Evangelisch im Parkfeld

eulen15fisch

2012

im Parkfeld

Albert-Schweitzer-Allee 44

So ist Versöhnung... 2

Nachgedacht - mit

Pfrn. Karin Meier

aus dem

Kirchenvorstand

3

4

aus der Gemeinde 5

Verschiedenes 6

Reformationstag 7

Gottesdienste 8

Veranstaltungen /

Gruppen

Termine

Veranstaltungen

9

10

Ewigkeitssonntag 11

September

Bin ich nur ein Gott,

der nahe ist, spricht

der HERR,

und nicht auch ein

Gott, der ferne ist

Jeremia 23,23

Oktober

Der HERR ist

freundlich dem, der

auf ihn harrt,

und dem Menschen,

der nach ihm fragt.

Klglieder 3,25

November

Wir sind der

Tempel des

lebendigen

Gottes.

2.Korinther 6,16

www.albert-schweitzer-gemeinde.de

Kinderseite -

Familien-GD Rücks.

12

nicht nur für Kinder 13

was ist Halloween 14

Lesen & Leben

Lesetipps

15


2

Wie ein Fest nach langer Trauer,

wie ein Feuer in der Nacht,

ein offnes Tor in einer Mauer,

für die Sonne aufgemacht.

Wie ein Brief nach langem Schweigen,

wie ein unverhoffter Gruß,

wie ein Blatt an toten Zweigen,

ein „Ich-mag-Dich-trotzdem-Kuss“.

Wie ein Regen in der Wüste,

frischer Tau auf dürrem Land,

Heimatklänge für Vermisste,

alte Feinde Hand in Hand.

Wie ein Schlüssel im Gefängnis,

wie in Seenot „Land in Sicht“,

wie ein Weg aus der Bedrängnis,

wie ein strahlendes Gesicht.

So ist Versöhnung ...

Wie ein Wort von toten Lippen,

wie ein Blick, der Hoffnung weckt,

wie ein Licht auf steilen Klippen,

wie ein Erdteil neu entdeckt.

Wie der Frühling, wie der Morgen,

wie ein Lied, wie ein Gedicht,

wie das Leben, wie die Liebe,

wie Gott selbst, das wahre Licht.

So ist Versöhnung ...

Ref.: So ist Versöhnung. So muss der wahre Friede sein.

So ist Versöhnung. So ist Vergeben und Verzeihn.

Text: Jürgen Werth

Melodie: Johannes Nitsch

© 1988 SCM Hänssler, 71087 Holzgerlingen

aus der CD "Johannes Nitsch - Lebenslieder"


3

Zum Titelbild

Die Skulptur etwas abseits in der Robert-Krekel-Anlage

(früher Friedens-Anlage) trägt die Inschrift: „Menschlichkeit

ist der letzte Hort der Freiheit“. Sie erinnert zugleich an

Versöhnung, Friede und Verständigung.

„200 Ziegen, 20 Böcke, 200 Schafe, 20

Widder, 30 säugende Kamele mit ihren

Füllen, 40 Kühe und 10 junge Stiere, 20

Eselinnen und 10 Esel“ (Mose 32, 16),

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dieses reiche Geschenk schickte Jakob

seinem Bruder Esau, als sie sich nach Jahren

wiedertrafen. Ein Geschenk als Wiedergutmachung,

diese Strategie wollte er

gegenüber seinem Bruder einsetzen. Denn

er hatte Angst und ein schlechtes Gewissen.

Sicher kennen Sie die Geschichte: Mit einer

List hatte Jakob seinem älteren Zwillingsbruder

den Erstgeburtssegen seines Vaters

Isaak abgeluchst. Esau war dermaßen

betrübt und sauer, dass er Jakob töten wollte.

Und Jakob war damals geflohen in die

Fremde, zu Verwandten. Dort hatte er

Aufnahme gefunden, er hatte geheiratet und

er war ein reicher Mann geworden. Doch die

unversöhnte Situation mit seinem Bruder

ließ ihm keine Ruhe. Er fühlte sich auf Dauer

nicht wohl in der Fremde. Und Unstimmigkeiten,

Eifersucht und Streit gibt es auch

hier. Jakob entschließt sich nach vielen

Jahren, wieder in die Heimat zu ziehen.

