castlemagazine issue11/ the exhibition issue / august 07 www ...

castlemagazine.de

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castlemagazine issue11 / the exhibition issue / august 07

www.castlemagazine.de

me@castlemagazine.de

Hallo Freunde. Schon ist es wieder soweit und eine formatsprengende Ausgabe unseres bunten Magazins geht an den Start!

Freut euch auf über 100 Seiten heisses Material aus dem Kunst/Illustrations/Design Gewerbe. Wer castlemagazine

zum ersten mal durchklickt sei hiermit ganz herzlich in unserer Welt der kreativen Ergüsse willkommen geheissen -

Für alle die uns schon länger im Netz verfolgen gibt es die gewohnt hohe Qualität und ganz bestimmt die eine oder andere

Inspiration.

Und jetzt viel Spass beim Durchblättern und

willkommen im castlemagazine!

Hello friends. As time goes by we once again created another stunning issue of castlemagazine for you!

Get amused by over 100 pages filled with hot stuff from the art/illustration/design business.

Those who click on castle for the first time - we proudly like to welcome you to our creative castleworld.

Others who know us already for a time can be sure to find the common castlemagazine quality and

should have their inspiration for sure.

Now go on reading an viewing,

welcome to castlemagazine!


START

We provide a nice beginnig

and introducing words. Welcome to

castlemagazine issue 11!

EXHIBITION ISSUE

We like to show you some exhibitions from

different places - people presenting their works and showing

how wonderfull art can be!

SHOWCASE

As usual we have some nice illustrators for you

showing their finest selection of drawings, paintings and

other arty stuff. enjoy it!

INTERVIEW

We asked some interesting guys some interesting questions

and got some answers that rock! Get informed.

SPECIALS

Our section for the special elements - experiments

or slightly mad things. we say Yeah!

BACKEND

If you have finished

reading our magazine - may we invite

you to our blog? Bye.Bye.

castle

PRE F L I G H T

illustration: www.centerblock.de


hting.de

Geist in der Maschine

llustrations-Reihe

lt mit Wiedersprüchen.

llustrationen zeigen fiktive

chinen deren Einzelteile

Ursprung in der Realität

n.

Einzelteile der illustrierten

chinen basieren auf Teilen

er Maschienen,

zeugen oder Ähnlichem.

quarell-Technik verleiht den

rn eine gebrauchte, verottete,

llene Gesamtästhetik, die im

nsatz zu der futuristischen

ensprache steht. Man weiss

t ob alt oder neu, Vergangenoder

Zukunft, ob kaputt oder

onsfähig, tot oder lebendig,

der böse. Haben sie Dinge

haffen oder vernichtet?

ufbau und die Zusammenrigkeit

bleibt zu einem

issen Teil dem Betrachter

lassen. Es gibt keine Anlei-

, keine Beschreibung. Durch

ildauschnitte fehlt jegliches

en- oder Proportionsverhält-

Die Grenze zwischen Realität

Fiktion verschwindet.

e

Alex Zöbisch

www.starjump.de

EXHIBITION ISSUE

BEYOND STREETART

ILLUSTRATIVE 07

“STADTLANDSCHAFTEN”

CASTLE GALERIE - THE LICHTPUKT / MÜNCHEN SHOW

GRUPPENAUSSTELLUNG

WORDS CHRISTIANE FOR FLEISSNER PEACE

- Fotografie/Installation

KARIN APOLLONIA MÜLLER - Fotografie

DANIEL SCHÜßLER - Malerei/Installation

TOY GIANTS

Ausstellung: 15. Juni 2007 - 28. Juli 2007

Kuratiert von Dr. Christine Walter, München

COLORS NOTEBOOK PROJECT

24/7 ART PRODUCTION FEAT.ZROK

STADTLANDSCHAFTEN

HUBHAUS

castle

castle

Neun solcher Künstler aus fünf Ländern kamen nach Düsseldorf,

um in einer wirklich unpassenden Umgebung auszustellen:

der Kunstgalerie. Genauer gesagt in den Düsseldorfer Galerien

„Revolver“ und „plan.d.“, ergänzt um nahe gelegene Zusatzräumlchkeiten.

Nina und Os Gemeos aus São Paulo, Cyop & Kaf aus

Neapel, der Berliner Richard Schwarz, Nug aus Stockholm, Honet

aus Paris und Harald Naegeli, dessen Fahrkarte nicht so stark ins

Gewicht fällt. Sie alle sind freie Künstler im eingangs beschriebenen

Sinn, die man mit gutem Recht als Vorreiter ihres Metiers

in dessen diversen Ausprägungen bezeichnen kann. Trotzdem

– nein, gerade deswegen lassen sich diese künstlerischen Avantgardisten

in keine enge Schublade mehr einordnen. Inhaltlich und

ästhetisch gehen sie ihre ganz eigenen Wege.

Statt vorgegebenen Definitionen zu folgen, schaffen sie sich ihre

eigenen. Wir haben für diese Ausstellung bewusst Künstler ausgewählt,

die die Öffentlichkeit als Galerie nutzen, ohne jedoch dabei

von einer Szene oder Kunstwelt, von Trends oder (Markt-) Gesetzen

fremdbestimmt zu sein. Die meisten dieser Künstler sind

auf die eine oder andere Art Pioniere der weltweiten Graffiti-Szene

und reisen rund um den Globus, um ihre Arbeiten zu schaffen, zu

zeigen und weiterzuentwickeln. Wohl auch weil manche von ihnen

anfangs nur sehr wenig über Graffiti wussten, haben sie umso

mehr experimentiert. Dies war die Chance, Grenzen zu überschreiten,

von denen sie überhaupt nicht wussten, dass es sie gibt.

So konnten sich auch ihre heutigen Techniken, Arbeitsweisen und

Stile entwickeln. Mit ihnen reflektieren

sie das kreative Leben im Verborgenen des Großstadtdschungels,

wo der Umgestaltungswillen einiger weniger die Umwelt vieler

prägt. Dabei offenbaren die subjektiven Aussagen der Arbeiten

die unterschiedlichsten Herangehensweisen. Vielleicht kehren sie

dabei wie Richard Schwarz immer wieder zurück auf das dem

Graffiti-Writing ureigenste Medium, den U-Bahn-Zug, wie die Fotos

in seinen Installationen zeigen. Malereien auf

U-Bahnen, die dem Normalsterblichen sonst nie vor die Augen

kommen, da die Reinigungskräfte schnell und sorgfältig arbeiten.

Vielleicht setzen sie sich in ihren Arbeiten auf Wand und Video mit

ihrer Vergangenheit als Graffiti-Writer auseinander. Das tut der

Schwede Nug.


castle

Man kann Bilder, Installationen, Kunstwerke dort zeigen,

wo sie jedermann vermutet, wo sie angeblich hingehören und wo

sie auch niemandem zu nahe treten. An den für sie vorgesehenen

Orten, den Museen oder Galerien, vielleicht auch über dem heimischen

Sofa – schön dekorativ. Man kann aber auch den öffentlichen

Raum als Ausstellungsfläche nutzen – durchaus ohne vorher

groß zu fragen. Die Methode ist universell und wird inzwischen

weltweit adaptiert. Manchmal eher spontan, ein andermal bis ins

Detail durchdacht. Kunst, die in den Straßen der Stadt angebracht

wird, bis in die hintersten Winkel der Gassen, in die befahrenen

oder stillgelegten Tunnelsysteme der Großstädte, in bürgerliche

Wohnviertel oder heruntergekommene Außenbezirke vordringt.

Somit werden an sorgfältig ausgewählte Stellen abnorme, beunruhigende,

stellenweise beängstigende Zeichen angebracht. So

entdecken wir Kunstwerke, während wir uns durch die Stadt bewegen.

Sie erreichen Dich und mich und unter Umständen sogar

die reaktionärsten Gehirnwindungen. Mit flüchtigen Malereien auf

U- und S-Bahnen, an verlassenen, vergessenen und versteckten

Orten, mit Kreaturen und Wörtern werden so persönliche, politische,

poetische oder philosophische Inhalte verbreitet. Einmal

wird damit eine künstlerische Rebellion, ein andermal eine visuell

ästhetische Aussage transportiert, auch Kombinationen von diesen

oder andere ganz individuelle Ansätze werden verfolgt.

Die Künstler, die derartige Wege beschreiten, belassen es bei den

Werkzeugen ihrer Wahl nicht mehr allein bei den berüchtigten

Sprühdosen. Pinsel, Schablonen oder Plakate kommen zum Einsatz,

man arbeitet mit den unterschiedlichsten Materialien wie

zum Beispiel Sperrmüll, Kleidungsstücken, Harz und Holz. Manche

Werke verlassen sogar die Wand und werden dreidimensional

(wenn man von den weiteren, unsichtbaren Dimensionen einmal

absieht).


castle

Neun solcher Künstler aus fünf Ländern kamen nach Düsseldorf,

um in einer wirklich unpassenden Umgebung auszustellen:

der Kunstgalerie. Genauer gesagt in den Düsseldorfer Galerien

„Revolver“ und „plan.d.“, ergänzt um nahe gelegene Zusatzräumlchkeiten.

Nina und Os Gemeos aus São Paulo, Cyop & Kaf aus

Neapel, der Berliner Richard Schwarz, Nug aus Stockholm, Honet

aus Paris und Harald Naegeli, dessen Fahrkarte nicht so stark ins

Gewicht fällt. Sie alle sind freie Künstler im eingangs beschriebenen

Sinn, die man mit gutem Recht als Vorreiter ihres Metiers

in dessen diversen Ausprägungen bezeichnen kann. Trotzdem

– nein, gerade deswegen lassen sich diese künstlerischen Avantgardisten

in keine enge Schublade mehr einordnen. Inhaltlich und

ästhetisch gehen sie ihre ganz eigenen Wege.

Statt vorgegebenen Definitionen zu folgen, schaffen sie sich ihre

eigenen. Wir haben für diese Ausstellung bewusst Künstler ausgewählt,

die die Öffentlichkeit als Galerie nutzen, ohne jedoch dabei

von einer Szene oder Kunstwelt, von Trends oder (Markt-) Gesetzen

fremdbestimmt zu sein. Die meisten dieser Künstler sind

auf die eine oder andere Art Pioniere der weltweiten Graffiti-Szene

und reisen rund um den Globus, um ihre Arbeiten zu schaffen, zu

zeigen und weiterzuentwickeln. Wohl auch weil manche von ihnen

anfangs nur sehr wenig über Graffiti wussten, haben sie umso

mehr experimentiert. Dies war die Chance, Grenzen zu überschreiten,

von denen sie überhaupt nicht wussten, dass es sie gibt.

So konnten sich auch ihre heutigen Techniken, Arbeitsweisen und

Stile entwickeln. Mit ihnen reflektieren

sie das kreative Leben im Verborgenen des Großstadtdschungels,

wo der Umgestaltungswillen einiger weniger die Umwelt vieler

prägt. Dabei offenbaren die subjektiven Aussagen der Arbeiten

die unterschiedlichsten Herangehensweisen. Vielleicht kehren sie

dabei wie Richard Schwarz immer wieder zurück auf das dem

Graffiti-Writing ureigenste Medium, den U-Bahn-Zug, wie die Fotos

in seinen Installationen zeigen. Malereien auf

U-Bahnen, die dem Normalsterblichen sonst nie vor die Augen

kommen, da die Reinigungskräfte schnell und sorgfältig arbeiten.

