Borussia Dortmund (29.03.2008) - VfL Bochum

vfl.bochum.de

Borussia Dortmund (29.03.2008) - VfL Bochum

DANIEL IMHOF

Durchgestartet

REEKERS & KUTOWSKI

im Doppelpass

KURZPASS | ERSTER ALLES | ANPFIFF | GOOSENS SPIELZEIT

26. Spieltag | Saison 2007/2008 | Ausgabe 13 | 1 Euro

29. März 2008 | 15.30 Uhr | VfL Bochum 1848 – Borussia Dortmund


Angebote gültig, nur solange der Vorrat reicht. Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen. Irrtümer vorbehalten.

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Markt 1, im Gertrudis-Center, Bochum-Wattenscheid, Ottostr. 40-43, im Real Markt (OG)

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VfL Bochum 1848

Fußballgemeinschaft e.V.

Gegründet: 1. Juli 1848

(Fußballabteilung 14.04.1938)

Anschrift:

VfL Bochum, Castroper Straße 145,

44791 Bochum

Postfach 10 28 22, 44728 Bochum

Telefon: 02 34/95 18 48

Telefax: 02 34/95 18 95

Internet: www.vfl-bochum.de

Vorsitzender des Aufsichtsrats:

Werner Altegoer

Aufsichtsrat: Dieter Bongert,

Horst Christopeit, Volker Goldmann,

Heinz Hossiep, Gerd Kirchhoff,

Dr. Klaus-Peter Schütt, Axel Treffner

Ehrenpräsident: Ottokar Wüst

Vorstand: Stefan Kuntz, Ansgar Schwenken

Presseabteilung:

Christian Gruber, Jens Fricke,

Christian Keimberg

Öffentlichkeitsarbeit/Teambetreuung:

Yvonne Oleszak

Öffentlichkeitsarbeit/Fanbeauftragter:

Dirk Michalowski

Cheftrainer: Marcel Koller

Co-Trainer: Frank Heinemann,

Peter Greiber, Nicolas Michaty

Vereinsarzt: Priv.-Doz. Dr. Karl-Heinz Bauer

Physiotherapeut: Jürgen Dolls

Masseur: Sascha Zivanovic

Zeugwarte: Andreas Pahl,

Benedikt Dreßelhaus

Amateur- und Jugendabteilung:

Geschäftsführer: Timo Saviano

Sportlicher Leiter: Jürgen Heipertz

Vereinsfarben: Blau-Weiß

Mitglieder: 2.911

Ticketservice/Fanartikel-Hotline:

01805/95 18 48

(14 Cent/Minute aus dem deutschen

Festnetz, ggfs. abweichende Preise

aus dem Mobilfunknetz)

Anschrift der Redaktion:

VfL Bochum 1848 Fußballgemeinschaft e.V.

Redaktion „Mein VfL

Castroper Straße 145 · 44791 Bochum

meinvfl@vfl-bochum.de

IMPRESSUM

Herausgeber: VfL Bochum 1848 · Fußballgemeinschaft

e.V. · Castroper Straße 145 · 44791 Bochum ·

Telefon 0234 – 95 18 48 · Telefax 0234 – 95 18 95

Gesamtherstellung: Blömeke Druck SRS GmbH ·

Resser Straße 59 · 44653 Herne · Telefon 02325 –

92 97 0 · Telefax 02325 – 92 97 40 · Chef-

Redaktion: Christian Gruber (ViSdP) · Jens Fricke ·

Redaktion: Oliver Baumgarten, Marco Donato,

Sebastian Grucza · Christian Keimberg, Mark Stöhr,

Tobias Teckentrup · Praktikant: Carsten Neumann ·

Fotos: VfL Bochum 1848 · Martin Steffen · Firo, Gelsenkirchen

· Lichtblick, Bochum · Philipp Wente · Der

Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten! · Es

gelten die Anzeigenpreise für die Saison

2006/2007. Erscheinungsweise zwei Mal monatlich.

4 ZOOM

6 NAHAUFNAHME

Auswärtsspiel gegen den 1.FC Nürnberg

INHALT

8 KURZPASS

Aktuelles rund um den VfL Bochum 1848

14 PORTRAIT

Durchgestartet: Daniel Imhof

Er kommt aus einer Fliegerfamilie und hebt trotzdem

selbst bei fußballerischen Höhenflügen nicht so leicht

ab. Wir begleiteten unseren Mittelfeldspieler Daniel

Imhof bei einem Besuch auf dem Flughafen.

20 ERSTER ALLES

VfL-Rankings

22 TRAININGSPLAN

Was unter der Woche geschah…

23 O-TON

Das Interview mit Marcel Koller

24 KADER

Die Mannschaft des VfL Bochum 1848

26 DATENBANK

Statistiken zum VfL und zur Ersten Bundesliga

28 KOPFBALL

Neue Medien zum Thema Fußball

29 SPIELPLAN 1. BUNDESLIGA

30 POSTER

33 PARTNER

Smartes Angebot: LUEG AG und Sparkasse Bochum

34 ANPFIFF

Borussia Dortmund: Mit Wenn und Aber

Interview mit Thomas Doll: Sehr unzufrieden

38 DOPPELPASS

Reekers und Kutowski – Gleich und trotzdem verschieden

Gegen den BVB gab es viele schöne Derbysiege – einen

davon entschied Rob Reekers fast alleine. Günter Kutowski

und unser niederländischer Abwehrrecke erinnern sich.

46 TALENTSCHUPPEN

VfL Bochum 1848 II und Junioren

52 OSTKURVE

Von und für VfL-Fans

60 GOOSENS SPIELZEIT

Kolumne von Frank Goosen

3


Daniel Daniel Imhof

DURCHGESTARTET

DURCHGESTARTET

Er genießt nicht nur seinen fantastischen Höhenflug beim bei

VfL unserem 1848, VfL, auch auch das das tatsächliche Fliegen Fliegen gehört gehört zu seinen zu sei-

ausgesprochenen nen ausgesprochenen Leidenschaften. Und das Und kommt das kommt nicht

von nicht ungefähr: von ungefähr: Die Fliegerei Die Fliegerei hat in der hat Familie in der Familie Tradition. Tradi- Ein

Porträt tion. Ein unseres Porträt Mittelfeldspielers unseres Mittelfeldspielers Daniel Imhof Daniel ab Seite Imhof 14. ab

Seite 14.


SERIE GERISSEN,

SERIE GEHALTEN

Dass wir aus Nürnberg einen Punkt mitnehmen durften, haben wir

unter anderem Frau Sestak zu verdanken. Die befreite unseren

Goalgetter per Telefon von seinem „Auswärtsfluch“. Während die Serie

von Sestak also gerissen ist, hat eine andere weiterhin Bestand: Seit

nunmehr fünf Spielen sind wir ungeschlagen.


NAHAUFNAHME


8

KURZPASS

FRAGEN AN DR. BALL

Warum war eigentlich das Azaouagh-Tor in Frankfurt korrekt?

Jetzt schlägt’s 13. Dachte sich wohl

Frankfurts Keeper Nikolov, als er

Azaouaghs Ball zu unserem 1:1 bei

der Eintracht aus dem Netz holte.

Schließlich hatte unser kleiner Mittelfeldwirbler

rotzfrech draufgehalten,

als der hessische Torsteher noch die

Mauer stellen wollte. Regel Nummer

13 besagt, wie ein direkter oder indirekter

Freistoß auszuführen ist. Bei

der Ausführung jedes Freistoßes muss

der Ball ruhig am Boden liegen, und

der den Freistoß ausführende Spieler

darf den Ball erst wieder spielen,

nachdem ein anderer Spieler den Ball

berührt hat. Wenn ein direkter Freistoß

direkt in das gegnerische Tor

geschossen wird, ist das Tor gültig –

frag’ nach bei Azaouagh. Übrigens:

Wenn der direkte Freistoß direkt ins

eigene Tor geht, wird der gegnerischen

Mannschaft ein Eckstoß zugesprochen.

Ungleich komplizierter ver-

HEIMSPIEL

Eitorf grüßt den VfL

HEIMSPIEL

KiK unterstützt Kinder

in Not

Weltweit leben viele Millionen Kinder in

größter Not. Ihr Leben wird beherrscht

von Armut, Hunger, Krieg, psychischer und

physischer Gewalt. „Help and hope“ will

solchen Kindern helfen. Die Stiftung mit

dem Sitz im westfälischen Bönen wurde

2005 gegründet und wird heute von vie-

hält es sich beim indirekten Freistoß.

Der Schiedsrichter zeigt einen indirekten

Freistoß an, indem er seinen Arm über

den Kopf hebt. Er muss den Arm in dieser

Position belassen, bis der Stoß ausgeführt

ist und der Ball von einem anderen

Spieler berührt wurde oder aus dem

Spiel geht. Ein Tor kann erzielt werden,

wenn der Ball nach der Ausführung von

einem anderen Spieler berührt wurde,

bevor er die Torlinie überschreitet Wenn

der indirekte Freistoß direkt ins gegnerische

Tor geschossen wird, ist auf Abstoß

zu entscheiden. Und auch hier: Wenn

der indirekte Freistoß direkt ins eigene

Tor geht, wird der gegnerischen Mannschaft

ein Eckstoß zugesprochen. Die

DFB-Bestimmung zu dieser Regel besagt

außerdem: „1. Der Schiedsrichter soll eine

schnelle Ausführung des Freistoßes

zulassen. Das Zeichen kann Pfiff, Wink,

Ruf oder einfache Zustimmung zur

Spielfortsetzung sein.“ Sowie: „2. For-

len Privatpersonen und mehreren großen

und mittelständigen Unternehmen (u.a

KiK, TEDi und Poco als Kooperationspartner)

aktiv und finanziell unterstützt. Die

Hilfe der Stiftung kommt ausschließlich in

Not leidenden Kindern zugute und ermöglicht

ihnen, individuelle Perspektiven für

ihr eigenes Leben zu entwickeln.

Das allgemeine

Ziel von „help and hope“

ist mit Hilfe zur Selbsthilfe

die Probleme Not leidender

Kinder langfristig zu

bekämpfen und dafür zu

sorgen, dass die Kinder

unserer Welt in eine optimistische

Zukunft blicken

können. Wenn Sie sich an

der Verwirklichung dieses

dert die zum Freistoß berechtigte

Mannschaft die Einhaltung der 9,15m-Entfernung

vom Ball, soll der

Schiedsrichter die Entfernung feststellen,

aber durch ein unmissverständliches

Zeichen verhindern, dass

der Freistoß vor der Freigabe des

Balles ausgeführt wird. Wird der Freistoß

trotzdem ausgeführt, so ist er

zu wiederholen und der schuldige

Spieler ist zu verwarnen.“ Mimoun

forderte keine Mauer, hielt drauf und

erzielte so ein gültiges Tor. Alles richtig

gemacht.

Korrekter Freistoß: Mimoun Azaouagh

Zieles beteiligen wollen, können Sie das

tun unter dem Spendenkonto oder in jeder

KiK- Filiale, welche im Namen von

„help and hope“ Spendendosen führen.

Weitere Informationen über die Stiftung

unter www.helpandhope-stiftung.de


KURZSPASS

Ideen aus Ostholstein

Vor gar nicht allzu langer Zeit erhielt die

Redaktion ein Buch zugesandt, das

schlicht „Fußball News“ betitelt ist. Der

Autor, der sich selbst nur Mr. X nennt, als

Absender aber W.K.O. Krause angab und

aufgrund der beiliegenden Telefonnummer

als Bürger des ostholsteinischen Marktfleckens

Scharbeutz-Pönitz zu identifizieren

ist, entstammt den 1930ern und hat seine

aktive Fußballerkarriere mit 26 Jahren an

den Nagel gehängt. Schon zu jener Zeit ärgerten

ihn die vielen Spielunterbrechungen

durch Einwürfe und/oder Abseitsentscheidungen.

Mr. X und sein Einwurf über Einwürfe

Also dachte sich der gute Mann, gehe ich

meiner Umwelt mal auf die Nerven. Zum

Beispiel durch Überlegungen zum Thema

Abseits. Also einem Sujet, über das sich

noch niemand Gedanken gemacht hat.

Verkürzen wir die Darstellung von Mr. X,

bleibt unterm Strich: Abseits hemmt den

Spielfluss. Brillante Erkenntnis, Chapeau!

Verkürzen wir seine Theorien zum Thema

Einwurf, bleibt unterm Strich: Einwürfe verzögern

das Spiel. Und schon wieder ist

Murmeltiertag! Zu diesen existentiellen Betrachtungen

mixt er originelle Ideen, wie

beispielsweise, dass sich die gastgebenden

Vereine doch gefälligst um „Harmonie,

gute Laune und Zufriedenheit“ zu kümmern

haben. Für derartig herausragende

gedankliche Flexibilität will er lediglich

zehn Euro haben. Wir finden: ein echtes

Schnäppchen.

AUSWÄRTSSPIEL

Die Allianz-Arena

Unser VfL gehört zu den wenigen Mannschaft

im In- und Ausland, die in der

Allianz-Arena noch unbesiegt sind. Nach

einem ungefährdeten 1:0 gegen 1860

München in der Zweitliga-Saison 2005/

2006 (Heiko Butscher vollstreckte Dennis

Grotes Zuspiel) folgte im vergangenen Jahr

ein absolut respekables 0:0 gegen Bayern

München. Diese schöne Bilanz möchte sich

unser Team in dieser Saison natürlich keineswegs

kaputt machen lassen, und so

wird es mit gestärkter Brust im WM-Stadion

zu München auflaufen.

Die Partie des 27. Spieltages wird am

Sonntag, 6. März um 17 Uhr angepfiffen.

Tickets für Plätze im Oberrang zum Preis

von zwischen 20 und 12 Euro sind noch

bis zum 2. April, 14 Uhr im Fanshop des

VfL Bochum – Stadioncenter erhältlich. Die

Eintrittskarten sind allerdings bis auf weiteres

nur für Vereinsmitglieder, Dauerkarteninhaber

und Fanclubangehörige erhältlich.

Diese Einschränkung wurde aufgrund der

vielen Schwarzhändler, die beim Versuch,

Tickets für diese Begegnung zu erwerben,

aufgefallen sind, notwendig.

Wer eine Sonntagsfahrt per PKW plant,

sollte in München die A99 ansteuern und

dort dann die Ausfahrt München-Fröttmaning

Nord wählen – die Allianz-Arena

allerdings wird ohnehin auch vom Auto

aus nicht zu übersehen sein…

KURZPASS KURZPASS

ONLINE-CHECK

Fußball makaber

www.ballofbastards.com

Klar, es gibt sinnvollere Freizeitbeschäftigungen

als die Visage und das Gemächt

von Figo, Beckham, Ballack oder

Ronaldinho anzuvisieren. Auch ein ganzes

Stadion gegen den Referee Pierluigi

Collina aufzuhetzen oder als Frank Rijkaards

Lama zielgenau in die Kauleisten

von Thierry Henry, Luca Toni oder

Roy Makaay zu speien, stellt eine sehr

begrenzte Herausforderung dar. Aber für

kurzzeitige Erheiterung sorgt das schon.

Auf www.ballofbastards.com werden

die kickenden Sternchen von einst und

heute karikaturartig dargestellt und in

drei mehr oder weniger sinnvollen Online-Spielchen

auf humoristische Art verunglimpft.

In „The Wall of Justice“

schlüpft man in die Rolle des Freistoßschützen,

der den Ball nicht im Tor, dafür

aber in der Mauer unterbringen soll.

Die besteht aus Figo, David Beckham,

Michael Ballack und Ronaldinho, deren

Köpfe und Weichteile einen Treffer wert

sind, entblößen sich die Figuren doch

mehr und mehr, und Treffliches kommt

zum Vorschein.

In „The Piercing Shriek” spielt dein Team

den letzten Mist, und die Schuld liegt

natürlich beim Schiedsrichter, gespielt

von Pierluigi Collina, gegen den nun die

Meute aufgehetzt werden soll, bis er

völlig wahnsinnig wird. Viel Erfolg!

9


10

KURZPASS

MEIN ERSTER CLUB

Mit dem Traktor zum

Glück

Quellendorf ist klein, sehr klein. Gerade

mal 782 Bürger dürfen dort wählen. Als

ihr Bürgermeister 1998 seinen ganzen

Mut zusammennahm und geschminkt

und im Rock zum Dienst erschien, weil er

fortan lieber Frau als Mann sein wollte,

fanden das 482 Quellendorfer nicht gut

und wählten ihren Gemeindeoberen kurzerhand

ab.

Danny Fuchs wurde zu jener Zeit schon

längst nicht mehr in den Wählerlisten des

Örtchens in Sachsen-Anhalt geführt. Auch

der Club, bei dem er ab seinem sechsten

Lebensjahr gegen den Ball trat, war inzwischen

umbenannt worden: von Traktor

in SG Blau-Weiss Quellendorf. Schade eigentlich.

Das Kürzel Traktor passte jedenfalls

viel besser zu Dannys erstem Trainer.

Der hieß nämlich Paul Fußhauer. „Der kam

damals zu uns in die Schule und machte

Werbung für Traktor. Ich bin dann da hin

und blieb, bis ich elf Jahre alt war.“ Der

Herr Fußhauer verstand es, Disziplin mit

Spaß zu verbinden. Der Erfolg gab ihm

Recht. Insbesondere sein Jungtalent Fuchs

geriet bald ins Visier der Späher des

Kreiszentrums im nahegelegenen Köthen,

die diesem erst eine Zusatzförderung verordneten

und es dann zum BSG Motor

Köthen lotsten. Von da an ging Dannys

Entwicklung schräg nach oben. „Ich gehörte

irgendwann zu den sechs besten

Nachwuchsspielern des Bezirks und durfte

auf das Fußballinternat in Halle.“ Eine

absolute Kaderschmiede, um die 50 Kilometer

von daheim entfernt. Der Drill begann

und war nicht frei von militärischen

Zügen: „Es gab immer eine Zimmerkontrolle,

bei der genau geschaut wurde, ob

das Bett gemacht, die Bude ausgefegt

und der Boden gewischt ist. Das war

nicht immer einfach, gerade was die Konkurrenzsituation

angeht, hat mir aber

überhaupt nicht geschadet.“ Vor allem

fußballerisch nicht. Danny genoss eine

erstklassige Ausbildung in Technik und

Taktik, war schon früh ganz nahe dran an

den Profis und durfte öfter Länderspiele

besuchen. „Ich merkte, wenn ich dranbleibe,

schaffe ich es in die höchste Spielklasse.“

Heute spielt er Erste Liga, und

auch der ehemalige Bürgermeister von

Quellendorf hat, wie man liest, sein Glück

gemacht: Er leitet eine Theatertruppe in

Erfurt.

Danny Fuchs bei Traktor Quellendorf (2. von rechts unten)

HEIMSPIEL

Wiederholung erwünscht

Zu einem gemütlichen Fußballabend im

Rahmen des VfL-Partnertrainings trafen sich

am Dienstag, 18. März 2008, rund 20 Partner

mit einer kleinen VfL-Delegation in der

Fußballhalle Zoca's in Bochum-Riemke.

