazu

gibt es vorher jeweils einen Kurzfilm, dafür

aber kaum Werbung und vor allem kein

Popcornmonopol – Essen und Getränke dürfen

selbst mitgebracht werden.

Jede Vorführung kostet einen kleinen

Geldbetrag. Zusätzlich muss ein Mitgliedsausweis

erworben werden, welcher zusammen

mit dem Eintritt aber immer noch

weniger als ein normaler Kinobesuch kostet

und ein Jahr lang gültig ist; er kann vor jeder

Vorstellung direkt an der Kasse gekauft

werden.

Wers' lieber luftig mag, kann im Sommer

im Schlosshof Open-Air-Kinovorführungen

besuchen.

Theater

Viel Kultur bietet ein Besuch im Staatstheater

Darmstadt. Studenten erhalten hier unter

Vorlage des Studienausweises einen Rabatt

von 50%. Darüber hinaus erhalten Studenten

ab drei Tage vor Veranstaltungsbeginn die

Restkarten, egal welcher Preisklasse, kostenlos.

So kann ein Theaterbesuch deutlich günstiger

sein als Kino.

Außerdem gibt es auch noch TAP (die Komödie)

und das halbNeun-Theater.

Eine komplette Übersicht über das Darmstäder

Theaterprogramm findest du unter [2].

Lyrik

Definitiv lohnenswert ist der Besuch einer

Dichterschlacht. Diese finden meist in der

Centralstation statt. Unter [3] gibt es dazu aktuelle

Termine. Außerdem gibt es in Seeheim

noch die Open-Air-Dichterschlacht.

Wem das noch nicht genug ist, der kann

die Dreidichternacht im Schlosskeller besuchen:

jeweils 3 Termine mit 3 Dichtern, die

zusammen auftreten. Wer sogar selbst einmal

rhetorisch aktiv werden will, meldet sich am

besten einmal beim Debattierklub WortSport

Darmstadt.

Musik

Im Schlosskeller (im Innenhof des Schlosses)

gibt es je nach Wochentag verschiedene

Musikrichtungen zu hören. Das Angebot ist

breit gefächert und oft hört man bisher Ungehörtes.

Zusätzlich finden hier in unregelmäßigen

Abständen Musikevents statt. Einfach

mal auf [4] vorbeischauen.

Musik und Kabarett gibt es in der

Centralstation (im Innenhof des City-Carree).

Tickets und Informationen zum aktuellen

Programm gibt es unter [5]. Ein ähnliches Angebot

gibt es im neuen Darmstädter Kongresszentrum,

dem darmstadtium. Wem die

Leuchtwerbung über dem Haupteingang

nicht auffällt, der kann unter [6] die kommenden

Veranstaltungen nachschlagen.

Das Uni-Urgestein beim Musikangebot ist

das 603qm, was sich direkt neben der Mensa

befindet. Hier finden nicht nur Partys diverser

Fachschaften statt, sondern auch die unterschiedlichsten

Musikveranstaltungen, zumeist

abseits des Mainstream.

Freunde klassischer Musik kommen mit

den Aufführungen der Philharmonie Merck

im regionalen Umfeld sowie den Konzerten

im Staatstheater auf ihre Kosten. Zuweilen

bieten auch Hochschulgruppen wie das Orchester

der TU Darmstadt oder der Chor

Kostproben ihres Könnens.

Party

Wers' lieber laut und tanzbar mag, sollte

sich einmal die Clubs in Darmstadt näher besehen:

auch hier ist für praktisch jeden Ge-

< 28 Inforz zur Sommerophase 2013


Freizeit

GnoM – die LAN-Party ohne Strom

Reise mit der Fachschaft Informatik

durch die Zeit und entdecke längst

vergessene Traditionen wieder.

Wenn selbst die eingefleischtesten

Informatiker abends ihre Kaffeetassen vom

Computerpool in überirdische Räume bewegen,

dann muss dort schon etwas ganz

besonderes geboten werden. In Scharen

wandern sie zum Raum E102, beladen mit

Süßigkeiten und mysteriösen Kisten ohne

USB-Anschlüsse und Netzteile. Ein Außenstehender

mag sich nun vielleicht fragen, was

ein Informatiker mit so einer Kiste anfangen

will. Die Antwort ist einfach: Der will doch

nur spielen.

Am Raum E102 angekommen sieht man

auch Mathematiker und Physiker ins Piloty-

Gebäude strömen. Mancher Langzeitstudent

fühlt sich zurückversetzt in seine Jugendzeit

vor der Erfindung der Elektrizität und ist

schon versucht, eine Kerze anzuzünden, doch

das ist nicht nötig, denn das Anti-Strom-Gebot

erstreckt sich nur auf die Unterhaltungsmedien.

Hier ist das Motto „Games no Machines“

(kurz GnoM) Programm.

Bei diesem legendären Spieleabend der

Fachschaft Informatik werden schon seit

1110 2 Jahren die guten alten Brett- und Kartenspiele

hervorgekramt und die PCs im Pool

gelassen.

Alle Informatiker, Physiker, Mathematiker

und andere Lebensformen sind herzlich eingeladen,

sich selbst davon zu überzeugen,

wie viel Spaß eine LAN-Party ohne Strom

machen kann. Eigene Spiele dürfen dabei

auch gerne mitgebracht werden.

Mehr zu den Terminen gibt es über die

GnoM-Mailingliste, im D120-Forum, auf „das

Wesentliche“ und sonst überall, wo sich hilfsbereite

Fachschaftler aufhalten. Generelle

Infos findet man zudem auch unter

D120.de/gnom.

Alexandra Weber

xkcd.com

< 30 Inforz zur Sommerophase 2013


Technisch(er)es

„Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der

Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und

nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der

Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frißt.“

Albert Einstein, (1879 - 1955), deutsch-US-amerikanischer Physiker,

1921 Nobelpreis für Physik


Technisch(er)es

Webportale an der TU

TUCaN, Moodle, WebReg… in den

ersten Wochen des Studiums weiß

man oft mit den ganzen Webportalen

an der TU und am Fachbereich

Informatik nicht ein noch aus. Hier

wird dir erklärt, welches Portal was

kann und wie du dich zumindest für

den Anfang auf ihnen zurechtfindest.

