01 Workshop

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01 Workshop

SGS-Kongress 2013

Workshop-Organisation

Dr. phil. Ernest Albert und Prof. Dr. Katja Rost,

Soziologisches Institut der Universität Zürich

Workshop

01

Sozioökonomische Ungleichheit

und Subjektivität in der

Gegenwartsgesellschaft

Kontakt

Dr. phil. Ernest Albert

Universität Zürich

Soziologisches Institut

Andreasstrasse 15

CH-8050 Zürich

albert@soziologie.uzh.ch

Prof. Dr. Katja Rost

Universität Zürich

Soziologisches Institut

Andreasstrasse 15

CH-8050 Zürich

rost@soziologie.uzh.ch

www.sgs-kongress2013.unibe.ch

Kongress der Schweizerischen

Gesellschaft für Soziologie

26. – 28. Juni 2013

Universität Bern

www.sgs-kongress2013.unibe.ch


Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie

vom 26. bis 28. Juni 2013 an der Universität Bern

Workshop

Sozioökonomische Ungleichheit und Subjektivität in der

Gegenwartsgesellschaft

Die aktive Mässigung sozialer Ungleichheit gilt als eine traditionelle Stärke vieler

europäischer Gesellschaften. Für die letzten Jahrzehnte behaupten jedoch einige

Wissenschaftler eine (Wieder-) Zunahme der objektiven Ungleichheit. Andere

Wissenschaftler behaupten, dass die Ungleichheit konstant geblieben sei oder sogar

abgenommen habe. Welcher Standpunkt Unterstützung erfährt, hängt erheblich von

den herangezogenen Indikatoren ab.

Manche objektive Indikatoren der Ungleichheit bilden Ausreisser – z.B. die obersten 0.1 %

der Einkommen in der Bevölkerung – nur unzureichend ab. Deswegen, aber auch aufgrund

der Wechselwirkungen zwischen objektiven und subjektiven Gesellschaftsverhältnissen,

erlangen "weiche" oder subjektive Indikatoren ihre besondere Bedeutung. Gemeint

sind damit Wahrnehmungen, Einstellungen, Werte, Gerechtigkeitsurteile, persönliche

Ziele oder auch Vertrauensangaben der Gesellschaftsmitglieder. Subjektivitäten

sind das Ko-Produkt konkreter Gesellschaftsverhältnisse. Beispielsweise wurde der

zunehmende Massenwohlstand in den unmittelbaren Nachkriegsjahrzehnten in

westlichen Gesellschaften als Ursache der damals zunehmenden postmaterialistischen

Werte gesehen. Hieran lassen sich Fragen anknüpfen, die in unserem Workshop erörtert

werden sollen:

(1) Wie haben sich die Wahrnehmung sozioökonomischer Ungleichheit und andere

Subjektivitäten, die sich auf Ungleichheit beziehen lassen, in der letzten Zeit entwickelt

(2) Welche sozioökonomischen Entwicklungen bieten sich als Erklärung für die berichteten

subjektiven Tendenzen an

Wir laden dazu ein, quantitative und qualitative Ergebnisse zu Subjektivitäten wie

Einstellungen, Wahrnehmungen und Werten unter dem Aspekt sozioökonomischer

Ungleichheit zu präsentieren und gemeinsam zu diskutieren.

Call for Workshop-Papers

Ein Workshop dauert zwei Stunden und beinhaltet vier bis sechs Beiträge. Wenn Sie

einen Beitrag zum Workshop-Thema "Sozioökonomische Ungleichheit und Subjektivität

in der Gegenwartsgesellschaft" beisteuern möchten, bitten wir Sie um Einreichung

Ihres Beitrags mit Titel, Abstract (maximal 2000 Zeichen) und Ihren persönlichen

Angaben (Name, Institution/Organisation, Adresse und E-Mail). Im Abstract sollten die

notwendigen Informationen zur Fragestellung, dem Theorie- und Forschungskontext,

dem methodischen Vorgehen und den Ergebnissen enthalten sein. Geben Sie zusätzlich

Keywords und maximal zehn bibliographische Referenztitel an.

Der Beitrag ist bis zum 28. Februar 2013 per E-Mail an die Kontaktadresse zu senden:

albert@soziologie.uzh.ch oder rost@soziologie.uzh.ch.

Die Entgegennahme und Auswahl der Workshop-Beiträge liegt in der Verantwortung der

Workshop-Organisatoren.

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