Flug- Show! Flug- Show! - Villach

villach.at

Flug- Show! Flug- Show! - Villach

Flug-

Show!

Für Steinadler (Foto), Wanderfalke,

Uhu und Co. entsteht auf

dem Burgplateau der

Ruine Landskron

eine neue Show-Arena!

(Seiten 4, 5)

Villach

www.villach.at

Mitteilungsblatt der Stadt Villach Jahrgang 57 Nr. 9 15. Mai 2003

ARBÖ übernimmt Tankstelle …

… und bietet günstige Autoreparatur (Seiten 6, 7)

Offensive Pro-Villach-Politik!

Jahresrechnung mit Rekordüberschuss (Seiten 8–10) Foto: Höher

Jahresrechnung mit Rekordüberschuss (Seiten 8–10)

An einen Haushalt - Postentgelt bar bezahlt - Erscheinungsort Villach - 98A950001 - Verlagspostamt 9500 Villach


Inhalt

StadtImpulse

Medieninhaber und Herausgeber: Stadt Villach – Öffentlichkeitsarbeit, 9500 Villach, Rathaus. – Redaktion: Andreas Kuchler, Erika Pfleger,

Christian Kohlmayer, Gerhard Lepuschitz, Sylvia Steinwender, Barbara Ortner, Telefon 0 42 42 / 205, Durchwahl 1700, 1711, 1712, 1713, 1714 –

Fax 0 42 42 / 205 – 1799 – E-Mail oeffentlichkeitsarbeit@villach.at – Verlags- und Herstellungsort: Villach/Klagenfurt. – Hersteller: Satz:

¶Kreiner Druck, Villach/Spittal, 9500 Villach, Lederergasse 18; Druck: Kärntner Druckerei, 9020 Klagenfurt, Viktringer Ring Nr. 28. – Auflage: 33.130 Stück. –

Anzeigen: TopTeam, 9500 Villach, Trattengasse 1, Telefon 0 42 42 / 24 4 54, E-Mail villach@topteam.at

2

Neue Arena, Volieren: Adler

siedeln auf das Burgplateau!

ARBÖ übernimmt: Billigsprit

und günstige Autoreparatur!

Rekordüberschuss Ergebnis

offensiver Pro-Villach-Politik!

StadtChronik

Rotes Kreuz: Vorbild für

Kärntner Bezirksstellen!

StadtKultur

INVILLACH 9/2003

20 Jahre täglich

eine gute Tat!

Museum: „Göttersachen“ –

vom Kult zu „Ötzis“ Zeit!

StadtSport

Die Ruderer starteten

mit kräftigem „Schlag“!

BürgerService (Seite 28 bis 31)

Seiten 4, 5

Seiten 6, 7

Seiten 8 bis 10

Seite 19

Seite 22

Seite 26

Seite 35

Die Greifvogelwarte auf der Burgruine

Landskron wird – Baubeginn ist im

Herbst – in eine neue, moderne Arena

mit 700 Sitzplätzen auf das

Burgplateau der Ruine übersiedeln.

Der ARBÖ übernimmt unsere Billig-

Tankstelle im Wirtschaftshof! Das

heißt, die Zapfstation wird nicht nur

wieder aufsperrt, sondern mit einem

günstigen Servicepaket aufgewertet!

Gesunde Finanzen, höchste Kaufkraft,

stärkste Dynamik – unsere Stadt hat

ihre Position weiter gestärkt! Die

Jahresrechnung ergab einen Rekordüberschuss

von 4,6 Millionen Euro.

Das Rettungsmodell unserer

Rotkreuz-Bezirksstelle gilt als

vorbildhaft und modern. Die 318

Mitarbeiter leisten Rettungsarbeit

auf hohem Niveau.

Die Pfadfinder der Gruppe Villach 3

„Marco Polo“ lernen gemeinsam mit

beeinträchtigten Menschen das Leben

in der Natur.

Sonderausstellung 2003 in unserem

Stadtmuseum: Hinter „Göttersachen“

verbergen sich Opfergaben

als Hinweis auf frühe Religiosität, auf

den Kult zu „Ötzis“ Zeit.

Auch heuer wieder präsentierten sich

die Sportler beim „Anrudern“ am

Ossiacher See den Mitgliedern und

Freunden des Rudersports.

StadtMenschen (Seiten 32, 33)


IN StadtImpulse www.villach.at

Katharina Ferstl feierte

ihren 105. Geburtstag!

Herzlichen Glückwunsch zum seltenen Wiegenfest! Katharina Ferstl, Villachs

und wohl auch Kärntens älteste Bürgerin, feierte am 2. Mai bei guter

körperlicher Verfassung und geistiger Frische ihren 105. Geburtstag.

D

ie am 2. Mai 1898 in

Althofen geborene

ehemalige Schuldirektorin ist

ein lebendes Stück Zeitgeschichte.

In ihrem langen

Dasein hat sie mehrere politische

Systeme, zwei Weltkriege

und zwei Jahrhun-

dertwenden erlebt.

Volksschuldirektorin

An 16 Dienstorten in Kärnten

und dem heutigen Slowenien

versah die geistig

noch überaus rege frühere

Lehrerin und spätere Direktorin

ihren Schuldienst. Be-

Herzliche Glückwünsche und gelbe Rosen zum seltenen

Wiegenfest von Vizebürgermeisterin Mag. Gerda Sandriesser

für Katharina Ferstl.

Fest des Singens

Freitag, der 23 Mai, ist der

„Tag des Singens“. Auch die

Schuljugend unserer Stadt

macht mit: Am „Singers Corner“

auf dem Hauptplatz zeigen

die Schülerinnen und

Schüler von 10 bis 12 Uhr

ihre Lust am Singen, ihre

Freude an der Musik und

hoffen auf entsprechendes

Publikumsinteresse.

Singen wieder bewusst zu

machen, das ist das Ziel einer

groß angelegten Idee, die

sich „Stimmbogen“ nennt

und für die im Oktober des

Vorjahres in Wien der Startschuss

gefallen ist. Mit diesem

Projekt riefen die Wiener

Sängerknaben und das

Ministerium für Bildung,

Wissenschaft und Kultur ein

Jahr des miteinander Singens

aus – und das ganze

Land singt mit. Der „Tag des

Singens“ ist der Schlusspunkt

des „Stimmbogen“-

Projektes.

sonders stolz ist sie auf ihre

Großglocknerbesteigung im

Jahre 1939.

Persönliche Kontakte

Ihre über 40 Jahre währende

Dienstzeit – sie unterrichtete

oft Klassen bis zu 100

Schülern – beendete Katharina

Ferstl als Schulleiterin in

unserer Khevenhüllerschule.

Auch diese Zeit verbindet sie

mit vielen netten Erinnerungen.

So steht sie noch heute

mit vielen ihrer ehemaligen

Schülern – sie war vornehmlich

in Bubenklassen tätig –

in persönlichem Kontakt.

Zeitung und Fernsehen

Das „Geburtstagskind“

nimmt übrigens noch regen

Anteil am aktuellen Geschehen.

So gehört die Lektüre

der Tagespresse auch heute

noch zum festen Tagesablauf.

Mit großem Interesse

verfolgt sie auch TV-Nachrichten

oder die Sendung

„Universum“.

Schweinsbraten

Kiwi zum Frühstück sowie im

Verlauf des Tages ein oder

zwei Gläschen Rotwein zum

„Drüberstreuen“ sind für die

Jubilarin ein geschätztes Lebenselixier.

Ihre Lieblingsblumen

sind übrigens gelbe Rosen.

Zu ihren Lieblingsgerichten

zählt der Schweinsbraten.

Besuch von der Stadt

Neben vielen Freunden, Bekannten

und ehemaligen

Schülern stattete auch Vizebürgermeisterin

Mag. Gerda

Sandriesser in Vertretung unseres

Bürgermeisters der ältesten

Bürgerin unserer Stadt

in ihrem Domizil in der „Kursana

Residenz“ in Warmbad

einen Besuch ab.

BÜRGERMEISTER-SPRECHTAGE IMMER DONNERSTAGS VON 10 BIS 12 UHR

NACH VORHERIGER TERMINVEREINBARUNG UNTER TELEFON 0 42 42 / 205-1000!

Foto: Monika

Liebe

Villacherinnen,

liebe Villacher!

„Die Infineon Technologies

AG, München, wird

die Leitung ihrer Sparte

Industrie- und Automobilelektronik

nach, Villach,

Kärnten, verlegen.“

Diese Spitzenmeldung,

die über mehrere Tage vor

allem die Wirtschaftsseiten

der verschiedenen

Medien dominierte, ist

ein weiterer Meilenstein

in unserer Standortgeschichte!

Einerseits kommt damit

das große Vertrauen der

Konzernzentrale München

in den Wirtschaftsstandort

Villach zum Ausdruck,

andererseits ist

diese Entscheidung – bis

zu 70 neue Arbeitsplätze

– sicherlich auch in hohem

Maße auf das engagierte

Infineon-Team vor

Ort zurückzuführen, denn

sowohl die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter als

auch das Management

erfüllen ihren Job seit vielen

Jahren mit hoher

Qualität und überzeugender

Kompetenz.

Der Wechsel des bedeutendenInfineon-Unternehmenszweigesunterstreicht

den erfolgreichen

Villacher Weg: Unsere

verstärkten Investitionen

in Forschung, Micro Electronic

Cluster und Ausbildung

finden damit auf

diese Weise ihre Anerkennung.

Ihr Bürgermeister

Helmut Manzenreiter

INVILLACH 9/2003

3


StadtImpulse

Neue Arena, Volieren: Adler

siedeln auf das Burgplateau!

Auf die Greifvogelwarte auf der Burgruine Landskron „fliegen“ jährlich Tausende Besucher. Jetzt

sollen es noch mehr werden. Die Greifvögelvorführungen werden – Baubeginn ist im Herbst – in

eine neue, moderne Arena mit 700 Sitzplätzen auf das Burgplateau ins Zentrum der Ruine übersiedeln.

Ebenso großzügig und völlig neu gestaltet werden die Volieren der Greifvögel. Die Gesamtkosten,

zum Teil von unserer Stadt getragen, belaufen sich auf rund 660.000 Euro.

V

om Umzug auf den

Gipfel der Burg

Landskorn haben Mensch

und Tier große Vorteile: Den

Besuchern bietet sich ein sagenhafter

Panoramablick,

der von den Karawanken bis

zum Ossiacher See und der

Gerlitzen reicht, und durch

die naturnahe Haltung werden

die gefiederten Show-

Stars noch mehr Bewegungsfreiheit

haben“, erklärt

Falkner Franz Schüttelkopf,

der sich seit beinahe zwei

Jahrzehnten gemeinsam mit

Michael Holzfeind auf der

Burg hoch über Landskron

der Aufzucht der „Könige der

Lüfte“ verschrieben hat.

Europaweit einzigartig

„Die Umsiedelung auf das

Burgplateau wird der Adler-

Derzeit werden rund 50 Tiere

von zwölf verschiedenen

Greifvogelarten auf der Adlerwarte

Landskron von bis

zu fünf Falknern fürsorglich

umsorgt und gezüchtet. Darunter

Steinadler, Kaiseradler,

Turm- und Wanderfalken,

die bei der Jagd eine Geschwindigkeit

von bis zu

300 Stundenkilometer erreichen,

ein Roter Milan,

Gänsegeier mit einer Flügel-

Spannweite von bis zu 2,90

4 INVILLACH 9/2003

Die Greifvögelvorführungen

werden in das Zentrum der Burgruine

Landskron verlagert. Am Bild

Falkner Michael Holzfeind mit

einem Steinadler auf dem

Hochplateau der Burg.

warte sowie dem Burgbetrieb

auf jeden Fall eine große Aufwertung

bringen“, ist auch

Geier-Nachwuchs

Metern sowie Eulen und ein

„sprechender“ Kolkrabe.

Zahlreiche Greifvögel brüten

derzeit intensiv ihren Nachwuchs

aus. Ganz besonders

gespannt sind die Falkner,

ob es auch heuer wieder gelingt,

für gefiederten Nachwuchs

im Hause der mächtigen

Gänsegeier zu sorgen.

Schüttenkopf: „,Willi‘ und

,Wally‘ brüten eifrig, es

könnte jeden Tag soweit

sein!“

Bürgermeister Helmut Manzenreiter

überzeugt. „Die Adlerwarte

auf Landskorn ist

europaweit einzigartig und

bietet den Besuchern eine

perfekte Symbiose von Show

und naturnaher Haltung dieser

faszinierenden Tiere.“

Auf dem höchsten Punkt!

Das künftige Vorführareal

(Gesamtkosten: rund

660.000 Euro) wird auf dem

höchsten Punkt der Burgruine,

einem Plateau, das derzeit

noch unzugänglich ist,

übersiedeln. „Die Besucher

werden hier Natur pur praktisch

miterleben, mit einem

atemberaubenden Panoramablick,

von der Gerlitzen

bis zu den Karawanken“, so

Schüttelkopf und Holzfeind

unisono.

20-Jahr-

Jubiläum

Bereits

im Vorjahrwurde

in diesemBereich

der

Burg mit den

ersten Sanierungsmaßnahmen

begonnen.

Franz Schüttelkopf und seine

Falkner-Kollegen, die im

Jahre 2004 den 20. Geburtstag

ihrer Greifvogelwarte

feiern, möchten bis dahin

einen modernen Tierpark geschaffen

haben: „Wir wollen

den Besuchern zeigen, wie

die Vögel leben und brüten,

wie sie ihre Jungen großziehen.“

Durch die naturnahe

Fotos: Höher


IN StadtImpulse www.villach.at

Von links Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Adlerwarte-

Geschäftsführer Michael Holzfeind und Falkner Roman Čajkovič.

Haltung werden Adler, Falke,

Uhu und Co. bald wesentlich

mehr Bewegungsfreiheit

haben. Schüttelkopf:

„Großzügig konzipierte Volieren,

die rundum begehbar

sind, werden dem Interessierten

einen tiefen Einblick

in die Arbeit der Falkner gewähren.“

Mensch-Natur!

Auch an eine multimedial

aufbereitete Vogelschau

ist im neuen Projekt

gedacht. Holzfeind:

„Das faszinierendeZusammenspiel

von Mensch

und Natur

In guter Hoffnung:

Geierpaar

„Willi“ und „Wally“

soll auf eine

ansprechende

und moderne

Weise

vermittelt werden.“

Ebenso

sollen Führungen

für Gruppen und

Schulklassen durch die Erweiterung

des Falkner-Areals

möglich werden. Bisher waren

die Greifvögel bei den

Flugvorführungen von Mai

bis Oktober zu sehen, nach

dem Um-

bauplanen die Verantwortlichen

die Vorführungszeit

zumindest

um rund zwei Monate zu

verlängern. Darüber

hinaus werden die Wege

und Grünflächen

am Plateau der Ruine in die

Sanierung miteingeschlossen

sowie eine neue Pflegestation

für verletzte Wildvögel

errichtet.

Ausreißerin „Sylvia“!

50 Greifvögel tummeln sich

derzeit auf der Adlerwarte

der Burgruine Landskron.

Tägliche Flug-Show!

Noch bis Oktober finden

täglich atemberaubende

Vorführungen mit zahlreichen

Greifvögeln statt, eine

perfekte Symbiose von

Show und naturnaher Hal-

tung. Vorführungen: Mai,

Juni, September: 11 und 15

Uhr; Juli und August: 11,

15 und 18 Uhr. Weitere Informationen

unter www.

adlerflugschau.com

Foto: Monika Zore

Nur Adlerdame „Sylvia“ fehlt

seit einigen Tagen. Sie nutzte

eine Flugvorführung zu einem

unerlaubten Ausflug.

700-Kilometer-Ausflug!

Kurze Ausflüge im Umkreis

von rund 150 Quadratkilometern

sind für die Bewohner

der Adlerwarte nichts

Ungewöhnliches. Schüttelkopf:

„Vor allem Jungvögel

neigen instinktiv dazu, sich

ein eigenes Revier zu suchen.“

Manche jedoch „strawanzen“

gerne einmal auch

ein bisschen weiter. „Einer

unserer Seeadler wurde vor

einigen Jahren an der tschechisch-polnischen

Grenze

gefunden, 700 Kilometer

Luftlinie von Landskron entfernt.

