Evangelisch im Parkfeld

eulen15fisch

2013

im Parkfeld

Albert-Schweitzer-Allee 44

Gemeindebrief der Albert-Schweitzer-Gemeinde

In dieser Ausgabe:

Liebe Leserinnen 2

und Leser

Passionsfrühstück 3

Weltgebetstag 4

5. Meilensteintreffen 5

Ostern im Alltag 6

Christi Himmelfahrt 7

Nachrichten aus der 8

Gemeinde

Geistliches Wort 9

zur Organspende

Gottesdienste 1 10

Gottesdienste 2 11

Veranstaltungen 12

Termine / Aktuelles 13

Kinderseite 14

nicht nur für Kinder! 15

100 Jahre 16

Urwaldspital 17

Intern. Familientag 18

warum Pfingsten 19

Hebr. 13,14

www.albert-schweitzer-gemeinde.de


2

Du tust mir kund

den Weg zum

Leben. Vor dir ist

Freude die Fülle

und Wonne zu deiner

Rechten ewiglich.

(Psalm 16, 11 – Monatsspruch April)

Liebe Leserinnen und Leser,

wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig

gefreut

Manche werden sagen: „Als unser Kind

geboren wurde“. Andere sagen vielleicht:

„Im letzten Urlaub war das, der wunderbare

Strand, die Sonne, die freie Zeit“ oder: „das

Wandern durch eine schöne Landschaft,

Spazierengehen, Fahrradfahren“.

Ja, wie schön hat Gott doch die Welt geschaffen.

Gerade in diesen Tagen blüht ja die

Natur so richtig auf. Die Büsche treiben aus,

die ersten Blüten sind zu sehen, die ersten

Blumen im Garten.

Im alltäglichen Leben gibt es aber so manches,

das uns die Freude vergehen lässt:

Kleine oder größere Streitigkeiten mögen es

sein, in der Familie oder in der Schule, Konflikte

auf der Arbeit, vielleicht auch die

Sorge um den Arbeitsplatz, es gibt Gewalt

auf der Straße, Spannungen zwischen gesellschaftlichen

Gruppen, wir hören von Auseinandersetzungen

zwischen Völkern, vielleicht

sogar Krieg, und von den Umweltproblemen

weltweit. Oder aber uns bestimmt

ganz aktuell eine Not, eine Krankheit oder

die Trauer um einen geliebten Menschen.

Unsere Erfahrung zeigt: Im Leben wechseln

sich immer Licht und Schattenseiten ab. In

der Bibel hat beides seinen Raum. Und auch

im Kirchenjahr gehen wir in diesen Monaten

einen Weg durch die Passionszeit, an deren

Ende die Karwoche steht (Gründonnerstag,

Karfreitag, Karsamstag). Wir bedenken das

Leiden und Sterben Jesu und feiern an

Ostern seine Auferstehung, die neue Hoffnung,

die große Freude nach überstandenem

Leid. Mitte Mai werden wir dann an Pfingsten

die Entstehung der christlichen Kirche

feiern. Das ist innerhalb weniger Monate

schon ein weiter Weg durch Freude und

Leid.

Wenn wir zurück auf unser bisheriges Leben

blicken, dann werden wir vielleicht ähnliche,

wechselvolle Zeiten entdecken, wo

Leid und Freude, Schatten und Licht sehr

nah beieinander lagen. Und so, wie sich die

Menschen der Bibel begleitet und getröstet

wissen durch Gott, so dürfen auch wir uns

daran halten, dass Gott alle unsere Wege

begleitet, dass er in allem, was geschieht und

über allem, was geschieht, gnädig und tröstend

an unserer Seite ist.

Ich wünsche Ihnen eine frohe und gesegnete

Zeit!

Ihre Pfrn.

Karin Meier


3

Einladung zum Passionsfrühstück

Warum müssen Unschuldige leiden

Wer ist daran schuld

Was bedeutet Buße

Während der Passionszeit laden wir dazu ein,

über diese und ähnliche Fragen nachzudenken.

Anhand eines Textes wollen wir miteinander

ins Gespräch kommen.

Wann: 20.02.

27.02.

06.03.

13.03.

20.03.

27.03.

Wo: Gemeindezentrum der

Albert-Schweitzer-Gemeinde

mittwochs von 7.00 bis 8.00 Uhr

Den Abschluss

bildet ein gemeinsames Frühstück.