TUCaN

Fangen wir mit dem Wichtigsten zuerst an:

das TU CampusNet (kurz TUCaN, [1]) ist

dasjenige Webportal, über welches der größte

Teil deines Studienfortschrittes verwaltet

wird. Das impliziert im Prinzip auch, als was

du dieses Portal hauptsächlich sehen solltest:

als Verwaltungswerkzeug. TUCaN basiert

darauf, dass darin jede einzelne

Prüfungsordnung, die an der Uni existiert (in

deinem Fall also die PO Informatik 2009,

siehe den entsprechenden Artikel),

eingespeichert ist und aus diesen Daten die

Module und Prüfungsleistungen, die du im

Laufe deines Studiums erbringen musst,

ausgelesen bzw. von den Prüfungssekretariaten

auch modifiziert werden

können.

Das klingt zunächst sehr abstrakt, zugegeben,

im Grunde ist das Funktionsprinzip aber

recht einfach: Dein Studium ist in so genannten

Modulen organisiert, die in der

Informatik hauptsächlich aus einer Vorlesung

oder integrierten Lehrveranstaltung und

einer Prüfungsleistung bestehen, oftmals

zusätzlich auch noch mit einer Übung oder

einer Studienleistung. Theoretisch könnten

Module auch aus mehreren, thematisch

zusammenhängenden Vorlesungen und

Übungen bestehen, die sich über mehrere

Semester erstecken. Praktisch wird das aber

in deinem Studiengang nicht genutzt.

Nichtsdestotrotz sind Module die oberste

Ebene, die für deine Studienorganisation, also

auch für TUCaN, relevant ist. Um eine

Prüfung in einem Modul ablegen zu können,

also um letztendlich für eine Veranstaltung

eine Note und CP angerechnet zu bekommen,

musst du dich in TUCaN zunächst

unter Veranstaltungen -> Anmeldung für das

entsprechende Modul anmelden. Erst wenn

du für ein Modul angemeldet bist, kannst du

dich auf dem gleichen Weg für die in dem

Modul enthaltenen Vorlesungen und Übungen

anmelden. Erst wenn das geschehen ist

und der Prüfungsanmeldungszeitraum (normalerweise

im Dezember bzw. im Juli) läuft,

kannst (und solltest) du dich auch für die Studien-

und Prüfungsleistungen des entsprechenden

Moduls anmelden – das allerdings

über das Menü Prüfungen -> Meine

Prüfungen -> Anmeldung zu Prüfungen.

Erst wenn du zu einer Prüfung angemeldet

bist, gilt eine in diesem Fach geschriebene

Klausur als Prüfungsversuch und wird entsprechend

gewertet. Bist du bei der Klausur

nicht anwesend (und lieferst kein ärztliches

Attest nach, falls du krank warst), obwohl du

in TUCaN angemeldet warst, wird dir zunächst

eine 5,0 eingetragen und du bekommst

keine CP angerechnet, bis du das Modul bestanden

hast. Wenn bis zu einer Woche (8

Tage) vor einer Klausur absehbar ist, dass du

sie nicht mitschreiben kannst oder willst,

kannst du dich unter Prüfungen -> Meine

Prüfungen auch wieder davon abmelden.

An dieser Stelle kann nur ein recht grober

Überblick gegeben werden, es gibt auf der

TUCaN-Startseite aber einige Links zu Tutori-

Thomas Pilot

< 32 Inforz zur Sommerophase 2013


Technisch(er)es

der nicht notwendigerweise der ist, für den

du in TUCaN (wo du meist ebenso einen Termin

auswählen musst, wenn du dich für eine

Übung anmeldest) eingetragen bist. Ebenso

wirst du auch in WebReg in Übungstermine

eingetragen, die nicht unbedingt mit denen in

TUCaN übereinstimmen. Da der TUCaN-

Stundenplan allerdings nur erfasst, für welche

Übung du in TUCaN angemeldet bist,

werden durch Änderungen dank Moodle

oder WebReg oft unvermeidbarerweise inkorrekte

Termine im TUCaN-Stundenplan

angezeigt, da in diesem Fall letztendlich die

Moodle-/WebReg-Termine verbindlich sind.

Dennoch musst du dich auch in TUCaN für

eine Übung anmelden, ansonsten kann die

Prüfungsanmeldung in diesem Fach unmöglich

werden.

Stefan Gries

Weiterführende Informationsquellen

[1 ] https://www.tucan.tu-darmstadt.de/

[2] https://moodle.informatik.tu-darmstadt.de/

[3] https://moodle.tu-darmstadt.de/

[4] https://www.dekanat.informatik.tu-darmstadt.de/webreg/

xkcd.com

< 34 Inforz zur Sommerophase 2013


Technisch(er)es

Lehr- und Lernformen

Im Gegensatz zur Schule unterscheiden

sich die Lehrformen an

der Uni erheblich. In diesem Artikel

stellen wir die an einer Universität

üblichen Lehr- und Lernformen vor.

In großen Studiengängen herrscht überwiegend

Massenbetrieb, so dass keine Kontrolle

stattfindet. Die Verantwortung zum

Lernen ist jedem selbst überlassen. Zum anderen

sind die Anforderungen bezüglich der

Lehrinhalte höher als in der Schule. Deshalb

Vorlesung

möchten wir dir die gebräuchlichsten Lehrformen

an der Uni vorstellen. Es ist schließlich

wichtig, sich über den eigenen Lernstil

bewusst zu werden. Auch hierbei möchten

wir ein paar gängige Methoden umreißen.

Allgemein spricht man von einer Veranstaltung

als Summe aller ihrer Teile. Eine

Veranstaltung kann zum Beispiel nur aus einer

Vorlesung bestehen, aus einer Vorlesung

und einer Übung oder aus einer Vorlesung,

einer Übung und einem Praktikum.

• Gebräuchlichste Form am Fachbereich Informatik.

• Ein Dozent (Professor oder Assistent) steht

vorne im Hörsaal und die Studenten hören

zu.

• In den meisten Vorlesungen werden Folien-Präsentationen

gezeigt

Übung

• Dient der praktischen Einübung und Vertiefung

des Stoffes aus der Vorlesung

• In kleineren Gruppen werden Aufgaben

bearbeitet und durch einen Tutor betreut

• Den Stoff aus der Vorlesung anwenden.

• Manchmal ist Erreichen einer bestimmten

Mindestpunktanzahl sogar Voraussetzung

für die Klausurzulassung.

Praktikum

• Dient zur Einübung „praktischer“ Fertigkeiten.

