journal - Die Kärntner Volkshochschulen

vhsktn.at

journal - Die Kärntner Volkshochschulen

journal

l e b e n & b i l d u n g

Österr. Post AG/Postentgelt bar bezahlt. 9020 Klagenfurt. RM 07A037233

Ein Fehltritt ist noch

kein Malheur

Wer „pflegt“

die Pflegenden

You are talking about

nespresso, right


Editorial

Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser!

Der lang gehegte Wunsch nach einer

eigenen Zeitschrift ist nun in Erfüllung

gegangen. Mit dem Journal

Leben & Bildung können wir endlich

zeigen, wie vielfältig und spannend die

Welt der Kärntner Volkshochschulen ist.

Unser im Herbst erscheinendes Jahresprogramm

zeigt zwar die Fülle des Angebotes,

kann aber keine Hintergrundinformationen

dazu bieten. Genau diese

finden Sie in diesem Heft. So werden

z. B. Kursleiter wie unser langjähriger

Tanzlehrer Gregor Krištof, oder Kooperationspartner

wie Dr. Remo Probst, vorgestellt.

Weiters finden Sie in unserer

ersten Nummer noch Informationen zu

den Themen Pflege, Sprachen oder Gesundheit.

Nutzen Sie unser umfangreiches Angebot

und bilden Sie sich weiter!

Dr. Gerwin Müller

Geschäftsführer der

Kärntner Volkshochschulen

Titelstory

06 Ein Fehltritt ist noch

kein Malheur

Im Fokus

04

14

18

24

12

22

Wer pflegt die Pflegenden

You are talking about nespresso,

right

Was steht bloß auf diesem Schild

Stress lass nach!

Im Gespräch

20

26

AK setzt Impuls zum Weiterlernen

Die Dimensionen der Lebensräume

News & Info

Ausgewähltes

Sie möchten VHS-ReferentIn

werden

leben & bildung |


Im Fokus

Wer „pflegt“ die Pflegenden

Pflegende Angehörige sollten sich eingestehen, dass sie ebenso

Hilfe benötigen und sich diese auch holen.

Darf ich dem

Pflegling überhaupt

zumuten, auch von

einer Pflegehilfe

betreut zu werden

Betreuung durch

Außenstehende

bedeutet auch, dass

der Pflegling jemand

anderen kennenlernen

darf, dass Leben in

das Haus geholt wird,

dass man bestimmte

Zeiten für sich selbst

nehmen darf.

| leben & bildung

Annemarie Fleck 5 Pflegefälle

brauchen Hilfe. Und die Pflegenden

Angehörige entschließen

sich bewusst zur Pflege von Kranken,

bettlägerigen, bewegungsbehinderten

oder alten Menschen.

Trotzdem brauchen sie

Begleitung, denn sie sind unter

dem Druck der zahlreichen Dienste

und sich ständig wiederholenden

Pflichten selbst in Gefahr,

krank und ausgebrannt zu werden.

Auf der Schaukel der Bedürfnisse

stellen sie ihre eigenen oft

so weit zurück, dass kaum noch

etwas übrigbleibt.

Burnout vorprogrammiert Für

kurze Zeit reichen oft die Ressourcen,

aber auf längere Sicht

ist die Erschöpfung vorprogrammiert.

Die ersten Anzeichen für

Überlastung sind Müdigkeit, aber

auch Aggressionen und Wut gegen

die zu pflegenden Personen.

Dann müssten sie sich schon fragen,

meint Mag. a Barbara Brandtner,

Lebens- und Sozialberaterin,

Coach und zuständig für Ausbildung

von PflegehelferInnen, ob

sie ihre persönlichen Freiheiten

noch wahrnehmen; ob sie einen

Ausgleich für sich schaffen,

auf Urlaub fahren oder sich Auszeiten

gönnen können. Sonst besteht

die Gefahr, dass sie irgendwann

die gestellten Aufgaben gar

nicht mehr wahrnehmen können.

Bevor ihre Müdigkeit in ein Burnout

mündet, sollten sie externe

Hilfe holen.

Frage der Zumutbarkeit. Die

Frage stellt sich auch, ob vielleicht

erst Barrieren überwunden

werden müssen: Darf ich

dem Pflegling überhaupt zumuten,

auch von einer Pflegehilfe betreut

zu werden Loslassen und

klar aussprechen, was die Situation

erfordert, rät Barbara Brandtner.

Betreuung durch Außenstehende

bedeutet nämlich auch,

dass der Pflegling jemand anderen

kennenlernen darf, dass Leben

in das Haus geholt wird, dass

man bestimmte Zeiten für sich

selbst nehmen darf. Das bringt

neue Kräfte, Mitgefühl und Harmonie

in die Familie.

Mag. a Barbara Brandtner ist

eine der ReferentInnen der Informations-

und Begleitserie für


Im Angebot

Auch pflegende Angehörige benötigen Begleitung und Hilfe.

4 Begleitung sterbender Menschen

Die Hospizbewegung setzt sich zum

Ziel, dem Sterben wieder Raum und

Würde zu verleihen. Menschen sollen

ihre Angehörigen bis zum letzten Atemzug

begleiten können. An diesem Abend

erfahren Sie von Renate Kreutzer Näheres

über Angehörigenarbeit, Trauergruppen

und wie Sie persönlich mit

dem Thema umgehen können.

Termin: Di., 17.04.07, 18:30

Informationen dazu unter der

Telefonnummer 050 477 7600.

pflegende Angehörige der

Kärntner Volkshochschulen.

Damit die Pflege zu Hause

bereichernd, vielleicht lebensverlängernd

und für alle

durchführbar ist, braucht es

eine gute Vorbereitung und

Information über alle Möglichkeiten.

Die Serie ist in ihren

Modulen so aufgebaut,

dass von Pflegegeld bis zu

Pflegemodellen, von Unterstützung

bei Überlastung

bis zur Supervision alle Fragen

abgedeckt sind. Ein wesentlicher

Teil ist die Palliativpflege

mit Schmerztherapie

und umfassender Sicht der

Bedürfnisse der Kranken.

Im Programm werden auch

die Heimunterbringung und

die Begleitung sterbender

Menschen im Sinn der Hospizbewegung

berücksichtigt.

^ Weitere Infos zum

Thema Pflege

finden Sie unter:

www.caritas-kaernten.at

www.ktn.gv.at

www.volkshilfe.at

www.diakonie-kaernten.at

www.hospiz.at

^ Infos über den

Schwerpunkt der

Volkshochschule

Feldkirchen zum

Thema Gesundheit

und Integrative

Erwachsenenbildung

sowie zur

Vortragsreihe für

Pflegende Angehörige

unter

www.vhsktn.at

4 Ganzheitliches Gedächtnis- und

Aktivierungstraining

Mit vielen praktischen Übungen erlernen

Sie, erfolgreich die Ressourcen der

HeimbewohnerInnen zu wecken, zu

fördern und so lange wie möglich zu erhalten.

Termin: Di., 20.03.07, 18:30

Informationen dazu unter der

Telefonnummer 050 477 7600.

4 Die eigenen Grenzen erkennen -

mit Belastungen umgehen lernen

Pflegepersonen kommen oft bis an die

Grenzen ihrer körperlichen und psychischen

Leistungsfähigkeit. In diesem

Seminar lernen Sie Symptome zu erkennen

und Strategien zu entwickeln,

um dem „Ausgebranntsein“ besser entgegen

zu wirken.

