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BATTERIEELEKTRISCHE FAHRZEUGE IN DER PRAXIS

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ÖSTERREICHISCHER VERE<strong>IN</strong> FÜR KRAFTFAHRZEUGTECHNIK<br />

BatterieElektrische<br />

Fahrzeuge in der<br />

Praxis<br />

Kosten, Reichweite, Umwelt, Komfort<br />

Studie des Österreichischen Vereins für<br />

Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) und des<br />

Österreichischen Automobil-, Motorrad und<br />

Touring Clubs (ÖAMTC)<br />

Durchgeführt am Institut für Fahrzeugantriebe<br />

und Automobiltechnik der Technischen<br />

Universität Wien


Vorwort der Herausgeber:<br />

Insbesondere Politik und Medien sehen in der Elektrifizierung des Individualverkehrs<br />

ein wirksames Mittel zur deutlichen Absenkung der Treibhausgasemissionen und zur<br />

Erhöhung der Energieeffizienz.<br />

Studien wie jene des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK)<br />

„Zukünftige Mobilität – Elektromobilität als Lösung“ besagen, dass rein elektrisch<br />

betriebene Personenkraftwagen nur mit einem hochregenerativen Strommix zur<br />

Senkung der Treibhausgasemissionen beitragen können.<br />

Offen blieb die Frage, wie groß die Vorteile batterieelektrischer PKW bezüglich<br />

Energieeffizienz und Treibhausgasemissionen sind, wenn der Betrachtung reale<br />

Betriebsbedingungen über ein ganzes Jahr zugrunde gelegt werden und die Energiebereitstellung<br />

berücksichtigt wird.<br />

Die hier vorliegende Studie klärt diese Punkte und gibt wertvolle Hinweise über<br />

Energiebedarf, Vergleich der jährlichen Treibausgasemissionen, Energiekosten<br />

Reichweiten in Abhängigkeit von Außentemperatur und Fahrbedingungen, Ladezeiten<br />

etc.<br />

Interessenten für E-Fahrzeuge können sich so ein realistisches Bild machen.<br />

Dipl.-Ing. Oliver Schmerold<br />

Generalsekretär des ÖAMTC<br />

Univ.-Prof.Dr. H.P.Lenz<br />

Vorsitzender des ÖVK


Seite I<br />

Batterieelektrische<br />

Fahrzeuge in der Praxis<br />

Kosten, Reichweite, Umwelt, Komfort<br />

Verfasser:<br />

Univ.-Prof. Dr.techn. Bernhard Geringer<br />

Dr. Werner K. Tober<br />

Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik,<br />

Technische Universität Wien<br />

Juni 2012


Seite I<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

Zusammenfassung ..................................................................................................... II<br />

1 Einleitung ....................................................................................................... 1<br />

2 Methodik ........................................................................................................ 2<br />

3 Messprogramm und Messtechnik .................................................................. 4<br />

4 Untersuchte Fahrzeuge ............................................................................... 11<br />

4.1 Volkswagen Polo BlueMotion........................................................................ 11<br />

4.2 Mitsubishi i-MiEV .......................................................................................... 12<br />

4.3 Mercedes Benz A-Klasse E-Cell ................................................................... 12<br />

4.4 Smart Fortwo Electric Drive .......................................................................... 13<br />

4.5 Nissan Leaf ................................................................................................... 13<br />

5 Fahrzeugspezifische Ergebnisse ................................................................. 14<br />

5.1 Volkswagen Polo BlueMotion........................................................................ 14<br />

5.2 Mitsubishi i-MiEV .......................................................................................... 17<br />

5.3 Mercedes Benz A-Klasse E-Cell ................................................................... 22<br />

5.4 Smart Fortwo Electric Drive .......................................................................... 27<br />

5.5 Nissan Leaf ................................................................................................... 32<br />

5.6 Durchschnittliches E-Fahrzeug ..................................................................... 38<br />

5.7 Exkurs: Entwicklung der Energiedichte der Energieträger „Fossiler<br />

Kraftstoff“ und „Batterie“................................................................................ 42<br />

6 Vergleich der Fahrzeugkonzepte und realen Betriebsbedingungen ............. 43<br />

6.1 Rahmenbedingungen .................................................................................... 44<br />

6.2 Vergleich des jährlichen Energiebedarfs ....................................................... 47<br />

6.3 Vergleich der jährlichen Treibhausgasemissionen ........................................ 51<br />

6.4 Vergleich der jährlichen Energiekosten ......................................................... 55<br />

7 Literaturverzeichnis ...................................................................................... 57


Seite II<br />

Zusammenfassung<br />

Elektromobilität wird vielfach als die Lösung zukünftiger Mobilität gesehen. Unklar ist<br />

jedoch der Effekt auf Nachhaltigkeit - verminderter Einsatz von Primärenergie - und<br />

Ökologie (Treibhausgasemissionen) beim realen Einsatz in Kundenhand.<br />

Diese Studie widmet sich dieser Fragestellung und untersucht die Vor- und Nachteile<br />

von batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen gegenüber einem modernen<br />

konventionellen Diesel-PKW. Neben realen Betriebsbedingungen findet die<br />

Energiebereitstellung von Elektrizität und Dieselkraftstoff Berücksichtigung. Darüber<br />

hinaus werden die realisierbaren Reichweiten und Energiekosten ermittelt.<br />

Dazu wurden am Institut für Fahrzeugantriebe & Automobiltechnik der Technischen<br />

Universität Wien vier aktuelle batterieelektrische PKW und ein moderner<br />

dieselbetriebener PKW untersucht:<br />

Mitsubishi i-MiEV<br />

Mercedes Benz A-Klasse E-Cell<br />

Smart Fortwo Electric Drive<br />

Nissan Leaf<br />

Volkswagen Polo BlueMotion (Diesel-PKW)<br />

Der Kraftstoffverbrauch und die Treibhausgasemissionen des Diesel-PKW sowie die<br />

Energieflüsse der E-PKW wurden auf einem klimatisierten Rollenprüfstand ermittelt.<br />

Durch die Bestimmung der Fahrwiderstände der Fahrzeuge, die Variation der<br />

Umgebungstemperatur (Heizen/Kühlen des Innenraumes) und das Absolvieren<br />

verschiedener Fahrsituationen (Stopp-and-Go, Innerorts, Außerorts und Autobahn)<br />

bei unterschiedlichen Fahrbahnneigungen (-2 %, 0 % und +2 %) konnte ein<br />

realitätsnaher Energiebedarf je Fahrzeug ermittelt werden.<br />

In Ergänzung zu den Fahrzeuguntersuchungen wurden der Energiebedarf und die<br />

Treibhausgasemissionen der Energiebereitstellung (Herstellung von Elektrizität<br />

und Dieselkraftstoff) anhand von Literaturangaben berücksichtigt.


Seite III<br />

Aufgrund der unterschiedlichen durchschnittlichen Temperaturen und der<br />

abweichenden Herstellungspfade von Elektrizität und Dieselkraftstoff erfolgte die<br />

Berechnung des jährlichen Energiebedarfs und der daraus resultierenden jährlichen<br />

Treibhausgasemissionen für Österreich als auch für die Europäische Union jeweils<br />

getrennt. Weiters wurde in Stadtfahrer/-in und Überlandfahrer/-in unterschieden.<br />

Energetischer Nutzen<br />

Der durchschnittliche Energiebedarf für den reinen Fahrbetrieb wird in Tabelle 1<br />

wiedergegeben. Berücksichtigt wurde dabei die Energie für das Fahren bei<br />

durchschnittlicher Fahrbahnneigung, für die Klimatisierung des Fahrzeuginnenraumes<br />

(Heizen und Kühlen in Abhängigkeit von der durchschnittlichen monatlichen<br />

Umgebungstemperatur) und für die Lade- bzw. Entladeverluste der Hochvoltbatterie.<br />

Der Energiebedarf für den Fahrbetrieb eines E-PKW liegt in einer europäischen<br />

Stadt bei 53 % eines Diesel-PKW. Bei dieser Betrachtung lässt sich der<br />

energetische Vorteil batterieelektrischer Fahrzeuge im reinen Fahrbetrieb erkennen.<br />

Energiebedarf in kWh/100km StadtfahrerIn ÜberlandfahrerIn<br />

Österreich<br />

Europäische Union<br />

Diesel-PKW 42,9 100 % 42,1 100 %<br />

E-PKW 24,5 57 % 25,5 61 %<br />

Diesel-PKW 42,8 100 % 42,0 100 %<br />

E-PKW 22,8 53 % 24,2 58 %<br />

Tabelle 1: Durchschnittlicher Energiebedarf für den Fahrbetrieb (exkl. Energiebereitstellung) in<br />

kWh/100km<br />

Wird dagegen auch der Energiebedarf für die Stromherstellung in Europa<br />

berücksichtigt, benötigt der städtisch betriebene E-PKW 95 % der Energie des<br />

Diesel-PKW. Wie Tabelle 2 entnommen werden kann, führt die Berücksichtigung der<br />

Energiebereitstellung zu einer drastischen Reduktion des energetischen Vorteiles.<br />

Bei Überlandbetrieb dreht sich der Vorteil in einen Nachteil um und der E-PKW<br />

benötigt in Europa 3% mehr Energie als der Diesel-PKW.


Seite IV<br />

Energiebedarf in kWh/100km StadtfahrerIn ÜberlandfahrerIn<br />

Österreich<br />

Europäische Union<br />

Diesel-PKW 93,9 100 % 92,4 100 %<br />

E-PKW 62,4 66 % 64,9 70 %<br />

Diesel-PKW 91,1 100 % 89,5 100 %<br />

E-PKW 87,0 95 % 92,3 103 %<br />

Tabelle 2: Durchschnittlicher Energiebedarf für den Fahrbetrieb (inkl. Energiebereitstellung) in<br />

kWh/100km<br />

Die derzeit noch energieintensive Produktion von E-PKW (zufolge der<br />

Hochvoltbatterie) wurde in diesen Kalkulationen mangels ausreichender Daten nicht<br />

berücksichtigt bzw. nur in Abbildung 39 (Seite 51) exemplarisch betrachtet. Die<br />

Herstellung der Hochvoltbatterie dürfte aber zur Zeit bei etwa 10 % des jährlichen<br />

Energiebedarfs eines E-PKW liegen [1], [2].<br />

Klimatischer Nutzen<br />

Die durch den Fahrbetrieb und die Energiebereitstellung emittierten<br />

Treibhausgasemissionen (als CO 2 -Äquivalent) liegen in Österreich aufgrund des<br />

hohen regenerativen Energieanteiles in der Stromerzeugung für den städtisch<br />

betriebenen E-PKW bei 38 % des Diesel-PKW. Auf europäischer Ebene ist der<br />

darstellbare Vorteil mit 83 % deutlich geringer. Tabelle 3 gibt hierzu einen<br />

Überblick. Auch hier gilt es festzuhalten, dass die Fahrzeugproduktion und im<br />

Speziellen die Herstellung der Hochvoltbatterie nicht berücksichtigt wurde.<br />

Treibhausgasemissionen<br />

in g CO 2 e/km<br />

StadtfahrerIn<br />

ÜberlandfahrerIn<br />

Österreich<br />

Europäische Union<br />

Diesel-PKW 128 100 % 126 100 %<br />

E-PKW 48 38 % 50 40 %<br />

Diesel-PKW 132 100 % 129 100 %<br />

E-PKW 109 83 % 116 90 %<br />

Tabelle 3: Durchschnittliche Treibhausgasemissionen für den Fahrbetrieb (inkl.<br />

Energiebereitstellung) in g CO 2 e/km


Seite V<br />

Reichweite und Komfort<br />

Bei einer durchschnittlichen Fahrweise und einer geringen Fahrbahnneigung können<br />

die in Tabelle 4 dargestellten Reichweiten realisiert werden.<br />

Der Betrieb der Klimaanlage bei einer Umgebungstemperatur von +30 °C reduziert<br />

die Reichweite durchschnittlich um 14 %. Durch die Beheizung des Innenraumes bei<br />

einer Umgebungstemperatur von 0 °C erfolgt eine Reichweitenreduktion von durchschnittlich<br />

27 %.<br />

Reichweite abzüglich einer<br />

Umgebungstemperatur<br />

Reservereichweite von 25 km<br />

20 °C<br />

0 °C<br />

-10 °C<br />

ohne Heizung inkl. Heizung inkl. Heizung<br />

Fahrzeug<br />

und Klimaanlage<br />

Mitsubishi i-MiEV 83 km 48 km 41 km<br />

Mercedes Benz A-Klasse E-Cell 150 km 101 km 85 km<br />

Smart Fortwo Electric Drive 100 km 64 km 52 km<br />

Nissan Leaf 76 km 53 km 41 km<br />

Volkswagen Polo BlueMotion 1.090 km 1.036 km 989 km<br />

Tabelle 4: Realisierbare Reichweiten<br />

Energiekosten<br />

Die Energiekosten des E-PKW (für den Endkunden) sind aufgrund der aktuellen<br />

Steuern und Abgaben für Elektrizität bzw. Dieselkraftstoff geringer als jene des<br />

Diesel-PKW.<br />

Eine von Steuern und Abgaben bereinigte Betrachtung zeigt jedoch einen<br />

Kostennachteil für E-PKW im Stadtverkehr auf.<br />

Die Anschaffungskosten eines E-PKW liegen auch mittelfristig über den<br />

kundenseitig tolerierten Mehrkosten. Bei einer späteren Großserienproduktion<br />

muss mit Mehrkosten von über € 6.000.- gerechnet werden [3]. Derzeit liegen die<br />

Mehrkosten der uns bekannten, verfügbaren E-PKW bei rund dem Doppelten von<br />

vergleichbaren, konventionellen PKW.


Seite VI<br />

Was erwartet die Mitglieder des ÖVK und ÖAMTC, wenn sie einen<br />

batterieelektrischen PKW kaufen<br />

1. Die Anschaffungskosten liegen auch mittelfristig über den kundenseitig<br />

tolerierten Mehrkosten. Derzeit muss mit dem doppelten Preis, verglichen mit<br />

einem konventionellen PKW gerechnet werden.<br />

2. Die Energiekosten für den Betrieb eines E-PKW sind bei den aktuellen<br />

Steuern und Abgaben auf Elektrizität bzw. Dieselkraftstoff geringer als jene<br />

eines Diesel-PKW.<br />

3. Die Reichweite der untersuchten, derzeit regulär im Handel erhältlichen E-<br />

PKW ist verglichen mit herkömmlichen Fahrzeugen stark begrenzt und von<br />

der Umgebungstemperatur abhängig. Eine Änderung dieses Umstandes ist<br />

auch längerfristig nicht zu erwarten.<br />

4. Laden und Komfort<br />

Wesentlich für den Betrieb bzw. die Aufladung des E-PKW ist eine Strom-<br />

Steckdose im Nahebereich des Fahrzeugparkplatzes. Der Batterieladeprozess<br />

macht dabei eine zusätzliche technische Manipulation (An- und Abstecken)<br />

erforderlich.<br />

5. Klimawirksamkeit und Energiebedarf<br />

Wird ein E-PKW in einem Land betrieben, welches im Bereich der<br />

Energiebereitstellung einen hohen regenerativen Anteil aufweist (wie z.B.<br />

Österreich) können mit einem E-PKW sowohl der Energiebedarf als auch die<br />

Treibhausgasemissionen dieses Landes reduziert werden.<br />

Betrachtet man die gesamte Europäische Union, so ist kaum ein Vorteil zu<br />

sehen. In Ländern mit einem geringen regenerativen Energieanteil, niedrigen<br />

durchschnittlichen Temperaturen oder hohen Fahrleistungen bei mittleren<br />

Geschwindigkeiten kann der Diesel-PKW sogar einen geringeren<br />

Energiebedarf bzw. geringer Treibhausgasemissionen aufweisen.


Seite VII<br />

Detaillierte Datensätze<br />

Die detaillierten Datensätze stehen aufgrund des Umfanges auf der Homepage<br />

www.oevk.at zum Download bereit. Ein Direktdownload ist unter folgendem Link<br />

möglich: http://www.xn--vk-eka.at/aktuelles/2012/bev_data.pdf.


