Magazin download - Theater Bonn

theater.bonn.de

Magazin download - Theater Bonn

n R . 8 7 a P R i L 2 0 1 2

THe aTeR bOnn

04 | 2012 OPeR sCHaUsPieL TanZ

eben des GaLiLei


IL TROVATORE LAKMé

inHaLT

Premiere Schauspiel LIEBE, DAS IST LEICHT GESAGT Songs und Texte von

Bertolt Brecht | 4

ERSTE FESTLICHE OPERN-GALA FÜR DIE DEUTSCHE AIDS-STIFTUNG | 6

Schauspiel EIN VOLKSFEIND Besondere Auszeichnung für THEATER BONN | 8

Galakonzert EDITA GRUBEROVA | 10

Nachtwerk präsentiert DAS SCHIFFSHEBEWERK oder DIE SPITzE DES EISWERKS | 11

Presserückblicke LEBEN DES GALILEI, MATHILDE BäUMLER. EIN DSCHUNGELSTÜCK,

IL TROVATORE | 12

Nachgefragt LEBEN DES GALILEI | 12

Quatsch keine Oper! | 15

Lesung und Gespräch BONNER AUTORINNEN:

Judith Merchant und Heidemarie Schumacher | 18

Buchpremiere ALS STROHHALME NOCH AUS STROH WAREN.

EINE KINDHEIT IN SÜDTIROL Von Konrad Beikircher | 18

BAL LITTéRAIRE Literatur live & Party | 19

Theater intern | 20

zu Gast bei den Opernfreunden INGEBORG GREINER | 21

Poetry-Slam RAUS MIT DER SPRACHE | 21

Werkgespräch DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR | 21

KONzERTE | 22

Museen in Bonn | 24

Spielplan vom 1. April bis 4. Mai 2012 | 26

Impressum | 30

Titel: LEBEN DES GALILEI mit Bernd Braun

Gefördert von der

Ministerpräsidentin

des Landes

Nordrhein-Westfalen

HAIR

WIE ES EUCH GEFäLLT

Kulturpartner

MATHILDE BäUMLER.

EIN DSCHUNGELSTÜCK

THE ROCK’N’

ROLLATOR-

SHOW

im RePeRTOiRe

LA FINTA GIARDINIERA DER GROSSE GATSBy

NATHAN DER WEISE

EIN VOLKSFEIND

KASPAR

DER WIND MACHT

DAS FäHNCHEN

DIE LEIDEN DES

JUNGEN WERTHER

BöSES MäDCHEN

3


Bertolt Brecht

PRemieRe sCHaUsPieL

Liebe, das isT LeiCHT

sOnGs Und TexTe vOn beRTOLT bReCHT

näCHsTe vORsTeLLUnGen

20. Und 29. aPRiL 2012

Inszenierung Thomas Goritzki

Musikalische Leitung Michael Barfuß

Bühne Carla Friedrich

Kostüme Anna Behrend

Licht Sirko Lamprecht

Dramaturgie Almuth Voß

Mit

Susanne Bredehöft, Arne Lenk,

Maria Munkert, Nina Tomczak

Musiker

Ebasa, Wolfgang Engelbertz, Klaus Mages,

Martin Morgenstern, Lothar van Staa

4

Bertolt Brecht, Begründer des Epischen Theaters und einer

der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts, war mehr

als ein politischer Kopf: zeitlebens hat er sich denkend und

dichtend mit dem Menschlichen und Allzumenschlichen,

nicht zuletzt mit den Dingen der Liebe beschäftigt: in sämtlichen

Registern vom zart-Poetischen bis zum Obszönen, in

allen erdenkbaren Stadien – des frühen Beginns, der Leidenschaftlichkeit,

der Entrücktheit, der Erinnerung, des Verzichts,

der Bitterkeit, der Entfernung und des Todes. Der musikalischliterarische

Abend von Michael Barfuß und Thomas Goritzki

lotet mit Brecht im Großen und im Kleinen, im Groben wie im

Sensiblen aus, „was uns so zusammentreibt“.

PRemieRe samsTaG, 7. aPRiL 2012, 19.30 UHR, KammeRsPieLe


GesaGT

Das Frühjahr kommt.

Das Spiel der Geschlechter erneuert sich

Die Liebenden finden sich zusammen.

Schon die sacht umfassende Hand des Geliebten

Macht die Brust des Mädchens erschauern.

Ihr flüchtiger Blick verführt ihn.

In neuem Lichte

Erscheint die Landschaft den Liebenden im Frühjahr.

In großer Höhe werden die ersten

Schwärme der Vögel gesichtet.

Die Luft ist schon warm.

Die Tage werden lang und die

Wiesen bleiben lang hell.

Maßlos ist das Wachstum der Bäume und Gräser

Im Frühjahr.

Ohne Unterlass fruchtbar

Ist der Wald, sind die Wiesen, die Felder.

Und es gebiert die Erde das Neue

Ohne Vorsicht.

Die Geheimnisse des Liebeslebens

Es walten zwei Geschicke in der Liebe

Das eine wird geliebt, das andre liebt

Eins erntet Balsam und das andre Hiebe

Es nimmt das eine und das andre gibt.

Verhülle dein Gesicht, wenn Glut es rötet.

Verbiet dem Busen zu gestehen, was er litt!

Reich ihm, den du da liebst, das Messer, und er tötet.

Weiß er, du liebst ihn, macht er seinen Schnitt.

5


Anna Goryachova

GaLaKOnZeRT

eine ZUsammenaRbeiT deR deUTsCH

eRsTe FesTLiCH

FÜR die deUTsCHe aids-sTiFTUnG

Nun steht die Erste Festliche Operngala

für die Deutsche AIDS-Stiftung

unmittelbar vor der Tür. Die Spannung

steigt, denn am 29. April werden

im Bonner Opernhaus Stars der

internationalen Opernszene unter

der Schirmherrschaft von Bundesminister

a. D. Hans-Dietrich Genscher

bei dieser einzigartigen Gala das

Publikum verzaubern. Die Erlöse der

Gala kommen der AIDS-Stiftung für

ihre Aufklärungsarbeit, Vorbeugung

und Hilfsprojekte zu Gute. Neben

den in Bonn bekannten Solisten Aris

Argiris und Anna Virovlansky stellen

wir Ihnen in einem kleinen Porträt

dieses Mal Anna Goryachova vor.

OPeRnGaLa FÜR die deUTsCHe aidssTiFTUnG

aRien, dUeTTe Und ensembLes vOn

GeORG FRiedRiCH HändeL, GiOaCCHinO

ROssini, JULes masseneT, GeORGes biZeT,

GiaCOmO PUCCini, FRanZ LeHáR U.a.

Musikalische Leitung Andriy yurkevich

Moderation Suzan Anbeh

Mit

Miriam Clark, Daniela Fally, Anna Goryachova,

Natalia Ushakova, Anna Virovlansky;

Aris Argiris, Franco Fagioli, Dimitry Ivashchenko,

Massimiliano Pisapia, Rodion Pogossov

Chor und Extrachor des THEATER BONN

Beethoven Orchester Bonn

6

Die Mezzosopranistin Anna Goryachova

studierte am staatlichen Konservatorium

von St. Petersburg und

erhält seit dem Jahr 2008 Unterricht

bei Renata Scotto. Als Solistin der

Oper St. Petersburg singt sie u.a.

Olga in EUGEN ONEGIN, Cherubino

in LE NOzzE DI FIGARO, Donna

Elvira in DON GIOVANNI, Sextus

in LA CLEMENzA DI TITO, Rosina

in IL BARBIERE DI SIVIGLIA sowie

Melibea in IL VIAGGIO A REIMS.

Auftritte führten sie außerdem u.a.

als Carmen zum Classic Open Air

in Berlin sowie mit der Premiere

der Oper LE STREGHE DI VENEzIA

von Philipp Glass nach Rom. In der

aktuellen Saison debütiert sie als

Melibea in IL VIAGGIO A REIMS in

Antwerpen und Ghent unter Alberto

zedda und wird ab 2012/13 Mitglied

des Ensembles am Opernhaus zürich

sein.

Aus welchen persönlichen Beweggründen

treten Sie bei der AIDS-

Gala auf?

Ich bin der Meinung, dass der „tiefere“

Sinn der Musik das Wichtigste

für die Sänger ist: den Menschen

die Kunst zu schenken, für die Menschen

zu arbeiten, Menschen glücklich

zu machen.

Welchen Stellenwert nimmt für Sie als

Künstlerin soziales Engagement ein?

Ich bin sehr glücklich, Sängerin sein

zu dürfen. Und ich wünschte mir,

dass alle anderen Menschen auch

glücklich sein können. Und deshalb

ist es für mich auch eine große Ehre,

die Möglichkeit zu haben, auch etwas

für Menschen zu tun, die Hilfe

brauchen.

Woran liegt es, dass so viele fantastische

Sängerinnen wie Sie aus

Russland stammen? Kommt das

von einer besonderen Gesangsschule,

einer besonderen Technik, einer

Tradition, oder liegt das einfach so

in den Genen?

Die Musik nimmt generell in Russland

einen breiten Raum ein. Wir

haben eine lange Folklore-Tradition,

und die Kinder lernen früh russische

Lieder und Melodien zu singen. Vielleicht

liegt es aber auch an unserer

halb europäischen, halb asiatischen

Physiognomie, die die Stimmen

schön und weich macht.

Sie erhalten in Mailand Unterricht

von der großen Renata Scotto. Was

können Sie als fertig ausgebildete

Sängerin von ihr noch lernen?

Ich fühle mich sehr privilegiert,

dass ich mit ihr arbeiten durfte, ich

habe sehr viel bei ihr gelernt. Sie ist

eine wahre Schatztruhe: Sie kennt

alle Traditionen, Stilrichtungen und

Werke. Und sie liebt ihren Beruf und

gibt sehr gerne eigene Erfahrungen

an junge Sänger weiter. Wir haben

uns auch menschlich sehr gut verstanden.

Wissen Sie bereits welche Arien Sie

bei der AIDS-Gala singen werden?

Wenn nicht, welche wären denn Ihre

Traumarien?

Das wurde noch nicht entschieden,

aber ich möchte etwas ganz Besonderes

singen. Meine große Leidenschaft

gilt Mozart, und ich liebe die

Arie „Già degli occhi il velo è tolto“

des Farnace aus Mitridate Rè di Ponto.

Meine Stimme ist von Natur aus

sehr flexibel, so dass ich auch eine

Vorliebe für Rossini hege und die

Arie der Cenerentola ebenfalls wunderbar

wäre.

Sie werden ab der Spielzeit 2012/13

an das Opernhaus zürich wechseln.

In welchen Partien werden wir Sie

dort hören?

Ich freue mich sehr auf das Engagement

in zürich ab der Spielzeit

2012/13. In meiner ersten Spielzeit

stehen u.a. der Page in SALOME,

Lucilla in SCALA DI SETA, Masch in

TRI SESTRI, Eustazio in RINALDO

und zerlina in DON GIOVANNI auf

sOnnTaG, 29. aPRiL 2012, 18 UHR, OPeRnHaUs

meinem Programm. Mehr kann ich

noch nicht verraten.

Stellt ein Gala-Abend besondere Herausforderungen

an eine Sängerin,

wenn man das mit einem normalen

Opernauftritt vergleicht?

Für mich ist jeder Auftritt ganz besonders.

Jedes Mal, wenn ich die

Bühne betrete, ist es wie ein Geschenk

für mich, wie ein großes

Fest. Das Spezielle an der Aids-Gala

ist der Wohltätigkeitsgedanke.

