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18. Jahrgang - Nr. 5 - 2007

Besuchen Sie uns

im Internet:

www.percha.info


Perchiner

Gemeindebote

Redaktionsschluss für die

nächste Nummer:

12. November 2007

Textbeiträge, Fotos usw. können

im Gemeindeamt hinterlegt werden.

Perchiner Gemeindebote eingetragen beim

Landesgericht Bozen unter Nr. 26/96

erscheint zweimonatlich

• Herausgeber: Gemeinde Percha

• Presserechtlich verantwortlich: Stefan Peer

• Redaktion:

Paul Peter Niederwolfsgruber

E-Mail: NiederwolfsgruberPaul@dnet.it

Silvia Peintner Tel. 0474 40 20 17

E-Mail: peintner.silvia@dnet.it

• Layout:

Evelyn Leiter

Tel. & ISDN + 39 0474 40 20 51

• Endfertigung und Druck:

LCS Partnerdruck - Bruneck

Tel. 0474 55 55 67

E-Mail: info@LCS.st - www.LCS.st

Aus dem Inhalt

Mitteilung in eigener Sache 3

Eine Richtigstellung 3

G

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2

GEMEINDENACHRICHTEN

Aus dem Gemeinderat 3

Aus dem Gemeindeausschuss 5

Aus der Baukommission 9

Infos aus dem Gemeinde-Bauamt 10

SPORT

Die Entwicklung des Sportkletterns 11

Fußballnachrichten 13

RÜCKBLICK

Archäologie rund um den Hauserhof 16

Aus dem Pfarrgemeinderat 20

Festbetrieb auf dem neuen Festplatz 21

Kinder-Sommerprogramm des KFS 23

Neues Kindergartenjahr 24

Das neue Schuljahr hat begonnen 25

Logo für den Bildungsausschuss 26

Bergmesse auf dem Schönbichl 27

UMWELT

Mobile Schadstoffsammlung 28

Sammelaktion von Strauchschnitt 29

Dorfsäuberungsaktion 29

DIE LITERARISCHE ECKE

Der Spuk der Wichtel 30

DIE SEITE ZUM MITMACHEN

Erkältung, Grippe & Co. 31

DIE KINDERSEITE 33

ZUR KENNTNIS GENOMMEN

Schülerlotse gesucht! 35

Ehevorbereitungsabende 35

Familiengeld und Kindergeld für 2008 35

Gebrauchtkleidersamml. der Caritas 37

Weihnachtskartenaktion des BNF 07 38

Jugend bietet Hausmeisterservice 38

Zuschüsse auf zahnprothetische

Leistungen 39

Familienkarte „myFamilyPass“ 39

Einheitliche, Einkommens- und

Vermögenserfassung 40

Gestaltung der Gottesdienste 40

AUS DEM STANDESAMT 41

VERANSTALTUNGEN 42

Vogelscheuche, in

Nasen entdeckt 2006


Dankeschön

Mitteilung in eigener Sac

Mitteilung in eigener Sache

Um allen Institutionen, Vereinen und Verbänden, die ihre Berichte und Mitteilungen im „Perchiner

Gemeindeboten“ veröffentlicht haben möchten, die Planung zu erleichtern, teilen wir

hiermit den jeweiligen Redaktionsschluss der einzelnen Ausgaben des PGB im laufenden

Jahr 2007 mit. Wir ersuchen, den jeweiligen Redaktionsschluss zu beachten und entsprechend

einzuhalten. Vielen Dank für die Mitarbeit!

Redaktionsschluss November........12. November 2007

Redaktionsschluss Jänner 2008 ....14. Jänner 2008

Vom Redaktionsschluss bis zur Fertigstellung und Auslieferung der Zeitung müssen jeweils

ca. 2 Wochen einkalkuliert werden.

Die Redaktion des PGB

Eine Richtigstellung

Herr Siegfried Micheler hat die Redaktion des PGB darauf hingewiesen, dass der Bunker

in Unterwielenbach in den Medien und leider auch im Gemeindeboten fälschlicher Weise

als „Micheler Bunker“ bezeichnet wurde. Wie oder durch wen diese Bezeichnung aufgekommen

ist, hat die Redaktion nicht weiter recherchiert. Wir sichern aber zu, dass der Bunker,

der aufgrund seiner neuen Zweckbestimmung sicherlich auch in Zukunft immer wieder

in verschiedenen Berichten im Gemeindeboten genannt werden wird, nicht mehr mit obiger

Bezeichnung aufscheinen wird.

Aus dem Gemeinderat

Aus dem Gemeinderat

Am 26. Juli 2007 trat der Gemeinderat von

Percha zu einer Sitzung zusammen. Unter

dem Vorsitz von Bürgermeister Joachim

Reinalter wurden dabei folgende Beschlüsse

gefasst:

3. Bilanzänderung – Geschäftsjahr

2007

Da bei der Erstellung des Haushaltsplanes

für das laufende Jahr 2007 einige

notwendige Investitionen bzw. Ausgaben

noch nicht bekannt waren und daher

auch nicht vorgesehen werden konnten,

beschloss der Gemeinderat mit 10 Ja-

Stimmen und 2 Stimmenthaltungen (bei

12 Abstimmenden) die 3. Bilanzänderung

im laufenden Geschäftsjahr 2007, die

Mehreinnahmen und –ausgaben in der

Höhe von jeweils 538.428,01 € vorsieht.

Der Wirtschaftsüberschuss erhöht sich

durch diese Maßnahme von 40.199,83 €

auf 48.657,00 €.

Bei den Mehreinnahmen waren u.a. Landes-

und andere Beiträge in den Gemeindehaushalt

einzugliedern. Diese sind

zum Teil schon für bestimmte Investitionen

fix verpflichtet, also auch schon im

Ausgabenteil zweckgebunden. Weitere

nicht vorhergesehene Ausgaben wurden

für die Heizung in der Feuerwehrhalle

Percha, für die Errichtung einer Brücke in

Oberwielenbach (Zufahrt zum Haus Alois

Niederwolfsgruber), für außerordentliche

Instandhaltungsarbeiten am Vereinshaus

Oberwielenbach (Anschluss an die Fernwärmeleitung

Oberwielenbach) und für

ein Darlehen für das Wasserkraftwerk

Percha (das allerdings erst dann aufgenommen

wird, sobald die entsprechende

Wasserkonzession erteilt ist) vorgesehen.

Für die Erweiterung der Feuerwehrhalle

(Feuerwehrkaserne) Percha wurden

60.000,00 € als Kostenanteil der

Gemeinde vorgesehen (208.740,84 €

sind Landesbeiträge). Da aber bei der

Ausschreibung der Arbeiten ein Abschlag

von 20 % erzielt wurde, werden

sich die Kosten zu Lasten

der Gemeinde voraussichtlich

verringern.

3


Gemeindenac

Ausschreibung eines öffentlichen

Wettbewerbs nach Titeln und Prüfungen

zur Besetzung der Stelle eines

Gemeindesekretärs IV. Klasse, IX.

Funktionsebene – Verlängerung des

Abgabetermins für das Zulassungsgesuch.

Diesbezüglich beschloss der Gemeinderat

einstimmig, die Frist für die Einreichung

der Gesuche zur Zulassung zum

Wettbewerb bis zum 31. Oktober 2007 zu

verlängern.

Entdemanialisierung von einer Grundparzelle

in Oberwielenbach

Nachdem in Oberwielenbach eine

Grundstücksregelung durchgeführt werden

muss, nahm der Gemeinderat mit

einem entsprechenden, einstimmig

gefassten, Beschluss die Entdemanialisierung

von 58 m² der Gp. 2212 in Oberwielenbach

vor. damit wird das betreffende

Grundstück vom öffentlichen Gut in

das (private) Vermögensgut übertragen.

Abänderung des geltenden Bauleitplanes

der Gemeinde Percha: Eintragung

eines „Fußweges“ nördlich des Bunkers

in Unterwielenbach.

Die von Dr. Arch. Georg Niederwieser

aus Bruneck ausgearbeitete Abänderung

des Bauleitplanes wurde vom Gemeinderat

einstimmig genehmigt.

Genehmigung des Projektes betreffend

den Einbau eines Kleinkraftwerkes

in die bestehende Trinkwasserleitung

der Gemeinde Percha - 1. Variante.

Mit 10 Ja-Stimmen und 2 Stimmenthaltungen

(bei 12 Abstimmenden) genehmigte

der Gemeinderat das 1. Varianteprojekt

zum Einbau eines Kleinkraftwerkes

in die bestehende Trinkwasserleitung

der Gemeinde Percha, ausgearbeitet von

Herrn Dr. Ing. Fritz Starke aus Bozen in

rein technischer Hinsicht. Es weist folgenden

Kostenvoranschlag auf:

Ausschreibungsbetrag der

Arbeiten: ...........................€ 300.000,00.-

Technische Spesen,

Unvorhergesehenes usw.:€ 132.000,00.-

Gesamtbetrag:..................€ 432.000,00.-

Mit Hochdruck arbeitete die Gemeindeverwaltung

letzthin auf die Fertigstellung

des neuen Kindergartens in Percha hin.

Demanialisierung von verschiedenen

Grundparzellen in Oberwielenbach.

Gleichzeitig werden durch einen ebenso

einstimmig gefassten Beschluss des

Gemeinderates verschiedene Grundparzellen

in Oberwielenbach im Gesamtausmaß

von 88 m² in das öffentliche Gut der

Gemeinde übertragen.

Grundstücksregelung in Oberwielenbach.

Tauschvertrag zwischen

Gemeinde Percha und Balthasar Niederwolfsgruber.

Dieser Grundstückstausch (s. die zwei

vorhergehenden Beschlüsse), der Einnahmen

von 1.320,00 € und Ausgaben

von 870,00 € bewirkt, wurde vom

Gemeinderat einstimmig gutgeheißen.

4


ichten

Aus dem Gemeindeausschuss

Aus dem Gemeindeausschuss

G

Sitzung vom 16. Juli 2007

Am 26. Juli 2007 wird der Gemeinderat

zur Behandlung einer insgesamt 5 Punkte

umfassenden Tagesordnung einberufen

(s. „Aus dem Gemeinderat“).

Der Gemeindeausschuss beschließt die

Genehmigung der Vereinbarung zur Einrichtung

einer Landesbürgschaftspolizze

als Garantie für die von der Telecom Italia

s.p.a. auf Gemeindeeigentum vorgenommenen

Eingriffe.

Die Anwaltssozietät Schullian & Senoner

& Partner aus Bozen wird mit der Vertretung

der Interessen der Gemeinde Percha

beim Gerichtsverfahren vor dem Verwaltungsgericht

Bozen im Verfahren der

Gemeinde Percha / Telecom Italia S.p.A

beauftragt. Die entsprechenden Ausgaben

werden mit 2.500,00 € veranschlagt.

Sitzung vom 26. Juli 2007

Der Gemeindeausschuss genehmigt im

Zuge der vom Gemeinderat vorgenommenen

3. Bilanzänderung in diesem laufenden

Jahr auch die Abänderung des

entsprechende Haushaltsvollzugsplanes

/Arbeitsplanes für das Jahr 2007 – 3.

Maßnahme.

Dr. Arch. Kurt Egger aus Bruneck wird mit

zusätzlichen Arbeiten aufgrund des

Mehraufwandes betreffend die Koordinierung

des Wettbewerbs für die Projektierung

der Kirchplatzgestaltung in Percha

beauftragt. Die Kosten dafür belaufen

sich auf 3.672,00 €, gesetzliche Abgaben

inbegriffen.

Für die Grundschule Percha werden folgende

Bedarfsgegenstände angekauft:

1 Drucker Laserjet in Farbe HP 2605 (Olivetti

- Luigi Marchetti srl): 354,00 €;

2 Tageslichtprojektoren 3M 2660 (Athesia

Buch GmbH): 957,60 €;

1 Dreifuss 68x100 (Puerari KG): 59,40 €;

10 Blöcke für Flipchart (Puerari KG):

110,04 €.

Die Ausgaben belaufen sich demnach

auf insgesamt 1.481,04 €.

Der Gemeindeausschuss beschließt die

Annahme des Landesbeitrages von

2.113,50 € für den Bildungsausschuss

Percha. Dieser Beitrag wird von Seiten

der Gemeinde um den Betrag von

2.114,00 € aufgestockt und an den Bildungsausschuss

Percha überwiesen.

Der Gemeindeausschuss beschließt weiters

die Annahme und Zweckbestimmung

des Landesbeitrages in der Höhe von

208.740,84 €, gemäß Gesetz Nr. 34 vom

12.07.1975, in geltender Fassung, für die

Erweiterung der Feuerwehrhalle der Freiwilligen

Feuerwehr Percha.

Ebenso wird die Annahme und Zweckbestimmung

des Landesbeitrages in der

Höhe von 1.042.000,00 € gemäß Gesetz

Nr. 614 vom 22.07.1966, in geltender

Fassung, für den Umbau und die Erweiterung

der Grundschule in Unterwielenbach

beschlossen.

Der Freiwilligen Feuerwehr Percha wird

für den Ankauf neuer Funkgeräte und für

die Anpassung von Funkern zur Angleichung

an die gesamtstaatlichen Normen

der außerordentlichen Restbeitrag in der

Höhe von 1.350,00 € gewährt.

Der Gesamtbetrag von 22.908,18 € wird

für die Bezahlung verschiedener Rechnungen

liquidiert und zur Auszahlung

gebracht.

Der Gemeindeausschuss stellt mit einem

entsprechenden Beschluss fest, dass die

Führung der Wählerkarteien mittels EDV-

Anwendung im 1. Halbjahr 2007 ord-

5


Gemeindenac

nungsgemäß und vorschriftsmäßig

durchgeführt worden ist.

Der Gemeindeausschuss legt fest, die

Vergabe des Reinigungsdienstes für das

Rathaus von Percha und den neuen Kindergarten

in Unterwielenbach für den

Zeitraum vom 01.09.2007 bis zum

31.08.2009, im Sinne des geltenden

Gesetzes mittels Verhandlungsverfahren

und nach dem Kriterium des niedrigsten

Preises zu vergeben.

Sitzung vom 13. August 2007

Der Reinigungsdienst für das Rathaus

von Percha und für den neuen Kindergarten

mit Schulmensa in Unterwielenbach

wird laut den festgelegten Kriterien

für den Zeitraum vom 01.09.2007 bis

zum 31.08.2009 an die Firma Sozialgenossenschaft

Co-Opera - Gen., Bruneck

zu einem Betrag von jährlich 30.950,00 €,

gesetzliche Abgaben nicht inbegriffen,

vergeben.

Der vom Ingenieurbüro Triplan aus Bruneck

ausgearbeiteten Kostenvoranschlag

für die Sanierung und Erweiterung der

Feuerwehrkaserne in Percha wird in verwaltungstechnischer

Hinsicht genehmigt.

auszuschreib. Arbeiten: ....€ 152.834,01.-

Sicherheitskosten: ................€ 3.525,00.-

Gesamtkosten: .................€ 156.359,01.-

(zuzüglich gesetzliche Abgaben)

Zudem beschließt der Gemeindeausschuss,

die Arbeiten zur Sanierung und

Erweiterung der Feuerwehrkaserne in

Percha, im Sinne des geltenden Landesgesetzes

mittels Verhandlungsverfahren

und Angebot eines prozentuellen Abgebotes

zu vergeben;

Die Fa. Verginer GmbH mit der Verlegung

einer Entwässerungsrinne oberhalb

des Engelbergerplatzes in Percha zu

beauftragen. Die Ausgaben dafür belaufen

sich auf 4.200,00 €, MwSt. inbegriffen.

Die Fa. Untergassmair GmbH aus Olang

wird mit der Durchführung von Arbeiten

(zusätzliche Elektroarbeiten) an der Heizungsanlage

im Vereinshaus von Percha

für den Anschluss an das Fernwärmenetz

der Stadtwerke Bruneck im Ausmaß von

5.048,69 €, MwSt. inbegriffen, beauftragt.

Das Ingenieurbüro Triplan aus Bruneck

wird mit der Projektierung und Sicherheitskoordination

betreffend den Bau des

Gehsteiges in Unterwielenbach, Teilstück

Grundschule – Staatsstraße SS49, zu

einem Kostenpunkt in der Höhe von €

7.873,19, gesetzliche Abgaben inbegriffen,

beauftragt.

Der Gesamtbetrag von 8.481,05 € wird

für die Bezahlung verschiedener Rechnungen

liquidiert und zur Auszahlung

gebracht.

Die Reisekosten für Dienstfahrten der

Gemeindebediensteten, die für den Zeitraum

vom 01.04.2007 bis zum

30.06.2007 insgesamt 196,85 € betragen,

werden mit einem entsprechenden

Beschluss zur Auszahlung gebracht.

