Unternehmen mit Weitblick 2010 - Perspektive 50plus

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Unternehmen mit Weitblick 2010 - Perspektive 50plus

Unternehmen

mit Weitblick 2010


Perspektive 50plus

Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen

51 Jahre, zupackend 36 Jahre, kreativ 49 Jahre, schnell 61 Jahre, erfahren

54 Jahre, neugierig 42 Jahre, geschickt 57 Jahre, präzise 32 Jahre, direkt

45 Jahre, kompetent 28 Jahre, flink 59 Jahre, zuverlässig 63 Jahre, beweglich


Inhalt

Unternehmen mit Weitblick 2010

Das Bundesprogramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Programmgebiet Nord . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Programmgebiet Ost . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Programmgebiet Süd .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

Programmgebiet West . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56

Überblick über die Programmgebiete . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74


Aufgrund des fortschreitenden demografischen

Wandels und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels

in der Bundesrepublik werden die Erfahrungen

und Kompetenzen von Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmern über 50 für den Arbeitsmarkt immer wichtiger.

Die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters

auf 67 Jahre rückt die Erkenntnis, dass längere Erwerbsbiografien

in Zukunft eine noch größere Bedeutung haben,

noch stärker ins Bewusstsein von Öffentlichkeit und Unternehmen.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert

daher bereits seit Oktober 2005 im Rahmen des Bundesprogramms

Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für

Ältere in den Regionen“ 62 regionale Arbeitsmarktprojekte

in der gesamten Bundesrepublik. Ziel der regionalen Pakte

ist es, die Beschäftigungsfähigkeit von älteren Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmern zu aktivieren, zu fördern

und zu erhalten, um somit die Chancen Älterer auf berufliche

und gesellschaftliche Teilhabe weiter zu erhöhen.

Im Dezember 2010 endet die zweite Programmphase

der „Perspektive 50plus“. Eine gute Zeit, um Bilanz zu ziehen.

Ein Blick auf die Integrationszahlen zeigt, wie erfolgreich

die regionalen Partner vor Ort gearbeitet haben:

Bis Dezember 2010 werden die Beschäftigungspakte ca.

165.000 ältere Arbeitsuchende aktiviert haben, von denen

über 45.000 bereits eine neue berufliche Zukunft finden

6

Das Bundesprogramm

konnten. Auch die Zahl der beteiligten Grundsicherungsstellen,

die sich im Bundesprogramm engagieren, konnte

in den letzten Jahren massiv gesteigert werden: Waren

2008 noch 194 Arbeitsgemeinschaften, kommunale Träger

und Arbeitsagenturen am Bundesprogramm beteiligt,

stieg ihre Zahl im Jahr 2009 auf 232 und im Jahr 2010 sogar

auf 349.

Ziel dieser schrittweisen Erweiterung des Bundesprogramms

ist der Transfer der erfolgreich entwickelten und

bereits erprobten Konzepte auf die neu hinzukommenden

Regionen. Durch diese nachhaltige Entwicklung kann

sichergestellt werden, dass erfolgreiche Förderansätze auf

andere Regionen ausgeweitet und dort weiterentwickelt

werden können. Durch diese Form des Wissenstransfers

konnten bereits erhebliche Synergieeffekte erzielt werden.

Insbesondere in den Bereichen Arbeitserprobung/Praktika

und Gesundheits- und Mobilitätsförderung haben viele

Beschäftigungspakte eigene Lösungen entwickelt, die

erfolgreich von anderen Teilprojekten übernommen wurden.

Dieser Freiraum zur Entwicklung individueller

Konzepte ist ein wesentliches Erfolgskriterium der 62

Beschäftigungspakte. So können vor Ort maßgeschneiderte

Instrumente entwickelt werden, um die älteren

Arbeit suchenden mit ihren sehr unterschiedlichen Vermittlungshemmnissen

flexibel zu unterstützen und dabei

auch auf die Bedürfnisse der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber

einzugehen. Denn die Beschäftigungspakte verstehen

sich bewusst als Dienstleister, die sowohl die Interessen

der älteren Arbeitsuchenden als auch der regionalen

Unternehmen im Blick behalten. „Fördern und Fordern“ ist

daher auch in der zweiten Programmphase weiterhin das

Motto des Bundesprogramms.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, arbeiten

die 62 Beschäftigungspakte mit den wichtigsten arbeitsmarktrelevanten

Akteuren ihrer Region zusammen. Denn

ohne die Hilfe der Unternehmen, Kammern und Verbände

sowie der engagierten Akteure aus Politik, Gewerkschaften,

Kirchen und Sozialverbänden wären viele

Vermittlungserfolge gar nicht zu realisieren. Durch die

langjährigen regionalen Kooperationen sind die Netzwerke

inzwischen so gut ausgebaut, dass viele Unternehmen

der Region die Beschäftigungspakte bereits im Vorhinein

gezielt über ihren Personalbedarf informieren. Dieses

nicht selbstverständliche Engagement der Arbeitgeberinnen

und Arbeitgeber ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor der

Perspektive 50plus“.

Aus diesem Grund stehen auch in diesem Jahr wieder

62 Unternehmen mit Weitblick im Mittelpunkt dieser

Broschüre – stellvertretend für viele regionale Arbeitgeber,

die sich dafür stark gemacht haben, älteren Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmern die Chance auf einen


eruflichen Neubeginn zu eröffnen. Da die Betriebe durch

die regionalen Beschäftigungspakte ausgewählt wurden,

repräsentieren sie zugleich die am Bundesprogramm

beteiligten Regionen Deutschlands.

Bei der Auswahl ihrer „Unternehmen mit Weitblick

2010“ legten die Beschäftigungspakte viel Wert darauf,

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auszuzeichnen, deren

nachhaltige Personalpolitik die Belange älterer Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer bewusst berücksichtigt.

So wurden vor allem Betriebe ausgewählt, für die das

entscheidende Einstellungskriterium die beruflichen

Kompetenzen und Erfahrungen der Bewerberinnen und

und Bewerber sind und nicht deren Lebensalter. Viele der

prämierten Unternehmen fördern daher betriebliche Aus-

und Weiterbildungsmaßnahmen für ältere Beschäftigte

und zeigen insbesondere im Bereich des Gesundheitsmanagements

große Anstrengungen, um eine alternsgerechte

Arbeitsplatzgestaltung zu realisieren. So engagieren

sich beispielsweise viele Preisträger in Kooperation mit

ihren Krankenkassen für Betriebssport, Rückenschulungen,

Stressmanagement oder andere Präventionsmaßnahmen.

Ein großer Trend in den Unternehmen mit Weitblick

2010 ist auch die Förderung des Wissens- und Erfahrungstransfers

zwischen älteren und jüngeren Beschäftigten.

Denn die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben

erkannt, dass dies eine sehr effiziente Möglichkeit ist,

das Fachwissen und die Lebenserfahrung der Älteren für

die Aus- und Weiterbildung der Jüngeren zu nutzen und

zugleich den dauerhaften Erhalt der Wissensressourcen

für das Unternehmen sicherzustellen.

Die in diesem Jahr ausgezeichneten Unternehmen

stammen aus allen Wirtschaftszweigen und Branchen:

Programmgebiet Nord

Schleswig-Holstein

Hamburg

Bremen/Bremerhaven

Niedersachsen

Mecklenburg-Vorpommern

Programmgebiet Ost

Brandenburg

Berlin

Sachsen-Anhalt

Thüringen

von kleinen Handwerksbetrieben über Seniorenheime

bis zu IT-Dienstleistern. Aber auch Vereine und karitative

Einrichtungen sind unter den Preisträgern vertreten. Etwa

ein Drittel der Betriebe, die sich besonders für die Belange

Älterer einsetzen, stammt aus dem Dienstleistungsgewerbe.

Insbesondere Unternehmen aus dem Sozial- und

Gesundheitswesen zeichnen sich durch ein starkes Engagement

aus. Auch hinsichtlich der Unternehmensgröße

der Betriebe zeigt sich ein breites Spektrum. Von kleinen

Familienbetrieben über mittelständische Dienstleister bis

zu Großunternehmen mit mehreren Tausend Beschäftigten

sind alle Belegschaftsgrößen vertreten.

Die große Vielfalt der diesjährigen Preisträger zeigt beispielhaft,

dass sich Unternehmen jeder Branche und Größe

aus allen Teilen Deutschlands nachhaltig für die Belange

älterer Arbeitsuchender starkmachen. Denn die Unternehmen

mit Weitblick 2010 sind sich bewusst, dass die Förderung

und die Qualifizierung älterer Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer das beste Mittel gegen die Auswirkungen

des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels

sind. Darüber hinaus zeigen die Aktivierungs- und

Vermittlungserfolge der 62 Beschäftigungspakte beispielhaft,

wie die regionalen Projektpartner ihren Teilnehmerinnen

und Teilnehmern mit viel Kreativität und

Engagement den Weg in eine neue berufliche Zukunft

im allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnen. Damit ist diese

Broschüre ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie unternehmerische

Verantwortung und aktivierende Arbeitsmarktpolitik

gemeinsam erfolgreich dazu beitragen, neue und

langfristige Perspektiven für ältere Arbeitsuchende in

Deutschland zu schaffen.

14

Programmgebiet Süd

Sachsen

Bayern

Baden-Württemberg

Programmgebiet West

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Hessen

Saarland

9

7


NOrd

OSt

SÜd

WeSt

8

aMS Software & elektronik gmbh

www.amsde.com

Unternehmensgröße 80 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 8,5 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 757

einwohnerzahl 89.000

hauptwirtschaftszweige produzierendes Gewerbe,

Dienstleistungsgewerbe, Tourismus

Projekt NetZWerk Ü50

www.arge-fl-ue50.de

SchLeSWIg-hOLSteIN

arbeitsgemeinschaft flensburg

elektronikgewerbe

Renate Brümmer, Prokuristin AMS Software & Elektronik GmbH, schätzt die

Berufs- und Lebenserfahrung älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

»Die Mischung macht’s, ältere und jüngere

Beschäftigte. Eine ›gesunde‹ Alters struktur

ist ein wesentlicher Schritt zu einem guten

Betriebsklima.«

Renate Brümmer, Prokuristin AMS Software & Elektronik GmbH

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region

des Beschäftigungspakts NETZWERK Ü50, die

AMS Software & Elektronik GmbH mit Sitz in

Flensburg, ist seit 25 Jahren international in der Entwicklung

und Produktion von Leiterplatten und anderen elektronischen

Bauteilen tätig.

Das Unternehmen arbeitet bereits seit der ersten Programmphase

im Jahr 2006 erfolgreich mit dem regionalen

Teilprojekt „Zeitarbeitsagentur ü50“ zusammen. Seitdem

hat der Betrieb immer wieder älteren Arbeitsuchenden die

Chance auf einen beruflichen Neuanfang gegeben. Zwei

Teilnehmende des Beschäftigungspakts NETZWERK Ü50

sind derzeit in der Produktionsabteilung des Unternehmens

beschäftigt.

Da die Geschäftsleitung des Unternehmens genau weiß,

was sie an den älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

hat, sind ca. 40 Prozent der Gesamtbelegschaft über 50

Jahre alt. „Von der hohen Motivation der älteren Beschäftigten

profitieren auch die jüngeren Mitarbeiter“, ist sich

Prokuristin Renate Brümmer sicher.

Damit die neuen Beschäftigten sich schnell und gut in

die Unternehmensabläufe integrieren können, legt die

AMS Software & Elektronik GmbH viel Wert auf eine enge

Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungspakt bei der

Betreuung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern,

die im Rahmen der Zeitarbeit beschäftigt werden.

Auch durch Maßnahmen der Gesundheitsprävention

wie Rückenschulungen in Kooperation mit Krankenkassen

zeigt das Unternehmen, wie wichtig ihm die Belange seiner

älteren Beschäftigten sind. Dieses Engagement macht

die AMS Software & Elektronik GmbH für den Beschäftigungspakt

zu einem echten Unternehmen mit Weitblick

der Region.


ernährungsgewerbe

„Gollymobile“ sind Kontakt- und Anlaufstelle sowie Treffpunkt für Jung und Alt

»Die altersbedingte Lebenserfahrung im

Umgang mit Menschen und die hohe Zuverlässigkeit

der älteren Bewerberinnen und

Bewerber können sogar eine fehlende fachliche

Qualifikation ausgleichen.«

Adam Golly, Golly’s Spezialitäten GmbH & Co. KG

SchLeSWIg-hOLSteIN

NOrd

hochsauerlandkreis, kreis Nordfriesland, kreis coesfeld OSt

SÜd

WeSt

Das Engagement der Golly’s Spezialitäten GmbH

& Co. KG für die Beschäftigung älterer Arbeitsuchender

in der Region steht exemplarisch für

das große soziale Verantwortungsgefühl vieler mittelständischer

Familienunternehmen im Kreis Coesfeld.

Der 1982 von Peter Golly gegründete Fleischereifachbetrieb

betreibt 35 mobile Verkaufswagen, sogenannte

„Gollymobile“, die zu festen Zeiten an verschiedenen

Standorten bundesweit Station machen und der Kundschaft

vor Ort ein umfassendes Angebot an Fleisch- und

Wurstwaren bieten.

Da es sich bei den Kundinnen und Kunden vor allem um

ältere Menschen handelt, ist es für die Geschäftsleitung

des Unternehmens eine Selbstverständlichkeit, auch selbst

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 50 zu beschäftigen.

„Die sind oft kundenfreundlicher als Jüngere und

können sich besser in unsere Kundschaft hineinversetzen“,

erklärt Inhaber Peter Golly.

Von den 140 Beschäftigten des Unternehmens sind

zurzeit etwa 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über

50 Jahre alt. Einer von ihnen konnte durch die erfolgreiche

Kooperation des Unternehmens mit dem Beschäftigungspakt

Kompetenznetzwerk 50plus eine neue berufliche

Zukunft finden.

Im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements

bietet das Unternehmen in Kooperation mit den

Krankenkassen bedarfsbezogene Arbeitshilfen und Präventionsschulungen

an. Damit zeigt das Unternehmen

mit Weitblick 2010 der Region in allen Bereichen seiner

Personalpolitik ein vorbildliches Engagement für ältere

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

golly’s Spezialitäten gmbh & co. kg

www.gollys.de

Unternehmensgröße 140 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 3,6–4,2 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 490

einwohnerzahl 220.000

hauptwirtschaftszweige Maschinenbau, Metallverarbeitung,

Ernährungsgewerbe

kompetenznetzwerk 50plus

9


NOrd

OSt

SÜd

WeSt

Bauunternehmen dirk kage gmbh

www.kagebau.de

10

Unternehmensgröße 121 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 6,3–6,4 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 1.744

einwohnerzahl 133.752

hauptwirtschaftszweige verarbeitendes Gewerbe, Handel,

Gesundheits- und Sozialwesen

PI-Quadrat-Integration

www.pi-quadrat-integration.de

SchLeSWIg-hOLSteIN

arbeitsgemeinschaft SgB II im kreis Pinneberg,

arbeitsgemeinschaft dithmarschen,

arbeitsgemeinschaft Steinburg,

arbeitsgemeinschaft SgB II im kreis rendsburg-eckernförde

Baugewerbe

Die Erfahrung der älteren Handwerker ist für das Bauunternehmen Dirk Kage

GmbH sehr wichtig. Sie leiten jüngere Kollegen an und geben ihr Know-how

weiter

»Die Erfahrung unserer älteren Beschäftigten

ist für unseren Betrieb sehr wichtig.

Sie geben ihr Know­how jeden Tag aufs Neue

an ihre jungen Kolleginnen und Kollegen

weiter.«

Dirk Kage, Betriebsinhaber Bauunternehmen Dirk Kage GmbH

Als Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region des

Beschäftigungspakts PI­Quadrat­Integration wird

das Bauunternehmen Dirk Kage GmbH aus Hohenlockstedt

ausgezeichnet. Der Betrieb, der sich auf die

individuelle Planung von Ein- und Mehrfamilienhäusern

spezialisiert hat, setzt sich seit Langem für die Interessen

älterer Arbeitsuchender in der Region ein.

Nach der Gründung des Unternehmens im Herbst 1995

hat sich die Mitarbeiterzahl kontinuierlich auf über 121

Beschäftigte erhöht. In diesem Jahr wurden bereits sieben

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 50 in Kooperation

mit dem Beschäftigungspakt PI­Quadrat­Integration eingestellt.

Insgesamt sind damit 26 über 50-Jährige bei dem

Bauunternehmen Dirk Kage GmbH beschäftigt.

Die Unternehmensphilosophie wird von dem Gedanken

getragen, dass ein Unternehmen nur erfolgreich sein

kann, wenn alle Altersgruppen in der Belegschaft vertreten

sind. Gemäß dem Motto „Die Jüngeren können viel

von den Älteren lernen“ unterstützt das Bauunternehmen

auch den AZUBI-Tag der Region, bei dem der Erfahrungsaustausch

zwischen Berufsanfängern und erfahrenen

Beschäftigten gefördert wird.

Darüber hinaus ist das Unternehmen mit Weitblick

auch in anderen Bereichen in der Region engagiert. Der

Betrieb unterstützt nicht nur örtliche Sportvereine, sondern

beteiligt sich mit Veranstaltungen auf dem Werksgelände

am Tag der offenen Tür der Region. So will die

Unternehmensleitung deutlich zeigen, dass der Betrieb

sich nicht nur als Arbeitgeber, sondern als aktiver Teil des

Gemeindelebens versteht.


dienstleistungsgewerbe

Dr. Steffen Egner setzt auf die Berufs- und Lebenserfahrung Älterer

»Wir haben jemanden gesucht, der das

junge Team mit seiner Berufserfahrung

optimal ergänzt, und haben eine tolle

Kollegin gefunden.«

Dr. Steffen Egner, Geschäftsführer der MediaAnalyzer Software &

Research GmbH

haMBUrg

team.arbeit.hamburg – hamburger arbeitsgemeinschaft SgB II,

arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung und grundsicherung im kreis herzogtum Lauenburg,

agentur für arbeit Bad Segeberg, arbeitsgemeinschaft Stormarn, arbeitsgemeinschaft Lübeck

Die MediaAnalyzer Software & Research GmbH ist

ein Anbieter für internetgestützte Marketing- und

Werbewirkungs-Tests, mit denen der Erfolg von

Werbekampagnen ermittelt wird.

Das Unternehmen wurde 2003 mit fünf Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern in Hamburg gegründet und

beschäftigt heute 17 Angestellte in Hamburg und diversen

Niederlassungen und Repräsentanzen in Großbritannien,

Belgien, Südostasien, der Schweiz und den USA.

Während viele Unternehmen der Medienbranche

ausschließlich auf junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

setzen, weiß die MediaAnalyzer Software & Research

GmbH die Erfahrung und das Verantwortungsgefühl älterer

Beschäftigter aus eigener Erfahrung sehr zu schätzen.

Als das Unternehmen im Jahr 2005 nach einer Mitarbeiterin

für die Büroorganisation suchte, kam der

Kontakt mit dem Beschäftigungspakt zustande, der dem

Unternehmen eine qualifizierte Teilnehmerin vorstellte.

Der Geschäftsführer des Unternehmens, Dr. Steffen Egner,

war schnell von den Fähigkeiten seiner neuen Mitarbeiterin

überzeugt.

„Unser Team setzte sich vor allem aus jungen Leuten

zusammen, die alle direkt von der Uni kamen. Da war es

wichtig, auch Ältere mit im Boot zu haben, die bereits über

mehr Erfahrung verfügten“, erinnert sich der Unternehmer.

Da sich das Unternehmen in seiner Aufbauphase auf die

Unterstützung von mitnmang verlassen konnte, setzt sich

die Geschäftsführung bis heute für den Beschäftigungspakt

ein. „Wir engagieren uns gerne, um auf den großen

Erfahrungsschatz Älterer hinzuweisen“, betont Dr. Steffen

Egner.

Mediaanalyzer Software & research gmbh

www.mediaanalyzer.com

Unternehmensgröße 2.317 Beschäftigte weltweit

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 2,2–8,4 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 14.021

einwohnerzahl 2.653.200

hauptwirtschaftszweige Verkehr/Logistik, Gesundheits- und

Sozialwesen, verarbeitendes Gewerbe

mitnmang

- Initiative für arbeit - 50plus

www.mitnmang.de

11

NOrd

OSt

SÜd

WeSt


NOrd

OSt

SÜd

WeSt

hasch & co. kg

www.hasch-co.de

12

Unternehmensgröße 32 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 6,1–16,5 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 7.999

einwohnerzahl 862.904

hauptwirtschaftszweige Industrie, Handel und Handwerk,

Dienst leistungsgewerbe

chance 50+ aufwind für Ältere

am arbeitsmarkt in Bremen,

in Bremerhaven und im

Landkreis cuxhaven

www.chance-50-plus.de

BreMeN

Bremer arbeitsgemeinschaft für Integration und Soziales (BagIS),

arbeitsgemeinschaft Jobcenter Bremerhaven,

arbeitsgemeinschaft Jobcenter cuxhaven

Baugewerbe

Susanne und Torsten Gerken mit einem älteren Mitarbeiter ihres Unternehmens.

Ȁltere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sind wertvoll für die Betriebe. Wir könnten

auf ihre Fähigkeiten und ihren Sachverstand

nicht verzichten.«

Torsten Gerken, Geschäftsführer Hasch & Co. KG

Im Bremer Unternehmen mit Weitblick 2010 der

Region dreht sich seit 125 Jahren alles um die

Wasser- und Wärmeversorgung. Als eines der ältesten

und größten Bremer Handwerksunternehmen im Bereich

Sanitär, Heizung und Klempnerei hat sich die Hasch & Co.

KG mit Kreativität, Begeisterung, Weitblick und Mut einen

Namen in der Region gemacht.

Heute beschäftigt das Unternehmen 32 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter und setzt auf einen guten Mix von

Jüngeren und Älteren. Altersgemischte Tandems und

Schulungen von jüngeren Beschäftigten durch ältere

gewährleisten den kontinuierlichen Wissens- und Erfahrungstransfer.

Die überdurchschnittlich langen Beschäftigungsverhältnisse,

die das Unternehmen mit seinen älteren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern verbinden, bestätigen

dieses besondere Engagement. Manche Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter konnten sogar bereits ihre 40- bzw.

50-jährige Firmenzugehörigkeit feiern. Individuelle Aus-

und Weiter bildungsmaßnahmen, die im Rahmen des

Qualitätsmanagements des Betriebs fest eingeplant sind,

sorgen zudem für kontinuierliche Entwicklungsmöglichkeiten

der älteren Beschäftigten.

Darüber hinaus berücksichtigt das Unternehmen die

Bedürfnisse älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

auch bei der Arbeitszeitgestaltung, z. B. bei der Einsatzplanung

von Notdiensten. Dieses hohe Maß an unternehmerischer

und sozialer Verantwortung für Ältere

macht die Hasch & Co. KG für den Beschäftigungspakt

Chance50+ zu einem echten Unternehmen mit Weitblick

der Region.


handwerk

Maik Bartels (links) ermöglichte Alexander Jann trotz seiner geringen Deutschkenntnisse

den Wiedereinstieg ins Berufsleben

»Alter ist kein Einstellungskriterium,

was zählt, sind Können und Leistungsbereitschaft

und die Freude an der Arbeit.«

Maik Bartels, Inhaber Bartels GBR Tischlerei

Als regionales Unternehmen mit Weitblick des

Beschäftigungspakts 50 TOP! – Testen, Orientieren,

Potenziale nutzen wird in diesem Jahr die

Bartels GBR Tischlerei mit Sitz im Landkreis Wolfenbüttel

ausgezeichnet. Der Betrieb wurde 1993 gegründet und

beschäftigt neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller

Altersgruppen.

Die Bartels GBR Tischlerei stellte in diesem Jahr einen

älteren Teilnehmer aus dem Beschäftigungspakt 50 TOP!

ein, der aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse bisher

ohne Chancen auf dem Arbeitsmarkt war und bereits

lange nach einem neuen Job suchte.

Das sprachliche Handicap löste Inhaber Maik Bartels

ganz pragmatisch: Er ließ den neuen Mitarbeiter zunächst

im Rahmen eines Praktikums in einem mehrsprachigen

Team arbeiten, sodass bei Bedarf alle Informationen auch

in seiner Muttersprache an ihn weitergegeben werden

konnten.

Aufgrund dieser einfachen und direkten Hilfe konnte

sich der Teilnehmer im Unternehmen beweisen und seine

Deutschkenntnisse in der Praxis Schritt für Schritt verbessern.

Für den neuen Mitarbeiter war die „sprachliche

Brücke“, die ihm die Bartels GBR Tischlerei baute, zugleich

auch die Brücke zurück in den Arbeitsmarkt: Seit dem

01. 10. 2010 ist er unbefristet eingestellt. Maik Bartels

schätzt an seinem neuen Mitarbeiter insbesondere seine

Zuverlässigkeit und Gründlichkeit.

Dieses pragmatische Engagement macht die Bartels

GBR Tischlerei für den Beschäftigungspakt 50 TOP! zum

Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region und zeigt

zugleich, dass mit einfachen Ideen große Erfolge erzielt

werden können.