Seite 1<br />

1 Einleitung<br />

Insbesondere Politik und Medien sehen in der Elektrifizierung des Individualverkehrs<br />

ein wirksames Mittel zur deutlichen Absenkung der Treibhausgasemissionen und zur<br />

Erhöhung der Energieeffizienz. Studien, wie jene des ÖVK („Zukünftige Mobilität –<br />

Elektromobilität als Lösung“) [3] bestätigen, dass – ein hochregenerativer Strommix<br />

vorausgesetzt – rein elektrisch betriebene Personenkraftwagen zur Senkung der<br />

Treibhausgasemissionen beitragen können.<br />

Offen bleibt die Frage, wie groß die Vorteile batterieelektrischer PKW bei<br />

Energieeffizienz und Treibhausgasemissionen sind, wenn der Betrachtung reale<br />

Betriebsbedingungen über ein ganzes Jahr zugrunde gelegt werden und die<br />

Energiebereitstellung berücksichtigt wird.<br />

Diese hier vorliegende Studie geht dieser Frage nach und baut dabei auf den<br />

Erkenntnissen des Projektes „Vermessung des Mitsubishi i-MiEV hinsichtlich<br />

Energieeinsatz und Reichweite“ [4] auf, welches im Auftrag des ÖAMTC durchgeführt<br />

wurde.<br />

Danksagung:<br />

Die Verfasser dieser Studie, Herr Univ.-Prof. Dr. Bernhard Geringer und Herr<br />

Dr. Werner Tober vom Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der<br />

Technischen Universität Wien, danken den Auftraggebern ÖVK (Österreichischer<br />

Verein für Kraftfahrzeugtechnik) und ÖAMTC (Österreichischer Automobil-, Motorradund<br />

Touring Club), welche durch ihre finanzielle Unterstützung diese Studie<br />

ermöglicht haben.<br />

Weiters gilt der Dank den unterstützenden Automobilclubs (in alphabetischer<br />

Reihenfolge): ACI (Automobile Club d'Italia), ACL (Automobile Club du Grand-Duché<br />

Luxembourg), ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobilclub), AMZS (Avto-moto<br />

zveza Slovenije), ANWB (Algemene Nederlandse Wielrijdersbond), RACC (Real<br />

Automóvil Club de Cataluña) und TCS (Touring Club Schweiz).


Seite 2<br />

2 Methodik<br />

Um die Vorteile batterieelektrischer PKW hinsichtlich deren Energieeffizienz und<br />

Treibhausgasemissionen zu analysieren, wurden neben dem bereits in [4]<br />

vermessenen Fahrzeug drei weitere batterieelektrische PKW untersucht. Als<br />

Referenzfahrzeug diente ein Diesel-PKW mit Verbrennungsmotor.<br />

Der Vergleich erfolgte unter realitätsnahen Betriebsbedingungen. Dies betraf<br />

insbesondere die Klimatisierung (Heizen/Kühlen) des Fahrzeuginnenraumes in<br />

Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur. Die Energiebereitstellung von<br />

Elektrizität bzw. Diesel-Kraftstoff wurde ebenfalls in die Betrachtungen<br />

aufgenommen.<br />

Um den realen Energiebedarf und die realen Treibhausgasemissionen zu<br />

vergleichen wurden<br />

ein PKW mit hochmodernem Verbrennungsmotor und vier<br />

batterieelektrische Fahrzeuge untersucht.<br />

die Temperaturverläufe von Österreich und der Europäischen Union über ein<br />

Jahr berücksichtigt, sodass die Aggregate Heizung und Klimaanlage<br />

während des Fahrbetriebs Berücksichtigung fanden. (Vermessung von +30 °C<br />

bis -20 °C, in 10 °C Schritten)<br />

die Einflüsse der Fahrsituationen Innerorts, Außerorts, Autobahn und Stoppand-Go<br />

untersucht.<br />

die Einflüsse der Fahrbahnneigungen +2 %, -2 % bzw. +/-2 % (50 % der<br />

Strecke mit Steigung und 50 % mit Gefälle) untersucht.<br />

die im Zuge der Energiebereitstellung (Kraftstoff bzw. Elektrizität) für<br />

Österreich und für die Europäische Union anfallenden<br />

Treibhausgasemissionen bzw. die zur Bereitstellung erforderliche Energie<br />

berücksichtigt.<br />

der jährliche reale Energiebedarf und die jährlichen realen<br />

Treibhausgasemissionen berechnet und verglichen.


Seite 3<br />

In Ergänzung wurden<br />

die Reichweiten der PKW bei realen Betriebsbedingungen in Abhängigkeit<br />

von den Umgebungstemperaturen bestimmt.<br />

die Wirkungsgrade der Stromwandler und Traktionsbatterie ermittelt.<br />

die jährlichen Energiekosten je Fahrzeugkategorie berechnet.<br />

Basierend auf den Messergebnissen der einzelnen batterieelektrischen Fahrzeuge<br />

wurde ein Durchschnittsfahrzeug aus den Mittelwerten der untersuchten<br />

batterieelektrischen Fahrzeuge errechnet. Dieses Durchschnittsfahrzeug diente im<br />

Weiteren als Grundlage für die Berechnung des realen jährlichen Energiebedarfs und<br />

der realen jährlichen Treibhausgasemissionen.<br />

Die im Zuge der Energiebereitstellung (Kraftstoff bzw. Elektrizität) in Österreich und<br />

der Europäischen Union anfallenden Treibhausgasemissionen und die zur<br />

Bereitstellung erforderliche Energie wurden anhand von Literaturangaben<br />

berücksichtigt.<br />

In Ergänzung erfolgte eine Literaturrecherche zur Entwicklung der Energiedichte der<br />

Energieträger „Fossiler Kraftstoff“ und „Batterie“ in den letzten 100 Jahren.


Seite 4<br />

3 Messprogramm und Messtechnik<br />

Die Ermittlung des im vorangegangenen Kapitel beschriebenen jährlichen<br />

Energiebedarfs und der Treibhausgasemissionen von batterieelektrischen PKW und<br />

einem PKW mit hochmodernem Verbrennungsmotor unter realen<br />

Betriebsbedingungen erfolgte auf Basis des in Tabelle 5 wiedergegebenen<br />

Messprogramms.<br />

Zur Bestimmung des Energiebedarfs bzw. der Treibhausgasemissionen Innerorts,<br />

Außerorts und auf der Autobahn wurde der Fahrzyklus „Eco-Test“ [5] absolviert. Der<br />

Geschwindigkeitsverlauf dieses Zyklus kann Abbildung 1 entnommen werden. Wie<br />

in Tabelle 6 zusammenfassend angeführt wurde, setzt sich dieser Zyklus aus dem<br />

innerstädtischen und außerstädtischen Teil des Neuen Europäischen Fahrzyklus<br />

(NEFZ), dem innerstädtischen und außerstädtischen Teil des Artemiszyklus (CADC)<br />

und dem Autobahn-130-km/h-Zyklus (BAB130) zusammen. Für die Analysen wurden<br />

die innerstädtischen bzw. außerstädtischen Zyklusabschnitte jeweils gemeinsam<br />

betrachtet.<br />

Für die Untersuchung des Energiebedarfs und der Treibhausgasemissionen in der<br />

Stopp-and-Go-Phase wurde der „Stopp-and-Go-Zyklus“ heranzogen. Dieser Zyklus<br />

wurde gemeinsam mit dem ÖAMTC im Zuge der Studie „Einfluss des<br />

Verkehrsflusses auf Emission und Verbrauch“ [6] entwickelt. Bei diesem in<br />

Abbildung 2 wiedergegebenen Zyklus wird auf einer Fahrtstrecke von 9 x 700 m auf<br />

50 km/h beschleunigt, die Geschwindigkeit gehalten und im Weiteren wieder bis zum<br />

Stillstand abgebremst. Die zurückgelegte Wegstrecke beträgt 6,3 km bei einer<br />

Testdauer von 17:22 Min.<br />

Der Einfluss der Fahrbahnneigung von +2 % bzw. -2 % auf den Energiebedarf und<br />

die Treibhausgasemissionen wurde für die Phasen Innerorts, Außerorts und<br />

Autobahn sowie Stopp-and-Go bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C ermittelt.<br />

Der Wert für +/-2 % (50 % der Strecke mit +2 % Steigung und 50 % der Strecke mit<br />

-2 % Gefälle) wurde rechnerisch bestimmt.


Seite 5<br />

Der Einfluss der Umgebungstemperatur – insbesondere durch die Nutzung von<br />

Heizung bzw. Klimaanlage – auf den Energiebedarf und die Treibhausgasemissionen<br />

wurde für die Phasen Innerorts, Außerorts und Autobahn zwischen -20 °C und<br />

+30 °C in 10 °C Schritten untersucht. Zudem wurde der Einfluss auf die Reichweite<br />

des Kraftfahrzeuges bestimmt.<br />

Während des Tests wurde die Fahrzeuginnenraumtemperatur mittels Heizung bzw.<br />

Klimaanlage auf 22 °C geregelt (nicht bei Test-/Umgebungstemperatur 20 °C).<br />

Zur Bestimmung der Kaltstartemissionen des PKW mit Verbrennungsmotor wurden<br />

die Tests mit kaltem (Umgebungstemperatur) und mit betriebswarmem Motor<br />

durchgeführt.<br />

Die Fahrzeuge wurden auf dem Rollenprüfstand mit aktiviertem Tagfahrlicht (sofern<br />

verfügbar) und eingeschaltetem Radio betrieben. Die Heizung bzw. Klimaanlage war,<br />

wie bereits erörtert, abhängig von der Umgebungstemperatur eingeschaltet. Sofern<br />

das Fahrzeug über einen Automatikmodus für die Temperatur- bzw. Gebläsestufe<br />

verfügt hat, wurde dieser verwendet. Widrigenfalls wurde die Temperatur manuell<br />

geregelt und die Gebläsestufe auf Mittel gestellt.<br />

Der Ladevorgang der batterieelektrischen Fahrzeuge erfolgte jeweils nach einer<br />

kompletten Entladung (Fahrzeug stellt sich selbsttätig ab) der Hochvoltbatterie. Die<br />

Ladung wurde im klimatisierten Rollenprüfstand bei der festgelegten Testtemperatur<br />

(-20 °C bis +30 °C) durchgeführt und dauerte so lange, bis die Hochvoltbatterie<br />

vollständig geladen war.<br />

Im Anschluss erfolgte eine Konditionierung über 8 Stunden im klimatisierten<br />

Rollenprüfstand bei der festgelegten Testtemperatur. Dabei wurde das Ladegerät<br />

vom Fahrzeug entfernt.


Seite 6<br />

Fahrzyklus<br />

Eco-Test<br />

Eco-Test<br />

Eco-Test<br />

50km/h -<br />

700m<br />

50km/h -<br />

700m<br />

50km/h -<br />

700m<br />

Phase<br />

Innerorts<br />

Außerorts<br />

Autobahn<br />

Innerorts<br />

0 %<br />

Außerorts -2 %<br />

20 °C<br />

-20 °C Heizung<br />

-10 °C Heizung<br />

0 °C Heizung<br />

10 °C Heizung<br />

20 °C -<br />

30 °C Klimaanlage<br />

-20 °C Heizung<br />

-10 °C Heizung<br />

0 °C Heizung<br />

10 °C Heizung<br />

20 °C -<br />

30 °C Klimaanlage<br />

-20 °C Heizung<br />

-10 °C Heizung<br />

0 °C Heizung<br />

10 °C Heizung<br />

20 °C -<br />

30 °C Klimaanlage<br />

20 °C<br />

Autobahn 20 °C<br />

Innerorts<br />

20 °C<br />

Außerorts +2 %<br />

20 °C<br />

Autobahn 20 °C<br />

Fahrbahnneigung<br />

Umgebungstemperatur<br />

Klimatisierung<br />

Stopp-and-<br />

Go<br />

Stopp-and-<br />

Go<br />

Stopp-and-<br />

Go<br />

-<br />

Dauer des<br />

Tests<br />

Bei VKM 1 -<br />

PKW:<br />

2 Zyklen<br />

Bei E-PKW:<br />

Bis sich das<br />

Fahrzeug<br />

selbsttätig<br />

abstellt.<br />

1 Zyklus<br />

1 Zyklus<br />

0 % 20 °C 1 Zyklus<br />

-2 % 20 °C 1 Zyklus<br />

+2 % 20 °C 1 Zyklus<br />

Tabelle 5: Messprogramm je Kraftfahrzeug<br />

1 VKM… Verbrennungskraftmaschine


Seite 7<br />

NEFZ ECE<br />

Innerorts<br />

NEFZ EUDC<br />

Außerorts<br />

CADC Urban<br />

Innerorts<br />

CADC Extra<br />

Urban<br />

Außerorts<br />

BAB130+*)<br />

Autobahn<br />

*) Auf-<br />

/Abfahrt<br />

Abbildung 1: Eco-Test Zyklus - Geschwindigkeitsverlauf<br />

(Strecke 35,5 km, Dauer 50:33 Min.) [5], [eigene Darstellung]<br />

Eco-Test<br />

35,506 km<br />

100%<br />

ausge- Innerorts Außerorts Autobahn<br />

wertete 8,850 km 15,886 km 10,770 km<br />

Zyklen 24,93 % 44,74 % 30,33 %<br />

Test- NEFZ CADC NEFZ CADC Extra<br />

Auf-<br />

BAB130<br />

zyklen ECE Urban EUDC Urban<br />

/Abfahrt<br />

„Bausteine“ 3,920 km 4,930 km 6,920 km 8,966 km 9,270 km 1,500 km<br />

Tabelle 6: Eco-Test Zyklus - Zusammensetzung [5], [eigene Darstellung]<br />

50<br />

Geschwindigkeit<br />

[km/h]<br />

40<br />

30<br />

20<br />

10<br />

0<br />

0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1000<br />

Zeit [s]<br />

Abbildung 2: Stopp-and-Go-Zyklus - Geschwindigkeitsverlauf<br />

(Strecke 6,3 km, Dauer 17:22 Min.) [6], [eigene Darstellung]


Seite 8<br />

Abbildung 3 zeigt ein Beispiel der gesetzten Strommessstellen zur Bestimmung der<br />

Energieflüsse und Wirkungsgrade batterieelektrischer Fahrzeuge. Abhängig von der<br />

technischen Umsetzung je Fahrzeughersteller wurden dieserart die Wirkungsgrade<br />

der Komponenten<br />

On-board Charger (Ladeverluste)<br />

DC/DC Wandler (Hochvolt-Niedervoltnetz)<br />

AC/DC-Wandler (Inverter)<br />

Traktionsbatterie (Entladeverluste)<br />

bestimmt.<br />

Zudem wurden die Spannungen des Nieder- und Hochvoltsystems sowie jene des<br />

Elektromotors gemessen.<br />

Während des Ladevorganges wurden damit die Energieentnahme vom Stromnetz,<br />

der durch den Ladevorgang verursachte Energiebedarf und die Energiezufuhr zur<br />

Hochvoltbatterie bestimmt.<br />

Im Fahrbetrieb konnten die Energieentnahme von der Hochvoltbatterie sowie der<br />

Energiebedarf der betrachteten Verbraucher bestimmt werden.<br />

Abbildung 3: Strommessstellen (Symbolbild)<br />

N1 bis N6: Niedervoltverbraucher wie Kühlmittelpumpe E-<br />

Technik, Kühlmittelpumpe Fahrgastraum, Fahrgastraum-<br />

Gebläse, Sitzheizung, etc.


