Protokoll - Stadt Waiblingen

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Protokoll - Stadt Waiblingen

WAIBLINGEN- HEGNACH

PROTOKOLL

ORTSENTWICKLUNGSPLANUNG

BÜRGERINFOVERANSTALTUNG

25.10.2006

ORplan

ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR ORTS- UND REGIONALPLANUNG

STÄDTEBAU UND ARCHITEKTUR

LOCHER · SCHWANTES · SCHWINGE · ZOEPPRITZ

DIPL.-ING. · FREIE ARCHITEKTEN BDA · FREIE STADTPLANER SRL

ROTENBERGSTRASSE 20 · 70190 STUTTGART

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BEARBEITUNG PROF. S. ZOEPPRITZ, DIPL.-ING. D. REIMERTZ


OEP HEGNACH PROTOKOLL BÜRGERINFOVERANSTALTUNG - 1

TERMIN: 25.10.2006 19.00 h - 21.45 h

ORT: Hartwaldhalle Hegnach

TEILNEHMER: ca. 35 Personen aus Ortschaftsrat, Arbeitskreisen und der weiteren Bürgerschaft

Ortsvorsteher Herr Stegmaier

Moderation Prof. S. Zoeppritz, D. Reimertz, ORplan

Protokoll D. Reimertz, ORplan

Sinn und Zweck Die zweite Bürgerinfoveranstaltung wurde auf dringlichen Wunsch der

Bürgerschaft angesetzt. Sie sollte einerseits zur Information der Bürger

über den bisher erarbeiteten Arbeitsstand der Ortsentwicklungsplanung

dienen und andererseits, mit Vorrang gegenüber der reinen Information,

eine Möglichkeit zum Austausch zwischen Bürgerschaft und Ortschafsrat

bieten. Die an diesem Abend vorgetragenen Anregungen und Meinungsäußerungen

der Bürgerschaft, die ein Stimmungsbild zu den besprochenen

Themen aufzeigten, werden dem Ortschaftsrat für die zweite

Klausurtagung am 18.11.2006 als Diskussionsbasis mit auf den Weg gegeben.

Teilnahme An der zweiten Bürgerinfoveranstaltung nahmen insgesamt ca. 35 Personen

aus dem Ortschaftsrat, den Arbeitskreisen und der weiteren Bürgerschaft

teil.

Ablauf Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher Herr Stegmaier startete die

Präsentation mit einem Rückblickauf bisher Erarbeitetes.In der anschließenden

Diskussion stellte sich heraus, dass 5 Themenbereiche während

dieser Veranstaltung vertieft behandelt werden sollten. Dieses Protokoll

sammelt die Diskussionsbeiträge, die einen Überblick über den

Querschnitt der Meinungen zu den Themenbereichen liefern. Es wird versucht

die einzelnen ursprünglichen Diskussionsbeiträge widerzugeben,

weshalb sie in Anführungsstrichen stehen.

Themen Aufgrund der Kürze der Veranstaltung aber insbesondere aufgrund der

Notwendigkeit brisante Themen vertiefend zu betrachten, wurden die folgenden

fünf Themen ausführlich diskutiert:

Thema 1: Einkaufen

Thema 2: Rathaus

Thema 3: Altengerechtes Wohnen und Pflegeeinrichtung

Thema 4: Ortsmitte

Thema 5: Verkehr

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OEP HEGNACH PROTOKOLL BÜRGERINFOVERANSTALTUNG - 2

Thema 1 In der Zeit zwischen den einzelnen Bürgerrunden wurde zu dem Themen-

Einkaufen bereich Einkaufen unter Einbeziehung der Diskussionsbeträge der Bürger,

eine Entscheidung bezüglich der Standortwahl für einen neuen Einkaufsmarkt

getroffen. Dieser soll an der Neckarstraße auf dem dafür von

der Stadt erworbenen Gelände "Öffinger Weg" entstehen. Der Ortsvorsteher

Herr Stegmaier bat die Anwesenden um eine Stellungnahme dazu,

ob Verhandlungen mit einem Discounter oder mit einem Vollsortimenter

angestrebt werden sollen. Der Unterschied dieser beiden Anbieter liegt

im Produktspektrum und dem damit verbundenen Preisniveau. Einige

Bürger bedauerten die Tatsache, dass im Ortsmittelpunkt keine genügend

große Fläche für einen neuen Einkaufsmarkt vorhanden ist.