Welchen Ratschlag würden Sie jungen

Sängern mit auf den Weg geben,

die noch vor ihrer Karriere stehen?

Als erstes sollte man Gott für das

große Geschenk, das er uns Sängern

gegeben hat, nämlich die Stimme,

dankbar sein. Und zweites muss

man die Musik wirklich lieben, mit

der Musik leben.

Und dann muss man bereit sein,

ständig zu studieren und an der eigenen

Persönlichkeit zu arbeiten,

Geduld und Demut lernen. Man

braucht aber auch sehr viel Selbstvertrauen,

denn auf der Bühne ist

man letztlich immer auf sich alleine

gestellt.

Welche Projekte stehen für Sie nach

der AIDS-Gala auf dem Plan?

Es folgen eine Operngala auf dem

Berliner Gendarmenmarkt sowie

mehrere Partien in St. Petersburg,

wo ich immer noch engagiert bin:

Donna Elvira in DON GIOVANNI,

Olga in EUGEN ONEGIN, Marina

in BORIS GODUNOV, Orfeo – und

dann kommt zürich!

Verraten Sie uns Ihre absoluten

Traumpartien, die Sie unbedingt einmal

singen möchten?

Romeo in Bellinis I CAPULETI E

I MONTECCHI, Sesto in LA CLE-

MENzA DI TITO, die Titelpartie in

Rossinis TANCREDI, Dalila, Ariodante

und tausend andere: Isabella

in L’ITALIANA IN ALGERI, Rinaldo …


en aids-sTiFTUnG Und THeaTeR bOnn

e OPeRn-GaLa

Suzan Anbeh

Franco Fagioli

Rodion Pogossov

Aris Argiris

Anna Goryachova

Natalia Ushakova

Miriam Clark

Dimitry Ivashchenko

Anna Virovlansky

Daniela Fally

Massimiliano Pisapia

Andriy yurkevich

7


Simon Brusis, Falilou Seck, Konstantin Lindhorst (v.l.n.r.)

sCHaUsPieL

ein vOLKsFeind

vOn HenRiK ibsen

Inszenierung Lukas Langhoff

Bühne Regina Fraas

Kostüme Ines Burisch

Licht Helmut Bolik

Dramaturgie Christopher Hanf

Doktor Tomas Stockmann Falilou Seck

Frau Stockmann Jele Brückner

Petra Stockmann Marleen Lohse

Peter Stockmann Stefan Preiss

Hovstad Konstantin Lindhorst

Billing Nico Link

Buchdrucker Aslaksen Simon Brusis

besOndeRe aUsZeiCHnUnG

FÜR THeaTeR bOnn

vORsTeLLUnGen am 15. Und 16. mai 2012, 19 UHR, im HaUs deR beRLineR FesTsPieLe,

sCHaPeRsTRasse


Ibsens EIN VOLKSFEIND in der

Regie von Lukas Langhoff ist für

das Theatertreffen Berlin 2012 ausgewählt.

Jedes Jahr kürt eine Jury

von Kulturjournalisten im gesamten

deutschsprachigen Raum die

zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“

der Saison, die dann

im Rahmen des Theatertreffens der

Berliner Festspiele in der Hauptstadt

gezeigt werden. Es findet in

diesem Jahr vom 4. Mai bis zum

20. Mai statt. Damit wird THEATER

BONN eine der wichtigsten Auszeichnungen

im deutschsprachigen

Theater zuteil.

Jurymitglied Franz Wille schreibt

dazu in der Begründung:

„Kaum hat Falilou Seck im glitzernden

Entertainer-Frack ein paar

müde Anbiederungen ins Publikum

geschlenzt, da vergeht ihm die

Lust. Der dunkelhäutige Schauspieler

mit der Afro-Krause leiht sich ein

paar knappe Verse aus Heiner Müllers

„Landschaft mit Argonauten“,

die Ibsen ins Heute kippen. Sein

„Volksfeind“ hat Migrationshintergrund,

scheint bestens assimiliert

und bleibt trotzdem ein unberechenbarer

Fremdkörper im biederen

Städtchen. Lukas Langhoff

setzt knappe, scharfe Schlaglichter.

Der beflissene Stockmann, wie er

die Stadthonoratioren daheim devot

zum Rotwein empfängt, während

seine anspruchsvolle Gattin

hinterrücks den Bürgermeister

knutscht. Die berufsfröhliche Tochter

Petra, eine Lehrerin, deren pädagogischer

Eros aus eisern durchgedrücktem

Kreuz und ins Gesicht

gefrorenem Optimismus besteht.

Die Herren der Stadt, schmierige

70er-Jahre-Gespenster, eiserne Interessenvertreter

ihrer selbst und

Sachwalter einer stehengebliebenen

zeit. Dazwischen Stockmann,

der es jedem recht machen will

und von allen wie ein gutmütiges

Haustier behandelt wird. Dabei ist

dieser Volksfeind moralisch auch

nicht respektabler als die anderen.

Der biedere Badearzt sonnt sich in

peinlichen Träumereien von allgemeiner

Anerkennung und glüht vor

süßlicher Bescheidenheit. Diesem

Wahrheitssucher geht es auch nur

um sich selbst.“

BUNDESKUNSTHALLE

ROMY SCHNEIDER

5. April – 24. Juni in Bonn

MÉNAGE À TROIS

Warhol, Basquiat, Clemente

Ein Konzert der Reihe:

bis 20. Mai 2012 in Bonn

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Ménage à musique

Ensemble Garage

Moderation: Herbert Feuerstein

13. April 2012, 20 Uhr in Bonn

In Kooperation mit:

www.musikrat.de/klingtgut

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Museumsmeile Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn, T +49 228 9171-200

www.bundeskunsthalle.de

Romy Schneider (Ausschnitt), 1972

© Eva Sereny / Camerapress / Gamma-Rapho


GaLaKOnZeRT/LiedeRabend

ediTa GRUbeROva

LiedeR vOn FRanZ sCHUbeRT,

RiCHaRd sTRaUss Und HUGO wOLF

Exzellente Liederabende gehören zu einem

Opernhaus wie Noten in eine Partitur. Am

THEATER BONN erfreuen sich die Liederabende

nicht nur großer Beliebtheit, sondern runden

den Spielplan ab. Nach Agnes Baltsa und Leo

Nucci in der vergangenen Saison, begrüßt die

Bonner Oper nun die Primadonna assoluta

Edita Gruberova. Begleitet von dem Pianisten

Alexander Schmalcz, singt sie am 18. April im

großen Saal unter anderem VIER ITALIENISCHE

CANzONEN von Franz Schubert, SIEBEN

LIEDER NACH EDUARD MöRIKE von Hugo

Wolf sowie DREI LIEDER NACH CLEMENS

BRENTANO von Richard Strauss.

Edita Gruberova, in Bratislava geboren, studierte

am dortigen Konservatorium sowie in Wien. Ihre

internationale Karriere begann sie an der Wiener

Staatsoper als zerbinetta in ARIADNE AUF

NAXOS unter Karl Böhm. In kürzester zeit gelangte

sie zu Weltruhm und wurde zu einer der

gefragtesten Interpretinnen der Rollen der zerbinetta,

Konstanze, Donna Anna, Rosina, Gilda,

Violetta und Lucia, die sie an den berühmtesten

Opernhäusern wie der Mailänder Scala, der Covent

Garden Opera London, der Metropolitan

Opera New york und der Grand Opéra Paris interpretierte.

Edita Gruberova ist ständiger Gast

der Opernfestspiele von München und Salzburg

und veröffentlichte zahlreiche Einspielungen.

Auch als Konzert- und Liedsängerin wird die Primadonna

assoluta international geschätzt, ist

österreichische und bayerische Kammersängerin

sowie Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper.

neUe sCHUbeRT-Cd

Edita Gruberova hat kürzlich für Nightingale Classics

eine neue CD mit Liedern von Schubert aufgenommen.

Gemeinsam mit Alexander Schmalcz

hat sie ein ganz persönliches Programm gewählt,

darunter auch die italienischen Lieder.

„Jede neue musikalische Partnerschaft ist für mich

spannend und interessant. Ganz besonders ist dies

natürlich der Fall bei Frau Gruberova, da ich sie seit

langem als Sängerin und Künstlerin bewundere und

sie aus der Perspektive des Zuhörers kenne. Bewunderungswürdig

sind ihre ungebrochene Vitalität, Frische,

aber auch ihre Disziplin und Ernsthaftigkeit.“

Alexander Schmalcz

10

Bei ihrem Auftritt im Bonner Opernhaus wird

Edita Grubervoa von dem Pianisten und Alexander

Schmalcz begleitet. Er studierte u.a. an der

Guildhall School of Music and Drama in London,

wo er den Gerald Moore Award 1996 und

den Megan Foster Accompanist Prize erhielt.

Neben Auftritten bei Musikfestivals wie den

Salzburger Festspielen, dem Tanglewood Festival

oder dem Prager Frühling gastiert er u.a. im

Concertgebouw Amsterdam, dem Wiener Musikverein,

der Berliner Philharmonie, dem Théâ-

tre Royal de la Monnaie Bruxelles sowie dem Royal

Opera House Covent Garden London. Dabei

arbeitete er u.a. mit Sängern wie Grace Bumbry,

Anna Tomowa-Sintow und Peter Schreier zusammen.

Sein umfangreiches Liedrepertoire ist

durch zahlreiche Aufnahmen dokumentiert. Seit

der Spielzeit 2010/11 ist er Kurator einer von den

Hamburger Symphonikern durchgeführten Reihe

von Liederabenden.

miTTwOCH, 18. aPRiL 2012, 19.30 UHR, OPeRnHaUs


naCHTweRK PRäsenTieRT

das sCHiFFsHebeweRK

oder die sPiTZe des eisweRKs

Ahoi! zum 100sten Jahrestag des Untergangs der Titanic laden wir ein

zu einer Wattwanderung in düsterste, seeische Untiefen. Watend im

hafenstädtischen Trubel begeben wir uns auf die Suche nach kostbaren

Schätzen, die keinerlei Wert haben. Volle Kraft voraus!

FReiTaG, 13. aPRiL 2012, 22 UHR, weRKsTaTT

Von und mit Anastasia Gubareva, Lea-Charlotte Ibald, Nadine Scheck; Hans-Jürgen Dieckmann,

Dominik Fornezzi, Jens Kerbel, Konstantin Lindhorst, Nico Link, Ingo Piess, Ralph

Püttmann und – verdientermaßen – Philine Bührer!

11

Ensemble


Tanja von Oertzen, Bernd Braun

PRemieRenRÜCKbLiCKe

eine KOPROdUKTiOn miT den

dUisbURGeR aKZenTen

Inszenierung Niklas Ritter

Bühne Michael Graessner

Kostüme Ines Burisch

Musik Tilman Ritter

Licht Max Karbe

Dramaturgie Christopher Hanf/

Holger Kuhla

Galilei Bernd Braun

Virginia, seine Tochter Philine Bührer

Frau Sarti, Galileis Haushälterin

Susanne Bredehöft

Andrea Sarti Ines Schiller

Mathematiker/Inquisitor Günter Alt

Kurator/Philosoph/Bellarmin/

Vanni Stefan Preiss

Barberini/Papst Tanja von Oertzen

Kleiner Mönch Julian Mehne

Ludovico Dominik Fornezzi

naCHGeFRaGT:

Leben des GaLiLei

Mit dem Inszenierungsteam und Mitgliedern

des Ensembles. In zusammenarbeit mit der

Theatergemeinde Bonn

sOnnTaG, 1. aPRiL 2012,

11 UHR, KammeRsPieLe-

FOyeR, einTRiTT FRei

Brecht hat ein nach wie vor faszinierendes, wirkungsvoll

konstruiertes Debattenstück geschrieben.

