Uns gehts gut mit ALIUD

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mit ALIUD ®“

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WISSENSWERTES ZUM RICHTIGEN

UMGANG MIT MEDIKAMENTEN

ALIUD ® PHARMA GmbH

ALIUD® PHARMA | SERVICE ALIUD® PHARMA | SERVICE

Mit freundlicher Empfehlung

überreicht von:

3. Auflage 2011

www.aliud.de

Gottlieb-Daimler-Str. 19 · D-89150 Laichingen

Tel. 07333/9651-0 · Fax: 07333/9651-6004

info@aliud.de

Uns gehts gut

mit ALIUD ®“

Uns gehts gut

mit ALIUD ®“

WISSENSWERTES

ZUM RICHTIGEN

UMGANG

MIT MEDIKAMENTEN


Impressum

HERAUSGEBER

ALIUD ® PHARMA GmbH

Gottlieb-Daimler-Straße 19

89150 Laichingen

VERANTWORTLICH

ALIUD ® PHARMA GmbH

REDAKTION

Tina Rampf, Katrin Zivkovic

ALIUD ® PHARMA GmbH

TEXT/GESTALTUNG

duke Werbeagentur GmbH

Efficient HealthCare Communication

Konrad-Zuse-Straße 15

66115 Saarbrücken

PRODUKTION UND DRUCK

Druckerei Raisch GmbH & Co. KG

Auchtertstraße 14

72770 Reutlingen

Die Inhalte dieser Broschüre sind sorgfältig recherchiert

und erarbeitet. Dennoch kann aus rechtlichen Gründen keine

Haftung oder Gewähr übernommen werden.

Stand Januar 2011.

Inhalt

EDITORIAL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5

WAS SIND GENERIKA?

Wie man einen Wirkstoff findet . . . . . . . . . . . . . . .6

Warum Innovationen oft teuer sind . . . . . . . . . . . . .7

So wird die Qualität garantiert . . . . . . . . . . . . . . .8

Deshalb sind Generika eine gute Alternative . . . . . .9

Warum es so viele Darreichungsformen gibt . . . . . .10

EIN WIRKSTOFF FÜR ALLE FÄLLE

So gelangt der Wirkstoff an die richtige Stelle . . . .11

Deshalb ist die Dosierung so wichtig . . . . . . . . . .12

WIRKLICH WICHTIG

Die Gebrauchsinformation . . . . . . . . . . . . . . . . .14

Muss man Angst vor Nebenwirkungen haben? . . . .16

Tabletten vergessen – was nun? . . . . . . . . . . . . . .17

Was man sonst noch wissen sollte . . . . . . . . . . . .18

„AL“ AUCH OHNE REZEPT

Viele Arzneimittel kann man ohne Rezept kaufen . . .19

Den Präparaten mit dem „AL“ können Sie vertrauen .20

Generika von ALIUD ® PHARMA,

die Sie ohne Rezept erhalten . . . . . . . . . . . . . . . .20

ALLES RUND UMS SPAREN

Wie unsere Gesundheit finanzierbar bleibt . . . . . .32

Sparen ja – aber nicht an der Qualität . . . . . . . . .33

NACHGESCHLAGEN

Literaturempfehlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .33

Das AL-Broschürenangebot . . . . . . . . . . . . . . . . .34

2 3


Editorial

LIEBE LESERIN,

LIEBER LESER,

ie kommt es, dass mit so einer kleinen Tablette mein

„WBauchweh weg geht?“ oder „Warum muss ich

diesen Saft schlucken?“.

Manchmal sind Kinderfragen sehr klug. Und häufig genug

weiß man keine passende Antwort. Besonders, wenn es

um so wichtige, oft unverzichtbare Dinge geht wie Medikamente

und ihre Einnahme.

Dieser Ratgeber soll Ihnen auf die wichtigsten Fragen

praxisnahe Antworten geben. Dabei werden Sie einiges entdecken,

was Sie schon immer wissen wollten.

Manche Patienten sind immer noch misstrauisch, wenn sie

hören, dass ein Arzneimittel weniger kostet als ein anderes,

aber genauso wirksam sein soll. Wir möchten Sie

über die Hintergründe informieren und Ihnen damit mögliche

Ängste nehmen. Wie das zusammen passt und warum diese

sogenannten Generika so wichtig für unser Gesundheitssystem

sind, erfahren Sie am Ende dieser Broschüre.

Diese kleine Information kann Ihnen natürlich nicht alle

Fragen beantworten. Sprechen Sie deshalb Ihren Apotheker

oder Ihren Arzt an, wenn Sie mehr zum Umgang mit

Medikamenten wissen möchten. Beide helfen Ihnen gerne

weiter.

Ihr Gesundheits-Team von ALIUD ® PHARMA

und Apotheker Dr. Arnold Hertzsch, Dresden

4 5


Was sind Generika?

WIE MAN EINEN WIRKSTOFF FINDET WARUM INNOVATIONEN OFT TEUER SIND

Ob heiße Zitrone bei Erkältung oder Kamille bei Entzündungen

– jeder von uns kennt bewährte Hausrezepte.

Dieses oft jahrhundertealte Wissen wurde durch Erfahrung

gewonnen und immer wieder an die nächste Generation

überliefert.

Viele unserer heutigen Arzneimittel entstanden aus Pflanzeninhaltsstoffen,

z. B. Herzmittel aus dem roten Fingerhut oder

Schmerzmittel aus dem aus Schlafmohn gewonnenen Opium.

Durch chemische Abwandlung wurden sie im Laufe der Zeit

immer wirksamer und verträglicher.

Die moderne Arzneimittelforschung sucht heutzutage gezielter

und effektiver nach neuen Wirkstoffen. Sie entstehen

durch chemische Herstellung, durch Abwandlung eines

bekannten Wirkstoffes oder auf gentechnischem Wege.

Ziel ist es, neue Arzneistoffe zu finden oder vorhandene zu

verbessern, um alle Therapiemöglichkeiten auszuschöpfen.

Im Experiment wird dann die Wirkung getestet und weiter

analysiert, optimiert und geprüft. Erst nach langer,

aufwändiger Suche und Testphase kann das Arzneimittel

zur Zulassung angemeldet werden.