Folgende Statements wurden in die Diskussion eingebracht:

"Es wurde bei der Standortwahl zu wenig bedacht, dass viele Hegnacher

mit dem Fahrrad ihren Einkauf erledigen wollen. Der Standort Neckarstraße

liegt zu außerhalb und außerdem muss man den Berg hoch"

An der Topografie kann nichts verändert werden. Als ein Projektpunkt ist

ein Shuttle-Bus, der zwischen Friedhof und Neuem Einkaufsmarkt mit

Stopp in der Ortsmitte verkehren soll, angedacht.

"Würde sich ein Vollsortimenter für Hegnach denn tragen? Gibt es überhaupt

Interessenten?"

Es existieren eine ganze Reihe von Interessenten, auch Vollsortimenter,

die genau durchkalkuliert haben, dass sich wegen der Verkehrsgunst ein

Einkaufsmarkt, und auch ein Vollsortimenter, für Hegnach lohnt.

"Was ist aber mit den Geschäften der Ortsmitte? Werden sie nicht gravierende

Nachteile haben, wenn ein Vollsortimenter kommt?"

Das bleibt leider nicht auszuschließen. Allerdings sollte man nicht denken,

dass ein Discounter eine geringere Konkurrenz zum innerörtlichen

Einzelhandel darstellt. Immer mehr Discounter wollen auch im Eingangsbereich

einen Bäcker oder Mezger.

"Ist ein Neubau eines Einkaufsmarktes und insbesondere ein Vollsortimenter

an der Neckarstraße nicht widersprüchlich zu unseren anderer

Forderungen? Ein Einkaufsmarkt bringt viel Verkehr mit sich, sei es ruhender

auf einem großen dazugehörigen Parkplatz oder fließender Verkehr,

einerseits verursacht durch die Kunden und anderseits durch Anlieferungen.

Aber wir wollen doch weniger Verkehrsbelastungen auf der

Neckarstraße."

Hierbei gilt es abzuwägen, ob man den zu einem Einkaufsmarkt dazugehörigen

Verkehr in Kauf nehmen will.

"Kann man denn eigentlich noch mitbestimmen, wie der Einkaufsmarkt

auszusehen hat; ich denke daran, dass wir ja auf eine gewisse städtebauliche

Qualität achten wollen und keinen "Klotz" in Hegnach."

Mit dem Betreibern werden Verträge abgeschlossen, in denen man auch

Gestaltungsaussagen klären kann. Mittlerweile sind auch Discounter gewillt

architektonisch ansprechendere Gebäude zu errichten.

Die Anwesenden sprechen sich überwiegend für einen Vollsortimenter

aus. Auch der Standort wird überwiegend als sinnvoll erachtet,

wenn man sich gleichzeitig bemüht, die kleineren Geschäfte in

der Ortsmitte zu stärken.

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Thema 2 Im Zuge einer möglichen Umgestaltung der Ortsmitte ( vgl. Thema 5)

Rathaus wurde der Standort der Hegnacher Verwaltung, insbesondere ein möglicher

Verzicht auf das alte Rathaus und ein eventueller Neubau diskutiert.

Dieser könnte in Kombination mit einer Pflegeeinrichtung realisiert werden.

Zudem wurde der Vorschlag diskutiert, die Ortschaftsverwaltung in

den gegenüberliegenden Schafhof zu verlegen. Während die Stadtverwaltung

aufgrund hoher zu erwartender Sanierungskosten den Verzicht auf

das Rathaus für prüfenswert befindet, fühlen sich eine hohe Anzahl an

Hegnacher Bürger mit dem bisherigen Rathaus verbunden und sind gegen

den Verzicht auf das jetzige Rathaus.

Folgende Statements wurden in die Diskussion eingebracht:

"Als ich davon gehört habe, dass das Rathaus abgerissen werden soll

und die Verwaltung in den Schafhof umziehen soll, habe ich gedacht,

dass dies ein Witz ist. Der Schafhof ist viel zu klein für die Verwaltung.

Und wo sollten die Vereine, die ihren Sitz im Rathaus haben, bleiben?"

Der Schafhof wäre groß genug um, um die Verwaltung aufzunehmen, Bei

einem potenziellen Neubau müssten auch Räume für Vereine eingeplant

werden.

