geschäftsbericht 2009 regional und unabhängig. - Volksbank Wien AG

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geschäftsbericht 2009 regional und unabhängig. - Volksbank Wien AG

GESCHÄFTSBERICHT 2009

REGIONAL UND UNABHÄNGIG.


2 INHALT

INHALT

BERICHT DES VORSTANDES . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

DER VORSTAND . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

BERICHT DES AUFSICHTSRATES / ORGANE UND GREMIEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

EVENTHÖHEPUNKTE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Veranstaltungen, die Klein- und Mittelbetriebe beflügeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Veranstaltungen, die individuelle Wohnträume verwirklichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Veranstaltungen, die Familien begeistern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Veranstaltungen, die Anleger beflügeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Veranstaltungen, die Frauen verbinden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

SOZIALE VERANTWORTUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13

BILANZ ZUM 31.12.2009 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2009 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS 2009 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

RISIKOBERICHT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

EIGENTÜMERSTRUKTUR DER VOLKSBANK WIEN AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

GESCHÄFTSSTELLEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

IMPRESSUM

Herausgeber, Medieninhaber und Verleger:

Volksbank Wien AG, Peregringasse 2, 1090 Wien.

E-Mail: filialen@volksbankwien.at.

Für den Inhalt verantwortlich:

Stabstelle Marketing & Kommunikation.

Gestaltung und Gesamtproduktion:

Österreichische Volksbanken-AG, Marketing & Communications, Kolingasse 19, 1090 Wien.

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Daten und Informationen

kann trotz sorgfältiger Recherche und Erfassung keine Haftung übernommen werden.


BERICHT DES VORSTANDES

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BERICHT DES VORSTANDES

Die Volksbank Wien AG mit Schwerpunkt Retailbereich wurde

am 27. Juli 2001 gegründet. Als Universalbank bietet sie ihren Kunden

und Partnern ein umfassendes und modernes Allfinanz-Dienstleistungsangebot.

Mit 28 Filialen erstreckt sich das Einzugsgebiet

über alle Bezirke Wiens sowie in Niederösterreich von Pressbaum

und Purkersdorf bis nach Gerasdorf und Klosterneuburg.

WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

MITARBEITER

Insgesamt waren per Ultimo Dezember 2009 335 Mitarbeiter in

der Volksbank Wien AG beschäftigt.

Die Volksbank Wien zeichnet sich durch die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten,

die sozialen Rahmenbedingungen und

ein durch freundschaftliches Miteinander gekennzeichnetes Klima

aus. Dies wird von den Mitarbeiter/innen auch positiv erlebt

und von den Kunden bestätigt.

Das Geschäftsjahr 2009 verlief für die Volksbank Wien AG sehr

erfolgreich. Die Position als DIE Beraterbank am Wiener Markt

konnte, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage, weiter ausgebaut

werden. Durch die kontinuierliche, aktive und intensive

Marktbearbeitung im Rahmen des Kundenbetreuungskonzeptes

wird das Retailgeschäft weiter gestärkt und erweitert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden inkl. Kassenobligation

sind auf EUR 2.175 Mio. (hievon Spareinlagen EUR 1.300 Mio.) gestiegen.

Die Forderungen an Kunden (EUR 1.304,4 Mio.) konnten

im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden.

Die Eigenmittel zum Stichtag 31.12.2009 in Höhe von EUR 111 Mio.

ergeben eine Eigenmittelausstattung in Prozent der Bemessungsgrundlage

von 10,86 % – diese liegt somit deutlich über den gesetzlich

geforderten 8 %. Die Summe der Betriebserträge beläuft

sich auf EUR 61,5 Mio., die Betriebsaufwendungen auf EUR 42,6

Mio. Die Differenz ergibt ein Betriebsergebnis von EUR 18,8 Mio.

Nach Berücksichtigung der Wertberichtigungen erreicht die

Volksbank Wien AG ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

in Höhe von EUR 8 Mio.

PROGNOSE

Im Retailgeschäft bleibt die gelebte Kundenpartnerschaft weiterhin

nicht nur ein Schlagwort, sondern wird durch die laufende

Verbesserung des Services am Kunden auch umgesetzt. Die Stärkung

der Marktposition ist wie schon in den letzten Jahren ein

wesentliches Ziel für die nächsten Jahre. Zur Untermauerung

der Wachstumsstrategie werden Gespräche mit den Eigentümern

aufgenommen um der Gesellschaft Eigenmittel zuzuführen.

Das partnerschaftliche Verhältnis zum Kunden ist uns bei all unseren

Kundenverbindungen – sei es im Kommerzbereich, im Retailgeschäft

oder im Anlagegeschäft – ein zentrales Anliegen. Als

erfahrenes Bankinstitut und als erfolgreicher und verlässlicher

Partner stellen wir uns auch 2010 den Herausforderungen, sämtliche

Finanzdienstleistungen auf hohem Qualitätsniveau anzubieten

und abwickeln zu können. Die Planrechnungen zeigen für das

kommende Geschäftsjahr einen weiterhin positiven Trend, der

unter anderem von der wirtschaftlichen Entwicklung sowie der

Entwicklung des Zinsniveaus abhängig ist.

Der ausgewiesene Jahresgewinn von EUR 5 Mio. wird auf Grund

einer vertraglichen Vereinbarung zur Gänze an die Österreichische

Volksbanken-AG abgeführt. Von Seiten der Volksbank

Wien AG wurden Währungsswaps mit einem Nominale von

EUR 317 Mio. abgeschlossen.

Wien, 12. Februar 2010

Volksbank Wien AG

INVESTITIONEN

Der neu angemietete Standort Operngasse wurde 2009 als Flagschiff-Filiale

eröffnet.

Dir. Wolfgang Layr

(Vorstand)

Dir. Josef Preissl

(Vorstand)


4 DER VORSTAND

DER VORSTAND

DIR. WOLFGANG LAYR

geb. 22.10.1962, Wien

Ausbildung:

1981 AHS, Matura

1981 - 1986 Studium der Handelswissenschaft und

klassischen Philologie

Berufslaufbahn:

1986 - 1989 ÖVAG-Wertpapier-Analyse und Volksbanken betreuung

ab 1988 Einstieg ins Fondsmanagement

(Aktien + gemischte Fonds)

1989 - 1993 Fondsmanagement und Prokurist der VB-KAG

1993 - 1998 Fondsmanagement und Geschäftsführer der VB-KAG

1997 - 2004 Vorstand der Volksbanken Consulting für Anlagemanagement

Bank AG

ab 1998 Bereichsleiter ÖVAG

(Dienstleistungen, Wertpapiere und Zahlungsverkehr)

1999 - 2003 Geschäftsführer der Back Office Service für Banken GmbH

ab Okt. 2004 Vorstand der Volksbank Wien AG

DIR. JOSEF PREISSL

geb. 02.03.1959, Mistelbach an der Zaya

Ausbildung:

1978 HAK, Matura

1986 Geschäftsleiterprüfung

Berufslaufbahn:

1978 Eintritt in die Volksbank AG am Schalter und in der Wert -

papierabteilung, Grundausbildung Wertpapiergeschäft

1982 Referent in der Kreditverwaltung

1984 Leiter der Gruppe Kreditkorrespondenz

1987 Verleihung der Prokura, Übernahme der Abteilungsleitung

Kreditadministration (Kreditverwaltung, Problemkredit -

bearbeitung, Förderungsabwicklung, KMU-Finanzierungen,

Wechselabrechnungen)