• Erste Semester: meist Programmieraufgaben,

alleine oder in Gruppen

• Oft wird die Abgabe danach von einem

Tutor testiert

• In einigen Veranstaltungen Voraussetzung

zur Klausurzulassung.

Inforz zur Sommerophase 2013

35 >


Technisch(er)es

Andreas Marc Klingler (4) nach einer Idee von Thomas Pilot

Sprechstunde

• Zu jeder Veranstaltung werden Sprechstunden

angeboten

• Keine Angst, "dumme" Fragen zu stellen!

• Vorbereitung trotzdem empfohlen

• Oft schwache Aulastung, man kann meist

jede Woche unangemeldet hingehen

Wie und wo lernen

In vielerlei Hinsicht unterscheiden sich die

Meinungen von Studenten, vor allem aber

wenn es ums Lernen geht. Jeder Student lernt

anders, denn jeder nimmt Dinge in seinem

Leben anders wahr Und das ist auch wichtig

so! Meistens unterscheidet man aber diejenigen

Studenten, die zu Hause lernen, und die,

die lieber in der Uni lernen.

Arbeitsräume

Prinzipiell ist es egal, wo man lernt. Auch

wenn das schwer zu glauben ist, eigentlich

braucht man keine Computer um das Informatikstudium

zu überstehen. Wenn man

zum Lernen in die Uni geht, kann man sich

entweder in den großen Arbeitsräumen

aufhalten oder man sucht sich einen Raum in

einem anderen Gebäude und trifft sich dort

mit seinen Kommilitonen zum Lernen.

Im Piloty (S2|02)

Da hätten wie erstmal die PC-Pools, den C-

und E-Pool. Dort stehen Computer und

Monitore zur Verfügung. Die Pools sind

meistens voll, man hat aber sogar nachts die

Möglichkeit, mit einem Transpondern in den

E-Pool zu kommen und kann so die ganze

Nacht lernen. Außerdem gibt es das Bistro

Athene (C301), das aber wegen der guten

Atmosphäre und dem Kiosk auch oft voll ist.

Zum Schluss haben wir noch die

< 36 Inforz zur Sommerophase 2013

Fachbereichsbibliothek und den Arbeitraum

E115, der den Studenten ebenfalls zur

Verfügung steht.

Mensa Stadtmitte

Die Räume der Mensa Stadtmitte (S1|11)

sind nicht nur während der Essenszeit geöffnet,

sondern von 7 bis 19 Uhr. In der Otto-

Berndt-Halle hat man dort außerhalb der Mittagszeit

(von ca. 11 bis 15 Uhr) auf zwei Etagen

viel Platz und meist auch Ruhe.

Auch im Bistro gibt es reichlich Raum zum

Lernen sowie Kaffee, belegte Brötchen usw.,

die eine längere Lernzeit sinnvoll unterstützen

können. Hört sich perfekt an Ist es leider

aber nicht, denn meistens ist es relativ laut,

wenn es voll ist.

Universitäts- und Landesbibliothek

Attraktiv ist die neue Bibliothek (S1|20)

durch die direkte Nähe zu stapelweise

Literatur und die langen Öffnungszeiten

(Testweise 24h Betrieb). Allerdings gelten hier

ebenfalls die Regeln einer Bibliothek, sprich:

stilles Arbeiten.In der ULB kann man sich

auch kostenlos "Büros"z.B. für seine Bachelor

Arbeit mieten, dies sollte man allerdings

schon ein paar Monate vorher planen.


Technisch(er)es

Lernzentrum Mathematik

Über den Innenhof von Gebäude S2|10

gelangt man in das Lernzentrum der Mathematiker

(LZM). Auch hier ist in der Regel

eher stilles Arbeiten verlangt, aber es ist

meistens ein Assistent da, den man mit seinen

Mathefragen nerven kann. Dieser Raum

ist deswegen hervorragend zum Mathelernen

geeignet, aber meistens auch gerade deshalb

gut besucht (besonders direkt vor Klausuren).

Hier findet sich auch eine Sammlung alter

Klausuren aus dem Mathematik Fachbereich.

Andere Räume

Neben den "offiziellen" Arbeitsräumen hat

man natürlich die Möglichkeit, sich einfach

selbst einen Raum irgendwo auf dem Universitätsgelände

zu suchen, der nicht bereits belegt

oder gebucht ist. Ein guter Ansatzpunkt

ist dafür das Alte Hauptgebäude (S1|03) .

Henry Klingberg / PIXELIO

Zuhause lernen

Viele nehmen aber auch Vorlieb daran, zu

Hause zu lernen. Man hat es ruhiger, ist in einem

gewohnten Umfeld und kann sich

manchmal besser konzentrieren. Allerdings

ist die Taktik des "Einzelkämpfers" beim Lernen

nicht zu empfehlen, man sollte also auch

wenn man lieber Zuhause lernt versuchen,

sich mit anderen Leuten zu treffen.

Arbeitsaufwand

Wichtig ist auf jeden Fall, den scheinbar

„leeren” Stundenplan, den du wahrscheinlich

zu Anfang hast, nicht zu unterschätzen. Es ist

durchaus möglich, dass man für einige

Fächer nicht viel Aufwand betreiben muss

und das Besuchen der Vorlesung und der

Übung genügen – ebenso ist es aber möglich,

dass man für jede Vorlesung eines Faches

nochmal die selbe oder mehr Zeit aufwenden

muss, um den Stoff nachzuarbeiten. Dies hat

vielleicht nicht mal mit dir selbst zu tun,

sondern weil man Schwierigkeiten hat, Aufgabenstellungen

zu verstehen oder man auf

Rücksprache mit einem Ansprechpartner

warten muss. Man sollte deshalb jedes einzelne

Fach von Anfang an Ernst nehmen und

selbst damit experimentieren, wieviel Zeit

man aufwenden muss – denn weniger machen

kann man immer noch. Wer zu Anfang

des Semesters zu wenig macht, schafft das

jeweilige Fach oft nicht.

Andreas Marc Klingler,

überarbeitet von Patrick Toschka

Tipps zum effektiven Studieren

Dr. Guido Rößling bietet einen gerade für Studienanfänger hilfreichen Online-Kurs „Tipps zum effektiven

Studieren“ an. Der Kurs steht nach einer Registrierung auf der Website https://moodle.informatik.tudarmstadt.de/

zur Verfügung.