Sie können an jedem

oder auch an einzelnen Treffen teilnehmen.


4

Abbildung: „Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen“,

Anne-Lise Hammann Jeannot, © Deutsches WGT-Komitee e.V.

Der Gottesdienst zum Weltgebetstag

2013 mit dem Bibelzitat

„Ich war fremd und ihr habt mich

aufgenommen“ (Matthäus 25,35)

fragt: Wie können wir „Fremde“

bei uns willkommen heißen

Mutig konfrontiert der Weltgebetstag

mit den gesellschaftlichen

Bedingungen in der „Festung

Europa“, in der oft nicht gilt,

wozu Jesus Christus aufruft: „Ich

war fremd und ihr habt mich

aufgenommen.“ Die weltweiten

Gottesdienste am 1. März können

dazu ein Gegengewicht sein: Die

Weltgebetstags-Bewegung ist

solidarisch und heißt jede und

jeden willkommen. Ein spürbares

Zeichen dafür wird auch mit der Kollekte gesetzt, die Frauen- und

Mädchenprojekte auf der ganzen Welt unterstützt. In Frankreich und

Deutschland werden so Projekte für Frauen mit „Migrationshintergrund“

gefördert, z.B. Flüchtlinge und Asylbewerberinnen.

Ökumenischer Gottesdienst

Freitag, 1. März 19.00 Uhr

St. Marien, Breslauer Straße 1


5

Kirchensoziologische Studie Biebrich -

5. Meilenstein am 25.01.2013

"Auf der Zielgeraden" - unter diesem Motto trafen sich Gemeindemitglieder und

die Kirchenvorstände der sechs Biebricher Gemeinden um zu hören, wie die

evangelische Kirche in Biebrich in Zukunft gemeinsam auftreten kann. Auf

sichtbare Ergebnisse konnte die AG "Öffentlichkeitsarbeit" verweisen. Die

Erscheinungszyklen der Gemeindenachrichten wurden harmonisiert und es gab

bereits zweimal einen gemeinsamen Flyer mit allen Gottesdienst- und

Veranstaltungsdaten.

Für die drei Gemeinden in Biebrich-Süd zeichnet sich eine Fusion der Albert-

Schweitzer-Gemeinde und der Hauptkirchengemeinde ab. Die Oraniergemeinde

wird den Prozess erst einmal aufmerksam beobachten.

Eine stärkere Zusammenarbeit streben ebenfalls die drei Gemeinden "auf dem

Berg", Heilig-Geist, Lukas und Markus an. Welche Organisationsform die

geeignete wäre, bedarf aber noch weiterer Beratungen.

Das Pilotprojekt "Kirchensoziologische Studie Biebrich" geht zu Ende. Das soll mit

einem Gottesdienst am Sonntag, den 28. April, 15 Uhr gefeiert werden.

Aufmerksame Zuhörer beim 5. Meilensteintreffen

Gisela Keßler


6

Ostern im Alltag

Scherben bleiben Scherben. Bruchstücke bleiben

Bruchstücke. Manchmal aber fügen sich

die Scherben zu einem Mosaik, in dem eine

Schönheit ist. Manchmal enthüllt sich in dem,

was bruchstückhaft geblieben ist, ein Kunstwerk.

Heil heißt nicht unbedingt, dass das

Zerbrochene wieder ganz wird. Heil lässt aus

Bruchstücken etwas Neues entstehen, in dem

das Leben anders als vorher schimmert. Für

mich sind das österliche Momente, in denen

spürbar wird, dass die Liebe stärker ist als der

Tod.

Tina Willms


7

Christi Himmelfahrt

Seit dem vierten Jahrhundert feiern Christen

weltweit 40 Tage nach Ostern das Fest

„Christi Himmelfahrt“. Biblische Grundlage

ist neben dem Markus- und Lukas-

Evangelium das erste Kapitel der Apostelgeschichte

im Neuen Testament. Dort steht,

dass der Auferstandene vor den Augen

seiner Jünger „aufgehoben“ wurde: „Eine

Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren

Blicken“ (Apostelgeschichte 1,9). Dies ist

auch ein bevorzugtes Motiv in der bildenden

Kunst. Himmelfahrt wird allerdings in der

Theologie kaum noch als „fantastische Reise“

verstanden. Der Himmel ist danach kein

geografischer Ort, sondern der Herrschaftsbereich

Gottes. Wenn es im Glaubensbekenntnis

heißt „...aufgefahren in den Himmel“,

bedeutet dies nach christlichem Verständnis,

dass der auferstandene Christus

„bei Gott ist“. Himmelfahrt wird so auch als

Symbol der Wandlung und spirituellen

Entwicklung der Persönlichkeit gedeutet.

