Jahresbericht 2012 - Wohnbaugenossenschaften Schweiz

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Jahresbericht 2012 - Wohnbaugenossenschaften Schweiz

Geschäftsbericht 2012

2012

WIR WOHNEN

DANK

SOLIDARITÄT.

STIFTUNG

SOLIDARITÄTSFONDS

DES SVW


Wohnbaugenossenschaften Schweiz (früher: Schweizerischer

Verband für Wohnungswesen SVW) hat den

Solidaritätsfonds im Jahr 1966 gegründet, weil damals

die vom Bund für die Gewährung von zinsgünstigen

Darlehen zur Verfügung gestellten Mittel nicht ausreichten.

1999 erfolgte dann die Umwandlung des

Solidaritätsfonds in eine eigenständige Stiftung. Die

Zahlen 2012 sind wiederum erfreulich, auch wenn

die Einnahmen aufgrund der sinkenden Zinssätze und

eines Rückgangs der freiwilligen Beiträge zurückgegangen

sind.

Im letzten Jahr der laufenden Amtsperiode befasste

sich der Stiftungsrat vor allem mit administrativen

und statutarischen Geschäften, die zu keinen grossen

Diskussionen führten. Erfreulicherweise haben das

Interesse an Darlehen und der Bestand der ausgeliehenen

Gelder weiter zugenommen. Der vorliegende

Bericht informiert detailliert über Herkunft und

Verwendung der Mittel sowie alle sonst wichtigen

Ereignisse und Aktivitäten des abgelaufenen Jahres.

Stiftung Solidaritätsfonds des

Schweizerischen Verbandes für

Wohnungswesen SVW


Vorwort des Präsidenten

Theo Meyer,

Präsident des Stiftungsrats

Abschluss der Amtsperiode 2010 bis 2012

Eine Amtsperiode des Stiftungsrats dauert jeweils drei

Jahre und mit dem Berichtsjahr wurde die Amtsperiode

2010 bis 2012 erfolgreich abgeschlossen. So konnten

in dieser Periode insgesamt 29 neue Darlehen im

Gesamtbetrag von 13,3 Mio. Franken und zehn Beiträge

im Rahmen der erweiterten Zweckbestimmung an verschiedene

Projekte im In- und Ausland gewährt werden.

Das Stiftungskapital erhöhte sich in dieser Zeit um

2,4 Mio. auf neu 38,6 Mio. Franken.

Mit dem Abschluss der Amtsperiode endet auch die

Amtszeit von Jacques Ribaux, der aus Altersgründen

für die neue Amtsperiode nicht mehr in den Stiftungsrat

gewählt werden kann.

Dominique Marchand, die dem Stiftungsrat seit 2004

angehörte, reiste Mitte Jahr mit ihrer Familie für ein Jahr

nach Südamerika und musste deshalb vorzeitig aus

dem Stiftungsrat zurücktreten.

Und schliesslich endet auch meine Amtszeit als Mitglied

des Stiftungsrates, die 2004 begonnen hatte. Seit 2007

stand ich dem Stiftungsrat der Stiftung Solidaritäts-

fonds des SVW als ihr fünfter Präsident vor. Ich habe

mich allerdings bereits seit 1988 für die Interessen

des Solidaritätsfonds eingesetzt, der damals noch ein

«Anhängsel» der Fondskommission des SVW gewesen

war.

Administratives/Verschiedenes

Im Geschäftsjahr 2012 trat der Stiftungsrat zu vier

ordentlichen Sitzungen zusammen und befasste sich

dabei vor allem mit statutarischen Geschäften wie etwa

der Abnahme von Rechnung und Budget, der Behandlung

von Darlehens- und verschiedenen Beitragsgesuchen

und der Verwaltung der Darlehen. Die seit 2008

gesetzlich vorgeschriebene Risikobeurteilung wurde

wie gewohnt anlässlich der Besprechung der jeweiligen

Geschäfte durchgeführt, aber nicht speziell dokumentiert.

Der Stiftungsrat bewilligte insgesamt elf Darlehensgesuche

im Gesamtbetrag von 4,7 Mio. Franken

und vier Gesuche für einen Beitrag gemäss der erweiterten

Zweckbestimmung. So wurden auch zwei Beiträge

im Rahmen des internationalen Jahres der Genossen-

WANDEL IM STIFTUNGSRAT.

3


schaften gewährt, wobei der eine Beitrag für die ganz

gezielte Förderung der Genossenschaftsbewegung

im Ausland bestimmt ist. In der Verbandszeitschrift

Wohnen wurde wie immer in den letzten Jahren regelmässig

über die Tätigkeit der Stiftung und den Stand

der freiwilligen Beiträge informiert.

Obwohl der Schweizerische Verband für Wohnungswesen

SVW seinen Namen im Verlauf des Jahres geändert

hat, behielt die Stiftung Solidaritätsfonds des

SVW ihren Namen bei und überlässt die Wahl des neuen

Namens den Mitgliedern des Stiftungsrats der neuen

Amtsperiode.

Die Stiftung ist sowohl wegen der Erfüllung eines

öffentlichen Zwecks als auch wegen Gemeinnützigkeit

steuerbefreit.

Erweiterte Stiftungsratssitzung in der Westschweiz

Gerne nahm der Stiftungsrat die Idee aus dem Vorjahr

auf, eine der vier Sitzungen des Geschäftsjahres ausserhalb

des gewohnten Rahmens durchzuführen. Auf Einladung

von Jacques Ribaux besuchten wir am 13. Juni

die Siedlung de la rue des Polonais der Logis Suisse

Romand SA in Cortaillod im Neuenburger Jura. Anschliessend

dislozierten wir in das auf 1350 Meter über

Meer gelegene Chalet von J. Ribaux, das an diesem Tag

ganz besonders Regen, Schnee und Wind ausgesetzt

war. Im Anschluss an eine intensive Sitzung, anlässlich

welcher u.a. Dominique Marchand verabschiedet wurde,

genossen wir ein feines Käse-Fondue und die verschiedenen

musikalischen Darbietungen unseres Gastgebers.

Rückgang der freiwilligen Einzahlungen

Das positive Gesamtbild wurde dadurch getrübt, dass

im Berichtsjahr sowohl ein Rückgang bei der Anzahl

der Beitragsleistenden als auch beim Gesamtbetrag

der vereinnahmten freiwilligen Beiträge hingenommen

werden musste. So haben uns 536 (–10) Verbandsmitglieder

insgesamt 798 714 Franken (–29 384 Franken)

überwiesen. Wir gehen davon aus, dass dieser Rückgang

auch darauf zurückzuführen ist, dass etliche Mitglieder

im Uno-Jahr der Genossenschaften ihre finanziellen

Prioritäten etwas anders gesetzt haben und den Soli-

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daritätsfonds für einmal nicht berücksichtigen konnten.

Ich versichere einmal mehr, dass die dem Solidaritätsfonds

von den Mitgliedern des Verbandes überwiesenen

freiwilligen Beiträge gemäss der statutarischen

Vorgabe ausschliesslich für die Gewährung von neuen

zinsgünstigen Darlehen zur Mitfinanzierung von Bauprojekten

der Mitglieder eingesetzt wurden und auch

in Zukunft so eingesetzt werden. Die Finanzierung von

Beiträgen im Rahmen der erweiterten Zweckbestimmung

erfolgt ausschliesslich mit den Nettozinserträgen.

