ausgabe 02 / 2013 pfarrbrief der kath. pfarreien - Katholische ...

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ausgabe 02 / 2013 pfarrbrief der kath. pfarreien - Katholische ...

P F A R R B R I E F D E R K A T H . P F A R R E I E N -

G E M E I N S C H A F T O B E R B E R G M I T T E

A U S G A B E 0 2 / 2 0 1 3

S E I T E 1


S E I T E 2


G R U ß W O R T / I N H A L T

Liebe Leserinnen und Leser!

INHALT

Wer den Kölner

Dom in den bunten

Farben hat schauen

dürfen, wie es unser

Titelbild zeigt, für

den bleibt es unvergessen!

Anfang Juni,

beim Eucharistischen

Kongress,

war an vier Abenden

die Gelegenheit,

bei der „Lux eucharistica“ den

Dom in einem Meer von Farben eingetaucht

zu sehen, während live die

große Domorgel erklang.

Der Kölner Dom ist auch ohne diese

grandiose Lichtinstallation ein Abbild

des Himmels auf Erden! Die gewaltige

gotische Architektur, der kunstvoll

gefertigte goldene Dreikönigenschrein,

der aussagestarke Lochner-

Altar, die herrlichen bunten Fenster

geben eine Ahnung von der Herrlichkeit

des Reiches Gottes, zu der wir

unterwegs sind. Paulus ist fest davon

überzeugt: „Die Leiden der gegenwärtigen

Zeit bedeuten nichts im Vergleich zu

der Herrlichkeit, die an uns offenbar

werden soll“ (Röm 8,18).

Klar gibt es auch den grauen Alltag:

ödes Wetter, trist gewordene Beziehungen,

trübe Aussichten etwa durch

Arbeitslosigkeit oder Krankheit. Und

doch möchte Gott schon hier und

jetzt Glanz in unsere Welt bringen!

Nicht nur die kulturellen Schätze und

die großen Kunstwerke bieten vielfältige

Möglichkeiten, über die Buntheit

unserer Welt und die farbenfrohe

Vielfalt unseres Glaubens zu staunen.

Auch in der so großartigen Natur

finden wir die Spuren unseres Schöpfers.

Vielleicht sind die vor uns liegenden

Sommertage, egal ob wir wegfahren

oder hier bleiben, eine gute Gelegenheit,

die Freude an Gott und seiner

Schöpfung wieder neu zu entdecken!

Zum Staunen und Danken

laden auch die Menschen

ein, mit denen wir

in Liebe, Freundschaft

und Zuneigung verbunden

sind. Wann haben

wir das letzte Mal unserem

Partner, unseren

Kindern oder Eltern,

Geschwistern oder

Freunden gesagt, wie

sehr wir sie schätzen und lieben

Wie gut es ist, dass sie da sind

Manche Beziehung ist verstaubt wie

ein matt gewordenes Fenster, dessen

herrliche Farben gar nicht mehr

sichtbar sind, weil die Sonne kaum

noch hindurchscheinen kann. Auch

das ist eine lohnende Aufgabe für die

kommenden Monate: die Fenster

unserer Seele zu reinigen, auf Gott

hin mit seinem leuchtenden und

wärmenden Licht, und auf unsere

Mitmenschen hin – ganz im Sinne des

Psalms 133, der ausruft: „Seht doch,

wie gut und schön ist es, wenn Menschen

miteinander in Eintracht wohnen!

Das ist wie köstliches Salböl, das vom

Kopf hinabfließt auf den Bart, auf

Aarons Bart… denn dort spendet der

Herr Segen und Leben in Ewigkeit.“

Maria, die Patronin der Niederseßmarer

Kirche, wo sie als Königin des

Friedens verehrt wird, war für Gott

und ihre Mitmenschen ganz offen

und transparent. Ihr Vorbild kann

uns helfen, unser Leben noch mehr

zum Leuchten zu bringen – damit

sich auch in uns ein wenig der Glanz

widerspiegelt, wie er auf dem Titelbild

sichtbar ist.

Mit meinem Seelsorgeteam wünsche

ich Ihnen allen, liebe Leserinnen und

Leser des Pfarrbriefs, einen gesegneten

Sommer: mit Sonne am Himmel

und mit Sonne im Herzen!

Ihr Pastor Christoph Bersch

I N D I E S E R A U S G A B E :

Fotos Euchar. Kongress 2

Grußwort 3

Inhalt 3

Thema: Maria vom Frieden 4

Unser Glaube 6

Eucharistischer Kongress 8

Aus der

Pfarreiengemeinschaft

13

Kath. Familienzentrum 22

Altenheim 28

Um unsere Kirchen 29

Kirchenmusik 32

Kath. öffentl. Bücherei 34

Buchtipp 35

Caritas 36

Frauengemeinschaft 37

Kolpingsfamilien 40

Kolpingjugend 44

Young People 45

Gottesdienste 46

Film und Religion 48

Chronik 49

Geburtstage 50

Kontakte 54

Fotos 72-Stunden-Aktion 55

S E I T E 3


T H E M A : M A R I A V O M F R I E D E N

Die Patrone unserer zwölf Kirchen

Maria vom Frieden • Patronat der Kirche von Niederseßmar

Die Kirche in

Niederseßmar

Der Plan einer eigenen Gemeinde

in Niederseßmar stammt schon

aus dem Jahre 1928 von dem

damaligen Dechant Hurz. Aber es

dauerte doch noch bis nach dem

Kriege, ehe die erste Barackenkirche

aufgestellt werden konnte.

Dann wurde im Jahre 1952 der

Kirchbauverein gegründet, und

1953 aus dem Gemeindeteil Niederseßmar

ein Pfarrrektorat mit

selbstständiger Vermögensverwaltung.

Der Entwurf der Kirche, bei deren

Bau weitgehend heimische

Grauwacke und Schiefer verwendet

wurde, stammt von dem Kölner

Architekten Josef Bernard.

Mit den Arbeiten wurde im Oktober

1954 begonnen. Nach

langer Unterbrechung durch die

Winterwitterung wurden sie im

April 1955 wieder aufgenommen.

Am Pfingstsonntag, 28.

Mai 1955, wurde die Feier der

Grundsteinlegung nachgeholt, zu

der Pfarrrektor Michalak zahlreiche

Gäste begrüßen konnte, darunter

Dechant Werner

Rohbau mit Barackenkirche im Vordergrund (Pfeil),

(Oberbergischer Anzeiger vom 22.12.1954)

(Belmicke), der die Weihen vornahm.

Mit dem Aufsetzen des Glockenturms,

am 11. August 1955, wurde

der Rohbau abgeschlossen und

Richtfest gefeiert. In der Mitternachtsstunde

des 24. Dezember

1955 versammelte sich zum ersten

Mal die Gemeinde zur Feier der

heiligen Messe in der neuen Kirche.

Über den Kirchenbau schreibt Dr.

Stephan Strauß im September

2008: „… Durch das Portal in der

südlichen Giebelseite betritt man den

Bereich unter der hölzernen, schiffbreiten

Empore und blickt durch die

ebenfalls schiffbreite Holzglastrennwand

in den langgestreckten, hellen

Kirchenraum. Im Vorraum

steht rechts der Taufort, links

ein Seitenaltar mit Andachtsort.

Die beiden hell verputzten

Längswände bilden die

Auflager für die offene Dachgebinde:

die hölzernen Trapezbinder

sind paarweise

angeordnet, die Obergurte

treffen sich im First, die Untergurte

sind durch eiserne

Zugstangen miteinander verbunden.

Das Oberlichtband läuft dadurch stützenfrei

zwischen den beiden Giebelwänden

entlang und bildet ein helles

Band zwischen Wand und Dach. Der

Chor ist vor der geschlossenen nördlichen

Chorwand eingerichtet, die sieben

seitlichen Rundbogenfenster sind eher

Schmuck als zusätzliche seitliche Belichtung

…“

Maria –

Königin des Friedens

Der Bedeutung des Patronats

„Königin des Friedens“ entsprechend

nimmt die Gottesmutter eine sehr

bedeutsame Stellung innerhalb der

Kirche ein. Dies wird durch die

Darstellung der sieben Schmerzen

Mariens in den seitlichen Rundbogenfenstern

verdeutlicht.

Die Rundbogenfenster sind durch

einen in runden Bögen gemalten

Dornbusch eingefasst, vor dem der

Tabernakel, der eine expressiv gestaltete

Darstellung des brennenden

Dornbusches zeigt, steht.

Auch auf unserem Kirchengelände

wird die Bedeutung Mariens für unsere

Gemeinde seit dem letzten Jahr

immer deutlicher.

S E I T E 4


T H E M A : M A R I A V O M F R I E D E N

Maria – Friedenskönigin

Es existierte seit mehreren Jahren

der Wunsch, in dem alten Steinbruch

auf unserem Kirchengelände,

eine Andachtsstätte zu errichten,

unsere Mariengrotte.

Im letzten Jahr wurde dies in Angriff

genommen und der Steinbruch planiert

sowie eine Treppenanlage gestaltet,

auf der eine Marienfigur und

ein Altar geplant wurden.

Auf der Suche nach einer passenden

Marienfigur entstand der Gedanke

und der Wunsch, diese Figur selbst

zu gestalten und zu fertigen. Hierbei

fand eine Marienfigur unsere Zustimmung,

die nicht der üblichen

traditionellen Form entspricht.

Wir fanden in der Künstlerin Ute

Hölscher aus Hunstig jemanden, die

mit der Gemeinde, innerhalb eines

Wochenendworkshop, diese Figur

erstellte.

Unsere Marienfigur sitzt auf einem

Grauwackestein, was unserem Eindruck

nach hervorragend in einen

alten Steinbruch passt, hat das Jesuskind

auf dem Schoß und auf der

rechten Hand eine Taube. Mittels

dieser Form wollen wir dem Betrachter

in seiner Deutung die Freiheit

geben, sich mit dieser Figur auseinander

zu setzen.

Unserer Meinung nach zeigt dies

Maria als eine Frau aus dem Volk,

die erwählt worden ist, Jesus als

Menschensohn in diese Welt zu

bringen.

Neben der Marienfigur soll in diesem

Sommer noch ein Altar aus

gleichem Material geformt werden

und das Gesamtbild der Grotte abrunden.

Andreas Weiß gen. Quäling

„Du Königin des Friedens – bitte für

uns“: so endet die wunderschöne Lauretanische

Litanei, das Lobgebet zu

Ehren der Gottesmutter (im Gotteslob

Nr. 769).

Maria vom Frieden: Ein sehr schönes

und treffendes Patrozinium für

unser Niederseßmarer Gotteshaus,

wo wir den Frieden Gottes zugesagt

bekommen und einander ein Zeichen

des Friedens geben dürfen. Auch Maria

war ja in gewisser Weise ein

„Gotteshaus“: denn in ihr „wohnte“

während ihrer Schwangerschaft der

Sohn Gottes, der schon von den Propheten

sehnlich erwartete „Fürst des

Friedens“. Und als Maria dann Jesus

Christus in Betlehem zur Welt brachte,

sangen die Engel auf den Hirtenfeldern

das „Gloria“: „Ehre sei Gott in der

Höhe und Friede auf Erden den Menschen

seiner Gnade.“ Maria ist „Königin

des Friedens“, weil Gott sie dazu eingesetzt,

berufen und erwählt hat, und

weil Maria dieser Erwählung zeit ihres

Lebens treu geblieben ist.

An den vielen großen Marienwallfahrtsorten,

die ich schon habe besuchen

dürfen – Fatima und Lourdes,

Guadeloupe und Sheshan, Altötting

und Kevelaer, Tschenstochau und

Mariazell, Banneux und Werl – ist mir

ausnahmslos aufgefallen, wie friedlich

dort Menschen aus unterschiedlichen

Nationen und Kulturen zusammenkommen,

und eine Atmosphäre zu

spüren ist, die ich als „pfingstlich“

bezeichnen möchte!

Als damals der Engel Gabriel in Nazareth

zu Maria sagte: „Der Heilige Geist

wird über dich kommen“ – da ist dieser

Geist Gottes offensichtlich auch all

denen mitgegeben worden, die mit

Maria in Berührung gelangen.

Ich lade alle ein, die im Unfrieden leben

– mit sich selbst, mit Familienangehörigen,

Nachbarn oder Kollegen:

Machen Sie sich auf den Weg zu Maria!

Egal ob in der eigenen Pfarrge-

meinde,

bei der

Schwarzen

Mutter

Gottes

in Köln

oder bei

einer Pilgerfahrt.

Fronleichnamsteppich

in Niederseßmar 2013

Beten Sie

den Rosenkranz! Er verwandelt Bitterkeit

und Härte, bringt uns durch

Maria Christus näher – und damit

auch dem Frieden im eigenen Herzen!

Zwei konkrete Wallfahrten darf ich

Ihnen ans Herz legen:

Am So. 28.07.13 ist die „Anna-

Prozession“ auf der Belmicke. Beginn

ist um 8:00 Uhr mit der Messfeier;

anschl. gehen wir zur Ehre der Mutter

Mariens durch die Felder, betend

und singend, danken Gott für die

schöne Natur und für seinen Sohn,

den uns Maria geschenkt hat.

Am So. 06.10.13 ist die Wanderwallfahrt

„Mit Maria auf dem Weg des

Glaubens“. Beginn ist um 9.30 Uhr in

St. Jakobus, Ründeroth; von dort

wird dann zu Fuß nach Dieringhausen

gepilgert, wo dann die Abschlussfeier

ist.

Und schließlich lade ich Sie ein: lernen

Sie die Kirche „Maria vom Frieden“

in Niederseßmar persönlich

kennen. Geöffnet ist sie während der

dortigen Gottesdienstzeiten an

Sonntagen (11:30 Uhr) und an

Dienstagen (18:00 Uhr). Besonders

empfehle ich den Besuch der

„Mariengrotte“ ca. 100 Meter westlich

des Kircheneingangs, wo Gemeindemitglieder

eine moderne und

sehr ansprechende Marienfigur gestaltet

haben.

Maria, Königin des Friedens, bitte für

unsere Gemeinden in Oberberg Mitte!

Pastor Christoph Bersch

S E I T E 5


U N S E R G L A U B E

Sommerzeit - Reisezeit

„Dat Lisbeth es en Reisejulchen“, davon

war Mutter überzeugt. Lisbeth

fuhr samt Familie in die Sommerfrische

und gönnte sich auch sonst die

ein- oder andere Reise. Lisbeth hatte

was zu erzählen. Sie guckte über

den Tellerrand. Wir profitierten von

ihrem liebevollen Berichten und den

für uns kostbaren Mitbringseln. „Dat

Reisejulchen“ war bei uns hochangesehen,

aber niemals missgünstig beäugt.

Was nicht sein konnte, musste

nicht sein. Die Wallfahrt nach

Kevelaer, eventuell nach dem Jahresausflug

der Frauengemeinschaft,

genügten Mutter zur Stillung ihres

Fernwehs. Mir geht es ähnlich. En

Reisejulchen sie eck uch nich. Mir

fehlt die Sicherheit, die Selbstverständlichkeit,

ja die Gewandtheit,

die zum Reisen gehört. Ich hab es

nicht eingeübt, verlernt. Ich traue es

mir nicht zu. Aber das macht nichts,

ich bin gerne zu Hause. Von A nach

B in einem erweiterten Radius komme

ich, das heißt: wenn mir jemand

beim Fahrkarten lösen hilft. Die Automaten

– die Computer !

Neulich war ich in Wuppertal, mit

der richtigen Fahrkarte. Ich wollte

nach Wuppertal und landete in

Wuppertal, und doch hätte fast die

Bundesbahn einen Strich durch

meine Rechnung gemacht. Die

Lautsprecherdurchsagen deutete

ich richtig, fragte nur zur Sicherheit

nochmal nach und fuhr ohne Halt

über Düsseldorf nach Wuppertal.

Da wollte ich hin, Ende gut, alles

gut! Am Abend nach Hause, egal

wie lange es dauern würde, jetzt

wusste ich, wie´s ging und dass es

ging.

Zur gegebenen Zeit, früher Abend

auf dem Bahnsteig in Wuppertal,

bittet mich eine Dame um Hilfe:

„Opladen Zug – Opladen! Opladen

wohnen – Warum Wuppertal – warum

Warum“ Mehr Wörter kennt

sie nicht. Russisch spricht sie, aber

niemand auf dem Bahnsteig. Langsam

begreife ich, dass sie in Wuppertal

gestrandet ist, weil die Züge,

die sie sonst von Köln aus nehmen

kann, große Umwege fahren und

die Baustellen Leverkusen – Opladen–

Solingen außen vor lassen. Sie

besitzt nur eine Monatskarte für

den engsten Regionalverkehr. Ein

junger Mann greift helfend ein. Wir

beschließen, die Dame mit nach

Köln zurück zu nehmen und ihr

dann mit dem Bus weiter zu helfen.

Der Zug fährt ein, der junge Mann

spurtet nach vorn, informiert den

Lokführer. Ein dickes Knöllchen

hätte jetzt noch gefehlt! Es geht gut,

wir landen glücklich in Köln.

Unterwegs spüre ich die Unsicherheit,

die innere Unruhe meiner Mitreisenden.

Wir fahren durch eine

ihr völlig unbekannte Gegend.

„Baustellen“ , das Wort hatte sie

begriffen, aber sonst Konnte sie

mir vertrauen Ich vergesse nicht

ihr strahlendes Lächeln und ihr

dankbares Umarmen im Kölner

Bahnhof. Den Weg zum Busbahnhof

kannte sie. Sie entließ mich.

… lässt mich aber nicht los, nicht

buchstäblich, im übertragenden Sinne.

Deshalb habe ich es aufgeschrieben,

für Sie aufgeschrieben, liebe

Leser. Ich wünsche Ihnen allen einen

schönen Sommer, einen erholsamen

Urlaub, glückliche Reisen!

Kommen sie gut von A nach B und

wieder nach Hause – mit Gottes

Hilfe und (guten Sprachkenntnissen)

Allen Reisejulchen und -julians

von Herzen

Ihre Erika Linder

Unterwegs

Auf Reisen – im Flug – auf großer Fahrt – in den Sommer – schnell weiter

Unterwegs innehalten – wissen, dass ER bei dir ist –

dass du SEINER sicher sein darfst, gleich wo du unterwegs bist.

Du bist nirgends schutzlos, nirgends wirklich fremd.

Alles hat ER geschaffen!

Gute Reise!

S E I T E 6


U N S E R G L A U B E

Zivilcourage oder zu viel Phantasie

Erlebtes, das nachdenklich stimmt

Vorbemerkung von Pastor Bersch:

„Augen auf!“ – Unter diesem Leitwort

werden in diesen Monaten im gesamten

Erzbistum Köln sogenannte Präventionsschulungen

angeboten. Alle Seelsorger,

wie auch die Erzieherinnen der Kindertagesstätten

haben diese Schulungen bereits

absolviert; zur Zeit werden alle

hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen unserer

Pfarrgemeinden geschult, und nach

den Sommerferien alle, die ehrenamtlich

bei uns mitwirken. Es ist ein wichtiges

Thema! Die Kenntnis um bestimmte

Sachverhalte rund um das Thema

(sexualisierte) Gewalt, eine höhere Sensibilität

und das Wissen um die richtigen

Schritte, wenn es mögliche Verdachtsmomente

gibt, werden in den Schulungen

vermittelt.

Wie schwierig eine Einschätzung sein

kann, zeigt der folgende Bericht einer

jungen Mutter, die sehr persönlich und

ehrlich von einem konkreten Erlebnis

berichtet:

Gewöhnlich laufe ich zweimal wöchentlich

am Abend meine Runde

durch den Wald. Das hält fit, und

ich bekomme den Kopf frei, schalte

den Alltag aus. Dabei genieße ich die

Schönheit der Natur, die frische,

saubere Luft bläst die fest gehangenen

Gedanken und Probleme davon.

Ich fühle mich leicht, getragen durch

das Grün des Waldes. Die Vögel

singen nur für mich ihre Abendlieder.

Fast nie begegnen mir andere

Sportler.

Aber heute ist etwas anders. Es ist

Mittwochabend gegen 20:00 Uhr,

die Sonne macht sich allmählich auf

den Heimweg. Ich bin nicht allein. In

der Ferne sehe ich zwei Gestalten.

Als ich näher komme, erkenne ich

einen Mann in Begleitung eines kleines

Jungen, der höchsten fünf Jahre

alt sein kann. Der Mann, mit großem

Rucksack auf dem Rücken, läuft

neben dem Jungen, sie scheinen

sich zu unterhalten.

Erst einmal sehe ich die beiden

nur, hänge noch meinen eigenen

Gedanken nach und schenke ihnen

wenig Beachtung.

Mit jedem Schritt, den ich näher

komme, verändert sich meine Aufmerksamkeit

und richtet sich immer

mehr dem kleinen Jungen zu.

Ich frage mich: was machen die

beiden um diese Zeit, mitten in der

Woche, fern ab der Stadt Wohin

sind sie unterwegs

Schritt für Schritt komme ich näher.

Mir gehen schauerliche Gedanken

durch den Kopf. Was ist,

wenn es gar nicht der Vater ist,

wenn ich morgen schlimme Sachen

in den Nachrichten höre Mein

Herz schlägt schneller, Angst und

Besorgnis machen sich in mir breit.

Wie verhalte ich mich Soll ich den

Mann ansprechen Aber was frage

ich Oder laufe ich einfach weiter,

schaue weg – es wird schon alles

gut sein

Ganz dicht laufe ich hinter den beiden

her, kann sie sprechen hören,

spitze die Ohren, ob der Junge

vielleicht Papa sagt.

Während ich die beiden, welche

sehr langsam laufen, überhole,

schlägt mir des Herz bis zum Hals,

ich schwitze, aber nicht nur aus

sportlichen Gründen. Die Vögel

und alles ringsherum kann ich

kaum wahrnehmen. Der Mann hat

eine Flasche Bier in der Hand, die

Unterhaltung erscheint mir nicht

sehr vertraut, aber: ich laufe weiter.

Doch mein Gewissen lässt mir keine

Ruhe. Nein, ich könnte nicht

damit leben, wenn dem Jungen ein

Unglück geschieht. Es ist doch meine

Pflicht als Mitmensch, als Christ,

als Mutter zu helfen.

Ich bleibe in einer Entfernung von

etwa 40 Metern stehen und schaue

zurück.

Da bleiben sie auch stehen, was

mich nur noch mehr verwirrt und

bestärkt zu handeln. Ich greife zum

Handy und frage die Polizei um Rat,

schildere die Situation.

War das die richtige Entscheidung

Tu ich dem Mann Unrecht oder

kann ich das Kind aus einer Gefahr

entziehen

Ich bin hin und hergerissen.

Ein Polizist hält den Mann an einer

nahe gelegenen Straße an, fragt nach

Papieren, nach den Namen des Kindes,

nach dem Ziel und so weiter.

Derweil halte ich mich bedeckt mit

Abstand, weil es mir unangenehm

ist.

Aber zum Glück: alles ist in Ordnung.

Es ist der Vater des Kindes,

alleinerziehend, auf dem Weg nach

Hause, über einen langen Umweg

ins Neubaugebiet der Stadt.

Jetzt gehe ich auf den Mann zu, entschuldige

mich bei ihm, versuche

ihm zu erklären, aber er scheint

sehr durcheinander, erzählt von

Liebeskummer.

Der Polizist fährt die beiden nach

Hause.

Und ich Ich laufe weiter meinen

Weg durch den Wald. Ganz langsam

beruhigt sich mein Puls, aber die

Gedanken, die Fragen bleiben.

War es die richtige Entscheidung

Kann ich meinen Mitmenschen noch

trauen

War es nun mutige Zivilcourage

oder einfach nur zuviel Phantasie

Nicole Elß

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E U C H A R I S T I S C H E R K O N G R E S S

Mit dem Fahrrad zum Eucharistischen Kongress

Kräftig in die Pedalen treten, hieß es

für fünf Jugendliche und drei Erwachsene

am Do. 06.06.13 als wir

uns mit dem Fahrrad auf den Weg

zum Eucharistischen Kongress in

Köln machten. Los ging es um 8 Uhr

vom Parkplatz der Katholischen Kirche

in Niederseßmar. Der Weg

führte uns entlang der B 55 über

Engelskirchen nach Overath. Dort

mussten wir einen jugendlichen Teilnehmer

samt Fahrrad in den Zug

setzen, weil das Knie nicht mehr

mitmachte. Im Kölner Hauptbahnhof

holte ihn Frau Kußmann ab. Das

Ersatzprogramm: In der Obhut einer

Gruppe von kfd-Frauen aus

Gummersbach durch Köln.

Weil Berge zu befahren anstrengend

ist, mieden wir sie und setzten unseren

Weg über Wahlscheid und

Donrath nach Rösrath fort. Zwischendurch

eine Pause und Wasser

besorgen, das Wetter meinte es gut

mit uns, der Durst bestätigte dies.

In Rösrath erwachte unsere Abenteuerlust

und wir fuhren entgegen

der Planung nicht weiter entlang

der Straße, sondern eroberten die

Wahner Heide. Teilweise konnten

wir uns an der Beschilderung orientieren.

Es gab allerdings immer

nette Menschen, die uns mit ihren

Tipps den Kölner Dom näher rücken

ließen.

Schließlich erreichten wir in Porz

den Rhein. Dann immer dem breit

ausgedehnten Fluss hinterher bis

wir endlich um halb vier in Köln-

Deutz ankamen. Unseren

„Zugfahrer“ gabelten wir am Priesterseminar

auf. Während zwei

Leute dort blieben, besuchten die

anderen eine Vesper im mit einigen

Tausend Schülern mehr als voll

besetzten Dom.

Zwischenzeitlich wirkte einer der

im Priesterseminar zurückgebliebenen

Jugendlichen auf die Helfer

derart ausgehungert, dass ihm das

Küchenpersonal ein warmes Essen

zubereitete und als Nachschlag ein

Stück Kuchen servierte. Herzlichen

Dank! Er fand als Ruheplatz einen

bequemen Sessel in einer Ersatzsakristei.

Die Rückfahrt war für alle entspannend.

Mit dem letzten Zug, der wegen

der Baustelle im Tunnel zwischen

Hoffnungsthal und Honrath

nach Gummersbach durchfährt,

starteten wir um 18.21 Uhr vom

Hansaring. Der Zug war leer, so

konnten wir in Ruhe die Fahrräder

einladen und platzieren. Um kurz

nach halb acht waren alle wieder

zurück in Gummersbach.

Kurzum, ein gelungener Tag, zufriedene

Gesichter und noch etwas: Zu

Beginn unserer Wallfahrt nahmen

wir den Anlass unserer Tour in den

Blick, den Eucharistischen Kongress,

die Eucharistie, wir beteten das

Kongressgebet von dem Zettel mit

der wunderbar strahlenden Monstranz

und baten um Gottes Segen.

„Herr segne uns und bewahre uns vor

Unheil und Fahrradpannen …“ Heute

wissen wir: ER hat uns vor Fahrradpannen

bewahrt. Danke.

Olaf Kusenberg

Meine Eindrücke vom Eucharistischen Kongress

Gemeindereferentin Birgit Kußmann berichtet

Mittwoch, 05.06.2013:

Nach dem Eröffnungsgottesdienst,

gingen wir in Prozession singend

und betend über die Hohenzollernbrücke

und kamen erschöpft, jedoch

glücklich am Dom an. Wir

nahmen einen „Abendimbiss“ ein,

trafen zufällig unsere Gastmutter in

der U-Bahn und fuhren so gemeinsam

in unser „neues Zuhause“.

S E I T E 8

Donnerstag, 06.06.2013:

Nach einem gemütlichen Frühstück

klingelte mein Handy. Markus, ein

Jugendlicher der Fahrradwallfahrt

konnte nicht mehr radeln. Er sollte

mit dem Zug nach Köln kommen

und ich holte ihn am Hbf. ab. Ebenfalls

traf ich am Bahnhof sechs

Frauen aus Gummersbach, mit denen

ich einige Kongressveranstaltungen

besuchen wollte. Zunächst

genossen wir den Pilgerteller und

konnten dazu draußen im Halbschatten

sitzen. Gut gestärkt gingen

wir ins Zentrum für Spiritualität im

Priesterseminar. Wir hörten einen

Vortrag über das Leben der Therese

von Konnersreuth (1898-1962),

einer Bauersfrau aus der Pfalz, bei

der sich jeden Freitag die Wundmale

Christi an ihrem Körper zeigten.


E U C H A R I S T I S C H E R K O N G R E S S

Unser Weg zum Eucharistischen Kongress

Eindrücke von der Fußwallfahrt nach Köln

Am Di. 04.06.13 haben wir

uns in einer kleinen Gruppe

aufgemacht, um auf dem Jakobsweg

nach Köln zu pilgern.