1988 - 2005 Vorstand der Immo-Bank AG

ab Sept. 2004 Vorstand der Volksbank Wien AG


BERICHT DES AUFSICHTSRATES / ORGANE UND GREMIEN

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BERICHT DES AUFSICHTSRATES

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2009 in

vier ordentlichen Sitzungen sowie in weiteren Besprechungen über

die Rechtmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung

informiert. Die laufenden Berichte des Vorstandes wurden

zur Kenntnis genommen und die im Geschäftsjahr 2009 notwendigen

Beschlüsse gefasst. Der um den Anhang erweiterte Jahresabschluss

zum 31.12.2009 und der Lagebericht wurden vom Österreichischen

Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch) geprüft. Diese

Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben. Der uneingeschränkte

Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Der Aufsichtsrat hat den

vom Vorstand vorgelegten Bericht zur Kenntnis genommen und den

Jahresabschluss gemäß § 96 Abs. 4 des Aktiengesetzes festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den MitarbeiterInnen für

die geleistete Arbeit.

Wien, im März 2010

RA Dr. Hermann GEISSLER

Vorsitzender des Aufsichtsrates

ORGANE UND GREMIEN

VORSTAND

Vorstandsdirektor Wolfgang Layr

Volksbank Wien AG

Vorstandsdirektor Josef Preissl

Volksbank Wien AG

AUFSICHTSRAT

Vorstandsdirektor Mag. Wolfgang Perdich

Österreichische Volksbanken-AG, Vorsitzender (bis 26.1.2010)

Direktor Mag. Harald Berger

Volksbank Südburgenland rGmbH,

Vorsitzender-Stellvertreter (bis 26.1.2010), Aufsichtrat (ab 26.1.2010)

Dr. Hermann Geissler

Rechtsanwalt, Vorsitzender (ab 26.1.2010)

Prof. Mag. Dr. Leo W. Chini

Universitätsprofessor

Direktor Mag. Hans Janeschitz

Österreichische Volksbanken-AG (bis 26.1.2010)

Prok. Dr. Brigitte Braun

Österreichische Volksbanken-AG (bis 26.1.2010)

Vorstandsdirektor Mag. Markus Hörmann

Volksbank Tirol Innsbruck-Schwarz AG

Vorsitzender-Stellvertreter (ab 26.1.2010)

Vorstandsdirektor Thomas Schantz

Volksbank Baden e.Gen. (ab 26.1.2010)

Vorstandsdirektor Werner Foidl

Volksbank Kufstein (ab 26.1.2010)

VOM BETRIEBSRAT DELEGIERT

Hans Lang

Betriebsratsvorsitzender

Christian Rudorfer

Gerlinde Weilguni

STAATSKOMMISSÄRE

Oberrat DI Dietmar Mitteregger

Staatskommissär

Mag. Simone Kopsa

Staatskommissär-Stellvertreterin

PROKURISTEN

Mag. Michael Baumgarth

Bernhard Bregesbauer

Mag. Karin Eichinger

Wilhelm Eisner

Elisabeth Enzfelder

Dr. Christian Fritsch

Anita Grill

Andreas Herold

Mag. Hans-Peter Hirtl

Johann Hoppel

Mag. Peter Hronek

Mag. Anton Kruger

Thomas Rhein

Martin Ribisch

DI Martin Rosar

Mag. Manfred Schrattenbach-Arlitsch

Hannes Steindorfer

Mag. Wolfgang Wangel

Brigitte Wolloner

Vorstandsdirektor Dr. Rainer Kuhnle

Volksbank Krems-Zwettl (ab 26.1.2010)

Vorstandsdirektor Mag. Dr. Ludwig Ladner

Volksbank Landeck (ab 26.1.2010)

Vorstandsdirektor KR Dr. Gerhard Reiner

Volksbank Graz-Bruck (ab 26.1.2010)

Vorstandsdirektor Rudolf Riener

Volksbank Weinviertel (ab 26.1.2010)

Direktor MBA Otto Zeller

Volksbank Salzburg (ab 26.1.2010)


6 EVENTHÖHEPUNKTE

EVENTHÖHEPUNKTE

VERANSTALTUNGEN, DIE KLEIN- UND

MITTELBETRIEBE BEFLÜGELN

SCHNELL, SCHNELLER, AM SCHNELLSTEN

Bereits zum wiederholten Mal fand im Mai das Kartrennen in

der Daytona Halle in Langenzersdorf statt. Geschwindigkeit und

Fahrkönnen entschieden dabei über den Sieg. Die Gewinner

freuten sich über Pokale und Urkunden. Im Anschluss wartete

auf alle Teilnehmer ein stärkendes Buffet.

DIE ENERGIE DES KULMS

Unter dem Motto „Die Energie des Kulms“ lud die Volksbank

Wien am 30. September 2009 zu einer beflügelnden Veranstaltung

in das bekannte Wiener Café Landtmann. Der charismatische

Sportmanager und erfolgreiche Buchautor Hubert Neuper

berichtete von der Faszination des Skifliegens. Die Gäste erfuhren

aus erster Hand, wie das Event am Kulm auch für sie positive

Netzwerkeffekte schaffen kann.

MUSIK VERBINDET

SOMMERAKADEMIE 2009

DIE KMU-WEITERBILDUNGSOFFENSIVE

Auch 2009 lud die Volksbank im Mai zum fünftägigen Intensiv-

Workshop für Entscheidungsträger der heimischen Wirtschaft

an die türkische Riviera. Mit Hilfe professioneller Wirtschaftstrainer

erarbeiteten Manager kleinerer und mittlerer Betriebe individuelle

Konzepte für ihr Unternehmen. Sport- und Eventmanager

Hubert Neuper zeigte in seinem Vortrag „Über den kritischen

Punkt des Erfolges“ die entscheidenden Faktoren, die

auch, und gerade in Krisenzeiten zum Erfolg führen.

Die Volksbank Wien lud im November 2009 zu musikalischen

Abenden in das Wiener Konzerthaus ein. Auf dem Programm

standen am 6. November „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn.

Am 26. November wurden die Zuhörer von der Symphonie Nr.

1 von Sergej Prokofjew und der Symphonie Nr. 6 von Peter

Iljitsch Tschaikowsky verzaubert. Zum Ausklang der Konzerte

wurde in den Wotruba-Saal zum Buffet geladen.

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Kartrennen: Nur der Sieg zählt.

Sommerakademie: Überzeugen will gelernt sein.

Sommerakademie: Es wird intensiv gearbeitet.

Konzerthaus: Die Gäste warten gespannt auf den

Konzertbeginn.

Konzerthaus: Nach dem Konzert gab es ein

gemütliches Beisammensein.

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EVENTHÖHEPUNKTE

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VERANSTALTUNGEN, DIE INDIVIDUELLE

WOHNTRÄUME VERWIRKLICHEN

Die Volksbank Wien-Wohnbau-Berater stehen allen Interessenten

mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, persönliche

Wohnträume zu verwirklichen.

