Wanderjournal - Gerhard und Martina Haase

gerhardmartinahaase.de

Wanderjournal - Gerhard und Martina Haase

3,– EUR FÜR OBERSTDORFER GÄSTE

MIT ALLGÄU-WALSER-CARD KOSTENLOS!

WWW.OBERSTDORF.DE

WANDERN 2012

WANDERN IN OBERSTDORF VON A – Z

RICHTIGES VERHALTEN IN DEN BERGEN

OBERSTDORF IST 2013 DEUTSCHE

WANDERHAUPT STADT

OBERSTDORFER NATURGENUSS

BERGBAHNEN INKLUSIVE

HERAUS-

NEHMBARE

WANDER

TIPPS


OBERSTDORF Editorial

LIEBE OBERSTDORF-URLAUBER,

LIEBE WANDERFREUNDE,

das Wandern ist nicht nur des

Müllers Lust – sondern auch

unsere Leidenschaft. Bewegung

an der frischen, sauerstoffreichen

Alpenluft hilft Ihnen, sich

zu erholen. Sie werden es

sehen: Schritt für Schritt werden

Sie den Alltag hinter sich

lassen, abschalten und Ihren Urlaub genießen. Die

beeindruckende Oberstdorfer Berglandschaft hilft

Ihnen dabei. Denn wenn Sie den atemberaubenden

400-Gipfel-Blick vom Nebelhorn genießen,

schrumpfen Ihre Sorgen ganz schnell. Lassen Sie

sich die Sonne ins Gesicht scheinen, während Sie

die verdiente Brotzeit genießen.

Das Oberstdorfer Wanderparadies bietet unzählige

Möglichkeiten, in die Natur abzutauchen – weit

weg von Hektik und Stress. Bestimmen Sie selbst,

was Sie während der schönsten Tage des Jahres

erleben möchten. Dies gilt übrigens auch für den

Schwierigkeitsgrad der Wanderungen, die in unserem,

auf 815 Metern gelegenen, Ort beginnen. Sie

wählen zwischen den drei Höhenlagen, die

Oberstdorf so besonders machen. Gemütliche

Spaziergänge im Tal, beeindruckende Wanderungen

in mittlerer Höhe (1000 bis 1700 Meter) oder

hochalpines Bergerlebnis stehen zur Auswahl.

Wenn Sie lieber mit Begleitung wandern, ist das

umfangreiche Wanderprogramm, das von der Tourist

Information angeboten wird, genau das Richtige.

Erfahrene und ausgebildete Bergführer stehen

Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Auf

über 200 Kilometern Wanderwegenetz lassen sich

Kultur- oder Bildungswanderungen in eines der

Täler, eine Bergwanderung auf einen der zahlreichen

Gipfel, eine Barfußwanderung auf einer

Kneipp-Strecke, eine meditative Wanderung mit

Begleitung, eine Nachtwanderung, eine Nordic

Walking-Tour oder eine Weitwanderung auf dem

berühmten E5 nach Meran verwirklichen. Mit

„Grenzenlos Wandern - Bergbahnen inklusive“

tragen zahlreiche Oberstdorfer Gastgeber zusätzlich

zu Ihrem Weitblick bei.

Genießen Sie schon jetzt Urlaubsgefühle beim

Lesen des Wanderjournals 2012!

Ihre

Heidi Thaumiller

Tourismusdirektorin

IMPRESSUM:

HERAUSGEBER:

Tourismus Oberstdorf

Prinzregenten-Platz 1

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 8322/700 - 0

Fax +49 (0) 8322/700 -236

GESTALTUNG:

MS&P Creative Consultants GmbH

www.ms-p.biz

DRUCK:

EBERL PRINT GmbH

Kirchplatz 6 · 87509 Immenstadt

FOTOGRAFIE:

Tourismus Oberstdorf,

Simone Gunst - www.mediavia.de,

Photo graphie Monschau, Petra

Schumacher, Yvonne Heinemann,

Fotolia.com (Andreas P., Alexander

Rochau), Martin Rees

HAFTUNGSAUSSCHLUSS

Alle in diesem Heft gemachten

Angaben sind ohne Gewähr!

Tourismus Oberstdorf übernimmt

hierfür keinerlei Haftung.

HERGESTELLT MIT

PAPIER AUS

NACHHALTIGER

FORSTWIRTSCHAFT

003


004


OBERSTDORF Inhalt

INHALT

OBERSTDORF ERLEBEN

08_ Natürlich Berge – Natürlich Oberstdorf. Erleben Sie Oberstdorf – das Wanderdorf

10_ 113. Deutscher Wandertag. Oberstdorf wird deutsche Wanderhauptstadt

11_ Oberstdorfer Naturgenuss. Mit allen Sinnen erleben

12_ Oberstdorfer Hausberge. Laufend auf hohem Niveau

13_ Grenzenlos Wandern. Bergbahnen inklusive

17_ Raus aus dem Alltag, rein in die Natur. Sporthighlights der Sommersaison

OBERSTDORF WANDERN

14_ Tief im Süden – ganz hoch hinaus! Wandern in hochalpiner Umgebung

18_ Die Breitachklamm. Ein Naturwunder ohnegleichen

20_ Nordic Walking. Auf zwölf Strecken die Natur sportlich entdecken

24_ Panoramakarte. Oberstdorf, seine Seitentäler und Kleinwalsertal im Überblick

26_ Kulturschätze am Wegesrand. Schöllanger Burgkirche und St.-Jakobs-Kapelle

28_ Oberstdorfer Täler & Ortsteile. Ruhige Idylle und beschauliches Leben

29_ Berggottesdienste und -messen. Dem Himmel so nah

HERAUS-

NEHMBARE

WANDER

TIPPS

OBERSTDORF WANDERTIPPS

31_ Wandertipps. Wanderungen vom Tal bis auf die Gipfel

35_ Wandervorschläge. Spaziergänge, Wanderungen und Bergtouren kurz beschrieben

36_ Wanderkarte. Wanderwege und Zeichenerklärung

40_ Bergtouren. Hüttenverbindungswege – von Hütte zu Hütte

44_ Busverbindungen. Mit dem Bus zu den DAV-Hütten

44_ Richtiges Verhalten in den Bergen. Regeln für unbeschwertes Bergvergnügen

TIPP

Das Wanderparadies

Oberstdorf digital erleben!

Zu vielen Themen hier im Heft

finden Sie einen sogenannten

„QR-Code“ (englisch: „Quick

Response“, „schnelle Antwort“).

Dieser lässt sich ganz bequem

mit Ihrem Smartphone einlesen

und führt Sie im Handumdrehen

auf die passende Internetseite,

wo Sie noch mehr Informationen,

Fotos und weiterleitende Links

finden. Alles was Sie dazu

benötigen, ist eine Codelese-/

Scanner-Software. Kostenlose

Apps hierfür finden Sie in

Apples AppStore oder in Googles

Android Market.

Einfach Code einlesen und

Oberstdorf digtal erleben!

006

OBERSTDORF GESCHICHTEN

48_ Viehscheid. In Oberstdorf und Schöllang. Festtage am Ende des Alpsommers

52_ Gerstruben. Ausflugsziel: Geschichtsbuch der Bergbauernwirtschaft

53_ Einödsbach. Deutschlands südlichster Weiler

OBERSTDORF GENUSS

54_ Mehr als nur Käse. Besuch einer Sennalpe

56_ Alpwirtschaft in Oberstdorf. Gesunde Lebensmittel aus ursprünglicher Produktion

57_ Gastronomie am Wegesrand. Schlemmen und genießen in Traumlage

OBERSTDORF SPIELPLATZ

58_ Spiel, Spaß & Abenteuer. Hier dürfen Kinder noch Kinder sein

60_ Wandern für Familien. Auch mit Kinderwagen befahrbare Wege

63_ Familienberg Söllereck. Freizeitspaß für Groß und Klein

TIPP

OBERSTDORF MARKTPLATZ / KOMPAKT

64_ Urlaub mit dem Rollstuhl. Oberstdorf barrierefrei erleben

68_ Bus / ÖPNV / Taxi / Parkplätze. Mobil auch ohne Auto

69_ Bergschulen. Ihre Experten für mehr Bergerlebnisse

70_ Freizeit und Erlebnis in Oberstdorf. Hier ist immer was los

71_ Outdooraktivitäten und Funsport in Oberstdorf. Abwechslung pur


OBERSTDORF Inhalt

10_ DEUTSCHER WANDERTAG 2013

WANDERN HOCH 3!

Oberstdorf ist 2013 Deutschlands Wanderhauptstadt

11_ OBERSTDORFER NATURGENUSS

MIT ALLEN SINNEN ERLEBEN

Wanderungen mit Landschaftsführern, Kräuterküche,

Käsereiführungen, Vorträgen uvm. Nach dem großen Erfolg im

letzten Jahr findet der Naturgenuss auch 2012 im Frühling und im

Herbst statt.

31_ WANDERTIPPS

NATUR PUR!

Natur pur gibt es noch in der wildromantischen Oberstdorfer

Bergwelt. Berghänge, blühende Wiesen und

rauschende Gebirgsbäche, die atemberaubende Natur

lädt Sie zu einem Streifzug ein.

HERAUS-

NEHMBARE

WANDER

TIPPS

4

48_ VIEHSCHEIDE

FESTTAGE AM ENDE

DES ALPSOMMERS

Kranzgeschmückte Kühe, tönende

Schellen, Glocken und geselliges

Treiben. Die traditionsreichen

Alpabtriebe, die Viehscheide,

werden zum Abschluss des

Alpsommers als wahres Volksfest

mit Blasmusik, Schlemmereien

und Allgäuer Bier zünftig gefeiert.

007


OBERSTDORF ERLEBEN Natürlich Oberstdorf

NATÜRLICH BERGE –

NATÜRLICH OBERSTDORF!

ERLEBEN SIE OBERSTDORF – DAS WANDERDORF!

008


OBERSTDORF ERLEBEN Natürlich Oberstdorf 2.224

Mit seinen 230 Quadratkilometern ist

Oberstdorf eine der größten Gemeinden

Bayerns. Dabei sind dreiviertel der

Gemeindefläche Landschafts- oder

Naturschutzgebiet. Im Frühjahr, wenn der

Schnee langsam auf den Berggipfeln schmilzt,

im Tal die ersten bunten Blumen ihre

Farbenpracht entfalten und der Löwenzahn wie

viele kleine Sonnen auf den Wiesen blüht,

laden die Wanderwege in den sieben

Oberstdorfer Tälern Stillachtal, Trettachtal,

Oytal, Dietersbachtal, Traufbachtal,

Rohrmoostal und Rappenalptal ein, sich auf die

Wandersaison einzustimmen. Neben

vielfältigen Pflanzen und Blumen genießen die

Frühjahrswanderer vor allem das saftige Grün

der Allgäuer Wiesen, aber auch die Ruhe und

den unvergleichlichen Rundblick auf das

Oberstdorfer Bergpanorama. Ab Anfang Juli

kehrt der Frühling dann auch auf den Bergen

ein. Vor allem die Alpenrosen tauchen die

Berge nun in ein rotes Meer. Am Fellhorn,

Deutschlands schönstem Blumenberg, ist das

„Spektakel“ drei Wochen lang besonders

intensiv. Jetzt ist es an der Zeit, die 400 Gipfel

rund um Oberstdorf zu erwandern und oben

angekommen ein einmaliges Panorama zu

genießen. Oder aber – für alpine Sportler – die

besonderen Herausforderungen auf Höhenwegen

und Klettersteigen zu suchen.

Naturwunder wie die Breitachklamm, die

tiefste und zugleich eine der schönsten

Felsenschluchten Mitteleuropas,

Kräuterwanderungen, Touren zu Sennalpen, wo

man zusehen kann, wie der Alpkäse gemacht

wird, oder das einstige Bergbauerndorf

Gerstruben, ein traditionsreiches Kulturgut,

lassen Wanderungen in Oberstdorf zu einem

besonderen Erlebnis werden. Rundwanderwege,

die Sie in unseren Wandertipps finden, führen

Sie zum Beispiel um den Oberstdorfer

Freibergsee oder entlang der Gebirgsflüsse

Trettach, Stillach oder Breitach. Wenn die

Sonne dann immer früher wieder untergeht,

der Frühnebel durchs Tal zieht und die Alpen

sich langsam auf den kommenden Winter

einrichten, ist der goldene Herbst und die

Viehscheidzeit in Oberstdorf gekommen – bei

vielen die beliebteste Wanderzeit.

Frische Bergluft einatmen, die wunderschöne

Natur- und Kulturlandschaft mit einer vielfältigen

Pflanzenwelt entdecken, den Sonnenaufgang auf

einem der Gipfel erleben – Oberstdorf lädt Sie ein, die

Wanderstiefel zu schnüren! Wer hier seinen Urlaub

verbringt, erholt sich in Deutschlands südlichstem

Dorf, gelegen auf 815 Metern Höhe inmitten der

Allgäuer Alpen, umgeben von einem Kranz von bis zu

über 2.600 Meter hohen Bergen.

009


OBERSTDORF ERLEBEN Oberstdorf wird deutsche Wanderhauptstadt

113. DEUTSCHER WANDERTAG

26.06. – 01.07.2013 WANDERN HOCH DREI!

Deutscher Wandertag 2013 im Allgäu: Oberstdorf wird Wanderhauptstadt

Der Deutsche Wandertag,

ein jährlich stattfindendes

Treffen von Wanderern aus

ganz Deutschland, findet 2013

erstmals in seiner Geschichte

nicht im Mittelgebirge, sondern

in den Alpen, genauer gesagt

im Allgäu, statt. Der Deutsche

Wanderverband veranstaltet

einmal im Jahr gemeinsam

mit einem Mitgliedsverein

und regionalen Partnern den

Deutschen Wandertag. Er gilt

als größtes deutsches, wenn

nicht weltweites Wanderfest,

zu dem jährlich tausende Gäste

kommen. Einerseits werden

während des Wandertages

viele Wanderungen,

Führungen, Vorträge,

Konzerte geboten, andererseits finden hier

auch Fachtagungen, Vorstandssitzungen und

die Jahreshauptversammlung des Deutschen

Wanderverbandes statt. Der Höhepunkt ist

für viele Besucher der Festumzug, an dem

bis zu 20.000 Wanderfreunde aus ganz

Deutschland teilnehmen. Ein Mitgliedsverein

des Deutschen Wander verbandes kann sich

darum bewerben, den Wandertag auszurichten.

Die Delegierten der 57 deutschen Gebirgs- und

Wandervereine beschließen während einer

Jahreshauptversammlung über diese Anträge.

So wurde während der Delegiertenversammlung in

Willingen 2009 entschieden: Im Jahr 2013 lädt der

Heimatbund Allgäu die Wanderer Deutschlands ins

Allgäu ein.

Das Allgäu und die Wanderhauptstadt Oberstdorf

bieten optimale Möglichkeiten, den Teilnehmern

zum einen das Wandern auf drei Höhenlagen

zu präsentieren. Zum anderen sind hier mit

den Räumlichkeiten im Oberstdorf Haus und

in anderen Veranstaltungsorten die nötigen

Infrastrukturen gegeben. „Oberstdorf hat sich

schon in der Vergangenheit mit der Durchführung

von sportlichen Großveranstaltungen einen

Namen gemacht. Wir können uns mit der

Durchführung des Deutschen Wandertages 2013

Wanderern aus ganz Deutschland präsentieren.“,

freut sich Heidi Thaumiller, Tourismusdirektorin

in Oberstdorf, über diese Entscheidung. „Mit

dem Allgäu und Oberstdorf haben wir ein

hervorragendes Wandergebiet und einen

ebenso hervorragenden Veranstaltungsort für

die Austragung des Deutschen Wandertages“,

unterstreicht Karl Stiefenhofer, Vorsitzender

des Heimatbundes Allgäu. Er ist sicher, dort die

Wandervereine aus allen Teilen Deutschlands von

den hervorragenden Wandermöglichkeiten und

kulturellen Attraktionen des Allgäus begeistern zu

können. Auch Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident

des Deutschen Wanderverbandes zeigt sich schon

voller Vorfreude: „Das Motto des 113. Deutschen

Wandertages lautet „Wandern hoch drei“.