Dort wurde in vier Teams mit jeweils sechs

Spielern in lockerer Form gegeneinander

gespielt. Die Idee zu einem solchen Event

entstand im Wintertrainingslager in Lomas

de Campoamor. Dort fand seinerzeit ein

Spiel der Fans und Partner statt, wobei die

Teams mit Teilen des Trainerteams, dem

VfL-Vorstand und Mitarbeitern der Geschäftsstelle

aufgerüstet wurden. Die Idee,

einen solchen Event auch im heimischen

Ruhrgebiet durchzuführen, war geboren

und wurde in die Tat umgesetzt. Von unserem

VfL war Vorstandsmitglied Stefan Kuntz

ebenso mit von der Partie wie Co-Trainer

Funny Heinemann, unsere Scouts Uwe Leifeld

und Christos Orkas sowie Axel Treffner,

Fanvertreter im Aufsichtsrat. Nach einer kurzen

Begrüßung durch Kuntz ging es direkt

zum Aufwärmen auf die Courts. Die vier

Teams wurden durch ihre Kapitäne Kuntz,

Heinemann, Orkas und Treffner gewählt.

Auf zwei Courts wurde dann im Modus „Jeder

gegen Jeden“ Fußball zelebriert. Nach

dem Abpfiff und einer erfrischenden Dusche

ging es dann in der Gaststätte des Zoca's

mit dem gemütlichen Teil weiter. Gemeinsam

stärkten sich alle und verfolgten dabei

den Einzug unseres östlichen Reviernachbarn

ins Finale des DFB-Pokals. Auch wenn

dieser Ausgang des Halbfinals nicht alle erfreute,

so waren sich aber in einem Punkt

alle einig: Eine Wiederholung des VfL-Partnertrainings

soll es auf jeden Fall geben.


HEIMSPIEL

Hasenkamp spendet

für Kindernothilfe

Bei unserem Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen

war die Hasenkamp GmbH, unser

Top Partner, „Sponsor of the Day“. Neben

einer kurzweiligen und spannenden Halbzeitaktion,

dem so genannten „Badewannenrennen“,

gab es aber noch eine bemerkenswerte

Initiative, die abseits des Feldes

in der rewirpower-Lounge stattfand. Dort

wurde für die Kindernothilfe um viel Geld

gerubbelt.

Die Gäste der rewirpower-Lounge hatten

die Möglichkeit, auf Gewinnspielkarten Felder

mit unterschiedlichen Euro-Beträgen

frei zu rubbeln und die Karten anschließend

am Ausgang in eine Sammelbox

einzuwerfen. Fast alle kamen der Aufforderung

nach und beteiligten sich rege. Insgesamt

kamen so für die Kindernothilfe 2.750

Euro zusammen. Diese Summe wird in Kürze

von der Firma Hasenkamp GmbH für

Wasserprojekte der Kindernothilfe gespendet.

Das Kindernothilfeprojekt „Schlüsselressource

Wasser“ wird schon seit mehreren

Jahren vom Bochumer Traditionsunternehmen

tatkräftig unterstützt. Unser VfL

und die Hasenkamp GmbH bedanken sich

auf diesem Wege bei allen, die mitgemacht

haben.

STADTGESPRÄCH

Egal, was auf dem

Trikot steht

Seit 1962 produziert Opel in Bochum. Von

1986 bis 1988 war der Autobauer sogar

Trikotsponsor unseres VfL, woran sich

auch Siegfried Liebthal noch erinnert: „Ich

war damals sehr knatschig, als sich Opel

zurückzog.“ Der 53-Jährige war zu der Zeit

bereits mehr als 20 Jahre VfL-Fan. „Ich bin

damals zu jedem Auswärtsspiel gefahren.

Mein Vater nahm mich anfangs mit, als

der VfL noch nicht Bundesliga spielte“, so

Siegfried Liebthal, in Gerthe geboren und

seit 1979 bei Opel beschäftigt.

In manchen Punkten wünscht sich der Reparaturmann

in der Fertigmontage die guten

alten Zeiten zurück. „Ich bin damals

noch mit den Kämpfern Lameck oder Gerland

nach Herne marschiert. Ich gehe

auch heute noch ins Stadion, aber es

ärgert mich sehr, wenn immer wieder

Leistungsträger verkauft werden müssen,

weil anderswo mehr Geld geboten wird.

Das fing damals mit Dariusz Wosz an und

zuletzt war ich im Fall Gekas sehr knatschig“,

so der Vater von drei Töchtern. „Es

ist ja ganz selten, dass einer woanders

das gebracht hat, was er bei uns zeigte.

Das war bei Hashemian so und auch bei

Michalke, der lange Zeit der große

Schwarm meiner zweiten Tochter war“,

muss er lachen.

Fußball ist nicht nur zu Hause bei Liebthals

ein beherrschendes Thema. „Meine

Frau ist genauso verrückt wie ich. Als je-

KURZPASS

Siegfried Liebthal im Opel-Werk

doch die Kommunion der Tochter anstand,

durfte ich leider nicht nach Berlin

zum Pokal-Endspiel 1988, was ich nie

vergessen werde. Und bei Opel dreht sich

ebenfalls alles um Fußball. Die Schalker

Fraktion überwiegt hier leider, und als die

jetzt gegen Porto gewannen, liefen sie

hier alle im Trikot rum. Als VfLer hast du

es nicht leicht, wenn am Wochenende

nicht gewonnen wurde. Man kann an den

Gesichtern montags genau erkennen, wie

die Revierclubs gespielt haben“, verrät der

Familienvater.

Auch wenn Königsblau momentan leicht

die Nase vorn hat, seinem VfL traut er

schon was zu: „Ich bin ja schon froh, dass

ich zweimal den UEFA-Cup erleben durfte.

Nach dem Endspiel 1988 würde ich aber

gerne mal den DFB-Pokalsieg feiern, was

im Vergleich zur Meisterschaft oder UEFA-

Cup der einfachste Weg wäre. Das Spiel in

Aachen hat mich allerdings sehr enttäuscht,

und ich musste an die Kämpfer

von damals zurückdenken“, so der 53-

Jährige nostalgisch. Gegen den BVB plant

er mit einem Sieg, auch aus betriebsklimatischen

Gründen: „Vor den Derbys wird

schon gehänselt, und ein Sieg ist auch

nach einem Tag nicht vergessen, so etwas

hängt lange nach. Da es aber zuhause

diese Saison irgendwie läuft, glaube ich,

dass wir durch zwei Sestak-Tore gewinnen

werden.“ Wir würden uns natürlich mit

Siegfried und der gesamten blau-weißen

Opel-Belegschaft freuen, denn: „Einmal

Bochum, immer Bochum, egal, was auf

dem Trikot steht“, wie Siegfried versichert.

11


12

KURZPASS

HEIMSPIEL

Bundesliga mit

Rekordzahlen

Am 12. März 2008 hat die Deutsche Fußball

Liga GmbH den Bundesliga-Report

2008 vorgestellt und dabei eindrucksvolle

Zahlen präsentieren können, die vor allem

auf weiterhin steigenden Zuschauerzuspruch

zurückzuführen sind. Der Report

bietet auf 204 Seiten die wichtigsten

Kennzahlen der Ersten und Zweiten

Bundesliga aus den vier Geschäftsbereichen

der DFL.

Die 36 Vereine der beiden Bundesligen

erzielten in der Saison 2006/2007 einen

Rekordertrag von 1,75 Mrd. Euro, was ein

Plus von 15 Prozent im Vergleich zum

Vorjahr darstellt. Alle 18 Bundesligisten

schrieben schwarze Zahlen, in der Zweiten

Liga waren es immerhin zwölf. Ebenfalls

zulegen konnten die Vereine bei der

Eigenkapitalausstattung, so liegt die

durchschnittliche Eigenkapitalquote der

Bundesligisten bei 36,2 Prozent und bei

6,8 Prozent in der Zweiten Liga. Diese

Steigerung ging bei den Bundesligisten

mit der Reduzierung von Verbindlichkeiten

um mehr als zehn Prozent auf unter 100

Mio. Euro einher.

Der wirtschaftliche Erfolg lässt sich auch

an den Arbeitsplätzen ablesen, beinahe

35.000 Menschen (zwei Prozent mehr als

Volle Stadien in der Bundesliga

im Vorjahr) bietet das Unternehmen Profifußball

in Deutschland eine Anstellung.

Hauptverantwortlich für die positiven wirtschaftlichen

Entwicklungen ist und bleibt

der Fan, denn nie zuvor besuchten so viele

Personen die Bundesligastadien. Die

Zuschauerzahlen stiegen in der vergangenen

Saison erneut, sodass die Bundesliga

mit 16,3 Mio. Stadionbesuchern den

sechsten Zuschauerrekord in Folge verbuchen

konnte. Auch beim Absatz der Dauerkarten

war die Saison 2006/2007 eine

Rekordsaison. Besonders erfreulich ist der

Anstieg weiblicher Fans im Stadion. Mit

einem Zuwachs von zwei Prozent auf insgesamt

23 Prozent ist somit beinahe jeder

vierte Fan im Stadion weiblich. Die Erfolgsgeschichte

Bundesliga setzt sich aber

auch auf der Mattscheibe fort: Beispielsweise

schalteten 17 Mal über sechs Millionen

Zuschauer die ARD-Sportschau ein,

neun Mal hatte das Format dabei einen

Marktanteil von über 28 Prozent, vier Mal

gar über 30 Prozent.

HEIMSPIEL

Karten für DJ Bobo zu

gewinnen!

Es war Mitte der 80er Jahre, als sich der

angehende Bäcker René Baumann mit

dem Breakdance-Virus infizierte. Ein

knappes Vierteljahrhundert später ist die

Backstube passé und nur noch die engsten

Familienangehörigen und Freunde

kennen ihn unter seinem bürgerlichen Namen.

Für den Rest der Welt ist er DJ BoBo.

Der ehemalige Vizemeister des eidgenössischen

DJ-Contests und Schweizer Meister

im Showdance besucht am heutigen

Samstag zusammen mit seiner Band das

Bundesligaspiel zwischen unserem VfL

und dem BVB. Eingeladen hat ihn unser

Cheftrainer Marcel Koller, erklärter Fan seines

Landsmannes. Und sollte es sogar zu

einem Treffen mit den Dortmunder

Schweizern Frei und Degen kommen, wird

wohl heftigst Schwyzerdütsch parliert.

Es wird nicht der letzte Ruhrgebietsbesuch

des Musikers sein, der seit 1992 regelmäßig

die Charts stürmt. Am 22. Mai

2008 verfinstert sich ab 18 Uhr die Dortmunder

Westfalenhalle 1, wenn DJ Bobo

und seine Crew in schwarzem Leder zur

„Vampires Alive Tour 2008“ bitten. Natürlich

ist auch der ganze VfL eingeladen.

Wer ebenfalls dabei sein will, hat die

Chance, zwei Karten zu gewinnen und

den Künstler Backstage zu treffen. Man

muss nur wissen, wie die aktuelle Tour

von DJ BoBo heißt. Die Lösung bitte bis

zum 31. März 2008 um 18:48 Uhr an gewinnspiel@vfl-bochum.de

senden. Bitte

die Postanschrift nicht vergessen. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen.


HEIMSPIEL

Notinselrallye macht

beim VfL Station

Am Dienstag, 11. März 2008, waren in

unserer rewirpower-Lounge VIPs der anderen

Art zu Gast. Die Preise der

„Notinselrallye“ wurden verliehen, und

sechs Kinder durften sich darüber freuen.

Ziel dieser Rallye sollte es sein, den

Kindern die Notinseln im Bochumer

Stadtgebiet näher zu bringen. Der Fan-

Shop unseres VfL gehört nämlich auch

dazu. Als Notinsel werden solche Anlaufpunkte

genannt, die allen Kindern in

Die Gewinner der Notinselrallye

Alltagssituationen helfend zur Seite

stehen und dies mit dem Logo auch

optisch kennzeichnen. „Es wurden in

erster Linie kleinere Geschäfte angesprochen,

da diese in allen Stadtteilen

vertreten sind und die Hemmschwelle

für die hilfesuchenden Kinder weniger

groß ist“, sagt Andreas Knost vom Kinderbüro

Bochum, der zusammen mit

Kollegin Katja Poeschel und VfL-

Vorstandsmitglied Stefan Kuntz die

Preisverleihung vornahm.

Das von der „Stiftung Hänsel und Gretel

2002“ ins Leben gerufene bundesweite

Projekt wird in Bochum von dem Kinderbüro

unterstützt und über Grundschulen,

Jugend- und Freizeithäuser sowie die

Presse propagiert. Im Rahmen der Notinselrallye

hatten alle teilnehmenden

Kinder im Februar etwa vier Wochen

Zeit, aus den im Internet angegebenen

Notinseln zehn vor Ort aufzusuchen und

einen entsprechenden Vermerk im Stem-

pelbogen zu erhalten. Am Ende erhielt

das Bochumer Kinderbüro über 400

Zuschriften, von denen sich sechs

Auserwählte über ein Fahrrad, ein

handsigniertes VfL-Trikot, Eintrittskarten

zu einem Spiel im rewirpowerSTADION

oder auch Kino-Gutscheinen freuen

konnten.

Bislang konnten 336 Notinsel-Partner in

Bochum gewonnen werden, die ein

flächendeckendes Netz bilden, zu dem

natürlich auch unser VfL gehört. Der

Fanshop ist seit Projektstart mit dem

Notinsel-Logo versehen. „Wir sind natürlich

immer auf der Suche nach neuen

Partnern“, formulierte Andreas Knost seinen

Zukunftswunsch.

HEIMSPIEL

VfL International

Unser Torwart Jan Lastuvka wurde von

Karel Brückner, dem Nationaltrainer der

tschechischen Nationalmannschaft, zum

Freundschaftsspiel gegen Dänemark eingeladen.

Die Tschechische Republik trat

am Mittwoch, 26. März 2008, in Herning

in der SAS Arena gegen die Gastgeber an

(Ergebnis nach Redaktionsschluss). Für

den 25-jährigen Jan Lastuvka war dies

die erste Berufung zur Nationalelf. Er

spielte in seiner Karriere 17-mal für die

tschechische U21-Nationalmannschaft

und hatte einen Einsatz für die U20-Auswahl.

Auch Dennis Grote war international

unterwegs. Unser Youngster durfte für die

deutsche U21 im Europameisterschafts-

Qualifikationsspiel gegen Luxemburg ran.

Auswahl-Trainer Dieter Eilts berief den 21jährigen

Mittelfeldspieler für das erste

EM-Qualifikationsspiel des Jahres, welches

am Dienstag, 25. März 2008, in

Wiesbaden ausgetragen wurde. Ebenfalls

auf Länderspielreise befanden sich Daniel

Imhof mit Kanada (gegen Estland), Anthar

Yahia (gegen Kongo) sowie Stanislav Sestak

(gegen Island). Keines der Resultate

lag bei Redaktionsschluss vor.

KURZPASS

Dariusz Wosz und Ilkay Gündogan

HEIMSPIEL

Sparkassen-Azubis

vermarkten Chip

In den letzten drei Monaten waren 33

Auszubildende der Sparkasse Bochum,

Special Partner des VfL, damit beauftragt,

eine besondere Aktion rund um die Geldkarten-Chips

vorzubereiten, zu kalkulieren

und auszuführen. Die Vermarktung der

Chips beinhaltete sowohl Promotion-Aktionen

mit Endverbrauchern sowie Akquise

neuer Partner, die fortan den Geldchip

als Zahlungsmittel akzeptieren. Zusätzlich

wurde im Rahmen dieser Aktion eine 14tägige

Verlosung vorgenommen, deren

Gewinner am Montag, 17. März 2008, anlässlich

des offiziellen Fototermins bei unserem

VfL ermittelt wurde. Er erhält einen

nagelneuen iPod. Gleich zwei Glücksfeen

sorgten dafür, dass die Ziehung mit rechten

Dingen zuging. Unser U19-Coach

Dariusz Wosz nebst Schützling Ilkay

Gündogan kamen ihrer Aufgabe selbstverständlich

gerne nach. Auch im vereinseigenen

Fanshop im VfL Bochum-Stadioncenter

kann übrigens mit dem Geldkarten-Chip

gezahlt werden.

Dennis Grote bei der U21

13


Daniel Imhof

PORTRAIT

DURCHGESTARTET

Der Traum vom Fliegen fasziniert die Menschheit seit jeher. Unser Mittelfeldspieler Daniel Imhof gehört

auch zu jenen, die über den Wolken grenzenlose Freiheit verspüren. Die Fliegerei hat im Hause Imhof

Tradition, schließlich ist Daniels Vater in Kanada als Buschpilot tätig. Ein Beruf, mit dem sich der Sohn

durchaus anfreunden kann, wie er uns beim Fototermin auf dem Dortmunder Flughafen verriet.

Als wir Daniel befragten, was er sich außer

dem Dasein als Fußballer vorstellen

könne, kam die Antwort prompt: „Ich

wäre gerne Pilot!“ Bei einer derartigen

familiären Prägung kein Wunder. Schon

als kleiner Junge saß er bei seinem Daddy

auf dem Schoß und durfte ans Steuer eines

Wasserflugzeugs. Mit einem solchen

Fluggerät ist der Papa auch heute noch

unterwegs, wenn er Angler und Abenteurer

durch die endlosen Weiten Kanadas

kutschiert. Er ist einer der Besten in seinem

Job, was sich sogar bis nach Hollywood

herumgesprochen hat. „Er hat einen

Auftritt in dem Disney-Film ‘Antarctica’,

wo man ihn zwar nicht sieht, aber die

von ihm gesteuerte Maschine, wie sie abhebt

und landet“, sagt der Sohnemann

nicht ohne Stolz. Der Film (Originaltitel:

„Eight Below“), der mit den Stars Paul

Walker und Jason Biggs besetzt ist, wurde

2006 fertig gestellt. Die Weltpremiere

fand zeitgleich in Los Angeles und in

Smithers statt, dem Ort, an dem Daniel

aufgewachsen ist. Für das 5.000-Einwohner-Städtchen

der Event schlechthin.

Das Flugzeug, das er zum Fotoshooting

besteigt, ist ungleich größer als die

Maschine, die sein alter Herr steuert. Es

handelt sich dabei um einen Airbus 319

der Fluggesellschaft easyJet. Die orangeweißen

Flieger starten und landen beinahe

im Stundentakt auf dem Dortmunder

Flughafen, entsprechend eng ist der Zeitrahmen.

Die Crew um Kapitän Dirk van

der Meulen und seinen Co-Piloten Daniel

Broda ist aber relaxt und nimmt sich ein

paar Minuten, um unserer Nummer 15

das Wesentliche des Flugzeugs und natürlich

des Cockpits zu erklären. Wobei

Daniel wahrlich kein Novize auf dem Gebiet

ist. „Ich habe schon viel Zeit mit Flugsimulatoren

zugebracht. Doch nach der

Geburt unserer Tochter haben sich die

Prioritäten ein wenig verschoben, und ich

habe kaum noch die Gelegenheit, mich

intensiv damit zu beschäftigen.“

Nicht nur das Flieger-Gen hat er von

seinem Vater, auch das sportliche Talent.

Natürlich denkt man beim Thema Kanada

und Sport sofort ein Eishockey, was jenseits

des Atlantiks schlicht „Hockey“

„Die Raute, mit der wir

mittlerweile spielen,

liegt mir”, so Daniel Imhof,

„ich mag die Position vor

der Abwehr.”

heißt. Und selbstverständlich ist Daniel

auch ein begeisterter Hockeyspieler und

Anhänger der Calgary Flames. „Eishockey

ist kanadischer Nationalsport. Allerdings

haben die kanadischen Teams, die in einer

Liga mit den amerikanischen spielen,

einen klaren Standortnachteil. Sie

nehmen nur kanadische Dollars ein, müssen

die Gehälter aber in amerikanischen

Dollars auszahlen. Die Spieler in den USA

genießen zudem Steuervorteile, sodass

die meisten guten Akteure lieber in US-

Teams spielen.“ Dieser Wettbewerbsnachteil

sei ein bisschen „vergleichbar mit der

Bundesliga, wo den kleineren Clubs auch

oft die besten Spieler weg gekauft werden.“

Womit wir beim Fußball wären.