Bei herrlichem Sonnenschein

und angenehmer

Temperatur starten wir in

Drabenderhöhe mit einem

kurzen Gebet nach Overath.

In Federath machen wir die

erste Rast in der Kapelle;

zum Innehalten und Stillwerden.

Frau Kußmann gibt uns einen Impuls

aus der Heiligen Schrift: „HERR, zu

wem sollen wir gehen“, „Brannte uns

nicht das Herz in der Brust, als ER uns

die Schrift erklärte“

Schweigend gehen wir, spüren diesem

Text nach, und tauschen später

unsere Gedanken aus. In Overath

angekommen, finden wir in der Kirche

Ruhe zum Gebet und sind glücklich,

dass wir diese Wegstrecke geschafft

haben. Zwar schmerzen die

Füße, aber die Freude überwiegt.

Am nächsten Morgen feiern wir in

Overath die Heilige Messe mit Pfarrer

Herweg, der uns den Schutz der

Gottesmutter und der Engel zusagt.

Dann starten wir von Untereschbach

über den Königsforst nach

Brück und dann weiter zum Dom.

Auf dem Weg nehmen wir bewusst

die Natur wahr. Wir wachsen

zu einer wunderbaren Gemeinschaft

zusammen und wissen uns

durch Gottes Gegenwart gestärkt.

Ja, wir tragen JESUS in uns, wir

tragen IHN in die Welt und sind

durch die Heilige Kommunion

„Lebendige Monstranz“.

Die Strecke ist überaus anstrengend,

und während einer Zeit des

Schweigens denke ich an den

Kreuzweg Jesu, an Sein Leiden, an

Seine Schmerzen…..(das hilft mir,

weiterzugehen)

Erschöpft und müde, aber mit großer

Freude kommen wir rechtzeitig

im Tanzbrunnen zum Eröffnungsgottesdienst

an. Staunend

und dankbar sehe ich die vielen

Menschen, die sich hier zur Heiligen

Messe versammeln und freue

mich über die wunderbare Atmo-

sphäre von Gebet und Stille.

Bewegend sind die Worte von

Kardinal Meisner.

Der Schrifttext aus dem Evangelium

war so real: „…lasst die

Leute sich setzen ins grüne

Gras…“

Denn nach dieser anstrengenden

Pilgertour sehnten wir uns

jetzt danach, uns ins Gras fallen

zu lassen.

Die Heilige Messe – Geheimnis des

Glaubens! – wie still es sein kann,

wenn ca. 6000 Menschen die Wandlung

erleben!!! Die Austeilung und

der Empfang der Heiligen Kommunion

in wunderbarer Ruhe und innerer

Sammlung. Welche Wohltat!!!

Nach der Heiligen Messe wird das

Allerheiligste Sakrament in großer

Prozession singend und betend zum

Dom getragen. So viele Menschen

geben Zeugnis von ihrem Glauben!

Das ist sooo schön! Mit Worten

lässt es sich nicht beschreiben, wie

großartig unser Glaube ist.

Das kann man nur ‚erleben‘, im

tiefsten Inneren des Herzens.

Und dieses Erleben ist ein Gnadengeschenk

!!!

Angelika Krieger

Ich wartete mit Lukas auf die Fahrradtruppe,

die irgendwann total erschöpft

ankam.

Somit konnten wir unseren

„Zögling“ wieder bei seiner Gruppe

abgeben. Wir Frauen folgten unserem

Tagesprogramm Richtung Antoniterkirche,

wo wir den Film

„Babettes Fest“ anschauten. Der kfd

Diözesanverband hatte eine gute

Wahl getroffen, denn dieser Film

zeigt sehr eindrucksvoll, wie ein

gemeinsames Mahl Menschen verwandelt

und Gemeinschaft eröffnet.

Der Filmreferent Dr. Thomas Kroll

ermunterte uns zum Gespräch

über Mahlhalten, Gemeinschaft,

Selbsthingabe und Dankbarkeit. Danach

hatten wir auch Appetit bekommen

und ließen den Film in einem

gemütlichen Straßencafé ausklingen.

Ganz erfüllt und auch ein

wenig traurig, weil der Tag so

schnell zu Ende war, fuhren die

Gummersbacher Frauen zurück.

Zusammen mit meiner Zimmerkol-

S E I T E 9


E U C H A R I S T I S C H E R K O N G R E S S

legin standen wir noch 1,5 Stunden

in der Schlange für die „Lux Eucharistica“,

d.h. eine Lichtmeditation im

Kölner Dom mit Bildern und Tönen

untermalt. Es hatte etwas vom Eintauchen

in eine geheimnisvolle

Welt…

Freitag 07.06.2013:

Ich fuhr zur romanischen Kirche St.

Kunibert am Rheinufer, wo ich mich

mit meiner Schwester verabredet

hatte. Sie ist Benediktinerin und war

mit vielen anderen aus der Diözese

Passau angereist. Bischof Gregor

Maria Hanke OSB aus Eichstätt hielt

eine Katechese und Messe in der

mit ca. 600 Ordensleuten gut gefüllten

St. Kunibert-Kirche. Der Bischof

ermunterte seine ZuhörerInnen,

dass jede/r einzelne wichtig sei: „Der

Herr setzt auf Sie und möchte Ihnen

Mut machen!“ Weiter sagte er: „Die

Eucharistie ist viel mehr als nur

‚geistliches Aspirin oder Valium‘. In das

Brot, das gewandelt wird, hat sich

‚Christus selber hineingegeben‘. Die

Eucharistie ist ‚nicht statisch sondern

dynamisch‘, sie enteignet mich, ich werde

mir ein Stück weit genommen…“

Eine besorgte Ordensschwester

fragte den Bischof nach seiner Katechese:

„Wie können die Menschen

den Weg zur Eucharistiefähigkeit wieder

finden“ Hanke forderte zum

vorbildlichen Handeln auf: „Wir brauchen

Menschen, die einladende Beispiele

geben. Eine wichtige Rolle spielen

dabei auch die Familien als Hauskirche.“

Bei einer leckeren Gemüsesuppe,

Kaffee und Kuchen und guten

Gesprächen konnte die Impulse von

Bischof Hanke ausklingen.

Am Nachmittag suchte ich den Theatersaal

Albertus Magnus an den

Dominikanern. Dort sprach Dr.

Christian Hennecke, Regens des

Bistums Hildesheim, über das gemeinsame

Priestertum aller Gläubigen

und das Priestertum des Dienstes.

Das eine kann

für das andere kein

Ersatz sein, gerade

in den Zeiten des

Umbruchs. Was

meinte er mit dem

„Priestertum des

Dienstes“

Die Getauften kennenlernen

und die

Talente dieser sehen

und fördern. Wie

können diese geschult werden Dr.

Hennecke sprach von Afrika und

Asien. Dort sei ein Priester für z.B.

50 Orte zuständig. Es komme einmal

im Monat ein Priester vorbei

und zelebriere die Hl. Messe, bespreche

die wichtigsten Fragen mit

den Verantwortlichen und feiere

mit den Menschen ein Fest. Weiter

sprich Hennecke über dieses Modell,

das auch in Portier

(Frankreich) ausprobiert würde.

„Wir nehmen es ernst, dass die Getauften

in der Kirche arbeiten können,

sie dürfen Kirche sein, weil Gott mit

ihnen redet und sie als Gemeinschaft

zusammenkommen. In der deutschen

Kirche sei das Vertrauen nicht da, wie

in anderen Ländern, um in dieser

Weise zu arbeiten.“

Unser Abendessen „Pilgerteller

Pizza“ nahm ich zusammen mit

zwei Benediktinerinnen ein. Wir

saßen draußen bei den „Zwölf

Aposteln“ und wurden sehr

freundlich bedient!

Danach ging es noch schnell zu den

Bistumszelten auf dem Neumarkt.

Ich ließ den Abend dann besinnlich

ausklingen vor dem Herrn in der

Monstranz in der St. Maria Himmelfahrts-Kirche.

Samstag, 08.06.2013:

Morgens gingen wir zur Katechese

von Kardinal Dr. Rainer Maria

Woelki. Die Kirche von Groß St.

Martin war überfüllt,

Menschen aller Altersgruppen

lauschten seinen

Worten, wie er

über Jesus Christus

sprach.

Unseren letzten gemeinsamen

Pilgerteller

(Durchgemüse!) nahmen

wir auf dem sonnigen

Alter Markt ein.

Danach gingen wir den

Emmausweg im Priesterseminar,

erkundigten uns zum Konzept

„Wege erwachsenen Glaubens“, nicht

zu vergessen Kaffee und Kuchen im

Innenhof. Das Priesterseminar pulsierte

nur so von Leben, und die

vielen suchenden Menschen wurden

durch die freundlichen Helfern am

Eingang informiert. Es war ein Kommen

und Gehen, ein ungewöhnliches,

aber sehr schönes, buntes Bild.

Später ging ich zum Podium mit Bischof

Heiner Koch, Pfr. Franz Meurer,

Obdachlosenseelsorgerin Sr.

Franziska Passeck, Andrea Nahles

u.a. Das Thema lautete. „Abendmahl

und Fußwaschung – Zwei Seiten einer

Medaille“. Für Pfarrer Franz Meurer

hat Eucharistie auch einen politischen

Charakter: „Sie ist angewandte

Liebe zur Welt!“ Meurer kümmert

sich mit vielen Helfern um benachteiligte

Menschen, z. B. im Hövi-

Land, einem kostengünstiges Ferienlager

mitten in der Stadt für ca. 200

Kinder aus einkommensschwachen

Familien. „Eucharistie heißt: Für jeden

ist etwas da“, sagte Meurer.

Ich war beeindruckt von so viel Einsatz

und schlenderte zurück zur Minoritenkirche,

wo die verschiedenen

geistlichen Gemeinschaften ihre Zelte

aufgestellt hatten. Dort besuchte

ich die Anbetungsstunde, wo gleichzeitig

ununterbrochen gepredigt

wurde. Das ist nicht meine Anbetungsform.

S E I T E 1 0


E U C H A R I S T I S C H E R K O N G R E S S

Somit ging ich noch zu den Oblaten

der Benediktinerinnen und hörte

mir einen Vortrag an mit der Frage

„Was ist Anbetung“ Eine junge Frau

sprach davon, wie Jesus sie auf diesen

eucharistischen Weg gerufen

habe. Sie fühle sich von Jesus Christus

vor den Tabernakel gezogen,

Stunde um Stunde. Sie sagte: „Eines

der vielen Dinge die ich brauchte, war:

Mein so tiefes Misstrauen gegen Jesus

zu verlieren. Ich war so ausgehungert

nach Liebe, so bedürftig nach Liebe …

Jesus hat mich in seine eucharistische

Gegenwart gezogen! Hier ist Er da, und

Er kann nicht anders, als ausstrahlen,

Liebe ausströmen.“

Ich war sehr beeindruckt von ihrem

persönlichen Zeugnis! Auch berichteten

einige ZuhörerInnen von ihren

Erlebnissen mit der Eucharistischen

Anbetung.

Ich erinnere mich daran, wie mir

eine Frau in der geistlichen Begleitung

einmal ihr Erlebnis mit Jesus im

Tabernakel erzählte. Sie habe vor

dem Tabernakel loderndes Feuer

gespürt und eine Einladung vernommen

zu bleiben. Diese Einladung

habe sie sehr stark berührt, aber sie

habe sie nicht angenommen, aus

Angst davor, dass Jesus sie einengen

will, etwas von ihr will, was sie nicht

will. Sie sei weggegangen! Und als sie

mir das erzählte, wirkte sie sehr

traurig und unruhig.

Ich wünsche uns allen auf der Suche

nach der Liebe und dem wahren

Leben, dass wir unseren je eigenen

Weg finden und diesen mutig gehen!

Der Fußpilgerweg zum Eucharistischen

Kongress und die vier Tage in

Köln waren für mich sehr bereichernd

und intensiv, glaubensstärkend

und fröhlich, vor allem durch

die vielen Begegnungen mit unbekannten

und bekannten Menschen.

Gemeindereferentin Birgit Kußmann

Eindrücke vom

Eucharistischen Kongress

Der Eucharistische Kongress begann

für uns mittwochs abends mit

dem Eröffnungsgottesdienst im

Tanzbrunnen. Die hl. Messe mit ca.

6.000 Teilnehmern jeden Alters

unter freiem Himmel und bei super

Wetter hinterließen ein Gefühl

der Gemeinschaft und der

Freude am Glauben. Die anschließende

Prozession hinter dem Allerheiligsten

zum Dom schien kein

Ende zu nehmen und der Dom

war innerhalb kürzester Zeit so

voll, dass nicht alle Gläubigen die

„Lux Eucharistica“ erleben konnten.

Mit Lichteffekten, meditativen

Texten und musikalischer Gestaltung

wurde der Dom trotz der

tausenden von Menschen in einen

beeindruckenden Ort der Stille

und der Besinnung verwandelt.

An den weiteren Tagen des Eucharistischen

Kongresses fiel uns die

Auswahl aus ca. 800 verschiedenster

Veranstaltungen schwer. Wir

suchten für uns interessante Angebote

und waren begeistert von der

Bandbreite der Angebote von theologischen

Vorträgen über Impulse

und Austausch zum Thema

„Eucharistie“ und ihrer Bedeutung

im täglichen Leben bis hin zu gemeinsamem

Zeugnis des Glaubens.

Es wurden Vorträge und Diskussionen

angeboten, die zum Austausch

und Nachdenken einluden.

Darüber hinaus fanden Ausstellungen,

Konzerte, Bühnenprogramm

und Katechesen statt, und in sämtlichen

Kirchen der Innenstadt war

immer wieder die Möglichkeit zu

gemeinsamen Gottesdiensten oder

zur stillen Anbetung vor dem Allerheiligsten.

Die Veranstaltungen waren

alle in der Innenstadt fußläufig

zu erreichen, und man sah an jeder

Ecke Teilnehmer des Eucharistischen

Kongresses, die man an den

Pilgerausweisen an roten Bändern

erkannte.

Für uns eindrucksvoll und speziell an

unsere Jugendlichen gerichtet war

die „Nacht der Lichter“ Freitagabend

am Tanzbrunnen. Da Petrus

es ja die ganze Zeit gut mit uns

meinte, wirkten auch an diesem

Abend der Sonnenuntergang und die

angenehmen Temperaturen für sich

und verstärkten die tolle Atmosphäre,

die tausende von Kerzen in der

Dunkelheit erzeugten. Mit etwa

6.000 Gläubigen, darunter ca., 1.500

Jugendlichen sangen wir und feierten

gemeinsam unseren Glauben.

Für uns war der Eucharistische Kongress

ein beeindruckendes Fest des

Glaubens, das uns sicher noch lange

in Erinnerung bleiben wird und uns

weiter zum Hinterfragen und Nachlesen

angeregt hat.

Das Gefühl – im Glauben verbunden

– gibt uns wieder Kraft für den Alltag.

Uschi und Tom Kattwinkel

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E U C H A R I S T I S C H E R K O N G R E S S

Vorbereitung auf den Eucharistischen Kongress

Einkehrvormittag im Mutterhaus der Olper Franziskanerinnen

Etwas verspätet kamen

wir am Sa. 20.04.13 im

Mutterhaus der Olper

Franziskanerinnen

zum Einkehrvormittag an

und staunten über lange

Gänge und weite Wege,

die wir gehen mussten,

um zur Kirche und damit

zu unserer Gruppe zu

gelangen, die gerade

schon interessante Details zur Mutterhauskirche

erfuhr.

Viele aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft

folgten der Einladung von

Frau Kußmann und dem Kernteam.

Quer durch alle Generationen, vom

Kleinkind über Kommunionkinder,

Messdiener verschiedenen Alters,

Eltern, Großeltern, und andere Interessierte

waren gekommen!

Zum „Anbeten“, zur eucharistischen

Anbetung hatten wir uns hier um

den Herrn im Brot versammelt, der

ja das Zentrum unseres Glaubens

ist. Impulse und Gebete wurden

abgelöst durch Zeiten wohltuender

Stille, in denen Jede und Jeder in

seinen Anliegen beten oder vor Ihm

verweilen konnte.

Nachdem wir den Herrn so begrüßt

hatten, folgte der sehr lebendige

Vortrag von Sr. Mediatrix Nies, der

ehemaligen Generaloberin, die

über die Gründerin des Ordens

der Franziskanerinnen von der ewigen

Anbetung Olpe, Mutter Maria

Theresia Bonzel, anschaulich referierte

(mehr zu lesen über die Anfänge

des Ordens und die Gründerin,

die noch in diesem Jahr selig

gesprochen wird, unter

www.franziskanerinnen.de).

Auch die Kinderbetreuerinnen

Nadine und Rike hatten

nur Positives zu berichten:

Die Gruppe harmonierte

bestens, und alle hatten viel

Spaß beim Spielen; besonders

das Spiel Obstsalat war der

Renner. Da die Sonne schien,

wurde der Aufenthalt spontan

nach draußen verlegt, wo

man viel Platz für

Bewegung und tolle Versteckmöglichkeiten

fand.

Hier stimmten die Kinder

spontan „Happy

Birthday“ zu Ehren des

Geburtstagskindes Lukas

an, und trotz der noch

recht schwachen Aprilsonne

wurde bei diversen

Bewegungsspielen

allen warm.

Bevor die Messe anfangen

sollte, kehrten die Kinder in

den anfangs genutzten

Raum zurück. Hier wurden

Fürbitten und Gebete an

Freiwillige unter den Kindern

verteilt. Dies war so

begehrt, dass es mehr Freiwillige

als zu vergebende

Texte gab! Die Begeisterung

und Unbeschwertheit der

Gruppe zeigt sicherlich auch, dass

die Kinder wie die Betreuerinnen

diesen Vormittag in Olpe genossen

haben und gut in Erinnerung behalten

werden.

Um kurz nach 11:00 Uhr trafen sich

dann alle wieder in der Mutterhauskirche,

um gemeinsam mit Pater

George und Pater Robin die Familienmesse

zu feiern, auf die sich

auch die Kinder vorbereitet hatten.

Zum Abschluss wurde die Hostienbäckerei

mit Sr. Danielis besichtigt.

Ein herzliches Dankeschön an die

Kernteamleiter Pater George, Pater

Robin und ganz besonders an die

Organisatorin dieses gelungenen

Einkehrvormittags in Olpe, Gemeindereferentin

Birgit Kußmann!

Mechtild Heide

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A U S D E R P F A R R E I E N G E M E I N S C H A F T

Die heilige Qurbana

Heilige Messe im Ritus der Thomas-Christen

Am 28.04.13 feierte unsere Pfarreiengemeinschaft

in der Kirche St.

Elisabeth in Derschlag mit Pater

George und Pater Robin die Heilige

Messe im Thomas Ritus (Syro-

Malabarischer Ritus). Diese Liturgie

ist eine der ältesten Liturgien der

christlichen Welt, der Syro-Malabar

Kirche in Indien.

In Südindien – an der Küste von

Malabar – gibt es eine christliche

Gemeinde, die nach der Überlieferung

ihren Glauben vom Hl. Apostel

Thomas empfangen hat. Die Gläubigen

dieser Kirche, die Thomas-

Christen, leben zum großen Teil in

dem indischen Bundesstaat Kerala.

Sie hatten jahrhundertelang enge

Beziehungen mit der chaldäischen

Kirche und haben deren Liturgie –

in syrischer Sprache – angenommen.

So hat die Syro-Malabar-

Liturgie ihren Ursprung in der

chaldäischen Liturgie.

Heute feiert man in Indien die Syro

-Malabar-Liturgie in Malayalam, der

Landessprache von Kerala. In Indien

gibt es etwa 2,3 Millionen Gläubige,

die diese Liturgie feiern.

Die heilige Qurbana gliedert sich in

folgende Hauptbestandteile auf:

Doxologie – Lobpreis

Psalmodie – Psalmgebet

Wortgottesdienst

Opferung

Anaphora – Hochgebet

Vorbereitung auf die Kommunion

Schlusssegen und Abschied vom

Altar

Die Messe hat mit einer etwa halbstündigen

Einführung begonnen, in

der auch ein kleiner Film gezeigt

wurde. Pater George erläuterte

kurz die Geschichte der

Thomaschristen und gab einen Einblick

in den Ablauf der Thomas-

Messe.

Nach der gut besuchten Messe, die

neben Pater George auch Pater Robin

mitgestaltete, wurde zu einem

kleinen Umtrunk in das Jugendheim

geladen. Über 100 Messbesucher

haben die Gelegenheit genutzt, die

gewonnen Eindrücke auszutauschen.

Ebenso standen Pater George und

Pater Robin für Fragen rund um den

Thomasritus weiter zur Verfügung.

Stefan Anders

S E I T E 1 3


A U S D E R P F A R R E I E N G E M E I N S C H A F T

Kommunionkinder im Freilichtmuseum Lindlar

Am 18.05.13 verbrachten die diesjährigen

Kommunionkinder einen

gemeinsamen Tag im Freilichtmuseum,

Lindlar. Los ging es um 10:00

Uhr – Treffpunkt war das Museum

Verschiedene Workshops wurden

angeboten: So versuchte sich beispielsweise

die „Filzgruppe“ im Produzieren

verschiedener Formen.

Aus Schafswolle versuchten die Kinder

Bälle, Hasen oder Armbänder

herzustellen. Dafür wurde die Wolle

in Seifenlauge eingeweicht, anschließend

ausgequetscht und dann

zu den gewünschten Formen

weiter verarbeitet.

Die Lehmgruppe, zusammen

mit Herrn Pastor Bersch,

hatte ebenfalls viel Spaß

beim Bau einer neuen Fachwerkwand.

Beim Kochen in der bergischen

Küche, lernten die

Kinder, wie vor 100 Jahren

Speisen mühsam vorbereitet werden

mussten. Nach Gemüse

schnibbeln, Kräuter sammeln und

Butter stampfen, standen am Ende

eine leckere Gemüsesuppe, selbstgemachte

Butter, süße und herzhafte

Pfannkuchen auf dem Tisch.

Der gemeinsame Verzehr, der eigens

zubereiteten Speisen war natürlich

selbstverständlich!

Danach riefen unsere Organisatoren

Frau Kußmann und Frau Joist

zu einer Museumsrallye auf. Dabei

konnten die Kinder verschiedene

Gebäude mit ihren früheren Funktionen

kennenlernen. So z. B. das

Gasthaus oder auch die alte Seilerei.

Als krönenden Abschluss gab es in

einer Scheune selbstgebackenen

Kuchen und Kühlgetränke. Nach

einer kleinen Shoppingtour am Ausgang

des Museums machten wir uns

gegen 16:30 Uhr erschöpft aber

glücklich auf den Heimweg.

Carina Röttger u.

Monika Erlinghagen

Jubelkommunion 2013 in Oberberg Mitte

Traditionell hatte der Ortsausschuss

Herz-Jesu-Dieringhausen die

Jubilare, die vor 25, 40, 50, 60, 65

und 70 Jahren ihre Erstkommunion

feierten, zu einem gemütlichen Beisammensein

eingeladen.

35 Jubilare – nicht nur aus Dieringhausen,

sondern auch aus anderen

Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft

– waren dieser

Einladung gefolgt und

trafen sich am

06.04.13, am Vortag

der diesjährigen Erstkommunionsfeier,

um

15:00 Uhr im Pfarrheim

zum gemütlichen

Beisammensein.

Bei Kaffee und Kuchen wurden

Erinnerungen ausgetauscht und

Anekdoten zum Besten gegeben.

Heinz-Gerd Remerscheidt und

Berthold Höhler sorgten mit ihren

Vorträgen für viel Spaß und der

Nachmittag verging wie im Fluge.

Besonders erfreulich war, dass

auch Gäste den Weg nach Dieringhausen

fanden, die nicht „um die

Ecke wohnen“ sondern extra für

diesen Nachmittag aus Bergisch Gladbach,

Rösrath, Köln, Solingen und

sogar aus Geldern anreisten.

Den Abschluss eines erinnerungsträchtigen

Tages bildete die von

Pfarrer Christoph Bersch feierlich

gestaltete Messe. Die Jubilare konnten

in den festlich

geschmückten Sitzreihen

der Kirche Platz

nehmen und hier die

Erinnerung an die eigene

Erstkommunion

lebendig werden lassen.

Ulrike von Delft

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A U S D E R P F A R R E I E N G E M E I N S C H A F T

Wallfahrt der Bonner Kevelaer-Bruderschaft

Unter dem Leitthema ,,Als Glaubende

gehen wir unseren Weg“ (2 Kor 5,7)

lädt die Bonner KEVELAER-

Bruderschaft ein zu ihrer 314. Wallfahrt

(1699-2013), die in St. Remigius

mit der Pilgermesse am Sa.

24.08.13, 7:15 Uhr, beginnt.

Anschließend machen sich Menschen

aller Generationen, die sich

diese Tage trotz enormer Ablenkung

in ihrem Alltag, zur Neubesinnung

und zum Atemholen der Seele

freigehalten haben, als Fußpilger

auf den Weg nach Kevelaer.

Am Sa. 31.08.13, 16:00 Uhr, kehren

sie zurück und beschließen in St.

Remigius mit feierlichem Te Deum

und Sakramentalem Segen ihre achttägige

Wallfahrt.

Zur Fußwallfahrt ist eine Anmeldung

erforderlich bis zum 12.08.2013

(wegen Platzreservierung) in Sonderbussen

sowie Pausen- und

Übernachtungsorten).

Info und Anmeldung:

bei Hermann-Josef Geus, Am Abtsberg

19, 53859 Niederkassel-

Rheidt, ℡ (02208) 86 83.

Zur Buswallfahrt am 27.08.13

sind Fahrkarten ab dem 12.07.13

erhältlich bei den Vorverkaufsstellen,

die auf Plakaten an allen Kirchen

in Bonn und Umgebung ersichtlich

sind. Nach dem 20.08.13

können Fahrkarten – solange der

Vorrat reicht – nur noch im Münsterladen,

Gerhard-von-Are-Str. 1,

Bonn (innerhalb der Öffnungszeit)

erworben werden.

Fahrtkosten: Erwachsene 13,50

€, Kinder einschl. 14 Jahre 6,00 €.

Am Di. 27.08.13 starten die Tages-Buspilger

in den bekannten

Orten und treffen mit den Fußpilgern

zusammen in Kevelaer ein zu

einem gemeinsamen Tag am Gnadenort,

der mit dem Pontifikalamt

um 10:00 Uhr in der Basilika St.

Marien beginnt. Hauptzelebrant ist

der Kölner Weihbischof Dr. Dominikus

Schwaderlapp.

15:00 Uhr Kreuzweg: An der XII.

Kreuzweg-Station predigt Dr. Michael

Kahle, Direktor des Bonner

Collegium Albertinum.

Das Tagesprogramm wird bei dem

Erwerb der Fahrkarte ausgehändigt.

Weitere Einzelheiten – auch die

Oktav-Gottesdienste – auf Plakaten

oder unter

www.bonner.muenster.de und

www.khgbonn.de.

Thomas Kuhl, Pfarrvikar,

geistlicher Leiter der Wallfahrt

Krankenhausbesuchsdienst Gummersbach

Im Mai dieses Jahres konnte der

katholische Besuchsdienst im Kreis-

Krankenhaus Gummersbach auf 25

Jahre zurückblicken.

Wie hat alles angefangen 1988

sprach uns Schwester Maria, damals

Krankenhausseelsorgerin im Kreiskrankenhaus,

an. Sie suchte Mitarbeiterinnen

für den katholischen

Besuchsdienst, den sie ins Leben

gerufen hatte. So fingen Frau Stamm

aus Derschlag, Frau Minga aus Niederseßmar

und ich aus Gummersbach

unseren Dienst Im Krankenhaus

an.

Worin besteht unsere Aufgabe

Wir besuchen Patienten, bieten

ihnen unser Gespräch an, hören zu

und versuchen zu helfen. Wenn es

gewünscht wird, vermitteln wir ein

Gespräch mit dem Krankenhausseelsorger.

Bevor wir unseren Dienst im Jahre

1988 antraten, haben wir in Seminaren

gelernt, wie wir den kranken

Menschen helfen können.

Nach 25 Jahren gehen wir immer

noch gern ins Krankenhaus und

haben viel Freude an unserer Aufgabe.

Leider ist der katholische Besuchsdienst

in der Gemeinde kaum

wahrgenommen worden, umso

mehr aber von den Patienten. Sie

geben uns das Gefühl, dass sie sich

über unseren Besuch freuen. Denn

in unserer heutigen hektischen Zeit

haben Schwestern und Ärzte wenig

Zeit für Zuwendung am Krankenbett.