Treffender könnte ein Motto die Wanderregion

Allgäu kaum charakterisieren. Der Dreiklang

aus Flachland, Voralpen und den Alpen selbst

als beeindruckende Hochgebirgskulisse macht

das Wandern im Allgäu einzigartig“. Bei einem

Wanderangebot auf drei Höhenlagen ist für jeden

die passende Tour dabei.

Wir heißen Sie herzlich Willkommen in

der Wanderhauptstadt Oberstdorf und den

Partnerorten des Deutschen Wandertages im

Allgäu: den Hörnerdörfern, der Ferienregion

Alpsee-Grünten und in Bad Hindelang!

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches

Programm in der innovativen und

zukunftsorientierten Wanderregion Allgäu mit

kulturellen und überraschenden Veranstaltungen

sowie genussvollen und gesunden Wanderungen.

Gratis Programmheft anfordern:

Kostenfreie Service-Hotline: 0 800 / 25 73 678

Mo - Fr von 8 bis 18 Uhr

Sa - So / Feiertags von 10 bis 18 Uhr

Weitere Informationen finden Sie natürlich auch

im online unter:

www.deutscher-wandertag-2013.de oder

www.facebook.com/Deutscher.Wandertag.Allgaeu

010


OBERSTDORF ERLEBEN Oberstdorfer Naturgenuss

OBERSTDORFER NATURGENUSS

– MIT ALLEN SINNEN ERLEBEN!

FRÜHLING: 28. APRIL BIS 24. JUNI 2012 · HERBST: 06. OKTOBER. BIS 04. NOVEMBER 2012

Die Oberstdorfer Natur bietet eine unglaubliche

Vielfalt an Erlebnissen- und das direkt vor der

Haustür! Selbst der erfahrene Naturliebhaber

entdeckt beim genaueren Hinsehen immer

wieder Neues. Um die Erkundung unserer

Naturschönheiten für Sie noch einfacher und

spannender zu machen, veranstaltet Tourismus

Oberstdorf nach dem großen Erfolg im

vergangenen Jahr auch 2012 wieder die beliebten

Naturerlebnis-Aktionswochen: „Oberstdorfer

Naturgenuss“. Ein stimmiges Wochenprogramm im

Frühling und Herbst, das auf den Themen

Wissen & Entdecken, Kulinarik & Genuss,

Bewegung & Gesundheit basiert.

Bei Wanderungen mit unseren Landschaftsführern

und Kräuterspezialistinnen erhalten Sie

im Frühling einen Einblick in die Lehre der

Wirksamkeit von Heilkräutern, die bei der

anschließenden gemeinsamen Kräuterküche gleich

in die Praxis umgesetzt werden. Im Herbst stehen

dann die Herbstkräuter im Mittelpunkt. Probieren

Sie sich durch die Köstlichkeiten des Herbstes

und erfahren Sie allerlei Wissenswertes über die

Verarbeitung der Wildkräuter, Früchte und Beeren.

Bei der Arbeit über die Schulter schauen können

Sie nicht nur unseren „Kräuterhexen“, sondern

auch den Künstlern in unseren traditionellen

Oberstdorfer Handwerksbetreiben. Von der

Trachtenschneiderei, über den Holschnitzer bis

hin zum echten Oberstdorfer Senn: Nach einer

gemütlichen Wanderung hinauf zum idyllisch

gelegenen Weiler „Schwand“ erwartet Sie dieser

sowohl im Frühling als auch im Herbst zu einer

spannenden Käsereibesichtigung. Er zeigt Ihnen,

wie nicht nur der leckere und würzige Allgäuer

Bergkäse nach alter Tradition hergestellt wird.

Den Höhepunkt der Aktionswochen bildet immer

freitags die kulinarische Tälerfahrt mit dem

Oberstdorfer Marktbähnle: Gemütlich werden

Sie von Restaurant zu Restaurant fahren, wo Ihr

Gaumen bei unterschiedlichen Gängen verwöhnt

wird.

So können Sie neben den kulinarischen

Köstlichkeiten auch die wunderschöne Landschaft

der Oberstdorfer Täler bewundern.

Abgerundet wird das Programm durch

weitere verschiedene Programmpunkte wie

Imkereibesichtigungen*, Entspannungs- und

Meditationstechniken in der Oberstdorf Therme

und Vorträge von Henning Wert (Landesbund

für Vogelschutz) zum Thema „Faszination

Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen“. Auch

die Oberstdorferin Maria Hornik, seit 65 Jahren

Imkerin mit Leidenschaft, wird Sie bei Ihren

Vorträgen* über die Entwicklung des Bienenvolks

und das Leben im Bienenstock begeistern.

Weitere Infos im Flyer

(erhältlich in der Tourist-Info)

und unter

www.oberstdorf-naturgenuss.de

* findet nur alle zwei Wochen statt.

011


OBERSTDORF ERLEBEN Oberstdorfer Hausberge

INFO:

Höchster Wanderspaß

zum kleinen Preis

Berggenuss und Naturerlebnisse

für Groß und Klein sind

in den Oberstdorfer und

Kleinwalsertaler Hausbergen

garantiert. Und das zu

familienfreundlichen Preisen:

Auch 2012 fahren Kinder und

Jugendliche (bis 18 Jahre in

Begleitung eines Elternteils)

an Fellhorn - Kanzelwand,

Walmendingerhorn und Ifen

wieder zum Nulltarif.

FELLHORN - KANZELWAND, NEBELHORN,

WALMENDINGERHORN UND IFEN

LAUFEND AUF HOHEM NIVEAU:

DIE HAUSBERGE VON OBERSTDORF UND KLEINWALSERTAL

Sie sind bekannt als „Das Höchste“ und bieten

„laufend“ ein Höchstmaß an Erholung und

Entspannung: Fellhorn - Kanzelwand, Nebelhorn,

Walmendingerhorn und der Ifen, die Hausberge

der Region Oberstdorf / Kleinwalsertal. Die

beeindruckende Kulisse der Allgäuer Alpen

im Hintergrund, sind sie Ausgangspunkte für

abwechslungsreiche Spaziergänge, Wanderungen

und Hochtouren.

Zwei-Länder-Wanderregion Fellhorn - Kanzelwand:

Das Gebiet für aktive Grenzgänger zwischen

Deutschland und Österreich. Leichte,

abwechslungsreiche Touren, allen voran der

Zwei-Länder-Rundwanderweg, machen das

Bergblumenparadies vor allem bei Familien

so beliebt. Wöchentlich finden kostenlose,

geologisch-botanische Führungen über den

Blumenlehrpfad und zur Käsereibesichtigung

auf der Schlappoldalpe am Fellhorn statt. An der

Kanzelwand wartet der Zwei-Länder-Klettersteig

auf Geübte und auf Familien mit Kindern der

„Burmi“-Wasserweg. Er führt von der Bergstation

Kanzelwand hinunter zum Speicherteich

und besteht aus einem natürlichen Bachlauf

sowie Holzrinnen mit Wasserstauschiebern,

Wasserrädern und Gumpenbereichen, in dem die

Kinder hervorragend spielen können.

Nebelhorn – der Panorama- und Aussichtsberg:

Das Nebelhorn ist der höchste der Hausberge und

bekannt für seinen 400-Gipfel-Panoramablick.

Hier kann man schöne Spaziergänge auf

ausgebauten, teilweise kinderwagen- und

FAMILIENBERG SÖLLERECK

rollstuhlgeeigneten Wanderwegen und herrliche

(Tages-)Wanderungen unternehmen. Oder Sie

begeben sich auf dem Hindelanger Klettersteig

auf anspruchsvolle Klettertouren. Wissenswertes

über die Alpen vermittelt der knapp drei

Kilometer lange, interaktive Naturerlebnispfad

„Uff d’r Alp“ rund um die Seealpe. Beliebt sind

auch die kostenlosen, geführten, botanischgeologischen

Wanderungen, die Fotopirsch und

Spektivwanderungen mit Nikon Sport Optics.

Walmendingerhorn – Oase der Ruhe: Das

Walmendingerhorn präsentiert sich als Rückzugsgebiet

inmitten herrlicher Natur. Der sogenannte

„Berg der Sinne“ bietet zahlreiche Wanderwege,

die unter Kennern ebenso als Geheimtipp

gelten wie die Hütten in diesem Gebiet. Ein

abwechslungsreicher Alpenblumenlehrpfad

ermöglicht Naturkundeunterricht zum Anfassen.

Ifen – Faszination Gottesacker: Mit seinen

spektakulären Felsenformationen und dem

buchstäblich sagenhaften Karstplateau Gottesacker

lockt der Ifen ab der Mittelstation der

Doppelsesselbahn auf 1.600 Metern Höhe zu

Spaziergängen, Wanderungen und anspruchsvollen

Tagestouren, die eine gute Ausrüstung erfordern.

Ein leichter Panoramaweg mit Ruhebänken

belohnt Wanderer mit üppiger Alpenflora und

einem großartigen Fernblick. Durch den Kürenwald

kann man auf einem befestigten Forstweg zur

Talstation wandern.

Entdecken Sie die Natur am Familienberg Söllereck

auf aussichtsreichen Panoramawanderungen

oder über den Naturerlebnisweg mit vielen

Mitmachstationen für Kinder. Erleben Sie

spektakuläre Ausblicke von der Skiflugschanze und

lernen Sie die Welt der Skiflug-Profis aus direkter

Perspektive kennen. Gute Laune ist garantiert

bei der rasanten Fahrt mit dem SöllereckRodel,

unserem Allgäu Coaster. Spaß, Spannung und

Abenteuer: Der Kletterwald begeistert die ganze

Familie. Vom spielerischen Kinderparcours bis zum

sportlichen Erwachsenenparcours findet jeder

seine Herausforderung. Das Berghaus Schönblick

dient als Basislager für all Ihre Aktivitäten: Leckere

Allgäuer Spezialitäten, familienfreundliche Preise

und der traumhafte Panoramablick von der

großen Sonnenterrasse runden den perfekten

Ferientag ab.

012


OBERSTDORF ERLEBEN Grenzenlos Wandern

BERGBAHNEN INKLUSIVE!

GRENZENLOS WANDERN

Vom 12. Mai bis 4. November buchen Sie in

Oberstdorf Ihr Bergbahnticket gleich inklusive!

IM NU AUF DIE HÖCHSTEN GIPFEL!

Die Oberstdorfer Bergbahnen bringen Sie mühelos hinauf. Denn selbst auf

2.000 Metern Höhe gibt es zahlreiche, leicht begehbare Wege, die ohne

große Anstrengungen zu bewältigen sind.

Nebelhorn- und Fellhornbahn sind behindertengerecht ausgestattet,

damit auch Besucher mit eingeschränkter Mobilität und Eltern mit

Kinderwagen die Allgäuer Bergwelt erleben können. Restaurants, urige

Hütten, großzügige Sonnenterrassen und Ruhebänke in freier Natur laden

zum Erholen ein. Wanderern, die noch höher hinaus möchten, ersparen

die Bergbahnen die ersten Höhenmeter, um zu den Ausgangspunkten

hochalpiner Wanderungen zu gelangen.

Lust auf puren Wanderspaß Die Allgäuer Bergwelt erleben und

Bergbahn fahren sooft Sie möchten Mit dem „Grenzenlos Wandern“

Paket der Oberstdorfer Gastgeber buchen Sie das Bergbahnticket

gleich inklusive! Alle Fahrten an Fellhorn - Kanzelwand, Nebelhorn,

Söllereck, Walmendingerhorn, Ifen, Heubergarena und Zafernalift sind im

Übernachtungspreis bereits inbegriffen.

WUSSTEN SIE SCHON

BUCHEN SIE UNSERE TOP-ANGEBOTE

12. Mai bis 04. November 2012

„GRENZENLOS WANDERN“

Übernachtung inklusive Bergbahnfahren*

in der Zweiländerwanderregion

Oberstdorf / Kleinwalsertal, z. B. 3 ÜN im DZ

· inkl. Frühstück im 4*-Hotel

ab EUR 259,– pro Person

· inkl. Frühstück im 3*-Hotel

ab EUR 189,– pro Person

· inkl. Frühstück in einem Gästehaus / in einer

Pension ab EUR 90,– pro Person

· in einer Ferienwohnung

ab EUR 99,– für 2 Personen

* Alle Auf- und Abfahrten an Fellhorn - Kanzelwand, Nebelhorn,

Söllereck, Walmendingerhorn, Ifen, Heubergarena und

Zafernalift sind im „Grenzenlos Wandern“ Paket inklusive!

* Bitte beachten Sie die Revisionszeiten der Bergbahnen.

Die Adressen der teilnehmenden Vermieterbetriebe finden Sie im Internet unter www.oberstdorf.de sowie im Oberstdorfer Gastgeberverzeichnis.

013


OBERSTDORF WANDERN Wandern in hochalpiner Umgebung

TIEF IM SÜDEN –

GANZ HOCH HINAUS!

WANDERN IN HOCH-

ALPINER UMGEBUNG

Von leichten alpinen Touren über Höhenwege

bis hin zum Klettersteig – Oberstdorf lässt bei

Bergsteigern keine Wünsche offen!

TIPP

Schnuppern am

Hindelanger Klettersteig:

Für alle, die nicht die vierbis

fünfstündige Tour vom

Nebelhorngipfel zum Großen

Daumen gehen möchten,

ermöglicht ein zusätzlicher

Abstieg eine zweistündige

„Schnupperrunde“.

TIPP

FASZINATION BERGWANDERN:

TAGES- UND MEHRTAGESTOUREN

Die landschaftliche Vielfalt der Allgäuer Alpen ist bekannt. Nur an wenigen Orten finden Sie, wie hier,

wuchtige Felsberge, wie die Trettach, gleich neben steilen Grasbergen, wie der Höfats. Auf gut

ausgebauten Bergpfaden, Höhenwegen und Klettersteigen sowie in acht DAV-Schutzhütten können Sie

diese einmalige Landschaft, das größte Naturschutzgebiet Schwabens, voll genießen.

Hüttenanstiege oder Begehungen der Hüttenverbindungswege sind je nach Witterungsverhältnissen von

Mitte Juni bis Mitte Oktober möglich. Die urigen Unterkunftshütten sind ebenfalls in dieser Zeit

geöffnet, vereinzelt bereits ab Ende Mai. Von Oberstdorf aus sind sieben Hüttenanstiege möglich. Von

dort haben Sie die Wahl zwischen neun Hüttenverbindungswegen verschiedener Schwierigkeitsgrade.

Ausführliche Infos hierzu siehe Seite 40 / 41.

Im Allgemeinen ist es für

hochalpine Wanderungen ratsam,

sich einer geführten Tour der

ortsansässigen Bergschulen

anzuschließen. Das garantiert

nicht nur mehr Sicherheit,

sondern auch gesellige

Wanderungen!

Die Adressen der Bergschulen

finden Sie auf S. 69.

WUSSTEN SIE SCHON

Alpenüberquerung Oberstdorf-Meran –

zu Fuß über die Alpen!

Bis zur Braunschweiger Hütte verläuft

die Alpenüberquerung auf dem Fernwanderweg

E5. Moritz Zobel, Oberstdorfs

Alpinberater, weiß aus eigener

Erfahrung:

Die Alpenüberquerung Oberstdorf-Meran wird

für jeden, der Sie bewältigt, zum unvergesslichen

Erlebnis! Es ist nicht nur ein Abenteuer und eine

Herausforderung, die Alpen zu Fuß zu überqueren.

Vielmehr bleiben kleinste Eindrücke, wie

lokal wechselndes Wetter oder auch Gesichter

von neuen Freunden, nachhaltig im Gedächtnis.

Eingerahmt von der manchmal lieblichen, oft

imposanten, vielerorts märchenhaften, aber auch

Respekt einflößenden Gebirgslandschaft ist diese

Tour eine der schönsten in den Alpen!

014


HÖHENWEG HEILBRONNER WEG

Der Heilbronner Höhenweg verbindet auf bis zu

2.600 m die Kemptner Hütte oder das

Waltenberger Haus mit der Rappenseehütte. Die

Gehzeit von Beginn Hohes Licht bis zur

Bockarscharte beträgt ca. drei Stunden. Von der

Rappenseehütte bis zur Kemptner Hütte sind es ca.

sieben Stunden. Ausgesetzte oder steile Teil strecken

sind mit Drahtsicherungen versehen. Alternativ

können Sie zum Waltenberger Haus absteigen.

