2007 - Volksbank Osnabrück eG

volksbank.osnabrueck.de

2007 - Volksbank Osnabrück eG

Jahresbericht

2007

Das Jahr im Fokus

1


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PLATZ 1 – TESTSIEGER

Zum zweiten Mal in Folge belegt die Volksbank Osnabrück eG den ersten Platz beim Osnabrücker Kundenspiegel.

Eine durchschnittliche Gesamtzufriedenheit von 83 % und somit die Spitzenposition in der Branche

Geldinstitute in und um Osnabrück bescheinigten die befragten Personen.

„Dieses Ergebnis bestätigt die gute Leistung und Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Um 2,5 Prozentpunkte konnten wir uns gegenüber der ersten Kundenbefragung aus dem Jahr 2004

verbessern. Die damalige Gesamtzufriedenheit der befragten Personen mit unserem Kreditinstitut lag bei

80,5 %“, so Vorstandsmitglied Udo Herz von der Volksbank Osnabrück eG. Dennoch ist dieses Ergebnis für

die Volksbank Osnabrück eG kein Grund, sich zurückzulehnen. „Für das uns entgegengebrachte Vertrauen

bedanken wir uns herzlich und sehen es als Ansporn, die Leistungsfähigkeit unseres Hauses weiter zu

erhöhen. Auch zukünftig wollen wir an den Wünschen unserer Mitglieder und Kunden wachsen – denn ihre

Zufriedenheit ist der Garant für unseren langfristigen Geschäftserfolg.“

Im Rahmen einer unabhängigen Marktforschungsstudie der Firma MF Consulting (Privatinstitut für Marketing

und Marktforschung e. K.) wurde die Zufriedenheit hinsichtlich: Freundlichkeit, Beratungsqualität und

des wahrgenommenen Preis-Leistungs-Verhältnisses beurteilt. Hier wurden jeweils Noten von 1 (sehr

zufrieden) bis 4 (völlig unzufrieden) vergeben. Befragt wurden Personen im Alter ab 18 Jahren an öffentlichen

Plätzen in und um Osnabrück. Unter den acht getesteten Kreditinstituten (Citibank, Deutsche Bank,

Postbank, Dresdner Bank, Commerzbank, Sparda-Bank Münster, Sparkasse Osnabrück, Volksbank

Osnabrück eG) erreichte die Volksbank Osnabrück eG mit einem durchschnittlichen Zufriedenheitsgrad von

83,0 % den ersten Platz! (Freundlichkeit: 89,6% = 1. Platz, Beratungsqualität: 80,3 % = 1. Platz, Preis-Leistungs-Verhältnis:

79,2 % = 2. Platz)

Frei nach dem Motto „Testen Sie den Testsieger“ schafft die Auszeichnung sicherlich den Anreiz, sich

persönlich von den Leistungen der Volksbank Osnabrück eG überzeugen zu lassen.


Inhalts

verzeichnis

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Bericht des Vorstandes 4

Unser Geschäftsjahr 6

Bericht des Aufsichtsrates 11

2 Aktiv in unserer Region 12

3 GIVOS Immobilien 17

Firmenkundenbetreuung 18

4 Mitarbeiterjubiläen und Aufsichtsrat 22

5 Jahresabschluss 24

Personelle Organisation 29

Räumliche Organisation 30

3


4

Bericht des

Vorstandes


Bericht des Vorstandes

2007 – Das Jahr im Fokus

Auch 2007 war für Ihre Volksbank Osnabrück eG ein erfolgreiches Jahr. Wir haben wichtige Ziele erreicht und – gemeinsam mit unseren

Mitgliedern und Kunden – viel bewegt. Mit einer Bilanzsumme von 523 Mio. Euro gehören wir nach wie vor zu den größten Volksbanken

in der Region. Auch deutschlandweit zählen wir – mit Blick auf die Ergebnisse – zu den erfolgreichen Genossenschaftsbanken.

Unsere Bank hat eine langjährige Geschichte, das Geschäftsmodell erweist sich als sehr tragfähig. Wir treffen Entscheidungen

schnell, flexibel und dort, wo sie sich auswirken. Zur Stärkung unserer Region und für eine aussichtsreiche Zukunft ihrer

Menschen liefern wir einen wichtigen Beitrag.

Dass wir als mittelständisches Unternehmen in der Lage sind, ein breites Leistungsspektrum in Qualität und Preis anbieten

zu können, liegt auch an der erfolgreichen Struktur des genossenschaftlichen FinanzVerbundes. Das stabile wirtschaftliche

Fundament lässt sich anhand unseres Zahlenwerks belegen. Seit langem liegen die wichtigsten betriebswirtschaftlichen

Kennzahlen auf konstant hohem Niveau und über dem Durchschnitt vergleichbarer Banken. Vorsorgereserven konnten

kontinuierlich aufgestockt werden und stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zu den latenten Risiken.

Alles in allem fühlen wir uns gut aufgestellt. Wir sehen allerdings keinen Anlass, uns auf den Erfolgen auszuruhen. So

macht der Wandel im Bankgeschäft auch vor unserem Geschäftsgebiet nicht halt. Das intensive Werben um Kunden hat

weiter deutlich zugenommen und entwickelt sich vielfach zu einem ausschließlichen Preiswettbewerb. Keine Bank kann

sich auf Dauer subventionierte Konditionen und Preise leisten. Hierin sehen wir unsere Chance, durch eine umfassende

Finanzberatung nachhaltig unsere Kunden von einer qualitätsorientierten Beratung zu überzeugen.

Um die hohe Qualität unserer Leistungen gewährleisten zu können, bedarf es einer zuverlässigen Infrastruktur.

Die Abwicklung der Transaktionen vom Zahlungsverkehr bis hin zum Wertpapiergeschäft unterliegt einem ständigen

technologischen, marktbedingten und aufsichtsrechtlich induzierten Wandel, der Mitarbeiter und Technik vor große

Herausforderungen stellt. Unsere internen Arbeitsabläufe stellen wir zu Beginn des Geschäftsjahres 2008 systematisch

auf den Prüfstand, um auch in der Zukunft den Service und die Beratung vor Ort zu marktgerechten Preisen anbieten zu

können. Nach wie vor gilt: Nur zufriedene Kunden bleiben und empfehlen uns weiter.

Wir bemühen uns sehr, die bislang hohe Zufriedenheit unserer Mitglieder und Kunden mit ihrer Volksbank Osnabrück eG auch

in Zukunft sicherstellen zu können. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir an dieser Stelle herzlich für ihr Engagement.

Ebenfalls danken wir unseren Mitgliedern, Kunden und Geschäftspartnern für die gute Zusammenarbeit. Schenken Sie uns

weiterhin Ihr Vertrauen. Gemeinsam wollen wir auch in der Zukunft erfolgreich sein.

Heinrich Fenne | Service, Beratung und Betreuung im Privat- und Firmenkundengeschäft

Udo Herz | Gesamtbanksteuerung, Marketing, Rechnungswesen, Organisation

Klemens Winter | Sachbearbeitung Kreditgeschäft, Risikomanagement

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Entwicklung im Geschäftsjahr 2007

Vor dem Hintergrund verbesserter konjunktureller Rahmenbedingungen

und eines sich weiter verschärfenden Wettbewerbs unter den Kreditinstituten

ist es der Bank gelungen, ihre Marktposition erfolgreich zu

festigen. Die im Jahresabschluss vorgelegten Zahlen bestätigen die

gute und stabile Entwicklung.

Mitgliederbestand

1.442 neue Mitglieder konnten wir im Geschäftsjahr 2007 begrüßen.

Unter Berücksichtigung ausscheidender Mitglieder erhöhte sich damit

die Mitgliederzahl zum Jahresende auf 22.675 (+3,4 %). Unseren Mitgliedern

wollen wir erneut mit einer – verglichen mit anderen Kapitalmarktalternativen

– attraktiven Dividende in Höhe von 5,6 % am

Erfolg beteiligen. Somit kommen fast 62 % des Bilanzgewinns direkt

unseren Teilhabern zugute.

Bilanzsumme

Die geschäftliche Entwicklung unserer Bank ist von einem Anstieg der

Kundenforderungen und einem deutlichen Zuwachs unserer Kundeneinlagen

geprägt. Die Ausweitung unserer Passivseite führte zu einem

Anstieg unserer Bilanzsumme um 14,8 Mio. Euro oder 2,9 % auf nunmehr

523 Mio. Euro.

Forderungen an Kunden

Der Anstieg unserer Kundenforderungen gegenüber dem Vorjahr um

2,4 % auf 315,7 Mio. Euro resultierte im Wesentlichen aus gewerblichen

Investitionsfinanzierungen und der beratungsintensiven Vermittlung

von Krediten aus öffentlichen Förderprogrammen. Nach den

neuen Eigenkapitalbestimmungen für Banken sind Kreditrisiken

abhängig vom Ausfallrisiko mit Eigenkapital zu unterlegen. Wir haben

unsere Firmenkunden bereits frühzeitig darauf vorbereitet, dass damit

die Bonität des einzelnen Unternehmens und die Werthaltigkeit der

Kreditbesicherung maßgeblich über die Kreditkonditionen im Sinne

einer risikogerechten Bepreisung entscheiden. Der Umgang zwischen

Bank und Firmenkunde ist professioneller und rationaler geworden.

Durch mehr Transparenz und Offenheit fallen die Entscheidungen

schneller und für beide Seiten nachvollziehbarer. Aufgrund der ausgewogenen

Struktur unserer Kundenausleihungen und einer damit verbundenen

Minimierung von Branchen- und Größenklassenrisiken können

wir allen Kundenwünschen jederzeit gerecht werden.

6

Unser Geschäftsjahr

2007

Die Entwicklung der privaten Baufinanzierungen verlief 2007 moderat.

Nachfrage zeigte sich insbesondere im Bereich der Modernisierung

von Objekten, während im Sektor der reinen Immobilienfinanzierung

sich der allgemeine Trend zur Zurückhaltung auch im Jahr 2007 fortsetzte.

Alle erkennbaren Risiken im Kreditgeschäft wurden durch Einzelwertberichtigungen

abgedeckt. Für latente Risiken bestehen Vorsorgereserven,

Pauschalwertberichtigungen und der Fonds für allgemeine

Bankrisiken. Zur Objektivierung der Risikofrüherkennung setzen wir

im Kundenkreditgeschäft Rating-Verfahren ein und ordnen unsere

Kreditengagements damit bankintern definierten Risikoklassen zu.

Wertpapieranlagen

Unser Wertpapierbestand betrug am Bilanzstichtag 61,3 Mio. Euro

und beinhaltete überwiegend inländische Anleihen mit guter Bonität.