Ökumenischer Gottesdienst

am 9. Mai 10.00 Uhr zum Himmelfahrtstag

der Biebricher und Schiersteiner Gemeinden

auf dem Gelände des Kleintierzuchtvereins

Schierstein, Saarbrücker Allee


8

Wir trauern mit den Angehörigen des Verstorbenen:

26.12.2012 Eduard Christmann 92 Jahre

Taufe

10.02.2013 Ella Fröhling

Anmeldung der Konfirmanden/-innen für den neuen

Konfirmandenkurs am 12.03.2013:

Alle Jugendlichen, die im Jahr 2014 konfirmiert werden wollen, sind herzlich

eingeladen, am neuen Konfirmandenkurs teilzunehmen. Sie und ihre Eltern laden

wir ein zum Anmeldeabend am 12.3. um 19.00 Uhr. (Der Ort wird noch

bekanntgegeben). An diesem Abend gibt es alle notwendigen Informationen. Wer

getauft ist, bringt bitte das Stammbuch oder die Taufurkunde mit.

Der Konfirmandenunterricht beginnt im Mai 2013.

Wenn Sie an diesem Abend verhindert sind, rufen Sie bitte vorher an unter

Tel. 0611-603832 zur Vereinbarung eines anderen Termins.

Karin Meier, Pfrn.

Folgende Mädchen und Jungen werden am 21. April

in der Ev. Hauptkirche konfirmiert:

Chayenne Haack

Joana King

Marcel Krist

Lars Kötschau

Paula Schafmeister

Melisa Yildirim

Johannes Battefeld

Maurice Dowczek

Julia Zoe Flietner

Jannik Kroener

Varena Reimann

Niklas Rinderhagen

Vanessa Stockmann

Namen und Daten

werden hier nicht angezeigt

Foto: Wodicka


9

Grafik: EKD

Sehr geehrte

D a m e n u n d

Herren,

liebe Schwest

e r n u n d

Brüder,

voraussichtlich

werden Sie in den nächsten Monaten ein

Schreiben Ihrer Krankenkasse zum Thema

Organ- und Gewebespende erhalten. Dies

geht auf eine gesetzliche Neuregelung zurück,

nach der jede versicherte Person ab 16 Jahren

über die Organspende

informiert und dazu

aufgefordert wird, sich

für oder gegen eine Organspende zu entscheiden.

Dahinter steht die Tatsache, dass in

Deutschland viel mehr Spenderorgane

gebraucht als gespendet werden.

Es ist sehr verständlich, wenn Sie dieses sehr

persönliche Thema an der Grenze zwischen

Leben und Tod verunsichert und Sie sich zum

Beispiel fragen: Ist die Definition des

Hirntodes tragfähig Fühlt ein hirntoter

Mensch noch Schmerzen Wie wird ein

Mensch nach der Entnahme seiner Organe

behandelt Bleibt genügend Zeit und Raum,

in Ruhe und Würde von einem Menschen vor

der Organentnahme Abschied zu nehmen

Wie verhalten sich Patientenverfügung und

Organspende zueinander Diese schwierigen

Fragen lassen sich nicht kurz und völlig

eindeutig beantworten. Daher hat der Rat dazu

eine gründliche Ausarbeitung in Auftrag

gegeben.

Die evangelische Kirche möchte Ihnen Mut

machen, sich diesen Fragen ohne das Gefühl

einer Bedrängung zu stellen und in aller Ruhe

zu überlegen, ob Sie zu einer Organspende

bereit sein wollen oder nicht. Sie können in

Ihrer Umgebung sicherlich auch seelsorgerliche

Beratung in Anspruch nehmen. Es ist

gesetzlich festgeschrieben, dass jede und

jeder Einzelne sich frei für oder gegen eine

Organspende entscheiden oder aber diese

Entscheidung einer Vertrauensperson

überlassen kann.

