Gemeindebrief

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Gemeindebrief

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Gemeindebrief

Juni - August 2011

Evangelische Michaelsgemeinde Darmstadt


Auf ein Wort

An(ge)dacht

Liebe Leserinnen und Leser,

Mal sind es 12, mal 52, mal sogar

148 Millionen Euro, die ein

Glückspilz im Lotto gewinnt.

Mit einem solchen Gewinn

können alle Wünsche erfüllt

werden: der Traum vom Eigenheim

(oder, noch besser, einer

Villa), der Traum vom Super-

Auto, exotische Weltreisen

oder nie mehr arbeiten müssen.

Wenn da nicht die anderen wären:

Misstrauen und Neid der

Nachbarn führen meistens zum

Ortswechsel, Freundschaften

werden argwöhnisch analysiert:

mag der Freund wirklich mich

oder will er nur ein Stück vom

Kuchen Beziehungen platzen,

plötzlich keine Zeit mehr, alles

haben wollen, endlich jemand

sein wollen.

Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz

(Mathäus 6,21)

Monatsspruch für Juli 2011

Letztes Jahr war zu lesen:

Jahrelang hatten drei Arbeitskollegen

mit mäßigem Erfolg

gemeinsam Lotto gespielt. Mit

2

den mehr als 1,7

Millionen Euro

folgten nichts als

Ärger und heilloser

Streit. Während

sich Adam B.

und Waldemar S.

über den Gewinn

freuten und von

einem sorgenfreien

Leben träumten,

fühlte sich Jerzy S.

ausgebootet. Er

behauptete, das Duo habe ihn

übergangen und stellte Strafanzeige

wegen Betrugs, ein

Großteil des Gewinns wurde

gepfändet.

Geld verdirbt den Charakter

- wussten wir doch eigentlich

schon immer, oder Aber jetzt

haben es uns US-Forscher

schwarz auf weiß

belegt: in einer

Studie der Universität

von Kalifornien

wurde herausgefunden,

Menschen mit mehr

Geld zeigen weniger Mitgefühl

für andere. Tja - Geld allein

macht wohl nicht glücklich und


Auf ein Wort

innen berührt. Wenn das Herz

im Spiel ist, dann wird sowieso

alles irgendwie innerlich und

das Äußerliche gerät in den

Hintergrund.

verspricht auch kein sorgenfreies

Leben.

Deswegen vermute ich, dass

Matthäus, wenn er den Schatz

mit dem Herzen verbindet,

nicht das schnöde Geld mit

dem Schatz meinen kann. Wäre

ja eigentlich auch untypisch für

die Bibel. Worum geht es also

Das Herz bezeichnet das Personzentrum

des Menschen,

gleichermaßen unsere Identität,

uns selbst.

Bei dem Schatz geht es also um

uns, es geht nicht um etwas

Äußerliches, sondern um etwas

Innerliches, um das, was uns

3

Es geht bei Jesus nicht um

das Vermögen, das bei einer

Sparkasse deponiert werden

kann, sondern es geht um das

Vermögen, leben zu können,

es geht um aller Menschen

Freiheit, um Gerechtigkeit, um

Wahrheit, um Glaube, Liebe

und Hoffnung. Es geht um den

Schatz unserer Erinnerungen,

um die Menschen, die mit uns

leben und uns nahe sind, um

Gott, der unser Leben begleitet,

gerade in Dunkelheit und

Traurigkeit. Daran sollten Menschen

ihr Herz hängen, denn

diese Schätze sind das einzige,

was wertvoll ist und doch nicht

mit Geld zu bezahlen sind.

Einen schönen Sommer wünsche

ich Ihnen allen

Ihr Pfarrer Thomas Waldeck

An(ge)dacht


Gottesdienste und Veranstaltungen

JUNI 2011

Donnerstag, 2.6., 10.00 Uhr

Himmelfahrtsgottesdienst auf

der Mathildenhöhe

Pfarrerin Richter, Pfarrer

Wiegand und Pfarrer Waldeck

Sonntag, 5.6., 10.00 Uhr

Gottesdienst

Ströme lebendigen Wassers

Pfarrer Waldeck

Sonntag, 12.6., 10.00 Uhr

(Pfingstsonntag)

Gottesdienst mit Abendmahl

Gottes Geist in unserer Welt

Pfarrer Waldeck

Montag, 13.6., 10.00 Uhr

(Pfingstmontag)

ökumenischer Gottesdienst in

der Michaelskirche

Pfarrer Stein / Pfarrer Waldeck

JUNI 2011

Sonntag, 19.6., Gemeindefest

11.00 Uhr

Gottesdienst für Kleine und

Große

Pfarrer Waldeck und Team

Freitag, 24.6., 10:30 Uhr

Altenheim-Gottesdienst

Pfarrer Waldeck

Sonntag, 26.6.

(Wegen der Schulferien fällt der

Kindergottesdienst aus)

Sonntag, 26.6., 17.00 Uhr

Abendgottesdienst

Pfarrer Waldeck

Dan Brown, Sakrileg – Der Da

Vinci Code

Fakten oder Märchen

Terminkalender

Freitag, 17.6., 19.00-24.00 Uhr

„Nacht der Kirchen“

in der Michaelskirche

Pfarrer Schwöbel / Pfarrer

Waldeck

Dazu Näheres auf den Seiten

8 und 9

4


Gottesdienste und Veranstaltungen

JULI 2011

Sonntag 3.7., 10 Uhr,

Gottesdienst in der Thomasgemeinde

(mit Abendmahl)

Pfarrerin Tanja Bergelt

Sonntag 10.7., 10 Uhr,

Gottesdienst in der Martin-

Luther-Gemeinde (Pfarrer Uwe

Wiegand)

JULI 2011

Sonntag 31. Juli., 17.00 Uhr,

Abendgottesdienst

Pfarrer Waldeck

Architektur und Freiheit –

das Hundertwasserhaus als

Signal

Sonntag 17.7., 10.30 Uhr,

Gottesdienst in der Johannesgemeinde

(Pfarrer Thomas

Waldeck)

Sonntag 24.7., 10 Uhr,

Gottesdienst in der Michaelsgemeinde

(Pfarrer Gerhard

Schnitzspahn)

Montag 25. Juli, 20:30 Uhr

Juligespräch,

Treffpunkt an der Kirche

musik und stille

in der michaelskirche

jeden montag, 22.00 Uhr

am abend klingt nach,

was den tag geprägt hat,

was gelungen und was missglückt ist.

was glücklich macht und was schmerzt,

kann in der stille bedacht werden.

Sonntag, 31. Juli,

(Wegen der Schulferien fällt der

Kindergottesdienst aus.)

5

Terminkalender


Blindtext In Kinder Gottesdienste den Gemeinden und Jugend

und Veranstaltungen

AUGUST 2011

Sonntag 7. 8., 10.00 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

Das Brot des Lebens

Pfarrer Waldeck

Sonntag 14.8., 10.00 Uhr

Gottesdienst

Prädikant Fritz-Knötzele

Sonntag 21.8., 10.00 Uhr

Glaube so schön wie die Liebe

Gottesdienst zur

Silbernen Konfirmation

in der Thomasgemeinde,

Flotowostraße 29,

mit Gospelchor Parish4

Pfarrer Wiegand / Pfarrer

Waldeck / Pfarrer Schwöbel /

Pfarrerin Bergelt

Besonders eingeladen sind alle,

die vor ca. 25 Jahren konfirmiert

wurden, in Darmstadt

oder auch andernorts.

AUGUST 2011

Sonntag 28.8., 10.00 Uhr

Kindergottesdienst, Treffpunkt

an der Kirche zur

gemeinsamen Fahrt zum

Tauffest am Woog

Sonntag 28.8., 11.00 Uhr

Taufgottesdienst und Tauffest

am Woog

... und heute schon vormerken

für November: 3 Orgelkonzerte

in 1 Woche, am

Montag, 14., Mittwoch 16.

und Freitag 18. November

Da explodiert die Orgel!