OBERSTDORF WANDERN Wandern in hochalpiner Umgebung

NEU:

„KLETTERSTEIG-

SCHNUPPERKURSE“

VON TOURISMUS

OBERSTDORF

Seit vergangenem Sommer bietet Tourismus

Oberstdorf seinen Gästen von Ende Juni bis

Anfang November ein außergewöhnliches neues

Gästeprogramm: Klettersteigschnupperkurse!

TREFFPUNKT

Mittwochs 09.00 Uhr; Talst. Fellhornbahn

• Dauer ca. 5 Stunden

• Mindestteilnehmer: 5 Pers.

• Anmeldung:

spätestens bis zum Mittag des Vortages bei:

Oberstdorf Haus, Frau Yalcin

Tel. 08322 / 700 - 127

* Bitte beachten Sie, daß Ihre Anmeldung verbindlich ist. Bei einer

Nicht-Teilnahme müssen wir Ihnen leider 50% der Kosten in

Rechnung stellen.

Kosten (inkl. Leihmaterial und Führer):

• Gäste mit Oberstdorfer AWC

EUR 55,- Erwachsene, Kinder (ab 12 Jahren)

• Gäste mit Oberallgäuer AWC & Einheimische

ohne AWC EUR 57,– (Erw. & Kinder ab 12 Jahren)

Bezahlung der Teilnahmegebühr erfolgt direkt beim

Bergführer am Treffpunkt.

Kosten für die Bergbahnfahrt sind selbst zu tragen.

Kurse sind abhängig je nach Begehbarkeit und den

Betriebszeiten der Bergbahnen.

TOUR

Auffahrt mit der Fellhornbahn - weiter bis

Kanzelwand Bergstation - Begehung des

Schnupperklettersteiges am Warmatsgundkopf

- über verfallene Roßgundalpe zurück ins

Fellhorngebiet - Einkehr Bierenwang - mit der

Fellhornbahn zurück ins Tal

Für die Tour sind knöchelhohe Bergschuhe mit

guter Profilsohle sowie der Witterung

angepasste Kleidung Voraussetzung. Bitte

ausreichend Proviant & Getränke mitführen.

ALLGÄU

DURCH-

QUERUNG

Allgäuer Braunvieh auf grünen Wiesen, Bergmatten

mit seltenen Pflanzen, waldreiche Täler,

ursprüngliche Sennalpen und Felsgipfel sind die

Begleiter dieser Mehrtagestour.

60 km zusammenhängende Höhenwege fassen

die Gipfel des Allgäuer Hauptkammes zu

einem besonderen Höhenweg zusammen. Er

verbindet die einzelnen DAV-Schutzhütten

durch etwa gleich lange Strecken, steigt nie

vollends in die Täler ab, hat keine übermäßigen

Höhenunterschiede und erschließt die faszinierende

Landschaft der Allgäuer Bergwelt. Der

niedrigste Punkt liegt auf 1.522 m am Ende

des Rappenalptales zwischen Schrofenpass

und Mindelheimer Hütte. Das „Hohe Licht“ mit

2.651 m stellt die höchste Stelle der Allgäu

Durchquerung dar. Alle DAV-Hütten am Weg

sind während des Bergsommers bewirtschaftet

und bieten gemütliche Übernachtungsmöglichkeiten

sowie hervorragende Verpflegung. Die

Allgäu Durchquerung ist beliebig kombinierbar

und kann verkürzt oder verlängert werden.

TIPP

GUT ZU WISSEN:

Für Fragen steht Ihnen unsere

Alpinberatungsstelle unter

Tel. 0 83 22 / 700 - 200 oder

alpinberatung@oberstdorf.de

gerne zur Verfügung.

Die ortsansässigen Bergschulen

bieten Varianten der geführten

Tour wie „Über den Grat“, die

„Steinbock-Traverse“, „den

Klassiker“ oder „Allgäu Durchquerung

Spezial“.

Fordern Sie Informationsmaterial

an!

Die Adressen der Bergschulen

finden Sie auf S. 69.

015


SPORT-KLETTERSTEIG!

Der 500 m lange, anspruchsvolle Zwei-

Länder-Sport-Klettersteig an der Kanzelwand.

Für die eineinhalb- bis zweistündige

Begehung sind gute Klettersteigkenntnisse

und eine ordentliche Grundkondition

unbedingt Voraussetzung. Der Klettersteig

mit der Schwierigkeitsstufe C-D überwindet

einen Höhenunterschied von 150 bis 200 m.

Es gibt keinen Notausstieg! Für alle

Kletterfans, die auf der Suche nach der

sportlichen Herausforderung sind.

ll


Anmeldung &

Information:

Sportstätten Oberstdorf,

Roßbichlstr. 2-6,

87561 Oberstdorf

Tel. 0 83 22 / 700 - 521

Fax 0 83 22 / 700 - 511

sb@oberstdorf-sport.de

www.gebirgstaelerlauf.de

www.tsvoberstdorf.de

(Nebelh. Berglauf)

www.mtb-marathon.de

RAUS AUS DEM ALLTAG,

REIN IN DIE NATUR!

SEIEN SIE LIVE DABEI BEI DEN SPORTHIGHLIGHTS

DER SOMMERSAISON!

„Peng!“ Am 20. Mai fällt er wieder – der Startschuss

zum bereits 13. Gebirgstälerlauf in die Oberstdorfer

Täler. 350 Höhenmeter sind auf der 21 km langen,

jedoch atemberaubend schönen Strecke in freier

Natur zu überwinden. Zum 13. Nebelhorn Berglauf,

Deutschlands südlichstem Berglauf, werden am 1.

Juli über 200 Teilnehmer erwartet. Vom Oberstdorfer

Marktplatz bis zur Gipfelstation des Nebelhorns

auf 2.224 Metern sind auf nur 10,5 km stolze 1.405

Höhenmeter zu bewältigen. Dieses Spektakel sollten

Sie sich nicht entgehen lassen! Empfangen Sie die

Teilnehmer an der Gipfelstation des Nebelhorns und

genießen Sie auf der Sonnenterrasse das 400-Gipfel-

Panorama. Am 29. September findet der Feneberg

Mountainbikemarathon statt. Bereits zum 14. Mal

organisieren die Sportstätten Oberstdorf zusammen

OBERSTDORF ERLEBEN Sporthightlights der Sommersaison

Der 13. Gebirgstäler Halbmarathon, die Deutsche Meisterschaft beim

13. Internationalen Nebelhorn Berglauf und der 14. Feneberg Mountainbikemarathon

lassen Sportlerherzen höher schlagen.

mit Radsport Heckmair, dem Turn- und Sportverein

Oberstdorf und der Arbeitsgemeinschaft Oberstdorfer

Skivereine die beliebte Radveranstaltung. Zur 14.

Auflage wird es wieder drei Rennrouten geben: eine

Hobbystrecke, eine Kurzstrecke und die bekannte,

63 km lange Marathonstrecke mit einem

Höhenunterschied von 2.600 m für Profis. Die

Organisatoren rechnen mit einer Teilnehmerzahl

von über 500 Bikern aus dem In- und Ausland!

Auch Sie können sich bei den Sportstätten

Oberstdorf zur Teilnahme anmelden. Gemütlicher

kann man den Gebirgstälerlauf oder den Feneberg

Mountainbikemarathon live am Streckenrand

mitverfolgen. Mit Nebelhorn- und Fellhornbahn

kommen Sie bequem an die schönsten

Streckenabschnitte.


OBERSTDORF WANDERN Die Breitachklamm

TOSENDES GEWÄSSER

DIE BREITACHKLAMM

EIN NATURWUNDER OHNEGLEICHEN

Besuchen Sie die tiefste und eine der

schönsten Felsenschluchten Mitteleuropas!

INFO:

Öffnungszeiten:

Sommersaison ab 09.00 Uhr

letzter Einlass 17.00 Uhr

Wintersaison ab 09.00 Uhr

letzter Einlass 16.00 Uhr

Eintrittspreis:

Erwachsener EUR 3,50

Kinder EUR 1,50

Ermäßigter Eintritt für Gruppen

und für Besucher mit der

Allgäu-Walser-Card!

Info-Telefon 0 83 22 / 48 87

www.breitachklamm.com

„Da wallet und siedet und brauset und zischt“

das Wasser der Breitach durch die enge Schlucht

mit fast hundert Meter hohen, senkrechten und

überhängenden Wänden, stürzt donnernd über

hohe Felsbänke, sprudelt durch tiefe Gumpen und

versprüht sich in feinste Tröpfchen, in denen das

Licht spielt. Manche der düsteren Klammwände

haben noch nie – seit Jahrtausenden – das

Sonnenlicht gesehen!

Gleich welche Jahreszeit, ob im Sommer oder

im Winter, die Breitachklamm in Tiefenbach bei

Oberstdorf hat außer zur Zeit der Schneeschmelze

und im Spätherbst das ganze Jahr für Sie geöffnet.

Auch an regnerischen Sommertagen lohnt sich

ein Besuch der „großen Zwing“: Auf dem gut

gesicherten Wanderweg durch die tiefe Schlucht

sind Sie vor Wind und Wetter geschützt! Ebenso

bietet Ihnen das neue Informationszentrum am

Eingang der Breitachklamm eine interessante

Schlechtwetteralternative. Im Winter, wenn sich

der stürmische Bach, der durch die Schlucht

vom Kleinwalsertal Richtung Oberstdorf rauscht,

zu bizarren Eisgebilden verwandelt, mächtige

Eisvorhänge bildet und die imposanten Felshänge

von riesigen Eiszapfen überzogen sind, bietet sich

Ihnen ein besonderes Schauspiel der Natur. Einen

Besuch dieses einzigartigen Naturdenkmals sollten

Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen!

Ein Besuch der Breitachklamm lässt sich

außerdem bestens mit weiteren, anschließenden

Wanderungen verbinden. Eine davon ist der

beliebte Rundwanderweg: Beim Ausstieg

der Breitachklamm, nach dem oberen

Kassenhäuschen, führt ein Wanderweg zum

sogenannten „Zwingsteg“, eine Brücke, die in

schwindelerregender Höhe die Klamm überquert.

Weiter führt Sie nun der Rundwanderweg

über die Dornach- oder Sesselalpe zurück zum

Ausgangspunkt der Breitachklamm.

018


OBERSTDORF WANDERN

Die Breitachklamm

TIPP

NATURSCHAUSPIEL BREITACHKLAMM

Mutige Tiefenbacher haben zur Jahrhundertwende den

Wanderweg durch die Klamm entdeckt und zugängig

gemacht. Der gut gesicherte Pfad ist auch bei schlechterem

Wetter gut zu begehen. Wenn es viel geregnet

hat, rauscht das Wasser der Breitach besonders beeindruckend

durch die Klamm. Ein Besuch lohnt sich also

bei jedem Wetter.

WANDERUNG

Der Wanderweg durch die

Breitachklamm ist gut gesichert

und im gesamten unteren

Teil aus Richtung Tiefenbach

sogar mit dem Kinderwagen

begehbar. Trotzdem sollten

Sie keinesfalls auf festes

Schuhwerk verzichten!

INFO–ZENTRUM

Besuchen Sie das neue Informations

zentrum am Eingang

der Breitachklamm.

In einer interaktiven Ausstellung

mit interessanten

Bergschau-Exponaten und einer

beeindruckenden, kostenlosen

Filmvorführung im Kinoraum

erfahren Sie Interessantes

und Wissenswertes über die

Entstehung und Ökologie des

Naturschauspiels „zum Greifen“

nah.

FÜHRUNGEN

Der Breitachklammverein

bietet interessierten Gruppen

Führungen mit einem modernen

Audio-Hörsystem an.

INFO:

Anreise:

Sie erreichen die Breitachklamm

von der B19 (Sonthofen –

Oberstdorf) Richtung Tiefenbach,

einfach der Beschilderung

folgend. Nutzen Sie die

guten Busverbindungen vom

Oberstdorfer Busbahnhof zum

Parkplatz der Breitachklamm.

Nach Durchquerung der

Schlucht im Kleinwalsertal

angekommen, haben Sie dann

die Möglichkeit, direkt von der

Bushaltestelle „Walserschanze“

bequem mit dem Bus wieder

zurück nach Oberstdorf zu

fahren.

019


OBERSTDORF WANDERN Nordic Walking

NORDIC WALKING

BEWEGT KÖRPER, GEIST UND SEELE – DAS GANZE JAHR ÜBER!

TIPP

IHRE WAHL DER

STRECKE

Ausgesuchte und abwechslungsreiche

Nordic-Walking-

Strecken für Anfänger

und Fortgeschrittene mit

detaillierten Informa tionen,

Kartenausschnitten und

Streckenprofilen finden Sie im

Internet unter:

www.oberstdorf.de

TIPP

NORDIC-WALKING-

TOUREN

Um die Natur aktiv zu erleben,

veranstaltet Tourismus Oberstdorf

ganzjährig und kostenlos

unter Anleitung geprüfter

Nordic-Walking-Instruktoren

jeden Donnerstag geführte

Nordic-Walking-Erlebniswanderungen.

Treffpunkt ist um

09.30 Uhr im Foyerbereich des

Oberstdorf Hauses. Sollten Sie

keine eigenen Nordic-Walking-

Stöcke besitzen, können Sie

sich diese natürlich direkt vor

Ort gegen eine geringe Gebühr

von EUR 3,- bzw. mit Gästekarte

EUR 2,- ausleihen. Anmeldung

ist keine erforderlich!

INFO:

Weitere Informationen:

Alpine Beratung

im Oberstdorf Haus

Tel. 0 83 22 / 700 - 200

alpinberatung@oberstdorf.de

Im Frühling durch weite Löwenzahnwiesen streifen, im Sommer Deutschlands

höchste Nordic-Walking-Strecke auf dem Nebelhorn erkunden, im

Herbst durch das raschelnde Laub walken und im Winter durch klirrend

kalte Eiskristalle ziehen.

Nordic Walking erfreut sich in den letzten Jahren

immer größerer Beliebtheit. Ursprünglich als

Sommertraining für die Weltklasse der Langläufer

populär, hat es sich vom Trendsport zum

Breitensport entwickelt. Sie haben es noch nie

ausprobiert Diese Vorteile sollten Sie vollends

überzeugen: Zum einen ist es einfach zu lernen

und für jedermann geeignet, zum anderen birgt

es ein hohes Gesundheitspotenzial. Denn beim

Walken bewegen Sie nicht nur Ihren Körper,

sondern auch Geist und Seele! Trainieren Sie

sanft Ihren gesamten Körper und vergessen Sie in

freier Natur beinahe alle körperlichen Anstrengungen.

Oberstdorf, mit seinen zwölf ausgeschilderten

Strecken, bietet sowohl Einsteigern

als auch als Profis ideale Voraussetzungen!

Walken Sie auf Deutschlands höchstgelegener

Nordic-Walking-Strecke „Pfannenhölzle“ unter

dem Gipfel des Nebelhorns. Unter dem Motto

„Auf den Spuren der Weltmeister“ können Sie auf

dem WM-Walk vom Eissportzentrum im Ortskern

über die Erdinger Arena und das Langlaufstadion

hin zur Skiflugschanze und retour walken.

Nordic Walking können Sie mit angemessener

Sportbekleidung bei jeder Witterung trainieren.

Bitte beachten Sie bei der Streckenwahl auch die

klimatischen Verhältnisse und Wetterprognosen!

Ideal ist es, drei- bis viermal die Woche eine

halbe Stunde zu trainieren.

Länger als eine Stunde Walken sollten Anfänger

sich nicht abverlangen.

Sanfter Sport stärkt das Immunsystem –

Überlastung hingegen schwächt es.