Vielleicht kann es Ihnen helfen, folgende

Gesichtspunkte zu bedenken: Nach christlichem

Verständnis sind das Leben und damit

der Körper des Menschen ein Geschenk

Gottes. Diesen kann und darf er aus Liebe zum

Nächsten und aus Solidarität mit Kranken

einsetzen. Eine Entnahme von Organen

verletzt nicht die Würde des Menschen und

stört nicht die Ruhe der Toten. Unsere

Hoffnung auf die Auferstehung bleibt davon

unberührt.

Es gibt keine christliche

Ve r p f l i c h t u n g z u r

Organspende. Christinnen

und Christen können der Organspende

zustimmen; sie können sie aber auch ablehnen.

Sie müssen sich auch gar nicht entscheiden,

sondern können die Frage unbeantwortet

lassen, wenn sie sich gegenwärtig nicht in der

Lage zu einer Entscheidung sehen. Alle diese

Optionen sind christlich verantwortbar und

ethisch zu respektieren. Allerdings sollten Sie

berücksichtigen: Wenn Sie sich zu Lebzeiten

nicht für oder gegen eine Organ- oder

Gewebespende entscheiden, verpflichtet das

Gesetz Ihre Angehörigen, so zu entscheiden,

wie Sie es vermutlich gewollt hätten. Diesen

dürfte aber eine Entscheidung noch schwerer

fallen als Ihnen selbst. Insofern entlasten Sie

Ihre Angehörigen in der schwierigen Situation

des Abschiedsnehmens, wenn sie um Ihre

Entscheidung wissen.

Die Freiheit des Gewissens darf nicht

bedrängt und die Hilfe für den Nächsten nicht

durch Besorgnisse eingeschränkt werden.

Deswegen erinnern wir an die Verheißung

Gottes, die angesichts des Todes eines

Menschen verkündigt wird:

"Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete

ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch

da." (Psalm 139, 8)

Präses Dr. h.c. Nikolaus Schneider

Vorsitzender des Rates der EKD

www.ekd.de


10

März

Fr. 01.03. 19.00 Uhr ök. Gottesdienst zum Weltgebetstag

kath. Kirche St. Marien siehe Seite 4

So. 03.03. 10.00 Uhr Gottesdienst (Präd. Harzer)

So. 10.03. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Taufe, Chor

(Pfrn. Meier)

Kindergottesdienst (Fr. Moheit-von Krosigk)

Eine-Welt-Waren-Verkauf

So. 17.03. 10.00 Uhr Vorstellungs-Gottesdienst der Konfirmanden

(Pfrn. Meier / Strunk)

Do. 2103. 10.00 Uhr ök. Gottesdienst der Biebricher Gemeinden

in der Passionszeit zum Thema „Mit Gott gehen“

in der Heilig-Geist-Kirche, Drususstr. 26

So. 24.03. 10.00 Uhr Kantatengottesdienst in der Hauptkirche

Gründonnerstag

Do. 28.03. 19.00 Uhr Abendmahlsfeier in der Hauptkirche

Karfreitag

Fr. 29.03. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (Pfr. i. R. Richters)

Karsamstag

Sa 30.03. 16.30 Uhr Gottesdienst im Katharinenstift, anschließend

Osterwarenverkauf

Ostersonntag

So. 31.03. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (Pfrn. Meier)

EVIM Alzheimer Tageszentrum, Rheingaustr. 114:

Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl am letzten

Sonntag im Monat, um 12.00 Uhr, anschließend Mittagessen.

So. 24. März (Pfrn. Vetter-Jung) So. 28. April (Pfrn. K. Mann)

So. 26. Mai (Pfr. Loyal)


11

April

Ostermontag

Mo. 01.04. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Oranierkirche

So. 07.04. 10.00 Uhr Gottesdienst (Präd. Harzer)

Sa. 13.04. 10.00 Uhr Kleinkind-Gottesdienst für Kinder von 0-6 Jahren

und ihre Eltern

So. 14.04. 10.00 Uhr Gottesdienst (Präd. Brunner)

Eine-Welt-Waren-Verkauf

So. 21.04. 10.00 Uhr Konfirmationsgottesdienst (Pfrn. Meier / Strunk)

anschließend Sektempfang

So. 28.04. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Abschluss der

Kirchensoziologischen Studie Biebrich

(Ort wird noch bekannt gegeben)

Mai

So. 05.05. 10.00 Uhr Gottesdienst (Präd. Harzer)

Christi Himmelfahrt

Do. 09.05. 10.00 Uhr ök. Gottesdienst der Biebricher und Schiersteiner

Gemeinden auf dem Gelände des Kleintierzuchtvereins

Schierstein, Saarbrücker Allee.