Um Ausgaben, die den jeweiligen vorgesehenen

Ansatz im Haushaltsplan der

Gemeinde übersteigen, vornehmen zu

können, beschließt der Gemeindeausschuss

die Behebung des Gesamtbetrages

von 4.600,00 € aus dem ordentlichen

Rücklagenfonds.

Der Gemeindeausschuss genehmigt die

unwesentliche Abänderung des Durchführungsplanes

für die Auffüllzone „Litschbach“

in Litschbach, betreffend das Baulos

5, gemäß dem von Dr. Arch. Wolfgang

Forer ausgearbeiteten Rechtsplan.

Der Gemeindeausschuss legt mit einem

entsprechenden Beschluss folgende

Gebühren für den Besuch des Kindergartens

im Schuljahr 2007/2008 fest:

für Kinder, die in der Gemeinde Percha

ansässig sind: € 52,00.-

für Kinder, die nicht in der Gemeinde Percha

ansässig sind: € 75,00.-

6


ichten

Für die Kinder der Ortschaften Oberwielenbach,

Platten und Aschbach Aschbach

wird wegen der höheren Fahrtkosten

eine Verminderung der Gebühren im

Ausmaß von 12,00 € vorgesehen.

Im Falle einer gerechtfertigten Abwesenheit

von einem Monat, die im Krankheitsfall

mit einem ärztlichen Zeugnis zu belegen

ist, wird die Monatsgebühr nicht eingehoben.

Wenn zwei Geschwister, die in der

Gemeinde Percha ansässig sind, den

Kindergarten besuchen, ist für ein Kind

der volle Monatsbeitrag und für das

andere € 45,00 zu entrichten.

In besonderen Härtefällen entscheidet

der Gemeindeausschuss über eine eventuell

gerechtfertigte Gebührenbefreiung

bzw. Gebührenermäßigung.

Von den im Kindergarten beschäftigten

Personen wird ein Unkostenbeitrag pro

eingenommener Mahlzeit in der Höhe

von 2,60 €, inkl. MwSt., eingehoben. Eine

Integrationsassistentin sowie eine Lehrperson

der Grundschule, die jeweils mit

der Aufsicht während des Essens betraut

sind, werden von diesem Unkostenbeitrag

befreit.

Aufgrund eines entsprechenden Ansuchens

wird dem beauftragten Gemeindesekretär

Dr. Karl Georg Kröss die Wohnung

im Kindergarten von Unterwielenbach

zugewiesen. Die Monatsmiete wird

mit 300,00 € festgelegt.

Die Fa. Grohe GmbH wird mit der Lieferung

eines Kompressors samt Zubehör

beauftragt. Die Kosten dafür belaufen

sich auf 355,08 €, MwSt. inbegriffen.

Sitzung vom 24. August 2007

Der Gesamtbetrag von 5.563,56 € wird

für die Bezahlung verschiedener Rechnungen

liquidiert und zur Auszahlung

gebracht.

Die Mehrausgabe in der Höhe von

118,80 € bei der Elektroinstallation der

neuen Werkstatt der Gemeinde durch Fa.

Huber Paul aus Wielenberg wird genehmigt

und die Rechnung in der Höhe von €

3.769,20, MwSt. inbegriffen, liquidiert.

Die Fa. Sommacal GmbH wird mit der

Lieferung von Zusatzartikeln für die

Küche beim Bau des neuen Kindergartens

mit Schulmensa in Unterwielenbach

beauftragt, und zwar zu einem Kostenpunkt

von 5.419,20 €, MwSt. inbegriffen.

Mit der Firma L.R.servizi ascensori e

montacarichi wird ein Wartungsvertrag

für die Aufzugsanlage beim neuen Kindergarten

mit Schulmensa in Unterwielenbach

zu einem jährlichen Betrag von

1.152,00 €, MwSt. inbegriffen, abgeschlossen.

Die Zimmerei Peintner KG aus Percha

wird mit der Errichtung einer Brücke samt

Geländer bei der Zufahrt zum Wohnhaus

Niederwolfsgruber Alois in Oberwielenbach

beauftragt und die entsprechende

Rechnung in der Höhe von € 2.820,00,

MwSt. inbegriffen, wird liquidiert.

Der Gemeindeausschuss beschließt, für

den Kindergarten Percha das Zeiterfassungsterminal

der Firma ACS Data Systems

AG aus Bruneck anzukaufen, und

zwar zu einem Preis von 2.100,00 €, inkl.

MwSt.

Von der Fa. Webhofer KG aus Bruneck

wird eine Metall-Kreissäge Pedrazzoli

Brown 250-400V zum Preis von 1.260,00

€, MwSt. inbegriffen, angekauft.

Die Fa. Grohe GmbH wird mit der Lieferung

einer Säulenbohrmaschine Quantum

B 25 F beauftragt. Die Kosten dafür

belaufen sich auf 377,49 €, MwSt. inbegriffen.

Mit einem entsprechenden Beschluss

wird festgelegt, dass der im Schuljahr

1991/1992 eingeführte Schulausspeisungsdienst

nach den neuen Richtlinien

gemäß Beschluss der Landesregierung

Nr. 2039 vom 13.06.2005 auch im Schul-

G

7


Gemeindenac

jahr 2007/2008 weitergeführt wird.

Die Schulausspeisung wird über die

Küche des Kindergartens angeboten und

kann von allen Schülern der Grundschule

an Tagen mit Nachmittagsunterricht

und an Nachmittagen mit einer von der

Schule veranstalteten, bzw. geförderten

Aktivität in Anspruch genommen werden.

Die Kostenbeteiligung zu Lasten der

Schülereltern wird mit 3,00 € pro Mahlzeit

festgelegt.

Bei eventuellen sozialen Härtefällen entscheidet

der Gemeindeausschuss auf

Antrag der Betroffenen über die Höhe

des zu entrichtenden Beitrages.

Der Spesenbeitrag für die Inanspruchnahme

der Schulausspeisung

2007/2008 für Lehrpersonen und

Gemeindebedienstete wird mit 8,00 € pro

Mahlzeit festgelegt.

Es werden auch jene Mahlzeiten verrechnet,

die nicht konsumiert werden, vorbehaltlich

schriftlicher Abmeldung mit 10-

tägiger Vorankündigung im Gemeindeamt.

Jene Lehrpersonen, die den Aufsichtsdienst

während der Schulausspeisung

versehen, sind von der Bezahlung des

Unkostenbeitrages befreit.

Die Fa. Kofler & Strabit GmbH wird mit

der Lieferung von Sand/Erdgemisch für

den Tennenbelag des Fußballplatzes in

Oberwielenbach beauftragt. Die Kosten

dafür betragen 1.944,00 €, MwSt. inbegriffen.

Mit einem entsprechenden Beschluss

wird der bereichsübergreifende Kollektivvertrag

für die Führungskräfte betreffend

den Zeitraum 2005 – 2008, unterzeichnet

von den Vertragsparteien auf Landesebene

am 05.07.2007, zur Kenntnis genommen.

Die Frist für das

Einreichen der Gesuche

um Zuweisung

der Flächen für den

geförderten Wohnbau

für das Jahr

2007 wird mit 31. Oktober 2007 festgelegt,

und zwar für folgende Zonen:

„Schießstand II“ in Oberwielenbach,

„Sandegg“ in Percha;

Sitzung vom 10. September 2007

Die Bauarbeiten betreffend die Sanierung

und den unterirdischen Zubau der

Feuerwehrkaserne in Percha werden an

die Firma Kosta Peter aus St. Lorenzen

mittels Verhandlungsverfahren vergeben,

und zwar zu folgendem Kostenvoranschlag:

Ausschreibungsbetrag: ......152.834,01 €

Abgebot: ...................................- 19,50 %

Sicherheitskosten: ..................3.525,00 €

Arbeitsübergabebetrag: .....126.556,37 €

10 % MwSt.:..........................12.655,64 €

Insgesamt: ..........................139.212,01 €

Der Gemeindeausschuss genehmigt die

unwesentliche Abänderung des Wiedergewinnungsplanes

„Süd“ für die Wohnbauzone

A3 in Percha, betreffend das

Baulos auf Bp. 423, K.G. Percha, gemäß

dem von Dr. Arch. Johanna Niederkofler

Johanna ausgearbeiteten Rechtsplan.

Ebenso wird die unwesentliche Abänderung

des Wiedergewinnungsplanes für

die Wohnbauzone A1 in Unterwielenbach

betreffend das Baulos auf Bp. 310, K.G.

Percha, gemäß dem von Dr. Arch. Martin

Taschler ausgearbeiteten Rechtsplan

genehmigt.

Ein weiterer Beschluss des Gemeindeausschusses

beinhaltet die Genehmigung

der unwesentlichen Abänderung

des Wiedergewinnungsplanes „Nord“ für

die Wohnbauzone A4 in Percha betreffend

das Baulos 2 laut dem von Dr. Arch.

Dora Aichner ausgearbeiteten Rechtsplan.

Schließlich wird auch die unwesentliche

Abänderung des Wiedergewinnungsplanes

„Süd“ für die Wohnbauzone A3 in

Percha betreffend das Baulos auf Bp.

526, K.G. Percha, gemäß dem von

8


ichten

Geom. Jakob Innerbichler ausgearbeiteten

Rechtsplan genehmigt.

Nachdem sich im Zuge der Neugestaltung

des Festplatzes beim Vereinshaus

in Percha die Notwendigkeit ergeben hat,

Arbeiten durchzuführen, die im Projekt

nicht vorgesehen und auch nicht im Verzeichnis

der Preise enthalten sind, wurde

zwischen dem Bauleiter Geom. Martin

Krautgasser aus Percha betreffend die

zusätzlichen Arbeiten die Vereinbarung

abgeschlossen. Diese Vereinbarung

neuer Preise, die Mehrausgaben in der

Höhe von 20.652,54 zuzügl. MwSt., erfordern,

wird mit einem Beschluss des

Gemeindeausschusses genehmigt.

Aus dem selben Grund wird die Vereinbarung

neuer Preise betreffend die Zimmermanns-

und Spenglerarbeiten bei der

Neugestaltung des Platzes beim Vereinshaus

in Percha, welche am 10.08.2007

zwischen dem Bauleiter Geom. Martin

Krautgasser aus Percha und der Zimmerhofer

GmbH aus Sand in Taufers abgeschlossen

wurde, genehmigt. Dabei sind

keine Mehrausgaben erforderlich.

Der Gemeindeausschuss genehmigt die

Mehrausgabe von 144,00 €, MwSt. inbegriffen,

für den Ankauf von Kapla Bauhölzern

der Fa. Archimedes OHG für den

Kindergarten von Percha.

Die Kostenaufstellung für die Müllabfuhrgebühr

in der Höhe von insgesamt

59.347,62 € (MwSt. 10% inbegriffen) für

das Jahr 2006 wird genehmigt und die

Einhebung der entsprechenden Gebühr

in einer Rate durch den Schatzmeister

angeordnet.

Geom. Ulrich Aichner aus Bruneck wird

mit der Kataster- und Grundbuchseintragung

betreffend die Erweiterung der

Grundschule mit Kindergarten in Unterwielenbach

beauftragt. Die Kosten dafür

belaufen sich aus 2.620,80 €, Steuern

inbegriffen.

Der Gemeindeausschuss legt mit einem

entsprechenden Beschluss fest, die

Räumlichkeit im Vereinshaus von Percha

- Bauparzelle 399 K.G. Percha, 35 m³ in

der KG Percha weiterhin der Gesellschaft

Telecom Italia S.p.A zur Verfügung zu

stellen.

Die Verlängerung des Vertragsverhältnisses

erfolgt mittels Konzessionsakt und

die Laufzeit des Vertrages wird auf den

01.10.2007 festgelegt. Die Konzessionsgebühr

beträgt jährlich 1.800,00 €, MwSt.

nicht inbegriffen.

G

Aus der Baukommission

Aus der Baukommission

Am 22. August 2007 trat die Gemeindebaukommission

zu ihrer fünften Sitzung in diesem

laufenden Jahr zusammen. Dabei wurden

folgende Projekte positiv begutachtet:

Arthur und Egon Costabiei:

Variante – Errichtung von zwei Reihenhäusern

auf dem Baulos G2 (Baueinheit 4 und

5) in der Erweiterungszone „Sonnberg“ in

Percha.

Lothar Passler:

Errichtung einer provisorischen Abdeckung

des bestehenden Parkplatzes in der Wiedergewinnungszone

A1 in Unterwielenbach.

Hubert Mair:

Bau einer Düngersammelanlage am „Edenhof“

in Oberwielenbach.

9


Gemeindenachrichten

Hartmann Plankensteiner und Petra Sargant

/ Oswald Plankensteiner und Alexandra

Schaiter / Gudrun Wolfsgruber:

Errichtung einer Überdachung in der Erweiterungszone

„Kammerer II“ in Oberwielenbach.

Herwig Lanz:

Errichtung von Sonnenkollektoren am

Wohnhaus in der Auffüllzone B2 in Unterwielenbach.

Adolf Leiter:

Errichtung einer Grenzmauer und eines

Grenzzaunes als Schallschutz beim Wohnhaus

in der Auffüllzone „Percha Mitte“ in

Percha.

Aloisia Regensberger Erlacher:

Errichtung einer neuen Güllegrube beim

„Wirtshof“ in Unterwielenbach.

Annastasia und Josef Regensberger:

Abbruch und Wiederaufbau des Stadels des

„Tafernerhofes“ mit Bau von Wohnungen

und eines landwirtschaftlichen Geräteraumes

in der Wiedergewinnungszone „Nord“

in Percha.

Franz Josef Ranalter:

Errichtung von unterirdischen Autostellplätzen

in der Wiedergewinnungszone „Süd“ in

Percha.

Elisabetta Dall’Aglio / Paolo Scirè Chianetta:

Erweiterung des Kellergeschosses beim

bestehenden Wohnhaus in der Wiedergewinnungszone

„Süd” in Percha

Informationen aus dem Gemei

Informationen aus dem Gemeinde-Bauamt

Der Gemeindeausschuss hat den Termin für das Jahr 2007 für das Einreichen der Gesuche

um Zuweisung von gefördertem Baugrund mit 31.10.2007 festgelegt: Folgende

Zonen stehen zur Auswahl:

Erweiterungszone „Sandegg“ in

Percha

Erweiterungszone „Schießtand

II“ in Oberwielenbach

Vordrucke für Ansuchen sind im

Gemeindebauamt erhältlich.

Gestaltungsplan (Bebauungsvorschlag)

der Erweiterungszone

„Sandegg“ in Percha. Die geförderten

Wohnbauten betreffen die vier

Doppelwohnhäuser an der Südseite

der Erweiterungszone.

Der Entwurf für den überarbeiteten

Landschaftsschutzplan für

die Gemeinde Percha liegt zur

Einsichtnahme im Bauamt der

Gemeinde auf.

10


Sport

Die Entwicklung Entwicklung des Sportkletterns des SportG

Nachdem sich das Sportklettern auch in

unseren Breiten immer größerer Beliebtheit

erfreut, möchten wir die Gelegenheit nutzen

und diese faszinierende Sportart unseren

Leserinnen und Lesern etwas näher vorstellen.

Manuel Gietl aus Oberwielenbach, der

mit seinem Bruder Simon sicherlich zu den

herausragenden Talenten in dieser Disziplin

zählt, hat einen interessanten Artikel über

das Sportklettern geschrieben und uns zur

Veröffentlichung überlassen. Herzlichen

Dank dafür!

Klettern ist, obwohl sicherlich nicht

jedermanns Sache …

Erst um die Mitte des 18. Jahrhundert

begann der Mensch, nicht aus Notwendigkeiten

wie vorher, Berge zu erklimmen.

Früher ging man in die Berge, um Erze

abzubauen, um zu jagen und Viehherden

über Jöcher ins benachbarte Tal zu führen.

Zunächst waren die Menschen voller Eroberungs-

und Forschungsdrang. Erst später

wurde der sportliche Ehrgeiz allmählich zum

Leitmotiv alpinistischer Unternehmungen.

Der höchste Berg der Alpen, der Mont

Blanc, wurde beispielsweise aus rein touristischen

Motiven erstbestiegen. Im späten

18. Jahrhundert und frühen 19. Jahrhundert

folgten dann die Besteigungen der meisten

Alpengipfel. Zu dieser Zeit war der Gipfel

das Ziel und entlang von Schneefeldern,

Gletschern und Graten suchte man die

leichteste und logischste Linie Richtung

Gipfel. Diese kletterbaren Linien wurden

zunehmend schwieriger, je steiler und exponierter

ein Berg war. Dementsprechend

begannen die Bergsteiger, das Mittelgebirge

und die Felsabbrüche als Trainingsmöglichkeiten

zu nutzen. Infolgedessen wurde das

Kletterniveau angehoben und mit der Erfindung

bestimmter Ausrüstungsgegenständen

und Sicherungstechniken konnte man

immer schwierigere Kletterrouten meistern.

