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Ausgabe 15 - spatznews.de

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2 Anhalt-Bitterfeld 7.

2 Anhalt-Bitterfeld 7. August 2009 Fortsetzung von Seite 1 Nutha Nutha liegt rund vier Kilometer westlich von Zerbst/Anhalt. 261 Menschen wohnen derzeit dort. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Nutha-Siedlung und Niederlepte. Im Ort findet ein vielfältiges Kultur- und Vereinsleben statt, wie zum Beispiel im Heimat- und Schützenverein, in der Landfrauengruppe, im Erntekronenteam oder in der Volkssolidarität und im Reit- und Fahrverein. Eine Attraktion ist Nachruf Wir erhielten die traurige Nachricht, dass unser ehemaliger Dezernent für Landwirtschaft, Ernährung und Veterinär, Herr Konrad Krampitz, verstorben ist. Während seiner Zugehörigkeit zur Landkreisverwaltung Bitterfeld hat sich Herr Krampitz mit Engagement und Verantwortungsbewusstsein bei der Bewältigung der Aufgaben verdient gemacht. Wir werden das Andenken des Verstorbenen in Ehren halten. Landkreis Anhalt-Bitterfeld Uwe Schulze Ralph-Dieter Unbehau Landrat Personalratsvorsitzender FrAuENNotruF rund um die uhr erreichbar (03494) 31054 (03496) Das Nuthaer Erntekronenbindeteam bei der Arbeit. 429523 Beratung und unter stützung für Frauen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld das 2007 errichtete Kornmuseum. Hier haben die Erntekronenbinderinnen, die schon mehrfach Landessieger waren, ihre Heimstatt. Dort kann man Getreide trocknen und binden, sich über Getreidearten informieren oder historische landwirtschaftliche Geräte anschauen. Darüber hinaus können Besucher in der angegliederten Werkstatt in verschiedenen Veranstaltungen traditionelles Handwerk, wie Korbflechten oder Federreißen, selbst erlernen oder ausprobieren. „Veranstaltungen und Feste Landkreis Anhalt-Bitterfeld 2010“ Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld erstellt mit dem Initiativkreis Bitterfeld-Wolfen e.V. für das kommende Jahr einen Veranstaltungskalender in Broschurform. Er soll ganzjährig Auskunft über Veranstaltungen und Feste im Landkreis geben. Fordern Sie bitte unter info@ibw-ev.de die von uns vorbereiteten Excel-Tabellen per E-mail ab. Alle Vereine und Veranstalter haben die Möglichkeit, ihre Veranstaltungen darin kostenfrei zu veröffentlichen. Die Meldungen sollten folgende Angaben beinhalten: • Datum/Uhrzeit • Ort/Veranstaltungsstätte • Bezeichnung der Veranstaltung • Info-Telefon/Ansprechpartner Meldungen werden bis spätestens 15. September 2009 erbeten an: Initiativkreis Bitterfeld-Wolfen e.V. OT Bitterfeld Parsevalstraße 13 06749 Bitterfeld-Wolfen Fax: 0 34 93/74791 E-Mail: info@ibw-ev.de Für Rückfragen stehen Ihnen gern Herr Peter und Frau Zilling (Tel: 0 34 93/74795) zur Verfügung. Ausschreibungen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld Die aktuellen Bekanntmachungen aller Ausschreibungen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld sowie die dazugehörigen Leistungs ver zeichnisse können auf der Internetseite www.anhalt-bitterfeld.de (Wirtschaft/Ausschreibungen) eingesehen werden.