So. 12.05. 10.00 Uhr Gottesdienst (Pfrn. Meier)

Pfingstsonntag

So. 19.05. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (Pfrn. Meier)

Pfingstmontag

Mo. 20.05. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Hauptkirche

So. 26.05. 10.00 Uhr gemeinsamer Gottesdienst in der Hauptkirche

Bitte beachten Sie!

Weitere Kindergottesdienste für April / Mai werden in den Schaukästen

bekannt gegeben.


12

März

Mo. 04.03. 15.00 Uhr Seniorentanz

19.30 Uhr Skatgruppe

Mi. 06.03. 19.00 Uhr ökumenischer Bibelkreis bei uns

Do. 07.03. 19.00 Uhr geselliges Tanzen für Ältere und Jüngere

Fr. 08.03. 18.30 Uhr Theologie für alle

Mo. 11.03. 14.00 Uhr Angehörigen-Café

Fr. 15.03. 18.30 Uhr Theologie für alle

Mo. 18.03. 15.00 Uhr Seniorentanz

19.30 Uhr Skatgruppe

Do. 21.03. 19.00 Uhr geselliges Tanzen für Ältere und Jüngere

Fr. 22.03. 18.30 Uhr Theologie für alle

Mo. 25.03. 19.30 Uhr Skatgruppe

April

Mi. 03.04. 19.00 Uhr ökumenischer Bibelkreis in St. Marien

Mo. 08.04. 14.00 Uhr Angehörigen-Café

19.30 Uhr Skatgruppe

Fr. 12.04. 18.30 Uhr Theologie für alle

Mo. 15.04. 15.00 Uhr Seniorentanz

Do. 18.04. 19.00 Uhr geselliges Tanzen für Ältere und Jüngere

Mo. 22.04. 14.00 Uhr Angehörigen-Café

15.00 Uhr Seniorentanz

19.30 Uhr Skatgruppe

Fr. 26.04. 18.30 Uhr Theologie für alle

15.00 Uhr Seniorentanz

Mai

Mo. 06.05. 15.00 Uhr Seniorentanz

19.30 Uhr Skatgruppe

Mi. 08.05. 19.00 Uhr ökumenischer Bibelkreis bei uns

Fr. 10.05. 18.30 Uhr Theologie für alle

Mo. 13.05. 14.00 Uhr Angehörigen-Café

19.30 Uhr Skatgruppe

Do. 16.05. 19.00 Uhr geselliges Tanzen für Ältere und Jüngere

Fr. 24.05. 18.30 Uhr Theologie für alle

Mo. 27.05. 14.00 Uhr Angehörigen-Café

15.00 Uhr Seniorentanz

19.30 Uhr Skatgruppe


13

regelmäßige Veranstaltungen

montags 14.00 – 18.00 Uhr Betreuungsgruppe Demenz

19.30 Uhr Kontemplation, zweimal monatlich;

nähere Informationen und Termine bei

Herrn Bahner, Telefon 0611 - 76 14 42

dienstags 15.00 – 17.00 Uhr Spiele-Nachmittag für Senioren/-innen

16.00 – 17.30 Uhr Konfirmanden-Unterricht

19.30 – 21.00 Uhr Chorprobe bei uns, am letzten

Dienstag im Monat in der Bunsenstr. 25

mittwochs 15.00 – 16.00 Uhr Kindergruppe ( 6 - 10 Jahre)

16.30 – 17.30 Uhr KIJU-Gruppe ( 10 - 13 Jahre)

Bethel-Sammlung 13.5. - 18.05. 2013

Gesammelt werden nur tragbare Kleidungsstücke, keine Lumpen. Nicht tragbare

Kleidung muss von der Stiftung Bethel kostenpflichtig entsorgt werden, was in

keiner Weise dem Sinn der Bethelsammlung entspricht.

Was kann in die Kleidersammlung

Gut erhaltene Kleidung und Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere, Pelze

und Federbetten – jeweils gut verpackt (Schuhe bitte paarweise bündeln).

Nicht in die Kleidersammlung gehören:

Lumpen, nasse, stark verschmutzte oder stark beschädigte Kleidung und

Wäsche, Textilreste, abgetragene Schuhe, Einzelschuhe, Gummistiefel,

Skischuhe, Klein- und Elektrogeräte.


