Der Deutsche Olympische Sport - Trenz AG

trenz.ag

Der Deutsche Olympische Sport - Trenz AG

59. Jahrgang ISSN 0179-4310

Einfach mehr

Die LeseLust

2006

Ab in den Sand

Beachvolleyball

in Bremen

September 2006

Das Sportmagazin des Landessport bundes Bremen

Schnell, nass und erfrischend

Wasserski

Nicht nur für Skiläufer und

Wasserratten ...

www.lsb-bremen.de

www.hb.aok.de

Reitsport

euroclassics

Kartenverlosung


Editorial: Der Gastkommentar Inhalt

Die Fußball-WM 2006 in Deutschland war ein großer Erfolg für alle Beteiligten. Seine Eindrücke

schildert der Präsident des Bremer und Norddeutschen Fußballverbandes hier in einem

Gastkommentar.

Eindrücke von der Fußball-Weltmeisterschaft

Dieter Jerzewski

Präsident des Bremer

und Norddeutschen

Fußballverbandes

8. Juli 2006, der Vorabend

des WM-Endspiels in

Berlin. In Stuttgart findet das

Spiel um den 3. Platz statt,

Deutschland gegen Portugal, das

so genannte kleine Finale. Nie

ganz ernst genommen, von vielen

Fachleuten als überflüssig

eingestuft.

Und diesmal für die meisten

Anhänger der deutschen

Fußballnationalmannschaft das

eigentliche Finale – auch für

mich. Schon bei der Ankunft am

Stuttgarter Hauptbahnhof war

sie wieder zu spüren: Die kaum

beschreibbare Stimmung unter

den Fans, die zu Tausenden vor

dem Mannschaftshotel standen

und auf die Abfahrt der Akteure

warteten.

Viele von ihnen hatten keine

Eintrittskarten bekommen und

mussten die Begegnung später

auf dem Schlossplatz am

Großbildschirm verfolgen. Eine

der vielen Begegnungsstätten für

die „draußen Gebliebenen“, nicht

so riesig wie die Fanmeile in

Berlin aber gleich in der begeisterten

Anteilnahme.

Natürlich haben die Fernsehübertragungen

aus den Stadien

viel dazu beigetragen, die – von

vielen etwas überrascht registrierte

– positive Wandlung des

Deutschlandbildes in die Welt zu

transportieren. Die direkte

Erfahrung unserer Gäste mit der

Aufgeschlossenheit, der Gastfreundschaft

und der Hilfsbereitschaft

der Deutschen

wurde auf den Plätzen des

„Public viewing“ gemacht – für

mich ein wesentlicher Grund für

das Fehlen von Gewalt und

Ausschreitungen.

Das Stuttgarter Stadion war ausverkauft,

für ein Spiel um Platz 3

überhaupt nicht selbstverständlich.

Ausverkauft wie sämtliche

anderen Spiele der WM, ein

Novum in der Geschichte dieses

Wettbewerbs. Das Beeindruckendste

war für mich aber nicht

diese Tatsache und auch nicht

die Freude über den deutschen

Sieg, sondern das Verhalten der

Zuschauer nach der Siegerehrung.

Sie blieben zum großen

Teil im Stadion und feierten weit

über eine Stunde lang ihren

Weltmeister der Herzen. So

etwas habe ich bisher noch bei

keinem Länderspiel erlebt.

> Titelfoto: Lars H. Vogel | Vielen Dank an den Beachclub Nethen

Die 18. FIFA-Weltmeisterschaft

ist Geschichte. Fünf Wochen sind

nach dem Finale von Berlin vergangen

und wir warten auf den

Beginn der neuen Saison.

Natürlich mit dem gespannten

Blick auf die Bundesliga, aber

auch voller Vorfreude auf attraktive

Wettbewerbe im Amateurfußball

– bei Mädchen und

Jungen, bei Frauen und

Männern.

Eine in diesen Tagen oft gestellte

Frage lautet, wie viel von der

großartigen Stimmung im

ganzen Land in die Stadien der

Profiligen übertragen werden

kann. Für mich sind mögliche

Antworten darauf nicht sehr entscheidend.

Das Zuschauerinteresse

war in den letzten Jahren

ohnehin sehr hoch, angeblich

wesentlich höher als die Qualität

der Spiele. Hier wird es also eher

eine Fortsetzung als eine spürbare

Steigerung geben.

Mich interessiert viel mehr der

Einfluss der Weltmeisterschaft

auf den Amateurfußball einerseits,

auf kommende Großereignisse

weiterer Sportarten andererseits.

Ich bin sicher, dass in den kommenden

Wochen ein Ansturm

von Kindern zu erwarten ist, die

sich bei unseren Vereinen

anmelden wollen. Konkrete

Zahlen dazu werden aber erst

gegen Ende des Jahres zur

Verfügung stehen. Erste mir vorliegende

Berichte bestätigen

bereits jetzt meine Einschätzung.

Überdurchschnittlich hoch soll

dabei die Zahl der interessierten

Mädchen sein. Sollte sich das

festigen, wäre es ein wichtiger

Schritt in der vom DFB erwarteten

und geforderten Entwicklung:

Massive Förderung des

Frauen- und Mädchenfußballs.

In meine Freude über den erwarteten

Zulauf neuer Mitglieder

mischt sich aber eine große

Sorge. Werden die Kapazität der

Übungsstätten und vor allem die

Zahl geeigneter Betreuer und

Übungsleiter ausreichen, um alle

Bewerber aufzunehmen? Ich

hoffe, dass die Bemühungen

unserer Vereine erfolgreich sein

werden, zusätzliche ehrenamtliche

Mitarbeiter – und vor allem

Mitarbeiterinnen - zu gewinnen.

Mit unseren Angeboten zur Ausund

Weiterbildung werden wir

hilfreich zur Seite stehen.

Ich wünsche mir, dass die guten

Erfahrungen, die die Menschen

in unserem Land während der

Weltmeisterschaft sammeln

konnten, nicht in Vergessenheit

geraten. Es waren ja nicht alles

Anhänger des Fußballs, die so

großartig gefeiert haben. Warum

sollten sie bei kommenden

Großereignissen anderer

Sportarten nicht mit gleicher

Begeisterung Fahnen schwenken

und ausländischen Gästen

erneut zeigen, welch liebenswerte

Gastgeber die Deutschen sein

können?

Sollte das gelingen, wäre die 18.

Fußballweltmeisterschaft nicht

Geschichte, sondern der Beginn

einer neuen Ära.

Dieter Jerzewski

Titelstory

Wasserski in Bremen

Sportrait:

Beachvolleyball

Bremer LeseLust

trifft den Sport

Sport Check

Aktuelle Neuigkeiten

Bremer Sportkalender

Die aktuellen Termine

Sport und Gesundheit

Dem Sonnebrand die rote Karte

Sport Magazin September 03

8

12

26

04

16

29


04

>

iPod on the road

Ein sehr zweckdienliche

Kooperation sind die beiden

amerikanischen Trendfirmen

„Apple“ und „Nike“ eingegangen.

Dem absoluten Verkaufsschlager,

dem „iPod“ von

Apple, wurde eine kleine technische

Raffinesse eingebaut

>

Sport Magazin September 06

und dem sehr guten Laufschuh

von Nike ebenfalls. Herausgekommen

ist, dass ein kleiner

Sensor im Nike-Schuhe direkt

die Daten des Läufers auf den

iPod sendet und dieser diese

sofort erfasst und durch die

Kopfhörer dem Läufer übermittelt.

So kann man bequem

laufen, der Lieblingsmusik lauschen

und gleichzeitig die

aktuellen „Laufwerte“ überblicken.

Zwei Trendfirmen

machen eine Megatrend?!

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DIE AOK

BREMEN / BREMERHAVEN

PRÄSENTIERT

Ruder-WM-Erfolge

Christina Mahler und Ina Allkämper beim Training

In Hazewinkel (BEL) fanden

die diesjährigen Finalrennen

der Ruderweltmeisterschaften

der U23-Jährigen

statt. Der Bremer Ruderverein

von 1882 konnte zwei Sportlerinnen

über die nationalen

Meisterschaften qualifizieren

und zu diesen Weltmeisterschaften

entsenden: Christina

Mahler im Frauenachter mit

Steuerfrau sowie Ina Allkäm-

>

Tag des Sports

Die Vorbereitungen für

den vom Landessportbund

(LSB) Bremen organisierten

TAG DES SPORTS laufen

auf Hochtouren. Er findet in

diesem Jahr am 30.09. von 9.00

- 20.00 Uhr erneut im Weserpark

statt. Hier haben alle

Sportinteressierten die Gelegenheit,

sich über Bremer

Sportvereine und deren Angebote

zu informieren, sowie in

außergewöhnlicher Atmosphäre

viele Sportarten hautnah

zu erleben. Dafür sorgt wieder

ein reichhaltiges Sport- und

Showprogramm. So bieten z.B.

die Burger Schützen Indoor-

Biathlon (Laserschießen +

Ergometer) an. Bei OT kann

wieder auf vielen Brettern

Schach gespielt werden und

auch die LSB-Integrationsabteilung

präsentiert sich wie

immer mit einem attraktiven

Sport- und Mitmachangebot.

Die Mall im Weserpark wird mit

Info- und Aktionsständen Bre-

>

per im Frauenvierer ohne

Steuerfrau. Christina Mahler

erruderte dabei die Bronzemedaille,

Ina Allkämper belegte

den vierten Platz. Beide

Sportlerinnen werden trainiert

von Thorsten Sommer, der

ebenfalls für die Weltmeisterschaften

als Trainer des

Frauenvierers ohne Steuerfrau

nominiert wurde.

Am 30. September im Weserpark

mer Sportvereine und -verbände

sowie der Bremer Sportjugend

gefüllt sein. Auf der

Bühne vor dem Mediamarkt

läuft zudem ab 10.00 Uhr ein

attraktives Showprogramm.

LSB-Präsidentin Ingelore

Rosenkötter und Weserpark-

Centermanagerin Monika

Mehrtens freuen sich, dass der

Weserpark wieder die Plattform

für einen ereignis- und

abwechslungsreichen Tag bieten

kann und heben hervor,

dass der TAG DES SPORTS sich

zu einem regelmäßigen Event

mit Tradition und Kontinuität

entwickelt hat.

Anmeldungen und weitere Infos

zum aktuellen Stand der

Vorbereitungen über Karoline

Müller beim LSB Bremen,

Eduard-Grunow-Straße 30,

28203 Bremen, Tel.: 0421 - 7 92

87 11, Fax: 0421 - 7 18 34, Email:

K.Mueller@lsb-bremen.de


Kooperationsvertrag

unterzeichnet

LSB regelt künftig Vergabe der Sporthallen in Bremen

Die Belegung der städtischen

und vereinseigenen

Sporthallen wird künftig

zentral durch den Landessportbund

(LSB) Bremen koordiniert

werden. Eine entsprechendeKooperationsvereinbarung

haben der Senator für

Inneres und Sport, Bürgermeister

Thomas Röwekamp,

sowie der Senator für Bildung

und Wissenschaft, Willi Lemke,

mit LSB-Präsidentin Ingelore

Rosenkötter abgeschlossen.

Vorrangige Aufgabe des zentralenSporthallenmanagements

ist die Erstellung einer

Übersicht über alle für den

organisierten Sport zur Verfügung

stehenden Anlagen

(Schulturnhallen, weitere

Räumlichkeiten in Schulen,

Anlagen der Universität, Spielund

Sporthallen des Sportamtes,

Kapazitäten in vereinseigenen

Hallen). Weitere Aufgaben

sind u.a. das Abschließen

von Nutzungsverträgen,

die Auskunftserteilung

über mögliche freie Nutzungszeiten,

die Koordination von

Nutzungszeiten an Wochenenden

und in den Schulferien und

die Abwicklung der finanziellen

Angelegenheiten. Das zentrale

Sporthallenmanagement wird

damit künftig einziger Ansprechpartner

für Vereine und

Verbände bei der Vergabe von

öffentlichen Sportstätten sein,

zugleich fällt ihm die Aufgabe

des Konfliktmanagements und

der Kontrolle der eingegangenen

Verpflichtungen zu.

Kernstück des künftigen

Hallenmanagements ist eine

neue Hallenverwaltungssoftware,

die internetbasiert für

eine transparente Nutzungsplanung

sorgen soll. Dafür sind

Investitionen in Höhe von

10.000 Euro notwendig, die von

den beiden Senatsressorts je

zur Hälfte getragen werden. Es

entstehen außerdem Personal-

, Miet- und Sachkosten in Höhe

von 56.000 Euro jährlich. Die

Finanzierung erfolgt durch

>

Zuschüsse und Leistungen des

Senators für Inneres und

Sport, des Senators für

Bildung und Wissenschaft, des

Landessportbundes und die

Erwirtschaftung von eigenen

Einnahmen. Einsparungen

werden durch eine vermehrte

Übertragung von Schlüsselgewalt

an die Vereine anstelle

bezahlter Hausmeistertätigkeit

- soweit räumlich und organisatorisch

möglich - erwartet.

Ausgangspunkt dieser Neuerung

war das Ergebnis eines

Gutachters, der im Auftrage

des Sportsenators festgestellt

hatte, dass in Bremen ausreichend

städtische und vereinseigene

Sport- und Turnhallen

zur Verfügung stehen, bei der

Verteilung der Hallenzeiten

jedoch immer wieder Engpässe

auftreten. Einbezogen in

das Management werden jetzt

auch die 145 Schulturnhallen,

die in den Zeiten, in denen sie

für schulische Zwecke nicht

benötigt werden, vergeben

werden können. Die bisher

noch beim Senator für Bildung

und Wissenschaft und in den

Schulen laufende Verwaltung

bzw. Vertragsgestaltung für die

Einzelnutzung wird komplett

an den LSB abgegeben. Der

Einsatz der Internettechnik

bietet zugleich die Möglichkeit

der Qualitätsverbesserung,

insbesondere bei der schnellen

und konsequenten Weitergabe

von Störungsmeldungen bei

„Gebäudeproblemen“ (kurzfristige

Sperrung wegen Reparaturen

oder längerfristiger

Ausfall durch Sanierungsarbeiten

oder durch sonstige

Ausfälle). Damit kann das häufig

beklagte Problem „des

Stehens der Sportler vor der

verschlossenen Tür“, weil die

Informationsweitergabe vergessen

wurde, beseitigt werden.

Sport Check: Das sportliche Leben

Deutschland-Cup

RSG Einzel in Bremen

Im Bremer Bundesstützpunkt

an der Badgasteiner

Straße fand der diesjährige

Deutschland-Cup der RSG im

Einzel statt. Bei der erstmals

von „LOTTO Bremen“ unterstützten

Veranstaltung handelt

es sich um die inoffizielle

Deutsche Meisterschaft der

Wettkampfklasse und die angereisten

110 Gymnastinnen

zeigten sportliche Leistungen

der Extra-Klasse.

>

Die Wettkämpfe wurden von

den Schülerinnen der SWK mit

ihrem Dreikampf eröffnet. Hier

setzte sich Miriam Delacor (TK

Hannover) vor Chiara Schwegmann

(TV St. Wendel) und Birte

Wöhner (Kieler TB) durch.

Laura Schulze (Bremen 1860)

belegte den 6. Platz.

Den Dreikampf der Juniorinnen

(JWK) gewann Lisa

Catharina Jöhnk (Kieler TB) vor

Fabienne Müller (TV Lahr) und

Lieselotte Stöhr (TSG Tübingen).

Beste Bremerin wurde

hier Angelika Gakstädter (Bremen

1860) auf dem 6. Platz. Im

Finale mit dem Band gelang ihr

durch einen sehr guten 3. Platz

sogar der Sprung auf das Siegertreppchen.