NIederSachSeN

arbeitsgemeinschaften Braunschweig,

Salzgitter und Wolfenbüttel,

Jobcenter region hannover

Bartels gbr tischlerei

www.tischlerei-bartels.de

Unternehmensgröße 9 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 6,9–9,9 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 12.520

einwohnerzahl 1.524.000

hauptwirtschaftszweige Forschung und Wissenschaft,

Handel und Logistik, Dienstleistungsgewerbe

50 tOP! – testen, Orientieren,

Potenziale nutzen

www.50top.de

13

NOrd

OSt

SÜd

WeSt


NOrd

OSt

SÜd

WeSt

Nordhorn-Optik gmbh

www.optik-nordhorn.de

14

Unternehmensgröße 18 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 4,7–6,3 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 614

einwohnerzahl 135.501

hauptwirtschaftszweige Landwirtschaft, Dienstleistungsgewerbe,

Handwerk

50plus an ems, hase

und Vechte

www.50plus-im-emsland.de

NIederSachSeN

Landkreise emsland, grafschaft Bentheim, Leer und Osnabrück,

kreis Steinfurt, Landkreis Soltau-fallingbostel

handel

Die beiden Geschäftsführer, Frau Kalkstein und Herr Schippers, setzen auf das

Erfahrungswissen der Älteren

»Als Unternehmer sind wir uns der

sozialen Verantwortung gegenüber

unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

über 50 stets bewusst.«

Stefanie Kalkstein und Michael Schippers, Geschäftsführung

Nordhorn-Optik GmbH

Die Nordhorn­Optik GmbH wurde bereits im Jahr

1948 als Nordhorn­Optik E. u. H. Fritze OHG in

Nordhorn gegründet. Seitdem produziert das

Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region hochqualitative

optische Gläser für Fachhändler und Direktkunden.

Das besondere Engagement des Unternehmens für

ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigt sich bereits

daran, dass zehn der insgesamt 18 Beschäftigten des

Betriebes älter als 50 Jahre sind. Auch die lange Betriebszugehörigkeit

von durchschnittlich mehr als 16 Jahren

illustriert die Langfristigkeit der Personalplanung der

Nordhorn­Optik GmbH eindrucksvoll.

Selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, als der

Preiskampf auf dem Sektor der optischen Gläser sehr groß

war, hat sich die Nordhorn­Optik GmbH nicht dazu verleiten

lassen, ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

zu entlassen, sondern hat durch individuelle Schulungen

und den Einsatz von Beschäftigten in anderen Arbeitsbereichen

auf die Krisensituation reagiert.

Die älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen

diese unternehmerische und soziale Verantwortung der

Geschäftsleitung sehr zu schätzen. Aufgrund ihrer langen

Berufserfahrung sind sie gerne bereit, das Unternehmen

flexibel in verschiedenen Abteilungen zu unterstützen.

Diese enge Bindung zwischen Unternehmen und älteren

Beschäftigten macht die Nordhorn­Optik GmbH für

den Beschäftigungspakt 50plus an Ems, Hase und Vechte

zu einem echten Unternehmen mit Weitblick der Region,

das sich seiner sozialen Verantwortung in vorbildlicher

Weise bewusst ist.


transport/Logistik

Dirk Conrads schätzt die Zuverlässigkeit und Termintreue seiner älteren

Angestellten

»Ich habe durch die enge Zusammenarbeit

mit den persönlichen Ansprechpartnern

des Beschäftigungspakts einen effektiveren

Zugriff auf geeignete Bewerber, der Ablauf

des Bewerbungsprozesses ist so weniger

statisch.«

Dirk Conrads, Geschäftsführer Trans-Express Transport- und

Kurier GmbH

NIederSachSeN

Landkreis göttingen, Osterode am harz,

Sozialagentur im Landkreis Northeim, Jobcenter holzminden,

Jobcenter hildesheim, Landkreis Peine

Das Motto „Erfahrung zählt!“ des Beschäftigungspakts

50plus – Erfahrung zählt! hat sich auch das

Sarstedter Unternehmen Trans­Express Transport­

und Kurier GmbH zu eigen gemacht. Denn 38 Personen

– und damit genau ein Drittel der 115 am Standort Sarstedt

Beschäftigten des Betriebs – sind älter als 50 Jahre.

Das Unternehmen wurde 1982 als Arzneimittelkurier

gegründet und hat sich in den vergangenen Jahren vor

allem auf Direkttransporte für Industrie und Handel spezialisiert.

An seinen Standorten in Sarstedt, Leipzig und

Magdeburg richtet das Unternehmen sein Einsatzmanagement

gezielt auf die Bedürfnisse der älteren Fahrerinnen

und Fahrer aus, indem diese bewusst auf den körperlich

weniger belastenden Touren eingesetzt werden. „Unsere

älteren Beschäftigten sind zuverlässig und verantwortungsbewusst,

wir versuchen, sie zu unterstützen, wo wir

können“, erklärt Geschäftsführer Dirk Conrads.

Auch das Angebot für ältere Beschäftigte, sich im

Rahmen einer betrieblichen Weiterbildung zum Berufskraftfahrer

zu qualifizieren, sowie die internen Schulungen

zu berufsspezifischen Themen zeigen das hohe

Engagement der Geschäftsleitung für die älteren Beschäftigten

und führten zur Auswahl der Trans­Express Transport­

und Kurier GmbH als Unternehmen mit Weitblick

2010 der Region.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungspakt

50plus – Erfahrung zählt! kann sich das

Unternehmen gut vorstellen, bei Bedarf auch in Zukunft

weiteren Bewerberinnen und Bewerbern über 50 Jahre

eine Chance für den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu

eröffnen.

trans-express transport- und kurier gmbh

www.trans-express.de

Unternehmensgröße 115 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 6,6–9,5 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 6.125

einwohnerzahl 972.700

hauptwirtschaftszweige Transport und Logistik,

verarbeitendes Gewerbe, Forschung und Wissenschaft

50plus – erfahrung zählt!

www.50plus-goettingen.de

15

NOrd

OSt

SÜd

WeSt


NOrd

OSt

SÜd

WeSt

16

Seniorenzentrum „alte Stadtgärtnerei“

Unternehmensgröße 70 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 4,9–6,8 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 3.180

einwohnerzahl 619.589

hauptwirtschaftszweige Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe,

Logistik

reife Leistung! Süderelbe packt an.

www.reifeleistung.info

NIederSachSeN

arbeitsgemeinschaften arbeit und

grundsicherung der Landkreise harburg

und Lüneburg, Landkreis Stade

gesundheits- und Sozialwesen

Pflegedienstleiterin Susanne Gause-Grote und Heimleiter Andreas Janezek

(2. und 4. v. r.) mit den 50plus-Betreuungskräften Marita Stehr (1. v. r.) und Elke

Schlüter (4. v. l.) im Kreise weiterer Kolleginnen und Bewohner/-innen des Seniorenzentrums

„Alte Stadtgärtnerei“ in Lüneburg

Ȁltere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

werden aufgrund ihrer Lebenserfahrung von

unseren Bewohner innen und Bewohnern

ernster genommen. Sie können sich besser

in die Erfahrungswelt unserer Senioren einfühlen

und gut mit ihnen kommunizieren.«

Andreas Janezek, Heimleiter Seniorenzentrum „Alte Stadtgärtnerei“

Der Preisträger der Auszeichnung Unternehmen

mit Weitblick 2010 des Beschäftigungspakts Reife

Leistung! Süderelbe packt an. ist das Seniorenzentrum

„Alte Stadtgärtnerei“ aus der Hansestadt Lüneburg.

Seit Gründung der Einrichtung im Oktober 2009 arbeitet

die Heimleitung eng mit dem Beschäftigungspakt Reife

Leistung! Süderelbe pakt an. zusammen. Mit großem Engagement

für die Belange älterer Arbeitsuchender eröffnet

das Seniorenzentrum Absolventinnen und Absolventen

der JobfirmaPlus die Möglichkeit, die eigene Eignung für

die anspruchsvolle Arbeit in der Seniorenbetreuung im

Rahmen eines Praktikums zu prüfen.

Denn die Geschäftsleitung ist sich sicher, dass die

Bewohnerinnen und Bewohner im Seniorenzentrum

„Alte Stadtgärtnerei“ nur dann wirklich zuhause fühlen

können, wenn sie von sensiblen und lebenserfahrenen

Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen betreut werden, die

mit ganzem Herzen bei der Sache sind.

Die Heim- und Pflegedienstleitung setzt daher bei der

Auswahl der Betreuerinnen und Betreuer bewusst auf die

soziale Kompetenz älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

und deren hohe Identifikation mit den besonderen

Bedürfnissen der Senioren.

Das Seniorenzentrum „Alte Stadtgärtnerei“ hat in

nur einem Jahr der Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungspakt

bereits vier Projektteilnehmenden ein festes

Anstellungsverhältnis ermöglicht. Aufgrund der guten

Erfahrungen mit dem Beschäftigungspakt möchte die

Geschäftsleitung in Zukunft auch weiteren Teilnehmenden

von Reife Leistung! Süderelbe packt an. den Wiedereinstieg

ins Berufsleben ermöglichen.


dienstleistungsgewerbe

Ein Mitarbeiter der CCK Ingenieurbüro GmbH bereitet das Röntgen des

Rohres vor

»Gehen Sie mit uns in eine zerstörungsfreie

Zukunft!«

Nicolas Czichos, Geschäftsführer CCK Ingenieurbüro GmbH

NIederSachSeN

Jobcenter Wilhelmshaven, Jobcenter friesland, Zentrum für arbeitsvermittlung und

grundsicherung Wittmund, agenturen für arbeit Brake und Nordenham

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region

des Beschäftigungspakts arbeitsmarkt50, die

CCK Ingenieurbüro GmbH, wurde 1999 als kleiner

Familienbetrieb in Ovelgönne gegründet und beschäftigt

heute am neuen Unternehmensstandort in Jaderberg

bereits 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das CKK Ingenieurbüro hat sich auf die Früherkennung

von Materialschäden spezialisiert. So prüfen die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Betriebs beispielsweise

Schweißnähte an Kraftwerken durch den Einsatz spezieller

zerstörungsfreier Prüfverfahren. Diese hoch spezialisierte

Arbeit setzt viel Know-how und Verantwortungsgefühl

voraus.

Daher schätzt das Unternehmen die besondere Gewissenhaftigkeit

älterer Beschäftigter. „Die Prüfmessungen

mit Röntgenstrahlen oder Ultraschall erfordern eine hohe

Kompetenz. Die bringen die älteren Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter mit“, lobt Geschäftsführer Nicolas Czichos die

Leistungsfähigkeit der über 50-Jährigen. Darüber hinaus

hat der Betrieb erkannt, dass die jüngeren Beschäftigten

insbesondere auch von der Erfahrung der älteren im

Umgang mit Kunden profitieren.

Daher arbeitet das Unternehmen bereits seit vier Jahren

erfolgreich mit dem Beschäftigungspakt zusammen.

Durch diese Kooperation konnten bereits drei ehemalige

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Beschäftigungspakts

langfristig eingestellt werden. Da die Geschäftsleitung

erkannt hat, wie wichtig die Kompetenz der Älteren

für den eingeschlagenen Erfolgskurs des Unternehmens

ist, sind weitere Neueinstellungen geplant.

cck Ingenieurbüro gmbh

www.cck-ingenieure.de

Unternehmensgröße 33 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 5,9–12,2 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 2.005

einwohnerzahl 334.000

hauptwirtschaftszweige Hafenwirtschaft,

Energiewirtschaft, Dienstleistungsgewerbe

Beschäftigungspakt

Jade-Weser-region

www.arbeitsmarkt50.de

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NOrd

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WeSt


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OSt

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WeSt

ferienpark Mirow gmbh

www.allseasonparks.de

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Unternehmensgröße 30 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 11,7–17,4 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 1.159

einwohnerzahl 79.729

MeckLeNBUrg-VOrPOMMerN

Landkreise Uckermark und Oberhavel,

arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Strelitz,

Vier-tore-Job-Service Neubrandenburg

hauptwirtschaftszweige Tourismus, Landwirtschaft, Handwerk

allianz 50plus – der Beschäftigungspakt für Ältere in

der Uckermark, in Mecklenburg-Strelitz, in Neubrandenburg

und in Oberhavel

www.allianz-50plus.de

gastgewerbe

Die Ferienpark Mirow GmbH legt großen Wert auf eine altersgemischte

Belegschaft

»Die älteren Beschäftigten sind uns wichtig.

Ihre Zuverlässigkeit und ihr Engagement

sind ein Gewinn, sowohl für unsere Teams

als auch in der persönlichen und qualifizierten

Betreuung unserer Gäste.«

Ralf Eisenbarth, General Parkmanager Ferienpark Mirow GmbH

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region,

die Ferienpark Mirow GmbH, ist seit Langem ein

zuverlässiger Partner des Beschäftigungspakts

und unterstützt Allianz 50plus mit viel Engagement dabei,

älteren Arbeitsuchenden eine neue berufliche Chance

in der Tourismusregion Mecklenburgische Seenplatte zu

geben.

Zwölf der 30 Beschäftigten des direkt am Granzower

See gelegenen Ferienparks sind über 50 Jahre alt. Vier von

ihnen sind ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer

des Beschäftigungspakts Allianz 50plus, die aufgrund der

guten Zusammenarbeit mit der Ferienpark Mirow GmbH

unbefristet vermittelt werden konnten.

Auch bei weiteren Neuanstellungen möchte die

Geschäftsleitung gerne mit dem Beschäftigungspakt

zusammenarbeiten. Denn die Ferienpark Mirow GmbH hat

die Potenziale älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

erkannt und setzt daher im Arbeitsalltag auf altersgemischte

Teams, in denen jüngere und ältere Beschäftigte

mit- und voneinander lernen können.

Darüber hinaus fördert die Unternehmensleitung ihre

nachhaltige Personalpolitik mit unternehmensinternen

Weiterbildungen und präventiven Gesundheitsmaßnahmen,

sodass für jeden Beschäftigten ein individuelles

Gesundheitsprogramm zusammengestellt wird, das auch

die kostenlose Freizeitnutzung der Saunalandschaft und

des Fitnesscenters des Ferienparks beinhaltet.

Durch diese weitsichtige Personalpolitik erfüllt die

Ferienpark Mirow GmbH das Motto des Beschäftigungspakts

Allianz 50plus mit Leben: „Jeder Mensch kann

etwas! Jeder Mensch wird gebraucht!“


gastgewerbe

Herr Dirk Tumat, Geschäftsführer der Fischhus GmbH, mit einer Mitarbeiterin,

die über den Beschäftigungspakt vermittelt wurde

»Die Einstellung älterer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter war das Beste, was uns

passieren konnte. Mit ihrer Umsicht und den

Erfahrungen aus früheren Tätigkeiten bringen

sie viele neue Ideen ins Unternehmen

ein.«

Dirk Tumat, Geschäftsführer Fischhus GmbH

MeckLeNBUrg-VOrPOMMerN

NOrd

Jobcenter güstrow, hanse-Jobcenter rostock, Stadt Oldenburg OSt

SÜd

WeSt

Die Erfolgsgeschichte der Fischhus GmbH begann

im Jahr 2003 mit einem kleinen, typisch norddeutschen

Imbisswagen, in dem das Unternehmen

traditionelle Fischbrötchen verkaufte. Inzwischen

beschäftigt das Gastronomieunternehmen während der

Saison 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen

acht über 50 Jahre alt sind.

Der Imbisswagen von damals ist zwar noch im Einsatz,

aber die meisten Beschäftigten des Unternehmens arbeiten

heute im Bistro am Funkturm in Graal-Müritz, wo das

Unternehmen inzwischen seinen Hauptstandort eröffnet

hat. „Unsere älteren Beschäftigten sind uns in der Aufbauphase

unseres Betriebs eine sehr große Hilfe“, freut sich

Geschäftsführer Dirk Tumat.

Die Geschäftsführung der Fischhus GmbH schätzt

insbesondere die Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit der älteren

Angestellten, von denen drei im Jahr 2010 durch die

Kooperation mit dem Beschäftigungspakt Top für Job 50+

vermittelt werden konnten.

Die ehemaligen Paktteilnehmerinnen und -teilnehmer

wurden durch interne Qualifizierungsmaßnahmen zu

den Themen Fischverkauf und -zubereitung passgenau auf

ihren künftigen Arbeitsplatz vorbereitet und in allen relevanten

Fragen zur Arbeitsaufnahme gut unterstützt.

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen mit der Vermittlungs-

und Betreuungsarbeit des Beschäftigungspakts

Top für Job 50+ will die Fischhus GmbH die Vorteile der

Zusammenarbeit auch in Zukunft nutzen, um die Lebenserfahrung

und Kompetenz älterer Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter für den eigenen Unternehmenserfolg einzusetzen.

fischhus gmbh

Unternehmensgröße 20 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 8,6–12,8 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 4.400

einwohnerzahl 460.500

hauptwirtschaftszweige produzierendes Gewerbe,

Land- und Forstwirtschaft, Tourismus

top für Job 50+

www.top-fuer-job.de

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WeSt

„der Marnitzer“

Unternehmensgröße 9 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 8,8–14,2 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 5.881

einwohnerzahl 586.064

hauptwirtschaftszweige Dienstleistungsgewerbe,

Land- und Forstwirtschaft, produzierendes Gewerbe

traNSIt 50

www.transit50.de

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MeckLeNBUrg-VOrPOMMerN

Jobzentrum Landkreis Bad doberan,

arbeitsgemeinschaften zur grundsicherung für arbeitsuchende

im Landkreis Ludwigslust und im Landkreis Parchim,

Service für arbeit Prignitz

ernährungsgewerbe

Danilo Mohr, Inhaber der Bäckerei, setzt bei der Personalauswahl auf die

Unterstützung des Beschäftigungspaktes

»Bei älteren Beschäftigten schätzen wir

die Erfahrung, die Zuverlässigkeit und das

gewissenhafte Arbeiten. Der Mix aus jungen

und älteren Angestellten ist für unsere

Bäckerei optimal.«

Danilo Mohr, Inhaber Bäckerei „Der Marniter“

Der Beschäftigungspakt TRANSIT 50 der Landkreise

Ludwigslust, Parchim, Prignitz und

Bad Doberan hat in diesem Jahr die Bäckerei

„Der Marnitzer“ zum Unternehmen mit Weitblick 2010

der Region gewählt.

Die Bäckerei „Der Marnitzer“ stellt bewusst ältere

Arbeitsuchende ein, wenn die fachliche Qualifikation

stimmt. Denn Inhaber Danilo Mohr hat erkannt, dass

sich die Erfahrung älterer und die Neugierde jüngerer

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im hektischen

Arbeitsalltag hervorragend ergänzen.

Allein in diesem Jahr fanden bereits vier ehemalige

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Beschäftigungspakts

eine neue berufliche Perspektive in dem mittelständischen

Betrieb. Sie sind heute sowohl im Ladenverkauf

der Bäckerei als auch an den Marktständen des

Unternehmens im Einsatz und überzeugen Danilo Mohr

mit hoher Leistungsbereitschaft. „Bei dem frühen Arbeitsbeginn

in unserer Branche sind die Zuverlässigkeit und

die Pünktlichkeit unserer älteren Beschäftigten ein

Riesen gewinn“, freut sich der Geschäftsführer.

Zurzeit ist die Bäckerei „Der Marnitzer“ im intensiven

Gespräch mit verschiedenen Krankenkassen, um den

älteren Beschäftigten des Unternehmens in Zukunft auch

Angebote zur Gesundheitsprävention wie beispielsweise

Rückenschulungen anbieten zu können.

Diese unternehmerische Verantwortung, die das

Know-how älterer Beschäftigter als wichtige Ressource

in den Mittelpunkt der Personalpolitik stellt, macht die

Bäckerei „Der Marnitzer“ für den Beschäftigungspakt

TRANSIT 50 zu einem echten Unternehmen mit Weitblick

der Region.


Landverkehr

Der Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Jung und Alt wird bei der HVB

Heiligenhafener Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG großgeschrieben

»Der Beschäftigungspakt bietet uns eine

schnelle und zielgerichtete Personalauswahl,

die passgenau auf unseren Bedarf

abgestimmt ist.«

Manfred Wohnrade, Geschäftsführer HVB Heiligenhafener

Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG

MeckLeNBUrg-VOrPOMMerN

arbeitsgemeinschaft zur grundsicherung für arbeitsuchende im Landkreis Müritz,

arbeitsgemeinschaft Landkreis demmin, arbeitsgemeinschaft Ostholstein

Die HVB Heiligenhafener Verkehrsbetriebe GmbH &

Co. KG ist für den Beschäftigungspakt Job­direkt

100 ein echtes Unternehmen mit Weitblick der

Region Ostholstein.

Denn das Leistungsspektrum des kommunalen Dienstleistungsunternehmens

reicht von der Betreuung des

Jachthafens der Stadt über die Organisation des Stadtbusverkehrs

bis zum Betrieb des kommunalen Schwimmbades

und bietet somit viele Integrationsmöglichkeiten für ältere

Arbeitsuchende in den regionalen Arbeitsmarkt.

Zudem ist die Geschäftsführung der HVB bei Neueinstellungen

darauf bedacht, eine ausgewogene Altersstruktur

zu gewährleisten, und legt daher insbesondere großen

Wert auf die Erfahrung und Kompetenz älterer Beschäftigter.

So sind elf der 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des

Unternehmens über 50 Jahre alt und leisten damit einen

wichtigen Beitrag zum Wissenstransfer im Unternehmen.

Allein im Jahr 2010 hat die Heiligenhafener Verkehrsbetriebe

GmbH & Co. KG bereits sieben Teilnehmenden des

Beschäftigungspakts Job­direkt 100 eine neue berufliche

Zukunft ermöglicht. Einige von ihnen haben beispielsweise

bei der Sanierung der Binnensee-Südpromenade der

Stadt mitgearbeitet, wo die Strand- und Dünenabschnitte

wiederhergestellt werden mussten.

„Dabei war viel handwerkliches Geschick gefragt. Die

Älteren konnten ihr Wissen hier hervorragend einbringen“,

erklärt Geschäftsführer Manfred Wohnrade die

Gründe, warum die erfolgreiche Zusammenarbeit mit

dem Beschäftigungspakt auch in Zukunft weiter fortgesetzt

werden soll.

hVB heiligenhafener Verkehrsbetriebe gmbh & co. kg

www.hvbkg.de

Unternehmensgröße 50–80 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 6,3–7,4 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 1.040

einwohnerzahl 205.140

hauptwirtschaftszweige Tourismus, Dienstleistungsgewerbe,

Handwerk

Job-direkt 100

www.jobdirekt100.de

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NOrd

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NOrd

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Senioren-Zentrum „haus Seeblick“ gmbh

www.kervita.de

Unternehmensgröße 94 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 9,0–14,6 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 2.773

einwohnerzahl 256.544

hauptwirtschaftszweige Dienstleistungsgewerbe,

Metallverarbeitung, Landwirtschaft

Queo – Qualifizierungs und

erfahrungsoffensive

www.queo50plus.de

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MeckLeNBUrg-VOrPOMMerN

arbeitsgemeinschaften zur grundsicherung

für arbeitsuchende in der Landeshauptstadt Schwerin,

in der hansestadt Wismar – Jobcenter Wismar

und im Landkreis Nordwestmecklenburg

gesundheits- und Sozialwesen

Verständnisvolle Betreuung einer Bewohnerin durch Mitarbeiterin

Heidrun Alexi

»Das liebevolle Verständnis älterer

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für

pflegebedürftige Menschen ist das A und O

in unserem Senioren­Zentrum. Ich schätze

ihre Erfahrung, Einsatzbereitschaft und

Gewissen haftigkeit.«

Margrit Mandt, Direktorin Senioren-Zentrum „Haus Seeblick“ GmbH

Das Pflegeleitbild „Mit Sicherheit sorglos leben“

bildet die Grundlage der Arbeit der KerVita-

Unternehmensgruppe, die sieben Senioren-

Zentren in Norddeutschland betreibt. Eines davon ist das

Senioren­Zentrum „Haus Seeblick“ in Schwerin, in dem

134 Bewohnerinnen und Bewohner mit großem persönlichen

Engagement vom Fachpersonal betreut werden.

„Da Menschen höheren Alters eine besondere Fürsorge

benötigen, ist es eine große Herausforderung, geeignetes

Personal zu finden“, schildert Margrit Mandt, Direktorin

des Senioren-Zentrums, die schwierige Personalsituation

in der Altenpflege.

Deshalb ist sie froh, dass das Senioren­Zentrum

„Haus Seeblick“ dank guter Kontakte zu den Jobmentoren

des Beschäftigungspakts QuEo in den letzten vier

Jahren bereits 26 freie Stellen mit Arbeitsuchenden über

50 besetzen konnte, die teilweise schon seit sehr langer

Zeit eine neue berufliche Chance gesucht haben.

Aufgrund dieses Vermittlungserfolgs beschäftigt

das Senioren­Zentrum „Haus Seeblick“ heute 30 über

50-jährige Angestellte. „Mit einem Belegschaftsanteil

von 32 Prozent sind die älteren Mitarbeiterinnen und

Mit arbeiter im Senioren-Zentrum heute unentbehrlich“,

ist sich Margrit Mandt sicher. Sie will daher auch in

Zukunft auf die Motivation und Erfahrung Älterer setzen.

Die KerVita-Unternehmensgruppe hat viel zu diesem

Integrationserfolg beigetragen. Denn dass alle 26 Vermittelten

langfristig und erfolgreich im Unternehmen eine

neue berufliche Zukunft finden konnten, wäre ohne die

umfassende und sehr persönliche Betreuung durch das

Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region nicht möglich

gewesen.


gastgewerbe

Die Kundenorientierung und Freundlichkeit der älteren Beschäftigten werden

von der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH besonders geschätzt

»Der unternehmerische Vorteil der Beschäftigung

von älteren Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmern liegt in ihrer Zuverlässigkeit

und Lebenserfahrung. Dies wird im Umgang

mit unseren Gästen besonders deutlich.«

Lorenz Höß, Betriebsleiter Bayerische Seenschifffahrt GmbH

MeckLeNBUrg-VOrPOMMerN

arbeitsgemeinschaften der hansestadt Stralsund und der agentur für arbeit Stralsund,

gemeinschaft für arbeit rügen, arbeitsgemeinschaft Nordvorpommern,

arbeitsgemeinschaft der hansestadt greifswald und der agentur für arbeit Stralsund,

Landkreis Ostvorpommern, Job-center Uecker-randow,

Sozialagentur Landratsamt Miesbach

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 des Beschäftigungspakts

pakt an!, die Bayerische Seenschifffahrt

GmbH mit Sitz in Schönau, ist mit 34 Motorschiffen

an den Standorten Königssee, Starnberger See,

Ammer- und Tegernsee sowie etwa 150 Beschäftigten eine

der größten Binnenschifffahrtsgesellschaften Deutschlands.