Zum Glück wurde er

von erfahrenen Falknern gefangen“,

erzählt Schüttelkopf.

Naturnahe

Haltung

Ein Kai-

seradler

blieb wiederum

rund 14

Tage verschwunden

und

kehrte

dann von

selbst wieder

nach

Landskron

zurück.

„Die Tiere

stammen

zwar alle aus

unserer Zucht, sie

können sich jedoch

aufgrund der naturna-

EU-Linie

Auslöser für das große

Umsiedelungsprojekt

sind neue EU-Richtlinien,

die es notwendig machen,

die Volieren für die

Greifvögel umzubauen,

zu erweitern und auf den

modernsten Stand zu

bringen. „Am bestehenden

Vorführareal auf der

Nordseite der Burgruine

Landskron ist durch die

Steilheit des Geländes eine

Erweiterung sowie eine

allfällige Adaptierung

der Volieren unmöglich“,

erklärt Schüttelkopf.

hen Haltung in freier Wildbahn

problemlos mit Futter

versorgen. Allerdings fühlen

sie sich in ihrem Heimatrevier

am wohlsten“, unterstreicht

Schüttelkopf. Und so

wird weiter auf Silvias Heimflug

gewartet ...

Falkner Franz Schüttelkopf

INVILLACH 9/2003

5


IN StadtImpulse

ARBÖ übernimmt: Billigsprit

und günstige Autoreparatur!

Der ARBÖ übernimmt unsere Billig-Tankstelle im Wirtschaftshof! Das heißt aber zudem auch,

die Zapfstation wird nach der einstweiligen gerichtlichen Verfügung nicht nur wieder aufgesperrt

und um weitere Spritsorten erweitert, sondern mit einem günstigen Servicepaket erheblich

aufgewertet! Schon in den nächsten Tagen soll es so weit sein.

M

it der neuen Partnerschaft

sind wir aus

meiner Sicht unangreifbar,

und es ergibt sich für alle Beteiligten

eine Win-Win-Situation:

Sowohl die Autofahrer

als auch unsere Stadt und

der ARBÖ können damit

hochzufrieden sein!“, freute

sich Bürgermeister Helmut

Manzenreiter während der

Vorstellung der neuen Kooperationsachse.

Eine schwarze Null

Somit hat jetzt der ARBÖ in

und um Villach die neue

Funktion als Spritpreisbrecher.

Die Kraftfahrerorganisation

vertritt damit die Interessen

der Autofahrer und

kämpft gegen deren Ungleichbehandlung

in Kärnten

an. ARBÖ-Präsident Rudolf

Schober kündigte an, auch in

anderen Städten Kärntens

Billigtankstellen zu installieren:

„Wir wollen natürlich keine

Gewinne einfahren, sondern

nur eine schwarze Null

erreichen. Unser Ziel ist der

Manzenreiter sprach sich

auch in seiner Eigenschaft als

Kärntner Städtebund-Obmann

prinzipiell gegen die Liberalisierung

(Reizkürzel:

GATS) öffentlicher Serviceund

Dienstleistungen aus:

„Wir bestehen darauf, dass die

Städte weiter Unternehmen

wie Wasserwerke oder Kindergärten

führen. Denn nur

dadurch ist garantiert, dass

die Bürger die alleinigen Gewinner

bleiben – und dage-

6

INVILLACH 9/2003

Wirtschaftshof: Der ARBÖ übernimmt jetzt beim Sprit die Preisbrecherfunktion und repariert darüber hinaus

günstig Autos. Am Bild Bürgermeister Manzenreiter und ARBÖ-Präsident Rudolf Schober, flankiert

vom zuständigen Referenten, Stadtrat Harald Sobe, und ARBÖ-Landesdirektor Andreas Kraßnitzer (rechts).

Vorteil für den Autofahrer!“

Bis fünf Mitarbeiter

Die nötigen Pachtverträge

zwischen unserer Stadt und

dem ARBÖ wurden bereits im

Gemeinderat beschlossen –

gegen die Stimmen der ÖVP.

Klares Nein zu GATS!

gen kämpft die Wirtschaftskammer

an!“ Die täglich

benötigte Grundinfrastruktur

wie Bildung, Sicherheit, Verkehr,

Wasser oder Sozialleistungen

wird derzeit bekanntlich

von der Öffentlichkeit solidarisch

bereit gestellt. Internationale

Beispiele – so Manzenreiter

– zeigen, dass bei Privatisierungen

bislang öffentliche

Dienste wesentlich teurer

werden, der universale Zugang

für alle Menschen verlo-

Die A.S.S. ARBÖ Schnellservice

GmbH, eine ARBÖ-Tochter,

wird jetzt nicht nur den

günstigen Sprit abzapfen, sondern

darüber hinaus im Wirtschaftshof

unserer Stadt auch

das Serviceangebot bedeu-

ren geht und die Qualität der

Dienstleistungen abnimmt. In

Großbritannien sind die Wasserpreise

nach Liberalisierung

des Marktes beispielsweise

um 50 Prozent gestiegen.

GATS = Das General Agreement on

Trade in Services (allgemeines Abkommen

über Handel mit Dienstleistungen)

ist ein Abkommen der Mitgliedsstaaten

der WTO (Welthandelsorganisation) zur

Liberalisierung des Dienstleistungssektors.

Dieser wird nahezu uneingeschränkt

dem Wettbewerb geöffnet, wobei

der Staat die meisten Mittel zur Regulierung

des Marktes verliert.

tend erweitern. Das heißt, der

ARBÖ wird auch den „Pickerl-

Dienst“ durchführen, Öl kontrollieren,

Auspufftöpfe wechseln

und in zwei Garagenboxen

eine Reihe weiterer Service-

und Reparaturarbeiten

durchführen. Dafür werden

vorläufig bis zu fünf Mitarbeiter

eingestellt.

Völlig unakzeptabel

Der ARBÖ Kärnten unterstützt

damit die ursprüngliche Initiative

unseres Bürgermeisters,

Diesel und Superbenzin

für die Autofahrer zu günstigen

Preisen abzugeben, und

empfindet die einstweilige

Verfügung, die vom „Schutzverband

gegen unlauteren

Wettbewerb“ gegen unsere

Stadt erreicht wurde, als völlig

unakzeptabel.

Entgegen wirken

Nach dem Erwirken der

einstweiligen Verfügung und

der damit verbundenen

Foto: Höher


IN StadtImpulse www.villach.at

Günstige

Reparatur

Die neue ARBÖ-Station

im Wirtschaftshof – eine

Novität für Österreich –

steht natürlich allen Autofahrern

zur Verfügung.

„Der Betrieb geht rund um

die Uhr, es werden automatische

Zapfsäulen installiert“,

erklärte ARBÖ-

Landesdirektor Andreas

Kraßnitzer. Was für die

Autofahrer im Zusammenhang

mit kleineren

Reparaturarbeiten besonders

interessant ist: Die

Arbeitskosten werden laut

ARBÖ nahezu um die

Hälfte günstiger sein!

Schließung der Tankstelle im

Wirtschaftshof für die Öffentlichkeit

haben die Spritpreise

in Villach, entgegen

der Marktentwicklung, eine

steigende Tendenz. Der

ARBÖ Kärnten wird – so Schober

– dieser Tendenz so lange

es nötig ist entgegenwirken.

So war zum Beispiel ein

Liter Diesel zum Zeitpunkt

des Redaktionsschlusses in

Villach um bis zu sechs Cent

pro Liter (82 Groschen) teurer

als in Klagenfurt.

Klagenfurt verschont

In diesem Zusammenhang

lässt unser Bürgermeister

kein gutes Haar an der Wirt-

schaftskammer: „Die Kämmerer

behandeln Villach um

Klassen schlechter als Klagenfurt.

Interessanterweise

wird dort die Magistratstankstelle

bis heute verschont!“

Der Rechtsstreit gegen

den wirtschaftskammernahen

Verein („Schutzverband

gegen unlauteren

Wettbewerb“) werde parallel

weitergeführt. Es gehe dabei

auch darum, grundsätzlich

gegen PrivatisierungsundLiberalisierungstendenzen

anzukämpfen (GATS).

„Fehdehandschuh“

Manzenreiter wies auf unseren

eigens sehr schlank gehaltenen

Wirtschaftshof:

„Aufträge im Wert von rund

20 Millionen Euro vergibt

unsere Stadt jährlich an die

Wirtschaft. Wir sind bereit,

den Fehdehandschuh der

Kämmerer aufzunehmen

und überlegen uns, den

Wirtschaftshof à la Klagenfurt

aufzustocken und eine

ganze Reihe von Arbeiten

selbst durchzuführen.“

Eine Million erspart

Durch die Öffnung der Wirtschaftshof-Tankstelle

im August

des Vorjahres als aktive

Notwehrmaßnahme von

Bürgermeister Helmut Manzenreiter

gegen die ungerechte

Spritpreispolitik der

Ölmultis haben sich die Autofahrer

in Villach mehr als

eine Million Euro an Treibstoffkosten

erspart.

Am Beispiel Diesel

Seit der gerichtlich verfügten Schließung unserer Wirtschaftshof-Tankstelle

sind die Spritpreise in Oberkärnten

wieder deutlich angestiegen – Stichtag: 2. Mai 2003:

Euro

JET VILLACH 0,767

Jet Spittal 0,759

Jet Klagenfurt 0,727

Magistrat Klagenfurt 0,676

Der ARBÖ wird nach Übernahme unserer Wirtschaftshof-

Tankstelle den Liter Diesel voraussichtlich um bis zu 0,050

Euro günstiger anbieten.

Erdgas als Kraftstoff der Zukunft: Von links Vizebürgermeister

Richard Pfeiler, Tankstellenpächter Franz Profous, Franz Marschler

(ÖMV) und Stadtrat Helmut Hinterleitner.

Umweltschonend:

Villach gibt „Gas“!

In unserer Stadt eröffnete kürzlich in der Maria

Gailer Straße die erste Erdgastankstelle Kärntens.

Weltweit fahren bereits 2,3 Millionen Autos

günstig und sauber mit Erdgas.

D

ie Autofahrer können

ab sofort in unserer

Stadt Erdgas tanken. Vor wenigen

Tagen wurde von der

ÖMV und Kelag gemeinsam

mit Vizebürgermeister Richard

Pfeiler in Vertretung

unseres Bürgermeisters die

erste Erdgastankstelle Kärntens

in der Maria Gailer

Straße eröffnet.

Innovativer Impuls!

Vizebürgermeister Richard

Pfeiler hob dabei das Erdgas

als zukunftsorientierten Kraftstoff

mit hoher Umweltverträglichkeit

hervor. „Für die

Technologie- und Tourismusstadt

Villach ist dies ein weiterer

wichtiger Innovationsimpuls“,

erklärte Vizebürgermeister

Pfeiler.

Elf Tankstellen!

Derzeit betreibt die ÖMV in

Österreich elf Erdgastankstellen

(weitere 20 sind geplant),

an denen der Kraftstoff

um 0,69 Euro pro Kilo-

gramm abgegeben wird. Diese

Menge entspricht in etwa

1,5 Liter Benzin. Mit Erdgas

können die Kraftstoffkosten

gegenüber Diesel um rund 30

und gegenüber Benzin um

rund 50 Prozent verringert

werden. In Österreich laufen

derzeit rund 250 Erdgas-Autos.

In Italien sind bereits

mehr als 400.000 Autos mit

Erdgas unterwegs, und weltweit

fahren bereits 2,3 Millionen

Fahrzeuge günstig und

sauber mit Erdgas.

Für Vielfahrer!

Besonders interessant sind

Erdgas-Fahrzeuge für jene,

die viel unterwegs sind – also

für Taxilenker sowie alle

jene Unternehmer, die einen

Fuhrpark unterhalten. Der

Betrieb von Erdgas-Fahrzeugen

ist nicht nur bedeutend

umweltverträglicher, sondern

im Vergleich zu Dieselfahrzeugen

auch um rund ein

Drittel billiger.

INVILLACH 9/2003

7

Foto: Monika Zore


IN StadtImpulse

Rekordüberschuss Ergebnis

offensiver Pro-Villach-Politik!

Gesunde Finanzen, höchste Kaufkraft, stärkste Dynamik – unsere Stadt hat ihre Position weiter

gestärkt! Sichtbarer Ausdruck dafür ist auch die Jahresrechnung 2002 mit einem erwirtschafteten

Rekordüberschuss von 4,6 Millionen Euro (63,2 Millionen Schilling). Der Abschluss wurde Ende

April unter Vorsitz von Bürgermeister Helmut Manzenreiter im Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Ersatzstadträti2.

Vzbgm. Bürgermeister 1. Vzbgm.

Stadtrat

n Mag. Gerda Helmut Richard Stadträtin

Helmut

Wally Rettl SandriesserManzenreiterPfeiler

(SPÖ) Susanne

Hinterleitner

(SPÖ)

Stadtrat

(FPÖ)

(SPÖ)

Palermo

(ÖVP)

Harald Sobe

(SPÖ) (SPÖ)

Hohe Erträge

Überaus Erfreuliches konnte

Bürgermeister Helmut

Manzenreiter über die Veranlagung

unseres Kelag-

Fonds berichten: „In der

wirtschaftlich schwierigen

Zeit, in der viele sehr viel

Geld verloren haben, konnte

unsere Stadt aufgrund der

konservativen Veranlagung

hohe Fonds-Erträge erzielen“,

freute sich Manzenreiter.

So konnte seit 1995 eine

Wertsteigerung von über

38,6 Prozent erzielt und

Millionen Euro (Schilling)

Ordentlicher Haushalt

Einnahmen/Ausgaben 134,188 (1,846 Milliarden)

Überschuss 4,6 (63,2)

Investitionshaushalt 20,7 (284,7)

Eigenmittelanteil 75 Prozent

8 INVILLACH 9/2003

rund 35,6 Millionen Euro

(490 Millionen Schilling) an

Zinserträgen für Investitionen

„abgeschöpft“ werden.

Unsere positive Wirtschaftsentwicklung

mit den

beträchtlichen Folgeinvestitionen

wäre in diesem Ausmaß

nicht möglich gewesen.

Manzenreiter: „Aus den

ursprünglichen 1,2 wurden

bis jetzt 1,7 Milliarden

Schilling gemacht.“ (1,7

Milliarden = 123,5 Millionen

Euro)

Rechnung 2002

W

ährend andere Städte

und Gemeinden

vergleichbarer Größenordnung

mit größten wirtschaftlichen

Problemen zu kämpfen

haben und vielfach nicht

in der Lage sind, ausgeglichen

zu budgetieren, verzeichnet

unsere Stadt auch

nach den so genannten Maastricht-Stabilitäskriterien

der

EU einen Spitzenüberschuss

von 5,8 Millionen Euro.

Neue Finanzreferentin

Die Jahresrechnung wurde

erstmals von unserer neuen

Finanzreferentin, Stadträtin

Susanne Palermo (SPÖ),

präsentiert. Sie strich dabei

im Besonderen auch die umsichtige

Finanz- und Wirtschaftspolitik

von Bürgermeister

Helmut Manzenreiter

(bisheriger Finanzreferent)

hervor und dankte den

Mitarbeitern unserer Finanzverwaltung

für die Erstellung

des umfangreichen Rechenwerks.

Die vorliegende Jahresbilanz

sei eine der erfreu-

lichsten in der abgelaufenen

Gemeinderatsperiode. Palermo

führte das Superergebnis

auch auf die hohe Reform-

Personal

1995 29,25 %

2000 26,69 %

2002 23,13 %

Aufgrund ständiger Reformmaßnahmen

konnte

der Personalkostenanteil

am Budget seit 1995 um

über sechs Prozent gesenkt

und die Servicequalität

trotzdem weiter verbessert

werden. Villach

liegt im Österreich-Vergleich

bei den Personalkosten

im untersten Bereich.