Vielleicht setzen sie sich in ihren Arbeiten auf Wand und Video mit

ihrer Vergangenheit als Graffiti-Writer auseinander. Das tut der

Schwede Nug.


castle


castle


castle


Seine Erfahrungen mit Alkoholismus, dem graffitiimmanenten

Formenzwang, dem Ingenuitätsdruck und der Widerstreit

mit den gesellschaftlichen Normen prägen seine Werke. Vielleicht

hinterlassen sie auch, wie Honet, auf ausgedehnten Reisen durch

Europa und um die Welt, Kreaturen und Wörter an sorgfältig ausgewählten

Stellen. Wie ein moderner Kreuzgang, bei dem jeder

Zwischenstopp eine romantische Hinterlassenschaft bildet, inspiriert

von seinem eigenen Leben, in Kombination mit romantischer

Erforschung und Verarbeitung von verlassenen, vergessenen und

versteckten Orten. Oder laden zu einer Open Air-Ausstellung in

ihrer Heimatstadt ein, die an 365 Tagen im Jahr bei freiem Eintritt

und in ständigem Aufbau allen geöffnet ist und die sich zwischen

der Innenstadt von Neapel und ihrer immensen Peripherie ausdehnt,

um uns wie Cyop & Kaf zu sagen: „Öffnet Eure Augen, doch

vor allem Eure Herzen!“

Diese Künstler gehen für ihre Kunst Risiken ein, die weit über das

übliche Maß hinausgehen. Harald Naegeli bekam von einem Schweizer

Gericht folgendes ins Poesiealbum geschrieben: „Der Angeklagte

hat es verstanden, über Jahre hinweg und mit beispielloser

Härte, Konsequenz und Rücksichtslosigkeit die Einwohner

von Zürich zu verunsichern und ihren auf unserer Rechtsordnung

beruhenden Glauben an die Unverletzlichkeit des Eigentums zu

erschüttern.“

Obwohl jeder denkende Mensch dies für ein schmeichelhaftes

Kompliment halten müsste, wurde er zu einer Gefängnisstrafe

von einem halben Jahr verurteilt und flüchtete ins Ausland. Die

Zeiten, wo eine Auslieferung an diese Justiz im Fall Naegelis 1984

noch massive Proteste von Künstlern, Vermittlern und Politikern

(!) auslöste sind lange vorbei, die Fronten haben sich geklärt.


castle


AUSSTELLUNGSKATALOG

Quasi zum Selbstkostenpreis - für 30,- Euro

(zzgl. Versand) gehört er Dir.

Du willst ihn haben?

Dann schick’ einfach eine E-Mail an

info@beyond-streetart.de

Höchste Zeit also, diese Fronten ein wenig zu sprengen – und

sei es nur mit einer kleinen Ausstellung, die diese Formen der

Kunst dokumentiert und ihre Hintergründe erläutert. Damit die

Künstler, die unsere volle Wertschätzung genießen, nicht mit

flüchtigen und belanglosen Modeerscheinungen in einen falschen

Topf geworfen werden, nannten wir diese Ausstellung

ausdrücklich: „beyond STREET ART“. Salopp ausgedrückt

bedeutet dieser Name soviel wie: Es gibt mehr zu tun, als eine

nette kleine Grafik auf dem Agenturkopierer zu vervielfältigen

und in der Stadt zu verkleben. Und hier sind die Leute, die mehr

tun. Viel mehr.

www.beyond-streetart.de

Und dieses Mehr wollten wir, zumindest für eine Woche im Mai,

auch denjenigen erlebbar machen, die nicht bis zum Hals in der

illegalen Graffitiszene stecken, die nicht ihre Tage und Nächte

am Bahnhof, in Tunneln oder auf Abrissgeländen verbringen.

Ausdrücklich wollten wir den Raum der Galerie als Ort für eine

dokumentierende, reflektierende Zusatzebene zur eigentlichen

Arbeit der ausstellenden Künstler verstanden wissen. Nicht

etwa als Alternative im Sinne eines ausschließenden Oder. Denn

nur dort, wo eine „Mitgliedschaft“ im Kunstbetrieb nicht zur

Aufgabe der freien Aktivitäten in der Außenwelt (ver-)führt, ist

es möglich, ein Stück von der Relevanz solcher Aktivitäten mit

in diesem Kontext präsentierten Arbeiten zu transportieren.

castle


ILLUSTRATIVE 07

BERLIN & PARIS

Piktoraler Sound

Die ILLUSTRATIVE BERLIN versammelt die

wichtigsten Protagonisten der

zeitgenössischen Grafik und Illustration

Es ist wieder soweit: Die renommiertesten

jüngeren Illustratoren und Grafiker aus Europa

treffen sich auf dem Kunstfestival ILLUSTRA-

TIVE BERLIN. Vom 31. August bis zum 16. September

2007 zeigt die Ausstellung in der Villa

Elisabeth eine Werkschau der renommiertesten

Illustratoren und Grafiker sowie zahlreiche Begleitveranstaltungen

und mehrere thematische

Sektionen.

Eine Kunst, die keine ist. Oder doch?

Die Illustrative versammelt aus den unterschiedlichen

Bereichen der angewandten

grafischen Künste (Illustration, Grafik-Design,

Comic, Animation, Game Art, Buchkunst) die

spannendsten Positionen renommierter Ilustratoren

und Grafiker in einer umfassenden

Ausstellung. Zu den Protagonisten gehören

Illustratoren wie Rusell Cobb, Hélène Builly

oder Olaf Hajek, Zeichner wie Tim Dinter,Marko

Turunen und Frédéric Coché oder Buchkünstler

wie David Henningham. Die neuen Illustratoren

sind Pioniere einer Szene, die sich in den letzten

Jahren abseits des großen Kunstbetriebes

etabliert hat. An der Grenze zwischen Kunst

und Design experimentieren sie mit analogen

und digitalen Techniken, verschiedensten Medien

und entwickeln die alte Kunst der Illustration

zu einer „contemporary illustrative art“.

castle

Inkubator visueller

Innovationen

Mit dem Überlappen von Künstlergrafik und

Illustration und dem kreativen Ping Pong

zwischen Grafikdesign, Karikatur, Comics,

Computerspieldesign und Animation meldet

sich die „klassische Illustration“ im Kunstgeschehen

zurück. War sie in den letzten

Jahren als „angewandte Kunst“ und handwerklich

gebunden in der Kunstwelt diskreditiert,

wird sie heute als junge, spielerische

Crossover-Disziplin entdeckt. Wieder - muss

man sagen, schon oft gab es in der Kunstgeschichte

Impulse aus der Illustration, deren

pointierte Zeitgenossenschaft später in der

„Hochkunst“ auftauchten. Ob Lyonel Feininger,

Lichtenstein oder Andy Warhol – die

illustrativen Elemente fanden und finden

sich immer auch nach gewisser Zeit in bedeutenden

Werken wieder. Auch heute ist die

Illustration mit ihren stilistische Experimenten,

dem Spürsinn für Oberflächen und dem

Überkreuzen von Bildlichen, Alltagspartikeln,

Trash, Design und Computerspielästhetik

wieder ein Inkubator visueller Innovation.

“Satan” by Jan Feindt


Illustrative e.V. T 49 30 49 80 77 55, F 49 30 49 80 77 56, info@illustrative.de, www.illustrative.de, Choriner Str. 51, 10435 Berlin

castle

Berlin im Zentrum der

europäischen

Illustrationsszene

Berlin steht als Künstler- und Designerstadt,

aber auch als Ursprungsort der Illustrative im

Zentrum der jungen europäischen Grafik und

Illustration. Seit der Illustrative Berlin 2006

steht die Stadt als europaweiter Seismograph

für zeitgenössische Entwicklungen der

illustrativen Kunst, die Besucher, Experten,

Bildagenturen, Künstler aus ganz Europa

anzieht.

Berlin inspiriert auch andere Metropolen. Die

ILLUSTRATIVE PARIS ist die französische

Schwesterveranstaltung der ILLUSTRATIVE

BERLIN. Sie findet im Jahr 2007 im November

statt. Im Jahr 2008 wird die ILLUSTRATIVE in

mehreren Metropolen in Europa stattfinden:

in Barcelona, Moskau, Berlin und Paris.

Illustration als kritische

Kunst – Die Sektion

„Kunst und Gesellschaft“

auf der Illustrative Berlin 07

1. Hintergrund – Die

Ausstellung Illustrative Berlin

Die ILLUSTRATIVE BERLIN ist ein jährlich

durchgeführtes Kunstfestival. Im Zentrum

der Illustrative steht eine Ausstellung für

zeitgenössische Illustration und Grafik, die

vom 31. August bis zum 16. September 2007

in Berlin mit über 200 Arbeiten eine Auswahl

international bekannter Illustratoren und

Grafiker zeigt. Die ILLUSTRATIVE PARIS ist

die französische Schwesterveranstaltung

der ILLUSTRATIVE BERLIN. Sie findet im Jahr

2007 im November statt. Im Jahr 2008 wird

die ILLUSTRATIVE in mehreren Metropolen

in Europa stattfinden: in Barcelona, Moskau,

Berlin und Paris.

2. Illustration als junge,

kritische Kunst

Bilder begleiten und formen alle Bereiche

unserer Gesellschaft. Grafiker, Designer

und Illustratoren beeinflussen mit ihren

Bildern unsere Wahrnehmung der Realität

und prägen unsere Wünsche und Vorstellungen

vom Zusammenleben. Sie haben

einen wesentlichen Anteil an der Illustration

unserer Welt. Obwohl wir im Zeitalter

der visuellen Kommunikation leben, wird

die politische Wirkmacht der Bilder nur

wenig reflektiert oder kreativ genutzt.

Zwar entsteht derzeit wieder das Bedürfnis

nach engagierter Kunst, die auch gesellschaftliche

Symptome thematisiert, doch

wirkt diese auf viele oftmals abstrakt und

konzeptuell. Illustration hingegen illustriert

– erhellt – erklärt. Damit hat sie das Potential,

gesellschaftliche Zusammenhänge

auf den Punkt zu bringen, um Widersprüche

zu provozieren. Sie ist in besonderer

Weise geeignet, in Magazinen,

Zeitschriften oder in Kunstausstellungen

die Betrachter zur Auseinandersetzung

herauszufordern.

“Kate” by Jan Feindt


Illustrative e.V. T 49 30 49 80 77 55, F 49 30 49 80 77 56, info@illustrative.de, www.illustrative.de, Choriner Str. 51, 10435 Berlin

castle

“Le temple de shaches” by Helene Bouilly


2 Pictures above: Benjamin Güdel

2.1. Die Sektion Kunst und

Gesellschaft – ein neues

Forum auf der Illustrative

Um die politische Dimension der Illustration

umfassend zeigen zu können, will die Illustrative

in diesem Jahr erstmals die Sektion „Kunst

und Gesellschaft“ etablieren. Sie will versuchen,

die gesellschaftlichen Interventions-und Gestaltungsmöglichkeiten

von Illustratoren und Grafikdesignern

auszuloten. Ziel der Sektion „Kunst und

Gesellschaft“ ist es, einer Kultur der engagierten

Illustration neue Handlungsspielräume zu öffnen

und Akteuren in diesem Feld ein Forum zu bieten.

Die neue Sektion will sowohl theoretischer Diskussion

als auch künstlerischer Produktion eine

Plattform bieten. Eröffnet wird die neue Sektion

„Kunst und Gesellschaft“ mit einer Diskussionsrunde,

in der sich renommierte Vertreter der

Bereiche Politik und Medien, Kunst und Design

positionieren und über das Verhältnis von Kunst

und Gesellschaft debattieren. Die Ergebnisse werden

dokumentiert und in einer Buchpublikation

zusammengefasst. Das Forum ist gleichzeitig Initialzündung

für das Projekt „Gebrauchsanleitung:

Demokratie“, das Grafikdesigner und Illustratoren

einlädt, selbst mit Bildern Stellung zu beziehen

und das zu einer paradoxen Intervention aufruft

– eine Gebrauchsanleitung für Demokratie zu

entwerfen. Wenn die Illustrative reist – die weiteren

Stationen der Ausstellung sind Paris, Barcelona

und Moskau – reist die Sektion mit, und die

Protagonisten der Sektion ändern sich. Die daraus

entstehenden Ergebnisse – ein internationaler,

visueller Gedankenaustausch zu den Bedingungen

und Möglichkeiten der Demokratie und der

gesellschaftlichen Wirkung der illustrativer Kunst

- werden auf der Illustrative 2008 in einer Gesamtschau

präsentiert und in einer Publikation

versammelt, die auch die Diskussionen in den

einzelnen Foren dokumentiert.

