FEZ Nach herbstlichem Fang in der Förde - Stadtwerke Flensburg ...

stadtwerke.flensburg.de

FEZ Nach herbstlichem Fang in der Förde - Stadtwerke Flensburg ...

FEZ Nach

FLENSBURGER ENERGIE ZEITUNG · Das Service-Magazin

10 Jahre FEZ

75 Jahre Biogas-Technologie

herbstlichem

Fang in der Förde

Herbst 2010

Preisrätsel

Abb. ähnlich

Foto: CASIO Europe GmbH

Gewinnen Sie eine

Digitalkamera

(CASIO, 12,1 Megapixel)

im Wert von 130 Euro


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Inhalt

4 Kundenporträt:

Deutsche

FOAMGLAS® GmbH

Fielmann

6 Sportarten

von A bis Z:

Leichtathletik

7 Witze für Kinder

Party-Spiel

8 Veranstaltungskalender;

Peter Maffay-Konzert

JOBwatching

10 Künstler-Serie:

Ines Ramm

11 Aktiv für die Region

Family-Cup

12 Azubis gewinnen

Unternehmensplanspiel

Bündnis für die

berufliche Zukunft

13 Wussten Sie das?

Tarper Fernwärme

Webcam Walzenmühle

14 Neue Energiezeit

inderbrarup

Zählerstand-Ablesung

15 Nextbike: Leihräder

in Flensburg

Sinnvolle

Energiespartipps

16 Preisrätsel

Zehn Jahre FEZ

Stolze zehn Jahre jung ist

Ihre FEZ – die Flensburger

Energie Zeitung. Das beliebte

regionale Kundenmagazin

der Stadtwerke Flensburg wird

auch weiterhin ihre Leserinnen

und Leser mit einem bunten

Themenstrauß erfreuen.

Wie fing alles an?

Im Sommer 2000 gab es die

erste Ausgabe des Kundenmagazins,

damals noch unter dem

Titel „Tag und Nacht“. Dieser

FEZ-Vorläufer enthielt lediglich

auf wenigen Seiten regionale

Informationen. Seit Dezember

2000 heißt die Zeitschrift

FEZ“. Schon bald – im Sommer

2002 – wurde das Magazin

komplett in eigener Regie gefahren,

fortan mit einer breiten

Vielfalt vor allem von Themen

aus Flensburg und der Region.

Wann kommt sie immer?

Ihre FEZ erreicht viermal jährlich

mit einer Auflage von fast

60.000 Exemplaren die Haushalte

in Flensburg, Harrislee

und Glücksburg. Für die Leserinnen

und Leser kostenfrei wird

das Magazin immer im März,

Juni, September und Dezember

eines Jahres verteilt. In diesem

Zusammenhang eine Bitte an

10 JAHRE

die Leser: Melden Sie sich ruhig

in der Marketing-Abteilung der

Stadtwerke, falls Sie Ihre FEZ

einmal nicht erhalten sollten.

Sie liegt übrigens auch im Kunden-

und Informationscenter

im Europahaus sowie im Empfangsbereich

der Stadtwerke-

Zentrale in der Batteriestraße

zur Mitnahme bereit.

Was können wir noch besser machen?

Die FEZ ist ein Kundenmagazin – sie steht also „im Dienst“ ihrer

treuen Leserschaft. Gerne gehen wir deshalb auf Ihre Wünsche

ein, so sie aus der Sicht des Herausgebers realisierbar sind. Was

können wir also vielleicht noch besser machen? Welche thematischen

Anregungen haben Sie – vielleicht z. B. Ideen für eine neue

Jugendserie oder mehr Lesestoff für Senioren?

Dann schreiben Sie bitte an Marketingleiter Peer Holdensen,

E-Mail: marketing@stadtwerke-flensburg.de,

oder postalisch: Stadtwerke Flensburg GmbH,

Batteriestr. 48, 24939 Flensburg


Wanderfalken nisten

auf Stadtwerke-Schornstein

Was lange währt, wird

endlich (fast) gut:

Seit rund fünf Jahren

versuchen die Stadtwerker in

einem extra geschaffenen Nistplatz

auf ihrem rund 140 Meter

hohen Schornstein ein Wanderfalken-Pärchen

anzulocken. Das

ist inzwischen gelungen. Der

einzige Wermutstropfen: Das

Pärchen hat leider noch keinen

Nachwuchs.

Der Ansiedlungsversuch geschieht

aus zwei Gründen: Die

Wanderfalken stehen auf der

Liste der vom Aussterben bedrohten

Greifvögel, und Flensburgs

höchste Abluftanlage bietet

beste Voraussetzungen um

den Fortbestand zu sichern. Zudem

könnte die Taubenplage im

Kraftwerk auf natürliche Weise

minimiert werden.

Jedenfalls zeigen sich jetzt auf

den Bildern der Web-Cam,

die in Nistplatznähe installiert

wurde, erstmals zwei Wanderfalken.

„Der Nistkasten wird jetzt

ständig von einem beringten

und einem unberingten Wanderfalken

besucht“, so der das

Falkenprojekt betreuende Joachim

Zimmerriemer aus der Stadtwerke-Abteilung

„Erzeugung

Anlagentechnik“. Der beringte

Greifvogel soll ein so genannter

Hybride sein, und der beringte

stammt vermutlich aus einem

ähnlichen „Turmprojekt“, stellte

der schleswig-holsteinische

Wanderfalken-Experte Uwe

Robitzky aus Nindorf (das liegt

zwischen Rendsburg, Neumünster

und Itzehoe) fest.

Joachim Zimmerriemer und

sein Kollege Matthias Trost hatten

2004 die Idee, den Wander-

falken auf dem Schornstein ein

„Häuschen“ zu bieten. Dafür

waren Fragen offen. Die „Stadtwerke-Falkner“

wandten sich an

das Landesamt für Natur- und

Umweltschutz, das Uwe Robitzky

von der Arbeitsgemeinschaft

Wanderfalkenschutz empfahl.

Dieser besuchte den künftigen

Nistplatz im Juli 2006. „Die

Ortsbegehung auf den Schornstein

ergab, dass der Nistkasten

und das Jagdrevier hoch über

der Förde allerbeste Voraussetzungen

für die Ansiedelung

eines neuen Paares bietet.“ Genau

vor vier Jahren, im September

2006, wurde der Nistkasten

in der abgesprochenen Position

befestigt.

Der Platz wurde seit 2008 genutzt,

aber zunächst nur von

Wanderfalken, die auf der

Durchreise waren und dort

ihre vorher eingefangenen

Mahlzeiten einnahmen. Jetzt

aber zeigt sich ein dauerhaft

einfliegendes Pärchen. Dass

noch keine Jungen kamen, lag

vermutlich daran, dass die Eier

wegrollen, weil der Nistkasten

zu wenig Rindenmulch enthält.

Die Nestsituation soll nun verbessert

werden, damit es sehr

wahrscheinlich 2011 mit dem

Nachwuchs klappt.

In Schleswig-Holstein gibt es

etliche künstliche Nistangebote

für Wanderfalken, die erfolgreich

von den Greifvögeln akzeptiert

werden, wie z. B. auf mehreren

hohen Schifffahrtszeichen der

Unterelbe, an den Kaminen der

AKW Brunsbüttel und Brokdorf,

am Heizkraftwerk Wedel,

auf dem Leuchtturm der Insel

Pellworm und auf dem Radarturm

bei Glückstadt.

Liebe Leserinnen

und Leser!

Seit zehn Jahren schon finden

Sie Ihre FEZ in Ihren

Briefkästen. Wir freuen uns,

dass Sie an unserem Kundenmagazin

Interesse haben.

Doch schreiben Sie uns

bitte, was Ihnen gefällt oder

nicht und welche Themen

Sie vielleicht vermissen. Das

Redaktionsteam ist für jede

Anregung dankbar!

Ihr Peer Holdensen

Leiter Marketing und

Öffentlichkeitsarbeit

Ihr Kontakt zu uns:

Stadtwerke Flensburg GmbH

Batteriestraße 48

24939 Flensburg

Tel.: 0461 487-0

Fax: 0461 487-1699

E-Mail:

service@stadtwerke-flensburg.de

Web: www.stadtwerke-flensburg.de

Kundenbüro im Europahaus

Rathausstr. 1 / Am ZOB

Öffnungszeiten:

Mo-Fr 9 bis 18 Uhr

Sa 10 bis 13 Uhr

Telefonisches Service-Center:

Tel.: 0461 487-4444

Öffnungszeiten:

Mo-Do 8 bis 16 Uhr

Fr 8 bis 12 Uhr

Hilfe bei Störungen:

von 0 - 24 Uhr

Strom Tel.: 0461 487-1010

Fernwärme Tel.: 0461 487-1020

Wasser Tel.: 0461 487-1030

FEZ-Projektbetreuung/V.i.S.d.P.:

Peer Holdensen

Realisierung/Gestaltung & Satz:

hilgra · büro für graphik & design

Redaktion: Textagentur Caspari,

Fotos: Tim Riediger-nordpool,

A. Birresborn, Marianne Lins,

Firmen, fotolia, iStockphoto,

privat

Karikatur: Götz Wiedenroth

Druck: Druckzentrum Harry Jung

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Porträt: Deutsche FOAMGLAS® GmbH

Deutsche FOAMGLAS® GmbH.

