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DOPPELPACK

Plus 80 Seiten

GRIECHENLAND REPORT

www.travel-one.net

Travel Trade Press GmbH · Pf 10 07 51 · 64207 Darmstadt

PVST · DPAG · Entgelt bezahlt

13. JULI 2005 I 28./29. WOCHE

ONE

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS

INTERVIEW DER WOCHE

Stefan Pichler über

sein neues Leben

Wie Australien den

früheren Thomas-Cook-

Chef verändert hat ➤ 7

PRODUKT

Abschied von

der Holzklasse

Warum Airlines die

Economy Class nicht mehr

links liegen lassen ➤ 10

DESTINATION

Dertour-Manager Götze

baut auf Prag und Riga

Welche Metropolen in

Osteuropa das Rennen um

Städtereisende machen ➤ 22

So funktioniert ein Seereiseveranstalter

AIDA hautnah!

Mit TRAVEL ONE und AIDA Cruises zum Workshop nach Rostock PRODUKT ➤8

Wir machen den Sommer

in der Türkei


Sie verlieren keine Zeit.

Sie entspannen mit Stil.

Sie arbeiten effektiv.

Auf allen Langstreckenflügen –

SAS Scandinavian Airlines

Fliegen Sie in unseren hochmodernen Airbus A340/A330 Flugzeugen über das

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Business, Economy Flex und Economy sind mit höchstem Komfort, bestem

Service und einem vielfältigen Unterhaltungsprogramm verbunden. SAS ist

weltweit die erste Fluggesellschaft, die für Sie auf allen Langstreckenflügen

kabelloses Internet (Wireless LAN) bereitstellt. Weitere Informationen und

Buchungsmöglichkeiten unter Tel.: 01805-11 70 02 (0,12 €/Min.), in Ihrem Reisebüro

oder im Internet unter www.flysas.com






PULS

News, Facts & Trends....................................4

Alles, was die Branche bewegt

Interview der Woche ....................................7

Virgin-Blue-CCO Stefan Pichler

PRODUKT

Aida Cruises hautnah ...................................8

So funktioniert ein Seereiseveranstalter

TRAVEL ONE und AIDA Cruises laden zum

Workshop nach Rostock ein

Thema: Airlines ...........................................10

Abschied von der Holzklasse. Die Carrier

bemühen sich um Komfort in der Economy

SALES

Thema: Aus- und Fortbildung....................18

Wissen im Doppelpack: Das Studium an

Berufsakademien verbindet Theorie und Praxis

DESTINATION

Thema: Osteuropa ......................................22

Osteuropas Metropolen steigen stetig auf der

Beliebtheitsskala der Deutschen

EXIT

Relax Schnäppchen für Touristiker 26 I

TV-Tipps 27 I Presse & Impressum 28 I

Leute Köpfe & Karrieren 29 I

Mensch Simone Koch 30

EXTRA

Griechenland Report ■

80 Seiten zum Sammeln

6.07.2005 10:21 Uhr Seite 1

SUCHE NACH QUALITÄT STABILE SÄULEN

Wie Tourismusminister Warum die Veranstalter

Avramopoulos sein Land wieder auf steigende

positionieren will ➤ 4 Gästezahlen bauen ➤ 44

Sommer, Sonne, Ferienzeit. TRAVEL ONE

erscheint während der Urlaubsmonate im

Zwei-Wochen-Rhythmus.

Nächste Ausgabe: 27. Juli 2005

Heft 28/29 I 13.7.2005➤

DIESE WOCHE

Er ist noch immer für eine Überraschung gut. Dietmar Gunz geht mal wieder

neue Wege. 30 Millionen Euro will er direkt bei kleinen und großen Anlegern

sammeln, um die Expansion von FTI voranzutreiben und die Rentabilität

zu verbessern. Wer ihm 1.000 Euro für fünf Jahre leiht, bekommt

6,75 Prozent Zinsen pro Jahr. Unkonventionell wie Gunz selbst ist auch der Vertrieb

seiner Inhaber-Teilschuldverschreibungen: online unter www.fti-anleihe.de.

Die Anleihe ist eine

pfiffige Variante der

Kapitalausstattung von

Unternehmen, im Mittelstand

jedoch noch

nicht üblich. Weil viele

Banken heute zu feige

sind, ein Risiko beim

Geldverleih einzugehen,

müssen sich Unternehmer

anderweitig nach

Kapital umschauen. Warum

also nicht direkt

beim Anleger? In den

nächsten Wochen wird

sich zeigen, ob sie Vertrauen

in Gunz und die

Branche haben.

Unterschätzen sollte

Gunz

schön

clever

Thomas Hartung

Chefredakteur

man das Vorhaben nicht. Schon einmal hat Gunz’ Finanzmann Turan Jenei mit der

alten FTI einen Finanz-Coup gelandet, als er zwei Großbanken als stille

Gesellschafter ins Boot holte. Auch den Rückkauf von My Travel hat Jenei eingefädelt.

In kurzer Zeit hat Gunz FTI auf die halbe Größe gestutzt und wieder profitabel

gemacht. Jetzt blickt er nach vorne und gibt wieder Gas.

Schon rätseln Analysten, Journalisten und Wettbewerber, was Gunz mit

dem ganzen Geld vorhat. Kaufen will er nichts, sagt der FTI-Gründer.

Vielmehr eine Kapitalbasis schaffen, die FTI unabhängig macht und nicht

wieder zum Spekulationsobjekt werden lässt. Vorteile im Einkauf will Gunz

nutzen. Konkret heißt das, sich mit Vorkasse bessere Preise zu erkaufen. Damit

wird er dann wohl auch wieder Unruhe am Markt stiften. Für den Reisevertrieb

ist das gut. Konkurrenz unter den Veranstaltern belebt das Geschäft.

Bei ELVIA genießen Sie satte Renditen. Besonders lecker:

der 365-Schutz mit eingebauter Provisionsautomatik.

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Mailen Sie mir Ihre Meinung…

t.hartung@travel-one.net

Provisionsgenuss statt Nulldiät!



PULS News, Facts & Trends

DRV gegen

Umsatzsteuer

Vermittlungsentgelt ■ Der

DRV will die »überraschende«

Mitteilung des Bundesfinanzministeriums

nicht hinnehmen, dass

bei Vermittlungsentgelten auf

grenzüberschreitende Flüge vom

1. September an für den »inländischen

Streckenanteil« Umsatzsteuer

fällig wird. Der Verband

kritisiert die unterschiedliche Besteuerung

von Fremd- und Eigenvertrieb.

Auch sei ungeklärt, wie

in der Kürze der Zeit Durchschnittswerte

für den innerdeutschen

Flugstreckenanteil für

sämtliche mögliche Flugstrecken

ermittelt werden können.

Bei einem Treffen mit den zuständigen

Mitarbeitern des Finanzministeriums

in dieser Woche

will der DRV eine Vereinfachungsregelung

durchsetzen.

www.drv.de

LAST MINUTE

Cyprus Airways ■ Thomas Müller ist neuer Deutschland-Chef der

Fluggesellschaft. Er verantwortet die Marketing- und Verkaufsaktivitäten

sowie die Chartertochter Eurocypria. +++

Color Line ■ Die Reederei hat in Deutschland mit einem Plus von 192

Prozent bei den Minikreuzfahrten der Color Fantasy das erfolgreichste

erste Halbjahr der Geschichte erzielt. Der klassische Norwegen-Urlaub

ist dagegen leicht rückläufig. +++

Advolar ■ Unter diesem Namen hat der frühere HLX-CEO Wolfgang

Kurth ein Beratungsunternehmen gegründet. Er berät in Fragen von

Luftfahrt und Tourismus. +++

Thomas Cook ■ Der Konzern veranstaltet am 11. und 12. November

den »Premiere Reisesommer«. Stargast ist der Sänger Seal. +++

DER Business Travel ■ Gemeinsam mit Air Partner bieten die Geschäftsreiseanbieter

des DER Exklusivcharter-Flüge mit Business Jets

zu fixen Tagespauschalen. Bei Buchung bis spätestens 48 Stunden vor

Abflug gibt es eine Garantie auf die Verfügbarkeit. +++

Turkish Airlines ■ Die Fluggesellschaft hat acht neue Boeing 737-

800 bestellt. +++

Deutsche Bahn ■ Das Unternehmen hat den Umsatz im Fernverkehr

in den ersten fünf Monaten um 50 Millionen Euro gesteigert. +++

Lufthansa ■ Die Fluggesellschaft will bis Ende 2006 Bordkarten mit

Fingerabdruck einführen. Der Abdruck wird beim Einchecken abgenommen

und beim Einsteigen überprüft. +++

Täglich aktuelle News…

www.travel-one.net

Vertriebsmanager Michaelsen, Geske: »Signal für Kontinuität«

Provision bleibt stabil

Thomas Cook ■ »Wir werden

nie am Handelsvertreterstatus

kratzen,« versichert Vertriebschef

Günter Geske, »auch nicht

nächstes Jahr«. Der Oberurseler

Konzern behält das Provisionsmodell

der vergangenen zwei

Jahre nahezu unverändert bei.

Nach wie vor werden die Um-

sätze von Neckermann, Thomas

Cook Reisen, Aldiana und Bucher

zugrunde gelegt. Der Condor-Umsatz

fließt – wie schon zuvor

– nicht in die Provisionsberechnung

ein, die Angebote unter

Tipp-Flug und Tipp-Hotel

werden weiterhin voll verprovisioniert.

Grund- und Staffelprovi-

Keine Panik

bei Kunden

Terrorangst ■ Auch wenn die

Terroranschläge von London die

Debatte um das Thema Sicherheit

neu entflammen: Im Kern

sind die meisten Reisenden mit

den heutigen Sicherheitsmaßnahmen

zufrieden. Das belegt unter

anderem eine Umfrage, die der

Verband Deutsches Reisemanagement

(VDR) unter Geschäftsreise-

Managern durchgeführt hat: 70

Prozent der Reiseprofis halten die

aktuellen Maßnahmen, die im

Flugbereich getroffen werden, für

angemessen. Lediglich sechs Prozent

sind der Meinung, es werde

zu wenig getan. Jeder Fünfte hält

den Aufwand für übertrieben.

Auch unter Urlaubsreisenden

haben die Anschläge keine Panik

ausgelöst. Der Informationsbedarf

sei groß, die Reaktionen der

Kunden aber eher gelassen, melden

Airlines und Veranstalter.

sionen bleiben stabil. Das neue

alte Modell sei ein »Signal für

Kontinuität«, meint Ralph Michaelsen,

Direktor Fremdvertrieb.

Einige Neuerungen gibt es

aber doch: Reisebüros, die ein

Umsatzminus von zehn Prozent

und mehr mit den Cook-Veranstaltern

aufweisen, müssen vom

nächsten Jahr an eine Provisionskürzung

um ein Prozent hinnehmen,

wenn die Umsatzentwicklung

bei den Veranstaltern nicht

ebenfalls negativ ist.

Für Agenturen, die zwischen

90 und 95 Prozent des Vorjahresumsatzes

erwirtschaften, gibt

es je nach Umsatzvolumen zwischen

null und einem Prozent

weniger als bei Erreichen der 95-

Prozent-Marke. Bei weniger als

85 Prozent des Vorjahresumsatzes

werden 1,5 Prozent weniger

gezahlt. Agenturen, die weniger

als 135.000 Euro umsetzen,

erhalten bei einem Umsatz unter

75.000 Euro sechs und darüber

sieben Prozent Provision.

Laepple: Kein Nachfrageeinbruch

bei Städtereisen

Nachhaltige Folgen für das boomende

Segment der Städtereisen

werden nicht erwartet. DRV-Präsident

Klaus Laepple geht davon

aus, dass auch der Tourismus in

London nur kurzfristig betroffen

ist. Beispiele wie die Anschläge in

Madrid hätten dies gezeigt. »Die

Menschen haben sich mittlerweile

daran gewöhnt, dass es absolute

Sicherheit nicht gibt«, vermutet

Laepple.

4 TRAVEL ONE 13.7.2005


LTU-Touristik wächst leicht

Bilanz ■ Die drei Veranstalter

der LTU-Touristik, ITS, Jahn und

Tjaereborg, planen für das laufende

Jahr einen Gewinn von 25

Millionen Euro. Aktuell liege der

Umsatz 5,9 Prozent über Vorjahr,

sagt Geschäftsführer Dietmar

Kastner. Dieses Plus lasse sich

aber nicht halten. Er rechnet zum

Jahresende mit einer Umsatzsteigerung

um vier Prozent auf 1,3

Milliarden Euro. »Wenn wir

mehr wollten, müssten wir anfangen

zu zocken«, so Kastner.

Auf der Gewinnerseite stehen

die Balearen (+22%), Tunesien

(+24%), Kroatien (+27%), Ungarn

(+22%) Griechenland (+14%),

Deutschland (+10%) und die Türkei

(+9%). Verlierer sind Sri Lanka,

die Malediven und Thailand.

Das Plus verteilt sich auf alle

Marken. Tjaereborg hat aber die

Nase vorn. »Wir haben eine Küche

und drei Restaurants«, erklärt

Kastner seine Strategie. Die drei

Vorsicht

Datenklau

Verbraucherschutz ■ Die Lust

am Reisen macht sich derzeit die

bei Verbraucherschützern bereits

aufgefallene Ekon Medien Marketing

GmbH aus Lübeck zunutze,

um an private Daten und

Kontonummern zu kommen. Dabei

ködert das Unternehmen die

Angeschriebenen mit einem Reisegutschein

von 200 Euro, der

»von allen namhaften Reiseveranstaltern

akzeptiert wird«.

Die Lübecker geben vor, eine

Umfrage zu Reisegewohnheiten

zu machen. Tatsächlich aber

haben sie es auf die anzugebende

Bankverbindung abgesehen,

warnen Verbraucherschützer.

Wer diese weitergebe, dürfe sich

nicht über Abbuchungen wundern.

Dem DRV ist der Fall bekannt.

Er prüft derzeit, ob und

wie er dagegen vorgehen kann.

13.7.2005 TRAVEL ONE

Marken zu behalten, sei anfangs

belächelt worden, habe sich aber

als richtig erwiesen.

Auch im Vertrieb bleibt LTU-

Touristik konservativ. »Die Frage

des Direktvertriebs stellt sich

nicht«, sagt Vertriebschef Theo

van den Berg. LTU-Touristik sei

zwar auch direkt buchbar, dieser

Weg werde aber nicht forciert. 98

Prozent des Umsatzes kommen

von Reisebüros. »Eine gute Ehe

wird nicht geschieden.«

www.ltu-touristik.com

LTU-Touristik-Chef Kastner will

nicht »anfangen zu zocken«



PULS News, Facts & Trends

Kurs auf Franchisepartner

TVG-Modell ■ Zum 1. November

kommt die TVG-Vertriebsgesellschaft

mit einem neuen Franchisegebührensystem

auf den

Markt. Reisebüros, die einen bestimmten,

regional unterschiedlich

festgelegten FTI-Umsatz erzielen,

können so im Idealfall die

Franchisegebühren von 3.000

Euro komplett einsparen oder be-

Voigt sucht starke FTI-Agenturen

als Franchisepartner

UPDATES

■ Der Tats-Reisebürospiegel

weist für Juni ein Plus von 2,5 Prozent

gegenüber dem Vorjahresmonat

auf. Die Touristik liegt mit 5,9

Prozent im Plus, das Segment Flug

mit 2,1 Prozent. Die sonstigen Umsätze

sind um zehn Prozent niedriger

als im Juni 2004.

■ Alltours will in diesem Jahr

mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung

stellen. Zum 1. August sollen

MALLORCA

Playa de Palma –

Ausflugsunternehmen

(seit 10 Jahren)

mit Reisebürogenehmigung

abzugeben.

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kommen – bei entsprechend niedrigerem

FTI-Umsatz – einen

Nachlass auf die Gebühren von

25 beziehungsweise 50 Prozent.

Dieses Modell gelte sowohl

für die 192 Flugbörse- und FTI

Ferienwelt-Agenturen als auch

für neu gewonnene Franchisebüros,

sagt Bernd Voigt, TVG-Bereichsleiter

Franchise. Sein Ziel

ist es, bis Ende 2006 mehr als

300 Büros unter dem TVG-Dach

zu vereinen. Bislang gibt es inklusive

Allkauf und 5vorFlug-Büros

insgesamt 227 Franchisepartner.

Details zum Procedere: Vier

Umsatzstufen sollen die Höhe der

Gebührenermäßigung regeln. Um

die lokalen Besonderheiten zu berücksichtigen,

unterscheidet die

100-prozentige FTI-Tochter künftig

drei Gruppen in Deutschland,

nämlich nach »High«, »Medium«

und »Low« Performance.

Damit sollen die Umsatzanforderungen

auch dem Potenzial

neben acht bereits besetzten Lehrstellen

fünf weitere in der Duisburger

Unternehmenszentrale angeboten

werden – vier für Bürokaufleute

und eine Stelle für angehende

Informatikkaufleute.