Anbieter Nordic-Walking-Kurse und Stöckeverleih

Uschi Becker Zweistapfenweg 9, Tel. 08322 / 9401 63 KURSE VERLEIH

Nordic-Walking-Trainer der International Nordic Walking Association / DSV ja ja

Gabi Blum Rohrmooser Str. 10, Tel. 08322 / 81 39

Nordic-Walking-Trainer des Deutschen Nordic-Walking-Verbandes e.V. (DNV) ja ja

Monika Hamm Reithallenweg 5d, Tel. 0171 / 4731 692

Nordic-Walking-Trainer des Deutschen Nordic-Walking-Verbandes e.V. (DNV) ja ja

Andreas u. Bernd Häußler Kornau-Wanne 3, Tel. 08322/959340

Snow + Fun, Nordic-Walking-Trainer des Deutschen Nordic-Walking-Verbandes e.V. (DNV) ja nein

Fidel u. Claudia Joas, Erste Skischule Oberstdorf*

Freiherr-von-Brutscher-Str. 4, Tel. 0 83 22 / 73 99

Nordic-Walking-Trainer des Deutschen Skilehrerverbandes e.V. ja ja

Neue Skischule Oberstdorf*

Oststr. 39, Tel. 0 83 22 / 27 37, Mobil: 0171 / 69 49 129

Nordic-Walking-Trainer des Deutschen Skilehrerverbandes e.V. ja ja

Walter Reichl, Sport Reichl Weststr. 14, Tel. 0 83 22 / 82 23

Nordic-Walking-Schule Oberstdorf,

geprüfter Trainer des Verbandes der Nordic-Walking-Schulen ja ja

Skiclub Oberstdorf Am Faltenbach 27, Tel. 0 83 22 / 80 90 100

ja

nein

Günter Zint Wasachstr. 3, Tel. 0 83 22 / 80 03 78, Mobil 0172 / 84 63 166

Trainer der International Walking Association (InWA) ja ja

* Partner des DSV nordic aktiv zentrums

020


OBERSTDORF WANDERN Nordic Walking

NORDIC-WALKING-STRECKEN IN OBERSTDORF

N

12

W

O

S

0 1 km

200 400 600800

Ried

Jägersberg

Langenwang

6

Iller

Rubi

7

Bachtel

Gaisalpbach

Gaisalpe

Rubihorn

1957

Jägerwinkel

Tiefenbach

8

Tiefenbach

Wasach

Tiefenbach

Breitach

Reute

Jauchen

Stillach

Illerursprung

Trettach

6

Illerursprung

Oberstdorf

Illerursprung

6

7

Bachtel

Dummelsmoos

813 m

WM-Walk

Bachtel

7

Breitenberg

Nebelhornbahn

Seealpe

1280

8

Breitach

Kornau

3

WM-W alk

Burgs tall

5

Eissportzentrum

Schattenberg-

Skistadion

oorweiher

M

Kühberg

1

Schattenberg

1721

Breitachklamm

St. Loretto

Moorweiher

Moorweiher

5

Amanns-A.

Skiflugschanze

Walserschanz

Gipfelstation

Älpele

9

Schrattenwang-A.

Schrattenw ang

Söllereckbahn

Söllereckbahn

Söllereck

1706

Schönblick

1350

Berghaus a.Söller

Höllwieslift

Freibergsee

4

Skiflugschanze

Zi

1

mmeroy

2 4

1

W M-Walk

Kühberg

3

Gruben

Skiflugschanze

Burgstall

3

Langlaufstadion

Ried

Golfplatz

2

Schloßwies

1

Burgstall

Dietersberg

W M-Walk

Riffenkopf

1748

Ausschnitt s. umseitig

Söller-A.

Schwand

4

Himmelschrofen

1759

Gerstruben

1154

Schlappoldkopf

1968

Schlappold-A.

Ausschnitt s. umseitig

10

Bierenwang

Schlappoldsee

Station

Unt. Bierenwang-A.

Schlappoldsee

Fellhornbahn

Laiter

Ringang

4

Skiflugschanze

Faistenoy

904

Talstation

Anatswald

Klupper

1776

Vorderer

Wildgundkopf

1935

Ausgangspunkt

Bahnhof

Freibad

Großgondel

Hallenbad

Kleingondel

Gottenried

Christlessee

ZEICHENERKLÄRUNG:

Spielmannsau

983

5 Nordic-Walking leicht

3 Nordic-Walking mittel

1 Nordic-Walking schwer

Parkplatz

Sessellift

Tourist-Info

Werbeatelier

021


OBERSTDORF WANDERN Nordic Walking

NORDIC WALKING IN

& UM OBERSTDORF

STRECKENPLÄNE & WEGBESCHREIBUNGEN

ROUTE 1 WM-WALK

NW 01, Länge 13,3 km, schwierig

GESAMTLÄNGE

13,3 km

HÖHE MIN. / MAX. 808 m / 977 m

SUMME STEIGUNG 268 m

SUMME GEFÄLLE 268 m

ROUTENVERLAUF

Eissportzentrum_Schattenbergschanze_Gruben

_Langlaufstadion_Skiflugschanze_Renksteg_

Loretto_Eissportzentrum („Sportstättenrunde“

oder Weltmeisterrunde)

ROUTE 2 ZIMMEROY

NW 02, Länge 4,5 km, leicht

GESAMTLÄNGE

4,5 km

HÖHE MIN. / MAX. 823 m / 864 m

SUMME STEIGUNG 72 m

SUMME GEFÄLLE 72 m

ROUTENVERLAUF

Loipenstadion_Allee Ried_Zimmeroybrücke_Fußweg

Ostseite Stillach_Brücke bei Skiflugschanze_Allee

nördlich Skiflugschanze_Zimmeroybrücke_Fußweg

westlich Stillach_Renksteg_Loipenstadion

ROUTE 3 BURGSTALL

NW 03, Länge 7,6 km, mittel

GESAMTLÄNGE

7,6 km

HÖHE MIN. / MAX. 808 m / 911 m

SUMME STEIGUNG 243 m

SUMME GEFÄLLE 243 m

ROUTENVERLAUF

Loipenstadion_Wiesenweg_Scheibenhaus_Loretto

_Minigolfplatz_Mühlenbrücke_Jägerstand_Moorbad

_Moorweiher_Golfplatz_Burgstallsteig_Loipenstadion

ROUTE 4 SKIFLUGSCHANZE

NW 04, Länge 10,4 km, schwierig

GESAMTLÄNGE

10,4 km

HÖHE MIN. / MAX. 823 m / 990 m

SUMME STEIGUNG 287 m

SUMME GEFÄLLE 287 m

ROUTENVERLAUF

Loipenstadion_Allee Ried_Zimmeroybrücke_Fußweg

Ostseite Stillach_Lawinengalerie_Faistenoy_Ringang

_Schwand_Skiflugschanze_Freiberg_Unterer Renksteg

_Oberer Renksteg_Loipenstadion

ROUTE 5 MOORWEIHER

NW 05, Länge 4,1 km, leicht

GESAMTLÄNGE

4,1 km

HÖHE MIN. / MAX. 823 m / 886 m

SUMME STEIGUNG 162 m

SUMME GEFÄLLE 162 m

ROUTENVERLAUF

Eissportzentrum_Mühlenbrücke_Café Jägerstand

_Moorweiher_Moorbad_Eissportzentrum

Höhe

1000 m

950 m

900 m

850 m

800 m

750 m

Strecke

0 km 3 6 9 12 15 16

WM-WALK 13,3 km

Höhe

1000 m

950 m

900 m

850 m

800 m

750 m

Höhe

1000 m

950 m

900 m

850 m

800 m

0 km 1 2 3 4 5 6

ZIMMEROY 4,5 km

Strecke

750 m Strecke

0 km 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

BURGSTALL 7,6 km

Höhe

1000 m

950 m

900 m

850 m

800 m

750 m

Höhe

1000 m

950 m

900 m

850 m

800 m

750 m

0 km 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

SKIFLUGSCHANZE 10,4 km

0 km 1 2 3 4 5 6

Strecke

Strecke

022

MOORWEIHER 4,1 km


OBERSTDORF WANDERN Nordic Walking

ROUTE 6 ILLERURSPRUNG

NW 06, Länge 7,7 km, mittel

Gesamtlänge

7,7 km

HÖHE MIN. / MAX. 778 m / 829 m

SUMME STEIGUNG 110 m

SUMME GEFÄLLE 110 m

ROUTENVERLAUF

Eissportzentrum_Dummelsmoos_Rubi Camp

_Iller ursprung_Rubi_Kalkofenweg_Rubinger Oy

_Dummelsmoos_Eissportzentrum

ROUTE 7 BACHTEL

NW 07, Länge 11,4 km, schwierig

GESAMTLÄNGE

11,4 km

HÖHE MIN. / MAX. 781 m / 1.186 m

SUMME STEIGUNG 512 m

SUMME GEFÄLLE 512 m

ROUTENVERLAUF

Eissportzentrum_Dummelsmoos_Rubinger Oy

_Kalkofenweg_Rubi_Reichenbach_Kapelle Gaisalpe

_Wallrafweg_Café Breitenberg_Schattenbergschanze

_Eissportzentrum

Höhe

1000 m

950 m

900 m

850 m

800 m

750 m

Höhe

1000 m

950 m

900 m

850 m

800 m

0 km 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

ILLERURSPRUNG 7,7 km

Strecke

750 m

Strecke

0 km 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

BACHTEL 11,4 km

ROUTE 8 TIEFENBACH

NW 08, Länge 4,6 km, leicht

GESAMTLÄNGE

4,6 km

HÖHE MIN. / MAX. 803 m / 874 m

Summe Steigung

123 m

Summe Gefälle

123 m

ROUTENVERLAUF

Tourist-Information Tiefenbach_Straße Richtung

Weidach_Trimm-Dich-Pfad bis Ende_rechts Straße Richtung

Winkel_rechts in den Forstweg_Trimm-Dich-Pfad

_Parallelweg Richtung Rathaus_Tourist-Information

Höhe

1000 m

950 m

900 m

850 m

800 m

750 m

0 km 1 2 3 4

TIEFENBACH 4,6 km

Strecke

5 6

HINWEIS:

Die dargestellten Strecken sind nur ein Auszug aus Oberstdorfs reichem Angebot an Nordic-Walking-

Strecken. Alle weiteren Strecken finden Sie im Internet unter www.oberstdorf.de

023


OBERSTDORF WANDERN Panoramakarte

024


OBERSTDORF WANDERN Panoramakarte

025


OBERSTDORF GESCHICHTEN Kulturschätze am Wegesrand

KULTURSCHÄTZE

AM WEGESRAND

DIE SCHÖLLANGER BURGKIRCHE

UND DIE ST.-JAKOBS-KAPELLE REICHENBACH

Außerhalb von Oberstdorf - in den Ortsteilen Schöllang und Reichenbach

- liegen zwei Kulturschätze, deren Besuch sich in jedem Fall lohnt. Vor

allem die Altäre in der Schöllanger Burgkirche und der Reichenbacher

St.-Jakobs-Kapelle sind eine Besichtigung wert.

Burgkirche

St. Jakobus

Auf einer dominierenden Anhöhe, am Rande des

beschaulichen Ortsteils Schöllang gelegen, genießt

man von der Schöllanger Burgkirche eine wunderbare

Aussicht ins Illertal sowie auf Schöllang,

Reichenbach und die malerischen Rubinger Berge.

Inmitten des Schöllanger Friedhofs liegt die

Kapelle auf 892 Metern Höhe. Die ehemalige

Ritterburg wurde im Jahre 1351 zu einem Gotteshaus

umgebaut. Drei Jahrhunderte später, 1659,

beschädigte ein Blitzschlag das liebenswerte

Kleinod schwer. Im Zuge der Reparaturarbeiten

wurde jedoch ein neues Kunstwerk in der Burgkirche

geschaffen: der Hochaltar, vermutlich von

den Schreinern Adam und Joachim Hipp gefertigt.

Im Jahre 1882 verlieh ihm Konstantin Ess sein bis

heute erhaltenes Erscheinungsbild.

Blickt man von der Schöllanger Burg nach Süd-

Osten, kann man oberhalb von Reichenbach die

St.-Jakobs-Kapelle erkennen. Nach einer kurzen

Wanderung dort angekommen, erwartet den

Besucher der im Jahre 1340 erbaute Andachtsort.

Besonders sehenswert ist der spätgotische Altar

aus dem Jahre 1495, der einst in der damaligen

Marienkapelle in Schöllang, der heutigen

Pfarrkirche, stand. Das Tafelbild des Marientodes

(um 1470) im Inneren der Kapelle soll nach einschlägigen

Überlieferungen von Hans Striegel jr.

stammen.

Nach seinem Bau war das kleine Gotteshaus über

einige Jahrhunderte Treff- und Ausgangspunkt

zum seinerzeit berühmtesten Wallfahrtsheiligtum

des Abendlandes, Santiago di Compostela.

Von hier aus machten sich unzählige Allgäuer

Pilger zur mehrmonatigen Fußwallfahrt über den

„Jacobsweg“ zum Heiligtum des verehrten

Kirchenpatrons auf.

026


OBERSTDORF GESCHICHTEN Kulturschätze am Wegesrand

DAS OBERSTDORFER HEIMATMUSEUM

ORTSGESCHICHTE ZUM ANFASSEN!

Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart begreifen!

Das Heimatmuseum befindet sich in einem alten

Oberstdorfer Haus aus dem 17. Jahrhundert.

1932 wurde hier das Museum eingerichtet. Heute

können Sie in 38 Räumen Interessantes über

Oberstdorf und seine Vergangenheit erfahren.

Unter anderem wird veranschaulicht, wie die

armen Bewohner unseres Bergdorfes im 19. Jahrhundert

überlebten und arbeiteten, unter welchen

Mühen unsere Vorfahren die Berge bewirtschafteten,

wie sich der Alpinismus entwickelte, wie

Wagemutige mit Skiern aus Norwegen die ersten

Winterbesteigungen durchführten und damit den

Wintersport in unserem Dorf begründeten, wie die

Jagdleidenschaft des Prinzregenten Luitpold zum

Motor des Tourismus wurde, wie Schuhmacher

Josef Schratt 1950 den größten Schuh der Welt

anfertigte, wie in einer ursprünglichen Sennküche

Käse noch von Hand hergestellt wurde und warum

sich bei uns alte Bräuche, z. B. das Klausentreiben

und der Wilde-Mändles-Tanz, erhielten.

Seien Sie fasziniert! Auf 700 m 2 Ausstellungsfläche

wird für jeden etwas geboten!

TIPP

FÜHRUNG:

Dienstags um 16.00 Uhr haben

Sie die Möglichkeit, an einer

Führung teilzunehmen!

Mindestteilnehmerzahl:

Fünf Personen

INFO:

Geöffnet:

Di - Sa 10.00 - 12.00 &

14.00 - 17.30 Uhr

(ein geschränkt: April / Mai

& Nov. / Dez.) Bei starkem

Regenwetter bestehen

Sonderöffnungszeiten!

Gruppenführung nach

Anmeldung.

Heimatmuseum Oberstdorf,

Oststr. 13, 87561 Oberstdorf

Tel. 0 83 22 / 54 70

www.heimatmuseumoberstdorf.de

DIE VILLA JAUSS – DAS KÜNSTLERHAUS IN OBERSTDORF!

Der hölzerne Prachtbau im Fuggerpark entwickelte

sich in den letzten 15 Jahren durch das

Engagement der „Initiative Villa Jauss e.V“ zu

einer wahren Kulturbühne für Oberstdorf und

das gesamte Allgäu. 1895 ließ sich der Brauereibesitzer

Melchior Jauß sein Wohnhaus in

der Fuggerstraße 7 bauen, nachdem er schon

1881 Brauerei und Gastwirtschaft „Zur goldenen

Sonne“ im Oberstdorfer Ortskern erworben hatte.

1961 verkaufte die Familie Jauß aus Altersgründen

ihre unter Denkmalschutz gestellte Villa an

den Markt Oberstdorf. Der oben genannte Verein

übernahm ab 1997 Sanierung und Nutzung dieses

architektonischen Schmuckstückes mit Kunstausstellungen,

kleinen Konzerten und Lesungen. Eine

Grafikstiftung der klassischen Moderne bildet den

Grundstock für eine ganzjährige Ausstellung, die

durch mehrere Sonderausstellungen jedes Jahr

aktualisiert wird. Genießen Sie das besondere Flair

und die kulturellen Angebote dieses Hauses!

TIPP

„TRAUEN SIE SICH!“

Die Villa Jauss kann auch als

stilvoller Rahmen für Ihre

Trauung genutzt werden!

INFO:

Villa Jauss:

Villa Jauss, Fuggerpark 7

87561 Oberstdorf

Tel. 0 83 22 / 94 02 66

info@villa-jauss.de

www.villa-jauss.de

www.kultur-oa.de/kunsthaus-jauss

DAS DICHTERHAUS IN KORNAU

DEM DICHTER ARTHUR MAXIMILIAN MILLER AUF DER SPUR!

Machen Sie sich in der unveränderten Stube und im Arbeitszimmer ein

Bild der Lebens- und Arbeitsatmosphäre des Dichters!