Die Entwicklung eines Medikaments dauert meist einige

Jahre und erfordert viel Forschungsarbeit. Da verwundert

es nicht, dass es sehr kostenintensiv ist, ein neues Arzneimittel

auf den Markt zu bringen. Der Aufwand für Forschung und

Entwicklung beträgt oft mehrere hundert Millionen Euro. Wenn

ein Medikament neu auf den Markt kommt, ist es noch mehrere

Jahre patentrechtlich geschützt. In dieser Zeit versucht der

Hersteller, die entstandenen Kosten wieder zu erwirtschaften.

Da es keine Mitbewerber für die patentgeschützten Arzneimittel

gibt, wird der Preis nach individueller Bewertung bestimmt

[AMNOG]. Darum sind neue Arzneimittel (auch Originalpräparate

genannt) oft teuer.

6 7


8

Was sind Generika?

SO WIRD DIE QUALITÄT GARANTIERT DESHALB SIND GENERIKA

EINE GUTE ALTERNATIVE

Bevor ein Arzneimittel auf den Markt kommt, muss es zahlreiche

Prüfungen bestehen. Geprüft wird zuerst seine

Unschädlichkeit (toxikologische Prüfung) und seine Wirksamkeit

sowohl im Labor als auch in sogenannten klinischen

Studien am Menschen. Sie können sich vorstellen, dass

die gesetzlichen Vorschriften zur Durchführung solcher Studien

sehr streng sind und

deren Einhaltung genauestens

kontrolliert wird. So

vergehen von der Idee bis

zur Markteinführung eines

neuen Arzneimittels mitunter

10 Jahre und mehr.

Auch nach der Zulassung

durch das deutsche Bundesinstitut

für Arzneimittel und

Medizinprodukte (BfArM)

wird jedes neue Medikament

weiter überwacht.

Durch gezielte Studien und

Marktbeobachtung lässt sich das Risikopotenzial

überwachen.

Zudem kontrolliert jeder Hersteller ständig

die Qualität seiner Arzneimittel. Dies gilt in besonderem

Maße für den Produktionsprozess. Denn

hier kann jede Nachlässigkeit schlimme Folgen haben.

So unterliegen nicht nur die Rohstoffe, sondern der gesamte

Herstellungsvorgang – und natürlich das fertige Arzneimittel

– strengsten Qualitätskontrollen.

Sobald der Patentschutz abgelaufen ist, dürfen andere Pharmaunternehmen

Medikamente mit diesem Wirkstoff herstellen

und vermarkten.

Diese Arzneimittel heißen Generika. Hinsichtlich Wirksamkeit

und Unbedenklichkeit entsprechen diese den Originalpräparaten.

In besonderen Studien wird untersucht, ob der

Wirkstoff genauso schnell und gut freigesetzt und vom Körper

aufgenommen wird wie beim Original. Man spricht dann

von Bioäquivalenz. Selbstverständlich unterliegen Generika

den gleichen strengen Prüfungen und Qualitätskontrollen

wie die Originale. Sie können aber trotzdem

bei gleicher Qualität viel günstiger sein, weil

weniger Forschungs- und Entwicklungskosten

angefallen sind.

Häufig werden die Darreichungsformen

weiter entwickelt. Das hat für Sie als Patient

den Vorteil, dass die Tabletten einfacher

zu teilen sind oder die Substanz, z. B.

durch Auflösen einer Brausetablette, leichter

eingenommen werden kann.

9


Was sind Generika? Ein Wirkstoff für alle Fälle

WARUM ES SO VIELE

DARREICHUNGSFORMEN GIBT

Ein Wirkstoff kann in den seltensten Fällen pur eingenommen

werden. Deshalb wird er mit Hilfsstoffen – je nach

Art der Anwendung – zu einer bestimmten Darreichungsform

verarbeitet. Diese hält den Wirkstoff stabil und trägt

dazu bei, ihn zur richtigen Zeit und in der optimalen Konzentration

an den Wirkort zu befördern. Außerdem kann man die

sehr stark wirksamen Arzneistoffe in den fast unsichtbaren

Mengen nicht gut einnehmen und es bedarf der 10- bis 100fachen

Menge von Hilfsstoffen, um eine kleine Tablette daraus

zu pressen.

Neben den Tabletten, die einfach mit etwas Flüssigkeit

geschluckt werden, gibt es noch andere Darreichungsformen,

z. B. Zäpfchen, die den Wirkstoff über den Darm abgeben.

Retardtabletten geben den Wirkstoff verzögert frei. Das

ist wichtig, wenn die Wirkung über einen längeren Zeitraum

erfolgen soll. Wenn die Wirkung sofort eintreten soll,

ist eine Injektion oder eine Infusion der schnellste Weg zum

Wirkort. So lassen sich durch die Galenik (so nennt man

die Entwicklung der richtigen Darreichungsform) oft die

Wirksamkeit noch verbessern oder die Nebenwirkungen

verringern.

Saft/Sirup

Tabletten/Retardtabletten

Tabletten/Retardtabletten

Brausetabletten

Lösung/Tropfen Zäpfchen

Snap-Tabs

(leicht teilbar)

Snap-Tabs

(leicht teilbar)

Creme

Weichkapseln

Hartkapseln

Ampulle/

Fertiginhalatampulle

SO GELANGT DER WIRKSTOFF

AN DIE RICHTIGE STELLE

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was mit

einem Medikament passiert, wenn Sie es geschluckt

haben? Zunächst gelangt es durch die Speiseröhre in den

Magen. Dort oder spätestens im Darm wird der Wirkstoff

gelöst und freigesetzt. Nach Passage der Darmschleimhaut

wird der Wirkstoff vom Blut aufgenommen und zur Leber transportiert.

Die Leber sorgt für die Aufbereitung, so dass der

Wirkstoff vom Organismus genutzt oder ausgeschieden werden

kann. Der Blutkreislauf transportiert ihn dann dorthin, wo

er gebraucht wird. Am kranken Organ, z. B. am

Herzen, kann der Wirkstoff nun seine therapeutische

Funktion ausüben. Danach wird er über die Nieren

oder den Stuhlgang ausgeschieden.

Tabletten und Kapseln werden

am besten aufrecht sitzend oder

stehend mit viel Flüssigkeit eingenommen.

Das ist wichtig, damit Ihr Medikament

nicht in der Speiseröhre

stecken bleibt.

10 11


Ein Wirkstoff Die für Untersuchung alle Fälle von Herz und Kreislauf

DESHALB IST DIE DOSIERUNG SO WICHTIG

Sicher sind Ihnen die Zahlen, die hinter dem

Medikamentennamen aufgeführt sind, schon aufgefallen.