Termin: Mi., 18.04.07, 18:30

Informationen dazu unter der

Telefonnummer 050 477 7600.

leben & bildung |


Titelstory

breitfuss

| leben & bildung


Ein Fehltritt ist noch kein Malheur

Spätestens seit „Dancing Stars“ haben Männer das Geheimnis

wieder entdeckt, schöne Frauen zu erobern. Tanzen ist in. Wer auf

dem Parkett reüssiert, hat auch anderswo bessere Chancen.

ten einen Tanzkurs besucht hätte.

Besonders, wenn die Allerliebste

in höchsten Tönen von einer

animalisch-wilden Kirchtagspolka

schwärmt, bei der ihr vor lauter

Lust der Atem wegbleibt. Bohrend

wird der Wunsch, wenn er

sich mit der Angebeteten mit zusammengebissenen

Zähnen aufs

Tanzparkett wagt und dann in mitleidigem

Ton zu hören bekommt,

dass er zwar mit den Armen rudere

wie ein Vogel auf dem Flug

in den Süden und verrenkungsmäßig

durchaus für den Cirque

du Soleil geeignet sei, aber leider

nicht tanzen könne. Da nützt

weder der Anzug von Boss noch

von Armani.

„Ich war eigentlich

eher ein Aschenputtel.

Trotzdem standen die

Mädchen auf mich.“

Das Geheimnis:

Gregor Krištof konnte

Hunderte Frauen wären gerne an ihrer Stelle, denn auch heute noch ist Gregor

Krištof ein begehrter Tanzpartner.

Elke Fertschey 5 Was wünscht

sich ein Mann, der nach langer Suche

endlich die ersehnte Traumfrau

gefunden hat und dann zusehen

muss, wie sie am Arm eines

ihm nicht ebenbürtigen Wichtes

über den Tanzboden schwebt

und verzückt die Augen verdreht

Noch dazu, wenn der Wicht mit

der Vielgeliebten in enger Tangohaltung

auf Tuchfühlung geht.

Was sich der Leidgeprüfte dann

wünscht Erraten. Er wünscht

nichts mehr, als dass er beizei-

Ganz anders war es bei Gregor

Krištof. „Ich war eigentlich eher

ein Aschenputtel. Trotzdem standen

die Mädchen auf mich.“ Das

Geheimnis: er konnte gut tan-

gut tanzen, weshalb er

früher auf Schulbällen

nicht nur eine,

sondern drei Tanzpartnerinnen

hatte.

leben & bildung |


Als passionierter Ö1-

Fan besitzt Krištof

ein Archiv von 15.000

Sendungen, zusammengefasst

auf über

13.000 Kassetten, seit

1988 im Computer

penibel geordnet nach

Datum und Thema.

| leben & bildung

zen. Als junger Hupfer klapperte

er die Tanzschulen im Land ab,

um „Madln zu schaun“. Die Kurse

verliefen immer nach dem gleichen

Muster: „Die Burschen sind

auf die schönsten Frauen zugestürmt,

ich habe mich nicht getraut.

Aber am dritten, vierten

Abend haben mich die Mädchen

aufgefordert.“ Auf Schulbällen

hatte er nicht nur eine, sondern

drei Tanzpartnerinnen. Was Wunder,

dass der originelle Bleiburger

seine Lebenspartnerin beim

Tanzen gefunden hat.

Tausendfaches Radioarchiv.

So entschied er sich, Tanzlehrer

zu werden, machte eine Ausbildung

in Laibach und eröffnete

eine Tanzschule in Hof bei Bleiburg.

Seit 22 Jahren gibt er Tanzkurse

an den Kärntner Volkshochschulen.

Er ist sowohl in Villach,

Spittal und Völkermarkt als auch

in Bleiburg und St. Paul präsent.

50.000 Kilometer legt er pro Jahr

zurück. Auf seinen stundenlangen

Autofahrten quer durch Kärnten

hört er ausschließlich das Radioprogramm

Ö1, vor allem Wortbeiträge,

Wissenschaft, Religion,

Menschenbilder, Interviews.

Als passionierter Ö1-Fan besitzt

Krištof ein Archiv von 15.000

Sendungen, zusammengefasst

auf über 13.000 Kassetten, seit

1988 im Computer penibel geordnet

nach Datum und Thema.

Mittlerweile kopiert er die Sendungen

auf DVD oder über den

Computer auf einen USB-Stick.

Den steckt er ins Autoradio, um

die Sendungen abzuhören. „Deshalb

kann ich nie sehr schnell

fahren“, schmunzelt der Kulturfanatiker,

der seit zwölf Jahren

ein Ö1-Fest in seiner Tanzschule

veranstaltet, früher von Schülerkursen

und Balleröffnungen

lebte und heute immer mehr

SchülerInnen mit grauen Strähnen

im Haar für das Tanzparkett

fit macht.

Das schwindende Interesse der

Jugend werde durch die Tanzbegeisterung

der über 40-Jährigen

aufgewogen, meint Krištof. Zu

verdanken sei dies der Erfolgsserie

„Dancing Stars“, die Krištof

ein zehnprozentiges Umsatzplus

beschert hat.

»

Viele Frauen dachten

sich: wenn es der Toni

Polster gelernt hat,

kann es mein Mann

auch. Viele Männer

mögen seither den Polster

nicht mehr. «

Viele grimmig dreinblickende Ehemänner

hat Krištof schon erlebt.

Die dachten sich: geh ich halt

tanzen, bevor sie die Scheidung

einreicht.“ Und wie hat er sie be-


Temperament und Hingabe. Die „Dancing Stars“ Andy und Kelly Kainz

beigeistern viele ältere Semester wieder fürs Tanzen.

breitfuss

kehrt „Da muss man das Programm

minimieren und viel, viel

Lob aussprechen“, verrät Krištof.

Ein Busserl der Ehefrau und ein

gutes Achterl seien auch eine wirkungsvolle

Belohnung. Und wenn

jemand einmal aus dem Takt

komme, sei es halb so schlimm.

Die wenigsten Fehltritte macht

man(n) mit den Füßen“, lacht der

Tanzfreak, der Männer mit dem

Argument der Erotik zum Tanzen

motiviert.

„Unzüchtige“ Tuchfühlung.

„Soviel Tuchfühlung mit fremden

Frauen ist sonst nirgends

erlaubt. Schneller, direkter kann

eine Kontaktaufnahme gar nicht

sein.“ Früher galt der Wiener Walzer

als unzüchtig, weil er zuviel

Nähe erlaube. Ein Ball sei früher

ein Heirats- und Beziehungsmarkt

gewesen, Väter hätten

ihre Töchter vorgeführt. Bei der

Quadrille mit dem Partnertausch

wurde alles richtig schön durchgemischt.

Und heute Ein Lokalaugenschein

bei einem der honorigsten

Bälle in Klagenfurt zeigt

viele Paare, junge Mädchen ohne

Väter, die in der Disco abtanzen,

ohne darauf zu warten, aufgefordert

zu werden. „Darf ich bitten“

ist den Burschen längst zu altmodisch

geworden.

