16.01.2014 Aufrufe

Hainfeld Info 2/2013 - Wir Hainfelder

Hainfeld Info 2/2013 - Wir Hainfelder

Hainfeld Info 2/2013 - Wir Hainfelder

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Zugestellt durch Österreichische Post<br />

Zeitschrift des Vereins WIR HAINFELDER<br />

mit aktuellen Gemeindeinformationen<br />

der Stadt <strong>Hainfeld</strong><br />

Erscheinung quartalsweise, Ausgabe 2-<strong>2013</strong><br />

Die Zeitung für <strong>Hainfeld</strong>er - Wissenswertes über <strong>Hainfeld</strong> und seine Menschen<br />

<strong>Hainfeld</strong>er Geografie<br />

2<br />

13


2-13<br />

Inhalt 2-<strong>2013</strong><br />

2 Editorial<br />

3 Vorwort Obmann, Bürgermeister,<br />

Gewinner<br />

4 Wanderung Bgm. Pitterle<br />

6 Auf der Suche nach Identität<br />

8 Geografie und <strong>Wir</strong>tschaftskunde<br />

10 Geografie <strong>Hainfeld</strong>s, GPS<br />

12 Von <strong>Hainfeld</strong> nach St. Gilgen<br />

13 Basenfasten<br />

14 SKRIBO Buchempfehlungen<br />

15-18 Gemeindenachrichten<br />

20 Pfarre<br />

22 Neue Firmen<br />

24 Kinodienstag, Bücherei<br />

26 Einkaufsnacht<br />

27 Verortung <strong>Hainfeld</strong>s<br />

28, 29 100 Jahre Touristenklub, Sekt. <strong>Hainfeld</strong><br />

30 ASKÖ<br />

32 Veranstaltungen, Wochenmarkt<br />

Titelfoto<br />

Alexandra Eichenauer-Knoll<br />

Lilly Gaschler auf dem Weg<br />

nach St. Gilgen<br />

Liebe Leserin!<br />

Lieber Leser!<br />

„Wo liegt geografisch gesehen unsere Heimatstadt <strong>Hainfeld</strong>“<br />

Das Redaktionsteam hat sich etwas genauer damit beschäftigt<br />

und wir haben doch wieder einige <strong>Hainfeld</strong>erInnen gefunden,<br />

die uns darüber genau Auskunft geben konnten. Allen voran<br />

unser Bürgermeister Albert Pitterle, der die Grenzen <strong>Hainfeld</strong>s<br />

ziemlich genau kennt.<br />

Maria Fritthum gibt Einblick in das Unterrichtsfach Geografie.<br />

Josef Gassner, der sich sehr intensiv mit der geografischen Lage<br />

<strong>Hainfeld</strong>s beschäftigt und schon einige Bücher geschrieben hat,<br />

war einer unserer Ansprechpartner zu diesem Thema.<br />

<strong>Wir</strong> haben auch versucht, die Identität unserer Heimatstadt<br />

genauer darzustellen und auch die Pfarre <strong>Hainfeld</strong> hat uns<br />

wieder einen interessanten Artikel zur Verfügung gestellt.<br />

Alles in allem glaube ich, haben wir wieder eine Menge<br />

aufschlussreiches und informatives Material zusammengetragen<br />

und ich hoffe, Sie haben Spaß beim Lesen.<br />

Ich möchte Sie noch auf die bevorstehenden Veranstaltungen<br />

hinweisen wie z. B. auf die Einkaufsnacht „Black & White“ der<br />

<strong>Hainfeld</strong>er <strong>Wir</strong>tschaft am 21. Juni mit vielen Aktionen, auf das<br />

2. <strong>Hainfeld</strong>er Weinfest am 6. Juli am Hauptplatz und auf das<br />

Stadtfest am 24. August <strong>2013</strong>.<br />

Nächstes Jahr feiert auch der Kinodienstag sein 10-jähriges<br />

Jubiläum und wir können schon gespannt sein, welche<br />

besonderen Filme von Hedda Kasser dafür ausgesucht werden.<br />

Ein Jubiläum gibt es noch anzukündigen und zwar feiert der<br />

Österreichische Touristenklub sein 100jähriges Bestehen. Am<br />

21. Juli <strong>2013</strong> wird am Kirchenberg aus diesem Anlass ein Fest<br />

veranstaltet, wozu alle herzlich eingeladen sind.<br />

Besonders hinweisen möchte ich noch auf den beliebten<br />

Wochenmarkt, der jeden Freitag am Hauptplatz stattfindet!<br />

Ich darf Ihnen nunmehr einen schönen Sommer und einen<br />

erholsamen Urlaub wünschen.<br />

Die nächste Ausgabe erscheint mit dem Spezialthema „Mode“!<br />

Anita Zehetmayer<br />

Redaktionsleiterin<br />

redaktion@hainfeld.at<br />

Impressum:<br />

<strong>Info</strong>rmationszeitung des Vereins „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“ Verein für Stadtmarketing, Förderung von <strong>Wir</strong>tschaft, Fremdenverkehr, Stadtbild, Kultur und Geselligkeit.<br />

Herausgeber: Verein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“. Für den Inhalt verantwortlich: Gerd Novacek; Redaktionsleitung: Anita Zehetmayer, weitere MitarbeiterInnen dieser<br />

Ausgabe: Alexandra Eichenauer-Knoll, Margarete Kowall, Rainer Engelscharmüllner, Markus Eder, Lektorat: Monika Kinzl.<br />

Layout und Produktion: ESTA Grafik, St. Pölten, Inserate: Helmut Stacher, Verein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er.“<br />

Redaktions- und Vereinssitz: 3170 <strong>Hainfeld</strong>, Hauptstraße 14, E-Mail: redaktion@hainfeld.at; Druck: NP-Druck St. Pölten<br />

2


2-13<br />

Liebe <strong>Hainfeld</strong>erInnen!<br />

Sehr geehrte Damen!<br />

Sehr geehrte Herren!<br />

Liebe Jugend!<br />

Nach einem langen Winter ist der Frühling endlich in Schwung<br />

gekommen und der Sommer steht vor der Tür.<br />

Wie jedes Jahr kommt uns mit dem Frühlingserwachen der<br />

Wunsch nach Veränderung in den Sinn.<br />

Ob es neue Kleidung, Möbel, Bücher, Papier- oder Elektronikwaren<br />

sind, etwas Neues muss ins Haus.<br />

Dafür eignet sich ein Besuch in der Stadt <strong>Hainfeld</strong>.<br />

Unsere Vielfalt an Angeboten bietet für alle Einwohner und<br />

Kunden der umliegenden Gemeinden eine reiche Auswahl.<br />

Auch heuer werden, wie jedes Jahr, eine Fülle von<br />

Veranstaltungen unsere Stadt in der Region Gölsental zu einer<br />

beliebten Einkaufsstadt und vor allem zu einem beliebten<br />

Treffpunkt machen.<br />

Zusätzlich sorgen unsere Gastronomen, die weit ins Land<br />

bekannt sind, für kulinarische Genüsse.<br />

Diese Paarung aus herrlicher Umgebung in der Natur mit<br />

dem Einklang der wirtschaftlich angepassten Struktur, ist ein<br />

Vorzeigemodell für das Land Niederösterreich.<br />

<strong>Wir</strong> können mit Stolz behaupten, in einer lebenswerten Stadt<br />

zu wohnen.<br />

Der Stadtmarketingverein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“ wünscht allen<br />

<strong>Hainfeld</strong>erInnen, Besuchern und Gästen einen erholsamen<br />

Sommer.<br />

Das Thema „Geografie“ in dieser Ausgabe der „<strong>Hainfeld</strong>-<strong>Info</strong>“<br />

regt an, sich mit unserer Umgebung näher zu befassen und vielleicht<br />

einiges in der Ferienzeit zu erkunden und zu erforschen.<br />

Geologie, Vegetation, Klima, Landschaft, Städtebau und menschliches<br />

<strong>Wir</strong>tschaften in unserer Heimat werden näher betrachtet.<br />

Die zukünftige Entwicklung der Stadt <strong>Hainfeld</strong> regelt die regionale<br />

Raumordnung, wo Flächen für Land und Forstwirtschaft, Industrie<br />

und Bergbau, Siedlungsgrenzen, Verkehrsflächen, weiteres<br />

Wohnbauland und Erholungszonen ausgewiesen sind.<br />

Dank der günstigen geografischen Lage, ausreichender Verkehrswege<br />

und der guten Infrastruktur bietet sich <strong>Hainfeld</strong> als Einkaufs-<br />

und Tourismusstadt ideal für Besucher an.<br />

Sport, Wandern, Reiten, Radfahren, Besuch der Gastronomie und<br />

der Geschäfte, und Nutzen der Spiel- und Freizeiteinrichtungen<br />

ist fast immer möglich. Weitere Höhepunkte sind im Sommer<br />

das <strong>Hainfeld</strong>er Weinfest, ein Frühschoppen der Stadtkapelle, das<br />