Sie bezeichnen den Wirkstoffgehalt dieses Präparates meist

in Milligramm. Klar, dass man bei einer Substanz evtl. mit

2 mg auskommen kann, von einer anderen hingegen

1000 mg braucht, um die optimale Wirkung zu erzielen.

Ihr Arzt oder Apotheker sucht den passenden Wirkstoffgehalt

sorgfältig für Sie aus. Er richtet sich z. B. nach dem

Ausmaß Ihrer Beschwerden, den anderen Arzneimitteln,

die Sie einnehmen, und nach Ihrem Körpergewicht. Ihr Arzt

oder Apotheker geht dabei vorsichtig vor, denn: Zu wenig

kann Ihre Beschwerden möglicherweise nicht ausreichend

lindern, aber zu viel kann wirklich schaden!

Damit ein Medikament seine therapeutische Wirkung voll

entfalten kann, muss es in der richtigen Menge und zur richtigen

Zeit eingenommen werden. Bitte befolgen Sie deshalb

die Dosierungsanweisung, die Sie von Ihrem Arzt erhalten

haben, ganz genau. Eigenmächtige Änderungen der

Dosierung – weil es einem heute schon viel besser geht –

können zu unangenehmen Überraschungen führen.

Viele Medikamente, wie Antibiotika, müssen – auch nach-

dem die Symptome abgeklungen sind – weiter eingenommen

werden, um ein erneutes Ausbrechen der Infektion zu

verhindern. Bei vielen Krankheiten sollte die Wirkstoffkonzentration

im Blut konstant gehalten werden, z. B. bei

Bluthochdruck oder Krampfleiden. Hier bringen Sie sich um

den gewünschten Heilerfolg, wenn Sie nicht regelmäßig

die erforderliche Menge des Arzneimittels zu sich nehmen.

Das gleiche gilt für die Dosiserhöhung. Vielleicht geht es

Ihnen manchmal zu langsam, bis die Kopfschmerztablette

wirkt. Bitte warten Sie den Wirkungseintritt in jedem Fall

ab, nehmen Sie nicht einfach eine zweite Tablette. Es gilt

nicht: „Viel hilft viel“, da eine Anreicherung des Wirkstoffes

im Körper mit negativen Folgen verbunden sein kann. Auch

der Zeitpunkt der Einnahme kann für den Erfolg einer Therapie

wichtig sein. Manche Arzneimittel sollten während der

Mahlzeiten eingenommen werden, da sie evtl. die

Magenschleimhaut angreifen. Andere sollten nur vor dem

Essen verabreicht werden, weil der Wirkstoff sonst länger

braucht, um seine Wirkung zu entfalten oder nur vermindert

vom Körper aufgenommen wird. Lesen Sie aufmerksam jede

Gebrauchsinformation und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

12 13


Wirklich wichtig

DIE GEBRAUCHSINFORMATION

Patienten haben ein Recht darauf, umfassend über Wirkung

und Nebenwirkungen eines Medikamentes informiert zu

werden. Deshalb liegt jedem Arzneimittel eine Gebrauchsinformation

bei. Hier sind Anwendungsgebiete, Dosierungshinweise,

Gegenanzeigen, Neben- und Wechselwirkungen

sowie spezielle Warnhinweise beschrieben – z. B. mit welchen

anderen Arzneimitteln es zu Unverträglichkeiten kommen

kann. Das ist besonders wichtig, wenn Sie mehrere

Medikamente einnehmen müssen. Unterrichten Sie bitte die

Ärzte, bei denen Sie in Behandlung sind, über alle Arzneimittel,

die Sie einnehmen – auch über die, die Sie selbst ohne

Rezept in der Apotheke gekauft haben.

Unter dem Punkt Nebenwirkungen sind alle aufgetretenen

Begleiterscheinungen der Therapie mit diesem Arzneistoff

aufgeführt, selbst wenn sie nur wenige Male vorgekommen

sind. Nebenwirkungen können mit der Einstufung „sehr

häufig”, „häufig”, „gelegentlich”, „selten”, „sehr selten” oder

“Häufigkeit nicht bekannt” auftreten. Bei schweren Krankheiten

können einige hochwirksame Arzneimittel mitunter stärkere

Nebenwirkungen auslösen, die aber dann meist toleriert

werden müssen.

Lassen Sie sich aber nicht verunsichern; vertrauen Sie

Ihrem Arzt, der am besten einschätzen kann, mit welchen

Nebenwirkungen bei Ihnen zu rechnen ist. Er wird

das Arzneimittel verantwortungsvoll einsetzen.

Jeder Hersteller von Arzneimitteln ist verpflichtet, die

Gebrauchsinformation ständig zu überarbeiten und zu ergänzen.

Dazu tragen auch die Rückmeldungen von Patienten

bei. Melden Sie Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen Begleiterscheinungen

aufgetreten sind, die nicht in der Gebrauchsinformation

erwähnt werden. So helfen Sie, dass die Angaben

in der Gebrauchsinformation dem aktuellen medizinischen

Stand entsprechen.

14 15


Die Wirklich Erkrankungen wichtig des Herzens

MUSS MAN ANGST

VOR NEBENWIRKUNGEN HABEN?

Arzneimittel sind keine Bonbons, und es gilt: keine Wirkung

ohne das Risiko von Nebenwirkungen. Denken Sie

daran, Ihr Arzt hat Ihnen ein hochwirksames Arzneimittel

verschrieben, das ganz gezielt in komplizierte Prozesse im

Körper eingreift und vielfältige Reaktionen hervorruft. Ganz

klar, dass solch ein Eingreifen auch unerwünschte Effekte

haben kann. Die moderne Arzneimittelforschung setzt alles

daran, diese Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten.

Tatsächlich beeinträchtigen die meisten Medikamente

unser Wohlbefinden kaum oder gar nicht. Das ist aber individuell

sehr unterschiedlich. Was der eine gut verträgt, kann

bei dem anderen z. B. Übelkeit auslösen.

