PDF-Ausgabe herunterladen (26.7 MB) - IEE

iee.online.de

PDF-Ausgabe herunterladen (26.7 MB) - IEE

19065 · 57. Jahrgang · Einzelpreis 19,00 € · www.iee-online.de

1-2/2012

Elektrische Automatisierung + Antriebstechnik

Prozessleitsystem

Schneller Rezeptwechsel

in der Pharmazie

Seite 14

Embedded 2012

Der Spezialisten-

Treffpunkt in Nürnberg

Seite 28

Neigungssensoren

Mit dem Dach

der Sonne entgegen

Seite 50

Christian Lelonek,

Distrelec

Nicht nur

Päckchen

packen

SPEZIAL

Robotik + Handling

heute

Automatisierung

unentbehrlich

für die Seite Blech- 97 und

Umformtechnik

Seite 64


E20001-F1990-P272

SIMATIC Controller

SIMATIC S7-1200

Das Zusammenspiel macht den Unterschied

SIMATIC S7-1200, die modulare kompakte Steuerung,

ist perfekt auf eine ganze Bandbreite an Applikationen

ausgerichtet. Durch die integrierte PROFINET Schnittstelle

für leistungsfähige Kommunikation zwischen der Steuerung,

den SIMATIC HMI Basic Panels und der neuen, überzeugenden

SIMATIC STEP 7 Basic Engineering-Software

erreichen Sie einen noch nie da gewesenen Effizienzgrad

in einfachen, aber hochpräzisen Automatisierungsaufgaben.

Auch die neuen Features wie PROFINET IO Controller

Funktionalität, PROFIBUS Master und Fernwirken via GPRS

erweitern das Spektrum der Möglichkeiten im Bereich

kompakter Automatisierung mit SIMATIC S7-1200 entscheidend.

siemens.de/simatic-s7-1200


EDITORIAL

Ein Brotkasten

veränderte die

Welt

Ein Computer

der Musik

machen kann.

Heute nichts

besonderes,

damals eine

Sensation.

Da gab es

keine intuitive

Oberfläche, nur

einen kryptisch

blauen Eingabebildschirm.

Der gewaltige

Umfang der

Computer-Informationen

kann

den Zugang zur

Wirklichkeit

verbauen.

Peter F. Drucker

Können Sie sich noch an die Zeit erinnern, als

man beim Wort Apple nur an einen Apfel dachte

Als Telefone noch Ringelkabel hatten und

das Internet in den Kinderschuhen steckte Damals, besser

gesagt im Jahr 1982, brachte das Unternehmen CBM

den Commodore C64 auf den Markt – ein Computer für

die Massen. Heute kann zwar jedes Handy mehr; damals

allerdings war der C64 eine echte Sensation und durfte

in keinem Kinderzimmer fehlen.

Das hässliche bräunliche Gerät mit noch brauneren

Tasten – von manchen halb zärtlich, halb spöttisch ‚Brotkasten‘

genannt – ist der erfolgreichste Computer aller

Zeiten. Allein in Deutschland wurde er drei Millionen

Mal verkauft, weltweit vermutlich zehnmal so oft. Er

brachte das digitale Zeitalter und wurde zum Fundament,

auf dem später ein Milliardenmarkt der Computer-

und Videospiele entstand. Eine ebenso experimentierfreudige

wie technisch unterforderte Generation

stürzte sich auf die kleinen Kästen. Der Startbildschirm

war wie ein leeres Spielfeld, das befüllt, beackert, bezwungen

werden wollte. So wurde die erste Generation

der Computerkids geboren. Zwar nutzte sie ihre frisch

erworbenen Fähigkeiten auch um Urheberrecht und Kopierschutz-Maßnahmen

außer Kraft zu setzen und eine

gigantische Lawine von Raubkopien loszutreten, doch

sie waren auch die treibende Kraft für die Nutzung des

Computers in der Industrie.

Wer heute einen neuen PC kauft, der packt ihn aus,

schmeißt vier Kilo an Broschüren weg, darunter versehentlich

die Garantie und die Bedienungsanleitung, und

wundert sich über die erstaunliche Hochstartgeschwindigkeit

eines unvermüllten Windows. Dann klickt man

ein bisschen rum, versucht vielleicht mutig eine Internet-

Verbindung herzustellen und dass war’s. Auch so wird

eine neue Generation von Computerkids geboren, die

aber meist mehr konsumiert anstatt experimentiert.

NEU

HIGH-END

LASER SENSOREN

optoNCDT 2300

Hochdynamischer Sensor

in der 50 kHz Klasse

• Messbereiche von 2 mm - 200 mm

• Einstellbare Messrate bis 49 kHz

• A-RTSC

(Advanced-Real-Time-Surface-Compensation)

für stabile und genaue Messungen

• Schnittstelle Ethernet / EtherCat

• Integrierter Controller

Ihr Harald Wollstadt

www.micro-epsilon.de

MICRO-EPSILON Messtechnik

94496 Ortenburg · Tel. 0 85 42/168-0

info@micro-epsilon.de


INHALT IEE 1-2/2012

[60]

[36]

Es darf auch kleiner

Oft reichen einfache und kostengünstige

RFID-Systeme aus.



Die Grenzen aufheben

Kontron hat das Ziel, die technologischen

Grenzen zwischen ARM und x86 durch skalierbare

Bausteine weitgehend aufzuheben.

Märkte + UNTERNEHMEN

10 Gewinnspiel zu den Zeitschriften-

Covern 2011

Gewinner steht fest

Titel

Im Interview erklärt

Christian Lelonek, Distrelec

, wie Distributoren

ticken und dass es

eben um mehr geht als

Päckchen von A nach B

zu bekommen. [40]

Technik

Leitebene

14 Prozessleitsystem für

eine Mehrprodukte-Anlage

Schneller Rezeptwechsel

17 Produkte

18 Mobiles Scada-System

in der Logistik

Personaleffizienz erhöhen und Kosten

sparen

20 Produkte

Prozessebene

24 Industrie-PC mit Mainboard

oder Slot-CPU

Rechenleistung nach Bedarf

28 Vorschau Embedded World 2012

Der Embedded-Treffpunkt

30 Produkte

32 ARM-Prozessoren für die

industrielle Automation

Kompakt gesteuert auf der Hutschiene

34 Produkte

36 ARM oder x86

Die Grenze aufheben

39 Produkte

Feldebene

40 Titelstory-Interview mit

Christian Lelonek, Distrelec

Nicht nur Päckchen packen

44 Applikation zur Titelstory

VDE und Thermografie im Fokus

46 Füllstands-Messtechnik

für Tankanlagen

Chemikalien automatisiert handeln

49 Produkte

50 Neigungssensoren in

Photovoltaik-Anlagen

Mit dem Dach der Sonne entgegen

52 Produkte

54 Sechs fragen an

Feldbus-Organisationen (Teil 2)

Anderer Feldbus, andere Ansichten

57 Produkte

60 RFID für den unteren bis mittleren

Leistungsbereich

Manchmal darf es auch kleiner sein

62 Produkte

4 IEE · 1/2 2012


Technology by THE INNOVATORS

[64]

Generic

Motion

Formende Kreativität

Mit der Werkzeugmaschinen-Industrie verbindet man meistens die

spanenden Bearbeitung. Dazu gehört aber auch die Umformtechnik.


Control

PRAXIS

Automatisierung für die

Blech- und Umformtechnik

64 Viele Einsatzgebiete für die

Blech- und Umformtechnik

Formende Kreativität

67 Produkte

70 Touch-PC sorgt für Flexibilität

Modul für Modul variabel

71 Produkte

RUBRIKEN

3 Editorial

6 Top Five

7 Märkte + Unternehmen

71 Markt + Kontakt

72 Impressum

73 Medien für Techniker

74 Vorschau

74 Firmenverzeichnis

Leserservice

infoDIREKT:

Zusätzliche Informationen

zu eine Thema

erhalten Sie über unserern

infoDirekt-Service.

Und so funktionierts:

• www.all-electronics.

de aufrufen

• Im Suchfeld Kennziffer

eingeben, die unter

jedem Artikel steht

• Der Beitrag und weiterführende

Links erscheinen

Control

Motion

Generic

` Maximale Anlagenproduktivität durch höchste

Performance und Systemsynchronität

` Neue Fertigungstechnologien durch Integration von

CNC, Robotik und Motion Control mit integrierter

Sicherheitstechnik

` Einfache Realisierung von Maschinenoptionen durch

Softwarekompatibilität über alle Antriebstechnologien

` Wahlfreiheit der Maschinentopologie durch zentrale und

dezentrale Antriebstechnik

` Reduzierte Hardwarekosten und vereinfachter Service

Perfection in Automation

www.br-automation.com


MÄRKTE + UNTERNEHMEN Top 5

TOP

5

Hier präsentiert Ihnen die IEE jeden Monat die Top 5 Artikel, News und

Produkte von unserer Internetseite www.all-electronics.de.

Unsere Leser haben diese Inhalte in den letzten vier Wochen am häufigsten

gelesen. Interessieren Sie sich für spezielle Informationen, gehen Sie aufwww.all-electronics.de

und geben die infoDirect-Kennziffer (Beispiel:

790iee0210) in das Suchfeld ein. Übrigens finden Sie auf unserer Internetseite

alle Ausgaben der IEE seit 1999. Um immer auf dem Laufenden zu sein,

abonnieren Sie unseren Newsletter unter www.all-electronics.de.

Artikel

1

Interview mit Dr. Thomas

Cord, Lenze Automation

752iee1211

Redaktion IEE

2

3

Mobile Automation legt zu

772iee1211

Redaktion IEE

Produkt-Lebenszyklus-Management

788iee1211

PTC - Parametric Technology

4

Nachbericht SPS/IPC/Drives 2011

782iee1211

Redaktion IEE

5

Sechs Fragen an Feldbus-Organisationen

775iee1211

Redaktion IEE

NEWS

1

Namensänderung

904iee0112

Schaeffler

2

3

Konjunkturerwartung steigt

930iee0112

ZEW – Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

Studie zu Werkzeugmaschinen

908iee0112

Landesmesse Stuttgart, Pricewaterhouse-Coopers

4

Joint-Venture in Saudi-Arabien

923iee0112

Endress+Hauser

5

Nachbericht Vision 2011

917iee0112

Redaktion IEE

PRODUKTE

1

Werkstoffprüfgerät

500iee0112

Sonotec

2

3

Gleichstrom-Motor

451iee0112

Bürstenloser DC-Motor

453iee0112

Groschopp

Oriental Motor

4

Störmeldesystem

250iee0112

Patlite

5

Kommunikation für PCB-Design

701iee0112

Zuken

6 IEE · 1/2 2012


MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Ihr Partner

für industrielle PC-Technik

Unternehmenspartnerschaft

Kostal kooperiert mit Watt Drive und ATB

Industrie Panel – PC

Bedienen, steuern, automatisieren

Bildquelle: Kostal

Automatisierungspartnerschaft

Hesch kooperiert mit PMA

Nach jahrelanger enger Zusammenarbeit

zwischen Hesch Industrie-Elektronik

und der PMA Prozessund

Maschinen-Automation werden

die beiden Unternehmen nun ‚Premier

Channel Partner‘. Zukünftig

Die drei Geschäftsführer von Kostal,

Watt Drive und ATB bei der Bekanntgabe

der Partnerschaften:

Marwin Kinzl, Klaus Sirrenberg und

Christian Schmidt (vlnr).

Kostal hat zwei neue Partnerschaften

bekannt gegeben. Mit Watt Drive

und ATB möchte sich das Unternehmen

zum Systemanbieter entwickeln.

Mit dem Getriebemotorensteht

den Kunden nicht nur das gemeinsame

Produktportfolio beider

Unternehmen bei Hesch zur Verfügung.

Aufgrund der langjährigen

Zusammenarbeit kennen sich die

Automationsspezialisten von Hesch

voraussichtlich 68 Milliarden Euro

sorgen. Das würde eine Verdoppelung

des Volumens von 2010 bedeuten.

Laut der Studie soll der

Umsatz im Hightech-Segment bis

2015 von derzeit knapp 1 Milliarde

auf 2,6 Milliarden Euro zulegen.

„Das volle Wachstumspotenzial

wird sich in den nächsten Jahren

aber nur denjenigen Werkzeugmaschinenherstellern

eröffnen, die

auch das mittlere Technologiesegment

in den Bric-Märkten bedienen“,

heißt es in der PwC-Studie.

Allerdings empfiehlt PwC jetzt nicht

durch die Bank allen Herstellern den

Einstieg in den Midtech-Bereich. So

heißt es in der Studie weiter: „Größeren

Unternehmen bietet die Internationalisierung

die Chance, neben

dem Hightech- auch das Midtech-

Segment zu erschließen und damit

stärker am Wachstum zu partizipieren.

Entsprechende Produkte lassen

sich beispielsweise in den Schwellenländern

lokal entwickeln und

kostengünstig herstellen.“ Für kleihersteller

Watt Drive bietet das

Unternehmen energiesparende Antriebssysteme

an. Während Watt

Drive die Expertise auf dem Gebiet

der Getriebetechnologie mit in die

Partnerschaft bringt, erweitert die

Kostal das Know-how im Bereich

der elektrischen Antriebstechnik.

infoDIREKT

auch mit den PMA-Produkten aus

und entwickeln auf der Basis beider

Produktwelten kundenspezifische

Systemlösungen.

infoDIREKT

911iee0112

938iee0112

• Optische Anpassung möglich

• Dual ATOM, i7/i5/i3, ARM-9, X-Scale

• PCI/PCIE Steckplätze

• CAN-BUS, Open HMI

• Win – XPE, CE, XPE POS, WES7E

• Großer Temperaturbereich

Panel - PC

Kostengünstig, funktionell, lüfterfrei

Bildquelle: JLV Image Works – Fotolia.com

Studie zu Werkzeugmaschinen

Marktchancen für

Midtech-Maschinen in Schwellenländern

Vor allem in den Schwellenländern

liegen Marktchancen für den Werkzeugmaschinenbau.

Boomende Volkswirtschaften sind

heute vor allem die Schwellenländer,

die auf einfachere Maschinen

setzen. Eine im Auftrag des Vereins

deutscher Werkzeugmaschinenfabriken

(VDW) durchgeführte Studie

von Pricewaterhouse Coopers (PwC)

belegt ein wachsendes Marktpotenzial

für Werkzeugmaschinen. Die

Nachfrage vor allem aus den

Schwellenländern soll bis 2015 für

ein Marktvolumen von Werkzeugmaschinen

allgemein in Westeuropa,

USA und den Bric-Staaten von

nere Unternehmen, könne es sinnvoll

sein, „sich als Nischenanbieter

zu profilieren und konsequent auf

den Export von Hightech ‚Made in

Germany’ zu setzen.“ Auch dort, wo

derzeit noch Lowtech-Maschinen

dominieren, steigt der Anteil der

Midtech-Maschinen stetig. Diese

Entwicklung lässt sich auf die immer

größere Variantenvielfalt und

die damit verbundene Fertigung in

kleineren Losgrößen zurückführen.

Bei der Klein- und Mittelserienproduktion

lassen sich nun mal einfachere

automatisierte Maschinen

schneller auf die verschiedenen

Werkstücke anpassen. Die vom 18.

bis 22. September 2012 stattfindende

Maschinenbaumesse AMB

2012 folgt diesem Kurs und zeigt

neben Hightech-Weiterentwicklungen

aus ihren Kernbereichen Werkzeugmaschinen

und Präzisionswerkzeuge

auch Fertigungslösungen

für den Midtech-Bereich.

infoDIREKT

908iee0112

• Kundenspezifische Lösungen

• 4,3“ bis 19“ TFT LCD Multi-Touch

• Großer Temperaturbereich

• Kompakt, robust, vielseitig

• Dual Atom, i7/i5/i3, Core 2 Duo

• PCI / PCIe Steckplätze

Box - PC

Halle 1 · Stand 238

Steuern, regeln, automatisieren

• Mechanische Anpassung

• Kundenspezifische Lösungen

• Dual Display, LVDS, DVI, HDMI

• GLAN, WLAN, COM, USB 3.0

• Dual ATOM, Core 2 Quad, i7/i5/i3

• PCI / PCIe Steckplätze

Individualisierung

Hard- / Software Integration

Kundenspezifische Testprozeduren

Software / OS Anpassung

COMP-MALL GmbH

Geisenhausenerstr. 11a · 81379 München

www.comp-mall.de

Tel.: 089/85 63 15-0· info@comp-mall.de

Official

Partner


MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Vision 2011

So weit das Auge reicht

Call for Papers

National Instruments sucht wieder

Bildquelle: Landesmesse Stuttgart

Die jedes Jahr Anfang November in

Stuttgart stattfindende Fachmesse

der Bildverarbeitungsbranche Vision

stellte einen neuen Teilnehmerrekord

auf. Auch die Zahl der Aussteller

stieg deutlich an. Mit 7 055

Besuchern kamen mehr Besucher

zur Vision 2011 als jemals zuvor. Vor

allem aus Asien kamen deutlich

mehr als im Jahr zuvor. Ebenso positiv

entwickelte sich die Zahl der

Aussteller: 351 Firmen stellten ihre

Da staunen stelbst Fachleute.

aktuellen Produkte vor, 8,6 % mehr

als noch 2010. Von ihnen kam fast

die Hälfte aus dem Ausland. Das

Ausstellungsspektrum erstreckte

sich von kompletten Bildverarbeitungssystemen

über Kameras, Objektive

und Beleuchtungssysteme.

Aber auch Visionssensoren, Framegrabber,

Softwaretools bis hin zu

Anwendungslösungen und Dienst-

leistungen gehörten zum Angebot

der ausstellenden Firmen. Vor allem

über den wachsenden Zulauf aus

der Medizintechnik freute sich der

Veranstalter – mittlerweile kommt

jeder zehnte Besucher aus dieser

Branche. Deshalb wurde erstmals

die Sonderausstellung Medical Discovery

Tour eingerichtet. Passenderweise

ging der Vision Award

2011 ebenfalls in die Medizintechnikbranche:

Das Austrian Institute of

Technology wurde für seinen nach

eigenen Angaben kleinsten optischen

3D-Scanner der Welt geehrt.

Vor allem in der Zahn- und Kieferorthopädie

soll dieser eingesetzt

werden. Am Ende waren sich Besucher

und Aussteller einig: Die

Messe war ein voller Erfolg: 93 %

der Gäste wollen wiederkommen,

die Aussteller erreichten ihre gewünschten

Zielgruppen. Beste Voraussetzungen

also für die Vision

2012. Sie findet vom 6. bis 8. November

statt. Diesmal in Halle 1, die

die gleiche Grundfläche wie Halle 4

und 6 zusammen hat, zusätzlich

aber noch über eine 5 000 m 2 große

Galerie verfügt.

infoDIREKT

917iee0112

Bildquelle: National Instruments

Der Call for Papers für den 17. Technologie-

und Anwenderkongress

‚Virtuelle Instrumente in der Praxis‘

VIP 2012, der am 24. und 25. Oktober

2012 wieder im Veranstaltungsforum

Fürstenfeld bei München

stattfinden wird, läuft. Anwender

haben die Möglichkeit, ihre Lösungen

mit Hard- und Software von

National Instruments auf dem VIP-

Kongress 2012 vorzustellen – von

Problem- und Lösungsbeschreibungen

aus der computerbasierten

Messtechnik, der Industrieautomatisierung

und dem Automobilbereich

bis hin zu Projekten in Forschung

und Lehre. Die interessantesten

vom Kongresskomitee ausgewählten

Einsendungen werden auf dem

Kongress dem Publikum als Vortrag

präsentiert und im begleitenden

Tagungsband veröffentlicht. Zudem

prämiert das Kongresskomitee den

interessantesten Beitrag mit dem

‚Best Paper Award‘. Dem Gewinner

winkt eine kostenlose Teilnahme an

der NIweek 2013 inklusive Flugticket

nach Austin (USA). Die Kurzfassung

des Beitrags (maximal eine

DIN-A4-Seite bei Schriftgröße 11

unter Angabe von Firmenname und

-adresse sowie Autorendaten) mit

kurzer Aufgaben- und Lösungsbeschreibung

kann bis zum 13. April

2012 eingereicht werden. Wird der

Beitrag angenommen, kommt die

Bestätigung bis zum 11. Mai 2012.

Bis zum 29. Juni 2012 müssen die

Beiträge dann endgültig fertig

sein.

infoDIREKT

Der Call for Papers

für den VIP Kongress

2012 läuft.

902iee0112

Vorstandswahlen bei AS-International Association

Alles beim Alten, alles gut

Umsatzsteigerung bei Igel Electric

Rosige Aussichten auch für 2012

Bildquelle: AS-International Association

Wer den alten Vorstand der AS-

International kannte, muss sich

keine neuen Namen merken. Alle

Mitglieder wurden bestätigt – einstimmig.

Detlev Knauer von Siemens

wurde als erster in seinem

Amt und damit auch in seinem Tun

bestätigt. Sein Stellvertreter bleibt

Jochen Bihl von Bihl+Wiedemann.

Neuer und alter Schatzmeister ist

Dr. Andreas Schiff von ICS. Auch

der Leiter der Technischen Kommission,

Dr. Thomas Sebastiany von

Pepperl+Fuchs, wird seine Aufgabe

innerhalb der Organisation für weitere

zwei Jahre wahrnehmen.

infoDIREKT

Jochen Bihl, Dr. Andreas

Schiff, Detlef

Knauer, Dr. Thomas

Sebastiany, Rolf Becker

(Geschäftsführer

AS-International Association)

(vlnr.)

918iee0112

Igel Electric steigert den Umsatz.

Seit diesem Jahr gehört der Zusatz

‚Electric‘ offiziell zum Firmen namen.

Der Spezialist für elektronische

Antriebstechnik kann 7,3 Millionen

Euro Umsatz im Jahr 2011 verbuchen

und damit seinen Umsatz im

Vergleich zum Vorjahr steigern.

2010 schloss das Unternehmen mit

rund 5 Millionen Euro Umsatz ab –

hier zeigte sich ein verzögerter Einfluss

der Weltwirtschaftskrise. Zudem

ist der Umsatz 2011 der

höchste der Unternehmensgeschichte.

Im Jahr 2009 – das bisherige

Rekordjahr – waren es 7 Millionen

Euro. Das positive Ergebnis

ist unter anderem auf die gesteiger-

ten Aktivitäten im Mittleren und

Nahen Osten zurückzuführen, die

das Unternehmen über seine Niederlassung

in Dubai koordiniert. Der

aktuelle Auftragsbestand für 2012,

der über dem Niveau von 2011 liegt,

lässt auf ein zweistelliges Umsatzwachstum

in diesem Jahr hoffen.

Zusätzlichen Schwung verleiht nach

Ansicht des Geschäftsführers, Jörg

Westhoff, das seit diesem Jahr offiziell

dem Firmennamen hinzugefügte

Suffix ‚Electric‘: „Durch den

neuen Namen herrscht regelrechte

Aufbruchstimmung im Unternehmen.“

infoDIREKT

919iee0112

8 IEE · 1/2 2012


PowerDRIVE-System

Neu: PowerDRIVE-System – vollautomatisiertes

Stellantriebs-System von Lenord + Bauer

Aufwendiger Formatwechsel per Handrad war gestern. Mit der neuen mechatronischen

Systemlösung von Lenord + Bauer funktioniert die Umstellung von Produktionsanlagen in

kürzester Zeit, vollautomatisiert und zu 100 % transparent.

Kompakte Stellantriebs-Systemlösung

Edelstahlgehäuse 1.4301, lebensmitteltauglich IP 67

Alternativ: formsteifes Aluminiumgehäuse IP 67

Gängige Feldbus- und Echtzeit-Ethernetprofile

Zeit- und kostensparende Verdrahtung mittels Hybridkabel

Integrierter Leitungsschutz und Power Management

www.powerdrive-system.de


MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Gewinnspiel zu den Zeitschriften-Covern 2011

Gewinner steht fest

Viele unserer Leser haben am Zeitschriften-Cover-Gewinnspiel teilgenommen, das nun

Anfang des Jahres seinen Schlusspunkt fand. Wer das hochwertige Touchsystem gewinnen

wollte, bekundete, welches der Cover unserer Fachzeitschrift IEE aus dem

Jahr 2011 ihm am besten gefiel.

Bildquelle: IEE/Renate Schildheuer

Titelblätter von Zeitschriften buhlen

um die Aufmerksamkeit der

Leser. Auch wir versuchen Sie mit

unserer Titelseite dazu zu animieren, dass

Sie unser Heft in die Hand nehmen und

eine informative Zeit damit verbringen

durch die vielen Branchen-, Technik- und

Anwendungsartikel zu schmökern. Wir

möchten Ihnen aber nicht nur eine schöne

19065 · 56. Jahrgang · Einzelpreis 19,00 € · www.iee-online.de

Elektrische Automatisierung + Antriebstechnik

Interview

Nikolaus Gräf, Dunkermotoren:

Vorteile der

Vernetzung nutzen Seite 8

Die Titelseite der

Ausgabe 1/2 2011

mit Prof. Dr. Frithjof

Klasen auf dem

Cover ist der

Gewinner.

Messevorschau

Embedded World 2011:

Mehr eingebaute

Intelligenz Seite 12

1-2/2011

Messtechnik

Ultraschall-Clamp-On-

Technik: Von außen sehen

was innen läuft Seite 42

Prof. Dr. Frithjof Klasen, FH Köln

Profi durch und durch

Titelseite bieten, sondern Sie auch auf das

Heft und seine Themen neugierig machen.

Wo uns das am besten gelungen ist, wollten

wir von Ihnen wissen. Nun steht der

Gewinner fest.

Gewonnen hat:

Gerhard Sprissler aus

86690 Mertingen

Praxis: Intralogistik

Die Intralogistik birgt noch immer

viel Automatisierungs- und damit

Einsparpotenzial.

Seite 68

Touchtechnologie vom Feinsten

Das Unternehmen WES Ebert Systeme

Electronic hat das Elo Touchsystems

2201L mit platzsparendem LCD-Standardmonitor

mit Windows-7-Multitouch-

Technologie und 22‘‘-Bildschirmdiagonale

gespendet. Es eignet sich ideal für die

Büroautomatisierung. Dieser Touchmonitor

ist mit einer Aktiv-Matrix- TFT-LCD-

Platte mit einer Farbtiefe von 24 Bit ausgestattet.

Aufgrund der Full-High-Definition-Auflösung

eignet sich dieses Display

für die Anzeige von

Grafiken und Bildern.

Die LED-

Hintergrundbeleuchtung

reduziert

den Stromverbrauch

und verwendet im

Gegensatz zu einer

Hintergrundbeleuchtung

mit Leuchtstoffröhren

kein Quecksilber.

Die Touchtechnologien

können jeweils

für verschiedene Betriebsbedingungen

und

-umgebungen optimiert werden, sodass

alle Anwendungsanforderungen (APR)

hat den Vorteil, dass sie sowohl auf Finger,

Handschuh, Stift als auch auf Kreditkarte

reagiert. Außerdem ist sie wasser-,

staub- und fettbeständig. Intellitouch

Plus, die akustische Oberflächenwelle mit

Multi-Touch-Fähigkeit, erfüllt alle Testanforderungen

der Additional Qualification

(AQ) von Microsoft für Windows-7-

Multitouch-Interaktivitäten und ermöglicht

eine schnelle und genaue Dual-

Touch-Reaktion.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zu WES Ebert Systeme Electronic


771iee0112

10 IEE · 1/2 2012


MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Datalogic fasst Tochterunternehmen zusammen

Alles aus einer Hand

Datalogic hat seine Tochterunternehmen

Datalogic Scanning, Datalogic

Mobile, Enterprise Business

Solution und Evolution Robotics Retail

zusammengefasst, sie sind im

neuen Unternehmensbereich ADC

(Automation Data Capture) aufgegangen.

Mauro Sacchetto, CEO der

Datalogic Gruppe, erläutert: „Unsere

wichtigsten Wachstumsträger

sind die automatische Datenerfassung

und die industrielle Automatisierung.

Die neue Struktur ermöglicht

uns einen einheitlichen Ansatz,

was entscheidend für große homo-

gene Märkte wie Einzelhandel, Fertigung,

Transport und Logistik sowie

Automotive ist.“ Bill Parnell, ehemaliger

CEO von Datalogic Scanning

und Datalogic Mobile, wird den neuen

Unternehmensbereich leiten.

„Diese neue Ausrichtung bringt Bewährtes

aus vier Teilunternehmen

zusammen, wodurch sich für Datalogic

nicht nur neue Möglichkeiten

eröffnen, so können wir auch unsere

Marktposition verbessern“, kommentiert

er.

infoDIREKT

916iee0112

Weiteres Umsatzwachstum bei Escha

Mitte Oktober über Vorjahreswert

Technology by THE INNOVATORS

Just

POWERLINK

Bildquelle: Escha

Bildquelle: Lütze

Am Firmensitz in Halver beschäftigt

das Unternehmen mittlerweile rund

700 Mitarbeiter.

satz über dem Vorjahreswert und

der Auftragseingang lässt weiter

optimistisch in die Zukunft blicken.

„Wir waren in der Lage, schon zu

Beginn des vierten Quartals den

Rekordumsatz von 34 Millionen

Euro aus dem Vorjahr zu übertreffen.

Wir rechnen für 2011 mit einem

Gesamtumsatz von ungefähr 42

Millionen Euro und erwarten somit

das beste Jahr seit unserem knapp

30-jährigen Bestehen“, erklärt Geschäftsführer

Dietrich Turck.

Lütze Transportation gegründet

Neues Tochterunternehmen

für Bahntechnik

Lütze hat die Transportation GmbH

gegründet, um damit der Bedeutung

des Bahngeschäfts Rechnung zu

tragen. Das Tochterunternehmen

nahm zum Jahreswechsel die Arbeit

auf. Geschäftsführer ist André

Escha steuert zurzeit auf das beste

Jahr in der Firmengeschichte zu.

Mitte Oktober lag der GesamtuminfoDIREKT

Kengerter, ehemaliger Geschäftsbereichsleiter

der Lütze Transportation

Solutions. Im neu geschaffenen

Unternehmen werden innerhalb des

Bereichs Bahntechnik Vertrieb und

Produktmanagement zusammengelegt.

Dadurch sollen die Kunden

dieser Sparte besser betreut werden

können.

infoDIREKT

903iee1211

Der Geschäftsführer der neuen

Transportation GmbH, André Kengerter

920iee0112

POWERLINK

Just

` Schnellste Reaktionszeit selbst für komplexe,

hochdynamische Anlagen

` Kostenreduktion bei gleichzeitiger Performance-Erhöhung

durch intelligenten Querverkehr

` Höchste Betriebssicherheit für Maschinen und Anlagen

durch flexibel skalierbare Redundanzlösungen

` Sichere Maschinen und Anlagen durch den weltweiten

Standard openSAFETY

Perfection in Automation

www.br-automation.com


MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Personen

Bildquelle: Ormazabal

Thomas Hartkämper

hat die Geschäftsleitung der

Ormazabal Anlagentechnik in

Krefeld übernommen.

Bildquelle: BEG Bürkle

Oliver Spälte

ist neuer Leiter Entwicklung &

Konstruktion bei BEG Bürkle.

Bildquelle: Canvys

Matthias Trietsch

ist neuer Vice President & General

Manager bei Canvys Europa.