Eines Tages stellt er riesige Tierherden

zusammen, um mit ihnen Esau zu

besänftigen. Als die beiden Brüder sich

begegnen, fallen sie sich in die Arme und

weinen vor Rührung. Der Wille Jakobs zur

Versöhnung hätte Esau schon genügt, um zu

Pfrn. K. Meier

verzeihen. "Ich habe genug, mein Bruder;

behalte, was du hast!" (1. Mose 33, 9), sagt

er. Jakob muss ihn überreden, das große

Geschenk anzunehmen.

So ein Moment ist wunderschön, ein

Geschenk Gottes. Die meisten von uns

kennen das ja auch: schlimmer Streit, Zorn,

Erbitterung, und schließlich vielleicht

jahrelange Feindschaft. Es ist traurig, wenn

es soweit kommt, aber manchmal kommt es

soweit. Was tun Wie soll man die Mauern

des Zorns, des Hasses, der Entfremdung

überwinden Wie gelangen wir zur

Versöhnung, nach der wir uns doch

eigentlich alle sehnen

Vielleicht so, wie Jakob es gemacht hat,

indem er dachte: Ich gehe hin zu meinem

Bruder, auch wenn ich Angst habe, dass er

noch so zornig ist wie damals, ich riskiere es,

ihn um Verzeihung zu bitten. Und alles

wurde gut. Nicht immer ist es so einfach und

nicht immer gelingt es, aber den Versuch ist

es wert.

Ich wünsche Ihnen eine friedvolle Zeit

Ihre Pfrn. Karin Meier


4

Visitation

Visitation der Albert-Schweitzer-Gemeinde mit Bilanzierungsgespräch abgeschlossen

Am 23. Mai fand in unserem Gemeindezentrum

unter Federführung des Propstes für

Südnassau, Herrn Dr. Rink, ein Bilanzierungsgespräch

nach der erfolgten Visitation

(unsere Gemeindezeitung berichtete

darüber) unserer Gemeinde statt.

Neben unserem Kirchenvorstand (KV),

Pfarrer Übler als Vertreter der Visitationskommisssion

und dem Propst nahmen der

Wiesbadener Dekan, Dr. Menke, sowie sein

Stellvertreter, Pfarrer Müller und Frau Dr.

Klee als Vertreterin des Synodalvorstands

teil.

Unsere Gäste würdigten die vielfältigen

Aktivitäten in unserer Gemeinde und

merkten positiv an, dass der KV in seinem

Visitationsbericht alle Aktivitäten benannt

hat und sie einer Überprüfung unterzogen

hat. Ansonsten wurde konstatiert, dass die

Kirchenvorstand und Visitationskommisssion mit Pfarrer Übler

Arbeit des KV und letztlich auch die

Zukunft unseres Gemeindelebens stark

verwoben sind mit der Biebricher Studie

und den daraus resultierenden Ergebnissen.

In dieser Studie ist unsere Gemeinde eine

der am stärksten engagierten, um den

Prozess aktiv mit gestalten zu können.

Dieses wurde auch zur Kenntnis genommen.

Die Gäste des Bilanzierungsgesprächs

bedankten sich für die Gastfreundschaft und

lobten ebenso wie die Visitationskommission

den freundlichen Empfang und die

freundliche Atmosphäre in unserer

Gemeinde.

Somit ist die Visitation des Jahres 2012, die

doch auch mit einiger Aufgeregtheit und

auch viel Arbeit für alle Beteiligten

verbunden war, nunmehr abgeschlossen.