Seit dem Jahre

1995 stieg der Personalkostenanteil

am Budget

nur um 9,4, das Budget

jedoch um 38,7 Prozent!

Fotos: Höher


IN StadtImpulse www.villach.at

Stadträtin Susanne Palermo

(SPÖ), unsere neue Finanzreferentin,

präsentierte die Jahresrechnung.

bereitschaft im Rathaus

zurück.

Höchste Zuwächse

„Durch eine konsequente

und offensive Pro-Villach-Politik

sowie die Förderungen

zur Stärkung des Standortes

zählen die Villacherinnen

und Villacher heute zu den

wohlhabendsten Bürgern unseres

Landes“, stellte Palermo

fest. Villach habe sich in

Kärnten die höchste Kaufkraft

erarbeitet, verzeichnete

die größten Zuwächse und

entwickelte die stärkste Dy-

namik! Sie bezog sich dabei

auf die aktuellste Markant-

Studie. „Der Überschuss

baut vor allem auf dem Zusammenspiel

einer tüchtigen

Wirtschaft sowie Unternehmern

mit Mut zum Risiko

und der reformfreudigen

Kommunalpolitik mit vielen

neuen Standortimpulsen.“

Bevölkerungswachstum

Stadträtin Susanne Palermo

wies in ihrer Jungfernrede

darauf hin, dass unsere

Stadt derzeit die größte Aufwärtsentwicklung

in ihrer

Geschichte erlebe. Mit ein

Grund dafür seien nicht nur

die wirtschaftspolitisch richtigen

Weichenstellungen,

sondern auch der direkt damit

verbundene Bevölkerungszuwachs

von 5,2

Prozent: „Der überdurchschnittliche

Zuwachs bescherte

uns darüber hinaus

eine Steigerung der Bundesertragsanteile

um 2,3

Prozent!“

Nur noch 23,13 Prozent

Wesentliche Mittel konnte

unsere Stadt im Zuge ständigerRathaus-Reformmaßnahmen

auch durch den

effizienten Personaleinsatz

freimachen. So konnte der

Personalkostenanteil am Or-

Qualitätsschub

2002 wurden zahlreiche Projekte realisiert, wobei die Bevölkerung

unserer Stadt einen weiteren Qualitätsschub registrieren

konnte. Nachfolgend die „Hitparade“ unserer Investitionsschwerpunkte.

Euro

● Straßensanierungen und GAV 4,345.400

● Wohnhaussanierungen („Burg“) 2,008.900

● Grundankäufe (zum Beispiel „Sonnenhof“) 913.200

● Hauptschule Völkendorf 871.000

● Kanalbau und Kläranlage 513.100

● Jugendprojekt 499.000

● Kindergarten St. Leonhard 436.900

● Stadion Völkendorf (neues Sportzentrum) 419.200

● Erweiterung und Erneuerung Kellertheater 404.300

● Wirtschaftsförderungen 388.500

● Revitalisierung Widmanngasse 379.800

● Technologiepark 354.700

● Radwege Ossiacher-See-Süd und andere) 267.700

● Sanierung Ossiacher Zeile 240.100

● Parkanlagen (Stadtpark, Dinzlpark) 207.900

● Stadion Lind 170.100

● Feuerwehrfahrzeuge 142.500

● Kirchensubventionen 123.600

dentlichen Haushalt gegenüber

dem vorangegangenen

Jahr weiter gesenkt werden

und liegt nun laut Jahresrechnung

nur noch bei

sensationellen 23,13 Prozent

(1995: 29,25 Prozent)

– trotzdem konnte eine wesentliche

Verkürzung der

Entscheidungszeiten im Rathaus

erreicht werden! Eindrucksvoll

die von Stadträtin

Palermo präsentierte Gegenüberstellung:

Das Budget

stieg seit 1995 um 38,7

Prozent, die Personalausgaben

hingegen nur um 9,4

Prozent. ➜

Richard

Wally

Dr. Josef

Susan-

Ing. Fer-

Pfeiler

Rettl

LöberneZimdinand

(SPÖ)

(FPÖ)

bauermer

Truppe

„Der

Auch

(ÖVP)

mann

(BFT)

Rech-

die FPÖ

Auch die

(Grüne)

„Ich genungs

g i b t

ÖVP er-

Die Grübe

dem

a b -

schluss

R. Pfeiler

d e m

positi-

W. Rettl

teilte

d e m

J. Löberbauer

n e -

Manda-

S. Zimmermann

Jahresa

b -

F. Truppe

2002

v e n

Rechtariner-

schluss

besticht mit großartigen Rechnungsabschluss nungsabschluss 2002 teilte dem Rechnungs- 2002 insgesamt meine

Daten, die die wirt- unserer Stadt ihre Zu- die Zustimmung. Klubabschluss 2002 grund- Zustimmung“, sagt der

schaftliche Performance stimmung. „Ohne zu juobmann Dr. Josef Lösätzlich die Zustimmung BFT-Chef. Er bezeichne-

unserer Stadt einbeln oder zu jammern“, berbauer bedankte sich und freute sich besonte die Jahresrechnung

drucksvollwiederspie- wie sie sagte. Sie verwies ganz besonders bei den ders über ein deutliches als wichtigen Parameter

gelt“, erklärte SPÖ-Klub- allerdings auch auf eini- Bürgern und Unterneh- Mehrangebot im Kultur- im Jahresabschluss. Beobmann

Richard Pfeiler. ge „Schönheitsfehler“, men unserer Stadt, die bereich. Als bedauernssonders erwähnt hat

Er verwies dabei auf den die die FPÖ entdeckt hat. „viel für die Positiventwert sieht sie jedoch, Truppe die eingesparten

eindrucksvollen Über- Die Stadt habe auch wicklung Villachs ge- dass trotz steigender Personalkosten. Villach

schuss von 4,6 Millio- Schulden. Außerdem leistet haben“. Löber- Kaufkraft immer noch gehöre heute in Östernen

Euro, den sich wären die Zinsen für bauer: „Die Jahresrech- viel sozial schwache reich zu den Wirt-

unsere Stadt erarbei- Darlehensrückzahlungen nung ist ein Grund zur Menschen in unserer schaftsstandorten mit

tete.

zu hoch.

Freude.“

Stadt leben.

der stärksten Dynamik.

INVILLACH 9/2003

9


IN StadtImpulse

Iris Lippitsch, Mitarbeiterin unserer Magistratsdirektion, achtet

während der Gemeinderatssitzungen als Protokollführerin nicht

nur darauf, dass die Aufzeichnungstechnik funktioniert, sondern

registriert auch penibel die Zwischenrufe der Mandatare.

Rekordüberschuss

➜ Annuitäten gedrückt

Für jede Kommunalverwaltung

von besonderer Relevanz

sind die so genannten

nicht überwälzbaren Darlehen,

also jene Verbindlichkeiten,

die aus den allgemeinen

Steuermitteln zu tragen

sind. Der Annuitätendienst

konnte im Vorjahr für die

33,8 Millionen Euro weiter

auf 3,5 Prozent (2001: 3,97

Prozent) gedrückt werden; im

Jahre 1995 waren es noch

5,86 Prozent gewesen.

Im nächsten Jahr kommt in

Arnoldstein die Müllverbrennung.

Da jedoch verschiedene

Entsorger und Betreiber

von Abfall-Behandlungsanlagen

anscheinend Ausweichmöglichkeitengefunden

haben, soll per Bundesgesetz

– entgegen den seinerzeitigen

Versprechungen

– auch ein Altlastenbeitrag

für das Verbrennen von Abfällen

in Höhe von neun Euro

pro Tonne eingehoben

werden. Die Bevölkerung unserer

Stadt wäre dadurch mit

10

INVILLACH 9/2003

Egg neu verpachtet!

Einstimmig beschlossen wurde

die Neuverpachtung des

städtischen Strandbades Egg

am Faaker See. Im Rahmen

eines umfangreichen Auswahlverfahrens,

bei dem auch

das renommierte Tourismusberatungsunternehmen

Kohl

& Partner mitwirkte, wurde

das Strandbad Egg sowie der

Betrieb der Gastronomieeinrichtungen

an die Bietergemeinschaft

Sonja Hahn und

Brigitte Eberl verpachtet.

Gegen höhere

Müllgebühren!

einer markanten Erhöhung

der Müllabgabe konfrontiert.

Deshalb werden über Dringlichen

Antrag der SPÖ – die

Grünen stimmten dagegen –

die Bundesregierung sowie

der Landeshauptmann aufgefordert,

den betreffenden

Gesetzesentwurf so zu ändern,

dass die thermische

Entsorgung im Hinblick auf

die Altlastensanierungsbeiträge

entgeltfrei bleibt und

nur auf Abfälle aufgeschlagen

wird, die unbehandelt

deponiert werden.

Technologiepark:

Komm und schau!

Am Donnerstag, dem 22.

Mai, und Freitag, dem 23.

Mai, findet im Technologiepark

Villach, St. Magdalen, die

„Science-Week“, eine große

Leistungsschau unter dem

Motto „Komm und schau“,

statt. Eingeleitet wird das Programm

am Donnerstag, 22.

Mai, 13 Uhr, mit einem Geolauf.

Laufstrecke: Rathausplatz

(Start) – Drauradweg – Tech-

Fernstudium!

Über die FernUniversität in

Hagen (BRD) haben Interessenten

jetzt auch in unserer

Stadt Zugang zu einem

attraktiven Studien- und

Weiterbildungsangebot. Damit

haben die Studierenden

die Chance, im Fernstudium

ein ort- und zeitunabhängiges

Universitätsstudium neben

dem Beruf, der Familienarbeit

oder auch als bewusste

Alternative zum Präsenzstudium

zu absolvieren,

abgebrochene Studien fortzusetzen

oder bereits abgeschlossene

universitäre Ausbildungen

zu ergänzen.

Von Donnerstag, 15. Mai,

bis Dienstag, 15. Juli, läuft

im Fernstudienzentrum Villach

im tpv die Inskriptionsfrist

für Dipolm-, Bachelor-

Die Stadt Bamberg stellt für

den Monat August zwei

Praktikantenstellen zur Verfügung.

Wer Interesse hat,

schickt seine Bewerbung

bis spätestens 26. Mai an:

Stadt Villach, Büro des

Bürgermeisters, Rathausplatz

1, 9500 Villach.

Nähere Auskünfte: Mag.

nologiepark (Ziel). Am Donnerstag,

23. Mai, besteht ab

9 Uhr die Möglichkeit, an

Hubschrauberrundflügen teilzunehmen.

Ebenfalls am Donnerstag,

23. Mai, wird im

Rahmen eines Cocktailmarathons

ein Weltrekordversuch

im Cocktailmixen gestartet.

Beginn: 11 Uhr. Informationen

zum tpv: www.technologiepark-villach.com.

und Master-Studiengänge

aus den Fachbereichen Kultur-

und Sozialwissenschaften,

Elektrotechnik und Informationstechnik,Informatik,

Mathematik, RechtsundWirtschaftswissenschaften

der FernUniversität

Hagen.

Nähere Infos zum Angebot,

Studienvoraussetzungen,

Lehrinhalte und Abschluss

auch unter www.fernuni-hagen.

de oder www.fernstudienvillach.at.

Beratung und Inskription:

FH Technikum

Kärnten, Technologiepark

Villach (tpv), T01 1. OG, Europastraße

4, 9524 Villach,

Telefon 0 42 42 / 90 500,

Durchwahl 2900 (Montag

bis Freitag, 14 bis 17 Uhr),

office@fernstudien-villach.at.

Arbeit in Bamberg

Andrea Rothmayer, Telefon

0 42 42 / 205-2911, Fax

0 42 42 / 205-2998, E-

Mail andrea.rothmayer@

villach.at - Dauer des Aufenthaltes:

3. August bis 31.

August 2003. Bei Wunsch

kann bei der Suche nach

Unterbringung geholfen

werden.


IN StadtWirtschaft www.villach.at

Schlüsselübergabe in der Udinestraße. Von links Wohnungsreferent

Vizebürgermeister Richard Pfeiler, Bürgermeister Helmut Manzenreiter,

Mieterin Michaela Rabitsch, Landesrat Gerhard Dörfler

und ESG-Direktor Ing. Karl Woschitz.

Neues Zuhause

für 34 Familien!

Die Eisenbahner-Siedlungsgesellschaft übergab

in der Udinestraße 34 neue Wohnungen

an ihre künftigen Mieter.

M

it der Fertigstellung

der neuen, dem Zeitgeist

an der Schnittstelle

städtische Bebauung und

Gartenlandschaft angepassten

Wohnobjekte, konnten

von der ESG im Bereich Udinestraße,

Meisenweg, Reihenweg

nunmehr insgesamt

274 Wohnungen errichtet

werden“, erklärte ESG-Direktor

Ing. Karl Woschitz bei

der kürzlich erfolgten Schlüsselübergabe.„Wohnungsgrößen

und Wohnungstypen

der beiden Objekte konnten

den entsprechenden Erfordernissen

optimal angepasst

werden. Die künftigen Wohnungsmieter

erwarten sonnige,

offene, freundliche sowie

verkehrsmäßig optimal erschlossene

und mit den notwendigen

Tiefgaragen ausgestattete

Wohneinheiten zu

überaus günstigen und leistbaren

Bedingungen“, freute

sich der ESG-Chef über das

gelungene Wohnprojekt. In

seiner Grußadresse gratulierte

Bürgermeister Helmut

Manzenreiter den frischgebackenenWohnungsinhabern

zu ihren neuen, mit hoher

Wohnqualität ausgestatteten

Zuhause: „Villach ist eine

Stadt mit großer Dynamik.

Neue Arbeitsplätze und ein

überdurchschnittlicher Bevölkerungszuwachs

erfordern

daher auch ein adäquates

Wohnungsangebot.“

Foto: Monika Zore

Mythos Wasser

Das 6. Symposium der Paracelsus

Akademie Villach,

das von Donnerstag, 22.,

bis Samstag, 24. Mai, im

CCV stattfindet, beschäftigt

sich anlässlich des „Jahres

des Trinkwassers“ mit dem

Auszeichnung für

das „Elite“-Team!

Friseurstudio „Elite“, Haarstudio Faak, Friseurteam

Magdalen, Fußpflegestudio „Elite“ – die

Qualitätspreisträger unserer Stadt – wurden

ausgezeichnet.

A

ls einziges teilnehmendesUnternehmen

mit dem Grundzertifikat

Audit Familie & Beruf seitens

des Bundesministeriums für

soziale Sicherheit und Generationen

ausgezeichnet, war

es für die „Elite“-Unternehmensleitung

ein weiterer Beweis

dafür, dass die familienfreundlicheUnternehmenskultur,

die im Friseur-

kostbaren Nass, und zwar

von einer etwas anderen

Seite, nämlich mit dem Mythos,

der das Wasser umgibt.

Am Donnerstag, dem

22. Mai, um 19 Uhr, wird

das Symposium eröffnet.

studio „Elite“ aus Überzeugung

gelebt wird, auch von

öffentlichen Stellen erkannt

und gewürdigt wird. Anlässlich

der Urkundenverleihung

im festlichen Rahmen unter

Beisein vieler prominenter

Personen des öffentlichen

und politischen Lebens nahm

Außenministerin Benita Ferrero-Waldner

die Überreichung

der Urkunden vor.

Daniela Paar (Haarstudio Faak) und Anita Hauer (Friseurstudio

„Elite“) nahmen von Außenministerin Dr. Benita Ferrero Waldner

(von links) die Auszeichnung für das Unternehmen entgegen.

INVILLACH 9/2003

11

Foto: K K


StadtLichter

„Peeroton“

Bürgermeister Helmut Manzenreiter

plaudert mit Anton Abson (E&IT-Manager)

und Wolfgang Peer von Peeroton

(von links).