Werk des Dämmstoff-Herstellers FOAMGLAS®

in Schmiedefeld/Thüringen.

Die richtige Wärmedämmung

– heute, morgen, immer!

Weltweiter Beitrag für zukunftsfähiges Bauen

Die Deutsche FOAMGLAS®

GmbH mit Sitz in Schmiedefeld/Thüringenproduziert

und vertreibt den Wärmedämmstoff

Schaumglas unter

dem Markennamen FOAMGLAS®.

Bereits seit 1963 wird Schaumglas

in Schmiedefeld hergestellt. Die

Deutsche FOAMGLAS ® ist heute

eine 100-prozentige Tochter der

Pittsburgh Corning Europe S.A.,

die mit insgesamt drei Produktionsstandorten

in Europa und mit

zwei in den USA im Weltmarkt

vertreten ist, denn der Dämmstoff

FOAMGLAS® wird weltweit

vertrieben.

FOAMGLAS® Dämmprodukte und

Systeme sind in vielen Einsatzbereichen

von Hochbau und Industrie

gefragt. Sie werden nach ökologischen

Kriterien hergestellt.

Typische Anwendungsgebiete im

Hochbau sind: Flachdächer, Spe-

zialdächer, z. B. mit Metalleindeckung,

begrünte und bekieste

Dächer, Terrassen, Parkdecks,

lastabtragende Bodendämmungen,

alle unterirdischen Bauteile, Sockel-

und Fassadendämmung

sowie Innendämmung, u. a. für

Schwimmbäder, Ski- und Eislaufhallen

oder historische Gebäude.

Und alle Industriezweige fragen

nach maßgefertigten Dämmelementen

für Rohrleitungen, Tanks

und Behälter aus Stahl, verfahrenstechnische

Anlagen, Frischluftansaugschächte

aus Beton/

Stahl, Industrieschornsteine oder

Kühlhäuser.

„Energieeffizienz, Energieeinsparung

und Nachhaltigkeit im

Wohnungsbau und in der Industrie

gehören zu unseren zentralen

Anliegen“, erläutert Michael

Einsiedler, Vertriebsdirektor der

Deutschen FOAMGLAS® GmbH aus

Stuttgart. „Die Deutsche FOAM-

Dämmprodukte aus Schaumglas,

unkaschierte und kaschierte Platten

(Boards) für den Hochbau.

GLAS® GmbH ist mit regionalen

Vertriebsbüros im gesamten Bundesgebiet

vertreten. FOAMGLAS®

ist ein beratungsintensives Produkt.

Unsere Mitarbeiter in Produktion

und Vertrieb haben Freude

daran, für unsere Kunden die

besten technischen Lösungen zu

finden. Geschulte Vertriebsingenieure

unterstützen den Kunden

bei der Planung und unsere Anwendungstechniker

liefern den

Service auf der Baustelle.“

Zu den Produktionsprozessen sagt

ergänzend Hans-Jürgen Klingler,

der Betriebsleiter im Werk

Schmiedefeld: „Energieverbrauch

und nachhaltige Produktion sind

bei uns die großen Themen. Wir

stellen mit 58 Beschäftigten in

unserem Werk ca. 44.000 m 3

FOAMGLAS® im vollkontinuierlichen

Schichtsystem her. Das

heißt, drei Schichten arbeiten rund

um die Uhr und die vierte Schicht

FOAMGLAS® Produkte für industrielle

Anwendungen: Schalen, Rohrschalen,

Ventilkappen u. a.

Michael Einsiedler,

Vertriebsdirektor

Deutsche

FOAMGLAS® GmbH.

hat frei.“ Bei der Herstellung des

ökologischen Dämmstoffes, der

hauptsächlich aus Recyclingglas

und unbegrenzt verfügbaren Rohstoffen

besteht, müssen verschiedene

Produktionsprozesse mit

Strombedarf durchlaufen werden,

so Klingler.

Die FOAMGLAS® ist seit 2009 Kunde

der Stadtwerke Flensburg und

bezieht jährlich zwischen 7,5 und

8 GWh Strom. Seit 2010 wurde

auf Öko-Strom, d. h. 100 Prozent

erneuerbare Energie – aus Wasserkraft

gewonnen – umgestellt.

Dafür gibt es für FOAMGLAS® das

Renewable+ Zertifikat, das Flensburger

Ökostrom-Zertifikat mit

Herkunftsnachweis. Betriebsleiter

Klingler: „Darauf sind wir

stolz, denn es bestätigt uns als

Hersteller, den Grundgedanken

des zukunftsfähigen Bauens mit

unserem ökologischen Dämmstoff

weiterzutragen.


Der Strom wird für den kompletten

Herstellungsprozess benötigt. Die

größten Verbraucher sind die Glasentspannungsöfen

(Kühlbahn),

Rohrmühle, Glasschmelzwanne

und Schäumöfen.

Durch Wärmerückgewinnung an

der Glasschmelzwanne und den

Schäumöfen konnte der Produktionsprozess

energetisch optimiert

werden, so dass diese Heizenergie

für Lager- und Büroflächen genutzt

werden kann.

Die Qualitätsüberwachung der

FOAMGLAS® Produkte erfolgt

durch das Forschungsinstitut für

Wärmeschutz e.V. (München) und

durch belgische Überwachungsinstitute,

wie CSTC-WTCB Limelette,

SECO und BCCA. Das Unternehmen

Fielmann: Marktführer der Augenoptik mit Energie von der Förde

Die Stadtwerke Flensburg

GmbH beweisen nach wie

vor Weitblick: 560 Fielmann-

Niederlassungen und fünf Produktionsstätten

des Unternehmens

beziehen zunächst bis

Ende 2011 ihren Strom über den

Energieversorger von der Förde.

Die Stadtwerke sind hocherfreut

über die Ausweitung der Anfang

2010 begonnenen Zusammenarbeit

mit Fielmann, dem absoluten

Marktführer der deutschen

Augenoptik. Die Stromliefermenge

beläuft sich auf jährlich rund

34 Millionen Kilowattstunden.

Fielmann steht für Brillenmode

zum fairen Preis. 90 Prozent aller

Bundesbürger kennen den Markt-

ist im Besitz

der CE- und

Keymark-Zertifizierung

für

Bauprodukte

und ist somit

auch für den

Export gut aufgestellt.“

Die FOAMGLAS®

hat insgesamt

eine positive

Energie- und

Ökobilanz: Der

umweltfreundlicheDämmstoff

aus Glas ist aufgrund seiner

mineralischen Natur und nachgewiesenen

Langlebigkeit als nachhaltiges

Produkt anerkannt. In der

Nutzung werden mit FOAMGLAS®

führer, 23 Millionen Menschen

tragen eine Brille von Fielmann.

In Deutschland verkauft das Unternehmen

jede zweite Brille –

bis heute mehr als 90 Millionen.

1972 eröffnete Günther Fielmann

sein erstes augenoptisches Fachgeschäft.

Mit strikter Kundenorientierung

wurde Fielmann zum

Marktführer. „Der Kunde bist Du“,

ist Leitsatz seiner Unternehmensphilosophie.

Immer wieder führte das Unternehmen

verbraucherfreundliche

Leistungen im Markt ein, die es

vordem in der Branche nicht gab,

wie den Brillen-Chic zum Nulltarif,

die Drei-Jahres-Garantie, die

Systemen Heizkosteneingespart.

Für die Deutsche

FOAM-

GLAS ® ist es

deshalb auch

selbstverständlich,

Öko-Strom

zu verwenden

und durch

Prozessoptimierungen

in

der Produktion

den Verbrauch

zu senken. Dabei

sind die Stadtwerke Flensburg

als wichtiger Anbieter für ökologischen

Strom ein Partner, der die

besonderen Interessen von Geschäftskunden

berücksichtigt. Die

Geld-zurück-Garantie, die Nulltarifversicherung.