Alle Wertpapiere und Aktien wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip

bewertet. Eventuelle künftige Kursrisiken aufgrund veränderter

Geld- und Kapitalmarktzinsen werden von uns täglich simuliert.

Unter Berücksichtigung unserer Risikotragfähigkeit haben wir uns

entsprechende Limite gesetzt. Die Fälligkeitsstruktur unserer Eigenanlagen

beachtet die Fristigkeiten und die Zinsbindungen im bilanziellen

Kundengeschäft.

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Steigerung der Kundeneinlagen um 3,4% auf 400 Mio. Euro

erfolgte überwiegend durch kurzfristige Geldanlagen unserer Kunden.

Eine deutliche Nachfrage von Kontokorrent- und kurzfristigen Termineinlagen

führte zu einer Steigerung von 11,7%. Gerade im Privatkundengeschäft

hat die ganzheitliche Betreuung einen hohen Stellenwert.

Viele Bankgeschäfte können ganz bequem am Computer erledigt werden.

Wenn es um mehr geht, setzen wir auf das persönliche Beratungsgespräch

in einer unserer nahe gelegenen Filialen. Die Finanzierung

einer Immobilie, die Suche nach der richtigen Kapitalanlage und besonders

die private Altersversorgung sollten auf der Grundlage einer

ausführlichen und individuellen Beratung erfolgen. Dies benötigt Zeit,

Ruhe und die volle Aufmerksamkeit unserer Mitarbeiter.

Dienstleistungsgeschäft

Mit 5,8 Mio. Euro verzeichneten die Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft

einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Auch im Jahr 2007

standen Fonds und Zertifikate im Mittelpunkt des Kundeninteresses.


Unser Geschäftsjahr 2007

600

500

400

300

200

100

0

600

500

400

300

200

100

Forderungen an Kunden

der Volksbank Osnabrück eG

0

Mitgliederbestand

der Volksbank Osnabrück eG

481

508

Mio.Euro 2005 2006 2007

305 308 316

Mio.Euro 2005 2006 2007

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

der Volksbank Osnabrück eG

23.000

22.000

21.000

20.000

19.000

18.000

17.000

523

600

500

400

300

200

100

0

21.210

367

Bilanzsumme

21.921

der Volksbank Osnabrück eG

387

22.675

Mitglieder 2005 2006 2007

400

Mio.Euro 2005 2006 2007

7


Die erzielten Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft

reduzierten sich allerdings leicht um 17.000,– Euro auf

1,8 Mio. Euro, während die Erträge aus dem Vermittlungsgeschäft

um 76.000,– Euro auf 1,1 Mio. Euro anstiegen.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2007 wurden Gesamtinvestitionen in Höhe von

700.000,– Euro unter Beachtung der Kosten-Nutzen-Relation getätigt.

Ein großer Teil entfiel auf die Anschaffung neuer SB-Komponenten

(Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker und Selbstbedienungs-Terminal).

Des Weiteren wurden die Räumlichkeiten der Firmenkundenabteilung

erweitert und in der HauptsteIle ein Beratungscenter für unsere Verbundpartner

R+V Versicherung und Bausparkasse Schwäbisch Hall

eingerichtet. Die entstandenen Kosten hielten sich im Rahmen des

Budgetansatzes.

Personal- und Sozialbereich

Unser durchschnittlicher Personalbestand belief sich im abgelaufenen

Geschäftsjahr auf 113 Vollzeitbeschäftigte (Vorjahr 115) und 42 Teilzeitbeschäftigte

(Vorjahr 40). Außerdem wurden durchschnittlich 12

Auszubildende (Vorjahr 13) beschäftigt. Um Qualität für unsere Kunden

spür- und erlebbar zu machen, reichen Investitionen in die Technik

nicht aus. Unsere qualifizierten, leistungsbereiten und engagierten

Mitarbeiter erfüllen die Anforderungen an persönliche, freundliche

Fachkompetenz. Die Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

zeichnet sich durch einen hohen persönlichen Einsatz aus, der sich

auch in der Mitgestaltung von bankeigenen Projekten manifestiert.

Die gute Zusammenarbeit über alle Funktionsgrenzen hinweg ist für

uns eine Selbstverständlichkeit.

Vermögenslage

Ein angemessenes haftendes Eigenkapital – auch als Bezugsgröße für

eine Reihe von Aufsichtsnormen – bildet neben einer stets ausreichenden

Liquidität die unverzichtbare Grundlage unserer soliden Geschäftspolitik.

Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

nach den Bestimmungen des Kreditwesengesetzes aufgestellte Grundsatz

über die Eigenmittelausstattung (mindestens 8 % der Risikoaktiva

im Sinne des § 2 Abs. 1 Grundsatz I) wurde von uns auch im Geschäftsjahr

2007 stets eingehalten. Am Bilanzstichtag betrug die

Solvabilitätskennziffer 17,5 %.

8

Unser Geschäftsjahr

Unser Eigenkapital wuchs unter Einbeziehung des Fonds für allgemeine

Bankrisiken auf komfortable 39 Mio. Euro. Damit werden wir den

gesetzlichen Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung vorbildlich

gerecht und besitzen einen weitreichenden Spielraum für eine Ausweitung

des Geschäftsvolumens. Die Volksbank Osnabrück eG ist der

Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken e. V. (BVR) angeschlossen, die aus dem

Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht.

Finanz- und Liquiditätslage

Die Zahlungsbereitschaft und die Zahlungsfähigkeit waren auch im Geschäftsjahr

2007 jederzeit gegeben. Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

aufgestellten Liquiditätsgrundsätze wurden

während des gesamten Geschäftsjahres eingehalten. Die Mindestreserveverpflichtungen

gegenüber der Deutschen Bundesbank wurden erfüllt.

Ertragslage

2007

Weiterhin erfreulich entwickelte sich die Ertragslage unseres Hauses.

Der Jahresüberschuss 2007 beläuft sich auf rd. 954.000,– Euro. Das

ordentliche Betriebsergebnis beträgt rd. 2,8 Mio. Euro. Der deutliche

Rückgang des Ergebnisses zum Vorjahr basiert auf Sonderfaktoren des

Jahres 2006 (Erstattung des Körperschaftsteuerguthabens für die Jahre

1977–2000). Mit einer Ergebnisspanne von 1,13% der durchschnittlichen

Bilanzsumme liegen wir nach wie vor über dem Wert vergleichbarer

Banken und belegen damit unsere effiziente Aufstellung.

Der rückläufige Zinsüberschuss resultiert aus der flachen Zinsstrukturkurve

auf einem weiterhin niedrigen Zinsniveau. Der Provisionsüberschuss

konnte durch gestiegene Vermittlungsaktivitäten leicht erhöht

werden. Der Anstieg unserer Verwaltungsaufwendungen resultierte

insbesondere aus den Kosten der neuen EC-Karten-Hauptausstattung

und einem Anstieg der Aufwendungen für EDV-Leistungen. Neben

den Personalkosten konnten auch die Instandhaltungsaufwendungen

und die Beiträge zur Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der

Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. deutlich gesenkt

werden.

Das Streben nach einer betriebswirtschaftlich angemessenen und

nachhaltigen Profitabilität bestimmt nach wie vor unser geschäftspolitisches

Handeln.


Unser Geschäftsjahr 2007

2005 2006 2007

– 1,6

Ertragslage

40

30

20

10

der Volksbank Osnabrück eG

0

Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt

bei der Volksbank Osnabrück eG

Mio.Euro 2005 2006 2007

– 1,1

– 1,1

AFA

– 4,6

– 4,6

– 4,8

Sachaufwand

35,7

– 8,4

– 8,5

– 8,1

Personalaufwand

14,8

14,1

13,4

Zinsüberschuss

38,9

5,6

5,7

5,8

Provisionsüberschuss

Jahresüberschuss

der Volksbank Osnabrück eG

66 %

Prokuristen Mitarbeiter Vollzeit

67 %

71%

CIR in

%

5,6 % Dividende an gesetzliche Rücklage

Mitarbeiter Teilzeit Auszubildende

39,3

die Mitglieder andere Ergebnisrücklage

14

40

107

6

2005 2006 2007

180.000,00 EUR

Vermögenslage

der Volksbank Osnabrück eG

183.444,02 EUR

13

40

109

6

12

42

109

590.974,49 EUR

Jahresüberschuss: 954.418,51 EUR

4

9


Regionalität

Überzeugend für unsere Kunden ist das klare Bekenntnis zur Regionalbank

mit einer starken Präsenz vor Ort. Es ist für uns selbstverständlich,

dass der Erfolg unserer Bank wieder in unser Geschäftsgebiet

zurückfließt; egal ob es sich dabei um Aufträge an die heimische

Wirtschaft, die Zahlung der Gewerbesteuer, die Unterstützung

zahlreicher gemeinnütziger Institutionen oder die Dividenden an

unsere Mitglieder handelt.

Zusammenfassung und Ausblick

Die Entwicklung unserer Bank war im zurückliegenden Geschäftsjahr

durch eine Steigerung der Bilanzsumme, einen Rückgang des

Zinsüberschusses und von Kostenreduzierungen gekennzeichnet.

Unsere Gesamtbanksteuerung haben wir im Berichtsjahr deutlich auf

die ab Beginn des Jahres 2008 geltenden, neuen Richtlinien MaRisk

(Mindestanforderungen an das Risikomanagement) der Bankenaufsicht

angepasst. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Feststellung der

Risikotragfähigkeit.

Unsere Leistungsbilanz

Wir für die Region

10

Unser Geschäftsjahr

2007

Unsere Geschäfts- und Risikostrategie haben wir auf unsere ermittelte

Risikotragfähigkeit ausgerichtet. Im Management der Risiken unterscheiden

wir zwischen Adressausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und

operationellen Risiken. Diese Risiken werden regelmäßig identifiziert,

analysiert und mit unseren Risikobudgets abgeglichen. Hierzu bedienen

wir uns eines Kennzahlen- und Limitsystems. Beobachtungs- und

Warnwerte dienen dazu, unsere Risiken frühzeitig zu erkennen und

Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Für das begonnene Geschäftsjahr 2008 setzen wir optimistisch auf

eine weiterhin spürbare Belebung der regionalen Wirtschaft. Mit

unseren hochwertigen Finanzdienstleistungen bleiben wir der nahe

und verlässliche Partner für Unternehmen und Privatkunden.