Auch an der Bar warten einige

tanzversessene Damen vergeblich

auf diese Frage. Die Füße tun

„Soviel Tuchfühlung

mit fremden Frauen

ist sonst nirgends

erlaubt. Schneller,

direkter kann eine

Kontaktaufnahme

gar nicht sein“, weiß

Tanzfreak Krištof.

leben & bildung |


eitfuss

Tanzen ist bei jüngeren Menschen wieder im Kommen, ist es doch die ideale

Möglichkeit, um auf Tuchfühlung zu gehen.

Das größte Interesse

am Tanzen lässt

sich bei Paaren ab

20 und SeniorInnen

feststellen. Besonders

in Mode ist der

Discofox, eine Art

Swingboogie, aber

auch der

Rock ´n Roll ist

wieder im Kommen.

10 | leben & bildung

ihnen weh. Vom Stehen. „Früher

habe ich die Nächte mit verschiedenen

Partnern durchgetanzt und

bin um vier Uhr Früh nach Hause

gehumpelt“, blickt eine attraktive

Mittvierzigerin in die Vergangenheit

zurück. Man habe mit einer

Freundin auf den Ball gehen können

und sei einfach aufgefordert

worden. Heute seien die Tänzer

von damals verheiratet, gingen

mit der Gattin zum Ball und würden

kaum andere Frauen zum

Tanz holen. Für die jungen Tänzer

sei man zu alt, für die alten

zu jung. „Wenn man niemanden

kennt, hat man vor zwei Uhr Früh

keine Chance“, pflichtet eine wartende

Freundin bei. „Dann erst

wollen die letzten Fischer noch

einen Fang machen.“

Sind die Männer einfach nicht

mehr so tanzfreudig wie früher

Andi Wankmüller von der „Tanzwelt

Wankmüller“ in Klagenfurt,

ebenfalls VHS-Tanzlehrer, bestreitet

das. „Es gibt immer mehr

Männer, die tanzen wollen. Unsere

Single-Kurse sind männlich–

weiblich ausgeglichen, das war

vor ein paar Jahren nicht so.“ Das

größte Tanzinteresse sei allerdings

bei Paaren ab 20 und SeniorInnen

festzustellen. Besonders

in Mode sei der Discofox, eine Art

Swingboogie, der Rock ´n Roll sei

wieder im Kommen.


„Leider spielen viele Bands auf

Bällen oder Festen keine vernünftige

Tanzmusik“, sieht Seniorchef

Heinz Wankmüller ein Problem.

Viel zu oft sei man einem Rhythmus

ausgeliefert, „mit dem man

nichts anfangen kann“, die Musik

sei zu laut oder zu langsam, Walzer

würden vernachlässigt. In alten

Zeiten habe es hingegen auf

Bällen eine genaue Tanzabfolge

gegeben, deshalb konnten sich

die Herren für bestimmte Tänze

in die Tanzkarte der Damen

eintragen. „Das wurde am Ballabend

oder schon vorher fixiert“,

erklärt Tanzprofi Wankmüller. So

weit müsse es ja nicht mehr kommen,

aber wenn statt Eventagenturen

wieder die Tanzschulen die

Bälle ausrichten könnten, wäre

es schön.

Sinnliche Paartherapie. Dafür,

dass viele Damen nicht aufgefordert

werden, hat Andi Wankmüller

eine pragmatische Antwort.

„Der Herr muss sich erst die nötigen

Grundkenntnisse in der Tanzschule

holen, um sicher auftreten

zu können.“ Dann allerdings

solle er seinen Mut zusammennehmen

und zum Tanz bitten. Natürlich

solle man vorher auf Signale

achten, ob die Dame auch

wirklich tanzen wolle. Sofern sie

einen Begleiter habe, müsse der

erst höflich gefragt werden. Der

Traum vieler Frauen, deren Partner

nicht gerne oder schlecht

tanzt.

Auf das Klagenfurter Wirte-Ehepaar,

das seit Jahren trotz großer

Kinderschar mehrere Bälle

besucht, trifft das nicht zu. Da

fließt die Harmonie in jeder Bewegung

mit. Ob das Tanzen der

Ehe dient Ja, sagt die Wirtin. „Da

hat man endlich die Möglichkeit,

etwas Schönes gemeinsam zu

unternehmen.“ Man(n) dürfe dabei

nicht nur die anderen, sondern

vor allem die eigene Frau

anschauen, verrät der Wirt sein

Rezept. Da könne man jedes Mal

viel Neues entdecken. Jeder müsse

auf den anderen eingehen und

natürlich solle man mit dem Partner

nicht zu kritisch sein.

»

Wenn der Partner

einmal aus dem

Takt kommt, soll

man nicht gleich

schimpfen. «

Was fürs Tanzparkett gilt, bewährt

sich auch zu Hause. Tanzen

hat demnach eindeutig beziehungsfördernde

Eigenschaften.

„Tanzen ist sinnlich und macht

Spaß“, betont Gregor Krištof.

„Und gesund ist es auch. Tanzlehrer

werden sehr alt.“ Also ab

aufs Parkett. Wer jetzt mit einem

Kurs beginnt, ist in der nächsten

Ballsaison voll fit. Und kann eine

neue Welt entdecken.

≠ Gewinnen Sie

gratis Tanzkurse

Die ersten 4 Anrufer­

Innen gewinnen einen

gratis Tanzkurs der

Tanzschulen Krištof

und Wankmüller.

Bei Paaren erhält die

Dame einen Tanzkurs

aus dem Programm

der VHS geschenkt.

Rufen Sie an:

050 477 7070

Info

Ob Wiener Walzer

oder Tango - die

Volkshochschulen

geben den Takt an.

In den Volkshochschulen

Villach,

Spittal, Klagenfurt,

Feldkirchen, St. Veit

und Völkermarkt

werden auch im

Frühjahrssemester

Tanzkurse angeboten.

^ Kursbuchungen

noch möglich:

www.vhsktn.at

^ Tanzschule

Gregor Krištof

Hof 12 bei

Bleiburg

Tel. 04235/32 81

oder 0650/76 23 285

^ Tanzwelt

Wankmüller,

Schleppeplatz 5

Klagenfurt

Tel. 0463/48 17 80

oder 0664/40 39 542

www.wankmueller.at

leben & bildung | 11


Im Gespräch

AK setzt Impuls zum Weiterlernen

AK-Präsident Günther Goach zum AK-Bildungsgutschein

— Wieso engagiert sich die

AK so stark auf dem Bildungssektor

Wir haben in Österreich einen Reformstau

bei der Aus- und Weiterbildung.

Der Staat und die

Betriebe schrauben ihre Weiterbildungsausgaben

zurück. Die AK

nimmt dagegen für die Weiterbil-

AK-Bildungsgutschein

2007:

Die AK fördert die

Weiterbildung ihrer

Mitglieder auch 2007

mit dem AK-Bildungsgutschein

im Wert von

100 Euro bzw. 150

Euro für Lehrlinge.

Der Gutschein kann

bei der Arbeiterkammer

Kärnten angefordert

werden.

Bestelltelefon:

050 477-2300

Online-Formular:

www.kaernten.

arbeiterkammer.at

Über 1000 Kurse

Der AK-Bildungsgutschein

gilt für über

1000 Kurse, die in den

Programmen der

Volkshochschulen

und des Berufsförderungsinstituts

mit

diesem

Symbol

gekennzeichnet sind.