Wolfgang Peer, Autor, Erfinder und

Ernährungsberater, gastierte kürzlich im

Saal der Wirtschaftskammer, um über

die von ihm entwickelten Nahrungsergänzungsmittel

unter der Dachmarke

„Peeroton“ und das richtige, sprich „vernünftige“

Essen zu informieren. Aminosäuren,

Körperaufbau-Nährstoffe, Vitamine

und Nährstoffe, regenerationsfördernde

Mittel oder Riegel – die Palette

von „Peeroton“ ist umfangreich.

„Mitt’n drinn“

Auch Vizebürgermeister Richard Pfeiler

und Stadtrat Harald Sobe gratulierten

Isolde Langwieser.

Es liegt im wahrsten Sinne des Wortes

„Mitt’n Drinn“, das Café von Isolde

Langwieser. Mitten in Landskron, gegenüber

vom Volkshaus, gleich neben

dem Postamt – hier können die Landskroner

in den gemütlichen Räumen

oder im luftigen Gastgarten ausspannen,

sich zum Tratschen treffen oder

einfach nur Kaffee trinken. Anlässlich

der Neuübernahme – das Café gibt es

ja schon länger – fanden sich zahlreiche

Ehren- und Stammgäste ein, um

auf gutes Geschäft anzustoßen.

12 INVILLACH 9/2003

Foto: Höher

Foto: Höher

Lauftreff

80 Kindergartenpädagoginnen und

-pädagogen unserer Stadt treffen einander

einmal wöchentlich, um gemeinsam

unter fachmännischer Aufsicht

zu „walken“ oder zu „joggen“ – eine

Präventivmaßnahme gegen Rückenprobleme

und ein gutes Mittel, um den

Stress abzubauen. Zehn Wochen soll

die Aktion „Pädagogik in Bewegung“

dauern. Dr. Bernd Mirtl wird die Teilnehmer

als Sportarzt betreuen, Gerd

Weinhandl und „Laufprofi“ Oliver Münzer

stehen fachkundig zur Seite.

Von links Oliver Münzer, Gerd Weinhandl,

Vzbgm. Mag. Gerda Sandriesser,

Dr. Bernd Mirtl, Initiatorin Sigrid Müller,

Kindergartenpädagogin Eva Taschwer.

Redewettbewerb!

Im Bambergsaal stand kürzlich der Vorauswahlbewerb

für den vom Landesjugendsekretariat

veranstaltenden Redewettbewerb

der Jugend der AHS und

BHS auf dem Programm. In drei Kategorien

(„Klassische Rede“, „Neues

Sprachrohr“ und „Spontanrede“) mussten

die Jugendlichen ihre rhetorischen

Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Von rechts GR Mag. Corinna Kofler, die

Siegerinnen Lisa Tusch, Claudia Smole

(beide HLW Villach) und Inge Ibounig

(Landesjugendsekretariat).

Foto: Höher

Foto: Höher

„Weinladen“

Vizebürgermeister Richard Pfeiler wurde

von Conny Lexe mit frischem

Weißbrot und Olivenöl verwöhnt.

Conny Lexe gilt unter Weinkennern

längst als Expertin. In ihrem „Weinladen“

finden sich nicht nur köstliche

Tröpferln, die junge Unternehmern

weiß, was den richtigen Gaumenkitzel

bewirkt. Kürzlich lud sie ins Hotel Kramer

zur Weinverkostung und überraschte

die zahlreichen Besucher auch

mit köstlichem, frischem Spargel, herrlichem

Olivenöl, Schinken, Käse, Oliven

und vielem mehr.

Ang’fischt is!

Auch diesmal herrschte beim traditionellen

Anfischen wieder großer Andrang.

Davon konnte sich auch Stadtrat

Harald Sobe (Bildmitte) überzeugen.

Wie in den Jahren zuvor, gestaltete sich

auch diesmal das „Anfischen“ des Fischereivereins

„Äsche“ zu einem geselligen

Familienfest. Dazu hatten die

Organisatoren mit Obmann Kurt Schneider

auf das ÖDK-Werksgelände geladen.

Stadtrat Harald Sobe überbrachte dabei

in Vertretung unseres Bürgermeisters die

Grüße unserer Stadt. Den Höhepunkt

bildete die Prämierung der kapitalsten

Fänge. Mit besonders großem Eifer bei

der Sache waren auch diesmal wieder

die Nachwuchs-Petrijünger.

Foto: Wallisch

Foto. Höher


IN Anzeige www.villach.at

Frühlingskonzert

Der Männergesangsverein

„Finanz Villach“ veranstaltet

am Samstag, 17. Mai,

19.30 Uhr, in der Zunftstube

der Villacher Brauerei,

Brauhausgasse, sein traditionelles

Frrühlingskonzert.

Weitere Mitwirkende: Quartett

der Stimmen aus Kärnten,

Agaton Trio und Sprecher

Manfred Tisal.

„Epcon Award“

Für die Spezialisierung im

Bereich von Brennstoffzellen

wurde das in St. Magdalen

ansässige Unternehmen

„Smotech -smart

mobile technology“ mit

dem „Epcon Award 2003“

ausgezeichnet. In einem

Schreiben an Geschäftsführer

Dipl.-Ing. Erwin

Smolle gratulierte Bürgermeister

Helmut Manzenreiter

dem ausgezeichneten

Betrieb zu dessen innovativer

Tätigkeit.

Faschingsgilde

Die Faschingsgilde Villach

veranstaltet am Samstag,

dem 31. Mai, ab 8 Uhr einen

Flohmarkt im Gildenhaus

in der Reitschulgasse

9. Angeboten wird alles,

außer Faschingskostüme

und Faschingsartikel.

Jedermann ist herzlich

willkommen!

„Oisternig“

Die Singgemeinschaft

„Oisternig“ und „Pop-Vox-

Graz“ bieten am Samstag,

dem 24. Mai, ab 20 Uhr,

im CCV ein Konzert der Extraklasse,

das zeigt, wie

vielfältig Chorsingen sein

kann. „The Show“ lautet

das Konzertmotto.

Musikschule

Das „Konzert der Jüngsten“

der Musikschule Villach

findet am Mittwoch,

dem 28. Mai, um 18 Uhr,

im großen Saal der Arbeiterkammer

Villach statt.

Förderungspreis

Der Villacher Komponist Robert

Wildling wurde in Wien

mit dem Theodor-Körner-Förderungspreis

ausgezeichnet.

Bürgermeister Helmut Manzenreiter

gratulierte herzlich.

Gesundheit

Erster Gesundheits-Messetag

am Donnerstag, 15. Mai, 10

bis 21 Uhr, Krankenpflegeschule

(neben Congress Center).

Präsentation weltweit einzigartiger

Wellnessprodukte.

INVILLACH 9/2003

13


IN StadtImpulse

23. bis 25. Mai: Unsere Stadt

als Metropole der „Biker“!

Unserer Stadt wird zumindest für drei Tage zum Treffpunkt für begeisterte Biker und Radler aus

ganz Österreich. Hinter dem „Bike-Festival 2003“ verbirgt sich eine sportlich-informative Megashow,

die es für Hobbybiker in unserem Land in dieser Form noch nicht gegeben hat.

D

as ,Bike-Festival

2003‘ bildet mit einer

Fülle an Information und

mitreißenden Veranstaltungen

sowohl für Profis als auch

für alle Hobby- und Freizeitradler

den idealen Startschuss

in die heurige Radlerund

Rollersaison“, freut sich

der zuständige Sportreferent,

Stadtrat Harald Sobe, selbst

ein überaus begeisterter Radler.

Mit dieser österreichweit

einzigartigen Veranstaltung

setzen wir – so Sobe – einen

weiteren offensiven Schritt,

um unsere Stadt mit mehr als

100 Kilometern Geh- und

Radwegen zum Radler

und Rollerdorado

Kärntens

zu machen.

Zum

Staunen

„Staunen, mitmachen,informieren“,

sind

die Schwerpunkte

des

Staunen, mitmachen, informieren! Atemberaubende Sprünge und spannende Radan-Rad-Kämpfe

werden beim österreichweit ersten City-Mountainbike-Kriterium durch

unsere Innenstadt im Rahmen des „Bike-Festivals 2003“ geboten. Aber auch alle

Freizeit- und Hobbyradler kommen voll auf ihre Rechnung.

14

INVILLACH 9/2003

dreitägigen „Bike-Festivals“

(Freitag, 23., bis Sonntag, 25.

Mai) in unserer Stadt:

Der sportliche Höhepunkt

steigt bereits

am Eröffnungstag.

24 Top-

Profis werden

im

Rahmen

eines in

Österreich

erstmals

durchgeführten

„City-

Mountainbike-Kriter

i -

ums“

( a b

17.30

Uhr) auf

einem künstlichenParcours

mit

Sprunghügeln,

Steilwandkurven

sowie

Stiegen durch

die engen Gassen

unserer Innenstadtfegen.

Schier

Unglaubliches

bieten auch

die Bike-Artisten

im Rahmen

des „Dirt-

Jump-Contest“

(ab 19 Uhr),

bei dem Sprünge mit einem

Luftstand von bis zu fünf Metern

Höhe keine Seltenheit

sind.

Zum Informieren

Was gibt es Neues beim Material,

bei der Technik, bei

Trainingsmethoden? Alle diese

Fragen werden im Rahmen

des „Bike-Festivals

2003“ beantwortet. Dafür

sorgt ein umfangreiches Informationsprogramm

mit Experten,

wie dem Extremsportler

Wolfgang Fasching,

der Einblicke in sein „Raceacross-America“-Abenteuer

(Samstag, 20 Uhr) gibt.

Darüber hinaus werden

Workshops für Radler und

Skater abgehalten, über

Radcodierung informiert

und Sicherheitstipps gegeben.

Zum Mitmachen

Natürlich kann beim

„Bike-Festival 2003“ in unserer

Stadt auch nach Herzenslust

selbst gestrampelt

werden. Im Rahmen des

„Genussradtages“ kommen

am Sonntag, 25. Mai, alle

Hobby- und Freizeitradler

auf insgesamt 25 abwechslungsreichen

und familientauglichen

Kilometern

durch die wunderschöne

Berg- und Seenlandschaft

rund um die Sportstadt

Villach voll auf ihre Rechnung.

Start und Ziel ist

um 10 Uhr auf dem Hauptplatz.


IN StadtImpulse www.villach.at

Zwischenbergen: Mehr

Sicherheit für die Radler!

Unsere Stadt startet die nächste Etappe bei der Erweiterung

des Radwegenetzes: Mit dem neuen

„Rad-Durchlass“ im Bereich Zwischenbergen gelangen

die Radler gefahrlos über die Bundesstraße.

N

eben der Fertigstellung

des Geh- und

Radweges Ossiacher-See-

Süduferstraße zwischen dem

Gemeindebad und Heiligengestade

geht jetzt mit dem

Lückenschluss im Bereich

Zwischenbergen/St. Ruprecht

ein lang gehegter

Wunsch der Bevölkerung in

Erfüllung“, freut sich der zuständige

Tiefbaureferent, Vizebürgermeister

Richard

Pfeiler.

Radweg-Durchlass!

Im Bereich Zwischenbergen

endet derzeit ein kombinierter

Geh- und Radweg, der

ostseitig der Ossiacher-See-

Bundesstraße (B94) ver-

Neu in Villach:

Fahrräder von Walter

D

as Rad muss zum Radler

passen! Beste Beratung

ist die Devise von „rad &

service WALTER“ – dem neuen

Fahrradspezialisten in Villach.

Hier kann man nicht nur Top-

Markenräder „von der Stange“

kaufen: KTM, Wheeler, Nakita,

Cube, ... etc. sondern man kann

sich sein Fahrrad nach den eigenen

Bedürfnissen umbauen

und individuell gestalten lassen.

Und das kostengünstig und

schnell! Überhaupt wird für

jedes Rad fachmännisches

Service und perfekte Reparatur

angeboten – egal,ob es sich dabei

um City-, Renn- und Trekkingräder

oder Mountainbikes

handelt. Ein gut sortiertes Ersatzteil-

und Zubehörlager und

langjährige Erfahrung sind zusätzliche

Pluspunkte des Villacher

Fahrradspezialisten. Und

das Beste: bei Bedarf wird das

Fahrrad abgeholt oder geliefert

oder sogar ein Ersatzrad zur Verfügung

gestellt!

Unser Tipp: Ein Besuch in der

Trattengasse 41 (nach Bundespolizeidirektion)

oder rufen Sie

uns an – Tel. 223 05! PR

Radwegoffensive unserer Stadt: Im Bereich Zwischenbergen wird

der bestehende Radweg verlängert, die „Pedalritter“ tauchen durch

den neuen Radweg-Durchlass und gelangen somit wieder auf

dem Radweg weiter in Richtung St. Leonhard.

läuft. Die Anbindung an die

Treffner Straße erfolgte bisher

über ein kleines Waldstück.

„Nun wird der bestehende

Radweg rund 200

Meter entlang der Gemeindestraße

Zwischenbergen

verlängert. Die Radfahrer

tauchen durch eine neue

Unterführung und gelangen

westseitig der Ossiacher-

See-Bundesstraße wieder

auf die bestehende Gemeindestraße

und somit auf dem

Radweg weiter in Richtung

St. Leonhard“, so Vizebürgermeister

Pfeiler.

Kosten: 160.000 Euro

Somit können dann alle „Pedalritter“

– so Pfeiler –, die

aus Lind und Vassach kommen

und an den Ossiacher

See radeln wollen, die stark

frequentierte Bundesstraße

sicher und gefahrlos überqueren.

Der Baubeginn erfolgt

noch im Mai. Fertigstellung:

Anfang Juli. Die Gesamtkosten

für dieses wichtige

Projekt belaufen sich auf

160.000 Euro.

Mehr Qualität!

Damit kommt es im Radwegenetz

unserer Stadt zu einer

weiteren Qualitätsverbesserung

und auch zu größerer Sicherheit

für die schwächeren

Verkehrsteilnehmer. Unsere

Stadt trage – so Pfeiler – dieser

Entwicklung einer umweltfreundlichenFortbewegung

bereits seit vielen Jahren

Rechnung und sei deshalb

ständig bemüht, das

Radwegenetz permanent zu

erweitern und gut instand zu

halten.

„Olympiagold“

Beim diesjährigen Landeswettbewerb

der Physik-

Olympiade gingen Andreas

Pipp vom Bundesgymnasium

St. Martiner Straße

und Tobias Wachter vom

Bundesgymnasium Perau

als Sieger hervor. Bürgermeister

Helmut Manzenreiter

gratulierte den beiden

Jung-Physikern.

INVILLACH 9/2003

15


IN StadtImpulse www.villach.at

Lärmschutzoffensive

für mehr Lebensqualität

Nach jahrelangen Diskussionen in den Siedlungsgebieten entlang der Bahntrasse

befindet sich eine der größten Lärmschutzoffensiven unserer Stadt

nun in der Umsetzungsphase. Zug um Zug leiser wird es ab Herbst 2004.

D

ie Lärmschutzmaßnahmen

werden vor

allem entlang der Bahntrassen

im Großbereich Hauptbahnhof,

Klagenfurter Straße, Seebacher

Allee, St. Magdalen,

Untere Fellach, Rennstein,

Steinwenderstraße/Tiroler

Straße und Kilzerbrücke gesetzt.

Unsere Stadt setzt die

Lärmschutzmaßnahmen gemeinsam

mit Bund, Land

Kärnten und den ÖBB um.

6,1 Millionen Euro kostet das

Projekt, unsere Stadt bezahlt

rund 1,53 Millionen Euro, den

Rest teilen sich Bund (50 Prozent)

und Land mit weiteren

25 Prozent.

Lebensqualität

„Das Bedürfnis der Menschen

nach Ruhe nimmt immer

mehr zu. Dieses Geld ist

daher für unsere Stadt und

somit für die Lebensqualität

unserer Bürgerinnen und Bürger

sehr gut angelegt“, sagt

Bürgermeister Helmut Manzenreiter.

