Erstes Quartal 2012 - Wuapaa

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Erstes Quartal 2012 - Wuapaa

AUSVERKAUF

Scharfe Tage im Juli 2012

VORANKÜNDIGUNG

Seminare im Herbst 2012

VERANSTALTUNG

Modeabend mit Kai Jäckel

am 12. September 2012

212

Mitgliederinformation

des Landesgremiums

Steiermark des Handels

mit Mode und Freizeitartikeln

MRS. & MR. SHOE:

Online-Abstimmung

TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT


Fotos: WK Steiermark

Foto: Gschiel

Landesgremium des Handels

mit Mode und Freizeitartikeln

Körblergasse 111–113, 8021 Graz

T 0316/601-574, F 0316/601-1212

E 308@wkstmk.at, W www.wko.at/stmk/308

Obmann und Branchensprecher Textil:

KommR Ferdinand ROTH

Obmann-Stellvertreter und

Branchensprecher Schuhe:

Franz RATTENEGGER

Obmann-Stellvertreter und

Branchensprecher Sport:

Harald SCHERZ

Geschäftsführer:

Mag. Johannes Klemm

T 0316/601-577

Gremialreferentin:

Ute Ropposch

T 0316/601-576

Assistentin:

Marianne Strobl

T 0316/601-574

Bundesgremium des Handels mit Mode und Freizeitartikeln

Sparte Handel, Wirtschaftskammer Österreich

Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien

T 05 90 900-3370, F 05 90 900-118181

E mode.freizeit@wko.at, W www.modeundfreizeit.at

Landesberufsschule Gleinstätten (Textil und Schuh)

8443 Gleinstätten 180, T 03457-2360

E lbsgleinstae@stmk.gv.at, W www.lbs-gleinstaetten.ac.at

Landesberufsschule Hartberg (Sport)

Franz-Schmidt-Gasse 5, 8230 Hartberg, T 03332-62939

E lbshb1@stmk.gv.at, W www.lbs-hartberg.ac.at

Werbegemeinschaft Lederwarenwirtschaft

Bundesgremium des Handels mit Mode und Freizeitartikeln

Wiedner Hauptstr. 63, 1045 Wien, W www.modeundfreizeit.at

ÖTZ – Österreichische Textilzeitung, W www.manstein.at

Schuh- u. Lederwarenrevue, W www.schuhrevue.at

schuh.zone Gugler GmbH, W www.schuhzone.at

VSSÖ – Verband der Sportartikelerzeuger und Sport -

ausrüster Österreichs, W www.vsso.at

WIFI Steiermark

Körblergasse 111-113, 8021 Graz

T 0316/602-1234, E info@stmk.wifi.at

www.stmk.wifi.at

Rechtsservice der WK Steiermark

Körblergasse 111-113, 8021 Graz

T 0316/601-601, E rechtsservice@wkstmk.at

www.wko.at/stmk/rs

Foto: Fotolia, T.Tulic

AUSVERKAUF

Scharfe Tage im Juli 2012

VORANKÜNDIGUNG

Seminare im Herst 2012

VERANSTALTUNG

Modeabend mit Kai Jäckel

am 12. September 2012

Mitgliederinformation

des Landesgremiums

Steiermark des Handels

mit Mode und Freizeitartikeln 2

MRS. & MR. SHOE:

Online-Abstimmung

TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT

12

INHALT MODE & FREIZEIT [ıntern] 2.12

Branchen-News

Rechtliches: Neues Produktsicherheitsgesetz in

Deutschland | Bundeskriminalamt warnt vor Cold Calling |

Barrierefreie Gestaltung von Geschäftslokalen 4

Vorsteuerabzugsberechtigte Kleinbusse | Kassenrichtlinie |

Expansion: 100 neue Factory Outlet Center für Europa 5

Parndorf: Jetzt neu mit Villagio 6

Verkaufsfläche in Österreich | Erneuerung SCS | Textil: 7

Expansion im österreichischen Einzelhandel

Neue Online-Plattform für Sonderposten | Textilkenn- 8

zeichnung für Perlmuttknöpfe | Sport: Bike Brno |

VSSÖ: Händlerskitest und Kursförderung

ÖBB: Bikes mit an Bord | BMVIT: Fahrraddiebstahl | 9

Neue Ö-Norm | Hervis: Joint Venture | Schuhe: Deutsche

geben mehr aus | Zollerstattung für Schuhe aus China

Lederwarenhandel: Werbegemeinschaft startet durch 10

Lederware/Bijouterie/Großhandel: Blei im Schmuck |

In letzter Minute: ACHTUNG Kreditkartenbetrüger! 11

Branchen-News Steiermark

Kommentar: Aus Talent wird Professionalität | 12

Terminankündigungen: Modeabend mit Kai Jäckel |

Bologna-Reise ins CenterGross – Vor- und Rückschau |

Handel: Mystery Shopping im Frühjahr

Seminarplan 2012 | Rückblick: Schuhhandelsseminar 13

Wirtschaft

Neueröffnung: Rattenegger jetzt auch in Bruck 14

Scharfe Tage im Handel 15

WK on Tour 21

KMU: Erstes Quartal 2012 – Mode als Spitzenreiter 22

KMU: Studien und Analysen für den Handel 24

Veranstaltung

Unternehmertag 2012 in Schloss Gabelhofen 16

Schuhhandel

Mrs. & Mr. Shoe 2012 18

Ausbildung

Neues aus den Berufsschulen 20

Pressespiegel: Die Branche im Licht der Medien 26

Termine

Messekalender 2012 28

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Schreiben Sie uns – wir werden

Ihren Leserbrief veröffentlichen.

Redaktion „mode & freizeit intern“

8021 Graz, Körblergasse 111–113

308@wkstmk.at

Mr. & Mrs. Shoe 2012

Das Publikum hat gesprochen und im

Februar 2012 online auf dem Schuhblog

http://www.schuhunddu.at der Initiative

Österreichische Schuhwirtschaft

Österreichs neue Botschafter des guten

Schuhgeschmacks gewählt: Schauspielerin

Katharina Stemberger und Profil-

Herausgeber Dr. Christian Rainer sind

Mrs. und Mr. Shoe. Sie treten damit die

Nachfolge des Austropop-Duos Luttenberger*Klug

und des ORF-Sportmoderators

Rainer Pariasek an, die im Jahr

davor ausgezeichnet wurden.


Multichanneling –

Gefahr oder Chance?

Multichanneling ist derzeit das große Schlagwort im europäischen

Handel. Zwar bauen Onlineanbieter mit Mode zum Großteil

noch enorme Verluste (z. B. macht S. Oliver heuer erstmals

nach 7 Jahren Gewinne im Internet), der Trend zum Onlinekauf

– vor allem bei jungen Konsumenten – ist aber nicht auf -

zuhalten. Sowohl bei der TIG-Tagung der österreichischen

KATAG-Mitglieder als auch beim Einkaufszentren-Symposium

von RegioPlan waren Multichanneling als Chance und Gefahr für

den stationären Handel ein brisantes Thema.

Online schlägt Versand

Zuerst die gute Nachricht für den stationären

Handel: Das Vertrauen der Konsumenten

in den Onlinehandel ist derzeit (noch)

nicht all zu groß, außerdem gibt es im

Onlinehandel gewaltige Zustellprobleme.

Auch bestehen Probleme mit der Sicherheit

des Zahlungsverkehrs und die Gefahr, Opfer

von Internetkriminalität zu werden. Versandhandel

und Onlinehandel sind noch

dazu kommunizierende Gefäße, was im

Versand verloren geht, gewinnt der Onlinehandel.

Multichanneling führt aber mit Sicherheit

zu raschen Veränderungen im stationären

Handel. Der Anbieter von Einrichtungsaccessoires

Depot versteht seine

Läden beispielsweise als Ausstellungfläche

für den Onlinehandel. Thalia beginnt an

kleineren Standorten sein Buchsortiment

auf kleineren Flächen zu präsentieren und

sucht deshalb Untermieter für die Läden.

Damit gibt es vor Ort nur mehr das Kernsortiment,

alle darüber hinausgehenden

Wünsche will Thalia online erfüllen. Thalia

propagiert dabei die Onlinebestellung mit

der Abholung im Geschäft.

Multichanneling: Gemeinsam

zuschlagen

Denn es gibt für Multichanneling immer

neue Konfigurationen: Online schauen,

offline abholen. Das bringt Kunden in die

Geschäfte, z. T. auch jüngere internetaffine

Kundenschichten und ermöglicht Zusatzverkäufe.

Es gibt aber auch die umgekehrte

Variante: Offline im Laden schauen und

dann dort gleich zum Terminal gehen und

bestellen. Diese Option ist vor allem für

Franchiser oder Monolabelstores ideal. Was

im Sortiment gerade nicht da ist, kann

sofort für den Kunden nachbestellt oder

ihm nach Hause geschickt werden.

Einkaufszentren beginnen deshalb –

Vorreiter sind wie immer in den USA zu finden

– über Pick up-Stationen nachzudenken,

wo man die zuvor online bestellten

Waren abholen kann, nach dem Motto

„Drive in, pick up“. Und der bisher reine

Onlinehandel versucht stationär zu werden,

wie z. B. „zalando“ und startet – oft

beginnend mit Outlets zum Verkauf von

Überhängen – mit eigenen Läden.

Modeunternehmen, die sowohl im stationären

Handel vertreten sind als auch

erfolgreich über das Internet verkaufen,

beginnen immer stärker mit ihren Kunden

über das Internet kommunizieren. Ziel ist

es dabei, die Online-Kunden auch in die

Läden einladen, z. B. über eigens generierte

Events.

Mode und Social Media

Beim Einkaufszentrensymposion von

RegioPlan stellte Sina Trinkwalder, eine

junge deutsche Unternehmerin, die aus der

Werbebranche stammt, ihre Modelinie vor,

die nur über Facebook und Twitter vertrieben

wird und seit der Gründung vor knapp

zwei Jahren schon über 250.000 Teile verkauft

hat. Durch nachhaltige Produktion

in Deutschland, z. T. mit bislang arbeitslosen

Menschen, wird eine hohe emotionale

Bindung an das Produkt und an die Verantwortung

der User aufgebaut.

Mit dieser provokanten These eröffnete

die Preisträgerin des „Social Entrepeneur

der Nachhaltigkeit“ ihr Referat: „Der Handel

wird aussterben, wenn er nicht mehr

Werte bieten kann“. Als Werte sieht sie

dabei u. a. Service, Sinnstiftung und Spaß

und das Eingehen auf Fragen des Konsumenten

mit der Blickrichtung Nachhaltigkeit.

Mehr zu dieser extremen Ansicht und

zu den neuesten Entwicklungen im Handel,

z. B. über die Standortentwicklungen

in der österreichischen Handelslandschaft

lesen Sie in der nächsten Ausgabe von

MODE & FREIZEIT INTERN,

MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

EDITORIAL

KommR Ferdinand Roth

Landesgremium Steiermark

des Handels mit

Mode und Freizeitartikeln

Ihr Ferdinand Roth

Foto: WK Steiermark

3


RECHTLICHES

ACHTUNG: Neues

Produktsicherheitsgesetz

in Deutschland

4 MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

Aktuelles und Offizielles für Sie zusammengefasst

In Deutschland ist vor kurzem eine

Novelle zum Produkt sicherheitsgesetz in

Kraft getreten. Wichtigste Neuerung ist

die unter Strafsanktionen stehende

Pflicht des Herstellers oder Importeurs,

seinen Namen und die Kontaktanschrift

auf dem Produkt vollständig und richtig

anzugeben. Nur wenn das (technisch)

unmöglich ist, darf diese Adresse auf

der Ver packung mitgeteilt werden. Ein

Verweis auf eine Internetadresse reicht

nicht aus!

Fazit: Wer als Hersteller oder Importeur seinen

Namen und Anschrift nicht richtig

oder gar nicht angibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit,

die mit Geldstrafen bis

€ 10.000,– bestraft werden kann. Diese

Ordnungswidrigkeit begeht der Lieferant,

nicht der Einzelhändler!

Diese Verpflichtung gilt sowohl für Verkäufe

an deutsche Einzelhändler als auch

für direkte Sendungen an Konsumenten in

Deutschland.

Das österreichische Recht sieht keine

eindeutige Verpflichtung des Herstellers

eines Produktes vor, seinen Namen, seine

Marke oder Firmenbezeichnung am Produkt

anzugeben. Jedoch verpflichtet § 7

(2) Produktsicherheitsgesetz (PSG) – im

Rahmen der allgemeinen Pflicht eines Herstellers,

nur sichere Produkte in Verkehr zu

bringen (§ 6 (1) PSG – die Hersteller zu

gewissen Sicherungsmaßnahmen.

Dabei ist allerdings zu beachten, dass

der Hersteller nicht nur der tatsächliche

Erzeuger eines Produktes ist, sondern auch

gemäß § 3 Zif. 4 PSG „… jede andere Per-

son, die als Hersteller/in auftritt, indem

sie auf dem Produkt ihren Namen, ihr Markenzeichen

oder ein anderes Unterscheidungszeichen

anbringt…“ Darunter ist

wohl auch ein Handelsunternehmen zu

verstehen, welches seinen Handelsnamen

bzw. seine Handelsmarke am Produkt anbringt.

Bei Anruf Anlagebetrug:

Bundeskriminalamt warnt vor

Cold Calling

In den letzten Jahren hat das Bundeskriminalamt

eine deutliche Steigerung von

Anlagebetrügereien feststellen können. Die

international aktiven Täter überschwemmen

Österreich mit sogenannten Cold-Calling-Anrufen

– unerwünschter telefonischer

Werbung ohne vorherige Einwilligung

des Angerufenen. Die Anrufer versuchen in

den Gesprächen das Vertrauen der zukünftigen

„Kunden” zu gewinnen und zu einem

Investment zu bewegen.

Das einzige Ziel der Täter ist es, an das

Geld der Angerufenen heranzukommen

und sie unter Vorgabe eines gewinnbringenden

Investments zu betrügen.

Damit Sie gegen diese Betrügereien

abgesichert sind, hat das Innenministerium

eine Checkliste erstellt, anhand der

Sie sich besser auf diese unerwünschte

telefonische Werbung einstellen können.

Diese stellen wir gerne als PDF-

Download auf wko.at/sicherheit – Checklisten

zur Verfügung.

Barrierefreie Gestaltung von

Geschäftslokalen

Ziel der Bestimmungen zur Umsetzung

der Barrierefreiheit ist, dass eine uneingeschränkte

Nutzung von Objekten,

Gütern und Dienstleistungen durch alle

Menschen gewährleistet wird. Hindernisse

wie etwa Stufen oder zu geringe

Türbreiten können nach den gesetzlichen

Bestimmungen eine Diskriminierung

darstellen und im schlimmsten

Fall Schadenersatzforderungen nach

sich ziehen.

Das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz

schreibt etwa vor, dass Neubauten, Zuund

Umbauten generell barrierefrei ausgeführt

werden müssen. Wir haben in MODE

& FREIZEIT INTERN schon mehrfach auf

diese Bestimmungen und auch auf für die

barrierefreie Umgestaltung zur Verfügung

stehenden Förderungen hingewiesen.

Für Bauwerke, für die die Baubewilligung

vor dem 1. 1. 2006 erteilt wurde, gilt,

dass sämtliche Barrieren möglichst bald

nach diesem Datum abzubauen sind. Dabei

sieht das Gesetz Übergangsbestimmungen

bis zu 10 Jahren vor, um wirtschaftliche

Härten zu vermeiden. So ist bei der Beurteilung

von Barrieren stets die wirtschaftliche

Zumutbarkeit einer Maßnahme zu

beachten, um Betriebe bei Umbauten nicht

mit unzumutbaren Kosten zu belasten.