■ Amadeus hält am 21. Juli eine

außerordentliche Hauptversammlung

ab. Auf der Agenda steht die

Umbenennung von Amadeus Global

Travel Distribution in Amadeus

Technology Group. Zusätzlich soll

das Geschäftsjahr künftig am 1.

August beginnen.

■ Vom 1. Oktober an fährt Scandlines

von Rostock aus nicht mehr

Liepaja, sondern Ventspils an.

Gleichzeitig wird die Frequenz auf

vier wöchentliche Fahrten verdoppelt.

Die Routen von Sassnitz und

Kiel ins litauische Klaipeda werden

zum Jahresende eingestellt.

■ dba erhöht den Kerosinzuschlag

um zwei auf neun Euro pro Strecke.

der jeweiligen Region entsprechen.

Nicht einberechnet werden

die Umsätze über den FTI-Ticketshop

und 5vorFlug. Buchungen

für Gruppenreisen fließen in

die Umsatzberechnung ein.

Zudem haben die Münchener

ihre Marketingaktivitäten ausgebaut.

TVG arbeitet nun exklusiv

mit dem TV-Reisemagazin »Feriensupermarkt

TV« zusammen, das

täglich von 18 bis 19 Uhr auf Tele

5 ausgestrahlt wird. »Der Kunde

bucht über alle Kanäle und wir

wollen diesen Trend nicht verschlafen«,

so Voigt über die Multichannel-Strategie.

Auch die übers

Internet generierten Umsätze (direkt

übers Netz und über die dort

angegebene Telefonhotline) fließen

nun komplett an die Agenturen:

Ferienwelt- und Flugbörse-Büros

bekommen alle zu gleichen Teilen

ihren Gewinnanteil, »ein einmaliger

Bonus«, lobt Voigt das System.

Weitere Neuerung: Von August an

gibt es Minikataloge mit Angebotshighlights,

die exklusiv über Flugbörse

und Ferienwelt buchbar sind.

Abmahnung von TUI

Makromarkt ■ Die Gutscheinwelle

in der Touristik rollt weiter.

Jüngstes Beispiel ist der Elektronik-Discounter

Makromarkt. Wer

beispielsweise eine Digitalkamera,

einen Camcorder oder ein Notebook

kauft, erhält einen Reisegutschein

im Wert von 50 Euro.

Eingelöst werden können die

Gutscheine bei dem Internet-Rei-

Munsch: Abmahnung gegen

Makromarkt und Sparurlaub24

Radisson SAS will sich in Tunesien

etablieren

Rückzug aus

Tunesien?

Tabarka ■ TUI-Veranstalter Robinson

Club denkt offenbar darüber

nach, die Anlage in Tabarka in

Tunesien aus dem Programm zu

nehmen. Der Robinson Club soll

dann von Radisson SAS übernommen

werden. Entsprechende Gespräche

werden von dem Hotelkonzern

bestätigt. Die Anlage

werde jedoch frühestens im Sommer

2006 nach einer grundlegenden

Renovierung im Portfolio von

Radisson SAS zu finden sein.

6 TRAVEL ONE 13.7.2005

Foto: Hôtel Robinson & Tabarka Evasion 2004

sebüro www.sparurlaub24.de,

das von der ITO Independent Travel

Organisation GmbH in Osnabrück

betrieben wird.

Die Gutschein-Partner haben

allerdings prompt Ärger mit der

TUI bekommen. Grund: Das

Internet-Reisebüro wirbt mit den

Logos von TUI, 1-2-Fly und Discount

Travel. Auch Makromarkt

behauptet in einer Pressemitteilung,

dass »ein riesiges Angebot

von Pauschalreisen namhafter

Veranstalter wie TUI« gebucht

werden könnten. Aber weder

Sparurlaub24 noch ITO hätten

eine TUI-Agentur, heißt es in

Hannover. Vertriebschef Norbert

Munsch hat gegen Makromarkt

und Sparurlaub24 eine Abmahnung

beantragt. Außerdem soll

das Online-Reisebüro alle Hinweise

auf TUI, 1-2-Fly und Discount

Travel entfernen.

www.sparurlaub24.de


Stefan Pichler INTERVIEW DER WOCHE➤

Was machen die Australier

besser, HERR PICHLER?

Wenn Sie an Ihre Zeit bei Thomas Cook

zurückdenken, was würden Sie anders

machen?

■ Darüber ist die Zeit schon hinweggegangen.

Manager-Generationen kommen und gehen,

da ist es müßig, über die Vergangenheit

und Zukunft zu spekulieren. Sie müssen zusehen,

dass sie den besten Job machen. Ich

habe sowohl bei Lufthansa als auch bei Thomas

Cook viel gestalten und bewegen können

und eine schöne Zeit gehabt.

Würden Sie gerne noch einmal in

Deutschland arbeiten?

■ Darüber mache ich mir keine Gedanken.

Ich habe jetzt eine interessante Aufgabe und

darauf konzentriere ich mich. Ich bin weniger

auf eine Region fokussiert, mich interessieren

die strategischen Gestaltungsspielräume, die

Arbeitsbedingungen und die Menschen.

Was schätzen Sie an australischen

Unternehmen?

■ Die Australier haben ein etwas anderes Lebens-

und Werteverständnis als die Deutschen.

Es geht eher darum, den Wohlstandskuchen

zu vergrößern, als, wie zur Zeit in

Deutschland, einen erbitterten Verteilungskrieg

zu führen. Zudem ist man hier neuen

Ideen gegenüber aufgeschlossen.

Es ist mehr »just

do it« als »das haben wir

schon immer so gemacht«.

Sie arbeiten also unter

anderen Bedingungen?

■ Ja, klar. Wir sind zum Beispiel

weitgehend papierlos.

Ich bekomme 350 E-Mails

pro Tag, die mich rund um

die Uhr über mein Blackberry

erreichen. Da kann ich

auch am Strand oder auf

dem Tauchboot im Bedarfsfall

wichtige Dinge antreiben

und regeln. Es gibt keine

Vorstandsfahrer, keine

Direktorenkasinos und keine

separaten Fahrstühle für

die erste Führungsebene…

FACTS

Zur Person

■ Stefan Pichler beginnt

seine Laufbahn 1983 als

Leiter Sport bei Nike. Zwei

Jahre später studiert er

Rechts-und Wirtschaftswissenschaften

in Augsburg.

Die nächste Station ist Lufthansa,

wo er zuletzt Vorstandsmitglied

der Lufthansa

Passage ist. Anfang 2000

wechselt er zu C&N und wird

ein Jahr später Vorstandsvorsitzender.

Unter seiner Ägide

wird der Konzern zu Thomas

Cook. Ende 2003 muss er

seinen Hut nehmen.

»Ich vermisse ab

und zu ein

bisschen Disziplin

und preußisches

Pflichtbewusstsein

Stefan Pichler (47)

ist Chief Commercial Officer

der australischen

Fluggesellschaft Virgin Blue

Wovon können sich die Deutschen eine

Scheibe abschneiden?

■ Davon, dass Unternehmertum und Kreativität

hoch geschätzt werden und Amtsautorität

oder formale Statussymbole nicht auf Akzeptanz

treffen. Nachdenkenswert, wenn

man einen Blick in die klassischen deutschen

Vorstandsetagen wirft. Internet

und Globalisierung bergen

viele Chancen, Machterhalt

durch Hierarchie

und das oft missbrauchte

Kollegialitätsprinzip sind

keine Erfolgsfaktoren!

Welche deutschen Angewohnheiten

vermissen

Sie?

■ Ab und zu ein bisschen

Disziplin und preußisches

Pflichtbewusstsein. Manchmal

schlägt die Idee die Ausdauer

bei deren Umsetzung.

Es heißt, Sie schätzen

jetzt Ihren Feierabend.

■ Ja schon (lacht). Wir gehen

an den Strand oder

zum Tauchen, laden Freunde zum Barbecue

ein oder gehen aus. Dadurch, dass ich immer

erreichbar bin, bedeutet Freizeit aber keine

Auszeit. Es ist eine wesentlich gelungenere

Balance zwischen Berufs- und Privatleben.

Sind die Australier im Büro so herzlich

wie im Privatleben?

■ Das Private und Geschäftliche wird nicht so

streng getrennt. Arbeit und Spaß sind keine

Gegensätze, sondern bedingen sich. In Kürze

habe ich zum Beispiel eine Besprechung bei

mir auf der Veranda…

Sie treffen sich bei Ihnen zuhause?

■ Ja. Ich habe Arbeitskollegen auf ein Bier

eingeladen. Gleich werden wir gemütlich grillen

und ein Projekt besprechen.

Vermissen Sie Deutschland?

■ Nur eine Sache: Meine Schwiegermutter

backt immer Leberkäse. Dazu gibt es Erdinger

Weißbier. Daran denke ich manchmal mit etwas

Wehmut, aber das ist das einzige.

Das Interview führte Yannick Fiedler

Mailen Sie uns Ihre Meinung…

y.fiedler@travel-one.net

13.7.2005 TRAVEL ONE 7



PRODUKT TRAVEL ONE Wissen

»Wir wollen

Hintergrundwissen

vermitteln«

Dr. Jörg Rudolph

Marketing- und Vertriebschef

Aida Cruises

hautnah

Workshop ■ Ein Besuch beim Erfinder des Clubschiff-

Konzeptes: Reisebüromitarbeiter können einen Blick hinter

die Kulissen des Seereiseveranstalters werfen.

Wann das Thema zum ersten Mal angeschitten

wurde, weiß Kerstin

Buchheim heute nicht mehr. Plötzlich

stand die Idee, Nordic Walking anzubieten,

im Raum und ließ die Aida-Managerin sowie

ihre Kollegen nicht mehr los. Es folgten

Wochen der Diskussion, Monate des Feilens

am Detail. Schließlich musste genau ausgelotet

werden, ob und wie sich die Sportart auf Aida-

Seereisen umsetzen lässt. Und es galt, Trainer

auszubilden, Experten anzuheuern, Nordic-

Walking-Stöcke anzuschaffen und Sportkleidung

zu entwickeln. »Unter Einbeziehung des

gesamten Teams«, erklärt Kerstin Buchheim.

Team an Bord und Land

arbeitet Hand in Hand

Die Direktorin für Hotel und Entertainment

aus der Abteilung Guest Services sitzt in ihrem

Büro in der Rostocker Zentrale von Aida Cruises.

Nur eine Glastür trennt sie von ihren 22

Mitstreitern an Land – viele Seemeilen allerdings

von ihren vielen Kollegen an Bord der

vier Aida-Schiffe. Doch trotz der großen Entfernungen

arbeitet das gesamte Team Hand in

Hand. Wie ihnen

das gelingt, erfahren

die Teilnehmer des

gemeinsamen

Workshops von

TRAVEL ONE Wissen

und Aida Cruises.

Am 23. und 24.

August können Reisebüromitarbeiter

hinter die Kulissen

des Seereiseanbieters

blicken. Unter

der Überschrift »So funktioniert Aida« lernen

die Expedienten, welch enormer organisatorischer

und logistischer Aufwand nötig ist, damit

das Produkt Schiff reibungslos funktioniert.

»Wir wollen Interessenten die Möglichkeit

geben, sich Hintergrundwissen über eine

Reederei anzueignen«, betont Dr. Jörg Rudolph,

Marketing- und Vertriebschef von Aida

Cruises.

Der Workshop findet in Rostock und damit

im Hauptsitz des Unternehmens statt. Neben

der Abteilung Guest Services haben dort

unter anderem die Mitarbeiter des Aida-Service-Centers,

der Personalabteilung und der

Buchhaltung ihren Arbeitsplatz. Auch sind in

dem Gebäude am Ufer der Warnow die Routenplaner

und diejenigen anzutreffen, die sich

um den Ausbau der Flotte kümmern. Die Vertriebs-

und Marketingabteilung dagegen hat

ihren Sitz noch in Neu-Isenburg – bis Ende

8 TRAVEL ONE 13.7.2005


des Jahres will das Unternehmen

den Standort aufgeben

und ausschließlich

von Rostock aus operieren.

Auf dem Programm des

Workshops steht zudem der

Besuch von AIDAcara. Das

Clubschiff liegt am 23. August

im Hafen von Warnemünde,

um die Passagiere

der zehntägigen Ostsee-

Buchheim: Ständiges Kreuzfahrt an Bord zu neh-

Feilen am Produkt men. Doch bevor das Gros

der Gäste eincheckt, besichtigen

die Teilnehmer von »So funktioniert

Aida« ausführlich das Schiff. Sie werden auch

dabei sein, wenn AIDAcara abends mit Ziel St.

Petersburg ausläuft: Die Reisebüromitarbeiter

wünschen dem Clubschiff vom Land aus eine

gute Reise, sprich, sie erleben den Aufbruch

vom Restaurant Teepott aus.

AIDAcara war das erste Schiff der Flotte

von Aida Cruises. Als es vor neun Jahren vom

Stapel lief, läutete dies den Anfang einer bemerkenswerten

Erfolgsgeschichte ein. Dem

Seereiseveranstalter, der bis vor acht Monaten

Seetours hieß, gelang es nicht nur, das Clubkonzept

auf die See zu transportieren. Er trug

auch wesentlich dazu bei, in Deutschland

Kreuzfahrten vom Image der Seniorenreise zu

befreien und einem breiten Publikum zugänglich

zu machen.

Zu AIDAcara gesellten sich zwischen 2002

und 2004 AIDAvita, AIDAaura und AIDAblu.

Die vier deutschsprachigen Schiffe kreuzen in

der Nord- und Ostsee, sind im Mittelmeer und

rund um die Kanaren unterwegs, fahren durch

die Karibik und vor Südamerika. An den verschiedenen

Reisen nahmen im vergangenen

Jahr rund 211.000 Passagiere teil. Eine Zahl,

die sich laut Aida Cruises, noch steigern lässt.

Die Carnival-Tochter geht davon aus, dass sich

künftig noch mehr Deutsche für eine Kreuzfahrt

entscheiden und alle Anbieter zusammen

bis 2010 insgesamt jährlich mit einer Million

Passagiere aus Deutschland rechnen können

(2004: 583.000 Hochsee-Passagiere). In Rostock

wird daher eifrig am Ausbau der Flotte gearbeitet.

Bis 2009 will die Reederei zwei weitere

Schiffe in Dienst stellen und dadurch die Kapazität

von derzeit 5.400 Betten auf 9.400 Betten

erhöhen. Das Investitionsvolumen des

»Projektes Sphinx«: rund 630 Millionen Euro.

»Wir überlassen nichts dem Zufall«, erzählt

Christian Schönrock, Chef der Neubau-

Abteilung. Gemeinsam mit seinen sechs Kollegen

betreut er von Rostock aus das Projekt.

An den Wänden hängen die Pläne der Schiffe.

Pläne, die sich auch die Workshop-Teilnehmer

ansehen werden. Petra Hirschel

TRAVEL ONE WISSEN

Einladung zum Workshop:

So funktioniert AIDA

■ Was Sie schon immer über AIDA wissen wollten,

beantwortet Ihnen der kostenlose Workshop

von TRAVEL ONE und AIDA Cruises in Rostock.

Blicken Sie mit uns hinter die Kulissen des Seereiseveranstalters,

erleben Sie an Bord der

AIDAcara die Faszination Schiff, lernen Sie die

Menschen kennen, die AIDA organisieren und

vermarkten. 40 Expedienten können live dabei

sein und wissen danach: So funktioniert AIDA.

■ Programm

Dienstag, 23. August 2005

Individuelle Anreise nach Berlin, Bahnhof Zoo

bzw. Berlin-Tegel, Bustransfer nach Rostock um

8:30 Uhr ab Bahnhof Zoo via Flughafen Tegel

um 9:00 Uhr oder bis 11:00 Uhr individuelle

Anreise nach Rostock.

11:00 Uhr: Begrüßung und Einführung

12:45 bis 13:30 Uhr: Mittagessen

Sofort anmelden und faxen an AIDA Cruises 06102-81 19 30

Ja, ich melde mich verbindlich zum kostenlosen Workshop »So funktioniert AIDA« von AIDA Cruises und

TRAVEL ONE an. Ich akzeptiere die Stornogebühr von 50 Euro nach dem 13. August. Teilnehmen können

Reisebüromitarbeiter, die im aktiven Verkauf einer AIDA Cruises Agentur tätig sind. Maximal ein Mitarbeiter

pro Agentur. Unterbringung im Hotel »Kleine Sonne« in Rostock in Doppelzimmern. Anfragen für

EZ und Verlängerung können nicht berücksichtigt werden. Vergabe nach Reihenfolge der Anmeldung.

Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, behalten wir uns die Absage der Veranstaltung

vor. Ein Anspruch auf Leistungen besteht nicht.

Anmeldeschluss: 1. August 2005

(Die Teilnehmer werden ab dem 2. August schriftlich benachrichtigt und erhalten bei Anmeldung eine

Eingangsbestätigung per Fax).