Seite 9<br />

Zusätzlich wurden folgende Niedervolt-Verbraucher vermessen:<br />

Fahrzeuginnenraumgebläse<br />

o alle Stufen<br />

Licht<br />

o Tagfahrlicht, Standlicht, Abblendlicht, Fernlicht, Bremslicht<br />

Heizung<br />

o Heckscheibe, Außenspiegel, Sitz<br />

Scheibenwischer<br />

o vorne und hinten<br />

Radio<br />

Messtechnik<br />

Die Messungen wurden auf einem 4-Rad-Scheitelrollenprüfstand (Hersteller Schenck<br />

/ Kristl&Seibt) durchgeführt. Der klimatisierte Rollenprüfstand erlaubt eine Regelung<br />

der Umgebungstemperatur zwischen -30 °C und +50 °C.<br />

Die Berechnung des Kraftstoffverbrauchs erfolgt im Fall des Fahrzeuges mit<br />

Verbrennungsmotor aus den gasförmigen Abgasbestandteilen CO, CO 2 und HC<br />

nach Richtlinie 80/1268/EWG (in der geltenden Fassung).<br />

Die hierbei verwendeten Abgasanalysatoren werden in Tabelle 7 angeführt.<br />

Abgasanalysatoren CO CO 2 HC<br />

Marke HORIBA HORIBA HORIBA<br />

Typ AIA 310/320 AIA 310/320 FIA 325/326<br />

Messbereich 0-50 ppm 0-2,5 Vol% 0-25 ppm<br />

Eichgaskonzentration 44,7 ppm 1,92 Vol% 15,0 ppm<br />

Tabelle 7: Abgasanalysatoren<br />

Die Bestimmung der CH 4 - und N 2 O-Emissionen des mit Verbrennungsmotor<br />

betriebenen PKW erfolgt mittels FTIR-Messung (Fourier Transform Infrared<br />

Spectroscopy, MKS MultiGas Analyzer 2030D)


Seite 10<br />

Die für die Durchführung der Strom- und Spannungs-, bzw. Leistungsmessungen<br />

angewendete Messtechnik wird wie folgt angegeben:<br />

Leistungsvermesser: Dewetron DEWE-2602<br />

Software: Dewetron DEWESOFT-7-PROF<br />

Stromwandler: Dewetron PM-MCTS-700<br />

Shunt: Dewetron PM-MCTS-BR5<br />

Strommesszange: Dewetron PNA-CLAMP-150-DC


Seite 11<br />

4 Untersuchte Fahrzeuge<br />

Im Rahmen dieser Studie konnten dank Unterstützung der Fahrzeughersteller<br />

folgende Personenkraftwagen untersucht werden:<br />

Volkswagen Polo BlueMotion VKM-PKW (Diesel)<br />

Mitsubishi i-MiEV E-PKW<br />

Mercedes Benz A-Klasse E-Cell E-PKW<br />

Smart Fortwo Electric Drive E-PKW<br />

Nissan Leaf E-PKW<br />

Im Weiteren werden die technischen Daten der Fahrzeuge wiedergegeben.<br />

4.1 Volkswagen Polo BlueMotion<br />

Die technischen Daten können untenstehender Auflistung entnommen werden.<br />

Marke<br />

Volkswagen<br />

Handelsbezeichnung Polo BlueMotion TDI (87g)<br />

Baujahr 2011<br />

Eigengewicht<br />

1.150 kg<br />

Radstand<br />

2.470 mm<br />

Antriebsart<br />

Diesel<br />

Hubraum 1.199 cm 3<br />

Leistung<br />

55 kW<br />

Abgasgesetzgebung Euro 5<br />

Getriebe<br />

Manuelles Schaltgetriebe<br />

Start/Stopp-Funktion Ja<br />

Reifen<br />

Sommerreifen, 185/60 R15<br />

Tankinhalt<br />

45 Liter<br />

Foto: Heinz Henninger


Seite 12<br />

4.2 Mitsubishi i-MiEV<br />

Die technischen Daten können untenstehender Auflistung entnommen werden.<br />

Marke<br />

Mitsubishi<br />

Handelsbezeichnung i-MiEV<br />

Baujahr 2011<br />

Eigengewicht<br />

1.100 kg<br />

Radstand<br />

2.550 mm<br />

Antriebsart<br />

batterieelektrisch<br />

Leistung<br />

49 kW<br />

Getriebe<br />

Automatik<br />

Foto: Heinz Henninger<br />

Reifen<br />

Sommerreifen, vorne: 145/65 R15, hinten: 175/65 R15<br />

Batteriekapazität 16 kWh lt. Herstellerangabe<br />

4.3 Mercedes Benz A-Klasse E-Cell<br />

Die technischen Daten können untenstehender Auflistung entnommen werden.<br />

Marke<br />

Mercedes Benz<br />

Handelsbezeichnung A-Klasse E-Cell<br />

Baujahr 2011<br />

Eigengewicht<br />

1.635 kg<br />

Radstand<br />

2568 mm<br />

Antriebsart<br />

batterieelektrisch<br />

Leistung<br />

70 kW<br />

Getriebe<br />

Automatik<br />

Reifen<br />

Winterreifen, 195/60 R16<br />

Batteriekapazität 36 kWh lt. Herstellerangabe<br />

Foto: Heinz Henninger


Seite 13<br />

4.4 Smart Fortwo Electric Drive<br />

Die technischen Daten können untenstehender Auflistung entnommen werden.<br />

Marke<br />

Smart<br />

Handelsbezeichnung Fortwo Electric Drive<br />

Baujahr 2011<br />

Eigengewicht<br />

1.010 kg<br />

Radstand<br />

1.867 mm<br />

Antriebsart<br />

batterieelektrisch<br />

Leistung<br />

35 kW<br />

Getriebe<br />

Automatik<br />

Reifen<br />

Winterreifen, vorne: 155/60 R15, hinten: 175/55 R15<br />

Max. Bauartgeschw. 100 km/h<br />

Batteriekapazität 17,6 kWh lt. Herstellerangabe<br />

Foto: Heinz Henninger<br />

4.5 Nissan Leaf<br />

Die technischen Daten können untenstehender Auflistung entnommen werden.<br />

Marke<br />

Nissan<br />

Handelsbezeichnung Leaf<br />

Baujahr 2011<br />

Eigengewicht<br />

1.665 kg<br />

Radstand<br />

2.700 mm<br />

Antriebsart<br />

batterieelektrisch<br />

Leistung<br />

80 kW<br />

Getriebe<br />

Automatik<br />

Reifen<br />

Sommerreifen, 205/55 R16<br />

Batteriekapazität 24 kWh lt. Herstellerangabe<br />

Foto: Heinz Henninger


Seite 14<br />

5 Fahrzeugspezifische Ergebnisse<br />

Im Folgenden werden die Ergebnisse der einzelnen Fahrzeuge zusammenfassend<br />

vorgestellt und etwaige Besonderheiten erörtert. Die detaillierten Datensätze stehen<br />

aufgrund des Umfanges auf der Homepage www.oevk.at zum Download bereit<br />

(Direktdownload: http://www.xn--vk-eka.at/aktuelles/2012/bev_data.pdf).<br />

5.1 Volkswagen Polo BlueMotion<br />

Im Falle des mit Dieselkraftstoff betriebenen Referenzfahrzeuges wurden neben dem<br />

Energiebedarf auch die Treibhausgasemissionen (Kohlendioxid CO 2 , Methan CH 4<br />

und Lachgas N 2 O) im Fahrbetrieb als CO 2 -Äquivalent (CO 2 e) bestimmt.<br />

In Tabelle 8 werden die Treibhausgaswirkungen von Methan und Lachgas in<br />

Relation zu Kohlendioxid gesetzt. Die Werte beziehen sich dabei auf einen<br />

Zeithorizont von 100 Jahren und wurden [7] entnommen.<br />

Treibhausgas Summenformel CO 2 -Äquivalent<br />

Kohlendioxid CO 2 1<br />

Methan CH 4 25<br />

Distickstoffoxid (Lachgas) N 2 O 298<br />

Tabelle 8: Treibhausgaspotenziale als CO 2 -Äquivalent [7]<br />

Der Energiebedarf in Abhängigkeit von der Fahrsituation bei ebener Fahrbahn und<br />

20 °C Umgebungstemperatur (ohne Heizung und ohne Klimaanlage) wird in<br />

Abbildung 4 wiedergegeben. In den Ergebnissen berücksichtigt wurde bereits der<br />

Kaltstartanteil.<br />

Es ist festzuhalten, dass sich bei einer Konstantgeschwindigkeit von 70 km/h ein<br />

Verbrauchsoptimum einstellt. Dieses wird auch durch den Energiebedarf in der<br />

Außerorts-Fahrsituation bestätigt. In diesem Zyklusabschnitt liegt die<br />

durchschnittliche Geschwindigkeit bei rund 65 km/h. Die


Seite 15<br />

Durchschnittsgeschwindigkeiten der weiteren Zyklen sind wie folgt zu nennen: Stoppand-Go<br />

23 km/h, Innerorts 18 km/h, Autobahn 102 km/h, Eco-Test 42 km/h.<br />

Die Umrechnung des Energiebedarfs von kWh/100km auf l/100km erfolgt mittels<br />

Division der genannten Werte durch 10 (=11,8 kWh/kg x 0,845 kg/l, d.h. Diesel-<br />

Heizwert x Diesel-Dichte).<br />

Für die CO 2 e-Emissionen zeigt sich ein zu Abbildung 4 analoges Bild. Von einer<br />

Darstellung der Ergebnisse wird an dieser Stelle abgesehen und auf den elektrisch<br />

zur Verfügung gestellten Datensatz verwiesen. Im Eco-Test können diese bei einer<br />

Fahrbahnneigung von 0 % und einer Umgebungstemperatur von 20 °C mit 102 g/km<br />

angegeben werden.<br />

Energiebedarf in kWh/100km<br />

60<br />

50<br />

40<br />

30<br />

20<br />

10<br />

Volkswagen Polo BlueMotion<br />

0<br />

Konstantfahrten<br />

Abbildung 4: Energiebedarf des Volkswagen Polo BlueMotion in Abhängigkeit von der Fahrsituation<br />

bei ebener Fahrbahn und 20 °C Umgebungstemperatur (ohne Heizung und ohne Klimaanlage, inkl.<br />

Kaltstartanteil) in kWh/100km<br />

Die Analyse des Einflusses der Fahrbahnneigung auf den Energiebedarf,<br />

wiedergegeben in Abbildung 5, zeigt auf, dass die Energieersparnis bei 2 %-igem


Seite 16<br />

Fahrbahngefälle stets geringer ist als der Energienachteil bei 2 %-iger<br />

Fahrbahnsteigung.<br />

Für die folgenden Vergleichsberechnungen wird der Energiebedarf bei einer<br />

Fahrbahnneigung +/-2 % herangezogen. Diese entspricht einer Fahrt mit 50 %<br />

Steigungs- und 50 % Gefälleanteil.<br />

Energiebedarf in kWh/100km<br />

80<br />

70<br />

60<br />

50<br />

40<br />

30<br />

20<br />

10<br />

0<br />

Volkswagen Polo BlueMotion<br />

0% Fahrbahnneigung +/-2% Fahrbahnneigung<br />

+2% Fahrbahnneigung -2% Fahrbahnneigung<br />

Konstantfahrten<br />

Abbildung 5: Energiebedarf des Volkswagen Polo BlueMotion in Abhängigkeit von der Fahrsituation<br />

und der Fahrbahnneigung bei 20 °C Umgebungstemperatur (ohne Heizung und ohne Klimaanlage,<br />

inkl. Kaltstartanteil) in kWh/100km<br />

Der in Abbildung 6 wiedergegebene Energiebedarf in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur berücksichtigt den energetischen Mehraufwand für den<br />

Betrieb des Fahrzeuges bei niedrigeren und höheren Temperaturen als 20 °C.<br />

Hierbei fließen die Klimatisierung (Heizen und Kühlen) und die erhöhten<br />

Reibungswiderstände bzw. ein etwaiges abweichendes Motorverhalten ein.<br />

Erwartungsgemäß führt die Aktivierung der Klimaanlage bei +30 °C zu einem<br />

höheren Energiebedarf als die Nutzung der Abwärme des Motors bei niedrigeren<br />

Temperaturen.


Seite 17<br />

50<br />

45<br />

Volkswagen Polo BlueMotion<br />

Energiebedarf in kWh/100km<br />

40<br />

35<br />

30<br />

25<br />

20<br />

15<br />

10<br />

5<br />

0<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 6: Energiebedarf des Volkswagen Polo BlueMotion in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur im Eco-Test bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % (inkl. Heizung bzw.<br />

Klimaanlage und Kaltstartanteil) in kWh/100km<br />

5.2 Mitsubishi i-MiEV<br />

Wie bereits eingangs ausgeführt, wurde der Mitsubishi i-MiEV im Zuge des Projektes<br />

„Vermessung des Mitsubishi i-MiEV hinsichtlich Energieeinsatz und Reichweite“ [4]<br />

im Auftrag des ÖAMTC vermessen. Die dabei erhobenen Daten wurden für die hier<br />

vorliegenden Untersuchungsaspekte herangezogen und entsprechend ausgewertet.<br />

Abbildung 7 zeigt den Energiebedarf in Abhängigkeit von der Fahrsituation bei<br />

ebener Fahrbahn und 20 °C Umgebungstemperatur (ohne Heizung und ohne<br />

Klimaanlage). Hierbei berücksichtigt wurde der Energiebedarf zum Fahren. Dieser<br />

umfasst den Energiebedarf des Elektromotors inkl. Inverter (AC/DC-DC/AC-<br />

Wandler), des Niedervoltsystems inkl. DC/DC-Wandler und bei Temperaturen über<br />

und unter +20 °C der Klimatisierung (Heizung bzw. Klimanalage). Weiters wurde der<br />

Lade- und Entladeverlust der Hochvoltbatterie berücksichtigt.


Seite 18<br />

Die angeführten Werte beschreiben somit den ab Stromnetz realisierten<br />

Energieverbrauch.<br />

Anders als im Vergleich zum dieselbetriebenen PKW mit Verbrennungsmotor liegt<br />

das energetische Optimum nicht bei einer mittleren Geschwindigkeit von 70 km/h,<br />

sondern ist direkt proportional mit der Geschwindigkeit.<br />

An dieser Stelle ist festzuhalten, dass für dieses Fahrzeug keine Stopp-and-Gosowie<br />

Fahrbahnneigungsdaten vorliegen.<br />

Verglichen mit den Werten aus Abbildung 4 ist anzuführen, dass die<br />

Verbrauchswerte des i-MiEV ohne Klimatisierung rund 50 % unter jenen des Polos<br />

liegen.<br />

Energiebedarf in kWh/100km<br />

35<br />

30<br />

25<br />

20<br />

15<br />

10<br />

5<br />

Mitsubishi i-MiEV<br />

0<br />

Konstantfahrten<br />

Abbildung 7: Energiebedarf des Mitsubishi i-MiEV in Abhängigkeit von der Fahrsituation bei ebener<br />

Fahrbahn und 20 °C Umgebungstemperatur (ohne Heizung und ohne Klimaanlage) in kWh/100km<br />

In Abbildung 8 wird der Energiebedarf in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur im Eco-Test bei einer Fahrbahnneigung von 0 % (inkl.<br />

Heizung bzw. Klimaanlage) angegeben.


Seite 19<br />

Der primär durch den Betrieb der Heizung bzw. Klimaanlage erhöhte<br />

Energieverbrauch liegt trotz deutlicher Zunahme auch bei -20 °C unter dem des mit<br />

Verbrennungsmotor betriebenen PKW.<br />

35<br />

30<br />

Mitsubishi i-MiEV<br />

Energiebedarf in kWh/100km<br />

25<br />

20<br />

15<br />

10<br />

5<br />

0<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 8: Energiebedarf des Mitsubishi i-MiEV in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur im<br />

Eco-Test bei einer Fahrbahnneigung von 0 % (inkl. Heizung bzw. Klimaanlage) in kWh/100km<br />

Wirkungsgrade<br />

Die Wirkungsgrade der elektrischen Spannungswandler konnten wie folgt ermittelt<br />

werden.<br />

Der Wirkungsgrad des On-board-Chargers (Ladegerät) liegt, unabhängig von der<br />

Umgebungstemperatur, bei 94 %.<br />

Wie in Abbildung 9 dargestellt, ist der Wirkungsgrad der Hochvoltbatterie mit<br />

88-95 % von der Umgebungstemperatur abhängig und weist ein Optimum bei +10 °C<br />

bis 0 °C auf.<br />

Die Wirkungsgrade des DC/DC-Wandlers bzw. des Inverters wurden in [4] lediglich<br />

für +20 °C und +30 °C ermittelt und können mit 83 % bzw. 91 % angegeben werden.


Seite 20<br />

100%<br />

90%<br />

Mitsubishi i-MiEV<br />

80%<br />

Wirkungsgrad in %<br />

70%<br />

60%<br />

50%<br />

40%<br />

30%<br />

20%<br />

10%<br />

0%<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 9: Wirkungsgrad der Hochvoltbatterie des Mitsubishi i-MiEV in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur in %<br />

Abbildung 10 gibt die Energiebilanz der Hochvoltbatterie wieder. Es ist anzuführen,<br />

dass die Ladeverluste inkl. Laderegelung unabhängig von der<br />

Umgebungstemperatur rund 9 % betragen. Die Entladeverluste hingegen zeigten ein<br />

von der Umgebungstemperatur abhängiges Verhalten mit einem Optimum bei 0 °C.<br />

Absolut wurden vor Fahrbeginn im Mittel 14,8 kWh durch die Hochvoltbatterie zur<br />

Verfügung gestellt. Das Maximum lag mit 15,3 kWh bei 0 °C, das Minimum mit 14,1<br />

kWh bei -20 °C.<br />

Die Ladedauer kann im Mittel mit 6 Std. 48 Min. angegeben werden.<br />

Die, bezogen auf die Leistung, untergeordnete Rolle der Niedervoltverbraucher wird<br />

auch durch in Abbildung 11 angegebenen durchschnittlichen Leistungsaufnahmen<br />

verdeutlicht.<br />

Neben dem Elektromotor (Leistungsbedarf im Eco-Test bei -20 °C und 0 %<br />

Fahrbahnneigung: 5,7 kW) ist vor allem die Heizung mit 3,8 kW bei -20 °C im i-MiEV<br />

als dominanter Verbraucher zu nennen.