Bei geringem finanziellen Aufwand

musste die barrierefreie Umgestaltung

bereits vor dem 1. 1. 2010 vorgenommen

werden. Bis zum 1. 1. 2013 müssen Räumlichkeiten

barrierefrei gestaltet sein, wenn

der finanzielle Aufwand zwischen 3.000

und 5.000 Euro beträgt.

Im Folgenden haben wir für Sie zur

Erinnerung eine Kurz-Checkliste mit Tipps

erstellt, die den Weg zu einem barrierefreien

Geschäftslokal erleichtern soll.

Der Eingangsbereich

> Wenn der Eingang zu Ihrem Geschäft

nicht ebenerdig ist, haben Sie die Mög-


lichkeit, eine transportable (mobile)

Rampe an die Stufe(n) anzulegen. Achten

Sie darauf, dass die Rampe nicht

zu steil ist, damit Rollstuhlfahrer die

Rampe auch ohne Hilfe benutzen

können.

> Wenn Sie keine Rampe anbringen können

oder dürfen oder Ihre Rampe im

Geschäft haben und nach Bedarf an legen,

sollten Sie eine Klingel außen

anbringen.

> Stufen zum Geschäftslokal, aber auch

im Geschäft sollten kontrastreich markiert

sein. Die erste und die letzte

Stufe sind zu kennzeichnen.

> Ist der Eingang zu Ihrem Geschäft

nicht ebenerdig, ist darauf zu achten,

dass ein Handlauf vorhanden ist.

> Handelt es sich bei der Eingangstür zu

Ihrem Geschäft um eine Glastür, sollte

diese kontrastreich gekennzeichnet

werden, damit auch Menschen mit

verringertem Sehvermögen die Tür

wahrnehmen können.

Der Innenbereich

> Im Geschäft sollte sich eine Sitzgelegenheit

befinden.

> Wenn Sie Waren in Regalen präsentieren,

sollten Sie darauf achten, dass die

Regale nicht zu hoch sind.

> Können Sie auf hohe Regalwände nicht

verzichten, so ist es sinnvoll, einen

Tritt vor den Regalen anzubringen.

> Achten Sie darauf, dass die Beschriftung

der Preisschilder in Ihrem

Geschäft nicht zu klein ist. Viele Kunden

können kleine Schrift nicht lesen.

> Achten Sie darauf, dass der Kassenbereich

und die Gänge im Geschäft nicht

durch Aufsteller oder sonstige Hindernisse

versperrt sind. Die Gänge sollten

genügend Platz für das „Durchfahren“

von Rollstühlen, Rollatoren bzw. Kinderwagen

bieten.

> Werden in Ihrem Geschäft Textilien verkauft,

ist die Schaffung großer Umkleidekabinen

wünschenswert. Damit wird

deren Benutzung auch für Rollstuhlfahrer

möglich.

Aktualisierte Liste der zum

Vorsteuerabzug berechtigenden

Kleinbusse

Die Liste der Fahrzeuge, die ab dem Jahr

2002 aufgrund der Verordnung BGBl. II

Nr. 193/2002 unter Bedachtnahme auf die

Entscheidung des EuGH vom 8. 1. 2002,

Rs. C-409/99, als zum Vorsteuerabzug

berechtigende Kleinbusse anerkannt werden,

wurde um weitere Fahrzeuge, Opel

Combo, Renault Grand Kangoo und Kangoo

Maxi, erweitert.

Die aktualisierte Liste findet sich auf

der BMF-Homepage unter https://www.

bmf.gv.at/Steuern/Fachinformation/

Umsatzsteuer/Listedervorsteuerab_5549/

Kleinbussegem5derVe_5558/_start.htm

Kassenrichtlinie zur Klarstellung

der Ordnungsmäßigkeit

von Kassensystemen

Bei der Nutzung von Registrierkassen

und Kassensystemen sind im Bereich

der Grundaufzeichnungen und der

Losungsermittlung eine Reihe von Vorschriften

zu beachten. In der Kassenrichtlinie

2012 sollen nun Fragestellungen

zur Ordnungsmäßigkeit von Kassensystemen,

die in Folge der fortschreitenden

technischen Entwicklung

und gesetzlicher Änderungen bei den

Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten

vermehrt auftreten, beantwortet

werden.

Das Bundesministerium für Finanzen

hat per Erlass vom 28. Dezember 2011 die

Kassenrichtlinie 2012 veröffentlicht. In der

Richtlinie werden die verschiedenen Arten

von Registrierkassen und Kassensystemen

typisiert und es wird näher beschrieben,

welche Funktionalitäten, Aufzeichnungen

und sonstigen Kriterien bei der Nutzung

von Kassen je nach Typ zu beachten sind,

um die Grundsätze der Ordnungsmäßigkeit

zu erfüllen. Klargestellt wird, dass einzelne

Kassen-Typen (Typ 2a und Typ 2b) nicht

den Erfordernissen der Prüfbarkeit bzw.

den Anforderungen der Ordnungsmäßigkeit

entsprechen. Dabei basiert die Richt-

Ihre Meinung ist uns wichtig!

308@wkstmk.at

BRANCHENNEWS

linie auf der geltenden Rechtslage und

es werden keine gesetzlichen oder verordnungsmäßigen

Bestimmungen neu

geschaffen oder verschärft.

Durch die einheitliche Regelung soll die

Rechtssicherheit für Unternehmen und Kassenanbieter

und Kassenhersteller erhöht

und eine Basis für eine einheitliche Verwaltungspraxis

im Sinn der Gleichmäßigkeit

der Besteuerung geschaffen werden.

Eine Zertifizierung einzelner Kassen -

typen oder bestimmter Kassen durch das

BMF ist nicht vorgesehen. Eine vollständige

und ordnungsgemäße Erfassung der

Grundaufzeichnungen bzw. Daten muss

sobald als möglich, jedenfalls jedoch bis

Ende 2012 geschaffen werden.

Es empfiehlt sich jedenfalls für die

Händler, Kontakt mit dem Hersteller

bzw. Lieferanten der Registrierkasse

bzw. der Kassensoftware aufzunehmen,

um sicher zu gehen, dass das im Einsatz

befindliche Kassensystem den An -

forderungen der Kassenrichtlinie entspricht.

EXPANSION:

100 neue Factory Outlet Center

für Europa

Für Europa sind aktuell rund 100 neue

Factory Outlet Center-Projekte im Gespräch.

Diese Zahl ist im Vergleich zur Anzahl der

geplanten Shopping Center sehr gering, sie

ist dennoch die größte, die es jemals in

diesem Bereich gab. Aktuell können europaweit

rund 170 bestehende Factory Outlet

Center gezählt werden.

Deutschland ist ein heißes Pflaster:

Von den rund 100 geplanten Projekten sind

nahezu 30 allein für Deutschland im

Gespräch. „Das Land ist allgemein für

Investitionen im Einzelhandel spannender

denn je“, betont DI Wolfgang Richter, CEO

bei RegioPlan Consulting. Auf Grund der

Größe und der hohen Kaufkraft sowie der

wirtschaftlichen Stabilität drängen immer

mehr neue Marken nach Deutschland, die

auch neue Vertriebskanäle suchen.

MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

5


BRANCHENNEWS

Alle Fotos: Helmut Schramm

Phänomen Parndorf – wie viele FOCs

verträgt Österreich? Das Designer Outlet

Center Parndorf gehört mit circa 37.000 m 2

zu den Top 10 Factory Outlet Centern in

Europa. Gelegen an einer der wichtigsten

Transitrouten Europas in der Nähe von

Wien gehört Parndorf zu einem Erfolgsbeispiel

im Bereich der Factory Outlet Center

in Europa. Von diesem Erfolg wollen auch

andere naschen: So eröffnete vor wenigen

Tagen das Fashion Outlet Center Villagio in

unmittelbarer Nähe des DOC Parndorf.

Darüber hinaus gibt es in Österreich das

Designer Outlet Center in Salzburg. „Potenzial

für weitere Factory Outlet Center gibt

es hierzulande jedoch kaum“, meint Richter.

„Dafür fehlen die großen urbanen

Agglomerationen.“

Quelle: Regioplan

PARNDORF: Jetzt neu mit VILLAGIO

Der letzte Ausbau des Designer Outlet

Center Parndorf brachte u. a. eine Erweiterung

um die Nobelmarken Boss, Prada,

Joop/Windsor/Strellson, Corneliani, Furla,

Trussardi.

Ende März hat das Designer Outlet

Center Parndorf mit dem Pre-Opening der

ersten Shops des neuen Fashion Outlet

Center Villagio in unmittelbarer Nachbarschaft

Konkurrenz bekommen. Ankermieter

ist Esprit mit einer Fläche von rund

2500 m 2 .

6 MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

Unmittelbar hinter den zum Designer Outlet Center Parndorf gehörenden Galerien hat sich das Fashion

Outlet Center Villagio angesiedelt. Gemeinsam mit dem bestehenden DOC (Arkaden, Forum, Galerien)

bildet es eine der größten Outlet-Agglomerationen Europas.

Insgesamt sehen die Investoren Zwerenz

& Krause und Apm Holding eine erste

Ausbaustufe auf knapp 10.000 m 2 mit 40

Shops und 670 Parkplätzen vor, eine zweite

Ausbaustufe ist angeblich schon geplant.

Mit dem Pre-Opening stehen u. a.

schon die Stores von Basler, Eterna, Cinque,

Carl Gross, Betty Barclay, Brax, Marc

Aurel (Mode), ARA und Tamaris (Schuhe),

Bijou Brigitte und Claire’s (Bijouterie), Mey

und Calida (Wäsche) sowie Odlo, Kjus und

Asics (Sport) an der Verkaufsfront, die restlichen

Flächen sollen bis Ende April an den

Start gehen.


Verkaufsfläche in Österreich

größer als 2.000 Fußballfelder

Nicht nur beim Schifahren, sondern

auch, wenn es um die Einzelhandelsfläche

pro Kopf geht, erreicht Österreich

Spitzenplätze in Europa. Schwer ins

Gewicht fallen bei dieser Statistik die

großflächigen Baumärkte, Möbelhäuser

sowie die relativ hohe Shopping Center-

Dichte, die es in Österreich gibt.

Es sind nahezu 15 Millionen m 2 Verkaufsfläche,

die den Österreichern im Einzelhandel

zur Verfügung stehen. Damit

kommt die Alpenrepublik auf eine stolze

Verkaufsflächendichte von rund 1,76 m 2

pro Einwohner und auf den zweiten Platz

im Europaranking. Angesichts dieser

hohen Werte verwundert es nicht, dass die

Flächen in Österreich nur mehr langsam

um circa 200.000 m 2 pro Jahr wachsen.

Die „Pole-Position“ im Verkaufsflächenranking

Österreichs erreicht Kärnten

mit aktuell 1,99 m 2 pro Einwohner – das

Schlusslicht ist Vorarlberg. Ebenfalls überdurchschnittliche

Verkaufsflächendichten

weisen die Bundesländer Niederösterreich

mit 1,98 m 2 und die Steiermark mit 1,91

m 2 pro Einwohner auf. Salzburg und Tirol

liegen mit Werten von 1,76 m 2 beziehungsweise

1,75 m 2 pro Einwohner im Mittelfeld.

Die Bundesländer Oberösterreich,

Burgenland, Wien und Vorarlberg erreichen

eine nur unterdurchschnittliche Verkaufsflächendichte.

Quelle: RegioData Research

Unibail-Rodamco:

Erneuerung der SCS startet

Der gebürtige Kremser Markus Pichler leitet

seit Oktober 2008 die Geschicke beim Einkaufszentren-Betreiber

Unibail-Rodamco

in Österreich. Neu in seinem Portfolio ist

die Marktbearbeitung der Slowakei; damit

ist der WU-Absolvent Herr über die drei

Mega-Einkaufszentren: SCS, Donauzentrum

und Aupark Bratislava.

Das Donauzentrum und die Shopping

City Süd, die mit Abstand größten Einkaufszentren

im Wiener Raum, könnten

unterschiedlicher nicht sein. Während ein

Spaziergang durchs rundum erneuerte

Donauzentrum ein Genuss fürs Auge und

eine Gefahr für die Brieftasche ist, ist die

SCS vor den Toren Wiens eine längst in die

Jahre gekommene Dame.

In den ersten zwölf Monaten nach

Erweiterung und Umbau des Donauzentrums

gab es ein Umsatzplus von 45 Prozent,

die Fläche ist indes nur um 30 Prozent

gewachsen. Der Erfolg im Donauzentrum

bestärkt Unibail-Rodamco darin, die

dringend notwendigen Erneuerungsmaßnahmen

in der Shopping City schleunigst

umzusetzen.

Für den Relaunch der SCS gibt es im

Grunde drei Bereiche:

> Der erste ist der Upgrade der technischen

Infrastruktur in den Geschäften,

der passiert derzeit schon, wann immer

ein Lokal zurückgeht.

BRANCHENNEWS

> Der zweite ist der technische Teil der

großen Infrastruktur, da geht es um

Brandschutzbestimmungen, etc.; das

bekommt der Kunde nur marginal mit.

> Drittens wird eine Neugestaltung der

Mall durchgeführt, die passiert ab April

in Abschnitten. Einen Gutteil wird bis

Herbst 2012 abgeschlossen sein, 2013

werden noch einige Bauabschnitte vorgenommen

und noch die ganzen

Außenflächen modernisiert werden.

medianet: Welche Händler zählen im

Moment zu Ihren Lieblingen?

Pichler erklärt derzeit Hollister zu seinem

absoluten Liebling, weil er im Donauzentrum

seit seiner Eröffnung im Dezember

einfach sensationell funktioniert und

eines der attraktivsten Retail-Konzepte am

Markt ist.

Auch die SCS soll wieder zu einer Plattform

für neue Konzepte gemacht werden.

Pichler glaubt aber auch, dass sich viele

Unternehmen ihre Filialexpansion in

Zukunft genauer ausrechnen werden und

dass sie in ihren Stores einen Added Value,

also noch mehr Inszenierung anbieten

müssen.

Quelle: medianet, 9. 3. 2012

TEXTIL:

Bekleidungshandel sucht

500 Standorte – Expansion

im österreichischen Einzelhandel

Für seine Expansion in Österreich sucht der

Einzelhandel derzeit rund 1.580 Shops und

damit um rund 80 Geschäftsflächen weniger

als im Vorjahr. Die Nachfrage im Bekleidungshandel

bleibt hingegen mit rund 500

Standorten stabil.

Dies ergab die kürzlich abgeschlossene

RegioPlan-Befragung von rund 450 expansionswilligen

Händlern in Österreich.

Obwohl es in Summe weniger Standorte

sind, die aktuell gesucht werden, ist die

Zahl dennoch beachtlich. Österreich weist

eine sehr hohe Verkaufsflächendichte und

einen hohen Sättigungsgrad im Einzelhandel

auf.

Am stärksten nachgefragt werden

Standorte in der Innenstadt sowie in Shopping

Centern. Flächen zwischen 100 m 2

und 200 m 2 sind am begehrtesten.

MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

7


BRANCHENNEWS

Top 5 der expansivsten Anzahl der ge- Top 5 der expansivsten Anzahl der ge-

Branchen 2012 suchten Standorte Branchen 2011 suchten Standorte

2012 2011

Bekleidung 501 Bekleidung 517

Lebensmittel 150 Lebensmittel 164

Elektro/Computer/ 104 Gastronomie 126

Telekom

Gastronomie 102 Elektro/Computer/ 101

Telekom

Bäckerei 70 Sport 96

… … … …

Gesamt 2012 1.580 Gesamt 2011 1.665

Quelle: RegioPlan Consulting, Wer expandiert in Österreich – Ausgaben 2012 und 2011

Dynamik im Fashion-Sektor

Der Bekleidungssektor ist die mit Abstand

expansivste Branche in Österreich. Sowohl

nach der Anzahl der jährlich gesuchten

Standorte, als auch nach dem Verkaufsflächenzuwachs

prozentuell betrachtet, hat

diese Branche die Nase vorne. So sucht der

Bekleidungshandel in Österreich rund 500

Standorte und hat beispielsweise zwischen

2005 und 2010 seine Verkaufsfläche um 14

Prozent vergrößert. Im selben Zeitraum

stieg die Verkaufsfläche im gesamten Einzelhandel

lediglich um rund 8 Prozent. Die

„umtriebigsten“ in der Branche sind Händler

wie Fussl, Hunkemöller, Cecil, kik oder

NKD, die jeweils mehr als zehn Standorte

pro Unternehmen suchen.

Neue Online-Plattform

für Sonderposten

www.sales.textination.de

Quelle: RegioPlan

Die Berufsgruppe Textilindustrie des Fachverbandes

TBSL (Textil-Bekleidung-Schuhe-

Leder) ist schon lange Partner der Textination

GmbH, die eine umfassende Internet-

Plattform für den Textil- und Bekleidungsbereich

betreibt.

Unter dem Bereich „Sales“ wurde dort

jetzt auch eine Online-Plattform für die

Vermarktung von Rest-, Sonderposten und

Überhängen eingerichtet, die sich direkt

an Wiederverkäufer aus dem Handel richtet.

Endverbraucher haben keinen Zugang.

Online-Bestellungen werden direkt zur

Weiterbearbeitung an den inserierenden

Hersteller gesendet. Die Abrechnung

erfolgt unmittelbar zwischen Anbieter und

Händler. Die Nutzung von „Sales“ ist für

Händler kostenfrei.

8 MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

Achtung: Textilkennzeichnung

für Perlmuttknöpfe

Die neue Textilkennzeichnungsverordnung

bestimmt, dass Teile tierischen Ursprungs

in Textilerzeugnissen unter Verwendung

des Hinweises „Enthält nichttextile Teile

tierischen Ursprungs“ bei der Etikettierung

oder Kennzeichnung von Erzeugnissen, die

solche Teile enthalten, anzugeben sind.

Auf Grund einer aktuellen Anfrage

bestätigt die WKÖ, dass dies auch für

Knöpfe aus echtem Perlmutt gilt, da sie aus

Muscheln erzeugt werden. Die Verordnung

sieht keine Einschränkung auf Wirbeltiere

vor.

SPORT:

BIKE BRNO: 4. – 7. 10. 2012

Neuer Termin: Ab diesem

Jahr wird der Termin

der Bike Brno und der

zeitgleich stattfindenden

Messen um ungefähr

einen Monat vorverlegt. Der Oktobertermin

trifft auf regen Anklang ausländischer Firmen

und bietet zudem die Möglichkeit,

Fahrrad-Testfahrten im Terrain und weitere

Rahmenveranstaltungen im Freien durchzuführen,

ob nun direkt auf dem Brünner

Messegelände oder in dessen unmittelbarer

Umgebung. Die neuen Termine für die

Bike Brno sind bereits für die kommenden

drei Jahre festgelegt, und zwar auf 4.–7. 10.

2012, 26.–29. 9. 2013 und 2.–5. 10. 2014.

Neue Rahmenveranstaltungen: Mit der

Bike Brno ist bereits seit mehreren Jahren

eine ganze Reihe von Rahmenveranstaltungen

verbunden, z. B. die stark frequen-

Fotos: VSSÖ

tierte Bike-Konferenz über die Entwicklung

des Fahrradverkehrs. Mit dem neuen – früheren

– Messetermin wird dieses Repertoire

dauerhaft um weitere Projekte erweitert

– Testfahrten mit Fahrrädern im Terrain

rund um das Messegelände und mit E-

Bikes auf Freigeländen des Areals, Radrennen

und Wettbewerbe für das Messepublikum

u.v.a.

VSSÖ: Händlerskitest

am Semmering

Infos zum VSSÖ: http://www.vsso.at

Vom 22.-24. Jänner hat wieder der VSSÖ-

Händlerskitest in Niederösterreich am

Semmering stattgefunden. Auf Anregung

von Dkfm. Aichinger haben diesmal mit

Michael Zierer und Johannes Schachinger

auch zwei Lehrer der Berufsschule in der

Kempelengasse an der Veranstaltung teilgenommen,

die nicht nur den Neuheiten -

skitest hautnah erleben konnten, sondern

ausdrücklich die perfekte Organisation der

Veranstaltung lobten.

Der Berufszweig Sport hat auch die Kosten

für den Schulskikurs für SchülerInnen aus

dem Ausbildungsschwerpunkt Sportartikel

(3 SchülerInnen zur Gänze und für 5 weitere

zum Teil) übernommen.

VSSÖ-Kurse Förderung

€ 100,– pro Person

Für alle VSSÖ-Sportmonteurkurse gibt es

wieder die Förderung des Landesgremiums

des Handels mit Mode und Freizeitartikeln:

€ 100,– pro Person für maximal zwei Personen

pro Unternehmen.


Nach Bezahlung des Kurses teilen Sie

uns bitte folgende Daten mit: Firmenname,

Namen der Teilnehmer, Ihre Kontodaten,

Ihr Zahlungsnachweis und die Besuchsbestätigung

und Sie bekommen die Förderung

umgehend überwiesen.

Sie finden alle Kurstermine unter:

www.vsso.at

ÖBB: Bikes mit an Bord

Um Rad- und Bahnfreunden noch mehr

Komfort bieten zu können, setzen die

ÖBB ab April zehn neue Fahrradwagen

zu den beliebtesten Radwegen Österreichs

ein. Aufgrund der hohen Nachfrage

werden die neuen RegioBiking-

Wagen auf Bahnverbindungen entlang

des Donau- und Mur-Radwegs sowie

Richtung Neusiedlersee verkehren.

Der Obmann des Bundes- und Landesberufszweigs

des Sportartikelhandels, Dkfm.

Ernst Aichinger, hat im Namen der österreichischen

Radfahrer die ÖBB brieflich aufgefordert,

ihre Fahrradmitnahme-Politik zu

ändern: Noch vor 20 bis 30 Jahren gab es

nämlich wesentlich weniger Radtouristen

als heute und ein wesentlich größeres Radmitnahme-Angebot

im nationalen und

internationalen Verkehr der ÖBB. Der derzeit

gültige Fahrplan der ÖBB hat sogar weitere

Verschlechterungen bei der Radmitnahme

im Fernverkehr mit sich gebracht.

MFI hat darüber in der letzten Ausgabe

berichtet. Umso erfreulicher ist es, dass die

ÖBB nun wenigstens zu den beliebtesten

Radwegen mit den neuen RegioBiking-

Wagen neue Beförderungsmöglichkeiten

für Radsportbegeisterte anbieten. Durch

das neue Außendesign mit sommerlichen

Fahrradmotiven sind die Fahrradwagen am

Bahnsteig für die Fahrgäste leicht erkennbar.

Sie bieten 24 Fahrradstellplätze und

36 Sitzplätze.

BMVIT: Präventionsstrategien zum

Fahrraddiebstahl

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation

und Technologie hat eine Radverkehrs-Publikation

neu aufgelegt, und zwar

auf die im April 2012 aktualisierte und

erweiterte Version der Broschüre

Präventionsstrategien zum Fahrraddiebstahl

– Fakten & Tipps zum Schutz

Die Broschüre kann unter der Internetadresse

http://www.bmvit.gv.at/verkehr/

ohnemotor/publikationen/fahrraddiebstahl.html

eingesehen und downgeloadet

werden. Druckexemplare der Publikation

können Sie auch unter infra4@bmvit.gv.at

anfordern (solange der Vorrat reicht). Auf

der Internetseite http://www.bmvit.gv.at/

verkehr/ohnemotor/publikationen/ind

ex.html stehen auch weitere Studien und

Publikationen des bmvit aus dem Bereich

des Rad- und Fußgängerverkehrs zur Verfügung.

Neue Ö-Norm

Das österreichische Normungsinstitut

informiert darüber, dass mit 1. Mai 2012

folgende ÖNORM des Komitees 165 „Spielzeug

und andere sicherheitsrelevante

Kinderartikel“ erscheinen wird: ÖNORM

EN 1888 Artikel für Säuglinge und Kleinkinder

– Transportmittel auf Rädern für

Kinder – Sicherheitstechnische Anforderungen

und Prüfungen (Ersatz für ÖNORM

EN 1888:2006-01)

Bestellungen mit den Lieferformen: Papier,

CD-ROM, Fax, E-Mail an sales@as-plus.at.

Hervis: Joint Venture mit

französischer Go Sport Gruppe

Die Sporthandelskette Hervis gründet mit

der französischen Go Sport Gruppe das

Joint Venture Sports Trade & Marketing

International (STMI). Das Gemeinschaftsunternehmen

Sports Trade & Marketing

International soll Einkaufsverhandlungen

erleichtern. Ziel der Einkaufsgemeinschaft

ist, im Namen der gleichberechtigten Partner

alle Einkaufsverhandlungen zu führen.

Für die Kunden winken den Angaben

zufolge stärkere Preisvorteile.

Die börsenotierte Go Sport Gruppe

erzielte im Vorjahr mit ihren Marken Go

sport und Courir einen Gesamtumsatz von

680 Mio. Euro. Die Gruppe betreibt rund

350 Verkaufsstellen. Die Spar-Tochter

Hervis ist in Österreich mit 80 Standorten

vertreten. In Slowenien, Ungarn, Tschechien,

Kroatien und Rumänien hält der

Sporthändler bei 93 Niederlassungen.

2011 erlöste Hervis im In- und Ausland

450 Mio. Euro.

Quelle: APA

BRANCHENNEWS

SCHUHE:

Deutsche geben mehr für Schuhe aus

Die Deutschen haben 2011 Schuhe im

Gesamtwert von 8,68 Mrd. Euro gekauft –

und damit rund 1,3% mehr ausgegeben als

im Vorjahr. Und das, obwohl viele Händler

lange Zeit auf ihrer Winterware sitzengeblieben

sind und sich das Geschäft mit Bedarfskunden

ins Frühjahr 2012 verlagert hat.

Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher

von Marketmedia24. Für den

Schuhfachhandel, so die Distributions-Analyse

der Kölner, sei das Jahr 2011 statistisch

gesehen gerade noch einmal gut gegangen:

„Dessen Anteil am Schuhmarkt sank lediglich

um 0,3 Prozentpunkte auf 63,1%.“

Zu der guten Entwicklung im Schuhmarkt

konnten Damen, mit 2,7% mehr

Umsatz gegenüber dem Vorjahr, und Herren

(+1,4%) gleichermaßen beitragen.

Auch die Teilmärkte Kinder-, Sport- und

Hausschuhe haben sich nach dem Einbruch

im Jahr 2009 und der Trendumkehr

im folgenden Jahr weiter erholt.

Lediglich für das Segment Freizeitschuhe

wurde ein zweistelliges Minus

gegenüber 2010 verbucht, das Marktvolumen

sank noch unter das des Krisenjahres

2009. Quelle: TextilWirtschaft

Schuhe aus China, Erstattung

bereits entrichteter Zölle

Auf die Einfuhren von Schuhen der Zolltarifnummer

ex 6403 mit Ursprung in China

wurden von Oktober 2006 bis März 2011

endgültige Antidumpingzölle beim Import

in die EU eingehoben. Der Europäische

Gerichtshof hat diese Maßnahme im Hinblick

auf folgende chinesische Exporteure

für nichtig erklärt:

> Brosmann Footwear (HK) Ltd mit Sitz

in Kowloon (China),

> Seasonable Footwear (Zhongshan) Ltd

mit Sitz in Zhongshan (China),

> Lung Pao Footwear (Guangzhou) Ltd

mit Sitz in Guangzhou (China),

> Risen Footwear (HK) Co. Ltd mit Sitz in

Kowloon (China).

Österreichische Firmen, die beim Import

von Schuhen in die EU von einer oder mehreren

dieser vier genannten chinesischen

Firmen Antidumpingzölle entrichtet

MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

9


BRANCHENNEWS

Fotos: Dkfm. Reiner Fialik

haben, erhalten diese nach Antrag zurückerstattet.

Unter dem nachstehenden Link

zur Formulardatenbank des BMF finden Sie

das dafür erforderliche Formular (ZK 255)

nach Anhang 111 der ZollKodex-Durchführungsverordnung.

http://formulare.bmf.gv.at/service/formulare/inter-Zoll/pdfs/9999/Za255.pdf

Der Antrag kann auch formlos ohne Verwendung

des Formulars gestellt werden,

muss aber inhaltlich gleichlautend sein.

LEDERWARENHANDEL:

Werbegemeinschaft der

Lederwarenwirtschaft startet durch

Nachdem im vergangenen Jahr neben

einer Marktforschung, die Ausgangsbasis

für alle weiteren Aktivitäten war,

eine Fokusgruppe in insgesamt drei

Workshops Visionen, Ziele und Strategien

für den Lederwarenhandel erarbeitete,

ging es zu Beginn des Jahres 2012

mit der Umsetzung dieser Vorhaben der

Werbegemeinschaft der Österreichi -

schen Lederwarenwirtschaft richtig los.

Am 29. 1. 2012 wurde anlässlich der

Ordertage im MGC-Wien rund 90 Interessierten

der mögliche Weg in die Zukunft

des Fachhandels aus der Sicht der Verantwortlichen

präsentiert. Darüber wurde im

MFI 1/2012 eingehend berichtet. Anlässlich

der vergangenen Messen „Orderstart

Herbst/Winter 2012“ in den Modecentern

in Wien (25.-26. 3. 2012) und Salzburg

(1.-2. 4. 2012) wurden den interessierten

Messebesuchern nicht nur die neuen Kol-

Erich Kendl, Obmann des Verbandes der Leder -

warenvertreter, begrüßte als Gastgeber und

Veranstalter die Trendconsulterin Irmi Schüch-

Schamburek.

10 MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

Diese Grafik aus der Marktforschung zeigt, welche Produkte des Lederwarenhandels bereits im Internet

gekauft wurden.

Und diese Grafik zeigt, wie viele Konsumenten bereit sind, Produkte des Lederwarenhandels zukünftig im

Internet zu kaufen.

lektionen durch die Mitglieder des Verbandes

der Lederwarenvertreter Österreichs

vorgestellt, sondern Ihnen auch wertvolle

Informationen für diese Orderrunden mitgegeben,

die von der renommierten Trendconsulterin

Irmi Schüch-Schamburek präsentiert

wurden.

Die Qualität des Vortrags und die Kompetenz

der Referentin Schüch-Schamburek

brauchten dabei keinen internationalen

Vergleich zu scheuen. Für die Zukunft ist

zu hoffen, dass diese tolle Initiative der

Veranstalter auf noch größeres Interesse

des Handels stoßen würde. Die richtige

Information zum optimalen Zeitpunkt –

nämlich am Beginn eines ersten Messetages

– ist bei der Ordervergabe extrem hilfreich.