❏ Ich nutze den Bustransfer ab Flughafen Berlin-Tegel ❏ Ich nutze den Bustransfer ab Bahnhof Zoo

❏ Frau

❏ Herr

Name, Vorname

Reisebüro AIDA Agenturnummer

Anschrift

Telefon E-Mail (geschäftlich)

Datum Unterschrift Expedient

Unterschrift Geschäfts-/Büroleitung Reisebürostempel

13:30 Uhr: Blick hinter die Kulissen von AIDA

Cruises, Hausführung durch die wichtigsten

Abteilungen

14:00 Uhr: Abfahrt zur AIDAcara nach

Warnemünde

14:30 bis 16:30 Uhr: Besichtigung AIDAcara

16:45 Uhr: Abfahrt zum Einchecken ins Hotel

18:30 Uhr: Abfahrt nach Warnemünde.

19:00 Uhr: Abendessen im Restaurant

»Teepott« mit Blick auf die auslaufende

AIDAcara um 20:30 Uhr.

22:00 Uhr: Rückfahrt nach Rostock

Mittwoch, 24. August 2005

8:30 Uhr: Abfahrt vom Hotel

9:00 bis 11:00 Uhr: Workshops mit AIDA

Cruises und TRAVEL ONE

11:30 Uhr: Ende und Transfer zurück

nach Berlin

Änderungen vorbehalten

Ich erkenne die oben genannten Bedingungen an und bestätige, dass der angemeldete Expedient in meiner Agentur tätig ist.

13.7.2005 TRAVEL ONE 9



PRODUKT Airlines

Freilich gibt es bequemere

Arten, zwölf oder

mehr Stunden lang zu

sitzen als in der Economy

Klasse eines Flugzeugs. Doch

gerade in Zeiten knapper

Kassen erfreut sich die Eco

regen Zulaufs. Auch von Geschäftsreisenden.

Die Maschinen

in die USA sind voll.

»Wir erzielen momentan die

Tietz: Kostenloser Ser- besten Ergebnisse seit sieben

vice wird spartanischer

Jahren, Deutschland ist an einer

Top-Position im europäischen

Vergleich«, berichtet etwa Klaus Tusche,

Deutschland-Chef von American Airlines.

Auch Asien legt zu. Der Ferne Osten

profitiert vom wieder erwachten touristischen

Interesse. Alle Airlines mit Asienverbindungen,

auch europäische wie Austrian und Finnair,

registrieren eine steigende Nachfrage in

der Economy. Das gleiche gilt für Südamerika.

Fluggesellschaften wie Varig und Lan Chile erleben

ein steigendes Interesse an den touristischen

Destinationen.

Fluggesellschaften

investieren in die Eco

Abschied von

der Holzklasse

Langstrecke ■ Holzklasse, das war gestern. Heute bemühen sich

die Fluggesellschaften auch in der Economy Class um Komfort.

Damit sich die Passagiere auch in den hinteren

Reihen wohl fühlen, haben viele Fluggesellschaften

in den vergangenen Jahren in die

Verbesserung der Economy investiert. British

Airways zum Beispiel hat mehr als 210 Millionen

Euro in die Aufwertung der World-Traveller-Klasse

gesteckt. Korean Air gibt bis zum

nächsten Jahr 25 Millionen Euro für die Neugestaltung

der Kabinen und eine neue Corporate

Identity aus. Dafür wird unter anderem

ein neues Unterhaltungangebot mit 36 Filmkanälen

und 1.000 Musiktiteln installiert. Bis

2009 soll es in allen Flugzeugen Internetzugang

geben.

Lufthansa hat Internet an Bord bereits im

vergangenen Jahr als erste Fluggesellschaft in

allen Klassen eingeführt. Momentan ist »Fly-

net« auf der Hälfte der Langstreckenflüge

verfügbar. Bis Sommer 2006 soll der kabellose

Online-Service auf allen Fernverbindungen

eingerichtet werden. Auch Lufthansa-

Partner SAS bietet den Internetzugang in al-

So sitzt man in der Langstrecken-Eco

len Klassen. Austrian will im nächsten Frühjahr

nachziehen.

Bei der Bordunterhaltung bieten die meisten

Fluggesellschaften auch in der Eco ein

breites Spektrum. Musik, Videos und PC-Spiele

gehören zum Standard. Auch wenn es dabei

nicht alle mit der Angebotsvielfalt von Singapore

Airlines aufnehmen können, wo 60 Videofilme,

mehr als 100 TV-Programme, 212

Musik-CDs und 33 Nintendo-Spiele zur Wahl

stehen. Wie bei den meisten Airlines haben

die Eco-Passagiere von SIA einen eigenen Bildschirm

in der Rückenlehne des Vordersitzes.

Vielfalt ist auch beim Essen angesagt. Neben

den »normalen« Bord-Menüs werden

auch in der Eco zahlreiche Spezial-Menüs angeboten,

die nach religiösen oder gesundheitsrelevanten

Kriterien zusammengestellt

Airline Sitzabstand Sitzbreite Neigung Rückenlehne

(in cm) (in cm)

Air Canada 84 bis 86 * 43,18 25˚

Air France 81 bis 86 * 44,4 28˚

American Airlines 81 43 bis 47 * 18˚

ANA 79 50 34˚

Austrian 81,3 42 bis 45 * 29 bis 31˚ *

British Airways 79 bis 81 * 45 bis 47 * k.A.

Cathay Pacific 81,3 44 15˚

Continental 81,3 44 12,7 cm

Delta Air Lines 79 bis 84 * 43 k.A.

Emirates 83 46 16 cm

Etihad 81 k.A. k.A.

Finnair 81 41,5 bis 45 * 16 cm

Iberia 79 bis 81 * 43 bis 45,7 * 30 bis 34˚ *

JAL 81 43 32˚

KLM 83 46 10 cm

Korean 86 44 27˚

Lan Chile 82 44 32˚

Lauda Air 79 bis 83 * 42,7 bis 46,3 * 31˚

Lufthansa 79 bis 89 * 43 bis 44 * 23˚

Martinair 76 45 15 cm

Northwest 79 bis 84 * 45 * 10 cm

Qatar Airways 86,4 k.A. k.A.

Royal Brunei 86 46 24˚

SAA 85 ** 44,2 11,4˚

SAS 81 bis 83 * 44 k.A.

SIA 81 44 15 cm

Sri Lankan 81 43,2 14,9˚

Swiss 81,28 43,94 25˚

TAP 81 bis 84 * 43 bis 44 * 14 bis 18˚ *

United Airlines 79 bis 81 * 43 k.A.

US Airways 86 47 22˚

Varig 81,2 46,9 30˚

Vietnam Airlines 82 oder 97 * 45 15,24 cm

* Je nach eingesetztem Flugzeugtyp

** Neuer Wert. SAA rüstet gerade die Eco um. Die Umrüstung soll bis Ende 2005 abgeschlossen sein.

10 TRAVEL ONE 13.7.2005


Foto: Singapore Airlines

Fast alle Fluggesellschaften bieten spezielle Kindermenüs

sind. Bei TAP Air Portugal und Varig etwa

stehen rund 20 Sondermenüs zur Wahl. Die

Bandbreite reicht von diabetisch, über kalorienarm,

laktosefrei, kosher und makrobiotisch

bis zu Mahlzeiten für spezielle medizinische

Diäten. Dazu kommen Kindermenüs

für unterschiedliche Altersstufen und Babynahrung.

Wein und Bier nicht

überall kostenlos

Bei den Getränken unterscheiden sich die Airlines

hauptsächlich durch ihre Preispolitik.

Vor allem bei den amerikanischen Gesellschaften

wie United, Delta, US Airways und

American müssen die Passagiere alkoholische

Getränke extra bezahlen. Anders sieht es in

Richtung Asien aus, wo zum Beispiel Singapore

Airlines, Cathay Pacific, Korean Air und JAL

alkoholische Getränke kostenlos anbieten. Ein

Sonderfall ist Royal Brunei. Die Airline aus

dem Sultanat auf Borneo

serviert überhaupt keine Alkoholika.

Die Gäste dürfen

aber eigene alkoholische

Getränke mitbringen und

bekommen dazu sogar Eiswüfel

und Softdrinks zum

Mischen.

Wie die Economy Class

der Zukunft aussehen wird,

darüber herrschen unterschiedliche

Vorstellungen.

Tusche: Bestes Ergebnis

seit sieben Jahren

13.7.2005 TRAVEL ONE

Einerseits wird sich der

Trend fortsetzen, die First

Class abzuschaffen und Business und Eco aufzuwerten.

Entsprechende Überlegungen gibt

es derzeit etwa bei Lan Chile. Auch Martinair

will den Urlaubsreisenden mehr Komfort bieten

und führt zum 1. November eine Economy-Plus-Klasse

mit mehr Beinfreiheit und einem

breiteren Unterhaltungsangebot

ein.

Air Canada, bislang

mit der Umstrukturierung

der Fluggesellschaftbeschäftigt,

will auch in die

Langstreckenflotte

investieren und die

Flugzeuge mit neuen

Sitzen und Video-

Systemen ausrüsten.

Durch die Entwicklung

neuer Flugzeuge

wie den Airbus

380 und Boeing

787 werde es in den

nächsten Jahren auf

der Langstrecke zu

ganz neuen Kabinengestaltungen

kommen, erwartet

Tom Melzer, Marketing

Manager von

Cathay Pacific. Die

Airline aus Hongkong

wird auch selbst aktiv.

Melzer: »Wir werden

im Jahr 2007 alle

drei Klassen komplett

neu vorstellen.«

Mitbewerber Singapore Airlines,

Erstkunde für den A 380, gibt

ebenfalls ein Versprechen ab:

»Die Economy der Zukunft wird

bei uns noch mehr Komfort und

noch mehr Service- und Unterhaltungsmöglichkeiteneröffnen.«

Auch Air France will im A

380 eine Economy anbieten, die

»noch exklusiver« sein soll als

bisher. Bei Lufthansa wird ebenfalls

mit Hochdruck an einem

Klassenkonzept für den Super-

Airbus gearbeitet. Klar ist bislang,

dass die neue Economy dann auf

der gesamten Langstrecke eingeführt

werden soll.

Eher skeptisch blickt Joachim

Tietz, Verkaufs-Direktor

von US Airways, in die Zukunft.

Nach seiner Auffassung wird sich

der Preisverfall im Airline-Business

auch auf der Langstrecke

auf Produkt und Service in der Economy

niederschlagen: »Allgemein wird man erleben,

dass man zwar für immer weniger Geld

fliegen kann, dass aber der kostenlose Service

drumherum auch immer spartanischer wird.«

Klaus Göddert



PRODUKT Airlines

Fluggesellschaften aus den ehemaligen

Ostblockstaaten und aus Ländern, die

sich heute noch sozialistisch nennen, haben

in Deutschland ein Problem: Sie tragen

noch immer schwer am alten Image des maroden

Staatscarriers, der mit veralteter Technik

durch die Gegend

fliegt, schlechten Service

bietet und nur

wegen der Monopolstellung

im heimischen

Markt überhaupt

genutzt wird.

Das Besprechungszimmer

im Headquarter

von Vietnam

Airlines in Hanoi lässt

zunächst nicht darauf

schließen, dass sich

beim vietnamesischen

Nationalcarrier in dieser

Hinsicht viel geändert

hätte. An der

FACTS

Flotte und Strecken

Entstaubt: An die Stelle russischer Tupolew-

Maschinen sind längst moderne Flugzeuge gerückt

Onkel Hos Erben

machen Dampf

Vietnam Airlines ■ Der Staatscarrier will mit moderner Flotte und

gutem Service im Wettbewerb auf den Strecken nach Asien punkten.

Vietnam Airlines verfügt über 38 Flugzeuge,

darunter 6 Boeing 777, 3 Boeing

767, 7 Airbus A321, 10 Airbus 320, 9 ATR

72 und 2 Fokker 70. Die meisten Checks

und Wartungsarbeiten, auch für die Langstreckenflotte,

kann die Fluggesellschaft

im eigenen Hangar in Hanoi durchführen.

Das Streckennetz umfasst 17 innervietnamesische

Ziele und 26 internationale

Routen. Von Frankfurt geht es dienstags

und freitags nach Hanoi, sonntags nach

Ho Chi Minh City.

Wand prangt in goldenen Lettern auf rotem

Satin ein Spruch der kommunistischen Partei,

auf der Bühne steht neben einem Großfernseher

die Büste der nationalen Ikone Ho Chi

Minh. Das Flair des »real existierenden Sozialismus«

durchzieht den Raum.

Doch was die Airline-Manager

der angereisten

Delegation an-

lässlich der Einführung

der Nonstopflüge zwischen

Frankfurt und

den vietnamesischen

Zentren Hanoi und

Ho Chi Minh City zu

sagen haben, erzählt

eine andere Geschichte.

Vietnam Airlines

verfügt über

eine der modernsten

Flotten Asiens, sechs

der 38 Flugzeuge

sind Langstreckenma-

schinen vom Typ Boeing 777. Auch die Ausstattung

der Maschinen ist konkurrenzfähig.

In der Business Class werden Video on Demand

und 55 Unterhaltungskanäle geboten,

die Sitze sind zwar nicht zum echten Bett ausfahrbar,

aber durchaus bequem. Für Economy-

Passagiere, die mehr Beinfreiheit wünschen,

gibt es in der Economy de Luxe Class bequemere

Sitze mit 97 statt 82 Zentimetern Sitzabstand.

Nicht zuletzt straft der wirtschaftliche Erfolg

der Airline die alten Klischees lügen.

2004 hat das Unternehmen die Passagierzahl

gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent gesteigert,

in den ersten fünf Monaten des laufenden

Jahres ging es nochmal um 27,4 Prozent

bergauf. Das Wachstum sei nicht künstlich geschaffen,

sondern echt, versichert Marketing-

Direktor Trinh Ngoc Thanh: »Wir fliegen profitabel.«

Staatliche Subventionen erhalte die

Fluggesellschaft nicht.

Auch die Planungen für die Zukunft sind

ambitioniert. Bis 2015 soll die Zahl der Flugzeuge

auf rund 70 verdoppelt werden; die

Zahl der Passagiere soll von heute fünf auf

neun Millionen steigen, berichtet Nguyen Sy

Hung, Chairman der Airline.

Wachstumsmotoren

sollen vor allem die innerasiatischen

Strecken sein.

Gerade ist eine neue Verbindung

ins japanische

Nagoya aufgenommen

worden, von 2007 an sollen

Indien- und Indonesienflüge

das Geschäft zusätzlich

ankurbeln.

Für 2006 sind neue

Strecken in die USA und

nach Kanada geplant, in

Europa soll London nach

Paris, Moskau und Frankfurt zum vierten europäischen

Ziel werden. Auch für die neuen

Nonstop-Verbindungen zwischen Frankfurt

und Vietnam hofft Do Duong Quy, General

Manager im Frankfurter Büro, auf steigende

Nachfrage. »Wir sind mit rund elf Stunden die

Schnellsten«, sagt er. Die Intensivierung der

wirtschaftlichen Verbindungen zwischen beiden

Ländern werde vor allem das Geschäft

mit der Business Class ankurbeln. Aber auch

vom touristischen Markt, der stetig wächst,

will er profitieren. Noch sind die Vietnamesen

unter den Passagieren stark in der Mehrheit.

Aber die Grundpfeiler, um sich auch bei der

europäischen Kundschaft dauerhaft zu etablieren,

sind gesetzt.

Christian Schmicke

www.vietnam-air.de

Do Duong Quy will mehr

Geschäftsreisende

12 TRAVEL ONE 13.7.2005


Neuer München-Flug

TAP ■ Die portugiesische Airline

nimmt mit Beginn der Wintersaison

einen zusätzlichen Dienst

zwischen München und Lissabon

auf. Abflug in München soll täglich

außer montags um 6 Uhr 55

sein. Der Rückflug von Lissabon

startet – außer freitags und sonntags

– um 18 Uhr. Es sei geplant,

den Flug von der Sommersaison

2006 an täglich anzubieten, heißt

es bei der Airline.

Der neue Dienst ist eine Ergänzung

zu dem bereits bestehenden

München-Flug, der täglich

um 14 Uhr 25 im Erdinger

Moos abhebt. Damit seien die

Flugpläne von TAP und Lufthansa

auf der Strecke harmonisiert. Die

neue Verbindung soll den Anschluss

an die Langstreckenflüge

und die innerportugiesischen Flüge

ab Lissabon sicherstellen. Anfang

Juni hat TAP dort zwei neue

Langstreckenverbindungen aufgenommen.

Johannesburg wird

Lappland

im Winter

SAS ■ Der Lufthansa-Partner

nimmt im Winter zwei wöchentliche

Flüge von Kopenhagen ins

schwedische Autotest-Zentrum

Arvidsjaur in den Flugplan. Der

erste Flug Richtung Lappland

startet am 5. Dezember um 11

Uhr 55. Flugtage sind Montag

und Freitag. SAS bietet die Verbindung

bis zum 25 März an.