Solidaritätsfonds erhält Liquidationserlös

Gegen Ende des Berichtsjahres konnte das Liquidationsverfahren

der Wogeno St. Gallen in Liquidation

abgeschlossen werden. Mit dem Bundesamt für Wohnungswesen

BWO war vereinbart worden, dass der

Liquidationserlös in Höhe von knapp 48 000 Franken

an die Stiftung Solidaritätsfonds des SVW zur freien

Verfügung überwiesen werden kann. Darüber hinaus

erhielten wir aus diesem Liquidationsverfahren rund

81 000 Franken. Dabei handelt es sich um Guthaben

von verschiedenen Depositären der Wogeno St. Gallen

in Liquidation. Die Stiftung Solidaritätsfonds hat sich

unwiderruflich dazu verpflichtet, während zehn Jahren

den den berechtigten Depositären zustehenden Anteil

am vorgenannten Betrag auf erstes Verlangen hin zu

überweisen. Dass wir bei dieser Liquidation in den

Genuss der genannten Gelder gelangt sind, ist in erster

Linie der Vermittlung und dem Geschick der Stiftungsrätin

Daniela Weber Conrad zu verdanken!

Herzlichen Dank und

die besten Wünsche für die Zukunft

Ich möchte meinen Bericht auch dieses Jahr mit einigen

Dankesworten an alle Beteiligten schliessen.

Der erste Dank gebührt allen Wohnbaugenossenschaften

und sonstigen gemeinnützigen Wohnbauträgern,

die im vergangenen Jahr einen Beitrag an die Stiftung

geleistet haben oder ihr auf eine andere Art Verbundenheit

gezeigt haben. Diese für uns sehr wichtige Unterstützung

haben wir vor allem auch als Zustimmung

für unsere Geschäftspolitik interpretiert und sie war uns

5


6

immer wieder ein grosser Ansporn für unsere Arbeit.

Ein weiterer Dank geht an Balz Christen, der während

acht Jahren das Stiftungssekretariat betreut, die Buchhaltung

der Stiftung geführt und auch sonst jederzeit für

alle Anliegen des Stiftungsrats zur Verfügung gestanden

hat. Balz Christen hat seine Tätigkeit bei Wohnbaugenossenschaften

Schweiz per 31.12.2012 beendet und

die Geschäftsführung der Stiftung Solidaritätsfonds des

SVW an Kathrin Schriber übergeben. Gedankt sei auch

Brigitte Dutli und Kathrin Schriber für ihre wichtige

Mitarbeit bei der Prüfung und Verwaltung der Darlehen

sowie allen sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der Geschäftsstelle von Wohnbaugenossenschaften

Schweiz, die am Gedeihen der Stiftung mitwirken.

Dank auch an die Fondskommission, welche die Weichenstellung

zwischen dem Fonds de Roulement und der

Stiftung Solidaritätsfonds besorgt, indem sie die Gesuche

im Sinne der entsprechenden Zielsetzung dem Fonds

de Roulement oder dem Solidaritätsfonds zuweist.

Besonders danken möchte ich auch meinen Kolleginnen

und Kollegen vom Stiftungsrat, Dominique Marchand,

Daniela Weber Conrad, Jean-Pierre Kuster und Jacques

Ribaux, für die engagierte und konstruktive Zusammenarbeit

sowie der Kontrollstelle Dialog Treuhand AG für

die wie immer sehr seriös durchgeführte Revision der

Stiftungsrechnung.

Zum Abschluss wünsche ich meinem Nachfolger als

Präsident des Stiftungsrats, Jean-Pierre Kuster, und dem

Stiftungsrat in seiner neuen Zusammensetzung viel

Erfolg, alles Gute und eine grosse Portion Zufriedenheit

bei ihrem Einsatz im Interesse der Stiftung Solidaritätsfonds

des SVW und der Mitglieder von Wohnbaugenossenschaften

Schweiz.

Theo Meyer

Präsident des Stiftungsrats

DAS ZEPTER WIRD

WEITERGEREICHT.


Rechnung 2012: Wiederum ein hoher Einnahmenüberschuss

Hoher Ertragsüberschuss

Die Jahresrechnung 2012 schliesst mit einem Ertragsüberschuss

von CHF 1 075 923.73 (Vorjahr CHF 1 271 654.65).

Die Stiftung kann mit diesem erfreulichen Ergebnis das

Stiftungsvermögen auf 38,63 Mio. Franken erhöhen.

Der Totalbetrag der neu ausbezahlten Darlehen war

etwas höher als die Amortisationszahlungen der Darlehensnehmer.

Damit erhöhte sich der Bestand der ausgeliehenen

Darlehen um knapp 0,3 Mio. Franken auf

26,1 Mio. Franken. Wegen des hohen Cashflows aus dem

Geschäftsbereich und des vergleichsweise niedrigen

Nettoliquiditätsabflusses aus dem Darlehensgeschäft

hat der Bestand der liquiden Mittel im Vergleich zum

Vorjahr um 0,8 Mio. auf 12,5 Mio. Franken zugenommen.

Allerdings sind 46 Prozent der vorhandenen Mittel für

die Auszahlung von zwölf bereits bewilligten Darlehen

reserviert. Zudem müssen im Interesse einer schnellen

Handlungsbereitschaft liquide Mittel in Höhe von rund

3 Mio. Franken jederzeit zur Verfügung gestellt werden

können.

Die Aufwendungen waren höher als im Vorjahr, weil

markant mehr Mittel für die Unterstützung von diversen

Projekten im Rahmen der erweiterten Statutenbestimmungen

investiert wurden. Auch die Verwaltungskosten

waren wieder höher als im Vorjahr. Erfreulicherweise

waren im Berichtsjahr weder Zinsverluste zu verzeichnen,

noch musste ein Darlehen abgeschrieben werden.

Die rückläufigen Zinssätze machten auch vor der Stiftung

nicht Halt und weil auch bei den freiwilligen Beiträgen

ein Rückgang in Kauf genommen werden musste,

reduzierte sich das Total aller Einnahmen um 117 000

Franken.

Zunahme des Darlehensbestands

Im Berichtsjahr wurden sieben bewilligte Darlehen

ausbezahlt und damit erhöhte sich die Summe der ausbezahlten

Darlehen nach Berücksichtigung aller Amortisationen

von 25,8 auf 26,1 Mio. Franken. Damit waren

67,5% des Stiftungsvermögens als Darlehen bei unseren

Mitgliedern platziert. Bei Berücksichtigung der noch zu

erfolgenden Auszahlung der zwölf bereits bewilligten

Darlehen in Höhe von 5,7 Mio. Franken erhöht sich die

Darlehens-Ausrichtungsquote auf 82%.

Die Stiftung Solidaritätsfonds bewirtschaftete am Ende

des Berichtsjahres 85 Darlehen – immerhin wieder drei

mehr als im Vorjahr – mit 71 verschiedenen Mitgliedern

als Darlehensnehmern. Es besteht somit kein Klumpenrisiko.

Im Zusammenhang mit sieben Darlehensverträgen

wurden im abgeschlossenen Jahr 2,7 Mio. Franken neu

ausbezahlt. Gleichzeitig wurden vier Darlehen mit der

letzten Amortisationsrate zurückbezahlt.