2009 gab Fielmann mit 644 Niederlassungen

6,4 Millionen Brillen

ab, erwirtschaftete einen

Außenumsatz von 1,1 Milliarden

Euro. Mit mehr als 13.000 Mitarbeitern

sowie um 2.500 Auszubildenden

ist Fielmann größter

Arbeitgeber und größter Ausbilder

der Branche. Das Unternehmen

stellt mit 5 Prozent der

deutschen Optikfachgeschäfte 33

Prozent aller Auszubildenden im

augenoptischen Handwerk. Die

gemeinnützige Fielmann Akademie

Schloss Plön bildet den

augenoptischen Nachwuchs aus.

2009 stellte Fielmann bei den

Deutsche FOAMGLAS® hat deshalb

den Stromabnahmevertrag bis

einschließlich 2012 verlängert.

Hierzu noch einmal Hans-Jürgen

Klingler: „Die Kommunalisierung

der Energieversorgung zeigt gegen

den Trend, dass die Stadtwerke

„Klimaschutz besser können“,

weil sie ein gutes Innovations-

und Netznutzungsmanagement

betreiben.“ So erlaube die Kalkulation

dieses Stromanbieters, der

bundesweit einer der günstigsten

ist, den Vorteil stabiler Preise

auch an die FOAMGLAS® Kunden

weiterzugeben.

Deutsche FOAMGLAS® GmbH

Straße des Friedens 6

98739 Schmiedefeld

E-Mail: info@foamglas.de

Internet: www.foamglas.de

Gehilfenprüfungen 80 Prozent

aller Landessieger.

Fielmann übernimmt Verantwortung

für seine Produkte, seine

Mitarbeiter, seine Kunden und

die Gesellschaft. Investitionen

in die Gemeinschaft sind Investitionen

in die Zukunft. Fielmann

pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes

Jahr einen Baum, bis heute

mehr als eine Million Bäume.

Zudem engagiert sich Fielmann

im Umwelt- und Naturschutz, in

der Denkmalpflege und im Öko-

Landbau, hilft Schulen, Gemeinden,

Altenheimen und fördert

den Breitensport.

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Serie für Kinder und Jugendliche: Sportarten von A bis Z

L wie „Leichtathletik“

Leichtathletik ist der Oberbegriff oder

die Sammelbezeichnung für mehrere

Lauf-, Sprung- und Wurf-Sportarten.

Kinder und Jugendliche trainieren ähnlich

wie Erwachsene. Methodisch richten sich

die Trainingsanteile nach dem Alter und

später auch nach der leichtathletischen Erfahrung

des Einzelnen. Zum Training zählen

Laufschulung, Koordination, allgemeine

Kräftigung und spezifisches Krafttraining,

Technikschulung, Ausdauertraining sowie

Sprint- und Sprungläufe. Denn: Kraft,

Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination

und Technik sind für alle leichtathletischen

Disziplinen wichtig. Gerade im Alter zwi-

Leichtathletik-Klub Weiche v. 1989 e. V.

Der LK Weiche ist zweitstärkster LA-Verein

Schleswig-Holsteins und erreichte 2010 bereits

mehr als 20 Landesmeistertitel. Gut 75

Prozent der über 200 Mitglieder sind jünger

als 27 Jahre. Beim Training der Jüngsten beteiligen

sich großteils Kinder im Grundschulalter.

Außerdem gibt es die Trainingsgruppe

für Schüler, Jugendliche und Erwachsene. Die

Leichtathleten des LK Weiche und SV Adelby

trainieren von elf Jahren an gemeinsam.

Kontakt: Vorsitzender Jan Dreier

Tel.: 0461 4937653

E-Mail: janhdreier@aol.com

Trainer für Kinder: Christine Piegenschke,

Daniel Rickert und Eric Barthel

Internet: www.lk-weiche.de

schen sechs und zehn Jahren ist das danach

ausgerichtete Training grundlegend für die

einzelnen leichtathletischen Aktivitäten.

Zudem ist Leichtathletik auch ein „Mannschaftssport“,

z. B. in Form von Staffellauf

und bei Vergleichskämpfen mit anderen

Leichtathletik-Kreisen.

Viele junge Leichtathleten aus unserer Region

haben es im wahrsten Sinne des Wortes

schon weit gebracht. So zählt derzeit z. B.

Larissa Hutfilz vom LK Weiche zu den

talentierten Nachwuchsathletinnen. Die

Zwölfjährige springt bereits mehr als fünf

Meter weit!

Sportverein Adelby v. 1950 e. V. (SVA)

Der SVA hat für Leichtathletik diese festen

Trainingszeiten:

Kinder ab 12 Jahre – im Sommer dienstags

von 17.00 bis 19.00 Uhr im Stadion Flensburg;

im Winter dienstags von 18.00 bis 20.00 Uhr

im Fördegymnasium (Halle), gemeinsam mit

LK Weiche.

Kinder bis 11 Jahre – im Sommer donnerstags

von 17.00 bis 18.30 Uhr auf dem Sportplatz

Adelby; im Winter donnerstags von 17.00 bis

18.30 Uhr in der Sporthalle Adelby.

Kontakt: Spartenleiter und Trainer für Kinder

Frank Heinrich, Tel. 0461 61122

E-Mail: flensburg2@gmx.de

Internet: www.sportverein-adelby.de

Blick in die Geschichte

Die moderne Leichtathletik hat ihre

Wurzeln im England des 19. Jahrhunderts,

vor allem in den Public Schools

sowie in den Universitäten Oxford

und Cambridge. 1866 fanden die ersten

englischen Meisterschaften mit

zwölf Wettbewerben statt. Mit dem

ersten öffentlichen Leichtathletikfest

1880 in Hamburg hielt Leichtathletik

als Wettkampfsport ihren Einzug in

Deutschland. Die ersten deutschen

Meisterschaften wurden 1891 ausgetragen.

Leichtathletik breitete sich

bis zu den ersten neuzeitlichen Olympischen

Spielen 1896 weltweit aus.

Der Vielseitigkeitssport ist wegen

der Attraktivität ihrer Disziplinen das

Herzstück der Olympischen Sommerspiele.

Der Internationale Amateur-Leichtathletik-Verband

(IAAF) feiert 2012

sein 100-jähriges Bestehen. Die

„Deutsche Sportbehörde für Athletik“

war der erste deutsche überregionale

Verband, der 1898 gebildet

wurde. Dieser wurde 1921 in „Deutsche

Sportbehörde für Leichtathletik“

(DSB) umbenannt. Nach dem Zweiten

Weltkrieg wurde im November 1946 in

München der „Deutsche Leichtathletik-Verband“

(DLV) neu gegründet.

Mit Beginn 2011 wird voraussichtlich eine Leichtathletik-Gemeinschaft (LG Flensburg) aus den Abteilungen mehrerer örtlicher Vereine

gebildet. Zurzeit wird Leichtathletik in Flensburg und Harrislee als eigene Sparte insbesondere auch für Kinder und Jugendliche

von diesen drei Vereinen angeboten:

TSV NORD Harrislee e. V.

Eine der 14 TSV-Sparten ist die Leichtathletik.

Hierin trainieren zurzeit rund 50 Mitglieder

in drei Gruppen. Diese Aufteilung ermöglicht

eine spezielle und gezielte Betreuung der

einzelnen Sportler und Athleten: Mini (4 bis

7 Jahre), Midi (8 bis 11 Jahre) und die Großen

(12 bis 40 Jahre). Die Sportstätten des

TSV liegen alle im Schul- und Sportzentrum

Harrislee, wozu auch eine Leichtathletikanlage

mit Kunststoffbahnen gehört.

Kontakt: Spartenleiter Eric Barthel;

erreichbar über die Geschäftsstelle

(Tel.: 0461 72411 montags, dienstags

und donnerstags von 17.00 bis 19.00 Uhr)

Trainer: Eric Barthel und Dorina Wernecke

Internet: www.tsv-nord-la.de


Der Vater

liest am Bett Märchen

vor, damit sein Sohn einschläft.

Eine halbe Stunde später öffnet

die Mutter leise die Tür und fragt:

„Ist er endlich eingeschlafen?“

Antwortet der Sohn:

„Ja, endlich.“

Unser Halloween-Partyspiel

Witze

Mumienwickeln

Das Kürbis- und Geisterfest Halloween

gewinnt auch in Deutschland

immer mehr an Bedeutung.

Es kommt aus den USA und wird dort seit

jeher mit Partys, Verkleidungen und dem

Sammeln von Süßigkeiten in der Nachbarschaft

begangen. In Nordamerika und

auch bei uns wird Halloween am Vorabend

von Allerheiligen, also am 31. Oktober begangen.

Für eure Halloween-Party schlagen wir das

lustige Mumien-Wickelspiel vor. Dafür

braucht ihr einige Rollen weißes Toilettenpapier.

Nun bildet ihr Teams aus jeweils

zwei Spielern. Einer wird dabei vom Teampartner

zur Mumie gewickelt.