Unbedingt miterleben!

Blindtext Terminkalender

Montag 22.8., 10.30 Uhr

KiTa-Gottesdienst

Pfarrer Waldeck

Freitag, 26.8., 10.30 Uhr

Altenheimgottesdienst

6


Gottesdienste und In Veranstaltungen

den Gemeinden Blindtext

Großes Tauffest am Woog:

mit Woogswasser getauft!

Am Sonntag, 28. August um 11 Uhr

findet wieder ein großes Tauffest

der Darmstädter evangelischen

Kirchengemeinden am Woog statt.

Wir laden Eltern mit Kindern

zwischen 4 und 10 Jahren ein, ihre

Kinder dort taufen zu lassen.

Anmeldung und Vorgespräche im

Gemeindebüro bei Pfarrer Waldeck

7

... und weitere

Gottesdienste im Grünen

Hofgut Oberfeld, Burg Frankenstein,

Orangerie, Botanischer

Garten, Platanenhain usw. lauter

schöne Ziele für einen Gottesdienstbesuch

und auch für Ihren

Sonntagsausflug mit Familie oder

Freunden. Einen Flyer zu Terminen,

Themen und Orten gibt‘s im Gemeindebüro

oder im Kirchenladen,

Rheinstr. 31. Online unter: www.

evangelisches-darmstadt.de.

Oder, wenn Sie weiter weg fahren

wollen im Bereich der Evangelischen

Kirche in Hessen und Nassau,

gibt es ein vielfältiges Angebot

unter: www.freiluftkirche.de

Blindtext im Grünen


Blindtext Nacht der Kirchen

Blindtext Veranstaltungen

in Darmstadt am 17. Juni 2011

„Menschen treffen. Gott

begegnen“

Unter diesem Leitwort steht

die vierte Nacht der Kirchen in

Darmstadt, organisiert von der

ökumenischen Arbeitsgemeinschaft

Christlicher Kirchen in

Darmstadt. Kirchen und kirchliche

Einrichtungen öffnen ihre

Türen und bieten ein vielfältiges

Programm an mehr als 50 Veranstaltungsorten.

Um 18.50 Uhr läuten gleichzeitig

alle Kirchenglocken die Nacht

der Kirchen ein, die um 19 Uhr

beginnt. Mit Angeboten und

Veranstaltungen zum Mitmachen,

zum Nachdenken und zur

Besinnung. Und wenn Sie sich

auf diese ganz besondere Erfahrung

einlassen, wird es mitten

in diesem Fest möglich sein, mit

Gott in Berührung zu kommen.

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Michaelsgemeinde

Michaelskirche,

Liebfrauenstraße 14

„Von der Gnade, vom Wein

und der Freude“

• 19:00 – 19:45 Uhr

Parish4 – Gospelchor

• 20:00 – 21:45 Uhr

„Gnadenlose Postmoderne –

eine theologische Einschätzung“

Vortrag von Prof. Dr. Christoph

Schwöbel, Professor für

Systematische Theologie in

Tübingen; anschließend Diskussion.

„Ist das Christentum die Religion

der Gnade schlechthin, dann

muss die Gegenwart der Gnade

auch als Schlüsselkriterium

zur Beurteilung der Situation

der Gegenwart sein – in der

Moderne wie in der Postmoderne.

Aus dieser Perspektive

betrachtet, erweisen sich schon

entscheidende Kennzeichen

der Moderne, und erst recht ihre

Verstärkung und Transformation

in der Postmoderne, als Zeichen

des Verlustes der Erfahrung der

Gnade.“

(Zitat aus der Schrift von Christoph

Schwöbel: Christlicher

Glaube im Pluralismus)


Nacht der Blindtext Kirchen

• 22:00 – 23:45 Uhr

„Der Wein erfreue des Menschen

Herz“– musikalisch-literarische

Weinprobe mit Weinen aus dem

‚Weinkontor‘. Dazu Live-Musikder

Backstreetbrothers, einer

Band aus Dieburg, mit Mario

Ganß/Gitarre und Gesang, Jonas

Oberle/Cajon und Marius Oberle/Bass

• 00:00 – 00:15 Uhr

„lichtstill“ – Nachtgedanken

Martin-Luther-Gemeinde

Martinskirche, Heinheimer Str. 43

Klang und Raum –

Martinskirche erleben

• 19:00 – 19:45

Führung durch die

Martinskirche (Peter Engels)

• 20:00 – 20:30

„Somebody’s knocking at Your

door“ – Konzert des Gospelchors

Parish4

• 20:30 – 21:00

„Wie ist die Welt so stille“ – Texte

und Musik zum Abend (Ulrike Süß,

Peter Engels)

• 21:15 – 22:00

Von Klassik bis Moderne – Konzert

des Dekanats-Posaunenchors

• 22:15 – 22:45

Lichtmeditation (Brigitte Thielen)

9

• 23:00 – 23:45

Modern Jazz & Bossa Nova – Die

Jazz Angels aus Weiterstadt zu Gast

in der Martinskirche

• 00:00 – 00:45

Taizé-Gottesdienst mit Agape-Feier

(Elisabeth-Gemeinschaft)

Sankt Elisabeth,

Gottes bunter Welt in der Vielfalt

der Gemeinde begegnen

Schloßgartenstr. 57

• 19:00 – 19:20

Musikalische Eröffnung mit internationalen

Liedern

• 20:00 – 20:20

Mitmachtänze zu biblischen Geschichten

für Groß und Klein aus

Deutschland

• 21:00 – 21:20

Eindrücke von Guadalupe: Marienwallfahrtsort

mit indianischen

Wurzeln in Mexiko

• 22:00 – 22:20

Traditionelle und rockige Musik aus

Argentinien:

„Misa Criolla“ und „La Biblia“

• 23:00 – 23:20

Poesie von Pater Jan Twardowski

aus Polen

• 24:00 – 00:20

Ein letztes Auftanken und Atemholen

mit Taizéliedern aus Frankreich

und irischem Segen für die Nacht.

Blindtext Veranstaltungen


Verkündigung

Im Gottesdienst

am 30. Januar

2011 hatte der

Kirchenvorstand

die Verkündigung

übernommen.

Bei der

Jahreslosung für

das Jahr 2011

hat er einen engen

Bezug zum

Namensgeber

unserer Gemeinde gefunden: zum

Engel Michael, der das im Drachen

verkörperte Böse bekämpft. Nach

dem ersten Teil im letzten Gemeindebrief

folgt hier der zweite Teil.

Park“ brechen Saurier in übermenschlicher,

riesiger Größe in

die menschliche Welt ein. Das

Grauen bricht über unschuldige

Über das Böse und das Gute (2)

Betrachtungen zur Jahreslosung 2011

das Gute

In dem Glasbild des Kirchenfensters

ist der Engel Michael

im Kampf. Er kämpft gegen das

Böse schlechthin. Den Teufel.

Den Teufel in Gestalt eines Drachens,

eines Wesens, so furchtbar

wie man es sich nur vorstellen

kann. Gewaltig, groß über

alle Maßen, Schwefeldampfwolken

fauchend, feuerspeiend.

Auch heute noch kann uns die

die Vorstellung eines Drachens

erschauern lassen.

In dem amerikanischen Spielfilm

von Steve Spielberg „Jurassic

10

Menschen herein - die eigentlich

nur einen schönen Sonntagnachmittag

mit der Familie

verbringen wollten. Im Kino hat

das Grauenhafte den gleichen

Platz wie in der griechischen

Tragödie: Wenn die Vorführung

vorüber ist, ist auch das Grauenhafte

vorüber - die Prüfung bestanden.

Der Zuschauer erfährt

den Trost, dass demgegenüber

die eigenen alltäglichen Sorgen

und Nöte dagegen so furchtbar

dann doch nicht sind.