Inforz zur Sommerophase 2013

37 >


Technisch(er)es

nutzernamen und -kennwort von beliebigen,

ans Internet angeschlossenen PCs auf einen

der Rechner [2] verbinden. Für Windows-

Nutzer steht ein Samba-Zugang zur Verfügung,

über den auch die Pool-Drucker direkt

in das eigene System eingebunden werden

können. Um größere Datenmengen mit anderen

Benutzern auszutauschen, die keinen

RBG-Zugang haben, kann man sie öffentlich

im Internet anbieten. Dazu muss man in seinem

Home-Verzeichnis ein neues Verzeichnis

mit dem Namen .public_html anlegen. Auf

alle Dateien, die sich in diesem Ordner befinden,

kann im Web unter [3] zugegriffen werden.

Dort kann man auch eine eigene Webseite

veröffentlichen. Weitergehende Informationen

dazu finden sich unter [4].

Services der RBG

Zu jedem RBG-Konto gehört eine E-Mail-

Adresse der Form [5]. Auf den Webseiten der

RBG [6] stehen Anleitungen zur Einrichtung

von E-Mail-Programmen über die Protokolle

POP3 und IMAP. Ein Web-Zugang ist auch

verfügbar. Wer kein weiteres E-Mail-Postfach

braucht, sollte sich eine Weiterleitung seiner

RBG-Adresse an eine externe E-Mail-Adresse

einrichten, denn die RBG-Mail-Adresse wird

u.a. vom Dekanat und der Studienberatung

für offizielle, für alle Studenten relevanten

Mitteilungen verwendet.

Ansprechpartner bei Problemen oder Fragen

rund um den RBG-Zugang und die damit

verbundenen Dienste ist das Servicecenter

der RBG in Raum C119. Dieses dient zudem

als Fundbüro für im Piloty-Gebäude

gefundene Sachen. Um den 24-Stunden-

Zugang zum E-Pool nutzen zu können, ist ein

Transponder erforderlich. Mit diesem

elektronischen Schlüssel kann man die

Eingangstür im E-Trakt öffnen und so rund

um die Uhr in den E-Pool und in zwei

Arbeitsräume gelangen. Ein Transponder

kann über die unter [6] verlinkte Webseite

beantragt und gegen 25 Euro Pfand im

Servicecenter abgeholt werden. Weitere

Informationen findest du auf der Webseite

der RBG unter [6 und 7].

HRZ

Das Hochschulrechenzentrum (HRZ) ist

nahezu äquivalent zur RBG, mit dem Unterschied,

dass das HRZ Dienste für die gesamte

Universität anbietet.

Der präsenteste Dienst des HRZ ist die beinahe

flächendeckende WLAN-Versorgung

auf dem Campus. Es existieren drei WLAN-

Netzwerke an der TU-Darmstadt: das unverschlüsselte

TUD-Web, das nur über VPN

nutzbare hrz-Netz, sowie das WPA2-verschlüsselte

eduroam-Netzwerk, das, einmal

richtig eingerichtet, sogar an den meisten europäischen

und einer Menge internationaler

Universitäten ohne weitere Umstellungen genutzt

werden kann.

Um sich im WLAN anzumelden wird der

Benutzername (TU-ID) benötigt, welcher

auch schon in der Beschreibung zur RBG

erwähnt wurde. An diesen Account ist auch

eine E-Mail-Adresse mit der Domain stud.tudarmstadt.de

gebunden. Außerdem bietet der

Account die Möglichkeit, sich mit einem

VPN-Client in das TU-Netz einzuwählen. Bei

manchen Veranstaltungen ist der Zugriff nur

über dieses Netz gestattet. Anleitungen zur

Einrichtung von WLAN und VPN sind auf

den Webseiten des HRZ unter [8] verfügbar.

Services des HRZ

Ein weiteres Produkt des HRZ ist das E-

Learning-Center der TU Darmstadt, in welchem

interaktive Medien und E-Learning gefördert

werden. Zudem wird die Plattform

OpenLearnWare, mit einer wachsenden Anzahl

an Vorlesungsaufzeichnungen, betrieben.

Details sind hierzu unter [9] zu finden.

Ein weiterer, vor allem für Studierende

technischer Fächer interessanter Service ist

die MSDN-AA, welches mit dem HRZ-Zugang

aufrufbar ist und kostenlosen Zugriff

auf eine Vielzahl von Microsoft-Software

Images bietet. Aber auch einige andere Softwarehersteller

wie z.B. die Macher des Antivirenprogramms

Sophos sind hier vertreten.

Eine Übersicht ist unter [10] zu finden.

Das HRZ bietet, ähnlich wie die RBG,

Rechnerpools an. Neben einem Scanner gibt

es zu Preisen von 1 bis 15 Cent pro Seite eine

Inforz zur Sommerophase 2013

39 >


Technisch(er)es

kleine Auswahl an Papiersorten und Formaten,

auch das Drucken in Farbe ist möglich.

Mit den HRZ-Zugangsdaten bzw. der Athene-Karte

hat man hier Zugriff auf die mit

Windows eingerichteten Rechner.

Diese Karte kann auch als Geldkarte verwendet

werden, um z.B. das Essen in der

Mensa zu bezahlen. Außerdem kann die Karte

als Bibliotheksausweis der Universitätsund

Landesbibliothek genutzt werden. Zusammengefasste

Informationen über die

Funktionen der Athene-Karte findet man unter

[11].

Bei Problemen mit seinem HRZ-Account,

der WLAN-Einrichtung oder der Athene-

Karte ist das Service-Center Stadtmitte in

S1|03 020 Ansprechpartner. Hier kann man

außerdem Gerätschaften der Multimedia Arbeitsgruppe

des HRZ (mmAG) wie z.B.

Camcorder und Diaprojektoren leihen. Unter

[12] und [13] gibt es weitere Informationen

bezüglich Services und Beratung der RBG.