Auf diese Weise wurde das Abseilen erfunden

und weiters kamen noch Felshaken und

Karabiner dazu, die die Sicherung in exponierten

Wandstellen um einiges erleichterten.

Zunächst wurde den Kletterrouten und den

Besteigungen im Mittelgebirge kaum

Beachtung geschenkt, dienten sie in den

Augen der meisten Bergsteiger lediglich zur

Übung und zur Vorbereitung auf Unternehmungen

im Gebirge. Diese „Trainingsrouten“

waren, was die reine Kletterschwierigkeit

anbelangt, aber meist um einiges

schwieriger als viele der zeitgenössischen

Kletterrouten im Gebirge. Einen besonderen

Status nahm dabei das Elbsandsteingebirge

ein. In diesem Gebiet, das sicherlich eines

der ersten Klettergebiete der Welt war, hatte

sich das Klettern im Mittelgebirge etabliert

und diente zum Selbstzweck und nicht nur

zur Übung. Dabei wurden bereits um die

Jahrhundertwende strenge sportliche

Regeln aufgestellt, die die Art des Kletterns

festschrieben. Im Elbsandstein wurde ausschließlich

frei geklettert. Damit meint man

das Klettern an natürlichen Haltepunkten.

Weder Haken noch irgendwelche technische

Hilfsmittel wurden zur Fortbewegung

benutzt. Diese dienten nur zur Sicherung.

S

11


Sport

Allmählich entwickelte sich das „Übungsklettern“

auch in anderen Gebieten, wie in

England, zur eigenständigen Sportart. In

den 1930er Jahren erlebte das Klettern in

Europa einen Höhepunkt. Besonders in den

Alpen wurden viele schwierige und klassische

Kletterführen eröffnet. Diese Kletterepoche

bezeichnet man im Übrigen als

„Eroberungsalpinismus“. Viele Bergsteiger

profitierten vom Training an den Felswänden

des Mittelgebirges. Aber trotzdem war

der Wert eines Gipfelsieges weit höher eingeschätzt

als die erfolgreiche Begehung

einer Kletterroute an einer nicht allzu hohen

Wand im Mittelgebirge. Nach dem Zweiten

Weltkrieg wurde schließlich auch die Ausrüstung

weiterentwickelt. So wurden die Karabiner

leichter und robuster und moderne

widerstandsfähige Nylonseile nahmen den

Platz der Hanfseile ein. Somit war es möglich,

dass sich der Leistungsstandard weltweit

verbesserte. Das reine Felsklettern

machte vor allem in Großbritannien und im

Elbsandsteingebirge große Fortschritte und

es wurden stets höhere Schwierigkeiten

geklettert. War die Schwierigkeitsentwicklung

in den Alpen beinahe stehen geblieben,

da man sich vermehrt technischen

Hilfsmitteln, wie Trittleitern und Bohrhaken

bediente, um auch die schier unmöglich

erscheinenden Wandprobleme zu erschlossern,

war es den kühnen Kletterern des Mittelgebirges

bereits möglich, komplizierte

Kletterprobleme frei zu klettern. Suchte man

in den Alpen vermehrt die direkteste Linie

zum Gipfel, die durch unzählige Haken und

Bohrhaken ermöglicht wurde, kreierte man

an den Wänden des Mittelgebirges bereits

sehr schwierige Linien, die kaum durch

Haken abgesichert wurden. Vielmehr

benutzte man Schlingen um Felszacken

oder Knöpfe, die man in Rissen verklemmte

zur Sicherung. Parallel zu dieser Entwicklung

in Europa, begründete sich in Amerika

eine neue „Tradition“ des Freikletterns.

Besonders das heute weltweit bekannte

Yosemite-Tal entwickelte sich zum Zentrum

der amerikanischen Freikletterbewegung.

Nebenbei wurde auch der Erfindergeist der

Kletterer durch die eigenartigen Felsstrukturen

des kalifornischen Granit’s angeregt.

… sowohl für Aktive als auch für

Zuschauer eine faszinierende Sportart.

Deshalb entwickelte man neue spezielle

Sicherungsmethoden. Klemmkeile (spezielle

Klemmgeräte, die in Rissen zur Absicherung

verkeilt werden), Magnesia (zur Trocknung

der Haut und Erhöhung der Haftreibung)

und Kletterschuhe mit weichen profillosen

Sohlen traten ihren Siegeszug an. In

Amerika hatte sich das reine Felsklettern

mittlerweile als eigenständige Disziplin des

Bergsports etabliert. Neuartig war auch,

dass Routen, die auf irgendeinen nicht allzu

hohen Felsblock oder nur bis zu einer

Abseilstelle mitten in einer Wand führten,

anerkannt wurden und deren Begehungen

Ausdruck hoher sportlicher Leistungskraft

waren und dementsprechend respektiert

wurden. Wie in England unterschied man

auch im Elbsandsteingebirge streng zwischen

technischer Kletterei und freiem Klettern.

Doch bis Mitte der 1960iger Jahre blieben

diese Stilrichtungen nur auf diese zwei

Gebiete in Europa beschränkt. Erst einige

Jahre später reisten Kletterer in fremde

Gebiete und lernten dort andere Kletterethiken

und die dort herrschenden Kletterregeln

kennen und trugen diese Ansichten und Stilrichtungen

in ihr Heimatgebiet. So geschah

es auch in den ersten 1970iger Jahren, als

12


Sport

die ersten europäischen Kletterer ins kalifornische

Klettermekka reisten. Die Europäer,

die sich bis dahin ausschließlich an Haken

und Trittleitern fortbewegten und nur vereinzelt

schon Erfahrung mit freiem Klettern hatten,

waren vom Freiklettergedanken der

Amerikaner beeindruckt und nahmen diese

Idee mit in ihre heimatlichen Klettergebieten.

Auf diese Weise war es auch möglich,

dass sich der Freikletter-Gedanke, der sich

in Europa nur vereinzelt im Osten Deutschlands

und in England finden ließ, sich

flächendeckend über ganz Europa ausbreiten

konnte. Vor allem in den 1980er Jahren

nahm die Anzahl der Kletterer rasch zu, und

durch das viele Reisen und Kennenlernen

anderer Klettergebiete entwickelte sich das

Sportklettern zu einer selbständigen Spielform

des Felskletterns. Kletterer versuchten

immer schwierigere Probleme zu lösen und

so wurden stets höhere Grade eingeführt.

Die Besten unter ihnen begannen, sich

gezielt auf eine Begehung einer harten Kletterroute

vorzubereiten und das Training

wurde neben der Ausrüstung und Klettertechnik

zu einem fundamentalen Bestandteil

des Sportkletterns. Ausrüstung und Klettertechnik

sind heute weltweit stark vereinheitlicht.

Das Klettern birgt zunehmend

auch eine gymnastische Komponente in

Fußballnachrichten

sich. Im Besonderen das Sportklettern hat

heute nur noch sehr wenig mit dem „traditionellen“

Bergsteigen gemein. War das

Klettern vor einigen Jahrzehnten nur eine

von vielen Fähigkeiten, die man brauchte,

um einen Gipfel zu besteigen, so ist es

heute eine überaus komplexe Disziplin

geworden. Die besten Kletterer müssen

sich oft jahrelang auf eine erfolgreiche

Begehung einer vielleicht nur zehn Meter

hohen Wand vorbereiten. Vor hundert Jahren

oder auch noch in den 1950er Jahren

hätten die besten Alpinisten darüber

lächelnd den Kopf geschüttelt und um Sinn

und Zweck solcher Aktionen gefragt. In der

Gegenwart ist der sportliche Aspekt im Klettern

ungemein hoch und die Leistungsdichte

wird immer größer. Zahlreiche Kletterer

treten in Wettkämpfen an Kunstwänden

gegeneinander an, um die „Besten“ unter

ihnen zu küren. Für viele Kletterer aber ist

das Sportklettern im Freien unersetzlicher

Bestandteil ihrer Leidenschaft geblieben.

Einige Kletterer, die schwierigste Routen

eröffnen, weigern sich an Wettkämpfen teilzunehmen,

da sie eine andere Einstellung

und Ethik mit dem Klettern verbinden. Deswegen

gibt es auch heute noch viel Diskussionsstoff

über Sinn und Zweck des Kletterns.

S

Patrick Niederbrunner hat als scharfer

Beobachter die letzten Ereignisse und

natürlich auch die Spiele der Fußballmannschaft

des SSV Percha registriert und analysiert.

Er möchte die Aufmerksamkeit in punkto

Fußball der Saison 07/08 zuwenden, deren

Beginn mit Zuversicht und Hoffnung in eine

neue Vorrunde blicken lässt. Hier

also sein Bericht:

Nun aber erst mal eins

nach dem anderen. So

gibt es z.B. einige Neuheiten

im Kader zu

vermelden:

Mit dem Abpfiff am

03. Juni 2007 wurde Trainer Stefan Buzzo

mit einem 3:2 Sieg gegen Gsies verabschiedet.

Seinen Posten übernimmt ab

sofort Martin Bacher inklusive Tormanntrainer

Tobias Flatscher. Mit im Gespann der

Neuzugänge befinden sich außerdem:

Egon Lasta (Olang, 45): der erfahrene

Abwehrspieler wurde bis zuletzt von Pfalzen

umworben

Gerhard Straudi (Bruneck, 32): hat für ein

Jahr wegen Kreuzbandriss pausiert und

bringt bereits Ober- und Landesligaerfahrung

mit

Michael Dalla Santa (Bruneck, 19): die in

Percha tätige junge Sturmhoffnung bringt

Schnelligkeit und Elan ins Team

13


Sport

Valentin Guggenberger (Percha, 17): ein

für sein zartes Alter technisch extrem

starker Mittelfeldspieler, der heuer von

den Junioren in die Amateurliga wechselt

Daniel Zimmerhofer (Percha, 17):

bestreitet zwar weiterhin parallel die Saison

bei den Junioren, springt aber gern

auch mal im Amateuerliga-Tor ein (evtl.

sogar im Sturm)

Stefan „Goofy“ Huber (Percha, 31): wieder

mit im Team (auch wenn er sich

bereits beim ersten Freundschaftsspiel

einen Muskelfaserriss zugezogen hat)

Stefan Hopfgartner (Percha, 25): ebenfalls

wieder mit dabei als Verstärkung der

„Einheimischen“

Leider müssen wir jedoch aus verschiedenen

Gründen auch einige Abgänge

verkünden. Nicht mehr mit dabei sind:

Enzo Guzzetti, Andrea Marietti, Kassian

Urthaler, Florian Castlunger, Gabriel

Mair, Manuel Del Fabbro.

Pokal

Nach der 2:1 Niederlage gegen den FC

Gries war es für unsere Heimelf essenziell,

das Spiel gegen Mühlwald siegreich zu

beenden, wollte man die nächste Pokalrunde

noch miterleben.

Gennaro nach vergebener Chance.

Einen großen Schritt dorthin machten wir

bereits in der 3. Spielminute mit einem

Abstauber von Gennaro, der nach einem

Eckball zum 1:0 traf. Erstarkt durch den

Treffer setzte man fortan alles daran den

Vorsprung zu erhöhen. So konnte der Keeper

von Mühlwald in der 27. Minute einen

starken Kopfball von „Jay“ nur noch knapp

erwischen, während Florian J. wenig später

aus 15 Metern mit freier Schusslinie versagte.

Kurz vor der Pause bekam Stefan H.

noch die Chance auf ein Tor, doch behindert

durch einen Gegner, gelangte sein Schuss

direkt in die Arme des Torwarts. Wenig Veränderung

in der zweiten Hälfte, denn auch

weiterhin wollte den Mühlwaldern keine

gefährliche Aktion gelingen. So nutzte Percha

in der 63. Minute die Gelegenheit, wo

sich „Patti“ an der Grundlinie fast schon

vergnügt mit zwei Abwehrspielern duellierte

und anschließend zur Flanke ansetzte.

Diese wurde von einem völlig allein stehenden

Stefan H. zum 2:0 geköpft.

Meisterschaft / 1. Spieltag

Wünschenswerter Beginn für unsere Mannen

am 09. September auswärts gegen St.

Martin, wo man bereits beim Auftaktspiel

einen Sieg verbuchen konnten. Dieser wäre

wahrscheinlich sogar schon in Hälfte 1 zu

besiegeln gewesen, aber die Dominanz der

Perchiner ließ Entschlossenheit missen.

Bestes Beispiel dafür eine Szene in der 27.

Minute: ein von Alex kurz außerhalb des 16-

Meter-Raumes durchgeführter Freistoß

wurde abgefälscht und der Ball rollte seelenruhig

vor dem gegnerischen Tor entlang,

bis ihn schließlich ein Abwehrspieler ins rettende

Aus beförderte. Beim anschließenden

Eckball gelang es wiederum Stefan nicht

das Leder ins Netz zu befördern. Die erste

Halbzeit verlief ansonsten weitestgehend

ereignislos. Anders hingegen nach dem Seitenwechsel,

wo St. Martin bereits kurz nach

Wiederanpfiff mit einem harten Kopfball nur

haarscharf den Führungstreffer und somit

das Tor verfehlte. Der plötzlich wie ausgewechselt

spielenden Heimelf gelang es in

der 60. Minute allerdings trotzdem, das 1:0

zu erzielen (trotz des nicht unbegründeten

Verdachtes auf Abseits). War ab diesem

Zeitpunkt unser Schicksal in der Vergangenheit

bereits besiegelt, so wurde uns an

jenem Sonntag eine Überraschung

beschert. Wir können einen Rückstand

durchaus noch aufholen! Zunächst verfehlte

14


Sport

zwar „Patti“ aus kürzester Entfernung, doch

in der 79. kämpfte sich Allain an zwei Gegnern

vorbei. Seine anschließende Flanke

konnte von zwei Abwehrspielern jedoch

nicht aus dem Strafraum befördert werden,

sondern gelangte vor die Füße von Daniel

Bacher, der sich diese Chance nicht nehmen

ließ und zum 1:1 ausglich. Gerade mal

zwei Minuten später nutzte Gerhard Straudi

ein Zuspiel von Gennaro, um seine Dribbling-Kenntnisse

etwas aufzufrischen. An

drei Widersachern bereits vorbei, konnte

sich unser Neuzugang mächtig Zeit lassen

um den Ball am letzten vorbei ins Netz zu

jagen, 1:2. Unglücklich ausgesehen hatte

hierbei der Törhüter von St. Martin.

2. Spieltag

Ein wie immer ziemlich knackiger Gegner

wurde auch diesmal wieder die Elf aus Innichen.

Anfangs verlief alles noch recht positiv,

denn in der 30. Minute wurde der

„Hauptmann“ in der Abwehr der Oberpustertaler

von unserem wieselflinken Michael

Dalla Santa überrascht, der auch gleich

noch den Torhüter hinter sich ließ und zum

1:0 einlochte. Auch zwei weitere Aktionen

der Perchiner hätten fast zur Erhöhung des

Führungskontos geführt, hätte nicht der

Unparteiische eine Abseitsposition entdeckt.

Nach dem Seitenwechsel wurden unsere

Chancen bedeutend spärlicher bzw. gingen

eher an unsere Gegner über, die in der 60.

mit einem gut gezielten Weitschuss unseren

Michi bezwangen und ausglichen. Kurz

danach eine Gelegenheit für die erneute

Neuzugang Gerhard Straudi im Spiel

gegen Innichen.

Führung für Gennaro, der es zwar schaffte,

einen Gegenspieler inklusive Tormann hinter

sich zu lassen, aus zu spitzem Winkel

aber nicht mehr das Tor treffen konnte. Auch

„Giggi“s wunderschöner Pass zu Stefan H.,

dessen Schuss aus kürzester Entfernung

viel zu schwach angesetzt wurde, konnten

am Unentschieden nichts mehr ändern. Dieses

ging aber angesichts der Leistungen

der beiden Mannschaften in Ordnung, konnte

doch Percha Hälfte eins dominieren,

während uns Innichen in der Schlussphase

ganz schön unter Druck setzte.

Nach 2 Spieltagen reihen wir uns in der

Tabelle vorerst auf Platz 4 (punktegleich mit

Platz 2) ein. Weitere Infos unter:

http://asvpercha.funpic.de

S

15


Rückblick

Archäologie rund um den Hau

Archäologie rund um den Hauserhof

Unsere Gemeinde Percha gibt bezüglich

geschichtlicher Besonderheiten, wenn man

die einschlägige Literatur bemüht, nicht

besonders viel her. Dies trifft vor allem auf

die Ur- und Frühgeschichte zu. Auch Dr.