SAS fliegt von Kopenhagen

nach Arvidsjaur

13.7.2005 TRAVEL ONE

samstags nonstop angeflogen. Caracas

steht mit vier Nonstop- und

zwei Direktverbindungen im

Flugplan.

www.flytap.com TAP: Neuer Tagesrandflug von München nach Lissabon

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Lufthansa und

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PRODUKT Airlines Mix

Fünf neue Winterziele

Condor ■ Salvador da Bahia,

Antigua, Dubai, Barcelona und

Taba heißen die neuen Strecken

des Ferienfliegers für die Wintersaison.

Genau genommen treffe

das Attribut »neu« nicht auf alle

Ziele zu, räumt Günter Krug, Leiter

Revenue Management Con-

LH darf Swiss übernehmen

Fusion ■ Die EU-Kommission

und die US-amerikanische Kartellbehörde

haben die Übernahme

der Swiss durch Lufthansa abgenickt.

»Schon in wenigen Wochen

werden die Kunden die ersten

Vorteile des Zusammenschlusses

erleben«, freut sich

Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber

über das Einverständnis

Mayrhuber muss Slots abgeben

dor Individuell, ein. So wurde die

brasilianische Metropole Salvador

da Bahia bereits 1995/96 und

2001/02 angesteuert und anschließend

wieder aus dem Flugplan

genommen. Die Antilleninsel

Antigua war ebenfalls schon

mal im Programm. Diesmal lau-

Condor hat auch zum Winter die Produktivität der Flotte erhöht

der Behörden. Doch ganz ohne

Auflagen kommt die Genehmigung

nicht aus: Swiss und Lufthansa

müssen Start- und Landerechte,

so genannte Slots, auf den

Flughäfen Frankfurt und Zürich

aufgeben. Um weitere Bedenken

der Kommission aus dem Weg zu

räumen, haben sich die Beteiligten

darüber hinaus bereit erklärt,

zusätzliche Slots freizugeben.

Von der Vereinbarung betroffen

sind die Rechte auf den Flughäfen

München, Düsseldorf, Berlin,

Wien, Stockholm und Kopenhagen.

Brüssel hatte im Vorfeld befürchtet,

dass der Zusammenschluss

der beiden Fluggesellschaften

eine erhebliche Reduzierung

des Wettbewerbs auf bestimmten

innereuropäischen

Strecken zur Folge haben könnte.

Mit der Freigabe der Slots kann

die Konkurrenz nun bis zu täglich

41 Hin- und Rückflüge auf den

betroffenen Strecken anbieten.

fen die wöchentlichen Flüge ab

Frankfurt besser, ist Krug überzeugt.

Um den Brasilien-Flug

auch für Rundreisen attraktiv zu

machen, werden innerbrasilianische

Anschlussflüge mit TAM

angeboten. Und nach Antigua

fliegt man montags – passend

zur Abfahrtszeit der Sea-Cloud-

Schiffe. Dubai soll wegen starker

Nachfrage schon Mitte Oktober

im Flugplan stehen. Barcelona

dient als Pilotprojekt in Sachen

Städteverbindungen: Die katalanische

Hauptstadt wird ab München

täglich angeflogen.

Weitere Neuigkeiten: Die

Nonstop-Verbindungen nach Las

Vegas werden rund ums Jahr fortgesetzt,

nach Goa fliegt Condor

nun Linie und darf damit den

Flug ohne Paket verkaufen. Venezuela

erhält die vierte wöchentliche

Verbindung, Málaga wird

nun fünfmal angeflogen. Palma

wird ab Frankfurt und München

zweimal täglich bedient. Aus

dem Flugplan gefallen sind Djerba

und Luxor.

Mit Thai Airways und Air New Zealand geht es häufiger nach Neuseeland

Bessere Verbindungen

Codeshare ■ Thai Airways

International und Air New Zealand

haben ein Code-Share-Abkommen

abgeschlossen und bieten

nun gemeinsame Dienste an.

Thai Airways nimmt damit

Verbindungen von Auckland

nach Wellington, Christchurch,

Melbourne und Perth, von Wellington

nach Sydney und Mel-

Royal Brunei wirbt mit dem

»Early-Bird-Tarif«

Mehr Flüge

nach Bali

Royal Brunei ■ Die Fluggesellschaft

fliegt vom 28. September

an dreimal wöchentlich von Brunei

nach Bali. Damit steht die

indonesische Insel neben

samstags und montags künftig

auch mittwochs im Flugplan.

Die Zubringerflüge von Royal

Brunei Airlines ab Frankfurt starten

jeweils einen Tag früher, also

dienstags, freitags und sonntags.

Um den neuen Dienst zu bewerben,

hat die Airline den »Early

Bird Tarif« in den Markt gestellt.

www.royal-brunei.com

bourne sowie von Christchurch

nach Sydney, Melbourne und

Brisbane in den Flugplan auf. Air

New Zealand nutzt die Partnerschaft

für Dienste von Bangkok

nach Singapur, Phuket, Frankfurt,

Rom, London, Stockholm und

Kopenhagen. Dazu fliegt Thai Airways

dreimal die Woche nonstop

von Bangkok nach Auckland.

14 TRAVEL ONE 13.7.2005


2. Runde

Service für Business-Gäste

United ■ Die amerikanische

Fluggesellschaft wirbt mit einem

neuen Service-Konzept um Geschäftsreisende.

»Business 1«

nennt sich das Konzept, das für

inneramerikanische Flüge ab dem

Flughafen Chicago O’ Hare sowie

ab sieben weiteren Flughäfen in

den USA, darunter Newark, New

Das Service-Konzept Business 1

gibt Pünktlichkeitsgarantie

York La Guardia und Washington

Reagan National, von United Airlines

eingeführt wurde.

Passagiere, die in den Genuss

von Business 1 kommen, haben

den Vorteil, dass der Flieger immer

von dem am günstigsten gelegenen

Gate nahe des Check-ins

und der Sicherheitskontrolle abfliegt.

Zudem hat die Fluggesellschaft

eine Pünktlichkeitsgarantie

für die Ankunft am Ziel ausgesprochen.

Wird die Ankunftszeit

dennoch um mehr als 30 Minuten

überschritten, erhält der Fluggast

500 Meilen auf sein United

Mileage Plus Vielfliegerkonto gutgeschrieben.

Ebenfalls im Service

inbegriffen sind kostenlose Mahlzeiten

an Bord für United Firstund

Economy-Plus-Gäste. Zudem

bekommen Passagiere an Werktagen

vor zehn Uhr aktuelle Zeitungen.

www.unitedairlines.de

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Die Flotte von Maersk Air wird an Sterling verleast

Maersk Air verkauft

Fusion ■ AP Moller-Maersk,

Mutterunternehmen von Maersk

Air, hat die Fluggesellschaft Maersk

Air an die isländische Gruppe

Fons Eignarhaldsfelag verkauft.

Fons will Maersk Air mit der

erst kürzlich gekauften Sterling

Airways fusionieren. Die Flotte

von 20 Boeing 737 der Maersk

Air verbleibt bei AP Moller-

Maersk und wird für sechs Jahre

an Sterling verleast, erst danach

soll sie verkauft werden. Die

Die Fragen und alle Details zum Quiz im Internet

www.travel-one.net

neue Fluggesellschaft verfügt

über 30 Maschinen und fliegt 80

Destinationen an.

CEO Almar Orn Hilmarsson

erwartet bis Ende 2006 einen operativen

Gewinn, nachdem beide

Airlines 2004 einen Verlust von

rund 80 Millionen Euro erwirtschafteten.

Entlassungen seien vor

allem im administrativen Bereich

nicht auszuschließen.

www.maersk-air.com



PRODUKT Veranstalter

Wie aus 1001 Nacht: Neue FTI-Winterziele sind

Katar, Bahrain und Oman (Foto, hier: Muscat)

Immer mehr Menschen suchen immer spezifischere,

auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene

Angebote. Differenzierung ist das Maß aller

Dinge. Den von der Forschungsgemeinschaft

Urlaub und Reisen diagnostizierten Trend registriert

auch FTI-Chef Dietmar Gunz. »Das Kaufverhalten

hat sich verändert«, sagte der Macher

aus München bei der Vorstellung der Winterprogamme.

Und nicht nur das Kauf-, auch das

Urlaubsverhalten hat sich gewandelt. Viele

machten Ferien auch außerhalb der Hochsaison.

Häufiger suchten Kunden Entspannung

nur für ein paar Tage – und buchten Kurzurlaub.

Und selbst beim Buchungszeitpunkt zeigt

16

Früh, früher

und noch früher

FTI ■ Die Münchener präsentieren als erster Großveranstalter ihre

Winterprogramme und locken vier Monate lang mit Sonderrabatten.

sich ein uneinheitliches Bild: »Kunden buchen

früh – oder spät«, so Gunz. Eine schwierige

Aufgabe für Veranstalter, diese Gegensätzlichkeiten

unter einen Hut zu bringen, »eine Grätsche

zwischen Planungssicherheit und Tagesaktualität«.

Diesen Spagat will Gunz einerseits

schaffen, indem er so früh wie nie mit seinem

Winterprogramm auf den Markt kommt. Schon

im Juli können sich Planungsfreudige ihren Urlaub

in der kalten Jahreszeit sichern. Andererseits

bieten die Münchener diesen Winter tagesaktuelle

Preise in 38 Häusern an.

Das Thema Preis bewegt die Gemüter und

beeinflusst Kaufentscheidungen. Und so gibt es

bei FTI, bedingt durch das frühe Erscheinungsdatum

der Kataloge, nun eine vier Monate dauernde

Frühbucherphase. Bis 15. September gelten

Superfrühbucherpreise, bis 31. Oktober

Frühbuchertarife in je 479 Häusern.

Weil die Kunden

so sensibel auf Preiserhöhungenansprechen,

hat sich FTI

Kostenbewusstsein

auf die Fahnen geschrieben.

Günstiger

wird Urlaub in Indonesien,

in Thailand,

Tunesien und Ägpyten

sowie auf den Malediven

und Malta. Teurer

werden Mallorca, Kalabrien,

Sizilien, Mexiko

und Mauritius.

Und wie schlagen

sich Gunz’ Erkenntnisse

im Katalogprogramm

nieder? Unter

anderem darin, dass es

bei FTI diesen Winter

jede Menge flexible

Angebote für kürzere

Reisen gibt, etwa in

ganz Spanien, für den

Selbstfahrer-Katalog

»Ich fahr Urlaub«, für

Städtereisen, Urlaub in

FACTS

der Türkei, in Tunesien und auf Malta. Generell

gelte für das 14 Winterkataloge (davon acht im

Schmalformat) zählende Programm: »Ein bisschen

dicker, ein bisschen vollständiger, ein bisschen

flexibler«, so Gunz.

Auffälligste Neuerung ist der starke Ausbau

des Ägypten-Angebots, mit

dem sich FTI als Spezialist für

das Land positionieren will.

Vor allem die eher als etwas

elitärer geltende Region

Sharm-el-Sheikh rückt bei

den Münchnern in den

Mittelpunkt. Das zweite wesentliche

Thema sei Spanien,

erläutert Boris Raoul, der

neue Geschäftsführer Pau-

schalreisen bei FTI. Erstmals

gibt es für das Land einen eigenen

Katalog und alle Hotels

werden auch zu tagesaktuellen

Preisen angeboten.

Um die Finanzierung

des Geschäfts langfristig zu

sichern, will FTI den privaten

Kapitalmarkt anzapfen

und legt eine Inhaber-Teilschuldverschreibung

über

30 Millionen Euro auf. Der

Zinssatz für Anleger ist attraktiv:

6,75 Prozent.

Tanja Ronge

Programmneuheiten im Winter 2005/2006

Gunz: »Wir produzieren

Flexibilität«

Raoul glaubt an die

Ziele in den Golfstaaten

■ Ägypten: Hotelangebot vor allem in Sharm-el-Sheikh stark ausgebaut

(von acht auf jetzt 17 Häuser); Betten- und Flugfrequenz vervierfacht;

exklusiv buchbar: Flaggschiff Sea Club Resort; Tauchpakete

in Sharm-el-Sheikh und Marsa Alam, Golfpaket in El Gouna; Nilkreuzfahrten

mit All-inclusive light, zudem mit Aufenthalt in beliebigem

Hotel aus dem Ägypten-Programm kombinierbar

■ Italien: neu All-inclusive im Winter, im Garden Resort Calabria

»Freestyle-Konzept« mit drei Varianten: Freestyle (Halbpension), Tramonto

(All-inclusive), Pineta (AI mit Nutzung des Wellfit-Bereichs)

■ LAL Sprachreisen: neue Sprachschulen in Chicago und Durban,

»Englisch Out There« speziell für Teilnehmer ab 50 Jahren; alle Angebote

komplett über CRS buchbar

■ Spanien: eigener Winterkatalog; alle Leistungen einzeln buchbar;

alle Hotels werden auch mit tagesaktuellen Preisen angeboten

■ Türkei: eigener Winterkatalog mit 50 Häusern; Schwerpunkt: Belek

und Side; neue Zielflughäfen Istanbul und Izmir; Wochenendtrips

»Istanbul Night and Day«; Wellnessangebot ausgebaut

■ Fernreisen: neue Ziele sind Katar, Bahrain und Oman (mit 24

Häusern), Länderkombi Dubai mit Mauritius oder Malediven; das indische

Goa (zwei Rundreisen und AI-Anlage Coconut Grove)

■ »Ich fahr Urlaub«: das Selbstfahrerprogramm ist um 40 Prozent

erweitert worden; neu: Skihotels in der slowakischen Hohen Tatra

und im tschechischen Riesengebirge; ebenso 39 deutsche Hotels


Emirates

baut Hotel

Australien ■ Emirates will rund

34 Millionen Euro in den Bau eines

Luxusresorts im Wolgan Valley

in den australischen Blue

Mountains investieren. Die Anlage

soll dem jüngsten Projekt des

Unternehmens, dem Wüstenresort

Al Maha Desert Resort & Spa

in Dubai, ähneln. Die Eröffnung

des Hauses, das unter strengen

Naturschutzrichtlinien erbaut

werden soll, ist für 2007 geplant.

Der Hotelbereich wird weniger

als zwei Prozent der Fläche

von 1.460 Hektar einnehmen.

Das gesamte Areal wird in ein

Schutzreservat umgewandelt.

Die Anlage ist das erste Hotelprojekt

der in Dubai beheimateten

internationalen Airline

außerhalb der Vereinigten Arabischen

Emirate.

www.emirates.de

UPDATES

■ Costa hat die Kreuzfahrten

durch die Karibik für den Winter

um 27 Prozent auf 68 aufgestockt.

Neu im Programm sind zwei Reisen

zu den Bermudas. Im Mittelmeer

wird als neues Ziel Libyen

von der erstmals dort kreuzenden

Costa Classica angelaufen.

■ Cornwall und Devon in England

sind neue Ziele im Gruppenkatalog

2006 des Instituts für Bildungsreisen.

Die Kulturreisen führen unter

anderem zum Prager Winter

Festival, in die Niederlande anlässlich

des Rembrandtjahrs und zum

Mozartjahr nach Österreich.

■ H&H Tur hat den Katalog zum

20. Firmenjubiläum neu gestaltet

und um rund 100 Seiten erweitert.

Neue Ziele der Karlsruher sind Israel,

Jordanien, Südafrika und Tunesien.

Auf Zypern wird der Nordteil

erstmals in eine Rundreise integriert.

Neu ist auch der separate

Preisteil.

Ibali Reisen bietet Trips zu

Handlungsorten

www.ibali.de

Flüge mit Martinair ab/bis Amsterdam

Für Expedienten nach USA ab € 306,

Karibik ab € 366 oder Kanada ab € 267,

Steuern inklusive

www.sunpromotions.de

■ Taj Hotels, Resorts & Palaces

haben das Hotel The Pierre in New

York von Four Seasons übernommen.

Die Zahl der 201 Zimmer und

80 Apartments bleibt unverändert,

allerdings soll das Haus einer Verjüngungskur

unterzogen werden.

■ Reallatino Tours bietet drei

Reisen zum am 9. Oktober stattfindenden

Buenos Aires Marathon.

Die Touren mit einer Länge zwischen

einer und drei Wochen sind

auch für Nichtläufer geeignet und

bieten diverse Anschlussprogram-

Urlaub

literarisch

Ibali Reisen ■ Reisen auf Spuren

von Büchern und literarischen

Themen ist die Spezialität des

neuen Veranstalters Ibali Reisen

aus Köln. Die Teilnehmer der Touren

besuchen innerhalb Deutschlands,

Frankreichs und Südafrikas

Handlungsorte der Bücher. Begegnungen

mit Land und Leuten stehen

im Mittelpunkt. Bei Reisen zu

Werken lebender Autoren stehen

Treffen mit den Schriftstellern auf

dem Programm.