Die Kursprogramme

finden Sie unter

www.vhsktn.at und

www.bfi-kaernten.or.at

Das Kursangebot

reicht von EDV über

Sprachen und Gesundheitsförderung

bis

zum Nachholen von

Bildungsabschlüssen.

Auch die Abendmatura wird mit dem AK-Bildungsgutschein gefördert.

Die Arbeiterkammer

Kärnten bietet jedem AK-Mitglied

auch heuer wieder den

AK-Bildungsgutschein im Wert

von 100 Euro bzw. 150 Euro

für Lehrlinge an. Warum

Der AK-Bildungsgutschein ist ein

Startkapital für die persönliche

Weiterbildung. Die Arbeiterkammer

Kärnten leistet damit einen

Beitrag zum lebensbegleitenden

Lernen und will den Mitgliedern

bessere Chancen im Berufsleben

eröffnen.

jagoutz

12 | leben & bildung


jagoutz

AK-Präsident Goach: „Der Gutschein soll Lust auf Weiterbildung machen.“

dung ihrer Mitglieder viel Geld in

die Hand. Fast 40 Prozent des

AK-Budgets werden für Qualifikation

aufgewendet.

— Welcher Aspekt ist Ihnen

besonders wichtig

Ein besonderer Schwerpunkt des

Bildungsgutscheins ist das Nachholen

von Bildungsabschlüssen.

Das ist angesichts der vielen jungen

ÖsterreicherInnen, die aus

dem Schulsystem hinausfliegen,

und von 77.000 jungen ÖsterreicherInnen,

die keine über den

Pflichtschulabschluss hinausgehende

Schulbildung absolviert haben,

besonders wichtig.

— Wieso ist der Arbeiterkammer

Qualifikation so wichtig

Wer sich weiterbildet, erhöht

auch seine Chancen im Beruf.

Wer auf dem einmal Erlernten

stehen bleibt, hat ein weitaus höheres

Risiko, arbeitslos zu werden.

Hoch qualifizierte ArbeitnehmerInnen

sichern auch die

Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen

Unternehmen.

Was muss sich aus Sicht der

AK im Bildungsbereich ändern

Die AK fordert eine Offensive für

das lebensbegleitende Lernen.

Es muss einen massiven Ausbau

bei der berufsbezogenen Fortbildung

und Qualifizierung geben

– und zwar für Beschäftigte wie

auch für Arbeit Suchende. Eine

umfassende Strategie des lebensbegleitenden

Lernens muss

in Österreich entwickelt und umgesetzt

werden.

Lehrlinge: 150 Euro

Für alle Lehrlinge ist der

AK-Bildungsgutschein

150 Euro wert. Sie können

aus dem gesamten

Kursangebot auswählen

und auch Kurse für Sport

oder Musik buchen. Die

AK will damit jungen

Menschen die Scheu vor

Weiterbildung nehmen.

Bonus für Abendmatura

Der AK-Bildungsgutschein

ist auch eine

Chance, Versäumtes

aufzuholen. Erstmals

können AK-Mitglieder

ihr 100-Euro-Guthaben

für die Abendmatura

einlösen.

Sprachen vor EDV

Seit dem Jahr 2000 haben

die KärntnerInnen rund

37.000 Gutscheine eingelöst.

Die AK hat rund

2,74 Mio. Euro für den

Gutschein ausgezahlt.

Am beliebtesten sind

Sprachkurse, gefolgt von

EDV.

leben & bildung | 13


Im Fokus

You are talking about

nespresso, right

Wie man seine eingerosteten Sprachkenntnisse

bei cappuccino e biscotti

auf Vordermann bringt.

Bleiben Sie

im Gespräch.

Come

and

speak. Pogovori v

slovenscini.

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Converse usted en

español.

Parli italiano con

noi.

Monatliches

Sprachen-Highlight

Ort der regelmäßigen

Veranstaltung

sind fünf Cafés bzw.

Lokale der Villacher

Innenstadt, Auftakt

zu den Sprachen-

Stammtischen ist am

Mittwoch, den 14.

März 2007.

Der regelmäßige

Termin ist in weiterer

Folge jeden zweiten

Mittwoch im Monat

von 9.30 bis

11.00 Uhr bzw. von

18.00 bis 19.30 Uhr.

Zusätzlich zum Angebot

Sprachencafé gibt

es ein Special, gefördert

durch die Stadt Villach:

3 Schnuppercafés

„Italienisch für den

Handel“ mit Beginn

am 19. März 2007 im

Parkcafe Villach.

^ Nähere Infos

erhalten Sie in der

VHS-Villach unter

050 477 7100 bzw.

finden Sie unter:

www.vhsktn.at

www.sprachencafe.at

Parli

italiano

Bleiben Sie im Gespräch. Come

and

con noi. Bleibe

speak. Pogovori v

slovenscini.

Converse usted en español. Parli

italiano con noi. Bleiben Sie im

Gespräch. Come and speak. Pogovori

v

Bleiben Sie im Gespräch. Come and speak

slovenscini. Converse usted

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en español. Parli italiano con noi.

Bleiben Sie im Gespräch. Come

and speak. Pogovori v slovenscini.

Converse usted en español. Parli

italiano con noi. Bleiben Sie im

Gespräch. Come and

speak.

Pogovori v slovenscini. Converse

usted en español.

Parli italiano con

Pogov

Conver

usted

Parli

verse usted en español.

sprachencafé

Nadja Baumgartner 5 Dunque,

di cosa avete voglia – una oder über den Villacher Haupt-

Klagenfurter Christkindlmarkt

bella passeggiata der Kärntner nella città Volkshochschulen

platz zu spazieren. Wäre es nicht

What do you think Would aunt großartig, mehrere Sprachen zu

Heather like this gorgeous mug verstehen – besser noch – selbst

Jaz pa mislim, da ta angelček ni zu sprechen Dieser Gedanke ist

pravo darilo za Jernejo, mislim uns doch schon allen durch den

da bi se bolj veselila, če ji kupimo

kakšno lepo vazo!

sich nicht schon zumindest ein-

Kopf gegangen. Und haben Sie

mal voller Enthusiasmus zu einem

Unterschiedlichste Sprachen hört Sprachkurs angemeldet, haben

man heute nicht nur mehr in Großstädten

wie Berlin, London oder gonnen und erlebt, wie die Be-

diesen mit guten Vorsätzen be-

Wien – nein, es reicht, durch den geisterung durch die Kurs-

ˇ ˇ

Parl

e

ita

en espa

corper

s

Parli italI

Bleiben

Come an

Pogovori v

Converse

Parli italia

Bleiben Si

Come a

Bleiben Sie im Gespräch. Come and speak. Pogovori v slovenscini. Converse usted

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14 | leben & bildung


Bei einer guten Tasse Kaffee und in netter Atmospähre plaudert es sich auch

auf Spanisch leichter.

Parli

en

atmosphäre, die Sie zu sehr an

die unliebsame Schulzeit erinnert

hat, immer mehr geschwunden

ist Sprachen lernt man am

besten mitten im Leben. Und in

Österreich spielt sich das Leben

im Caféhaus, einer typisch österreichischen

Institution, ab. In ungezwungener

und gemütlicher

Atmosphäre mit Gleichgesinnten

plaudern, vielleicht auf Englisch

Kostenlos 5 Sprachen in 5

Cafés. Abseits des klassischen

Sprachunterrichts bietet Ihnen

die Volkshochschule Villach

beim Sprachencafé die kostenlose

Möglichkeit, Ihre Sprachkenntnisse

aufzufrischen oder

auf dem erreichten Stand zu halten.