Das läuft so ab: Der Spieler, der zur Mumie

werden soll, steht kerzengerade vor seinem

Partner. Die Arme hängen eng am Körper

Klein-Benno schaut sich

den neuen Pelzmantel

seiner Mutter an und meint:

„Muss das arme Vieh dafür

gelitten haben..!“

Darauf die Mutter wütend: „Wie sprichst

Du eigentlich über Deinen Vater?!“

herab, die Füße stehen dicht beieinander.

Einer der Partyteilnehmer gibt das Startsignal.

Und nun beginnen die Teams mit

dem Mumienwickeln, und zwar beginnend

am Fuß und endend beim Kopf. Bitte besser

nicht umgekehrt, sonst könnte die „Mumie“

glatt in Panik geraten, wenn der Kopf zu

lange mit Klopapier umwickelt ist!

Wichtig: Es dürfen keine freien Stellen

sichtbar sein. Sieger ist das Team, dessen

Mumie am schnellsten und perfekt gewickelt

wird. Na denn, viel Spaß dabei!

Spaß ist garantiert

beim Mumienspiel:

Jetzt nur noch ein paar „Umwicklungen“,

dann ist die Mumie perfekt!

Max findet vor der

Haustür einen 100-Euro Schein.

Meint ein Passant: „Den musst

du aber im Fundbüro abgeben!“

– „Nein, der gehört meiner Mutter.“

– „Und woher weißt du das?“

– „Weil Papa immer sagt, dass Mutti

das Geld zum Fenster rauswirft.“

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6

Veranstaltungen im Herbst

Ticket- und Vorverkaufsinfos:

Theaterkasse

Rathausstr. 22, Tel. 0461 23388

www.sh-landestheater.de

Theaterkasse

Rathausstr. 22, Tel. 0461 23388

www.niederdeutschebuehne.de

Kartenbestellungen

montags von 09.00 bis 11.00 Uhr

Tel. 0461 805-1273

www.planetarium-gluecksburg.de

Ticket-Center (sh:z)

Holmpassage

Tel. 0461 808-2167/-2163

Touristinformation Flensburg

Rathausstr. 1

Tel. 0461 9090920

Eventim

Tel. Vorverkauf 01805 570000

Online unter www.eventim.de

noch bis 30.11.

Die große Welt der kleinen Schüler

Die Welt erleben aus der Sicht

eines sechsjährigen Kindes

08. und 09.10.

Lange Nacht der jungen Forscher

(Anmeldungen: Tel.: 0461 14449-23 od.

E-Mail: engel@phaenomenta.de)

„Die Physik der Dinosaurier“

Was hielt die Dinos auf den Beinen?

Dauerausstellung bis Frühjahr 2011

Dauerausstellung im Nordertor

Zeppelin-Kapitän Dr. Hugo Eckener

Nur in der Schulferienzeit:

Ferienworkshops (f. Kinder von 8 bis 14 Jahren)

„Lütte“ Workshops (f. Kinder von 4 und 7 Jahren)

Phänomenta e.V.

Norderstraße 157-163, Flensburg

Tel: 0461 1444917

www.phaenomenta-flensburg.de

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 9 - 17 Uhr

Sonnabend 11 - 18 Uhr

Sonn- und Feiertage 11 - 18 Uhr

Noch bis zum 24.10.

täglich außer montags

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Rainer Prüß

– Maritimes Design 1970-2010“

Schifffahrtsmuseum, FL

www.schiffahrtsmuseum.flensburg.de

10. - Fr. 8-22 Uhr, Sa. 11-22 Uhr,

12.09. So. 11-18 Uhr

72,5 hours, Familienevent

Schlachthof im Galwik Park, FL

www.sportpiraten.de

14.09. 19.30 Uhr

„Meilensteine der Astronomie“

Referent Jochen Burow

Planetarium, Glücksburg

Vorverkaufsinfo 3

15.09. 19.30 Uhr

„Indien“, Tragikomödie

von Josef Hader und Alfred Dorfer

Weitere Aufführungen:

17.09., 23.09., 12.10., 12.11.

– 19.30 Uhr

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

16.09. 19.30 Uhr

„Lederfresse“, Tour de Farce von

Helmut Krausser für alle ab 14 Jahren

Weitere Aufführungen:

22.09. – 10.00 Uhr

Stadttheater, FL, Kleine Bühne

Vorverkaufsinfo 1

19.09. 19.00 Uhr

„I do! I do!

Das musikalische Himmelbett“

Musical nach Jan de Hartogs

Stadttheater, FL, Kleine Bühne

Vorverkaufsinfo 1

20.00 Uhr

Markus Maria Profitlich, Comedian

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo 4 und 6

21.09. 19.30 Uhr

„Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“

Schauspiel von Richard Alfieri

Stadttheater, FL, Kleine Bühne

Vorverkaufsinfo 1

19.30 Uhr

„Das unsichtbare Universum“

Referent Eberhard Wordell

Planetarium, Glücksburg

Vorverkaufsinfo 3

22.09. 19.30 Uhr

1. Sinfoniekonzert 2010/11

S-H Sinfonieorchester

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo 1

24.09. 19.30 Uhr

„wunschBOX: Ohne Sven und Abba“

Eine musikalische ABBA-Recherche

Stadttheater, FL, Vorbühne

Vorverkaufsinfo 1

20.00 Uhr

Jürgen von der Lippe, Comedian

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo 4 und 6

26.09. 19.00 Uhr

Premiere des Lustspiels „Geld verdarvt

den Charakter“ von Ray Conney,

Plattdeutsch von Manfred Hinrichs

Stadttheater; FL

Vorverkaufsinfo 2

28.09. 19.30 Uhr

„Die Sternbilder im Herbst“

Referent Hermann van Radecke

Planetarium, Glücksburg

Vorverkaufsinfo 3

Peter Maffay in Flensburg

Alle Fans, die sich rechtzeitig ein Ticket

besorgten, freuen sich: Peter Maffay tritt

während seiner Tournee zum 40. Bühnenjubiläum

am 12. November 2010 (20.00

Uhr) in Flensburg auf, und das bereits

zum dritten Mal in der Campushalle. Wie

bei den 25 anderen Auftritten der Tournee

stehen die Klassiker und neue, sehr

persönliche Songs auf dem Programm,

das Maffay mit seiner Band sowie dem

Philharmonic Volkswagen Orchestra bestreitet.

Die Bühne besteht aus einem

Dreieck, dessen Spitze ins Publikum ragt.

In der Bühnenmitte werden auf einer riesigen

Projektionsfläche Filme und Bilder

aus vier Maffay-Jahrzehnten gezeigt.

Das Konzert ist ausverkauft; evtl. sind

Resttickets erhältlich. Vorverkaufsinfo 6


19.30 Uhr

„Endstation Sehnsucht“

Schauspiel von Tennessee Williams

Weitere Aufführungen:

13.10., 15.10., 11.11., 14.11.,

17.11. – 19.30 Uhr

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

29.09. 19.00 Uhr

„Mittwochsmusik“ der Musikschule

Marienkirchhof 2-3, FL

www.musikschule-flensburg.de

01.10. 19.30 Uhr

„Der Liebestrank“

Komische Oper von Geatano Donizetti

Weitere Aufführungen:

04.11., 11.10., 19.11., 24.11.

– 19.30 Uhr

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

20.00 Uhr

Urban Priol, Bissiger Kabarettist

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo 4 und 6

07.10. 20.00 Uhr

Konzert,

Soenderjyllandssinfoniorkester

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo 4 und 6

09.10. 19.30 Uhr

Premiere „Les Pecheurs de Perles“

(Die Perlenfischer)

Lyrisches Drama von Georges Bizet

Konzertante Aufführung (frz. Sprache)

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

17.10. 20.00 Uhr

Paul Panzer, Comedian

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo 4 und 6

23.10. 20.00 Uhr

The Mersey Beatles, Revival Band

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo 4 und 6

24.10. 11.00 Uhr

1. Kammerkonzert 2010/11

mit dem Flensburger Streichquartett

Museumsberg, FL

Vorverkaufsinfo 1

29.10. 20.00 Uhr

Ball Pompös

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo 4 und 6

30.10. 19.30 Uhr

Premiere

„Der Glöckner von Notre Dame“,

Ballett von Katharina Torwesten

nach dem Roman von Victor Hugo

Weitere Aufführungen:

02.11. – 19.30 Uhr

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

07.11. 11.15 Uhr

1. Meisterkonzert 2010/11

S-H Sinfonieorchester und Verein

der Musikfreunde Flensburg

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

10. - 10. Flensburger Kurzfilmtage

13.11. Deutsches Haus, FL

www.flensburger-kurzfilmtage.de

10.11. 19.30 Uhr

2. Sinfoniekonzert

„Lichter der Großstadt“

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo 1

13.11. 10.30 Uhr

„Tag der Musikschule“

Marienkirchhof 2-3, FL

www.musikschule-flensburg.de

16.11. 20.00 Uhr

Martin Rütter, Infotainment

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo 4 und 6

20.11. 20.00 Uhr

Konzert Bachchor Flensburg

mit dem Landessinfonieorchester

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo 4 und 6

23.11. 19.30 Uhr

„Die Physiker“

Komödie von Friedrich Dürrenmatt

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

Termine für Kinder und Jugendliche

Noch bis zum 19.09.