12 14

Kindergottesdienst

am Sonntag, den

10.März.

Weitere Kindergottesdienste

werden in den

Schaukästen bekannt

gegeben.


13 15

18 kg Plätzchen, u.s.w.

für die Teestube!

Ende November 2012 haben zum wiederholten

Mal Kinder, Jugendliche und Erwachsene der

Gemeinde im Gemeindezentrum und in zwei

Haushalten Plätzchen für die Besucher der

Teestube des Diakonischen Werks gebacken.

Insgesamt 18 kg Makronen, Schwarzweißgebäck

und herrliche von den Kindern gestaltete Plätzchen

kamen zusammen. Wie in einem Dankesschreiben

des Arbeitsbereichsleiters der Teestube,

Herrn Röhrig, zu lesen war, hatten unsere

Plätzchen wieder große Freude bereitet. Dabei

ging es den Besuchern der Teestube nicht allein

um unsere leckeren Plätzchen, sondern auch

darum, für sie gebacken und ihnen unsere Aufmerksamkeit

geschenkt zu haben.

Foto: Lehmann

Ein gelungener Familiengottesdienst war es an Heiligabend dank des tollen Einsatzes

der Kinder und Jugendlichen, die den Gottesdienst u. a. mit einem Krippenspiel

mitgestalteten.


16

Albert Schweitzer - 100 Jahre Menschlichkeit

Foto: DAPD

A m 1 6 . A p r i l

1913 trifft Albert

Schweitzer mit

seiner Frau Helene

erstmals in

Lambarene ein.

Schweitzer ist 38

Jahre alt, evangelischer

Pfarrer,

O rg e l v i r t u o s e

u n d B a c h -

E x p e r t e , h a t

einen Doktortitel

in Philosophie und einen in Theologie. Doch

langt ihm das nicht, er will etwas zurückgeben

vom Segen Gottes, unter dem sein Leben

steht, und dienen. So studiert er ab 1905 noch

Medizin, in Straßburg, an der Universität, wo

er gleichzeitig als Dozent wirkt (für Theologie).

Auch in der Heilkunde promoviert er

(1913 über Die psychiatrische Beurteilung

Jesu), dann geht er im Auftrag der Pariser

evangelischen Missionsgesellschaft nach

Französisch-Äquatorialafrika, um nahe der

dortigen Missionsstation im Dschungel ein

Spital – ja was entwerfen, es zusammen mit

den Einheimischen bauen, ärztliche Dienste

verrichten, es

l e i t e n u n d

finanzieren.