Besichtigen Sie das Wohnhaus des Dichters Arthur

Maximilian Miller in Kornau. Er gilt als einer der

bedeutendsten schwäbischen Volksschriftsteller des

vergangenen Jahrhunderts. Die Besichtigungstermine

standen zu Redaktionsschluss

leider noch nicht fest. Bitte entnehmen

Sie diese immer aktuell

dem Oberstdorf-Magazin.

INFO:

Dichterhaus

Dichterhaus Kornau

Kornau 51

87561 Oberstdorf-Kornau

027


OBERSTDORF WANDERN Oberstdorfer Täler und Ortsteile

OBERSTDORFER TÄLER

UND ORTSTEILE!

Täler

Wildromantische Landschaften, verträumte Seen, verborgene Orte

Ortsteile

Wer von Natur pur träumt, sollte einmal im Leben in einem der Oberstdorfer Täler erwachen. Eingebettet

zwischen steilen Bergwänden bieten die für den Ausflugsverkehr gesperrten Täler absolut ungestörte

Nachtruhe. Tagsüber laden die schönsten Wander- und Ausflugsmöglichkeiten zum Streifzug ein. Wenn im

Tal die Heuernte bereits in vollem Gange ist, veranstaltet die Natur in den Höhenlagen jedes Jahr ihre

eigene Gartenschau. Mit Märzenbecherwiesen im Stillachtal, mit aurikelübersäten Hängen im Oytal und

mit der Alpenrosenblüte im Fellhorngebiet. Die Wanderführer von Tourismus Oberstdorf haben ihre ganz

persönlichen Wandertipps in die Oberstdorfer Täler für Sie zusammengestellt – erkunden Sie auf leichten

Wanderwegen die Naturgärten der Oberstdorfer Berge und bestaunen Sie die überwältigende Alpenflora!

INFO:

Kapelle Sankt Anna:

Im idyllischen Rohrmoostal

lädt die älteste Holzkapelle

Süddeutschlands, die im 16.

Jahrhundert erbaut wurde, zu

einem Besuch ein. Dank ihrer

vollständig erhaltenen Bemalung

gilt die Kapelle der Heiligen

Anna als einzigartig in Bayern.

OBERSTDORFER TÄLER – MITTEN IM HERZEN DER NATUR

REICHENBACH – DORFROMANTIK

SCHÖLLANG – RUHE, WEITE UND NATUR

TIEFENBACH – WILDROMANTISCHES ROHRMOOSTAL

UND BREITACHKLAMM

KORNAU – OBERSTDORFS SONNENTERRASSE

RUBI – AM FUSSE DES RUBIHORNS

028


OBERSTDORF WANDERN Berggottesdienste und -messen

BERGGOTTESDIENSTE

UND -MESSEN

DEM HIMMEL SO NAH!

Unter freiem Himmel und in atemberaubender Natur das

Wort Gottes hören – ein geistliches Gipfelerlebnis!

Erleben Sie einen Gottesdienst oder eine Messe der besonderen Art in außergewöhnlicher Umgebung.

Auf zahlreichen Oberstdorfer Berggipfeln werden den Sommer über festliche Berggottesdienste

zelebriert. Die meisten Veranstaltungsplätze erreichen Sie ganz bequem mit der jeweiligen Bergbahn!

Oftmals sind die Berggottesdienste mit Musikveranstaltungen, wie mit einem Konzert des Trientiner

Bergsteigerchors oder der Peitinger Alphornbläser, verbunden. Ein Erlebnis für Körper, Geist und Seele,

das Sie auf keinen Fall verpassen sollten!

Die aktuellen Termine der Berggottesdienste und -messen erfahren Sie in der Tourist-Information.

029


030


HERAUS-

NEHMBARE

WANDER

TIPPS

WANDERN 2012

ZUM HERAUSNEHMEN

Wandertipps, Wandervorschläge, Wanderkarten,

Bergtouren, Verhaltensregeln in den

Bergen, Busverbindungen

031


OBERSTDORF WANDERN Wandertipps

INFO:

Auf den Spuren

Anderl Heckmairs:

Die Route des Heckmair-

Gedächtnis-Pfades:

Schönblick – Sölleralpe

– Söllereck – Söllerkopf -

Schlappoldalpe – Fellhornbahn

Mittelstation

Archiv: Heckmair / Auffermann

ANDERL-HECKMAIR-

GEDÄCHTNIS-PFAD

IN GEDENKEN AN DEN WELTBEKANNTEN BERGSTEIGER

Zu Ehren des berühmten Bergsteigers Anderl Heckmair hat die Gemeinde Oberstdorf im Sommer

2009 einen neuen Gedächtnispfad eingerichtet. Von der Bergstation der Söllereckbahn bis zur Alpe

Schlappold am Fellhorn wandert man dabei auf den Spuren des Bergsteigers und erfährt auf

Infotafeln Wissenswertes aus verschiedenen Stationen seines Lebens. So zum Beispiel über die

Anfänge seiner Touren in den Ost- und Westalpen und den Dolomiten, die er bereits Ende der 1920er

Jahre unternahm. Aber natürlich auch über die Erstbesteigung der Eiger Nordwand und Expeditionen

im Himalaya. Interessante Hintergründe zu seinem Leben findet man auch während seiner Zeit in

Oberstdorf, wo er unter anderem als Ausbilder der Deutschen Berg- und Skiführer tätig war. Anderl

Heckmair, geboren am 12. Oktober 1906 in München, ist als Berg- und Skiführer und Alpinist

weltweit bekannt. Von 1939 bis zu seinem Tod im Jahre 2005 lebte er in Oberstdorf. Für seine

Tätigkeit als Ausbilder der Deutschen Berg- und Skiführer, der Wanderführer des Deutschen Jugendherbergwerks

und anderer Organisationen wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

TIPP

Wegweiser

In Oberstdorf sind Sie auf dem

richtigen Weg! Sämtliche

Wanderwege im Tal und auf

mittleren Hö hen sind zur

Orien tierung bes tens mit

Weg weisern ausgestattet. Bitte

beachten Sie, dass es sich auf den

Wegweisern nicht um

km-Angaben, sondern um

Zeit-Angaben handelt. Je nach

körperlicher Ver fassung der

Wanderer und Touren geher können

die Zeiten über- bzw. unterschritten

werden. Die Wanderzeit

errechnet sich wie folgt: flache bis

leicht ansteigende Wegstrecken

ca. 4 - 6 km in der Stunde, steilere

Anstiege, z. B. bei Bergwanderwegen

300 - 400 Höhenmeter in

der Stunde.

WANDERTIPPS

TOURENVORSCHLÄGE FÜR JEDERMANN

Wanderungen im Tal auf leichten Spazierwegen,

ausgedehnte Touren in den Höhenlagen rund um

Oberstdorf oder auch Gipfeltouren – bei der

Vielzahl an Möglichkeiten hat man die „Qual der

Wahl“. Die folgenden Seiten sollen Ihnen bei der

Planung Ihres Wanderurlaubs behilflich sein. Für

jeden Schwierigkeitsgrad finden Sie hier in

unserem heraustrennbaren Extraheft wertvolle

Tipps. Ergänzt haben wir diese Tipps mit einem

entsprechenden Kartenausschnitt, mit Informationen

für einen Hüttenaufenthalt, mit den

wichtigsten Busverbindungen für Wanderer und

mit wissenswerten Regeln zu Ihrem Aufenthalt in

den Bergen. Zu Beginn gleich zwei ausführliche

Routenbeschreibungen unseres Alpinberaters

Moritz Zobel. Er steht Ihnen für Fragen rund um

das Thema Wandern in der Tourist-Information im

Oberstdorf Haus , unter der Tel. 0 83 22 / 700 - 200

sowie per e-mail unter alpinberatung@oberstdorf.de

gerne zur Verfügung!

09780 113 115

Standortziffer

Schöllang

Fischen

1 1/4 h

3 1/2 h

reine Gehzeit

Schwierigkeitsgrad

Gelb: Weg liegt im Tal (eben) und ist mit

einfachem Schuhwerk und teilweise auch

mit Kinderwagen begehbar.

Rot: Weg ist mit festem Schuhwerk (guten

Sohlen) begehbar, Trittsicherheit erforderlich.

Blau: Gutes Schuhwerk, Trittsicherheit und

Schwindelfreiheit sind Voraussetzung.

032


OBERSTDORF WANDERN Wandertipps

Tipp 1 von Alpinberater Moritz Zobel

BERGTOUR RUBIHORN

LÄNGE: etwa 11 km

HÖHENMETER: ca. 1.100 m

GEHZEIT: etwa 6 bis 7 Stunden

SCHWIERIGKEITSGRAD: mittel

WEGBESCHAFFENHEIT: Erde, Schotter, Fels

EINKEHRMÖGLICHKEITEN:

Gasthof Seealpe, Berggasthof Gaisalpe, Untere

Richteralpe, Cafe Breitenberg,

ROUTE

Oberstdorf – Faltenbachtobel – Seealpe –

Roßbichl – Niedereck – Rubihorn –

Unterer Gaisalpsee – Gaisalpe – Wallraffweg

(Variante Reichenbach möglich) –

Oberstdorf

MORITZ ZOBEL

Alpinberater

Hoch über den Dächern Oberstdorfs und seiner

Ortsteile Rubi, Reichenbach und Schöllang liegt

das Rubihorn auf 1957 Meter. Kein anderer

Gipfel bietet derart faszinierende Tiefblicke und

zudem so ein großartiges Panorama in das obere

Illertal. Der Start unserer Tour ist die Erdinger

Arena in Oberstdorf. Von hier geht es über das

Faltenbachtobel hinauf zur Seealpe. Wer sich

den ersten Anstieg ersparen möchte, kann mit

der Nebelhornbahn bis zur gleichnamigen

Mittelstation auf 1260 m auffahren. Von hier

quert der Weg über Wiesen zu dem von links

heraufkommenden Steig aus dem Faltenbachtobel.

Über Wiesen und unter Bäumen geht es

weiter steil nach Norden empor auf den breiten

Roßbichel, dann in vielen Kehren oft zwischen

Latschen weit hinauf zum Niedereck. Von hier

nach links direkt am Grat weiter Richtung

Norden, mit etwas Auf und Ab zum Gipfel des

Rubihorns. Für den Abstieg müssen wir ein

Stück auf gleichem Weg zurück bevor unser

Weg vom Kamm links, in zunächst sehr steile

Hänge, Richtung Unterer Gaisalpsee absteigt.

Anfangs hält sich der Weg erst knapp unter den

Felsen des Ostgrates und führt dann über eine

große Geröllhalde in Kehren weiter bergab.

Sobald wir den unteren Rand der Halde erreicht

haben, wird es wieder zunehmend flacher. Nach

etwa 30 Minuten Abstieg erreichen wir den

malerisch gelegenen, unteren Gaisalpsee auf

1.509m Meereshöhe. Nun geht es am flachen

Seeufer vorbei, bevor der Weg weiter über eine

steile, manchmal auch etwas felsige, Stufe zur

Gaisalpe absteigt. Auf der Fahrstrasse angekommen,

folgen wir der Beschilderung über den

Wallraffweg zurück nach Oberstdorf.

Tipps: Wer sich den Rückweg nach Oberstdorf

zu Fuß ersparen möchte, kann über den

Gaisalptobel oder über den Fahrweg direkt nach

Reichenbach absteigen. Weitere Einkehrmöglichkeiten

sowie Bushaltestellen vorhanden.

EMPFOHLENE AUSRÜSTUNG:

feste, knöchelhohe Bergschuhe mit guter

Profilsohle erforderlich, Rucksack, Regenschutz,

je nach Witterung evtl. wärmende Kleidung oder

Sonnenschutz, ggf. 2 Trekkingstöcke, ausreichend

Getränke vor allem an heißen Tagen,

Brotzeit / Süßigkeiten zur Stärkung, wenn

vorhanden Mobiltelefon von Vorteil, eingeschalten

Als gebürtiger Oberstdorfer

arbeite ich seit 2001 bei

Tourismus Oberstdorf. Die

Vielseitigkeit der Berge und Täler

rund um Oberstdorf faszinieren

mich seit meiner Kindheit.

Umso mehr freut es mich, dass

mein jetziger Aufgabenbereich

mir die einmalige Chance bietet,

Leidenschaft und Beruf zu

verbinden.

Höhe

1.900 m

1.400 m

800 m

0 km

5 km 10 km

Strecke

ANMERKUNGEN / TIPPS:

Trittsicherheit und ein gewisser

Grad an Schwindelfreiheit sind

Voraussetzung.

Erkundigen Sie sich vorab bei der

Tourist– Information nach den

aktuellen Wetterprognosen!

RUBIHORN 11,4 km

033


OBERSTDORF WANDERN Wandertipps

Tipp 2 von Alpinberater Moritz Zobel

WANDERUNG ZUM FREIBERGSEE

LÄNGE: etwa 8 km

HÖHENMETER: insgesamt ca. 200 m

GEHZEIT: etwa 3,5 bis 4 Stunden

EINKEHRMÖGLICHKEITEN:

Gasthaus Seeblick, Naturbad - Restaurant – Freibergsee

ROUTE

Oberstdorf (Weststrasse) – Schlechtenbrücke

- Waldesruhe – Bergkristall – Höllwiesen –

Freibergsee – Renksteg – Südebene –

Oberstdorf

Von unserem Ausgangspunkt orientieren wir uns

zunächst Richtung Weststrasse die vom Markplatz

kommend den gesamten unteren Markt Oberstdorfs

bis zu dessen Ortsrand durchquert.

Nachdem wir am Ortsrand angekommen sind, geht

es über ein sonniges Teilstück und die Schlechtenbrücke

auf die Westseite der Stillach. Auf der

gegenüberliegenden Straßenseite folgen wir links

dem Verlauf der Stillachstrasse und steigen über

diese bis zur Waldesruhe auf. Ein herrlicher Blick in

den Oberstdorfer Talkessel begleitet uns hinauf zum

ersten wissenschaftlich untersuchten Energieplatz

der Welt an der Waldesruhe.

Unser – mittlerweile waldiger – Weg führt uns

weiter bergauf bis zum Bergkristall. Von hier an

flacher werdend geht es über den Edmund-Probst-

Weg weiter über die Höllwiesen, durch vermoorte,

von Sauergräsern und Wollgras bewachsene Wiesen

und über eine Vielzahl an unzugänglichen feuchten

Tobeln, die für Kenner einiges über die hier

vorkommende Gesteinsschicht verraten, Richtung

Freibergsee. Hier angekommen thront am südlichen

Rand des grün schimmernden Sees majestätisch die

Heini-Klopfer-Skiflugschanze.

Wir biegen nach links ab und wandern weiter auf

der Nordseite des Seekessels entlang. Schon bald

gabelt sich der Weg. Links geht es zu einem

lohnenswerten Aussichtspunkt unmittelbar in der

Nähe des Gasthauses Seeblick. Am Aussichtspunkt

blickt man über den idyllisch liegenden, farbenprächtigen

Freibergsee und die Heini-Klopfer-

Skiflugschanze, dem schiefen Turm von Oberstdorf,

hinweg bis weit ins Stillachtal zum Hauptkamm der

Allgäuer Alpen.

Rechts steigt der Weg zum Ufer des Freibergsees

und dem Naturbad / Restaurant Freibergsee ab. Hier

bleibt an einem heißen Sommertag vom erfrischenden

Sprung ins kühle Nass, über eine

romantische Kahnfahrt auf dem See bis hin zur

Einkehr am Seeufer, kein Wunsch offen. Vom

Seeufer steigt der Weg ein kurzes Stück etwas

steiler an, um sich auf einer Anhöhe wieder mit der

„Wegvariante Aussichtspunkt“ zu vereinen.

Nun geht es auf, teilweise auch etwas steilerem

Weg, durch einen dichten Fichtenwald hinunter ins

Tal. Am Talgrund angekommen, überqueren wir

dieses mal mithilfe des unteren Renkstegs, die

Stillach ein zweites Mal, bevor wir weiter Richtung

Oberstdorf marschieren. Auf dem letzten, sonnigen

Teilstück über die saftigen Wiesen im Süden von

Oberstdorf lohnt sich ein Rückblick auf die Allgäuer

Alpen und deren tief eingeschnittenen Täler. Nach

kurzer Zeit erreichen wir den Ortsrand von

Oberstdorf, von wo aus wir zu unserem jeweiligen

Startpunkt zurück kehren.

