Lernheft E - Gefährdungsbeurteilung

gefaehrdungsbeurteilung.de

Lernheft E - Gefährdungsbeurteilung

Kostenlose Infoline

0800 1013742

E

Einführung in den

E

Fernlehrgang für Unternehmer

Fernlehrgang für den Unternehmer im Einzelhandel Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz


Matthias Weiß, Arbeitnehmervertreter Peter E. Hülsemann, Arbeitgebervertreter

Sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer,

als Vorsitzende des Präventionsausschusses

der Vertreterversammlung Ihrer Berufsgenossenschaft

heißen wir Sie herzlich willkommen

beim Fernlehrgang „Arbeits sicherheit & Ge -

sund heits schutz“. Wir – das sind Ihre gewähl -

ten ehren amtlichen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter.

Sicherlich wieder mehr Bürokratie und Papierkrieg

werden Sie schon bei den Einführungsanschreiben

ge dacht haben, und das bei

immer längeren Öffnungs zeiten und zunehmender

Belastung in den Unternehmen.

Aber ist es wirklich so? Moderne Unternehmen

fordern moderne Unternehmer. Niemand

möchte gerne einen Arbeitsunfall oder eine

schwerwiegende Berufserkrankung in seinem

Unternehmen erleben. Aber Sicherheit und

Gesundheit gibt es nicht zum Nulltarif. Auch

nicht ohne Engagement für sich und seine

Mitarbeiter.

Vor Ihnen liegt also nun der Fernlehrgang.

Er ist die einfachste Form Grundwissen zum

Thema Arbeits sicherheit und Gesundheitsschutz

zu erlangen, mit geringem Aufwand und ohne

Kosten. Als Inhaber eines Unter neh mens und

Personal vertretung einer Handelskette haben

wir selbst er folgreich am Fernlehrgang teil -

genommen und sind überzeugt, dass Sie schon

recht bald Spaß an den Heften finden und

gemeinsam mit bisher 100.000 er folg reichen

Absolventen den Einzelhandel sicherer und

ge sün der machen werden. Den dafür erforderlichen

Zeitaufwand von ca. 8 Stunden, verteilt

über mehrere Monate, halten wir für vertretbar.

Helfen Sie mit, durch den Fernlehrgang Sicherheit

und Gesundheitsschutz in den Einzelhandelsbetrieben

weiter zu verankern und

somit die Beiträge zu Ihrer Berufsgenossenschaft

auf niedrigem Niveau zu halten oder

sogar sinken zu lassen. Die Erfüllung gesetz -

licher Vorgaben wird dann zur Nebensache.

Matthias Weiß Peter E. Hülsemann


Inhalt Heft E

Warum wir Ihnen diesen Fernlehrgang anbieten 4

Ihre Vorteile auf einen Blick 7

Was ein Unfall kosten kann.

Mit dem Fernlehrgang wäre das nicht passiert! 10

Erfolgreich zum Ziel – so funktioniert der Fernlehrgang 12

Der Verfahrensablauf 15

Medien-Bestellformular 17

Wenn Sie noch Fragen haben 18

Auch unser Unternehmerpaar

Uli & Elke Schneider freut sich über

die Vorteile des Fernlehrgangs

3


Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer E

Tragen Sie dazu bei, Arbeits -

unfälle und Berufskrank heiten

zu vermeiden – be treiben Sie

aktiven Arbeits- und Gesundheitsschutz!

4

Warum wir Ihnen diesen

Fernlehrgang anbieten

Auch Unternehmer mit bis zu 50 Beschäftigten – zu dieser Gruppe

der BGHW-Mitglieder gehören auch Sie – müssen die betriebs -

ärzt liche und sicherheitstechnische Betreuung ihrer Mitarbeiter

sicher stellen. Mit dieser gesetzlichen Regelung aus dem Arbeits -

sicher heitsgesetz (ASiG) soll erreicht werden, dass für alle Be -

schäftigten ein Mindeststandard eingehalten wird. Dies gilt auch,

wenn Sie nur einen Mitarbeiter geringfügig beschäftigen.

Als Unternehmer mit bis zu 50 Mitarbeitern können Sie zwischen

zwei Betreuungsmodellen wählen:

� dem Fernlehrgang und der „alternativen bedarfsorientierten

Betreuung“ oder

� der „Regelbetreuung“ durch externe Dienste, Betriebsarzt

oder Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Was bedeutet diese Entscheidung für Sie als

Unternehmer?