D e r s p ä t e r

Urwalddoktor

genannte Allrounder

aus dem Elsass leistet sich aus eigener

Tasche den Luxus und bringt die europäische

Schulmedizin in die Tropen und entwickelt

neben der Auseinandersetzung mit

Krankheiten, Elend und der Natur sein Programm

der Ehrfurcht vor dem Leben. Am

Äquator stehend doch nicht immer auf der

Sonnenseite. Als deutscher Staatsbürger

muss er 1917 im Ersten Weltkrieg die französische

Kolonie verlassen und wird im Mutterland

interniert. Er bleibt einige Jahre in

Europa, wo er durch Konzert- und Vortragsreisen

sowie Buchveröffentlichungen Geld

einsammelt – um seine Schulden zu bezahlen

und 1924 einen Neuanfang in Lambarene zu

wagen. Das vormalige Spital ist inzwischen

verfallen, doch Schweitzer beginnt drei

Kilometer flussaufwärts am River Ogowe

mit der Errichtung der Krankenstation, die in

den folgenden Jahrzehnten seinen Weltruhm

begründet: ein Mann wird unbeabsichtigt

zum Pionier dessen, was als Entwicklungshilfe

Probleme löst und schafft. Dabei wollte

er nur dienen; dies freilich konkret und in der

Nachfolge Christi. – Unterstützt von einem

kleinen Stab an Pflegern, Handwerkern und

dann auch Ärzten kann in der langsam wachsenden

Krankenstation mitten im Urwald

eine medizinische Basisversorgung für einheimische

Patienten angeboten werden: in

Ost-West-Richtung gebaute Hütten bilden

eine Klinik im Pavillon-Stil, inkl. Unterkünfte

für die Angehörigen der Patienten, was

zum Konzept gehört, nicht nur weil die Kranken

ja irgend zum Arzt gebracht werden

mussten (per Boot bzw. zu Fuß), sondern in

d e r H o f f-

nung, dass

die Genesung

im gewohnten

sozialen

K o n t e x t

(schneller) gelingt. Haus- und Nutztiere auf

dem Gelände beeinträchtigen mitteleuropäische

Hygienestandards, weniger das Immunsystem

der tropischen Bevölkerung. Hinzu

kommt seit 1955 ein Dorf mit Häusern für

Leprakranke. – Um die Arche der Heilkunst

nicht erneut untergehen zu lassen, begibt sich

Schweitzer in der Folge immer wieder zur

Finanzierung durch Vorträge, Konzerte und

«Arzt wollte ich werden,

um ohne reden wirken zu können.»


17

"100 Jahre Urwaldhospital Albert Schweitzer" Vortrag von KMD Zündorf,

Osnabrück und Ausstellung zu Leben und Werk Albert Schweitzers um 16.00 Uhr

im Gemeindezentrum der Albert-Schweitzer-Gemeinde

anschließend um 18 Uhr Orgelkonzert in der Oranier-Gedächtnis-Kirche mit KMD

Zündorf und Werken von Albert Schweitzer.

Schallplatteneinspielungen nach Europa,

stets per Dampfer; die Reisen dauern drei

Wochen je Richtung. Schriftstellerisch aktiv

(an Bord wie auch neben der ärztlichen

Tätigkeit, d.h. meist abends und nachts), seit

1919 deutsch-französischer Doppelbürger,

wird das Werk des Kosmopoliten in Kombination

mit seinem Denken einer breiteren

Öffentlichkeit bekannt. Spendenaktionen

im Ausland helfen das Spital sichern und

modernisieren. So besteht die von Schweitzer

in Ehrfurcht vor dem Leben (inmitten

von Leben, das leben will) ins Leben gerufene

Einrichtung noch immer; heute kümmern

sich eine Stiftung und der Staat Gabun um

den Fortbestand und das geistige Erbe

Schweitzers, des Friedensnobelpreisträgers

von 1952, der bloß dienen wollte und im

Kalten Krieg die Welt vor dem Wahnsinn

des Atomkrieges zu heilen suchte. Dies aus

dem Busch heraus (bzw. über Radio Oslo),

die Kranken stets um sich.

Jost Harzer

neues Spitalgelände

Lambaréné ist der Hauptort der

Provinz Moyen-Ogooué in

Gabun. Der Name entstammt der

Sprache der Galoa, einer Ethnie

Gabuns und bedeutet „Wir wollen

es versuchen“.

Wikipedia

Foto: Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum Frankfurt a. M. (Archiv und Museum).


18

Am 15. Mai 2013 findet, wie jedes Jahr, der

internationale Tag der Familie statt. Er

wurde 1993 durch eine Resolution der UN-

Generalversammlung geschaffen, um an die

Bedeutung der Familie als grundlegende

Einheit der Gesellschaft zu erinnern und die

öffentliche Unterstützung für Familien zu

verstärken. Neben diesem hauptsächlichen

Aspekt geht es am Tag der Familie um die

Rolle der Familie in der Gesellschaft,

gesellschaftliche Gleichberechtigung,

Recht auf freie Wahl des Ehepartners, um

Frauen- und Kinderrechte und um den

Schutz der Familie vor staatlichen Eingriffen.

Eine Familie (lat. familia = "Hausgemeinschaft")

ist soziologisch eine durch

Partnerschaft, Heirat oder Abstammung

begründete Lebensgemeinschaft, im

westlichen Kulturkreis meist aus Eltern

bzw. Erziehungsberechtigten und Kindern

bestehend, gelegentlich durch weitere,

mitunter auch im gleichen Haushalt

wohnende, Verwandte erweitert. Die

Familie ist demnach eine engere

Verwandtschaftsgruppe.

Im westlichen Kulturkreis wird

heute unter "Familie" meist die

s o g e n a n n t e K e r n f a m i l i e

verstanden, das heißt Eltern –

auch Alleinerziehende – und

deren Kinder. Die Kernfamilie

erscheint in der Tat in den

meisten modernen Gesellschaften

als überwiegend vorkommendes

Modell. Moderne

Formen, wie Wohngemeinschaften

oder das Zusammenleben

zweier Elternteile mit je

eigenen Kindern (ob verheiratet

oder nicht) bleiben minoritär,

w e n n a u c h z u n e h m e n d .