Flensburger Herbstmarkt

auf der Exe

www.flensburger-jahrmarkt.de

22. + 16.00 Uhr

28.09 „Astronomie für Kinder

Referent Peter Junge

Planetarium, Glücksburg

Vorverkaufsinfo 3

10.10. 11.00 Uhr

„Clown Candidus und

die Schweinebande“

von Sven Stäcker, ab 3 Jahren

Stadttheater, FL, Kleine Bühne

Vorverkaufsinfo 1

31.10. 19.00 Uhr

„Sherlock Holmes“ von Sven Stäcker

für Jugendliche und Erwachsene

Stadttheater, FL, Kleine Bühne

Vorverkaufsinfo 1

03.11. 10.00 Uhr

Premiere des Kinderstücks

„Hexe Hillary geht in die Oper“

mit Musik von Peter Lund

ab 6 Jahren

Stadttheater, FL, Kleine Bühne

Vorverkaufsinfo 1

Guck mal rein in den

Betrieb: JOBwatching 2010

Am 25. September ist es zum 15. Mal so

weit: Es ist schon gute Tradition, dass die

Stadtwerke Flensburg GmbH einmal im Jahr

interessierten jungen Leuten, deren Angehörigen

und Freunden die Ausbildungsmöglichkeiten

des Energieunternehmens

vorstellen. 1996 hatten die Stadtwerke die

inzwischen beliebte Berufsfindungs-Plattform

JOBwatching initiiert. Insgesamt

werden rund 40 Lehrberufe vorgestellt.

Beteiligt sind außer den Stadtwerken die

Agentur für Arbeit, Flensburger Fahrzeugbau-Gesellschaft,

Flensburger Schiffbau-

Gesellschaft, Mitsubishi HiTec Paper,

Queisser Pharma, Stadt Flensburg, die Krones

AG und Nord-Ostsee Sparkasse.

Von 10.00 bis 15.00 Uhr heißt es wieder

„zugucken, ausfragen, ausprobieren!“.

Schüler von Abgangsklassen, Studierende

und Lehrer können sich in den neun Unternehmen

und Institutionen über Berufsmöglichkeiten

informieren. Anmeldungen

sind nicht erforderlich. Shuttle-Busse fahren

kostenlos von einer „Berufsinfo-Station“

zur nächsten. Start am ZOB zur vollen

und halben Stunde von 10.00 Uhr an.

Nähere Informationen im Internet:

www.jobwatching.de

Auch die IHK Flensburg berät Jugendliche

zu Ausbildungschancen in der Region

(Tel. 0461 806-806) oder über

www.ausbildungschat-ihk-flensburg.de

9

14.11. 11.00 Uhr

„Sneewittchen“ (nach Gebr. Grimm)

mit Sonja Langmack und Sven Stäcker

ab 4 Jahren

Stadttheater, FL, Kleine Bühne

Vorverkaufsinfo 1

(Änderungen vorbehalten)


10

Unsere Serie: Regionale Künstlerinnen und Künstler – Teil 10

„Es gibt genug düstere Kunst“,

wehrt Ines Ramm die Frage

nach einer gesellschaftlichen

Botschaft ihrer farbenfrohen

Bilderwelt ab: „Ich male, um

Lebensfreude zu verbreiten.“

Sie habe stets gute Laune beim

Malen, strahlt die 37-Jährige.

Nur dann entstehe das, was

„mir selbst Spaß macht, und das

macht auch anderen Menschen

Freude!“ Also doch unbewusst

eine Art soziales Engagement

der Künstlerin: Ines Ramm

steuert mit Humor, Zeichenstift

und Pinsel gegen das Negative

unserer Zeit an. Das Anschauen

ihrer vorwiegend mit

Ölfarben geschaffenen Küstenlandschaften,

von schnittigen

Segelyachten, Tieren und Blumenmeeren

macht schlichtweg

glücklich. In der Tat hat das

Motiv einer lächelnden Kuh

etwas absolut Positives.

In der Lämmerstraße 7 im

Dörfchen Ausacker-Dammende,

umgeben von Natur pur,

wächst Ines Ramm auf. Hier

hat sie heute ihr Atelier, die auf

Gute Laune und pure Lebensfreude:

die farbenfrohen Bilder von Ines Ramm

zwei Häuser aufgeteilte Galerie

und seit 2008 auch den kleinen

Kunstverlag „andines“. Limitierte

Drucke ihrer Bilder, auf

Leinwand sind sogar international

gefragt.

Nach der Fachhochschulreife

lernte Ines

Ramm zunächst

Versicherungskauffrau.

Wann

begann ihre

künstlerische

Laufbahn? „Ich

zeichnete und

malte von klein

auf, das war ein

Muss“, erinnert

sie sich. So

„verzierte“ sie

Mathebücher

und Schulhefte,

machte

„die Lehrer damitwahnsinnig“.

Zu den

Motiven wurde

sie im häuslichfamiliärenUm-

Ines Ramm ist seit 2000 mit

ihren Arbeiten in bisher rund

30 Einzel-, Gemeinschafts-

und Dauerausstellungen vertreten.

Banken, Unternehmen

und das Land Schleswig-

Holstein kauften Bilder an.

Galerien in Kiel, Flensburg

und auf Sylt zeigen ständig

einige ihrer Werke. Die

Galerie und das Atelier von

Ines Ramm kann jederzeit

bei Voranmeldung besichtigt

werden (Tel. 04634 1757).

www.inesramm.de

feld, vom Landleben und auf

Reisen inspiriert.

Mit dem Bleistift fing sie an.

Es folgten Federzeichnungen,

dann Aquarellfarben, mit denen

sie ihre

Zeichnungen

ausmalte. „Erst

nach der Ausbildung

investierte

ich in Ölfarben“,

sagt Ines

Ramm. Diese

bevorzugt sie

heute: „Das er-

gibt bessere Effekte,

Ölfarben

sind brillanter.“

Ines Ramm ist

also Autodidaktin,

hat nie

Kurse besucht

oder gar Kunst

studiert. „Ich

musste immer

ausprobieren,

entwickelte ein

Auge für meine

Motive und Bil-

der.“ Jetzt sei es so weit, „dass

ich das Handwerk gut beherrsche“.

Doch ihre Arbeiten seien

nicht immer vollkommen, sagt

sie selbstkritisch: „Ich sehe in

vielen Bildern etwas, das verbessert

werden kann und muss.“ So

male sie häufig Bilder über. „Das

ist spannend, weil ich damit zusätzliche

Effekte erzeuge“.

Wann gab es den sprichwörtlichen

Durchbruch? „2007

durch den Vertrag mit dem

renommierten internationalen

Kunstverlag PGM Art World,

obwohl es vorher auch schon

gut lief“, sagt Ines Ramm. Denn

während ihrer Berufsjahre habe

sie bereits Bilder verkauft. Viele

Interessenten, neben der Familie

und Freunden auch Unternehmen,

wurden damals schon auf

ihre Kunst aufmerksam. „Da

hängt also überall etwas, und

dadurch kommt immer mehr

an Aufträgen zurück.“ So dient

einem Hersteller von Medizin-

Software Ines Ramms lächelnde

Kuh „Franzi“ als werbendes

Maskottchen.


Aktiv für die Region

In der 18. Aktionsrunde „Aktiv

für die Region“ sponsern die

Stadtwerke erneut drei Projekte

mit insgesamt 750 Euro:

350 Euro erhält der Sportverein

Adelby. Es ist ein nachträglicher

Kostendeckungsbeitrag für die

Ausrichtung des „Grenzland-Cup

2010“, der – wie in jedem Jahr –

an Pfingsten stattfand. Der von

„Flensborg Avis“ ausgeschriebene

Cup übt immer große Anziehungskraft

auf junge Fußballtalente

der Grenzregion aus. Beim

Jugendfussball jagten diesmal

rund 900 Sportler, aufgeteilt in

80 Teams in den Altersklassen D-,

E-, F- und G-Jugend, dem runden

Leder hinterher. Der ausrichtende

SV Adelby begrüßte Teams aus

Schleswig-Holstein, Dänemark

und Niedersachsen.

www.sportverein-adelby.de

250 Euro sind für den Förderverein

„Kids in Motion e. V.“ be-

Beliebter Family-Cup

Der von der Stadtwerke GmbH

gesponserte „Family-Cup“ des

TC Mürwik erfreut sich zunehmender

Beliebtheit. Zum

vierten Mal war am 10. Juli

die Anlage im Volkspark in der

Hand tennisspielender Familien.