In fünf Villacher Innenstadtcafés

können Sie sich einmal

im Monat wie in London, Rom,

Barcelona oder Ljubljana fühlen.

Denn in den Sprachencafés der

Volkshochschule Villach wird Englisch,

Italienisch, Spanisch sowie

Slowenisch gesprochen. Für all

jene, die nicht mit Deutsch als

Muttersprache aufgewachsen

sind, ist auch Deutsch im Sprachangebot.

„Wir haben bewusst öffentliche

Lokale als Treffpunkt ausgewählt,

um die lockere und kommunikative

Ausrichtung der Treffen zu

betonen“, meint Mag. a Manuela

Kapeller, die Leiterin der Volkshochschule

Villach. Um trotzdem

das Ziel, die Sprachkenntnisse zu

beleben, nicht aus den Augen zu

verlieren, ist pro Sprache ein/e

TrainerIn der Volkshochschule

als qualifizierte/r AnsprechpartnerIn

vor Ort. Je nach Wunsch

Sprachenzertifikate:

Schwerpunkt der

Volkshochschule

Villach

Von der VHS-Villach

aus werden kärntenweit

europäische

Standards gesetzt. Sie

ist Prüfungscenter für

die Zertifikate TELC

(The European

Language Certficates)

und SKN (Sprachkenntnisnachweis).

Weiters können für

Deutsch als Zweitsprache

das weltweit

anerkannte Österreichische

Sprachdiplom

(ÖSD) sowie

das ÖIF-Zertifikat

(Österreichischen

Integrationsfonds

(BMI)) erworben

werden.

^ Infos dazu

050 477 7100

leben & bildung | 15


The European

Language Certificates

(TELC) sind ein

System von Sprachprüfungen

und ein europaweit

anerkannter

Qualitätsnachweis

nach dem Europäischen

Referenzrahmen

(GER). Die Prüfungsanforderungen

folgen

einem gemeinsamen

europäischen Standard.

Die Volkshochschule

Villach ist Prüfungscenter

für Kärnten und

bietet Prüfungen für

Englisch und Italienisch

an.

^ Mehr Infos

unter

www.sprachenzertifikate.de

Das Österreichische

Sprachdiplom

Deutsch (ÖSD) ist

eine international

anerkannte Sprachprüfungauf

allen

Sprachniveaustufen

(A1-C2)die den KandidatInnen

zertifiziert,

dass sie über angemessene

Kenntnisse der

deutschen Sprache

verfügen, um sich in

wichtigen Alltagssituationen

mündlich und

schriftlich verständigen

zu können. Prüfungen

gibt es auf den

folgenden Niveaus:

Grundstufe, Zertifikat,

Mittelstufe und

Diplom Wirtschaftssprache

Deutsch.

^ Mehr Infos

unter

www.osd.at

Zum Zeitunglesen wird beim Sprachencafé kaum Zeit bleiben.

der TeilnehmerInnen, die ohne

Anmeldung vorbei kommen können,

wird ein Thema gewählt oder

einfach drauf los geplaudert. „Es

geht darum, Freude und Interesse

am Erlernen und Sprechen von

Sprachen zu bekommen“, so Kapeller.

Bleiben Sie im Gespräch!

Billigfluglinien bringen Gäste aus

Großbritannien zu uns und ItalienerInnen

und SlowenenInnen nutzen

die geografische Nähe gerne

für einen Einkaufsbummel. Geschäftsbeziehungen

mit Firmen

aus Slowenien, Italien oder aus

Übersee sind keine Seltenheit.

In unserer globalisierten Welt gewinnen

Fremdsprachen immer

mehr an Bedeutung. Sie ermöglichen

Kontakte zu anderen Kulturen,

vor allem aber zu und mit

anderen Wirtschaftssystemen. „In

einem zusammenwachsenden Europa,

in dem gerade Kärnten sich

auch durch seine Nähe zu anderen

Ländern schon immer durch

grenzüberschreitendes Interesse

auszeichnete, ist die Bedeutung

der Sprachen enorm gestiegen“,

so Dr. Gerwin Müller, Geschäftsführer

der Kärntner Volkshochschulen,

über die Hintergründe

des Projekts, das Österreichweit

schon seit einem Jahr erfolgreich

besteht. „Doch Sprache lebt und

muss gelebt werden.“ Da hilft nur

eines: Bleiben Sie im Gespräch!

Dann wird Ihr nächster Urlaub

spannender und lehrreicher werden,

wird es doch einfacher sein,

sich mit den Einheimischen zu unterhalten

und mehr über ihre Lebensart

zu erfahren, oder Ihr Urlaubsland

auf eigene Faust zu

erkunden. Zumindest unliebsame

Überraschungen, wie die irrtümlich

bestellte Rindsleber, obwohl

Sie doch eigentlich ein Rindsschnitzel

haben wollten, sollten

der Vergangenheit angehören,

denn Sie wissen ja schließlich

was „goveji zrezek“ bedeutet.

ilab

16 | leben & bildung


Glosse

ilab

»Die Grenzen meiner Fremdsprachen

und die Grenzen meiner Welt

vorbereiteten. Lebende Sprachen wie Italienisch oder gar Slowenisch wurden zu

„Hoch leben die toten Sprachen!“ predigten die Menschen, die mich auf mein Leben

meiner Gymnasialzeit noch gemieden wie die Pest – als wäre es das größte Unglück,

seine Nachbarn zu verstehen. So ist es zu dem ganz großen Mangel meines Lebens

gekommen, dass ich keine der beiden Sprachen beherrsche, die bloß ein paar Kilometer

südlich meines Lebensmittelpunkts gesprochen werden. Dabei bin ich ein

großer Liebhaber des Alpe-Adria-Raums. Und nicht nur des Raums. Das wär doch was,

eine Mätresse in Pordenone, eine Schönheit in Lipica zu haben! Und als waschechter

Kosmopolit die Italienerin auf Italienisch, die Slowenin auf Slowenisch zu bezirzen.

Sobald ich in Pension bin, habe ich mir vorgenommen, erweitere ich die Grenzen meiner

Welt, indem ich die Grenzen meiner Fremdsprachenkenntnisse erweitere. Senza

confini! Brez meja! Aber wenn ich in Pension bin, werde ich vielleicht so hässlich und

alt und erotisch porös sein, dass mich gar keine Mätresse mehr haben wollen wird,

weder in Lipica, noch in Pordenone, und nicht einmal in Arnoldstein. Bloß für die Bestellungen

in der Gostilna, in der Osmizza oder in der Trattoria zahlt sich ein regulärer

Sprachkurs aber nicht aus. Und Frühpension ist ein Kunststück, das mir noch nicht

gelungen ist.

Sogar der Landeshauptmann dieser Region lernt jetzt Slowenisch, allerdings nicht mit

einem abgegriffenen Schulbuch in steriler Seminaratmosphäre im Mief eines

Klassenzimmers, sondern in frischer Luft nach der neuen Umsteckmethode mit riesigen

Schautafeln: eine innovative Unterrichtsmethode, von der sich postmoderne

Pädagogen nachhaltige Wissensspeicherung versprechen. Auf das Wie kommt es an!