Gabriele Hofmann

Bild: D. Kessler


5

Wir trauern mit den Angehörigen der verstorbenen

und kirchlich beerdigten Menschen:

16.05. Wilhelm Dichtelmüller, Röntgenstraße 20, 84 Jahre

16.07. Arkadi Dreband, Dunanstr. 22 61 Jahre

Ulrich Dembrowski, Sauerbruchstr. 3

91 Jahre

20.07. Hildegard Irmgard Klein, geb. Herold, Kneipstr. 7 93 Jahre

26.07. Willy Lein, Hahnemannstr. 2 67 Jare

27.07. Ursula Gusti Ommerborn, geb. Heimann,

zuletzt Bierstadt

71 Jahre

31.07. Erna Steglich, geb. Paul, Elsa-Brändström-Str. 4 87 Jahre

Herzlich willkommen - wer immer Du bist.

Unter diesem Motto steht die Interkulturelle Woche

2012. Wir feiern zu diesem Thema in unserer

Gemeinde einen Gottesdienst am 9. September.

Willkommen zu sein, wer immer man ist: das wünschen

sich alle Menschen, aber diese Erfahrung hat

wenig mit der Erfahrung vieler Migrantinnen und

Migranten in Deutschland zu tun. Wie oft sind sie alles andere

als willkommen. Ablehnung und Diskriminierung bis hin zu

offenem Rassismus - das prägt stattdessen die

Alltagserfahrungen vieler Menschen. Rassismus ist auch in unserem

Land stark verbreitet und in allen Schichten und Milieus vorhanden.

Dagegen wollen wir Position zu beziehen und Gedanken entwickeln,

wie sich diese Situation verbessern kann.

Martinsfeuer mit Blasmusik und

Glühwein auf der Wiese der Albert-

Schweitzer-Gemeinde am 10.11. um

17.00 Uhr


6

Veranstaltungs-Flyer

Liebe Leserinnen und Leser unserer Gemeindezeitung “Evangelisch im Parkfeld“!

Nun ist er fertig, der erste gemeinsame Veranstaltungskalender der sechs

Biebricher evangelischen Kirchengemeinden. Er ist als

Flyer eingelegt in dieser Zeitungsausgabe und möchte Sie

informieren über besondere Gottesdienste und Veranstaltungen

in unseren Nachbargemeinden. Wie oft hörte man:

„Ach, diese oder jene Veranstaltung/Gottesdienst in der

anderen Gemeinde hätte mich auch interessiert, wenn ich

es nur rechtzeitig gewusst hätte!“ Ab jetzt sollen Sie sich mit

jeder Ausgabe informieren können über interessante

Angebote in Biebrichs Kirchen.

Auch ist der gemeinsame Veranstaltungs-Flyer erstes

sichtbares Ergebnis der Biebricher Studie, bei der die

Teilnehmer sich eine bessere Information über die

Nachbargemeinden wünschten. Auf der Gemeindeversammlung

wurde darüber berichtet.

So empfehlen wir Ihnen den Veranstaltungs-Flyer zur

Lektüre und Information. Für Anregungen, Kritik aber auch

Lob sind wir offen, zur Weiterentwicklung auch darauf

angewiesen und geben Ihre Kommentare gerne an die

Redaktion des Flyers weiter.

Ehrenamtliche gesucht!

Mittwoch 21.11. 18.00 Uhr

ökumenischer Friedensweg.

(Näheres siehe Aushänge)

Die Redaktion

Das Diakonische Werk Wiesbaden sucht Ehrenamtliche, die einige Stunden im

Monat zusammen mit je einem alten verwirrten

Menschen an einem gemütlichen Gruppennachmittag

(z. B. auch in unserer Albert-Schweitzer-Gemeinde)

verbringen, damit pflegende Angehörige sich in dieser

Zeit einmal etwas ausruhen können.

Geboten wird die Erweiterung Ihres Wissens über eine

Krankheit, die in nächster Zeit eine immer größere Rolle

spielen wird in unserem gesellschaftlichen Leben – und

zwar mittels Schulung, Weiterbildung und Anleitung durch eine Fachkraft.

Ehrenamtlich Tätige erhalten eine Aufwandsentschädigung von 15 Euro pro

Nachmittag.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Frau Barbara Berg, Diakonisches Werk

Wiesbaden, Rheinstr. 65, Tel.: 0611/36091-29;

E-Mail: berg@diakonisches-werk-wiesbaden.de.