Johann Passler stellt im Dorfbuch „Percha“

fest, dass die frühen geschichtlichen Hinweise

auf unser Percha äußerst spärlich

sind. Er verweist auf die prähistorische Stätte

„Bürgl“ in der Nähe des Gasthauses

„Neuhaus“, von der wir jedoch kaum Näheres

wissen. Eindeutiger belegt ist hingegen

die Anwesenheit der Römer, die bekanntlich

eine Straße durch das Pustertal gebaut

haben. Erst im vorigen Jahr wurde anlässlich

der Grabungsarbeiten zur Verlegung

der Fernwärmerohre an der Straße zwischen

Percha und Unterwielenbach

(Römerstraße) ein römischer Meilenstein

gefunden, was einiges Aufsehen erregt hat.

In diesem Zusammenhang muss allerdings

gesagt werden, dass das Gebiet zwischen

Olang und „Buenland“ archäologisch gesehen

noch immer Brachland ist. Sollte dieses

näher erforscht werden, würde sicher vieles

aus dem Dunkel der Geschichte ans Tageslicht

geholt werden können, ist man mittlerweile

überzeugt. Angesichts der vielen

archäologischen Funde in der Nachbarschaft

unserer Gemeinde stellt sich seit

jeher die Frage, warum gerade die Gegend

um Percha von der Besiedlungsgeschichte

her gesehen ein so genannter weißer Fleck

gewesen sein soll. Diese Frage beschäftigte

schon seit geraumer Zeit auch Dr. Josef

Huber vom „Hauserhof“ in Wielenberg. Er

hat Germanistik und Geschichte studiert

und hatte nicht zuletzt aufgrund seines Studiums

ein großes Interesse an der Aufarbeitung

der frühen Geschichte unserer Heimatgemeinde.

Wie so oft kam dann der berühmte „Kommissar

Zufall“ zu Hilfe. Im Jahr 2004 wurde

nämlich in der Nähe des mittlerweile weitum

bekannten Kräuterhofes „Hauser“ ein Stein

entdeckt, der insgesamt fünf Löcher von 8

bis 13 cm Tiefe und 3 cm Durchmesser auf-

Die Probegrabungen vom Herbst 2006 lassen

einige interessante Entdeckungen

erwarten.

16


Rückblick

wies. Bei der Freilegung dieses einzigartig

„bearbeiteten“ Steins konnte man feststellen,

dass er von einer Trockenmauer eingefriedet

war. Es musste sich also um einen

besonderen Stein handeln. War man auf

einen frühgeschichtlichen Kultstein

gestoßen Als man versuchsweise Stäbe in

die Löcher steckte, konnte man feststellen,

dass die Schatten dieser Stäbe an bestimmten

Tagen bei Sonnenaufgang auffällige

Überschneidungen aufwiesen. So lag die

Vermutung nahe, dass es sich hierbei um

einen jungsteinzeitlichen Kalenderstein, der

markante Tage im Jahr anzeigt, handeln

könnte. Die genaue wissenschaftliche

Beweisführung muss allerdings erst noch

erbracht werden.

Im vergangenen Jahr 2006 wurde auf dem

Kräuteracker des „Hauserhofes“ ein weiterer

Zufallsfund in Form einer gut erhaltenen

Scharnierfibel aus Bronze aus der Römerzeit

getätigt. In Absprache mit dem Amt für

Bodendenkmäler der Provinz Bozen wurde

daraufhin das Areal genauer abgesucht.

Dabei konnten einige interessante Funde,

wie z. B. Fibeln, Fibelfragmente, Bronzeringe,

Teile von Waffen, Silex (Feuerstein) und

viele Keramikstücke aus verschiedenen

Epochen entdeckt und eingesammelt werden.

Diese Dichte an Funden legte die Vermutung

nahe, dass man möglicherweise auf

einen frühen Siedlungsplatz gestoßen war.

Mittels Georadar und anderer technischer

Untersuchungsmethoden wurden tatsächlich

alte Siedlungsstrukturen geortet. Bei

nachfolgenden Grabungen wurden mehrere

Trockenmauern angeschnitten, wie es in

der Fachsprache heißt. Ein vielversprechendes

Keramikstück, das gefunden worden

war, wurde im Labor untersucht und auf

ein Alter von 4.600 Jahren datiert. Nun war

für Josef Huber und seine Frau Brunhilde

klar, dass sich in Wielenberg bereits in der

ausgehenden Jungsteinzeit Menschen aufgehalten

haben. Für beide steht jedoch

außer Zweifel, dass man sich erst am

Anfang einer höchst interessanten und

wahrscheinlich auch aufschlussreichen Forschungstätigkeit

befindet.

Für Dr. Josef Huber ergeben sich aber jetzt

schon bemerkenswerte Querverbindungen,

die sich vor allem in der Sprache nachweisen

lassen. So führt er verschiedene Flurnamen

auf einen keltischen Ursprung

zurück, z.B. den heute noch gebräuchlichen

Namen „Uische“ (uisce). Die vorchristliche

Mondgöttin Wilbeth (die sich als eine der im

Kirchlein von Wielenberg verehrten drei

christlichen Jungfrauen wiederfindet) könnte

sogar mit dem Ortsnamen Wielenberg

verknüpft werden. Weitere wissenschaftliche

Forschungen werden ergeben, was von

all dem, was bisher nur vermutet werden

kann, letztendlich auch bewiesen wird.

Robert Hochgruber, Brunhilde und Josef

Huber (v.l.n.r.) versuchen Licht in das

Dunkel widmen sich mit viel Einsatz den

archäologischen Forschungen rund um den

Kräuterhof „Hauser“.

Indessen wird mit viel Eifer und Fleiß an der

Aufarbeitung der historischen Indizien,

wenn man sie so nennen will, gearbeitet.

Viel Zeit, Arbeit und auch privates Geld wird

derzeit von Familie Huber in dieses faszinierende

Projekt investiert. Große und wertvolle

Unterstützung leistet dabei Robert

Hochgruber, der Architektur studiert hat und

zurzeit am Kräuterhof „Hauser“ arbeitet. In

den vergangenen Jahren hat er sich nicht

nur zum gefragten Kräuterexperten entwickelt,

sondern sich auch die archäologische

und geschichtliche Forschung zu

eigen gemacht. Gemeinsam mit Josef und

Brunhilde Huber hat er im alten Stadel des

„Hauserhofes“ eine sehenswerte Ausstellung

eingerichtet. In dieser mit viel Liebe

zusammengestellten Sammlung werden

den Besuchern zahlreiche der letzthin

R

17


Rückblick

gefundenen Artefakte gezeigt. Jüngster

„Star“ der Sammlung ist ein bearbeiteter

Silex, dessen Alter auf bis zu 6.000 Jahren

geschätzt wird.

Menschen aus nah und fern, die den Kräuterhof

„Hauser“ besuchen, können nicht nur

Produkte für das eigene Wohlbefinden und

für die Gesundheit käuflich erwerben, sondern

sich darüber hinaus auf eine höchst

spannende Zeitreise begeben. Es lohnt sich

allemal, dass man sich auch dafür die Zeit

nimmt.

Wir haben mit Dr. Josef Huber ein Gespräch

geführt und ihm zu den archäologischen

Forschungen in Wielenberg ein paar Fragen

gestellt, die er freundlicherweise sehr

bereitwillig, fachkundig und ausführlich

beantwortet hat. Die Redaktion des PGB

möchte sich dafür herzlich bedanken.

PGB: Herr Huber, waren die Funde, die Sie

bis jetzt gemacht haben, mehr Zufall oder

hatten Sie bereits früher eine Ahnung, dass

der Boden in Wielenberg mehr zu bieten hat

als die üblichen Früchte von Feld und

Acker

Josef Huber: Wir haben im Herbst 2004

unweit der Hofstelle durch Zufall einen mutmaßlichen

Kultstein mit fünf Löchern entdeckt.

Dieser Fund hat unser Interesse

geweckt, denn wo ein Kultstein ist, müssen

in unmittelbarer Nähe auch Menschen

gelebt haben, die ihn angelegt und benutzt

haben. Im Frühjahr letzten Jahres hat meine

Frau Brunhilde beim Jäten auf dem Kräuteracker

– wieder zufällig – eine gut erhaltene

römische Scharnierfibel aus dem 3./4. Jahrhundert

gefunden. Seitdem wissen wir, dass

im Boden Zeugnisse aus alter und ältester

Zeit verborgen liegen. Den Verdacht, dass

Wielenberg eine sehr alte Siedlungsterrasse

ist, hatte ich eigentlich schon immer.

PGB: Wurde Ihre Liebe zur Archäologie mit

den ersten Funden auf Ihrem Grundstück

entdeckt oder bereits früher

Josef Huber: Meine Liebe zur Archäologie

besteht seit meiner Kindheit. Schon meine

Mutter hat sich oft gefragt, welche Bedeutung

die alten Flurnamen haben könnten.

Während meines Studiums habe ich mich

viel mit altdeutscher Literatur und der Etymologie

unseres Sprachschatzes beschäftigt.

Nahezu alle europäischen Sprachen

gehen nämlich auf eine gemeinsame indogermanische

Ursprache zurück. In unserem

schönen, alten Dialekt und in unseren Ortsund

Flurnamen schlummern noch viele

Relikte aus alter und ältester Zeit und

erzählen uns aus längst vergangenen

Tagen. Mit diesem Wissen lassen sich

spannende Parallelen zur Archäologie herstellen.

PGB: Im Verlauf der bisher gemachten

archäologischen Grabungen und Forschungen

haben Sie viel an eigener Arbeit eingebracht,

aber auch beträchtliche Finanzmittel

„aus der eigenen Tasche“ eingesetzt. Daraus

kann man schließen, dass diese Arbeiten

für Sie sozusagen eine Herzensangelegenheit

sind. Ist diese Einschätzung richtig

und wenn ja, warum

Josef Huber: Diese Einschätzung ist richtig.

Meine Frau und ich betrachten es als

großes Privileg, auf einem derart

geschichtsträchtigen Boden leben und

arbeiten zu dürfen. Die Erforschung der Urund

Frühgeschichte unseres Heimatdörfleins

führt uns zurück zu den Ursprüngen.

Wenn ich heute die zum Teil über 4.500

Jahre alten Fundstücke in Händen halte,

versuche ich mich in die Menschen von

damals hineinzuversetzen. Ich stelle mir

den täglichen Überlebenskampf vor: Nässe,

Kälte, Hunger, Krankheiten, Stammesfehden.

Wie müssen die Menschen damals

sich auf und über die Sonne gefreut haben

Wie und worüber hat man gesprochen Wie

lief der Alltag ab Wie wurde geliebt, gelebt

und gestorben Hat sich das einzelne Individuum

damals schon so wichtig genommen,

wie wir es heute tun oder empfand

man sich als Teil des Ganzen

PGB: Die Funde in Wielenberg werfen ein

neues Licht auf die Besiedlungsgeschichte

von Wielenberg und Umgebung. Welche

18


Rückblick

historischen Verbindungen ergeben sich

nun Muss die Geschichte von Wielenberg

und möglicherweise auch die der gesamten

Gemeinde Percha neu geschrieben werden

Josef Huber: Bis vor kurzem galt das

Gebiet zwischen Olang und Buenland als

„archäologische Grauzone“. Diese Einschätzung

war falsch. Aus welchem Grund

auch sollten sich Menschen in frühester Zeit

ausgerechnet in unserer Gegend nicht aufgehalten

haben Vor allem Wielenberg ist

eine sehr sonnige Mittelgebirgsterrasse, die

die Menschen schon sehr früh zur Besiedlung

anlocken musste. Bei den eisen- und

römerzeitlichen Funden lassen sich sicher

Bezüge zu St. Lorenzen, Niederrasen und

anderen Orten im Pustertal herstellen. Ähnliches

könnte natürlich auch für die bronzeund

jungsteinzeitlichen Funde gelten, doch

steht der Nachweis darüber noch aus, weil

die Forschungen erst am Beginn stehen.

Die Geschichte unseres Gemeindegebietes

reicht bestimmt viel weiter in die Vergangenheit

zurück als ursprünglich angenommen.

Ich vermute, dass vor allem in Percha

und Nasen prähistorische Schätze im

Boden schlummern. Unsere Heimatgeschichte

beginnt also nicht erst mit der Christianisierung

und dem Beginn schriftlicher

Aufzeichnungen vor etwas mehr als 1.000

Jahren. Sie reicht um Jahrtausende weiter

tief in das Dunkel der Vergangenheit zurück.

Was Wielenberg angeht, erkenne ich einen

deutlichen Zusammenhang zwischen der

Verehrung der Hl. Drei Jungfrauen im örtlichen

Kirchlein, „unserem“ Kultstein und den

Siedlungsresten in unserem Acker. Bei diesen

Jungfrauen handelt es sich ja um Heilige

mit vorchristlichen Wurzeln, die im Zuge

der Christianisierung kanonisiert wurden

und heute als Hl. Barbara, Hl. Katharina und

Hl. Margareth im christlichen Gewand weiter

verehrt werden. Es ist sehr wahrscheinlich,

dass das Toponym „Wielenberg“ mit

dem Namen der Mondgöttin „Wilbeth“, dem

„heidnischen“ Pendant zur Hl. Katharina,

eng verknüpft ist.

PGB: Was erwarten Sie, was noch alles ans

Tageslicht kommt

Josef Huber: Wenn weitere Grabungen

durchgeführt werden, wird man mit großer

Wahrscheinlichkeit Gebäudereste finden,

weil es dafür sichere Hinweise gibt. Ebenso

wird man auf „Hinterlassenschaften“

stoßen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit

Jahrtausende zu überdauern vermögen.

Dazu zählen u. a. Arbeitsgeräte aus Silex,

Keramik und Gegenstände aus Metall wie

Fibeln, Finger- und Halsringe, Waffenfragmente

und vielleicht sogar Kultgegenstände.

PGB: Wie geht es mit den bereits gemachten

und mit den „zukünftigen“ Funden weiter

Gibt es in Wielenberg bald ein kleines

Heimatmuseum oder wie sollen die Fundstücke

der Öffentlichkeit zugänglich

gemacht werden Was würden Sie sich

wünschen

Josef Huber: Wie Sie wissen, haben wir in

Zusammenarbeit mit dem Amt für Bodendenkmäler

auf unserem Hof eine kleine

Ausstellung eingerichtet, die während unserer

Öffnungszeiten für interessierte Besucher

zugänglich ist. Wenn neue Funde

gemacht werden, wird die Ausstellung damit

ergänzt werden. Sollten im Rahmen von

Grabungen mehrere Gevierte angeschnitten

werden, könnte ich mir vorstellen, diese

entsprechend zu sichern und in das Ensemble

einzubauen.

Der Kräuterhof Hauser kann zu folgenden

Öffnungszeiten besucht werden:

1. Juni - 31. Oktober von Montag bis

Freitag - 09:00 - 12:00 und 14:00 - 18:00

Uhr. 29. November - 23. Dezember von Montag

bis Samstag 14.00 - 18.00 Uhr und

restliche Zeit nach Vereinbarung.

R

19


Rückblick

Aus dem Pfarrgemeinderat

Aus dem Pfarrgemeinderat

Pilgerwege – St. Jakobskirche in Nasen

Dem heiligen Jakob sind zahlreiche Kirchen

und Kapellen in ganz Tirol geweiht, darunter

auch die Kirche in Nasen. Jakob ist einer

der zwölf Apostel und gilt als Schutzpatron

der Pilger und Reisenden. Durch weite Teile

Europas ziehen sich Pilgerwege, die nach

dem Heiligen benannt wurden.

Der bekannteste Jakobsweg ist jener, der

nach Santiago de Compostela in Spanien

führt. Ein weiterer Jakobsweg führt durch

den Südosten Österreichs, durch Kärnten,

Osttirol, und durch das Pustertal, vorbei an

der Jakobs - Kirche in Nasen.

Nachdem die europäischen Jakobswege

derzeit einen ungeahnten Aufschwung erleben

- eine Bewegung, die auch unser Land

nicht unberührt lässt – kommen des öfteren

Pilger bei der Jakobs Kirche in Nasen vorbei

und ersuchen um die Eintragung des Pilgerstempels

in das Wanderheft. Gleichzeitig

möchten sie auch eine Ansichtskarte der

Kirche erwerben.

Aus diesem Grund hat sich der Vermögensverwaltungsrat

der Pfarrgemeinde Percha

entschlossen, einen Pilgerstempel anfertigen

zu lassen, sowie Ansichtskarten der

Nasner und Perchiner Kirche in Druck zu

geben. Der Pilgerstempel wurde von Evelyn

Leiter angefertigt, wobei der Schlussstein

der Nasner Kirche als Vorlage diente.

Erfreulicherweise wurde diese Aktion vom

Bildungsausschuss Percha finanziell unterstützt,

wofür sich der Vermögensverwaltungsrat

recht herzlich bedankt.