Illustrative e.V. T 49 30 49 80 77 55, F 49 30 49 80 77 56, info@illustrative.de, www.illustrative.de, Choriner Str. 51, 10435 Berlin

Auf einen Blick

Kunst und Gesellschaft

„Kunst und Gesellschaft“ ist die neue Sektion der

Illustrative 2007. Sie forscht an den Schnittstellen

von Kunst, visueller Kommunikation und Gesellschaft

und bietet engagierter Illustrationsgrafik

eine neue Plattform.

Das Forum Kunst und Gesellschaft

Das Forum der Illustrative 2007 lädt renommierte

Designer, Karikaturisten, Illustratoren und

Bildwissenschaftler ein zu einer Diskussion über

die Bedingungen und Möglichkeiten aktueller

kritischer Bildproduktion. Das Forum findet am

7. September 2007 von 18 bis 21 Uhr in der Villa

Elisabeth statt. Der Ablauf sieht kurze, einleitende

Positionierungen der einzelnen Teilnehmer sowie

eine anschließende Zusammenführung und Öffnung

in Form einer Podiumsdiskussion vor.

Perspektiven

Im Rahmen der Illustrative und des Forums ergeht

die Einladung an Illustratoren und Grafikdesigner,

eine Gebrauchsanweisung für Demokratie zu

entwerfen. Im ersten Jahr geben weitere Foren

an den Stationen der Illustrative in Berlin, Paris,

Barcelona und Moskau Initialzündungen für das

Projekt „Gebrauchsanleitung:Demokratie“.

Die daraus entstehenden Arbeiten werden im

folgenden Jahr in Form einer Ausstellung an allen

Ausstellungsorten der Illustrative präsentiert. Die

Arbeiten werden zusammen mit den Beiträgen

der Foren in einer Publikation

veröffentlicht.

castle


Interview mit

Pascal Johanssen

zur Illustrative 07

castlemagazine:

Gab es für Sie einen bestimmten Auslöser,

die Illustrative ins Leben zu rufen?

Johanssen:

Die Illustratoren Jens Bonnke und Jim Avignon

besaßen ihr Atelier gleich neben meiner Galerie

im Prenzlauer Berg und irgendwann kam Jens

Bonnke herüber und sprach mich auf eine

Ausstellung an. Ich war gerade in einer Phase,

in der ich mit dem Galerieprogramm ziemlich

unglücklich war, da es sich kaum von anderen

Galerien in Berlin unterschied. Da merkte ich,

dass ich noch nie auf die Idee gekommen war,

neben Malerei und Skulptur auch einmal Grafik

oder Illustration auszustellen und dass, obwohl

mich Grafik, Comic oder Illustration viel mehr

interessierten.

Ich fing an, mich mit der Idee einer Gruppenausstellung

von Illustratoren anzufreunden.

Eine Nacht später war der Name Illustrative in

meinem Kopf.

Kurze Zeit später, als ich mich in Buchläden

wieder etwas in das Thema eingearbeitet hatte,

wollte ich gar keine andere Ausstellung mehr

machen und sagte alle anderen Veranstaltungen

ab. Da der Name nach einem Festival klang,

wuchs die Idee einer Gruppenausstellung zur Idee

einer Großausstellung. Ich wollte eine Werkschau

der aktuellen Illustrationskunst zeigen.

castle

Einige Wochen später war ich, mehr oder weniger

durch Zufall, zum Abendessen bei einem

bekannten Berliner Sammler eingeladen. Meine

Tischnachbarin war seine Kuratorin, die jeden

Abend über den Ankauf von Bildern im Wert eines

Einfamilienhauses entschied. Als ich ihr von

meinem Projekt, einer tollen Ausstellung über Illustration,

erzählte, schaute sich mich an, lächelte

mitleidsvoll und wandte sich – ohne danach noch

ein Wort mit mir zu wechseln – ihrer anderen

Tischseite zu. Von da an wusste ich, dass die

Sache mit der Illustrationsausstellung nötig sein

würde.

castlemagazine:

Woran liegt es Ihrer Meinung nach,

dass die Illustrative schon in ihrem ersten Jahr

auf ein so breites Interesse gestossen ist?

Johanssen:

Die Illustrative hat ein Tabu berührt. In der gegenwärtigen

Kunstwelt ist ja so gut wie alles möglich,

aber Illustration in den Rezeptionsrahmen der

Kunst zu stellen, war für viele ein gewagte Angelegenheit.

Street Art, Underground – ja, aber

Illustration?

Mit diesem Paradox, eine Kunst auszustellen,

die vielleicht keine ist, spielte die Illustrative mit

einem jüngeren, flexibleren Kunstbegriff, der sich

in die Grenzbereiche zum Design wagt. Und siehe

da: Eine so ganz klare Grenzziehung, wie sie gern

von der Kritik vorgenommen wurde, war auf einmal

gar nicht mehr möglich. Es wurde deutlich,

dass es hier noch Einiges zu entdecken gibt.

“Lilin” by Vania Zouravlev

Illustrative e.V. T 49 30 49 80 77 55, F 49 30 49 80 77 56, info@illustrative.de, www.illustrative.de, Choriner Str. 51, 10435 Berlin


castlemagazine:

Nach welchen Kriterien suchen Sie

aus all den Bewerbern die endgültigen

Teilnehmer für die Illustrative aus?

Johanssen:

„Artnet“ hat einmal geschrieben, es

ginge bei der ILLUSTRATIVE darum, die

„Künstler unter den Handwerkern“ zu finden.

Vom Prinzip her stimmt das. Wir suchen das

Individuelle in der Auftragsarbeit oder besser

bei denjenigen, die sie normalerweise machen.

Das zentrale Auswahlkriterium ist vor allem die

individuelle künstlerische Handschrift. Es geht

um Persönlichkeit und natürlich auch um Unverwechselbarkeit,

die selbst in die Auftragsarbeiten

hinein wirkt.

castlemagazine:

Haben die Bewerberzahlen der Illustrative 07

im Vergleich zum letzten Jahr stark zugenommen?

Was war der Grund, zusätzlich zur Ausstellung

einen Wettbewerb für “junge Talente” zu

veranstalten?

Johanssen:

Ja, um ein Vielfaches, auch aus dem übrigen

Europa. Das ist eine tolle Entwicklung, wobei wir

natürlich aber auch selbst aktiv nach Künstlern

suchen. Natürlich können wir nicht jeden in der

Ausstellung berücksichtigen, aber uns interessiert

der Kontakt zu vielen Künstlern, weil wir daran

glauben, dass sich persönliche Wege unterschiedlich

entwickeln können.

Die Illustrative ist keine exklusive Leistungsschau,

sondern ein Künstlerfest im besten Sinne, vielleicht

im Sinne der traditionellen Künstlerfeste am

Bauhaus. Daher haben wir in diesem Jahr auch

die verschiedenen Sektionen (Fashion Illustration,

Wallpaper – Animation, Set Design, Buchkunst)

hinzugenommen, um den unterschiedlichen

kreativen Ansätzen gerecht zu werden. Auch der

Nachwuchswettbewerb dient dazu, zusammenzukommen,

zu experimentieren, sich auszutauschen

oder mit den bekannten Namen gemeinsam zu

arbeiten. Manchmal braucht man ja auch Anlässe,

um sich zu Wort zu melden oder aufzutauchen.

Der Wettbewerb ist so ein Anlass.

“LAutumn Rot” by Vania Zouravlev

castlemagazine:

Die Illustrative will den Disziplinen Illustration &

Grafik, einer Szene, die sich in den letzten Jahren

hauptsächlich abseits des großen Kunstbetriebes

bewegt hat, unter anderem ein weiträumigeres

Feld öffnen. Haben Sie allgemein das Gefühl, dass

sich dieser Trend auch in Europa und Deutschland

in den letztem Jahren verstärkt abzeichnet?

Johanssen:

Illustration und Grafik sind derzeit aus meiner

Sicht die Inkubatoren visueller Innovation. Ich

beneide die Maler gegenwärtig nicht, es ist

schwer, in diesem derart gescannten Markt noch

individuelle Positionen aufzubauen. Daher wir

sich dieser Trend verstärken, jedenfalls belegen

das die vielen Publikationen der letzten Zeit. Aber

die eigentlich spannende Frage ist ja: Bleibt es

ein Trend oder entwickelt sich aus dieser Bewegung

etwas Größeres? Im Gegensatz zur Street

Art glaube ich, dass sich die Bildende Kunst der

nächsten Jahre aus dem Ideenreservoir der Illustration

und Grafik speisen wird.

castlemagazine:

Gibt es für Sie eine Grenze zwischen Illustration

und Kunst und wenn ja, wie und wo verläuft

diese?

Johanssen:

Das ist die Frage, die über der gesamten Illustrative

schwebt. Der klassischen Definition nach ist

die Frage leicht beantwortet: Illustration ist eine

Dienstleistung, sie dient einem Auftraggeber und

die Illustration selbst einem Text. Bei der Kunst ist

der Schaffende selbst Auftraggeber.

Illustrative e.V. T 49 30 49 80 77 55, F 49 30 49 80 77 56, info@illustrative.de, www.illustrative.de, Choriner Str. 51, 10435 Berlin

castle


“Berge Tript Plot” by Jens Harder

Johanssen:

Es drängt sich ziemlich schnell eine Wertung auf,

die natürlich Quatsch ist. Es gibt völlig überflüssige

Kunst und verdammt gute Illustration. Aber

das ist auch nicht wichtig. Aus diesem Grund

spreche ich eher von „illustrativer Kunst“ und

meine damit eine Strömung innerhalb der gegenwärtigen

Kunst, die sich „illustrativer Elemente“

bedient. Baudelaire sprach einmal in einem

Essay über den Illustrator Constantin Guys von

„Illustratoren als Maler des modernen Lebens“.

Er sah in ihnen die besondere Fähigkeit, Topoi

der „Strasse“ bildnerisch einzufangen und die

Modernität der jeweiligen Zeit griffig in Bilder zu

übersetzen. Ähnliches kann auch für die heutige

Illustration gelten – nur dass Illustratoren mittlerweile

auf der gesamten Klaviatur technischer

Möglichkeiten spielen.

castlemagazine:

Wie kam es zur Illustrative-”Aussenstelle”

in Paris?

Johanssen:

Ach, so ein Zufall. Ein Pariser Grafik-Professor

kam - aus Versehen - zur Illustrative, fand das

spannend und sagte spontan, er wolle irgend so

etwas in Paris machen. Dann fuhren wir hin und

merkten, dass der Grafikprofessor gar keiner war,

aber Paris in der Tat eine Illustrative braucht. Und

dann begann die Planung. Entweder wird das

richtig gut oder von den Parisern gar nicht bemerkt.

castlemagazine:

Haben Sie die künstlerische Leitung bei beiden

Veranstaltungen, oder gibt es einen eigenen Leiter

für die Ausstellung in Paris?

Johanssen:

Ich leite beide Veranstaltungen. Ich werde aber

unterstützt von David Burel, meinem Pariser Kollegen.

Er kennt sich im französischen Kunstmarkt

besser aus als ich.

castlemagazine:

Wie kamen Sie selbst zur Kunst, bzw. Illustration?

Was haben Sie vor ihrer Tätigkeit als Galerist

gemacht?

Johanssen:

Wie viele Galeristen etwas völlig anderes. Ich

bin Rechtswissenschaftler und habe mich in den

Jahren zuvor an der Universität der Künste Berlin

mit der Frage beschäftigt, wie Staat und Justiz

mittels der Informationstechnologien reformiert

werden können. Das hat also mit Staatstheorie zu

tun, aber auch mit technologischen und gesellschaftlichen

Innovationen, also Design.

Zur Kunst bin ich über – eigentlich nur einen

– Freund, einen Grafiker, gekommen. Während

meines Studiums hatte ich einen neuen Mac, er

nicht. Folglich kam er immer zu mir, um Zeichnungen

einzuscannen. Wir waren beide Fans

von Tim + Struppi, also begannen wir, das letzte,

unvollendete Heft von Hergé, „Tintin et l’art de alpha“,

nachzuzeichnen und eine neue Geschichte

zu erfinden. Er zeichnete, scannte und kolorierte

an meinem Mac, ich schrieb die Texte.