Seite 21<br />

100%<br />

90%<br />

80%<br />

Energiebilanz in %<br />

70%<br />

60%<br />

50%<br />

40%<br />

30%<br />

20%<br />

10%<br />

0%<br />

Mitsubishi i-MiEV<br />

Entladeverluste<br />

Ladeverluste inkl. Laderegelung (12V-Netz)<br />

Kapazität vor Fahrbeginn<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 10: Energiebilanz der Hochvoltbatterie des Mitsubishi i-MiEV in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur in %<br />

Leistungsaufnahme in W<br />

300<br />

250<br />

200<br />

150<br />

100<br />

50<br />

0<br />

282<br />

Mitsubishi i-MiEV<br />

200<br />

134<br />

90 108 127<br />

39 48 54 62 70 76 65<br />

38<br />

13 28 28 34 51 17 20<br />

Stufe 1<br />

Stufe 2<br />

Stufe 3<br />

Stufe 4<br />

Stufe 5<br />

Stufe 6<br />

Stufe 7<br />

Stufe 8<br />

Stufe 9 (MAX)<br />

Tagfahrlicht<br />

Standlicht<br />

Abblendlicht<br />

Fernlicht<br />

Bremslicht<br />

Heckscheibe<br />

Außenspiegel<br />

Fahrersitz<br />

vorne - Stufe 1 (nass)<br />

vorne - Stufe 2 (nass)<br />

hinten<br />

Radio<br />

Innenraumgebläse Licht Heizung Scheibenw.<br />

Abbildung 11: Energieaufnahme diverser 12V-Einzelverbraucher des Mitsubishi i-MiEV


Seite 22<br />

Reichweite<br />

Die im Eco-Test mit einer Batterieladung bei ebener Fahrbahn realisierbaren<br />

maximalen Reichweiten werden in Abbildung 12 in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur wiedergegeben. Eine Energiereserve von 25 km wurde in der<br />

Darstellung grafisch berücksichtigt.<br />

Reichweite in km<br />

200<br />

180<br />

160<br />

140<br />

120<br />

100<br />

80<br />

60<br />

40<br />

101<br />

108<br />

Mitsubishi i-MiEV<br />

Kühlen Heizen<br />

Innenraumtemperatur 22 °C<br />

88<br />

73<br />

↓... Energiereserve 25 km<br />

66<br />

57<br />

20<br />

0<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur in °C<br />

Abbildung 12: Reichweite des Mitsubishi i-MiEV in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur im<br />

Eco-Test bei einer Fahrbahnneigung von 0 % 2<br />

5.3 Mercedes Benz A-Klasse E-Cell<br />

Der Energiebedarf (inkl. Elektromotor, Inverter, Niedervoltsystems, DC/DC-Wandler<br />

sowie Lade- und Entladeverlust der Hochvoltbatterie) des E-Cell ist in Abhängigkeit<br />

von der Fahrsituation, bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % und einer<br />

Umgebungstemperatur von 20 °C (ohne Heizung und ohne Klimaanlage) in<br />

2 Etwaige geringfügige Abweichungen zu [4] resultieren aus der für dieses Projekt abgeänderten<br />

Berechnungsmethode. In [4] wurde das Fahrzeug bis zur automatischen Abschaltung des Fahrzeuges<br />

betrieben und der Kilometerstand protokolliert. In dieser Studie wurden die positiv absolvierten<br />

Zyklusabschnitte (Innerorts, Außerorts und Autobahn) heranzogen und in Relation zur verfügbaren<br />

Batteriekapazität gesetzt.


Seite 23<br />

Abbildung 13 wiedergegeben. Die angeführten Werte beschreiben den ab<br />

Stromnetz realisierten Energieverbrauch.<br />

Der Energiebedarf des Elektromotors ist, wie bereits in Abbildung 7 gezeigt, im<br />

Gegensatz zum Energiebedarf des Verbrennungsmotor (siehe Abbildung 4) direkt<br />

proportional zur Geschwindigkeit.<br />

Der um eine Fahrzeugkategorie größere PKW (verglichen mit dem i-MiEV – siehe<br />

Kapitel 4) weist erwartungsgemäß auch einen entsprechend höheren Energiebedarf<br />

auf.<br />

Energiebedarf in kWh/100km<br />

40<br />

35<br />

30<br />

25<br />

20<br />

15<br />

10<br />

5<br />

Mercedes Benz A-Klasse E-Cell<br />

0<br />

Konstantfahrten<br />

Abbildung 13: Energiebedarf des Mercedes Benz A-Klasse E-Cell in Abhängigkeit von der<br />

Fahrsituation bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % und 20 °C Umgebungstemperatur (ohne Heizung<br />

und ohne Klimaanlage) in kWh/100km<br />

Der Energiebedarf in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur im Eco-Test bei<br />

einer Fahrbahnneigung von +/-2 % (inkl. Heizung bzw. Klimaanlage) wird in<br />

Abbildung 14 angegeben. Hierbei ist festzuhalten, dass bei -10 °C und -20 °C der<br />

Energiebedarf des E-Cell über dem des Polo liegt (vergleiche hierzu Abbildung 6).<br />

Der zu niedrigen Temperaturen hin ansteigende Heizbedarf und die steigenden


Seite 24<br />

Lade- und Entladeverluste führen dazu, dass der Wirkungsgradvorteil des<br />

elektrischen Antriebsstrangs bei diesen tiefen Temperaturen egalisiert wird.<br />

60<br />

Mercedes Benz A-Klasse E-Cell<br />

Energiebedarf in kWh/100km<br />

50<br />

40<br />

30<br />

20<br />

10<br />

0<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 14: Energiebedarf des Mercedes Benz A-Klasse E-Cell in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur im Eco-Test bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % (inkl. Heizung bzw.<br />

Klimaanlage) in kWh/100km<br />

Wirkungsgrade<br />

Die Wirkungsgrade der elektrischen Spannungswandler konnten wie folgt ermittelt<br />

werden:<br />

Der Wirkungsgrad des On-board Chargers (Ladegerät) liegt, unabhängig von der<br />

Umgebungstemperatur, bei 89 %.<br />

Der Wirkungsgrad der Hochvoltbatterie liegt zwischen 85 % und 93 % und weist im<br />

Gegensatz zum i-MiEV das Maximum nicht bei +10 °C bis 0 °C auf sondern bei<br />

Umgebungstemperaturen von +20 °C bis +30 °C. Siehe hierzu auch Abbildung 15.<br />

Als Ursache hierfür ist ein abweichendes Thermomanagement der Batterie zu<br />

anzunehmen.


Seite 25<br />

Die Wirkungsgrade des DC/DC-Wandlers bzw. Inverters konnten aufgrund der<br />

Bauweise (in einem gemeinsamen flüssigkeitsgekühlten Gehäuse) nicht ermittelt<br />

werden.<br />

100%<br />

90%<br />

Mercedes Benz A-Klasse E-Cell<br />

80%<br />

Wirkungsgrad in %<br />

70%<br />

60%<br />

50%<br />

40%<br />

30%<br />

20%<br />

10%<br />

0%<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 15: Wirkungsgrad der Hochvoltbatterie des Mercedes Benz A-Klasse E-Cell in Abhängigkeit<br />

von der Umgebungstemperatur in %<br />

Im Gegensatz zum i-MiEV sind die Ladeverluste (inkl. Laderegelung) nicht<br />

unabhängig von der Umgebungstemperatur und liegen bei 16 bis 26 %. Die<br />

Entladeverluste zeigten ein ebenfalls von der Umgebungstemperatur abhängiges<br />

Verhalten mit einem Optimum bei +20 °C bzw. +30 °C. Insgesamt weist die<br />

Hochvoltbatterie, wie Abbildung 16 entnommen werden kann, bei +20 °C die beste<br />

Energiebilanz auf.<br />

Absolut wurden vor Fahrbeginn im Mittel 33,2 kWh durch die Hochvoltbatterie zur<br />

Verfügung gestellt. Das Maximum lag mit 34,7 kWh bei +20 °C, das Minimum mit<br />

32,4 kWh bei +10 °C.<br />

Die Ladedauer kann im Mittel mit 15 Std. 27 Min. angegeben werden.


Seite 26<br />

100%<br />

90%<br />

80%<br />

Energiebilanz in %<br />

70%<br />

60%<br />

50%<br />

40%<br />

30%<br />

20%<br />

10%<br />

0%<br />

Mercedes Benz A-Klasse E-Cell<br />

Entladeverluste<br />

Ladeverluste inkl. Laderegelung (12V-Netz)<br />

Kapazität vor Fahrbeginn<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 16: Energiebilanz der Hochvoltbatterie des Mercedes Benz A-Klasse E-Cell in Abhängigkeit<br />

von der Umgebungstemperatur in %<br />

Die Leistungsaufnahme einzelner Niedervoltverbraucher wird in Abbildung 17<br />

zusammengefasst.<br />

Leistungsaufnahme in W<br />

400<br />

350<br />

300<br />

250<br />

200<br />

150<br />

100<br />

50<br />

0<br />

Mercedes Benz<br />

A-Klasse E-Cell<br />

15<br />

Stufe 1<br />

33<br />

Stufe 2<br />

75<br />

Stufe 3<br />

139<br />

Stufe 4<br />

218<br />

Stufe 5<br />

380<br />

Stufe 6<br />

55<br />

Standlicht<br />

119 119<br />

Abblendlicht<br />

Fernlicht<br />

58<br />

Bremslicht<br />

290<br />

Heckscheibe&Außens…<br />

116<br />

Sitz<br />

29 58 22<br />

Innenraumgebläse Licht Heizung Scheibenwischer<br />

vorne - Stufe 1 (nass)<br />

vorne - Stufe 2 (nass)<br />

hinten<br />

15<br />

Radio<br />

Abbildung 17: Energieaufnahme diverser 12V-Einzelverbraucher des Mercedes Benz A-Klasse E-Cell


Seite 27<br />

Reichweite<br />

Die im Eco-Test bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % mit einer Batterieladung<br />

realisierbaren Reichweiten werden in Abbildung 18 in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur wiedergegeben.<br />

Reichweite in km<br />

200<br />

180<br />

160<br />

140<br />

120<br />

100<br />

80<br />

60<br />

147<br />

Kühlen<br />

175<br />

Heizen<br />

147<br />

Mercedes Benz A-Klasse E-Cell<br />

Innenraumtemperatur 22 °C<br />

↓... Energiereserve 25 km<br />

126<br />

110<br />

90<br />

40<br />

20<br />

0<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur in °C<br />

Abbildung 18: Reichweite des Mercedes Benz A-Klasse E-Cell in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur im Eco-Test bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 %<br />

5.4 Smart Fortwo Electric Drive<br />

Der sich für den Fortwo einstellende Energiebedarf (inkl. Elektromotor, Inverter,<br />

Niedervoltsystem, DC/DC-Wandler sowie Lade- und Entladeverlust der<br />

Hochvoltbatterie) ist bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % und einer<br />

Umgebungstemperatur von 20 °C (ohne Heizung und ohne Klimaanlage) in<br />

Abhängigkeit von der Fahrsituation Abbildung 19 zu entnehmen. Die angeführten<br />

Werte beschreiben den ab Stromnetz realisierten Energieverbrauch.<br />

Die realisierten Verbrauchswerte liegen deutlich unter den Verbrauchswerten des<br />

eine Fahrzeugklasse größeren E-Cell jedoch geringfügig über jenen des i-MiEV. Dies<br />

ist damit zu begründen, dass der i-MiEV gegenüber dem Fortwo günstigere


Seite 28<br />

Fahrwiderstandswerte aufweist. Wie in Kapitel 4 ausgeführt, wurden sowohl der E-<br />

Cell als auch der Fortwo mit Winterreifen getestet. Dies führt zu höheren<br />

Rollwiderständen.<br />

Da in diesem Projekt jedoch aus den gesammelten Daten der Elektrofahrzeuge ein<br />

Durchschnitts-Elektrofahrzeug gebildet wird, ist diese Vorgehensweise für den<br />

Vergleich der Einzelfahrzeuge untereinander zwar nachteilig, für die Bestimmung<br />

durchschnittlicher, realer Fahrsituationen jedoch förderlich.<br />

Energiebedarf in kWh/100km<br />

25<br />

20<br />

15<br />

10<br />

5<br />

Smart Fortwo Electric Drive<br />

0<br />

Konstantfahrten<br />

Abbildung 19: Energiebedarf des Smart Fortwo Electric Drive in Abhängigkeit von der Fahrsituation<br />

bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % und 20 °C Umgebungstemperatur (ohne Heizung und ohne<br />

Klimaanlage) in kWh/100km<br />

Der bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % im Eco-Test benötigte Energiebedarf in<br />

Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (inkl. Heizung bzw. Klimaanlage) wird<br />

in Abbildung 20 angegeben. Es ist festzustellen, dass bei -20 °C knapp doppelt so<br />

viel Energie pro 100 km Fahrtstrecke benötigt wird als bei +20 °C.


Seite 29<br />

40<br />

35<br />

Smart Fortwo Electric Drive<br />

Energiebedarf in kWh/100km<br />

30<br />

25<br />

20<br />

15<br />

10<br />

5<br />

0<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 20: Energiebedarf des Smart Fortwo Electric Drive in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur im Eco-Test bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % (inkl. Heizung bzw.<br />

Klimaanlage) in kWh/100km<br />

Wirkungsgrade<br />

Die Wirkungsgrade der elektrischen Spannungswandler konnten wie folgt ermittelt<br />

werden:<br />

Der Wirkungsgrad des On-board Chargers (Ladegerät) liegt, unabhängig von der<br />

Umgebungstemperatur, bei 90 %. Das Maximum des Hochvoltbatterie-<br />

Wirkungsgrads tritt, wie im Fall des E-Cell, bei Umgebungstemperaturen von +20 °C<br />

bis +30 °C auf und liegt bei 86 bis 94 %. Siehe hierzu auch Abbildung 21. Die<br />

Wirkungsgrade des DC/DC-Wandlers bzw. Inverters konnten aufgrund der Bauweise<br />

nicht ermittelt werden.


Seite 30<br />

100%<br />

90%<br />

Smart Fortwo Electric Drive<br />

80%<br />

Wirkungsgrad in %<br />

70%<br />

60%<br />

50%<br />

40%<br />

30%<br />

20%<br />

10%<br />

0%<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 21: Wirkungsgrad der Hochvoltbatterie des Smart Fortwo Electric Drive in Abhängigkeit von<br />

der Umgebungstemperatur in %<br />

Die Ladeverluste (inkl. Laderegelung) zeigen eine Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur und liegen bei 15 bis 25 %. Die Entladeverluste zeigten ein<br />

ebenfalls von der Umgebungstemperatur abhängiges Verhalten mit einem Optimum<br />

bei 0 °C bzw. +10 °C. Insgesamt weist die Hochvoltbatterie bei +10 °C und +20 °C<br />

die beste Energiebilanz auf. Wie Abbildung 22 jedoch entnommen werden kann,<br />

liegt der Anteil an nutzbarer Kapazität vor Fahrbeginn zwischen +30 °C und 0 °C<br />

etwa auf gleichem Niveau.<br />

Absolut wurden vor Fahrbeginn im Mittel 17,2 kWh durch die Hochvoltbatterie zur<br />

Verfügung gestellt. Das Maximum lag mit 17,8 kWh bei +20 °C und +30 °C, das<br />

Minimum mit 16,5 kWh bei -20 °C.<br />

Die Ladedauer kann im Mittel mit 8 Std. 15 Min. angegeben werden.