Diese Initiative des Pfarrgemeinderates ist

verbunden mit dem Wunsch, dass viele Pilger

auch bei der Nasner Kirche vorbei kommen,

ist doch der Weg zu den Jakobskirchen

auch ein Gang durch mehrere Jahrhunderte

Bau- und Kunstgeschichte Tirols.

Altarbild des in Mühlbach gebürtigen

Malers Johann Mitterwurzer (1745 – 1788)

in der Kirche von Nasen: Hl. Jakobus mit

Madonna auf der Säule von Saragossa

Restaurierte Männerfahne

Auf Betreiben von Josef Leiter und Gerhard

Oberleiter, Mitglieder der katholischen

Männerbewegung im Pfarrgemeinderat Percha,

wurde die ca. 100 bzw.200 (Fahnenbild)

Jahre alte Männefahne restauriert. Der

Seidenstoff war verblasst, mehrmals geflickt

und die Quasten erwiesen sich als stark

beschädigt.

Die Restaurierungsarbeiten wurden von der

Kunststickerei Hofer in Bozen fachgemäß

zu einem Preis von 3.720,00 Euro durchgeführt.

Die restaurierte Fahne wurde am

Fronleichnamssonntag von Msgr. Wieser

aus Olang gesegnet.

Nachdem es für die Pfarrgemeinde ohne

Unterstützung von außen nicht möglich ist,

gewisse Instandhaltungsarbeiten durchzuführen,

musste der Vermögensverwaltungsrat

der Pfarrgemeinde zur Abdeckung der

Spesen die Bevölkerung um Unterstützung

bitten.

20


Rückblick

Erfreulicherweise haben die Bürger/Innen

von Percha gezeigt, dass ihnen das sakrale

künstlerische Erbe ein großes Anliegen ist

und mit ihren großzügigen Spenden zur

Erhaltung des Kulturgutbestandes wesentlich

beigetragen.

Der Vermögensverwaltungsrat, die katholische

Männerbewegung, und wohl die ganze

Pfarrgemeinde bedanken sich bei den

R

Festbetrieb auf dem neu auf gestalteten dem neu ges

Festplatz

Es gab viel und teilweise herbe Kritik zu

hören, als man sich anschickte, den Festplatz

hinter dem Vereinshaus von Percha

umzugestalten, um ihn in Zukunft auch besser

und kundenfreundlicher nutzen zu können.

Der Gemeinderat setzte eine eigene

Arbeitsgruppe ein, die brauchbare Vorschläge

ausarbeiten und das Vorhaben in die Tat

umsetzen sollte. Siegfried Niederwanger,

der nicht nur ein starker Befürworter des

Projektes war, sondern gewissermaßen

auch als dessen Initiator gelten kann, wurde

die Leitung der Arbeitsgruppe übertragen.

Geom. Martin Krautgasser arbeitete einen

Plan aus und im Spätherbst 2006 wurde mit

den Arbeiten begonnen. Anfang Juni 2007

war der Platz soweit fertig, dass er bereits

mit dem Sportfest seine erste Feuertaufe

Das Vereinshaus Percha mit dem neu gestalteten Festplatz.

Spendern ganz herzlich. Gedankt sei auch

all jenen Personen, welche bei der Opfersammlung

am Josefi - Tag eine Spende

gegeben haben. Bei der Sammlung in der

Kirche sind 606,20 Euro eingegangen.

In absehbarer Zeit muss auch die Frauenfahne

restauriert werden, für eventuelle

Spenden sagt der Pfarrgemeinderat bereits

im Voraus ein herzliches Vergelt’s Gott.

bestehen konnte. Der ASV Percha hatte die

bekannte Musikgruppe „Bergfeuer“ aus dem

Ahrntal eingeladen, die nicht nur viele Gäste

anlocken, sondern diesen trotz der noch

recht kühlen Temperaturen gehörig einheizen

sollte.

Laut Sportverein – Präsident Paul Oberhollenzer

hat sich der neue Platz gleich bei seiner

„Premiere“ gut bewährt. Natürlich war

das eine oder andere an der Einrichtung

noch gewöhnungsbedürftig, manches auch

noch nicht vollständig. Aber insgesamt

konnten die Gäste gut bewirtet werden. Auf

die oft kritisierte Größe des Platzes angesprochen,

meint Paul Oberhollenzer, dass

er für eine Veranstaltung mit einer derart

publikumswirksamen Gruppe immer zu

klein wäre, aber für die „normalen“ Feste

und Veranstaltungen reiche er allemal aus.

Allerdings müssten einige Ergänzungsarbeiten

noch unbedingt erledigt werden,

damit der Platz optimal genutzt werden

kann. Er bezog sich damit hauptsächlich auf

die Abschirmung gegen die immerwährende

Zugluft an der Nordseite des Vereinshauses.

In die gleiche Kerbe schlägt auch Musikobmann

Alois Passler, der heuer zum ersten

Mal den Perchiner Kirchtag auf dem neuen

Festplatz zu organisieren hatte. Er ist mittlerweile

bekannt dafür, dass er keine Mühen

bzw. keinen Aufwand scheut, um ein

anspruchsvolles Festprogramm auf die

Beine zu stellen. Nach einem etwas zu laut

21


Rückblick

geratenen Samstagabend mit einer Zillertaler

Tanzmusik spielte am Sonntagvormittag

die Musikkapelle Holzhausen mit bürgermeisterlicher

Unterstützung von Michael

Grasl (1. Bürgermeister der Gemeinde Münsing)

zum Frühschoppen auf. Am Nachmittag

zog, nachdem ein paar verkehrstechnische

Fragen geklärt waren, wiederum ein

prächtiger Umzug mit Reitern, Musikkapellen,

Festwägen, einer Volkstanzgruppe und

nicht zuletzt mit den schneidigen Jägern

zum Vereinshaus, wo der Festbetrieb seinen

Lauf nahm. Nach Konzerten und Volkstanzeinlagen

gab es am Abend einen

gemütlichen wie auch ohrenfreundlichen

Ausklang mit der unverstärkten „Lorenzner

Tanzlmusig“

Man mochte es nicht für möglich halten; der

so oft als zu klein gescholtene Festplatz bot

allen, die wollten, jederzeit genügend Platz.

Somit zog auch der Obmann der Musikkapelle

Percha ein durchwegs positives Resümee.

Vor allem lobte er den erweiterten

Pavillon, der nun auch größeren Musikkapellen

genügend Platz bietet. Aber auch die

Überdachung und die Pflasterung des Platzes

sind laut Alois Passler absolut als Pluspunkte

zu werten. Ein ausreichend großer

Wirtschaftsraum, fixe Stromanschlüsse

sowie fließendes kaltes und warmes Wasser

tragen dazu bei, dass die ganze Bewirtung

reibungslos erfolgt. Besonders auch

beim Herrichten und Aufräumen gibt es eine

erhebliche Arbeitserleichterung, stellt der

Musikobmann fest. Aber auch er wünscht

sich die Fertigstellung der noch ausstehenden

Arbeiten, damit die Feste in Zukunft

noch erfolgreicher durchgeführt werden

können.

Selbstverständlich haben wir auch Siegfried

Niederwanger nach seiner Einschätzung

gefragt. Er meint, die heftige Kritik sei nach

den ersten Erfahrungen abgeklungen und

nun sei man mit dem Ergebnis recht zufrieden.

Auch von Fachleuten, die sich die neue

Einrichtung ansahen, habe er positive

Rückmeldungen erhalten. Natürlich gibt es

noch das eine und andere zu bemängeln

und alles ist auch noch nicht fertig gestellt,

räumt Siegfried Niederwanger ein, aber er

dränge stets darauf, dass alles, was geplant

Szenen vom Perchiner Kirchtag.

22


Rückblick

wurde, auch durchgeführt wird. Er nennt

dabei die Verbesserung der Akustik des

Musikpavillons (die tatsächlich noch einiges

zu wünschen übrig lässt), den Abstellraum

für den Theaterverein (Unterbringung der

Kulissen usw.), die Komplettierung der Festbuden

und Lagerräume, die Sicherheit bei

den Zugängen (Stufen), die Errichtung

eines behindertengerechten Zugangs zum

Festplatz und die Verbesserung des Windschutzes

von den Seiten. Das Platzangebot

ist auch für Siegfried Niederwanger ausreichend,

nachdem sich herausgestellt hat,

dass zwischen 400 und 480 Sitzplätze ohne

weiteres möglich sind.

Beim Papierschöpfen waren der Kreativität der kleinen

Künstler keine Grenzen gesetzt.

Was die Finanzierung betrifft, gibt Herr Niederwanger

zu bedenken, dass ein Großteil

aus Sonderzuweisungen von Landesbeiträgen,

vermittelt von Landeshauptmann Durnwalder,

stammt. Der bisher zur Verfügung

gestellte Beitrag der Gemeinde beträgt

20.000 €. Insgesamt stehen bzw. standen

für das Projekt 240.000 € zur Verfügung,

wovon derzeit (Redaktionsschluss) noch

etwa 7.000 € übrig sind. Siegfried Niederwanger

hofft, dass sich der Beitrag der

Gemeinde auf etwa 15% der Gesamtkosten

erhöhen lässt, damit alle geplanten Arbeiten

restlos durchgeführt werden können.

R

Kinder-Sommerprogramm des Katholischen des K

Familienverbandes Percha

Percha

Wie in den letzten Jahren, so bot der Katholische

Familienverband auch heuer wieder

ein buntes Sommerprogramm, das sich in

erster Linie an die Kinder, aber auch an die

Familien unserer Gemeinde richtete. Den

Auftakt sollte eine Sagennacht beim Hauserhof

in Wielenberg setzen, die allerdings

ebenso wie die für Juli geplante Theaterwerkstatt

beim steinernen Hund in der Aue

abgesagt werden musste, weil die Referentinnen

ausfielen.

Für den Schachkurs, der auch im Juli über

die Bühne gehen sollte, meldeten sich zu

wenig Teilnehmer, so dass er ins Wasser

fiel.

Einen großen Zuspruch hingegen fand das

Sommerkino, wo diesmal der Film „Der

König der Löwen“ gezeigt wurde.

Am 5. August waren die Familien eingeladen,

sich an einer Radtour nach Oberolang

zu beteiligen, wo gemeinsam gegrillt,

gegessen und gespielt wurde. Schon wenige

Tage später wurden Kinder und interessierte

Erwachsene auf dem Festplatz beim

Vereinshaus in die Kunst des Papierschöpfens

eingeführt. Mit viel Eifer kreierten kleine

wie große Teilnehmer ihr ganz persönliches

Papier, das sich für viele Zwecke verwenden

lässt.

23

Mitte August bereitete Frau Helene Huber in

Zusammenarbeit mit dem Katholischen

Familienverband eine Familienmesse vor,

für die die Kinder sogar im Vorfeld selbst

Kirchenschmuck bastelten. Wahrscheinlich

wunderte sich der eine oder andere Besucher

der Sonntagsmesse vom 19. August

zunächst über die Vogelscheuche, die vor

dem Altar stand. Die zum Thema „Im Garten

Gottes“ ausgewählten Lieder, Texte und das

an Stelle der Lesung inszenierte Sprechstück

ließen allerdings schnell den tiefen

Symbolcharakter dieser Figur erkennen. Die

große Beteiligung an der Messe und die vielen

positiven Rückmeldungen zeugen

davon, dass Familien durchaus offen sind

für den etwas anderen Gottesdienst.

Auch wenn die Ferien wieder zu Ende sind

und unsere Kinder wieder die Schulbank

drücken, wird der KFS weiterhin eine Reihe

von Aktionen

setzen, die

unsere Dorfgemeinschaft

ein

Stück weit

zusammenwachsen

lassen.


Rückblick

Neues Kindergartenjahr im K

Neues Kindergartenjahr im neuen Kindergarten

Am 10. September öffnete der neue Kindergarten

seine Tore. Bis zum letzten Tag

wurde im Neubau noch rege gearbeitet:

Lampen und Treppengeländer wurden montiert

und in allen Ecken wurde geputzt und

geschrubbt. So war für die kleinen Besucher

alles vorbereitet und vom Stress und von

der Hektik der letzten Tage war nichts mehr

zu spüren.

Wer möchte bei so einladenden Ecken

nicht gerne „Kindergarten gehen“

In den großen, hellen Räumen des neuen

Kindergartens fühlen sich die Kinder

sichtlich wohl.

Wenn es allerdings gar zu eilig wird, geht

schon mal was daneben. Diese leidvolle

Erfahrung mussten einerseits die Gemeindeverwaltung

als Bauherr und Eigentümer,

in erster Linie aber die Kindergartenkinder

und ihre Eltern machen. Die falsch angeschlossene

Wasserleitung, die statt Trinkwasser

lediglich Löschwasser aus dem

Bach führte, verursachte bei vielen Kindern

starke Beschwerden, die durch eine grassierende

Bauchgrippe wohl noch verstärkt

wurden. Das Übel

wurde jedoch schnell

erkannt und behoben.

Trotz des Missgeschicks,

das den Kindern

im wahrsten

Sinne des Wortes

übel mitspielte, konnte

der Kindergartenbetrieb

in das neue

Jahr starten.

Im Frühjahr wurden

50 Kinder in den Kindergarten

eingeschrieben. Zur Zeit wird er

von 47 Kindern besucht, davon sind 13 Kinder

3 Jahre alt, 16 Kinder 4 Jahre alt, 17

Kinder 5 Jahre alt und ein Kind ist 6 Jahre

alt. 24 Kinder bilden zusammen mit ihrer

Kindergärtnerin Margareth Kirchler und mit

ihrer Pädagogischen Mitarbeiterin Manuela

Feichter die Blumenwiesengruppe. Kindergärtnerin

Susanne Peintner, die gleichzeitig

die Leitung des Kindergartens über hat,

betreut zusammen mit der Pädagogischen

Mitarbeiterin Melanie Hopfgartner die 23

Kinder der Regenbogengruppe. Dem Kindergarten

Percha zugeteilt ist auch die

Springerin Verena Breitwieser. Für das leibliche

Wohl sorgt in bewährter Weise die

langjährige Köchin Margarth Mair.

24


Rückblick

Das neue neue Schuljahr Schuljahr hat begonnen hat bego R

Aufregend ist der Beginn eines neuen

Schuljahres allemal, für die Kinder - egal, ob

sie nun die erste oder fünfte Klasse besuchen

– für die Lehrer und für die Eltern. Für

die Kinder stehen die Fragen, welche Lehrer

sie bekommen, welchen Klassenraum

sie beziehen, wo und neben wem sie sitzen

werden, im Vordergrund. Die Gedanken der

Eltern und Lehrer kreisen um das Wohlbefinden,

die Motivation und Freude am Lernen

und um den Lernerfolg der Schüler und

in diesem Schuljahr wohl auch um die

Neuerungen, die sich wieder einmal ergeben

haben. Die Grundschulen unserer

Gemeinde wurden nämlich vom Schulsprengel

Bruneck II, welchem sie im Schuljahr

2001/2002 angegliedert wurden, wieder

abgetrennt und gehören nun zusammen mit

den Grundschulen der Gemeinde Gais und

der Mittelschule Josef Röd zum Schulsprengel

Bruneck I, der von Direktor Markus Falkensteiner

verwaltet wird. Neu ist auch die

Einführung des Faches Englisch für die 4.

und 5. Klasse, die eine Aufstockung der

Unterrichtszeit mit sich gebracht hat. Auch

ein neuer Bewertungsbogen ist zu erwarten

und was Portfolio, Lernberatung usw.

betrifft, so ist dieses Schuljahr als weiteres

Jahr der Erprobung erklärt worden.

Miriam Brunner, Nicola Guarniero, Julia

Huber, Verena Kirchler, Katja Leiter, Daniel

Massari, Roman Miribung, Simon Niederwolfsgruber,

Raphael Pezzei, Gentrit Racaj,

Andreas Steiner und Lena Steiner sind in

diesem Jahr die „Kleinen“ an der Grundschule

Percha und bekommen nicht nur von

den Lehrpersonen, sondern auch von den

Schülern der höheren Klassen besonders

viel Aufmerksamkeit. Freudestrahlend und

stolz darauf, dass auch sie jetzt zu den

Schulkindern zählen, marschieren sie beim

Schultor ein und aus. Von der „Schule als

notwendigem Übel“, wie Pfarrer Viktor Plaikner

es beim Eröffnungsgottesdienst formulierte,

ist da nichts zu spüren - weder bei

den Kleinen noch bei den Großen. Das mag

wohl am Team der Lehrpersonen liegen:

Anna Maria Dallaserra, Irmgard Felderer,

Tiziana Gerosa, Monika Niederwolfsgruber,

Caterina Oliva, Astrid Stolzlechner und

Agnes Wieser unterrichten schon seit langen

Jahren hier in Percha, Religionslehrerin

Rita Zingerle ist aus dem Erziehungsurlaub

zurückgekehrt und auch Markus Oberhofer

war schon einmal hier an der Grundschule.