Illustrative e.V. T 49 30 49 80 77 55, F 49 30 49 80 77 56, info@illustrative.de, www.illustrative.de, Choriner Str. 51, 10435 Berlin

Das ganze dauerte 2 Jahre, wir hatten vor, das

Heft zu verlegen, was natürlich illegal war. Ich

versaute am Ende mein Examen, er hängte seine

Grafikerkarriere an den Nagel und macht heute in

Zigarren. Aber es war eine schöne Zeit, wir haben

viel rumgebastelt und über Musik, Grafik und

Kunst diskutiert.

Die Galeriegründung war ziemlich spontan -ohne

Erfahrung, ohne Geld und ohne Künstler. Aber

auch jetzt stehen wir ja noch an einem Anfang.

Ohne meine Partnerin Katja Kleiss würde es die

Illustrative allerdings nicht geben, sie ist die Person,

die der Idee eine ganz reale Gestalt gegeben

hat.

castle


castlemagazine:

Oft sind Künstler chaotische Menschen.

Arbeiten Sie als künstlerischer Leiter eher chaotisch

oder sind sie ein sehr strukturierter Typ?

Johanssen:

Ziemlich strukturiert. Aber in dem Sinne, dass

ich nicht statisch, sondern prozessual denke. Ich

glaube an die Evolution der Ideen, der Meme.

Als ich an der UdK Erneuerungsprozesse untersucht

habe, war interessant, wie auffällig ähnlich

genetische Entwicklungsprozesse und die Gesetzmäßigkeiten

von gesellschaftlichen oder kreativen

Abläufen vonstatten gehen. Mit diesen Ahnungen

lebt es sich auch in der Kunstwelt einfacher. Im

Grunde ist der Kunstmarkt nicht anders als der

Markt für gebrauchte Agrarmaschinen. Nur etwas

exklusiver.

castlemagazine:

Wie beurteilen sie den Einzug der digitalen Medien

in die Welt der Illustration?

Johanssen:

Die neuen Medien machen die Illustration erst

spannend! Sie erweitern das Feld der kreativen

und stilistischen Möglichkeiten ungemein, alles

andere wäre langweilig.

Johanssen:

Ich erwarte auch starke künstlerische Impulse vor

allem aus dem Video-Game-Bereich und generell

aus dem 3D.

castlemagazine:

Welche Ausstellung haben Sie selbst zuletzt

besucht?

Johanssen:

Das Semesterabschlussfest der Burg Giebichenstein

in Halle/ Saale. Es hat eine ganz eigene

Stimmung, irgendwie abseits und gerade deswegen

schön. Da fahre ich gerne hin.

castlemagazine:

Berlin, Paris - was kommt als nächstes?

Gibt es für 2008 schon Ideen für einen weiteren

Satelliten der Illustrative? Oder gibt es besondere

Pläne für die Illustrative 2008 die sie uns verraten

können?

Johanssen:

Ich bin mir selbst nicht sicher. Wir wollen eine

bewusst europäische Ausstellung sein. Lissabon

wäre eine schöne Station im nächsten Frühling.

Aber auch Ljubljana wäre interessant.

Illustrative e.V. T 49 30 49 80 77 55, F 49 30 49 80 77 56, info@illustrative.de, www.illustrative.de, Choriner Str. 51, 10435 Berlin

ÜBERBLICK

Termin: 1. – 16. September 2007

Vernissage 31. August 2007

Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3, 10115 Berlin (Mitte)

Öffnungszeiten: Mo – So, 10 – 20 Uhr

Ausstellung: 20 ausgewählte Illustratoren und Grafiker

Sektionen: Game Art – Illustrative Musik - Animation – Buchkunst

castle


castle

CASTLE - THE SHOW

MUNICH

05/05 - 26/05/2007

Michael Matthias

Patrick Hartl

Daniel Schüßler

Alexander Zöbisch

Yvonne Winkler


Alex Zöbisch

www.starjump.de

castle


castle


Patrick Hartl

www.stylefighting.de

Der Geist in der Maschine

Die Illustrations-Reihe

spielt mit Wiedersprüchen.

Die Illustrationen zeigen fiktive

Maschinen deren Einzelteile

ihren Ursprung in der Realität

haben.

Alle Einzelteile der illustrierten

Maschinen basieren auf Teilen

echter Maschienen,

Fahrzeugen oder Ähnlichem.

Die Aquarell-Technik verleiht den

Bildern eine gebrauchte, verottete,

verfallene Gesamtästhetik, die im

Gegensatz zu der futuristischen

Formensprache steht. Man weiss

nicht ob alt oder neu, Vergangenheit

oder Zukunft, ob kaputt oder

funtionsfähig, tot oder lebendig,

gut oder böse. Haben sie Dinge

erschaffen oder vernichtet?

Der Aufbau und die Zusammengehörigkeit

bleibt zu einem

gewissen Teil dem Betrachter

überlassen. Es gibt keine Anleitung,

keine Beschreibung. Durch

die Bildauschnitte fehlt jegliches

Größen- oder Proportionsverhältnis.

Die Grenze zwischen Realität

und Fiktion verschwindet.

castle


ERROR?!


Yvonne Winkler

info@vierfarbraum.de


WORDS FOR PEACE

Collaborative installation by

Thomas Ingmire, Betsy Raymond

and Kazumi Atsuta.

In March of this year, dismayed by both the

imminent war in Iraq and ongoing U.S. defiance

of the global community, Thomas Ingmire

invited approximately eighty friends

and colleagues to participate in a collective

calligraphic project on the subjects of war,

fear, and peace. Each person was asked to

write out a statement on a 5” x 20” sheet of

paper and send it to Thomas, who would then

arrange these pieces into a work that would

be shown as part of the Friends of Calligraphy

exhibit, Kalligraphia X, at the San Francisco

Public Library. Thomas also requested that the

participants invite their friends, families, and

colleagues to contribute statements; children,

in particular, were encouraged to take part.

To date, more than 750 people from twentyeight

nations have responded. This installation

- Words For Peace - is the result.

With the invitations issued and pieces arriving

daily in the mail, Thomas set about exploring

various formats he might use as the unifying

structure for the project. It soon became

clear that creating a work whose “whole was

greater than the sum of its parts” was going

to be a challenge. Meanwhile, something

unexpected was happening: Thomas began to

realize that the participants’ statements were

raising questions for him which often felt as

provocative as the statements themselves.

One such question was if a war is already

in progress - or, in the case of Iraq, about

to begin - then no matter how eloquent or

heartfelt the protests against that war, do

they come too late? A war does not simply

start on one day and stop on another; its

roots run wide and deep. If we truly want

peace, Thomas reasoned, we must do more

than protest against war at the eleventh hour.

Instead, our day-to-day lives must reflect that

desire. Thus the question “how do we achieve

peace?” became for Thomas the more encompassing

question “how are we to live - as

individuals, as nations, as fellow inhabitants

of the Earth?” and from that one question, not

surprisingly, sprang many others.

“Words for Peace” /// Ink on Paper /// Calligraphy by Patrick Hartl / www.stylefighting.de /// Character by Alex Zöbisch / www.starjump.de

Canessa Gallery

708 Montgomery

San Francisco, CA

Monday-Saturday 11am-4pm

August 7 to September 1

Thomas decided to incorporate these questions

into the work with the hope that they

would prove thought provoking and even,

perhaps, inspirational. Ultimately, he chose

lanterns to serve as the structural heart of

a sizeable installation. The lantern - a symbol

not only of the desire to bring light into

a world which seems so increasingly dark

but also of the challenge which faces us to

become more enlightened in and about the

world-was a perfect choice.

Words For Peace is an ongoing project to

which you are encouraged to submit

a statement.

www.wordsforpeace.org


co-sponsored by


“Manches Herrliche der Welt ist in Krieg und Streit zerronnen.

Wer beschützt und erhält, hat das schönste Los gewonnen.”

GOETHE

Patrick Hartl / www.stylefighting.de

castle


TOYS EROBERN DIE KUNSTWELT

Daniel & Geo Fuchs: TOYGIANTS (Verlag für moderne Kunst Nürnberg)

Die Fotokünstler Daniel & Geo Fuchs präsentieren gemeinsam mit

Kunstsammler Selim Varol ihren neuesten Bildband TOYGIANTS, der

im Frühsommer 2007 im Verlag für moderne Kunst Nürnberg erscheint.

TOYGIANTS nimmt den Betrachter mit auf eine Reise in die skurrile,

fantastische Zweitwelt der Art-Toys, Actionfiguren und Manga

Superstars. In 2006 zeigten Daniel & Geo Fuchs ihre Arbeiten auf den Kunstmessen

in Miami, New York, Los Angeles und Paris. In diesem Jahr folgen

Köln, Brüssel, Korea, Barcelona, London und Venedig - von zahlreichen

Ausstellungen wie im Rahmen der Biennale of

Contemporary Art in Thessaloniki ganz abgesehen.


Schon längst sind die bunten Plastikfiguren auf dem Vormarsch, die internationalen Kunstmetropolen

zu erobern. Daniel & Geo Fuchs berichten mit TOYS aus dem Sondergebiet einer zweiten Welt, die sich

schon in die erste Welt hinein erfolgreich ausgebreitet hat. Eugen Blume, Leiter der Nationalgalerie

im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, in Berlin: «Das Spielzeug, wie es interessanterweise

in der deutschen Sprache heißt, war von jeher eine zweite, künstliche Welt. (...) Von Spielzeug aber

können wir nur noch bedingt sprechen, die erwachsenen Sammler kaufen die Auflagen noch bevor ein

einziges Kind die Hand an eine der Figuren legen kann. Längst schon kursieren Kataloge, die die Preissteigerungen

bestimmter seltener Figuren verzeichnen. Sie sind zu einer subkulturellen Kunstform

avanciert, man kennt inzwischen sogar die Namen ihrer Schöpfer und ihre Sammler

BATMAN

« Von Spielzeug aber können wir nur noch bedingt sprechen, die erwachsenen Sammler

kaufen die Auflagen noch bevor ein einziges Kind die Hand an eine der Figuren legen kann. “

unterscheiden sich prinzipiell kaum von den Kunstsammlern. (...) Nicht von ungefähr tauchen die

Figuren in den wie Kunstinstallationen gestalteten Räumen und Auslagen von Design- und Modeläden

auf, sie sind längst Teil der wirklichen Welt von jungen Menschen geworden...» Durch die Begegnung

mit dem Düsseldorfer Sammler Selim Varol entdeckten Daniel und Geo Fuchs die Welt der Toys,

Plastikfiguren, die, zumeist in Asien produziert, das Leben der westlichen Moderne bis hinein in ihre

Fantasiewelten nachfigurieren. Selim Varol beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem bunten Plastikspielzeug,

seine Kollektion umfasst derzeit mehr als 10.000 Figuren und stellt die wohl größte und

vielseitigste Privatsammlung in Europa dar.


«Das Spielzeug, wie es interessanterweise in der deutschen Sprache heißt, war von

jeher eine zweite, künstliche Welt. (...) “

Eugen Blume, Leiter der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, in Berlin

3Jahre

lang arbeiteten die Künstler und der Sammler an ihrem neuen Projekt. Das

Ergebnis ist TOYGIANTS - eine Reise in die kuriose,fantastische Zweitwelt dieser Objekte.