Wochenspruch

zum Reformationstag:

Einen andern Grund kann niemand legen

als den, der gelegt ist,

welcher ist Jesus Christus.

1. Korinther 3,11

7

REFORMATIONSTAG

ERINNERT AN

BEDEUTENDE

ZÄSUR

© Foto: epd Bild

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte

Martin Luther 95 Thesen gegen den

Missbrauch des Ablasses. Der

berühmte Thesenanschlag Luthers an

die Tür der Wittenberger Schlosskirche

gilt als Beginn der Reformation.

Ob Martin Luther 1517 seine 95

T h e s e n a m Vo r a b e n d v o n

Allerheiligen tatsächlich an die

Tore der Wittenberger Stadtkirche

nagelte, ist historisch nicht belegt.

Mit diesem Bild erinnert man sich

a b e r d e r B e d e u t u n g u n d

Sprengkraft seiner Gedanken.

Feierlichkeiten über mehrere Tage

Mit der Veröffentlichung seiner Kritik am

Ablasshandel der Kirche begann Luthers

anhaltender Disput mit der Theologie seiner

Zeit, der sich zu einer Reformationsbewegung

auswuchs und letztlich zur Gründung

evangelischer Kirchen führte – was Luther

nie beabsichtigt hatte. Und die Wirkung ging

weit darüber hinaus: Die Reformation gilt

heute auch gesellschaftlich, politisch und

kulturell als bedeutende Zäsur. Feiern zum

Reformationsgedenken sind schon seit dem

16. Jahrhundert belegt. Doch gab es, wie bei

so vielen kirchlichen Festen, zunächst

unterschiedliche Termine. Jede Kirche

regelte die Feierlichkeiten, die sich mitunter

über mehrere Tage erstreckten, für ihre

Region anders. Der 31. Oktober gilt erst seit

1667 als verbindlicher Reformationsfeiertag

aller Protestanten.

Mit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung

seiner provokanten Denkschrift trat Luther

bewusst in den Fokus der kirchlichen

Obrigkeit, die an Allerheiligen regelmäßig

zum Disput zusammenkam. Mit den

folgenden Worten stellte er seine 95 Thesen

zur Diskussion:

„Aus Liebe zur Wahrheit und in dem

Bestreben, diese zu ergründen, soll in

Wittenberg unter dem Vorsitz des ehrwürdigen

Vaters Martin Luther, Magisters der

freien Künste und der heiligen Theologie

sowie deren ordentlicher Professor daselbst,

über die folgenden Sätze disputiert werden.

Deshalb bittet er die, die nicht anwesend

sein und mündlich mit uns debattieren

können, dieses in Abwesenheit schriftlich zu

tun. Im Namen unseres Herrn Jesu Christi

Amen.“


8

September

So. 02.09. 10.00 Uhr Gottesdienst (Prädikant Moos)

So. 09.09. 10.00 Uhr Gottesdienst zur interkulturellen Woche

(Pfrn. Meier u. Team)

Eine-Welt-Waren-Verkauf

So. 16.09. 10.00 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl (Prädikant Harzer)

So. 23.09. 10.00 Uhr Gottesdienst (Prädikantin Brunner)

10.00 Uhr Kindergottesdienst (A. Moheit- von Krosigk)

So. 30.09. 17.00 Uhr gemeinsamer Gottesdienst

in der Hauptkirche zur Begrüßung der neuen

Konfirmanden (Pfrn Meier, Pfrn. Strunk)

EVIM Alzheimer Tageszentrum, Rheingaustr. 114:

Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl am letzten

Sonntag im Monat, um 12.00 Uhr, anschließend Mittagessen.