Frost & Sullivan ermittelt Zukunftstrends des Marktes

Industrieautomatisierung auf dem Scheideweg

Der Sektor der Industrieautomatisierung befindet

sich an einem Scheideweg. Alle wichtigen Anbieter

industrieller Automatisierungstechnik sind

sich darüber einig, dass das Produktportfolio von

Automatisierungs- und Kontrollsystemen demnächst

entweder direkt oder indirekt den Sättigungsgrad

erreichen wird. Unterstützt wird diese

Entwicklung durch den Trend zu einer enger werdenden

Produktdefinition zwischen einzelnen

Automatisierungs- und Kontrolllösungen, vor allem

im Bereich der Produktlinien der speicherprogrammierbaren

Steuerung (SPS) und der

Prozessleittechnik (DCS). Eine aktueller Analystenkommentar

von Frost & Sullivan zum Markt

für Automatisierungs- und Kontrollsysteme untersucht

das derzeitige Marktszenario und wirft

einen Blick auf die zukünftige Landschaft und die

einzelnen impulsgebenden Faktoren in den Fabriken

der Zukunft. Optimistischen Schätzungen

der Marktforscher zufolge soll der europäische

Markt für Prozessleittechnik und speicherprogrammierbare

Steuerung bis zum Jahr 2017 auf

rund 8,9 Milliarden US-Dollar anwachsen. „Anbieter

bringen zurzeit hybride Produkte auf den

Markt, bei denen die Funktionen von SPS und

DCS kombiniert werden, um dem hohen Wettbewerbsdruck

standhalten zu können und das Interesse

von Endverbrauchern zu wecken“, erläutert

Frost & Sullivan Senior Research Analyst

Karthik Sundaram. „Trotz ihrer wirtschaftlichen

Vorteile, hat das Aufkommen derartiger Produkte

die Wahrnehmung durch die Endverbraucher

Elektrotechnik-Studium

22 % mehr Studienanfänger

erheblich getrübt und es bleibt abzuwarten, ob

diese technische Strategie die erhofften Ergebnisse

nach sich ziehen wird.“

Zurzeit übt das Produktportfolio eines Unternehmens

den stärksten Einfluss im Markt für Automatisierungs-

und Kontrollsysteme aus, knapp

gefolgt von Service und Support sowie kostenrelevanten

Überlegungen. Dies dürfte sich jedoch

ändern. „Die Betonung auf das Produktportfolio

der Industrieautomatisierung wird voraussichtlich

in den nächsten Jahren abnehmen“, erklärt

Sundaram. „Der Bedarf an globalisiertem Service

und Support dürfte hingegen, zusammen mit den

Kostenfaktoren, an Bedeutung gewinnen.“

Frost & Sullivan sieht für die ‚Fabrik der Zukunft‘

im wesentlichen fünf entscheidende Megatrends:

Cyber Security, mobile und drahtlose Technologie,

unternehmensspezifisches Ökosystem, Cloud

Computing und Nachhaltigkeit. „Im Wesentlichen

werden zukünftige Fabriken über sichere drahtlose

Netzwerke verfügen, die einen hoch automatisierten

Produktionsprozess unterstützen und

hierbei nahtlos mit der über die Clouds arbeitende

Unternehmenssoftware verbunden sind“,

betont Sundaram abschließend. „Eine High-End-

Fabrik wird auch über bereichsübergreifende

Fertigungsmechanismen verfügen, welche die

bestmögliche Optimierung der Abläufe, die so

genannte ‚Operational Excellence‘, vorantreiben

und die Nachhaltigkeit unterstützen werden.“

infoDIREKT

906iee0112

Bildquelle: Rollon

Frank Thomas

ist Vertriebsleiter des Bereiches

einbaufertige Linearachsen und

Mehrachssysteme bei Rollon.

Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes

haben im Jahr 2011 rund 26 500 junge

Menschen ein Studium der Elektrotechnik und

Informationstechnik aufgenommen. Dies bedeutet

eine Steigerung von 22 %. Der Anteil der

Frauen unter den Erstsemestern beläuft sich auf

11 %, was einer Steigerung von 0,3 % zum Vorjahr

entspricht. Vor allem die Universitäten verzeichnen

einen rasanten Zuwachs mit fast 40 %

mehr Studienanfängern. Der Anstieg an Fachhochschulen

beträgt gut 10 %. Auch in den anderen

technischen Disziplinen herrschen ähnlich

hohe Zuwachsraten. „Wir nehmen an, dass die

zahlreichen Mint-Projekte der Bundesregierung

und Branchen zu einer wachsenden Beliebtheit

von Ingenieurstudiengängen geführt haben und

sich im Anstieg der Anfängerzahlen niederschlagen“,

kommentiert VDE-Vorstandsvorsitzender

Dr. Hans Heinz Zimmer die positive Entwicklung.

Der Verband beobachtet eine wachsende Popularität

des Studienfachs Elektrotechnik drei Jahre

in Folge. Im Jahre 2008 betrug beispielsweise

die Zahl der Erstsemester lediglich 17 500 (heute

26 500) und davon waren 1 700 weiblich (heute

2 900). Zu berücksichtigen ist, dass in diesem

Jahr wegen den Entlassungsjahrgängen G8 und

dem Wegfall der Wehrpflicht insgesamt 15 %

mehr Erstsemester an die Hochschulen drängten.

infoDIREKT

909iee0112

12 IEE · 1/2 2012


Automatisierte Prüfsysteme –

mehr als eine Ansammlung

von Messgeräten

Anwender auf der ganzen Welt nutzen die softwaredefinierte

PXI-Plattform als Eckpfeiler ihrer Prüfsystem-architekturen.

Über 8500 modulare Messgeräte von mehr als 70 Anbietern

sorgen dafür, dass PXI die funktionellen Anforderungen für die

Erstellung flexibler Prüfsysteme erfüllt und zudem Prüfkosten

und Platzbedarf reduziert.

PRODUKTPLATTFORM

Modulare PXI-Messgeräte

Grafische Programmierumgebung

NI LabVIEW

Software NI TestStand

>> Mehr Informationen rund um PXI für Ihre automatisierten Prüfanwendungen unter ni.com/beyond/d

089 7413130

National Instruments Germany GmbH

Ganghoferstraße 70 b • 80339 München

Tel.: +49 89 7413130 • Fax: +49 89 7146035

ni.com/germany • info.germany@ni.com

Besuchen Sie uns auf der

Embedded World in

Halle 4 an Stand 422!

©2012 National Instruments. Alle Rechte vorbehalten. LabVIEW, National Instruments, ni.com und NI TestStand sind Warenzeichen von National Instruments.

Andere Produkt- und Firmennamen sind Marken oder Handelsbezeichnungen der jeweiligen Unternehmen. Druckfehler, Irrtümer und Änderungen vorbehalten.


TECHNIK Leitebene

[1] Der BASF-Standort Minden ist eine wichtige

Produktionsstätte für rund 30 medizinische und

kosmetische Wirkstoffe.

Bildquelle: BASF

[1]

Prozessleitsystem für eine Mehrprodukte-Anlage

Schneller Rezeptwechsel

Je unterschiedlicher in der chemischen Industrie die spezifischen Syntheseprozesse

sind, desto aufwendiger werden normalerweise die Umrüstarbeiten. Ein für solche Einsatzfälle

angepasstes Prozessleitsystem kann den Umrüstaufwand verringern und die

Prozesssicherheit erhöhen.

Der Standort des Unternehmens

BASF Pharmachemikalien in

Minden produziert rund 50 medizinische

Wirkstoffe. Eine große Anzahl

von Medikamenten – vom Schmerzmittel

über Nasenspray bis hin zu Tabletten gegen

Bluthochdruck – hat ihren Ursprung

dort. 2010 stand, nach 25 Jahren zuverlässigem

Betrieb, das alte Prozessleitsystem

in einer der Mehrprodukte-Linien

zur Grunderneuerung an. Denn die Zahl

der Störungen einzelner Komponenten

nahm zu und Ersatzteile waren immer

schwieriger zu beschaffen.

„Außerdem waren die Umrüstarbeiten

der Anlage sehr aufwendig“, führt Dr.

Nicolaus Bahr, Betriebsleiter bei der BASF,

aus. „Die zurzeit etwa 15 unterschiedlichen

Produkte, die auf dieser Anlage

laufen, werden in ganz verschiedenen organischen

Synthesen produziert. Produktwechsel

erfordern deshalb nicht nur Reinigung

und mechanischen Umbau, sondern

auch komplexe verfahrens- und

messtechnische Umstellungen, weil praktisch

alle Parameter, Grenzwerte, Zeiten

und Mischungsverhältnisse differieren.“

Da das Abwasser- und Abgassystem der

gekammerten Anlage mit insgesamt zehn

4 000-l-Kesseln außerdem für das Handling

hochtoxischer und karzinogener

Stoffe ausgelegt ist, müssen deswegen je

nach herzustellendem Produkt auch die

Schutzmaßnahmen entsprechend angepasst

werden.

„Um bei einem Produktwechsel Zeit zu

sparen, lag uns deshalb sehr daran, für

die Zukunft ein Prozessleitsystem zu installieren,

das die bisher für die Umprogrammierung

erforderliche Zeit reduziert

oder überflüssig macht. Neben den bisherigen

Funktionen sollte es zusätzlich

eine produktbezogene Rezeptfahrweise

und beschleunigte Fehlersuche ermöglichen“,

fährt Dr. Bahr fort. Das nun installierte

Prozessleitsystem des Unternehmens

M+W Process Automation basiert auf

einer PCS7-Lösung und ermöglicht einen

schnellen Produktwechsel, weil lediglich

die entsprechenden Rezepturen geladen

werden müssen. Darauf, dass von den

ersten Gesprächen bis zur erfolgreichen

Inbetriebnahme nur etwa ein Jahr verging,

sind die Kooperationspartner stolz.

Komplexe Abläufe logisch zerlegt

Um die Basis für das neue Prozessleitsystem

zu schaffen, zerlegten die Automatisierungs-Experten

der M+W Process Automation

zunächst in Zusammenarbeit

mit den Verantwortlichen der BASF die

Produktionsabläufe in einzelne logische

Schritte. Auf diese Weise wurden insgesamt

knapp 150 Batchphasen als Basis

für die Produktrezepturen spezifiziert. In

den Batchphasen für die einzelnen Apparate

sind beispielsweise in Abhängigkeit

vom Produkt die Grenzwerte für Temperatur,

Druck oder Verweilzeiten definiert

und den unterschiedlichen Produktionsabläufen

zugeordnet.

Die einzelnen Phasen lassen sich dann zu

Rezepten kombinieren, die im Batchsystem

hinterlegt sind und gegebenenfalls

produktspezifisch mit weiteren Details

verknüpft werden können, zum Beispiel

mit Rührzeiten, oder Zulaufmengen.

Gleichzeitig wurde für die Visualisierung

die grafische Darstellung der Anlage überarbeitet

und neue Grafikbilder erstellt.

200 Funktionen und 500 Verriegelungen

wurden ebenfalls überarbeitet, damit sie

sich in die neue, modulare Struktur des

Prozessleitsystems integrieren ließen.

„Heute sind wir in der Lage, jedem Anlagenzustand

durch das Laden von Rezepten

gerecht zur werden“, beschreibt Rüdiger

Okrongli, Leiter Elektro- Mess- und

Regeltechnik bei der BASF in Minden,

das Ergebnis. „Aber auch wenn wir ➜

14 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Leitebene

Bildquelle: Heike Rau - Fotolia.com

Mit dem neuen Prozessleitsystem

muss bei einem Produktwechsel

nur das Rezept geladen werden,

das alle Daten zu Zutaten und

Prozessabläufen enthält.

IEE · 1/2 2012

15


TECHNIK Leitebene

SPS l iQ Plattform l MMI l Frequenzumrichter l Servo/Motion l Roboter

Anwender-Workshop

Energie Control Pack:

Energiesparen mit System

21.03.2012 • 09:30 Uhr - 17:00 Uhr

[2]

[3]

Bildquelle: alle Bilder M+W

ERFASSEN ANALYSIEREN STEUERN KOMPLETTLÖSUNG

Mit einer kompletten Lösung können Sie eine

deutliche Steigerung der Energieeffizienz erzielen.

Wir zeigen Ihnen wie.

Themenüberblick:

• Energiemanagement auf Produktionsebene

• Vorstellung der Hardware Architektur

• ECP-Algorithmus

• Schlüsselfertige Überwachung

und Steuerung

• Grafischer Bedienerschirm

Moderation: Christoph Behler

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Teilnahmegebühr: EUR 65,00 pro Person zzgl. MwSt.

In dieser Gebühr sind enthalten: Teilnahme am Workshop,

Seminarunterlagen, Erfrischungen während der Pausen

und Mittagessen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Mitsubishi Electric Europe B.V.

Kunden Technologie Center Süd-West Industrie-Automation

Frau Wagner • Tel: 0711/770598-0

[2] ) Rüdiger Okrongli, Leiter Elektro-, Mess- und

Regeltechnik bei der BASF Minden, (links) und Dr.

Nicolaus Bahr, Betriebsleiter, (rechts). Für die

Visualisierung wurde die grafische Darstellung

der Anlage überarbeitet und neue Grafikbilder

erstellt.

[3] Die Produktionsabläufe wurden in einzelne

logische Schritte zerlegt. Auf diese Weise ließen

sich insgesamt knapp 150 Batchphasen als Basis

für die Produktrezepturen spezifizieren.

die Anlage für neue Produkte umrüsten,

tun wir uns heute leichter. Wir müssen

keine neue Prozesskette programmieren,

sondern können die für die einzelnen

Apparate hinterlegten Batchphasen anpassen

und die Rezepte modifizieren, was

wesentlich schneller, praktikabler und

weniger fehleranfällig ist.“ Doch bevor

das neue Prozessleitsystem diese Vorteile

im praktischen Einsatz ausspielen durfte,

musste es zunächst einmal seine Funktionsfähigkeit

in einer Simulation beweisen.

Auf Knopfdruck planmäßig in die Produktion

Das Entwicklungsteam simulierte über

einen Zeitraum von acht Wochen im Rahmen

eines FAT (Factory Acceptance Test)

ab Oktober 2010 alle festgelegten Funktionen,

zunächst an einem Testsystem am

M+W-Standort Hannover. Letzte Fehler

wurden aufgedeckt und beseitigt, einzelne

Abläufe verbessert. Nach erfolgreich abgeschlossener

Simulation ging das Projekt

im März 2011 in die kritische Phase und

der eigentliche Umbau der Mehrprodukte-Anlage

begann. Jetzt musste sich noch

beweisen, wie gut die Umstellung geplant

war. Schließlich sollte auch die Umstellung

trotz der Projektgröße nicht allzu

viel Zeit beanspruchen.

Für diese Inbetriebnahme war erst einmal

Manpower erforderlich: Knapp 1 100

PLT-Stellen wurden innerhalb von acht

Tagen in 24-h-Schichten neu verdrahtet.

Im Schaltraum wurden rund 17 km Rangierkabel

verlegt und an die 3 500 Klemmen

angeschlossen. Danach mussten alle

PLT-Stellen aufwendig geprüft und qualifiziert

werden. „Dank der hervorragenden

Teamarbeit ging die Anlage im April

2011 quasi per Knopfdruck planmäßig

und ohne Fehlcharge in Produktion“,

zeigte sich Dr. Bahr erfreut. Der erfolgreiche

Projektabschluss gibt Anlass zu Optimismus

für das Gelingen des ebenso anspruchsvollen

Folgeprojektes, der Erneuerung

des Prozessleitsystems der zweiten

Mehrprodukte-Anlage am Standort. Auch

hier werden die Mindener wieder mit den

Automatisierungsspezialisten aus Hannover

zusammenarbeiten.

Autoren

Matthias Maaß

ist Bereichsleiter bei M+W Process Automation in

Ludwigshafen.

Ellen-Christine Reiff

ist Redakteurin beim Redaktionsbüro Stutensee.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Prozessleitsystem

Link zum Anwender

Anwender im Detail

788iee0112

BASF Pharmachemikalien


Das BASF-Tochterunternehmen BASF Pharmachemikalien

mit Standort Minden in Nordrhein-

Westfalen produziert seit 75 Jahren Wirkstoffe für

die Pharmaindustrie. BASF betreibt in Minden laut

eigenen Angaben die weltweit größten Produktionsanlagen

für synthetisches Coffein, Theophyllin,

Ephedrine und Pseudoephedrin. Zurzeit arbeiten

dort über 300 Mitarbeiter.

oder Anmeldung unter:

www.automatisierungstreff.com/workshops


TECHNIK Leitebene

CAD/CAE

Einfacher regeln

CAD

Bessere Kommunikation für PCB-Design

Mathworks: Mit den neuen Versionen

der Robust-Control-Toolbox und Simulink-Control-Design

können Ingenieure

in Simulink modellierte Steuerungs- und

Regelungssysteme automatisch verbessern

– ohne die Struktur des Reglers zu

ändern. Der Anwender kann jetzt zu bearbeitende

Simulink-Blöcke auswählen

und die Anforderungen zu Bandbreite,

Stabilitätsgrenzen und Nachführungsqualität

angeben. Außerdem kann er

alle Parameter des Regelungssystems

gleichzeitig, automatisch einstellen und

die verbesserten Werte in die ausgewählten

Blöcke übertragen.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Unternehmen

700iee0112

Bildquelle: Zuken

Zuken: Ab sofort ist Cadstar 13.0 für

das PCB-Design erhältlich. Mit dieser

lassen sich erstmals innerhalb

von Bohrplänen Buchstaben zur

Identifikation vergeben und DFX-

Dateien importieren. Zu den weiteren

Neuerungen zählt eine IDF-

Schnittstelle. Wer Interesse hat, das

Update auszuprobieren, kann sich

Cadstar Express kostenfrei herunterladen.

Die Funktionen sind dieselben

wie die des Hauptprogramms.

Die Testversion ist auf 300

Pins und 50 Komponenten beschränkt.

Für den Einstieg stehen

Tutorial-Videos zur Verfügung.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

netHMI

Das Vernetzungs-Multitalent

Ein Terminal – 1000 Anwendungen

701iee0112

Entwicklungssoftware

Erweitertes

Engineeringtool

HILSCHER

INNOVATION

2012

Bildquelle: Sigmatek

bedienen, steuern,

visualisieren und

kommunizieren

Sigmatek: Das Engineeringtool Lasal

erhält neue Funktionen. Der Hardware-

Editor vereinfacht die Projektierung,

Parametrierung und Diagnose der im

Projekt eingesetzten Hardwaremodule.

Die darin enthaltene automatische

Hardwareerkennung und automatisierte

Erstellung von Hardware-Netzwerken

schließt Fehler aus. Der Visual Object

View verbindet das Visualisierungstool

Lasal Screen mit der Programmierumgebung

Lasal Class. Damit lassen sich

einzelne Anlagenkomponenten offline

parametrieren oder per Onlineverbindung

visualisieren und testen.

netHMI – Produkt-Highlights

• HMI mit Visualisierung und Soft-SPS

• Einfach anzupassende Hard- und Software Architektur

• Äußerst kompakter Aufbau

• RS232/485-Feldbus-Ethernet-Gateway

• Für alle Feldbus und Real-Time-Ethernet Protokolle

als Master oder Slave

• Brandlabel und Custom Solution Service

• 10 Jahre Liefergarantie

Steuerung Gateway Anzeige Intelligenter Slave

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Unternehmen

710iee0112

Mehr Infos erhalten Sie unter www.hilscher.com oder auf

der embedded world 2012 in Halle 2, Stand 2-414 sowie

auf dem Automatisierungstreff 2012.


TECHNIK Leitebene

Im Warenlogistikzentrum laufen

alle Bestellungen zusammen und

müssen verteilt werden.

Bildquelle: alle Bilder Baur

Mobiles Scada-System in der Logistik

Personaleffizienz erhöhen

und Kosten sparen

Baur, Tochtergesellschaft der Otto Group, ist einer der ältesten Versandhandel und unterhält

drei automatisierte Logistikabteilungen an drei Standorten in Deutschland. Die

Überwachung und Steuerung der automatisierten Prozesse in diesen Logistikabteilungen

mussten nun verbessert werden. Dafür wählte man ein mobiles Scada-System

aus.

Kundenansprache über mehrere

Kanäle ist für viele Versender der

Schlüssel zum Erfolg. Multi-

Channel-Versender (MCV) nutzen neben

dem Katalog das Internet und expandieren

teilweise auch in den Stationärhandel.

Am häufigsten ist der klassische Vertriebskanal

Katalog parallel zum Online-Vertrieb.

Das bedingt große voll, automatisierte

Logistikabteilungen an den Standorten

um schnell auf Bestellungen reagieren

zu können. Für den Betrieb der Lager

– Wareneingang, Hochregallager, Sortiertechnik

und Förderbänder – nutzt Baur

mehrere Fördertechnik-Anlagen und 14

Regalbediengeräte (RBG). Diese überwachen

und steuern mehr als 60 Speicherprogrammierbaren

Steuerungen rund um

die Uhr. Die Meldungen laufen im zentralen

Visualisierungssystem WinCC im

Leitstand zusammen.

18 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Leitebene

[1]

[2] 14 dieser Regalbediengeräte (RBG) sorgen für

einen reibungslosen Ablauf.

Unnötiger Zeitverlust

Das automatisierte Warenverteilzentrum

von Baur ist eine komplexe Anlage, in

welcher circa 70 000 definierte Meldungen

aus der Logistik-Technik zusammenlaufen.

Unter anderem werden Zustände

wie ‚läuft‘, ‚steht‘, ‚Sicherung ausgefallen‘,

‚Wartungsschalter aus‘ der Förderbänder

angezeigt. Alle Meldungen laufen in der

zentralen Visualisierung im Leitstand auf.

Dieser ist durchgehend mit mehreren

Mitarbeitern besetzt. Pro Stunde werden

im Durchschnitt bis zu 60 Fälle an die zuständigen

Mitarbeiter weitergeleitet.

Bisher riefen die Mitarbeiter des Leitstandes

dann die zuständigen Instandhaltungs-Mitarbeiter

an und gaben die Fehlermeldungen

mündlich an sie weiter. Dies

führte zu Problemen im Workflow: Die

Mitarbeiter im Leitstand wussten weder,

wer von den insgesamt 35 Technikern

Dienst hatte, noch, wer bereits einen Auftrag

angenommen hatte. Häufig waren

mehrere Telefonate notwendig, bis ein zuständiger

Mitarbeiter erreicht und ein

Auftrag übernommen werden konnte –

ein unnötiger Zeitverlust. Dies wollte der

Versandhändler ändern und entschied

sich für die Investition in ein mobiles Scada-System.

Neben dem Optimieren der

Geschäftsprozesse, einem verbesserten

Workflow, einem Erhöhen der Personal-

Effizienz sowie dem Einsparen von Telefonkosten

im Support hatte man ein vollständiges

Scada-Backup bei Ausfall des

Visualisierungssystem.

„Der Trend in Unternehmen geht eindeutig

zur Mobilität – das ist nicht mehr aufzuhalten.

In zwei Jahren hat jeder ein

Smartphone und es ist ganz selbstverständlich,

dieses zur Optimierung der Unternehmensprozesse

einzusetzen,“ sagt

Roland Säum, Projektleiter Technische

Dienste bei Baur. „Damit unsere Mitarbeiter

effizienter arbeiten können, sollten

sie jederzeit und von jedem Ort Meldungen

aus der Logistik-Technik empfangen

und auf die Steuerungen zugreifen können.“

So implementierte das Unternehmen

das mobile Scada-System Extend7000

von Schad, einem Anbieter für

Technologien für das Bedienen und Beobachten

von Maschinen- und Anlagensteuerungen.

Der Versender erwartete, dass

die Mitarbeiter-Effizienz um 15 % steigt

und die Kosten für Telefongespräche im

technischen Support um 60 % gesenkt

werden.

Komplexe Logistik erfordert

kreative Lösung

Das Scada-System ist eine mobile Applikation,

die Informationen zwischen den

zentralen automatisierten Maintenance-

Systemen und mobilen Endgeräten steuert.

Das System bietet eine zusätzliche

Logik für Nutzer, Nutzergruppen, Nutzer-

Rechte, Nachrichtenfilter, Eskalationsschemata

und Team Workflow. Alarme

und Störungsmeldungen, die im Leitstand

in der Visualisierung erscheinen, lassen

sich nach Schwere und Dringlichkeit priorisieren

und den entsprechenden Ingenieuren

zuordnen – unter Berücksichtigung

der bestehenden Arbeitsbelastung und ihrer

Verfügbarkeit – alles in Echtzeit auf

ihrem Blackberry-Endgerät, während sie

sich in der Produktionsstätte befinden.

„Das mobile Scada-System wird uns helfen,

unnötige Wege zu vermeiden, damit

die Effizienz des Mitarbeitereinsatzes zu

erhöhen und Zeit zu sparen – so steigern

wir unsere Produktivität“, sagt Roland

Säum. „Denn der Einsatz mobiler Technologie

vereinfacht und optimiert die

Kommunikation und die Effizienz im Betrieb.“

Extend7000 wurde in das bestehende

Steuerungskonzept integriert und

ist direkt mit den Siemens S7-300/400

Steuerungen über TCP gekoppelt. Die

Steuerungsprogramme wurden hierfür

weder geändert, noch mussten CPUs neu

gestartet werden. Die hier auflaufenden

Meldungen werden direkt an die Blackberry-Endgeräte

der Techniker weitergeleitet.

Die technischen Mitarbeiter können

so jederzeit und ortsunabhängig

Alarme empfangen.

Vor der Einführung des Systems hatten

die Mitarbeiter normale Mobiltelefone

mit Call-Tarifen. Jetzt werden Smartphones

mit kosteneffizienten Call-and-Surf-

Tarifen genutzt. Damit sind die durch die

Vertragsumstellung entstandenen Kosten

gedeckt. Dadurch, dass das Scada-System

seine Daten nicht über das bestehende Visualisierungssystem

WinCC bezieht, dient

es im Scada-Bereich bei Ausfall von

WinCC als Redundanz.

Im ersten Schritt werden 28 000 Meldungen

weitergegeben – zunächst sind dies

nur Fehler-Meldungen aus der Instandhaltung.

Langfristiges Ziel ist es, immer

mehr Informationen und Meldungen über

das mobile System zu bearbeiten. In Zukunft

sollen Daten für das mittlere Management

verfügbar sein – zum Beispiel

Zustände der Anlagen, Stückzahlen oder

Arbeitsfortschritte der verschiedenen Abteilungen.

Darüber hinaus ist geplant, die

gesamte Gebäudeleittechnik im Scada-

System zu integrieren.

Autor

Christian Schad,

ist Geschäftsführer der Schad GmbH in Hamburg.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zur Scada-Software

Link zum Versandhändler


790iee0112

IEE · 1/2 2012

19


TECHNIK Leitebene

CAD/CAE

Zum Kabel verlegen

Aucotec: Maschinenbauer können

mit Engineering Base Kabelbäume

und Topologien professionell erstellen

und die Stromverteilung in den

Maschinen möglichst materialsparend

planen. Die Lösung verknüpft

die elektrotechnische Planung mit

der Kabelbaum-Entwicklung. Durch

die Datenbankbasierung lassen

sich elektrotechnische Einheiten,

die einmal erarbeitet wurden, auch

für das Kabelbaum-Design nutzen

– ohne doppelte Eingaben und zusätzliche

Fehler. Die Topologie wird

mit den vorhandenen Daten in 2D

errechnet, eine 3D-Anbindung ist im

Workflow ebenfalls vorhanden.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

703iee0112

Bildquelle: Aucotec

Informations-Management

Teamwork mittels Cloud

Koi Solutions: Koi ist ein webbasiertes

Aufgaben- und Dokumenten-

Managementsystem. Mit diesem

können beliebig viele Personen gemeinsam

im Team arbeiten und

neue Projekte anlegen, Dokumente

hinzufügen und weitere Mitglieder

einladen. Die Anwender können auf

alle auf dem Webserver abgelegten

Dokumente zugreifen und diese

bearbeiten. Als Task-Management-

Software lässt sie sich außerdem

dazu nutzen, Aufgaben an Kollegen

zu delegieren oder Termine zu vereinbaren.

Zudem funktioniert das

Programm mit allen gängigen Be-

triebssystemen. Dadurch können

die Nutzer auch mit dem Smartphone

oder Tablet auf Daten und Informationen

zugreifen.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

704iee0112

MES

Weniger Energieverbrauch bei höherer Produktivität

Proxia: Die Proxia Feinplanungs-

Software hilft, die Stand-by-Zeiten

von Maschinen und Anlagen zu senken.

Das Programm wertet Betriebsdaten

der Maschine aus und

erstellt eine Übersicht der Lastlücken.

Daraus errechnet die MES-

Software Abschaltempfehlungen

und leitet diese an die Mitarbeiter

im Maschinenumfeld weiter. Um die

nötige Bearbeitungsgenauigkeit

sicherzustellen, berücksichtigt das

Programm dabei eine Anlaufphase

bis die thermische Stabilität erreicht

ist. Dies führt zu energieeffizienteren

Produktionsprozessen.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

707iee0112

Bildquelle: Proxia

SPS

Webbasiert programmieren

Beck IPC: Die com.tom Web-PLC ist

ein webbasierter, grafischer Editor

für einfache SPS-Steuerungsfunktionen.

Das Gerät soll spezielle Software,

die eigentlich für die Konfiguration

und Programmierung von

Steuerungen nötig ist, ersetzen. Der

Editor arbeitet ähnlich wie bekannte

Programmiersprachen und Funktionspläne.

So lassen sich Werte

durch Befehle wie And, Or oder

Timer verknüpfen. Über Ein- und

Ausgangsbausteine kann der Anwender

auf spezielle Portalvariablen

oder auf die physikalischen I/Os

zugreifen, die direkt ins Gerät eingebaut

oder über ein Feldbussystem

angeschlossen sein können.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

712iee0112

Bildquelle: Beck IPC


TECHNIK Leitebene

Fernwartung

Für dauerhaft gutes Wohlbefinden

Praxisseminar

Bildquelle: Siemens

Bildquelle: Rittal

Bildquelle: RS Components

Siemens: Das Condition Monitoring

System Siplus CMS2000 überwacht

die mechanischen Komponenten

sowohl einzelner Maschinen als

auch von Antriebssträngen. Dazu

analysiert das System die Schwingungen,

Drehzahl und Temperatur

der Komponenten. Für den Anschluss

von Schwingungssensoren

besitzt das System zwei Standard-

IEPE-Schnittstellen. Es stehen ein

Drehzahleingang, zwei analoge sowie

zwei digitale Ein- und drei digitale

Ausgänge zur Verfügung.

Planungssoftware

Mit der neuen Norm planen

Rittal: Die Version 6.0 der Planungssoftware

Rittal Power Engineering

für Ri4Power-Schaltanlagen berücksichtigt

die neue Norm IEC

61439-1/-2. Bei der Ausarbeitung

einer Niederspannungsschaltanlage

lässt sich mit der aktualisierten Version

unter Berücksichtigung der

Schutzart und des Einbauortes innerhalb

der Anlage das passende

Schaltgerät auswählen, das den

geforderten Strom des Stromkreises

führt. Das Programm erstellt auf

Knopfdruck einen der neuen Norm

entsprechenden Bauartnachweis.

CAD

Gruppieren, kalkulieren, simulieren

RS Components: Das kostenlose

Entwicklungstool Designspark PCB

wird in der Version 3 erweitert. Zu

den Neuerungen gehören eine

Gruppierungsfunktion für Komponenten

und Schaltkreise sowie der

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

706iee0112

709iee0112

Design Calculator zur Berechnung

elektrischer Parameter. Über die

ebenfalls hinzugefügte Simulationsschnittstelle

lässt sich das Programm

mit den Spice-Simulationsprogrammen

(Simulation Program

with Integrated Circuit Emphasis)

mehrerer führender Hersteller verknüpfen.

Seit 2010 haben mehr als

100 000 Anwender das kostenlose

Softwarepaket heruntergeladen.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

702iee0112

Polieren

Sie Ihre

Oberfläche

auf!

Die Gestaltung von Bedienoberflächen ist für

Maschinen- und Anlagenbauer von wesentlicher

Bedeutung. Benutzungsfreundlichkeit wird

immer mehr zum Erfolgsfaktor, mit dem sich

Unternehmen vom Wettbewerb abheben. Hinzu

kommt, dass dadurch die Produktion effizienter

wird, Fehlbedienungen zurückgehen und der

Schulungsaufwand sich reduziert. Steigen Sie jetzt

ein in die Welt der „Usability“ und besuchen Sie

das Praxisseminar „Benutzungsfreundliche HMI-

Projektierung“.