Die Geschichte des Daniel Imhof mutet in

dieser Saison nahezu märchenhaft an. Im

Grunde genommen war er schon weg

und bereitete sich gedanklich auf eine

Karriere in der amerikanischen MLS vor.

Doch dann ereilte ihn der Anruf von Marcel

Koller, der ihm mitteilte, dass er

weiterhin fest mit ihm plane. Es folgte der

erneute Aufbruch aus dem Bulkley Valley,

British Columbia, Kanada, mit dem Ziel

Bochum, Castroper Straße. Nach einer

wahren Odyssee, die über 30 Stunden

dauerte und mehrmaliges Umsteigen erforderte,

kam er schließlich völlig übermüdet,

aber wohlbehalten hier an. Nicht das

erste Mal, dass Imhof dem Ruf Kollers

folgte. Der gebürtige Schweizer – seine

Eltern wanderten in die neue Welt aus,

als er vier Jahre alt war – spielte schon zu

Beginn seiner Europakarriere unter unserem

Coach beim FC Wil und dem FC St.

Gallen in der obersten eidgenössischen

Spielklasse.

Zuvor war er vor allem in der Studentenmannschaft

der Universität Victoria aktiv.

„Für kanadische Verhältnisse waren wir

ganz gut“, sagt er grinsend, „aber gemes-

15


16

PORTRAIT

sen am europäischen Standard war das

Level kaum höher als die dritte oder vierte

Schweizer Liga.“ An der Uni studierte er

Sport und Geschichte mit dem Ziel, Lehrer

zu werden. Dass er ein guter Schüler ist,

beweist die Tatsache, dass er im qualitativ

verbesserten VfL-Kader inzwischen

eine Schlüsselposition einnimmt. „Die

Raute, mit der wir mittlerweile spielen,

liegt mir. Ich mag die Position im defensiven

Mittelfeld, vor der Abwehr.“ Seine

Zweikampfstärke, die Balleroberung und

sein Spielverständnis haben ihn zu einem

wertvollen Part des neuen VfL-Gefüges

werden lassen. In dieser Rolle traut er

sich auch mehr zu. „Es ist richtig, dass ich

auf dem Platz lauter geworden bin“, erklärt

der abseits des Rasengevierts sonst

eher Stille. Am lautesten wurde er beim

letzten Heimspiel gegen Stuttgart, als ihm

ein Ellenbogencheck seines Gegenspielers

eine blutende Platzwunde einbrachte.

Es wird wohl eine kleine Narbe neben

dem linken Auge bleiben, „ich hatte Glück

im Unglück, dass es mich nicht ein paar

Zentimeter weiter innen traf.“ Schließlich

müssen nicht nur Fußballer alles im Blick

behalten, sondern auch Piloten.

Bevor die kleine VfL-Delegation auf dem

Dortmunder Flughafen das Rollfeld betreten

darf, muss auch sie sich den handelsüblichen

Sicherheitschecks unterwerfen.

„Es ist richtig, dass ich auf

dem Platz lauter geworden

bin”, erklärt der abseits des

Rasens eher Stille.

Da kann die Flughafen GmbH, die uns bei

dem Vorhaben tadellos und zuvorkommend

unterstützt, keine Ausnahme machen.

Zur Krönung bekommen Daniel und

der Rest quietschgelbe Warnwesten mit

schwarzem Aufdruck ausgehändigt – klar,

wir sind in Dortmund. Doch irgendwie

schafft es unser Kanadier, die Weste elegant

verschwinden zu lassen. Sie wäre im

Cockpit sowieso nur hinderlich. Sein

Namensvetter Daniel Broda von easyJet

erklärt ihm im Schnelldurchgang die

wesentlichen Instrumente. Man ist überrascht,

wie eng der Steuerraum eines so

großen Flugzeugs ist. „Das ist noch nichts

im Vergleich zu den Maschinen, mit denen

zum Beispiel mein Vater unterwegs

ist. Da hat man aber außer dem Steuerknüppel

auch nicht so viel Technik in der

Hand.“ Unzählige Schalter und Regler sind

in der engen Kabine untergebracht, die

meisten Funktionen kennt Imhof bereits.

Dennoch leuchten seine Augen, als er

sich umschaut.

Sein Höhenflug bei unserem VfL begann

in dieser Saison mit einem Paukenschlag.

Am dritten Spieltag wurde er beim Heimspiel

gegen den HSV für Zdebel eingewechselt

und erzielte mit seiner ersten

Ballberührung, einem fulminanten Schuss

in den Winkel, das vorentscheidende 2:0


Stadtwerke Bochum

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anders � agenten, bochum


PORTRAIT

(Endstand 2:1). Sein erstes Bundesligator,

denn in der vergangenen Saison kam er

aufgrund von Verletzungen lediglich auf

sieben Einsätze. Inzwischen ist er bei uns

richtig durchgestartet. Seine VfL-Bestmarke

von drei Treffern, resultierend aus

seinem ersten Jahr bei uns in der Zweiten

Liga, kann er noch knacken. Momentan

steht er bei zwei Toren, auch sein zweites

im Spiel in Duisburg war ein eminent

wichtiges, nämlich das 0:1 (Endstand

0:2). Für einen, der sich sommers angeblich

mit Holzfällen fit gehalten hat, eine

reife Leistung. „Da war nichts dran“,

stöhnt Imhof, „das war ein Scherz vom

Trainer. Ich habe fürs Holzfällen nicht viel

übrig.“ Richtig ist, dass er sich mit dem

Auf- und Ausbau eines Gästehauses beschäftigte.

„Es haben sich nämlich schon

zahlreiche Besucher aus Europa angemel-

18

Daniel Imhof mit Pilot Daniel Broda

det, die mich sehen wollen, wenn ich

wieder in Kanada bin.“ Wann das jedoch

sein wird, weiß nicht einmal er. „Mein

Vertrag in Bochum läuft nach dieser Saison

aus, aber ich bin guter Dinge, dass

ich weiterhin für den VfL spielen werde.“

Die kleine Familie Imhof – Daniel, seine

Frau und die knapp einjährige Tochter –

fühlt sich im Ruhrpott wohl. Auch wenn

es hier verhältnismäßig hektisch zugeht,

verglichen mit seiner Heimat. „Das Entspannen,

wie wir es in der kanadischen

Abgeschiedenheit kennen, ist hier nicht

so ausgeprägt. Viel mehr Leute, viel mehr

Verkehr, weniger Ruhe. Aber es ist okay“,

resümiert er. Sein inneres Gleichgewicht

kann sowieso nichts erschüttern, dazu ist

sein Glaube zu ausgeprägt. „Ich vertraue

auf Gott, das hilft mir. Auch in der schwie-

rigen Phase im Sommer, als ich nicht so

recht wusste, wo mich mein Weg hinführen

würde, habe ich fest an Gott geglaubt.

Das gibt mir Stärke und lässt mich

zuversichtlich sein.“ Ob er das Gefühl hat,

beim Fliegen Gott ein Stück näher zu

kommen? „Nein, es ist egal, an welchem

Ort ich an Gott denke. Ob im Himmel oder

auf der Erde: Für mich ist er überall.“

Sein Verhältnis zum Wettergott scheint

aber nicht sonderlich ausgeprägt zu sein,

denn in den wenigen Minuten, die er auf

dem Rollfeld vor der Maschine posieren

muss, fegt zunächst der Wind eiskalt über

den Airport, bevor ein veritabler Schneeregenschauer

hernieder fällt. Daniel übersteht

auch diese unangenehme Phase mit

stoischer Ruhe und zieht den Kragen seiner

Jacke fester zu. „In Kanada haben wir

extreme Temperaturschwankungen, im

Sommer über 30 Grad und im Winter

minus 30 Grad. Doch wenn es hier einmal

kurz unter Null Grad ist, fühlt es sich kälter

an als bei uns zu Hause“, wundert er

sich. Doch heute kann das Wetter ihm

nichts anhaben, schließlich ist er seinem

Traum vom Fliegen ein gutes Stück näher

gekommen und verlässt entsprechend

euphorisiert das Cockpit: „Cool, ich MUSS

unbedingt Pilot werden.“


Werbung

Viel Erfolg im Derby

gegen den BVB!

Auf gute

Nachbarschaft!

Aber die Derby-Punkte bleiben in Bochum.

Nicht nur an der B1 sind sich Bochum und Dortmund ganz nah. Auch

in der Tabelle liegen unser VfL und der BVB dicht beisammen. DWS

Investments wünscht seinem Partner ein erfolgreiches Spiel und den

Fans ein packendes B1-Derby mit dem besseren Ende für die Heim-

mannschaft. Alle, die mit ausgezeichneten Geldanlagen punkten wollen,

vertrauen auf die Expertise von Deutschlands Fondsgesellschaft Nr. 1.

Infos unter DWS.de

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20

ERSTER ALLES

VfL-RANKINGS

Mal rein subjektiv und mal widerspruchslos objektiv, mal mathematisch bewiesen und dann wieder Pi mal

Daumen: In jeder Ausgabe präsentieren wir 159 Jahre VfL in lustigen Listen, spannenden Superlativen und

raren Rankings.

Derzeitige VfL-Spieler, deren Geburtsort

am weitesten von Bochum entfernt liegt

1. Shinji Ono, *27.09.1979 in Numazu (Japan): ca. 9.200 km

2. Joel Epalle, *20.02.1978 in Matomb (Kamerun): ca. 5.100 km

3. Heinrich Schmidtgal, *20.11.1985 in Issyk (Kasachstan): ca. 3.700 km

4. Aleksey Belik, *15.02.1981 in Donezk (Ukraine): ca. 2.200 km

5. Mimoun Azaouagh, *17.11.1982 in Benisidel (Marokko): ca. 2.100 km

Spiele mit den

meisten Torschüssen

in dieser Saison

VfL-Spieler mit

den meisten Toren

gegen Dortmund

1. Hans-Joachim Abel: 7 Tore

2. Uwe Wegmann: 7 Tore

3. Stefan Kuntz: 5 Tore

1. Borussia DortmundVfL: 26 (2:1)

2. VfL - Eintracht Frankfurt: 20 (0:0)

3. VfL - 1. FC Nürnberg: 18 (3:3)

4. VfL - Werder Bremen: 17 (2:2)

4. VfL - Arminia Bielefeld: 17 (3:0)

Die am meisten

vertretenen Nationalitäten

im

aktuellen Kader

Deutschland: 17 Mal

Polen: 4 Mal

Frankreich: 2 Mal

Tschechien: 2 Mal

9.200 km entfernt: Shinji Ono

Die fünf frühesten

Tore gegen

Dortmund

1. 3. Minute: Hans-Günther Etterich,

6. November 1971 (Endstand

4:2)

1. 3. Minute: Georgi Donkov, 30.

Januar 1998 (2:1)

3. 5. Minute: Harry Ellbracht, 25.

September 1976 (2:1)

4. 6. Minute: Uwe Wegmann, 14.

September 1985 (6:1)

5. 7. Minute: Vahid Hashemian, 26.

Oktober 2003 (3:0)

7 Treffer: Uwe Wegmann Einer von 17: Benni Auer

Georgi Donkov


22

TRAININGSPLAN

DERBYPUNKTE FÜR BOCHUM

Unentschieden gegen den Meister. Unentschieden gegen den Pokalsieger. Nach zuletzt drei Punktetei-

lungen ist unser Team zwar nunmehr fünf Spiele nacheinander ohne Niederlage, überschäumende Freu-

de kam aber nicht auf, denn beide Spiele hätten wir gewinnen können. So richtete sich die gesamte

Aufmerksamkeit auf das bevorstehende Derby, in dem unbedingt drei Punkte erkämpft werden sollten.

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen

Stuttgart schienen unsere Spieler eher

verärgert, denn froh über den Punkt.

Zwar ging es gegen den amtierenden

Deutschen Meister, nach Abpfiff der Partie

überwog aber die Enttäuschung über

zwei verlorene Punkte, die sicherlich drin

gewesen wären. Einige Spieler mussten

zu Beginn der Trainingswoche kürzer treten,

da sie sich gegen den VfB kleinere

und größere Blessuren zugezogen

hatten. Marc Pfertzel und Philipp Bönig

waren angeschlagen und beschränkten

sich auf Laufeinheiten sowie Rehabilitation.

Zudem fiel erneut Oliver Schröder

aus, der beim Abschlusstraining vor dem

Spiel gegen Stuttgart einen Muskelfaserriss

erlitt. Tommy Bechmann, der nach

langwierigen Verletzungen wieder ins

Mannschaftstraining einstieg, stand für

den Kader im Spiel gegen den Club noch

nicht zur Verfügung.

Bönig und Pfertzel wurden rechtzeitig

wieder fit, und so konnte Cheftrainer

Marcel Koller in Nürnberg eine nur auf

einer Position veränderte Startelf aufbie-

Hitziger Moment: Daniel Klewer geriet mit Stanislav Sestak aneinander

Der Kleinste und der Größte: Jan Koller im Zweikampf mit Mimoun Azaouagh

ten. Für Shinji Ono rückte Mimoun

Azaouagh ins Team, zudem kämpfte sich

Aleksey Belik mit guten Trainingsleistungen

in den Kader. Trotzdem reisten wir

mit 19 Spielern nach Franken, da Pfertzels

Einsatz bis zuletzt auf der Kippe

stand.

Schon kurz nach dem Anpfiff trat das in

den letzten Wochen hinzugewonnene

Selbstbewusstsein zu Tage, und nach

feinem Pass von Christoph Dabrowski

erzielte Stanislav Sestak sein erstes

Auswärtstor der Saison. Der slowakische

Nationalspieler war sichtlich erleichtert,

dass er diesen Bann endlich gebrochen

hatte, dennoch wurde seine Freude

durch den beinahe postwendenden

Ausgleich getrübt, der bis zum Abpfiff

Bestand haben sollte. Zu gern hätten wir

die drei Punkte mit heim genommen,

aber auch mit nur einem Punkt


verbesserten wir uns um einen Platz in

der Tabelle und vergrößerten den

Abstand zu den Abstiegsplätzen auf

zwölf Zähler.

Mit Beginn der Trainingswoche vor dem

B1-Derby lichteten sich die Reihen. Fünf

Spieler befanden sich auf Länderspielreise,

zudem beschränkte sich Oliver

Schröder vorerst auf Reha-Maßnahmen.

Stanislav Sestak, Anthar Yahia, Daniel

Imhof, Dennis Grote sowie erstmals

O-TON

Marcel Koller:

MIT PUNKTETEILUNG NICHT ZUFRIEDEN!

Hallo, Herr Koller! Dreimal spielte ihr

Team zuletzt 1:1 und wirkte zumindest

nach den letzten beiden Spielen

nicht zufrieden. Hat sich eine neue

Mentalität im Team verfestig?

Das kann man so sehen. Für mich ist

wichtig, dass meine Spieler mit einer

Punkteteilung auch gegen den Deutschen

Meister oder Pokalsieger, daheim

oder auswärts, nicht zufrieden

sind. Vor ein paar Monaten wäre das

noch anders gewesen. Wir haben aber

einen Schritt nach vorne gemacht und

gezeigt, dass wir gegen jede Mannschaft

mithalten können.

Woran hat es denn gelegen, dass es

jeweils „nur“ zu einem Unentschieden

reichte?

Die Partie gegen den VfB Stuttgart war

ein von beiden Mannschaften intensiv

geführtes Spiel. Nach unserer Führung

sind die Stuttgarter mehr gekommen,

und leider sind wir in dieser Phase

nicht schnell genug nachgerückt und

haben zu viel zugelassen. Der

Ausgleich kurz nach Wiederanpfiff ist

besonders ärgerlich, weil ich in der

Kabine extra darauf hingewiesen hatte,

auch Torwart Jan Lastuvka waren für ihre

Nationalmannschaft unterwegs, und

neben dem Sammeln von Erfolgserlebnissen

bestand die Aufgabe des Quintetts

in erster Linie in der gesunden

Rückkehr. U19-Nationalspieler Ilkay

Gündogan trainierte unterdessen wieder

mit den Profis mit. Der Youngster hat

derzeit Osterferien, und so kollidieren

die Trainingseinheiten nicht mit seinen

Schulbesuchen. Unseren Spielern merkte

man die Anspannung vor dem Derby

dass wir aggressiv gegen den Ball gehen

müssen. Auswärts beim 1. FC Nürnberg

haben wir mit aggressiven Nürnbergern

gerechnet. Nach unserem Treffer kam der

Ausgleich zu früh, um für weitere Unruhe

zu sorgen, daher kann man mit dem

Punkt beim Club eher zufrieden sein als

beim Heimspiel gegen Stuttgart.

Heute steht das Derby gegen Borussia

Dortmund an. Sind das auch für Sie besondere

Spiele?

Natürlich. Einerseits werden auch in diesen

Spielen nur drei Punkte vergeben und

daher gilt es, sich auf sie wie auf jede andere

Partie vorzubereiten. Andererseits

sind es Partien mit einer ganz eigenen

Stimmung, die für unsere Fans und damit

auch für Spieler, Trainer und Verantwortliche,

eine besondere Bedeutung haben.

Konkret heißt es für das Derby gegen

Dortmund, dass wir ein Kampfspiel zu erwarten

haben und bereit sein müssen.

Wir müssen die Zweikämpfe annehmen

und genau wie zuletzt laufen und kämpfen.

Wir sind zu Hause stärker als auswärts

und wollen gern auch spielerisch

etwas mehr zeigen, aber die Grundlagen

werden die gleichen wie zuletzt sein.

gegen Dortmund ebenso an wie unseren

Fans. Gerne erinnern sich die VfL-

Anhänger an den 2:0-Erfolg der Vorsaison.

Doch Cheftrainer Marcel Koller wird

nicht müde zu verdeutlichen, dass sich

sein Team für die Erfolge aus der Vergangenheit

nichts kaufen kann. Es gilt,

die volle Konzentration auf die vor uns

liegende Partie zu richten und mit etwa

28.000 VfL-Fans im Rücken alles zu

geben, um die Punkte in Bochum zu

behalten.

Wie schätzen Sie den BVB ein?

Thomas Doll hat einen gut besetzten Kader.

Besonders offensiv muss man aufpassen,

denn sie sind immer für einen

Treffer gut. Man darf gegen die Dortmunder

nicht blind nach vorne rennen, sonst

kann es nach hinten los gehen. Im Hinspiel

sind wir bestimmend und abwartend

aufgetreten, haben aber zwei unnötige

Tore kassiert. Diese Fehler wollen

wir vor eigenem Publikum natürlich vermeiden.

Wir haben zu Hause im rewirpowerSTADION

eine gute Serie und wollen

ein erfolgreiches Derby spielen. Ein

Dreier wäre mal wieder gut, und dafür

wollen wir alles unternehmen.