Frau Minga verstarb 2006. Später

kam Frau Kastner aus Marienheide

dazu. So sind wir immer noch zu

dritt, wie am Anfang. Wir freuen

uns über jeden, der sich zu dieser

schönen Aufgabe entschließen kann.

Interessierte Frauen und Männer

können sich gern bei mir melden

und informieren

Marion Passerah

℡ (02261) 5 58 55

S E I T E 1 5


A U S D E M D E K A N A T G U M M E R S B A C H / W A L D B R Ö L

Kardinal Meisner eröffnete

Prozessionswanderweg in Denklingen

Strahlender Sonnenschein begleitete

die Einweihungsfeier des Prozessionswanderweges

auf dem Burghof

im staatlich anerkannten Erholungsort

Denklingen. Eine große Gästeschar

war der Einladung des Arbeitskreises

Tourismus und Freizeit

Reichshof und der Gemeinde

Reichshof gefolgt. Und sie wurden

nicht enttäuscht. Denn was die

Hauptinitiatorin Heide Schwab an

diesem Tag und in den Monaten bei

der Ausarbeitung und Herrichtung

des Weges auf die Beine gestellt

hatte, ist aller Ehren wert. Viele

Sponsoren konnten

gewonnen werden,

ohne die eine Umsetzung

undenkbar gewesen

wäre. Auf dem

6,5 km langen Rundwanderweg

wurden

an bestehenden Heiligenhäuschen

und

Wegekreuzen stabile

Hinweistafeln errichtet,

die viel über die

Historie berichten.

3,8 km ist die Kurzstrecke

lang. Sie wurden

zum Festtag liebevoll

hergerichtet.

Eine Infotafel an der

Kapelle sowie ein

Flyer, der in der Kurverwaltung

und im

Rathaus erhältlich ist,

erleichtert die Erkundung

des Weges.

Bürgermeister Rüdiger

Gennies würdigte

in seiner Eröffnungsrede

die Arbeit von Heide Schwab

und begrüßte aus dem Vatikan in

Rom Kurienkardinal Karl Josef Becker.

Der Wanderweg ist ein weiterer

Baustein im touristischen Entwicklungsprozess

unserer Gemeinde.“

Gennies würdigte auch die in den

letzten Monaten geschaffenen Einrichtungen

im Gemeindegebiet

durch viele ehrenamtlich tätige

Bürger. Seit Jahren verbringt der

Ehrengast Becker Urlaube im

Oberbergischen. Besonders die

Ruhe und Beschaulichkeit in den

beiden Gemeinden Morsbach und

Reichshof hat es dem Geistlichen

angetan. Von dem herzlichen Empfang

in Denklingen war der hohe

Gast sichtlich beeindruckt. „Die Leute

hier gefallen mir ungemein“, stellte

der Kardinal während der Andacht

in der Kapelle fest. „Mit der Eröffnung

des Wanderweges knüpfe die

Gemeinde Reichshof an eine alte Tradition

an“, sagte Becker. Viele Menschen

seien schon vor Jahrhunderten

nach Santiago de Compostela

oder Rom gepilgert. Den Besuch

möglich gemacht hat Marlies Allmann

vom Arbeitskreis

Tourismus und Freizeit

Reichshof.

Der Kirchenchor Cäcilia

Denklingen umrahmte die

Andacht mit einigen Liedbeiträgen.

Anschließend nahm

Kardinal Becker neben der

Klus die Einsegnung des

Wanderweges vor. Mit dem

Bürgerbus begaben sich

dann die Ehrengäste auf eine

Rundfahrt entlang der sechs

Stationen, die Heide Schwab

erläuterte. Ihr Dank galt

besonders den Helfern, die

die Wegekreuze und Heiligenhäuschen

mit frischen

Frühlingsblumen dekoriert

hatten. Mitglieder der katholischen

Kirchengemeinde

St. Antonius schmücken

jährlich die Heiligenhäuschen

zur Fronleichnamsprozession.

Veröffentlichung

Reichshofkurier

S E I T E 1 6


A U S D E R P F A R R E I E N G E M E I N S C H A F T

313 war ein bedeutendes Jahr für die

Weltkirche: denn zum ersten Mal

durften die Christen nun öffentlich zu

ihrem Glauben stehen. Fast drei Jahrhunderte

wurden Christen zuvor um

ihres Glaubens willen gefoltert und

getötet, weil sie Gott allein anbeteten,

nicht den Kaiser oder ein Standbild.

Mit dem Toleranzedikt von Mailand

erlaubte es Kaiser Konstantin den

Christen, ihren Glauben auch nach

außen hin zu leben. Nun konnten Kirchen

gebaut werden, öffentliche Gottesdienste

gefeiert und auch

Zusammenkünfte der Bischöfe abgehalten

werden. Bei einer solchen Synode

in Rom wurde in diesem Jahr

313 zu ersten Mal ein Kölner Bischof

namentlich genannt: Maternus!

Auch wenn Köln als Bischofsstadt mit

Sicherheit noch älter ist, so ist der

historische Nachweis in diesem Jahr

genau 1700 Jahre alt. In der Weltkirche

wird dieses Jahr als Jahr des Glaubens

gefeiert, in Köln war (s. das Titelbild

und die Seite 2 des Pfarrbriefs)

die Feier des Eucharistischen Kongresses

ein Höhepunkt dieses Jubiläumsjahres.

Dr. Lindfeld, der Leiter des Katholischen

Bildungswerks, und ich haben

das Bistumsjubiläum zum Anlass genommen,

eine Vortragsreihe zu initiieren

und so in die reiche und bunte

Geschichte des Erzbistums Köln mit

profilierten und kenntnisreichen Referenten

hineinzuschauen.

Und auch im zweiten Halbjahr finden

noch einige spannende Veranstaltungen

statt, zu denen wir Sie alle ganz

herzlich einladen möchten! Die Vorträge

stehen allen Interessierten offen,

finden alle in der neuen Veranstaltungshalle

32 auf dem Steinmüllergelände

in Gummersbach statt

und sind kostenlos:

Montag, 2. Sep. 2013

20:00 Uhr

Diaspora hinter den Hügeln Katholiken

im Oberbergischen

Referent: Gerhard Pomykaj,

Kreisarchivar

Ort: Halle 32, Steinmüllerallee 10,

51643 Gummersbach

Montag, 30. Sep. 2013

20:00 Uhr

Franzosen am Rhein. Auflösung

und Wiedererrichtung des Erzbistums

Köln

Referent: Prälat Professor Dr.

Norbert Trippen

Ort: Halle 32, Steinmüllerallee 10,

51643 Gummersbach

Montag, 14. Okt. 2013

20:00 Uhr

Preußen am Rhein. Das Kölner

Ereignis und seine Folgen

Referent: Prälat Professor Dr.

Norbert Trippen

Ort: Halle 32, Steinmüllerallee 10,

51643 Gummersbach

Montag, 4. Nov. 2013

20:00 Uhr

Kultur als Kampfplatz Zwischen

Kunst, Karneval und Dombau

Referentin: Professorin Dr. Barbara

Schock-Werner

Ort: Halle 32, Steinmüllerallee 10,

51643 Gummersbach

Montag, 18. Nov. 2013

20:00 Uhr

Einsatz für die Weltkirche. Der

Erzbischof von Köln beim Zweiten

Vatikanischen Konzil

Referent: Prälat Professor Dr.

Norbert Trippen

Ort: Halle 32, Steinmüllerallee 10,

51643 Gummersbach

Pastor Christoph Bersch

Danke, Frau

Erdmann!

Viele haben sie gekannt – und wer sie

kannte, hat sie geschätzt! Frau Monika

Erdmann war über viele Jahre im

Pfarrbüro Bergneustadt und später im

Pastoralbüro Oberberg Mitte in Gummersbach

eine wesentliche Stütze für

die Seelsorger wie für die Gemeinden.

Zunächst arbeitete Frau Erdmann im

Katholischen Jugendamt Gummersbach,

das später mit Bergisch-

Gladbach zusammengefasst und dann

auch dorthin verlegt wurde. Frau Erdmann

wechselte in unsere Gemeinden

und hat als Pfarramtssekretärin manche

Zeit der Veränderung und des

Übergangs erlebt, ausgehalten und

mitgestaltet.

Wenn diese Aufgabe schon alles andere

als leicht gewesen ist, so kam mit

der schweren Erkrankung meines

Vorgängers Paul Klauke eine weitere

Herausforderung auf Frau Erdmann

zu. Sie sorgte in ganz besonderer

Weise für Pfarrer Klauke und begleitete

ihn so in den letzten Monaten

seines Lebens mit sehr viel persönlichem

Einsatz.

Auch mein eigener Beginn Anfang

2012 wurde mir durch Frau Erdmann

und ihre Kolleginnen sehr erleichtert.

Sie unterstützten mich, wo sie konnten,

und halfen mir, in die große Aufgabe

hineinzufinden. Als mich nur wenige

Wochen nach meiner Einführung

ein dreifacher Bänderriss buchstäblich

lahmlegte, erfuhr ich wiederum durch

Frau Erdmann (und andere liebe Menschen)

konkrete Unterstützung.

Im Herbst 2012 begann eine längere

Erkrankung, die schließlich dazu führte,

dass Frau Erdmann im Frühjahr

2013 ihren Dienst als Pfarramtssekretärin

beendet hat.

Wir sind ihr sehr dankbar für all ihr

Wirken und wünschen ihr mit ihrer

Familie von Herzen alles Gute und

einen erfüllten Ruhestand.

Pastor Christoph Bersch

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A U S D E R P F A R R E I E N G E M E I N S C H A F T

Zwei neue Gesichter im Pastoralteam

Pastoralassistent Simon Blumberg

Mein Name ist Simon Blumberg

und ich werde zum 01. September

als Pastoralassistent in Ihrer Pfarreiengemeinschaft

eingesetzt.

Gebürtig bin ich auch Oberberger,

ich komme aus Lindlar-Frielingsdorf

(Pfarrgemeinde St. Apollinaris). Im

Moment befinde ich mich noch in

der Endphase des Studiums der Katholischen

Theologie an der Universität

Bonn. Das Studium muss ich

nun noch beenden, und wenn das so

gelingt wie geplant, kann ich dann

den Schritt in die Pastoral machen,

worauf ich mit großer Neugier

schaue.

„Pastoralassistent“ bedeutet die

Vorstufe zum Pastoralreferenten

während einer dreijährigen Berufseinführung.

Es ist nun geplant, dass

ich das erste dieser drei Jahre in

Oberberg Mitte verbringe.

Während dieser Zeit wird mir

mein Namensvetter Simon Miebach

als Mentor zur Seite stehen.

Nun freue ich mich sehr darauf,

nach der Theorie des Studiums die

Praxis erleben und vielleicht auch

schon etwas mitgestalten zu dürfen.

Ich bin gespannt auf viele tolle

Begegnungen mit Ihnen und freue

mich auf das Kennenlernen!

Bis dahin wünsche ich Ihnen alles

Gute und Gottes Segen!

Mit herzlichen Grüßen,

Simon Blumberg

Diakon Willibert Pauels

„CHON MER NACH

CHUMMERSCHBACH“

sagte mein Papa , der in Gimborn

aufgewachsen und in Gummersbach

sein Abitur gemacht hat.

Chon mer nach Chummerschbach,

heißt es ab September auch für

mich.

Viele wissen es, aber es sei nochmals

vorgestellt.

Seit 20 Jahren bin ich Diakon und

noch viel länger Büttenredner. Die

letzten 17 Jahre sogar hauptberuflich.

Im Karneval und auf der Kabarettbühne.—Und

dann konnte ich

nicht mehr. Der „schwarze Hund“

der Depression (der mich mein

ganzes Leben begleitet) sprang

mich an; und es war so schlimm,

dass ich freiwillig in eine Klinik für

psychische Gesundheit ging. Sie hat

mir SEHR gut getan. Dort sagte

mir der behandelte Arzt: „Herr

Pauels, ich rate ihnen dringend den

„hard-core-Karneval“ zu verlassen

(200 bis 300! Auftritte in einer Session).

Suchen Sie eine sichere Insel, von

der Sie, ohne Druck, hin und wieder

auf die Bühne können.“

Diese sichere Insel war und ist für

mich unsere Religion, mit ihrer unglaublich

tröstenden und heilenden

Kraft. Köln war einverstanden.

Zu finden war jetzt eine Gemeinde,

mit lieben Menschen und einem Pastor,

der ein Herz für meine Bühnentätigkeit

hat. Was liegt da näher als

Gummersbach!

(Hochburg des Karnevals (HI-HI ☺) )

So rufe ich

„Chummerschbach!

Ich freu mich auf Dich!“

Willibert Pauels

S E I T E 1 8


A U S D E R P F A R R E I E N G E M E I N S C H A F T

„Ich bin bereit“

Diakonenweihe von Dr. Heribert Lennartz

26.05.13: Am Dreifaltigkeitssonntag

machten wir uns mit einem Reisebus

auf den Weg nach Euskirchen.

Hier, in seiner Heimatstadt, wurde

unser bisheriger Seminarist Dr.

Heribert Lennartz mit vier Mitbrüdern

in der Herz-Jesu-Kirche zum

Diakon geweiht.

Für alle, die an dieser Feier teilgenommen

haben, war es ein großes

Glaubensfest. Wie wenig selbstverständlich

ist es heute – ja, wie wenig

selbstverständlich war es zu allen

Zeiten! –, dass sich junge Männer

für ihr ganzes Leben dem Dienst

der Kirche versprechen. Dass sie

bereit sind zu einem Leben in Armut,

Ehelosigkeit und Gehorsam.

Dass sie versprechen, sich in ihrem

Leben ganz auf Jesus Christus auszurichten,

sich in die Pflicht nehmen

lassen, das Stundengebet in den Anliegen

der Kirche und in den Nöten

unserer Welt zu beten, und dienend

für die Menschen da zu sein.

Die Worte „Ich bin bereit“ – so

spürten alle, die da waren und sehr

bewusst die Weihekandidaten bzw.

Neugeweihten im Gottesdienst

begleiteten – waren nicht einfach

leichtfertig ausgesprochen. Es war

eine „Ja“ in eine Zukunft, die noch

unbekannt ist und das doch im

Vertrauen auf Gottes Wegbegleitung

gesagt und gelebt werden

kann. Ähnlich wie bei Maria, wie

bei den Aposteln, wie bei Franziskus

und letztlich bei allen, die sich

durch Weihe oder Gelübde rückhaltlos

auf den Weg der Nachfolge

einlassen.

Nun hat Dr. Lennartz seinen

Dienst als Diakon in unserem Seelsorgebereich

begonnen. In den

kommenden Monaten wird er häufiger

in den Messfeiern predigen,

Kindern das Sakrament der Taufe

spenden und sich in die Erstkommunionvorbereitung

einbringen. Er

wird Trauernde begleiten, Beisetzungsfeierlichkeiten

leiten und uns

in der Seelsorge vielfältig unterstützen.

Und dann dürfen wir uns freuen,

wenn im Juni 2014 – so Gott

will – sich wieder eine Gruppe unserer

Gemeinden auf den Weg

macht, um im Kölner Dom seine

Priesterweihe mitzufeiern…

Pastor Christoph Bersch

Verabschiedung Simone Justus

Auch in diesem Jahr gilt es wieder

Abschied zu nehmen: nachdem im

Sommer 2012 Pfarrer Gustav Denecke

von Oberberg Mitte nach Düsseldorf

gewechselt ist, beendet in

diesen Wochen unsere langjährige

Gemeindereferentin in der Krankenhausseelsorge

Simone Justus ihren

Dienst.

Bereits seit 1998 war Frau Justus in

der Seelsorge kranker Menschen tätig,

zunächst im St. Franziskus-

Krankenhaus Eitorf, seit 2006 dann im

großen Kreiskrankenhaus Gummersbach

mit der angeschlossenen Klinik

in Marienheide. Hier wirkte sie mit

großem Engagement. Ungezählt bleiben

die Gespräche, die sie geführt,

die Schicksale, die sie mitgetragen,

die Tränen, die sie getröstet und die

Sorgen, für die sie ein offenes Ohr

hatte.

Zumeist ist die Krankenhausseelsorge

ein sehr diskreter, selten öffentlich

sichtbarer und doch in seiner

Wichtigkeit herausragender Dienst.

Mit ihren Kollegen Wolfgang Rick,

Gustav Denecke und zuletzt Manfred

Hoffstadt, sowie mit dem Krankenhausbesuchsdienst

und anderen Helferinnen

und Helfern arbeitete sie

vertrauensvoll zusammen.

Nun wird Frau Justus eine Auszeit

nehmen, um nach den seelisch anstrengenden

Jahren

wieder zu

Kräften zu kommen

und künftig

dann eine neue

Aufgabe zu finden.

Wir wünschen vom Seelsorgeteam

und von unseren Gemeinden

Frau Justus von Herzen Gottes reichen

Segen!

Eine kleine Verabschiedung im Krankenhaus

hat bereits stattgefunden. In

St. Franziskus, Gummersbach, werden

wir uns am So. 14.07.13 in der 18-

Uhr-Messe von Frau Justus mit großem

Dank für ihren Dienst verabschieden.

Pastor Christoph Bersch

S E I T E 1 9


A U S D E R P F A R R E I E N G E M E I N S C H A F T

Zeit zum Reden

Katholische Ehe-Familien-Lebensberatung in Gummersbach

„Ich liebe dich“, vielbesungene

drei Worte.

Wer erinnert sich nicht

an das Glücksgefühl,

wenn eine gewagte Liebeserklärung

ihr Echo

fand: „Und ich liebe

dich“ Damit schien alles

klar, ein kleiner, aber wichtiger Dialog,

der quasi zum Startschuss für

eine gemeinsame Zukunft werden

konnte.

Da ist die andere Erwiderung, wie

sie in der Kampagne „Zeit zum Reden“

der Katholischen Ehe-Familien-

Lebensberatung (EFL) im Erzbistum

Köln so plakativ verwendet wurde,

beinahe wie ein Schlag ins Gesicht.

„Ich liebe dich“ – „Ich mich auch.“

Dieser Dialog ist so verstörend

„falsch“, dass er sofort die erschreckte

Frage aufwirft, wie es dazu

kommen konnte. Und doch: Er

deutet auf destruktive Entwicklungen

in Partnerschaften hin, wie wir

sie in den katholischen Ehe-Familien

-Lebensberatungsstellen zusammen

mit den betroffenen Paaren zu beheben

versuchen. Beziehungsweise

wir arbeiten mit Paaren in Krisen

daran, dass es erst gar nicht bis zu

diesem Punkt in ihrer Partnerschaft

kommt, an dem eine Liebeserklärung

derart ins Leere laufen

könnte. Und dazu können Partner

sehr viel tun! (Siehe auch Kirchenzeitung,

Ausgabe 10 vom 8. März

2013)

Jährlich suchen zwischen 300 und

400 Personen die Gummersbacher

Beratungsstelle in der Hömerichstr.

7, die Außenstelle in

Wipperfürth oder unter

www.onlineberatung-efl.de die Onlineberatung

per Mail und Chat auf:

Einzelpersonen und Paare, Erwachsene

jeden Alters, verschiedenster

Religionszugehörigkeit

und solche

ohne Konfession, Verheiratete,

Singles, Geschiedene,

Verwitwete, Kinderlose

und Kinderreiche. Neben

Problemen in der

Partnerschaft sind es vielfach Selbstwertprobleme

und Kränkungen,

Verlusterlebnisse oder auch Konflikte

im beruflichen oder im familiären

Umfeld, die von den Ratsuchenden

angesprochen werden. In der Beratungsstelle

ist Zeit zum Reden. Und

die Beraterinnen bieten ein offenes

Ohr und die Bereitschaft, mit den

Ratsuchenden gemeinsam nach neuen

Perspektiven zu suchen.

Terminvereinbarung unter

℡ (02261) 2 77 24 oder über:

onlineanmeldung.eflgummersbach.de

Weitere Informationen:

www.efl-gummersbach.de

Claudia Richter

Zwei Ausflüge der Messdiener ins Phantasialand

Am Sa. 15.06.13 fuhren Messdienerinnen und Messdiener

aus Bergneustadt, Hackenberg, Belmicke und Wiedenest/

Pernze ins Phantasialand

Am Sa. 22.06.13 fuhren die Messdienerinnen und Messdiener

aus Gummersbach, Lantenbach, Niederseßmar

und Eckenhagen in den Freizeitpark bei Brühl

S E I T E 2 0


A U S D E R P F A R R E I E N G E M E I N S C H A F T

Ausblick auf zwei besondere Ereignisse

Bundesweiter Auftakt

der Aktion „MISSIO“

in Gummersbach

Am Fr. 04.10.13 ist nicht nur das

Fest des Heiligen Franziskus von

Assisi, sondern auch ein ganz besonderes

Ereignis in unserer Pfarreiengemeinschaft:

der bundesweite Auftakt

der Aktion „MISSIO“ wird in

diesem Jahr in Gummersbach sein!

Der Patriarch der koptischkatholischen

Kirche Ägyptens, Ibrahim

Sekrak, wird gemeinsam mit

dem Präsident von MISSIO-

Deutschland, Prälat Klaus Krämer,

und mir als Ortspfarrer um 17.30

Uhr ein Festhochamt feiern, das von

unseren Chören mitgestaltet wird.

Hierzu sind Sie alle ganz herzlich

eingeladen!

Im Anschluss an den Gottesdienst

ist eine kleine Agapefeier; danach

findet ein Festakt statt, der ebenfalls

für alle Gemeindemitglieder

offen ist. Gegen 19:30 Uhr beginnt

die Festveranstaltung unter dem

Titel „Hear my soul“ in der Halle 32

auf dem Steinmüllergelände. Kinder-

und Jugendchöre und die Sängerin

Judy Bailey werden zur musikalischen

Gestaltung beitragen. Es

wird Video-Übertragungen und

Gesprächsrunden geben, die das

diesjährige Schwerpunkt-Thema

der Missio-Aktion nahebringen:

Die Situation der Christen in

Ägypten.

Jahresempfang der

kath. Kirche Oberberg

Am Vortag des 1. Advents,

Sa. 30.11.13, wird in Gummersbach

erstmals ein großer Jahresempfang

der katholischen Kirche Oberbergs

stattfinden. Schwerpunktthema

ist dabei „Familie“.

Nach einem morgendlichen Gottesdienst

wird in der Aula des Moltkegymnasiums

ein Festvortrag von

der Freiburger Professorin Dr.

Claudia Nothelle-Wildfeuer gehalten,

die über die Herausforderungen

für Familien in unserer Zeit sprechen

wird.

Am Nachmittag erwartet dann die

Familien selbst mit ihren Kindern

ein buntes Programm. Eine besondere

Festmesse mit Chormusik und

dem erstmaligen Singen aus dem

neuen „Gotteslob“ wird diesen Jahresempfang

dann beenden. Bitte

merken Sie sich den Termin vor!

Pastor Christoph Bersch

Pfarrgemeinderatswahl in Oberberg Mitte

9. und 10. November 2013

GESUCHT WERDEN katholische Gläubige …

• die Lust haben, sich Gedanken über die Zukunft

ihrer Gemeinde und Pfarrei zu machen.

• die motiviert sind, neue Ideen in den Blick

zu nehmen.

• die die Gesamtperspektive ihrer Gemeinde

im Blick behalten.

• die sich den Glauben und die Hoffnung auf

eine Zukunft der Kirche nicht nehmen lassen.

• die Zeit und Energie mitbringen, an der Zukunft

der Kirche mitzuwirken.

• die ihr Engagement im Pfarrgemeinderat zu

allererst als Berufung ihres Christseins verstehen.

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K A T H . F A M I L I E N Z E N T R U M

Kath. Familienzentrum

Oberberg Mitte

Kath. Kindertagesstätte „Sankt Raphael“ • Gummersbach

Forschen, staunen und verstehen

„Mint für Minis“ – so hieß das Projekt

bzw. die Veranstaltung, die unsere

KiTa in Zusammenarbeit mit

der Stadtteilkonferenz Gummersbach

Innenstadt, der FH Köln, dem

Steinmüller Bildungszentrum, dem

Gymnasium Grotenbach, dem FIAS

Institut Frankfurt und 13 Gummersbacher

Kindergärten am 26.02.13

in der Fachhochschule Gummersbach

durchführte.

(Mint steht für: Mathematik, Informatik,

Naturwissenschaften, Technik).

Neugier, Begeisterung, Offenheit

und der Drang alle Dinge zu hinterfragen

sind die Eigenschaften, die

jedes gesunde Kind von Geburt an

zeigt, denn nur so kann es seine

Welt erkunden, entdecken und verstehen

lernen. Diesen natürlichen

Drang zum Forschen und Verstehen

können wir in unseren vorschulischen

Einrichtungen nutzen und

durch geeignete Förderung und Anregung

erhalten und verstärken. Die

Fähigkeit sich naturwissenschaftlich

mit der Welt auseinanderzusetzen

beginnt also nicht erst in der Schule

sondern bereits bei den Allerkleinsten,

indem Begeisterung und

Freude an neuen und unbekannten

Dingen geweckt werden.

Kinder verstehen schon sehr viel.

Auch wenn sie manche Erkenntnisse

nicht kognitiv oder logisch begründen

können, begreifen sie die

Welt auf ihre Weise – nämlich

durch Staunen und Wiederholen.

Wenn wir diese Möglichkeiten

schaffen und Kinder entsprechend

fördern, geht ein Kind, wenn es in

die Schule kommt, mit ganz anderen

Erwartungen und Vorfreude an

die Mathematik und alle naturwissenschaftlichen

Fächer heran. Diese

Erkenntnisse forderten uns heraus,

gemeinsam mit unseren oben

genannten Kooperationspartnern

ein „Mint-Projekt“ zu erarbeiten

und als Einführungsveranstaltung

für weitere Förderprogramme anzubieten.

Am 26. Februar 2013 fand in der

Fachhochschule Gummersbach der

Tag der kleinen Forscher/innen

statt, an der die fünf- und sechsjährigen

Kinder der KiTa freudig teilnahmen,

selbstverständlich in Forscherkittel,

mit Forscherbrille und

eigenem Forscherausweis.

Unter Mithilfe von Schülern und

Studierenden erwartete die Kinder

ein tolles Programm:

• Zuerst ein Theaterstück im großen

Hörsaal mit „Professor Habilus und

dem Fehlerteufel“ (hier lernten die

Kinder, dass wir alle durch Fehler

lernen können).

• Um Professor Habilus bei seinen

Forschungen zu helfen, konnten die

Kinder insgesamt 16 verschiedene

Experimente selbst erproben und

durchführen.

• Mittags aßen alle Kinder gemeinsam

mit den Studenten in der riesigen

Mensa.

• Und zum Abschluss des Tages bekam

jeder Teilnehmer ein auf seinen

Namen ausgestelltes Forscherdiplom.

Am späten Nachmittag gingen alle

Kinder zufrieden und motiviert für

weitere Mint-Aktivitäten nach Hause.

Alle waren sich einig, dass diese

Veranstaltung wegen des großen

Erfolges auch für die folgenden Vorschulkinder

wiederholt werden soll

und dass wir auch weiterhin als Arbeitsgruppe,

„MINT-Projekte“ für

die Kinder unserer Einrichtung altersentsprechend

entwickeln und

anbieten möchten.

Anette Kühr

S E I T E 2 2


K A T H . F A M I L I E N Z E N T R U M

Kath. Kindertagesstätte „Sankt Raphael“ • Gummersbach

Besuch der Feuerwache

Am 23.05.13 erlebten die diesjährigen

Schulkinder des Familienzentrums

St. Raphael einen spannenden

und informativen Tag auf der Feuerwache

in Gummersbach.

Feuerwehrmann „Olli“ erklärte den

Kindern alles Wichtige in der Leitstelle.

Hierzu durften die Kinder

einen Feuerwehrhelm, eine Jacke

und entsprechende Handschuhe

anziehen.

Die Feuerwehrautos mit Martinshorn

und Blaulicht sowie der Gerätewagen

waren natürlich hoch interessant,

besonders als die riesige

Drehleiter mit dem Korb ausgefahren

wurde.

Nicht ganz so einfach war es für die

Kinder auf dem Luftkissen zu stehen,

während dieses aufgepumpt

wurde.

Aber der Abschluss war das Allerbeste,

so die Kinder, denn jeder

durfte draußen mit dem Feuerwehrschlauch

auf ein Auto spritzen.

Natürlich wollen jetzt alle Kinder

„Feuerwehrmann/frau“ werden.

Noch Tage später erzählten und

malten die Kinder von dieser aufregenden

Exkursion.

Anette Kühr

Kath. Kindertagesstätte „Herz Jesu“ • Dieringhausen

… ene Besuch im Zoo!

Voll gepackt, mit leckeren Sachen im

Rucksack, fuhren die Vorschulkinder

vom kath. Familienzentrum „Herz

Jesu“ in Dieringhausen am

27.05.13 in den Kölner Zoo.