Weitere Infos unter:

www.oberflaechenpolierer.de

Praxisseminar: Jetzt buchen!


TECHNIK Leitebene

Visualisierung

Fürs Auge

Certec EDV: Atvise SDK ist eine Entwicklungsplattform

für das Erstellen

Web-basierter Visualisierungen auf

Automatisierungsgeräten. Der Anwender

kann dadurch von überall

aus auf seine Visualisierungen zugreifen

und diese bearbeiten. Die

Daten liegen auf dem Webserver,

mit dem sich der Nutzer über einen

Browser verbindet. Der Server wiederum

befindet sich im Automatisierungsgerät.

Die Visualisierungssoftware

läuft ohne zusätzliche

Client-Software oder Plugins. Auch

professionelle Grafikwerkzeuge sowie

vorkonfigurierte Dynamisierungen

und Objekte gehören zum

Funktionsumfang der Software.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

705iee0112

Macht Ihre Systeme

präzise, zuverlässig, hochwertig

Simulationssoftware

Testweise steuern

MHJ-Software: Die Prozess-

Simulation SPS-Visu-Micro funktioniert

mit den Steuerungen

S7-1200 und Logo! von Siemens.

Das Programm simuliert eine

Anlage, um ein Steuerungsprogramm

in einer S7-1200 oder

Logo! zu testen. Neben den Steuerungen

ist dazu keine weitere Hardware

nötig. Auch die in der virtuellen

Anlage verwendeten Ein- und Ausgänge

müssen nicht als Baugruppen

in der Steuerung vorhandenen

sein. Parallel kann der Nutzer das

Programmiersystem

Integriertes Entwicklungstool

Graf-Syteco: Die Entwicklungsumgebung

GDS wird zusammen mit

den Bedien- und Steuerungsgeräten

der MCQ- und Argos-Serie

ausgeliefert. Mit GDS lassen sich

Steuerungsprogramme und Benutzerschnittstellen

erstellen. In dem

Softwarepaket sind die Programme

GDS-Designer, GDS-C-Edit und

GDS-Logic enthalten. GDS-Desig-

Frequenzumrichter

Programm für Frequenzwechsler

Schneider Electric: Die Inbetriebnahme-Software

Somove ermöglicht

es Anwendern, ihren

Altivar-Frequenzumrichter zu

konfigurieren, in Betrieb zu nehmen

und über die Zusatzapplikation

Somove-Mobile per Mobiltelefon

zu warten. Das Programm

beschleunigt die Implementierung

und verkürzt Stillstandszeiten,

da Anwender mit diesem

sämtliche Betriebsparameter ih-

ner stellt fertige Objekte zur Verfügung,

die der Anwender in eigene

Projekte übernehmen kann. Die

Darstellung innerhalb des Programms

entspricht dabei exakt der

späteren Bildschirmdarstellung auf

dem Gerät. Programmabläufe lassen

sich wahlweise mit GDS-Edit in

C programmieren oder mit GDS-

Logic mit der Maus auf einer grafirer

Umrichter konfigurieren und

anpassen können. FDT/DTM-Boxen

erleichtern das Aktualisieren. Die

Übertragung erfolgt durch eine

USB- oder Bluetooth-Schnittstelle.

Interessierte können sich die Software

kostenlos von der Internetseite

des Herstellers herunterladen.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

713iee0112

Steuerungsprogramm über die Programmiersoftware

beobachten. Die

Verbindung erfolgt über Ethernet.

infoDIREKT 715iee0112

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

schen Arbeitsfläche platzieren und

verbinden. Dazu sind keine Programmierkenntnisse

nötig. Fertige

Projekte werden mittels USB-Stick

auf die Steuerung übertragen.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

708iee0112

Bildquelle: Schneider Electric

Entwicklungssoftware

Makros machen’s einfacher

Besuchen Sie uns auf der

Eplan: Die Entwicklungsplattform

Eplan erhält in Version 2.1 neue

Funktionen. In der neuen Version

können Makros automatisch aktualisiert

werden. Änderungen in

den Stammdaten lassen sich in

gegenwärtige Projekte übernehmen.

Mit dem Modul Eplan-

Multiuser-Management lassen

sich Projekte in Bearbeitungsbereiche

einteilen und verschiede-

nen Anwendern zuteilen. Die Funktion

'Drehen und Spiegeln' hilft

Entwicklern, Pläne schneller zu erstellen.

Außerdem ist es möglich,

bei der Überarbeitung eines Projektes

Prüfroutinen zur Kontrolle ausgeführter

Korrekturen einzusetzen.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

711iee0112

Bildquelle: Eplan

Halle 1, Stand 305

www.microcontrol.net


E20001-F130-P200

Automatisierungstechnik

Die bessere Maschine hat System.

SIMATIC – mit Sicherheit effizient automatisieren

Innovative und wirtschaftliche Lösungen

sowohl für kleine als auch hochkomplexe

Maschinen zu finden: Das sind die ständigen

Herausforderungen im Maschinenbau.

Mit dem einzigartigen System SIMATIC®

können Sie Ihre Maschinen noch einfacher

und effizienter automatisieren – und

schneller auf neue Anforderungen reagieren.

Einsparungen im Engineering und

Design sind auch dank integrierter Sicherheitstechnik

gesichert. Profitieren Sie auf

ganzer Linie von den SIMATIC Vorteilen –

von der Konzeptphase bis hin zum weltweiten

Service Ihrer Maschinen vor Ort.

Das SIMATIC System:

vielfältig und perfekt aufeinander

abgestimmt

• Skalierbare Steuerungen

(modular / PC-based)

• Leistungsstarke Industrie-PCs

• Komfortable HMI

• Energieeffiziente Antriebstechnik

• Offene Kommunikation mit

PROFINET

• Integrierte Sicherheitstechnik

• Effizientes Engineering im

TIA Portal

siemens.de/automation


TECHNIK Prozessebene

[1] Die PICMG 1.3 Industrie Slot-CPU der oberen

Performanceklasse integriert den leistungsfähigen

Chipsatz Intel Q67.

Bildquelle: alle Bilder DSM

[1]

Industrie-PC mit Mainboard oder Slot-CPU

Rechenleistung

nach Bedarf

Mainboards sind gegenüber Slot-CPU-Karten preisgünstiger und stehen ihnen in

puncto Zuverlässigkeit und Robustheit nicht mehr nach. Der Nachteil ist, dass Industrie-PCs

mit Mainboard in der Regel nicht so flexibel konfigurierbar sind wie Slot-CPU-

Lösungen. Wenn jedoch beides mit neuer Prozess-Technologie angeboten wird, kann

der Anwender frei wählen.

Das Unternehmen DSM Computer

zählt zu den wenigen Lieferanten,

die sowohl Industrie-PCs

mit ATX Mainboard als auch mit Slot-

CPU anbieten. Der Industrie-PC-Hersteller

hat nun den mit Mainboard oder Slot-

CPU ausgestatteten Industrie-PC Infinity

96M1594-ATXQ67 vorgestellt, der auf

einem rechenstarken Intel-Core-Prozessor

der zweiten Generation mit vier oder zwei

Rechenkernen und dem Intel-Q67-Chipsatz

basiert. Die in einem 32-nm-Prozessoren

integrieren alle CPU Cores zusammen

mit dem Grafik- und Speichercontroller

auf einem einzigen Chip. Das

verbessert die Anbindung des Grafikprozessors

Intel GPU HD 3000 oder des HD

2000 und wirkt sich positiv auf die Grafikperformance

aus. Ein gemeinsam genutzter

Cache-Speicher L3 trägt zudem

zu einem erhöhten Datendurchsatz zwischen

den einzelnen Recheneinheiten und

Controllern bei. Im Gegensatz zu den

Vorgängerversionen wie Intel-Core-2-

Duo-Plattform bestehend aus den drei

Komponenten CPU, Chipsatz und Grafikcontroller

weist die Zwei-Chip-Lösung

eine geringere Gesamtverlustleistung auf.

Chip-Funktionen erhöhen die Leistung

Die Intel-Core-i5- und i7-Prozessoren der

zweiten Generation sind mit der Turbo-

Boost-Technologie von Intel ausgestattet,

durch die sich die Rechenleistung dynamisch

kurzzeitig an anspruchsvollere

Anforderungen anpassen lässt. Möglich

wird dies durch ein kontrolliertes Übertakten

von einzelnen Rechenkernen und

dem Grafikcontroller, abhängig von den

Umgebungsparametern und der Systemauslegung,

insbesondere der Prozessorkühlung.

Mit der Turbo-Boost-Version

2.0 können nicht nur ein Prozessorkern,

sondern auch zwei oder vier Cores kurzzeitig

schneller betrieben werden. Eine

weitere Leistungsverbesserung ermöglicht

die Lastenverteilung zwischen Grafikund

Prozessorkernen entsprechend der

aktuellen Aufgaben durch die Kombination

der Intel Turbo-Boost- mit der Intel-

Advanced-Speedstep-Technologie. Die

Speedstep-Technologie ändert die Taktfrequenz

dynamisch (Dynamic Frequency)

je nach der aktuellen Leistungsanforderung,

übertaktet jedoch nicht. Die Intel-

Core-Prozessoren der zweiten Generation

verfügen über den erweiterten Advanced-

Vector-Extensions-(AVX)-Befehlssatz.

AVX erweitert den x86-Befehlssatz für

Mikroprozessoren. Dies erhöht beispielsweise

die Parallelität und den Durchsatz

von Gleitkomma-Berechnungen.

Eine Vielzahl von Möglichkeiten in Embedded-Systemen

eröffnet die in den i5-

und i7-Prozessoren implementierte Virtualisierungstechnologie

von Intel, die virtuelle

Systeme (VT-x) besser unterstützt.

Das bedeutet, dass parallel, in gegenseitig

voreinander geschützten Speicherbereichen,

unterschiedliche Betriebssysteme

und Applikationen ablaufen können. Darüber

hinaus ist die Virtualisierung von

I/O-Schnittstellen und Laufwerken möglich.

Die integrierte Intel-vPro-Technologie ist

ein Konzept, das mit verschiedenen Funktionen

in Prozessoren und Chipsätzen die

Verwaltung der PCs erleichtert. Die Funktionen

laufen weitgehend ohne den Prozessor

und Betriebssystem-Support ab.

Wichtig ist auch die im Intel-Q67-Chipsatz

integrierte Intel-Active-Management-

Technologie AMT 7.0, die das Rechner-

Management über ein Netzwerk unterstützt.

Diese Funktion findet auch in ➜

24 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Prozessebene

Wenn es gefordert ist, legen die

Prozessoren einen höheren Gang

ein. Wenn nicht, takten sie sich

runter und sparen Strom.

Bildquelle: Alterfalter – Fotolia.com

IEE · 1/2 2012

25


TECHNIK Prozessebene

[2] Der 19“-Industrierechner basiert

auf einem industriellen ATX Mainboard

mit Intel-Core-Prozessor der

zweiten Generation.

Fernwartung

mit Mehrwert

Anwender-Workshop

Wann: 20. und 21. März 2012

Jeweils 09:30 Uhr - 16:30 Uhr

Themenüberblick:

• Grundlagen der Fernwartung

- IP-Adressen, Netzwerkmaske

- Netzwerkprotokolle, Ports, Routing

- mbNET Router

- Welchen Internetanschluss für

welchen Anwendungsfall

- Spezialwissen zum Mobilfunk

• Zentraler VPN Server

- Vorteile und Technik zentraler VPN-Server

- Öffentlicher oder privater VPN-Server

- Konfiguration einer eigenen Fernwartungszentrale

mit dem VPN Portal Server

mymbCONNECT24

• Fernwartung mit dem Smartphone

- Onlineinformationen auch ohne VPN

- Beispiele mit dem iPhone

• S7-300 Fernwartung in der Praxis

- Direkter Zugriff auf die S7

- Variablen mit dem mbNET aus der S7 lesen

- Datenlogging

Referent: Siegfried Müller

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Die

Teilnahmegebühr beträgt EUR 79,00 pro Teilnehmer

zzgl. MwSt.

In der Gebühr sind enthalten: Teilnahme am Workshop,

Tagungsunterlagen, Mittagessen und Erfrischungen

während der Pausen.

Anmeldung zum Anwender-Workshop:

Werner Belle | Fon: 0 70 62 - 9 17 87 88

oder E-Mail: belle@mbconnectline.de

[2]

der Industrie immer mehr Interesse, da sie

Remote-Wartung fernab installierter

Maschinen erleichtert.

Gegen Hitze gewappnet

Der vorgestellte 4 HE große 19“-Industrierechner

basiert in der Mainboard-

Version auf einem industriellen Mainboard

im ATX-Formfaktor. Da in vielen

Anwendungen die Umgebungstemperatur

bis zu 50 °C erreichen kann, ist das Mainboard

für einen Temperaturbereich von 0

bis 60 °C spezifiziert. Nur so ist ein zuverlässiger

Dauerbetrieb im Industrieumfeld

möglich. Deshalb sind sämtliche

Komponenten, vor allem die Elektrolyt-

Kondensatoren, für eine hohe Temperaturbelastung

ausgelegt. Das Mainboard

ist mit Elektrolyt-Kondensatoren der

Longlife-Serie bestückt, die für mindestens

105 °C spezifiziert sind. Vergleicht

man die Lebensdauer verschiedener Elkos

bei einer Betriebstemperatur von 65 °C,

so ergibt sich bei den 85-°C-Typen eine

Lebensdauer von 8 000 h und bei den

105-°C-Elkos mit 32 000 h der vierfache

Wert. Für einen störungsfreien Betrieb

unter erhöhten Umgebungstemperaturen

kommen darüber hinaus spezielle Bauteile

wie RS232-Buffer und Quarze mit einem

erweiterten Temperaturbereich sowie

Schalt- statt Linearregler zum Einsatz.

Technik im Detail

Der Industrie-PC-Markt

Eine neue Marktstudie von IMS Research prognostiziert

dem Weltmarkt für Industrie-PCs eine

Umsatzsteigerung von 2,07 Milliarden Dollar

(2010) auf 3,52 Milliarden Dollar im Jahr 2015.

Der Löwenanteil machen nach wie vor Anwendungen

im Industriesektor aus, wobei auch andere

Branchen, wie die Medizintechnik und der Bereich

Transport und Verkehr, signifikant wachsen

werden. Eine Vielzahl der Applikationen in diesen

Bildquelle: alle Bilder DSM

Industrie-PC mit vielen Varianten

Um verschiedene Anwendungen zu realisieren

ist der 19“-Rechner mit Intel-Q67-

Chipsatz und unterschiedlichen Intel-

Core-Prozessoren der zweiten Generation

lieferbar. Neben dem Modell mit Intel-

Core-i3-2120-Prozessor (3,3 GHz, 3 MB

Cache), der zwei Cores integriert, sind

optional leistungsfähigere Systeme mit Intel

Core i7-2600 (3,4 GHz, 8 MB Cache)

oder mit Intel Core i5-2400 (3,1 GHz,

6 MB Cache) erhältlich. Diese beiden

rechenstarken Prozessoren verfügen über

vier Cores. Optional wird eine kostengünstige

Variante mit Intel Pentium G850

mit zwei Rechenkernen und 3 MB Cache

angeboten. Der Hauptspeicher lässt sich

über vier Dimm-Steckplätze bis auf eine

Kapazität von 32 GB erweitern. Ein weiteres

wichtiges Merkmal sind die Boot-

Möglichkeiten des implementierten AMI

Bios wie Recovery Bios, Quick Boot, Logo

Boot und Quiet Boot.

Der 19“-Computer bietet eine Auswahl

an Standardschnittstellen, unter anderem

zwölf externe und zwei interne USB 2.0

Ports, Dual GigaBit LAN, zweimal PS/2,

zweimal COM und Audio. Über DVI-I

und Display Port lassen sich drei unabhängige

Displays anschließen. Darüber

hinaus sind Sata-Schnittstellen für vier

Sata-II-300-Laufwerke mit 3 GBit/s und

Branchen verlangt nach robusten Rechnersystemen,

die eine hohe Rechenleistung, ausreichend

Speicherkapazität und eine gute Grafik-Performance

bieten. Zu den wesentlichen Anforderungen

zählt außerdem die Industrietauglichkeit der

einzelnen Komponenten, angefangen beim eingesetzten

CPU Board bis hin zum Belüftungssystem

und massivem Gehäuse.

26 IEE · 1/2 2012

oder Anmeldung unter:

www.automatisierungstreff.com/workshops


TECHNIK Prozessebene

für zwei Sata-III-600-Laufwerke mit

6 GBit/s vorhanden, die alle Raid 0, 1, 5

und 1+0 unterstützen.

Für Systemerweiterungen stehen insgesamt

sieben Slots zur Verfügung: ein PCI

Express x8 (eine Lane), ein PCI Express

2.0 x16, ein PCI Express 2.0 x16 (vier

Lanes) und vier PCI-Steckplätze. Von außen

zugänglich sind vier 5,25“-Laufwerkseinschübe

und ein 3,5“-Einschub.

Auf Anfrage ist ein Sata-Wechselrahmen,

zum Beispiel für drei Laufwerke, drei in

zwei lieferbar. Dieser belegt dann zwei

der 5,25“-Einschübe. Alle Laufwerke und

Bedienungselemente sind hinter einer abschließbaren

Metalltüre geschützt.

Untergebracht ist der Industrie-PC in einem

massiven Rack für den Einbau in

19“-Schränke. Um die thermische Bauteilbelastung

zu verringern, erarbeitet der

Hersteller für jedes Produkt ein Lüfterkonzept

zur Kühlung des Industrierechners.

Dementsprechend werden die Komponenten

integriert und positioniert. Darüber

hinaus die Systembelüftung optimal

eingestellt.

Passende Slot-CPU

Die Slot-CPU-Version des Industrie-PCs

basiert auf einem PICMG 1.3 Industrie

Slot-CPU 96M4361o. Dieser integriert

den Chipsatz Intel Q67 und einen Intel-

Core-Prozessor der zweiten Generation.

Die Steckkarte lässt sich in der High-

End-Version mit dem rechenstarken Intel

Core i7-2600 bestücken, der vier Cores

und 8 MB Cache integriert. Darüber hinaus

lässt sich der Industrie-SBC mit dem

Intel Core i5-2400 mit vier CPU Cores

oder Intel Core i3-2120 (zwei Cores) ausstatten.

Die kostengünstige Variante ist

mit Intel-Pentium-G850-Prozessor, zwei

Rechenkernen und 3 MB Cache erhältlich.

Die Slot CPU verfügt über zwei

Dimm-Steckplätze für DDR3-333/1066-

Speichermodule, die eine maximale Kapazität

von insgesamt 8 GB aufweisen

können.

Dem PICMG-1.3-Standard entsprechend

bietet die Slot-CPU viermal PCI, einmal

PCI Express x16 und viermal PCI Express

x1 oder einmal PCI Express x4. Zur Grafikanbindung

sind intern DVI-D und 24

bit Dual Channel LVDS vorhanden. Direkt

am I/O-Slot-Blech frontseitig stehen

neben VGA zwei schnelle Dual-GigaBit-

LAN-Schnittstellen für den 10/100/1000

Base-T/TX Support zur Verfügung. Das

Sata Interface ist für den Anschluss von

Autor

Christian Lang

ist Leiter Marketing bei der DSM Computer GmbH in

München.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Industrie-PC

[3] Die Lebensdauer verschiedener

Elkos bei einer

Betriebstemperatur von

65 °C. Bei den 85-°C-Typen

ergibt sich eine Lebensdauer

von 8 000 h, bei den

105-°C-Elkos mit 32 000 h

der vierfache Wert.

zwei Sata-III-600- und zwei Sata-II-300-

Laufwerken ausgelegt. Es besteht zusätzlich

die Möglichkeit, zwei weitere Sata-II-

Laufwerke über die Busplatine anzubinden.

Die Unterstützung für Raid 0, 1, 0+1

und 5 ist für alle Anschlüsse konfigurierbar.

Darüber hinaus werden neben vielen

parallelen und seriellen Schnittstellen 14

USB 2.0 Ports, viermal GPI, viermal GPO

und HD Audio angeboten. Der 338 mal

126 mm kleine Single Board Computer

96M4361o lässt sich über einen Mini-

PCI-Express-x1-Slot schnell erweitern.


786iee0112

Windows ist eine eingetragene Marke der Microsoft Corporation.

Step5, Step7 sind eingetragene Warenzeichen der Siemens AG.

S5 / S7 für Windows ®

mit Oszilloskop-Funktion

• Frei konfigurierbare Bedienoberfläche

• STEP ® 5- und STEP ® 7-Projekte können direkt

(ohne Im- / Export) bearbeitet werden

• Onlinezugriffe über alle S5 / S7 Schnittstellen

• Integrierte S5- und S7-Simulation

• Baugruppenbezogener Querverweis

• Automatische Störungsdiagnose

• Archivierungs- und Wiederherstellungsfunktionen

für SPS-Steuerungen

• Archivierung / Dearchivierung von STEP ® 7-Projekten

• Rückverfolgung von Signalen (Operanden)

Turmstraße 77 | D-64743 Beerfelden | Hotline (06068) 3001 | Verkauf (06068) 3002 | Fax (06068) 3074 | info@IBHsoftec.de | www.IBHsoftec.de


TECHNIK Prozessebene

Vorschau Embedded World 2012

Der Embedded-Treffpunkt

Die Embedded World bringt vom 28. Februar bis 1. März 2012 zum zehnten Mal die

Embedded-Community in Nürnberg zusammen. Wer sich vor seinem Besuch auf der

Internetseite der Messe registriert, bekommt seine Eintrittskarte kostenlos.

Bildquelle: alle Bilder Messenürnberg/Frank Boxler

Im zehnten Jahren ihres Bestehens

kann sich die Embedded-Fachmesse

mit schönen Zahlen schmücken. So

präsentierten 2011 mehr als 800 Aussteller

ihre Produkte und Dienstleistungen.

Das sind 130 % mehr als im Jahr

2003. Auch die Brutto-Ausstellungsfläche

hat um 127 % zugelegt – auf nunmehr

34 000 m 2 . Auch die Besucher kamen immer

zahlreicher. 19 000 Besucher ergeben

116 % mehr Menschen in den Nürnberger

Messehallen. Projektleiter Alexander

Mattausch, Nürnbergmesse, zieht aus den

postiven Entwicklung ein Resümee: „Die

Zum zehnten Mal treffen sich die

Embedded-Entwickler in Nürnberg

zum Fachsimpel und Tüfteln.

Embedded World findet deshalb in einem

neuen Arbeitszimmer statt. Pünktlich zur

zehnten Veranstaltung feiert die Messe

Premiere in den Hallen 1, 2, 4, 4A

und 5.“ Die Embedded World Conference

und die Electronic Displays Conference

beziehen neue Räumlichkeiten im NCC

(Nürnberg Convention Center) Ost. Der

neue Standort sorgt für kurze Wege auf

einer Ebene und eine gute Anbindung der

Kongresse an das Messegeschehen.

Bereits zum vierten Mal rückt mit der

drahtlosen Kommunikation von Maschine

zu Maschine ein anhaltender Branchentrend

in den Fokus der Messe. In der

M2M-Area findet der Besucher Informationen

rund um dieses Thema. Anbieter

von Kommunikationsmodulen für Endgeräte,

Systemintegratoren, die Fernwartungslösungen

implementieren, sowie Telekommunikations-Unternehmen,

die den

Markt für Fernwartungen erschließen

möchten, präsentieren dort ihre Ideen

und Lösungen.

Keynote frei für alle

Das Kongressprogramm richtet sich vorrangig

an Embedded-Hard- und Softwareentwickler.

Besonderes Highlight:

Die Vorstellung von Projekten des europäischen

Forschungsverbundes Artemis

erlaubt einen Ausblick auf die Fähigkeiten

und den Einsatz von Embedded-Systemen

in der Zukunft. Im Fokus der Konferenz

stehen bei den Prozessoren die

Themen ‚ARM-Cortex-Architekturen‘

und ‚Multicore‘. Um Sicherheit geht es

bei dem Ganztages-Workshop ‚Cryptography

and embedded Security‘ am

28. Februar 2012. Der Entwicklungsprozess

steht bei den Themen ‚Managing embedded

System Development and Life

Cycle‘ und ‚Software Development Methods

and Debug Methods‘ im Mittelpunkt.

Zusätzlich findet der Besucher

auch Beiträge zum Thema ‚Internet Technology

and M2M‘ und ‚Low Energy embedded

Systems‘. Embedded-Spezialisten

des Fraunhofer-Instituts für Integrierte

Schaltungen (IIS), des Fraunhofer-Instituts

für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik

First, des Embedded Systems

Institutes und anderer führender europäischer

Forschungseinrichtungen und Universitäten

moderieren die Sessions und

Classes des Kongresses.

Die Keynote wird Mike Muller, Chief

Technology Officer bei ARM, halten. Er

gehört zu den führenden Köpfen der Embedded-Community

und wird neben aktuellen

Trends seine Visionen zur Branche

präsentieren. Die Keynote findet am

28 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Prozessebene

You CAN get it...

Hardware und Software

für CAN-Bus-Anwendungen…

[1]

[1] Die Kongressprogramme werfen einen Blick in

die Zukunft der Embedded-Entwicklung.

28. Februar 2012 von 13 bis 14 Uhr statt

und ist für alle Fachbesucher der Messe

frei zugänglich.

Tagen rund um Displays

Die Electronic Displays Conference 2012

bündelt das Fachwissen der industriellen

Display-Branche. Über 40 Vorträge in elf

Sessions, unter anderem zu Mensch-Maschine-Schnittstellen

(Human Machine

Interface, HMI), grafischen Benutzerschnittstellen

(Graphical User Interface,

GUI) oder Display-Systemen, informieren

über aktuelle Lösungsansätze. „Die Highlights

bilden sechs Keynote-Vorträge, die

wichtige Zukunftsthemen wie OLEDs,

Automotive Displays und gedruckte Displays

beleuchten“, erklärt Prof. Dr. Karlheinz

Blankenbach, Hochschule Pforzheim,

Vorsitzender des Kongressbeirats.

Wichtige Elemente des Kongresses sind

die ‚Author Interviews‘ nach jeder Session

– eine Gelegenheit für die Teilnehmer

zum Fachsimpeln im kleinen Kreis. Die

Sonder-Ausstellungsfläche ‚Display Area‘

in Halle 1 bietet allen Besuchern die Gelegenheit,

Display-Neuheiten vor Ort live

zu erleben. Außerdem werden im Rahmen

der Konferenz erneut studentische Arbeiten

zum Thema Displays mit dem ‚Robert

Bosch Student Paper Award‘ ausgezeichnet.

Für den Embedded-Nachwuchs

Der Embedded World Student Day findet

2012 wie in den vergangenen Jahren am

dritten Messetag, am Donnerstag dem 1.

März 2012, statt. Der Treffpunkt für Embedded-Nachwuchskräfte

glänzt auch in

diesem Jahr mit der exklusiven Vorlesung

eines bekannten Referenten: Prof. Dr.

Heinz Gerhäuser, langjähriger Leiter des

Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen

IIS, und einer der Väter der MP3

spricht über die Erfindung des weltweit

bekannten Audiocodier-Verfahrens. Er

beschreibt den Weg von der ersten Idee

über die Standardisierung bis zum großartigen

Erfolg, als MP3 seinen Siegeszug

in der ganzen Welt antrat, und präsentiert

seine Vision der Codierverfahren der Zukunft.

Für die Studenten sind die Bustransfers,

die sie aus den wichtigsten Hochschulstandorten

Deutschlands zur Messe nach

Nürnberg bringen, kostenlos. „Der Embedded

World Student Day bietet Studenten

wertvolle Einblicke in die Embedded

Community und den Kontakt zu möglichen

Arbeitgebern“, so Prof. Dr. Matthias

Sturm, Vorsitzender des Fachbeirates der

Embedded World. Für teilnehmende Studenten

ist auch der Besuch der Messe

kostenfrei.

Autorin

Melanie Feldmann,

ist Redakteurin der IEE.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zur Messe

Link zur kostenlosen Eintrittskarte

Link zur Embedded World Conference

Link zur Electronic Displays Conference

Messe im Detail

Embedded World 2012

Veranstaltungsort:

Messezentrum Nürnberg

Adresse fürs Navi:

Messezentrum 1

90471 Nürnberg

Termin:

28. Februar bis 1. März 2012

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Mittwoch:

Donnerstag:


783iee0112

9 bis 18 Uhr

9 bis 17 Uhr

Eintrittskarten:

Tageskarte

18 Euro

Dauerkarte

25 Euro

Katalog

5 Euro

Kostenlose Eintrittskarten bei Vorregistrierung im

Internet bis 1. März 2012

Alle Preise verstehen sich zzgl. MwSt., Porto und Verpackung. Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten.

Besuchen Sie uns

in Halle 1, Stand 616

PCAN-Router

Frei programmierbarer CAN-

Router mit 2 High-Speed-CAN-

Kanälen. Mit D-Sub- oder Phoenix-

Anschlusssteckern erhätlich.

PCAN-PCI/104-Express

ab 200 €

PCI/104-Express zu CAN-Interface.

Optional mit galvanischer

Trennung. Als Einkanal- und

Zweikanal-Karte erhältlich.

PCAN-Explorer 5

ab 210 €

Universeller CAN-Monitor,

Tracer, symbolische Nachrichtendarstellung,

VBScript-Schnittstelle,

erweiterbar durch Add-ins (z. B.

Plotter & J1939 Add-in).

ab 450 €

www.peak-system.com

Otto-Röhm-Str. 69

64293 Darmstadt / Germany

Tel.: +49 6151 8173-20

Fax: +49 6151 8173-29

IEE · 1/2 info@peak-system.com

2012 29


TECHNIK Prozessebene

Panel-PC

Schneller eingeben

Displays

Vereinfacht Anzeige-Applikationen

Bildquelle: TCI

TCI: Hohen hygienischen Anforderungen

entspricht der Panel-PC

G22. Die durchgehende Glasoberfläche

in 22“-Widescreen-Format

ist ohne Fugen und Vertiefungen in

das rundum IP65-geschützte Edelstahlgehäuse

gefasst. Der kapazitive

Multitouch-Sensor befindet sich

hinter Einscheibensicherheitsglas.

Durch die intuitive Benutzerführung

mit Zweihandbedienung und Gestenerkennung

sind auch maschinennahe

Anwendungen möglich.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

303iee0112

Bildquelle: Adlink

Adlink: Die Smart-Panel-Serie vereint

rechnergestützte Visualisierungsanwendungen,

die CPU, Netzwerkfunktionen

und Touchdisplay in

einem kompakten Anzeigesystem.

Dazu steht eine Embedded-Bedienerschnittstelle

bereit, die den Zugang

zu Informationen und Dienstleistungen

von beliebigen Standorten

aus ermöglicht. Das 8“-Gerät

etwa liefert mit einer Bildschirmhelligkeit

von bis zu 800 cd/m² auch

bei Sonnenlicht ein klares Bild.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zur Produktübersicht

300iee0112

Automatisierung

Maschinen- und Anlagen

Werkzeugbau

Fahrzeug- und Schiffsbau

Tief- und Hochbau

Qualitäts-Sicherung QS

Prüf- und Testsysteme

Sicherheitstechnik

Kraft

Druck

Torsion

Dehnung

Stauchung

Verbiegung

Schwingung

Vibration & Schall

piezoCONTROL eignet sich für alle Bauformen piezoelektrischer

Sensoren: Dübel, Quader oder Scheibe. Piezoscheiben

sind wegen des geringen Platzbedarfs, einfacher Montage

und minimaler Kosten besonders vorteilhaft.