Nach der erfolgreichen Ausstellung im Museum Villa Stuck München 2006,

die vor allem politische Charaktere zeigte, bietet nun der aufwendig gestaltete und

großformatige Bildband einen repräsentativen Ausschnitt der Serie. Für TOYGIANTS

entstanden Portraitaufnahmen und Inszenierungen, die die Figuren von einer völlig

neuen,ungesehenen Seite zeigen - Daniel & Geo Fuchs haben die Toys fotografiert

als seien sie selber auf seltsame Weise in das Toysland geraten.Die Protagonisten

sind amerikanische Comic-Helden, japanische Manga-Superstars und Designer-Vinyl

Fantasiefiguren. Aber auch bekannte Figuren wie zeitlose Barbiepuppen oder Star

Wars Helden, neue Helden aus Fernsehserien, Horrorfilmen oder anderen künstlichen

Bildwelten, bis hin zu politischen, reellen Charakteren oder Schauspielern. Die Künstler

spielen mit ihren Sujets und stellen teils humorvolle, teils groteske Bezüge und

Szenarien her, bis die Toys ein Eigenleben entwickeln, ein irritierendes «secondlife».


castle

In ihren Portraitaufnahmen erwecken sie die Gesichter von Andy Warhol, Che

Guevara oder Hulk zu neuen Leben. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen

nahezu komplett bei Porträts von Saddam Hussein, Hitler oder Osama

Bin Laden. Die inszenierten Köpfe und Spielzeuggruppen wachsen auf den im Buch

integrierten Klappseiten auf bis zu einem Meter Breite und entwickeln eine monumentale

Präsenz. Michael Buhrs, Direktor Museum Villa Stuck, München: «Mit Batman

, Superman und Hulk begann für die Künstler Daniel & Geo Fuchs die Arbeit an TOYS

. Die Fortschritts- Gläubigkeit ist diesen Figuren ebenso ins Gesicht geschrieben wie

der Idealismus, mit dem die Comic-Helden aufgeladen waren. Ganz anders erscheinen

da die zerschundenen Gesichter von Willis oder Stallone, Kämpfer aus der Zeit des

Kalten Krieges, für den es heute keine Aufgabe mehr zu geben scheint. (...) Die Bilder

entfalten eine erschreckend ikonenhafte Wirkung. TOYS stellen uns und unsere Sehgewohnheiten

auf die Probe.»

“Die Bilder entfalten eine erschreckend ikonenhafte Wirkung.

TOYS stellen uns und unsere Sehgewohnheiten auf die Probe.»


Daniel (1966) & Geo (1969) Fuchs arbeiten seit 14 Jahren gemeinsam an

konzeptionellenProjekten. Ihre Arbeiten sind vielfach ausgezeichnet und seit

1995 in internationalen Ausstellungen und Kunstmessen zu sehen, zuletzt

unter anderem in Miami, Los Angeles, Paris und Barcelona. Nach ihren erfolgreichen

Projekten: «Conserving», «Famous Eyes» und «STASI - secret rooms» ist «TOYS»

ihre neueste Arbeit.

www.toygiants.com

www.daniel-geo-fuchs.com


COLORS/

NOTEBOOK

PROJECT


COLORS/

NOTEBOOK

PROJECT

COLORS Notebook is just like an issue of

COLORS, but its pages are blank because we want

you to write, illustrate and design it. The project

springs from collaboration with Reporters sans

Frontières, an association that fights to protect

freedom of speech for all and defends journalists

all over the world. Each copy of COLORS Notebook

is unique. It is the first issue without filters or an

editorial department. An issue in which you are

castle

free to tell stories that nobody ever wanted to listen

to and put your own message out to the world

through words, lllustrations and photos or even

just an issue to share your notes and thoughts.

It is a different way to give a real voice to “the

rest of the world”.

Past copies of COLORS Notebook were exhibited at the Pompidou Center

in Paris in October 2006, as part of a month-long exhibition about Fabrica,

of which COLORS is a part, and in June 2007 at the Triennale di Milano.

The next exhibition will be held in Shanghai in October. The exhibitions are

hands-on so the visitors can read throug and enjoy your copy.

www.colorsmagazine.com/notebook.php


24 / 7 DOCUMENTA / KASSEL

ART PRODUCTION FEAT. ZROK

castle


24/7 Production feat. Zrok

Das gläserne Atelier

Der Schaffensraum des Künstlers, das Atelier, sowie

der Künstler selbst und sein Arbeitsprozess waren

Hauptbestandteil der Ausstellung, die im Rahmen des

documenta-Stadtprogramms 2007 im Kulturbahnhof

am 23.06. mit einer Vernissage eröffnet wurde. Für

sechs Wochen produzierten ausgewählte Künstler aus

ganz Deutschland ihre Kunst in dem gläsernen Atelier.

Durch den wöchentlichen Wechsel änderte und

erneuerte sich das Gesicht des Ateliers über die documenta-

Zeit immer wieder. Dustin Schenk und Martin

Werthmann wollten als Initiatoren die Arbeit eines Künstlers

auf einer öffentlichen Plattform verdeutlichen.

castle

Ein Auktionspodest neben dem Glasatelier deutete

darauf hin, dass der Künstler, in seinem scheinbar freien

Schaffen in Wirtschaftsprozesse eingebunden ist.

Der Auktionsaufbau wurde für verschiedene Veranstaltungen

genutzt. Ein Rahmenprogramm mit wöchentlichen

Versteigerungen, Podiumsdiskussionen, Vorträgen

und Musikveranstaltungen war Bestandteil

der Installation.

Infos darüber finden sie unter

www.247artproduction.de

Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen

- sondern: vor Kreativität sprühen. Zumindest wenn

der, der im Glashaus sitzt, Graffiti-Künstler ist. Zrok,

seit den 80ern aktives Mitglied der Münchner Graffiti-

Szene, war eingeladen, täglich von 30.Juni bis 7.Juli

auf der documenta in Kassel in einem 6x6m grossen

Glashaus zu malen. Bekannt ist der 40jährige Künstler,

der mit bürgerlichem Namen Wolfgang Lehnerer heißt,

für sein extravagantes Stylewriting und seine dreidimensianlen

Style-Skulpturen. Bei einer täglichen

“Happy-Hour” konnten documenta-Besucher Zroks

Glashaus betreten, um Ihm buchstäblich über die

Schulter zu blicken. die documenta, die heuer von

16.Juni bis 23.September stattfindet, gilt als eine

der weltweit bedeutensten Ausstellungen für

zeitgenössische Kunst.

Wolfgang Lehnerer / www.z-rok.de


castle

Wolfgang Lehnerer / www.z-rok.de


castle

“STADTLANDSCHAFTEN”

GALERIE LICHTPUKT / MÜNCHEN

GRUPPENAUSSTELLUNG

CHRISTIANE FLEISSNER - Fotografie/Installation

KARIN APOLLONIA MÜLLER - Fotografie

DANIEL SCHÜßLER - Malerei/Installation

Ausstellung: 15. Juni 2007 - 28. Juli 2007

Kuratiert von Dr. Christine Walter, München


castle

Die Grenzen zwischen Stadt und Landschaft sind in unserer modernen

Welt fließend, weshalb sich in der Auseinandersetzung mit Landschaft der

Begriff der Stadtlandschaft etabliert hat. Stadtlandschaft ist anzusiedeln

zwischen dem Natürlichen und dem Menschlichen; einerseits über

die Kultur vermittelt und durch kulturelle Werte und Bedeutungen codiert,

andererseits natürlich und damit in einem gewissen Sinn unbezähmbar.

Die Ausstellung in der Galerie Lichtpunkt thematisiert mit drei Künstlern

drei verschiedene Aspekte der Stadtlandschaft:

Jede Landschaft (und jede Stadt) hat ihren eigenen Charakter, sie ist durch

Individualität ebenso gekennzeichnet wie durch ihre Beziehung zu anderen

Landschaften, d.h. zu ihrem Platz im System. Sich diesem Phänomen aus

wissenschaftlicher Sicht zu nähern ist ein schwieriges Unterfangen. Anders

in der Kunst, die den Beschränkungen der genauen Analyse und des

Systematischen nicht unterliegt und versuchen kann, sich dem Wesen einer

Stadt oder einer Landschaft bildhaft zu nähern. Dabei geht es auch um Aspekte

des Nichtgreifbaren, um das, was auf den ersten Blick nicht zu sehen

ist, so dass für dieses Nichtgreifbare eigene Darstellungsformen gefunden

werden müssen.

Die moderne Stadtlandschaft ist geprägt durch Räume. Der amerikanische

Landschaftstheoretiker John Brinckerhoff Jackson sagte dazu: „Seit

achtzig Jahren lebe ich nun in einer weitgehend aus umschlossenen Räumen

bestehenden Welt. Die Kirche, die Schule, die Bibliothek, die Wohnung

oder das Wohnhaus, selbst der Arbeitsplatz – all dies sind genau definierte

Räume, die sich über das jeweilige Maß ihrer Zugänglichkeit beschreiben

lassen. Ihnenallen ist gemeinsam, dass sie sich mit Bedacht von der Straße

und ihrer sozio-kulturellen Bedeutung abgrenzen.“ Wie sehen nun aber

diese Räume und vor allem ihre Abgrenzung gegeneinander aus? Es geht

dabei um Individualität und die Frage, wie sich sowohl der Einzelne als

auch die Gemeinschaft ihre Räume einrichtet

Die Frage nach dem Raum führt zur Frage nach den Spuren. Welcher Art

sind die Spuren, die der Mensch in der Landschaft zurücklässt? Inwieweit

sind diese Spuren allgemeingültig im Sinne bestimmter Strukturen? Sind

sie sogar zukunftsweisend, insofern ein genauer Blick auf diese Strukturen

zeigen kann, wie Städte und Landschaften zukünftig funktionieren?

In den Gemälden Daniel Schüßlers geht es um die Frage, wie modernes

Wohnen in Zukunft aussehen kann. Schüßler experimentiert mit

verschiedenen Formen der Behausung, vom schützenden Schirm über

den Pappkarton als einfache, aber flexible Bedachung bis zum Hochhaus,

das einerseits optimalen Schutz bietet andererseits – wie der 11.

September zeigte – in Krisenzeiten zur gefährlichsten aller Wohnformen

werden kann. Der Maler legt in seinen Bildern zunächst den Bildraum fest,

in den er dann abfotografierte Bauten hinein collagiert. Dabei bedient er

sich eines riesigen Bildarchivs mit zum Teil vorgefundenen, zum Teil selbst

fotografierten oder nachgestellten Bildern. Die so entstehenden

Verschachtelungen auf der Leinwand sind schlussendlich

sowohl formaler als auch inhaltlicher Natur.


castle

daniel.schuessler@gmx.de

www.lpgalerie.de


castle


Daniel Schüßler

„HUBHAUS“

Jahresausstellung 07

ADBK München

Die Installation Hubhaus ist eine

Erweit-erung des vorgefundenen Bild-

raumes. Sie ist als Collage innerhalb der

Sichtachse zwischen Akademieneubau und

gegenüberliegender Häuserfassade zu verstehen.

daniel.schuessler@gmx.de

castle


SHOWCASE

HAHAHARRY

MWM GRAPHICS

IMAONE

M.POOS

RICARDO GIUIMARAES

STEFAN WEYER

CENTERBLOCK

PATRIC SANDRI

SKIZZOMAT

STARJUMP

Yvonne Winkler

info@vierfarbraum.de

castle


castle

SPORT ILLUSTRATIONS

COMMERCIAL

BY HAHAHARRY ULM / GERMANY


castle

www.hahaharry.com


castle


“I LIVE TO CREATE.

RANGE IS CONDUCIVE TO GROWTH.

INNOVATION IS THE SINCEREST

FORM OF STRATEGY. “

MWM

www.mwmgraphics.com

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www.imaone.com

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DESIGN & ILLUSTRATION

TOKIO / JAPAN

blue spring / work for Sb skateboard journal


turtle / ImaOne

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www.imaone.com

mr nishida / ImaOne / work for Sb skateboard journal


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renoir - work for Sb skateboard journal

www.imaone.com


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ImaOne / letters from cerberus / work for 8th wonder 18:***feat.SHOHEI

www.imaone.com


letters from cerberus - work for 8th wonder 18:***feat.SHOHEI

castle

www.imaone.com


ikazuchi - work for Yoshiyuki ****feat.SHOHEI

www.imaone.com

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castle

maze / ImaOne / work for Scone(funckarma and kettel/moamoo)

www.imaone.com


CrossbreedingAndGrafting / work for Demune

castle

www.imaone.com

no mans religion / work for Immigrate Us ***feat. Suiko and Tenga


www.imaone.com work for for Nejel Mongrel our own nostalgia / work for for Immigrate Us

castle


www.imaone.com work for for Nejel Mongrel

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castle

night head / =***feat. U

www.imaone.com


M.POOS

DIGILIT

m.poos @ gmx. de

castle


castle


Ricardo Guimaraes

rio de janeiro / brazil

Ricardo Guimaraes’ began illustrating back in 1997 while still

a student at Escola de Belas Artes (Federal University), in Rio

de Janeiro, where he earned his Bachelor’s degree in Pain-

ting. Since then, he started illustrating for several companies

in Brazil and abroad. Among his clients are: Globo (TV and

Newspaper), Johnson’s Professional, ET Cetera Magazine and

the agencies Imagemaker, Zohar and Cara de Cão, as well as

several private comissioned works. His illustrations have been

showcased in several exhibitions since then. Besides he also

teaches drawing, painting, illustration, and has conducted several

workshops. He is 32 years old and lives in Rio with his

wife and daughter.

www.rgstudio.bravehost.com

www.ricardo.guimaraes.blogspot.com


www.rgstudio.bravehost.com

www.ricardo.guimaraes.blogspot.com

About My Work

I always loved to draw. When, by the end of high school I had to

choose a career I knew it would be something related to that, so

the natural choice was Fine Arts. Once attending to the School

of Fine Arts (UFRJ) I met some Professors who were also illustra-

tors and their influence on me was decisive. I became obsessive

about the human figure, and at the time, by realistic drawing and

painting techniques. I struggled a lot (as I still do) to ‘tame’ it all.