Neu sind Barbara Steger, Adelheid Weger

und Iris Rottensteiner.

Insgesamt 64 Kinder besuchen in diesem

Schuljahr die Grundschule in Percha. Die 5.

Klasse ist mit ihren 11 Mädchen und 8

Buben die stärkste Klasse. 7 Mädchen und

5 Buben gehen in die 4. Klasse, 6 Mädchen

und 2 Buben in die 3. Klasse, 7 Mädchen

und 6 Buben in die 2. Klasse und 5

Mädchen und 7 Buben in die 1. Klasse.

Mit Spannung und Neugier erwarten diese

Kinder ihr erstes Schuljahr.

In der Grundschule Oberwielenbach hat

sich die Schülerzahl mit 26 Schülerinnen

und Schülern im Vergleich zum vergangenen

Jahr stabil gehalten. Während 3 Fünftklassler

die Grundschule Richtung Mittelschule

verlassen haben, sind 3 Kinder neu

eingeschult worden, und zwar Simon Elzenbaumer,

Katharina Mair und Kurt Nieder-

25


Rückblick

wolfsgruber. Sowohl beim Lernen als auch

beim Spielen mit den Mitschülern zeigen

sich die „Kleinen“ schon ganz groß. Die

Grundschule Oberwielenbach wird auch in

diesem Schuljahr „zweiklassig“ geführt. Das

bedeutet, dass die Kinder der 1./2./3. Klasse

und jene der 4. und 5. Klasse jeweils

eine Klassengemeinschaft bilden. Die

Schüler/innen sind mit der Glückszahl 13

auf beide Klassen gleichmäßig verteilt.

Als Klassenlehrer sind auch dieses Jahr

wieder Maria Pietribiasi, Erich Messner und

Paul Peter Niederwolfsgruber eingesetzt.

Den Italienischunterricht erteilt wiederum

Caterina Oliva Palumbo. Eine Neuerung

gab es im Religionsunterricht, den heuer

Hermine Mair Mölgg aus Pichl / Gsies

erteilt. Ganz besonders gespannt war man

in Oberwielenbach natürlich auf Mr. John

Loughlin, den neuen Englischlehrer. Er

stammt aus Irland, lebt bereits seit einigen

Jahren in Südtirol und unterrichtet auch an

der Mittelschule „Röd“ sowie an der Grundschule

Mühlbach / Gais die englische Sprache.

Insgesamt 48 Mädchen und Buben besuchen

die Mittelschule „Karl Meusburger“ in

Sichtlich gut aufgelegt starten die

drei Oberwielenbacher Erstklassler in das

neue Schuljahr.

Bruneck. Davon kommen 9 aus Oberwielenbach

und die anderen 39 aus Percha und

den anderen Ortschaften der Gemeinde.

Auch die weiterführenden Ober-, Berufsund

Fachschulen in Bruneck und in anderen

Orten Südtirols werden von Jugendlichen

aus unserer Gemeinde besucht.

Eigenes Logo für den Bildun

Eigenes Logo für den Bildungsausschuss Percha

Sinn und Zweck der Bildungsausschüsse

in den Gemeinden ist es,

in Zusammenarbeit mit den Vereinen

und Verbänden bedarfsorientierte

Bildungsangebote zu schaffen

und als zentrale Stelle die

Arbeit der Vereine zu koordinieren

und zu unterstützen. Der Bildungsausschuss

Percha suchte nach

einem Logo, in dem sich dieses Ziel und diese Aufgabe spiegeln.

Grafikerin Evelyn Leiter wählte für das Logo das Bild der Blume als positives Ganzes und

als Symbol des Lebens. Die Vereine bringen Leben ins Dorf. Sie werden durch die Blütenblätter

dargestellt. Zusammengehalten und gefestigt werden sie durch den äußeren (blauen)

Kreis, die Gemeinde. Das Logo besteht ausschließlich aus Kreisen. Der Kreis ist ein

Symbol für Ganzheit, für Harmonie, für Gleichgewicht und Ausgewogenheit, für Zusammenhalt

und Vereinigung. In der Mitte sticht ein heller (gelber) Kreis hervor. Er stellt den Bildungsausschuss

als zentralen Punkt dar, der Impulse gibt.

Das Logo ist in blau und gelb gehalten, Farben, die einerseits Beständigkeit und Harmonie

andererseits Lebendigkeit und Fröhlichkeit vermitteln. Die Schriftart ist einfach und klassisch.

26


Rückblick

Bergmesse auf dem Schönbi

Bergmesse auf dem Schönbichl

R

Entgegen dem offensichtlichen Trend zu

leeren Kirchenbänken kann man doch feststellen,

dass die Menschen sehr wohl dem

Göttlichen, manche sagen auch dem „Spirituellen“,

nachspüren. Allerdings suchen

viele neue und alternative Formen, sich Gott

zu nähern. Nun gibt es ja den bekannten

und oft gebrauchten Ausspruch des ehemaligen

Innsbrucker Bischofs Reinhold Stecher,

der da lautet „Viele Wege führen zu

Gott, einer davon über die Berge“.

Pfarrer Ambros Stampfl feiert unter dem

Gipfelkreuz des Schönbichls die heilige

Messe.

Nicht zuletzt wohl deshalb erfreuen sich so

genannte Bergmessen nach wie vor großer

Beliebtheit und viele Gläubige nehmen

große Mühen und weite Wege auf sich, um

diese Gottesdienste in der freien Natur mitfeiern

und miterleben zu können.

Seit vielen Jahren schon laden auch die

Bergfreunde von Oberwielenbach zu ihrer

traditionellen Bergmesse im Sommer ein.

Diese findet alternierend auf den beiden

„Hausbergen“, dem Rammelstein oder dem

Schönbichl, statt. Heuer war der Schönbichl

dran und aus Termingründen war man vom

August auf den September ausgewichen.

Wettergott Petrus gab sich allerdings etwas

bedeckt und das Gipfelkreuz des Schönbichls

war von frühherbstlichen Nebeln

umhüllt, als sich am Sonntag, dem 16. September,

die Wanderer von allen Seiten dem

Gipfel näherten. Trotz vieler anderer Termine

und Veranstaltungen in der näheren und

weiteren Umgebung kam doch eine

ansehnliche Schar von Gläubigen am

Schönbichl zusammen, wo nach einem Willkommensschnapsl

für 11.00 Uhr der Gottesdienst

angesetzt war. Auch Pfarrer Ambros

Stampfl hatte trotz seines ausgefüllten

Wochenend-Terminplanes Zeit gefunden,

um mit den Bergfreunden aus Oberwielenbach

und Umgebung in luftiger Höhe Gottesdienst

zu feiern. Die Bezeichnung „luftig“

trifft auf alle Fälle zu, denn der böige Wind

pfiff den Gläubigen ganz schön unsanft um

die Ohren.

In seiner Predigt stellte Pfarrer Ambros

zunächst die Frage, ob denn Bergmessen

überhaupt einen Sinn hätten und er lieferte

mit einem klaren Ja gleich die Antwort dazu,

indem er sagte: „Ihr seid die Antwort.“ Mit

dem Hinweis auf die Bibel meinte Pfarrer

Ambros, auf jeder Bergmesse liege sozusagen

ein Hauch von Tabor, was als Hinweis

gelten konnte, dass auf den Bergen die

Begegnung mit Gott wohl sehr intensiv

erfahren werden könne. In der Tat spielen

sich besonders herausragende Bibelgeschichten

auf Bergen ab, man denke beispielsweise

nur an die Verklärung Christi

auf dem Berg Tabor. Doch der Berg sei, so

Pfarrer Ambros auch ein Ort, wo der

Mensch Stress, Lärm und Leistungsdruck

zurücklassen und dafür Ruhe und Frieden

finden könne. Das wiederum bestärke den

27


Rückblick

Menschen, mit anderen in Frieden zu leben.

„Nützen wir das Leben und leben wir den

Frieden!“, forderte Pfarrer Ambros die

Anwesenden auf. Die Berge bezeichnete er

als Symbole des Friedens und ihre Majestät,

die von der Größe Gottes künden, wirken

in beindruckender Weise der Überheblichkeit

des Menschen entgegen.

Wie zur Bestätigung des Gesagten wagten

sich nach dem Segen und dem gemeinsam

gesungenen Lied „Großer Gott“ die ersten

zaghaften Sonnenstrahlen heraus. Als sich

die Bergwanderer nach einer Stärkung wieder

auf den Weg ins Tal machten, wurde

das Wetter zusehends schöner und es

zeichnete sich ein sonnig-milder Herbstnachmittag

ab. Diese glückliche Wendung

wussten die Bergfreunde natürlich gut zu

nutzen. Sie hatten auf dem „Ebenle“, einer

Almwiese im „Talile“, bereits Tische und

Bänke aufgestellt. Alles war schon für ein

zünftiges Almfest vorbereitet, als die ersten

Gipfelstürmer eintrafen. Es gab Gegrilltes

und Gebackenes sowie gut gekühlte

Getränke und dazu flotte Musik von einem

Bergfreunde aus nah und fern bei der

Gipfelmesse.

schneidigen Trio, das auch ohne Verstärkeranlage

die Zuhörer zu begeistern wusste.

Alles in allem war es wieder ein äußerst

gelungenes Fest der Bergfreunde von

Oberwielenbach und das nächste Jahr wartet

man sicher wieder hart auf die Gipfelmesse

auf dem Rammelstein.

Umwelt

Mobile Schadstoffsammlung

Mobile Schadstoffsammlung

Percha:

Donnerstag, 29. November 2007

von 09.45 – 10.45 Uhr

beim Rathaus (Engelbergerplatz)

Oberwielenbach:

Donnerstag, 29. November 2007

von 11.15 – 12.15 Uhr

auf dem Kirchplatz

28


Umwelt

von Strauchs, R

Sammelaktion von Strauchschnitt,

Gartenabfällen und Balkonblumen

und Balkonbl

Wie schon seit einigen Jahren organisiert

die Gemeindeverwaltung Percha auch in

diesem Oktober wieder eine Sammelaktion

für Strauchschnitt, größere Gartenabfälle

und Balkonblumen. Alle Bürger sind aufgefordert

dieses Angebot zu nutzen und ihre

Gartenabfälle umweltfreundlich zu entsorgen.

Die Sammelplätze und der Ablauf der Aktion

sind bezüglich der vergangen Jahre weitgehend

unverändert geblieben.

Sammelgut:

Strauchschnitt, Gartenblumen und Balkonblumen

Sammelplätze:

in Percha beim Haus Bacher, an der

Kurve oberhalb des Hauses von Josef

Schöpfer und an der Kreuzung Wiesenweg

/ Oberwielenbacher-Straße

in Unterwielenbach und Nasen gut sichtbar

neben der Straße

Ablagerungszeitraum:

Die genannten Abfälle können am Freitag,

19. Oktober und Samstag, 20. Oktober

2007 an den Sammelstellen abgelagert

werden. Am Montag, 22. Oktober

2006 werden die Sammelplätze wieder

geräumt und das Sammelgut ins Kompostwerk

(Mülldeponie Bezirk Pustertal)

gebracht.

WICHTIG:

Die Gemeindeverwaltung

bittet darum,

Strauchmaterial

nur an den

genannten

Sammelplätzen

abzulagern

und sich

an den genannten

Ablagerungszeitraum

zu halten!

Dorfsäuberungsaktion

Für Samstag, 13.Oktober 2007 organisiert

die Umweltkommission der

Gemeinde Percha in Zusammenarbeit

mit diversen Vereinen wiederum eine

Säuberung von Straßenrändern,

Böschungen und Wanderwegen in den

einzelnen Fraktionen unserer Gemeinde.

Im letzten Jahr war die Beteiligung an

der Dorfsäuberungsaktion erfreulich

gut. Auch heuer hoffen die Organisatoren

wieder auf die Mithilfe vor allem

auch junger Bürger und Bürgerinnen.

Mittels Flugblättern wird noch auf die

Aktion hingewiesen und über den

genauen Ablauf informiert.

U

29


Die literarische

Ecke

Von geheimnisvollen und wundersamen Dingen weiß Maria Urthaler immer wieder zu

erzählen:

Der Spuk der Wichtel

Der Spuk der Wichtel

Früher, das weiß jedermann,

man merkt es heut noch dann und wann,

werkelten Wichtel in Stadt und Land.

Wo hausten sie, im Wald, im Sand

Es suchten sie schon viele Leute,

doch niemand fand sie, nicht bis heute.

Dass sie noch wirklich existieren,

kann nur behaupten, der sie tat spüren.

Die kleinen Wichte, die frechen, kecken,

wollen nur die Menschen necken.

Sicher ist`s nicht bös gemeint,

sie sind ja nicht der Menschen Feind.

Nun, hast nicht auch du schon mal ein Ding,

ein Buch, ein Werkzeug, einen Ring,

an seinen rechten Platz gelegt

Niemand hat es weggefegt.

Doch suchst du`s ist es nicht mehr dort,

und plötzlich liegt`s wieder am rechten Ort.

Oder findest du mal nicht die Brille,

etwas zu lesen ist dein Wille,

lange suchen lässt sich der Wicht,

bis du sie findest an deinem Gesicht.

Willst einen Blumenstrauß du winden,

ist der Bast nicht aufzufinden.

Läufst du schnell ihn zu besorgen,

oder beim Nachbarn auszuborgen,

eilst nach Haus du, bist durch die Tür,

ist der Bast schon wieder hier.

Lauter solche schlimme Sachen,

es sind die Wichtel, die dies machen.

Solch ärgerliche Begebenheiten,

gibt es wohl zu allen Zeiten.

Aber neulich hat man den Platz entdeckt,

wo das Wichtelvolk sich stets versteckt.

Ein großer Stein bildet der Behausung Dach,

am Ufer des Wielentales Bach.

30


Die Seite zum

Mitmachen

Erkältung, Grippe & Co.

Erkältung, Grippe & Co.

mit natürlichen Hausmitteln behandeln

Viele Symptome von Erkältung und Grippe

ähneln sich – Halsschmerzen, Husten,

geschwollene Schleimhäute, laufende Nase

und allgemeine Schmerzen -, Grippe ist

jedoch eine schwerere Erkrankung. Manchmal

tritt dabei Fieber auf. Steigt die Körpertemperatur

auf über 39,4°C oder hält das

Fieber länger als drei Tage an, suchen Sie

einen Arzt auf. Erkältung und Grippe werden

von Viren verursacht. Die Symptome

entstehen bei dem Versuch des Körpers,

selbst mit dem Virus fertig zu werden.

L

M

Erkältung und Grippe vorbeugen

Tragant ist ein chinesisches Heilkraut mit

Eigenschaften, die das Immunsystem stärken.

Nehmen Sie es im Frühherbst mindestens

einen Monat lang ein. 1 Teelöffel

getrockneten, gehackten Tragant in 300 ml

Wasser zugedeckt 15 Min. köcheln lassen.

Abseihen und täglich 500 ml trinken. Oder

zweimal täglich ¼ Teelöffel Traganextrakt

mit etwas warmem Wasser einnehmen.

Mit der kalten Jahreszeit kehren leider auch

Schnupfen, Husten und Halsweh wieder bei

uns ein. Damit Sie so mancher Erkältung

vorbeugen oder ihr im Notfall gut gewappnet

entgegentreten können, haben wird einige

Tipps aus dem Buch „1001 natürliche

Hausmittel“ von Laurel Vukovic für Sie

zusammengestellt. Das Buch liegt in der

Öffentlichen Bibliothek Percha zur Ausleihe

bereit, es greift vielfältige Themen auf, von

der Behandlung verschiedenster Beschwerden

wie Kopfschmerzen, Pilzerkrankungen,

Verdauungsproblemen oder Depressionen

über Empfehlungen im Bereich der Schönheitspflege

bis hin zu Tipps in der Tier- und

Pflanzenpflege.

Immunabwehr stärken

Nehmen Sie bei Erkältung oder Grippe bis

zu 10 Tage lang dreimal täglich ½ Teelöffel

Echinacea-Extrakt zu sich, um Ihr Immunsystem

zu stärken.

Heiße Tees und Brühen

Trinken Sie reichlich heiße Kräutertees,

Gemüsebrühe und Hühnersuppe, wenn Sie

eine Erkältung oder Grippe haben. Heiße

Getränke lösen den Schleim und verlangsamen

die Vermehrung von Viren.

Essen Sie Knoblauch

Essen Sie zweimal täglich eine Zehe fein

gehackten frischen Knoblauch – während

der Mahlzeiten, um Magenproblemen vorzubeugen.

Holunder gegen Grippe

In Europa wird Holunder traditionell zur

Behandlung von Grippe eingesetzt. Verbindungen

in der Pflanze machen die Viren

unschädlich und verhindern ihre Vermehrung.

Nehmen Sie dreimal täglich 1 Esslöffel

Holundersirup zu sich.