Seite 31<br />

100%<br />

90%<br />

80%<br />

Energiebilanz in %<br />

70%<br />

60%<br />

50%<br />

40%<br />

30%<br />

20%<br />

10%<br />

0%<br />

Smart Fortwo Electric Drive<br />

Entladeverluste<br />

Ladeverluste inkl. Laderegelung (12V-Netz)<br />

Kapazität vor Fahrbeginn<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 22: Energiebilanz der Hochvoltbatterie des Smart Fortwo Electric Drive in Abhängigkeit von<br />

der Umgebungstemperatur in %<br />

Die Leistungsaufnahmen der vermessenen Niedervoltverbraucher werden in<br />

Abbildung 23 zusammengefasst.<br />

Leistungsaufnahme in W<br />

300<br />

250<br />

200<br />

150<br />

100<br />

50<br />

0<br />

Smart Fortwo Electric Drive<br />

50<br />

Stufe 1<br />

90<br />

Stufe 2<br />

137<br />

Stufe 3<br />

203<br />

Stufe 4<br />

35<br />

Standlicht<br />

155<br />

Abblendlicht<br />

273<br />

Fernlicht<br />

74<br />

Bremslicht<br />

198<br />

Heckscheibe<br />

54<br />

74<br />

vorne - Stufe 1<br />

(nass)<br />

vorne - Stufe 2<br />

(nass)<br />

Innenraumgebläse Licht Heizung Scheibenwischer<br />

36<br />

hinten<br />

16<br />

Radio<br />

Abbildung 23: Energieaufnahme diverser 12V-Einzelverbraucher des Smart Fortwo Electric Drive


Seite 32<br />

Reichweite<br />

Die mit einer Batterieladung bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % im Eco-Test<br />

realisierbaren Reichweiten werden in Abbildung 24 in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur wiedergegeben.<br />

Reichweite in km<br />

200<br />

180<br />

160<br />

140<br />

120<br />

100<br />

80<br />

60<br />

Smart Fortwo Electric Drive<br />

Kühlen Heizen<br />

Innenraumtemperatur 22 °C<br />

125<br />

↓... Energiereserve 25 km<br />

106<br />

97<br />

89<br />

77 70<br />

40<br />

20<br />

0<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur in °C<br />

Abbildung 24: Reichweite des Smart Fortwo Electric Drive in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur im Eco-Test bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 %<br />

5.5 Nissan Leaf<br />

Der Leaf, als PKW in einer zum E-Cell vergleichbaren Fahrzeugkategorie, benötigt<br />

insbesondere bei niedrigen Geschwindigkeiten weniger Energie. Abbildung 25 zeigt<br />

hierzu in Abhängigkeit von der Fahrsituation den Energiebedarf (inkl. Elektromotor,<br />

Inverter, Niedervoltsystem, DC/DC-Wandler sowie Lade- und Entladeverlust der<br />

Hochvoltbatterie) bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % und einer<br />

Umgebungstemperatur von 20 °C (ohne Heizung und ohne Klimaanlage). Die<br />

angeführten Werte beschreiben den ab Stromnetz realisierten Energieverbrauch.<br />

Zu begründen ist das einerseits mit, verglichen zum E-Cell, geringeren<br />

Fahrwiderstandswerten des Leaf bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Dies resultiert


Seite 33<br />

wieder daraus, dass der E-Cell mit Winterreifen und der Leaf mit Sommerreifen<br />

getestet wurde. Hier gilt dieselbe Argumentation wie beim Vergleich Fortwo und<br />

i-MiEV. Andererseits sind insbesondere die Ladeverluste der Hochvoltbatterie<br />

geringer.<br />

Energiebedarf in kWh/100km<br />

35<br />

30<br />

25<br />

20<br />

15<br />

10<br />

5<br />

Smart Fortwo Electric Drive<br />

0<br />

Konstantfahrten<br />

Abbildung 25: Energiebedarf des Nissan Leaf in Abhängigkeit von der Fahrsituation bei einer<br />

Fahrbahnneigung von +/-2 % und 20 °C Umgebungstemperatur (ohne Heizung und ohne<br />

Klimaanlage) in kWh/100km<br />

In Abbildung 26 wird der bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % im Eco-Test<br />

benötigte Energiebedarf in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (inkl.<br />

Heizung bzw. Klimaanlage) wiedergegeben. Es ist festzustellen, dass auch bei<br />

-20 °C der Energiebedarf unter jenem des Polo bleibt (vergleiche hierzu Abbildung<br />

6).


Seite 34<br />

45<br />

40<br />

Nissan Leaf<br />

Energiebedarf in kWh/100km<br />

35<br />

30<br />

25<br />

20<br />

15<br />

10<br />

5<br />

0<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 26: Energiebedarf des Nissan Leaf in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur im Eco-<br />

Test bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % (inkl. Heizung bzw. Klimaanlage) in kWh/100km<br />

Wirkungsgrade<br />

Die Wirkungsgrade der elektrischen Spannungswandler konnten wie folgt ermittelt<br />

werden:<br />

Der Wirkungsgrad des On-board-Chargers (Ladegerät) liegt, unabhängig von der<br />

Umgebungstemperatur, bei 89 %.<br />

Die Hochvoltbatterie weist ihren maximalen Wirkungsgrad bei +30 °C<br />

Umgebungstemperatur auf. Die Bandbreite liegt bei 90 bis 96 %. Siehe hierzu auch<br />

Abbildung 27.<br />

Die Wirkungsgrade des DC/DC-Wandlers konnten aufgrund der Bauweise nicht<br />

ermittelt werden. Jener des Inverters liegt, unabhängig von der<br />

Umgebungstemperatur, bei 96 %.


Seite 35<br />

100%<br />

90%<br />

Nissan Leaf<br />

80%<br />

Wirkungsgrad in %<br />

70%<br />

60%<br />

50%<br />

40%<br />

30%<br />

20%<br />

10%<br />

0%<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 27: Wirkungsgrad der Hochvoltbatterie des Nissan Leaf in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur in %<br />

Die Ladeverluste (inkl. Laderegelung) zeigen ein von der Umgebungstemperatur<br />

unabhängiges Verhalten und liegen bei 15 %. Die Entladeverluste hingegen sind von<br />

der Umgebungstemperatur abhängig und liegen zwischen 3 % und 9 %. Insgesamt<br />

weist die Hochvoltbatterie bei +30 °C die beste Energiebilanz auf. Wie Abbildung 28<br />

entnommen werden kann, liegt der Anteil an nutzbarer Kapazität vor Fahrbeginn<br />

zwischen +30 °C und +10 °C etwa auf gleichem Niveau.<br />

Absolut wurden vor Fahrbeginn im Mittel 18,8 kWh durch die Hochvoltbatterie zur<br />

Verfügung gestellt. Das Maximum lag mit 19,6 kWh bei +30 °C, das Minimum mit<br />

16,9 kWh bei -20 °C.<br />

Die Ladedauer kann im Mittel mit 6 Std. 47 Min. angegeben werden.


Seite 36<br />

100%<br />

90%<br />

80%<br />

Energiebilanz in %<br />

70%<br />

60%<br />

50%<br />

40%<br />

30%<br />

20%<br />

10%<br />

0%<br />

Nissan Leaf<br />

Entladeverluste<br />

Ladeverluste inkl. Laderegelung (12V-Netz)<br />

Kapazität vor Fahrbeginn<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 28: Energiebilanz der Hochvoltbatterie des Nissan Leaf in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur in %<br />

Die Leistungsaufnahmen der vermessenen Niedervoltverbraucher werden in<br />

Abbildung 29 zusammengefasst. Durch die Aktivierung des Standlichtes wird die<br />

Beleuchtung im Armaturenbrett abgedunkelt. Dies führt zu einem Rückgang des<br />

Niedervolt-Leistungsbedarfs, sodass mit aktivem Standlicht 19 W weniger Leistung<br />

benötigt wird.


Seite 37<br />

Leistungsaufnahme in W<br />

250<br />

200<br />

150<br />

100<br />

50<br />

0<br />

Nissan Leaf<br />

193<br />

175<br />

178<br />

143<br />

132<br />

112<br />

42 62 82 48<br />

15 20<br />

Stufe 1<br />

Stufe 2<br />

Stufe 3<br />

Stufe 4<br />

Stufe 5<br />

Stufe 6<br />

Stufe 7<br />

Standlicht<br />

Abblendlicht<br />

70 88 20<br />

Innenraumgebläse Licht Heizung Scheibenwischer<br />

Fernlicht<br />

Bremslicht<br />

Heckscheibe<br />

vorne - Stufe 1 (nass)<br />

vorne - Stufe 2 (nass)<br />

vorne - Stufe 3 (nass)<br />

hinten - Stufe 1<br />

35<br />

hinten - Stufe 2<br />

2<br />

Radio<br />

Abbildung 29: Energieaufnahme diverser 12V-Einzelverbraucher des Nissan Leaf<br />

Reichweite<br />

Die mit einer Batterieladung bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % im Eco-Test<br />

realisierbaren Reichweiten werden in Abbildung 30 in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur wiedergegeben.<br />

Die geringe Reichweite des Leaf resultiert daraus, dass das Fahrzeug als PKW der<br />

Kompaktklasse lediglich eine Batterie in der Größenordnung der Subkompaktklasse<br />

(i-MiEV, Smart) aufweist. Der E-Cell, ebenfalls ein Vertreter der Kompaktklasse, führt<br />

rund ¾ mehr nutzbare Energie mit sich.


Seite 38<br />

Reichweite in km<br />

200<br />

180<br />

160<br />

140<br />

120<br />

100<br />

80<br />

60<br />

95<br />

101<br />

Nissan Leaf<br />

Kühlen Heizen<br />

Innenraumtemperatur 22 °C<br />

90<br />

78<br />

↓... Energiereserve 25 km<br />

66<br />

56<br />

40<br />

20<br />

0<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur in °C<br />

Abbildung 30: Reichweite des Nissan Leaf in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur im Eco-<br />

Test bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 %<br />

5.6 Durchschnittliches E-Fahrzeug<br />

Wie den obigen Ausführungen der einzelnen Fahrzeuge zu entnehmen ist, führen die<br />

Analysen zu sehr vergleichbaren Ergebnissen.<br />

Um im Weiteren das Referenzfahrzeug (VW Polo) mit einem durchschnittlichen<br />

Elektrofahrzeug zu vergleichen, werden die Ergebnisse der vier Elektrofahrzeuge<br />

anhand arithmetischer Mittelwertbildung zu einem kombiniert.<br />

Dieses Fahrzeug entspricht somit einem durchschnittlichen, derzeit am Markt<br />

verfügbaren Elektrofahrzeug. Neben der umgebungstemperaturabhängigen<br />

Klimatisierung des Innenraumes wurde auch der im Jahr variierenden Bereifung<br />

(Sommer- und Winterreifen) Rechnung getragen.<br />

Als aktive Niedervoltverbraucher wurden lediglich das Radio und – sofern vorhanden<br />

– das Tagfahrlicht berücksichtigt. Wie aus den obigen Ausführungen jedoch<br />

hervorgeht, stellen diese keine essentiellen Verbraucher dar. Zudem ist anzumerken,


Seite 39<br />

dass auch das Fahrzeug mit Verbrennungsmotor bei aktiven Niedervoltverbrauchern<br />

einen erhöhten Energiebedarf aufweist. Der mögliche Fehler bei diesem direkten<br />

Vergleich ist somit als gering einzustufen.<br />

Auf Basis der vorliegenden Daten können jedoch beliebige Niedervoltverbraucher-<br />

Szenarien berechnet werden.<br />

Die Hochvoltbatterie des Durchschnitts-Elektrofahrzeug kann somit<br />

folgendermaßen beschrieben werden:<br />

kWh %<br />

Energieentnahme vom Stromnetz 27,9 kWh 100,0 %<br />

Ladeverluste inkl. Laderegelung (12V-Netz) 4,9 kWh 17,5 %<br />

Entladeverluste 2,0 kWh 7,2 %<br />

Nutzbare Kapazität der Hochvoltbatterie 21,0 kWh 75,3 %<br />

Der Energiebedarf des Durchschnitts-Elektrofahrzeug bei 20 °C<br />

Umgebungstemperatur (ohne Heizung bzw. Klimaanlage) und einer<br />

Fahrbahnneigung von +/-2 % kann für die unterschiedlichen betrachteten<br />

Fahrsituationen, wie in Abbildung 31 wiedergegeben, beschrieben werden. Im Eco-<br />

Test benötigt das Fahrzeug bei 20 °C Umgebungstemperatur rund 22 kWh/100 km.<br />

Der Einfluss der Umgebungstemperatur (durch Heizen bzw. Kühlen) auf den<br />

Energiebedarf des Durchschnitts-Elektrofahrzeuges wird in Abbildung 32<br />

dargestellt.


Seite 40<br />

Energiebedarf in kWh/100km<br />

35<br />

30<br />

25<br />

20<br />

15<br />

10<br />

5<br />

Durchschnittliches E-Fahrzeug<br />

(20 °C)<br />

0<br />

Konstantfahrten<br />

Abbildung 31: Energiebedarf des durchschnittlichen E-Fahrzeuges in Abhängigkeit von der<br />

Fahrsituation bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % und 20 °C Umgebungstemperatur (ohne Heizung<br />

und ohne Klimaanlage) in kWh/100km<br />

Energiebedarf in kWh/100km<br />

45<br />

40<br />

35<br />

30<br />

25<br />

20<br />

15<br />

10<br />

5<br />

0<br />

Durchschnittliches E-Fahrzeug<br />

(Eco-Test)<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur<br />

Abbildung 32: Energiebedarf des durchschnittlichen E-Fahrzeuges in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur im Eco-Test bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 % (inkl. Heizung bzw.<br />

Klimaanlage) in kWh/100km


Seite 41<br />

Die mit dem Durchschnitts-Elektrofahrzeug erzielbaren Reichweiten werden –<br />

abhängig von der Umgebungstemperatur – in Abbildung 33 zusammengefasst. Das<br />

hier rechnerisch bestimmte Durchschnitts-Elektrofahrzeug erzielt bei +20 °C (ohne<br />

Heizung und ohne Klimaanlage) eine Reichweite von 130 km. Bei -20 °C können<br />

noch 70 km zurückgelegt werden.<br />

Reichweite in km<br />

200<br />

180<br />

160<br />

140<br />

120<br />

100<br />

80<br />

60<br />

Durchschnittliches E-Fahrzeug<br />

Kühlen Heizen<br />

Innenraumtemperatur 22 °C<br />

130<br />

112<br />

↓... Energiereserve 25 km<br />

110<br />

94<br />

82<br />

70<br />

40<br />

20<br />

0<br />

+30°C +20°C +10°C 0°C -10°C -20°C<br />

Umgebungstemperatur in °C<br />

Abbildung 33: Reichweite des durchschnittlichen E-Fahrzeuges in Abhängigkeit von der<br />

Umgebungstemperatur im Eco-Test bei einer Fahrbahnneigung von +/-2 %


Seite 42<br />

5.7 Exkurs: Entwicklung der Energiedichte der Energieträger<br />

„Fossiler Kraftstoff“ und „Batterie“<br />

Wie Abbildung 34 zu entnehmen ist, belief sich die Energiedichte von fossilem<br />

Dieselkraftstoff vor rund 150 Jahren auf das etwa 470-Fache der damaligen<br />

Bleibatterien (PbA).<br />

Die Energiedichten aktueller Batterien, wie Nickel-Metall-Hydrid (NiMH) oder Lithium-<br />

Ionen (Li-Ion), liegen um das etwa 8-Fache über den ursprünglichen Bleibatterien.<br />

Doch selbst die nächste zu erwartende Entwicklungsstufe der Lithium-Ionen-Batterie<br />

(Li-Ion Gen2), deren Energiedichte um das 12-Fache über der Bleibatterie liegt, wird<br />

um das 39-Fache unter der Energiedichte von fossilem Dieselkraftstoff liegen. [8] Die<br />

Batteriekonzepte Lithium-Schwefel und Lithium-Luft sind als langfristige<br />

Technologien für den Zeitraum nach 2025 zu nennen [9].<br />

Dies zeigt deutlich auf, dass nur ein exponentieller Entwicklungssprung die<br />

Reichweitenproblematik batterieelektrischer Fahrzeuge lösen kann.<br />

12.000 1.200<br />

11.800<br />

1.000<br />

Energiedichte in Wh/kg<br />

800<br />

600<br />

400<br />

240-300<br />

350-400<br />

700-850<br />

200<br />

0<br />

25<br />

1859<br />

PbA<br />

60-120<br />

1980<br />

NiMH<br />

90-190<br />

1991<br />

Li-Ion<br />

20xx<br />

Li-Ion<br />

Gen2<br />

20xx<br />

Li-S<br />

20xx<br />

Li-Luft<br />

1865<br />

Diesel<br />

Abbildung 34: Entwicklung der Energiedichte verschiedener Energieträger [8], [9] [eigene Darstellung]


Seite 43<br />

6 Vergleich der Fahrzeugkonzepte und realen<br />

Betriebsbedingungen<br />

Im Folgenden werden der jährliche Energiebedarf, die Treibhausgasemissionen und<br />

die Energiekosten des durchschnittlichen batterieelektrischen PKW und des PKW mit<br />

hochmodernem Verbrennungsmotor verglichen.<br />

Der Vergleich wird dabei sowohl für Österreich als auch für die Europäische Union<br />

unter realen Betriebsbedingungen durchgeführt. Darunter wird verstanden, dass<br />

abhängig von der monatlichen Durchschnittstemperatur der Betrieb der<br />

Heizung bzw. Klimaanlage berücksichtigt wird.<br />

der Einfluss der unterschiedlichen Fahrsituationen<br />

o Stopp-and-Go,<br />

o Innerorts,<br />

o Außerorts,<br />

o Autobahn Berücksichtigung finden.<br />

der Leistungsbedarf bei durchschnittlicher Fahrbahnneigung von +/-2 % (50 %<br />

der Strecke mit Steigung und 50 % mit Gefälle) herangezogen wird.<br />

Kaltstartverhalten beim PKW mit Verbrennungsmotor in die Berechnung mit<br />

einfließt.<br />

die im Zuge der Energiebereitstellung (Diesel bzw. Elektrizität) anfallenden<br />

Treibhausgasemissionen und die zur Bereitstellung erforderliche Energie<br />

berücksichtigt werden.<br />

Die für die Produktion (Bau der Anlagen, Herstellung des Fahrzeuges, Recycling,…)<br />

der batterieelektrischen Fahrzeuge benötigte Energie bzw. die anfallenden<br />

Treibhausgasemissionen finden aufgrund der langfristig schwierig abzuschätzenden<br />

Entwicklungen im Bereich der Hochvoltbatterieherstellung keine Berücksichtigung.<br />

Gemäß [1] ist der Energieaufwand zur Herstellung der Hochvoltbatterie eines<br />

Mittelklassefahrzeuges mit rund 11 kWh/100km anzusetzen. [2] gibt den (rein<br />

fossilen) Energieaufwand zur Herstellung der Hochvoltbatterie mit rund<br />

8,5 kWh/100km an. Eine exemplarische Berücksichtigung des Energieaufwandes zur<br />

Hochvoltbatterieherstellung erfolgt in Kapitel 6.2, Abbildung 39.