Es überlebt, weil immer wieder Humor und

ästhetische Raffinesse aufscheinen. Niklas Ritters

Inszenierung bietet viel fürs Auge.

Auf Michael Graessners zunächst schwarz drapierter,

später weitläufiger Bühne spielt am Anfang

die Musik (Klavier und Orgel: Tilmann Ritter), und

Galileis Stimme ertönt aus einem Lautsprecher.

Alle Menschen auf der Bühne tragen Weiß, alle

sind kahlköpfig: Kunstfiguren, wie von Apple designt.

Verfremdung 2.0 sozusagen.

Sie erscheinen als fluchende Karikaturen, surreales

Ballett, Standbild, Chor. Es fällt auch ein Schuss.

Das bringt Brecht stilistisch in die Gegenwart, doch

eine Galilei-Inszenierung, die kokett über dem Boden

schwebt, fördert nicht gerade das Verständnis

des Debatten-Stückes.

Nach einem apokalyptischen Endzeit-Szenario

(Pest!) mit Massengrab verlässt Regisseur Ritter

die Welt der Theorie und wechselt vom abstrakten

Spiel in die farbige Wirklichkeit. Auch hier gibt er

seiner Fabulierlust nach, lässt eine klerikale Modenschau

à la Fellini („Roma“) über den Laufsteg

gehen. Susanne Bredehöft (Frau Sarti), Stefan

Preiss in mehreren Rollen und Dominik Fornezzi

als Ludovico machen dem Komödienautor Brecht

alle Ehre.

Leben des GaLiLei

vOn beRTOLT bReCHT

Ernst machen die Kollegen. Günter Alt als jovialer

Inquisitor, Tanja von Oertzen als tänzelnd eine andere

Welt suchender Barberini und späterer Papst,

Ines Schiller als Andrea Sardi, Julian Mehne als

kleiner Mönch sowie Bernd Braun als zerrissener

Forscher dringen zum Kern des Stückes vor.

Braun lebt als Galilei auf, als die Freiheit der Forschung

greifbar erscheint. Da erfüllt ihn die Leichtigkeit

des Seins. Als er das Machtspiel mit der Kirche

verliert, spielt er mehr Beckett als Brecht, und

zwar faszinierend. Das darf man nicht verpassen.

Auch die Musik schafft an diesem Abend magische

Momente. Tilmann Ritter an der Orgel,

Philine Bührer am Cello mit dem Prélude der ersten

Cello-Suite von Bach: Es ist wie eine poetische

Hommage an den großen Wortkomponisten Bert

Brecht.

Auf einen Blick:

Das Stück: Ein nach wie vor faszinierendes, wirkungsvoll

konstruiertes Debattenstück.

Die Inszenierung: Der fabulierlustige Niklas Ritter

bietet viel fürs Auge.

Die Schauspieler: Bernd Braun und Günter Alt haben

die stärksten Auftritte.

General-Anzeiger

Brechts „Galilei“ als fröhliche Farce

Das war ein weiterer Höhepunkt der 34. Duisburger

Akzente „500 Jahre Gerhard Mercator – Vom

Suchen und Finden“. Im ganz gefüllten Theater

gab es die Premiere des Schauspiels „Leben des

Galilei“ von Bertolt Brecht als Koproduktion mit

dem Theater Bonn. Als nach wie vor hochaktuell

erscheint dieses Stück über den jüngeren Merca-

tor-zeitgenossen Galileo Galilei, über die zeitlose

Frage nach der moralischen Verantwortung wissenschaftlicher,

intellektueller und letztlich auch

künstlerischer Arbeit.

Der 1972 geborene Regisseur Niklas Ritter hat

das für Duisburg und Bonn als fröhliche Farce zur

Kenntlichkeit übertrieben. Hat der Autor einen

Hang zur Umgangssprache, so wird diese nun

auf die Spitze getrieben – und das teilweise in ein

Trappatoni-Deutsch, schließlich spielt der „Galilei“

ja in Italien. Das wirkt anfangs etwas albern, steigert

sich aber über glänzende Bilder wie eine vatikanische

Modenschau hin bis zum Ende, das still

ausklingt. Das gibt den 15 Darstellern viel Gelegenheit,

totales Theater zu spielen. Allen voran Bernd

Braun in der Titelrolle, der dem Galilei seine ganze

Bandbreite als Held und Verbrecher, als genialer

Physiker und skrupelloser Genießer gibt. Man mag

diesen Galilei nicht, weil er hier fast zynisch wirkt.

Doch überzeugt am Ende seine dann doch moralische

Größe. Galilei hatte ja abgeschworen, um

seine Erkenntnisse über das von der Kirche verworfene

kopernikanische Weltbild („Und sie bewegt

sich doch!“) ins freie Holland schmuggeln lassen

zu können.

Dass Stefan Preiss in einer seiner vier Rollen, nämlich

als Industrievertreter Vanni, aussieht wie Silvio

Berlusconi, ist dann fast schon zu naheliegend.

Erlebt haben muss man auch die musikalischen

Aspekte des Abends, etwa wenn Philine Bührer als

Galileis immer wieder abgeschobene Tochter Virginia

hier Cello übt und vor allem Tilman Ritter als

Organist.

Rheinische Post

12 näCHsTe vORsTeLLUnGen 15., 18., 22. Und 28. aPRiL 2012, KammeRsPieLe


maTHiLde bäUmLeR.

ein dsCHUnGeLsTÜCK

das sTÜCK ZUm FiLm ZUm bUCH

vOn CHRisTa PFaFFeROTT Und

aLexandeR RiemensCHneideR

Inszenierung und Konzeption

Alexander Riemenschneider

Text und konzeptionelle Mitarbeit

Christa Pfafferott

Bühne Rimma Starodubzewa

Kostüme Thomas Unthan

Musik Tobias Vethake

Licht Sirko Lamprecht

Dramaturgie Stephanie Gräve, Ingo Piess

Mit Anastasia Gubareva, Tatjana Pasztor,

Birte Schrein; Birger Frehse, Konstantin Lindhorst,

Nikolai Plath, Hendrik Richter, Tobias Vethake

maTHiLde bäUmLeR.

ein dsCHUnGeLsTÜCK

das sTÜCK ZUm FiLm ZUm bUCH

vOn CHRisTa PFaFFeROTT Und aLexandeR RiemensCHneideR

„Mathilde Bäumler. Ein Dschungelstück“ in der

Halle Beuel ist ein sehr lebendiges, unterhaltsames,

manchmal anrührendes Stück Theater,

basiert auf einer Idee und viel Improvisation; ein

Dschungel-Buch gab es zu Beginn der Proben

nicht. Alexander Riemenschneider, Regisseur des

fabelhaften Bonner „Kaspar“, und Christa Pfafferott

erzählen zusammen mit dem Ensemble eine

einfach komplizierte Geschichte. Ein Filmteam

reist in den mutmaßlich brasilianischen Urwald

und stellt mit Schauspielern die Geschichte der

- fiktiven - Mathilde Bäumler nach. Sie kam einst

mit ihren Eltern in den Dschungel, wuchs dort

auf, verliebte sich, wurde schwanger und verlor

den Mann, einen Angehörigen der Kajamaly,

durch eine Gewalttat.

Die Eltern studierten die Sprache und Gebräuche

des Stammes, lebten nach dessen Werten und

trennten sich von der Tochter, die für die Tugend

der Vergebung warb, mit der die Kajamaly als geborene

Jäger nicht viel anfangen konnten. Mathilde

schrieb ihre Erfahrungen später in einem Buch

auf und wirkt nun beim Filmprojekt als Beraterin

und Bindeglied zwischen Europäern und dem einen

sichtbaren Ureinwohner mit.

Rimma Starodubzevas Bühne ist ein schicker

Dschungel, in dessen Grün die Darsteller immer

wieder verschwinden. Riemenschneider und Pfafferott,

verantwortlich für Inszenierung und Konzeption,

gehen es komödiantisch an. zu einer krisenhaften

Situation kommt es, als ein tierischer

Komparse, ein Nasenbärbaby, stirbt. Es stammte

aus dem zoo Hannover und war womöglich an

Heimweh eingegangen, mutmaßt der von Konstantin

Lindhorst dargestellte Produzent. Lindhorsts

Figur durchlebt ein mittleres Martyrium,

das ist bewegend und herrlich absurd zugleich.

Die Produktion will zeigen, was Theater kann, wie

es entsteht und wie es durch ein Ensemble zum

Leben erweckt wird. Sie spielen die Begegnung

zwischen Europa und dem Fremden humorvoll

aus, aber auch ernsthaft. Mit denselben Mitteln

erzählen sie die Geschichte einer merkwürdigen

Familie und ihres zerfalls sowie die Lovestory

Mathildes. Und sie erzählen von der Macht des

Dschungels.

Birte Schrein ist Mathilde, Anastasia Gubareva

verkörpert ihr jüngeres Alter Ego. Man kann Gubareva

als kindlicher Mathilde dabei zuschauen,

wie ihre Identität sich allmählich auflöst, sie verliert

sich in ihrer Rolle: Berufsrisiko des Schauspielers.

Birte Schrein zeigt die ganze Bandbreite

zwischen zarter Poesie und tragödienhafter

Hysterie. Es wird auf der Bühne im Verlauf des

Abends immer surrealer, die Darsteller erscheinen

wie zombies, am Ende wie Dschungeltiere.

Im Theater ist alles möglich.

Auf einen Blick:

Das Stück: Eine Theater-Fantasie, entstanden

aus einer Idee und viel Improvisation.

Die Inszenierung: Eine Demonstration dessen,

was Theater kann.

Die Schauspieler: Ihre Spielfreude überträgt sich

aufs Publikum.

General-Anzeiger

näCHsTe vORsTeLLUnGen 14., 18., 22. Und 28. aPRiL 2012, HaLLe beUeL 13

Ensemble


Chariklia Mavropoulou, George Oniani

PRemieRenRÜCKbLiCK

iL TROvaTORe

vOn GiUsePPe veRdi

14

iL TROvaTORe

vOn GiUsePPe veRdi

OPeR in aCHT biLdeRn

TexT vOn saLvaTORe CammaRanO,

miT eRGänZUnGen vOn

LeOne emanUeLe baRdaRe

eine KOPROdUKTiOn miT deR

vOLKsOPeR wien

in iTaLienisCHeR sPRaCHe miT

deUTsCHen ÜbeRTiTeLn

Musikalische Leitung Robin Engelen

Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf

Co-Regie Ralf Budde

Bühne Dieter Richter

Kostüme Renate Schmitzer

Licht Thomas Roscher

Choreinstudierung Sibylle Wagner

Dramaturgie Michaela Angelopoulos

Graf Luna Aris Argiris/Mark Morouse

Leonora Irina Oknina

Azucena Chariklia Mavropoulou

Manrico George Oniani

Ferrando Ramaz Chikviladze

Ines Susanne Blattert

Ruiz Mark Rosenthal

Chor und Extrachor des THEATER BONN

Statisterie des THEATER BONN

Beethoven Orchester Bonn

näCHsTe vORsTeLLUnGen 9., 14. Und 21. aPRiL 2012, OPeRnHaUs


Regisseur Dietrich W. Hilsdorf, dem man in

Bonn (fast) immer hoch spannende Opernabende

verdankt, bringt das Kunststück fertig,

all diese auseinanderstrebenden Elemente in

ein Psychodrama zu integrieren, das nach einem

eher beiläufigen Beginn eine eigene Dynamik

entwickelt. Dieter Richter hat ihm dazu auf der

Drehbühne Räume gebaut, die die Bühne eng

machen, so wie sich das Geschehen immer

mehr in Richtung Ausweglosigkeit entwickelt.

