Dezember 2013 bis Februar 2014 - WAS-TV

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Dezember 2013 bis Februar 2014 - WAS-TV

miteinander unterwegs . Seite 1

Informationen für die Pfarren Wald, Kalwang, Mautern, Kammern u. Traboch

Ausgabe 59 (Dezember 2013 bis Februar 2014)

Ausschnitt der Weihnachtskrippe von Kalwang


Seite 2

Pfarrer - Information

miteinander unterwegs

Wort des Pfarrers

Liebe Mitchristinnen

und

Mitchristen!

Die Frage,

die ich derzeit

am öftesten gestellt

bekomme,

lautet: „Und, Herr Pfarrer, haben

Sie sich schon eingelebt“ Meine

Antwort ist stets unterschiedlich: war

es zu Beginn meines Dienstes im

Liesingtal noch ein entschiedenes

Nein, so kann ich heute, Mitte November,

„Ja“ sagen. Und zwar von

ganzem Herzen. Ich bin angekommen

und mein Dank gilt vor allem

jenen, die mir das Ankommen erleichtert

haben. Ein amerikanischer

Präsident bekommt nach seinem

Amtsantritt die Schonzeit von hundert

Tagen. Erst danach wird er beurteilt,

gelobt, kritisiert. Meine ersten

hundert Tage sind noch nicht vorüber

und mein Anfang im Liesingtal

war nicht unbedingt leicht. Der Pfarrhof

in Mautern, inmitten des Pfarrverbandes

gelegen, harrt immer

noch seiner Fertigstellung (die letzte

Innenrenovierung fand vor 51 Jahren

statt!). Ich lebe im Pfarrhof in

Traboch, wo es mir sehr gut gefällt,

ein Idealzustand, um einen räumlich

so großen Pfarrverband zu leiten,

stellt dies aber nicht unbedingt dar.

Aber mein und hoffentlich unser

aller Blick geht in die Zukunft. Und

da gibt es viel zu tun. Ich denke an

bauliches, an organisatorisches,

aber vor allem soll es unsere Aufgabe

sein, den Glauben an den dreifaltigen

Gott zu vermitteln und den

Menschen Gottes Liebe aufzuzeigen.

In den Sakramenten, in der

Verkündigung sind wir alle als Christen

gefordert, besonders aber auch

wir Priester. So soll das Leben mit

und nach dem Evangelium durch die

Kraft der Sakramente eine Richtschnur

für unser Leben werden, die

uns Halt geben will. Als Priester ist

man, besonders in der Leitung von

fünf Pfarren, angewiesen auf Menschen,

die einem mit guten Ratschlägen

und tatkräftiger Hilfe zur

Sonntag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Gottesdienstzeiten im Pfarrverband

08.30 Uhr Wald

08.30 Uhr Kalwang ab Jänner 10.00 Uhr

08.30 Uhr Kammern ab Jänner 10.00 Uhr

10.00 Uhr Mautern ab Jänner 08.30 Uhr

10.00 Uhr Traboch ab Jänner 08.30 Uhr

18.30 Uhr Klosterkirche Mautern

09.00 Uhr Mautern

18.30 Uhr Traboch

08.30 Uhr Kammern (ab Jänner im Pfarrhof)

18.30 Uhr UKH Kalwang

09.00 Uhr Wald – 1. Freitag im Monat (Pfarrhof)

11.00 Uhr Seniorenheim Viola – jeden 2. u. 4. Freitag

10.00 Uhr Landespflegezentrum Mautern

Zuständigkeiten für die Pfarren

Pfarrverband: P. Clemens Grill Tel: 0676/87426626

clemens.grill@graz-seckau.at

P. Samuel Ebner Tel: 0660/5957477

samuel.ebner@graz-seckau.at

Tanja Bichler (Büro) Tel.: 0676/87426304

mautern@graz-seckau.at

Pfarramt Wald: Hedwig Gröschl Tel. 0676/87426556

Sprechst.: Pfarrer: 1. Fr. im Monat 9:30 - 10.30;

Kanzlei: 1. u. 3. Fr. Im Monat: 9:30 - 10.30

Pfarramt Kalwang: Sr. Magda Tel: 03846/8270 Tel: 0676/87426228

e-mail: kalwang@graz-seckau.at

Sprechst.: Pfarrer: Dienstag 9 - 10 Uhr; Kanzlei: Donnerstag: 9 - 11 Uhr

Pfarramt Mautern: P. Clemens 0676/87426626 03845/2264

e-mail: pfarramt.mautern@aon.at

Sprechst.: Pfarrer: Freitag 11-12 Uhr;

Kanzlei: Mi.: 9.30-11.30, Do.: 15-17, 2. u. 4. Fr.: 9:30 - 10.30

Pfarramt Kammern: Gerald Wagner 03844/8275

e-mail: pfarre.kammern@aon.at

Sprechst.: Pfarrer: Donnerstag 9 - 10 Uhr; Kanzlei: Dienstag. 9 - 10 Uhr

Diakon: Freitag 15 - 17 Uhr

Pfarramt Traboch: P. Clemens Grill 0676/87426626 oder 03833/8284

e-mail: traboch@graz-seckau.at

Sprechst.: Pfarrer: Dienstag 11-12 Uhr; Kanzlei: Mittwoch 16.30-18.30

Seite stehen: ich danke all jenen, besonders

dem Team der Hauptamtlichen,

aber auch den Damen und

Herren der Pfarrgemeinderäte, die

mit gutem Beispiel vorangehen.

Ich bitte auch weiterhin alle Menschen

guten Willens, in und mit unseren

Pfarren zum Aufbau des

Reiches Gottes zu wirken.

In diesem Sinne wünsche ich uns

allen einen gesegneten Advent und

eine erfüllte Weihnacht und verbleibe

herzlichst P. Clemens Grill

Die auf der Titelseite dargestellte

Kalwanger Krippe vom bekannten

Josef Thaddäus Stammel zeigt Maria,

wie sie das Jeuskind kniend aus

der Krippe hebt und der Welt gleichsam

als Geschenk hinhält.

Hinter jeder Darstellung der bis ins

kleinste Detail durchgestalteten

Krippe verbirgt sich eine tiefe Symbolik.

Die Krippe ist nur eines der zahlreichen

Werke Stammels in der Kalwanger

Pfarrkirche.

Information von Friederike Planitzer


miteinander unterwegs Gottesdienste . Seite 3

Grundsätzlich muss

gesagt werden, dass

die Hl. Messe keine

„private“ Veranstaltung ist, sondern

der Ort, an dem alle Gläubigen Gott

danken.

Natürlich bietet der Gottesdienst

auch Raum für persönliche Bitten

und Anliegen. Eine Messintention ist

die Bitte, dass mein persönliches Anliegen

vom Priester und von der

ganzen Gemeinde aufgegriffen und

mitgetragen wird. Die Motive können

unterschiedlich sein: Fürbitte für Verstorbene,

Gebet für besondere Anlässe

wie Geburtstage oder Jubiläen

oder Bitte um Gottes Beistand bei

schwerer Krankheit, Danksagungen,

auf gute Meinung, für die Pfarrgemeinde,

zur schuldigen Danksagung etc.

Messstipendium

Alle bestellten Intentionen stehen

als Gebetseinladung an die Pfarrgemeinde

in unserer Gottesdienstordnung.

Die Messintention ist verbunden mit

einem finanziellen Beitrag, dem sogenannten

Mess-Stipendium ( € 9.-

an Wochentagen und € 15.- an

Sonn- und Feiertagen), welcher der

Pfarre dazu dient, die äußeren Dinge

für die Feier der Hl. Messe bereitzustellen.

(Strom, Heizung, Kerzen etc.)

Gerade durch den Priestermangel

können für eine Hl. Messe auch mehrere

Intentionen angenommen werden.

Hier muss der überzählige

Geldbetrag für Pfarrgemeinden in

notleidenden Ländern ( z.B. Afrika )

abgeführt werden.

Nehmen Sie Kontakt mit Frau Tanja

Bichler oder Pfarrer P. Clemens auf

und teilen Sie Ihre Anliegen, incl.

Terminwunsch mit.

Geschichtliches:

Schon die alttestamentlichen Priester

durften einen kleinen Teil der Opfergaben

für ihren Unterhalt behalten.

Auch der frühchristliche Brauch, bei

dem alle Besucher der Eucharistiefeier

etwas zu essen

mitbrachten

und dann teilten,

wird als Beleg für den Brauch der

Messstipendien herangezogen. Was

bei diesen Gottesdiensten übrig

blieb, wurde an die Armen der Gemeinde

verteilt, darunter zunehmend

auch an die Geistlichen.

Eine weitere Tradition ist, innerhalb

der Heiligen Messe, bei der Gabenbereitung

Opfergaben, auch Geld

einzusammeln und vor dem Altar

niederzulegen. Dieses Geld, die Kollekte,

wurde für die Aufwendungen

der Gemeinde (u.a. Armenarbeit,

Entlohnung des Priesters) verwendet.

Dieser Brauch ist in der Liturgie

bis heute erhalten geblieben.

Die Messstipendien waren das Rückgrat

des Unterhalts der Priester im

gesamten Mittelalter bis ins Zeitalter

der Aufklärung. In Ordensgemeinschaften

stellten sie einen wichtigen

Einkommensfaktor dar.

Sepp Orasche

Krankensalbung

Am Elisabethsonntag fand am Nachmittag in der

Pfarrkirche Kammern eine Hl. Messe mit Krankensalbung

statt. Trotz der ungewöhnlichen Zeit fanden

sich zahlreiche Gläubige ein, um in dieser

würdigen Umgebung mitzufeiern und die Krankensalbung

zu empfangen. Pater Clemens erzählte in

der Predigt von einer berührenden Begebenheit,

die ihm als Priester mit der Krankensalbung widerfahren

war.