So. 30.09. Pfrn. K. Mann

So. 25.11. Pfrn. Vetter-Jung

So. 28.10. Pfrn. Muntanjohl

So. 30.12. Pfrn. K. Mann

Oktober

Sa. 06.10. 10.00 Uhr Kleinkindgottesdienst (Pfrn. Meier u. Team)

So. 07.10. 10.00 Uhr Erntedank-Gottesdienst m. Abendmahl

(Pfrn. Meier)

So. 14.10. 10.00 Uhr Gottesdienst (Prädikantin Brunner)

10.00 Uhr Kindergottesdienst

(A. Moheit- von Krosigk u. Team)

Eine-Welt-Waren-Verkauf

So. 21.10. 10.00 Uhr Gottesdienst (Prädikant Harzer)

So. 28.10. 17.00 Uhr gemeinsamer Gottesdienst (Pfrn. Strunk)

bei uns


9

November

So. 04.11. 10.00 Uhr Gottesdienst (Pfrn. Meier)

So. 11.11. 10.00 Uhr Kindergottesdienst (A. Moheit- von Krosigk)

17.00 Uhr gemeinsamer Gottesdienst in der Hauptkirche,

mit Beteiligung des Kindergartens

Regenbogenland

So. 18.11. 10.00 Uhr Gottesdienst (Prädikant Harzer)

So. 25.11. 10.00 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl (Pfrn Meier)

Totensonntag

SchumanniadeKonzert

„ Schumanniade“ Liederabend mit Werken

aus verschiedenen Kontinenten, Ländern

und Epochen: Robert Schumann,

Claudio Monteverdi, Buddy Holly und

anderen (Bass: John Alan Turley, Klavier:

Cornelia Zimanowski, durch den Abend

leitet Gesangspädagogin Lore Meyer-

Esche)

am 28. September um 19.00 Uhr

Der Eintritt ist frei,

um Spenden wird gebeten.

regelmäßige Veranstaltungen

montags 14.00 – 18.00 Uhr Betreuungsgruppe Demenz

19.30 Uhr Kontemplation, zweimal monatlich;

nähere Informationen und Termine bei

Herrn Bahner, Telefon 0611 - 76 14 42

dienstags 15.00 – 17.00 Uhr Spiele-Nachmittag für Senioren/-innen

16.00 – 17.30 Uhr Konfirmanden-Unterricht

19.30 – 21.00 Uhr Chorprobe bei uns, am letzten

Dienstag im Monat in der Bunsenstr. 25

mittwochs 15.00 – 16.00 Uhr Kindergruppe ( 6 - 10 Jahre)

16.30 – 17.30 Uhr KIJU-Gruppe ( 10 - 13 Jahre)