In diesem tödlichen Kammerspiel hält sich Hilsdorf

offenbar an die Grundlinien seiner Essener

„Trovatore“-Inszenierungen von 1991 und 2001.

Da interessierte ihn vor allem, wie Gewalt in einer

Gesellschaft eskaliert, wie eine Minderheit,

in diesem Fall die zigeuner um Azucena und

Manrico, unterdrückt wird.

Der Mensch ist zum Schlimmsten fähig, sagt

Hilsdorf – und er führt das drastisch vor Augen:

Auspeitschen, Foltern, Verstümmeln, Blenden;

eine Christusfigur wird zum mörderischen Spiel

missbraucht. Die beklemmendste Szene kommt

ganz leise und perfide daher: Luna, der der Hinrichtung

seines Feindes Manrico entgegensieht,

dirigiert zur Todesanordnung mit leichter Hand

betörende Verdi-Musik, die aus dem Lautsprecher

kommt. Die Schlächter und ihre Liebe zur

Musik – die Geschichte kennt da einige Parallelen.

Auf einen Blick:

Die Oper: Eine bizarre Schauergeschichte um

Kindsverwechslung und Menschenverbrennung

mit einer Fülle von herrlichen Melodien

Die Inszenierung: Ein packendes Psychodrama

und eine beklemmende Studie über die Bereitschaft

zur Gewalt

Die Musik: In allen Partien perfekt besetzt. Chor

und Orchester in bester Form

General-Anzeiger

Wer den Regisseur Dietrich W. Hilsdorf für eine

Oper verpflichtet, braucht sich wenig Sorgen zu

machen: Hilsdorf liefert süffige, bildstarke Inszenierungen,

die dem Publikum gefallen. Nachzu-

22.04.2012 20 UHR bOdO waRTKe KLavieRsdeLiKTe

samsTaG 26.05.2012 20 UHR KÖbes UndeRGROUnd Und GäsTe deR sTUnKsiTZUnG,

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Vorverkauf läuft | Tickets: Theaterkasse: 0228 77 80 08

vORsCHaUsOnnTaG

prüfen in der umjubelten Premiere von „Troubadour“.

Selbst den – mit Verlaub – bekloppten

Inhalt der Oper bekommt er in den Griff.

Es geht nämlich um zwei Brüder. Der eine ist

Graf Luna (Mark Morouse), der andere, Manrico

(George Oniani), wächst bei einer zigeunerin

auf. Beide lieben die schöne Leonora (Irina

Oknina). Am Ende lässt der Graf seinen Konkurrenten

hinrichten und erfährt erst dann, dass er

seinen Bruder getötet hat.

Bizarre Story, aber da ist ja noch Verdis vollmundige

Musik mit Arien im Dutzend und wundervollen

Chorgesängen.

Alle singen und spielen gut, vor allem Dirigent

Robin Engelen lässt das Beethoven Orchester

tief in Verdis Klangbad eintauchen. Aber überstrahlt

wird der Abend von der Mezzosopranistin

Chariklia Mavropoulou als vermeintliche

Hexe: Kraftvoll, klar im Ton, stark im Spiel – viele

Gründe für einen wahren Jubelsturm.

Express

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... doch wer kann was dafür?

Dieser Frage geht der

Altmeister des Kabaretts

hier akribisch nach. Bei

seiner Suche nach Verantwortlichen

stößt er nicht

nur auf Berufsschwänzer

in der Politik, auch der

ganz normale Alltag hält

schon Überraschungen

parat!

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Der Entwurf von Zaha Hadid und eine Animation des Saals während eines Rockkonzerts. Grafiken: Zaha Hadid Architects

Beethoven Festspielhaus – die Zukunft beginnt jetzt!

Bonn ist Beethovenstadt und hat mit Beethoven den großen

deutschen Komponisten, der in aller Welt bekannt

ist. Dass es in seiner Geburtsstadt keinen angemessenen

Konzertsaal gibt, ist ein Defizit und als solches erkannt

– allein, ob es bis spätestens 2020 zu Beethovens 250.

Geburtstag ein neues Festspielhaus geben wird, ist immer

noch unsicher.

Im November 2011 hat der Rat der Stadt Bonn zwar beschlossen,

dass der Neubau eines Beethoven Festspielhauses

nun an der Rheinaue errichtet werden soll. Doch muss

die Verwaltung die Planungen konkretisieren und schnell

wichtige Weichen stellen, damit im Juni 2012 die nächsten

Beschlüsse gefasst werden können. Insbesondere gilt es

- die baurechtlichen Fragen rund um das

vorgeschlagene Grundstück zu klären,

- die Gründung einer Betriebsstiftung voranzutreiben,

- zu konkretisieren, welchen finanziellen Beitrag die

Stadt zu den Betriebskosten leisten kann,

- die vorhandenen Business-Pläne zu aktualisieren,

- nach potenziellen weiteren Geldgebern neben

der Deutschen Post DHL zu suchen.

Was ist bisher geschehen?

Maßgeblich auf Initiative des Bonner Kulturrates und seiner

ehemaligen Sprecherin, Karin Hempel-Soos, begann

nach der Jahrtausendwende die Diskussion über ein Festspielhaus

zu Ehren Ludwig van Beethovens. Insbesondere

die am Horizont stehenden Jubiläen (250. Geburtstag

2020 und 200. Todestag 2027) gaben dieser Initiative ein

Ziel. Sie gewann erheblich an Gewicht, als drei große Bonner

Unternehmen - Post, Telekom und Postbank - sich

bereit erklärten, den Bau finanzieren zu wollen. Nach dem

Grundsatzbeschluss des Bonner Stadtrates 2007, der das

Gelände der Beethovenhalle als Standort vorsah, wurden

in einem mehrstufigen internationalen Architektenauswahlverfahren

zwei Entwürfe mit Spitzenarchitektur und

-akustik ausgewählt. Nachdem die Stadt überraschend das

Projekt im April 2010 auf Eis legte, sind zwei der drei

Bausponsoren abgesprungen. Es gilt weiterhin die Zusage

der Deutsche Post AG, 30 Mio. Euro für ein neues Konzerthaus

zur Verfügung zu stellen.

Aktueller Stand

Nach dem Ratsbeschluss vom November 2011 soll das

Beethoven Festspielhaus nun an der Rheinaue gebaut

werden. Das fehlende Geld, rund 50 Mio. Euro, muss die

Stadt Bonn von anderen Sponsoren einwerben, die Hälfte

davon will die Kampagne „5000 für Beethoven“ durch

Spenden von Bonner Bürgerinnen und Bürgern aufbringen.

In nur vier Monaten sind dafür bereits mehr als zwei

Mio. Euro an Spendenzusagen zusammengekommen.

Offen ist noch, ob der Entwurf von Zaha Hadid („Diamant“)

oder der von Hermann & Valentiny („Welle“)

umgesetzt werden soll. Baureife Planungen bis in kleinste

Details liegen für beide Entwürfe vor.

Nicht ohne Grund ist die Deutsche Post AG bereit, ein

neues Konzerthaus auf internationalem Spitzenniveau

engagiert zu fördern. Anstrengungen und Aufwendungen

für Spitzen-Infrastruktur, also eben auch für ein Festspielhaus,

sind Investitionen in den Erhalt und die Stärkung

„5000 für Beethoven“

Um bei der Finanzierung des Beethoven Festspielhauses

zu helfen und dem Projekt eine starke bürgerschaftliche

wie unternehmerische Komponente

hinzuzufügen, wurde unter der Führung des IHK-

Präsidenten Wolfgang Grießl und einiger Freunde

die Initiative „5000 für Beethoven“ gegründet. Sie

hat das erklärte Ziel zu zeigen, dass das Engagement

der großen Sponsoren die Herzen insbesondere

der Bonnerinnen und Bonner erreicht. Sie will

möglichst viele Menschen finden und mobilisieren,

die durch große und kleine Beträge den Bau des

Beethoven Festspielhauses in Bonn aktiv mit unterstützen.

Infos unter www.5000.ag


Der Entwurf von Hermann & Valentiny sowie eine Innenansicht des großen Saals. Grafiken: Hermann & Valentiny & Partners

der Wirtschaftskraft, den Erhalt und die Vermehrung von

Arbeitsplätzen und für die Zukunft der jungen Menschen

in Bonn und der Region.

Der finanzielle Beitrag, den die Stadt Bonn zu tragen hat,

um das geplante Beethoven Festspielhaus dauerhaft zu finanzieren,

ist historisch einmalig günstig: An den Baukosten

muss sich die Stadt gar nicht beteiligen, und für die

zukünftige Betreiber-Stiftung liegen bereits Zusagen vom

Bund (39 Mio. Euro) sowie vom Land NRW, dem Rhein/

Sieg-Kreis und weiteren Geldgebern vor. Alle Zusagen

für Bau und Stiftung - zusammen ca. 140 Mio. Euro - sind

unwiderruflich verloren, wenn das Festspielhaus nicht gebaut

wird. Im Übrigen fördert der Bund nur eine nationale

Einrichtung, die das Beethoven Festspielhaus werden

soll (ähnlich der Bundeskunsthalle), und keine kommunale

Kultureinrichtung (wie Oper oder Theater).

Beethovens 250. Geburtstag 2020

Im Jahr 2020 wird Ludwig van Beethoven weltweit geehrt

– auch in Bonn, Beethovens Geburtsstadt? Salzburg hat

es mit dem Geburtstag Mozarts im Jahr 2006 vorgemacht:

Von einzigartigen künstlerischen Projekten, klugem Marketing

und einer ausreichend langen Vorbereitung haben

die Stadt und die Region enorm profitiert. Ohne neues

Konzerthaus ist in Bonn eine solche Geburtstags-Kampagne

jedoch undenkbar.

Zukunft für vielfältige Musik „live“

Bonn hat ein unglaubliches Potenzial an Musikpublikum.

Nicht nur die internationalen Top-Stars, sondern auch

Konzerte von jungen Menschen aus der Region sowie

spezielle Formate für Kinder, Jugendliche oder Senioren

und weitere Zielgruppen brauchen adäquate und inspirierende

Räume, damit die Konzertkultur weiter wachsen

kann. Ein neues Konzerthaus mit verschiedenen Sälen

und Flächen, intelligent genutzt und bespielt, kann einen

wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Menschen aus allen

sozialen Schichten und Altersstufen Musik erleben, kreativ

sein und so persönlich wachsen können. Ein solches

Konzerthaus beflügelt das Bonner Kulturleben, macht

neue Kooperationen möglich und die Stadt insgesamt

attraktiver und damit reicher. Es strahlt damit auch auf

andere Kultursparten aus – Theater, Popkultur, Museen,

Filmkunst, Literatur, Jugendkultur etc. werden profitieren.

Bonns neue Mitte:

Das Festspielhaus an der Rheinaue“

Im Rahmen der Reihe „Im Fokus: Festspielhaus“

findet in Zusammenarbeit mit dem Universitätsclub

Bonn eine Podiumsdiskussion statt, die sich

mit dem neuen Standort für das Festspielhaus beschäftigt.

Die Entscheidung des Stadtrats für die Rheinaue

bedeutet, dass das neue Konzerthaus in die Nähe

von Museumsmeile, UN-Einrichtungen und Bundesviertel

rückt. Was bedeutet das für Bonns städtebauliche

Entwicklung? Welche Auswirkungen hat

es auf das Leben der Menschen und auf den Tourismus?