Sascha Bach

Weiterführende Informationsquellen

[1 ] https://printer.rbg.informatik.tu-darmstadt.de/quota

[2] clientsshX. rbg.informatik.tu-darmstadt.de (mit 1 , 2 oder 3 für X)

[3] http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~ < RBG-Kontoname> /

[4] http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/

[5] < Benutzername> @rbg.informatik.tu-darmstadt.de

[6] http://www.rbg.informatik.tu-darmstadt.de/onlinehilfe

[7] http://www.rbg.informatik.tu-darmstadt.de

[8] http://www.hrz.tu-darmstadt.de/dienste/netz_und_internet/vpn_wlan/index.de.jsp

[9] http://www.e-learning.tu-darmstadt.de/elearning/elc_tu/index.de.jsp

[1 0] http://www.hrz.tu-darmstadt.de/dienste/software/index.de.jsp

[11 ] http://www.hrz.tu-darmstadt.de/dienste/id/athenekarte/sc_funktionen/athenekartefunktionen.de.jsp

[12] http://www.hrz.tu-darmstadt.de/support/hrz_service/index.de.jsp

[13] http://www.hrz.tu-darmstadt.de/support/benutzerberatung/index.de.jsp

< 40 Inforz zur Sommerophase 2013


Technisch(er)es

Politik an der Uni

Politik gibt es nicht nur in der großen

Welt, sondern auch an Hochschulen.

Hier ein kleiner Überblick,

welche Gremien wofür stehen und

was sie leisten.

Fachbereichsrat

Der Fachbereichsrat, meist nur FBR genannt,

ist das höchste Gremium am Fachbereich.

Er behandelt Angelegenheiten von

grundsätzlicher Bedeutung für den Fachbereich.

Der FBR ist zuständig für

• Erlass der Prüfungs- und Studienordnung

• Planung der Lehrveranstaltungen

• Zusammensetzung von Berufungskommissionen

für neue Professoren

• Ausstattung der Fachgebiete

• Abstimmung der Forschungsvorhaben

• Wahl des Dekans

Dem FBR Informatik gehören sieben Professoren,

zwei WiMis (Wissenschaftliche Mitarbeiter),

ein administrativ-technischer Mitarbeiter

und drei Studenten an. Gewählt werden

diese von ihren jeweiligen Gruppen. Das

heißt, die Professoren von Professoren,

WiMis von WiMis, administrativ-technische

von administrativ-technischen Mitarbeitern

und Studenten von Studenten. Wir haben

zwar keine Mehrheit, aber die Professoren

hören auf uns, wenn wir 'was Schlaues sagen.

Fachschaftsrat

Der Fachschaftsrat (FSR) ist ebenfalls ein

Gremium auf Fachbereichsebene. Ihm gehören

allerdings nur Studenten an. An unserem

Fachbereich sind das neun Personen.

Der FSR hat als Aufgabe die Entsendung

zweier Fachschaftler in die Fachschaftenkonferenz

(FSK), hier werden Probleme und Ideen

zwischen allen Fachschaften der Universität

besprochen und Stellung zu den verschiedensten

Themen genommen. Auch die Entsendung

von Vertretern zur KIF (Konferenz

der Informatik-Fachschaften) ist eine Aufgabe

des FSR.

Ansonsten kümmert sich der FSR um alles,

was sonst so anfällt, dazu gehört etwa die

Organisation der Ophase und verschiedener

Feste wie der Nikolausfeier und des Sommerfestes.

Wir scheuen uns auch nicht, den Professoren

die Meinung zu sagen, wenn etwas

nicht so läuft, wie es sollte.

Wann immer du ein Problem hast, dessen

Lösung dir vollkommen fern scheint, dann

schau doch mal bei uns vorbei, das ein oder

andere Problem haben wir schon gelöst.

Der Fachschaftsrat wird ebenfalls jährlich

gewählt, aber hier sind die Grenzen nicht so

eng zu sehen. Jeder, der helfen möchte, ist

herzlich willkommen.

Universitätsversammlung

In der Universitätsversammlung (UV) sind

die Studenten mit 15 Mitgliedern vertreten.

Ihnen stehen 31 Professoren, zehn wissenschaftliche

Mitarbeiter und fünf administrativ-technische

Mitarbeiter aller Fachbereiche

gegenüber.

Es gibt Listenwahlrecht, keine Personenwahl.

Auf jeder Liste stehen Vertreter aller

Fachbereiche, einige Listen verfolgen die Ziele

ihrer „großen Mutterparteien“.

Die Aufgaben der UV sind die Wahl des

Präsidiums und die Verabschiedung von

Ordnungen, die die ganze Universität betreffen.

Außerdem wählt sie die Mitglieder

des Senats, hierunter auch vier studentische.

Studierendenparlament

Das Studierendenparlament (StuPa) besteht

aus 31 studentischen Mitgliedern, die

per Listenwahl gewählt werden. Seine Aufgabe

ist vor allem die Wahl und Kontrolle des

Allgemeinen Studierendenausschusses

(AStA) sowie Verwaltung des Haushaltes der

Studierendenschaft.

Senat

Der Senat der TU Darmstadt überwacht

Inforz zur Sommerophase 2013

41 >


Technisch(er)es

die Geschäftsführung des Präsidiums und berät

es in Angelegenheiten von Struktur-, Entwicklungs-

und Bauplanung, Haushalt, Forschung,

Lehre und Studium. Gewählt werden

die Mitglieder, unter ihnen vier studentische,

von der Universitätsversammlung.

AStA

Der Allgemeine Studierendenaussschuss

(AStA) ist die Vertretung der Studenten auf

Hochschulebene.

Auf politischer Ebene setzt sich der AStA

für die Interessen der Studenten ein. Mehr

über den AStA erfährt du im nächsten

Artikel.

Universitätswahl

Wie du jetzt gelesen hast, werden die

meisten Gremien gewählt und das ist deine

Aufgabe! Aber warum wählen Die Wahl ist

deine Möglichkeit, in die Hochschulpolitik

einzugreifen und etwas zu verändern. Dabei

kannst du Listen oder Personen unterstützen,

die deine Interessen vertreten oder diesen

nahe kommen oder einfach nur gute Arbeit

machen. Mit deiner Stimmabgabe wählst du

dabei nicht nur eine Liste oder Person, du

unterstützt auch alle anderen, die dich in

diesem Gremium vertreten; denn es ist ein

Unterschied, ob die Vertreter von fünf

Prozent der Studierenden gewählt wurden

oder eben von 50 Prozent.

Es gibt also mehr als einen guten Grund,

zur Wahl zu gehen. Dennoch haben wir in

den letzten vier Jahren ausbaufähige Teilnehmerzahlen

gehabt. Hier die Wahlbeteiligung

der letzten Wahlen :

2012 18,8%

2011 22,3%

2010 22,7%

2009 29,73%

2008 31,44%

2007 31,12%

Es waren immer relativ niedrige Ergebnisse,

deswegen ist es besonders wichtig, dass

du dich an der Wahl beteiligst. Wir werden

früh genug darauf aufmerksam machen, sodass

du sie nicht verpassen wirst.