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Erfolgsrechnung

Erfolgsrechnung 1. Jan. bis 31. Dez. 2012 1. Jan. bis 31. Dez. 2011

Aufwand CHF Ertrag CHF Aufwand CHF Ertrag CHF

Zinsertrag aus Darlehen 386 560.20 513 953.25

Zinsertrag aus Bankguthaben 138 933.10 144 272.60

Freiwillige Beiträge 798 713.95 828 098.00

Diverse Einnahmen 48 076.25 3 000.00

Zinsverluste 0.00 0.00

Abschreibung von Darlehen 0.00 0.00

Entschädigung Stiftungsrat 13 250.42 14 033.10

Beiträge an diverse Projekte im Inland 31 600.00 5 000.00

Beiträge an diverse Projekte im Ausland 40 000.00 15 000.00

Verwaltungskosten 172 656.20 147 001.25

Revisionskosten 3 249.70 3 528.75

Diverse Kosten 19 920.95 17 725.60

Fundraising 15 682.50 15 380.50

Auflösung Delkredere 0.00 0.00

Jahresergebnis 1 075 923.73 1 271 654.65

Total 1 372 283.50 1 372 283.50 1 489 323.85 1 489 323.85

Höchstens die Hälfte des im Vorjahr aus Zinsen erzielten Nettoertrages

(Zinsertrag ./. Total der Ausgaben) darf im Sinne von

Art. 2.3 und 2.4 der Statuten eingesetzt werden. Das sind für 2013

aufgrund der vorliegenden Rechnung 2012: CHF 150 367.–.

Soweit die Mittel der Stiftung nicht voll in Sinn von Art. 2.3 beansprucht

werden, darf höchstens ein Zehntel des Nettozinsertrages

auch im Sinne von Art. 2.4 verwendet werden. Das sind für 2013

aufgrund der vorliegenden Rechnung 2012: CHF 30 073.–.

8


Bilanz

Bilanz per 31. Dezember 2012 per 31. Dezember 2011

Aktiven CHF Passiven CHF Aktiven CHF Passiven CHF

Aktiven

Flüssige Mittel 12 483 695.60 11 672 637.32

Forderungen aus Darlehensverträgen 457 216.10 331 761.15

Delkredere – 7 600.00 – 7 600.00

Übrige Forderungen 0.00 28 350.00

Eidg. Verrechnungssteuer 48 619.86 50 476.49

Aktive Rechnungsabgrenzung 0.00 1 100.00

Total Umlaufvermögen 12 981 931.56 12 076 724.96

Anteilscheine 300.00 0.00

Darlehensbestand 26 069 465.00 25 770 705.00

Delkredere Rückstellung – 272 000.00 – 272 000.00

Total Anlagevermögen 25 797 765.00 25 498 705.00

Passiven

Kreditoren 812.12 8 299.15

Passive Rechnungsabgrenzung 72 209.35 17 609.40

Destinatäre Wogeno St. Gallen 81 229.95 0.00

Total Fremdkapital 154 251.42 25 908.55

Stiftungsvermögen 2012 2011

Bestand Anfang Jahr 37 549 521.41 36 277 866.76

Jahresergebnis 1 075 923.73 1 271 654.65

Stiftungsvermögen Ende Jahr 38 625 445.14 37 549 521.41

Total 38 779 696.56 38 779 696.56 37 575 429.96 37 575 429.96

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Bericht der Revisionsstelle zur eingeschränkten Revision

10

STABILITÄT

IM GESCHÄFTSGANG.

Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung

(Bilanz, Betriebsrechnung und Anhang) der Stiftung

Solidaritätsfonds des Schweizerischen Verbandes für

Wohnungswesen SVW, Zürich, für das am 31.12.2012

abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

Für die Jahresrechnung ist der Stiftungsrat verantwortlich,

während unsere Aufgabe darin besteht, diese zu

prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen, dass wir die

gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Befähigung

und Unabhängigkeit erfüllen.

Unsere Revision erfolgte nach dem Schweizer Standard

zur eingeschränkten Revision. Danach ist diese Revision

so zu planen und durchzuführen, dass wesentliche Fehlaussagen

in der Jahresrechnung erkannt werden. Eine

eingeschränkte Revision umfasst hauptsächlich Befragungen

und analytische Prüfungshandlungen sowie

den Umständen angemessene Detailprüfungen der

beim geprüften Unternehmen vorhandenen Unterlagen.

Dagegen sind Prüfungen der betrieblichen Abläufe und

des internen Kontrollsystems sowie Befragungen und

weitere Prüfungshandlungen zur Aufdeckung deliktischer

Handlungen oder anderer Gesetzesverstösse nicht

Bestandteil dieser Revision.

Bei unserer Revision sind wir nicht auf Sachverhalte gestossen,

aus denen wir schliessen müssten, dass die

Jahresrechnung nicht Gesetz und Statuten entspricht.

Bern, 12. Februar 2013

Dialog Treuhand AG

Daniel Kancz

Dipl. Wirtschaftsprüfer

Revisionsexperte

(Leitender Revisor)

Beat Zürcher

Dipl. Wirtschaftsprüfer

Revisionsexperte


Mittelflussrechnung

Mittelfluss (CHF) 2012 2011

Geschäftsbereich

+ Zinszahlungen von Mitgliedern des SVW, von Post und Banken 567 342 607 494

+ Zahlungen von freiwilligen Beiträgen durch Mitglieder des SVW 804 733 826 908

+ Beiträge und Spenden von Dritten 0 3 000

+ Ausserordentliche Zahlungen Liquidation Wogeno St. Gallen 128 979

./. Zahlungen für diverse Projekte – 31 650 –45000

./. Zahlungen für das Fundraising – 23 749 – 15 381

./. Zahlungen für die Tätigkeit der Organe – 26 272 – 24 472

./. Zahlungen für die Verwaltung durch wbg schweiz – 172 184 – 145 510

./. Zahlungen für diversen Aufwand – 18 381 – 20 230

= Mittelfluss aus dem Geschäftsbereich (Cashflow) 1 228 818 1 186 810

Finanzierungsbereich

./. Auszahlungen von neuen Darlehen – 2 665 000 – 3 128 000

+ Rückzahlungen von Darlehen (Amortisationen) 2 247 241 2 081 917

= Mittelfluss aus dem Finanzierungsbereich – 417 759 – 1 046 083

= Veränderung der flüssigen Mittel 811 059 140 727

Trotz des Rückgangs der freiwilligen Beiträge und niedrigerer

Zinseinnahmen war der Zufluss von flüssigen Mitteln aus dem

Geschäftsbereich (Cashflow) deutlich höher als im Vorjahr, weil

der Stiftung aus der Liquidation einer Genossenschaft in der Ostschweiz

ausserordentliche Mittel zuflossen. Die Vereinnahmung

der Guthaben und die Auszahlung der Verpflichtungen erfolgten

fast ausschliesslich im Berichtsjahr.

Die vereinnahmten Amortisationen und die Rückzahlung von zwei

Restdarlehen waren zusammen nur geringfügig niedriger als die

Auszahlungen von neuen Darlehen, so dass sich die flüssigen Mittel

gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mio. Franken erhöhten.