Angeboten werden fünf Reisearten.

»Krumme Touren« beschäftigt

sich mit Krimis, »Zeitensprung«

versetzt die Gäste zurück

in die Vergangenheit, und

»Lebenswege« führt zu wichtigen

Stationen im Leben der Autoren.

Bei »Erlesen Spezial« werden

besondere Themen aufgegriffen,

und »Abenteuer & Forschung«

folgt Reiseberichten.

me. Der Veranstalter zahlt zwölf

Prozent Provision.

■ Die Bahn will ihre ICE-Züge umbauen.

In der zweiten Klasse fallen

die Fußstützen weg, der Sitzabstand

verringert sich um vier Zentimeter

und die Video- und Audioprogramme

werden gestrichen.

■ Aviation & Tourism legt vom 25.

November bis 7. Dezember eine

Sonderreise mit der Europa von

Male zu unbekannnten Malediven-

Atollen und auf die Seychellen auf.

Mix➤

PRODUKT

MOMENT MAL…

In der

Klemme

Durch die Bank klagen die Fluggesellschaften,

dass sie über

Kerosinzuschläge nur rund 50

Prozent der Kostensteigerung

auffangen können, die sich aus

dem massiven Preissprung beim

Kerosin ergeben hat. Weitere

Preiserhöhungen – egal ob man

sie als Kerosinzuschlag verbrämt

oder den Flugpreis erhöht

– sind im Markt nicht durchzusetzen.

Dass dies so ist, hat sich

die Branche letztlich selbst zuzuschreiben.

Wer die öffentliche

Wahrnehmung vom Wert einer

Flugreise mit 29-Euro-Angeboten

durcheinanderwürfelt, darf

sich nicht wundern, wenn er für

Kerosinzuschläge, die schon

heute ein Drittel des Eckpreises

ausmachen können, nur Kopfschütteln

erntet.

Aber auch ungeachtet dieser

psychologischen Komponente

zeigt die Unfähigkeit der

Airlines, die Kostensteigerungen

auf die Kundschaft

umzulegen, dass Überkapazitäten

im Markt sind.

Und ein Blick in die

Auftragsbücher der

Flugzeughersteller

verrät, dass sich diese

Situation weiter

verschärfen wird.

Christian Schmicke

stellv. Chefredakteur

c.schmicke@travel-one.net

13.7.2005 TRAVEL ONE 17



SALES Aus- und Fortbildung

Sollte das schon alles gewesen sein? Nach

sieben Jahren Berufserfahrung im Reisebüro

empfand Melanie Bender ihre berufliche

Situation als Stagnation. Und das mit

gerade mal 26 Jahren. Der gelernten Reiseverkehrskauffrau

fehlten die beruflichen Perspektiven.

»Ich habe mich einfach nicht mehr gefordert

gefühlt«, erinnert sie sich. »Ich wollte

einfach weiterkommen und eine andere, verantwortungsvolle

Stelle übernehmen.«

Auf die Idee, zur

Fortbildung ein Studium

an einer Berufsakademie

(BA) in Erwägung

zu ziehen,

hat sie ihr Freund gebracht

– selbst BA-

Student. Denn für sie

war klar: Ganz raus

aus dem Arbeitsleben,

das wollte sie auf keinen

Fall.

Bei einem BA-

Studium kooperieren

Unternehmen und Akademie;

Praxis- und

Theorie-Phasen wechseln

sich miteinander

ab. »Das gibt mehr

Bodenhaftung«, sagt

Professor Reinhard

Herrmann, Leiter der

Studienrichtung Tourismuswirtschaft

an der BA Eisenach. »Wir

bringen nicht nur Theoretiker, sondern praxisorientierte

Absolventen hervor«. Das duale

System gewährleiste eine enge Verzahnung

von Theorie und Praxis, so Kai Ingo Menke

zum Felde, Fachleiter Tourismus an der BA

Lübeck, die zur Wirtschaftsakademie in

Schleswig-Holstein gehört.

Melanie Bender studiert im

vierten Semester in Ravensburg

18

Wissen im

Doppelpack

Berufsakademie ■ Theorie und Praxis im Verbund: Im

Turnus von mehrwöchigen Blöcken wechseln die Studenten

zwischen Studium und der Ausbildung im Unternehmen.

Der weitere Vorteil eines BA-Studiums: Im Regelfall

finanzieren die Partnerunternehmen

die Ausbildung und zahlen den Studenten

eine monatliche Unterstützung, eine Ausbildungsvergütung.

Auch wenn diese Unterstützung

nicht eben üppig ist, wie Melanie Bender

weiß. Rund 90 Prozent ihres Verdienstes geht

allein für die Miete flöten, sagt sie und seufzt.

Die Unternehmen zahlen

eine Ausbildungsvergütung

Wer sich für ein Studium an einer BA entscheidet,

muss wissen, dass es staatliche

Ausbildungsstätten und Akademien in nichtstaatlicher

Trägerschaft gibt (siehe Kasten).

Das schlägt sich meist in den Kosten für die

Ausbildung nieder: Die BA Bad Wildungen

etwa, eine staatlich anerkannte Berufsakademie,

die diesen Ok-

tober erstmals den

Studiengang Tourismus

anbietet, verlangt

pro Monat 515

Euro; für manche Betriebe

eine Hürde.

Die Unternehmen

seien kostensensibel

geworden, weiß auch

Professor Horst Kasselmann,

Direktor der

Berufsakademie in

Schleswig-Holstein.

Manchmal beteiligten

sich Studierende

an den Kosten für die

Akademie oder tragen

diese sogar ganz,

weiß er.

Doch die eigentliche

Hürde einer BA-

FACTS

Studentenalltag an der Akademie in Lübeck

Ausbildung ist meist: Alle potenziellen Studenten

müssen einen geeigneten Ausbildungsbetrieb

vorweisen können. »Der gesamte Auswahlprozess

wird ausschließlich durch die

Tourismusstudiengänge an Berufsakademien *

Ein BA-Studium dauert drei Jahre; Wechsel von Praxis- und Theoriephasen.

Vor Beginn muss ein Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen

vorliegen; dieses zahlt eine Vergütung. In Bad Wildungen,

Hannover und Lübeck erwerben die Studenten einen staatlich anerkannten

Abschluss. An den übrigen Standorten sind die Institute in

staatlicher Trägerschaft; der Abschluss deshalb eine staatliche Prüfung.

(In Berlin gehört die BA als Fachbereich zur Fachhochschule.)

Tourismuswirtschaft- bzw. Touristik-Studiengänge gibt es in:

■ Bad Wildungen: www.ba-badwildungen.de

■ Berlin: www.ba-berlin.de

■ Breitenbrunn: www.ba-breitenbrunn.de/typo3/index.php?id=113

■ Eisenach: www.ba-eisenach.de/index.php?id=176

■ Hannover: www.leibniz-akademie.de (Start erst wieder 2006)

■ Lübeck: www.wak-sh.de/wak/berufsakademie/tourismus.html

■ Ravensburg: www1.ba-ravensburg.de/tourismus.html

* Quelle: Bundes-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung, Bundesagentur für Arbeit

(Hg.): Studien- & Berufswahl. Nürnberg 2004


Unternehmen gesteuert«, erläutert Professor

Jörn Mundt, Leiter des Studiengangs Tourismusbetriebswirtschaft

der BA Ravensburg.

»Wer sich direkt bei der BA bewirbt, hat das

System nicht verstanden«, so Herrmann von

der BA Eisenach. Für die BA-Bewerber heißt

das: Firmen rechtzeitig kontaktieren und

nicht nur auf ein Pferd setzen. Als Faustregel

gilt: Mindestens ein Jahr vor Studienbeginn

sollten sich die künftigen Akademiker darum

kümmern.

Akademien helfen bei der

Suche nach Partnerfirmen

Ein Beispiel: Die BA Hannover, die erst zum

Wintersemester 2006 wieder Tourismusstudenten

aufnimmt, rechnet nach den Sommerferien

mit den ersten Bewerbungen. Sprich:

Einige Firmen haben die Bewerber dann

schon ausgewählt. »Für dieses Jahr sind alle

»Die Studenten

sind hoch motiviert

und werden

individuell betreut«

Jörn Mundt, Leiter Tourismusbetriebswirtschaft,

BA Ravensburg

Messen gelesen«, sagt auch Professor Peter

Ivic, der den Studiengang Tourismuswirtschaft

an der BA Breitenbrunn im Erzgebirge

leitet. Von Herbst an stehen auf der Webseite

»seiner« BA wieder die kooperierenden Partnerunternehmen:

»Dann sollten sich Interessenten

schon fürs nächste Jahr kümmern«,

empfiehlt der Diplomökonom.

Melanie Bender hat Glück gehabt. Obwohl

sie damals vor etwas über zwei Jahren

vergleichweise spät, nämlich erst im Februar,

ihre Bewerbungen auf den Weg gebracht hatte,

hat sie eine BA-Stelle noch für das selbe

Jahr gefunden. Die Schwäbin arbeitet nun bei

FTI in München und studiert an der BA in Ravensburg.

Dort sind rund 400 Studenten in

Tourismuswirtschaft eingeschrieben. Für sie

persönlich hieß das: Das heimische Esslingen

verlassen und auf Wohnungssuche in München

und dann in Ravensburg gehen. Als Postadresse

gibt sie die Eltern an. Dort stehen auch

all die Sachen, die sie bei ihren permanten Um-

zügen nicht mitnehmen kann und will. Denn

darauf müssen sich die Studenten einstellen:

Sie werden drei Jahre lang in fixen Abständen

den Wohnort wechseln. Meist arbeiten sie drei

Monate im Betrieb, dann stehen wieder drei

Monate Ausbildung an der Akademie auf dem

Programm. »Man muss ganz schön flexibel

sein«, findet Bender.

Klar ist: Die gemeinsame Zeit schweißt

die Studenten zusammen. Denn Studium an

der BA, das heißt Studium in kleinen Gruppen

und enger Kontakt zu Dozenten. Die Gruppenstärke

schwankt, aber selten

sitzen Studenten

mit mehr als

rund 30 weiteren

Kommilitonen im

Unterricht. »So sind

viel intensivere Lernformen

möglich«,

sagt Mundt.

Wer allerdings

typisches Studentenleben

sucht,

mit zeitlichen Freiräumen, wird an dieser

Form des Studiums wohl keinen Spaß finden.

»Das ist ein Full-Time-Job«, sagt Melanie

Bender. Die Studenten sind von morgens bis

abends eingebunden, entweder im Betrieb

oder an der Akademie. Und wenn Prüfungen

anstehen, dann heißt das nicht selten: Urlaub

nehmen und büffeln.

Doch der Einsatz lohnt sich: »Wir haben

eine Vermittlungsquote von rund 95 Prozent«,

sagt beispielsweise Professor Jörg Soller

von der BA Berlin. Die anderen Institute weisen

ähnlich gute Zahlen auf. Die meisten Absolventen

haben ihren Job mit dem Abschluss

in der Tasche, weiß Ivic aus Breitenbrunn.

Und was macht Melanie nach dem Studium?

»Das steht noch in den Sternen«, sagt

sie und lacht. Gut kann sie sich vorstellen, bei

einem Veranstalter zu arbeiten, ebenso im

Städtemarketing. Aber auch »selbst etwas aufzuziehen«

sei eine Option. Die Idee: Mit einer

Freundin einen Aktiv-Veranstalter gründen.

Das Programm: Mountainbiken, Wandern,

Raften, Canyoning.

Tanja Ronge

13.7.2005 TRAVEL ONE 19



SALES Aus- und Fortbildung Mix

Mehr Platz, neue Adresse

Schule für Touristik ■ Jede

Menge Platz und Vogelgezwitscher

von draußen: Die Schule

für Touristik Weigand KG ist umgezogen

und residiert nun idyllisch

gelegen in der Gervinusstraße

5-7 im Frankfurter Westend.

Das Institut verfügt im neuen Domizil

über sieben Schulungsräume,

davon zwei modern ausgestattete

Computerräume. Architektonisch

habe man das Konzept

Lernen in neuem Ambiente

SO

GEHT’S

Vom REISEBÜRO

zum REISONAUT

Auf dem Internetportal Reisonaut

können Reisebüros und

Expedienten ihre Spezialisierung

überregional präsentieren.

Die Kunden können mit Hilfe des

Reisonauten ihren persönlichen

Reiseberater finden und direkt mit

ihm in Kontakt treten.

www.reisonaut.de

E-Mail: info@reisonaut.de

Fon 04101/8 52 94 01, Fax 04101/8 52 94 02

der »offenen« Lernstruktur

»Blended Learning« umgesetzt,

erläutert Geschäftsführerin Petra

Weigand-Datz. Alle Schulungsräume

verfügten über viel Platz

und reichlich Glaswände.

Ein Blick auf das neue Programm:

Erstmals bietet die Schule

für Touristik Neu- und Wiedereinsteigern

in die Tourismusbranche

einen Abendkurs an. Dabei

sei der Nachfrage Rechnung getragen

worden, berufsbegleitend

Kenntnisse zu erwerben,

um sich für

den Wiedereinstieg

zu qualifizieren, so

Weigand-Datz.

Auf dem Programm

stehen Veranstalterkunde,Reiseverkehrslehre,Reisegeografie,Reiserecht,

IATA Flugtarifberechnung

und das

1

www

2

3

reisonaut

AUFRUFEN

de

PROFIL

ANLEGEN

NEUE

KUNDEN

GEWINNEN

Weigand-Datz ist stolz auf den

neuen Standort

Tarifsystem der Deutschen Bahn.

Zudem ist ein intensives Amadeus

Training geplant. Der Präsenzunterricht

wird durch den

Einsatz einer Online-Lernplattform

ergänzt.

Los geht’s am 20. September,

jeweils dienstags und donnerstags

von 18 bis 21.15 Uhr. Anmeldung

und weitere Informationen

über das restliche Fortbildungsangebot

unter untenstehenden

Kontaktdaten.

T. 069-28 29 74

frankfurt@schule-fuer-touristik.de

www.schule-fuer-touristik.de

IST – Bildung,

die bewegt

Die moderne Hochschulqualifikation

Geplant ab April 2005

Tourismusbetriebswirt/in (FH)

Nächster Start: Wintersemester 2005

Studiendauer: 3 Semester

Studienform: Berufsbegleitendes

Fernstudium

Zertifikat: Der Abschluss

Tourismusbetriebswirt/in (FH)

beinhaltet das Zertifikat

„Tourismusmarketing (IST)“

Einstieg ins

Hotelwesen

Fernlehrgang ■ Die Münsteraner

Fernakademie Touristik bietet

neu den staatlich zugelassenen

Lehrgang zum Hotelrezeptionisten

an. In sechs Monaten sollen

die Teilnehmer fit gemacht werden

für ihren Einsatz an der Rezeption.

www.fernakademie-touristik.de

Kurse: Zum Touristikfachwirt oder

zum Experten an der Rezeption

Teilnahmevoraussetzungen:

Abgeschlossenes Hochschulstudium,

vergleichbares Studium an einer

Berufsakademie (BA) oder Abschluss

als Tourismusfachwirt/in (IHK).

In Kooperation mit:

IST-Studieninstitut • Moskauer Straße 25 • 40227 Düsseldorf

Tel. +49 (0)211/86668-0 • Fax +49 (0)211/86668-30 • info@ist.de • www.ist.de

Online-Jobbörse für Touristik, Hotellerie, Gastronomie, Fitness, Wellness und Sport : www.joborama.de

TRAVEL ONE 13.7.2005


Die Karriere im Blick: Im Fernkurs bei IST zum Tourismusbetriebswirt

Fit per Fernstudium

IST ■ Nun fällt der Startschuss

für den Einschreibetermin zum

Tourismusbetriebswirt beim IST-

Studieninstitut in Düsseldorf. Diesen

Studiengang bietet IST neu

seit April, und nun zum zweiten

Mal von diesem Oktober an zusammen

mit der Fachhochschule

Schmalkalden an. Zielgruppe sind

UPDATES

■ Das Bildungswerk für

Wellness & Gesundheit bietet

diverse Kurse an, etwa zum

Wellness-Berater, -Trainer und

-Manager. Zudem gibt es Seminare

zum »Gesundheitsführerschein«

und »Wellness-Massagen«.

Infos: www.wellnessbildungswerk.de

■ AIDA Cruises hat mit der Internationalen

Fachhochschule Bad

Honnef-Bonn und der ANGELL

Akademie in Freiburg eine Kooperationsvereinbarung

geschlossen.

Mitarbeiter der Touristikbranche,

die eine Position im gehobenen

Management anstreben.

Des weiteren will IST damit

auch Akademiker ansprechen, die

in die Tourismusbranche einsteigen

wollen, beschreibt das Institut

die potenziellen Studenten.