BAUEN & ENERGIE-MESSE 2009

Der im modernen und offenen Design gestaltete Messestand der

Volksbank Wien zog viele Besucher an. Die Volksbank Wien

hob sich von den anderen Messeausstellern durch die gezeigte

Beratungskompetenz ab. Vier Wohnbauexperten standen den Besuchern

zur Verfügung, um sich über Wohnbaufinanzierung bis

hin zur Veranlagung beraten zu lassen. Für Immobiliensuchende

gab es auch einen Informationsständer mit aktuellen Angeboten

von IMMO-CONTRACT.

Die Volksbank Wien war 2009 das vierte Mal in Folge auf der

Bauen & Energie-Messe. Diese fand von 19. - 22. Februar 2009

im Messezentrum Wien Neu statt.

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Bauen & Energie-Messe: Der gut besuchte Messestand

der Volksbank Wien.

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8 EVENTHÖHEPUNKTE

VERANSTALTUNGEN, DIE FAMILIEN

BEGEISTERN

Die Volksbank Wien als DIE Familienbank bietet immer wieder

Veranstaltungen für Familien und insbesondere für Kinder. Dabei

hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, mit bildungsorientierten

Ausstelllungen und Veranstaltungen das Interesse von Kindern

und Jugendlichen zu fördern.

GIFTTIERE UND TIERGIFTE IN DER FILIALE SCHOTTENTOR

Bereits zum vierten Mal in Folge verwandelte sich die Filiale

Schottentor in eine Nebenstelle des Naturhistorischen Museums.

Von März bis Juni 2009 wurden in der Ausstellung zahlreiche

ausgesuchte Exponate des Naturhistorischen Museums zum

Thema „Tiere und deren spezifischen Gifte“ gezeigt. Unter anderem

konnten von den Kindern folgende Tiere hautnah erlebt

werden:

Den Kindern wurden die einzelnen Exponate durch Pädagog Innen

des Naturhistorischen Museums in spannender und lehrreicher

Weise näher gebracht.

DAS HÖFEFEST IN KLOSTERNEUBURG

Die Volksbank Wien als DIE Familienbank sponserte wieder das

Höfefest in Klosterneuburg am 12. September 2009. Im Himmelbauerhof

fand ein buntes Kinderprogramm – Kasperltheater und

Tombola, Gesangsworkshop für Kinder und vieles mehr – statt.

Die Mitarbeiter der beiden Filialen in Klosterneuburg waren mit

einem Gewinnspiel vor Ort, wo es viele attraktive Preise zu gewinnen

gab. Das Höfefest fand bereits zum dritten Mal in Klosterneuburg

statt. In acht Innenhöfen wurden verschiedene Programme

gezeigt, wie Konzerte, Tanzvorführungen und Lesungen.

● Skorpion

● Kreuzotter

● Blauqualle

● Pfeilgiftfrosch

● Gartenkreuzspinne

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Ausstellung: Wissbegierig stellten die Kinder zahlreiche

Fragen an die Museumspädagogin.

Ausstellung: v.l.n.r.: Mag. Dr. Martin Lödl, Leiter der 2.

Zoologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums,

Univ. Prof. Dr. Bernd Lötsch, Generaldirektor des

Naturhistorischen Museums, Dr. Susanne Brandsteidl,

Amtsführende Präsidentin des Stadtschulrates für Wien,

Hans Köppen, Geschäftsführer Haus des Meeres und

begeisterte Kinder, die die Ausstellung besichtigten.

Höfefest: Mag. Harald Gartner, Leiter der Filiale Weidlinger

Straße 2, begrüßte die Kinder zum Kasperltheater.

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EVENTHÖHEPUNKTE

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FAMILIENMESSE VON 9. BIS 11. OKTOBER 2009 IM AUSTRIA

CENTER

Die Teilnahme der Volksbank Wien an der Familienmesse im

Austria Center ist inzwischen ein fixes Highlight im Herbst. 2009

fand die beliebte Messe bereits zum dritten Mal statt.

Der traditionelle Volksbank Wien-Messestand basierte auf dem

vom Veranstalter vorgegebenen Motto „Wilder Westen“. Der

bunte, nord- bzw. mittelamerikanisch gestaltete Stand der Volksbank

Wien war erneut besonders auffällig und von weitem sichtbar.

Mit einem eigens konzipierten Kinderunterhaltungsprogramm

innerhalb eines großen Indianerzeltes verwandelte sich

der Volksbank Wien-Stand in ein Indianerdorf mit Nadelwald,

Sandgürtel, Exponaten des Naturhistorischen Museum und einer

Indianerschmuckbastelstation. Es wurden tolle Einblicke in

die einzigartige Welt der gefährlichen Wildtiere Nordamerikas,

wie der Schwarzen Witwe, der Klapperschlange, der Skorpione

sowie der Aasgeier und der Grizzlybären geboten. Der Grizzlybär

und MIKE, das Maskottchen der Volksbank Wien, standen

den großen und kleinen Messebesuchern für Fotos zur Verfügung!

Außerdem konnte ein echtes Tipi beim Volksbank Wien-

Indianer-Gewinnspiel gewonnen werden.

DIE SCHNELLSTEN WIENER

„Die schnellsten Wiener“ war eine Veranstaltungsreihe quer

durch Wien, für alle, die von Geschwindigkeit und Power fasziniert

waren, initiiert und gesponsert von der Volksbank Wien.

An den zehn Terminen des Sprint-Events nahmen jeweils bis zu

200 Personen teil. Viele Erwachsene aber auch viele Kinder wollten

ihre Top-Geschwindigkeit wissen. Beim Finale am 21. Juni

2009 in der Sportanlage Schönbrunn gaben über 300 qualifizierte

Hobbysportler und 40 Profiathleten ihr Bestes. Auf die und

den absolut schnellste/n Wiener/in wartete ein Wochenende

für zwei in London, der Stadt der olympischen Spiele 2012.

KIDS ATHLETIC CUP

Die Volksbank Wien fördert gemeinsam mit dem Wiener Leichtathletik-Verband

die Entwicklung der Leichtathletik in Wien, da

dieser Sport durch sein vielseitiges Training abwechslungsreich

und gesund ist. So wurden 2009 verschiedene Termine zu Leichtathletikveranstaltungen

angeboten. Kinder zwischen 6 und 15

Jahren konnten so ihr Talent im Laufen, Springen und Werfen

unter Beweis stellen. Jeder Teilnehmer erhielt eine Medaille und

die ersten drei zusätzlich Pokale und tolle Preise.

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Familienmesse: Zwei „Indianerinnen“ mit MIKE,

dem Volksbank Maskottchen.

Familienmesse: Ein echtes Tipi gab es beim Volksbank

Wien-Stand zu gewinnen.

Die schnellsten Wiener: Auch schon die Kleinsten

liefen mit!

Kids Athletic Cup: Die Weite des Sprungs entscheidet.

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10 EVENTHÖHEPUNKTE

VERANSTALTUNGEN, DIE ANLEGER

BEFLÜGELN

FINANZWELT ZU GAST BEIM HEURIGEN

WIE VERHALTEN SICH ANLEGER

Die Filiale Paltaufgasse 16 lud am 23. April 2009 zu einem interessanten

Vortrag. Vermögensberater Wolfgang Kleinander informierte

über das rationale und irrationale Verhalten.