Bereits im Jahr 2009 wurde ein Teilnehmer des Beschäftigungspakts

vom Unternehmen am Standort Tegernsee

fest eingestellt. Im Jahr 2010 gab das Unternehmen zwei

weiteren Bewerbern eine Chance auf einen beruflichen

Neuanfang. Alle drei älteren Arbeitnehmer sind bis heute

bei der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH beschäftigt und

werden in allen Bereichen der Seeschifffahrt eingesetzt.

Das Unternehmen weiß die Lebenserfahrung und

die Zuverlässigkeit seiner älteren Beschäftigten sehr zu

schätzen. Am Stützpunkt Tegernsee sind inzwischen

bereits 8 der 20 Angestellten über 50 Jahre alt. „Insbesondere

im Umgang mit unseren Kunden hat ihre Souveränität

und Menschenkenntnis sehr viele Vorteile“, weiß

Betriebsleiter Lorenz Höß.

Damit sich die neuen Beschäftigten der Schifffahrtsgesellschaft

schnell in den Arbeitsalltag integrieren

können, legt Betriebsleiter Lorenz Höß, der selbst über

50 Jahre alt ist, viel Wert auf eine intensive betriebliche

Einarbeitungsphase. Diese nachhaltige Form der Förderung

bildet zum einen den Grundstein für die gelungene

Inte gration und zeigt zum anderen das besondere soziale

Engagement des Unternehmens mit Weitblick 2010 der

Region.

Bayerische Seenschifffahrt gmbh

- Betriebsteil Schifffahrt tegernsee -

www.bayerische-seenschifffahrt.de

Unternehmensgröße 20 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 3,2–5,0 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 293

einwohnerzahl 95.292

hauptwirtschaftszweige produzierendes Gewerbe,

Dienstleistung, Tourismus

pakt an! Beschäftigungspakt

50plus Ostvorpommern,

Uecker-randow, greifswald,

Miesbach, Nordvorpommern,

rügen, Stralsund

www.paktan.net

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NOrd

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PtBS gmbh

Unternehmensgröße 35 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 6,8–8,1 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 3.751

einwohnerzahl 527.832

hauptwirtschaftszweige Metallgewerbe, Logistik, Tourismus

StÄrkeN 50+

www.projekt-staerke.de

24

BraNdeNBUrg

arbeitsgemeinschaften der Landkreise dahme-Spreewald und teltow-fläming,

Mittelmärkische arbeitsgemeinschaft zur Integration in arbeit

15

Sozialwesen

Insbesondere ältere Beschäftigte haben die nötige Umsicht und das nötige

Einfühlungsvermögen im Umgang mit hilfebedürftigen Menschen

»In jedem Menschen steckt ein Gewinn,

man muss ihn nur finden.«

Jochen Sprenger, Geschäftsführer PTBS GmbH

Bei dem Unternehmen mit Weitblick 2010 des

Beschäftigungspakts Stärken 50+ steht die soziale

Verantwortung im Mittelpunkt. Denn als Träger

des Jean-Itard-Zentrums und der Jean-Itard-Ersatzschule

entwickelt die PTBS GmbH pädagogische und therapeutische

Hilfsangebote für traumatisierte Kinder und Jugendliche.

Um dieser hohen Verantwortung gerecht zu werden,

hat die Beschäftigung älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

bei der PTBS GmbH eine lange Tradition. Neun der

35 Beschäftigten des Unternehmens sind älter als 50 Jahre.

Bei der Betreuung der traumatisierten Kinder und

Jugendlichen ist die gemischte Altersstruktur der Beschäftigten

von immenser Bedeutung. Denn die Lebens- und

Berufserfahrung der Älteren ergänzt sich gut mit den

neuen pädagogischen und therapeutischen Ansätzen, die

durch jüngere Kolleginnen und Kollegen in die Teams eingebracht

werden.

Um jüngere wie ältere Beschäftigte bei ihrer psychisch

oftmals belastenden Arbeit zu unterstützen, legt die

PTBS GmbH großen Wert auf präventive psychosoziale

Angebote für alle Angestellten. Ganz gleich, ob es sich um

Schulungen zur Stressbewältigung oder zum sensiblen

Umgang mit den Eltern traumatisierter Kinder handelt.

Dass das Unternehmen seine Beschäftigten in ihrem

Arbeitsalltag überaus professionell unterstützt, zeigt die

hervorragende Integration der drei älteren Teilnehmerinnen

und Teilnehmer des Beschäftigungspakts, die erfolgreich

eine neue berufliche Zukunft bei der PTBS GmbH

finden konnten.


Baugewerbe

Christian Conrad (links) vertraut als Geschäftsführer auf die baufachlichen

Kenntnisse und die Umsicht älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

»Es zählen Fleiß, Erfahrung und auch

Kommunikationsfähigkeit. Das Alter des

Bewerbers spielt eine untergeordnete Rolle.

Wichtig ist, dass alles zusammenpasst:

Anforderungen, Team und Eignung.«

Christian Conrad, Geschäftsführer ENDEA GmbH

Die ENDEA GmbH aus Mühlanger im Landkreis

Wittenberg ist ein Bauunternehmen mit 25

Beschäftigten. Zu den Aufgabengebieten des

Betriebs gehören insbesondere die Bereiche Demontage,

Abrissarbeiten, Verschrottung, Entkernung und Erdbau.

Da die Arbeit im Bau- und Abbruchgewerbe körperlich

sehr anstrengend ist, aber auch viel Berufserfahrung voraussetzt,

hat es das Unternehmen nicht leicht, geeignete

Beschäftigte zu finden. Denn neben hoher körperlicher

Fitness und handwerklichem Geschick sind auch gute

baufachliche Kenntnisse und Erfahrungen im Führen von

Baumaschinen gefordert.

Als die ENDEA GmbH im Jahr 2008 aufgrund eines

Großauftrags im Rahmen der Internationalen Bauausstellung

IBA in der Lutherstadt Wittenberg dringend neue

Mitarbeiter suchte, kam der Kontakt zum Beschäftigungspakt

zustande. Als der Beschäftigungspakt 50plus Elbe­

Elster, Wittenberg und Dessau­Roßlau dann schnell einen

qualifizierten Teilnehmer vermitteln konnte, war das

Unternehmen sehr zufrieden.

Aufgrund dieser guten Erfahrung konnten in den

Jahren 2009 und 2010 zwei weitere Teilnehmende des

Beschäftigungspakts eine neue berufliche Zukunft bei

der ENDEA GmbH finden. Insgesamt beschäftigt das

Bauunternehmen damit bereits fünf Mitarbeiter, die das

50. Lebensjahr überschritten haben.

„Die älteren Mitarbeiter sind eine echte Bereicherung

für uns“, freut sich Geschäftsführer Christian Conrad.

Daher kann er sich gut vorstellen, auch in Zukunft erfolgreich

mit dem Beschäftigungspakt zusammenzuarbeiten.

BraNdeNBUrg

Jobcenter elbe-elster,

Jobcenter SgB II dessau-roßlau,

arbeitsgemeinschaft SgB II Landkreis Wittenberg

eNdea gmbh

www.endea.info

Unternehmensgröße 25 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 10,7–13,8 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 4.616

einwohnerzahl 340.295

hauptwirtschaftszweige chemische Industrie,

Metallverarbeitung, Ernährungsgewerbe

Beschäftigungspakt 50plus

elbe-elster, Wittenberg und

dessau-roßlau

www.gdrei-web.de

15

25

NOrd

OSt

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WeSt


NOrd

OSt

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WeSt

Scholz-Lübbering gbr

Unternehmensgröße 11 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 7,0–10,3 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 3.017

einwohnerzahl 251.130

hauptwirtschaftszweige Landwirtschaft, Tourismus, Dienstleistungsgewerbe

regionaler arbeits- und

Wachstumsfonds Märkisch-

Oderland – frankfurt (Oder)

26

BraNdeNBUrg

Jobcenter Märkisch-Oderland,

arbeitsgemeinschaft Jobcenter frankfurt/Oder

15

Baugewerbe

Frau Christine Reichmuth wurde mit einer Förderung des Beschäftigungs pakts

eingestellt und betreut den Infopunkt in Neulewin

»Die Kompetenz der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Beschäftigungspakts,

die flexibel, schnell und unbürokratisch

passende Bewerber fanden, und die gezielte

Auswahl bilden die Grundlage für den Erfolg

unserer Firma.«

Prof. Dr. Hannelore Scholz-Lübbering, Geschäftsführerin Scholz-

Lübbering GbR

Das Bauunternehmen Scholz­Lübbering GbR wurde

vom Beschäftigungspakt Regionaler Arbeits­ und

Wachstumsfonds Märkisch­Oderland – Frankfurt

(Oder) als Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region

ausgewählt, weil der Betrieb bereits zwei Teilnehmende

des Beschäftigungspakts eingestellt und ihnen somit eine

neue berufliche Zukunft gegeben hat.

Dank des sozialen Engagements des Unternehmens,

das auf die Sanierung von historischen Bauwerken spezialisiert

ist, konnten die beiden Mitarbeiter langfristig

in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis

übernommen werden. So arbeitet ein 60-jähriger ehemaliger

Teilnehmer des Beschäftigungspakts, der nicht mehr

davon ausgegangen war, noch einmal eine Beschäftigung

zu finden, nun als Garten- und Landschaftsgestalter für

die Scholz­Lübbering GbR.

Auch weil die Inhaber des Unternehmens selbst das

50. Lebensjahr überschritten haben, sind sie sehr daran

interessiert, auf die Fähigkeiten dieser Zielgruppe zu

setzen. Insgesamt sechs der elf Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des Betriebes sind daher über 50 Jahre alt.

Um ein langfristig gutes Betriebsklima zu gewährleisten,

werden sie auch in Entscheidungsprozesse einbezogen

und können so ihre Erfahrungen zum Nutzen des Unternehmens

einbringen.

Vom besonderen Engagement der Scholz­Lübbering

GbR profitiert nicht nur der Beschäftigungspakt, sondern

auch die kulturelle Vielfalt in der Region. Denn durch ihr

Engagement für die Rekonstruktion historischer Gebäude

trägt die Baufirma wesentlich zur Belebung des Tourismus

in der Region Märkisch-Oderland bei.


dienstleistungsgewerbe

Joachim Melzer ist einer von fünf älteren Arbeitsuchenden, die über den

Beschäftigungspakt fest eingestellt wurden

»Ältere sind eine zuverlässige Stütze, da sie

über die not wendige Gelassenheit verfügen,

Probleme zu lösen und nicht vor ihnen wegzulaufen.«

Rainer Kappert, Geschäftsführer SAKURA GmbH Sauna- & Freizeitcenter

Die SAKURA GmbH Sauna­ & Freizeitcenter aus

Senftenberg ist das Unternehmen mit Weitblick

2010 der Region des Beschäftigungspakts ALTERnativen

in der Lausitz, weil der Betrieb bewusst älteren

Bewerberinnen und Bewerbern die Chance gibt, ihre Kompetenzen

unter Beweis zu stellen, damit sie ihre berufliche

Zukunft selbst aktiv gestalten können.

Die SAKURA GmbH Sauna­ & Freizeitcenter bietet ihren

Kundinnen und Kunden neben einem modernen Fitnessbereich

mit Anbindung an das städtische Erlebnisbad auch

Präventionsmaßnahmen in den Bereichen Bewegung, Entspannung

und Ernährung in Zusammenarbeit mit Krankenkassen

an.

Seit Beginn der Zusammenarbeit zwischen der SAKURA

GmbH Sauna­ & Freizeitcenter und dem Beschäftigungspakt

ALTERnativen in der Lausitz wurden bereits fünf

ältere Arbeitsuchende fest eingestellt, die heute als Hausmeister

und Servicekräfte einen wichtigen Beitrag zum

Unternehmenserfolg leisten. „Die Älteren bringen so viel

Erfahrung mit, die uns sonst bei der Arbeit fehlen würde“,

erklärt Geschäftsführer Rainer Kappert den Grund,

warum er so gerne mit dem Beschäftigungspakt zusammenarbeitet.

Um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

ihr individuelles Potenzial voll entfalten können,

legt die Geschäftsleitung auch großen Wert auf interne

Qualifizierungsmaßnahmen und Weiterbildungen. „Reha-

und Funktionssport sowie Themenschulungen gehören

bei uns zum Arbeitsalltag“, erklärt der Geschäftsführer

des Unternehmens mit Weitblick 2010 seine nachhaltige

Personalpolitik.

BraNdeNBUrg

Jobcenter Oberspreewald-Lausitz,

Jobcenter cottbus,

Landkreis Spree-Neiße

SakUra gmbh Sauna- & freizeitcenter

www.sakura-fitness.de

Unternehmensgröße 14 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 10,3–13,7 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 4.507

einwohnerzahl 352.460

hauptwirtschaftszweige Metallverarbeitung, Elektro- und Chemieindustrie,

Dienstleistungsgewerbe

aLternativen in der Lausitz

15

ALTERnativen

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OSt

SÜd

WeSt


NOrd

OSt

SÜd

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gegenbauer holding Sa & co. kg

www.gegenbauer.de

Unternehmensgröße 15.000 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 12,8–15,3 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 16.400

einwohnerzahl 761.000

hauptwirtschaftszweige Dienstleistungsgewerbe, Groß- und Einzelhandel,

Tourismus

BÄNt.ag – Beschäftigung

für Ältere aus Neukölln

und treptow-köpenick

aktions-gemeinschaft

28

BerLIN

Jobcenter Neukölln, Jobcenter treptow-köpenick,

amt für arbeitsmarkt Landkreis Ost-Prignitz,

Jobcenter Berlin -Lichtenberg

dienstleistungsgewerbe

Herr Frank-Michael Harpain (links), neu eingestellter Sicherheitsmitarbeiter

bei Gegenbauer Sicherheitsdienste GmbH, im Gespräch mit dem zuständigen

Personalmanager Boris Tellmann

»Da wir uns als ein Unternehmen für jedes

Alter sehen, nutzen wir die Angebote der

BÄNT.AG gern – insbesondere der schnelle

Kontakt mit dem Außendienst und die

qualifizierte Vorauswahl der Bewerberinnen

und Bewerber.«

Klaus Cohls, Direktor Personal, Gegenbauer Holding SA & Co. KG

Die Unternehmensgruppe Gegenbauer ist mit rund

15.000 Beschäftigten einer der führenden Facility-Management-Anbieter

in Deutschland. Das seit

über 80 Jahren bestehende Dienstleistungsunternehmen

bewirtschaftet Immobilien und Liegenschaften im gesamten

Bundesgebiet.

Das Unternehmen bietet Beschäftigten aller Altersgruppen

nachhaltige berufliche Perspektiven und setzt

bewusst auf altersgemischte Teams, damit die Dynamik

der Jungen und die Erfahrung der Älteren eine erfolgreiche

Verbindung eingehen können.

Der Beschäftigungsanteil der über Fünfzigjährigen

liegt bei Gegenbauer mit 36 Prozent weit über dem Branchendurchschnitt.

Denn die Unternehmensleitung ist

überzeugt, dass der langjährige Erfahrungsschatz der

älteren Beschäftigten eine wertvolle unternehmerische

Ressource darstellt, von der alle Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter profitieren.

Faire Arbeitsbeziehungen zwischen den Generationen,

eine verstärkte Förderung Älterer in den Bereichen Weiterbildung

und Gesundheitsschutz sowie die Schaffung

altersgerechter Arbeitsplätze sind daher ein wichtiger

Bestandteil der Personalpolitik der Unternehmensgruppe

Gegenbauer.

Diese nachhaltige Personalpolitik macht das Unternehmen

zu einem starken und verlässlichen Partner des

Beschäftigungspakts BÄNT.AG. Aufgrund der Kooperation

mit dem Unternehmen konnten bislang zwei ältere Arbeitsuchende

in den Bereichen Sicherheitsdienst und Gebäudereinigung

eine neue Beschäftigung finden. Weitere

Einstellungen sind bereits in Vorbereitung.


Lager/Logistik

Die HENKS & MIBRA Logistics 4Business Ltd. Berlin setzt auf Leben s erfahrung

und Know-how der Älteren

»Durch die Vorauswahl der Bewerberinnen

und Bewerber durch das Projekt Berliner

BÄr und die Möglichkeit der Arbeitserprobung

im Rahmen von Praktika haben wir

sehr gute Erfahrungen gemacht.«

Holger Schmidt, Logistikleiter HENKS & MIBRA Logistics 4Business Ltd.

Berlin

BerLIN

Jobcenter Pankow, Jobcenter charlottenburg/Wilmersdorf,

Marzahn/hellersdorf, friedrichshain/kreuzberg, Jobcenter Spandau

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 der

Region des Beschäftigungspakts Berliner BÄr,

die HENKS & MIBRA Logistics 4Business Ltd. aus

Berlin, arbeitet bei der Personalauswahl seit dem Jahr

2009 erfolgreich mit dem Beschäftigungspakt zusammen.

Das vorwiegend in den Bereichen Lager und Logistik

tätige mittelständische Unternehmen mit 20 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern bietet den Teilnehmenden des

Beschäftigungspakts seitdem neue berufliche Chancen

in den Bereichen Transportwesen und Kommissionierung

an.

Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen

dem Unternehmen und dem Team des Beschäftigungspakts

konnten im Jahr 2010 bereits sechs ältere Arbeitsuchende,

die teilweise schon seit sehr langer Zeit keine

neue Anstellung mehr fanden, erfolgreich vermittelt

werden.

Damit sich die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

gut in die Arbeitsprozesse einfinden können,

legt die Unternehmensleitung großen Wert auf innerbetriebliche

Weiterbildungsmaßnahmen wie Gabelstapler-

oder Gefahrgut-Schulungen. Auch ein aktives

betriebliches Gesundheitsmanagement und die Berücksichtigung

altersspezifischer Beeinträchtigungen bei der

Arbeits(platz)gestaltung werden bei der HENKS & MIBRA

Logistics 4Business Ltd. großgeschrieben.

Diese engagierte Personalpolitik, welche die Wertschätzung

des Betriebs für ältere Mitarbeiterinnen und

Mit arbeiter so vielfältig und weitreichend zum Ausdruck

bringt, macht die HENKS & MIBRA Logistics 4Business

Ltd. zum Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region des

Beschäftigungspakts Berliner BÄr.

heNkS & MIBra LOgIStIcS 4Business Ltd. Berlin

www.hm-logistik.de

Unternehmensgröße 42 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 10,1–18,8 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 16.224

einwohnerzahl 1.426.300

hauptwirtschaftszweige Dienstleistungsgewerbe,

Gesundheits- und Sozialwesen, Handel

Berliner Betriebe nutzen

die kompetenzen Älterer – Berliner BÄr

www.projekt-berliner-baer.de

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funktaxi thieme

Unternehmensgröße 12 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 4,8–13,2 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 4.031

einwohnerzahl 395.447

hauptwirtschaftszweige Landwirtschaft, Transport/Logistik,

Dienstleistungsgewerbe

Lebenswissen für eine

starke region südliches

Sachsen-anhalt

www.lebenswissen-blk.de

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SachSeN-aNhaLt

arbeitsgemeinschaft SgB II des Burgenlandkreises,

Saalekreis eigenbetrieb Merseburg

ARGE SGB II

Burgenlandkreis

dienstleistungsgewerbe

Aufgrund ihrer hohen Motivation und Zuverlässigkeit stellen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter über 50 Jahre mehr als die Hälfte der Belegschaft von Funktaxi

Thieme

»Erfahrung und Zuverlässigkeit älterer

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

sind ein unverzicht bares Potenzial eines

Unternehmens.«

Steffen Thieme, Inhaber Funktaxi Thieme

Zum Unternehmen mit Weitblick 2010 des Beschäftigungspakts

Lebenswissen für eine starke Region

südliches Sachsen­Anhalt wurde die Firma

Funk taxi Thieme aus Bad Dürrenberg gewählt. Das 1990

gegründete Unternehmen ist in den Bereichen Taxi- und

Mietwagenverkehr sowie Kranken- und Behindertenfahrdienst

tätig und kooperiert bereits seit 2008 erfolgreich

mit dem Beschäftigungspakt.

Über die Hälfte der zwölf Beschäftigten sind über 50

Jahre alt und tragen damit maßgeblich zum Erfolg des

Taxiunternehmens bei. Inhaber Steffen Thieme ist daher

auch bereit, Bewerberinnen und Bewerbern eine Chance

zu geben, die es auf dem Arbeitsmarkt sonst sehr schwer

haben. „Man muss als Unternehmer auch soziale Verantwortung

übernehmen“, ist sich der Inhaber sicher.

So hat Funktaxi Thieme bereits einem Teilnehmer des

Beschäftigungspakts in seinem Unternehmen eine neue

berufliche Zukunft gegeben, der aufgrund gesundheitlicher

Einschränkungen nicht jede Tätigkeit ausüben kann

und somit keine idealen Vermittlungsaussichten hatte.

Steffen Thieme schätzt vor allem die Erfahrungen und

die Zuverlässigkeit seiner älteren Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter und betrachtet deren Potenzial als unverzichtbar

für den Erfolg seines Unternehmens. „Ältere Beschäftigte

sind oft hoch motiviert und sehr zuverlässig“, freut

sich der Unternehmer.

Aufgrund der guten Erfahrungen mit dem Beschäftigungspakt,

insbesondere bei der Unterstützung in der

Nachbetreuungsphase, kann sich der Unternehmer eine

weitere erfolgreiche Zusammenarbeit sehr gut vorstellen.


dienstleistungsgewerbe

Andreas Schuster, Bereichsleiter bei der PIEPENBROCK Sicherheit

GmbH + Co. KG, Niederlassung Leipzig der Piepenbrock Unternehmens gruppe

GmbH & Co. KG

»Im Interesse unserer Kunden halten wir

mit unseren älteren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern bewährtes Know­how

im Unternehmen und garantieren den

effektiven Wissenstransfer an die nächste

Generation.«

Arnulf Piepenbrock, geschäftsführender Gesellschafter

SachSeN-aNhaLt

arbeitsgemeinschaft SgB II halle gmbh,

agentur für arbeit halle geteilte trägerschaft Saalkreis,

arbeitsgemeinschaft SgB II Landkreis anhalt-Bitterfeld

Den Beschäftigungspakt Jahresringe ® verbindet

eine besonders erfolgreiche Kooperation mit dem

Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region.

Denn die Firma Piepenbrock Sicherheit GmbH & Co. KG

Niederlassung Halle/Leipzig hat allein im Jahr 2010 bereits

fünf Teilnehmende eingestellt und ihnen so eine neue

berufliche Zukunft gegeben.

Die Firma Piepenbrock ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen

für Gebäudereinigung, Sicherheitsservice,

Instandhaltung und Facility-Management, das seinen

Hauptsitz seit 1913 in Osnabrück hat. Insgesamt beschäftigt

das Unternehmen 24.236 Angestellte an über 800

Standorten im gesamten Bundesgebiet und in Österreich.

37 Prozent der Beschäftigten der Piepenbrock sind

über 50 Jahre alt und leisten einen wichtigen Beitrag

zum Betriebserfolg. Unternehmensinterner Spitzenreiter

bei der Beschäftigung Älterer ist die Niederlassung der

Piepenbrock Sicherheit GmbH & Co. KG Halle/Leipzig, wo

sogar 95 von 183 Beschäftigten über 50 Jahre alt sind.

Diese gute Quote ist darauf zurückzuführen, dass das

Unternehmen seine Beschäftigten bewusst nicht nach

Alter, Herkunft oder Geschlecht, sondern allein aufgrund

von Qualifikation und Berufserfahrung auswählt. „Und da

haben Ältere oft sehr gute Chancen“, freut sich Geschäftsführer

Arnulf Piepenbrock.

Da das Unternehmen zudem auch Gleitzeit- und

Altersteilzeitregelungen anbietet, ist sich der Beschäftigungspakt

sicher, dass ältere Beschäftigte bei Piepenbrock

hervorragende Voraus setzungen für eine neue

berufliche Perspektive finden können.

Piepenbrock Unternehmensgruppe gmbh & co. kg

www.piepenbrock.de

Unternehmensgröße 24.236 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 11,3–11,4 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 5.215

einwohnerzahl 485.352

hauptwirtschaftszweige Dienstleistungsgewerbe, Handel,

Baugewerbe

Jahresringe ®

www.jahresringe-halle.de

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WeSt


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MkM Mansfelder kupfer und Messing gmbh

www.mkm.eu

Unternehmensgröße 1.064 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 13,9–15,6 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 5.480

einwohnerzahl 228.426

hauptwirtschaftszweige Maschinen- und Anlagenbau,

Dienstleistungsgewerbe, Tourismus

Zukunftswerkstatt 50plus

www.zukunftswerkstatt50plus.de

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SachSeN-aNhaLt

arbeitsgemeinschaften SgB II Mansfelder Land,

Landkreis Sangerhausen und Quedlinburg

Metallverarbeitung

Für die MKM GmbH ist eine altersgemischte Belegschaft schon jetzt das

Erfolgsgeheimnis

»Damit die Lebenserfahrung und das

technische Know­how der Älteren weitergegeben

werden können, ist in jedem Team

ein gesunder Mix von jüngeren und älteren

Beschäftigten erforderlich.«

Doris Hauk, Personalleiterin MKM Mansfelder Kupfer und

Messing GmbH

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region,

die MKM Mansfelder Kupfer und Messing GmbH,

setzt seit Langem bewusst auf einen ausgewogenen

Mix von jungen Nachwuchskräften und erfahrenen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Denn das Management des Herstellers von Vorprodukten

und Halbzeug aus Kupfer und Messing hat erkannt,

dass die Berufserfahrung der älteren Beschäftigten aufgrund

der demografischen Entwicklung eine wichtige

Voraussetzung für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens

darstellt. Aus diesem Grund fördert MKM bewusst

den Wissenstransfer zwischen jungen und älteren Angestellten.