Entgegen aller Wetterprognosen,

mussten die Regenjacken nicht ausgepackt

werden.

Zusammen mit den Erzieherinnen

haben die Kinder einen erlebnisreichen

Tag im Zoo verbracht. Zwischen

Fütterungen der Nilpferde

und Paviane wurde auch der neu

gestaltete Abenteuerspielplatz erkundet,

und die Zeit verging wie im

Fluge.

Erschöpft, aber glücklich, trafen alle

um 16:15 Uhr wieder am Kindergarten

ein, wo die Kinder schon freudig

von ihren Eltern erwartet wurden.

Claudia Bolzani

S E I T E 2 3


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Kath. Kindertagesstätte „Unter‘m Regenbogen“ • Eckenhagen

Förderverein ist eine große Hilfe

Seit Mai 2013 hat das Katholische

Familienzentrum Unter`m Regenbogen

in Eckenhagen einen eingetragenen

Förderverein. Besonderen Dank

möchten wir Frau Schöler aussprechen,

die sich sehr engagiert um die

Gründung des Vereins gekümmert

hat. Sie unterstützt Herrn Schenk in

seinem Amt als Vorsitzender und

Frau Reinhard als Schriftführerin.

Das Team, der Elternrat und der

Förderverein arbeiten nun gemeinsam

zum Wohle unserer Kinder.

Der Förderverein bietet allen Eltern,

Bürgerinnen und Bürgern von

Eckenhagen und anderen Interessierten

die Möglichkeit, durch ihre

Mitgliedschaft den Kindergarten aktiv

in seiner pädagogischen Arbeit

zu unterstützen.

Ein großes Anliegen ist es, Familien

zu helfen, deren Kinder die Teilnahme

an kostenpflichtigen gemeinschaftlichen

Aktivitäten des Kindergartens

nicht möglich ist. Für das

aktuelle Reitprojekt unserer Schulanfänger

hat der Förderverein die

Hälfte der Kosten übernommen.

Ziel war es, dieses besondere pädagogische

Zusatzangebot allen Kindern

zu ermöglichen.

In Zukunft möchte der Förderverein

auch bei der Durchführung von

Festen oder gemeinschaftlichen

Ausflügen finanziell die Familien

unterstützen. So übernimmt er in

der kommenden Woche die Ausgaben

für das Familien-Abschlussgrillfest

unserer Waldwoche.

Und das soll nur der Anfang sein!

Wir wollen noch viel mehr erreichen!

Auf der Traum- und

Wunschliste ganz oben steht ein

Spielgerät für die Kinder unter drei

Jahren.

Um weiterhin so aktiv unterstützen

zu können, braucht der Förderverein

helfende Hände, noch mehr Mitglieder

und finanzielle Unterstützung.

Der Jahresbeitrag beträgt 12,-

€ – oder gerne auch mehr. Natürlich

freuen wir uns auch über eine

Geldspende – sei sie auch ganz klein.

Unsere Kinder bedanken sich herzlich

für jede Form der Unterstützung!!

Gerne stellen wir Ihnen eine

Spendenbescheinigung aus.

Sie finden die Hilfsangebote des Fördervereins

wichtig und möchten

diese unterstützen Haben Sie noch

Fragen Dann nehmen Sie bitte unter

℡ (02265) 92 98 Kontakt mit

uns auf.

Beitrittserklärungen liegen am

Schriftenstand unserer Pfarrkirche

aus oder sind auch im Pfarrbüro

erhältlich.

An dieser Stelle auch ein herzliches

Dankeschön an die Volksbank

Oberberg für ihr Vertrauen in unsere

Arbeit, dass sie uns mit einer großen

Spende von 500,- € bedacht hat.

Martina Hengstebeck

Im Hafen

Sicherheit schenkst DU mir, Herr,

auch bei stürmischer See,

DU zeigst mir den Weg zum nächsten Hafen,

DU lässt nicht zu, dass mir ein Unheil widerfährt.

Der Herr behüte euch und Sie alle

in den Ferienmonaten

und schenke euch und Ihnen

eine gesunde Wiederkehr.

S E I T E 2 4


K A T H . F A M I L I E N Z E N T R U M

Kath. Kindertagesstätte „Don Bosco“ • Bergneustadt

Dem Frühling auf der Spur

Der Frühling, der ein Symbol für

Neubeginn und Aufbruch ist, war

in den vergangenen Wochen unser

Thema. Wir erlebten, wie ein neuer

Jahreskreis von Werden,

Wachsen und Leben begann. Zwar

zunächst zögerlich und mit ein

wenig Verspätung, dann aber doch,

durch Gottes Gnade und Liebe,

kraftvoll und rhythmisch.

Wir gestalteten unseren Frühlingstisch,

sammelten Frühlingsworte

für unser Frühlings-ABC und ließen

die Schmetterlinge und Vögel

kreativ gestaltet in unseren Kindergarten

einziehen.

Wir lockten den Frühling mit unserem

Frühjahrstanzlied an, lauschten

den Klängen der Frühlings-CD,

machten selbst Musik und sangen

viele neue und altbekannte Lieder.

Fitness für Wintermüde gab es in

unserem Bewegungsraum, auf dem

Flur und natürlich draußen im Außengelände

beim Entdecken und

Experimentieren.

Wir pflückten Gänseblümchen und

bereiteten unseren eigenen Tee

mit Heilwirkung zu und aßen leckere

Schmetterlingsbrote zum

Frühstück.

Ein kleines Highlight bildete für die

Kinder der Einzug der Regenwürmer

ins Regenwurmhaus. Wir

lernten vieles über diese wichtigen

und wertvollen Geschöpfe Gottes,

beobachteten sie eine Zeitlang beim

Gänge anlegen und schenkten ihnen

die Freiheit zurück.

Jetzt begeben wir uns auf die Spuren

der Indianer. Die Abschlussfahrt der

Lerntiger geht im Juni ins Indianerdorf

Tatonka. Wir haben viel Freude

bei der Vorbereitung und sind

gespannt auf unsere Erlebnisse.

Auch die Indianer verehren Gott auf

ihre Weise.

„Dankgebet der Irokesen“

Wir wurden zusammen

mit allen Geschöpfen

auf diese Erde gesetzt.

Alle diese Geschöpfe,

auch die kleinsten Gräser

und die größten Bäume,

sind mit uns eine Familie.

Wir sind alle Geschwister

und gleich an Wert

auf dieser Erde.

Eva Steimel

Ankunft

Endlich – hier soll sie stattfinden –

die große Erholung – die große Party –

die große Kultur – das große Abenteuer – Urlaub.

Herr, bleibe bei uns, wenn es auch woanders

ist – auch hier will es Abend werden,

der Tag neigt sich dem Ende zu und

wir brauchen DICH, gerade auch im Urlaub.

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Kath. Kindertagesstätte „Unter‘m Regenbogen“ • Eckenhagen

Projekt: Wald erleben vom 3. bis 7. Juni 2013

Unsere mutigen Kinder....!

Aug in Aug standen sie sich gegenüber

– unsere Kinder, Eichhörnchen,

Dachs und der große Fuchs.

Mit riesiger Begeisterung, glänzenden

Augen und strahlenden Gesichtern

bestaunten unsere Kinder die

präparierten heimischen Tiere aus

der Rollenden Waldschule, die Förster

Sebastian Krohn in das abgegrenzte

Waldstück mitbrachte. Diese

meist nur schwer zu beobachtenden

Tiere zu berühren und zu streicheln,

war ein ganz besonderes Erlebnis

für unsere Kinder. Schnell

erfühlten sie den Unterschied der

Tierfelle! ,,Das fühlt sich ganz weich

an“, sagte Julie als sie den Fuchs

streichelte. Schön, dass die Kinder

einen so intensiven Kontakt zu den

Tieren herstellen konnten. Diese

werden ihnen sicher noch lange in

Erinnerung bleiben.

Vielen herzlichen Dank an Förster

Sebastian Krohn für diese tolle Aktion!

An zwei Vormittagen hat er sich

Zeit genommen, uns zu begleiten

und den Kindern viel Wissenswertes

über die heimischen Tiere und

verschiedenen Baumarten erzählt.

Groß war die Aufmerksamkeit, als

er unseren kleinen Naturforschern

den Lebensraum der Tiere mit anschaulichem

Material vorstellte, und

eifrig brachten sie ihr eigenes Wissen

mit ein. Nun kennen unsere

Kinder den Unterschied zwischen

Hase und Kaninchen. Auch das

Hirschgeweih weckte großes Interesse

bei ihnen.

Spaß machte es allen Kindern und in

ihren Augen blitzte Abenteuerlust

und Tatendrang. Mit Becherlupen

und kleinen Behältern ausgerüstet

gingen die neugierigen kleinen Forscher

immer wieder auf Entdeckungstour

und erkundeten das

abgesperrte Waldstück. Sie suchten

Tiere in der Erde, unter den

Baumstämmen und Steinen. Es gab

viel Spannendes zu entdecken....Egal,

ob kleine Insekten, Käfer,

Ameisen. Die kleinen Objekte

wurden von allen Seiten sehr genau

betrachtet und bestaunt

Die Interessen der Kinder bestimmten

den Tagesverlauf!

Eifrig sammelten sie die herumliegenden

Naturmaterialien wie

Stöckchen, Laubblätter, Rinde,

Moos und Tannenzapfen, und gemeinsam

gestalteten sie daraus

ihr ,,Waldmandala“ Mit ihren

Schnitzmessern versuchten einige

Kinder, aus Stöcken mit viel Phantasie

Schwerter zu schnitzen. Ein

Baumstamm wurde als Ruderboot

umfunktioniert, ein kleiner Baum

diente als Hochsitz, und mit Ästen

und Baumstämmen wurde eine Hütte

gebaut. Einige Kinder gestalteten

aus herumliegenden Baumscheiben

ein Schlagzeug, und andere sangen

dazu fröhlich die neu gelernten

Waldlieder.

Sie waren so begeistert, dass sie

viele ihrer gesammelten Schätze voller

Stolz mit in den Kindergarten

genommen haben und in einem Nebenraum

unser kleines Waldmuseum

errichtet wurde. Dieses konnte

auch von den Eltern besucht werden.

Die Waldwoche wurde dann bei

strahlendem Sonnenschein mit einem

kleinen Grillfest abgeschlossen,

zu dem auch die Eltern und der

Förster herzlich eingeladen

waren. Ein gelungener Höhepunkt

war die kleine Vorstellung unserer

Kindergartenkinder, von der die

Besucher begeistert waren.

Martina Hengstebeck

S E I T E 2 6


K A T H . F A M I L I E N Z E N T R U M

Kath. Kindertagesstätte „Sankt Raphael“ • Gummersbach

Kindergarten vor dem Neubau

Jahren erlauben einen dreigruppigen

Kindergarten“, stellte Pastor Bersch

fest, „dadurch konnten wir noch

drei neue Erzieherinnen einstellen“.

St. Franziskus in Gummersbach hat

schon lange große Baupläne. Der

Kindergarten St. Raphael neben der

Kirche und das Jugendheim sind

nicht mehr renovierungsfähig und

sollen abgerissen werden. An die

Stelle dieser Gebäude wird ein neuer

Pfarrsaal und Altenheim gebaut.

Das von der Gemeinde unterhaltene

Altenheim St. Elisabeth in der

Blücherstraße entspricht nicht mehr

den neuesten Vorschriften und Ansprüchen

der Bewohner und hat für

eine kostendeckende Unterhaltung

zu wenig Betten. Deshalb ist ein

Neubau unumgänglich. Die Caritas

übernimmt dann die Trägerschaft

des Altenheims.

Das Bauvorhaben beginnt mit einem

neuen Kindergarten, der auf dem

kircheneigenen Gelände am Singerbrink

entstehen wird. Lange hat der

Ritt durch alle Instanzen gedauert,

aber nun konnten interessierte Gemeindemitglieder

genaue Informationen

zu dem Neubau erhalten. Rita

Sackmann erläuterte an Hand der

vorliegenden Baupläne des Architektenbüros

Schultearchitekten,

Köln das Bauvorhaben. Auf insgesamt

1400 Quadratmetern entsteht

der neue Kindergarten in

herkömmlicher Bauweise, da das

Gelände für Fertigbauweise zu steil

ist. Die Heizung ist eine Gas-

Kombi-Thermie. Es wird eine sehr

kinderfreundliche Fußbodenheizung

sein. Das Flachdach hat ein

Kiesbett mit Solartechnik und einer

Solarthermie. Für die Zufahrt

zu dem Kindergarten wird am Singerbrink

eine Linksabbiegerspur

eingerichtet. „Die Bevölkerungsentwicklung

der Stadt und der

Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz

für Kinder unter drei

Perspektiven – Vorentwurf Juli 2012

„Die Unterlagen des Bauantrags liegen

der Stadt seit März vor und wir rechnen

noch vor den Sommerferien mit

der Baugenehmigung“, erzählt Sackmann.

Anfang des Jahres 2014 ist

mit dem Abriss des alten Kindergartens

zu rechnen. Die Kinder werden

dann bis zur Fertigstellung des

neuen Kindergartens im Steinenbrücker

Kindergarten untergebracht.

Die Kosten für den Neubau werden

auf 2,8 Millionen Euro beziffert. Dieser

Betrag wird mit den vorgegebenen

Landeszuschüssen und überwiegend

aus der Kirchensteuer und

vorhandenen Eigenmitteln beglichen.

Auf die Kirchengemeinde St.

Franziskus kommen keine zusätzlichen

Belastungen zu.

Unter der Adresse

www.schultearchitekten.de kann

das Projekt im Internet genau betrachtet

werden.

Christel Franke

S E I T E 2 7


A L T E N H E I M

Altenheim

St. Elisabeth, Gummersbach

Osterzeit im Altenheim St. Elisabeth

Die gesamte Fastenzeit stand in irgend

einer Form im Blick auf Ostern.

Neben den religiösen

Zusammenkünften fand auch der

weltliche Teil seine Anerkennung.

Die Tagesgruppe, in der Betreuung

des sozialen Dienstes, hatte sich

kurzum in eine „kreativ Gruppe“

gewandelt mit dem Ziel: Wir Bewohner

gestalten unser Heim zu

Ostern mit selbst gebasteltem Osterschmuck.

Das war ein anspruchsvolles

Thema, aber konnte sich im

Ergebnis absolut sehen lassen.

Frühzeitig wurde damit begonnen,

Papiere zu falten und modellieren,

oder vorgegebene Ostermotive auszuschneiden

und anzumalen, Plastikeier

künstlerisch zu gestalten und

damit Weidenzweige in Frühlingssträuße

zu verwandeln. Und so entstand

dann auch mit viel Liebesmüh

aus Papier und Kleister der von den

Bewohnern selbst gebastelte Osterhase

„Mani“, dem die Aufgabe übertragen

wurde, alle Besucher des

Wohnheimes an der Pforte zu begrüßen

und eine schöne Osterzeit

zu wünschen.

Je näher das Osterfest kam, desto

mehr bunte Frühlingssträuße leuchteten

in den Tagesräumen und Fluren

und am Ostertag konnte die

Kreativ-Gruppe mit Recht behaupten,

dass sie den gesamten Schmuck

zu Ostern selbst erstellt hatten. Eine

stramme Leistung!

In der Singrunde, geleitet von Ehrenamtlern,

konnte man die Frühlingsfreude

durch das ganze Haus

schallen hören und die Kochgruppe,

auch von Ehrenamtlern geleitet,

ließ es sich nicht nehmen, eine geschmackvolle

Frühlingssuppe aus

frischem Gemüse selbst herzurichten.

Eine Kostprobe war bei allen

gefragt, so lange der Vorrat reichte

und der war schnell vergriffen.

Das Küchenpersonal wollte natürlich

zu Ostern auch etwas besonderes

bieten und so entstand in

einer Menü-Besprechung mit den

Bewohnern nach deren Wünschen

der Festschmaus „Lammbraten“,

und Ostermontag entschied man

sich für den schon traditionellen

Brunch. Alle Gerichte waren hervorragend

gelungen.

In der Leserunde stellte sich die

Frage „Warum wird überhaupt Ostern

gefeiert“

Die christliche Erklärung dafür

wurde schnell im Evangelien-Text

gefunden und fand durch Zurufen

oder Kopfnicken die absolute Bestätigung

des Glaubens. Das häufte

aber auch weitere Fragen auf: Wa-

rum wird Ostern gerade im April

gefeiert Was hat das mit dem heidnischen

Brauch des Ostara-Festes

zu tun Woher kommt das Osterei

Warum bunte Eier Was hat der

„Hase“ mit der Auferstehung zu

tun Warum versteckt der Hase die

Eier Warum, warum, warum

Weil nicht alles sicher geklärt werden

konnte, verständigte man sich

darauf, in der Fastenzeit des kommenden

Jahres diese Fragen vorzubereiten

und zu erklären. Daraus

entstand der Wunsch, die mit Ostern

verbundenen Symbole zu erläutern.

Natürlich durften bei diesen Leserunden

auch die berühmten Ostergeschichten

nicht fehlen, die von

streikenden Osterhasen berichteten,

von einer Schweineherde, die

dem Osterhasen zu Hilfe kam und

die Eier färbte statt der Eichhörnchen,

die eigentlich die Aufgabe des

Färbens für das Jahr übernommen

hatten, und Ostergedichte.

Ja, Ostergedichte! Da wurden in

manch altem Herz jugendliche Erinnerungen

geweckt und etliche Verse

kamen über die Lippen.

So waren die Bewohner bestens auf

das Osterfest eingestimmt, und als

der Osterhase dann auch noch für

jeden ein Osternest mit den selbst

gefärbten Eier auf jeden Platz stellte,

war von allen der ehrliche Gruß zu

hören: „Frohe Ostern!“

Manfred Höhler

S E I T E 2 8


U M U N S E R E K I R C H E N

St. Michael • Lantenbach

St. Klemens Maria Hofbauer • Steinenbrück

St. Franziskus

Gummersbach

Kirchenkonzert des Quartettvereins „Die Räuber“

am Samstag, 12.Okt. 2013 um 17:30 Uhr

in der kath. Kirche „ St. Franziskus“ in Gummersbach

Der Quartettverein „Die Räuber“

und der „Gus-Anton-Kammerchor

Remscheid e. V.“ werden das Konzert

gemeinsam bestreiten. Mit dabei

ist auch der Gummersbacher

Frauenchor „Pro Musika“. Die Begleitung

am Klavier wird Simone

Bönschen-Müller aus Wuppertal

übernehmen. Die Gesamtleitung

liegt in den Händen von Gus Anton.

Auf dem Programm stehen Werke

von Beethoven „Die Ehre Gottes“

und der Schlusschor der 9. Sinfonie

„Freude schöner Götterfunke“ in

einer Bearbeitung für Männerchor

von Gus Anton. Außerdem die

Chöre der „Krieger und Jünger“ aus

Beethovens Oratorium „Christus

am Ölberg“.

Drei Lieder von Gus Anton singt

der Männerchor, Chöre aus Opern

von Richard Wagner, G. Verdi und

G. Puccini.

Der Frauenchor „Pro Musica“ singt

u.a. Teile aus der „Missa brevis

romantica“ von Gus Anton und

bekannte Titel von Palmer und

Mozart.

Das Konzert verspricht ein Ereignis

für alle Freunde der klassischen

Chormusik zu werden.

Der Eintritt ist frei, erbeten wird

aber eine Spende (Türkollekte).

Der Reinerlös wird einer noch zu

nennenden karitativen Gummersbacher

Einrichtung zufließen.

So fing alles an:

Einige Sänger

des Quartettverein

„Die

Räuber“ kamen

aus der Knabenschola

von St.

Franziskus in

Gummersbach,

die in den Jahren

1946 bis

1956 unter der

Leitung von

Fritz Bierekoven

stand. Dem Knabenalter entwachsen,

sang man als Tenor oder als

Bass im Kirchenchor, bis …

G. Rodenbeck

S E I T E 2 9


U M U N S E R E K I R C H E N

St. Martin • Marienhagen

St. Maria vom Frieden

Niederseßmar

50 Jahre St. Martin, Marienhagen

Die Kirche ist geweißt, die Umlagen

auf Vordermann gebracht (Bäume

entfernt, Wilddeponie beseitigt,

Hang eingemulcht). Eine kleine

Treppe führt neben der Kirche vom

Parkplatz auf eine „Freiluft-

Versammlungsfläche“. Mit Schottersteinen

befestigt, fügt sie sich harmonisch

in den Hang und bietet einen

weiten Blick über Pergenroth

und die Berge. Auf Fotos wurde bewusst

verzichtet. Dieses Fleckchen

Erde mit Kirche sollte man vor Ort

erleben! Gelegenheit dazu gibt es

viele: unsere wöchentliche Vorabendmesse.

Es werden wieder bei

schönem Wetter Atemmeditationen

angeboten. Bei diversen

Zusammenkünften, wie z.B. ein

Kirchenkaffee im Anschluss an die

Messe, können in dieser besonderen

Atmosphäre gute Gespräche

entstehen.

Auch im Spätherbst, bzw. Winter

ist die Atmosphäre besonders.

Wir, hier oben auf dem Berg, können

dieses Jahr am 09.11.13 das

50jährige Bestehen von St. Martin

feiern. Dazu möchten wir alle

recht herzlich einladen. Die Messe

wird musikalisch vom Jugendchor

„Hearts of Fire“ unterstützt. Anschließend

werden wir auf verschiedenen

Ebenen feiern. Näheres wird

noch in den Pfarrnachrichten bekannt

gegeben.

Andrea Schmidt-Berlingen

Fronleichnam in Niederseßmar

Die Einweihung der Mariengrotte,

musste aufgrund des Dauerregens

verschoben werden.

Die Fronleichnamsprozession wurde

kurzerhand in die Kirche verlegt,

die wieder vom Ortsausschuss mit

Fahnen und Sägemehlbildern geschmückt

wurde.

Die musikalische Gestaltung der

Messe erfolgt durch den Kirchen-

Heilig Geist Fenster aus dem Petersdom

S E I T E 3 0

chor „Chorissimo“ und dem Jugendchor

„hearts of fire“.

Im Anschluss an die heilige Messe

hatte der Ortsausschuss zu einem

gemeinsamen Frühstück eingeladen,

dass von der Gemeinde dankend

angenommen wurde. Allen die

zum Gelingen dieses Tages beigetragen

haben, einen recht herzlichen

Dank.

Andreas Weiß gen. Quäling


U M U N S E R E K I R C H E N

St. Maria Königin • Wiedenest/Pernze

St. Anna

Belmicke

Kinderschützenkönigin und Messdienerin

Beim diesjährigen Schützenfest des

Schützenvereins „Hohe Belmicke“

gab es einmal mehr nur strahlende

und zufriedene Gesichter. Petrus sei

Dank, konnte dieses Fest an allen

drei Tagen bei strahlendem Sonnenschein

gefeiert werden. Nach einer

feierlichen Schützenmesse am Sonntag

Morgen, zelebriert von Pfarrvikar

Kuhl und musikalisch mitgestaltet

vom Musikverein Wegeringhausen,

marschierte man im Anschluss

auf den Friedhof und gedachte dort

der Verstorbenen Schützen und der

Gefallenen der letzten beiden Weltkriege.

Ein weiterer Höhepunkt nahte! Mit

Spannung erwartete man das Kindervogelschießen.

Zwölf Jungen und

Mädchen, im Alter von vier bis 14

Jahren hatten es in der Hand, durch

einen gezielten Steinwurf zehn

Glühbirnen zu zerstören, welche

den Kindervogel vor dem freien

Fall hinderten. Nach spannenden

60 Minuten und ca. 200 Steinwürfen

hatte das Warten ein Happy

End.

Michelle Ribinski konnte als neue

Kinderkönigin unter dem Jubel der

Schützen im Festzelt vorgestellt

werden. Michelle ist zwölf Jahre alt

und seit drei Jahren eine zuverlässige

Ministrantin unserer Pfarrgemeinde.

An ihrer Seite steht Patrick

Stamm, ebenfalls Messdiener.

Nach einem großen Umzug, mit

vielen Gastvereinen aus der näheren

Umgebung konnte Pastor Bersch

am frühen Abend die Krönungsfeierlichkeiten

der neuen Majestäten

vornehmen. Für Michelle

und Patrick und ihrem mit vielen

Messdienern besetzten Hofstaat,

wird dieses Fest wohl ein unvergessenes

Erlebnis bleiben.

Diese Tage zeigten aber auch einmal

mehr die Verbundenheit von Schützenvereinen

und Kirche. Tradition

verbindet, so sagte es Pfarrvikar

Kuhl in seiner Predigt, und so erfreut

man sich immer wieder an den

caritativen und kirchlichen Aufgaben

der Schützen in unserer Pfarrgemeinde.

Glockenweihe in St. Maria Königin

Thomas Kaufmann

Nach längerer Planung ist es endlich

soweit. Der Kirchbauverein

„Oberes Dörspetal“ hat in den vergangenen

Monaten in Abstimmung

mit dem Kirchenvorstand die Überlegungen,

wie mit der ersten Glocke

der Kirche St. Maria Königin würdig

umgegangen werden soll, zu einem

erfreulichen Ziel gebracht. Die

Stahlglocke wird aus ihrem

„Dornröschenschlaf“ wieder erwachen,

nachdem nun auch die Zustimmung

des Glockensachverständigen

des Erzbistums vorliegt, und

fortan als Kleppglocke für die Vorschläge

des Angelus, die Wandlungsschläge

bei der Messfeier und

die Baierschläge zum Totenläuten in

die Glockenstube des Turms zurückkehren.

Kreisdechant Pfr. Christoph Bersch

wird im Rahmen der Vorabendmesse

am Sa. 20.07.13 um 18:30 Uhr

die feierliche Neuweihe der Glocke

unter dem Patronat des Hl. Josef

vornehmen. Herzliche Einladung zur

Mitfeier des Gottesdienstes.

Michael Hesse

S E I T E 3 1


K I R C H E N M U S I K

Kirchenmusik

und Kirchenchöre

Kirchenchor Bergneustadt/Hackenberg

Der Chor bewältigte seit dem Erscheinen

des letzten Pfarrbriefes ein

PFLICHT- und ein KÜRPRO-

GRAMM:

Beim Pflichtprogramm, das Sänger

und Chorleiter in Treue und Freude

absolvierten, durften sie die Kar- und

Ostertage in unserer Stephanus-

Kirche musikalisch bereichern. Nach

Ostern feierten sie mit den Senioren

des Altenheimes – mit einigen Chorsätzen

– eine Hl. Messe. Die musikalische

Teilnahme an der Erstkommunionfeier

sowie der Fronleichnamsprozession

war für sie eine selbstverständliche,

liebe Pflicht. Leider war

allerdings das recht nasse Wetter dagegen,

den ‚Choraltar‘ aufzubauen.

Schade!

Beim Kürprogramm durften die

Chormitglieder und ihr Dirigent an

der Grünen Hochzeit von Jochen

Gohla und der Goldhochzeit der

Chorschwester Veronika Strohscheer

singend teilnehmen, die sie später

dann auch noch zu einer kleinen gemeinsamen,

leckeren Nachfeier eingeladen

hatte. Zwei wichtige Geburtsta-

ge feierten die Cäcillis mit Mariele

Zimmermann und Helmut Krismann:

Der 70. Geburtstag und 75. Geburtstag

wurde gebührend und freudig

mit Ständchen und Leckereien

mit und bei beiden gefeiert. Das haben

wir gerne gemacht! Herzlichen

Glückwunsch und herzlichen Dank!

– Die gesangliche Teilnahme am

Pfarrfest gehörte natürlich auch zur

Kür des Chores! Die gemeinsame

Gestaltung des Evensongs mit der

ev. Kantorei im Juli ist die vorletzte

Kürveranstaltung im ersten Halbjahr.

Mit der letzten Kür, der großen Geburtstagsfeier,

wird dann das erste

Halbjahr beschlossen.

Nach den Sommerferien wird der

Jahresausflug nach Münster als Auftakt

auch mit einem Besuch des

ehem. Chorleiters Herr Lethen verbunden.

Und dann beginnt die Zeit

der Vorbereitungen der Einsätze in

der Advents- und Weihnachtszeit.

Auch dann gibt es ‚Pflicht‘ und ‚Kür‘!

Der Chor freut sich drauf!

Barbara Riegel-Billstein

Musical „Die Hochzeit zu Kana“

Die Kinderchöre aus „Oberberg

Mitte“ führen am So. 29.09.13 um

15:00 Uhr in der Herz Jesu Kirche

Dieringhausen zum ersten Mal gemeinsam

ein Musical auf. Die jungen

Sänger und Sängerinnen proben

schon seit einiger Zeit in ihren jeweiligen

Chorproben unter Leitung

von Susanne Kriesten, Frank Hasch

und Michael Hesse für die Aufführung.