Die Filiale Quellenstraße 123 lud am 26. März 2009 ihre Kunden

zu einem Heurigenabend ein. Dass es dabei nicht nur um

ein gemütliches Beisammensein sondern auch um ein Bankenthema

ging, liegt auf der Hand. So informierte Vermögensberaterin

Mag. Simone Wagner und Private Banking Berater Robert

Proksch über die aktuellen Entwicklungen der Börsen und die

entsprechenden Anlageformen. Die eine oder andere offene Frage

wurde danach in gemütlicher Atmosphäre beim Buffet beantwortet.

Die Analyse von Anlageentscheidungen einzelner Marktteilnehmer

zeigt das oftmals irrationale Verhalten von Anlegern. Dadurch

werden Übertreibungen an den Finanzmärkten erklärbar

und verständlich. Zahlreiche Beispiele gaben den Gästen die Möglichkeit,

ihre eigenen Anlageentscheidungen zu überprüfen und

zu überdenken. Die Besucher hatten danach Gelegenheit, mit den

Experten der Volksbank Wien Fragen zum Thema Anlegerverhalten

im Detail zu besprechen.

1

Finanzwelt und Heuriger: In gemütlicher Atmosphäre

erfuhren die Gäste mehr über die Finanzwelt.


EVENTHÖHEPUNKTE

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SICHERE VERANLAGUNG

Am 25. Mai 2009 lud die Filiale Gatterburggasse 16 zu einer informativen

Präsentation unter dem Titel „Unsichere Zeiten - sichere

Veranlagung“ ein.

Anlageberater Jochen Bors und Patricia Laude, Expertin der Victoria

Volksbanken Versicherung, stellten Anlagemöglichkeiten vor,

die neben der Kapitalgarantie auch eine attraktive Ertragskomponente

beinhalten.

IST DIE BÖRSE EIN KRIMI

Die Volksbank Wien lud am 22. September 2009 zu diesem

spannenden Vortrag ins Springer Schlößl im 12. Bezirk ein. Fondsmanager

Horst Simbürger von der Volksbank Invest ging der Frage

„Ist die Börse ein Krimi“ in humorvoller und zugleich sachlicher

Art und Weise auf den Grund. Im Anschluss las der Krimiautor

Ivo Schneider aus seinem aktuellen Krimi „Valentino &

Uz“. Danach gab es anregende Fachgespräche zwischen Kunden

und ihren Beratern, begleitet von einem köstlichen Buffet.

Im Anschluss wurden die Gäste zum Buffet geladen, wo sich interessante

Gespräche ergaben.

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Im Springer Schlößl: Fondsmanager Horst Simbürger

zog Vergleiche zwischen Krimi und Börse.

Im Springer Schlößl: Krimiautor Ivo Schneider

signierte sein Buch „Valentino & Uz“.

Präsentation in der Filiale Gatterburggasse: Viel Interessantes

gab es über die sichere Veranlagung zu hören.

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12 EVENTHÖHEPUNKTE

VERANSTALTUNGEN, DIE FRAUEN

VERBINDEN

Als erste österreichische Bank bietet die Volksbank mit Frau

und Geld eine Initiative speziell für SIE. Unsere Erfahrung bringt

IHR Vorteile im Rahmen einer aktiven und bedarfsorientierten

Beratung. So findet SIE die besten Lösungen zum Erreichen

weiblicher Ziele und Wünsche. Die Website www.frauundgeld.at

sowie die Kooperation mit Netzwerken bieten Volksbank

Wien-Kundinnen Informationen und tolle Veranstaltungen rund

um das Thema Frau und Geld.

FRAUEN IM FOKUS – GENDER MEDIZIN

Am 30. September 2009 lud die Volksbank und „Frau in der Wirtschaft“

zum Thema „Frauen im Fokus – Gender Medizin“ ein.

Zahlreiche Damen und auch einige Herren folgten der Einladung

und lauschten den Vorträgen. Expertin Mag. Martina Bauer stellte

die Plattform Frau und Geld der Volksbank vor und zeigte auf, welche

unterschiedlichen Zugänge Mann und Frau zum Thema Geld

haben. Univ. Prof. Dr. Karin Gutiérrez-Lobos und Univ. Prof. Dr.

Jeanette Stramatz-Juranek erläuterten den Begriff Gender Medizin

und machten mit der neuen Art von Frauengesundheit näher vertraut.

Gelegenheit zum Networking hatten die Gäste beim anschließenden

Buffet mit Weinverkostung.

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Das begeisterte Publikum.

Mag. Martina Bauer, Volksbank Consulting,

informierte zum Thema Frau & Geld.

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EVENTHÖHEPUNKTE

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SOZIALE VERANTWORTUNG

Die Volksbank Wien ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung

bewusst und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Charity-Aktionen,

insbesondere für Kinder, zu initiieren.

ALASKA, DAS THERAPIEPONY, UND IHRE PFLEGEKINDER

Mit der Charity-Aktion „Alaska, das Therapiepony und ihre Pflegekinder“

unterstützte die Volksbank Wien sozial benachteiligte

Kinder. Das Projekt ermöglichte es Pflegekindern, die durch den

Verein Eltern für Kinder, zu Pflegeeltern gekommen sind, dank der

Therapie mit Pferden mehr Selbstvertrauen zu bekommen und

sich besser in die neue Familie einleben zu können.

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Eine Pflegefamilie und Schauspielerin Elke Winkens

besuchten Alaska, das Therapiepony.

Auch Elke Winkens ist überzeugt von der Reittherapie

und unterstützte engagiert dieses Projekt.


14 BILANZ ZUM 31.12.2009

BILANZ ZUM 31.12.2009

31.12.2009 31.12.2008

AKTIVA € € € Tsd € Tsd € Tsd €

1. Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken 16.372.577,61 18.866

und Postgiroämtern

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel,

die zur Refinanzierung bei der

Zentralnotenbank zugelassen sind:

a) Schuldtitel öffentlicher Stellen und ähnliche Wertpapiere 2.019.312,33 --

b) zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugel. Wechsel --,-- 2.019.312,33 -- --

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 483.355.277,87 537.061

b) sonstige Forderungen 239.238.464,24 722.593.742,11 359.596 896.658

4. Forderungen an Kunden 1.304.497.941,42 1.178.970

5. Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere

a) von öffentlichen Emittenten --,-- --

b) von anderen Emittenten 340.471.556,23 340.471.556,23 234.456 234.456

darunter: eigene Schuldverschreibungen --,-- --

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 5.443.728,11 3.366

7. Beteiligungen 8.355.781,08 13

darunter: an Kreditinstituten 5.000.000,00 8

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 872.074,01 872

darunter: an Kreditinstituten --,-- --

9. Immaterielle Vermögensgegenstände 107.782,27 14

des Anlagevermögens

10. Sachanlagen 11.082.413,84 10.490

darunter: Grundstücke und Bauten, 1.407.455,19 1.481

die vom Kreditinstitut im Rahmen seiner

eigenen Tätigkeit genutzt werden

11. Eigene Aktien oder Anteile sowie Anteile --,-- --

an einer herrschenden oder an mit Mehrheit

beteiligten Gesellschaft

darunter: Nennwert --,-- --

12. Sonstige Vermögensgegenstände 951.734,48 831

13. Gezeichnetes Kapital, das eingefordert,

aber noch nicht eingezahlt ist --,-- --

14. Rechnungsabgrenzungsposten 891.247,79 812

SUMME DER AKTIVA 2.413.659.891,28 2.345.350

Posten unter der Bilanz

1. Auslandsaktiva 20.095.772,10 12.951


BILANZ ZUM 31.12.2009

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31.12.2009 31.12.2008

PASSIVA € € € Tsd € Tsd € Tsd €

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 7.885.428,68 41.637

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 90.148.632,81 98.034.061,49 72.937 114.574