10

September

Mo. 03.09. 15.00 Uhr Seniorentanz

Mi. 05.09. 19.00 Uhr ökumenischer Bibelkreis bei uns

Mo. 10.09. 14.00 Uhr Angehörigen-Café

19.30 Uhr Skatgruppe

Fr. 14.09. 18.30 Uhr Theologie für alle

Mo. 17.09. 15.00 Uhr Seniorentanz

Do. 20.09. 19.00 Uhr geselliges Tanzen für Ältere und Jüngere

Mo. 24.09. 14.00 Uhr Angehörigen-Café

19.30 Uhr Skatgruppe

Fr. 28.09. 18.30 Uhr Theologie für alle

Oktober

Mo. 01.10. 15.00 Uhr Seniorentanz

Mi. 03.10. 19.00 Uhr ökumenischer Bibelkreis in St. Marien

Mo. 08.10. 14.00 Uhr Angehörigen-Café

19.30 Uhr Skatgruppe

Fr. 12.10. 18.30 Uhr Theologie für alle

Mo. 15.10. 15.00 Uhr Seniorentanz

Do. 18.10. 19.00 Uhr geselliges Tanzen für Ältere und Jüngere

Fr. 19.10. 18.30 Uhr Theologie für alle

Mo. 22.10. 14.00 Uhr Angehörigen-Café

19.30 Uhr Skatgruppe

Fr. 26.10. 18.30 Uhr Theologie für alle

November

Mo. 05.11. 15.00 Uhr Seniorentanz

19.30 Uhr Skatgruppe

Mi. 07.11. 19.00 Uhr ökumenischer Bibelkreis bei uns

Fr. 09.11. 18.30 Uhr Theologie für alle

Mo. 12.11. 14.00 Uhr Angehörigen-Café

Do. 15.11. 19.00 Uhr geselliges Tanzen für Ältere und Jüngere

Mo. 19.11. 15.00 Uhr Seniorentanz

19.30 Uhr Skatgruppe

Fr. 23.11. 18.30 Uhr Theologie für alle

Mo. 26.11. 14.00 Uhr Angehörigen-Café


11

Ewigkeitssonntag

© Grafik: Siddiqui

Im Alltag wird der Gedanke an den Tod gern gemieden, im Kirchenjahr aber hat

er einen festen Platz. Der letzte Sonntag des Kirchenjahres ist ein Gedenktag für

die Verstorbenen, der auch die eigene Sterblichkeit mit in den Blick rückt.

In den evangelischen Gottesdienstordnungen wird der letzte Sonntag des

Kirchenjahres als Ewigkeitssonntag bezeichnet, weil sich mit der Trauer und der

Erinnerung an die Verstorbenen das Nachdenken über Tod und Leben, die Zeit

und die Ewigkeit verbindet. Im evangelischen Gottesdienst werden die Namen

der Toten des vergangenen Jahres verlesen. In den Predigten und Andachten

kommen die Grenzen des menschlichen Lebens zur Sprache, wie auch die

Hoffnung auf Leben nach dem Tod. Die liturgische Farbe des

Ewigkeitssonntags ist grün - als Farbe der Hoffnung.

Der Ewigkeitssonntag ist in allen deutschen Bundesländern

geschützt als sogenannter „stiller Feiertag“. Das

heißt, dass im öffentlichen Leben, beispielsweise

für die Gastronomie oder musikalische

Darbietungen, besondere Einschränkungen

gelten. In diesem Sinne plädieren auch die

Kirchen dafür, mit der

Weihnachtsbeleuchtung und

den Weihnachtsmärkten

erst nach dem

Ewigkeitssonntag zu

beginnen. Denn das

neue Kirchenjahr

beginnt erst mit dem

ersten

Adventssonntag.

– und „Advent ist

im Dezember“, so

das Motto einer

Kampagne der

Evangelischen

Kirche in

Deutschland.


12

Strauße haben

lange Beine,

Schnecken haben keine!

Ein Rückblick auf

unseren Familiengottesdienst

am Sonntag, den 17. Juni

„Ja nu', wer ist oder wer hat denn nun

das Wichtigste im Leben, Darum ging

es in unserem Familiengottesdienst.

Rückschau

Familiengottesdienst

Kinderseite...

tagaus, tagein mit ihrem Schneckenhaus

unterwegs.

Ein Schaf mischt sich ein und stellt klar:

„Bei mir wächst

die Wolle, damit

die Menschen

sich Pullover

stricken können

und im Winter

nicht frieren“.

Mit sicherer

Stimme meldet

sich nun ein

Frosch zu Wort,

denn schließlich

Der

Schmetterling,

der

mit seinen

schillernd bunten Flügeln alle Blicke auf

sich lenkt, oder die fleißige Biene, deren

Betriebsamkeit uns Menschen mit

leckerem Honig erfreut

Wie sieht es mit dem Strauß aus Seine

Eier übertreffen jedes Hühnerei.

Ganz leise tritt eine Schnecke dazu. Von

Wind und Wetter unabhängig ist sie


13

kann „sie“ am weitesten

springen.

Auch zwei Kühe mischen

sich ein. Ihre Milch ist für

die Kinder erst recht

wichtig.

Krippenspiel 2012

Schon mal daran gedacht, an

Heiligabend im Rahmen unseres

Familiengottesdienstes bei unsrem

Krippen spiel mitzuspielen

Was ein Glück beendet ein

Mädchen das Tohuwabohu

und bringt es auf den Punkt:

Ist es nicht das Wichtigste,

dass jemand mich liebt

Annette Moheit- von Krosigk

Jetzt ist die Gelegenheit, sich rechtzeitig in der

Albert-Schweitzer-Gemeinde (Tel.: 0611-60 38 32)

zu melden! Unser 1.Treffen wird Anfang

November sein. Bei Fragen und Unsicherheiten

bitte an Frau Moheit-von Krosigk wenden!