Die musikalische Umrahmung besorgte die Familienmusik

Adami aus Kalwang und bei der anschließenden

Kaffeejause war man sich einig - das muss

es wieder geben.

PGR - Klausur

Erstmals im 5er-Pfarrverband trafen sich die Pfarrgemeinderäte

am 16. November in Hinterberg.

Im Rahmen der Klausur erfolgte eine Bestandsaufnahme

der positiven, der negativen und offener Gegebenheiten in

den Pfarren. In verschiedenen Arbeitsgruppen versuchte

man Lösungsansätze zu aufgeworfenen Fragen zu finden.

Den Teilnehmern bot sich auch die Gelegenheit zum

gegenseitigen Kennenlernen und für Pater Clemens ergaben

sich Einblicke in seine neuen Pfarren.

Gemeinsamkeit kann sich in den nächsten Monaten bei

den Gottesdiensten für den Pfarrverband (im Terminplan

blau dargestellt) hoffentlich deutlich sichtbar machen.

Die Umfrage des Papstes kommt. Bei der PGR Klausur

studierten Pater Clemens und Pater Samuel mit

großem Interesse die Fragen im Internet


Seite 4

Auf den Punkt gebracht

miteinander unterwegs

Eine Hoffnung oder reine Utopie

Seit erstem September 2013 sind

wir nun ein Pfarrverband mit 5 Pfarren.

Unsere Pfarren sind natürlich

unterschiedlichst

in ihren Erscheinungsformen.

Auch die verschiedensten

Menschen

leben in

ihnen.

Auch mit unseren

neuen Pfarrer

P. Clemens ist

alles neu geworden

und seine

jugendliche Offenheit

und sein Elan

sind eine neue

Chance anders mit einander umzugehen

und einen ge-schwisterlichen

Weg in die Zukunft einzuschlagen.

Es ist unsere gemeinsame große

Herausforderung und zugleich Chance

eine langsam wachsende Gemeinschaft

zu werden.

Sich mit den anderen Pfarren mitzufreuen,

was alles wächst und

gelingt.

Foto: G. Wagner

Da zu sein und mitzutragen wenn

Mutlosigkeit Einzug hält.

Nicht zu frustrieren mit dem so oft

geäußerten „ Wir haben das und

das….“. Und was habt ihr

Eigentlich eine zutiefst christliche

Einstellung. Jesus wollte die Menschen

zusammenbringen, und mit

ihnen und dem Geist Gottes, sie

selbst und ihr Umfeld zum Positiven

verwandeln.

Er wollte sie für die Richtung seines

Vaters begeistern.

Vielleicht kann es uns gemeinsam

gelingen, dass Menschen bemerken;

„Seht wie sie miteinander umgehen,

seht wie sie miteinander planen,

leben und feiern“.

Vielleicht kann in unserem Tal ein

eigener Wind des neuen Bemühens

und der Gemeinschaft entstehen. Ein

Hauch von mehr Geschwisterlichkeit

und des Zusammengehörens. Ein

Hauch von Herzlichkeit und der

liebevollen Begegnung vieler.

„Wenn viele kleine Leute an vielen

kleinen Orten viele kleine Dinge

tun, können sie das Gesicht der

Welt verändern.“

(Afrikanisches Sprichwort)

Mit Jesus Christus an unserer Seite!

Also was hält uns noch zurück

Gerald Wagner

Neue Religionslehrerin an der NMMS Mautern

Ein herzliches Dankeschön an Sabine Pöschl -

ein liebes Grüß Gott an Marion Russ

In der Neuen Mittelschule in

Mautern erfolgte mit dem Schuljahr

2013/2014 im Religionsunterricht ein

Wechsel der Lehrer:

Frau Sabine Pöschl wollen wir ein

herzliche Dankeschön sagen für ihre

langjährige Unterrichtstätigkeit an

der Hauptschule Mautern (1994 –

2006 und 2011 – 2013) und an der

Volksschule Mautern (1994 – 2006).

Sabine war mit bewundernswertem

Engagement, mit großem Fleiß und

viel

Einfühlungs

vermögen

dabei, den

Kindern den

Glauben an

Jesus zu

vermitteln.

In Wort,

Lied und

Bildern versuchte

Sabine

die Kinder

zu begeistern. Ihre Gedanken bei

Schulgottesdiensten, die Gestaltung

der Schule mit religiösen Bildern und

Texten ist für alle prägend und lebt in

der Erinnerung weiter.

Liebe Sabine, viel Freude in Deiner

neuen Schule und Gottes Segen für

Dich und Deine Familie.

Wir begrüßen die neue Religionslehrerin

Frau Marion Russ, die seit

2009 Religion unterrichtet, zuerst an

der HS Rottenmann und seit diesem

Schuljahr an der Neuen Mittelschule

in Mautern und an der Volksschule in

Langenwang.

Sie freut sich, dass sie von den

Schülern, den Kolleginnen so

freundlich aufgenommen wurde, ist

von den Kindern begeistert und hat

sich in den ersten Schulwochen gut

eingelebt. Wir wünschen Dir, liebe

Marion, alles erdenklich Gute im

Umgang mit unseren Kindern, viele

schöne Momente im Schulalltag – die

Arbeit mit den Kindern soll für Dich

ein großes Erlebnis sein.

Sepp Orasche


miteinander unterwegs Glaube . Seite 5

Das Christentum ist kein Stück für

Solisten,

sondern

„Gemeinschaftssache“.

Der Mensch selbst ist von Natur aus

auf Gemeinschaft hin ausgelegt.

Jeder Mensch hat eine Mutter und

einen Vater; er empfängt Hilfe von

anderen und ist verpflichtet, anderen

zu helfen und seine Talente zum

Nutzen aller zu entfalten.

So ist auch der Glaube das Persönlichste

des Menschen, aber - er ist

dennoch keine Privatsache. Wer

glauben will, muss sowohl „ich“ als

auch „wir“ sagen können, denn ein

Glaube, den man nicht teilen und

mitteilen kann, wäre irrational.

Wo kann ich Gott begegnen

Ich begegne Gott in der Gemeinschaft

In der Apostelgeschichte lesen

wir: „Sie hielten fest an der Lehre der

Apostel und an der Gemeinschaft,

am Brotbrechen und an den Gebeten."

Sie waren untereinander einig und

hatten doch Raum für andere. Das

macht den Glauben bis heute aus:

Christen laden andere Menschen

ein, eine Gemeinschaft mit Gott kennenzulernen,

die sich seit den Zeiten

der Apostel in der Kirche unverfälscht

erhalten hat.

Die Gemeinschaft, die Jesus stiftete

und die sich zur Tischgemeinschaft

Jesus ist in unserer

Mitte, wenn wir uns in

seinem Namen

versammeln. Er hat

uns versprochen: „Wo

zwei oder drei in

meinem Namen

beisammen sind, da

bin ich mitten unter

ihnen“

Der christlichen Gemeinde,

der Pfarre obliegt es, uns zu

Gott hinzuführen, indem wir Christi

Weg folgen. Unsere Aufgabe ist es

diese Gemeinschaft, unsere Pfarre

auf sie einzuwirken, sie immer mehr

zu beleben.

„Die Kirche ist gelebte Gemeinschaft".

Niemand kann Glauben allein

leben.

Kirche ist nicht ein gesellschaftlicher

Zusammenschluss von Interessenten

und Gesinnungsgenossen,

sondern eine „GmbH", eine Gemeinschaft

mit begründendem Herrn.

Das Neue Testament legt großen

Wert auf die Gemeinschaft der

Gläubigen, nach dem Vorbild

dessen, was Jesus mit den Seinen

erlebt hat. Diese Gemeinschaft von

Männern und Frauen hat mehr als

zwei Jahre lang das Wanderleben

Christi geteilt. Dieser Gemeinschaft

vertraute er seine zündende

Botschaft und sein Werk an. So

bildete sie den Kern der Urkirche in

Jerusalem.

Es bildeten sich kleinere

Gemeinschaften, die oft von einem

Apostel geleitet wurden. (So lesen

wir in den Paulinischen Briefen an

die Gemeinde von ……..)

Christ oder Christin kann man nie für

sich allein sein, sondern immer nur

mit anderen und für andere.

Und so ist die bunte Gemeinschaft

der Kirche seit 2000 Jahren ein

lebendiges Zeichen der Hoffnung!

Bausteinaktion für das

„Neue Gotteslob“

Mit dem 1. Adventsonntag soll das neue Gesangs-

und Gebetbuch „Gotteslob“ eingeführt

werden. Um diese Neuanschaffung zu finanzieren

bitten wir um die Mithilfe der Pfarrbewohner.

„Bausteine“ in Form von Karten können um € 20,-

in den Pfarrkanzleien erworben werden. Der Name

des Spenders wird auf einem Etikett in das

gespendete Exemplar eingefügt.

formiert hat, ist selbst schon Erfahrung

des Heils, das Gott den Menschen

durch Jesus vermittelt. Diese

Gemeinschaft findet in all unseren

Kirchen statt, wenn die Einladung an

uns ergeht, teilzunehmen am Festmahl

des Herrn.

Foto: H. Gumpold

Und so möchte ich mit den Worten

des Apostels Paulus an die

Korinther schließen, Worte, die uns

von der Heiligen Messe bekannt

sind: „Die Gnade Jesu Christi, des

Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft

des Heiligen Geistes sei

mit euch allen."

Ich wünsche Ihnen eine lebendige

Begegnung mit Christus in der

Gemeinschaft mit Frauen, Männern

und Kindern, die sich um Jesus

scharen.