Leistung in Euro

Steuerzahlung der Volksbank Osnabrück eG an Bund, Länder und Gemeinden 1.926.000,–

davon:

Steuern an Kommunen 891.000,–

Steuerleistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank Osnabrück eG 1.489.000,–

Verfügbare Kaufkraft in der Region durch Gehaltszahlungen an

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank Osnabrück eG 6.611.000,–

Arbeitsbeschaffung und verfügbare Kaufkraft durch Vergabe von Aufträgen an die heimische Wirtschaft 720.000,–

davon:

Neuinvestitionen 668.000,–

Instandhaltung Geschäftsräume 52.000,–

Leistungen für Mitglieder und Kunden sowie Spenden an soziale, wohlfahrtspflegerische, sportliche

und kulturelle Einrichtungen 199.000,–

Gesamtsumme 10.945.000,–


Der Aufsichtsrat nahm die ihm nach Gesetz,

Satzung und Geschäftsordnung obliegenden

Aufgaben im Geschäftsjahr 2007 wahr.

Er wurde vom Vorstand permanent und ausführlich

über die Geschäftsentwicklung, die

Liquidität, die Vermögens- und Ertragslage

sowie über sonstige wesentliche Geschäftsvorfälle

unterrichtet. Der Aufsichtsrat überzeugte

sich durch verschiedene Prüfungen von

der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung.

Die nach Gesetz und Satzung erforderlichen

Beschlüsse wurden in regelmäßigen Sitzungen

gefasst.

Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht

2007 wurden vom Genossenschaftsverband Weser-Ems e. V.

geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk

versehen. Gemäß § 58 GenG hat der Aufsichtsrat das Ergebnis der

Prüfung in einer gemeinsamen Sitzung mit den Abschlussprüfern und

dem Vorstand besprochen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2007

geprüft und schließt sich dem Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung

des Jahresüberschusses an.

Mit Beendigung der diesjährigen Vertreterversammlung scheidet unser Aufsichtsratsmitglied

Karl E. Stübbe wegen Erreichens der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat aus.

Der Aufsichtsrat dankt Karl E. Stübbe für seine langjährige Tätigkeit.

Weiterhin scheiden gemäß den Bestimmungen unserer Satzung folgende Mitglieder aus:

Albert Brandmann

Fritz Graf

Josef Brümmer

Dr. Hermann Meyer

Ernst Meyermann

Bericht des

Aufsichtsrates

Die Wiederwahl dieser Aufsichtsratsmitglieder ist zulässig.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volksbank Osnabrück eG

für ihr Engagement und ihre hohe Leistungsbereitschaft.

Dank gebührt ebenso allen Mitgliedern, Kunden und Geschäftsfreunden der Volksbank für das entgegengebrachte

Vertrauen.

Thomas Nülle,

Aufsichtsratsvorsitzender,

Ostercappeln

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12

Aktiv

1.100 Kinder von Abenteuerlust getrieben

Volks- und Raiffeisenbanken in Stadt und Landkreis Osnabrück luden in den Abenteuerpark

Hellendoorn (NL) ein

Am ersten und zweiten Ferientag zog eine Buskarawane aus dem Osnabrücker Land gen Holland zum Abenteuerpark

Hellendoorn. Insgesamt 1.100 Kinder hatten sich angemeldet, um tolle Piratenabenteuer zu erleben,

ein paar Runden mit der „Kanalratte“ zu fahren, die Geschwindigkeit der Achterbahn „Tornado“ zu genießen

und sich in der Wildwasserbahn im Kanu treiben zu lassen, um zum Abschluss den Wasserfall hinunterzuschießen.

Überall im großzügig angelegten Abenteuerpark sah man ausgelassene „Volksbank-Kinder“.

Auch eine Vielzahl von Begleitern, die am einheitlichen Shirt zu erkennen waren, halfen den Kindern bei

Fragen und waren überall präsent. Auch für das leibliche Wohl hatten die Volks- und Raiffeisenbanken

gesorgt. Stärken konnten sich die Kinder im gut organisierten Park mit dem Volksbank-Menü. Am Nachmittag

traten alle Beteiligten erschöpft, aber gut gelaunt die Heimreise an.

VolksbankForum

Mitglieder- und Kundenveranstaltungen ein voller Erfolg

in unserer Region

Eine gute Mischung aus Bankinformationen und Unterhaltung erlebten die Mitglieder und Kunden der Volksbank

Osnabrück eG auf den diesjährigen VolksbankForen, den zehn lokalen Informationsveranstaltungen

für Mitglieder und Kunden in Stadt und Landkreis Osnabrück. Auf Informationen rund um die Geschehnisse

in der Bank folgte ein Vortrag zum Thema „Gesund in die Zukunft“. Holger Gerdes von der Barmer Osnabrück

informierte über Themen wie gesunde Ernährung und Fitness, aber auch über die sogenannten „strukturierten

Behandlungsprogramme für Chroniker“, die die Patienten bei bestimmten Erkrankungen in Anspruch nehmen

können. Das genossenschaftliche Grundprinzip, der Einzelne soll von der Kraft der Gemeinschaft profitieren,

kam auf den Veranstaltungen direkt zum Tragen. Die Summe der Eintrittsgelder je Veranstaltung wurde bankseitig

aufgerundet und einem örtlichen Verein übergeben. Besonders Vereine, die aufgrund der Kürzung der

öffentlichen Mittel an ihre finanziellen Grenzen stoßen, freuten sich über die Zuwendung in Höhe von

4.300,– EUR. Unterstützt wurden in diesem Jahr: Verein der Freunde und Förderer des St. Antonius-Stiftes e. V.

in Alfhausen, Reit- und Fahrverein Bersenbrück, Kindergarten am Kattenboll in Ankum, Osnabrücker Ruderverein

e. V., Förderverein Schule und Kultur am Schölerberg e.V. in Osnabrück, Parkinson Vereinigung e. V. in

Osnabrück, Kolpingsfamilie Rulle, Kolpingsfamilie Glandorf, Suchtkrankenhilfe Freundeskreis Dissen e. V. und

der TuS Glane. Ein weiteres Highlight stellte die Ehrung der jahrzehntelangen Mitglieder der Volksbank

Osnabrück eG dar. Der Vorstand dankte den Mitgliedern für ihre 40-, 50- und 60-jährige Mitgliedschaft und

die damit verbundene Treue zur Bank. Abschließend sorgte das Howard-Carpendale-Double „Howie“ mit

„Ti Amo“ und „Alice“ für gute Stimmung. Bei einem Imbiss klang die Veranstaltung gemütlich aus.

Kundenveranstaltung „Abgeltungssteuer –

bringen Sie Ihr Vermögen auf Kurs“

Über die Auswirkungen und Chancen der Abgeltungssteuer, die 2009 eingeführt wird, informierte Andreas

Raschke von der Union Investment auf einer Kundenveranstaltung im Parkhotel Osnabrück. Über 140 Teilnehmer

folgten am 22. November 2007 der Einladung der Volksbank Osnabrück eG und machten sich frühzeitig

mit dieser wichtigen Thematik vertraut.


Aktiv in unserer Region

Gemeinsam stark sein

Mit „jugend creativ“ die eigenen Stärken aufspüren

Der 37. Internationale Jugendwettbewerb in der Volksbank Osnabrück eG

macht´s möglich

Wörter rückwärts sprechen, Robbie Williams trällern, tolle Sandburgen bauen: Vielleicht verbirgt sich dahinter

das Talent zum Dolmetscher, Sänger oder Architekten? Talent oder ein besonderes Interesse hat jeder, es

muss nur entdeckt werden. „Entdecke, was in Dir steckt!“ ist das Motto des 37. Wettbewerbs „jugend creativ“,

in dem Kinder und Jugendliche ihre Stärken, Talente und Berufswünsche in unbewegten oder bewegten

Bildern kreativ festhalten sollten. Der Wettbewerb startete am 6. November 2006. Kinder und Jugendliche

von der 1. bis 13. Klasse aus dem Stadt- und Landkreis Osnabrück hatten ausreichend Zeit, sich mit

Bildern oder Filmen am Wettbewerb zu beteiligen und ihre Beiträge bei der Volksbank Osnabrück eG einzureichen.

„Die Gesellschaft braucht verantwortungsbewusst handelnde junge Menschen, die ihre Fähigkeiten kennen

und nutzen. Dazu möchten wir mit ,jugend creativ’ einen Beitrag leisten und hoffen, dass viele Kinder und

Jugendliche mitmachen und sich mit dem Wettbewerbsthema kreativ auseinandersetzen“, sagte Klemens

Winter, Vorstandssprecher der Volksbank Osnabrück eG. Bei der Bank gingen insgesamt 3.350 Malarbeiten

ein. Die Ausstellungseröffnung mit Preisverleihung fand am Donnerstag, 29. März 2007, um 11.00 Uhr in

der UFA-Filmpassage, Johannisstraße 112-113, Osnabrück, statt. Die Ausstellung war in der Zeit vom

29. März 2007 bis 27. April 2007 zu bestaunen.

„Kids & Culture“

Jugend-Basketball-Programm des größten Osnabrücker Sportvereins: des OSC Osnabrück

Jugendliche im Alter ab zwölf Jahren werden in diesem Fünfjahresprogramm in sportlicher, kultureller und

sozialer Hinsicht gefördert und intensiv betreut. So wird neben den wöchentlichen Trainingseinheiten, in die

physiotherapeutische Betreuung integriert ist, jeden Monat eine Aktion/Veranstaltung (Kino, Firmenbesichtigung,

Museumsbesuch u.v.a. m.) für die Kids organisiert. Eine Hausaufgabenbetreuung sowie Nachhilfeangebote

(z. B. über einen Englisch sprechenden Basketballspieler mit pädagogischer Ausbildung) runden

das Konzept ab. Der offizielle Startschuss fiel am 13. Oktober 2007 (siehe Bild). Wir unterstützen dieses

besondere Projekt für die nächsten fünf Jahre.

Haus sanieren – profitieren

Jede Sanierung und Modernisierung bietet die Möglichkeit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.

Im Laufe der Jahre fallen in jedem Haus größere Instandhaltungsarbeiten an: Das Dach ist

undicht, der Fassadenanstrich blättert ab, Fenster schließen nicht mehr richtig, der Keller ist feucht, oder

eine neue Heizung ist erforderlich. Es wird also Geld in das Haus investiert, um etwa die Ästhetik zu

verbessern und weitere Bauschäden zu vermeiden. Zusammen mit den Innungsfachbetrieben der Kreishandwerkerschaft

Osnabrück und unseren zinsgünstigen Finanzierungsmitteln schaffen wir spürbare

Mehrwerte und senken gleichzeitig die Energiekosten. Auch die umfangreichen Förderprogramme zu

energetischen Maßnahmen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) werden hierbei selbstverständlich

berücksichtigt.

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Aktiv

VR-Stiftung und Volksbank Osnabrück eG

unterstützen Heimatverein Alfhausen e. V. mit 4.000,– EUR

Lindenfest mit Gewerbeschau 2007 in Alfhausen

in unserer Region

Ruller Reitertage – „Turnier mit Herz“ vom 22. bis 25. November 2007

Volksbanken sponsern eine rundum gelungene Veranstaltung

Das neue Konzept der Ruller Reitertage, das den Spitzensport mit Show verknüpft, ist aufgegangen. Rund

8.500 Zuschauer verfolgten in der Veranstaltungshalle am Haster Berg an insgesamt vier Turniertagen spannenden

Spitzensport und mitreißende Shows. Erfreulich: Der von den Volksbanken und Raiffeisenbanken im

Osnabrücker Land gestiftete Preis blieb durch den Sieg im Finale der Siebenjährigen in den eigenen Reihen:

Der seit langem in Schwagstorf beheimatete Argentinier Adolfo Pacheco gewann das schwere Springen mit

seinem Niederländer „Tadmus“ durch eine fehlerfreie Runde.

Kunstinstallation „Varus-Legende“ am Kreishaus

Auftaktveranstaltung für das Jubiläumsjahr 2009

Varus wirft seinen Schatten voraus: Anlässlich des Jubiläumsjahres 2009, in dem sich die legendäre Schlacht

zum 2000. Mal jährt, wurde jetzt im Außenbereich des Kreishauses in Osnabrück eine Kunstinstallation mit

dem Namen „Varus-Legende“ feierlich eröffnet. Geschaffen hat das Kunstwerk die Künstlerin Maria Feldkamp.

Die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland sowie die Volksbank Osnabrück

eG unterstützten dieses Projekt mit insgesamt 8.000,– EUR.

„Jetzt können wir sofort anfangen“, freute sich der Vorsitzende des Heimatvereins Alfhausen e. V., Konrad

Niers, als er vom Vorstandssprecher der Volksbank Osnabrück eG, Klemens Winter, den überdimensionalen

Scheck in Höhe von 4.000,– EUR überreicht bekam. In der unter Denkmalschutz stehenden alten Schmiede in

Alfhausen soll nach historischem Vorbild die alte Feuerstelle voll funktionstüchtig wiederhergestellt werden.

Den Besuchern, vor allem der jungen Generation, wird damit bei Schauvorführungen ein Einblick in das

Schmiedehandwerk vor 100 Jahren gegeben. Die voraussichtlichen Kosten der Wiederherstellung werden

ca. 8.500,– EUR betragen. Die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland

sowie die Volksbank Osnabrück eG konnten mit ihrer Spende in Höhe von 4.000,– EUR einen beachtlichen

Startbeitrag zur Verfügung stellen. Klemens Winter wünschte der alten Schmiede bei der feierlichen Übergabe

„baldige Betriebsbereitschaft und viele Besucher“. Der Vorstandssprecher der Volksbank Osnabrück eG

zeigte sich von der bisherigen Arbeit des Heimatvereins Alfhausen sehr angetan und wünscht bei der

Restaurierung weiterhin alles Gute!

Am 2. Lindenfest mit Gewerbeschau der Gemeinde Alfhausen hat sich unsere Filiale in Alfhausen zusammen

mit den Kollegen der Bausparkasse Schwäbisch Hall und der R+V Versicherung mit Erfolg präsentiert. Besucher

konnten bei einem Gewinnspiel zum Thema Altersvorsorge attraktive Preise für die ganze Familie gewinnen.

Viele interessante Gespräche mit Kunden und Noch-Nichtkunden entstanden, was uns bewiesen hat, dass

das Thema der Altersvorsorge sehr wichtig ist. Die Schalterhalle unserer Filiale stand auch anderen Ausstellern

der Gewerbeschau zur Verfügung, so z. B. der Arbeitsagentur und der MaßArbeit, die sich über ebenso

regen Zuspruch von interessierten Besuchern freuen konnten wie wir.


Aktiv in unserer Region

Stark für die Zukunft

Volksbank Osnabrück eG unterstützt örtliche Vereine und Organisationen

mit einer Rekordsumme von 47.190,50 EUR

Vereine, soziale Einrichtungen und Kindergärten aus dem Stadt- und Landkreis Osnabrück waren eingeladen,

eine finanzielle Zuwendung aus den Reinerträgen des VR-GewinnSparens entgegenzunehmen. Diese Reinerträge

ergeben sich beim VR-GewinnSparen der genossenschaftlichen Bankengruppe. Mit einem Einsatz

von 5,– EUR monatlich (1,50 EUR sind der Spieleinsatz für die Lotterie und 3,50 EUR der Sparbeitrag, der am

Ende des Jahres als Gesamtbetrag auf einem Sparbuch gutgeschrieben wird) kann jeder an dieser attraktiven

Lotterie teilnehmen. Zusätzlich zu den Sparsummen und attraktiven Gewinnen fallen beim VR-GewinnSparen

die sogenannten Reinerträge an – Gelder, die über die Volksbanken und Raiffeisenbanken an soziale und

kulturelle Einrichtungen vergeben werden.

Folgende Vereine/Einrichtungen konnten bei der Vergabe der Reinerträge berücksichtigt werden:

Osnabrücker Sportclub • Gesundheitssport Glandorf e. V. • Förderverein Kindertagesstätte Lüstringen e. V. •

Bürgerschützenverein Glandorf e. V. • Förderverein Gymnasium „In der Wüste“ • Förderverein Grundschule

Bad Rothenfelde • Förderverein Grundschule Glane • Förderverein Grundschule „Am Hagenberg“ • Förderverein

Angelaschule Osnabrück • Förderverein der Kindertagesstätte „Kunterbunt“ • Freiwillige Feuerwehr

Bersenbrück • Freiwillige Feuerwehr Alfhausen • Kath. Kirchengemeinde „Arche Noah“ • Kath. Kirchengemeinde

„Zur Freude“ • Ludwig-Windthorst-Schule Glandorf • Motorsportclub Osnabrück e. V. • Pferde in

Not e.V.• Reit- und Fahrverein Ankum e. V. • Schützenverein ASIWA • Schützenverein Bassum-Sussum e. V. •

Schützenverein Döthen-Stottenhausen e. V. • Schützenverein Icker e. V. • SKM Osnabrück • SSC Dodesheide •

St. Johanneskindergarten • St. Marienkindergarten • TuS Rulle, Basketballabteilung • Stadt Bersenbrück •

Verein für heilpädagogische Hilfe Bersenbrück

R+V Versicherung und Bausparkasse Schwäbisch Hall

in neuen Räumlichkeiten an der Johannisstraße

Seit dem 1. Juni 2007 präsentieren sich die Verbundunternehmen R+V Versicherung sowie die Bausparkasse

Schwäbisch Hall in neuen Räumlichkeiten. Direkt neben der Hauptstelle der Volksbank Osnabrück eG konnte

eine zusätzliche Fläche von 75 Quaratmetern angemietet werden. Das ehemalige Ladengeschäft in der Johannisstraße

31 wurde umfangreich renoviert und bietet den Mitarbeitern der Verbundunternehmen optimale

Beratungsmöglichkeiten – auch unabhängig von den Öffnungszeiten der Bank.

Weltspartag 2007

Großen Zuspruch fand auch im Jahr 2007 der traditionelle Weltspartag am 29. Oktober. Über 1.600

junge Sparer fanden den Weg in unsere Filialen und wurden mit einem kleinen Präsent für ihren Sparfleiß

belohnt.

Unternehmerfrühstück 2007

Beim gemeinsamen Unternehmerfrühstück am 27. Februar sowie am 7. September 2007 informierten wir

über aktuelle Themen. Die entspannte Atmosphäre bot den Rahmen für gute Gespräche von Unternehmer

zu Unternehmer.

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Archäologische Funde

in der Volksbank Osnabrück eG

Aktiv

in unserer Region

Die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland sowie die Volksbank Osnabrück eG

unterstützten die Kirchengemeinde St. Johann in Osnabrück bei der Ausstellung der an der Kirche entdeckten

archäologischen Funde mit insgesamt 16.500,– EUR. Am 15. Oktober 2007 konnten Dechant Dr. Hermann

Wieh und Vorstandssprecher Klemens Winter die zahlreichen Gäste bei der feierlichen Ausstellungseröffnung

in unserem Hause begrüßen. Eröffnet wurde die Ausstellung durch bekannte Persönlichkeiten der Stadt Osnabrück,

darunter die stellvertretende Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler, der ehemalige Bürgermeister und

Ehrenbürger der Stadt Osnabrück, Hans-Jürgen Fip, sowie Bischof Dr. Franz-Josef Bode. Laut „Schatzgräber“

Bodo Zehm seien die Funde nur „archäologische Alltagsware“, aber dennoch seien die Relikte aus dem

Mittelalter kunsthandwerklich herausragend. Das wertvollste Stück der Ausstellung, das reich mit bunten

Steinen verzierte Vortragekreuz, und andere Anbetungsfiguren und gotische Kelche zeigen, dass zu dieser

Zeit nur die kostbarsten Materialien für den gottesdienstlichen Kult verwandt wurden.

Von links: Harald Lesch, Vorstandsvorsitzender der VR-Stiftung, Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Bodo Zehm,

Fachdienstleiter Archäologische Denkmalpflege, Klemens Winter, Vorstandssprecher Volksbank Osnabrück eG,

Heinrich Fenne, Vorstand der Volksbank Osnabrück eG, und Dechant Dr. Hermann Wieh, St. Johann

FilmFest Osnabrück

Mit einer festlichen Preisverleihung endete am Sonntagabend, 21. Oktober 2007, das 22. Unabhängige

FilmFest Osnabrück. Organisatoren und Preisstifter kürten in der „Lagerhalle“ Anja Salomonowitz für ihren

bewegenden Film „Kurz davor ist es passiert“ zur Preisträgerin des Friedensfilmpreises der Stadt Osnabrück.

Den Filmpreis für Kinderrechte und 2.000,– EUR Preisgeld durfte Alexandra Westmeier für ihr Werk

„Mama, mir geht es gut“ entgegennehmen. Für die 17-minütige Produktion „Achterbahn“ erhielt Frank

Wegerhoff den Publikumspreis für den besten Kurzfilm. Dieser war mit 500,– EUR dotiert. Der Film beschreibt,

passend zum FilmFest-Motto „Grenzgänger“, zwei Menschen, die unabhängig voneinander am gleichen Ort

Selbstmord begehen wollen.

Da der österreichische Film auf ideale Weise die Kriterien des Wettbewerbs erfüllt, nämlich ästhetische Qualität,

humanes Denken und soziales Engagement, wurde die Regisseurin Anja Salomonowitz als Preisträgerin

ausgewählt und erhält den mit 5.000,– EUR dotierten Preis von Klemens Winter, dem Vorstandssprecher der

Volksbank Osnabrück eG. Er freute sich besonders, den Preis stellvertretend für den Spender, die VR-Stiftung

der Volks- und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, für die engagierte Arbeit überreichen zu können. Bei

Regisseuren und Darstellern konnten die Organisatoren des Festivals eine Rekordbeteiligung verzeichnen –

Ausdruck für die außerordentliche Bedeutung der Veranstaltung als eines der wenigen Festivals, die noch

Filme mit politischem Anspruch in hoher ästhetischer Qualität und mit Unterhaltungswert präsentierten.

Von links: Vorstandssprecher Klemens Winter, Volksbank Osnabrück eG, Hanna von Behr, FilmFest,

Tobias Nehren, Moderator der Preisverleihung


Grundstücks- und Immobilienservice

der Volksbank Osnabrück eG hat sich am Markt etabliert

Im Geschäftsjahr 2007 hat die erst Mitte 2006 gegründete Grundstücks-

und Immobiliengesellschaft der Volksbank Osnabrück eG, die

GIVOS GmbH, eine nachhaltige Marktpräsenz erreicht. Immobilienkäufer

und -verkäufer in Stadt und Landkreis Osnabrück greifen gern

auf die Dienstleistungen der Gesellschaft zurück. Sie profitieren von

einem regionalen Netzwerk, das die GIVOS aufgebaut hat, um Privatund

Gewerbekunden gleichermaßen optimale Serviceleistungen

„rund um die Immobilie“ zu garantieren. Kooperationspartner der

GIVOS sind inzwischen zahlreiche Grundstücks- und Immobilienunternehmen

der Region, ausgesuchte Makler, Sachverständige und natürlich

die Volksbank Osnabrück eG mit ihren Filialen vor Ort.

Nachgefragt

Die Angebote der GIVOS auf der Osnabrücker

Immobilienmesse

Vermittelte Immobilienwerte 2007

Die Baugebiete der GIVOS GmbH

Immobilienmarkt Internet

Immobilien

GIVOS

Vermittelte Immobilien TSD EUR

Einfamilienhäuser, frei stehend 885

Reihen-/Doppelhäuser 1.450

Eigentumswohnungen 470

Mehrfamilienhäuser 560

Gewerbeimmobilien 2.010

Gesamtwert 5.375

Baugebiet Bauplätze verkauft

Ankum: Im Grunde 31 12

Bad Iburg: Südlicher Urberg 20 8

Bad Laer: Am Blumenberg 24 10

Osnabrück: Zum Himmelreich 1 29 11

Osnabrück: Zum Himmelreich 2 22 9

Das Internet gewinnt eine immer größere Bedeutung auf dem Immobilienmarkt.

Die GIVOS GmbH arbeitet mit allen führenden Internetprovidern

wie Immoscout24, Immopool und Immowelt zusammen.

Über 800 Kontakte wurden 2007 allein über das Internet hergestellt.

In der Regel erhalten Interessenten noch am Tag der Anfrage ein

Exposé ihrer Wunschimmobilie.

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Für die WURST Stahlbau GmbH steht die ehrliche und partnerschaftliche

Zusammenarbeit an erster Stelle. Sowohl innerhalb des Betriebes

als auch in der Beziehung zu Kunden und Geschäftspartnern wird ein

enger, direkter Kontakt geschätzt. Seit der Gründung im Jahr 1966 ist

das Unternehmen stetig gewachsen und heute als einer der wirtschaftlichsten

Erfolgsmotoren der Region und deutschlandweit erfolgreich

aktiv. Stahlbau, Fassadenbau, Dacheindeckungen, Fensterbau, Türund

Toranlagen sowie Brandschutz zählen zu den Kernkompetenzen

von WURST. Rund 160 Mitarbeiter setzen sich täglich dafür ein, dass

höchste Qualitätsanforderungen auf europäischem Niveau erfüllt werden.

Das Leistungsspektrum reicht dabei von den großen baulichen

Aufgaben wie Tragwerk und Dach bis hin zu ästhetischen Details.

Ein Traum wird wahr

Den Traum von der Selbstständigkeit hat Firmengründerin Hildegard

Wurst schon lange gehegt, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann

Friedmut Wurst 1966 eine eigene Firma in Bersenbrück eröffnet. In

den Anfangsjahren macht WURST insbesondere mit dem Verkauf und

der Reparatur von Landmaschinen, Gartengeräten und Bauzubehör

den ersten Umsatz. Nur wenig später kommen Produkte aus dem

Bereich Heizung und Sanitär hinzu. Auch erste Schlosserarbeiten werden

getätigt.

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Kundenbetreuung

Firmen

Der Blick nach vorn

Als die Landwirtschaft in den 1970er Jahren zurückgeht, spürt das

auch die Firma WURST. Es ist an der Zeit, neue Wege zu beschreiten.

Die Firmengründer beschließen, den Zweig der Schlosserarbeiten auszubauen

und sich auf den Stahlbau zu spezialisieren. Schnell verzeichnet

WURST Stahlbau erste Gewinne. Neue Produktionshallen werden

bezogen und mehr Mitarbeiter eingestellt. 1991, anlässlich des

25-jährigen Jubiläums, erhält das Unternehmen von der Stadt die Möglichkeit,

weitere 10.000 Quadratmeter attraktive Produktionsfläche

mit günstiger verkehrstechnischer Anbindung zu erwerben. Damit

können die Waren statt wie bisher über Landstraßen weitaus schneller

und effizienter über die Autobahn ausgeliefert werden.

Eine neue Generation

In den 1990er Jahren sehen die Eheleute Wurst erneut die Zeit für einen

Wandel gekommen. 1998 beginnen sie mit der sukzessiven Übergabe

ihres Unternehmens an die drei Söhne Christian (Dipl.-Ingenieur),

Thomas (Dipl.-Kaufmann) und Michael (Groß- und Außenhandelskaufmann).

Die Volksbank Osnabrück eG steht dem Betrieb mit Know-how

und Erfahrung in allen Fragen des Generationswechsels zur Seite.

2004 werden die Gesellschaftsanteile übergeben, und 2006 treten die

Kinder offiziell die Nachfolge ihrer Eltern an. Aufgrund ihrer unterschiedlichen

Ausbildung ist die Aufgabenverteilung innerhalb der

Unternehmensführung rasch geklärt: Christian kümmert sich vorrangig

um die technischen Aspekte, Thomas regelt die kaufmännische

Seite, und Michael widmet sich dem Personal, den Immobilien sowie

dem Fuhrpark.

Auf eine faire Partnerschaft

Die Philosophie der fairen Partnerschaft, die bereits von ihren Eltern

großgeschrieben wurde, pflegen auch Christian, Thomas und Michael

Wurst. Die neuen Geschäftsinhaber sehen sich als „Familienbetrieb

durch und durch“. Und das heißt vor allem eins: Bei WURST Stahlbau

stehen immer alle Türen offen. Jeder Mitarbeiter kann sich mit seinen

Fragen direkt an die Unternehmer wenden, und auch die Kunden profitieren

vom direkten Kontakt zu der Geschäftsleitung. Die Familie ist

stolz, alle 160 Mitarbeiter mit dem Vornamen zu kennen. Und auch

im privaten Bereich führen die Söhne Wurst gerne mal ein längeres

Gespräch mit ihren Mitarbeitern. Anders als bei großen Unternehmen,


Firmenkundenbetreuung

Ein Wort ist ein Wort

die ihre Arbeitskräfte im privaten Umfeld gerne ignorieren, schätzt

die junge Generation der Firma WURST gerade auch den persönlichen

Umgang mit den Mitarbeitern.

Finanziell ungebunden

Zu den absoluten Prioritäten von WURST Stahlbau zählt die finanzielle

Unabhängigkeit, die daher auch auf der aktuellen Strategie-Landkarte

ganz oben steht. Genau diese Hochschätzung der Unabhängigkeit ist

das, was die im Werk beschäftigten Kaufleute, Statiker, Bauingenieure,

Schweißfachingenieure und Metallbauer so stark an WURST bindet.

Und diese enge Beziehung zeigt sich spätestens dann, wenn es

schwierig wird. Auch bei sehr hoher Belastung können sich die Firmenchefs

auf ihren Mitarbeiterstamm verlassen. Das Engagement ist riesig

und hilft dem Unternehmen immer wieder zurück auf die vorderen

Marktpositionen.

Verwurzelt statt verpflanzt

Dass die Beziehung zwischen Mitarbeitern und Führungsriege sich so

partnerschaftlich gestaltet, erklären die Söhne Wurst vor allem damit,

dass sie von klein auf die Entwicklung des Unternehmens miterlebt

haben. Sie sind mit der Firmengeschichte tief verwurzelt und wurden

nicht wie andere Geschäftsführer neu in einen Betrieb verpflanzt. Der

Integrationsgrad mit WURST Stahlbau stimmt ganz einfach – sowohl

bei den Inhabern als auch bei den Mitarbeitern. Und das große Wertempfinden,

das ihnen ihre Eltern mitgegeben haben, geben Christian,

Thomas und Michael gerne an ihr Team und ihre Kunden weiter.

Standortfrage und Heimatliebe

Den Standort wechseln? Mit diesem Gedanken hat das Unternehmen

nicht nur einmal gespielt. Schließlich erschweren hohe Quadratmeterpreise

und ein starkes Nord-Süd-Gefälle die Wirtschaftlichkeit.

Die starke regionale Verwurzelung aber hat die Brüder Wurst immer

zum Bleiben bewogen. Hier in Bersenbrück sind sie aufgewachsen,

hier fühlen sie sich wohl, und hier ist auch das Unternehmen groß

geworden. Mit seinem sozialen Engagement ist WURST Stahlbau

zudem stark in die Gesellschaft vor Ort integriert.

Der demografische Wandel

Viele der Beschäftigten von WURST sind seit den 1980er Jahren dabei.

Jetzt steht ihre Pensionierung an. Um die hohe Qualität der Produkte

zu erhalten, setzt WURST auf die Ausbildung junger Mitarbeiter. Sie

bilden einen wichtigen Teil der Personalentwicklung. Während andere

Unternehmer vermehrt Zuarbeiter einstellen, ist Thomas Wurst davon

überzeugt, langfristigen Erfolg nur mit qualifizierten, professionell

arbeitenden Angestellten zu erreichen. Bei WURST weiß jeder Mitarbeiter

genau, was er tut, und alle arbeiten Hand in Hand für ein optimales

Ergebnis.

Voller Ideen in die Zukunft

Bei Investitionsentscheidungen arbeitet das Unternehmen inzwischen

nur noch mit regional verwurzelten Banken wie der Volksbank Osnabrück

eG zusammen. Mit den großen Banken könne man einfach nicht

vernünftig zusammenarbeiten, so Thomas Wurst. In Krisen seien die

einfach nicht bereit, auf das Unternehmen zuzugehen und Alternativen

anzubieten. Anders sei das bei der Volksbank Osnabrück eG. Hier

schätzt der Unternehmer insbesondere das offene Gespräch. Nichts

wird verschleiert, nichts verheimlicht. Steht eine Investition an, sprechen

die Söhne sofort mit ihrer Hausbank. Die wiederum reagiert

sehr schnell mit verlässlichen Zusagen auf die Anfragen von WURST,

damit das Unternehmen zügig weiterplanen kann. Die Maxime lautet

dabei: Ein Wort ist ein Wort – was versprochen wird, wird auch

gehalten. Darüber hinaus bedeutet es Thomas Wurst viel, dass die

jeweiligen Entscheidungsträger direkt miteinander kommunizieren.

Bei den Gesprächen mit der Volksbank Osnabrück eG sitze daher

neben dem persönlichen Kundenberater stets auch ein Mitglied des

Vorstandes am Tisch.

Mit einem starken Partner, dem Mut, Neues zu wagen, sowie dem

Wissen aus über vierzigjähriger Firmengeschichte nimmt WURST

Stahlbau die Herausforderungen der Zukunft gerne an.

19


Das Unternehmen FREUND entwickelt und produziert Endverbraucherund

Handelsverpackungen für die unterschiedlichsten Branchen aus

der Konsumgüterindustrie und der Industrie für langlebige Gebrauchsgüter.

Zudem werden Verpackungen gefertigt, die Markenartikel aufmerksamkeitsstark

am Point of sale präsentieren.

Wie alles begann

1908 eröffnet Friedrich Freund ein Geschäft in der Osnabrücker Hermannstraße,

in dem er vorwiegend die Verarbeitung von Holz anbietet.

Durch seine Erfahrungen als Wandergeselle in einem Wuppertaler

Kartonagenbetrieb zählt die Fertigung von Pappe bereits zu Freunds

Produktpalette. Der Grundstein für die erfolgreiche Herstellung von

Karton und veredelter Wellpappe ist gelegt.

Eine deutsche Geschichte

In diesem Jahr feiert die Firma FREUND ihr hundertjähriges Bestehen –

und steht damit zugleich für 100 Jahre deutsche Wirtschaftsentwicklung.

Zwei Kriege, wirtschaftlichen Aufschwung, ökonomische Krisen

und die Wiedervereinigung hat das Unternehmen miterlebt. Ein besonders

einschneidendes Erlebnis ist die völlige Zerstörung der Geschäftsräume

durch einen Bombenangriff kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges.

Doch statt zu resignieren und dem nachzutrauern, was er

verloren hat, besinnt sich Freund auf das, was ihm geblieben ist:

Seine Hände und sein Know-how.

20

Kundenbetreuung

Firmen

Gemeinsam mit seinem Sohn Karl-Heinz sen. baut Friedrich Freund

das Geschäft aus eigener Kraft neu auf. Schnell fährt das Unternehmen

wieder Gewinne ein. Die Führung hat inzwischen Karl-Heinz

Freund sen. übernommen. Unter seiner Riege erfolgt 1955 nach

einem innerstädtischen Wechsel des Standortes die erste nennenswerte

maschinelle Fertigung.

Auf der Höhe der Zeit

Bei einer Studienreise durch die USA entdeckt Karl-Heinz Freund sen.

das SB-Prinzip. Er erkennt neben der Schutzfunktion für die Waren

auch das kommunikative Potenzial der neuen Produktverpackungen

sowie die zukünftige Bedeutung der Selbstbedienung für den Verkauf.

Mitte der 1960er Jahre stellt Freund seine Fertigung als einer der

ersten Kartonhersteller auf bedruckte Verpackungen um. Zu diesem

Zeitpunkt sind weniger als 5 % der Waren vorverpackt; der Abverkauf

läuft noch größtenteils über die Ladentheke. Wie schnell sich das

ändern wird, wird mit den ersten SB-Supermärkten offensichtlich.

Steile Entwicklungskurve

1977 steigt Friedrich Freunds Enkel Karl-Heinz Freund in den Betrieb

seines gleichnamigen Vaters ein. Kurze Zeit später übernimmt der studierte

Psychologe nach einem erfolgreichen Umsatteln auf die Betriebswirtschaft

die Firmenleitung. Mit dem jungen Karl-Heinz Freund

geht es für das Unternehmen weiter steil nach oben. Während 1977

noch 60 Mitarbeiter an einem einzigen Standort beschäftigt sind, sind

es 2008 knapp 300 Beschäftigte an vier Standorten. Der Umsatz steigt

von 7,2 Mio. DM im Jahr 1977 auf erwartete 50 Mio. Euro 2008.

Geheimnisse des Erfolges

„Die typischen Mittelstandstugenden Fleiß und Bodenständigkeit“

sieht Freund als die zentralen Erfolgsmotoren seines Unternehmens.

Besonders ausgeprägt und entscheidend ist aber auch die sehr starke

Kundenorientierung. Freund weiß: „Wir produzieren keine eigenen

Produkte, sondern sind Zulieferer, Auftragsfertiger. Systemimmanent

ist daher eine große Kundennähe zwingend notwendig, um optimale

Lösungen für den einzelnen Händler zu finden.“ Neben der Kundennähe

ist die fortschrittliche Unternehmenskultur ein wesentlicher

Aspekt für den langfristigen Erfolg.


Firmenkundenbetreuung

Auch im Wettbewerb

Mensch bleiben

„Bei uns ist jeder Mitarbeiter auch Mensch. Wer die Hälfte seines

Tages bei der Arbeit verbringt, sollte auch Spaß dabei haben. Das

gelingt mal besser, mal schlechter – aber der Gedanke ist immer da.“

Zwar werde von den Beschäftigten ein Höchstmaß an Leistung gefordert,

jedoch bietet FREUND ihnen im Gegenzug einen attraktiven

Arbeitsplatz mit Zukunft, an dem man sich gerne aufhält. „Leben und

leben lassen“, lautet für Freund hier die Devise. Die soziale Komponente

bildet daher den Grundstein für das ordentliche Wirtschaften.

Starke Wurzeln für den bundesweiten Erfolg

Das Geschäftsmodell der Kundennähe und breiten Produktpalette

kann nur durch die starke Präsenz vor Ort gewährleistet werden.

Das ist dem Unternehmen auch im Zuge seiner derzeit anstehenden

Expansion in den gesamtdeutschen Raum bewusst. Daher möchte

Freund die Produktions- und Entwicklungsstätte Osnabrück als

Verortung der wesentlichen Intelligenz des Betriebes beibehalten. Er

ist überzeugt: „Diese Region bildet die Mutter aller weiteren Dépendancen,

die immer genau das umsetzen werden, was das Unternehmen

an den ursprünglichen Standorten gelernt hat.“

Für den Privatmenschen Freund steht ohnehin fest, dass sein Lebensmittelpunkt

in der Region liegt und bleibt. Natürlich findet er auch

andere Städte wie zum Beispiel Dresden „wunderschön“, und er bereist

auch gerne das Ausland – doch wirklich zu Hause fühlt sich der

Unternehmer nur hier in Osnabrück, dem Ort, an dem seine Familie

bereits seit Generationen beheimatet ist und an dem hoffentlich auch

seine beiden erwachsenen Kinder bleiben können.

Den richtigen Partner immer an der Seite

So wie die Geschichte des Unternehmens auch die Geschichte

Deutschlands ist, so ist sie außerdem die Dokumentation einer

Geschäftsbeziehung. Denn bereits Friedrich Freund war Mitglied der

Volksbank Osnabrück eG, und Karl-Heinz Freund ist es ebenfalls. Der

Enkel des Firmengründers schätzt insbesondere, dass die Volksbank

die gleichen Werte lebt und die gleichen Ziele verfolgt wie FREUND.

Das wirtschaftliche Fortkommen ist beiden wichtig. Ebenso wichtig

aber sind die tägliche Kundennähe und das zwischenmenschliche

Miteinander innerhalb des Unternehmens.

Die sehr ähnliche Firmenphilosophie von FREUND und der Volksbank

Osnabrück eG begründet das gegenseitige Verstehen und Vertrauen.

Natürlich sei man auch mal anderer Meinung, aber genau das mache

eine ehrliche Partnerschaft schließlich aus, meint Karl-Heinz Freund.

Mit eindeutigem Profil in die Zukunft

Was die Zukunft seines Unternehmens angeht, spielt für Karl-Heinz

Freund die weitere Spezialisierung der einzelnen Standorte mit der

Zentrale in Osnabrück als Nummer eins die entscheidende Rolle. Durch

die Segmentierung kann sich FREUND mit einem wesentlich breiteren

Produktportfolio auf dem Markt präsentieren als die Konkurrenz. Das

steigert die Attraktivität der Marke und sorgt für Alleinstellungsmerkmale

ohne Kostennachteile für den Kunden.

Dem Ziel, im Jahr 2015 einen Umsatz von 100 Mio. Euro zu erwirtschaften

und um die 500 Mitarbeiter zu beschäftigen, kommt der heimatverbundene

Erfolgsbetrieb mit kreativen Ideen und innovativen

Verpackungslösungen Schritt für Schritt näher.

21


22

Bild oben:

Franz Mandel mit dem

Oberbürgermeister der Stadt

Osnabrück, Boris Pistorius

Bild unten:

Franz und Renate Mandel

(Mitte), hier mit (von links)

den Vorstandsmitgliedern

Klemens Winter, Heinrich

Fenne und Udo Herz

Mitarbeiterjubiläen und

Aufsichtsrat

Verabschiedung des Aufsichtsratsvorsitzenden Franz Mandel

Ehrennadel für 30 Jahre Ehrenamt in der Volksbank Osnabrück eG

Fast 30 Jahre lang war Franz Mandel im Aufsichtsrat der Volksbank Osnabrück eG, zuletzt seit 1993 auch

als Vorsitzender. Viele Gratulanten sprachen ihm während einer Feierstunde der Volksbank Osnabrück eG

Dank und Anerkennung für seine langjährige Tätigkeit aus. Vorstandssprecher Klemens Winter nannte seinen

Einsatz für die Volksbank Osnabrück eG „ein Geschenk“, zusammengesetzt aus Lebenszeit und Lebenserfahrung.

Er habe sich in der gesamten Zeit große Verdienste erworben, sagte Verbandsdirektor Georg

Litmathe aus Oldenburg. Franz Mandels sehr gute Amtsführung hat zuletzt dazu geführt, dass die Volksbank

Osnabrück eG mit heute 22.000 Mitgliedern und einer Bilanzsumme von rund 523 Millionen EUR zu

einer der größten Genossenschaftsbanken in der Region wurde. Das Schlusswort von Franz Mandel anlässlich

seiner Feierstunde: „Das Erfolgsrezept ist, einen erfolgreichen Vorstand nicht zu behindern.“

Herr Mandel musste mit 68 Jahren aufgrund der vorgeschriebenen Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat ausscheiden.

Ihm wurde für seine Verdienste die goldene Ehrennadel des Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes

verliehen. Seit dem 25. April 2007 ist Thomas Nülle, Kaufmann aus Ostercappeln, neuer Aufsichtsratsvorsitzender

der Volksbank Osnabrück eG.

Mitarbeiterjubiläen 2007

10 Jahre

Kristina Schmidt 1. August 1997

Kathrin Schwarz 1. August 1997

25 Jahre

Marlies Westerkamp 1. Januar 1982

Wir gratulieren Marlies Westerkamp, die am 1. Januar 2007 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum in unserem Hause

feierte. Eingestellt wurde sie am 1. Januar 1982 als Kreditsachbearbeiterin für das Privatkundengeschäft. Von

Juni 1982 bis April 1987 arbeitete Marlies Westerkamp dann als Sachbearbeiterin für das Firmenkundengeschäft.

Nachdem sie dann für drei Jahre in der Innenrevision tätig war, arbeitet sie seit dem 1. Juli 1990 als

Kreditsachbearbeiterin für das Firmenkundengeschäft, seit 1995 auch als stellvertretende Abteilungsleiterin.

Walter Schweer 1. Februar 1982

Herzlichen Glückwunsch an Walter Schweer, der im vergangenen Jahr sein 25-jähriges Dienstjubiläum feierte.

Walter Schweer wurde in der damaligen Volksbank Glandorf eG als Mitarbeiter im Bereich Zahlungsverkehr/

Buchhaltung eingestellt. Von Januar bis Juli 1983 arbeitete er im Kundenservice in Glane. Danach wechselte

er in die Kasse und den Service der Filiale Bad Iburg. Seit dem 1. Januar 1999 ist Walter Schweer erfolgreich

als Kundenberater tätig.


Mitarbeiterjubiläen und Aufsichtsrat

Volksbank Osnabrück eG

Manuela Lange 1. April 1982

Wir gratulieren Manuela Lange zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum.

Am 1. April 1982 begann sie im Schalterdienst und im Sekretariat mit

Aufgaben im gesamten Kreditgeschäft in der Raiffeisenbank Rulle eG.

Nach der Fusion mit der Volksbank Osnabrück eG wechselte sie am

1. Mai 2000 zum Vertriebssekretariat in die Hauptstelle in der Johannisstraße.

Bis zum heutigen Tage ist Manuela Lange als Vorstandsassistentin

für Vorstandsmitglied Heinrich Fenne tätig.

Joachim Knorrek 1. April 1982

Herzlichen Glückwunsch an Joachim Knorrek, der am 1. April 2007

sein 25-jähriges Dienstjubiläum feierte. Als Kreditsachbearbeiter begann

er im Jahre 1982 seine Tätigkeit in der Volksbank Glandorf eG.

Seit dem 1. Januar 1997 ist er als Firmenkundenbetreuer in unserer

Filiale in Glandorf beschäftigt.

Angelika Lünnemann 1. Juli 1982

Herzlichen Glückwunsch an Angelika Lünnemann, die am 1. Juli 2007

ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feierte. Als Mitarbeiterin im Schalterbereich

in der Johannisstraße begann sie im Jahre 1982 ihre Tätigkeit

in der Osnabrücker Volksbank eG. Von Juni 1983 bis Ende 1987 war

Frau Lünnemann in unserer ehemaligen Filiale an der Iburger Straße

tätig. Danach, ab dem Jahre 1988, war sie verantwortlich für den

Auslandszahlungsverkehr unserer Bank. Seit Februar 2003 engagiert

sich Frau Lünnemann als Sachbearbeiterin im MarktServiceCenter in

der Hauptstelle in Osnabrück.

Heike Bechlem 1. Juli 1982

Wir gratulierten ebenfalls Heike Bechlem am 1. August 2007 zu ihrem

25-jährigen Dienstjubiläum in der Volksbank Osnabrück eG. Als Mitarbeiterin

im zentralen Schreibdienst begann Frau Bechlem ihre

Tätigkeit in der damaligen Osnabrücker Volksbank eG. Von Juli 1986

bis Juni 1993 war sie im Privatkundenbereich Reisen und Versicherung

sowie im Kundenservice in der Johannisstraße tätig. Nach dreijähriger

Elternzeit kehrte sie im Juni 1996 in den Schalterdienst zurück.

Nachdem sie ab August 2000 in der Abteilung Organisation tätig

war, betreut Frau Bechlem seit Januar 2002 die Auszubildenden der

Volksbank Osnabrück eG.

Elisabeth Boßmeyer 1. August 1982

Auch gratulieren durften wir Elisabeth Boßmeyer am 1. August 2007

zu ihrem 25-jährigen Jubiläum. Frau Boßmeyer begann ihre Ausbildung

in der ehemaligen Volksbank Glandorf eG. Ab Juli 1984 war sie im

Schalterbereich/Zahlungsverkehr tätig. Nach mehrjähriger Elternzeit

hält sie seit März 1998 im Kundenservice in unserer Filiale in Schwege

die Stellung.

Michael Dirker 1. Oktober 1982

Wir gratulierten ebenfalls Michael Dirker am 1. Oktober 2007 zu seinem

25-jährigen Jubiläum in unserem Hause. Michael Dirker begann seine

Ausbildung bei der damaligen Raiffeisenbank e. G. in Alfhausen. Von

1985 bis 1989 war er als Kundenberater in der Filiale an der Meller

Straße tätig. Anschließend wechselte er zur Filiale Domhof in die Kreditabteilung.

Nach der Fusion mit der Raiffeisenbank Rulle eG wechselte

Michael Dirker im Juli 1992 als Kreditberater in die Filiale Rulle, wo er

seit September 2006 zudem als Filialleiter fungiert.

Ulrich Bennhoff 1. Oktober 1982

Herzlichen Glückwunsch an Ulrich Bennhoff, der am 1. Oktober 2007

sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern durfte. Ulrich Bennhoff wurde

als Kreditsachbearbeiter im Firmenkunden-Kreditgeschäft in der Osnabrücker

Volksbank eG eingestellt. Am 1. Oktober 1990 übernahm er

die Leitung der Kreditabteilung und übt diese Tätigkeit seitdem aus.

Ausgelernte Azubis

Wir gratulieren herzlich unseren ehemaligen Auszubildenden Tanja

Alscher, Manuela Wiesing, Nina Brasse, Anna-Lena Wessel und

Simone Spreckelmeyer. Alle beendeten am 19./20. Juni 2007 erfolgreich

ihre Ausbildung zur Bankkauffrau in unserem Hause.

Bild oben: Tanja Alscher (links) wurde als Trainee mit der Zielfunktion

„qualifizierte Kundenberatung“ übernommen. Auch Nina Brasse

(2. v. l.), Simone Spreckelmeyer (2. v. r.) und Anna-Lena Wessel (rechts)

blieben unserer Bank erhalten. Manuela Wiesing (Mitte) hat unser

Haus zum 20. Juni 2007 verlassen.

Wir wünschen allen für die Zukunft alles Gute!

23


Jahresabschluss 2007

der Volksbank Osnabrück eG

Jahresbilanz zum 31.12. 2007

Aktiva

Geschäftsjahr Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 4.320.972,83 5.349

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 5.995.870,54 7.007

darunter: bei der Deutschen Bundesbank 5.995.870,54 (7.007)

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 10.316.843,37 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur

Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie

ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0

darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0)

b) Wechsel 0,00 0,00 3

darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar

3. Forderungen an Kreditinstitute

0,00 (3)

a) täglich fällig 22.012.527,32 17.401

b) andere Forderungen 88.143.733,09 110.156.260,41 79.918

4. Forderungen an Kunden

darunter:

315.679.176,89 308.232

durch Grundpfandrechte gesichert 123.097.669,69 (125.140)

Kommunalkredite

5. Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

4.189.978,97 (3.943)

aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

ab) von anderen Emittenten 4.039.704,19 4.039.704,19 1.005

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

4.039.704,19 (1.005)

ba) von öffentlichen Emittenten 3.564.054,72 6.708

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 3.564.054,72 (6.708)

bb) von anderen Emittenten 53.701.030,41 57.265.085,13 55.776

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 53.701.030,41 (55.776)

c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 61.304.789,32 105

Nennbetrag 0,00 (101)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

2.910.355,24 3.034

a) Beteiligungen

darunter:

9.840.351,91 9.837

an Kreditinstituten 0,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

darunter:

399.056,58 10.239.408,49 359

bei Kreditgenossenschaften 14.000,00 (14)

bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen

darunter:

25.000,00 25

an Kreditinstituten 0,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

9. Treuhandvermögen 908.961,12 1.158

darunter: Treuhandkredite

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand

908.961,12 (1.158)

einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte 12.307,00 19

12. Sachanlagen 6.901.270,22 7.242

13. Sonstige Vermögensgegenstände 4.294.536,19 4.705

14. Rechnungsabgrenzungsposten 45.394,43 124

24

Kurzfassung

In diesem Jahresbericht

erscheinen auf den nächsten

Seiten:

– Jahresbilanz

– Gewinn- und Verlustrechnung

– Anhang

Summe der Aktiva 522.794.302,68 508.004


Jahresbilanz zum 31.12. 2007

Passiva

Geschäftsjahr Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 2.701,83 4

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

77.709.572,61 77.712.274,44 75.244

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

104.137.184,74 119.315

von mehr als drei Monaten

b) andere Verbindlichkeiten

27.938.740,88 132.075.925,62 25.173

ba) täglich fällig

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder

164.308.328,11 151.938

Kündigungsfrist

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

103.625.993,43 267.934.321,54 400.010.247,16 87.865

a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 2.655

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten

darunter:

0,00 0,00 0

Geldmarktpapiere 0,00 (0)

eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)

4. Treuhandverbindlichkeiten 908.961,12 1.158

darunter: Treuhandkredite 908.961,12 (1.158)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.154.251,54 809

6. Rechnungsabgrenzungsposten

7. Rückstellungen

158.243,21 169

a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.167.756,00 2.246

b) Steuerrückstellungen 0,00 0

c) andere Rückstellungen 1.372.171,16 3.539.927,16 1.444

8. Sonderposten mit Rücklageanteil 16.358,54 16

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 1.023

10. Genussrechtskapital

darunter:

0,00 0

vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken

12. Eigenkapital

4.900.000,00 4.900

a) gezeichnetes Kapital 10.658.439,10 10.671

b) Kapitalrücklage 0,00 0

c) Ergebnisrücklagen

ca) gesetzliche Rücklage 8.615.000,00 8.450

cb) andere Ergebnisrücklagen 14.166.181,90 22.781.181,90 13.999

d) Bilanzgewinn 954.418,51 34.394.039,51 923

Summe der Passiva 522.794.302,68 508.004

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus

weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

Gewährleistungsverträgen 11.406.405,24 8.152

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

für fremde Verbindlichkeiten 0,00 11.406.405,24 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) unwiderrufliche Kreditzusagen 23.848.935,66 23.848.935,66 23.977

darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen

Termingeschäften 0,00 (0)

25


Zeitraum vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007

Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahr Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 22.927.613,22 21.911

b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 2.071.138,09 24.998.751,31 2.278

2. Zinsaufwendungen

3. Laufende Erträge aus

11.825.402,80 13.173.348,51 10.087

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 73.952,97 91

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 196.257,30 153

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 270.210,27 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder

Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. Provisionserträge 6.399.912,07 6.313

6. Provisionsaufwendungen 589.517,52 5.810.394,55 625

7. Nettoertrag aus Finanzgeschäften 35.591,53 – 4

8. Sonstige betriebliche Erträge 466.180,07 3.369

9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

0,00 0

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

6.610.646,84 6.479

und für Unterstützung 1.506.140,46 8.116.787,30 2.047

darunter: für Altersversorgung 321.347,98 (802)

b) andere Verwaltungsaufwendungen

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

4.772.325,90 12.889.113,20 4.630

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 1.075.161,52 1.059

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und

bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen

75.847,55 220

im Kreditgeschäft

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten

Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im

2.944.861,90 3.356

Kreditgeschäft

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

0,00 – 2.944.861,90 0

behandelte Wertpapiere

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an

verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

0,00 0

behandelten Wertpapieren 0,00 0,00 0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 2.770.740,76 5.606

20. Außerordentliche Erträge 0,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 (0)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.901.150,22 1.753

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen –84.827,97 1.816.322,25 30

24 a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 2.900

25. Jahresüberschuss 954.418,51 923

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

954.418,51 923

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

954.418,51 923

a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0

b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

29. Bilanzgewinn 954.418,51 923

26


Anhang Kurzfassung, Teil 1

A. Entwicklung des Anlagevermögens 2007

B. Erläuterung zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Jahresabschluss

Die unter Passivposten 12 a „gezeichnetes Kapital“ ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

2007

Geschäftsguthaben EUR

a) der verbleibenden Mitglieder 10.379.245

b) der ausscheidenden Mitglieder 275.594

c) aus gekündigten Geschäftsanteilen 3.600

Die Ergebnisrücklagen (P 12 c) haben sich wie folgt entwickelt:

Anschaffungs-/ Zugänge (a) Umbuchungen (a) Abschreibungen Buchwerte Abschrei-

Herstellungs- Zuschreibung (b) Abgänge (b) (kumuliert) am Bilanz- bungen

kosten des Geschäftsjahres des Geschäftsjahres stichtag Geschäftsjahr

EUR EUR EUR EUR EUR EUR

Immaterielle Anlagewerte 180.182 11.269 (a) 0 (a) 179.144 12.307 17.853

Sachanlagen

0 (b) 0 (b)

a) Grundstücke und Gebäude 10.689.225 1.982 (a) 0 (a) 5.531.433 5.159.774 389.983

0 (b) 0 (b)

b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.669.571 719.756 (a) 0 (a) 5.107.570 1.741.496 667.325

0 (b) 540.261 (b)

Summe 17.538.978 733.007 (a) 0 (a) 10.818.147 6.913.577 1.075.161

0 (b) 540.261 (b)

gesetzliche Rücklage EUR andere Ergebnisrücklagen EUR

Stand 1. Januar 2007

Einstellungen

8.450.000 13.999.411

– aus Bilanzgewinn des Vorjahres 165.000 166.771

Stand 31. Dezember 2007 8.615.000 14.166.182

27


Anhang Kurzfassung, Teil 2

C. Sonstige Angaben

28

Mitarbeiter

Die Zahl der 2007 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Jahresabschluss

2007

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte

Prokuristen 4 0

Mitarbeiter 109 42

Außerdem wurden durchschnittlich 12 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

113 42

Zahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen EUR

Anfang 2007 21.921 40.650 12.195.000

Zugang 2007 1.442 1.525 457.500

Abgang 2007 688 1.256 376.800

Ende 2007 22.675 40.919 12.275.700

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder

haben sich im Geschäftsjahr vermindert um EUR 43.687

Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 80.700

Höhe des Geschäftsanteils EUR 300

Höhe der Haftsumme EUR 300

Anmerkungen zur Wiedergabe des Jahresabschlusses

Wir haben den Anhang in einer gekürzten Fassung mit den wichtigsten Daten abgedruckt. Im Jahresabschluss wurden bei der Ermittlung von

gerundeten Beträgen (volle EUR oder Tsd. EUR) die kaufmännischen Rechenregeln beachtet. Korrespondierende Summen wurden ungerundet

berechnet und danach das jeweilige Ergebnis gerundet. Zum vollständigen Jahresabschluss 2007 hat der Genossenschaftsverband Weser-Ems e. V.,

Oldenburg, den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 322 HGB erteilt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht sowie die in § 325 HGB

genannten Unterlagen werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.


Vorstand

Klemens Winter (Sprecher), Bankdirektor, Bad Rothenfelde

Heinrich Fenne, Bankdirektor, Lemförde

Udo Herz, Bankdirektor, Bad Iburg

Aufsichtsrat

Thomas Nülle (Vorsitzender ab 25. April 2007), Kaufmann, Ostercappeln

Fritz Graf (stellvertretender Vorsitzender), Rechtsanwalt und Notar, Osnabrück

Karl-Heinz Bittner, Fleischermeister, Alfhausen (bis 25. April 2007)

Albert Brandmann, Landwirt, Glandorf-Schwege

Josef Brümmer, Kaufmann, Bohmte

Heinz Bücker, kfm. Angestellter, Bad Iburg-Glane

Wilhelm Erpenbeck, Fleischermeister, Glandorf

Carl Frerker, Bäckermeister, Ankum

Renate Hülsmann, Kauffrau, Bersenbrück (ab 25. April 2007)

Franz-Josef Kampmeyer, Pensionär, Wallenhorst (bis 25. April 2007)

Dr. Rainer Klewin, Unternehmensberater, Bad Iburg

August Klöker, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Osnabrück

Dr. Kurt Kuzaj, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Osnabrück, i. R., Osnabrück

Thomas Lißner, Rechtsanwalt und Notar, Wallenhorst (ab 25. April 2007)

Franz Mandel (Vorsitzender bis 25. April 2007), Fleischermeister, Osnabrück,

Ehrenobermeister der freien Fleischerinnung zu Osnabrück

Dr. Hermann Meyer, Zahnarzt, Alfhausen

Ernst Meyermann, Dipl.-Ing. agr., Alfhausen

Hubert Möllenbeck, Angestellter, Glandorf

Dr. Heiko Scheffczyk, Dipl.-Ing., Alfhausen (ab 25. April 2007)

Karl E. Stübbe, vereidigter Buchprüfer und Steuerberater, Osnabrück

Werner Tarner, Landwirt, Bad Rothenfelde

Prokuristen

Wolfgang Bertram

Andreas Bolke

Reinhard Nannemann

Günter Schulte

Organisation

Personelle

Osnabrück, 28. Januar 2008

Volksbank Osnabrück eG

Der Vorstand

29


30

Hauptstelle

49074 Osnabrück

Johannisstraße 32/33

Filialen

Regionalgebiet Stadt

49074 Osnabrück

Domhof 8

49086 Osnabrück

Bremer Straße 75

49078 Osnabrück

Kurt-Schumacher-Damm 1

49090 Osnabrück

Natruper Straße 227

49082 Osnabrück

Meller Straße 180

Organisation

Räumliche

Filialen

Regionalgebiet Nord

49594 Alfhausen

Hauptstraße 20

49577 Ankum

Hauptstraße 43

49593 Bersenbrück

Bramscher Straße 3

49134 Wallenhorst-Rulle

Wittekindplatz 4


Räumliche Organisation

Filialen

Regionalgebiet Süd

49219 Glandorf

Münsterstraße 13

49186 Bad Iburg

Münsterstraße 2

49186 Bad Iburg-Glane

Jakobusstraße 1

49214 Bad Rothenfelde

Frankfurter Straße 8

49201 Dissen a.T.W.

Große Straße 49

49219 Glandorf-Schwege

Hauptstraße 18

Geldautomaten

„Modehaus Bergmann“

49074 Osnabrück

Nikolaiort 5 a

„Marktkauf“

49191 Belm

Haster Straße 11

„RATIO Osnabrück

„RATIO-SB-Tankstelle“

49078 Osnabrück-Hellern

Kurt-Schumacher-Damm 54

„Marktkauf“

49082 Osnabrück-Sutthausen

Am Wulfter Turm 1

Zentralinstitut

DZ BANK AG

Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt a. M.

Verbandszugehörigkeit

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken,

Berlin

Genossenschaftsverband Weser-Ems e. V., Oldenburg

Impressum

„Marktkauf“

49082 Osnabrück-Nahne

Iburger Straße 229

„toom BauMarkt“

49124 Georgsmarienhütte-

Harderberg

Niedersachsenstraße 2

„Kamp-Promenade“

49074 Osnabrück

Große Hamkenstraße 17

„IKEA“

49078 Osnabrück

Rheiner Landstraße 215

Herausgeber: Volksbank Osnabrück eG,

Johannisstraße 32/33,

49074 Osnabrück

Verantwortlich für den Inhalt: der Vorstand

Konzept, Layout: VR-Marketing GmbH, Hannover

Text: Volksbank Osnabrück eG, Marketing

Fotos: Friso Gentsch

und Mitarbeiter der Bank

Herstellung: GroteDruck GmbH

31


Volksbank Osnabrück eG

Johannisstraße 32/33

49074 Osnabrück

Telefon: 05 41/33 19-0

Telefax: 05 41/33 19-109 00

E-Mail: post@volksbank-osnabrueck.de

Internet: www.volksbank-osnabrueck.de

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