But my deepest desire, though I had a very realistic tendency on

my work, was always to be better than a camera. I tried (as I still

do) to improve on what I was seeing, to idealize the figures, but

not to turn them into mythic figures.


www.rgstudio.bravehost.com

www.ricardo.guimaraes.blogspot.com

I wanted to retain their humanity, yet, to portray them as better,

more expressive (sometimes funnier) than reality. Nature is so

rich, but the most wonderful thing about having a brain is that,

with some effort, you can manage a way to reorganize it. As

Bouguereau said, “La nature ne s’arrête pas”.

Nowdays I am more flexible about my painting applications

(‘economic’ would be a better word), and even though my dra-

wing fundamentals are deeply set in such a way that I can play

with the figure without loosing its structure and my thoughts

about the human figure remain almost unaltered, I like to consi-

der myself a “permanent student”.


STEFAN WEYER

DESIGNER / GERMANY / TRIER


STEFAN WEYER

DESIGNER / GERMANY / TRIER

„Vermutlich gibt es weitaus schlechtere Dichter als ihn.“ Ein Zitat von

Thomas Gsella, dem Chefredakteur der Titanic, der sich hier über Leander Sebald-Linus,

oder kurz Selius, den fiktiven Autorencharakter äußert, den Stefan

Weyer vor knapp einem Jahr erschaffen und unter dessen Name er rund 50

Gedichte geschrieben hat, die sich am ehesten dem Genre der sogenannten

Unsinnspoesie, bei der es vordergründig um das Spiel mit Worten, Humor,

Überspitzung und Persiflage geht, zuordnen lassen. Die visuelle Inszenierung

besagter Gedichtsammlung ist Thema dieser Diplomarbeit und geschieht

über das klassische Medium des Buches, das hier jedoch in einer modernen

Form präsentiert wird, um so das verstaubte Image der Poesie auch äußerlich

etwas aufzupolieren und Interesse bei einem breiteren Publikum wecken

castle

zu können. Die 216 Seiten des Buches, welches das einstweilige Oeuvre des

Poeten darstellt, sind Bezug nehmend auf die turbulente Autorenbiografie in 5

Schaffensperioden untergliedert, die auch innerhalb des Buches mittels Hardcover

konsequent voneinander abgetrennt sind. Dies schafft im Buch einen

konzeptionellen und formalen Rahmen, der es erlaubte jede Periode in einem

anderen grafischen Stil zu gestalten, um so der Vielfalt und den Eigenheiten

der thematisch unterschiedlichen Kapitel und Gedichte gerecht zu werden.

Trotz besagter Unterschiede fußen die fünf stilistischen Ansätze auf dem

Thema der Collage, was auf den Charakter und die Entstehungart der Gedichte,

die teilweise aus der Zusammensetzung diverser Satzfragmente bestehen,

zurückzuführen ist.


STEFAN WEYER

DESIGNER / GERMANY / TRIER

Neben grafisch umgesetzten und auf bis zu drei Doppelseiten illustrierten

Gedichten gibt es außerdem reduzierte und rein typografische Doppelseiten,

die neben dem Gedicht einen weiterführenden Text in Form eines Autorenzitats

oder einer Rezension eines fiktiven Literaturkritikers enthalten.

Für den angemessenen Schriftverkehr des Autors mit Feuilletonredakteuren

und Lektoren gibt es außerdem Briefpapier, Couvert und Visitenkarte, sowie

weitere Kommunikationsmaßnahmen in Form von Lesezeichen und einer

Plakatserie.

castle

Als akustisches Pendant steht der Gedichtsammlung in gedruckter Form ein

Hörbuch auf CD in einem edlen Schuber mit Poster gegenüber.


STEFAN WEYER

DESIGNER / GERMANY / TRIER

„Verschreibungspflichtige Monumentalpoesie

in fünf ergreifenden Bänden.“

Dr. Amadeo-Elias Rothschilf, Lehrstuhl für poetisches Leidwesen.

WWW.STEFAN-WEYER.COM

castle


STEFAN WEYER

DESIGNER / GERMANY / TRIER

“Uwes Erleuchtung” Stefan Weyer, Jan Kiefer

Stop Motion clip for “MTV artbreaks”

castle

WWW.STEFAN-WEYER.COM / WWW.JAN-KIEFER.COM


MICHAEL MATTHIAS - FASHION AND LIFESTYLEILLUSTRATION

CONTACT: WWW.CENTERBLOCK.DE

C E N T E R B L O C K . D E

FASHIONILLUSTRATION


castle

MM

MICHAEL MATTHIAS - FASHION AND LIFESTYLEILLUSTRATION

CONTACT: WWW.CENTERBLOCK.DE


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MICHAEL MATTHIAS - FASHION AND LIFESTYLEILLUSTRATION

CONTACT: WWW.CENTERBLOCK.DE


castle

MM

MICHAEL MATTHIAS - FASHION AND LIFESTYLEILLUSTRATION

CONTACT: INFO@CENTERBLOCK.DE


ir (interrail)

i travelled arround Europe with my sketchbook and a few pens in my pocket and tried to catch the mood of

different places onto paper. I was fascinated about the loneliness I felt in big citys aswell and tried to show by

constructing pictures, how i saw and felt in this areas.

Zürich/Switzerland


London you`re a lady

I spent 7 days in london and was fascinated by the industry,

the buildings and the „rush“ in the city. I couldn`t realise all the

things going on. So i sketched, photographed and wrote in my

sketchbooks. At least my pictures are like puzzles of connotations

and my thoughts.


castle

Rfz (rotefabrik

PATRIC SANDRI

www.patric.sandri.ch.vu

zeitung)

This is like a reportage of „schwamedingen“

a suburb in zurich, switzerland.


G E R M A N Y


WWW.SKIZZOMAT.DE

MARIE LUISE EMMERMANN

vagabond_skizzomat / Serie für destructed.info Online Magazin, ”Vagabonds” 2006

castle


WWW.SKIZZOMAT.DE

MARIE LUISE EMMERMANN

outbreak1_skizzomat / amerik. indep. Plattencover-Projekt, Magazin und Musik, topic ”OUTBREAK” exitstrategymagazine.com, 2006

Illustration für DUMMY Magazin, ”Mein schneller Freund”, (nicht gedruckt), 2007

castle


WWW.SKIZZOMAT.DE

MARIE LUISE EMMERMANN

MARIE@SKIZZOMAT.DE

Frau_Badekappe_skizzomat / freie Arbeit, Collage, 2005

castle


empfaenger_skizzomat / aus einer 3er-Serie für NEON Magazin, Radio Flur -

Gerüchte im Büro, 2007

transmitter_skizzomat / Radio Flur - , 2007

sender_skizzomat / Radio Flur - , 2007

WWW.SKIZZOMAT.DE

MARIE LUISE EMMERMANN

castle


castle

one way_skizzomat / freie Serie, 5 Illus fürs italienische noname magazine, Ausgabe EXIT, 2006

WWW.SKIZZOMAT.DE

MARIE LUISE EMMERMANN

exit_skizzomat / freie Serie, 5 Illus fürs italienische noname magazine, Ausgabe EXIT, 2006


whale Maschine_skizzomat /whalless charity project / pig magazine , 2006

WWW.SKIZZOMAT.DE

MARIE LUISE EMMERMANN

office_skizzomat / , 2006

alte Herren_skizzomat /free project , 2006 castle


ILLUSTRATION / STORYBOARD

STARJUMP G E R M A N Y


INTERVIEWS castle

EMAR / TENGA / SUIKO

JAPAN

CITYABYSS

UNITED KINGDOM


EMAR TENGA SUIKO

TOKIO & HIROSHIMA / JAPAN / THE INTERVIEW

castlemagazine:

First of all, may you introduce yourself to our

readers? Who are Emar, Suiko and Tenga?

Emar:

I’m Emar, I paint like a globe that doesn’t

understand well.

TENGA:

I paint grotesque characters. I’m good at

painting bags, zombies, monsters etc.

Emar:

I bury the space.

SUIKO:

I don’t know how to introduce myself......

Emar:

Suiko is painting styles.

castlemagazine:

How old are you and since when

are you painting/drawing?

SUIKO:

It depends on each person. Tenga my older

brother is painting for a very long time,

aren’t you?

TENGA:

For sure. I started painting years ago,

but I was very lazy. Now, I’m 30 years old.

Emar:

I stopped painting for a period,

so I can hardly fix a correct time spread.

Actually, I’m 27 years old.

castlemagazine:

Where do you live at the moment?

SUIKO:

Emar and Tenga live in Tokyo,

Suiko lives in Hiroshima.

castlemagazine:

Is this enviroment influencing your art?

Emar:

It influences me in good and sometimes in a

worse way.

TENGA:

Well, I was inspired by people as long as I’m

a writer in Japan.

SUIKO:

Yes it does, but its not the only inspiration

for me.

castlemagazine:

How did you start doing creative career?

SUIKO:

I got a birthday present from my parents, it

was a handmade picture book, so you see,

handcrafting and creativity are naturally

for my family.

Emar:

I liked to draw pictures when I was child,

so it might be the advancement? In the last

few years, I think I came to be able to earn

money with my private work. A so-called

fuck’n career starts, when people belonging

to a company, I don’t want to call these kind

of things a real career.

TENGA:

It’s an enhancement of scribbling, which I do

since my childhood. I’m shaping the things,

which come out of my mind, without aware

thinking about what I’m doing. My career

is...no thanks.

SUIKO & Emar: haha!

SUIKO:

Is there a difference between “to unite

the crew” and “belong to somewhere”?

castle “Sleeping Giants” - Tzah(UK), Suiko, Tenga and Emar / Hiroshima-JAPAN


emar.suiko.tenga.the kress one.phil.fate / 2007 / Hiroshima-JAPAN

castle


castle

Emar:

Yes, it’s different. It’s a so-called organization.

I said foolish things, sorry.

castlemagazine:

What isnpired you at the beginning,

and what today? Did it change?

Emar:

Though at the beginning I was influenced by

graffiti mags, but now it might be a bad ideal

sometimes. Basically I don’t check graff

stuff. I appreciate other genres as well.....

but either, I don’t see so much other stuff.

SUIKO:

That’s good. When I see graffiti all the time,

I’m disgusted.

Emar: A disgusting culture.

SUIKO:

At the beginning, I was terribly influenced by

older japanese writers, but it differs now. Of

course I was influenced by Tenga and Emar.

tenga.emar.suiko / Tokyo-JAPAN

Emar: Really?

SUIKO:

My vision has changed when I met you guys.

TENGA:

I think that my roots belonging to Star Wars.

I love these creatures for a long time, and

my old dream was to become a makeup

artist. After all, I do works referring to such

SF-movies now.

SUIKO:

Oh! I’m interested in that very much.

Emar:

It’s very cool, watching those footloose

laughing people in tokyo every day. But I

can’t show that in my works up to now....

TENGA:

Yes, it changes. Maybe I have the feeling to

try harder on my work than before.