Sepp Orasche


Seite 6

Glaube

miteinander unterwegs

Papst Franziskus in Assissi

Am 4. Oktober besuchte Papst

Franziskus Assisi und erklärte in

seiner Predigt, dass er als Pilger

gekommen sei, um dem himmlischen

Vater dafür zu preisen, was er

uns durch den heiligen Franziskus –

einen dieser „Kleinen“ – hat offenbaren

wollen. Der Papst nennt drei

wesentliche Punkte, die Franziskus

uns auch heute noch zu sagen hat.

Das Erste, das Grundlegende,

was er uns bezeugt: Christsein ist

eine lebendige Beziehung zur

Person Jesu, ist ein Sich-Bekleiden

mit ihm, ein Ihm- ähnlich-Werden.

Franziskus erlebt dies bei einem

Blick auf den gekreuzigten Jesus.

Auf dem Kreuz in der Kirche von

San Damiano ist Jesus nicht tot, aus

seinen Wunden fließt Blut, aber

seine Augen sind geöffnet, weit

offen: ein Blick, der zum Herzen

spricht. Wer sich vom gekreuzigten

Jesus anschauen lässt, wird gleichsam

neu geschaffen. Es ist die Erfahrung

der verwandelnden Gnade,

unverdient geliebt zu sein, obwohl

man Sünder ist.

Das Zweite, was Franziskus bezeugt:

Wer Christus nachfolgt, empfängt

den wahren Frieden, den nur

er geben kann und nicht die Welt.

Der franziskanische Friede ist keine

Gefühlsduselei, nicht eine Art

pantheistischer Harmonie mit den

Energien des Kosmos. Der Friede

des heiligen Franziskus ist der

Friede Christi, und diesen Frieden

findet, wer Christi Joch auf sich

nimmt, nämlich sein Gebot: Liebt

einander, wie ich euch geliebt habe.

Als Drittes bezeugt Franziskus in

seinem Sonnengesang: die Achtung

gegenüber allem, was Gott geschaffen

hat - und wie er es geschaffen

hat – ohne mit der Schöpfung zu

experimentieren, um sie zu zerstören:

ihr helfen, sich zu entwickeln und

immer schöner zu werden, immer

mehr dem zu entsprechen, wie Gott

sie geschaffen hat. Vor allem geht

es aber auch, jeden Menschen zu

achten, da der Mensch im Zentrum

der Schöpfung steht.

(Auszug aus der Predigt am 4.

Oktober bei der Eucharistiefeier am

Franziskusplatz in Assisi)

Johann Klammer

Ein herzliches

Vergelt´s Gott

Ein großes Vergelt´s Gott sagen wir allen, die bei

der Erntedanksammlung (für Bedürftige in der

Steiermark) und für die Mission (Weltmissionssonntag)

großzügig gespendet haben.

Erntedank - Mission

Wald € 46.- € 46.-

Kalwang € 243.- € 48.-

Mautern € 748.- € 229.-

Kammern € 571.- € 237.-

Traboch € 185.- € 78.-

Am 3. Adventsonntag bittet die Katholische

Männerbewegung in ihrer Aktion „ SEI SO FREI“

um Ihre Spende. Unter dem Titel „Stern der

Hoffnung 2013“ wird für die Kinder in Nicaragua

gesammelt.

STERNSINGER-AKTION

Am 27. Und 28. Dez.

Sowie am 3., 4. und 5.

Jänner (je nach

Pfarre) findet wieder

die STERNSINGER-

AKTION statt. 60

Jahre wird diese

Aktion von jungen,

aber auch von älteren

„Heiligen Drei Königen“

in Österreich

durchgeführt. Wir

bitten Sie, die Sternsinger

aufzunehmen,

anzuhören und Ihre

Spende für die

Projekte in der Dritten

Welt zu geben.


miteinander unterwegs Brauchtum . - Sagen

Seite 7

Frau Percht ist eine Sagengestalt,

die mit ungetauft verstorbenen

Kindern übers Land zieht.

In wenigen obersteirischen Häusern

und Hütten ist es noch Brauch, am

Abend vor dem Dreikönigstag nach

der Mahlzeit auch eine Schüssel mit

Milch auf den gedeckten Tisch zu

stellen; man nennt diese die

„Perchtlmilch“. Man glaubt, dass in

solchen Häusern Frau Percht

einkehre und samt den Kindern von

der Milch etwas genieße. Es gibt

auch den Brauch, dass von der

Speise des Nachtmahles ein kleiner

Rest in der Schüssel für die Perchtl

übrig gelassen werde; diese

Schüssel bleibt mit den Löffeln, die

die Anwesenden verwendet haben,

über Nacht auf dem Tisch stehen.

Frau Percht genießt davon und wirft

zuweilen einen Löffel um. Wessen

Löffel des anderen

Tages nicht an

seinem Platze gefunden

wird, der muss

innerhalb des Jahres

sterben.

Die Perchten sind

Figuren, mit denen

man versucht hat, die

eiskalte Winterszeit

und damit Not,

Elend, Hunger in den

Griff zu bekommen.

Sie sind eine Nachbildung

der bösen

Wintergeister, die es

zu erschrecken gab;

man wollte Gleiches

mit Gleichem bekämpfen.

Auch der

Krampus ist eine Art

domestizierte Percht.

In der Dreikönigsnacht, ziehen,

wenn es dunkel wird, Perchtl von

Haus zu Haus. Meist sind es Kinder,

die von ihren Eltern als alte Weibleins

mit Kopftuch, Schürze, langem Kittel

und einer Strumpfmaske unkenntlich

verkleidet werden.

Ausgestattet mit einem Kehrbesen

und Putzlappen begehren sie in der

Dunkelheit Einlass in befreundete

Häuser. Sobald sie eingelassen

Perchtln

wurden, beginnen sie sofort das Haus

und die Schuhe der Bewohner

symbolisch zu säubern. Es ist oft

schwer hinter die Identität der

Brauchgestalten zu kommen.

Treffen die Perchten auf einen

Holzherd, so wird die Aschenlade

inspiziert, die, falls sie voll ist,

„ausg´ramt“ wird. Uns ist die Frau

Percht als eine Figur der sozialen

Kontrolle bekannt. Wenn die Perchtl

wischen und kehren, prüfen sie rituell

den Hausfleiß.

Als Lohn bekommen die Kinder Geld,

die Erwachsenen meist (alkoholische)

Getränke.

Der Sinn dieses alten Brauches ist

der Überlieferung nach das Säubern

der Häuser und Menschen von bösen

Geistern, da doch am nächsten Tag

die Heiligen Drei Könige ins Haus

kommen. Sepp Orasche

Bild aus einem alten Lesebuch

Sagen und Geschichten aus dem Palten-Liesingtal finden sie bei:

www.alois-gamsjaeger.at/index-sagen.html

Das erlöste Kind

Tief drinnen im Walde am Fuße des

Zeiritzkampels wohnte einst ein armer

Keuschler, der für eine zahlreiche

Familie zu sorgen hatte. Da wurde

ihm noch ein Kind geboren und es

war gerade der Abend vor dem

heiligen Dreikönigstag. Nun waren in

der armseligen Hütte gar sieben

hungrige Mäulchen zu stopfen. Der

Mann wusste sich nicht mehr zu

helfen und so ging er noch in der

Nacht hinaus, um einen entfernten

Nachbarn zu bitten, die Patenstelle

bei seinem Kinde zu übernehmen.

Da er den Gesuchten nicht fand,

ging er aufs Geratewohl weiter, in

der Absicht, den nächstbesten ihm

Begegnenden um diesen

Liebesdienst anzusprechen. Als es

bereits zu dämmern begann, fiel ihm

ein, dass an diesem Tage gerade die

Perchtlnacht war, in der die

Perchtlgoba mit den Seelen der

ungetauften Kinder auf der Erde

umherzieht. Wie der Mann so

darüber dachte, begegnete ihm eine

alte Frau in einem sehr geflickten

Kittel, der eine Schar Kinder

nachfolgte. Sein Blick blieb auf dem

letzten Kind haften; es war so

armselig beisammen, dass es ihm in

der Seele erbarmte und er, ohne

dass er wusste, was er

tat, voll Mitgefühl ausrief:

„O du arm´s Zodawascherl!“

Das lächelte das Kleine

gar selig. Die Frau

Perchtl aber drehte sich

um und sagte: „Du hast

das Kindlein erlöst, weil

du ihm einen Namen

gegeben hast. Nun kann

es Ruhe finden und

braucht nicht mehr mit

mir zu ziehen. Ich danke

dir und deinen Lohn sollst

du auch bekommen.“

Darauf verschwand sie

samt der Kinderschar

und der Mann ging nach

Hause.

Der Mann begegnete

bald darauf einem Reichen, der

bereitwillig die Patenstelle annahm

und den Eltern seines Patenkindes

ein überaus reiches Geschenk gab.

Der arme Keuschler konnte sich nun

von dem Gelde ein nettes Häuschen

und einige Felder dazu kaufen, und

da er fleißig und ordentlich

wirtschaftete, wurde er bald reich

und lebte zufrieden und glücklich bis

an sein Ende.


Seite 8

Kunst - Kräutergarten

miteinander unterwegs

Kunst in den Kirchen des Pfarrverbandes

Die Klosterkirche – der hl. Barbara geweiht

Um Barbara vom Christentum

abzubringen, sperrte sie ihr heidnischer

Vater in einen Turm, wohin

ihr ein Engel die Eucharestie brachte.

Der Legende nach, versucht der

eigene Vater Barbara mit dem

Schwert zu töten. Er wird von einem

Blitz aus heiterem Himmel erschlagen.