Verkündigung

die eigenen alltäglichen Sorgen

und Nöte so furchtbar dann

doch nicht sind. So ist auch

die biblische Überlieferung

vom Kampf Michaels mit dem

Drachen tröstlich: und wenn

die Welt voll Teufel wär’, und

wollt uns gar verschlingen - Die

Botschaft lautet: Das Böse wird

überwunden, so furchtbar es

auch ist. Der Fürst der Hölle wird

am Ende unterliegen.

Aufgeschrieben hat die Geschichte

von Michaels Kampf

gegen den Drachen der Prophet

Johannes auf der Insel Patmos.

Patmos ist eine der vielen kleinen

griechischen Inseln in der

Ägäis vor der türkischen Küste,

Heimat auf Zeit für Johannes,

eher unfreiwillig, denn er wird

11

im Zuge einer

Christenverfolgung

durch

die Römer

in Kleinasien

auf der Insel

in Beugehaft

gehalten.

Vermutlich

während der

Regierungszeit des Kaisers

Domitian im ersten Jahrhundert

nach Christus. Der Kaiser

möchte selbst als Gott verehrt

werden, die Christen mit ihrem

Glauben sind Staatsfeinde.

Johannes gehört zu den Sehern.

In der Bibel treten Seher als

Menschen auf, die in Form von

Weissagungen, Abschiedsreden,

Testamenten, Träumen und

Visionen in reicher Bildersprache

göttliche Geheimnisse verkünden.

Sie können jene trösten,

denen das Leben übel mitspielt,

und jene beunruhigen, die es

sich im Alltag allzu gemütlich

machen und sich normalerweise

keine Gedanken machen,

die sie nur stören könnten. Was

Johannes sieht und aufschreibt,

wird dass letzte Buch des Neuen

und das Böse


Verkündigung

Das Gute

Testamentes: die Offenbarung.

Es will die in den beginnenden

Verfolgungen bedrängten Gläubigen

durch den Ausblick auf

die Wiederkehr Christi trösten,

sie zugleich mit seinen apokalyptischen

Bildern auf die Gräuel

vorbereiten, die diesem Ereignis

vorausgehen. Johannes ruft sie

- verschlüsselt - zum Kampf auf

gegen die unchristliche Staatsmacht.

12

Da ist es gut, dass es den Engel

Michael gibt, der gegen den

Drachen, den Teufel kämpft.

Und er kämpft auch gegen die

böse, antichristliche Staatsmacht.

Denn das Bild, das

Johannes malt, ist ein doppelt

verdecktes Bild: in der Bilderwelt

der Offenbarung ist der Drache

Sinnbild des Teufels, zugleich ist

der Drache, das Böse, gegen das

Michael kämpft der römische

Staat. Die Vision des Johannes

vom Kampf des Michael gegen

den Drachen soll ermuntern:

Kämpft für Euren Glauben. Aber

mit der Waffe

Der Erzengel Michael ist Schutzengel

der Deutschen, des deutschen

Reiches, Schutzengel

der Soldaten. In Rüstung mit

Schwert und Schild dargestellt

in schwerem Felsgestein auf

dem Monument zum Gedenken

an die Völkerschlacht in Leipzig

1813, einem Ereignis grauenhaften,

tausendfachen Tötens,

Verstümmelns und Verletzens.

Wir leben heute in Deutschland

in friedlichen Zeiten, wie es sie

hier noch nie gab, seit 65 Jahren

keine Kriegshandlungen auf

deutschem Boden. Das kämpferische

Bild des Michael ist uns

fremd geworden.

Das war vor 65 Jahren anders.

Wie zu Johannes auf Pathmos

Zeiten war die Staatsmacht

antichristlich, aber sie war

bösartiger und in ihrer Bosheit

umfassender und effizienter.

Nur wenige Christen legten sich

damals aus Glaubensgründen

mit der nationalsozialistischen

Staatsmacht an. Zu viele erkannten

das Böse auch nicht, wollten

es nicht erkennen oder deuteten

es um. Nur wenige trauten sich,

die Ideologie des Staates abzulehnen

und Widerstand und


Verkündigung

Dietrich Bonhoeffer

christliche Auffassung zu bekennen.

Auch die evangelische

Kirche in ihrer großen Mehrheit

wollte das Böse nicht erkennen.

Einer der es tat, war Dietrich

Bonhoeffer. 1906 in Breslau

geboren, schließt er mit 21

Jahren das Studium der Theologie

mit der Promotion ab.

Er ist als Pfarrer tätig, arbeitet

auch wissenschaftlich, auch

im Ausland. Nach der Machtergreifung

der Nazis übernimmt

Bonhoeffer 1933 in Großbritannien

die Betreuung der deutschen

evangelischen Gemeinde

in London-Sydenham. Da ist

13

er weit weg gewesen vor dem

Bösen in Deutschland. Doch

Vertreter der „Bekennenden

Kirche“, die Christentum und

NS-Rassenideologie als miteinander

unvereinbar erklärt, bitten

Bonhoeffer 1935 in das Deutsche

Reich zurückzukehren und

die Leitung des Predigerseminars

der „Bekennenden Kirche“

in Zingst und Finkenwalde bei

Stettin zu übernehmen. Er stellt

sich der Auseinandersetzung

mit dem Bösen. Es ist noch kein

gewaltsamer Kampf, er will das

Böse mit Gutem überwinden.

Aber er setzt sich auch politisch

ein, nutzt seine Kontakte

ins Ausland, England, Schweiz,

Schweden; er unterstützt die

Kräfte des Umsturzversuchs

von 20. Juli 1944. Das wird ihm

zum tödlichen Verhängnis.

1945 wird er im KZ Flossenbürg

umgebracht. Für Bonhoeffer war

das Böse konkret. Er selber hat

nicht mit Waffen gekämpft, aber

er hat die unterstützt, die mit

Waffengewalt das Grauen, das

von deutschem Boden ausging

beenden wollten.

und das Böse


Verkündigung

Das Gute

Der Erzengel

kämpfend in

Rüstung mit

Schild und

Schwert - Ist

das unsere Vorstellung,

wie

man das Böse

bekämpft Ist

das Böse so

konkret Und

was bedeuten

für uns heute

persönlich die

Begriffe Gut

und Böse

14

Wir sind auch

persönlich

Akteure in der

Welt des Guten

und des Bösen,

denn wir sollten nicht nur im

weltgeschichtlichen oder politischen

Ausmaß an das Böse

denken, sondern ganz konkret

auch das von uns individuell

gelebte und persönlich zu

verantwortende Leben mitbedenken.

Denn es gibt doch

keine Situation im Alltag, Familie,

Schule, Beruf und Öffentlichkeit,

wo uns gelegentlich,

manchmal auch des öfteren,

Böses widerfährt und wir meinen,

dass wir ein Recht darauf

haben, uns zu wehren und zu

verteidigen. Und schließlich gibt

es immer wieder Situationen,

in denen wir die Bedürfnisse

unserer Mitmenschen nicht

genügend beachten und wo

wir uns dann für unser Tun und

Lassen mit mehr oder weniger

guten Gründen vor den anderen

oder wenigstens vor uns selbst

zu rechtfertigen suchen. Wie

überwinden wir nun das Böse

mit Gutem, wie uns der Apostel

Paulus rät Eine Empfehlung

aus der Bibel wäre: Liebe deinen

Nächsten, wie dich selbst. Zur

Erfüllung der Jahreslosung kann

jeder konkret beitragen, denn

jeder von uns hat dazu seinen

Lebenskreis und viele Möglichkeiten.

Gute Taten und gute

Gedanken sind dabei hilfreich.

Möge Gott uns die Kraft geben,

sie recht wahrzunehmen.

Der Text wurde zusammengestellt

von Dr. Simone Twiehaus,

Elsie Nederveld, Inge Schmidt und

Dr. Rainer Greiff.


Gemeindeleben

Die Michaels Job Börse

Im Letzten Gemeindebrief

hatten wir lukrative „Jobs“

ausgeschrieben. Leider sind

schon einige Jobs vergeben.