< 42 Inforz zur Sommerophase 2013


Technisch(er)es

Der AStA der TU Darmstadt

Der Allgemeine StudierendenAusschuss

wird vom Studierendenparlament

gewählt und ist der direkte

Ansprechpartner und Vertreter

aller Studierenden auf

Universitätsebene. Der AStA

besteht aus gewählten und

eingestellten ReferentInnen, die

alle ehrenamtlich im AStA aktiv

sind.

Die Aufgaben des AStA sind vielfältig und

leiten sich aus den Aufgaben der Studierendenschaft

ab, die nach §3 der Satzung der

Studierendenschaft definiert sind:

• Die Vertretung der Gesamtheit ihrer Mitglieder

im Rahmen ihrer gesetzlichen Befugnis.

• Die Wahrnehmung der hochschulpolitischen

Belange ihrer Mitglieder.

• Die Wahrnehmung der wirtschaftlichen

und sozialen Belange der Studentinnen

und Studenten. Die Zuständigkeit des Studentenwerkes

(StuWe) oder anderer

Träger bleibt unberührt.

• Die Pflege überregionaler und internationaler

Studierendenbeziehungen.

• Die Förderung der politischen Bildung und

des Verantwortungsbewusstseins von Studentinnen

und Studenten für ihre Rolle als

Staatsbürgerinnen und -bürger. Hierzu gehört

auch die Förderung eines wissenschaftlich

fundierten, kritischen Verständnisses

der Studentinnen und Studenten

von ihrer jetzigen und künftigen Tätigkeit

und der Rolle von Wissenschaft und Technik

in der Gesellschaft.

• Die Unterstützung kultureller und musischer

Interessen der Studentinnen und Studenten.

Auch wenn sich dies alles sehr theoretisch

anhört, sind die Möglichkeiten und Angebote

doch sehr real. So bietet der AStA sehr viele

kostenlose Beratungsmöglichkeiten, fördert

Projekte in der Universität und darüber hinaus,

vergibt den Internationalen Studierendenausweis

(ISIC), verhandelt mit dem RMV

über das Semesterticket, betreibt eigene Gewerbe

wie das 603qm, den Schlosskeller, den

Schlossgarten oder den Papierladen und bietet

einen Busverleih an.

Der AStA agiert vor allem zu hochschulpolitischen

Themen in der Hochschule und der

Landes-/Bundespolitik und engagiert sich für

bessere Studienbedingungen für alle Studierenden.

Darunter fallen natürlich nicht nur

Probleme wie übervolle Lehrpläne oder volle

Übungen, sondern auch Themen wie Wohnungsnot,

überhöhte Mieten, schlechte Verkehrsanbindungen

und so weiter.

Die Arbeit der Studierendenschaft und somit

die des AStA wird durch die Semesterbeiträge

aller Studierenden an der Universität finanziert.

Als Studentin oder Student kommt man

mit dem AStA allerdings zumeist aufgrund

der Angebote in Kontakt. Daher wollen wir

dir diese hier kurz vorstellen.

Angebote des AStA im Detail

Busverleih für TU-Studenten

Jeder Studierende hat die Möglichkeit,

beim AStA einen Sprinter zu mieten, um kleinere

und auch größere Transporte in Darmstadt

und Umgebung zu erledigen. Abgerechnet

wird stunden- und kilometerweise. Genauere

Infos dazu gibt es auf [1].

Carsharing

Der AStA hat mit dem Carsharing-Anbieter

book-n-drive eine Kooperation aufgebaut,

die es Studierenden und auch den TU-MitarbeiterInnen

erlaubt, zu vergünstigten Konditionen

Kunde bei book-n-drive zu werden.

Damit schließt sich für alle Studierenden auch

eine Mobilitätslücke für die Fälle, in denen

das RMV-AStA-Semesterticket allein nicht

weiterhilft: Als direkter Kunde kannst du

jederzeit auf alle Fahrzeuge von book-n-drive

zugreifen und bist in allen Städten mit

DBCarSharing Partnern mobil unterwegs.

Inforz zur Sommerophase 2013

43 >


Die Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung beschreibt,

wie dein Studium organisiert ist.

Sie besteht aus deiner Studienordnung,

den aktuellen Allgemeinen

Prüfungsbestimmungen und den

dazugehörigen Ausführungsbestimmungen

deines Studiengangs.

Die folgenden Angaben sind wie immer

ohne Gewähr. Verbindlich sind nur die offiziellen

Versionen der Studienordung, der

Allgemeinen Prüfungsbestimmungen und die

Informationen der Studienberatung beziehungsweise

des Dekans oder Studiendekans.

Vorbemerkung

Zum erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiengang

musst du mindestens 180

Credit Points (CP) gemäß der Studienordnung

erbringen. Nach dem Abschluss des

Bachelors erwirbst du dann den akademischen

Grad Bachelor of Science (B. Sc.).

Studienziele

Dein Studium umfasst sowohl mathematisch-naturwissenschaftliche

als auch ingenieurwissenschaftliche

Aspekte. Du sollst lernen,

selbständig zu arbeiten. Dazu gehört die

Fähigkeit, Problemlösungen zu finden und

deren Auswirkungen und Konsequenzen abschätzen

zu können, ebenso die Weiterentwicklung,

Anpassung oder Verwertung dieser

Lösungsansätze. Des Weiteren soll dir

dein Studium einen Einblick in die Arbeitsund

Berufswelt geben und du sollst die Verantwortung

und Stellung als Informatiker in

der Gesellschaft kennen lernen.

Um das alles zu erreichen, bedarf es unter

anderem dieser Dinge:

• einer Basis an wissenschaftlichen Methoden

der Informatik und der Mathematik,

• fachübergreifendem Denken,

• der Kenntnis und Fähigkeit, methodisch

komplexe Softwaresysteme zu realisieren,

• kritische Reflexion und Argumentation

Technisch(er)es

über Inhalte und Methoden der Informatik,

• wissenschaftlichem Arbeiten mit dazugehörigem

Vertrauen und Selbstständigkeit,

• Kooperation, Kommunikation und Kreativität

sowie Abstraktions- und Ordnungsvermögen

und

• der Bereitschaft zu gesellschaftlich verantwortlichem

ingenieursmäßigem Handeln.