Zwölf bereits bewilligte Darlehen im Gesamtbetrag von 5,7 Mio.

Franken gelangen erst 2013 zur Auszahlung.

Der Bestand an liquiden Mitteln ist sehr hoch; davon sind allerdings

46% für die Auszahlung der bereits bewilligten Darlehen reserviert,

womit der Eindruck eines (zu) hohen Liquiditätsbestandes relativiert

wird. Die verbleibenden liquiden Mittel werden – unter

Wahrung einer ausreichend dotierten betriebsnotwendigen Reserve

von 10 bis 20% des Stiftungsvermögens – für die Gewährung von

neuen Darlehen eingesetzt.

Veränderung der flüssigen Mittel

./. Flüssige Mittel am 01.01. 11 672 637 11 531 910

+ Flüssige Mittel am 31.12. 12 483 696 11 672 637

= Veränderung der flüssigen Mittel 811 059 140 727

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Die Entwicklung des Solidaritätsfonds

Im Jahr 1966 begann der Schweizerische Verband für

Wohnungswesen mit dem Aufbau eines Solidaritätsfonds.

Dieser wurde im Herbst 1999 in eine Stiftung

umgewandelt, die steuerbefreit ist.

Stiftungskapital in Mio. CHF

35

30

25

20

15

10

5

23 455 820

30 223 660

31 416 052

32 605 766

33 770 113

34 890 044

36 277 866

37 549 521

38 625 445

0

1966

1970

1975

1980

1985

1990

1995

1999

2005

2006

2007

2008

2009

2010

DANK SOLIDARITÄT: WACHSTUM

AUCH IN SCHWIERIGEN ZEITEN.

12

2011

2012


Freiwillige Beiträge und Zinsertrag

CHF

900 000

800 000

700 000

600 000

500 000

400 000

300 000

200 000

100 000

0

757 893

640 961

2003

770 490

460 263

2004

771 826

471 024

2005

Freiwillige Beiträge

Zinsertrag

790 464

551 364

2006

805 314

646 391

2007

830 316

695 850

2008

839 491

549 568

2009

828 284

678 786

2010

828 098

658 226

2011

798 714

525 493

2012

Wir erhielten 536 Einzahlungen (Vorjahr: 546) im Gesamtbetrag

von CHF 798 714.– (Vorjahr: CHF 828 098.–). Trotz der rückläufigen

Einzahlungen und Einnahmen haben erfreulicherweise 24 Mitglieder

– davon acht Neumitglieder – zum ersten Mal einen Beitrag

geleistet. Auch wenn uns eine grosse Zahl unserer Mitglieder

jedes Jahr den freiwilligen Beitrag überweist, gibt es regelmässig

auch diejenigen Genossenschaften, die – zum Teil aus finanziellen

Gründen – den Solidaritätsfonds nur unregelmässig berücksichtigen

können. Es ist davon auszugehen, dass auch die zusätzliche

Sammelaktion des Verbands im Rahmen des Uno-Jahres der Genossenschaften

einige unserer Mitglieder dazu gezwungen hat, Prioritäten

bei der Unterstützung der verschiedenen Projekte zu setzen.

Der pro Wohnung einbezahlte Betrag beläuft sich auf CHF 8,72, die

Höhe der durchschnittlichen Einzahlung auf CHF 1490.– (Vorjahr:

CHF 1517.–).

Trotz der Zunahme der ausgeliehenen Darlehen und des Bestands

der liquiden Mittel haben sich die gesamten Zinserträge um knapp

CHF 133 000.– reduziert. Dafür waren die weiter gesunkenen

Zinssätze für die Bank- und die anderen Konti und vor allem die

Reduktion des Zinssatzes für die ausgeliehenen Darlehen von 2,0

auf neu 1,5% verantwortlich. Zur Minimierung des Zinsrückgangs

werden im Rahmen eines konsequenten Cashmanagements nicht

unmittelbar benötigte Mittel sofort zu vergleichsweise recht hohen

Zinssätzen und trotzdem beinahe risikolos bei Darlehenskassen

von verschiedenen Genossenschaften angelegt. Wegen des beträchtlichen

Rückgangs der Zinserträge reduzierte sich auch ihr

Anteil an den Gesamteinnahmen auf 39,7 Prozent (Vorjahr: 44,3

Prozent) und war damit so tief wie letztmals vor sieben Jahren.

13


Freiwillige Beiträge nach Regionalverbänden

Freiwillige Beiträge in CHF

1 32 137

4,0%

2 64 758

8,1%

3 38 083

4,8%

4 70 810

8,9%

Anzahl Wohnungen

1 4334

3,1%

2 19 032

13,6%

3 5573

4,0%

4 14 463

10,3%

5 49 017

6,1%

5 8369

6,0%

10 384 188

48,1%

9 41 530

5,2%

7 8326

1,0%

8 10 000

1,3%

6 99 865

12,5%

10 59 033

42,1%

9 6329

4,5%

7 1558

1,1%

8 1016

0,7%

6 20 653

14,7%

Regionalverband

1 Aargau

2 Bern-Solothurn

3 Innerschweiz

4 Nordwestschweiz

5 Ostschweiz

6 Westschweiz

7 Schaffhausen

8 Ticino

9 Winterthur

10 Zürich

Die Höhe der freiwilligen Beiträge hat 2012 um 29 384 Franken respektive 3,6%

abgenommen. Der Regionalverband Zürich, der mit einem Anteil von 24 Prozent am

Mitgliederbestand und einem Anteil von 42 Prozent am Wohnungsbestand der grösste

Regionalverband von Wohnbaugenossenschaften Schweiz ist, war mit einem Anteil von

5% überdurchschnittlich am Rückgang der Einnahmen beteiligt. Trotzdem stammen mit

einem Anteil von 48,1% mit Abstand die meisten freiwilligen Beiträge von Mitgliedern

des Regionalverbands Zürich. Die grösste «Beitragszahlerdichte» weist der Regionalverband

Schaffhausen aus, von welchem 65 Prozent seiner Mitglieder einen freiwilligen

Beitrag geleistet haben. Allerdings stammen mit freiwilligen Beiträgen von 8326 Franken

und einem Anteil von 1% die wenigsten Beiträge aus dieser Region. Vier Regionalverbände

haben weniger Beiträge geleistet als im Vorjahr; bei ebenfalls vier Verbänden

konnte eine Zunahme verzeichnet werden. Die 1043 Mitglieder des SVW verfügen zusammen

über rund 140 000 Wohnungen. Der Verbandsvorstand empfiehlt einen freiwilligen

Beitrag von 10 Franken pro Wohnung, woraus ein theoretischer Betrag von 1,4 Mio.

Franken für den Solidaritätsfonds resultieren könnte. Dieses Ziel wird heute zu 57

Prozent erreicht. Es besteht also noch ein nicht unbeträchtliches Entwicklungspotential.

14


Darlehen nach Regionalverbänden

Durchschn.