Gesanglich und spielerisch und

tänzerisch soll dann am letzten

Septembersonntag der biblische

Stoff des ersten Wunders Jesu lebendig

werden. Alle Kinder und

die Chorleiter freuen sich darauf,

dieses Stück präsentieren zu können.

Seien Sie herzlich eingeladen,

die Aufführung anzusehen und regelrecht

das damalige Geschehen

mitzuerleben.

Michael Hesse

Musikalische

Gruppen

Kirchenchöre:

St

Di. 17:30-19:30 Ursula Brendel

Lb Di. 20:00-21:30 Ursula Brendel

Die gemeinsamen Proben St/Lb sind in der

Regel am 1. Di. in Lb (19:30-21:00) und

am 3. Di. in St (19:30-21:30)

Dh

Do. 19:00-20:30 Susanne Kriesten

Nd/Mh „Chorissimo“

Mo. 19:30-21:30 Susanne Kriesten

Bn/Hb

Do. 19:30-21:30 Frank Hasch

Ds

Bm

Mi. 20:15-22:00 Frank Hasch

Mo. 19:30-21:00 Frank Hasch

Wn Di. 20:00-21:30 Michael Hesse

Eh

Mi. 19:30-21:00 Susanne Kriesten

Choralschola:

Nd

Mo. 18:45-19:30 Markus Martin

Kinder- und Jugendchöre:

Nd/Mh „Hearts of fire“

Do. 16:30-17:30 Susanne Kriesten

Dh

Do. 18:00-19:00 Susanne Kriesten

Hb Fr. 16:00-17:00 Frank Hasch

Wn 14-tägig

Mi. 16:30-17:30 Michael Hesse

Gm Nightfever

So. 18:30-20:00 Susanne Kriesten

Instrumentalkreis:

Wn Mi. 18:30-19:30 Michael Hesse

Ursula Brendel ℡ (02261)28 80 54

Frank Hasch ℡ (02261) 7 07 76 54

Michael Hesse ℡ (02261) 4 10 17

Susanne Kriesten ℡ (02261) 6 72 72

Markus Martin ℡ (02261) 6 38 38

S E I T E 3 2


K I R C H E N M U S I K

Das neue Gotteslob

aus kirchenmusikalischer Sicht

Sicher haben viele Leser unseres

Pfarrbriefs bereits davon gehört: Zum

ersten Advent 2013 wird im deutschen

Sprachraum ein neues Gebetund

Gesangbuch eingeführt. Es heißt

wie das aktuelle Buch „Gotteslob“.

Unser jetziges Gotteslob ist als Gebet

- und Gesangbuch für das deutsche

Sprachgebiet eine Premiere. Der Gedanke

des Einheitsgesangbuches hat

sich insgesamt bewährt und wird mit

dem neuen Gotteslob fortgesetzt. Es

wird in 38 deutschsprachigen Diözesen

eingeführt und mit 24 Diözesananhängen

publiziert. Die Vorarbeiten

für das neue Gotteslob haben zehn

Jahre gedauert – ein für Außenstehende

langer Zeitraum. Wenn man

aber einen kleinen Einblick in die geleistete

Arbeit nehmen konnte, ist

diese relativ lange Zeit verständlich.

Inzwischen hat jeder Seelsorgebereich

einen Vorabdruck des neuen

Gotteslob erhalten. So konnte ich

bereits Einblick nehmen. Dabei habe

ich mich hauptsächlich mit den Liedern

beschäftigt.

Einen Überblick zu gewinnen ist nicht

einfach. Es sind Lieder vom Stammteil

in den Anhang gewandert und umgekehrt.

Auch findet man manche Lieder

an ungewohnter Stelle wieder. So

entdeckt man im neuen Gesangbuch

das unter „Advent“ vermisste

„Wachet auf, ruft uns die Stimme“

unter der Rubrik „Die himmlische

Stadt“. Bei manchen ursprünglich lateinischen

Texten gibt es eine andere

deutsche Übersetzung. Ein Beispiel

dafür ist der Hymnus „Vexilla regis

prodeunt“, den man im aktuellen Kölner

Anhang unter „Des Königs Banner

wallt empor“ findet. Im neuen

Gotteslob wird die Übersetzung aus

dem Stundenbuch verwendet:

„Der König siegt, sein Banner

glänzt“, und das Lied ist in den

Stammteil übernommen worden.

Unter einigen Liedern ist eine Alternativmelodie

vermerkt. So findet

man zum Beispiel das Weihnachtslied

„Ich steh an deiner

Krippe hier“ mit der Melodie von

Johann Sebastian Bach und dem

Hinweis auf die aus dem aktuellen

Gotteslob bekannte Melodie.

Der Gesangsteil des neuen Gotteslobs

ist in vier Abschnitte aufgeteilt:

Tag mit Morgen- Mittags- und

Abendliedern, Woche mit dem

Sonntag und den Messgesängen,

Jahr mit den Kirchenjahreszeiten

und Leben mit „Leben in Gott“,

„Leben in der Welt“ und „Leben in

der Kirche“. Dies ist sicher gewöhnungsbedürftig,

aber sehr logisch

aufgebaut. Bei den Ordinariumsgesängen

fällt auf, dass sehr genau

darauf geachtet worden ist, dass

sie möglichst nah am ursprünglichen

Text sind. Beim Credo gibt

es sogar ausschließlich Originaltexte.

Das neue Gotteslob enthält viele

bekannte, aber auch zahlreiche

neue Lieder. Dabei heißt „neu“

nicht unbedingt neu komponiert,

sondern neu im Gotteslob. Ein

Beispiel dafür ist das Lied „Erde

singe, dass es klinge“. Auch finden

sich traditionelle Lieder aus dem

englischen Sprachgebiet, z. B. das

von vielen Kirchenchören gern

gesungene „Du lässt den Tag, o

Gott, nun enden“. Aufgenommen

wurden auch Taizé-Gesänge und

moderne Lieder, zum Beispiel das

vom Kölner Weltjugendtag bekannte

„Jesus Christ, you are my

life“, das auch ein Beispiel für die

wenigen fremdsprachigen Lieder ist.

Insgesamt bietet unser neues Gesangbuch

einen reichen Liedschatz,

aus dem Neues und Altes hervorgeholt

werden kann.

Mehrmals bin ich gefragt worden,

ob man das neue Gotteslob bereits

erhalten kann. Dies ist erst ab dem

ersten Advent möglich. Wenn Sie

unsere Büchereien in Derschlag und

Dieringhausen unterstützen möchten,

können Sie das neue Gotteslob

dort bestellen.

Zur Vorbereitung auf das neue Gotteslob

werden in unseren Gemeinden

in den kommenden Monaten

bereits einige neue Lieder eingeführt.

Den Anfang machte im Juni

das Lied „Nimm, o Gott, die Gaben,

die wir bringen“.

Ursula Brendel

Instrumentalkreis

Wiedenest sucht

Verstärkung

Wer gerne musiziert ist herzlich eingeladen,

den Instrumentalkreis Wiedenest

zu verstärken. Nach dem

Weggang von einigen Mitgliedern zum

Studium ist die Mitgliederzahl geschrumpft.

Gerne möchten wir die

Truppe wieder verstärken. Wer mitspielen

möchte, egal ob Gitarre, Flöte,

Saxophon, Klarinette, Trompete, Geige

usw., kann sich bei Michael Hesse

℡ (02261) 4 10 17 informieren. Die

Proben sind z.Zt. mittwochs um 18:30

bis 19:30 Uhr. Auch Mitsänger für die

Lieder bei Familienmessen sind herzlich

willkommen.

S E I T E 3 3


K A T H . Ö F F E N T L I C H E B Ü C H E R E I

Kath. öffentliche Bücherei

Derschlag • Dieringhausen

Das neue Gotteslob

aus der Sicht des Pastors

38 Jahre hat das „Gotteslob“ nun

schon auf dem Buckel. Vielen ist es

sehr lieb und vertraut geworden,

und ich schmunzele manchmal,

wenn ich nach so langer Zeit höre:

„Heute haben wir fast nur Lieder gesungen,

die keiner kennt.“ Wobei ich

zugebe: ALLE Lieder kenne ich auch

noch nicht auswendig…

Nun aber ist die Zeit reif, dass wir

ein neues Gebetbuch bekommen! In

den vergangenen Jahren ist dieses

neue „Gotteslob“ gründlich und

gewissenhaft erarbeitet worden –

und das Ergebnis kann sich – wie es

Frau Brendel in ihrem Artikel ausführlich

beschrieben hat – sehen

lassen. Viele schöne alte Lieder bleiben

erhalten oder erleben sogar ein

echtes „Comeback“. Dazu gibt es

aber auch richtig gute Gesänge aus

dem „neuen geistlichen Liedgut“,

eine reiche Auswahl von Psalmen

und Antiphonen – und eine Vielzahl

sehr schöner Gebete!

Je nach Ausgabe wird das neue

„Gotteslob“ zwischen 19,95 € und

22,95 € kosten (also nicht viel

mehr als der Rundfunk-/

Fernsehbeitrag von 17,98 €, den

man allerdings jeden Monat abdrücken

muss). Auf die Bestellung

über unsere Pfarrbüchereien wird

unten auf dieser Seite hingewiesen.

Nach dem berühmten Wort des

Kirchenvaters Augustinus „Wer

singt, betet doppelt“ freue ich mich

sehr auf die gemeinsame musikalische

„Eroberung“ unseres neues

Gebet- und Gesangbuches!

Pastor Christoph Bersch

KöB Herz-Jesu •

Dieringhausen

Vorlesewettbewerb

Sonntag, 14. Juli

Nach der Hl. Messe ab 10:00 Uhr

Für Schulkinder der 1. bis 5. Klasse

Preisverleihung ca. 12:00 Uhr

Auf Ihren Besuch freut

sich das Büchereiteam

Bücherei-Öffnungszeiten

in Dieringhausen:

Dienstag für angemeldete

Gruppen

Donnerstag 16:30 - 17:00

Sonntag 10:00 - 10:30

Kath. öffentliche Bücherei St. Elisabeth • Derschlag

Liebe Bücherei-Freunde,

wussten Sie schon, dass Sie die Bücherei

unterstützen können, indem

Sie über uns Buchbestellungen vornehmen

Für jede Buchvermittlung

erhält die Bücherei eine Gutschrift,

mit der neue Bücher für die Bücherei

angeschafft werden. Gerne führen

wir auch Schulbuch-

Bestellungen aus.

Ab Dezember 2013 wird es neue

Gotteslob-Ausgaben geben. In den

Kirchen werden Listen zur Gotteslob-Bestellung

ausliegen, in die Sie

sich eintragen können.

Zusätzlich ist eine Bestellung jederzeit

in beiden Büchereien möglich.

An den ersten drei Wochenenden

der Sommerferien (26.07. bis

11.08.13) ist die Derschlager Bücherei

nur sonntags geöffnet.

Hana Wittershagen

Bücherei-Öffnungszeiten

in Derschlag:

Freitag 16:00 - 18:00

Samstag 17:00 - 18:00

Sonntag 10:30 - 11:00

und nach der Hl. Messe

S E I T E 3 4


B U C H T I P P

Der Buchtipp des Pastors

Paul Josef Cordes / Manfred Lütz,

Benedikts Vermächtnis

und Franziskus‘ Auftrag.

Entweltlichung. Eine Streitschrift.

160 Seiten. Herder-Verlag

Freiburg 2013. 14,99 €.

ISBN 978-3-451-21977-1

Zwei Päpste, die sich umarmen: wer

hätte noch vor einem Jahr gedacht,

dass es einmal ein solches Bild geben

würde! Durch den Rücktritt von

Papst Benedikt XVI. ging das Bild der

herzlichen Begegnung um die Welt –

und fand auf dem Buchumschlag des

hier vorgestellten „Buchtipps“ seinen

Platz.

Zwei Päpste, verschieden von ihrer

Herkunft, ihrem Stil, ihrer Art, Menschen

anzusprechen – und doch haben

sie in der einen Kirche ihren

Platz, weil Gott ein weites Herz hat,

ganz unterschiedliche Menschen in

seine Gemeinschaft ruft und weil die

Einheit in Gott eine große Vielfalt

(katholische Weite!!!) zulässt und die

Vielfalt in Christus nicht in die Spaltung,

sondern in die innigste Einheit

mit Gott und den Menschen führt (so

das II.Vatikanische Konzil in „Lumen

gentium“).

Zwei sehr unterschiedliche Autoren

haben sich das Thema

„Entweltlichung“ genauer angesehen:

ein Akkord, der aufhorchen ließ, als

ihn Papst Benedikt XVI. bei seinem

letzten Deutschlandbesuch in Freiburg

anklingen ließ – und den Papst

Franziskus auf ganz andere Weise und

doch in völliger Kontinuität mit Benedikt

ertönen lässt.

Zwei sehr unterschiedliche und

durchaus prominente Autoren haben

dieses gut lesbare Buch verfasst: es

handelt sich um den Kurienkardinal

und früheren Paderborner Weihbischof

Paul Josef Cordes, sowie den

Psychiatriefacharzt, Theologen und

Bestsellerautor Manfred Lütz.

Cordes nennt das Programm der Entweltlichung

ein

„geistliches Abenteuer“,

wobei es nicht um einen

Rückzug aus der Welt

geht, sondern um ein

geistliches Profil der

Christen, die sich nicht

angepasst und satt geworden

in dieser Welt

einrichten dürfen – und

dann allzu schnell Gott

aus den Augen verlieren. Eine reale

Gefahr, auch mitten in der Kirche!

Cordes zitiert Papst Franziskus mit

den Worten: „Wenn wir nicht Jesus

Christus bekennen…, werden wir eine

wohltätige Nichtregierungsorganisation,

aber nicht die Kirche, die Braut Christi“

(S.12). Er wünsche sich „eine arme

Kirche für die Armen“. Cordes fragt:

Was bedeutet Arm- und Nicht-

Weltlich-Sein für das Erzbistum Köln

mit einem Jahresetat von rund einer

Milliarde Euro mit über 50.000

kirchlichen Angestellten, aber nur ca.

215.000 sonntäglichen Kirchenbesuchern

Es sind spannende Fragen und provozierende

Antworten, mit denen

uns die Verfasser konfrontieren!

Cordes gibt dabei einen interessanten

Durchblick in einige philosophische

und theologische Strömungen

der letzten Jahrzehnte: Simone Weil,

Rudolf Bultmann, Karl Rahner, Hans-

Urs von Balthasar, Mutter Teresa,

Charles de Foucauld. Er legt hier

geistes- und lebensgeschichtliche

Spuren frei, die erhellen, was Papst

Benedikt XVI., der große Denker

und Kirchenvater in der Nachfolge

des Hl. Petrus, mit „Entweltlichung“

gemeint hat. Ein wirklich lohnender

Streifzug mit überraschenden Erkenntnissen!

Noch konkreter und pointiertzugespitzter

– wie es Manfred Lütz

immer wieder versteht, die Liedstrophe

„Weck die tote Christenheit aus

dem Schlaf der Sicherheit“ aktuell zu

übersetzen! – wird dann im

zweiten Teil das Thema

„Entweltlichung“ auf die

deutsche Kirche übertragen.

Anknüpfend an die Abweisung

der vergewaltigten Frau

durch zwei Kölner Krankenhäuser

fragt Lütz nach dem

wirklichen Profil katholischer

Institutionen. Wie verträgt

sich die Kirche als Groß-

Arbeitgeber mit einer immer säkularer

werdenden Gesellschaft Ist (und

hier greift Lütz ein schon altes Bild

von Kardinal Meisner auf) die Karosserie

der Kirche nicht zu groß für den

Motor Unter anderem mahnt Lütz

an: „Eine Neubesinnung und vor allem

eine neue strategische Ausrichtung kirchlicher

Caritasinstitutionen ist dringend

erforderlich“ (S.131). Dabei ist ihm

„Caritas“ ein wichtiges Anliegen, jedoch

nicht nur als professioneller

Dienstgeber, sondern als Uranliegen

jeder Gemeinde.

Als Kreisdechant und Vorsitzender

des Caritasrates im Oberbergischen

Kreis mit all der Verantwortung, die

damit verbunden ist, könnte ich

schnell die Entweltlichungs-Gedanken

als irrational, wenig lebensnah, als

„welt-fremd“ abtun. Dennoch: es ist

gut und wichtig, nicht einfach ein

„Weiter so“ zu praktizieren, sondern

auf unseren konkreten Auftrag als

Christen in einer sich verändernden

Welt genau hinzuschauen.

Lütz beendet seinen Beitrag mit einem

sehr bedenkenswerten Zitat von Mutter

Teresa (S.151): „Ich weiß nicht genau,

wie der Himmel sein wird, aber ich

weiß, dass, wenn wir sterben und es

kommt die Zeit, dass Gott uns richtet, er

uns nicht fragen wird: Wie viele gute

Sachen hast du in deinem Leben gemacht

Er wird uns eher fragen: Mit wie

viel Liebe hast du das getan, was du getan

hast“

Pastor Christoph Bersch

S E I T E 3 5


C A R I T A S

Caritasverband

Oberberg

„Essen auf Rädern“

Tägliche eine

frische Mahlzeit

Familie schaffen wir nur gemeinsam

Veranstaltungen zur Jahreskampagne

Mit der Jahreskampagne

2013 unter

dem Motto „Familie

schaffen wir nur

gemeinsam“ möchte

die Caritas die

gesellschaftliche

und politische Aufmerksamkeit

für

Familien erhöhen.

Man will deutlich

machen, dass Familien

die Garanten gesellschaftlicher

Stabilität und beileibe kein Auslaufmodell

sind.

Laut Shell-Jugendstudie 2010 ist

Familie für viele junge Menschen

nach wie vor ein Lebensziel. Mehr

als 75 Prozent der Jugendlichen

glauben, dass man eine Familie

braucht, um glücklich zu sein. Dies

steht allerdings im starken Kontrast

zur erlebten Situation von

Familien in Deutschland. So fühlen

sich Väter und Mütter in Deutschland

zunehmend überfordert – die

Vorwerk-Familienstudie 2012 beschreibt

eindrücklich, dass Eltern

zwischen wachsendem beruflichen

Druck und hohen Selbstansprüchen

als Mutter oder Vater oftmals

aufgerieben werden.

In seinem Buch „Minimum“ preist

Frank Schirrmacher das „unvergleichliche

Wunder der Überlebensfabrik

Familie“. In den letzten Jahren

stand im Fokus der öffentlichen

Diskussion über

Familie aber oft deren

vermeintliches

Versagen. Die Caritas-Kampagne

2013

zeigt, dass Familien

einen eigenständigen,

zentralen und

unverzichtbaren

Beitrag für den Zusammenhalt

unserer

Gesellschaft erbringen,

wirbt um Wertschätzung für

Familie und nimmt die vielfältigen

Belastungen, die Familien managen

müssen, in den Blick. Gerade aus

Sicht von Caritas und Seelsorge gilt

Ehe und Familie besondere Aufmerksamkeit.

So gestaltet der Fachbereich

Familie und Soziales in diesem

Jahr ein breites Rahmenprogramm,

gibt einen Überblick aus

verschiedenen fachspezifischen

Blickwinkeln und lädt zum gemeinsamen

Gespräch ein.

Eingeladen sind alle Interessierten

zu den folgenden Veranstaltungen:

17.07.2013, 15:00-18:30 Uhr

„Die Fremde“ Filmbeitrag und Podiumsdiskussion.

Konferenzraum CV-Geschäftsstelle,

Talstr. 1, Gummersbach.

11.09.2013, 09:00-11:00 Uhr

„Pubertät – wenn Eltern plötzlich

schwierig werden“

Jugendzentrum Engelskirchen,

Willbert Paffrath

Der Mahlzeitendienst des Caritasverbandes

für den Oberbergischen

Kreis e.V. stellt sich vor.

Leckere Menüs – schnell und ohne

großen Aufwand serviert – das bietet

der Mahlzeitendienst des Caritasverbandes

Oberberg seinen Kunden

an .Ein umfangreiches Menüangebot,

mit über 200 Gerichten, aus denen

die Kunden ihre Menüs aussuchen

können, steht zur Verfügung. Damit

ist ein abwechslungsreiches Mittagessen

garantiert. Die Kunden können

sich auf seniorengerechte Menüs freuen,

die speziell auf den Geschmack

und den Bedarf älterer Menschen abgestimmt

sind. Sie werden von den

Caritasmitarbeitern tiefkühlfrisch ins

Haus gebracht. So können die Senioren

jeden Mittag ihr Lieblingsmenü

essen. In dem bebilderten à la carte-

Katalog ist für jeden Geschmack das

Passende dabei. Das Angebot reicht

von traditioneller Hausmannskost,

über Genießermenüs bis hin zu regionalen

Spezialitäten. Auch wer eine

bestimmte Diät einhalten muss,

braucht auf den Genuss nicht zu verzichten.

Für diesen Fall bietet der

Mahlzeitendienst ebenfalls ein erweitertes

Angebot.

Das Menüangebot gibt es tiefkühlfrisch

für alle, die gerne zeitlich unabhängig

essen möchten oder sich einen

Vorrat zulegen wollen. Die Menüschalen

werden problemlos in einem Tiefkühlschrank

gelagert. Ein farbiges Menüfoto

auf der Menüschale verrät, um

welches Menü es sich handelt. Zur

gewünschten Zeit wird das Menü in

der Mikrowelle oder im Backofen zu

Ende gegart. Die in weniger als 15

Minuten fertigen Menüs schmecken

wie frisch gekocht.

Nähere Information zu dem Angebot

gibt Tatjana Braun

℡ (02264) 45 92 - 11.

Dunja Kühr-Honermann

S E I T E 3 6


F R A U E N G E M E I N S C H A F T

Frauengruppen

und Frauengemeinschaften

90 Jahre kfd St. Stephanus, Bergneustadt

Bei dem Stichwort „90. Geburtstag“

wird so manchem als erstes das

„Dinner for one“ einfallen, das zum

Silvester-Fernsehprogramm gehört

wie der Countdown kurz vor Mitternacht.

Genauso gehört die Frauengemeinschaft

zur Pfarrgemeinde – mit einer

solchen Selbstverständlichkeit, dass

manche Veranstaltungen schon nicht

mehr der Frauengemeinschaft zugerechnet

werden.

So nutzen wir diesen Geburtstag

dazu, trotz unseres hohen Alters

unserer Gemeinde und unseren

Gästen zu zeigen, wer wir sind, wo

wir herkommen, wo wir stehen und

was wir leisten.

Schon beim Festgottesdienst wurde

die Vielfalt unserer Gruppierung

deutlich. Er wurde in Zusammenarbeit

mit Pfarrer Bersch und unserem

Organisten Herrn Hasch von

mehreren Frauen verschiedenen

Alters vorbereitet. Unsere Vorsitzende,

Frau Ana Molek, lud herzlich

zum Empfang in den Pfarrsaal ein,

und viele Gäste folgten dieser Einladung.

Wir freuten uns über

Glückwünsche, die persönlich ausgesprochen

wurden oder per Post

bei uns eintrafen. Gemeinsam mit

Pastor Bersch haben wir einen Kanon

gesungen.

90 Jahre kfd St. Stephanus wurden

den Gästen anhand von Schautafeln

anschaulich vermittelt. Die Ausstellung

stellte einen Teil davon vor,

nämlich unsere Bezirksfrauen – das

sind die Frauen, die unsere Mitglieder

besuchen, die Mitgliederzeitschrift

verteilen und sich einmal im

Monat treffen, um Anliegen der kfd

zu besprechen und unsere Aktionen

vorzubereiten. Es sind immerhin

16 Frauen, die teilweise schon

seit Jahrzehnten für die kfd tätig

sind; hinzu kommen etwa noch

einmal so viele, die die Gottesdienste

oder einzelne Aktionen

vorbereiten und organisieren. Dass

von etwa 80 Mitgliedern 30 Frauen

wirklich aktiv sind, ist etwas, auf

das wir stolz sind!

So war dann auch auf der anderen

Schautafel eine Übersicht unserer

Aktivitäten zu sehen. Die meisten

gibt es schon jahrelang, wandeln sich

trotzdem im Laufe der Zeit.

Auch über den Bundesverband katholische

Frauengemeinschaft

Deutschland informierten wir.

Schließlich sind nicht nur wir die

stärkste Gruppierung in der Pfarrei

St. Stephanus, die kfd ist auch mit

rund 550.000 Mitgliedern in 5.700

pfarrlichen Gruppen der größte

Frauenverband und der größte katholische

Verband Deutschlands;

eine Wegegemeinschaft in der Kirche,

in der Frauen Kirche mitgestalten;

ein Verband, in dem Frauen

Vielfalt erleben.

Alle, die dies gerne persönlich erleben

wollen, laden wir herzlich zu

unserem Gottesdienst an jedem 3.

Mittwoch im Monat ein oder zu einer

unserer Veranstaltungen.

Christa Toelstede

Die vier Jahreszeiten

Dia-Vortrag des Frauenkreises

Niederseßmar

Bei einem Nachmittag mit Kaffeeund

Kuchen wird am Mi. 24.07.13,

um 14:30 Uhr im Pfarrheim Niederseßmar,

ein beeindruckender Lichtbilder-Vortrag

aus der Serie „Die 4

Jahreszeiten“ (Frühlingserwachen)

gezeigt. Hierzu lädt der Frauenkreis

St. Maria vom Frieden herzlich alle

interessierte Frauen (natürlich auch

gerne mit Partner) ein!

S E I T E 3 7


F R A U E N G E M E I N S C H A F T

Frauenfrühstück in Marienhagen

Aus dem gesamten Umkreis von

Marienhagen hatten sich Frauen zum

„Frauenfrühstück“ am 9. März 2013

angemeldet, ist es doch immer etwas

besonders Schönes, an einem

solchen Treffen teilzunehmen. So

war auch an diesem Morgen, trotz

widerwärtigem Wetter, der große

Saal der evangelischen Kirchengemeinde

Marienhagen gefü1It, und die

Frauen strahlten angesichts der liebevoll

geschmückten Tische.

Aufs herzlichste begrüßt wurden wir

von Frau Christiane Nick und Frau

Erika Fuchs. Sie stellten die Referentin

Frau Cornelia Völling vor.

Zur Einstimmung lauschten wir einem

Musikstück auf dem Klavier von

Frau Noss aus Bergneustadt, die

diesen Vormittag musikalisch begleitete.

Das ökumenische „Frauenfrühstücks“-Team

hatte ein abwechslungsreiches

und sehr appetitlich

aussehendes Büffet hergerichtet,

so richtig zum Verwöhnen.

Ein großes Dankeschön an dieser

Stelle allen fleißigen Helferinnen.

Gut gestärkt konnten wir uns auf

den Vortrag von Frau Völling konzentrieren:

„Lachen ist gesund“ Frau

Völling erklärte gut verständlich,

wie Lachen sich auswirkt auf Körper,

Geist und Seele. – Wer hat

nicht schon einmal erlebt, wie erlösend

ein Lachen sein kann, an einem

stressigen Tag, nach einem

bedrückenden Erlebnis, nach einem

Streit – Sie ermutigte uns, das Lachen

ganz bewusst zu fördern. Wir

können z. B. froh unsere Arbeit

angehen, wir können es einüben,

anderen freundlich, mit einem Lächeln

zu begegnen. In komischen

Alltagssituationen, die öfter vorkommen,

ein volles Lachen einfach

zulassen. Man muss schon etwas an

Einkehrtag der kfd in Siegburg

sich arbeiten. Wie oft überkommt

uns schlechte Laune, eigentlich ohne

Grund. Ist es nicht schöner, den Tag

froh zu begrüßen, unseren Mitmenschen

freundlich und mit einem Lächeln

zu begegnen Fröhlichkeit

kann ungemein bereichern.

Also, ihr lieben Frauen – um Marienhagen

herum wird es frohe, freundliche,

lachende Frauen geben. – Damit

wir das Einüben nicht vergessen,

durfte jede Frau ein aus gelbem Papier

ausgeschnittenes lachendes Gesicht

mit nach Hause nehmen.

Mit viel Applaus und einem frohen

Lachen wurde die Referentin von

uns Zuhörerinnen verabschiedet.

Frau Christiane Nick bedankte sich

bei Frau Völling für den guten Vortrag

und bei Frau Noss für die schönen

musikalischen Beiträge, mit je

einem Frühlingsstrauß! Da lacht das

Herz!

Margret Kastenbein

Am 16.03.13 machten sich zwölf

Frauen aus unserer Pfarreiengemeinschaft

auf Einladung unserer

Gemeindereferentin, Frau Birgit

Kußmann, auf den Weg, um auf dem

Michelsberg in Siegburg gemeinsam

zu beten, zu singen, zu tanzen und

über Dinge nachzudenken, für die in

der Hektik des Alltags wenig Zeit

bleibt.