Die bereits im MFI 1/2012 angekündigten

REISEWOCHEN (Mitte Mai bis Ende

Juni 2012) haben mittlerweile eine Teilnehmerzahl

erreicht, die die Erwartungen

der Veranstalter weit übertroffen hat. Mehr

als hundert Anbieter von Lederwaren zeigen

sich daran interessiert, durch gemeinsame

Werbung Wettbewerbsnachteile

gegenüber den Großvertriebsformen aus

dem Internet (siehe Grafiken), dem filiali-


sierten Lebensmittelhandel und manch

vertikalem Textilriesen mit deren gewaltigen

Werbebudgets auszugleichen und ihre

Marktanteile zu behaupten. Nur durch

einen gemeinsamen und damit leichter

finanzierbaren Auftritt wird dem Einzelunternehmen

die Chance gegeben, von den

Konsumenten ähnlich stark wahrgenommen

zu werden.

Ein Radiospot, überwiegend geschalten

in Ö3, aber auch auf sämtlichen Privatsendern

der RMS-Gruppe (siehe Grafik unten),

soll mit dem Hinweis auf die Aktion das

Interesse der HörerInnen auf die gemeinsame

Webseite

www.taschenundmehr.at

RMS-Sender in Österreich

richten, wo sich die Teilnehmer entsprechend

präsentieren und ihre individuellen

Angebote darstellen können. Damit wird

jeder zweite Konsument ab 25 Jahren

durch eine geschickte und kostenminimierende

Streuung erreicht. Jeder teilnehmende

Händler hat zusätzlich die Möglichkeit,

sein Unternehmen mit Logo, Fotos

und Kontaktdaten zu kommunizieren und

damit bei der Zielgruppe durch die

Gemeinsamkeit mit Branchenkollegen eine

höhere Präsenz zu erreichen. Unterstützung

findet die Aktion durch Beiträge von

Sponsoren aus der Reisegepäcksindustrie,

durch den Verband der Lederwarenvertreter

Österreichs und durch die Beiträge der

Mitglieder aus den Landesgremien und

dem Bundesgremium. Die Programmierung

der Seite ist zum Drucklegungsschluss voll

im Gang und geht rechtzeitig zum Aktionsbeginn

ins Netz.

Weitere Unterstützung finden die REI-

SEWOCHEN durch den Einsatz eines

gemeinsamen Dekopaketes (Schaufensterkleber

in verschiedenen Größen, Dreiecksaufsteller

und Seesterne mit plakativen

Aussagen, die den nächsten Urlaub

schmackhaft machen sollen). Damit soll

zusätzlich die Erkennbarkeit der teilnehmenden

Betriebe erleichtert werden. Ziel

der gesamten Aktivitäten ist, dass der

nächste Urlaub der Menschen bereits im

Fachgeschäft beginnen soll. Nur dort erhält

der Konsument eine kompetente Fachberatung

und auch nach dem Kauf ein sonst

nicht überall selbstverständliches Service.

BRANCHENNEWS

Der erste Schritt zu dieser umfassenden

Aktion des Lederwarenhandels war

kein leichter, aber weitere Aktionen sind

bereits in Planung. Details dazu lesen Sie

mit Sicherheit rechtzeitig in unserer Mitgliederinformation

MODE & FREIZEIT

INTERN.

LEDERWARE/BIJOUTERIE/

GROSSHANDEL:

Blei im Schmuck

Der Produktsicherheitsrat im BMSAK hat

mit Unterstützung des Fachausschusses

„Chemie in Produkten“ eine Empfehlung zu

„Blei im Schmuck“ verabschiedet. Bis eine

einheitliche europäische Regelung auf

Grund des EU-Chemikalienrechts (REACH)

in Kraft tritt, soll eine Empfehlung gelten,

die Sie im Landesgremium anfordern können.

Wir weisen auch darauf hin, dass in

absehbarer Zeit mit einer Marktkontrolle zu

rechnen ist.

IN LETZTER MINUTE –

OFFIZIELL

Achtung: Kreditkartenbetrüger

unterwegs!

Die Kriminalpolizei teilt mit, dass derzeit

vor allem in Westösterreichh verschiedene

Personen (vermutlich aus

dem ehemaligen Ostblock) mit widerrechtlich

erlangten Kreditkartennummern

hauptsächlich in Hotels und Gastgewerbebetrieben

sowie auch in Handelsbetrieben

bezahlen wollen. Wir

ersuchen um erhöhte Vorsicht, da hier

lediglich mit der Kreditkartennummer

ohne Vorlage einer realen Kreditkarte

gearbeitet wird.

UNSER TIPP: Kreditkartenzahlungen

dürfen nur nach Vorlage der Kreditkarte

und nach Überprüfung der

Unterschrift akzeptiert werden. Im

Zweifelsfall empfiehlt es sich, zusätzlich

zur Karte eine Pass- oder Ausweiskopie

zu verlangen.

MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

11


BRANCHENNEWS STEIERMARK

KOMMENTAR

ING. MAG. PETER HOCHEGGER

WIFI Steiermark,

Institutsleiter

Aus Talent wird

Professionalität

WIFI-Leiter Peter Hochegger:

„Erfolg im Beruf braucht stets neue

Bildungsimpulse.“

Mode und Freizeit sind Teil der Lebensqualität,

sie sind Ausdruck der Persönlichkeit

– und deshalb auf der Seite der

Kunden mit viel Engagement verbunden.

Wer Kunden auf dem Sektor Mode und

Freizeit betreut, braucht darum ein breites

Spektrum an fachlichen und persönlichen

Kompetenzen.

Talent, auf Gesprächspartner einzugehen,

ist dabei nicht weniger wichtig als

das fachliche Wissen. Wie denken Kunden?

Wo liegen ihre Bedürfnisse und

Interessen? Wie begleitet man sie zur

Kaufentscheidung? Am WIFI kann man

das Talent dafür gezielt weiter ausbauen.

Wer aus dem Verkauf in Funktionen im

Marketing und Management wechseln

will, muss darüber hinaus ein fundiertes

Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge

entwickeln. Das WIFI bietet

dafür eine große Bandbreite an Weiterbildungsmöglichkeiten.

Und wer sich im Bereich Mode und Freizeit

als Unternehmerin oder Unternehmer

bewähren will, braucht ein solides

„Chefwissen“ – und auch das wird am

WIFI von Profis für Profis vermittelt.

Mode und Freizeit haben viel mit Kreativität

und Innovation zu tun. Diese Ideen

auch erfolgreich umsetzen zu können,

verlangt mehr als das Talent dafür: nämlich

die Professionalität, die Instrumente

von Verkauf, Vetrieb, Marketing, Logistik

und Betriebswirtschaft zielgerichtet

anzuwenden.

Wo immer die Karriere in Mode und Freizeit

auch hingehen soll: berufsbegleitendes

Weiterlernen ist unabdingbar. Das

WIFI ist der Bildungspartner dafür.

12 MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

Foto: Nico Formanek

Foto: WK Steiermark

Terminankündigungen:

MODEABEND mit KAI JÄCKEL:

12. September 2012

in der Steinhalle Lannach

Die bewährte und beliebte Modeinformation

für MitarbeiterInnen im Verkauf für

die Verkaufssaison Herbst/Winter 2012 findet

am 12. September in der Steinhalle in

Lannach statt.

Kai Jäckel erfreut sich als beliebter Vermittler

der neuestem Trends im Verkauf

großer Beliebtheit bei den MitarbeiterInnen

im steirischen Modehandel. Er vermittelt

dabei nicht nur die neuesten Modetrends,

sondern erklärt Fachausdrücke,

zeigt Kombinationsmöglicheiten auf und

gibt wertvolle Tipps für Zusatzverkäufe, vor

allem im Accessoiresbereich. Der Fokus

liegt dabei auf Bekleidung, aber auch

Schuhe, Taschen und Accessoires finden

breiten Raum.

Bologna-Reise ins CenterGross:

Montag, 8. 10. 2012

bis Dienstag, 9. 10. 2012

Ebenso bewährt und beliebt sind die zwei

Mal im Jahr stattfindenden Reisen ins CenterGross

in Bologna. Steirische HändlerInnen

erhalten dabei die Möglichkeit, für ihre

Geschäfte aktuelle italienische Ware prompt

zu besorgen und ihre Sortimente entsprechend

aufzurüsten. Der Aufenthalt in

Bologna ist dabei selbst zu bezahlen, für

den Bus kommt das steirische Gremium auf.

Fotos: WK Steiermark

Modegroßhandelszentrum Centergross

Rotonda Segnatello 4

I-40050 Funo di argelato (BO)

T 0039(0)51/417 12 06

W www.centergross.com

Nähere Informationen werden Ihnen zeitgerecht

per Post bzw. per E-Mail zugesandt.

Das CenterGross ermöglicht den Prompteinkauf

der neuesten italienischen Kollektionen.

BOLOGNA – Immer eine Reise wert

Das CenterGross in Bologna präsentiert

Promptkollektionen von 245 Bekleidungsanbietern

und weitere 100 Unternehmen,

die Textilien und Accessoires anbieten und

ist seit Jahren ein Fixpunkt am Veranstaltungskalender

des steirischen Modegremiums.

Vom 26. bis 27. März fand wieder

eine gut besuchte Einkaufsreise statt,

die den 42 teilnehmenden Händlern den

Prompteinkauf im CenterGross für ihre

Geschäfte ermöglichte.

HANDEL:

Mystery Shopping im Handel

im Februar, März und April 2013 –

Förderungsbeitrag des Gremiums

Weit entfernt von Kennzahlen aus Verkauf

und Marketing entscheidet sich der Erfolg

unserer Geschäfte im direkten und persönlichen

Kundenkontakt. Ein gutes Produkt und

stimmige Produktqualität sind zwar Voraussetzung

aber kein Garant. Testkäufe, so

genannte Mystery Shoppings, helfen dabei

die Wahrnehmung des Kunden nachzuvollziehen

und zeigen die aus Kunden sicht

erlebte Service- und Beratungsqualität.

Die Firma Hutner, eine der führenden

deutschsprachigen Unternehmensberater


im Handel, wird im Frühjahr 2013 (Februar,

März, April) für das Landesgremium des

Handels mit Mode und Freizeitartikel

steiermarkweit Mystery Shoppings durchführen.

Diese Testkäufe beinhalten folgende

Auswertungen:

> Geschäftscheck: Fassade, Eingangsbereich,

Warenaufbau usw.

> Abteilungsüberblick: Wie ist die Aufmerksamkeit

der Mitarbeiter gegenüber

den Kunden? Werden die Kunden

wahrgenommen? Wie viele Kunden/

Verkäufer befinden sich auf der Fläche?

> Mitarbeitermessung: Erster Eindruck,

Kontaktaufnahme und Kundenansprache,

Bedarfsermittlung, Warenvorlage,

Anprobe und Kaufsicherung, Zusatzverkauf,

Kaufabschluss usw. (Produkt

wird nach Kauf dem Händler zurückgeschickt)

> Vergleich der Ergebnisse mit allen

teilnehmenden Händlern im Gesamtprojekt

(anonymisiert)

Um aussagekräftige und vergleichbare

Ergebnisse zu erhalten, werden pro Filiale

drei Mystery Shoppings durchgeführt,

wobei 50% der Kosten das Landesgremium

des Handels mit Mode und Freizeitartikel

übernimmt.

> 3x Mystery Shopping pro Filiale

€ 600,—

> abzüglich 50% Förderung vom

Gremium 308*) € 300,—

> 3x Mystery Shopping pro Filiale

€ 300,—

Förderung für max. 15 Standorte

Nutzen auch Sie die Gelegenheit, ihre

Filialen und Mitarbeiter zu testen!

Anmeldeschluss: Winter 2012

*) Der Förderungsbetrag des Landesgremiums

in Höhe von € 300,– wird Ihnen nach

Ihrer Bezahlung der Rechnung an die Fa.

Hutner refundiert werden.

„SEMINARPLAN 2012

Farb- und Stilberatung

VORTRAGENDE: Silvia Eigl, Dipl. Kosmetikerin,

Visagistin und Farbberaterin

ORT: WIFI Süd, Unterpremstätten

DAUER: jeweils 1 Tag, von 8.30 Uhr bis

17.30 Uhr

September

Mittwoch 5. 09.2012 Nr. 01677.012

Oktober

Dienstag 2. 10. 2012 Nr. 01677.022

November

Mittwoch 7. 11. 2012 Nr. 01677.032

TEILNEHMER: max. 8, min. 6 Personen

INHALT:

1. Teil: Farb- und Stilberatung

2. Teil: Aufbauseminar – Wie gehe ich als

Verkäuferin mit diesem Thema um?

KOSTEN: € 95,– pro Person inkl. Lernunterlagen

und Bewirtung

Schaufenster- und Innenraumgestaltung

– Grundseminar

VORTRAGENDE: DI Ursula Schütze

ORT: WIFI Süd, Unterpremstätten

DAUER: jeweils 1 Tag, von 9 Uhr bis 17 Uhr

TERMINE:

September

Donnerstag 20. 09. 2012 Nr. 09636.012

Oktober

Dienstag 16. 10. 2012 Nr. 09636.022

November

Donnerstag 15. 11. 2012 Nr. 09636.032

TEILNEHMER: max. 15, min. 12 Personen

INHALT:

> Allgemeine Grundlagen

„Die Kunst des Verführens“

> Die Praxis

> Ideen, Tipps und Tricks

KOSTEN: € 95,– pro Person inkl. Bewirtung

RÜCKBLICK

Fürstenfeld: Schuhhandelsseminar bei TOTTER

Waren emotional und kundenorientiert präsentiert“

war das Thema des Schuhhandelsseminars,

das Werbearchitekt Walter Buchegger

am 27. März 2012 im Schuhfachgeschäft

der Firma TOTTER in Fürstenfeld

abhielt. Durch fachgerechte Produktpräsentation

und Dekoration wurde der effektive

Fotos: WK Steiermark TERMINE:

BRANCHENNEWS STEIERMARK

Schaufenster- und Innenraumgestaltung

„Shop-Exkursion“ –

Aufbauseminar

(Idealerweise haben die Teilnehmer bereits

das Grundseminar besucht!)

VORTRAGENDE: DI Ursula Schütze

ORT: WIFI Süd, Unterpremstätten & Shopping

City Seiersberg, Graz

DAUER: jeweils 1 Tag mit Exkursionscharakter,

von 9 Uhr bis 17 Uhr

TERMINE (Schwerpunkt Textil):

Oktober

Donnerstag 4. 10. 2012 Nr. 09637.012

TEILNEHMER: max. 15, min. 12 Personen

INHALT: Einleitung und Aufgabenstellung

WIFI Süd, Teilnehmer besuchen in Kleingruppen

(max. 3 Personen) ausgewählte

Shops in der Shopping City Seiersberg,um

diese mit dem Wissen aus dem Grundseminar

zu analysieren und Potenziale zu erarbeiten.

Im Anschluss werden die Shops im

Seminarraum anhand von aktuellen Fotos

im Plenum besprochen bzw. analysiert. Es

gilt einerseits Fehler und Optimierungspotenziale

zu erkennen, zu beschreiben und

im Idealfall Lösungsansätze zu finden.

Andererseits sind natürlich positive

Ansätze und Beispiele hervorzuheben und

zu nutzen.

Ziel ist es, die reale Welt des Handels

mit geschultem Auge zu betrachten, aus

Fehlern zu lernen und aus positiven Beispielen

den maximalen Nutzen zu ziehen.

KOSTEN: € 95,– pro Person inkl. Bewirtung

Nutzen der Schaufenster und der Präsentationsflächen

herausgearbeitet und die Kursinhalte

(Grundlagen der Gestaltung, Preisauszeichnung,

Schuhstellungen, Gestaltung

einer Vorwahl im Innenraum, Schuhpräsentation

im Schaufenster) vor Ort mit den Teilnehmerinnen

praxisgerecht umgesetzt.