23


5

2

KADER

Philipp Heerwagen

13. 04. 1983

0 Spiele / 0 Tore

Nr. 1 / Torwart

Stanislav Sestak

16. 12. 1982

24 Spiele / 10 Tore

Nr. 9 / Angriff

Dennis Grote

09. 08. 1986

14 Spiele / 1 Tor

Nr. 19 / Mittelfeld

Marcel Koller

11. 11. 1960

Cheftrainer

3

Jan Lastuvka

07. 07. 1982

19 Spiele / 0 Tore

Nr. 27 / Torwart

1 3

Joel Epalle

20. 02. 1978

19 Spiele / 1 Tor

Nr. 10 / Angriff

Mergim Mavraj

09. 06. 1986

0 Spiele / 0 Tore

Nr. 20 / Abwehr

Frank Heinemann

08. 01. 1965

Co-Trainer

3

1

René Renno

19. 02. 1979

6 Spiele / 0 Tore

Nr. 31 / Torwart

Marcin Mieciel

22. 12. 1975

20 Spiele / 4 Tore

Nr. 11 / Angriff

Marc Pfertzel

21. 05. 1981

20 Spiele / 0 Tore

Nr. 21 / Mittelfeld

Nicolas Michaty

19. 09. 1973

Co-Trainer

3

Matias Concha

31. 03. 1980

15 Spiele / 0 Tore

Nr. 2 / Abwehr

Die Fans des VfL Bochum

01. 07. 1848

619 Heimspiele / 1.090 Tore

Nr. 12 / rewirpowerSTADION

Mimoun Azaouagh

17. 11. 1982

7 Spiele / 1 Tor

Nr. 22 / Mittelfeld

Peter Greiber

28. 10. 1968

Torwart-Trainer

3

Martin Meichelbeck

21. 11. 1976

3 Spiele / 0 Tore

Nr. 3 / Abwehr

Danny Fuchs

25.02.1976

15 Spiele / 1 Tor

Nr. 13 / Mittelfeld

Shinji Ono

27. 09. 1979

8 Spiele / 0 Tore

Nr. 23 / Mittelfeld

Priv. Doz. Dr. Karl-Heinz Bauer

19. 08. 1958

Vereinsarzt


3

2

Marcel Maltritz

02. 10. 1978

24 Spiele / 2 Tore

Nr. 4 / Abwehr

Benjamin Auer

11. 01. 1981

9 Spiele / 3 Tore

Nr. 14 / Angriff

Philipp Bönig

20. 03. 1980

17 Spiele / 0 Tore

Nr. 24 / Abwehr

Jürgen Dolls

24. 04. 1958

Physiotherapeut

6

2

2 3

Christoph Dabrowski

01. 07. 1978

22 Spiele / 3 Tore

Nr. 5 / Mittelfeld

Daniel Imhof

22. 11. 1977

19 Spiele / 2 Tore

Nr. 15 / Mittelfeld

Anthar Yahia

21. 03. 1982

24 Spiele / 1 Tor

Nr. 25 / Abwehr

Sascha Zivanovic

04. 07. 1972

Masseur

Pavel Drsek

22. 09. 1976

10 Spiele / 0 Tore

Nr. 6 / Abwehr

Marc Sand

23. 01. 1988

0 Spiele / 0 Tore

Nr. 16 / Angriff

Heinrich Schmidtgal

20. 11. 1985

0 Spiele / 0 Tore

Nr. 26 / Mittelfeld

Andreas Pahl

01. 07. 1975

Zeugwart

präsentiert von

1

Tommy Bechmann

22. 12. 1981

17 Spiele / 5 Tore

Nr. 7 / Angriff

Aleksey Belik

15. 02. 1981

2 Spiele / 0 Tore

Nr. 17 / Angriff

David Zajas

01. 05. 1983

0 Spiele / 0 Tore

Nr. 28 / Mittelfeld

Benedikt Dreßelhaus

27. 02. 1963

Zeugwart

9

Thomas Zdebel

25. 05. 1973

20 Spiele / 1 Tor

Nr. 8 / Mittelfeld

Oliver Schröder

11. 06. 1980

8 Spiele / 0 Tore

Nr. 18 / Mittelfeld

Patrick Fabian

11. 10. 1987

0 Spiele / 0 Tore

Nr. 30 / Abwehr


26

DATENBANK

Nach dem 25. Spieltag

ERGEBNISSE · TABELLE

Rang Verein Spiele Siege Remis Niederl. Tore Diff. Pkt.

1 Bayern München 25 15 8 2 43:14 29 53

2 Hamburger SV 25 12 10 3 36:18 18 46

3 Bayer Leverkusen 25 13 5 7 46:26 20 44

4 Werder Bremen 25 13 5 7 52:36 16 44

5 FC Schalke 04 25 12 8 5 40:26 14 44

6 VfB Stuttgart 25 13 2 10 44:40 4 41

7 Eintracht Frankfurt 25 10 9 6 30:31 -1 39

8 VfL Wolfsburg 25 10 7 8 41:36 5 37

9 Karlsruher SC 25 10 7 8 30:33 -3 37

10 Hannover 96 25 9 7 9 36:42 -6 34

11 VfL Bochum 1848 25 8 8 9 37:38 -1 32

12 Hertha BSC 25 9 5 11 27:31 -4 32

13 Borussia Dortmund 25 8 6 11 36:41 -5 30

14 Hansa Rostock 25 6 6 13 22:36 -14 24

15 Arminia Bielefeld 25 5 6 14 24:50 -26 21

16 Energie Cottbus 25 4 8 13 26:42 -16 20

17 1. FC Nürnberg 25 4 7 14 26:41 -15 19

18 MSV Duisburg 25 5 4 16 25:40 -15 19

7x zu Hause Aktuelle Serie 3x zu Hause

ungeschlagen ungeschlagen

Bilanz aus VfL-Sicht

16/18/21 – Torverhältnis: 80:88

Die letzten Drei

05.10.07 Dortmund - VfL 2:1

10.03.07 VfL - Dortmund 2:0

20.10.06 Dortmund - VfL 1:1

26. Spieltag, 28.-30.3.2008 Hin Rück

Fr. Hansa Rostock - VfL Wolfsburg 0:1 :

Sa. Karlsruher SC - FC Schalke 04 2:0 :

Sa. 1. FC Nürnberg - Bayern München 0:3 :

Sa. VfL Bochum 1848 - Bor. Dortmund 1:2 :

Sa. Hamburger SV - Arm. Bielefeld 1:0 :

Sa. Bayer Leverkusen - Eintr. Frankfurt 1:2 :

Sa. Werder Bremen - MSV Duisburg 3:1 :

So. Hannover 96 - VfB Stuttgart 2:0 :

So. Energie Cottbus - Hertha BSC 0:0 :

27. Spieltag, 4.-6.4.2008 Hin Rück

Fr. MSV Duisburg - Energie Cottbus 2:1 :

Sa. Hertha BSC - Werder Bremen 2:3 :

Sa. Eintr. Frankfurt - 1. FC Nürnberg 1:5 :

Sa. VfB Stuttgart - Hamburger SV 1:4 :

Sa. VfL Wolfsburg - Hannover 96 2:2 :

Sa. Arm. Bielefeld - Karlsruher SC 0:0 :

Sa. FC Schalke 04 - Hansa Rostock 1:1 :

So. Bayern München - VfL Bochum 1848 2:1 :

So. Bor. Dortmund - Bayer Leverkusen 2:2 :

Top-Torjäger

Platz Name Verein Tore

1 Toni Bayern München 16

2 Gomez VfB Stuttgart 15

3 Petric Borussia Dortmund 12

4 Pantelic Hertha BSC 11

Diego Werder Bremen 11

6 Sestak VfL Bochum 1848 10

Olic Hamburger SV 10

van der Vaart Hamburger SV 10

Gekas Bayer Leverkusen 10

Klose Bayern München 10


❚ = Gelbe Karte, ❚❚ = Gelb/Rote Karte, ❚ = Rote Karte, � Ein-, �Auswechslung, = Tor

VfL 1848 – Bremen 2:2 – 90 90 90 90 –

Cottbus – VfL 1848

VfL 1848 – Hamburg

Hannover – VfL 1848

Leverkusen – VfL 1848

VfL 1848 – Frankfurt

68.� 90 � 90 90 68.� 82.� – – – – – 82.� – – – – – 90 – 90 – – –

1:2 – 90 90 90 90 – 69.� 90 90 52.� 52.� 81.� – – – – – 81. � – – – – – 90 –

90

– – 69.�

2:1 – – – 90 90 � – 69.� 82.� 90 90 69.� 78. � – 82.� �


� �


– – – 78.� – 90 � – – 90 90 – 90 – – –

3:2 – – –

90

90 87.�

87.� 83. �

90


90 – 83.� – – – – – 77. � – – – – 90 90 – 90 – – 77.�

2:0 – 90 – 90 68.� – 86.�82. � 90 90 82.� – – 68.� – – –

90



54

��

– – – 90 – 90 – – 86.�

0:0 – 90 – 90 90 – 74. � 90 � 58.� 90 58.� 86.� – – – – 74.� 86.� – – – – 90 90 – 90 – – –

Hamburg – VfL 1848

VfL 1848 – Hannover 2:1 – – 67. � 90 – – – 90 �

VfL 1848 – Leverkusen

86. � 86.� – 75. � 90 90 – – 75.� – – 90 – 90 67. � 90 – 90 � – – –

2:0 – – – 90 90

– – 83. � �

– 76.� 76.� – 90 90 – – 76.� – – 90 83.� 76.� 90 90 – 90 – – –

Frankfurt – VfL 1848

VfL 1848 – Stuttgart

Nürnberg – VfL 1848

VfL 1848 – Dortmund

München – VfL 1848

VfL 1848 – Berlin

Wolfsburg – VfL 1848

VfL 1848 – Duisburg

Bielefeld – VfL 1848

VfL 1848 – Schalke

Karlsruhe – VfL 1848

VfL 1848 – Rostock

GESAMT

Ergebnis

Zuschauerzahl

29.037

16.382

30.449

30.794

22.500

25.536

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 30 31

Philipp Heerwagen

Matias Concha

Martin Meichelbeck

Marcel Maltritz

Christoph Dabrowski

Pavel Drsek

Tommy Bechmann

Thomas Zdebel

Stanislav Sestak

Joel Epalle

Marcin Mieciel

Danny Fuchs

Benjamin Auer

Daniel Imhof

Marc Sand

Aleksey Belik

Oliver Schröder

Dennis Grote

Mergim Mavraj

Marc Pfertzel

Mimoun Azaouagh

Shinji Ono

Philipp Bönig

Anthar Yahia

Heinrich Schmidtgal

Jan Lastuvka

Patrick Fabian

27

René Renno

Ivo Ilicevic

ausgeliehen seit dem 30.01.08

Stuttgart – VfL 1848 1:0 – 90 – 90 90 � – 62.� – 62.�

VfL 1848 – Nürnberg

DortmundVfL 1848

VfL 1848 – München

Berlin – VfL 1848

VfL 1848 – Wolfsburg

Duisburg – VfL 1848

VfL 1848 – Bielefeld

Schalke – VfL 1848

VfL 1848 – Karlsruhe

Rostock – VfL 1848

Bremen – VfL 1848

VfL 1848 – Cottbus

77. � 90 – – 90 � – – 77. � 62.� – 62.� – – 90 90 – 90 – – –

3:3 – 90 – 90 68.� 79.� 88.� 90 90


90

88.� – 68.� – – – – – – – – 90 � 90 – 90 – –

79.�

2:1 – 90 – 90 63.� – 90 90 90 � –

90

82.� – 63.� – – – 74.� – – – – 74. � 90 – 90 – – 82.�

1:2 – 90 � – 82.� – 82.� 90 25. � 90 74. � 74.� – – 25.� – – 90 90 � – 90 – – – 90 – 90 – – –

2:0 – 90 – 90 64. � – 61.� – 90 90 64.� – 74.� – – – 90 61. � – 90 – – – 90 – 90 – – 74. �

5:3 – 90 � –

90

90 66.� 83.� –

90 � 90 83. �

90 � – 86. � – – – 86.� – 90 – – – 66. � – – – 90 –

0:2 – 90 � – 90 90 86.� 70.� – 86. �78. � 70. � 90 –

90

– – – 78.� – 90 – – – 90 – – – 90 –

3:0 – 90 – 90 90

– 78.� 46. � 90 78. � 90 83. � – 46.� – – – 83.� – 90 – – – 90 – – – 90 –

1:0 – 90 – 90 – 73. � 73.� –

90

90 90 90 – 90 – – – – – 90 – – 14.� 14. � – – – 90 –

2:2 – 90 – 60. � 90 60.� 81.� 85.� 90 � 90 81. � 90 – 85. � – – – – – 90 – – 90 – – – – 90 –

2:0 – 90 – – 90 84.� 62.�62. � 90 90 90 73. � – – – – – 73.� – 90 – –

84. � 90

– – – 90 –

1:2 – – – 90 90 88.� – 75. � 90 – – –

90

90 � – – 75.� – – 90 67. � 67.� 88. �

90

– 90 – – –

3:3 – – – 90 90 – – 64. � 88. � – – 86.� 90 � �








� �



90 – 88.� – – – 90 86. � 64.� 90 90 – 90 – – –

34.000

18.615

72.200

31.328

34.580

20.940

24.259

20.478

61.482

20.784

15.000

37.149

22.075

50.069

3:0 – – – 90 � 90 � – – 90 90 – 67.� – 67. � 90 – – 29.� – – 29. � 57. � 57.� 90 90 � – 90 – – –

19.902

23.781

46.700

1:1 – – – 90 90 87.� – 61. � 90 – 61.� – 61. � 90 – – – – – 90 � 61.� 87. � 90 90 � – 90 – – –

1:1 – – – 90 � 90 � – – 84. � 90 84.� 62.� – 62. � 90 – – – – – 90 50.� 50. � 90 90 – 90 – – –

1:1 – – – 90 90 – – 61. �88. � 76.� – – 76.� �


� �

90 – 88.� – – – 90 � 90 61.� 90 90 – 90 � – – –

37:38

25.086

43.547

756.321


1260

203

2121

1880

163

856

1386

2049

1343

1020

781

DATENBANK

648

1348


4

324

669


1583

373

411

1465

2058


1710


540

270


28

KOPFBALL

Deutsche Elf

Backstage

„Bummschusstor ist das Ding drin, ey!“

So spricht unser Prinz Poldi in seiner unnachahmlichen

Art über das Toreschießen.

Verblüffend ähnlich sieht seine

Knetfigur dem Original. Zusammen mit

einigen seiner Mannschaftskameraden

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Welheim an der B224

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aus der Nationalelf als D11B-Kultkicker

erobert er jetzt die heimischen Fernseher.

Nach der Weltmeisterschaft 2006

gelangten die kleinen Knetfiguren zu einem

hohen Bekanntheitsgrad, der immer

noch stetig wächst. Ein kleiner Auszug:

In der 17. Folge „EM 08, Qualifikation –

Das Finale, Teil 3“ wird eindrucksvoll von

Michi Ballack erklärt, warum es für die

deutsche Elf nur zu einem 0:0 gereicht

hat. Natürlich kann dies nur einen Grund

haben: sein Fehlen.

In 18 Episoden wird der Weg von der

WM bis zur Qualifikation in einer unvergleichbar

witzigen Weise dargestellt. In

den gut 70 Minuten sind neben den Geschichten

mit exklusiven Bonusclips, unveröffentlichten

Abenteuern der Kicker,

Outtakes und das Making-Of zahlreiche

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zusätzlich interessante und vor allem

witzige Features enthalten. Und damit

man seine Lieblinge auch ständig bei

sich haben kann, sind auf der DVD alle

Clips noch mal im iPod- und Divx-Format

vorhanden.

Als besonderes Highlight verlosen wir

drei DVDs „Deutsche Elf Backstage“. Dafür

müssen Sie nur wissen, gegen wen

Deutschland das erste Spiel bei der EM

2008 bestreitet. Senden Sie Ihre Antwort

unter Angabe Ihrer vollständigen Adresse

an gewinnspiel@vfl-bochum.de. Einsendeschluss

ist der 31. März 2008 um

18:48 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bumm, Schuss, die DVD! Foreign Media.

70 Min. Ab 14.4.2008 im Handel. 10,99

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SPIELPLAN

18. Spieltag, 1.-3.2.2008 Hin Rück

Fr. Hansa Rostock - Bayern München 0:3 1:2

Sa. Energie Cottbus - Bayer Leverkusen 0:0 2:3

Sa. Karlsruher SC - 1. FC Nürnberg 2:0 2:0

Sa. MSV Duisburg - Bor. Dortmund 3:1 3:3

Sa. Hamburger SV - Hannover 96 1:0 1:1

Sa. Hertha BSC - Eintr. Frankfurt 0:1 0:3

Sa. Arm. Bielefeld - VfL Wolfsburg 3:1 0:1

So. FC Schalke 04 - VfB Stuttgart 2:2 4:1

So. Werder Bremen - VfL Bochum 1848 2:2 1:2

21. Spieltag, 22.-24.2.2008 Hin Rück

Fr. VfL Bochum 1848 - Hannover 96 2:3 2:1

Sa. Bayer Leverkusen - FC Schalke 04 1:1 1:0

Sa. Eintr. Frankfurt - Werder Bremen 1:2 1:0

Sa. VfL Wolfsburg - Hertha BSC 1:2 0:0

Sa. VfB Stuttgart - Karlsruher SC 0:1 3:1

Sa. Bor. Dortmund - Hansa Rostock 1:0 1:0

Sa. Arm. Bielefeld - MSV Duisburg 0:3 0:2

So. Bayern München - Hamburger SV 1:1 1:1

So. 1.FC Nürnberg - Energie Cottbus 1:1 1:1

24. Spieltag, 14.-16.3.2008 Hin Rück

Fr. FC Schalke 04 - MSV Duisburg 2:0 2:1

Sa. VfL Bochum 1848 - VfB Stuttgart 0:1 1:1

Sa. Energie Cottbus - Bayern München 0:5 2:0

Sa. Hamburger SV - Bor. Dortmund 3:0 1:0

Sa. Hansa Rostock - Hertha BSC 3:1 0:0

Sa. Hannover 96 - Arm. Bielefeld 2:0 2:2

Sa. Karlsruher SC - Eintr. Frankfurt 1:0 0:1

So. Bayer Leverkusen - 1. FC Nürnberg 2:1 4:1

So. Werder Bremen - VfL Wolfsburg 1:1 0:1

26. Spieltag, 28.-30.3.2008 Hin Rück

Fr. Hansa Rostock - VfL Wolfsburg 0:1 :

Sa. Karlsruher SC - FC Schalke 04 2:0 :

Sa. 1. FC Nürnberg - Bayern München 0:3 :

Sa. VfL Bochum 1848 - Bor. Dortmund 1:2 :

Sa. Hamburger SV - Arm. Bielefeld 1:0 :

Sa. Bayer Leverkusen - Eintr. Frankfurt 1:2 :

Sa. Werder Bremen - MSV Duisburg 3:1 :

So. Hannover 96 - VfB Stuttgart 2:0 :

So. Energie Cottbus - Hertha BSC 0:0 :

29. Spieltag, 15./16.4.2008 Hin Rück

Di. Hansa Rostock - Werder Bremen 0:1 :

Di. FC Schalke 04 - Energie Cottbus 0:1 :

Di. Hertha BSC - Hamburger SV 1:2 :

Di. VfL Wolfsburg - VfL Bochum 1848 3:5 :

Mi. Eintr. Frankfurt - Bayern München 0:0 :

Mi. Arm. Bielefeld - Bayer Leverkusen 0:4 :