31


Die Seite zum Mitmachen

Ingwer gegen Frösteln

Ingwer lindert Halsschmerzen, hilft bei verstopfter

Nase und wirkt hervorragend gegen

Frösteln.

3 Teelöffel frisch geriebener Ingwer

500 ml Wasser

2 Esslöffel Zitronensaft

1 Esslöffel Honig

Ingwer 10 Min. zugedeckt im Wasser

köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen.

Abseihen, Zitronensaft und Honig

zugeben. Sooft trinken wie gewünscht.

Zink gegen Viren

Um die Dauer von Erkältungen zu verkürzen,

können Sie Zinkgluconat-Pastillen lutschen.

Zink tötet die Viren im Hals ab. Nehmen

Sie eine Woche lang alle zwei Stunden

Zinkgluconat in Pastillenform zu sich (bis zu

10 Pastillen am Tag).

Ätherische Öle bei geschwollenen

Schleimhäuten

Versuchen Sie eine Inhalation aus Teebaum-

und Eukalyptusöl, Teebaumöl tötet

Viren ab und wirkt antibakteriell, Eukalyptusöl

sorgt dafür, dass der Schleim abfließt.

2 l kochendes Wasser

2 Tropfen Teebaumöl

2 Tropfen Eukalyptusöl

Das kochende Wasser in eine hitzebeständige

Schüssel gießen und die Öle zugeben.

Ein großes Handtuch über den Kopf und die

Schüssel ziehen. 10 Min. inhalieren.

Hilfe gegen Muskelschmerzen und Frösteln

Bittersalze sind reich an Magnesium, das

die Muskeln entspannt. Eukalyptusöl lindert

Muskelschmerzen, und sein Dampf hilft

vorübergehend bei geschwollenen Nebenhöhlen.

250 g Bittersalze

10 Tropfen Eukalyptusöl

Zutaten mischen, in die warme Wanne

geben. Ein 20-minütiges Bad hilft gegen

Muskelschmerzen und Frösteln.

Kräutertees gegen Grippe

Ein erfrischendes Getränk aus Holunder

und Pfefferminze senkt das Fieber bei Grippe

und befreit die Atemwege.

500 ml kochendes Wasser

1 Teelöffel getrocknete Pfefferminze

1 Teelöffel getrocknete Holunderblüten

Die Kräuter in einer Teekanne mit kochendem

Wasser übergießen und zugedeckt 15

Min. ziehen lassen. Abseihen, nach Wunsch

mit Honig süßen und täglich vier Tassen

trinken.

Hilfe bei Halsschmerzen

Gurgeln Sie mehrmals täglich mit warmem

Salzwasser. Lösen Sie ¾ Teelöffel Meersalz

in 250 ml warmem Wasser.

Massage bei Erkältungssymptomen

Massieren Sie Brust und Rücken mit einer

Mischung Eukalyptus-, Lavendel- und Pfefferminzöl.

Es hilft gegen angeschwollene

Atemwege, befreit die Nebenhöhlen und lindert

das Schmerzgefühl.

125 ml Mandelöl

20 Tropfen Eukalyptusöl

20 Tropfen Lavendelöl

Zutaten in einer verschließbaren Flasche

mischen und gut schütteln. 1 Teelöffel oder

mehr auf Brust und Rücken auftragen und in

die Haut massieren.

Menthol gegen Husten

Lutschen Sie bei krampfartigem Husten, der

bei Erkältung oder Grippe auftritt, Hustendrops

aus Menthol, das krampflösend wirkt.

Hilfe bei Husten

Bei Husten als Begleiterscheinung von

Erkältung oder Grippe hilft ein Sirup aus

Thymian.

250 ml kochendes Wasser

2 EL getrockneter Thymian

125 ml Honig

Den Thymian mit dem kochenden Wasser

übergießen und zugedeckt etwa 20 Min.

ziehen lassen. Abseihen und Honig zugeben.

Falls nötig, den Tee erwärmen, damit

sich der Honig vollständig löst. In einer dunklen

Glasflasche aufbewahren. Bei Bedarf 1

Teelöffel einnehmen.

Mit Schafgarbe kühlen

Schafgarbe lindert die Entzündung und

32


Die Seite zum Mitmachen

erhöht die Durchblutung der Hautoberfläche.

Das führt zu Schwitzen und senkt

das Fieber, ohne das Immunsystem zu

unterdrücken.

500 ml kochendes Wasser

2 Esslöffel getrocknete

Schafgarbe

Schafgarbe mit dem kochenden

Wasser übergießen und

zugedeckt 20 Min. ziehen

lassen. Abseihen und den

Sud in eine Badewanne

mit lauwarmem Wasser

geben.

Durchblutung an, fördert das Schwitzen und

helfen so auf natürliche Weise, das Fieber

zu senken.

250 ml kochendes Wasser

2 Teelöffel gehackter frischer Ingwer

1 Teelöffel getrocknete Pfefferminze

1 Teelöffel getrocknete Holunderblüten

Die Kräuter mit kochendem Wasser übergießen.

Zugedeckt 10 Min. ziehen lassen,

nach Wunsch mit Honig süßen

und täglich bis zu einem Liter davon

heiß trinken.

M

K I

Kräutertee gegen Fieber

Ingwer, Pfefferminze und

Holunderblüten regen die

Kinderseite

Witze – Witze – Witze

Witze – Witze – Witze

Die Lehrerin: „Karli, was ist das für eine Zeit:

Ich habe Mittag gegessen“ – „Eine Mahlzeit!“

Die Lehrerin: Lena, nenne mir fünf Tiere, die

in Afrika leben!“ – „Drei Elefanten und zwei

Giraffen!“

Der Mathe-Lehrer fragt Anton: Wenn du 50

Euro hast und die Hälfte davon deinem Bruder

schenkst, was hast du dann“ – „Einen

Vogel!“

Andreas, Kannst du mir die Mehrzahl von

Baum sagen“ – „Klar, Herr Lehrer: Wald!“

1

Da stimmt doch

etwas nicht! Beide

Bilder haben einen

Fehler. Kannst du

die Fehler nennen

33


Kinderseite

2

Male diese Zeichnung mit nur 3 Farben aus, achte aber darauf, dass keine Flächen mit

derselben Farbe aneinander stoßen!

3

Schau genau!

Welches ist das richtige Negativ zum Foto

34


Zur Kenntnis

genommen

Schülerlotse gesucht!

Schülerlotse gesucht!

Um den Kindern aus dem Gilbert-Wurzer-Weg in Percha einen sichern Schulweg bieten zu

können, sucht die Gemeindeverwaltung eine Person, die die Aufgabe eines Schülerlotsen

übernehmen und die Kinder von halb acht bis viertel vor acht und mittags nach halb eins

bis um ein Uhr im Bereich des Gemeindehauses sicher über die Straße führen würde. Die

Person müsste sich verpflichten ab sofort bis Ende des Schuljahres 2007/2008 an allen

Schultagen die Aufsicht am genannten Straßenübergang zu übernehmen. Die Stadtpolizei

Bruneck würde in diese Aufgabe einführen, von der Gemeinde würde eine Unfall- und Haftpflichtversicherung

für die Person abgeschlossen und der Dienst mit einer Pauschale vergütet.

Interessierte Personen sind gebeten, sich im Gemeindeamt zu melden.

Ehevorbereitungsabende

Der Jugenddienst Bruneck veranstaltet sechs Ehevorbereitungsabende

K I

Z K

vom Di. 06.11.2007 bis Fr. 16.11.2007

jeweils um 20.00 Uhr im Pfarrsaal Bruneck

Auskunft und Anmeldung im ...

Regionales Familiengeld und

Regionales Familiengeld und Landeskindergeld:

Anträge für 2008 stellen - Bauernbund-Patronat ENAPA

Ab dem 1. September kann wieder um das

regionale Familiengeld bei mindestens zwei

minderjährigen oder gleichgestellten Kindern

bzw. um das Landeskindergeld für Kinder

unter drei Jahren für den Bezugszeitraum

1.1.2008 bis 31.12.2008 angesucht

werden. Man erhält diese Leistungen, wenn

jeweils bestimmte Einkommens- und Vermögensgrenzen

nicht überschritten werden.

Da beide Leistungen die gleiche Einkommens-

und Vermögensbewertung vorsehen,

kann mit einem einzigen Gesuch um beide

Leistungen angesucht werden.

Das Bauernbund-Patronat ENAPA ist allen

Bürgern beim Ausfüllen des Gesuches

kostenlos behilflich. Die Patronatsbüros in

den Bezirken organisieren wieder eigene

Sprechstunden für die Gesuchstellung.

Wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter im

Bezirk, um den Sprechtag für Ihre Gemeinde

zu erfahren.

Folgende Unterlagen werden benötigt:

Kopie der Identitätskarte des Antragstellers

1 Familienbogen für Familienzulagen

(”mit Angabe der Eltern”)

Steuererklärung 2007 für Einkommen

des Jahres 2006, z.B. Mod. UNICO

PF2007 oder Mod. 730/2007 oder Mod.

CUD 2007 der Eltern und der minderjährigen

Kinder

35


Zur Kenntnis genommen

Angaben zur Meereshöhe der Hofstelle,

Anzahl der Großvieheinheiten (GVE),

Flächenausmaß der Kulturarten: Wiese,

Acker, Wald (> 0,8 m³/ha/Jahr), Obstbau,

Weinbau, Gemüse- und Beerenanbau

zum Stand am 31/12/2006

Unterlagen der Vermögenswerte, wenn

diese insgesamt 155.000€ überschreiten

(Gebäudekatasterauszug, Bankeinlagen,

Wertpapiere usw. zum Stand am

31.12.2006)

bei Kindern mit einer anerkannten Invalidität

von mindestens 74%: Bescheinigung

der feststellenden Behörde

bei Beteiligungen an Personen- bzw.

KVW - ACLI

KVW - ACLI

Die Region Trentino-Südtirol bzw. das

Land Südtirol zahlt Familiengelder aus,

wenn in der Familie

ein oder mehrere Kinder im Alter bis zum

3. Lebensjahr oder

mindestens 2 minderjährige Kinder oder

ein Kind mit anerkannter Behinderung

(unabhängig vom Alter) vorhanden sind.

Sollte eine dieser Voraussetzungen erfüllt

sein, das Familieneinkommen die vom

Gesetz vorgesehenen Grenzen nicht übersteigen

und die Bedingungen für die Ansässigkeit

erfüllt werden, kann der Antrag um

Familiengeld jederzeit gestellt werden.

Sollte das Familiengeld bereits ausgezahlt

werden, muss der Antrag um Familiengeld

für das Jahr 2008 ab 01. September bis 31.

Dezember 2007 erneuert werden. Das

Familiengeld der Region bzw. des Landes

wird somit ohne Unterbrechung auch im

kommenden Jahr ausbezahlt.

Beachten Sie, dass zur Familiengemeinschaft

auch der / die Lebensgefährtin, der /

die nicht auf dem Familienbogen aufscheint,

zählt. Es müssen daher auch deren Einkommen

und Vermögenswerte mitgeteilt

werden. Die Einkommen der minderjährigen

Kinder müssen auch übermittelt werden.

Der Antrag für die Familiengelder kann über

Kapitalgesellschaften wird die Bilanz

2006 und Angabe der Beteiligung in %

am Nettovermögenswert benötigt (von

der Gesellschaft verlangen!)

Kontonummer: IBAN-Code (bei Ihrer

Bank erhältlich)

Steuernummern

Adresse und Telefonnummer des

Patronatsbüros im Bezirk Bruneck:

Bruneck St. Lorenznerstraße 8/A

Tel. 0474 41 24 73

Maximilian Thurner

Leiter des Patronates ENAPA

das Patronat KVW – ACLI oder

die Sozialfürsorgestellen eingereicht

werden. Auch bekommen

Sie dort jede weitere Auskunft.

Folgende Unterlagen sind

für den Antrag notwendig:

Familienbogen

bei Trennung und Scheidung,

Gerichtsurteil über Trennung

beziehungsweise Scheidung

gültige Identitätskarte des/-

der Antragstellers/in

Steuernummer des/der Antragstellers/in

und des/der

Ehegatten/in beziehungsweise

des/der Lebensgefährten/in sowie der

Kinder

Steuererklärung 730/2007 für das Jahr

2006 oder UNICO/2007 für das Jahr

2006 der Familienmitglieder

CUD 2007 (Nachweis der Lohnabhängigen

über Arbeitseinkommen) für das Jahr

2006 der Familienmitglieder

Katasterauszug für Grundbesitz und

Gebäude

Nachweis über ausländische Renten,

Bezugsjahr 2006

Nachweis über eventuelle andere Einkommen

(zum Beispiel Lohn aus dem

Ausland)

36


Zur Kenntnis genommen

für Kinder mit anerkannter Behinderung

ab 74%, Befund des Ärztekollegiums

übersteigt das Vermögen der Familie,

bewegliches (Bargeldeinlagen, Aktien,

Schatzscheine usw.) und nicht bewegliches,

Stand, 31.12.2006, den Betrag von

Z K

Gebrauchtkleidersammlung de

Gebrauchtkleidersammlung der Caritas

Unter dem Motto „Gebraucht aber gut“ findet

am 10. November auch heuer wieder

die südtirolweite Gebrauchtkleidersammlung

der Caritas in allen Pfarreien Südtirols

statt. Die Caritas bittet die Bevölkerung wiederum,

nur gut erhaltene Kleider, Haushaltswäsche,

Schuhe und Taschen in die

gelben Säcke zu geben.

Die Gesamtkoordination der Sammlung

liegt bei der Diözesancaritas, für die Organisation

vor Ort zeichnen die Pfarreien und

mit ihnen im ganzen Land rund 3.000 Freiwillige

verantwortlich. Der Erlös aus der

Sammlung kommt heuer der Freiwilligenarbeit,

der Hospizbewegung, der Arbeit mit

obdachlosen Menschen und dem Solidaritätsfond

zugute. Im vergangenen Rekordjahr

wurden 1.181 Tonnen Gebrauchtkleider

gesammelt – 10% mehr als im Jahr zuvor.

Sie haben der Caritas Einnahmen von über

140.000 Euro gebracht.

Die Caritas sammelt bei der Gebrauchtkleidersammlung

Ware, die so gut erhalten sein

soll, dass sie weiter benutzbar ist. Das

heißt, sie sollte sauber, trocken, ohne

Flecken und Löcher und nicht reparaturbedürftig

sein. Gesammelt werden Kleider,

Schuhe (paarweise zusammengebunden!),

Taschen und Haushaltswäsche wie Decken,

Bettwäsche, Handtücher, Tischdecken und

Vorhänge. Die gelben Säcke mit den Textilien,

Schuhen und Taschen sollten gut verschnürt

werden. Die Caritas sammelt keine

zerrissenen, schmutzigen und nassen Textilien,

keine löchrigen und abgetragenen

Schuhe, weder Schischuhe noch sperrige

Textilprodukte wie z.B. Matratzen und Teppiche,

keine minderwertigen Textilien wie

Stofffetzen und Putzlappen, auch keine Textilabfälle

aus Schneidereien, Geschäften

oder Fabriken oder vorsortierte Ware von

Euro 155.000, die entsprechenden Nachweise

Angabe Kontonummer, ABI und CAB

(falls die Überweisung auf ein Konto

erfolgen sollte)

Hilfsorganisationen und Kleiderkammern.

Der weltweite Gebrauchtkleidermarkt ist

nämlich nach wie vor unter Druck und die

Preise im Keller. Nur gute, saubere und

trockene Ware kann daher weitergegeben

werden. „Die Ware ist für den weltweiten

Gebrauchtkleidermarkt bestimmt und wird

nicht eingestampft oder aufgerissen“, erklärt

der Koordinator der Gebrauchtkleidersammlung

und Verwaltungsleiter der Caritas,

Christian Klotzner. Das sei nicht nur das

Anliegen der Caritas, sondern auch jenes

der KleiderspenderInnen, ist er überzeugt.

„Bitte geben Sie nur gute Ware ab und entsorgen

Sie zerrissene und beschädigte Kleider

über den Restmüll“, appelliert der Caritas-Verwaltungsleiter.

Kurzfristig könne dies

zwar geringfügig mehr Kosten für die Haushalte

verursachen, langfristig lohne es sich

aber. Denn sollte sich die Qualität der Ware

verschlechtern, hätte das den Ausfall der

Gebrauchtkleidersammlung der Caritas zur

Folge. In diesem Fall wären die Haushalte

durch das Entsorgen all ihrer gebrauchten

Kleider und Schuhe über den Hausmüll

wesentlich stärker belastet. „Helfen Sie uns

Müll vermeiden“, so seine Bitte.

Abnehmerin der gesammelten Textilien und

Schuhe der Caritas ist die Fa. Tesmapri aus

Montemurlo bei Florenz. Auch heuer wurde

ein Ethikvertrag abgeschlossen. Dieser

garantiert die Einhaltung von ökologischen

und sozialen Richtlinien.