Bildquelle: Kübler

SIL-Drehgeber

Sicherer geht nicht

Kübler: Funktionale Sicherheit und

Atex-Zulassung vereinen die SIL-

Drehgeber Sendix für den Einsatz in

explosionsgefährdeten Bereichen.

Die IP67-Geräte in druckfest gekapselten

Gehäusen sind für die Zonen

1, 2, 21 und 22 zugelassen und arbeiten

mit einer Auflösung von bis

zu 17 Bit (Singleturn) und 29 Bit

(Multiturn). Dazu kommt ein Temperaturbereich

von -40 bis 60 °C.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zur Produktübersicht

254iee0112

Bildquelle: Leuze

Sicherheitsschaltgerät

Konfigurieren und simulieren

Leuze: An das programmierbare

Sicherheitsschaltgerät MSI 200 lassen

sich neben einem Profibus-

Feldbusmodul bis zu zehn I/O-

Erweiterungsmodule anschließen

und so die Anzahl der Kanäle auf bis

zu 140 sichere Eingänge bzw. 100

Eingänge und 44 Ausgänge erweitern.

Die Konfiguration der Sicherheitskreise

erfolgt durch Einbinden

PLCopen-zertifizierter Funktionsblöcke

per Drag and Drop.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

251iee0112

30 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Prozessebene

Sicherheitssteuerung

Voller Zugriff auf alle Signale

Displayse

Ohne Tasten bedienen

Bildquelle: B&R

B&R: Die Profinet-Variante der

Sicherheitssteuerung Safelogic ermöglicht

das Abarbeiten des sicherheitstechnischen

Applikationspro-

gramms und übernimmt die Überwachung

der Gesamtkonfiguration

der Anwendung inkl. Parametrierung.

Die Anwendung in der Profinet-Master-CPU

hat vollen Zugriff

auf die Signale im Netzwerk. Für die

Implementierung steht das Funktionsspektrum

des Smart-Safe-

Reaction-Portfolios bereit.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zur Produktübersicht

252iee0112

Bildquelle: Sigmatek

Sigmatek: Mit kapazitivem Dual-

Touchscreen ausgestattet sind diese

Displays, mit denen sich etwa

Zustimmfunktionen ohne zusätzli-

che Hardwaretasten rein auf Touchscreen-Basis

realisieren lassen.

Das lüfterlose Control-Panel ETV

0853 mit 8,4“-Farbdisplay ist mit

einem Edge-Prozessor sowie je

acht digitalen Ein- und Ausgängen

bestückt. Schnittstellen wie Ethernet,

Echtzeit-Ethernet Varan, USB,

USB Mini und CAN sind integriert.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Datenblatt

302iee0112

Verformungen mit Piezo präzise messen

Wenn Sie Verformungen präzise messen müssen,

dann ist Piezo-Technologie nicht nur eine Alternative,

sondern immer die erste Wahl.

Der Piezo als Analog-Sensor ist ein höchst praktikabler

Weg diffizile physikalische Vorgänge in festen

Körpern zu erfassen. Zusammen mit dem PiezoSignalAmplifier

PSA werden kleinste Signale präzise detektiert

und in buskompatible (EtherCAT, PROFINET)

Messwerte gewandelt und sind als Prozessdaten für

die SPS, IPC und PC verfügbar.

© unidor TRsystems GmbH · 75179 Pforzheim · Freiburger Str. 3 · Tel 07231/3152-0 · www.unidor.de · info@trsystems.de

Transpondersystem

Zugriff zuverlässig verwalten

Euchner: Aus elektronischem

Schlüssel mit RFID-Transponder,

Schlüsselaufnahme und separatem

Schnittstellenadapter besteht das

transponderbasierende System EKS

Light modular, das in kleineren

dezentralen Anwendungen den

kontrollierten Zugriff auf einzelne

Maschinen oder ganze Anlagen

ermöglicht. Die kompakte Schlüsselaufnahme

lässt sich in flache

Bedienpanels mit Standardmonta-

gebohrungen einbauen. Die Form

der Schlüsselaufnahme verhindert

die Ablagerung von Schmutz. Der

Kunststoff ist für hygienisch sensible

Bereiche wie Lebensmittel- und

Pharmaindustrie geeignet. Das Gerät

verfügt über die Schutzart

IP67.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

253iee0112

SPS-Programmierung

Steuert Maschinen und Anlagen

AMC: Die Programmierung der

modularen Apax-5000-Systeme

erfolgt mit der IEC61131-3 Software

Multiprog KW in den Programmiersprachen

LD, ST, FBD, IL und

SFC. Der Aufbau des Systems ist mit

einem PLC/PAC-Controller mit integrierter

Datenverarbeitung und

einer Dual-Controller-Architektur

sowie den I/O-Modulen möglich.

Die Controller Apax-5570XPE/-

5571XPE verfügen über eine Cele-

ron-M-CPU Für die Kommunikation

sind Ethernet-, RS232/422/485-

und USB-Schnittstellen vorhanden.

Die Serie verfügt über I/O-Module

für analoge und digitale Signalerfassung.

Bis zu 16 Module lassen

sich zusammenstecken.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

401iee0112

IEE · 1/2 2012

31


TECHNIK Prozessebene

Bildquelle: Beckhoff

Der Embedded-PC ist mit einem

1-GHz-ARM-Cortex-A8-Prozessor

ausgestattet.

ARM-Prozessoren für die industrielle Automation

Kompakt gesteuert auf

der Hutschiene

Anlässlich der SPS/IPC/Drives 2011 hat Beckhoff die zweite Generation seiner hutschienenmontierbaren

Industrie-PCs vorgestellt. Features, wie die Multi-Core-Prozessortechnologie

und PCI-Express als Erweiterungs-Bus in der neuen CX2000-Baureihe

oder die Nutzung der leistungsstarken ARM-Cortex-A8-CPUs in den neuen CX9020-

Geräten, erschließen neue Anwendungsfelder in der Automatisierung.

Mit der Einführung der CX90xx-

Baureihe im Jahre 2006 hat

Beckhoff erstmals ARM-CPUbasierende

Embedded-PCs als Steuerungsplattform

eingesetzt. Die damals

noch von Intel stammende ARM9-CPU

war vor allem in integrierten Systemen,

wie Routern, Switches und anderen eingebetteten

Systemen ohne Benutzerschnittstelle,

zu finden. Vor allem durch

die Entwicklung im Smartphone-Bereich

ist die ARM-Architektur populärer geworden.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung

der Chips auf niedrige Leistungsaufnahme,

bei gleichzeitig hoher

Leistung, prädestiniert diese Architektur

für mobile Anwendungen. Neben dem

Consumer-Bereich sind diese Eigenschaften

aber auch zunehmend bei industriellen

Anwendungen gefragt, um kompakte

und lüfterlose Geräte mit hoher Leistung

zu entwickeln.

ARM (Advanced Risc Machines) ist nicht

nur der Name der CPU-Architektur, sondern

auch des Unternehmens, das diese

Architektur entwickelt und entsprechende

Lizenzen an Halbleiterhersteller vergibt.

Durch die vielen Lizenznehmer am

Markt gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen

ARM-CPUs für verschiedene

Anwendungsfälle. Im Laufe der Jahre

wurde die CPU-Architektur immer

weiter entwickelt und die Taktfrequenzen

32 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Prozessebene

Spart Zeit, spart Energie, spart Ressourcen

ALARM

[1]

– ähnlich wie bei x86-CPUs – in den

GHz-Bereich gebracht. Der Unterschied

besteht jedoch vor allem in der kompletten

Integration aller Schnittstellen in den

Chip (System on a Chip, SoC). Dies vereinfacht

die Entwicklung und verringert

die Bauteilkosten.

Leistungsstarke und lüfterlose CPU mit

Fließkommaeinheit

Beckhoff führt nun mit dem CX9020 die

erste Steuerung mit ARM-Cortex-A8-

CPU ein – einer Architektur, die bereits

im Apple iPhone Verwendung findet. Die

CPU wird mit 1 GHz getaktet und verfügt,

im Gegensatz zu der älteren ARM9-

Architektur, über eine Hardware-Fließkommaeinheit.

Das bedeutet, dass die

CPU Fließkomma-Operationen mit reellen

und rationalen Zahlen bei gleicher

Taktfrequenz schneller verarbeiten kann.

Deswegen lassen sich nun auch Motion-

Control-Anwendungen mit dieser Steuerung

realisieren. Daneben bietet die CPU

auch eine integrierte Grafikeinheit, die eine

Auflösung bis zu 1920 mal 1080 Pixel

für anspruchsvollere Visualisierungen unterstützt.

Die CPU kann intern auf 1 GB

DDR3-RAM-Speicher zugreifen. Als Speichermedium

dienen industrielle MicroSD-

Karten, die auf Single-Level-Cell-Flash

basieren. Die Karten unterstützen außerdem

Wear-Leveling – weniger genutzter

Speicher wird zuerst beschrieben – und

sind für den erweiterten Temperaturbereich

geeignet. Eine 256-MB-Micro-SD-

Karte gehört zum standardmäßigen Lieferumfang

des Gerätes und enthält das

Betriebssystem. Daneben steht noch ein

zweiter Micro-SD-Karten-Slot zur Verfügung,

um bei Bedarf eine zusätzliche Karte

in das Gerät zu stecken und Benutzerdaten

zu speichern. Diese Karte lässt sich

[1] Die Embedded-PCs mit ein bis vier Cores eignen

sich für SPS, NC und CNC. Die Mehrkernfähigkeit

zielt auf den Einsatz mit der Software

Twincat 3 ab. So kann nicht nur das Betriebssystem,

sondern auch die Echtzeitsteuerung auf verschiedene

Kerne verteilt laufen.

im Betrieb wechseln und bietet zum Beispiel

in Anwendungen ohne Netzwerkverbindung

eine einfache Möglichkeit,

Daten zu loggen und zu wechseln.

Der CX9020 verfügt über eine DVI-D-

Schnittstelle, vier USB-2.0- und zwei

Ethernet-Ports, welche geswitcht ausgeführt

sind. Headless-Geräte, das heißt Geräte

ohne die Möglichkeit, einen Monitor

und eine Tastatur anzuschließen, sind

nicht mehr vorgesehen. Immer vorhanden

ist ein ab Werk belegbarer, interner Slot,

der als sogenanntes Multioption Interface

verschiedene Schnittstellentypen ausführen

kann: Hier sind sowohl Feldbusmaster-

und -slaveausführungen, zum Beispiel

für Ethercat (nur Slave), Profinet, Ethernet/IP,

Profibus, CANopen, Devicenet als

auch serielle Schnittstellen (RS232, RS422

oder RS485) möglich. Das Multioption

Interface kann eine dieser Optionen ausführen.

Automatisch das I/O-System erkennen

Unverändert bleibt das Konzept der hutschienenmontierbaren

Hardware mit direktem

Anschluss an die Beckhoff-Busklemmen,

wahlweise mit K-Bus- oder

Ethercat-Klemmen. Das Gehäusekonzept

wurde hingegen vollständig überarbeitet

und kombiniert nun einen metallischen

Grundkörper mit Fronten aus abschirmendem

Spezialkunststoff. Durch die

niedrige Leistungsaufnahme der CPU

lässt sich das Gerät komplett passiv kühlen

und es passt dennoch in eine ➜

Besuchen Sie auch unseren Workshop am 20.03. 2012 während des Automatisierungstreff in Böblingen.

Komplettlösung für die

Fernwartung

XXFernwartung von Geräten via

Internet und Standardbrowser

XXFernzugriff auf Anlagen im Feld

für vorausschauende Wartung

XXDatenportal-Nutzung inklusive

XXBetriebsdaten aus der Ferne

protokollieren und analysieren

XXEreignisgesteuerte Alarme per

SMS oder E-Mail

Typische Einsatzgebiete

XXHeizung/Klima/Lüftung

XXWasser/Abwasser

XXErneuerbare Energien

XXBlockheizkraftwerke

info@hms-networks.de

+49 (0) 721 / 989 777 000

www.netbiter.de


TECHNIK Prozessebene

Praxisseminar

20.03.2012 · 10:00 Uhr - 16:30 Uhr

Benutzungsfreundliche

HMI-Projektierung

Usability als Grundlage für

kosteneffiziente HMI-Projekte

· Erfahren Sie, wie und warum einfache

Bedienbarkeit die Produktion effektiver macht.

· Erleben Sie, mit welchen Werkzeugen Sie Ihr

Projekt-Engineering effizienter gestalten.

· Erkennen Sie, mit welchen Funktionen Sie Ihre

Anlage vom Wettbewerb abheben.

· Entdecken Sie, wie Sie Ihren Endkunden stärker

an sich binden.

· Lernen Sie, wie Sie vorausschauend projektieren

und dadurch Schadensansprüche vermeiden.

· Wie setzen Sie Usability in die Praxis um

Dieses Praxisseminar richtet sich an alle Steuerungstechniker,

SPS-Programmierer, Elektrokonstrukteure

sowie Projektingenieure, deren Aufgabe

die Visualisierung von technischen Prozessen ist.

Referenten:

Claus Wagner - CommWeCon consultancy

Klaus Spindler – Beijer Electronics GmbH & Co. KG

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 79,00 zzgl. Mwst pro Person.

In dieser Gebühr sind enthalten: Teilnahme am Seminar, Tagungsunterlagen,

Erfrischungen während der Pausen sowie ein Mittagessen.

www.beijerelectronics.de

Anmeldung zum Praxisseminar in der Kongresshalle in Böblingen

unter der E-Mail Adresse: usability@beijerelectronics.de

[2]

[2] Der Embedded-PC mit automatischer K-Bus/

E-Bus-Erkennung und integriertem 128 kB Novram

für persistente Daten.

Gehäusebreite plus Schnittstellenbreite.

Neu ist die integrierte automatische

K-Bus/E-Bus-Ausführung, die erkennt

welches der beiden I/O-Systeme verwendet

wird. In der Vergangenheit waren dazu

unterschiedliche Geräte erforderlich.

Der Wegfall dieser Differenzierung verringert

die Produktvielfalt und die Lagerhaltung,

da eine Unterscheidung nach

diesem Kriterium entfällt.

Um eine einfache Migration von bestehenden

Geräten zu bieten, enthält der

CX9020, wie auch schon die Vorgängergeneration,

128 kB integriertes Novram

(non volatile access memory, nichtflüchtiger

Speicher). Damit lassen sich Daten bei

Stromausfall dauerhaft speichern. Als Betriebssystem

kommt Microsoft Windows

Embedded Compact 7 (vormals CE) zum

Einsatz. Die Twincat-Automatisierungssoftware

wird in der Version 2.11 R3 auf

TECHNIK Prozessebene

Steuerung

Skalierbare Lösungen

Rockwell: Auf kleinere Applikationen angepasst,

ist die Integrated-Architecture-Steuerungsplattform

der Controllogix- und Compactlogix-Familie.

Sie umfasst skalierbare Servoantriebe, I/Os, Visualisierungs-

und Vereinfachungs-Tools. Der

Controllogix PAC eignet sich für Anwendungen

mit bis zu 10 000 I/Os und bis zu 100 Steuerungsachsen.

Die Compactlogix kommt bei Applikationen

mit weniger als 200 I/Os und bis zu 16

den Geräten starten und, wie gewohnt,

SPS-Funktion sowie Achsensteuerung mit

NC-PTP (Achspositionierung Punkt-zu-

Punkt) anbieten. Durch die leistungsstarke

und lüfterlose CPU mit Fließkomma-

Einheit ist der CX9020 prädestiniert für

Automatisierungs- und Visualisierungsaufgaben

in kleinen und mittleren Maschinen

sowie in Gebäuden. Auch Mehrachs-Anwendungen

mit NC-PTP sind

problemlos realisierbar. Der erweiterte

Betriebstemperaturbereich von -25 bis

60 °C ermöglicht auch den Einsatz im

Outdoor-Segment.

Autor

Heiko Wilke,

ist im Produktmanagement Embedded-PC bei der

Beckhoff Automation GmbH in Verl.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Embedded PC

Link zur ARM-Technologie


781iee0112

Steuerungsachsen zum Einsatz. Mit Integrated

Motion über Ethernet/IP bietet sie hohe Performance

und Flexibilität mit verringerter Entwicklungszeit.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zur Produktübersicht

403iee0112

oder Anmeldung unter:

www.automatisierungstreff.com/workshops


Bildquelle: Bürkert Bildquelle: Patlite

Bildquelle: Werma

TECHNIK Prozessebene

Störmeldesystem

Bombensichere Leuchttürme

Patlite: Die explosionsgeschützten

LED-Signaltürme EDLM mit drei und

EDWM mit fünf farbigen LED-

Modulen besitzen einen Leuchtenkörper

aus einer Aluminiumlegierung.

Durch ihre druck- und feuer-

Prozesssteuerung

Kompakt, aber sauber

Bürkert: Die Kombination der Ventilinsel

Typ 8640 oder des Airline- Automationssystems

Typ 8644 mit

einer Airline-Quick-Adapterplatte

ergibt eine kompakte pneumatische

Signalgeräte

Verkraften extreme Kälte

feste Einhausung erreichen die

Signaltürme die Schutzart IP66. Sie

sind für explosionsgefährdete Umgebungsbedingungen

entwickelt,

wie sie in der Chemieindustrie, in

der Gasproduktion und in der

Lebensmittelindustrie herrschen

können. Die Leuchten lassen sich

direkt in Anlagen einbauen, senkrecht

an die Wand montieren oder

horizontal anbringen.

Werma: Neben der Serie 729 mit

LED-Dauer-, -Blitz-, -Rundumlicht

und EVS-Variante erweitern der

klassische Xenonblitz Serie 728 und

die mechanische DrehspiegelinfoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

250iee0112

Ansteuerung für den Prozessbereich,

die sich direkt in einen

Schaltschrank montieren lässt. Der

Adapter und die dazugehörigen Anschlüsse

sind in Edelstahlausführung

erhältlich und eignen sich für

den Einsatz in allen hygienischen

Prozessen. Die Hotswap-Funktion

und in den Abluftkanal integrierte

Rückschlagventile sind weitere Prozesssicherheitsmerkmale.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

400iee0112

leuchte Serie 785 das Angebot an

explosionsgeschützten Signalgeräten.

Die Ex-Leuchten kennzeichnen

sich durch hohe Verarbeitungsqualität,

kreative Detaillösungen und

universellen Befestigungswinkel.

Zugelassen für die Zonen 1 und 21

stellen die Geräte darüber hinaus

den Explosionsschutz auch bei

tiefen Temperaturen bis -50 °C

sicher.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Unternehmen

301iee0112

NORD DRIVESYSTEMS

Intelligente Antriebssysteme, weltweiter Service

Energieeffiziente

Antriebstechnik

von NORD.

Dezentraler

Frequenzumrichter SK 200E

• Energiesparmanagement

• Vollausstattung

• Preiswertes AS Interface on Board

• Hochwertiger Motorumrichter

• Bis IP 66

Getriebe NORDBLOC.1

• Leicht

• Starke Lagerung

• Korrosionsschutz (AL)

• Leicht zu reinigen

• Geräuscharmer Lauf

Getriebebau NORD

22941 Bargteheide

Rudolf-Diesel-Str. 1

Fon: 0 45 32 / 4 01- 0

Fax: 0 45 32 / 4 01-2 53

info@nord.com

www.nord.com

NORD IE2-Motoren

• Hohe Wirkungsgrade

• Weitspannungsbereich

• Geringere Abwärme

• Hohe Leistungsreserven

• Lange Lebensdauer

NORD DRIVESYSTEMS

Halle 3, Stand Nr. 215

13.–15.3.2012, Stuttgart


TECHNIK Prozessebene

Bildquelle: alle Bilder Kontron

In erster Linie unterscheiden sich

die Boards im Prozessor und damit

in der Leistungsklasse.

ARM oder x86

Die Grenze aufheben

Der angekündigte Einstieg von Kontron in die ARM-Technologie wird in Kürze zu konkreten

Produktvorstellungen führen. Eines der ersten zu erwartenden Produkte wird

das Pico-ITX-Board mit Nvidia Tegra 2 sein. Weitere ARM-basierte Mini-ITX-Boards

und Computer-on-Modules auf Basis neuer Nvidia- und Texas-Instruments-Prozessoren

sind bereits in Entwicklung

Mit dem aktuellen Leistungsangebot

und ihrer geringen

Stromaufnahme ist die aktuelle

ARM-Technologie, die auch in Tablet-

PCs zum Einsatz kommt, auch für embedded

Small-Form-Factor-Applikationen

(SFF) interessant geworden. Kontron hat

das Ziel, die technologischen Grenzen

zwischen ARM und x86 durch skalierbare

Bausteine weitgehend aufzuheben.

OEMs erhalten so skalierbare Plattformen

mit fertigen Board Support Packages

für alle gängigen Betriebssysteme, die

durch passende hardwarenahe Software

soweit abstrahiert werden können, dass

zunehmend homogene Applicationready-Plattformen

entstehen. OEMs können

so vergleichsweise einfach von einem

Board, Modul oder System zum anderen

wechseln. Der Embedded-Spezialist wird

dies sowohl durch passende Standardisierungen

auf Board- und hardwarenahem

Softwarelevel als auch durch Softwareservices

ermöglichen. Abhängig von der Programmierung

der Applikation und vom

Betriebssystem sind keine oder nur noch

wenige Software-Eingriffe nötig. Zudem

werden ARM-Lösungen stets auch als

Full-Custom-Designs auf Board- und Systemlevel

angeboten, sodass sich OEMs

voll auf die Applikationsentwicklung

konzentrieren können. Sie müssen sich also

nicht weiterhin mit den einzelnen Unterschieden

auseinandersetzen.

Standards erleichtern das Implementieren

Dass die Auswahl der zur Applikation

passenden CPU-Bausteine leicht fallen

kann, zeigt das Hardwaredesign auf

36 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Prozessebene

[1]

[1] OEMS müssen sich mit den einzelnen Unterschieden

der Prozessortechnologien nicht weiter

auseinandersetzen.

Boardlevel: So unterscheidet sich das Interface-Featureset

des Pico-ITX Boards

mit Tegra 2 von Nvidia kaum von den bereits

vorgestellten Intel-Atom- oder AMD-

Embedded-G-Series-Designs. In erster Linie

unterscheiden sie sich im Prozessor

und damit in der Leistungsklasse.

Ein wesentlicher Unterschied liegt darin,

dass ARM-Prozessoren dedizierter sind

und weniger generische Schnittstellen wie

Sata oder PCI Express anbieten, die für

x86er Designs oft individuelle Erweiterungsoptionen

ermöglichen. Im Gegenzug

haben viele der ARM-Systeme mehrere

UART-, I2C- und SPI-Schnittstellen. Man

könnte die generischen Schnittstellen

zwar rein theoretisch durch zusätzliche

Bauelemente und Entwicklungsaufwendungen

ergänzen, doch damit gingen die

Energiesparvorteile verloren, die die

ARM-Designs attraktiv machen. Der

Kühlungsaufwand ist geringer, es sind lüfterlose

Designs möglich, die ausfallsicherer

sind und damit eine bessere Mean

Time Between Failures bieten. Die Systeme

sind zudem leichter zu entwickeln und

zu fertigen. Außerdem wird auch Gewicht

und Geld gespart für nicht benötigte

Heatpipes, Kühlkörper oder Lüfter. Eine

solche Entwicklung ist aber auch nicht

notwendig, denn insbesondere bei SFF-

Designs brauchen Entwickler zunehmend

eher weniger als mehr generische Schnittstellen.

Demzufolge fällt der Unterschied

beim Featureset des Pico-ITX Boards

nicht wirklich ins Gewicht.

Neben dem mechanischen Entwicklungsvorteil

bieten die Boards softwareseitig

Support für alle gängigen Betriebssysteme

sowie das vor einem Jahr vorgestellte

Kontron Embedded Application Programming

Interface (KEAPI), das Prozessor-,

Betriebssystem- und Formfaktorübergreifend

für die Design-Homogenität

bei den jeweiligen APIs mit identischer

Funktion sorgt. Mit solchen Application-

ready-Plattformen verringern sich die

Time to Market sowie die Kosten für die

Entwicklung. Das Outsourcing der Hardwareentwicklung

wird somit auch für

ARM-basierte Lösungen attraktiv.

Über Prozessorplattformen

hinweg skalierbar

Eine hohe Skalierbarkeit der passenden

Standard-Formfaktoren über alle Prozessorplattformen

hinweg ist sinnvoll, denn

so können OEMs ihre Applikationen

leichter zwischen Risc- und Cisc-Architekturen

portieren. Kommen ergänzende

hardwarenahe Softwareservices hinzu,

um die zum Teil erforderlichen Codemodifikationen

umzusetzen, wird die zugrunde

liegende Prozessorarchitektur immer

weniger zum fundamentalen Entscheidungskriterium.

Entscheidender werden vielmehr die Leistungsaufnahme

sowie die Performance

pro Watt. Die Grenzen von Seiten der

Prozessortechnologie schwinden, da das

Software-Ökosystem auf weitere Technologieplattformen

erweiterbar wird. Konsequenter

Weise müssen also auch die

Standard-Formfaktoren auf Boardlevel

auf diese neuen Prozessor-Plattformen

ausgeweitet werden.

Services für den direkten Einstieg

Damit Kunden in die ARM-Technologie

sofort einsteigen können, bietet der Embedded-Spezialist

seine ARM-basierten

Buildings Blocks im Paket mit Custom

Design Services an, sodass OEM-Kunden

fertig integrierte Application-ready-Plattformen

auf Boardlevel und Systemlevel

als Standardprodukte oder kundenspezifisch

nach Maß erhalten. Neben diesem

individuellen Hardware-Entwicklungsservice

legt das Unternehmen auch ➜

ARM Board KTA55/pITX pITX-SP

Prozessorplattform Nvidia Tegra 2, 1 GHz

Dualcore

AMD Embedded G-Series,

1 GHz Dualcore

Intel Atom Z5x0,

1,1/1,6 GHz Singlecore

Ethernet 1x 10/100 Mbit 1x 10/100/1000 Mbit 1x 10/100/1000 Mbit

USB 3x USB 2.0 6x USB 2.0 6x USB 2.0

Grafikausgänge

DVI-I, 24 bit single

channel LVDS, Display

DVI-I, 24 bit dual channel

LVDS

DVI-D, 24 bit single channel

LVDS

Serial Interface

RAM 512/1 024 MB DDR2 Max. 4 GB DDR3 Max. 2 GB DDR2

Speicherinterfaces MicroSD Card Slot 2x Sata, MicroSD Card Slot 2x Sata, 1x Pata

Onboard Nand Flash

Audio 2ch. In/out, Mic, SPDIF HD Audio HD Audio analog / SPDIF

Sonstige I/O

16x GPIO, 2x RS232, CSI,

I2C, SPI, JTAG

8x GPIO

8 Bit GPI/O, SDIO

Die drei Pico-ITX Featuresets

im Vergleich zeigen,

dass bei den wichtigsten

Interfaces wie USB, Ethernet,

Grafik und Speicher

für SFF-Geräte kaum Unterschiede

auszumachen

sind.

IEE · 1/2 2012

37


TECHNIK Prozessebene

Anwender-Workshop

22.03.2012 | 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Fernwartung via Internet

planen und konfigurieren

Neuigkeiten 2012

■ UMTS/HSDPA

■ I/O Manager

■ WEB2.go

■ Fallback

[2]

einen Schwerpunkt auf Dienstleistungen

bei der Softwareentwicklung, die von

Treiberentwicklungen und Betriebssystem-Code-Anpassungen

bis hin zu Applikations-Portierungs-und

Validierungs-

Services sowie Hardware/Software-Paketen

einschließlich der Stückzahl-Lizenzen

reichen. Applikationsentwickler profitieren

so von einer effizienten Migration,

einer schnellen Time to Market und

gleichzeitig geringeren Entwicklungsrisiken

und -kosten. Das Unternehmen unterstützt

dabei auch alle für ARM relevanten

Betriebssysteme. Neben Windows

CE 6 und Windows Embedded Compact

7 (WEC7) werden besonders Linux-basierte

Betriebssysteme auf den ARM-Produkten

unterstützt. Vxworks-Unterstützung

ist für die Prozessoren von Texas

Instruments vorgesehen. Diese sind für

Applikationen interessant, die hohe Verfügbarkeit

und Echtzeitverhalten verlangen.

Geplant ist außerdem die Unterstützung

der ARM-nativen Version von Windows

8. Auch das vom Smartphone- und

Tablet-Markt bekannte Android-Betriebssystem

wird nicht fehlen, sodass Kontron

damit auch die Tür für den großen Markt

der vernetzten, Multimedia orientierten

Applikationen auf Basis von ARM-Technologie

mit diesem noch vergleichsweise

jungen Betriebssystem öffnet.

Autor

Daniel Pieper

ist Product Marketing Manager bei Kontron.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Unternehmen

[2] Das Pico-ITX

Board mit ARM-

Prozessor.


782iee0112

Themen

■ Netzwerkgrundlagen

■ VPN-Konfiguration

■ Vermittlungsserver: myREX24.net

Referent: Andy Schirmer

Anmeldung zu unserem kostenlosen

Anwenderworkshop in der Kongresshalle

Böblingen unter:

Telefon: 0 91 35 / 73 80-0

E-Mail: workshop@helmholz.de

Achtung:

Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 18 Personen begrenzt!

Technik im Detail

Das Pico-ITX Board

Das in Entwicklung befindliche Small Form Factor

Board im Pico-ITX-Format (100 mal 72 mm)

ist mit dem 1-GHz-Nvidia-Tegra-2-Dual-Core-

Prozessor bestückt und bietet bei komplett passivem

Kühlkonzept einen geringen Stromverbrauch

von 3 W. Neben 10/100Mbit Ethernet, fünf USB 2.0

Ports und bis zu 24 konfigurierbaren GPIO bietet

das auf ARM-Cortex-A9-Architektur basierte Mini-

Board einen Steckplatz für Micro-SD-Karten sowie

512 MB oder 1 GB 32bit-DDR-2-Arbeitsspeicher.

Zudem kommt auch das audiovisuelle Erlebnis

nicht zu knapp: Die integrierte ultra low-power

(ULP) Nvidia Geforce GPU liefert ihre Grafikperformance

für mobile Devices in Spielkonsolen-Qualität

und gibt bis zu zwei HD-Videostreams (1 080 p)

gleichzeitig aus. Displays finden über DVI-I für

analoge und digitale Signalübermittlung sowie

über einen 24-bit-LVDS-Konverter Anschluss. Für

Backlight-Support stehen 5 V intern oder 12 V extern

zur Auswahl. Audio wird mit SPDIF sowie Stereo

Line-in und Line-out sowie MIC unterstützt.

Hardwarebeschleuniger für Flash, Video- Audio-

Codecs sorgen für flüssige Wiedergabe von Multimedia-

und Webinhalten.

oder Anmeldung unter:

www.automatisierungstreff.com/workshops


TECHNIK Prozessebene

Zeilenkamera

Flache Industriekamera

Bildquelle: Basler

Basler: Erste Modelle mit einer Auflösung

von 2 und 4 K der Zeilenkamerafamilie

Racer sind wahlweise

mit GigE- oder Cameralink-Port

erhältlich. Sie verwenden auf CMOS

basierende Zeilensensoren und erreichen

Zeilenraten von bis zu

48 kHz über die GigE-Schnittstelle

und bis zu 80 kHz über Cameralink.

Die Cameralink-Modelle verfügen

über PoCL-Funktionen. Mit den Abmaßen

56 x 62 mm eignen sie sich

für Mehrkamerasysteme, in denen

sich mehrere Zeilenkameras nebeneinander

installieren lassen.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

204iee0112

CCD-Kamera

Mit aktiver Kühlung

Bildquelle: Allied Vision Technologies

Allied Vision Technologies: Die Kamerafamilie

Bigeye verfügt über

eine integrierte Peltier-Kühlung, die

den CCD-Sensor bis zu einer Temperatur

von -20 °C kühlt. Das

Ergebnis ist ein geringes Schwarzwertrauschen

und ein hoher Rauschabstand

auch bei langen Belichtungszeiten

von bis zu 30 min

(Bigeye P-629). Die Sensoren von

Sony und Kodak bieten eine Auflösung

von 1,4 bis 11 Megapixel und

sind in Farbe oder Monochrom erhältlich.