Mi. VfB Stuttgart - 1. FC Nürnberg 1:0 :

Mi. Bor. Dortmund - Hannover 96 1:2 :

Mi. MSV Duisburg - Karlsruher SC 0:1 :

32. Spieltag, 6./7.5.2008 Hin Rück

Di. Bor. Dortmund - VfB Stuttgart 2:1 :

Di. VfL Bochum 1848 - FC Schalke 04 0:1 :

Di. Hannover 96 - Hansa Rostock 3:0 :

Di. Karlsruher SC - Energie Cottbus 0:2 :

Mi. Hamburger SV - Werder Bremen 1:2 :

Mi. Bayer Leverkusen - Hertha BSC 3:0 :

Mi. Bayern München - Arm. Bielefeld 1:0 :

Mi. Eintr. Frankfurt - VfL Wolfsburg 2:2 :

Mi. 1. FC Nürnberg - MSV Duisburg 0:1 :

19. Spieltag, 8.-10.2.2008 Hin Rück

Fr. Eintr. Frankfurt - Arminia Bielefeld 2:2 2:1

Sa. Bayer Leverkusen - Hamburger SV 0:1 1:1

Sa. VfB Stuttgart - Hertha BSC 1:3 1:3

Sa. VfL Bochum 1848 - Energie Cottbus 2:1 3:3

Sa. Hannover 96 - Karlsruher SC 2:1 2:2

Sa. 1. FC Nürnberg - Hansa Rostock 2:1 1:1

Sa. VfL Wolfsburg - MSV Duisburg 3:1 2:1

So. Bor. Dortmund - FC Schalke 04 1:4 2:3

So. Bayern München - Werder Bremen 4:0 1:1

22. Spieltag, 29.2.-2.3.2008 Hin Rück

Fr. Hertha BSC - MSV Duisburg 2:1 2:0

Sa. Energie Cottbus - VfB Stuttgart 0:3 0:1

Sa. FC Schalke 04 - Bayern München 1:1 0:1

Sa. Hannover 96 - 1. FC Nürnberg 2:2 2:1

Sa. Werder Bremen - Bor. Dortmund 0:3 2:0

Sa. Hansa Rostock - Arminia Bielefeld 2:4 1:1

Sa. Karlsruher SC - VfL Wolfsburg 2:1 3:1

So. VfL Bochum 1848 - Bayer Leverkusen 0:2 2:0

So. Hamburger SV - Eintracht Frankfurt 1:2 4:1

27. Spieltag, 4.-6.4.2008 Hin Rück

Fr. MSV Duisburg - Energie Cottbus 2:1 :

Sa. Hertha BSC - Werder Bremen 2:3 :

Sa. Eintr. Frankfurt - 1. FC Nürnberg 1:5 :

Sa. VfB Stuttgart - Hamburger SV 1:4 :

Sa. VfL Wolfsburg - Hannover 96 2:2 :

Sa. Arm. Bielefeld - Karlsruher SC 0:0 :

Sa. FC Schalke 04 - Hansa Rostock 1:1 :

So. Bayern München - VfL Bochum 1848 2:1 :

So. Bor. Dortmund - Bayer Leverkusen 2:2 :

30. Spieltag, 25.-27.4.2008 Hin Rück

Fr. Eintr. Frankfurt - Bor. Dortmund 1:1 :

Sa. Hamburger SV - FC Schalke 04 1:1 :

Sa. Karlsruher SC - Werder Bremen 0:4 :

Sa. Hannover 96 - Hertha BSC 0:1 :

Sa. 1. FC Nürnberg - Arm. Bielefeld 1:3 :

Sa. Energie Cottbus - Hansa Rostock 2:3 :

Sa. VfL Bochum 1848 - MSV Duisburg 2:0 :

So. Bayern München - VfB Stuttgart 1:3 :

So. Bayer Leverkusen - VfL Wolfsburg 2:1 :

33. Spieltag, 10.5.2008 Hin Rück

VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart 1:3 :

MSV Duisburg - Bayern München 0:0 :

Hansa Rostock - Bayer Leverkusen 0:3 :

Hertha BSC - 1. FC Nürnberg 1:2 :

Energie Cottbus - Hamburger SV 0:0 :

Karlsruher SC - VfL Bochum 1848 2:2 :

Arm. Bielefeld - Bor. Dortmund 1:6 :

Werder Bremen - Hannover 96 3:4 :

FC Schalke 04 - Eintr. Frankfurt 2:2 :

präsentiert von

20. Spieltag, 15.-17.2.2008 Hin Rück

Fr. FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg 1:1 1:2

Sa. MSV Duisburg - VfB Stuttgart 0:1 2:3

Sa. Karlsruher SC - Bayer Leverkusen 0:3 2:2

Sa. Werder Bremen - 1. FC Nürnberg 1:0 2:0

Sa. Energie Cottbus - Bor. Dortmund 0:3 0:2

Sa. Hertha BSC - Arminia Bielefeld 0:2 1:0

Sa. Hansa Rostock - Eintr. Frankfurt 0:1 1:0

So. Hannover 96 - Bayern München 0:3 0:3

So. Hamburger SV - VfL Bochum 1848 1:2 3:0

23. Spieltag, 7.-9.3.2008 Hin Rück

Fr. Bor. Dortmund - Hertha BSC 2:3 1:1

Sa. Arm. Bielefeld - FC Schalke 04 0:3 0:2

Sa. VfB Stuttgart - Werder Bremen 1:4 6:3

Sa. Eintr. Frankfurt - VfL Bochum 1848 0:0 1:1

Sa. VfL Wolfsburg - Energie Cottbus 2:1 3:0

Sa. Bayern München - Karlsruher SC 4:1 2:0

Sa. MSV Duisburg - Hansa Rostock 0:2 1:1

So. 1. FC Nürnberg - Hamburger SV 0:1 0:0

So. Bayer Leverkusen - Hannover 96 3:0 2:0

25. Spieltag, 20.-23.3.2008 Hin Rück

Do. Eintr. Frankfurt - Energie Cottbus 2:2 2:1

Sa. Bayern München - Bayer Leverkusen 1:0 2:1

Sa. VfL Wolfsburg - Hamburger SV 2:2 1:1

Sa. 1. FC Nürnberg - VfL Bochum 1848 3:3 1:1

Sa. MSV Duisburg - Hannover 96 1:2 1:1

Sa. Bor. Dortmund - Karlsruher SC 1:3 1:1

Sa. VfB Stuttgart - Hansa Rostock 1:2 4:1

So. Hertha BSC - FC Schalke 04 0:1 1:2

So. Arm. Bielefeld - Werder Bremen 1:8 1:1

28. Spieltag, 11.-13.4.2008 Hin Rück

Fr. 1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg 1:3 :

Sa. Werder Bremen - FC Schalke 04 1:1 :

Sa. VfL Bochum 1848 - Hertha BSC 0:2 :

Sa. Energie Cottbus - Arminia Bielefeld 1:1 :

Sa. Hannover 96 - Eintr. Frankfurt 0:0 :

Sa. Karlsruher SC - Hansa Rostock 0:0 :

Sa. Hamburger SV - MSV Duisburg 1:0 :

So. Bayer Leverkusen - VfB Stuttgart 0:1 :

So. Bayern München - Bor. Dortmund 0:0 :

31. Spieltag, 2.-4.5.2008 Hin Rück

Fr. Bor. Dortmund - 1. FC Nürnberg 0:2 :

Sa. Hansa Rostock - Hamburger SV 0:2 :

Sa. Arm. Bielefeld - VfL Bochum 1848 0:3 :

Sa. FC Schalke 04 - Hannover 96 3:2 :

Sa. Werder Bremen - Energie Cottbus 2:0 :

Sa. VfB Stuttgart - Eintr. Frankfurt 4:1 :

Sa. Hertha BSC - Karlsruher SC 1:2 :

So. VfL Wolfsburg - Bayern München 1:2 :

So. MSV Duisburg - Bayer Leverkusen 1:4 :

34. Spieltag, 17.5.2008 Hin Rück

1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 1:2 :

Bayer Leverkusen - Werder Bremen 2:5 :

Bayern München - Hertha BSC 0:0 :

VfB Stuttgart - Arm. Bielefeld 0:2 :

Hannover 96 - Energie Cottbus 1:5 :

Bor. Dortmund - VfL Wolfsburg 0:4 :

Hamburger SV - Karlsruher SC 1:1 :

VfL Bochum 1848 - Hansa Rostock 0:2 :

Eintracht Frankfurt - MSV Duisburg 1:0 :

29


MARCIN

MIECIEL


PARTNER

Zwei Top Partner unseres VfL haben sich zusammengetan und ein Angebotspaket geschnürt, das höchst

reizvoll ist. Die Fahrzeug-Werke LUEG AG bieten mit dem Smart ein Auto, das energie- und platzmäßig

zeitgemäßen Ansprüchen genügt wie kaum ein anderes. Die Sparkasse Bochum macht den Kauf des

kleinen Flitzers mit einem besonderen Finanzierungsmodell auch für den nicht ganz großen Geldbeutel

erschwinglich.

Es ist eine absolut einmalige Kooperation,

zu der sich unsere beiden Top Partner

LUEG und die Sparkasse Bochum zusammengefunden

haben. Aufgrund der

stetig steigenden Anzahl an Verkehrsteilnehmern

unterstützt die Sparkasse

Bochum alle Interessenten bei der Finanzierung

eines sparsamen und Platz sparenden

Smart fortwo. Diese modernsten

Ansprüchen genügenden Eigenschaften

des kleinen Kraftpakets sind dem Finanzdienstleister

vom Dr.-Ruer-Platz einiges

wert. Mit satten 50 Euro Gutschrift im

Monat unterstützt die Sparkasse Bochum

die Finanzierung und ermöglicht Smart-

Fahren schon ab 89 Euro monatlich –

und das ganz ohne Anzahlung wohlgemerkt.

Dirk Stumpe, Abteilungsdirektor der

Sparkasse Bochum, erläutert die Motive

und Hintergründe dieses einzigartigen

Angebots: „Der neue Smart fortwo ist

das ideale Auto für eine dicht besiedelte

Region wie unser Ruhrgebiet. Er ist spar-

SMARTES ANGEBOT

Ob als Coupé oder Cabrio – alles ist möglich!

Smart finanzieren: LUEG AG und Sparkasse Bochum

sam und löst durch seine „Größe“ Parkplatzprobleme

für den Fahrer und die

anderen Verkehrsteilnehmer." Und das

Angebot für einen individuellen Smart ist

scheinbar unbegrenzt. Für nur wenige

Euro Aufpreis kann der Flitzer mit Park-

platzgarantie an die eigenen Vorstellungen

und Wünsche genau angepasst werden,

ohne dass die Finanzierung in exorbitante

Höhen schießt. Nach drei Jahren

Fahrspaß haben Herr oder Frau Smart

schließlich die Wahl: Entweder sie erwerben

den Wagen durch Zahlung einer

niedrigen Schlussrate oder sie geben

das Fahrzeug an das Autohaus LUEG

zurück.

Weitere Informationen und den direkten

Kontakt zum zuständigen Berater findet

man unter www.smartcenter.de oder

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33


ANPFIFF

MIT WENN UND ABER

Für Borussia Dortmund ist die bisherige Saison eine Spielzeit des „Aber“. Man ist zwar im DFB-Pokal bis ins

Finale vorgedrungen, aber in der Liga nur auf Platz 13. Ein äußerst unbefriedigendes Abschneiden, aber man

ist dennoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im internationalen Geschäft. Und man hoffte auf

einen positiven Schub aus dem Pokal-Halbfinale, spielte aber gegen den Karlsruher SC nur 1:1.

Natürlich ließe sich die Reihe fortführen,

doch wichtiger sind Fakten. Und denen zufolge

steht der BVB wie im Vorjahr nach

dem 25. Spieltag auf Platz 13. Für die Ansprüche

der Dortmunder ist das extrem unbefriedigend,

wie auch Trainer Thomas Doll

seit Wochen betont. Im letzten Jahr hatte

man zwar nur zwei Punkte weniger auf

dem Konto, doch die Situation war ungleich

dramatischer, weil der Abstand nach

unten wesentlich geringer war. Nach der

0:2-Niederlage im rewirpowerSTADION

wurde Jürgen Röber entlassen, Doll übernahm

das Ruder und sicherte den Klassenerhalt.

Wenigstens mit diesem Thema

braucht er sich heute nicht zu befassen.

Zehn Punkte Abstand sind es bis zum

Bundesliga-Rotlichtviertel, der Blick kann

schon jetzt in die Zukunft gerichtet werden.

Durch einen 3:0-Erfolg über Carl Zeiss Jena,

den Tabellenvorletzten der Zweiten Liga,

zog der BVB ins Berliner Endspiel ein. Weil

dort der FC Bayern München wartet, der sicherlich

die Champions League erreicht,

sind die Dortmunder im nächsten Jahr

wohl international dabei. Doch vor und

nach dem Pokalfinale, das in diesem Jahr

aufgrund der EM während der laufenden

Saison stattfindet (19. April), müssen die

Schwarz-Gelben noch so manchen Kraftakt

bewältigen, um ihre Kundschaft zufrieden

zu stellen.

Vor allem zu Hause blieben die Borussen

einiges schuldig. Derbyniederlagen gegen

Schalke und Duisburg sowie unerwartete

Punktverluste wie am vergangenen Wochenende

gegen den KSC sorgten dafür,

34

Borussia Dortmund

Feste Größe: Sebastian Kehl

dass man trotz des höchsten Zuschauerzuspruchs

der Liga in der Heimtabelle nur auf

Platz zwölf rangiert. Dass die Euphorie

rund um den Borsigplatz dennoch ungeahnte

Blüten treibt, beweist die Rekordnachfrage

nach Tickets fürs Endspiel: Über

150.000 Fans wollen die Borussia nach

Berlin begleiten.

Und wenn schon unser VfL nicht an „seinem

Jubiläumsendspiel“ teilnimmt, ist er

wenigstens durch seine größte Enklave in

der Bundesliga vertreten, schließlich spielten

nicht weniger als fünf BVB-Akteure früher

einmal für uns: Alexander Bade, Daniel

Gordon, Delron Buckley, Christopher Nöthe

und Giovanni Federico trugen schon das

blau-weiße Trikot. Dass ausgerechnet

Federico im Hinspiel den Siegtreffer schoss

(Endstand 2:1), gehört zu den fußball-typischen

Treppenwitzen. Vielleicht kann Co-

Trainer Ralf Zumdick, ein weiterer Ex-VfLer

in Dortmunds Reihen, den Jungs erzählen,

wie das Endspiel vor 20 Jahren gelaufen

ist.

Doch die Partie im Olympiastadion ist Zukunftsmusik,

die Gegenwart heißt Bochum.

Und hier gilt es, Fragen zu beantworten.

Zum Beispiel jene nach dem Partner von

Petric im Angriff. Neuzugang Klimowicz hat

zwar die beste Torquote (insgesamt zehn

Tore), kam aber in Pokal und Meisterschaft

zuletzt nur als Joker zum Einsatz. Nelson

Valdez rackert viel, ist aber im Abschluss

nach wie vor eher glücklos (erst zwei Tore).

Und Alexander Frei, mit 16 Toren im Vorjahr

noch Toptorschütze, hat nach seiner

Hüft-OP noch nicht wieder zu alter Form

gefunden. Des Weiteren wartet man gespannt,

ob der leicht angeschlagene Marc

Ziegler im Tor steht oder ausgerechnet Alex

Bade gegen seinen Ex-Club zum Einsatz

kommt. Und in der Innenverteidigung durften

sich zuletzt Amedick und Hummels neben

Wörns versuchen. Ob einer der Beiden

oder sogar Robert Kovac aufläuft, wird gegen

15:30 Uhr beantwortet. Ohne Wenn

und Aber.


Thomas Doll:

Guten Tag, Herr Doll! Zunächst einmal

herzlichen Glückwunsch zum Einzug ins

Pokalfinale. Wir gehen davon aus, dass

Bayern der Wunschgegner war?

Ja, das war in der Tat unser Wunschgegner.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die

Bayern in der nächsten Saison in der

Champions League spielen, ist groß. Damit

darf sich der BVB auf die Teilnahme

am UEFA-Cup freuen, egal wie das Endspiel

in Berlin ausgeht. Darüber hinaus

glaube ich, dass das Pokalfinale Borussia

Dortmund gegen Bayern München ein

hoch interessantes Spiel für alle Fußballfans

ist.

Der Pokalsieg als Krönung einer ansonsten

eher durchwachsenen Saison?

Wir sind froh, dass wir uns im DFB-Pokal

bis ins Finale gespielt haben. Denn Platz

13 in der Bundesliga ist sehr unbefriedi-

gend. Wir wollen unbedingt noch ein paar

Plätze in der Tabelle klettern.

Nun sehen viele Fans den BVB durch

das Erreichen des Finales schon wieder

auf Augenhöhe mit den Topteams der

Liga. Teilen Sie diese Meinung?

Nein, da wollen wir aber bald wieder hin.

Die Perspektiven von Borussia Dortmund

für die nächsten Jahre sind sehr gut.

Am Wochenende war dann wieder Liga-

Alltag angesagt. Wie lautet Ihr Fazit zur

Partie gegen Karlsruhe?

Wir haben in großen Teilen des Spiels guten

Fußball gezeigt und uns eine große

Zahl bester Chancen erarbeitet. Aber

wenn man die nicht nutzt, dann kommt

wieder so ein unbefriedigendes Unentschieden

heraus. Das war eindeutig zu

wenig.

ANPFIFF

SEHR UNBEFRIEDIGEND

Es ist fast eine Standardformulierung von Thomas Doll geworden, wenn er die Leistung seiner Mannschaft

beschreiben soll. Das Urteil „zu wenig“ ging ihm in den letzten Wochen und Monaten jedenfalls sehr oft

über die Lippen. Lediglich im Pokal erfüllte seine Mannschaft das Soll und zog durch einen 3:0-Erfolg über

Carl Zeiss Jena, dem Vorletzten der Zweiten Liga, ins Finale ein. Auf Augenhöhe mit den Topteams sieht er

den BVB deswegen aber noch lange nicht.

Will mit dem BVB unbedingt noch ein paar Plätze in der Tabelle klettern: Thomas Doll

Mit Tamas Hajnal haben Sie schon einen

KSC-Neuzugang für die kommende

Saison sicher, bei Eggimann und Eichner

gab es angeblich Interesse seitens

des BVB. Nimmt man Federico dazu,

scheinen Sie ein Faible für die Badener

zu haben…

Dieser Schein trügt. Eggimann und Eichner

hatten keine Angebote von Borussia

Dortmund.

Komisch, zumindest Eichner hat selbst

davon gesprochen. Bedeutet die

Verpflichtung von Hajnal, dass Ihre

Mannschaft auf der 10er-Position

Bedarf hat?

Wir schauen uns permanent nach Spielern

um, die unseren Kader in der Spitze

und in der Breite verstärken können. Deshalb

sind wir froh, dass Tamas Hajnal sich

für den BVB entschieden hat. Er ist ein

sehr guter Fußballer.

Am Samstag steht das Revierderby bei

unserem VfL an. Was für ein Spiel erwarten

Sie?

Ein richtiges Derby mit vielen Emotionen,

in dem sich beide Mannschaften nicht

verstecken werden.

Wie schätzen Sie unseren VfL ein?