Die neue Homepagemanagerin

z.B. hat schon mit

ihrer Arbeit begonnen. Aber,

keine Sorge, es gibt noch

genügend Aufgaben und

es kommen ständig neue

hinzu.

Sie können sich natürlich

auch spontan bewerben,

und nachfragen, ob Sie mit

Ihrer Lieblingsbeschäftigung

bei der Michaelsgemeinde

tätig werden können.

Ganz aktuell und

dringend gesucht:

Dachpfleger

Das Flachdach an der Liebfrauenstraße

muss von

altem Laub und angesiedelten

Gräsern und Kräutern

befreit werden, damit im

Herbst wieder Platz für Neues

ist. Rufen Sie bitte direkt

Herrn Martin Sieber an, Tel.

77427

15

Gärtner/in

Pflanzen sind Ihre Leidenschaft,

Sie haben den

grünen Daumen. Für so viel

Grünzeug, wie Sie gerne

betreuen wollten, haben

Sie weder zuhause noch in

Ihrem Garten Platz.

Melden Sie sich, wir haben

die Objekte Ihres Interesses:

Beete für Neupflanzungen,

Büsche zum Beschneiden,

Umkraut zum Jäten, Topfpflanzen

zum Umtopfen

und Bäume zum Laubrechen.

Sie sind hier der / die

Richtige am Platz. Und Sie

haben auch noch das nötige

Werkzeug. Melden Sie sich.

Journalist/-in

Im Gemeindebrief könnten

wunderbare Geschichten

aus dem Viertel stehen, die

Sie erlebt oder erfahren

und aufgeschrieben haben.

Immer gibt es Neues und

Interessantes. Sie sind vorne

dran am Geschehen. Lassen

Sie andere teilhaben. Schreiben

Sie es auf. Wir wollen

wissen, was los ist.

Helfer gesucht !


Blindtext Gemeindeleben

Blindtext Helfer gesucht !

Handwerkliche

Allroundkraft

Es gibt immer was zu

bohren, sägen, malen,

streichen, kleben, heben,

räumen, fräsen, stemmen,

sticheln, knüpfen, werkeln

- und Ihnen fällt noch viel

mehr ein.

Melden Sie sich, holen Sie

Ihr Licht unter dem Scheffel

hervor!

Wenn Sie wollen, können

Sie gleich morgen anfangen,

oder Sie lassen sich auf

die Liste setzen und wir rufen

Sie an, wenn es drängt.

Interessiert Schauen Sie auch

auf der Homepage der Michaelgemeinde

nach. Es gibt immer

wieder aktuell Bedarf, z.B.

bei Veranstaltungen wie dem

Gemeindefest (Grillen!) oder bei

Konzerten.

Auch andere haben Jobs zu

vergeben, z.B. die Bahnhofsmission

den Job als Reisebegleiter,

s. nächste Spalte.

Kontakt: Hans-Jürgen Läpple,

Telefon: 713801

hans-juergen.laepple@gmx.de

16

Kostenlos Bahn fahren –

die Bahnhofsmission macht`s

möglich

Werden Sie ehrenamtliche(r)

Reisebegleiter(in) in Zügen des

Regionalen Nahverkehrs! Die

Bahnhofsmission startet ihr Projekt:

„Mobile Bahnhofsmission“.

Damit soll gewährleistet werden,

dass Menschen weiterhin

die Möglichkeit haben, mobil zu

bleiben und durch diese Mobilität

am gesellschaftlichen Leben

teilhaben können. Wir suchen

aufgeschlosse Menschen, die

bereit sind, sich in unserer

Bahnhofsmission ehrenamtlich

zu engagieren. Wir stehen den

Ehrenamtlichen begleitend zur

Seite und bieten, neben einem

lebendigen Team, eine qualifizierte

Einarbeitung und die

Teilnahme an Fortbildungen.

Persönlich treffen Sie uns zu den

Öffnungszeiten, Montag bis Freitag

von 10.00 bis 17.00 Uhr, in

der Bahnhofsmission Darmstadt

an (Poststraße 14 – Gleis 1).

Telefonisch sind wir unter

06151–896125 oder per mail:

Bahnhofsmission@dw-Darmstadt.de

zu erreichen.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team der Bahnhofsmission

Darmstadt


Kinder und Blindtext Jugend

Kindergottesdienst in der Michaelsgemeinde

Liebe Kinder und liebe Eltern!

Herzlich Willkommen zum

Kindergottesdienst

für Kinder von 3 bis 10 Jahren

in der Michaelskirche,

Liebfrauenstr. 14, Darmstadt.

Wir beginnen mit einem leckeren

Frühstück und werden

anschließend mit Musik, Liedern,

Stille, Geschichten, Gebeten,

Spielen und Kreativem den

Sonntag feiern.

Kindergottesdienste sind immer

am letzten Sonntag im Monat,

von 10:00 bis 11:30 Uhr. Wegen

17

der Schulferien gibt es am 26.

Juni und am 31. Juli keinen Kindergottesdienst.

Am Sonntag,

28.08.11, treffen wir uns, um gemeinsam

zum Tauffest am Woog

zu fahren und dort mitzufeiern.

Der nächste Kindergottesdienst

danach ist

dann am 25.

September.

Birgit

Heckelmann,

Tel. 9679366,

und Pfarrer

Thomas

Waldeck

Blindtext Kindergottesdienst


Blindtext Sonntag

Ohne Sonntag gibt‘s nur noch

Werktage!

Der Sonntag steht für Christen

unter dem Schutz und in der

Pflicht des Dritten Gebotes:

Du sollst den Feiertag heiligen.

vieler Menschen sehen freilich

anders aus. Für viele ist der

Sonntag ein normaler Arbeitstag

geworden. Viele finden allerdings

auch nichts dabei am

Sonntag zu arbeiten, ihnen

bedeutet der christliche

Hintergrund der Sonntagsruhe

wenig.

Blindtext Sonntag

Quelle: faz

Das Gebot sollte leicht fallen: die

Arbeit sein lassen und sich einen

schönen Tag machen. Dazu gehört

für Christen durchaus auch

der Besuch des Gottesdienstes.

Eine Stunde der Ruhe, weg vom

Alltag, auch das bedeutet, den

Feiertag zu heiligen.

Die Realität unserer Gesellschaft

und die Lebensbedingungen

18

Doch auch für Nichtchristen

ist der Sonntag ein

besonderer Tag, an dem

man zur Ruhe kommen

kann, ganz anders als der

Samstag, der für die meisten

ja auch ein arbeitsfreier

Tag ist. Aber eben kein

„zu heiligender“ Tag und

in der Regel vollgepackt

mit Erledigungen, für die

man unter der Woche keine Zeit

gefunden hat.

Schon immer haben Menschen

am Sonntag gearbeitet, Ärzte

und Krankenschwestern, Busfahrer,

Köche und Kellner, Musiker

und Schauspieler, Museumswärter

und Polizisten und

schließlich auch Pfarrer. Aus

Notwendigkeit, aber auch weil


Blindtext Sonntag

es zu dem besonderen Tag dazu

gehört. Es sind aber heutzutage

rein wirtschaftliche Gründe , die

dazu geführt haben, dass der

Schutz des Sonntags in unserer

Gesellschaft zunehmend bedroht

ist. Verkaufsoffene Sonntage,

Schichtarbeit über die ganze

Woche, um Maschinen auszulasten,

dienen allein dazu höhere

Renditen zu erzielen. Mit dem

Verzicht auf den arbeitsfreien

Sonntag ginge der Gesellschaft

mehr verloren als wenige gewinnen

können.

„Allianz für den freien

Sonntag“ in Hessen

Um Tendenzen entgegenzuwirken

den besonderen Charakter

des Sonntags abzuschaffen und

ihn zu einem gewöhnlichen Arbeitstag

zu machen, haben die

Evangelischen Kirchen in Hessen

und die Katholische Kirche in

den Bistümern Fulda, Limburg

und Mainz gemeinsam mit der

Dienstleistungsgewerkschaft

ver.di und der Gewerkschaft der

Polizei am 19.11.2010 die Allianz

für den freien Sonntag in Hessen

gegründet. Aus der Gründungserklärung:

„Der Sonntag ist kein Tag wie

jeder andere. Das Grundgesetz

19

erklärt deshalb ausdrücklich

den Sonntag und die staatlich

anerkannten Feiertage „als Tage

der Arbeitsruhe und der seelischen

Erhebung“ für „gesetzlich

geschützt“ (s. Art. 140).