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen 1.300.187.361,77 1.329.224

darunter:

aa) täglich fällig 147.469.589,66 79.493

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder 1.152.717.772,11 1.249.731

Kündigungsfrist

b) Sonstige Verbindlichkeiten 861.939.904,94 2.162.127.266,71 749.811 2.079.036

darunter:

aa) täglich fällig 805.431.399,51 537.080

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder

Kündigungsfrist 56.508.505,43 212.731

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen --,-- --

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 13.440.000,00 13.440.000,00 20.895 20.895

4. Sonstige Verbindlichkeiten 14.045.821,34 17.229

5. Rechnungsabgrenzungsposten 14.491,43 5

6. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Abfertigungen 2.837.559,00 2.968

b) Rückstellungen für Pensionen 2.497.365,00 2.675

c) Steuerrückstellungen --,-- --

d) sonstige 11.681.297,12 17.016.221,12 8.074 13.718

6.A Fonds für allgemeine Bankrisiken 1.162.765,35 1.162

7. Nachrangige Verbindlichkeiten --,-- --

8. Ergänzungskapital 3.527.000,00 5.707

9. Gezeichnetes Kapital 54.636.500,00 43.636

10. Kapitalrücklagen

a) gebundene 25.105.857,31 25.105

b) nicht gebundene --,-- 25.105.857,31 -- 25.105

11. Gewinnrücklagen

a) gesetzliche Rücklage --,-- --

b) satzungsmäßige Rücklagen --,-- --

c) andere Rücklagen 2.850.558,03 2.850.558,03 2.850 2.850

12. Haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG 102.465,75 20.158

13. Bilanzgewinn --,-- --

14. unversteuerte Rücklagen

a) Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen 1.437.919,43 1.269

b) sonstige unversteuerte Rücklagen --,-- 1.437.919,43 -- 1.269

darunter:

aa) Investitionsrücklage gem. § 9 EStG 1988, 1993 --,-- --

bb) Investitionsfreibetrag gem. § 10 EStG 1988, 2000 --,-- --

cc) Mietzinsrücklage gem. § 11 EStG 1988 --,-- --

dd) Übertragungsrücklage --,-- --

gem. § 12 EStG 1988

SUMME DER PASSIVA 2.413.659.891,28 1.345.350

Posten unter der Bilanz

1. Eventualverbindlichkeiten 130.654.095,24 98.360

darunter:

a) Akzepte und Indossamentverbindlichkeiten aus

weitergegebenen Wechseln --,-- --

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

Haftung aus der Bestell. von Sicherheiten 130.654.095,24 98.360

2. Kreditrisiken 191.948.178,80 182.843

darunter:

Verbindlichkeiten aus Pensionsgeschäften --,-- --

3. Verbindlichkeiten aus Treuhandgeschäften 1.390.022,30 1.731

4. Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 111.621.781,17 96.860

darunter: Eigenmittel gem. § 23 Abs. 14 Z 7 --,-- --

5. Erforderliche Eigenmittel gem. § 22 Abs. 1 82.192.094,24 80.600

darunter: erforderliche Eigenmittel

gem. § 22 Abs. 1 Z 1 und 4 82.192.094,24 80.600

6. Auslandspassiva 50.554.773,79 49.736

7. Fehlbetrag zur Pensionsrückstellung gem. Art. X Abs. 3 RLG --,-- --


16 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2009

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2009

2009 2008

€ € € Tsd € Tsd € Tsd €

1. Zinsen und ähnliche Erträge 91.005.160,20 126.856

darunter: aus festverzinslichen Wertpapieren 13.367.168,59 11.594

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -47.073.555,47 -83.420

I. NETTOZINSERTRAG 43.931.604,73 43.435

3. Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen

a) Erträge aus Aktien, anderen Anteilsrechten und

nicht festverzinslichen Wertpapieren 263.039,08 87

b) Erträge aus Beteiligungen 639,00 --

c) Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen 22.027,79 285.705,87 51 140

4. Provisionserträge 18.277.428,07 16.775

5. Provisionsaufwendungen -1.285.920,72 -1.155

6. Erträge / Aufwendungen aus Finanzgeschäften --,-- --

7. Sonstige betriebliche Erträge 325.499,07 349

II. BETRIEBSERTRÄGE 61.534.317,02 59.545

8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand -21.008.355,32 -21.505

darunter:

aa) Löhne und Gehälter -15.484.328,45 -15.937

bb) Aufwand für gesetzlich

vorgeschriebene soziale Abgaben

und vom Entgelt abhängige

Abgaben und Pflichtbeiträge -4.416.068,22 -4.373

cc) sonstiger Sozialaufwand -327.344,88 -375

dd) Aufwendungen für Altersversorgung

und Unterstützung -498.558,44 -500

ee) Dotierung der Pensionsrückstellung 178.120,00 53

ff) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen

an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen -460.175,33 -372

b) sonstige Verwaltungsaufwendungen

(Sachaufwand) -18.802.702,62 -39.811.057,94 -16.562 -38.068

9. Wertberichtigungen

auf die in den Aktivposten 9 und 10

enthaltenen Vermögensgegenstände -2.388.446,27 -2.381

10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -436.077,73 -140

III. BETRIEBSAUFWENDUNGEN -42.635.581,94 -40.590

IV. BETRIEBSERGEBNIS 18.898.735,08 18.954

11.+12 Saldo aus Wertberichtigungen auf Forderungen und

Zuführungen zu Rückstellungen für

Eventualverbindlichkeiten sowie Erträge aus der

Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und

aus Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten -10.511.102,08 -6.776

Bericht zum Jahresabschluss

Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der Volksbank Wien AG, Wien, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2009 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Dieser Jahresabschluss umfasst die Bilanz zum

31. Dezember 2009, die Gewinn- und Verlustrechnung für das am 31. Dezember 2009 endende Geschäftsjahr sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige

Anhangangaben.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und für die Buchführung

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Buchführung sowie für die Aufstellung eines Jahresabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in

Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die

Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es aufgrund

von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern; die Auswahl und die Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden: die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen

angemessen erscheinen.

Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung

Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften

und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil

darüber bilden können, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Jahresabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen

Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es aufgrund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme

dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem soweit es für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz, und Ertrags-


GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2009

17

2009 2008

€ € € Tsd € Tsd € Tsd €

13.+14 Saldo aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere, die wie

Finanzanlagen bewertet sind, Erträge aus

Wertberichtigungen auf Wertpapiere, die wie

Finanzanlagen bewertet sind 63.200,00 -162

V. ERGEBNIS D. GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 8.450.833,00 12.016

15. Außerordentliche Erträge --,-- --

darunter: Entnahmen aus dem Fonds

für allgemeine Bankrisiken --,-- --

16. Außerordentliche Aufwendungen --,-- --

darunter: Zuweisungen zum Fonds

für allgemeine Bankrisiken --,-- --

17. Außerordentliches Ergebnis --,-- --

(Zwischensumme aus Posten 15 und 16)

18. Steuern vom Einkommen und Ertrag -3.191.161,85 -3.058

19. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 18 auszuweisen -203.351,57 -71

VI. JAHRESÜBERSCHUSS 5.056.319,58 8.885

Rücklagenbewegung Dotierung (-) Auflösung (+) Dot.(-) Aufl.(+)

a) gebundene Kapitalrücklagen --,-- --,-- -- --

b) nicht gebundene Kapitalrücklagen --,-- --,-- -- --

c) gesetzliche Gewinnrücklage --,-- --,-- -- --

d) satzungsmäßige Gewinnrücklagen --,-- --,-- -- --

e) andere Gewinnrücklagen --,-- --,-- -- --

f) Haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG --,-- --,-- -- --

g) Bewertungsreserve auf Grund

von Sonderabschreibungen --,-- 4.054,44 -- 3

h) Investitionsrücklage gemäß § 9 EStG 1988 --,-- --,-- -- --

i) Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1988 --,-- --,-- -- --

j) Mietzinsrücklage gemäß § 11 EStG 1988 --,-- --,-- -- --

k) Übertragungsrücklage gemäß § 12 EStG 1988 --,-- --,-- -- --

l) andere unversteuerte Rücklagen --,-- --,-- -- --

20. Rücklagenbewegung --,-- 4.054,44 4.054,44 -- 3 3

VII. JAHRESGEWINN 5.060.374,02 8.888

21. Gewinnvortrag --,-- --

22. Gewinn, der auf Grund vertraglicher Verpflichtung

an einen Dritten abzuführen ist -4.957.908,27 -8.888

VIII. BILANZGEWINN 102.465,75 --

Wien, am 12.02.2010

Volksbank Wien AG

Dir. Wolfgang Layr

(Vorstand)

Dir. Josef Preissl

(Vorstand)

lage von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben.

Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung

der Gesamtaussage des Jahresabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung dem gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues

Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2009 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2009 bis 31. Dezember 2009 in Übereinstimmung mit den österreichischen

Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung.

Aussagen zum Lagebericht

Der Lagebericht ist aufgrund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage der Gesellschaft

erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht.

Der Lagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Jahresabschluss.

Wien, 12. Februar 2010

Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch)

Prüfer: Karl Prazak Mag. Dr. Walter Ruprich


18 ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS 2009

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS 2009

Die Vergleichswerte des Vorjahres wurden auf volle Tausend Euro abgerundet

und sind im Anhang in Klammern angemerkt, in der Summenbildung

sind daher Rundungsdifferenzen nicht auszuschließen.

1. BILANZIERUNGS- UND

BEWERTUNGSMETHODEN

Die Aufstellung des Jahresabschlusses 2009 erfolgte nach den

Bestimmungen des Bankwesengesetzes und des Unternehmensgesetzbuches.

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände

und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet

und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung und der Generalnorm aufgestellt, die

die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage des Unternehmens fordern.

Dem Vorsichtsprinzip wurde unter Berücksichtigung der Besonderheiten

des Bankgeschäftes Rechnung getragen.

Die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden bei der

Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses beibehalten.

Die Form der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

2. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND

ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECH-

NUNG

Der Ansatz von Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen

und sonstigen Anteilsrechten erfolgte zu den Anschaffungskosten

unter Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips.

Der Ansatz der in anderen Aktivposten enthaltenen Wertpapiere

des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung

des gemilderten Niederstwertprinzips.

Vom Wahlrecht der zeitanteiligen Ab- bzw. Zuschreibung gemäß

§ 56 Abs. 2 bzw. 3 BWG wurde nicht Gebrauch gemacht.

Forderungen an Kreditinstitute und sonstige Forderungen wurden,

soweit sie dem Umlaufvermögen gewidmet sind, zum strengen

Niederstwertprinzip bewertet.

Forderungen an Kunden wurden, soweit sie dem Umlaufvermögen

gewidmet sind, als Umlaufvermögen nach den zum strengen

Niederstwertprinzip unter Anwendung des § 57 Abs. 1 BWG

bewertet.

ZUM BÖRSEHANDEL ZUGELASSENE WERTPAPIERE NACH § 64 ABS 1 Z 10 BWG

Börsenotierte Wertpapiere 31.12.2009 Vorjahr

€ T€

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (Akt. 5) 334.112.075,80 227.981

ZUM BÖRSEHANDEL ZUGELASSENE WERTPAPIERE - ART DER BEWERTUNG (§ 64 ABS 1 Z 11 BWG)

Anlagevermögen 31.12.2009 Vorjahr

€ T€

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (Akt. 5) 334.112.075,80 227.981

Die Wertpapiere waren alle in Form eines schriftlichen Beschlusses dem Anlagevermögen gewidmet

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die

planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen. Die Abschreibungsdauer beträgt für Gebäude zwischen 29 und 33 1/3 Jahre,

für die Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahre. Bei Adaptierungen in fremde Gebäude wurde bei Anschaffungen

ab 1.1.2005 die Abschreibedauer mit 15 Jahren festgesetzt.


ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS 2009

19

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Termingeschäfte (Kauf und Verkauf):

31.12.2009 in € 31.12.2009 in € 31.12.2009 in € Vorjahr in T€ Vorjahr in T€ Vorjahr in T€

Kauf Verkauf Marktwert Kauf Verkauf Marktwert

Devisentermingeschäfte 2.564.902,12 2.561.987,77 0 10.818 10.807 0

Zinsswaps 107.367.540,44 107.367.540,44 1.594.878,42 169.200 169.200 3.922

Zinssatzoptionen 30.001.903,53 19.427.478,76 534.812,94 16.630 16.630 0

Währungsoptionen 0,00 0,00 0 721 721 0

Währungsswaps 316.978.764,75 316.978.764,75 -15.829,28 332.291 332.291 -127

Die Berechnung des beizulegenden Zeitwertes (Marktwertes) bei den derivativen Finanzinstrumenten erfolgte nach der „marked to

model“ - Methode unter Zugrundelegung der zum Bilanzstichtag aktuellen EZB Währungskurse, soweit es sich um Geschäfte in Fremdwährung

handelt sowie den aktuellen Zinskurven für Zinsinstrumente und Volatilitätskurven für Optionsgeschäfte.

Optionsprämien sind in der Bilanzposition Rechnungsabgrenzungsposten mit einem Buchwert von € 150.300,46 (166 T€) ausgewiesen.

Nicht täglich fällige Forderungen und Guthaben Betrag in € Vorjahr in T€

bis drei Monate 93.392.322,88 81.914

mehr als drei Monate bis ein Jahr 120.640.860,42 386.371

mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 471.431.086,42 272.440

mehr als 5 Jahre 837.044.733,73 755.797

Nicht täglich fällige Verpflichtungen Betrag in € Vorjahr in T€

bis drei Monate 381.670.793,44 460.380

mehr als drei Monate bis ein Jahr 341.341.768,50 617.513

mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 540.240.296,61 346.511

mehr als 5 Jahre 139.168.842,64 172.703

Von den vom Kreditinstitut selbst begebenen Schuldverschreibungen stehen im nächsten Geschäftsjahr € 5.000.000 (2.180 T€) zur Tilgung an.