Welche Synergieeffekte mit den umliegenden

Institutionen sehen die Diskutanten?

Es diskutieren

* Erich Bettermann (Intendant Deutsche Welle)

* Dr. Stephan Berg (Intendant des Kunstmuseums)

* Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz (BMZ)

* Friedrike Sträter (Hotel Villa Godesberg)

* Dr. Flavia Pansieri (Executive Coordinator UN

Volunteers)

Mi., 2. Mai 2012, 20.00 Uhr

Uni-Club Bonn, Konviktstr. 9, 53113 Bonn

www.festspielhausfreunde.de

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LesUnG Und

GesPRäCH

bOnneR

aUTORinnen:

JUdiTH

meRCHanT

Und

HeidemaRie

sCHUmaCHeR

Judith Merchant und Heidemarie

Schumacher kennen sich aus

der Bonner Uni. »Judith schrieb in

meinem Hitchcock-Seminar eine

exzellente Arbeit über Vertigo« –

so Heidemarie Schumacher, ihre

ehemalige Dozentin. Beide Frauen

haben sich neben der Wissenschaft

irgendwann dem Schreiben

zugewandt. Und mit Erfolg: Judith

Merchants Krimikurzgeschichten

wurden zweimal mit dem Glauser-

Preis prämiert, Heidemarie Schumachers

Debüt in der FAz lobend

besprochen. Die Autorinnen lesen

aus ihren Romanen und stellen sich

den Fragen des Publikums zu Glück

und Verdruss, die das Schreiben

und der Literaturbetrieb mit sich

bringen.

Judith Merchant, 1976 geboren,

studierte Germanistik und ist Dozentin

für Literatur. Sie veröffentlichte

Kurzgeschichten sowie 2011

ihren ersten Kriminalroman »Nibelungenmord«

(Knaur Verlag), dem

im Juni 2012 »Loreley singt nicht

mehr« folgen wird.

Heidemarie Schumacher forschte

und unterrichtete als Medienwissenschaftlerin

an den Universitäten

Siegen, Marburg, Erlangen-Nürnberg

und Bonn. 2011 erschienen

ihr erster Roman »Ein helles und

ein dunkles Haus« (Berlin University

Press) sowie ihr Kriminalroman

»Opferstein« (Emons Verlag).

eine veranstaltung des

Literaturhauses bonn

dOnneRsTaG,

12. aPRiL 2012,

20 UHR, weRKsTaTT

18

vORsCHaU: bUCHPRemieRe

aLs sTROHHaLme nOCH

aUs sTROH waRen. eine

KindHeiT in sÜdTiROL

vOn KOnRad beiKiRCHeR

Eine Buchpremiere, und weit mehr ist als trockene Lesung – Konrad Beikircher erzählt, singt und spielt

einmal nichts Rheinisches, sondern offenbart seine wahren Wurzeln: Sein neues Buch handelt von seiner

Kindheit in Südtirol.

In der zeit, als das Wünschen noch geholfen hat und die Strohhalme noch aus Stroh waren, wussten die

Kinder vom Stegener Weg in Bruneck, was sich damit alles anstellen ließ, und gingen auf die Suche nach

Rinderbremsen, um mit ihnen Formel-1-Rennen zu veranstalten. Und der kleine Konrad mittendrin. So wie

Beikircher erzählen kann, entsteht die Brunecker Welt ganz von alleine – eine Welt, die nicht nur heil ist, die

zum Schreien komisch sein kann und doch melancholisch-sehnsüchtig macht. Eine Welt voller Abenteuer,

voller Menschen, die den kleinen Frauenhelden bemuttert und betüddelt haben, eine Welt, durch die er mit

ganz großen Augen und Ohren gegangen ist. Beikircher erzählt von Bruneck und Bozen, aus seiner zeit im

Schülerwohnheim „Antonianum“ und führt uns mit seiner Gitarre wie damals in die Südtiroler Gasthäuser,

wo er seine ersten Kabarett-Versuche machte und den deutschen Mädchen mit Celentanos Hilfe in die

Herzen sprang. Gespickt mit kleinen ironischen Seitenhieben auf unsere ach so moderne zeit, lässt dieser

Abend Sie um Jahre jünger werden. Sie – und auch den Konrad Beikircher!

in Kooperation mit dem Literaturhaus bonn

mOnTaG, 14. mai 2012, 19.30 UHR, OPeRnHaUs


aL LiTTéRaiRe

„weR weiss, vieLLeiCHT wäCHsT HieR wiRKLiCH eine neUe FORm vOn abendGesTaLTUnG

HeRan. sOLLTe man im aUGe beHaLTen.“ CamPUs-web

LiTeRaTUR Live

& PaRTy

die Überraschungsidee der letzten spielzeit –

nach erfolgen in Paris, London, Rom, madrid

ist die Party mit Live-Literatur und Tanzmusik

auch in bonn zuhause.

Mit Marc Degens, Lothar Kittstein, Nora Mansmann, Jochen Schmidt und

Olivia Wenzel

im anschluss Party mit dJ Piessinger

die aUTORen:

Für Lothar Kittstein ist der Bonner Bal ein Heimspiel: Der gebürtige Trierer, Jahrgang 1970, hat in Bonn studiert,

lebt hier als Partner der Bonner Schauspielerin Birte Schrein und hat mit HAUS DES FRIEDENS und

BöSES MäDCHEN bereits zwei Mal Auftragswerke für THEATER BONN geschrieben. Lothar Kittstein ist

promovierter Historiker, hat als Headhunter bei einer kleinen Unternehmensberatung und als Dramaturg

am Schauspiel Köln gearbeitet; seit 2007 ist er freier Autor. Mit seinen Stücken wurde Kittstein 2005

zu den Autorentheatertagen des Hamburger Thalia Theaters und 2006 zu den Autoren-Werkstatttagen

des Wiener Burgtheaters eingeladen. Im selben Jahr erhielt er den Würth-Literaturpreis für seine Kurzgeschichte

NORWEGEN. Auch mit dem Schauspiel Frankfurt und dem Bonner Fringe Ensemble verbindet

ihn eine kontinuierliche zusammenarbeit.

Nora Mansmann ist im THEATER BONN ebenfalls kein no name: Mit TERRORMUM und HEIMATABEND.

Eine EUkrainische Identitätssuche hat sie am Haus zwei Mal eigene Texte in kleinen Inszenierungen vorgestellt

und war zusammen mit Lothar Kittstein bereits beim ersten Bal littéraire im November 2010 dabei.

Nora Mansmann, geboren 1980, kam über Hospitanzen bei Armin Petras und Jürgen Gosch zum Theater

und lebt als freie Autorin und Regisseurin in Berlin. zahlreiche internationale Projekte und Stipendien; als

Teilnehmerin des ersten Düsseldorfer Autorenlabors verfasste sie das Siegerstück. Nach Uraufführungen

am Habimah National Theater Tel Aviv, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Theater Kiel kam zuletzt

ihr Stück GOLDHERz am Staatstheater Braunschweig heraus.

FReiTaG, 4. mai 2012, 22.00 UHR, OPeRnFOyeR

facebook.com/bal.litteraire

Olivia Wenzel wurde 1985 in Weimar geboren

und lebt in Berlin. Von 2004-2010

studierte sie Kulturwissenschaften und

ästhetische Praxis an der Universität

Hildesheim; sie schreibt Theatertexte und

Prosa und ist Sängerin & Songwriterin der

Band »humming«. Ihr Text PASSAGEN

wurde anlässlich des 1. Karlsruher Dramatikerfestivals

im Oktober 2011 am Badischen

Staatstheater in einer szenischen

Lesung vorgestellt. Im Auftrag der Neuköllner

Oper schrieb sie das Libretto zu

BEI DRÜCKEN SENDEN. 2009 zeigten

die Münchner Kammerspiele ihr Stück

GOODByE, GUDRUN als Werkstattinszenierung.

Für ihr Theaterstück JIGGy

PORSCHE TAUCHT AB erhielt Wenzel in

der »Langen Nacht der neuen Dramatik«

den Münchner Förderpreis für deutschsprachige

Dramatik 2011; am 16. April 2012

kommt JIGGy PORSCHE an den Kammerspielen

zur Uraufführung.

Marc Degens, geboren 1971 in Essen, lebt

als Schriftsteller in Bonn. Er schreibt Romane,

Erzählungen, Aufsätze, Kolumnen

und Gedichte; seit 1993 sind zahlreiche

literarische Arbeiten veröffentlicht. Degens

ist Herausgeber und Literaturredakteur

des Online-Feuilletons „satt.org“

und veröffentlicht Aufsätze und Kritiken

zur deutschsprachigen Literatur des 20.

und 21. Jahrhunderts, über amerikanische

und europäische Comics und zur Popkultur.

Er ist Gründer und Programmleiter

des SuKuLTuR Verlags und Herausgeber

der Reihe „Schöner Lesen“, in der bislang

105 Lesehefte von in der Mehrzahl jungen

deutschsprachigen Autoren erschienen

sind und die seit 2004 in Süßwarenautomaten

vornehmlich an Berliner S-Bahnhöfen

vertrieben werden. Marc Degens

erhielt diverse Auszeichnungen und Stipendien

im In- und Ausland, war Mitglied

der Musikgruppen „Stendal Blast“ und

„Superschiff“ und erfand verschiedene

Live-Literaturformate.

Jochen Schmidt ist Jahrgang 1970, studierte

Informatik, Germanistik und Romanistik

und lebt als Schriftsteller, Übersetzer

und Journalist in Berlin. Schmidt war 1999

Mitbegründer der Berliner Lesebühne

„Chaussee der Enthusiasten“ und hat seitdem

die Lesebühnen-Szene mit Auftritten

in- und außerhalb Berlins und diversen

Publikationen maßgeblich mitgestaltet.

Er war Kandidat des Ingeborg-Bachmann-

Wettbewerbs 2007, erhielt verschiedene

Literaturpreise und veröffentlichte zuletzt

die Kurzgeschichten-Sammlung DUDEN-

BROOKS (2011).

19


THeaTeR inTeRn

Die in Berlin geborene deutschgriechische

Mezzosopranistin

Chariklia Mavropoulou studierte

an der Hochschule der Künste

Berlin bei Ernst-Gerold Schramm.

Erste Engagements hatte sie an

der Volksoper Wien, dem Anhaltischen

Theater Dessau und

der Staatsoper Prag, wo sie u.a.

Ortrud (LOHENGRIN), Adriano

(RIENzI) sowie Czipra (DER zI-

GEUNERBARON) sang. Im Jahre

1994 gewann die Stipendiatin des

Richard-Wagner-Verbandes den 1.

Preis des „German National Contest“

des von Placido Domingo

ausgerichteten „World Opera Contest“.

Seitdem gastierte sie an vielen

renommierten Opernhäusern,

u.a. der Bayerischen Staatsoper

München, der Hamburgischen

Staatsoper, an der Wiener Staatsoper,

der Deutschen Oper Berlin,

der Komischen Oper Berlin, der

Oper Leipzig, der Volksoper Wien

und am Opernhaus Graz. Von

2008 bis 2011 war sie u.a. an der

Staatsoper Stuttgart als Amneris

und Azucena, der Oper Leipzig

als Adriano (RIENzI) und Gertrud,

der Oper Köln als Ulrica (UN

BALLO IN MASCHERA), bei den

Bregenzer Festspielen als Juana

(KARL V.) sowie am Nationaltheater

Mannheim als Ulrica zu hören.

Seit ihrem Bonner Debüt am 25.

März 2012 ist sie hier als Azucena

in Verdis IL TROVATORE zu erleben.