Der VfL Bochum spielt eine prima Saison

und hat auch das Hinspiel bei uns im

Signal Iduna Park nur knapp verloren. Uns

erwartet am Samstag in Bochum ein ganz

schweres Auswärtsspiel, das wir aber

unbedingt gewinnen wollen.

35


36

ANPFIFF

Präsentiert von:

Ziegler

Rukovina Hummels Wörns Dede

Kehl

Tinga Kringe

Federico

Frei Petric

Formation gegen den Karlsruher SC

Borussia Dortmund ist in der glücklichen

Lage, eine eigentlich bisher eher unbefriedigende

Spielzeit bereits „gekrönt" zu haben.

Während ein halbes Dutzend Clubs

von einer Qualifikation für den UEFA-Cup

derzeit nur träumen kann, hat der BVB diese

durch das Erreichen des Pokalfinales

bereits in der Tasche.

In der Liga geben sich die Schwarz-Gelben

launisch. Auswärts überraschen die vielen

Gegentore. Dabei ist Keeper Ziegler derzeit

in guter Verfassung. Vor ihm räumt Routinier

Wörns und wahlweise die Youngster

Amedick oder Hummels ab. Außen suchen

die quirligen Rukavina und Dede stets den

BV Borussia Dortmund 09

Coaching Zone

Borussia Dortmund

Weg nach vorne. Für Stabilität sorgt im

zentralen defensiven Mittelfeld Nationalspieler

Kehl, während die laufstarken Tinga

und Kringe die Verbindung zum Angriff

herstellen. Hinter den Spitzen agiert mit

Federico ein bisher höchst unberechenbarer

Spieler: Einerseits für ein geniales Tor

oder für einen entscheidenden Pass gut,

andererseits immer mal wieder auch ganz

einfach „abgetaucht". Das ist von Stürmer

Mladen Petric nicht zu behaupten. Der trifft

aus allen Lagen, zuletzt auch per Freistoß

gegen den KSC. Als Partner stehen ihm

Valdez, Klimowicz oder Frei zur Verfügung.

Coach Thomas Doll hat da die Qual der

Wahl.

Trifft aus allen Lagen: Mladen Petric

Rheinlanddamm 207-209, 44137 Dortmund, Tel. 0231 – 90200

http://www.bvb.de Gegründet 19.12.1909 Vereinsfarben Schwarz-Gelb Mitglieder

27.000 Vorsitzender der Geschäftsführung Hans-Joachim Watzke Geschäftsführer

Thomas Treß Präsident des e.V. Dr. Reinhard Rauball Schatzmeister Dr. Reinhold

Lunow 2. Vorsitzender Dr. Albrecht Knauf Sportdirektor Michael Zorc Bereichsleiter

Dr. Christian Hockenjos (Organisation/Verwaltung), Marcus Knipping (Finanzen),

Josef Schneck (Kommunikation) Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun Physiotherapeuten

Peter Kuhnt, Frank Zöllner, Michael Peter

Deutscher Meister 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002 Deutscher Pokalsieger

1965, 1989 Champions League-Sieger 1997 Europapokalsieger der Pokalsieger

1966 Weltpokal-Sieger 1997 Deutscher Superpokal-Sieger 1989, 1995, 1996

Der Kader

Tor

1 Roman Weidenfeller (D) 132/0*

20 Marc Ziegler (D) 91/0

41 Alexander Bade (D) 47/0

Abwehr

2 Martin Amedick (D) 32/2

3 Markus Brzenska (D) 86/6

4 Christian Wörns (D) 464/28

14 Antonio Rukavina (SRB) 7/0

15 Mats Hummels (D) 6/0

17 Dede (BR/D) 280/11

21 Robert Kovac (CRO) 236/1

23 Philipp Degen (CH) 66/1

33 David Vrzogic (D) 0/0

38 Nico Hillenbrand (D) 1/0

Mittelfeld

5 Sebastian Kehl (D) 183/13

6 Florian Kringe (D) 143/14

7 Tinga (BR) 56/6

8 Giovanni Federico (I/D) 36/4

16 Jakub Blaszczykowski (PL) 17/0

18 Lars Ricken (D) 301/49

22 Marc-André Kruska (D) 89/2

24 Daniel Gordon (D) 6/0

28 Sebastian Tyrala (D) 7/0

32 Franck Patrick Njambe (CMR) 2/0

39 Christian Eggert (D) 1/0

Angriff

9 Nelson Valdez (PAR) 129/24

10 Mladen Petric (CRO/CH) 23/12

13 Alexander Frei (CH) 37/16

19 Diego F. Klimowicz (ARG/E) 170/63

26 Delron Buckley (RSA) 190/25

31 Christopher Nöthe (D) 3/0

Trainer

Thomas Doll

Ralf Zumdick, Ronny Teuber (Co-

Trainer), Wolfgang de Beer (Torwarttrainer),

Michael Wenzel (Athletik-

Trainer), Jürgen Lohr (Mentalcoach)

*Spiele in der 1. Bundesliga /

Tore in der 1. Bundesliga


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DOPPELPASS

GLEICH UND TROTZDEM VERSCHIEDEN

38

Rob Reekers und Günter Kutowski im Doppelpass

Eigentlich bleibt man am Freitag dem 13. besser im Bett. Für die Spieler und Fans unseres VfL sollte sich

das Aufstehen im Oktober 1989 jedoch lohnen, stand ihm doch ein Erfolgserlebnis der besonderen – weil

zu diesem Zeitpunkt eher seltenen – Art bevor. Dafür gesorgt hat ausgerechnet ein Abwehrspieler, der sich

mit dem Toreschießen in neun Jahren VfL naturgemäß eher zurückgehalten hat.

Rob Reekers

Es war Derbyzeit, und der wenige Monate

zuvor Pokalsieger gewordene Nachbar

Borussia Dortmund empfing am 13. Spieltag

unseren Verein, der bis dato auf fremden

Plätzen sieglos geblieben war. Das

sollte sich insbesondere deshalb ändern,

weil mit Rob Reekers ein nicht gerade als

Torjäger bekannt gewordener Spieler zum

Matchwinner avancierte. Folglich erinnert

sich unser Verteidiger noch sehr gut an

sein Erfolgserlebnis. „Ich kam im Mittelfeld

nach einem Missverständnis zweier

Dortmunder an den Ball, bin dann mit

weitem Anlauf in den Strafraum gedrungen

und habe die Kugel mit links ins lange

Eck geschlenzt“. Das Tor aus der 61.

Minute sollte an diesem Tag das einzige

bleiben, auf der Gegenseite zielte Thomas

Helmer mit einem Lattentreffer nämlich zu

genau. So feierte der damals von Reinhard

Saftig trainierte VfL einen Sieg, der

ihn und seine Mannschaft zunächst aus

den Abstiegsrängen auf Platz 15 katapultierte.

Mit von der Partie war damals auf Dortmunder

Seite Günter Kutowski, auch

wenn sich der langjährige Borusse nicht

mehr so recht daran erinnern mag. „Das

habe ich verdrängt“, scherzt der von den

Anhängern oft „Kutte“ genannte Ex-Profi

heute. Trotzdem hat der Abwehrrecke

noch negative Begegnungen mit unserem

VfL im Hinterkopf. „Ich erinnere mich noch

sehr gut an ein Derby in Bochum, das wir

6:1 verloren haben. Das war schon ein

Hammer, auch wenn wir damals nicht die

Borussia waren, die bis vor fünf oder

sechs Jahren noch sehr erfolgreich war“,

blickt der zum Zeitpunkt des Spiels 20jährige

Kutowski zurück. Dass die Niederlage

der Dortmunder 1989 im Westfalenstadion

mit dem 0:1 deutlich knapper

ausfiel als die Pleite wenige Jahre zuvor

in Bochum, begründet „Kutte“ heute nur

Bochums 1:0 gegen den BVB

vom Oktober 1989:

„Das habe ich verdrängt”,

scherzt Günter „Kutte” Kutowski.

scherzhaft mit der Tatsache, dass das

Spiel am Freitag dem 13. statt fand. Vielmehr

betont er – genau wie Rob Reekers

– dass Aberglaube vor der Begegnung

keine große Rolle spielte.

Günter Kutowski

Der Weg beider Mannschaften sollte nach

diesem Aufeinandertreffen in entgegengesetzte

Richtungen führen. Dortmund

zog am Saisonende als Tabellenvierter in

den UEFA-Cup ein, unsere Mannschaft

musste hingegen die Relegation über sich

ergehen lassen. „Das hatte mit Fußball

nicht mehr viel zu tun. Es war sehr Nerven

aufreibend, denn es waren zwei

Spiele, in denen es um alles ging – entweder

steigt man ab oder man bleibt

drin!“, bringt Rob Reekers die Ausnahmesituation

auf den Punkt. Vor allem das

Rückspiel gegen Saarbrücken hat unser

langjähriger Verteidiger noch lebhaft vor

Augen: „Nach dem 1:0 im Hinspiel lagen

wir im zweiten Spiel erst zurück, und

dann gehen einem die unterschiedlichsten

Sachen durch den Kopf: Bloß keinen

Fehler machen, nicht ausrutschen, kein

unnötiges Risiko!“ Doch Ende gut, alles


Ehrliche und kompromisslose Abwehrarbeit: Rob Reekers (rechts)

gut, schließlich erlöste Uwe Leifeld kurz

vor Schluss ganz Bochum und hielt den

VfL mit seinem Treffer in der Bundesliga.

Auch Günter Kutowski musste mit dem

BVB bereits gegen den Dritten der Zweiten

Liga um den letzten freien Platz in der

höchsten Etage des deutschen Fußballs

kämpfen – und setzte sich gar erst nach

einem dritten Entscheidungsspiel gegen

Fortuna Köln durch. Dass es in der kommenden

Saison wieder Relegationsspiele

in Deutschland geben wird, bewerten beide

übrigens unterschiedlich. Während unser

Holländer die Regel „sehr heftig“ und

„nicht so gut“ findet, befürwortet Kutowski

trotz des Fast-Abstiegs mit Dortmund

den finalen Kick im Kampf um den Klassenerhalt,

weil er „eine sehr spannende

Sache und daher für den Fußball sehr

positiv“ ist.

Auch wenn beide Spieler während ihrer

aktiven Zeit einiges verband – sowohl

Reekers als auch Kutowski waren wegen

ihrer ehrlichen und kompromisslosen Abwehrarbeit

auf dem Platz bei den Fans

sehr beliebt – so unterschiedlich begingen

sie die Zeit nach ihrer Laufbahn als

Spieler. Der Holländer wurde Co-Trainer

DOPPELPASS

bei Rot-Weiß Oberhausen und arbeitete

unter den Trainerfüchsen Aleksandar

Ristic und Dragoslav Stepanovic. „Beide

sind sehr offene Typen, von denen ich einige

taktische Dinge lernen konnte.

Außerdem habe ich mit ihnen sehr viel

über Fußball gesprochen und gesehen,

wie man eine Mannschaft führen kann“,

nimmt der heute beim Verbandsligisten

SuS Stadtlohn als Cheftrainer tätige Reekers

etliches aus dieser Zeit mit. Aber

auch um den jüngeren Nachwuchs

Günter Kutowski in der Saison 1994/95

kümmert sich der 41-Jährige, hat er doch

gemeinsam mit einem Freund mittlerweile

fünf Fußballschulen – vier in den Niederlanden,

eine in Deutschland. „Der Andrang

ist riesig, das haben wir so nicht

erwartet. Dementsprechend ist die ganze

Sache ziemlich explodiert“, freut sich der

sympathische Holländer. Damit nicht genug:

Auch in seiner Heimat engagiert sich

Reekers, denn er kümmert sich in Enschede

zwei Mal in der Woche um die B-

Jugend beim FC Twente, deren Spieler

eine spezielle Sportschule besuchen und

– nach der Jugend von Ajax Amsterdam –

in den Genuss der besten Ausbildung des

Landes kommen.

Dem Fußball ist auch Günter Kutowski

nach wie vor verbunden, wenngleich in

anderer Position. Er gibt die Erfahrungen,

die er in seiner aktiven Zeit sammelte,

heute als Spielerberater an die nachfolgende

Generation weiter. „Es macht mir

einfach riesigen Spaß, mit jungen Spielern

zu arbeiten und mich weiter in der Fußballbranche

zu bewegen, schließlich hat

der Sport mein Leben geprägt. Außerdem

treffe ich in meinem Job immer wieder auf

alte Kollegen und Gegenspieler“, erläutert

„Kutte“ seine Motivation für den neuen

Beruf. Dass der 42-Jährige doch noch eine

Laufbahn als Trainer einschlagen könnte,

39



40

DOPPELPASS

Rob Reekers klärt vor dem Wolfsburger Angreifer

ist indes sehr unwahrscheinlich. „Ich habe

es eigentlich von Anfang an ausgeschlossen,

an der Seitenlinie zu stehen, weil ich

nach 17 Jahren Profi nicht das Gefühl hatte,

dass ich weiter auf dem Platz stehen

muss.“ Eine Tätigkeit im Management

90

Jahre

90 JAHRE

WOHLFÜHL(T)RÄUME

hingegen kann sich der zwölf Jahre in

Dortmund aktive und dort noch immer lebende

Kutowski allerdings schon vorstellen,

zumal „das Beraten von Spielern ja

auch eine Form des Managements ist“.

Sowohl Reekers als auch Kutowski sind

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„ihren“ Vereinen, zu denen sie in jungen

Jahren kamen und sich dort zügig etablierten,

auch heute noch sehr verbun-

„Heute ist es wichtiger, dass

ich mich noch ein bisschen

bewege, damit ich nicht

fett werde”, scherzt

Publikumliebling

Rob Reekers.

den. So verwundert es nicht, dass beide

in den jeweiligen Traditionsmannschaften

aktiv sind und gemeinsam mit ehemaligen

Mannschaftskameraden alte Zeiten

wieder aufleben lassen. Der Fußball als

solcher steht jedoch für Rob Reekers nicht

mehr unbedingt im Mittelpunkt. „Heute ist

es wichtiger, dass ich mich noch ein

bisschen bewege, damit ich nicht fett

werde“, scherzt der Publikumsliebling des

VfL. Doch natürlich ist auch das Wiedersehen

mit den ehemaligen Kollegen immer

willkommen, um gemeinsam bei einem

Bierchen über Fußball zu reden. Günter

Kutowski pflichtet dem Holländer bei: „Es

ist ein Zusammentreffen, um die Gemeinschaft

zu pflegen, aber auch, um sich

sportlich noch mal mit dem einen oder

anderen zu messen“. In der Tat trafen beide

Abwehrrecken schon des Öfteren bei

Turnieren aufeinander und gerieten ins

Plaudern, und da sie sich während ihrer

aktiven Karriere durchaus ähnlich waren,

verwundert es nicht, dass beide Sympathien

füreinander hegen. „Kutte ist ein

ganz besonnener und sachlicher Kerl. Er

ist ein bisschen wie ich – auf dem Platz

ging es zur Sache, aber sonst ist er ein

ruhiger Mensch, der keine Flausen im

Kopf hat“. Günter Kutowski hingegen

kommt mit weniger Worten aus, um Rob

Reekers nicht minder treffend zu beschreiben:

„Holländer – typisch positiv

verrückt!“


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SERIENTÄTER

Im Sport spricht man gerne von den so genannten Big Points, wenn zum richtigen und oft vorent-

scheidenden Zeitpunkt gepunktet wird. So gesehen kann man von Big Points in Serie sprechen,

schaut man sich die letzten Resultate unserer U23 an: Vier Siege in Folge gegen unmittelbare Verfol-

ger im Kampf um den Regionalliga-Aufstieg. Das Wort Vorentscheidung ist jedoch nach wie vor tabu.

U23-Coach Nico Michaty hört es gar

nicht gerne, wenn man seiner Mannschaft

eine vermeintliche Sicherheit vorgaukeln

möchte, denn darin lauert auch

immer die Gefahr, die kommenden Aufgaben

nicht mit der nötigen Konzentration

und Entschlossenheit anzugehen.

„Wir haben noch gar nichts erreicht. Wir

müssen weiterhin von Spiel zu Spiel

schauen und uns erwarten auch sicherlich

noch neun schwere Spiele.“

27 Punkte sind noch zu vergeben. Dass

sich unser Nachwuchs aber zur Zeit in

sehr gutem Fahrwasser befindet, muss

auch ihr Trainer bestätigen: „Es läuft

momentan sehr gut, und dieser Sieg

war wieder sehr wichtig für uns." Die

Rede ist von vergangenem Samstag, als

unsere Zweite den FC Gütersloh 2000

empfing. Die Ostwestfalen befanden

sich auf Tabellenplatz fünf und damit

unmittelbar hinter den vier

46

TALENTSCHUPPEN präsentiert von

VfL BOCHUM 1848 II

Fast hätte Heinrich Schmidtgal (links) den Gütersloher Torhüter überwunden. Unsere U23 gewann trotzdem 2:1.

Aufstiegsplätzen. Eine Paarung, die

bezüglich der Tabellenkonstellation so

oder so ähnlich in den letzten fünf Partien

unserer U23 zustande kam.

Paarungen, die zuletzt immer gleich

endeten. Am Samstag, 22. März 2008,

wurde Gütersloh nach Toren von El-

Nounou und Ucar zu Hause mit 2:1 geschlagen.

Davor die Woche, am Sonntag,

16. März 2008, siegte unsere Elf

mit 2:0 in Erkenschwick. Torschütze war

abermals El-Nounou und dazu ausgerechnet

Sebastian Westerhoff, der in 67.

Minute für Kevin Wölk eingewechselt

wurde und in der Nachspielzeit gegen

seinen Ex-Club traf.

In beiden Partien musste bis zum Ende

um die drei Punkte gebangt werden,

weil das Team um Coach Michaty es zuvor

verpasste, den Sack zuzumachen.

Es ist auffällig, wie oft der Trainer da-

von spricht, dass seine Elf hätte höher

führen müssen. Doch mehr Ruhe und

Kaltschnäuzigkeit vor des Gegners Tor

zu entwickeln ist ein Prozess, der mehr

Zeit braucht als sich beispielsweise

eine mustergültige Kopfballtechnik zu

erarbeiten.

Doch auch ohne hundertprozentige

Chancenverwertung belegt unser Nachwuchs

momentan den zweiten Platz in

der Oberliga Westfalen und stellt zudem

den sichersten Torschützen der Liga.

Sami El-Nounou traf gegen Gütersloh

bereits das 20. Mal im 25. Ligaspiel.

Tabellenführer ist nach wie vor Schalke

04 II, einen Punkt vor unserem VfL und

auf Platz drei rangiert Preußen Münster,

drei Zähler und ein Spiel weniger auf

dem Konto. Am Sonntag, 30. März

2008, reist unser Team nach Schermbeck,

um die Serie von fünf Siegen in

Serie aus der Hinrunde einzustellen.


Tabelle

TALENTSCHUPPEN

OBERLIGA WESTFALEN

Spiele G U V Tore +/- Punkte

1. FC Schalke 04 II 24 16 3 5 45:20 +25 51

2. VfL Bochum 1848 II 25 15 5 5 44:21 +23 50

3. SC Preußen Münster 24 13 8 3 44:16 +28 47

4. SC Westfalia Herne 25 11 6 8 40:30 +10 39

5. Hammer SpVg 25 11 5 9 32:30 +2 38

6. Sportfreunde Lotte 23 9 10 4 44:29 +15 37

7. FC Gütersloh 2000 25 10 7 7 31:29 +2 34

8. SpVgg Erkenschwick 25 10 5 10 39:35 +4 35

9. Delbrücker SC 25 9 8 8 33:32 +1 35

10. SV Schermbeck 1912 24 8 10 6 33:30 +3 34

11. DJK Germania Gladbeck 24 9 6 9 33:37 -4 33

12. DSC Arminia Bielefeld II 24 7 7 10 35:37 -2 28

13. Rot-Weiss Ahlen II 25 7 7 11 25:37 -12 28

14. SV Lippstadt 08 24 8 3 13 29:43 -14 27

15. SF Oestrich-Iserlohn 25 7 6 12 32:53 -21 27

16. FC Eintracht Rheine 25 6 7 12 25:35 -10 25

17. SC Wiedenbrück 2000 24 3 9 12 24:41 -17 18

18. TSG Sprockhövel 24 1 8 15 15:48 -33 11

Kader VfL Bochum 1848 II

Tor

David Buchholz 19/0*

Andreas Luthe 5/0

René Renno 2/0

Abwehr

Patrick Fabian 24/0

Thiemo Höhn 12/0

Christian Kalina 4/0

Daniel Klinger 19/3

Mergim Mavraj 3/1

Martin Meichelbeck 1/0

Marc-André Nimptsch 23/1

Oliver Rademacher 2/0

Rouven Schröder 24/0

Mittelfeld

Mirkan Aydin 6/0

Jürgen Duah 24/2

Dennis Grote 4/0

Ivo Ilicevic 4/2

Heinrich Schmidtgal 22/3

Suri Ucar 11/1

Kevin Wölk 23/2

Dennis Yilmaz 2/0

David Zajas 23/0

Sturm

Sami El-Nounou 25/20

Dilaver Güclü 24/7

Marko Onucka 6/0

Marc Sand 15/0

Lukas Schmitz 7/1

Sebastian Westerhoff 5/1

Gianluca Zavarise 1/0

Trainer

Nico Michaty

Markus Pilawa (Co-Trainer)

*Liga-Einsätze/Liga-Tore

Ergebnisse

24. Spieltag Oberliga Westfalen (16.03.2008)

SpVgg Erkenschwick – VfL Bochum 1848 II 0:2

Tore: 0:1 El-Nounou (28., EM), 0:2 Westerhoff

(90.)

DJK Germ. Gladbeck – SC Preußen Münster 1:0

Hammer SpVg – Delbrücker SC 3:1

FC Gütersloh 2000 – TSG Sprockhövel 2:1

SV Schermbeck 1912 – SF Oestrich-Iserlohn 2:0

SV Lippstadt 08 – FC Schalke 04 II 1:6

DSC Arm. Bielefeld II – FC Eintracht Rheine 2:1

SC Westfalia Herne – SC Wiedenbrück 2000 1:1

Sportfreunde Lotte – Rot-Weiss Ahlen II 0:1

25. Spieltag Oberliga Westfalen (22.03.2008)

VfL Bochum 1848 II – FC Gütersloh 2000 2:1

Tore: 1:0 El-Nounou (13., EM), 2:0 Ucar (58.),

2:1 Barton (85.)

Delbrücker SC – SpVgg Erkenschwick 2:2

Rot-Weiss Ahlen II – Hammer SpVg 0:0

SC Wiedenbrück – Sportfreunde Lotte verl.

FC Eintracht Rheine – SC Westfalia Herne 1:3

FC Schalke 04 II – DSC Arm. Bielefeld II verl.

SC Preußen Münster – SV Lippstadt 08 verl.

SF Oestrich-Iserlohn – DJK Germ. Gladbeck 3:4

TSG Sprockhövel – SV Schermbeck 1912 verl.

Vorschau:

26. Spieltag Oberliga Westfalen (30.03.2008)

SV Schermbeck 1912 – VfL Bochum 1848 II

SF Oestrich-Iserlohn – SC Preußen Münster

FC Gütersloh 2000 – Delbrücker SC

DJK Germ. Gladbeck – TSG Sprockhövel

DSC Arminia Bielefeld II – SV Lippstadt 08

SC Westfalia Herne – FC Schalke 04 II

Sportfreunde Lotte – FC Eintracht Rheine

Hammer SpVg – SC Wiedenbrück 2000

SpVgg Erkenschwick – Rot-Weiss Ahlen II

Top-Torjäger

Name Verein Tore

1. S. El-Nounou VfL Bochum 1848 II

2. P. Böwing-

20

Schmalenbrock Sportfreunde Lotte 17

3. P. Bendig SV Schermbeck 11

4. M. Setzke SpVgg Erkenschwick 10

5. M. Kara SC Preußen Münster 9

47


Unser Team um Trainer Dariusz Wosz kann

auf eine kleine Serie verweisen. Die letzten

beiden Begegnungen wurden gewonnen,

und die Mannschaft ist seit vier Spielen

ohne Niederlage. Zuletzt verlor man

zum Auftakt der Rückrunde in Leverkusen,

noch unter Trainer Michael Oenning. Den

Unentschieden gegen Dortmund und

Schalke folgten zuletzt zwei Siege gegen

Düsseldorf und Mönchengladbach. Dennoch

hadert Trainer Wosz ein wenig mit

den Auftritten: „Was mich sehr stört, ist,

dass wir zu viele Tore kassieren und ständig

einem Rückstand hinterher rennen

müssen. Dieses Fehlverhalten in der Defensive

fängt schon bei den Spitzen an

und zieht sich durch alle Mannschaftsteile,

weshalb wir nun verstärkt in diesem

Bereich arbeiten. Außerdem wollen wir

unsere Schwächen bei Standards abstellen“,

hat Wosz genaue Trainingsansätze

vor Augen.

48

TALENTSCHUPPEN

VfL BOCHUM 1848 U19

VON SPIEL ZU SPIEL

Es gibt Momente im Laufe einer Saison, da fällt es Spielern, vielleicht auch Trainern, schwer, nur auf das

kommende Spiel zu schauen und den Fokus ausschließlich darauf zu lenken. Bei unserer U19 ist das diese

Saison nicht so, auch wenn das Spiel am 21. Spieltag der A-Junioren-Bundesliga West gegen den 1. FC Köln

etwas aus dem Programm heraussticht und einen eigenen Reiz hat.

Diese Mankos sollten jedoch nicht so gravierend

sein, als dass sie dem Ausbau der

Serie in den kommenden Wochen im Weg

stehen sollten. Am 30. März 2008 muss

unsere U19 nach Duisburg und gegen den

MSV, aktueller Siebter, hat man eigentlich

noch eine Rechnung offen. Beim 3:5 im

Hinspiel schlug sich unser VfL selbst, ließ

viele Chancen ungenutzt verstreichen und

baute den Gast durch Fehler auf. Eine Woche

später kommt RW Ahlen zum Nachwuchszentrum,

momentan Tabellenelfter.

Und danach steht schon die Partie in Köln

gegen den vermeintlichen Tabellenführer

an, doch von Lampenfieber oder Vorfreude

keine Spur: „Das ist noch lange nicht in

unseren Köpfen drin. Bis Köln ist es noch

weit, weil wir davor auch zwei Wochen

Spielpause haben. Außerdem denken wir

von Woche zu Woche, auch wenn ich natürlich

gerne einen Großen schlagen

Tomasz Welnicki im Zweikampf während des Spiels gegen den MSV Duisburg

möchte und Köln die letzte Möglichkeit

dazu ist. Denn gegen Leverkusen, Dortmund

und Schalke spielten wir schon

zweimal.” Dass unsere Jungs auswärts bei

den Großen bislang nicht viel auf die Beine

bekamen, interessiert nicht und gehört

zudem der Vergangenheit an, wie der Test

am 15. März 2008 „auf Schalke” bewies.

Beim 2:2 nach 2:0-Führung trotz zahlreicher

Wechsel innerhalb einer vermeintlichen

B-Elf mit einigen U17-Jugendlichen

war Coach Wosz sehr zufrieden: „Beim

Test gegen Schalke, die mit ihrer Stammelf

antraten, konnte man sehen, dass wir uns

auch auswärts super präsentieren können,

zumal viele Spieler zum Einsatz kamen,

die noch nicht so viel Spielpraxis in der

Bundesliga gesammelt haben. Das hat

schon Spaß gemacht“, so der U19-Coach.

Es bleiben also zwei Meisterschaftspiele,

um zu üben, ehe am 20. April 2008 das

Spiel in Köln ansteht.


VfL Bochum 1848 U19

Tabelle Junioren-Bundesliga West

S G U V Tore Punkte

1. 1. FC Köln 18 14 2 2 55:20 44

2. Bayer 04 Leverkusen 18 14 1 3 50:17 43

3. FC Schalke 04 18 12 4 2 50:18 40

4. Borussia Dortmund 17 12 1 4 48:23 37

5. VfL Bochum 1848 18 7 4 7 38:33 25

6. Rot-Weiss Essen 18 6 6 6 26:28 24

7. MSV Duisburg 18 7 3 8 27:32 24

8. Alemannia Aachen 17 6 5 6 36:28 23

9. Arminia Bielefeld 18 6 5 7 27:34 23

10. Borussia M‘gladbach 18 5 5 8 24:24 20

11. Rot-Weiss Ahlen 18 5 2 11 23:40 17

12. Fortuna Düsseldorf 18 3 5 10 20:41 14

13. Preußen Münster 18 3 3 12 20:45 12

14. VfL Leverkusen 18 2 0 16 11:70 6

VfL Bochum 1848 U17

Letztes Ergebnis

17. Spieltag Junioren-BL West (02.03.2008)

VfL Bochum – Fortuna Düsseldorf 2:1

Nächstes Spiel

19. Spieltag Junioren-BL West (30.03.2008)

VfL Bochum 1848 – Borussia M’gladbach

Tabelle Junioren-Bundesliga West

S Tore Punkte

1. Borussia Dortmund 18 55:29 42

2. FC Schalke 04 17 48:25 34

3. Borussia M‘Gladbach 17 32:17 34

4. Arminia Bielefeld 18 29:21 34

5. Bayer 04 Leverkusen 18 39:35 30

6. VfL Bochum 1848 17 29:20 28

7. Alemannia Aachen 17 29:23 23

8. 1. FC Köln 17 32:25 20

9. MSV Duisburg 17 26:29 19

10. Rot-Weiss Essen 17 18:31 19

11. SG Wattenscheid 09 17 12:23 17

12. Fortuna Düsseldorf 17 17:40 15

13. SC Preußen Münster 17 15:34 14

14. Bonner SC 18 17:46 11

TALENTSCHUPPEN

JUGENDTEAMS

Letztes Ergebnis

18. Spieltag Junioren-Bundesliga West

Sonntag, 09.03.2008, 11 Uhr

VfL Bochum 1848 – Borussia M’gladbach 4:1

Tore: 0:1 Bäcker (48.), 1:1 Schiller (51.), 2:1

Kaya (53.), 3:1 Hibbeln (54.), 4:1 Kaya (74.)

Tor

Christian Görres 13/0*

Sören Stauder 4/0

Jan Terhorst

Abwehr

1/0

Jonas Acquistapace 14/0

Marco Bensmann 12/0

Matthias Kaiser 11/0

Christian Mengert 17/1

Ricardo Neumann 10/1

Matthias Ostrzolek 8/0

Tomasz Welnicki 17/0

VfL Bochum 1848 U16

Letztes Ergebnis

15. Spieltag Westfalenliga (02.03.2008)

VfL Bochum – Arminia Bielefeld verl.

Nächstes Spiel

17. Spieltag Westfalenliga (06.04.2008)

VfL Bochum 1848 – Sportfreunde Siegen

Tabelle Westfalenliga

S Tore Punkte

1. Sportfreunde Siegen 16 39:18 34

2. TSC Eintracht Dortmund 15 38:18 33

3. Rot-Weiss Ahlen 16 40:21 28

4. VfL Bochum 1848 14 34:26 26

5. SF Oestrich-Iserlohn 16 34:33 26

6. Arm. Bielefeld U16 15 18:18 24

7. Bor. Dortmund U16 15 24:17 23

8. SC Paderborn 07 15 29:22 21

9. SC Preuß. Münster U16 15 15:30 14

10. FC Gütersloh 2000 16 21:45 13

11. Hammer SpVg 15 20:37 10

12. DJK TuS Hordel 16 16:43 10

Mittelfeld

Ferhat Erdal 7/0

Stefan Grummel 18/2

Ilkay Gündogan 18/14

David Piorunek 18/2

Marc Rzatkowski 16/1

Nico Schiller 11/1

Philip Semlits 6/0

Philipp Stumpf 2/0

Marc-Daniel Ubani 10/0

Nächste Spiele

19. Spieltag Junioren-Bundesliga West

Sonntag, 30.03.2008, 11 Uhr

MSV Duisburg – VfL Bochum 1848

20. Spieltag Junioren-Bundesliga West

Sonntag, 06.04.2008, 11 Uhr

VfL Bochum 1848 – Rot-Weiss Ahlen

Der Kader – VfL Bochum 1848 U19

VfL Bochum 1848 U15

Letztes Ergebnis

Angriff

Enes Demir 13/0

Peter Elbers 4/0

Mike Hibbeln 17/7

Güngör Kaya 18/7

Trainer

Dariusz Wosz

Andreas Roch (Co-Trainer)

*Liga-Einsätze / Liga-Tore

19. Spieltag Regionalliga West (08.03.2008)

VfL Bochum – MSV Duisburg 2:1

Nächstes Spiel

20. Spieltag Regionalliga West (05.04.2008)

Alemannia Aachen – VfL Bochum 1848

Tabelle Regionalliga West

S Tore Punkte

1. FC Schalke 04 19 58:20 42

2. Bayer 04 Leverkusen 17 47:18 37

3. Borussia Dortmund 17 38:20 35

4. VfL Bochum 1848 18 26:11 34

5. 1. FC Köln 18 30:23 33

6. Borussia M’gladbach 19 27:16 32

7. DSC Arminia Bielefeld 18 29:21 31

8. Alemannia Aachen 18 31:28 28

9. SC Preußen Münster 19 33:38 24

10. Rot-Weiss Essen 18 28:35 21

11. MSV Duisburg 19 35:43 21

12. Fortuna Düsseldorf 19 25:53 9

13. Rot-Weiss Ahlen 18 16:50 7

14. 1. Kölner Nachwuchs. 19 13:60 6

49


50

TALENTSCHUPPEN

U19

Sechs aus U19

gegen Bulgarien

NEUES VOM NACHWUCHS

U19: Güngör Kaya erzielt eines seiner beiden Tore gegen Borussia Mönchengladbach

Der Fußball- und Leichtathletikverband

Westfalen hat sechs Spieler aus unserer

U19 für ein Vergleichsspiel der Westfalenauswahl

eingeladen. Zu den berufenen

gehören Stefan Grummel, Matthias Kaiser,

Ilkay Gündogan, Güngör Kaya, Marc Rzatkowski

und Nico Schiller. Am Sonntag, 13.

April 2008, findet die Begegnung gegen

die U19-Nationalmannschaft Bulgariens

um 11 Uhr auf der Sportanlage des SC

Falke Saerbeck, Lindenstraße 40, in

48369 Saerbeck statt.

U13

Turniersieg in

Holland

Am Sonntag, 16. März 2008, konnte unsere

U13 um Trainer Christoph Vorhoff ein

hochkarätig besetztes Turnier in den

Niederlanden gewinnen. Ausrichter war

der FC Twente Enschede. Bei dem Blitzturnier

spielte jeder gegen jeden.

Nach dem 1:1 gegen Willem II Tilburg erreichte

unser Nachwuchs ein 3:0 gegen

Twente Enschede und ein 2:0 gegen Arminia

Bielefeld und sicherte sich somit

den Turniersieg.

U19

Ilkay Gündogan beim

U18-Leistungstest

Ilkay Gündogan aus dem U19-Junioren-

Bundesliga-Team von Trainer Dariusz

Wosz wurde vom DFB zum U18-Leistungstest

nach Leverkusen eingeladen.

Vom 31. März bis 01. April 2008 wird sich

der U18-Kader in Leverkusen aufhalten.

Es werden im Rahmen des Treffens diverse

Sprint-, Sprung-, Wendigkeits- und Ausdauertests

durchgeführt.

U15

U15 steht im Viertelfinale

des Westfalenpokals

Unsere C1-Junioren treffen im Viertelfinale

des Westfalenpokals auswärts auf den

Regionalligisten Preußen Münster.

Das Spiel wird am Dienstag, 1. April 2008,

um 17.30 Uhr in Münster-Coerde ausgetragen.

In der dritten Pokalrunde gewann

unsere Mannschaft zuvor mit 2:0 beim

VfB Waltrop. Münster setzte sich mit 7:6

bei SF Oestrich durch.


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OSTKURVE

Heute Hand in Hand

mit den Profis

Nachdem in der Hinrunde alle drei Derbys

auf fremdem Terrain ausgetragen wurden,

haben jetzt wir Heimrecht und die Möglichkeit,

unseren Kontrahenten ein Bein zu

stellen.

Für Duisburg gilt es den Klassenerhalt zu

schaffen, Schalke hegt nach wie vor Ambitionen,

einen Champions League-Platz zu

erreichen, und Dortmund befindet sich auf

direkter Tuchfühlung zu unserer Elf. Umso

wichtiger ist also das heutige Derby gegen

52

HDTV: Fernsehen

wie im Stadion

Wer würde nicht gerne mal direkt am

Spielfeldrand stehen, den Spielern beim

Einwurf zuschauen und den Trainern in

die Augen sehen? Dieses Erlebnis kann

sich jetzt jeder nach Hause holen: mit

Bundesliga-Spielen in HDTV. Man sieht

jeden Grashalm, jeden Schweißtropfen

superscharf – als sei man mitten im

Stadion. Mit Dolby Digital Surround-

Sound gibt es zusätzlich die entsprechende

Stadionatmosphäre. Auf dem

Kanal Premiere HD stehen Fußball-Live-

Übertragungen im Mittelpunkt. An

Die U11 des VfL Bochum 1848

Die U10/11 des VfL Bochum 1848

den BVB, was sicherlich auch die Einlaufkinder

zusätzlich motivieren wird. Die Kids

stammen nämlich alle aus Reihen des VfL

eigenen Nachwuchses und sind ebenso

heiß auf einen Sieg wie die Großen. Heute

dürfen sie erstmals die Luft der großen

Bundesligawelt schnuppern, wenn sie

Hand in Hand mit den Profis vor ausverkauftem

Haus und bei Gänsehaut-Atmosphäre

das Spielfeld betreten. Mit insgesamt

33 VfL-Spielern auf dem Rasen, dürfte

die Revanche für die knappe

Hinspielniederlage zur reinen Formsache

werden.

jedem Wochenende laufen drei Bundesliga-Spiele

in HD: das Freitagsspiel, das Topspiel

am Samstag und ein Spiel am Sonntag.

Auch Top-Spiele der Champions

League laufen in HD. Und im „normalen"

TV zeigt Premiere selbstverständlich

weiterhin alle Spiele und alle Tore live und

exklusiv. Abseits des Fußballs zeigt Premiere

HD vor allem Spielfilme und Serien, im

März und April zum Beispiel „James Bond

– Casino Royale“. Und mit Discovery HD

hat Premiere noch einen weiteren HD-Sender

im Angebot: Dort laufen hochwertige

Steckbrief Maskottchen

des Tages

Name: Nicolas Horn

Alter: 8 Jahre

Wohnort: Bochum-Mitte

Ich bin Maskottchen, weil… es für

einen Bochumer Jungen gar nichts

Schöneres geben kann!

Ich mag den VfL, weil… ich schon

mit blau-weißem Herzen geboren

wurde.

Mein Lieblingsspieler: Stanislav Sestak

Was möchte ich später werden: Groß

und stark natürlich!

Mein größter Wunsch für den VfL:

Irgendwann einmal Meister werden

(2010 – ihr werdet es schon sehen)!

Maskottchen Nicolas Horn

Dokumentationen. HDTV lässt sich mit

herkömmlichem Fernsehen nicht mehr

vergleichen. Die Unterschiede sind so

gewaltig, dass sie jeder auf den ersten

Blick erkennt. Wer sich überlegt, einen

Flachbildschirm zu kaufen, sollte auf

das „HD ready"-Logo achten. Um HDTV

empfangen zu können, wird außerdem

ein HDTV-Receiver benötigt.


Die Saison 1985/86 war eine aufregende

für unseren VfL. Mit einer 6:1-Packung wurde

der heutige Gegner aus Dortmund zurück

auf die B1 geschickt, knapp einen Monat

später schoss Stefan Kuntz den FC Bayern

München mit seinen drei Treffern quasi

im Alleingang ab. Das hinterließ Spuren –

besonders bei Thomas Oetting, der seit diesem

Tag „VfLer durch und durch“ ist, „obwohl

ich es davor eigentlich mit den Bayern

hielt. Ich habe jedoch keine Karte mehr für

VfL-Fanclubs: Gerther Jungs

OSTKURVE

DURCH UND DURCH

den Gästeblock bekommen und bin dann in

die Ostkurve gegangen. Nach dem Spiel war

es dann um mich geschehen“, erinnert er

sich. Vor fünf Jahren erfolgte schließlich aus

einer Bierlaune heraus die Gründung des eigenen

Fanclubs „Gerther Jungs“, deren aktuell

15 Mitglieder aus dem Bochumer Vorort

stammen. Und der wird amtlich repräsentiert,

verfügt der Fanclub doch unter anderem

über eigens bedruckte Regen- und

Bomberjacken, Pullis und zwei komplette

Trikotsätze. Letztere legen nahe, dass die

Jungs aus Gerthe auch aktiv am Ball sind.

„Wir organisieren regelmäßig eigene Fanclub-Turniere

– im kommenden April bereits

das vierte, bei dem wir gleichzeitig unser

fünfjähriges Jubiläum feiern werden. Die Turniere

kommen bei den VfL-Fanclubs sehr gut

an, auch wenn wir uns am Anfang nicht

sicher waren, ob wir die Organisation hinbekommen.

Wir haben es aber einfach versucht

– und ernten immer wieder sehr viel

Lob und Anerkennung dafür“, erzählt Thomas

Oetting stolz. Die Gerther Jungs freuen

sich aber auch jedes Jahr auf den Hallenzauber,

an dem sie im Januar zum vierten

Mal teilgenommen haben und erst im Viertelfinale

nach Neunmeterschießen am späteren

Finalisten „Block A“ scheiterten. „Für

jeden Profi ist es das größte, Champions

League-Sieger zu werden. Und für uns ist es

ein Traum, den Hallenzauber zu gewinnen!“

Heute zählt für den Fanclub aber nur ein

Sieg gegen Dortmund – damit sich die Fans

in der Ostkurve wie 1985 durch und durch

in den Armen liegen können.

53


54

OSTKURV E

Bolztage

Reloaded!

Nachdem sich bereits die ersten

Bolztage großer Beliebtheit erfreuten,

war auch das zweite

Trainingscamp unserer blauweißen

Maus binnen kürzester

Zeit bis auf den letzten Platz

ausgebucht. Aufgeteilt in zwei

Gruppen, begannen dieses Mal

die Zehn- bis Zwölfjährigen,

gefolgt von den Sieben- bis

Neunjährigen ihr Training. Doch

bevor es auf den Rasen ging, begrüßte

Stefan Kuntz die Kids

höchstpersönlich und gab ihnen

einige Tipps aus seinem Erfahrungsschatz

mit auf den Weg.

Mit Trikots und hochwertigen

Ratschlägen ausgestattet stand

den Trainingseinheiten nun

nichts mehr im Wege, um es den

Großen, die übrigens nebenan

trainierten, gleich zu machen. So

Hier findet Ihr regelmäßig alle Neuigkeiten

zum BobbiKlub und zu Bobbi Bolzer, dem

Kinderklubmaskottchen des VfL Bochum

1848! Bobbi Bolzer hat aber auch eine eigene

Homepage: www.bobbibolzer.de.

trainierten die 22 Jungen und

Mädchen voller Engagement vier

Tage lang und konnten in punkto

Taktik, Schusstechnik und Ballgefühl

einiges zulegen. Abseits

des Platzes sorgte ein abwechslungsreiches

Programm dafür,

dass die Bolz-Kids auch nach

dem Fußballtraining bestens

unterhalten wurden. So stand

unter anderem ein Ausflug in die

Skihalle Bottrop auf dem Programm,

wo die Meute sich auf einem

oder zwei Brett/ern wagemutig

den Hang hinunter stürzte.

Letztendlich bekamen alle Teilnehmer

eine Urkunde von Bobbi

überreicht, die das professionelle

Training Schwarz auf Weiß für

die Nachwelt festhielt. Glückliche

Kindergesichter bestätigten,

dass auch die zweiten Bolztage

ein voller Erfolg und mit Sicherheit

nicht die letzten waren.

Im Anschluss reisten die Siebenbis

Neunjährigen zum Derbytraining

an. Für sie galt es besonderen

Einsatz zu zeigen, schließlich

ging die letzte Begegnung gegen

den Kidsclub des BVB knapp

verloren. Und so schwitzen sie

Blut und Wasser, nahmen jeden

Ratschlag an und wuchsen von

Tag zu Tag mehr zu einer verschworenen

Einheit zusammen.

Die Trainer waren mit ihren

Schützlingen hoch zufrieden und

sahen dem bevorstehenden Derby

mit Gelassenheit entgegen: Wer

soll diese Mäuse noch stoppen?

Ausgespielt wird das Mini-Derby

heute vor dem Spiel der Profis

auf dem Gelände des VfL.

Unter heimischer Kulisse kann

eigentlich nichts mehr schief gehen.

Wir drücken unseren Kids

die Daumen!

Spielzeug

Paradies


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Feel the difference

Gewinner sitzen

auf RECARO.

Das gilt auf der Rennstrecke natürlich ebenso wie im Stadion!

Darum wünschen wir dem VfL Bochum ein siegreiches Spiel

und eine erfolgreiche Saison! Und damit die Spieler auf dem

Platz alles geben können, sorgt die Stadionausstattung von

RECARO für komfortable und erholsame Pausen zwischen den

Einsätzen.

Denn alle RECARO Sitze – vom Kindersitz über Sport- und

Ergonomiesitze bis zur Serienausstattung – bieten die

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OSTKURVE

Wir sind die Fans!

mene Justin Tyrese Klein, der trotz seines

Geburtsortes genau wie seine beiden gro-

Die besten

Nachrichten

kommen ja immer

erst zum

Schluss, und so

können wir an

dieser Stelle

gleich fünf Neu-

Lena Zielinski

ßen Brüder Shawn und Dylon unseren Verein

in sein Herz geschlossen hat. Und last

but not least ist auch Tia Gellert, die genau

wie Mutter Sonja und Vater Mario seit

knapp zweieinhalb Monaten ihrem VfL die

Daumen drückt, Mitglied in der VfL-Familie

geworden. Wir wünschen allen Familien

nur das Beste!

Luisa Enola Kaminski

zugängeverkünden! Bei ih-

unserem VfL gefunden haben. So auch Tim

Örtel, der am 31. Oktober 2007 geboren

nen handelt es sich aber nicht um Spieler, wurde und die Mitgliedsnummer 4803

sondern um die ganz Kleinen, die zu trägt. Ebenfalls aus Herne stammt Lena Zielinski,

die seit dem 8. Januar dieses Jahres

auf der Welt ist und dank Udo Zielinski seither

Mitglied Nr. 4699 ist. Mit Luisa Enola

Kaminski ist ein weiteres Mädchen in die

VfL-Familie aufgenommen worden, und

auch sie ist nicht in Bochum, sondern in

Witten heimisch. Luisa wurde am 02.

Februar 2008 geboren und trägt die Mitgliedsnummer

4805. Knapp einen Monat

Justin Tyrese Klein

Tim Örtel

älter ist der in Dortmund zur Welt gekom-

Tia Gellert

56

GEBURTSTAGE DER MITGLIEDER

Andreas Herzog ..................................15. März

Andreas Wildt.......................................15. März

Christoph Klöpper...............................15. März

Horst Neika...........................................15. März

Jan-Ulrich Hansel................................15. März

Jörg Westerheide ................................15. März

Lennert Thomas Uhe........................15. März

Marco Mansutti...................................15. März

Maria Witte ...........................................15. März

Sascha Schäfer....................................15. März

Robert Gojceta.....................................15. März

Frank Kentgens....................................16. März

Klaus Göke............................................16. März

Michael Söndgen ...............................16. März

Nicole Müller........................................16. März

Osman Genc.........................................16. März

Robert Petzel........................................16. März

David Nienhaus....................................17. März

Dieter Bongert ......................................17. März

Erika Terbuyken-Gorny......................17. März

Fred Floßbach.......................................17. März

Gerhard Kubot ......................................17. März

Susanne Siegmann............................17. März

Ursula Philipp........................................17. März

Frederik Lach........................................18. März

Joel-Willy Selmigkeit..........................18. März

Julian Rasche........................................18. März

Mark Schütrumpf................................18. März

Martin Szymczak................................18. März

Meik Ortner...........................................18. März

Nicole Eberhardt .................................18. März

Uwe Flören ...........................................18. März

Wolfgang Schneider..........................18. März

Brigitte Hulisz.......................................19. März

Burghardt Jung.....................................19. März

Christian Steltz.....................................19. März

Gerald Liese..........................................19. März

Jürgen Deist ..........................................19. März

Kevin-Robin Bialas.............................19. März

Michael Kestermann.........................19. März

Thorsten Gernhardt ...........................19. März

Udo Radzuweit....................................19. März

Hans-Joachim Will .............................20. März

Jörg Bartscherer...................................20. März

Markus Lehmacher............................20. März

Michael Issinger..................................20. März

Oliver Ostheim.....................................20. März

Reinhard Knust....................................20. März

Siegfried Bönighausen.....................20. März

Tim Riedemann ..................................20. März

Ulrich Danne ........................................20. März

Volker Stabel........................................20. März

Dennis Korz...........................................21. März

Hans-Jürgen Scholl ............................21. März

Irene Herrmann...................................21. März

Lutz Eckhardt........................................21. März

Mathias Schön ....................................21. März

Raschnu Schweitzer..........................21. März

Bernd Wöhrmann...............................29. März

Elmar Goerden ....................................29. März

Jan-Niclas Herborg.............................29. März

Marc-André Wieschermann ...........29. März

Moritz Janowski..................................29. März

Nicole Höttges.....................................29. März

Philipp Vorthmann.............................29. März

Wolfgang Kirchner..............................29. März

Wolfgang Peters..................................29. März

Andreas Wilming................................30. März

Claudia Köstner...................................30. März

David Wunderlich...............................30. März

Fabian Kuilder......................................30. März

Julian Menzel.......................................30. März

Jürgen Salvador...................................30. März

Kai Wonnert..........................................30. März

Mareike Besser ...................................30. März

Matthäus Lukas Blochel..................30. März

Matthias Steinke ................................30. März

Oliver Kliesch .......................................30. März

Andreas Ernst.......................................31. März

Arne Jonathan Seemann.................31. März

Bastian Lennartz.................................31. März

Gero Gottsch ........................................31. März

Meinolf Rölleke ...................................31. März

Niklas Kreppel......................................31. März

Paul Kühn ..............................................31. März

Stefan Kammermeier........................31. März

Christian Böhmer .................................01. April

Dirk Rolf ...................................................01. April

Frank Kochanski...................................01. April

Kai-Oliver Rotthäuser .........................01. April

Philipp Barth ..........................................01. April

Sascha Döring.......................................01. April

Thomas Meuser...................................01. April

Ulrich Strowa.........................................01. April

Annika Osadnik....................................02. April

Christian Phélizot-Struck...................02. April

Gianna Terbach....................................02. April

Klaus Schläger......................................02. April

Dinah Marie Dickhausen..................03. April

Franziska Emma Hein .......................03. April

Michael Volmer ....................................03. April

Nadine Bürger.......................................03. April

Nico-Danny Seidel ..............................03. April

Ralph Kroon...........................................03. April

Thorsten Tham .....................................03. April

Karl Heinz Köster.................................04. April

Martin Hubert........................................04. April

Michael Griese......................................04. April

Rainer Schanz.......................................04. April

Roman Leistikow.................................04. April

Torsten Rudek.......................................04. April

Wolfgang Weller...................................04. April

Dennis Krenzer.....................................05. April

Manfred Kühn.......................................05. April

Werner Uhlenbruch.............................05. April

Frank Volkenandt.................................06. April

Janina Beineke .....................................06. April

Jürgen Bär...............................................06. April

Moritz Miesner .....................................06. April

Reiner Hertzsch....................................06. April

Simon Schuchert .................................06. April

Thorsten Niedmann ...........................06. April

Fabian Cucalla .......................................07. April

Hans Moser ............................................07. April

Kimberly Sabel ......................................07. April

Lothar Gräfingholt.................................07. April

Michael Hilpert ......................................07. April

Thomas Rauschenbach.....................07. April

Thomas Seidel.......................................07. April

Andreas Heggemann.........................08. April

Béla Drebes ...........................................08. April

Janine Bachmann................................08. April

Joel Porsch..............................................08. April

Leon-Benedikt Kipka..........................08. April

Lorenz Wieschemann........................08. April

Uwe Köster ............................................08. April

Willy Joe Seiling ...................................08. April

Winfried Papenheim...........................08. April

Frank Weeke..........................................08. April

Frank Pillich............................................09. April

Horst Bruckert .......................................09. April

Johannes Linke.....................................09. April

Lisa-Sophie Brenne ............................09. April

Reiner Urbaniak ...................................09. April

Stefan Schmitz......................................09. April

Vincent Oesterwalbesloh .................09. April

Andreas Engelmann ...........................10. April

Edward Korusiewicz ...........................10. April

Guido de Boer ......................................10. April

Jan Poziemski........................................10. April

Jens Tuppi ...............................................10. April

Livia Rosa Schwinnen .......................10. April

Markus Nolte.........................................10. April

Nils Englund...........................................10. April

Oliver Lotz...............................................10. April

Thomas Molzahn.................................10. April

Thorsten Hoffmann.............................10. April

Dirk Schulte-Umberg ..........................11. April

Florian Klein...........................................11. April

Hubert Buschulte.................................11. April

Kai Asheuer............................................11. April

Pascal Klaß .............................................11. April

Rainer Rohe ...........................................11. April

Volker Esch.............................................11. April

Wolfgang Schotte ................................11. April


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GOOSENS SPIELZEIT

Von Frank Goosen

Gemischte Gefühle

Selten bin ich mit derartig gemischten

Gefühlen zu einem Fußballspiel

gefahren. Der Nürnberger Zweig unserer

Familie steckt mitten im Abstiegskampf,

und jetzt kommen wir

daher und wollen ihnen noch mal

drei Punkte abknöpfen. Meine pubertierende

Nichte hat die Fesseln

ihrer geschlechtsspezifischen Sozialisation

noch nicht abgestreift, will

heißen: Sie interessiert sich für Fußballer

nicht zuletzt unter romantischerotischen

Gesichtspunkten. Schon

seit längerem ist sie in den Nürnberger

Abwehrspieler Javier Pinola

verknallt. Ein Blick ins Panini-Sammelalbum

beweist uns, dass Äußer-

lichkeiten für sie keine große Rolle

spielen. An ihrer Zimmertür hängt

außerdem ein Hochzeitsbild des von

ihr Verehrten. Das aber ist kein Masochismus,

sondern eher Voodoo:

Das Gesicht von Pinolas Angetrauter

ist durchgestrichen, und daneben

steht das Wort „Böse“!

Na gut, das Mädchen hat es nicht

leicht: Zwei ältere und ein jüngerer

Brüder nähren in ihr den Verdacht,

als einzige in ihrer Familie über

mehr als drei Gramm Hirngewicht zu

verfügen. Einer der Älteren gibt auch

gleich unaufgefordert zu Protokoll, in

ihrem „Federmäppchen“ habe sie

ein weiteres Exemplar dieses Hochzeitsbildes,

nur sei da der Kopf der

Spielerfrau durch ihren eigenen

ersetzt. Petze! Selbstverständlich

werde ich das nicht in meiner

Kolumne verwenden!

Am Spieltag schneit es morgens

Flocken so groß wie Eisbären-Babys.

Ich bin auf Deeskalation bedacht

und vermeide Schmähreden auf den

heutigen Gegner. Diese Zurückhaltung

wird mir nicht gedankt. Im

Gegenteil, man sieht mich als leichtes

Opfer. „Fünf Stügg krrriegd ihr

heude!“, heißt der vorläufige Höhepunkt,

und irgendwann ist eben

Schluss. Ich instruiere meine eigenen

Kinder, wir bauen uns im Esszimmer

auf und singen mehrstimmig,

auf die Titelmelodie von

„Flipper“: „Wir singen Nürnberg,

Nürnberg, zwa-heite Liga / Oh ist

das schön, euch nie mehr zu seh'n.“

Ich gebe zu, Deeskalation sieht anders

aus.

Im Stadion wird eigens etwas härtere

Musik gespielt, damit die Mannschaft

aggressiver zu Werke geht.

Härter als „Thunderstruck“ wird es

dann aber nicht. Einen frühen Höhepunkt

erleben wir eine halbe Stunde

vor dem Spiel. Zwei etwa zehnjährige

Bengel werden auf der Trainerbank

interviewt. Beide spielen natürlich

auch Fußball. Der Stadionsprecher

fragt den einen, ob er mit

seinem Verein auch schon mal

schwere Zeiten erlebt habe, was der

Junge bejaht. Die nächste Frage lautet:

„Und was machst du, wenn es

mal nicht so läuft?“ Darauf der Bengel

ganz selbstverständlich: „Den

Verein wechseln!“ Das ist eindeutig

nicht die Antwort, die der Stadionsprecher

hören möchte.

Über das Spiel muss man nicht viel

sagen. Das mit der härteren Musik

hat nichts gebracht. Vor Anstrengung

gekotzt hat hier keiner.

Beim Post-Spiel-Bierchen, das für sie

aus einer schaumigen Apfelschorle

besteht, konstatiert meine liebeskranke

Nichte mit finsterem Blick:

„Wir haben zu wenig Drecksäcke in

der Mannschaft.“ Mir liegt auf der

Zunge: „Na immerhin habt ihr den

siebzehnten Platz verteidigt“, aber

das verkneife ich mir aus Familiensolidarität.

Nachts höre ich vier Kinder leise

weinen. Ach nein, das ist nur Wind,

der durch die Metall-Rolläden pfeift.

Selten bin ich mit derartig gemischten

Gefühlen von einem Spiel zurückgekommen.

www.frankgoosen.de


Der Ruhrpott

hält zusammen.

FIEGE. AUS BOCHUM UND AUS LIEBE.

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