Darüber hinaus schätzt MKM insbesondere den Einfluss

der älteren Beschäftigten auf das Betriebsklima. „Lebenserfahrung,

Motivation, Fleiß und Loyalität sind wichtige

Faktoren für ein gelingendes Miteinander“, weiß Personalleiterin

Doris Hauk. Um die älteren Beschäftigten im

Arbeitsalltag so gut wie möglich zu unterstützen, setzt das

Unternehmen auf ein betriebliches Gesundheitsmanagement

zur Vorbeugung von krankheitsbedingten Ausfällen

sowie auf flexible Altersteilzeitlösungen zum Erhalt der

Beschäftigungsfähigkeit.

Weil MKM die Kompetenz und Leistungsfähigkeit der

älteren Beschäftigten aus Erfahrung zu schätzen weiß, hat

das Unternehmen bereits mehrfach Teilnehmenden des

Beschäftigungspakts die Möglichkeit zur Erprobung ihrer

Fähigkeiten gegeben. Einige dieser älteren Arbeitsuchenden

konnten so eine neue berufliche Perspektive im Unternehmen

mit Weitblick 2010 finden.


Metallverarbeitung

Der Geschäftsführer des Unternehmens Herr Mackuth mit den über den

Beschäftigungspakt eingestellten Mitarbeitern Herrn Werner und Herrn

Bürger (v.l.n.r.)

»Meine Erfahrungen der letzten Jahre

zeigen, dass sich ältere Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer durch Berufserfahrung

und Zuverlässigkeit auszeichnen.

Der Betreuungsaufwand in der Einarbeitungsphase

ist überschaubar.«

Klaus Mackuth, Geschäftsführer Mackuth Industriemontagen GmbH

SachSeN-aNhaLt

Jobcenter arbeitsgemeinschaft Magdeburg gmbh,

Job-center der arbeitsgemeinschaft Börde,

arbeitsgemeinschaft grundsicherung im Job-center Jerichower Land,

kommunale Beschäftigungsagentur Schönebeck (koBa) – eigenbetrieb des Salzlandkreises

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 des

Magdeburger Beschäftigungspakts

„Kompetenz und Erfahrung für die Region“

ist die Firma Mackuth Industriemontagen GmbH aus

Haldensleben. Der mittelständische Betrieb mit

13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt sich

schwerpunktmäßig mit technologischem Stahlbau

und Zulieferungen für die Automobilindustrie.

Bei der Mackuth Industriemontagen GmbH sind

über 70 Prozent der Beschäftigten über fünfzig Jahre alt.

Allein in diesem Jahr eröffnete das Unternehmen fünf

Teilnehmenden des Beschäftigungspakts die Chance,

ihre Fähigkeiten während einer betrieblichen Erprobungsphase

zu beweisen; zwei dieser älteren Arbeitsuchenden

wurden inzwischen in ein sozialversicherungspflichtiges

Beschäftigungsverhältnis als Stahlbauschlosser und

Waschanlagenfahrer übernommen. Zudem konnte ein

Projektteilnehmer bereits im Jahr 2009 eine Tätigkeit im

Unternehmen aufnehmen.

Die Mackuth Industriemontagen GmbH schätzt die

Berufserfahrung Älterer und deren Zuverlässigkeit. Aber

das Unternehmen bietet seinen Beschäftigten auch Unterstützung

bei der Einarbeitung und Weiterbildung. So legt

das Unternehmen beispielsweise viel Wert auf die Förderung

des Wissens- und Erfahrungsaustauschs zwischen

Alt und Jung durch altersgemischte Teams.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit dem Team

des Beschäftigungspakts will die Mackuth Industriemontagen

GmbH auch in Zukunft bei weiterem Personalbedarf

den älteren Arbeitsuchenden eine Chance auf einen beruflichen

Neubeginn geben.

Mackuth Industriemontagen gmbh

Unternehmensgröße 13 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 7,7–12,1 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 3.967

einwohnerzahl 721.223

hauptwirtschaftszweige Maschinen- und Anlagenbau,

Umwelttechnologien, Logistik

Magdeburger Beschäftigungspakt

„kompetenz und erfahrung

für die region“

www.50plus-magdeburg.de

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SaUBerMaNN textilpflege Osterburg gmbh

www.saubermann-stendal.de

Unternehmensgröße 65 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 10,6–13,5 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 4.733

einwohnerzahl 446.708

hauptwirtschaftszweige Landwirtschaft, Ernährungsgewerbe,

verarbeitendes Gewerbe

Netzwerk 50++

altmark/region harz

www.netzwerk-altmark.de

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SachSeN-aNhaLt

arbeitsgemeinschaften SgB II halberstadt und im Landkreis Stendal,

agentur für arbeit Stendal SgB II - Bereich altmarkkreis Salzwedel,

kommunale Beschäftigungsagentur (koBa) Wernigerode (zkt)

dienstleistungsgewerbe

Die Firma SAUBERMANN GmbH ist überzeugt von der starken Leistungsbereitschaft

älterer Bewerberinnen und Bewerber

»Das enge Zusammenspiel zwischen dem

Beschäftigungspakt und unserem Unternehmen

führt zu einer guten Vorauswahl möglicher

Arbeitskräfte, die dem Unternehmen

kurzfristig zur Verfügung stehen.«

Angela Oelze, Produktionsleiterin SAUBERMANN Textilpflege

Osterburg GmbH

Das Unternehmen mit Weitblick des Beschäftigungspakts

Netzwerk 50++ Altmark/Region

Harz, die SAUBERMANN Textilpflege Osterburg

GmbH, ist seit 1992 im Bereich der industriellen Großreinigung

tätig. Das mittelständische Unternehmen bietet

seine Dienstleistungen vor allem in den Bereichen chemische

Reinigung und Hygienewäscherei an.

Von den 58 Voll- und sieben Teilzeitbeschäftigten des

Betriebs sind 26 älter als 50 Jahre. Allein im Jahr 2010 gab

die SAUBERMANN GmbH vier Teilnehmerinnen und Teilnehmern

aus dem Beschäftigungspakt die Chance, ein

betriebliches Praktikum zu absolvieren. Da das Unternehmen

allen Teilnehmenden bei entsprechender Leistung

einen Arbeitsvertrag in Aussicht stellte, war die Motivation

der Praktikantinnen und Praktikanten hoch, sich mit vollem

Engagement in den neuen Arbeitsbereich einzuarbeiten.

Die starke Leistungsbereitschaft der älteren Bewerberinnen

und Bewerber hat die Geschäftsleitung so von den

Fähigkeiten der über 50-Jährigen überzeugt, dass schon

zwei ehemalige Praktikanten des Beschäftigungspakts

einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhielten. Damit sich

die neuen Beschäftigten schnell in die verschiedenen

Bereiche des Betriebes einarbeiten können, setzt das

Unternehmen auf das Prinzip der Jobrotation und die

Zusammenarbeit in altersgemischten Teams.

Auch in Zukunft möchte die SAUBERMANN GmbH

daher gerne älteren Arbeitsuchenden in Kooperation

mit dem Beschäftigungspakt betriebliche Praktika ermöglichen,

die bei entsprechender Arbeitsleistung zu einer

späteren Einstellung führen können.


gesundheits- und Sozialwesen

Iris Zech, Pflegedienstleiterin (links) mit Ramona Frankowiack,

COOP[+] 2 -Coach

Ȁltere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

legen häufig größeres Einfühlungsvermögen,

innere Gelassenheit und Toleranz

sowie Ausgeglichenheit und einen geschulten

Blick für das Wesentliche an den Tag.«

Iris Zech, Pflegedienstleiterin Allgemeine Ansgar Pflegedienste GmbH

thÜrINgeN

agentur für arbeit altenburg, arbeitsgemeinschaft Weimar/Weimarer Land,

arbeitsgemeinschaften SgB II Stadt gera, Landkreis greiz,

Saale-Orla-kreis, Saale-holzland-kreis, Jena Stadt (jenarbeit),

arbeitsgemeinschaft grundsicherung für arbeitsuchende im Landkreis Saalfeld-rudolstadt

Auf der Suche nach geeigneten neuen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern fanden die Allgemeine

Ansgar Pflegedienste (GmbH) und der Beschäftigungspakt

COOP[+] 2 im Sommer 2009 zueinander. Seit

dieser Zeit arbeiten beide Seiten als zuverlässige Partner

gemeinsam daran, älteren Arbeitsuchenden den Weg

zurück ins Berufsleben zu ebnen.

Seit Beginn der jungen Kooperation konnten bereits

15 Arbeitsplätze bei dem regionalen Pflegedienst mit

Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Beschäftigungspakts

besetzt werden. Von diesem Erfolg profitieren

alle Beteiligten: Der Pflegedienst verfügt über weitere

zuverlässige und engagierte Beschäftigte, die ehemaligen

COOP[+] 2 ­Teilnehmenden sind stolz auf ihre tägliche

Arbeit und die Patienten schätzen die einfühlsame

Betreuung.

Da der Pflegeberuf eine hohe Sozialkompetenz im

Umgang mit den Patientinnen und Patienten erfordert,

wurden die ehemaligen Teilnehmenden des Beschäftigungspakts

gezielt durch Qualifizierungen sowie

Erprobungsphasen auf ihren nicht immer einfachen

Arbeitsalltag vorbereitet. Dass sich dieses Engagement

gelohnt hat, zeigt sich jeden Tag aufs Neue, wenn sich

die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit viel

Lebenserfahrung und Einfühlungsvermögen um die

Pflege der Seniorinnen und Senioren kümmern.

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen bei der

Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungspakt kann

sich das Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region

auch in der Zukunft sehr gut vorstellen, älteren Arbeitsuchenden

eine neue berufliche Chance zu geben.

allgemeine ansgar Pflegedienste gmbh

Unternehmensgröße 56 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 7,7–13,5 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 11.108

einwohnerzahl 695.480

hauptwirtschaftszweige Hochtechnologie, Handwerk,

Metallverarbeitung

cOOP[+] 2

www.coop-jena.info

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Logatec gmbh Logistik technologie

www.logatec.com

Unternehmensgröße 188 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 7,1–11,7 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 2.204

einwohnerzahl 261.620

hauptwirtschaftszweige Kunststoffverarbeitung,

Metallverarbeitung, Elektrotechnik

Perfekt Perspektive fünfzig+

eichsfeld-kyffhäuser-territorium

und Landkreis Sömmerda

www.50plus-perfekt.de

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thÜrINgeN

arbeitsgemeinschaft für arbeitsuchende des kyffhäuserkreises,

grundsicherungsamt Landkreis eichsfeld,

arbeitsgemeinschaft im Jobcenter Sömmerda

elektronikgewerbe

Mit umfassenden Maßnahmen reagiert die Logatec GmbH Logistik Technologie

auf den demografischen Wandel und setzt dabei auch gezielt auf

ältere Arbeitsuchende aus dem Beschäftigungspakt

Ȁltere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

verfügen über ein hohes Maß

an Selbstdisziplin und Zuverlässigkeit,

gepaart mit umfangreichen Arbeitserfahrungen

und der Fähigkeit zur nachhaltigen

Problemlösung.«

Ralf Zühlsdorff, Geschäftsführer Logatec GmbH Logistik Technologie

Die Auszeichnung des Unternehmens mit

Weitblick 2010 der Region erhält in diesem Jahr

die Logatec GmbH Logistik Technologie aus

Kölleda. Der 1993 gegründete Hersteller von IT-Produkten

und Unterhaltungselektronik setzt bewusst auf die große

Erfahrung, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit seiner

älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungspakt

PerFEKT Perspektive Fünfzig+ Eichsfeld­Kyffhäuser­

Territorium und Landkreis Sömmerda qualifiziert das

Unternehmen gezielt ältere Arbeitsuchende im Bereich

der Elektronik-Montage und gibt ihnen nach erfolgreicher

Absolvierung der betrieblichen Weiterbildung eine neue

berufliche Zukunft. Insgesamt konnten so bereits 15 ältere

Arbeitsuchende vom Beschäftigungspakt erfolgreich an

das Elektronikunternehmen vermittelt werden.

Die Logatec GmbH Logistik Technologie baut auf die

Stärken einer altersgemischten Belegschaft und legt daher

großen Wert auf Wissens- und Erfahrungstransfer. So

können die derzeit 50 älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

des Betriebs ihr Wissen und Know-how Schritt für

Schritt an die 26 Auszubildenden des Unternehmens weitergeben.

Um den Bedürfnissen einer alternden Belegschaft

gerecht zu werden, deren Durchschnittsalter derzeit bei

46 Jahren liegt, engagiert sich das Unternehmen auch für

die betriebliche Gesundheitsvorsorge. Hierbei zeichnet

sich der Betrieb durch umfangreiche Förderungen in den

Bereichen Ergonomie, Arbeitszeitgestaltung und Arbeitsorganisation

aus und zeigt so beispielhaft, wie man wichtige

Akzente setzen kann, um gut auf den demografischen

Wandel der Gesellschaft vorbereitet zu sein.


garten- und Landschaftsbau

Frau Kirchmeier (links) verlässt sich gern auf die große Lebenserfahrung und

Zuverlässigkeit ihrer älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

»Für mich ist gut, dass ich beim Beschäftigungspakt

einen festen Ansprechpartner

habe. Der direkte Kontakt und die unmittelbare

Bearbeitung der Anliegen beider

Seiten, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, sind

sehr hilfreich und für mich der wichtigste

Aspekt, denn es geht um die Zukunft der

arbeitsuchenden Menschen.«

Heike Kirchmeier, Geschäftsführerin Grünpflege und

Grünplanungs GmbH

thÜrINgeN

Verbund-Pakt Südwestthüringen (arbeitsgemeinschaften Stadt eisenach,

Landkreis hildburghausen, Landkreis Schmalkalden-Meiningen,

Landkreis Sonneberg, Stadt Suhl, Landkreis Wartburgkreis, Ilm-kreis)

Die Grünpflege und Grünplanungs GmbH aus Hildburghausen

ist ein familiengeführtes mittelständisches

Unternehmen im Bereich Garten- und

Landschaftsbau. Mit seinen sieben Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern pflegt das Unternehmen mit Weitblick 2010

im Sommer bis zu 100.000 Quadratmeter Rasen und im

Winter bis zu 15.000 Quadratmeter Gehölzflächen.

Der 1995 von Diplom-Ingenieurin Heike Kirchmeier

gegründete Betrieb hat bereits drei ältere Teilnehmende

des Beschäftigungspakts AGIL fest eingestellt. Der älteste

Mitarbeiter ist 58 Jahre alt und übernimmt aufgrund seiner

großen Lebenserfahrung als Vorarbeiter eine besonders

hohe Verantwortung im Betrieb.

Diese Zuverlässigkeit der älteren Beschäftigten ist auch

der Grund, warum Heike Kirchmeier so gerne mit dem

Beschäftigungspakt AGIL zusammenarbeitet. Denn weil

sie nicht selbst bei jedem Projekt mit vor Ort sein kann,

muss sie sich zu 100 Prozent auf ihre Beschäftigten verlassen

können.

Damit sich die älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

gut eingliedern können, setzt das Unternehmen

ganz bewusst auf präventive Gesundheitsförderung.

„Rückenschulungen sind bei der körperlich belastenden

Arbeit einfach ein Muss“, ist sich Heike Kirchmeier sicher.

Die Unternehmerin ist auch in anderen Bereichen sozial

engagiert. Weil sie auch Menschen mit Behinderung eine

Chance gibt, wurde die Grünpflege und Grünplanungs

GmbH vom Land Thüringen im Jahr 2005 als kleinster

behindertengerechter Betrieb des Bundeslandes ausgezeichnet.

grünpflege und grünplanungs gmbh

Unternehmensgröße 8 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 6,8–10,5 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 4.538

einwohnerzahl 592.782

hauptwirtschaftszweige Forst- und Landwirtschaft, Automobilzulieferer,

Gesundheits- und Sozialwesen

agIL (aeltere gehen In Lohn)

Perspektive 50plus

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cONtek IBc-Service gmbh

www.cONtek.de

Unternehmensgröße 31 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 6,8–10,2 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 6.298

einwohnerzahl 549.550

hauptwirtschaftszweige Dienstleistungsgewerbe, Metallgewerbe,

Logistik

>>Jobwerkstatt aLternativ> Jobwerkstatt ALTERnativ >Jobwerkstatt ALTERnativ


Maschinen- und anlagenbau

Die broder Maschinen GmbH arbeitet schon seit Jahren bei der Stellenbesetzung

eng und erfolgreich mit dem Beschäftigungspakt zusammen

»Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

über fünfzig gehen mit großem Engagement

an ihre Aufgaben. Ihre Erfahrungen sowie

die Weitergabe ihres Wissens an die Jüngeren

sind ein wesentlicher Stützpfeiler des

Unternehmens und daher unverzichtbar.«

Steffen Exler, Geschäftsführer broder Maschinen GmbH

SachSeN

amt für arbeit und Soziales Bautzen, arbeitsgemeinschaft hoyerswerda,

arbeits- und Sozialzentrum kamenz, arbeitsgemeinschaft Sächsische Schweiz – Osterzgebirge,

amt für arbeit und Soziales Meißen, arbeitsgemeinschaft riesa-großenhain,

arbeitsgemeinschaft dresden

Die broder Maschinen GmbH setzt auf Qualität

durch Erfahrung. Das Unternehmen mit Sitz im

sächsischen Königswartha wurde im Jahr 1994

gegründet und hat sich in nur wenigen Jahren zu einem

der größten Betriebe für die Konstruktion und Fertigung

mobiler und stationärer Siebtechnik entwickelt.

Bei der Konstruktion neuer Maschinen setzt das

Unternehmen insbesondere auch auf die Erfahrungen

und die Fähigkeiten älterer Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer. Die Altersstruktur der Beschäftigten der

broder Maschinen GmbH ist daher sowohl durch jüngere

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geprägt, die bereits im

Unternehmen ausgebildet wurden, als auch durch ältere

Kolleginnen und Kollegen, die oftmals schon seit vielen

Jahren im Unternehmen tätig sind. Insgesamt sind mehr

als 40 Prozent der 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des

Unternehmens älter als 50 Jahre.

Bei geplanten Neueinstellungen arbeitet die broder

Maschinen GmbH seit Jahren eng mit dem Arbeitgeberservice

des Beschäftigungspakts Neustart 50plus zusammen.

Nachdem das Unternehmen in den vergangenen Jahren

bereits einigen älteren Arbeitsuchenden aus dem Beschäftigungspakt

eine neue berufliche Perspektive gegeben

hatte, konnte im Jahr 2010 ein weiterer Projektteilnehmer

in ein langfristiges Beschäftigungsverhältnis vermittelt

werden. Diese nachhaltige Personalpolitik macht die

broder Maschinen GmbH aus Sicht des Beschäftigungspakts

Neustart 50plus zu einem echten Unternehmen mit

Weitblick.

broder Maschinen gmbh

www.broder-maschinen.de

Unternehmensgröße 27 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 10,3–10,6 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 10.813

einwohnerzahl 1.095.241

hauptwirtschaftszweige Maschinenbau und Metallbearbeitung,

Kunststofftechnik, Informations- und Kommunikationstechnologie

Neustart 50plus

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aSL agentur Steglich Leipzig

www.asl-leipzig.de

Unternehmensgröße 49 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 11,2–14,1 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 14.117

einwohnerzahl 873.123

hauptwirtschaftszweige Dienstleistungsgewerbe, Handel/Logistik,

Baugewerbe

Beschäftigungspakt der

region Leipzig

www.leipzig.de/de/business/invest/arge/

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SachSeN

arbeitsgemeinschaft Leipzig und Leipziger Land,

arbeitsgemeinschaft delitzsch, arbeitsgemeinschaft Oschatz-torgau

dienstleistungsgewerbe

Die Agentur Steglich Leipzig setzt in ihrem altersgemischten Team besonders

auf die sozialen Kompetenzen und das Verantwortungsbewusstsein Älterer

Ȁltere Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer bringen sehr viel Lebenserfahrung

für die Arbeit mit.

Sie sind hoch motiviert, wollen sich

un bedingt nützlich machen und führen

ihre Arbeit sehr, sehr gerne aus.«

Ute Steglich, Inhaberin ASL Agentur Steglich Leipzig

Für den Beschäftigungspakt der Region Leipzig ist

die Dienstleistungs-Agentur ASL Agentur Steglich

Leipzig das Unternehmen mit Weitblick 2010 der

Region. Die ASL Agentur Steglich Leipzig hat sich auf die

Vermittlung haushaltsnaher Dienstleistungen von der

Kinder- und Seniorenbetreuung bis zur Unterstützung der

Haushaltsführung und Haustierversorgung spezialisiert

und setzt dabei im Besonderen auf die Kompetenzen älterer

Beschäftigter.

Das 1993 gegründete Unternehmen ist heute als Franchise-System

in 33 Städten Deutschlands und Österreichs

vertreten. 70 Prozent der altersgemischten Belegschaft

sind älter als 50 Jahre. Die Geschäftsleitung verfolgt eine

umsichtige Personalpolitik und arbeitet in diesem Zusammenhang

seit 2006 mit dem Beschäftigungspakt zusammen.

In dieser Zeit hat die ASL Agentur Steglich Leipzig

bereits fünf Projektteilnehmenden den Neustart ins

Berufsleben ermöglicht. „Die fachliche Qualifikation der

älteren Beschäftigten ist mindestens ebenso hoch wie ihre

soziale Kompetenz und ihr Verantwortungsbewusstsein“,

freut sich Inhaberin Ute Steglich.

Damit sich neue Beschäftigte schnell im Unternehmen

zurechtfinden, legt die ASL Agentur Steglich Leipzig viel

Wert auf Aus- und Weiterbildung sowie auf eine flexible

Arbeitszeitgestaltung mit Jobrotationssystem. Darüber

hinaus bietet die ASL Agentur Steglich Leipzig der Belegschaft

eine Vielzahl an kostenlosen Präventionsmaßnahmen

zum Gesundheitsschutz an. Neben Rückenschulungen

und Walking-Kursen kommt ein Mal pro Woche ein

Massagedienst in den Betrieb, den alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter dieses Unternehmens mit Weitblick der

Region 2010 kostenlos nutzen können.


Baugewerbe

Rainer Dämmler schätzt an seinen älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

besonders die Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit bei der Arbeit

»Die Älteren bringen die Erfahrungen,

die Jüngeren neuen Schwung. Zusammen

sind sie unschlagbar. Das macht uns als

Unternehmen stark.«

Rainer Dämmler, Geschäftsführer Dämmler Korkfertigparkett GmbH

SachSeN

arbeitsgemeinschaft agentur für arbeit – Vogtlandkreis

arbeitsgemeinschaft Vogtlandkreis – Plauen, arbeitsgemeinschaft für arbeitsmarkt und

Beschäftigungsförderung Zwickau Stadt, arbeitsgemeinschaft chemnitzer Land,

arbeitsgemeinschaft Zwickauer Land

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 des Beschäftigungspakts

Vogtländische Initiative für Training

und Arbeit Lebensälterer – Zielorientierte Integration

Lebensälterer Zwickau­Stadt kommt aus der neuen

Partnerregion Zwickauer Land, die dem Beschäftigungspakt

erst im Januar 2010 beigetreten ist. Das Traditionsunternehmen

Dämmler Korkfertigparkett GmbH ist ein

mittelständischer Betrieb mit einer tiefen Verbundenheit

zur Region Südwestsachsen.

Inhaber Rainer Dämmler bietet seinen älteren Beschäftigten

viele Möglichkeiten der Weiterbildung zu Themen

in Produktion, Handel und Präsentation. Denn er ist fest

davon überzeugt, dass die Erfahrung und das Wissen der

Älteren im Arbeitsalltag ganz automatisch an die jüngeren

Beschäftigten weitergegeben werden. Und darin sieht

er eine entscheidende Grundlage für den Unternehmenserfolg.

Die Ausgewogenheit der Personalpolitik des Unternehmens

zeigt sich auch daran, dass die Hälfte der 13

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter älter als 50 Jahre ist.

Während der noch jungen Zusammenarbeit mit dem

Beschäftigungspakt hat der Betrieb bereits einer Projektteilnehmerin

eine berufliche Zukunft gegeben. Nach

einer zweiwöchigen Qualifizierung arbeitet die neue

Mitarbeiterin nun u. a. in der Qualitätssicherung.