Was kommt auf Sie zu, wenn Sie die „alternative bedarfsorientierte

Betreuung“ wählen? Dieses Betreuungsmodell sieht vor,

dass Sie die gesetzlich geforderte Gefährdungsbeurteilung in

Ihrem Betrieb eigenständig durchführen. Auf deren Grundlage

ermitteln und entscheiden Sie selbst, ob in Ihrem Betrieb Bedarf

an arbeitsmedizinischer und/oder sicherheitstechnischer Beratung

besteht. Das geht natürlich nicht ohne ausreichende Kenntnisse

im Arbeitsschutz. Deshalb verlangt der Gesetzgeber von

den Unternehmern, die sich für die „alternative bedarfsorientierte

Betreuung“ entscheiden, dass sie die notwendigen Kenntnisse

erwerben und nachweisen.


Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz

Sie werden festgestellt haben, dass auch von den Unternehmern

in mittleren und kleineren Betrieben viel gefordert wird, wenn es

um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz geht. Die BGHW

lässt Sie mit diesen Verpflichtungen nicht allein.

Möglichkeiten der arbeitsmedizinischen und sicherheits technischen

Betreuung in kleineren Unternehmen

Bis zu 10 Beschäftigte

„Regelbetreuung < 10

Beschäftigte“

� Beauftragung von Betriebsarzt

und Fachkraf t für

Arbeitssicherheit durch

den Unternehmer

� Betriebsarzt und Fachkraft

für Arbeitssicherheit führen

Grundbetreuung mit

Gefährdungsbeurteilung

zusammen mit dem Unternehmer

durch

� Schriftliche Dokumentation

der Ergebnisse

� Wiederholung alle 5 Jahre

� Anlassbezogene Betreuung

durch Betriebsarzt und

Fachkraft für Arbeitssicherheit

Fernlehrgang und „bedarfs -

orientierte Betreuung“

� Erfolgreiche Teilnahme am

Fernlehrgang

Gefährdungsbeurteilung

durch Unternehmer

� Nur bei Bedarf und bei

besonderen Anlässen

erfolgt die Beratung durch

Betriebsarzt und Fachkraft

für Arbeits sicher heit. Die

Bedarfsermittlung erfolgt

durch den Unternehmer

� Fortbildung alle 5 Jahre

Mehr als 10 bis zu 50 Beschäftigte

oder oder

„Regelbetreuung > 10

Beschäftigte“

� Beauftragung von

Betriebsarzt und Fachkraft

für Arbeitssicherheit

durch den Unternehmer

unter Berück sichtigung

fest gelegter jähr licher

Mindesteinsatzzeiten

Gefährdungsbeurteilung

� Regelmäßige Beratung

durch Betriebsarzt und

Fachkraft für Arbeits -

sicherheit

5


Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer E

Sparen Sie Zeit und Geld und

nehmen Sie am Fernlehrgang

„Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz“

teil!

6

Mit dem Fernlehrgang „Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz“

bietet die BGHW ihren Mitgliedern eine einfache kosten- und

zeitsparende Möglichkeit, die gesetzlichen Verpflichtungen zu

erfüllen – unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Einzelhandels

und seiner verschiedenen Branchen.

Wir liefern Ihnen „kostenlos“ und „frei Haus“:

� das Grundwissen, um in Ihrem Betrieb selbst entscheiden

zu können, wann und in welchem Umfang Sie auf das

Fachwissen anderer zurückgreifen müssen,

� Tipps und Anregungen, worauf Sie in Ihrem Betrieb besonders

achten müssen und was Sie verbessern können.

Außerdem ist es für die Solidargemeinschaft der BGHW-Mitglieder

wesentlich kostengünstiger einen Fernlehrgang durchzuführen als

für alle betroffenen Unternehmer Seminare abzuhalten.

Warum Sie dieses Angebot unbedingt

annehmen sollten!

Über 100.000 Unternehmer aus den verschiedensten Branchen

des Einzelhandels haben schon erfolgreich am Fernlehrgang teil -

genommen. Welche positiven Auswirkungen der Fernlehrgang

für Unternehmer und ihre Betriebe haben kann, zeigt folgendes

Beispiel:

Die Besitzerin eines Textilgeschäftes hat – wie wohl die meisten

Unternehmer, die zur Teilnahme am Fernlehrgang aufgefordert

werden – den Ordner und die Lehrhefte erst einmal zur Seite

ge legt. Erst später begann sie, immer wenn keine Kunden im Ge -

schäft waren, die Hefte nach und nach durchzuarbeiten. Und das

nicht ohne Folgen: Mit jedem Heft gab es kleine Veränderungen

im Geschäft: die Beseitigung von Stolperfallen, die Entsorgung

über flüssiger Gefahrstoffe oder die Anschaffung eines neuen

Ver band kastens und Feuerlöschers. Und der Unternehmerin ist es

noch bewusster geworden, dass sie sich in ihrem Betrieb weder

Arbeits unfälle noch kranke Mitarbeiter leisten kann.


Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz

Ihre Vorteile auf einen Blick

Kostenlose Teilnahme

Eigenes Lerntempo

Keine Reisen zum Veranstaltungsort

Persönliche Beratung

Freie Zeiteinteilung

7


Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer E

Der Fernlehrgang –

eine Investition in die

Zukunft!

8

Als Unternehmer sind Sie gewohnt, Vermarktungschancen und

Käuferverhalten einzuschätzen sowie Kosten und Nutzen gegeneinander

abzuwägen. Auch beim Fernlehrgang haben Sie es mit

Investitionen und Gewinnen zu tun. Sie investieren jetzt Zeit und

gewinnen in der Zukunft durch Kostenentlastung bzw. -vermeidung.

Sie entscheiden, ob Sie an unserem Fernlehrgang aktiv teilnehmen.

Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung bitte auch, dass sich

niemand in Ihrem Betrieb besser auskennt als Sie selbst.

Dass sich der Fernlehrgang für den Unternehmer wortwörtlich aus -

zahlen kann, lässt sich an der Entwicklung der Beiträge in einigen

Gefahrklassen ablesen. Im Jahre 1998 haben Floristik betriebe am

Fernlehrgang teilgenommen. Im Gleichklang mit anderen Prä ven -

tionsaktivitäten zum Hautschutz gingen dann bis zum Jahre 2002

die Aufwendungen für Berufserkrankungen in diesem Bereich

deutlich zurück. Der BG-Beitrag für 16.000 Floristik betriebe mit

31.000 Beschäftigten konnte um 15 Prozent gesenkt werden!

Als Unternehmer bestimmen Sie die Richtung in Ihrem Betrieb,

tragen aber auch das Risiko, wenn etwas schief geht. Apropos

Risiko: Fallen Ihnen auf Anhieb alle Kosten ein, die ein Arbeits -

unfall in Ihrem Betrieb verursachen könnte? Wir haben einige

mögliche Posten als Anregung zum Nachdenken aufgelistet:

� Lohnfortzahlung

� Kosten für Ersatzkraft

� Reparatur- und Wiederbeschaffungskosten

� Zeitraubendes Ausfüllen von Formularen

� Verlust von Kunden

� Wegfall des Beitragsnachlasses

� Bußgelder

� Gerichts- und Anwaltskosten


Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz

Als Unternehmer tragen Sie nicht nur die Kosten eines Arbeits -

unfalls, sondern auch die soziale Verantwortung. Damit es erst

gar nicht soweit kommt, sehen das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

und die Unfallverhütungsvorschriften vor, dass Sie in Ihrem

Betrieb eine Gefährdungsbeurteilung durchführen. Um Ihnen

die Gefährdungsbeurteilung zu erleichtern, hat die BGHW für

Sie einen Sicherheits-Check entwickelt.

Darin sind alle wesentlichen Gefährdungen zusammen mit

Fragen, Hinweisen und Vorbeugungsmaßnahmen aufgelistet.

In Heft 1 „Arbeitsschutz in kleineren Unternehmen“ fangen Sie

schon mit der Gefährdungsbeurteilung an, z. B. mit der Über -

legung, wie es um die „Auf stiegsmöglichkeiten“ in Ihrem Betrieb

bestellt ist. Werden stets sichere Leitern und Tritte benutzt?

Wie sieht es mit Stolper-, Sturz- und Rutschgefahren aus?

Wissen Ihre Mitarbeiter, wie sie sich bei Notfällen wie Brand,

Unfällen oder Raubüberfällen ver halten müssen?

Erfolgreiche Fernlehrgangsteilnehmer zeichnen sich durch Sicher-

heits- und Verantwortungsbewusstsein aus. Sie investieren

Zeit und Energie, um die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz

in ihrem Betrieb zu verbessern und tragen wesentlich

dazu bei, Arbeitsunfälle und berufsbedingte Erkrankungen

zu vermeiden. Und davon profitiert schließlich die

gesamte Gemeinschaft der BGHW-Mitglieder –

das heißt jedes einzelne Mitglied.