Seite 44<br />

6.1 Rahmenbedingungen<br />

Für die Beschreibung unterschiedlichen Nutzerverhaltens wurden zwei<br />

FahrerInnentypen definiert.<br />

StadtfahrerIn:<br />

Die monatliche Fahrleistung wurde mit 625 km festgelegt, sodass sich eine jährliche<br />

Fahrleistung von 7.500 km einstellt. Dieses auf den Stadtverkehr abzielende<br />

Fahrprofil setzt sich gemäß Annahme aus folgenden Fahrsituationen zusammen:<br />

Stopp-and-Go 25 %<br />

Innerorts 40 %<br />

Außerorts 30 %<br />

Autobahn 5 %<br />

ÜberlandfahrerIn:<br />

Die jährliche Fahrleistung wurde bei diesem Nutzermodell mit 15.000 km bestimmt<br />

und ebenfalls über die einzelnen Monate gleich verteilt. Die Zusammensetzung der<br />

Fahrprofile lautet wie folgt:<br />

Stopp-and-Go 5 %<br />

Innerorts 30 %<br />

Außerorts 40 %<br />

Autobahn 25 %<br />

Zur Bestimmung des Heiz- bzw. Kühlbedarfs des Innenraumes wurden für Österreich<br />

und die Europäische Union durchschnittliche Umgebungstemperaturen bestimmt. Die<br />

[10] entnommenen Klimadaten basieren auf Monatsmitteln des Vergleichszeitraumes<br />

1971-2000.<br />

Für Österreich wurden die Monatsmittelwerte der Städte<br />

Innsbruck,<br />

Klagenfurt und<br />

Wien<br />

herangezogen.


Seite 45<br />

Die durchschnittlichen monatlichen Temperaturen in Europa wurden aus drei<br />

nördlichen und drei südlichen Städten ermittelt, welche wie folgt lauten:<br />

Hamburg<br />

London<br />

Stockholm<br />

Athen<br />

Madrid<br />

Rom<br />

Die daraus bestimmten österreichischen bzw. europäischen Monatsmittelwerte der<br />

Umgebungstemperatur können Tabelle 9 entnommen werden.<br />

Monatsmittel Österreich Europa<br />

Jänner -1 °C 5 °C<br />

Februar 1 °C 5 °C<br />

März 6 °C 7 °C<br />

April 9 °C 10 °C<br />

Mai 15 °C 15 °C<br />

Juni 17 °C 19 °C<br />

Juli 19 °C 21 °C<br />

August 19 °C 21 °C<br />

September 15 °C 18 °C<br />

Oktober 10 °C 13 °C<br />

November 4 °C 9 °C<br />

Dezember 0 °C 6 °C<br />

Tabelle 9: Durchschnittliche Umgebungstemperaturen in Österreich und der Europäischen Union<br />

Der benötigte Energieaufwand für die Bereitstellung des Dieselkraftstoffes bzw. der<br />

Elektrizität wurde [11] entnommen. Der dem fossilen Dieselkraftstoff beigemischte<br />

Biodiesel wurde für Österreich aus [12] übernommen und in der Berechnung<br />

berücksichtigt. Der Biodieselkraftstoffanteil in der Europäischen Union wurde im<br />

Mittel mit 7 Vol.% angenommen. Daraus folgen untenstehende Energieaufwände je<br />

kWh Energie. Aufgrund der in Österreich und der Europäischen Union


Seite 46<br />

unterschiedlichen Vorketten (z.B. zur Erzeugung von Elektrizität) weicht der<br />

Energiebedarf in Österreich von dem in der Europäischen Union ab.<br />

Österreich<br />

o 1,6 kWh/kWh Elektrizität<br />

o 1,2 kWh/kWh Diesel<br />

Europäische Union<br />

o 2,8 kWh/kWh Elektrizität<br />

o 1,1 kWh/kWh Diesel<br />

Die Bestimmung der Treibhausgasemissionen zur Bereitstellung von Elektrizität<br />

erfolgte ebenfalls mittels [11]. Die bei der Bereitstellung des österreichischen<br />

Dieselkraftstoffes (inkl. Berücksichtigung des Biodieselanteils) anfallenden<br />

Treibhausgasemissionen beruhen auf [13], jene der Europäischen Union auf [14].<br />

Die Emissionsfaktoren lauten wie folgt:<br />

Österreich<br />

o 195,6 gCO 2 e/kWh Elektrizität<br />

o 56 gCO 2 e/kWh Diesel<br />

Europäische Union<br />

o 479,7 gCO 2 e/kWh Elektrizität<br />

o 60,5 gCO 2 e/kWh Diesel<br />

Zur Berechnung der jährlichen Energiekosten wurden die Energiepreise inkl. Steuern<br />

und Abgaben für Elektrizität [15] und für Dieselkraftstoff [16] entnommen. Der Anteil<br />

an Steuern und Abgaben für Dieselkraftstoff wurde [17] entnommen und liegt in<br />

Österreich bei 47% des Endpreises (inkl. Steuern und Abgaben). Für die<br />

Europäische Union wurde ein Mittelwert von 46% gewählt. Die Energiepreise exkl.<br />

Steuern und Abgaben wurden für Elektrizität [15] entnommen.<br />

Energiepreise in Österreich inkl. / exkl. Steuern und Abgaben<br />

o 0,195 / 0,141 €/kWh Elektrizität<br />

o 0,145 / 0,076 €/kWh Diesel<br />

Energiepreise in der Europäischen Union inkl. / exkl. Steuern und Abgaben<br />

o 0,170 / 0,123 €/kWh Elektrizität<br />

o 0,149 / 0,081 €/kWh Diesel


Seite 47<br />

6.2 Vergleich des jährlichen Energiebedarfs<br />

Der Vergleich des jährlichen Energiebedarfs berücksichtigt die im vorigen Kapitel<br />

angeführten Rahmenbedingungen. Durch Interpolation der vorliegenden Daten<br />

(10 °C Schritte) auf die monatlichen österreichischen bzw. europäischen<br />

durchschnittlichen Umgebungstemperaturen wurde der Energiebedarf entsprechend<br />

angepasst.<br />

Abbildung 35 gibt den jährlichen Energiebedarf eines/einer StadtfahrerIn in<br />

Österreich wieder. Es ist festzustellen, dass sowohl der Energiebedarf für die<br />

Energiebereitstellung als auch jener für den Betrieb des Fahrzeuges im Fall des<br />

E-PKW niedriger liegt.<br />

Insgesamt benötigt der Diesel-PKW im Stadtverkehr jährlich um 50 % mehr Energie<br />

als der E-PKW. Der deutliche Mehraufwand resultiert primär aus dem um<br />

75 % höheren Energiebedarf für den Betrieb des Fahrzeuges. Wie in Kapitel 5<br />

ausgeführt, ist bei batterieelektrischen Fahrzeugen der Energiebedarf direkt<br />

proportional zur gefahrenen Geschwindigkeit. Im Fall des mit Verbrennungsmotor<br />

betriebenen PKW liegt das Wirkungsgradoptimum bei deutlich höheren<br />

Geschwindigkeiten, als sie in diesem Szenario (Stadtverkehr) erreicht werden.<br />

Der Nachteil der energieintensiven Heizung batterieelektrischer Fahrzeuge wirkt sich<br />

bei den in Österreich durchschnittlich vorliegenden Umgebungstemperaturen nicht<br />

derart stark aus, dass es zu einer Kompensation des Antriebsstrang-<br />

Wirkungsgradvorteiles kommen würde.<br />

Der jährliche Energiebedarf eines/einer StadtfahrerIn in der Europäischen Union wird<br />

in Abbildung 36 wiedergegeben. Das tendenziell höher liegende mittlere<br />

Umgebungstemperaturniveau führt zu einem geringfügig niedrigeren Energiebedarf<br />

für den Betrieb des Fahrzeuges.<br />

Wesentlich ist jedoch der, im Vergleich zu Österreich, deutlich höhere energetische<br />

Aufwand zur Energiebereitstellung von Elektrizität aufgrund des sich<br />

unterscheidenden Energiemix (siehe Kapitel 6.1). Dieser führt dazu, dass der<br />

jährliche Energiebedarf des E-PKW nur 5 % unter jenem des Diesel-PKW liegt.


Seite 48<br />

An dieser Stelle ist anzumerken, dass der derzeit noch energieintensiveren<br />

Produktion von E-PKW (zufolge der Hochvoltbatterie) in dieser Kalkulation nicht<br />

Rechnung getragen wurde.<br />

8.000<br />

7.000<br />

Betrieb des Fahrzeuges (inkl. Lade-/Entladeverluste)<br />

Energiebereitstellung<br />

Energiebedarf in kWh/Jahr<br />

6.000<br />

5.000<br />

4.000<br />

3.000<br />

2.000<br />

1.000<br />

1.836<br />

2.846<br />

3.214<br />

3.831<br />

0<br />

E-PKW<br />

Diesel-PKW<br />

Abbildung 35: Jährlicher Energiebedarf eines/einer StadtfahrerIn in Österreich (7.500 km/Jahr)<br />

8.000<br />

7.000<br />

Betrieb des Fahrzeuges (inkl. Lade-/Entladeverluste)<br />

Energiebereitstellung<br />

Energiebedarf in kWh/Jahr<br />

6.000<br />

5.000<br />

4.000<br />

3.000<br />

2.000<br />

1.709<br />

4.814<br />

3.207<br />

3.627<br />

1.000<br />

0<br />

E-PKW<br />

Diesel-PKW<br />

Abbildung 36: Jährlicher Energiebedarf eines/einer StadtfahrerIn in der EU (7.500 km/Jahr)


Seite 49<br />

Der jährliche Energiebedarf eines/einer ÜberlandfahrerIn liegt etwa doppelt so<br />

hoch als jener der StadtfahrerIn. Dies folgt primär aus der doppelten Fahrleistung.<br />

Der Energiebedarf für den Betrieb eines E-PKW in Österreich steigt lediglich von<br />

24,5 kWh/100km (StadtfahrerIn) auf 25,5 kWh/100km (ÜberladfahrerIn). Für Europa<br />

gelten aufgrund der niedrigeren mittleren Umgebungstemperaturen 22,8 kWh/100km<br />

und 24,2 kWh/100km.<br />

Für den Fall eines in Österreich betriebenen Diesel-PKW führt die Erhöhung der<br />

durchschnittlichen Geschwindigkeit durch den höheren Außerortsanteil zu einer<br />

Verbesserung des Fahrzeugwirkungsgrades und demnach zu einer Reduktion des<br />

Energiebedarfs von 42,9 kWh/100km (StadtfahrerIn) auf 42,1 kWh/100km<br />

(ÜberlandfahrerIn). Selbiges gilt für Europa. Hier ergibt sich ein Reduktion von<br />

42,8 kWh/100km auf 42,0 kWh/100km.<br />

Wie Abbildung 37 zu entnehmen ist, führt dies für einen/eine ÜberlandfahrerIn mit<br />

Diesel-PKW in Österreich zu einem um 42 % höheren Energiebedarf gegenüber<br />

einem E-PKW.<br />

16.000<br />

14.000<br />

Betrieb des Fahrzeuges (inkl. Lade-/Entladeverluste)<br />

Energiebereitstellung<br />

Energiebedarf in kWh/Jahr<br />

12.000<br />

10.000<br />

8.000<br />

6.000<br />

4.000<br />

2.000<br />

3.820<br />

5.921<br />

6.322<br />

7.536<br />

0<br />

E-PKW<br />

Diesel-PKW<br />

Abbildung 37: Jährlicher Energiebedarf eines/einer ÜberlandfahrerIn in Österreich (15.000 km/Jahr)


Seite 50<br />

Für den/die ÜberlandfahrerIn in Europa, dargestellt in Abbildung 38, stellt sich ein<br />

gänzlich anderes Bild dar. Der Energiebedarf für den Betrieb des Fahrzeuges liegt<br />

zwar wie bereits beim/bei der StadtfahrerIn temperaturbedingt unter den<br />

österreichischen Werten, der Energiebedarf der Energiebereitstellung führt jedoch<br />

dazu, dass der E-PKW einen um 3 % höheren jährlichen Energiebedarf aufweist als<br />

der Diesel-PKW.<br />

Wie im Fall des/der StadtfahrerIn ist die derzeit noch energieintensivere Produktion<br />

des E-PKW (zufolge der Hochvoltbatterie) in dieser Kalkulation nicht berücksichtigt.<br />

16.000<br />

14.000<br />

Betrieb des Fahrzeuges (inkl. Lade-/Entladeverluste)<br />

Energiebereitstellung<br />

Energiebedarf in kWh/Jahr<br />

12.000<br />

10.000<br />

8.000<br />

6.000<br />

4.000<br />

3.627<br />

10.212<br />

6.302<br />

7.127<br />

2.000<br />

0<br />

E-PKW<br />

Diesel-PKW<br />

Abbildung 38: Jährlicher Energiebedarf eines/einer ÜberlandfahrerIn in der EU (15.000 km/Jahr)<br />

Zur exemplarischen Darstellung der Relevanz der Hochvoltbatterieherstellung für den<br />

Gesamtenergiebedarf wurde der gegenüber Abbildung 38 zusätzliche<br />

Energieaufwand in Abbildung 39 berücksichtigt.<br />

10 % des jährlichen Energiebedarfs resultieren hierbei aus der Herstellung der<br />

Hochvoltbatterie. 3<br />

3<br />

Nicht berücksichtigt wurde der Energiebedarf zur Herstellung des Fahrzeuges (Karosserie,<br />

Fahrwerk, Innenausstattung etc.), da dieser mit dem konventionellen Diesel-PKW vergleichbar ist.


Seite 51<br />

Energiebedarf in kWh/Jahr<br />

16.000<br />

14.000<br />

12.000<br />

10.000<br />

8.000<br />

6.000<br />

4.000<br />

2.000<br />

0<br />

1.605<br />

3.627<br />

10.212<br />

E-PKW<br />

10%<br />

66%<br />

24%<br />

Betrieb des Fahrzeuges (inkl.<br />

Lade-/Entladeverluste)<br />

Energiebereitstellung<br />

Hochvoltbatterie-Herstellung<br />

Abbildung 39: Jährlicher Energiebedarf eines/einer ÜberlandfahrerIn in der EU (15.000 km/Jahr) inkl.<br />

Herstellung der Hochvoltbatterie [1], [2] und [eigene Berechnungen]<br />

6.3 Vergleich der jährlichen Treibhausgasemissionen<br />

Der Vergleich der berechneten Treibhausgasemissionen (als CO 2 -Äquivalent –<br />

CO 2 e) führt tendenziell zu vergleichbaren Aussagen.<br />

Aufgrund der Verwendung von Elektrizität als Energieträger produziert der E-PKW im<br />

Betrieb keine Treibhausgasemissionen. Die höherwertige Energieform – Elektrizität –<br />

verursacht jedoch im Zuge ihrer Bereitstellung deutlich höhere<br />

Treibhausgasemissionen als Dieselkraftstoff (Vergleiche hierzu in Kapitel 6.1).<br />

Wie Abbildung 40 entnommen werden kann, sind die Treibhausgasemissionen der<br />

Energiebereitstellung in Österreich für einen E-PKW eines/einer StadtfahrerIn<br />

doppelt so hoch wie jene des Diesel-PKW. Insgesamt sind die<br />

Treibhausgasemissionen des Diesel-PKW jährlich jedoch um 167 % höher.