Seit ich nun von der Existenz eines Sprachcafès gehört habe, steht mein Entschluss

fest: Da gehe ich hin! Gibanica zum slowenischen Dual, Cappuccinotrinken und Italienischlernen!

Hvala und Grazie kann ich schon. Der Rest wird dann ein Kinderspiel.

»

Egyd Gstättner

Geboren 1962, lebt

als freier Schriftsteller

und Publizist in

seiner Heimatstadt

Klagenfurt. Schreibt

unter anderem für

Die Presse“, „Kleine

Zeitung“ und „Süddeutsche

Zeitung“.

leben & bildung | 17


Im Fokus

Was steht bloß auf diesem Schild

Für über 300.000 ÖsterreicherInnen sind Hinweisschilder, Formulare

oder Anträge eine unüberwindbare Hürde.

Viele Betroffene haben Angst davor sich zu blamieren oder für dumm gehalten

zu werden.

ilab

Über 300.000 österreichische

Erwachsene

verfügen über

keine ausreichenden

Kenntnisse, die in

ihrem Lebensumfeld

vorausgesetzt werden.

18 | leben & bildung

Nadja Baumgartner 5 Seit

fast drei Jahren ist Günther ohne

Job. Jede schriftliche Bewerbung

ist eine beinahe unüberwindbare

Hürde, denn Günther hat Probleme

mit dem Lesen und Schreiben.

Kann das wirklich wahr sein

Schließlich gibt es in Österreich

seit Maria Theresia die Schulpflicht

und folglich müssten alle

Lesen und Schreiben können.

Und doch ist es nicht so. Über

300.000 österreichische Erwachsene

verfügen über keine ausreichenden

Kenntnisse, die in ihrem

Lebensumfeld – beruflich, privat

und im gesellschaftlichen Leben

– vorausgesetzt werden.

Die Bandbreite dabei ist sehr

groß. Sie reicht von fehlenden

Basiskenntnissen im Umgang


Gebrauchsanleitungen zu verstehen oder Formulare und Anträge auszufüllen

wird zum Hindernis.

ilab

mit dem PC, geringen Lese- und

Schreibkenntnissen bis hin zu

tatsächlichem Analphabetismus.

Dies bedeutet, dass diese Menschen

häufig Schwierigkeiten haben

Formulare und Anträge auszufüllen,

Gebrauchsanleitungen,

Warnhinweise, Verträge oder Zeitungsartikel

zu verstehen. Besonders

nachteilig wirken sich diese

Mängel natürlich in der Arbeitswelt

aus, da in allen Arbeitsbereichen

Schriftlichkeit und PC-Wissen

eine wichtige Rolle spielen.

„Entschuldigen Sie, könnten Sie

mir das vorlesen, ich habe leider

meine Brille zu Hause vergessen.“

Mit Ausreden wie dieser, schwindeln

sie sich durch den Alltag und

„verstecken“ ihre Schwächen vor

ihrer Umwelt, weil sie Angst haben

für dumm gehalten zu werden.

Doch fehlende Schreib- und

Lesekenntnisse haben nichts mit

mangelnder Intelligenz zu tun,

sondern meist mit einer „unglücklichen

Lerngeschichte“.

Neben der Angst entdeckt zu

werden, sind Ausgrenzung vom

gesellschaftlichen Leben, ein hohes

Arbeitslosigkeitsrisiko, erhöhte

Armutsgefährdung, Ausschluss

von Weiterbildung und

dadurch fehlende Entwicklungschancen

die Folgen. Um dieses

Tabuthema endlich aufzubrechen,

bietet das „Netzwerk Alphabetisierung

und Basisbildung in Österreich“

in Kooperation mit dem

Verein „Die Kärntner Volkshochschulen

eine kostenlose Beratung

für alle Betroffenen sowie

Personen und Einrichtungen, die

diese unterstützen wollen, an.

Dazu wurde das „Alfa-Telefon Österreich“

eingerichtet.

Alfa-Telefon Österreich

- 0810 20 0810

Ausgebildete

BeraterInnen informieren

österreichweit und

anonym über spezielle

Bildungsangebote für

Erwachsene sowie mögliche

Förderungen und

professionelle Anbieter.

^ Weitere Informationen

erhalten

Sie im

Verein „Die

Kärntner Volkshochschulen

bei

Mag. a Isabella

Penz

Max Blaha

Straße 1, 9560

Feldkirchen

050477-7601

i.penz@vhsktn.at

oder im Internet:

www.vhsktn.at

www.alphabetisierung.at

leben & bildung | 19


News & Info

Line Dance. Tanz, Sport und Spaß zusammen

ist Line Dance, und Partnerin ist die Gruppe.

In choreographischen Schrittfolgen tanzt man

einzeln in Reihen in der Mitte der Tanzfläche.

Line Dance hat sich aus nordamerikanischen

Volkstänzen entwickelt und ist seit den 50er

Jahren ein beliebter Tanz im Country-Stil.

Line Dance wird an der Volkshochschule

Spittal gepflegt.

Ausgewähltes

^ Riskieren Sie

einen Blick

in das Jahresprogramm

der Kärntner

Volkshochschulen

oder in den

Kursfinder auf

www.vhsktn.at

20 | leben & bildung

Abenteuer pur - Ausflug mit

der Arche Noah

Das Ausflugsboot Arche Noah

bringt die Menschen zu den Tieren:

Seltene Vogelarten werden

unter professioneller ornithologischer

Führung am Draustausee

erkundet. Die 30 Personen

fassende Fähre legt in Ferlach

ab und einen Weg von einer Stunde

drauabwärts zurück. Auf diesem

wechselt die Landschaft, die

Vielfalt des unteren Rosentals erschließt

sich. Zwischen steilen

Wänden geht es zur Guntschacher

Au, wo im Vogelschutzgebiet

seltene Vogelarten beobachtet

werden können. Anschließend

treffen

sich alle

am Abenteuerplatz

Tipiland

beim Grillen. Die

Draufahrten sind

besonders spannend für Schulklassen,

Familien und Gruppen,

zum Lernen, Schauen und als naturnahes

Abenteuer.

Europäischer Computerführerschein

- ECDL ®

Umfassende EDV-Kenntnisse sowie

der selbstverständliche Umgang

mit dem Internet gehören

heute zum unbedingt erforderlichen

Rüstzeug für die berufliche

Laufbahn. Egal, ob PC-Neuling oder

versiertere Nutzerin, im umfangreichen


Cucina-Vino-Lingua. Grado war einst Bischofssitz,

jahrhundertelang venezianisch geprägt und

schließlich auch österreichisch. Der Erholungswert

des milden Klimas und die Heilkraft des

goldenen Sandes machten Grado zum Traumziel.

Das ist es noch immer, weshalb die Volkshochschule

Klagenfurt zu einem sprachlich-kulinarischen

Wochenende in Grado einlädt. Bei

einem Kochkurs mit einem italienischen Koch erfährt

man mehr über die italienische Küche und

lernt ganz nebenbei auch noch Italienisch.

Den Wochenendtrip nach Grado können Sie in der

VHS Klagenfurt unter 050 477 7000 buchen.