Emar: It changes for sure.

castlemagazine:

When was the beginning of the graffiti

movement in Japan. Was there any special

event who activated this, like the arrival

of the movies wildstyle and beatstreet in

europe?

SUIKO:

I don’t answer because I have just started

the graff. Please answer, Tenga elder brother

TENGA:

I ‘m not sure, maybe 20 years ago? It might

be wrong, I don’t know well about graff.

SUIKO:

It’s hard to fix that on one point of time for

the complete movement.

TENGA: That’s true.


castle srk studio - Tenga, Suiko, Dibo (spain) and Emar


Emar:

I heard about...no, I can’t say that for Japan.

Anyway japanese graffiti has not such a long

history. The scene is still growing, maybe.

TENGA: It’s a new field

Emar:

It’s like new but old, like old but new.

TENGA:

Yes. Many artists will appear in the near

future, and it’s rising. I’m sure that japanese

graff culture will become very unique.

SUIKO: So, look forward!

Emar:

We want to build an unique japanese

graff culture.

castlemagazine:

Are you paying your rent out of your graffitiworks,

or are you earning your money with

other jobs?

SUIKO:

My basic work is graff. But It’s quite

difficult...

Emar:

I’m offering my artwork and design stuff for

artists, medias etc. I manage to survive.

TENGA:

I have other jobs, of course . I don’t think I

can survive by doing just graff. We can do

various experiences on other jobs, so then

our graffiti work will be much better I think.

Emar: That’s true.

TENGA: I don’t seperate this.

Emar:

I seriously considerd to work as a temporary

personnel in a flower shop.

www.suiko1.com

suiko.cook / 2005 / Ehime-JAPAN

SUIKO: Oh! For real?

TENGA: Sounds good.

SUIKO: I wanna see Emar in the flower shop.

Emar: For real.

TENGA: I love flowers.

SUIKO: Do you like flowers?

Emar: Not that much.

SUIKO: ...

TENGA: What are you talking about?

Emar: ...next question.

“We want to build

an unique japanese

graff culture”

castle


castle

eternity - suiko.emar.tenga & motel(shizentomotel.com)

2007 / Hiroshima-JAPAN


castlemagazine:

Would you say there is a big difference

between the european and the japanese

graffiti-scene, and if yes, wich differences

are that?

SUIKO:

The sense of values of the japanese scene

is not diversified yet, I think. Though the

reason is that the scene is not big.

Emar:

That’s simple, the writer population is bigger

in Europe than in Japan.

TENGA:

Yes, I think that the influence of the US is

stronger.

www.suiko1.com

elph.suiko / 2006 / Edinburgh-UK

Emar:

There are a lot of bases of the U.S.Army too.

SUIKO: That’s all?

TENGA:

The environment is different. Surrounding

eyes are severe.

SUIKO:

It’s the same in other countries, isn’t it?

Emar:

Well, I think there’re a lot of differences,

but we really answer this in only one

sentence? Graff might be just graff.

castlemagazine:

You guys dont live in the same city in japan.

how did you find each other and became

a crew?

TENGA: Because I was their fan.

SUIKO: What!?

Emar:

When I went to Hiroshima for other purpose

and met them there. I couldn’t imagine that

we’ could be at the same crew at that time

either.

TENGA: I’m a fan.

SUIKO: You’re telling lies......

Emar:

When I meet Tenga a long time ago, I laughed

a little.

TENGA: It was just the beginning

SUIKO: Oooh!

Emar:

We done a lot of projects before started to

become a crew.

SUIKO:

But we did a lot more projects since we

met up.

castle

“The sense of values

of the japanese

scene is not

diversified yet,

I think”


castle

TENGA


TENGA:

Yes yes. I love this member.

SUIKO:

Did we had similar directions at that time?

TENGA:

There was a common sense.

Emar:

If I said “directionality”, Maybe it’s not the

the right description for that point of time,.

Maybe we got along somehow as writers.

SUIKO:

Actually I think, sometimes we have differnt

opinions, but maybe thats the good thing

about it.

Emar:

We get along somehow.

castlemagazine:

Is there mostly legal graffiti in japan or is

there a big illegal scene in too?

SUIKO:

The majority of the japanese scene is illegal.

Emar and Suiko / Hiroshima - JAPAN

castle

TENGA:

There might be a big legal scene in Tokyo.

Emar:

Is there a country where a bigger legal scene

is existing than an illegal scene?

TENGA: South Korea.

SUIKO:

There are some big legal walls in other countries.

But there is not such a thing in Japan.

TENGA: But it increases fast. And that’s good!

Emar:

It’s cool if all increases in good balance.

cause I respect illegal writers.

TENGA:

It is where we all came from, I repect them.

SUIKO:

I dont like that kids who just have started,

get a lot of legal walls and never went out

bombing...but it’s good by some means

though.

Emar:

No, we can say the fact is not good that kids

can get legal walls easily.

TENGA:

Yeah, I want you to know the starting point.

Emar:

You should know that feeling.

SUIKO:

Some kids got legal walls and paint there,

although they do not know how to use spray

cans.

castlemagazine:

Is it hard to do illegal stuff, especially trains

in japan?

Emar:

Of course. At the end you will be arrested.

TENGA:

Baaad thing. Especially train bombing is very

dangerous recently.

Emar: In fact, that doesn’t run.

SUIKO:

But it’s easier than in many other countries.

Well, it depends on the place though. But

there’re a lot of security cameras in Japan.

castlemagazine:

Nowadays there are a lot of writers

who travel around the globe and paint in

many countries. Are there many foreign

writers who visit japan?

Emar:

I have the impression that they very often

come to japan.

TENGA: I think it has just started.

SUIKO:

They don’t come to Hiroshima, Japan is not

only Tokyo!!

Emar:

Going sightseeing is more interesting than

painting in Japan,

SUIKO:

There might be a lot of artists, who have

exhibitions here.

“The majority of

the japanese

scene is illegal.”


castle

suiko / 2006 / Hiroshima-JAPAN

www.suiko1.com


castle TENGA:

I want japanese people to pay more attention

to japanese writers.

SUIKO: Ahhw.

Emar:

Because they like import in any case.

TENGA: No doubt.

SUIKO: Yeah. We export also.

Emar:

Well, if we’re much better than foreigners,

it’s no prob.

TENGA: True.

SUIKO:

Oh, It’s a bad kind of remark.

TENGA: Re-import.

Emar:

It’s not good just masturbation, there might

be a lot of other methods.

TENGA:

I can’t endure that masturbation.

SUIKO:

I’m tired up of Japan a little bit, so I wanna

go to other country for painting.

Emar:

I just want to paint, it doesn’t matter where.

castlemagazine:

Because of his history, Japan is basically

a very isolated country. Do you have many

contacts to foreign writers?

SUIKO:

Emar visted the UK many times,

Emar: Ran after my girl friend.

SUIKO: I was in Germany for a while.

TENGA:

Yeah. Please contact a lot and take me

variously place.

Emar: “take me”!?

TENGA: I wanted to say let’s go.

Emar: Yeah, let’s go!

TENGA: Yeah.

Emar:

It is easier now to contact good artists because

of the Internet spread, but it’s difficult

to build a cool relationship, when we meet

them actually.

SUIKO&TENGA: Yeah.

Emar:

Sometimes we don’t need a translator, love

arises because we are just smattering.

But we need a translator, when we have to

paint a lot of walls or something.

SUIKO:

Yep, sometimes it’s a little bit difficult, cause

I can’t understand English very well.

below: tenga.suiko.emar / Hiroshima-JAPAN


suiko / 2006 / Hiroshima-JAPAN

www.suiko1.com

castle


above: tenga.emar.suiko / Hiroshima-JAPAN

castlemagazine:

Is the graffiti-scene generally connected

with the hiphop-scene in japan like it is

in many other countries,) or is it running

seperately

Emar:

It’s a completly different thing for me.

TENGA: Me too.

SUIKO:

I’m not good at “freaking out” in the club, so

maybe it’s running seperately for me.

Emar:

Actually, I have no connection to hiphop

in Japan.

SUIKO:

I have a feeling that I wanna have contact to

a lot of different people, included the hip hop

guys. Welcome any genre.

TENGA: Me too.

castlemagazine:

How do you think painting affects the artist

in his own lifestyle? Can it be like a cure

or even a therapy?

SUIKO:

Ah, I think it looks like that.

Emar:

If a favorite thing is done, happiness comes

on it’s own volition.

TENGA:

Yeah, it’s mental stabilizer.

Emar: But sometime it’s hard.

TENGA: But It doesn’t matter.

Emar:

But, you know we don’t do that for a cure.

TENGA: Yeah.

SUIKO: Sure.

Emar: The concept is different.

SUIKO:

I madly thank to graff... That’s THE drug.

TENGA:

I think it looks like. It’s poisoning.

Emar: No doubt.

SUIKO: I will die on the wall.

castlemagazine:

We all know: It’s very very satisfying to see

one’s own creative vision becoming reality.

Is there anything else for you, that compares

to that ?

SUIKO: I don’t know...next.

Emar: Let’s reserve it.

castlemagazine:

What do you generally think about using

digital medias for painting or drawing? Can

it be an enrichment or is it dangerous for the

free analog processes?

SUIKO:

Our basic is analog work, so if we’ll use digital

medias after basing it, it’s not dangerous

I think.

TENGA:

I think it’s not dangerous at all. We should

become more and more familiar with digital

medias because digital work will be needed

more up to now.

Emar:

It doesn’t mean that analog work is alllways

perfectly dropped to digital. We have to

know that it’s difficult to draw a picture. For

example, “I can’t choose such a color!” It’s

good. Erase and draw, erase and draw again

(Tenga said to me).

castle


suikocanvas / 2006


castle

TENGA:

We are a happy generation, because we can take

experience in both processes, analog and digital.

Emar: That’s true.

SUIKO:

If more an more work is digitalized, analog processes

will get a better standing, like graf might

will become a more important thing.

TENGA: That’s true.

Emar:

We can’t achieve the analog power by using only

digital medias.

castlemagazine:

How important is the identification of letters for

you in Styles? You know the frequently asked

question of people watching styles : “what does

that mean?” How do you deal whith that?

SUIKO & TENGA: That’s right. Yeah.

SUIKO:

It’s difficult to answer. I want to value the meaning

of an individual line. But others often are not

able to read it. However, I think I don’t want to

despise the pronounciation in my own letters.

Emar:

It’s good by some reasons - it’s possible to read

or it’s impossible to read. Anyway, I want a comfortable

shape in mine. I add a lot of lines without

any meaning and I cut them off again, I thought

that it’s possible to paint objects with persuasive

power or something.

TENGA:

I mostly paint characters. But if I would paint letters,

I might want other people to be able to read

them.

Emar: I have no idea.

castlemagazine:

What are your plans for the future?

SUIKO:

Oh, it’s a tricky question though, I think it’s good

for our crew. What do you think? We have a lot of

thing to do, don’t we?

Emar:

I have a lot of plans but one thing is that I want

you guys to make us familiar with german sausage

and german beer.

SUIKO:

Is it our future target?! Germany tour!

TENGA: Sounds good.

Emar: It’s wonderful.

TENGA: Sausage!!

Emar: It might be very delicious.

TENGA: Beer too.

SUIKO: Beer, sausages, companions in Germany

andwalls.

TENGA: That’s cool. I wanna go to Germany.

Emar: It might be good.

SUIKO:

But this mag is a international one, isn’t it?

Emar: No prob.

SUIKO:

I wanna travel round the world and realize a lot

of projects and drink al ot of beer.

EMAR&TENGA: That’s cool.

castlemagazine:

Thank you very much for this funny interview

guys and see you soon in germany (for some

sausage and beer) or japan!

suiko / 2007 / Hiroshima-JAPAN

www.suiko1.com


suiko / 2003 / Hannover-GERMANY * facsimile restructured

www.suiko1.com

castle


www.suiko1.com

suiko / 2002 / Hiroshima-JAPAN(YAMAHA-TOWNMATE) *suiko’s mortorcycle restructured

castle


suiko / 2001 / Hiroshima-JAPAN(HONDA-A-AF35) *mortorcycle restructured

castle

www.suiko1.com


castle

CM:

First of all, may you introduce yourself to our readers?