In Verbindung mit

den Lärmschutzmaßnahmen

erwartet sich unser Bürgermeister

auch die Errichtung

neuer lärmgedämpfter

Brückenkonstruktionen über

den Seebach (bei St. Mag-

Ohren zuhalten, das gehört entlang der Bahntrasse in unserer

Stadt bald der Vergangenheit an: Es wird Zug um Zug leiser.

dalen) und über die Drau (bei

der Alpen-Adria-Brücke).

„Sonderwünsche“

Die geplante Lärmschutzstrecke

beläuft sich auf rund

13 Kilometer. Tausende Villacherinnen

und Villacher,

die in Gleisnähe wohnen,

werden die Nutznießer der

Aktion „Leisere Bahn“ sein.

„Wir haben Vorschläge gesammelt

und den ÖBB übermittelt,

damit sie in die Detailplanung

einfließen kön-

nen“, sagt unser Bürgermeister.

Das führt zum Beispiel

dazu, dass die einzelnen

Lärmschutzwände individuell

gestaltet werden. Von 2,5

Meter bis 3,5 Meter – bei Bedarf

noch höher – werden die

Konstruktionen sein. Dass

die Umsetzungskosten durch

diese „Sonderwünsche“

höher ausfallen als erwartet,

wird in Kauf genommen.

Noch höhere Lebensqualität

geht eben vor.

Foto: Moritsch

Rechtsberatung

Nächste kostenlose Rechtsberatungen

der Rechtsanwaltskammer

für Kärnten

am Freitag, 16. Mai (Dr. Johann

Jalovetz), und Freitag,

23. Mai (Mag. Alexander

Jelly), von 14 bis 16 Uhr

im Rathauszubau, vierter

Stock, Zimmer 405.

Pioniereinsatz

Auf Antrag der Gemeinde

Rosenburg-Mold (Oberösterreich)

wurde durch einen

Pionierzug unserer Villacher

Pioniere eine Behelfsbrücke

über den Kamp

in Stallegg abgebaut. Diese

Brücke wurde im Zuge

des Hochwasser-Katastropheneinsatzes

im August

vorigen Jahres errichtet.

Top-Heimwerkerin

Alexandra Kempfer aus

Pörtschach wurde kürzlich

im Villacher OBI-Markt zur

„OBI-Heimwerkerin des

Jahres 2003“ gekürt.

Bürgermeister Manzenreiter

gratulierte herzlich.

INVILLACH 9/2003

17


StadtChronik

Neue Ideen für

die Lei-lei-Saison!

Der nächste Fasching kommt bestimmt! Der

wiedergewählte Vereinsvorstand unserer Faschingsgilde

tüftelt bereits am Programm der

Narrensitzungen.

B

ei der kürzlich im Gildenhausabgehaltenen

Jahresversammlung

wurde der bisherige Vereinsvorstand

mit Obmann Ing.

Gernot Bartl, Obmann-Stellvertreter

Rudolf Thomasser,

Kassier Hermann Ortner und

Lauterwasser

Noch bis Dienstag, 27.

Mai, sind in der Galerie

Freihausgasse Werke des

Forschers und Philosophen

Alexander Lauterwasser

zu sehen. Seine

Ausstellung „Wasser-

Klang-Bilder“ (Fotografie

und Video) zeigt Phänomene

schwingender

Wassertropfen, stehender

Wellen sowie von Musik

erzeugten Mustern.

18 INVILLACH 9/2003

Schriftführer Gernot Kalt für

eine weitere Funktionsperiode

in seinem Amt bestätigt.

Rechnungsprüfer sind Mag.

Helmut Binter und Dr. Arno

Kohlweg. Mit dem goldenen

Faschingsmandl wurden für

langjährige Treue folgende

Mitglieder ausgezeichnet: 40

Jahre: Hermann Ortner, Gernot

Kalt. 35 Jahre: Ing. Gernot

Bartl, Arnulf Wurmbrand.

30 Jahre: Manfred Wiegele,

Herbert Rauter. 25 Jahre:

Walter Rudka, Gerold Rosenstein,

Mag. Helmut Binter,

Veit Gwenger, Peter

Scheuermann, Norbert Melcher

und Doris Steiner. Den

Dank unserer Stadt an unsere

Botschafter der Fröhlichkeit

übermittelte in Vertretung

unseres Bürgermeisters

Vizebürgermeisterin Mag.

Gerda Sandriesser.

Von links EMV-Obmann Ing. Emil Maurer, Kulturreferent Vizebürgermeister

Richard Pfeiler, Flötistin Stefanie Baumgartner und

Kapellmeister Herbert Lippauer.

Klingende Grüße

aus unserer Stadt!

Beim traditionellen Frühjahrskonzert in der Arbeiterkammer

präsentierte unsere Eisenbahner-Stadtkapelle

Villach ihre soeben erschienene

neue CD.

uf dem neuen Tonträger

des heimischen

Spitzenorchesters mit

Mit frischem Schwung in die neue Lei-lei-Saison: Auf unserem Bild die verdienstvollen langjährigen

Stützen unserer Faschingsgilde mit Kanzler Ing. Gernot Bartl (Mitte).

A

dem Titel „Villach grüßt“ findet

sich eine bunte Mischung

bekannter und beliebter

Melodien. Neben

„Ohrwürmern“, wie dem bekannten

Florentiner Marsch,

der spritzigen Ouverture

„Leichte Kavallerie“ oder der

legendären Filmmusik zu

„La Strada“, beinhaltet die

gelungene Produktion auch

typisch böhmische Blasmusik

sowie swingende Titel

im Big-Band-Sound.

60 Musiker

Die von den rund 60 Musikerinnen

und Musikern mit

Kapellmeister Herbert Lippauer

servierten klingenden

Leckerbissen wurden vom

Publikum, darunter auch Vizebürgermeister

Richard

Pfeiler, begeistert aufgenommen.

Foto: Monika Zore


IN StadtChronik www.villach.at

Rotes Kreuz: Vorbild für

Kärntner Bezirksstellen!

Das Rettungsmodell unserer Rotkreuz-Bezirksstelle gilt als vorbildhaft und

modern. Die 318 Mitarbeiter leisten Rettungsarbeit auf hohem Niveau.

D

ie Rettungsausfahrten

haben sich seit

1995 mehr als verdoppelt“,

informierte Villachs Rotkreuz-Bezirksstellenleiter

Dr.

Wilhelm D’Angelo. Im Jahr

2002 leisteten die Rotkreuz-

Mitarbeiter im Bezirk

177.759 Stunden Hilfsdienst

– Tendenz steigend.

D’Angelo sieht als Hauptgrund

für diesen enormen

Zuwachs die steigende Zahl

der Rufhilfe- und Seniorennotrufteilnehmer.

1991 startete

das Projekt mit 70 Teilnehmern,

heute sind über

1000 Personen im Rufhilfenetz

registriert.

Beispielhaft

„Die Villacher Bezirksstelle

leistet beispielhafte, moderne

Rettungsarbeit und gilt

den anderen Bezirksstellen

in Kärnten als Vorbild“, lobte

Kärntens Rotkreuz-Präsident

Dr. Peter Ambrozy die

Arbeit der 318 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Mit

16 Einsatzfahrzeugen wurde

im vergangenen Jahr erstmals

die magische Schallmauer

von einer Million

Ehrungen

Ehrennadel in Bronze für

zehn Dienstjahre: Harald Albel,

Robert Geyer, Hermine

Kurath, Herbert Oschounig,

Christina Summerer, Bettina

Weissensteiner. – Ehrennadel

in Silber für 15 Dienstjahre:

Rainer Brandauer,

Hans Dabernig, Andreas

Gritzner, Raimund Kobald,

Karoline Lassnig, Johann

Mlinar, Robert Siegel, Wolfgang

Tscheligi. – Goldenes

Ehrenabzeichen: Andreas

Maier – Verdienstmedaillen

in Bronze: Nikolaus Driessler;

Silber: Erich Weissensteiner;

Gold: Ernst Jenull

und Meinhard Maxa.

GR Harald Geissler, die Geehrten Meinhard Maxa, Andreas Maier

und Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Dr. Wilhelm D´Angelo (von links).

Straßenkilometer durchbrochen.

Die Villacher Rotjacken

sind auch beim Schulbankdrücken

fleißig. Insgesamt

opferten die Mitarbeiter

4000 Stunden (plus 30 Pro-

zent mehr als 2001) ihrer

Freizeit für Aus- und Weiterbildungskurse.

D’Angelo:

„Unsere Rotkreuz-Familie

wächst. Wir freuen uns über

viele neue Mitarbeiter.“

Foto: K

INVILLACH 9/2003

19


IN StadtChronik

UNSERE ABTEILUNGEN IM RATHAUS

BEZUGSVERRECHNUNG

Organisationsreform spart

viel Personalkosten ein!

Der Aufgabenbereich der Abteilung Bezugsverrechnung ist umfangreich und verantwortungsvoll,

umfasst er doch die Abrechnung für Mandatare, Beamte, Arbeiter, Angestellte, Lehrlinge, Saisonkräfte,

Ferialpraktikanten und Pensionisten. Ein sechsköpfiges Team um Abteilungsleiter Thomas

Schönfelder bemüht sich um die rechtzeitige Auszahlung der Bezüge.

Z

weimal monatlich

geht es daher in der

Bezugsverrechnung unseres

Rathauses besonders hoch

her, denn an zwei Terminen

– Anfang und Mitte des Monats

– werden insgesamt

rund 1500 Bezüge ausgezahlt.

Die Mitarbeiter der Bezugsverrechnung

haben die

Aufgabe, die Lohn- und Gehaltsverrechnung

für die aktiven

und auch pensionierten

Mitarbeiter durchzuführen.

Umfangreiche Aufgaben

Dies betrifft die Bedienste-

ten der Verwaltung, der

Schulen, der Kindergärten

und Horte, der Feuerwehren,

des Wirtschaftshofes, der

Entsorgung, des Stadtgartens,

des Wasserwerkes, des

Seniorenwohnheimes, des

Congress Centers, der Bestattung

und Friedhöfe sowie

viele andere mehr. Außerdem

liefert das Team der Bezugsverrechnung

die Unterlagen

für das jährlich zu erstellende

Personalkostenbudget

und übermittelt dem Finanzamt

die Lohnzettel für die

Arbeitnehmerveranlagung.

Kontrolle

Bei den einzelnen Arbeitnehmern

sind Arbeitsnachweise,

Nebengebühren und

Überstunden zu kontrollieren

und schließlich per Computer

zu verbuchen. Sämtliche

Änderungen, vom Familienstand

bis zum Wohnsitzwechsel,

müssen ebenso

vermerkt werden, wie zum

Beispiel Krankenstände.

Digitale Stechuhr

Seit einigen Jahren müssen

die Mitarbeiter des Rathau-

Robert Hassler, Bettina Wutzel, Abteilungsleiter Thomas Schönfelder, Bernhard Klun, Desiree Standmann

und Rudolf Kollmitzer (von links) sorgen für die Auszahlung der Bezüge. Außerdem gehört noch

Brigitte Legat zum Bezugsverrechnungsteam.

Foto: Höher

INVILLACH 9/2003

37

ses mittels digitaler Stechkarte

ihr Kommen und Gehen

festhalten. Für die Bezugsverrechnung

eine Erleichterung,

denn die Daten

werden sofort weitergegeben.Lohnpfändungsangelegenheiten

und Drittschuldnererklärungen

gehören

ebenfalls zum Aufgabenbereich

dieser Abteilung wie

das Ausstellen von vielen verschiedenen

Bestätigungen

und Nachweisen. Eine Menge

gesetzlicher Bestimmungen

sind dabei zu beachten,

und daher ist die Zusammenarbeit

mit Finanzamt,

Krankenkassen, Pensionskasse,

Versicherungen und

Gerichten sowie anderen

Behörden sehr wichtig.

Personalkosten

Alle sechs Mitarbeiter sind

für jeden Arbeitsschritt einsetzbar,

jeder kann sozusagen

alles, natürlich auch die

Verrechnung der Bezüge für

die Mandatare unseres Gemeinderates.

Der Personalkostenanteil

am Budget unserer

Stadt beträgt übrigens

nur noch sensationelle niedrige

23,13 Prozent. Durch

regelmäßige Rationalisierungsmaßnahmen

und das

Bestreben, zu den effizientesten

unter den Kommunen

zu gehören, gelingt es unserer

Stadt immer wieder, den

Personalkostenanteil im ordentlichen

Haushalt zu senken,

um dadurch den finanziellen

Spielraum für wichtige

städtische Ausgaben zu

vergrößern.

21


IN StadtChronik

Unsere Pfadfinder-Gruppe „Villach 3 Marco Polo“ feierte auf dem

Wasenboden ihr 20-Jahr-Bestandsjubiläum. Vizebürgermeister

Richard Pfeiler in Vertretung unseres Bürgermeisters mit Gruppenführer

Mathias Mäurer (rechts) und Mitgliedern.

20 Jahre täglich

eine gute Tat!

Die Pfadfinder der Gruppe Villach 3 „Marco

Polo“ lernen gemeinsam mit beeinträchtigten

Menschen das Leben in der Natur.

ie Betreuung von behindertenMitmenschen

ist uns ein großes Anliegen“,

sagt Pfadfinder-Gruppenführer

Mathias Mäurer.

Auf dem Wasenboden feierte

er mit seiner Gruppe „Marco

Polo“ kürzlich das 20-jährige

Bestehen. Die Wiese an der

Drau verwandelte sich in eine

Zeltstadt. Die 90 Mitglieder

demonstrierten den zahlreichen

Gästen das Leben in

der freien Natur. Die Pfadfin-

22

D

INVILLACH 9/2003

Musikschulwerk

Am Freitag, dem 16. Mai,

findet um 18 Uhr ein Konzert

des Sinfonieorchesters

des Musikschulwerkes in

der Aula des Gymnasiums

St. Martin statt.

„Klavier Plus“

Die Musikschule Villach

veranstaltet unter dem Titel

„Klavier Plus“ am Donnerstag,

15. Mai, 18 Uhr,

im Klavierstudio Schneider

ein Kammerkonzert.

dergruppe „Villach 3“ hat sich

der Betreuung von beeinträchtigten

Menschen der Lebenshilfe

Ledenitzen und

Spittal verschrieben. Mäurer:

„Der Kontakt unserer Kinder

mit Behinderten soll die

Hemmschwelle abbauen und

die Toleranz stärken.“ Mehrmals

im Jahr schlagen die

„Marco Polo“-Schützlinge mit

ihren acht Stufenführern ihre

Zelte im Lager „Techuana“ bei

Rosegg auf.

Foto: Höher

Burg Landskron:

„Liabste Weis“!

Das beliebte Volksmusikwunschkonzert

„Mei liabste

Weis“ mit Franz Posch

wird am Samstag, 17. Mai,

ab 20.15 Uhr, in ORF 2 live

von unserer Burgruine

Landskron übertragen.

„Liabste Weis“

Die Berge, die Seen und

die freundlichen Menschen

sind es, die Franz Posch

und seine „Liabste Weis“

in das Dreiländereck von

Österreich zu Italien und

Slowenien locken. Stolz

thront sie über unserer

Stadt und dem Ossiacher

See: die Burg Landskron.

Sie wird mit Recht als

„Krone des Landes“ bezeichnet.

In der dortigen

Gaststätte werden Franz

Posch und seine Kärntner

Sänger und Musikanten

die Volksmusikwünsche

des Publikums erfüllen.

Unterstützen werden ihn

dabei der Singkreis Landskron,

die „Blechsaitn Musi“,

bestehend aus jungen

Musiklehrern aus Kärnten,

Osttirol und Salzburg, sowie

das seit 35 Jahren bestehende

bekannte Wietinger

Trio aus dem Görtschitztal.


IN StadtChronik www.villach.at

Straßenkinder

„Wenn wir ein Kind aus

der Tiefe ziehen, feiern wir

Auferstehung“, freut sich

Pater Georg Sporschill

über jeden Neuzugang in

einem seiner Sozialzentren

in der rumänischen Hauptstadt

Bukarest, in denen

die Straßenkinder der osteuropäischen

Metropole

ein neue Zuhause finden.

