Reiches Land – armes Kind? - Evangelische Jugendhilfe Godesheim

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Reiches Land – armes Kind? - Evangelische Jugendhilfe Godesheim

Reiches Land

armes Kind

Finanzielle Armut und Bildungsarmut

verschließen Kindern die

Tür in eine gesicherte Zukunft


Reiches Land

armes Kind!

In deutschen Familien leben alleine 1,66 Millionen arme Kinder. Jedes vierte Kind

in Nordrhein-Westfalen ist von Armut bedroht. Allein in Bonn leben 16.000 Kinder

in Familien, in finanziell prekären Verhältnissen.

Für Kinder unter sechs Jahren wird in Hartz IV-Familien ab 2013 ein Sozialgeld in

Höhe von 224,– @ monatlich gezahlt. Für ältere Geschwister gibt es 21,– @ mehr.

Davon mag man (über-)leben können, aber diese Kinder entbehren viele Dinge

des täglichen Lebens, die wir für selbstverständlich halten: Eine der Jahreszeit

angepasste Kleidung, ein eigenes Bett, Bücher, einen Schreibtisch, an dem sie

Hausaufgaben machen können, eine Busfahrkarte oder die Anbindung an einen

Sportverein. Selbst eine tägliche warme Mahlzeit bleibt für viele Kinder ein

Wunsch.

Allein in Bonn leben 16.000 Kinder in finanziell prekȧ . ren Verhȧ . ltnissen.


Unsichtbare

Grenzen.

In unserer Arbeit erleben wir jeden Tag, wie Armut eine unsichtbare Grenze zieht und

die Welt für die Kinder sehr klein macht. Betroffen sind überdurchschnittlich häufig

Kinder von Alleinerziehenden sowie Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund.

Vielfach sind es aber auch unerwartete Lebenskrisen wie Krankheit, Trennung oder

Tod, die Familien von heute auf morgen völlig verändern können.

Armut zieht eine unsichtbare Grenze und damit eine Trennlinie durch die Gesellschaft.


Armut hat

viele Gesichter …

… Gesichter, in denen es sich mitunter schwer lesen lässt. Jedes Kind, das in Armut

aufwächst, schreibt seine ganz persönliche Geschichte.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Godesheims sind mit den Lebensgeschichten

vieler Familien vertraut. Für sie hat das Kind, das montags in der Offenen Ganztagsschule

erzählt, dass es seit Freitag nichts mehr gegessen hatte, ein Gesicht. Und

wenn sie „ihre Familie“ im Alltag begleiten, haben auch die unausgesprochenen

Wünsche der Kinder ein Gesicht.

Armut bedeutet mehr als Hunger. Sie bedeutet schlechtere Gesundheit und soziale

Ausgrenzung. Schon durch die frühkindlichen Betreuungs- und Bildungserfahrungen

werden die Weichen zu Schuleignung, Lesekompetenz am Ende der Grundschulzeit

sowie die Übergangschancen zu einer höher qualifizierenden Schule gestellt. Der

Schulabschluss selbst bereitet den Weg in die berufliche Zukunft und bildet damit

auch den Grundstock zu wirtschaftlicher und sozialer Teilhabe.

Armut bedeutet mehr als Hunger. Armut bedeutet auch soziale Chancenlosigkeit.


Helfen Sie mit.

Als freier Träger öffentlicher Jugendhilfe kennen wir die Lebenssituationen vieler

Familien, die von Armut betroffen oder bedroht sind genau. Ihnen gilt unsere

Unterstützung und Hilfe.

Damit Kinder Chancen auf wirtschaftliche und soziale Teilhabe am Leben haben,

möchten wir der Kinderarmut aktiv begegnen. Wir bitten Sie herzlich, unsere Arbeit

mit bedürftigen Familien durch eine Spende zu unterstützen.


Helfen Sie mit Ihrer Spende!

Damit wir der Kinderarmut in unserer Stadt aktiv

und nachhaltig begegnen können.

Geben Sie bedürftigen Kindern eine Chance.

Gestaltung : www.kippconcept.de // Fotos: photocase

DANKE

Herausgegeben von: Evangelische Jugendhilfe Godesheim gGmbH, Vennerstrasse 20, 53177 Bonn,

Tel. 02 28 / 38 27-0, Fax 0228 / 38 27-116, www.godesheim.de

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