Waldfest der Feuerwehr am Vollberg, das Stadtfest in der Innenstadt,<br />

der Wochenmarkt am Hauptplatz und die zahlreichen Veranstaltungen<br />

in den Gastgärten.<br />

Unterhaltung und Urlaubsflair sind in <strong>Hainfeld</strong> für alle Bewohner<br />

und unsere Gäste garantiert.<br />

Einen schönen Sommer wünscht<br />

Ihr Bürgermeister Albert Pitterle.<br />

Gerd Novacek<br />

Obmann „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“<br />

Die Gewinner des<br />

Ostersuchspieles<br />

Mario Wallner, Friedensiedlung 28<br />

3161 St. Veit a. d. Gölsen E 300,-<br />

Elfriede Hinterwallner, Klamm 107<br />

3053 Laaben E 200,-<br />

Erich Pinczker, Heinrich-Zmollg. 4<br />

3170 <strong>Hainfeld</strong> E 100,-<br />

3


4<br />

2-13<br />

Ein Bürgermeister geht an seine Grenzen<br />

Ein Gespräch mit Albert Pitterle über die Geografie seiner Stadt<br />

Bürgermeister Albert<br />

Pitterle weiß<br />

über die Geografie<br />

von <strong>Hainfeld</strong> nicht<br />

nur in Form von<br />

Zahlen und Fakten<br />

gut Bescheid, sondern<br />

kennt auch die<br />

Grenzen seiner Stadt<br />

ziemlich genau.<br />

Denn vor rund zwei<br />

Jahren unternahm<br />

er nach intensivem<br />

Kartenstudium und<br />

Vergleich der Gemeindegrenzen<br />

eine<br />

Wanderung entlang<br />

der rund 40 km langen<br />

Stadtgrenzen.<br />

Startpunkt dieser in<br />

2 Tages-Etappen angelegten Wanderung war „Barbara´s Stüberl“<br />

an der Grenze von Rohrbach und <strong>Hainfeld</strong>.<br />

Weitere Etappen: Rotes Kreuz - Vollberg - Gföhlberghütte -<br />

Klammhöhe „Gasthaus Lintner“ - weiter Richtung Kaufmannberg<br />

- Gerichtsberg Bhf. - weiter Richtung Araburg - Via Sacra Richtung<br />

<strong>Hainfeld</strong> - vor <strong>Hainfeld</strong> links abzweigen Richtung Ramsau/<br />

Heugraben - Kirchenberghütte - Lindensteinhütte - weiter Richtung<br />

Kleinzell über den Birkfellner Riegel - bis zum Graben vor<br />

der Kapelle in Rainfeld - zurück über die Bundesstraße - Güterweg<br />

Quirschbaum/Obermaier - über den Uferweg zur Brücke bei der<br />

IPA - zurück zum Ausgangspunkt<br />

„Barbaras Stüberl.“<br />

Für den <strong>Hainfeld</strong>er Bürgermeister<br />

überraschend war<br />

die Tatsache, dass ein Großteil<br />

des Weges ohnehin auf<br />

Wanderwegen zu bewältigen<br />

ist. Und noch erfreulicher:<br />

Immer wieder sind an den<br />

Grenzen Einkehrmöglichkeiten<br />

- wie die Gföhlberghütte<br />

oder die <strong>Hainfeld</strong>erhütte<br />

- zu finden. Typisch für<br />

diese Wanderung ist auch der<br />

Wechsel zwischen zwei in<br />

Boden und Anmutung stark<br />

unterschiedlichen Landschaften,<br />

dem Alpenvorland<br />

und dem Wienerwald. Ich<br />

fragte Albert Pitterle in diesem<br />

Zusammenhang, welche<br />

Region bzw. Identität für ihn<br />

besondere Bedeutung habe<br />

und bekam zur Antwort: „Ich<br />

persönlich sehe die große Bedeutung von <strong>Hainfeld</strong> in der Zugehörigkeit<br />

zum Zentralraum NÖ, dem die Bezirke Lilienfeld,<br />

Krems und St. Pölten angehören. Dieser Raum definiert sich<br />

über die Verkehrserschließung von <strong>Hainfeld</strong> Richtung St. Pölten.<br />

Auf dieser Achse findet intensiver Arbeitskräfteaustausch statt,<br />

entlang dieser Achse wächst die <strong>Wir</strong>tschaft und die Bildung.“<br />

Was fällt unserem Bürgermeister noch zum Thema Geografie<br />

ein Zahlen und Fakten natürlich! Albert Pitterle: „Seit 2001<br />

gibt es ein leichtes Wachstum an Einwohnern, das auf verstärkten<br />

Wohnbau und viele Arbeitsplätze im Ort zurückzuführen ist.<br />

Man muss in <strong>Hainfeld</strong> allerdings 20 Wohnungen bzw. Häuser pro<br />

Jahr errichten, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten, weil<br />

immer weniger Leute gemeinsam in einem Haushalt leben. Auch<br />

die Wohnflächen werden immer größer. Waren es in den 1980er<br />

Jahren im Schnitt 130m2, werden jetzt Häuser mit 150m2 und<br />

mehr bewilligt.“ Das bedeutet auch Anschlüsse und Straßen:<br />

„Insgesamt sind in <strong>Hainfeld</strong> rund 40 km Wasserleitungsrohre<br />

und über 30 km Kanal- bzw. Abwasserentsorgungsrohre verlegt<br />

und es gibt 40 km Gemeindestraßen, die vom Gemeindebauhof<br />

betreut werden. Ich bin übrigens froh, dass <strong>Hainfeld</strong> ein<br />

geschlossenes Siedlungsgebiet aufweist, denn je zersiedelter ein<br />

Ort, desto kostenintensiver ist die Infrastruktur.“<br />

Auch über die geografische Lage der ihm anvertrauten Stadt ist<br />

der <strong>Hainfeld</strong>er Bürgermeister sehr glücklich, denn: „<strong>Hainfeld</strong> ist<br />

in einer sicheren Lage. Es gibt keine Lawinen, Hurricans oder<br />

Springfluten und durch die Lage am Talanfang sind wir gut geschützt.“<br />

v.l. Alexander Feucht, Hans Sperl, Bgm. Albert Pitterle, Johann Zöchling<br />

Alexandra Eichenauer-Knoll


2-13<br />

Auf der Suche nach Identität<br />

Als ich in den frühen 1970er Jahren die Volksschule besuchte, lernte ich noch, dass wir zum Industrieviertel<br />

gerechnet werden. Heute zählt das Gölsental zu den Randzonen des Mostviertels und gehört außerdem<br />

zum 2001 neu geschaffenen Zentralraum NÖ-Mitte. Geologisch betrachtet ist die Lage <strong>Hainfeld</strong>s nicht<br />

weniger kompliziert: ein Viertel der Stadt gehört zum allgemeinen Wienerwald, ein weiteres Viertel zum<br />

Wienerwald-Biosphärenpark und ca. die Hälfte wird zu den Gutensteiner Kalkalpen gerechnet. Die Lage von<br />

<strong>Hainfeld</strong> ist also nicht unbedingt eindeutig und inspirierte mich zu einer kleinen Internetrecherche.<br />

Blühendes Mostviertel und effiziente Verkehrswege – worin liegen die Ressourcen unserer Region<br />

Fotos: Eichenauer-Knoll<br />

Die Region NÖ-Mitte<br />

2002 wurde mit einem Beschluss des Landtages zusätzlich zum<br />

Industrie-, Most-, Wald- und Weinviertel die fünfte Hauptregion<br />

NÖ-Mitte geschaffen. Zu den Aufgaben des Regionalverbandes<br />

NÖ-Mitte zählt es, dauerhafte „Lebenswerte“ zu schaffen und<br />

Spannungen zwischen wirtschaftlichem Erfolg und sozialer Verantwortung<br />

auszugleichen.<br />

Webtipp: www.noe-mitte.at<br />

Der Biosphärenpark Wienerwald<br />

Der Biosphärenpark Wienerwald wurde 2005 von der UNESCO<br />

in die weltweite Liste der Biosphärenparke aufgenommen. Damit<br />

ist der Wienerwald eine Modellregion für nachhaltiges Leben,<br />

<strong>Wir</strong>tschaften, Bildung und Forschen geworden. Ökologisches<br />

Gleichgewicht, ökonomische Sicherheit und soziale Gerechtigkeit<br />

bilden die drei Säulen der Nachhaltigkeit.<br />

Webtipp: www.bpww.at<br />

Die Tourismusregion Mostviertel<br />

Die Mostviertel Tourismus GmbH wurde 2000 gegründet und<br />

ist die touristische Marketingorganisation des Mostviertels. Auf<br />

der Website findet man u. a. <strong>Info</strong>rmationen über Ausflugsziele,<br />