Darl.-Höhe in CHF

750 000

Mio. CHF

Anzahl

Darlehen

700 000

650 000

8

30

600 000

7

25

550 000

500 000

6

450 000

5

20

400 000

350 000

4

15

300 000

3

2

1

5 719 595

2 122 320

6 096 730

4 257 660

291 180

505 000

1 292 370

0

5 784 610

10

5

17

10

20

6

1

3

9

0

19

250 000

200 000

150 000

100 000

50 000

336 447

212 232

304 837

709 610

291 180

168 333

143 597

0

304 453

Zürich

Winterthur

Ostschweiz

Nordwestschweiz

Schaffhausen

Aargau

Bern-Solothurn

Innerschweiz

Westschweiz

Zürich

Winterthur

Ostschweiz

Nordwestschweiz

Schaffhausen

Aargau

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Innerschweiz

Westschweiz

Regionalverband

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Nordwestschweiz

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Innerschweiz

Westschweiz

Am Ende des Berichtsjahres waren die meisten der 85 Darlehen des Solidaritätsfonds

bei Mitgliedern des Regionalverbands Ostschweiz platziert, nämlich insgesamt

20 Darlehen mit einem Gesamtbetrag von 6,1 Mio. Franken. Es folgen die beiden

Regionalverbände Westschweiz und Zürich mit 19 resp. 17 Darlehen und einem Darlehensbestand

von zusammen 11,5 Mio. Franken. Damit werden etwas mehr als zwei

Drittel der ausgeliehenen Darlehen von diesen drei Regionalverbänden beansprucht.

Keine Darlehen sind aktuell in die Regionen Zentralschweiz und Tessin vergeben.

Die Zahl der Darlehen hat im Vergleich zum Vorjahr um drei auf einen Bestand von

85 zugenommen. Die wertmässige Zunahme beträgt rund 300 000 Franken.

Der durchschnittliche Darlehensbestand beläuft sich auf 306 700 Franken mit einer

Spannbreite beim einzelnen Restdarlehen von 4000 Franken bis 1 500 000 Franken.

Sehr unterschiedlich sind auch die Restlaufzeiten der ausstehenden Darlehen:

Sie reichen von vollständiger Rückzahlung noch im Jahr 2013 bis zu Restfälligkeit

Mitte 2032.

15


Die Projekte des Jahres

Gewährung von Darlehen

Im Verlauf des Jahres 2012 bewilligte der Stiftungsrat

elf Darlehen im Gesamtbetrag von 4,688 Mio. Franken

für verschiedene Bauprojekte in allen Regionen unseres

Landes. Die Projekte hinter diesen elf Darlehen werden

im Folgenden in Wort und Bild kurz vorgestellt. Sie

zeugen von der Vielfalt der Aktivitäten und Problemstellungen

bei unseren Mitgliedern.

Die Stadt Biel ist Eigentümerin einer Liegenschaft mit

baufälligen ehemaligen Schulgebäuden und veralteten

Gewerbehäusern. Wegen des schlechten Zustands

der Gebäude soll die Parzelle einer neuen verdichteten

Nutzung zugeführt werden. Aufgrund einer öffentlichen

Ausschreibung erhielt die Genossenschaft FAB-A den

Zuschlag, auf dem Areal eine urbane, sozial durchmischte

und autofreie Wohnüberbauung im Minergiestandard

zu erstellen. Autofrei soll die Überbauung

werden wegen ihrer zentralen Lage, der für den Autoverkehr

ungünstigen Erschliessungsstruktur und um

zusätzliche Immissionen im Quartier und im dicht

bebauten Hofbereich zu vermeiden. Bereits heute

kommen 31 Prozent der Bieler Haushalte ohne Auto

aus. Die Mieterinnen und Mieter der neuen Überbauung

erhalten deshalb erst dann einen Mietvertrag, wenn sie

eine Erklärung unterzeichnet haben, dass sie während

der Mietdauer weder ein Auto besitzen noch eines

nutzen. Leider setzte die Stadt Biel als Basis für die

Berechnung des Baurechtszinses für den Landwert

einen Marktpreis ein, was die Kosten für die Genossenschaft

deutlich erhöht. Deshalb ist das von der Stiftung

Solidaritätsfonds bewilligte zinsgünstige Darlehen in

Höhe von 600 000 Franken besonders willkommen.

Tübach zählt mit seinen rund 1200 Einwohnern zu den

kleineren Dörfern im Kanton St. Gallen. Es ist nur wenige

Minuten vom Bodensee entfernt und dank der guten

Erschliessung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es

möglich, in weniger als einer halben Stunde nach

Rorschach oder ins Zentrum von St. Gallen zu gelangen.

Und so bezeichnet sich die Gemeinde Tübach auf ihrer

Homepage denn auch selbst als «das Dorf zum Geniessen».

Doch etwas fehlte bis anhin: ein Angebot für

ältere Menschen, die aus ihren Einfamilienhäusern in

RENOVATION, KAUF ODER NEUBAU

WIR UNTERSTÜTZEN SIE.

16


eine altersgerechte Wohnung umziehen möchten. Ende

2008 wurde die Genossenschaft Wohnen im Alter Tübach

gegründet. Sie errichtet auf einem Grundstück, das ihr

die Gemeinde verkauft hat, zwei Mehrfamilienhäuser

mit jeweils sechs Alterswohnungen. Bereits Ende 2012

konnten die Wohnungen bezogen werden. Damit wurde

nicht nur endlich ein altersgerechtes Wohnangebot

geschaffen, sondern auch wieder Wohnraum für junge

Familien frei. Die Genossenschaft konnte immer wieder

auf die grosszügige Mithilfe durch die Gemeinde Tübach

zählen, was ihr auch bei der Finanzierung der Baukosten

von grossem Nutzen war. So zeichnete die Gemeinde

Anteilscheine der Genossenschaft im Umfang des

Grundstückpreises und gewährte ihr eine Bürgschaft

in beträchtlicher Höhe. Diese soll zum Zug kommen,

falls private Darlehen frühzeitig gekündigt werden. Und

nicht zuletzt arbeiten drei Angestellte der Gemeinde im

Vorstand der Genossenschaft mit. Auch der Stiftungsrat

der Stiftung Solidaritätsfonds war gerne bereit, dieses

sinnvolle Projekt finanziell zu unterstützen. Er gewährte

der Genossenschaft ein Darlehen in Höhe von 360 000

Franken.

Die Genossenschaft Wohnen Arbeit und Kultur Elgg und

Umgebung (WAK) in Elgg kann mit vielfältiger Unterstützung

der Gemeinde am Ort, wo 1967 Gebäude abgebrannt

waren, ein Wohn- und Gewerbehaus erstellen.

Die Lage am Zusammentreffen zweier Hauptgassen im

Dorf ist attraktiv und die WAK möchte die Gebäude in

einem dem Ortsbild angepassten Stil und nach modernen

bauökologischen Grundsätzen im Minergiestandard

erstellen. Das mehrfach überarbeitete Projekt sieht nun

definitiv die Erstellung von neun Miet- und vier Eigentumswohnungen,

diversen Gewerberäumen, einer Einstellhalle

und vielen Parkplätzen vor. Mit dem Verkauf

der Eigentumswohnungen, zehn Einstellplätzen und

zwei Gewerberäumen sollen die erforderlichen Eigenmittel

generiert werden, um das Projekt finanzieren zu

können. Im Richtplan ist eingetragen, dass die Gemeinde

auf dem Brandplatz Parkraum für die Öffentlichkeit zur

WAK Elgg.