In der Gebrauchsinformation sind alle Nebenwirkungen

aufgeführt, die mit diesem Arzneistoff in Verbindung gebracht

wurden. Das heißt aber nicht, dass sie mit der Einnahme

alle auftreten! Denn wie gesagt, ob und wie stark sich die

unerwünschten Begleiterscheinungen zeigen, hängt sehr von

Ihrer persönlichen Konstitution und Situation ab. Also nicht

erschrecken, sondern Ihren Arzt oder Apotheker fragen, mit

welchen Nebenwirkungen Sie rechnen müssen. Und teilen

Sie Ihrem Arzt sofort mit, wenn Sie das Medikament nicht vertragen,

so dass er über die weitere

Behandlung entscheiden kann.

Nebenwirkungen können

auch durch Einnahmefehler

entstehen. Noch

ein Grund mehr, sich

unbedingt an die Anweisungen

des Arztes und an

die Gebrauchsinformation

zu halten!

TABLETTEN VERGESSEN – WAS NUN?

Es gibt Medikamente, die unbedingt pünktlich und regelmäßig

eingenommen werden müssen. Dazu gehören z. B.

Präparate zur Behandlung von Diabetes oder Herzbeschwerden

oder auch die „Pille”. Viele Medikamente

verzeihen es aber, wenn man einmal nicht an die Einnahme

denkt. Sie sollten dann aber beim nächsten Mal nicht

die doppelte Menge einnehmen, sondern die Einnahme wie

von Ihrem Arzt verordnet fortsetzen. Fragen Sie Ihren Arzt

oder Ihren Apotheker, wie pünktlich Ihr Arzneimittel eingenommen

werden muss.

TIPPS, UM BESSER AN DIE MEDIKAMENTENEINNAHME

ZU DENKEN:

• Spezielle Dosierboxen halten die Tages- oder

Wochenration bereit.

• Ein Wecker erinnert an die Einnahme.

• Tragen Sie stets eine Tagesration bei sich, insbesondere

auf Reisen.

• Notieren Sie die Medikamente, die Sie ständig

einnehmen müssen und heften Sie diesen Zettel an eine

für Sie gut sichtbare Stelle.

16 17


Wirklich wichtig „AL“ auch ohne Rezept

WAS MAN SONST NOCH WISSEN SOLLTE

Bitte gehen Sie mit Medikamenten immer sorgsam und

verantwortungsbewusst um! Beachten Sie, dass besonders

Kinder, ältere Menschen, chronisch Kranke sowie

Schwangere und stillende Mütter alle Medikamente sehr sorgfältig

handhaben müssen. Schwangere sollten vor der Einnahme

immer ihren Arzt um Rat fragen. Ähnliches gilt für

Kinder, denn Kinder vertragen nicht alle Medikamente, die

Erwachsene problemlos einnehmen können. Ihr Arzt oder

Apotheker hilft Ihnen gerne weiter.

Alle Arzneimittel müssen so aufbewahrt werden, dass sie

nicht in Kinderhände geraten können – am besten in einem

abschließbaren Schrank und in einem kühlen, trockenen Raum

(z. B. Elternschlafzimmer).

Viele Medikamente beeinflussen das Reaktionsvermögen.

Das bedeutet, dass man z. B. im Straßenverkehr nicht mehr

schnell genug reagieren kann. Lassen Sie am besten Ihr

Auto oder Fahrrad stehen, wenn in der Gebrauchsinformation

Ihres Arzneimittels vermerkt ist, dass Ihr Reaktionsvermögen

beeinträchtigt sein kann. Sollte es zu einem Unfall kommen

und es wird nachgewiesen, dass Sie unter dem Einfluss

von Medikamenten gestanden haben, könnte Ihr

Versicherungsschutz erlöschen! Bitte verzichten Sie während

der Einnahme dieser Medikamente grundsätzlich auch

auf Alkohol. Denn Alkohol kann die verminderte

Verkehrstüchtigkeit nochmals reduzieren.

Die eingeschränkte Reaktionsfähigkeit

gilt auch für andere Tätigkeiten, z. B.

für das Bedienen von Maschinen. Hier können

schwerwiegende Fehler passieren,

wenn man sich unkonzentriert oder müde

fühlt.

Arzneimittel, die nicht mehr gebraucht werden,

müssen sachgerecht entsorgt werden.

Bitte informieren Sie sich in Ihrer Apotheke

über die lokalen Entsorgungsmöglichkeiten.

VIELE ARZNEIMITTEL KANN MAN

OHNE REZEPT KAUFEN

Wenn ein Medikament, das einen neuen Arzneistoff enthält,

auf den Markt kommt, unterliegt es automatisch

der Verschreibungspflicht durch den Arzt. Das ist notwendig,

um die neue Substanz in den ersten Jahren zu beobachten

und die Wirkungen und Nebenwirkungen zu überwachen.

Stellt sich nach einiger Zeit heraus, dass das Arzneimittel

bedenkenlos auch ohne ärztliche Überwachung

angewendet werden kann, kann der Hersteller beantragen,

das Medikament von der Verschreibungspflicht zu

befreien.

Diese Präparate, z. B. gegen Erkältungen oder leichte

Schmerzmittel, können Sie ohne Rezept in der Apotheke kaufen.

Das hat den Vorteil, dass Sie wegen eines leichten Schnupfens

nicht gleich Ihren Arzt konsultieren müssen. Aber denken

Sie daran: Wenn die Beschwerden schlimmer werden

oder länger anhalten, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen,

da möglicherweise eine ernsthafte Gesundheitsstörung

vorliegt.

Freiverkäuflich nennt man Präparate, die nicht nur über

Apotheken verkauft werden, sondern auch in der Drogerie

o.ä. erhältlich sind. Dazu gehören Vitamine, Beruhigungstees

oder Aufbaupräparate. Achtung: Auch freiverkäufliche

Medikamente können Nebenwirkungen

haben. Nehmen Sie kein Präparat über

einen längeren Zeitraum ein, ohne Ihren

Arzt oder Apotheker gefragt zu haben.

Manchmal findet man in der Hausapotheke

Reste verschreibungspflichtiger Arzneimittel.

Bitte auf keinen Fall „selbst verordnen“.

Die Einnahme dieser Arzneimittel

darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung

Ihres Arztes erfolgen. Sie könnten sich

oder anderen Schaden zufügen, wenn

Sie solche Medikamente nicht richtig

anwenden.

18 19


20

„AL“ auch ohne Rezept

DEN PRÄPARATEN MIT DEM „AL“

KÖNNEN SIE VERTRAUEN

ALIUD ® PHARMA lässt seine Generika nur

von namhaften Herstellern produzieren.