Sie ist die Patronin der Bergleute,

der Gefangenen, der Türme

und Festungen.

Vom 14. Jh. an gehörte Barbara zu

den beliebtesten und am häufigsten

dargestellten Heiligengestalten. Sie

lebte im 3. Jh., im 15 Jh. wurde die

Märtyrerin der Gruppe der 14

Nothelfer zugeordnet.

Als Attribute werden ihr Turm,

Kelch, Hostie und Schwert beigegeben.

Ihr am 4. Dezember gefeierter

Namenstag ist im Mittelpunkt

zahlreicher Bräuche. So ist einerseits

das Aufstellen von Kirschzweigen

an diesem Tag sehr beliebt,

andererseits werden viele Bräuche

des Bergmannstandes ihr zu Ehren

gefeiert.

Christa Rolke

Foto: Josef Riemelmoser

Ehemaliges Hochaltarbild: Die

Enthauptung der hl. Barbara

Nächste Ausgabe

Ende Februar erscheint die nächste

Ausgabe unseres Pfarrblattes.

Sollten Sie Vorschläge haben, Beiträge

oder Leserbriefe veröffentlichen

wollen, so ist dafür Sonntag,

der 2. Februar 2014 der letzte Abgabetag.

Am Mittwoch, 5. Februar trifft sich

das Redaktionsteam.

Kontaktadresse:

Alois Gamsjäger, Bahnhofstraße

17, 8773 Kammern - E-mail:

alois.gamsjaeger@gmx.at

Impressum:

Redaktionsteam: Pater Clemens Grill

(Pfarrverband), Hedwig Gröschl und Lukas

Grossegger (Wald), Sr. Magda u. Sr. Lydia

(Kalwang), Sepp Orasche (Mautern), Diakon

Gerald Wagner (Kammern), Barbara

Garber (Traboch).

Für den Inhalt verantwortlich und Layout:

Alois Gamsjäger, Bahnhofstraße 17, 8773

Kammern, Mail: alois.gamsjaeger@gmx.at

Druck: Universal Druckerei Leoben, Gösser

Str. 11, Tel. 03842 44776-0,

www.unidruck.at

Die Bilder dieser Ausgabe stammen von

den am Bild angegeben Fotografen und von

den jeweiligen Pfarren.

Aus dem Kräutergarten -

von

Minerl

Nachbagauer

Die Heilpflanze des Jahres 2011

Gott hat für uns diese wunderbare

Pflanze gedeihen lassen.

Für mehr Gedächtnisleistung.

Die alten Griechen und Wissenschaftler

des 21. Jahrhunderts sind

sich einig: Rosmarin steigert die Leistungsfähigkeit

des Gehirns. Um ihre

Leistungskraft zu steigern, trugen

Schüler im antiken Griechenland deshalb

vor allen bei Prüfungen einen

Kranz aus Rosmarin um den Hals.

Die entscheidenden Wirkstoffe, die

das Gedächtnis stärken als auch vor

Demenz schützen sollen, stecken im

ätherischen Öl der Heilpflanze.

Abgesehen vom klinisch nachgewiesenen

Einfluss von Rosmarienöl

auf das Gehirn, birgt diese Heilpflanze

viele weitere Kräfte:

Rosmarin

Rosmarin ist nicht nur ein natürliches

Antibiotikum gegen Bakterien,

Hefe und Schimmelpilze, sondern

kann auch rheumatische Beschwerden

und Arteriosklerose vorbeugen.

Für Diabetes Patienten wirkt dieses

Heilkraut regulierend auf den Blutzuckerspiegel,

indem Kohlenhydrate im

Zuge der Verdauung langsamer aufgespalten

werden und dadurch

langsamer ins Blut

übergehen.

Rosmarintee.:

1 Tl getrocknete oder frische Rosmarienblätter

mit einem Viertelliter

kochenden Wasser aufgegießen, ca.

10 min. zugedeckt stehen lassen. Der

Tee wirkt gegen Husten, Verdauungsbeschwerden,

Nieren- und Blasenerkrankung,

Nervosität, niedrigen

Blutdruck und allgemeine Erschöpfungszustände.

Auch direkt auf die Haut aufgetragen

macht sich dieser Tee als natürliches

Desinfizierungsmittel verdient.

Großen Erfolg konnte ich bei Behandlung

von Schädlingen an Orchideen

verzeichnen: Rosmarin mit

Salbei abkochen , erkalten lassen,

Pflanzen eintauchen bzw. besprühen.

Dieses niedliche nicht auffallende

Heilkraut hat so viel in sich. Ist es

nicht oftmals so mit den Menschen.

Man sieht es ihnen oft äußerlich nicht

an wie viel Kraftvolles und Gutes in

ihnen steckt


miteinander unterwegs Kritischer Kommentar . zur Kirchenmusik

Seite 9

Sonne, Mond und Sterne – die Kirche hab' ich gerne

Gar nicht wenige fühlen sich heute wieder

von der tridentinischen Liturgie angezogen.

Unter den vielen Gründen dafür ist

einer die Sehnsucht nach Geordnetheit,

nach Erwartbarem und Festgelegtem,

das nicht verändert werden kann. Die

Anziehungskraft dieser, als neu erlebten

Liturgie, liegt auch sehr im Ästhetischen

begründet, was von vielen auch gar nicht

geleugnet wird. Eine generelle musikalisch-liturgische

Verflachung, vor allem

aber die Beliebigkeit in der Auswahl der

Gesänge, hat nicht unwesentlich zu einer

aufblühenden Renaissance der Alten

Messe beigetragen. Das II. Vatikanische

Konzil hat in vielen Dingen Freiheiten in

der „Gestaltung“ der Messe eingeräumt,

von denen vorher nicht einmal zu träumen

war. Jetzt, rund 50 Jahre später, sind

diese musikalischen Freiheiten oft zu liturgiefremden

„Experimenten“

mutiert.

Viele Kirchenmusikexperten

warnten

schon damals vor einer

drohenden Beliebigkeit

der

Kirchenmusik, aber

kaum werden gewisse

Dinge eingemahnt,

kommt

kehrtwendend das

Killerargument zu tragen,

man sei zu

„konservativ“ und

engstirnig für unsere

heutige „moderne Kirche“!

Neulich entdeckte ich bei einer Orgel-

Aushilfe in einer Nachbarpfarrei einen Behelf

für Kindermessen. Dass hier auch

Gesänge für Teile des Ordinariums vorgesehen

waren, konnte ich allerdings nur

mit viel Fantasie aus den Überschriften

ableiten:

Kindermesse 1:

Gloria: Sonne, Mond und Sterne

Sanctus: Heilig (immerhin!!!) bist du,

Gott und Vater … Wir haben gute

Eltern etc. (Sollte das ein Art Fürbitt-

Lied sein)

Kindermesse 2:

Gloria: Lobt Gott für seine schöne

Welt, … Sonne, Sterne … singt ihm

ein Gloria (Ah! Ja dann ist es klar!)

Kindermesse 3:

Gloria: Klatscht mir und lobet Halleluja

(Nicht zuzuordnen!)

Ich höre jetzt förmlich den Aufschrei aus

dem Lager der pfarrlichen Jugendarbeit:

Das sind doch Kinder, was wollen wir da

mit dieser verkopften Liturgik! Aber leider

sind derartig gestaltete Liedprogramme

längst nicht mehr auf Kindergottesdienste

beschränkt, vielerorts hat es sich regelrecht

eingebürgert, an immer mehr Stellen

der Messe einfach „was Schönes“ zu

singen; diese Tendenz greift auch auf

Ordinariumsgesänge über. Auf diese

Weise wird die Liturgie fortwährend infantiler

nivelliert:

Einzug: „schönes“ Loblied.

Gloria: „freudiges“ Loblied, in dem

(möglicherweise) das Wort Ehre vorkommt.

Nach der Lesung: „stürmisches“ Loblied,

in dem das Wort Halleluja aufscheint.

Gabenbereitung:

Loblied.

„nachdenkliches“

Sanctus: „feierliches“ Loblied, in dem

das Wort Heilig in irgendeinem noch

so weit hergeholten Zusammenhang

steht.

Lamm Gottes: Loblied zum Thema

Frieden in der Welt.

Schlusslied: ganz besonders „tolles“

Loblied.

Findige Leute haben übrigens entdeckt,

dass die dritte Strophe von „Großer Gott

wir loben dich“ auf den ersten Blick einem

Sanctus ähnelt. Nun ist nicht zu leugnen,

dass es im TeDeum einen Abschnitt gibt,

der weitgehend mit einem Teil des Sanctus

zwar übereinstimmt, doch fehlt im Te-

Deum die Fortführung des „Benedictus“.

Vor allem aber wird dabei außer Acht

gelassen, dass die Melodie von Großer

Gott mit einer ganz anderen Stimmung

konnotiert ist – eben mit einer „ganz besonders

feierlichen“ Lob-, Dank- und Bittstimmung

bzw. dass diese Melodie eben

nicht eine für den „Normal“-Fall ist. Es ist

nun einmal so, dass das TeDeum gemäß

seiner liturgischen Gattung kein Sanctus-

Ordinarium darstellt – angenommen, ein

Chorleiter sänge an einem gewöhnlichen

Sonntag mit Chor und Orchester den Kyrie-Abschnitt

des Mozart-Requiem – jeder

würde sagen: is wer g’storbn)

Wenn ich hier die Beliebigkeit der Kirchenmusik

kritisch thematisiere,

dann möchte ich

andererseits auch dazu ermuntern,

die breiten Wahlmöglichkeiten

dort

auszuschöpfen, wo es sie in

der heute verbindlichen Liturgie

des Novus Ordo gibt.