Kartenverlosung!

Über beinahe zwei Jahrzehnte

haben sich die

euroclassics in Bremen zu

einem Garanten für exquisiten

Sport und Unterhaltung auf

höchstem Niveau entwickelt.

Der Klassiker ist mittlerweile

fester Bestandteil im Turnierkalender

der internationalen

Spitzenreiter.

>

Das BREMER SPORT Magazin

verlost in Kooperation mit dem

Veranstalter dieses Top-Events

» 10 x 2 Karten für den Freitag

Abend der euroclassics

Einfach eine Postkarte bis zum

20.09.06 mit Ihren Namen an:

In der Freien Wettkampfklasse

gewann Lea Hinz (TSV

Obernjesa) den Dreikampf souverän

mit über sechs Punkten

Vorsprung. Die Plätze 2 und 3

gingen an Laura Stecher (TSG

Tübingen) und Sabine Ockert

(TK Hannover). Stephanie

Großler und Christine Gakstädter

(beide Bremen 1860)

gelangten mit den Plätzen 7

und 9 ebenfalls unter die besten

zehn Gymnastinnen. In den

Gerätefinals konnte sich

Stephanie Großler ebenfalls

auszeichnen: sie erreichte mit

den Keulen Platz 2 und mit

dem Seil Platz 4. Ihre Vereinskameradin

Vanessa Adams

erreichte mit dem Seil ebenfalls

das Finale und konnte sich

über Platz 8 freuen.

Bundesstützpunktleiter Michael

Wiatrek zeigte sich beeindruckt

von dem hohen Niveau

der dargebotenen Übungen

und betonte insbesondere die

sehr guten Leis-tungen der

Bremer Gymnast-innen in

allen drei Startklas-sen, von

denen Bremen 1860 mit seinen

zehn Starterinnen der am

stärksten vertretene Verein

war.

„Bremer Sport Magazin“

c/o VOGEL MEDIA

Mühlenweg 9, 28203 Bremen

Karten gibt es auch Karten

beim Nordwest Ticket

Tel. (0421) 36 36 36

Sport Magazin September 06 05


06

Weitere Herausforderungen

auch

für den Sport

Welche Rolle kann und will

der organisierte Sport bei

einer rasanter werdenden

gesellschaftlichen - bestehende

Rahmenbedingungen in Frage

stellenden - politisch zunehmend

schwieriger werdenden

und global bestimmten

Gesellschaft spielen. Sein stabilisierender

am Gemeinwohl orientierter

und sozialer Wert wird

weiterhin dringend gebraucht.

Sich verändernde Lebens- und

Arbeitsbedingungen, die auch im

Lande Bremen u.a. gekennzeichnet

sind durch ein insgesamt

größer werdendes soziales

Gefälle, stellen eine Herausforderung

sowohl für die

Kommunen wie eben auch für

den Sport dar. Deshalb muss es

in beider - Staat und Sport -

Interesse liegen, intelligente und

längerfristige Lösungen zu erarbeiten;

denn die insgesamt zur

Verfügung stehenden Ressourcen

in Staat und Kommune und

damit auch für den Sport sind

beschränkt. Eine sinnvolle

gemeinsame Verabredung zwischen

Sport und Politik, ein

Zusammenspiel aller Beteiligten

und daraus entstehende

Konzepte müssen wir als

Herausforderung offensiv angehen.

Dazu gehört sicher auch das

Verständnis aller Beteiligten,

sich im Dienst der Sache aktiv an

notwendigen Entwicklungen zu

beteiligen.

>

2007 - und was kommt danach

Liebe Sportfreundinnen und

liebe Sportfreunde, dies alles

mag ein wenig abstrakt klingen

und ich höre so manchen

Vereinsvertreter sagen "... und

was hat das mit uns zu tun" .....

Ich meine, sehr viel. . Die kommunalen

Haushalte 2006/2007

sind vor der Sommerpause vom

Parlament verabschiedet worden.

Der Sport ist zumindest was

die Übungsleiterbezuschussungen

und Versicherungsleistungen

angeht noch einmal mit

einem blauen Auge davon

gekommen - auch Dank des

Einsatzes des Sports selber,

aber auch Dank der Sportpolitik.

Sport Magazin September 06

Was bleibt ist u.a. ein

Sanierungsstau städtischer

Sportanlagen in zweistelliger

Millionenhöhe. Und was vor

allem bleibt, sind fehlende politische

Zukunftskonzepte - wie soll

es nach 2007 weitergehen.

Es stehen neben kommunalen

und Landes-Haushaltsmitteln

erhebliche Gelder für den Sport

aus Lotteriemitteln aufgrund

aktueller Rechtssprechungen

zum "Sportwetten-Monopol" -

allein in Bremen jährlich rund

EUR 4 Mio. - zur Disposition.

Aktuell hat sich zudem der wissenschaftliche

Beirat des

Bundesfinanzministeriums sehr

ausführlich mit dem Gemeinnützigkeitsrecht

und hier insbesondere

auch mit der

Gemeinnützigkeit von Sportvereinen

auseinandergesetzt. Erstes

verkürztes Ergebnis: nur noch

der Sport mit Kindern und

Jugendlichen ist gemeinnützig.

Freibeiträge und Freigrenzen für

Vereine stehen in der Diskussion.

Nicht vergessen werden dürfen

in diesem Zusammenhang auch

die gravierenden Auswirkungen,

die die Erhöhung der Mehrwertsteuer

ab 2007 auf die Vereine

haben wird.

Neben den bundesweiten

Themen stehen in Bremen weiterhin

u.a. sogenannte Optimierungen

von Sportanlagen,

Schulstandorten, Regelungen

bezüglich Schlüsselgewalt,

Übertragung von Platzpflegearbeiten

u.a. auf der Agenda.

Wie erwähnt, alles das ist zur

Zeit erst - schon - in der politischen

Diskussion. Der Sport

darf nicht darauf warten, was

passiert.

WIR MÜSSEN HANDELN!

Thema: Demografischer Wandel

Die Herausforderungen, die in

den nächsten Jahren der demografische

Wandel mit sich bringt,

heißen nicht nur: die

Bevölkerung nimmt ab, wird

älter, wird internationaler, es gibt

weniger Kinder; sondern auch

die finanzielle Situation von

Staat, Land und Kommune wird

sich weiter negativ entwickeln,

die sozialen Sicherungssysteme

sind überlastet. Gleichzeitig wird

jede Bürgerin, jeder Bürger

mehr in die eigenverantwortliche

Pflicht genommen was die

gesundheitliche und die Lebens-

DIE AOK

BREMEN / BREMERHAVEN

PRÄSENTIERT

Vorsorge angeht. Die

Gesellschaft wird ein noch stärkeres

soziales bürgerschaftliches

Engagement brauchen, es

müssen weitere funktionierende

Formen des Zusammenlebens

zwischen Jung und Alt, zwischen

fremd und heimisch gefunden

werden, es müssen jungen

Menschen ausreichende

Bildungschancen gegeben werden.........

All die Probleme und

Fragestellungen sind auch

Aufgaben für den Sport.

Bevölkerungsrückgang heißt

auch Mitgliederrückgang, heißt

auch verringerte Beitragseinnahmen.

Flexibilisierung von

Arbeitszeit und Lebensarbeitszeit

heißt auch eingeschränkte

Teilnahme am aktiven

Sportgeschehen, heißt aber auch

weniger Möglichkeit und

Bereitschaft zum ehrenamtlichen

Engagement, heißt also

Veränderung von Angebotszeiten

und Angebotsformen. Eine international

werdende Bevölkerung

heißt Entwicklung von anderen

Sportarten und Sportformen,

heißt dann auch veränderte

Inhalte in der Übungsleiterausbildung.

Und und und ....

Wir kennen die Zahlen der

Statistiker, haben Sportstättenbedarfspläne,

wissen, dass in

den nächsten Jahren die sogenanten

"Babyboomer" aus den

geburtenstarken Jahrgängen in

den sechziger Jahren in den

Vereinen eine Rolle spielen können.

Gesundheit, Ausdauer,

Fitness und Wellness ist angesagt.

Ältere Menschen werden

nicht nur Sport und Bewegung in

den Vereinen suchen, sondern

vielmehr auch Geselligkeit und

Gemeinschaft.

Wir sehen, es gibt Fragen über

Fragen, die wir nicht nur richtig

stellen müssen, die wir im Sinne

einer Zukunftsfähigkeit für die

Sportvereine auch werden

beantworten müssen. Es wird in

den Sportvereinen nicht um

Abbau, nicht um Ausbau - es

wird um einen Umbau im organisierten

Sport gehen. Ich setze

dabei auf die Energie, den

Ideenreichtum, auf das

Engagement im Sport und auf

die Integrationskraft, die vom

Sport ausgeht. Ich setze auf

generationenübergreifende

Strukturen in Angeboten aber

auch in der Führung der Vereine

- ich setze auch auf die jetzt älter

werdende Sportgeneration, die

den Jungen in ideeller, aber auch

in manch finanzieller

Unterstützung Pate sein kann.

Eine intensive und auf den jeweiligen

Stadtteil bezogene

Auseinandersetzung mit dem

Thema Demografische

Entwicklung lohnt für jeden

Verein und wird vom LSB mit

vielfältigen Materialien unterstützt.

Antworten auf die Herausforderungen

- "Allianz für den Sport"

Das Präsidium des

Landessportbundes wird in den

nächsten Monaten mit der Politik

in Bremen mit der sogenannten

"Allianz für den Sport" und entsprechendenMaßnahmenplänen

ein von Partnerschaft getragenes

Zukunftskonzept für den

Sport im Lande Bremen verhandeln

und dabei positiv ins Feld

führen können, dass ein Großteil

der Vereine aktiv und konstruktiv

an einem erforderlichen

"Umbau" arbeitet. Mit der - allerdings

nicht nur reibungslosen -

Schaffung eines zentralen

Sporthallenmanagements hat

der LSB gemeinsam mit den

Vereinen einen wichtigen ersten

Baustein geliefert. Ich danke

allen, die an dieser Entwicklung

mitarbeiten und ich bin sicher,

dass die eingeschlagene

Richtung, einerseits durch

Übernahme von mehr

Verantwortung durch den Sport,

dafür aber auch zur Sicherung

von Rahmenbedingungen für

den Sport, einen erfolgreichen

und zukunftsorientierten Weg

darstellt.

Liebe Sportfreundinnen und

liebe Sportfreunde, lasst uns diesen

Weg mit dem Ziel vor Augen,

ein wesentlicher Bestandteil

einer lebenswerten Gemeinschaft,

ein Standortfaktor für

Bremen und Bremerhaven zu

bleiben , engagiert, beharrlich

und konsequent weiter gehen.

Ingelore Rosenkötter

Präsidentin des

Landessportbundes Bremen


Sport Check: Das sportliche Leben

Regionalkonferenz des DOSB in Bremen

Das im Mai gewählte Präsidium

des Deutschen

Olympischen Sportbundes

(DOSB) sucht das Gespräch mit

der Basis – in Regionalkonferenzen

sollen die Erwartungen

der Sportorganisationen an

ihren Dachverband ermittelt

werden. Gleichzeitig möchte

das Präsidium sich über die

Arbeit der Sportverbände und

Sportvereine vor Ort informieren.

Die erste der geplanten sechs

Regionalkonferenzen fand in

Bremen statt. LSB-Präsidentin

Ingelore Rosenkötter konnte

neben den DOSB-Präsidenten

Dr. Thomas Bach, die Vizepräsidenten

Ilse Ridder-Melchers

(Frauen und Gleichberechtigung)

und Walter Schneeloch

(Breitensport) und den kom-

>

missarischen DOSB-Generaldirektor

Bernhard Schwank die

LSB-Präsidenten aus Niedersachsen,

Hamburg und Schleswig-Holstein

und die Vertreter

der Sportfachverbände, die

ihren Sitz in Norddeutschland

haben, begrüßen.

Im Mittelpunkt des offen geführten

Gesprächs stand die

Finanzierung des Sports. Die

Vertreter der Landessportbünde

sprachen die Erwartung

an den DOSB-Präsidenten aus,

dass der DOSB sich unmissverständlich

für die Beibehaltung

des staatlichen Monopols

bei den Sportwetten einsetze.

Nur so könne die Finanzierung

der erfolgreichen Arbeit

des Sports vor allem im

Breiten- und Amateursport

fortgesetzt werden. Dr. Bach

Trauer um Annemarie Mevissen

Der Sport im Lande

Bremen trauert um

Bürgermeisterin a.D. Annemarie

Mevissen (1914 – 2006).

Niemand war im Zweistädte-

Staat als Senatorin länger für

den Sport zuständig und verantwortlich

als sie. Von 1958

bis 1975 stand sie an der Spitze

des senatorischen Sportressorts

und setzte Maßstäbe im

sportpolitischen Bereich. In

ihre Zeit als Sportsenatorin fielen

Aufbauleistungen, von denen

der Bremer Sport teilweise

bis heute zehrt.

Annemarie Mevissen wusste,

dass die Zahl der ehemaligen

und wiederhergestellten

Sportstätten nicht für die gestiegenen

Einwohnerzahlen

Bremens und für die zunehmende

Freude am Sport in

allen Bevölkerungskreisen

ausreichen würde. Insbesondere

wollte sie der großen Zahl

von Vereinsmitgliedern ausreichende

Möglichkeiten verschaffen,

Breitensport zu betreiben.

Sie verfolgte außerdem

das Ziel, der Flut von

immer neuen Vereinsgründungen

entgegenzuwirken.

Gleichzeitig empfahl sie den

Clubs, sich zu Großvereinen

zusammenzufinden, um Sportanlagen

optimaler und wirtschaftlicher

zu nutzen. So

wurde der Gedanke der

>

„Bezirkssportanlagen“ geboren.

Zugleich kümmerte sich

Annemarie Mevissen auch mit

großem Engagement um die

Schaffung neuer Schwimmmöglichkeiten

für die Bremer

Bevölkerung. Ein besonderes

Augenmerk ihrer Arbeit galt im

Rahmen des von der Deutschen

Olympischen Gesellschaft

verabschiedeten „Goldenen

Plans" zum Sportstättenbau

in Bremen der Errichtung

neuer moderner Sportanlagen;

bereits im Jahre 1968

konnte sie auf der Mitgliederversammlung

des LSB Bremen

die vorfristige Erfüllung des

„Goldenen Plans" für Bremen

verkünden. Damit lag Bremen

seinerzeit im Sportstättenbau

bundesweit an der Spitze.

Annemarie Mevissen wurde im

Jahre 1971 als einziges Mitglied

des Senats neben Hans

Koschnick die Goldene Ehrennadel

des LSB Bremen aus

Anlass der 25-Jahrfeier des

Dachverbandes aller Bremer

Sportlerinnen und Sportler

verliehen. Mit der 2005 erfolgten

Verleihung der Ehrenbürgerschaft

wurde ihr Lebenswerk

gekrönt.

Der gesamte Sport im Lande

Bremen wird Annemarie

Mevissen ein ehrendes

Andenken bewahren.

sagte seine Unterstützung zu:

„Ergebnis der Diskussion um

das Wettspielmonopol muss

sein, dass die Finanzierung des

gesamten Sports wie bisher

gesichert ist.“

Die Leistungen des Sports im

Bereich der Integration waren

Schwerpunkt der Diskussion

über inhaltliche Bereiche.

Angesichts der über zehnjährigen

Erfahrung mit dem bundesweiten

Programm

„Integration durch Sport

appellierten die Vertreter der

Landessportbünde auch hier

an den DOSB-Präsidenten sich

für die Absicherung und –

angesichts der demografischen

Entwicklung – für den

Ausbau dieses Programms

gegenüber der Bundesregierung

einzusetzen. Dazu LSB-

Präsidentin Ingelore Rosenkötter:

„Die Landessportbünde

haben mit ihren Vereinen und

Verbänden eine beispielhafte

Infrastruktur für eine erfolgreiche

Integrationsarbeit aufgebaut.