17


WAK Elgg.

Verfügung stellt. So gewährt die WAK der Gemeinde ein

dauerndes Benützungsrecht an Garagenplätzen und

Parkplätzen, wofür die Gemeinde ihrerseits der WAK

ein während 20 Jahren zinsloses Darlehen gewährt,

das mit dem Kaufpreis für das Land verrechnet wird.

Auch die Stiftung Solidaritätsfonds trägt ihren Teil zum

Gelingen dieses anspruchsvollen Projekts bei: Sie berücksichtigt

bei der Berechnung der maximalen Darlehenshöhe,

die auf 390 000 Franken festgesetzt wurde,

auch die zum Verkauf bestimmten Wohnungen. Auf diese

Weise ist die Finanzierung während der Bauzeit sichergestellt.

Beim Verkauf der Wohnungen müssen dann

allerdings die entsprechenden Darlehensanteile in den

Solidaritätsfonds zurückbezahlt werden.

Die Bau- und Wohngenossenschaft Durchbruch in Zürich

wurde 1995 gegründet, als sich den Gründerinnen und

Gründern die Gelegenheit bot, in den Zürcher Kreisen

4 und 5 zwei Liegenschaften zu kaufen. Gemäss ihren

Statuten bezweckt die Genossenschaft, ihren Mitgliedern

preisgünstigen Wohnraum zu verschaffen und diesen

dauernd der Spekulation zu entziehen, um selbstverwaltete,

sichere und gemeinschaftliche Wohnformen

zu verwirklichen. Das Gebäude wurde 1888 erstellt und

hat gemäss dem Amt für Baubewilligungen denkmalpflegerisch

und städtebaulich eine gewisse Bedeutung.

Die Genossenschafter leben in den sieben Wohnungen

kollektiv zusammen. Beide Gebäude waren bereits beim

Kauf sanierungsbedürftig und bieten wenig Komfort.

Bau- und Wohngenossenschaft

Durchbruch, Zürich.

18


Die Toiletten befinden sich im Treppenhaus und sind

nicht direkt von den Wohnungen aus zugänglich;

Duschen sind im Kellergeschoss eingebaut. Das Haus

wurde früher von einer Baufirma für die Unterbringung

von möglichst vielen Saisonniers verwendet, wobei

Duschkabinen und ein Waschtrog im Keller zu genügen

hatten. Im Rahmen von nun anstehenden Renovationsarbeiten

werden in einer der beiden Liegenschaften die

Gebäudehülle teilsaniert, das Dach isoliert, der Brandschutz

verbessert und die bestehende Gasheizung

durch eine neue Heizung ersetzt. Ausserdem plant die

Genossenschaft, das Gebäude mit einer zusätzlichen

Wohneinheit und einer Dachterrasse aufzustocken und

im Untergeschoss eine Dusche einzubauen. Damit will

sie in einem Stadtkreis, der in den letzten zehn Jahren

eher für das internationale Stadt-Branding-Wettrüsten

fit gemacht wurde, ihren kollektiv bewohnten Raum

nicht nur erhalten, sondern ihren Möglichkeiten entsprechend

auch vergrössern. Der Stiftungsrat der Stiftung

Solidaritätsfonds des SVW zeigte sich beeindruckt

von diesen Plänen und bewilligte für die Renovations-

arbeiten und die Schaffung einer weiteren Wohnung

ein zinsgünstiges und rückzahlbares Darlehen in Höhe

von 120 000 Franken.

Die Genossenschaft BEZET wurde 1979 in Zürich gegründet

und besitzt in der Stadt Zürich drei Liegenschaften,

die für die Baukunst des Jugendstils gelten. Sie zeugen

vom preisgünstigem Bauen und Wohnen für die um die

Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert rasant wachsende

Stadt. Die beiden Liegenschaften an der Zentralstrasse

140/142, seit 2008 unter Denkmalschutz stehend,

wurden von 2001 bis 2008 renoviert, u.a. auch mit

Unterstützung des Solidaritätsfonds. Die dritte Liegenschaft

an der Zentralstrasse 135, welche im «Inventar

der schützenswerten Bauten der Stadt Zürich von

kommunaler Bedeutung» enthalten ist, wird zurzeit in

drei Etappen umfangreich renoviert. Die ersten beiden

Bauetappen sind bereits abgeschlossen und von der

Genossenschaft mittels Eigenkapital und Aufstockung

der Hypothek finanziert. Zur Restfinanzierung der letzten

Etappe erhielt die BEZET von der Stiftung Solidaritätsfonds

ein Darlehen von 360 000 Franken.

Genossenschaft

BEZET, Zürich.

19


Genossenschaft

Altstadt Brugg.

Die Altstadt von Brugg im Kanton Aargau leidet wie

vermutlich die meisten mittelalterlichen Stadtkerne

an der Schwierigkeit, Liegenschaften in Konkurrenz zu

Einkaufszentren und wegen des aussterbenden Qualitätsgewerbes

kostendeckend zu betreiben. Ausgehend

von verschiedenen Initiativen und Veranstaltungen um

die Zukunft der Altstadt von Brugg und einer Masterarbeit

zur Umnutzung der Brugger Altstadtliegenschaften

kam es im April 2012 zur Gründung der Genossenschaft

Altstadt Brugg. Sie will eine nachhaltige Entwicklung in

Richtung einer lebendigen und zukunftsfähigen Altstadt

fördern und setzt sich für ein ausgewogenes Wohnund

Arbeitsgefüge im alten Stadtkern ein. Bereits ist es

der Genossenschaft gelungen, eine erste, schon etwas

ältere Liegenschaft mit drei Wohnungen und einem

Gewerberaum an der verkehrsberuhigten Hauptstrasse

in Brugg zu erwerben. Die Liegenschaft prägt den nördlichen

Zugang zur Altstadt über die seit dem Mittelalter

bestehende Aarebrücke. Da sie in der Vergangenheit

nur mässig unterhalten wurde und der Ausbaustandard

eher bescheiden ist, besteht Sanierungsbedarf.

Im Kanton Aargau gibt es keine staatliche Wohnbauförderung

wie etwa in Zürich. Deshalb ist die Genossenschaft

auf finanzielle Unterstützung angewiesen. So

hofft sie auch, dass ihr Vorhaben den Anforderungen

entspricht, die das Bundesamt für Wohnungswesen


BWO an sogenannte Modellprojekte stellt. Solche

Projekte unterstützt das BWO mit einem A-fonds-perdu-

Beitrag zusätzlich. Unabhängig von diesem Entscheid

hat der Stiftungsrat der Stiftung Solidaritätsfonds

der Genossenschaft Altstadt Brugg für die anfallenden

Erwerbs- und Renovationskosten ein rückzahlbares

Darlehen in Höhe von 90 000 Franken gewährt.

Seit Anfang 2000 erfuhr das Dorf Les Breuleux im

Freiberger Jura einen stetigen Zulauf von neuen Einwohnern.

Es fand aber keine privaten Investoren, die

bereit waren, die benötigten Wohnungen zu bauen.

So beschloss die Gemeindeversammlung 2004, eine

auf den Prinzipien der Gemeinnützigkeit basierende

Immobilienaktiengesellschaft mit dem Namen Ronde

Planche SA zu gründen, und sprach zu diesem Zweck

einen Kredit von 1,5 Mio. Franken. 2009 wurde ein erstes

Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohnungen gebaut. Doch

die Nachfrage blieb gross. Abklärungen ergaben, dass

Ronde Planche SA,

Les Breuleux.