Im Vergleich zur vorkonziliaren

Liturgie sind sie nämlich

enorm. Wieviele verschiedene

(„echte“) Gloria, wieviele

(„echte“) Sanctus

haben wir doch zur Auswahl!!

Vor allem bei den

kurzen, leicht erlernbaren

Gesängen wie Kyrie und AgnusDei

könnte man doch aus dem Vollen schöpfen!

Und noch etwas: Werden alle Strophen

der Lieder verwendet Damit meine

ich nicht, dass man fünf Strophen hintereinander

singen soll, sondern, dass man

manchmal die erste und die vierte oder

nur die zweite und die dritte nehmen

kann, wenn ein deutlicher Bezug zur Tages-Perikope

gegeben ist. Diese Feinabstimmung

zwischen Lesungs- und

Gesangstexten sollte ein jeder von uns

sich zu eigen machen, sei es der Priester,

der Organist sowie die in der Liturgie betenden

und singenden Gläubigen. PSAL-

LITE SAPIENTER – Mit Bedacht ist zu

singen!

Lukas Manuel Hasler, Titularorganist

von Gaishorn und Wald am Schoberpaß


Seite 10

Wald

miteinander unterwegs

Die Restaurierungsarbeiten in der Pfarrkirche St.

Kunigunde sind abgeschlossen!

Zu Allerheiligen war die Kirche –

wie jedes Jahr – voll. Vielen dürfte

da eine wesentliche Veränderung im

Vergleich zum Vorjahr aufgefallen

sein: Wald hat einen neuen Pfarrer

– seit nunmehr zwei Monaten. Ob

ihnen die Rollierung entlang der

Wand des Altarraums und der noch

feuchte Putz ebenso ins Auge

stachen, ist zu bezweifeln. Wie man

hörte und wie gewohnheitsmäßige

Kirchengeher bestätigten war in den

vergangenen sieben Monaten die

Pfarrkirche – genauer gesagt das

Presbyterium - einer dringend

notwendigen Restaurierung unterzogen

worden.

Blicken wir kurz zurück: Im

November des Vorjahres trat der

Pfarrgemeinderat zusammen, um

über die Durchführung der ohne

Zweifel notwendigen baulichen

Maßnahmen zu beraten.

Foto: Pater Gabriel

Wappen des Abtes Urban Weber an der

Kanzel (Abbatiat: 1628-1659)

Eigentlich sollten die Arbeiten –

das Abschlagen des alten, sich

ablösenden Putzes – mit Anfang

Dezember beginnen, mit Aussicht

auf ein Osterfest in würdigem

Rahmen in der fertig restaurierten

Pfarrkirche. Doch aufgrund

logistischer und bautechnischer

Überlegungen wurde der Beginn

der Arbeiten nach Ostern 2013

verschoben. Sofort nach dem

höchsten Fest der Christenheit

begann man mit dem Abschlagen

des Betonputzes und der

Drainage der Wände.

Damit dennoch Gottesdienste

gefeiert werden konnten,

errichteten die Arbeiter eine

Staubwand hinter der Kanzel, die

grobe Verschmutzungen des

Kirchenschiffes verhindern sollte.

Provisorisch wurde am

Marienaltar und später an einem

improvisierten Volksaltar

zelebriert. Zum Patrozinium der

Pfarrkirche, das gleichzeitig der

offizielle Abschied von Hw. Pater

Koloman Viertler als Pfarrer

war, verschönerte man die

graue Staubwand mit einer

Kopie eines Bildes von

Johann Lederwasch, dem

Künstler, auf den die

Chormalerei unserer Pfarrkirche

zurückgeht. Es zeigt die Heilige

Kunigunde – das im Pfarrhof

befindliche Original war

höchstwahrscheinlich eine

Kostprobe der Kunstfertigkeit

Lederwaschs, bestimmt für

seine Auftraggeber. Die

Arbeiten kamen schließlich

Ende Oktober im Großen und

Ganzen zum Abschluss – viele

konnten es kaum glauben. Die

Bauabteilung des Stiftes

Admont konnte ihre hehren

Ziele verwirklichen und

spätestens als es daran ging,

die Kirche zu säubern, zweifelte

niemand mehr an der

Einhaltung des Zeitplanes.

Am 30.10. machte sich

schließlich ein Putztrupp bestehend

aus acht Leuten – sieben Frauen,

ein Mann – daran, den Staub von

gefühlten fünf Jahrhunderten zu

beseitigen. Allen fleißigen und

tatkräftigen Helfern sei ihr Einsatz

an dieser Stelle herzlich gedankt.

Foto: Pater Gabriel

Hochaltar und Chormalerei, die Heiligen

Paulus und Andreas darstellend (ca.1790)

Weder der Einsatz aller, die dazu

beigetragen haben, dass unser

Gotteshaus erhalten bleibt, noch der

Wert desselben als Kunst- und

Kulturschatz kann zu hoch

eingeschätzt werden.

Man denke etwa an den barocken

Hochaltar von Johann Fortschegger

aus dem Jahre 1790, die

monumentalen Darstellungen der

Heiligen Andreas und Paulus,

entstanden 1789, die beinahe

lebensgroßen Engel Balthasar

Prandstätters oder die etwa 1520

entstandenen Fresken an der

Nordseite des Kirchenschiffes.

Diese und viele weitere Kunstwerke

finden sich hier in der Pfarrkirche St.

Kunigunde. Dadurch, dass wir

bewusst hinschauen, betrachten

und bestaunen, wird der einzige

wirkliche Sinn und Zweck all des

Prunkes erfüllt: die Verherrlichung

des einen Gottes.

Lukas Grossegger


miteinander unterwegs Wald . Seite 11

Kirchenchor Wald

Gedanken zum Advent

Gleich vorweg: Ich möchte Sie

keineswegs mit den üblichen, abgegriffenen

Klischees über den Advent

langweilen. Vielmehr ist es mein Ziel,

Sie zum Nachdenken zu bringen.

Die Samstage vor den Adventsonntagen

sind für den Handel zu

den einträglichsten Geschäftstagen

des ganzen Jahres geworden. Man

möchte fast denken, dass dieses

vorweihnachtliche, wöchentliche

Shoppen an die Stelle des Kirchganges

getreten ist, dass das neue

Credo „Konsum“ heißt und auch

Von Hochzeiten über Begräbnisse

bis hin zum sonntäglichen Hochamt -

so könnte man das umfangreiche

Aufgabenfeld des Walder Kirchenchores

in wenigen Worten zusammenfassen.

Schon seit mehr als

hundert Jahren ist dieser Chor ein

essentiell wichtiger Bestandteil des

kulturellen Lebens in Wald am Schoberpaß,

der Sonntag für Sonntag zur

größeren Ehre Gottes und zur Auferbauung

der Gläubigen singt. Die alljährlich

stattfindenden Chorausflüge

beziehungsweise Wallfahrten brachten

den Chor schon von Castelmonte

(Italien) über die berühmte Salzburger

Wallfahrtskirche Maria Plain bis

in das Chorherrenstift Sankt Florian,

wo der Chor bereits zahlreiche Festmessen

sang. Die mittlerweile schon

überschaubar gewordene Mitgliederzahl

veranlasst uns nun, nach neuem

Zuwachs Ausschau zu halten. Die

wöchentliche Chorprobe findet jeweils

am Freitag um 16 Uhr statt,

wozu wir Sie auch gerne einladen

möchten!

Bei weiterem Interesse oder Fragen

bitten wir Sie, unsere Obfrau

Ingrid Leitner unter der Telefonnummer

0699/11642713 oder unseren

Chorleiter, Herrn Lukas Hasler, unter

der Nummer 0664/1920260 zu kontaktieren.

Wir würden uns sehr freuen, wenn

auch Sie ein Teil unseres Kirchenchores

werden! Lukas Hasler

tatsächlich gelebt wird. Während alle

möglichen, nützlichen oder unnützen

Dinge über den Ladentisch gehen,

bleibt oftmals die innere Einkehr und

Vorbereitung auf die Ankunft Christi,

also Weihnachten, auf der Strecke.

Trotzdem und gerade deshalb sollten

wir diese Wochen nutzen, um

bewusst innezuhalten, uns bewusst

Zeit zu nehmen für lieb gewordene

Menschen, ihnen zuzuhören, besonders

denen, die das Weihnachtsfest

alleine feiern werden. Das ist nicht

nur die Pflicht jedes Katholiken und

jedes Christen, sondern eines jeden

Menschen. Lukas Grossegger

Termine

1. Adventsonntag, 1.Dez.

8:30 Uhr: Familienmesse mit

Adventkranzsegnung

Donnerstag, 5. Dez., 16:30 Uhr

Besuch des Nikolaus im

Seniorenheim Schoberblick

17:00 Uhr: Nikolausaktion

Der Pfarrgemeinderat Wald bittet

um RECHTZEITIGE ANMELDUNG!

Freitag, 6. Dez., 9:00 Uhr

Heilige Messe im Pfarrhof

Mittwoch, 11. Dez., 7 Uhr

Rorate, anschließend Frühstück im

Pfarrhof

Sonntag, 22. Dez., 14:00 Uhr

Weihnachtsfeier im Seniorenheim

Schoberblick

Dienstag, 24. Dez., 20:00 Uhr

Turmblasen beim Gröschl-Haus mit

anschließendem Fackelzug zur

Pfarrkirche. Fackeln können an Ort

und Stelle erworben werden.