Das Edith-Stein-Haus ist ein Teil des

alten Benediktinerklosters und

schon beim Eintritt in die Empfangshalle

spürt man noch etwas von diesem

Geist. Die äußerst gelungene

Verbindung von alten Klostermauern

und modernen Kunstgegenständen

tut den Augen und der Seele

gut.

So waren denn alle Teilnehmerinnen

nach dem Begrüßungskaffee

bereit, sich auf die Planung von

Frau Kußmann einzulassen. Bei der

Vorstellrunde nahm sich jede der

Damen eine Karte mit einem Motiv,

das sie besonders angesprochen hatte.

Als man im Stuhlkreis Platz genommen

hatte, stellte man sich vor

und erklärte, warum man diese Kar-

S E I T E 3 8


F R A U E N G E M E I N S C H A F T

te ausgewählt hatte und was sie mit

dem eigenen Leben zu tun hat. In

der zweiten Phase bekam man ein

Kärtchen und sollte seine Stärken

oder Dinge, die man besonders gut

kann, darauf notieren. Das fiel allen

Teilnehmerinnen sehr schwer. Wer

lobt sich schon gerne selbst Hätte

man die Defizite aufzählen sollen,

wäre das wesentlich einfacher gewesen.

Aber jede fand dann doch noch

etwas Gutes, und die Kärtchen wurden

in die liebevoll dekorierte Mitte

den Kreises gelegt.

Danach beschäftigten wir uns nach

der Methode des Bibelteilens mit

der Bibelstelle Joh. 6,1-15, der wunderbaren

Brotvermehrung, und endlich

verstand auch ich den Sinn der

Aufzählung unserer Stärken. Es ist

nicht viel, was wir Gott anbieten

können und doch, wenn man es ihm

hinhält, wird etwas Großes daraus.

„Was ist das für so viele“ fragten

die Jünger, und trotzdem wurden

alle satt.

Vor dem köstlichen Mittagessen gab

es noch einige Entspannungsübungen

und einen Tanz mit Frau Ebers.

Der Nachmittag verging wie im Flug

mit Tanz, Bibelarbeit und meditativem

Malen.

Wir beendeten den Tag mit einer

Anbetung und einer Messfeier mit

Pfarrer Bernward Granel.

Alle Teilnehmerinnen waren sich

einig, es war ein Tag, der allen gut

getan hatte. Die Planung war perfekt

(Dank an Frau Kußmann!), die

Gruppe war offen, nur die Zeit war

zu knapp, um sich mit den vielen

schönen Dingen und Kunstwerken

(z.B. der modernen Verkündigungsszene

von Egbert Verbeek in der

Kirche!) auseinanderzusetzen. Aber

vielleicht gibt es im nächsten Jahr

wieder einen Einkehrtag!

Dorothea Wigger

kfd Herz Jesu, Dieringhausen

Der Winter hat in diesem Jahr in

unseren Breiten seine nass-kalten

Runden gedreht. Da tat es sehr gut,

zu unserem Frühlingsfest am

24.04.13 den hellen und warmen

Sonnenschein zu begrüßen. Alle

freuten sich über die frischen Blüten

und den Vogelgesang. Als Gast durften

wir unsere Gemeindereferentin

Frau Birgit Kußmann begrüßen. So

ging bei Frühlingsgesang und Frühlingsgedichten

ein schöner warmer

Frühlingstag zu Ende.

Dem Fortschreiten und Wechsel

der Jahreszeiten folgend, blicken wir

bereits heute in die spätsommerliche

und herbstliche Ferne. Es wäre

schön, wenn Sie die folgenden Termine

schon einmal vormerken würden:

Am Mi. 11.09.13 steht eine gemeinsame

Wanderung durchs Heimatliche

auf unserem Programm.

Wir werden gegen Mittag aufbrechen,

in der Kapelle Schürhoff eine

Andacht halten und anschließend

einige gesellige Stunden auf

„Hombachs Ranch“ verbringen. Wir

hoffen auf einen lauen Sommerabend,

der einlädt zum Grillen und

gemütlichen Beisammensein. Auch

für die nicht wandernden kfd-

Mitglieder ist bestens gesorgt. Lassen

Sie sich überraschen.

Nicht fern ist dann die Zeit, in der

die Gaben des Sommers eingefahren

werden. Buntes Farb- und Lichtspiel

lädt ein, die Tage zu genießen und

die Gedanken auf herbstliche Reisen

zu schicken. Unser Erntedank- Oktoberfest

am Mi. 09.10. 13 um

15:00 Uhr im Pfarrheim verspricht

Zünftiges für den Leib und Wohltuendes

für die Seele. Nach dem großen

Erfolg vor wenigen Monaten

folgt nun eine Neuauflage unseres

Frauenfrühstücks. Im Zentrum steht

das Thema „Menschen begleiten in

allen Lebenslagen“, Leid, Ausweglosigkeit

und Not nicht alleine ertragen

zu müssen, sondern – im christlichen

Sinne – gemeinsam tragen zu

können: Darauf weist Psalm 23

„Muss ich auch wandern in finsterer

Schlucht…“, den unsere Referentin

Frau Monika Delling, an diesem

Morgen mit uns betrachten wird.

Anmeldungen für dieses zweite

Frauenfrühstück, am Sa. 11.11.13

um 9:00 Uhr, bitte wie gewohnt an

meine Adresse (Tel.: 02261/75222)

Und weil sich in der Vorweihnachtszeit

die Termine alljährlich drängen,

sei hier auch bereits auf unsere Adventfeier

am Mi. 04.12.13 hingewiesen.

Zum Schluss noch eine sehr freudige

Nachricht: Die kfd Dieringhausen

ist auf Wachstumskurs! Die Zahlen

der vergangenen Jahre sind ein

ebenso eindeutiger wie beeindruckener

Beweis für die Aktivität unserer

Frauengemeinschaft. Im Jahr

2011 haben wir acht, im Jahr 2012

drei neue Mitglieder aufgenommen.

Und dieser Schwung – so zeichnet

sich bereits in den ersten Monaten

dieses Jahres ab – scheint sich auch

im Jahr 2013 fortzusetzen. In diesem

Jahr durften wir bereits sechs

Frauen in unserem Kreis willkommen

heißen. Wir freuen uns sehr

und werden alles tun, damit sich

unser Miteinander auf vielen Ebenen

weiter entfalten kann.

Tragen Sie Ihre und unsere Begeisterung

für die gemeinsame Sache

und die Anliegen der kfd gerne weiter.

Renate Hombach

S E I T E 3 9


K O L P I N G S F A M L I E

Kolpingsfamilien

Bergneustadt / Derschlag / Dieringhausen

Kolpingsfamilie Dieringhausen

Mit dem Fahrrad nach Kevelaer!

Die Kolpingsfamilie Herz Jesu Dieringhausen

hatte zu einer Fahrradwallfahrt

für „Jung und Alt“ nach

Kevelaer eingeladen. Am Donnerstag

von Fronleichnam machten wir

uns dann, gestärkt durch den Reisesegen,

auf den Weg: Pfarrvikar

Thomas Kuhl und weitere neun

Radler (fünf Erwachsene und vier

Kinder/Jugendliche) und unser Begleitfahrzeug

mit Gepäck und Proviant.

Nachdem es am Vortag ohne Unterbrechung

geregnet hatte, sahen

wir auf der ersten Etappe bis Köln

zwar eine Menge Pfützen, blieben

aber trocken. Den Heiligenhauser

Berg umgingen wir energiesparend

mit der RB 25 von Overath bis

Rösrath-Stümpen. Übernachtet

wurde in der Deutzer Jugendherberge.

Aber vorher zog es uns

noch an den Rhein. Die einen erfreuten

sich an dem beeindruckenden

Sonnenuntergang, die anderen

spielten auf der Rheinwiese Fußball,

bis auch ihre Energie nachließ.

Am nächsten Morgen starteten wir

trotz Nieselregens

gut gelaunt zum

nächsten Etappenziel,

das da lautete

Mönchengladbach.

Eine Menge Kilometer

lagen vor uns.

Wir fuhren entlang

des Rheins, durch

Felder und Wiesen,

begleitet von anfangs leichtem Regen,

dann von Sonne, Wolken und

starkem Gegenwind. Wir freuten

uns auf die Zwischenstopps hatten

viel Spaß und nahmen gerne eine

Einladung der Familie Kuhl zur Rast

in Neuss an. Gestärkt brachen wir

dann zu den nächsten 40 Kilometern

auf. In der Jugendherberge

fand dieser anstrengende Tag nach

87 Kilometern einen schönen Abschluss

beim Grillen, wenn auch ein

wenig überschattet durch den

Sturz einer Radlerin, die zur Untersuchung

im Krankenhaus war.

Am Samstag lag die letzte Etappe

vor uns – das hieß, heute würden

wir Kevelaer erreichen! Das Ziel

vor Augen, traten wir nochmals

feste in die Pedalen und trafen vielleicht

etwas müde, aber glücklich

am Wallfahrtsort ein, wo unser

erster Besuch der „Trösterin der

Betrübten“ galt.

Dann ging es weiter zur etwas außerhalb

gelegenen Jugendherberge.

Hier wartete auch schon das Fahrzeug,

das unsere Räder wieder

nach Dieringhausen bringen sollte.

Aufgeladen, verstaut und Tschüss!

Wir verbrachten dann einen wunderschönen

sonnigen Sonntag in

Kevelaer. Er begann mit einer Messe

in der Beichtkapelle, wo auch

unsere Kerze gesegnet wurde, die

wir eigens dekoriert und als Geschenk

mitgebracht hatten. Sie steht

nun in der Kerzenkapelle.

Hier und jetzt hatten wir Gelegenheit,

alle unsere mit auf den Weg

gegebenen Bitten, aber auch unseren

besonderen Dank Maria zu

überbringen.

Bevor auch wir uns am Nachmittag

vom Wallfahrtsort verabschiedeten

und uns auf den Heimweg machten,

sind wir mit Pfarrvikar Thomas

Kuhl den großen Kreuzweg gegangen,

der uns durch einen mit hohen

Bäumen bewachsenen Park führte.

Mit dem Zug trafen wir am Abend

wieder in Dieringhausen ein, wo

nicht nur unsere Fahrräder auf uns

warteten, sondern auch ein Begrüßungstrunk….

Unser aller Dank

gilt Herrn Pfarrvikar

Thomas Kuhl

für die super ausgearbeitete

und

organisierte Tour.

Für uns alle ist

klar, es gibt ein

nächstes Mal!

Annemarie Fikus

S E I T E 4 0


K O L P I N G S F A M L I E

Kolpingsfamilie Bergneustadt

Gottesdienst

am Arbeitsplatz

10.04.13: Fleißige Hände der Kolpingsfamilie

St. Stephanus Bergneustadt

hatten am Vormittag des 10.4.

die Halle des Baubetriebshofes gut

vorbereitet. Schaufeln bildeten, an die

Wand gelehnt, ein Kreuz, und der

Altarraum war von Straßenabsperrgittern

begrenzt worden. In diesem Ambiente

feierte Diözesanpräses Monsignore

Winfried Motter mit etwa 100

Gläubigen einen weiteren „Gottesdienst

am Arbeitsplatz“, wobei er mit

Diakon Michael Gruß und Pater Jaimon

Jose Thandapilly, CMI, dem neuen

Präses der Kolpingsfamilie Morsbach,

die Heilige Messe zelebrierte.

Hinter dem Altar standen die Bannerträger

der sechs anwesenden Kolpingfamilien.

In seiner Predigt hob unser

Diözesanpräses die Bedeutung des

Straßenbaus als einer wichtigen Aufgabe

des Bauhofs hervor, weil die Mitarbeiter

für ein großes Straßen- und

Wegenetz zuständig sind. Wege spielen

auch im Leben des Menschen eine

wichtige Rolle, und alle unsere Wege

sollen uns letztlich zu Gott führen.

Und ebenso wie die Straßen braucht

auch unser Glaube ein tiefes und festes

Fundament. Musikalisch begleiteten

der Kirchenchor St. Maria Königin

aus Wiedenest/Pernze und einige Solisten

(Klarinette und Gesang) mit

passenden Liedern die heilige Messe.

– Im Anschluss gab es noch einen kleinen

Imbiss , bei dem die Gedanken

der Predigt im Gespräch vertieft werden

konnten. – Jakob Kempkes, der

Vorsitzende der Bergneustädter Kolpingfamilie,

bedankte sich bei allen, die

die Durchführung dieses außergewöhnlichen

Gottesdienstes möglich

gemacht hatten, besonders aber bei

Herrn Zeuge, dem Leiter des Bauhofes

und bei Herrn Binner von der

Stadtverwaltung Bergneustadt.

Besinnungswochenende in

der Abtei Königsmünster

12.-14.04.13: Wie schon im letzten

Jahr waren wir auch heuer mit 14

Teilnehmern für gut zwei Tage zu

Gast bei den Franziskanern in der

Oase der Abtei Königsmünster/

Meschede. Unser Präses Michael

Gruß hatte ein Thema vorbereitet,

das vielen Menschen und Christen

„Kopfschmerzen“ verursacht:

„Warum lässt Gott das Leid zu“, so

lautete die Fragestellung.

Und der Tagungsverlauf war folgender:

Unser 1. Vorsitzender, Jakob

Kempkes, begrüßte die 14 Teilnehmer

herzlich, und nach der Zimmerbelegung

traf man sich auch schnell

zum Konventamt (hl. Messe für alle

Mitglieder des Klosters) mit Vesper

in der Abteikirche. Nach dem

Abendessen folgte die Einführung ins

Thema: Gesichter des Leidens – mit

Aussprache und Diskussion, wonach

der Ausklang des Abends in gemütlicher

Runde folgte. Der Samstag war

nicht nur ausgefüllt mit Abläufen des

Klosterlebens wie Laudes

(Morgengebet mit Lobgesängen) und

hl. Messe, Mittagshore (Mittagsgebet)

und Vesper (abendliche Gebetsstunde)

– jeweils in der Abteikirche. Dazwischen

lag in drei Blöcken die

Fortführung des Themas: Allmacht

oder Macht der Liebe, Schöpfung

und Leiden, der mit-leidende Gott

(u.a.) und Überwindung des Leidens.

– Danach konnte der doch anstrengende

Samstag in gemütlicher Runde

ausklingen. – Der frühe Sonntagmorgen

begann wieder in der Kirche mit

Matutin (frühmorgendliches Gebet)

und Laudes, und nach dem Frühstück

folgte das sonntägliche feierliche

Konventamt in der Abteikirche.

Herzlicher Dank an Diakon Michael

Gruß für die Durchführung des Wochenendes.

Maiandacht

im Altenberger Dom

07.05.13: Wiederum waren wir,

diesmal mit sechs Kolpingbrüdern und

-schwestern, im schönen gotischen

Altenberger Dom zum gemeinsamen

Rosenkranz und anschließender Maiandacht

eingetroffen und sahen, wie

sich die vielen Banner im Chorraum

gruppierten. Anschließend hörten wir

eine Marienpredigt von Diözesanpräses

Wilfried Motter, sangen viele Marienlieder,

beteten aus uns bekannten

Textheften und sahen zu, wie die Bannerträger

mit der Geistlichkeit in Prozession

durch den Dom schritten. Ein

stattlicher Männerchor aus Leichlingen

begleitete die Andacht mit vielen

passenden Liedern aus seinem Repertoire.

Maiandacht in der Kapelle

zu Waldenburg

22.05.13: Wie schon vor einigen Jahren

wollten wir im letzten Maidrittel

die Mutter Gottes in der kleinen Kapelle

unterhalb der Waldenburg besuchen.

Ein Teil der neun Pilger fuhr per

Auto bis zur Kapelle, während der

andere Teil eine kleine Fußwanderung

über den Biggedamm unternahm. Wir

beteten vor dem Muttergottesbild aus

der Maiandacht im Gebetbuch; Herr

Maiworm begleitete uns bei vielen

Marienliedern dabei an der Orgel.

Zum Abschluss sang er uns mit kräftiger

Solostimme das „Ave Maria“ vor.

Er betreut seit Jahrzehnten die Kapelle

und stellt sie somit den vielen

Gruppen zur Verfügung, die dort Andacht

halten wollen.

Johannes Riegel

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K O L P I N G S F A M I L I E

Kolpingsfamilien Dieringhausen & Bergneustadt

Wallfahrt zur Minoritenkirche und Ausflug nach Ahrweiler

Wenn Engel reisen, weint der Himmel

Freudentränen. Dieser abgewandelte

Spruch begleitete 52 unerschrockene

Kolpingmitglieder aus

Dieringhausen und Bergneustadt

den ganzen Tag.

Mit dem Bus fuhren wir am 26.Mai

nach Köln und feierten dort die Hl.

Messe in der Minoritenkirche. Zelebrant

war Diözesanpräses Msgr.

Winfried Motter. Mit am Altar standen

die Bannerträger aus den Bezirken

Oberberg-Nord und Oberberg-

Süd, Kolpingbruder Remerscheidt

als Kommunionhelfer sowie Messdiener/-nnen

von „Herz-Jesu“ Dieringhausen.

Nach einer beeindruckenden

Festmesse ging es weiter

zu unserem zweiten Ziel: Bad-

Neuenahr-Ahrweiler.

In dem romantischen Weinort Ahrweiler

war für uns im Hotel-

Restaurant „Stern“ das Mittagessen

bestellt. Von der Ankunft bis zum

Essensbeginn war jedoch noch eine

gute Stunde Zeit. Auf Grund der

Wetterverhältnisse zogen es die

meisten von uns jedoch vor, das

Lokal schon direkt aufzusuchen. Eigentlich

schade. Denn man hätte

noch schön an der Ahr oder durch

die Weinberge flanieren können.

Nach dem schmackhaften Mittagessen

war für unsere Gruppe eine

Führung in dem

„Ausweichsitz der

Verfassungsorgane

des Bundes im Krisen-

und Verteidigungsfall

zur Wahrung

von deren

Funktionstüchtigkeit“,

so die offizielle

Bezeichnung, für die der

Volksmund den Ausspruch

„Regierungsbunker“ gefunden hat,

angesagt.

Der Bunker entstand unter großer

Geheimhaltung in den Jahren 1960

bis 1972 in einem Anfang des 20.

Jahrhunderts gebauten aber nie

benutzten Eisenbahntunnel unter

den Weinbergen und Wäldern an

der Ahr. Zu dem damals bereits

bestehenden 2,5 km langen Tunnel

wurden zusätzlich 17,3 km lange

Stollen in das weiche Schiefergestein

gebohrt und gesprengt. Die

Gesamtkosten für das Bauwerk

wurden auf drei Milliarden DM

geschätzt. Die Haupteingänge waren

mit rollbaren 25 Tonnen MAN

-Toren aus Stahl und Beton zu

verschließen. In dem Komplex

wurden 897 Büround

936 Schlafräume

eingerichtet. Zur

Abtrennung dieser

Räume (der Tunnel

war doppelstöckig)

gab es 25.000 Türen.

Kanzler und Bundespräsident,

die jedoch

niemals persönlich in

dem Bunker waren,

hatten Einzelschlafräume (ca. 10

m²), alle anderen mussten sich mit 4

-Betträumen (Doppelstockbetten)

begnügen. Es fanden regelmäßig

Alarmübungen statt, zu denen dann

ein Bundeskanzler-ÜB eingeladen

wurde. Dies war in der Regel der

Bundeskanzleramtsminister

(Schreckenberger). 1997 beschloss

die Bundesregierung, den Regierungsbunker

aufzugeben. Der Rückbau,

der 2006 beendet wurde, verschlang

rund 16 Milliarden €. Heute

ist von dem ursprünglichen Komplex

nur noch ein Teil der entkernten

Tunnelröhre sowie das 203 Meter

lange Bunkerstück erhalten, in

dem das von dem „Heimatverein

Alt-Ahrweiler“ geführte Museum

mit der Bezeichnung

„Dokumentationsstätte Regierungsbunker“

unterhalten wird.

Die Gesamtdauer betrug etwa zwei

Stunden und war dank der kurzweiligen

Informationen durch die ehrenamtlichen

Betreuer des Heimatvereins

nie langweilig.

Danach traten wir die Heimreise

an. Gesund und voller Eindrücke

erreichten wir am frühen Abend

wieder die Heimat.

Hans-Gerd Klein

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K O L P I N G S F A M L I E

Kolpingsfamilie Derschlag

Mit der Kolpingsfamilie nach Rom zum neuen Papst Franziskus

Von Di. 02.04.13 bis Sa. 06.04.13

flogen 16 Personen – darunter sechs

Kinder und Jugendliche – mit der

Derschlager Kolpingsfamilie von

Frankfurt nach Rom.

Nach dem Bezug der Hotelzimmer

war noch genügend Zeit, um den

ersten Tag zur Orientierung zu nutzen.

Unser Hotel lag nur rund 300

Meter Luftlinie vom Petersdom entfernt

– eine gute Wahl.

Der nicht erwartete Höhepunkt

folgte dann direkt am 2. Tag. Gegen

9:00 Uhr machten wir uns auf den

Weg zum nahe gelegen Petersplatz

(ca. zehn Minuten Fußmarsch). Mit

den anderen ca. 150.000 Gläubigen

traf man sich auf dem Petersplatz

zur etwa dreieinhalbstündigen Generalaudienz

mit Papst Franziskus.

Als wir die Fahrt nach Rom geplant

hatten, waren wir nicht davon ausgegangen

in der Woche nach Ostern

an einer Generalaudienz teilnehmen

zu können.

Erstaunt waren wir auch darüber,

dass über die Hälfte der Menschenmenge

auf dem Petersplatz jünger

als 30 Jahre alt

war. Wie schnell

man zu den

„Älteren“ zählen

kann! Viele Pilgergruppen

wurden

nach und

nach begrüßt und

antworteten mit

Jubel – mal lauter

mal leiser. Glücklicherweise

hatten

wir einen der besseren Standorte

auf dem Petersplatz erwischt,

so dass Papst Franziskus zweimal

direkt vor uns mit seinem offenen

Papamobil vorbeifuhr.

Ebenfalls beeindrucken konnten die

kulturhistorischen Gebäude bzw.

deren Ruinen. Bereits vor 2000

Jahren war Rom eine große Stadt

mit beeindruckender Architektur

und Zivilisation. Leider haben die

Fassaden vieler alter Gebäude in

den letzten Jahren stark gelitten.

Die derzeitige Finanzkrise lässt

eine baldige Restaurierung eher

unrealistisch erscheinen. Trotzdem

kann die Stadt begeistern.

Imposant waren auch die vielen Kirchen,

die von außen als solche teilweise

gar nicht zu erkennen waren,

aber innen einen wahre Pracht ausstrahlten.

Die meisten Kirchen waren

bis abends geöffnet und luden

Besucher und Kirchgänger zum Eintritt

ein. Das Pantheon, dass um ca.

120 n. Chr. für alle Götter des antiken

Roms gebaut wurde, ist seit

609 n. Chr. eine katholische Kirche

zu Ehren aller Heiligen.

Bevor es am Samstag Mittag wieder

in Richtung Flughafen ging, nahmen

einige Reiseteilnehmer die Chance

war und besuchten am Vormittag in

einer Seitenkapelle im Petersdom

die heilige Messe. Wir sind als

Gruppe nach Rom geflogen und

waren als Gruppe untergebracht.

Aber in Rom konnte jeder seinen

Weg suchen, die Stadt kennen zu

lernen. So haben wir uns in kleinen

oder größeren Gruppen auf den

Weg gemacht.

Die Eindrücke, die diese Stadt bei

den Teilnehmern hinterlassen hat,

werden wohl noch lange anhalten –

und zu einem Wiederkommen einladen.

Stefan Anders

S E I T E 4 3


K O L P I N G J U G E N D

Kolpingjugend

Derschlag / Dieringhausen

25 Jahre Kolpingjugend

in Dieringhausen

Seit 25 Jahren gibt es die Jugendgruppe

der Kolpingsfamilie Dieringhausen.

Mit einer Festmesse am

Pfingstsonntag und einem vorangegangenen

Zeltlager auf der Pfarrwiese

wurde das Jubiläum gefeiert. Diözesanpräses

Monsignore Winfried

Motter gestaltete zusammen mit

Pfarvikar Thomas Kuhl die Geburtstagsmesse,

während deren Verlauf

16 neue Mitglieder in die Familie

aufgenommen wurden. Den Gründungsmitgliedern

und den heutigen

Leitern überreichte Monsignore

Motter als Überraschung gesegnete

Papstkreuze, die er eigens aus Rom

hatte schicken lassen.

Zu den Gratulanten zählten neben

verschiedenen Vertretern der benachbarten

Kolpingsfamilien, der

Jugendfeuerwehr und der

Jungschützen auch Sarah Forst und

Alexander Volberg von der Diözesanleitung

der Kolpingjugend Köln.

Bei strahlendem Sonnenschein trafen

wir uns anschließend auf der

Pfarrwiese, wo sich das von den

Kindern und Jugendlichen in

schwarz/orange angefertigte Windrad

sachte im Wind drehte…

An dieser Stelle sei nochmals allen

herzlichst gedankt, die dazu beigetragen

haben, dass unser Fest so

schön war und uns allen in guter

Erinnerung bleiben wird!

Annemarie Fikus

Kolpingjugend

Derschlag

gestaltet

Fronleichnamsaltar

Am 02.06.13 hat die Kolpingjugend

den Altar der Kolpingsfamile für die

Fronleichnamsprozession geschmückt.

Etwa zehn Jugendliche

der Kolpingjugend trafen sich um

7:45 Uhr, um vor dem Altar einen

Blumenteppich zu gestalten. Bereits

seit einigen Jahren verschönern sie

so den Altar, der 3. Station der

Fronleichnamsprozession. Aus Blüten,

Farnen oder auch mal Mulch

oder Sägespäne werden kleine

Kunstwerke hergestellt.

Stefan Anders

S E I T E 4 4


Y O U N G P E O P L E

Jugendtreffen in Lednica/Polen

Vom 31.05. bis 02.06.13 war ich

mit neun Teilnehmern aus unserer

Region beim größten alljährlichen

katholischen Jugendtreffen der

Welt, in Lednica/Polen.

Seit dem Jahr 1997 finden in Lednica

bei Posen Jugendtreffen statt, zu

dem jedes Jahr 80.000 Jugendliche

aus ganz Polen und polnisch stämmige

Jugendliche aus der ganzen Welt

zusammenkommen. Lednica ist für

Polen deshalb so wichtig, weil an

diesem Ort im Jahre 966 der polnische

König sich taufen ließ und Polen

damit katholisch wurde.

Seit 16 Jahren findet nun auf die Initiative

von Papst Johannes Paul II

dort immer am ersten Samstag im

Juni einmal im Jahr dieses

große Jugendtreffen statt.

Neben Gebeten, Glaubenskatechesen,

Workshops, Vorträgen

und Gottesdiensten gibt es viel

Möglichkeit zur Begegnung und

zum Glaubensaustausch. Und vor

allem kommt bei all dem sehr viel

Freude rüber, die sich im Lachen,

Singen und Tanzen zeigt.

Ich fahre mit Jugendlichen nun seit

drei Jahren hin, und die Fahrten

erfreuen sich immer größerer

Beliebtheit. Das nächste Jugendtreffen

in Lednica ist am 07.06.14.

Ähnlich wie beim Weltjugendtag,

waren wir in Posen in Gastfamilien

untergebracht und haben dort die

herzliche Gastfreundschaft der

Polen genossen. Zudem haben wir

uns die Stadt Posen angeschaut, sowie

auch die größte Christus-Statue

der Welt, die sich in Swiebodzin (60

km von der deutschen Grenze) befindet

und sogar noch größer ist, als

die weltbekannte Statue in Rio.

Kreisjugendseelsorger

Pfr. Norbert Fink

Osterwoche mit Jugendlichen in Taizé

52 Jugendliche aus dem Oberbergischen

Kreis, darunter zwölf Jugendliche

aus Oberberg-Mitte, haben bei

strahlendem Wetter vom 01. bis

08.04.13 eine gemeinsame internationale

Woche mit über 4.000 Teilnehmern

aus der ganzen Welt im

südfranzösischen Taizé verbracht.

Was fasziniert junge Menschen an

Taizé, das so viele immer wieder

dorthin fahren Die Spiritualität des

immer wiederkehrenden meditativen

Gesangs, die Freude und Begeisterung

der jungen Menschen,

die Einfachheit des Lebensstils im

Zelt oder in Schlafbaracken, die

Erfahrung von friedlicher und solidarischer

Gemeinschaft, die stimmungsvolle

Atmosphäre in der

Kirche zusammen mit tausenden

von Jugendlichen oder das authentische

Leben der ökumenischen

Brudergemeinschaft von Taizé Es

ist wohl etwas von all dem zusam-

mengenommen, was die große Anziehungskraft

für Jugendliche ausmacht.