Die Gefährdungsbeurteilung hilft

Un fälle und ihre Folge kosten zu

vermeiden. Denn: Vorbeugen ist

besser als zahlen!

Wichtig: Wenn Sie unser Angebot

nicht annehmen und die

gesetzlich gefor der ten Kenntnisse

nicht per sön lich erwerben

möchten, sind Sie verpflichtet,

die vorgeschriebene Regel betreu -

ung zu veranlassen.

9


Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer E

10

Was ein Unfall kosten kann.

Mit dem Fernlehrgang

wäre das nicht passiert!

Vorsicht Rutschgefahr!

Im Fleischverkauf eines Lebensmittelladens rutscht die im Verkauf

arbeitende Ehefrau auf dem mit Fleischresten verschmutzten Boden

aus und zieht sich eine Risswunde am Oberarm zu. Es wurde ver -

säumt, den Fußboden rechtzeitig zu reinigen.

Mit den Kenntnissen aus dem Fernlehrgang hätte es nicht zu diesem

Unfall kommen müssen. In den Lehrheften erfahren Sie, dass

ver schmutzte Fußböden zu den häufigsten Ursachen von Sturz -

unfällen gehören und was bei der Auswahl von Fußböden in

Ar beits bereichen zu beachten ist. Auch wie man

die Mit arbeiter richtig unterweist und das

Sicherheits be wusst sein im Betrieb stärkt,

können Sie dort nachlesen.

Arbeitsunfähigkeit: 15 Tage

Lohnkosten für Ersatzkraft: 2.400,– €

Kosten für die Berufsgenossenschaft: 214,– €


Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz

Gefahr(stoff) unterschätzt!

Beim Abbeizen eines Schranks spritzt einem Antiquitätenhändler

ätzendes Natron in die Augen. Die dramatischen Folgen:

Der Unternehmer erblindet auf dem rechten Auge und muss

sein Geschäft aufgeben. Die Berufsgenossenschaft übernimmt

die Behandlungskosten in Höhe von rund 13.000 € und lebens lange

fort laufende Rentenzahlungen.

Mit einer geeigneten Schutzbrille hätte das Augenlicht des

Unternehmers keinen Schaden genommen! Als Fernlehrgangs -

teilnehmer erfahren Sie, was beim Umgang mit Gefahrstoffen zu

beachten ist und wie gefährlich Gewöhnung, Betriebsblind heit

und Impro visation sein können.

Falsch gestapelt!

Beim Einräumen von Küchenarbeitsplatten geraten die Platten

ins Kippen. Beim Versuch die Platten aufzuhalten wird eine

Aushilfskraft unter ihnen begraben. Dabei zieht sich der Mann

schwere Schädel- und Beckenfrakturen zu, die zur dauer haften

Er werbs minderung führen. Der Unfall hat die BGHW bisher über

250.000 € gekostet.

Der Fernlehrgang klärt auch darüber auf, welche Gefahren von

falsch gestapelten Platten ausgehen und wie wichtig die Unterweisung

von Mitarbeitern – auch von Aushilfskräften – ist.

Nicht nur Arbeitsunfälle, sondern auch Berufserkrankungen lassen

sich mit dem richtigen Wissen vermeiden. Der Fernlehrgang

informiert Sie auch darüber, wie sich Hauterkrankungen – die

Berufskrankheit Nr. 1 – vermeiden lassen.

Unsere Beispiele haben Sie überzeugt – Sie machen mit beim

Fernlehrgang?! Dann freuen wir uns, Sie als Teilnehmer zu

begrüßen.

11


Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer E

Unser Tipp: Halten Sie beim

Durcharbeiten der Hefte einen

Stift bereit: für Antworten,

Anregungen und Kommentare.

Wichtig: Lehrgangsteil neh mer

ist immer der Un ter nehmer

selbst, denn er muss die Kennt -

nisse über Arbeitssicherheit

und Gesundheitsschutz

nachweisen.

Fernlehrgang für den Unternehmer im Einzelhandel Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz

Fernlehrgang

12

Teilnahmebescheinigung

Frau Martina Mustermann

hat erfolgreich am Fernlehrgang „Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz“

teilgenommen. Damit wurde die Qualifikation zur Teilnahme an der

„alternativen bedarfsorientierten betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen

Betreuung in Betrieben mit bis zu 50 Beschäftigten“ gemäß

BGV A2 „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ § 2 Abs. 4

und Anlage 3 erreicht.

