DSB-Regel 1.58 - Allgemeine Schützengesellschaft Euskirchen

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DSB-Regel 1.58 - Allgemeine Schützengesellschaft Euskirchen

o DSB-Regel 1.58 – Ordonnanzgewehr

DSB

DSB-regelkonforme Waffen, , Munition, , Zubehör und

Ausrüstung“ (4. . Auflage ab 2010

10)

Allgemeine Regeln und erläuternde Hinweise

Modellspezifische Beschreibungen siehe beil. Anhänge - Pos. 1-7

Anlagen:

- Anlage 1 = Kommentar zu

„Ausnahmen Beschusspflicht“

- Anlage 2 = Beschusszeichen

(Auszug) der C.I.P. – Mitgliedstaaten

- Anlage 3 = Beschreib. des

Wettbewerbs Ord.-gew. lt. SpO

und Ausz. der Gewehrtabelle

Waffen – SpO 1.58.1 – 1.58.3

Vorwort und Erläuterung zu Regel 1.58.1.1 der SpO

Absatz 1 dieser Regel besagt: „Zugelassen sind Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als

Ordonnanzwaffen geführt wurden. Der Nachweis der Originaltreue obliegt dem Schützen.

Einzellader, Unterhebelrepetierer und Halbautomaten sind nicht zugelassen.“

… Mehr besagt die SpO als (Kern)beschreibung nicht und „ein Mehr“ ist auch kaum möglich, ohne dass die SpO zu

einem mehrbändigen Mammutwerk aufgebläht würde, ohne letztendliche Klarheit zu garantieren.

Jedem Funktionär und jedem Schützen muss im Prinzip klar sein, dass die Regeln zur Beschaffenheit und

Ausstattung einer historischen Ordonnanzwaffe „naturgemäß“ nicht so exakt definiert werden können, wie für

moderne Matchwaffen.

Man sollte sich hier einen Grundsatz immer vor Augen führen:

Ein Ordonnanzgewehr ist keine „designte-Matchwaffe“, welche bis ins Detail reglementiert werden kann.

Ordonnanzgewehre wurden (und werden) in vielen Staaten während ihrer Konstruktions-, Bau- und erst recht

Verwendungszeit immer wieder modernisiert, verändert und umgebaut. Daher kann man, so die Bezeichnung für

eine technische Stahl/Holzkonstruktion angebracht ist, Ordonnanzgewehre durchaus als „lebende Objekte“

bezeichnen. Man sollte deshalb mit der Aussage: „Dies oder jenes hat es bei dem Modell nie - oder immer

gegeben“, sehr vorsichtig umgehen.

Aus diesem Grunde sind bei der Waffenkontrolle neben der Beschreibung in den Regeln-1.58.1 bis 1.58.3

„Ordonnanzgewehr“, folgende „Allgemeine Regeln“ der SpO nicht aus den Augen zu verlieren:

SpO 0.1.3 - Auslegung

„Wo der Wortlaut der Sportordnungsregeln eine eindeutige Auslegung nicht zulässt, sind sie stets im Sinne des

sportlichen Anstands, der eine mögliche Gleichstellung aller Teilnehmer verlangt, zu interpretieren.“

SpO 0.5.3 - (zum Thema) Waffen, Munition und Ausrüstung

„Sportwaffen, Behelfe, Ausrüstung, Zubehör usw., die in diesen Regeln nicht erwähnt sind, jedoch einen

persönlichen Vorteil gegenüber anderen verschaffen können oder gegen den Sinn dieser Regeln und

Bestimmungen verstoßen, sind nicht erlaubt.“

Jedem Schützen, der an dem DSB-Wettbewerb mit einem seltenen „Exoten“ antreten möchte, der zweite Satz der

Regel 1.58.1.1 sehr wohl bekannt sein:

„Der Nachweis der Originaltreue obliegt dem Schützen.“

Allg. Ord’Gew. --- 4. Auflage ab 2010, St. 11/09 --- H.-J. Bär 1

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