Ein Stück Taizé ist aber auch zu

Hause erlebbar. Es gibt in Oberberg

regelmäßig Taizégebete und Taizémessen,

z.B. in Bergneustadt, Derschlag,

Hückeswagen, Bielstein und

Wipperfürth. Außerdem gibt es jedes

Jahr in der Osterwoche und in

einer der Sommerwochen jeweils

eine Fahrt für Jugendliche unter meiner

Begleitung nach Taizé, sowie die

Fahrten zu den europäischen Jugendtreffen

über Silvester.

Das nächste europäische Taizé-

Jugendtreffen über Sylvester findet

vom 28.12.13 bis 01.01.14 in

Straßburg/Frankreich statt, und viele

Oberberger werden auch wieder

dabei sein!

Pfr. Norbert Fink

S E I T E 4 5


Y O U N G P E O P L E

Himmel op d’r Ääd

Himmlische Hilfe in Oberberg,

im Erzbistum Köln

und ganz Deutschland: Bei

der bislang größten Jugendsozialaktion

Deutschlands

„Uns schickt der Himmel“

haben 175.000 Kinder und

Jugendliche an 4.000 Orten

in Deutschland (13.-

16.06.13) die Welt ein

Stück besser gemacht.

Oberberg Mitte war mit sieben

Gruppen dabei.

„Was passiert, wenn Engagement,

Fantasie und der Glaube an die gemeinsame

Sache zusammen kommen,

das haben uns tausende Jugendliche

in den vergangenen drei

Tagen eindrucksvoll gezeigt“, so

Weihbischof Dominikus Schwaderlapp

bei der Abschlussmesse zur

Aktion in der Pfarrkirche St. Franziskus

in Gummersbach am Sonntagabend,

in der Pastor Christoph Bersch

ein Grußwort von Papst Franziskus

an alle Jugendlichen vorlesen

konnte, die bei der 72-Stunden-

Aktion mitgemacht haben. „Unsere

Erwartungen an die Aktion in Oberberg

wurden bei Weitem übertroffen.

Die jungen Leute haben gezeigt,

wozu sie im Einsatz für andere Menschen

im Stande sind. Sie dürfen zu

Recht stolz auf das Geschaffte sein“,

so Pfarrer Norbert Fink.

Was geschah konkret in den

einzelnen Aktionsgruppen:

Firmgruppe Eckenhagen

Die Firmgruppe Eckenhagen hat sich

mit dem Thema „Fair Trade“ auseinander

gesetzt. Die Jugendlichen

haben die fair gehandelten Produkte

aus dem Weltladen Derschlag im

Pfarrheim zum Kauf angeboten. In

gemütlicher Atmosphäre gab es

Kaffee und selbst gemachte Leckereien

zum Probieren. Die Aktion

wurde von der Gemeinde sehr gut

angenommen. Gemeindemitglieder

und Menschen, die nicht aus dem

Oberbergischen Kreis kommen,

sind erstaunt, wie intensiv wie man

sich hier mit dem Thema

„kritischer Konsum“ auseinander

setzt. Mechtild Heide lobt hier besonders

den Weltladen als Drehund

Angelpunkt der Thematik. Die

Stimmung unter den Jugendlichen

war sehr positiv, und sie haben sich

besonders darüber gefreut, dass sie

nun das Gelernte an die Gemeinde

weitergeben können.

KJG Lantenbach

Die KJG Lantenbach konnte eine

halbe Tonne Lebensmittel und 300

Hygieneartikel an die Tafel Gummersbach

übergeben, die sie vor

Verbrauchermärkten gesammelt

haben. Ulrich Pfeiffer bezeichnete

die Kinder und Jugendlichen als

„wahre Engel, die vom Himmel

geschickt wurden“. Die Tafel bietet

täglich drei Mahlzeiten an, die großen

Anklang finden. Es wird immer

schwieriger, hierfür Lebensmittel

zu beschaffen, daher freut sich

Pfeiffer besonders über diese große

Spende. „Die Menschen kommen

nicht nur für die Mahlzeiten

sondern auch um der Begegnung

willen.“ Er betonte immer wieder,

wie wertvoll diese sozialdiakonische

Aktion der KJG für die Tafel

war.

DPSG Gummersbach

Die DPSG Gummersbach hat sich

zum Steinmüllergelände aufgemacht,

um dort zusammen mit dem NABU

ein „Insektenhotel“ aufzustellen. Im

Anschluss daran wurden die fertigen

„Wohnungen“ mit unterschiedlichen

Naturmaterialien gefüllt. Hierzu

wurden unter anderem Stroh,

Baumstämme, Heu und Tonziegel

verwendet. Nach der Sonntagsmesse

wurden die fertig gestellten Vogelhäuser

verkauft. Der Erlös

kommt einem sozialen Zweck zugute.

In der Gruppe herrschte ein guter

Zusammenhalt. Alle Mitglieder

haben tatkräftig angepackt. Die Erwartungen

des NABU wurden weit

übertroffen, und von der Gemeinde

gab es viel positives Feedback. Es

konnten sogar zwei neue Jugendliche

für die DPSG gewonnen werden.

Kolpingjugend Dieringhausen

Die Kolpingjugend Dieringhausen

hat dazu beigetragen, dass ihr Ort

vom Müll befreit und so wieder

schöner wird. Dazu trafen sie sich

an der Kirche, um anschließend Müll

und Unrat auf den Straßen und Wegen

zu sammeln. Das Arbeitsmaterial

für die Aktion stellte die Stadt.

S E I T E 4 6


Y O U N G P E O P L E / G O T T E S D I E N S T E

Nach der erfolgreichen Aktion gab

es für alle fleißigen Teilnehmer einen

Imbiss im Pfarrgarten.

Kolpingjugend Derschlag

Die Kolpingjugend hat, unterstützt

von einigen Firmlingen, ein Außenklassenzimmer

an der Astrid Lindgren

Grundschule in Derschlag für

Schülerinnen und Schüler wieder

nutzbar gemacht. Geäst und Sträucher

weg geschnitten, Dornen beseitigt,

Tische und Bänke geschliffen

und gestrichen... Die Kolpingjugend

hat sich dabei selbst übertroffen.

Eigentlich sollte nur das Klassenzimmer

freigelegt und, wenn noch Zeit

und Kraft da ist, der Teich freigemacht

werden. An den ehemaligen

Schulgarten, der eher an einen

Dschungel erinnerte, wagte vorher

keiner zu denken. Doch die Kinder

und Jugendlichen (unterstützt von

einigen Eltern) waren so motiviert,

dass wir alles geschafft haben. „Als

ich in der Grundschule war, haben

wir in diesem Garten gearbeitet,

danach ist er leider verwildert“, so

eine fast 18-jährige Jugendliche, die

nun dabei half, den Garten wieder

in seinen Ursprung zurück zu verwandeln.

Bereits am Dienstag

konnte die erste Klasse bei Frischluft

und Sonnenschein die neue

Lernumgebung genießen.

Messdiener aus Bergneustadt/Hackenberg

Die Messdiener von St. Stephanus

und St. Matthias in Bergneustadt

haben ihr Projekt „Ordnung rund

um den Kirchturm“ umgesetzt.

Ziel war es, dass die Kirche und

ihre Räume für die Gemeinschaft

auch für alle einsetzbar sind. Der

Gemeinschaftsraum war etwas unschön

geworden, eine neu eingebaute

Küche stand seit rund einem

Viertel Jahr nicht fertig angeschlossen,

unbenutzbar herum, und nach

einigen Jahren waren die Messdienergewänder

auch nicht mehr unbedingt

die Frischesten. So haben

die rund 30 Messdiener im Alter

von 10 bis 29 Jahren die Gewänder

gewaschen und gebügelt, die Messdienersakristei

entrümpelt, und gemütlich

gestaltet – und so dazu beigetragen,

dass die Gemeinschaft in

Zukunft noch besser gedeihen kann.

Während der ersten Aktionen am

Donnerstagabend gab es ein kleines

Picknick, und als Dankeschön fand

am Samstag ein Ausflug ins Phantasialand

statt.

Firmgruppe Bergneustadt

Für die Firmlinge war die 72-

Stunden-Aktion der Startschuss zum

Erwerb eines Sozialführerscheins m.

Ab Juli werden die Jugendlichen

zwölf Stunden soziale Dienste in

Bergneustädter Altenheimen und

Kindergärten leisten. So machen sie

deutlich, dass unser Engagement

auch über die 72 Stunden hinaus

immer wieder gefragt ist.

Fotos von der Aktion sind auf der

vorletzten Seite dieses Pfarrbriefs.

Kreisjugendseelsorger

Pfr. Norbert Fink

Gummersbach (Gm)

Steinenbrück (St)

Lantenbach (Lb)

Dieringhausen (Dh)

Niederseßmar (Nd)

Marienhagen (Mh)

Bergneustadt (Bn)

Hackenberg (Hb)

Derschlag (Ds)

Belmicke (Bm)

Wiedenest (Wn)

Eckenhagen (Eh)

Regelmäßige Gottesdienste und Beichtgelegenheiten

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

9:00 Gm Hl. Messe

15:30-16:30 Gm Beichte

17:00 St Vorabendmesse

18:30 Lb Vorabendmesse

10:30 Gm Sonntagsmesse

18:00 Gm Sonntagsmesse

9:30 Gm Hl. Messe

(Altenheim)

17:00 MhVorabendmesse

9:00 Dh Sonntagsmesse

11:30 Nd Sonntagsmesse

8:10 Dh Schulmesse(14tägig)

18:00 Nd Hl. Messe

16:30 Hb Beichte

17:00 Hb Vorabendmesse

10:00 Bn Sonntagsmesse

11:00 Ds Sonntagsmesse

8:00 Bn Hl. Messe

15:00 Ds Stilles Gebet

8:05 Bn Schulmesse(14tägig)

9:30 Ds Hl. Messe

17:00 Bn Rosenkranzgebet

17:15 Gm Rosenkranzgebet

18:00 Gm Hl. Messe 18:00 Bn Hl. Messe

18:30 Wn Vorabendmesse

8:30 Bm Sonntagsmesse

9:30 Eh Sonntagsmesse

17:00 Wn Stilles Gebet

18:00 Wn Hl. Messe

8:30 Eh Hl. Messe

9:00 Gm Hl. Messe

14:00 Gm Messe (Krankenh.) 18:00 Hb Hl. Messe 18:00 Bm Hl. Messe

15:00 Gm Hl. Messe

anschl. Eucharist. Anbetung

9:00 Dh Hl. Messe 15:00 Hb Rosenkranzgebet

17:30 Ds Rosenkranzgebet

18:00 Ds Hl. Messe

8:30 Eh Hl. Messe

S E I T E 4 7


F I L M U N D R E L I G I O N

Ihr Leidensweg

fing am

02.03.1998 an.

Natascha Kampusch,

geboren

am 17.02.1988

in Wien, erlebte

an jenem Tag

etwas, was ihr

Leben plötzlich

und radikal veränderte.

Als sie nach einem handgreiflichen

Streit mit ihrer Mutter auf dem

Weg zur Schule von einem fremden

Mann in einen Lieferwagen gezerrt

wird, weiß sie zunächst nicht, wie ihr

geschieht.

Einige Zeit später liegt die Zehnjährige

auf einem kalten Fußboden, in einem

extra für sie gebauten Kellerverließ.

In diesem Verlies muss sie nun,

mit einigen Ausnahmen, die nächsten

achteinhalb Jahre ihres Lebens verbringen,

bevor ihr am 23.08.2006 endlich

die Flucht gelingt und damit auch

die Befreiung von ihrem Peiniger

Wolfgang Priklopil, der sich kurz darauf

das Leben nimmt.

Was wie eine Geschichte aus einem

Horrorfilm klingt, hat sich für Natascha

Kampusch tatsächlich abgespielt.

Nachdem sie im Jahr 2010 ein

Buch über ihre Erlebnisse geschrieben

hat, fand sie nun auch den Mut, ihre

drastischen Erfahrungen verfilmen zu

lassen, um ihr Trauma zu verarbeiten

und anderen Missbrauchsopfern Mut

zu machen.

Niemand geringerer als Bernd Eichinger

machte sich daran, einen ersten

Drehbuchentwurf zu liefern. Er konnte

diesen jedoch nicht vollenden, da

er vor der Fertigstellung 2011 überraschend

starb, so dass Ruth Thoma

sein Drehbuchfragment beendete.

Hollywood-Veteran Michael Ballhaus

wurde als Kameramann verpflichtet,

und „Wüstenblume“ Regisseurin

Sherry Hormann hat den Stoff aus

dem die Alpträume sind, schließlich

verfilmt mit Amelia Pidgeon als Natascha

Kampusch und Thure Lindhardt

als Wolfgang Priklopil. Beide

Hauptdarsteller spielen ihre Rollen

sehr intensiv und mit großer Authentizität,

so dass man stellenweise

als Zuschauer denkt, es würde sich

bei dem Film nicht um einen Spielfilm,

sondern um echte Videoaufnahmen

aus der damaligen Zeit handeln,

insbesondere wenn Natascha alleine

ihn ihrer Gefängniszelle sitzt, wenn

sie versucht, jedem Tag eine Struktur

zu geben und sich durch die Lektüre

diverser Bücher alleine fortbildet,

um nicht wahnsinnig zu werden

und etwas zu tun zu haben.

Da sie einen eigenen Kopf hat und

auch nicht auf den Mund gefallen ist,

wird sie oft von ihrem Peiniger bestraft,

indem er ihr für einige Tage

das Essen entzieht, indem er sie bedroht,

sie zusammenschlägt oder bis

aufs Äußerste psychisch demütigt

und schließlich auch sexuell missbraucht.

Doch Natascha lässt sich nicht unterkriegen.

Ihr Peiniger kann sie demütigen,

missbrauchen und quälen,

aber er kann ihr nicht ihren freien

Willen nehmen und die Hoffnung,

dass es irgendwann einen Ausweg

aus diesem Alptraum gibt und sie zu

ihrer Familie zurückkehren kann.

Nataschas Vater hat sich von dem

Ergebnis des Films distanziert, weil

er sich falsch dargestellt sieht und

seiner Tochter nicht alles glaubt,

was im Film zu sehen ist.

Wie dem auch

sei, jedenfalls

lässt der Film

keinen kalt. Das

Psychodrama ist

ein direkter

Schlag in die

Magengrube.

Man leidet als

Zuschauer mit

Natascha mit,

wenn sie ihren Peiniger ums Essen

anbettelt oder er sie anlügt, dass ihre

Eltern kein Lösegeld für sie zahlen

wollen, weil sie sie nicht lieben und

nicht zurückhaben wollen. Aber man

empfindet auch Hochachtung vor ihrem

starken Charakter und jedem

kleinen Triumph an Freiheit, den sie

sich bitter immer wieder erkämpft,

weil sie sich nicht besitzen lässt.

Der Film hinterlässt viele offene Fragen

beim Zuschauer, wie es möglich

sein kann, dass ein Mensch den anderen

Menschen so quälen kann und das

über Jahre hinweg, und dass es niemandem

auffällt. Aber er macht auch

Hoffnung, dass wo ein Wille, da auch

ein Ausweg, selbst aus der schlimmsten

Situation, ist.

Gegen alle Machtdemonstration,

Angstmacherei und Herabwürdigung

ihres Peinigers, legt Natascha Kampusch

eine starke Emanzipation an

den Tag und lässt sich ihre Würde

nicht nehmen. Obwohl sie äußerlich

wie eine Sklavin lebt, bleibt sie innerlich

frei.

Woher nimmt sie diese Kraft und

diesen Willen zum Überleben Was

hätten wir an ihrer Stelle getan

Wann ist bei uns der Punkt erreicht,

wo wir keinen Ausweg mehr sehen

und was gibt uns dann noch Kraft zum

Weiterleben Dies sind nur einige der

wichtigen Impulsfragen, die der sehens-

und nachdenkenswerte Film

den Zuschauern liefern kann.

Pfr. Norbert Fink,

Kreisjugendseelsorger Oberberg

S E I T E 4 8


C H R O N I K

17.02. Else Samulski (Gm) 92 J.

27.02. Herbert Dahm (Gm) 80 J.

04.03. Marlis Dommes (Dh) 81 J.

03.03. Kurt Schlechtingen (Dh) 85 J.

09.03. Christel Johanna Hein (Bm) 61 J.

11.03. Maria Chomse (Ds) 85 J.

14.03. Leokadia Kunert (Gm) 93 J.

16.03. Dr. Georg Paul Reitor (Gm) 93 J.

17.03. Laurentius Hein (Bm) 66 J.

17.03. Elke Schmitz (Gm) 66 J.

21.03. Gerda Umlauf (Bn) 56 J.

22.03. Irmgard Thamm (Gm) 89 J.

24.03. Martha Fiolka (Ds) 97 J.

25.03. Christine Klotka (Gm) 75 J.

26.03. Norbert Schneider (Lb) 78 J.

29.03. Mechthilde Maria

Löffler (Ds) 89 J.

30.03. Gerhard Paul Heickel (Dh) 83 J.

31.03. Werner Wahlen (Nd) 76 J.

04.04. Hans Joachim Toews (Dh) 80 J.

07.04. Johannes Bauer (Gm) 77 J.

08.04. Magdalene Helene

Nosol (Bn) 83 J.

V E R S T O R B E N E

10.04. Rosina Jungjohann (Eh) 77 J.

14.04. Wanda Kerntopp (Gm) 77 J.

16.04. Franz Wallet (Gm) 86 J.

16.04. Wilhelm Körfer (Gm) 82 J.

17.04. Elisabeth Oppelcz (Gm) 89 J.

17.04. Bernhard Kölschbach (Dh) 78 J.

18.04. Magdalena

Stanislawski (Gm) 91 J.

23.04. Elke Chalupa (Gm) 42 J.

24.04. Willibald Ficker (Ds) 63 J.

25.04. Gerda Gertrud

Fischer (Gm) 81 J.

26.04. Ewald Josef

Baumhoer (Gm) 87 J.

27.04. Gertrud Pospiech (Dh) 91 J.

27.04. Maria Monika

Mackowiak (Bochum) 97 J.

01.05. Karl Adolf Rippert (Gm) 75 J.

02.05. Peter Schaak (Bn) 85 J.

02.05. Paul Rühl (Eh) 87 J.

03.05. Edeltraud Maria

Dobisch (Bm) 89 J.

06.05. Ernst Heinrich Hodl (Ds) 53 J.

08.05. Anna Kusch (Bn) 82 J.

08.05. Wilhelm Georg

Hoffmann (Gm) 82 J.

09.05. Ewald Schulmeister (Gm) 91 J.

10.05. Georg Jonietz (Bn) 66 J.

12.05. Maria Elisabeth

Zimmermann (Bn) 74 J.

18.05. Clemens Kugelmeier (Gm) 92 J.

20.05. Klaus Dünzer (Bn) 75 J.

21.05. Dagmar Beer (Dh) 58 J.

22.05. Karl Mourschinetz (Wn) 79 J.

26.05. Vinzenz Klose (Bn) 85 J.

28.05. Rolf Nettesheim (Eh) 83 J.

29.05. Bernhard Schürholz (Eh) 78 J.

30.05. Irma Röhrich (Bn) 73 J.

02.06. Guido Alzer (Dh) 48 J.

07.06. Gabor Toth (Gm) 55 J.

07.06. Klaus Engels (Gm) 76 J.

09.06. Margarete Jädtke (Bn) 90 J.

11.06. Leonid Krivenko (Gm) 73 J.

14.06. Josef Sobotta (Gm) 81 J.

14.06. Fritz Weiss (Gm) 83 J.

16.06. Christa Herbst (Gm) 84 J.

T A U F E N

T R A U U N G E N

31.03. Joelina Wurm

31.03. Max Hötzel

07.04. Leopold Maximilian Knapp

14.04. Elias Joel Stabenau

14.04. Alyssa Keilbach

21.04. Anna Sophie Souza Fröhlich

21.04. Giulia Luane Souza Maienberg

21.04. Jannik Noel Bauch

21.04. Iva Klasuric

27.04. Merlin Sven Schäfer

27.04. Tom Oscar Schäfer

05.05. Malena Katharina Wirths

05.05. Leonie Emilia Hetel

05.05. Franz Ochs

05.05. Sophia Herz

05.05. Elia Butschkowski

02.06. Marco Rudolf Muzzicato

02.06. Alexa Paucar Villamarin

02.06. Tom Louis Kilian

09.06. Gian Luca Rolf Fröhlich

09.06. Maurice Ristic

09.06. Luca Alexander Otte

16.06. Emma Maxine Kötter

16.06. Lotta Wittpohl

20.04. Olaf Thiedig und

Marita Kempkes

04.05. Dimitri Gerner und

Shanna Bauer

04.05. Sascha Bücher und

Elisabeth Rausch

25.05. Spiridon Kabranis und

Silke Esser

01.06. Jochen Gohla und

Claudia Hasky

Am Strand

Durchatmen – Spielen – Wasser –

Schwimmen – Tauchen – Spaß haben

– ein Eis – Cocktail – Krabbenbrötchen

– Currywurst – Sonne –

Burgen bauen – Gemeinsamkeit –

Strandkorb – Liegewiese – Decke –

Picknickkorb – ein gutes Buch lesen

– Seeluft – Salz auf der Haut –

mehr Wasser - Meerwasser

Auch Zeit für ein DANKE an DICH, HERR,

dass Du mir so viel Vielfalt schenkst.

S E I T E 4 9


G E B U R T S T A G E

Wir gratulieren zum Geburtstag

Wir gratulieren auf diesem Wege allen, die in den kommenden Monaten Geburtstag feiern, und wünschen ihnen

Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg. An dieser Stelle veröffentlichen wir regelmäßig die Geburtstagskinder

aus unseren Gemeinden, die 70, 75 und 80 Jahre oder älter werden! Wenn Sie eine solche Veröffentlichung nicht

wünschen, widersprechen Sie bitte rechtzeitig vor Redaktionsschluss im Pfarrbüro.