EMPFOHLENE AUSRÜSTUNG:

feste Schuhe mit guter Profilsohle, der Witterung

angepasste, Bekleidung (Regenschutz),

ggf. 2 Trekkingstöcke evtl. Getränke & eine

Stärkung für unterwegs

Höhe

1.100 m

800 m

0 km

15 km

Strecke

TIPP:

Bei einem Besuch der Badeanstalt am

Freibergsee ist diese kurzweilige und

zeitlich überschaubare Tour auch

besonders für Familien geeignet!

034

FREIBERGSEE 8 km


OBERSTDORF WANDERN Wandervorschläge

WANDERVORSCHLÄGE

SPAZIERWEGE

TRETTACH-RUNDE

Mühlenbrücke* – Oybelehalle – Kühberg – Oybachmündung

– zurück über die Trettachbrücke /

Café Jägerstand und westseitig an der Trettach

zur Mühlenbrücke

Höhe: 814 – 860 m

Länge: 3,8 km (hin und zurück)

MOORWEIHER

Mühlenbrücke* – westseitig der Trettach leicht

ansteigend zum Moorbad, an demselben links

vorbei – auf dem Naturlehrpfad zum Moor -

weiher – zurück entweder über den Hangweg

oder nach Abstieg über die Loretto-Kapellen

über den Wiesenweg zur Mühlenbrücke

Höhe: 814 – 896 m

Länge: 2,8 km (hin und zurück)

GEBRGOIBE (GOLFPLATZ)

Mühlenbrücke* – Trettach-Dammweg ostseitig

aufwärts – Oybachmündung – Gruben – Zwingbrücke

(3,6 km) – zurück zum Golfplatz – Moorweiher

– über Krappberg und Wiesenweg zum

Ausgangspunkt

Höhe: 814 – 896 m

Länge: ca. 8 km (hin und zurück)

SÜDEBENE

Oberstdorf Haus – Sebastian-Kneipp-Weg –

Freibergstraße – Meyersoygasse – Unterquerung

der Westumgehung – die Ziegelbachbrücke

überqueren – Karatsbichl – Freibergstraße und

zurück zum Ausgangspunkt

Höhe: 814 m

Länge: ca. 3,5 km (hin und zurück)

RUNDWEG NACH RUBI

Mühlenbrücke* – am Eisstadion vorbei – nach

der Straßenüberführung rechts in den Waldweg

einbiegen – Dummelsmoosbrücke – Dammweg

zum Illerursprung oder Waldweg zum Illersteg

– Rubi (4 km) – über den Wiesenweg zurück zur

Brücke beim Dummelsmoos

Höhe: 786 – 814 m

Länge: ca. 7 km (hin und zurück)

TIEFENBACH / WEIDACH

Marktplatz – Weststraße – Schlechtenbrücke** –

Reute – Wiesen- und Tobelweg nach

Tiefenbach / Weidach und zurück

Höhe: 814 – 860 m

Länge: ca. 6,5 km (hin und zurück)

WALDESRUHE / BERGKRISTALL

Marktplatz – Weststraße – bis Schlechtenbrücke**

– die Stillach überqueren – halblinks

zum Hotel-Restaurant-Café „Waldesruhe“

und weiter aufwärts zum Café-Rest. „Berg—

kristall“ – weiter den Probst-Weg (Höllwiesenweg)

bis zum Freibergsee – in östlicher Richtung

– vorbei am Gasthaus „Seeblick“ – Abstieg zum

Renksteg und zurück zum Ausgangspunkt

Höhe: 814 – 1.100 m

Länge: 10 km (hin und zurück)

RUNDWEG UM DIE SÜDEBENE

Marktplatz – Weststraße – bis Schlechtenbrücke**

– Stillach-Dammweg entlang bis oberer

Renksteg – Fahrstraße Richtung Spielmannsau

bis Stellwagenweg – diesen zurück bis Loretto –

Wiesenweg zum Mühlenweg – Marktplatz

Höhe: 814 m

Länge: 7 km (hin und zurück)

* Mühlenbrücke: nahe der

Nebelhornbahn-Talstation,

ca. 200 m südlich

** Schlechtenbrücke: am

westlichen Ortsrand in

Verlängerung der Weststraße

035


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+




















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OBERSTDORF WANDERN Wanderkarte

Hirschmoos























Kühböden
























a t u r s c h u t z g e b i e t

aflager






Am Schwand






















A i b e l e w a l d

Im hinteren Gatter



G o t t e s a c k e r

Schafalpen

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Gottesac kerloc h

Kellerloch



















Innerkührenwald















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+

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N a t u r s c h u t z g e b i e t

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K ürental


Unter den Wänden




Im Mahd



Wildmoos

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Sperberwinkel

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Am Möserhag


Jägerwinkel

Gatterschwand

Am Bücheleck

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Bärenweide-A.

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Feuersteinmähder



Außerkürenwald





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Hölloch



Schärtle

Stutenweide

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Bärenloch


Höflewald

























































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Koblat








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Schönesboden-A.

(verf.)




















Sonnenwald

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Brand-Alpe









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Naturschutzgebiet








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K l e

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Haldenwanger-A.













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G ehrentobel

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Hochwald











































In der Ewigkeit



Ochsenloch

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Buchwald

Sessel-A.











































In der Fluhe


Söllerwald


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Scheidtobel




Taufersberg-A.






Söllerwald












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Zweren-A.










Wertstoffhof


Riezler-A.

























R a p p e





















Warmatsgund-A.







































































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N a t u r s c h u t z g e b i e t

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Roßgund



Schreckenmähder

Ochsenmoos






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Kühgund

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Hühner

Moos

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Assenschwand




Gleygund

Hochleite

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Griesgund

Auf der Wanne






Huberles Schwand




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Gundsberg-A.







Winterniß


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Schneeloch



















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Gebiet der

Hirschgehren

Stieralpe














Walserkarle

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moos
























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Auf der hohen

Trettach


































Am Knie






Unter dem Schäfhof


























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Pechholz




Untere Gibelmähder




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In den wilden

Gräben



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Gibel-A.

(verfallen)

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Vogelsgern

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Unt.

Schneeflucht






Ochsengern





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Auf den Wänden


Ochsengern

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Obere Gibelmähder


















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Großer Gund

Epplesgeren



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Seewald



Hinter den

Bächen




Wengenwald

Lugenalpenwald






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Kühgern

Mäxeles Egg





















Rauhenhals-A.





















Kreuzgern









Rotes Loch

Auf der March





Gries





In den Rinnen


































Breitengern

Im Plätt


Kühblätt

Lochgern


Königsebene


Marchloch








































































In der Wanne






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Salbwiesen


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H o r n b a c h K e t t e



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OBERSTDORF WANDERN Wanderkarte

Die nebenstehende Zumstein-

Wanderkarte ist der ideale

Begleiter bei Ihren Wanderungen

und Touren für Sommer und

Winter.

4-Farb-Druck,

Maßstab 1:30 000

Artikel Nr. 0104

Preis: EUR 6,90

Erhältlich beim AVA-Verlag und in

der Tourist-Information,

Tel. 0831 / 57 142 - 13 oder

Tel. 0 83 22 / 700 - 0






















+




Schwarze Milz















































































































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B ä r g ü n




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Auf der Sulz




















Oberes Tal







Lochertsgund










037


OBERSTDORF WANDERN Wandervoschläge

WANDERVORSCHLÄGE

WANDERWEGE

TIPP

TOUR OYTAL

BERGROLLER

Nach einer Bergtour oder einem

Spaziergang ins Oytal wird Ihnen

ein einzigartiger Service geboten:

Fahren Sie die ca. 5 km lange

Strecke mit dem Roller zurück ins

Tal! Bei trockenen Straßenverhältnissen

im Sommer stehen die

Roller ab 15.00 Uhr direkt am

Berggasthaus Oytalhaus für Sie

bereit. Die Leihgebühr pro Roller

beträgt EUR 6,- . Diese können

beim Fahrrad Heckmair gegenüber

der Nebelhornbahn wieder

abgegeben werden. Die Roller

verfügen über leistungsstarke

Bremsen, außerdem werden

Helme zum Verleih angeboten.

Das Mindestalter für die Benutzung

beträgt 10 Jahre bzw. die

Mindestgröße 140 cm.

038

TRETTACHTAL – SPIELMANNSAU

Mühlenbrücke* – Jägerstand – Oybachmündung

– Gruben – Zwingbrücke – Gottenried – Pecherholz

– Spielmannsau – zurück entweder über

den Trettach-Dammweg oder über das Waldhotel

am Christlessee

Höhe: 814 – 1.003 m

Länge: 15 km (hin und zurück)

OYTAL

Mühlenbrücke* – Kühberg – Oytalhaus (5,5 km)

– Rückweg gleich oder nach ca. 20 Min. links in

den Fußweg (Dr.-Hohenadl-Weg) zur Oybachmündung

einbiegen

Höhe: 814 – 1.009 m

Länge: 11 km (hin und zurück)

GERSTRUBEN

Mühlenbrücke* – Gruben – Dietersberg –

dann links die Straße nach Gerstruben

Rückweg:

a) gleicher Weg

b) Hölltobel (nur für Geübte und nur im

Sommer begehbar)

c) über den Rautweg (nur im Sommer

begehbar)

Höhe: 814 – 1.154 m

Länge: ca. 11 km (hin und zurück)

BIRGSAU – EINÖDSBACH

Oberstdorf Haus – Prinzenstraße – Renksteg

– Skiflugschanze – Fellhornbahn – Anatsstein –

Birgsau (10,5 km) – Einödsbach und den gleichen

Weg zurück zum Ausgangspunkt

Höhe: 814 – 1.114 m

Länge: ca. 25 km (hin und zurück)

FREIBERGSEE – SCHWAND

Oberstdorf Haus – Prinzenstraße – Renksteg –

Aufstieg zum Freibergsee – Wanderung rund um

den Freibergsee – zur Skiflugschanze – weiter

nach Schwand – auf der Fahrstraße zurück zum

Auslauf der Skiflugschanze – über Renksteg –

Prinzenstraße – Oberstdorf Haus

Höhe: 814 – 930 m

Länge: ca. 11 km (hin und zurück)

SCHÖNBLICK – HOCHLEITE

Busfahrt bis zur Talstation der Söllereckbahn –

Auffahrt mit der Söllereckbahn – Wanderung

von der Bergstation über Hühnermoos nach

Hochleite – Abstieg zum Freibergsee – teilweise

Umwanderung des Sees – Abstieg zum Renksteg

– zurück zum Oberstdorf Haus

Höhe: 814 – 1.345 m

Länge: ca. 7 km (hin und zurück)

BERGWANDERUNGEN –

TAGESTOUREN

Nur im Sommer begehbar!

LAUFBACHER ECK (nur für Geübte)

Auffahrt mit der Nebelhornbahn zur Bergstation

(2. Sektion) – Wanderung über den Zeigersattel

zum Laufbacher Eck (2.179 m) – zum Himmeleck

(2.004 m) – Käseralpe (1.400 m) – Abstieg ins

Oytal (1.009 m)

Dauer: ca. 6 - 7 Stunden

FELLHORN-GRATWANDERUNG

Auffahrt mit der Söllereckbahn nach Schönblick /

Schrattenwang (1.400 m) – Wanderung zum

Söllereck (1.700 m) – Schlappoldkopf (1.928 m) –

weiter zum Fellhorngipfel (2.039 m)

Rückweg:

a) mit der Fellhornbahn zurück zur Talstation

Faistenoy

b) Abstieg vom Fellhorn über Schlappoldhöfle –

Laiter – Ringang – Schwand nach Oberstdorf

Dauer: ca. 5 - 6 Stunden


OBERSTDORF WANDERN Wandervoschläge

TIPP

ÄLPELESATTEL (nur für Geübte)

Wanderung über Gruben – Gerstruben – ins

Dietersbachtal – Aufstieg zum Älpelesattel

(1.780 m) – Abstieg über Käseralpe (1.400 m) ins

Oytal (1.009 m) und zurück nach Oberstdorf.

Dauer: ca. 6 - 7 Stunden

AM FELLHORN

Auffahrt mit der Fellhornbahn (Kabinenbahn)

zur 1. Sektion-Bergstation nähe Schlappoldsee

(1.780 m) oder 2. Sektion zur Gipfelstation

(1.967 m). Von der Bergstation „Schlappoldsee“

besteht die Möglichkeit zum Wandern auf den

Fellhorngipfel (ca. 1 Std.) oder von der Gipfelstation

zur Kanzelwand (ca. 1 Std.). Ein besonderer

Tipp: der leicht begehbare Blumen- und

Wanderlehrpfad und die einmalige Alpenrosenblüte

von ca. Mitte / Ende Juni bis Mitte Juli

AM NEBELHORN

Auffahrt mit der Nebelhornbahn (Kabinenbahn)

in 3 Sektionen zum Nebelhorngipfel (2.224 m).

Ab der Bergstation (2. Sektion) bestehen zahlreiche

Wandermöglichkeiten, z. B. Geologischer

Lehr- und Wanderpfad. Zudem erwartet Sie ein

einmaliges Panorama.

- zum Gipfel (ca. 45 Minuten)

- zum Seealpsee (ca. 1 Stunde)

Nur im Sommer begehbar!

- zur Talstation (ca. 2 Stunden)

- im Winter: Höhenpanoramaweg an der

Bergstation Höfatsblick (1,5 km)

AM SÖLLERECK – ideales Familienwandergebiet

Fahrt mit dem Bus zur Talstation der Söllereckbahn

und Auffahrt mit der Söllereckbahn

6er-Kabinenbahn nach Schönblick / Schrattenwang.

Von der Bergstation bestehen zahlreiche

Wandermöglichkeiten, z. B. nach Riezlern / Kleinwalsertal

(ca. 1,5 Std.) oder nach Hochleite /

Freibergsee (ca. 2,5 Std.).

BREITACHKLAMM – ein einzigartiges

Naturdenkmal (Sommer & Winter)

Fahrt mit dem Bus über Tiefenbach zum unteren

Eingang der Klamm. Durchwanderung der

Breitachklamm bis „Walserschanze“ (ca. ¾ Std.)

oder kurz vor der Walserschanze über die Brücke

weiter zum Gasthaus „Waldhaus“ nach Riezlern /

Kleinwalsertal (ca. 2,5 Std.). Vom Ausgang der

Klamm besteht eine Busverbindung ins Kleinwalsertal

und nach Oberstdorf.

HEINI-KLOPFER-SKIFLUGSCHANZE

Fahrt mit der Doppelsesselbahn vom Auslauf

der Schanze zum Schanzentisch und weiter

mit dem Personenaufzug zum höchsten Punkt

(schöner Aussichtspunkt). Wieder am Boden

angekommen, eröffnen sich zahlreiche

Wanderungen zum nahe gelegenen Freibergsee,

Schwand, Hochleite, Söllereck etc.

OHNE ABGRUND KEINE BERGE

Das Begehen des voralpinen und alpinen

Geländes erfordert gute Kondition, Geschick

und Trittsicherheit. Festes Schuhwerk, eine den

Bedingungen angepasste Ausrüstung und eine

gute Vorbereitung (u. a. Einholen der Wetterinformationen,

Zeit- und Alternativenplanung)

sind unbedingt notwendig. Weitere Auskünfte

und persönliche Beratung:

Alpine Beratung, Tel. 0 83 22 / 700 - 200

Wetteransage-Dienst, Tel. 0 83 22 / 12 21

Natürlich gibt diese Auswahl

nur über eine kleine

Anzahl der in Oberstdorf

vorhandenen Wandermöglichkeiten

Auskunft!

In den verschiedenen

Stellen der Tourist-

Information Oberstdorf

erhalten Sie u. a. die

Wanderkarte Oberstdorf-

Kleinwalsertal vom

AVA-Verlag, 1:30.000

(EUR 6,90) oder die

Heilklima-Wanderkarte

rund um Oberstdorf

(EUR 3,–). Zudem

erhalten Sie in den

örtlichen Buch handlungen

weiteres ausführliches

Material.