Dass die neue Kollegin bereits nach wenigen Wochen

in einer so verantwortungsvollen Position eingesetzt

wird, zeigt beispielhaft, wie sehr Rainer Dämmler die

Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit seiner erfahrenen

Mitarbeiterin zu schätzen weiß und warum die Dämmler

Korkfertigparkett GmbH zum Unternehmen mit Weitblick

2010 gewählt wurde.

dämmler korkfertigparkett gmbh

www.kork-bodensysteme.de

Unternehmensgröße 13 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 10,6–13,7 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 7.369

einwohnerzahl 597.840

hauptwirtschaftszweige Maschinenbau, Automobilzulieferer,

Gastgewerbe

Vogtländische Initiative für

training und arbeit Lebensälterer

– Zielorientierte Integration

Lebensälterer Zwickau-Stadt

www.pakt50plus-vogtlandkreis-zwickau.de

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Umzüge & transporte fritz hendrich gmbh & co. kg

www.transport-hendrich.de

Unternehmensgröße 42 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 2,4–7,2 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 5.190

einwohnerzahl 1.898.887

hauptwirtschaftszweige Maschinenbau, Mechatronik,

Ernährungsgewerbe

BINS Beschäftigungsinitiative

Schwaben 50plus

www.bins50plus.de

42

BayerN

arbeitsgemeinschaft Wittelsbacher Land, arbeitsgemeinschaften für Beschäftigung augsburg Stadt und

augsburger Land, arbeitsgemeinschaften SgB II dillingen a.d. donau, donau-ries mit Sitz in donauwörth und

Neu-Ulm, arbeitsgemeinschaften grundsicherung für arbeitsuchende Stadt kaufbeuren, Stadt kempten,

Landkreis Oberallgäu, Landkreis Ostallgäu, Landkreis Unterallgäu, günzburg und Memmingen, Jobcenter Landsberg

am Lech, arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung und grundsicherung für arbeitsuchende Landkreis Lindau

transport/Logistik

Arbeitsuchende aus dem Beschäftigungspakt fanden bei der Fritz

Hendrich GmbH & Co. KG neue berufliche Perspektiven und Herausforderungen.

»Unsere älteren Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter sind zwar anfangs zerbrechlich

wie Meißner Porzellan, aber wenn man

ihnen eine Chance gibt, bleiben sie uns

langfristig erhalten, sind ehrgeizig und

unkompliziert.«

Herbert Neukirch, Betriebsleiter Umzüge & Transporte Fritz Hendrich

GmbH & Co. KG

Das Augsburger Transport- und Umzugsunternehmen

Fritz Hendrich GmbH & Co. KG wurde 1964

vom Ehepaar Hendrich gegründet und 1995 vom

jetzigen Eigentümer Wolfgang Schwarz übernommen.

Da Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit im Transportgewerbe

besonders wichtig sind, setzt das Unternehmen auf

erfahrenes Fachpersonal mit hohem Verantwortungsgefühl.

Diesen Anspruch sieht Betriebsleiter Herbert Neukirch

vor allem bei älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

erfüllt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass über

50 Prozent der Beschäftigten des Unternehmens älter als

50 Jahre sind.

Bisher hat die Umzüge & Transporte Fritz Hendrich

GmbH & Co. KG bereits drei Arbeitsuchende aus dem

Beschäftigungspakt BINS Beschäftigungsinitiative Schwaben

50plus langfristig eingestellt. Zwei Mitarbeiterinnen

haben eine verantwortungsvolle Position in der Buchhaltung

des Unternehmens gefunden; ein weiterer Mitarbeiter

ist als Lkw-Fahrer für den Gütertransport zuständig.

Um sicherzustellen, dass diese Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter sich in ihrem neuen Betrieb gut aufgehoben

fühlen, kümmert sich Betriebsleiter Herbert Neukirch

persönlich um die Einarbeitung und fördert eventuell notwendige

Weiterbildungsmaßnahmen.

Die Fritz Hendrich GmbH & Co. KG ist ein zuverlässiger

Partner des Beschäftigungspakts BINS Beschäftigungsinitiative

Schwaben 50plus. Neben den bereits erfolgten

Einstellungen bietet das Unternehmen den Teilnehmenden

des Beschäftigungspakts auch Möglichkeiten für

Praktika und trägt die Idee der Perspektive 50plus in

seinem Unternehmensnetzwerk weiter.


gesundheits- und Sozialwesen

Der 2009 gegründete Pflege- und Gesundheitsservice Cornelia Friedrich

hat bereits vier Projektteilnehmenden von LEILA 50plus eine neue berufliche

Chance gegeben

»Kompetenz, Freundlichkeit und

Zuverlässigkeit, das sind die Stärken

von LEILA 50plus

Cornelia Friedrich, Inhaberin Pflege- und

Gesundheitsservice Cornelia Friedrich

BayerN

Verbund aschaffenburg (arbeitsgemeinschaft Landkreis Miltenberg und

Landkreis aschaffenburg, arbeitsgemeinschaft Stadt aschaffenburg,

Landkreis Main-Spessart, arbeitsgemeinschaft Neckar-Odenwald),

arbeitsgemeinschaft für arbeit und Soziales (agaS Main-tauber)

Das Unternehmen mit Weitblick des Beschäftigungspakts

LEILA 50plus, der Pflege­ und Gesundheitsservice

Cornelia Friedrich, wurde erst im

Herbst 2009 gegründet, hat jedoch bereits vier älteren

Teilnehmerinnen und Teilnehmern von LEILA 50plus eine

neue berufliche Perspektive eröffnet.

Geschäftsführerin Cornelia Friedrich legt in ihrem jungen

Unternehmen viel Wert auf ein respektvolles Miteinander

mit ihren mittlerweile 17 Angestellten. Sie bezieht

ihre Beschäftigten bewusst in relevante Entscheidungen

mit ein und setzt auf gezielte Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge.

So bietet sie ihren Beschäftigten beispielsweise

professionelle Rückenschulungen oder arbeitserleichternde

Hilfsmittel wie Pflegebetten und Lift-Systeme

an, die insbesondere den älteren Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern die körperlich schwere Arbeit vereinfachen.

Die gute und familiäre Arbeitsatmosphäre ist aus

Sicht der Unternehmerin auch der Grund für die wenigen

Krankheitstage und die geringe Fluktuation in der Belegschaft.

Aufgrund dieser guten Erfahrungen möchte Cornelia

Friedrich auch bei weiteren Neueinstellungen bewusst

wieder älteren Arbeitsuchenden eine neue Chance geben.

Der erste Kontakt zwischen dem Pflegeservice und

dem Beschäftigungspakt kam über eine Anzeige von

LEILA 50plus in einer regionalen Tageszeitung zustande.

Frau Friedrich gefiel die Idee, soziale Verantwortung und

unternehmerischen Weitblick miteinander zu verbinden,

und ist heute froh, dass sie durch den Beschäftigungspakt

vier hervorragende neue Beschäftigte gefunden hat.

Pflege- und gesundheitsservice cornelia friedrich

www.pug-f.de

Unternehmensgröße 17 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 3,1–6,1 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 2.346

einwohnerzahl 789.690

hauptwirtschaftszweige Logistik, Automobilzulieferer,

Mess- und Regeltechnik

LeILa 50plus

www.leila50plus.de

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NQ anlagentechnik gmbh

www.nq-anlagentechnik.de

Unternehmensgröße 94 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 2,8–4,7 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 3.228

einwohnerzahl 526.000

hauptwirtschaftszweige Kunststoffverarbeitung, Metall- und Elektrogewerbe,

Glas- und Keramikindustrie

Beschäftigungspakt

Westmittelfranken

www.projekt-50plus.de

44

BayerN

arbeitsgemeinschaften ansbach,

Landkreis ansbach,

Landkreis Neustadt/aisch,

fürth-Land und

Landkreis Weißenburg-gunzenhausen

Maschinen- und anlagenbau

Trotz körperlich anspruchsvoller Arbeit setzt die NQ Anlagentechnik GmbH auf

eine altersgemischte Belegschaft und stellt die Arbeitsfähigkeit Älterer durch

alternsgerechte Arbeitsplatzgestaltung sicher

»Die Erfahrung der älteren Beschäftigten

sichert den guten Ausbildungsstand der

jüngeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.«

Andreas Niederlöhner und Christian Quirrenbach, Geschäftsführer

der NQ Anlagentechnik GmbH

Die Auszeichnung als Unternehmen mit Weitblick

2010 der Region erhält die Firma NQ Anlagentechnik

GmbH aus Wolfsbronn. Der mittelständische

Familienbetrieb baut und betreut Biogasanlagen

und ist dem Beschäftigungspakt Westmittelfranken

als zuverlässiger Partner mit sozialer Verantwortung

bekannt.

Trotz der oftmals schweren körperlichen Arbeit im

Anlagenbau sind fast 15 Prozent der Belegschaft über

50 Jahre alt. Diese gute Quote konnte durch Maßnahmen

zur alternsgerechten Arbeitsplatzgestaltung ermöglicht

werden. So wurden beispielsweise Arbeitsplätze in der

Werkstatt, an denen vorwiegend im Stehen montiert

werden muss, wenn es nötig war, mit Stehhilfen ausgestattet

und die Betriebsfahrzeuge mit ergonomischen

Sitzen bestückt.

Gemäß der Firmenphilosophie, dass nachhaltiger

Erfolg nur mit einem ausgewogenen Altersmix innerhalb

der Belegschaft erreicht werden kann, ermöglichte die

NQ Anlagentechnik GmbH einem 58-jährigen Landmaschinenschlosser

eine neue Perspektive, obwohl dieser seit

25 Jahren nicht mehr in seinem erlernten Beruf gearbeitet

hatte.

Das Unternehmen gab dem Bewerber die Chance,

seine Fachkenntnisse in einer Probearbeitswoche unter

Beweis zu stellen, und war vom Ergebnis so überzeugt,

dass ein unbefristeter Arbeitsvertrag abgeschlossen

wurde.

Dieser Weitblick der NQ Anlagentechnik GmbH führte

somit zu einem großen Erfolg für alle Beteiligten und ist

gleichzeitig beispielhaft für die sehr gute Zusammenarbeit

zwischen den Arbeitgebern der Region und dem

Beschäftigungspakt Westmittelfranken.


Baugewerbe

Über ein Drittel der Beschäftigten bei der Kellhuber GmbH ist über 50 Jahre alt

»Wir haben kein Problem damit, auch

ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

einzustellen, wenn die Qualifikation

passt. Denn Ältere besitzen langjährige

Erfahrungen, die sie an ihre jüngeren Kolleginnen

und Kollegen weitergeben können.«

Tobias Spillmann, Geschäftsführer Kellhuber GmbH

BayerN

arbeitsgemeinschaften regensburg Stadt, Landkreis regensburg, Neumarkt,

kelheim, cham, Landkreis Schwandorf, Neustadt/Weiden und tirschenreuth,

arbeitsgemeinschaft Landshut Stadt, arbeitsgemeinschaft Landkreis Landshut,

arbeitsgemeinschaft Passau Stadt, arbeitsgemeinschaft Landkreis Passau,

arbeitsgemeinschaft dingolfing-Landau, arbeitsgemeinschaft

freyung-grafenau, arbeitsgemeinschaft rottal-Inn

Im Jahr 2010 fiel die Wahl des Unternehmens mit Weitblick

der Region des Beschäftigungspakts Arbeitsmarktprojekt

50+ Oberpfalz und Niederbayern auf das

Bauunternehmen Kellhuber GmbH. Das bereits 1896 im

niederbayerischen Eggenfelden gegründete Unternehmen

beschäftigt derzeit 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

und hat bereits einem älteren Arbeitsuchenden in Kooperation

mit dem Beschäftigungspakt eine neue berufliche

Zukunft ermöglicht.

Der Kontakt zum Unternehmen entstand durch den

Newsletter des Beschäftigungspakts, der den Unternehmen

der Region ausgewählte ältere Arbeitsuchende

anonymisiert vorstellt. Die Kellhuber GmbH meldete sich

daraufhin beim Team vom Arbeitsmarktprojekt 50+ Oberpfalz

und Niederbayern, um einen der Bewerber kennenzulernen.

Schon nach einer zweiwöchigen Probezeit und

einer vom Beschäftigungspakt geförderten Weiterbildung

im Bereich Kunststoffschweißen konnte der Teilnehmer

seine neue Arbeitsstelle antreten.

„Unsere älteren Beschäftigten sind ein großer Gewinn

für das Know-how der gesamten Belegschaft“, freut sich

Geschäftsführer Tobias Spillmann. Aus diesem Grund legt

das Unternehmen auch viel Wert auf den Erfahrungsaustausch

und Wissenstransfer in altersgemischten Arbeitsgruppen.

Dabei geht es der Geschäftsführung nicht nur

um fachliche Belange, sondern auch um den persönlichen

Kontakt der älteren und jüngeren Beschäftigten untereinander.

Denn das Unternehmen mit Weitblick 2010

weiß aus Erfahrung, dass die Jüngeren auch im zwischenmenschlichen

Bereich viel von der Lebenserfahrung der

Älteren lernen können.

kellhuber gmbh

www.kellhuber.de

Unternehmensgröße 135 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 0,9–4,9 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 12.558

einwohnerzahl 1.535.287

hauptwirtschaftszweige Handwerk, Dienstleistungsgewerbe,

Fahrzeugbau

arbeitsmarktprojekt 50+

Oberpfalz und Niederbayern

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Werner Baumgartner Orgelbau

Werkstätte für historische Musikinstrumente

www.baumgartner-orgelteile.de

Unternehmensgröße 12 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 2,6–5,3 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 1.003

einwohnerzahl 74.967

hauptwirtschaftszweige Ernährungsgewerbe, Textil- und Bekleidungsindustrie,

Maschinenbau

ema 50plus – Individuelles

eingliederungs-Management für

berufserfahrene arbeitssuchende

www.ema-50plus.de

46

BayerN

arbeitsgemeinschaften arbeitsagentur – Stadt Bamberg,

arbeitsagentur – Landkreis Bamberg, arbeitsagentur – Landkreis forchheim

und Stadt Bayreuth, arbeitsgemeinschaften SgB II Landkreis Bayreuth und

kulmbach, arbeitsgemeinschaft erlangen-höchstadt

Musikinstrumentenbau

Orgelbaumeister Werner Baumgartner (links) mit seinem neuen Mitarbeiter

Edmund Prechel (rechts) beim Justieren eines Orgelspieltisches

»Für Handwerksbetriebe ist es sehr

schwierig, qualifizierte Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter zu finden. ema 50plus

bietet die Möglichkeit, mehrere Bewerber

mit großer Berufs erfahrung kennenzulernen.«

Richard Baumgartner, Werner Baumgartner Orgelbau, Werkstätte für

historische Musikinstrumente

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region

setzt aus Erfahrung auf die Stärken älterer

Beschäftigter. „Wir haben durch die langjährige

Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungspakt ema 50plus

zwei unserer besten Leute gewinnen können“, freut sich

Richard Baumgartner, Junior-Chef des Unternehmens

Werner Baumgartner Orgelbau, das in Neudrossenfeld

Orgelbauteile für Kunden in aller Welt fertigt.

Nach diesen guten Erfahrungen mit dem Beschäftigungspakt

entschloss sich das Unternehmen in diesem

Sommer erneut, einem Projektteilnehmer von ema 50plus

eine neue Perspektive zu geben. Dabei traf das Unternehmen

ganz bewusst die Entscheidung für einen älteren

Arbeitnehmer, weil die Berufserfahrung und die Motivation

Älterer aus Sicht der Geschäftsleitung einen klaren

Wettbewerbsvorteil darstellen.

Die älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

verfügen über ein hohes Maß an Berufserfahrung und

Know-how, das der Orgelbauer nicht missen möchte.

Denn die Weitergabe dieser Fertigkeiten an die jüngeren

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter macht einen handwerklichen

Betrieb auf lange Sicht wettbewerbsfähig, ist sich

der Unternehmer sicher. Daher legt die Geschäftsleitung

auch viel Wert auf ein familiäres Arbeitsklima, indem die

Beschäftigten langfristig mit Freude am gemeinsamen

Erfolg arbeiten.

Dieses besondere Engagement des Unternehmens

macht den Orgelbauer für den Beschäftigungspakt ema

50plus – Individuelles Eingliederungs­Management für

berufserfahrene Arbeitssuchende zu einem echten Unternehmen

mit Weitblick. Denn selbstverständlich ist es

nicht, dass mittelständische Unternehmen älteren Arbeitsuchenden

die Chance geben, ihr Können und Wissen

wieder in der Praxis unter Beweis zu stellen.


Schleifmittelherstellung

Hermann Bröker, Vorstand der DRONCO AG, mit Jutta Otto, Geschäftsführerin

50plus in Oberfranken

»Unsere älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

gehen mit großem Engagement und

absoluter Zuverlässigkeit an ihre Aufgaben.

Der hohe Erfahrungsschatz unserer ›Best

Ager‹ sowie die Weitergabe ihres Wissens an

die Jüngeren sind für unser qualitätsorientiertes

Unternehmen unverzichtbar.«

Hermann Bröker, Vorstand DRONCO AG

BayerN

Verbund coburg

(Jobcenter coburg Stadt, Jobcenter des Landkreises coburg,

Jobcenter des Landkreises kronach,

Jobcenter des Landkreises Lichtenfels,

arbeitsgemeinschaften hof Stadt und hof Land)

Mit Wissenstransfer zum Erfolg – die DRONCO AG

setzt auf die Kompetenzen Älterer.

Die DRONCO AG ist ein führendes Unternehmen

in der Schleifmittelherstellung. Im oberfränkischen

Wunsiedel produzieren 300 Beschäftigte täglich rund

200.000 Trenn- und Schruppscheiben, 40.000 Fächerschleifscheiben

und 6.500 Diamantsegmente, die in über

100 Länder weltweit exportiert werden.

Aufgrund des besonderen Engagements des Unternehmens

für ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind

25 Prozent der Beschäftigten zwischen 50 und 65 Jahre alt.

Um diese Beschäftigten zu fördern, wurden im Zuge der

Einführung eines „synchronen Produktionssystems“ alle

Arbeitsplätze nach arbeitsergonomischen Gesichtspunkten

umgestaltet.

Auch bei der Zusammensetzung von Arbeitsgruppen

setzt die DRONCO AG auf eine bedarfsgerechte Mischung

aus älteren und jungen Beschäftigten. Durch den damit

einhergehenden Wissenstransfer können die Jüngeren

vom Fachwissen der Älteren und deren Gelassenheit in

Stresssituationen profitieren.

Darüber hinaus fördert die DRONCO AG ältere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter bei der fachlichen Weiterbildung.

Das Lebensalter ist dabei kein Ausschlusskriterium für

die Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen. Erst jüngst

ermöglichte das Unternehmen einer 48-jährigen Mitarbeiterin

eine zweijährige Fachausbildung zur Maschinen-

und Anlagenführerin.

Dieses vielfältige Engagement des Unternehmens

für ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter macht die

DRONCO AG für den Beschäftigungspakt 50plus in Oberfranken

zu einem echten Unternehmen mit Weitblick in

der Region.

drONcO ag

www.dronco.com

Unternehmensgröße 300 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 4,6–7,3 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 2.355

einwohnerzahl 499.234

hauptwirtschaftszweige verarbeitendes Gewerbe, Handel, Gesundheits-

und Sozialwesen

50plus in Oberfranken

www.50plus-in-oberfranken.de

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BZ kunststoff-recycling

www.bz-recycling.de

Unternehmensgröße 10 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 1,7–4,3 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 1.644

einwohnerzahl 401.937

hauptwirtschaftszweige Automobilindustrie, Kunststoffverarbeitung,

Medizin

50plus erlangen/Ingolstadt

www.fiftyup-erlangen.de

48

BayerN

Stadt erlangen, arbeitsgemeinschaft Landkreis amberg-Sulzbach,

die Stadt amberg und eichstätt, Jobcenter Ingolstadt,

arbeitsgemeinschaften für arbeit und Soziales im Landkreis

Neuburg-Schrobenhausen, arbeitsgemeinschaft arbeit und

Soziales Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm

kunststoffverarbeitung

Bartholomäus Zieglmeier, Geschäftsführer BZ Kunststoff-Recycling, setzt auf

altersgemischte Teams

»Leistung und Engagement werden

bei uns gewürdigt – unabhängig vom Alter.

Das motiviert das ganze Team.«

Bartholomäus Zieglmeier, Geschäftsführer BZ Kunststoff-Recycling

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region

ist die Firma BZ Kunststoff­Recycling aus Oberdolling.

Es ist mit seiner Personalpolitik beispielhaft

für viele mittelständische Unternehmen der Region.

Der Betrieb recycelt überwiegend Kunststoffe aus der

Automobilindustrie und führt sie anschließend in den

Verwertungskreislauf zurück.

Von den zehn Beschäftigten des Betriebs sind vier über

50 Jahre alt und stellen so einen wichtigen Faktor für den

Unternehmenserfolg dar. Die Geschäftsleitung schätzt die

Lebenserfahrung und die soziale Kompetenz der älteren

Beschäftigten, insbesondere ihre Zuverlässigkeit und ihr

Verantwortungsgefühl. „Diese Kompetenzen der Älteren

zeigen sich jeden Tag in unserem guten Betriebsklima“,

freut sich Geschäftsführer Bartholomäus Zieglmeier.

Damit dies auch langfristig so bleibt, bezieht der Unternehmer

seine Beschäftigten aktiv in viele Entscheidungen

mit ein und investiert viel Engagement in Fortbildungsmaßnahmen

wie Sicherheitslehrgänge oder die Qualifizierungen

zur Einführung neuer Recyclingverfahren. „Das

kommt sowohl der Sicherheit der Angestellten als auch der

Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zugute“, weiß der

Geschäftsführer.

Obwohl die BZ Kunststoff­Recycling die Produktionskapazitäten

kurzfristig erhöhen könnte, möchte das Unternehmen

mit Weitblick der Region lieber langsam und

gesund wachsen. Aus diesem Grund will die Geschäftsleitung

auch bei weiteren Stellenbesetzungen bewusst

wieder auf die Kompetenzen älterer Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter setzen.


BayerN

arbeitsagentur München, arbeitsgemeinschaft für die grundsicherung von arbeitsuchenden im Landkreis dachau,

aBS ebersberg, arbeitsgemeinschaft grundsicherung für arbeitsuchende ffB,

arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung München gmbh, Landkreis München, arbeitsgemeinschaft für die grundsicherung

von arbeitsuchenden im Landkreis Starnberg, Jobcenter Landkreis Weilheim-Schongau, arbeitsgemeinschaft

Bad tölz-Wolfratshausen, arbeitsgemeinschaft freising, arbeitsgemeinschaft erding

Maschinen- und anlagenbau

Handwerkliches Geschick und fachliches Know-how der älteren Beschäftigten

sind Grundpfeiler des Unternehmenserfolgs der Butz & Neumair GmbH

»Durch die Zusammenarbeit mit dem

Beschäftigungspakt ergeben sich für uns

Chancen, unsere älteren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter weiter zu fördern. Das

kommt auch den jüngeren Beschäftigten

beim Wissenstransfer zugute.«

Jürgen Neumair, Geschäftsführer Butz & Neumair GmbH

Der Preisträger der Auszeichnung „Unternehmen

mit Weitblick 2010“ des Beschäftigungspakts

KompAQT, die Butz & Neumair GmbH, wurde 1983

als kleiner Zwei-Mann-Handwerksbetrieb von Rudolf Butz

und Leopold Neumair gegründet.

Inzwischen beschäftigt das Unternehmen, das sich

auf die Planung, Produktion und Servicebetreuung von

Aufzügen spezialisiert hat, rund 95 Beschäftigte. Dieser

unternehmerische Erfolg basiert nicht zuletzt auf

der langfristigen und nachhaltigen Personalpolitik der

Geschäftsleitung.

Die Butz & Neumair GmbH legt großen Wert darauf,

ihre Beschäftigten durch regelmäßige Qualifizierungsmaßnahmen

weiterzubilden. „Um neue Produktions- und

Wartungsverfahren zu entwickeln, müssen wir immer

auf dem neusten Stand sein“, erklärt Geschäftsführer Jürgen

Neumair die Grundlage seines unternehmerischen

Erfolgs.

Daher kommt dem Wissensmanagement bei der Butz

& Neumair GmbH eine besondere Bedeutung zu. Denn die

Geschäftsleitung ist sich sicher, dass wichtiges Fachwissen

verloren geht, wenn der Wissenstransfer von älteren zu

jüngeren Beschäftigten nicht aktiv unterstützt wird. Um

sicherzustellen, dass die Älteren ihre wertvolle Erfahrung

kontinuierlich weitergeben können, engagiert sich das

Unternehmen auch als Ausbildungsbetrieb.

Diese zukunftsweisende Unternehmenskultur, die von

großer Wertschätzung für die Kompetenzen Älterer zeugt,

macht die Butz & Neumair GmbH für den Beschäftigungspakt

KompAQT zu einem prämierungswürdigen Unternehmen

mit Weitblick der Region.

Butz & Neumair gmbh

www.butz-neumair.de

Unternehmensgröße 95 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 3,2–6,2 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 8.923

einwohnerzahl 2.593.000

hauptwirtschaftszweige Dienstleistungsgewerbe,

produzierendes Gewerbe

kompaQt – kompetenznetzwerk

für arbeit, Qualifizierung und transfer

www.kompaqt.de

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c&g Logistics gmbh

www.c-g.de

Unternehmensgröße 80 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 2,9–8,5 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 5.445

einwohnerzahl 950.000

hauptwirtschaftszweige Dienstleistungsgewerbe,

verarbeitendes Gewerbe, Handel

Pakt 50 für Nürnberg und fürth

www.pakt50.de

50

BayerN

arbeitsgemeinschaften der Stadt Nürnberg und der Stadt fürth,

arbeitsgemeinschaft zur arbeitsmarktintegration im Landkreis roth,

arbeitsgemeinschaft zur arbeitsmarktintegration Schwabach,

arbeitsgemeinschaft zur arbeitsmarktintegration Nürnberger Land

transport/Logistik

Rainer Gößwein, einer der beiden Geschäftsführer von C&G Logistics, mit

Istvàn Tòth. Der ehemalige Pakt50-Teilnehmer arbeitet seit September 2009

als Fahrer im Unternehmen.

»Ein großer Vorteil ist, dass sich der

Pakt 50 für Nürnberg und Fürth von

sich aus bei uns meldet und uns potenzielle

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

vorschlägt. Ich kann mir nichts Besseres

vorstellen, als dass mir jemand die neuen

Beschäftigten zuträgt!«

Rainer Gößwein, Geschäftsführer C&G Logistics GmbH

Für ihre vorausschauende Personalpolitik, die

bewusst Ältere miteinbezieht, hat der Pakt 50 für

Nürnberg und Fürth die C&G Logistics GmbH – ein

Nürnberger Transport- und Logistikunternehmen – zum

Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region gewählt.