Ein wirksamer Sonn- und Feiertagsschutz

dient der humanen

Qualität unserer Gesellschaft.

Der Sonntag verschafft dem

Menschen die notwendige Zeit

der Erholung, der Begegnung,

der Besinnung und der Lebensgestaltung.

Das Erleben gemeinsamer

freier Zeit in den Familien,

mit Freunden, Verwandten und

Bekannten, das Engagement im

Blindtext Sonntag


Blindtext Sonntag

Blindtext Sonntag

Gerichte werden den Sonntag nicht retten. Es

müssen sich möglichst viele Bürgerinnen und

Bürger für den freien Sonntag engagieren und

dieses Ziel mutig in den Unternehmen wie in

der Öffentlichkeit vertreten.

Ehrenamt ist u.a. auch auf freie

Sonn- und Feiertage angewiesen.

In Hessen vollzieht sich seit

Jahren eine schleichende Aushöhlung

des Sonn- und Feiertagsschutzes.

In immer mehr

Bereichen wird an Sonn- und

Feiertagen gearbeitet. Mit der

„Liberalisierung“ des Ladenschlusses

haben verkaufsoffene

Sonntage sprunghaft zugenommen.

Wir sind inzwischen

an einem Punkt, an dem alle

gesellschaftlichen Kräfte gebündelt

werden müssen, um

der Aushöhlung des Sonn- und

Feiertagsschutzes ein Ende zu

setzen.

20

Angesichts des wachsenden

Wirtschaftsdrucks ist der Sonntag

als ein Tag der Ruhe und des

bewussten Andersseins für die

Menschen nötiger denn je. Das

Urteil des Bundesverfassungsgerichts

zum Sonntagsschutz

vom 01.12.09 stellt klar, dass

ein bloß wirtschaftliches Umsatzinteresse

von Geschäften

oder ein alltägliches „Shopping-

Interesse“ potenzieller Käufer

nicht genügen, um Ausnahmen

vom Schutz der Arbeitsruhe zu

rechtfertigen.

Auch in Hessen muss – nachdem

der Bundesgesetzgeber die

Regelungskompetenz bezüglich

der Ladenöffnungszeiten den

Ländern übertragen hat – gesetzlich

sichergestellt

werden, dass

der Sonntag und die

gesetzlichen Feiertage

im sozialen

Zusammenleben

ihrer Zweckbestimmung

(s. Art. 140 GG) entsprechend

erhalten bleiben und der

Sonn- und Feiertagsschutz neu

bekräftigt wird.

Die bisher geltenden Regelungen

– im Hessischen Ladenöffnungsgesetz

(u.a. vier verkaufsoffene

Sonntage pro Gemeinde

im Jahr), im Hessischen Feiertagsgesetz

und auch die Regelungen

bzgl. internationaler

Verkehrsflughäfen und für das

Börsengeschäft – reichen hierfür

nicht aus. Ausnahmen müssen

restriktiver als bisher gehandhabt

werden.


Blindtext Sonntag

Durch gesetzliche und tarifvertragliche

Regelungen sind menschengerechte

und auch familienfreundliche

Arbeitszeiten zu

gewährleisten. Dies gilt für alle

Werktage, die Vorabende von

Sonn- und Feiertagen und für

Sonn- und Feiertage. Insbesondere

für letztere ist abzusichern,

dass sie als wirklich gemeinsame

freie Zeit gelebt werden können.

Beim Ladenschluss sollte eine

bundeseinheitliche Regelung

des Sonn- und Feiertagsschutzes

wiederhergestellt werden.

Unser Engagement steht im

Zeichen der Bekräftigung einer

erneuerten Sonntagskultur, die

auf einen breiten Konsens in

unserer Gesellschaft bauen will:

Wir wollen den kulturellen

Rhythmus zwischen Arbeit und

Ruhe um der Menschen willen

erhalten und den Menschen eindeutig

in den Mittelpunkt allen

Wirtschaftens stellen.

Dazu gilt es, auch die Frage nach

der eigenen Lebensqualität,

letztlich nach dem Sinn und

Zweck des eigenen Da-Seins

privat und öffentlich zu stellen.

Wir wollen den erwerbsarbeitsfreien

Sonntag zum Wohl einer

21

menschlichen Gesellschaft erhalten.

Angesichts des wachsenden

Wirtschaftsdrucks wollen

wir den Sonntag weiterhin als

einen Tag der Ruhe sowie des

bewussten Andersseins für die

Menschen erhalten.“

Allianz für den freien Sonntag in

Hessen

Weitere Informationenunter:

www.sonntagsallianz-hessen.de

Blindtext Sonntag


Gemeindeleben

Spendenaufruf

Angenehm sitzen -

weiche Polster für harte

Kirchenbänke

Die Sitzpolster in der Michaelskirche

haben sehr lange gute

Dienste geleistet, aber jetzt

sind sie verschlissen und unan-

Großer Spendenaufruf für die Erneuerung

der Polster auf den Kirchenbänken:

Spenden bitte an: Evangelische Michaelsgemeinde

Sparkasse Darmstadt, Kontonummer 120 002 27

BLZ 508 501 50, Zweck: „Polster“

sehnlich. Erneuern kostet Geld,

das die Gemeinde so nicht hat.

Kann man vielleicht auf die

Polster verzichten

Beim letzten Gottesdienst habe

ich einen Versuch gemacht: Ich

habe mich auf die Bank ohne

Polster gesetzt um zu testen,

wie man so ohne Polster den

Gottesdienst durchhält. Ergebnis:

Es geht, aber mit Polster

sitzt man entspannter. Ich hatte

den Eindruck, die anderen

sitzen ruhiger... Es muss also

etwas geschehen. Auch auf der

letzten Gemeindeversammlung

im März wurde angemahnt,

Abhilfe zu schaffen.

22

Da es um unsere Bequemlichkeit

und die Optik in der Kirche

geht, war der Kirchenvorstand

der Auffassung, dass wir das

als Gemeinde auch selber

hinkriegen müssten, alle Bänke

wie bisher mit festen Polstern

auszustatten. Das

wird rund 8.000 Euro

kosten. Das ist nicht

wenig. Schon gar

nicht für die Michaelsgemeinde,

deren

Haushalt dafür keinen

Spielraum hat. Wir brauchen

also jegliche finanzielle Hilfe ,

und alle Gemeindemitglieder

sind aufgerufen, zur Erneuerung

der Polsterauflagen der

Kirchenbänke beizutragen - mit

kleinen und großen Spenden.

Wenn es zum Beispiel beim Gemeindefest

wie in den letzten

Jahren einen finanziellen Überschuss

geben sollte, werden wir

ihn dieses Jahr für die Polster

verwenden.

Da wir nicht über Jahre auf

neue Polster warten wollen,

hat der Kirchenvorstand ein

zeitliches Ziel vorgegeben. Bis

Ende August 2011 wollen wir


Gemeindeleben

Die Evangelische Michaelsgemeinde Darmstadt

lädt alle herzlich ein zu ihrem diesjährigen

Gemeindefest

am Sonntag, 19. Juni 2011

im Gemeindehof an der

Liebfrauenstraße 14

Programm

11:00 Uhr Festgottesdienst

12:00 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst:

Die Organistin erklärt Kindern und anderen

Interessierten wie die Orgel funktioniert

Am Nachmittag ab 14:00 Uhr:

Vorführungen der Kita-Kinder

Frank Bülow spielt bekannte und beliebte Schlager

Für das leibliche Wohl gibt es selbstgebackenen Kuchen, Kaffee, Leckeres vom Grill,

verschiedene Salate und kühle Getränke für jeden Geschmack

Feiern Sie mit uns unser Sommerfest

unter dem Kirchturm der Michaelskirche!