* Mühlenbrücke: nahe der

Nebelhornbahn-Talstation,

ca. 200 m südlich

** Schlechtenbrücke: am westlichen

Ortsrand in Verlängerung der

Weststraße

039


OBERSTDORF WANDERN Bergtouren

BERGTOUREN

HÜTTENANSTIEGE UND -VERBINDUNGSWEGE

Edmund-Probst-Haus (DAV)

Hüttenwirt: Georg Säckl / Rosi Käs

Nebelhorn 1, 87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 47 95

E-Mail: probsthaus@yahoo.de

Enzianhütte (Privathütte)

Hüttenwirt: Daniel Schwegler

Kirchsteige 6

87509 Immenstadt / Bühl

Tel. +49 (0) 170 / 7 93 16 55

Hütten-Hotline:

+49 (0) 83 22 / 700 - 150

www.enzianhuette-oberstdorf.de

Fiderepasshütte (DAV)

Hüttenwirte:

Dagmar & Hubert Kaufmann

Walserstr. 87, 87569 Mittelberg

Tel. +43 (0) 664 / 3 20 36 76

Fax +43 (0) 664 / 55 17 31 57

E-Mail: info@fiderepasshuette.de

Hütten-Hotline

+49 (0) 83 22 / 700 - 151

www.fiderepasshuette.de

Kemptner Hütte (DAV)

Hüttenwirte:

Gabi & Martin Braxmair

87561 Oberstdorf

Hüttenfax 0 83 22 / 30 09 19 09

Hütten-Hotline

+49 (0) 83 22 / 700 - 152

www.kemptner-huette.de

Mindelheimer Hütte (DAV)

Hüttenwirte:

Centa & Jochen Krupinski

87561 Oberstdorf

Hüttenfax 0171 / 67 06 673

Talfax: 0 83 78 / 72 38

Hütten-Hotline

+49 (0) 83 22 / 700 - 153

www.mindelheimer-huette.de

Prinz-Luitpold-Haus (DAV)

Hüttenwirt: Andreas Berktold

Fax 0721 / 15 13 05 728

E-Mail: post@prinz-luitpoldhaus.de

Hütten-Hotline

+49 (0) 83 22 / 700 - 154

www.prinz-luitpoldhaus.de

HÜTTENANSTIEGE

OBERSTDORF –

FIDEREPASS-HÜTTE

Über die blumenübersäten Berghänge

im Fellhorngebiet geht es

über die Obere Bierenwang Alpe

bergauf. Nach dem Kühgund folgt ein letzter

steiler Anstieg zur Fiderepass-Hütte.

· Bei Busbenutzung Oberstdorf – Fellhornbahn

und Auffahrt bis zur Mittelstation ca. 2 - 3 Std.

Fußmarsch von der Mittelstation Fellhornbahn

(1.780 m) bis Fiderepass-Hütte (2.070 m)

· Fellhornbahn-Parkplatz – Fiderepass-Hütte

ca. 4 Std.

· Oberstdorf (Ortsmitte) – Fiderepass-Hütte

ca. 5,5 Std.*

OBERSTDORF –

MINDELHEIMER HÜTTE

Durch das Rappenalptal gelangt

man zur Schwarzen Hütte. Hier

steigt der Weg steil an, verläuft

aber ab der unteren Angererhütte etwas flacher

über Bergwiesen bis zur DAV-Schutzhütte.

· Bei Busbenutzung Oberstdorf – Birgsau

ca. 4,5 Std. bis zur Mindelheimer Hütte (2.058 m)

über das Rappenalptal, Schwarze Hütte (1.242 m)

und Untere Angererhütte (1.500 m)

· Fellhornbahn-Parkplatz – Mindelheimer Hütte

ca. 5 Std.*

· Oberstdorf (Ortsmitte) – Mindelheimer Hütte

ca. 6,5 Std.*

OBERSTDORF –

RAPPENSEEHÜTTE

Gleich nach Birgsau steigt der

Weg bis Einödsbach an, bevor er

bis zur Petersalpe ins Rappenalptal

verläuft. Hier geht es über eine steile Stufe hinauf

zur Enzianhütte. An dieser vorbei steigt der Weg

stetig bergauf bis zum Sattel am Muskopf. Von

hier steigt der Weg noch einmal kurz an bis zur

Hütte am Rappensee.

· Bei Busbenutzung Oberstdorf – Birgsau

ca. 3 - 4 Std. bis Rappenseehütte (2.091 m) über

Einödsbach (1.114 m), Petersalpe (1.296 m) und

Enzianhütte (1.780 m)

· Fellhornbahn-Parkplatz – Rappenseehütte

ca. 4,5 Std.*

· Oberstdorf (Ortsmitte) – Rappenseehütte

ca. 6 Std.*

OBERSTDORF –

ENZIANHÜTTE 1.780 m

Anstieg siehe Rappenseehütte.

Die Enzianhütte liegt von Birgsau

aus auf etwas mehr als der halben

Strecke zur Rappenseehütte.

· Bei Busbenutzung Oberstdorf – Birgsau

ca. 2,5 - 3 Std.*

OBERSTDORF –

WALTENBERGER HAUS

Von Einödsbach führt der Anstieg

durch das Bacherloch. An dessen

Ende muss eine Steilstufe überwunden

werden, bevor der Weg auf einem flacheren

Rücken bis zur DAV-Schutzhütte ansteigt.

· Bei Busbenutzung Oberstdorf – Birgsau

ca. 3 - 4 Std. über Einödsbach und Bacherloch

zum Waltenberger Haus (2.084 m)

· Fellhornbahn-Parkplatz – Waltenberger Haus

ca. 4,5 Std.*

· Oberstdorf (Ortsmitte) – Waltenberger Haus

ca. 6 Std.*

OBERSTDORF –

KEMPTNER HÜTTE

Durch das Trettachtal geht es

vorbei an Spielmannsau und

Oberau bis zur Talstation der

Materialbahn. Nun steigt der Weg zunächst

behaglich an bis zur Eisenbrücke, dann steil empor

auf „das Knie“. Durch den Sperrbachtobel geht

es weiter, zuletzt über Wiesen bis zur Kemptner

Hütte.

· Bei Busnutzung oder PKW Oberstdorf – Renksteg

040


OBERSTDORF WANDERN Bergtouren

von hier aus ca. 3,5 - 4 Std. bis zur Kemptner

Hütte. Eventuell mit dem Taxi bis nach Spielmannsau

und dann sind es noch 2,5 - 3 Std.

bis zur Kemptner Hütte (Taxen dürfen das Tal

von abends 18.00 Uhr bis morgens 9.00 Uhr

befahren, Taxi-Zentrale Tel. 0 83 22 / 98 210).

· Oberstdorf (Ortsmitte) – Kemptner Hütte

ca. 5 Std.*

OBERSTDORF –

EDMUND-PROBST-HAUS

(direkt an der Bergstation der

Nebelhornbahn)

Diese DAV-Schutzhütte ist mit der

Bergbahn am einfachsten zu erreichen. Zu Fuß

geht es durch den Faltenbachtobel hinauf, an der

vorderen Seealpe vorbei zur hinteren Seealpe. Hier

steigt der Weg zunächst etwas steiler zur Hütte

an.

· Auffahrt mit der Nebelhornbahn ca. 15 Minuten

· Oberstdorf (Ortsmitte) – Edmund-Probst-Haus

ca. 3 Std.*

· Oytalhaus – Gleitweg ca. 5 Std.*

VON HÜTTE ZU HÜTTE

FIDEREPASS-HÜTTE –

MINDELHEIMER HÜTTE

Von der Fiderepass-Hütte geht es

zunächst bergauf auf die gleichnamige

Scharte. Am Grat entlang

trennt sich der Weg.

Variante a) Abstieg auf den Krumbacher Höhenweg.

Von hier ist es ein leichtes Bergauf / Bergab

bis zum Tagesziel. ca. 3 Std.

Variante b) über Mindelheimer Klettersteig

ca. 4 Std.*

MINDELHEIMER HÜTTE –

RAPPENSEEHÜTTE

Von der Mindelheimer-Hütte geht

es bergab bis zur Talsohle, von dort

hinauf zum Schrofenpass und weiter

zum Muskopf. Hier folgt der finale Anstieg zur

Rappenseehütte. Alternativ: Enzianhütte.

ca. 4,5 Std.*

ENZIANHÜTTE –

RAPPENSEEHÜTTE

Von der Enzianhütte geht es leicht bergauf bis

zum Muskopf-Sattel und von dort etwas steiler bis

zur Rappenseehütte. ca. 1 Std.*

Enzianhütte – Mindelheimer Hütte über Mutzentobel

– Schrofenpass. ca. 5 Std.*

RAPPENSEEHÜTTE –

WALTENBERGER HAUS

Auf der anspruchsvolleren Hälfte

des Heilbronner Höhenweges

müssen einzelne Wegpassagen auf

felsigem Untergrund zurück gelegt werden, die

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.

Diese sind mit Stahlseilsicherungen, einer Leiter

und einer Brücke versehen. Von der Rappenseehütte

geht es über die Nordseite des Hohen Lichts

zum Steinschartenkopf und von dort bergab zur

Socktalscharte. (Hier bereits möglicher Abstieg.)

Der Weg führt über den Bockkarkopf zur gleichnamigen

Scharte und steigt dann zum Waltenberger

Haus ab.

Variante a) über Socktalscharte 3,5 Std.*

Variante b) über Bockkarscharte 4,5 Std.*

WALTENBERGER HAUS –

KEMPTNER HÜTTE

Der steile Weg führt zunächst

bergauf zur Bockkarscharte. Von

hier geht es über Schneefelder am

Fuße der Mädelegabel weiter über Bergwiesen an

der schwarzen Milz bergab bis zum Mädelejoch.

Von hier ist es nicht mehr weit zur Kemptner

Hütte. Über Bockkarscharte, Schwarzmilzferner

und Mädelejoch

ca. 3,5 Std.*

RAPPENSEEHÜTTE –

KEMPTNER HÜTTE

Der Heilbronner Weg ist einer der

schönsten, aber auch einer der

anspruchsvollsten Wanderwege

der Allgäuer Alpen! Die Bockkarscharte mit dem

möglichen Abstieg zum Waltenberger Haus bildet

den Mittelpunkt der Tour. Beschreibungen des

Weges siehe Rappenseehütte – Waltenberger

Haus – Kemptner Hütte. Über Heilbronner Weg –

Schwarzmilzferner und Mädelejoch

ca. 6 Std.*

Rappenseehütte (DAV)

Hüttenwirte:

Sylvia Socher & Andreas Greiner

Postfach 14 12, 87554 Oberstdorf

Hüttenfax 0171 / 26 31 250

Talfax: 0 83 26 / 36 62 74

Hütten-Hotline

+49 (0) 83 22 / 700 - 155

www.rappenseehuette.de

Schwarzenberghütte (DAV)

Hüttenwirt Albert Hanschek

87541 Hinterstein / Schwarzenberg

17

Hüttentelefon: 0173 / 39 27 766

Schwarzwasserhütte (DAV)

Hüttenwirte:

Petra & Peter Zwischenbrugger

87568 Hirschegg

Tel. +43 (0) 5517 / 30 210

Waltenberger Haus (DAV)

Hüttenwirt: Markus Karlinger

Post Einödsbach, 87561 Oberstdorf

Hütten-Hotline

+49 (0) 83 22 / 700 - 156

Widdersteinhütte

(Privathütte)

Hüttenwirte:

Alexandra & Peter Jochum

Hochkrumbach 9 B,

A – 6767 Warth

Tel. +43 (0) 664 / 39 12 524

E-Mail: widdersteinhuette@aon.at

Aktuelle Informationen zu den

Hütten bieten unsere Hütten-

Hotlines (keine Anmeldung über

Hotlines möglich).

Die Vorwahl ist jeweils

0 83 22:

· Enzianhütte

Tel. 700 - 150

· Fiderepasshütte

Tel. 700 - 151

· Kemptner Hütte

Tel. 700 - 152

· Mindelheimer Hütte

Tel. 700 - 153

· Prinz-Luitpold-Haus

Tel. 700 - 154

· Rappenseehütte

Tel. 700 - 155

· Waltenberger Haus

Tel. 700 - 156

041


OBERSTDORF WANDERN Bergtouren

DAV-SEKTIONS-

ADRESSEN

1) 87561 Oberstdorf

Herm.-v.-Barth-Str. 15 a

Geschäftszeiten:

Do 18.30 - 19.30 Uhr

Tel. +49 (0) 83 22 / 69 07

2) Allgäu-Immenstadt in

87516 Sonthofen

Hochstraße 12

Postfach 12 06

Geschäftszeiten:

Mo - Do:

8.00 - 12.00 & 14.00 - 17.00 Uhr

Tel. +49 (0) 83 21 / 26 776

3) 87404 Kempten

Postfach 14 24

Geschäftszeiten:

Mo - Fr: 14.00 - 19.00 Uhr

(außer Dienstag)

Tel. +49 (0) 8 31 / 20 927

Fax +49 (0) 8 31 / 10 727

4) Sektion Mindelheim

Reichenwallerstraße 8

87719 Mindelheim

Vorstand: Josef Schafnitzel

Tel. +49 (0) 82 61 / 73 80 73

Mi & Fr 16.30 - 19.30 Uhr

5) siehe Hüttenanschriften

KEMPTNER HÜTTE –

EDMUND-PROBST-HAUS

Auf dieser langen Höhenwanderung,

die eine gute Kondition erfordert,

geht es von der Kemptner

Hütte bergauf zum Fürschießersattel. Nach einem

kurzen Abstieg folgt man dem Grat bis zum

Rauheck. Auf den Abstieg zum Eissee folgt der

Aufstieg zum Himmeleck. Nach dem letzten

Anstieg zum Laufbacher Eck geht es über ein

mit Stahlseilen und Tritthilfen versehenes

Teilstück, bevor der Weg zur Edmund-Probst-

Hütte quert. ca. 9 – 10 Std.*

KEMPTNER HÜTTE –

PRINZ-LUITPOLD-HAUS

Bis zum Himmelecksattel gleicher

Weg wie bei Kemptner Hütte –

Edmund Probst Weg.

Am Himmeleck steigt der Weg kurz Richtung

Schönberger-Hütte ab, bevor er am Wiedemerkopf

auf der gegenüberliegenden Seite zur DAV-

Schutzhütte ansteigt.

Über Fürschießersattel – Kreuzeck – Rauheck –

Eissee – Wildenfeldhütte – Mitteleck –

Himmelecksattel – Schönberghütte zum Prinz-

Luitpold-Haus (1.846 m) ca. 8 – 9 Std.*

HÜTTEN PREISLISTE

NAME DER HÜTTE

Lage

FIDEREPASSHÜTTE (DAV) 1)

Am Fuße der Hammerspitze

PRINZ-LUITPOLD-HAUS (DAV) 2)

Nähe Hochvogel

EDMUND-PROBST-HAUS (DAV) 2)

Nebelhorn-Bergstation

WALTENBERGER HAUS (DAV) 2)

Bockkar / Mädelegabel

KEMPTNER HÜTTE (DAV) 3)

Oberes Mädele / Kratzer

RAPPENSEEHÜTTE (DAV) 3)

Hochrappenkopf

MINDELHEIMER HÜTTE (DAV) 4)

Nähe Liechelkopf / Klettersteig

PRINZ-LUITPOLD-HAUS –

EDMUND-PROBST-HAUS

Vom Prinz-Luitpold-Haus fällt der

Weg zur Schönberg-Hütte ab, bevor

er an der Ostseite des Schnecks

Richtung Laufbacher Eck ansteigt. Am höchsten

Punkt der Tagesetappe angekommen, geht es

wieder bergab, bevor man ein mit Stahlseilen und

Tritthilfen versehenes Teilstück an der Südseite

des Lachenkopfes zum Schochen quert. Hier zieht

sich der Weg leicht bergab und führt über den

Zeigersattel bis zum Edmund-Probst-Haus.

Über Schönberghütte – Laufbacher Eck zum

Edmund-Probst-Weg ca. 4 – 5 Std.*

BERGTOUREN –

HÜTTENANSTIEGE

Die Touren sind je nach Witterungsverhältnissen

in der Regel nur von ca. Juni bis Mitte

Oktober möglich. Die Unterkunftshütten sind

ebenfalls nur während dieser Zeit geöffnet.

Vereinzelt öffnen manche ab Ende Mai.

Unbedingt erforderlich: Trittsicherheit,

gutes Schuhwerk, teilweise Schwindelfreiheit,

Grundkondition und berggerechte

Ausrüstung.