20. September

Welt

Tag

Kinder sind eine Gabe Gottes!

Foto: © Corbis. All Rights Reserved.


14

Religion für Einsteiger

Die Frau an der Haustür rückt Schokoladenriegel

heraus. Die verkleideten Kinder

ziehen vergnügt davon. Innerhalb weniger

Jahre hat sich ein neuer Brauch aus den USA

in Deutschland etabliert. Man stellt an

Halloween Kürbisleuchter mit Fratzen ins

Fenster, Jugendliche gehen auf Gruselpartys,

Kinder ziehen verkleidet von Tür zu

Tür. „Süßes oder Saures“, rufen Gespenster

mit blassen Gesichtern

Längst hat sich herumgesprochen, dass man

am 31. Oktober Süßigkeiten im Haus haben

und sie ohne Murren herausrücken sollte.

Volkskundler sind begeistert: Erstmals

erleben sie live die Entstehung eines neuen

Brauchs. Nicht umsonst ist Halloween so

beliebt. Zum einen ist es eine Art

vorgezogenes Faschingsfest. Mit seinen

Kürbisdekorationen erinnert Halloween

aber auch an eine Erntefeier: An überladene

Festtafeln und ausgelassene Gelage. Und

der Laternenkult ist ein Vorgriff aufs

Erntedankgottesdienst

am Sonntag dem

7. Oktober

Martinsfest am 11. November. So gesehen

gibt sich Halloween als Mischfest aus

Fasching, Erntedank und Martinstag.

Esoteriker, Neuheiden und Satanisten

haben sich das Fest angeeignet. Sie

behaupten, Halloween sei eine uralte,

keltische Tradition. Bedenklich sind solche

Herleitungen, wenn sie jedem Unwesen den

Anstrich von Legitimität verleihen.

Unterstellt wird: Das Treiben entspreche der

authentischen Lebensart unserer Vorfahren.

Ein angeblich engstirniges Christentum

habe die frühere Freizügigkeit unterdrückt.

In den USA gelten Exzesse an Halloween

schon als üblich. In Deutschland zelebrieren

Satanisten Halloween als Tag des Teufels.

Aus dem Ulkfest machen sie eine

Inszenierung des Bösen. Mancher kann

Verkleidung und Realität nicht unterscheiden.

Wo das der Fall ist, geht tatsächlich

eine Gefahr von Halloween aus.

Richtig ist: Halloween ist traditionell ein

christliches Fest. „Allhallows Eve“ heißt es

vollständig: Vorabend zu Allerheiligen,

dem Gedenktag der verstorbenen Heiligen.

Die Idee, Allerheiligen am 1. November zu

feiern, stammt aus Irland. Schon die alten

Kelten feierten um diese Zeit das Erntefest

„Samhain“, zu Deutsch: Sommerende.

Vermutlich begingen sie es so, wie man

immer und überall zum Ende der Erntezeit

feiert, nämlich fröhlich und ausgelassen.

Burkhard Weitz

Foto: epd bild

Aus: „chrismon“, das evangelische

Monatsmagazin der evangelischen Kirche.

www.chrismon.de


15

Buchempfehlungen

für einen guten Zeitvertreib, oder

als Geschenk!

„Lesen & Leben“ Die Christliche Buchhandlung

Schwalbacher Str. 6

65185 Wiesbaden

Telefon: 0611- 30 02 09

Micha Taylor erbt ein mysteriöses Haus am Pazifik, am Ort seiner

Kindheit, den er nie wieder besuchen wollte. Längst hat er sich ein

glänzendes Leben als erfolgreicher IT-Spezialist aufgebaut, Geld,

glamouröse Freundin, schneller Wagen- alles perfekt. Der Besuch

des unheimlichen Hauses lässt haarfeine Risse in seinem

Hochglanzdasein auftauchen, jedes Mal öffnet sich plötzlich ein

neuer Raum, der vorher nicht da war und er wird konfrontiert mit

den schmerzlichsten Niederlagen seines Lebens. Wie auf einer

Waage bekommt Gott wieder Gewicht in Michas Leben, eine

wundervolle Frau und ein wirklicher Freund stehen ihm zur Seite.