Unter strengen Qualitätskontrollen werden

die Präparate aus dem ALIUD ®-Programm

in modernsten Anlagen gefertigt. Sie erkennen

sie am „AL“ nach der Wirkstoffbezeichnung,

z. B. ASS AL 500. Auf diese Arzneimittel können

Sie sich verlassen, denn sie stehen für beste Qualität zu

günstigsten Preisen.

Auch wenn Sie in Ihrer Apotheke Arzneimittel ohne ärztliches

Rezept kaufen, können Sie die Vorteile von ALIUD ®

PHARMA nutzen. Denn auch bei rezeptfreien Präparaten gibt

es meist wirkstoffgleiche Generika. Fragen Sie nach einem

günstigen Generikum.

Achtung: Auch bei den Generika gibt es zum Teil große

Preisunterschiede. Wenn Sie sicher gehen wollen, ein wirklich

günstiges Arzneimittel in bester Qualität zu bekommen,

fragen Sie nach einem Präparat von ALIUD ® PHARMA. Auf

den folgenden Seiten finden Sie Präparate mit dem „AL“, die

Sie ohne Rezept erhalten.

GENERIKA VON ALIUD ® PHARMA,

DIE SIE OHNE REZEPT ERHALTEN

Bei Allergien:

• Cetirizin AL • Loratadin AL

Bei niedrigem Blutdruck:

• Etilefrin AL

Bei Calciummangel:

• Calcium AL • Calcium-D 3 AL

Bei Durchfallerkrankungen:

• Loperamid AL akut

Zur Herzinfarktprophylaxe:

• ASS AL TAH

Bei Herzschwäche:

• Crataegus AL

Bei Husten:

• Ambroxol AL • NAC AL akut

Bei Lebererkrankungen:

• Silymarin AL

Bei Lippenherpes:

• Aciclovir AL Creme

Bei Magnesiummangel:

• Magnesium AL

Bei Pilzinfektionen:

• Clotrimazol AL • Terbinafinhydrochlorid AL

Bei Prellungen:

• Heparin AL • Piroxicam AL Gel

Bei Regelbeschwerden:

• Agnus castus AL

Bei Reisekrankheit:

• Dimenhydrinat AL • Reisetabletten AL

Bei Schmerzen und/oder Fieber:

• ASS AL • Dolopyrin AL • Ibuprofen AL akut

• Ibuprofen AL 2 % Saft für Kinder • Paracetamol AL

Bei Schnupfen:

• Nasentropfen AL • Nasengel AL • Nasenspray AL

Bei Sodbrennen:

• Omeprazol AL • Pantoprazol AL

Bei Stimmungstiefs:

• Johanniskraut AL

Bei Verdauungsbeschwerden:

• Cynara AL

Bei Verstopfung:

• Lactulose AL • Laxans AL • Macrogol AL

Bei Vitamin E-Mangel:

• Vitamin E AL

Bei Wechseljahresbeschwerden:

• Cimicifuga AL

Zur Wundversorgung:

• PVP-Jod AL

Bei Zinkmangel:

• Zink AL

21


„AL“ auch ohne Rezept

ZU RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN LESEN SIE

DIE PACKUNGSBEILAGE UND FRAGEN SIE IHREN

ARZT ODER APOTHEKER.

Aciclovir AL Creme

Wirkstoff: Aciclovir

Anwendungsgebiete: Zur lindernden Behandlung von Schmerzen

und Juckreiz bei rezidivierendem Herpes labialis (häufig

wiederkehrende durch Herpes simplex-Viren verursachte

Lippenbläschen). Hinweis: Enthält Cetylalkohol. Stand 0407

Agnus castus AL

Wirkstoff: Keuschlammfrüchte-Trockenextrakt

Anwendungsgebiete: Rhythmusstörungen der Regelblutung (Regeltempoanomalien).

Spannungs- und Schwellungsgefühl in den

Brüsten (Mastodynie). Monatlich wiederkehrende Beschwerden

vor Eintritt der Regelblutung (prämenstruelle Beschwerden). Hinweise:

Bei Spannungs- und Schwellungsgefühl in den

Brüsten sowie bei Störungen der Regelblutung sollte zunächst

ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln

kann, die einer ärztlichen Untersuchung bedürfen. Enthält

Glucose und Lactose. Stand 0707

Ambroxol AL 30 • Ambroxol AL 60 mg Brausetabletten

Ambroxol AL 75 retard • Ambroxol AL Saft

Ambroxol AL Tropfen

Wirkstoff: Ambroxolhydrochlorid

Anwendungsgebiete: Zur schleimlösenden Behandlung bei akuten

und chronischen Erkrankungen der Bronchien und der

Lunge mit zähem Schleim. -30: Für Kinder ab 6 Jahren. Hinw.:

Lactose enthalten. -60 mg Brausetabletten: Für Kinder ab

12 Jahren. Hinw.: Lactose, Aspartam, Mannitol und Natriumverbindungen

enthalten. -75 retard: Für Kinder ab 12 Jahren.

Hinw.: Saccharose enthalten. -Saft: Für Kinder ab 2 Jahren.

Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren nur unter ärztlicher

Kontrolle. Hinw.: Sorbitol und Parabene (Methyl-4-hydroxybenzoat,

Propyl-4-hydroxybenzoat) enthalten. -Tropfen: Für

Kinder ab 2 Jahren. Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren

nur unter ärztlicher Kontrolle. Hinw.: Sorbitol und Natriummetabisulfit

enthalten. Stand 0709b

ASS AL 100 TAH

Wirkstoff: Acetylsalicylsäure

Anwendungsgebiete: Instabile Angina pectoris (Herzschmerzen

aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen)

– als Teil der Standardtherapie. Akuter Herzinfarkt – als Teil

der Standardtherapie. Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes

nach erstem Herzinfarkt (Reinfarktprophylaxe). Nach Operationen

oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgefäßen (nach

arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen,

z.B. nach aortokoronarem Venen-Bypass [ACVB], bei

perkutaner transluminaler koronarer Angioplastie [PTCA]). Vorbeugung

von vorübergehender Mangeldurchblutung im Gehirn

(TIA: transitorischen ischämischen Attacken) und Hirninfarkten,

nachdem Vorläuferstadien (z.B. vorübergehende Lähmungserscheinungen

im Gesicht oder der Armmuskulatur oder vorübergehender

Sehverlust) aufgetreten sind. Hinweis: Eignet sich nicht

zur Behandlung von Schmerzzuständen. Stand 0709

ASS AL 500

Wirkstoff: Acetylsalicylsäure

Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen, Fieber.