20 ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS 2009

ANLAGENSPIEGEL (§ 226 ABS 1 UGB IN VERBINDUNG MIT § 43 ABS 1 BWG)

ANLAGEVERMÖGEN DER Ansch. / Herstell. Zugänge im Abgänge im

AKTIVPOSITIONEN

– kosten 1.1. Geschäfts- Geschäftsjahr

jahr

2. a) Schuldtitel öffentlicher Stellen und ähnliche Wertpapiere 0 2.095.800 0

3. Forderungen an Kreditinstitute (Wertpapiere) 50.000.000 0 0

5. Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere

a) von öffentlichen Emittenten

b) von anderen Emittenten 229.893.675 194.772.000 119.972.100

6. Aktien und andere nicht 3.611.560 2.081.738 5.087

festverzinsliche Wertpapiere

7. Beteiligungen 13.195 8.342.000 0

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 872.074 0 0

9. Immaterielle Vermögensgegenstände 161.978 118.821 2.128

des Anlagevermögens

10. Sachanlagen 34.570.617 3.126.219 2.001.342

12. Sonstige Vermögensgegenstände

Leasingvermögen 0 0 0

andere Vermögensgegenstände 1.580 0 0

GESAMTSUMME 319.124.679 210.536.578 121.980.657

Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

In der Position sonstige Verbindlichkeiten war das Verrechnungskonto

Gewinnabfuhr Österreichische Volksbank AG sowie Verrechnungskonto

Österreichische Volksbank AG aus Steuerabfuhr

über € 7.974.908,27 (11.946 T€) bemerkenswert.

In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips

alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren

Risiken sowie der Höhe und dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten

mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger

kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind.

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen

Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren

auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 3,5 % unter Zugrundelegung

der Berechnungstafeln von Pagler-Pagler berechnet.

Das Ergänzungskapital in Höhe von € 2.180.185,03 mit der WP

Kennnummer QOXDB4425316 wurde per 02.01.2006 gekündigt

und nach einer 3-jährigen Kündigungsfrist im Geschäftsjahr 2009

ausbezahlt.

Die Abfertigungsrückstellungen werden nach finanzmathematischen

Grundsätzen auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 4,0 %

unter Beachtung des Fachgutachtens Nr. 78 des Instituts für Betriebswirtschaft,

Steuerrecht und Organisation der Kammer der Wirtschaftstreuhänder

(KFS/RL2) ermittelt.

Im Geschäftsjahr wurden für nachrangige Verbindlichkeiten Aufwendungen

in Höhe von € 65.704,58 (226 T€) geleistet.

Partizipationskapital Anzahl Nennwert in % des Grundkapitals

Stand 1.1.2009 0 0 0

Zugänge 2009 11.000 1000,00 25,21%

Abgänge 2009

Stand 31.12.2009 11.000 1000,00 25,21%


ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS 2009

21

Umbuchung im Ansch./ Zuschrei- kumulierte Buchwert Buchwert Abschrei-

Geschäfts- Herstell. bungen im Abschrei- per 31.12. des bung im

jahr – kosten Geschäfts- bung Vorjahres Geschäfts-

31.12. jahr in Tsd € jahr

0 2.095.800 0 95.800 2.000.000 0 95.800

30.000.000 20.000.000 0 0 20.000.000 49.840 0

30.000.000 334.693.575 0 581.500 334.112.075 227.981 0

0 5.688.211 0 245.238 5.442.973 3.366 0

0 8.355.195 0 -586 8.355.781 14 0

0 872.074 0 0 872.074 872 0

0 278.671 0 170.889 107.782 15 25.525

0 35.695.494 0 24.613.080 11.082.414 10.490 2.190.730

0 0 0 0 0 0 0

0 1.580 0 0 1.580 2 0

0 407.680.600 0 25.705.921 381.974.679 292.580 2.312.055

3. ANGABEN ÜBER ORGANE

UND ARBEITNEHMER

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 335,34 (331,62) Angestellte und 0,04 (0,46) Arbeiter beschäftigt.

Kredite an Vorstand und Aufsichtsrat 31.12.2009 in € 31.12.2009 in € Vorjahr in T€ Vorjahr in T€

Vorstand Aufsichtsrat Vorstand Aufsichtsrat

Gewährte Kredite 23.363,00 67.296,94 0 63

Übernommene Haftungen 12.000,00 0

Kredittilgungen im Geschäftsjahr 131.594,70 217.424,50 22 36

Die Bedingungen betreffend Laufzeit und Besicherung sind marktkonform.

Aufwand für Abfertigung und Pensionen im Geschäftsjahr in € im Vorjahr in T€

Aufwand für Abfertigungen und Pensionen Aufwand für Abfertigungen und Pensionen

Arbeitnehmer insgesamt 780.613,77 819

Vorstand:

Herr Dir. Wolfgang Layr (Vorstandsmitglied), Herr Dir. Josef Preissl (Vorstandsmitglied)

Aufsichtsrat:

Herr VDir. Mag. Wolfgang Perdich (Vorsitzender bis 26.01.2010), Herr Dr. Hermann Geissler (Vorsitzender ab 26.01.2010), Herr Mag. Harald Berger

(Vorsitzender-Stellvertreter bis 26.01.2010, Aufsichtsrat ab 26.01.2010), Herr Dir. Mag. Markus Hörmann (Vorsitzender-Stellvertreter ab

26.01.2010), Frau Dr. Brigitte Braun (bis 26.01.2010), Herr VDir. Mag. Hans Janeschitz (bis 26.01.2010), Herr Prof. Mag. Dr. Leo W. Chini, Herr

Hans Lang, Frau Gerlinde Weilguni, Herr Christian Rudorfer, Herr Dir. Thomas Schantz (ab 26.01.2010), Herr Dir. Werner Foidl (ab 26.01.2010),

Herr Dir. Dr. Rainer Kuhnle (ab 26.01.2010), Herr Dir. Mag. Dr. Ludwig Ladner (ab 26.01.2010), Herr Dir. KR Dr. Gerhard Reiner (ab 26.01.2010),

Herr Dir. Rudolf Riener (ab 26.01.2010), Herr Dir. Otto Zeller (ab 26.01.2010)

Geschäftsleiter gemäß § 2 Z 1 BWG :

Wien, am 12. Februar 2010

Herr Dir. Wolfgang Layr, Herr Dir. Josef Preissl

Volksbank Wien AG

Die Offenlegung gemäß § 26 BWG erfolgt im Internet

auf unserer Homepage unter www.volksbankwien.at.

Dir. Wolfgang Layr

(Vorstand)

Dir. Josef Preissl

(Vorstand)


22 RISIKOBERICHT

RISIKOBERICHT

Gemäß § 39 BWG haben wir die erforderlichen organisatorischen

Vorkehrungen getroffen, um dem Anspruch eines modernen Risikomanagements

zu entsprechen. Eine klare Trennung zwischen Markt

und Marktfolge ist in allen risikorelevanten Geschäftsbereichen eingeführt.

Als Primärinstitut des Volksbankensektors verwenden wir das verbundinterne

Risikolimitsystem zur Steuerung und Messung unserer Risiken

im Kredit- und Marktbereich, bei dem die Risikoverkraftungskapazität

(RVK), die im Wesentlichen unsere jährliche Ertragskraft darstellt,

eine zentrale Bedeutung hat.