Integration kann nur im

Zusammenspiel unterschiedlicher

freier und staatlicher

Institutionen erfolgen. Der

Landessportbund als Dachorganisation

hat auch hier

Verantwortung übernommen

und ist bereit, sich in diesem

für die Zukunft unserer Gesellschaft

wichtigen Feld noch

mehr zu engagieren.“

Vor der Regionalkonferenz informierten

sich die DOSB-Vertreter

bei der Sportgemeinschaft

Oslebshausen über die

Arbeit dieses Vereins und ließen

sich vom Vorsitzenden Heiko

Strohmann die alltäglichen

Herausforderungen eines vorwiegend

ehrenamtlich geführten

Sportvereins berichten.

Sport Magazin September 06 07


08

Die Freiheit auf dem Wasser

Jump

Jumüber

die Wellen.

Sport Magazin September 06

Jum


p

Titelstory: Wasserski

Sport Sport Magazin Magazin September Januar 06 05 09


10 Sport Magazin September 06

Es gibt heute ungefähr 30

Millionen Menschen im

Alter zwischen 5 und 80

Jahren, die den Wasserskisport

betreiben. In den USA

gibt es ca. 12 Millionen

Wasserskifahrer und somit

stellt Wasserski dort den

drittgrößten Familiensport dar.

Verständlicherweise ist das

Wasserskifahren in Ländern

mit wärmerem und milderem

Klima wie Australien, dem

Süden der USA und Europa

beliebter als in anderen

Ländern. Zwar hat sich der

Sport in Ländern mit rauerem

Klima weniger durchgesetzt,

trotzdem erlaubt die richtige

Ausrüstung auch die Ausübung

in unsereren Breiten von etwa

April bis November.

>

Es gibt momentan 50.000

Wasserskiwettkämpfer weltweit,

wobei alleine in den USA

etwa 20.000 beheimatet sind.

Obwohl Wasserschifahren

noch keine olympische

Disziplin ist, wurde sie doch als

Demonstrationssportart bei

den Olympischen Spielen 1972

akzeptiert und erlebt zur Zeit

einen 20 prozentigen Anstieg

bei den TV-Seherzahlen jedes

Jahr.

Wasserski wird auf natürlichen

Seen und Teichen genauso

ausgeübt wie auch auf extra

dazu künstlich angelegten

Seen. Dabei sei erwähnt, dass

es zahlreiche Sicherheitsbestimmungen

gibt, was

Charakteristika und Abmessungen

des Gebietes betrifft,

damit die Wasserfläche als

sicher für den Wasserschisport

erklärt werden kann:

» Ein zum Wettbewerb geeigneter

See sollte idealerweise

650 Meter lang sein (für

Barefoot 750 Meter).

» Es ist notwendig, dass es

keine vertikalen Wände am

Wasserrand gibt (die Wände

reflektieren die Bootswellen).

» Die Gegend sollte möglichst

windgeschützt sein, um die

besten Wasserverhältnisse

sicherzustellen.

» Wenn möglich sollte sich die

Länge des Sees gegen den vorherrschenden

Wind orientieren.

» Darüber hinaus wird eine

Mindesttiefe von 1,5 Meter

empfohlen.

Je größer das Gebiet ist, desto

rauer wird das Wasser bei starkem

Wind sein. Ein See, der

sich für einen Slalomkurs eignet,

sollte auf jeden Fall 50

Meter breit sein.

Ein Kurs mit einer Sprungschanze

muss eine Länge von

70 Metern vor der Sprungschanze

und eine Landefläche

von 80 Metern danach haben.

Das Wasserskilaufen hat seinen

Ursprung in den 20er

Jahren. Wassersportler in

Amerika starteten die ersten

Versuche, sich auf einem Brett

von einem Boot ziehen zu lassen.

Schon bald erkannte man,

dass man mit zwei Brettern

leichter über das Wasser gleiten

kann. Erste Experimente

gab es mit selbstgebastelten,

drei Meter langen Wasserskiern.

Möglich wurde das

alles erst durch die

Entwicklung von leistungsfähigen

Motorbooten. Nach dem

zweiten Weltkrieg wurde

Wasserskifahren zu dem Sport,

der er heute ist: Freizeit-

Vergnügen für Millionen. In den

Wasserski-Disziplinen Slalom,

Figurenlauf und Springen werden

nationale Meisterschaften,

jährlich Europameisterschaften

und alle zwei Jahre

Weltmeisterschaften veranstaltet.

Neben dem „klassischen"

Wasserski (Sparte Tournament)

mit seinen 3 Disziplinen

Slalom, Trick und Springen

wurde 1947 das Fahren ohne

Ski entdeckt. Daraus entwickelte

sich die Sparte

Barefoot (ebenfalls 3 Disziplinen),

in der seit 1978 regelmäßig

Weltmeisterschaften durchge-


führt werden

In den siebziger Jahren ermöglichte

eine Erfindung des deutschen

Rixen eine Alternative

zum Fahren hinter dem Boot:

der Wasserskilift. Die ersten

Weltmeisterschaften am Lift

(Sparte Cable) wurden 1998

abgehalten.

Bootsrennen mit Wasserskifahrern

auf Rundkursen stellen

die Sparte Racing dar.

Seit 2000 werden Weltmeisterschaften

in der jüngsten Sparte

Wakeboard durchgeführt.

Diese splittet sich wiederum in

Wakeboard-Boot und Wakeboard-Cable.

Alle 6 Sparten sind in den

Internationalen Wasserskiverband

(IWSF) integriert, agieren

aber weitgehend autonom:

Meisterschaften der verschiedenen

Sparten werden nicht

gemeinsam ausgetragen und

in der Regel üben Wettkampfathleten

nur Disziplinen einer

Sparte aus. Die Disziplinen der

Sparte Tournament:

Slalom

Im Slalom wird nicht gegen die

Zeit gefahren, sondern entscheidend

ist, mit welcher

Seillänge der Kurs durchfahren

wird.

Der Slalomkurs besteht aus

sechs Bojen, die im Abstand

von 41 Metern und auf einer

Breite von 23 Metern gegeneinander

versetzt vom Läufer

umfahren werden müssen. Am

Anfang und Ende des Kurses

befindet sich ein Eingangs-

bzw. Ausgangstor.

Die festgesetzte Höchstgeschwindigkeit

des Bootes

beträgt bei den Männern 58

km/h, bei den Frauen 55 km/h.

Figurenlauf („Tricks")

Der Figurenlauf wird in zwei

Läufen von je 20 Sekunden entschieden.

Der/die Läufer/

Läuferin versucht, möglichst

viele verschiedene Figuren zu

zeigen. Die Geschwindigkeit

des Bootes sowie die Seillänge

darf der/die Läufer/in selbst

bestimmen. Jeder Figur ist

gemäß ihrem Schwierigkeitsgrad

eine Punktezahl zugeordnet.

Schiedsrichter entscheiden,

ob die Figuren dem

Reglement entsprechend ausgeführt

werden. Die Punkte der

gewerteten Figuren werden

addiert, der/die Läufer/in mit

der höchsten Gesamtpunktzahl

gewinnt.

Springen

Springen hat zum Ziel, einen

möglichst weiten Sprung zu

stehen. Jede/r Läufer/in hat

drei Versuche, der weiteste

Sprung wird gewertet. Ein

Sprung ist nur gültig, wenn

der/die Läufer/in nach der

Schanze mit dem Seil in der

Hand auf mindestens einem

Ski weiter fährt. Die Geschwindigkeit

des Bootes ist in

3 km/h Schritten frei wählbar,

bei den Herren auf 57 km/h, bei

den Damen auf 54 km/h nach

oben hin limitiert. Die

Seillänge beträgt 23 m (=75 ft).

Die Sprungschanze ist 4 Meter

breit und die Maximalhöhe

beträgt 1,65m (Damen) bzw.

1,80m (Herren).

Wakeboard

Die Trendsportart Wakeboarden

ist als Verbindung zwischen

Wasserski und Wellenreiten in

der sanften kalifornischen

Brandung entstanden und veränderte

in den USA die Welt

des klassischen Wasserski

ähnlich rasant wie hierzulande

die Snowboarder die weißen

Berge vereinnahmten. Ursprünglich

entstand es aus der

Idee, sich auf dem Surfbrett

von einem Motorboot ziehen zu

lassen. Da die normalen

Boards dafür zu lang waren,

kamen zunächst „Skurfer" auf,

eine Mischung aus Wasserski

und Surfbrett mit Fußschlaufen

wie beim Windsurfen. Die

„Skurfer" eigneten sich zwar

für einen dynamischen Fahrstil,

aber nur wirklich „toughe"

Sportler konnten mit den

gewichtigen Boards umgehen.

1990 war die eigentliche

Geburtsstunde des Wakeboards.

Herb O`Brien, Besitzer

einer Wasserski-Firma, entwarf

den Prototyp des

Wakeboards, das „Hyperlite".

Verglichen mit dem „Skurfer"

war es ein extrem flaches

Board mit kleinem Volumen,

das viel leichter zu kontrollieren

war. Die ursprüngliche

Form des „Hyperlites" wurde

weiterentwickelt zum symmetrischen

Twin-Tip-Board mit

Titelstory: Wasserski

Finnen an beiden Brettenden.

Die neue Generation von

Boards ähnelt eher einem

Freestyle-Snowboard als

einem Surfboard. Ebenfalls

1990 gründete Jimmy Redmon,

der „Guru" des Wakeboardens,

die World Wake Association

(WWA) in Winter Park, Florida.

Zwei Jahre später wurde

Wakeboarden zur offiziellen

Sportart, als ein Sport-

Promoter aus Florida die "Pro

Wakeboard Series" ins Leben

rief.

Anschriften

Wasserski-Club Bremerhaven

Tel. (04744) 57 24

www.wsc-bremerhaven.de

Beachclub Nethen

Tel. (04402) 69 62 50

www.beachclub-nethen.de

Wasserskilift Hooksiel

Tel. (04425) 99 01 80

www.wasserski-hooksiel.de

Sport Magazin September 06 11


12

Fotos: Lars H. Vogel Sonne,

Strand & Bal

Sport Magazin September 06


l

Sportrait: Beachvolleyball

Sport Magazin September 06 13


14

Auch wenn die Wetterlage

in unseren Breitengeraden

nicht immer zwingend

„Beach-Wetter“ ähnelt, so

wächst doch von Jahr zu Jahr

die Fangemeide der Sportart,

in der der Name Programm ist:

„Beachvolleyball“.

>

Und, wie so häufig fing alles in

Amerika an:

Amerikanische Sportwissenschaftler

haben erkundet, dass

zum ersten Mal im Jahre 1930

ein Zwei-Mann-Spiel im

Beach-Volleyball im kalifornischen

Santa Monica stattgefunden

hat.

Die Strände von Kalifornien

waren entscheidend für die

weitere Entwicklung des

Spiels. 1948 wurde das erste

offizielle Turnier im Zwei-

Mann-Spiel in State Beach

organisiert.

In den 50er Jahren fanden

regelmäßig offene Turniere an

fünf verschiedenen Stränden

statt: Santa Barbara, State,

Corona Del Mar, Laguna und

San Diego. Später kamen drei

weitere Strände hinzu. Die

Qualität der Spiele nahm durch

die Perfektion der Aktiven

immer mehr zu.

Wenige Jahre später überquerte

der Sport den Ozean und

fasste zunächst in Frankreich

Fuß. Dort wurde er beschaulich

im kleinen Kreis von Hobby-

Volleyballern praktiziert.

Richtig sportlich wurde es erst,

als 1965 die ersten Regeln

schriftlich niedergelegt wurden

– der Grundstein für den

Wettkampfsport.

Sport Magazin September 06

Von da an trat Beachvolleyball

seinen Siegeszug an und verbreitete

sich weit über

Amerikas und Frankreichs

Grenzen hinaus.

Schließlich kam es 1974 bei

den San Diego Open vor 250

Zuschauern zum ersten

Turnier, bei dem um ein

Preisgeld von 1500 Dollar

gespielt wurde. Die Sieger

hießen Dennis Hare und Fred

Zülich.

Zwei Jahre später wurden die

ersten Beach-Meisterschaften

ausgetragen. Die Gewinner

Menges/Lee erhielten 5000

Dollar. Das Konzept dieser

Meisterschaft war die Grundlage,

jährlich eine Turnierfolge

zu starten. Es fanden sich erste

Sponsoren, die Preisgelder

kletterten für die sieben USA-

Turniere auf 52000 Dollar. 1980

kassiserten die Sieger der

Weltmeisterschaften 15000

Dollar.

1983 begrenzten sich die

Turniere nicht mehr auf den

Staat Florida, drei weitere

kamen hinzu, die Anzahl der

Profi-Turniere wuchs auf 12 an.

Der 21. Juli 1983 ist der

Gründungstag der Association

of Volleyball Professionals

(AVP).

Auf 25 erhöht sich die Anzahl

der Turniere im Jahre 1984.

Nach weiteren zwei Jahren

wird Beach-Volleyball vom

amerikanischen Kabelfernsehen

regelmäßig ausgestrahlt.

Ergebnisse und mehr

sind im Jahr1986 im Internet zu

lesen. Die AVP-Tour wird international

und geht erstamls

nach Rio de Janeiro. Denn auch

an den brasilianischen Stränden

erfreut sich das Spiel immer

größerer Beliebtheit. Es ist

auch das Jahr, in dem sich die

internationale Profi-Organisation

der Volleyball-Frauen

(WPVA) gründet.

1987 erreicht die AVP-Tour

schon vier Länder außerhalb

der USA.

Die Popularität dieser Sportart

wächst auch sehr schnell an

den Stränden in Europa.

Insbesondere in Deutschland

wird eine Masters-Tour ähnlich

dem amerikanischen Vorbild

aufgebaut. Seit 1992 werden

sowohl bei den Frauen als auch

bei den Männern Deutsche

Meister ermittelt. Aber nicht

nur bei den Profis findet diese

Art des Volleyballs großen

Anklang, sondern auch immer

mehr Turniere für Amateure

und Freizeitspieler werden

organisiert.

Das Interesse der Zuschauer

und der Medien steigt ständig.

1993 überträgt die amerikanische

Fernsehstation NBC 10

Turniere. Am 21.September des

selben Jahres nimmt das

Internationale Olympische

Komitee (IOC) die Sportart

Beach-Volleyball ins olympische

Programm auf.

Die Preisgelder steigen im

Jahr 1994 auf vier Millionen

Dollar für 27 Turniere.

Erstmals wird ein Hallen-

Turnier im Beach-Volleyball im

Madison Square Garden in New

York veranstaltet. Schon ein

Jahr später folgen solche

Turniere in Washington, Boston

und Minneapolis.


Bei den Olympischen Spielen

1996 in Atlanta feiert die

Sportart einen grandiosen

Erfolg: alle Spiele finden vor

ausverkauften Tribünen statt,

die Einschaltquoten bei den

Fernsehsendern sind überdurchschnittlich

hoch. Um

olympische Medaillen spielten

24 Männer- und 16 Frauen-

Mannschaften. Kaum verwunderlich,

daß Gold und Silber bei

den Männern in das

Geburtsland des Beach-

Volleyball gingen. Bei den

Frauen waren Brasiliens

Frauen erfolgreich.

Die Basis-Regeln:

Zwei Spieler bilden ein Team.

Die Größe des Feldes ist mit

den Hallenabmessungen identisch:

9x18 Meter. Netzhöhe:

2,24 Meter bei den Damen. 2,43

Meter bei den Herren.

