ETF+Magazin+3+2013 - peersuna

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SEPTEMBER 2013

Spannende Tagung

Welche Strategien eignen sich am besten,

um ein robustes ETF-Portfolio zu konstruieren

Welche Möglichkeiten bieten

Indexfonds, um das Anlageergebnis zu

verbessern Diese und ähnliche Fragen

stehen auf dem Programm der zweiten

ETF-Investoren-Konferenz, die die Fonds-

Rating-Agentur Morningstar am 7. und

8. November in Mailand ausrichtet. Eingeladen

sind institutionelle Anleger und

Asset-Manager aus ganz Europa. Zusammen

mit bekannten ETF-Experten werden

die Teilnehmer in zahlreichen Diskussionsrunden

und Referaten neue Taktiken

und Strategien im Portfolio-Management

kennen lernen und analysieren.

Unter den Referenten finden sich neben

mehreren Morningstar-Analysten auch

Julian Callow, Chief European Economist

bei Barclays, Lorenzo Pagani, Chef des

europäischen Bond Trading Desk bei Pimco,

oder Barbara Alemanni, Professorin

an der Universität Bocconi.

Das Tagungsprogramm können Interessenten

im Internet einsehen unter.

morningstaradvisor.com/etfinvesteurope.

Weitere Informationen erteilt auch Susanne

Kischel, Telefon: 0 69-27 13 77-151 bzw.

unter: Susanne.Kischel@morningstar.com

Weiter aufwärts

Das Wachstum des ETF-Markts geht weiter. Nach Berechnungen

des Londoner ETF-Marktforschungsinstituts

ETFGI flossen im Juli weltweit rund 44 Milliarden

Dollar in börsengehandelte Indexfonds und Zertifikate.

Insgesamt erreichte damit das Vermögen von ETFs und

ETPs Ende Juli ein Volumen von 2,16 Billionen Dollar.

Nach Zählung von ETFGI können sich die Bewohner

des Planeten Erde nun übrigens über eine stattliche

Produktpalette mit 4883 ETFs und ETPs freuen. Diese

würden von 209 Gesellschaften angeboten und an

57 Börsen gehandelt. Unter den ETF-Anbietern kann

sich die US-Gesellschaft Vanguard in diesem Jahr über

die stärksten Zuflüsse freuen. Seit Januar flossen in

Vanguard-ETFs 36 Milliarden Dollar an neuen Mitteln.

Der noch immer größte Anbieter iShares verbuchte

laut ETFGI seit Jahresanfang 32 Milliarden Dollar

frische Anlegergelder.

Mit Nettomittelzuflüssen von 42 Milliarden Dollar wurde

fast das gesamte Marktwachstum im Juli von

Aktien-ETFs getragen. Anleger investierten dabei

überwiegend in Indexfonds mit US-Aktien. Bei den

Rentenfonds ergab sich nur ein geringer Nettozufluss

von rund fünf Milliarden Dollar. Vor allem High-Yield-

Fonds konnten dabei frisches Kapital anlocken. Aus

Rohstoffprodukten zogen Anleger dagegen im Juli rund

drei Milliarden Dollar ab. Zwei Drittel dieser Abflüsse

entfielen dabei auf den Edelmetall-Bereich.

ETFlab: Heim zu Muttern

Neue Verpackung, gleicher Inhalt: Die Indexfonds der Sparkassen-Gruppe firmieren

jetzt nicht mehr unter ihrem bisherigen Markennamen ETFlab, sondern

tragen nun den Namen der Mutter Deka. Mit dem Namenswechsel geht

die Fusion der ETFlab Investment GmbH auf die Deka Investment GmbH einher.

„Die ETFs der DekaBank-Gruppe sind damit künftig klar als Deka-Produkte

erkennbar“, sagt Oliver Behrens, Vorstand der DekaBank für institutionelle

Kunden, Wertpapieranlagen & Kapitalmarkt. Mit der Fusion sei die ohnehin

bestehende funktionale Zuordnung des ETF-Geschäfts in den Zuständigkeitsbereich

der Bank auch rechtlich vollzogen worden. Für die bisherigen Kunden der

ETFlab ändert sich wohl nichts: Das vorhandene Fondsangebot bleibt unangetastet.

Alle Mitarbeiter der ETFlab wurden von der Deka übernommen und

dürfen weiterhin von München aus den Markt versorgen. Der langjährige

ETFlab-Chef Andreas Fehrenbach bleibt ebenfalls in München am Ruder.

Andreas Fehrenbach:

verantwortet weiterhin Deka-ETFs

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