Pfarrer Thomas Waldeck und Günter Sulzmann vom Kirchenvorstand

Ev. Michaelsgemeinde, Pfarramt und Gemeindebüro Mollerstraße 23, 64289 Darmstadt, Telefon: 79494

www.michaelsgemeinde-darmstadt.de michaelsgemeinde@mail.dien.st

Spendenkonto: Sparkasse Darmstadt, BLZ: 508 501 50, Konto-Nr.: 120 002 27

23

Gemeindefest


Blindtext Gemeindeleben

Blindtext Spendenaufruf

das Geld zusammen haben. Im

Erntedank-Gottesdienst sollen

die neuen Sitzpolster dann

eingeweiht werden und Sie

bequem sitzen können. Ob das

gelingt Helfen Sie mit, damit

wir alle gemeinsam dieses Ziel

erreichen.

Jeder Euro zählt.

Sie können monatlich einen

bestimmten Betrag überweisen

oder einmal einen Größeren.

Oder Sie feiern in diesem Jahr

noch einen runden Geburtstag

oder ein Jubiläum und nutzen

diese Gelegenheit, auf ein persönliches

Geschenk zu verzichten.

Bieten Sie Ihren Gästen die

Alternative an, Ihnen für die

Sitzpolster der Michaelsgemeinde

Quelle: Geld faz zu schenken. Bringen

Sie Ihre Gäste dann mit in den

Erntedank-Gottesdienst.

Auf den Überweisungsträgern

bitte den Spendenzweck „Polster“

angeben, damit Sie, wenn

Sie das wollen, eine Spendenquittung

bekommen können.

Hans-Jürgen Läpple,

Mitglied des Kirchenvorstandes

24

Goldene

Konfirmation

des

Jahrgangs 1961

am 15. Mai 2011

Es war der erste Konfirmandenjahrgang,

der in der Michaelskirche

1961 von den Pfarrern

Stühlinger und Zeuch eingesegnet

worden war. 37 von ihnen

waren zur Goldenen Konfirmation

gekommen Aus der Predigt

von Pfarrer Waldeck:

„Gesichter und Bilder tauchen

auf, die fast schon aus der Erinnerung

verschwunden waren.

Ich stelle mir vor, wie Sie brav

in den ersten Reihen saßen, die

Jungs mit einem dunklen oder

schwarzen Anzug, die Mädchen

in Rock und Bluse. Alles

war ein bisschen förmlich, ein

großer Tag. Und in den Bankreihen

die Eltern, die stolz auf

ihre Kinder schauten. Voraus

ging ein Jahr lang Konfirmandenunterricht,

sicherlich lernen,

bestimmt auch Auswendiglernen,

ein bisschen wie Schule


Gemeindeleben Blindtext

25

vielleicht, aber auch Gespräche

und Diskussionen und die Gottesdienstbesuche

am frühen

Sonntagmorgen. Aber es gab

auch viel Miteinander in einer

großen Gruppe von Jungen

und Mädchen, am Anfang des

Erwachsenenlebens, die stolz

in die Zukunft schauten, das

Leben vor sich.

Seitdem hat sich viel verändert:

die Bindekraft von Gruppen ist

längst nicht mehr so hoch wie

in Ihrer Zeit. Es gab einen bis

heute wirkenden Individualisierungsschub

in unserer Gesellschaft:

nicht mehr die Gruppe,

zu der ich gehöre, ist wichtig,

sondern: ich bin wichtig. Vielen

Menschen fällt es schwer, sich

auf Beziehungen einzulassen,

denn Beziehungen, auch die

im Konfirmandenunterricht,

sind Wachstumsbeziehungen.

Freundschaften schließen sich

nicht von heute auf morgen.

Und vor allem bleiben sie nicht,

wenn sie nicht ständig erneuert

werden.

Foto: Achim Zschan

Blindtext Goldene Konfirmation


Blindtext Gemeindeleben

Blindtext Goldene Konfrimation

Wir leben in einer Kultur der

Selbstwirklichung, der fast alles,

was wir tun oder tun wollen,

unterworfen ist. Es geht immer

nur um uns. Oft jedenfalls. Die

christliche Kirche, das neue

Testament und Jesus Christus

haben der Selbstverwirklichung

zwar auch eine große Rolle zugeschrieben,

haben aber immer

auch die andere Seite, nämlich

den anderen Menschen, den

Nächsten, im Blick gehabt.

26

Die christliche Gemeinde, als

Gemeinschaft von Frauen,

Männern und Kindern, wurde

immer wieder als Möglichkeit,

als Vision, als Verwirklichung

des Gottesreiches gesehen.

Denn die christliche Gemeinschaft,

war so etwas wie eine

Kontrastgesellschaft zur übrigen

Gesellschaft: die Fürsorge

für die Armen, Kranken und

Einsamen gehörte dazu. Was

das bedeutet, wird einem

schlaglichtartig deutlich, wenn

man bedenkt, dass es zur Zeit

Jesu keine Sozialversicherung

und keine Krankenversicherung

gegeben hat. Oder die Sklavenbefreiung

als wichtiges Anliegen

des frühen Christentums,

wenn Paulus schreibt: „Nun,

hier ist nicht Jude noch Grieche,

hier ist nicht Skave noch

Freier, ihr seid allesamt einer in

Christus Jesus“. Die ersten Gemeinden

hatten revolutionäres

Potential, sie waren Oasen des

Friedens, der Versöhnung, der

Geborgenheit in einer wilden,

bedrohten, waffenklirrenden

Welt. Die Gemeinschaft der

Christinnen und Christen war

der Platz, an dem Menschen

sich zuhause fühlen konnten,

sich geborgen wussten.

Und vielleicht ist das etwas,

was jungen Menschen heute

so im Laufe ihres Heranwachsens

nicht mehr mitgegeben

wird: die Schule ist zerteilt in

Leistungskurse und Wahlkurse,

die klassische “Klassengemeinschaft”

gibt es nicht mehr. Der

Konfirmandenunterricht in

der Stadt ist für einige Wenige

noch interessant, die meisten

Jugendlichen gehen ihre eigenen

Wege.


Gemeindeleben Blindtext

Sie sind heute wieder zurückgekommen

in Ihre alte Konfirmandengruppe,

viele von Ihnen

haben sich seit Jahren nicht

mehr gesehen und sie werden

merken: der Wolfgang ist

eigentlich noch so wie früher:

dieselben Gesten, dasselbe

Lächeln, er blinzelt noch so

wie früher, auch

wenn inzwischen

50 Jahre vergangen

sind. Und die Petra

sieht zwar anders

aus, aber ist immer

noch so charmant und selbstbewusst

wie früher. Und dann

fallen ihnen Geschichten ein,

Geschichten aus ihrer frühen

Jugend, wie das war damals.

Die erste Liebe, die erste Eifersucht,

der schreckliche Lehrer,

strenge oder verständnisvolle

Eltern, das Aufwachsen mit

dem Bruder oder der Schwester,

Freizeiten, Abenteuer und

auch so manches Peinliche.

Deswegen auch sind sie heute

in die Michaelskirche gekommen,

um sich zu erinnern. Das

tun wir in der Kirche jeden

„Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will

euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan;

ich will heben und tragen und erretten.“ (Jes. 46, 4)

27

Sonntag: wir erinnern uns an

früher, wir lesen aus der Bibel,

die 2.000 Jahre alt ist, wir hören

Geschichten, die Hunderte

von Jahren Menschen zusammenhielten

und prägten. Kirche

ist eine Erinnerungsgemeinschaft.