Die Gesamtkoordination der Gebrauchtkleidersammlung

obliegt der Caritas Diözese

Bozen-Brixen. Das Verteilen und Einsammeln

der Säcke, sowie der Transport derselben

zum Verladeplatz bzw. -bahnhof in

den verschiedenen Ortschaften Südtirols

wird jedoch von der jeweiligen Pfarre mit

Hilfe von rund 3.000 Freiwilligen übernom-

37


Zur Kenntnis genommen

men. Die Bevölkerung wird noch eigens

über den Ablauf der Sammlung informiert

(Verkündzettel der Pfarreien Percha und

Oberwielenbach). Die gefüllten Säcke sollen

nicht tagelang herumliegen, aufgerissen

oder nass werden.

Ab Oktober werden die gelben Säcke verteilt,

sie liegen beispielsweise in den Kirchen,

aber auch in Geschäften und Bäckereien

auf. Außerdem sind sie bei allen Caritas-Dienststellen

erhältlich. „Unser Dank in

diesem Zusammenhang geht an die vielen

KoordinatorInnen und Pfarrer, die mit

großem Einsatz dazu beitragen, dass die

Säcke verteilt und die gefüllten Säcke auch

wieder eingesammelt und zu den Verladebahnhöfen

gebracht werden“, so Christian

Klotzner.

Für Fragen zu Abläufen und Organisation

der Gebrauchtkleidersammlung steht bei

der deutsch-ladinischen Sektion der Caritas

in der Talfergasse 4 in Bozen Heidi Kritzinger

unter der Tel. 0471 304 303 oder per

Mail: heidi.kritzinger@caritas.bz.it zur Verfügung.

Der Zuständige bei der italienischen

Sektion ist David Spano.

Er ist unter Tel. 0471 972692 oder E-Mail:

david.spano@caritasodar.it erreichbar.

Weihnachtskartenaktion des

des

Bäuerlichen Notstandsfonds BNF 2007

Weihnachtskarten statt E-Mail-Grüße verschicken Notstandsfonds

Sie sind eine bequeme Erfindung der

modernen Gesellschaft – und doch oft nervtötend

und unpersönlich: Weihnachtsgrüße

per E-Mail. Nur ein Mausklick – und schon

haben 100 Empfänger die (gleichen) Wünsche

erhalten.

Persönlicher und liebevoller sind Weihnachtskarten,

die noch mit der Post versandt

werden. Beim Schreiben einer Karte

denkt man an jeden Einzelnen, der diese

erhält – und fügt vielleicht auch noch ein

paar persönliche Worte hinzu.

Weihnachtskarten vom BNF sind Karten mit

Motiven bedruckt, die Südtiroler Künstler

gemalt haben: Künstler, die beim Schaffen

auch an Menschen denken, die unverschuldet

in Not geraten sind.

Die neuen Weihnachts- und Glückwunschkarten

sind ab Oktober erhältlich.

Weihnachtskarten können Sie bestellen

unter: Tel. 0471 999330 - nur vormittags oder

im Internet unter www.menschen-helfen.it

Auf Wunsch werden Ihnen die Karten

nach Hause geliefert.

Jugendliche bieten Hausmeis

Jugendliche bieten Hausmeisterservice

Vor einigen Monaten hat die neue Sozialgenossenschaft

„Support“ in Bruneck ihren

Dienst aufgenommen. Sie bietet eine Art

Hausmeisterservice an, der Kleinreparaturen

und Instandhaltungsarbeiten rund um

Haus und Garten übernimmt. Das Projekt ist

auf Initiative des Sozialsprengels Bruneck/Umgebung

entstanden, um Jugendlichen

in schwierigen Lebenslagen einen

zeitlich begrenzten Arbeitsplatz anzubieten

und ihnen so den Einstieg in das Berufsleben

zu erleichtern. Beschäftigt werden

Jugendliche, für die Gewalt, Verwahrlosung

und Ausgestoßensein zum Alltag gehören.

Werden sie allein gelassen, ist für sie der

Weg in Sucht und Extremismus oft schon

38


Zur Kenntnis genommen

vorgezeichnet. „Eines der wenigen Themen,

das bei den Jugendlichen zieht, ist das

Thema Geld verdienen, also Arbeit“, erklärt

Marcello Cont, Sozialarbeiter im Sozialsprengel

Bruneck. Er ist stolz auf die bunt

gemischte Gruppe von Ehrenamtlichen, die

im Verwaltungsrat der Sozialgenossenschaft

sitzen und mitgeholfen haben, das

kleine soziale Unternehmen zu starten. Darüber

hinaus ist es gelungen, auch Profis aus

der Wirtschaft zu involvieren; so sitzen etwa

ein Unternehmer und ein Wirtschaftsberater

im Verwaltungsrat. Die ersten Aufträge sind

bereits unter Dach und Fach, und das Entwicklungspotential

der Initiative ist, laut

Cont, hoch. Infos gibt`s unter 0474-555853,

E-Mail: marcello.cont@bzgpust.it.

Zuschüsse für zahnprotheti

Zuschüsse für zahnprothetische Leistungen

Auf Antrag von Gesundheitslandesrat Richard

Theiner hat die Südtiroler Landesregierung

kürzlich die Kriterien für die Gewährung

von Zuschüssen bei Zahnarztspesen

genehmigt. Anspruchsberechtigt für den

Landesbeitrag für zahnprothetische Leistungen

und kieferorthopädische Hilfsmittel

(letztere nur für Personen unter 18 Jahren),

sind alle Personen, die:

beim Landesgesundheitsdienst eingeschrieben

sind und ihren Wohnsitz in

Südtirol haben;

laut Kriterien im Jahr 2006 ein bereinigtes

Familieneinkommen von höchstens

21.691,19 nicht überschritten haben.

Der Beitrag für kieferorthopädische Hilfsmittel

wird nur einmalig gewährt. Der Beitrag

für zahnprothetische Leistungen für dasselbe

Element kann erst nach Ablauf von fünf

Jahren ab Ausstellungsdatum der Rechnung

erneut gewährt werden.

Die Gesuche sind innerhalb von 10 Jahren

ab Datum der Bezahlung der Rechnung

beim gebietsmäßig zuständigen Gesundheitsbezirk

einzureichen.

Genauere Informationen gibt`s bei den

jeweiligen Gesundheitsbezirken und -sprengeln

sowie in den Krankenhäusern.

Familien können ab Mitte September

kostenlos den neuen Familienpass beantragen

und zahlreiche Vergünstigungen in

Anspruch nehmen.

Nach erfolgreichem österreichischem Vorbild

hat der KFS in Zusammenarbeit mit der

Firma Transkom und mit finanzieller Unterstützung

der Abteilung Deutsche Kultur und

Familie, der Abteilung Handel, Handwerk

und Industrie sowie in Partnerschaft mit

dem Raiffeisenverband Südtirol dieses Projekt

ausgearbeitet und nun für alle Familien

Südtirols zugänglich gemacht.

Der „myFamilyPass“ ist eine Vorteilskarte

im Kreditkartenformat, die alle Familien in

Südtirol kostenlos auf Antrag erhalten. Mit

ihr können die Familien dann in den verschiedensten

Geschäften, Betrieben oder

Einrichtungen, aber auch bei den öffentlichen

Verkehrsmitteln Ermäßigungen oder

Sonderaktionen erhalten. Zusammen mit

der Karte, welche die Familien nach dem

Antrag kostenlos per Post zugeschickt

bekommen, erhält man auch eine aktuelle

Liste aller Vorteilsgeber. Diese wird natürlich

ständig erweitert.

Interessierte Familien, aber auch interessierte

Betriebe, welche in die Liste der Vorteilsgeber

aufgenommen werden möchten,

können sich ganz einfach auf der Hompage

unter www.myfamilypass.it informieren.

Außerdem finden sie ab Mitte

September in allen

Raiffeisenkassen

in Südtirol

Informationsprospekte

mit den

wichtigsten Infos.

Z K

Die Familienkarte „myFamily

Die Familienkarte „myFamilyPass“

39


Zur Kenntnis genommen

Einheitliche Einkommens- un

Einheitliche Einkommens- und Vermögenserfassung

Für Leistungen in bestimmten Bereichen

des Sozial- und Gesundheitswesens soll es

ab Anfang 2009 eine neue und vor allem

einheitliche Erfassung des Einkommens

und des Vermögens von AntragstellerInnen

geben. Dies hat die Landesregierung vor

kurzem beschlossen. Die neue Berechnung

ist als Pilotprojekt angelegt. Sollte sie sich

bewähren, könnte sie auch auf Leistungen

außerhalb der beiden genannten Bereiche

ausgedehnt werden. Erstmals angewandt

wird die neue Berechnung etwa beim Familiengeld

des Landes, der Ergänzungsvorsorge

der Region, der Ticketbefreiung

wegen Bedürftigkeit, bei zahnprothetischen

Leistungen, bei den Sozialdiensten und der

Sozialhilfe.

Die neue Berechnungsformel sieht einen

Kompromiss zwischen der Erfassung des

Einkommens und jener des Vermögens vor.

Was das Einkommen betrifft, so sollen vor

allem Haushalte mit zwei Einkommen entlastet

werden. Dazu wurde der Koeffizient

erhöht, durch den das Einkommen dividiert

wird. Verdienen nämlich zwei Mitglieder

einer Familie, wurde das Einkommen bisher

zwar zusammengezählt, in einem zweiten

Schritt aber durch 1,57 dividiert. In Zukunft

wird dieser Koeffizient auf 2,07 erhöht. Auf

diese Weise sollen auch DoppelverdienerInnen

einen gerechteren Zugang zu Leistungen

im Sozial- und Gesundheitswesen

erhalten.

Zweite Neuerung in Sachen Einkommen:

Für Selbständige werden nicht die Branchenrichtwerte

herangezogen, sondern für

jeden Berufsstand eigene Richtwerte ermittelt.

Als Vergleichswert wird aber immer das

Einkommen eines/r spezialisierten Arbeiters/in

herangezogen. Wer weniger verdient,

muss eine entsprechende Ausnahmesituation

nachweisen (z.B. Dürren oder

Unwetter bei LandwirtInnen).

Bei der Vermögensberechnung werden

künftig die Erstwohnung und Sparguthaben

von bis zu 100.000 Euro nicht berücksichtigt.

Abzugsberechtigt sind Zinsen auf

Hypotheken, Arztrechnungen und ein Teil

der Miete.

Gestaltung der Gottesdienst

Gestaltung der Gottesdienste

in der Pfarrkirche von Percha

Hüte dich vor zu vielen

kleinen Ausgaben!

Ein kleines Leck

kann ein großes Schiff

zum Sinken bringen.

Sprichwort aus England

So 07. Oktober Rosenkranzs./Erntedank Gemischter Chor

So 14. Oktober Wielenberger Kirchtag Männerchor

So 21. Oktober „Allgemeiner Kirchtag“ Quartett

So 28. Oktober Sonntag Jugendlieder

Do 01. November Allerheiligen Gemischter Chor/

Männerchor (Nachmittag)

Fr 02. November Allerseelen Männerchor

Sa 17. November Vorabendgottesdienst Jugendmesse

So 25. November „Cäciliensonntag“ Musikkapelle und gem. Chor

40


Aus dem

Standesamt

Z K

Geburten:

Alexander Mayr

Oberwielenbach - Schiesstandweg, 61

geboren in Bruneck am 01.08.2007

Liam Alberici

Unterwielenbach - Ametzweg, 12

geboren in Bruneck am 13.08.2007

Theresa Taschler

Unterwielenbach - Wielenstraße, 18

geboren in Bruneck am 05.09.2007

Trauungen:

Seyr Markus mit Hopfgartner Barbara

getraut am 24.08.2007

Todesfälle:

Obergasser Katherina Ww. Durnwalder

Nasen

gestorben in Percha am 21.07.2007

Wir gratulieren zum

Geburtstag

Zum 86. Geburtstag:

Rosa Durnwalder Nocker

Platten Pyramidenweg 11

geb. am 02.08.1921

Zum 84. Geburtstag:

Aloisia Durnwalder Irschara

Nasen Mair-am-Bach-Weg 3

geb. am 20.08.1923

Aloisia Regensberger Erlacher

Unterwielenbach Römerstr. 31

geb. am 14.09.1923

Zum 81. Geburtstag:

Kassian Niederwieser

Nasen Leachlweg 3

geb. am 05.08.1926

Paola Steger

Percha Sonnbergstr. 14/A

geb. am 14.08.1926

Raimund Hitthaler

Unterwielenbach Wielenstr. 12

geb. am 31.08.1926

Zum 80. Geburtstag:

Paula Mutschlechner Hitthaler

Unterwielenbach Wielenstr. 12

geb. am 25.08.1927

Zum 78. Geburtstag:

Tekla Pallhuber Mairhofer

Nasen Leachlweg 5

geb. am 23.09.1929

Zum 77. Geburtstag:

Remo Larentis

Nasen Mair-am-Bach-Weg 5

geb. am 09.08.1930

Albin Leiter

Nasen Aschbacher Str. 4

geb. am 04.09.1930

David Elzenbaumer

Oberwielenbach Wolfsgrubenweg 2

geb. am 18.09.1930

Gottfried Niederwolfsgruber

Percha Pustertaler Str. 11

geb. am 19.09.1930

Zum 76. Geburtstag:

Urban Leiter

Percha Pustertaler Str. 9

geb. am 03.09.1931

S T

41


Veranstaltungen

Pfarrgemeinderat

und ASV Percha:

Im Rahmen des Jahresthema des

Bildungsausschusses „Kultur

und Geschichte in der Gemeinde

Percha“ laden Pfarrgemeinderat

Percha und ASV ein zur „Kulturhistorischen

Exkursion“:

22.09.2007: Führung durch die Kirche von

Percha und die Dreifaltigkeitskapelle in

Unterwielenbach

06.10.2007: Führung durch die Kirche von

Nasen und die Kirche von Wielenberg

Genaue Infos wurden bereits an alle Haushalte

verteilt.

Gemeinde Percha/

Katholischer

Familienverband

Percha

2007

2007

Gemeinde Percha, KFS und weitere

Vereine laden in Zusammenarbeit mit dem

Bildungsweg Pustertal ein zum Vortrag

„Dem Leben auf der Spur“ mit Existenzanalytikerin

Inge Patsch.

Zeit: Montag, 1. Oktober 2007 um 20 Uhr

Ort: Vereinshaus Percha

Interessierte haben nach dem Vortrag die

Möglichkeit, an weitern 4 Abenden in einer

Kleingruppe geleitet von Frau Inge Patsch

an den Themen

Kinder brauchen Vertrauen und Ermutigung

(Montag, 15.Oktober 2007 von

19.30 bis 22 Uhr)

Nähe und Distanz in der Partnerschaft

(Montag, 29.Oktober 2007 von 19.30 bis

22 Uhr)

Humor als Lebenskunst (Montag, 12.

November 2007 von 19.30 bis 22 Uhr)

Kinder brauchen mehr als Eltern (Montag,

26. November 2007 von 19.30 bis 22

Uhr)

zu arbeiten.

Die Teilnahme am allgemeinen Vortrag ist

kostenlos, die Teilnahme an den Gruppentreffen

kostet insgesamt 50 Euro. Anmeldungen

bei Silvia Peintner Tel. 0474/402017

oder bei Bildungsweg Pustertal Tel. 0474

530093.

KFS Ortsgruppe

Percha

Hipp Hopp – Tanz und Bewegung

für Kinder und Jugendliche

Beginn: Freitag, 5. Oktober

Ort: Turnhalle in der Grundschule

Percha

Genaue Infos wurden bereits an alle Haushalte

verteilt.

2007

2007

Landesweites

1977er-Treffen

Am 13. Oktober um 20 Uhr findet in

Kaltern das erste landesweite Jahrgangstreffen

statt.

Eingeladen sind alle, die heuer 30

wurden oder noch werden und zwar nach

Kaltern in den Club „Quo Vadis“ (Bahnhofstr.

10).

Die Anmeldung erfolgt mittels Einzahlung

von 5 Euro auf das

K/K Judith Müller Jahrgang 1977 K/K Nr.

000310202137ABI08081CAB11609. Infos

gibt es unter Tel. 335-1329315.

42


IHR FACHMANN IM HOLZBAU

PERCHA - Handwerkerzone

Zum Hohen Kreuz 4

Tel.+Fax 0474 40 10 20

Handy 335 574 87 00

I - 39030 PERCHA (BZ)

Pustertaler Str. 2

Tel. 0474 401 166 - Fax 0474 401 355

E-mail: automarket.percha@dnet.it

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EXPORT

Percha - Tel. 0474 401365

Donnerstag: Ruhetag

Wir danken den Betrieben für die freundliche Unterstützung!

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