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MODERNE MITARBEITERBETEILIGUNG

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Warum aber beteiligen dann nicht viel

mehr Unternehmen ihre Belegschaft

Ein großes Hemmnis ist die mangelnde

staatliche Förderung, die solche Modelle

oft unattraktiv macht. Zwar wurde

2009 der steuerliche Freibetrag für die

Mitarbeiterkapitalbeteiligung in Deutschland

von 135 auf 360 Euro erhöht. Doch das ist

im internationalen Vergleich eher wenig – in

Österreich beispielsweise liegt er bei fast

1.500 Euro, in Großbritannien sogar bei

umgerechnet 3.500 Euro.

Bei allen Vorteilen, die

Beteiligungsprogramme bieten, müssen sich

die Unternehmen zudem bewusst sein, dass

sie Zeit und Geld kosten. Ihre Einführung ist

ein komplexer Vorgang, den sie nicht immer

mit Bordmitteln leisten können. Das gilt

besonders für international tätige Firmen, die

eine Vielzahl unterschiedlicher Gesetzeslagen

für ihre Mitarbeiter berücksichtigen müssen.

Nur beispielhaft sei hier das Steuerrecht

erwähnt. Gerade für international agierende

Unternehmen empfiehlt sich der Einsatz

externer Berater.

Und das Wichtigste: Die angebotene

Beteiligung muss sich für die Mitarbeiter

natürlich lohnen, ihnen also echte finanzielle

Vorteile bieten. Nur dann werden sie in

großem Umfang zugreifen – und künftig

vermutlich sparsamer mit den Unternehmensressourcen

umgehen. Nicht nur

mit der Milch.


BETEILIGUNGSPROGRAMME

BRINGEN VIELE VORTEILE

– FÜR ARBEITGEBER

UND ARBEITNEHMER.

UNTERNEHMEN MÜSSEN SICH

ABER BEWUSST SEIN, DASS DIE

EINFÜHRUNG ZEIT UND GELD

KOSTET.


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