Mentorensystem

Im ersten Studienjahr (also innerhalb der

ersten zwei Semester deines Studiums) hast

du das Mentorensystem zu absolvieren.

Sinnvollerweise solltest du damit also schon

im ersten Semester beginnen. Über das

Mentorensystem bekommst du für

mindestens das erste Semester einen so

genannten Mentor beiseite gestellt, einen

höhersemestrigen und speziell geschulten

Studenten,

Abschnitte

Das Bachelorstudium der Informatik an

der TU Darmstadt gliedert sich in drei Abschnitte.

Am Anfang steht das Grundstudium

mit einer Reihe von Pflichtveranstaltungen, in

denen die Grundlagen der Informatik und

der Mathematik vermittelt werden. Daran

schließen sich die kanonischen Einführungsveranstaltungen

in die acht Gebiete an. In

diesen lernst du die Grundlagen für das jeweilige

Gebiet, bevor du anschließend im

Wahlpflichtbereich einige der Gebiete vertiefen

kannst.

Die acht Gebiete / Kanoniken

Die Lehrveranstaltungen der Informatik an

der TU Darmstadt werden in die folgenden

acht Gebiete unterteilt:

• Computational Engineering: Simulation und

Konstruktion, Robotik und Hochleistungsrechnen

• Computer Microsystems: Mikroelektronische

Systeme/eingebettete Systeme, Systemprogrammierung

Inforz zur Sommerophase 2013

45 >


Zum Nachschlagen

„Wer nicht weiß, wie es geht, sollte wissen, wo es steht.“

Arne Pottharst, ehemaliger Fachschaftler


Lesezeichen für Informatiker

Homepage der TU Darmstadt

http://www.tu-darmstadt.de

Fachbereich Informatik

http://www.informatik.tu-darmstadt.de

Fachschaft Informatik

http://D120.de/startseite

Forum der Fachschaft

http://D120.de/forum

Elektronisches Lernzentrum Informatik (eLZI)

http://www.bib.informatik.tu-darmstadt.de/elzi

Bibliothek des Fachbereichs Informatik

http://www.bib.informatik.tu-darmstadt.de

Studentenseite mit alten Klausuren etc.

http://www.tud-helpzone.de

Universitäts- und Landesbibliothek

http://www.ulb.tu-darmstadt.de

TUCaN und Vorlesungsverzeichnis

https://www.tucan.tu-darmstadt.de

Rechnerbetriebsgruppe (RBG)

http://www.rbg.informatik.tu-darmstadt.de

Webreg

https://www.dekanat.informatik.tu-darmstadt.de/webreg

Hochschulrechenzentrum (HRZ)

http://www.hrz.tu-darmstadt.de

Athene-Karte

http://www.hrz.tu-darmstadt.de/dienste/id/athenekarte

Webcams des HRZ

http://www.hrz.tu-darmstadt.de/home/webcams_tu_im_blick/webcams_2.de.jsp

Sprachenzentrum

http://www.spz.tu-darmstadt.de

Studentenwerk Darmstadt

http://www.studentenwerkdarmstadt.de

AStA

http://www.asta.tu-darmstadt.de

Unikalender

http://www.intern.tu-darmstadt.de/aktuell_2/veranstaltungskalender/index.de.jsp

Hochschulgruppen der TU Darmstadt

http://www.tu-darmstadt.de/hg/

603qm alias Stöferlehalle

http://www.603qm.de

Schlosskeller

http://www.asta.tu-darmstadt.de/schlosskeller/

Studentischer Filmkreis

http://www.filmkreis.tu-darmstadt.de/

CinemaxX und Cinedome

http://www.kinos-darmstadt.de

Veranstaltungskalender für Darmstadt

http://www.partyamt.de

Zum Nachschlagen

Inforz zur Sommerophase 2013

49 >


Zum Nachschlagen

Checkliste für die erste(n)

Woche(n) an der Uni

Ophasenveranstaltungen

Erstie-Tasche erhalten

Du erhältst diese Tasche bei der Ophasen-Begrüßungsveranstaltung oder,

falls du daran nicht teilnehmen konntest, im Fachschaftsraum D120

Vorträge zur Studienorganisation besucht

Diese Vorträge finden am Mittwoch statt. Insbesondere der Vortrag zum

Mentorensystem ist sehr wichtig!

Stundenplan zusammengestellt

Wie das geht, wird dir in der Kleingruppe am Mittwoch erklärt

Accounts

HRZ-Account aktiviert

Folge den Anweisungen unter [1]. Das Passwort dazu steht auf dem Brief,

mit dem du deinen Studienausweis bekommen hast.

RBG-Account aktiviert

Melde dich an einem der RBG-Rechner (z.B. im C-Pool) an und nutze deinen

HRZ-Nutzernamen und das Passwort, das du zu dessen Aktivierung benutzt

hast. Du kannst deinen RBG-Account erst aktivieren, nachdem du deinen HRZ-

Account aktiviert hast.

Im Informatik Moodle angemeldet

Im Informatik-Moodle kannst du dich mit deinen HRZ Daten einloggen: Klicke

unter [2] auf den Button „Login“ und dann "Zur Anmeldung mit TU-ID".

< 50 Inforz zur Sommerophase 2013


Zum Nachschlagen

Anmeldungen

Im Moodle und TUCaN zum Mentorensystem angemeldet

Die Anmeldung findet im Informatik-Moodle statt, möglicherweise wird sie

erst nach der Ophasenwoche freigeschaltet

In Moodle für die Übungen der Veranstaltungen des 1. Semesters

angemeldet

Neben der Anmeldung der Übung im TUCaN muss man sich bei den meisten

Veranstaltungen noch zusätzlich für die Übungen im Moodle anmelden.

Hier erhält man meist erst die endgültigen Termine der Übungsgruppen.

In TUCaN für die Module des 1. Semesters angemeldet

Eine Einführung in die Benutzung von TUCaN erhältst du in der Kleingruppe

am Donnerstag

In TUCaN für die Veranstaltungen des 1. Semesters angemeldet

Du musst dich zunächst für die entsprechenden Module anmelden, bevor du

dich für Vorlesungen und Übungen anmelden kannst. Erst wenn du für die

Veranstaltungen angemeldet bist, kannst du dich während des Prüfungsanmeldungszeitraumes

für die Fachprüfungen anmelden.