21


Casanostra Verein,

Biel.

22

auf derselben Parzelle ein zweites Gebäude erstellt

werden kann. Um die Planungskosten so niedrig wie

möglich zu halten, entschloss sich Ronde Planche, ein

identisches Gebäude im Minergiestandard zu erstellen

und dieses mit einer Tiefgarage für beide Gebäude zu

ergänzen. Die Finanzierung konnte durch ein Bankinstitut,

die Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger

EGW, die Stiftung Solidaritätsfonds, die ein

Darlehen von 360 000 Franken gewährte, und vor allem

dank der hohen finanziellen Verpflichtung der Gemeinde

Les Breuleux sichergestellt werden. Diese Verpflichtung

besteht in der Zeichnung von Aktien, in der Gewährung

von Darlehen und einer Bürgschaft und so steht dem

Bau des zweiten Gebäudes nun nichts mehr im Wege.

Der Casanostra Verein in Biel/Bienne vermietet Wohnraum

an wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit

bedrohte Menschen und erfüllt damit eine Gemeindeaufgabe.

Die Immobilienverwaltung ist nicht nur im

gemeinnützigen Wohnungsbau tätig, sondern betreibt

auch eine professionelle Sozialarbeit. Insgesamt verfügt

Casanostra über rund 110 Wohneinheiten, davon

WIR HELFEN UNS

GEGENSEITIG.

65 in drei eigenen Liegenschaften. Ohne diese Wohnungen

müssten viele Bewohnerinnen und Bewohner

auf der Strasse leben, da sie keine Chance hätten, eine

Bleibe auf dem freien Wohnungsmarkt zu finden. Der

Verein ist der Überzeugung, dass eine gesicherte Wohnsituation

Voraussetzung ist, um persönliche Probleme,

sei es in den Bereichen materielle Existenzsicherung,

Gesundheitspflege, Sucht oder Beziehungen, anzugehen.

Casanostra hat nun die Gelegenheit erhalten,

eine im Zentrum der Stadt Biel gelegene Liegenschaft

mit 13 Wohnungen zu kaufen, die der Verein bereits seit

einigen Jahren mieten konnte. Die sehr kleinen Studios

genügen dem Zweck des Vereins vollkommen und

eignen sich insbesondere für diejenigen Mieterinnen

und Mieter, die die psychiatrischen Dienste im Nebengebäude

nutzen. Um den Auftrag der Stadt zu erfüllen,

benötigt Casanostra in dieser Liegenschaft Leerstände,

die als möblierte Notwohnungen mit befristeter Aufenthaltsdauer

zur Verfügung stehen. Die Liegenschaft

wurde letztmals in den Siebzigerjahren saniert, wobei

die ehemals grosszügigen Wohnungen in kleine Einhei-


Genossenschaft für gesundes

Wohnen St. Gallen.

ten umgebaut worden waren. Nach dem Kauf wird

Casanostra in den nächsten Jahren die notwendigen

Sanierungsmassnahmen für den nächsten Lebenszyklus

der Liegenschaft in die Wege leiten. Die Stiftung Solidaritätsfonds

gewährt dem Verein Casanostra zur Mitfinanzierung

der Erwerbs- und Renovationskosten ein

zinsgünstiges und rückzahlbares Darlehen in Höhe

von 390 000 Franken.

In der Ostschweiz ist es in den letzten Jahren um den

gemeinnützigen Wohnungsbau ruhiger geworden, insbesondere

was Neubauprojekte betrifft. Die 1966 gegründete

Genossenschaft für gesundes Wohnen St. Gallen

will dieser unerfreulichen Entwicklung entgegenwirken.

Sie konnte Ende 2010 auf dem freien Wohnungsmarkt

von einer Erbengemeinschaft zwei nebeneinanderliegende

Grundstücke erwerben. Das betreffende Areal

liegt unterhalb des Gübsensees in St. Gallen-Winkeln,

23


L’Abbaye.

rund fünf Kilometer westlich vom Stadtzentrum

St. Gallen entfernt. Die Genossenschaft schrieb einen

Architekturwettbewerb aus, woraus ein Projekt ausgewählt

wurde, das insgesamt 72 neue Wohnungen

vorsieht, die in einer architektonisch modernen Form

erstellt werden. Voraussichtlich werden Anlagekosten

in Höhe von 32 Mio. Franken anfallen, die im Rahmen

der Anlagekostenlimiten des Bundes liegen sollen.

Mit dem Bau soll, sofern keine Einsprachen erfolgen,

2014 gestartet werden. Für den Landkauf, den Wettbewerb

und die Planung eines solch grossen Projektes sind

der Genossenschaft bereits hohe Kosten entstanden.

Für die Finanzierung der restlichen Planungskosten

unterstützt die Stiftung Solidaritätsfonds die Genossenschaft

mit einem Darlehen in Höhe von 1,6 Mio.

Franken.

L’Abbaye liegt im Norden des Kantons Waadt am

Südufer des Lac de Joux. Ende 2011 lebten dort 1314

«Bayets», wie sich die Einwohnerinnen und Einwohner

selbst gerne nennen. Für die Gemeinde ist es wichtig,

den älteren Menschen eine Alternative zu den Altersund

Pflegeheimen zu bieten, damit diese so lange wie

möglich selbständig in der Gemeinde leben können.

Die Gemeinde ist Besitzerin einer Parzelle, die im Dorfzentrum,

aber auch in der Nähe der Seepromenade

gelegen ist und sich deshalb optimal für die Realisierung

von Alterswohnungen eignet. Auf der Suche nach

einem Investor ist die Gemeinde in der PrimaVesta,


PrimaVesta,

Coopérative d’utilité publique,

Lausanne.

Coopérative d’utilité publique, in Lausanne fündig geworden,

die auf die Realisierung von subventionierten

und finanziell tragbaren Mietwohnungen vor allem für

ältere und in Bezug auf ihre Mobilität beeinträchtigte

Personen spezialisiert ist. Geplant ist nun ein altersund

behindertengerechtes Mehrfamilienhaus mit je acht

Zwei- und Dreizimmerwohnungen, Geschäftslokalitäten,

einem Coiffeursalon und einem Brotdepot im Erdgeschoss.

Ausserdem steht den Mietern ein mit einer

Küche ausgestatteter Gemeinschaftsraum zur Verfügung,

der auch von der Gemeinde benutzt und vermietet

werden kann. Regelmässig wird eine Person von der

Pro Senectute vor Ort sein, die sich um die Bedürfnisse

der Mieterschaft und die Durchführung von Aktivitäten

kümmert. Zwölf der 16 Wohnungen werden vom Kanton

Waadt während 15 Jahren mittels eines Zuschusses in

Höhe von zehn Prozent der Mietzinse subventioniert.

Seitens der Gemeinde erhält PrimaVesta ein langfristig

preisgünstiges Baurecht, bei dem die Gemeinde während

30 Jahren auf die Zahlung des Baurechtszinses verzichtet,

wodurch die Mieten ebenfalls reduziert werden

können.