Über die GigE-Schnittstelle

liefern sie bis zu 12,5 Bilder/s bei

voller Auflösung (Bigeye P-132).

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

203iee0112

Kamerasystem

Industriekamera-Serie mit USB-3.0-Anschluss

Bildquelle: IDS

IDS: Das Mehrkamera-System mit

acht US-3.0-Industriekameras hat

es in sich: Alle acht Kameras der

Serie USB 3 uEye CP senden die

Daten über ein USB-3.0-Kabel an

den angeschlossenen Rechner. Dabei

liefert jede Einzelne 25 Bilder/s

bei einer Auflösung von 1,3 Megapixel,

was einer Übertragung von

insgesamt 250 MB Bilddaten/s ent-

spricht. Mit den Abmaßen von 29 x

29 x 29 mm ist die Kamera für

schwer realisierbare 3D- und Mehrkamera-Systeme

geeignet und bietet

neben Trigger, Blitz und Pulsweitenmodulation

noch zwei GPIOs.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

201iee0112

Steuerung

Modulare SPS mit hoher Systemflexibilität

Bildquelle: Mitsubishi

Mitsubishi Electric: Die für mittelgroßen

Steuerungsapplikationen

entwickelte Melsec-L-Serien-Steuerung

kommt ohne Baugruppenträger

aus. Sämtliche Features sind

bereits in die CPU integriert, wie 24

I/O-Ports, ein Zwei-Kanal-Hochgeschwindigkeitszähler,

die Möglichkeit

zur Zweiachs-Positionierung

von bis zu 200 kHz, Pulse-Catch-

und Interrupt-Funktionen, integrierter

Datenlogger, Ethernet- und CC-

Link-Ports sowie eine SD/SDHC-

Kartenschnittstelle für die Datenspeicherung.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

405iee0112

IEE · 1/2 2012

39


TITELSTORY Feldebene

Interview mit Christian Lelonek, Leitung Verkauf und Marketing bei Distrelec

Es ist wirklich keine

Kunst ein Paket aus

einem Regal zu nehmen

und zu verschicken.

Die Kunst ist

es, das richtige Gerät

zu verkaufen und

das innerhalb kürzester

Zeit.

Bildquelle: Redaktion IEE/Renate Schildheuer

40 IEE · 1/2 2012


TITELSTORY Feldebene

Nicht nur Päckchen

packen

Auf den ersten Blick geht es bei einem Distributor darum, dass richtige Gerät aus dem

Regal zu holen, es zu verpacken und möglichst schnell zum Kunden zu bringen. Im Interview

mit der IEE erklärt Christian Lelonek, Leiter Vertrieb und Marketing bei Distrelec,

wie Distributoren ticken und dass es eben um mehr geht als Päckchen von A nach

B zu bekommen.

Sie sprechen von sich selbst als High Service Distributor. Wie definieren

Sie das

High Service ist für uns zum Beispiel eine telefonische Erreichbarkeit

von 100 % ohne irgendwelche Warteansagen. Spätestens

nach 20 Sekunden soll der Kunde direkt bei seinem Ansprechpartner

landen. Das ist nach dem dritten Klingeln. Wir haben

dabei eine Erfüllungsquote von 98,99 %. High Service ist für

uns auch das Versprechen, dass der Kunde das Produkt auch am

nächsten Tag bekommt. Und High Service auf die Produktschiene

übertragen heißt, dass wir mit sehr bekannten und qualitativ

hochwertigen Marken zusammenarbeiten. Denn es ist wichtig,

dass wir unseren Kunden eine gute Produktqualität bieten.

Sie haben ein sehr großes Produktportfolio. Wo fängt das eigentlich

an und wo hört das auf

Es fängt an bei den historisch gewachsenen Produktsortimenten

aus der Elektrik und Elektronik, das sind Widerstände und Kondensatoren.

Es geht weiter bis in Richtung Automation, mit Sensorik

und industrieller IT. Hier vernetzen sich die Welten. Unser

Ziel ist es, noch mehr Produkte in die Auswahl zu nehmen, um

dem Kunden die Möglichkeit zu geben, Substitute bei den Herstellern,

aber auch technologische Substitute zu finden. Speziell

gesprochen auf die Automation: ist es die elektrische Automation

oder ist es die pneumatische Automation

Auf wie viele Produkte kommen Sie zurzeit

Zurzeit haben wir 500 000 Produkte online. Die gängigsten

100 000 Produkte finden sich in unserem gedruckten Katalog.

Unser Produktmanagement, das europaweit verteilt ist, bringt

jede Woche 400 neue Produkte in unser Sortiment ein.

Warum haben Sie noch den gedruckten Katalog Ist das nicht ein wenig

altmodisch

Für uns gilt das Prinzip Multichannel. Wir bieten dem Kunden

den Kanal an, über den er mit uns in Kontakt treten will: die

App auf dem Smartphone oder auf dem Tablet, die E-Mail, das

Fax oder das Telefon. Möchte er aus dem Katalog bestellen oder

einen individuellen Upload haben, hat er eine OCI-Punch-Out-

Lösung. All diese Möglichkeiten haben wir im Angebot. Das ist

der Grund, weshalb wir am Katalog festhalten. Sicherlich geht

die Nachfrage zurück. Das ist etwas woran wir uns anpassen

Aber es ist nicht unser Ziel, dem Kunden diesen Kanal zu entziehen.

Wo kommen Ihre Kunden hauptsächlich her

Der Haupt-Anwendungsbereich unserer Kunden liegt im MRO

(Maintenance, Repair and Operations), also im Ersatzteilbedarf.

Wir bedienen aber auch den frühen Produktzyklus, das heißt

Forschung und Entwicklung, Ausbildung. Und wir haben viele

Kooperationen mit Universitäten, deren Projekte wir unterstützen.

Hauptanwender ist jedoch der Instandhalter, auf ihn ist unser

Service ausgelegt. Die kleinste

Stückzahl ist 1 und die schnellste Lieferzeit

ist der nächste Morgen. Das

sind die Anforderungen unserer Kunden

aus diesem Umfeld.

Wir haben den Anspruch,

dass wir

neutral sind und

dass wir eine breite

Produktpalette an

Substituten bieten.

Wie ist Ihre Logistik dafür aufgestellt

Wie schaffen wir es, dass der Kunde

das Gerät am nächsten Tag auf dem

Tisch hat Wir haben ein großes Logistikzentrum

für Deutschland in

Achim, bei Bremen. Dort haben wir

unsere Produkte vorrätig und darüber stellen wir eine 98%ige

Verfügbarkeit sicher. Das ist natürlich immer auch eine rückwärtige

Betrachtung, gerade weil wir im Bereich der nichtplanbaren

Bedarfe liefern.

Wenn etwas kaputt geht

Der Kunde kann uns nicht sagen, was morgen kaputt geht.

Ttrotzdem haben wir unsere Erfahrung, weil wir so viele Kunden

bedienen. Allein hier in Deutschland haben wir 100 000

Kunden, europaweit 250 000. Es ist ein Erfahrungswert, welche

Produkte da gebraucht werden. Wir halten sie vorrätig. Wir hören

von vielen Kunden aus der Industrie: „Wenn ich es aus dem

eigenen Kontor bestelle, dauert es fünf Tage. Wenn ich es bei

euch bestelle, habe ich es am nächsten Tag auf dem Tisch.“

Unterm Strich geht es für uns darum, dem Kunden Zeit zu schaffen.

Denn Zeit ist in der heutigen Arbeitswelt eines der wertvollsten

Güter. Jeder versucht sich irgendwo zu optimieren, Zeit

zu sparen. Genau mit diesem Ansatz wollen wir dem Kunden

helfen.


IEE · 1/2 2012

41


TITELSTORY Feldebene

Interview mit Christian Lelonek, Leitung Verkauf und Marketing bei Distrelec

Um dann noch einmal auf Online zurückzukommen. Wie viel Umsatz

oder wie viel Geschäft machen Sie über Online und wie viel noch über

die klassischen Fax- und Telefonverkäufe

Bei den Neukunden kommen etwa 60 % der Bestellungen über

den Webshop. Wir haben aber auch traditionell viele Kunden,

die den Fax-Weg wählen. Insgesamt

Die vorbeugende

Instandhaltung

nimmt einen immer

größeren Stellenwert

ein.

sind wir bei einem Web-Anteil von

etwa 40 %, eCommerce-Lösungen

eingeschlossen.

Wie sehen Sie da den Trend

Unsere Absicht ist es, das Ganze in

Richtung 70 % über alle Kunden

zu entwickeln. Das heißt aber natürlich

auch, weiterhin die alten Lösungen

der Kunden zu unterstützen.

Solange er ein Fax schicken und telefonisch

bestellen möchte, kann er dies auch tun. Unsere Mitarbeiter

freuen sich immer darauf.

Mal mit jemandem reden

Ja, genau. Und das ist eben das Besondere. Wie bleiben wir in

Kontakt mit den Menschen, obwohl alles im heutigen Zeitalter

irgendwo automatisch läuft Man will Zeit sparen. Trotzdem

braucht man aber in bestimmten Situationen den Menschen dahinter.

Wir sind auch noch klassisch mit dem Außendienst vor

Ort. Es ist für uns wichtig, auch die Anforderungen der Kunden

vor Ort kennenzulernen. Das heißt, wir besuchen ihn, wir helfen

ihm bei der Lösungsfindung, wir stellen ihm neue Produkte und

die Produktausweitungen vor. Der Gedanke dahinter ist, seine

Beschaffungsprozesse zu verschlanken und ihm alles aus einer

Hand zu bieten.

Wie macht das der Außendienst Hat er Themenfelder, auf die er sich

besonders fokussiert 500.000 Produkte kann keiner im Kopf haben.

Wir haben bestimmte Themenfelder, die wir aus Kundensicht als

wichtig erachten. Das sind Trends in der Automation oder in der

Messtechnik. Hier wollen wir dem Kunden nahe bringen, wie

sich das Sortiment verändert hat, damit er die richtige Auswahl

treffen kann. Wir steuern unsere Aktivitäten über ein CRM-System.

Darüber lernen wir, in welchen Bereichen der Kunde den

Bedarf hat. Und das gibt dem Außendienst wiederum den richtigen

Ansatz. Denn welcher Kunde möchte es schon, dass jemand

kommt und ihm irgendetwas erzählt von irgendwelchen Produkten,

die gar nichts mit seiner Anwendung zu tun haben

Kommt es sehr häufig vor, dass Sie eine Expertise für oder gegen ein

Produkt abgeben

Wir fördern keine bestimmte Technologie, keine bestimmte Marke.

Wir haben den Anspruch, dass wir neutral sind und dass wir

eine breite Produktpalette an Substituten anbieten. Letztlich geht

es um die Anwendung des Kunden. Wir haben zum Beispiel ausgebildete

Mitarbeiter im Bereich der Thermographie, die der

Kundenanforderung entsprechend entscheiden können, zum

Beispiel welche Auflösung braucht denn der Kunde. Hat er Anforderungen

an eine Speicherung der Daten, an ein Logging der

Daten, einer Auswertung der Daten. Oder ist es wirklich nur ein

erstes, simples kennenlernen.

Und danach richtet sich die Empfehlung auch. Spielen die Kosten

keine Rolle, ist das natürlich fantastisch für einen Verkäufer.

Sagt er aber, ich habe hier ein bestimmtes Limit, das ich ausgeben

darf, dann bewegt man sich in einer anderen Geräteklasse.

Unser Anspruch ist es, immer die beste Lösung für ihn zu finden

und herstellerneutral zu beraten.

Wie oft schulen Sie dafür Ihre Leute intern, wie oft sind diese beim

Hersteller und informieren sich darüber

Es ist wichtig, dass wir unsere technischen Berater mit den Herstellern

zusammenbringen. Wir haben ein technisches Beraterteam,

das in Spezialgebiete unterteilt ist. Keiner kann für sich in

42 IEE · 1/2 2012


TITELSTORY Feldebene

Anspruch nehmen, dass er alles kennt. Die Spezialisten gehen zu

Herstellerschulungen. Die Hersteller kommen zu uns und schulen

unser gesamtes Verkaufspersonal. Es ist wirklich keine Kunst,

ein Paket aus einem Regal zu nehmen und zu verschicken. Die

Kunst ist es, das richtige Gerät zu verkaufen und das innerhalb

kürzester Zeit.

Was sind Ihre Trends für 2012 in der Messtechnik

Heiß her geht es immer noch in der Thermographie. Wichtig ist

für uns auch das Thema VDE; Schutz der elektrischen Einrichtung.

Da ist noch extrem viel Aufklärungsarbeit notwendig.

Wo werden sich Ihrer Meinung nach Trends und Technologien verlagern

Wir sehen Bewegung im Re-Engineering. Nicht jede Produktionslinie

wird komplett neu aufgesetzt, sondern sie wird immer

wieder auf den modernen Stand gebracht. Gerade dafür haben

wir vor einigen Jahren die industrielle IT aufgenommen. Das ist

auf jeden Fall ein ganz wichtiger Trend.

Ich finde bei Distributoren immer spannend, dass es für den Kunden

eigentlich nicht teurer werden darf.

Es gibt ein schönes Wort: preiswert. Übersetzt meine ich: was ist

der Wert der Dienstleistung, einen einzelnen Widerstand aus dem

Regal zu nehmen, zu verpacken, zu verschicken, und binnen

24 Stunden zu liefern Den Preis dieser Dienstleistung können

Sie natürlich nicht mit dem Stückpreis bei einer Großserien-Disposition

vergleichen. Im MRO-Bereich zählt die Leistung. Wenn

wir ein Stück im Karton verschicken, das am nächsten Tag auf

dem Tisch liegt, dann ist das dem Kunden viel Wert und wir haben

das getroffen, was er braucht. Der Kunde fängt dann nicht

auch noch an über 3,50 Euro zu verhandeln. Er sagt, ich brauche

den Schalter, schmeißt ihn in den Helikopter. Ich muss ihn in

zwei Stunden hier haben, weil mir sonst jede Stunde 100 000

Euro verloren gehen. Das sind ganz andere Verhältnisse.

Außerdem ist der Wert der Bauteile marginal im Vergleich zu

dem, was das Einbauen und Wechseln tatsächlich kostet. Von

daher ist es unerheblich, was die Teile kosten.

Haben Sie auch Extremfälle, wo Sie einen Eilboten mit dem Gerät in

der Hand in den Flieger setzen

Ja, auch solche Fälle haben wir schon gehabt. Das sind besondere

Dinge, die dann auch besonders behandelt werden. Wir haben

aber in unserem Angebot auch einen Eilkurierservice und Samstags-Zustellung.

Viele Produktionen laufen ja auch rund

Wir sehen Bewegung

um die Uhr.

im Re-Engineering.

Wir haben rund um unser Lager hier

Nicht jede Produktionslinie

wird kom-

in Deutschland oder auch in den anderen

Ländern eine Abholmöglichplett

neu aufgesetzt.

keit. Viele Kunden aus der Region

kommen und holen sich ihre Produkte

selbst ab. Wir haben einen

Quick Carry Service und liefern in

einem bestimmten Radius. Wir können

einen Fahrer losschicken, der innerhalb von drei Stunden

das Produkt zum Kunden bringt. Aber das sind Besonderheiten.

Der Standard und Hauptteil ist wirklich die Lieferung heute bestellt,

morgen auf dem Tisch.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Unternehmen


Das Interview führte Melanie Feldmann,

Redakteurin der IEE

757iee0112

IEE · 1/2 2012

43


TECHNIK Feldebene

Applikation zur Titelstory

VDE und Thermografie

im Fokus

Moderne Messgeräte nehmen viel Arbeit ab, wenn man weiß, wie man sie korrekt und

sinnbringend einsetzt. Der Distributor Distrelec Schuricht bietet deswegen nicht nur eine

breite Palette an Prüfgeräten, sondern auch Schulungen und Seminare zu aktuellen

Themen der VDE-Messtechnik an.

Berufsgenossenschaften und Versicherungen fordern von

ihren Mitgliedern in regelmäßigen Abständen die Prüfung

der elektrischen Arbeitsmittel und der Sicherheit

am Arbeitsplatz. Art und Umfang der Prüfungen sind in den

Betriebssicherheitsordnungen festgeschrieben und haben einen

gesetzlichen Charakter. Damit sind kommerzielle Anwender

elektrischer Anlagen bei Unfällen in der Nachweispflicht. Ordnungsgemäß

durchgeführte Messungen nehmen sie bei einem

Störfall aus der Haftung, bedeuten jedoch auch einen zeitlichen

Mehraufwand. Gut, wenn modernste VDE-Messtechnik schnelle,

kostengünstige und zuverlässige Prüfungen ermöglicht und

die Pflicht zur Kür macht.

„Zeitgemäße Messgeräte wie das Sekutest von Gossen Metrawatt

oder das Fluke 6500 verfügen über einen automatisierten

Ablauf. Sie messen und protokollieren sämtliche Werte normgerecht.

Manuelles Aufnehmen und Auswerten jeder einzelnen

elektrischen Größe entfällt damit. Das spart enorm Zeit“, weiß

Holger Janssen vom Vertrieb Messtechnik bei Distrelec-

Schuricht. Der Bremer Distributor für elektronische Bauelemente,

Automation und Messtechnik hält in seinem Katalog ein

Produktspektrum der aktuellen VDE-Mess- und Prüftechnik

sämtlicher Hersteller für elektrische Anlagen bereit. Zudem berät

das Unternehmen seine Kunden zu neuen Technologien auf

diesem Sektor. „Unsere Berater präsentieren nicht nur den Leistungsumfang

der Geräte, sie prüfen beim Kunden vor Ort,

welche Technik für den jeweiligen Fall sinnvoll ist. Da wir herstellerunabhängig

sind, können wir optimal beraten und uns

ausschließlich auf die jeweilige Applikation konzentrieren“, sagt

Holger Janssen. Neben Messtechnik für elektrische Anlagen bietet

der Distributor auch Messgeräte für thermografische Untersuchungen

und Netzanalysatoren für die Prüfung der Stromnetzqualität

an.

Netzanalyse für eine höhere Anlagenverfügbarkeit

Die Hochleistungselektronik in modernen Frequenzumrichtern

und anderen elektrischen Anlagenteilen verstärkt durch ihre Störemissionen

die Frequenzen und Amplituden der Oberschwingungen.

Dies gilt vor allem im höheren Frequenzbereich. Energieverluste

und eine sinkende Lebensdauer der Bauteile aufgrund

von Wärmeentwicklung sind die Folge. „Vor der Kompensation

der Schwingungen empfiehlt sich dringend eine systematische

Analyse des Ist-Zustands des eigenen Stromnetzes mit einem

Netzanalysator. Die Betrachtung über den Zeitraum von einer

Woche hat den großen Vorteil, dass auch Schwachlastzeiten im

Schichtbetrieb und am Wochenende berücksichtigt werden“,

sagt der Experte. Sein Unternehmen bietet dafür unter anderem

den Fluke 435. Das Prüfgerät entspricht in allen Punkten der

Norm EN61000-4-30 und liefert reproduzierbare, zuverlässige

Messwerte für Schein-, Wirk- und Blindleistung sowie die entsprechenden

Oberschwingungen. Wie alle modernen Netzanalysatoren

zeichnet es bei den Messungen neben den Mittelwerten

auch die Minimal- und Maximalwerte während der einzelnen

Messperioden auf. Daraus ergeben sich wichtige Hinweise für

die Auslegung und Dimensionierung der Kompensationsanlage.

Thermografie-Geräte zum Ausleihen

Hitze wird nicht erst dann zum Problem, wenn sie fühlbar ist.

Viel tückischer sind schleichende, punktuelle Erwärmungen an

elektrischen Anlagen, Aggregaten oder Lagern. Auch leichte

Temperaturerhöhungen können auf fehlerhafte Betriebszustände

hinweisen, die unbeachtet zu kostenintensiven Anlagenstillständen

führen können. „Die vorbeugende Inspektion mit einer

Wärmebild-Kamera hilft, solche Temperaturveränderungen

frühzeitig zu erkennen. Reparaturen werden damit planbar und

kostspielige Produktionsunterbrechungen aufgrund von Spontanausfällen

lassen sich vermeiden“, erklärt Holger Janssen.

Da die meisten Kunden Wärmebild-Kameras nur zwei- oder

dreimal im Jahr einsetzen, ist das Mieten für sie eine wirtschaftliche

Alternative. Der Distributor verleiht die Prüfgeräte wochenweise

an Servicetechniker und Instandhalter. „Unser Angebot

richtet sich vor allem an kleinere und mittlere Betriebe, für

die sich die Anschaffung einer höherwertigeren Wärmebild-

44 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Feldebene

Da wir herstellerunabhängig

sind, können

wir optimal beraten

und uns ausschließlich

auf die

jeweilige Applikation

konzentrieren.

Bildquelle: alle Bilder Distrelec

Holger Janssen

Kamera nicht rechnet “, sagt Holger Janssen. Anders sieht es aus,

wenn nur ein ganz einfaches Modell benötigt wird: „Im unteren

Segment ist das Preisniveau inzwischen sehr attraktiv. Wir bieten

beispielsweise die Flir i3 bereits für unter 1 000 Euro an.“

Messtechnik richtig einsetzen – Seminare und Schulungen

Wie Thermografie- und andere Messgeräte korrekt eingesetzt

werden, vermitteln die Bremer Spezialisten in speziellen, ganztägigen

Theorie- und Praxis-Seminaren beim Kunden. Das gibt ihnen

die Möglichkeit, genau auf die Gegebenheiten vor Ort einzugehen.

Durchgeführt werden diese Schulungen entweder vom

jeweiligen Hersteller, einem unabhängigen Berater oder – im Fall

der Thermografiegeräte – von Holger Janssen selbst. „Bei kostenintensiven

Prüfgeräten ist ein Seminar in der Regel im Preis

eingeschlossen. Damit bieten wir unseren Kunden einen echten

Mehrwert, den sie so nirgendwo anders erhalten“, betont Holger

Janssen, der bei dem Bremer Distributor nicht nur verantwortlich

für den Bereich Messtechnik, sondern auch für die Seminare

des Unternehmens ist.

Autor

Uwe Stockmann

ist Technischer Berater für Messtechnik und industrielle IT bei Distrelec.

infoDIREKT

www.all-electronic.de

Link zum Unternehmen


757iee0112

IEE · 1/2 2012

45


TECHNIK Feldebene

Bildquelle: alle Bilder Endress+Hauser

Die Erdtanks mit Füllstandsmesstechnik

und Profibus PA Feldverteiler

Füllstands-Messtechnik für Tankanlagen

Chemikalien

automatisiert handeln

Beim Umgang mit Chemikalien – vor allem in großen Mengen – kommt es auf Genauigkeit

und Sicherheit an. Um diese Anforderungen auch in Zukunft gerecht zu sein, modernisierte

der Chemikalienhändler Handke+Seidel seine Lösemitteltanks mit einer Automatisierungslösung

samt Prozessvisualisierung. Damit verbesserte das Unternehmen

gleichzeitig auch seine logistischen Prozesse.

Der Chemikalienhändler investierte

am Standort Steinhagen in

Automatisierungstechnik für

sein Lösemittel-Tanklager. Das Tanklager

besteht aus 16 Erdtanks mit Überfüllsicherung

und ist als explosionsgefährdeter

Bereich eingestuft. Teil des Modernisierungsprojekts

war auch der Bau von

vier neuen Erdtanks. Außerdem wollte

das Unternehmen den Anlieferungs- und

Abfüllprozess vereinfachen, alle Erdtanks

mit kontinuierlicher Füllstands-Messtechnik

ausstatten sowie die Bedienung automatisieren

und neu strukturieren. Zusätzlich

wollte der Chemikalienhändler seine

Tanks auch fernwarten können.

Mit der Modernisierung wurde die Firma

Latoschik+Fischer beauftragt. Dieses Unternehmen

ist auf den Bau von Tankanlagen,

Tankreinigungen und Innenbeschichtung

von Behältern spezialisiert. Außerdem

ist das Unternehmen gemäß DIN EN

ISO 9001 und Sicherheits Certifikat Contraktoren

(SCC) zertifiziert. Darüber hinaus

ist die Firma ein Fachbetrieb gemäß

Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und Mitglied

im Verband Chemiehandel sowie in

der Überwachungsgemeinschaft Chemieanlagenbetreiber.

Das Unternehmen lieferte

und montierte die neuen Erdtanks

46 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Feldebene

verschiedenste Ausführungen

modularer Aufbau

patentierte Eigensicherheit

große Lagerpalette

hohe Lebensdauer

moderne, rationelle Fertigungsverfahren

eigener Werkzeug- und Maschinenbau

[1]

F+E Kompetenzzentrum

und erneuerte die Befüll- und Abfülllinien.

Für die Lieferung der notwendigen

Automatisierungssysteme und der Prozessmesstechnik

beauftragte die Firma die

Firma Endress+Hauser, die in Abstimmung

mit dem Anlagenbauer und dem

Chemikalienhändler die Konzeption der

Automatisierungslösung übernahm. Das

Konzept umfasste unter anderem den

Elektroplan für den Bau der Schaltschränke

sowie die Programmierung der SPS

und der Prozessvisualisierung.

Erdtanks sicher überwachen

Im Rahmen des Projekts erhielten die 16

Erdtanks neue Füllstands-Messtechnik

vom Typ Levelflex M FMP 40 mit Atex-

Zulassung. Die Messwerte werden über

Profibus DP/PA übertragen. Jeder Tank

besitzt neben der kontinuierlichen Messung

auch noch eine Überfüllsicherung

nach WHG. Ein Überlauf wird akustisch

und visuell gemeldet. Darüber hinaus

[1] Die Erdtanks lassen sich klar und einfach zu

einer Befülllinie zuordnen.

werden die Tanks und Rohrleitungen auf

Leckagen überwacht. Um das zentrale Bedienen

und Überwachen des Tanklagers

zu vereinfachen, wurde auf einem PC Simatic

WinCC zur Prozessvisualisierung

installiert. Bei jedem Tank findet der Nutzer

nun die Bezeichnung der gelagerten

Chemikalie, die aktuell gelagerte Menge

in Kilogramm und die Abfülllinie mit angezeigtem

Sollwert und Istwert.

Flexibel und genau in Gebinde abfüllen

Das Abfüllen der Lösemittel erfolgt in unterschiedlichen

Gebinden, von 4000-l-

Aufsetztanks, über 200-l-Fässer bis hin zu

1-l-Kannen. Insgesamt stehen dafür 17

Abfülllinien zur Verfügung. Jede Abfülllinie

besitzt eine Pumpe, die sich im Pumpenkeller

befindet, sowie ein Coriolis-

Durchfluss-Messgerät vom Typ Promass

40 E mit Impulsausgang. Der Impulsausgang

ist auf eine Zählerkarte der

[2] Visualisierung der Tankgruppe 2 ➜

über 500 qualifizierte Mitarbeiter

made in Germany

deshalb die

einzige Wahl

bei Bremswiderständen

Türk+Hillinger GmbH

78532 Tuttlingen Germany

Tel. +49 74 61 70 140

Fax +49 74 61 70 14110

info@tuerk-hillinger.de

[2]

www.tuerk-hillinger.de

seit 1963


TECHNIK Feldebene

[3] [4]

Anwender-Workshop

22.03.2012 | 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Next Generation

HMI Design

Design und Technik aus einer Hand

Ergonomische

Benutzeroberflächen

Vortrag: Vorgehen und Fallstricke bei

der Gestaltung moderner HMIs

Multitouch

Panels und Konzepte für den

industriellen Einsatz

Umsetzung in die Praxis

Visualisieren von Fehlerzuständen

mit VisiWin

Referenten

Dr. Marcus Plach, ERGOSIGN GmbH

Jürgen Koster, Digitec Vertriebs GmbH

Jan Groenefeld, ERGOSIGN GmbH

Stefan Niermann, INOSOFT GmbH

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.

Teilnahmegebühr: EUR 59,00 pro Person zzgl. MwSt.

In dieser Gebühr sind enthalten: Teilnahme am Workshop,

Tagungsunterlagen und Verpflegung.

Anmeldung zum Anwender-Workshop: info@inosoft.com

Mitglieder der

als Vertriebspartner

[3] Die neue Abfülllinie mit genauer Durchflussmesstechnik

[4] Visualisierung des Befüllvorgangs zur Information

des Fahrers

Steuerung aufgeschaltet. Über ein Bedienpanel,

das in der Ex-Zone installiert ist,

lassen sich der Sollwert der abzufüllenden

Menge sowie die Gebindeart vorgeben.

Eine programmierte Plausibilitätsprüfung

kontrolliert die abzufüllende Menge bezüglich

des vorgewählten Gebindes. Ist

die gewünschte Menge abgefüllt, wird der

Abfüllvorgang beendet. Die neu installierten

Coriolis-Durchfluss-Messgeräte

konnten die Genauigkeit der Abfüllfüllung

steigern. Das ist sowohl für den Chemikalienhändler

als auch für den Endkunden

ein Gewinn.

Den Anliefervorgang vereinfachen

Ein typischer Anlieferungsvorgang läuft

nun wie folgt ab: Ein Tanklastzug kommt

auf dem Betriebsgelände an und hat ein

bestimmtes Lösemittel geladen. Der Fahrer

erhält von Hanke+Seidel einen Schlüssel,

der den Tank frei gibt, für den das

angelieferte Lösemittel bestimmt ist. Am

Bedienpanel wird automatisch auf den

ausgewählten Tank umgeschaltet. Der

Fahrer sieht am Bildschirm den Tank mit

Anwender im Detail

Hanke+Seidel

dem aktuellen Füllstand, dem Ventil und

der Art des Lösemittels, das dort gelagert

wird. Er startet seine Pumpe und befüllt

den Tank. Nach dem Ende der Befüllung,

wird der Schlüssel gezogen und das Ventil

schließt sich. Zur Anwesenheitskontrolle

muss der Fahrer alle 30 s einen Taster betätigen,

ansonsten wird das Einlaufventil

geschlossen und der Befüllvorgang abgebrochen.

Die neue Automatisierungslösung macht

den Anlieferungsprozess für den Fahrer

des Tanklastzugs einfacher, transparenter

und sicherer. Die Verwechslung eines

Tanks und das daraus resultierende Befüllen

mit einem falschen Lösemittel sind

ausgeschlossen. Die kontinuierliche Füllstandsmesstechnik

hat außerdem die Bestandskontrolle

verbessert. Ebenso wurden

die TÜV-Abnahmen für die WHG-

Überfüllsicherung und die Abfüllanlage

im Ex-Bereich erteilt.

Autor

Rüdiger Settelmeyer

ist im Marketingmanager Prozessautomatisierung,

Endress+Hauser Weil am Rhein tätig.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Füllstandsmessgerät

Link zum Anwender


758iee0112

Die Firma Hanke+Seidel ist seit über 60 Jahren im

Chemiehandel tätig. Das Unternehmen bietet außerdem

Dienstleistungen wie das Abfüllen in kundeneigene

Verpackung samt Etikettierung an.

Weitere wichtige Bereiche sind das Herstellen von

Mischprodukten von 5 bis 25 000 kg sowie die

technische Unterstützung bei Planung und Bau

von Tankanlagen. Auch Lagerung und Transport

der Chemikalien, sowie eine wirtschaftliche Zwischenlagerung

von Kundenvorräten und die

Transportsystem-Beratung gehören zum Service.