Sonstiges

Bild für Athene-Karte hochgeladen

Unter [3] kannst (und solltest) du ein Passbild hochladen, das auf deine

Athene-Karte aufgedruckt wird.

Weiterführende Informationsquellen

[1 ] https://dwi.nds.tu-darmstadt.de/stud/activateLogin.vtlr

[2] https://moodle.informatik.tu-darmstadt.de/

[3] https://ando.hrz.tu-darmstadt.de/

Inforz zur Sommerophase 2013

51 >


Zum Nachschlagen

Häufige Abkürzungen

Erläuterungen zu einigen beliebten und gebräuchlichen Abkürzungen an

der TU Darmstadt. Für alle, die viele wichtige Sachen noch mal nachschlagen

möchten.

APB

AStA

B.Sc.

CE

c.t.

EH

eLZI

ESG

FB

FBR

FIfF

FS

Allgemeine Prüfungsbestimmungen sind das Regelwerk, nach denen du

deine Prüfungen schreiben darfst und musst.

Der Allgemeine Studierendenausschuss wird vom Studierendenparlament

gewählt und hat verschiedene Referate (Soziales, Finanzen, Fachschaften,

Ausländer, Hochschulpolitik). Er verleiht Geschirr, Fahrzeuge für deinen

Umzug und unterhält ein Geschäft für Büroartikel an der Lichtwiese.

Bachelor of Science. Mittlerweile der erste Hochschulabschluss.

Computational Engineering. Ein Studiengang aus Informatik, Mathematik,

Maschinenbau und Elektrotechnik. Auch eine Abkürzung für die Vorlesung

„Einführung in Computational Engineering“ für Informatiker.

cum tempore. Die berühmte akademische Viertelstunde, die man zu spät

kommen darf. An der TU Darmstadt gilt aber meist s.t.

Evangelische Hochschule Darmstadt.

Im elektronischen Lernzentrum Informatik gibt es Scripte, Übungen und

alte Klausuren mit Musterlösungen in digitaler Form unter der Adresse.

http://www.bib.informatik.tu-darmstadt.de/elzi/.

Die Evangelische Studentengemeinschaft bietet Kurse und Freizeitaktivitäten

nicht nur für die Protestanten hier an der TU Darmstadt an und unterhält

ein eigenes Studentenwohnheim.

Diese Abkürzung steht für Fachbereich. Es gibt 13 verschiedene Fachbereiche

an der TU Darmstadt. Jedem Fachbereich ist hierbei eine Nummer

zugeordnet. So bekommst du vom FB 4, den Mathematikern, deine

Mathematikvorlesung. Die Informatik hat die höchste Zahl (FB 20), danach

kommt nur noch die Agrarphilosophie (FB 23).

Im Fachbereichsrat bestimmen Professoren, Mitarbeiter und Studenten

über Entscheidungen sowie Orientierung des Fachbereichs.

Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung

e.V.

Die Fachschaft wird meist mit den Studenten gleichgesetzt, die sich am

Fachbereich in irgendeiner Weise engagieren. Formal gehören zur Fachschaft

jedoch alle Studenten eines Fachbereichs.

FSK Die Fachschaftenkonferenz trifft sich einmal im Monat, um über

fachbereichsübergreifende Themen zu diskutieren und zu entscheiden.

FSR

GAudI

General

GnoM

h_da

Der Fachschaftsrat ist der harte Kern der aktiven Fachschaftler. Er tagt

unregelmäßig Mittwoch um 18 Uhr in D120 im Robert-Piloty-Gebäude.

Gesellschaftliche Auswirkungen der Informatik

Nachname von Sabine General, siehe Mentorensystem

Games no Machines ist der Name des Spieleabends der Informatiker ohne

Computerspiele.

Hochschule Darmstadt, früher Fachhochschule Darmstadt.

< 52 Inforz zur Sommerophase 2013


Zum Nachschlagen

Wichtige Adressen an der TU

Auf dieser Seite findest du Adressen einiger wichtiger Einrichtungen. Die

Vorwahl von Darmstadt (0 61 51) ist weggelassen.

Fachschaft Informatik

S2| 02 D120

Hochschulstraße 1 0

64289 Darmstadt

Tel: 1 6-5437

www.D120.de

Mentorensystem der

Informatik

Dipl.-Psych. Sabine General

S1 | 03 159

Hochschulstraße 1

Tel: 1 6-7387

mentorensystem@informatik.tu

-darmstadt.de

AStA TU Darmstadt

S1 | 03 50

Hochschulstraße 1

Tel: 1 6-2117

www.asta.tu-darmstadt.de

Akad. Auslandsamt

S1 | 01 1 09–115

Tel: 1 6-5120

Beauftragter für

Behindertenfragen

Herr Gerhard Schmitt

S1 | 01 211

Tel: 1 6-2028

Hochschulrechenzentrum

Mornewegstraße 30

Tel: 1 6-3050

www.hrz.tu-darmstadt.de/

Studienberatung Informatik

S2| 02 D1 02

Tel: 1 6-6177

beratung@informatik.tudarmstadt.de

Prüfungssekretariat

Sabine Haschka

S2| 02 D117

Tel: 1 6-5324

Sprechstunde: Di, Mi, Do von

9 bis 12 Uhr

Studierendenservice

S1 | 01

Karolinenplatz 5

Tel: 1 6-2224

Amt für Ausbildungsförderung

(BAföG)

Petersenstraße 1 4

Tel: 1 6-251 0

www.studentenwerkdarmstadt.

de

Universitäts- und

Landesbibliothek

Magdalenenstraße 8

Tel: 1 6-5850

www.ulb.tu-darmstadt.de

Studentenwerk Darmstadt

Alexanderstraße 4

Tel: 1 6-221 0

www.studentenwerkdarmstadt.

de

Universitätssportzentrum

Alexanderstraße 25

Tel: 1 6-241 8, –251 8

www.usz.tu-darmstadt.de

Termine im Sommersemester 2013

Jeden Mittwoch

Fachschaftssitzung, 1 8 Uhr in D120

15. April Beginn der Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2013

19. Juli Ende der Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2013

15. September Ende der regulären Rückmeldefrist zum Wintersemester 2013/1 4

30. September Ende des Sommersemesters 2013

< 54 Inforz zur Sommerophase 2013


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