Aber in der anderen Waagschale locken sein altes Leben, seine so

zäh errungene Karriere mit allen Ingredienzien von Macht, Geld

und Glamour und er trifft eine fürchterliche Entscheidung, die ihn fast um alles bringt,

was sein Leben wirklich ausmacht. Spannend und mysteriös, ein Männerbuch!!

Rubart Das Haus an der Küste,

, geb., 16,99 €

(auch im englischen Original vorrätig)

Douglass,

Beten- ein Selbstversuch

Haben Sie auch schon mal verschiedene Formen ausprobiert,

Gott näher zu kommen Und sind Sie interessiert an einer Art

Erfahrungsbericht von einem sympathischen Typen, der im

Selbstversuch tatsächlich 50 verschiedene Wege ausprobiert hat

Dann empfehle ich das Buch „Beten“ von Klaus Douglass. Dem

ehemaligen Gemeindepfarrer ist es gelungen, seine ganz

persönliche Suche nach Gottes Nähe ernsthaft, humorvoll und

sehr ehrlich zu beschreiben. Da er ein sortierter Kopf ist, hat er

seine 50 selbst erforschten Gebetswege fein säuberlich beschrieben

und sogar bewertet und viele weitere Arten des Gebets

zusammengetragen. So ist ein origineller Mix aus theologisch begründetem

Erfahrungsbericht und hilfreichem spirituellen Wegweiser entstanden, den man mit

großem Gewinn seinem Bücherschrank einverleiben wird. Besonderer Zusatznutzen

durch den Buchumschlag, der sich als vielfach gefaltetes Poster der Graphikerin

Eva Jung erweist- Sammlerstück!

Adeo Verlag, 14,99 €, gebunden, Schutzumschlag


Evangelische Albert-Schweitzer-Gemeinde

Albert-Schweitzer-Allee 44, 65203 Wiesbaden

Tel: 0611 - 60 38 32, Fax: 0611 - 6 90 06 81

Email: albert-schweitzer-gemeinde@t-online.de

Internet: www.albert-schweitzer-gemeinde.de

Sprechstunde Frau Pfarrerin Karin Meier; Frau Moheit-von Krosigk:

nach Vereinbarung Tel.: 0611 - 60 38 32

Gemeindebüro, Frau Röder: Tel: 0611 - 60 38 32

dienstags von 9.30 – 11.30 Uhr

Ansprechpartnerinnen für Ehrenamtliche:

Frau Hofmann, Tel: 0611 - 6 90 07 00, Frau Sauer, Tel: 0611 - 30 31 65

Bankverbindung / Konto:

Spenden-Konto (auch Diakonie): Nr. 360 080 08

Wiesbadener Volksbank, BLZ: 510 900 00

EVIM Gemeinnützige Altenhilfe GmbH

EVIM Ambulant Wiesbaden/Rheingau,

Am Schlosspark 75, 65203 Wiesbaden, Tel: 0611 - 97 16 13 - 10

bundesweit die gebührenfreie Tel: 0800 - 1 11 01 11

TelefonSeelsorge Anonym. Kompetent. Rund um die Uhr.

IMPRESSUM

Redaktion:

Jost Harzer, Gabriele Hofmann, Karin Meier, Otto Wenninger

Herausgeber: Kirchenvorstand der Evangelischen Albert-Schweitzer-Gemeinde

V. i. S. d. P.: Pfarrerin Karin Meier

Druck: GmbH, 78333 Stockach Tel: ++49 (0) 77 71-93 96 0

Redaktionsschluss: Donnerstag 1. November 2012 für die nächste Ausgabe

Beiträge an: ottowenninger@online.de

Satz und Layout: Otto Wenninger Tel: 0611-694190

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