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HIER TRAINIERT DER CHEF!

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Wer seine Mitarbeiter fördert und entwickelt, bekommt das, was er

verdient: die besten aller Mitarbeiter.

NICOLE GAIZIUNAS-JAHNS

PARTNERIN, EDUCATION UNIT

KPMG, BERLIN

Früher waren die Rollen klar verteilt: Der

Vorgesetzte führte seine Mitarbeiter, die

Personalabteilung ließ sie in Seminaren und

Trainings weiterentwickeln und qualifizieren.

Heute wird dieses Modell gerne „traditionell“

genannt, weil es weder modern, noch

funktionell und schon gar nicht zukunftsweisend

ist. Natürlich gibt es noch einfache,

grundlegende Qualifikationen, die auf

diese Art und Weise erworben werden

können. Kompetente und zukunftsorientierte

Personalentwickler haben allerdings schon

vor Jahren gewarnt, dass diese Methode

den Anforderungen nicht mehr gerecht

wird. Vor allem vor dem Hintergrund der

demographischen Entwicklung und des

zunehmenden Fachkräftemangels muss den

Unternehmen klar sein: Eine institutionelle

Personalentwicklung ist genauso wichtig wie

der Einkauf, die Finanzen, der Vertrieb oder

die Produktion.

Die Unternehmen müssen dabei allerdings

einiges berücksichtigen. Gesellschaft,

Politik und Wirtschaft entwickeln sich

rasant, immer mehr Informationen

werden immer schneller verbreitet.

All das erfordert auch bei der

Personalentwicklung ein völlig neues

Modell:

Trainer bilden die Mitarbeiter in den

grundlegenden Qualifikationen

weiter, doch in den entscheidenden,

fortgeschrittenen Kompetenzen

werden die Mitarbeiter von

ihrem Vorgesetzen entwickelt.

Zum Beispiel in der Zukunftskompetenz,

der im Sinne des

Wortes wichtigsten Fähigkeit

der künftigen Mitarbeiter.

ZUKUNFTSTECHNIKEN IN DIE

PRAXIS BRINGEN

Wer heute erfolgreich sein will, muss die

Zukunftstechniken beherrschen, dazu

zählen Szenario, Roadmap oder Backtracking.

Die Theorie lernen Mitarbeiter im

Seminarsaal. Dass sie die neu erlernten

Fähigkeiten im nächsten Meeting aber auch

fachgerecht anwenden, darauf muss der

Vorgesetzte achten. Er muss dafür sorgen,

dass der Mitarbeiter nicht in seine alten

Verhaltensmuster zurückfällt. Und das ist nur

ein Beispiel dafür, wie wichtig es künftig sein

wird, dass Führungskräfte ihre Mitarbeiter

aktiv mitentwickeln.

http://einfach.kpmg.de

© 2014 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, eine Konzern gesellschaft der KPMG Europe LLP und Mitglied des KPMG-Netz werks unabhängiger Mitglieds firmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“), einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten.

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