Ein Match besteht aus einem

Satz mit 15 Punkten, wobei

mindestens zwei Punkte

Vorsprung die Entscheidung

bringen. Finalbegegnungen

gehen über zwei Gewinnsätze

bis zwölf Punkte (mindestens

zwei Punkte Unterschied,

höchstens bis 15). Muß ein dritter

Satz die Entscheidung bringen,

geht es in den Tiebreak,

wo jeder Punkt zählt.

Das Recht zum Aufschlag

bekommt man, wenn der

Gegner einen Fehler macht.

Beim Aufschlag darf der Ball

das Netz nicht berühren. Nach

der dritten Berührung (allerdings

darf kein Spieler den Ball

unmittelbar hintereinander

berühren) muss der Ball ins

gegnerische Feld gespielt werden.

Der Block zählt als erste

Berührung. Der Ball darf nicht

geworfen oder getragen werden.

Netzberührungen sind

grundsätzlich nicht erlaubt.

Der Ball darf mit jedem

Körperteil gespielt werden.

Sportrait: Beachvolleyball

So funktioniert der Turniermodus:

Gespielt wird im

„double elimination system".

Wer ein Spiel verliert, erhält

eine neue Chance in der

Verliererrunde. Ausgeschieden

ist, wer zwei Spiele verloren

hat. Im Halbfinale treffen die

beiden letzten Teams der

Verliererrunde auf die beiden

besten Teams der Gewinnerrunde.

Ab Halbfinale wird im

K.o.-System weitergespielt.

Wo in Bremen bespielbare

Beachvolleyball-Plätze sind

und alle weiteren Informationen

gibt es unter:

www.bremer-volleyball.de

Sport Magazin September 06 15


Bremer

dodenhof präsentiert

Spo

Bremer Spo

16

02 September

SAMSTAG

Fußball

Oberliga Nord: FC Oberneuland

- Holstein Kiel II,

Sportpark Vinnenweg,

15.00 h

Rollkunstlaufen

2. Bremen 1860-Pokal mit

über 100 Teilnehmer/innen

aus ganz Norddeutschland,Rollsportstadion,

Pauliner Marsch,

10.00 h (bis 03.09.06)

Triathlon

1. Bremerhavener

Volksbank Triathlon mit

Bremer Landesmeisterschaften

Sprint-Triathlon,

Volks-/ Sprint- und

Olympische Distanz,

Staffeln, Neuer Hafen,

Bremerhaven, 11.30 h

Tennis

Beach-Tennismeisterschaften

des TV Nordwest,

Bremer Hockey

Club, Heinrich-Baden-

Weg 25, TV Oberneuland,

Vinnenweg 91

BREMER SPORT TV

Die regelmäßige

Sportsendung im Bremer

Bürgerfernsehen

(Kabel-Kanal 11, 217,25 Mhz)

Am 12. September 2006

u.a. mit:

• 3. Taiji Quigong Kongress,

SV Lemwerder

• Wir stellen Bremer

Sportvereine vor: letzter

Verein aus Lostopf

Jeden 2. Dienstag im Monat

von 19.30 bis 21.00 Uhr

Sport im Offenen Kanal

Bremerhaven

Am 6. September 2006

In der Regel jeden

1. MITTWOCH im Monat

TV-Sonderkanal 11

Sport Magazin September 06

Badminton

1. Victor Ranglistenturnier

0 19 A + B, Sporthalle

SZ Julius-Brecht-Allee, 14

und 9 h ( bis 3.9.)

03 September

SONNTAG

Fußball

U 19-Bundesliga: Werder

Bremen U 19 - Holstein

Kiel, Weser-Stadion, Platz

11, 12.00 h

Leichtathletik

9.Lesumer Halbmarathon

und 10 km der LG Bremen-Nord,

Bremen-

Grohn, 9.00 h

06 September

MITTWOCH

Leichtathletik

OSC-Werfertage,

OSC Bremerhaven

08 September

FREITAG

Motorbootsport

Training Deutsche

Meister-schaft im Boots-

Slalom, Yachthafen

Wieltsee, Dreye, jeweils

10.00 h (bis 09.09.06)

09 September

SAMSTAG

Tischtennis

2. Bundesliga Nord,

Herren: Werder Bremen -

Post SV Hagen,

Hemelinger Str., 15.30 h

Handball

Regionalliga Nord Frauen:

Hastedter TSV - MTV

Großenheidorn,

Jacobsberg, 17.30 h

Oberliga Nordsee

Männer: ATSV

Habenhausen - TV

Schiffdorf, Halle

Bunnsacker Weg, 19.30 h

Tag der Offenen Tür bei

TURA

Vereinszentrum

Lissaerstr. 60, 15.00 h

Tanzen

Workshop Streetdance &

HipHop, TTc Gold & Silber

Bremen, Waller Heerstr.

46, 14.00 h

10 September

SONNTAG

Handball

Regionalliga Nord Frauen:

SV Werder Bremen - TV

Oyten, Hemelinger Str.,

16.00 h

Regionalliga männl.

Jugend A: ATSV Habenhausen

- JSpGFSV

Magdeburg/Glinde, Halle

Bunnsacker Weg,

15.45 h

Fußball

Regionalliga Nord:

Werder Bremen U 23 -

Borussia Mönchengladbach

II, Weser-Stadion,

Platz 11, 14.00 h

Motorbootsport

Training Deutsche

Meisterschaft im Match-

Race MS 11, Yachthafen

Wieltsee, Dreye, 10.00 h

Windsurfing

Bremer Stadtmeisterschaft/

phone 4 germany

cup (Funregatta),

Grambker Sportparksee

13 September

MITTWOCH

Leichtathletik

OSC-Werfertage, OSC

Bremerhaven

15 September

FREITAG

Fußball

Oberliga Nord: FC Oberneuland

- VfL Osnabrück

II, Sportpark Vinnenweg,

19.30 h

16 September

SAMSTAG

Handball

Regionalliga Nord Frauen:

TS Woltmershausen -

HSG Isenhagen, Visbeker

Str., 16.45 h

Oberliga Nordsee Frauen:

TuS Arsten - TSV

Morsum, Halle Egon-

Kähler-Str., 17.15 h

Taekwondo

Landesmeisterschaft

Poomse bei Bremen 1860,

Baumschulenweg, 10.00 h

Fußball

Bundesliga: Werder

Bremen - VfB Stuttgart,

Weser-Stadion, 15.30 h

Leichtathletik

Schülersportfest A - D

des TuS Huchting, Weser-

Stadion, Platz 11


t Kalender

rt Kalender 09

"Show der Besten" -

Showwettkampf Dance

des Bremer Turnverbandes,

Sportturm

Uni Bremen

Tanzen

Landesmeisterschaften

Hauptgruppe D-, C-, B-,

A-Latein und Hauptgruppe

II D-, C-, B-, A-Latein,

Grün-Gold-Club Bremen

Unihockey

1. Bundesliga Damen: TV

Eiche Horn - SG BA

Tempelhof Berlin,

Berckstr. 87, 15.00 h

1. Bundesliga Herren: TV

Eiche Horn - Red Devils

Wernigerode, Berckstr.

87, 18.30 h

Badminton

Victor Kreiseinzelmeisterschaft

B- Klasse 2006,

Sporthalle SZ Julius-

Brecht-Allee, 14.00 h

17 September

SONNTAG

Handball

Regionalliga männl.

Jugend A: ATSV

Habenhausen - MTV

Großenheidorn, Halle

Bunnsacker Weg, 15.45 h

Rugby

Regionalliga Nord

Männer: RG Bremen - FC

St. Pauli II, Pauliner

Marsch, 15.00 h

20 September

MITTWOCH

Leichtathletik

OSC-Werfertage, OSC

Bremerhaven

23 September

SAMSTAG

Fußball

Regionalliga Nord:

Werder Bremen U 23 -

VfL Osnabrück, Weser-

Stadion, Platz 11, 14.00 h

Handball

Regionalliga Nord Frauen:

TS Woltmershausen - SG

Misburg, Visbeker Str.,

17.45 h

Tanzen

Disco Fox Breitensport-

Wettbewerb, TTC Gold &

Silber Bremen, Waller

Heerstr. 46

24 September

SONNTAG

Leichtathletik

2. swb Bremen Marathon

(mit LM Marathon und

Halbmarathon), swb-

Gebäude an der Bürgerweide,

8.40 h (Halbmarathon)

und 9.00 h (Marathon)

Handball

Regionalliga Nord Frauen:

SV Werder Bremen -

Hastedter TSV,

Hemelinger Str., 16.00 h

TANZ-Gala (Show)

des Bremer

Turnverbandes, Theater

am Goetheplatz

Fußball

U 19-Bundesliga: Werder

Bremen U 19 - VfL Wolfsburg,

Weser-Stadion,

Platz 11, 12.00 h

Tanzen

Breitensport Standard &

Latein-Wettbewerb, TTc

Gold & Silber Bremen,

Waller Heerstr. 46

27 September

MITTWOCH

Leichtathletik

OSC-Werfertage, OSC

Bremerhaven

30 September

SAMSTAG

Handball

Regionalliga Nord Frauen:

Hastedter TSV - BV Garrel,

Jacobsberg,19.00 h

Oberliga Nordsee

Männer: ATSV Habenhausen

- HSG Nordhorn

2, Halle Bunnsacker Weg,

19.30 h

Tischtennis

2. Bundesliga Nord,

Herren: Werder Bremen -

Hertha BSC Berlin,

Hemelinger Str., 15.30 h

Boxen

"Offene" Landesmeisterschaften

& -Turniere w. u.

m. aller Altersklassen,

Walter-Kolb-Halle,

Bremerhaven, 16.00 h

Fußball

Bundesliga: Werder

Bremen - Borussia Mönchengladbach,

Weser-

Stadion, 15.30 h (29.09.,

20.30 h/01.10., 17.00 h)

Tag des Sports des LSB

Bremen

Weserpark, Bremen,

9.00 - 20.00 h

Sport Magazin September 06 17


18

>

>

Europameister Hado

Yun zu Gast bei Tura

Zu Gast bei einem Trainingstag

von Tura weilte

Europas erfolgreichster Taekwondo-Poomse-Sportler,

Hado

Yun. Tura-Abteilungsleiter Roland

Klein hatte den sechsfachen

Europameister in die

Hansestadt eingeladen, der mit

seinen Kenntnissen den Turaner

Taekwondo-Sportlern

wichtige Anregungen für den

Wettkampf gab. 26 aktive

Wettkämpfer von Tura, Kinder,

Jugend und Senioren, zeigten

sich begeistert von den Ausführungen,

Informationen und

praktischen Hilfestellungen

des Nationalmannschaftsmitglieds

für die kommende Weltmeisterschaft.

Das abwechslungsreiche Technikprogramm

von Hado Yun im

Bereich der Schüler- und der

Meister-Poomse überzeugte

auch die älteren und erfahrenen

Wettkämpfer. Abgerundet

wurde der Trainingstag durch

eine vielfältige Gymnastik und

entsprechende Gleichgewichtsübungen,

die eine wesentliche

Voraussetzung für

die Realisierung schwieriger

Trittkombinationen bilden.

Nach sechsstündiger Unterweisung

in Theorie und Praxis

gab es lang anhaltenden Beifall

für den sympathischen und

kompetenten Lehrgangsleiter,

gute Wünsche für die WM im

September in Seoul und das

Versprechen auf einen neuen

Lehrgang im nächsten Jahr in

den Räumen von Tura.

>

Sport Magazin September 06

„Hoch hinaus“ beim

Sportfest in Leherheide

Sonnenschein und

Schönwetterwölkchen

sorgten beim Sport- und Spielfest

in Leherheide für optimale

Wetterbedingungen. Fast 1000

Besucherinnen und Besucher,

darunter auch Waisenkinder

aus der Ukraine mit ihren

Bremerhavenern Gastfamilien,

kamen in den Sport- und

Spielpark und fanden Vergnügen

an den zahlreichen Spielund

Sportangeboten, die vom

Netzwerk Leherheide organisiert

und betreut wurden.

Die Veranstaltung, die unter

dem Motto "Integration durch

Sport" stand, wurde von den

Stadträten Wilfried Töpfer und

Wilhelm Behrens sowie LSB-

Vizepräsident Frank Schildt mit

einem Luftballonstart eröffnet.

Hinter dem Netzwerk Leherheide

verbergen sich Vereine

und Organisationen, die sich

seit Jahren in der Arbeit mit

Aus- und Spätaussiedlern engagieren:

Die Integrationsabteilung

des LSB Bremen,

Sozialamt Bremerhaven, Amt

für Jugend- und Familie,

Gewoba, SFL Bremerhaven,

Weserboxring, BFV, Deutsch-

Polnische Gesellschaft, Pädagogisches

Zentrum, Polizei,

Hiob e.V. und der Freizeittreff

Leherheide.

Für Kinder und Jugendliche

gab es eine bunte Palette

unterschiedlichster Mitmach-

Aktionen: Bewegungshungrige

konnten sich bspw. auf dem

Kletterberg oder der Hüpfburg,

beim Boxen oder Streetball

austoben, für Abwechslung

sorgten aber auch Wurf- und

Wahrnehmungsspiele, die Juxolympiade

sowie das bunte

Bühnenprogramm verschiedenster

Sportgruppen. Für die

8-12 Jährigen wurde ein

Fußballturnier organisiert, an

dem 9 Teams mit viel Engagement

und großartigem Fairplay

um die Plätze kämpften. Zahlreiche

Organisationen und Vereine

stellten an Infoständen

sich und ihre Arbeit vor und

sprachen damit vor allem die

älteren BesucherInnen an. Im

Schatten der Bäume waren

Tische und Bänke aufgebaut

und luden zum Gespräch bei

Kaffee und Kuchen ein. Erstmalig

wurde auf der Veranstaltung

eine Hip Hop-Jam

durchgeführt, an der Jugendliche

aus dem Freizeittreff

Leherheide ihr musikalisches

Können vor einer begeisterten

Zuschauerschar präsentierten.

Hoch hinaus ging es beim

Kistenklettern, dass vom

Stützpunktverein SFL Bremerhaven

des Programms „Integration

durch Sport“ organi-

Hoch hinaus ging es beim Klettern

siert wurde und sich auch in

diesem Jahr als besonderes

Highlight herausstellte. Die

ehrenamtlichen Helferinnen

und Helfer des Vereins waren

unermüdlich im Einsatz.

Basketballcup mit internationalen Flair

Bereits zum dritten Mal

veranstaltete die Sport-

Gemeinschaft Oslebshausen

ein Basketballturnier für U17-

Mädchenteams. Neben Mannschaften

aus Bremen und

Niedersachsen nahmen dieses

Mal sogar zwei Teams aus

Bremens Partnerstadt Danzig

in Polen teil. Die Spielerinnen

vom Verein Etmal Korsarz

Gdansk waren einer Einladung

der SGO gefolgt und erlebten

neben dem Turnier fünf ereignisreiche

Tage in Bremen und

in den Gastfamilien.

Besonders erfreulich aus der

Sicht der SGO war ein kaum zu

>

erwartender zweiter Platz am

Ende des Turniers. Die SGO-

Mädchen gaben sich lediglich

im Finale dem TV Oberneuland

geschlagen. „Die Oberneulander

hatten einfach mehr spielerische

Möglichkeiten als alle

anderen Teams. Doch unser

Ziel war es, die einfachen

Punkte zu verhindern und das

ist uns gelungen“ bilanzierte

Rolf Benecke, Trainer der

SGOer, den Auftritt seiner

Mädchen.