21:30 Uhr: Christmette

Donnerstag, 26. Dez., 8:30 Uhr

Hl. Messe, Segnung des

Stefaniwassers und des

Johannesweins, anschließend

Weinverkostung im Pfarrhof

Dienstag, 31. Dez., 17:30 Uhr

Jahresschlussamt, Vorabendmesse

Mittwoch, 1. Jän., 17 Uhr

Hl. Messe für den Pfarrverband in

Traboch

Freitag, 3. Jän.

Sternsingeraktion

Freitag, 10. Jän., 9:00 Uhr

Hl. Messe im Pfarrhof

Sonntag, 2. Feb.

Darstellung des Herrn, Mariä

Lichtmess: Kerzenweihe

Getauft wurden:

Luisa Hussauf (Kirchdorf, OÖ)

Jonas Diregger (St. Stefan ob

Leoben)

Wir wünschen den Kindern und

ihren Eltern Gottes Segen!


Kein Fest

...Erntedank ohne Kindergartenund

Volksschulkinder, die im Körbche

ihre Gaben mit Freude zum Altar

bringen und Gott danke sagen

Seite 12

Kalwang

miteinander unterwegs

....ohne die

Frauen, die nach einem arbeitsreichen

Tag noch eine Krone binden und

schmücken und sich (dann wenigstens) gemütlich

zusammensetzen

Rätselfrage

Was wäre Ernted

Was wäre eine Kirche

ohne Generalreinigung und ohne

die Menschen, die sie benutzen

und verschmutzen

Lösung

Ein verstaubtes Museum.

Übrigens: in dieser Funktion durften Frauen

sogar schon vor dem Konzil den Altarraum

betreten.

Die Bilder dieser Seite

stammen von Sr. Lydia

Danke allen, d


miteinander unterwegs Kalwang . Seite 13

ank

n

Beim Marktfest hat unser Pfarrer

P. Clemens beim Bieranstich seine

Vielseitigkeit bereits unter Beweis

gestellt.

...Erntedank

ohne Kirchenchor und

Musikverein - ohne Festgäste -

ohne die Agape

Was - ohne neuen Pfarrer, der die

Gaben und uns alle segnet

Gottesdienstordnung

Liebe Kalwanger und

Kalwangerinnen!

Sie finden in dieser

Pfarrzeitung heute erstmals

keine

beigelegte

Gottesdienstordnung. Anstelle

dieser wird seit September in

jeder Pfarre nach dem

Sonntagsgottesdienst eine

Wocheninformation verteilt,

welche auch Ihre

Messintention enthält. Sollten

Sie am Sonntag gerade nicht

innerhalb

unseres

Pfarrverbandes eine Kirche

besucht haben, finden sie

„vielleicht“ noch ein Blatt am

Schriftentisch

beim

Kircheneingang, im Pfarrhof

oder am Prospekte- Ständer in

der Raiffeisenbank.

Sr. Magda

Termine

Adventkranzsegnung mit Messe

Sa., 30.Nov. 16.00 Uhr

Seniorenklub Adventfeier

Mi., 4.Dez. 14.30 Uhr

Roratemesse

für Volksschule und Gemeinde

mit Frühstück im Pfarrhof

Di., 10. Dez. 7.00 Uhr

Mutter-Kind-Treffen

Mi.: 11.Dez., 8.Jän., 12.Feb.

Jeweils

15.00 Uhr

Adventtreffen der

Presseverteiler, Caritasmitarbeiter,

Büchereimitarbeiterinnen

Mo., 16. Dez. 16.00 Uhr

Adventsingen des

Gesangsverreines

So., 22. Dez.

Pfarrkirche

18.00 Uhr

Heiliger Abend, 24. Dez.

Krippenf. f. d. Kinder 16.00 Uhr

Christmette 21.30 Uhr

Christtag, 25. Dez.

Festgottesdienst

10 Uhr

Stefanitag, 26. 12., 10.00 Uhr

Hl. Messe für den Pfarrverband in

Seiz

Sternsingeraktion der Jungschar

Fr., 27. Dez. und Sa. 28. Dez.,

jeweils ab 8.00 Uhr

Jahresschlussgottesdienst

Di., 31.Dez. 16.00 Uhr

Ab Jänner Gottesd. um 10:00 Uhr

Mittwoch, 1. Jän., 17 Uhr

Hl. Messe für den Pfarrverband in

Traboch

Sternsinger-Gottesdienst

Mo., 6.Jän. 10.00 Uhr

Seniorenklub Faschingsfeier

Mi., 26. Feb. 14.30 Uhr

Wortgottesdienst mit Aschenkr.

Aschermittwoch, 5.März, 18:00

Personelles

Verabschiedet haben wir uns von

Hubert Ehweiner, 67 j.;

Kirchliche Verabschiedung von

Johann Zepf, 58 J.

ie selbst Kirche sind und diese mit Leben füllen!


Seite 14

Mautern

miteinander unterwegs

30 Jahre Kustos der Klosterkirche

Mautern

Ein kleines Jubiläum feierte vor kurzem der Kustos der Klosterkirche

Mautern Sepp Orasche. Nachdem die Redemptoristen wegen Mangel an

Nachwuchs sich Mitte der 1960er Jahre entschlossen hatten, das Kloster in

Mautern zu verkaufen,

blieben noch 2 Patres, P.

Doskozil und P. Heinzl, bis

1983 in Mautern. Am 2.

Oktober 1983 übernahm

Sepp Orasche die

Betreuung der Kirche. In

diesen 30 Jahren wurden

die Außen- und

Innenrenovierung, sowie

die Restaurierung von

Bildern, Kerzenständern

etc. vorgenommen. (Kosten

rund € 410.000.-). Ein im

Jahre 2012 errichteter

Schauraum soll die

Geschichte dieses Klosters

„Von den Franziskanern zu

den Redemptoristen“

verdeutlichen.

Wichtig für Sepp Orasche

ist, dass diese Kirche weiter

Sakralraum bleibt.

Ein großer Wunsch:

Vielleicht gibt es jemanden,

der bereit wäre bei diversen

Arbeiten mitzuhelfen.

Foto: Josef Riemelmoser

Sepp Orasche

Seit dem Jahre 1890 besteht der

Friedhof in Ehrnau. Unzählige Tote

aus der ehemaligen

Landessiechenanstalt sind hier

begraben. 1988 wurde diese

Totengedenkstätte von Freiwilligen

wieder würdevoll hergerichtet. Es

sind nun schon 25 Jahre, dass die

noch vorhandenen Gräber

liebevoll mit Blumengestecken

geschmückt werden (über 200

Gestecke werden gebastelt).Den

Frauen und Männern sei von

dieser Stelle aus ein herzliches

Vergelt´s Gott gesagt für ihren

tollen Einsatz.

Am Allerseelentag wurden die

Gräber von Pfarrer P. Clemens

gesegnet. Sepp Orasche

Gräbersegnung Friedhof Ehrnau

Personelles

Kirchlich begraben wurden:

Pölzl Hertha (80),

Straßmaier Barbara

(Hohentauern),

Hüttenbrenner Johann (85,

Unterwald),

Rumpler Roman (68),

Wruss Katharina (87),

P. Parzer Otto (75, Attnang-

Puchheim),

Ries Josefine (88),

Reiter Johanna (88)

Am 16. November 2013 ist

nach langem, schwerem

Leiden P. feri schermann im

Krankenhaus Klosterneuburg

verstorben. feri studierte

in Mautern, war lange Zeit

Redakteur des "Klemensblattes"

und war zuletzt dem

Kloster Maria am Gestade in

Wien zugehörig.

Herr, gib den Verstorbenen

Anteil an deiner Herrlichkeit

und tröste die Angehörigen

im Glauben an die

Auferstehung!

Foto: Josef Riemelmoser


miteinander unterwegs Mautern . Seite 15

Jedermann

Viel Applaus ernteten am Freitag,

25. Oktober Johannes Silberschneider

und Walpurga Mörth in

der Klosterkirche in Mautern.

Hugo von Hofmannsthals Stück

„Jedermann“ – das Spiel vom

Sterben des reichen Mannes –

wurde in einer großartigen Lesung

durch den Schauspieler Johannes

Silberschneider zu Gehör gebracht.

Der schwierige Balance-

Akt, alle Handelnden

dieses Stückes sprachlich

ins richtige Lot zu bringen,

ist Silberschneider

bestens gelungen. Die

Läuterung, wie

Jedermann seine Fehler

einsieht und so Gottes

Gnade erlangt, konnte

vom Zuhörer im seinem

Innersten erlebt werden.

Unserer Organistin

Walpurga Mörth war es

gelungen, zu den

jeweiligen Szenen, die

passende Musik zu finden

und sie verstand es

bestens aus dieser

romantischen Orgel

„Musik der Superlative“

hervorzuzaubern.

Nationalfeiertag

Gratulation an Walpurga Mörth und

Johannes Silberschneider.

Der Reinerlös der Veranstaltung

von € 1.038.-, wofür ich herzlich

danke, wird für die Renovierung des

Kirchturmes im nächsten Sommer

verwendet. (Kostenvoranschlag:

€10.000.-)

Sepp Orasche

Foto:Josef Riemelmoser

Termine

Adventkranzsegnung

Sa., 30. 11., 15.30 Uhr

1. Adventsonntag, 1.12., 10 Uhr

Gedenkgottesdienst

Ortsmusikkapelle

Beichtgelegenheit

Adventsonntage: 9.30 Uhr

Patrozinium Klosterkirche

Mi., 4.12., 18.30 Uhr

Patrozinium Pfarrkirche

Fr., 6. 12., 18.30 Uhr

Hochfest Unbefleckte

Empfängnis, 2. Adventsonntag

So., 8. 12. ,10 Uhr

Rorate mit der Volksschule

Fr., 13.12., 7.00 Uhr

anschl. Frühstück im Pfarrheim

3. Adventsonntag, 15.12., 10 Uhr

Gedenkgottesdienst Trachtenverein

Heiliger Abend Di., 24. 12.

8 Uhr Hl. Messe, Kerzensegnung

15 Uhr Kinderkrippenandacht

22.30 Uhr Turmblasen,

Laternenwanderung

23 Uhr Christmette

Hohes Christfest, 25. 12., 10 Uhr

Hochamt

Stefanitag, 26. 12., 10.00 Uhr

Hl. Messe für den Pfarrverband in

Seiz

Jahresrückblick

Di., 31. 12., 17 Uhr

Foto: Josef Riemelmoser

Seit 26 Jahren versuchen die Einsatzorganisationen, Vereine,

Gemeindevertreter und die Bevölkerung von Mautern den Nationalfeiertag

„anders“ zu gestalten. Gemeinsam trafen sie sich am 26. Oktober zu

einem Festgottesdienst, bei dem Pfarrer P. Clemens in seiner Predigt auf

die Wichtigkeit des Staatsbewusstseins hinwies.

Ab Jänner Gottesd. um 8.30 Uhr

Neujahr 1. 1. 2014, 17 Uhr

Hl. Messe für den Pfarrverband in

Traboch

Sternsingeraktion

Do., 2.1. und Fr., 3.1.

Dreikönig Abschluss

Dreikönigswasserweihe

Mo., 6. 1., 08.30 Uhr Hl. Messe

Maria Lichtmess, Blasiussegen

So., 2. 2., Hl. Messe 08.30 Uhr

Aschermittwoch

Mi., 5.3., 09.00 Uhr Hl. Messe

Austeilen des Aschenkreuzes


Seite 16

Kammern

miteinander unterwegs

Im September 1988 wurde Gerald

Wagner als Diakon mit der Pfarre

Kammern betraut . Mit ihm kam nicht

nur ein neuer Seelsorger in den

Pfarrhof, es kam etwas, für viele damals

Neues und Ungewohntes, es

kam eine Familie in den Pfarrhof. Die

Gattin Vroni und die Kinder Verena,

Bernhard und Barbara veränderten

das Leben im Pfarrhof.

Wagner Gerald wurde 1954 als

zweites von 3 Kindern geboren, nach

der Pflichschule absolvierte er zunächst

die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann

und arbeitete dann

als Büroangestellter im Werk Schöller

Bleckmann in Hönigsberg.

In der kath. Jugend Krieglach lernte

er seine Vroni kennen.

Nach der Hochzeit 1976 begann er

die kirchliche Ausbildung und war

1980-83 Pastoralassistent in Graz

Ragnitz und von 1983 bis 1988 in

Leoben Waasen, bis er schließlich

1988 in Kammern sesshaft wurde.

Am 15. November 1987 wurde Gerald

Wagner im Grazer Dom von Bischof

Weber zum Diakon geweiht.

Die drei Kinder Verena, Bernhard

und Barbara waren, als sie größer

Gottesdienst im

Heim Viola

25 Jahre Diakon Gerald Wagner

wurden, wie von den Eltern vorgelebt,

aktiv im Pfarrleben als Ministranten,

Kantorinnen und Lektorinnen

und in verschiedenen Chören tätig.

Geralds großes Anliegen

war und ist die Kinder- und

Jugendarbeit. So wurde

den Jugendlichen Raum im

Pfarrhof zur Verfügung gestellt,

es wurden Aktivitäten

für Jugendliche durchgeführt,

verschiedene Gruppen,

wie z. B. die Mutter

Kind Gruppe aufgebaut. Er

organisierte Jugendlager

Foto:

und war selbst immer Begleiter

und Betreuer.

Auch die Betreuung und

Begleitung der Menschen

bei vielen Stationen des

Lebens, bei Taufe, Hochzeit

und bei traurigen Anlässen

ist ihm ein großes

Anliegen.

Wir dürfen aber nicht nur

von Gerald Wagner sprechen, seine

Vroni gehört genauso zum Pfarrleben

und und ist nicht nur als Religionslehrerin,

sondern als „Gute

Seele“ im Pfarrhof tätig.

Der Pfarrgemeinderat dankte Gerald

Wagner im Rahmen des Erntedankfestes

für seine langjährige

Tätigkeit.

Foto: B. Wagner

Foto: B. Wagner

Diakon Gerald Wagner feierte mit seiner Gattin Veronika

beim Erntedankfest - 25 Jahre in Kammern

Die MUKI Gruppe lädt ein

Grenzen setzen - (k)ein

Problem

Do.: 23. Jänner, 19.30 Uhr

im Pfarrsaal Kammern

Kindergottesdienst

Foto: M. Nachbagauer

Jeden 2. u. 4. Freitag im Monat ist im

Heim Viola um 11 Uhr Gottesdienst, um

welchen sich unsere Minerl Nachbagauer

stets sehr bemüht. Bei diesem Gottesdienst

war der Kindergarten zu Gast.

Foto: G. Wagner

Beim letzten Kindergottesdienst war die Geschichte des Zöllners

Zachäus das Thema. Auch der Baum, von dem aus Zachäus Jesus

sehen wollte, war vorhanden (Blumenstock).

Nach dem Gottesdienst luden die Eltern der jungen Gottesdienstbesucher

zu Kaffee und Kuchen.


miteinander unterwegs Kammern . Seite 17

Erntedankfest

Foto: V. Wagner

Pater Clemens spendete bei der wundervoll geschmückten Gstattmayr-Kapelle

(Danke an Frau Margarete Marchler) erstmals als neuer Pfarrer unsers

Pfarrverbandes den Erntesegen.

ULRICHSKIRCHE:

Ein „alt-ehrwürdiges“

Glasfenster kommt

zurück

Dieses Glasfenster haben wir vor ein paar

Jahren über die Regionalzeitung gesucht. Vor

einigen Wochen kam Bewegung in die Geschichte

des Fensters, als es im Dorotheum

Wien zur Versteigerung in den Katalog kam.

Mit der Lot Nr. 335 und unter dem Titel

„Verbleites Glasfenster mit Pieta-Gruppe in

architektonischer Bekrönung“ wurde das

Denkmalamt Wien tätig und konnte es eindeutig

als zur Ulrichskirche gehörig identifizieren.

Als wertvolles Eigentum aus dem 15.

Jhdt. wurde es „exportgeschützt“, und wir

konnten unser Interesse an einer Rückkehr

nach Seiz deponieren. Mit Hilfe von Pater

Koloman, dem Diözesanmuseum in Graz und

dem Stift Admont wurde es schließlich mit

3.810 € ausgelöst. Abt Bruno Hubl war sofort

einverstanden, dass es vom Stift für die Ulrichskirche

gekauft wird.

1928 wurde dieses Fenster noch in Seiz

fotografiert, und nach dem 2. Weltkrieg war es

bereits in Privatbesitz. Jetzt hat diese Geschichte

ein erfreuliches „Ende“ gefunden.

Margit Neubauer

Termine

30. Nov., Adventkranzsegnung

16.00 Uhr, Pfarrkirche

Roraten

Do., 5., Do., 12., und Do., 19. Dez.,

jeweils 07.00 Uhr

Adventsingen - Ulrichschor

21. Dez., 15 Uhr - Ulrichskirche

Heiliger Abend, 24. Dez.

Kindermette 16.00 Uhr

Christmette 21.30 Uhr

Christtag, 25. Dez.

8.30 Hl. Messe in der Pfarrkirche

Stefanitag, 26. 12., 10.00 Uhr

Hl. Messe für den Pfarrverband in

Seiz

Silvester: Dienstag, 31. Dez.,

18.00 Jahresschlussandacht

Ab Jänner Gottesdienste

um 10 Uhr

Mittwoch, 1. Jän., 17 Uhr

Hl. Messe für den Pfarrverband in

Traboch

Sternsingen

2. und 3. Jänner 2014

Sonntag 2. 2., 10 Uhr

Familiengottesdienst, Start der

Erstkommunionvorbereitung

Aschermittwoch, 5. 3., 18.30 Uhr

Gottesdienst mit Aschenkreuz

Jungscharstunden

Do.12.12., 16 – 17.30 Uhr

Do. 23. 1., ab 15 Uhr Bobfahren

Fr. 14. 2., 16 – 17.30 Faschingsfest

Mutter-Kind Treffen

5., 12., 19. Dez.; 9., 16., 23. Jän.;

6., 13. Feb. (Do. 9-11Uhr)

Kindergottesdienste

1. Dez., 12. Jän., 2. Feb., 2. März

Seniorenrunde (Dienstag, 14 Uhr)

10. Dez., 14. Jän., 11. Feb.

Kirchlich getraut wurden

Bettina und Hannes Kainz

Mara und Jago Martic

Getauft wurden:

Selina Marie Plasonik, Luisa Karall,

Michael Franz Etschmeyer, Stefan

Russold, Novalee Neißl, Vanessa

Martic, Julian Matthias Diregger

Kirchlich begraben wurden

Anna Schafhuber, Gerhard Paradiz,

Franz Reisner


Seite 18

Traboch

miteinander unterwegs

Wir hatten die Möglichkeit unsere

Kirche von außen, oben und innen

genau zu besichtigen. In diesem

Zusammenhang ein großes Danke

an Pfarrer P. Clemens und M. (will

seinen Namen nicht genannt haben)

Der Aufstieg in den Kirchturm über

schmale Stiegen, Leitern und dunkle

Winkeln war ein Erlebnis für sich. Wir

stiegen aus dem Fenster unter der

Kirchenuhr hinaus und wir schwebten

dem Seil entlang nach unten,

nachdem ein Flying Fox für uns

aufgebaut wurde. Dieses tolle

Erlebnis kündigte ich vorher nicht an,

da wir schönes Wetter benötigten.