Eine Gemeinschaft, die

sich erinnert, wie damals ein

junger Mann, um die 20 Jahre

alt, versuchte, den Menschen

von Gott zu erzählen. Und von

einer Welt, in der Liebe und

Hoffnung und Gerechtigkeit

und Glaube immer wieder neu

herausgearbeitet, herausgestellt

werden müssen. Wenn

wir nur noch den Alltag sehen,

wenn wir die Erinnerungen an

all das Schöne, vielleicht auch

an Tragisches, aus unseren

Herzen und Köpfen herausmeißeln,

was bleibt dann noch

Das bisschen Geld, das Häuschen,

der nette Urlaub

Blindtext Goldene Konfirmation


Blindtext Gemeindeleben

Das ist zu wenig, um zu leben.

Es macht nicht satt. Es

hinterlässt das Gefühl, dass

der Alltag nicht ausreicht, um

glücklich zu werden. Dass es

Außer-Alltägliches braucht, um

zu lachen, sich zu freuen, sich

weiterzuentwickeln: die Liebe

eines Menschen, das Geborgenheitsgefühl

in einer Gruppe,

das Vertrauen, das einem

entgegengebracht wird, die

Gewissheit, bei irgendwem zu

Hause zu sein.

sie hören die biblischen Texte

vorgetragen von den Kirchenvorstehern,

sie werden gesegnet

für ihren weiteren Lebensweg,

schlicht gesagt: es ist ein

Tag der Erinnerung an Gott, auf

den Sie, vielleicht nach einer

langen Pause, wieder treffen.

Der Gott, der zu Ihnen sagt:

Du bist nicht vergessen und

Du wirst es auch nie sein. Ich

war mit Dir auf Deinem Weg.

Und ich werde weiter an Deiner

Seite sein.

Blindtext Goldene Konfrimation

Der Konfirmationsgottesdienst

war damals etwas Außer-

Alltägliches und der Goldene

Konfirmationsgottesdienst heute

ist etwas Außer-Alltägliches:

sie werden mit Erinnerungen

konfrontiert, aber nicht nur

das, die Erinnerungen werden

zu konkreten Menschen, die

heute mit Ihnen hier angekommen

sind, genauso neugierig

und gespannt, wie dieser Tag

werden wird.

Und schließlich: sie hören wieder

den Pfarrer, der für Sie betet,

sie singen die alten Lieder,

28

„Auch bis in euer Alter bin

ich derselbe, und ich will euch

tragen, bis ihr grau werdet. Ich

habe es getan; ich will heben

und tragen und erretten.“

Amen.


Kinder und Blindtext Jugend

Rund

um die

Milch

Ferienspiele auf dem

Karlshof in Roßdorf

für Kinder

im Alter von

8 bis 12 Jahren.

Montag, 3. bis Donnerstag, 7. Juli 2011

Montag 10 bis 17 Uhr, Dienstag

& Mittwoch 10 bis 16 Uhr,

Donnerstag 10 bis 18 Uhr.

Von unserem Treffpunkt in

Darmstadt geht‘s jeweils gemeinsam

nach Roßdorf zum

Karlshof.

Begreifen wie der Weg vom Kalb

zur Kuh zum Kalb und zur Milch

ist, landwirtschaftliche Maschinen

entdecken, Käse, Joghurt,

Quark selbst herstellen, Experimente

im Milchlabor wagen,

29

Eine Kooperation

von Birgit

Heckelmann und

Team mit Birgit

und Michael Dörr,

Landwirte des

Karlshofs Roßdorf.

Teilnahmegebühr:

50 Euro. Über

weitere Spenden

für dieses Projekt

würden wir uns

sehr freuen.

Schöpfungsgeschichte hautnah

erleben, Spielen, Werkeln, Zeit

haben und eine Käserei besichtigen.

Anmeldung und weitere Informationen

bei:

Gemeindepädagogische Kinder-

und Jugendarbeit der Ev.

Martin-Luther-, Michaels– und

Thomasgemeinde

Birgit Heckelmann, Gemeindepädagogin,

Heinheimer Str. 41,

Telefon 9679366

Blindtext Ferienspiele


Blindtext Kinder und Jugend

Neues aus der Kindertagesstätte: Von Klecksen und Echsen

Blindtext Kita

Endlich Frühling! Die ideale Zeit, um mit den Kindern den Wald

zu erkunden, denn im Mai fanden wieder unsere Waldwochen

statt. Jede Woche hat eine andere unserer Gruppen den Wald am

Böllenfalltor erkundet, dort abseits des städtischen Lärms gespielt

und getobt, oder auch mal einen Moment inne gehalten und der

Stille gelauscht. Ausgerüstet mit Lupen und Ferngläsern konnten

die Kinder Tiere in ihrer natürlichen

Umgebung beobachten.

Klar, dass wir dabei

auch dreckig wurden, denn

auch der Schlamm musste

auf seine Zusammensetzung

hin untersucht werden. Natürlich

waren wir bei jedem

Wetter draußen unterwegs,

denn bekanntermaßen gibt

es kein schlechtes Wetter, nur

schlechte Kleidung.

Für 25 Kinder war es der

letzte Frühling, den sie gemeinsam

mit der Kita erlebt

haben, denn sie werden ab

August die Grundschule besuchen. Seit einem Jahr nehmen unsere

Vorschüler am sogenannten Maxi-Club teil, wo wir die Kinder

mit spannenden Versuchen und gemeinsamen Aktionen langsam

auf die Schule vorbereiten. Die Kinder beobachten, was mit der

Blumenzwiebel passiert, nachdem sie eingepflanzt wurde oder

wie sich die farbige Tinte langsam über die Zuckerstückchen im

Wasser verteilt, sich dabei vermischt und dadurch zu wunderschönen

Farbwirbeln führt.

Mit den beiden Grundschulen und anderen Kitas im Martinsviertel

planen und gestalten wir den Übergang von Kita zu Schule.

Am Schnuppertag haben unsere Vorschüler in Begleitung von

ErzieherInnen schon mal probeweise am Unterricht einer ersten

30


Kinder und Blindtext Jugend

oder zweiten Klasse teilgenommen. Über Briefe, die zwischen

Schulklassen und Kitagruppen ausgetauscht wurden, konnten die

wichtigsten Fragen der Kinder zum bevorstehenden Schulalltag

geklärt werden.

Natürlich beteiligt sich die Kita auch in diesem Jahr wieder am

Gemeindefest, welches am Sonntag, den 19.06. stattfindet. Neben

verschiedenen Spielen auf dem Gelände der Kita sind auch

Vorführungen für das Bühnenprogramm geplant, u.a. eine Zirkusshow

der Schmetterlingsgruppe, eine Tanzaufführung sowie eine

wilde Capoeira-Show. Capoeira ist eine brasilianische Mischung

aus Tanz, Gesang und Kampfkunst. Einige Kinder aus der Kita sind

beim sportlichen Capoeira Training schon dabei.

Ach ja, was wir fast vergessen hätten, unsere Sonnensterngruppe

hat seit neuestem ein 21. Gruppenmitglied: Drago ist eine Bartagame,

die mit ihrem kompletten Terrarium bei uns eingezogen

ist. Hochinteressant für Kinder und Eltern, und für viele daher der

erste Anlaufpunkt morgens im Kindergarten.

Termine der Kindertagesstätte:

01.06.2011 (Mittwoch) Maxi-Club-Ausflug, Kita geschlossen

03.06.2011 (Freitag) Brückentag, Kita geschlossen

10.06.2011 (Freitag) Maxi-Club-Übernachtung in der Kita

19.06.2011 (Sonntag) Gemeindefest

24.06.2011 (Freitag) Brückentag, Kita geschlossen

25.08.2011 (Donnerstag) Kennenlerntag

Vom 18.07. bis zum 07.08.2011 ist die Kita drei Wochen geschlossen.