Seite 52<br />

Treibhausgasemissionen in kg CO 2 e/Jahr<br />

1.200<br />

1.000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0<br />

Betrieb des Fahrzeuges (inkl. Lade-/Entladeverluste)<br />

Energiebereitstellung<br />

777<br />

359<br />

180<br />

E-PKW<br />

Diesel-PKW<br />

Abbildung 40: Jährlich verursachte Treibhausgasemissionen eines/einer StadtfahrerIn in Österreich<br />

(7.500 km/Jahr)<br />

Die jährlich durch einen/eine StadtfahrerIn in Europa verursachten<br />

Treibhausgasemissionen werden in Abbildung 41 wiedergegeben. Die deutlich<br />

höheren Treibhausgasemissionen, verursacht durch die Bereitstellung von Elektrizität<br />

in Europa, führen dazu, dass der E-PKW um lediglich 17 % geringere<br />

Treibhausgasemissionen aufweist.<br />

Wie bereits in Kapitel 6.2 ausgeführt, ist die derzeit noch energieintensivere und<br />

damit auch treibhausgasintensivere Produktion des E-PKW (zufolge der<br />

Hochvoltbatterie) in dieser Kalkulation nicht berücksichtigt.


Seite 53<br />

Treibhausgasemissionen in kg CO 2 e/Jahr<br />

1.200<br />

1.000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0<br />

Betrieb des Fahrzeuges (inkl. Lade-/Entladeverluste)<br />

Energiebereitstellung<br />

794<br />

820<br />

194<br />

E-PKW<br />

Diesel-PKW<br />

Abbildung 41: Jährlich verursachte Treibhausgasemissionen eines/einer StadtfahrerIn in der EU<br />

(7.500 km/Jahr)<br />

Für die ÜberlandfahrerInnen in Österreich – Abbildung 42 – und Europa<br />

– Abbildung 43 – ergibt sich ein zu den StadtfahrerInnen vergleichbares Bild.<br />

Das gegenüber dem/der StadtfahrerIn etwa doppelt so hohe Emissionsniveau<br />

resultiert primär aus der doppelten Fahrleistung der ÜberlandfahrerInnen.<br />

Im Unterschied zur Energiebetrachtung bleibt im Fall der Treibhausgasemissionen<br />

der Vorteil des E-PKW gegenüber dem Diesel-PKW auch für den/die<br />

ÜberlandfahrerIn in Europa mit 12 % erhalten (treibhausgasintensivere Produktion<br />

des E-PKW nicht berücksichtigt).


Seite 54<br />

Treibhausgasemissionen in kg CO 2 e/Jahr<br />

2.500<br />

2.000<br />

1.500<br />

1.000<br />

500<br />

0<br />

Betrieb des Fahrzeuges (inkl. Lade-/Entladeverluste)<br />

Energiebereitstellung<br />

1.528<br />

747<br />

354<br />

E-PKW<br />

Diesel-PKW<br />

Abbildung 42: Jährlich verursachte Treibhausgasemissionen eines/einer ÜberlandfahrerIn in<br />

Österreich (15.000 km/Jahr)<br />

Treibhausgasemissionen in kg CO 2 e/Jahr<br />

2.500<br />

2.000<br />

1.500<br />

1.000<br />

500<br />

0<br />

Betrieb des Fahrzeuges (inkl. Lade-/Entladeverluste)<br />

Energiebereitstellung<br />

1.561<br />

1.739<br />

381<br />

E-PKW<br />

Diesel-PKW<br />

Abbildung 43: Jährlich verursachte Treibhausgasemissionen eines/einer ÜberlandfahrerIn in der EU<br />

(15.000 km/Jahr)


Seite 55<br />

6.4 Vergleich der jährlichen Energiekosten<br />

Die Energiekosten für den jährlichen Betrieb des Fahrzeuges werden in Abbildung<br />

44 zusammengefasst. Diese liegen inkl. Steuern und Abgaben, unabhängig davon,<br />

ob das Fahrzeug in Österreich oder Europa betrieben wird, und gleich, ob es sich um<br />

StadtfahrerInnen oder ÜberlandfahrerInnen handelt, für E-PKW immer günstiger.<br />

Der Vergleich der Energiekosten exkl. Steuern und Abgaben zeigt jedoch auf, dass<br />

der städtisch betriebene E-PKW sowohl in Österreich als auch in der Europäischen<br />

Union zu höheren Kosten führt. Die höheren spezifischen Energiekosten von<br />

Elektrizität (siehe Kapitel 6.1) können durch die höhere Energieeffizienz des E-PKW<br />

(bei einer von Steuern und Abgaben bereinigten Betrachtung) nicht kompensiert<br />

werden.<br />

1.200<br />

1.000<br />

Steuern und Abgaben<br />

StadtfahrerIn<br />

Energiekosten exkl. Steuern und Abgaben<br />

ÜberlandfahrerIn<br />

Energiekosten in €/Jahr<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

99<br />

222<br />

79<br />

259 246 210<br />

219<br />

260<br />

205<br />

539<br />

436<br />

168<br />

483 446<br />

430<br />

512<br />

0<br />

E-<br />

PKW<br />

Diesel-<br />

PKW<br />

E-<br />

PKW<br />

Diesel-<br />

PKW<br />

E-<br />

PKW<br />

Diesel-<br />

PKW<br />

E-<br />

PKW<br />

Diesel-<br />

PKW<br />

Österreich Österreich EU EU Österreich Österreich EU EU<br />

Abbildung 44: Vergleich der jährlichen Energiekosten für den Betrieb des Fahrzeuges<br />

Die Aspekte der Anschaffungskosten und Betriebskosten wurden bereits in [3]<br />

ausführlich diskutiert. Wie der in [18] durchgeführten Marktstudie entnommen werden<br />

kann, ist die Bereitschaft, für ein umweltfreundliches Auto einen Mehrpreis in Kauf zu<br />

nehmen, sehr gering. 31 % würden lediglich einen Mehrpreis von weniger als


Seite 56<br />

€ 1.000.- akzeptieren. Weitere 44 % würden höheren Anschaffungskosten von unter<br />

€ 2.000.- zustimmen. Nur 4 % der Befragten wären bereit einen Mehrpreis von über<br />

€ 3.000.- zu bezahlen.<br />

Die in [19] durchgeführte Abschätzung der Anschaffungskosten eines Fahrzeuges<br />

der unteren Mittelklasse (Bezugsjahr 2015) zeigt auf, dass die beschriebenen,<br />

kundenseitig tolerierten Mehrkosten nicht erreicht werden können.<br />

In Anbetracht der dargestellten Diskrepanz zwischen Zahlungsbereitschaft und<br />

erwarteten Anschaffungskosten sind ohne spezielle Anreizsysteme äußerst<br />

schwache Absatzzahlen zu erwarten.<br />

Die Kosten für eine private Ladestation wurden nicht berücksichtigt, da die Ladung<br />

kurz- und mittelfristig über die private Haushaltssteckdose erfolgen wird. Die<br />

Produktionskosten intelligenter Ladestationen für den privaten Gebrauch werden für<br />

das Jahr 2020 mit € 700.- geschätzt [20].


Seite 57<br />

7 Literaturverzeichnis<br />

[1] Wagner, U., et al.: Ganzheitliche Bewertung alternativer Kraftstoffe und<br />

innovativer Fahrzeugantriebe. [Buchverf.] D. Naunin. Hybrid-, Batterie- und<br />

Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge. Renningen: Expert Verlag, 2007. ISBN-10: 3-<br />

8169-2625-8.<br />

[2] Althaus, H. et al.: Vergleichende Ökobilanz individueller Mobilität:<br />

Elektromobilität versus konventionelle Mobilität mit Bio- und fossilen Treibstoffen.<br />

Dübendorf: EMPA, 2010.<br />

[3] Tober, W.: Zukünftige Mobilität - Elektromobilität als Lösung Wien: TU Wien,<br />

Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Kraftfahrzeugbau, 2010.<br />

Veröffentlicht durch den Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK).<br />

B10032.<br />

[4] Tober, W.: Vermessung des Mitsubishi i-MiEV hinsichtlich Energieeinsatz und<br />

Reichweite. Wien: TU-Wien, Institut für Fahrzeugantriebe & Automobiltechnik,<br />

2011.<br />

[5] Gauss, C.: ADAC-EcoTest - Das verbraucherorientierte<br />

Umweltbewertungsverfahren, nicht nur für Elektrofahrzeuge. Landsberg a. Lech:<br />

ADAC e.V., 2010.<br />

[6] Urbanek, M. et al.: Einfluss des Verkehrsflusses auf Emission und Verbrauch.<br />

Wien: TU-Wien, Institut für Fahrzeugantriebe & Automobiltechnik, 2006. B06031.<br />

[7] IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change): Climate Change 2007 -<br />

The Physical Science Basis, Contribution of Working Group I to the Fourth<br />

Assessment Report of the IPCC. New York: Cambridge University Press, 2008.<br />

ISBN 978 0521 88009-1.<br />

[8] PWC: Elektromobilität - Herausforderungen für Industrie und öffentliche Hand.<br />

Frankfurt am Main: PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,<br />

2010.<br />

[9] Schädlich, G.: Moderne Batterietechnologien – eine Option zur<br />

Zwischenspeicherung regenerativer Energien und Stabilisierung der Netze.<br />

Leipzig: Hoppecke, 2011. Expertentreffen am 28. Nov. 2011.<br />

[10] Weltorganisation für Meteorologie: Weltweite Wetterinformation (WWIS).<br />

[Online] Deutscher Wetterdienst, Offenbach. [Zitat vom: 2. April 2012.]<br />

http://www.wwis.dwd.de.


Seite 58<br />

[11] Öko-Institut: Globales Emissions-Modell Integrierter Systeme (GEMIS).<br />

Freiburg : Öko-Institut, 2009. GEMIS-Datenbasis Version 4.5.<br />

[12] Winter, R.: Biokraftstoffe im Verkehrssektor 2010 - Zusammenfassung der<br />

Daten der Republik Österreich gemäß Art. 4, Abs. 1 der Richtlinie 2003/30/EG für<br />

das Berichtsjahr 2009. Wien: Umweltbundesamt GmbH, 2009.<br />

[13] Tober, W.: Entwicklung der Schadstoff- und CO 2 -Emissionen des<br />

Straßenverkehrs in Österreich und Deutschland bis 2030 und Ableitung des<br />

Handlungsbedarfs. Wien: Technische Universität Wien, 2012. Dissertation.<br />

[14] Edwards, R. et al.: Well-to-Wheels analysis of future automotive fuels and<br />

powertrains in the European context. Brüssel: EUCAR - CONCAWE - JRC/IES,<br />

2008. Version 3.<br />

[15] Statistisches Amt der Europäischen Gemeinschaften: Eurostat.<br />

epp.eurostat.ec.europa.eu. [Online] [Zitat vom: 2. April 2012.] Auswahl: Jahr<br />

2010, Länder der EU27, Elektrizität, Gruppe DC : 2 500 kWh < Verbrauch<br />

< 5 000 kWh.<br />

[16] Automobilclub von Deutschland: [Online] AvD Wirtschaftsdienst GmbH,<br />

Frankfurt. [Zitat vom: 2. April 2012.] http://www.avd.de/startseite/servicenews/rund-um-den-kraftstoff/benzinpreise-in-europa/preise-fuer-dieselkraftstoff/.<br />

[17] Energie Informationsdienst GmbH: Vergleich der Verbraucherpreise in der<br />

EU. Bochum: Aral Aktiengesellschaft, 2012.<br />

[18] Aral: Aral Studie - Trends beim Autokauf 2009. Bochum: Aral Aktiengesellschaft,<br />

2009.<br />

[19] Friederich, F.: Betriebswirtschaftlicher Vergleich zwischen einem<br />

brennstoffzellenbetriebenen und einem batteriebetriebenen Elektroantrieb.<br />

Hamburg: Diplomica Verlag GmbH, 2009. Diplomarbeit. ISBN: 978-3-8366-3794-<br />

7.<br />

[20] Geringer, B. et al.: Elektromobilität - Chance für die österreichische Wirtschaft.<br />

Wien: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, 2011.


Bisher erschienene Veröffentlichungen des ÖVK:<br />

33. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr. 749 (2012) 2012<br />

Publikation:<br />

E-MOBILITÄT OHNE VERBRENNUNGSMOTOR<br />

Ein Auszug aus aktuellen Studien März 2012<br />

Publikation von Dr.techn.Mag.Dipl.-Ing.Bruna Illini:<br />

ERHÖHUNG <strong>DER</strong> SCHADSTOFFEMISSIONEN ALS FOLGE<br />

VON STRASSENSPERREN<br />

Am Beispiel einer Sperre der Wiener Ringstraße Jänner 2012<br />

Publikation von Dr.techn.Mag.Dipl.-Ing.Bruna Illini:<br />

S<strong>IN</strong>D UMWELTZONEN S<strong>IN</strong>NVOLL Jänner 2011<br />

32. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr. 735 (2011) 2011<br />

Publikation von Univ.-Prof.Dr. B.Geringer und Dipl.-Ing.W.K. Tober:<br />

ZUKÜNFTIGE MOBILITÄT: Elektromobilität als Lösung Oktober 2010<br />

Publikation von Dr.techn.Mag.Dipl.-Ing.Bruna Illini:<br />

ISLÄNDISCHER VULKANAUSBRUCH FRÜHJAHR 2010<br />

Einflüsse auf Luftbelastung und Gesundheit Juli 2010<br />

31. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.716 (2010) 2010<br />

Publikation von Dr.techn.Mag.Dipl.-Ing.Bruna Illini:<br />

WER VERURSACHT DEN FE<strong>IN</strong>STAUB <strong>IN</strong> <strong>DER</strong> WIENER LUFT April 2010<br />

Publikation von Univ.-Prof.Dr. B.Geringer und Dipl.-Ing.W.K. Tober:<br />

STICKSTOFFDIOXID (NO 2 ) –<br />

E<strong>IN</strong> WESENTLICHER SCHADSTOFF <strong>DER</strong> DEKADE 2010/2020 März 2010<br />

Publikation Prof.Dr.-Ing.Karl Viktor Schaller:<br />

NUTZ<strong>FAHRZEUGE</strong> <strong>DER</strong> ZUKUNFT<br />

Wege zum energieeffizientesten und sichersten Transportmittel Dezember 2009<br />

Publikation von Univ.-Prof.Dr. B.Geringer und Dipl.-Ing.W.K. Tober:<br />

ENERGIEPOLITIK EUROPAS - Im Fokus der Verkehrssektor November 2009<br />

Publikation von Univ.-Prof.Dr. B.Geringer und Dipl.-Ing.W.K. Tober:<br />

ÖKOLOGISCHE LEBENSWEGPOTENZIALE NEUER ALTERNATIVER<br />

DIESELKRAFTSTOFFE IM ÖSTERR. STRASSENVERKEHR September 2009<br />

Publikation von Dipl.-Ing. August Achleitner:<br />

DIE BAUREIHE 911, DAS RÜCKGRAT <strong>DER</strong> MARKE PORSCHE<br />

Ein einzigartiges Konzept auf dem Weg in die Zukunft Juni 2009<br />

Publikation von Univ.-Prof.Dr.-Ing.Günter Hohenberg:<br />

KANN <strong>DER</strong> <strong>IN</strong>TELLIGENTE FAHRER DEN HYBRID ERSETZEN<br />

Hybridtechnik und Fahrereinfluss Februar 2009<br />

30. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.697 (2009) 2009


Publikation von Dr.techn.Mag.Dipl.-Ing.Bruna Illini:<br />

NEUE AUTOS HELFEN <strong>DER</strong> UMWELT August 2008<br />

29. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.672 (2008) 2008<br />

Publikation von Dr.techn.Mag.Dipl.-Ing.Bruna Illini:<br />

ÖKOLOGISCHE BEWERTUNG ALTERNATIVER KRAFTSTOFFE<br />

und Aktualisierung der Studie 2006<br />

S<strong>IN</strong>D ERDGASBETRIEBENE <strong>FAHRZEUGE</strong> UMWELTFREUNDLICHER<br />

ALS BENZ<strong>IN</strong>- BZW. DIESELBETRIEBENE <strong>FAHRZEUGE</strong> Oktober 2007<br />

Publikation von<br />

Dipl.-Ing. Jürgen Haberl, o.Univ.Prof.DI Dr.Dr.h.c. Johann Litzka:<br />

EUROPÄISCHE PROJEKTE ZUR REDUZIERUNG DES<br />

STRASSENVERKEHRSLÄRMS August 2007<br />

Vortrag von Dipl.-Ing. Johann Schopp:<br />

DIE NEUE 4-Zylinder MOTORENBAUREIHE<br />

AUS <strong>DER</strong> KOOPERATION BMW/PSA Juni 2007<br />

Vortrag von Prof. Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Strasser:<br />