Die Teilnehmer-

Innen am Schuhhandelsseminar,

flankiert von

Franz Ratten -

egger (links)

und Wilhelm

Totter.

MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

13


WIRTSCHAFT | Neueröffnung

NEUERÖFFNUNG:

Rattenegger jetzt auch in Bruck

Rattenegger – DER Schuhprofi im Murtal – ist jetzt neben seinen etablierten

Standorten in Judenburg, Knittelfeld und Leoben auch in Bruck an der Mur präsent.

Franz Rattenegger, der auch Obmann-Stellvertreter unseres Gremiums und

Branchensprecher Schuhhandel ist, hat die Stiefelkönig-Filiale in der Mittergasse

17 in Bruck/Mur übernommen und sein bewährtes Konzept damit am vierten

Standort erfolgreich umgesetzt.

Mit seiner topaktuellen Schuhmode macht

Rattenegger obersteirische Sommerträume

wahr. Tag und Nacht. Schritt für Schritt.

Das Familien-Schuhhaus hat derzeit qualitativ

hochwertige Markenschuhe für Groß

und Klein im Sortiment: zauberhafte

Pumps, verführerische Peeptoes, elegante

Sandaletten und bequeme Ballerinas für

Damen, trendige Schnürer und lässige

Bootsschuhe für Herren sowie coole Kinderschuhe,

die zum Herumtollen geschaffen

sind.

Trendsetter jetzt auch in Bruck

Es hat schon Tradition, dass der von Franz

Rattenegger und seiner Frau Daniela in

zweiter Generation geführte Familienbetrieb

sein Sortiment ständig aktualisiert

und mit namhaften Marken erweitert. Jetzt

wurde bereits der vierte Standort eröffnet,

an dem der obersteirische Trendsetter wieder

ein besonderes Einkaufserlebnis bietet:

Die neue Rattenegger-Filiale in der Brucker

Mittergasse ist ein Treffpunkt, der inspiriert

und verführt. „Wir laden unsere Kunden,

Freunde und Schuhfans ein, bei uns

in entspannter Atmosphäre zu bummeln,

nach Lust und Laune zu gustieren und sich

über die neuesten Attraktionen zu informieren“,

erklärt Geschäftsführer Franz Rattenegger

sein Erfolgskonzept. Schuhliebhaber

erwartet ein stylisches Ambiente,

eine fantastische Auswahl an Top-Marken,

höchste Qualität und ein ausgezeichnetes

Preis-Leistungsverhältnis. Natürlich kombiniert

mit persönlicher Beratung und

einem sehr zuvorkommenden Kundenservice.

14 MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

Fotos: Rattenegger???

Die Schuhmode von Rattenegger inspiriert und verführt.

Freundliche Beratung

Ein eingespieltes Team aus erfahrenen Mitarbeiterinnen

steht den Kunden am neuen

Standort mit Rat und Tat zur Seite. Heidi

Lendl (Filialleitung), Johanna Theiler,

Annemarie Reif Kosar, Sabine König,

Manuela Salchenegger und Melanie Derler

sind immer am Laufenden über aktuelle

Trends. Sie beraten sehr freundlich, fachkundig

und dennoch nicht aufdringlich.

Sie helfen Suchenden dabei, ein typgerechtes

Modell mit höchstem Tragekomfort,

die richtige Größe und die optimale Passform

zu finden.

Selbstverständlich verraten die sympathischen

Beraterinnen auch, wie die neuen

Schuhe richtig zu pflegen und aufzubewahren

sind, damit die Freude noch länger

währt. Und gerne hören sie den Kunden

auch zu, wenn diese einmal sprichwörtlich

der Schuh drückt.

Preisvorteile zur Eröffnung in

Bruck/Mur

Zur Eröffnung in Bruck an der Mur ganz

besonders gab es bei Rattenegger alle Stiefelkönig-Modelle

um 20 Prozent günstiger!

Auch Geburtstagsgutscheine, die noch von

Stiefelkönig ausgegeben wurden, wurden

von der Familie Rattenegger eingelöst.

Einen speziellen Preisvorteil und eine

Reihe von Serviceleistungen genießen

treue Stammkunden mit der Rattenegger-

Kundenkarte.

Der neue Standort in der Mittergasse in Bruck/Mur.


Basispaket

Plakat A1

2 Stück

Plakat A2

4 Stück

Preisaufsteller

5 Stück

(10 x 25 cm)

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Nützen Sie die Gelegenheit von der Aktion

zu profitieren und bestellen Sie schnellstens

Ihr Scharfe-Tage-Paket um € 28,—!

Sie können die zusätzlich zum Basis -

paket die jeweiligen Werbemittel auch

separat (Zusatzmodule) bestellen. Das Be -

stellformular zu den Scharfen Tagen vom

26. bis 28. Juli 2012 ist Ihnen bereits zugegangen.

Sie können es aber auch online

auf http://wko.at/stmk/scharfetage abrufen.

Bitte rasch anmelden, bei später einlangenden

Anmeldungen wird nicht ge -

währleistet, dass das POS-Material wie

gewünscht geliefert werden kann.

Füllen Sie das Bestellformular aus und

faxen Sie dieses an +43(0)316/601-408

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Luftballons

10 Stück

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Scharfe Tage | WIRTSCHAFT

26. bis 28. Juli 2012:

Der Sommer wird heiß! –

Scharfe Tage im Handel

Im Juli wird es in der Steiermark richtig heiß!

Denn von 26. bis 28. Juli läuft wieder die

Aktion „Scharfe Tage“, die Aktionskampagne

für den schärfsten Aktionsverkauf in der

Steiermark. Alle steirischen Handelsunternehmen

können davon profitieren und ihre

Abverkaufsware, Einzelstücke und vorsaisonale

Ware im Rahmen einer breit angelegten

Kampagne an den Mann/an die Frau bringen.

Der Gremialbereich Mode unterstützt

Sie bei den Scharfen Tagen

aber nicht nur mit Dekopaketen,

sondern zeigt Ihnen auch gleich die

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Schaufenster und den POS.

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Scharfe-Tage-Paket

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(Ab sender inpublic

Werbeagentur) zu -

gestellt. Bitte in -

formieren Sie Ihre

MitarbeiterInnen,

dass die Lieferung

in dieser Woche

eintreffen wird und urgieren Sie bitte erst

ab 20. Juli 2012. Bei Rückfragen steht

Ihnen die Werbeagentur inpublic jederzeit

sehr gerne unter der Hotline 0512/908 400

zur Verfügung!

Die teilnehmenden Landesgremien des

Gremialbereiches Mode, Lifestyle, Gesundheit

und das Landesgremium des Versand-,

Internet- und allgemeinen Handels unterstützen

die Scharfen Tage mit Spots auf

Antenne Steiermark und der Schaltung

eines Aktionsinserates in der

WOCHE. Für Schaltungen zur

Bewerbung Ihrer eigenen

Aktivitäten zu den Scharfen

Tagen stellen wir Ihnen kostenlos

das Aktionssujet elektronisch

zur Verfügung.

Download auf:

www.wko.at/stmk/scharfetage

MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

15


VERANSTALTUNG | Unternehmertag 2012

Alle Fotos WK Steiermark

Schloss Gabelhofen:

Unternehmertag 2012

„Man kann dir den Weg weisen, aber gehen musst du ihn selbst“, zitierte

Gremialobmann Ferdinand Roth beim Unternehmertag des Landesgremiums des

Handels mit Mode- und Freizeitartikeln. Abgewandelt könnte man sagen, dass die

Mitglieder unseres Landesgremiums ihre Geschäfte selbst führen müssen, das

Gremium und die Wirtschaftskammer aber den Betrieben in vielen Fällen durch

vielfältige Beratungsaktivitäten und Schulungen den richtigen Weg zum Erfolg

weisen können.

Veranstalter und Referenten des Unternehmertags 2012: V. l. n. r.: Harald Scherz, Armin Assinger, Dr. Eva

Koban-Röß, Ferdinand Roth, Hannes Treichl und Franz Rattenegger

Gemeinsam mit seinen Stellvertretern

Franz Rattenegger (Schuhe) und Harald

Scherz (Sport) fasst Ferdinand Roth die

vielfältigen Aktivitäten der Jahre 2011 und

2012 zusammen. Sie reichen vom letzten

Unternehmertag am Dachstein bis zu diesem

Unternehmertag in Schloss Gabelhofen

und umfassen u. a.:

2011

> Studienreise Amsterdam im Juni

> 10. und 11. Modeabend im März und

September

> Einkaufsfahrten nach Bologna im März

und Oktober

> WIFI-Seminare (Schaufenster- und

Innenraumgestaltung, Farb- und Stilberatung)

16 MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

2012

> Berufsinformationswoche des Handels

im Jänner

> 12. Modeabend im März

> WIFI-Seminare (Schaufenster- und

Innenraumgestaltung, Farb- und Stilberatung)

> Einkaufsfahrt nach Bologna im März

sowie als Vorschau die

> Scharfen Tage vom 26 - 28. Juli 2012,

> die geplante Messereise zur „Bread &

Butter“ nach Berlin,

> den Modeabend mit Kai Jäckel am 12.

September,

> die Fahrt ins CenterGross nach Bologna

im Oktober,

> 4 Ausgaben von Mode & Freizeit Intern

(MFI)/Jahr,

> und zahlreichen Lehrlingsaktivitäten,

wie Berufsinformationswoche, Musterorderrunde,

Muster-LAP, Sporttage,

Seminare usw.

Roth schloss mit einem Zitat von Lothar

Schmidt: „Erfolg stellt sich dann ein,

wenn man mehr tut als nötig. Und das

immer.“ Die zahlreichen Teilnehmer des

Unternehmertags 2012 „taten auch mehr

als nötig“ und konnten im Schloss Gabelhofen

bei drei ausgezeichneten Referaten

neue Impulse bekommen und den ab -

wechslungsreichen Tag mit einer Führung

über das Gelände des Red Bull Rings ausklingen

lassen.

Unter dem Motto „anders|denken ::

anders|sein – raus aus der grauen mitte“

unternahm Hannes Treichl einen Ausflug

über den Tellerrand der eigenen Branche,

um mit und für die Teilnehmer neue Ideen

und Strategien zu finden, ihre eigenen

Unternehmen effektiv zu bewerben.

Dabei wurden die Fragen „Was kann ein

Hotelier von einem Metzger lernen? Was

ein Konzern von einem Schuhhändler? Und

was haben ein Restaurant und Rock-Stars

gemeinsam?“ beantwortet und mit den


Teilnehmern eine inspirierende Reise durch

verschiedenste Disziplinen des Marketings

(Positionierung, Differenzierung bis hin zu

Guerilla & Social Media Marketing) unternommen.

FH-Prof. Dr. Eva Koban-Röß, MBA

von den FH-Studiengängen International

Marketing & Sales Management beschäftigte

sich mit Gender Marketing und zeigte

unter dem Titel „Kunden kaufen anders,

Kundinnen auch!“ die wesentlichen

Ergebnisse einer Marktforschungsstudie

mit besonderem Fokus auf den Bereich

Mode & Freizeit auf. Die Referentin beantwortete

auch die Fragen, warum man gendern

soll, welche Unterschiede es im Kaufprozess

zwischen den Geschlechtern gibt

und welche Handlungsempfehlungen man

daraus ableiten kann.

Das Einkaufsverhalten von Frauen (die

80 % der Kaufentscheidungen treffen) und

Männern (die nur über ca. 20% der Ausgaben

eines Haushaltes entscheiden) unterscheidet

sich maßgeblich. Daraus ergeben

sich aus Sicht der Kunden und Kundinnen

auch unterschiedliche Anforderungen an

die Gestaltung des POS.

3x mehr Frauen als Männer besorgen

den Alltagseinkauf. 58% der Frauen kaufen

für 3 oder mehr Personen ein. Spontankäufe

sind bei Frauen doppelt so hoch

wie bei Männern. Frauen entscheiden

mehrheitlich, welche Marken in den Haushalten

täglich verwendet werden und

geben diese Präferenzen an Partner und

Kinder weiter.

Unterschiede im Kaufprozess:

> biologische: Frauen sind Männern auf

Grund ihrer Gehirnstruktur bei Kommunikation

und Multitaskingfähigkeit

überlegen, ihre Hormone sorgen für

Empathie, Emotionalität und Fürsorge

und ihre Wahrnehmungen erfolgen

gleichzeitig mit allen Sinnen,

> psychologische und soziokulturelle:

Traditionelle Rollenverteilung der Frau

als Hüterin und Bewahrerin, unterschiedliche

Motive, Einstellungen und

Werte der Geschlechter und auch

andere Statussymbole.

Frauen shoppen am liebsten Mode & Accessoires,

wollen sich etwas Gutes tun oder

kaufen aus Frust oder zur Entspannung.

Männer bevorzugen technische Geräte,

kaufen am liebsten zielgerichtet und

bedarfsorientiert und bevorzugen die

Eigenrecherche im Vorfeld.

Auch beim Einkauf von Mode und der

vorgelagerten Information gibt es genderspezifische

Unterschiede. Frauen gehen

aktiver auf Informationssuche und orientieren

sich an Trends, FreundInnen und

Testimonials. Männer gehen mit offenen

Augen durch die Welt und kaufen, was sie

brauchen.

Bei den Gründen, ein Geschäft zu betreten,

sind für Frauen die Schaufenster wichtiger,

aber auch das vertraute Angebot in

einem bestimmten Geschäft. Frauen werden

auch durch ansprechende Dekoration und

abgestimmte Raumgestaltung aktiviert und

schenken einem Produkt mit einem Rabattschild

erhöhte Aufmerksamkeit.

An Handlungsempfehlungen für Gender-Marketing

am POS gibt die Referentin

an:

Für Männer:

> eher funktionale Ladengestaltung

> übersichtliche Warenpräsentation

> schnelle Orientierung

> umfangreiches Produktwissen

> Bereitschaft für aktive Verhandlungen

über Preise und Konditionen

> Schnelligkeit und Effizienz - aber bitte

mit Erfolg

Für Frauen:

> anregende Ladengestaltung

> achten auf Atmosphäre und Service

Unternehmertag 2012 | VERANSTALTUNG

> Beziehung aufbauen, persönliche

Betreuung

> Lösungen für den Alltag anbieten

> Fokus auf Wünsche und Bedürfnisse

> Zeit lassen und nicht zur Kaufentscheidung

drängen

Abschließend stellte Dr. Eva Koban-Röß

das 3-I-Konzept (Information, Integration,

Ideen) vor und empfiehlt den HändlerInnen,

ihre Zielgruppen wirklich kennen zu

lernen und sich zu fragen, ob geschlechterspezifische

Unterschiede bestehen.

Bei den Zielgruppen Frau/Mann müssen

Wahrnehmungen, Wünsche und Prioritäten

von Kundinnen und Kunden beachtet

und geschlechterspezifische Lösungen entwickelt

werden, z. B. Kundenbindungsprogramme

für Kundinnen und Kunden.

Publikumsliebling

Armin

Assinger zeigte

unter dem Titel

„Das Leben ist

ein Abfahrtslauf“

an Hand

eines Abfahrtslaufes

auf der

schwersten Strecke

der Welt die Parallelen zwischen Spitzensport

und Wirtschaft auf. Multimedial

unterstützt ging er – an Hand der letzten

Siegesfahrt von Stephan Eberharter auf der

Streif – auf Themen wie Vorbereitung, Einstellung,

Selbstverstrauen und Konzentration

ein. Das nötige Selbstvertrauen räumt

dem Sportler/Unternehmer die Möglichkeit

ein, den Sprung ins Ungewisse (z.B. durch

die Mausefalle) zu wagen und den Boden

des „scheinbar Sicheren“ zu verlassen. Das

kann einerseits gefährlich sein, eröffnet

aber andererseits die Möglichkeit, über

sich hinaus zu wachsen.