"Den Fehler, den wir in den 70er gemacht haben; ich spreche von der

Kahlschlagsanierung der Ortsmitte zu Gunsten des Verkehrs sollten wir

nicht mit dem Abriss des Rathauses wiederholen. Es ist zwar nicht das

Schönste, aber es gehört zu Hegnach dazu. Außerdem, wer weiß, vielleicht

finden wir es ja in ein paar Jahren toll, dass wir noch ein Gebäude

aus den 60er Jahren haben. Wir sollten nicht immer alles abreißen sobald

es uns nicht mehr gefällt, denn wenn wir jetzt was Neues bauen, dann

könnte es ja schließlich auch in 40 Jahren so sein, dass wir das neue Gebäude

nicht mehr schön finden und des wieder abreißen wollen."

"Der alleinige Grund warum die Stadt das Rathaus abreißen will ist der,

dass sie dadurch Geld sparen kann, denn dann müsste sie nicht teuer sanieren

und würde zudem noch einen Neubau in Form einer Pflegeeinrichtung

erhalten."

"So viel müsste gar nicht am Rathaus saniert werden. Hingehen wäre

eine Sanierung des Schafhofes in der Form, dass man die Verwaltung

dort unterbringen könnte, viel kostspieliger."

Wenn man das Rathaus auf den heutigen Stand in Sachen Wärmedämmung

bringen will, was aus Energiespargründen sinnvoll ist, müsste auf

jeden Fall saniert werden.

"Mit der Verlagerung der Verwaltung in den Schafhof hätten wir die Möglichkeit

eine Pflegeeinrichtung auf dem Areal des bisherigen Rathauses,

welches für solch eine Nutzung groß genug wäre, entstehen zu lassen.

So könnte man Alt und Jung im Zentrum des Ortsteiles zusammenführen.

Ich könnte mir das sehr gut vorstellen."

Die Mehrheit der Bürgerschaft spricht sich gegen den Verzicht auf

das Rathaus und gegen einen Verwaltungsumzug in den Schafhof

aus. Das Rathaus soll erhalten bleiben; die hiesige Verwaltungsfunktion

soll im Rathaus bleiben.

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Thema 3 Die Diskussion um den passenden Standort für Altengerechtes Wohnen

Altengerechtes mit einer Pflegeeinrichtung wird schon sehr lange geführt. Die Stadtver-

Wohnen und waltung hat im Fachamt Überlegungen zu potenziellen Standorten, zen-

Pflege- traler oder denzentraler Art, für Altengerechtes Wohnen in Kombination

einrichtung mit einer Pflegeeinrichtung geführt und eine Umfragen mit potenziellen

Betreibern durchgeführt.

In der Stadtentwicklungsplanung hat man sich für ein dezentrales Konzept

entschlossen, welches die potenziellen Betreiber für denkbar erachten.

In einem weiteren Schritt hat die Wüstenrot Wohnungs- und Städtebau

GmbH den Auftrag erhalten verschiedene potenzielle Standorte für

Hegnach zu untersuchen. Der Schwerpunkt ihrer Untersuchung lag auf

dem Standort "Rathaus" mit dem Vorschlag eines Neubaus von Altengerechten

Wohnungen auf dem Gelände des jetzigen Rathauses.

Das Büro ORplan hat 6 potenzielle Standorte in tabelarischer Form mit

Hilfe von Kriterien, denen ein bestimmtes Gewicht zugeordnet wurde, bewertet.

Das Ergebnis ihrer Untersuchung war, dass der Standort Rathaus

als Geeignetester hervortritt; allerdings punktemäßig dicht gefolgt von den

Standorten "Neckarremser Weg", "Neckarstraße", und "Äußere Gärten".

Eine Realisierung auf dem Grundstück "Hauptstraße/ Kirchstraße" könnte

aufgrund der geringen Flächenverfügbarkeit nur in Kombination mit einem

der anderen Standorte möglich sein. Den letzten Platz bei der Analyse der

Standorte belegte der Standort "Friedhof".

In der Bürgerinfoveranstaltung wurden die potenziellen Standorte, namentlich

"Neckarremser Weg", "Neckarstraße" und "Rathaus" diskutiert.

Außen vor wurden die Standorte "Äußere Gärten", "Friedhof" und

"Hauptstraße/ Kirchstraße" gelassen.