What is \”cityabyss\” all about?

CA:

Cityabyss is about a modern city in general, industrial

buildings, contemporary landscapes.(in broad meaning) It

is associated with terms such as: city, mass, machine with

human being somewhere in between.

CM:

How old are you and since when are you painting/drawing?

CA:

I’m 28 and maybe it’s not the most original answer,

but I draw since I was a child.

CM:

Where do you live at the moment

and is this environment influencing your art?

CA:

At the moment I live in London and I have to admit that the

city has put a very strong impact on my works.

This is the place where the cityabyss idea has started.

CM:

How did you start doing creative work/career?

CA:

It became serious when I started attending an art college,

then through the academy I tried to realize my artistic

plans. Afterwards I think I managed to create some kind

of résumé and than I tried to push it forward, it was like

inventing a new way of thinking.

LONDON / U.K.


castle


castle


castle


CM:

What inspired you at the beginning,

and what today? Did it change?

CA:

Yeah, it’s changed and is still changing. It’s a

process, but this is what I like the most about it.

During my studies I didn’t work with computers.

The area of my interests was more less similar

to the one I have now. I’ve been doing collages

mostly about people in nature, about people’s

environment. Now I can see that I did develop

my style because of it.

CM:

Do you get your ideas from everyday-life?

CA:

I get inspired by many things. I observe them in

everyday-life. Starting from the city (in its own)

then going through fashion, interior design

to creative people.

CM:

From which point is illustration art for you?

castle

CA:

From the point of using other disciplines and

every art form available - mixing them into

a new contemporary quality.

CM:

How important is the personal statement in

your works? Is it important to you that everyone

gets the message?

CA:

Yes it’s important to me, I don’t want my illustration

to be only a nice picture. Even though

I put the impact on handcraft I also try to put

some ideas behind. They are not literal, but

based mostly on emotions.


CM:

What makes the fascination of creativity for you?

CA:

It prompts me to act.

CM:

We all know: It´s very very satisfying to see one´s

own creative vision becoming reality. Is there

anything else for you, that compares to that?

CA:

Yeah, moments like that are very satisfying indeed,

but looking deeper we could compare them to fulfillment

in life for example, which is more a long

distance task, but comparably same hard to reach.

CM:

What means individuality for you?

CA:

To have the courage to live differently to others.

CM:

What do you generally think about using digital media

for painting or drawing? Can it be an enrichment

or is it dangerous for the free analog processes?

CA:

I think that digital techniques are very useful at

work and I’m someone who three years ago didn’t

work on the computer at all. Nowadays you can

still work with traditional techniques like drawing,

painting and then transform them digitally. This is

what is beautiful about it. Even more, it brings new

quality and is very revealing.

CM:

What are you working on at the moment?

CA:

I’m mostly working on the expressiveness of the

cityabyss, I would also like to broaden the cityabyss

idea into field of design. Beside that I have some

new projects in progress as well.

CM:

What are your plans for the future?

CA:

I would like to collaborate with a group of

people with similar interests and ideas.

It would be great to have the opportunity

to do something together, like a magazine

for instance.

CM:

A last statement for our readers?

CA:

Dear readers, I hope I didn’t bore you

to death. :)

castle


www.cityabyss.com

castle


SPECIALS

JITTER - MAGAZIN

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C O M I N G S O O N !

Unsere regelmäßig erscheinenden Webpublikationen, die viele Leser und Betrachter

bisher gratis und auf höchstem Niveau mit Illustration, bildender Kunst, Design

und vielen anderen Bereichen aus der kreativen Welt bedienten, sollen sich in Zukunft

nicht mehr nur auf den virtuellen Raum beschränken, sondern greifbar nah

zum Anfassen sein!

Castlemagazine steht nun an einem ganz besonderen Punkt in seiner bisherigen

Entwicklung - für eine Publikation in Buchform suchen wir noch einen passenden

Verlag. Verleger, die sich für dieses kommende Buchprojekt interessieren, wenden

sich bitte an folgende Kontaktadresse:

email: book@castlemagazine.de • web: www.castlemagazine.de

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Our periodical released web-publication, which provides plenty of readers with illustration,

fine art, design and other stuff from the world of creativity, should turn

from virtuallity to real life - we´re going print!

Actually, Castlemagazine is on on a turning point in it´s history - we are searching

for a publishing company for a special bookproject. Publishers, who are interested

in supporting our project, can contact us under following adresses:

email: book@castlemagazine.de • web: www.castlemagazine.de


Ausgabe 02/07. Schwerpunkt Bild und Musik.

Die Beziehung von Bild und Musik hat eine bis in die Antike zurück reichende Tradition.

Pythagoras beschäftigte sich mit Sphärenmusik, die für ihn die kosmische Ordnung widerspiegelte.

Die Töne wiederum ordnete er bestimmten Farben des damals bekannten Spektrums zu. Aristoteles

entwickelte eine Farbskala mit sieben Farben, ordnete diesen Tonintervalle zu und schuf

damit die Grundlage für die antike Farbe-Ton-Beziehung. Leonardo da Vinci projizierte bereits

um 1500 farbige Lichter und als Erbauer des ersten Farbklaviers gilt der Maler und Alchemist

Giuseppe Arcimboldo. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als die Kunst sich vom Gegenstand

befreite, experimentierten Künstler wie Wassily Kandinsky mit der Übertragung musikalischer

Prinzipien auf die Malerei und der experimentelle Animationsfilm nahm mit den Werken von

Oskar Fischinger, dessen bekannteste Arbeit wohl das Segment Toccata und Fuge in D-Moll aus

Disneys Fantasia ist, viele Entwicklungen der Videoclipästhetik vorweg.

Die Popkultur hatte von Anfang an eine enge Beziehung zum Visuellen. Angetrieben von

Drogenerfahrungen entstand in der Hippie-Ära die dissonante und etwas überreizte psychedelische Kunst,

deren Farb- und Formexzesse sich auf zahlreichen Plattencovern wiederfinden. Die PostpunkÄra

zu Beginn der achtziger Jahre brachte schließlich in Rückbesinnung auf Techniken der

Dada-Kunst mit Neville Brody einen ersten modernen Design-Star hervor. In der jüngeren Zeit

hatte vor allem die elektronische Musik großen Einfluss auf die Bildgestaltung, die den digitalen

Klängen mit den Möglichkeiten der Pixel- und Vektorgrafik eine äquivalente visuelle Ausdrucksform

zur Seite stellte. Lange Zeit unbeachtet, erlebt die dem Rock‘n‘Roll und einer eher traditionellen

Malweise verpflichtete „Low-Brow“-Art derzeit auch hier zu Lande einen bemerkenswerten

Aufschwung.

castle

Abbildung links: Heiko Müller: ‚I wanna be sedated’

(Joey Ramone), 2007.


Ausgabe 02/07. Schwerpunkt Bild und Musik.

Die Verbindung von Bild, Musik und darüber hinaus auch mit den darstellenden Künsten, zeigt

sich zudem in Projekten wie dem 2006 in Halle veranstalteten Festival Comic meets Theater, auf

dem „zeitgenössische Koalitionen zwischen Comic, Animationsfilm, Streetart, Performance, Musik

und Theater“ zu sehen waren oder der Character-Performance auf dem letzten Pictoplasma-

Festival.

Ob als Farbenmusik, animiertes Musikvideo, Platten-/CD-Cover, Konzertplakat, Musikerbiographie im

Comicformat oder Musikvisualisierung per Live-VJing: die Ausdrucksmöglichkeiten, die in der

Begegnung beider Kunstgattungen liegen sind längst noch nicht ausgeschöpft. Den Hintergrund

liefert häufig genug die Künstlerbiografie selbst. Musiker, die sich als Bildgestalter betätigen

und Zeichner, die Musik machen sind eher die Regel als die Ausnahme. In JITTER 02/07 werden

einige von Ihnen mit Arbeiten und Projekten vorgestellt:

Weitere Info unter www.jitter-magazin.de

castle

JITTER o2/07 erscheint im September. Aus dem Inhalt der kommenden Ausgabe:

Projekte “Legends of Rap” - eine Würdigung der Gründerväter in illustrierten

Sammelkarten.

Interview

Peter Blegvad: Avantgarde-Musiker und Illustrator,

Henning Wagenbreth: Prof. für Illustration an der Udk Berlin

Exklusives Artwork

Illustrierte PopSplits (Popsongs) von David von Bassewitz, Felix Scheinberger,

Ulli Grötz, Hendrik Dorgathen u.a. Eine Hommage an „Yellow Submarine“ von

Vanessa Karré und Andrea Offermann

Portrait

Moki: Comiczeichnerin und Illustratorin des Verschwindens

Andrea Offermann: Comiczeichnerin und Bestiarium

Vanessa Karré: Visuelles Konzept für Wir sind Helden

Atsushi Fukui: Artwork für den Pop-Avantgardisten David Sylvian

Reinhard Hammerschmidt: Improvisation in Bild und Musik

Außerdem: Praxis, Ausstellung, Hochschule, Rezensionen

Moki, 2007.

Moki, 2006.

Andrea Offermann: Moving Out - Auszug, 2007.


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UND WEITERÜBERTRAGEN, SOFERN SIE NICHT VERÄNDERT UND VORHANDENE URHEBERRECHTSVERMERKE NICHT ENTFERNT WERDEN, SIE JEDOCH IN KEINER FORM, EINZELN

ODER KOMBINIERT, OHNE ZUSTIMMUNG DER BERECHTIGTEN GEWERBLICH NUTZEN ODER IN ANDERE WEBSITES, PRINTPRODUKTE ODER ELEKTRONISCHE MEDIEN EINBINDEN.

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COPYRIGHT HOLDER. UNAUTHORIZED INCLUSION OF SINGLE PAGES, GRAPHICS, OR OTHER COMPONENTS OF THIS DOCUMENT IN OTHER WEBSITES, PRINT PRODUCTS,

OR ELECTRONIC MEDIA IS PROHIBITED. ALL CONTENTS ©2007 BY CASTLEMAGAZINE.DE

!!! DANKE AN ALLE KÜNSTLER & AUTOREN FÜR EUREN SUPPORT !!!

!!! WE THANK ALL ARTISTS AND AUTHORS FOR THEIR SUPPORT !!!

CASTLEMAGAZINE

ISSUE10 // “THE EXHIBITION ISSUE” // AUGUST 07

Publishers/Editors/ArtDirection:

Patrick Hartl / www.stylefighting.de

Dachauerstrasse 33 / 80335 München

& Michael Matthias / www.centerblock.de

Cover: Michael Matthias

Layout/Graphic & Authors:

Der Hartl / www.stylefighting.de

Michael Matthias / www.centerblock.de

Daniel Schüßler / daniel.schuessler@gmx.de

Yvonne Winkler / info@vierfarrbraum.de

&Rüdiger Wolf

Website/-coding:

Ray Tischler / www.Kray-C.net

Contributing Artitsts:

Beyond Streetart / www.beyond-streetart.de

Illustrative07 / www.illustrative.de

Castle - The Show / www.goerres10.de

Der Hartl / www.stylefighting.de

Michael Matthias / www.centerblock.de

Alex Zöbsich / www.starjump.de

Yvonne Winkler / info@vierfarbraum.de

Daniel Schüßler / daniel.schuessler@gmx.de

Words for Peace / www.wordsforpeace.org

Toy Giants / www.toygiants.com

colorsmagazine / www.colorsmagazine.com

24/7 / www.247artproduction.de

feat. Z-rok / Z-rok@web.de

Galerie Lichtpunkt / www.lpgalerie.de

Harry Ardias / www.hahaharry.com

MWM Graphics / www.mwmgraphics.com

ImaOne / www.imaone.com

M.Poos / m.poos@gmx.de

Ricardo Guimaraes

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Stefan Weyer / www.stefan-weyer.com

Patric Sandri / www.patric.sandri.ch.vu

Marie Luise Emmermann / www.skizzomat.de

Emar&Tenga&Suiko / www.suiko1.com

Cityabyss / www.cityabyss.com

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