Begrifflich darf die "Kernfamilie"

in diesem Sinn nicht mit der

"Kleinfamilie" verwechselt

werden, die wenig Mitglieder

umfasst.

Mit Material von: Wikipedia


19

Pfingsten

Und als der Pfingsttag gekommen

war, waren sie alle an

einem Ort beieinander. Und es

geschah plötzlich ein Brausen

vom Himmel wie von einem

gewaltigen Wind und erfüllte das

ganze Haus, in dem sie saßen.

Und es erschienen ihnen Zungen

zerteilt, wie von Feuer; und er

setzte sich auf einen jeden von

ihnen, und sie wurden alle erfüllt

von dem heiligen Geist und

fingen an, zu predigen in andern

Sprachen, wie der Geist ihnen

gab auszusprechen.

Es wohnten aber in Jerusalem

Juden, die waren gottesfürchtige

Männer aus allen Völkern unter

dem Himmel. Als nun dieses

Brausen geschah, kam die

Menge zusammen und wurde

bestürzt; denn ein jeder hörte sie

in seiner eigenen Sprache reden.

Sie entsetzten sich aber, verwunderten

sich und sprachen: Siehe,

sind nicht diese alle, die da

reden, aus Galiläa Wie hören

wir denn jeder seine eigene

Muttersprache Sie entsetzten

sich aber alle und wurden ratlos

und sprachen einer zu dem

andern: Was will das werden

Andere aber hatten ihren Spott

und sprachen: Sie sind voll von

süßem Wein.

Da trat Petrus auf mit den Elf,

erhob seine Stimme und redete

zu ihnen: Ihr Juden, liebe Männer,

und alle, die ihr in Jerusalem

wohnt, das sei euch kundgetan,

und lasst meine Worte zu euren

Ohren eingehen! Denn diese

sind nicht betrunken, wie ihr

meint, ist es doch erst die dritte

Stunde am Tage; sondern das

ist‘s, was durch den Propheten

Joel gesagt worden ist: „Und es

soll geschehen in den letzten

Tagen, spricht Gott, da will ich

ausgießen von meinem Geist auf

alles Fleisch.“

Apostelgeschichte 2,1-8.12-17


Evangelische Albert-Schweitzer-Gemeinde

Albert-Schweitzer-Allee 44, 65203 Wiesbaden

Tel: 0611 - 60 38 32, Fax: 0611 - 6 90 06 81

Email: albert-schweitzer-gemeinde@t-online.de

Internet: www.albert-schweitzer-gemeinde.de

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Sprechstunde Frau Pfarrerin Karin Meier; Frau Moheit-von Krosigk:

nach Vereinbarung Tel.: 0611 - 60 38 32

Gemeindebüro, Frau Röder: Tel: 0611 - 60 38 32

dienstags von 9.30 – 11.30 Uhr

Ansprechpartnerinnen für Ehrenamtliche:

Frau Hofmann, Tel: 0611 - 6 90 07 00, Frau Sauer, Tel: 0611 - 30 31 65

Bankverbindung / Konto:

Spenden-Konto (auch Diakonie): Nr. 360 080 08

Wiesbadener Volksbank, BLZ: 510 900 00

EVIM Gemeinnützige Altenhilfe GmbH

EVIM Ambulant Wiesbaden/Rheingau,

Am Schlosspark 75, 65203 Wiesbaden, Tel: 0611 - 97 16 13 - 10

bundesweit die gebührenfreie Tel: 0800 - 1 11 01 11

TelefonSeelsorge Anonym. Kompetent. Rund um die Uhr.

IMPRESSUM

Redaktion:

Jost Harzer, Gabriele Hofmann, Karin Meier, Otto Wenninger

Herausgeber: Kirchenvorstand der Evangelischen Albert-Schweitzer-Gemeinde

V. i. S. d. P.: Pfarrerin Karin Meier

Druck: GmbH, 78333 Stockach Tel: ++49 (0) 77 71-93 96 0

Redaktionsschluss:

Beiträge an:

Satz und Layout:

2. Mai 2013 für die nächste Ausgabe

ottowenninger@online.de

Otto Wenninger Tel: 0611-694190 Titelbild: Mandelzweig, okapia

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