... aus den 2.800 Kursen der

Kärntner Volkshochschulen

Kursangebot der Volkshochschule

wird jeder/jede fündig. Mit

dem ECDL ® bietet die VHS die

Möglichkeit, erworbene Kenntnisse

nachzuweisen. Es werden

Kurse zu sieben Modulen, u.a. zu

den Bereichen Internet und MS-

Outlook, MS-Excel, PowerPoint

oder MS-Word, angeboten, die

mit Prüfungen im Testcenter der

Volkshochschule Klagenfurt abgeschlossen

werden.

Weiterbildungsakademie Österreich

Qualifikationen von ErwachsenenbildnerInnen

bleiben nicht in der

Schublade, sondern werden anerkannt

und können ergänzt oder

ausgebaut werden. Die neue Weiterbildungsakademie

für Lehrende,

GruppenleiterInnen, TrainerInnen,

BildungsmanagerInnen,

BeraterInnen, BibliothekarInnen

in erwachsenenbildungsrelevanten

Feldern überprüft ihre

Komptenzen. Was fehlt, kann

über Angebote am Erwachsenenbzw.

Weiterbildungsmarkt erworben

werden. Ein zweistufiger Abschluss

wird mit Zertifikat und

Diplom ausgewiesen. Damit ist

Erwachsenenbildung zur universitären

Bildung durchlässiger geworden

und steigt im Qualitätsbereich.

Träger ist das Bundesinstitut für

Erwachsenenbildung, Partner

sind die Erwachsenenbildungsverbände.

^ Kurse zum

Thema Persönlichkeitsbildung

^ Kurse zu den

Themen Gesundheit

und Körperbewusstsein

^ Kurse zum

Thema Allgemeinbildung

^ Kurse zu den

Themen Wirtschaft

und Beruf

^ Kurse zu den

Themen Kreativität

und Kunst

^ Online buchen

unter

www.vhsktn.at

leben & bildung | 21


Im Porträt

Die Dimensionen der Lebensräume

Dr. Remo Probst - Hüter und Beschützer heimischer Vögel

Der Brutvögelatlas

Der Naturwissenschaftliche

Verein hat

in Zusammenarbeit

mit BirdLife Kärnten

2006 einen neuen

Brutvögelatlas herausgegeben:

„Avifauna Kärntens

Die Brutvögel“

Erstmals gibt es

damit einen exakten

Überblick über die

Verbreitung der

Brutvögel in Kärnten.

Das Standardwerk gilt

als wissenschaftlicher

Meilenstein, ist aber

als fundierter und

reich ausgestatteter

Bildband für alle

interessant: Welche

seltenen Vogelarten

sind in Kärnten

beheimatet, welche

gefährdet Vergeblich

sucht man etwa die

Nachtigall oder den

Steinkauz, dafür trifft

man häufig auf Pirol

oder Zilpzalp.

^ Infos zu

www.birdlife.at

Dr. Remo Probst, Geschäftsführer der Landesgruppe Kärnten von BirdLife mit

dem vor kurzem erschienenen Brutvögelatlas.

Annemarie Fleck 5 Räume

sind Lebensräume. Damit sie

als solche wahrgenommen werden,

ist der Ornithologe Dr. Remo

Probst, Geschäftsführer der Landesgruppe

Kärnten von BirdLife

Österreich, viel unterwegs. Die

Perspektive richtig einzustellen,

den Horizont zu erweitern, die Beziehungen

von Mensch und Tier

zu zeigen, ist die Folie, auf der

sich seine Forschung, Betreuung

von Vogelarten und auch

seine Vorträge abspielen. Seine

Überzeugung lautet: Schutz und

Forschung müssen zusammengebracht

werden. Vogelschutz

braucht die wissenschaftliche

Basis und exakt erhobene Daten.

Vieles ist bereits passiert, meint

der Feldkirchner, weil das ignoriert

wurde. In seinen Vorträgen

weist er auf diese Zusammenhänge

hin, erklärt die Lebensumstände

und das System, das den Umgang

mit Arten und Lebensraum

erst verstehen lehrt: „Gerade in

Österreich ist es wichtig festzustellen,

dass wir nicht nur Kultur,

sondern auch Natur haben. Wir

haben die Pflicht zum Schutz.“

Das Seeadlerprojekt in Niederösterreich

und Burgenland, das er

leitet, sorgt dafür, dass die Vögel,

die nach 50 Jahren wieder zurückgekehrt

sind, jetzt ungestört brü-

ilab

22 | leben & bildung


ten können und es keine Vergiftungen

und illegale Abschüsse

gibt. „Das muss ganz aus den

Köpfen“, sagt der Greifvogelexperte,

den „Räuber-Beute-

Beziehungen“ interessieren.

Sie umfassen auch den Konflikt

von Greifvögeln und Menschen,

in Kärnten mit Mäusebussard

und Habicht.

Wissenschaft an Interessierte

heranbringen. Andere

Dimensionen hat Remo

Probst, der Zoologie und Ökologie

in Wien mit Forschungsaufenthalten

in Finnland und

Russland studiert hat, in seiner

Dissertation über das UV-Sehen

der Vögel untersucht und

gefunden. „Wichtig sind mir

Gesamtkonzepte, Zusammenhänge

muss man auch räumlich

sehen.“ Auch Konzepte auf

lokaler Ebene müssten im Gesamten

gesehen werden.

Als Projektleiter der Serie „Natur

& Umwelt“ und Referent

der Kärntner Volkshochschulen

sieht er in den Kursen eine

gute Basis, Wissenschaft an

Interessierte heranzubringen,

„damit sie nicht nur an Universitäten

hängen bleibt.“ Exkursionen

geben die Gelegenheit,

Kinder und Jugendliche anzusprechen,

sie auf spannende

Art zu Zusammenhängen hinzuführen.

Die in Mitteleuropa brütende Mönchsgrasmücke, auch „Schwarzplattl“

genannt, überwintert in Nord- und Zentralafrika.

Birdwatching in Süd-Marokko

Das Sous-Tal zwischen Hohem Atlas und Anti-Atlas, nahe

der Stadt Qulad Berehil der offene Argana-Wald mit Greifvögeln,

Gleitaar, Senegaltschagras und Diademrotschwanz.

So beginnt die Reise, und sie endet mit dem

Höhepunkt des Besuchs der bedrohten Waldrapps bei Tamri

und Seawatch am Kap Rhir oder Oued Sous bei Agadir.

Dazwischen erschließen sich Savannen, Schluchten und

Gebirgszüge, Küsten und 350 Meter hohe Sanddünen; die

Welt von Akaziendrossling, Felsenhuhn, Atlasgrünspecht,

Blaumerle, Marmelente und vielen anderen. Die Landschaft

in Südmarokko bietet eine extrem reiche Abwechslung.

Entsprechend groß ist auch die Vielfalt in der Vogelwelt.