Zu einer persönlichen Begegnung

zwischen einer

Kärntner Reisegruppe und

Pater Sporschill kommt es

Ende Mai im Rahmen einer

Fahrt nach Siebenbürgen

und Bukarest. Für

diese Fahrt – sie findet

vom 25. bis 31. Mai statt

– sind noch einige wenige

Restplätze frei. Auskünfte

und Informationen unter

Telefon 0 42 42 /205-

1711 oder 1714.

Stadtkinocenter, Saal 3

Eintritt: 7 Euro

Donnerstag, 15. Mai, und

Freitag, 16. Mai, 18.45 Uhr:

Taking sides – Der Fall Furtwängler,

D/F 2001 – Regie:

Istvàn Szabó – Englische

OmU, ab 14 Jahren. –

Dienstag, 20. Mai, und Mittwoch,

21. Mai, 18.45 Uhr:

Lundi matin – Montag Morgen,

F/I 2002 – Regie: Otar

Iosseliani – Französisch-italienische

OmU, ab zwölf

Singen verschoben

Das nächste „offene Singen“

im Paracelsussaal

Jahren. – Donnerstag, 22.

Mai, und Freitag, 23. Mai:

Bread & Roses, GB/E/F/D

/CH 2000 – Regie: Ken

Loach – Englisch-spanische

OmU, ab 14 Jahren. –

Dienstag, 27. Mai, Mittwoch,

28. Mai, und Freitag,

30. Mai, 16.45 Uhr: „Kinderkino“

Pinocchio, I/USA

2002 – Regie: Roberto Benigni

– DF, ab sechs Jahren.

– 18.45 Uhr: „Erwachsenenkino“

Pinocchio – Italienische

OmU. – Freitag, 30.

Mai, 18.45 Uhr: Etre et

avoir – Sein und Haben, F

2002 – Regie: Nicolas Philibert

– Französische OmU,

ab sechs Jahren.

(Rathaus) findet am Montag,

dem 2. Juni, 18.30 bis

20.30 Uhr, statt.

INVILLACH 9/2003

23


IN StadtChronik

Taschengeld für Waisen

in der Ukraine geopfert!

Kinder für Kinder! Schülerinnen und Schüler unserer Stadt opferten ihr

Taschengeld – zugunsten ihrer Alterskollegen in einem Waisenhaus in

der fernen Karpato-Ukraine!

B

ereits im Vorjahr

haben die

Schüler der Volksschule

St. Andrä ihre

Spielecken, Kästen

und Ladeln geplündert,

um ihre Alterskollegen

im Waisenhaus

Tschinadiewo

(Kreis Mukatschewo)

in Transkarpatien/

Ukraine mit all jenem

zu versorgen, von

dem die rund 140

Drei- bis Zehnjährigen

bis dahin nur

träumen konnten!

Taschengeld geopfert

Die Taschengeld-Sammelaktion

kam über

Initiative von Religionspädagogin

Heidi Skrausky zustande.

Aufgrund eines Videos,

das die für uns unvorstellbaren

Zustände in dem

Waisenhaus zeigte, waren die

Kinder spontan bereit, einen

Teil ihres Taschengeldes den

ukrainischen Waisenkinder zu

opfern.

Schuhe, Unterwäsche

Mit dem Geld, eine wirklich

schöne Summe, wurde im

Rahmen eines weiteren

Hilfstransports durch Rathaus-Mitarbeiter

– tatkräftig

Mit einem herzlichen „Djakuju!“ („Danke!“) grüßen die Kinder des Waisenhauses

Tschinadiewo die Villacher Schülerinnen und Schüler, die ihr Taschengeld

für ihre Alterskollegen in der fernen Ukraine opferten.

unterstützt von Bürgermeister

Helmut Manzenreiter –

vor Ort in der Ukraine als

kleine Wirtschaftshilfe all das

erworben, was sich die Waisenhaus-Leitung

gewünscht

hatte. Die Übergabe der

Schuhe, Trainingsanzüge,

Strumpfhosen, Unterwäsche

und etliches mehr wurde sogar

vom ukrainischen Fernsehen

festgehalten.

Wirtschaftliche Krise

Für die Karpato-Ukrainer, die

schwer unter der wirtschaftlichen

Dauerkrise leiden, ist

es einfach unvorstellbar, dass

es im fernen Österreich Menschen

gibt, die an sie denken

und eine so großartige

Hilfe bringen.

30 Computer

Im Zuge der Aktion wurden im

Kreis Mukatschewo auch 30

gebrauchte Computer – von

Landesrat Ing. Reinhart Rohr

eingefädelt – installiert. Empfänger

waren vor allem eine

Mittelschule und junge behinderte

Menschen, die ansonsten

kaum eine Chance für

eine Berufsausbildung haben.

Foto: K

Magier

Die Meister der Magie präsentieren

Zauberei der Superlative,

und zwar am

Samstag, dem 31. Mai,

und am Sonntag, dem 1.

Juni, jeweils ab 20 Uhr, im

CCV. Informationen und

Kartenbestellungen: Magic

Felix Telefon 0 676 /

538 3 353.

„Bernstein Britten“

„The Bernstein Britten

Project“ – unter diesem

Titel veranstalten der

Kärntner Madrigalchor

Klagenfurt und das Vokalensemble

Kärnten am

Mittwoch, dem 21. Mai,

um 20 Uhr, in der Stadtpfarrkirche

St. Jakob ein

gemeinsames Chorkonzert.

Eintrittskarten sind

erhältlich unter der Telefonnummer

0463 /

43 1 85 und an der

Abendkasse.

Humanitäre Brücke

Die weiten Kärntner Spenderherzen

halten die bereits

seit über zehn Jahren bestehende

humanitäre Hilfsbrücke

zwischen den Alpen

und den Karpaten stabil.

Probleme verursacht jedoch

die Finanzierung der Transportkosten.

Deshalb ist jede

noch so kleine Spende

herzlich willkommen: Bank

Austria, Villach, Hans-

Gasser-Platz, Kontonummer

00922638614, BLZ

20.151.

INVILLACH 9/2003

25


StadtKultur

Museum: „Göttersachen” –

vom Kult zu „Ötzis“ Zeit!

Die Sonderausstellung 2003 in unserem Stadtmuseum behandelt diesmal ein archäologisches

Thema. Hinter „Göttersachen“ verbergen sich Opfergaben als Hinweis auf frühe Religiosität, auf

den „Kult zu Ötzis Zeit“. Dieser seit der sensationellen Entdeckung im Jahr 1991 im Ötztaler

Hochgebirge als „Ötzi“ weltweit bekannte einstige Bewohner der Alpen hat im neuen Südtiroler

Archäologiemuseum in Bozen eine dauernde Bleibe gefunden.

E

inige Aspekte aus

„Ötzis“ Epoche, der

Zeit zwischen dem vierten

und dritten vorchristlichen

Jahrtausend, sind Thema dieser

Ausstellung. Von kleinsten

Pfeilspitzen bis zu Steinkeilen,

vom Häuptlingsschmuck,

über Gefäße bis zu „Steingöttern“

in ihrer frühesten,

naiven Darstellung reicht die

Ausstellungspalette. Einige

Hundert Exemplare werden

optisch ansprechend und mit

interessanten Informationen

versehen präsentiert. Die

Schau ist durch das Entgegenkommen

des Südtiroler

Archäologiemuseums, wo sie

vor einigen Monaten gezeigt

wurde, auch in unserer Stadt

möglich gemacht worden.

Zahlreiche Museen aus Italien,

der Schweiz und Österreich

haben durch wertvolle

Leihgaben diesen Überblick

über kultische Opfergaben

26 INVILLACH 9/2003

Kulturreferent Vizebürgermeister Richard Pfeiler, Museumsdirektor

Dr. Dieter Neumann und Universitätsdozent Dr. Paul Gleirscher

vom Kärntner Landesmuseum bei der Eröffnung der diesjährigen

Sonderausstellung „Göttersachen – Kult zu Ötzis Zeit“.

und Bodenfunde der „Kupferzeit“

ermöglicht.

Eigene Fundstücke

Unser Museum hat selbst einen

wesentlichen Anteil an

der Dokumentation, da das

hier zum Teil seit mehr als einem

Jahrhundert bewahrte,

vielfältige Fundgut vom Kanzianiberg

bei Finkenstein, die

Kupferäxte von Stiegl am Ossiacher

See und jene von

Foto: D

Fresach zur Sammlung unserer

Stadt gehören. „Eine

archäologische Ausstellung

aus Bozen nach Villach zu

bringen und hier zu präsentieren,

ist nicht ganz einfach“,

sagt Kulturreferent Vizebürgermeister

Richard

Pfeiler. „Abgesehen von den

zum Teil sehr aufwändigen

Exportverfahren, die für die

grenzüberschreitende Ausleihung

von Kulturgütern

auch heute noch nötig sind,

erfordert so eine Schau ein

für die örtlichen Bedingungen

geeignetes Gestaltungskonzept.“

Effektvoll

Es brauchte viel Detailarbeit,

ehe die hochwertigen wissenschaftlichen

Exponate der

„Göttersachen“-Ausstellung

so effektvoll zur Geltung gebracht

werden konnten, wie

sie nun für die Besucher bis

Oktober zu sehen sind.


IN StadtKultur www.villach.at

Freitag, 16. Mai, 20

Uhr: Konzert Neue

Musik: Luisa Sello. –

Samstag, 17. Mai, 20 Uhr:

Gastspiel Arbos – Gesellschaft

für Verein und Theater

„Theaterfallen“. –

Dienstag, 20. Mai, 20 Uhr:

Wiederaufnahme: Jugendprojekt

„schmerz.haft!“.

Weitere Termine: 21., 22.,

23. und 24. Mai. – Sams-

tag, 24. Mai, 22.30 Uhr:

Club Soda – live electronic

music. – Montag, 26. Mai,

20 Uhr: Porcia in Villach;

Gastspiel Komödienspiele

Porcia „Die Eisernen“ von

Aldo Nicolaj. Weitere Termine:

27., 28., 29. und

31. Mai. Terminaviso: Das

16. Internationale Theaterfestival

Spectrum findet

vom 12. bis 18. Juni statt.

Von links Stadtrat Harald Sobe, Kulturreferent Vizebürgermeister

Richard Pfeiler, Kulturverein-Vorsitzender Mag. Werner Raup und Stellvertreter

Klaus Mistelbacher bei der Generalversammlung des Vereins.

Reges Kulturleben

in Landskron!

Der 1972 gegründete Kulturverein Landskron

kann nach seiner Wiederbelebung vor zwei

Jahren auf ein reges Vereinsleben verweisen.

M

ag. Werner Raup,

Vorsitzender des Kulturvereins

Landskron, konnte

anlässlich der kürzlich abgehaltenenGeneralversammlung

im Volkshaus

Landskron auch Kulturreferenten

Vizebürgermeister

Richard Pfeiler begrüßen. In

seinem Rückblick auf drei ereignisreiche

Jahre erwähnte

der Vorsitzende zahlreiche

„Highlights“. Dank sprach

Raup den vier „starken“

Chören aus, die mit ihren

Auftritten zum positiven Erfolg

des Landskroner Kulturvereines

beigetragen haben,

in dem sie auf die Einnahmen

zugunsten des Vereins

verzichteten. Es sei gelungen,

alle Landskroner Kulturträger

an einen Tisch zu bringen

und so die Rolle des Mediators

zwischen den einzelnen

Vereinen zu erfüllen, sagte

Raup weiter und versprach

auch für die kommende Zeit

ein spannendes Kulturprogramm

für Landskron.

Foto: Höher

Seismogramme

Noch bis Montag, 26. Mai,

ist in der Galerie Unart die

Ausstellung „Seismogramme“

von Harald Gfader,

Gerold Hirn und Hannes

Mlenek zu sehen.

Foto-Galerie Lind

„Carmella – Vier Fotografen

sehen eine Frau“. Eine

Ausstellung von Gernot

Roi, Urs Kahler, Erich

Kuss, Wolfgang Bogner.

Ein großer Freund

Villachs ist tot!

Unsere Stadt trauert um einen profunden Kulturjournalisten,

einen kritischen Betrachter

der jeweiligen Kulturszene, einen großen

Freund Villachs, um Dr. Fred Dickermann!

V

illach galt Dr. Fred

Dickermann als eine

zweite Heimat, in die es ihn

immer wieder zog. Noch in

seiner Studienzeit gastierte

Dickermann Anfang der siebziger

Jahre als Schauspieler im

eben eröffneten Kongresshaus.

Haus der Begegnung

Er gehörte zu den ersten

Journalisten, die es ins

„Haus der Begegnung“ nach

St. Martin zog – Hans Bischoffshausen

und Cornelius

Kolig hatten dort eben ihre

Ateliers bezogen, die Studiobühne

Villach probte im

selben Haus. Da fühlte er

sich zu Hause! Das sollte

auch in den folgenden beinahe

drei Jahrzehnten so

bleiben. Sehr viel später sichtete

Dickermann Notizen und

Aufzeichnungen von Hans

Bischoffshausen und wollte

sie unbedingt der Nachwelt

erhalten. Und unsere Stadt

ermöglichte mit finanziellen

Zuwendungen die Herausgabe

der Druckwerke.

Beliebter Moderator

In rund 150 Veranstaltungen

in Form von Lesungen

Dr. Fred Dickermann war ein

großer Freund unserer Stadt.

und in elf Buchwochen

moderierte und diskutierte

Dr. Fred Dickermann in Villach

in seiner fundierten Art

mehr als 50-mal! Er verfolgte

kritisch und sehr

konstruktiv die Entwicklung

der bildenden Kunst in unseren

Galerien.

Profunder Berater

Unsere Stadt verliert mit

ihm einen verlässlichen

Partner, einen profunden

Berater und einen großen

Freund! Die Kulturstadt Villach

wird das Werk von

Fred Dickermann mit der

Herausgabe der restlichen

drei Bücher von Hans Bischoffshausen

vollenden.

INVILLACH 9/2003

27


BürgerService

Kirchliches

Katholische Stadtkirche

Sonntagsmessen in den

Stadtpfarrkirchen: 10 Uhr:

Heiligste Dreifaltigkeit. – 9

und 10.30 Uhr: Heiligenkreuz.

– 9.30 Uhr: Maria

Landskron. – 9, 10 und

18.30 Uhr: St. Jakob. –

9.30 Uhr: St. Josef. – 10

Uhr: St. Leonhard. – 10 Uhr:

St. Martin. – 9, 10, 11 und

19 Uhr: St. Nikolai. – Donnerstag,

15. Mai, 15 Uhr:

Jam-Session im Jugendzentrum

Hallo. – Freitag, 16.

Mai, 15 Uhr: Seniorentreffen

St. Jakob, Jakobussaal.

– Samstag, 17. Mai: Eucharistischer

Anbetungstag

St. Nikolai. – 15 Uhr: Anbetungsstunde

für Kinder. –

18.30 Uhr: Schlussmesse,

Kirche St. Nikolai. – Sonntag,

18. Mai, 9 Uhr: Erstkummunionmesse

der Volksschüler

Friedensschule, Kirche

St. Nikolai. – 10.30

Uhr: Sonntagsmesse (10-

Uhr- und 11-Uhr-Messe zusammengelegt!).

– 10.30

Uhr: Firmung in Maria Gail

mit Diözesanbischof Dr.

Alois Schwarz. – 18.30 Uhr:

Mai-Andacht, Filialkirche St.

28 INVILLACH 9/2003

Magdalen. – Mittwoch, 21.

Mai, 18.30 Uhr: Mai-Andacht,

Filialkirche St. Magdalen.

– 20 Uhr: Chorkonzert

mit dem Madrigalchor

und dem Vocal-Ensemble,

Kirche St. Jakob. – Freitag,

23. Mai, 18 Uhr: Jugend

liest Klassik, Jugendzentrum

Hallo, Nikolaigasse. – Samstag,

24. Mai, 15 Uhr: Spieletreff,

Pfarrsaal Heiligenkreuz.