Eine Führung über das Gelände des Red Bull

Rings und ein Get togehter auf der Bull‘s

Lane Terrasse rundeten das Programm des

Unternehmertags 2012 ab und eröffneten

den steirischen ModehändlerInnen – ganz

im Sinne der Referate – einen Blick über

den Tellerrand hinaus. Der Red Bull Ring ist

nicht nur eine steirische Besonderheit, sondern

auch Teil der Erfolgsgeschichte eines

globalen Unternehmens.

Alle Fotos vom Unternehmertag 2012 finden

Sie unter www.wko.at/stmk/308

MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

17


SCHUHHANDEL | Mrs. & Mr. Shoe 2012

Botschafter des guten

Schuhgeschmacks

Katharina Stemberger und Christian Rainer sind Mr. & Mrs. Shoe

Das Publikum hat gesprochen und im Februar 2012 online auf dem Schuhblog

http://www.schuhunddu.at der Initiative Österreichische Schuhwirtschaft

Österreichs neue Botschafter des guten Schuhgeschmacks gewählt: Schauspielerin

Katharina Stemberger und Profil-Herausgeber Dr. Christian Rainer

sind Mrs. und Mr. Shoe. Sie treten damit die Nachfolge des Austropop-Duos

Luttenberger*Klug und des ORF-Sportmoderators Rainer Pariasek an,

die im Jahr davor ausgezeichnet wurden.

Branchen-Event in Wien

Die Auszeichnungen „Mr. und Mrs. Shoe“

wurden am 25. April im Rahmen eines

Branchen-Events in Wien an Stemberger

und Rainer verliehen, zu dem die Initiative

Österreichische Schuhwirtschaft, ein Zu -

sammenschluss von Schuhfachhandel,

Schuhindustrie, Schuhmachern, Schuhimporteuren,

Einkaufsverbänden und Schuhpflegemittel-Herstellern,

geladen hatte. Die

Teilnehmer der Initiative haben sich das

Ziel gesetzt, gemeinsam Konsumenten und

Medien regelmäßig über das Thema Schuh

und die österreichische Schuhwirtschaft zu

informieren.

Mit dem Titel „Mr. & Mrs. Shoe“ werden

jedes Jahr prominente ÖsterreicherInnen

18 MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

aus Kultur, Medien, Politik, Sport oder

Wirtschaft geehrt, die sich durch gepflegtes

Schuhwerk und besonderen „Schuhverstand“

auszeichnen und durch ihr elegantes

Auftreten als „Botschafter des guten

Schuhgeschmacks“ fungieren.

Eine Experten-Jury, bestehend aus Vertretern

der österreichischen Schuhwirtschaft

(Schuhhandel, Schuhindustrie,

Schuhmacher, Schuhimporteure sowie

Einkaufsverbän de), nominierte in einer

Vor-Entscheidung folgende sechs Kandidat -

Innen:

> Ex-Schwimmstar Mirna Jukic,

> Schauspielerin Katharina Stemberger,

> Ö3-Talkerin Claudia Stöckl sowie

> ZiB-Ancorman Roman Rafreider,

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh

CHRISTIAN RAINER: Der Schuh-Aficionado liebt Maßschuhe

> Profil-Herausgeber und -Chefredakteur

Christian Rainer

> Chili-Moderator Dominic Heinzl.

4.261 stimmten online ab

Die Endauswahl trafen die LeserInnen des

Schuhblogs http://www.schuhunddu.at.

Und sie ließen keine Chance ungenützt,

ihre Lieblinge in die Pole-Position zu bringen:

Insgesamt wurde in drei Wochen

4.261 mal abgestimmt. Bei den Damen

konnte Katharina Stemberger 41 Prozent

der Stimmen auf sich vereinigen, die „Silbermedaille“

ging an Mirna Jukic (40 Prozent).

Die drei männlichen Kandidaten lieferten

sich viele Tage lang ein Kopf-an-

Kopf-Rennen: Mal lag Roman Rafreider

Mit Christian Rainer haben die Blog-LeserInnen einen echten Schuh-Aficionado zu Mr.

Shoe gewählt. Bereits als Student investierte er sein karges Einkommen in Maßschuhe,

und auch heute noch ist er ein Liebhaber handgefertigten Schuhwerks. Rainer: „Meine

aktuellen Lieblingsschuhe sind ein Paar aus knallrotem Straußenleder von einem

Wiener Schuhmacher.“

Der Top-Journalist, der seinen Modestil als „Dorian Gray im Endstadium“ charakterisiert,

gehört zu jener gar nicht so raren Spezies Mann, die ihre Schuhe liebt und hingebungsvoll

pflegt. Kein Wunder, denn die Bedeutung guter Schuhen für Männer geht seiner

Meinung nach über das bloße Accessoire weit hinaus: „Kurz bevor Männer ihrem

Leben ein Ende bereiten, hören sie auf, ihre Schuhe zu putzen. So – watch my feet!“


Fotos: Werbegemeinschaft der österr. Schuhwirtschaft/APA-Fotoservice/Thomas Preiss

Mr. & Mrs. Shoe sind Christian Rainer und Katharina Stemberger

vorne, dann wieder Christian Rainer, dann

Dominic Heinzl. Aber am Ende hatte der

smarte Profil-Herausgeber Dr. Christian

Rainer die Nase vorne.

Edel-Schuhlöffel vom Nobel-Schuh-

Designer Manolo Blahnik

Die feierliche Verleihung der Auszeichnung

erfolgte durch Karl Novak, Obmann der

Werbegemeinschaft der österreichischen

Schuhwirtschaft und Vorsteher des Schuhfachausschusses

Österreich, sowie Ralph

Plaichinger, Obmann des Landesgremiums

Wien für den Großhandel mit Mode und

Freizeitartikeln. Als Zeichen der Anerkennung

erhielten die Preisträger einen Edel-

Schuhlöffel aus Aluminium-Guss vom

Nobel-Schuh-De signer Manolo Blahnik

sowie eine Ehren-Urkunde.

Ralph Plaichinger assistiert den Preisträgern beim

Anschneiden der „Schuhtorte“

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh

KATHARINA STEMBERGER:

Mit den richtigen Schuhen die Welt erobern

Für die neue Mrs. Shoe, Katharina

Stemberger, haben Schuhe eine ganz

besondere Bedeutung: Die Schauspielerin,

bekannt aus Theater, Film

und Fernsehen (derzeit in Vorbereitung

auf die Welt-Uraufführung von

„Die Päpstin“ als Theaterstück bei

den Sommerfestspielen Melk) zählt

Schuhe zu den wichtigsten „Waffen“

einer Frau: „Die göttliche Marilyn

Monroe hat es einmal treffend formuliert:

Gebt einem Mädchen die

richtigen Schuhe, und sie kann die Welt erobern!“ Folglich kommt auch der Titel von

Stembergers jüngster Kabarett-Show nicht von ungefähr. Im Programm „Wie viel ist das in

Schuhen?“ wandelt die Schauspielerin stilsicher auf den Spuren der Bestseller-Autorinnen

Ildikó von Kürthy („Höhenflug“, „Schwerelos“, „Mondscheintarif“) und Sophie Kinsella („Die

Shopping Queen“) und erörtert auf entwaffnend humorvolle Weise die wirklich wichtigen

Themen im Leben einer Frau – und da stehen Schuhe und Kleider nun mal ganz oben auf der

Liste.

In Katharina Stembergers gut bestücktem Schuhschrank findet sich ein buntes Potpourri –

von „verwegen und schmerzhaft“ bis zu „praktisch und bequem“. Stemberger: „Besonders

gerne mag ich Schuhe, die ein bisschen Witz haben.“ Wenn die Schauspielerin solche findet,

kann es auch passieren, dass sie gleich doppelt zuschlägt. So geschehen mit wunderbar

eleganten UND bequemen Winterstiefeln: „Mir war klar: Das findet man nicht so leicht. Also

habe ich etwas getan, was ich sonst nie mache und kurz entschlossen ein zweites Paar

gekauft, auf Vorrat, weil mir die Stiefel so gut gefallen haben.“ Bei der Preisverleihung trug

Katharina Stemberger ein Designkleid von Sabine Karner und passende Schuhe von HÖGL.

MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

19


AUSBILDUNG | Landesberufsschulen

Alle Fotos: WK Steiermark

Neues aus den Berufsschulen

LBS Hartberg

Der Sporttag am 15. Mai 2012 an der LBS Hartberg widmete sich heuer wieder

widmete sich heuer wieder den Sportarten Biken, Klettern, Speedminton,

Nordic Walking & Tauchen.

Ferdinand Roth & Harald Scherz mit den Lehrlingen der LBS Hartberg.

LBS Gleinstätten

Am 21. März 2012 fand in der LBS Gleinstätten ein „Berufseinstiegsseminar“ mit

Stefan Braun statt.

Am 25. April 2012 fand in der LBS Gleinstätten das Ladendiebstahlseminar für die 3. Klassen statt.

Der Schwerpunkt dieses sehr erfolgreichen und praxisnahen Seminares lag bei der Verhinderung, da 80%

der Ladendiebstähle von Gelegenheitsdieben durchgeführt werden. Es wurde aber auch über Mitarbeiterdiebstähle

und die Konsequenzen ausführlich gesprochen (30% vom Wert der Inventur Differenzen sind

Mitarbeiterdiebstähle).

20 MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

Teilnahmebestätigung

Max Mustermann

hat am

Sporttag

der Lehrlinge des Sportartikelhandels

der Landesberufsschule Hartberg und des Landesgremiums für Mode und

Freizeitartikel der WK Steiermark

am 15. Mai 2012

an den Bewerben

Klettern

Mountainbiken

Nordic Walking

Speedminton

Tauchen

mit Erfolg teilgenommen.

Hartberg, 15. Mai 2012

für die LBS Hartberg für die WK Steiermark

Am 3. Mai 2012 fand in der LBS Gleinstätten wieder eine Muster LAP statt, bei

der sich unsere Lehrlinge auf den Ablauf der eigentlichen Lehrabschlussprüfung

vorbereiten konnten.

Muster LAP am 3. Mai 2012


Fotos: WK Steiermark

WK on Tour

Margarete Reindl in Graz. Der Besuch bei Frau Reindl erfolgte aus dem erfreulichen

Anlass des 20jährigen Firmenjubiläums. Ihr wurde mit einer Urkunde besondere

Anerkennung für ihre unternehmerische Leistung ausgesprochen.

On Tour | WIRTSCHAFT

Landesgremialobmann Ferdinand Roth besuchte im

Rahmen von „WK on Tour“ gemeinsam mit dem

Geschäftsführer Mag. Johannes Klemm am

12. April 2012 u.a. folgende

Mitgliedsbetriebe:

Mag. Johannes Schüssler

Sonja Massegg, Boutique ELLE in Frohnleiten Trachten Helmut Kalander in Gratkorn

Mode Elisabeth Zottler in Frohnleiten

Renate Guggi in Gratkorn

MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

21


WIRTSCHAFT | KMU Forschung Austria

Grafik 1 Umsatzentwicklung im stationären Einzelhandel I. Quartal 2011

bis I. Quartal 2012

Veränderungen nominell und real in Prozent gegenüber dem Vorjahr

%

5,0

4,0

3,0

2,0

1,0

0,0

-1,0

-2,0

-3,0

-4,0

Konjunkturentwicklung im stationären Einzelhandel:

Erstes Quartal 2012 – Modische

Branchen sind Spitzenreiter

� Umsatzwachstum im I. Quartal 2012

� +3,7 % nominell

� +1,5 % real

� Verkaufspreissteigerungen weiterhin unter Inflation

Umsatzwachstum im I. Quartal 2012

Im stationären Einzelhandel sind die

Umsätze im I. Quartal 2012 sowohl nominell

(+3,7 %) als auch real (+1,5 %) gestiegen.

Damit war die Entwicklung im Einzelhandel

deutlich besser als in den letzten

beiden Quartalen. Den KonsumentInnen

standen im Jänner und Februar 2012 zwei

Verkaufstage mehr als im Vorjahr zur Verfügung.

Zudem hat ein Teil des Ostergeschäfts

– im Gegensatz zum Vorjahr –

schon im März stattgefunden (Ostern 2012:

8. April, 2011: 24. April).

Nominelles Umsatzwachstum

in allen Monaten

Das erste Jahresviertel 2012 verlief für den

Einzelhandel insgesamt positiv. Nominell

sind die Umsätze in allen Monaten angestiegen.

Real lagen die Erlöse lediglich im

Jänner geringfügig unter dem Vorjahresni-

1,5

Ostern

-1,1

4,0

1,1

22 MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

-0,1 -0,4

I. Quartal 2011 II. Quartal 2011 III. Quartal 2011 IV. Quartal 2011 I. Quartal 2012

-3,0

Weihnachtsgeschäft:

Rekordumsatz

-3,4

Umsatzentwicklung nominell Umsatzentwicklung real

3,7

Ostern

Der Lebensmitteleinzelhandel ist auf Basis ACNielsen Umsatzbarometer inkl. Hofer und Lidl enthalten.

Die Preisbereinigung erfolgt auf Basis eines Deflators auf Branchenebene (Quelle: Statistik Austria).

Quelle: KMU Forschung Austria

veau. Die beste Umsatzentwicklung war im

März zu beobachten. Die im Vergleich zum

Vorjahr überdurchschnittlich hohen Temperaturen

brachten in diesem Monat den

modischen Branchen (Bekleidungs- und

Schuhhandel) ein zweistelliges Umsatzplus

ein.

Schuheinzelhandel mit bester Umsatzentwicklung

im I. Quartal 2012

Im ersten Jahresviertel 2012 liegen sowohl

bei nomineller als auch bei realer Betrachtung

– allerdings ausgehend vom niedrigen

Vorjahresniveau – die modischen Branchen

im Ranking ganz vorne. Zum mit Abstand

höchsten nominellen Umsatzwachstum

kam es im Schuheinzelhandel, gefolgt vom

Sportartikeleinzelhandel und vom Bekleidungseinzelhandel.

Real liegt der Bekleidungseinzelhandel

in Folge von Preisrückgängen

vor dem Sportartikeleinzelhandel.

1,5

Grafik 2 Umsatzentwicklung im stat. Einzelhandel

Jänner – März 2012

Veränderungen nominell und real in Prozent gegenüber dem Vorjahr

%

7,0

6,0

5,0

4,0

3,0

2,0

1,0

0,0

2,7

Starke Polarisierung zwischen den

Einzelhandelsgeschäften

In Hinblick auf die nominelle Umsatzentwicklung

zeigt sich im I. Quartal 2012 weiterhin

eine große Bandbreite zwischen den

Einzelhandelsgeschäften: 27 % der Standorte

mit einem Umsatzwachstum von mehr

als 10 % stehen 17 % gegenüber, die Erlösrückgänge

von mehr als 10 % hinnehmen

mussten. Insgesamt war der Anteil der Einzelhandelsgeschäfte

mit einem Plus (53 %)

jedoch deutlich höher als mit einem Minus

(36 %).