In der Logistikbranche kommt es darauf an, auch unter

Zeitdruck Ruhe zu bewahren. Eine Kompetenz, die Berufs-

und Lebenserfahrung erfordert. Rainer Gößwein und

Jan Christe, Geschäftsführer von C&G Logistics GmbH,

stellen deshalb gerne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

über 50 Jahre ein.

35 Prozent der rund 80 Beschäftigten des Betriebs sind

mindestens 50 Jahre alt. „Ältere Arbeitskräfte bringen

Ruhe und Routine in das Unternehmen und weisen eine

überaus positive Arbeitseinstellung auf“, loben die beiden

Unternehmer.

Sicherheit wird bei der C&G Logistics GmbH großgeschrieben.

Jedes Jahr muss sich die Belegschaft einer

Schulung in Arbeitssicherheit, Ladungssicherung und

sicherem Fahren unterziehen. „Für einige Touren müssen

unsere Fahrerinnen und Fahrer eine Gefahrgutschulung

nachweisen“, betont Rainer Gößwein. Daher sind die große

Berufserfahrung und die hohe Lernbereitschaft älterer

Bewerberinnen und Bewerber für den Unternehmer wichtige

Einstellungskriterien.

Bisher hat der C&G Logistics GmbH bereits drei Teilnehmende

aus dem Pakt 50 für Nürnberg und Fürth langfristig

eingestellt. Aufgrund der guten Erfahrungen mit

der Vermittlung wollen die beiden Unternehmer auch in

Zukunft Bewerberinnen und Bewerbern des Beschäftigungspakts

eine neue berufliche Perspektive geben.


Personaldienstleistungen

MPI teamwork Manfred Prattes räumt der Berufs- und Lebenserfahrung älterer

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen hohen Stellwert ein

»Durch ihre langjährige Berufserfahrung

können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Generation 50plus wertvolle Tipps in

das Unternehmen einbringen.«

Manfred Prattes, Geschäftsführer MPI teamwork Manfred Prattes

BayerN

arbeitsgemeinschaften für arbeit im Landkreis Bad kissingen,

Landkreis hassberge, Landkreis rhön-grabfeld, Stadt Schweinfurt,

arbeitsgemeinschaften arbeit und grundsicherung im Landkreis Schweinfurt,

Würzburg und kitzingen, zkt Landratsamt Würzburg,

Beratungs- und eingliederungszentrum für arbeitssuchende

Als Personaldienstleister und Personalvermittler

arbeitet das Unternehmen mit Weitblick 2010

der Region bereits seit Langem erfolgreich und

intensiv mit dem Beschäftigungspakt fünfzigPLUSarbeit

zusammen.

MPI teamwork Manfred Prattes ist seit über 30 Jahren

im Personalbereich tätig und kennt den Arbeitsmarkt

in der Region daher sehr genau. Die vielen Kontakte des

Unternehmens zu anderen regionalen Arbeitgebern sind

ein Vorteil, von dem die älteren Arbeitsuchenden des

Beschäftigungspakts sehr profitieren.

Gerade weil die Personaldienstleistungsbranche als

Arbeitgeber oftmals kritisch betrachtet wird, ist dem

Unternehmen eine nachhaltige Beschäftigung seiner

Angestellten ein besonderes Anliegen. Daher engagiert

sich der Betrieb auch gerne dafür, die Beschäftigungschancen

Älterer zu erhöhen und sie durch passgenaue

Betreuungsangebote zu unterstützen.

Aus diesem Grund gab die Geschäftsleitung auch

einer 58-jährigen Teilnehmerin des Beschäftigungspakts

fünfzigPLUSarbeit die Chance, eine berufliche Zukunft

als Kundenberaterin im Unternehmen zu finden. Denn

gerade aufgrund ihres Alters verfügt die neue Mitarbeiterin

über die Lebenserfahrung und soziale Kompetenz, die

eine gute Ansprechpartnerin auszeichnet.

„Ihre Lebenserfahrung macht sie glaubhaft, denn sie

weiß, wovon sie spricht“, ist sich Geschäftsführer Manfred

Prattes sicher. Daher will er auch in Zukunft gerne mit

dem Beschäftigungspakt zusammenarbeiten, um die

Chancen älterer Arbeitsuchender in der Region weiter zu

verbessern.

MPI teamwork Manfred Prattes

www.mpi-teamwork.de

Unternehmensgröße 12 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 3,2–7,7 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 2.602

einwohnerzahl 620.695

hauptwirtschaftszweige metallverarbeitende Industrie,

Dienstleistungsgewerbe, Tourismus

fünfzigPLUSarbeit

www.fuenfzigplusarbeit.de

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domus Mea Management gmbh

www.domus-mea.de

Unternehmensgröße 350 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 3,4–4,8 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 2.000

einwohnerzahl 555.000

hauptwirtschaftszweige Industrie, Handel, Tourismus

Unternehmenspatenschaften 50+

52

BayerN

arbeitsgemeinschaften Integration in den arbeitsmarkt

Berchtesgadener Land und traunstein,

arbeitsgemeinschaften altötting, Mühldorf und rosenheim Stadt,

arbeitsgemeinschaft für arbeit und Soziales im Landkreis rosenheim

gesundheits- und Sozialwesen

Für DOMUS MEA ist die Generation „50plus“ eine Schnittstelle in der Kommunikation

von jungen Berufsanfängern mit pflegebedürftigen Senioren.

»Die Domus Mea Management GmbH

setzt auf einen ausgewogenen Mix aus

jungem Pflegekräftenachwuchs und

älteren Mit arbeiterinnen und Mitarbeitern,

die Erfahrung im Umgang mit Menschen

haben. In vielen Bereichen versteht die

Generation 50plus die Seniorinnen und

Senioren schneller – gemeinsam sind sie

älter geworden und können auf gleiche

Erfahrungswerte bauen.«

Diplom-Pädagoge Peter Puhlmann, Geschäftsführer der

Domus Mea Management GmbH

Die Wahl des Unternehmens mit Weitblick der

Region fiel in diesem Jahr auf die Domus Mea

Management GmbH, die den Beschäftigungspakt

Unternehmenspatenschaften 50+ sehr vertrauensvoll und

erfolgreich bei der Integration älterer Arbeitsuchender in

neue Berufsfelder unterstützt.

Die Domus Mea Management GmbH hat sich auf den

Betrieb von Altenpflegeheimen und Einrichtungen der

Langzeittherapie spezialisiert. Das 1991 in Bad Reichenhall

gegründete Unternehmen betreibt vier Einrichtungen mit

insgesamt 350 Beschäftigten aller Altersgruppen in Oberbayern,

in denen von der Tagespflege über das betreute

Wohnen bis zur Demenzpflege vielfältige Betreuungsformen

angeboten werden.

Altersgemischte Teams sind in den Domus­Mea-

Häusern schon seit Jahren eine Selbstverständlichkeit.

Denn die Geschäftsführung stellte schon früh fest, dass

ältere Beschäftigte in gewissen Situationen leichter auf

die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen eingehen können.

„Wenn mehr als eine Generation zwischen Pflegenden

und Patienten liegt, ist es wegen der unterschiedlichen

Wert- und Moralvorstellungen hilfreich, wenn die Älteren

den Jüngeren mit ihrer Lebenserfahrung helfen können“,

ist sich die Unternehmensleitung sicher.

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen mit älteren

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat die Domus Mea

Management GmbH im Jahr 2010 bereits vier Teilnehmerinnen

und Teilnehmer des Beschäftigungspakts nach

Abschluss einer Qualifizierung zum Betreuungsassistenten

für Demenzkranke langfristig eingestellt.


handel

Demografiefeste Personalpolitik: Manfred Schnabel, Geschäftsführer der

Expert-Esch GmbH, setzt auf altersgemischte Teams

»Wir sind stolz auf unsere älteren

Kolleginnen und Kollegen. Mit ihrer

Erfahrung und ihrer Persönlichkeit

tragen sie maßgeblich zum Erfolg

unseres Unternehmens bei.«

Manfred Schnabel, geschäftsführender Gesellschafter

Expert-Esch GmbH

BadeN-WÜrtteMBerg

arbeitsgemeinschaft Job-center Mannheim,

arbeitsgemeinschaft heidelberg,

agentur für arbeit heidelberg für den rhein-Neckar-kreis

Die Mannheimer Firma Expert­Esch GmbH ist das

Unternehmen mit Weitblick 2010 des Beschäftigungspakts

Job­Integrationsprogramm 50plus.

Das Unternehmen, das seinen Sitz bereits seit 124 Jahren in

Mannheim hat, produzierte bis in die 1960er-Jahre Heizöfen,

bevor es von der Geschäftsleitung zu einem reinen

Handelsunternehmen umstrukturiert wurde.

Heute ist die Expert­Esch GmbH ein modernes Fachhandelsunternehmen

für Haushaltselektronik und Telekommunikation,

das rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

an vier Standorten in Mannheim und Heidelberg

beschäftigt.

Expert­Esch ist ein Unternehmen mit Weitblick, weil

der Betrieb insbesondere in den vergangenen Jahren bei

Neueinstellungen gezielt auf Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer über 45 Jahre gesetzt hat. Zurzeit sind

26 Beschäftigte über 50 Jahre alt, 13 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter haben sogar schon den 60. Geburtstag

im Unternehmen gefeiert. Das entspricht einer Quote

von 20 Prozent älterer Beschäftigter über 50 Jahre an der

Gesamtbelegschaft.

Insbesondere im Verkauf setzt die Unternehmensführung

ganz gezielt auf die Qualifikation der älteren

Beschäftigten. Denn Expert­Esch will sein Dienstleistungsangebot

zukünftig verstärkt auf die älter werdende

Käuferschaft ausrichten. Und da die Erfahrungen zeigen,

dass ältere Kunden in der Regel die Beratung durch ältere

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen, haben die über

50-Jährigen einen entscheidenden Anteil an der Kundenbindung,

ist sich die Geschäftsleitung des Unternehmens

mit Weitblick 2010 sicher.

expert-esch gmbh

www.expert-esch.de

Unternehmensgröße 130 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 6,2–7,0 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 1.662

einwohnerzahl 312.017

hauptwirtschaftszweige Dienstleistungsgewerbe, Industrie,

Baugewerbe

Job-Integrationsprogramm 50plus

www.starke-50.de

53

NOrd

OSt

SÜd

WeSt


NOrd

OSt

SÜd

WeSt

klio-eterna Schreibgeräte gmbh & co. kg

www.klio.com

Unternehmensgröße 112 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 3,2–6,6 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 5.369

einwohnerzahl 1.557.746

hauptwirtschaftszweige Automobilzulieferer, Tourismus, Gesundheits-

und Sozialwesen

Perspektive 50plus

– Beschäftigungspakt Südwest

54

BadeN-WÜrtteMBerg

arbeitsgemeinschaft Landkreis emmendingen,

kommunale arbeitsförderung Ortenaukreis, arbeitsgemeinschaft „Beschäftigung Baden-Baden,

arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung rastatt, Landratsamt Biberach,

fachbereich arbeit, Landratsamt Waldshut amt für berufliche eingliederung,

Landkreis tuttlingen, Bodenseekreis

dienstleistungsgewerbe

Erfahrung, Gewissenhaftigkeit, Verlässlichkeit: Klio-Eterna Schreibgeräte

GmbH & Co. KG schätzt die Kompetenzen der älteren Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter

»Der Beschäftigungspakt Perspektive 50plus

– Beschäftigungspakt Südwest unterstützt

uns in vorbildlicher Weise bei der Auswahl

geeigneter Bewerberinnen und Bewerber –

schnell und unbürokratisch.«

Hans Michael Höhner, Geschäftsführer Klio-Eterna Schreibgeräte

GmbH & Co. KG

Mit ihren 112 Beschäftigten, von denen

knapp 30 Prozent älter als 50 Jahre sind,

produziert die Klio­Eterna Schreibgeräte

GmbH & Co. KG in Wolfach im Ortenaukreis ein breites

Sortiment an Schreibgeräten für die Werbeartikel -

branche.

Auf den ersten Blick könnte man den Betrieb, der

selbst schon 110 Jahre lang am Markt ist, als besonders

„altersfreundlich“ bezeichnen. Doch dies würde der

Unternehmensphilosophie nicht gerecht werden.

Denn als „alt“ würde Geschäftsführer Hans Michael

Höhner seine Beschäftigten über 50 nie bezeichnen.

Dazu schätzt der Unternehmer deren Erfahrung,

Gewissenhaftigkeit und Verlässlichkeit viel zu sehr.

Dass diese Philosophie im Arbeitsalltag auch

praktisch gelebt wird, zeigt sich schon dadurch,

dass der Betrieb bereits vier Teilnehmende des

Beschäftigungspakts Perspektive 50plus – Beschäftigungspakt

Südwest eingestellt hat und sich die Ein stellung

weiterer älterer Arbeitsuchender gut vorstellen

kann. Damit sich die neuen Beschäftigten auch gut

in die Arbeitsprozesse einfinden können, setzt das

Unter nehmen auf gezielte Einarbeitungsprogramme

sowie die flexible Arbeitszeitorganisation.

Darüber hinaus engagiert sich die Schwarzwälder

Firma auch in Projekten zur Förderung besonders

hilfe bedürftiger Arbeitsuchender.


BadeN-WÜrtteMBerg

arbeitsgemeinschaft Jobcenter Stadt Pforzheim, agentur für arbeit Pforzheim (enzkreis), arbeitsgemeinschaft arbeitslosengeld II Landkreis

Ludwigsburg, agentur für arbeit Nagold, geschäftsstelle calw, agentur für arbeit Nagold, geschäftsstelle freudenstadt, agentur für arbeit

rottweil, Jobcenter Stuttgart, abo Ostalb (arge zur Beschäftigungsförderung im Ostalbkreis), JOB center heidenheim, arbeitsgemeinschaft

Jobcenter Landkreis esslingen, Jobcenter Stadt karlsruhe, agentur für arbeit Ulm, arbeitsgemeinschaft Landkreis göppingen, arbeitsgemeinschaft

hohenlohekreis, agentur für arbeit Villingen-Schwenningen, arbeitsgemeinschaft Landkreis konstanz, arbeitsgemeinschaft Landkreis

Sigmaringen, arbeitsgemeinschaft Zollernalbkreis, arbeitsgemeinschaft Landkreis heilbronn, arbeitsgemeinschaft heilbronn Stadt

Solarwirtschaft

Herr Czirok, ehemaliger Projektteilnehmer, mit Geschäftsführer Herrn Jooß:

Er setzt auf die Erfahrungen und das Know-how seiner älteren Beschäftigten

»Mit dem Team von Silverstars pflegen wir

einen sehr intensiven Kontakt. So können

wir unsere Erwartungen optimal mit den

Qualifikationen und Möglichkeiten der

Arbeitsuchenden abstimmen.«

Rainer Brauchle, Prokurist WIKORA GmbH

Zum diesjährigen Unternehmen mit Weitblick des

Beschäftigungspakts Silverstars wurde die WIKORA

GmbH gewählt, da der Hersteller von Solarspeichersystemen

viel Wert darauf legt, älteren Bewerberinnen

und Bewerbern die gleichen Einstellungs- und

Aufstiegschancen zu ermöglichen wie jüngeren Beschäftigten.

Aufgrund seiner langen Firmengeschichte weiß das

bereits 1950 gegründete mittelständische Unternehmen

die Berufserfahrung Älterer sehr zu schätzen. Daher sind

insgesamt 30 der 109 Beschäftigten älter als 50 Jahre.

Zwei von ihnen konnten durch die Kooperation mit dem

Beschäftigungspakt Silverstars vermittelt werden.

Deren Berufs- und Lebenserfahrung wird von der

WIKORA GmbH gezielt in altersgemischten Teams eingesetzt.

So können die Auszubildenden des Betriebs vom

Wissensvorsprung der Älteren profitieren. Im Gegenzug

können die jüngeren Beschäftigten die älteren entlasten,

beispielsweise wenn es darum geht, schwere Gegenstände

zu heben oder zu tragen.

Im Bereich Gesundheitsmanagement erarbeitet das

Unternehmen zurzeit ein innovatives Konzept. Gemeinsam

mit dem örtlichen Sportverein soll ein Betriebssportprogramm

entwickelt werden, sodass ältere und jüngere

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit einer

Übungsleiterin ihre Fitness trainieren können.

Diese hervorragende Idee illustriert das besondere

Engagement der Personalpolitik der WIKORA GmbH und

zeigt beispielhaft, wie sich unternehmerischer Weitblick

und soziale Verantwortung zum Wohle von Unternehmen

und Beschäftigten miteinander verbinden lassen.

WIkOra gmbh

www.wikora.de

Unternehmensgröße 109 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 3,3–8,5 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 17.905

einwohnerzahl 4.917.852

hauptwirtschaftszweige Automobilindustrie, Metallverarbeitung,

Dienstleistungsgewerbe

Silverstars

55

NOrd

OSt

SÜd

WeSt


NOrd

OSt

SÜd

WeSt

Procontur gmbh

www.procontur.de

Unternehmensgröße 45 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 3,1–14,8 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 28.000

einwohnerzahl 4.600.000

hauptwirtschaftszweige verarbeitendes Gewerbe, Dienstleistung,

Gastronomie

Perspektive 50plus

rheinland-Pfalz – Saarland

www.zukunft50plus.de

56

rheINLaNd-PfaLZ/SaarLaNd

arbeitsgemeinschaften agentur für arbeit Bad kreuznach, Landkreis Bad kreuznach, agentur für arbeit Bad kreuznach, Landkreis Birkenfeld,

rhein-hunsrück Standort Simmern, Stadt koblenz, agentur für arbeit koblenz, Landkreis cochem-Zell, gfa Vorderpfalz Ludwigshafen, deutsche

Weinstraße Neustadt, Jobcenter für arbeitsmarktintegration Mainz, agentur für arbeit in getrennter aufgabenwahrnehmung Landkreis

ahrweiler, agentur für arbeit Mayen, Landkreis Mayen-koblenz, rhein-Lahn/Job-center Bad ems, Westerwald, kreis altenkirchen, Jobcenter-

Neuwied, kommunale arbeitsagentur Landkreis Südwestpfalz, Stadt Zweibrücken, Saarbrücken und Saarlouis, kreisagentur für arbeit und

Soziales, Merzig, Landkreis Bernkastel-Wittlich, Landkreis Bitburg-Prüm, Stadt trier und Landkreis trier-Saarburg, Job center Vulkaneifel,

arbeitsgemeinschaft zur grundsicherung für arbeitsuchende kusel; Job-Börse Pirmasens, Jobcenter für arbeitsmarktintegration gmbh Worms

Metallverarbeitung

Beweist mit seiner Personalpolitik Weitblick: Geschäftsführer Frank Weigelt

mit einem Mitarbeiter

»Das Know­how unserer älteren Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer ist entscheidend

für den Unternehmenserfolg. Eine

gesunde Altersstruktur im Unternehmen

ist uns daher sehr wichtig.«

Frank Weigelt, Geschäftsführer ProContur GmbH

Die ProContur GmbH mit Sitz in Wittlich konstruiert

und produziert seit 1994 maßgeschneiderte

Produkte aus Feinblech für vielfältigste Einsatzgebiete.

In diesem Unternehmen mit Weitblick 2010 der

Region arbeiten insgesamt 45 Beschäftigte in altersgemischten

Teams zusammen und zeigen so, dass Erfahrung

und Innovation im Berufsleben zwei Seiten einer Medaille

sind.

Aus diesem Grund investiert die ProContur GmbH viel

Zeit und Engagement in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten.

Beispielsweise besucht ein 50-jähriger Mitarbeiter

zurzeit gerade einen sogenannten AEVO-Lehrgang, um

die Prüfung zum Ausbilder abzulegen und sein Wissen

anschließend an jüngere Beschäftigte weitergeben zu

können.

Auch in der 15-monatigen Einarbeitungszeit spielen

die altersgemischten Teams bei der ProContur GmbH eine

besondere Rolle. Dabei übernimmt ein älterer Beschäftigter

eine sogenannte „Nachfolge-Patenschaft“ für neue

Beschäftigte, sodass wichtige Wissensressourcen weitergegeben

werden und der langfristige Erfolg des Unternehmens

gesichert ist.

Um den älteren Kolleginnen und Kollegen diese

hohe Wertschätzung zu zeigen, hat die Unternehmensleitung

entschieden, dass bei altersgemischten Teams,

die im Schichtsystem arbeiten, der Wunsch des älteren

Beschäftigten, in der Früh- oder Spätschicht zu arbeiten,

immer respektiert wird. Diese innovative Idee zeigt

exemplarisch, warum die ProContur GmbH in diesem Jahr

zum Unternehmen mit Weitblick des Beschäftigungspakts

Perspektive 50plus Rheinland­Pfalz – Saarland gewählt

wurde.


Bildung und forschung

Erwin Hecker, päd. Mitarbeiter bwhw Wetzlar, Rolf Rudolph, päd. Mitarbeiter

bwhw Wetzlar, Helga Röthinger, Teamleiterin ComeBack@50 Wetzlar, Monika

Scheuermann, Regionalleiterin bwhw Wetzlar, Dr. Margret Schrage, päd. Mitarbeiterin

bwhw Wetzlar (v.r.n.l.)

»Das Wissen der Jungen mit der Erfahrung

der Älteren in Einklang zu bringen, ist

unsere Formel für erfolgreiche Bildungsarbeit

und garantiert den systematischen

Transfer vorhandener Kompetenzen.«

Monika Scheuermann, Regionalleitung Bildungswerk der Hessischen

Wirtschaft e. V.

Das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft

e. V., Regionalbüro Wetzlar, ist in diesem Jahr das

Unternehmen mit Weitblick 2010 des Beschäftigungspakts

Kompetenzzentrum ComeBack@50. Bereits

seit Januar 2008 arbeitet das Bildungswerk erfolgreich

mit dem Beschäftigungspakt zusammen, um die Teilhabe

älterer Arbeitsuchender an der Arbeitswelt und am gesellschaftlichen

Leben der Region zu verbessern.

In der Niederlassung des Bildungswerks in Wetzlar

sind neun der 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über

50 Jahre alt. Alle neun konnten durch die Kooperation des

Unternehmens mit dem Beschäftigungspakt Kompetenzzentrum

ComeBack@50 eine neue berufliche Zukunft

finden. Die älteren Beschäftigten werden vorwiegend in

Maßnahmen des Bildungswerks eingesetzt, die sich an

Teilnehmerinnen und Teilnehmer über 50 richten. So können

die neuen Beschäftigten mit großer Authentizität eine

enge Beziehung zu den Projektteilnehmenden aufbauen.

Damit sich die neuen älteren Angestellten schnell in

ihre Arbeitsbereiche einarbeiten können, fördert die

Unternehmensleitung den Wissenstransfer in altersgemischten

Arbeitsgruppen und legt darüber hinaus viel

Wert auf Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen.

Durch dieses besondere Engagement gibt das Bildungswerk

der Hessischen Wirtschaft e. V. den ehemaligen Teilnehmerinnen

und Teilnehmern des Beschäftigungspakts

die Chance, ihre Fähigkeiten wieder im Berufsleben unter

Beweis zu stellen, und wird aus diesem Grund als Unternehmen

mit Weitblick 2010 der Region ausgezeichnet.

heSSeN

Landkreis Marburg-Biedenkopf,

arbeitsgemeinschaft Lahn-dill-arbeit

Bildungswerk der hessischen Wirtschaft e. V.

www.bwhw.de

Unternehmensgröße 650 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 7,4 –8,6 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 1.426

einwohnerzahl 254.878

hauptwirtschaftszweige Metall- und Elektrotechnik,

optische Industrie

kompetenzzentrum

comeBack@50

www.comeback50.de

57

NOrd

OSt

SÜd

WeSt


NOrd

OSt

SÜd

WeSt

Mediana Unternehmensgruppe gmbh

INcUra kurparkresidenz Bad Salzschlirf gmbh

altenhilfe Landkreis fulda, St. Liobaheim

Seniorenzentrum heilig geist

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 4,9–6,3 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 991

einwohnerzahl 217.759

hauptwirtschaftszweige verarbeitendes Gewerbe, Handel,

Dienstleistungsgewerbe

Perspektive 50plus Beschäftigungspakte

im Landkreis fulda, hersfeld-rotenburg,

Vogelsbergkreis, Main-taunus-kreis und

Odenwaldkreis

www.job-fulda.de

58

heSSeN

Landkreis fulda,

Landkreis hersfeld-rotenburg,

Landkreis Vogelsbergkreis (zkt),

Main-taunus-kreis,

Odenwaldkreis

gesundheits- und Sozialwesen

Bei der Unterstützung von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz

bringen besonders ältere Beschäftigte die gewünschten sozialen Fähigkeiten

mit

»Schnelle Reaktion auf unternehmerische

Initiativen zur Stellenbesetzung mit älteren

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern,

anforderungsspezifisches Profiling der ausgewählten

Teilnehmenden an der Qualifizierung

und kurze Wege, das sind die Erfolgskriterien

des Beschäftigungspakts.«

Karl Wiegard, Projektleiter Paktpartnerschaft im Beschäftigungspakt

Perspektive 50plus Beschäftigungspakte im Landkreis Fulda, Hersfeld-

Rotenburg, Vogelsbergkreis, Main-Taunus-Kreis und Odenwaldkreis

Die Auszeichnung Unternehmen mit Weitblick

2010 des Beschäftigungspakts Perspektive 50plus

Beschäftigungspakte im Landkreis Fulda, Hersfeld­Rotenburg,

Vogelsbergkreis, Main­Taunus­Kreis und

Odenwaldkreis geht in diesem Jahr an vier Einrichtungen

der Altenhilfe und -pflege in der Stadt und im Landkreis

Fulda, die sich mit dem Beschäftigungspakt zu einer

Qualifizierungspartnerschaft für ältere Arbeitsuchende

zusammengeschlossen haben.