7. August 2009 Anhalt-Bitterfeld 3 Geld zur Sanierung von Kirchen Drei Zuwendungsbescheide des Landkreises Anhalt-Bitterfeld überbrachte Landrat Uwe Schulze dieser Tage in Aken, Köthen und Zerbst. Die finanziellen Mittel sind für die Sanierung und Instandsetzung von Kulturdenkmalen, hier Kirchen, projektgebunden. Aken So erhielt der Akener Bürgermeister Hansjochen Müller einen Scheck in Höhe von 7.000 Euro. Das Geld ist eine Anteilsfinanzierung und wird für den Einbau des Fußbodens in der Kirche „St. Marien“ verwendet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 35.000 Euro. Neben dem Landkreis unterstützen die Bürgerstiftung der Kreissparkasse, die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die envia dieses Projekt. Zudem beteiligt sich die Stadt Aken mit Eigenmitteln. Spenden fließen ebenso mit ein. Die Grundsteinlegung der Marienkirche wird ungefähr um 1188 zu setzen sein. Im romanischen Stil erbaut, entspricht der Grundplan einer dreischiffigen Pfeilerbasilika. Beim Stadtbrand von 1485 brannte auch die Marienkirche völlig aus. Sie wurde im gotischen Stil wieder aufgebaut, wobei alte romanische Rundbögen noch vorhanden sind. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die Kirche verschiedene bauliche Veränderungen, wurde restauriert. Nach 1945 verfiel das Gebäude allmählich, so dass es im September 1980 baupolizeilich gesperrt werden musste. Im Frühjahr 1992 schloss die Stadt Aken einen öffentlich-rechtlichen Gestattungsvertrag mit der evangelischen Kirchengemeinde ab. Damit übernahm die Stadt die bauliche Unterhaltung des Gotteshauses. Im Gegenzug könnte die Stadt die Kirche für kulturelle Zwecke nutzen. Doch zunächst ging und geht es darum, das Gebäude in einen entsprechenden Zustand zu versetzen. Über 1,7 Mio. Euro, schätzt Bürgermeister Müller ein, flossen bereits seit 1992 in das Bauwerk. Das Gebälk des Hauptschiffes, von dem nur noch jeder dritte Balken trug, wurde erneuert und anschließend das Dach neu eingedeckt. Die Türme und Seitenschiffe erhielten ebenso neue Dächer und zuvor neues Balkenwerk. Der Glockenstuhl musste neu aufgebaut werden. Weitere Arbeiten folgten. Jetzt, erklärte der Bürgermeister, habe die Stadt über eine Arbeitsmaßnahme den schadhaften Fußboden rausnehmen lassen. Mit 35.000 Euro soll ein neuer Fußboden in der Kirche eingebaut werden. Damit ist die Stadt Aken ihrem Ziel, kulturelle Veranstaltungen in St. Marien durchzuführen, wieder ein Stück näher. Kirche „Sankt Marien“ Aken Köthen Auch die evangelische Kirchengemeinde Sankt Jakob erhielt eine Zuwendung in Höhe von 5.000 Euro. Landrat Schulze überreichte den symbolischen Scheck Gemeindepfarrer Horst Leischner. In Köthens großer Stadt- und Kathedralkirche St. Jakob steht derzeit die Instandsetzung des Innenkirchenraumes auf dem Programm. Wie Pfarrer Leischner erläuterte, laufe dies in zwei Bauabschnitten ab. Der erste umfasst das Aufstellen des riesigen Raumgerüstes und die Einhausung von Orgel, Taufengel sowie Kanzel. Im zweiten Bauabschnitt, der in Kürze beginnt, geht es um die Erneuerung der schadhaften und losen Wand- und Gewölbeputze. Anschließend erhalten Wand- und Gewölbeflächen einen neuen Farbanstrich. Restaurateure und Stuckateure kommen ebenfalls noch zum Einsatz. Insgesamt spricht Pfarrer Leischner von etwa 600.000 Euro, die für die Innenraumsanierung aufgebracht werden müssen. Natürlich kann das eine Kirchengemeinde nicht allein stemmen. Bei der Finanzierung des zweiten Bauabschnittes (Gesamtkosten 362.000 Euro) erhält die Kirche finanzielle Unterstützung von der Stadt Köthen, EKU Stiftung, Rudolf-August Oetker Stiftung, KIBA Stiftung. Hinzu kommen Eigenmittel der Kirchengemeinde. Die St. Jakobskirche ist die evangelische Stadt- und Kathedralkirche der Kreisstadt. Sie ist der spätgotische Nachfolgebau einer romanischen Kirche aus dem 12. /13. Jahrhundert. Mit dem Bau der heutigen Jakobskirche wurde um 1400 begonnen. Ursprünglich war dem Langhaus im Westen ein Turm vorgestellt. Dieser stürzte jedoch am 10. Juli 1599 ein. Erst Ende des 19. Jahrhunderts erhielt die Kirche ihre Zwillingstürme, die aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken sind. Im Übrigen sind sie mit 75 Meter die höchsten Kirchtürme in Anhalt. Im Wesentlichen gliedert sich die Jakobskirche in drei Teile: Turmpaar, Langhaus und Chorbau. Im Nordteil der Kirche befindet sich eine eingemauerte Steinkugel. Sie soll an die Belagerung und den Beschuss der Stadt im Jahr 1406 durch die Reisigen des Erzbischofs Günther II. von Magdeburg erinnern. In der Gruft der Kirche befinden sich 40 Särge von Angehörigen des Fürstenhauses Anhalt-Köthen. Zerbst Der Förderkreis St. Nicolai e.V. Zerbst freut sich über eine Kreiszuwendung in Höhe von 10.100 Euro, was knapp 18 Prozent der Gesamtfinan- Mit dem Geld werden auch die Arkadenbögen der Kirche St. Nicolai in Zerbst gesichert. zierung bedeutet. Mit dem Geld will der Verein Gewölberippen festigen, zwei gefährdete Arkadenbögen sichern, den Untergrund im Mittelschiff befestigen und einen Ausstellungsraum ausbauen. So wie die Stadt Zerbst, fiel auch die Nicolaikirche am 16. April 1945 dem zweiten Weltkrieg zum Opfer. Der Abriss der Ruine konnte jedoch dank engagierter Privatleute und Denkmalpfleger verhindert werden, so dass sie heute für Konzerte und kulturelle Veranstaltungen – wie den Zerbster Weihnachtsmarkt – genutzt wird. Viele Gäste besuchen die Aussichtsplattform zwischen den Türmen und lauschen dem Geläut der fünf Glocken, die 2007 erstmals wieder allesamt ertönten. Am beindruckendsten ist die „Gloriosa“, die größte Glocke Anhalts mit einem Gewicht von fünf Tonnen. Die St. Nicolai-Kirche war ehemals die größte Hallenkirche Anhalts. Ihre Geschichte ist die Geschichte der Stadt Zerbst und zugleich auch Zeugnis der deutschen Religionsgeschichte seit der Reformation. Als romanische Basilika im 12. Jahrhundert aus Granitquadern gebaut, gehörte sie zu den ersten sakralen Steinbauten östlich der Elbe und war Mittelpunkt frühester Stadtentwicklung. Von ihr ist nur der Südturm erhalten geblieben. Um 1430 begann der Neubau einer grandiosen gotischen Hallenkirche, als Symbol für Reichtum und Selbstbewusstsein in der Blütezeit. Die dreischiffige gotische Hallenkirche war die Ratskirche der Stadt und gilt als ein wichtiges Werk der Parler-Schule. 1578 wurde sie die erste Ordinariatskirche der Anhaltischen Landeskirche. Einen Scheck überreichte Landrat Uwe Schulze an Pfarrer Horst Leischner. Die 5000 Euro werden für die Instandsetzung des Kircheninnenraums verwendet.

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