Folgende Statements wurden in die Diskussion eingebracht:

"Was ich bisher an Erfahrung habe, ist, dass eine Pflegeeinrichtung nicht

ins Zentrum gehört. Die Zusammenführung von Jung und Alt ist utopisch,

da in Pflegeeinrichtungen überwiegend sehr alte Menschen sind, die gar

nicht mehr am gesellschaftlichem Leben teilnehmen können; 70% sind

Demenzkrank und können ihren eigenen Alltag schon gar nicht mehr meistern.

Wie soll es denn da Sinn machen Alt und Jung zusammenzuführen!

Zudem ist die Fläche zu klein, man könnte ja auch keinen Park realsieren."

"Ich sehe das nicht so. Das Konzept sieht doch vor, dass die Pflegeeinrichtug

in Kombination mit Altengerechten Wohnungen realisiert werden

soll. Bei Bewohnern von Altengerechten Wohnungen handelt sich es doch

um agile ältere Mitbürger, die noch durchaus in der Lage sind in der Gesellschaft

mitzuwirken. Ich fände es gerade wichtig die alten Menschen

nicht an den Siedlungsrand zu drängen sondern ins Zentrum zu holen."

"Wenn wir von dem Standort "Neckarstraße" auf dem Gelände Öffinger

Weg sprechen, dann muss die Pflegeeinrichtung und Altersgerechtes

Wohnen aber an der Flurstraße sein."

Es wird sich darauf geeinigt, dass der Standort "Neckarstraße" zukünftig

"Flurstraße" genannt wird.

"Ich spreche nun von meiner Mutter, die selbst in einer Altengerechten

Wohnung lebt. Von ihr, aber auch von den anderen dort lebenden Personen,

weiß ich, dass sie häufig gar nicht so sehr daran interessiert sind, an

Veranstaltungen, welche für alle Altersklassen ausgelegt sind, teilzunehmen,

da die Lautstarke sie doch zu sehr stört. Ich denke, dass der Standort

"Flurstraße" der beste ist, denn dann können die alten Menschen auch

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nochmal schnell selbstständig Einkäufe erledigen. Dies ist auch Wunsch

meiner Mutter."

"Ich glaube, dass gerade der Standort "Flurstraße" Jung und Alt zusammen

bringen könnte, wenn z.B. neben einem Bau einer Pflegeeinrichtung

auch eine kleines Café entsteht. Ich könnte mir schon vorstellen nach

dem Einkauf einen Abstecher dort hin zu machen. Hingegen hätte ich keinen

Grund den Standort "Neckarremser Weg", auch wenn dort ein Café

wäre, aufzusuchen."

"Der Standort Flurstraße könnte von allen Standorten am schnellsten realiseirt

werden, da das Gelände sich in städtischer Hand befindet."

"Wenn wir uns für den Standort "Flurstraße" entscheiden, müssen wir

aber auch den starken Verkehr achten."

Dieses Grundstück würde eine Gebäudeausrichtung nach Süden ermöglichen;

durch die Gebäudestellung könnten sonnige, ruhige und dem Verkehr

abgewandte Wohnbereiche entstehen. Vorkehrungen gegen den

Verkehrslärm könnten mit dem Betreiber vertraglich geregelt werden.

"Für den Standort "Neckarremser Weg" spricht die gute fußläufige Erreichbarkeit

des Ortszentrums, die Nähe zu Friedhof, der als ein Spaziergehziel

zählt; dahegen spricht die schlechte Erreichbarkeit des neuen Einkaufsmarktes.

Die Mehrheit der Teilnehmer tendiert zu dem Standort "Flurstraße"

für eine Pflegeeinrichtung in Kombination mit Betreutem Wohnen

und weniger in Richtung Standort "Neckarremser Weg" und "Rathaus".

Thema 4 Alle Anwesende sind sich einig darüber, dass Hegnach eine neugestalte-

Ortsmitte te Ortsmitte braucht, die ortsbildprägend und identitätsstiftend wirkt. In der

Vorstellung von möglichen Varianten zur Neugliederung des Ortsmittelpunktes

durch Herrn Prof. Zoeppritz, wurde insbesondere gefragt, ob

die Querungshilfen unbedingt benötigt seien, ob Stellplätze vor den Geschäften

bleiben sollen und wie eine mögliche Platzstruktur aussehen

könnte. Die Skizzen zu den Variantensind in der Power-Point-Präsentation

der Bürgerinfoveranstaltung widergegeben.

Folgende Statments wurden in die Diskussion eingebracht:

"Wie kann erreicht werden, dass in der Ortsmitte langsamer gefahren

wird?"