Hinweise: Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften

Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und wenn andere

Maßnahmen nicht wirken (Vorsicht: Reye-Syndrom). Einnahme

über längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne

Befragen des (Zahn-)Arztes. Stand 0310

Calcium AL 500 Brausetabletten

Calcium AL 1000 Brausetabletten

Wirkstoff: Calciumcarbonat

Anwendungsgebiete: Zur Vorbeugung eines Calciummangels

bei erhöhtem Bedarf (z.B. Wachstumsalter, Schwangerschaft,

Stillzeit). Zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose.

Hinweis: Enthalten Aspartam und Lactose. Stand 0606

22 23


„AL“ auch ohne Rezept

Calcium-D 3 AL Brausetabletten

Wirkstoffe: Calciumcarbonat und Vitamin D 3

Anwendungsgebiete: Ausgleich eines gleichzeitigen Calciumund

Vitamin D-Mangels bei älteren Menschen. Zur Unterstützung

einer spezifischen Osteoporose-Behandlung bei

Patienten mit nachgewiesenem oder hohem Risiko eines

gleichzeitigen Calcium- und Vitamin D-Mangels. Hinweis:

Enthalten Sojaöl, Lactose und Saccharose. Stand 1101a

Cetirizin AL 1 mg/ml Sirup

Wirkstoff: Cetirizindihydrochlorid

Anwendungsgebiete: Kinder ab 2 Jahren und Erwachsene:

Zur Behandlung der Krankheitszeichen bei jahreszeitlich

bedingtem oder ganzjährig auftretendem allergischen

Schnupfen (allergische Rhinitis) und bei chronischer Nesselsucht

(Urtikaria) unbekannter Ursache. Zusätzlich für Erwachsene:

allergische Bindehautentzündung der Augen. Hinweis:

Enthält Sorbitol, Glycerol und Parabene. Stand 0609

Cetirizin AL 10 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Cetirizindihydrochlorid

Anwendungsgebiete: Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene:

Zur Behandlung der Krankheitszeichen bei saisonalem oder

ganzjährigem allergischen Schnupfen (Rhinitis) und bei chronischer

Nesselsucht unbekannter Ursache. Zusätzlich für

Erwachsene: allergische Bindehautentzündung der Augen.

Hinweis: Enthalten Lactose. Stand 0207

Cetirizin AL 10mg/ml Tropfen zum Einnehmen

Wirkstoff: Cetirizindihydrochlorid

Anwendungsgebiete: Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren : Zur

symptomatischen Behandlung des allergischen Schnupfens

(Rhinitis) (jahreszeitlich oder ganzjährig) und der Nesselsucht

(chronische idiopathische Urtikaria). Zusätzlich für Erwachsene

und Kinder über 12 Jahren: Zur Behandlung der begleitenden

allergischen Bindehautentzündung (Konjunktivitis).

Hinweis: Enthalten Parabene. Stand 0106

Cetirizin AL direkt

Wirkstoff: Cetirizindihydrochlorid

Anwendungsgebiete: Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren:

Zur Linderung von Nasen- und Augensymptomen bei saisonalem

und ganzjährigem allergischen Schnupfen (allergische

Rhinitis), sowie zur Linderung von chronischer Nesselsucht

(chronischer idiopathischer Urtikaria). Stand 0309

Cimicifuga AL

Wirkstoff: Cimicifugawurzelstock-Trockenextrakt

Anwendungsgebiete: Zur Besserung von psychischen und neurovegetativen

Beschwerden, bedingt durch die Wechseljahre.

Hinweis: Bei Störungen bzw. Wiederauftreten der Regelblutung

sowie bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden

anderen Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da

es sich um Erkrankungen handeln kann, die der Abklärung durch

den Arzt bedürfen. Hinweis: Enthält Lactose. Stand 0609

Clotrimazol AL 1% • Clotrimazol AL Spray 1%

Wirkstoff: Clotrimazol

Anwendungsgebiete: Pilzinfektionen der Haut durch Dermatophyten,

Hefen (z.B. Candida-Arten), Schimmelpilze und andere,

wie Malassezia furfur, sowie Infektionen durch Corynebacterium

minutissimum. Diese können sich äußern als Mykosen

der Füße, Mykosen der Haut und der Hautfalten, Pityriasis

versicolor, Erythrasma, oberflächliche Candidosen. Hinweis:

Clotrimazol AL 1% enthält Cetylstearylalkohol, Clotrimazol

AL Spray 1% enthält Propylenglycol. Stand 0408

Clotrimazol AL 2% • Clotrimazol AL 200

Wirkstoff: Clotrimazol

Anwendungsgebiete: Ausfluss, bedingt durch Pilze (meist

Candida), Entzündung der Scheide durch Pilze, Superinfektionen

mit Clotrimazol-empfindlichen Bakterien. Hinweis:

Clotrimazol AL 2 % enthält Cetylstearylalkohol. Stand 0308

24 25


„AL“ auch ohne Rezept

Crataegus AL 450 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Weißdornblätter-mit Blüten-Trockenextrakt

Anwendungsgebiete: Nachlassende Leistungsfähigkeit des

Herzens entsprechend Stadium II nach NYHA. Stand 0406a

Cynara AL

Wirkstoff: Trockenextrakt aus Artischockenblättern

Anwendungsgebiete: Verdauungsbeschwerden (dyspeptische

Beschwerden), besonders bei funktionellen Störungen des

ableitenden Gallensystems. Hinweis: Enthält Lactose. Stand 1207

Dimenhydrinat AL 50 mg Tabletten

Wirkstoff: Dimenhydrinat

Anwendungsgebiete: Anwendungsgebiete: Vorbeugung und Behandlung

von Reisekrankheit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen (nicht

bei Chemotherapie). Hinweis: Enthält Lactose. Stand 0710-01

Dolopyrin AL

Wirkstoff: Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Coffein

Anwendungsgebiete: Bei leichten bis mäßigen Schmerzen

(z.B. Kopf-, Zahn- od. Regelschmerzen) für Erwachsene u.