Wir bedanken uns für Ihr Engagement in Sachen „Arbeitssicherheit &

Gesundheitsschutz“!

Dr. Udo Schöpf, Mitglied der Geschäftsleitung

Erfolgreich zum Ziel –

so funktioniert der

Fernlehr gang

Die ersten Unterlagen zum Fernlehrgang haben Sie schon erhalten:

den Lehrgangsordner mit den Heften E und 1, einer CD-ROM und

Ihr individuelles Kennwort für die Teilnahme am Fernlehrg ang

über das Internet. Für welche Variante Sie sich auch entscheiden,

in den nächsten Monaten schicken wir Ihnen automatisch sieben

weitere Hefte zu. Jedes Heft behandelt ein anderes wichtiges

Thema aus dem Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

Die Be arbeitungszeit beträgt pro Heft ca. eine Stunde, der Gesamt -

aufwand also acht Stunden, verteilt über mehrere Monate.

Um den Fernlehrgang erfolgreich abzuschließen, müssen Sie eine

bestimmte Anzahl von Testfragen richtig beantworten. In jedem

Heft finden Sie zehn Fragen mit jeweils 4 Antwortmöglichkeiten.

Die eine Hälfte der Fragen erfordert eine richtige Antwort, die

andere zwei richtige Antworten. Für korrekt beantwortete

Fragen mit einer Antwortmöglichkeit gibt es 2

Punkte. Fragen mit zwei Antworten sind

extra gekennzeichnet und bringen bei

richtiger Lösung 3 Punkte. Maximal

können 200 Punkte erreicht werden.

Mit 100 Punkten haben Sie das

Lernziel erreicht und erhalten

als Nachweis eine Teilnahme -

bescheinigung. Damit können

Sie das geforderte Wissen im

Arbeitsschutz nachweisen und

er füllen die Voraussetzungen für

die be darfsorientierte Betreuung.

Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution •

Bonn, 00.00.08 Mitgliedsnummer 000.000.000


Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz

Testfragen zu Heft E und 1

[2*] bedeutet: 2 richtige Antworten sind erforderlich

1. Welche beiden Vorschriften sind keine

Grundlage für die arbeitsmedizinische

und sicherheits technische Betreuung in

Betrieben mit bis zu 50 Beschäftigten im

Einzelhandel? [2*]

A Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)

B Unfallverhütungsvorschrift BGV A 2

„Betriebs ärzte und Fachkräfte für

Arbeitssicherheit“

C Mutterschutzgesetz

D Versicherungsgesetz

2. Welche Vorteile hat die aktive Teilnahme

am Fernlehrgang „Arbeitssicherheit &

Gesundheitsschutz“ für Unternehmer mit

weniger als 10 Beschäftigten? [2*]

A Der Unternehmer spart die Grundbetreuung

durch einen Betriebsarzt oder

eine Fachkraft für Arbeitssicherheit

B Er kann selbst entscheiden, wann die

Beratung durch einen Betriebsarzt oder

eine Fachkraft für Arbeitssicherheit

erforderlich ist

C Der Unternehmer kann selbst als Fachkraft

für Arbeitssicherheit arbeiten

D Er darf kein Fachunternehmen mit der

Gefährdungsbeurteilung beauftragen

3. Wer ist im Betrieb immer zuerst für

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

verantwortlich?

A Der Unternehmer

B Die Berufsgenossenschaft

C Die Mitarbeiter

D Der Gesetzgeber

22

Lösungen in den beigefügten

Antwortbogen übertragen ...

4. Welches Unternehmerverhalten trägt

nicht zur Sicherheit im Betrieb bei?

A Mitarbeiter für sicherheitsbewusstes

Verhalten loben

B Mitarbeiter zurechtweisen, wenn sie von

Sicherheitsmängeln berichten

C Den Mitarbeitern ein Vorbild sein

D Bestehende Mängel sofort beseitigen

5. Was ist bei der Übertragung von

Unternehmeraufgaben zu beachten? [2*]

A Im Bereich Arbeitssicherheit und

Gesundheitsschutz dürfen grundsätzlich

keine Unternehmeraufgaben übertragen

werden

B Es müssen Mitarbeiter ausgesucht

werden, die mit den Sicherheitsbestimmungen

gut vertraut sind und

für die Einhaltung der entsprechenden

Maßnahmen sorgen können

C Art und Dauer der Übertragung sollten

schriftlich festgehalten werden

D Nichts

6. Wozu verpflichtet das Arbeitsschutzgesetz

den Unternehmer?