Eine Reise der Kärntner Volkshochschulen unter der ornithologischen

Leitung von Dr. Remo Probst eröffnet den

großen Artenreichtum der Vögel und das Kaleidoskop ihrer

Lebensräume. Ein fremdes Land und dessen Vogelwelt,

eine Vorstellung von Farben und weitem Horizont. Dabei

wird auch der Zusammenhang zu Europa offenbar. Zugvögel

kennen die Linie, an deren Ende sich heimische Vögel

in fremder Umgebung wieder finden lassen. Der Hohe Atlas

stellt überdies die Parallele zu den Alpen her. Auf der

Route liegen Marrakech und der Schiort Oukaïmeden in

spektakulärer Landschaft, der Stausee Mansour Eddahbi

Dam mit seinen Wasservögeln, die Steinwüste voller Lerchen,

die beeindruckende Gorges du Todra Schlucht, die

marokkanische Sahara und die gewaltigen Sanddünen des

Erg Chebbi. Fast jeden Tag ein neuer Lebensraum, ein charakteristischer

Ort. Und das Gefühl, dass sich die eigene

Welt bis dorthin ausdehnt.

leben & bildung | 23


Im Fokus

ilab

Stress lass nach!

Wer einige einfache Grundsätze befolgt, lebt gesünder und länger.

„Der Schlüssel zur

Gesundheit liegt vor

allem im Alltag. Viele

Krankheiten haben ihre

ursächlichen Wurzeln

in der individuellen

Lebenssituation und

Lebensgestaltung. Durch

Prävention und Gesundheitsförderung

soll jeder

die Möglichkeit haben,

aktiv Krankheiten vorzubeugen.

Die optimalen

Rahmenbedingungen

schafft der Verein Gesundheitsland

Kärnten.“

Gesundheitsreferent

LR Dr. Wolfgang

Schantl

^ Mehr Infos

www.gesundheitkaernten.at

24 | leben & bildung

Annemarie Fleck 5 So aufregend

und gefährlich die Jagd

war, sobald er den Bären erlegt

hatte, fiel beim Urzeitmenschen

auch der Stress ab. Beim heutigen

Menschen lässt er zwischen

allen Lebensbereichen kaum wirklich

nach. Der heutige Lebensstil

entspricht einem Druckkochtopf,

bei dessen kleinen Ventilen

der Dampf nur sehr gedrosselt

entweichen kann. Wer vom Arbeitsplatz

aufsteht, findet sich

im Familienstress oder in der Erlebnisgesellschaft

wieder. Keine

Zeit zum Leben, zum Loslassen,

keine Möglichkeiten für uneingeschränktes,

ungesteuertes und

unbezahltes Wohlbefinden. Vorbilder

sind Personen aus der Öffentlichkeit,

die hohe Belastungen

scheinbar locker überstehen. Die

ständige Überforderung wird umgesetzt

in mangelnde oder ehrgeizige

Bewegung.

Lustvolle Bewegung. Österreich

ist ein Land des Sports –

aber nicht der lustvollen Bewegung.

Es geht um Leistung, und

wenn beruflich Angespannte zum

Ausgleich Sport betreiben, fallen

sie häufig in das Muster, aus dem

sie gerade ausbrechen wollen:

sich beweisen, mithalten, fit und

jung sein. Der Körper wird aus

dem Stand schwer belastet, dann

folgt wieder Bewegungsmangel.


Das dritte Grundelement ist die

Ernährung, und meistens trifft alles

zusammen. Übergewicht und

Essstörungen nehmen bei Kindern

zu, die falsche Ernährung

betrifft alle Altersgruppen. Was

ist richtig Essen, was schmeckt

Tatsächlich ist die Wirkung von

Lebensmitteln individuell. Trotzdem

gibt es eine einfache Grundregel,

die auch Kinder verstehen:

nicht zu schnell, zu viel, zu spät

und zu schwer essen.

Wohlbehagen nach Leistung.

Das Bild vom selbstverständlichen

Wohlbehagen des Urmenschen

nach anstrengender

Leistung ist uns abhanden gekommen,

aber wir können uns

ein eigenes gestalten. Es entsteht

nur aus Lust an der konsequenten

Bewegung, Freude am

gesunden Essen und bewusster

Entspannung. Es geht aber darum,

sich davon täglich etwas zu

nehmen. Wenn eins davon fehlt,

ist auch die Leistungsfähigkeit

eingeschränkt. Bewegung lässt

sich zwischendurch mit ein paar

ausgewählten Übungen einschieben,

die Ernährung kann auf bewusstes

Einkaufen und abwechslungsreiche

Kost mit naturnahen

und vollwertigen Produkten eingestellt

werden. Damit wird auch

Stressabbau leichter und das Leben

gesünder und angenehmer.

Individuelles

Wohlfühlprogramm

In vielen Kursen der

Kärntner Volkshochschulen

werden

Methoden gezeigt,

die den Bewegungsapparat

entlasten,

Geist und Seele zur

Ruhe kommen lassen

und Störfaktoren

aufheben. Daraus

kann man sich auf

Dauer auch ein individuelles

Programm

zusammenstellen,

das ins eigene Leben

passt.

^ Kurse suchen

und buchen:

www.vhsktn.at

leben & bildung | 25


News & Info

Sie möchten VHS-ReferentIn werden

Bildung für Erwachsene braucht gewisse Voraussetzungen. Vielleicht

bringen Sie diese mit und könnten TrainerIn werden.

Mag. a Beate Gfrerer,

stellvertretende Geschäftsführerin

und

Pädagogische Leiterin

der Kärntner Volkshochschulen

(ganz

links) gemeinsam

mit Absolventinnen

der DozentInnenakademie.

vhs

Bewerbungen

Wenn Sie die genannten

Voraussetzungen

erfüllen, schicken Sie eine

schriftliche Bewerbung

mit Lebenslauf und

Qualifikationsnachweisen

in Kopie und Ihren Programmvorschlag

(Angabe

der Zielgruppe, Inhalt

und geplante Unterrichtsmethoden

sollen kurz

dargestellt sein) an:

^ Die Kärntner

Volkshochschulen

Mag. a Beate Gfrerer

Bahnhofplatz 3

9020 Klagenfurt

b.gfrerer@vhsktn.at

26 | leben & bildung

Sie haben eine hohe soziale Kompetenz,

einschlägige fachliche

und pädagogische Qualifikation

und lieben den Umgang mit Menschen

Sie sind EDV-TrainerIn,

Lehrwart, SozialpädagogIn oder

SpezialistIn auf einem anderen

Gebiet - dann sollten Sie sich bei

der VHS als TrainerIn bewerben.

„Um das hohe Niveau unserer

Kurse zu gewährleisten, suchen

wir Menschen mit diesen

Voraussetzungen“, meint Mag. a

Beate Gfrerer, stellvertretende

Geschäftsführerin und Pädagogische

Leiterin der Kärntner Volkshochschulen.

Diese legen auf die

Weiterbildung ihrer 800 ReferentInnen

besonderen Wert und bieten

ihren KursleiterInnen mit dem

berufsbegleitenden Lehrgang DozentInnenakademie

gemeinsam

mit der Steiermark auch die Möglichkeit

zur Professionalisierung.

Sie erhalten grundlegendes Knowhow,

um erfolgreich als Trainer

oder Trainerin in der Erwachsenenbildung

arbeiten zu können.

Die Verbesserung der Kenntnisse

in Lernpsychologie, Unterrichtstechnologie,

Gruppenpädagogik,

Didaktik und Methodik sowie

die Optimierung der eigenen

Kommunikation und Konfliktfähigkeit

gehören neben der Reflexion

und Verbesserung des Lehrverhaltens

zu den Zielen dieses

Lehrgangs.

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