Das Studium dauert drei Semester

Der Seereiseanbieter stellt finanzielle

Mittel bereit und unterstützt

die Ausbildung. So will AIDA etwa

Projektarbeiten und Exkursionen

anbieten. Mehr Infos: www.angellakademie-freiburg.de,www.fhbad-honnef.de

■ »Die Zugvögel. Tour Guide

Training« hat sich der Aus- und

Fortbildung von Reiseleitern und

Stadtführern verschrieben. Zweimal

im Jahr gibt es Intensiv-Seminare,

in denen etwa Tourismuskunde,

Kommunikationspsychologie

und Reklamationsbearbeitung vermittelt

werden. Infos:T. 030-79 57 17

14, E-Mail: Boyle10@hotmail.com.

■ Vom kommenden Wintersemester

an bietet die International

School of Management (ISM) in

Dortmund einen sechs Semester

dauernden Studiengang »Tourism

& Event Management« an, der mit

dem Bachelor of Arts abschließt.

Dieser ersetzt den Diplomstudien-

und umfasst rund tausend Unterrichtseinheiten.

Zum Studieninhalt:

Betriebswirtschaftliche Zusammenhänge,

rechtliche Grundlagen,

Reiserecht, allgemeines

Marketing und Tourismusmarketing,

Fremdenverkehrslehre, Tourismuspolitik,

Management touristischer

Leistungsträger sowie

Kommunikations- und Präsentationstechniken.

Der Stoff ist in Fernlehrheften

aufbereitet und soll zudem durch

vier- bis fünftägige Blockseminare

an der Fachhochschule Schmalkalden

und drei zweitägige Seminare

in der Region Düsseldorf ergänzt

werden.

Teilnahmevoraussetzung ist

ein abgeschlossenes Hochschulstudium,

ein vergleichbares Studium

an einer Berufsakademie

oder eine erfolgreich abgelegte

Tourismusfachwirt-Prüfung vor

der Industrie- und Handelskammer.

T. 0211-86 66 80

www.ist.de

gang »Tourismus-, Event und Hospitalitymanagement«.

Im Kern

der Ausbildung stehen betriebswirtschaftliche

Kenntnisse. Zum

Konzept gehören ein integriertes

Auslandssemester an einer der 80

Partneruniversitäten sowie drei

Praktika im In- und Ausland.

Kontakt: www.ism-dortmund.de,

E-Mail: ism@ism-dortmund.de.

Hotelrezeptionist/in

Fernstudiengänge,

staatl. zertifiziert

- Fachkraft für Veranstaltung,

Messe & Kongress

- Touristikfachkraft

- Internetfachkraft Touristik

- Reiseleiter/in

- Luftverkehrsfachkraft

- Fachkraft Kur- &

Regionaltourismus

Allensteiner Straße 34

48157 Münster

Telefon 02 51/2 37 33 06

Fax 02 51/1 32 13 77 mail@fernakademie-touristik.de

MOMENT MAL…

Schneller

Jobeinstieg

Besonders in Zeiten, in denen

junge Akademiker meist erst

diverse Praktika absolvieren

(müssen), bevor sie eine Anstellung

finden, ist die Ausbildung

an einer Berufsakademie

eine reizvolle Alternative zum

»normalen« Studium.

Denn durch die enge Verzahnung

von Theorie und Praxis,

von Akademie und Ausbildungsbetrieb,

stehen die Studenten

fest im Berufsleben. Einige

Firmen ziehen sich so gezielt

ihren Führungsnachwuchs

heran.

Das Ergebnis: Die Studenten

haben zwar während

der Ausbildung

wenig Freizeit – aber

mit dem Abschluss

häufig schon den Job

in der Tasche.

Tanja Ronge

Redakteurin

t.ronge@travel-one.net

www.fernakademie-touristik.de

13.7.2005 TRAVEL ONE 21



DESTINATION Osteuropa

»Der Linienflugverkehr

ist teilweise noch sehr

ausbaufähig«

Frank Götze

Produktleiter Städtereisen Dertour

Der Osten

holt auf

Städtereisen ■ Die Städte in Osteuropa steigen stetig

auf der Beliebtheitsskala. Neben den Hauptstädten sind auch

Orte wie Krakau, Danzig oder Stettin immer populärer.

St. Petersburg ist so etwas wie der Fixstern

im Osten Europas, der alle anderen Städte

überstrahlt. Die Stadt steht seit Jahren

an der Spitze der Skala der beliebtesten Städte.

Und das nicht nur im Osten, schwärmen die

Veranstalter. Das »Venedig des Ostens« lockt

mit zahlreichen kulturellen Höhepunkten. Für

Studiosus-Manager Klaus A. Dietsch bietet die

Stadt auch in den nächsten Jahren das größte

Potenzial: »Man muss erst einmal dort gewesen

sein, um zu erfahren, dass in Osteuropa

eine derart europäisch orientierte Stadt zu finden

ist. Darüber hinaus hat St. Petersburg auch

im Lifestyle heftig zugelegt.« An das Niveau

der kulturellen Highlights kämen nur wenige

osteuropäische Städte heran.

Hohe Kosten

in St. Petersburg

Eine Einschätzung, die auch Vladimir Ilin, der

Geschäftsführer von Olympia Reisen, teilt.

»Die Stadt ist ein ausgesprochenes In-Ziel und

wird in den nächsten Jahren weiterhin an der

Spitze bleiben, da hier Weltgeschichte geschrieben

wurde und die Kombination des Alten

mit dem Neuen

gut umgesetzt wurde«,

denkt Ilin. Dem

Flair St. Petersburgs

könne sich praktisch

niemand entziehen.

Auch Christine

Kuhn vom

Russland-Spezialisten

CVJM Reisedienst

hält St. Petersburg

nach wie

vor für einen Dauerbrenner,

allerdings mit einigen Problemen:

»Die Schmerzgrenze bei den Preisen ist erreicht.

Die Flugkosten sind hoch, die der Hotels

seit dem Jubiläumsjahr 2003 noch weiter

gestiegen.« Die Programmkosten seien ebenfalls

außergewöhnlich hoch. So trieben die

unzähligen Kreuzfahrtschiffe die Kosten für

gute Reiseführer nach oben. »Die Reedereien

zahlen in der Stadt Höchstpreise für Reiseleiter

und Dolmetscher und nutzen den Mangel

an guten Guides für sich aus.« Ein Problem

liege auch an der zu geringen Zahl der Hotelbetten.

Besonders während der »Weißen

Nächte« im Juni und Juli könne die Stadt den

Ansturm der Touristen nicht verkraften. Eine

Stagnation auf hohem Niveau kann Kirsten

Wolff, Geschäftsführerin von Wolff Ostreisen,

für St. Petersburg feststellen, nachdem sich

die Nachfrage nach der Eröffnung des Bernsteinzimmers

wieder normalisiert habe.

22 TRAVEL ONE 13.7.2005


St. Petersburg bietet Kultur, Geschichte und Lifestyle

Ähnlich viel Potenzial wie St. Petersburg spricht

Ilin auch Moskau zu, denn die Stadt erfahre

nicht zuletzt durch das wachsende Angebot der

Lowcost-Fluggesellschaften zusätzliche Nachfrage.

Kuhn hat bei deutschen Besuchern eher

eine Hemmschwelle in Bezug auf Moskau festgestellt.

»Es werden fast nur Fünf-Sterne-Hotels

mit entsprechendem Preisniveau gebaut.« In

dieser Woche öffnet denn auch mit dem Swissôtel

Krasnye Holmy Moscow ein neues Luxushotel

seine Pforten, das erste der Kette in Russland

und Osteuropa. Die hohen Hotelpreise

wirkten auf potenzielle Gäste abschreckend

und das Angebot an Mittelklassehotels mit einem

entsprechenden Preis-Leistungs-Verhältnis

fehle sowohl in Moskau als auch in St. Petersburg.

Trotz dieser Defizite berichtet Wolff von

einer Verschiebung von Tschechien und Ungarn

in die russischen Metropolen, aber auch

nach Polen und ins Baltikum.

Sie ist überzeugt, dass die baltischen Städte

Riga und Tallinn sowie die polnischen Metropolen

Warschau und Krakau in den nächsten

Jahren gegenüber Städten wie Budapest

und Prag, die sowohl von der Infrastruktur als

auch vom kulturellen Angebot alles bieten,

nachziehen werden. Für Prag sei derzeit eher

eine Stagnation auf hohem Niveau festzustellen,

während die baltischen und polnischen

Städte ein deutliches Plus verzeichnen. Dies

bestätigt Studiosus-Mann Dietsch, der für

Prag und Budapest Gästezahlen nur knapp

über dem Vorjahresniveau vermeldet. »Wir

haben dorthin auch nicht so viele Termine

aufgelegt, weil wir wissen, dass diese Destinationen

bei uns nicht als »Renner« gelten.

Die baltischen Hauptstädte seien dagegen

ausgesprochene In-Ziele und bereits seit Jahren

die meist gefragten Destinationen in Osteuropa.

Ilin sieht die baltischen Staaten auch

wegen der EU-Erweiterung

und des Wegfalls der Visa-

Pflicht als Nachfragemagneten.

Für Riga prognostiziert Frank

Götze, Produktleiter Städtereisen

bei Dertour, ein deutliches

Plus. »Hier wird es auch durch

die Anbindung mit Ryanair

eine weiterhin starke Nachfrage

geben. Denn der Linienflugverkehr

ist teilweise doch noch

sehr ausbaufähig.« Hinter dem

baltischen Spitzenreiter Riga

gruppieren sich Tallinn, das

kräftig aufgeholt habe, und Vilnius

ein. In Tallinn hat Swissôtel

im Juni den Grundstein für

einen Hotelneubau gelegt, der

Anfang 2007 eröffnet werden

soll. Gerade in Riga und Tallinn

sieht Kuhn noch Bedarf zur Verbesserung der

touristischen Infrastruktur.

Starke Zuwächse erzielen bei Dertour

Stettin und Danzig: Krakau und Breslau hatten

bereits 2004 positive Gästezahlen erreicht,

doch in Krakau lägen die Zuwächse in

diesem Jahr sogar im dreistelligen Bereich.

Insgesamt sieht Götze wegen der guten Hotelund

Flugkapazitäten bei Prag und Budapest

die besten Chancen. Die slowakische Hauptstadt

Bratislava erhält mit Beginn des Winterflugplans

vier wöchentliche Flüge nach Köln,

die zweite deutsche Stadt nach Stuttgart.

Foto: Wolff Ostreisen

Ukraine ist

stark im Kommen

Kuhn sieht auch für die Ukraine ein entsprechendes

Potenzial. »Kiew und die Ukraine

sind als die Wiege Russlands im Kommen. Die

Loslösung von Moskau als Folge des Wahlergebnisses

war ein positiver Effekt in dieser Beziehung.«

Auch liege

die Reaktorkatastrophe

von Tchernobyl

mittlerweile mehr als

20 Jahre zurück und

das Interesse für das

Land steige an. Eine

Kombination von Kiew

mit einem Besuch

der Halbinsel Krim

und der Schwarzmeerstadt

Odessa sei

sehr reizvoll. So kann

Kiew auch zu einem

Fixstern für Osteuropa-Reisen

werden.

Wolfram Marx

TIPPS

■ Klaus A. Dietsch (Studiosus)

zieht es in Osteuropa in

die lettische Hauptstadt Riga:

»Weil ich, als aus Bremen

stammender, alter Hanseat natürlich

eine Hanse-Niederlassung

sehr schätze. Aber auch

weil Riga eine zauberhafte Mischung

aus Tradition und Moderne,

aus Kultur und Küche

darstellt. Man fühlt sich in Riga

und Umgebung einfach wohl.«

■ Kirsten Wolff (Wolff Ostreisen)

empfiehlt die polnische

Hauptstadt Warschau.»Die Stadt

ist eine richtige Boomtown,

deren Bausubstanz zwar mit

Städten wie Krakau, Prag und

Budapest nicht mithalten

kann, aber über ein hervorragendes

kulturelles Angebot verfügt.

Ständig neue Hotels, ein

innovatives Restaurantangebot,

kleine Antiquariate, das richtige

Ziel für ein Wochenende.«

■ Wladimir Ilins (Olympia

Reisen) Geheimtipp ist die

ukrainische Hauptstadt Kiew:

»Eine stark nachgefragte osteuropäische

Stadt mit vielen

westlichen Interessen, offen

gegenüber den sozialen Werten

Europas. Eine Stadt, die

Begeisterung hervorruft durch

die Kombination von Abwechslung,

Geschichte, Moderne und

einer grandiosen Landschaft.«

13.7.2005 TRAVEL ONE 23



DESTINATION Südliches Afrika

Safari mal anders: Im neuen Katalog können »Best-of-Kunden« vom Wasser aus die Tierwelt Botswanas erkunden

Afrika-Kenner sind sich einig: Botswana

gehört zu den Top-Destinationen im

südlichen Afrika. »Es ist so, wie man

sich Afrika im Traum vorstellt«, schwärmt

etwa Sandra Feustel, Produktmanagerin bei

Boomerang Reisen. Und: »Das ist mein absolutes

Lieblingsziel.«

Unberührtes

Paradies

Botswana ■ Klein aber fein, lautet die Devise des afrikanischen

Staates. Die Veranstalter danken es mit stetig wachsenden Zahlen.

Löwen fühlen sich im Okavango-Delta pudelwohl

Botswana ist ein ursprüngliches Land. Urlauber

schätzen die endlose Weite und die Einsamkeit.

»Touristen kommen so gerne in unser

Land, weil hier viele wilde Tiere in ihrer

ursprünglichen Umgebung leben«, ist Tlhabologo

Ndzinge, Direktorin des Department of

Tourism of Botswana, überzeugt. Und das soll

auch weiterhin so bleiben. Der Schutz von

Flora und Fauna sowie die Entwicklung des

nachhaltigen Tourismus genießt in Botswana

oberste Priorität.

Die Regierung schützt

Flora und Fauna

Die einzigartige Natur und das damit verbundene

Afrika-Feeling lassen sich die Anbieter

gut bezahlen. Die Übernachtungen in den

Lodges und festen Camps sind teuer, dafür luxuriös.

»Selbst Reisende, die mit dem Geländewagen

unterwegs sind, müssen mit Kosten

von rund 50 Euro am Tag für Nationalparkund

Camping-Gebühren rechnen«, weiß Monika

Mittendorf von der Best of Travel Group.

Auch sie ist ein großer Botswana-Fan. »Das

Land zählt zu unseren vier am besten gebuchten

Zielgebieten in Afrika«, sagt Mittendorf.

Der Anteil am Gesamtumsatz liege bei

etwa 20 Prozent. Sie bescheinigt dem Land

eine gute Tourismuspolitik, weil sich die Regierung

nicht dem Massentourismus verschreibe.

Hinzu kämen sehr gute Produkte,

einzigartige naturnahe Erlebnisse und gut

ausgebildete Guides. Die stabile politische

Lage trage zudem dazu bei, das Potenzial weiter

zu steigern.

Doch es geht nicht nur teuer. »Sicherlich

herrscht in den bekanntesten Reservaten eine

hohe Dichte an Luxusresorts.

Doch es gibt durchaus

Möglichkeiten, einen

günstigen Urlaub in Botswana

zu verbringen«, sagt

Tourimus-Werberin Ndzinge.

»Wir werben nicht nur

um Luxusreisende.« So bietet

die Best of Travel Group

etwa für den kleinen Geldbeutel

Campingsafaris an.

Um noch mehr Auf-

merksamkeit in Deutschland

zu bekommen, will

Ndzinge kräftig die Werbetrommel

rühren. Mit dem erhöhten Budget

sind Kampagnen im Fernsehen und in Zeitungen

geplant, darüber hinaus sind weitere

Werbeaktionen vorgesehen. Für Reisebüros

sollen, meist gemeinsam mit Veranstaltern,

Schulungen abgehalten werden.

Yannick Fiedler

www.botswanatourism.de

T. 030-42 08 80 12

Ndzinge will nicht nur

Luxusreisende werben

24 TRAVEL ONE 13.7.2005

Foto: Best Of Travel Group


Neuer

Nachtzug

Zugverbindung ■ Die Türkei

und Griechenland haben sich auf

die Einrichtung eines neuen

Nachtzuges zwischen Istanbul

und Thessaloniki geeinigt. Von

Mitte Juli an soll abends jeweils

ein Zug in beiden Städten auf die

elfstündige Reise gehen. Zum

Einsatz kommen Schlafwagen

mit Platz für 140 Passagiere.

Über Nacht fahren Gäste von

Istanbul nach Thessaloniki

UPDATES

■ In Kroatien ist die Autobahn

zwischen Zagreb und Spilt eröffnet

worden. In den nächsten Jahren

soll die Autobahn bis Dubrovnik

ausgebaut werden. Die Autobahngebühr

beträgt rund 21,50 Euro.

■ Berlin Tourismus hat zwei

neue Broschüren herausgegeben.