Die Mediana Unternehmensgruppe GmbH, die INCURA

Kurparkresidenz Bad Salzschlirf GmbH, die Altenhilfe

Landkreis Fulda, St. Liobaheim und das Seniorenzentrum

Heilig Geist bilden die Teilnehmenden zu Betreuungsassistentinnen

und -assistenten weiter und ermöglichen

ihnen so die Chance auf eine sozialversicherungspflichtige

Beschäftigung in einem Altenheim oder einer Pflegeeinrichtung.

Mit diesem Ansatz reagieren der Beschäftigungspakt

und die Unternehmen auf den steigenden Bedarf an qualifiziertem

Personal im Pflegebereich und auf die Tatsache,

dass ältere Beschäftigte aufgrund ihrer Lebenserfahrung

über große Kompetenzen im Bereich Betreuung und Pflege

verfügen.

Bislang konnten bereits 31 Teilnehmende erfolgreich

ausgebildet werden. 17 von ihnen fanden gleich im

Anschluss an die Qualifizierung eine sozialversicherungspflichtige

Anstellung bei den beteiligten Unternehmen,

zwei weitere wurden im Rahmen eines geringfügigen

Beschäftigungsverhältnisses übernommen.

Aufgrund dieser hohen Zahl an gelungenen Integrationen

soll die Qualifizierungspartnerschaft mit den Unternehmen

auch in Zukunft fortgesetzt werden, um weiteren

Teilnehmenden des Beschäftigungspakts einen beruflichen

Neuanfang zu ermöglichen.


Baugewerbe

Hartmut Scheffer setzt als Geschäftsführer auf das handwerkliche Know-how

seiner älteren Beschäftigten

»Nur wer vorausschauend die Stärken

von Alt und Jung durch konstruktive

Zusammenarbeit bündelt, hat die Chance,

langfristig erfolgreich zu sein.«

Hartmut Scheffer, Inhaber Scheffer Bauwerksabdichtung

heSSeN

arbeitsförderung Werra-Meißner,

arbeitsförderung Stadt kassel gmbh und Landkreis kassel,

arbeitsförderung Waldeck-frankenberg und Schwalm-eder

Die Firma Scheffer Bauwerksabdichtung aus dem

nordhessischen Wollrode hat sich auf die Abdichtung

und Trockenlegung bei Feuchtigkeitsschäden

an Gebäuden sowie die Schimmel- und Schwammsanierung

spezialisiert.

Da kein Schaden dem anderen gleicht, muss sich Hartmut

Scheffer 100-prozentig auf seine Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter verlassen können. Als Arbeitgeber erwartet

der Unternehmer daher vor allem Praxiserfahrung und

absolute Genauigkeit bei den Sanierungsarbeiten.

Diese Eigenschaften und Fähigkeiten bringen die älteren

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens

nach Überzeugung von Hartmut Scheffer in einem hohen

Maße mit. Kein Wunder also, dass das Durchschnittsalter

der Beschäftigten bei dem mittelständischen Sanierungsunternehmen

deutlich über 40 Jahren liegt.

Bei Neueinstellungen ist Hartmut Scheffer älteren

Bewerberinnen und Bewerbern gegenüber aufgeschlossen.

Denn die sind oft hoch motiviert, ihr großes Wissen

und ihre Erfahrung wieder in der Praxis einsetzen zu können,

und übernehmen gerne Verantwortung. Der Unternehmer

ist sich sicher, dass gerade die jüngeren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter seines Betriebs davon viel lernen

können.

Diese weitsichtige Personalpolitik macht die Firma

Scheffer Bauwerksabdichtung für den Beschäftigungspakt

in Nordhessen zu einem verlässlichen Partner, der beispielhaft

für das große Engagement des Mittelstands in der

Region steht, wenn es darum geht, älteren Arbeitsuchenden

wieder eine berufliche Perspektive zu geben.

Scheffer Bauwerksabdichtung

www.scheffer-bau.de

Unternehmensgröße 9 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 5,0–10,1 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 5.385

einwohnerzahl 894.878

hauptwirtschaftszweige metallverarbeitende Industrie,

Transport/Logistik, Gesundheits- und Sozialwesen

Beschäftigungspakt

in Nordhessen

www.50plus-nordhessen.de

59

NOrd

OSt

SÜd

WeSt


NOrd

OSt

SÜd

WeSt

cUrata Pflegeeinrichtungen holding gmbh

www.curata.de

Unternehmensgröße 55 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 4,4–11,3 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 7.572

einwohnerzahl 1.419.000

hauptwirtschaftszweige verarbeitendes Gewerbe,

Dienstleistungsgewerbe

chance 50 plus – Leistung zählt

www.chance50.de

60

heSSeN

arbeitsgemeinschaft Mainarbeit gmbh, Stadt Offenbach, arbeitsgemeinschaft groß-gerau,

JobkOMM gmbh, amt für Soziale arbeit Wiesbaden – kommunale arbeitsvermittlung Wiesbaden,

arbeitsgemeinschaft hochtaunuskreis und arbeitsgemeinschaft gießen

gesundheits- und Sozialwesen

Sabine Schmidt, Heimleiterin der CURATA Pflegeeinrichtungen Holding GmbH,

schätzt die Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungspakt chance 50 plus-

Leistung zählt.

»In unserer Einrichtung werden

Menschen mit Lebenserfahrung und

Verständnis für die Seniorinnen

und Senioren gebraucht – und genau

das bringen Menschen über 50 mit

Sabine Schmidt, Heimleitung CURATA Pflegeeinrichtungen Holding

GmbH

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region,

die CURATA Pflegeeinrichtungen Holding GmbH,

kooperiert bereits seit vier Jahren sehr aktiv mit

dem Beschäftigungspakt Chance50plus. In diesem Zeitraum

konnten insgesamt sieben ehemalige Teilnehmende

des Beschäftigungspakts von CURATA eingestellt werden,

von denen vier noch heute Vollzeit im Unternehmen

beschäftigt sind.

Darüber hinaus hat die CURATA Pflegeeinrichtungen

Holding GmbH einer 50-jährigen Teilnehmerin des

Beschäftigungspakts die Möglichkeit eröffnet, ab November

2010 eine Umschulung zur Altenpflegehelferin im

Unternehmen zu absolvieren.

Die älteren Beschäftigten haben nach Einschätzung von

Heimleiterin Sabine Schmidt die Lebenserfahrung und

die Ruhe, die in der Altenpflege gebraucht werden. Bei der

Personalplanung des Unternehmens wird daher bewusst

darauf geachtet, ältere Beschäftigte durch gesundheitsfördernde

Maßnahmen so bei der Arbeit zu unterstützen,

dass sie dem Betrieb lange erhalten bleiben. Daher legt

die Geschäftsleitung viel Wert auf eine alternsgerechte

Arbeitsplatzgestaltung und versucht darüber hinaus, die

älteren Angestellten entsprechend ihrer individuellen

körperlichen Leistungsfähigkeit einzusetzen.

Das hohe Maß an sozialer Verantwortung des Seniorenheims

zeigt sich auch daran, dass einer 60-jährigen

Mitarbeiterin zurzeit auf freiwilliger Basis eine Auszeit

von einem halben Jahr für die Pflege ihrer Mutter gewährt

wird. Dieses besondere Engagement ist für den Beschäftigungspakt

chance 50 plus – Leistung zählt eine wirklich

auszeichnungswürdige Leistung.


Industriegewerbe

Die ProChem GmbH setzt auf die Berufs- und Lebenserfahrung Älterer.

»Für den Erfolg unseres Unternehmens

sind die Erfahrung, die Zuverlässigkeit und

die Loyalität unserer älteren Beschäftigten

gegenüber dem Unternehmen geradezu

unverzichtbar.«

Gerhard Müller, Betriebsleiter ProChem GmbH

heSSeN

kreis Offenbach, kreisagentur für Beschäftigung darmstadt-dieburg (zkt),

Neue Wege kreis Bergstraße eigenbetrieb, Landkreis St. Wendel,

kommunale arbeitsförderung, rheingau-taunus-kreis

Die ProChem GmbH ist ein mittelständisches

Unternehmen mit 36 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern, das seit nunmehr 10 Jahren

im Bereich der Lohn- und Auftragsfertigung von Vor-

und Endprodukten für die chemische und pharmazeutische

Industrie tätig ist.

An den Standorten des Betriebs in Oberthal, Dieburg

und Lorsch beträgt der Anteil der älteren Beschäftigten

an der Belegschaft zurzeit 42 Prozent. Weil das Unternehmen

die Erfahrung und das Fachwissen älterer

Beschäftigter sehr schätzt, soll der Anteil künftig in

Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungspakt ProArbeit

50PLUS weiter erhöht werden.

Im Laufe des Jahres 2010 hat das Unternehmen mit

Weitblick 2010 der Region bereits drei ältere Arbeitsuchende

in Kooperation mit dem Beschäftigungspakt

ProArbeit 50PLUS eingestellt. Zwei von ihnen arbeiten

nun als Maschinen- und Anlagenführer und ein Mitarbeiter

konnte als Produktionshelfer Chemie eingestellt

werden.

Damit sich die älteren Kolleginnen und Kollegen

schnell in ihre neuen Tätigkeitsbereiche einarbeiten

können, unterstützt die ProChem GmbH sie mit Weiterbildungs-

und Qualifizierungsmaßnahmen und legt

viel Wert auf die Zusammenarbeit in altersgemischten

Teams.

Zurzeit ist das Unternehmen wieder gemeinsam

mit dem Beschäftigungspakt auf der Suche nach neuen

Mit arbeiterinnen und Mitarbeitern für den Standort

Dieburg. Dieses herausragende Engagement und die

gute Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungspakt

machen die ProChem GmbH zu einem echten Unternehmen

mit Weitblick.

Prochem gmbh

www.prochem-gmbh.de

Unternehmensgröße 36 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 2,5–3,0 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 340

einwohnerzahl 92.000

hauptwirtschaftszweige Dienstleistungsgewerbe, Handel,

Baugewerbe

Proarbeit 50PLUS

www.proarbeit50plus.de

61

NOrd

OSt

SÜd

WeSt


NOrd

OSt

SÜd

WeSt

Metzgerei knapp

www.metzgerei-knapp.de

Unternehmensgröße 20 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 5,4–6,2 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 5.335

einwohnerzahl 143.000

hauptwirtschaftszweige Informationstechnologien, Chemie- und

Pharmaindustrie, Maschinenbau

Jobs für best!agers

rhein-Main-Jobcenter

arge darmstadt

www.best-agers.de

62

heSSeN

rhein-Main Jobcenter gmbh,

arbeitsgemeinschaft darmstadt

ernährungsgewerbe

Friedrich Knapp setzt auf die Kompetenzen seiner älteren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, besonders im Umgang mit Kunden

»Der Beschäftigungspakt Jobs für

best!agers bietet einen prompten Service.

Meine Wünsche bei der Stellenbesetzung

wurden vollständig berücksichtigt, dabei

wurde genau auf meinen Bedarf reagiert.«

Friedrich Knapp, Inhaber Metzgerei Knapp

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region

des Beschäftigungspakts Jobs für best!agers ist

die Metzgerei Knapp aus Mühltal. Das bereits 1906

gegründete mittelständische Familienunternehmen weiß

aus langer Erfahrung, was die Arbeitskraft und das Fachwissen

älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wert sind.

Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 20 Angestellte,

von denen vier über 50 Jahre alt sind.

Inhaber Friedrich Knapp, der den Familienbetrieb seit

1999 in der 4. Generation führt, wollte das Unternehmen

nach der Übernahme von seinem Vater zunächst umstrukturieren

und vor allem auf jüngere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter setzen. Aber schon nach kurzer Zeit merkte er,

dass die Erfahrung und das Fachwissen der Älteren einfach

unentbehrlich für den Erfolg des traditionellen Handwerksbetriebs

sind.

„Was die Gewürzmischungen von Fleisch- und Wurstwaren

oder die lange Erfahrung im Umgang mit unseren

Stammkunden angeht, macht den älteren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern niemand etwas vor“, ist sich der

Unternehmer sicher. Deshalb lässt sich Friedrich Knapp

in seinen Urlaubszeiten auch heute noch von seiner über

siebzig Jahre alten Mutter vertreten.

Zu dieser klugen Personalpolitik passt auch das persönliche

Motto des Unternehmers: „Zufriedene Angestellte

arbeiten gerne. Ob Alt oder Jung spielt dabei keine Rolle.“

Dass diese Philosophie des Familienunternehmens auf

Dauer auch wirklich Erfolg hat, zeigt unter anderem der

sehr geringe Krankenstand bei der Metzgerei Knapp.


gesundheits- und Sozialwesen

Heinz Pütz und Eva Turala mit ihren älteren Beschäftigten

»Wesentliche Vorteile für die Beschäftigung

älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

liegen überwiegend in dem umfangreichen

und wertvollen Erfahrungswissen,

der Zuverlässigkeit und einem erhöhten

Verantwortungsgefühl.«

Eva Turala, Geschäftsleitung ASFD Pflegedienst

NOrdrheIN-WeStfaLeN

arbeitsgemeinschaften für die grundsicherung arbeitssuchender

in der Stadt aachen,

im kreis aachen und in der Stadt duisburg,

job-com im kreis düren

Seit fast 20 Jahren bietet der Ambulante Senioren­ und

Familiendienst (ASFD) aus Aachen sowohl Grund-

und Behandlungspflege für Seniorinnen und Senioren

als auch Dienstleistungen der Familienpflege an.

Dabei setzt das Unternehmen gezielt auf die Erfahrung

und Kompetenz älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Von den insgesamt 65 Angestellten des Unternehmens

sind 10 über 50 Jahre alt. Fünf dieser älteren Beschäftigten

wurden 2009 mithilfe der Perspektive 50plus Aachen/

Düren/Duisburg befristet für ein Jahr eingestellt. Aufgrund

der guten Leistungen wurden alle fünf Verträge in diesem

Jahr verlängert und eine weitere Paktteilnehmerin konnte

übernommen werden.

Die Lebens- und Berufserfahrung von Älteren ist für

den ASFD ein entscheidender Vorteil. Denn die Beschäftigten

müssen neben der Pflege auch bei Amts- oder

Arztbesuchen sowie beim Ausfüllen von Anträgen helfen.

„Da ist die Lebenserfahrung Älterer Gold wert!“, sind sich

die Geschäftsführer des ASFD, Heinz Pütz und Eva Turala,

sicher.

Um die neuen Beschäftigten gut auf die Anforderungen

des Berufsbildes vorzubereiten, werden die Schulungen

des Unternehmens zu Themen wie Ernährung, Hebetechniken

oder Yoga bewusst in altersgemischten Gruppen

angeboten, sodass Jüngere und Ältere voneinander lernen

können.

So stellt der ASFD sicher, dass die Senioren jederzeit

gut betreut werden und die teilweise sehr anstrengende

Arbeit nicht auf Kosten der Gesundheit der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter geht. Ein nachhaltiger Ansatz, der

vom Weitblick des Unternehmens zeugt.

aSfd Pflegedienst

www.asfd-pflegedienst.de

Unternehmensgröße 65 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 8,1–13,3 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 11.135

einwohnerzahl 1.326.400

hauptwirtschaftszweige Gesundheits- und Sozialwesen,

Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien

Perspektive 50plus

aachen/düren/duisburg

www.beschaeftigungspakt-50plus.de

Perspektive

50plus Aachen / Düren / Duisburg

Beschäftigungspakt für Ältere

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OSt

SÜd

WeSt


NOrd

OSt

SÜd

WeSt

klaußner gmbh & co. kg

www.klaussner-telgte.de

Unternehmensgröße 10 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 6,1–10,5 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 15.045

einwohnerzahl 1.811.000

hauptwirtschaftszweige Automobilzulieferer, Metallindustrie

JobOffensive 50+

www.joboffensive50plus.de

64

NOrdrheIN-WeStfaLeN

Jobagentur ennepe-ruhr-kreis,

kommunales Jobcenter hamm, arbeitsgemeinschaft kreis Unna,

arbeitsgemeinschaft Märkischer kreis,

arbeitsgemeinschaft kreis Warendorf, arbeitsgemeinschaft hagen

Maschinen- und anlagenbau

Die Klaußner GmbH & Co. KG setzt auf Lebenserfahrung und Know-how der

Älteren

»An der Zusammenarbeit mit der

Job Offensive 50+ schätze ich vor

allem die schnelle und unbürokratische

Hilfe bei der Besetzung offener Stellen.«

Frank Bauer, Geschäftsführer Klaußner GmbH & Co. KG

Als regionales Unternehmen mit Weitblick des

Beschäftigungspakts JobOffensive 50+ wird in

diesem Jahr die Klaußner GmbH & Co. KG aus

Ostbevern (Kreis Warendorf) ausgezeichnet. Das Unternehmen

ist im Bereich CNC-Drehtechnik angesiedelt

und betreut insbesondere viele regionale Kunden.

Vor über 30 Jahren wurde der Betrieb in Telgte von

seinem Namensgeber Siegfried Klaußner gegründet und

im Jahr 2002 von Frank Bauer übernommen. Das Unternehmen

schaut bei Bewerberinnen und Bewerbern nur

auf die Kompetenzen, nicht aufs Alter. Dies zeigt sich

eindrucksvoll an einem Anteil von ca. 40 Prozent älterer

Beschäftigter an der Belegschaft des Betriebs.

Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen

dem mittelständischen Unternehmen und der JobOffensive

50+ kam es im Herbst 2010 zu einer Einstellung eines

Teilnehmenden, der schon seit langer Zeit nach einem

beruflichen Neubeginn gesucht hatte.

Geschäftsführer Frank Bauer schätzt neben dem Engagement

und der Sozialkompetenz vor allem die Erfahrung

und das Wissen seines neuen Beschäftigten. „Bei Älteren

merkt man schnell, dass sie viel erlebt haben und sich im

Beruf gut auskennen“, weiß der Geschäftsmann.

Da die Klaußner GmbH & Co. KG die schnelle und

un bürokratische Hilfe des Beschäftigungspakts bei der

Stellenbesetzung sehr zu schätzen weiß, will sich das

Unternehmen auch in der Zukunft gerne wieder an die

JobOffensive 50+ wenden, wenn es darum geht, neue

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Erfahrung zu

finden.


handel

Die Stellfeld & Ernst GmbH setzt auf Mitarbeiter im besten Alter

»Der Großteil unserer Kundschaft ist im

Alterssegment der 40­ bis 70­Jährigen

angesiedelt. Unsere lebenserfahrenen

Best­Ager­Mitarbeiterinnen und ­Mitarbeiter

finden einen besseren und überzeugenderen

Zugang zu dieser Kundengruppe.«

Eva Ernst, Geschäftsführerin Stellfeld & Ernst GmbH

NOrdrheIN-WeStfaLeN

Integrationscenter für arbeit gelsenkirchen,

arbeitsgemeinschaft für die grundsicherung arbeitsuchender in Bochum, arbeitsgemeinschaft herne,

Jobcenter arbeitsgemeinschaft dortmund, afB – arbeit für Bottrop,

Sozialagentur Mülheim an der ruhr, Soziale dienstleistungen am arbeitsmarkt Oberhausen,

Vestische arbeit kreis recklinghausen

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 des Beschäftigungspakts

Best Ager – Der Beschäftigungspakt

für Ältere im Revier, die Stellfeld & Ernst GmbH

aus Dortmund, kann in Kürze auf eine 50-jährige erfolgreiche

Firmengeschichte zurückblicken. Kein Wunder

also, dass das Handels- und Dienstleistungsunternehmen

für Caravaning, Camping, Freizeit und Garten die Erfahrung

und Leistungsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern über 50 Jahre sehr zu schätzen weiß.

Aus diesem Grund stellte der Betrieb allein im Verlauf

eines Jahres neun ehemalige Teilnehmerinnen und

Teilnehmer des Beschäftigungspakts langfristig ein. Die

neuen Beschäftigten sind heute in den verschiedenen

Bereichen wie Verwaltung, Lager, Reinigung und Verkauf

tätig und haben sich in die Unternehmensabläufe bestens

eingearbeitet.

Die Stellfeld & Ernst GmbH setzt somit bewusst auf die

Potenziale einer altersgemischten Belegschaft, in der

ältere und jüngere Angestellte gegenseitig von ihren

Kompetenzen profitieren. 41 Prozent der 170 Beschäftigten

des Unternehmens sind über 50 Jahre alt. Mit seinen derzeit

zwölf Auszubildenden zeigt das Unternehmen auch

einen besonderen Einsatz bei der Förderung des eigenen

Nachwuchses.

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 unterstützt nicht

nur die eigene Belegschaft in besonderer Weise. Im Rahmen

eines langfristigen sozialen Engagements fördert die

Stellfeld & Ernst GmbH den Dortmunder Verein Kinderlachen

e. V., der sich insbesondere für die Hospizarbeit und

die Kinderläden in der Region engagiert.

Stellfeld & ernst gmbh

www.cago.de

Unternehmensgröße 170 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 8,3–14,2 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 25.790

einwohnerzahl 2.514.280

hauptwirtschaftszweige Industrie, Handel, Dienstleistungsgewerbe

Best ager – der Beschäftigungspakt

für Ältere im revier

www.best-ager-50plus.de

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NOrd

OSt

SÜd

WeSt


NOrd

OSt

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WeSt

evangelisches altenzentrum Oedt, träger: rheinischen

gesellschaft für Innere Mission und hilfswerk gmbh

www.altenzentrum-oedt.de

Unternehmensgröße 208 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 6,8–7,9 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 1.715

einwohnerzahl 302.000

hauptwirtschaftszweige Landwirtschaft, Handel, Logistik

„50fit“

– der arbeitspakt für silberfüchse

www.50fit.eu

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NOrdrheIN-WeStfaLeN

kreis kleve, arbeitsgemeinschaft kreis Viersen

gesundheits- und Sozialwesen

Um auch ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die anspruchsvolle

Tätigkeit in der Altenpflege fit zu halten, legt das Altenzentrum Oedt großen

Wert auf eine kontinuierliche Gesundheitsförderung

»Durch einen JobCoach erfolgt eine

behutsame Vorauswahl und Nachbetreuung

von Bewerberinnen und Bewerbern,

die für die Arbeit in dem sensiblen Bereich

der Altenarbeit geeignet sind.«

Bernd Spangenberg, Einrichtungsleiter Ev. Altenzentrum Oedt

Das Evangelische Altenzentrum Oedt in Grefrath

ist aufgrund der langfristigen und erfolgreichen

Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungspakt

„50fit“ bei der Integration älterer Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer unser Unternehmen mit Weitblick 2010 der

Region.

Das Altenzentrum setzt in seiner Personalpolitik explizit

auf die besonderen sozialen Fähigkeiten älterer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Denn die Lebenserfahrung

und das Einfühlungsvermögen der älteren Beschäftigten

sind aus Sicht des Altenzentrums Oedt insbesondere in der

Arbeit mit Demenzkranken von enormer Bedeutung.

Diese besondere Wertschätzung der Kompetenzen

älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spiegelt sich

auch in einem Anteil von über 35 Prozent der Beschäftigten

über 50 Jahre an der Gesamtbelegschaft wider.

Um die älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des

Altenzentrums bei der physisch wie psychisch stark

belastenden Arbeit bestmöglich zu unterstützen, legt

das Altenzentrum Oedt großen Wert auf die Aspekte

Gesundheitsförderung und Arbeitszufriedenheit. Neben

fachbezogenen Schulungen in „Kinästhetik“ und

„personenzentrierter Arbeit mit dementen Menschen“

werden regelmäßig Gesundheitstage in Kooperation mit

Krankenkassen durchgeführt.

Insbesondere die nachhaltige Arbeitszeitgestaltung im

Rahmen einer 5-Tage-Woche ist in Pflegeeinrichtungen

eine Seltenheit und illustriert das Engagement des Altenzentrums

Oedt für die Belange älterer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter beispielhaft.


dienstleistungsgewerbe

Die Arbeitskraft GmbH erschließt als Personaldienstleister erschließt gezielt

neue Arbeitsfelder für Ältere

»Die individuelle Betreuung und Vorbereitung

der Arbeitsuchenden auf die

Anforderungen der Arbeitswelt durch

den Beschäftigungspakt sind ein unverzichtbarer

Bestandteil erfolgreicher

Integration.«

Ralf Holthaus, Geschäftsführer Arbeitskraft GmbH

NOrdrheIN-WeStfaLeN

Verbund Ostwestfalen-Lippe: Verbund der arbeitsgemeinschaften Bielefeld, höxter,

Paderborn, herford, Lippe und der gt aktiv (gütersloh), kreis Minden-Lübbecke,

arbeitsgemeinschaft diepholz, arbeitsgemeinschaft Stadthagen, Jobcenter Schaumburg

Das Personaldienstleistungsunternehmen Arbeitskraft

GmbH aus Wedemark ist aufgrund seines

beispielhaften Engagements für die Integration

älterer Arbeitsuchender in den allgemeinen Arbeitsmarkt

für den Beschäftigungspakt GENERATION GOLD 50plus

das Unternehmen mit Weitblick 2010 der Region.

Das erst Ende 2009 gegründete und bereits bundesweit

agierende Unternehmen für Personalvermittlung, Arbeitnehmerüberlassung

und Consulting setzt sich gemeinsam

mit dem JobCenter Schaumburg beispielhaft dafür ein,

neue Arbeitsfelder für über 50-jährige Arbeitsuchende zu

erschließen.