Abnahme des Preisauftriebs

im I. Quartal 2012

Im Durchschnitt Jänner bis März 2012 hat

der Preisauftrieb sowohl im Einzelhandel

als auch bei den allgemeinen Verbraucherpreisen

abgenommen. Die durchschnittlichen

Verkaufspreiserhöhungen im Einzel-

2,8

0,0 1,0

Jänner Februar März

5,9

Umsatzentwicklung nominell Umsatzentwicklung real

3,8

Ostern

Auf Grund der laufenden Aktualisierung der Datengrundlage kann es zu geringfügigen Änderungen

gegenüber bereits veröffentlichten Ergebnissen kommen.

Der Lebensmitteleinzelhandel ist auf Basis ACNielsen Umsatzbarometer exkl. Hofer und Lidl enthalten.

Die Preisbereinigung erfolgt auf Basis eines Deflators auf Branchenebene (Quelle: Statistik Austria).

Quelle: KMU Forschung Austria


Grafik 3 Umsatzentwicklung im Einzelhandel I. Quartal 2012 nach Branchen

Veränderungen nominell und real in Prozent gegenüber dem Vorjahr

EH mit Schuhen

EH mit Sportartikeln

EH mit Bekleidung

EH mit kosmetischen Erzeugnissen

EH mit Lebensmitteln (1)

EH mit Spielwaren

Stationärer Einzelhandel

EH mit Lederwaren

Sonstiger Einzelhandel (2)

EH mit Bau- u. Heimwerkerbedarf

EH mit Elektrogeräten, Computer, Foto

EH mit Möbeln

-1,7

-0,3

4,6

2,8

3,7

2,4

3,3

0,4

handel (+2,2 %) fielen zu Jahresbeginn

2012 weiterhin geringer aus als die Inflationsrate

(+2,6 %).

Wie schon am Jahresende 2011, waren

die durchschnittlichen Verkaufspreiserhöhungen

auch im I. Quartal 2012 im Schuheinzelhandel

mit fast 7 % am höchsten.

Hier wurden insbesondere Damenstiefel

und -stiefeletten teurer verkauft als im Vorjahr.

Im Einzelhandel mit Bau- und Heim-

2,9

2,9

0,7

0,6

3,4

6,2

5,0

4,8

5,3

-1,4

EH mit Büchern und Schreibwaren

-3,2

%

-6,0 -4,0 -2,0 0,0 2,0 4,0 6,0 8,0 10,0 12,0 14,0

1,2

3,7

4,5

1,5

0,9

6,4

nominell real

(1) Berechnung auf Basis ACNielsen Umsatzbarometer inkl. Hofer und Lidl

(2) Einzelhandel mit Waren aller Art, Trafiken, Einzelhandel mit medizinischen und orthopädischen

Artikeln, Einzelhandel mit Textilien, Blumeneinzelhandel, etc.

Die Preisbereinigung erfolgt auf Basis eines Deflators auf Branchenebene (Quelle: Statistik Austria).

Quelle: KMU Forschung Austria

Grafik 4 Anteil der Einzelhandelsgeschäfte nach nomineller Umsatzentwicklung

I. Quartal 2012

%

30

25

20

15

10

5

0

36% der EH-Geschäfte

mit nominellem Umsatzminus

17

19

11

13,1

> -10% bis -10% konstant bis +10% > +10%

Rundungsdifferenzen nicht ausgeglichen

Quelle: KMU Forschung Austria

werkerbedarf sowie im Lebensmittel-,

Lederwaren- und Möbeleinzelhandel fielen

die Preissteigerungen ebenfalls höher aus

als im Einzelhandel insgesamt.

Neben dem Einzelhandel mit Elektrogeräten,

Computer und Fotoartikeln kam

es im Durchschnitt Jänner bis März 2012

auch im Bekleidungseinzelhandel, der

zweitumsatzstärksten Einzelhandelsbranche,

im betrachteten Warenkorb zu leich-

53% der EH-Geschäfte

mit nominellem Umsatzplus

26

27

KMU Forschung Austria | WIRTSCHAFT

Grafik 6 Preisentwicklung im Einzelhandel, I. Quartal 2012

Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent nach Branchen

EH mit Schuhen

EH mit Lebensmitteln (1)

EH mit Bau- u. Heimwerkerbedarf

EH mit Lederwaren

EH mit Möbeln

Stationärer Einzelhandel

Sonstiger Einzelhandel (2)

EH mit Büchern und Schreibwaren

EH mit kosmetischen Erzeugnissen

EH mit Spielwaren

EH mit Sportartikeln

EH mit Bekleidung

EH mit Elektrogeräten, Computer, Foto -2,7

-4,0 -2,0 0,0 2,0 4,0 6,0

%

8,0

-0,5

1,3

1,2

2,0

1,8

1,8

Inflationsrate 2,6%

Die Preisbereinigung erfolgt auf Basis eines Deflators auf Branchenebene (Quelle: Statistik Austria).

(1) Im Lebensmittelhandel werden auch die Preise von Non-Food-Artikeln (z. B. Drogerieartikel, Bekleidung)

anteilsmäßig berücksichtigt.

(2) Einzelhandel mit Waren aller Art, Trafiken, Einzelhandel mit medizinischen und orthopädischen

Artikeln, Einzelhandel mit Textilien, Blumeneinzelhandel

Quellen: Statistik Austria, KMU Forschung Austria

Grafik 5 Entwicklung der Inflationsrate sowie der Verkaufspreise

im Einzelhandel, 2008 – I. Quartal 2012

%

3,5

3,0

2,5

2,0

1,5

1,0

0,5

0,0

3,2

3,2

0,5

ten Verkaufspreisrückgängen im Vergleich

zum Vorjahr. Dies wirkt dämpfend auf die

Einzelhandelspreise insgesamt.

Ausblick 2012: Verhaltenes

Wirtschaftswachstum

Ab dem II. Quartal 2012 erwartet das WIFO

einen Aufschwung für die heimische Wirtschaft.

Dieser dürfte jedoch in Folge der

fiskalischen Sparpakte im In- und Ausland

1,9

1,6 1,5

2008 2009 2010 2011 I. Quartal 2012

3,3

2,9

2,3

2,2

3,2

2,9

3,3

Inflationsrate Preissteigerung im Einzelhandel

Die Preisbereinigung im Einzelhandel erfolgt auf Basis eines Deflators auf Branchenebene

(Quelle: Statistik Austria).

Quellen: Statistik Austria (Inflationsrate), KMU Forschung Austria (Einzelhandelspreise)

2,6

6,7

MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

2,2

23


WIRTSCHAFT | KMU Forschung Austria

verhalten ausfallen und zu realen Anstieg

des BIP von lediglich 0,4 % im Gesamtjahr

2012 führen.

Der neuerliche Anstieg der Rohölpreise

verhindert einen stärkeren Rückgang der

Inflation. Diese dürfte 2012 – analog zur

Kerninflation (ohne Energie und unverarbeitete

Nahrungsmittel) – auf 2,4 % zu -

rückgehen.

KMU FORSCHUNG AUSTRIA:

24 MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

Der leichte Rückgang der Sparquote

(von 7,5 % (2011) auf 7,3 % (2012)) dürfte

im Jahr 2012 trotz der unerwartet hohen

Inflationsrate zu einer stärkeren realen

Ausweitung der privaten Konsumausgaben

(+0,8 %) als im Vorjahr (+0,6 %) führen.

Das Wachstum wird jedoch ausschließlich

im Bereich der nicht-dauerhaften Konsumgüter

stattfinden.

Studien und Analysen

für den Handel

Die österreichischen Einzelhändler -

Innen sind laut KMU Forschung Austria für

die kommenden Monate deutlich zuversichtlicher

als im Vorjahr. Der Anteil der

Betriebe, der mit einer Verbesserung der

Geschäftsentwicklung rechnet, hat sich

von 12 % im Vorjahr auf 26 % mehr als verdoppelt.

Der Anteil der EinzelhändlerInnen,

der eine Verschlechterung erwartet,

ist von 10 % auf 7 % zurückgegangen.

Die heutige KMU Forschung Austria geht in ihren Anfängen auf das Jahr 1952

zurück, 1999 wurde mit regelmäßigen Erhebungen und Studien für den Handel

(unter der Bezeichnung „Österreichisches Institut für Gewerbe- und Handelsforschung“)

begonnen. Seit 2003 firmiert das Institut unter KMU Forschung

Austria (Austrian Institute for SME Research).

Über die im Auftrag der Sparte Handel der

Wirtschaftskammer Österreich monatlich

erstellten Konjunkturerhebungen im Einzelhandel

wird ebenso wie über die Quartals-

oder Weihnachtsgeschäftsberichte

laufend in MODE & FREIZEIT INTERN (MFI)

berichtet. In dieser Ausgabe von MFI finden

Sie beispielsweise eine Analyse des

österreichischen Großhandels und seine

Bedeutung und Entwicklung. Um das Institut

näher kennen zu lernen, führten wir

mit dem Geschäftsführer der KMU FOR-

SCHUNG AUSTRIA, Mag. Peter Voithofer,

das folgende Interview:

MFI: Was ist die KMU FORSCHUNG AUSTRIA

eigentlich? Und woran arbeitet das Institut?

Mag. Voithofer: Die KMU Forschung Austria

ist die größte österreichische (Wirtschafts-)

Forschungseinrichtung, die sich

primär mit Klein- und Mittelunternehmen

(KMU) beschäftigt.

Das Institut erstellt z. B. Studien und

Analysen zur Situation und Entwicklung

von Branchen, Wirtschaftssektoren oder

auch Regionen, erarbeitet u.a. Evaluierungen

von Projekten, Programmen und In -

stitutionen der Wirtschaftspolitik und verfügt

über Datenbanken zur Struktur und

Entwicklung der österreichischen Wirtschaft.

Die KMU Forschung Austria besteht seit

1952 und kann auf die Erfahrung von mehreren

Dekaden wissenschaftlich fundierter,

angewandter Wirtschaftsforschung verweisen.

Im Vordergrund steht ein Höchstmaß

an Praxis und Anwenderorientierung,

sowohl was die Verständlichkeit in der Darstellung

der Ergebnisse, als auch die

Umsetzbarkeit in praktische Anwendungen

betrifft. Einige der MitarbeiterInnen der

KMU Forschung Austria verfügen neben

ihrer fachlichen Kompetenz und der soliden

wissenschaftlichen Ausbildung über

zum Teil langjährige Praxiserfahrung in der

Führung bzw. Beratung von Klein- und Mittelbetrieben.

Ein Forschungsschwerpunkt des Instituts

ist der Handel, im Rahmen dessen die

KMU Forschung Austria seit dem Jahr 2000

im Auftrag der Sparte Handel der Wirt

schaftskammer Österreich die monatliche

Konjunkturerhebung im Einzelhandel

sowie – in Kooperation mit dem WIFO – die

harmonisierte Konjunkturumfrage der EU

durchführt. Die Ergebnisse dieser laufenden

Erhebung werden halbjährlich im Rahmen

einer Pressekonferenz mit dem Auftraggeber

einer breiten Öffentlichkeit

zugänglich gemacht.

Weitere laufende Studien im Handelsbereich

sind die Kosten-, Ertrags- und

Finanzlage im Handel (umfasst neben dem

Einzelhandel auch den Großhandel sowie

die Kfz-Wirtschaft), die Weihnachtserhebung

im Einzelhandel, die Strukturerhebung

im Einzelhandel sowie die Publikation

„Der österr. Handel – Daten, Fakten


Analysen“. Darüber hinaus werden laufend

Branchenstudien bzw. Studien zu handelsrelevanten

Fragestellungen erstellt.

MFI: Wie kommen Sie eigentlich zu den

Daten für die monatlichen Umsatzmeldungen?

Und wem steht das Datenmaterial

dann zur Verfügung?

Mag. Voithofer: Die Daten werden im Auftrag

der Wirtschaftskammer (Bundessparte

Handel) erhoben. Dazu werden Betriebe

postalisch oder per E-Mail angeschrieben.

So bekommt man ein umfassendes Bild

davon, wie sich Österreichs (stationärer)

Einzelhandel insgesamt und die jeweiligen

Einzelhandelsbranchen konjunkturell entwickeln.

Die gewonnenen Ergebnisse werden

ausschließlich in aggegierter Form (also in

Form von Durchschnittsdaten) der Wirtschaftskammer,

den an der Befragung teilnehmenden

Betrieben sowie unseren

Kooperationspartnern zur Verfügung

gestellt.

In den vier Branchenzweigen Ihres

Gremiums werden die Daten getrennt nach

Bekleidung, Schuhe, Lederware und Sportartikel

veröffentlicht.

MFI: Wo kann man sich für die monatlichen

Umsatzmeldungen anmelden?

Mag. Voithofer: Die Anmeldung ist ganz

einfach, wobei wir uns über jede neue

AKTUELL:

Konjunkturbeobachtung der KMU Forschung Austria im Einzelhandel Jänner bis April 2012

UMSATZVERÄNDERUNG ZUM VORJAHR IN %

Anmeldung eines Unternehmens sehr

freuen. Es reicht ein formloses E-Mail an:

handel@kmuforschung.ac.at

MFI: Wie weit ist die Anonymität von Meldungen

und Auswertungen gegeben?

Mag. Voithofer: Selbstverständlich werden

alle Meldungen von uns streng vertraulich

behandelt, in dem nur die Berechnung von

Durchschnittswerten Verwendung findet.

MFI: Kann man sein eigenes Unternehmen

dann an diesen Durchschnittswerten messen?

Mag. Voithofer: Die Ergebnisse zeigen

den aktuellen Konjunkturtrend der verschiedenen

Einzelhandelsbranchen. Die

Veränderungen der wesentlichen Konjunkturbarometer

(Umsatz, Auftragslage, Preis

…) können mit jenen des eigenen Betriebs

verglichen werden – somit können Rückschlüsse

gezogen werden, ob es dem eigenen

Betrieb in etwa so geht wie der Branche

insgesamt.

MFI: Und wie vergleicht man die Bilanzdaten

des eigenen Unternehmens?

Mag. Voithofer: Die KMU Forschung Austria

verfügt in der Bilanzdatenbank über

Bilanzdaten nur in anonymer Form, daher

können von uns keine Aussagen über ein

konkretes Unternehmen getroffen werden.

KMU Forschung Austria | WIRTSCHAFT

Einzelhandel 1 ) Bekleidung Lederwaren Schuhe Sportartikel

nominell real nominell real nominell real nominell real nominell real

1/2012 2,7 0,0 1,7 –1,0 2,1 1,6 14,4 10,8 2,6 1,3

2/2012 2,8 1,0 –0,7 2,1 2,9 0,7 2,5 0,1 9,4 8,7

3/2012 5,9 3,8 12,2 14,0 4,5 –0,8 18,8 6,9 7,2 5,5

4/2012 –3,5 –5,3 –5,4 –5,2 4,0 –0,4 –7,4 –17,1 –6,0 –8,5

1 ) Der Einzelhandel insgesamt beinhaltet den Lebensmitteleinzelhandel lt. ACNielsen Umsatzbarometer exkl. Hofer und Lidl.

Auf Grund der laufenden Aktualisierung der Datengrundlage kann es zu geringfügigen Änderungen der Ergebnisse kommen.

Foto: KMU FORSCHUNG AUSTRIA

Mag. Peter Voithofer

Für jedes Handelsunternehmen könnte

aber ein Blick auf den von der Bundessparte

Handel der Wirtschaftskammer

Österreich zur Verfügung gestellten Handelsrechner

von Interesse sein. Denn diese

Online-Plattform ermöglicht den Vergleich

des eigenen Betriebs mit dem Durchschnitt

der Handelsbranche im eigenen Bundesland

basierend auf Bilanzdaten. Starke

Abweichungen können aus unternehmerischer

Sicht interessante Aufschlüsse

geben.