Durch einen Verzicht auf die Querungshilfen könne das Straßenprofil verschmälert

werden; schmalere Fahrspuren laden weniger zum Rasen ein.

Zudem ist es sinnvoll, Parkstreifen der Fahrbahn anzuhängen, also in den

Fußgängerbereich zu integrieren, damit bei einer Nichtbelegung der Parkplätze

die Fahrbahn nicht zu breit wird, was wiederum zum Rasen verleitet.

Des Weiteren kann ein Belagwechsel, beispielsweise ein einheitlicher

Belag auf der ganzen Fläche zwischen Rathaus und Schafhof, eine

Bremswirkung erzeugen. Aber auch das Anlegen von Parkplätze kann

die Verkehrsgeschwindigkeit bremsen. Eine Senkrechtaufstellung von

Parkplätzen wirkt verkehrsbremsender, da beim Park-Navigieren beide

Fahrspuren benötigt werden. Aberauch die Längsaufstellung kann Geschwindigkeitsreduzierungen

bringen, da der Verkehrsteilnehmer mit Einund

Ausparkern rechnen muss.

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"Ein Bäcker braucht Parkplätze vor dem Geschäft."

"Wenn wir senkrecht angeordnete Parkplätzen nehmen, können viel mehr

Parkplätze realisiert werden. Und im Ortskern parken doch die meisten."

Der Wunsch nach einer neuen Ortsmitte, die zum Verweilen, Treffen,

Feiern und Einkaufen einlädt, ist groß. Die Diskussionsgruppe

spricht sich für Parkplätze im Ortsmittelpunkt aus.

Thema 5 Die Verkehrsproblematik, insbesondere die starke Verkehrsbelastung der

Verkehr Neckarstraße und der Hohenackerstraße, ist ein wichtiges Thema für die

Hegnacher Bevölkerung. Auch wenn die Aussicht auf einen drastische

Reduzierung des Verkehrs nicht unmittelbarer realisierbar ist, so

darf dieser Aspekt auf gar keine Fall hinten angestellt werden. Diskutiert

wurde überwiegend über Möglichkeiten die Hohenacker Straße und die

Ortsmitte vom starken Verkehr zu befreien, der sich voraussichtlich im

Zuge der Neuöffnung der Remsbrücke verstärken wird.

Folgende Statements wurden in die Diskussion eingebracht:

"Für die Neckarstraße muss eine Lösung gefunden werden. Hegnach

muss vom Verkehr befreit werden. Die Verlängerung der Westumfahrung

Waiblingen zeigt sich für mich als alleinige Lösung für eine leistungsfähige

verkehrliche Entlastung der Ortschaft."

"Wir müssen eine Lösung für die Verkehrsproblematik auf der Hohenackerstraße

und in der Ortsmitte finden."

"Der Hohenackerstraße fehlt es an Beschilderung."

"Wichtig wäre es, wenn wir den Berufsverkehr, der das größte Problem

darstellt, aus der Hohenackerstraße herausbekämen. Es sollte doch möglich

sein eine zeitlich begrenzte Durchfahrtserlaubnis zu realisieren.

Andere Gemeinden kriegen das ja schließlich auch hin. Z.B. könnte morgens

die Richtung nach Hohenacker gesperrt werden und abends die

nach Hegnach. Dann wäre die Strecke auf Dauer doch eh zu unattraktiv."

"Ich bin gegen eine gänzliche Sperrung der Hohenackerstraße, da ich selber

ein Geschäft an dieser habe und eine Sperrung sich sehr nachteilig

auf meine Umsätze auswirken würde."

"Ich möchte, dass darauf geachtet wird, dass, wenn versucht wird den

Verkehr aus der Ortsmitte zu verbannen auch die umliegenden Straßen

verkehrsberuhigt gestaltet werden. Nicht, dass der Verkehr dann durch

diese Straßen umgeleitet wird."

Es wird schwierig sein, den Verkehr aus allen Bereichen herauszuhalten.

Die Teilnehmer der Bürgerinfoveranstaltung sehen das Thema Verkehr

als eines der wichtigsten Themen an. Auch wenn es schwierig

sein wird, an der Verkehrsmenge etwas zu ändern, muss die Verkehrsproblematik

erst genommen weden. Es müssen Projekte und

Maßnahmen gefunden werden, die ein sicheres, gesundes aber auch

mobiles Hegnach hervorbringen.

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