31

Blindtext Kita


Ausstellung Kinder und Jugend

Blindtext Jugendtreff

Seit März 2011 gibt es in den

Räumen der Martin-Luther-Gemeinde

wieder einen wöchentlichen

Jugendtreff. Jugendliche

mit einer Behinderung haben

hier die Möglichkeit, sich mit

Gleichgesinnten zu

treffen und gemeinsam

zu singen, zu

spielen, sich auszutauschen

und Spaß

zu haben. Der neue

Jugendtreff bietet Jugendlichen

eine tolle Gelegenheit, Gleichgesinnte

zu treffen, sich mit ihnen

auszutauschen und Neues

zu erleben. Wir spielen, singen,

lachen, kochen, reden, hören

32

Geschichten machen Sport,

unternehmen Ausflüge und

Vieles mehr! Veranstalter ist die

Evangelische Kirche, alle interessierte

Jugendliche aus ganz

Darmstadt im Alter von 13 bis

16 Jahren sind eingeladen.

Jeden Mittwoch von

14.30 Uhr bis 16 Uhr

im Gemeindehaus der Martin-Luther-

Gemeinde, hinter der Martinskirche in

der Heinheimer Strasse.

Der Jugendtreff wird von jugendlichen

Teamern und der

Gemeindepädagogin geleitet.

Weitere Informationen und

Anmeldung bei Birgit Heckelmann,

Telefon 9679366


Aus den Gemeinden

Brunnengespräche

Blaue Stunde

Eine Reihe von thematischen

Gesprächen oder Vorträgen im

Gemeindezentrum der Evangelischen

Thomasgemeinde,

Flotowstraße 29.

Die Brunnengespräche beginnen

um 20 Uhr. Ab 19.30 Uhr

besteht Gelegenheit zu Gesprächen

am Büchertisch und zum

gegenseitigen Kennenlernen.

Mittwoch, 8. Juni

„Romanische Kunst in Dorfkirchen

Graubündens“

Diavortrag von Pfarrer Dieter

Matti, Zürich/Bergün

Mittwoch, 31. August

„E.T.A. Hoffmann – ein vielgelesener

und häufig vergessener

Dichter der Romantik“

Referent: Prof. Werner Zimmer

Vorgestellt wird Leben und

sein Werk des „Gespenster-

Hoffmann“, nicht zuletzt in

Jacques Offenbachs phantastischer

Oper „Hoffmanns

Erzählungen“weiterlebt.

Im Juli findet kein Brunnengespräch

statt

33

Die „Blaue Stunde“ ist ein

gemeinsamer und besonderer

Gottesdienst der Michaels-,

Martin-Luther- und Thomasgemeinde,

einmal im Monat.

Wir nehmen uns Themen vor,

die sonst im Gottesdienst nicht

vorkommen. Wir verbinden

Stille und Meditation mit Gesprächen

und besonderen Aktivitäten

im Gottesdienst. Musik

nimmt einen großen Raum ein.

Wir möchten Impulse geben

zum Nachdenken über das

eigene Leben und den eigenen

Glauben.

Im Anschluss an jeden Gottesdienst

gibt es eine Kleinigkeit

zu Essen und zu trinken.

Die nächsten Gottesdienste

finden beide in der Thomasgemeinde

statt:

Am 11. Juni zu einem (ausgeschriebenen

und daher noch)

unbekannten Thema.

Am 20. August zum Thema:

„Lebensmitte: Was war Wie

gehe ich mit Krisen um, und

was wird sein“

Blindtext Veranstaltungen


Gemeindemitglieder

Geburtstage

Hannelore Kalisch

Gertrud Richter

Hildegard Büttner

Anna Anthes

Margarete Lang

Anni Kretzschmar

Maria Schneider

Erika Döbler

Erna Schön

Margot Holm

Hildegard Puscas

80 Jahre

85 Jahre

85 Jahre

85 Jahre

85 Jahre

90 Jahre

90 Jahre

95 Jahre

95 Jahre

95 Jahre

105 Jahre

Trauungen

Isabel und Denis Passig

Wir gratulieren Ihnen allen

ganz herzlich und wünschen

auch den hier nicht genannten

ein gesegnetes neues Lebensjahr.

Freud und Leid

Taufen

Eva Klara Waldinger

Helene Isabel Wagner

Emily Chiara Sposny

Stephan Böhm

Tilman Ludwig Christian Peltola

34

Bestattungen

Alfred Wernitz

Kurt Müller

Erika Kraft,

Elisabeth Siebert

Irene Klar

Margarethe Muth

Willi Buchert

76 Jahre

96 Jahre

84 Jahre

90 Jahre

73 Jahre

94 Jahre

85 Jahre

Aus Datenschutzgründen dürfen die personenbezogenen Daten, wie z.B. Geburtsdatum

und Anschrift von uns nicht an Dritte weitergegeben werden. Dies

geschieht zur Wahrung der persönlichen Rechte unserer Gemeindemitglieder.

Bitte haben Sie dafür Verständnis.


Gemeindekalender

Kindergottesdienst

Letzter Sonntag im Monat

10:00 – 11:30 Uhr

Pfr. Waldeck, Birgit Heckelmann

und Team, Michaelskirche

Jugendtreff

Mittwochs 14:30 – 16:00 Uhr

Birgit Heckelmann und Team

Telefon 9679366, Martinsstift

lichtstill

Montags 22:00 Uhr; in der Michaelskirche

(nicht während der

hessischen Schulferien, zuletzt vor

den Ferien Montag 20.06.11 und

wieder Montag 08.08.11)

kunstraum um halb acht

Frau Dr. Simone Twiehaus, kunstraummichaelskirche@gmx.de

Seniorengymnastik

Montags 14:30-15:30 Uhr

Frau Maul, Telefon: 669 5522

Frauengymnastik

Montags 17:00-18:00 Uhr

Frau Büttner, Telefon: 669 5507

Mittagstisch

Mittwochs um 12:30 Uhr

Frau Knötzele,

Telefon: 0178-5982093

Seniorenkreis

Mittwochs 14:30 Uhr

Frau Knötzele,

Telefon: 0178-5982093

kunstgesprächskreis in der michaelsgemeinde;

Dr. Lutz Müller-Alten

Telefon: 79494; Anmeldung über

das Gemeindebüro

Darmstädter Dilettanten

Mittwochs 20:00 - 22:00 Uhr

zweimal im Monat

Herr Mechlenburg,

Telefon: 44203

parish4 - Gospelchor

Proben Dienstags, 20:00 - 21:30

Uhr, in der Regel in der Thomasgemeinde

Leitung: Pamela Fay-Küper

Telefon: 42 44 41

Monatsgespräche

Pfarrer Waldeck

Telefon: 79494

35

Kirchenvorstandssitzung

Montag, 15. August 19:30 Uhr

Gruppen


Evangelische Michaelsgemeinde Darmstadt

Michaelskirche

Liebfrauenstraße 14, 64289 Darmstadt

Pfarramt und Gemeindebüro:

Pfarrer Thomas Waldeck

Sekretariat: Carmen Pfliegensdörfer

Mollerstraße 23, 64289 Darmstadt, Telefon: 7 94 94

www.michaelsgemeinde-darmstadt.de

michaelsgemeinde@mail.dien.st

Öffnungszeiten des Gemeindebüros:

Montag bis Freitag von 9:30 bis 12:00 Uhr

Kindertagesstätte

Leitung: Alexander Nebhuth, Telefon: 7 99 77

Liebfrauenstr. 10, 64289 Darmstadt

kitamichaelsgemeinde@gmx.de

Kinder- und Jugendarbeit

Birgit Heckelmann, Telefon 967 9366

Heinheimer Str. 41, 64289 Darmstadt

heckelmann-martinluthergemeinde@web.de

Pfarrstelle 30+: Pfarrer Andreas Schwöbel, Telefon 49 62 07

Küsterin/Hausmeisterin: Maria Heyl, Telefon: 967 27 55

Redaktion: Dr. Rainer Greiff

Spendenkonto:

Sparkasse Darmstadt

BLZ: 508 501 50

Konto-Nr.: 120 002 27

Impressum

Der Gemeindebrief erscheint im Auftrag des

Kirchenvorstandes alle drei Monate und wird

kostenlos an alle Gemeindemitglieder verteilt.

Redaktionsschluss nächste Ausgabe: 15. Juli 2011

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