»Museen in Berlin« informiert auf

32 Seiten über die 46 wichtigsten

Museen der Stadt. »Berlin von A

bis Z« soll den Besuchern in allen

Fragen rund um den Aufenthalt in

der Hauptstadt behilflich sein.

Bulgarien

Iberostar Sunny Beach ★★★★

■ Belgien feiert den Nationalfeiertag

rund um den 21. Juli mit

zahlreichen Veranstaltungen. Vom

19. bis 24. Juli findet in Spa das

Musikfestival Francofolies statt.

Am 20. Juli wird das erste »Tim

und Struppi«-Festival in Brüssel eröffnet.

■ Wer zwischen dem 1. August

und 31. Dezember eine Bahnfahrkarte

nach Bern kauft, erhält freien

Eintritt in das neue Zentrum Paul

Klee in Bern oder in die Sonderausstellung

über Albert Einstein.

Für Expedienten eine Woche Ü/HP für

€ 269 p.P. im DZ,

gültig bis 31. August 2005

www.sunpromotions.de

Sri Lanka investiert drei Millionen Euro in eine neue Kampagne

Sri Lanka will die Million

Sri Lanka ■ 600.000 ausländische

Gäste lautet das erklärte

Ziel des Fremdenverkehrsamtes

von Sri Lanka für 2005. Das

wären – trotz des Tsunamis –

34.000 mehr als im vergangenen

Jahr. Neben günstigen Flugtarifen

des National Carriers Sri Lankan

soll dazu eine Werbekampagne

beitragen, deren Budget in Höhe

von rund drei Millionen Euro je

zur Hälfte vom Fremdenverkehrsamt

und der Airline finan-

ziert wird. Die Hotellerie des Landes

sei für Besucher gerüstet, betont

Channa Jayasinghe, Direktor

des Europa-Büros des Fremdenverkehrsamtes.

Lediglich bei sieben

Hotels, die 468 der insgesamt

14.000 Zimmer stellen,

werde die Wiedereröffnung erst

2006 erwartet. Die übrigen Anlagen

seien bis zum Beginn der

Wintersaison wieder in Schuss.

www.bouncebacksrilanka.org

■ Das London Eye und den Tower

verbindet nun die neue Bootsverbindung

»Eye Tower Express«.

Die Fahrt auf der Themse dauert

rund 15 Minuten.

■ Die dänische Grenzregion Südjütland

bietet eine Summercard.

Sie gilt in den Regionalbussen und

für Ausflüge nach Flensburg. Die

Karte gilt 24 Stunden und kostet

7,50 Euro. Genutzt werden kann

sie bis zum 15. August.

■ Bis zum 1. September läuft in

New York noch die Aktion »NYC

Summer Breaks«. Es gibt Ermäßigungen

bis zu 50 Prozent für Museen,

Broadway-Shows, Restaurants

und Stadtrundfahrten.

■ Schönau im Schwarzwald bietet

an zwei Wochen im August eine

kostenlose Betreuung für Kinder

zwischen drei und acht Jahren.

Dazu kommt kostenlose Bus- und-

Bahnbenutzung für Familien.

Mix➤

DESTINATION

MOMENT MAL…

Russisches

Roulette

Russlands Tourismusindustrie

geht einen gefährlichen Weg.

Eine Stadt wie St. Petersburg

ist ein Selbstläufer, ein Magnet,

der keiner großen Werbung

bedarf. Doch immer häufiger

hinterlässt eine Reise in

die Zarenstädte einen bitteren

Nachgeschmack. Kontinuierlich

steigende Hotelpreise und

horrende Nebenkosten machen

Veranstaltern wie Touristen

das Leben schwer.

Die russische Tourismusindustrie

ist noch zu wenig auf

Individualtouristen eingestellt.

Dazu kommt, dass die Hotellerie

in Russland für den Massenmarkt

nicht gerüstet ist –

zu sehr konzentrieren sich die

Russen auf Luxushotels. Aber

auch hier gibt es Defizite. Es

sollte zu denken geben, dass

eine Hotelkette wie Swissôtel

erst 16 Jahre nach dem Fall

des Eisernen Vorhangs ihr erstes

Haus in Russland eröffnet.

Das Gesamtbild muss stimmen.

Den Tourismus

nur auf der

Zugkraft einiger Höhepunkteauszubauen,

kann schnell

zum russischen

Roulette werden.

Wolfram Marx

Redakteur

w.marx@travel-one.net

13.7.2005 TRAVEL ONE 25



RELAX Schnäppchen für Touristiker

Tipps zum Schmökern

■ Anke Hsu von Sabre Travel Network empfiehlt

den Roman »Ein Krokodil für Mma Ramotswe«

über die erste Privatdetektivin in Botswana von

Alexaner McCall Smith, Bastei Lübbe, 7,90 Euro.

Nix wie weg…

ZIEL & ZEIT

Azoren ■ Ponta Delgada

bis 6.11.2005

Asien ■ Malaysia

6.9.2005 bis 31.3.2006

Deutschland ■ Rhön

bis 31.12.2005

Indonesien ■ Bali

bis 13.9.2005

Mittelmeer ■ Kreuzfahrt

10.10.2005

Deutschland ■ Dresden

16.7.2005

Thailand ■ Phuket

bis 31.10.2005

Kanaren ■ Lanzarote

bis 24.7.2005

1.9. bis 30.9.2005

Deutschland ■ Hamburg

bis 31.8.2005

LEISTUNG

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Flug mit SATA International ab

Frankfurt oder München

Der Austrian Bestseller-Tipp

Goethe

in Minsk

Das „Festival der Deutschen Sprache und

Literatur“, veranstaltet vom Goethe-Institut

Minsk, haben Ihre Kunden vermutlich verpasst.

Macht aber nichts, denn Minsk glänzt

immer mit kulturellen Highlights. Mit Oper,

Ballett und Zirkus. Und mit bis zu drei täglichen

OS Flügen via VIE nach MSQ: An den

Tagen 1, 3 und 5 jetzt auch vormittags!

Fünf Übernachtungen im Fünf-Sterne-

Hotel Tanjong Jara Resort inklusive

aller Mahlzeiten

Fünf Übernachtungen im Rhön Park

Hotel inklusive Halbpension und

Eintritt ins Erlebnisbad

Übernachtung im Luxus-Hotel

Begawan Giri inklusive Frühstück

Elf Nächte mit der Delphin

Renaissance durch das Mittelmeer,

ab/bis Venedig

Zwei Tage Dresden mit »Yamato The

Drummers of Japan« in der

Semperoper

Drei Übernachtungen im Mangosteen,

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Voucher, Preis pro Nacht

Eine Woche im Vier-Sterne-Hotel

Iberostar Costa Calero inklusive

Halbpension

Übernachtung im Hamburg Marriott

Hotel und Besuch einer »König der

Löwen«-Vorstellung

PREIS

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430 Euro

166 Euro

ab 135 Euro

ab 910 Euro

99 Euro

68 Euro

185 Euro

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KONTAKT

SATA International

sata@sky-meeting.com

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Rhön Park Hotel

T. 09779-91 18 49

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Weichert Reisen

T. 030-68 38 94 00

Geoplan Touristik

info@geoplan.net

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Hamburg Marriott Hotel

Fax 040-35 05 17 77

Stichwort: »König der Löwen &

Hamburg Marriott Hotel«

Noch mehr Angebote: www.travel-one.net

26 TRAVEL ONE 13.7.2005


HIGHLIGHT DER WOCHE

TV-TIPPS

SAMSTAG, 16.7. l Mallorca –

Kleine Geschichte einer deutschen

Eroberung, 8:15 Uhr, Phoenix l Die

Deutschen und ihr Königssee,

9:30 Uhr, Phoenix l Kyoto, 9:45

Uhr, Phoenix l Der Orientexpress,

11:15 Uhr, RBB l Pousadas in Portugal,

14:10 Uhr, SWR l Faszination

südliches Afrika, 14:55 Uhr,

3sat l Dolomiten, 16:10 Uhr, RBB

l Deutschland (2): Vom »Weißwurstäquator«

auf die Zugspitze,

17:00 Uhr, SWR l Ägypten, 17:00

Uhr,VOX l Eine Sommerreise durch

Marokko, 18:45 Uhr, Phoenix l La

Palma, 20:15 Uhr, BR l Hansestadt

Danzig, 20:15 Uhr, RBB l Ost-

CHALKIDIKI – Wandern in

Griechenlands Garten. Die

Halbinsel ragt in drei

Landzungen ins Meer:

Kassandra, Sithonia und Athos.

Besonders Sithonia bietet im

Frühjahr und Herbst ideale

Bedingungen, SAMSTAG,

23.7., 15:00 Uhr, 3sat.

SAMSTAG, 23.7. l 13 x Griechenland

(8): Rhodos und Karpathos,

6:30 Uhr, BR l Marokko, 11:30

Uhr, Phoenix l Ungarische Impressionen

(1/2): Im nördlichen Transdanubien,

11:45 Uhr, MDR l Von

Nidden bis Riga, 12:30 Uhr, NDR l

Der Kilimandscharo, 14:30 Uhr,

3sat l 100 % Urlaub. Themen: Wales,

Valencia, Bahamas, 16:00

preußen, 22:50 Uhr, RBB l Breslau

und Umgebung, 23:35 Uhr,

RBB.

SONNTAG, 17.7. l Von Warnemünde

bis Rerik, 12:15 Uhr,

SWR l Die Insel Robinson Crusoe,

15:45 Uhr, Hessen l Mississippi,

16:00 Uhr, SWR l Spanien:

Kastilien, 16:30 Uhr, Hessen l

Durch die Südsee (1/2): Vom Maori-Berg

nach Pukapuka, 16:30

Uhr, MDR l Von New York zu den

Niagara-Fällen, 17:15 Uhr, SWR

l Westaustralien und Queensland,

18:15 Uhr, VOX l Québec,

20:55 Uhr, 3sat.

MONTAG, 18.7. l Ibiza, 7:35

Uhr, WDR l Die Halligen, 12:15

Uhr, NDR l Die Wachau, Österreich,

13:00 Uhr, NDR l Riga –

Gesichter einer Stadt, 3sat l Bonn

– Von Politik zu Business, 16:30

Uhr, 3sat l Madeira, 18:15 Uhr,

ARTE l Thailand einmal anders,

21:00 Uhr, 3sat l Legendäre Zugreisen

(1/3): Peru, 21:00 Uhr,

Phoenix.

Uhr, SWR l Ibiza – Partyinsel im

Mittelmeer, 17:00 Uhr, VOX.

SONNTAG, 24.7. l Puerto Rico,

10:15 Uhr, MDR l Chemnitz, 12:15

Uhr, SWR l Eine Reise durch Malawi,

13:15 Uhr,ARD l Jenissej – Vater

aller Flüsse, 14:15 Uhr, BR l

Spitzbergen, 15:45 Uhr, Hessen l

Durch die Südsee (1/2):Vom Maori-Berg

nach Pukapuka, 16:30 Uhr,

MDR l Der Amazonas in Brasilien,

18:15 Uhr, VOX l Luang Prabang,

Laos – Alte Königsstadt am Mekong,

21:00 Uhr, 3sat.

MONTAG, 25.7. l Nationalpark Eifel,

11:45 Uhr, BR l Ayers Rock,

13:00 Uhr, NDR l Wracktauchen

auf den Kapverden, 13:00 Uhr,

MDR l Bretagne – Von keltischen

Mythen und stürmischer See,

14:00 Uhr, SWR l Die Legende von

El Dorado – Expedition durch Südamerika,

14:15 Uhr, ZDF l Im Rupertiwinkel,

16:30 Uhr, 3sat l

Von der Sahara verschlungen –

Die letzte Oase der Salzkarawane,

21:00 Uhr, 3sat.

DIENSTAG, 19.07. l Traumschiffe,

8:00 Uhr, MDR l Neapel, 10:35

Uhr, RBB l Rügen, 12:15 Uhr, NDR

l Indien: Der Traum vom Taj Mahal,

15:45 Uhr, 3sat l Sahara,

16:30 Uhr, 3sat l Yukon-Territory,

16:35 Uhr, RBB l Neapel oder die

Kunst des Überlebens, 19:30 Uhr,

BR l Legendäre Zugreisen (2/3):

Turksib, 21:00 Uhr, Phoenix l Urlaubsstress

– Mit Kind und Kegel

unterwegs, 22:35 Uhr, SWR.

MITTWOCH, 20.7. l Senegal,

11:30 Uhr, WDR l Sylt, 12:15 Uhr,

NDR l Alicante und Umgebung,

15:05 Uhr, Hessen l Südamerika –

Die stille Welt des Altiplano, 15:35

Uhr, Hessen l Legendäre Zugreisen

(3/3): Radschasthan, 21:00 Uhr,

Phoenix l Mit Billigfliegern unterwegs

– Stockholm, 21:45 Uhr, NDR.

DONNERSTAG, 21.07. l Norderney,

12:15 Uhr, NDR l Vom Gardasee

zum Iseosee, 12:30 Uhr, SWR

l New York, 13:00 Uhr,WDR l Chicago,

13:30 Uhr, RBB l Turksib –

Die Seidenstraße auf Schienen,

DIENSTAG, 26.7. l Kiel und die

Kieler Förde, 12:15 Uhr, NDR l

Englands Süden – Seebäder,

Druiden und schroffe Küsten,

14:00 Uhr, SWR l Tunesien – Fata

Morgana zwischen Meer und Wüste,

16:30 Uhr, 3sat l Trauminseln

im Mittelmeer, 20:45 Uhr, WDR.

MITTWOCH, 27.7. l Riesengebirge,

8:00 Uhr, MDR l Zypern

nach dem EU-Beitritt, 11:15 Uhr,

3sat l Mein New York – Träume

am Broadway, 11:30 Uhr, WDR l

Zu Hause geblieben – Urlaub auf

Balkonien, 12:15 Uhr, 3sat l

Nordirland, 13:00 Uhr, NDR l

Südamerika: Patagonien, 15:35

Uhr, Hessen l Schwimmende Städte

– Konjunktur für Traumschiffe,

16:30 Uhr, 3sat l Mit Billigfliegern

unterwegs – Bilbao, 21:45 Uhr,

NDR.

DONNERSTAG, 28.7. l Durch die

Südsee (2/2): Von Pukapuka nach

Hawaii, 20:15 Uhr, Hessen l Sri

Lanka – Smaragd voller Geheimnisse,

22:15 Uhr, ZDF.

16:30 Uhr, 3sat l Durch die Südsee

(1/2): Vom Maori-Berg nach Pukapuka,

20:15 Uhr, Hessen l Mallorca

– Insel der Glücksritter, 22:50

Uhr, ARTE.

HIGHLIGHT DER WOCHE

TV-Tipps➤

EXIT

BETTENTAUSCH – Jedes

Jahr suchen mehr als

10.000 Familien ihren Urlaubs-Tauschpartner,Tendenz

steigend. Vertrauen

gegen Vertrauen lautet das

Prinzip. Doch wie sieht die

Praxis aus? SAMSTAG,

16.7., 18:00 Uhr, 3sat.

FREITAG, 22.07. l Hurtigruten,

11:00 Uhr,WDR l Bulgarien, 16:30

Uhr, RBB l Jordanien (2/2), 16:30

Uhr, 3sat l Der Ganges, 18:15 Uhr,

ARTE l Zug der Träume (2/2): Nach

Darwin, 21:00 Uhr, Phoenix.

FREITAG, 29.7. l Die Urlaubsmacher:

Blicke hinter die Kulissen der

großen Veranstalter, 11:00 Uhr,

WDR l Australien: Die Roten Riesen

im Känguruland, 14:15 Uhr,

ENGLANDS SÜDEN –

Seebäder, Druiden und

schroffe Küsten. Eine

Reise durch wildverträumte

Gärten, zum

mystischen Stonehenge,

ins noble Seebad

Brighton, DIENSTAG,

26.7., 15:00 Uhr, WDR.

ZDF l Durch die Südsee (1/2): Vom

Maori-Berg nach Pukapuka, 20:15

Uhr, Phoenix l Durch die Südsee

(2/2): Von Pukapuka nach Hawaii,

21:00 Uhr, Phoenix.

13.7.2005 TRAVEL ONE 27

HIGHLIGHT DER WOCHE



EXIT Feedback, Presse & Leute

ONE

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Telefon: 06151-3 90 70

Fax: 06151-3 90 79 39

REDAKTION

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E-mail: redaktion@travel-one.net

Chefredakteur

Thomas Hartung

t.hartung@travel-one.net

Stellvertr. Chefredakteur

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c.schmicke@travel-one.net

Redaktion

Yannick Fiedler, Klaus Göddert,

Petra Hirschel,

Wolfram Marx, Tanja Ronge

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Anzeigenverkauf

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E-mail: vertrieb@travel-one.net

Leserservice

Nina Griesmer

Grafik

Uta Seubert, Tamara Sittinger

Marketing

Britta Linke

Geschäftsführung

Thomas Hartung

Druck

Dierichs Druck + Media GmbH, Kassel

TRAVEL ONE

erscheint wöchentlich mittwochs

Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 33

vom 1. Januar 2005

Abonnementspreis Inland 25 Euro pro Jahr

inklusive Porto und MwSt, Einzelheft 2 Euro

Abonnementspreis Ausland 48 Euro pro Jahr

inklusive Porto, ohne Luftpostzuschlag

Reisebüros erhalten TRAVEL ONE kostenlos.