A Mögliche Gefährdungen im Betrieb zu

ermitteln, zu beurteilen und zu beseitigen

B Zu nichts

C Die Beiträge zur Berufsgenossenschaft

pünktlich zu bezahlen

D Mitarbeitern regelmäßig kostspielige

Motivationsseminare zu finanzieren

Testfragen zu Heft E und 1

[2*] bedeutet: 2 richtige Antworten sind erforderlich

1. Welche beiden Vorschriften sind keine

Grundlage für die arbeitsmedizinische

und sicherheits technische Betreuung in

Betrieben mit bis zu 50 Beschäftigten im

Einzelhandel? [2*]

A Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)

B Unfallverhütungsvorschrift BGV A 2

„Betriebs ärzte und Fachkräfte für

Arbeitssicherheit“

C ✘ Mutterschutzgesetz

D Versicherungsgesetz

2. Welche Vorteile hat die aktive Teilnahme

am Fernlehrgang „Arbeitssicherheit &

Gesundheitsschutz“ für Unternehmer mit

weniger als 10 Beschäftigten? [2*]

A Der Unternehmer spart die Grund-

... und an die eingedruckte

Adresse senden.

7. Wann muss ein Arbeitsunfall der

Berufsgenossenschaft gemeldet werden?

A Wenn es Tote gegeben hat oder mindestens

ein Mitarbeiter so verletzt wird, dass

er länger als 3 Tage arbeitsunfähig ist

B Wenn ein Kunde am Unfall beteiligt ist

C Wenn Sachschaden entstanden ist

D Wenn der Verbandkasten benutzt wird

8. Welcher der folgenden Unfälle ist kein

Arbeitsunfall?

A Eine Verkäuferin wird auf dem Weg zur

Arbeit von einem Radfahrer angefahren

B Ein Mitarbeiter stürzt im Lager beim

Auswechseln einer Leuchtstoffröhre von

der Leiter

C Eine Floristin sucht an ihrem freien Tag

den Blumenladen auf, in dem sie be -

schäf tigt ist, um ein Geschenk für eine

Freundin auszu suchen. Beim Verlassen

des Geschäfts stürzt sie auf der Eingangs

treppe

D Ein Beschäftigter wird in einem

Geschäft ausgeraubt und niedergeschlagen

9. Welche Kosten übernimmt die BGHW

nach einem Arbeitsunfall? [2*]

A Heilbehandlungskosten

B Reinigungskosten

C Gar keine

D Rehabilitationskosten

... oder Antwortbogen unter

www.bghw.de direkt ausfüllen.

10. Was gehört zu den Aufgaben der

Berufsgenossenschaften? [2*]

A Entschädigung von Kunden, die in

Mitgliedsbetrieben zu Schaden

gekommen sind

B Wiederherstellen von Gesundheit und

Leistungsfähigkeit der Versicherten nach

Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten

C Entschädigen von Versicherten und

Hinterbliebenen durch Geldleistungen

D Kostenübernahme bei Sachschäden

z. B. bei einem Brand

Die Einsendung ist auch nach dem Stichtag

möglich. Die Auswertung wird Ihnen dann

mit einem der nächsten Hefte zugesendet.

Beispiel für jeweils eine Frage mit einer bzw. zwei Antwortmöglichkeit(en).

Fragen mit 2 Antworten, sind mit

[2*] gekennzeichnet.


Lösungen in den beig

Antwortbogen über

4. Welches Unternehmerverhalten trägt

nicht zur Sicherheit im Betrieb bei?

A✘ Mitarbeiter für sicherheitsbewusstes

Verhalten loben

B Mitarbeiter zurechtweisen, wenn sie von

Sicherheitsmängeln berichten

C Den Mitarbeitern ein Vorbild sein

D Bestehende Mängel sofort beseitigen

5. Was ist bei der Übertragung von

Unternehmeraufgaben zu beachten? [2*]

A Im Bereich Arbeitssicherheit und

Gesundheitsschutz dürfen grundsätzlich

keine Unternehmeraufgaben übertragen

werden

B Es müssen Mitarbeiter ausgesucht

werden, die mit den Sicherheits-

23


Unser Tipp: Beantworten Sie die

Fragen zuerst in den dafür vorgesehenen

Seiten im Lehrheft.