– Sonntag, 25. Mai,

9 Uhr: Erstkommunionmesse

der Volksschüler von Lind,

Kirche St. Nikolai. – 10.30

Uhr: Sonntagsmesse (10-

Uhr- und 11-Uhr-Messe zusammengelegt!).

– 11 Uhr:

Eröffnung der Ausstellung

Dieter Frierss und Peter

Deibler, Kirche Heiligste

Dreifaltigkeit. – 18.30 Uhr:

Mai-Andacht, Kirche St. Nikolai.

– Dienstag, 27. Mai,

und Mittwoch, 28. Mai, 18

Uhr: Bittprozession mit Heiliger

Messe von Maria

Landskron nach Gratschach.

– Mittwoch, 28. Mai, 18.30

Uhr: Mai-Andacht, Filialkirche

St. Magdalen. – 19.30

Uhr: Bittprozession Perau. –

20 Uhr: Maiandacht beim

„Contrapunkt“ feiert

Seit 1998 sammelt „Contrapunkt

Textil“ in unserer Stadt

alte Kleider und unterstützt

so erfolgreich arbeitslose

Frauen bei ihrem beruflichen

Wiedereinstieg. Sozusagen

als Geburtstagsgeschenk veranstaltet

„Contrapunkt Textil“

ein Gewinnspiel. Die Teilnehmerkarten

sind im „Contrapunkt“-secondhandshop

in der Dollhopfgasse 1 bis 3

(Montag bis Freitag, 9 bis 18

Uhr, und Samstag, 9 bis 12

Uhr) erhältlich. Auf die Gewinner

wartet eine Tagesfahrt

nach Venedig, gesponsert

von der Firma Springer, und

edle Produkte aus den Contrapunkt-Betrieben.

Die Gewinner

werden während des

großen Jubiläumsfestes am

Mittwoch, dem 28. Mai, ab

20 Uhr, im secondhandshop

gezogen. Neben einer secondhand-Modeschau

gibt

es noch ein ganz besonderes

Highlight: Die kubanische

Band „Habana Son Club“ –

bekannt von „Jazz over Villach

2001“ – gibt ein Konzert.

Die Veranstaltung findet

bei freiem Eintritt und bei jedem

Wetter statt.

Bildstock St. Agathen. –

Donnerstag, 29. Mai, 8 und

10.30 Uhr: Fir-mung in St.

Jakob mit Prälat Michael

Kristof, Kirche St. Jakob. –

10 Uhr: Christi-Himmelfahrts-Messe

mit einem Musikexperiment

von Stephan

Kühne, Kirche Heiligste Dreifaltigkeit.

– 18.30 Uhr: Mai-

Andacht, Kirche St. Nikolai.

Evangelische Pfarrgemeinde

A.B. Villach, Hohenheimstraße

3

Jeden Sonntag, 9.30 Uhr:

Gottesdienst und Kindergottesdienst

(außer am vierten

Sonntag). – Jeden ersten

Sonntag: Feier des Heiligen

Abendmahles. – Jeden zweiten

Sonntag: Kaffeestube im

Pfarramt. – Jeden vierten

Sonntag: Familiengottesdienst.

– Jeden ersten Sonntag,

10 Uhr: Gottesdienst

mit Heiligem Abendmahl in

St. Ruprecht. – Samstag,

17. Mai, 17.30 Uhr: „Oase-

Gottesdienst“ beim Christlichen

Missionsverein, Dr.-

Semmelweis-Straße 6. –

Sonntag, 18. Mai, 10 Uhr:

Konfirmationsgottesdienst,

Kirche St. Ruprecht. – Sonntag,

25. Mai, 9.30 Uhr: Familiengottesdienst.

Evangelisches Pfarrhaus,

Hohenheimstraße 3

Jeden Montag, 16 Uhr: Multikulturelles

Theater für Kinder.

– 18 Uhr: Club der Begeg-nung.

– Jeden Donnerstag,

15 Uhr: Mutter-Kind-

Treffen. – 19.45 Uhr: Probe

des Evan-gelischen Singkreises.

– Freitag, 16. Mai, 19

Uhr: Talentetausch. Elisabeth

Schinzel stellt die Kampagne

für faire Bedingungen in der

Textilindustrie vor. – Dienstag,

20. Mai, 15 Uhr: Frauenkreis.

– 19.30 Uhr: Bibelgespräche

zum Thema „Der

weggeworfene Eckstein“. –

Mittwoch, 21. Mai, 15 Uhr:

Treffpunkt der Frauen. – Mittwoch,

28. Mai, 19 Uhr: Jugendclub

„Sieben“. – Samstag,

31. Mai, 17 Uhr: Taufpaten"unterricht".

Evangelische Pfarrgemeinde

A. B. Villach-Nord, Adalbert-Stifter-Straße

21

Jeden Dienstag und Mittwoch,

9 bis 11 Uhr: Sprechstunden

für den Kirchenbeitrag.

– Jeden Donnerstag,

18.30 bis 20 Uhr: Sprechstunde

für den Kirchenbeitrag.

– Jeden Sonntag, 10

Uhr: Gottesdienst und Kindergottesdienst.

– Jeden

Sonntag: „Sternschnuppen“

für Kinder von vier bis acht

Jahren im Jugendraum. – Jeden

ersten und dritten Sonntag

im Montag: „Glühwürmchen

und Krabbelstube“

für Kinder bis zu drei Jahren

und „Nordlichter“ für Kinder

von neun bis 13 Jahren

im Gemeindesaal. – Jeden

dritten Sonntag im Monat:

Heiliges Abendmahl. – Jeden

ersten Mittwoch im Monat,

18.30 Uhr: Offener Mitarbeiterkreis.

– Jeden zweiten

Dienstag, 18.30 Uhr: Bibellesung.

- Sonntag, 18. Mai,

10 Uhr: Konfirmation. – Mittwoch,

21. Mai, 20 Uhr:

„Ihm entgegen wachsen“,

Wort und Ton – ein heilsamer

Abendausklang.

Ökumenische Termine

Montag, 26. Mai, 19.30

Uhr: Bibelrunde im Pfarrheim

St. Nikolai.

Kirche Jesu Christi der

Heiligen der Letzten Tage

Jeden Sonntag, 17 Uhr: Informationsabend„Grundprinzipien

des Evangeliums“.

– Jeden Dienstag, 18 Uhr:

Englischkurs für Anfänger

und Konversation für Fortgeschrittene.

Beratungsstelle

In der Beratungsstelle für

Angehörige psychisch Erkrankter,

Schlossgasse 6,

finden jeden Donnerstag

von 16 bis 18 Uhr Sprechstunden

statt. Nähere

Informationen: Telefon

0 42 42 / 54 3 12.


IN BürgerService www.villach.at

Stadt Villach – Wasserwerk

Baumeisterarbeiten sowie Rohrlieferung,

Rohrverlege- und Installationsarbeiten –

Offenes Verfahren

Ausschreibungsgegenstand: G.A.V.-Gewerbeaufschließung,

Villach Auer -von-Welsbach-Straße über

Spange West zur Maria Gailer Straße und Auer-von-

Welsbach-Straße zur Siemensstraße – Baumeisterarbeiten

sowie Rohrlieferung, Rohrverlege- und Installationsarbeiten.

– Ausschreibende Stelle: Stadt

Villach, Wasserwerk, Klagenfurter Straße 66, 9500

Villach, Telefon: 0 42 42 / 205-6100, Fax

0 42 42 / 205-6199. – Leistungszeitraum: August

2003. – Leistungsumfang: Errichtung von Trinkwasserleitungen.

– Ausschreibungsunterlagen: Erhältlich

ab sofort täglich zwischen 8 und 12 Uhr in

der Kanzlei der Baudirektion, Rathaus, 2. Stock,

Gang B, Zimmer 218, Telefon 0 42 42 / 205-4000,

Fax 0 42 42 / 205-4099. – Kostenersatz: 100 Euro.

– Angebotsabgabe: Spätestens bis Dienstag, 3.

Juni 2003, 7.15 Uhr, in der Kanzlei der Baudirektion.

– Angebotseröffnung: Dienstag, 3. Juni 2003,

8 Uhr, im Rathaus Villach, Paracelsussaal,

1. Stock.

Miniermotten

„eingenebelt“!

Unsere Stadt sagt der Miniermotte auch heuer

wieder den Kampf an und führt in diesen Tagen

wieder eine Spritzaktion an rund 300 Kastanien-

bäumen in den Alleen im Stadtgebiet durch.

D

iese Aktion gilt der

Kastanienminiermotte,

die sich in den vergangenen

Jahren explosionsartig

ausgebreitet hat und den

wunderschönen Rosskastanienbeständen

enorm zusetzt.

Wie der zuständige

Stadtgartenreferent, Stadtrat

Harald Sobe, mitteilt, handelt

es sich dabei um eine

Vorsorgemaßnahme, die in

ganz Österreich erfolgreich

angewandt wird.

Für Menschen unbedenklich

Bei dem zur Anwendung gebrachten

Mittel handelt es

sich nach Aussagen des Herstellers

um das für Mensch

und Haustiere völlig unbe-

denkliche Produkt „Dimilin“,

das völlig ungiftig ist und lediglich

die Geschlechtsreife

der Motte verhindert. Um die

größtmöglichste Wirkung zu

erzielen, wird im Frühstadium

der Kastanienblüte gespritzt.

Sobe: „Diese Methode

hat in den vergangenen

Jahren bereits ausgezeichnete

Erfolge erbracht. Selbstverständlich

können sich

auch wieder private Interessenten

an dieser Aktion beteiligen!“

Nähere Auskünfte und Informationen

erhalten Sie

über das Servicetelefon unseres

Stadtgartens –

0 42 42 / 205-6500.


IN BürgerService

Die Wette gilt:

Wie viel Eis?

Im Park unserer Khevenhüllerschule steht ein

merkwürdiges Gebilde. Darunter verbergen

sich zwei Tonnen Eis, dick verpackt in Dämmmaterial.

Bis Juni steht das Eispaket noch dort.

Für Schüler gilt die Wette: Wie viel Eis wird

schmelzen?

U

nter Mitwirkung des

von Klimabündnis

Österreich zertifizierten Betriebes

in Villach, der Firma

sto, wurden am 3. März zwei

Tonnen Eis mit einem Vollwärmeschutz

umgeben und

im Park der Khevenhüllerschule

aufgestellt. Was pas-

Sponsion

Bettina Pinter, Tochter von

Elfriede und Franz Pinter

aus Villach, spondierte an

der Universität Wien zur

Magistra der Naturwissenschaften.

Wir gratulieren!

30 INVILLACH 9/2003

siert mit dem Eis in der wärmeren

Jahreszeit, wie viel

zerrinnt, wie viel wird am

letzten Tag der Aktion, am

Weltumwelttag, dem 5. Juni,

noch vorhanden sein? Klimawette-InitiatorBürgermeister

Manzenreiter: „Ich

lade alle Schüler ein, sich an

einer Wette zu beteiligen.

Wie viel Eis wird am 5. Juni

noch im Park sein? Wer dem

Ergebnis am nächsten

kommt, kann sich über schöne

Sachpreise freuen.“

Die Wetten können über die

homepage der Stadt Villach

unter www.villach.at abgegeben

werden.


IN BürgerService www.villach.at

Die Wildschäden

nehmen stark zu!

Bezirksjägertag 2003: Unsere Weidmänner

schießen sich auf die bevorstehende Jagdgesetzesnovelle

ein. Die Waldbesitzer sind von

den Wildschäden stark betroffen.

B

eim Bezirksjägertag

in Maria Gail klagten

die Weidmänner über eine

enorme Zunahme der Schälund

Verbissschäden in den

Jungwaldbeständen. „In entlegenen

Gebieten des Bezirkes

wurden teilweise waldverwüstende

Wildschäden

registriert“, sagte der Leiter

der Bezirksforstinspektion,

Dipl.-Ing. Peter Honsig-Erlenburg.

Bis zu 45 Hektar

Waldbestand ist von Schälund

über 20 Hektar von Verbissschädigungen

betroffen.

Unsere Jäger sind jetzt verstärkt

gefordert, auf die Zunahme

der Schäden zu reagieren,

die neuen Abschusspläne

sollen darauf abgestimmt

werden.

Waldbesitzer besorgt

Zahlreiche Waldbesitzer sind

über die massiven Schädigungen

durch Rotwild besorgt.

Speziell in milderen,

Stillberatung

Jeden Donnerstag, von 15

bis 17 Uhr, findet im Rathaus,

Gesundheitsamt, 1.

Stock, eine kostenlose Stillberatung

statt.

schneearmen Wintern überleben

schwächere Tiere. Dadurch

steigen die Populationen

an und werden nicht

durch natürliche Auslese dezimiert.

„In der abgelaufenen

Jagdsaison wurden 3551 Rehe

zum Abschuss frei gegeben.

Unsere Jäger erlegten

2922 Tiere“, informierte Rehwildreferent

Hubert Kopeinig.

Mehr Füchse

Füchse fühlen sich in unserem

Stadtbereich offenbar wohl.

Die Fuchspopulationen steigen

leicht an. „Die Tollwut haben

wir bestens im Griff. Die

Fuchskrankheit tritt immer seltener

auf“, sagte Bezirksjägermeister

Hermann Schnabl.

Gesetzesnovelle

In den kommenden zwei Jahren

müssen sich unsere Jäger

auf die Jagdgesetznovelle einschießen.

Jagdfachliche Entscheidungen

– bisher lagen

diese im Kompetenzbereich

der Bezirkshauptmannschaft

– soll dann die Jägerschaft

selber übernehmen. Grundlegende

Fragestellungen, die

das Jagdeigentum beinhalten,

bleiben wie bisher Landessache.

Von der Jagdreform sind

in unserem Bezirk 1700

Weidmänner betroffen.

Gratis zu „Freaky“!

Nach 25 Jahren Welttournee

sind die vier Superstars jetzt

endlich auch in Österreich und

gastieren am Donnerstag,

dem 22. Mai, um 20 Uhr, im

Bambergsaal des Parkhotels:

„Freaky Nylons“, die vier Ladies,

versprühen mit ihrem

Kabarettprogramm den Duft

der großen weiten Welt, und

das an einem geheimnisvol-

len Ort, der sich hinter der Tür

mit der Aufschrift „Besetzt“ befindet.

Die Konzertagentur

À la Carte von Charly Hutter

hat uns für diesen Kabarettabend

Karten zum Verlosen

zur Verfügung gestellt. Postkarte

an Rathaus, Öffentlichkeitsarbeit,

Rathausplatz,

9500 Villach, Kennwort „Freaky

Nylons“, genügt.

Frauenberatung

Peraustraße 23, Telefon

0 42 42 / 246 09; Arbeitsund

Sozialberatung, psychologische

und juristische

Beratungen. – Nächste kostenlose

ärztliche Beratung:

Montag, 26. Mai, ab

17.30 Uhr nach Voranmeldung.

– Nächste kostenlose

Rechtsberatung:

Mittwoch, 28. April, ab 16

Uhr nach Voranmeldung. –

Jeden Dienstag, 13 Uhr:

„FEMBACK“ – Projekt zur

Förderung der Vereinbarkeit

von Beruf und Familie für

Frauen in Schwangerschaft

oder Karenzzeit – Kleinkinderbetreuung

während des

Treffpunktes möglich.

Dank für Spende

Gabriele Zandt aus

Feldafing in Deutschland

hat uns eine Spende als

Beitrag zu den Portospesen

übermittelt. Herzlichen

Dank!

INVILLACH 9/2003

31


StadtMenschen

* Geburten

24. März: Alina Erika,

Tochter von Eugenie Pinzer

und Stefan Monsberger,

Franz-Xaver-Wirth-Straße

Nr. 14

30. März: Katrina, Tochter

von Karin und Johannes

Herbert Pemberger, Trattengasse

37

1. April: Mathias Michael,

Sohn von Michelle Petra

Steinwender und Michael

Okan Kropfitsch, Kärntner

Straße 22

3. April: Lena, Tochter von

Gudrun Christa Sternig,

Buschweg 2, und Franz

Friedrich Hofer, St. Veit/Glan

4. April: Stefanie Christina,

Tochter von Tanja Christina

Cäsar, Franz-Egger-Straße

Nr. 30, und Jürgen Jonach,

Weißenstein

5. April: Chiara Lena, Tochter

von Olivia Prieß und

Alexander Moschitz, M.-Unterlercher-Straße

47 A

6. April: Jessica Kathleen,

Tochter von Jennifer Kohlhofer,

Heidenfeldstraße 13

Anna Florentina, Tochter

von Astrid Egger und Ing.