Als moderner Chemikalien-Fachhandel, der nationale

und internationale namhafte Unternehmen

beliefert, ist es notwendig, die einschlägigen Normen

und Richtlinien zu erfüllen. Deswegen ist der

Chemikalienhändler ein gemäß DIN ISO 9001:2008

zertifiziertes Unternehmen und Fachbetrieb nach

§19 Wasserhaushaltsgesetz (WHG).

oder Anmeldung unter:

www.automatisierungstreff.com/workshops


TECHNIK Feldebene

Drehratensensor

Misst auch unter Wasser

Durchflusssensor

Leicht, kompakt, präzise

Bildquelle: Althen

Althen: Der Schwingstrukturkreisel

CRS 09 zur Messung von Drehraten

erweitert die Palette der Drehratensensoren

des Unternehmens.

Das Mems-Gyrometer ermöglicht

rauscharme Navigations- und Lagemessungen,

auch unter extremen

Bedingungen, und ist preisgünstiger

als Drehratensensoren anderer

Bauart mit vergleichbarer Leistung

wie Ring-Laser-Gyrometern oder

Fiber-Optik-Gyrometern. Er eignet

sich für Anwendungen unter Wasser

und an der Wasseroberfläche im

Transportwesen sowie im industriellen

Bereich.

infoDIREKT 551iee0112

www.all-electronics.de

Link zur Produktgruppe

Bildquelle: Sika

Sika: Der magnetisch-induktive

Durchflusssensor VMZ ist eigens für

OEM-Anwendungen entwickelt und

kennzeichnet sich durch einen frei-

en Rohrquerschnitt ohne hereinragende

Bauteile, was einen zusätzlichen

Druckverlust verhindert.

Durch die geringen Anforderungen

an die Einlaufstrecke ist ein platzsparender

Einbau möglich. Der

Sensor arbeitet unabhängig von

Viskositäts-, Dichte-, Druck- und

Temperaturänderungen. Durch den

Einsatz der Kunststoffkomponenten

ist der Durchflusssensor sowohl

leicht als auch kompakt.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

552iee0112

Servokontroller

Inbetriebnahme leicht gemacht

Impulsgeber

Kompakt im Aluminiumgehäuse

Maxon Motor: Der neue Escon 36/2

DC ist ein kompakter, leistungsstarker

Vier-Quadranten PWM-Servokontroller

zur effizienten Ansteuerung

von bürstenbehafteten permanentmagneterregten

Gleichstrommotoren

bis ca. 72 W. Er verfügt

über eine hohe Leistungsdichte und

zeigt den zurzeit möglichen Miniaturisierungsgrad

in der Servokontroller-Technologie.

Schutzbeschaltungen

gegen Überstrom, Übertemperatur,

Unter- und Überspannung,

gegen Spannungstransienten und

Kurzschluss der Motorleitung sowie

geschützte digitale Ein- und Ausgänge

und eine einstellbare Strombegrenzung

zum Schutz von Motor

und Last sind weitere Ausstattungsdetails.

Der Servokontroller wird

vom PC aus einfach und effizient

parametriert.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

454iee0112

Bildquelle: Megatron

Megatron: Im Messbereich von

360° stehen hierfür zwei Kanäle

und ein Referenzimpuls zur Verfügung.

Wenn besondere Störfestig-

keit gefordert wird, empfiehlt das

Unternehmen den Line-Driver-Ausgang.

Der Signalverstärker verbessert

Ausgabequalität und Störfestigkeit.

Für höhere Betriebsspannungen

bis 12 V steht eine Open-

Collector-Ausführung zur Verfügung.

Das Gehäuse hält auch starken Stößen

und Vibrationen stand.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Unternehmen

550iee0112


TECHNIK Feldebene

Um bis zu 30° lässt sich das Dach

mit der Photovoltaik-Anlage neigen.

Neigungssensoren sorgen

dafür, dass der Winkel dabei

stimmt.

Bildquelle: alle Bilder TWK

Neigungssensoren in Photovoltaik-Anlagen

Mit dem Dach

der Sonne entgegen

Das Neigen der Solarzellen in Richtung des aktuellen Sonnenstands erhöht die Effizienz

einer Photovoltaik-Anlage. Das Unternehmen Farmbau hat daher ein Solardach entwickelt,

bei dem Hydraulikzylinder die Dachneigung verstellen können, um so die Energieausbeute

zu erhöhen. Für das zentimetergenaue Neigen sorgen präzise Neigungssensoren.

Das Unternehmen Farmbau Fertigsysteme

aus Langenburg bietet

mit dem Vario-Sun-Haus ein

Wohngebäude an, das mit einem verstellbaren

Photovoltaik-Dach ausgestattet ist.

Die Konstruktion unterscheidet sich von

Photovoltaik-Anlagen, die auf den

Dächern von herkömmlichen Wohn- oder

Nutzgebäuden installiert sind. Das Photovoltaik-Dach

ist separat und unabhängig

vom eigentlichen Gebäude auf vier

Pfeilern montiert. Deren jeweilige Höhe

können Hydraulikzylinder verändern, sodass

die Sonnenstrahlen stets optimal auf

das Dach treffen. „Ist das Dach in Richtung

Sonne geneigt, führt das dazu, dass

der Ertrag der Photovoltaik-Anlage um

bis zu 30 % höher ist als bei fest installierten

Anlagen“, erklärt Harald Maier,

der bei Farmbau Leiter des Fertigteilewerks

und für den Vertrieb zuständig ist.

Je nach der aktuellen Einspeisevergütung

amortisiert sich eine solche Anlage innerhalb

weniger Jahre. Je höher die Effizienz

50 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Feldebene

[1] Die drei Neigungssensoren sind an der Ost-,

West- und Nordseite des Dachs montiert.

[2] Die Neigungssensoren sind auf Basis von

Mems-Sensoren aufgebaut. Sie sind nicht nur genau,

sondern auch robust und langlebig.

[2]

[1]

der Anlage, desto kürzer die Amortisationszeit.

Kompakte Technik für präzises Messen

Ein Touchpanel XV100 von Eaton, auf

dem eine Soft-SPS installiert ist, steuert

die gesamte Anlage. Das Verfahren der

Hydraulikzylinder wird über Ventile gesteuert,

die über ein Steuerrelais Easy von

Moeller an das Touchpanel angeschlossen

sind. Die Komponenten der Steuerung

sind in einem Wandgehäuse im Inneren

des Hauses untergebracht. Bei der Inbetriebnahme

wird die genaue geografische

Position des Hauses eingegeben. Zusammen

mit Datum und Uhrzeit berechnet

die Steuerung mithilfe der Keplerschen

Funktionen daraus den aktuellen Sonnenstand.

Um die Neigung des Dachs jeweils

exakt zu bestimmen, kommen drei Neigungssensoren

von TWK Elektronik zum

Einsatz.

Die eingesetzten Neigungssensoren vom

Typ NBN 65 basieren auf Mems-Sensorik,

die in Silizium-Bulk-Mikromechanik-

Technologie gefertigt werden. Die mikromechanischen

Strukturen innerhalb des

Sensors bilden eine Doppelkapazität deren

Größe sich unter dem Einfluss einer

Beschleunigung – beispielsweise der Erdbeschleunigung

– ändert. Diese Kapazitätsänderungen

werden im Sensor erfasst

und messtechnisch verarbeitet, sodass eine

exakte Winkelmessung möglich ist.

Die Sensoren messen präzise mit einer

Absolutgenauigkeit je nach Ausführung

von 0,1 bis 0,5°, haben eine hohe Lebensdauer

und sind robust. Untergebracht

sind die Neigungssensoren in einem Gehäuse

aus Aluminium, sodass sie die

Schutzart IP67 erfüllen. Optional sind

auch Ausführungen in Edelstahl und mit

Schutzart IP69K erhältlich.

Sicherheit geht vor

Bei der Anwendung in den Photovoltaik-Dächern

kommen redundante

Ausführungen des Neigungssensors zum

Einsatz. „Die Sicherheit ist für eine solche

Anlage natürlich wichtig“, betont Oliver

Köhler, der bei Farmbau die Steuerung

und die Software für die Anlage entwickelt

hat. Die redundante Ausführung

helfe, Beschädigungen des Dachs zu vermeiden,

so Köhler: „Die Auflösung, die

die Sensoren bieten, ist so hoch, dass

selbst mit der größten Version des Dachs

– immerhin 20 mal 20 m – eine Genauigkeit

von 2 cm erreicht wird.“ Pro Dach

sind drei Sensoren eingebaut – jeweils an

der Nord-, Ost- und Westseite. Die Anbindung

der Neigungssensoren an die

Steuerung erfolgt über ein CANopen-

Bussystem. Eine Safety-Version mit SIL2-

Zertifikat ist auch erhältlich. Die Anbindung

kann auch über eine analoge

Schnittstelle erfolgen. Das Dach wird je

nach Sonnenstand, der über Datum, Uhrzeit

und geografische Position durch die

Steuerung berechnet wird, geneigt. Morgens

bei Sonnenaufgang wird das Dach

mit 30° nach Osten geneigt. Mittags wird

das Dach nach Süden und abends nach

Westen ausgerichtet. Je nachdem, wie

hoch die Sonne steht, wird die Neigung

zwischen 0 und 30° variiert. Nachts fährt

das Dach automatisch in eine waagerechte

Position. Damit das Dach immer eine

stabile Lage einnimmt, müssen immer jeweils

zwei der Hydraulikzylinder eingefahren

sein. Eine Neigung des Dachs nach

Südosten oder Südwesten ist daher nicht

möglich.

Die Steuerung, die nach der Installation

im Automatikbetrieb läuft, wird auch benötigt,

falls die Sonne nicht scheint. Ein

Regen- und ein Windsensor sind ebenfalls

an die Steuerung angeschlossen. Bei

Regen neigt die Steuerung das Dach

automatisch so, dass Wasser in das Regenfallrohr

ablaufen kann. Übersteigt der

Wind eine gewisse Stärke, werden alle

Hydraulikzylinder ganz eingefahren, um

eine Beschädigung des Dachs zu vermeiden.

Beratung und Service

Während der Entwicklungsphase des

Hauses zeigte sich, wie wichtig Beratung

in einer frühen Projektphase ist. „Ursprünglich

wollten wir Seilzug-Sensoren

einsetzen, um die Neigung des Daches zu

messen“, erinnert sich Oliver Köhler.

„Erst durch TWK kamen wir dann auf

die Idee, Mems-Neigungssensoren einzusetzen.“

Mit einem Arbeitstemperaturbereich

von -40 bis 85 °C kann den Sensoren

auch widrige Witterung nichts anhaben.

Über die integrierte CANopen-

Schnittstelle lassen sich die Sensoren

einfach in die Steuerungsarchitektur integrieren

und die redundante Ausführung

sorgt für die geforderte hohe Sicherheit.

Bisher wurde das Vario Sun-Haus dreimal

realisiert. Bei Farmbau ist man zuversichtlich,

dass die aktuelle energiepolitische

Entwicklung das Geschäft in diesem

Bereich in Zukunft deutlich beleben wird,

erst recht, wenn eine wirtschaftliche Lösung

gefunden ist, die auf dem eigenen

Dach produzierte Energie zu speichern.

Autor

Achim Albertini

ist kaufmännische Abteilung Bezirk Deutschland Nord

bei der TWK-Elektronik GmbH.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Neigungssensor


763iee0112

IEE · 1/2 2012

51


TECHNIK Feldebene

Bildquelle: Synotech

Vibrationssensor

Wie schnell

und wie warm

Synotech: Die Vibrationstransmitter

der Serie 64x liefern

einen eingeprägten

Strom von

4 bis 20 mA. Zusätzlich

messen sie

die Temperatur und

liefern an einen

weiteren Ausgang ein proportionales Signal von

10 mV/°C. Sie messen entweder den Effektivoder

den Spitzenwert der Schwinggeschwindigkeit

beziehungsweise -beschleunigung. Für den

Betrieb des Transmitters genügt Gleichstrom mit

24 V. Zudem sind wasserdichte Ausführungen

und Modelle mit Atex-Zulassung erhältlich. Der

Effektivwert der Schwinggeschwindigkeit wird

nach ISO 10816 ermittelt.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

555iee0112

Bildquelle: Schlegel

Taste

Zweimal auf einen

Knopf drücken

Schlegel: Die Doppeldrucktaste

besteht

aus zwei in

einer Hülse kombinierten

Drucktasten

mit Ringbeleuchtung.

Die Taste besitzt

nur ein Kontaktelement

und

auch nur eine Einbauöffnung, wobei diese eine

ovale Spezialbohrung oder eine Kombination aus

drei überlappenden 22-mm-Bohrungen sein

kann. Die Taste funktioniert über ein geteiltes

Druckstück, dessen Hälften jeweils von einer der

beiden Tasten betätigt werden. Deshalb ist dieser

Betätiger nur mit Kontaktelementen zu kombinieren,

die über zweigeteilte Stößel verfügen.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

654iee0112

Bildquelle: Westermo

Geräte-Server-Switch

Altes mit

Neuem verbinden

Westermo: Ältere

serielle Steuerungen

und Telemetriesysteme

verbindet

der kompakte

Lynx DSS Geräte-

Server-Switch mit

aktuellen IP-Netzwerken.

Angetrieben

durch die jüngste Version des Betriebssystems

WeOS verbessern die Geräte die Konnektivität

zwischen seriellen und Ethernet-Geräten

und schützen damit Investitionen in bestehende

Systeme. Der Ethernetswitch unterstützt zwei

serielle Netzwerke mit Modem-Ersatz-Funktionalität

und Modbus-Gateways. Es gibt keine

Lüfter oder andere bewegliche Teile.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

610iee0112

Wie optimieren Sie Ihre

Produktionsprozesse

Die Industrial Automation

bieten Ihnen den kompletten

Marktüberblick:

THINK TECH,

ENGINEER

SUCCESS

New technologies

New solutions

New networks

Innovationen für die

Fertigungs-, Prozess- sowie

Energieautomation

Neueste Entwicklungen u.a. im

Bereich Robotik und Automation,

Steuerung, Bildverarbeitung,

Sensorik und Sicherheit

Trendthemen wie Energieeffizienz

oder Industrial IT

Besuchen Sie das weltweit

wichtigste Technologieereignis.

Mehr unter hannovermesse.de

23.–27. April 2012

Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. +49 511 89-0, hannovermessemesse.de

NEW TECHNOLOGY FIRST

23.–27. April 2012 Hannover Germany


TECHNIK Feldebene

Luft/Wasser-Wärmetauscher

Wasser statt Luft

AS-I-Gateway

Ein bisschen steuern

Rittal: Die bereits in Serverschränken

etablierte LCP-Technologie ist jetzt auch

mit einer Leistung von 10 kW, optional

bis 20 kW, für Industrieanwendungen im

Maschinen- und Anlagenbau verfügbar.

Durch eine vollständige Trennung von

Wasserkreislauf und elektronischen

Komponenten im Schrank sorgt der Luft/

Wasser-Wärmetauscher für den Schutz

vor Wasser. Basis ist das TS-8-Gehäuse,

was auch eine nachträgliche Integration

in bestehende Systemumgebungen

möglich macht. Zwei Gebläse sorgen für

gute Luftzirkulation.

Bildquelle: Bihl+Wiedemann

Bihl+Wiedemann: Die neuen AS-i-

Gateways ist in der Lage, mittels in

C erstellten Programmen Steuerungsaufgaben

bei kleineren Anlagen

zu übernehmen. Bei komplexeren

Applikationen unterstützen die

Gateways die SPS. Mit dem Webserver,

der mit dem Gerät über die

Ethernet-Diagnoseschnittstelle verbunden

ist, bieten sie zudem die

Möglichkeit, auch aus der Ferne auf

Diagnosedaten inklusive Sicherheitstechnik

zuzugreifen. Die Daten

lassen sich auf einer Speicherkarte

sichern. Alle Gateways sind AS-i-

Power24V-fähig.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

605iee0112

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zur Produktübersicht

651iee0112

I/O-Module

Schnell hochlaufen

und loslegen

Molex: Ausgestattet mit Quickconnect

und Fast-Start-Up-Technik bilden die

I/O-Module Brad-HarshIO-Ethernet eine

Verbindungslösung für den Anschluss

industrieller Steuerungen an I/O-Geräte

in Umgebungen mit Flüssigkeiten oder

Vibrationen. Das Modul kann in weniger

als 500 ms hochlaufen und in Betrieb

gehen. Damit bietet sich der Einsatz

etwa in Karosseriefertigungsanlagen mit

vollautomatischen Werkzeugwechslern

an. Der Leistungsstecker umfasst eine

separate Masseisolation zwischen der

Masse der Eingangs-/Ausgangslogik

und der Ausgangsmasse. Dadurch ermöglichen

die Module Sicherheits-

Automatisierungs-Architekturen mit

separaten Stromversorgungen für die

Versorgung von Eingängen (Sensoren)

und Ausgängen (Aktoren). Passend zum

Produkt sind Verbindungsleitungen,

Steckerbuchsen/-dosen, frei konfektionierbare

Steckverbinder, Ethernet-Switches,

PC-Schnittstellen, Gateways,

Diagnosetools und Simulationssoftware

erhältlich.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zur Produktübersicht

603iee0112

Präzise!

Der elektrische Minischlitten EGSL

macht aufwendige Eigenkonstruktion

überflüssig und ist die wirtschaftliche

Standardlösung für präzise Montageaufgaben.

23.–27. April 2012

Halle 15, Stand D07

www.festo.de/egsl


TECHNIK Feldebene

[1] John Browett ist General Manager

der CC-Link Partner Association (CLPA).

[2] Peter Lutz ist Geschäftsführer bei

Sercos International.

Bildquelle: CLPA

[1] [2]

Sechs Fragen an Feldbus-Organisationen (Teil 2)

Bildquelle: Sercos International

Anderer Feldbus,

andere Ansichten

Im zweiten Teil der IEE-Umfrage bei Feldbus-Organisationen stehen CLPA und Sercos

Rede und Antwort. Auch hier zeigt sich wieder wie weit die Einschätzungen zur Feldbus-Welt

auseinander gehen.

Die Vielseitigkeit bei

klassischen Feldbussen

ist doch sehr

eingeschränkt.

Peter Lutz, Sercos

Glauben Sie daran, dass sich die vielen Feldbusse irgendwann auf

wenige reduzieren lassen

John Browett, CLPA: Es ist unvermeidlich, dass sich die Anzahl an

Feldbussen irgendwann auf null reduzieren wird, weil die Anwender

auf Industrial Ethernet umrüsten werden. Dieser Trend

ist bereits jetzt offensichtlich. Die weniger gängigen Feldbusse

werden wahrscheinlich über die nächsten fünf Jahre verschwinden

und dabei einen Kern von etwa zwei bis vier Feldbussen zurücklassen,

die in zehn Jahren immer noch genutzt werden.

Peter Lutz, Sercos: Es ist nicht davon

auszugehen, dass die Anzahl der Bussysteme

zurückgehen wird. Schon

eher wird noch die eine oder andere

Lösung hinzukommen. Allerdings

werden mittelfristig einige wenige

Bussysteme den Markt dominieren.

Erfahrungsgemäß sind dies Bussysteme,

die von großen Herstellern unterstützt

werden. Kleinere Anbieter

werden den Rest des Marktes bedienen

und sich in Nischen platzieren.

Wie sehen Sie die Situation zwischen nicht-Ethernet und Ethernetbasierten

Feldbusen

John Browett, CLPA: Ethernet-basierte Feldbusse haben sich

bereits in der Industrie etabliert, mit steigender Tendenz – teilweise

auf Kosten der nicht-Ethernet-basierten Technologien. Der

große Vorteil von Ethernet ist die nahtlose Verbindung zwischen

der Anlagensteuerung und dem Enterprise Management System.

Dies ermöglicht, dass Betriebsdaten aus der Feldebene in Informationen

konvertiert werden können und live in das Management

Reporting und strategische Entscheidungen einfließen.

Allerdings erzeugt dies auch teilweise eine größere Komplexität

des Netzwerk-Designs und mögliche Sicherheitsrisiken.

Peter Lutz, Sercos: Die klassischen Feldbusse haben nach wie vor

eine sehr hohe Verbreitung und Akzeptanz im Markt. Allerdings

ist die Vielseitigkeit bei klassischen Feldbussen doch sehr eingeschränkt,

sodass in neuen Projekten zumeist das Ethernet-basierte

Sercos III zum Einsatz kommt. Bei diesem Lösungsansatz steht

nicht nur eine höhere Performance zur Verfügung, sondern es

wird auch ein Mehrwert hinsichtlich einheitlicher Vernetzung

und Durchgängigkeit erzielt. Trotz einem rasanten Knotenwachstum

bei Sercos III verzeichnen wir immer noch einen

Anstieg der Knotenzahl beim klassischen Sercos Antriebsbus –

wenn auch im kleineren einstelligen Bereich.

Wie stark schätzen Sie den Drang der Endanwender hin zu Wireless

ein

John Browett, CLPA: Wireless-Technologien für industrielle Steuerungslösungen

haben eine Menge Aufmerksamkeit erzeugt. Es

gibt bereits erfolgreiche Implementierungen, und wir können in

Zukunft mehr erwarten. Allerdings gibt es ernsthafte Bedenken

bezüglich Schwierigkeiten bei der Installation und der Zuverlässigkeit.

Industrielle Umgebungen bestehen aus einer Vielzahl von

Metallausrüstungen – statische und bewegliche. Außerdem ist es

sehr wahrscheinlich, dass beträchtliche Mengen an Funkfrequenzstörungen

auftreten, ausgehend beispielsweise von Maschinen,

Schaltanlage oder Schweißanlagen. Die Störfestigkeit zu

bewahren hat sich häufig als schwierig erwiesen.

Peter Lutz, Sercos: Auch wenn Wireless-Technologien eine zunehmend

wichtige Rolle in der Automatisierungstechnik einnehmen,

so werden diese auch mittel- und langfristig die kabelgebunde-➜

54 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Feldebene

Bildquelle: Mystock – Fotolia.com

Das Ethernet hat die Kommunikation

in der Automatisierung verändert.

Klassische Feldbusse

müssen sich behaupten, neue

Feldbusse müssen zuverlässiger

und sicherer werden.

IEE · 1/2 2012

55


TECHNIK Feldebene

Sechs Fragen an Feldbus-Organisationen (Teil 2)

ne Kommunikation nicht ablösen, sondern ergänzen. Ob, wann

und wie sich Wireless-Technologien für Anwendungen mit hohen

Echtzeitanforderungen durchsetzen, wird sich erst in den

nächsten Jahren zeigen. Hierfür fehlt es noch an wesentlichen

technischen Voraussetzungen.

Stuxnet war nicht

die erste Attacke

und wird nicht die

letzte sein.

John Browett,

CLPA

Was sind momentan die größten Probleme

bei der Installation und dem

Betrieb eines Feldbusses

John Browett, CLPA: Oft ist es ein signifikantes

Problem, die Anwender

dazu zu bringen, die Installationsrichtlinien

angemessen zu befolgen.

Zu viele denken, dass der Anschluss

eines Feldbusses nur ein schlichter

Verkabelungsjob ist, dabei müssen

viele spezielle Faktoren im Hinterkopf

behalten werden. Wenn Instruktionen nicht befolgt werden,

ist die Möglichkeit eines problemlosen Betriebs meistens gefährdet.

Ein anderes Problem ergibt sich, wenn Gerätehersteller auf

ein neues Modell aktualisieren und dabei die Feldbus-Kompatibilität

ändern, was für die Installateure sehr verwirrend ist.

Peter Lutz, Sercos: Bei vielen Feldbussen ist zwar das Kommunikationsprotokoll

festgelegt, doch die Gerätefunktionen sind

häufig nicht oder nur teilweise einheitlich und herstellerübergreifend

spezifiziert. Zudem erfordern viele Feldbusse eine aufwendige

Geräte- und Netzwerkkonfiguration. Dadurch entsteht

ein erheblicher Aufwand bei der Integration und Inbetriebnahme,

aber auch bei der Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung eines

Feldbusses.

Wie wichtig sind heute Monitoring-Systeme

Gleich- und Drehstrommotoren

Wir bieten extrem kurze Lieferzeiten!

John Browett, CLPA: Es ist wichtig sicherzustellen, dass das Netzwerk

korrekt funktioniert. Daher sind Diagnosedaten sicherlich

wichtig, wie auch die Informationen, die sich daraus ableiten lassen.

Um aber Datenüberlast zu vermeiden, ist es auch wichtig,

dass das Netzwerk so zuverlässig wie möglich ist, sodass die

Notwendigkeit zur Überwachung sich

verringert.

Peter Lutz, Sercos: Die einheitliche und

Zu viele denken,

durchgängige Kommunikation über

dass der Anschluss

ein Kabel in Kombination mit der hohen

Bandbreite des Mediums Ethernet

eines Feldbusses nur

ein schlichter Verkabelungsjob

ist.

resultiert zweifellos in einem beachtlichen

zu verarbeitenden Datenvolumen.

John Browett, CLPA

Dies heißt jedoch nicht zwangsläufig,

dass diese Systeme nicht beherrschbar

sind. Bei der Konzeption von Sercos III

haben wir Wert darauf gelegt, das sich

das Netzwerk einfach und sicher, das heißt ohne aufwendige

Konfiguration, in Betrieb nehmen lässt und auch die Diagnose

einfach und effizient erfolgen kann.

Wie präsent ist das Thema Security in der industriellen Kommunikation

John Browett, CLPA: Sicherheit ist zurzeit ein sehr aktuelles Thema.

Viele Menschen hat die Stuxnet-Attacke verunsichert, die

anscheinend eine spezielle Anwendung in einer speziellen Industrie

zum Ziel hatte, aber auch Probleme anderswo verursacht

hat. Stuxnet war nicht die erste Attacke und wird nicht die letzte

sein. Je mehr IT und Automation zusammenrücken, desto wichtiger

wird Sicherheit. Das alte Prinzip von ‚Sicherheit durch Unklarheit‘

reicht nicht länger aus, da immer mehr Systeme offene

Technologien integrieren, die Hacker kennen und die einfach zu

kompromittieren sind.

Peter Lutz, Sercos: Die Nutzung

von Protokollen aus der IT, wie

AMP Square-Baureihe

Asynchronmotoren

mit hoher Leistungsdichte,

speziell geeignet für Umrichterbetrieb

• Baugröße 112 bis 355

• Schutzart IP 23 und IP 55

• 17 KW - 1000 KW, 1500 min-1

• Flexible Bauformen/Ausführungen

• Normen: IEC, NEMA, CSA

Gleichstrommotoren bis 2000 KW

in verschiedenen Schutz-und Kühlarten.

Große Auswahl an Gleich-und Drehstrommotoren

ab Lager lieferbar.

TCP/IP, sowie die Umsetzung

durchgängiger Kommunikationskonzepte

für Maschinen und Anlagen

resultiert prinzipiell in einer

höheren Angreifbarkeit der am

Prozess beteiligten Geräte. Aus

diesem Grunde haben wir bei Sercos

III Mechanismen spezifiziert,

die einen robusten und sichereren

Betrieb der Maschine oder Anlage

gewährleisten.

Autorin

Melanie Feldmann,

ist Redakteurin der IEE.


vormals Thrige Electric

T-T Electric Tel. 0711/38 04 410

Deutschland Fax 0711/38 04 411

Helgolandstraße 67 info@t-telectric.de

70439 Stuttgart www.t-telectric.de

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zur CLPA

Link zu Sercos International

775iee0112

tt_electric_126x86.indd 1 16.01.12 16:19

56 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Feldebene

Drehgeber

Vielfältige Zwerge

Gleichstrommotor

Günstig, aber gut

Bildquelle: Megatron

Megatron: Die neuen Miniatur-

Drehgeber MOT5 bis MOT13 bieten

trotz ihrer geringen Gehäusedurchmesser

von 5 bis 13 mm den vollen

Funktionsumfang. Durch zulässige

Drehzahlen bis 6 000 min -1 und ihre

Unempfindlichkeit gegen magnetische

Störfelder sind sie in zahlreichen

Anwendungsgebieten einsetzbar

NPN-Rechtecksignale werden

vom kleinsten Modell MOT5 in 64

Impulsen pro Umdrehung ausgegeben,

im größten in bis zu 16 000.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

455iee0112

Bildquelle: Groschopp

Groschopp: Die neue Reihe permanentmagneterregter

Kommutatormotoren

(PGK) wurde unter dem

Aspekt des heute überall herrschenden

Kostendrucks entwickelt.

Trotz ihres günstigen Preises sind

die Motoren robust, geräuscharm

und haben einen hohen Wirkungsgrad.

Fünf Baugrößen in verschiedenen

Längen haben eine Nennleistung

zwischen 15 und 350 W. Sie

sind für 24 V DC, 3 000 U/min ausgelegt

und erfüllen Schutzart IP42.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

451iee0112

BW_Safety_Pilz_210x103_IEE_01+02_S_AT2012.indd 2

Ethernet-Switch

Aus zwei mach eins

CCD-Scanner

Mit OLED-Display und Ethernet

17.01.2012 18:00:13 Uhr

rung, vollem Überspannungsschutz

und Level 4 ESD hält es auch unter

rauen Bedingungen die Verbindung.

Die Alles-in-einem-Lösung unterstützt

sämtliche Funktionen der

Moxa-Nport-Geräteserver-Serie.

Moxa: Der neue Nport S8458 ist

Geräteserver und Ethernet-Switch

in einem und verfügt über acht

Ethernet- und vier serielle Schnittstellen.

Das platzsparende Kombigerät

eignet sich für Anwendungen

in der Verkehrsüberwachung und im

Bereich der erneuerbaren Energien.

Mit seinem erweiterten Betriebstemperaturbereich

von -40 bis

85 °C, der UL60950-1-ZertifizieinfoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

600iee0112

Wenglor: Aktueller Neuzugang des

Unternehmens im Bereich Identtechnik

ist ein ethernetfähiger CCD-

Scanner, der Barcodes bis zu einem

Abstand von 320 mm erkennt. Der

Scanner überprüft Etiketten auf

Vollständigkeit und Qualität der Informationen

und liest Barcodes, die

direkt auf glänzenden Materialien

aufgedruckt oder eingelasert sind.

Auch Barcodes mit geringem Kont-

rastunterschied oder schlechter

Druckqualität kann der mit Rotlicht

arbeitende Scanner noch erkennen.

Ein ungewolltes Verstellen des Sensors

wird mittels Passwortschutz

verhindert.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Unternehmen

553iee0112

IEE · 1/2 2012

57


TECHNIK Feldebene

UMTS-Router

Redundanz für raue Umgebungen

Softstarter

Einheitliche Ansteuerung

Westermo: Eine zweite SIM-Karte

sowie integrierte Routing-Redundanz-Protokolle

ermöglichen beim

UMTS-Router MRD-350 den Aufbau

von Backup-Verbindungen bei

Hardware-Ausfällen oder einem

Abbruch der primären Provider-

Verbindung. Über Funktionen der

RS-232-Schnittstelle werden Daten

nicht nur übertragen, sondern lassen

den Router auch E-Mails und

SMS verschicken. Das Gerät hat

zwei 10/100-Ethernet-Switchports

mit integriertem DHCP-Server und

eine ‚Stateful Packet Inspection‘-

Firewall; außerdem ist eine VPNgesicherte

Standortkopplung mit

drei parallelen Verbindungen möglich.

Die Konfiguration erfolgt über

Westermo-eigene Weboberfläche.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

602iee0112

Eaton: Der Hersteller von Komponenten

und Systemen der Elektround

Automatisierungstechnik erweitert

seine Softstarter Reihe DS7

um Geräte bis 200 A. Als Alternative

zum Stern-Dreieck-Start hat sich

der Soft-Starter zunehmend etabliert.