Dort können Sie Ihre Antworten ...

... vor der Übertragung in den

Antwort bogen noch korrigieren

und haben gleichzeitig einen

Beleg für Ihre Unterlagen.



13


Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer E

Haben Sie Fragen zum Fernlehrgang?

Dann schauen

Sie bitte auf Seite 18 nach.

Wenn Sie dort keine Antwort

finden, können Sie auch

unsere kostenlose Infoline

anrufen! � 0800 1013742

14

Mit jedem neuen Lehrheft erhalten Sie auch einen neuen

Antwortbogen. Bitte beachten Sie beim Ausfüllen Folgendes:

� Tragen Sie bitte auf dem ersten Antwortbogen (liegt in Heft 1)

unten links Ihren Namen und Vornamen ein. Auf den dort

eingetragenen Namen wird die Teilnahmebescheinigung

ausgestellt.

� Die Antwortbögen werden maschinell gelesen. Damit sie

korrekt gelesen und gewertet werden können, sollten Sie einen

blauen oder schwarzen Kugelschreiber benutzen, um Ihre

Antworten anzukreuzen. Bitte vermeiden Sie Ver unreini -

gungen und Antwortkreuze, die mehrere Kästchen berühren.

� Halten Sie die Stichtage für die Rücksendung ein! Nur dann

ist eine schnelle Auswertung möglich.

Jedem neuen Lehrheft liegt ein Anschreiben mit einer Ergebnis -

tabelle bei, die Sie über Ihren Punktestand zum aktuellen Stichtag

informiert. Berücksichtigt sind dabei alle Antwortbögen, die bis

zum Stichtag des letzten Lehrheftes eingegangen sind. Für später

eingesandte Bögen erhalten Sie die Ergebnisse entsprechend später.

Den letzten Stichtag des Heftes 8 müssen Sie aber unbedingt

einhalten. Nach diesem Stichtag findet die Gesamtauswertung

statt. Die Teilnahmebescheinigungen werden versendet und danach

ist keine Auswertung mehr möglich.


Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz

Der Verfahrensablauf

Eigentlich ist alles ganz einfach – fassen wir den Ablauf des Fern-

lehrgangs noch einmal kurz zusammen. Von der BGHW bekommen

Sie zu Beginn des Fernlehrgangs die folgenden Unterlagen:

Ankündigungsschreiben Lehrgangsordner mit den Heften

E und 1 sowie eine CD-ROM

Dann sind Sie dran:

� Heft E durchlesen, Heft 1 durcharbeiten, und die Testfragen auf

den dafür vorgesehenen Seiten beantworten. Die Kreuze für

die Antworten mit schwarzem oder blauem Kugelschreiber in

den Antwortbogen übertragen.

� Den Antwortbogen in den grünen Umschlag stecken und an

die eingedruckte Adresse senden. Bitte versenden Sie den

Antwortbogen per Post – und nicht als Fax – an die schon

eingedruckte Adresse. Bitte beachten Sie, dass diese Adresse

ausschließlich für Ihre Antwortbögen gedacht ist.*

� Die Beantwortung der Antwortbögen ist auch im Internet

möglich. Mit separater Post erhalten Sie einen „Quick-User -

zugang“ mit dem Sie direkt starten können.

Nach ca. 5 Wochen erhalten Sie das Heft 2 mit dem Antwort -

bogen 2 und Ihre Ergebnisse für Heft 1, wenn Sie den Stichtag

von Heft 1 eingehalten haben.

* Die BGHW erreichen Sie über diese Adresse: BGHW – Sparte Einzelhandel

Fernlehrgangsbetreuung, Postfach 12 08, 53002 Bonn

Antwortbogen und grünen Fensterumschlag

(eingelegt im Lehrheft)

Schnelle und praktische Alternative:

Beantwortung der Antwortbögen

im Internet mit „Quick-Userzugang“. 15


Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer E

16

...werden Ihnen zugesendet

Folgeheft, Antwortbogen & Ergebnisse

Auswertung

Der unten dargestellte Ablauf, den Sie auch in jedem Heft auf

Seite 2 finden, ist für alle Hefte gleich. Nach Einsendeschluss, dem

Stichtag von Heft 8, erhalten Sie dann Ihr Gesamtergebnis und –

wenn Sie mindestens 100 Punkte erreicht haben – natürlich auch

Ihre Teilnahmebescheinigung für den erfolgreichen Abschluss des

Fernlehrgangs „Arbeitsicherheit & Gesundheitsschutz“.