Wander-, Rad- und Pilgertouren sowie über aktuelle Veranstaltungen.<br />

Webtipp: www.mostviertel.at<br />

Die EU-Leaderregion Mostviertel-Mitte<br />

Ziel der LEADER-Region Mostviertel-Mitte ist vor allem die<br />

Etablierung als Modellregion für eine vorbildhafte Zusammenarbeit<br />

der Gemeinden bei Fragen der Gebäudesanierung und<br />

beim Ausbau der regional vorhandenen Energieträger Holz und<br />

Windkraft. 17,8 Millionen Euro an Fördermittel wurden seit<br />

dem Start der Förderperiode im Jahr 2007 für insgesamt 421<br />

Projekte für die Region Mostviertel-Mitte beantragt. Dabei sind<br />

236 Projekte bereits umgesetzt und abgeschlossen und haben<br />

mit 6,5 Millionen Euro ein Projektvolumen von 16,6 Millionen<br />

Euro ermöglicht. Weitere 122 Projekte sind bereits genehmigt<br />

und werden derzeit realisiert.<br />

Webtipp: www.mostviertel-mitte.at<br />

recherchiert von Alexandra Eichenauer-Knoll<br />

6


2-13<br />

Farbaktion im Juni<br />

vom 25.6<br />

bis 29.6.<br />

Auf alle<br />

Haarfarben,<br />

Tönungen<br />

und<br />

Strähnen<br />

Kein Ruhetag<br />

ab 9 Uhr geöffnet<br />

Unsere Spezialitätenwochen:<br />

Ab 13. Juni machen wir eine kulinarische Weltreise.<br />

Genießen Sie auf unserer Terrasse die Vorfreude auf<br />

Ihren Urlaub.<br />

Salatwochen und leichte Küche im Juli.<br />

Besuchen Sie unser rauchfreies Restaurant<br />

oder unsere Bar, in der wir<br />

1 x monatlich eine Mottoparty<br />

veranstalten.<br />

Auf Ihren Besuch freuen<br />

sich Monika und<br />

Stefan Reischer<br />

7


2-13<br />

Geografie und <strong>Wir</strong>tschaftskunde<br />

– ein Unterrichtsfach in der NNöMS (= Neue Nö Mittelschule)<br />

Aus dem Sachunterricht der Volksschule entsteht neben anderen<br />

Unterrichtsfächern auch der Gegenstand Geografie und<br />

<strong>Wir</strong>tschaftskunde, kurz GW.<br />

Das Wort Geografie stammt aus dem Griechischen und heißt<br />

übersetzt die „Beschreibung der Erde“<br />

Die Geografie erklärt, wie sich Erdteile, Staaten, Landschaften<br />

und Gewässer bis heute entwickelt haben und beschäftigt sich<br />

auch damit, wie Menschen den Lebensraum Erde verändert haben,<br />

derzeit verändern und weiterhin verändern werden. Hier<br />

wird sowohl auf negative wie positive Veränderungen hingewiesen.<br />

Im Unterricht wird dabei die Nachhaltigkeit im Umweltschutz<br />

besonders betont.<br />

Ziel der Geografie ist es, die unterschiedlichen Lebensbedingungen<br />

der Menschen in verschiedenen Lebensräumen unserer<br />

Erde darzustellen.<br />

Die Orientierung sollte nach Abschluss der Pflichtschule sowohl<br />

im Gelände als auch auf der Karte kein größeres Problem darstellen.<br />

Das Lesen einer Karte bzw. die Orientierung auf einer<br />

Karte ist auch im Zeitalter der Navigationsgeräte nicht unwichtig<br />

(Zeitungsberichte zeugen immer wieder von „unfreiwillig“<br />

ins unwegsame Gelände geratenen Verkehrsteilteilnehmern!).<br />

Die Geologie wird sowohl im GW-als auch im Biologie-Unterricht<br />

kurz gestreift (eher nur österreichbezogen). Erwähnenswert<br />

ist natürlich die Lage <strong>Hainfeld</strong>s an der geologischen Grenze<br />

zwischen Flyschzone (nördlich der Gölsen) und Kalkvoralpen<br />

(südlich der Gölsen, z.B. Kirchenberg). Der Geo-Dendro-Pfad in<br />

Ramsau zeigt sehr ausführlich den geologischen Aufbau unserer<br />

Heimat.<br />

Heute werden vom Lehrplan im GW-Unterricht sowohl das Verbindende<br />

als auch ein Überblickswissen gefordert, wobei ich es<br />

persönlich sehr wichtig finde, den Kindern einerseits die großen<br />

Zusammenhänge auf unserem Planeten nahe zu bringen und<br />

andererseits unsere unmittelbare Umgebung in dieser Zusammenschau<br />

nicht zu vergessen.<br />

Der GW-Unterricht sollte also überblicksmäßig Antworten auf<br />

Fragen geben, wie z.B.:<br />

* Was sind Kontinente<br />

* Wo gibt es Wüsten, wo gibt es Gebirge<br />

* Wo bzw. warum ist es warm oder kalt<br />

* Wo und warum gibt es Jahreszeiten<br />

* Warum wachsen nicht überall die gleichen Pflanzen<br />

* Wie entstehen Erdbeben und Vulkane<br />

* Welche Naturkatastrophen bedrohen die Menschen<br />

* Wie orientiere ich mich<br />

Die <strong>Wir</strong>tschaftskunde sollte im GW-Unterricht kein Stiefkind<br />

sein. Sie beschäftigt sich damit, wie menschliches Handeln die<br />

Lebensbedingungen auf der Erde beeinflusst.<br />

Hauptgebiete der <strong>Wir</strong>tschaftskunde:<br />

* Landwirtschaft und Landnutzung<br />

* Rohstoffgewinnung<br />

* Handwerk und Industrie<br />

* Handel/Zahlungsmittel – Geld/Bankwesen<br />

* Dienstleistungen<br />

Geografisches Wissen weiterzugeben und vielleicht das Interesse<br />

zu wecken, lebenslang für Neues offen zu sein, ist Auftrag<br />

der Schule. Einen Atlas aufzuschlagen ist etwas Wunderbares;<br />

es ist wie in einem nie enden wollenden Buch zu lesen...<br />

Maria Fritthum<br />

8<br />

Die Schüler der 2b-Klasse versuchen an der Gölsen, der geologischen Grenze zwischen Wiener Wald und Kalkalpen, das Einordnen mit Kompass und Karte.


2-13<br />

9


10<br />

2-13<br />

Geografie <strong>Hainfeld</strong>s<br />

<strong>Hainfeld</strong> liegt auf 48.02054 Grad nördlicher Breite und auf<br />

15.46096 Grad östlicher Länge. Damit teilt unsere Stadt in bezug<br />

auf den Breitengrad die Lage von so namhaften Städten<br />

wie Zeshakzgan in Kasachstan oder Le Mans in Frankreich,<br />

das Mekka im Motorsport. Interessant ist auch die Seehöhe mit<br />

426m. Das entspricht dem österreichischen Durchschnitt. Tiefer<br />

liegt Andau im Burgenland und viel höher Zirl in Tirol. Viel<br />

einfacher ist die Zuordnung zum Mostviertel bzw. zum Wienerwald-Biosphärenpark.<br />

Streng wissenschaftlich ist die Topografie ein Punkt oder eine<br />

Anhäufung von Punkten oder Merkmalen, die einem bestimmten<br />

Gebiet zugeordnet wird. Auch die Bezeichnung eines Punktes<br />

oder Geländes. Auch davon haben wir einige in <strong>Hainfeld</strong>.<br />

Die Listeln auf halbem Weg von der Kirchenbergstraße zum<br />

Liasenböndl.<br />

Mehrere kleine Weideflächen, deren Nutzungsrechte seit den<br />

Zeiten Maria Theresias an die Häuser des Marktes <strong>Hainfeld</strong><br />

gebunden war. Die Nutzer mussten sich verpflichten, bei Feuergefahr<br />

und Hochwasser ihre Arbeitskraft in den Dienst der<br />

Kommune zu stellen. Dieses Recht dürfte auf die Waldschenkung<br />

der Kaiserin an den Markt als „Entgelt für Verpflegung<br />

und Einstellung“ anlässlich ihrer Hofreisen nach Mariazell zurückzuführen<br />

gewesen sein. Diese alten Rechte wurden im Jahre<br />

1956 abgelöst.<br />

Quelle: Schwarzbauer Waldemar, DI; Forstwirtschaftskataster der Stadtgemeinde<br />

<strong>Hainfeld</strong> aus 1974.<br />

Der Semmelspitz: Auf halbem Weg von der Rudolf Staudigl<br />

Straße zum Kirchenbergwald der Familie Sandtner. Eine Wiese<br />

wie eine Waldlichtung, deren Geländeverlauf einige schibegeisterte<br />

Sportler in den Jahren um 1930 dazu bewog, eine Sprungschanze<br />

zu bauen, die Weiten bis 25 m zuließ.<br />

(mündlich überliefert nach Herrn Leopold Vetter)<br />

Das Liasenböndl: Ugs. ein Wieseneiland inmitten des Kirchenbergwaldes<br />

auf 649 m Seehöhe. Günstig erreichbar vom<br />

Kirchtal. Die Hütte ist an Wochenenden bewirtschaftet.<br />

Mühsam bewegt sich der Lieferwagen des Grazer Versandhauses<br />

die Schotterstraße zum Kasberg hinauf. Es ist später Nachmittag<br />

und die Spätherbstnebel im Milleniumsjahr (2000) geben der<br />

Landschaft ein gleichförmiges Aussehen. Weit kann es nicht mehr<br />

sein, denkt sich der Mann am Volant. Schließlich ist er mit einem<br />

dieser neuzeitlichen Orientierungsboxen<br />

ausgestattet, denen die Fachleute<br />

die vielsagende Bezeichnung GPS<br />

(GeoPositionalSystem) gegeben haben.<br />

Ein wenig Außerirdisches mag also doch<br />

in dieser Technik stecken, sinniert er.<br />

So lenkt er das Auto etwas monoton,<br />

doch behutsam die schmale Trasse über<br />

Buckel und durch Schlaglöcher vorwärts.<br />

Schemenhaft nimmt er neben dem Fahrweg einen Bauernhof wahr.<br />

Doch die Finsternis im Haus gibt ihm keinen Anlass hier anzuhalten<br />

und sich die Überzeugung von der Richtigkeit des Weges zu holen.<br />

Außerdem will er durch selbstverschuldete Verzögerungen den<br />

Kunden nicht warten lassen, sondern die bestellte Tiefkühltruhe<br />

pünktlich liefern. Der Kunde hier oben möchte das Gerät noch heute<br />

in seine Selbstbauküche stellen – hat er am Telefon ausdrücklich<br />

betont. Während sich der Zusteller gedanklich an der getroffenen<br />

Vereinbarung fixiert, wird er jäh aus seinen Vorstellungen gerissen.<br />

Da, was ist das Plötzlich und wie vom Boden verschlungen endet<br />

hier die Straße und ist einige Schritte weiter nur mehr ein besserer<br />

Gehweg. Ein etwas entfernt wahrzunehmender Holzzaun zeigt ihm,<br />

dass hier eindeutig das Ende der Motorisierung ist. Er stoppt jäh.<br />

Der Kirchenberg: Auf 922 m<br />

Seehöhe mit der <strong>Hainfeld</strong>erhütte<br />

ist der höchste topografische<br />

Punkt unserer Stadt. In<br />

Kartenwerken bis zum Jahre<br />

1914 hieß dieser Berg Suchtaler<br />

Höhe, was auf das gleichnamige<br />

Gehöft auf Kleinzeller Seite<br />

zurückgeführt wurde.<br />

Der Vollberg: Der Begriff stammt aus der Türkenzeit. Die Anhöhe<br />

beim Kämpferhof war voll von Reitern des osmanischen<br />

Heeres (1683).<br />

Die Weismannshöhe: Gleich oberhalb des Festplatzes der<br />

Feuerwehr. Es stand dort eine kleine Aussichtswarte. Die Höhe<br />

wurde nach Hofrat Weißmann aus Wien benannt, der als Beamter<br />

des Unterrichtsministeriums in den Jahren um 1920 ein<br />

begeisterter Besucher <strong>Hainfeld</strong>s war.<br />

Die Valeriehöhe: Gehört zwar zu Kaumberg, ist aber dicht<br />

am Gemeindegebiet von <strong>Hainfeld</strong>, von wo auch ein Forstweg<br />

hinführt. Benannt ist diese Erhöhung im Wienerwald-Biosphärenpark<br />

nach Marie Valerie, der Erzherzogin von Österreich,<br />

geb. 1868, in Ofen (Budapest), gest. 1924 in Wallsee. (Vater:<br />

Kaiser Franz Josef-I., Mutter: Elisabeth (Sissi)).<br />

Die Bernau: Leitet sich wahrscheinlich vom Eber (Saubär) ab.<br />

Schließlich liegt die Bernau in der Katastralgemeinde Saugraben.<br />

Die Katastralgemeinde Saugraben hatte örtlich auch die<br />

Bezeichnung Sautratten. Tratte = Wiesen- oder Weideland.<br />

Der Fliedersbach: Hieß noch um 1900 „Fliterspachgraben“.<br />

Möglicherweise leitet sich dies von fluten ab. Der Bach führte<br />

bis zu seiner Regulierung immer bedrohliche Hochwassermengen.<br />

Letztmalig sorgte er um 1922 bis in den Markt für Überflutungen.<br />

Josef Gassner<br />

Orientierung für Fortgeschrittene<br />

Ohne Zaudern zückt er sein Handy und ruft den Landwirt an, um<br />

sich doch zu vergewissern, ob alles richtig sei. Der meldet sich auch<br />

sogleich; muss aber von ihm erfahren, dass er am falschen Weg<br />

sei. Denn mit Autos sei das Haus nur über Klamm, Michelbach-<br />

Durlaß und Kasten-Stössing erreichbar. „Wer diesen Zufahrtsweg<br />

gewählt hat, ist ein Idiot“, war der klar<br />

geäußerte Nachsatz des Bauern. „Das<br />

müssen Sie meinem GPS sagen, meint<br />

auf gelassene Art und Weise der Fahrer.<br />

„Tschepees, wo is denn des“ trotzte der<br />

Landwirt. „Na das sag ich Ihnen später“,<br />

meinte der Zusteller. „Aber was soll ich<br />

jetzt“ „Na was; wollen Sie fünfzehn<br />

Kilometer rundherum fahren oder die<br />

Zustellung zu Fuß machen“, meinte der Bergbauer und legt auf.<br />

Etwas fixiert verharrt der Zusteller am Fahrersitz. Dann nimmt er<br />

seine Thermosflasche und fasst einen ordentlichen Schluck aus.<br />

Abwarten und Tee trinken, denkt er sich. Doch kaum ist der Tee<br />

verschluckt, da taucht plötzlich ein ältliches Männlein mit einer<br />

Taschenlampe auf und erklärt, der gewünschte Kunde zu sein,<br />

und setzt nach, dass es bis zu seinem Haus hinter dem Weidezaun<br />

nur einige hundert Meter seien. Auf eine sehr komische Art von<br />

Fortbewegung - die eher an das Tragen einer Sänfte erinnert -<br />

verschwinden daraufhin eine gut verpackte Tiefkühltruhe und ihre<br />

beiden Träger in der bereits fortgeschrittenen Dämmerung. Und die<br />

Moral von der Geschicht`: Trau restlos einem GPS nicht.


2-13<br />

3161 St. Veit, Wobach I Tel: 0664 441 41 02<br />

Institut für Bildung und Kultur<br />

INTENSIVWOCHEN für Nachhilfe: 19. bis 31. August <strong>2013</strong><br />

in der Nachhilfeschule des Institutes für Bildung und Kultur in <strong>Hainfeld</strong> für Volks-, Haupt- und<br />

Mittelschüler als gezielte Vorbereitung zum Übertritt in eine weiterführende Schule, für AHS-Schüler<br />

und für Schüler höherer Schulen zur Vorbereitung auf Nachprüfungen.<br />

In Einzel- oder Gruppenunterricht bis max. 4 Schüler in den Gegenständen<br />

Deutsch, Mathematik, Englisch, Latein, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Buchhaltung und<br />

Rechnungswesen, Deutsch als Fremdsprache/ Zweitsprache (Au Pair) und <strong>Info</strong>rmatik.<br />

Weitere Gegenstände auf Anfrage!<br />

Bei individuellem Bedarf ist Nachhilfeunterricht während der gesamten Sommerferien möglich!<br />

Hauptstraße 22, 3170 <strong>Hainfeld</strong>, Tel.: 02764 / 30 394 oder 0676 / 42 68 617<br />

E-Mail: inbiku@kabelweb.at<br />

11


2-13<br />

Von <strong>Hainfeld</strong> nach St. Gilgen<br />

Zwei <strong>Hainfeld</strong>er unterwegs auf dem Voralpenweitwanderweg 04<br />

Meine Schwester Lilly Gaschler<br />

unternimmt dieses Jahr gemeinsam mit<br />

ihrem Mann Manfred eine sehr reizvolle<br />

Etappenwanderung von <strong>Hainfeld</strong> an der<br />

Gölsen bis St. Gilgen am Wolfgangsee.<br />

Ich fand, dass dieses Projekt sehr<br />

schön zu unserem Schwerpunktthema<br />

Geografie passt und lud mich kurz<br />

entschlossen zu einem Mittagessen mit<br />

anschließendem Interview ein.<br />

„Liebe Lilly, wie ist die Idee entstanden,<br />

von <strong>Hainfeld</strong> bis nach St. Gilgen zu<br />

wandern“<br />

Lilly Gaschler: „Bei einer längeren<br />

Wanderung rund um Rohrbach vor 2<br />

Jahren entdeckten wir zufällig einen<br />

Wegweiser „Weitwanderweg St. Gilgen“.<br />

<strong>Wir</strong> waren belustigt und erfreut, da<br />

wir beide einen langjährigen Bezug zu<br />

diesem Ort haben und langsam reifte die<br />

Idee, diesen Weg zu gehen.“<br />

„Wie habt Ihr Euch darauf vorbereitet“<br />

„<strong>Wir</strong> fanden heraus, dass es sich um den Weitwanderweg 04<br />

handelt, der von Wien nach Bregenz führt. <strong>Wir</strong> kauften einen<br />