Die Mitglieder des Arbeitskreises

Aktiver Counter und des AJT e.V. erhalten die

Zeitschrift im Rahmen ihrer Mitgliedschaft

(EDA: Empfängerdatei-Analyse)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

Genehmigung des Verlages. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und Fotos wird

keine Gewähr übernommen

TRAVEL ONE ist eine Aktivität

der Verlagsgruppe

Deutscher Verkehrs-Verlag, Hamburg

FEEDBACK

TRAVEL ONE POCKET

Partyinsel Malta

8 Seiten zum Sammeln

Travel Trade Press GmbH

Pf 10 07 51 · 64207 Darmstadt

PVST · DPAG · Entgelt bezahlt

E7086

www.travel-one.net

Mit Gelassenheit positionieren

»Ganz oder gar nicht«

TRAVEL ONE, 29.6.2005

■ Dass wir, der Vertrieb, nur auf

den Moment gewartet haben sollen,

dass die Handelsherren sich

den einzig funktionierenden und

bewährten Vertriebsweg selbst

zumauern, soviel Konspiration

trauen Sie uns zu? Im Gegenteil,

wir wären im Traum nicht darauf

gekommen, dass man so dumm

sein kann. Allerdings haben Sie

nicht ganz Unrecht damit, dass

wir uns gerade mit sehr großer

PRESSE

»Sonne, Sand

und erste Sorgen«

Focus, 4.7.2005

29. JUNI 2005 I 26./27. WOCHE

ONE

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS

INTERVIEW DER WOCHE

Peter Foster lässt Royal

Brunei »trocken« fliegen

Warum die Airline auf

Alkoholisches an Bord

verzichten kann ➤ 7

PRODUKT

Condor setzt den

Sanierungskurs fort

Wie der Ferienflieger

die nächsten 60 Millionen

Euro sparen will ➤ 8

DESTINATION

100 Expedienten

schlaflos auf Malta

Wie FTI und TRAVEL ONE in

zwei Nächten der Insel ein

neues Image verpassen ➤ 20

TLT-Franchise-Chef Bengsch setzt auf neue Konzepte

»08/15 hilft nicht mehr«

Wie Kooperationen und Franchiseketten die Kräfte bündeln SALES ➤ 14

GTI macht den Türkei-Sommer

■ Kaum ein mediterranes Urlaubsland

präsentiert sich

kontrastreicher als die Türkei –

und kein anderes Land ist seit

Jahren mit einer geradezu bizarren

Mischung aus Abgeschiedenheit

und Animation erfolgreicher!

Im Sommer 2005 gehört

Kleinasien zu den großen Zielen

weltweit... Steigerungen bei den

Besucherzahlen von 20 Prozent

gelten im Euro-Tourismus als

Gelassenheit für eine äußerst

spannende Zukunft neu positionieren.

Im Gegensatz zu diversen

Konzernstrategen und Jahresmanagern

kennen wir nämlich den

Markt; immerhin sind wir jeden

Tag genau dort tätig.

Wolfgang Hoffmann

Reisebüro Brück & Stephan

Flieger sind ausgebucht

»Eigentor für die Branche«

TRAVEL ONE, 15.6.2005

■ Ich finde Ihr »Moment Mal«

sehr unpassend. Ich verkaufe

eine Art Jackpot – nur hier, im

östlichen Mittelmeer sind sie

selbstverständlich. Schon bald, so

die Welttourismus-Organisation,

dürfte die Türkei in die Top-

Ten der globalen Reisewelt aufsteigen.

www.focus.de

»Neuordnung am Himmel

Süddeutsche Zeitung, 6.7. 2005

■ Im Fall Lufthansa und Swiss

nutzt die Kappung des gemeinsamen

Angebots neuen Anbietern,

die auf den Markt kommen

wollen… In der Luftfahrt geht

eine Ära zu Ende, nämlich die

der Kleinstaaterei. Lange Zeit

hielt sich jedes Land seine eigene

Fluggesellschaft und päppelte sie

hoch. Doch die EU-Kommission

geht bei der Subventionspolitik

inzwischen restriktiver vor. Wer

am Markt bleiben will, muss

wirtschaftlich sein.

www.sueddeutsche.de

ONE

täglich sehr gerne Urlaubsreisen,

ob zum Katalogpreis oder als

Last-Minute-Angebot. Doch im

Moment gibt es für die Abflughäfen

Münster/Osnabrück, Düsseldorf,

Köln und Dortmund keine

gescheiten Angebote. Einfache

Hotels, womit man die Kunden

vergraulen kann, gibt es. Einige

hochpreisige Hotels sind

immer noch zu teuer. Und Flugplätze

(von guten Flugzeiten

spreche ich ja schon gar nicht

mehr) muss man suchen wie die

Nadel im Heuhaufen. Deshalb

möchte ich Sie hiermit bitten,

fallen Sie uns nicht in den Rücken.

Wer früh gebucht hat, hat

das Richtige getan. Mit diesen

Kunden habe ich keinerlei Beschwerden,

und sie bedanken

sich noch nach dem Urlaub bei

uns im Büro. Die Signale der

Veranstalter, die Sie wohl gesehen

haben, haben mit der Realität

im Reisebüro nichts zu tun.

Es gibt keine Flugplätze mehr.

Frank Scholz

Clever Reisen

GESTERN

1975 ■ Vor 30 Jahren will

die EU-Kommission die Einführung

einer Pass-Union

ohne Kontrollen an den EU-

Binnengrenzen forcieren.

1985 ■ Vor 20 Jahren stößt

der Aufbau einer TUI-Kundendatei

zur Nutzung für Direkt

Mailings auf Bedenken

bei den Reisebüros.

1995 ■ Vor zehn Jahren

will die Bahn die Bahncard

zu einer Allzweck-Karte rund

ums Reisen ausbauen.

2004 ■ Vor einem Jahr

denken TUI und Cook über

eine frühere Zahlung der Provisionen

nach.

Geblättert in

TRAVEL ONE und

seinem Vorgänger

Reisebüro Bulletin

28 TRAVEL ONE 13.7.2005

FEEDBACK

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Pf 10 07 51 · 64207 Darmstadt

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TRAVEL ONE After Six

15. JUNI 2005 I 24./25. WOCHE

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS

INTERVIEW DER WOCHE

Mechthild Fricke zum

Tarifabschluss

Wie der Mittelstand

das Ergebnis der

Schlichtung beurteilt ➤ 6

DESTINATION

Ungebrochene Bauwut

Weshalb die Hotellerie

in Ägypten kräftig

weiter investiert ➤ 22

Kerngeschäft Familie

auf dem Prüfstand

Wie die Branche um ihre größte Zielgruppe kämpft PRODUKT ➤ 8

Türkei bucht man bei


Karibik und Kulinarik

Sun Promotions ■ Nein, Herbert Fischer (im weißen Shirt) und

Haiko Gerdes haben keine zweite Karriere als Tänzer begonnen.

Doch Sun-Promotions-Gründer Fischer ist bekanntermaßen ein Karibikfan.

Klar, dass die beiden Geschäftsführer des Pep-Anbieters mit ihren

rund 50 Gästen das zehnjährige Jubiläum der Firma mit karibischen

Künstlern feierten. Doch nicht nur die Augen, auch die Gaumen ihrer

Gäste wollten die beiden Pep-Experten

erfreuen – und hatten deshalb

Spitzenkoch Jörg Leroy (Bild

links), einst Küchenchef und

rechte Hand von Johann Lafer,

geladen der mit seinem Team so

allerlei Köstlichkeiten brutzelte.

Wechsel bei

Air France

Umbesetzung ■ Anfang Juli

hat Bernard Bazot seinen Posten

als neuer Deutschland-Direktor

von Air France in Frankfurt

angetreten. Der 55-jährige arbeitet

bereits seit 1973 für die Fluggesellschaft

und wird Nachfolger

von Franck Thiébaut, der als

Vice President Alliances Commercial

in die Zentrale nach Paris

wechselt.

Weitere Bilder in unserer Fotogalerie

www.travel-one.net

1

Streithähne trennen sich

Zoff ■ Bei der dba hat es kräftig

geknallt. Die Folge: dba-Chef

Hans Rudolf Wöhrl (links) kauft

von Germania-Eigentümer Hinrich

Bischoff die dba-Anteile in

Höhe von 64 Prozent zurück. Im

Gegenzug gibt die Intro Verwaltungsgesellschaft

von Wöhrl die

Beteiligung an Gexx wieder her.

Gerüchten zu Folge sei es

zwischen den beiden Unternehmern

häufig zu Unstimmigkeiten

gekommen. Grund sei unter anderem,

dass sich Wöhrl und Bischoff

in puncto Flugstreichung

nicht einigen konnten. So kämen

für den dba-Chef kurzfristige Änderungen

im Flugplan nicht in

Frage, während beim Sparfuchs

Bischoff Flüge mangels ausreichender

Passagiere schon mal

ausfielen. In einem Interview im

Wochenblatt »Die Zeit« hatte

Wöhrl durchblicken lassen, dass

er als Aufsichtsrats-Chef schützende

Dämme gegen die Sparpolitik

bauen müsse, um das Profil

der Airline zu erhalten. Ein bisschen

Nähe wird es in Zukunft

doch noch geben: dba wird 14

von Germania geleaste Fokker-

Flugzeuge einsetzen.

N E W S M A K E R

1 Robert W. Strodel ist neuer Executive Officer (CEO) von Etihad Airways. 2 Gerd Prochaska wird am 1.

August neuer Geschäftsführer der Maritim Hotelgesellschaft für die Bereiche Operations sowie Sales & Marketing.

Er wird damit Nachfolger von Christian Windfuhr, der das Unternehmen nach Ablauf seines Fünfjahresvertrages

verlässt. 3 Marijana Brekalo verlässt am 1. August nach neun Jahren den Kroatien-Spezialisten

ID Riva Tours. 4 Thea Stahl verstärkt als Customer Development Executive das Worldspan-Team für

Tourselect. 5 Achim Stolten leitet bei Sabre Travel Network ab sofort die Bereiche Helpdesk und Customer

Service. Er kommt von der Otto-Gruppe, wo er in den vergangenen elf Jahren im Callcenter tätig war. Zuletzt

war Stolten fünf Jahre Senior Callcenter Manager bei der Otto Reisen GmbH. 6 Lars Ludwig ist nach knapp

16-monatiger Pause wieder im Vertrieb von Nazar Holiday aktiv. In der Zwischenzeit war der 31-jährige beratend

für touristische Unternehmen tätig. 7 Claus-Dieter Wehr verstärkt die Geschäftsführung der Flughafen

Hamburg GmbH und leitet die Geschäfte gemeinsam mit Michael Eggenschwiler.

13.7.2005 TRAVEL ONE 29

2

5

3

4

6

7



MENSCH Privat

Simone Koch, 36, verheiratet, (Foto: in

Thailand) ist Leiterin Marketing/Verkaufsförderung

bei Meier’s Weltreisen. Die gelernte

Reiseverkehrskauffrau arbeitet erst in einem

Hapag-Lloyd-Reisebüro in Düsseldorf und

studiert dann an der Reiseverkehrsakademie

Reiseverkehr und Touristik. Studienbegleitend

ist sie für Hapag Lloyd in Düsseldorf am

Flughafen tätig. 1994 wechselt sie zu

Alltours und wird dort Assistentin der

Geschäftsführung, bevor sie 1996 beim DER

anfängt, im Bereich Marketing für die DER-

Reisebüros. 1999 geht sie zu Meier’s Weltreisen

nach Düsseldorf und steigt 2001 zur

Leiterin Marketing/Verkaufsförderung auf.

Günstig davon kommen.

Buchung unter: Tel.: 06105-20 60 30

email: info@airnamibia.de, www.airnamibia.de

*inkl. 7% Provision, zzgl. Steuern und Gebühren.

Gültig vom 01.06. 2005 bis 30.08.2005. Rail & Fly 1. Klasse inkl.

Simone Koch

■ Was hat Sie in die Reisebranche verschlagen?

Ein Praktikum in einem Reisebüro während meiner Abi-Zeit

■ Ihr Traumberuf als Kind?

Wechselte fast jeden Monat, mal Kinderärztin, Architektin, Journalistin

■ Ihr Traumurlaub heute?

Oh, da gibt es so viel....in Europa sind es die Costa de la Luz mit Sevilla oder Wandern in

Südtirol und im Winter natürlich Skifahren; in der Ferne fühle ich mich in Asien wohl.

Ach ja, auch die Seychellen fand ich traumhaft schön

■ Drei Monate Zeit – was würden Sie machen?

Mindestens zehn Wochen verreisen: Indien würde mich interessieren, auch Australien

■ Drei Dinge, die Sie mitnehmen?

Meinen Mann, meine Kamera und eine Kreditkarte

■ Drei Dinge, die Sie mit Sicherheit daheim lassen?

Wecker, Zwänge und Verpflichtungen

■ Wie schalten Sie ab?

Am besten beim Sport: Joggen, Rad- und Skifahren oder, wenn wir mit Freunden kochen

■ Worüber können Sie lachen?

Zum Glück lachen wir hier täglich und viel. Das macht das Arbeitsklima so angenehm

■ Beschreiben Sie sich bitte kurz selbst.

Zuverlässig, kreativ, sportlich, ehrgeizig, offen (im Sinne von tolerant)

■ Was sagen Ihre Freunde über Sie?

Hört gut zu und fragen wir gerne um Rat, muss oft an Geburtstagstermine erinnert

werden

■ Was lesen Sie gerade?

»Herzsprung« von Ildiko von Kürthy

■ Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Für Bilder (fast in jedem Urlaub wird eins gekauft), für Essen, für Blumen, für Kleidung

■ 20 Stunden Fliegen. Neben wem möchten Sie nicht sitzen?

Neben jemandem der schnarcht, das hatte ich mal. Ich dachte, der Flug geht nie vorbei

■ Wen würden Sie gerne treffen?

Den bekannten TV-Koch Tim Mälzer, um dann gemeinsam mit ihm zu kochen

Frankfurt - Windhoek non-stop

Business Class Special

EUR 1489*

Weiterflug nach Kapstadt und

Johannesburg ohne Aufpreis

30 TRAVEL ONE 13.7.2005


Auf Partnersuche?

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Hier werden Sie von Ihren Vertriebspartnern

gesucht: Im TRAVEL ONE DIARY 2006. Mit

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Lernidee Erlebnisreisen

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T. 030/78 60 00-0, Fax 7 86 55 96

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Postfach 12 28, 69140 Neckargemünd

T. 06223/7 15 15, Fax 7 15 57

www.liberte-reisen.de

karl.hofstaetter@t-online.de

Lifestyle Incentive & Event

Lothringer Str. 10, 81667 München

T. 089/20 20 81 66, Fax 20 20 81 69

www.l-team.com

incentive@l-team.com

Lion Tours

Königsberger Str. 3a

63839 Kleinwallstadt

T. 06022/50 67-0, Fax 50 67-27

www.lion-tours.de; info@lion-tours.de

Lisa Reisen

Kreuzstr. 1a, 04103 Leipzig

T. 0341/7 02 68 68, Fax 7 02 68 69

www.lisareisen.de; team@lisareisen.de

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Litauen Reisen

Kaiserstr. 22, 97070 Würzburg

T. 0931/8 42 34, Fax 8 64 47

www.litauenreisen.de

info@litauenreisen.de

LMS Reisen

Kardinal-von-Galen-Str. 9, 48734 Reken

T. 02864/88 00-0, Fax 88 00-88

www.lms-reisen.de

info@lms-reisen.de

Locaboat Plaisance

Postfach 8 67, 79008 Freiburg

T. 0761/2 07 37-37, Fax 2 07 37-73

www.locaboat.de

info@locaboat.de

Locke Tours Berlin

Bundesallee 115, 12161 Berlin

T. 030/8 52 30 30, Fax 8 52 40 71

www.locketours.de

locketours@t-online.de

Logemann Yachting

Postfach 10 36 70, 28036 Bremen

T. 0421/3 46 96 50, Fax 3 46 90 32

www.logemann-yachting.de

info@logemann-yachting.de

Logo! Reisen

Rittersbacher Str. 84, 91126 Schwabach

T. 09122/50 58, Fax 58 34

www.logo-reisen.de

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Lothar Kögel Studienreisen

Hartmannstr. 30, 12207 Berlin

T. 030/77 13 01-0, Fax 77 13 01-33

www.koegelreisen.de

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Lotus Travel Service

Baaderstr. 3, 80469 München

T. 089/2 01 12 88

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