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Babor - VKE

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MARKENARTIKEL 12/2010

MARKENARTIKEL 12/2010 Der mittelständische Kosmetikhersteller Babor setzt ausschließlich auf den Vertrieb über Kosmetikinstitute und die Spas von Fünf-Sterne-Hotels. Schummert. Aktuell wachsen die Umsätze im E-Shop jedes Jahr um circa 30 Prozent. Das Besondere: Die Kosmetikerinnen sind am Umsatz aus den E-Shops beteiligt. »Mit ihr haben wir eine sehr enge Partnerschaft, die die Kompetenz unseres Hauses ausmacht«, sagt Schummert. Für sie hat das Unternehmen im Sommer ein Forum gestartet. »Dort können sie sich untereinander austauschen. Das ist ein absolutes Novum, das macht sonst keiner«, sagt der Geschäftsführer stolz. Und das Online-Engagement soll weiter ausgebaut werden. »Wir sind mit unserer Leadagentur ‚Zum Goldenen Hirschen’ dabei, neue Instrumente zu entwickeln«, kündigt Schummert an. Unter anderem wolle man künftig im Web mehr Inhalte liefern, um den Traffic zur Website und dem E-Shop zu erhöhen. Kommunikativ Zeichen setzen Die Kölner Dependance der Hirschen ist seit dem Sommer für Babor aktiv. Neben dem Online-Bereich wird die Agentur auch für die Entwicklung neuer Anzeigenmotive zuständig sein. Während Babor aufgrund des selektiven Vertriebskonzeptes wenig Werbung in Publikumszeitschriften macht, zeigt das Unternehmen in der Fachhandelspresse – speziell in der Kosmetikfachpresse – durchaus Präsenz. »Hier wollen wir neue Themen setzen«, sagt Schummert. Nicht zuletzt, um die Markenbekanntheit weiter auszubauen, die laut Kommunikationsanalyse der Zeitschrift Brigitte bei 21 Prozent liegt. Dafür wird zudem 2011 das Thema Sponsoring verstärkt. Bisher ist Babor beispielsweise Unterstützer der Aachener Reitsportveranstaltung CHIO, des Karlspreises und der Bambi-Verleihung. Hinzu kommen sollen unter anderem Kooperationen im Modebereich, zum Beispiel im Rahmen der Berlin Fashion Week, kündigt der Babor-Chef an. TITEL Desweiteren setzen die Aachener auf die Zusammenarbeit mit renommierten Partnern. Gäste der Emirates Group können ausgewählte Produkte der Marke auch hoch über den Wolken genießen – an Board des Emirates Airbus A380. Zusätzlich werden Babor-Treatments in den exklusiven Airport-Spas der Gruppe angeboten. 2009 startete ein ähnliches Projekt mit der Lufthansa. Am Airport in Frankfurt eröffnete die Lufthansa First Class-Lounge mit einem Babor Spa. »Über kurz oder lang wird es solche Wellness-Oasen an jedem Flughafen geben – und an Bahnhöfen«, ist sich Schummert sicher. Aber nicht nur zu Lande und in der Luft ist Babor aktiv. Auch die Kreuzfahrtmarke Tui Cruises gehört zu den Partnern. Der schwimmende Babor Spa auf der »Mein Schiff« misst 1.700 Quadratmeter. Gelungene Metamorphose Mit all den Initiativen wird fortgesetzt, was 2008 begann – die Verjüngung der Marke Babor. Damals wurde sie einem kompletten Relaunch unterzogen, angefangen bei der Corporate Identity über die Bildwelten bis hin zum Packaging und den Formeln. »Die Marke Babor hat sich über die Jahre zwar erfolgreich entwickelt, galt aber eher als etwas tradierte Qualitätsmarke«, sagt der Geschäftsführer. »Es war Zeit für eine Modernisierung.« Diese habe sehr gut funktioniert. Es sei gelungen, die bestehenden Verwender – die laut Schummert »extrem loyal sind« – zu bestätigen, und gleichzeitig Neuverwender in der Zielgruppe 30 bis 40 Jahren zu erreichen. »Die Umsatz- und Ergebniszahlen belegen, dass die Marken-Metamorphose ein Erfolg war.« Und das nicht, weil man die Mediaspendings hochgefahren habe, sondern weil auch hier die Kosmetikerinnen intensiv eingebunden wurden. Durch sie habe Babor immer ein Ohr am Markt und bekomme schnell MARKENFÜHRUNG HANDEL RECHT SERVICE 33

MARKENFÜHRUNG HANDEL RECHT SERVICE 34 TITEL MARKENARTIKEL 12/2010 Cosmeceuticals: Zu den aktuellen Neuheiten gehört die im vergangenen Jahr gestartete medizinische Kosmetiklinie Doctor Babor. ein direktes Feedback, welche Konzepte funktionieren. »Das ist wichtig, denn wir müssen immer etwas schneller, flexibler und innovativer sein als die großen Konzerne«, sagt der Babor-Chef. In der Instituts- und Spabranche zeichneten sich neue Trends meist zuerst ab. »Durch unsere weltweite Präsenz sehen wir, was in den Märkten passiert und können schnell reagieren. Diese Geschwindigkeit ist Teil unseres Erfolgsrezepts.« Vor allem durch Neulancierungen sei es gelungen, auch in den Krisenjahren 2008 und 2009 gegen den Branchentrend weiter zu wachsen und heute einen Umsatz im hohen zweistelligen Millionenbereich zu generieren. Triebfeder Innovationskraft Im Branchenvergleich hat Babor laut Schummert eine hohe Neuheitenrate. Die eigene Forschungs-Abteilung, in der rund 20 Wissenschaftler an neuen Rezepturen tüfteln, ist deshalb ein zentraler Pfeiler des Unternehmens. Außerdem wird mit Hochschulen wie der Universität RWTH Aachen zusammengearbeitet, um innovative Kosmetik von höchster Qualität und Wirksamkeit zu garantieren – und um dafür zu sorgen, dass Babor der Konkurrenz immer einen Schritt voraus ist. Denn die ist groß. Weltweit gibt es laut Schummert rund 1.600 Wettbewerbsmarken in der professionellen Hautpflege. Dr. Michael Babor entwickelte die Beauty- Ampulle – hochkonzentrierte Wirkstoffe versiegelt in gläsernen Fläschchen. » Cosmeceuticals sind ein Standbein, von dem wir uns mittelfristig vor allem in Deutschland viel versprechen. Michael Schummert, Babor Schon der Firmengründer Dr. Michael Babor war seiner Zeit voraus und entwickelte beispielsweise in den 70er-Jahren die Beauty-Ampulle – sie enthält hochkonzentrierte Wirkstoffe versiegelt in gläsernen Fläschchen. Heute produziert Babor jährlich zehn Millionen dieser filigranen Schönheitshelfer. Und das Unternehmen beweist weiter seine Innovationskraft und ist dafür zum Beispiel erst kürzlich mit dem Innovationspreis des BSB Cosmetic Verbands ausgezeichnet worden. Zu den aktuellen Neuheiten gehört die im vergangenen Jahr gestartete medizinische Kosmetiklinie Doctor Babor, mit der sich das Unternehmen einen neuen Markt und neue Absatzwege erschlossen hat – die Praxen der Dermatologen und Schönheitschirurgen. Schummert: »Die sogenannten Cosmeceuticals, die medizinische und kosmetische Erkenntnisse kombinieren, sind ein Standbein, von dem wir uns mittelfristig vor allem in Deutschland viel versprechen.« Dermatologen würden zunehmend die Möglichkeit entdecken, sich mit Kosmetikmarken mehr Profil zu verleihen und sich als ganzheitliche Fullservice-Anbieter zu profilieren. »Bei dieser Entwicklung unterstützen wir die Ärzte mit unseren Produkten und intensivem Beratungsservice.« ZWISCHEN TRADITION UND MODERNE Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1956 vom Chemiker Dr. Michael Babor, der ein Jahr zuvor sein Hy-Öl zum Patent angemeldet hatte, eine Wasser-Öl-Emulsion für die Gesichtsreinigung. Das Sortiment reicht heute von Gesichts-, Körper-, Hand- und Fußpflege über Makeup bis hin zu Cremes für Männer. Für 15 Milliliter Augencreme bezahlt man dabei beispielsweise 35 Euro, 50 Milliliter Dr. Babor-Gesichtscreme kosten 98 Euro. Seit seiner Gründung setzt Babor vor allem auf den Vertrieb über Kosmetikinstitute. In Deutschland ist die Firma in mehr als 2.000 Salons vertreten und damit nach eigenen Angaben Marktführer im Segment der Institutskosmetik.

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