Wanderführer zu dem Weg 04 und begannen mit der Planung<br />

der einzelnen Etappen.<br />

Zur Einstimmung gingen wir vorerst 4 Stunden von <strong>Hainfeld</strong><br />

nach Rotheau.<br />

Die zweite Etappe, eine 3-Tagestour, führte uns von Rotheau bis<br />

St. Leonhard am Walde. Allerdings hielten wir uns dabei nicht<br />

immer an die Route, zum einen weil wir in guten <strong>Wir</strong>tshäusern<br />

einkehren wollten, z. B. im Gasthaus Kalteis in Kirchberg. Sehr<br />

zu empfehlen ist es übrigens auch in Kirchberg bei Frau Fischl,<br />

einer Kräuterpädagogin, zu übernachten. Zum anderen fanden<br />

wir die Streckenführung manchmal umständlich oder andere<br />

Wege reizvoller, es gibt ja - im Gegensatz zu den berühmten<br />

Alpenweitwanderwegen - viele Möglichkeiten, das Mostviertel<br />

zu durchwandern.“<br />

„Der 04-Weg gilt als Voralpenweg. Wie<br />

anstrengend war die Wanderung“<br />

„Anstrengend war die Wanderung<br />

insofern, als wir 2 Tagesetappen<br />

von bis zu 8 Stunden geplant hatten<br />

und mehr als 1.000 Höhenmeter<br />

pro Tag überwinden mussten – also<br />

ständig hügelauf und hügelab. Es<br />

war phantastisch durch das blühende<br />

Mostviertel - das satte Grün und die<br />

immer wieder spärlich besiedelte<br />

Gegend zu wandern. Leider regnete<br />

es am 2. Tag ausdauernd. Ein Bauer<br />

hat uns dann durchnässt, wie wir<br />

waren, freundlicherweise das letzte<br />

Stück nach Scheibbs geführt. Die<br />

vielen Begegnungen auf dem Weg mit<br />

freundlichen, hilfsbereiten Menschen<br />

sind eine schöne Erfahrung. In St.<br />

Leonhard am Walde übernachteten<br />

wir im Gasthaus Ettl. Herr Ettl ist<br />

in <strong>Hainfeld</strong> aufgewachsen und wir<br />

plauderten lange mit ihm über Neuigkeiten aus seiner Heimat<br />

und über spirituelle Themen, die ihn und uns sehr interessieren.“<br />

„Wieviele Etappen werdet Ihr noch brauchen“<br />

„<strong>Wir</strong> rechnen mit 2-3 Etappen zu je 3-4 Tagen. Ob der<br />

Wolfgangsee dann noch warm genug zum Baden ist, wird sich<br />

zeigen.“<br />

Das Gespräch führte Alexandra Eichenauer-Knoll<br />

Für ausdauernd Wanderinteressierte, die sich<br />

gerne außerhalb des alpinen Raumes bewegen,<br />

empfiehlt sich diese Tour.<br />

Unser Buchtipp:<br />

Österreichischer Weitwanderweg 04<br />

Hrsg. OEAV<br />

Mit ihren erprobten Rezepten zeigt Elisabeth Fischer den Weg aus der Übersäuerungsfalle.<br />

Dieses Essen entlastet, steigert das Wohlbefinden durch einen enormen<br />

Vitalstoffgehalt und lässt die Kilos purzeln. Pfiffig, raffiniert, überraschend einfach<br />

gekocht und immer wieder eine Freude für den Gaumen: Die neuen Rezepte der<br />

Expertin für das schlanke Schlemmen wecken den Appetit auf eine dauerhafte Änderung<br />

der Essgewohnheiten, fördern das Säure-Basen-Gleichgewicht und verhindern<br />

den Jo-Jo-Effekt. Aus dem Inhalt: In einer Woche, ohne zu hungern, 2 bis 4 kg<br />

abnehmen; 120 kalorienarme Rezepte mit basenbildenden Zutaten: Salate, Suppen,<br />

Eintöpfe, Gemüsegerichte, Leckeres mit Kartoffeln und fruchtig Süßes; alle Rezepte<br />

sind cholesterinfrei und vegan; Nährwertberechnung; Basenfasten: das Know-how<br />

mit vielen bewährten Tipps aus der Praxis.<br />

12


Foto: Marianne Schindlecker<br />

Mit<br />

Basenfasten<br />

wieder ins<br />

Gleichgewicht<br />

kommen<br />

Eine Basenfastenkur ist eine<br />

sanfte Reinigung von Körper und<br />

Stoffwechsel und oft der Einstieg<br />

in ein neues Nahrungsbewusstsein.<br />

In der zweiten Juniwoche<br />

biete ich ein Basenfasten bei mir zu Hause an. Zusammen kochen<br />

und essen macht Freude und der gemeinsame Austausch<br />

vertieft die <strong>Wir</strong>kung. In Verbindung mit viel Bewegung und<br />

Entspannung für Körper und Seele gibt’s ein Basenfasten im<br />

Alpenhotel Gösing in der ersten Juliwoche. Nähere <strong>Info</strong>s unter<br />

www.mschindlecker.at<br />

2-13<br />

Marianne Schindlecker<br />

Zuhören, lesen, kosten<br />

und genießen<br />

Elisabeth Fischer ist Autorin von über 30 Kochbüchern, zwei<br />

davon zum Thema „Heilsames Basenfasten“ sind im Kneippverlag<br />

erschienen. Aus diesem Anlass lud der Kneippbund <strong>Hainfeld</strong><br />

und die Buchhandlung Skribo zu einem Vortrag in das Gemeindezentrum<br />

ein. Die in Wien lebende Autorin referierte kurzweilig<br />

und mit vielen ansprechenden Fotos über das Thema. Basenfasten<br />

eignet sich ja besonders für die Sommermonate, in denen<br />

eine große Auswahl an Obst- und Gemüsesorten zur Verfügung<br />

steht. Basenfasten ist außerdem eine zwanglose und kreative<br />

Methode, um abzunehmen. Nach dem Vortrag luden der Kneippbund<br />

und die Buchhandlung Skribo zu einer Verkostung zahlreicher<br />

Schmankerln ein – Obst und Gemüse von seiner besten<br />

Seite: lecker, anregend, farbenfroh und sättigend!<br />

Alexandra Eichenauer-Knoll<br />

13


2-13<br />

Lesenswert…..<br />

Andrea & Nina Kargl empfehlen:<br />

Unter diesem Motto möchten wir Sie ab jetzt in jeder <strong>Hainfeld</strong>-<strong>Info</strong> über<br />

„lesenswerte“ Bücher - auch jenseits der Bestsellerlisten - informieren. Ob fesselnd,<br />

witzig, rührend, informativ - wir hoffen, dass für jeden etwas dabei ist<br />

und wünschen viel Spaß beim Schmökern!<br />

<strong>Wir</strong> möchten Ihnen die Reihe „Merian live!“ vorstellen.<br />

Auf den ersten Blick eine schlanke Lektüre, die leicht in jeder<br />

Tasche verstaut werden kann. Vollgepackt mit jeder Menge <strong>Info</strong>rmationen<br />

über Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants und<br />

tollen Ausflugstouren finden Sie alles, was Sie für Ihren Urlaub<br />

brauchen. Auch ein kleiner Sprachführer mit den wichtigsten<br />

Vokabeln, wie ein geschichtlicher Überblick und ein Stadtplan<br />

finden Platz.<br />

Tipp: Ganz neu erschienen und ebenso von Merian: „Wo Österreich<br />

am schönsten ist“ - 1000 Ausflugsziele für Freizeit, Familie<br />

und Urlaub.<br />

€ 10,-<br />

„Naturparke in Österreich“<br />

von Herfried Marek und<br />

Ewald Neffe<br />

Lassen Sie sich entführen<br />

zu einer wundervollen Reise<br />

in die Welt der Tiere und<br />

Pflanzen Österreichs!<br />

Auf 300 wunderschönen<br />

Bildern gewähren uns zwei<br />

der besten österreichischen<br />

Naturfotografen Einblick in unbekannte Landschaften unserer<br />

Heimat. Für all jene die Lust bekommen, unsere schöne Natur<br />

selbst zu erforschen, gibt es in diesem Bildband auch reichlich<br />

<strong>Info</strong>rmationen über Themenwege, Erlebnisführungen und Abenteuerspielplätze.<br />