Nach 8 Runden haben

Sie’s geschafft ...

Heft durcharbeiten

An die eingedruckte Adresse senden

Testfragen beantworten


Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz

Medien-Bestellformular

BGHW – Sparte Einzelhandel

Prävention

Postfach 12 08

53002 Bonn

Fax 0228 5406-5899

Absender, Versandanschrift (bitte keinen Firmenstempel)

Firma

Mitgliedsnummer

Name

Straße, Postfach

PLZ, Ort

Hiermit bestellen wir zum kostenlosen Bezug

Datum, Unterschrift

Möchten Sie es gerne schneller?

Alle Medien finden Sie auch unter

www.bghw.de

Bestell-Nr. Anzahl

17


Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer

Wenn Sie noch Fragen haben

? !

Was tun, wenn ...

Antwort

ein falsches Kästchen ange kreuzt

wurde oder der Antwortbogen

Verunreinigungen aufweist?

in der Ergebnistabelle nicht alle

eingeschickten Antwortbögen

berücksichtigt sind?

ein Antwortbogen verloren

gegangen ist?

die Fernlehrgangsunterlagen an

eine andere Adresse geliefert

werden sollen?

18

Kästchen mit Kreuz bzw. Verunreinigungen

vollständig mit Korrekturflüssigkeit überdecken

Warten Sie bitte das nächste Lehrheft mit der neuen

Ergebnistabelle ab. Sind die Antwortbögen dann

noch nicht ausgewertet, füllen Sie bitte einen Ersatz-

Antwortbogen aus (siehe auch nächste Antwort) und

schicken ihn an die angegebene Adresse.

Kopieren Sie bitte einen anderen Antwortbogen

und entfernen Sie die aufgedruckte Lehrheftnummer

mit Korrekturflüssigkeit. Dann tragen Sie an gleicher

Stelle die richtige Lehrheftnummer ein. Tipp: machen

Sie sich schon zu Beginn des Fernlehrgangs einige

Kopien „für alle Fälle“!

Bitte die neue Lieferanschrift in die Kästchen unten

links auf dem Antwortbogen eintragen


Heft E | Einführung in den Fernlehrgang für Unternehmer Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz

? !

Was tun, wenn ...

Antwort

Ihr Name und/oder Ihre Adresse

nicht korrekt wiedergegeben sind?

ein Lehrheft verlorengegangen ist?

wenn Sie mehrere Antwortbögen

auf einmal schicken möchten?

der Antwortbogen nicht rechtzeitig

zum Stichtag abgeschickt wurde?

ich mit der Auswertung eines

Antwortbogens nicht einverstanden

bin?

Angaben unten links auf dem Antwortbogen

korrigieren

Kostenlose Infoline anrufen und nachbestellen

Bitte einzeln falten und in den Umschlag stecken,

sonst erfasst der Scanner nicht alle Bögen

Bei den Heften 1 – 7 müssen Sie „nur“ länger auf

Ihre Ergebnisse warten. Aber Achtung: der Stichtag

für Heft 8 ist der verbindliche Einsendeschluss.

Später eintreffende Antwortbögen werden nicht

mehr berücksichtigt.

Überprüfen Sie bitte zuerst, ob Sie Ihre Antworten

richtig vom Heft in den Antwortbogen übertragen

haben. Wenn kein Übertragungsfehler vorliegt, können

Sie die Infoline anrufen und um Überprüfung bitten.

19


Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution

Prävention – Sparte Einzelhandel, Niebuhrstr. 5, 53113 Bonn

www.bghw.de, E-Mail: fernlehrgang@bghw.de

Gestaltung: Brunk-Design, brunk-design@web.de

Druck: Brandt GmbH, Bonn

Text: Dr. Johanna Rupp und ein Autorenteam der BGHW – Sparte Einzelhandel

Gestaltung: Brunk-Design, Frankfurt am Main

Fotos: BGHW, plonsker media gmbh

Illustrationen: Dagmar Brunk

Druck & Produktion: Brandt GmbH, Bonn

Stand: FLG 2008

Um den Text in unseren Lehrheften leicht lesbar und übersichtlich zu halten,

haben wir stellvertretend für alle Unternehmerinnen und Unternehmer

durchgängig den Begriff „Unternehmer“ benutzt. Wir bitten diese verkürzte

Form im Interesse der besseren Lesbarkeit zu entschuldigen.

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