Anwendern steht nun das

komplette Spektrum von 4 bis 200 A

mit einer einheitlichen Ansteuerung

und Funktionalität bereit, sie werden

die bisherigen Reihen DS4 und

DS6 komplett ablösen. Bei DS7

reicht der Netzspannungsbereich

von 200 bis 480 V, für die Ansteuerung

sind Versionen mit 24 V AC/DC

und 110 bis 230 V AC verfügbar. Für

Automatisierungslösungen gibt es

den DS7 demnächst auch mit einer

Smartwire-DT-Anschaltung.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

450iee0112

BW_Safety_Pilz_210x103_IEE_01+02_S_AT2012.indd 3

Frequenzumrichter

Störungsfrei in beide Richtungen

Werkstoffprüfgerät

Fehlersuche mit Ultraschall

17.01.2012 18:00:54 Uhr

Sieb&Meyer: Den Frequenzumrichter

SD2S gibt es ab sofort auch mit

sensorloser Vektorregelung (SVC)

für den Betrieb von Hochspannungs-Synchronmotoren

beziehungsweise

-generatoren im Frequenzbereich

bis 2 kHz. Kurze, aber

starke Störungen lassen sich damit

bewältigen. Zudem ermöglicht die

neue Betriebsart den Vierquadranten-Betrieb,

der auf sensorlosen

Betrieb von Hochgeschwindigkeitsmotoren

und -generatoren abgestimmt

ist. Dadurch eignet sich

dieser Frequenzumrichter für den

Einsatz bei Organic-Rankine-Cycle-

Anlagen oder Micro-Gasturbinen.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

452iee0112

Sonotec: Die Senkrecht-Prüfköpfe

der neuen Produktreihe Sonoscan

eignen sich speziell für die zerstörungsfreie

Untersuchung von Metallen

und Kunststoffen auf Materialfehler.

Kombiniert mit den Sonowall-

Ultraschallmessgeräten können

damit auch Wanddickenmessungen

durchgeführt werden. Die neue Produktreihe

startet vorerst mit vier

Sende-/Empfangs-Senkrechtprüf-

köpfen sowie vier Impuls-Echo-

Senkrechtprüfköpfen mit montierbarer

Schutzmembran. Beide Prüfkopftypen

sind in einer großen und

einer kleinen Ausführung mit den

Frequenzen 2 oder 4 MHz erhältlich.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

500iee0112

58 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Feldebene

Endoskop

Mobiles Stielauge

CompactPCI-Testsystem

Kleiner Hybride

Micro-Epsilon Eltrotec: Das wichtigste

Teil des Video-Endoskop-Sets

6060 ist die Sonde mit 3,3 mm

Durchmesser. Sie ist 1,4 m lang und

lässt sich zwei Mal abknicken. Das

Blickfeld von 110° wird durch eine

LED beleuchtet, deren Licht mittels

Glasfaser-Lichtleiter in die Sondenspitze

geleitet wird. Auf Knopfdruck

wird dann das auf dem 10,4“-Monitor

zu sehende Bild auf einer

2-GB-SD-Karte gespeichert. An-

schließend können die Daten bearbeitet

werden. Eine USB- sowie

eine S-VHS-Schnittstelle sind für

die Datenübertragung vorgesehen.

Die Funktionen lassen sich vom

Handteil aus steuern. Alles zusammen

ist mit Tastatur und Rechner in

einem Koffer untergebracht.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

502iee0112

Elma: Das 19“ große CompactPCI-

PlusIO-Testsystem nach PICMG-

CPCI-2.30-Standard verfügt über

insgesamt acht Steckplätze, wovon

vier für Peripheriekarten, drei für

CompactPCI-Legacy-Karten und

einer für die CPU vorgesehen sind.

Die CompactPCI-PlusIO-Technologie

ist ein Hybride aus dem alten

CompactPCI- und dem neuen CompactPCI-Serial-Standard.

Dieser

bringt Geschwindigkeitsvorteile

durch serielle Punkt-zu-Punkt-

Verbindungen mit den Protokollen

USB 2 und 3, Sata, PCI Express und

Ethernet. Mit dem Hybrid-System

lassen sich sowohl alte Steckverbinder

weiterverwenden als auch

neu angeschaffte Hardware nutzen.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

503iee0112

Der Safety Basis Monitor

+ Bei 22,5 mm Baubreite 2 (4) sichere elektronische Ausgänge,

8 / 4 sichere Eingänge oder 8 Standard-Eingänge und

8 Meldeausgänge

+ Konfigurierbar mit PC-Software ASIMON 3 G2 über eine

USB-Schnittstelle, Chipkarte für einfachen Gerätetausch

+ Universell erweiterbar mit Safety E/A Modulen + Standard

E/A Modulen in IP20 oder IP67, Drehzahlwächtern für bis

zu 40 Achsen, Safety Relaisausgangsmodulen

BW_Safety_Pilz_210x103_IEE_01+02_S_AT2012.indd 4

Druckmessgerät

Freihändiges Arbeiten

Gleichstrom-Motor

Die Bremse macht‘s

17.01.2012 18:01:12 Uhr

Afriso: Das Druckmessgerät S4600

wird zur Messung von Unter-, Über-,

Differenz- und relativen Drücken

gasförmiger, nicht aggressiver Medien

in nicht explosionsgefährdeten

Bereichen eingesetzt. Das ergonomisch

geformte Handmessgerät

verfügt über ein Schutzgehäuse mit

rückseitigem Magneten, wodurch

freihändiges Arbeiten möglich ist.

Ein großes TFT-Display sorgt für

eine komfortable Visualisierung und

gleichzeitige Darstellung von vier

Messwerten. Die Messergebnisse

können in neun unterschiedlichen

Einheiten angezeigt werden.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

501iee1211

Oriental Motor: Die bürstenlosen

DC-Motoren der neuen BLE-Serie

sind auch mit elektromagnetischer

Bremse erhältlich. Damit eignen sie

sich für den Antrieb von vertikalen

Bewegungen. Die Motoren sind in

den Rahmengrößen 60, 80 und

90 mm erhältlich und liefern eine

Ausgangsleistung zwischen 30 und

120 W. Deren Drehzahlbereich erstreckt

sich je nach Ausführung von

100 bis 4 000 min -1 . Mit Stirnradgetriebe

erreicht der Motor in der

Größe 90 mm ein Drehmoment von

90 Nm, mit Hohlwellenflachgetriebe

68 Nm. Der Antrieb erfüllt IP65.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

453iee0112

IEE · 1/2 2012

59


TECHNIK Feldebene

In der Elektronikfertigung führt

ein Transponder am Werkstückträger

zum Beispiel den Bauplan

und die Identifikationsnummer

eines Schaltgeräts mit.

Bildquelle: alle Bilder Siemens

RFID für den unteren bis mittleren Leistungsbereich

Manchmal darf es auch

kleiner sein

Um bei flexiblen Produktionsprozessen oder kleinen Losgrößen die Intralogistik im Griff

zu haben, muss ein RFID-System nicht immer mit großen Reichweiten und komplexer

Kommunikation ausgestattet sein. Oft reichen einfache und kostengünstige RFID-

Systeme aus.

Siemens hat sein Portfolio von

Simatic Ident für die industrielle

Identifikation um das RFID-System

Simatic RF200 für einen einfachen

und kostengünstigen Einstieg erweitert.

Die Reader dieses Systems sind eignen

sich speziell für Lösungen im unteren bis

mittleren Leistungsbereich und komplettieren

an dieser Stelle das bestehende

RFID-Angebot von Siemens. Die Produktreihe

arbeitet im Hochfrequenzbereich

bei 13,56 MHz und unterstützt den Standard

ISO 15693. Je nach Anforderung an

die Reichweite und Bauform stehen vier

Reader zur Auswahl.

Für kleine Reichweiten bis zu 20 oder

30 mm sind die beiden kompakten

Reader Simatic RF210R und RF220R in

M18- oder M30-Bauform mit einer Länge

von 70 mm geeignet. Für Reichweiten

bis zu 65 mm oder 130 mm sind die Lesegeräte

Simatic RF240R und RF260R in

Quaderbauform mit den Abmessungen

50 mal 50 mal 30 mm oder 75 mal 75

mal 40 mm konstruiert. Der geringe

Platzbedarf durch die kompakten Bauformen

ist dann von Vorteil, wenn in einer

Anlage die Installation größerer Geräte

aufgrund begrenzter Montageflächen nur

schwer möglich ist.

60 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Feldebene

Komponenten und

Lösungen für CAN

und CANopen

[1] Der RFID-Reader in M18-Bauform hat die

Antenne bereits integriert. Das macht ihn kompakt.

Die LED-Leuchte zeigt den Status ‚Betrieb‘,

‚Lesen‘ oder ‚Schreiben‘ an.

[2] Die kompakte Bauform der Reader ermöglicht

den Einsatz in beengten Platzverhältnissen.

Das zur Verfügung stehende Portfolio an

Transpondern gemäß ISO 15693 umfasst

kostengünstige Smart Labels für den dauerhaften

Verbleib am Produkt oder

Schraubtransponder für die einfache

Montage. Aber auch Tags für den bündigen

Einbau in Metall beispielsweise am

Werkstückträger oder für besonders hohe

Temperaturumgebungen bis zu 220 °C,

wie sie zum Beispiel in der Lackiererei

vorkommen, sind erhältlich.

Für die Anbindung an die Automatisierungs-

oder IT-Ebene stehen bei den Geräten

Simatic RF240R und RF260R optional

eine RS232-Schnittstelle oder, wie

für alle RFID-Systeme von Siemens, Kommunikationsmodule

für beispielsweise

Profibus oder Profinet zur Verfügung.

Simatic-S7-Funktionsbausteine ermöglichen

eine einfache Integration in eine

Simatic-Steuerung über die Engineeringsoftware

Step 7. Anwendungen für das

kompakte RFID-System liegen beispielsweise

bei der Kleinmontage in der Elektronikfertigung

oder in der Intralogistik

der Lebens- und Genussmittelbranche.

[1]

[2]

Flexible Kleinmontage in der Elektronikfertigung

Ein möglicher Anwendungsbereich für

die kleinen RFID-Reader liegt beispielsweise

in der Elektronikfertigung bei der

Montage von verschiedenen Schaltgeräten

innerhalb einer Fertigungslinie. Vollautomatisierte

Prozesse bei einer hohen

Produktvarianz bis zu Losgröße 1 stellen

hier eine große Herausforderung dar, die

ein RFID-System einfach lösen kann.

Denn ein RFID-System kann den Fertigungsfluss

und sämtliche Fertigungsschritte

automatisiert steuern, überwachen

und im Nachhinein nachvollziehbar

machen.

Die Lösung kann wie folgt aussehen: Jeder

Werkstückträger pro Baugruppe wird

mit einem passiven Transponder ausgestattet,

zum Beispiel dem Datenträger

MDS D422, der sich auch bündig in

Metall einbauen lässt. Dieser verfügt über

eine Speicherkapazität von maximal

2 000 Byte und kann beliebig oft beschrieben

und ausgelesen werden. Nach der

Auswahl des anstehenden Fertigungsauftrags

wird der Transponder automatisch

mit dem entsprechenden Datensatz beschrieben,

der die Fertigungsidentifikation

sowie den produktspezifischen Fahrund

Arbeitsplan enthält. In den einzelnen

Bearbeitungsmodulen wird der Datensatz

ausgelesen. Wird der Werkstückträger

spurgeführt am Schreib-/Lesegerät vorbeigefahren,

kann hier zum Beispiel der

Reader Simatic RF210R zum Einsatz

kommen, der durch seine geringen Maße

auch unter beengten Verhältnissen einfach

montierbar ist. Dieser Reader lässt

sich auch über das Kommunikationsmodul

Simatic RF180C mit Profinet-Schnittstelle

an die jeweilige Modulsteuerung

anschließen. Die mitgeführten Daten werden

dann an die jeweilige Modulsteuerung

übermittelt und ausgewertet. Die

erforderlichen Arbeitsschritte werden

automatisch veranlasst. Nach Abschluss

des einzelnen Fertigungsschritts ➜

CAN-Hardware

Von der PC-Interfacekarte für Analyseund

Steuerungsanwendungen bis hin zu

Repeatern, Bridges und Gateways — unsere

Produkte decken eine Vielzahl von Anwendungsbereichen

ab.

Analyse und Diagnose

Mit unseren Windows-basierten Tools und

mobilen Handheld-Geräten für die Entwicklung,

den Test und die Konfiguration haben

Sie Ihre CAN- und CANopen-Geräte im Griff.

Protokollsoftware

Unsere Protokollstacks ermöglichen die

schnelle und kostengünstige Anbindung Ihrer

Embedded-Geräte an CANopen und DeviceNet.

Auf Wunsch führen wir die Implementierung

der Software im Kundenauftrag aus.

OEM-Lösungen

und Dienstleistungen

Als erfahrener Dienstleister entwickeln und

liefern wir Hardware- und Softwarelösungen

im Kundenauftrag oder passen

unsere Produkte an Ihre individuellen

Anforderungen an.

Besuchen Sie uns auf der Messe,

28.2.-1.3.2012, Halle 1, Stand 538

Leibnizstr. 15 · 88250 Weingarten

Tel.: +49-(0)7 51 / 5 61 46-0

Fax: +49-(0)7 51 / 5 61 46-29

Internet: www.ixxat.de


TECHNIK Feldebene

können die entsprechenden Fertigungsund

Qualitätsdaten dazugeschrieben werden.

[3] Die kompakten Reader

kommen mit den ISO-

15693-Transpondern zum

Einsatz.

Effizient in der Genussmittelindustrie

Es kommt vor, dass verschiedene Tabakmischungen

für unterschiedliche Zigarettenarten

in größeren Mengen vorbereitet

werden müssen, um dann für die chargenweise

Produktion angefordert zu werden.

Die Container mit den Tabakmischungen

erhalten jeweils einen Transponder, beispielsweise

den MDS D126. Der Transponder

eignet sich aufgrund seiner Kompakt-

und Robustheit für die produktionsnahe

Logistik und kann über einen

Abstandshalter auch auf Metall montiert

werden. Über diesen Datenträger lassen

sich die Inhalte der Container und somit

die enthaltene Tabakmischung identifizieren.

Er kann außerdem die Gewichtsdaten

des Containers, wie Leergewicht und

Einwaage, Fülldatum, spezifische Daten

zur Tabakmischung, zum Containerstatus

und die entsprechende Zielinformation

speichern. Die verschiedenen Schreib-/Lesegeräte,

etwa der quaderförmige Simatic

RF240R, werden an den entscheidenden

Positionen der Förderstrecke angebracht

und können die Daten auf dem Transponder

bis zu einem Arbeitsabstand von

57 mm auslesen. Die Anbindung an die

übergeordnete Automatisierungsebene

erfolgt einfach über das Kommunikationsmodul

Simatic RF160C. Das Kommunikationsmodul

wiederum lässt sich an

jede beliebige profibusfähige Steuerung

anbinden. So kann immer vollautomatisiert

die jeweils richtige Tabakmischung

für die entsprechende Charge aus dem

Lager entnommen und zur richtigen

Zigarettenmaschine befördert werden.

Genauso ist es möglich, nicht benötigte

Restmengen wieder auf Lager zu legen,

für die nächste Fertigungscharge zu identifizieren

oder notwendige Wartungsarbeiten

wie die Reinigung des leeren Containers

in die Wege zu leiten.

Autorin

Simone Klaumünzer

ist Marketing Managerin für industrielle Identifikationssysteme

Simatic Ident bei der Siemens AG in

Nürnberg.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum RFID-System


776iee0112

TECHNIK Feldebene

Bildquelle: ABB

Servoantriebe

Schneller verarbeiten

ABB: Mit den Protokollen Ethercat,

Ethernet/IP, Modbus TCP und TCP/

IP arbeiten die Ethernet-Servoantriebe

Microflex e150 mit universeller

Drehgeberschnittstelle und indi-

vidueller Motion-Control-Programmierung.

Die Geräte lassen sich vor

Ort programmieren und sind dadurch

eine flexible Plattform für das

Design von Maschinen und Anlagen.

Dabei soll die Verarbeitungsgeschwindigkeit

etwa 20-mal so

schnell wie die gängiger intelligenter

Antriebe sein. Die Baureihe besteht

aus vier einphasigen Antrieben

mit einer Ausgangsleistung von 1,5

, 3, 6 oder 9 A.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zur Produktübersicht

457iee0112

Bildquelle: Vogel Antriebstechnik

Planetengetriebe

Schrägverzahnt und leise

Vogel Antriebstechnik: Die Planetengetriebe

der MPG-Baureihe besitzen

ab sofort eine Schrägverzahnung.

In Verbindung mit der höheren

Rundlaufgenauigkeit weisen sie

geringere Geräuschemissionen als

die Vorgängergeneration auf. Zudem

erreichen die Getriebe im Vergleich

zu geradeverzahnten Ausführungen

bis zu 20 % höhere Drehmomente,

weshalb sie sich für den

Einsatz bei Servo-Anwendungen

mit hohem Drehzahlbereich eignen.

Der große, durchgängige Übersetzungsbereich

und die Lebensdauerschmierung

mit synthetischen

Hochleistungsölen gehören ebenso

zu den Eigenschaften.

infoDIREKT

www.all-electronics-de

Link zum Produkt

463iee0112

62 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Feldebene

Zahnriemenachse

Schneller Gleiter

Steckverbinder

Goldiger Schrauber

Festo: Die elektrische Zahnriemenachse

Elga-TB-G von Festo eignet

sich für extern zuzuführende Lasten

und für Gleitführungen mit steifem

Profil. Außerdem ist sie zu allen

gängigen Schritt- und Servo-Motoren

kompatibel. Die Motorlage lässt

sich an vier Seiten frei wählen. Die

Achse verfügt über eine Vorschubkraft

von bis zu 1 500 N und erreicht

Verfahrgeschwindigkeiten von bis

zu 5 m/s sowie Beschleunigungen

von bis zu 50 m/s². Die Zahnriemenachse

ist mit Gleitführung in drei

Baugrößen erhältlich, die einen Arbeitshub

bis 8 500 mm bieten.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

462iee0112

Weidmüller: Die frei konfektionierbaren

7/8“-Steckverbinder sind mit

Schraubanschluss ausgestattet, die

Kontakte zum Schutz vor Korrosion

vergoldet. Das Edelmetall verbessert

zugleich die Übertragungssicherheit

im Vergleich zu herkömmlichen

Legierungen. Die Leistungsdaten

reichen von 12 A bei der

dreipoligen bis 9 A bei der vier- bzw.

fünfpoligen Version. Die Bemessungsspannung

beträgt in jedem

Fall mindestens 250 V. Die Verbinder

sind als Einbaustecker mit Vorderund

Hinterwandmontage sowie mit

umspritzten Leitungen erhältlich.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

656iee0112

Steckverbinder

Von vorn

verschraubbar

20. – 22. März 2012 I Kongresshalle Böblingen

www.automatisierungstreff.com

Bildquelle: Binder

Binder: Mit den vorn verschraubbaren

Flanschsteckern und -dosen mit

vorkonfektionierten, standardmäßig

200 mm langen UL-Litzen, mit AWG

18 in 7/8“ ist es möglich, die elektrische

Baugruppe komplett zu konfektionieren

und anschließend in ein

IP67-Gehäuse einzubauen. Die Flächen

des Befestigungsgewindes

am Gehäusedurchbruch dienen bei

Bedarf als Aufnahme für eine Verdrehsicherung.

Die Steckverbindergehäuse

und Sechskantmuttern

sind sind aus Messing vernickelt,

die Kontaktoberflächen vergoldet

und damit für raue Einsatzbedingungen

geeignet. Außerdem sind

die Steckverbinder CUR-zertifiziert.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

657iee0112


PRAXIS Blech- und Umformtechnik

[1] Rohr- und Profilbearbeitung gehören zu den

nichtspanenden Werkzeugmaschinen.

[1]

Viele Einsatzgebiete für die Blech- und Umformtechnik

Formende Kreativität

Mit Werkzeugmaschinen-Industrie verbindet man meistens die spanenden Bearbeitung.

Dazu gehört aber auch die Umformtechnik und hier spielen die Pressen und

Blechbearbeitungsmaschinen die bedeutendste Rolle. Der Begriff Innovationsfähigkeit

wird hierbei häufig gebraucht und da kommt die Automatisierung ins Spiel.

Viel früher als erwartet konnte die

deutsche Werkzeugmaschinen-

Industrie die Auftragsflut in eine

Umsatzentwicklung Richtung schwarze

Zahlen drehen und für jeweils zweistellig

ansteigende Resultate sorgen. Gestützt

wurde dies durch die nichtspanenden

Werkzeugmaschinen. Hier sticht speziell

die Blechbearbeitung hervor, welche im

Gegensatz zum projektorientierten

(Groß-)Pressenbau naturgemäß wesentlich

kürzere Durchlaufzeiten hat.

Andere Kundenstruktur prägt

unterschiedliche Nachfrageverläufe

Der auftretende Phasenversatz zwischen

dem Beschaffungsverhalten der Automobilindustrie,

mit lange vorgeplanten Projekten

und strategischer Ausrichtung, und

der viel stärker konjunkturabhängigen

Nachfrage im mittelständischen Maschinenbau

führt zu ganz unterschiedlichen

Verläufen in der Produktionsentwicklung

bei umformenden (Großpressen) und spanenden

Werkzeugmaschinen. Das Produktionsverhalten

beweist dies, denn der

Umformtechnik kommt meist eine stützende

Funktion im Gesamtumsatz der

Werkzeugmaschinenbranche zu. Während

die Hersteller spanender Werkzeugmaschinen

ein Minus verbuchen müssen,

stabilisiert sich der Output im umformenden

Anlagenbereich mit gemäßigter Einbuße.

Mit einem technologischen Strukturwandel

oder Gefälle in der Innovationsfähigkeit

hat der eingeschränkte oder

auch einmal gänzlich ausbleibende

Gleichschritt der beiden Werkzeugmaschinenaggregate

nichts zu tun.

Bedeutung der Automobilindustrie

und des Maschinenbaus

Die Verteilung der Jahresproduktion der

Werkzeugmaschinenbranche muss eher

nach Anwendergruppen aufgeteilt werden,

denn je nach Programm- und Kundenstruktur

schlägt das unterschiedliches

Beschaffungsverhalten der Abnehmer nieder.

Während kleinere und mittelständische

Kunden aus dem Maschinenbau und

der Elektroindustrie, je nach konjunkturellem

Barometerstand und individuell

gehandhabten Regeln kaufmännischer

Vorsicht, Investitionsvorhaben strecken

oder vertagen, kann der Anteil relativ

konjunkturautonomer Projekte der Großindustrie

hoch ausfallen. Das Krisenjahr

2009 hat derartige Strukturen ein Stück

weit nivelliert.

Ein Problem besteht in unscharfen Branchenabgrenzungen:

Wo endet Autoelektronik,

deren Hersteller als Automobilzulieferer

deklariert sind, und was gehört

unter das Label Elektroindustrie. Gleiches

gilt für den Bereich der Herstellung von

Metallerzeugnissen (Zulieferer von

Schlössern und Beschlägen). Der Verband

priorisiert die bei den Werkzeugmaschinenherstellern

gebräuchliche Sprachregelung.

Unter Marktforschungsaspekten erklärtes

Ziel ist es, die Bedeutung besonders

volumenstarker Anwenderindustrien,

wie zum Beispiel des Automobil- oder

Maschinenbaus, in ihrer Gesamtheit darzustellen.

Die Automobilindustrie inklusive

ihrer Systemlieferanten und Zulieferer

baute selbst im Krisenjahr 2009 ihre Stellung

als wichtigste Abnehmerbranche

aus. Der Maschinenbau als zweitgrößter

Kunde mit seinen vielfältigen Teilbranchen

hält einen stabilen Anteil. ➜

64 IEE · 1/2 2012


PRAXIS Blech- und Umformtechnik

Bildquelle: Mack Brooks Exhibitions

Die blechbearbeitende Industrie

ist eine leistungsstarke Branche

mit Know-how, Flexibilität und

Innovationsfreudigkeit.

IEE · 1/2 2012

65


PRAXIS Blech- und Umformtechnik

Weltmarkt- und Technologieführer.

Schmiedeteile ‚Made in Germany‘ sind

Hightech, in vielen Fällen konkurrenzlos,

dazu sicher und innovativ. Neben der

Masse machen die deutschen Schmieden

aber mehr noch in puncto Klasse eine gute

Figur -- von den Gesenkschmieden über

die Freiformschmieden bis hin zu den

Kaltmassivumformern.

Bildquelle: Schuler

[2]

[2] Mit dem Begriff Umformtechnik sind die Fertigungsverfahren

der spanlosen Formgebung gemeint,

wie beispielsweise Pressen von Schuler.

Innerhalb des Maschinenbaus stellt der

Werkzeugmaschinenbau die größte Teilbranche.

Weitere wichtige Segmente sind

Antriebstechnik, Verfahrenstechnik/Energiewirtschaft,

Stanzwerkzeuge/Formenbau

sowie Kraftmaschinen/Turbinen.

Nach den Hauptkunden Automobilindustrie

und Maschinenbau, die zusammen

für zwei Drittel des Absatzes stehen, spielen

die Metallerzeugung und -bearbeitung

(Anteil: über 8 %; vor allem Stahlproduktion,

Walzwerke) sowie die Herstellung

von Metallerzeugnissen (circa 5 %;

Stahl-/ Leichtmetallbau, Press-/Stanz-/

Drehteile, Kesselbau, Draht- sowie unterschiedlichste

Metallwaren) eine wichtige

Rolle. Zu den weiteren bedeutenden Kunden

- gruppen zählen Elektrotechnik (circa

4 %), sonstiger Fahrzeugbau (4 %; inklusive

Schienenfahrzeuge, Schiffbau),

Luft- und Raumfahrt (etwa 3 %) sowie

Feinmechanik/Optik ( 3 %; inklusive Medizintechnik).

Eine tendenziell andere Gewichtung ergibt

sich bei der Betrachtung des stückzahlmäßigen

Absatzes. Hier führt der

Maschinenbau mit einem Anteil von

knapp 32 %, die Automobilindustrie und

ihre Zuliefersparten folgen mit 27 %.

Dies erklärt sich mit dem höheren Anteil

des Projektgeschäfts beim Kunden Automobilindustrie,

charakterisiert durch den

Einsatz von werkstückspezifischen Sondermaschinen

und komplexen Fertigungslinien.

In Europa führend

In der Umformtechnik spielen Pressen

und Blechbearbeitungsmaschinen wertmäßig

die bedeutendste Rolle. Rund 250

Unternehmen gehören in Deutschland der

Massivumformung an. Die Massivumformung

ist Marktführer in Europa und die

Nr. 2 der Welt. Eine interessante Verfahrenskombinationen

stellen das Laserschneiden

und Umformen in einem Blechbearbeitungszentrum

sowie die kombinierte

Laser-/Ultraschallbearbeitung dar,

wo sich beim Einsatz an hochharten,

spröden Werkstoffen und bei gleichzeitig

extremen Präzisionsanforderungen neue

Möglichkeiten eröffnen. Herausragendes

Applikationsbeispiel ist ferner das Laserschweißen

nichtlinearer Nähte und maßgeschneiderter

Baugruppen (Tailored

Blanks) im Leichtbau der Automobilindustrie.

Das Remote-Schweißen, also Laser-Schweißprozesse

über deutlich größere

Abstände zum Werkstück im freien

Raum, ermöglicht Investitionskostensenkung

und Taktzeitverkürzung.

Die Unternehmen der Massivumformung

in Deutschland sind auf vielen Feldern

Bestimmender Faktor: Innovationsfähigkeit

Der Begriff Innovationsfähigkeit lässt sich

zweifach interpretieren. Zum einen wird

darauf abgestellt, dass die Werkzeugmaschinen-Industrie

selbst in der Lage ist,

Tauglichkeit und Potenziale neuer Materialien

und Technologien in den Markt zu

tragen. Zum anderen ist das Vermögen

gemeint, oft zitierte ‚Product Innovation

by End-Users‘ aufzugreifen und selbst in

neue, für den harten industriellen Alltag

taugliche Maschinenkonzepte umzusetzen.

Um ein Reduzieren der Bearbeitungszeit

durch Steigerung der Schnitt- und

Vorschubgeschwindigkeiten, müssen neue

Maschinenkonzepte sowie leistungsstarke

Komponenten geschaffen werden. Ebenso

sind rekonfigurierbare Fertigungssysteme

notwendig um eine Stückzahl- und Technologieflexibilität

bezüglich neuer Teilespektren

zum lebensdaueroptimierten

Nutzen investitionsintensiver Anlagen

notwendig. Die Automatisierung kann

viel dazu betragen. Linear- und Torquemotoren

mit hoher Dynamik und einfachem

Aufbau ermöglichen zum Beispiel

ein unmittelbares Erzeugen linearer und

rotatorischer Bewegungen. Auch die neuen

Steuerungen halten den wachsenden

Anforderungen des Blech- und Umformbranche

Stand. Durch Dezentralisierung,

Ferndiagnose über Internet, Fehlererkennung

bis zur Ebene der Feldgeräte (zum

Beispiel Sensoren, Aktoren) lassen sich

neue Maschinenkonzepte schaffen. Dadurch

lässt sich auch die wachsende

Nachfrage nach energie- und ressourceneffiziente

Werkzeugmaschinen bedienen.


Autor

Harald Wollstadt

ist Chefredakteur der IEE

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum VDW

Link zum Industrieverband Massivumformung


750iee0112

66 IEE · 1/2 2012


Praxis Blech- und Umformtechnik

Servoantriebe

SPS-Aufgaben übernehmen

I/O-Modul

Heiß und kalt

Bildquelle: Bosch

Bosch: Die weiterentwickelten dezentralen

Servoantriebe Indradrive

Mi übernehmen mit der integrierten

Indramotion MLD eigenständig IEC-

61131-3-basierende SPS- und

Motion-Aufgaben. Über den Automatisierungsbus

Sercos regelt ein

Master-Antrieb bis zu neun Slave-

Antriebe in harter Echtzeit. Zusätzlich

bindet die Automatisierung

direkt an die Antriebe angeschlossene

Ethernet-Aktoren und Peripheriegeräte

ein. Damit lassen sich

ohne Schaltschrank komplette Module

vormontieren.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

460iee0112

Bildquelle: Deditec

Deditec: Das RO-USBPT100-4 kann

als einziges Modul der RO-Serie

Temperaturen erfassen. Die nachgestellte

Zahl im Modellnamen des

weist auf die vier Eingänge hin, die

für PT100-Sensoren vorgesehen

sind. Dabei ist es möglich, die Sensoren

entweder per Zwei- oder

Dreileiter-Anschluss mit dem Modul

zu verbinden. Die Messung erfolgt

durch einen 24-Bit-A/D-Wandler,

der abhängig vom verwendeten

Sensor im Bereich zwischen -200

und 850 °C arbeitet. Energie liefert

der USB-Anschluss des PCs.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

606iee0112

Winkelmessgerät

In die Ferne schweifen

Füllstandsschalter

Ignoriert Verschmutzungen

Bildquelle: Heidenhain

Heidenhain: Der Hersteller ist Zulieferer

des Alma-Observatoriums in

der chilenischen Atacama-Wüste,

das das weltgrößte Radioteleskop

beherbergt. Zu den gelieferten Teilen

gehören Winkelmessgeräte der

Baureihen ERA 7000 und ERA

7480C. Vertikalwinkel stellen die

Forscher mithilfe des Winkelmessgeräts

ERA 4282C ein. Die Baureihe

ERA 4000 mit Stahlteilungstrommel

hat 32 786 Teilungsstriche und einen

Durchmesser von 209 mm. Die

Interface Box EIB 749 interpoliert

und kompensiert die Signale.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

505iee0112

Bildquelle: Baumer

Baumer: Der Füllstandsschalter

LBFS ist auch für den Einsatz in der

Fabrikautomation erhältlich und

dazu mit eigens entwickelter Fre-

quenzhubtechnik im M18-Gehäuse

ausgestattet. Damit steht eine Alternative

zu Kapazitivsensoren mit

einer Wiederholgenauigkeit von

±1 mm zur Verfügung. Der Schalter

erkennt alle Arten von Pulvern, Granulaten

oder Flüssigkeiten und detektiert

bzw. ignoriert auch klebrige

Stoffe, anhaftende Schäume oder

Verschmutzungen.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

554iee0112

Industriesteckverbinder

Kompakte Kontakteinsätze

Vision-Sensor

Ausblenden

Wieland: Für die Industriesteckverbinder

Revos Mini stehen Kontakteinsätze

mit höherer Kontaktdichte

bei äquivalentem Bemessungsstrom

zur Verfügung. Damit eignen

sich die kompakten Einsätze Revos

Mini Q5 besonders für Anwendungen,

bei denen Standardindustriesteckverbinder

zu groß sind. Die

Kontakteinsätze sind in Gehäuse

aus Kunststoff oder Metall eingebaut.

Die Crimpkontakte sind mit

verzinnter, versilberter oder vergoldeter

Oberfläche verfügbar und

eignen sich zur automatisierten Ka-

belkonfektionierung mit einem

Crimpautomaten. Anschließen lassen

sich Leitungsquerschnitte zwischen

0,5 bis 4 mm²/20 bis 12 AWG

bei einem Bemessungsstrom von

16 A und einer Bemessungsspannung

bis 400 V. Außerdem erfüllen

die Kontakteinsätze die Anforderungen

der EN 60664-1 und sind nach

UL/CSA für den amerikanischen

Markt zugelassen.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zur Produktübersicht

652iee0112

Bildquelle: Sensopart

Sensopart: Die Geräte der Visor-

Baureihe sind mit ihrer integrierten

Infrarot-Beleuchtung für den Einsatz

in Bereichen gedacht, in denen

sich die Helligkeit aufgrund des

Umgebungslichts verändert. Dieses

wird durch die schwarze Frontscheibe

herausgefiltert. Das Infrarotlicht

blendet Schatten aus, die

durch Fremdlicht verursacht werden.

Die Geräte sind als Objektsensor

und als Code-Leser für gedruckte

und direkt markierte Datamatrix-

Codes verfügbar.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

557iee0112

IEE · 1/2 2012

67


Die Premiere des Jahres:

Themenpark „Power Electronics and

Manufacturing for E-Mobility“

Besuchen Sie den Themenpark „Power Electronics and Manufacturing for

E-Mobility“ auf der PCIM und SMT/Hybrid/Packaging in Nürnberg

Das Thema Elektromobilität stellt die Unternehmen vor

viele neue Herausforderungen. Im Bereich der Elektronikfertigung,

in der Leistungselektronik, dem Energiemanagement

und der Antriebstechnik sind neue, innovative

Lösungen gefragt.

Im Rahmen der in diesem Jahr zeitgleich stattfindenden

Messen PCIM und SMT/Hybrid/Packaging in Nürnberg

(vom .. bis ..), wird der Hüthig-Verlag in

Kooperation mit dem Messeveranstalter Mesago erstmals

einen Themenpark unter dem Motto „Power Electronics

and Manufacturing for E-Mobility“ veranstalten.


Ihr kostenloses

Ticket unter

www.all-electronics.de/

tickets

Bilder: www.nuernbergmesse.de/de/presse/nm/mediacenter/fotos;

Marcus Kretschmar/fotolia.com

Ca. Aussteller erwarten Sie mit neuen Trends rund

um das Thema „Power Electronics and Manufacturing

for E-Mobility“.

Besuchen Sie den Themenpark! Ihr persönliches,

kostenloses Eintrittsticket erhalten Sie unter

www.all-electronics.de/tickets

Hüthig GmbH

Im Weiher 10

D-69121 Heidelberg

Tel. +49 (0) 6221 489-0

Fax +49 (0) 6221 489-481

www.huethig.de


PRAXIS Blech- und Umformtechnik

Touch-PLC sorgt für Flexibilität

Modul für Modul variabel

Das Entgraten von Blechen und deren Oberflächenbearbeitung erfordert eine hohe

Flexibilität und Qualität. Eine Stärke der Maschinengenerationen für Trocken- und

Nassbearbeitung des Blechentgratungs-Spezialist Paul Ernst Maschinenfabrik ist die

modulare Bauweise. Bei der Auswahl der zentralen Steuereinheit der Maschinen setzt

das Unternehmen auf die Produkte von Pro-face.

Bildquelle: Paul Ernst

Grate entstehen bei vielen Verfahren

der Blechbearbeitung und

besonders häufig bei den mechanischen

Verarbeitungsmethoden wie

Scheren und Stanzen. Sie beeinflussen die

Maßhaltigkeit und Qualität der Werkstücke.

Die verschiedenen Anforderungen

des Entgratens unterliegen beim Anwender

konstanten Änderungen. Klassische

Konzepte, wie Komplettmaschinen mit

vordefinierten Bearbeitungsmöglichkeiten,

können diese oft nur bedingt erfüllen.

Der modulare Aufbau und die Aufteilung

in spezialisierte Funktionseinheiten, je

nach Anwenderbedarf, der neuen Maschinengenerationen

des Eschelbronners

Blechentgratungs-Spezialisten, ermöglicht

ein flexibles und zeitnahes umsetzen der

sich ändernden Anforderungen. Welche

Module der Anwender auswählt, entscheiden

der jeweilige Bearbeitungsprozess

und damit nicht zuletzt die Anforderungen

des Endkunden. Ändern sich im

Laufe der Zeit die Anforderungen, kann

der Anwender seine Maschine erweitern

oder ergänzen. Die Aufnahme neuer Technologien

ins Programm, wie zum Beispiel

Gravieren, ist durch einfache Nachrüstung

kostengünstig und unkompliziert

möglich.

Modularer Gesamtcharakter

Die zentrale Steuereinheit und damit das

Herz jeder Anlage ist das Touch-PLC

AGP3300 von Pro-face. Dieses intelligente,

hybride Touch-PLC ist nicht nur die

zentrale Bedieneinheit, sondern erledigt

auch die Aufgabe der Steuerung für die

verschiedenen Maschinenfunktionen, die

modular programmiert sind. Die Steuerungseinheit

kommuniziert über CANopen

mit den einzelnen Funktionseinheiten.

Dies ermöglicht zusammen mit dem

modularen Gesamtcharakter der Maschine

das Ändern oder Aufrüsten der Maschinenkonfiguration

durch simples Andocken

der Funktionseinheiten. „Bei der

Auswahl der Zentralen Steuereinheit der

Maschine, inklusive des Bedienterminals

und der I/O-Peripherie, haben wir den

positiven Erfahrungen unserer Schwesterfirma

Jumag Dampferzeuger vertraut“,

so Dirk Zimmermann, Technischer Leiter

bei Paul Ernst. „Auch weitere Peripherie,

wie Frequenzumrichter und Positionsgeber,

konnten wir über den CANopen-

Der modularer Aufbau ermöglicht

es, die Anlage flexibel je nach

Bedarf zu erweitern.

Master des AGP3300 problemlos integrieren.“

Der elektrischen Sicherheit wird

mit diesem modularen Konzept auch

Rechnung getragen, denn hierdurch sind

die einzigen elektrischen Verbindungen

zwischen den Maschinenmodulen der

CANopen Bus und die 24/400 V Betriebsspannung.

Die einfach zu handhabende Entwicklungssoftware

GP-Pro EX von Pro-face

deckt alle Gesichtspunkte der Projektierungsarbeit

ab. Das durchgängige Projektierungswerkzeug

ist hybrid – sowohl die

Gestaltung und Konfiguration der Bedienoberfläche

als auch die Programmierung

der SPS sind hier vereint und ersparen

zeitaufwendiges Wechseln zwischen

Anwendungen. Die einheitliche Datenbasis

ermöglicht somit den Zugriff auf jegliche,

einmalig definierte Variable und bietet

mittels Drag-and-Drop-Funktionalitäten

eine breite Basis für effizientes und

schnelles Arbeiten. Die einzelnen Bedienebenen

sind durch ein Passwort-Management

auch für verschiedene Nutzergruppen

konfigurierbar.

Der konsequente modulare Aufbau der

Funktionseinheiten, zusammen mit der

modular strukturierten Software und

Hardware, bietet dem Anwender von

Entgratmaschinen eine exakt auf seinen

Bearbeitungsbedarf abgestimmte Palette

an Maschinenfunktionen. Zudem kann er

auch nachträglich zukünftige Bearbeitungsanforderungen

integrieren. Damit

sichert dieses Konzept langfristig die Investition.

Autor

Sascha Christmann,

ist im technischen Support bei Pro-face in Solingen

tätig.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Unternehmen


769iee0112

70 IEE · 1/2 2012


PRAXIS Blech- und Umformtechnik

Panel-SPS

Mit integriertem CAN

tet, haben eine IP65-dichte Front

und sind für kundenspezifisches

Labeling vorbereitet. Die Systeme

mit einem Ladespeicher von

640 kBit und einem 16 MB großem

Speicher sind mit und ohne Peripherieslots

erhältlich. In der Grund-

Insevis : Die S7-Panel-SPSen mit 7-

und 10“-TFT-Touchdisplays mit

65 000 Farben und WVGA-Auflösung

(800 x 640) sind für den Temperaturbereich

von -20 bis 60 °C geeignet.

Sie sind mit Befehlskompatibilität

zur S7-315-2PN/DP ausgestatausstattung

verfügen sie über CANopen,

Modbus RTU und TCP, Ethernet

RFC1006, TCP und UDP onboard.

Profibus Master/Slave sind optional

möglich. Sämtliche Sonderbausteine

und fertige S7-Lösungen für intelligente

CAN-Antriebe stehen

kostenlos zum Download bereit. Bis

zu elf Peripheriebaugruppen lassen

sich onboard stecken.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zur Produktübersicht

307iee0112

Human Machine

Interface (HMI)

Prozessebene

Safety & Security

Höchste Sicherheit

für alle Fälle – bis IP69K

Hier entsteht unser Anbieterverzeichnis „Markt & Kontakt“,

wo sich Einkäufer und Lieferanten suchen und finden.

Als Anbieter können Sie Einkäufer ganzjährig kostengünstig

auf Ihre Produkte aufmerksam machen und

Ihren Katalog anbieten.

Sichern Sie sich einen Platz in Ihrer Wunschrubik einfach

per Fax-Coupon, Telefon oder E-Mail.

www.contrinex.de

Weitere Infos unter:

+49 (0) 6221 / 489-304 oder

hagen.reichhoff@

huethig.de

❏ JA, ich buche Markt & Kontakt*

❏ Unterbreiten Sie mir ein unverbindliches Angebot

Anzeigenformat:

Breite: 41mm (1spaltig)

Höhe: _______ mm Mindesthöhe 20mm

Farbe: ❑ farbig ❑ s/w

(4,25 € pro mm Höhe) (€ 2,80 pro mm Höhe)

Rubrik 1) : ______________________________________

Online-Eintrag in Kombination:

❑ PLUS-Eintrag ❑ PROFI-Eintrag

€ 100,- / Jahr € 250,- / Jahr

* Bedingungen: Der Auftrag erstreckt sich über 12 Kalendermonate, danach läuft er bis auf Widerruf. Kündigungen

sind mit sechswöchiger Frist zum Ende der Laufzeit möglich.

Datenschutzhinweis: Ihre freiwilligen Angaben werden zusammen mit den für die Vertragsabwicklung

erforderlichen Bestellangaben von uns und den Unternehmen der Süddeutscher Verlag Mediengruppe,

unseren Dienstleistern sowie anderen ausgewählten Unternehmen verarbeitet und genutzt, um Sie über

Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Wenn Sie dies nicht mehr wünschen, schreiben Sie bitte an:

hagen.reichhoff@huethig.de

Firma:

Abteilung (mit interner Kurzbezeichn.):

Name, Vorname:

Firmenanschrift (Straße, HsNr.):

Firmenanschrift (Land, PLZ, Ort):

Tel.*:

E-Mail*:

Datum/Unterschrift:

*freiwillige Angaben

FAX +49 (0) 6221 489-482

1)

Rubriken zur Auswahl:

Leitebene

❏ Prozessvisualisierung

❏ Fernwartung –

Fernwirktechnik

❏ Condition-Monitoring

❏ SCADA / MES-Systeme

❏ Engineering Tools (PLM/CAx)

Prozessebene

❏ Human Machine Interface (HMI)

❏ Bildverarbeitung

❏ Industrie-PC

❏ Steuerungen

❏ Safety & Security

Feldebene

❏ Antriebstechnik

(mechanisch / elektrisch)

❏ optische / dimensionelle

Messtechnik

❏ industrielle Kommunikation

❏ Kabel & Stecker, Interfaces,

Schaltschränke, Gehäuse

IEE · 1/2 2012

71


PRAXIS Blech- und Umformtechnik

Bedienterminals

Mehr Leistung

für Diagnose und Visualisierung

www.twk.de

Seilzüge

für alle Drehgeber

Wegmessung 1 - 60 m

Spielfreie Mechanik

Robust & Zuverlässig

Pilz: Mit der Implementierung von

600-MHz-Risc-Omap-Prozessoren

sowie der Verwendung kontrastreicher

Displays unterstützen die PMI-

Bedienterminals PMI 509 und 515

die Anwender bei der Bedienung

ihrer Prozesse, bei der Diagnose

und bei Störungsbehebung. Die Diagnosegeräte

sind in Displaygrößen

3,5 und 5,7“ erhältlich. Die Bedienterminals

PMImicrodiag dienen zur

Diagnose und Visualisierung von

Maschinen und Anlagen in Verbindung

mit den programmierbaren

Steuerungssystemen PSS, dem

Bussystem Safetybus-p sowie den

konfigurierbaren Steuerungssystemen

Pnozmulti bzw. Pnozmulti Mini.

Kompakt und mit Ethernet-Schnittstelle

bieten die Systeme die Funktion

des Diagnosekonzepts Pvis von

Pilz. Der schnelle Wiederanlauf ist

durch Fehlerbeschreibung, Lösungsvorschläge,

Definition der

Zuständigkeiten und Information

zum Fehlerort möglich.

infoDIREKT

www.all-electronics.de

Link zum Produkt

306iee0112

Impressum

www.all-electronics.de

57. Jahrgang

ISSN 1434-2898

IHRE KONTAKTE:

Redaktion: Telefon: 062 21/489–308, Fax:–482

Anzeigen: Telefon: 06221/489–363, Fax:–482

Abonnement- und Leser-Service:

Telefon: 06123 /9238–257, Fax: –258

REDAKTION

Dipl.-Ing. Harald Wollstadt (hw), Chefredakteur (v. i. S. d. P.),

Tel. +49 (0) 6221489-308, Fax +49 (0) 6221489-482

E-Mail: harald.wollstadt@huethig.de

Dipl.-Journalistin (FH) Melanie Feldmann (mf) Tel. -463

E-Mail: melanie.feldmann@huethig.de

David Löh (dl), M.A., Volontär, Tel. -377

E-Mail: david.loeh@huethig.de

Klaus Heyer (Assistenz), Tel. -345

E-Mail: klaus.heyer@huethig.de

ANZEIGEN

Anzeigenleitung:

Anja Breuer, Tel.: +49 (0) 6221489-326

E-Mail: anja.breuer@huethig.de

Mediaberater:

Hagen Reichhoff, Tel.: -304

E-Mail: hagen.reichhoff@huethig.de

Sonderdruckservice:

Klaus Heyer, Tel. -345

E-Mail: klaus.heyer@huethig.de

Anzeigendisposition:

Martina Probst, Tel. -248

E-Mail: iee-dispo@huethig.de

Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 50 vom 01.10.2011

VERLAG

Hüthig GmbH, Im Weiher 10, 69121 Heidelberg,

Tel.: 06221/489–0, Fax: 06221/489–481, www.huethig.de

Handelsregister-Nr. 703044

Geschäftsführung: Fabian Müller

Verlagsleitung: Rainer Simon

Vertrieb: Stefanie Ganser

Produktmanager Online: Philip Fischer

Leser-Service:

E-Mail: leserservice@huethig.de

Tel.: 06123/9238–257, Fax: 06123/9238–258

Abonnement-Service:

E-Mail: aboservice@huethig.de

Tel.: 06123/9238–257, Fax: 06123/9238–258

Leitung Herstellung: Horst Althammer

Art Director: Jürgen Claus

Layout: Karin Köhler

Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH & Co. KG,

Leibnizstr. 5, 97204 Höchberg

Erscheinungsweise: 10 Ausgaben jährlich

Bezugsbedingungen/Bezugspreise 2012

(unverbindliche Preisempfehlung):

Jahresabonnement (inkl. Versandkosten)

Inland €179,00; Ausland €188,00;

Einzelheft €19,00 zzgl. Versandkosten.

Der Studentenrabatt beträgt 35%. Kündigungsfrist:

Jederzeit mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende.

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

© Copyright Hüthig GmbH 2012, Heidelberg. Eine Haftung für die

Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung durch

die Redaktion, vom Verleger und Herausgeber nicht übernommen

werden. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen

sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb

der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung

des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere

für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die

Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen. Mit

der Annahme des Manuskriptes und seiner Veröffentlichung in dieser

Zeitschrift geht das volle Verlagsrecht für alle Sprachen und Länder

einschließlich des Rechts zur Übersetzung, zur Vergabe von

Nachdruckrechten, zur Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen

Systemen, zur Veröffentlichung in Datennetzen sowie Datenträgern

jedweder Art, namentlich der Darstellung im Rahmen von Internet-

und Online-Dienstleistungen, zur Herstellung von Sonderdrucken,

Vervielfältigungen und Mikroverfilmungen an den Verlag über.

Dies gilt auch für die auszugsweise Wiedergabe sowie den Nachdruck

von Abbildungen. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen,

Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt

auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme,

dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-

Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedemann

benutzt werden dürfen.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen.

Mit Namen oder Zeichen des Verfassers gekennzeichnete

Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Es

gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Autorenbeiträge.

AUSLANDSVERTETUNGEN

Frankreich, Belgien:

SL REGIE

Sophie Lallonder

12, allée des Crételles

F-37300 Joué-Lès-Tours

Tel.: +33/2/47 38 24 60, Fax: +33/2/90 80 12 22

E-Mail: sophie.lallonder@wanadoo.fr

Schweiz, Liechtenstein:

pms plantenberg media service GmbH

Marcus Plantenberg

Andreas-Kasperbauer-Straße 34

D-85540 Haar

Tel.: +49 (0)8955079909, Fax: +49 (0) 8955079908

E-Mail: info@pms-plantenberg.de

Großbritannien, Irland, Kanada, USA:

Marion Taylor-Hauser,

Max-Böhm-Ring 3

D-95488 Eckersdorf

Tel.: +49/921/31663, Fax: +49/921/32875

E-Mail: taylor.m@t-online.de

Angeschlossen der Informationsgemeinschaft

zur Feststellung der Verbreitung

von Werbeträgern (IVW), (Printed in Germany)

Datenschutzhinweis:

Ihre Angaben werden von uns für die Vertragsabwicklung

und für interne Marktforschung gespeichert, verarbeitet

und genutzt und um von uns und per Post von unseren Kooperationspartnern

über Produkte und Dienstleistungen informiert

zu werden. Wenn Sie dies nicht mehr wünschen

können Sie dem jederzeit mit Wirkung für die Zukunft unter

leserservice@huethig.de widersprechen.

Inhaber und Beteiligungsverhältnisse: (Entsprechend der Bekanntgabepflicht nach dem gesetz über die Presse vom 03.Okt. 1949):

Alleingesellschafter: Süddeutscher Verlag Hüthig Fachinformationen GmbH, München (100%)

72 IEE · 1/2 2012


TECHNIK Medien für Techniker

Die IEE Redaktion bespricht

Nachgeschaut

TV-Kritik

➜ Hitec: Ein Navi für Europa

Ein Milliarden Euro verschlingendes Infrastrukturprojekt,

dessen letzendlicher Nutzen umstritten

ist Nein, diese Sendung dreht sich nicht um

das Stuttgarter Bahnhof-Versenkungsprojekt

S21, sondern um das künftige, europäische Navigationssystem

Galileo. Der Untertitel ‚Durchbruch

oder Milliardengrab‘ verspricht eine kritische

Auseinandersetzung.

Mo, 16. Januar 2012, 21.30 Uhr, 3sat

Seit zehn Jahren ist Europas eigene Satellitennavigation

bereits in Planung: Ab 2018 wollen

die 27 EU-Staaten vom US-amerikanischen GPS

unabhängig sein. Das sei wichtig, wird in der

Sendung erklärt, weil satellitengestützte Navigation

für eine Technologiegesellschaft im 21.

Jahrhundert unerlässlich sei.

Tatsächlich klingen die Eckdaten von Galileo

nach Zukunft: Insgesamt 30 Satelliten sollen die

Position des Nutzers auf den Meter genau bestimmen

können. Mit Korrekturmaßnahmen beträgt

die Toleranz nur wenige Zentimeter. Zum

Bildquelle: ESA

Vergleich: GPS schafft ohne Korrekturen 5 bis

20 m, mit diesen 1 bis 3 m.

Damit, wenn es dann so weit ist, alles funktioniert,

arbeiten im Berchtesgadener Land Ingenieure an

der ‚Galileo Test- und Entwicklungsumgebung‘,

kurz Gate. Acht Sendestationen, die in Höhen zwischen

700 und 1 900 m installiert sind, gaukeln

den Empfängern im Tal ein fertiges Galileo vor. So

können die Fachleute das System noch vor der

Inbetriebnahme überprüfen und verbessern.

Daran hat nicht zuletzt auch das Militär Interesse.

Denn Verteidigungsaufgaben sind neben der

zivilen Nutzung ausdrücklich vorgesehen –

Dual-use Technology nennt das der Fachmann.

Aus dem selben Grund besitzt Russland ein eigenes

Satelliten-Navigationssystem und China

entwickelt eines.

Bis Galileo betriebsbereit ist, wird noch viel Zeit

vergehen. Am 21. Oktober 2011 sind die ersten

beiden funktionstüchtigen Satelliten gen Erdumlaufbahn

gestartet – mit sechs Jahren Verspätung.

Wie viel Galileo am Ende kostet, weiß natürlich

niemand; veranschlagt sind bis zur Inbetriebnahme

5,3 Milliarden Euro. Im laufenden

Betrieb sind es 800 Millionen Euro – pro Jahr.

IEE-Fazit: Die Zuschauer bekommen nicht nur

schöne Weltraumbilder, sondern auch die technischen

und organisatorischen Voraussetzungen

sowie Sinn und Zweck von Galileo erklärt. Dafür

gibt es vier von sechs IEE-Punkten. Leider kommen

kritische Stimmen nicht zu Wort – obwohl

das der Untertitel nahelegt.

Die IEE Redaktion empfiehlt

Technik fürs Sofa

TV-Vorschau

Di., 14. Februar 2012

➜ Moderne Wunder: Lokomotiven

Mit Geschwindigkeiten von über 480 km/h

rauscht die Dokumentation im schnellsten Zug

Europas, dem ‚Train à Grande Vitesse‘ oder kurz

TGV, durch die französische Landschaft. Anschließend

geht es nach Panama, dem einzigen

Land der Welt, in dem Pendler und Touristen in

nur einer Stunde über Eisenbahnschienen von

der Atlantik- zur Pazifikküste gelangen können.

15:15 Uhr, ZDFinfo

Mi., 15. Februar 2012

➜ LexiTV: U-Bahn – auf Schienen durch den

Untergrund

Viele große Städte haben ihre eigene Untergrundbahn

und nicht wenige dieser ingenieurtechnischen

Meisterwerke haben ihre ganz eigene

Geschichte. Die Sendung berichtet über

die berühmtesten U-Bahnen der Welt und ihre

Entstehung. Auch die Sicherheit der unter Tage

fahrenden Züge und ihre verkehrstechnische

Bedeutung für die Zukunft werden thematisiert.

14:30 Uhr, MDR Fernsehen

Di., 21. Februar 2012

➜ Erde am Limit – Die Energiekrise

Wissenschaftler rechnen damit, dass der globale

Strombedarf in den nächsten 20 Jahren um 60 %

steigt. Dabei ist unklar, wie diese Energie gewonnen

werden soll, denn die fossilen Brennstoffe

gehen zur Neige. Aber was sind die Alternativen

Atomkraft ist umstritten, und die Nutzung regenerativer

Energien steckt noch in den Anfängen.

0:15 Uhr (Nacht auf Mittwoch), Kabel 1

Do., 23. Februar 2012

➜ Verdeckter Krieg um Kobalt und Co. – Strategien

der Rohstoffsicherung

Alpha-Campus zeigt eine Vorlesung Peter Crolls.

16:00 Uhr, BR-Alpha

Bildquelle: fotolia.com

Di., 6. März 2012

➜ Die deutsch-französische Atom-Spaltung

Deutsche und Franzosen könnten in ihrer Haltung

zur Atomkraft nicht unterschiedlicher sein.

In Deutschland hat sich über Jahrzehnte eine

breite Anti-Atom-Bewegung aufgebaut, die sich

am Ende – Fukushima gab den letzten Anstoß

– durchgesetzt hat. Die Regierung in Frankreich

setzt weiterhin auf die Kernenergie. Und noch

folgt ihr die Bevölkerungsmehrheit, nicht zuletzt

dank billiger Strompreise.

21:10 Uhr, Arte

Mi., 7. März 2012

➜ Hitec: Gefährlicher Stern – Die Erforschung

der Sonnenstürme

Sonnenstürme und -eruptionen beeinflussen

das Magnetfeld der Erde und können an Pipelines

oder Stromleitungen Korrosionen auslösen

und elektronische Geräte stören. Ein Supersolarsturm

mit verheerenden Folgen ist wahrscheinlich.

Hitec spricht mit Forschern, die Sonnenstürme

frühzeitig vorhersagen wollen.

5:30 Uhr, ZDFinfo

IEE · 1/2 2012

73


VORSCHAU FIRMENVERZEICHNIS

Vorschau auf IEE 03/12

Bildquelle: Phoenix Contact

Bildquelle: Siemens

Bildquelle: Euroexpo

Sicher steuern

Komplexe Sicherheitsanwendungen mit vielen

sicheren I/Os brauchen eine klassische Sicherheitssteuerung.

Phoenix Contact stellt hierfür

zwei Geräte zur Verfügung: die Sicherheitssteuerung

Safety SLC 400 PND-4TX-IB zum Betrieb

eines Interbus-Safety-Netzwerks und die Profisafe-Steuerung

RFC 470S PN 3TX, die eine

Profinet-Controller- und eine -Device-Funktion

sowie einen integrierten Interbus-Master enthält.

Zwei Welten wachsen zusammen

Eine Motion-Control-Funktionalität lässt sich entweder

direkt auf einer CNC oder mit Standard-

IEC-Sprachen auf einer SPS programmieren. Oft

wäre es für den Anwender von Vorteil, wenn er

neben dem IEC-Sprachumfang auch Elemente

der CNC-Programmierung nutzen könnte. Ein

Micro-SPS-Beispiel zeigt, wie sich durch die

Kombination von Programmierung und Konfiguration

mit geringem Aufwand flexible Anwendungen

realisieren lassen.

Messevorschau zur Logimat

Vom 13. bis 15. März 2012 bietet die zehnte

Logimat einen kompletten Überblick über Leistungen

und aktuelle Lösungen der Intralogistikbranche.

In ihrem Jubiläumsjahr belegt die Messe

dabei erstmals den gesamten Nordflügel des

Stuttgarter Messegeländes. 19 Fachforen und

zahlreichen Ausstellerpräsentationen ermöglichten

außerdem den intensiven Informationsaustausch.

Die Messeleitung erwartet an den drei

Messetagen mehr als 25 000 Fachbesucher.

Inserenten

B&R 5, 11

Beijer Electronics 21

Bihl+Wiedemann 57, 58, 59

Börsig 39

Comp-Mall 7

Deutsche Messe 52

Distrelec Schuricht

Titelseite

Emba-Protec

3.US

Festo 53

Getriebebau Nord 35

Hilscher 17

Unternehmen

ABB 62

Adlink 30

Afriso 59

Allied Vision Technologies 39

Althen 49

AMC 31

AS-International 8

ATB 7

Aucotec 20

B&R 31

Basler 39

Baumer 67

Beckhoff 32

Beck IPC 20

BEG Bürkle 12

Bihl+Wiedemann 53

Binder 63

Bosch 67

Bürkert 35

Canvys 12

Certec 22

CLPA 54

Datalogic 11

Deditec 67

Distrelec 40

DSM Computer 24

Eaton 58

Elma 59

Endress+Hauser 46

Eplan 22

Escha 11

HMS Industrial Networks 33

IBH Softec 27

Ixxat 61

Lenord, Bauer & Co. 9

MB Connect Line 49

Micro-Epsilon 3

Microcontrol 22

National Instruments 13

Peak 29

Phoenix Contact

4.US

Siemens 2.US, 23

Euchner 31

Festo 63

Frost&Sullivan 12

Graf-Syteco 22

Groschopp 57

Heidenhain 67

Hesch 7

IDS 39

Igel Electric 8

Insevis 71

Koi Solutions 20

Kontron 36

Kostal 7

Kübler 30

Leuze 30

Lütze 11

M+W Process Automation 14

Mathworks 17

Maxon Motor 49

Megatron 49, 57

MHJ-Software 22

Micro-Epsilon Eltrotec 59

Mitsubishi Electric 39

Molex 53

Moxa 57

National Instruments 8

Nürnbergmesse 28

Oriental Motor 59

Ormazabal 12

Patlite 35

Pilz 72

SSV Softwaresystems 20

Strobl 16, 26, 34, 38, 48

Systeme Helmholz 63

T-T Electric 56

Türk+Hillinger 47

TWK-Elektronik 72

TR Systems 30, 31

Dieser Ausgabe liegen Prospekte folgender Firma bei:

Euroexpo

PMA 7

Pro-face 70

Proxia 20

Rittal 21, 53

Rockwell 34

Rollon 12

RS Components 21

Schad 18

Schlegel 52

Sensopart 67

Sercos International 54

Sieb&Meyer 58

Siemens 21, 60

Sigmatek 17, 31

Sika 49

Sonotec 58

Synotech 52

TCI 30

TWK-Elektronik 50

VDE 12

VDW 7

Vogel Antriebstechnik 62

Watt Drive 7

Weidmüller 63

Wenglor 57

Werma 35

Westermo 52, 58

Wieland 67

Zuken 17

74 IEE · 1/2 2012


„Heben Sie ab, z.B. mit einem

besseren Betriebsergebnis

als Ihre Konkurrenz.“

Schutzverpackungen mit Verstand

müssen sich „flexibel“ den ändernden Prozessen

des globalen Wirtschaftsmarktes anpassen.

- Extrem schneller Verpackungsvorgang

- Präzise Kalkulation der Prozesskosten

- Reduzierung der Verpackungsvielfalt

um bis zu 90%

- Verpacken in chaotischer Reihenfolge möglich

- Kein zusätzliches Füllmaterial (z.B. Schaum, etc.)

- Umweltfreundlich, da ungetrennt zum Altpapier

- Wiederverwendbar

Jetzt informieren und mit unseren Verpackungen

Prozesskosten reduzieren.

www.emba-protec.de

Emba-Protec GmbH & Co. KG

Telefon +49 (0) 57 33 881 97-0

info@emba-protec.de

®


Ein Netzwerk,

alle Möglichkeiten!

Wir machen Ethernet

einfach!

Die Industrial Ethernet-Lösung

von Phoenix Contact bietet Ihnen

ein breites Portfolio an Netzwerkkomponenten.

Eine große Auswahl

an Switches, Netzwerk-Security und

Wireless-Lösungen macht Sie flexibel

bei der Gestaltung Ihrer

industriellen Netzwerke.

Der neue IP67 Ethernet-Switch

für Feldapplikationen bietet neben

der Profinet-Unterstützung klare

Vorteile bei Konstruktion und Montage.

Durch seine einzigartig schmale

Bauform ist er für den Einsatz im

Maschinenbau optimiert.

Mehr Informationen unter

Telefon (0 52 35) 3-1 20 00 oder

phoenixcontact.de

© PhoENIx CoNTACT 2012

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine