Ausgabe Dezember 2010 - Handball TuS Neuhofen

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Ausgabe Dezember 2010 - Handball TuS Neuhofen

Immer weiter - immer höher

Herrenhandball

14. AUSGABE 12.2010

AUSZEIT

- 05.2011

1


JUGEND SCHREIBT FÜR JUGEND

2 AUSZEIT


VORWORT

Hallo Handballfreunde und Handballverrückte

ich freue mich, dass ich das Vorwort für die „Auszeit“ schreiben

darf.

Zu meiner Person ein paar Informationen:

Im Frühjahr 2001 nahm mich mein Freund Bruno

mit zum Handballtraining. Ich merkte sofort, dass mir

das Training mit der Mannschaft sehr viel Spaß macht

und blieb folgerichtig am Ball.

Meine ersten Trainer waren Regine Kohl und Arthur

Nasel. Sie unterstützten meinen Wunsch im Tor zu

spielen und so bekam ich unüblicherweise schon in

der D-Jugend spezielles Torwarttraining. Mit Beginn

meiner C-Jugendzeit durfte ich in der nächst höheren

Jugend mitspielen, welche von Tobias Grehl , Marcus

Metzger und Gregor Stuck trainiert wurde. Auch dort

bekam ich durch Michael Nowack spezielles Torwarttraining,

wovon ich noch heute sehr profitiere.

Seit mehr als 3 Jahren spiele ich für die TSG Friesenheim

Handball. Dort bin ich mit der B- und A-

Jugend dritter deutscher Meister und im letzten Jahr

mit der A-Jugend zweiter deutscher Meister geworden.

Mein schönstes Erlebnis war jedoch mein erster

Einsatz in der 2. Liga im letzten Jahr gegen TUSEM

Essen und damit der verbundene Aufstieg mit der 1.

Mannschaft der TSG in die 1. Handball-Bundesliga.

Trotz dieser langen Zeit, die ich nun nicht mehr für

Neuhofen spiele, denke ich immer gerne an diese

schöne Zeit zurück und versuche, so oft es möglich

ist, in der Rehbachhalle bei Spielen anwesend zu

sein, um meine alte Mannschaft zu unterstützen.

Ich wünsche allen Mannschaften eine verletzungsfreie

und erfolgreiche Runde.

Zum Abschluss sage ich Danke für alles und wünsche

allen eine schöne Zeit.

Euer Sascha Gieger

AUSZEIT 3


AUS DEM VEREINSLEBEN

HERRENHANDBALL

IN

NEUHOFEN

am Puls der Zeit

Ein Bericht von Tobias Grehl,

Trainer der 1. Herrenmannschaft

4 AUSZEIT


AUS DEM VEREINSLEBEN

AUSZEIT 5


AUS DEM VEREINSLEBEN

ls mich das „Auszeit“-Team bat, einen Text zum Männerhandball

bei der TuS Neuhofen zu schreiben, musste

ich ein wenig überlegen. Was ist charakteristisch für

diesen Bereich der Handballabteilung Ich trainiere

nun zwar im dritten Jahr die Erste Herrenmannschaft,

doch eigentlich fehlt mir die Trennschärfe zur vorherigen

Tätigkeit als Jugendtrainer. Vielleicht ist es gerade

das, was den Männerhandball bei uns ausmacht.

Ich will versuchen dies unter den drei

Schlagwörtern „Kontinuität“, „Entwicklung“ und

„Geduld“ zu beschreiben.

6 AUSZEIT


AUS DEM VEREINSLEBEN

Schon lange Zeit wird bei der TuS im

Männerbereich Handball gespielt.

Seit wann genau Herrenteams an

der Hallenrunde teilnehmen, kann ich

nicht exakt sagen, die Erzählungen

älterer und erfahrener Handballer

lassen erahnen, dass es spätestens

Spieler gegenüber der Integration

der eigenen Jugendspieler. In Neuhofen

sind wir eigentlich immer den

zweiten Weg gegangen, was uns

eine gewisse Kontinuität und Identifikation

auf allen Vereinsebenen eingebracht

hat. Allerdings funktioniert

seit Anfang der 70er sein muss. Dabei

hört man immer die Namen der

langjährigen Trainer und der herausragenden

Spieler der vergangenen

Zeiten, was verdeutlicht, dass die

erste Herrenmannschaft – wie überall

– das Aushängeschild eines Vereins

ist und oft ein Vorbild für die Jugendspieler

darstellt.

Man kann sich nun verschiedene

Konzeptionen vorstellen, um dieses

Aushängeschild möglichst attraktiv

zu gestalten Die beiden Pole dabei

sind das gezielte Anwerben starker

dieses Konzept natürlich nur, wenn

genügend (talentierter und interessierter)

Nachwuchs vorhanden ist.

Dies war lange Jahre der Fall, doch

Anfang der 90-er Jahre zeichnete

sich ab, dass die Anzahl der Jugendmannschaften

stark zurückgegangen

war und perspektivisch der entsprechende

Unterbau für die (damals gut

funktionierenden) Herrenmannschaften

fehlen würde.

Nicht nur deswegen intensivierten

wir unserer Jugendarbeit seit etwa

1992 wieder massiv. Da es ein lan-

AUSZEIT 7


AUS DEM VEREINSLEBEN

ger und anstrengender Weg ist, Spieler von den Minis bis zur A-Jugend qualitativ

gut auszubilden, gab es natürlich die erwarteten Durststrecken bei unseren

Herrenteams. Von den ehemals vollbesetzten drei Mannschaften Mitte

der Achtziger waren 2004 nur noch eine Erste Mannschaft mit schmalem

Personalbestand und ein Reserveteam vorhanden, da nun die Auswirkungen

der vor Jahren vernachlässigten Jugendarbeit offensichtlich wurden. Mit

anderen Worten: Der Herrenhandball in Neuhofen war durchaus vom Aussterben

bedroht. Doch seitdem macht sich die Jugendarbeit nun auch wieder

im Aktivenbereich bemerkbar. Denn jedes Jahr rückten Nachwuchsspieler

auf und die Anzahl der Herrenspieler erhöhte sich wieder Stück für Stück.

Dementsprechend können wir seit zwei Jahren wieder die Zahl von 3 Herrenmannschaften

melden, sind also wieder auf dem quantitativen Stand der

„guten alten Zeiten“.

Aktuell kümmern

sich Stefan

Winkler und ich

um die „Erste“,

Marcus Metzger

und Michael Meyer

um die „Zweite“

und Patrick

Schmitt um die

„Reserve“. Fast

50 Personen

spielen mittlerweile

wieder in diesen

drei Mannschaften.

Auch

qualitativ hat sich

dabei in den vergangenen

10 Jahren

einiges getan. Nach dem Aufstieg in die Verbandsliga 1999 mussten wir

vier Jahre später wieder absteigen, ehe nach einer Konsolidierungsphase

(man erinnere sich an den geschilderten personellen Umbruch) 2006 unter

Trainer Wolfgang Straßner der erneute Aufstieg in die Verbandsliga gelang.

Am 26. April 2009 wurde dann neues Terrain betreten: Mit einer jungen

Mannschaft gelang nach einer spannenden Saison der verdiente Aufstieg in

die höchste pfälzische Verbandsspielklassse, die Pfalzliga. Nicht zu vergessen

ist an dieser Stelle auch der Aufstieg der wiedergegründeten Zweiten

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AUS DEM VEREINSLEBEN

Mannschaft in die A-Klasse in der vergangenen Saison.

Seitdem misst sich die Erste Herrenmannschaft mit den stärksten Teams

vieler pfälzischer Traditionsvereine, die vor Jahre noch unerreichbar gewesen

waren, womit auch schon das zweite eingangs erwähnte Leitmotiv erklärt wäre,

nämlich der Entwicklungscharakter. Durchweg mit selbst ausgebildeten

Spielern wurde dieser Erfolg erreicht. Wie man diesen Weg im Vergleich zur

eingangs erwähnten Strategie des permanenten (fast nie ohne viel Geld zu

realisierenden) Weg der „Spielereinkäufe“ beurteilt, möge jeder für sich beurteilen.

Auch wenn er sicherlich anstrengender und von Enttäuschungen und

Rückschlägen gepflastert ist, scheint er mir doch der nachhaltigere und sportlich-originärere.

Denn es ist erfreulich zu sehen, dass Spieler, deren erste

Handballschritte man bei den Minis oder der E-Jugend begleitet hat, nun Leistungsträger

im Herrenbereich geworden sind.

Damit wäre ich dann auch schon beim dritten Schlagwort, der Geduld.

Dass es für das beschriebene Vorgehen Geduld brauchte, ist nachzuvollziehen

– schon allein hinsichtlich der zeitlichen Dimension. Doch dies gilt nicht

nur für die Vergangenheit. Nach dem Aufstieg in die erwähnte Pfalzliga musste

sich das junge Team der ersten Herrenmannschaft in der vergangenen

Saison nun in der ungewohnten höheren Spielklasse bewähren. Je nach

Sichtweise gelang dies – oder auch nicht. Es konnten zwar nur vier Spiele

gewonnen werden, dennoch war das Team in allen Spielen unerwartet konkurrenzfähig

und konnte qualitativ sehr gut mithalten. So gingen zum Beispiel

fünf Spiele mit nur einem Treffer Differenz verloren. Oft machte sich hier –

auch dies eine Folge der Altersstruktur – die Unerfahrenheit der Mannschaft

bemerkbar. Das Pech, das wir während der vielen knappen Spiele hatten,

verwandelte sich dann doch noch in Glück, denn wir konnten aufgrund des

Aufstiegs des TuS Kaiserslautern-Dansenberg die Klasse erhalten und spielen

nun im zweiten Jahr in der Pfalzliga.

Auch dieses Jahr kann das Ziel sicher nur der Klassenerhalt sein. Dass

ab dieser Saison sieben Spieler in Kaiserslautern, Stuttgart, Mainz und Marburg

studieren, wird es für uns noch schwerer machen. Denn der hohe Anfahrts-

und Zeitaufwand wird in diesen Fällen regelmäßiges Training nicht immer

möglich sein lassen. Gerade dies war im vergangenen Jahr die Stärke

der Mannschaft: Trotz frustrierender Niederlagen gab es einen guten Zusammenhalt,

der sich in einem insgesamt guten Trainingsbesuch dokumentierte.

Immerhin haben wir nun aber bereits ein Jahr Pfalzliga-Erfahrung, das es nun

zu nutzen gilt. Vielleicht zahlen sich ja Kontinuität, Entwicklung und Geduld in

diesem oder der nächsten Saison aus und die Mannschaft kann sich in der

Pfalzliga etablieren.

Tobias Grehl

AUSZEIT 9


WUSSTEN SIE SCHON, DASS ...

… unsere Mannschaft „Herren I“ in der

Pfalzliga spielt

… sich diese Mannschaft in ihrem

zweiten Jahr in der Pfalzliga ganz

gut schlägt

… der Teamgeist oft den Unterschied

ausmacht!

… niemand die Tore für sich, sondern

jeder für TuS Neuhofen wirft!

… hinter den Spielern der Herrenmannschaft

oft ein langer Weg

durch alle Jugendaltersklassen

liegt

… fast alle Spieler „eigene Gewächse“

des TuS Neuhofen sind

… wir ausser „Herren I“ auch „Herren

II“ und „Herren Reserve“ haben

… bei den Spielen öfter mal ein Pflaster

oder Coolpack gebraucht wird

… sich alle Mannschaften über viele

Zuschauer in der Halle freuen

… begeisterte Fans einen Spieler

mehr auf dem Spielfeld bedeuten!

… die Balance, mit kühlem Kopf zu

lenken und mit heißem Herzen zu

kämpfen, nicht leicht zu finden ist!

… der Kreisläufer der Spieler ist, der

klug sperrt, Siebenmeter herausholt

und sicher trifft!

… zwischen Siebenmeter-Schützen

und Torwart nicht nur die Bälle,

sondern auch die Fetzen fliegen!

… Rote Karte bedeutet: Ene, meine

Pfiff – und raus bist du!

… die Disqualifikation ein bedauerliches

Einzelschicksal – aber auch

immer wieder ein unterhaltsames

Schauspiel ist!

Monika und Regine

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JUGEND SCHREIBT FÜR JUGEND

PFALZLIGA 2010/2011

IMMER WEITER - IMMER HÖHER

AUSZEIT 11


VEREINSGESCHICHTEN

12 AUSZEIT


VEREINSGESCHICHTEN

AUSZEIT 13


JUGEND SCHREIBT FÜR JUGEND

wir und die

Jan Schmitt, 14 Jahre und

Nicolas Rechner, 14 Jahre

Seit 9 und 7 Jahren aktive Handballer, aktuell in

der C-Jugend, Positionen Rückraum und Kreis.

Größte Erfolge:

3 mal 1. Platz im Handballortsturnier Neuhofen, D

-Jugend Staffelsieger 2007 D-Jugend Pfalzliga

2008 aktuell im Halbfinale des Pfalzgascups

Neuhofen

Unser Weg zum Handball sah folgend

aus:

Als ich anfing Handball zu spielen, wollte

mein Freund Nico dies nach einiger

Zeit auch tun, da wir beste Freunde

waren und immer noch sind.

Heute sind wir nicht mehr alleine, viele

unserer Freunde spielen auch Handball,

unter anderem: Timo, Nicolas,

Björn, Tim (Heckes), Konstantin, Jonas

(Anna), Fabian (Zappel), Jannik (Hans),

Pascal (Passi) und Stefan. So sind wir

seit den Minis ein festes Team, von 12

Spielern geworden.

Im Laufe der Jahre entwickelten wir uns

zu einer guten Mannschaft, vor allem

aber entwickelte sich ein toller Teamgeist,

hieraus entstand unser Motto:

„Löwen kämpfen“.

Diesen Ruf schreien wir unseren Gegnern

bei jedem Spiel lautstark entgegen.

Was uns jedoch am stärksten auszeichnet,

jeder kämpft für den anderen,

keiner wird ausgegrenzt.

So haben wir alle unheimlich viel

Spaß

Handball zu spielen und keiner von uns

denkt auch nur eine Sekunde daran,

mit dem Handballspielen aufzuhören.

Leider hat in diesem Jahr ein Spieler

der von Anfang an dabei war, unser

Team verlassen. Das war für uns alle

ein trauriger Moment, aber der Ball rollt

weiter. Es handelt sich um Björn, dem

wir auf diesem Weg noch viel Glück

wünschen.

Im TuS dreht sich jedoch nicht nur alles

um Handball, nein auch außerhalb des

normalen Training- und Spielbetriebes

unternehmen wir noch einiges zusammen.

So nehmen wir jedes Jahr unter

einem bestimmten Motto am Faschingsumzug

in Neuhofen teil. Der

Verein veranstaltet jedes Jahr eine

Weihnachtsfeier für uns usw.

Auch unser Trainerteam ist sehr engagiert

und so kamen wir in den Genuss

von verschiedensten Aktivitäten. Es

wurde ein Sommercamp mit Übernachtung

in Neuhofen, ein Besuch im Kids

Inn in Frankenthal oder eben ein Be-

14 AUSZEIT


JUGEND SCHREIBT FÜR JUGEND

such im Bowling-Center Speyer organisiert.

Highlights waren jedoch zwei Dinge

die wir noch in der D-Jugend erlebten

durften.

Als Erstes waren wir an einem verlängerten

Wochenende an der Lahn Kanu

fahren, zusammen mit den Mädchen

der weiblichen D-Jugend.

Freitags reisten wir an und zelteten auf

einer Wiese. Nach einem ergiebigen

Frühstück am nächsten Tag war es

soweit. Wir teilten uns in 4-er und 3-er

Gruppen auf und bekamen unsere

Schwimmwesten und Kanus zugeteilt.

Bald schon hieß es „Leinen los“ und es

entwickelte sich eine wilde Fahrt auf

der Lahn, vorbei an unberührter Natur,

durch wilde Stromschnellen und unter

Benutzung von einigen Schleusen, die

den Trainern einiges an Muskelkraft

abverlangten.

Unterwegs hielten wir an und machten

eine Vesperpause. Dicke Wurst- und

Käsesemmel waren von unseren Betreuern

vorbereitet worden und fanden

reißenden Absatz.

Frisch gestärkt ging die Fahrt weiter

und es begann ein wilder Wettkampf

zwischen den Booten. Wer würde als

Erster ankommen. Immer wieder

wechselte die Führung und wir erreichten

schneller als gedacht unser Ziel.

Dort kam es dann zum ultimativen

Fight zwischen den Bootsbesatzungen.

Die Mädchen gingen auf die Boote

der Jungen und umgekehrt los. Gemeinsam

wurden die Boote der Trainer

bekämpft. Schlussendlich waren wir

alle nass bis auf die Haut. Erschöpft

aber glücklich kehrten wir in unser

Camp zurück, wo wir den Abend in

einer Pizzeria ausklingen ließen. Am

nächsten Tag fuhren wir nach Hause.

Das zweite Highlight war ein Trainingscamp

in den letzten Sommerferien.

An 4 Tagen wurden wir von unseren

Trainern Klaus und Jens betreut.

Los ging es mit einem langen Trainingstag

an dem sie uns mit Dauerlaufen,

Gymnastik und Krafttraining quälten.

Eine Stärkung erfuhren wir durch

ein Mittagsessen (Fast-Food), was das

Beste, neben dem Trainingsende an

diesem Tag war.

Am nächsten Tag hatten sie das

Beachhandballfeld in Waldsee angemietet.

Ohne es zu merken verging die

Zeit im Fluge. Erschöpft verließen wir

den Sandkasten nach 3 Stunden

Dauerhandball. Aber so macht Training

viel mehr Spaß. Um uns wieder

zu kräftigen besuchten wir anschließend

die Metzgerei Hardt und bekamen

ein fürstliches Essen gereicht.

Anschließend kamen wir noch in den

Genuss eines Nachtisches. Wir setz-

AUSZEIT 15


JUGEND SCHREIBT FÜR JUGEND

ten uns auf die Fahrräder, fuhren zum

Eiscafe Jesolo und ließen den Tag mit

einem riesigen Eis ausklingen.

Der dritte Tag begann wie der letzte

aufgehört hatte. Wir stiegen auf unsere

Räder und machten eine Ausflug

nach Speyer, wo die nächste Überraschung

auf uns wartete. Der Papa von

Björn, Herr van Marwick, hatte eine

tolle aber sehr anstrengende Tour zu

unserem Ziel ausgearbeitet.

Das Ziel war der Kletterpark in Speyer.

Dort waren wir mehrere Stunden und

die verschieden schweren Kurse verlangten

von uns einiges ab. Hier kam

es oftmals auf Teamwork an und es

zeichnete sich aus, dass wir so gut

zusammenhalten.

Nach einer Vesper ging es wieder

auf die Fahrräder und eine ereignisreiche

Fahrt nach Neuhofen begann. Unterwegs

wurden kurze Rennen veranstaltet,

bewarf man sich mit allerlei

Feldfrüchten und machte sonstige Albereien.

So blieb es nicht aus, dass

zwei von uns, dusselig wie sie waren,

mit ihren Fahrrädern hinfielen. Einer,

der „Hans“, fuhr in einen Graben, und

der zweite „Knolle“ wollte sich mit

Strohballen anlegen. Zum Glück verletzte

sich keiner.

Am nächsten Tag hatte unser Trainer

Klaus eine Dorfralley durch Neuhofen

organisiert. Wir mussten verschiedenste

Aufgaben erledigen. Auf Bildern

waren Gebäude oder sonstige

Sehenswürdigkeiten, die uns zu den

Zielen führten. Dort waren Rätsel zu

lösen, zudem mussten Aufgaben wie

eine Flasche Pommes, ein gekochtes

Ei, 10 Pfandflaschen finden und mitbringen,

Gerüche erkennen, Gegenstände

fühlen usw. gemacht werden.

Am Abend endete das Camp mit

einem riesigen Grillfest, an dem auch

unsere Eltern und Geschwister teilnahmen.

Mit Grillwürsten, Steaks, Frikadellen

und zahlreichen Getränken saßen

wir bei unserem Trainer bis tief in

die Nacht und feierten ausgiebig. Alles

in allem war es ein tolles Camp.

Danken möchten wir hier unseren

Eltern, die uns immer wieder auf den

Spielen zahlreich unterstützen, uns

fahren, die Trikots waschen und beim

Training helfen. Auch dem Trainerteam,

das viel Zeit, insbesondere aber

Nerven (Grins) in uns investiert.

„LÖWEN KÄMPFEN“

Jan Schmitt und Nicolas Rechner

16 AUSZEIT


Herrenhandball in Deutschland

RÄTSELECKE

In dem folgenden Buchstaben-Wirr-Warr sind alle Vereine der Herren-

Handball-Bundesliga waagrecht, senkrecht und diagonal versteckt:

(jedoch ohne Sportvereinskürzel)

HSG Ahlen-Hamm, HBW Balingen-Weilstetten, Füchse Berlin,

SG Flensburg-Handewitt, TSG Friesenheim, Frisch Auf Goeppingen,

TV Grosswallstadt, VfL Gummersbach, HSV Hamburg,

TSV Hannover-Burgdorf, THW Kiel, TBV Lemgo, SC Magdeburg,

MT Melsungen, TuS Nettelstedt-Luebbecke, DHC Rheinland,

Rhein-Neckar-Loewen, HSG Wetzlar

Viel Spass beim Suchen, Simone Fricke

G T G H K L S F R I E S E N H E I M J K Z U I

U C X V B N L K O P R T Z U C I O P S Q W R T

M W Z U P R H E I N N E C K A R L O E W E N J

M V H M H G K L E R B N N I O P F G H V M A S

E J X A A S C V B Z U I O E Z U N L A Q R T R

R I V G M C N T A H L E N H A M M I O D F S H

S O N D Q B A S L D L O E R R O C M V H L I E

B P M E W L U Q I S T K S I W A P R H C E Q I

A R O B D K T R N A Z R I Z E S W Z A V N F N

C S U U F R R P G K H G T E O J D N N B S J L

H D T R G U S O E H K H Z G L J F M N N B K A

A T E G B I D T N J F D U M N L A G O I U C N

S N R G R O S S W A L L S T A D T D V S R M D

W M B A X Z B V E T B G D C Z X S A E P G X C

X E M R V T X R I G C T B N G H C V R T H B G

C F T B G C S G L U D G F X Z B F N B J A V O

S C N Z S V U N S S N L I S M I S A U S N D E

A X L I L P D B T U R I O C K H C M R E D A P

N V E F W A N J E Z W M H U F O T J G T E C P

Z P J B L P R G T R K R N M P B U V D I W S I

F X V G R V U D T N L W F N L E M G O S I B N

B I J I F R J V E J R I H W N S T H R L T A G

M E L S U N G E N D R S N V P M I V F K T D E

B Z F B O U R O S V H O R J S O D U H M C T N

N E T T E L S T E D T L U E B B E C K E A R H

AUSZEIT 17


VEREINSGESCHICHTEN

Erfüllte Sehnsucht

Ein Bericht von Patrick Hauck

April 2009, das unfassbare ist eingetreten:

Die Mannschaft des VTV Mundenheim

2 besiegt in ihrem letzten

Saisonspiel den Tabellenführer aus

Göllheim. Damit besteht für die Herrenmannschaft

der TuS Neuhofen

einen Tag später die Gelegenheit, mit

einem Sieg gegen die Gäste aus

Ramstein erstmals in der Vereinsgeschichte

in die Pfalzliga aufzusteigen.

Und diese Chance war durchaus nicht

unverdient, hatte die Mannschaft doch

über die ganze Saison fast ausnahmslos

starke Spiele abgeliefert und bis

dahin nur drei Niederlagen zu Buche

stehen. Die Initialzündung für den

Endspurt hatte einige Wochen zuvor

die starke Vorstellung im Auswärtsspiel

in Waldsee gegeben. Nach zwei

Niederlagen in Folge ging es in Waldsee

um Alles oder Nichts, eine weitere

Niederlage hätte jegliche Aufstiegsambitionen

zu Nichte gemacht. In einem

hart umkämpften Spiel konnte

sich unsere Mannschaft am Ende

durchsetzten. Eine Woche später wurde

dann in einem hoch dramatischen

Spiel, vor der Kulisse einer prall gefüllten

Rehbachhalle der Tabellenführer

aus Göllheim ebenfalls geschlagen.

Für die Eroberung der Tabellenführung

reichte es allerdings nicht. Punktgleich

und mit dem schlechteren Torverhältnis

im direkten Vergleich lagen

weiterhin alle Trümpfe beim TuS Göllheim.

Diese Situation sollte sich auch

bis zu besagtem letzten Spieltag nicht

mehr ändern. Nachdem die gesamte

Mannschaft den VTV Mundenheim in

dessen Halle lautstark unterstützt hatte,

stand die Tür in die Pfalzliga auf

einmal offen. Doch das Spiel gegen

Ramstein war noch lange nicht gewonnen,

was sich in der ersten Halbzeit

dieser Partie auch schnell deutlich

machen sollte. Angesichts der sich

bietenden Chance zum Last-Minute-

Sprung in die Pfalzliga, agierte das

Team der TuS Neuhofen nervös und

ungeschickt und musste sogar mit

einem drei Tore Rückstand in die

Halbzeitpause gehen. In der zweiten

Hälfte präsentierte sich die Mannschaft

dann allerdings wie ausgewechselt.

So konnte in kürzester Zeit

der Rückstand eingeholt und das Blatt

gewendet werden. Die erlangte Führung

wurde rasch ausgebaut, so dass

am Ende ein deutlicher und aufgrund

der zweiten Hälfte hoch verdienter

Sieg und der Aufstieg in die Pfalzliga

gefeiert werden konnte.

Nun, im Herbst 2010 beginnt für die

Mannschaft nun schon die zweite

18 AUSZEIT


VEREINSGESCHICHTEN

Spielzeit in der höchsten Spielklasse

des Pfälzer Handball-Verbandes. Wie

erwartet war das vergangene Jahr

nicht einfach. Doch wieder hatte die

Mannschaft am Ende der Saison das

Glück auf ihrer Seite. Durch den Aufstieg

der Mannschaft aus Dansenberg

in die verbandsübergreifende Oberliga

Rheinhessen-Pfalz-Saar und aufgrund

des guten Abschneidens aller Pfälzer

Mannschaften in dieser Klasse, gab es

aus der Pfalzliga nur einen Absteiger.

Meiner Meinung nach war der Klassenerhalt

auch trotz des zweitletzen

Tabellenplatzes durchaus verdient, da

die Mannschaft bis auf ein, zwei Ausnahmen

jedes Wochenende gute Leistungen

gezeigt hatte und viele Spiele

sehr knapp und unglücklich verloren

gingen. Außerdem ist es eine Seltenheit

in dieser Klasse, dass bis auf zwei

Neuzugänge aus Mundenheim jeder

Spieler schon in der Jugend für die

TuS Neuhofen auf dem Handballfeld

aktiv war. Ebenso bekommt kein Spieler

Geld dafür, dass er am Wochenende

im Trikot der TuS aufläuft, was im

Vergleich mit anderen Mannschaften in

dieser Klasse schon bemerkenswert

ist. Das Team bestand und besteht vor

allem aufgrund der über Jahre gewachsenen

Freundschaften und dem

dadurch entstehenden Zusammenhalt

sowie unserer Leidenschaft für unseren

Sport. Darum stehen auch in dieser

Saison wieder mehrere Spieler auf

den Spielbögen, deren Studien- oder

Arbeitsplatz in Kaiserslautern, Mainz,

Stuttgart oder gar Marburg liegt. Darum

werden zusammen Geburtstage

gefeiert und gemeinsam Ski und

Snowboard gefahren. Darum überstand

die Mannschaft auch die schwere

Zeiten der letzten Saison, zu denen

Niederlage auf Niederlage und Enttäuschung

auf Enttäuschung folgte. Darum

spielen wir auch dann am besten,

wenn wir es schaffen, diese mannschaftliche

Geschlossenheit auf den

Platz zu bringen. Einen Überflieger gibt

es in diesem Team nicht, jeder muss

sich auf jeden verlassen können, nicht

alle nur auf einen.

Darum hat die Mannschaft auch die

Chance verdient, sich in dieser Saison

erneut in der Pfalzliga zu beweisen

und mit etwas Glück zu etablieren.

Nach einem schweren Start gegen das

starke Team aus Ottersheim-Bellheim-

Zeiskamp konnte auswärts in Rodalben

der erste Punkt ergattert und im

darauf folgenden Spiel in Annweiler

der erste Sieg gefeiert werden. Ob die

Mannschaft damit schon in die Saison

gefunden hat, mag sicherlich bei Erscheinen

dieses Artikels besser zu

beurteilen sein als zum Zeitpunkt seiner

Entstehung. Allerdings habe ich

das Gefühl, dass die Mannschaft durch

die Erfahrungen der letzten Saison

reifen konnte und es Spiel für Spiel

besser versteht diese auf dem Platz

auch einzusetzen.

Besuchen doch auch Sie einmal an

einem Sonntagabend die Rehbachhalle

in Neuhofen und überzeugen Sie

sich, zusammen mit unseren vielen

treuen Fans, wie mitreißend, attraktiv

und spannend moderner Handball direkt

vor ihrer Haustür sein kann!

Patrick Hauck

AUSZEIT 19


Hallo Kinder ich bin‘s mal wieder, Euer

AUS DEM VEREINSLEBEN

Im Spiel voneinander lernen

Wisst Ihr eigentlich, dass es im Handball neben

Schnelligkeit auch auf viele andere Dinge

ankommt Laufen, Stoppen, Springen, Drehen,

Fangen und Werfen wird im sogenannten

Handball-ABC bei den 8 - 10jährigen geübt.

Da Handball ein Sprintsport ist, braucht Ihr

schnelle Beine um ganz schnell zum das Tor

des Gegner rennen zu können. Das alles übt

man in der E-Jugend, in der ein Spiel 2 x 20

Minuten dauert.

In dieser Klasse können die Mädchen und

Jungs noch zusammen spielen. Auch wird hier

Manndeckung, also immer einer gegen den

anderen gespielt.

Natürlich kommt es immer mal wieder vor,

dass man einen Fehler macht, aber daraus

kann man auch sehr gut lernen und sein Spiel

besser machen.

Im Spiel miteinander kann man alles ausprobieren,

auch Tricks, um die anderen auszuspielen

und Tore zu werfen.

Was ich auch ganz toll finde ist, dass alle eine

Mannschaft sind, die spielt, gewinnt, auch verliert,

aber vor allem auch Spaß hat.

Euer Hanniball

20 AUSZEIT


HEIMSPIELTAGE

Wintersaison 2010/11

Warum nicht einmal ein Spiel einer Jugendmannschaft, der Damen

oder Herren besuchen

In Verbindung mit einem Spaziergang einen kurzen Abstecher in die

Halle, an einem verregneten Samstag den Kleinen zuschauen oder

die Emotionen (auf dem Feld und auf der Tribüne) bei einem

„Lokalderby“ der Herren erleben.

Schauen Sie einfach mal in der Rehbachhalle vorbei.

Auch für Ihr leibliches Wohl ist an unserem Hallenverkaufsstand mit

belegten Brötchen, Kuchen, Süßigkeiten, heißen und kalten Getränken

gesorgt.

Die einzelnen Spielpaarungen entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt

AUSZEIT 21

oder unserer Homepage www.handball.tus-neuhofen.de .


TRAININGSZEITEN

Trainingszeiten Handballabteilung (Winter 2010/11)

Damen (ab Jahrgang 91)

Mittwoch 20:00 – 21:45 Uhr**

Donnerstag 20:00 – 22:00 Uhr*

Herren 1 (ab Jahrgang 91)

Dienstag 20:30 – 22:30 Uhr*

Donnerstag 20:00 – 21:30 Uhr**

Herren 2 (ab Jahrgang 91)

Donnerstag 20:00 – 21:30 Uhr**

Herren Reserve (ab Jahrgang 91)

Donnerstag 20:00 – 21:30 Uhr**

AH-Mannschaft Männer

Mittwoch 18:30 – 20:00 Uhr*

Männliche A1-Jugend (Jahrgang 92/93)

Dienstag 19:00 – 20:30 Uhr*

Donnerstag 18:30 – 20:00 Uhr**

Männliche A2-Jugend (Jahrgang 92/93)

Mittwoch 17:30 – 19:30 Uhr***

Donnerstag 18:30 – 20:00 Uhr**

Weibliche B-Jugend (Jahrgang 94/95)

Dienstag 19:30 – 21:00 Uhr****

Mittwoch 20:00 – 21:30 Uhr****

Donnerstag 18:30 – 20:00 Uhr*

Männliche B-Jugend (Jahrgang 94/95)

Dienstag 19:00 – 20:30 Uhr*

Donnerstag 18:30 – 20:00 Uhr**

Weibliche C-Jugend (Jahrgang 96/97)

Montag 18:30 – 20:00 Uhr*

Freitag 15:30 – 16:45 Uhr*

Männliche C-Jugend (Jahrgang 96/97)

Mittwoch 18:30 – 20:00 Uhr*

Donnerstag 18:00 – 19:30 Uhr*

Männliche D-Jugend (Jahrgang 98/99)

Montag 18:30 – 20:00 Uhr*

weitere vgl. TuS Homepage

Männliche E1-Jugend (Jahrgang 00)

Montag 17:00 – 18:30 Uhr*

Donnerstag 16:30 – 18:00 Uhr*

Gemischte E-Jugend Reserve

(Jahrgang 01)

Montag 17:00 – 18:30 Uhr*

Donnerstag 16:30 – 18:00 Uhr*

Gemischte F-Jugend (Jahrgang 02)

Mittwoch 17:00 – 18:30 Uhr*

Minis (Jahrgang 03)

Mittwoch 17:00 – 18:30 Uhr*

Superminis (Jahrgang 04/05/06)

Donnerstag 15:00 – 16:30 Uhr*

Die Trainer und Mannschaftsverantwortlichen

sowie kurzfristige Anpassungen

der Trainigszeiten finden Sie

auf unserer Homepage unter:

www.handball.tus-neuhofen.de

* Rehbachhalle, Neuhofen

** Rudolf-Wihr-Schule, Li‘hof

*** Loschkyhalle, LU-Niederfeld

**** Neue Kreishalle, Schifferstadt

22 AUSZEIT


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STEFAN WINKLER

TEL. (0 62 36) 5 61 52

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BUCHTA OFFSETDRUCK GMBH

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3.500 STÜCK

AUSZEIT 23


JUGEND SCHREIBT FÜR JUGEND

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