Daher war es für alle Jungscharkinder

eine Überraschung. Alle

anwesenden JS-Kinder und auch wir

Jungschar Traboch in luftigen Höhen

JS-Begleiterinnen (Sandra & Beate)

wagten sich in die Lüfte. M. ermöglichte

uns dieses tolle Erlebnis und

half uns mit seiner Kompetenz und

seiner Ruhe unsere Grenzen zu

sprengen, Mut zu beweisen, sich

einfach in blindem Vertrauen fallen zu

lassen .... und

einfach Spaß zu

haben. Im Anschluss

besichtigten

wir gemeinsam mit

Herrn Pfarrer P.

Clemens unsere Kirche,

wobei wir auch

auf unserer Orgel

spielen konnten.

Herr Rittmannsberger,

unser

Organist, war von

Foto: Sandra Wallner

seinen jungen

„Lehrlingen“ und der

Freude am Spiel

sehr angetan.

Die Jungscharstunden finden jeden

Freitag von 15:30 - 17:30 Uhr im

Pfarrstadel Traboch statt.

14-tägig sind auch die kleinen

Geschwister herzlich eingeladen. Wir

haben auch bereits 3-jährige in

unserer Mitte und freuen uns

natürlich über jedes neue Gesichterl.

14-tägig gibt es seit heuer die

Möglichkeit von 18:00 bis 19:00 Uhr

mit unserer Musik-Jugend-Gruppe

zu singen und zu musizieren. Wir

suchen die Lieder gemeinsam aus

und werden nach einigen Proben

auch manchmal den Gottesdienst

rhythmisch mitgestalten dürfen. Es

gibt keine Altersbeschränkung nach

oben und wir würden uns auch über

Erwachsene singbegeisterte Menschen

aus unserer aber natürlich

auch sehr gerne aus anderen

Pfarren freuen. Musikinstrumente

sind ebenfalls erwünscht. Die Freude

an der Musik und den rhythmischen

Liedern steht im Vordergrund - wir

sind keine Profis.

Wer an JS- Stunden, oder auch an

der Musik-Jugend-Gruppe Interesse

hat, schreibt mir einfach ein SMS,

oder ruft an - ich schreibe vor jedem

Beisammensein Einladungs-SMS

aus! Tel. Nr. 0650/9157341

Beate Doppelreiter

Foto: Sandra Wallner


miteinander unterwegs Traboch . Seite 19

Vorankündigung:

Am 28. Dezember kommen die

Sternsinger zu Ihnen/Dir. Wir würden

uns über viele offene Türen so wie

Herzen sehr freuen! Ich suche noch

Kinder und auch Erwachsene,

die als Könige mitgehen wollen

und die ihre Freizeit für ihre

Mitmenschen bereitstellen.

Begleitpersonen

Essenseinladungen

Bitte ruft mich (Beate Doppelreiter)

an, da ich heuer erstmals das

Sternsingen organisiere und daher

auch auf eure Mithilfe angewiesen

bin. Meine Tel. Nr. 0650/9157341 -

ich kann während meiner Arbeit nicht

abheben, rufe aber gerne zurück!

Ich möchte schon im Vorhinein

allen Helfern und guten Seelen

danken!

Das Ferienlager der Pfarre Traboch

(JS-Lager), gemeinsam mit der

Gemeinde Traboch findet nächstes

Jahr vom 31. August bis

4.September 2014 in Maria

Osterwitz (Deutschlandsberg) statt,

Termin bitte gleich vormerken und

ev. bei der Urlaubsplanung

berücksichtigen.

Beate Doppelreiter

Termine

Samstag, 30. 11., 18.30 Uhr

Adventkranzsegnung mit Messe

So., 1.12., kein Gottesdienst

Mittwoch, 4. 12., 6.30 Uhr

Rorate mit anschließenden

Frühstück im Pfarrhof

Patrozinium – schulinterne Messe

Mittwoch, 11. 12.

Abendrorate

18.30 Uhr

Mittwoch, 18.12. 6.30 Uhr

Rorate mit den Volksschülern

15.00 Uhr vorweihnachtliches

Pfarrcafe

Samstag, 21. 12. 14.30 Uhr

Friedenslichtwanderung zum

Wolfeisenkreuz für den

Pfarrverband

Heiliger Abend 24. 12.

16.00 Uhr Kindergrippenfeier

22.30 Uhr Turmblasen

23.00 Uhr Christmette

Christtag, 25. 12, 10.00 Uhr

Heilige Messe mit musikalischer

Gestaltung durch die Singgemeinschaft

Traboch

Stefanitag, 26. 12, 10.00 Uhr

Hl. Messe für den Pfarrverband in

Seiz

28. 12. Sternsingeraktion

Ab Jänner Gottesdienste

um 8.30 Uhr

Pfarrcafe

Mittwoch, 8. Jänner, 15.00 Uhr

Mittwoch, 5. Februar, 15.00 Uhr

Mittwoch, 12. März, 15.00 Uhr

Mittwoch, 1. Jän., 17 Uhr

Hl. Messe für den Pfarrverband in

Traboch

Dreikönig, 6. 1. 14 8.30 Uhr

Messe mit den Sternsingern

2. 2. 14 8.30 Uhr

Heilige Messe zu Maria Lichtmess

mit Blasiussegen, Start der

Erstkommunionsvorbereitung

5. 3. 14 18.30 Uhr

Aschermittwoch, Segnung mit

Aschekreuz

Das Sakrament der Taufe

empfingen

Diana Reissner

Alina Nicole Sebathi


Seite 20

Kinderseite

miteinander unterwegs

Liebe Kinder!

Der heilige Nikolaus hat vor mehr

als 1600 Jahren gelebt. Er wurde

zum Bischof von Myra (ein Ort, der

in der heutigen Türkei liegt)

gewählt. Er war gut und hat die

Menschen geliebt. Wir denken jedes

Jahr an den heiligen Nikolaus,

indem wir von seinen guten Taten

berichten und diese im Spiel

nacherleben.

Der heilige Nikolaus wird in seinen

Legenden als großzügiger Mensch

dargestellt, der mit anderen teilte,

was er besaß. Er hat vielen

Menschen, die Hunger hatten und

die sich in Not oder Gefahr befanden

geholfen.

Viele Legenden werden über den

heiligen Nikolaus erzählt. Der heilige

Nikolaus

Gebet:

Lieber Gott

heute feiern wir das Fest vom heiligen Nikolaus.

Wir bitten dich um seinen Besuch,

damit wir an eine guten Taten erinnert werden,

und uns freuen über das, was er uns schenken wird.

Danke, guter Gott für diesen guten Menschen.

Danke für alle Menschen,

die gut zu uns sind.

Amen

Material: Bienenwachsplatten,

Docht, Schere, Ausstechform Stern,

Holzstäbchen

Um

die

Bienen

wachspl

atten

gut

rollen,

stanzen

oder schneiden zu können, ist es

sinnvoll sie vor der Verarbeitung kurz

auf die Heizung zu legen oder sie

warm zu föhnen.

Durchführung: Für die Sternkerze

müsst ihr aus den

gilt als Fürsprecher und Freund der

Kinder. Es begann sich der Brauch

durchzusetzen, Kinder am Festtag des

heiligen Nikolaus zu beschenken. Zur

Erinnerung an den guten Bischof von

Myra stellen die Kinder

am Vorabend des

Nikolaustages

Stiefel vor die Tür,

die am Morgen mit

Süßigkeiten gefüllt

sind.

Damit wir den

heiligen Nikolaus

in Erinnerung

behalten, zieht an

vielen Orten ein als

Bischof

verkleideter Mann

durch die Straßen

Bienenwachsplatten mit der

Ausstechform Sterne ausstechen und

übereinanderlegen. (Siehe Bild) In

der Mitte wurde mit einem

Holzstäbchen ein Loch gestochen.

Der Kerzendocht muss oben und

unten etwa einen Zentimeter raus

stehen. Danach die fertige Kerze auf

einen Glasteller oder einen anderen

Untersetzer stellen.

Stumpenkerzen werden aus einer

Wachsplatte einfach gerollt. Der

Docht wird eingelegt und ein

Streifen Wachsplatte wird einfach

fest aufgerollt und am Ende

festgedrückt. Unten wird der

Kerzendocht umgeklappt und in den

Boden der Kerze gedrückt.

Cornflakes Kekse

Zutaten:

Basteln: Bienenwachskerzen

und kehrt in Häuser n mit Kindern ein,

um sie zu beschenken. Manchmal

wird er von Knecht Ruprecht, einem

dunklen Gesellen, begleitet. Dieser

lärmt mit den Ketten. Ursprünglich

polterte Knecht Ruprecht, um in den

langen Winternächten die bösen

Geister zu erschrecken.

100 g Ceres Soft, 200 g Cornflakes.

60 g Haselnüsse gerieben, 80 g

Kochschokolade, 40 g Staubzucker,

80 g Vollmilchschokolade, 1

Päckchen Vanillezucker.

Zubereitung:

Ceres im Wasserbad

schmelzen und darin die

Schokolade nach und nach

darin schmelzen.

Cornflakes und Nüsse vermischen.

Dann die zerlassene

Schoko über die

Cornflakes gießen und gut

vermengen. Anschließend

kleine Häufchen in Konfektförmchen

setzen und kaltstellen.

Es sieht auch sehr schön aus,

wenn man beide Kerzen miteinander

zu einer Kerze zusammenfügt.

Diese Kerzen könnt ihr dann nett

verpacken und zu Weihnachten

verschenken.

Sr. Lydia

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