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Nr. 21 • 17. mai 2013

44. Jahrgang

Paul Hardy/Corbis

Österreich Umfragen. ÖH-Wahl. Jobgerangel in der RTR. Auszeichnung für Friedrich Zawrel. Glosse. 12

Bundesheer. Wie der neue Verteidigungsminister Gerald Klug zum SPÖ-Hoffnungsträger wurde. 16

Rhetorik. Warum die hohe Kunst der politischen Rede in Österreich keine Tradition hat. 22

Affäre. Ermittlungen gegen den gemeinnützigen Wiener Verein Reintegra. 25

Kommunalpolitik. Ziesel statt Wohnungen Herbert Lackner über fragwürdige Bürgerinitiativen. 26

Alexandria 2.0. Fundstücke in der digitalen Welt der Österreichischen Nationalbibliothek. 28

Niederösterreich. Die neuen Triebwagen für die Mariazellerbahn passen nicht durch die Tunnel. 30

Meinungen

extra

Wirtschaft Kartelle gestern, heute, morgen. Bußgeld für Rewe. Glosse. 32

Christian Rainer. 11

Gute Nacht mit Big Data.

Georg Hoffmann-Ostenhof. 55

Mullahs gegen Pistazien.

Peter Michael Lingens. 104

„Hochsteuerland!“

Rainer Nikowitz. 106

Das Jahr der ÖVP.

Global Player. 56

US-Nobelpreisträger Alvin E. Roth

über den Wert von Tratsch und

Klatsch. Social Trading als Alter -

na tive am Aktienmarkt.

Hypo Alpe-Adria. Die EU drohte dem Finanzministerium schon vor einem

Jahr mit Schließung der Bank. 34

kapital.ausflug. Börsen. Investmentprodukte. Kunstmarkt. Reisen. 40

Ausland Obama gegen Whistleblower. Freud und die Zionisten. 43

Interview. Ein ehemaliger Lagerhäftling über Folter in Nordkoreas Gulag. 44

Großbritannien. Der unheimliche Erfolg der Anti-EU-Partei UKIP. 49

Honduras. Die Schreckensherrschaft der Jugendbanden. 52

Wissenschaft Fragwürdige Zwillingsstudien. 65

Chirurgie. Wie überlebt man stundenlang mit einem abgerissenen Arm 66

Cyberama. Mobile Messaging als Facebook-Konkurrenz. 71

Gesellschaft Senioren, die neuen Hipster. Inspirationsquellen. 73

Nachhilfe-Industrie

Titel. Jeder vierte Schüler in Österreich braucht Nachilfe. Profit schlagen

daraus nicht nur Nachhilfe-Institute, sondern vor allem Lehrer. 74

eatdrink.schöner trinken. „Eisvogel“: Nach dem Abgang des Käsewagen-Piloten. 86

Fußball. Christian Seiler über die Neuerfindung des FC Bayern. 88

salon raftl. profil-Society-Kolumne. 105

Kultur „Mutter und Sohn“. Wiener Festwochen. The National. Mendoza. 90

Literatur. Wie wird Thomas Bernhards Werk verwaltet 94

Pop. Daft Punks neues Album: große Wirkung, kleinster Nenner. 98

Comic. Ulli Lusts NS-Graphic-Novel „Flughunde“. 100

Debatte. Opernhimmel, Ideologiehölle: Richard Wagners 200. Geburtstag. 102

Rubriken

Leserbriefe. Impressum. 6

profile. profil vor 25 Jahren. 9

4 profil 21 • 17. Mai 2013


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ab donnerstag

15:00

philipp horak für profil; Reuters; IMAGNO/Barbara Pflaum

Aus der Redaktion

Liebe Leserin, lieber Leser

Die 18-jährige Lisa – nur ein Fall unter vielen. Aus Angst, bei

der schriftlichen Matura in Mathematik zu versagen, nahm

sie über Wochen hinweg Nachhilfestunden bei einem darauf spezialisierten

Institut: 210 Euro für einen Block von fünf Einheiten

zu je eineinhalb Stunden. Wie viele Einheiten sie ins gesamt belegte,

weiß Lisa nicht mehr so genau; ein Block war jedenfalls bei

Weitem nicht ausreichend. 27 Prozent aller Schüler in Österreich

brauchen Nachhilfe. Verantwortlich dafür sind steigender Leistungsdruck

und ein hoffnungslos anachronistisches Schulsystem,

wie Tina Goebel in der Titelgeschichte berichtet. Nicht

wenige profitieren jedoch auch, zum Beispiel viele Lehrer, die

sich ein pflegliches Zubrot verdienen, am liebsten schwarz und

steuerfrei. Die Nachhilfeindustrie ist jedenfalls zu einem florierenden

Wirtschaftszweig geworden; sie setzt jährlich mehr als

100 Millionen Euro um.

gerald klug

Full Metal

Eines der bestgehüteten Geheimnisse

der mit wohlbehü te-

Minister

ten Geheimnissen verschwenderisch dotierten

kommunistischen Diktatur Nordkorea

ist die Tatsache, dass das Regime

seit Jahrzehnten ein ausgeklügeltes System

von Internierungs- und Umerziehungslagern

betreibt. In rund 20 Camps

sollen derzeit zwischen 150.000 und

200.000 Menschen als Sklaven

gehalten werden. Aus einem

dieser Lager irgendwann entlassen

zu werden, ist nicht vorgesehen:

Manche werden dort geboren und

sterben auch dort. Shin Dong-hyuk gelang

mit 23 Jahren das Undenkbare: die

Flucht. In einem langen Gespräch mit

Claas Relotius schildert er sein eigenes

Schicksal und die jeder Menschlichkeit

spottenden Zustände im Lager.

Ihre Redaktion

HONDURAS

Die gefährlichste

Region der Welt

thomas Bernhard

Wie das Werk des

Schriftstellers heute

verwaltet wird

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zum aktuellen Nachrichtengeschehen

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