Diese Rolle singt sie außerdem

beim Athens Festival und ist

überdies als Adriano in RIENzI an

der Oper Leipzig zu sehen.

20

Die im Opernhaus Bonn live produzierte

Aufnahme von Franz

Schrekers Oper IRRELOHE ist

soeben mit dem renommierten

Preis der Deutschen Schallplattenkritik

in der Kategorie Oper

ausgezeichnet worden. Der Generalintendant

von THEATER

BONN, Klaus Weise, hatte die

am 27. März 1924 in Köln uraufgeführte

Oper im Jahr 2010 für

das Bonner Oper Opernhaus neu

inszeniert. Die Produktion feierte

am 7. November 2010 Premiere

und wurde von der Musikkritik

hoch gelobt. Das Label MDG veröffentlichte

die Produktion am 29.

August 2011 als Live-Aufnahme

auf drei SACD. Die meisten der an

dieser Aufnahme beteiligten Sängerinnen-

und Sänger stammen

aus dem Ensemble von THEATER

BONN. Darunter befinden sich

Ingeborg Greiner als Eva, Daniela

Denschlag als Lola, Mark Morouse

als Peter, Mark Rosenthal als

Christobald sowie Ramaz Chikvi-

ladze als Ratzekahl. Unter der Leitung

von Generalmusikdirektor

Stefan Blunier sind außerdem das

Beethoven Orchester Bonn und

der Chor des THEATER BONN

in der Einstudierung von Sibylle

Wagner zu hören. Im Magazin

Audio war über die Aufnahme

zu lesen: „In der Bonner Aufnahme,

die mit feinsten Klangabstufungen

und gewaltigem Schlagwerk

glänzt, steigern sich Sänger

und Musiker in die fraktale Stimmung

zwischen Schauermärchen

und abgründiger Psychoanalyse

hinein. Obwohl, oder gerade weil

gala-verdächtige Melodien fehlen,

beweist diese erschreckend realistisch

klingende SACD, dass hier

eine der bedeutendsten Opern

des 20.Jahrhunderts weiter ihrem

verspäteten Siegeszug entgegenblickt.“

In der Begründung der Jury heißt es:

Das Opernhaus in Bonn hat das

zwischen 1919 und 1922 entstandene

Stück „Irrelohe“ ausgegra-

ben: eine psychoanalytische Kolportage

mit rauschhaften Klängen

an der Schwelle von Fin-de-siécle

und Neuer Musik. Bonns GMD

Stefan Blunier bringt Schrekers

Musik mit dem Orchester der

Beethovenhalle eindrucksvoll zum

Glühen und Blühen, und die Sänger

des Bonner Ensembles beweisen

einmal mehr, wie leistungsfähig

Deutschlands Stadttheater

sein können.

(Für die Jury: Robert Braunmüller)

Der Deutsche Schallplattenpreis

wird seit nunmehr 30 Jahren

an herausragende Neuerscheinungen

des Tonträger- und Bildtonträgerangebots

vergeben.

Innerhalb eines Jahres verleihen

die Juroren bis zu 14 Jahrespreise

für die besten Produktionen des

zurückliegenden Jahrgangs. Pro

Jury ermitteln und bewerten fünf

Experten die besten Neuproduktionen

auf dem Markt.


ZU GasT bei den OPeRnFReUnden

inGebORG GReineR

Die Sopranistin Ingeborg Greiner, seit 2009

Ensemblemitglied der Bonner Oper, überzeugte

zuletzt in der Hauptrolle der Grete in

Franz Schrekers DER FERNE KLANG. Neben

dem musikalischen Teil (am Klavier: Christopher

Arpin) können Sie die Künstlerin im Gespräch

mit Ferdinand Kösters näher kennen

lernen.

Sopran Ingeborg Greiner

Klavier Christopher Arpin

Moderation Ferdinand Kösters

mOnTaG, 16. aPRiL 2012, 19.30 UHR, OPeRnFOyeR, einTRiTT FRei

RaUs miT deR sPRaCHe POeTRy-sLam

Poetry-Slammer aus ganz Deutschland kommen zusammen in der Halle

Beuel, öffnen Herzen und Münder und streiten um die Gunst der werten

Bonner Audienz. Mit dabei sind u.a. der 2009 und 2010 NRW-meisterliche

Torsten Sträter, die zauberhafte Anke Fuchs sowie der einzigartige Lasse

Samström.

Es moderieren gewitzt und charmant: René Deutschmann und der Rap-

Slam-Meister Quichotte.

FReiTaG, 20. aPRiL, 19.30 UHR, HaLLe beUeL

weRKGesPRäCH:

Mit dem Inszenierungsteam und Mitgliedern des Ensembles. Moderation: Ulrike Schumann

die LUsTiGen weibeR vOn windsOR

sOnnTaG, 15. aPRiL 2012, 11 UHR, OPeRnFOyeR, einTRiTT FRei

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Paul Goodwin (c) Ben Ealovega

6. FREITAGSKONZERT und

4. SONNTAGSKONZERT

Freitag 6. April 2012, 19 uhr (!)

Beethovenhalle

DIE GNADE DER GROSSEN DINGE

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 44 e-Moll Hob. I/44

„Trauer-Sinfonie“

John Tavener

„Mother and Child” für 4-stimmigen

Chor, Orgel und

Asiatische Gongs

Wolfgang Amadeus Mozart

Requiem d-Moll KV 626

Christoph Anselm Noll Orgel

Rosemary Joshua Sopran

Hilary Summers Alt

John Mark Ainsley Tenor

Jonathan Lemalu Bass

Philharmonischer Chor der Stadt

Bonn

Thomas Neuhoff Einstudierung

Beethoven Orchester Bonn

Paul Goodwin Dirigent

Joseph Haydns „Trauer-Sinfonie“ bildet

den Auftakt. Darauf folgt die meditative

Musik von John Tavener, die er selbst

als „Klangikonen“ bezeichnet. Die

„Ikone“ der lateinischen Totenmesse

ist zweifelsfrei Mozarts Requiem. Es ist

zugleich das zentrale Werk des Abends.

Karten: E 31,00 - 14,00

Dauer: ca. 2 Stunden

18.25 uhr:

Einführung mit ulrich Wilker

6. KAMMERKONZERT

Freitag 13. April 2012, 20 uhr

Beethoven-Haus

SCHWäRMEREIEN

Maurice Ravel

Sonatine fis-Moll

Sergej Prokofjew

Sonate für Klavier Nr. 2

d-Moll op. 14

22

Wir spielen für Dich.

Anna Vinnitskaja (c) Esther Haase

Alexander Skrjabin

Fünf Préludes op. 16

Sonate-fantaisie Nr. 2

gis-Moll op. 19

Maurice Ravel

Gaspard de la Nuit

Anna Vinnitskaya Klavier

Karten: E 35,00

Dauer: ca. 2 Stunden

3. MuSIK AM TAuFSTEIN BEETHOVENS

Samstag 21. April 2012, 12 uhr

St. Remigius-Kirche

KöNIGIN DER INSTRuMENTE

Johann Sebastian Bach

Fantasie G-Dur BWV 572,

Präludium und Fuge D-Dur

BWV 532

Samuel Scheidt

Friedrich Wilhelm Zachau

Johann Sebastian Bach

„Christ lag in Todesbanden“

Nicolaus Bruhns

Präludium e-Moll,

Wolfgang Amadeus Mozart

Andante KV 616

Ludwig van Beethoven

Fünf Stücke für die Flötenuhr,

daraus: Allegretto C-Dur WoO 33,2

Markus Karas

„Jesu dulcis memoria“ –

„O lieber Jesus, denk ich Dein“

Markus Karas Orgel

Karten: E 5,00

Dauer: ca. 1 Stunde

3. SERENADE uM 11

Sonntag 22. April 2012, 18 uhr (!)

Beethovenhalle

Aufgrund des Bonn-Marathons beginnt

dieses Konzert erst um 18 Uhr.

CHRISTOPHER HOGWOOD Zu GAST III

GETRENNT uND ZuSAMMEN

Richard Strauss

Serenade für 13 Bläser

Es-Dur op. 7

Edward Elgar

Serenade für Streichorchester

e-Moll op. 20

Johannes Brahms

Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16

Beethoven Orchester Bonn

Christopher Hogwood Dirigent

Dieses Konzert bietet von allem etwas:

eine Bläser-, eine Streicher- und eine

Christopher Hogwood (c) Marco Borggreve

Orchesterserenade. Mit Richard Strauss’

Serenade für 13 Bläser erleben wir ein

kurzweiliges Jugendwerk, gefolgt von

atemberaubenden Streicherklängen aus

der Feder Edward Elgars. Er hob mit

seiner Serenade ein überaus sensibles

Stück aus der Taufe. Überraschend

dann Brahms’ „Serenade für kleines

Orchester“: Er verzichtete auf die

Violinstimmen, um ein dunkleres

Klangbild zu erzeugen.

Karten: E 25,00 - 13,00

Dauer: ca. 2 Stunden

17.25 uhr:

Einführung mit Dr. Hartmut Hein

5. MONTAGSKONZERT

Montag 23. April 2012, 20 uhr

Villa Prieger

LE SAxOPHONE ENCHANTé

Werke von Alexander Tscherepnin, Adolf

Busch, David W. Solomons, Pierre Max

Dubois, Rudolf Alberth und André Caplet

Susanne van Zoelen-Lucker Oboe

Florian Gyßling Klarinette

Andreas van Zoelen Saxophon

Thomas Ludes Fagott

Maria Geißler, Vivien Wald Violine

Martin Wandel Viola

Ines Altmann Violoncello

Frank Geuer Kontrabass

Karten: E 15,00

Dauer: ca. 2 Stunden

7. HAuSKONZERT

Dienstag 24. April 2012, 20 uhr

Schumannhaus

KLARINETTENFANTASIEN

Robert Schumann

Fantasiestücke für Klarinette und

Klavier op. 73

Jörg Widmann

Fantasie für Klarinette solo

Niels Gade

Fantasiestücke für Klarinette und

Klavier op. 43

Robert Schumann

Waldszenen op. 82 für Klavier solo

(1849)

DuO RIuL

Sebastian Manz Klarinette

Martin Klett Klavier

Karten: E 15,00, Dauer: 2 Stunden

GALA-KONZERT

Sonntag 29. April 2012, 18 uhr

Opernhaus

FESTLICHE OPERNGALA DER

DEuTSCHEN AIDS-STIFTuNG

Werke von Händel, Rossini, Massenet,

Bizet, Puccini und Lehár

Suzan Anbeh Moderation

Miriam Clark, Daniela Fally,

Natalia ushakova, Anna Virovlansky

Sopran

Anna Goryachova Mezzosopran

Franco Fagioli Countertenor

Massimiliano Pisapia Tenor

Aris Argiris Bariton

Rodion Pogossovo,

Dimitry Ivashchenko Bass

Chor des THEATER BONN

Beethoven Orchester Bonn

Sibylle Wagner Einstudierung

Andriy Yurkevich Dirigent

Zu einer festlichen Opern-Gala laden

die Deutsche AIDS-Stiftung und

das Theater Bonn ein. Unter der

Schirmherrschaft von Bundesminister

a. D. Hans-Dietrich Genscher verbindet

sich soziales Engagement mit der

künstlerischen Leistung gefragter

Solistinnen und Solisten, unter ihnen

die Sopranistin Miriam Clark und der

Bariton Aris Argiris. Begleitet werden

sie vom Beethoven Orchester Bonn

unter der Leitung von Andriy Yurkevich.

Karten: E 250,00 - 46,00

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Veranstalter THEATER BONN

(c) wiechert&zelck


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Ausstellung bis 3. Juni 2012

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D – 50321 Brühl / Rheinland

www.maxernstmuseum.lvr.de

Tel +49 (0) 2232 5793 0

Öffnungszeiten

Dienstag – Sonntag 11 – 18 Uhr

1. Donnerstag im Monat 11 – 21 Uhr

Geschlossen: jeden Montag

Niki de Saint Phalle

Max Is a Bird, 1975,

Sprengel Museum Hannover,

Schenkung Niki de Saint Phalle,

© 2012 NIKI CHARITABLE ART

FOUNDATION,

All rights reserved.

Foto: © Michael Herling/

Aline Gwose.

Sie ist vor allem durch ihre farbenfrohen

Nanas mit den üppigen

weiblichen Formen bekannt; und

doch hat Niki de Saint Phalle ein

äußerst vielschichtiges Werk hinterlassen,

das nicht nur die heitere

Seite des Daseins feiert. Das

Schicksal der Künstlerin legt das

auch keineswegs nahe. Zwar wurde

sie im Jahr 1930 in eine alte

französische Adelsfamilie hineingeboren

und materiell fehlte es

ihr in der Kindheit an nichts, doch

die Verhältnisse im Elternhaus

waren bedrückend bis hin zu der

Tatsache, dass ihr Vater sich an

ihr verging. Das führte zu gravie-

Niki de Saint Phalle in ihrem Atelier

in Soisy-sur-Ecole, 1963/64.

Foto: © Monique Jacot.

renden seelischen Krisen; umso

mehr, als dieses Thema in den

vierziger und fünfziger Jahren des

letzten Jahrhunderts absolut tabu

war und dem Kind kaum jemand

glaubte.

Das Max-Ernst-Museum in Brühl

widmet der Künstlerin jetzt eine

Retrospektive, die den Schwerpunkt

auf ihr Frühwerk legt, das

diese Konflikte widerspiegelt. Da

sind zum Beispiel die berühmten

„Schießbilder“, die Niki de Saint

Phalle offen als Attacken auf ihren

Vater deklarierte. Auf Gipsreliefs

und Leinwänden hatte sie Farbbeutel

befestigt, die sie mit einem

veritablen Jagdgewehr zerschoss,

damit die Bilder „bluten“ sollten.

Diese und ähnliche „Happenings“

machten sie schnell bekannt und

brachten ihr Anerkennung in der

künstlerischen Avantgarde. Für

konservative Kreise und insbesondere

ihre Familie waren sie eine

Provokation, die in voller Absicht

erfolgte. Aus eben diesem Grund

legte sie sich auch keinen Künstlernamen

zu, sondern signierte mit

ihrem Familiennamen.


ühmt, doch ihre Kunst geht tiefer«

useum in Brühl

Niki de Saint Phalle, Hors-d’oeuvre (Portrait of my Lover / Portrait of Myself), 1960,

Sammlung Niki Charitable Art Foundation, © 2012 NIKI CHARITABLE ART FOUNDATION, All rights reserved.

Foto: © Fabienne Villeglé.

Catherine Marie-Agnès Fal de

Saint Phalle, genannt Niki, hatte

zunächst eine Karriere als Model

begonnen, dann besuchte sie eine

Schauspielschule. Nachdem sie

einen Nervenzusammenbruch erlitten

hatte, fand sie zur Malerei

und zu ihrem ganz persönlichen

Befreiungsschlag. Ihre Kreativität

half ihr, die traumatischen Erlebnisse

zu verarbeiten.

Die Ausstellung in Brühl zeigt einige

ihrer frühesten Werke aus den

fünfziger und sechziger Jahren,

die sich bunt und ornamentreich

an den Dadaisten und den Naiven

orientieren, aber doch schon ihre

eigene Bildsprache und Farbigkeit

erkennen lassen. In ihren Assemblagen

aus Plastikteilen, Stoffresten,

ramponiertem Spielzeug

und sonstigem Wohlstandsmüll,

die auf den ersten Blick in fröhlichem

Durcheinander Aufmerksamkeit

heischen, prangert sie

hintergründig die Oberflächlichkeit

des bürgerlichen Lebens an und

verweist damit bereits auf die Umweltproblematik,

die sich gerade

erst anzukündigen begann.

Auch die später so berühmten Nanas

sind schon im Ansatz im Frühwerk

vertreten. „Nathalie“, eine

Vorläuferin, ist aus Stoff, Garn

und Wolle gefertigt. Sie schreitet

kräftig aus, das linke Bein am

Boden kniend, als hielte sie ein

Gewehr im Anschlag. Sie reckt

den rechten Arm in die Höhe und

scheint die Faust zu schütteln, um

zu sagen: „Nun erst recht“! Man

denkt unwillkürlich an eine feministische

Manifestation zu einer

Zeit, als von Feminismus noch

keine Rede war.

Diese Skulptur könnte geradezu

als Symbolfigur für Niki de Saint

Phalles künstlerisches Leben gelten.

Sie hatte sich bei der Arbeit

mit flüssigem Polyester schon

früh schwere Lungenverätzungen

zugezogen, die sie stark beeinträchtigten

und monatelang ans

Bett fesselten. Jahrelang konnte

sie nur noch mit Sauerstoffmaske

atmen. Dennoch schuf sie mit übermenschlicher

Willenskraft und nie

versiegender Kreativität ihr vielseitiges

und umfangreiches Werk, das

in dem Mammutprojekt des Tarot-

Gartens in der Toskana gipfelte. Die

Ausstellung in Brühl widmet diesem

Projekt einen eigenen Raum, in dem

die Entwicklung anhand von Vorstudien,

Grafiken und Modellen veranschaulicht

wird.

Ein umfangreiches Begleitprogramm

ergänzt die Schau. Sehr

empfehlenswert ist der Film über

die Künstlerin von Peter Schamoni,

der Samstags und Sonntags im

Museum gezeigt wird.

Doris Regina Gothe

Museen in der Region

Besuchen Sie die Stadt Bonn im Internet: www.bonn.de

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Ensemble: Blattert, Clark, Frøseth, Lehner;

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DEuTSCHEN ÜBERTITELN

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Leitung: Engelen, Hilsdorf, Budde, Richter,

Schmitzer, Wagner

Ensemble: Blattert, Mavropoulou, Oknina;

Chikviladze, Morouse, Oniani, Rosenthal

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VON BERTOLT BRECHT

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DuISBuRGER AKZENTEN

Leitung: N. Ritter, Graessner, Burisch, T. Ritter

Ensemble: Bührer, Bredehöft, von Oertzen,

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VON GEORGE TABORI

Leitung: Danner, Friedrich, Grebot

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Leben des GaLiLei

VON BERTOLT BRECHT

EINE KOPRODuKTION MIT DEN

DuISBuRGER AKZENTEN

Leitung u. Ensemble: wie 15.4.

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Telefon: 0228 91 50 30

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Argiris, Chikviladze, Oniani, Rosenthal

Abo O-SA, Theatergem. u. freier Verkauf

EuR 14,30 – 49,50

19.30 – 21.30 Uhr Kammerspiele

ein vOLKsFeind

VON HENRIK IBSEN

Leitung: Langhoff, Fraas, Burisch

Ensemble: Brückner, Lohse; Brusis, Lindhorst,

Link, Preiss, Seck

Theatergem. u. freier Verkauf EuR 9,90 – 25,30

20.00 – 21.20 Uhr werkstatt

ZUm LeTZTen maL

KasPaR

VON PETER HANDKE

Leitung: Riemenschneider, Starodubzewa,

Vethake

Ensemble: Gubareva, Tomczak; Plath, Richter

Theatergem. u. freier Verkauf EuR 13,20

Kein Nacheinlass

22 sOnnTaG

Maurice Ravel

Konzert für Klavier und

Orchester G-Dur

Gustav Mahler

Sinfonie Nr. 4 G-Dur

QuATSCH KEINE OPER!

20.00 Uhr Opernhaus

bOdO waRTKe

KLAVIERSDELIKTE

Freier Verkauf EuR 20,00 – 30,00

(ausverkauft)

16.00 – 18.00 Uhr Kammerspiele

Leben des GaLiLei

VON BERTOLT BRECHT

eine KOPROdUKTiOn miT den

dUisbURGeR aKZenTen

Leitung u. Ensemble: wie 15.4.

Abo S-SN, Theatergem. u. freier Verkauf

EuR 9,90 – 25,30

19.30 – 21.00 Uhr Halle beuel

maTHiLde bäUmLeR.

ein dsCHUnGeLsTÜCK.

(Ua/aUFTRaGsweRK)

DAS STÜCK ZuM FILM ZuM BuCH

VON CHRISTA PFAFFEROTT uND

ALExANDER RIEMENSCHNEIDER

Leitung u. Ensemble: wie 14.4.

Abo S-SO, Theatergem. u. freier Verkauf

EuR 9,90 – 25,30

Sonntag

13.05.2012

20:00

ANZ_Grimaud_188x130.indd 1 23.03.12 17:30


24 diensTaG

19.30 – 21.00 Uhr Halle beuel

GeneRaTiOnenCHOR

THe ROCK’n’ROLLaTOR-sHOw

MIT THE GROOVE@GRuFTIES

VON MICHAEL BARFuSS

Leitung: Barfuß, Piess, Hohenberger

Ensemble: The Groove@Grufties und die

„Groove@Grufties“-Band

Theatergem. u. freier Verkauf EuR 9,90

26 dOnneRsTaG

19.30 – 21.00 Uhr Halle beuel

deR GROsse GaTsby

NACH F. SCOTT FITZGERALD

ÜBERSETZT uND DRAMATISIERT VON

LOTHAR KITTSTEIN

Leitung u. Ensemble: wie 3.4.

Theatergem. u. freier Verkauf EuR 9,90 – 25,30

Kein Nacheinlass

20.00 – 21.30 Uhr werkstatt

die Leiden des JUnGen

weRTHeR

NACH JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

Leitung u. Ensemble: wie 11.4.

Theatergem. u. freier Verkauf EuR 16,50

Kein Nacheinlass

27 FReiTaG

19.30 – 21.00 Uhr Halle beuel

GeneRaTiOnenCHOR

THe ROCK’n’ROLLaTOR-sHOw

MIT THE GROOVE@GRuFTIES

VON MICHAEL BARFuSS

Leitung u. Ensemble: wie 24.4.

Theatergem. u. freier Verkauf EuR 9,90

20.00 – 22.00 Uhr werkstatt

ZUm LeTZTen maL

naTHan deR weise

VON GOTTHOLD EPHRAIM LESSING

Leitung: Gramss, Mittler, Rapoport

Ensemble: Bredehört, Gubareva, Tomczak;

Alt, Lindhorst, Preiss, Rüter

Theatergem. u. freier Verkauf EuR 17,60

Kein Nacheinlass

28 samsTaG

19.30 – 21.30 Uhr Kammerspiele

Leben des GaLiLei

VON BERTOLT BRECHT

eine KOPROdUKTiOn miT den

dUisbURGeR aKZenTen

Leitung u. Ensemble: wie 15.4.

Abo S-SA, Theatergem. u. freier Verkauf

EuR 9,90 – 25,30

19.30 – 21.00 Uhr Halle beuel

maTHiLde bäUmLeR.

ein dsCHUnGeLsTÜCK.

(Ua/aUFTRaGsweRK)

DAS STÜCK ZuM FILM ZuM BuCH

VON CHRISTA PFAFFEROTT uND

ALExANDER RIEMENSCHNEIDER

Leitung u. Ensemble: wie 14.4.

Theatergem. u. freier Verkauf EuR 9,90 – 25,30

aPRiL 2012

29 sOnnTaG

18.00 Uhr Opernhaus

FesTLiCHe OPeRnGaLa FÜR

die deUTsCHe aids-sTiFTUnG

Freier Verkauf EuR 46,00 – 250,00

18.00 Uhr Kammerspiele

Liebe, das isT LeiCHT

GesaGT

SONGS uND TExTE VON BERTOLT BRECHT

Leitung u. Ensemble: wie 7.4.

Theatergem. u. freier Verkauf EuR 9,90 – 25,30

mai

03 dOnneRsTaG

19.30 – 22.15 Uhr Opernhaus

iL TROvaTORe

VON GIuSEPPE VERDI

OPER IN ACHT BILDERN

TExT VON SALVATORE CAMMARANO, MIT

ERGäNZuNGEN VON LEONE EMANuELE

BARDARE

IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT

DEuTSCHEN ÜBERTITELN

eine KOPROdUKTiOn miT deR

vOLKsOPeR wien

Leitung: Engelen, Hilsdorf, Budde, Richter,

Schmitzer, Wagner

Ensemble: Blattert, Mavropoulou, Oknina;

Argiris, Chikviladze, Oniani, Rosenthal

Abo O-MIDO, Theatergem. u. freier Verkauf

EuR 14,30 – 49,50

19.30 – 21.00 Uhr Halle beuel

GeneRaTiOnenCHOR

THe ROCK’n’ROLLaTOR-sHOw

MIT THE GROOVE@GRuFTIES

VON MICHAEL BARFuSS

Leitung u. Ensemble: wie 24.4.

Theatergem. u. freier Verkauf EuR 9,90

04 FReiTaG

22.00 Uhr Raucherfoyer

baL LiTTéRaiRe

LITERATuR LIVE & PARTY

Mit: Marc Degens, Lothar Kittstein, Nora

Mansmann, Jochen Schmidt und Olivia

Wenzel

Freier Verkauf EuR 7,70

19.30 – 21.30 Uhr Kammerspiele

Leben des GaLiLei

VON BERTOLT BRECHT

eine KOPROdUKTiOn miT den

dUisbURGeR aKZenTen

Leitung u. Ensemble: wie 15.4.

Theatergem. u. freier Verkauf EuR 9,90 – 25,30

20.00 – 21.30 Uhr werkstatt

die Leiden des JUnGen

weRTHeR

NACH JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

Leitung u. Ensemble: wie 11.4.

Theatergem. u. freier Verkauf EuR 16,50

Kein Nacheinlass

die näCHsTen PRemieRen

Und GasTsPieLe im mai

Premiere Oper

die LUsTiGen weibeR vOn windsOR

VON OTTO NICOLAI

Sonntag, 06.05.2012, 18.00 uhr, Opernhaus

Highlights des internationalen Tanzes

COMPAGNIE DCA – PHILIPPE DECOuFLé (FRANKREICH)

OCTOPUs

Mittwoch, 9. und Donnerstag, 10.05.2012, 19.30 uhr,

Opernhaus

Premiere schauspiel

miCHaeL KOHLHaas

VON HEINRICH VON KLEIST

Freitag, 11.05.2012, 19.30 uhr, Kammerspiele

Premiere schauspiel

TieF in einem dUnKLen waLd (dse)

VON NEIL LABuTE

Mittwoch, 16.05.2012, 20.00 uhr, Werkstatt

Premiere schauspiel

ads (werbung)

VON RICHARD MAxWELL

Freitag 18.05.2012, 19.30 uhr, Lampenlager

mai-TanZTaGe

Highlights des internationalen Tanzes

COMPAGNIE MARIE CHOuINARD (KANADA)

bOdy _remix/gOLdbeRG _vaRia TiOns

Donnerstag, 17.05.2012, 18.00 uhr und

Freitag, 18.05.2012, 19.30 uhr, Opernhaus

Highlights des internationalen Tanzes

AILEY II (NEW YORK)

eCHOes/sPLendid isOLaTiOn ii/THe HUnT/

ReveLaTiOns

Dienstag, 22. und Mittwoch, 23.05.2012, 19.30 uhr, Opernhaus

Highlights des internationalen Tanzes

LES GRAND BALLETS CANADIENS DE MONTRéAL (KANADA)

LeOnCe Und Lena

Mittwoch, 30. und Donnerstag, 31.05.2012, 19.30 uhr, Opernhaus

29


imPRessUm

Das Magazin THEATER BONN

erscheint während der Spielzeit

monatlich (insgesamt 10 Aus-

gaben) als Information für die

Besucher der Veranstaltungen

von THEATER BONN.

HeRaUsGebeR

THEATER BONN

Generalintendant:

Klaus Weise

RedaKTiOn

Michaela Angelopoulos

Oliver Bezold

Stephanie Gräve

Christopher Hanf

Valerie Hantke

Kerstin Iskra

Monika Madert

Ingo Piess

Markus Reifenberg

Susanne Schenkenberger

Ulrike Schumann

Dr. Almuth Voß (v.i.S.d.P.)

Programmübersicht:

Christian Firmbach

Christiane Krüger

FOTOs

Thilo Beu, Lilian Szokody

veRLaG, anZeiGenveRwaLTUnG

Und -disPOsiTiOn

Ideal Werbeagentur GmbH

Junkerstraße 21, 53177 Bonn

Telefon: 0228 55 90 20

Fax: 0228 55 90 222

email: ehipp@idealbonn.de

GesTaLTUnG / LayOUT

IDEAL Bonn

dRUCK

Meiling Druck, Haldensleben

magazin-Jahresabonnement

Durch Einzahlung von

EURO 21,- auf das Konto der

IDEAL Werbeagentur GmbH,

Nr. 8 000 424, bei der Kreissparkasse

Köln (BLz 370 502 99),

Stichwort: Theatermagazin, wird

das Magazin regelmäßig monatlich

während der Spielzeit durch

die Post zugestellt.

THEATER BONN im Internet:

www.theater-bonn.de

30

vORveRKaUF Und vORbesTeLLUnG

Der Vorverkauf der Eintrittskarten beginnt spätestens am 5. oder darauf folgenden Werktag des Vormonats. Der

Vorverkauf für die Tanzgastspiele sowie für Sonderveranstaltungen, „Quatsch keine Oper!“ und die Familienkonzerte

läuft. Alle Opern-Vorstellungen der Spielzeit 2011/2012 sind bereits buchbar.

Schriftliche Bestellungen werden am 1. Tag des Kartenvorverkaufs ab 13 Uhr, telefonische Bestellungen ab 10 Uhr

berücksichtigt, soweit noch Karten vorhanden sind. Sie müssen nach Bestätigung durch die Vorverkaufskasse

innerhalb von 5 Tagen abgeholt werden oder bezahlt sein. Gelöste Karten werden nicht zurückgenommen.

die THeaTeRKassen (FÜR aLLe sPieLsTäTTen)

bestellung per e-mail: theaterkasse@bonn.de

Theater- und Konzertkasse Kasse im Schauspiel

Windeckstr. 1, Am Münsterplatz, 53111 Bonn Am Michaelshof 9, 53177 Bonn-Bad Godesberg

Telefon: 0228 77 80 08, Telefax 0228 77 57 75 Telefon 0228 77 80 22, -33, Telefax 0228 77 81 64

öffnungszeiten: öffnungszeiten:

Montag – Freitag 9 – 18.30 Uhr Montag – Freitag 9 – 13 + 14 – 18 Uhr

Samstag 9 – 16 Uhr Samstag 9 – 12 Uhr

Telefonische Bestellung:

Montag – Freitag 10 – 15.30 Uhr

Samstag 9.30 – 12 Uhr

Abendkasse:

Die Abendkassen von Opernhaus, Kammerspielen und Halle Beuel sind jeweils 1 Stunde,

die der Werkstattbühne jeweils 1/2 Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

weiTeRe vORveRKaUFssTeLLen

zweigstellen des General-Anzeiger Bonn sowie

alle -Vorverkaufsstellen, www.bonnticket.de

inTeRneTveRKaUF

Alle Eintrittskarten für THEATER BONN und das Beethoven Orchester Bonn sind als print@home-Tickets (einschließlich

Fahrausweis) auf den Internetseiten von www.theater-bonn.de, www.beethoven-orchester.de und

www.bonnticket.de buch- und ausdruckbar.

sPieLsTäTTen

Opernhaus

Am Boeselagerhof 1, 53111 Bonn

0228 77 80 00

Telefon Abendkasse:

0228 77 36 68

Werkstatt (im Opernhaus)

Rheingasse 1, 53113 Bonn

Telefon Abendkasse:

0228 77 82 19

Erreichbar: Stadtbahn (SWB):

Linien 62, 65, 66, 67 (Haltestelle

Bertha-von-Suttner-Platz);

Busse (SWB): Linie 603, 606, 607,

608, 609, 640, (RSVG) 551 (Haltestelle

Opernhaus);

Linien 600, 601, 604, 605 (HaltestelleBertha-von-Suttner-Platz/Brüdergasse);

Busse (RSVG): Linien 529, 537, 538,

550 (Haltestelle Bertha-von-Suttner-Platz);

außerdem 10 Minuten

vom Hauptbahnhof gelegen.

Parken: Es besteht die Möglichkeit

für Opernbesucher, in der Tiefgarage

an der Oper von 18 bis 1 Uhr

zum Preis von 3,- EURO zu parken.

Dieser Parkschein kann

ausschließlich an den Automaten

im Kassenraum des Opernhauses

bezahlt werden.

Kammerspiele Bad Godesberg

Am Michaelshof 9

53177 Bonn-Bad Godesberg

Telefon Abendkasse:

0228 77 80 22

Erreichbar: DB-Regionalbahn

(Bahnhof Bonn-Bad Godesberg),

Stadtbahn (SWB): Linien 16, 63, 67

(Bad Godesberg-Bahnhof);

Busse (SWB): Linien 610 bis 615,

637, 638 (Haltestelle Koblenzer

Straße bzw. Am Kurpark).

Halle Beuel, Lampenlager

Alter Malersaal

Siegburger Strasse 42

53229 Bonn-Beuel

Erreichbar: Busse (SWB):

Linien 603, 608, 609 (Haltestelle

Schauspielhalle Beuel), (RSVG)

529, 537, 538, außerdem 5 Min. vom

DB-Bahnhof Bonn-Beuel gelegen.

Fahrplanauskunft

SWB: 7 – 17 Uhr, Mo – Fr

10 – 17 Uhr, Sa, So

Telefon: 0228 711 48 13


Freizeit, Unterhaltung, Bildung, Kultur,

Gesundheit, Fitness, Lebensstil, Reisen,

Politik, Gesellschaft und einiges mehr.

Ausgabe 51 · Juni/Juli 2008

Bonn, Rhein-Sieg-Kreis, Köln-Süd

Informationen, Unterhaltung,

Gesundheitstipps, Finanzen

sowie 10 Seiten Termine und

Freizeitangebote für Menschen

mit Lebenserfahrung

Markt der Möglichkeiten:

das Programm 2008 und

alle Aussteller auf Seite 14

Hundertwassers „Grüne

Zitadelle“ in Magdeburg

Seite 24-25

Artenvielfalt im heimischen

Wald Seite 23

„Melodien für Millionen. Das Jahrhundert des

Schlagers“ – im Haus der Geschichte in Bonn

wurden Schlagerstars natürlich auf dem roten

Teppich empfangen … Seite 16

... seit über 12 Jahren

alle 2 Monate neu: Bis zu

+

1000 aktuelle Termine auf

rund 20 Magazin-Seiten!

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... aktuell, überregional, mit vielen

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