DONAUSCHIFFAHRT<br />

Wirtschaftliche Bedeutung – Schifftechnik Juni 2007<br />

Vortrag von Brigadier Dipl.-Ing. Andreas Knoll:<br />

HUBSCHRAUBER – Technik und Einsatz Mai 2007<br />

28. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.639 (2007) 2007<br />

Publikation von Dr.techn.Mag.Dipl.-Ing.Bruna Illini:<br />

10 TIPPS FÜR UMWELTFREUNDLICHEN STRASSENVERKEHR Februar 2007<br />

Publikation von Dr.techn.Mag.Dipl.-Ing.Bruna Illini:<br />

AUTO UND UMWELT August 2006<br />

Publikation von Dr.techn.Mag.Dipl.-Ing.Bruna Illini:<br />

S<strong>IN</strong>D ERDGASBETRIEBENE <strong>FAHRZEUGE</strong> UMWELTFREUND-<br />

LICHER ALS BENZ<strong>IN</strong>- BZW. DIESELBETRIEBENE <strong>FAHRZEUGE</strong> Juni 2006<br />

27. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.622 (2006) 2006<br />

Vortrag von Brigadier i.R. Prof. Dipl.-Ing. Günter Hohl:<br />

MILITÄRISCHE GELÄNDE<strong>FAHRZEUGE</strong> März 2006<br />

Publikation von Prof. Dr. Ernst Fiala:<br />

HYBRIDAUSLEGUNG FÜR PERSONENKRAFTWAGEN Februar 2006<br />

Vortrag von Martin Pfundner:<br />

MOTORSPORT <strong>IN</strong> ÖSTERREICH<br />

Von der Alpenfahrt zur Formel 1 Jänner 2006<br />

Vortrag von Kommerzialrat Ing. Siegfried Wolf:<br />

MAGNA UND SE<strong>IN</strong>E STRATEGIEN FÜR<br />

DIE GLOBALE AUTOMOBIL<strong>IN</strong>DUSTRIE Oktober 2005<br />

Vortrag von Dipl.-Ing. Rudolf Koller:<br />

MOTORENHAUS III <strong>DER</strong> MERCEDES CAR GROUP<br />

DIE PRÜFFELDFABRIK: VON <strong>DER</strong> IDEE ZUR WIRKLICHKEIT Juni 2005


Vortrag von Captain Ulrich Hohl:<br />

DIE TECHNIK DES NEUEN AIRBUS A380 Juni 2005<br />

Vortrag von Prof.Dr.-Ing. Giovanni Cipolla:<br />

DEVELOPMENT ASPECTS OF HIGH-PERFORMANCE ENG<strong>IN</strong>ES Mai 2005<br />

26. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.595 (2005) 2005<br />

Vortrag von Dipl.-Ing. August Achleitner:<br />

<strong>DER</strong> NEUE PORSCHE 911 CARRERA April 2005<br />

Vortrag von Dr. Roberto Imarisio und Dipl.-Ing. Erhard Voss:<br />

NEW ENG<strong>IN</strong>ES OUT OF THE<br />

FIAT-GM-POWERTRA<strong>IN</strong> JO<strong>IN</strong>T VENTURE<br />

NEUE MOTOREN AUS DEM<br />

FIAT-GM-POWERTRA<strong>IN</strong> JO<strong>IN</strong>T VENTURE März 2005<br />

Vortrag von Dr. Leopold Mikulic:<br />

HYBRID CONTRA DIESEL<br />

PKW-Dieselmotoren im Wettstreit mit Hybridkonzepten März 2005<br />

Vortrag von Dr. Georg Pachta-Reyhofen:<br />

MOTOREN VON MAN –<br />

Von einem genialen Grundprinzip zu einem Hightech-Produkt November 2004<br />

Vortrag von Dr. Josef Affenzeller:<br />

SOUND DESIGN BEI MO<strong>DER</strong>NEN <strong>FAHRZEUGE</strong>N Juli 2004<br />

Vortrag von Univ.-Prof.Dr. Hans Peter Lenz:<br />

ZUKÜNFTIGE AUTOMOBILMOTOREN<br />

im Spiegel der Entwicklung von 35 Jahren Mai 2004<br />

25. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.566 (2004) 2004<br />

Vortrag von Dr. Max Lang:<br />

DIE CRASHTESTS <strong>DER</strong> AUTOMOBIL-CLUBS –<br />

E<strong>IN</strong>FLUSS UND ERGEBNIS April 2004<br />

Vortrag von Dr.Burkhard Göschel:<br />

WASSERSTOFF ALS FAHRZEUGANTRIEB <strong>DER</strong> ZUKUNFT Dezember 2003<br />

Vortrag von Dipl.-Ing.Michael Hölscher:<br />

CARRERA GT – <strong>DER</strong> NEUE HOCHLEISTUNGSSPORTWAGEN<br />

AUS DEM HAUSE PORSCHE November 2003<br />

Vortrag von Dr.Günter K. Fraidl:<br />

DIE ZUKUNFT DES OTTOMOTORS September 2003<br />

24. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.539 (2003) 2003<br />

Vortrag von Dipl.-Ing.Hans-Werner Pölzl:<br />

NEUE V-MOTOREN VON AUDI (Otto- und Dieselmotoren) April 2003<br />

Vortrag von Dipl.-Ing.Manfred Schürmann:<br />

<strong>DER</strong> NEUE HARLEY-DAVIDSON-VROD-MOTOR März 2003<br />

Vortrag von Dr.Burkhard Göschel:<br />

DIE PREMIUMMARKEN-STRATEGIE VON BMW Februar 2003


Vortrag von Senator Professor Dr. Walter Tauscher:<br />

WIE LANGE REICHEN DIE RESERVEN VON ERDÖL UND ERDGAS Februar 2003<br />

Vortrag von Prof.Dipl.-Ing.H.Gaus und Dipl.-Ing.G.Doll:<br />

DIE TECHNIK DES NEUEN MAYBACH<br />

Das Fahrzeug – Der Motor Jänner 2003<br />

Vortrag von Prof.Dr.h.c.Dipl.-Ing.F.Piech:<br />

<strong>DER</strong> WEG VON VW ZUR TECHNOLOGIEFÜHRERSCHAFT Oktober 2002<br />

Vortrag von Dr.-Ing.V.Berkefeld, Dipl.-Ing.U.Dworzak:<br />

SPORTLICHES FAHREN – AUCH <strong>IN</strong> <strong>DER</strong> ZUKUNFT Juli 2002<br />

Vortrag von Prof.Dr.E.Fiala:<br />

WIRTSCHAFTSWACHSTUM OHNE GRENZEN ! Mai 2002<br />

23. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr. 490 (2002) 2002<br />

Vortrag von KR Ing.S.Wolf:<br />

MAGNA STEYR – E<strong>IN</strong>E NEUE DIMENSION <strong>IN</strong> <strong>DER</strong><br />

AUTOMOBIL<strong>IN</strong>DUSTRIE Dezember 2001<br />

Vortrag von Dr.-Ing.W.Steiger:<br />

SUNFUEL – KRAFTSTOFF FÜR DIE ANTRIEBE <strong>DER</strong> ZUKUNFT Dezember 2001<br />

22. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.455 (2001) 2001<br />

Vortrag von Dipl.-Ing.R.Hofmann:<br />

VOLLVARIABLE VENTILTRIEBE – DIREKTE<strong>IN</strong>SPRITZUNG –<br />

ZYL<strong>IN</strong><strong>DER</strong>ABSCHALTUNG<br />

DREI KONZEPTE FÜR E<strong>IN</strong> ZIEL Jänner 2001<br />

Vortrag von Dr.U.D.Grebe:<br />

ZUKUNFT DES OTTOMOTORS – BENZ<strong>IN</strong>DIREKTE<strong>IN</strong>SPRITZUNG<br />

O<strong>DER</strong> LASTSTEUERNDE VARIABLE VENTILTRIEBE Oktober 2000<br />

21. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.420 (2000) 2000<br />

Vortrag von Dr.H.Demel:<br />

AUTOMOBILPRODUKTION <strong>IN</strong> <strong>DER</strong> DRITTEN WELT Februar 2000<br />

Veranstaltung:<br />

FORSCHUNG AM <strong>IN</strong>STITUT FÜR VERBRENNUNGSKRAFT-<br />

MASCH<strong>IN</strong>EN UND KRAFTFAHRZEUGBAU<br />

<strong>DER</strong> TECHNISCHEN UNIVERSITÄT WIEN<br />

Überblick von o.Prof.Dr.H.P.Lenz und Vorträge von<br />

Dipl.-Ing.St.Prüller, Dipl.-Ing.Qi Shi, Dipl.-Ing.M.Gruber,<br />

Dipl.-Ing.P.Stricker, Dipl.-Ing.H.Holzer, Dr.P.Hofmann Jänner 2000<br />

Vortrag von Direktor Dipl.-Ing.H.Leinfellner:<br />

MIT NEUEN METHODEN MEHR FORTSCHRITT <strong>IN</strong> <strong>DER</strong><br />

<strong>FAHRZEUGE</strong>NTWICKLUNG – SIMULATION,<br />

VISUALISIERUNG, DIGITAL MOCK-UP November 1999<br />

Vortrag von Prof.Dr.-Ing.St.Zima:<br />

GESCHEITERTE MOTORKONZEPTIONEN Juni 1999


Vortrag von M.Goiny:<br />

PLATTFORMSTRATEGIE IM VOLKSWAGEN-KONZERN<br />

WETTBEWERSFÄHIGKEIT VERBESSERN<br />

KUNDENZUFRIEDENHEIT ERHÖHEN Mai 1999<br />

20. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.376 (1999) 1999<br />

19. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.348 (1998) 1998<br />

Vortrag von Dipl.Wirtsch.Ing.S.Bujnoch,<br />

Dr.-Ing.N.Metz, Dipl.-Ing.C.Huß:<br />

DENKENDES AUTO – <strong>IN</strong>TELLIGENTE STRASSE<br />

SCIENCE FICTION O<strong>DER</strong> REALITÄT März 1998<br />

Vortrag von Dr.H.P.Friedrich:<br />

DIE MAGNETSCHWEBEBAHN<br />

ENTWICKLUNG UND TECHNIK DES TRANSRAPID November 1997<br />

Vortrag von Dr.A.Goubeau, Dipl.-Ing.R.Heuser, Dr.N.Metz,<br />

Ing.B.Nierhauve, Dr.B.Sporckmann:<br />

VERGLEICH VON ENERGIEVERBRAUCH UND ABGASEMISSIONEN<br />

ZUKÜNFTIGER ANTRIEBE IM PKW FÜR DAS JAHR 2000 August 1997<br />

18. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.306 (1997) 1997<br />

Vortrag von Prof.Dr.-Ing.W.Peschka:<br />

WASSERSTOFFANTRIEB FÜR KRAFT<strong>FAHRZEUGE</strong> - SOLLEN<br />

HIER REALE CHANCEN FÜR DIE ZUKUNFT VERTAN WERDEN Jänner 1997<br />

Vortrag von Dr.S.V.Tchernikov:<br />

RUSSIAN MANNED FLIGHT SPACE PROGRAM<br />

UP TO THE YEAR 2000 Oktober 1996<br />

17. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.267 (1996) 1996<br />

Vortrag von Dipl.-Ing.K.Krieger:<br />

NEUE E<strong>IN</strong>SPRITZSYSTEME FÜR DIESELMOTOREN April 1996<br />

Vortrag von Prof.Dr.E.Fiala:<br />

WAS KOMMT NACH DEM AUTO Oktober 1995<br />

Vortrag von o.Univ.Prof.Dipl.-Ing.Dr.H.P.Lenz,<br />

Dipl.-Ing.P.Kohoutek, o.Univ.Prof.Dipl.-Ing.Dr.R.Pischinger,<br />

Dipl.-Ing.St.Hausberger:<br />

BEE<strong>IN</strong>FLUSSUNGSMÖGLICHKEITEN DES MOTORISIERTEN<br />

STRASSENVERKEHRS AUF DIE CO 2 -EMISSIONEN August 1995<br />

16. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.239 (1995) 1995<br />

Vortrag von Dr.Ch.Krahe:<br />

ENTWICKLUNGSTENDENZEN BEIM GROSSFLUGZEUGBAU März 1995<br />

15. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.205 (1994) 1994<br />

14. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.182 (1993) 1993


Vortrag von Prof.Dipl.-Ing.H.Stumpf:<br />

HERAUSFOR<strong>DER</strong>UNG AN DEN PKW-REIFEN <strong>DER</strong> ZUKUNFT Jänner 1993<br />

Vortrag von Brigadier Dipl.-Ing.G.Hohl:<br />

GELÄNDEFAHRZEUGKONZEPTE<br />

Die Wechselwirkung zwischen Gelände und<br />

Fahrzeug September 1992<br />

13. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.167 (1992) 1992<br />

Veranstaltung:<br />

BIOKRAFTSTOFFE - LÖSUNG O<strong>DER</strong> IRRWEG <br />

Einführungsvortrag von Dr.W.Tauscher und<br />

Podiumsdiskussion November 1991<br />

12. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.150 (1991) 1991<br />

11. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.141 (1990) 1990<br />

Vortrag von Dr.H.R.Weber:<br />

DIE LUFTFAHRT IM 21.JAHRHUN<strong>DER</strong>T - ZUKÜNFTIGE<br />

FLUGZEUGE Jänner 1990<br />

Symposium: SCHÄDLICHKEIT <strong>DER</strong> AUTOMOBIL-<br />

EMISSIONEN FÜR DIE MENSCHLICHE GESUNDHEIT November 1989<br />

Vortrag von Generaldirektor Dipl.-Ing.O.Voisard:<br />

DIE ÖSTERREICHISCHE KRAFTFAHRZEUG<strong>IN</strong>DUSTRIE<br />

JETZT UND <strong>IN</strong> ZUKUNFT November 1989<br />

Vortrag von o.Prof.Dr.H.P.Lenz:<br />

TRANSIT <strong>IN</strong> TIROL:<br />

TECHNISCHE LÖSUNGSMÖGLICHKEITEN Mai 1989<br />

10. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.122 (1989) 1989<br />

Arbeitsgespräch: <strong>PRAXIS</strong>ERFAHRUNGEN MIT RAPS-<br />

METHYL-ESTER ALS ERSATZ FÜR DIESELKRAFTSTOFF<br />

FÜR TRAKTOREN November 1988<br />

9. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.99 (1988) 1988<br />

Seminar: GEMISCHBILDUNG BEI OTTOMOTOREN November 1988<br />

8. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.86 (1987) 1987<br />

7. <strong>IN</strong>TERNATIONALES WIENER MOTORENSYMPOSIUM<br />

VDI-Fortschritt Berichte, Reihe 12, Nr.74 (1986) 1986<br />

Seminar: GEMISCHBILDUNG BEI OTTOMOTOREN November 1986


Der Österreichische Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK)<br />

ist ein technischer Verein, in dem Wissenschaft und Praxis des Kraftfahrwesens gepflegt<br />

werden.<br />

1985 gegründet, gehören ihm heute rund 750 ordentliche Mitglieder/natürliche Personen<br />

an. Dazu kommen zahlreiche Firmen und Organisationen als ordentliche<br />

Mitglieder/juristische Personen sowie eine Reihe herausragender Persönlichkeiten aus<br />

Wissenschaft, Wirtschaft, Industrie und Politik als korrespondierende Mitglieder, die den<br />

Verein ideell unterstützen.<br />

Der ÖVK ist der größte Verein seiner Art in Österreich. Er vereinigt Ingenieure,<br />

Fachleute und Interessenten des Kraftfahrwesens entsprechend den vielfältigen<br />

Anwendungen des Automobils und entsprechend den Interessensrichtungen der ÖVK-<br />

Mitglieder aus Industrie, Wirtschaft, Regierung, Behörden, Universitäten,<br />

Ingenieurschulen, Verbänden und Vereinen.<br />

Vorstand:<br />

Univ.-Prof. Dr. H. P. Lenz, Technische Universität Wien (Vorsitzender)<br />

Dr. W. Böhme, OMV AG Wien<br />

Dr. I. Bruner, Wien<br />

Dr. H. Demel, MAGNA International, Oberwaltersdorf<br />

Univ.-Prof. Dr. H. Eichlseder, Technische Universität Graz<br />

Univ.-Prof. Dr. B. Geringer, Technische Universität Wien<br />

Brigadier Prof. Dipl.-Ing. G. Hohl, Wien<br />

Prof. Dr.-Ing. h. c. Dipl.-Ing. H. List, AVL-List GmbH, Graz<br />

Dipl.-Ing. DDr.techn.h.c. P. Mitterbauer, Miba AG, Laakirchen<br />

Prof. Dr.-Ing. R. Schöneburg, VDI, Düsseldorf<br />

Herausgegeben von:<br />

Österreichischer Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK)<br />

A-1010 Wien, Elisabethstraße 26<br />

Tel.: +43/1/5852741-0<br />

FAX: +43/1/5852741-99<br />

E-Mail: info@oevk.at<br />

Homepage: www.oevk.at und www.auto-umwelt.at<br />

© Österreichischer Verein für Kraftfahrzeugtechnik 2012

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