Die Stiftung Solidaritätsfonds unterstützt das Bauvorhaben

mit einem rückzahlbaren Darlehen von 480 000

Franken.

25


Beiträge an verschiedene Projekte

Im Rahmen der per 1. Januar 2005 realisierten Erweiterung

des Stiftungszwecks beschränkt sich die Tätigkeit

der Stiftung Solidaritätsfonds nicht mehr ausschliesslich

auf die Darlehensgewährung im Zusammenhang

mit der direkten Finanzierung eines Bauprojekts in der

Schweiz. Die Stiftung kann – unter Einhaltung von klaren

Vorgaben – nun auch Projekte unterstützen, bei welchen

der soziale und genossenschaftliche Wohnungsbau

indirekt gefördert und unterstützt wird. In sehr bescheidenem

Rahmen ist sogar die Unterstützung von Projekten

in Schwellen- und Entwicklungsländern möglich.

Finanziert werden die Beiträge im Rahmen des erweiterten

Stiftungszwecks ausschliesslich mit einem Teil des

jährlichen Nettozinsertrags; die freiwilligen Beiträge

der Verbandesmitglieder werden dafür somit nicht

tangiert. Auch im Berichtsjahr hat die Stiftung wieder

von diesen neuen Möglichkeiten Gebrauch gemacht.

Nachfolgend werden die vier im Berichtsjahr von ihr

finanziell unterstützten Projekte kurz vorgestellt.

Die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ), die

grösste Wohnbaugenossenschaft der Schweiz, hat das

internationale Jahr der Genossenschaften zum Anlass

genommen, die Genossenschaftsbewegung auch im

Ausland zu fördern. In diesem Rahmen unterstützt

sie ein Projekt, das die ETH in Zusammenarbeit mit der

Universität von Addis Abeba entwickelte. Das Konzept

setzt sich mit der drohenden Landflucht und deren

negativen Auswirkungen auseinander. Wie kann die

Entwicklung von neuen Städten gefördert werden

Wie kann in der Regenzeit genügend Wasser gespeichert

werden, damit es in der Trockenzeit für die Bewässerung

der Felder und für die Viehzucht ausreicht Wie kann für

mehr Menschen ein Einkommen auf dem Land generiert

werden Aus diesen Fragestellungen entstand das Projekt

«NESTown» (= Neue äthiopische nachhaltige Stadt).

Es basiert auf der Idee, Gebäude für mehrere Haushalte

mit grossen Dächern zu bauen, die das Regenwasser

sammeln und in Zisternen speichern können. In Gesprächen

mit der ABZ, die sich vor ihrem Engagement vor

Ort informiert hatte, entstand dann der Gedanke, die

geplanten Dörfer und Städte genossenschaftlich zu

organisieren. In Äthiopien kann auf einem soliden neuen

26


Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ),

Projekt «NESTown».

Genossenschaftsgesetz aufgebaut werden. Die Regierung

selbst fördert die Gründung und den Aufbau von

Genossenschaften und hat dafür eine eigene Agentur

aufgebaut.

Für die Stiftung Solidaritätsfonds des SVW entspricht

dieses Projekt in idealer Weise der Anforderung an

ein förderungswürdiges Projekt im Ausland und sie gewährte

der ABZ einen Beitrag von 40 000 Franken.

Der Stiftungsrat der Stiftung Solidaritätsfonds stimmte

einem Antrag der Projektorganisation «Internationales

Jahr der Genossenschaften» zu und bewilligte einen

Beitrag von 20 000 Franken. Mit diesem Beitrag wurden

die Kosten der Soiree im Rahmen des 4. Forums der

Schweizer Wohnbaugenossenschaften mit internationalem

Genossenschaftskongress im KKL in Luzern mitfinanziert.

Unter anderem dank dieses Beitrags war

der Anlass für die Teilnehmer unentgeltlich.

Der Stiftungsrat gewährte dem Regionalverband Nordwestschweiz

von Wohnbaugenossenschaften Schweiz

einen Beitrag von 5000 Franken in deren Projektentwicklungsfonds.

Dieser Fonds wird durch freiwillige Beiträge

der Mitglieder gespeist und dient der Hilfe zur Selbsthilfe

und damit der Stärkung des gemeinnützigen Wohnungsbaus.

Er soll selbst Projektideen formulieren, um den

Genossenschaften die Umsetzung von eigenen Projekten

zu erleichtern wie zum Beispiel die Realisierung von

Neubauten, Arealakquisitionen, den Erwerb von Bauten

und die Planung einer sozialen Nachfolgeregelung.

Das ETH-Wohnforum pflegt mit Wohnbaugenossenschaften

Schweiz eine langjährige gute Zusammenarbeit, sei

es im Rahmen des Netzwerkes «Alter-Wohnen-Umwelt»

oder sei es bei Veranstaltungen, Forschung und Lehrbetrieb.

Aus verschiedenen Gründen war es dem Verband

2012 allerdings nicht möglich, dem Gesuch der ETH zur

Unterstützung der Jahrestagung 2013 mittels einer Partnerschaft

zu entsprechen. Im Interesse der Weiterführung

der bisherigen Zusammenarbeit übernimmt der

Solidaritätsfonds des SVW die Kosten für eine Gönner-

Partnership in Höhe von 5000 Franken und wird mit einer

kleinen Delegation an der Jahrestagung teilnehmen.

Gesuche für Darlehen und Beiträge sind an Wohnbaugenossenschaften

Schweiz, Verband der gemeinnützigen

Wohnbauträger, Bucheggstrasse 109, Postfach,

8042 Zürich, zu richten.

27


Organe und Mitwirkende

Stiftungsrat im Jahr 2012

• Theo Meyer, Basel, Präsident

• Jean-Pierre Kuster, Uster

• Dominique Marchand, Zürich

(bis Juni 2012)

• Jacques Ribaux, Rapperswil BE

• Daniela Weber Conrad, St. Gallen

Die laufende Amtsperiode

dauert vom 1. Januar 2010 bis

am 31. Dezember 2012.

Der Solidaritätsfonds wurde seit 1966

durch den SVW aufgebaut und im Jahr

1999 in eine rechtlich selbständige und

steuerbefreite Stiftung umgewandelt.

Kontrollstelle

• Dialog Treuhand AG, Bern

Verwaltungsarbeiten

• Balz Christen (Sekretariat der Stiftung,

Buchführung, Protokoll), Beisitz im Stiftungsrat

• Brigitte Dutli (Darlehensverwaltung),

Beisitz Stiftungsrat

• Kathrin Schriber (Darlehensverwaltung)

• Richard Liechti (redaktionelle Arbeiten)

Geschäftsbericht

• Redaktion: Balz Christen, Kathrin Schriber

• Gestaltung: Oliver Salchli, Biel

• Aufnahmen Liegenschaften: zur Verfügung gestellt

• Übersetzung ins Französische:

Pierre Prince, Le Locle

• Lektorat Französisch: Georges Baehler, Genf

Stiftung Solidaritätsfonds des

Schweizerischen Verbandes für

Wohnungswesen SVW

Bucheggstrasse 109

Postfach

CH-8042 Zürich

Telefon +41 (0)44 360 28 40

Fax +41 (0)44 360 28 41

info@wbg-schweiz.ch

www.wbg-schweiz.ch

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