€ 39,90<br />

„Lisa geht zum Teufel“ von Tessa Henning<br />

Lisa verbringt jedes Jahr ihren Urlaub auf Marbella, doch dieses<br />

Jahr macht ihr der Stiefsohn die Villa ihres Exmannes streitig.<br />

Als Lisa sich weigert wieder auszuziehen, quartiert er den obdachlosen<br />

Rafael und die ehemalige Prostituierte Delia im Haus<br />

ein. Lisa bleibt hartnäckig und so wird mit der Zeit aus anfänglicher<br />

Feindschaft Freundschaft. Ein frecher, witziger Sommerroman,<br />

den Sie lieben werden! Ebenso aus dieser Sparte sind<br />

die Bücher der Autorinnen Dora Heldt und Evelyn Sanders - ein<br />

„Muss“ für Ihre Reisetasche.<br />

€ 9,30<br />

„Wenn ich dich umarme, hab keine<br />

Angst“ von Fluvio Ervas<br />

Andrea ist 17 Jahre und Autist. Um<br />

sich auf seine Art ein Bild von Personen<br />

zu machen, legt er die Arme<br />

um deren Bauch. Andrea hat bereits<br />

viele Therapien hinter sich, als sich<br />

sein Vater mit ihm aufs Motorrad<br />

setzt, um eine Fahrt ins Blaue anzutreten.<br />

Je weiter sie sich von daheim<br />

entfernen umso näher kommen sie<br />

sich selbst…<br />

Der Italiener Fluvio Ervas schafft es<br />

auf derart einzigartige Weise diese<br />

berührende Geschichte in Worte zu verpacken, sodass man das<br />

Gefühl bekommt, man wäre dabei gewesen.<br />

€ 17,40<br />

„Zilly macht Ferien“ von Korky Paul<br />

und Valerie Thomas<br />

für 4-6 Jahre<br />

Die Zauberin Zilly und ihr Kater Zingaro<br />

machen Ferien auf einer kleinen<br />

Insel. Zilly springt sofort ins Wasser,<br />

herrlich! Doch wie könnte sie ihren<br />

wasserscheuen Kater zum Mitschwimmen<br />

bewegen Ha, sie kann<br />

doch zaubern! Zilly verwandelt den<br />

Kater in einen Katzenfisch! Die beiden<br />

lernen viele freundliche Meeresbewohner kennen, doch plötzlich<br />

geht Zilly´s Zauberstab verloren….<br />

<strong>Wir</strong>d Zingaro wieder zum Kater verwandelt Weitere 8 spannende<br />

Geschichten mit Zilly und Zingaro warten darauf, von euch<br />

verschlungen zu werden.<br />

€ 13,40<br />

„House of secrets - der Fluch des Denver<br />

Kristoff“ von Chris Columbus und<br />

Ned Vizzini<br />

Für 10-12 Jahre<br />

Percy-Jackson-Freunde aufgepasst!<br />

Ein Buch, das in eurem Bücherregal<br />

nicht fehlen darf!<br />

Als die Walker-Geschwister bemerken,<br />

in welch faszinierendes sowie gruseliges<br />

Haus sie gezogen sind, ist es bereits<br />

zu spät. Eine unheimliche Nachbarin,<br />

verschwundene Eltern... ob all<br />

das mit den fantastischen Romanen<br />

des ehemaligen Hausbesitzers zusammenhängt<br />

€ 16,50<br />

14


Gemeindenachrichten 2-<strong>2013</strong><br />

Über 100 NiederösterreicherInnen werden<br />

derzeit zu Energiebeauftragten für<br />

Gemeinden ausgebildet.<br />

Bis Ende <strong>2013</strong> braucht jede Gemeinde<br />

lt. Energieeffizienz-Gesetz<br />

eine bzw. einen<br />

Energiebeauftragten.<br />

Bereits jetzt haben<br />

mehr als 345 Gemeinden<br />

einen oder mehre<br />

Beauftragte gemeldet.<br />

100 davon besuchen<br />

gerade die gesetzlich<br />

vorgesehene Ausbildung<br />

bei der Energieund<br />

Umweltagentur.<br />

In Niederösterreich ist<br />

die Umsetzung des<br />

österreichweit ersten<br />

E n e r g i e - E ff i z i e n z -<br />

Gesetzes (EEG) bereits<br />

in vollem Gange.<br />

Kernstück des EEG<br />

sind die Energiebeauftragten,<br />

die neben<br />

der Führung der<br />

Energiebuchhaltung<br />

und der Legung eines<br />

jährlichen Energieberichts<br />

die Gemeinden<br />

in allen Belangen der<br />

Energieeffizienz beraten.<br />

Die Ausbildung zum/<br />

zur Energiebeauftragten<br />

gibt das Rüstzeug<br />

für die praktische Umsetzung.<br />

Laut Gesetz ist die<br />

Bestellung eines oder<br />

mehrerer Energiebeauftragten,<br />

sowie<br />

der Nachweis einer<br />

entsprechenden Ausbildung<br />

ab <strong>2013</strong> verpflichtend.<br />

Dr. Herbert<br />

Greisberger, Geschäftsführer der<br />

Energie- und Umweltagentur NÖ, erklärt<br />

warum: „Die Energiebeauftragten<br />

fungieren als Energie-ManagerInnen<br />

in den Gemeinden, die wichtige Ent-<br />

Kursleiterin des Energiebeauftragten Kurses Mag. Ulrike Wernhart und Hubert Fragner (eNu) freuen sich<br />

mit Werner Reischer (oben) und Ing. Oliver Speck über die bestandene Prüfung.<br />

scheidungen vorbereiten können. Dazu<br />

benötigen sie eine fundierte Grundausbildung,<br />

Tipps und Tricks aus der Praxis<br />

und genau hier setzt der Energiebeauftragtenlehrgang<br />

der eNu an. Die<br />

40-stündige Ausbildung<br />

zum Thema<br />

Energieeffizienz,<br />

mit den Schwerpunkten<br />

Bauphysik,<br />

Heizungstechnik,<br />

L ü f t u n g s t e c h n i k<br />

und elektrischer Energie<br />

sowie der Vermittlung<br />

von Best<br />

Practice Beispielen<br />

endet mit einer Abschlussprüfung.“<br />

Hubert Fragner, Bereichsleiter<br />

der Abteilung<br />

Gemeinden<br />

(eNu): „<strong>Wir</strong> legen<br />

großes Augenmerk<br />

auf die Qualität<br />

der Kurse, um mit<br />

den Energiebeauftragten<br />

starke<br />

Verbündete für die<br />

Erreichung der Energieziele<br />

des Landes<br />

Niederösterreich zu<br />

gewinnen.“ Auch<br />

langfristig können die<br />

Energiebeauftragten<br />

auf die eNu zählen.<br />

Um auf dem letzten<br />

Stand der Technik zu<br />

sein, wird es laufend<br />

Kursangebote zu<br />

verschiedenen Themen<br />

geben.<br />

Ing. Oliver Speck<br />

und Wassermeister<br />

Werner Reischer haben<br />

den Lehrgang<br />

erfolgreich abgeschlossen.


Geschätzte <strong>Hainfeld</strong>erin !<br />

Geschätzter <strong>Hainfeld</strong>er !<br />

Liebe Jugendliche !<br />

Die Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong> hat für die Freizeitgestaltung<br />

zum Sommerbeginn wieder einiges erneuert und verbessert.<br />

Am Sonntag, dem 30. Juni <strong>2013</strong> wird der neue Kinderspielplatz<br />

und der erneuerte Kinderbereich im Stadtbad mit<br />

einem Familienfest feierlich eröffnet. Der Radweg Richtung<br />

Ramsau wurde auf <strong>Hainfeld</strong>er Gemeindegebiet fertiggestellt<br />

und wird am 6. Juli <strong>2013</strong> eröffnet.<br />

Die Räumlichkeiten im Gölshof werden vom Roten Kreuz,<br />

MF-Event und Jugendgruppen genutzt und erfreuen sich<br />

großer Beliebtheit. Auch der Gemeindebauhof wird für<br />

manches Sommerfest von Vereinen genutzt. Über private<br />

Initiativen werden auch einige Straßenfeste abgehalten.<br />

Das neue Sonnensegel lädt zum Verweilen am Hauptplatz<br />

ein und wird am Wochenmarkt besonders geschätzt.<br />

Damit Eltern und Kinder die Urlaubszeit und die Ferien aufeinander<br />

abstimmen können, bieten der <strong>Hainfeld</strong>er Kindergarten,<br />

das Montessori Kinderhaus und die Kindergruppe<br />

Aramsamsam in der Volksschule wieder eine Ferienbetreuung<br />

an.<br />

Ich wünsche einen erholsamen Urlaub, den Kindern spannende<br />

Ferien und den Landwirten eine gute Ernte.<br />

<strong>Info</strong>rmation<br />

<strong>Hainfeld</strong>, am 04. Mai <strong>2013</strong><br />

Ihr Bürgermeister Albert Pitterle<br />

POLIZEIINSPEKTION HAINFELD<br />

RAMSAUER STRASSE 13<br />

3170 HAINFELD<br />

UP-Code: UP00405 DVR: 0024643<br />

Tel: 0591333122<br />

Fax: 0591333122109<br />

www.polizei.at<br />

Sicherheitsbehörde: BH Lilienfeld<br />

Kurzzusammenfassung über das<br />

Führen von Hunden:<br />

§ 8 des NÖ Hundehaltegesetzes beinhaltet die Regelung zur<br />

Leinenpflicht und/oder Maulkorbpflicht<br />

Gemäß § 8 Abs. 3 müssen an folgenden Orten Hunde an der<br />

Leine oder mit Maulkorb geführt werden:<br />

An öffentlichen Orten im Ortsbereich, das ist ein baulich oder funktional<br />

zusammenhängender Teil eines Siedlungsgebietes, sowie in öffentlichen<br />

Verkehrsmitteln, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Parkanlagen,<br />