Martin Josef Wurmbrand,

Gritschacher Straße 10

8. April: Michael Tibor,

Sohn von Carina Evelyn

Zussner und Tibor Karl Puskas,

Gaswerkstraße 18/42

Moritz, Sohn von Claudia

und Harald Gasparro, Kasmanhuberstraße

6

32 INVILLACH 9/2003

24. März – 24. April

10. April: Justin Jamie,

Sohn von Janine Höher und

Jamie Sidney Geiger, Münzweg

55

14. April: Damla Fatos,

Tochter von Semahat Doˇgan

und Osman Teker, Widmanngasse

25

15. April: Hanna, Tochter

von Brigitta Liselotte Prokopp

und Dipl.-Ing. Peter

Peßl, Meister-Thomas-Straße

24 a

16. April: Paolo, Sohn von

Michaela und Ingo Peter

Wieltschnig, Töbringer Straße

23

18. April: Elma, Tochter von

Fatima Nasić und Samed

Ibrić, Klagenfurter Straße

Nr. 42

23. April: Florian Leonhard,

Sohn von Michaela und

Christian Alois Hofer, Stefan-Moser-Straße

8/2

Samra, Tochter von Samela

und Miralem Sačić, Ludwig-Heinrich-Jungnickel-

Straße 5/1

24. April: Tabea Sophie,

Tochter von Brigitte Andrea

und Gernot Herwig Demuth,

Per-Albin-Hansson-

Straße 20

Victoria Patricia, Tochter

von Carmen und Wilfried

Bernhard Pöheim, Heideweg

3a

25. April: Maria Elena,

Tochter von Andrea Stritzl

und Alexander Hofer, Steinbruchstraße

22

Flohmarkt

Am Sonntag, dem 18.

Mai, findet von 7 bis 18

Uhr auf dem Parkplatz des

Parkhotels ein großer

Flohmarkt statt.

Hochzeiten

16. April: Mario Oschgan

und Sandra Hebein, beide

aus Villach

25. April: Manuel Josef

Zauchner und Iris Oppelmayer,

beide aus Villach

16.–26. April

Das Ringlein, das Euch ewig bindet, Ihr bei Uhren Pirker findet!

„Für jedes Brautpaar beim Kauf der Eheringe ein schönes Hochzeitsgeschenk“

Todesfälle

17. April: Max Podrezovnik,

Am Platzl 5, 81 Jahre

18. April: Antonia Patterer,

Dueler Straße 8, 91 Jahre

19. April: Johann Skerjanz,

Bergsiedlung 33, 90 Jahre

23. April: Josef Schabus,

Gstulaweg 26, 83 Jahre

24. April: Irma Dorn, Dr.-

Semmelweis-Straße 18, 73

Jahre

26. April: Franziska Petrik,

Nürnberger Straße 26, 84

Jahre

27. April: Friederike Schwanter,

Franz-Krainer-Straße

Nr. 63, 83 Jahre

28. April: Anna Gitschthaler,

Stadlerweg 8, 90 Jahre

Josefine Urschitz, Tafernerstraße

23, 90 Jahre

Herta Warasdin, Zeno-

Frauengesundheit

Veranstaltungen: Montag,

19. Mai, und Montag, 26.

Mai, 17 Uhr: Orientalischer

Tanz für Einsteigerinnen mit

Mag. Karin Schlüter. – Montag,

19. Mai, 9 Uhr: Beratung

zu Ess-Störungen mit

Dr. Edith Masetti. – Mittwoch,

21. Mai, 17 Uhr: Beratung

zur Krebsvorsorge

und -nachsorge mit Dr. Ilse

Triebnig. – Mittwoch, 21.

Mai, und Mittwoch 28. Mai,

26. April: Harald Arnusch,

Villach, und Alena Walerjewna

Ziabkina, Vitebsk, Belarus

Ing. Markus Kolitsch und

Sandra Elfriede Koncilia,

beide aus Villach

17. April – 2. Mai

Goess-Straße 21, 91 Jahre

29. April: Johann Piuk,

Brandenburgweg 28, 83

Jahre

Gertrud Mussnig, Heidenfeldstraße

17, 72 Jahre

30. April: Serafine Stroitz,

Dreschnigstraße 1, 78

Jahre

Johanna Juhart, Landskroner

Siedlerstraße 16, 80

Jahre

Ing. Rudolf Wagenhofer,

Antoniensteig 16, 94 Jahre

1. Mai: Hildegard Aicher,

Zehenthofstraße 43, 84

Jahre

Paul Jobst, Prossowitscher

Straße 19, 69 Jahre

2. Mai: Ilse Wallner, Franz-

Xaver-Wirth-Straße 10, 70

Jahre

17.30 Uhr: Orientalischer

Tanz für Fortgeschrittene mit

Mag. Karin Schlüter. – Mittwoch,

21. Mai, 18 Uhr:

Workshop „Zeit für mich“.

– Termine auf Anfrage:

„Offen gefragt“ – Ein vertraulichesGesprächsangebot

für Mädchen. – Anmeldung

und weitere Informationen:Frauengesundheitszentrum

Kärnten, Völkendorfer

Straße 23, Telefon

0 42 42 / 530 55.


IN StadtMenschen www.villach.at

Herzliche Gratulation!

Bürgermeister Helmut Manzenreiter übermittelte folgenden

Jubilaren die herzlichsten Glückwünsche unserer Stadt.

Nachtrag für April 2003

Zum 80. Geburtstag:

Gertrude MADL,

Dollhopfgasse 33

Maria PLÖSCH,

Rosenweg 2

Charlotte TSCHLATSCHER,

Pestalozzistraße 2

Zum 85. Geburtstag:

Maximilian

KRASSNITZER,

Müllergasse 5

Paula PLANTEU,

Auf der Tratten 15

Alois REICHMANN,

Strandbadstraße 46

Zum 90. Geburtstag:

Anna HINTEREGGER,

Schlossgasse 4

Aloisia HOLZER,

Vassacher Straße 32

Zum 92. Geburtstag:

Josef WIRTH,

Hafnerstraße 22

Zum 93. Geburtstag:

Florianna WEIDACHER,

Zehenthofstraße 57

Zum 94. Geburtstag:

Aloisia WAUKMANN,

Hubertusweg 7

Zum 97. Geburtstag:

Antonia OBERWALLNER,

Warmbader Straße 82

Mutterberatungen

Donnerstag, 15. Mai, 14 bis

15. 30 Uhr, mit Impfmöglichkeit:

Kindergarten Landskron.

– Montag, 19. Mai, 14

bis 15 Uhr: Kindergarten

Fellach. – Dienstag, 20 Mai,

14 bis 15 Uhr: Volksschule

Auen. – Mittwoch, 21. Mai,

14 bis 16 Uhr: Rathaus. –

Donnerstag, 22. Mai, 14 bis

15 Uhr: Kindergarten St.

Leonhard. – Montag, 26.

Mai, 14 bis 15 Uhr: FrauengesundheitszentrumVölkendorf.

– Dienstag, 27.

Mai, 14 bis 15 Uhr: Volksschule

Maria Gail. – Mittwoch,

28. Mai, 14 bis 16

Uhr: Rathaus. – Jeden Donnerstag,

15 bis 17 Uhr: Stillberatung

im Rathaus, 1.

Stock, Zimmer 106.

P

Villachs Straßen,

Gassen und Plätze ...

Peter-Melcher-Straße (St. Magdalen); Dr.-Schärf-Straße –

Kärntner Bundesstraße.

Die Straße von St. Magdalen nach Landskron wurde nach

dem am 27. Juni 1878 in Faak am See geborenen Peter

Melcher benannt. Der spätere Landskroner Bahnbeamte war

Weltkriegsteilnehmer, Abwehrkämpfer und bis 1927 sozialdemokratischer

Abgeordneter. Als Gegner des NS-Regimes

wurde er 1944 verhaftet und in das Konzentrationslager

Dachau gebracht, wo er im Februar 1944 umkam. Die

Straße trug zuvor den Namen St. Magdalener Landesstraße.

Messnergassl (St. Martin); St. Martiner Straße – Kirchensteig.

1939 war in St. Martin eine Küstergasse benannt worden.

1945 wurde diese – nach der Kirchendienerfunktion

– auf Messnergassl umgeändert.

Selbsthilfegruppen

Zöliakie Kärnten: Informationen

unter Telefon 44 282.

– Anonyme Alkoholiker: Jeden

Montag, 19 Uhr, Evangelisches

Pfarramt, Hohenheimstraße

9. – AL-AON: Jeden

Freitag, 20 Uhr, Evangelisches

Pfarramt, Hohenheimstraße

9. – Depressionen:

Mittwoch, 21. Mai, 17

Uhr, Konditorei Rainer, Kirchenplatz.

– Eltern von Kindern

mit Hyperaktivität: Mittwoch,

21. Mai, 20 Uhr, Sozial-

und Gesundheitsspren-

gel Villach, Schlossgasse 6.

– „Out of the dark“ – Betroffene

und Angehörige von sexuellem

Missbrauch: Freitag,

23. Mai, 19 Uhr, Sozial- und

Gesundheitssprengel Villach,

Schlossgasse 6. – Frauenselbsthilfe

nach Krebs: Mittwoch,

28. Mai, 14 Uhr, LKH

Villach, kleiner Speisesaal. –

Kreis von Eltern Drogengefährdeter

und Drogenabhängiger:

Mittwoch, 28.

Mai, 18 Uhr, Sozial- und Gesundheitssprengel

Villach,

Schlossgasse 6.

INVILLACH 9/2003

33


StadtSport

Nordic Walking

„Die natürliche Bewegung

neu entdecken!“ Nach diesem

Motto boomt der Trend

zur Sportart Nordic Walking.

Bürgermeister Helmut Manzenreiter

lädt zu fünf kostenlosen

Nordic-Walking-

Kursen (21. und 28. Mai,

4.,11. und 18. Juni jeweils

ab 18 Uhr, Treffpunkt beim

Stretchingpoint in Warmbad

Villach) unter der fachkundigen

Leitung von Margit

Kofler und Gabriele Höhenwarter.

34 INVILLACH 9/2003

Kraft und Fitness

Nordic Walking ist ein sanftes

Ganzkörper- und Ausgleichstraining

für Ausdauer,

Kraft und Fitness, eine

perfekte Übung zur unkompliziertenGewichtsreduktion

und darüber hinaus eine

gelenksschonende, gesellige

Sportart im Freien. Nähere

Informationen sowie Anmeldungen

unter der

Telefonnummer 0 42 42 /

205-36 00 oder 0 42 42 /

56 9 65.

„Bulldogs“: Auch

Damenboxen boomt!

Die „Bulldogs“ aus unserer Stadt sind in Sachen

Boxen derzeit klar die Nummer 1 in Kärnten.

Doch auch österreichweit räumen sie kräftig ab!

I

n Kärnten haben die

„Bulldogs“ des ASVÖ

Villach kaum noch Konkurrenz,

auch österreichweit lassen

die Boxer aus unserer

Stadt ihre Klasse immer wieder

aufblitzen. Ihre Überlegenheit

bewiesen sie erst

kürzlich im Rahmen der

Österreichischen Nachwuchsmeisterschaften

in

Linz. So gab es Gold für Phillip

Rauter, Ralf Leu und Daniel

Fitzko sowie Silber für

Janes Eichwalder und Andreas

Skumautz. Insgesamt

waren 120 Boxer am Start.

Kickboxen

Als ganz besonderes Universaltalent

erweist sich Ralf

Leu. Der erst 14-jährige

Gymnasiast räumte nicht nur

bei den Boxern ab, sondern

hat jetzt auch im Kickboxen

(Staatsmeister und WM-

Bronzemedaillengewinner

Deutschland) zugeschlagen.

Damenboxen

Zur Spezialität im Boxklub unserer

„Bulldogs“ entwickelt

sich auch immer mehr das

Damenboxen. Seitdem auch

das weibliche Geschlecht offiziell

zum Boxen zugelassen

ist, boomt der Damen-Boxsport

auch in unserer Stadt:

Bereits sechs schlagkräftige

Damen haben sich dem

Boxsport verschrieben.

Weltmeister

Johann Mühlbacher (ESV

Admira Villach) konnte als

Krönung der heurigen Saison

den Weltmeistertitel bei

den Senioren-Weltmeisterschaften

in St. Johann im

Pongau erringen. Auch Bürgermeister

Helmut Manzenreiter

gratulierte herzlich.

Schlagkräftig und sehr erfolgreich: Von links Jungboxer Andreas

Skumautz, Phillip Rauter, Daniel Fitzko, Ralf Leu und Janes Eichwalder

vom ASVÖ Villach.


IN StadtSport www.villach.at

Die Ruderer starteten

mit kräftigem „Schlag“!

Auch heuer wieder präsentierten sich die Sportler beim traditionellen „Anrudern“

am Ossiacher See den Mitgliedern und Freunden des Rudersports.

W

enn sich auch der

wettkampfmäßige

Rudersport seit einiger Zeit

bereits zum Ganzjahressport

entwickelt hat, so erfolgt traditionell

der offizielle Start in

die Rudersaison bei allen

österreichischen Vereinen

gleichzeitig.

Drei Titel!

Am Wasser mit dabei war

dieses Jahr auch das sportliche

Aushängeschild des

Rudervereins Villach, Weltmeister

Martin Kobau, der

heuer bei den bereits im April

durchgeführten Österreichischen

Meisterschaften gleich

drei Staatsmeistertitel erringen

konnte.

Rudertalente

Auch die weiteren Leistungsträger

des Vereines,

Paul Kircher, Christian Dolenz,

Josef Hilber, Wolfgang

Mavrin, Florian Presslaber sowie

Caroline Hilber und Katharina

Milazzi, deren Ziel

Von rechts Sportreferent Stadtrat Harald Sobe, Obmann Dr. Gerfried

Spath, Andreas Tader und Weltmeister Martin Kobau. Am

Bild hinten Barbara Spath und Sophie Billicsich.

das Erreichen der Qualifikation

für die Unter-23- sowie

Junioren-Weltmeisterschaften

sind, folgten dem Startkommando

mit kräftigen Ruderschlägen.

Die Grüße un-

serer Stadt überbrachte

Sportreferent Harald Sobe,

der den Ruderern für die heurige

Saison alles Gute und

das Erreichen aller sportlichen

Ziele wünschte.

Foto: Monika Zore

Veranstaltungen

Donnerstag, 15. Mai, 20

Uhr: „Kastelruther Spatzen“

in der Villacher

Stadthalle. – Montag, 19.

Mai, 19.30 Uhr: „Was ist

denn Zeit?“, poetisch/

musikalische/philosophische

Annäherung des Carinthia

Saxofonquartetts

im Congress Center. –

Dienstag, 20. Mai, 18

Uhr: Selbstverteidigung

für Mädchen, Jugendzentrum

Hallo. – Mittwoch,

21. Mai, 20 Uhr:

Chorkonzert mit dem

Kärntner Madrigalchor in

der Kirche St. Jakob.

Kneipp-Termine

Donnerstag, 15. Mai,

18.30 Uhr: Jahreshauptversammlung

im Brauhof

Villach. – Samstag, 17.

Mai, 9 Uhr: Tagesfahrt

„Natur und Energie“ nach

Kötschach-Mauthen. Abfahrt

Busbahnhof. – Freitag,

23. Mai, 18.30 Uhr:

Spargelzubereitung –

Schaukochen in der Küche

der Hauptschule Auen

mit Michael Vilanek. –

Infos: Telefon 27 8 34.

INVILLACH 9/2003

35

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine