PDF/3,87MB - Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

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PDF/3,87MB - Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

www.volksbank-brawo.de

Werte leben –

Chancen nutzen

Geschäftsbericht 2011


Vertreter und Ersatzvertreter

Vertreter

Abele, Joachim

Adam, Volker

Ahrens-Arnold, Christine

Alps-Lütje, Dorothee

Altenbach, Andreas

Appe, Florian

Appel, Ralf

Arndt, Wolfram

Bade, Detlef

Bähre, Stefanie

Bahrs, Marco

Banderob, Ernst-Otto

Barth, Axel

Bartsch, Dirk

Bauwe, Heinrich

Bauwe, Helmut

Befuß, Dietmar

Behrbohm, Peter

Behrens, Detlef

Behrens, Manfred

Belter, Florian Alexander

Benecke, Jörg

Bengel, Reinhard

Berkenhagen, Susanne

Beyer, Thomas

Bierich, Dr. Andreas

Birth, Heike

Blechinger, Arnhold

Blechinger, Eckhardt

Block, Claudia

Böddinghaus, Armin

Bode, Sebastian

Bohn, Corinna

Bohr, Wolfgang

Bollmohr, Hans-Günther

Bordfeld, Lothar

Borkowski, Wolfgang

Bossler, Klaus

Brandes, Christian

Brandes, Friedrich-Wilhelm

Bratsiotis, Dimitrios

Brehmer-Ramke, Sabine

Breidbach, Horst-Günther

Brennecke, Rüdiger

Brinkmann, Jens

Brock, Dr. Katharina

Brokow, Gisela

Brüns, Werner

Brüsch, Hartmut

Brüsch, Thomas

Buchholz, Axel

Buchmann, Gerhard

Buchmann, Werner

Bunk, Hans-Joachim

Burgdorf, Eberhard

Busch, Andreas

Busch, Arno

Cadera, Petronella

Cordes, Erwin

Coronel-Ferrer, Otmaro-J.

Czellnik, Tanja

Davidovic, Jovica

Decker, Dipl.-Ing. Ottmar

Decker, Ulrich

Deeken, Klaus-Peter

Diederich, Harald

Dieterich, Manfred

Diethelm, Heiner

Dilk, Christian

Doerenbruch, Hans-Ulrich

Drewitz, Carsten

Dudek, Frank

Duve, Dr. Hans-Georg

Ebeling, Joachim

Eggeling, Willi

Eisbrenner, Martin

Elisat, Dr. Stephan

Ellscheid, Thorsten

Engel, Werner

Eppers, Hermann

Erdmann, Dipl.-Ing. Jürgen

Etmanski, Martin

Ewe, Jan-Peter

Fakhro, Omar

Falkner, Günter

Fantoni, Marco

Fischer, Reinhard

Fleger, Klaus-Peter

Frambach, Erich

Franke, Torsten

Frauenstein, Uwe

Freese, Udo

Frenzel, Dorothea

Fricke, Bernd-Erich

Fricke, Frank

Fricke, Hartmut

Fricke, Thorsten

Fründt, Heino

Gattermann, Klaus

Gatzke, Bastian

Gaus, Georg-Wilhelm

Gaus, Reinhard

Gaus, Robert

Gebauer, Sabine

Gehrke, Petra

Gerlach, Ralf-Holger

Gerlof, Irene

Gerstner, Markus

Goerke, Bernd

Gollmer, Matthias

Görge, Otto

Gorklo, André

Gösche, Gunter

Göthe, Andreas

Göthe, Frank

Götzinger, Bernd

Grabenhorst, Dr. med. Reiner

Grahs, Günter

Gramann, Sascha

Greune, Falko

Grosser, Walter

Grote, Andreas

Grundke, Dietrich Reinhard

Gruner, Armin

Günterberg, Manfred

Gutsch, Dr. Alex-Walter

Haag, Hans-Dieter

Hagebölling, Thomas

Hahne, Rolf

Hammer, Ullrich

Hansmann, Bernd

Hansmann, Folkert

Hantel, Peter

Hanuschk, Detlev

Harke, Hans-Walter

Hartmann, Bernd

Hartmann, Michael

Haun, Herbert

Havekost, Beatrice

Havenstein, Arnim

Hecker, Christian

Hecker, Dr. Falk

Heider, Dr. Helmuth Ingo

Hein, Marco

Heine, Rolf

Heinemann, Bernd

Heinemann, Karsten

Heinert, Wolfgang

Heiny, Gerhard

Heise, Jürgen Manfred

Helck, Christian

Henniges, Hans-Christian

Henniges, Jochen

Herold, Sabine

Herrmann, Helmuth Heinz Hans

Hilbig, Bernd-Michael

Hilger, Wolfgang

Hilleke, Hartmut-Christian

Hinrichs, Ralf

Hoffmann, Hans-Joachim

Hoffmann, Jakob

Hoffmann, Dipl.-Ing. Thomas

Hofmeister, Manfred

Hohenhövel, Hartwig

Homann, Olaf

Horn, Andre

Höttcher, Carsten

Höwer, Erhard

Jaeschke, Olaf

Jäger, Harro

Jahns, Angelika

Japke, Helmut

Kabel, Jürgen

Kalmus, Marina

Karp, Prof. Dr. Markus

Kassel, Peter

Kayser, Siegfried

Kazantzidou, Despina

Kegel, Herbert

Kehr, Hanns-Heinrich

Keller, Bernd

Kern-Lamprecht, Angelika

Kielhorn, Heinrich

Kielhorn, Ines

Kierchner, Olaf

Kinas, Arnold

Klaffehn, Ulrich

Klauenberg, Gustav-Ullrich

Klemm, Stefan

Kleppe, Dr. Frank

Klittich, Roger

Kluge, Reinhard

Knospe, Hans-Dieter

Köbrich, Dr. med. Günter

Koch, Hans-Heinrich

Kolmer, Adolf

Kölsch, Dr. Florian

Könecke, Jörn

Könemann, Birgit

Körner, Sebastian

Köthke, Susanne

Kramer, Gundi

Kraus, Johnny

Kreikenbohm, Wolfhard

Kremling, Dieter

Kriest, Frank

Kroll, Bernhard

Kroschke, Lars

Krüger, Karl-Heinz

Krüger, Klaus

Kuhls, Siegfried

Kuhn, Marc

Kuhn, Reinhard

Kühnast, Dr. Ulrich

Kühne, Detlef Franz

Kühn-Jüttner, Bernd

Kulack, Susanne

Külps, Nikolaus Konrad

Kutzner, Ernst-Ulrich

Laas, Reinald

Lach, Günter

Lamek, Claus

Langbein, Annegret

Lange, Herbert

Lange, Matthias

Langhammer, Ingmar

Lehmann, Carsten

Lehmann, Friedrich Hermann

Lehn, Hermann

Leifert, Helmut

Lemke, Karsten

Lengler, Karl-Heinz

Leupold, Martin Eduard

Lippe, Walter

Löbbecke, Carsten

Löcke, Guido

Löffel, Hubertus

Loock, Hermann

Lubetzki, Volker

Lüdeke, Margarete Gesine Anna

Ludwig, Karl-Peter

Lütge, Helmut

Lütje, Matthias

Manegold, Ursula

Marcinek, Peter

Maring, Dipl.-Ing. Axel

Matthiesen, Christiane

Mau, Stephan

Maurer, Uwe

Mayer, Thomas

Mehner, Thomas

Mennenga, Heiko

Mesecke, Heinz-Christian

Meyer, Heino

Meyer, Holger

Meyer, Uwe

Meyer jun., Helmut

Meyer-Hoitz, Clemens

Milkau, Karen

Miosga, Cordula

Mittendorf, Hilmar

Mohrmann, Imke

Mommertz, Eckhard

Moretti, Marco

Müller, Dr. med. Dieter

Müller, Michael

Müller, Rudolf

Müller, Wilfried

Munte, Sven-Thomas

Nabel, Gunter

Nehring-Wende, Silke

Neubauer, Jens

Nierentz, Florian

Nikolaus, Ulrich

Nitsch, Karin

Nolte, Christian

Nowak, Wolfgang

Nurdogan, Ali

Olschowka, Andreas

Otto, Andreas

Pahlmann, Klaus

Pape, Bernd

Pape, Dieter

Patett, Annette

Peggau, Joachim

Peters, Anne-Kathrin

Plenzke-Müller, Astrid

Poddig, Thomas

Politz, Hans

Pompe, Reinhard

Poppe, Klaus

Posniak, Michael

Praceus, Joachim

Preuß, Uta

Prill, Rainer

Prinke, Ralf

Prölß, Hans-Martin

Puller, Frank Werner

Puzia, Wieslaw

Quante, Heinz-Joachim

Rabe, Uwe

Raeke-Mareste, Dirk

Räke, Bernhard

Ränger, Norbert

Rauschenbach, Wilhelm

Reck, Dr. Reinhard

Reibold, Claus

Remme, Norbert

Reuper, Manfred

Reuss, Cornelius

Richter, Monika

Richter, Ralf

Rickert, Uwe

Riegelmeyer, Hermann Heinrich

Rippel, Günther

Ritter, Heinz-Joachim

Ritterbusch, Thomas

Rockstein, Elke

Rogler, Steffen

Rose, Dipl.-Ing. Stephan

Rösler, Dietmar

Röver, Horst

Röver, Ilja

Röver, Monika

Rueß, Henrik

Rügge, Sven

Rummel, Bernd

Rumpel, Bernd

02 03

Rüscher, Heinrich-Wolfgang

Rusniok, Wilfried

Ryll, Ernst-Eckhard

Saak, Dr. med. Armin

Sadura, Christian

Salge, Horst

Sander, Andreas

Schacht, Heidi

Schäfer, Holger

Scheeren, Rolf

Schick, Wolfgang

Schier, Christian

Schlifski, Klaus

Schlimme, Frank

Schmalkoke, Ingo

Schmidt, Heinrich-Georg

Schmidt, Jörn

Schmidt, Jürgen

Schmidt, Dipl.-Ing. Michael

Schmidt, Ralf

Schneider, Jens-Uwe

Schneider, Michael

Schnell, Wolfram

Scholz, Matthias

Schrader, Karsten

Schrader, Ralph

Schrieber, Jörg

Schröder, Kathrin

Schulz, Norbert

Schwieger, Hubert

Seeba, Prof. Dr. Hans-Gerhard

Seela, Stefan

Semrau, Hans-Dieter

Sievers, Holger

Sievert, Wolfgang

Sommer, Günter

Sopper, Michael

Spanuth, Heike

Stautmeister, Oliver

Steinborn, Dieter

Steinweh, Norbert

Stichnothe, Helmut

Straßburg, Götz

Striese, Christian

Strijewski, Manfred

Struß, Oliver

Szielasko, Rainer

Tenzer, Harald

Termath, Manfred

Thomalla, Gundula Juliane

Throl, Dr. Hans-Joachim

Tietge, Friedrich-Werner

Tillery, Gabriela Elisabeth

Trepke, Egon

Troch, Ulrich

Tschirpig, Stephan

Tschöpe, Rita

Vertreter und Ersatzvertreter

Uhle, Jürgen

Ulbrich, Joachim

Ulrich jun., Wolfgang

Usdowski, Wolfgang

van der Huir, Dr. Rainer

van Ledden, Wilhelm

van Munster, Geert

Virkus, Britta

Vogel, Dr. med. Heike

Voigt, Ina

Voigt, Katja Storgen

Völz, Hartmut

von Ey, Udo

Wagner, Beate

Wandt, Adalbert

Weferling, Jürgen

Wegener, Horst

Wendland, Dr. Peter

Wendt, Marcus

Wendt, Michael

Weritz, Dr. Jürgen

Werner, Dieter

Wiedmann, Andre

Wiegleb, Hans-Jürgen

Winkelmann, Andreas

Winkelmann, Bettina

Wirth, Dr. Ing. Rainer

Wolf, Ursula

Wolf, Winfried

Wolf-Doettinchem, Hendrik

Wolnik-Tkacz, Barbara

Wolter jun., Friedrich

Wurl, Heike

Wurm, Carsten Helmut Andreas

Wurps, Jan

Wuttig, Edeltraud

Zahl, Hans-Jürgen

Zembold, Franz

Zilinski, Uwe

Zur, Manfred

Ersatzvertreter

Unverricht, Michael

Vespermann, Harald

Viereck, Ingolf

Will, Dr. Bernd-Michael

Zeidler, Joachim


01 { Inhalt }

02 Vertreter und Ersatzvertreter

04 Vorwort des Vorstandes

05 Personalia

07 Bericht aus den Direktionen

13 Firmenkunden

17 Vermögensmanagement

19 Privatkunden

21 Baufinanzierung und Immobilien

25 BerufsNavigator

27 United Kids Foundations

31 Volksbank BraWo Stiftung

33 Unsere Standorte

Jahresabschluss 2011

35 Jahresbilanz

37 Gewinn- und Verlustrechnung

39 Anhang

50 Lagebericht

63 Vorschlag für die Ergebnisverwendung

64 Bericht des Aufsichtsrates

Sehr geehrte Kunden und Geschäftsfreunde,

liebe Mitglieder,

04

Vorwort des Vorstandes

2011 war für Ihre Volksbank BraWo ein gutes Jahr. Mit einer weiteren positiven Bilanz setzen wir den konstanten

Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fort. Die insgesamt erfreuliche Entwicklung sehen wir als klares Bekenntnis

unserer Kunden und Mitglieder zur soliden Geschäftspolitik ihrer Volksbank. Für die Menschen in der Region

ist es nach wie vor wichtig, bei der Auswahl ihrer Finanzprodukte kompetent beraten zu werden und ihr Geld

sicher anzulegen. Unser weiterer großer Pluspunkt ist die persönliche Nähe. Kunden schätzen die individuelle

und intensive Beratung vor Ort sowie das verantwortungsvolle Handeln ihrer Bank. Werte, die unserer führenden

Marktposition entsprechen und sie nachhaltig sichern.

Von den Vereinten Nationen ausgerufen, macht das Internationale Jahr der Genossenschaften 2012 verstärkt

auf die weltweite Rolle dieser besonderen Rechtsform aufmerksam. So tragen Kreditgenossenschaften allerorts

dazu bei, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stabilisieren und lokale Beschäftigung zu fördern. Ein Vorgehen, das

wir seit Jahren praktizieren. Durch die gezielte Vergabe der Bauaufträge an vorwiegend regionale Dienstleister

unterstützen wir die heimische Bauwirtschaft sowie das Handwerk und sichern so wertvolle Arbeitsplätze vor

Ort. Wir modernisieren Zug um Zug unsere Kompetenzzentren und Geschäftsstellen. Der BraWoPark in Braunschweig,

der Neubau unseres Finanz- und Dienstleistungszentrums in Gifhorn sowie die Modernisierung der

Geschäftsstelle Wolfsburg-Vorsfelde stehen beispielhaft für unser Konzept „Investitionen in die Zukunft“. So wie

uns die Entwicklung der Region am Herzen liegt, so sind uns allem voran die Menschen, die hier leben, wichtig.

Mit unserem Kindernetzwerk United Kids Foundations und der Volksbank BraWo Stiftung unterstützen wir

gezielt Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien. 2011 haben Sie durch Ihre zahlreichen Spenden

wieder vielen jungen Menschen helfen und eine Freude bereiten können. Auch unsere überregionalen Partner,

besonders zu erwähnen ist hier die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“, haben uns wieder mit hohen

siebenstelligen Beträgen unterstützt.

Das umfassende Leistungsspektrum und das starke Ergebnis unseres Hauses wurden im vergangenen Jahr erneut

durch das hohe Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich. Wir bedanken uns bei ihnen für

ihre hervorragende Arbeit, die das unverwechselbare Gesicht der Volksbank BraWo prägt. Unseren Kunden und

Mitgliedern sagen wir Danke für ihre Treue. Wir bedanken uns auch bei den Mitgliedern des Aufsichtsrates für

ihre von Weitsicht getragene Begleitung. Dem Betriebsrat danken wir für die konstruktive Zusammenarbeit.

Vor Ihnen liegt unser Geschäftsbericht 2011. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

Jürgen Brinkmann Michael F. Müller Mark Uhde


Personalia

Mit voller Kraft für die Volksbank BraWo

Mark Uhde in den Vorstand berufen

Seit Januar 2012 besteht der Vorstand aus drei Mitgliedern.

Mark Uhde verantwortet die Bereiche Marktfolge,

Unternehmensservice, Steuerung, Sonderengagements

sowie Beauftragtenwesen.

Der 40-jährige Diplom-Ökonom hat das Bankgeschäft

in Braunschweig von der Pike auf gelernt:1999 trat er

nach Abschluss seines Studiums zunächst als Vorstandsassistent

in die damalige Volksbank Braunschweig ein,

05

in der er später die Leitung des Controllings übernahm.

Seit 2003 ist Uhde als Bereichsleiter Steuerung

und Betriebswirtschaft, seit 2008 zusätzlich als

Vorstandsreferent aktiv. Diese Funktion hat ihn bestens

auf seine neue Position vorbereitet. Neben seiner

praktischen Erfahrung im Tagesgeschäft hat sich der

Diplom-Ökonom durch Seminare und Weiterbildungen

eine breit gefächerte fachliche Basis geschaffen, um

perfekt auf seine jetzigen Vorstandsaufgaben vorbereitet

zu sein.

Uhde will den erfolgreichen Weg der Volksbank stringent

fortsetzen. Sein Ziel für die Bank ist, durch weiteres

organisches Wachstum zum führenden Mittelstandsfinanzierer

und Anlageberater der Region zu

werden. Auch Kooperationen und Fusionen steht er

offen gegenüber. Besonderen Wert legt der gebürtige

Braunschweiger auf das noch stärkere Zusammenwachsen

der Region:„Durch das einzigartige soziale

Engagement unterstützt die Volksbank BraWo diese

Entwicklung nachhaltig. So wird Verantwortungsbewusstsein

für unsere Kunden erlebbar.“

„ Der Wandel entsteht, indem

man einfach neue Wege geht.“

Horst Schimke leitet die Direktion Braunschweig

Mit Horst Schimke hat

2011 ein engagierter und

versierter Mitarbeiter die

Leitung der Direktion

Braunschweig übernommen.

Der 63-jährige

Diplom-Bankbetriebswirt

avancierte aus leitender

Position zum Direktionsleiter.

Schimke ist bereits seit seiner Ausbildung bei

der Volksbank. Seitdem arbeitet Schimke erfolgreich in

verschiedenen Geschäftsbereichen und übernimmt

Leitungsfunktionen, zuletzt als Bereichsleiter des

Firmenkundengeschäfts. Sein Aufgabenbereich erweitert

sich jetzt um zahlreiche, auch repräsentative

Funktionen. Schimkes Anspruch bleibt dagegen gleich:

Beständigkeit und Verlässlichkeit in der täglichen Zusammenarbeit

mit unseren Kunden.

Malte Spieß – neuer Bereichsleiter im

Vermögensmanagement

Erfolgreich führt Malte

Spieß seit 2011 als Bereichsleiter

des Vermögensmanagements

ein Team

aus bewährten und neuen

Kollegen. Langjährige Erfahrungen

bei verschiedenen

Banken im Geschäftsbereich

Individualkunden

qualifizieren ihn hervorragend für seine neue Aufgabe.

Sein internationales Zertifikat als Certified Foundation

06

and Estate Planner (CFEP) bestätigt darüber hinaus

seine besondere Fachkompetenz. Malte Spieß ist mit

dem Anspruch angetreten, im Private Banking neue

Impulse zu setzen. Er ist davon überzeugt, dass nur

maßgeschneiderte Lösungen unsere Kunden überzeugen.

Deshalb verzichtet sein Team weitestgehend

auf standardisierte Produkte.

Personalia

Norman Lies ist neuer Marketingleiter

Im Juli 2011 kam Norman Lies als neuer Bereichsleiter

zur Volksbank BraWo. Im

Rahmen seiner Aufgabe

verantwortet der 34-jährige

Diplom-Bankbetriebswirt

die Bereiche Vertriebsmarketing

und -unterstützung,

Presse, Sponsoring und

Events sowie Internet und

digitale Medien. Für die

Zukunft hat er sich hohe Ziele gesteckt: Ihm geht es

darum, die Markenstärke der Volksbank BraWo weiter

zu steigern und die Erfolgsstory der Bank fortzuführen.

Ein Alleinstellungsmerkmal sieht der Marketing-Fachmann

im großen Engagement der Volksbank für die

Region Braunschweig-Wolfsburg. Gerade im Sponsoring

für verschiedenste Projekte wird die enge Verbundenheit

zu den Menschen in der Region erlebbar.


Bericht aus den Direktionen – Braunschweig Bericht aus den Direktionen – Braunschweig

Neuer Mittelpunkt für zuverlässige Services

Umzug in den BraWoPark

Im BraWoPark direkt neben dem Braunschweiger

Hauptbahnhof sind unsere Verwaltungsstandorte

Braunschweig und Wolfsburg in kürzester Zeit zusammengewachsen.

Ganz ohne Störungen für unsere

Kunden entstand ein neuer, gemeinsamer Standort

am Berliner Platz. Die neue Zentrale bietet ein verbessertes,

modernes Raumangebot und kürzere Wege.

Das gewährleistet nicht nur schnellere Arbeitsabläufe

in der internen Zusammenarbeit, sondern auch eine

nachhaltige Kostenersparnis. Im Zuge des Umbaus

haben wir zudem alle Möglichkeiten genutzt, Maßnahmen

für Energieeffizienz und Umweltschutz zu

integrieren.

Perfektes Timing in drei Schritten

Der logistische Kraftakt für unseren Umzug vollzieht

sich in drei Phasen: Ende Mai 2011 verlagert die IT-

Abteilung an nur einem Wochenende das gesamte

Primärdatennetz mit allen Servern und Datenanbindungen

zur Rechenzentrale in das neue Gebäude. In

der Vorbereitung hatten Techniker fast 73 km Kabel

verlegt und über 1.200 Datenports installiert. Die

organisatorische Meisterleistung verläuft durch die

hervorragende Planung für die Kunden der Volksbank

völlig störungsfrei. Vom Umzug profitiert auch unsere

IT-Abteilung: Bislang auf mehrere Standorte verteilt,

nutzt sie jetzt allein 350 m2 Fläche, um alle IT-Services

zentral und sicher bereitzustellen.

07

Der BraWoPark, neues Volksbank-Verwaltungszentrum am

Braunschweiger Bahnhof.

Im Juli 2011 ist der Umzug der meisten Abteilungen

in den BraWoPark bereits abgeschlossen: Dazu zählen

die Abteilungen interne Revision, Vertriebsunterstützung,

Logistik und Marktfolge, Rechnungswesen,

Controlling, Kreditwesen, Facility-Management und

das Marketing. Gut koordiniert bewältigen die Mit-

arbeiter die Organisation ihrer Büroräume sowie der

neuen Schulungs- und Besprechungsräume.

Mit dem Umzug der verbliebenen Abteilungen Personalwesen,

KundenServiceCenter und VR-Service GmbH

ist das Volksbank-Verwaltungszentrum seit August

2011 komplett. Rund 250 unserer Mitarbeiter arbeiten

inzwischen im BraWoPark. Auf 4.594 m2 finden die

verschiedenen Abteilungen eine optimale Infrastruktur

und hervorragende Möglichkeiten für eine effektive

Zusammenarbeit.

Das BraWoPark-Areal von oben: Künftig soll ein Shopping-Center die Bürogebäude ergänzen.

08

Nutzungskonzept nimmt Gestalt an

Neben den Räumen unseres Verwaltungszentrums

steht im BraWoPark rund die dreifache Fläche für

Mieter zur Verfügung. Die attraktive Lage nutzen

beispielsweise die Braunschweiger Stadtverwaltung,

das Jobcenter und ein Telekom-Shop. Die Entwicklung

und Erschließung des Projektes um das ehemalige

Postgebäude durch unsere Tochtergesellschaft, die

BraWoPark GmbH, ist damit aber nicht beendet. Bis

2013 sollen gestalterische Maßnahmen zum einen das

Gelände um den Bahnhof städtebaulich aufwerten,

zum anderen schaffen Bauprojekte Platz für verschiedene

Fachmärkte und ein großes SB-Warenhaus.


Bericht aus den Direktionen – Gifhorn Bericht aus den Direktionen – Gifhorn

Unser Beitrag zur Stadtentwicklung

Neues Finanz- und Dienstleistungszentrum

in Gifhorn

Wir sind eng mit unserer Region verbunden:

In Gifhorn besteht die örtliche Volksbank bereits seit

1949. Seitdem arbeiten wir an aktuellen Angeboten

für Privatkunden und finden zeitgemäße Lösungen für

Geschäftskunden aus den unterschiedlichsten Branchen.

Selbstverständlich benötigt eine Bank mit hoher

persönlicher Kundenfrequenz ein passendes Umfeld:

Räumlichkeiten für eine vertrauensvolle Beratungsatmosphäre

und Platz für ein erweitertes Serviceangebot

sowie eine moderne Gebäudetechnik und zukunftsweisende

Energiestandards. Das alles haben wir

in einem neuen Finanz- und Dienstleistungszentrum

für Stadt und Region verwirklicht.

Siegermodell: Nach Plänen von Stephan Braunfels Architekten

entsteht der Volksbank-Neubau.

09

Eine hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt

Gifhorn, kreative Planer und produktive Handwerker

waren beste Voraussetzungen, ein Projekt zu realisieren,

das unsere Interessen vertritt und gleichzeitig

die Wünsche der Bürger, der Stadtverwaltung sowie

unserer Kunden nach einem ansprechenden Stadtbild

berücksichtigt. Nicht zuletzt profitierte die regionale

Wirtschaft mit zahlreichen Aufträgen von diesem

Bauvorhaben.

Für eine Bank, die das Thema „Immobilie“ sogar zum

Kerngeschäftsfeld erklärt, ist die erfolgreiche Umsetzung

des eigenen Vorhabens natürlich besonders

wichtig. Dieses Ziel haben wir erreicht: Nach nur zweieinhalb

Jahren Bauzeit feierten wir die Neueröffnung

in Gifhorns Innenstadt im Steinweg 51.

Von der Idee bis zur Eröffnung

August 2008. Wir wünschen uns ein modernes Gebäude

am bewährten Standort im Stadtkern von

Gifhorn: eine einschneidende Veränderung im historischen

Umfeld. Natürlich ist nur eine gemeinsame

Planung mit der Stadt Gifhorn denkbar. Im Sinne einer

zukunftsweisenden Stadtbildentwicklung schreiben

wir mit Unterstützung der Architektenkammer Niedersachsen

einen Architektenwettbewerb aus. Aus ganz

Deutschland reichen 30 Planungsbüros Vorschläge ein.

Februar 2009. Die Jury hat entschieden: Sieger ist

das Büro Stephan Braunfels Architekten für seine herausragende

Planung. Die Idee von Braunfels greift die

Grundform der benachbarten historischen Gebäude

auf und schafft dadurch eine perfekte Verbindung zu

einem modernen Neubau.

April 2009. Eine umfassende Ausstellung informiert

alle interessierten Bürger Gifhorns über die geplanten

Veränderungen im Steinweg.

Januar 2010. Die Bauphase beginnt mit dem Umzug

der Filiale in einen Bürocontainer. Dank engagierter

Mitarbeiter läuft der Geschäftsverkehr mit unveränderter

Qualität. Das ist Grund genug zum Feiern: Die Abriss-Party

mit Kunden und Gästen ist ein großer Erfolg.

Der Erlös kommt United Kids Foundations zugute.

Juni 2010. Zahlreiche regionale Handwerksbetriebe

erhalten Aufträge für Arbeiten an unserem Neubau.

Die Grundsteinlegung markiert den Baustart. Nach

wenigen Monaten ist mit dem Richtfest ein erster

Meilenstein erreicht.

Januar 2012. Alle Arbeiten sind abgeschlossen.

Wir starten unseren Geschäftsbetrieb im neuen Zentrum

mit einem Tag der offenen Tür – ein voller Erfolg

mit vielen neugierigen Besuchern und Gästen.

10

Neues Zentrum mit erweitertem Service

An dem Volksbankstandort im Steinweg ist ein

Zentrum für Finanzen und Dienstleistungen mit zahlreichen

neuen Angeboten entstanden. Verlängerte

Öffnungszeiten und vollautomatische, rund um die

Uhr erreichbare Schließfächer ergänzen den modernen

Service. Rechtzeitig zur Eröffnung hatten wir zudem

Finanzangebote zu Sonderkonditionen aufgelegt.

Informationen für die Zukunft. Die Zeitkapsel wird in den

Grundstein gelegt.

Direktionsleiter Thomas Fast freut sich über den gelungenen

Neubau: „Unser Haus ist ein echter Gewinn

für die gesamte Stadt. Die vielen positiven Rückmeldungen

und das riesige, auch überregionale Interesse

geben uns Recht. Von der Planung, über die Bauphase

bis zum Einzug haben wir darauf gesetzt, alle Betroffenen

– von der Stadt Gifhorn bis zum Nachbarn, vom

Kunden bis zum Mitarbeiter – zu beteiligen. Nur das

passt zu unserer Idee: In der Region. Für die Region.

Für Sie.“


Bericht aus den Direktionen – Salzgitter Bericht aus den Direktionen – Wolfsburg

Vertrauen als Basis für Erfolg

Zweistellige Zuwachsraten in Salzgitter

Bei einer Zuwachsrate von 20 % in der Bilanzsumme

sind wir mit der Gebietsdirektion Salzgitter stolz auf

ein ertragreiches Jahr 2011. Die Zusammenarbeit mit

Firmenkunden, vorwiegend aus dem Mittelstand,

erwies sich dabei als ebenso positiv wie das Privatkundengeschäft

im Immobiliensektor.

Kompetente Partner für erneuerbare Energien

Auf Erfolgskurs liegen wir auch im Bereich der erneuerbaren

Energien: 2011 entstanden mit unserer Unterstützung

allein 25 Photovoltaik-Dachanlagen, für 2012

sind drei größere Anlagen in Planung. Unser Engagement

für Biomasse-Anlagen hat sich ebenfalls ausgezahlt:

Die im Jahr 2011 realisierten Projekte erbringen

eine Leistung von insgesamt vier Megawatt. Und wir

investieren weiter in die Region; die Planungen für

den Bau von Windkraftanlagen liegen bereits vor.

Grundlage dieses Erfolges ist die Expertise von Fachleuten.

Unsere Experten beraten beim Realisieren verschiedenster

Projekte – sowohl im privaten als auch im

unternehmerischen Bereich. Dafür berücksichtigen wir

selbstverständlich alle staatlichen Fördermöglichkeiten,

die das Vorhaben unterstützen.

QiN-Projekt in Salzgitter-Bad:

„Wir geben der Altstadt die Würze!“

Mit der Quartiersinitiative Niedersachsen, kurz QiN,

fördert das Land Niedersachsen die wirtschaftliche

11

Belebung der Innenstädte. Ein guter Anlass für uns,

Projektpartner zu werden und vor allem die Beteiligten

vor Ort zu aktivieren. In Salzgitter-Bad gründete

sich im Rahmen des QiN-Projekts eine gemeinsame

Marketing-Initiative der Kaufleute. Daraus entstanden

zum Beispiel Einkaufsnächte und Informationsbroschüren.

Das Engagement für die Altstadt hat sich gelohnt

und gibt positive Impulse für andere Stadtteile.

Neujahrsempfang lässt Stadtgeschichte

Revue passieren

Unter dem Motto „70 Jahre Salzgitter“ bot unser Neujahrsempfang

2012 einen besonders unterhaltsamen

Rückblick auf die Geschichte der jungen Stadt. Kluge

und manchmal mutige Investitionen haben Salzgitter

zu dem gemacht, was es heute ist. Seit Beginn leistete

unsere Bank dazu ihren Beitrag – und das nicht nur

aus wirtschaftlicher Sicht: Als Förderer von sozialen

Projekten, Kultur und Sport geben wir einen Teil unseres

Erfolges gern in die Region zurück.

Geschäftsstelle Sickte in neuen Räumlichkeiten

In Reaktion auf das wachsende Kundengeschäft und

das anhaltende Marktwachstum profitieren unsere

Kunden in Sickte seit 2011 von einer komplett neu

gebauten und in ihrem Angebot deutlich erweiterten

Geschäftsstelle. Das moderne Konzept lässt die Kundenbedienungs-

und Beratungszonen miteinander verschmelzen

und ermöglicht flexible Beratungszeiten.

Investition in die Zukunft

Seit über 130 Jahren in Vorsfelde

Mit einem neuen Geschäftsstellenkonzept punktet

auch die Filiale Lange Straße in Vorsfelde. Die Modernisierung

der Räumlichkeiten verbessert und erweitert

unsere Kompetenzen im Hinblick auf das stetig wachsende

Kundengeschäft. Unser Schwerpunkt – eine

individuelle Beratung mit konkreten und festen Ansprechpartnern

– lässt sich am besten in einer zeitgemäß

ausgestatteten Geschäftsstelle umsetzen.

In diesem Sinne gestaltete sich die Renovierung unseres

traditionsreichen Hauses: Innen und außen bekam

die Geschäftsstelle ein modernes Gesicht, die

Einrichtung im Erdgeschoss erfolgte nach dem aktuellen

Einzonenkonzept. Durch die Integration der

Selbstbedienungsgeräte in den Service-Bereich erreichen

wir eine größere Kundennähe und sind während

der Öffnungszeiten auch für unsere SB-Kunden direkt

erreichbar.

Im modernen Gewand: die Geschäftsstelle in Vorsfelde.

12

Volksbank BraWo SoccaFive Arena

Kundennähe und Verantwortung für die Region

drücken sich bei uns in Wolfsburg auch durch soziales

Engagement aus: Aus der Kundenbeziehung zu den

Betreibern der Soccerhalle im Wolfsburger Allerpark

entwickelte sich daher für uns ganz folgerichtig ein

Namenssponsoring für diese Sportstätte. Mit der Übernahme

der Namensrechte heißt die Halle nun Volksbank

BraWo SoccaFive Arena. Durch das Sponsoring

werden für Kinder spannende Freizeitangebote mit

Sport und Bewegung geschaffen. Dieses attraktive

Konzept passt genau zum Programm unseres Kindernetzwerks

United Kids Foundations, das Projekte für

Kinder in unserer Region durchführt – unter anderem

zur Bekämpfung von Bewegungsarmut, für gesunde

Ernährung oder zur Gewaltprävention.

Platz für neues Kompetenzzentrum gesucht

Aktuell befinden wir uns auf der Suche nach einem

attraktiveren Standort für unser Kompetenzzentrum:

Unser derzeitiger Hauptsitz für Wolfsburg ist seit vielen

Jahren in unserem Gebäude Am Mühlengraben untergebracht.

Ein bewährter Standort, der jedoch den heutigen

Anforderungen nur noch teilweise entspricht.

Unser Ziel ist daher der Umzug in einen Neubau im

Zentrum. Wir werben weiterhin bei der Stadt Wolfsburg

um Verständnis und Förderung für unser dringendes

Vorhaben.


13 { Sicherheit }

„Ich vertraue der Volksbank BraWo, weil sie mich engagiert

berät und schnell passende Lösungen findet. So kann

sich mein Geschäft bestens entfalten.“

Torsten Franke, Firmenkunde aus Braunschweig,

geschäftsführender Gesellschafter der

GS-Gabelstapler Service GmbH

13

Wir begleiten Firmenkunden ganzheitlich

Von der Assekuranz bis zum Zahlungsverkehr

Mit unserer Bank ist mehr als eine attraktive Geldanlage

möglich: Wir betreuen unsere Firmenkunden

effektiv in allen finanziellen Belangen. Nach eingehender

Analyse erhält jeder Kunde eine Empfehlung für

sein passendes Finanzmodell, das individuell an den

Bedürfnissen seines Geschäfts ausgerichtet ist – also

eine komplett maßgeschneiderte Dienstleistung. Wir

kümmern uns beispielsweise um den Bargeld-Verkehr

im Einzelhandel oder um Zahlungsmodalitäten in Internet-Shops.

Dass die Kundengelder bei Auslandsgeschäften

versichert sind, ist bei uns selbstverständlich.

Sicherheit auf allen Ebenen.

Ein weiterer Service für unsere Firmenkunden ist das

große Feld der Assekuranz: Wir beraten zu allen klassischen

Versicherungen im Geschäftsverkehr und zu

essenziellen Themen wie betriebliche Altersvorsorge,

14

Firmenkunden

Schutz vor Forderungsausfällen, Vorsorgevollmacht

oder Absicherung des Unternehmers bei Krankheit.

Ihr Vorteil: Wir kennen jeden Kunden persönlich, sind

direkt vor Ort und können so gerade im Schadensfall

schnell handeln und helfen.

Neues Geschäftsfeld: BraWoMed

Unsere Kompetenzen in der Geschäftskundenberatung

haben wir in der Vergangenheit bereits mit

einem gezielten Branchenangebot für Landwirte unter

Beweis gestellt. Ganz aktuell setzen wir zusätzlich das

Konzept für Geschäftskunden aus dem medizinischen

Bereich um. Ärzte und Apotheker treffen auf ein Beraterteam

mit speziellen Branchenkenntnissen und ein

umfassendes Angebot, das weit über die klassischen

Bankprodukte hinausgeht. Wegen der herausragenden

Akzeptanz unseres Angebotes planen wir schon jetzt,

unser BraWoMed-Team deutlich zu vergrößern.

„ Derjenige hat am besten für

die Zukunft geplant, der für die

Gegenwart sorgt.“


Firmenkunden

Unternehmerdialog:

nachhaltig im Gespräch bleiben

Für eine vertrauensvolle Betreuung unserer Firmenkunden

nehmen wir uns viel Zeit. Um optimal zu beraten,

werden ein nachhaltiger Dialog mit dem Firmeninhaber

sowie eine langfristige Zusammenarbeit angestrebt.

Unsere Beratung hat daher immer zwei Dimensionen:

Neben der Firma selbst betrachten wir gleichberechtigt

auch die am Unternehmen beteiligten Personen mit ihren

Familien. Im Unternehmensbereich ziehen wir die

letzte Bilanz heran, analysieren die Handlungsfelder

der Firma mit ihren Stärken und Schwächen, dazu die

Risiken sowohl im geschäftlichen als auch im privaten

Bereich und kommen so zu einem begründeten Rating

nach unserem Ampelsystem. Das System zeigt, welche

Bereiche eines Unternehmens die Rating-Vorgaben

komplett erfüllen und wo eventuell Nachbesserungen

erforderlich sind.

„ Nur wer die Summe aller

Einzelteile richtig deutet, kann das

Potenzial des Ganzen erkennen.“

Aus allen gesammelten Informationen entsteht ein

Exposé als Beratungsgrundlage für den Kunden. Im

folgenden gemeinsamen Gespräch, dem Unternehmerdialog,

gehen wir individuell auf alle Handlungsfelder

der Firma ein und zeigen die jeweiligen Handlungspotenziale

auf.

15

Mitarbeiter langfristig binden

Bei gut geführten und ertragreichen Unternehmen

stellen sich häufig Fragen zum Finden oder Binden von

Mitarbeitern. Die Volksbank BraWo hilft auch bei diesem

Thema: Im Ausbildungsbereich stellen wir unseren

BerufsNavigator zur Verfügung. Damit erhalten einerseits

Jugendliche Hilfe bei der Berufsfindung, andererseits

können sich Unternehmen mit eigens erstellten

Berufsinformationsfilmen dauerhaft und werbewirksam

präsentieren. Und mit unserem Partnerprogramm

zur vergünstigten Kontoführung oder Angeboten zur

betrieblichen Altersvorsorge schaffen wir Argumente,

dass Mitarbeiter ihren Betrieb als attraktiven Arbeitgeber

wahrnehmen.

Persönliche und betriebliche Risiken mindern

Rechtliche Probleme sind im Unternehmerdialog ein

wichtiger Themenkomplex. Dabei schiebt sich eine

ganz besonders sensible Frage in den Vordergrund:

der mögliche Ausfall des Unternehmers. Für alle

Betroffenen entsteht ein sehr hohes Risiko, wenn

dadurch das ganze Unternehmen zur Disposition

steht. Mit Anregungen für Notfallpläne oder die

Vorsorgevollmacht erhält der Firmeninhaber einen

echten Mehrwert. Beratung über das Bankgeschäft

hinaus fördert Vertrauen und bildet die beste Grundlage

für eine langfristige Geschäftsbeziehung. Beim

Betrachten von betrieblichen Risiken stellen wir uns

ganz auf das jeweilige Unternehmen ein. So kann sich

das Themengespräch beispielsweise um das Absichern

von Transportgefahren im Auslandsgeschäft drehen.

Unsere Versicherungsspezialisten beraten umfassend

zu möglichen Unternehmensgefahren.

Facetten der Beratung

Zu unseren ureigenen Bankkompetenzen gehört

ein belastbares Liquiditäts- und Vermögensmanagement

im gewerblichen und im privaten Bereich. Wir

betrachten gemeinsam die langfristigen Pläne des

Unternehmens und unterstützen die Firmenkunden

anschließend – ganz gleich, ob es um einen Leasingvertrag

oder das Beantragen öffentlicher Mittel von

KfW oder NBank geht. Ein weiterer bedeutender

Aspekt im Firmenkundengeschäft ist ein reibungsloser

Zahlungsverkehr. Durch die fundierte Beratung unseres

Zahlungsverkehrsmanagers nutzen Kunden Zinsvorteile

und sparen dadurch oftmals viel Geld.

Mit der Volksbank auf Wachstumskurs.

Wir begleiten Wachstums-Storys

Auch wenn alle bekannten Handlungsfelder abgedeckt

sind, ist der Unternehmerdialog längst nicht

beendet: Wir setzen auf eine langfristige Begleitung.

Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung werden

die Gespräche jährlich wiederholt. Auf kleine Unter-

16

Firmenkunden

nehmen sind unsere Experten ebenso eingestellt und

bieten den Unternehmerdialog in angepasster Form

an. Gern gehen wir mit Start-ups auf Wachstumskurs.

Hier beraten wir von Anfang an und schützen mit

ausgefeilten Business-Plänen vor vermeidbaren Misserfolgen.

Unsere Kunden aus dem Mittelstand schätzen

tief greifendes Branchenwissen und eine Beratung auf

Augenhöhe.

„ Mit Weitsicht und guter Planung

kann auch das entfernteste

Ziel erreicht werden.“


17 { Loyalität }

„Jederzeit ein offenes Ohr und immer ansprechbar – so

muss Kundenbetreuung heute aussehen.“

René Budries, Kunde aus Salzgitter-Engelnstedt,

Inhaber der Bau- und Möbeltischlerei Budries

17

Mit Verstärkung zu neuen Zielen

Neuer Bereichsleiter setzt hohe Maßstäbe

Das Vermögensmanagement ist zusammen mit dem

neu zu schaffenden Bereich Private Banking innerhalb

der Volksbank BraWo ein stark wachsender Sektor im

Leistungsportfolio. Um der Erwartung nach einer persönlichen,

ganzheitlichen und von Produktlösungen

unabhängigen Betreuung gerecht zu werden, stehen

wir in Sachen Vermögensberatung und -verwaltung

unseren Kunden mit maßgeschneiderten Angeboten

und fundierten Empfehlungen zur Seite.

„ Ehrlichkeit, Charakter, Vertrauen

und Loyalität bilden das Fundament

für persönlichen Erfolg.“

Starker Partner für die Region

Regionale Verbundenheit ist unsere Stärke. Durch

diese Nähe zum Kunden sind wir schnell da, wo wir

gebraucht werden. Mit einem gut ausgebauten Netzwerk

zu Partnern vor Ort bieten wir umfangreiche

Finanzlösungen aus einer Hand an. Damit sind wir ein

kompetenter und vor allem verlässlicher Ansprechpartner

für unsere Kunden.

18

Vermögensmanagement

Neue Impulse für das Team

Für den Bereich Vermögensmanagement war das Jahr

2011 besonders ereignisreich: Neben zehn neuen Kollegen

gewann das Team mit dem neuen Bereichsleiter,

Malte Spieß, tatkräftige Verstärkung hinzu. Ausgezeichnet

mit dem internationalen Qualitätszertifikat als

Certified Foundation and Estate Planner (CFEP) will er

auch mit dem Private Banking neue Impulse setzen.

Vielfalt auch in der Beratung. Die Volksbank BraWo bietet für jede

Fragestellung die passende Lösung.

Mit zufriedenen Kunden an die Spitze

Vertrauensvolle Kundengespräche tragen maßgeblich

zum Erfolg einer Beratung bei. Deshalb setzt Malte

Spieß zukünftig verstärkt auf einen intensiven und

kontinuierlichen Dialog zwischen Berater und Kunden.

Durch individuelle Lösungen verbunden mit Regionalität

und hoher Fachkompetenz schaffen wir eine starke

Marke im Private Banking. Malte Spieß hat für dieses

Konzept ein klares Ziel vor Augen: „Dank zufriedener

Kunden visieren wir für die Zukunft kein geringeres

Ziel als die Marktführerschaft in diesem Segment an.“


19

19 { Vertrauen }

„Von meiner Bank erwarte ich kompetente Beratung und

individuelle Betreuung – am liebsten in direkter Nähe.

Genau das bietet mir die Volksbank.“

Jennifer Lammers, Privatkundin aus Essehof

Ganzheitlich und individuell

Für uns zählt persönliche Beratung

Unsere Vorstellung von Beratungsqualität ist ganz eindeutig:

Wir betrachten jeden Kunden mit seinen speziellen

Bedürfnissen und richten unsere Beratung auf

seine jeweilige Lebensphase aus. Wir betreuen nah

an der individuellen Situation – direkt vor Ort und

ganz persönlich. Nähe bedeutet für uns auch, dass

uns Kunden mit ihren Anliegen erreichen – und zwar

je nach individueller Vorliebe. Deshalb haben wir ein

ganzes Spektrum an Service-Punkten geschaffen:

37 Geschäftsstellen in der Region, unser KundenService-

Center und natürlich unser Online-Banking-Angebot.

So erreichen unsere Kunden uns rund um die Uhr.

Hohe Produktqualität fördert Sicherheit

Gerade wenn es um langfristige Entscheidungen für

die Familien- oder Altersvorsorge geht, stellt sich für

Privatkunden die Frage nach der Sicherheit ihrer Geldanlagen

oder Kredite. Bei uns hat sich daher Produktsicherheit

als große Stärke erwiesen. Das bestätigen

zahlreiche Auszeichnungen: In der Beurteilung durch

die Fachpresse und namhafte Institute nehmen unsere

Leistungen auch 2011 wieder Spitzenplätze ein. Im

vergangenen Jahr war Sicherheit das große Thema

vieler Beratungsgespräche. Als erster Baustein für

die persönliche Vorsorge gilt nach wie vor die Anschaffung

einer Immobilie. Dementsprechend ist das

Geschäft mit Bausparprodukten sehr gut verlaufen.

20

Mit niedrigen Zinsen in unserer Sonderkreditaktion

konnten wir auch das Privatkreditgeschäft deutlich

attraktiver gestalten.

Privatkunden

Gewinn für Handwerker und Wohneigentümer

Privathaushalte nutzen seit 2009 einen zusätzlichen

Steuervorteil, wenn sie Wohnung, Haus oder Garten

durch eine Handwerksfirma renovieren oder modernisieren

lassen. Die Rechnung bezahlt der Staat mit:

20 % der Ausgaben für handwerkliche Leistungen

vermindern die Steuerschuld. Wir unterstützen unsere

Kunden bei derartigen Vorhaben in Kooperation mit

den regionalen Kreishandwerkerschaften: Unser neuer

BraWo-HandwerkerKredit finanziert Modernisierungsmaßnahmen.

Davon profitieren Wohneigentümer und

Handwerksbetriebe gleichermaßen.

DAX oder Gold –

Anlagemodelle für jeden Geschmack

Für Kunden, die gleichermaßen die Flexibilität des

Aktiengeschäfts und die Sicherheit des Sparkontos

kombinieren möchten, haben wir das BraWo-GeldmarktConcept

Plus II konzipiert. Der Zinssatz gestaltet

sich, wie bei Tagesgeldkonten üblich, flexibel, ist

aber speziell an die Entwicklung des DAX gekoppelt.

BraWo-Gold funktioniert ähnlich, ist in seiner Zinsentwicklung

allerdings an den Goldpreis gebunden.


21

{ Zuverlässigkeit }

„Mit der Volksbank BraWo würde ich immer wieder

bauen. Wir haben nur gute Erfahrungen gemacht.“

Familie Lents, Baufinanzierungs- und Immobilienkunden

aus Salzgitter-Thiede

21

„Mit der Volksbank BraWo ist

unser Bauvorhaben perfekt verlaufen“

Irina Lents wohnt mit ihrer vierköpfigen Familie im

Neubaugebiet in Salzgitter-Thiede. Die Volksbank hat

ihr komplettes Projekt – den Bau eines Einfamilienhauses

– betreut und sie nach ihren Erfahrungen

gefragt.

Frau Lents, fühlen Sie sich wohl in Ihrem

neuen Haus?

Auf jeden Fall, wir sind sehr zufrieden hier in Thiede.

Unser Haus ist fast fertig und es fehlen nur noch ein

paar Kleinigkeiten. Bevor wir gebaut haben, hatten wir

eine Wohnung in Braunschweig. Hier ist es viel gemütlicher,

es gibt einen Kindergarten für unsere Kleinen

und die Stadt ist auch nicht weit weg.

Welche Rolle spielte für Sie die Lage des

Baugebietes?

Als selbstständige Kosmetikerin betreue ich viele

Kunden in Braunschweig. Deshalb zählte für mich

vor allem die zentrale Lage des Baugebietes. Durch

den Autobahn-Anschluss bin ich jetzt in kürzester

Zeit überall am Ziel.

Wie ist Ihr Eindruck von den Services der

Volksbank BraWo? Fühlen Sie sich gut betreut?

Sehr gut betreut sogar. Wir haben bei der Volksbank

unser Grundstück gekauft und auch die Finanzierung

22

Baufinanzierung und Immobilien

über die Bank laufen lassen. Es hat uns gefallen, dass

wir quasi alles aus einer Hand bekommen haben. Wir

haben ohne Bauträger selbst gebaut, deshalb wussten

wir den Service der Volksbank BraWo besonders zu

schätzen.

Macht sich das Engagement der Volksbank BraWo

für Sie in besonderer Weise bemerkbar?

Für uns als Bauherren ist es schon eine schöne Sache,

wenn das gesamte Baugebiet im Vorfeld voll erschlossen

ist. Vor Kurzem sind auch alle Wege und Straßen

fertig geworden. Das Bauen war für uns mit zwei kleinen

Kindern eine anstrengende Zeit. Da ist es wichtig,

dass alles wie am Schnürchen läuft. Für die Leistungen

der Volksbank kann ich das in jedem Fall bestätigen.

Würden Sie wieder mit der Volksbank BraWo

bauen?

Natürlich. Wir haben nur gute Erfahrungen gemacht.

Wir hatten im Vorfeld eine nette Beratung, transparente

Verträge und Erklärungen sowie einen guten

Service. Ich würde die Bank immer weiterempfehlen.


Baufinanzierung und Immobilien

Immobilienträume realisieren

Salzgitter-Thiede – ländlich, aber mittendrin

Auch bei diesem typischen Baugebiet war die attraktive

Lage mit bester Verkehrsanbindung nach Braunschweig,

Salzgitter und Wolfenbüttel ausschlaggebend

für das Engagement unserer Volksbank BraWo Projekt

GmbH. Nach der Erschließung von 11,5 Hektar Ackerland

verkaufen wir an dieser Stelle 130 Grundstücke

in zwei Bauabschnitten. Inzwischen sind nur noch

wenige Bauplätze verfügbar. Die Gestaltung von Grünanlagen

und Spielplätzen ist weit fortgeschritten. Lage

und Preise sind für die Bauherren ein echter Glücksfall,

sodass die Vermarktung unter dem Motto „Qualität zu

günstigen Preisen“ entsprechend reibungslos verlief.

Bei unseren Grundstücken ohne Bauträgerbindung

bestehen zudem sehr vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten:

Obwohl das Projekt im Grunde nur die

Vermarktung der Bauplätze beinhaltet, erhalten

unsere Kunden bei Bedarf eine Beratung zu allen

Fragen rund um Hausbau und Finanzierung.

Braunschweig-Waggum –

direkt am Forschungsflughafen

Ein neues Bauprojekt entsteht in der Nähe des Forschungsflughafens

in Braunschweig-Waggum. In Zusammenarbeit

mit der Stadt Braunschweig wird zurzeit

ein Konzept zur Erschließung des Areals erarbeitet.

Den Entwurf des Bebauungsplans mit bis zu 120 Bau-

23

plätzen haben wir der Öffentlichkeit bereits präsentiert

– nun geht es an die Detailplanung.

Der Bebauungsplan soll 2012 fertig gestellt sein, die

Bauphase 2013 beginnen. Bedenken zu einer Lärmbelästigung

durch den nahen Flughafen und zu möglichen

Schwierigkeiten in der Vermarktung bestehen

nicht. Michael Flentje, Geschäftsführer der Volksbank

BraWo Projekt GmbH: „Wir haben zu diesem Zweck

ein Schallgutachten in Auftrag gegeben. Demnach

sind die Anwohner Waggums von den Auswirkungen

der Flugrouten nicht betroffen.“

Immobilienberatung und -finanzierung aus einer Hand.

Foto: O.M. Architekten BDA

Stadtwald in Wolfsburg

Eine neue Form der Baulandentwicklung betreibt die

Stadt Wolfsburg mit einem Investoren-Auswahlver-

fahren. Einzelne Bereiche eines 80.000 m2 großen

Grundstücks sind verschiedenen Bau-Typologien zugewiesen.

Die Investoren bewerben sich dabei um einen

oder mehrere Bereiche. Wir hoffen bei diesem Projekt

insbesondere im Hochbau auf einen positiven Impuls

für die regionale Wirtschaft, denn wir verstehen uns

als Unterstützer unserer Kunden, der mittelständischen

Bau- und Handwerkerschaft.

Stadtwohnung mit eigenem Grün.

Mit der Volksbank BraWo Projekt GmbH sind wir in

der gesamten Region aktiv: Vom Grundstückskauf

über die Entwicklung von Neubaugebieten, Häusern

und Wohnungen engagieren wir uns in allen Bereichen

des Immobiliengeschäfts. Unsere Kunden erhalten

so eine umfangreiche Angebotspalette verschiedener

Objekte in attraktiven Lagen. Dabei steht die

persönliche Beratung der Interessenten im Vordergrund.

Neben den Kundenwünschen zur Lage und

Größe der Immobilie berücksichtigen wir individuelle

Vorstellungen zur Umsetzung des Bauvorhabens.

Unsere Partner aus Bau- und Handwerkerschaft un-

24

Baufinanzierung und Immobilien

terstützen uns bei der Erfüllung der Wünsche unserer

Kunden. Durch unsere Kollegen der Baufinanzierung –

die zusammen ebenfalls im Haus der Immobilie angesiedelt

sind – erhalten Bauinteressierte eine Beratung

zur finanziellen Realisierung ihres Immobilientraums.

Damit bieten wir im Gegensatz zu anderen Banken

ein umfassendes Paket mit Immobilienangeboten und

Finanzierung – unter einem Dach und aus einem Guss.

Zentrale Lage in Gifhorn

Am idyllischen Schlosssee haben wir im Dezember

2009 ein Grundstück erworben und dort in relativ

kurzer Bauzeit drei Stadthäuser errichtet. Nach nur

anderthalb Jahren sind fast alle der insgesamt 21

Wohneinheiten verkauft. Dazu trägt das moderne

und teils barrierefreie Konzept mit großzügigen Wohnungen

und Aufzügen bei. Während der Rohbauphase

haben wir die individuellen Gestaltungswünsche

der neuen Eigentümer verwirklicht. Die zentrumsnahe

Innenstadtlage hat sich als äußerst attraktiv erwiesen

und bestätigt auch in Gifhorn den Trend „zurück in

die Stadt“.

„ Vertrauen und Transparenz

sind die Basis einer guten

Zusammenarbeit.“


25 { Respekt }

„Mit dem Feedback von Freunden finden Schüler viel

über sich selbst heraus. Das gibt wertvolle Impulse für

ihre berufliche Zukunft.“

Sabrina Riedel, Lehrerin an der Ricarda-Huch-Schule

in Braunschweig

25

Zum Traumberuf hier entlang

Endlich Land in Sicht bei der Berufswahl

Schon früh müssen sich Jugendliche heute überlegen,

für welchen Weg sie sich bei der Wahl des richtigen

Berufs oder Studiengangs entscheiden sollen. Auf dem

Plan steht eine vielfältige Bandbreite an Möglichkeiten.

Von Anfang an stellt sich die entscheidende Frage:

Welcher Beruf passt zu mir?

Da die Berufswahl eng mit dem Bewusstsein für die

eigenen Stärken und Talente verknüpft ist, setzt der

BerufsNavigator der Volksbank BraWo genau an diesem

Punkt an. Er motiviert dazu, sich aktiv mit dem

Thema Beruf auseinanderzusetzen. Nach einer erfolgreichen

Testphase ist der BerufsNavigator Anfang 2011

offiziell angelaufen und hat sich seitdem fest etabliert.

In zwei Schritten auf Kurs gebracht

Hinter dem BerufsNavigator verbirgt sich ein zweistufiges

Konzept: Die Schüler bewerten in so genannten

Peergroups gegenseitig ihre persönlichen

Begabungen und Potenziale. Diese kleinen Gruppen

schaffen eine offene, vertrauensvolle Atmosphäre,

die ehrliche und präzise Ergebnisse hervorbringt. Eine

computergestützte Analyse ermittelt auf dieser Basis

passende Berufsfelder.

26

In einem zweiten Schritt besprechen die Schüler

mit Experten ihr Charakterprofil und die Inhalte der

Berufsfelder. Die Fachleute aus den verschiedenen

Berufszweigen geben wertvolle Ratschläge, realistische

Einblicke in die Arbeitswelt und individuelle Empfehlungen.

Zusätzlich können sich Schüler auf der

Internetplattform www.ukf.tv über potenzielle

Arbeitgeber informieren. In kurzen Filmen erhalten

sie wertvolle Informationen über den Berufsalltag.

„ Der BerufsNavigator analysiert

die persönlichen Potenziale und

hilft bei der Orientierung im

Dschungel der Berufe.“

BerufsNavigator

Mit Erfolg ans Ziel

Der BerufsNavigator schafft sowohl für Schüler als

auch für Arbeitgeber eine Win-Win-Situation. Sind

Azubis und Studenten zufrieden, sinkt die Abbrecherquote.

Alle Beteiligten profitieren von dieser positiven

Entwicklung. Bisher hat der BerufsNavigator mehr als

2.800 Schüler in unserer Region auf ihrem Weg zum

Beruf begleitet und unterstützt.


27 { Toleranz }

Emma war bereits mehrfach bei Projekten von United

Kids Foundations dabei: „Ich habe schon das Theater

gegen Wut gesehen, bei der Malaktion waren die Platten

wie riesige Ausmalbilder. Aber besonders toll finde ich,

dass man jetzt auf dem neuen Klettergerüst viel klettern

kann und sich ganz viel traut.“

27

Kinder sind unser Antrieb

Wir schenken Kindern Perspektiven

In Zusammenarbeit mit bundesweit tätigen Stiftungen

und Initiativen fördert United Kids Foundations

nun schon seit sechs Jahren Projekte für Kinder und

Jugendliche aus der Region Braunschweig-Wolfsburg.

Durch zahlreiche Partner hat sich dieses einzigartige

Netzwerk heute als regionale Plattform für Kinderinitiativen

etabliert.

Im Zentrum aller Projekte stehen das Wohlergehen

und die Entwicklungschancen von Kindern und

Jugendlichen. Die Motivation zur Bewegung spielt

dabei eine entscheidende Rolle. Vor allem Kinder aus

sozial benachteiligten Familien brauchen eine besondere

Förderung. Daher tragen unsere Projektpartner

häufig dazu bei, die Grundversorgung der Kinder zu

sichern und ihnen ein neues Selbstbewusstsein zu

geben. Kids erfahren in unseren Projekten Anerkennung

und Selbstbestätigung. Spielerisch lernen sie den

respektvollen Umgang miteinander und erkennen ihre

eigenen Stärken und Talente. So bietet United Kids

Foundations jungen Menschen Hilfen für die Zukunft

und schenkt ihnen neue Perspektiven.

28

Freude an Bewegung mit viel Spielraum.

United Kids Foundations

Neue Chancen für ein besseres Leben

Schwerpunktmäßig zielt das Netzwerk darauf ab,

Kinder und Jugendliche für Sport und Bewegung zu

begeistern sowie auf den Stellenwert einer gesunden

Ernährung hinzuweisen. Durch Teamarbeit und das

offene Miteinander lernen alle Beteiligten die Bedeutung

von Integration und Fairplay.

„ Chancen multiplizieren sich,

wenn man sie ergreift.“


United Kids Foundations

Tolle Projekte für starke Kids

Mehr sportliche Abwechslung mit Spielgeräten aus der

fit-4-future-Tonne.

fit-4-future

Das Projekt der Cleven-Stiftung ist bundesweit sehr

erfolgreich und schon seit fünf Jahren Partner von

United Kids Foundations. Erklärtes Ziel von „fit-4-future“

ist es, insbesondere Grundschulkinder über die

gesundheitlichen Folgen durch Übergewicht und zu

wenig Sport aufzuklären und sie für mehr Bewegung

zu begeistern. In der Region Braunschweig-Wolfsburg

nehmen mittlerweile fast alle Grundschulen an diesem

Programm teil und sind mit der fit-4-future-Spieltonne

ausgestattet. Die beliebte Tonne enthält viele verschiedene

und spannende Spielgeräte für den Pausenhof.

Auf diese Weise wird die Freude an Bewegung bei den

Kindern intuitiv geweckt.

29

Boxen statt Randale

Box-Profi Arthur Abraham ist Projektpartner von United

Kids Foundations. Beim Boxen werden sich Kinder

und Jugendliche ihrer Kräfte bewusst. Durch festgelegte

Regeln im Ring lernen sie Respekt voreinander

und können im sportlichen Rahmen Dampf ablassen.

„Boxen statt Randale“ richtet sich vorwiegend an

gewaltbereite Teenager. Im Projekt zur Gewaltprävention

lernen sie, Konflikte friedlich zu lösen und

Aggressionen in sportliches Potenzial umzuwandeln.

Vier Schulen in der Region haben Abrahams Konzept

„Boxen statt Randale“ bereits fest in ihr Programm

aufgenommen.

Kinder und Bewegung

Seit 2009 ist das Projekt von Matthias Sammer, Sportdirektor

des DFB, hier in der Region vertreten. Ziel

ist es, Begabung und Talent von Kindern über Bewegungstraining

langfristig zu fördern. Mit der Einführung

von Bewegungstrainern an den Schulen bietet

sich den Kindern eine weitere Möglichkeit, zusätzlich

zum Sportunterricht aktiv zu sein. Bei einem Besuch

im August 2011 konnte sich Sammer persönlich vom

Erfolg seines Projekts überzeugen.

Kids auf Schwimmkurs

Franziska van Almsick, ehemalige Welt- und Europameisterin

im Schwimmen, setzt sich mit ihrem Projekt

dafür ein, dass alle Kinder im Grundschulalter schwim-

Kids auf Schwimmkurs: Grundschulkinder lernen schwimmen.

men lernen. Damit im Wasser keine Unfälle passieren

und Kinder ertrinken, sind grundlegende Schwimmkenntnisse

besonders wichtig. Nach Wolfsburg ermöglichte

United Kids Foundations nun Schwimmkurse

für Grundschulen in Salzgitter, Braunschweig und

Gifhorn. Die Bewegung im Wasser macht den Kindern

Spaß. Gleichzeitig erlernen sie das richtige Verhalten in

Gefahrensituationen. Am Ende der Kurse erlangen die

meisten Kinder verschiedene Schwimmabzeichen.

Ferienfreizeit in der PerspektivFabrik

Schirmherr und Initiator der PerspektivFabrik ist die

Henry Maske Stiftung des gleichnamigen früheren

Boxprofis. Die PerspektivFabrik bietet benachteiligten

Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, sich

auf ihre Stärken zu besinnen. In Kooperation mit der

Henry Maske Stiftung ermöglichte United Kids Foundations

in den Ferien 2011 Kindern erstmals pädagogische

Ferien in Brandenburg. Zweihundert Kids aus

Braunschweig, Salzgitter und Gifhorn nahmen schließlich

an dem aufregenden Projekt teil: Während ihres

30

United Kids Foundations

einwöchigen Aufenthalts meisterten sie zahlreiche

Aufgaben und Herausforderungen im Team.

Großes Theater in den „RTL-Kinderhäusern“

Für rund 40 Kinder aus den fünf RTL-Kinderhäusern in

Braunschweig, Wolfsburg, Gifhorn und Salzgitter war

2011 ein ganz besonderes Jahr: Erstmals standen sie

auf großer Bühne und präsentierten erfolgreich das

Theaterstück „Gewaltig ICH – WIR spielen Theater“.

Zwölf Monate lang hatten sich die Kids im Vorfeld

mit dem Thema Gewalt auseinandergesetzt. Jedes

Kinderhaus behandelte das Thema aus einem unterschiedlichen

Blickwinkel, sodass ganz individuelle

Handlungsstränge entstanden. Auf großer Bühne,

im Zirkuszelt in Salzgitter-Bad, feierten Ende Juni alle

fünf Stücke zusammen große Premiere. Für die jungen

Schauspieler war dies ein ganz aufregender Moment:

Sie konnten endlich das Ergebnis ihrer langen Arbeit

präsentieren. Gleichzeitig überwanden sie ihre eigenen

Ängste und stellten sich einem riesigen Publikum.

Die jungen Schauspieler freuen sich über ihren Applaus.


31

{ Verantwortung }

Leland freut sich riesig, dass auch sein Kindergarten von

der Volksbank BraWo Stiftung unterstützt wird. Durch

die Projekte öffnen sich für ihn neue Türen.

Volksbank BraWo Stiftung

Wir übernehmen Verantwortung für

unsere Region

Seit der Gründung im Jahr 2005 fördert die Volksbank

BraWo Stiftung regionale Einrichtungen und Initiativen.

Dabei konzentrieren wir uns ganz besonders darauf,

die Chancen von Kindern und Jugendlichen zu

verbessern. Unter dem Dach von United Kids Foundations

betreut die Stiftung in Kooperation mit regionalen

und bundesweit tätigen Partnern zahlreiche

Projekte für junge Menschen. Insgesamt haben wir

im Jahr 2011 mit Stiftungsgeldern 70 regionale Projekte

gefördert.

„ Kinder brauchen Perspektiven

und Chancen.“

Das dritte Weihnachtswunder

Bereits zum dritten Mal waren 2011 unsere Weihnachtsengel

in der Region unterwegs. Kleine Geschenke

bereiten Freude – erst recht für Not leidende

Familien. Freunde und Bekannte konnten hilfsbedürf-

32

Volksbank BraWo Stiftung

tige Menschen bei der Weihnachtsinitiative anmelden.

Die Weihnachtsengel der Volksbank BraWo haben sie

dann mit kleinen Präsenten überrascht.

Große Feude bei der Oszkar-Preisverleihung.

Sport-Oszkar für Salzgitter

Sportlich zeigen sich Grundschüler aus Salzgitter,

wenn im Stadion am See um den Titel „Sportlichste

Schule der Stadt“ gerungen wird. Im Wettkampf um

Geschicklichkeit und Beweglichkeit absolvieren die

Schülerteams einen anspruchsvollen Bewegungsparcours

mit Elementen aus der fit-4-future-Spieltonne

der Cleven-Stiftung. Hier nehmen die Schüler ohne

Druck und mit viel Spaß an sportlichen Aktivitäten teil.

Nebenbei schulen sie Teamfähigkeit und Sozialverhalten.

Die jeweiligen Jahressieger freuen sich auf den

begehrten Wanderpokal „Sport-Oszkar“.


Unsere Standorte

Gifhorn

Gamsen

Meine

Schwülper

Wenden

Isenbüttel

Salzgitter-Lebenstedt

Salzgitter-Bad

Waggum

Lehndorf

Heidberg

Unsere Standorte

Klötze

33

Rühen

Weyhausen

Vorsfelde

Wolfsburg

Lehre

Hondelage

Braunschweig

Sickte

Salzgitter-Thiede

Braunschweig und Umgebung

· Berliner Platz 2, 38102 Braunschweig

· Bevenroder Straße 1, 38108 Braunschweig

· Bohlweg 8, 38100 Braunschweig

· Brabandtstraße 6–7, 38100 Braunschweig

· Celler Straße 30, 38114 Braunschweig

· Hauptstraße 57, 38110 Braunschweig

· Hegerdorfstraße 39, 38108 Braunschweig

· Illerstraße 59, 38120 Braunschweig

· Jasperallee 28, 38102 Braunschweig

· Jenastieg 7 A, 38124 Braunschweig

· Nibelungenplatz 27, 38106 Braunschweig

· Rabenrodestraße 1, 38110 Braunschweig

· Saarstraße 52, 38116 Braunschweig

· Berliner Straße 59–61, 38165 Lehre

Gifhorn und Umgebung

· Hamburger Straße 5, 38518 Gifhorn

· Limbergstraße 53, 38518 Gifhorn

· Steinweg 51, 38518 Gifhorn

· Am Ehrenmal 3, 38471 Rühen

· Am Marktplatz 1, 38527 Meine

· Hauptstraße 7 A, 38179 Schwülper

· Hauptstraße 17 A, 38550 Isenbüttel

· Laischeweg 2, 38554 Weyhausen

34

Salzgitter

· Albert-Schweitzer-Straße 1, 38226 Salzgitter

· Klesmerplatz 4, 38259 Salzgitter

· Wolfenbütteler Straße 5, 38239 Salzgitter

Sickte

· Bahnhofstraße 17, 38173 Sickte

Wolfsburg und Umgebung

· Am Mühlengraben 1, 38440 Wolfsburg

· Bahnhofstraße 17, 38442 Wolfsburg

· Brandenburger Platz 13, 38440 Wolfsburg

· Brandgehaege 6 A, 38444 Wolfsburg

· Detmeroder Markt 9, 38444 Wolfsburg

· Hansaplatz 7, 38448 Wolfsburg

· Lange Straße 44, 38448 Wolfsburg

· Mörser Straße 64, 38442 Wolfsburg

· Neuhäuser Straße 9, 38448 Wolfsburg

· Porschestraße 72, 38440 Wolfsburg

· Breite Straße 3, 38486 Klötze

Unsere Standorte


Jahresbilanz

1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2011

AKTIVSEITE

1. Barreserve

a) Kassenbestand 29.668.147,35 31.840

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 88.346.829,32 118.014.976,67 64.299

darunter: bei der Deutschen Bundesbank 88.346.829,32 (64.299)

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 17.050.846,77 11.065

b) andere Forderungen 76.876.735,55 93.927.582,32 123.168

4. Forderungen an Kunden 1.549.455.685,57 1.430.645

darunter: durch Grundpfandrechte gesichert 524.487.805,98 (316.916)

Kommunalkredite 7.676.740,51 (8.993)

5. Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten 0,00 10.612

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (10.612)

bb) von anderen Emittenten 161.279.912,47 161.279.912,47 161.279.912,47 86.010

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 161.279.912,47 (86.010)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere 13.669.785,42 73.186

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei

Genossenschaften

a) Beteiligungen 42.436.168,83 42.384

darunter: an Kreditinstituten 0,00 (103)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.357.269,00 43.793.437,83 1.318

darunter: bei Kreditgenossenschaften 700,00 (1)

bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.602.500,00 2.603

darunter: an Kreditinstituten 0,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

9. Treuhandvermögen 605.915,74 669

darunter: Treuhandkredite 605.915,74 (669)

11. Immaterielle Anlagewerte

a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte

und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerb-

liche Schutzrechte und ähnliche Rechte und

Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und

EUR EUR EUR

EUR TEUR

EUR

EUR EUR

EUR TEUR

Werten 225.286,60 246

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0

d) geleistete Anzahlungen 0,00 225.286,60 3

12. Sachanlagen 31.766.688,41 27.613

13. Sonstige Vermögensgegenstände 13.495.314,72 13.957

14. Rechnungsabgrenzungsposten 1.218.247,25 902

Summe der Aktiva 2.030.055.333,00 1.920.520

35

Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr

Vorjahr

PASSIVSEITE

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 36.969.086,39 3.510

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 283.337.029,57 320.306.115,96 253.773

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten 282.574.126,98 268.683

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von mehr als drei Monaten 47.735.291,83 330.309.418,81 56.439

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 939.691.168,51 1.000.158

bb) mit vereinbarter Laufzeit

oder Kündigungsfrist 172.540.330,98 1.112.231.499,49 1.442.540.918,30 98.968

4. Treuhandverbindlichkeiten 605.915,74 669

darunter: Treuhandkredite 605.915,74 (669)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.460.715,23 3.732

6. Rechnungsabgrenzungsposten 1.185.236,07 1.145

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen und

ähnliche Verpflichtungen 16.838.776,00 17.151

b) Steuerrückstellungen 0,00 1.571

c) andere Rückstellungen 9.762.702,53 26.601.478,53 8.441

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 69.000.000,00 47.000

12. Eigenkapital

a) gezeichnetes Kapital 15.431.634,74 15.735

b) Kapitalrücklage 298.760,44 292

c) Ergebnisrücklagen

ca) gesetzliche Rücklagen 34.880.000,00 33.330

cb) andere Ergebnisrücklagen 109.210.000,00 144.090.000,00 103.540

d) Bilanzgewinn 6.534.557,99 166.354.953,17 6.383

Summe der Passiva 2.030.055.333,00 1.920.520

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weiter-

gegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

Gewährleistungsverträgen 45.215.121,27 32.178

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

für fremde Verbindlichkeiten 0,00 45.215.121,27 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus

unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) unwiderrufliche Kreditzusagen 137.500.006,45 137.500.006,45 154.552

darunter: Lieferverpflichtungen aus

zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)

36

Jahresbilanz


Gewinn- und Verlustrechnung

2. Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2011–31.12.2011

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 77.633.360,47 73.065

b) festverzinslichen Wertpapieren und

Schuldbuchforderungen 3.263.812,27 80.897.172,74 3.187

2. Zinsaufwendungen 25.523.790,71 55.373.382,03 21.886

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen

Wertpapieren 1.587.067,87 2.825

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei

Genossenschaften 773.164,22 654

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 3.931,56 2.364.163,65 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnab-

führungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 495.428,61 394

5. Provisionserträge 20.095.912,47 21.814

6. Provisionsaufwendungen 1.854.556,34 18.241.356,13 2.402

7. Nettoaufwand des Handelsbestandes 739,29 1

8. Sonstige betriebliche Erträge 2.546.888,67 4.666

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter 22.499.030,44 22.223

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und für Unterstützung 5.772.623,69 28.271.654,13 6.688

darunter: für Altersversorgung 1.714.409,41 (2.629)

b) andere Verwaltungsaufwendungen 18.239.860,33 46.511.514,46 18.085

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 3.040.083,58 3.221

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.931.115,66 1.936

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

Forderungen und bestimmte Wertpapiere

sowie Zuführungen zu Rückstellungen

im Kreditgeschäft 0,00 2.849

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen u.

bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auf-

lösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 10.533.863,46 10.533.863,46 0

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unter-

nehmen und wie Anlagevermögen behandelte

EUR

Wertpapiere 0,00 0

37

EUR EUR

Geschäftsjahr Vorjahr

Geschäftsjahr

EUR TEUR

01.01.2011–31.12.2011

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen u. wie

Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 23.011,59 23.011,59 0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 105.514,74 154

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 36.989.126,41 27.157

20. Außerordentliche Erträge 0,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 11.641

22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 (-11.641)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.953.166,72 6.644

darunter: latente Steuern 0,00 (0)

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12

ausgewiesen 100.069,41 6.053.236,13 95

24a. Einstellungen in Fonds für allgemeine

Bankrisiken 22.000.000,00 0

25. Jahresüberschuss 8.935.890,28 8.777

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.667,71 1

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

8.944.557,99 8.778

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

EUR

EUR EUR

EUR TEUR

8.944.557,99 8.778

a) in die gesetzliche Rücklage 910.000,00 880

b) in andere Ergebnisrücklagen 1.500.000,00 2.410.000,00 1.515

29. Bilanzgewinn 6.534.557,99 6.383

38

Gewinn- und Verlustrechnung

Vorjahr


Anhang

3. Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des

Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über

die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute

(RechKredV) aufgestellt.

Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen

des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der

Bank.

In der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

ergaben sich keine Veränderungen.

Die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen

Vorjahresbeträge sind vergleichbar.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-,

Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Die auf EUR lautenden Barreserven wurden mit dem

Nennwert angesetzt. Forderungen an Kreditinstitute und

an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei

die Zinsabgrenzungen für Ratenkredite abgesetzt wurden.

Disagiobeträge sind in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten

abgegrenzt worden. Diese Beträge werden

grundsätzlich planmäßig, und zwar zeitanteilig, aufgelöst.

Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken

sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen

und Einzelrückstellungen abgedeckt. Für die

latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der

steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung

gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die

besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven

gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine

Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Im Hinblick auf die vorgesehenen

erhöhten Eigenkapitalanforderungen ab dem

Geschäftsjahr 2013 (Basel III-Regelwerk vom 16. Dezember

2010) wurden Vorsorgereserven (§ 340f HGB) in Höhe

von TEUR 11.300 aufgelöst und insgesamt ein Betrag von

TEUR 22.000 dem Fonds für allgemeine Bankrisiken

(§ 340g HGB) zugeführt.

Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen

Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip

bewertet. Dabei wurden die von den „Wertpapiermitteilungen“

zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse

herangezogen.

39

Bei der bilanziellen Berücksichtigung von Bewertungseinheiten

(ausschließlich Devisentermingeschäfte) ist keine

Methode zur Feststellung der Wirksamkeit (Effektivitätsmessung)

erforderlich, da Grund- und Deckungsgeschäfte

ausschließlich betrags- und fristenkongruent abgeschlossen

werden (Volumen siehe Abschnitt D).

Strukturierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich

erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder

Chancen aufweisen, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand

nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert

und bewertet.

Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen

wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten

bilanziert. Im Falle einer voraussichtlich

dauerhaften Wertminderung sind sie mit dem niedrigeren

beizulegenden Zeitwert angesetzt.

Die Sachanlagen und die entgeltlich erworbenen immateriellen

Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten

bzw. Herstellungskosten und, soweit

abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen

bewertet. Die Abschreibungen wurden über die

betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich

an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten

Abschreibungstabellen orientiert, bei Gebäuden linear

bzw. mit fallenden Staffelsätzen und beim beweglichen

Sachanlagevermögen linear bzw. degressiv mit dem Zweieinhalbfachen

der linearen Abschreibung vorgenommen.

Erhöhte Absetzungen für Abnutzung und Abschreibungen

gemäß § 6b EStG sowie Sonderabschreibungen nach

dem Steuerrecht gemäß § 3 Zonenrandförderungsgesetz

für vor dem 1. Januar 2010 angeschaffte Sachanlagen

wurden weitergeführt.

Ab dem 1. Januar 2010 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter

mit einem Netto-Einzelwert bis zu EUR 150

wurden in voller Höhe als andere Verwaltungsaufwendungen

erfasst. Sie wurden in voller Höhe abgeschrieben,

sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten,

vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag,

für das einzelne Wirtschaftsgut über EUR 150, aber nicht

über EUR 410 lagen. Die aus Vorjahren bestehenden Sammelposten

geringwertiger Wirtschaftsgüter werden über

die Laufzeit weiterhin linear abgeschrieben.

Das aufgrund der Körperschaftsteueränderung 2006 aktivierte

Körperschaftsteuerguthaben wurde auf Basis der

aktuellen Swapkurve mit durchschnittlich 1,53 % (Vorjahr

2,12 %) abgezinst. Die vierte Rate wurde im Geschäftsjahr

ausgezahlt. Die weitere Tilgung erfolgt ratenweise in

den nächsten sechs Jahren.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte – bis auf die

abgezinsten Sparbriefe, die zum Ausgabebetrag zuzüglich

anteilig abgegrenzter Zinsen bis zum Bilanzstichtag

passiviert werden – zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag.

Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung

und aus Zuschlägen wurde durch Rückstellungsbildung in

angemessenem Umfang Rechnung getragen.

Den Pensionsrückstellungen und den Rückstellungen für

Altersteilzeit liegen versicherungsmathematische Berechnungen

auf Basis der „Richttafeln 2005 G“ (Prof. Dr.

Klaus Heubeck) zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften

und Altersteilzeitrückstellungen werden

mittels Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Laufende

Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen

gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind

mit dem Barwert bilanziert. Der bei der Abzinsung der

Pensionsrückstellungen und Rückstellungen für Altersteilzeit

angewendete Zinssatz von 5,13 % wurde unter

Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253

Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit

von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß

gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung

(RückAbzinsV).

Es wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in

Höhe von 1,84 % (Vorjahr in einer Spanne von 1,99 %

bis 2,04 %) und eine Rentendynamik in Höhe von 1,84 %

(Vorjahr 2,04 %) zugrunde gelegt.

Die Zusage für Jubiläumszahlungen wurde gekündigt,

daher besteht die Jubiläumsrückstellung nur noch in Höhe

der Zahlungen für eine vereinbarte Übergangsfrist. Die

Beträge wurden manuell errechnet und gemäß § 253

Abs. 2 HGB abgezinst.

Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und

drohende Verluste aus schwebenden Geschäften Rückstellungen

in angemessener Höhe gebildet.

40

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr

wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Über die Höhe der passiven Steuerlatenzen hinausgehende

aktive latente Steuern wurden in Ausübung des

Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert

(vgl. Erläuterungen im Abschnitt D).

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände

und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs

des Bilanzstichtages umgerechnet. Für die Umrechnung

noch nicht abgewickelter Termingeschäfte wurde

der Terminkurs des Bilanzstichtages zugrunde gelegt.

Die Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden

Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten betrug bis

zu einem Jahr oder es lagen die Anforderungen an eine

besondere Deckung vor. Erfolgswirksame Beträge aus der

Währungsumrechnung ergaben sich hieraus nicht.

Als besonders gedeckt werden gegenläufige Fremdwährungspositionen

angesehen, soweit sie sich betragsmäßig

und hinsichtlich ihrer Fristigkeit entsprechen.

Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung

des Jahresergebnisses aufgestellt.

Anhang


Anhang

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2011 (volle EUR)

Anschaffungs-/

Herstellungskosten

EUR

Zugänge (a)

Zuschreibung (b)

d. Geschäftsjahres

Umbuchungen (a)

Abgänge (b)

d. Geschäftsjahres

Abschreibungen

(kumuliert)

Buchwerte am

Bilanzstichtag

Abschreibungen

Geschäftsjahr

EUR EUR EUR EUR EUR

Immaterielle Anlagewerte

a) Selbst geschaffene gewerbliche

Schutzrechte und 0 0 (a) 0 (a) 0 0 0

ähnliche Rechte und Werte

b) Entgeltlich erworbene Konzessionen,

gewerbliche Schutzrechte

und ähnliche Rechte

0 (b) 0 (b)

und Werte sowie Lizenzen an 1.144.253 86.267 (a) 8.393 (a) 1.013.626 225.287 115.405

solchen Rechten und Werten 0 (b) 0 (b)

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 (a) 0 (a) 0 0 0

0 (b) 0 (b)

d) Geleistete Anzahlungen 3.000 5.393 (a) -8.393 (a) 0 0 0

Sachanlagen

0 (b) 0 (b)

a) Grundstücke und 39.057.205 7.710.071 (a) 0 (a) 18.765.590 24.967.065 790.853

Gebäude 0 (b) 3.034.621 (b)

b) Betriebs- und Geschäfts- 26.515.256 1.216.761 (a) 0 (a) 19.794.646 6.799.624 2.133.826

ausstattung 0 (b) 1.137.747 (b)

a 66.719.714 9.018.492 (a) 0 (a) 39.573.862 31.991.976 3.040.084

0 (b) 4.172.368 (b)

Buchwerte

Vorjahr

EUR

Veränderungen

(saldiert)

Buchwerte am

Bilanzstichtag

EUR EUR

Beteiligungen und Geschäftsguthaben

bei Genossenschaften

Anteile an verbundenen

43.701.675 91.763 43.793.438

Unternehmen 2.602.500 0 2.602.500

b 46.304.175 91.763 46.395.938

Summe a und b 113.023.889 78.387.914

D. Erläuterungen zur Bilanz

· In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 83.885.726 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche

Zentralbank enthalten.

· Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

RESTLAUFZEITEN

bis 3 Monate

Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b)

(ohne Bausparguthaben) 27.000.000 40.300.000 1.200.000 8.300.000

Forderungen an Kunden (A 4) 44.051.623 120.230.917 410.188.019 871.593.802

41

EUR

mehr als

3 Monate bis

ein Jahr

EUR

mehr als ein Jahr

bis 5 Jahre

EUR

mehr als 5 Jahre

EUR

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 103.002.750 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

· Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5)

werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 8.006.060 fällig.

· In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder

Beteiligungsunternehmen sind:

FORDERUNGEN AN

verbundene Unternehmen

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR

Beteiligungsunternehmen

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR

Forderungen an Kunden (A 4) 11.537.981 16.954.126 318.249 93.187

Sonstige Vermögensgegenstände (A 13) 497.696 0 0 0

· In folgenden Posten sind enthalten:

börsenfähig davon

börsennotiert

davon nicht

börsennotiert

nicht mit dem

Niederstwert

bewertete

börsenfähige

Wertpapiere

EUR EUR EUR EUR

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 161.279.912 161.279.912 0 0

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) 13.669.785 0 13.669.785 0

Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften (A 7) 40.265.720 0 40.265.720

· Wir besitzen an folgenden Unternehmen Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20,0 %:

NAME UND SITZ

Anteil am

Gesellschaftskapital

%

a) VR-Service GmbH, Braunschweig 100,0 2011 25 2011 0

b) Volksbank BraWo Immobilien GmbH, Braunschweig 100,0 2011 25 2011 0

c) VR-Bauland GmbH, Braunschweig 100,0 2011 25 2011 0

d) Volksbank BraWo Projekt GmbH, Braunschweig 100,0 2010 -85 2010 179

e) Wohnen am Beberbach GmbH, Braunschweig 60,0 2011 18 2011 -6

f) Am Schloßsee GmbH, Braunschweig 100,0 2010 -134 2010 -158

g) BraWoPark GmbH, Braunschweig 100,0 2010 2.504 2010 4

h) UKF.tv GmbH, Braunschweig 50,0 2010 -57 2010 -217

i) Broistedt GbR, Braunschweig 50,0 2011 7 2011 -4

42

Eigenkapital der Gesellschaft

Jahr TEUR

Ergebnis des letzten vorliegenden

Jahresabschlusses

Jahr TEUR

Anhang


Anhang

Mit den unter den Buchstaben a) bis g) genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde

nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB)

auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. Mit den unter den Buchstaben a) bis c) genannten Tochtergesellschaften

bestehen Gewinnabführungs- und Beherrschungsverträge. Überschüsse von TEUR 495 wurden vereinnahmt. Verluste in

Höhe von TEUR 106 wurden übernommen.

Bei den Beteiligungen unter den Buchstaben e) und f) sowie i) handelt es sich um mittelbare Beteiligungen, die wie folgt

gehalten werden:

· e) und f) von der Gesellschaft unter Buchstabe d)

· i) von der Gesellschaft unter Buchstabe c)

In den Bilanzposten Treuhandvermögen und Treuhandverbindlichkeiten sind ausschließlich Kredite ausgewiesen,

die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten.

Im Aktivposten Sachanlagen sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von

EUR 24.967.065 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 6.799.624 enthalten.

· In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

Forderungen an das Finanzamt aus § 37 Abs. 2 S. 2 KStG 8.895.301

· In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende antizipative Beträge größeren Umfangs enthalten:

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren

Erfüllungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 412.756 (Vorjahr EUR 370.503) enthalten.

· In den folgenden Posten sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:

In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 5.020.367 enthalten.

31.12.2011

EUR

31.12.2011

EUR

Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 730.519

POSTEN/UNTERPOSTEN

Geschäftsjahr

EUR

Forderungen an Kunden (A 4) 2.250.000 2.250.000

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) 0 97.018

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 317.383.395 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen

genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.

43

Vorjahr

EUR

· Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

RESTLAUFZEITEN

bis 3 Monate

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit

oder Kündigungsfrist (P 1b)

Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr

1.992.794 6.697.879 110.135.553 163.806.398

als drei Monaten (P 2ab)

Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter

460.649 41.457.895 5.816.748 0

Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) 66.174.523 24.746.781 59.903.947 20.034.003

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

· Im Posten sonstige Verbindlichkeiten sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

· Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug

gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 1.170.364 (Vorjahr EUR 1.120.943) enthalten.

· In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber

verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:

· In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 27.554.316 enthalten.

· Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von

latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde.

Für die Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,59 % zugrunde gelegt.

Die passiven latenten Steuern beruhen auf der Differenz zwischen handelsrechtlichem und steuerrechtlichem Wertansatz

bei folgenden Posten:

– Sachanlagen (wegen Sonderabschreibung gemäß § 6b EStG)

– Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen

– steuerlicher Sonderposten gemäß § 6b EStG (zur Übertragung im nächsten Jahr)

EUR

mehr als

3 Monate bis

ein Jahr

EUR

mehr als ein Jahr

bis 5 Jahre

EUR

mehr als 5 Jahre

Unbezahlte Rechnungen 1.534.574

Kapitalertragsteuer 1.032.405

VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER

verbundenen Unternehmen

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR

EUR

EUR

31.12.2011

EUR

Beteiligungsunternehmen

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR

EUR

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P 2) 1.864.943 1.313.723 20.767.476 21.505.352

Sonstige Verbindlichkeiten (P 5) 121.323 0 0 0

44

Anhang


Anhang

Dem stehen aktive latente Steuern aus der unterschiedlichen handelsrechtlichen und steuerlichen Bewertung folgender

Posten gegenüber:

– Kundenforderungen

– festverzinsliche Wertpapiere

– Verbindlichkeit gegenüber dem Pensionssicherungsverein

– diverse Rückstellungen (hier insbesondere Pensionsrückstellungen)

· Die unter Passivposten 12a Gezeichnetes Kapital ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

a) der verbleibenden Mitglieder 15.004.958

b) der ausscheidenden Mitglieder 420.777

c) aus gekündigten Geschäftsanteilen 5.900

· Die Kapital- und Ergebnisrücklagen (P 12b und c) haben sich wie folgt entwickelt:

KAPITAL- UND ERGEBNISRÜCKLAGEN (P 12 B UND C)

Kapitalrücklage

· Die im Posten 1b und 2c unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse

geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten

· Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch

Rückstellungen gedeckt. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen ausschließlich breit gestreute Bürgschafts- und

Gewährleistungsverträge bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden. Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung

der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b zeigen nicht die zukünftig aus diesen

Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten

nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen wird.

· Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte Devisentermingeschäfte aus Devisenoptionsrechten des

Nichthandelsbestands.

31.12.2011

EUR

Stand 01.01.2011 291.909 33.330.000 103.540.000

Einstellungen 6.851

– aus Bilanzgewinn des Vorjahres 640.000 4.170.000

– aus Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 910.000 1.500.000

Stand 31.12. 2011 298.760 34.880.000 109.210.000

· In der nachfolgenden Tabelle sind die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivatgeschäfte (Nichthandelsbe-

stand), die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt waren, zusammengefasst (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB).

Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge angegeben. Die

Adressenrisiken sind als risikogewichtete Kreditäquivalenzbeträge entsprechend den Eigenkapitalvorschriften der

Solvabilitätsverordnung angegeben.

45

EUR

gesetzliche

Rücklage

EUR

andere Ergebnisrücklagen

EUR

· Volumen der nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivatgeschäfte des Nichthandelsbestands:

VOLUMEN IM

DERIVATGESCHÄFT

Währungsbezogene Geschäfte

OTC-Produkte

Nominalbetrag Restlaufzeit

TEUR TEUR

– Devisentermingeschäfte 5.544 0 0 5.544 7 238

Darüber hinaus wurden einheitlich zu bilanzierende strukturierte Finanzinstrumente erworben. Sie beinhalten neben einem

Basisinstrument noch einen Floater.

· Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:

PASSIVPOSTEN

< 1 Jahr 1–5 Jahre


E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

> 5 Jahre Summe beizulegender

Zeitwert

Adressenrisiko

TEUR TEUR TEUR TEUR

Gesamtbetrag der als Sicherheit übertragenen Vermögenswerte

EUR

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 142.445.569

· Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachten Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, insbesondere für die

Vermittlung und Verwaltung von Wertpapieren, die Vermittlung von Bausparverträgen, Versicherungen, Kredit- und

Vermögensanlagen nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein und machen 0,48 % der durchschnittlichen

Bilanzsumme aus.

· Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit EUR 98.913 (Vorjahr EUR 0) Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 987.260 (Vorjahr EUR 1.053.347)

Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

· Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter

den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo um EUR 50.346

(Vorjahr EUR -103.312) erhöht.

· Aufwendungen aus der Aufholung des Unterdeckungsbetrags zu den gemäß BilMoG neu bewerteten Pensionsrückstellungen

fielen in Höhe von EUR 0 (Vorjahr EUR 1.230.505) an.

· In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 1.708.953 und

periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 946.433 enthalten.

46

Anhang


Anhang

Hiervon entfallen auf:

POSTEN/UNTERPOSTEN

GuV 1 – Vorfälligkeitsentschädigungen von Kunden 0 929.122

GuV 2 – Vorfälligkeitsentschädigungen an Kreditinstitute 831.033 0

GuV 8 – Auflösungen von Rückstellungen 0 723.374

· Steuerrechtliche Abschreibungen gemäß § 254 HGB alter Fassung, die aus Vorjahren beibehalten wurden, haben das

Jahresergebnis unwesentlich positiv beeinflusst. Für künftige Jahresabschlüsse ergeben sich hieraus keine erheblichen

Belastungen.

· Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen zu 100,0 % auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

F. Sonstige Angaben

· Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 87.905.

· Die früheren Mitglieder des Vorstands bzw. deren Hinterbliebene erhielten EUR 844.677.

· Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

· Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene bestehen zum 31.12.2011 Pensionsrückstellungen in

Höhe von EUR 9.112.227.

· Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 526.896

und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 2.801.895.

· Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung

sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der

Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 5.004.352.

Die Zahl der 2011 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

ZAHL DER 2011 DURCHSCHNITTLICH BESCHÄFTIGTEN

ARBEITNEHMER

Außerdem wurden durchschnittlich 35 Auszubildende beschäftigt.

Aufwand

Prokuristen 13 0

Sonstige kaufmännische Mitarbeiter 316 121

Gewerbliche Mitarbeiter 3 5

47

EUR

Vollzeitbeschäftigte

Ertrag

EUR

Teilzeitbeschäftigte

332 126

MITGLIEDERBEWEGUNG

Anzahl der

Mitglieder

Anzahl der

Geschäftsanteile

Haftsummen

EUR

Anfang 2011 37.688 300.543 15.027.150

Zugang 2011 388 8.767 438.350

Abgang 2011 1.285 9.205 460.250

Ende 2011 36.791 300.105 15.005.250

GESCHÄFTSGUTHABEN

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermindert um 21.830

Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermindert um 21.900

Höhe des Geschäftsanteils 50

Höhe der Haftsumme je Anteil 50

· In den gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien der nachfolgenden großen Kapitalgesellschaften nehmen

Vorstandsmitglieder oder Mitarbeiter unserer Bank Mandate wahr:

NAME UND SITZ

SCHUFA Holding AG, Wiesbaden 1

· Das vom Prüfungsverband für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt, aufgeschlüsselt in das Honorar für

GESAMTHONORAR

die Abschlussprüfungsleistungen 323.678

andere Bestätigungsleistungen 35.306

Steuerberatungsleistungen 5.513

sonstige Leistungen 6.610

Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:

Genossenschaftsverband e.V.

Hannoversche Straße 149

30627 Hannover

48

EUR

Anzahl der Mandate

Anhang

EUR


Anhang

Mitglieder des Vorstandes, ausgeübter Beruf

Brinkmann, Jürgen – (Sprecher, ab 01.01.2012 Vorstandsvorsitzender), Bankleiter

Müller, Michael F. – Bankleiter

Uhde, Mark – Bankleiter (seit 01.01.2012)

Mitglieder des Aufsichtsrates, ausgeübter Beruf

Kroschke, Klaus-Dieter – (Vorsitzender), Kaufmann, Geschäftsführer der Kroschke Sign-International GmbH

Streiff, Helmut – (stellvertretender Vorsitzender), Dipl.-Ingenieur, Geschäftsführer der Streiff & Helmold GmbH

Baltin, Siegrid – Kauffrau, Geschäftsführerin der Baltin-Pflanzen GmbH & Co. KG

Hoffmann, Hans – selbständiger Landwirt (Mitglied bis 06.06.2011)

Horn, Uwe – selbständiger Glasermeister

Kietzmann, Torsten-Armin – Dipl.-Kaufmann, Geschäftsführer der Autohaus Wolfsburg Hotz

und Heitmann GmbH & Co. KG

Krentel, H.-G. Christian – Systemanalytiker, Vorstandsvorsitzender der CKC AG

Leifert, Anette – Geschäftsführerin, Bäckerei Leifert GmbH (Mitglied seit 06.06.2011)

Müller, Thomas H. – Bankkaufmann, Angestellter der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

Pfeffer, Katja – Bankkauffrau, Angestellte der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

Ringel, Sylvia – Bankbetriebswirtin BA, Angestellte der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

Rudek, Andreas – State-Certified Engineer, Angestellter der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg (Mitglied seit 06.06.2011)

Schulze, Rudolf – freiberuflicher Hausarzt

Wilhelm, Jens – Bankkaufmann, Angestellter der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg (Mitglied bis 06.06.2011)

Wolfsburg, 19. April 2012 | Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

Der Vorstand

Jürgen Brinkmann Michael F. Müller Mark Uhde

49

Lagebericht

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

und der Kreditgenossenschaften

1. Konjunktur in Deutschland

Wirtschaftsleistung abermals kräftig gestiegen

In 2011 hat sich die deutsche Wirtschaft weiter von der

schweren globalen Rezession der Jahre 2008 und 2009

erholt. Das vor Ausbruch der Rezession erlangte gesamtwirtschaftliche

Produktionsniveau konnte bereits im

zweiten Quartal wieder erreicht werden. Zum Jahresende

haben die konjunkturellen Auftriebskräfte dann aber, angesichts

der zunehmenden Unsicherheit über den Fortgang

der Staatsschuldenkrisen in einigen Euro-Ländern

und den USA sowie eines geringeren Expansionstempos

der Weltwirtschaft, merklich nachgelassen.

Privater Verbrauch legt deutlich zu

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte haben preisbereinigt

um 1,5 % zugenommen und sind damit so stark

expandiert wie seit 2006 nicht mehr. Für den Anstieg

waren vor allem die aufgrund der günstigen Arbeitsmarktentwicklung

und der guten Konjunktur insgesamt verbesserten

Einkommensperspektiven, die gestiegenen

Nettoverdienste sowie die höheren Vermögenseinkommen

verantwortlich. Der Privatkonsum wäre jedoch noch

stärker expandiert, wenn die Kaufkraft der Haushalte

nicht durch den vergleichsweise hohen Anstieg der

Verbraucherpreise vermindert worden wäre.

Mehr Investitionen in Ausrüstungen und Bauten

Das Investitionsklima blieb 2011 insgesamt günstig. Die

Bruttoanlageinvestitionen wurden kräftig ausgeweitet.

Die Investitionsaktivitäten waren insbesondere im ersten

Quartal sehr lebhaft. Im Unternehmenssektor führten

Faktoren wie die insgesamt verbesserte Ertragslage, die

zunehmende Auslastung der betrieblichen Produktionskapazitäten

und die vergleichsweise günstigen Finanzierungsbedingungen

dazu, dass erheblich mehr in Ausrüstungen

und Bauten investiert wurde. Die öffentlichen

Bauaktivitäten wurden nochmals durch die staatlichen

Konjunkturpakete und zudem durch eine etwas bessere

Finanzausstattung der Kommunen angeregt. Im Wohnungsbau

wurde die Entwicklung durch die stabile Beschäftigungssituation,

den anhaltenden Trend zur energetischen

Gebäudesanierung, das nach wie vor niedrige

Zinsniveau und die durch die wirtschaftliche Unsicherheit

geförderte Vorliebe für „Betongold“ gestützt.

50

Lagebericht

Außenhandel mit weniger Schwung

Die deutsche Wirtschaft hat ihren grenzüberschreitenden

Handel in 2011 abermals ausweiten können. Die Zuwächse

im Export- und Importgeschäft fielen bei einer schwächeren

Gangart der Weltwirtschaft mit 8,2 % bzw. 7,4 %

aber geringer aus als im Vorjahr (13,7 % bzw. 11,7 %).

Das Exportgeschäft wurde dabei insbesondere durch eine

rege Nachfrage aus den osteuropäischen Ländern, der

Türkei, Russland und China getragen. In den von Staatsschuldenkrisen

betroffenen Ländern Griechenland und

Portugal nahm hingegen die Nachfrage nach deutschen

Exportgütern merklich ab. Das Importgeschäft erhielt sowohl

aus der Exportdynamik als auch aus dem Anziehen

der inländischen Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern

Impulse.

Staatliches Finanzierungsdefizit gesunken

In 2011 hat sich die Lage der öffentlichen Haushalte

merklich entspannt. Die Staatseinnahmen sind infolge des

hohen Wirtschaftswachstums und auch aufgrund der Anhebung

der Beitragssätze zur Arbeitslosen- und Krankenversicherung

kräftig gestiegen. Bei den staatlichen Ausgaben

war dagegen ein leichter Rückgang zu verzeichnen.

Die Neuverschuldungsquote lag erstmals seit 2008 wieder

unter der Maastricht-Grenze von 3,0 %.

Arbeitslosigkeit weiter zurückgegangen

Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige

Beschäftigung sind deutlich gestiegen, während die

Arbeitslosigkeit erheblich zurückging. Die Anzahl der

Erwerbstätigen ist laut Statistischem Bundesamt im Jahresdurchschnitt

um 547.000 Personen auf einen neuen

Höchststand von 41,1 Mio. gestiegen. Die Erwerbstätigkeit

nahm in fast allen Wirtschaftsbereichen zu. Die

Arbeitslosenzahl ist nach Angaben der Bundesagentur für

Arbeit im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr um

263.000 auf 2,98 Mio. gesunken. Die Arbeitslosenquote

nahm im Vorjahresvergleich um 0,6 % auf 7,1% ab.

Preisauftrieb hat etwas zugenommen

Der allgemeine Preisdruck hat 2011 merklich zugenommen.

Der Verbraucherpreisindex hat gegenüber dem

Vorjahr, ausgehend von 2,0 % im Januar, im Jahresverlauf

deutlich zugenommen und erreichte im September mit

2,6 % einen Höhepunkt, bevor er zum Jahresende wieder

sichtlich zurückging. Im Jahresdurchschnitt sind die Verbraucherpreise

um 2,3 % gestiegen. Der Anstieg fiel damit

etwa doppelt so stark aus wie im Vorjahr (1,1 %). Hauptpreistreiber

waren die Energiekosten, die um 10,0 %

zunahmen.


Lagebericht Lagebericht

Verarbeitendes Gewerbe erneut zentraler

Wachstumsmotor

Die Bruttowertschöpfung der Industrieunternehmen ist

gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 8,2 % gestiegen.

Trotz des starken Zuwachses konnte damit allerdings

der während der Krisenjahre 2008 und 2009 erfolgte

Wertschöpfungsverlust noch nicht wieder ausgeglichen

werden. Die beiden im Hinblick auf den Umsatz und die

Beschäftigtenzahl größten Branchen des verarbeitenden

Gewerbes, der Maschinen- und der Fahrzeugbau, wiesen

mit Wachstumsraten von 15,8 % bzw. 7,4 % abermals

einen überdurchschnittlich starken Anstieg im Gesamtumsatz

auf. Sehr kräftige Umsatzzuwächse wurden auch in

den Bereichen Herstellung von elektrischen Ausrüstungen

(+ 12,6 %), Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 12,5 %)

sowie in der Herstellung von DV-Geräten, elektronischen

und optischen Erzeugnissen (+ 11,4 %) erzielt. Bei den

Energieproduzenten lag das Umsatzvolumen allerdings,

offenbar infolge der Abschaltung von inländischen Kernkraftwerken,

preisbereinigt um 1,3 % unter dem Vorjahresniveau.

Bauaktivitäten trugen ebenfalls zum Wachstum bei

Die Bruttowertschöpfung dieses Wirtschaftsbereichs ist

gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 3,5 % gestiegen

und konnte damit das Niveau vor Ausbruch der Krise

wieder übertreffen. Wie bereits im Vorjahr wurde die Bautätigkeit

durch die nach wie vor niedrigen Zinsen, die verbesserte

Arbeitsmarktlage, die in den Jahren 2008 und

2009 beschlossenen Konjunkturpakete und die hohe

Nachfrage nach Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung

stimuliert. Für das kräftige Umsatzplus im

Bauhauptgewerbe waren vor allem der Wohnungsbau

(+ 16,3 %) und der Wirtschaftsbau (+ 13,2 %) verantwortlich.

Beim öffentlichen Bau und Straßenbau (+ 4,6 %)

fiel der Umsatzzuwachs hingegen weniger stark aus.

Umsatzbelebung im Handwerk

Im ersten Quartal nahm der nominale Umsatz in den zulassungspflichtigen

Handwerksunternehmen gegenüber

dem Vorjahr um kräftige 12,0 % zu. Auch in den darauffolgenden

Quartalen blieb das Handwerk auf Wachstumskurs,

die Dynamik ließ allerdings im Jahresverlauf etwas

nach. Über das gesamte Jahr betrachtet dürfte der Umsatz

der Handwerksbetriebe in einer Größenordnung

zwischen 5,0 % und 10,0 % gestiegen sein und damit

deutlich stärker als im Vorjahr (+ 0,6 %).

Gute Geschäfte auch im Einzelhandel

Nach dem durch die globale Rezession bedingten Absatzrückgang

im Jahr 2009 konnte der Einzelhandel (ohne

51

Kfz-Handel) das zweite Jahr in Folge eine Umsatzsteigerung

erzielen. Besonders stark fiel der Zuwachs im Internet-

und Versandhandel (+ 4,6 %) aus. Ein deutliches Umsatzplus

wurde aber auch im Einzelhandel mit Einrichtungsgegenständen,

Haushaltsgeräten und Baubedarf

(+ 2,6 %) erwirtschaftet. Im Einzelhandel mit Lebensmitteln,

Getränken und Tabakwaren (+ 0,2 %) fiel der Zuwachs

hingegen eher bescheiden aus. Die Ergebnisse von

Unternehmensumfragen lassen erkennen, dass sich die

Geschäftslage des Einzelhandels zum Jahresende etwas

abschwächte.

Großhandel mit konjunkturellem Rückenwind

Der Umsatz der Großhandelsunternehmen ist im Jahr

2011 weiter gestiegen. Er lag im Jahresdurchschnitt

preisbereinigt um 2,5 % über dem Vorjahresniveau. Im

Produktionsverbindungshandel führte die zunehmende

Produktion im verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe

zu einem kräftigen Umsatzzuwachs von 4,0 %. Im

Konsumgütergroßhandel, der von der gestiegenen Kaufbereitschaft

der privaten Haushalte profitierte, fiel der

Zuwachs mit 0,7 % dagegen deutlich schwächer aus.

Hoher Wertschöpfungszuwachs bei

Unternehmensdienstleistern

Der gesamte Dienstleistungsbereich trug 2011 mit einem

Wachstum von 1,3 % zum Anstieg des Bruttoinlandsprodukts

bei. Die stärksten Impulse gingen dabei von den

Unternehmensdienstleistern aus. Auch im Bereich Handel,

Gastgewerbe und Verkehr fiel der Zuwachs mit 3,7 %

stark aus. In den Bereichen Information und Kommunikation,

Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit,

Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie Grundstücks-

und Wohnungswesen ist die Bruttowertschöpfung hingegen

mit Wachstumsraten zwischen 1,8 % und 0,8 %

weniger stark ausgefallen. Lediglich im Bereich der

sonstigen Dienstleistungen, zu denen u.a. auch die Reparatur

von Gebrauchsgütern gehört, ist die Bruttowertschöpfung

etwas (- 1,1 %) gesunken. Die Anzahl der

Erwerbstätigen ist im gesamten tertiären Sektor 2011

gegenüber dem Vorjahr um 1,2 % auf gut 30,3 Mio.

Personen gestiegen. Damit waren rund 74 % aller Erwerbstätigen

im Dienstleistungsbereich beschäftigt.

Wachstumsbeitrag auch von der Landwirtschaft

Das Jahr 2011 war aus landwirtschaftlicher Sicht von

starken Schwankungen geprägt: Einem vergleichsweise

trockenen Frühjahr schlossen sich ein sehr niederschlagsreicher

Sommer und dann ein ruhiges Herbstwetter an.

Dennoch konnte sich die wirtschaftliche Lage im Durchschnitt

der landwirtschaftlichen Betriebe deutlich

verbessern. Insgesamt hat die Landwirtschaft einschließlich

der Bereiche Forstwirtschaft und Fischerei ihre Bruttowertschöpfung

2011 preisbereinigt um 3,1 % erhöhen

können und damit ebenfalls einen Beitrag zum Wachstum

der Gesamtwirtschaft geleistet. Die Anzahl der in diesem

Wirtschaftsbereich aktiven Erwerbstätigen ist gegenüber

dem Vorjahr geringfügig um 0,3 % auf 650.000 Personen

gestiegen.

2. Finanzmarkt

Nach Zinserhöhungen im ersten Halbjahr …

Auf seinen geldpolitischen Sitzungen im April und Juli

beschloss der EZB-Rat insgesamt zwei Zinserhöhungen

von jeweils 0,25 % auf 1,5 %. Ausschlaggebend für die

Straffung der europäischen Geldpolitik waren zum einen

Inflationsrisiken im Euro-Raum sowie ein positiv bewertetes

konjunkturelles Umfeld. Zum anderen waren die Hoffnungen

auf nachhaltige Stabilisierungsfortschritte an den

Finanzmärkten gestiegen. Bereits im August 2011 zeichnete

sich jedoch angesichts der sich erneut zuspitzenden

Schuldenkrise ein geldpolitischer Kurswechsel im Währungsraum

ab. So beschloss der EZB-Rat sowohl neue

langfristige Refinanzierungsgeschäfte mit einer Dauer von

sechs Monaten aufzulegen als auch Anleihen unter Druck

geratener Euro-Staaten am Sekundärmarkt wieder

aufzukaufen.

… erfolgte die Senkung zum Jahresultimo auf 1,0 %

In den letzten beiden Monaten des Jahres 2011 senkte

der EZB-Rat den Leitzins in zwei Schritten auf 1,0 %. Die

EZB reagierte damit auf die anhaltend hohe Verunsicherung

auf dem europäischen Rentenmarkt sowie die sich

abzeichnende Verschlechterung der konjunkturellen Situation.

Zusätzlich zu den Leitzinssenkungen weitete die EZB

zum Jahresende ihre liquiditätsfördernden Maßnahmen

aus. Erstmals in der Geschichte des Euros wurden langfristige

Refinanzierungsgeschäfte mit einer Dauer von drei

Jahren angeboten. Zudem startete die EZB im November

ein neues Programm zum Ankauf von Pfandbriefen in

Höhe von 40 Mrd. Euro. Die erneute Ausweitung der

geldpolitischen Sondermaßnahmen war die Antwort auf

die zunehmenden Verspannungen am europäischen Interbankenmarkt.

Federal Reserve blieb bei Nullzinspolitik

Im Gegensatz zur EZB ließ die US-Notenbank ihren zinspolitischen

Kurs in 2011 unverändert. Das 600 Mrd.

US-Dollar schwere Staatsanleiheaufkaufprogramm ließ die

Federal Reserve (Fed) planmäßig Mitte 2011 auslaufen.

52

Die über dieses Programm ausgegebene Liquidität entzog

die Fed nach dem Auslaufen des Programms den Märkten

jedoch nicht. Vielmehr entschlossen sich die US-Notenbanker

im September 2011, bis Mitte 2012 Bestände in

Höhe von 600 Mrd. US-Dollar von kurz- in längerfristige

Anleihen umzutauschen. Ziel dieses Programms ist die

Unterstützung der schwächelnden US-Konjunktur über

die Absenkung des langfristigen Zinsniveaus. Vor allem

der US-Immobilienmarkt soll durch niedrigere Hypothekenzinsen

wieder in Schwung kommen.

Staatsschuldenkrise brachte den Währungsraum an

seine Grenzen

Die Lage um die hoch verschuldeten Staaten der Währungsunion

entspannte sich in 2011 nicht. Vielmehr kam

es zu einer Ausweitung der Refinanzierungsprobleme der

finanzschwächeren Euro-Staaten. Die sich eintrübenden

Konjunkturaussichten, eine zunehmend aussichtslos erscheinende

Verschuldungslage Griechenlands sowie des

gesamten Währungsraumes und das Risiko eines Überspringens

der Staatsschuldenkrise auf den europäischen

Finanzsektor ließen die Verunsicherung an den Märkten in

der zweiten Jahreshälfte steigen. Vor diesem Hintergrund

verschlechterten sich auch die Refinanzierungsbedingungen

Italiens und Spaniens. Immer wieder belasteten

Verwarnungen und Bonitätsherabstufungen vornehmlich

der GIIPS-Staaten (Griechenland, Italien, Irland, Portugal

und Spanien) durch die weltweit führenden Ratingagenturen

die Glaubwürdigkeit dieser Länder als potente Schuldner.

Die unter Druck geratenen Euro-Staaten reagierten

mit der Implementierung umfassender Sparprogramme,

um die eigenen öffentlichen Finanzen zu sanieren. Selbst

französische Staatspapiere mussten zum Jahresende hin

deutliche Risikoaufschläge gegenüber Bundesanleihen

hinnehmen.

Bundesanleihen als sicherer Hafen gefragt

Die Hoffnung auf eine nachhaltige Abschwächung der

Turbulenzen an den Finanzmärkten ließ die Investoren im

ersten Jahresdrittel mutiger werden. Vor diesem Hintergrund

stiegen die Renditen von Bundesanleihen mit

zehnjähriger Restlaufzeit bis Mitte April auf knapp 3,5 %.

Erst mit einer wieder zunehmenden Unsicherheit über den

weiteren Verlauf der Schuldenkrise und einer wachsenden

Enttäuschung über das Krisenmanagement der

Regierungen nahm die Nachfrage der Investoren nach

besonders sicheren Anlageformen, und damit auch nach

Bundesanleihen, zu. Binnen Jahresfrist sank die Rendite

von Bundesanleihen mit zehnjähriger Restlaufzeit um

1,13 % auf 1,83 %.


Lagebericht Lagebericht

Nach fulminantem Jahresauftakt wertete der

Euro insgesamt ab

Gestiegene Zinserwartungen sowie Konjunkturhoffnungen

im Währungsraum bescherten der europäischen Gemeinschaftswährung

einen starken Jahresauftakt. Der Wechselkurs

Euro-Dollar erreichte Anfang Mai 2011 in der

Spitze 1,48 US-Dollar. Unterstützung erhielt der Euro

dabei auch von der Schwäche des Greenback, den verhaltene

konjunkturelle Ausblicke für die USA und die im

Vergleich zur Eurozone expansivere Geldpolitik belasteten.

Seinen selbstbewussten Auftakt beendete der Euro im

Mai 2011, als anhaltende Diskussionen um die Umschuldung

Griechenlands das Vertrauen der Händler in die

Stabilität des Währungsraumes zunehmend belasteten.

Vor dem Hintergrund sich verdichtender Zinssenkungserwartungen

für den Euro-Raum vollzog der Euro im

September eine scharfe Abwärtsbewegung. Innerhalb

weniger Wochen sackte der Euro-Dollar-Kurs um über

10 US-Cent auf 1,32 US-Dollar ab. Zwar konnte sich der

Euro zwischenzeitlich angesichts einer sich eintrübenden

US-Konjunktur wieder erholen, setzte allerdings zum

November hin seinen Rückgang angesichts der sich zuspitzenden

Staatsschuldenkrise fort. Zum Jahresultimo

notierte der Euro-Dollar-Kurs bei 1,29 US-Dollar.

Einer guten DAX-Performance im ersten Halbjahr

folgten deutliche Kursverluste

Der DAX erreichte im Februar zwischenzeitlich ein

Drei-Jahres-Hoch. Unterstützung erhielt der deutsche

Leitindex von zum Teil unerwartet guten Unternehmenszahlen

sowie der Aussicht auf ein Anziehen der Weltkonjunktur.

Dann bremsten die Tumulte des arabischen

Frühlings sowie die Tsunami-Atom-Katastrophe in Japan

die gute Performance des DAX aus. Dieser rutschte allerdings

nur vorübergehend unter die Marke von 7.000

Punkten. Erst Ende Juli kam es beim Leitindex zu einer

äußerst scharfen Kurskorrektur. Der DAX verlor innerhalb

von zwei Wochen knapp ein Viertel seines Wertes. Zum

einen entlud sich die Furcht der Anleger vor einer weltweiten

Rezession an den Aktienmärkten. Zum anderen

sorgte die europäische Schuldenkrise für eine Zuspitzung.

Insbesondere Finanzinstitute realisierten in 2011 deutliche

Kursverluste. Zum Jahresultimo lag der DAX bei einem

Stand von 5.898 Punkten, was einem Rückgang gegenüber

dem Vorjahresultimo von 15 % entspricht.

3. Erfreuliche Geschäftsentwicklung der

Kreditgenossenschaften

Die addierte Bilanzsumme der Kreditgenossenschaften

nahm um 23 Milliarden Euro (bzw. 3,2 %) auf 729

53

Milliarden Euro zu. Die Zahl der Kreditgenossenschaften

sank durch Fusionen um 17 Institute (oder - 1,5 %) auf

1.121. Die Attraktivität der Kreditgenossenschaften zeigte

sich auch in der starken Zunahme der Mitglieder um ca.

313.000 auf 17,0 Mio., ein Plus von 1,9 % gegenüber

dem Vorjahr. Die Kundeneinlagen der Volksbanken und

Raiffeisenbanken nahmen im zurückliegenden Geschäftsjahr

wiederum im erheblichen Umfang zu. Zwischen

Dezember 2010 und 2011 konnten die Verbindlichkeiten

gegenüber Nichtbanken um mehr als 17 Mrd. Euro oder

3,4 % auf 524 Mrd. Euro zulegen. Alle Einlagenarten

wiesen ein positives Wachstum auf. Mit 45 % (235 Mrd.

Euro) haben die Sichteinlagen nach wie vor den höchsten

Strukturanteil an den Einlagen insgesamt. Jedoch war eine

weitere Abnahme des Wachstums auf 4,7 % im Vergleich

zum Vorjahreszeitraum zu verzeichnen. Ursächlich hierfür

sind die Leitzinserhöhungen durch die Europäische

Zentralbank (EZB) im April und Juli des letzten Jahres,

welche die Einlagenarten zur Vermögensanlage wie

Termineinlagen und Sparbriefe für die Kunden der

Kreditgenossenschaften interessanter gemacht haben.

Trotz der Staatsschuldenkrise im Euroraum tragen die

Kreditgenossenschaften maßgeblich zur stabilen Finanzierung

der Privatpersonen und mittelständischen Wirtschaft

in Deutschland bei. Der Zuwachs im Kreditgeschäft der

Genossenschaftsbanken fiel vor diesem Hintergrund mit

4,5 % (oder 18 Mrd. Euro) im Vergleich zum Vorjahr gut

0,5 % höher aus und bildet damit die höchste Steigerungsrate

im Kreditgeschäft seit mehr als zehn Jahren.

Während das kurzfristige Kreditgeschäft mit - 0,2 % mehr

oder weniger konstant blieb, erhöhten sich die mittel- und

langfristigen Forderungen mit einem Plus von 4,1 % bzw.

5,0 % kräftig. Insgesamt haben die Kreditgenossenschaften

per Ende Dezember 2011 Kredite in Höhe von 425

Milliarden Euro herausgegeben. Das deutliche Plus bei

den Kundenkrediten konnte durch eine Erhöhung der

Kundeneinlagen weitgehend refinanziert werden. Die

Volksbanken und Raiffeisenbanken zeichnen sich damit

durch eine hohe Kontinuität und Robustheit ihrer

Bilanzstruktur aus. Mit der im Vergleich zum Vorjahr nochmals

gesteigerten Eigenkapitalquote verfügen die

Kreditgenossenschaften über ausreichende Wachstumsspielräume,

um den Kreditwünschen von Privat- und

Firmenkunden gleichermaßen gerecht zu werden.

Anzeichen für eine Kreditklemme sind nicht in Sicht.

Insgesamt unterhielten die Volksbanken und Raiffeisenbanken

Ende 2011 13.350 Bankstellen (= Zweigstellen

plus Hauptstellen), das sind 124 weniger als noch vor

einem Jahr. Dem Abbau der Personen-Bankstellen stand

aber eine deutlich überkompensierende Zunahme von

142 auf 3.343 SB-Zweigstellen gegenüber.

2. Entwicklung der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

Die Geschäftsentwicklung verlief im Jahr 2011 erfolgreich. Im Einzelnen zeigt sich folgendes Bild:

GESCHÄFTSENTWICKLUNG Berichtsjahr

2010 2009

2008 2007

TEUR

TEUR TEUR

TEUR TEUR

Bilanzsumme 2.030.055 1.920.520 1.810.076 1.719.819 1.548.058

Außerbilanzielle Geschäfte *) 188.259 195.355 103.381 116.717 206.846

*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte.

Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um 5,7 % gestiegen und hat damit erstmals die Schallmauer von EUR 2 Mrd. durchbrochen.

Motor der Entwicklung war, getragen von der fast unverändert guten Konjunktur, einmal mehr das Kreditgeschäft,

das jetzt über 76 % unserer Bilanzsumme ausmacht. Die erteilten Kreditzusagen – größter Posten beim außerbilanziellen

Geschäft – sind gegenüber dem hohen Stand des Vorjahres nur leicht zurückgegangen.

AKTIVGESCHÄFT Berichtsjahr

2010 2009

2008 2007

TEUR

TEUR TEUR

TEUR TEUR

Kundenforderungen 1.549.456 1.430.645 1.306.983 1.280.157 1.206.162

Wertpapieranlagen 174.950 169.808 210.634 128.086 136.502

Forderungen an Banken 93.928 134.234 113.771 177.908 37.181

Die Kundenforderungen konnten um 8,3 % gesteigert werden. Das Wachstum verteilte sich dabei fast gleichmäßig auf alle

Kundensegmente. So konnte im Firmenkundengeschäft ein Anstieg von 7,6 % erzielt werden und im Privatkundengeschäft

ein Anstieg von 7,1 %. Außerdem wurde das Volumen der Kundenforderungen durch eine teilweise Umwidmung von Vorsorgereserven

in den Fonds für allgemeine Bankrisiken positiv beeinflusst. Nähere Erläuterungen hierzu sind im Abschnitt

Vermögenslage zu finden. Wie auch in den Vorjahren waren im Berichtsjahr längerfristige Kredite stärker gefragt.

Da die Kundeneinlagen wiederum nicht im gleichen Maße zunahmen wie die Forderungen, haben wir planmäßig die Eigenanlagen

(Wertpapieranlagen und Forderungen an Banken) abschmelzen lassen. Insgesamt war hier ein Minus von 11,6 % zu

verzeichnen. Die im Vorjahr in Interbankenforderungen geparkten Gelder wurden nun in etwas besser verzinsliche Wertpapieranlagen

umgewandelt. Ein weiterer Aspekt für diese gewählte Anlageform ist auch die Möglichkeit, diese Gelder

schneller für vermehrte Kreditnachfragen freisetzen zu können.

PASSIVGESCHÄFT

Berichtsjahr

TEUR

2010 2009

TEUR TEUR

2008 2007

TEUR TEUR

Bankenrefinanzierungen 320.306 257.283 234.955 232.308 169.017

Kundengelder 1.442.540 1.424.248 1.340.751 1.270.916 1.171.662

Spareinlagen 330.309 325.122 303.143 302.396 359.097

Täglich fällige Einlagen 939.691 1.000.158 899.162 718.745 677.895

Einlagen mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 172.540 98.968 138.446 249.775 134.670

Der deutliche Anstieg der Bankenrefinanzierungen um 24,5 % beruhte zum einen auf der weiterhin starken Nachfrage

zweckgebundener Einzelrefinanzierungen; hier ist die Vergabe von zinsgünstigen Programmkrediten ein gutes Instrument,

unsere Kreditkundschaft mit adäquaten Finanzierungen zu fördern. Zum anderen haben wir das historisch niedrige Zinsniveau

genutzt, uns längerfristig mit Geldern einzudecken, um künftiges erwartetes Kreditwachstum bedienen zu können.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Kundeneinlagen um TEUR 18.292 (+ 1,3 %) leicht gestiegen. Während die Spareinlagen

mäßig zugenommen haben, gab es deutliche Zuwächse bei den Einlagen mit vereinbarter Laufzeit (+ 74,3 %). Insbesondere

54


Lagebericht Lagebericht

Laufzeiten bis zu einem Jahr und über zwei Jahre waren gefragt. Bei den täglich fälligen Einlagen verzeichnete sich ein Rückgang

von 6,0 %. Auch diese Entwicklung zeigt das Interesse unserer Kunden an Anlageformen mit vereinbarten Laufzeiten

bis 2 Jahren, die noch mit einem nennenswerten Zinskupon ausgestattet waren. Weiterhin waren die an einen Index gekoppelten

Geldmarktkonten bei unseren Kunden sehr beliebt.

Ein Blick in die Größenklassengliederung zeigt einen deutlichen Anstieg der kleineren Volumina bis TEUR 100, sicher auch

eine Auswirkung davon, dass gerade vermeintliche Kleinsparer sichere Anlagen bevorzugen und ihre hart ersparten Notgroschen

nicht in riskante Investments stecken wollen.

DIENSTLEISTUNGSGESCHÄFT Berichtsjahr

2010 2009

2008 2007

TEUR

TEUR TEUR

TEUR TEUR

Anlage in Wertpapierdepots 385.560 423.507 396.313 399.020 547.256

Fondsanlagen bei Union Investment 234.939 255.461 257.323 253.455 284.292

Guthaben bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall 111.389 105.444 98.785 94.201 95.192

Rückkaufswerte Lebensversicherungen 140.922 147.394 139.802 129.000 123.115

Sonstiges vermitteltes Anlagevolumen 104.087 103.228 95.919 92.146 98.190

Vermitteltes Kreditvolumen 231.030 183.436 184.687 193.745 208.904

Außerbilanzielle Anlageberatung bleibt schwierig. Die Diskussionen um die europäischen Staatsschuldenkrisen und die Negativmeldungen

der Ratingagenturen haben sicher nicht dazu beigetragen, das Vertrauen der Anleger in die Kapitalmärkte

wieder zu beleben. Dies erklärt auch den deutlichen Rückgang bei den Anlagen in Wertpapierdepots und den Fondsanlagen.

Analog zu den Bankanlagen sind die Guthaben bei der Bausparkasse als vermeintlich sicherer Hafen um 5,6 % angestiegen.

Permanent sinkende Überschussbeteiligungen bei den Lebensversicherungen führen dazu, dass langfristig orientierte Anleger

sich zunehmend seltener für diese Form des Vorsorgesparens entscheiden. Folgerichtig sinkt daher auch das von uns vermittelte

Volumen.

Eine Trendwende ist beim Kreditvermittlungsgeschäft auszumachen. Hypothekenbanken bieten auch über die totale Laufzeit

eines Darlehens günstige Konditionen und auch die R+V Versicherung hat mit ihrem Vorsorgedarlehen ein attraktives

Produkt. Insgesamt ist daher das vermittelte Kreditvolumen um 25,8 % gestiegen, was ausschließlich auf Immobilienfinanzierungen

sowohl im privaten wie auch im gewerblichen Bereich zurückzuführen ist.

Investitionen

Der Neubau unserer Geschäftsstelle in Gifhorn am Steinweg

lag in den letzten Zügen. Das gesamte Investitionsvolumen

betrug über knapp 2 Jahre verteilt insgesamt

TEUR 10.522. Die Eröffnung mit einem interessanten Beiprogramm

ist im Januar 2012 etwas später als ursprünglich

geplant erfolgt. Hier präsentiert sich ein attraktives

Finanz- und Dienstleistungszentrum auf dem neuesten

technischen Stand. In den Gebäudekomplex eingebunden

sind auch Tagungsräumlichkeiten. Ebenfalls beendet

wurde der Neubau der Geschäftsstelle in Sickte.

Des Weiteren laufen die Umbauarbeiten in Wolfsburg-

Vorsfelde auf Hochtouren. Diese werden im April 2012 für

den Filialbereich abgeschlossen sein. Im Sommer wurde

die Abwicklung des Verkaufs unseres alten Verwaltungsgebäudes

in Braunschweig, Christian-Pommer-Str. 27,

vollzogen.

55

Personal- und Sozialbereich

Personalkennzahlen

Zum 31.12.2011 waren insgesamt 561 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter bei der Volksbank eG Braunschweig

Wolfsburg beschäftigt, davon 139 in Teilzeit. Damit ist

der Personalbestand im Vorjahresvergleich um rund 4 %

angewachsen. Dieser Zuwachs war erforderlich, um

unseren Kunden bei steigender Geschäftstätigkeit und

deutlichem Bilanzsummenwachstum ein gleichbleibend

hohes Qualitätsniveau anbieten zu können.

Die Altersstruktur liegt mit einem durchschnittlichen Alter

von 41 Jahren auch weiterhin in einem üblichen Bereich.

Der Anteil der weiblichen Beschäftigten überwiegt mit

61,7 % gegenüber dem der männlichen.

Aufgrund von Vakanzen im Bereich unseres Vermögensmanagements

konnten wir für 2012 neue Mitarbeiter

gewinnen, deren Einstellung die umfassende Betreuung

unserer vermögenden Privatkunden weiter stärkt. Für

unsere auslernenden Auszubildenden stehen Kundenberaterplätze

aus unserem Nachwuchskräftekonzept zur

Verfügung. Damit bieten wir unseren Auszubildenden wie

auch in den vergangenen Jahren eine über die Ausbildungszeit

hinausgehende berufliche Perspektive mit

exzellenten Aufstiegschancen.

Umzug BraWoPark

Das Jahr 2011 war für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

geprägt durch den Umzug in unser neues Verwaltungszentrum.

Insgesamt 150 Beschäftigte haben im

BraWoPark in Braunschweig ihre neuen Büros bezogen.

Damit wurden alle Arbeitsplätze der Produktions- und

Steuerungsbank im BraWoPark zentriert. Die Entscheidung

für einen neuen Unternehmenssitz ist immer eine

Entscheidung besonderer Tragweite. Sie beeinflusst Image

und Identität des Unternehmens, Identifikation und Motivation

der Mitarbeiter. In Zukunft werden durch die Zuwanderung

weiterer Unternehmen an diesem Standort

weit über 1.000 Arbeitsplätze entstehen. Dies ist ein

weiterer Ausdruck unseres regionalen Engagements.

Projekte

Im Jahr 2011 konnten zwei für unsere Bank sehr wichtige

Projekte, die im Rahmen des Strategiekonzeptes 2015

formuliert wurden, erfolgreich zum Abschluss gebracht

werden: Das Unternehmensleitbild und die Führungsgrundsätze.

Das Unternehmensleitbild der Volksbank BraWo bildet die

Grundlage unserer Unternehmensführung und fokussiert

die zentralen Unternehmensziele. Es setzt die grundlegenden

Rahmenbedingungen und schafft Orientierung für

Führungskräfte und Mitarbeiter im täglichen Umgang

miteinander sowie mit Kunden und Mitgliedern. Damit ist

das Leitbild fixierter Ausdruck unserer Unternehmensidentität.

Ausgangsbasis waren dabei unsere gemeinsamen

Werte wie beispielsweise Kundenorientierung, Zuverlässigkeit

und unsere Präsenz in der Region.

Gemeinsam von Mitarbeitern und Führungskräften aus

allen Bereichen der Bank wurden Führungsgrundsätze

entwickelt. Dabei war allen Beteiligten klar, dass Führung

nur dann funktionieren kann, wenn die Führungskraft ihre

Führungsaufgabe annimmt und entsprechend umsetzt

und der Mitarbeiter Führung akzeptiert und sich führen

lässt. Die wichtigsten Grundlagen dafür sind Vertrauen

und Akzeptanz. Ohne diese Voraussetzungen ist keine

Führung möglich.

56

Doppelter Abiturjahrgang

Neben dem doppelten Abiturjahrgang wurde im Jahr

2011 auch die Wehrpflicht ausgesetzt, so dass weit mehr

Absolventen als üblich einen Studien- oder Ausbildungsplatz

suchten. Wir als Volksbank BraWo haben auf diese

Situation reagiert, indem wir die Anzahl der Studien- und

Ausbildungsplätze für das Berufsbild Bankkaufmann/-frau

um über 100 % aufgestockt haben. Für die vakanten

Stellen konnten wir 23 Auszubildende gewinnen.

Weitere nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere Tochtergesellschaften rund um das Immobiliengeschäft

decken hier alle Kundenwünsche ab: Vermittlung

von Neu- und Gebrauchtimmobilien sowie die Erschließung

von neuen Baugebieten. Auch die Errichtung des

Stadtvillenprojektes Gifhorn Xanthistraße ist hier zu

nennen. In Zusammenarbeit mit den Baufinanzierungsberatern

ergeben sich für die Bank zum Vorteil für unsere

Kunden die Möglichkeiten der ganzheitlichen Beratung

und der Abwicklung aus einer Hand.

Die von uns 2005 gegründete Stiftung wurde von uns

weiter unterstützt und wird in der Region immer präsenter:

zum Wohle der Schwachen und Benachteiligten in

unserer Gesellschaft. Hauptaugenmerk ist hier auf die

Zukunft im übertragenen Sinn gerichtet: die Unterstützung

der unterschiedlichsten Kinderprojekte. Das beginnt

bei Projekten gegen Bewegungsarmut, geht unter

anderem über Unterstützung für Schulen und Kinderschutzbund,

fand aber auch seinen Niederschlag in der

Weihnachtsinitiative zugunsten mittelloser Familien.

Wir zeigen hiermit: Wir sind anders, nicht auf Gewinnmaximierung

ausgerichtet, sondern der Region und ihren

Menschen verbunden. Der Imagegewinn für die Volksbank

BraWo war deutlich spürbar.


Lagebericht Lagebericht

II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen

Entwicklung der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

1. Gesamtbanksteuerung,

Risikomanagement

In unserer Unternehmensstrategie haben wir uns klar auf

die Bedarfssituation unserer Mitglieder und Kunden ausgerichtet

und daraus eine langfristige Unternehmensplanung

abgeleitet. Die Entwicklung unserer Bank planen und

steuern wir mithilfe von Kennzahlen und Limitsystemen.

Die Ausgestaltung unserer Limitsysteme ist an der Risikotragfähigkeit

unseres Hauses ausgerichtet. Durch Funktionstrennungen

in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit

der Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der

Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen

Geschäftsabwicklung sichergestellt.

Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken

ist vor dem Hintergrund einer wachsenden Komplexität

der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung.

Risikomanagementziele und -methoden

Neben allgemeinen Risikofaktoren (z. B. Konjunkturschwankungen,

neue Technologien und Wettbewerbssituationen,

sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen)

bestehen spezifische Bankgeschäftsrisiken. Die

Kontrolle und das Management der Risiken sind für uns

eine zentrale Aufgabe und am Grundsatz ausgerichtet,

die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu

identifizieren, zu bewerten, zu begrenzen und zu

überwachen sowie negative Abweichungen von den

Erfolgs-, Eigenmittel- und Liquiditätsplanungen zu

vermeiden. Die für das Risikocontrolling zuständigen

Unternehmensbereiche berichten direkt dem Vorstand.

Die Interne Revision überwacht durch regelmäßige

Kontrollen die vorhandenen Abläufe.

Zur Steuerung und Bewertung der Risiken nutzen wir

EDV-gestützte Systeme. Auf der Grundlage von Risikotragfähigkeitsberechnungen

sind Verlustobergrenzen für

unterschiedliche Risikoarten definiert, an denen wir auch

unsere geschäftspolitischen Maßnahmen ausrichten. Die

Risikotragfähigkeit ermitteln wir auf Basis des Betriebsergebnisses

nach Bewertung der bilanziellen Eigenkapitalbestandteile

und stiller Reserven. Unser Haus unterscheidet

zwischen Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken

(Zinsänderungs- und Währungsrisiken), Liquiditätsrisiken,

operationellen Risiken sowie sonstigen Risiken.

Adressenausfallrisiken

Für das Kreditgeschäft haben wir unter Berücksichtigung

der Risikotragfähigkeit sowie der Einschätzung der mit

dem Kreditgeschäft verbundenen Risiken eine Strategie

57

zur Ausrichtung des Kreditgeschäftes festgelegt. Die Ermittlung

struktureller Kreditrisiken (Adressenausfallrisiken)

basiert auf Einstufungen der Kreditnehmer in Bonitäts-

oder Ratingklassen sowie Risikogruppen nach bankinternen

Beurteilungskriterien. Das aggregierte Ergebnis wird

u. a. nach Volumen und Blankoanteilen ausgewertet und

in die Gesamtbanksteuerung einbezogen. Die Einstufungen

werden regelmäßig überprüft. Unsere EDV-Statistiken

geben z. B. Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens

nach Branchen, Größenklassen, Risikogruppen,

Blankoanteilen und Sicherheiten, für die jeweils Limite

bestehen.

Den Adressenausfallrisiken in unseren Wertpapieranlagen

begegnen wir grundsätzlich dadurch, dass wir keine

Papiere außerhalb eines Investment-Grade-Ratings

erwerben. Des Weiteren haben wir zur Überwachung

hier ebenfalls ein Limitsystem eingerichtet.

Marktpreisrisiken

Zur Überwachung der Auswirkungen der allgemeinen

Zins-, Währungs- und Kursrisiken auf unsere Wertpapiere

haben wir ein Controlling-System eingesetzt, das den von

der Bankenaufsicht vorgegebenen Anforderungen voll

entspricht. Zur Quantifizierung der Risiken bewerten wir

unsere Wertpapierbestände wöchentlich unter Zugrundelegung

aktueller Zinssätze und Kurse. Darüber hinaus

analysieren wir regelmäßig die potenziellen Verlustrisiken

aus möglichen künftigen Zins- und Kursänderungen.

Wir haben sichergestellt, dass Eigenhandelsgeschäfte nur

im Rahmen klar definierter Kompetenzregelungen getätigt

werden. Art, Umfang und Risikopotenzial dieser

Geschäfte haben wir durch ein bankinternes Limitsystem

begrenzt. Die Zinsänderungsrisiken/-chancen messen wir

monatlich mit Hilfe einer dynamisierten Zinselastizitätsbilanz.

Ausgehend von der aktuellen Zinsstruktur werden

die Auswirkungen hiervon abweichender Zinsentwicklungen

auf das Jahresergebnis ermittelt.

Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko wird aufsichtsrechtlich begrenzt und

gesteuert. Daneben ist die Finanzplanung unseres Hauses

streng darauf ausgerichtet, allen gegenwärtigen und

künftigen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen

zu können. Insoweit achten wir auf ausgewogene

Laufzeitstrukturen der Aktiva und Passiva. Bei unseren

Geldanlagen bei Korrespondenzbanken bzw. in Wertpapieren

tragen wir daher neben Ertrags- auch Liquiditätsaspekten

Rechnung. Durch die Einbindung in die genossenschaftliche

FinanzGruppe bestehen ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten,

um unerwartete Zahlungs-

stromschwankungen auffangen zu können. Hinzu kommen

Refinanzierungsmöglichkeiten bei der Deutschen Bundesbank

im Rahmen der Offenmarktgeschäfte, für die wir ein

gut dotiertes Dispositionsdepot bei der Deutschen Bundesbank

vorhalten.

Operationelle Risiken

Unser innerbetriebliches Überwachungssystem trägt dazu

bei, die operationellen Risiken zu identifizieren und so

2. Vermögenslage

58

weit wie möglich zu begrenzen. Zur systematischen

Analyse von Reklamationen und Schadensfällen ist eine

spezielle Schadensfalldatenbank im Einsatz. Für den Ausfall

technischer Einrichtungen und für unvorhergesehene

Personalausfälle besteht eine Notfallplanung. Versicherbare

Gefahrenpotenziale, z. B. Diebstahl- und Betrugsrisiken,

haben wir durch Versicherungsverträge in

banküblichem Umfang abgeschirmt.

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG haben sich in den letzten

5 Jahren wie folgt entwickelt:

EIGENMITTEL, SOLVABILITÄT Berichtsjahr

2010 2009

2008 2007

Eigenkapital laut Bilanz *) 235.355 206.280 199.699 186.240 174.953

Haftendes Eigenkapital 231.035 219.061 205.015 196.232 181.817

Eigenmittel 230.919 218.945 204.900 196.142 181.817

Solvabilitätskennziffer **) 14,1 % 14,2 % 14,5 % 14,0 % 13,2 %

*) Hierzu rechnen die Passivposten 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital)

**) Gesamtkennziffer gemäß Grundsatz I bis 2007

TEUR

TEUR TEUR

TEUR TEUR

Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets

ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

(BaFin) nach den Bestimmungen des KWG aufgestellten Anforderungen über die Eigenmittelausstattung

wurden von uns im Geschäftsjahr 2011 gut eingehalten.

Unter Berücksichtigung einer vom Vorstand und Aufsichtsrat zur kontinuierlichen Stärkung des Eigenkapitals beschlossenen

Vorwegzuweisung von EUR 2,4 Mio. zu den Ergebnisrücklagen, die noch der Zustimmung der Vertreterversammlung bedarf,

beträgt unser Kernkapital EUR 206,1 Mio.: Das sind 10,2 % der Bilanzsumme. Dies ist eine sehr gute Basis, auch in künftigen

Geschäftsjahren die Kreditversorgung in der Region Braunschweig-Wolfsburg mit zu gestalten.

Bereits jetzt steht fest, dass es zum 01.01.2013 umfangreiche aufsichtsrechtliche Änderungen zur Berechnungsgrundlage der

Eigenkapitalausstattung von Kreditinstituten geben wird. Diese sehen vor, stille Eigenkapitalbestandteile in zunehmendem Umfang

nicht mehr als Eigenkapital anzuerkennen. Daher haben wir bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr in größerem Umfang

stille Eigenkapitalbestandteile in offene – hier den Fonds für allgemeine Bankrisiken – umgewandelt.


Lagebericht Lagebericht

Kundenforderungen

Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten

Kredithöchstgrenzen für einzelne Kreditnehmer sowie die

Kreditvorschriften des KWG wurden während des

gesamten Geschäftsjahres 2011 eingehalten. Durch

unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren

und berechtigten Kreditwünschen unserer Kundschaft

entsprechen.

Der Anteil des Kundenkreditgeschäfts (inkl. Beteiligungen)

am gesamten durchschnittlichen Geschäftsvolumen

beträgt zum Bilanzstichtag 87,8 %. Die Kundenforderungen

verteilen sich zu 49,7 % auf Privatkunden, zu 48,0 %

auf gewerbliche Kunden und zu 2,3 % auf sonstige

Kunden (z. B. öffentliche Haushalte, Vereine etc.). Im

Vergleich zum Geschäftsjahr 2010 ergaben sich keine

wesentlichen Verschiebungen.

Das Neugeschäft bei Kundenkrediten verteilt sich gleichmäßig

auf alle Größenklassen, so dass die Streuung der

gesamten Kundenforderungen weiterhin sehr ausgewogen

ist. Der Anteil der Blankoanteile hat sich leicht erhöht

und birgt aufgrund der Bonität der Kreditnehmer kein

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:

Wir betrachten das Eigenanlagengeschäft im Wesentlichen als Ergänzung zu unserem ausgeprägten Kreditgeschäft und

haben uns hier entsprechend konservativ und im kürzeren Laufzeitbereich aufgestellt. Im Bestand sind daher nur Papiere aus

dem Bereich „Investment Grade“ bzw. risikoaverse Fondsanlagen. Die gesetzten Risikolimite wurden stets eingehalten. Die

Eigenanlageziele wurden bedingt durch die sich verflachende Zinsstruktur knapp verfehlt. Die Struktur der Eigenanlagen ist

ausgewogen; Fremdwährungsanlagen wurden nicht getätigt.

Die Kursgewinne und Kursverluste aus unterjährigen Abgängen von Wertpapieren hielten sich in etwa die Waage. Die allgemein

negative Ratingeinschätzung von Kreditinstituten bescherte zum Jahresultimo einen unerwarteten, jedoch tragbaren

Abschreibungsbedarf bei Papieren dieser Emittenten. Bei einigen wenigen über pari erworbenen Wertpapieren wird sich in

den nächsten Jahren ein geringfügiger, planbarer Abschreibungsbedarf ergeben, der jedoch keine Risiken für die Ertragslage

erkennen lässt. Nennenswerte Kursreserven bestehen in den Wertpapieren zum Bilanzstichtag nicht.

59

erhöhtes Risiko in sich. Im Bereich der Avale/Bürgschaften

ist das Kundenkreditvolumen in 2011 angestiegen.

Bei den Privatkundenkrediten sowie den Firmenkrediten in

der Branche „Dienstleistungsunternehmen“ sind stärkere

Zuwächse zu verzeichnen. In den übrigen Branchen haben

sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nur geringe Veränderungen

ergeben. Insgesamt ist ein gewisses Klumpenrisiko

aus der Abhängigkeit der gesamten Region von der

wirtschaftlichen Entwicklung der Volkswagen AG

unvermeidlich. Diese Entwicklung wird von uns laufend

und intensiv beobachtet.

Unsere Kundenforderungen haben wir auch zum Jahresende

2011 mit der gewohnten Vorsicht bewertet. Die für

akute und latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten

Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sowie

die Vorsorgereserven wurden von den entsprechenden

Aktivposten abgesetzt. Der Umfang der Forderungen mit

erhöhten latenten Risiken und die aktuelle konjunkturelle

Entwicklung stehen im Einklang mit der Risikotragfähigkeit

der Bank.

WERTPAPIERANLAGEN Berichtsjahr

2010 2009

2008 2007

TEUR

TEUR TEUR

TEUR TEUR

Liquiditätsreserve 174.950 169.808 210.634 128.086 136.502

Derivatgeschäfte

Im Kundengeschäft wurden nur Derivatgeschäfte im Bereich

der Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Hierzu

bestehen jeweils entsprechende Gegengeschäfte mit der

DZ BANK. Der Jahresschlussbestand ist von untergeordneter

Bedeutung.

Zinsänderungsrisiko

Die monatliche Messung des Zinsänderungsrisikos auf

Gesamtbankebene erfolgt auf Basis einer dynamisierten

Zinselastizitätsbilanz. Im gesamten Jahr 2011 hatte das

jeweils ermittelte Zinsänderungsrisiko – bezogen auf das

durchschnittliche Geschäftsvolumen – eine untergeordnete

Bedeutung. Aus heutiger Sicht ergeben sich im Falle

konstant niedriger Zinsen überschaubare Auswirkungen

auf den Zinsüberschuss des laufenden Jahres und des

darauffolgenden Geschäftsjahres. Bei einem Anstieg des

Zinsniveaus ist eine geringfügige Zunahme des Zinsüberschusses

im Geschäftsjahr 2012 möglich.

Währungsrisiko

Im Rahmen der mit unseren Kunden abgeschlossenen

Fremdwährungsgeschäfte bestehen ausschließlich besonders

gedeckte bilanzielle Fremdwährungspositionen.

Im Bereich der Bürgschaften bestehen Eventualverpflichtungen

in Schweizer Franken und US-Dollar mit geringem

Risikopotenzial.

Sonstige Risiken

Die zunehmende Abhängigkeit von technischen Geräten

und Anbindungen birgt auch die Gefahr von Störungen

3. Finanz- und Liquiditätslage

Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgestellte Liquiditätsgrundsatz wurde von uns im Geschäftsjahr

2011 zu allen Meldestichtagen eingehalten. Die Kennzahl nach der Liquiditätsverordnung betrug zum Bilanzstichtag des

Berichtsjahres 2,25 (Vorjahr 1,7).

Wir konnten allen Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachkommen; die Zahlungsfähigkeit war im abgelaufenen

Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet.

In Anbetracht der derzeit vorhandenen Liquiditätsreserven und der Einbindung unserer Bank in den genossenschaftlichen

Liquiditätsverbund ist für einen Betrachtungszeitraum von zwei Jahren und darüber hinaus mit einer wesentlichen Beeinträchtigung

der Zahlungsfähigkeit aus heutiger Sicht nicht zu rechnen.

4. Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:

ERFOLGSKOMPONENTEN Berichtsjahr

2010 2009

2008 2007

TEUR

TEUR TEUR

TEUR TEUR

Zinsüberschuss 1) 57.738 57.845 52.505 46.475 45.859

Provisionsüberschuss 2) 18.241 19.412 17.775 18.590 19.410

Verwaltungsaufwendungen 46.512 46.997 45.724 44.138 44.874

a) Personalaufwendungen 28.272 28.911 27.835 27.729 27.707

b) andere Verwaltungsaufwendungen 18.240 18.085 17.889 16.409 17.167

Betriebsergebnis vor Bewertung 3) 26.432 30.007 22.307 21.567 19.771

Bewertungsergebnis 4) 10.557 -2.849 -468 -4.117 14.892

Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 36.989 27.157 21.839 17.450 34.663

Steueraufwand 6.053 6.739 6.385 4.217 3.545

Jahresüberschuss 8.936 8.777 8.454 8.233 7.618

1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3

2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6

3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12 sowie abzüglich GuV-Posten 17

4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16

60

im Geschäftsablauf und der Verfügbarkeit gegenüber

unseren Kunden in sich. Diesen Risiken begegnen wir

durch den Abschluss von Wartungs- und Serviceverträgen,

die Einrichtung von Telefon-Hotlines und Aufstellung

von Notfallplänen.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des

Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

e.V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds

und dem Garantieverbund besteht.


Lagebericht Lagebericht

Der Zinsüberschuss hat sich im Berichtsjahr gegenüber 2010 leicht um TEUR 107 (- 0,2 %) verringert und bewegt sich mit

einer Zinspanne von 2,84 % in einem günstigen Bereich. Zwar sind aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens trotz

gesunkenen Zinsniveaus die Zinserträge um 4,4 % gestiegen, doch bei den Zinsaufwendungen ist die Entwicklung parallel

verlaufen.

Das Rekordergebnis aus 2010 beim Provisionsüberschuss konnte nicht gehalten werden. Insgesamt war eine Abnahme um

TEUR 1.171 (- 6,0 %) zu verzeichnen. Deutlich gestiegene Provisionserträge aus der Versicherungsvermittlung konnten die

Rückgänge aus den Bereichen des Wertpapier- und Depotgeschäftes, der Vermögensberatung sowie den Zahlungsverkehrsgebühren

nicht auffangen. Letztere litten unter den Vorgaben des Kartellamtes zu den Geldautomatengebühren für Fremdkunden.

Das Vermittlungsgeschäft bei Finanzanlageprodukten wurde beeinträchtigt durch die Diskussionen um die Staatsschuldenkrisen

und kurzfristige personelle Vakanzen im Bereich Vermögensmanagement.

Belasteten im Vorjahr noch Zuführungen zu Pensionsrückstellungen die Personalaufwendungen überdurchschnittlich, so

konnten wir im Berichtsjahr trotz Anpassung der Gehälter durch tarifvertragliche Vereinbarungen eine Stabilisierung dieser

Aufwandsposition verzeichnen. Bei den anderen Verwaltungsaufwendungen schlugen sich allgemeine Preissteigerungen

nieder. Insgesamt bewegte sich der Posten aber unter dem Planwert. Zusammengefasst führte dies zu einem Rückgang der

Verwaltungsaufwendungen von TEUR 485 (- 1,0 %).

Das Bewertungsergebnis für das Kreditgeschäft verharrte auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Kursverwerfungen zum

Jahresultimo bescherten uns für die Bewertung der Wertpapiere nur mäßige Abschreibungen. Im Ganzen betrachtet fiel das

klassische Bewertungsergebnis besser aus, als die Planungen es vorsahen. Die schon im Abschnitt Eigenmittel erwähnten

aufsichtsrechtlichen Änderungen veranlassten uns zur Umwandlung stiller Reserven in den Fonds für allgemeine Bankrisiken,

was dann absolut zu einem Ertrag beim Bewertungsergebnis führte.

Im Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit sind steuerfreie Erträge aus dem Bewertungsgeschäft enthalten. Die Vergleichbarkeit

mit dem Vorjahr ist daher nur bedingt möglich. Ohne vorgenannten Posten läge dieses Ergebnis unter dem Vorjahreswert,

ist allerdings immer noch das zweitbeste in der Geschichte unserer Bank. Bei gleichbleibenden Steuersätzen fällt somit

unsere Steuerzahllast für das abgelaufene Geschäftsjahr niedriger aus als im Vorjahr.

Die Entwicklung des Jahresüberschusses hält damit Schritt mit der Entwicklung des Bilanzsummenwachstums. Wir sind daher

in der Lage, der Vertreterversammlung wiederum die Zahlung einer außerordentlich attraktiven Dividende von 10,0 %

vorzuschlagen.

5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Die Bank kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Das Ergebnis und die Produktivität befinden sich auf einem

hohen Level. Die Ertragslage ist somit nach wie vor als gut zu bezeichnen und bewegt sich deutlich in Richtung unserer

strategischen Plangröße. Die gebildeten Wertberichtigungen für die erkennbaren und latenten Risiken in den Kundenforderungen

sind angemessen. Für erhöhte latente Risiken der Risikoaktiva besteht weiterhin eine komfortable Deckungsreserve in

Form versteuerter Wertberichtigungen.

Die Finanz- und Liquiditätslage entspricht den aufsichtsrechtlichen und betrieblichen Erfordernissen. Die Vermögenslage ist

zunehmend durch eine sehr gute Eigenkapitalausstattung gekennzeichnet, die wir konstant ausbauen wollen, um für die

feststehenden steigenden Anforderungen der Bankenaufsicht gut gerüstet zu sein.

Aufgrund der installierten Instrumentarien zur Risikosteuerung und -überwachung bewegen sich die derzeit erkennbaren

Risiken der künftigen Entwicklung in einem überschaubaren und für unser Haus tragbaren Rahmen. Ertragschancen sehen

wir in der Pflege und dem Ausbau langfristiger, vertrauensvoller Kundenbeziehungen. Die Aussage des Vorjahres gilt unverändert:

Wir wollen unsere Kunden davon überzeugen, dass wir ein seriöser Partner für alle ihre Finanzfragen sind. Kurzfristige

Lockangebote stammen häufig von Mitbewerbern, die durch die 2008 ausgelöste Finanzmarktkrise und die aktuelle Staatsschuldenkrise

einiger europäischer Länder Vertrauensverluste erlitten haben, und bergen Risikopotenzial in sich.

61

III. Vorgänge von besonderer Bedeutung

nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Die zunehmende Größe der Bank erfordert es, die Belastung bei den Entscheidungsträgern auf mehrere Schultern zu verteilen.

Mit Wirkung zum 01. Januar 2012 wurde daher der Vorstandsreferent und Leiter des Bereichs Steuerung – Mark Uhde –

vom Aufsichtsrat ergänzend in den Vorstand der Bank berufen.

IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Die deutsche Wirtschaft sollte sich ungeachtet der Staatsschuldenkrise als robust erweisen. Eine gewisse Gefahr besteht im

Anziehen der Inflationsrate. Sie sollte allerdings trotz deutlich steigender Rohstoffpreise, insbesondere beim Rohöl, in dem

von der EZB anvisierten Korridor bleiben. Auch die laufenden Tarifverhandlungen der unterschiedlichsten Branchen lassen

steigende Personalkosten erwarten. Orientieren sich diese an den jeweiligen Besonderheiten der Branche und deren Produktivität,

sollten hieraus keine negativen Auswirkungen auf das Insolvenzgeschehen und die Arbeitsmarktlage erwachsen. Beide

zeigen eher eine sich entspannende Entwicklung. Mit Verabschiedung des Fiskalpaktes wurde der Grundstein für eine dauerhaft

tragfähige Finanzpolitik im Euroraum gelegt. Es wächst die Hoffnung, langfristig die Staatsschuldenkrisen zu meistern.

Kurzfristig setzt die EZB auf eine ausreichende Liquiditätsversorgung und hält damit die Zinsen niedrig, was Investitionsvorhaben

begünstigt.

Von unserer guten Positionierung im Markt erwarten wir eine weitere Steigerung unserer Marktanteile in allen Sparten

unseres Kundengeschäftes; im bilanzwirksamen Aktiv- und Passivgeschäft. Entgegen der Entwicklung von 2011 sollte ein

Wachstum auch im Vermittlungsgeschäft möglich sein. Stärker als das niedrige Zinsniveau drückt insbesondere die flache

Zinsstrukturkurve auf die Zinsmarge der Bank, schwerpunktmäßig bei den Eigenanlagen, die wir weiterhin risikoavers ausrichten.

Mit einem verstärkten Team im Vermögensmanagement ist es unser Ziel, beim Provisionsüberschuss an das Ergebnis

von 2010 anzuknüpfen. Wir gehen gegenüber 2011 von einer deutlichen Steigerung aus. Eine aufgestockte Personaldecke

und steigende Tarifgehälter lassen steigende Personalkosten erwarten. Auch die anderen Verwaltungsaufwendungen ziehen

etwas an. Hier finden unsere weiteren Investitionen in den Umbau einiger Geschäftsstellen, Schulungsmaßnahmen sowie

gestiegene Mietaufwendungen ihren Niederschlag.

Beim Bewertungsergebnis rechnen wir auch diesmal nicht mit nennenswerten Ausfällen. Das Niveau des Vorjahres sollte

gehalten werden können. Insgesamt erwarten wir ein besseres Jahresergebnis als 2011. An das Rekordergebnis von 2010

heranzureichen, dürfte noch nicht ganz gelingen.

Mit einem zu erwartenden Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau stärken wir weiter unsere schon sehr gute Eigenkapitalbasis.

Wir sehen uns damit auf dem richtigen Weg, die Volksbank BraWo weiter zu einem leistungsstarken Partner in der Region

auszubauen und zur Zufriedenheit unserer Kunden weiter nachhaltig erfolgreich tätig zu sein. Aufgrund einer sorgfältigen

Finanzplanung gehen wir bei der Finanz- und Liquiditätslage von weiterhin geordneten Verhältnissen aus.

Für 2013 erwarten wir diese positive Entwicklung weiter fortsetzen zu können.

Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass – soweit wir vorstehend Prognosen oder Erwartungen geäußert haben

oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen – die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen hiervon abweichen können.

Wolfsburg, 20. April 2012

Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

Der Vorstand

Jürgen Brinkmann Michael F. Müller Mark Uhde

62


Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 8.935.890,28 – unter Einbeziehung

eines Gewinnvortrages von EUR 8.667,71 sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 2.410.000,00 ausgewiesenen

Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 6.534.557,99) – wie folgt zu verwenden:

VORSCHLAG ZUR ERGEBNISVERWENDUNG

Ausschüttung einer Dividende von 10,00 % 1.514.389,46

Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen

a) gesetzliche Rücklage 670.000,00

b) andere Ergebnisrücklagen 4.350.000,00

Vortrag auf neue Rechnung 168,53

Wolfsburg, 20. April 2012

Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

Der Vorstand

Jürgen Brinkmann Michael F. Müller Mark Uhde

63

EUR

6.534.557,99

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt.

Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen

über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus

stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Der vorliegende Jahresabschluss 2011 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis

wird in der Vertreterversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat

geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses – unter Einbeziehung des

Gewinnvortrages – entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2011

festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.

Wolfsburg, 8. Mai 2012

Klaus-Dieter Kroschke

(Vorsitzender des Aufsichtsrates)

64

Bericht des Aufsichtsrates


Die durch Gesetz und Satzung vorgegebenen Aufgaben wurden im Berichtsjahr durch den Aufsichtsrat erfüllt.

In regelmäßigen Sitzungen mit dem Vorstand haben wir uns über die Lage der Bank sowie über die Entwicklung

des Aktiv-, Passiv- und Dienstleistungsgeschäfts, über die Liquidität, Rentabilität, Risikolage und alle wichtigen

Einzelheiten informiert. Hierbei wurde die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung des Vorstandes überwacht.

Über bedeutsame Geschäftsvorgänge und alle nach Gesetz und Satzung vorlagepflichtigen Kredite wurde

gemeinsam mit dem Vorstand Beschluss gefasst. Zudem standen wir dem Vorstand auch bei grundsätzlichen

Fragen der aktuellen und künftigen Geschäftspolitik beratend zur Seite.

Im Rahmen der gesetzlichen Prüfung hat der Genossenschaftsverband e.V. den Jahresabschluss, den Lagebericht

und die gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen für das abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Über das Ergebnis der Prüfung werden wir in der Vertreterversammlung

am 4. Juni 2012 berichten. Die gesetzlich vorgeschriebene Depotprüfung hat ebenfalls unser

Genossenschaftsverband vorgenommen.

Wir empfehlen der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss und die vorgeschlagene

Verwendung des Jahresüberschusses zu genehmigen. Durch den Ablauf der Wahlzeit scheiden Helmut

Streiff und Rudolf Schulze mit Ende der Vertreterversammlung turnusgemäß aus. Beide Aufsichtsratsmitglieder

stellen sich zur Wiederwahl.

2011 wurden als Arbeitgebervertreter H.-G. Christian Krentel und Anette Leifert gewählt. Hans Hoffmann hat

sich nicht zur Wiederwahl gestellt. Als Arbeitnehmervertreter wurden Thomas H. Müller, Katja Pfeffer, Sylvia

Ringel und Andreas Rudek in den Aufsichtsrat gewählt. Für die im abgelaufenen Jahr geleistete, gute Zusammenarbeit

und Einsatzbereitschaft bedanken wir uns herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Dem Vorstand danken wir für die stets von Vertrauen geprägte, gute und effiziente Zusammenarbeit.

Wolfsburg, 8. Mai 2012

Klaus-Dieter Kroschke

(Vorsitzender des Aufsichtsrates)

Schlusswort

des Aufsichtsrates

66

Schlusswort des Aufsichtsrates


Zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk

durch den Genossenschaftsverband e.V. am 08.05.2012 erteilt. Die Einreichung dieser

Unterlagen sowie der in § 325 Abs. 1 HGB genannten weiteren Unterlagen bei dem Betreiber

des elektronischen Bundesanzeigers zwecks Veröffentlichung ist noch nicht erfolgt.

Soweit in der Bilanz einschließlich Gewinn- und Verlustrechnung sowie im Anhang und

Lagebericht laufende Nummern und Buchstaben fehlen, handelt es sich um im Formblatt

vorgesehene Positionen, bei denen Beträge nicht auszuweisen waren.

In der Bilanz einschließlich der Gewinn- und Verlustrechnung werden in der Spalte „Vorjahr“ auf

Tausend Euro gerundete Werte angegeben. Diese Rundung erfolgt nach kaufmännischen Regeln.

Hieraus können sich bei der Addition bzw. Subtraktion der Zahlen Rundungsdifferenzen ergeben.

Für eine bessere Lesbarkeit des Textes verzichten wir auf die Nennung der weiblichen und

männlichen Form. Selbstverständlich sind Frauen und Männer gleichermaßen angesprochen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Impressum

Herausgeber

Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

Gesamtkonzept und Realisation

Jenko Sternberg Design GmbH

Redaktion

Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

Fotos

Frank Bierstedt, Daniela Nielsen

Sascha Gramann, O.M. Architekten BDA

Druck und Verarbeitung

Sigert GmbH, Druck und Medienhaus

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