Ein weiteres Highlight gelang

der Aufbauspielerin der SGO,

Esra Aydin. Im Quicky-Wurfwettbewerb,

der zwischen Vor-

und Hauptrunde stattfand,

setzte sie sich gegen sehr starke

Konkurrenz durch und

errang mit deutlichem Vorsprung

den ersten Platz und

holte sich damit den Pokal. Sie

brachte das Kunststück fertig,

sieben von zehn Würfen im

Korb zu versenken. Am Ende

des Turniers waren sich alle

Verantwortlichen einig: 2007

wird es auf jeden Fall den 4.

SGO-Basketball-Cup geben,

noch größer und vielleicht auch

noch internationaler.


Vereine: Aktuelle Informationen

Stützpunktverein in der Integration:

Der TSV Osterholz-Tenever (OT Bremen)

OT Bremen wurde im

Jahre 1909 gegründet und

ist seither untrennbar mit der

Entwicklung in Osterholz und

Tenever verbunden. Mit etwa

2100 Mitgliedern, davon mehr

als die Hälfte Jugend-liche und

Kinder, gehört er zu den

größeren Vereinen in Bremen.

In 14 Abteilungen bietet der

Verein Breiten- und

Wettkampfsport, Fitness- und

Gesundheitssport und eine

breite Freizeitsportpalette für

alle Altersgruppen an. Der TSV

verfügt über 7 Fußballfelder, 8

Schulsporthallen und 2

Übungssälen. Die Schwimmabteilung

ist im Hallenbad

Tenever beheimatet. Gut ausgebildete

Trainer/innen und

Übungsleiter/innen sorgen für

qualitativ hochwertige Sportangebote.

Für die Gesundheitssportangebote'Wohlfühlgymnastik

für den Rücken",

"Gesunder Rücken", "Mollig,

aber fit" und "Sport für

Mollikids" wurde OT im Sommer

2006 das Qualitätssiegel

"Pluspunkt Gesundheit. DTB"

vom Deutschen Turnerbund

verliehen.

Auf gute Kinder- und

Jugendarbeit legt der Verein

besonderen Wert. So wurde

z.B. Ende 2004 ein völlig neues

Konzept "Kinder in Bewegung "

entwickelt, eine allgemeine,

vielseitige und umfassende

Grundausbildung im sportlichen

Bereich. Im Frühjahr

2006 entstand ein neues

Angebot "Ballkids" für Kinder

von 5 - 7 Jahren.

Ein Schwerpunkt des Vereins

ist auch die Integration auslän-

>

discher Mitbewohner in den

Verein. Seit 2005 ist OT anerkannter

Stützpunktverein –

durch das Programm „Integration

durch Sport“ des

Landessportbundes Bremen -

für Integrationsarbeit im

Stadtteil Osterholz. Im Rahmen

dieser Stützpunktförderung

erhält der TSV Zuschüsse aus

Mitteln des Bundesinnenministeriums,

die unter dem

Motto "Integration durch

Sport" für den Aufbau neuer

Sportangebote, wie z.B. Gymnastik

für türkische Frauen,

Hiphop und moderne türkische

Volkstänze für Jugendliche,

Fußballturniere für Schul- und

Straßenmannschaften usw.

verwendet werden. Der TSV

sieht die Chance, über den

Sport die Integration aus dem

Ausland stammender Menschen

zu erleichtern, den Einzelnen

als Individuum zu stärken,

Gewaltbereitschaft abzubauen,

Jugendliche von der

Straße zu holen, eine integrierte

Nachbarschaft zu fördern

und die Stadtentwicklung positiv

zu beeinflussen. Der

Vereinsvorsitzende Wolfgang

Marth verweist darauf, dass es

bei einem Migrantenanteil von

30 % „wichtig“ sei, „sich diesem

Bevölkerungsteil zu öffnen“.

Dabei wolle man durch

ein „gezieltes Vereinsangebot

insbesondere Mädchen und

Frauen verstärkt ansprechen,

die bisher (noch) nicht im gleichen

Maße zum Verein“ fänden

wie Kinder, Jungen und

Männer. Es gebe überdies gute

Kontakte zum Türkischen Kulturverein.

Bei der jüngsten Aktion

zum Erwerb der Jugendleiter-Card

(Juleica, der BRE-

MER SPORT berichtete) hätten

sich erfreulicherweise auch

Mädchen mit Migrationshintergrund

wie z.B. Asma Sweidan,

bei OT als Helferin im

Kindersport eingesetzt, beteiligt.

OT steht überdies im Stadtteil

mit allen Schulen und vielen

Kindergärten im engen Kontakt,

um im Rahmen von

Kooperationen auch in Kindergärten

und Schulen Sport

anzubieten. Es besteht bereits

ein Kooperationsvertrag mit

dem evangelischen Kindergarten

Ellenerbrok, mit der

Albert-Einstein-Schule und

dem Kindergarten der

Melanchthongemeinde ist eine

Impression von der diesjährigen Jugendleiter-Card-Ausbildung im Stadtteil

solche Kooperationsvereinbarung

in Vorbereitung.

Der Verein bemüht sich immer

wieder neue Sportangebote

anzubieten bzw. die bestehenden

Angebote zu verbessern,

um somit auch einen Beitrag

zur Attraktivitätssteigerung

des Stadtteils zu leisten. Dabei

ist Ideenreichtum gefragt. Im

März 2004 wurde für die Denk-

Sportler die Abteilung Schach

neugegründet, die zwischenzeitlich

schon auf 35

Mitglieder angewachsen ist

und im April 2005 das attraktive

Sportangebot Uni-Hockey,

eine schnelle und dynamische

Hallensportart, die aus Elementen

aus dem Eishockey

und dem Feldhockey besteht.

Noch in 2006 sollen die beliebte

Ballsportart Basketball und

Trampolin wieder in das Sportangebot

aufgenommen werden.

Da sich der Verein ausschließlich

aus Vereinsbeiträgen

finanziert, die aufgrund

der sozial schwachen Struktur

im Stadtteil nur gering gehalten

werden können, ist der TSV

im verstärktem Maße auf die

Hilfe der Politik in Form von

Zuschüssen angewiesen, um

seiner gesellschaftlichen Rolle

im Stadtteil gerecht zu werden.

OT sucht noch

Fußballtrainer

und Betreuer

Die Fußballabteilung des

TSV Osterholz-Tenever

(OT Bremen) sucht noch für die

neue Saison Fußballtrainer

und Trainer für die 2.B-Jugend

und den unteren Jugendbereich.

Bitte melden bei Herbert

Beyer, Tel. 42 28 65 oder in der

Geschäftsstelle des OT

Bremen, Davoser Str. 63,

Telefon 42 54 71.

>

Sport Magazin September 06 19


20

Bremer Ski-Club

motiviert Bremer

zum NORDIC Walking

Nordic Walking bis Übersee...

Nordic Walking

Trainer des Bremer Ski- Clubs

animierten Passanten und

Neugierige zur Nordic Walking

Bewegung im Rahmen der

Veranstaltung „Bremen bewegt

sich“ auf dem Bahnhofsvorplatz.

Die Aktion wurde vom

Deutschen Ski Verband und

dem Landesskiverband Bremen

unterstützt. Geboten wurden

Nordic Walking-Schnupperkurse

rund um den Bahnhofsvorplatz

bis nach „Übersee“.

Auf einem Laufband

konnten Kilometer geschruppt

werden. Kräftigungsübungen

mit dem Stock wurden auf

einer Bühnenshow demonstriert.

Ebenso gab es einen

kostenlosen Stock- und Schuhtest

und Beratung über die

Nordic Walking-Kurse des Bremer

Ski- Clubs, die regelmäßig

Dienstags, Donnerstags und

Samstags angeboten werden.

Ein Flyer mit genauen Daten

kann unter www.bremer-skiclub.de

herunter geladen werden.

> Mareike Köstens auf

„Rubinero“ weiter

auf Erfolgskurs

Beim internationalen Turnier

in Neubeeren nutzte

die junge Bremer Dressurreiterin

Mareike Köstens vom RFV

Niedervieland mit Ihrem Pferd

„Rubinero“ ihre Chance, die ihr

durch die vom Landesver-band

erteilte Startgenehmi-gung

geboten wurde. In der

Vorbereitungsprüfung (Klasse

S) erreichte sie mit 66,39 % den

2. Platz. In der so genannten

Mannschaftswertung belegte

sie den 1. Rang, wodurch sie

sich die Möglichkeit zur

Teilnahme am Finale sicherte.

In diesem Finale, einer S-Kür,

siegte Mareike Köstens erneut,

dieses Mal sogar mit 69,583 %

gegen 17 der besten internationalen

Jungen Reiter/Innen.

>

Sport Magazin September 06

Arbeitskreissitzungen von Bremen 1860

setzen Maßstäbe in moderner Vereinsführung

Gerade Traditionsvereine

wie Bremen 1860 haben in

der Vergangenheit ihre

Wandlungsfähigkeit bewiesen.

Immer wieder ist es dem Verein

gelungen sich neuen

Trends und Veränderungen der

Gesellschaft anzupassen und

für die Mitglieder attraktive

Sport- und Vereinsangebote zu

schaffen. War die Konzentration

des Vereinslebens an den

Baumschulenweg mit eigenem

Sporthallenkomplex eine richtungsweisende

Entscheidung,

so entwickelte sich auch die

Vereinsführung nachhaltig

professionell. Ein moderner

Großverein mit riesigen Spartenangeboten

benötigt neben

der Jahreshauptversammlung

zusätzliche, abteilungsübergreifende

Kommunikation. Inhaltlich

vom Präsidium vorbereitet,

beschäftigte sich die

letzte Arbeitskreissitzung mit

der konkreten Mitgliederentwicklung.

Im Focus standen

die aktuellen Zahlen genauso

wie die demografische Ent-

>

wicklung des Stadtteils bzw.

des Bremer Osten. Überversorgung,

Mangelangebote,

Trendentwicklung, Kostenbetrachtung

der Kursangebote,

solche Fakten bestimmen in

wenigen Jahren die Zukunftsfähigkeit

des Sportvereins.

Besondere Beachtung fand die

professionelle Aufbereitung

der Daten und Faktenlage

durch die Auszubildenden des

Vereins. Auch hier zeigt sich

die richtungweisende Entscheidung

von Präsidenten

Peter Scheuer und seinem

Geschäftsführer Horst Neumann:

Mit den drei Ausbildungskräften

zum Sport-kaufmann

erfüllt Bremen 1860

nicht nur die eigenen Ansprüche

einer zeitgerechten

Geschäftsführung,der Verein

erfüllt damit auch einen

gesellschaftspolitischen Anspruch.

Auf der Jagd nach den Geheimnissen des Stadtwaldsees

Kinder im Alter zwischen

neun und dreizehn Jahren,

die zukünftigen und angehenden

Taucher des Landestauchsport-Verbands

Bremen,

trafen sich im Aufenthaltsraum

des neuen Campingplatzes, um

etwas über den „Lebens-raum

Wasser“ zu erfahren. Dr. Armin

Gieseke, Biologe vom Max

Plank-Institut und selbst

begeisterter Sporttaucher, leitete

das Seminar für den

Nachwuchs des Verbands. Bevor

es an den See ging, vermittelte

er den jungen Entdeckern,

dass unser blauer Planet

Erde eigentlich Wasserplanet

heißen müsste. Auch über die

vergleichbar geringe Menge

des kostbaren Süßwassers auf

unserer Erde wurde aufgeklärt.

Dass dieser Süßwasseranteil

nicht in den Seen,

Bächen und Flüssen gespeichert

ist, sondern im Eis an

den Polkappen, nahmen die

Kinder mit Verwunderung auf.

Der theoretische Teil des

Seminars schloss mit einigen

Experimenten, die den jungen

>

Die Auszubildenden Hannah Kröger, Kim Jachmann und Sebastian Stern

präsentieren Arbeitsergebnisse ihrer Tagungsvorbereitungen.

Forschern die besonderen physikalischen

Eigenschaften von

Wasser verdeutlichte.

Aber dann gab es kein Halten

mehr. Ausgerüstet mit Eimer,

leeren Marmeladengläsern,

Lupenglas und Kescher ging es

an den Stadtwaldsee, um im

Wasser, auf dem Wasser und

im Uferbereich des Sees nach

Leben zu suchen. Emsig wurde

gesammelt, begutachtet, verglichen

und notiert. So anhand

von zuvor entnommene Blättern,

Blüten und Rinden von

Bäumen, ob diese Bäume an

anderer Stelle, direkt am Wasser,

nahe dem Wasser oder gar

nicht mehr zu finden waren.

Mit Wasserproben aus dem

See wurden etliche Kleinlebewesen

entnommen und neugierig

mittels mitgeführtem

Lupenglas begutachtet. Pflanzen

kamen als noch zu bestimmendes

Material in die

Eimer. Selbst grünliches,

flockiges und schleimiges von

der Wasseroberfläche und

stinkender, schwarzer Sand

aus dem See wurde eingesam-

Am Ufer des Stadtwaldsees

melt. Auch die kleinen

Insekten im Uferbereich hatten

keine Chance, den Keschern

der Kinder zu entkommen.

Wieder im Aufenthaltsraum

des Campingplatzes angekommen,

wurde das Gesammelte

mit Hilfe von Binokularen in

der Vergrößerung begutachtet

und mittels Vergleichsbildern

be-stimmt. Alles im allem eine

gelungene Veranstaltung, die

auch so manchem Erwachsenen

gefallen hätte.


Ein neuer Vierer mit dem

Namen eines hiesigen Flusses

Bootstaufe beim BRC „Hansa“

Der Bremer Ruder-Club

„Hansa“ (1879/83) taufte

im Rahmen seiner Gründungsfeier

in traditioneller Weise ein

neues Boot. Bei schönem

Wetter nahm Clubmitglied Insa

Drechsler-Konukiewitz die

Taufe des Kunststoff-Gig-

Vierers vor, der erst einige

Tage zuvor von zwei anderen

Mitgliedern bei der Bootswerft

abgeholt worden war. Die Taufpatin

wandte sich in Reimform

an die versammelten 80 Mitglieder:

„Zur Taufe könnte ich

doch dichten,/ließ das Festkomitee

ausrichten./Doch auf

deinen Namen reimen?/Oh,

nein! Rat' ich Keinem:/Da fällt

einem - hoffentlich bei dir - nur

unpassendes ein wie "Schram-

me",/trägst du doch den wunderschönen

Namen "Hamme"!“

Ein Spalier von Clubmitgliedern

mit senkrecht erhobenen

Skulls und in den Vereinsfarben

gekleidet, zierte das Boot

während der Zeremonie. Und

obwohl der Wind schon mal mit

der über den Bootsrumpf und -

namen gelegten Vereinsflagge

gespielt hatte, wurde die übliche

Reihenfolge eingehalten

und die Taufe erfolgte schließlich

mit einem Gläschen Sekt.

Die „Hamme“ wird ihren Einsatz

vornehmlich im Bereich

Breitensport finden und hier

sicherlich auch für die eine

oder andere Regattateilnahme

des Clubs genutzt werden.

Vereine: Aktuelle Informationen

Sommerfest des Bremerhavener Rudervereins

Auch dieses Jahr fand

das alljährliche Sommerfest

des Bremerhavener Rudervereins

statt. Um 9.30 Uhr

trafen sich die Ruderer. Mit drei

Booten ruderten sie nach Dedesdorf

an den Strand und

picknickten/badeten dort. Mit

ablaufendem Wasser ging es

zurück zum Ruderverein, angelegt

wurde um 16.30 Uhr.

Anschließend wurde im Bootshaus

bei Familie Landau gegrillt

und gemütlich beisammen

gesessen. Bei diesem

Zusammensein füllte sich die

Terrasse des Bootshauses

noch mit weiteren Mitgliedern

>

Bootstaufe beim Bremerhavener Ruderverein

des Vereins, die am Vormittag

an der Wanderfahrt nicht teilgenommen

hatten. Um 19.30

Uhr erfolgte die Taufe eines

neu angeschafften Boots der

Breitensportabteilung. Der

Vierer ohne Steuermann bzw.

Dreier mit Steuermann wurde

von der erfolgreichen Regattaruderin

Swaantje Engel auf den

Namen "Fierobend" (Platt für

"Feierabend") feierlich getauft

und vier Mitglieder der Breitensportabteilung

ruderten

"Fierobend" anschließend ein

kurzes Stück auf der Geeste -

kräftiger Applaus kam von den

Zuschauern.

> Gründungsfeier des BRC „HANSA“ (1879/83)

Im Rahmen eines feierlichen

Abends im eigenen

Clubhaus beging der Bremer

Ruder-Club „HANSA“ (1879/83)

seinen 60. Gründungstag. 1946

ging der heutige Club aus der

Vereinigung der beiden Traditionsvereine

Oberweser und

Brema hervor, deren jeweilige

Gründungsdaten auch heute

noch in dem offiziellen Vereinsnamen

zu finden sind. In diesem

Jahr der Vereinigung,

1946, meldeten sich innerhalb

kürzester Zeit bereits 150 Altund

Neumitglieder bei der

Hansa an. Aktuell sind es 321

Mitglieder. Noch heute hat der

Club mit Martin Vaupel eines

der Erstmitglieder des Jahres

1946 unter sich, der die Funk-

>

tion des Ehrenvorsitzes im Club

innehat. Bezüglich der sportlichen

Erfolge des Clubs meinte

rückblickend Werner Kollmann

in seiner Festsprache, es sei

„bezeichnend, dass im September

1946, wenige Wochen,

nachdem das Rudern auf der

Weser von der amerikanischen

Besatzungsmacht wieder erlaubt

war, schon 17 Hansa-

Ruderer auf der 1. Nachkriegsregatta

in Hamburg starteten

und den ersten HANSA- Sieg

holten.“ Schließlich sollten neben

vielen anderen Siegen später

drei Olympia-Teilnahmen

folgen…

Weitere Informationen über

den Verein: www.brc-hansa.de

Der Gründungstag wurde auch zum Anlass genommen, einige Jubilare zu

ehren. So hatte der Vorstand die Ehre, folgende Mitglieder für langjährige

Mitgliedschaft zu ehren: Henrich Finke, Gerd Rau, und Uwe Rauer (je 50

Jahre), Volkhard Frischen, Jürgen Köster, Sigrid Martin, Udo Robra, Frank

Robra-Marburg, Uwe Simon (je 40 Jahre), Michael Otten und Rolf-Werner

Ulrich (je 25 Jahre).

Sport Magazin September 06 21


22

Impressum

Herausgeber:

Landessportbund Bremen

VOGEL MEDIA

Anschrift:

Landessportbund Bremen

Eduard-Grunow-Str. 30

28203 Bremen

Tel. (0421) 7 92 87 23

Redaktion & Verlag:

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Tel. (0421) 200 75 90

Redaktionsleitung:

Ralf Junkereit (LSB)

junkereit@lsb-bremen.de

Lars Hendrik Vogel

info@vogelmedia.de

Redaktionelle Mitarbeit:

Karsten Müller

Vanjo Wandscher

Fotografen:

Lars Hendrik Vogel

Redaktionsschluss:

01. des Vormonats

Anzeigenschluss:

05. des Vormonats

Druck:

Druckerei Emmrich

Das Sport Magazin

erscheint monatlich.

(Sommerausgabe Juli/Aug.)

Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 06 vom 01.01.2006

Für unverlangt eingesandte

Manuskripte und Fotos

übernimmt der Verlag keine

Haftung. Nachdruck, auch

auszugsweise, ist nur mit

Quellenangabe gestattet.

Sämtliche Rechte der

Vervielfältigung liegen beim

Landessportbund Bremen

und der VOGEL MEDIA

ISSN 0179-4310

Sport Magazin September 06

Kurzvideo über den TV Eiche Horn

Ein zweieinhalbminütiger

Kurzfilm über den TV

Eiche Horn wurde kürzlich fertiggestellt.

Resultat und Zustandekommen

sind gleichermaßen

bemerkenswert. Bereits

seit einiger Zeit hatte der

TV Eiche Horn diese Projektidee

bei der Freiwilligenagentur

(www.zeitweise.info) registrieren

lassen. „Wir hatten

kaum noch damit gerechnet,

dass sich fachlich kompetente

Personen hierauf melden würden“

erläutert Geschäftsführer

Fred Siegert, wohl wissend,

dass eine Filmerstellung durch

eine Fachfirma das Vereinsbudget

weit übersteigen würde.

Um so größer die Freude,

als Christine Höfelmeyer und

Oliver Detjen auf den Eintrag

aufmerksam wurden und damit

eine kostengünstigere

Variante in den Blick kam. „Wir

haben KuIturwissenschaften

studiert und in diesem Rahmen

auch schon einen Film über die

Uni gedreht“ zeigt Christine

Höfelmeyer, auch aktive Volleyballtrainerin,

den fachlichen

Hintergrund auf. Ein Sportvereinsfilm

war nun für beide ein

neues interessantes Praxisfeld.

In einer kleinen AG, zu der

neben den drei genannten Personen

auch Elke von Oehsen

>

Christine Höfelmeyer und Oliver Detjen (r.) überreichen den fertigen Film an

Fred Siegert, Geschäftsführer des TV Eiche Horn

und Andreas Kasche aus dem

Vereinsvorstand gehörten,

wurde dann das Filmkonzept

erarbeitet. Die Grundfrage lautete:

Wie kann man ohne eine

angesichts des breiten Spektrums

des Vereins nicht mögliche

vollständige Sportartenauflistung

symbolhaft zeigen,

für was der TV Eiche Horn

steht - auch über den Sport

hinaus? Die selbständige

Umsetzung der Diskussionsergebnisse

durch die beiden

Filmemacher war dann unheimlich

viel Kleinarbeit: vom

Erstellen der Aufnahmen über

das Schneiden der Filmsequenzen

bis hin zu der Abstimmung

mit der ausgewählten

motivierenden (und recht-

lich abgesicherten) Hintergrundmusik

von Danny Tristan.

Der Vorstand zeigte sich beim

„Preview“ begeistert von dem

Resultat. „Christine Höfelmeyer

und Oliver Detjen ist

eine exzellente und ideenreiche

Umsetzung des Konzepts

gelungen“ hieß es. Der Film

soll nun bei Präsentationen

des Vereins als optischer

„Appetitmacher“ Jung und Alt

zum Sport im TV Eiche Horn

animieren. Er wird auch auf

der Homepage des TV Eiche

Horn (www.eiche-horn.de)

anklickbar sein, wobei für die

bessere der beiden eingestellten

Bildqualitäten ein DSL-

Anschluss empfehlenswert ist.

Die Bremer TANZwoche vom 15.-24.09.

Unter dem Motto kommt

schauen, kommt tanzen

haben sich schon ca. 750

Teilnehmer aus 52 Vereine,

Tanzschulen und Schulen zur

TANZwoche angemeldet. Alleine

am Wettkampf beteiligen

sich 48 Gruppen. Denn in der

TANZwoche haben alle ambitionierten

Tanzgruppen die

Möglichkeit ihrer Kreativität

und Originalität sowie ihrem

Ideenreichtum freien Lauf zu

lassen und einem breiten

Publikum zu zeigen. Denn was

in den Turnhallen erarbeitet

wird, ist viel zu schön, zu schillernd

und zu bunt, um nur im

kleinen Kreis gezeigt zu werden.

Um diesen Tanzgruppen Präsentationsmöglichkeiten

zu

geben, veranstalten der Bremer

Turnverband und der Lan-

>

destanzsportverband im September

die „TANZwoche 2006“.

Es wird ein buntes Programm:

Die Eröffnungsveranstaltung,

„MarktTANZ“ findet am

15.9.2006 ab 15 h auf dem Ansgarikirchhof

statt.

Der Tanzwettbewerb, „Die

Show der Besten“, wird am

16.9.2006 ab 10 Uhr in der

Sporthalle der Universität ausgetragen.

Eine Jury aus prominenten

Persönlichkeiten bewertet

die Gruppen: Dr. Hennig

Scherf, Bürgermeister a.D.,

Christian Weber, Bürgerschaftspräsident,

Wolfgang

Schönecker, Commerzbank,

Ansgar Matuschak, Wohnen im

Alter sowie ein Vertreter aus

dem Sport, der Kultur und eine

Jugendvertreterin, die noch

nicht benannt sind.

Die 12 „besten“ Gruppen treten

in der TANZgala am 24.9.2006

im Theater am Goetheplatz auf.

Das TANZtraining für Schulklassen

ab Klasse 7 findet in

der Woche mit den qualifizierten

Tanzlehrer, Roberto Albanes,

Eva Raquet und Axel

Bruhns aus den Bereichen

Latin-Dance, Hiphop, Aerobic-

Dance, sowie Rock`n Rolll und

Boogie Woogie statt. Anmeldung

ist noch 08.09.2006 möglich.

TANZplätze ab 16 h werden

ferner sein:

Di., 19.8.06 - Walle-Center

Mi., 20.9.06 - Haven Höövt

und Weser-Park

Fr., 21.9.06 - Lloydpassage.

Programm & Kartenbestellung:

www.bremer-turnverband.de


Turaner Taekwondoka nominiert

für die Weltmeisterschaft 2006

Joannis Malliaros, Imke Turner und Trainer Roland Klein.

>

Mit großer Freude nahmen

die amtierende

Europameisterin Imke Turner

und ihr Turaner Vereinskollege

Joannis Malliaros (vierfacher

Deutscher Meister) die Nominierung

für die Taekwondo

Poomse Weltmeisterschaft

2006 im September in Seoul/

Südkorea auf. Bundestrainer

Hans Vogel und das Präsidium

des Bundesverbandes der

Deutschen Taekwondo Union

hatten die beiden Bremer

Nationalmannschaftsmitgliede

r aufgrund ihrer seit mehreren

Jahren konstanten Leistungen

für diesen Einsatz nominiert.

Begleitet werden die beiden

Turaner von ihrem Trainer

Roland Klein, der als Head of

Team die Deutsche Taekwondo

Nationalmannschaft bei diesem

schwierigen Unterfangen

nach Südkorea begleitet.

Joannis Malliaros wurde für

die Disziplin Synchron (mit seinen

beiden Mannschaftskollegen

aus Niedersachsen),

Imke Turener sowohl für den

Einzelwettbwerb - wo sie 2005

den Titel einer Europameisterin

gewann - als auch für den

Synchronwettbewerb nominiert.

Für beide Sportler ist es

die erste Teilnahme an einer

WM, aber auch für Tura

Bremen mit seiner 111 jährigen

Geschichte ist es das erste

Mal, dass sich 2 Sportler aus

dem Verein für eine WM qualifiziert

haben.

Sparkasse Bremerhaven fördert

mehr als 30.000 SportlerInnen

über den KSB

Seit 1991 gibt es eine enge

Partnerschaft mit dem

KSB, die sich in den letzten

Jahren stetig weiter entwickelt

hat und maßgeblich dem

Breitensport zugute kommt.

Seit 1997 gibt es die

Projektförderung in der aktuellen

Form, an der seitdem 78

Sportvereine teilgenommen

haben. Jahr für Jahr stellt die

Sparkasse Bremerhaven dem

KSB einen fünfstelligen Betrag

zur Weitergabe an Bremerhavener

Sportvereine zur Verfügung.

Bislang konnten weit

über 100 Projekte realisiert

werden, die sonst nicht oder

nicht in der Form umzusetzen

gewesen wären.

Sehr zufrieden äußerte sich

Frank Schildt, KSB-Vorsitz-

>

ender Bremerhaven, über die

Kooperation mit der Sparkasse

Bremerhaven. " Wir sind froh,

vor Jahren einen zuverlässigen

Partner wie die Sparkasse

gefunden zu haben. Die Projektförderung

ist ein Bekenntnis

zum Breitensport, ohne

dass der Spitzensport dabei

vergessen wird. Mit der Unterstützung

der Sparkasse Bremerhaven

können die Bremerhavener

Sportvereine nicht nur

ihre Angebote halten, sondern

auch weiter ausbauen."

Weitere Informationen

www.ksb-bremerhaven.de

Vereine: Aktuelle Informationen

Radball-Bundesliga weiter mit

SG Schorf-Oberneuland/Bille Hamburg

>

Karate Kyu Prüfungen in

der Budo Akademie Dorum

Die erfolgreichen AbsolventInnen der Kyu-Prüfungen in Dorum

Drei neue Braun-Gurte

haben den Eintritt in die

Oberstufe des Karate geschafft

und sind jetzt als Senpais

(Meisterschüler) tätig. Insgesamt

gab es 27 neue Kyu

Graduierungen.

Svenja Friedrich, Rouven Dullin

und die Norddeutsche Karate

Meisterin Anna Bursy haben

den Sprung in die Oberstufe

geschafft und dürfen jetzt den

braunen Gürtel tragen. Unter

den Prüflingen ist auch Lukas

Deuchler, der erst im Juni 2006

die „C Trainer-Lizenz“ des

Deutschen Olympischen Sportbundes

(DOSB) bestanden hat.

Im Dojo in Dorum in der Dreifachturnhalle

des Schulzentrums

fanden die Kyu-Prüfungen

statt. Den anspruchsvollen

Inhalt des Prüfungsprogramms,

der Technik, Ausdauer

und Konzentration des

Prüflings abverlangte, konnten

die meisten Karateka zur Zu-

>

Abgestiegen und dann

wieder aufgestiegen. Das

Wellenbad der Gefühle der

Oberneulander 5-er Radballer

glich dem Wellenschlag der

Nordsee. Nachdem die Mannen

um Olaf Bellmann und

Lars Hellberg zunächst die bittere

Pille des Abstiegs

schlucken mussten, kam die

medizinisch gesprochen "Gegenanzeige".

Da die Mannschaft

aus Iserlohn am letzten

Spieltag einen nicht spielberechtigten

Spieler eingesetzt

hatte, wurden ihre Ergebnisse

gestrichen und Iserlohn verlor

alle Spiele des Tages mit 0:3.

Schlimm für Iserlohn, denn die

DM war dahin - positiv für

Oberneuland/Hamburg, denn

nun liegen sie mit wenigen

Toren Differenz vor den

Nordrhein-Westfalen und belegen

den 8. Platz in der Endtabelle.

Und dieser Platz bedeutet:

Die Spielgemeinschaft

Schorf-Oberneuland/Bille

Hamburg wird auch in der

kommenden Saison den Norden

in der 1. 5-er Bundesliga

vertreten.

friedenheit des Prüfers Bernhard

Keller erfüllen und die

nachfolgenden Kandidaten bestehen.

Die neu graduierten

Karateka sind:

8. Kyu (Gelbgurt): Steven

Krummel, Simon Trittel, Lea

Bosch, Jannik Hoyer, Bela

Elias Buchweitz, Franziska

Schlichting, Florian Schlichting,

Andre Struve, Swantje

Timm; 7. Kyu (Orangengurt):

Liesa-Maria Wolf, Fabian Kern,

Vincent Froehlich, Tjorve

Schaumkell, Felix Timm, Phillip

Rene Rückher; 6. Kyu

(Grüngurt): Johannes Schleffler,

Jan Niklas Schoenfeld, Sophie

Maria Wolf; 5. Kyu (Blaugurt):

Pascal Schüssler, Lena

Hoheisel, Tjark Bensen; 4. Kyu

(Blaugurt): Jona Bosch; 3. Kyu

(Braungurt): Anna Bursy, Svenja

Friedrich, Rouven Dullin; 2.

Kyu (Braungurt): Lukas Deuchler;

1. Kyu (Braungurt): Bernd

Foehlich

Sport Magazin September 06 23


24

Vereine: Termine & Fortbildungen

> Fortbildung zur Lizenzverlängerung

Thema Termin Ort Leitung Kosten FobiStd.

Bewegung, Spiel+Tanz für Senioren 02.09. Bremen -- 45,-- 8 ÜL

Kinder wollen Draußen spielen 16.09. Bremen -- 30,-- 5 ÜL

Erfahrbare Anatomie (Präv. Rücken) 16.09. Bremen -- 35,-- 6 ÜL, ÜL-P

Nordic Walking 17.09. Bremerhaven -- 30,-- 5 ÜL

Qualitätszirkel Sport pro Gesundheit 22.09. Bremen --

Muskelaufbau zur

Leistungssteigerung & Prävention 23.09. Bremen -- 30,-- 5 ÜL

Päd.ther.Bewegungsangebot

für ADHS-Kinder 23.09. Bremen -- 30,-- 5 ÜL, ÜL-P

> Vereins-Management-Ausbildung

Das Bildungswerk des Landessportbundes (LSB) Bremen bietet wieder die Vereins-Management-Ausbildung an, die am 21./22.04.2006

beginnt und insgesamt 120 Stunden umfasst. Inhalte sind unter anderem Organisations- und Personalentwicklung, Mitgliederverwaltung

und Sportbetriebs-Management, Finanzen, Steuern, Recht und Versicherungen, Marketing und Kommunikation, Veranstaltungen und

neue Wege. Die Teilnehmer/innen erhalten die Vereinsmanager-Lizenz des DSB, die bei Tätigkeiten im Sport bezuschussungsfähig ist.

Verhandeln-Argumentieren

Überzeugen 09.09. Bremen -- 45,-- 8 OL

Finanzen im Sport IV 16.09. Bremen -- 45,-- 8 OL

Besprechungsmanagement 22.-23.09. Bremen -- 75,-- 12 OL

Marketing, Angebotsentwicklung,

Sponsoren 07.10. Bremen -- 45,-- 8 OL

Finanzen im Sport V 21.10. Bremen -- 45,-- 8 OL

> Übungsleiter Ausbildung

Das Bildungswerk des Landessportbundes Bremen bietet auch in diesem Jahr wieder Ausbildungen für Übungsleiter/innen an.

Der erste Teil der Ausbildung (überfachlicher Teil) orientiert sich an den Rahmenrichtlinien des Deutschen Sportbundes.

überfachlicher Teil

ÜL VII Bremen 02./03.09., 09./10.09., 16./17.09., 23./24.09.

fachlicher Teil

Westerstede 13.10.-19.10.

Bremen 23.10.-28.10.

Bremerhaven 23.10.-28.10.

Bremen 05./06.11., 11./12.11., 18./19.11., 25./26.11.

(Durchführung nur ab 10 Teilnehmer möglich) Alle Teile Kosten 280,-- , Ausnahme Westerstede 350,--

ÜL-R Ausbildung Koronarsport 2006 09.09.-19.11. Bremen Dr.Elbrecht 350,--

> Bildungsurlaub

Schichtarbeit-Sport-Gesundheit 04.-08.09. Bremen Team 140,- 20 Fobi

Sport und Gesundheit 04.-08.09. Malente K.Mertens 270,-- 20 Fobi

Politik vor Ort

Entspannung und Lebensfreude

11.-15.09. Berlin P.-R.Lange 320,-- 20 Fobi

Wiedergewinnen 18.-22.09. Tossens G.Meschke 270,-- 20 Fobi

Aktivität kennt kein Alter 21.-30.09. Juist H.Wieting 520,-- 20 Fobi

Den Rücken stärken 9.-13.10. Bremen K.Mertens 95,- 20 Fobi

Kreativität der Bewegung 9.-13.10. Bremen P.Biertümpfel 95,- 20 Fobi

Weitere Informationen: LSB, Bildungswerk, T. 0421/ 7 92 87- 17 oder www.lsb.de

Schriftl. Anmeldung: Bildungswerk, PF 10 67 47, 28067 Bremen, Fax (0421) 7 18 34, Email: bildungswerk@lsb-bremen.de

> Jugendbildung

ÜL-Ausbildung„Kinder/Jugendliche“ 05.09.-10.10. Bremerhaven D.Oberegger 50,--

ÜL-AssistentenInnen Ausbildung 07.09.-11.11. Bremen/Lastrup S. Opfermann 50,--

ÜL-Ausbildung für ErzieherInnen 07.09.-30.11. Bremen M.Beier 85,--

ÜL-Ausbildung für ErzieherInnen 13.09.-06.12. Bremerhaven M.Beier 85,--

Übungsleiter in Ganztagsschulen 15.-16.09. Bremerhaven G.Assing 20,--

Jugendleiter/in-Card-Ausbildung 15.-17.09., 22.-24.09. Bremen Team 50,--

Infos und Anmeldungen unter Tel. (0421) 7 92 87 16, postmaster@bremer-sportjugend.de

Wichtiger Hinweis: Anerkennung von Diplomtrainer/innen-Ausbildungen

Diplomtrainer/innen erhalten die Übungsleiter-Lizenz „Breitensport/Fitness“ des LSB Bremen, wenn sie das Diplom und den Nachweis der

Ersten Hilfe (16 Std.) einreichen. Der Antrag muss über einen Verein, der Mitglied im LSB Bremen ist, gestellt werden. Die Gebühr beträgt 30,--

Sport Magazin September 06


Mit guter Beteiligung fand

das diesjährige Jugend-

Handball-Turnier der Sportgemeinschaft

Oslebshausen

statt. 58 Mannschaften aus

Nah und Fern hatten sich auf

dem Sportgelände an der

Sperberstraße eingefunden,

um mit viel Spaß ihre handballerischen

Fähigkeiten unter

Beweis zu stellen.

Alle Mannschaften, von der Ebis

zur A-Jugend, spielten an

beiden Tagen des Wochenendes.

Nur für die Minis begann

das Turnier erst am

Sonntag um 11:00 Uhr.

Die Berliner Vereine (VfL Lichtenrade

und SV Buckow) und

der VfL Wittekind Wildeshausen

zusammen mit dem Harpstedter

TB reisten bereits am

Freitagabend an. Übernachtet

wurde in der Sporthalle oder in

>

Vereine: Aktuelle Informationen

SGO Handballturnier ein voller Erfolg

In einer kleinen Feierstunde

hat die Präsidentin

des Landessportbundes

Bremen, Ingelore Rosenkötter,

Lizenzen für zehn angehende

Übungsleiterinnen übergeben.

Das Bildungswerk des Landessportbundes

Bremen führte

die 120-stündige ÜL-Ausbildung

in Kooperation mit dem

Projekt „Integration durch

Sport“ durch, die sich an Frauen

mit Migrationshintergrund

richtete. Die beiden Dozentinnen,

Eva Ritter und Silke Hub-

Großraumzelten, die die SGO

zur Verfügung stellte. Auch

einige Mannschaften des Gastgebers

hatten ihre Zelte auf

dem Sportplatz aufgeschlagen.

Am Samstag reisten dann die

übrigen Vereine an. Der TUS

Sulingen und der TUS Aurich

brachten ihre eigenen Zelte

mit. TV Stuhr, TV Lilienthal, SG

Findorff und der Blumenthaler

TV kamen jeweils zu Beginn

der Spiele. Ein tolles Team im

Imbiss-Zelt, Kuchenwagen,

Bierwagen und beim Eisverkauf

hatte alle Hände voll zu

tun, so viele hungrige Kinder,

Jugendliche und Erwachsene

zu versorgen.

Am Abend, nachdem die letzten

Spiele des ersten Tages

beendet waren, wurde ein Betreuerspiel

auf dem Großfeld

ausgetragen. Bei einigen älte-

Olaf Schnaar erneut Meister

Olaf Schnaar vom Team-

DIAKO hat die Norddeutschen

Meisterschaften im Einzelzeitfahren

der Radamateure

gewonnen. Er siegte auf einem

anspruchsvollen Kurs in Hohen

Luckow in Mecklenburg-Vorpommern.

Zweiter wurde mit

acht Sekunden Rückstand der

Bremer Frieder Uflacker vom

team swb. Sönke Thiel vom

US-amerikanischen Profi-

Team Ideal Tile wurde Dritter,

Schnaars Teamkollege Oliver

Gehrking belegte den sehr guten

vierten Platz. Obwohl die

sehr schwere wellige Strecke

mit vielen Rhythmuswechseln

nicht unbedingt nach Schnaars

>

Lizenzübergabe der Übungsleiterinnen-

Ausbildung für Migranntinnen

>

Geschmack war, konnte er seinen

Titel am Ende souverän

verteidigen. Mit etwa 80 Startern

waren so viele norddeutsche

Radamateure gekommen

wie kaum zuvor. Sie mussten

auf eine 40 km lange Strecke,

wobei der sehr starke Wind alle

Starter zum Teil sehr behinderte.

Sowohl Schnaar als auch

Gehrking waren mit ihrem

Abschneiden mehr als zufrieden.

„Wir konnten zum einen

den Angriff unserer Bremer

Konkurrenten vom team swb

auf den Titel abwehren und unseren

Titel zum dritten Mal in

Folge verteidigen.“

rig, bildeten die Frauen so aus,

dass diese nun im Verein Gruppen

aus unterschiedlichen Kulturen

unterrichten können.

„Diese Ausbildung ist für den

Landessportbund, den Sport

allgemein und für die Integration

von ausländischen Mitbürgerinnen

und Mitbürgern

sehr wichtig,“ so Ingelore

Rosenkötter. „Wir wünschen

uns, dass Sie ihre erlernte

Tätigkeit im Verein ausüben,

denn dort werden Sie benötigt.“

Das gibt’s noch: Handball im Freien bei der SGO

ren Trainern wurden Erinnerungen

an alte Handballzeiten

geweckt. Die Kids am Spielfeldrand

bestaunten die Kondition

der Spieler und feuerten

sie ununterbrochen an. Sonntag

begann das Turnier dann

bereits um 9:00 Uhr. Ab 14:40

wurden die Endspiele ausgetragen.

Die Siegerehrung war

der krönende Abschluss dieses

Turniers, das allen viel Spaß

gemacht hat. Trotz aller Mühe

und Arbeit, die eine solche

Veranstaltung macht, waren

alle Helfer der Meinung, dass

es sich gelohnt hat, für die

Kinder so etwas auf die Beine

zu stellen.

Frauen-VV des LSB Bremen

am 25.09.06, um 18 Uhr

im Bistro der Jugendherberge

Bremen, Kalkstraße

6 mit einem Referat von Dr.

>

Angela Icken „Mehr als Kinder,

Kopftuch und Koran“ sowie

Neuwahlen.

Sport Magazin September 06 25


26

BremerLeseLust trifft Sport

Mit Vorleseaktionen begrüßte

der Landessportbund

in Vereinen, Sport- und

Spielstätten die "Bremer-

LeseLust", eine gemeinsame

Aktion der Bremischen Bürgerschaft,

der Bremer Stadtbibliothek,

der Bremer Literaturstiftung,

des literaturforums

bremen, der Bürgerstiftung

Bremen und der Handelskammer

Bremen, die

Lesen vor allem im Umfeld von

Kindern und Jugendlichen wieder

populärer machen möchte,

als Beschäftigung, die Spaß

macht und selbstverständlicher

Bestandteil des Lebens

sein sollte.

Eingefädelt haben diese spannende

Begegnung Ulrike

Hövelmann, Initiatorin der

BremerLeseLust und Ingelore

Rosenkötter, Präsidentin des

Landessportbundes Bremen.

>

>

Sport Magazin September 06

Bremer Leselust trifft Sport

Aktionswoche vom 9. bis 15. Juli

Stationen der

„BremerLeseLust

trifft Sport"

Sonntag, 9. Juli

Sportliche "Leseratten" auf dem

Wasser, Auftakt der Aktionswoche

"BremerLeseLust trifft Sport" beim

Bremer Ruderverein von 1882

Die Vereinsregatta bot den

schönen Rahmen für drei junge

"Leseratten", die sich in einem

traditionellen Ruderboot von

Lisa Baues, mit ihrer

Zwillingsschwester Melanie

Vizeweltmeisterin bei den

Juniorinnen im Ruderzweier,

auf Kurs halten ließen. Vom

Wasser aus wollten sie den

Zuhörern auf dem Bootsanleger

ihre Lieblingsgeschichten

vorlesen. Theresa Goldgrabe

las aus dem Märchen "Der

Platsch", Timo von Schaper,

eigentlich ein großer Freund

von Krimis, hatte sich für ein

Kapitel aus dem Wassersport-

Klassiker "Über das Wasser"

von H.M. van den Brink entschieden

und Wiebke Meyer

war so beeindruckt von der

Fußball WM, dass sie sich kurz

entschlossen an Joachim

Ringelnatz heranwagte. Mit

seinem Gedicht "Fußball" wollte

sie vielleicht auch ihre

Zuhörer wieder auf den Boden

der Tatsachen, besser noch

aufs Wasser, bringen -

Ringelnatz endet mit den

Zeilen "...ich warne Euch, Ihr

Brüder Jahns, vor dem

Gebrauch des Fußballwahns"!

Dienstag, 11. Juli

Morgan zaubert und Dracula rockt

"BremerLeseLust trifft Sport" beim

TuS Walle

Ballett- und Trampolinkinder

zwischen sechs und neun

Jahren lagen, saßen und hockten

fasziniert und mucksmäuschenstill

auf ihren Matten, als

Uli Glenewinkel seine Geschichte

"Im Schatten des

Vulkans" aus der Reihe "Das

magische Baumhaus" von

Mary Pope Osborne vorlas. Die

Kinder Anne und Phillipp werden

von der wunderschönen

Zauberin Morgan auf eine

Zeitreise in das Pompeji des

Jahres 79 n.Chr. geschickt, um

eine alte Schriftrolle zu

suchen. Spannung lag in der

Luft, nicht nur, weil der

Ausbruch des Vesuvs die

Kinder der Geschichte bedrohte,

sondern auch, weil Uli

Glenewinkel die Kinder in der

Turnhalle mit seiner tempound

gestenreichen Vorlesekunst

fesselte. Zur Belohnung

für das lange Stillhalten durften

die Kinder vom TuS Walle

noch ein Lied singen, den

Dracula-Rock. Voller Begeisterung

stimmten alle mit ein

"...Herr Dracula tanzt

Rock'n'Roll, bei Nacht, im

Schi- Scha- Schubidupp Mondenschein".

Mittwoch, 12. Juli

Von einer schamlosen Parodie

"BremerLeseLust trifft Sport" bei

der Partnerschule für Leistungssport

an der Ronzelenstraße

Die jungen Leistungssportlerinnen

und -sportler hatten

mit ihrer Klassenlehrerin vereinbart,

ihre jeweils aktuelle

Buchlektüre vorzustellen.

Stellvertretend für seine Mitschüler

las Sebastian das erste

Kapitel aus seinem Buch

"Barry Trotter und die schamlose

Parodie" von Michael

Gerber vor. Da mutiert Harry

Potter zu Barry Trotter, der

noch mit 22 Jahren in der

magischen Halle von Hogwash

frühstückt, weil er als literarische

Vorlage für die weltweit

erfolgreichen Romane dient

und damit unverzichtbar für

den Ruf und die Finanzen der

Schule ist. Alles ist ein bisschen

langweilig, außer ab und

zu einer Versteigerung seiner

Unterhosen bei eBay, bis Barry

und seine Freunde Lon und

Hermeline sich gegen die dunklen

Mächte Hollywoods stellen

müssen

Donnerstag, 13. Juli

Die Präsidentin und der Fußballprinz

"BremerLeseLust trifft Sport"

beim Spieltreff im Bürgerpark

Kleine Zuhörer räkelten sich

auf einem großen, bunten


Fallschirm. Beim Spieltreff im

Bürgerpark hatte sich Ingelore

Rosenkötter, Präsidentin des

Landessportbundes Bremen,

vorgenommen, die Kinder mit

den "Fußballgeschichten" von

Martin Klein und Kerstin Meyer

zu unterhalten.

In den Geschichten dreht sich

alles um den Fußball und einen

Jungen namens Emil, genannt

die Ente, weil er enorm krumme

Beine hat. Aber Emil ist ein

toller Fußballer. Mit diesen

krummen Beinen kann er tänzeln

wie ein Schwan und tricksen

wie ein Jongleur. Und dann

geht es um die Fußballerin

Paula und ihren Fußballprinzen,

den Mannschaftsgeist

Feno Meno und um Finn mit

seinem neuen Fußball. Wen

wundert es, dass Ingelore

Rosenkötter auch gleich einen

kleinen Fußballprinzen unter

den Kindern ausgemacht

hatte, der gut gelaunt um sie

herumkrabbelte.

Freitag, 14. Juli

Von Esel und Ziege, Hund und Katze

und einem Siegerbär

"BremerLeseLust trifft Sport" beim

Sportgarten in der Pauliner Marsch

Die Klasse 2 b der Grundschule

an der Lessingstraße besuchte

gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin

den Sportgarten. Auf

der angrenzenden Weide trafen

die Schülerinnen und Schüler

zuerst einmal auf gelassene

Pferde, eine freche Ziege,

einen störrischen Esel, den

jungen Hund Nelson und die

Katze Tiger, Chefin des

Geheges. Ferienstimmung

kam auf, als sich die Gruppe

bei strahlendem Wetter auf

Heuballen niederließ, um Ulli

Barde, Geschäftsführer des

Sportgartens und Vorleser dieses

Vormittags, zu lauschen.

Der hatte, ganz im sportlichen

Sinne, die Geschichte "Kleiner-

Bär läuft um die Wette" von

Achim Bröger ausgesucht.

Hier geht es um einen kleinen

Bären, der auf einer Reise auf

nummerierte Rennmenschen

trifft und denkt, dass er

schneller laufen kann. Er

macht mit und wundert sich,

dass die Menschen alle zur

Seite oder ins Gebüsch springen,

wenn er sie überholt. Das

hält ihn aber nicht auf und er

gewinnt den Pokal. Er ist der

große Siegerbär. Zur Auflockerung

durfte sich die

Gruppe dann im Klettergarten

austoben.

Samstag, 15. Juli

Zur Abschlussveranstaltung

luden Ingelore Rosenkötter

und Ulrike Hövelmann zur

"Sportlichen Leseparty" in das

Haus am Walde ein.

Nachmittags konnten kleine

und große Besucher an sportlichen

Mitmachaktionen teilnehmen

und den ersten Lesungen

lauschen.

Dirk Böhling, Autor, Regisseur,

Schauspieler und Redakteur

bei Radio Bremen, begann mit

Gedichten von Ringelnatz,

erfreute Krimifans mit den

seltsamen Fällen des

Inspector Ford, trug "den

rasenden Schuster" von

Siegfried Lenz vor und kam mit

den aberwitzigen Alltagsgeschichten

aus den Büchern

"Wedding" und "Gefühltes

Wissen" von Horst Evers zum

begeisternden Höhepunkt der

Lesung.

Schauspielerin Sabine Urban

machte sich Gedanken über die

Schwierigkeiten der Fettverbrennung

und deren Auswirkungen

auf Körper und Psyche

BremerLeseLust trifft Sport

und gab amüsante Anregungen,

wie man die körperlose

Stimme eines Drive-In-Schalters

mit immer neuen kulinarisch

extravaganten Wünschen

zum Wahnsinn treiben kann.

Robert Kiendl, Redakteur bei

Radio Bremen, las neben

Texten von Harald Schmidt und

Max Goldt das Gedicht "Der

Mördermarder" des kürzlich

verstorbenen Schriftstellers

und Karikaturisten Robert

Gernhardt. Eine echte Herausforderung

an die Zuhörer, waren

doch die meisterhaft vorgetragenen

Begriffe Mördermarder

und Mardermörder,

Mardermarter und Martermarder

im Text auseinander zu

halten.

Die Band "Old friends and friends"

begleitete die "Waller

Teufel" bei ihrer Rock`n`Roll

Einlage, um dann mit einem

vielseitigen Repertoire für

einen stimmungsvollen Abend

zu sorgen.

Dieser Mix aus Sport, Musik

und Literatur war ein gelungener

Abschluss der erfolgreichen

Aktionswoche "Bremer-

LeseLust trifft Sport".

"Sportliche Leseparty"

"BremerLeseLust trifft Sport" am

Haus am Walde

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1. Sonne

Die Sonne spendet Licht,

Wärme und Leben. Sonne in

Maßen genossen ist gut für

unser Wohlbefinden. Zu viel

des Guten ist jedoch schlecht.

2. Ozonschicht

Die stete Abnahme der

Ozonschicht lässt die gefährliche

UV-Strahlung der Sonne

vermehrt auf die Erde gelangen

– mit schwerwiegenden

Folgen für die Erhöhung des

Hautkrebsrisikos! Die

Abnahme der Ozonschicht

hängt u. a. mit dem Einsatz von

Flurchlorkohlenwasserstoffen

zusammen.

3. Hauttypen

Der individuelle Hauttyp bestimmt

mit, wie viel Sonne ein

Mensch verträgt. Er bietet deshalb

einen Richtwert für die

Wahl des Lichtschutzfaktors

der Sonnencreme: Der Lichtschutzfaktor

gibt an, um wie

viel sich die Zeitspanne gegenüber

des Eigenschutzzeit verlängert.

Die Zeiten des Eigenschutzes

können variieren, von

5-10 Minuten beim Hauttyp 1

(sehr helle Haut, Sommersprossen,

rötliche Haare), bis

zu 30-40 Minuten beim Hauttyp

4 (hellbraune bis olivbraune

Haut, dunkle Haare).

Sport und Gesundheit

Dem Sonnenbrand

die rote Karte!

Was sollten wir beim Sport treiben in der Sonne beachten?

4. Sonnenbrand

„Jeder Sonnenbrand ist ein

Baustein zur Krebserkrankung“,

so Prof. Breitbart.

Durch eine Überdosis an ultravioletten

Strahlen werden die

Zellen der Haut angegriffen.

Die Haut rötet sich und fängt

an zu schmerzen. Normalerweise

gelingt es dem Körper,

die angegriffenen Zellen zu

reparieren und die Haut zu

regenerieren. Wenn die Haut

aber immer wieder zu viel

Sonne abbekommt, bricht

irgendwann das Reparatursystem

zusammen, und es

werden kranke Zellen produziert.

Besonders empfindlich

reagiert die Haut an Stirn,

Glatze, Nasenrücken, Ohren,

Lippen, Kinn, Schulter, Rücken,

Brüsten, Gesäß und Fußrücken.

Die junge Haut des

Kindes ist sehr empfindlich.

Kinder sind durch die Sonneneinwirkungen

in höchstem

Maße gefährdet. Sonnenbrand

im Kindesalter erhöht die Gefahr,

später an Hautkrebs zu

erkranken.

5. Hautkrebs und

die Früherkennung

Besser als jede andere Krebsart

ist Hautkrebs bereits im

Frühstadium erkennbar und

sehr oft durch eine kleine

Operation heilbar. Deshalb ist

es wichtig, darauf zu achten, ob

Muttermale oder Hauterscheinungen

sich in letzter Zeit

verändert haben oder neu aufgetreten

sind.

6. Leberflecken

Diese Pigmentstörungen der

Haut sind eigentlich völlig

harmlos. Das Sonnenlicht fördert

die Bildung von Pigmentmalen

(Sommersprossen).

Menschen mit auffallend vielen

Pigmentmalen haben ein deutlich

höheres Hautkrebsrisiko

als andere.

7. Immunsystem

Starke Sonneneinstrahlungen

setzt die Immunabwehr herab

– sowohl örtlich als auch allgemein.

Im Zusammenspiel von

herabgesetzter Immunabwehr

und Zellschädigungen kann es

dann später zu Hautkrebs

kommen. Das Auftreten von

Herpesbläschen ist ein Zeichen

von allgemeiner Abwehrschwäche.

Die örtliche Abwehrschwäche

zeigt sich darin,

dass Wunden und Verletzungen

bei Sonnenbrand schlechter

heilen.

8. Sonnenschutz

• Vermeidung jeder Rötung der

Haut

• Textiler Sonnenschutz (Kappe,

Hut oder Tuch sowie T-

Shirt und Shorts)

• Verwendung von Sonnenschutzmitteln

• Wasserfestes Sonnenschutzmittel

beim Baden

• Auftragen der Sonnenschutzmittel

mindestens 30

Minuten vor dem Sonnenbad

• Langsame Gewöhnung der

Haut an die Sonne

• Sonnenbrille als UV-Schutz

für die Augen

9. Flüssigkeitszufuhr

Der Flüssigkeitsbedarf ist bei

großer Hitze erhöht. Auf ausreichendeFlüssigkeitsversorgung

ist zu achten – besonders

bei starkem Schwitzen.

10. Die Zeiten der

Sportausübung

Hitze und Sonnenintensität

erreichen um die Mittagszeit

ihr Maximum. Sowohl die Haut

als auch der ganze Körper

brauchen während der Mittagszeit

eine Pause. Morgens

und am späten Nachmittag ist

der Körper am besten drauf.

Sport Magazin September 06 29


30

Sport und Gesundheit

Der Deutsche Olympische Sportbund

trauert um den „Trimmvater

der Nation“ Jürgen Palm

Der DOSB trauert um den

langjährigen Geschäftsführer

des früheren Deutschen

Sportbundes (DSB) für den

Bereich Breitensport, Prof. Dr.

Jürgen Palm, der während

einer Auslandsreise in Rapid

Springs/USA einen Herzinfarkt

erlitt und wenige Tage danach

im Alter von 71 Jahren starb.

Jürgen Palm, der liebevoll

„Trimmvater der Nation“

genannt wurde, war der Motor

der Trimm-Dich-Aktion, der

großen Breitensportkampagne

des DSB, die Millionen

Menschen mit Slogans wie

„Trimm dich durch Sport“,

„Lauf mal wieder“ oder „Im

Verein ist Sport am schönsten“

zu Bewegung und Sport brachte

und für einen Mitgliederzuwachs

beim DSB sorgte.

Palm verstand es – unterstützt

von den Präsidenten seiner

Ära, Willi Weyer, Hans Hansen

und Manfred von Richthofen -

Prominente wie Frank Elstner,

Udo Jürgens, Rudolf Schock

und gar Bundespräsident

Walter Scheel mit ins Boot zu

holen und für die Idee „Sport

für alle“ zu werben.

>

Ein Leben mit und für den Sport

Erst vor wenigen Wochen hatte

Jürgen Palm beim 5.

Frankfurter Sportgespräch in

der Mainmetropole seine

Thesen für eine weitere erfolgreiche

Zukunft des Breitensports

vorgetragen. Er wollte

noch viel bewegen, um weltweit

noch mehr Menschen

über den Sport in Bewegung zu

bringen. Er lebte auch das, was

er propagierte, trieb bis ins

Alter regelmäßig Sport, wurde

jetzt aber überraschend und

unerwartet aus seinem

arbeitsreichen Leben gerissen.

„Ideenreicher Visionär und

große Führungspersönlichkeit"

DOSB-Präsident Dr. Thomas

Bach würdigte Prof. Palm als

einen der großen Pioniere des

Breitensports in Deutschland

und in der ganzen Welt, als

ideenreichen Visionär und große

Führungspersönlichkeit des

Deutschen Sportbundes.

Zuversichtlich und optimistisch für

ein Leben mit dem Sport:

Prof. Dr. Jürgen Palm ein ideenreicher

Visionär

LSB-Regionalforen zur demografischen

Entwicklung

Der Landessportbund (LSB)

Bremen führt im Herbst seine

regional bezogene Veranstaltungsreihe

zur demografischen

Entwicklung fort. Die Termine

für die weiteren Regionalforen

in Bremen stehen jetzt fest:

Sport Magazin September 06

» 06.10.06 Regionalforum

Links der Weser / Ortsamt

Neustadt

» 27.10.06 Regionalforum Mitte

/ Oscar-Drees-Saal im Haus

des Sports

» 10.11.06 Regionalforum

Westen / Ortsamt Walle

•Die Eckdaten für die Gesundheitsreform

sind

veröffentlicht. Es wird ein neues

Präventionsgesetz angekündigt.

Nicht allen Gesundheitspolitikern

ist die Bedeutung

der Sportvereine im präventiven

Gesundheitssport

präsent. Es ist gut, die Diskussion

vor Ort zu suchen und

ihnen unsere Arbeit zu präsentieren:

Der Sportverein als gesunder

Lebensort!

>

• Im Rahmen der neuen Reha-

Sport-Vereinbarung wird eine

Mitgliedschaft im Sportverein

von Teilnehmern gerne gesehen,

sie darf aber nicht die

Voraussetzung für die Teilnahme

an der Reha- Maßnahme

sein.

• Beim Landessportbund können

T-Shirts für die Übungsleiter/innen

SPORT PRO GE-

SUNDHEIT sowie die begehrten

T-Shirts „Bewegung in der

Krebsnachsorge“ bestellt werden

(Tel. 0421/79287-15)

• „Weil es mir gut tut –

Brustkrebs und Bewegung“ -

der Film des Arbeitskreises

Brustkrebs und der Bremer

Krebsgesellschaft kann als

DVD ausgeliehen werden: Tel.

79287-15

• Im Oktober wird die neue

Broschüre Breiten- und Gesundheitssport

erscheinen, die

mit Gutscheinen zum kostenlosen

Ausprobieren verbunden

wird. Die Gutscheine enthalten

den Hinweis, dass sich die

Interessierten vorher beim

Verein melden müssen, um die

Inanspruchnahme abzuklären

und sich zu informieren.

• Senioren und Gesundheit

Sa. 11.11.2006 „Senioren und

Gesundheit“ Forum und Fachtagung.

9.00 – 17.00 Uhr / TuS

Huchting

• SPORT PRO GESUNDHEIT

Fr. 22.09.06, Qualitätszirkel

SPORT PRO GESUNDHEIT

17.00 – 20.00 Uhr, LSB Bremen

Referentin: Renate Jonas

Infosplitter

• Fr. 24.11.06

Qualitätszirkel

SPORT PRO GESUNDHEIT

17.00 – 20.00 Uhr

SFL Bremerhaven

Referentin: Ingrid Sandhop

• Sa. 25.11.06

Qualitätszirkel

SPORT PRO GESUNDHEIT

10.00 – 13.00 Uhr

TuS Huchting

Referentin: Renate Grywatsch,

Renate Jonas

•„Bewegung in der Krebsnachsorge“

Do. 21. & Fr. 22. 09.06

Bremer Patientenkongress

„Krebs – über – leben“

Haus der Bürgerschaft

Bremer Krebsgesellschaft

• So. 08.10.2006

Lauf „Auf zur Venus“

10.30 – 13.30 Uhr

Bürgerpark / Markusbrunnen

Bremer Arbeitskreis

Brustkrebs

• So. 26.11.2006

Fortbildung „ Bewegung in der

Krebsnachsorge“

9.00 – 14.00 Uhr Tura Bremen

Soziale Kompetenz (Brigitte

Karasch) - Meridian-Stretching

(Sabine Braun) Herzsport /

Koronarsport

• 09.–19.11.06

Ausbildung beim LSB Bremen

Leitung: Dr. Elbrecht

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