Jugendl. ab 12 Jahren. Stand 0909

Etilefrin AL 5 • Etilefrin AL Tropfen

Wirkstoff: Etilefrinhydrochlorid

Anwendungsgebiete: Kreislaufregulationsstörungen mit erniedrigtem

Blutdruck (Hypotonie), die bei Änderung der Körperlage

(z.B. beim Aufstehen vom Liegen oder Sitzen) mit

Beschwerden wie Schwindel, Schwächegefühl, Blässe,

Schweißausbruch, Flimmern oder Schwarzwerden vor den

Augen sowie mit deutlichem Blutdruckabfall ohne einen Anstieg

der Herzschlagrate einhergehen. Hinweis: Etilefrin AL 5

enthält Lactose, Etilefrin AL Tropfen enthalten Parabene und

Natriummetabisulfit. Stand 0107

Heparin AL Gel 30.000 • Heparin AL Gel 50.000

Heparin AL Salbe 30.000 • Heparin AL Salbe 50.000

Wirkstoff: Heparin-Natrium

Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung bei

akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Verletzungen

(Prellungen, Blutergüsse). Hinweis: Heparin AL Salbe

30.000/-50.000 enthalten Cetylstearylalkohol, Propylenglycol,

Sorbinsäure und Kaliumsorbat. Stand 0410

Ibuprofen AL 2% Saft für Kinder

Wirkstoff: Ibuprofen

Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von leichten

bis mäßig starken Schmerzen, Fieber. Hinweis: Enthält

Maltitol-Lsg. und Parabene. Stand 1109

Ibuprofen AL akut 400 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Ibuprofen

Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von leichten

bis mäßig starken Schmerzen (wie Kopf-, Zahn-, Regelschmerzen),

Fieber. Stand 0809

Johanniskraut AL

Wirkstoff: Johanniskraut-Trockenextrakt

Anwendungsgebiete: Leichte, vorübergehende depressive Störungen.

Hinweis: Enthält Lactose. Stand 0308

Lactulose AL Sirup

Wirkstoff: Lactulose

Anwendungsgebiete: Verstopfung, die durch ballaststoffreiche

Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend

beeinflusst werden kann, sowie Erkrankungen, die einen

erleichterten Stuhlgang erfordern. Vorbeugung und Behandlung

bei portokavaler Enzephalopathie (d.h. Störungen der

Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen, besonders

bei Leberzirrhose). Hinweis: Enthält Fructose, Galactose

und Lactose. Stand 0707

26 27


„AL“ auch ohne Rezept

Laxans AL

Wirkstoff: Bisacodyl

Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung

sowie bei Erkrankungen, die einen erleichterten

Stuhlgang erfordern. Stand 0807-01b

Loperamid AL akut

Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid

Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von

akuten Durchfällen für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren,

sofern keine ursächliche Therapie zur Verfügung steht.

Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid

darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung

erfolgen. Hinweis: Enthält Lactose. Stand 0509

Loratadin AL 10 mg Tabletten

Wirkstoff: Loratadin

Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Beschwerden bei allergisch

bedingtem Schnupfen (z.B. Heuschnupfen) und bei

chronischer, idiopathischer Urtikaria (Nesselsucht unbekannter

Ursache). Hinweis: Enthalten Lactose. Stand 0108

Macrogol AL

Wirkstoffe: Macrogol (PEG) 3350, Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat,

Kaliumchlorid

Anwendungsgebiete: Zur Anwendung bei Verstopfung

(Obstipation).

Medizinprodukt Stand 0906a

Magnesium AL 243 mg Brausetabletten

Wirkstoff: Leichtes Magnesiumoxid

Anwendungsgebiete: Nachgewiesener Magnesiummangel,

wenn er die Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit

(neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist. Hinweis:

Enthält Natrium- u. Kaliumverbindungen. Stand 0207

NAC AL akut 100 mg/-200 mg/-600 mg Brausetabletten

Wirkstoff: Acetylcystein

Anwendungsgebiete: Zur Schleimverflüssigung und Erleichterung

des Abhustens bei erkältungsbedingter Bronchitis. Hinweis:

Enthalten Aspartam und Natriumverbindungen. Stand 1010

Nasentropfen AL 0,05 % • Nasentropfen AL 0,1%

Nasengel AL

Nasenspray AL 0,05% • Nasenspray AL 0,1%

Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid

Anwendungsgebiete: Zum Abschwellen der Nasenschleimhaut

bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen

(Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis

allergica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung

der Nasennebenhöhlen sowie bei Katarrh des Tubenmittelohres

in Verbindung mit Schnupfen (außer Nasenspray AL

0,05 % u. Nasentropfen AL 0,05 %). Zusätzlich für Nasentropfen

AL 0,05 %/ Nasenspray AL 0,05 %: Für Kinder

zwischen 2 und 6 Jahren. Zusätzlich für Nasentropfen AL 0,1 %/

Nasenspray AL 0,1 %/ Nasengel AL: Für Erwachsene

und Schulkinder. Hinweis: 1 ml enthält 0,2 mg Benzalkoniumchlorid.

Stand 0509

Omeprazol AL akut 20 mg

Wirkstoff: Omeprazol

Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Sodbrennen und saurem

Aufstoßen bei Erwachsenen. Hinweis: Enthält Lactose. Stand 0709

Pantoprazol AL 20 mg bei Sodbrennen

Wirkstoff: Pantoprazol

Anwendungsgebiete: Zur kurzzeitigen Behandlung von Reflux-

Symptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen.

Hinweis: Enthält Maltitol und Phospholipide aus

Sojabohnen. Stand 1109

28 29


„AL“ auch ohne Rezept

Paracetamol AL 125/ -250/ -500/ -1000 Zäpfchen

Paracetamol AL 500 (Tabletten) • Paracetamol AL Saft

Wirkstoff: Paracetamol

Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen,

Fieber. -125 Zäpfchen: Für Säuglinge von 6 Monate bis 2 Jahre.

-250 Zäpfchen: Für Kinder von 2 bis 8 Jahre. -500 Zäpfchen: Für

Kinder ab 8 Jahre. -1000 Zäpfchen: Für Kinder ab 12 Jahre,

Jugendliche und Erwachsene. -500 Tabletten: Für Kinder ab

4 Jahre, Jugendliche und Erwachsene. -Saft: Für Säuglinge

ab 6 Monate. Hinweis: -500/-1000 Zäpfchen enthalten

Phospholipide aus Sojaöl. -Saft enthält Sorbitol, Propylenglycol

und Natriummetabisulfit. Stand 0410

Piroxicam AL Gel

Wirkstoff: Piroxicam

Anwendungsgebiete: Zur äußerlichen unterstützenden Behandlung

bei schmerzhaften und entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates:

Entzündungen der Sehnen oder Sehnenscheiden,

schmerzhafte Schultersteife, Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen.

Hinweis: Enthält Propylenglykol. Stand 0706

PVP-Jod AL Lösung • PVP-Jod AL Salbe

Wirkstoff: Povidon-Jod

Anwendungsgebiete: Zur wiederholten, zeitlich begrenzten

Anwendung: PVP-Jod AL Lösung: Antiseptische Wundbehandlung

(z.B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre), Verbrennungen,

infizierte und superinfizierte Hauterkrankungen.

PVP-Jod AL Salbe: Antiseptikum bei geschädigter Haut wie z.B.

Druckgeschwür, Unterschenkelgeschwür, oberflächlichen

Wunden und Verbrennungen, infizierte und superinfizierte

Hauterkrankungen. Stand 0310

Reisetabletten AL

Wirkstoff: Dimenhydrinat

Anwendungsgebiete: Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit,

Schwindel, Übelkeit und Erbrechen (nicht bei Chemotherapie).Hinweis:

Enthalten Lactose. Stand 0507

Silymarin AL 110

Wirkstoff: Mariendistelfrüchte-Trockenextrakt

Anwendungsgebiete: Bei Erwachsenen zur unterstützenden

Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen,

Leberzirrhose und toxischen Leberschäden. Die Arzneimitteltherapie

ersetzt nicht die Vermeidung der die Leber

schädigenden Ursachen (z.B. Alkohol). Bei Gelbsucht (hellbis

dunkelgelbe Hautverfärbung, Gelbfärbung des Augenweiß)

sollte ein Arzt aufgesucht werden. Nicht zur Behandlung

von akuten Vergiftungen geeignet. Hinweis: Enthält

Lactose. Stand 0810

Terbinafinhydrochlorid AL 10 mg/g Creme

Wirkstoff: Terbinafinhydrochlorid

Anwendungsgebiete: - Pilzinfektionen der Haut, verursacht durch

Dermatophyten wie Trichophyton (T. rubrum, T. mentagrophytes,

T. verrucosum, T. violaceum), Microsporum canis,

Epidermophyton floccosum. - Hefeinfekt. der Haut, insbes.

verursacht durch Candida. - Pityriasis (Tinea) versicolor,

verursacht durch Pityrosporum orbiculare (Malassezia

furfur). Hinweis: Enthält Cetylstearylalkohol und Cetylalkohol.

Stand 0906a

Vitamin E AL • Vitamin E AL forte

Wirkstoff: RRR-α-Tocopherol

Anwendungsgebiete: Therapie eines Vitamin E-Mangels. Nicht

geeignet zur Therapie von Vit. E-Mangelzuständen, die mit

einer gestörten intestinalen Resorption einhergehen. Hinweis:

enthält Sojaöl, Vitamin E AL zusätzl. Sorbitol. Stand 0409a

Zink AL 25 mg Brausetabletten

Wirkstoff: Zinksulfat 1 H 20

Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Zinkmangelzuständen,

sofern sie ernährungsmäßig nicht behoben

werden können. Hinweis: Enthält Natriumverbindungen.

30 31

Stand 0506a


Alles rund ums Sparen

WIE UNSERE GESUNDHEIT FINANZIERBAR BLEIBT

Unser aktuelles Gesundheitssystem funktioniert nach dem

Solidarprinzip: Jeder Versicherte erhält die Behandlung,

die der Arzt für medizinisch notwendig hält, unabhängig von

den eingezahlten Krankenkassen-Beiträgen.

Durch den medizinischen Fortschritt und die gestiegene

Lebenserwartung sind die Kosten im Gesundheitswesen aber

enorm gestiegen – es droht der Kollaps. Damit das Solidarprinzip

beibehalten werden kann und die Beiträge auf Dauer

stabil bleiben, müssen alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

Selbstverständlich soll dabei aber die optimale Versorgung

der Patienten gewährleistet bleiben.

Es nützt allen, wenn die Kosten im Gesundheitswesen möglichst

wenig steigen. Denn niemand will noch höhere Beiträge

zahlen, ohne dass die Leistungen verbessert werden.

Im Bereich der Arzneimittelversorgung gibt es eine ideale

Möglichkeit, Kosten zu senken: den vermehrten Einsatz von

Generika.

In 2009 haben Generika dem deutschen GKV* 1-System 7,9 Mrd. € eingespart. Die Arzneimittelkosten in der GKV

hätten in 2009 bei voller Ausschöpfung des Potenzials durch

Generika um weitere ca. 1,9 Mrd. € gesenkt werden

können.* 2

Seit 2006 werden für bestimmte Substanzen Zuzahlungsbefreiungen

gewährt. Ihr Arzt oder Apotheker informiert Sie

gerne.

* 1: GKV = Gesetzliche Krankenversicherung

* 2: Quelle „Marktdaten 2009”, Pro Generika e.V.

SPAREN JA – ABER NICHT AN DER QUALITÄT

Gesundheit ist und bleibt unser höchstes Gut. Deshalb ist

es richtig, dass das Zulassungsverfahren für Arzneimittel

in Deutschland bzw. Europa ausgesprochen streng ist. Für

jedes Medikament, das auf den Markt kommen soll, muss

der Hersteller festgelegte Wirksamkeits- und Qualitätsnachweise

erbringen. Das gilt selbstverständlich auch für Generika.

Nur wenn die Gleichwertigkeit mit dem Originalpräparat

bewiesen ist, bekommt ein Generikum die Zulassung.

So ist gewährleistet, dass die Patienten ausschließlich beste

Qualität erhalten.

Manche meinen sogar, dass Generika die sichereren

Arzneimittel sind. Das liegt daran, dass die enthaltenen

Substanzen seit Jahren in der Praxis erprobt sind und Nebenwirkungen

oder Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

bekannt sind. Unbekannte Wirkungen treten deshalb

kaum noch auf. Außerdem kennt sich jeder Arzt mit den

Substanzen bestens aus.

LITERATUREMPFEHLUNGEN

Verena Corazza · Renate Daimler · Andrea Ernst

KURSBUCH GESUNDHEIT

Kiepenheuer und Witsch · ISBN 3462035932

Karsten Becker

BROCKHAUS GESUNDHEIT

Bertelsmann Lexikon Verlag · ISBN 3577173998

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