Einkaufszentren, Freizeit- und Vergnügungsparks, Stiegenhäusern und Zugängen zu<br />

Mehrfamilienhäusern und in gemeinschaftlich genutzten Teilen von<br />

Wohnhausanlagen.<br />

In jedem Falle müssen Hunde folgender Rassen an der Leine und mit Maulkorb<br />

geführt werden:<br />

Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Dogo Argentino,<br />

Pit-Bull, Bandog , Rottweiler, Tosa Inu.<br />

Gemeindenachrichten 2-13<br />

Bahnhof<br />

wird umgebaut<br />

Eine Großsanierung erfährt der Bahnhof <strong>Hainfeld</strong>: Der Bahnsteig<br />

wird auf 120 Meter verkürzt und ein neuer Zugangsbereich<br />

mit Bushaltestelle errichtet. „Dieser Umbau bringt den<br />

Fahrgästen große Vorteile“, freut sich Bürgermeister Pitterle.<br />

Besonders begrüßt er die Verlegung des Wartebereichs der<br />

Bushaltestelle auf die Bahnhofseite: „Nun können die Fahrgäste<br />

endlich sehen, wann die Busse einfahren. Das war<br />

bislang nicht möglich, da sich der Warteraum an der Rückseite<br />

des Gebäudes befand.“<br />

Eine Fahrradabstellanlage und Kundenparkplätze sollen<br />

ebenso errichtet werden wie ein barrierefreier Zugang zum<br />

Bahnsteig. Außerdem wird eine Zufahrtsstraße über das<br />

ehemalige Stellwerk 1 errichtet.<br />

Die Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong> ist in Zukunft für die Instandhaltung<br />

der neuen Kundenparplätze, Busspur und Bahnhofstraße<br />

auf dem ÖBB-Grund verantwortlich, ebenso für<br />

die Reinigung der Kundenparkplätze, Bushaltestelle, Fahrradabstellplätze<br />

und der Wartekoje sowie den Winterdienst<br />

für Kundenparplatz, Busspur und Bahnhofzufahrtsstraße.<br />

Auch wird die Stadt die Kosten für die Errichtung von zwei<br />

Busstellplätzen in der Höhe von € 9.900,-- übernehmen.<br />

GKK Case Management<br />

Frau Veronika Zuser und Frau Martina Schweidler von der<br />

NÖGKK Lilienfeld besuchten Bürgermeister Albert Pitterle,<br />

um ihre Dienste für die Betreuung von hilfsbedürftigen Personen<br />

anzubieten und vorzustellen.<br />

Das Service umfasst u. a. das Ausfüllen und Absenden von<br />

Anträgen an die zuständigen Behörden bzw. Stellen, Versorgungspläne<br />

ausarbeiten, Organisieren von Heilbehelfen<br />

und Hilfe bei Kontaktaufnahme mit Ärzten und Ämtern.<br />

Im Notfall kommt die Case ManagerIn auch zu den hilfsbedürftigen<br />

Personen ins Haus.<br />

Kontakt: Veronika Zuser Service Center Lilienfeld<br />

Liese Prokop Straße 11, 3180 Lilienfeld<br />

Tel.Nr. 050899-1132, Veronika.zuser@noegkk.at<br />

Wer gegen die Bestimmungen des § 8 Abs. 3 bzw. gegen die Bestimmungen des § 8<br />

Abs. 4 des NÖ Hundehaltegesetzes verstößt, begeht gemäß § 10 Abs. 1 Z. 9 bzw.<br />

gemäß § 10 Abs. 1 Z. 10 eine Verwaltungsübertretung.<br />

………. der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe bis zu € 10.000,–- und<br />

im Fall der Uneinbringlichkeit mit einer Ersatzfreiheitsstrafe bis zu 4 Wochen<br />

zu bestrafen.<br />

v.l. Veronika Zuser, Bgm. Albert Pitterle, Martina Schweidler


Gemeindenachrichten 2-13<br />

Neues vom Stadterneuerungsprozess <strong>Hainfeld</strong><br />

Bereits seit fast zweieinhalb Jahren<br />

wird an der Umsetzung des<br />

Stadterneuerungsleitbildes in<br />

mehreren Arbeits- und Projektgruppen<br />

gearbeitet. Als erstes<br />

Projekt ist das neue Sonnensegel<br />

auf der Hauptplatzbühne zu<br />

bewundern, welches nun wetterunabhängigere<br />

Veranstaltungen<br />

zulässt. Weitere geplante<br />

Projekte, mit denen die Arbeitskreismitglieder<br />

gerade beschäftigt<br />

sind, sind die Errichtung von<br />

Stadteinfahrten, neuer Stadtmöblierung<br />

und einer Baumallee<br />

entlang der B18.<br />

Im Arbeitskreis “Kunst, Kultur<br />

und Bildung“ wird das Projekt<br />

„Kulturmeile <strong>Hainfeld</strong>“ weiter Das neue Sonnensegel am Hauptplatz<br />

vorangetrieben, welches neben<br />

dem zukünftigen Stadtmuseum<br />

wichtige Impulse für den Tourismus<br />

setzten soll. Mit einer<br />

Eröffnung wird im Frühjahr 2014<br />

gerechnet. Von der Stadterneuerung<br />

unterstützt wird auch die<br />

Errichtung des neuen Heimatmuseums.<br />

Das vorangegangene<br />

Konzept durch einen Museumsexperten<br />

wurde ebenfalls zur<br />

Förderung eingereicht. Ein weiteres<br />

wichtiges Projekt für die touristische<br />

Wertschöpfung ist der Exkursion in den Motorikpark Gamlitz<br />

geplante „Aktivweg <strong>Hainfeld</strong>“, flugsziel für alle Generationen sein wird.<br />

ein Weg mit verschiedenen Fitnessstationen,<br />

welcher die körperliche Motorik le und an den Kneippweg anschließen<br />

Dieser Aktivweg wird an die Kulturmei-<br />

stärken soll und ein lohnendes Aus-<br />

und mit den bewährten Wanderwegen<br />

ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm<br />

darstellen. Um Erfahrungen<br />

zur Gestaltung, Pflege<br />

und Erhaltung zu erhalten, veranstaltete<br />

der Arbeitskreis „Soziales“<br />

eine Exkursion in die steirische<br />

Gemeinde Gamlitz, wo sich Europas<br />

größter Motorikpark befindet.<br />

Hier konnten wichtige Erkenntnisse<br />

für den zukünftigen<br />

Aktivweg <strong>Hainfeld</strong> gewonnen<br />

werden. Auch auf Initiative des<br />

Arbeitskreises wird es in <strong>Hainfeld</strong><br />

ein vom Land NÖ unterstütztes<br />

Jugendcoaching durch<br />

einen mobilen Jugendbetreuer<br />

geben, welches die Anliegen<br />

und Wünsche der ansässigen<br />

Jugendlichen ermitteln und sie<br />

zur Mitarbeit motivieren soll.<br />

Für die Photovoltaikinitiative aus<br />

dem Arbeitskreis „Umwelt und<br />

Energie“ werden weiter engagierte<br />

<strong>Hainfeld</strong>erInnen gesucht,<br />

die ihr Geld sicher und gewinnbringend<br />

in umweltfreundliche<br />

Technologie investieren wollen.<br />

Mehrere „BürgerInnen-Sonnenkraftwerke“<br />

errichtet auf Gemeindegebäuden<br />

sollen einen<br />

Beitrag für eine zukünftige Energieautarkie<br />

der Stadtgemeinde<br />

leisten.<br />

<strong>Info</strong>s dazu erhalten Sie in der<br />

Gemeinde bei Hr. Pritsch.<br />

DI Daniel Brüll<br />

Stadterneuerungsbetreuer <strong>Hainfeld</strong><br />

Kinderbecken Stadtbad:<br />

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde nun auch<br />

der Außenbereich rund um das Kinderbecken<br />

annähernd barrierefrei gestaltet. Dadurch hat sich der<br />

Fertigstellungstermin des Kinderbeckens bis Mitte Juni<br />

verzögert. Die Gesamtbaukosten werden sich auf ca.<br />

E 50.000,-- belaufen.<br />

Kinderspielplatz:<br />

In Zusammenarbeit mit dem Spielplatzbüro des NÖ Familienreferates,<br />

der Volksschule und des Schülerhortes <strong>Hainfeld</strong><br />

wurde ein Projekt zur Neugestaltung des Spielplatzes in der<br />

Badpromenade ausgearbeitet. Das Projekt wurde von der<br />

NÖ Landesregierung als förderungswürdig eingestuft und<br />

wird mit € 10.000,- gefördert. Witterungsbedingt erfolgt die<br />

Gesamtfertigstellung erst Mitte Juni <strong>2013</strong>.<br />

Die Abnahme<br />

durch den<br />

TÜV erfolgt<br />

am 19. Juni<br />

<strong>2013</strong> Die Eröffnung<br />

ist<br />

am Sonntag,<br />

dem 30. Juni<br />

<strong>2013</strong>.


