AWA09001 Aum.hle Wohltorf Aktuell 09/0, S. - Kurt Viebranz Verlag

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AWA09001 Aum.hle Wohltorf Aktuell 09/0, S. - Kurt Viebranz Verlag

13. Sonntag nach Trinitatis

14. September 2003

10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl,

Festgottesdienst zum 40-jährigen

Bestehen des Ansverushauses

Einführung der Hausleiterin

und Spiritualin

Pastorin Dr. Kirstin Faupel-Drevs

14. Sonntag nach Trinitatis

21. September 2003

10 Uhr Predigtgottesdienst

Pastor Rößler

Erntedankfest

28. September 2003

10 Uhr Familiengottesdienst

Pastor Rößler

Erntedankgaben für den Altar können

am Samstagvormittag abgegeben

oder am Sonntag zur Kirche

mitgebracht werden

im Anschluss an den Gottesdienst

gemeinsames Erntedank-

Festessen

im Gemeindehaus

16. Sonntag nach Trinitatis

5. Oktober 2003

10 Uhr Gottesdienst

Pastor Rößler

17. Sonntag nach Trinitatis

12. Oktober 2003

10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl

Kirche für Kinder

1. und 3. Sonntag im Monat, 10 Uhr

21. September und 5. Oktober

28. September:

Familiengottesdienst zum Erntedank

Morgengebet

mittwochs 9 Uhr in der Kirche

donnerstags 8 Uhr im Ansverushaus

Ss. Simeon und Hanna (Augustinum)

freitags 18 Uhr Predigtgottesdienst

am 1. Freitag im Monat Eucharistie

Katholische Gottesdienste

(im Augustinum)

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

»Gott sei Dank!«: Bei unzähligen Gelegenheiten

kommt uns dieser Seufzer der

Erleichterung über die Lippen. Jeder hat

(hoffentlich) irgendwann Anlass zu dieser

Äußerung. Aber die wenigsten werden sich

dessen bewusst sein, dass dieser Ausruf eine

unmittelbare Äußerung der Frömmigkeit

darstellt. »Gott sei Dank!« gehört zur

elementaren Sprache der Religion. Denn

fromm sein und dankbar sein ist fast dasselbe:

In der Frömmigkeit ist die Dankbarkeit

zu Ende gedacht.

Was tun wir, wenn wir danken? Zweierlei,

glaube ich: wir erkennen unsere Grenzen;

und wir anerkennen unsere Grenzen.

Wenn wir Anlass haben zur Dankbarkeit,

dann merken wir: das, wofür wir danken,

haben wir nicht selber gemacht. Was immer

es ist, wofür wir dankbar sind: dass

ich den Zahnarzttermin hinter mir habe,

dass es gerade nicht regnet, oder dass ich

heute Geburtstag habe: es ist immer etwas,

wofür wir nichts können, etwas, das wir

nicht selbst hergestellt haben: etwas, das

uns an unsere Grenzen führt.

Aber in dem Gefühl der Dankbarkeit ist

immer auch noch etwas anderes enthalten:

ich akzeptiere meine Grenzen. Ich bin

nicht empört oder verzweifelt darüber, dass

ich dies alles nicht selber gemacht habe,

sondern ich finde mich damit ab und bin

mit meinen Grenzen versöhnt. Dankbarkeit

ist wohl so etwas wie die Annahme

meiner Endlichkeit. Dankbar bin ich,

wenn ich sage: Ich kann nicht alles, und

das ist auch gut so. Und hier berühren

sich Dankbarkeit und Frömmigkeit: dass

ich meine Grenzen akzeptiere und mit

meiner Endlichkeit leben kann, das ist das

Grundgefühl der Religion: dass ich auf

versöhnte Weise die Begrenztheit meines

Lebens erfahre.

Für diesen Berührungspunkt zwischen

Dankbarkeit und Frömmigkeit gibt es bekanntlich

einen besonderen Tag im Jahr:

das Erntedankfest, an dem wir unsere

Dankbarkeit zum Ausdruck bringen für

alles, was über unser Tun und Wollen

hinausgeht. Dass sich der Dank mit der

Ernte verbindet, hat ja seinen guten

Grund: auch bei der Ernte sammeln wir

das ein, was wir nicht selbst gemacht

haben.

Am 28. September, fünf Tage nach dem

kalendarischen Herbstanfang, feiern wir

einen fröhlichen Familiengottesdienst: der

Altar ist mit Erntegaben geschmückt und

wir singen das Erntedank-Lied von Matthias

Claudius, in dem es heißt:

„Was nah ist und was ferne,

von Gott kommt alles her,

der Strohhalm und die Sterne,

der Sperling und das Meer.

Von ihm sind Büsch’ und Blätter

und Korn und Obst von ihm,

das schöne Frühlingswetter

und Schnee und Ungestüm.“

Aumühler

Kirchenmusik

Donnerstag, 11. September

20.15 Uhr im Gemeindesaal

MUSIKSEMINAR XVIII

Musikalische Streifzüge

durch die Schatzkammern unserer

europäischen Kultur

»Wir sind ganz Ohr, gehen auf die Suche

und kommen dem Klang auf die Spur«

Leitung: Friedemann Schiebe

Eintritt frei · Spenden erbeten

Sonntag, 21. September

18 Uhr in der Kirche

EINE ORGELMUSIK

zum 100sten

Zum 100. Geburtstag von

Theophil Laitenberger (1903–1996)

zum 100. Todestag von

Theodor Kirchner (1823–1903)

Mit zwei Gedichten von Anna Schieber

(1868–1945)

Beate Wolf, Sprecherin

Christian Casdorff, Orgel

Eintritt: sechs Euro (ermäßigt vier Euro).

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