S T . F R A N Z I S K U S , G U M M E R S B A C H

S T . K L E M E N S M A R I A H O F B A U E R , S T E I N E N B R Ü C K

S T . M I C H A E L , L A N T E N B A C H

01.07. Elisabeth Sohn 89 J.

01.07. Magdalena Remel 81 J.

01.07. Rudolf Richter 83 J.

03.07. Theresia-Sophie Klepsch 91 J.

03.07. Renate Döhl 75 J.

03.07. Anna Hockstra 89 J.

04.07. Erich Braun 83 J.

05.07. Hubert Voss 80 J.

07.07. Hermann Alefelder 82 J.

07.07. Marian Stajer 80 J.

09.07. Theresia Valtl 85 J.

09.07. Erich Balkenhol 86 J.

09.07. Ursula Kirchner 86 J.

10.07. Hermann Laumeier 81 J.

11.07. Ingeborg Hubaleck 86 J.

11.07. Karl Wilhelm Siemerkus 70 J.

13.07. Ingrid Dittberner 75 J.

13.07. Annie Koch 92 J.

14.07. Karl Pfeifer 86 J.

15.07. Johann Weinbender 87 J.

16.07. Albert Niessen 75 J.

20.07. Wilhelm Nähle 83 J.

22.07. Ursula Reuter 86 J.

22.07. Gerhard Ludwig 86 J.

22.07. Edeltraud Dick 80 J.

24.07. Ursula Fink 87 J.

24.07. Charlotte Zimmermann 87 J.

25.07. Theo Breddermann 75 J.

25.07. Joachim Elsner 70 J.

26.07. Paul Johannes Toelstede 80 J.

26.07. Anna Wallet 81 J.

27.07. Rudolf Hoffmann 83 J.

30.07. Reinhold Stark 81 J.

30.07. Anni Wolf 80 J.

31.07. Helena Kleinhubbert 87 J.

02.08. Josefa Pilgermann 84 J.

02.08. Heinrich Reitzer 81 J.

03.08. Frieda Gerheim 75 J.

05.08. Maria Gutsch 81 J.

07.08. Maria Arndt 90 J.

07.08. Gertrud Stranz 87 J.

07.08. Anna Sauerwald 98 J.

07.08. Leonhard Wenz 93 J.

08.08. Elisabeth Müller 80 J.

09.08. Auguste Dohmann 95 J.

09.08. Renate Lingenberg 81 J.

10.08. Hildegard Schellenberg 85 J.

12.08. Erna Seifert 87 J.

13.08. Alice Pallasch 81 J.

15.08. Wilhelm Liebing 75 J.

15.08. Anni Blank 82 J.

16.08. Auguste Nachlinger 95 J.

16.08. Irmgard Schneider 70 J.

16.08. Erika Steinbach 84 J.

16.08. Ulrich Huhn 81 J.

16.08. Alfons Grondey 84 J.

16.08. Irmgard Nowak 89 J.

20.08. Stefan Fortini 82 J.

20.08. Erika Steinhilb 83 J.

20.08. Edmund Schneider 85 J.

22.08. Herbert Zwirner 82 J.

22.08. Irina Kosteal 85 J.

22.08. Luzia Pöschel 83 J.

23.08. Herta Aßmann 92 J.

24.08. Brigitte Radwan 75 J.

26.08. Magdalena Heibach 86 J.

26.08. Amalia Seeger-Camenita 97 J.

27.08. Egbert Nübel 75 J.

28.08. Rosina Eilers 91 J.

30.08. Elisabeth Pustelnik 86 J.

31.08. Herbert Witowski 89 J.

31.08. Karl Josef Koch 75 J.

31.08. Klara Adler 86 J.

31.08. Wilhelmine Otto 87 J.

02.09. Elisabeth Ziganke 89 J.

02.09. Doris Schmutzler 70 J.

02.09. Lieselotte Lücke 80 J.

03.09. Elisabeth Schweizer 86 J.

04.09. Tadeusz Dzwig 89 J.

04.09. Bruno Klotka 82 J.

04.09. Ursula Bonczek 75 J.

05.09. Maria Schmitz 85 J.

06.09. Maria Rützel 82 J.

06.09. Margot Pregla 82 J.

09.09. Franz Müller 75 J.

09.09. Otmar Köstner 70 J.

10.09. Giuseppe Ciraulo 83 J.

10.09. Lucie Pogrzeba 82 J.

11.09. Anton Klein 85 J.

11.09. Hedwig Weißbrodt 99 J.

13.09. Herbert Meulen 81 J.

14.09. Ewald Baluch 87 J.

14.09. Hildegard Osing 91 J.

14.09. Ernst Nocken 86 J.

15.09. Arno Spielhofen 87 J.

15.09. Josef Hönig 88 J.

15.09. Gisela Langlotz 93 J.

16.09. Gerda Riemer 75 J.

16.09. Benno Kulig 75 J.

18.09. Heinz Meier 91 J.

19.09. Peter Nagler 83 J.

20.09. Josef Gruner 70 J.

20.09. Helmut Fehrmann 86 J.

20.09. Herbert Winkler 83 J.

21.09. Margarete Schilling 87 J.

22.09. Maria Büth 88 J.

22.09. Angela Wawrzak 91 J.

23.09. Gisela Gerth 83 J.

23.09. Elisabeth Braunschweig 93 J.

24.09. Gisela Wiegand 86 J.

24.09. Gerda Müller 93 J.

24.09. Valentina Dimmel 80 J.

24.09. Margareta Thelen 80 J.

25.09. Anna Büchler 94 J.

25.09. Herta Hess 89 J.

25.09. Ingeborg Junghans 81 J.

26.09. Günter Kolodziej 70 J.

27.09. Ursula Opperskalski 88 J.

27.09. Hedwig Fink 93 J.

28.09. Werner Selbach 70 J.

28.09. Maria Heinrich 80 J.

28.09. Gertrud Srimschek 87 J.

28.09. Marga Prinz 82 J.

29.09. Ioan Banita 92 J.

29.09. Ingeborg Huber 85 J.

29.09. Wilhelm Kaiser 70 J.

30.09. Ewald Pokriefke 82 J.

30.09. Johanna Holthausen 96 J.

02.10. Elisabeth Reisenwedel 92 J.

03.10. Wolfgang Hambloch 81 J.

03.10. Ilsedor Knott 90 J.

04.10. Lucia Puhl 90 J.

05.10. Erich Nitsche 82 J.

05.10. Erika Patotzka 80 J.

07.10. Dorothea Schönenberg 80 J.

07.10. Erwin Scharf 87 J.

07.10. Christine Reinke 81 J.

08.10. Maria Köster 86 J.

08.10. Christa Isselbächer 75 J.

09.10. Maria Kruse 86 J.

11.10. Gerhard Buchmann 90 J.

13.10. Günter Rindermann 82 J.

14.10. Ernst Linkenbach 92 J.

14.10. Franziska Henn 94 J.

S E I T E 5 0


14.10. Alfred Klein 88 J.

15.10. Hermann-Josef Müller 70 J.

16.10. Klaus Müller 70 J.

17.10. Ursula Krutzler 81 J.

19.10. Maria Kansky 81 J.

21.10. Doris Beckmann 84 J.

21.10. Paul Borghys 88 J.

22.10. Rudolf Böhm 81 J.

23.10. Renate Dähler 75 J.

23.10. Erika Most 70 J.

24.10. Ilse Renner 93 J.

25.10. Robert Finke 87 J.

25.10. Alojzy Nawrat 70 J.

26.10. Artur Berger 87 J.

31.10. Veronika Iovan 87 J.

01.11. Angelika Brüning 75 J.

02.11. Hans Fischer 87 J.

G E B U R T S T A G E

06.11. Konrad Eichert 70 J.

09.11. Hans-Henning Holbeck 85 J.

10.11. Gertrud Teige 89 J.

10.11. Hermann Heintzer 87 J.

11.11. Elisabetha Wolf 75 J.

11.11. Margarete Schulte 82 J.

12.11. Brigitte Heyde 70 J.

13.11. Reinhold Angermann 70 J.

14.11. Doris Rebel 75 J.

14.11. Klemens Fischer 75 J.

17.11. Elisabeth Croonenbrock 97 J.

17.11. Gisela Sandhövel 80 J.

18.11. Gertrud Müller 80 J.

18.11. Kurt Klimke 92 J.

18.11. Ingeburg Karkowski 80 J.

19.11. Hilde Kröner 86 J.

19.11. Elisabeth Essmann 89 J.

19.11. Elisabeth Gina 80 J.

19.11. Margareta Lenz 75 J.

20.11. Ingeborg Schudy 88 J.

21.11. Helene Wirth 90 J.

21.11. Anneliese Prädel 80 J.

21.11. Peter Hupertz 84 J.

22.11. Klara Lordan 88 J.

22.11. Lucie Seichter 82 J.

23.11. Richard Lechner 89 J.

23.11. Ildiko Branisa 75 J.

24.11. Renate Busch 70 J.

24.11. Arkadius Haag 75 J.

26.11. Katharina Jürgens 85 J.

27.11. Karl Oppelcz 80 J.

28.11. Veronika Laak 98 J.

28.11. Anna Freundlieb 94 J.

30.11. Gertrud Balansky 82 J.

S T . E L I S A B E T H , D E R S C H L A G

02.07. Theodor Willmes 70 J.

05.07. Ingeborg Schaube 75 J.

06.07. Johann Groth 84 J.

08.07. Inge Bürger 70 J.

09.07. Annemarie Alt 81 J.

10.07. Martha Fiolka 98 J.

12.07. Enia Lemmer 70 J.

12.07. Josefa Korgel 86 J.

13.07. Hannelore Wigger 70 J.

15.07. Helmuth Pohl 80 J.

17.07. Angelika Fox 82 J.

19.07. Johannes Waldschmidt 82 J.

20.07. Hans Otte 88 J.

20.07. Vera Pilski 70 J.

23.07. Else Heinsch 88 J.

23.07. Heinz Schmelter 70 J.

24.07. Marianne Heene 87 J.

26.07. Anneliese Krause 84 J.

28.07. Klaus Goedermans 80 J.

29.07. Anna Paradis 85 J.

01.08. Johannes Creemers 84 J.

03.08. Frieda Gerheim 75 J.

05.08. Georg Hannig 83 J.

06.08. Margarete Braun 84 J.

11.08. Heinrich Raab 85 J.

13.08. Siegmund Kwidzinski 82 J.

20.08. Gisela Wegener 82 J.

25.08. Gisela Pleger 70 J.

27.08. Joseph Blum 93 J.

31.08. Irene Schaul 85 J.

06.09. Stefan Waal 83 J.

06.09. Helene Schalenbach 94 J.

13.09. Julia Trümper 88 J.

15.09. Ursula Rossenbach 84 J.

22.09. Irene Görtz 80 J.

23.09. Herbert Gloger 87 J.

24.09. Maria Burkard 75 J.

25.09. Ingeborg Wagner 80 J.

29.09. Edith Koschek 84 J.

01.10. Sonja Pickhardt 82 J.

06.10. Matthias Blatzheim 75 J.

08.10. Isolde Heckener 75 J.

08.10. Hildegard Kritzler 75 J.

09.10. Agnes Ulbrich 85 J.

10.10. Konrad Frielingsdorf 75 J.

20.10. Helene Bickenbach 80 J.

22.10. Inge Müller 81 J.

25.10. Karl Stamm 84 J.

25.10. Albertine Riemel 95 J.

26.10. Wolfgang Sassen 75 J.

28.10. Ursula Kube 70 J.

01.11. Anna Potocean 75 J.

02.11. Reinhold Ramisch 94 J.

02.11. Eugen Potocean 80 J.

03.11. Hildegard Wind 70 J.

03.11. Klemens Fox 85 J.

04.11. Maria Lang 85 J.

06.11. Anna Luise Hölzen 70 J.

07.11. Heinz Paul Schambach 75 J.

09.11. Marion Krüger 70 J.

12.11. Gertrud Schumacher 82 J.

12.11. Agnes Leibisch 82 J.

16.11. Gertrud Sappelt 83 J.

17.11. Maria Funke 80 J.

20.11. Klaus Grysla 70 J.

21.11. Herbert Melcher 88 J.

26.11. Katharina Harder 81 J.

27.11. Christine Schlömer 82 J.

27.11. Peter Kettwig 70 J.

27.11. Irma Stenglein 83 J.

28.11. Eleonore Beinghaus 88 J.

29.11. Horst Bieker 70 J.

30.11. Maria Stamm 85 J.

03.07. Gertrud Reier 81 J.

05.07. Bruno Kirch 82 J.

19.07. Ingrid Lehnen 70 J.

20.07. Hermann Fiege 83 J.

25.07. Ilona Bieker 70 J.

29.07. Anna Stricker 87 J.

02.08. Cäcilia Stamm 88 J.

13.08. Angela Hoffman 75 J.

23.08. Günter Stracke 80 J.

30.08. Heinrich Kording 80 J.

05.09. Hilaria Szymura 83 J.

07.09. Maria Kaufmann 106 J.

S T . A N N A , B E L M I C K E

S T . M A R I A K Ö N I G I N , W I E D E N E S T / P E R N Z E

08.09. Angela Pfeifer 87 J.

10.09. Marta Rausch 87 J.

18.09. Marie Luise Löbbert 70 J.

02.10. Isolde Bieker 81 J.

03.10. Heinz Zerbe 86 J.

04.10. Hans Strohscheer 75 J.

05.10. Franz Kosica 83 J.

10.10. Heinrich Koch 86 J.

11.10. Irmgard Peller 75 J.

19.10. Emma Menger 88 J.

21.10. Margot Schneider 85 J.

21.10. Günter Beckmann 90 J.

28.10. Monika Finkhaus 70 J.

31.10. Rita Lubjuhn 83 J.

01.11. Günter Zach 80 J.

03.11. Konrad Wrusch 75 J.

05.11. Reinhold Stahlhacke 86 J.

12.11. Wolfgang Schneider 70 J.

12.11. Horst Zimmermann 75 J.

15.11. Anna Elisabeth Lütticke 81 J.

18.11. Rudolf Berninger 83 J.

21.11. Hildegard Grothe 75 J.

27.11. Otto Bieker 81 J.

S E I T E 5 1


G E B U R T S T A G E

H E R Z J E S U , D I E R I N G H A U S E N

02.07. Agnes Mittler 82 J.

02.07. Juan Sanchez 80 J.

05.07. Karl Deworetzki 85 J.

07.07. Regina Frölich 85 J.

07.07. Klara Meurer 91 J.

07.07. Gertrud Unger 80 J.

10.07. Helga Aubart 81 J.

14.07. Horst Zielinski 80 J.

17.07. Agnes Ganzauer 85 J.

18.07. Annemarie Kuhn 70 J.

19.07. Heinz Gerd Remerscheidt 70 J.

20.07. Werner Kraft 84 J.

22.07. Roman Iwanov 92 J.

28.07. Karl Berg 80 J.

28.07. Rudolf Landgraf 80 J.

28.07. Anna Cramer 82 J.

30.07. Rudolf Buchen 75 J.

31.07. Laura Borga 70 J.

01.08. Valentin Klein 86 J.

03.08. Herta Drogi 75 J.

06.08. Hildegard Funke 86 J.

06.08. Elisabeth Rothkamp 81 J.

06.08. Adolf Manfrast 83 J.

07.08. Gertrud Altmann 83 J.

09.08. Hedwig Reß 88 J.

09.08. Adele Gewalt 81 J.

10.08. Hildegunde Clemens 84 J.

11.08. Frieda Potratz 89 J.

11.08. Martin Klein 89 J.

19.08. Maria Schlechtingen 83 J.

20.08. Heinrich Münzberg 87 J.

21.08. Margarete Kaufmann 84 J.

23.08. Werner Eisenhuth 83 J.

24.08. Anna Marks 70 J.

29.08. Gertrud Siechold 81 J.

29.08. Johannes Scheer 80 J.

31.08. Ingrid Schlag 75 J.

31.08. Eva Hübler 86 J.

01.09. Hildegard Schulz 93 J.

03.09. Werner Heite 83 J.

04.09. Johannes Funke 91 J.

05.09. Marta Pohl 91 J.

06.09. Rosa Schnell 91 J.

07.09. Eva Maria Löffler 83 J.

07.09. Irene Becker 82 J.

07.09. Ingeborg Rüttgers 86 J.

09.09. Gisela Sand 83 J.

09.09. Alfons Moritz 87 J.

12.09. Hubert Bauerdick 80 J.

12.09. Heinrich Multhauf 81 J.

18.09. Edeltraut Mühlhausen 84 J.

18.09. Anna Büscher 89 J.

23.09. Ecaterina-Barbara Gavrila 89 J.

24.09. Hedwig Moritz 80 J.

25.09. Lothar Thielsch 75 J.

26.09. Margarete Trapp 84 J.

27.09. Dieter Esser 75 J.

30.09. Margret Heiden 83 J.

30.09. Else Alzer 80 J.

30.09. Brigitte Walder 81 J.

01.10. Josef Schebesta 87 J.

02.10. Eugen Lauterbach 70 J.

03.10. Manfred Koch 75 J.

03.10. Sonja Ullrich 81 J.

04.10. Erika Lissok 83 J.

04.10. Thea Schürhoff 83 J.

04.10. Katharina Lindenberg 75 J.

05.10. Margot Deppenkemper 90 J.

06.10. Lieselotte Hallwig 87 J.

07.10. Paul Clemens 93 J.

08.10. Horst Hiller 82 J.

12.10. Maria Stier 80 J.

12.10. Anneliese Hennen

Witwe Heck 93 J.

13.10. Walter Döbbeler 90 J.

17.10. Katharina Müller 92 J.

17.10. Dietmar Lubanski 70 J.

19.10. Günter Hausmann 70 J.

22.10. Gertraude Schneider 85 J.

24.10. Maria Pack 75 J.

28.10. Otto Stausberg 87 J.

03.11. Marianne Fielenbach 75 J.

05.11. Hildegard Guder 88 J.

07.11. Rolf Wurm 70 J.

07.11. Martha Rauser 87 J.

07.11. Elisabeth Richter 85 J.

09.11. Margret Kaltenbach 88 J.

10.11. Maria Selter 90 J.

12.11. Irmina Enes 80 J.

13.11. Hans Otto Tweer 70 J.

13.11. Adele Baier 91 J.

19.11. Anna Elisabeth Ebertz 75 J.

21.11. Theodor Wolf 90 J.

21.11. Willi Blasius 85 J.

27.11. Frieda Reinelt 84 J.

29.11. Maria Melchert 80 J.

30.11. Alfons Knitter 75 J.

30.11. Franz Opaterny 88 J.

S T . M A R I A V O M F R I E D E N , N I E D E R S E ß M A R

S T . M A R T I N , M A R I E N H A G E N

03.07. Friedel Cremanns 75 J.

10.07. Irmgard Wedemeyer 75 J.

16.07. Rosel Maag 70 J.

20.07. Margot Kreutzer 70 J.

23.07. Annemarie Hermanns 90 J.

23.07. Magdalena Kratochwill 80 J.

27.07. Rainer Wahl 84 J.

08.08. Franz Kemper 85 J.

09.08. Ingeborg Lange 81 J.

10.08. Anita Schmalenbach 87 J.

11.08. Ursula Euteneuer 94 J.

16.08. Katharina Basting 86 J.

16.08. Ursula Lüttgenau 75 J.

25.08. Eva Krömer 80 J.

27.08. Regina Grzenkowski 70 J.

02.09. Dieter Braun 70 J.

02.09. Alfons Quast 86 J.

04.09. Consuelo De la Cruz 82 J.

07.09. Katharina Kuhn-Köther 82 J.

17.09. Margareta Kastenbein 75 J.

18.09. Agnes Glatzel 86 J.

20.09. Joachim Knaupe 70 J.

26.09. Charlotte Drews 89 J.

30.09. Maria Priesel 75 J.

01.10. Inge Bolz 80 J.

01.10. Adela Krauß 91 J.

03.10. Giovanni Gallo 84 J.

04.10. Ursula Jarasch 83 J.

04.10. Harry Meyer 80 J.

04.10. Hildegard Höller 84 J.

05.10. Hildegard Rafalski 83 J.

06.10. Marija Torhac 70 J.

08.10. Gerhard Rafalski 87 J.

10.10. Concetta

Di Stefano Fideleo 85 J.

11.10. Ursula Braun 70 J.

15.10. Raimondo Fideleo 83 J.

18.10. Anna-Elisabeth Trapp 75 J.

19.10. Hedwig Polzer 91 J.

26.10. Traute Krems 75 J.

30.10. Regina Pätzold 91 J.

17.11. Rudolf Tellesch 80 J.

19.11. Maria Karczewski 70 J.

21.11. Elfriede Polczyk 87 J.

25.11. Ludwig Zupancic 87 J.

26.11. Heinz Hermanns 90 J.

29.11. Wilhelm Köther 83 J.

S E I T E 5 2


G E B U R T S T A G E

S T . S T E P H A N U S , B E R G N E U S T A D T

S T . M A T T H I A S , H A C K E N B E R G

02.07. Ernestine Werheit 75 J.

03.07. Hedwig Will 84 J.

03.07. Josef Frackiewicz 87 J.

12.07. Annemarie Vasentin 80 J.

13.07. Heinz-Gerd Schneider 70 J.

13.07. Ursula Busenbach 83 J.

16.07. Margarete Jädtke 91 J.

16.07. Helmut Niemietz 70 J.

18.07. Christa Schaper 75 J.

18.07. Angelika Kempkens 83 J.

19.07. Maria Luise Halbach 75 J.

20.07. Fritz Weiss 84 J.

20.07. Zoya Piastro 85 J.

23.07. Horst Borchert 70 J.

26.07. Hubert Kränzler 83 J.

27.07. Waltraud Jansen 75 J.

28.07. Monika Harteros 70 J.

29.07. Magdalena Kierski 80 J.

31.07. Gertrud Müller 82 J.

01.08. Ursula Schnackenberg 75 J.

02.08. Albert Krämer 70 J.

02.08. Helga Gebauer 70 J.

04.08. Lidia Turzanska-Mainka 83 J.

06.08. Helga Gutt 75 J.

08.08. Renate Branscheid 75 J.

08.08. Johanna Güdemann 86 J.

09.08. Karola Hausmann 93 J.

11.08. Veronika Weller 95 J.

15.08. Josef Renner 82 J.

16.08. Alfons Küpperfahrenberg 90 J.

18.08. Ursula Bergmann 75 J.

21.08. Hildegard Eggert 75 J.

22.08. Gerhilde Kamp 80 J.

22.08. Volker Zumtobel 75 J.

23.08. Paul Kuhn 82 J.

24.08. Anna Prinz 81 J.

26.08. Hildegard Konietzny 84 J.

26.08. Luzia Frackiewicz 83 J.

27.08. Gertrud Rink 82 J.

30.08. Eva Pflitsch 70 J.

30.08. Karl Heinz Theiß 83 J.

31.08. Irmgard Meurer 87 J.

04.09. Irmgard Reimann 83 J.

05.09. Wolfgang Vankerkom 75 J.

05.09. Hildegard Abraham 85 J.

10.09. Margarete Krismann 75 J.

11.09. Siegfried Hoika 70 J.

12.09. Magdalene Schöfer 87 J.

14.09. Gertrud Solbach 95 J.

14.09. Jakob Lehmann 89 J.

15.09. Ludwig Franken 88 J.

15.09. Ursula Stracke 70 J.

16.09. Alvaro Cantarero Lopez 81 J.

19.09. Gabriele Kate 90 J.

19.09. Christa Cremer 75 J.

22.09. Margareta Horn 84 J.

24.09. Günther Willeke 83 J.

25.09. Hedwig Henschkowski 75 J.

25.09. Elisabeth Reinbold 83 J.

27.09. Maria Godart 82 J.

27.09. Judith Engel 86 J.

29.09. Rosa Gieswein 75 J.

30.09. Helene Siedenstein 83 J.

03.10. Herbert Müller 84 J.

03.10. Gisela Laatsch 75 J.

07.10. Ursula Albus 84 J.

07.10. Hedwig Fuchs 93 J.

08.10. Sigrid Schmidt 75 J.

10.10. Bernhard Gasse 75 J.

11.10. Herta Krause 75 J.

13.10. Anton Jelenec 81 J.

14.10. Hans Joseph Schmidt 75 J.

15.10. Dorothea Otterbach 81 J.

17.10. Bernhard Toelstede 75 J.

18.10. Anna Schneider 70 J.

19.10. Karin Claßen 70 J.

23.10. Francesca

Fatta In Tuttolomondo 75 J.

26.10. Emma Melcher 84 J.

30.10. Rudolf Kurz 70 J.

03.11. Hildegard Holzapfel 82 J.

05.11. Elisabeth Doischer 86 J.

06.11. Maria Anna Halbe 86 J.

14.11. Ileana Bartesch 82 J.

16.11. Anna Flitsch 92 J.

17.11. Beate Corten 84 J.

18.11. Antonia Valero Carmona

De Munoz 82 J.

18.11. Alfons Spanczak 85 J.

18.11. Hedwig Wnuck Lipinski 84 J.

21.11. Maria Kappenstein 80 J.

21.11. Bozena Enderle 87 J.

23.11. Eva Klein 75 J.

24.11. Margarita Petkau 80 J.

24.11. Josef Stich 83 J.

25.11. Johanna Hoogen 83 J.

28.11. Anni Quint 81 J.

S T . F R A N Z I S K U S X A V E R I U S , E C K E N H A G E N

01.07. Urban Fromm 70 J.

06.07. Franz Fink 83 J.

08.07. Siegmund Mrazek 75 J.

09.07. Elisabeth Schier 87 J.

25.07. Willi Rühl 84 J.

05.08. Albertine Haas 87 J.

08.08. Margaretha Jochheim 75 J.

11.08. Hedwig Ammer 82 J.

14.08. Friedrich Kraus 92 J.

18.08. Edith Köster 81 J.

19.08. Waltraud Parczyk 75 J.

20.08. Richard Färber 70 J.

22.08. Ewald Hermann 86 J.

29.08. Gertrud Hofacker 81 J.

31.08. Wilhelm Bayer 70 J.

02.09. Paulina Wetsch 83 J.

04.09. Helene Schöneberg 88 J.

05.09. Martha Lepperhoff 91 J.

06.09. Caecilia Nießen 88 J.

12.09. Dorothea Aring 80 J.

14.09. Ernst Sapp 94 J.

15.09. Rita Becker 70 J.

18.09. Maria Scheirich 94 J.

18.09. Leopold Tenten 83 J.

20.09. Doris Schneider-Hering 75 J.

24.09. Gerharda Berg 80 J.

25.09. Roswitha Sodoge 70 J.

28.09. Karl-Heinz Halbe 80 J.

28.09. Dieter Klevers 75 J.

29.09. Hildegard Reimann 86 J.

01.10. Maria Lorenz 82 J.

01.10. Josefine Klein 75 J.

01.10. Theodor Stotzem 84 J.

07.10. Ursula Stache 93 J.

11.10. Giovanni Caputo 70 J.

13.10. Christine Haude 70 J.

13.10. Günter Joos 83 J.

14.10. Gottfried Büser 82 J.

23.10. Elisabeth Schneider 75 J.

03.11. Barbara Forst 86 J.

04.11. Karl Heinz Berg 70 J.

05.11. Klaus Stock 80 J.

06.11. Helmut Harlfinger 80 J.

06.11. Lothar Schwane 86 J.

09.11. Bernd Körfgen 70 J.

09.11. Roswitha Borrmann 75 J.

14.11. Paul Rühl 88 J.

16.11. Hans Joachim Lorenz 82 J.

20.11. Waltraud Stratmann 83 J.

23.11. Walburga Moenen 92 J.

27.11. Heinz Bosshammer 80 J.

27.11. Elisabeth Heikaus 84 J.

S E I T E 5 3


K O N T A K T E

Unsere Seelsorger:

Pastor Christoph Bersch

℡ (02261) 2 21 97

Christoph.Bersch@t-online.de

Pfarrvikar Thomas Kuhl

℡ (02261) 2 90 34 68

℡ (0151) 1 948 99 68

post@thomas-kuhl.de

Pater George Vempadanthara CMI

℡ (02261) 4 10 57

gvempadanthara20@yahoo.com

Pater Robin Thurakkal MCBS

℡ (02265) 99 88 77 6

robinmcbs@gmail.com

Diakon Norbert Kriesten

℡ (02261) 80 76 40

norbert-kriesten@web.de

Diakon Willibert Pauels (ab 1.9.13)

℡ (02268) 61 40

willibert.pauels@erzbistum-koeln.de

Diakon Manfred Hoffstadt

Krankenh.-Seels. ℡ (02261) 17 - 12 30

manfred.hoffstadt@erzbistum-koeln.de

Diakon Dr. Heribert Lennartz

℡ (02261) 8 04 07 75

heribert.lennartz@koeln.de

Pastoral-Ref. Simon Miebach

℡ (02261) 5 12 21

simon.miebach@erzbistum-koeln.de

Gemeinde-Ref. Birgit Kußmann

℡ (02261) 47 90 18

b.kussmann@t-online.de

Pfr. Norbert Fink

℡ (02261) 8 15 96 02

Kreisjugendseels. ℡ (0160) 97 96 68 82

NoFink@gmx.de

Pfr. i. R. Günter Rindermann

℡ (02261) 5 01 64 87

Diakon m. Z. Michael Gruß

℡ (02261) 4 14 25

Diakon i. R. Willi Liebing

℡ (02261) 2 39 94

WLiebing.GM@t-online.de

Bruder Ulrich Küppershaus

Klinik.-Seels. Reha-Zentrum Eckenhagen

℡ (02265) 99 52 65

Notfallhandynummer

des Seelsorgebereichs:

℡ (0151) 55 20 30 08

Unsere Büros:

Pastoralbüro Gummersbach

und Wohnung Pastor Bersch

Moltkestr. 4, 51643 Gummersbach

℡ (02261) 2 21 97

(02261) 9 10 00

pfarrbuero@franziskus-gummersbach.de

Mo., Di., Do. 9:00 - 12:00

Di., Do. 14:00 - 16:00

Pfarrbüro Bergneustadt

und Wohnung Pater George

Kölner Str. 287, 51702 Bergneustadt

℡ (02261) 4 10 04

(02261) 4 10 56

pfarrbuero-st.stephanus@web.de

Mo., Mi. 9:00 - 12:00

Mi. 14:00 - 16:00

Kontaktbüro Derschlag

Heerstr. 6, 51645 Gummersbach

℡ (02261) 5 12 21

(02261) 50 05 02

Kontaktbüro Dieringhausen

Dieringhauser Str. 111, 51645 Gummersb.

℡+ (02261) 7 77 12

Fr. 10:00 - 11:30

Kontaktbüro Eckenhagen

Blockhausstr. 3, 51580 R.-Eckenhagen

℡ (02265) 5 06

(02265) 9 89 90 10

Fr. 9:00 - 12:00

Kath. Familienzentrum:

Kath. Kindertagesstätte St. Raphael

Am Wehrenbeul 2, 51643 Gummersbach

Leiterin: Frau Anette Kühr

℡ (02261) 2 65 76

fz.gummersbach@oberberg-mitte.de

Kath. Kindertagesstätte Herz Jesu

Dieringhauser Str. 111, 51645 Gummersb.

Leiterin: Frau Claudia Bolzani

℡ (02261) 7 77 44

fz.dieringhausen@oberberg-mitte.de

Kath. Kindertagesstätte Don Bosco

Burstenweg 20, 51702 Bergneustadt

Komm. Leiterin: Frau Eva Steimel

℡ (02261) 4 16 98

fr.bergneustadt@oberberg-mitte.de

Kath. Kindertagesstätte

“Unter’m Regenbogen”

Blockhausstr. 6, 51580 R.-Eckenhagen

Leiterin: Frau Martina Hengstebeck

℡ (02265) 82 55

fz.eckenhagen@oberberg-mitte.de

Vorstand des gemeinsamen

Pfarrgemeinderats:

Pfarrer

Christoph Bersch ℡ (02261) 2 21 97

Vorsitzender

Michael Jonen ℡ (02261) 7 22 24

Weitere Vertreter

Aloisia Krapfl ℡ (02261) 5 79 72

Elke Zehnder ℡ (02265) 5 81

Tim Honermann ℡ (02261) 94 10 00

Ortsausschüsse

des Pfarrgemeinderats:

St. Franziskus, Gummersbach

Christel Franke ℡ (02261) 6 79 73

Herz Jesu, Dieringhausen

Anke Bonner ℡ (02261) 7 73 91

St. Maria vom Frieden, Niederseßmar

Andreas Weiß gen. Quäling (Nd)

℡ (02261) 97 92 37

Andrea Schmidt-Berlingen (Mh)

℡ (02261) 9 12 09 20

St. Stephanus, Bergneustadt

Aloisia Krapfl ℡ (02261) 5 79 72

St. Matthias, Hackenberg

Angelika Rausch ℡ (02261) 4 80 42

St. Elisabeth, Derschlag

Stephan Juhász, jun. ℡ (02261) 2 88 50 79

St. Anna, Belmicke

Tim Honermann (Wn)

℡ (02261) 94 10 00

Thomas Kaufmann (Bm)

℡ (02763) 66 56

St. Franziskus Xaverius, Eckenhagen

Elke Zehnder ℡ (02265) 5 81

Kirchenvorstände:

in den Pfarrgemeinden:

St. Franziskus, Gummersbach

Rita Sackmann ℡ (02261) 5 28 28

Herz Jesu, Dieringhausen

H.-G. Remerscheidt ℡ (02261) 7 53 46

St. Maria v. Frieden, Niederseßmar

Carmen Bloch ℡ (02261) 98 78 44

St. Stephanus, Bergneustadt

Helmut Krismann ℡ (02261) 47 08 08

St. Elisabeth, Derschlag

Konrad Draube ℡ (02261) 5 13 52

St. Anna, Belmicke

Hans Gerd Menne ℡ (02763) 64 78

St. Franziskus Xaverius, Eckenhagen

Michael Breiderhoff ℡ (02265) 98 16 23

Internet:

www.oberberg-mitte.de

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Dieser Pfarrbrief wurde Ihnen überreicht von:

Die Patrone unserer zwölf Kirchen

Maria vom Frieden • Patronat der Kirche von Niederseßmar

I M P R E S S U M

Ausgabe: 02/2013 • Auflage: 6.170 Stück

Kontakt: Moltkestraße 4, 51643 Gummersbach, ℡ (02261) 2 21 97

Kölner Str. 287, 51702 Bergneustadt, ℡ (02261) 4 10 04

Herausgeber: Kath. Pfarreiengemeinschaft Oberberg Mitte • Druck: Gemeindebriefdruckerei, Groß-Oesingen

Verantwortlich: Pastor Christoph Bersch, Kreisdechant • Email: Pfarrbrief@Oberberg-Mitte.de

Redaktion: Stefan Anders, Christel Franke, Tim Honermann, Michael Jonen, Rita Jonen, Aloisia Krapfl,

Michael Linder, Simon Miebach. • Layout: Tim Honermann • Titelbild: Tom Kattwinkel

Die Redaktion behält sich Kürzungen der Artikel vor.

Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Ausgabe 03/2013 (Dezember 2013 – März 2014) erscheint am 22. November 2013

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 25. Oktober 2013.

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