2-13<br />

Gemeindenachrichten 2-13<br />

Die Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong> gratuliert den neuen <strong>Hainfeld</strong>erInnen<br />

Heidelinde Hagenauer mit Sohn Dominik und Baby Marina, GR Monika Leitner,<br />

StR Monika Kahlfuß.<br />

GR Monika Leitner , Manuel Pfeffer und Daniela Kahrer mit Baby Niklas ,<br />

StR Monika Kahlfuß<br />

StR Monika Kahlfuß, Daniela, Kaiblinger, Andreas Dallinger mit Baby Johanna<br />

Anderson Shaol, Julia Shaol mit Baby Constantin, StR Monika Kahlfuß<br />

Wichtige Telefonnummern für den Notfall:<br />

ROTES KREUZ Notruf 144<br />

Krankentransport: 14844<br />

Service allgemein: 059144<br />

Rotes Kreuz <strong>Hainfeld</strong> Büro:<br />

059144/61400<br />

POLIZEI Notruf 133<br />

Polizei <strong>Hainfeld</strong><br />

0591333122<br />

Leonhard Steinacher mit Tochter Leticia, Anita Steinacher mit Baby Gabriel,<br />

StR Monika Kahlfuß, GR Monika Leitner<br />

FEUERWEHR Notruf 122<br />

GEBURTEN<br />

MATHEISL Nico<br />

EINZINGER Michael, geb. 1927<br />

DIGRUBER Franziska, geb. 1921<br />

SALOMON Karl, geb. 1931<br />

HOLZER Franz, geb. 1930<br />

GRUNDBEK Rosa, geb. 1923<br />

REITHOFER Friedrich, geb. 1922<br />

KASTNER Ingrid, geb. 1939<br />

ZILLINGER Leopoldine, geb. 1936<br />

NEUHOLD Johann, geb. 1925<br />

SEDLACEK Erich, geb. 1928<br />

TODESFÄLLE<br />

KEIBLINGER Ferdinand, geb. 1935<br />

REIXENARTNER Sophie, geb. 1934<br />

GRIESSLER Theresia, geb. 1924<br />

TREIBER Margarete, geb. 1922<br />

FELNHOFER Leopoldine, geb. 1925<br />

LURGER Stefanie, geb. 1912<br />

WAWRA Marianne, geb. 1928<br />

KRONBICHLER Theresia, geb. 1920<br />

RIEDLING Otto, geb. 1914<br />

ICHNER Ingeburg, geb. 1929<br />

LINZBAUER Leopoldine, geb. 1921<br />

MAUERHOFER Aloisia, geb. 1914<br />

ALTSCHACH Horst, geb. 1941<br />

HOCHGERNER Emmerich, geb.<br />

1931<br />

MÜHLBAUER Hilda, geb. 1925<br />

GRUBER Maria, geb. 1961<br />

HAUSS Heinrich, geb. 1924<br />

18


2-13<br />

Pfarre – auch ein geografischer Begriff!<br />

Siedlungen und Ansiedlungen haben sich in verschiedenen<br />

Teilen der Erde im Laufe von Jahrhunderten<br />

und Jahrtausenden entwickelt. Menschen haben<br />

Weiler oder Ortschaften begründet, um ihre gesellschaftlichen<br />

Bedürfnisse zu pflegen, aber auch um<br />

gemeinsam Feinde von außen abzuwehren, seien es<br />

andere Menschen oder Tiere gewesen. Kirchen und<br />

ihre Umgebung entstanden oft auch als Wehrbauten,<br />

in die man sich bei kriegerischer Gefahr zurückzog.<br />

(So war auch unsere Pfarrkirche mit ihren gewaltig<br />

dicken Turmmauern ein Refugium für die <strong>Hainfeld</strong>er<br />

Bevölkerung, als 1945 die Front heranrückte.)<br />

Die Pfarre wurde schon im Mittelalter zum Gebiet des<br />

Amtes eines hier wohnenden Pfarrers. Da dieser auch<br />

Einkünfte haben musste, um leben und wirken zu<br />

können, hatten die Pfarrhöfe auch meist eine Landwirtschaft<br />

oder sogenannte Pfründe, Besitzungen,<br />

Rechte, die etwas abwarfen.<br />

Die Rechte wurden oft von Klöstern vergeben. Da kamen<br />

auch Übergänge in den Besitzungen vor. Wie im „Werden<br />

und Wachsen der Stadt <strong>Hainfeld</strong>“ nachzulesen ist, hat die Pfarre<br />

<strong>Hainfeld</strong> eine lange Geschichte. Bis zum Neubau des Pfarrzentrums1978<br />

verfügte auch der Pfarrhof <strong>Hainfeld</strong> über <strong>Wir</strong>tschaftsgebäude,<br />

die aber nicht mehr genutzt wurden.<br />

Das Pfarrgebiet umfasst auch den Kirchenberg, wo jährlich die Bergmesse stattfindet. Heuer wird<br />

sie am Sonntag, dem 15. September, um 10.30 Uhr gefeiert.<br />

Pfarr- und Postzugehörigkeit haben. Besonders beim Sternsingen<br />

freuen sich manchmal die Familien, wenn sie von mehreren<br />

Pfarren aufgesucht werden.<br />

Durch die Streusiedlungen und die entlegenen Bauernhöfe<br />

bedingt, mussten die Leute früher meist zu Fuß Wege bis zu<br />

mehreren Stunden zurücklegen, um ihre „Sonntagspflicht“ erfüllen<br />

zu können. Die Mitfeier der Messe war das den<br />

Menschen wert. Die „Kirchwege“ wurden später zu<br />

Wanderwegen und sind heute etwas in Vergessenheit<br />

geraten. Die Erreichbarkeit der Kirche war auch der<br />

Grund, dass manche Familien sonntags in eine andere<br />

Pfarre gingen, weil die dortige Kirche näher war.<br />

Jedoch zu offiziellen Anlässen wie Taufe, Hochzeit<br />

oder Bestattung war die Heimatpfarre zuständig.<br />

Veränderungen in der<br />

Pfarrstruktur<br />

Jährliche Prozession zur Bitte um Gottes Segen für die Landwirtschaft, Haus und Flur.<br />

Pfarrgrenzen unterscheiden sich<br />

ein wenig von Gemeindegrenzen<br />

Die Grenzen des Pfarrgebietes haben sich im Laufe der Jahre nur<br />

unwesentlich verändert.<br />

Pfarr- und Gemeindegebiet sind daher nicht völlig deckungsgleich.<br />

Grob gesprochen reicht das Pfarrgebiet vom Gerichtsberg<br />

bis Ob der Kirche und vom Kasberg – Vollberg nach Landsthal<br />

– Heugraben. Interessant wird es im „Grenzgebiet“, wo einzelne<br />

Adressen schon zur nächsten Pfarre gehören können. So gibt es<br />

auch einige wenige Anwesen, die unterschiedliche Gemeinde-,<br />

Bis vor einigen Jahrzehnten war es selbstverständlich,<br />

dass jede Pfarre mit einem Priester besetzt war.<br />

<strong>Hainfeld</strong> hatte auch zusätzlich einen „Kooperator“,<br />

einen Hilfskaplan.<br />

Da Priesterberufungen in unseren Tagen und in unserer<br />

„modernen“ Gesellschaft weniger geworden<br />

sind, wird es in Zukunft ohne Zusammenlegung<br />

von Pfarren kaum mehr gehen. Die Erzdiözese Wien<br />

hat bereits mit der Begründung von Pfarrverbänden einen Zukunftsweg<br />

beschritten, der in irgendeiner Form auch in unserer<br />

Diözese nachvollzogen wird.<br />

Im Mittelpunkt hat immer die Seelsorge zu stehen, das Bedürfnis<br />

der Menschen nach seelsorglicher Begleitung in allen Lebenslagen.<br />

Die <strong>Hainfeld</strong>er Pfarrkirche liegt gut sichtbar über den<br />

Dächern der Stadt, erhöht am Berghang. Als Gotteshaus ist sie<br />

jedoch für gläubige Menschen der Mittelpunkt. Die Pfarre – Heimat<br />

und Ort der Begegnung - offen für alle.<br />

Dr. Kurt Wimmer, Markus Eder<br />

20

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!