Die Risikoermittlung erfolgt vierteljährlich, wobei die errechneten Risikopotentiale

der RVK gegenübergestellt werden. Sämtliche Kunden

werden in Bonitätsklassen von 1 bis 5 eingeteilt. Das bei uns größte

Risiko befindet sich im Kreditbereich wobei der von uns zum Bilanzstichtag

ermittelte Wert für die Bonitätsklassen 2-5 nur rund 112 %

der RVK beträgt, und damit erfreulicherweise deutlich unterhalb des

Sektorlimits von 150 % liegt. Bezüglich des Zinsänderungsrisikos hat

sich die VB Wien selbst eine Obergrenze von 15 % der anrechenbaren

Eigenmittel gesetzt die 2009 bei weitem nicht erreicht wurde. Die

gesetzlich vorgeschriebene Obergrenze der OeNB liegt bei 20 % der

anrechenbaren Eigenmittel. Im nächsten Jahr ist der Einsatz eines neuen,

vom ÖGV in Zusammenarbeit mit dem ARZ entwickelten, und

den neuen gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Risikolimitsystems

geplant. Die Ergebnisse der Berechungen in der Vorbereitungsphase

zeigen, dass auch in diesem neuen Risikolimitsystem ausreichende

Spielräume vorhanden sind.

Zur Steuerung des Zinsänderungsrisikos wurde ein Komitee eingerichtet.

Dieses hat die Aufgabe unseren Vorstand bei der Steuerung

der Zinsänderungsrisiken, die im Sinne der Ausweisvorschriften der

OenB zum Monatsausweis Teil B abgebildet werden, zu unterstützen.

Mitglieder des Arbeitskreises sind Spezialisten aus den Fachbereichen

der Volksbank Wien AG.

In diesem Sinne haben wir 2009 die Risiken aus fixverzinslichen Sparprodukten

und emittierten Kassenobligationen durch Zinsswaps reduziert.

Um die Vorschriften des BWG idgF für den IRB Ansatz zu erfüllen,

werden neben den Instrumenten für die Kredit- und Zinsänderungsrisiken

auch Instrumente zur Messung des operationalen Risikos eingesetzt.

Wichtigstes Ziel für den Einsatz sämtlicher Risiko-Messmethoden und

-Instrumente ist die Verlustvermeidung durch Früherkennung von Risiken.

Dabei wird besonders berücksichtigt, dass die Systeme in erster

Linie eine Unterstützung für die handelnden Personen darstellen.

Neben der Qualität der Methoden wird daher größter Wert auf die

Ausbildung, Qualifikation und Erfahrung der Mitarbeiter gelegt.

Sämtliche Einzelfallentscheidungen werden unter strenger Beachtung

des 4-Augen-Prinzips getroffen. Die Einhaltung der von der Finanzmarktaufsicht

herausgegebenen Mindeststandards für das Kreditgeschäft,

Interne Revision etc. sind uns ein besonderes Anliegen.


DIE VOLKSBANK WIEN AG

23

NEUE EIGENTÜMERSTRUKTUR DER VOLKSBANK WIEN

Im Rahmen des Projektes „Regio“ übertrug die bisherige

Muttergesellschaft Österreichische Volksbanken AG ihren

Anteil von 82,81 % an der Volksbank Wien an die Primärstufe

des Volksbankensektors. Neuer Kernaktionär ist die Verwaltungsgenossenschaft

der Volksbank in Wien und Klosterneuburg

reg. GenmbH, welche ihren Anteil von 17,92 % auf 43,63 %

erhöhte. Seit 31.12.2009 weist die Volksbank Wien folgende

Eigentümer struktur auf:

Die Volksbank Wien beteiligte sich im Rahmen des Projektes

„Regio“ an der Allgemeinen Bausparkasse reg.Gen.m.b.H. und

an der Schultze Delitzsch Ärzte und Freie Berufe e.Gen.

43,633 % Verwaltungsgenossenschaft der Volksbank in Wien

und Klosterneuburg reg. GenmbH*

43,633 %

je 8,336 %

Volksbank Baden e.Gen.

8,336 %

Volksbank Graz-Bruck e.Gen.

8,336 %

Volksbank Kufstein reg. Gen.mbH

8,336 %

Volksbank Landeck eG

8,336 %

Volksbank Salzburg eG

8,336 %

Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG

8,336 %

6,352 % VB-Beteiligung GmbH**

6,352 %

* An der Verwaltungsgenossenschaft der Volksbank in Wien und Klosterneuburg reg. GenmbH sind, neben einer Vielzahl von privaten Genossenschaftern, vor allem Volksbanken aus Niederösterreich,

Oberösterreich, Wien und Burgenland beteiligt.

** An der VB-Beteiligung GmbH sind die Volksbanken aus Kärnten und der Steiermark beteiligt.


WIR SIND FÜR SIE DA,

IN WIEN UND UMGEBUNG

27

28

20

XXI.

24

XIX.

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XIV .

XIII.

11

XVIII .

XVII.

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XVI.

XV .

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XII.

10

VIII.

VII.

VI.

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IX.

7

V.

8

2I.

IV . 6

XX.

4

3

1

9

19

5

III.

II.

XI.

XXII.

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XXIII.

X.

1

2

3

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20

Zentrale Volksbank Wien

Telefon

1090 Wien, Peregringasse 2 01/401 37-0

Filialen Volksbank Wien

1010 Wien, Operngasse 8 01/20 507

1010 Wien, Schottenring 1* 01/315 11 88

1010 Wien, Franz Josefs-Kai 13 01/533 86 08

1020 Wien, Taborstraße 44 01/219 78 54

1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 47-49 01/712 51 66

1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 50 01/586 13 57

1060 Wien, Mariahilfer Straße 27 01/581 17 27

1090 Wien, Alserbachstraße 39 01/319 37 32

1100 Wien, Quellenstraße 123 01/604 34 01

1120 Wien, Meidlinger Hauptstraße 15 01/815 02 15

1130 Wien, Feldkellergasse 16 01/804 51 78

1130 Wien, Hietzinger Hauptstraße 22 01/876 89 43

1140 Wien, Hütteldorfer Straße 110 01/982 32 66

1150 Wien, Mariahilfer Straße 150 01/892 34 46

1160 Wien, Paltaufgasse 16 01/486 22 53

1170 Wien, Hernalser Hauptstraße 97 01/484 86 68

1180 Wien, Gersthofer Straße 63 01/470 78 74

1190 Wien, Gatterburggasse 16 01/368 01 81

1200 Wien, Hellwagstraße 9 01/334 11 11

1210 Wien, Brünner Straße 175 01/292 12 88

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28

1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 43 01/278 14 43

1220 Wien, Siegesplatz 10 01/282 75 11

1220 Wien, Wagramer Straße 135 01/203 31 20

2201 Gerasdorf, Hauptstraße 22 02246/3144

3002 Purkersdorf, Hauptplatz 4 02231/634 71

3021 Pressbaum, Hauptstraße 11a 02233/528 11

3400 Klosterneuburg, Stadtplatz 11 02243/321 16

3400 Klosterneuburg, Weidlinger Straße 2 02243/364 47

Öffnungszeiten:

MO, DI, MI, FR: 8:00-12:30 Uhr und 13:30-15:00 Uhr

DO: 8:00-12:30 Uhr und 13:30-17:30 Uhr

* MO, DI, MI, FR: 8:30-15:00 Uhr

DO: 8:30-17:30 Uhr

Gerne können Sie mit uns auch einen Beratungstermin außerhalb

unserer Öffnungszeiten vereinbaren!

Stand: April 2010

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