Sie kamen aus den Vereinen TC

Mürwik, Weeser TC, TSV Glinde

(b. Hamburg) sowie sogar aus

Düsseldorf.

Der TC Mürwik mit Turnierleiterin

Wiebke Först schafften

es, wieder komplette Familien

auf dem Tennisplatz zusammenzubringen

und zu zeigen,

dass Tennis ein Sport für Jung

und Alt ist. So bestritten Mütter

und Väter zusammen mit ihren

Töchtern oder Söhnen, Großel-

stimmt. Dieser unterstützt die

Jugendmannschaften der 2008

gebildeten Spielgemeinschaft

Handfallfreunde Flensburg-Munkbrarup.

Sechs Nachwuchsmannschaften

der SG HFF nahmen mit

rund 60 Handballspieler/innen

kürzlich erfolgreich am weltweit

größten Jugendturnier teil, dem

41. Partille-Cup im schwedischen

Göteborg.

www.hff-munkbrarup.de

150 Euro bekommt der Freundeskreis

des Fördegymnasiums e.

V. als Zuschuss für die USA-Reise

der Big Band und des Chores im

Juni/Juli dieses Jahres. Die 45

Schülerinnen und Schüler des

Fördegymnasiums reisten für

zwei Wochen nach Michigan. In

Highschools oder Kirchen von

vier Städten stellten sie ihre musikalischen

Fähigkeiten mit Jazz,

Swing und Gospels unter Beweis.

Die jungen Musiker und Sänger,

die bei amerikanischen Gastfami-

tern mit ihren Enkelkindern das

fünfstündige Turnier. Allen wurde

bei großer Hitze viel abverlangt.

Neben wertvollen Glastrophäen

für die drei besten

Doppel jeder Spielklasse gab es

für die Top 3-Jugendlichen aller

Spielkonkurrenzen Gutscheine

für einen Tenniskurs.

In der „roten Gruppe“ gab es ein

Kopf-an-Kopf Rennen zwischen

den Doppeln Birte und Horst

Zimmermann sowie Christian

und Till Haermeyer. Letztere

sicherten sich auf Grund der

besseren Spieledifferenz den

Turniersieg. In der „grünen

Gruppe“ gewannen Robert und

Hannah Zeppelin (Hamburg)

die Siegertrophäe. Die Mür-

Diese 59 jungen Spielerinnen und Spieler der SG HFF sowie ihre Trainer

und Betreuer nahmen am 41. Partille-Cup im schwedischen Göteborg

teil – dem größten Handball-Jugendturnier der Welt

lien wohnten, ernteten viel Anerkennung

und Applaus.

www.foerdegymnasium.de

„Aktiv für die Region“ wird

fortgesetzt. Schreiben Sie per

E-Mail (marketing@stadtwerke-

Die Teilnehmer des 4. Family-Cups mit ihren Pokalen und Urkunden

wiker Kombination Ulf und

Magnus Thomsen schaffte auf

Anhieb den zweiten Platz vor

Clara und Catrin Haufschild.

Die meisten Teilnehmer gab es

flensburg.de), oder Brief/Postkarte

(Stadtwerke Flensburg

GmbH, z. H. Peer Holdensen,

Batteriestr. 48, 24939 Flensburg)

wer und weshalb gesponsert werden

sollte.

Einsendeschluss:

30. Oktober 2010

in der „gelben Gruppe“. Hier

siegte Mads Melnyk mit seinem

Vater Walter vor Helmut und

Carina Claas. Auf dem dritten

Platz landete das Jugenddoppel

Ben und Jon Melnyk.

11


12

Optimal „gewirtschaftet“!

Unternehmensplanspiel: Stadtwerke-Azubis wurden Landesmeister und bundesweite Vizemeister

Riesenerfolg für die Azubis der Stadtwerke

Flensburg: Unter 68 Teams

aus Schleswig-Holstein, Hamburg

und Mecklenburg-Vorpommern gewann

das fünfköpfige Stadtwerke-Team die Landesmeisterschaft

2010 beim Unternehmensplanspiel

S.P.E.E.D. Und sie setzten noch

eins drauf: Beim großen Bundesfinale im

sächsischen Dresden belegten die Flensburger

den zweiten Platz unter den sechs Landesmeistern.

Insgesamt nahmen 350 Teams

teil. Es können jeweils fünf Auszubildende

aus Firmen unterschiedlichster Branchen

teilnehmen. S.P.E.E.D. steht für „Spielerisch

Planen, Entscheiden und Erfolgreich

Durchsetzen im Wettbewerb“. Jährlich

wird das Planspiel von den regionalen Bildungswerken

veranstaltet, wie im Norden in

diesem Jahr vom Bildungszentrum Tannenfelde.

Es geht darum, Marktmechanismen

zu erkennen, unternehmerischen Instinkt

Die Stadtwerke Flensburg und die

Eckener Schule schmieden ein

Bündnis zugunsten der beruflichen

Zukunft junger Leute: Stadtwerke

und Schule schlossen einen Vertrag, der ihre

Zusammenarbeit zur Unterstützung der

Schülerinnen und Schüler in ihrer Berufsorientierung

sichert. Diese und ihre Eltern

können sich fortan besser über berufliche

Belange informieren. Sie werden schrittweise

an die Anforderungen des Berufsalltags

herangeführt. Gleichzeitig können die

Stadtwerke ihre Anforderungen frühzeitig

einbringen und potentielle Kandidaten für

freie Lehrstellen besser kennen lernen.

Matthias Wolfskeil, Vorsitzender der Stadtwerke-Geschäftsführung:

„Wir haben im

Gesamtunternehmen eine erfreulich hohe

Ausbildungsquote mit stets rund 80 Auszubildenden,

denen wir berufliche Perspektiven

bieten.“ Und Dr. Sven Mohr, Schulleiter

der Eckener Schule: „Mit dem breit gefächerten

Lehrangebot mit technischem Hintergrund

sind die Stadtwerke Flensburg ein

idealer Partner für unsere Absolventen.“

zu beweisen und entsprechende Entscheidungen

zu treffen. Im ersten Durchgang,

der auf Landesebene stattfand, waren die

Azubis Inhaber einer imaginären Firma mit

250 Beschäftigten, die Fun-Bikes herstellt

und verkauft. Auf Bundesebene in Dresden

ging es später um die Vermarktung von

Tablet-PC´s.

Geschäftsführer G. Heiner Spönemann (Bildungszentrum

Tannenfelde) und die „Sieger-

Azubis“ der Stadtwerke Flensburg: Finn Jensen,

Nicole Hansen, Michael Ulbricht,

Malisa Franck, Clemens Andresen (v.li.)

Ein Bündnis für die berufliche Zukunft

Die Kooperation besteht aus mehreren

Elementen: Bei den Stadtwerken und der

Eckener Schule werden feste Ansprechpartner

benannt. Veranstaltungen und Aktivitäten

werden halbjährlich abgestimmt,

wie z. B. Schnupper- und Betriebspraktika

für die Schüler. Auch die Lehrer können

Praktika z. B. in der Ausbildungswerkstatt

der Stadtwerke absolvieren, um diverse Berufe

hautnah zu erleben und authentisch

an ihre Schüler weiterzugeben. Außerdem

sind die Auszubildenden der Stadtwerke

in das Projekt eingebunden. Sie sollen ihre

Ausbildungsberufe an der Schule vorstellen.

Die Schüler können auch Patenschaften

mit Stadtwerke-Azubis eingehen. Darüber

hinaus wollen die Stadtwerke Bewerbertrainings

durchführen und sich gemeinsam mit

der Eckener Schule auf regionale Personalmessen

vorbereiten.

Eckhard Hansen, Ausbildungsleiter bei den

Stadtwerken: „Der demografische Wandel

macht es zunehmend schwerer, gute Kandidaten

für die Ausbildung zu gewinnen. Deswegen

möchten wir frühzeitig in die Schulen

Nicole Hansen, Auszubildende zur Industriekauffrau:

„ Bei der Vermarktung stellten

sich Fragen wie: Welche Menge an Rohmaterial

kaufen wir ein? Wird der Maschinenpark

vergrößert oder verkleinert? Wie

viel geben wir für Werbung aus? Stellen

wir zusätzlich Leute ein oder entlassen wir

welche? Welche Preise verlangen wir? „Und

das alles unter Wettbewerbsbedingungen,“

ergänzt Finn Jensen, Azubi zum Industriekaufmann

im ersten Lehrjahr.

Eckhard Hansen, Ausbildungsleiter der

Stadtwerke: „Die fünf jungen Leute standen

plötzlich vor meinem Büro und präsentierten

stolz wie Oskar den riesigen

Landes-pokal. Es freut mich unheimlich

für das Team!“ Dass die „Stadtwerker“ bei

ihrer ersten Teilnahme an S.P.E.E.D. gleich

auch noch „Deutscher Vizemeister“ wurden,

damit hatte erst recht niemand gerechnet.

Schulleiter Dr. Sven Mohr (li.) und Stadtwerke-

Geschäftsführungsvorsitzender Matthias Wolfskeil

mit dem unterzeichneten Vertrag

gehen und gegenseitig informieren.“ Dazu

Jürgen Beuse, Lehrer und Koordinator für

das Projekt „Schule-Wirtschaft“: „So wissen

alle, was auf sie zukommt und es gibt auf

beiden Seiten keine Enttäuschungen.“

Weitere Infos:

www.eckener-schule.de

und www.stadtwerke-flensburg.de/home/

unternehmen/ausbildung.html


Bau-Start für Fernwärmenetz in Tarp

Mit dem traditionellen Spatenstich

haben die Erdarbeiten für den Bau

der neuen Fernwärme-Versorgung in Tarp

durch die Stadtwerke Flensburg begonnen.

Um Belastungen für die Anwohner möglichst

gering zu halten, wurden die Kanalarbeiten

der Gemeinde mit der Verlegung der

ersten Fernwärme- und Glasfaserleitungen

durch die Stadtwerke kombiniert.

Klaus Schrader, Geschäftsbereichsleiter

Netze der Stadtwerke: „Wie in Flensburg,

wo 98 Prozent aller Unternehmen und

Haushalte an das Fernwärmenetz angeschlossen

sind, werden wir in Tarp zeigen,

Wussten Sie das?

…dass die Geschichte der Biogas-Technologie

in Deutschland vor genau 75 Jahren

begann? In großen Kläranlagen entstehendes

Gas wurde zwischen 1935 und 1955

als Benzin-Ersatz zum Antrieb von Otto-

Motoren und zur Hausgasversorgung aufbereitet.

Die Produktionshöhepunkte lagen

während des 2. Weltkriegs und kurz

nach der Währungsreform 1950. Unter

den damaligen Bedingungen gelangte die

Verwertung des Klärgases zu beachtlicher

Wirtschaftlichkeit.

1948 nahm der Bauer Berthaloth in Rohrbach

im Odenwald die erste landwirtschaft-

dass Fernwärme kostengünstig, zuverlässig,

komfortabel und ökologisch sinnvoll ist.“

Der Bau der regenerativen Wärmeerzeugungsanlage

soll noch in diesem Herbst im

Gewerbegebiet Tarp beginnen. Die ersten

Bürger werden bereits im Frühjahr 2011

an die neue Wärmeerzeugungsanlage angeschlossen.

Der Ausbau der Fernwärme

für ganz Tarp geht dann schrittweise und

zügig voran, so dass sich in naher Zukunft

die Haushalte aller rund 5.500 Einwohner

sowie Unternehmen an ihre umweltfreundliche

Fernwärme anschließen können.

www.fernwaerme-tarp.de

Neuer Webcam-Rundblick

Einen attraktiven Internet-Rundblick auf

Flensburgs Hafen und die innere Förde

bietet die neue Webcam der Stadtwerke.

Sie ist seit Mitte Juli am Turm der Walzenmühle

in Betrieb. Ein leistungsfähiger

Zoom sorgt für das Panorama-Sightseeing

bei guten Wetterbedingungen bis zu den

Ochseninseln. Die Internet-„Fernseher“

können nun auch live mit dabei sein, wenn

im Hafen und an seinen Ufern maritime

Veranstaltungen ablaufen, wie kürzlich die

Flensburg NAUTICS.

Diese Walzenmühle-Webcam ist die dritte

der Stadtwerke. Zwei weitere Internet-Ka-

liche Biogasanlage in Deutschland in Betrieb.

Mit dem Dung von zwei Pferden und

acht Kühen war es das erste Gaswerk auf

eigener Scholle. Das Biogas wurde in der

Küche zum Kochen und Backen verwendet.

Täglich fielen bei Berthaloth immerhin 8

bis 10 Kubikmeter Biogas an.

Heutige moderne Anlagen sind rund 200

mal so leistungsfähig. 1991 erhielt Biogas

eine wirtschaftliche Grundlage durch das

Stromeinspeisegesetz. Seitdem wird Biogas

in landwirtschaftlichen Anlagen erzeugt,

das Gas „verstromt“ und in das öffentliche

Elektrizitätsnetz eingespeist.

Beim ersten Spatenstich (v.li.): Klaus Schrader,

Peter Hopfstock, Norbert Jensen, Stefan Ploog

und Horst Rudolph

meras sind unmittelbar an den Stadtwerken

sowie auf dem Flugplatz Schäferhaus installiert.

„Die Bedienung der Internetkameras

setzt eine aktuelle Java-Version voraus“, so

Andreas Langenbach von der IT-Abteilung

der Stadtwerke. Unter dieser Voraussetzung

funktioniere das Aufrufen und Steuern bei

Computerprogrammen privater Internetnutzer

erfahrungsgemäß problemlos. Jedoch

könne es bei zu restriktiv eingestellten Firewalls

zu Problemen kommen.

Die neue Webcam sowie die beiden älteren

Kameras sind über www.stadtwerke-

flensburg.de erreichbar und steuerfähig.

13


14

Rund um Energie

und Klimaschutz

Zählerstand-Ablesung im 4. Quartal 2010

Neue Energiezeit

bricht inderbrarup an

Der Vertrag zur Fernwärmeversorgung steht

Mit der Vertragsunterzeichnung für

eine Fernwärme-Versorgung ist in

derbrarup der Startschuss für das neue

Energiezeitalter in der Angeliter Gemeinde

gefallen. Die Kommune und die Betreiber

der örtlichen Biogasanlage vereinbarten,

dass die Stadtwerke Flensburg GmbH die

überschüssige Wärme der Anlage nutzen

wird, um Süderbrarup über ein neues Fernwärmenetz

zu versorgen. Dieses werden die

Stadtwerke planen, bauen und betreiben –

ein ökologisch und wirtschaftlich sinnvolles

Projekt, von dem alle profitieren sollen!

Dazu Maik Render, Technischer Geschäftsführer

der Stadtwerke Flensburg: „Die neue

Wärmeversorgung für Süderbrarup ist ein

Vorzeigeprojekt, das auch für andere Gemeinden

beispielhaft sein wird.“

In diesen Wochen wurde mit dem ersten

Bauabschnitt des Fernwärmenetzes begonnen.

Gleich nach Fertigstellung werden zunächst

die öffentlichen Einrichtungen und

erste Privatkunden an die Fernwärme aus Biogas

angeschlossen. Mittelfristig sollen dann

Gewerbebetriebe und weitere Ortsbereiche

beliefert werden. Gerade bei Neubauten ist

Fernwärme als „regenerative Ersatzmaßnahme“

im Sinne des „Erneuerbaren Energien

Im letzten Vierteljahr 2010 werden die Zähler in diesen Gebieten vom Außendienst der semeco

abgelesen: Die Tour beginnt im Oktober an der Hafen-Westseite. Vom Norderhofenden geht es

über die Schiffbrücke bis zur Toosbüystraße. Dazu kommt der Bereich Duburg mit Neustadt,

Kupfermühlenweg und Bauer Landstraße. Die Route im November erstreckt sich von Ramsharde

über Apenrader Straße bis Flensburg-Klues und Ostseebad. Das südöstliche Harrislee wird

ebenfalls im November abgelesen. Dazu zählt u. a. die Süderstraße mit Pattburger Bogen.

Zum Jahresende geht es weiter mit Harrislee und Glücksburg. In Harrislee geht es u. a. zum

Alt-Frösleer-Weg über Holmberg bis Industrieweg. In Glücksburg stehen die Schlossallee über

die Collenburger Straße bis Fördestraße auf dem Programm. Im Dezember werden zudem verschiedene

Objekte von Wohnungsbaugesellschaften, wie dem SBV, abgelesen.

Bei den meisten Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern erfolgt die Ablesung durch die

Bewohner selbst. Die Zählerwerte können mit einer Postkarte versendet oder per Internet

übermittelt werden (stwfl.ablesung.de). Für das Login dieser Online-Eingabe erhalten die

Kunden vorab eine E-Mail oder die Postkarte mit einer Nummer. Wer die Internet-Möglichkeit

nutzt, nimmt automatisch an einer attraktiven Gewinnauslosung teil (s. auch Rückseite).

Wärmegesetzes (EEWärmeG)“ anerkannt

und wird gefördert. Somit wird das in direkter

Nähe der Biogasanlage befindliche

Neubaugebiet „Pleistruper Park“ komplett

mit Fernwärme erschlossen.

Der Netzausbau wird schrittweise mit einer

Erweiterung der Biogasanlage vollzogen.

Die Anlage selbst erzeugt bereits seit 2007

aus nachwachsenden regionalen Rohstoffen

umweltfreundlichen Strom. Nun soll ihr

Wirkungsgrad erhöht werden, indem die

Abwärme zur Versorgung genutzt wird. Jeder

neue Fernwärmekunde entscheidet sich damit

für eine regenerative Wärmeerzeugung

und die damit verbundene klimaschonende

Einsparung von CO 2. Darüber hinaus ist

Fernwärme die preisgünstigere Alternative

zu anderen Energieträgern. Zusammen

mit der Gemeinde Süderbrarup haben die

Stadtwerke ein Preismodell entwickelt, das

günstige Preise und hohe Transparenz für

die Kunden bietet. „Es geht um die Zukunft

derbrarups“, sagte Bürgermeister

Johannes-Peter Henningsen zum Fernwärmeprojekt.

Das Ziel sei eine Vollversorgung

derbrarups. Doch das mit zu entscheiden,

sei jedem Bürger selbst überlassen, denn ein

Anschlusszwang sei nicht vorgesehen.

Copyright by Verlagskontor

Horst Dieter Adler, Flensburg


Leihräder nun auch in Flensburg

Rund 50 Leih-Fahrräder von „next bike“

stehen, wie bereits in rund 40 anderen

deutschen Städten, jetzt auch in Flensburg

an zehn Standorten rund um die Uhr zur

Nutzung bereit. Wie funktioniert das System?

Ausleihende Radler rufen die Telefonnummer

an, die auf dem Rad steht. Nach

Angabe der Radnummer wird der Zahlenschloss-Code

mitgeteilt. Nach Fahrt-Ende

erneut anrufen. Abgerechnet wird pro Stunde.

Informationen und Registrierung über

diese Internet-Adresse: www.nextbike.de

Oberbürgermeister Klaus Tscheuschner

und „next bike“-Vertreter Andreas Bolda

eröffneten kürzlich das umweltfreundliche

Leihsystem, das vom Verein Klimapakt

Flensburg unterstützt wird. Die Grundfinanzierung

von 22.000 Euro übernimmt

die Stadt bis 2013. Das Geld kommt nicht

aus dem Stadt-Etat, sondern vom Preisgeld

der Energie-Olympiade (vgl. FEZ Frühjahrsausgabe

2010). In drei Jahren soll sich

Flensburgs „next bike“ über die Werbeflä-

Funksteckdose einsetzen – Auch im

Stand-by-Modus verbrauchen TV-Geräte,

DVD-Player, Tuner, Receiver etc. Strom.

Mit einer Funksteckdose lässt sich dieser

Stromverbrauch sparen! Das funktioniert

so: Alle Unterhaltungsgeräte können über

eine Mehrfachsteckdose angeschaltet werden,

die wiederum über eine Funksteckdose

bedient wird. Per Fernbedienung lässt sich

die Funksteckdose als Hauptschalter ein-

und ausschalten. Funksteckdosen-Sets gibt

es im Fachhandel.

Strom-Messgerät verwenden – Größte

Schluckspechte in der Informationstechnologie

sind Desktop-PCs und Entertainment-

Systeme, die im Betrieb kräftig Strom aus

der Steckdose saugen. VoIP-TK-Anlagen,

DECT-Telefone oder WLAN-Router verbrauchen

weniger. Grundsätzlich aber ist es

chen auf den Rädern selbst finanzieren.

Der Klimapakt Flensburg e. V. startete im

Dezember 2008 als Zusammenschluss von

zehn Unternehmen und Institutionen,

Sinnvolle Energiespartipps

so, dass Geräte, die sich ausstattungsseitig

kaum unterscheiden, beim Stromverbrauch

große Unterschiede zeigen. Deshalb: Vor

dem Kauf in jedem Fall über den genauen

Stromverbrauch des Geräts informieren.

Auch kann die Anschaffung eines preiswerten

Strom-Messgeräts sinnvoll sein, um

heimliche Stromfresser im Haus zu enttarnen

und zu ersetzen.

Gefriergeräte tauschen – Durch technische

Verbesserungen wurde der Stromverbrauch

von Gefriergeräten in den vergangenen zwei

Jahrzehnten um etwa 40 Prozent gesenkt. In

vielen Haushalten aber stehen noch Geräte,

die mehr als zehn Jahre alt sind und die

Haushaltskasse durch den erhöhten Stromverbrauch

enorm schrumpfen lassen. Wer

sich dann für einen neuen Gefrier- oder

Kühlschrank entscheidet, sollte darauf ach-

darunter maßgeblich die Stadtwerke Flensburg

GmbH. Hauptziel ist die Reduzierung

der Treibhausgas-Emissionen bis 2020

um 30 Prozent und die CO 2-Neutralität

bis 2050.

ten, dass viele „Billiggeräte“ nur eine dünne

Dämmschicht haben und im Gegensatz zu

teureren Geräten mehr Strom verbrauchen.

Gefriertruhen benötigen übrigens weniger

Strom als Gefrierschränke. Kühl- und Gefrierkombinationen

haben den höchsten

Verbrauch.

Mit Stöpsel abspülen – Weit verbreitet ist

die Angewohnheit, einzelne Geschirrteile

unter fließendem Wasser abzuspülen. Den

Spülern ist kaum bewusst, welche enorme

Verschwendung dabei entsteht: Eine Minute

lang fließender heißer Wasserstrahl

entspricht der gleichzeitigen Leistung für

den Betrieb von zehn Schnellkochplatten

auf höchster Stufe. Also: Künftig immer

mit Stöpsel mit Heißwasser im Becken abspülen,

damit kein Heißwasser ungenutzt

in den Abfluss fließt.

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Preisrätsel

So gewinnen Sie:

Die Buchstaben aus den nummerierten Feldern des Kreuzworträtsels ergeben

das Lösungswort. Unter den richtigen Einsendungen werden 10 Preisträger gezogen.

Schreiben Sie das Lösungswort auf den unten stehenden Coupon und senden Sie diesen

an: Stadtwerke Flensburg GmbH, Stichwort „Preisrätsel“,

Batteriestraße 48, 24939 Flensburg · Oder faxen Sie uns – 0461 487-1699.

Lösungen können auch unter www.stadtwerke-flensburg.de/index.php?id=214 eingesendet

oder per Mail an FEZ-Raetsel@stadtwerke-flensburg.de geschickt werden.

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2010. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das

Los entscheidet. Mitarbeiter der Stadtwerke Flensburg und ihre Angehörigen dürfen

leider nicht teilnehmen.

Lösungswort:

Name:

Straße:

PLZ/Ort:

Telefon:

E-Mail:

Alter:


Tolle Gewinne

1. Preis:

Eine Digitalkamera

CASIO EXILIM

(12,1 Megapixel,

4-fach opt. Zoom)

im Wert von ca. 130 Euro

2. + 3. Preis:

Je ein Raclette-Grill

im Wert von ca. 50 Euro

4. + 5. Preis:

Je ein Kochbuch „Genial italienisch“

von Jamie Oliver (Gebundene Ausgabe)

im Wert von 25 Euro

6. - 10. Preis:

Je ein magnetisches Dartspiel

mit sechs Pfeilen ohne Spitzen

(aufrollbare Dartscheibe; ideal zum Mitnehmen)

im Wert von 12,90 Euro

Herzlichen Glückwunsch!

„Grillplatz“ war das Lösungswort des Preisrätsels

der vorangegangenen Ausgabe

der FEZ. Marketingleiter Peer Holdensen

überreicht den 1. Preis – ein Navigations-

system – an Heinrich Keller und seinen Enkel

Lorenz Fabricius aus Flensburg.

Abb. ähnlich

Foto: CASIO Europe GmbH

Zählermeldung per Internet lohnt sich!

Unter den Stadtwerke-Kunden, die ihren Zählerstand

per Internet übermitteln (www.stwfl.

ablesung.de), wurden wieder Preise ausgelost.

Gutscheine für Hansens Brauerei im Wert von je

25 Euro erhielten: Werner Gluth, Klaus Hänsel,

Gunnar Meyer-Truelsen, Sasa Maksimovic, Stefan

Lauer und Heinz Schoellermann (alle Flensburg).

Herzlichen Glückwunsch!

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