So hat die Arbeitskraft GmbH gemeinsam mit dem

Beschäftigungspakt die Qualifizierungsmaßnahme zum

Callcenter-Kontakter (IHK) entwickelt, in deren Rahmen

ältere Arbeitsuchende aus dem Beschäftigungspakt durch

Qualifizierungsmaßnahmen in den Bereichen Beratungskompetenz

und EDV auf die Anforderungen des Berufsbilds

vorbereitet werden.

Die ersten 13 älteren Arbeitsuchenden werden bereits

seit August 2010 zum Callcenter-Kontakter geschult und

können anschließend im Rahmen von Kundenberatungsaufgaben

in Callcentern, beispielsweise für Versicherungen

und im Versandhandel, eine neue berufliche Zukunft

finden.

Aufgrund dieses Vermittlungserfolgs wollen die

Arbeitskraft GmbH und der Beschäftigungspakt GENE­

RATION GOLD 50plus auch zukünftig gemeinsam neue

Arbeitsfelder für ältere Beschäftigte erschließen und

zusammen noch zahlreiche andere Unternehmen von den

Qualitäten älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugen.

arbeitskraft gmbh

www.arbeitskraft.de

Unternehmensgröße 217 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 4,3–10,0 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 12.318

einwohnerzahl 2.400.000

hauptwirtschaftszweige Maschinenbau, verarbeitendes Gewerbe,

Dienstleistungsgewerbe

geNeratION gOLd

Potenziale für den

arbeitsmarkt in OWL

www.generation-gold.biz

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NOrd

OSt

SÜd

WeSt


NOrd

OSt

SÜd

WeSt

friendly cityhotel Oktopus gmbh

www.friendly-cityhotel-siegburg.de

Unternehmensgröße 15 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 5,9–7,8 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 7.784

einwohnerzahl 1.483.089

hauptwirtschaftszweige Dienstleistungsgewerbe,

öffentliche Verwaltung, Gesundheits- und Sozialwesen

50+ aktiv

www.50plusaktiv.info

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NOrdrheIN-WeStfaLeN

arbeit hellweg aktiv,

arbeitsgemeinschaften Bonn,

rhein-Sieg-kreis und Münster

gastgewerbe

Direktionsassistentin Julia Gaier (links) im Gespräch mit Latifa Trabelsi, die

durch den Pakt an das Friendly Cityhotel Oktopus GmbH vermittelt wurde

»Bei der künftigen Personalsuche werde ich

mich wieder an den Beschäftigungspakt

wenden, denn die sind wirklich auf Zack

und haben mir sofort gute Leute geschickt.«

Julia Gaier, Direktionsassistentin Siegburger Friendly Cityhotel Oktopus

GmbH

Die Wahl des Unternehmens mit Weitblick des

Beschäftigungspakts 50+ aktiv fällt in diesem

Jahr auf die Siegburger Friendly Cityhotel Oktopus

GmbH. Der hohe Anteil älterer Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer an der Belegschaft des Unternehmens steht

für eine zukunftsweisende Personalpolitik, die die Auswirkungen

des demografischen Wandels der Gesellschaft

schon heute bewusst berücksichtigt.

Von den 15 Beschäftigten des erst 2009 eröffneten

3-Sterne-Hotels sind sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

über 50 Jahre alt. Fünf von ihnen sind ehemalige Teilnehmende

des Beschäftigungspakts 50+ aktiv, die heute

im Servicebereich des 57-Zimmer-Hotels, beispielsweise in

der Zimmerbetreuung und im Küchenbetrieb, arbeiten.

Gerade in der Aufbauphase war die Berufs- und Lebenserfahrung

der älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Unternehmensleitung eine große Hilfe. „Die haben

sofort mit angepackt“, freut sich Direktionsassistentin Julia

Gaier.

Besonderes Engagement zeigt die Geschäftsführung

des Hotels im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

So können beispielsweise alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Unternehmens die Angebote

des Fitness-, Schwimm- und Saunabereichs des Hotels in

ihrer Freizeit kostenlos nutzen, um neue Kraft für den

Arbeitsalltag zu tanken.

Diese nachhaltige Personalpolitik macht die Friendly

Cityhotel Oktopus GmbH für den Beschäftigungspakt 50+

aktiv zu einem echten Unternehmen mit Weitblick und

einem Vorbild für die gelungene Kombination von unternehmerischem

Erfolg und sozialer Verantwortung.


Baugewerbe

Eine altersgemischte Belegschaft trägt zum Unternehmenserfolg der

Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG bei

»Die älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

von heute sind nicht ›alt‹, sondern

nur reifer als die jüngeren. Alter kann daher

kein Gradmesser für Leistungsfähigkeit und

Kompetenz sein.«

Erwin Hülscher, Geschäftsführer Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG

NOrdrheIN-WeStfaLeN

arbeitsgemeinschaften kreis Wesel,

rhein-kreis Neuss und krefeld,

kreis Borken, arbeitsgemeinschaften Jobcenter essen,

arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung Mönchengladbach

Das Unternehmen mit Weitblick 2010 des Beschäftigungspakts

NiederRhein­Ruhr­Westfalen­Pakt

50plus ist die Heitkamp & Hülscher GmbH & Co.

KG aus Stadtlohn im Kreis Borken. Das Engagement des

Unternehmens für Tief-, Straßen- und Kanalbau für die

Integration älterer Arbeitsuchender in den regionalen

Arbeitsmarkt zeugt von großem Verantwortungsgefühl

und unternehmerischem Weitblick.

Der Grundsatz der Unternehmensleitung der Heitkamp

& Hülscher GmbH & Co. KG lautet daher: „Es gibt keine

‚alten‘ Mitarbeitenden, sondern nur junge und erfahrene

Kollegen.“ Denn die älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sind Vorbilder und Ansprechpartner der jüngeren,

die vom Wissen der erfahrenen Kollegen profitieren und

sich an ihnen orientieren können.

Um jüngere und ältere Mitarbeitende gleichermaßen

zu fördern, hat die Firma Heitkamp & Hülscher GmbH &

Co. KG ein besonderes betriebliches Altersvorsorgekonzept

entwickelt. Im Rahmen einer betrieblichen Erfolgsbeteiligung

erhalten alle Angestellten Anteile eines von

Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG gegründeten unabhängigen

Tochterunternehmens, die ihnen bei Rentenantritt

zur individuellen Altersvorsorge dienen.

Darüber hinaus fördert das Unternehmen auch ein

betriebliches Gesundheitsmanagement, in dessen Rahmen

jüngere und ältere Mitarbeitende an Kursen und freiwilligen

Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen können.

Durch diese Unterstützung können überdurchschnittlich

viele ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Heitkamp

& Hülscher GmbH & Co. KG bis zum gesetzlichen

Renteneintrittsalter erfolgreich in ihrem Unternehmen

berufstätig bleiben.

heitkamp & hülscher gmbh & co. kg

www.heitkamp-huelscher.de

Unternehmensgröße 70 Beschäftigte

ZUr WIrtSchaftS StrUktUr der regION

arbeitslosenquote 4,6–12,0 %

anzahl der aLg II-empfänger/-innen über 50 Jahre 18.000

einwohnerzahl 2.353.000

hauptwirtschaftszweige Maschinenbau, Logistik, Großhandel

Niederrhein-ruhr-

Westfalen-Pakt 50plus

www.nrrw-pakt50plus.de

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Schleswig-holstein

Programmgebiet

Nord

• Arbeitsgemeinschaft Flensburg 8

• Hochsauerlandkreis, Kreis Nordfriesland, Kreis Coesfeld 9

• Arbeitsgemeinschaft SGB II im Kreis Pinneberg, Arbeitsgemeinschaft Dithmarschen,

Arbeitsgemeinschaft Steinburg, Arbeitsgemeinschaft SGB II im Kreis Rendsburg-Eckernförde 10

hamburg

• team.arbeit.hamburg – Hamburger Arbeitsgemeinschaft SGB II, Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung

und Grundsicherung im Kreis Herzogtum Lauenburg, Agentur für Arbeit Bad Segeberg, Arbeitsgemeinschaft

Stormarn, Arbeitsgemeinschaft Lübeck 11

Bremen

• Bremer Arbeitsgemeinschaft für Integration und Soziales (BAgIS), Arbeitsgemeinschaft Jobcenter Bremerhaven,

Arbeitsgemeinschaft Jobcenter Cuxhaven 12

Niedersachsen

• Arbeitsgemeinschaften Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel, JobCenter Region Hannover 13

• Landkreise Emsland, Grafschaft Bentheim, Leer und Osnabrück, Kreis Steinfurt, Landkreis Soltau-Fallingbostel 14

• Landkreis Göttingen, Osterode am Harz, Sozialagentur im Landkreis Northeim, JobCenter Holzminden,

Jobcenter Hildesheim, Landkreis Peine 15

• Arbeitsgemeinschaften Arbeit und Grundsicherung der Landkreise Harburg und Lüneburg, Landkreis Stade 16

• Jobcenter Wilhelmshaven, Jobcenter Friesland, Zentrum für Arbeitsvermittlung und Grundsicherung Wittmund,

Agenturen für Arbeit Brake und Nordenham 17

70

70

Mecklenburg-Vorpommern

• Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Strelitz, Landkreise Uckermark und Oberhavel,

Vier-Tore-Job-Service Neubrandenburg 18

• Jobcenter Güstrow, Hanse-Jobcenter Rostock, Stadt Oldenburg 19

• Jobzentrum Landkreis Bad Doberan, Arbeitsgemeinschaften zur Grundsicherung für Arbeitsuchende

im Landkreis Ludwigslust und im Landkreis Parchim, Service für Arbeit Prignitz 20

• Arbeitsgemeinschaft zur Grundsicherung für Arbeitsuchende im Landkreis Müritz,

Arbeitsgemeinschaft Landkreis Demmin, Arbeitsgemeinschaft Ostholstein 21

• Arbeitsgemeinschaften zur Grundsicherung für Arbeitsuchende in der Landeshauptstadt

Schwerin, in der Hansestadt Wismar – Jobcenter Wismar und im Landkreis Nordwestmecklenburg 22

• Arbeitsgemeinschaften der Hansestadt Stralsund und der Agentur für Arbeit Stralsund,

Gemeinschaft für Arbeit Rügen, Arbeitsgemeinschaft Nordvorpommern, Arbeitsgemeinschaft

der Hansestadt Greifswald und der Agentur für Arbeit Stralsund, Landkreis Ostvorpommern,

Job-Center Uecker-Randow, Sozialagentur Landratsamt Miesbach 23


Brandenburg

• Arbeitsgemeinschaften der Landkreise Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming,

Mittelmärkische Arbeitsgemeinschaft zur Integration in Arbeit 24

• Jobcenter Elbe-Elster, Jobcenter SGB II Dessau-Roßlau, Arbeitsgemeinschaft SGB II

Landkreis Wittenberg 25

• JobCenter Märkisch-Oderland, Arbeitsgemeinschaft Jobcenter Frankfurt/Oder 26

• Jobcenter Oberspreewald-Lausitz, JobCenter Cottbus, Landkreis Spree-Neiße 27

Berlin

• Jobcenter Neukölln, Jobcenter Treptow-Köpenick, Amt für Arbeitsmarkt

Landkreis Ost-Prignitz, Jobcenter Berlin-Lichtenberg 28

• Jobcenter Pankow, JobCenter Charlottenburg/Wilmersdorf, Marzahn/Hellersdorf,

Friedrichshain/Kreuzberg, JobCenter Spandau 29

Sachsen-anhalt

• Arbeitsgemeinschaft SGB II des Burgenlandkreises, Saalekreis Eigenbetrieb Merseburg 30

• Arbeitsgemeinschaft SGB II Halle GmbH, Agentur für Arbeit Halle Geteilte Trägerschaft

Saalkreis, Arbeitsgemeinschaft SGB II Landkreis Anhalt-Bitterfeld 31

• Arbeitsgemeinschaften SGB II Mansfelder Land, Landkreis Sangerhausen und Quedlinburg 32

• Jobcenter Arbeitsgemeinschaft Magdeburg GmbH, Job-Center der Arbeitsgemeinschaft Börde,

Arbeitsgemeinschaft Grundsicherung im Job-Center Jerichower Land, Kommunale

Beschäftigungsagentur Schönebeck (KoBa) – Eigenbetrieb des Salzlandkreises 33

• Arbeitsgemeinschaften SGB II Halberstadt und im Landkreis Stendal, Agentur für Arbeit Stendal SGB II

– Bereich Altmarkkreis Salzwedel, Kommunale Beschäftigungsagentur (KoBa) Wernigerode (zkT) 34

thüringen

Programmgebiet

Ost

• Agentur für Arbeit Altenburg, Arbeitsgemeinschaft Weimar/ Weimarer Land, Arbeitsgemeinschaften SGB II

Stadt Gera, Landkreis Greiz, Saale-Orla-Kreis, Saale-Holzland-Kreis, Jena Stadt (jenarbeit),

Arbeitsgemeinschaft Grundsicherung für Arbeitsuchende im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt 35

• Arbeitsgemeinschaft für Arbeitsuchende des Kyffhäuserkreises, Grundsicherungsamt

Landkreis Eichsfeld, Arbeitsgemeinschaft im Jobcenter Sömmerda 36

• Verbund-Pakt Südwestthüringen (Arbeitsgemeinschaften Stadt Eisenach, Landkreis Hildburghausen,

Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Landkreis Sonneberg, Stadt Suhl, Landkreis Wartburgkreis, Ilm-Kreis) 37

• Arbeitsgemeinschaften SGB II Erfurt, Landkreis Nordhausen, Arbeitsgemeinschaften

Grundsicherung für Arbeitssuchende Gotha und Unstrut-Hainich-Kreis 38

71 71


Sachsen

• Amt für Arbeit und Soziales Bautzen, Arbeitsgemeinschaft Hoyerswerda, Arbeits- und Sozialzentrum Kamenz,

Arbeitsgemeinschaft Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, Amt für Arbeit und Soziales Meißen,

Arbeitsgemeinschaft Riesa-Großenhain, Arbeitsgemeinschaft Dresden 39

• Arbeitsgemeinschaft Leipzig und Leipziger Land, Arbeitsgemeinschaft Delitzsch,

Arbeitsgemeinschaft Oschatz-Torgau 40

• Arbeitsgemeinschaft Agentur für Arbeit – Vogtlandkreis Arbeitsgemeinschaft Vogtlandkreis

– Plauen, Arbeitsgemeinschaft für Arbeitsmarkt und Beschäftigungsförderung Zwickau Stadt,

Arbeitsgemeinschaft Chemnitzer Land, Arbeitsgemeinschaft Zwickauer Land 41

Bayern

• Arbeitsgemeinschaft Wittelsbacher Land, Arbeitsgemeinschaften für Beschäftigung Augsburg Stadt und

Augsburger Land, Arbeitsgemeinschaften SGB II Dillingen a. d. Donau, Donau-Ries mit Sitz in Donauwörth

und Neu-Ulm, Arbeitsgemeinschaften Grundsicherung für Arbeitsuchende Stadt Kaufbeuren, Stadt Kempten,

Landkreis Oberallgäu, Landkreis Ostallgäu, Landkreis Unterallgäu, Günzburg und Memmingen, Jobcenter

Landsberg am Lech, Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung und Grundsicherung für Arbeitsuchende

Landkreis Lindau 42

• Verbund Aschaffenburg (Arbeitsgemeinschaft Landkreis Miltenberg und Landkreis Aschaffenburg,

Arbeitsgemeinschaft Stadt Aschaffenburg, Landkreis Main-Spessart, Arbeitsgemeinschaft

Neckar-Odenwald), Arbeitsgemeinschaft für Arbeit und Soziales (AGAS Main-Tauber) 43

• Arbeitsgemeinschaften Ansbach, Landkreis Ansbach, Landkreis Neustadt/Aisch, Fürth-Land

und Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 44

• Arbeitsgemeinschaften Regensburg Stadt, Landkreis Regensburg, Neumarkt, Kelheim, Cham,

Landkreis Schwandorf, Neustadt/Weiden und Tirschenreuth, Arbeitsgemeinschaft Landshut Stadt,

Arbeitsgemeinschaft Landkreis Landshut, Arbeitsgemeinschaft Passau Stadt, Arbeitsgemeinschaft Landkreis

Passau, Arbeitsgemeinschaft Dingolfing-Landau, Arbeitsgemeinschaft Freyung-Grafenau,

Arbeitsgemeinschaft Rottal-Inn 45

• Arbeitsgemeinschaften Arbeitsagentur – Stadt Bamberg, Arbeitsagentur – Landkreis Bamberg,

Arbeitsagentur – Landkreis Forchheim und Stadt Bayreuth, Arbeitsgemeinschaften SGB II Landkreis Bayreuth

und Kulmbach, Arbeitsgemeinschaft Erlangen-Höchstadt 46

• Verbund Coburg (Jobcenter Coburg Stadt, Jobcenter des Landkreises Coburg, Jobcenter des Landkreises

Kronach, Jobcenter des Landkreises Lichtenfels, Arbeitsgemeinschaften Hof Stadt und Hof Land) 47

• Stadt Erlangen, Arbeitsgemeinschaft Landkreis Amberg-Sulzbach, die Stadt Amberg und Eichstätt,

Jobcenter Ingolstadt, Arbeitsgemeinschaften für Arbeit und Soziales im Landkreis. Neuburg-Schrobenhausen,

Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Soziales Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm 48

72

Programmgebiet

Süd

72

• Arbeitsagentur München, Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung von Arbeitsuchenden im Landkreis

Dachau, ABS Ebersberg, Arbeitsgemeinschaft Grundsicherung für Arbeitsuchende FFB, Arbeitsgemeinschaft

für Beschäftigung München GmbH, Landkreis München, Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung von

Arbeitsuchenden im Landkreis Starnberg, Jobcenter Landkreis Weilheim-Schongau, Arbeitsgemeinschaft

Bad Tölz-Wolfratshausen, Arbeitsgemeinschaft Freising, Arbeitsgemeinschaft Erding 49

• Arbeitsgemeinschaften der Stadt Nürnberg und der Stadt Fürth, Arbeitsgemeinschaft zur Arbeitsmarkt-

integration im Landkreis Roth, Arbeitsgemeinschaft zur Arbeitsmarktintegration Schwabach,

Arbeitsgemeinschaft zur Arbeitsmarktintegration Nürnberger Land 50

• Arbeitsgemeinschaften für Arbeit im Landkreis Bad Kissingen, Landkreis Hassberge, Landkreis Rhön-Grabfeld,

Stadt Schweinfurt, Arbeitsgemeinschaften Arbeit und Grundsicherung im Landkreis Schweinfurt, Würzburg

und Kitzingen, zKt Landratsamt Würzburg, Beratungs- und Eingliederungszentrum für Arbeitsuchende 51

• Arbeitsgemeinschaften Integration in den Arbeitsmarkt Berchtesgadener Land und Traunstein,

Arbeitsgemeinschaften Altötting, Mühldorf und Rosenheim Stadt, Arbeitsgemeinschaft für

Arbeit und Soziales im Landkreis Rosenheim 52

Baden-Württemberg

• Arbeitsgemeinschaft Job-Center Mannheim, Arbeitsgemeinschaft Heidelberg,

Agentur für Arbeit Heidelberg für den Rhein-Neckar-Kreis 53

• Arbeitsgemeinschaft Landkreis Emmendingen, Kommunale Arbeitsförderung Ortenaukreis,

Arbeitsgemeinschaft Beschäftigung Baden-Baden, Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung Rastatt,

Landratsamt Biberach, Fachbereich Arbeit, Landratsamt Waldshut Amt für berufliche Eingliederung,

Landkreis Tuttlingen, Bodenseekreis 54

• Arbeitsgemeinschaft Jobcenter Stadt Pforzheim, Agentur für Arbeit Pforzheim (Enzkreis), Arbeitsgemeinschaft

Arbeitslosengeld II Landkreis Ludwigsburg, Agentur für Arbeit Nagold, Geschäftsstelle Calw, Agentur für Arbeit

Nagold, Geschäftsstelle Freudenstadt, Agentur für Arbeit Rottweil, JobCenter Stuttgart, abo Ostalb (ARGE zur

Beschäftigungsförderung im Ostalbkreis), JOB Center Heidenheim, Arbeitsgemeinschaft Jobcenter Landkreis

Esslingen, Jobcenter Stadt Karlsruhe, Agentur für Arbeit Ulm, Arbeitsgemeinschaft Landkreis Göppingen,

Arbeitsgemeinschaft Hohenlohekreis, Agentur für Arbeit Villingen-Schwenningen, Arbeitsgemeinschaft

Landkreis Konstanz, Arbeitsgemeinschaft Landkreis Sigmaringen, Arbeitsgemeinschaft Zollernalbkreis,

Arbeitsgemeinschaft Landkreis Heilbronn, Arbeitsgemeinschaft Heilbronn Stadt 55


heinland-Pfalz/Saarland

• Arbeitsgemeinschaft der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach und des Landkreises Bad Kreuznach,

Arbeitsgemeinschaft der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach und des Landkreises Birkenfeld, Arbeitsgemeinschaft

Rhein-Hunsrück Standort Simmern, Arbeitsgemeinschaft für die Stadt Koblenz, Arbeitsgemeinschaft der Agentur

für Arbeit Koblenz und des Landkreises Cochem-Zell, GFA Vorderpfalz Ludwigshafen, Arbeitsgemeinschaft

Deutsche Weinstraße Neustadt, Jobcenter für Arbeitsmarktintegration Mainz, Agentur für Arbeit in getrennter

Aufgabenwahrnehmung für den Landkreis Ahrweiler, Arbeitsgemeinschaft der Agentur für Arbeit Mayen und

des Landkreises Mayen-Koblenz, Arbeitsgemeinschaft Rhein-Lahn/Job-Center Bad Ems, Arbeitsgemeinschaft

Westerwald, Arbeitsgemeinschaft Grundsicherung für Arbeitsuchende Kreis Altenkirchen, Grundsicherung für

Arbeitsuchende Jobcenter-Neuwied, Kommunale Arbeitsagentur Landkreis Südwestpfalz, Arbeitsgemeinschaft

der Stadt Zweibrücken, Arbeitsgemeinschaften Saarbrücken und Saarlouis, Kreisagentur für Arbeit und Soziales

Merzig, Arbeitsgemeinschaften Landkreis Bernkastel-Wittlich, Landkreis Bitburg-Prüm, Stadt Trier und Landkreis

Trier-Saarburg, Job Center Vulkaneifel, Arbeitsgemeinschaft zur Grundsicherung für Arbeitsuchende Kusel,

Job-Börse Pirmasens, Jobcenter für Arbeitsmarktintegration GmbH Worms 56

hessen

• Landkreis Marburg-Biedenkopf, Arbeitsgemeinschaft Lahn-Dill-Arbeit 57

• Landkreis Fulda, Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Landkreis Vogelsbergkreis (zkT),

Odenwaldkreis, Main-Taunus-Kreis 58

• Arbeitsförderung Werra-Meißner, Arbeitsförderung Stadt Kassel GmbH und Landkreis Kassel,

Arbeitsförderung Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder 59

• Arbeitsgemeinschaft MainArbeit GmbH, Stadt Offenbach, Arbeitsgemeinschaft Groß-Gerau,

JobKOMM GmbH, Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden – Kommunale Arbeitsvermittlung Wiesbaden,

Arbeitsgemeinschaft Hochtaunuskreis und Arbeitsgemeinschaft Gießen 60

• Kreis Offenbach, Kreisagentur für Beschäftigung Darmstadt-Dieburg (zkT), Neue Wege Kreis Bergstraße

Eigenbetrieb, Landkreis St. Wendel, Kommunale Arbeitsförderung, Rheingau-Taunus-Kreis 61

• Rhein-Main-Jobcenter GmbH, Arbeitsgemeinschaft Darmstadt 62

Nordrhein-Westfalen

Programmgebiet

West

• Arbeitsgemeinschaften für die Grundsicherung Arbeitssuchender in der Stadt Aachen,

im Kreis Aachen und in der Stadt Duisburg, job-com im Kreis Düren 63

• JobAgentur Ennepe-Ruhr-Kreis, Kommunales JobCenter Hamm, Arbeitsgemeinschaft Kreis Unna,

Arbeitsgemeinschaft Märkischer Kreis, Arbeitsgemeinschaft Kreis Warendorf, Arbeitsgemeinschaft Hagen 64

• Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen, Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung

Arbeitsuchender in Bochum, Arbeitsgemeinschaft Herne, JobCenter Arbeitsgemeinschaft

Dortmund, AfB – Arbeit für Bottrop, Sozialagentur Mülheim an der Ruhr, Soziale

Dienstleistungen am Arbeitsmarkt Oberhausen, Vestische Arbeit Kreis Recklinghausen 65

• Kreis Kleve, Arbeitsgemeinschaft Kreis Viersen 66

• Verbund Ostwestfalen-Lippe: Verbund der Arbeitsgemeinschaften Bielefeld, Höxter, Paderborn, Herford,

Lippe und der GT aktiv (Gütersloh), Kreis Minden-Lübbecke, Arbeitsgemeinschaft Diepholz,

Arbeitsgemeinschaft Stadthagen, Jobcenter Schaumburg 67

• Arbeit Hellweg Aktiv, Arbeitsgemeinschaften Bonn, Rhein-Sieg-Kreis und Münster 68

• Arbeitsgemeinschaften Kreis Wesel, Rhein-Kreis Neuss und Krefeld, Kreis Borken, Arbeitsgemeinschaften

Jobcenter Essen, Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung Mönchengladbach 69

73

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74

Impressum

Her ausgeber

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

10117 Berlin

Bundesprogramm „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen“

www.perspektive50plus.de

Gestaltung

www.studioadhoc.de

Druck

mhv – medien, herstellungs- und vertriebs gmbh

„dmp – die medien printer“

Titelmotiv und Bilder auf den Seiten 29, 64

Shotshop GmbH

Stand

Oktober 2010

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