LINK: http://portal.wko.at/wk/format_

detail.wk?angid=1&stid=629316&dstid=224

MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

25


€ 101,— SC-Durchschnittsmiete

Die durchschnittliche Monatsmiete in

österreichischen Einkaufszentren lag

laut CBRE im ersten Quartal bei

€ 101,— pro Quadratmeter, in Fachmarktzentren

lag die Spitzen-Monatsmiete

bei € 12,— pro Quadratmeter

APA Bauen 24. 4. 12

SC Performance Report erschienen

Die deutsche Beratungsfirma ecostra

hat zusammen mit der Standort + Markt

Beratungsgesellschaft m.b.H. (Baden)

den „Shoppingcenter Performance Re -

port Österreich 2012“ herausgebracht,

der die wirtschaftliche Performance der

Filialen großer Retailer in 75 Shoppingcentern

und 25 Fachmarktzentren er -

mit teln soll. 92 Center kamen in die Be -

wertung, die Interpretation durch die

Me dien fiel höchst unterschiedlich aus:

Während das WirtschaftsBlatt titetelte

„Österreichs bestes EKZ steht in Vorarlberg“

(Messepark Dornbirn), schrieb

Der Standard „Einkaufszentren: Grüne

Wiese schlägt Innenstadt“ und Die Presse

folgerte „Händler gegen neue Einkaufszentren“.

Die APA zog den Schluss, dass

„Größere Einkaufszentren am Stadtrand

am wirtschaftlichsten“ seien und für

medianet retail sind „Händler: bessere

EKZ-Betreiber“.

„Ära der großen Center vorbei“

Mit der Eröffnung des G3 Shopping

Resorts in Gerasdorf mit 58.000 m² und

jener des Shoppincenters in Wien-Mitte

mit rund 30.000 m² sei „die Ära der großen

Shopping Center-Projekte in Österreich

vorläufig vorbei“, stellt Michael

26 MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

Shoppingcenter & Retailparks

Die Branche im Licht der Medien

Oberweger fest, Leiter Consulting bei

RegioPlan. Kein Wunder, dass nur mehr

kleine Shopping Center-Projekte im

Gespräch seien, jeweils unter 20.000 m².

Als Reaktion auf den Onlinehandel

würden Shopping Center mehr denn je

Orte der Begegnung und des emotionalen

Erlebnisses. MA 9. 5. 12

ACSC-Kongress

am 24. Oktober zu

„Handel Himmel Hölle“

Unter dem Motto „Handel Himmel Hölle

– Shopping Center als Wirtschaftsmotor“

steht der diesjährige ACSC-Kongress

2012, der am 24. Oktober 2012 (16 bis

21 Uhr) im Haus der Industrie in Wien

stattfinden wird. Der Wiener Philosophie-Professor

Konrad Paul Liessmann

wird sich mit dem „Handel im Wandel –

Über Konsumhöllen, Einkaufsparadiese

und Marktplätze der Zukunft“ beschäftigen,

ein Vortrag über den „Kundendialog

der Zukunft“ von Sven Gábor Jánszky

und die Präsentation des Buches

„… und Schoppingcenter“ durch

Ekazent-Geschäftsführer Kurt Schneider

werden weitere Highlights des

Kongresses darstellen. Anmeldungen an

s.schober@acsc.at. MA 14. 5. 12

Handels-Forum in Alpbach

Das Internationale Alpbacher Handels-

Forum mit dem Titel „Die Kunst der

Inszenierung III“, veranstaltet von der

Umdasch Shop Academy, findet von

11. bis 13. Oktober statt. Unter den

Vortragenden sind unter anderen der

Philosoph Peter Sloterdijk und Architekt

David Chipperfield.

Schuh & Lederwaren Revue 4/12

STEIERMARK:

Murpark wuchs kräftig

Im Grazer Murpark der SES wurde 2011

der Umsatz um 10,5 Prozent gesteigert,

absolute Zahlen nennt die SES nicht.

„Das Center liegt an zweiter Stelle im

Wachstumsranking innerhalb der SES-

Gruppe“. MA 8. 3. 12

Vier Jahre Shopping Nord

Das Grazer Shopping Nord feierte vom

16. März an zwei Wochen lang das Jubiläum

seines vierjährigen Bestandes und

verloste dabei einen Renault Twingo.

Durch das im Obergeschoß neu eröffnete

Restaurant „beim Mandl“, „Tom’s Original

Hot Dogs“ und „Kärntner Standl’n“ stieg

die Zahl der Mieter auf 56. Anzeigen 11. 3. 12

„Demo ist bodenlose Sauerei“

Eine für den 12. Mai in Leoben geplant

gewesene Demonstration gegen die

Schließung des Werksbades hat den Zorn

von Jean Erich Treu, Besitzer des Einkaufszentrums

LCS, hervorgerufen: „Ich

ergreife nicht Partei für oder gegen das

Werksbad. Das ist eine politische Sache.

Ich bin kein Politiker sondern Kaufmann

und als solcher empfinde ich die Demo

als bodenlose Sauerei.“ Wenn einen Tag

vor dem Muttertag, an dem es im LCS ein

Konzert mit den Edlseern gebe, die Langgasse

für drei Stunden gesperrt werde,

die die Hauptzufahrt zum LCS sei, dann

sei das geschäftsschädigend, sagte Treu.

Kleine Zeitung 8. 5. 12

SCHWEIZ:

Harte Jahre für Shoppingcenter

Die Schweiz zähle 170 Shoppingcenter

und die Umsätze gingen fast überall

stark zurück. Trotzdem kämen bald


zehn neue Einkaufsparadiese hinzu –

weitere 20 seien geplant. Über das

ganze vergangene Jahr gerechnet

hätten die Einkaufszentren 1,9 Prozent

an Umsatz verloren, obwohl die Verkaufsflächen

um 83.000 m² vergrößert

worden seien, schreibt 20min.ch (10. 5. 12).

Menschen

Patricia Mussi, 33,

bisher Geschäftsführerin des Forums

Alpbach, wurde neue Geschäftsführerin

des Handelsverbandes und folgt Stefan

Mumelter nach, von dem man sich

wegen unterschiedlicher Auffassungen

im Jänner getrennt hatte.

medianet retail 20. 4. 12)

Luciano Benetton, 76,

ist nach 47 Jahren an der Unternehmensspitze

abgetreten und hat die

Leitung des Modekonzerns an seinen

Sohn Alessandro, 48, übergeben.

SN 23. 4. 12

Georg Bräuer, 66

ist neuer Vorstandschef bei Palmers,

Gerd Petermann, bisher Palmers-Boss,

hat das Unternehmen aus gesundheitlichen

Gründen verlassen. Format 19/12

Arbeitslosigkeit steigt

Die Arbeitslosigkeit in Österreich steigt

weiter und hat im April um 6,6 Prozent

zugenommen. Auch die Zahl der AMS-

Schulungsteilnehmer ist gestiegen,

sodass Ende April insgesamt 321.817

Menschen beim AMS vorgemerkt waren,

was ein Plus von 6,7 Prozent bedeutet.

orf.at 1. 5. 12

Marken & Markt & Macht

Leichter Rückgang der Inflation

Die Inflationsrate betrug im April

2,3 Prozent und lag damit einen Zehntelprozentpunkt

unter der März-Marke.

Das war der niedrigste Wert sei Dezember

2010. Im Euroraum betrug die Inflationsrate

2,6 Prozent, in der EU ging sie

auf 2,7 Prozent zurück. Allerdings ver-

teuerte sich der typische wöchentliche

Einkauf in Österreich im April um

3,8 Prozent. MAen, Der Standard 16., 18. 5. 12

Retail

C&A mit 136 Standorten

C&A betreibt in Österreich 136 Standorte,

in denen 2011/12 (per Ende Februar)

397 Mio. Euro umgesetzt wurden,

was eine Umsatzsteigerung von 3,7 Prozent

bedeutet. Gleichzeitig stieg der

Marktanteil in Österreich von 7,9 auf

8,6 Prozent. Europaweit fließen 700 Mio.

Euro in die Renovierung des Filialnetzes,

um sich für härtere Zeiten zu rüsten.

OÖN 26. 4. 12

DEUTSCHLAND:

Größte Eröffnungswelle bei Takko

Takko Fashion hat im März und April

europaweit 44 neue Filialen eröffnet, drei

davon in Österreich, und damit die größte

Eröffnungswelle der 30jährigen Unternehmensgeschichte

abgeschlossen.

deal-magazin.com 30. 4. 12

Adler mit Verlust

Die Modekette Adler hat im ersten Quartal

einen Verlust von 9,5 Mio. Euro eingefahren,

der Umsatz stieg gleichzeitig

um 15,9 Prozent auf 106,5 Mio. Euro.

medianet retail 15. 5. 12

Gewinneinbruch bei Tom Tailor

Die rasante Expansion und eine teure

TV-Werbekampagne haben im ersten

PRESSESPIEGEL

Quartal das Ebitda von Tom Tailor um

70 Prozent auf 1,2 Mio. Euro schrumpfen

lassen. SN 9. 5. 12

TSCHECHIEN:

Gigasport sperrt zu

Gigasport, die Sportmarke von Kastner

& Öhler, zieht sich bis Jahresmitte aus

Tschechien und der Slowakei zurück.

Die elf Standorte in Tschechien und

einer in der Slowakei (Bratislava) hätten

sich so schlecht entwickelt, dass man

sich nun voll auf Österreich und insbesondere

auf den Kernmarkt Steiermark

und Kärnten konzentrieren wolle. Bei

der Hälfte der Filialen ist Gigasport

selbst Eigentümer, über die Verwertung

der Objekte ist noch nicht entschieden

worden. Wirtschaftsblatt.at 29. 2. 12

SCHWEIZ:

Vögele tief rot

Die Schweizer Modekette Charles

Vögele ist im Vorjahr tief in die roten

Zahlen gerutscht und hat einen Konzernverlust

von 98,7 Mio. Euro erlitten.

Die Umsätze brachen um 15 Prozent auf

842 Mio. Euro ein. WirtschaftsBlatt 7. 3. 12

Weniger Umsatz bei Hervis

Die Sporthandelskette Hervis, eine

Tochter der Spar, hat im Vorjahr im

nationalen und internationalen Geschäft

450 Mio. Euro Umsatz erzielt, was ein

Minus von drei Prozent bedeutet. Hervis

betreibt 170 Standorte (+11) mit

178.800 m². QUELLE?

Analyse der Verbraucherpreise – April 2012

05-11 3,2 3,7

06-11 Inflationsvergleich 3,1 Österreich-EU 3,7 (auf Basis des HVPI1) und des EVPI2) )

08-11 2,9 3,7

4,5

09-11

4,0 10-11

3,3

3,4

3,9

3,8

EU-insg. (27)

3,5 11-11 3,3 3,9

3,0 12-11 3,0 3,4

2,5 01-12 2,9 2,9

2,0 02-12

1,5 03-12

2,9 2,6

Österreich

2,9 2,6

04-12

1,0

0,5

0,0

2,7 2,4

05-11 06-11 07-11 08-11 09-11 10-11 11-11 12-11 01-12 02-12 03-12 04-12

MODE & FREIZEIT [ıntern] 2|12

27


TERMINE

V O N

Textilien

B I S V E R A N S T A L T U N G O R T

04.07.2012 06.07.2012 Bread & Butter Berlin

08.07.2012 09.07.2012 JOT Juniormode Brandboxx Salzburg

17.07.2012 18.07.2012 Tracht & Country Premiere Salzburg

17.07.2012 18.07.2012 HOT 1 Modemesse Brandboxx Salzburg

25.07.2012 26.07.2012 Orderstart DOB/HAKA MGC Wien

28.07.2012 30.07.2012 CPD Düsseldorf

05.08.2012 07.08.2012 Fashion Premiere Brandboxx Salzburg

08.08.2012 09.08.2012 Fashion Premiere & Tracht MGC Wien

19.08.2012 21.08.2012 Styl & Kabo Brünn

20.08.2012

Lederwaren

21.08.2012 HOT 2 Brandboxx Salzburg

16.09.2012 19.09.2012 MIPEL Mailand

22.09.2012 24.09.2012 ILM Offenbach

23.09.2012 24.09.2012 Shoes & Bags Hauptorder Brandboxx Salzburg

07.10.2012 08.10.2012 Lederwarenorderstart MGC Wien

09.10.2012

Sport

11.10.2012 Lineapelle Bologna

12.07.2012 15.07.2012 OutDoor Friedrichshafen

22.07.2012 24.07.2012 ÖSFA Salzburg

16.08.2012 19.08.2012 ISPO Bike (vorm. Bike-Expo) München

22.08.2012 23.08.2012 Sportorder Ost MGC Wien

28.08.2012 01.09.2012 Eurobike Friedrichshafen

02.09.2012 04.09.2012 Spoga Köln

23.09.2012 25.09.2012 NEU: Best of Bike Salzburg

06.12.2012 09.12.2012 Pferd & Jagd Hannover

Geschenkartikel und Home Accessoires

07.07.2012 09.07.2012 TrendSet München

24.08.2012 28.08.2012 Tendence Frankfurt

31.08.2012 02.09.2012 Creativ Int. Messe für Geschenkartikel & Lifestyle Salzburg

01.09.2012 03.09.2012 Cadeaux Leipzig

07.09.2012

Schuhe

11.09.2012 Maison & Objet Paris

12.08.2012 13.08.2012 Schuh Austria Brandboxx Salzburg

18.08.2012 20.08.2012 Shoes & Bags Vororder MGC Wien

19.08.2012 21.08.2012 KABO Int. Schuh- u. Lederwarenmesse Brünn

26.08.2012 27.08.2012 Shoes & Bags Vororder Brandboxx Salzburg

05.09.2012 07.09.2012 GDS & Global Shoes Düsseldorf

16.09.2012 19.09.2012 MICAM Mailand

16.09.2012 17.09.2012 Shoes & Bags Hauptorder MGC Wien

23.09.2012 24.09.2012 Shoes & Bags Hauptorder Brandboxx Salzburg

Impressum MODE & FREIZEIT [ıntern] 2.12

Medieninhaber: Landesgremium des

Handels mit Mode und Freizeitartikeln,

Wirtschaftskammer Steiermark, Sparte Handel –

Gremialbereich Mode, Lifestyle, Gesundheit

Körblergasse 111–113, 8021 Graz

T 0316/601-574, F 0316/601-1212,

E 308@wkstmk.at

Redaktion und für den Inhalt verantwortlich:

Mag. Johannes Klemm, Geschäftsführer

Gestaltung und Druck: Druckerei Robitschek,

1050 Wien, Schlossgasse 10–12

Offenlegung nach dem Mediengesetz:

Medieninhaber (Verleger): Landesgremien des

Handels mit Mode und Freizeitartikeln,

Körblergasse 111–113, 8021 Graz

Grundlegende Richtung: Information der Gremialmitglieder

über rechtliche und wirtschaftliche

Belange der Branche.

P. b. b. Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt

1000 Wien, Zulassungsnummer 10Z038583F

Wir stellen die Messetermine nach bestem Wissen für Sie zusammen. Messetermine werden aber oft kurzfristig verändert, alle Termine sind daher ohne Gewähr. Bitte kontaktieren Sie vor einem Messebesuch immer die

Homepage des jeweiligen Veranstalters. Fotos: Reed Exhibitions Salzburg/Andreas Kolarik | www.mipel.it | www.outdoor-show.de | www.bvv.cz/de/styl-kabo/

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