* Die Zeitangaben sind durchschnittliche Gehzeiten. Je nach

körperlicher Verfassung können die Zeiten über- bzw.

unterschritten werden. (flache bis leicht ansteigende

Wegstrecken ca. 4 – 6 km pro Stunde, steilere Anstiege z. B.

bei Bergwanderwegen 300 – 400 Höhenmeter pro Stunde)

Preis* für ein Bett Preis* Matratzenlager Bewirtschaftet von … bis … Höhenlage

DAV-

Mitglied

Nicht-

Mitglied

DAV-

Mitglied

Nicht-

Mitglied

je nach Schnee- und

Wetterlage!

– – 8,– 16,– Mitte Mai bis Mitte Oktober 2.065 m

12,– 24,– 8,– 16,– Anfang Juni bis Mitte Oktober 1.846 m

12,– 24,– 8,– 16,– Pfingsten bis Mitte Oktober

Weihnachten bis Weißer So.

12,– 24,– 8,– 16,– Anfang Juni bis ca.

15. Oktober

1.930 m

2.084 m

12,– 24,– 8,– 16,– Anfang Juni bis Mitte Oktober 1.844 m

12,– 24,– 8,– 16,– Anfang Juni bis Mitte Oktober 2.091 m

– – 8,– 16,– Ende Mai bis Mitte Oktober 2.013 m

ENZIANHÜTTE 5)

35,–/ DZ 35,–/ DZ 15,– 15,– Ende Mai bis Mitte Oktober 1.780 m

Rappenalptal

mit Frühstück

* in EUR Änderungen vorbehalten

1/2 Preis für die Übernachtungen im Lager für Kinder und Jugendliche (6. vollendetes bis 17. Lebensjahr)

042


OBERSTDORF WANDERN Bergtouren

WAS ALLE HÜTTENGÄSTE

WISSEN SOLLTEN:

Die Alpenvereinshütten sind in erster Linie

Bergsteigerstützpunkte und keine Hotels. Einige

Hütten haben durch technische Erschließung ihres

Umfeldes ihre Stützpunktfunktion verloren. Die

Hütten wurden deshalb in verschiedene Kategorien

mit z. T. abweichenden Hüttenordnungen

eingeteilt. Es ist üblich, dass sich jeder Hüttenbesucher

bei Ankunft in das Hüttenbuch mit Namen,

Wohnort (Urlaubsanschrift) und seinem nächsten

Tagesziel einträgt. Im Fall einer Suchmeldung kann

dies unter Umständen hilfreich sein.

HÜTTEN DER KATEGORIE I

Eine Hütte der Kategorie I ist eine schlichte

Schutzhütte, die ihren ursprünglichen Charakter

als Stützpunkt in einem bergsteigerisch bedeutsamen

Gebiet für Bergsteiger bewahren muss.

Sie ist nur in Ausnahmefällen mit mechanischen

Hilfen erreichbar; der Aufstieg erfordert mindestens

eine Gehstunde.

HÜTTEN DER KATEGORIE II

Eine Hütte der Kategorie II ist eine Alpenvereinshütte

mit Stützpunktfunktion in einem viel

besuchten Gebiet, die sich wegen der besseren

Ausstattung und Verköstigung für einen mehrtägigen

Aufenthalt eignet. Sie kann mechanisch

erreichbar sein und ist in der Regel ganzjährig

bewirtschaftet.

HÜTTENORDNUNG

Rechte und Pflichten der Hüttenbesucher regelt

die für die jeweilige Hüttenkategorie gültige

Hüttenordnung. Sie ist im vollen Wortlaut an gut

sichtbarer Stelle angeschlagen.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

· Von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr (in Hütten der

Kategorie II erst ab 23.00 Uhr) hat in der Hütte

völlige Ruhe zu herrschen.

· Bei Platzmangel dürfen Sitzplätze in Gasträumen

nicht im Voraus belegt werden.

· Radios etc. dürfen in der Hütte und in Hüttennähe

nicht betrieben werden.

· Rauchen ist in der gesamten Hütte nicht

gestattet.

· Hunde und andere Haustiere dürfen nicht mit

in den Schlafraum, in den Gastraum und in die

Küche genommen werden.

· Eigenen Abfall hat jeder Besucher mit nach

Hause zu nehmen.

VERPFLEGUNG AUF HÜTTEN

Von 12.00 bis 20.00 Uhr muss mindestens eine

warme Mahlzeit angeboten werden. Es muss ein

alkoholfreies Getränk angeboten werden, das

mindes tens 40 % billiger ist als Bier in gleicher

Menge. Die Hütten-Wirtsleute haben das

Frühstück und das Teewasser zeitlich abgestimmt

auf die lokale bergsteigerische Notwendigkeit

anzubieten. Selbstversorgung ist nicht gestattet.

Ausgenommen sind Mitglieder und Gleichgestellte,

die jedoch, wenn sie nichts konsumieren,

einen Beitrag für die Nutzung der Infrastruktur der

Hütte gemäß Tarifordnung entrichten. Nichtmitgliedern

steht kein Recht zur Selbstversorgung

zu. Mitgebrachte alkoholische Getränke dürfen

generell nicht getrunken werden.

NÄCHTIGUNG

Die Übernachtung auf Hütten der Kategorie I

findet in so genannten „Matratzenlagern“ statt.

Zu jedem Lagerplatz gehören ein bis zwei Decken

sowie ein Kopfkissen. Die Schlafplätze dürfen nur

mit Schlafsack benutzt werden. Die meisten Hütten

dieser Kategorie haben auch ein beschränktes

Angebot an Betten und Zimmern. Bei Überfüllung

der Hütten werden Notlager eingerichtet.

ANSPRUCH AUF SCHLAFPLÄTZE

Bevorzugten Anspruch auf einen Schlafplatz

vor allen Hüttengästen haben: Erkrankte oder

Verletzte und Rettungsmannschaften im Dienst.

Vorhandene Notlager werden erst vergeben, wenn

alle Schlafplätze belegt sind.

VORANMELDUNG

Eine Voranmeldung für Einzelwanderer ist nicht

üblich. Bei Familien- und Gruppenübernachtungen

ist es dringend zu empfehlen, die Hütten vorher

anzuschreiben. Die Hütten-Wirtsleute dürfen

Vorausbestellungen für max. 75 % der Schlafplätze

entgegennehmen. Die Erhebung einer Vorauszahlung

ist gemäß der Tarifordnung zulässig.

TIPP

Ausrüstung tagsüber

· Rucksack (35 – 45 Liter)

· Gebietskarte

(topographische Karte

Maßstab 1 : 25.000 – 1 : 50.000)

· Gebietsführer

(und ggf. sonst. Literatur)

· Bergschuhe

(knöchelhoch, Profilsohle)

· Strümpfe / Funktionssocken

· Unterwäsche

(Funktionsunterwäsche)

· Berghose (lang, nicht zu eng)

· Pullover / Faserpelz

· Regenschutz (Anorak und Hose)

· Mütze und Handschuhe

· evtl. Teleskopstöcke

· Trinkflasche

· Sonnenbrille

(min. 98 % UV-Schutz)

· Sonnencreme (min. LSF 20)

· Sonnenhut / leichte Schildmütze

· Verpflegung (z. B. Müsliriegel)

· Getränke (z. B. Getränkepulver)

· Geldbeutel mit Ausweisen

· Stirn- oder kleine Taschenlampe

· Erste-Hilfe

· kleines Reparaturset (z. B.

Nähzeug, Ersatz-Schnürsenkel,

Sicherheitsnadeln)

· Mobiltelefon ausgeschalten,

kann u. U. hilfreich sein

Ausrüstung für die Hütte

· leichte Bekleidung

· Hüttenschlafsack

· Waschzeug

· Hüttenschuhe

(z. B. leichte Turnschuhe)

Quelle & weitere Informationen:

www.Deutscher-Alpenverein.de

043


OBERSTDORF WANDERN Busverbindungen

INFO:

Wichtige

Telefonnummern:

Regionalverkehr Allgäu GmbH

(RVA): 0 83 22 / 96 770

Tourismus Oberstdorf:

0 83 22 / 700 - 0

Taxizentrale Oberstdorf:

0 83 22 / 98 210

Stellwagen in Oberstdorf:

0 83 22 / 96 210

BUSVERBINDUNGEN

Erreichbarkeit der DAV-Schutzhütten

mit öffentlichen Verkehrsmitteln

EDMUND-PROBST-HAUS

Mit der Nebelhornbahn: erste Bergfahrt 08.30 Uhr,

letzte Bergfahrt 16.30 Uhr ab Talstation, letzte

Talfahrt 16.50 Uhr ab Bergstation Höfatsblick.

20 Minuten, zu den Hauptzeiten alle 10 Minuten

nach Mittelberg. Mit der Fellhornbahn: erste

Bergfahrt 08.30 Uhr, letzte Bergfahrt 16.30 Uhr ab

Talstation, letzte Talfahrt 16.50 Uhr ab Mittelstation.

Alternativ mit dem Stellwagen ab Megever

Platz in Oberstdorf; Abfahrt ca. 10.00 Uhr, täglich

von Montag bis Sonntag. Rückfahrt etwa um

13.30 / 14.00 Uhr. Dauer ca. 1,5 Stunden.

WALTENBERGER HAUS, RAPPENSEE-

HÜTTE, ENZIANHÜTTE

Mit dem Bus: Ab Busbahnhof Oberstdorf ab ca.

6.50 Uhr stündlich, zu den Hauptzeiten halbstündlich

bis Birgsau. Letzter Bus hin: 18.30 Uhr / zurück

19.25 Uhr; alternativ mit dem Taxi bis Einödsbach.

Alternativ mit dem Stellwagen ab Megever Platz

in Oberstdorf; Abfahrt ca. 10.00 Uhr, täglich von

Montag bis Sonntag. Rückfahrt etwa um 13.30 /

14.00 Uhr. Dauer ca. 1,5 Stunden.

KEMPTNER HÜTTE

Mit dem Taxi bis Spielmannsau bzw. von hier aus

zurück nach Oberstdorf. Alternativ mit dem Stellwagen

ab Megever Platz in Oberstdorf; Abfahrt

ca. 10.00 Uhr, täglich von Montag bis Sonntag.

Rückfahrt etwa um 13.30 / 14.00 Uhr. Dauer ca.

1,5 Stunden.

MINDELHEIMER HÜTTE

Mit dem Bus: Ab Busbahnhof Oberstdorf ab ca.

6.50 Uhr stündlich, zu den Hauptzeiten halbstündlich

bis Birgsau. Alternativ ab ca. 7.10 Uhr

alle 20 Minuten, zu den Hauptzeiten alle

10 Minuten nach Mittelberg. Letzter Bus hin:

21.05 Uhr / zurück: 20.50 Uhr. Alternativ mit dem

Taxi bis Birgsau bzw. bis zum Bergheim Moser im

Kleinwalsertal. Alternativ mit dem Stellwagen ab

Megever Platz in Oberstdorf; Abfahrt ca.

10.00 Uhr, täglich von Mo bis So. Rückfahrt etwa

um 13.30 / 14.00 Uhr. Dauer ca. 1,5 Stunden.

FIDEREPASSHÜTTE

Mit dem Bus: Ab Busbahnhof Oberstdorf ab ca.

6.50 Uhr stündlich, zu den Hauptzeiten halbstündlich

bis Birgsau. Alternativ ab ca. 7.10 Uhr alle

BITTE BEACHTEN SIE:

Alle Angaben entsprechen den Abfahrtszeiten

im vergangenen Jahr 2011. Änderungen vorbehalten!

Die genauen Abfahrtszeiten erhalten

Sie bei den regionalen Verkehrsbetrieben RVA

oder bei der Tourist-Information in Oberstdorf.

RICHTIGES

VERHALTEN

IN DEN BERGEN

GRUNDREGELN:

1. Die ersten Tage des Bergurlaubes langsam angehen

und sich an die Höhenluft gewöhnen.

2. Wegstrecken eher defensiv planen, kalkulieren

Sie Zeit für ausgiebige Pausen ein.

3. Schätzen Sie ab, ob die Tour für alle Teilnehmer

mit Genuss zu schaffen ist.

4. Achten Sie auf die Tageszeiten und eine rechtzeitige

Rückkehr vor Einbruch der Dunkelheit.

5. Überlegen Sie frühzeitig aufzubrechen; dies gilt

vor allem bei sehr langen Wanderungen (über

8 Stunden), unklaren Wetteraussichten, starker

Tageserwärmung und Gewitterneigung am

Nachmittag.

6. Erkundigen Sie sich im Vorfeld genau über das

Wetter und nehmen Sie die Ankündigungen von

Kaltfronten, Gewittern oder Schneefall (auch im

Hochsommer!) ernst!

7. Informieren Sie Angehörige, Hüttenwirte (Hüttenbuch!),

oder Vermieter über Tourenverlauf

und voraussichtliche Rückkehrzeit. Sollten Sie

Ihre Pläne bei einer Tour ändern (z. B. Hütten-

044


OBERSTDORF WANDERN Verhalten in den Bergen

übernachtung), informieren Sie unbedingt die

betreffenden Personen im Tal.

8. Wenn Sie unerfahren sind, machen Sie Ihre

ersten alpinen Gehversuche mit örtlichen

Wander- oder Bergführern bzw. erfahrenen

Begleitern.

9. Bleiben Sie auf den markierten Wegen, vermeiden

Sie Abkürzungen.

… für das Übernachten auf DAV-

Schutzhütten

1. Beachten Sie die Hüttenordnung!

2. Denken Sie an Hüttenschuhe und einen

Hüttenschlafsack. Dieser ist Pflicht auf DAV-

Schutzhütten!

3. In der Hochsaison ist es ab einer gewissen Personenanzahl

sinnvoll, sich anzumelden (meist

ab 6 Personen). Für weniger Personen ist keine

Anmeldung notwendig.

4. Falls Sie vorreserviert haben und Ihr Lager nicht

in Anspruch nehmen, ist eine Absage hilfreich.

… für Familien

1. Gehzeiten und Schwierigkeit des Weges müssen

dem Alter und dem Leistungsvermögen der

Kinder entsprechen.

2. Kinder brauchen bei Bergtouren genügend

Pausen bzw. Spiel & Freizeit um sich zu erholen.

3. Ersatz(unter-)wäsche, warme Kleidung und

Regenschutz für die Kinder nicht vergessen.

4. Kinder nur im sicheren und überschaubaren

Gelände vorausgehen lassen. Beim Aufstieg

bleibt der Erwachsene dicht hinter dem Kind,

um mögliche Abrutscher abzufangen oder um

bei großen Stufen Hilfestellung zu geben.

5. Vermeiden Sie vor allem bei kleineren Kindern

Situationen oder Aktionen, vor denen das Kind

Angst hat. Steinschlaggefährdetes Gelände ist

unbedingt zu umgehen.

6. Ein Seilstück (9 Millimeter, 10 Meter Länge)

sowie ein Gurt für die Kinder sollte bei Wegen

mit ausgesetzten Stellen dabei sein.

… für die richtige Ausrüstung

1. Grundsätzlich gilt: Für alle Touren in alpinem

Gelände sind knöchelhohe Bergschuhe mit

Profilsohle Voraussetzung!

2. Auf entsprechende, der Jahreszeit angepasste

Bekleidung achten!

3. Regen- oder Kälteschutz sollte immer dabei sein!

4. Bei Touren in unbekanntem Gelände sind Wanderkarten

hilfreich.

5. Auf ausreichend Sonnenschutz (Sonnencreme,

Sonnenbrille, Kopfschutz) achten.

6. Ein Erste-Hilfe-Set samt Rettungsdecke kann im

Notfall Leben retten.

7. Mobiltelefone können die Rettungszeit erheblich

verkürzen. Lassen Sie das Handy ausgeschalten,

solange Sie es nicht benötigen!

8. Teleskopstöcke können die Gelenke - besonders

beim Bergabgehen - erheblich entlasten.

9. Taschen- oder Stirnlampen für Spätherbsttouren

oder Hüttenübernachtungen sind

empfehlenswert.

… für unsere Natur

1. Benutzen Sie wann immer möglich die

öffentlichen Verkehrsmittel und parken Sie

umweltbewusst. Die zentralsten Parkplätze in

Oberstdorf befinden sich am Ortseingang, nur

wenige Gehminuten vom Busbahnhof entfernt

(P1 bis P2).

2. Bleiben Sie auf den Wegen! Latschenfelder,

Gebirgswiesen oder Gebirgswald sind Lebensräume

für Wildtiere.

3. Hunde gehören an die Leine.

4. Geben Sie Ihren Mitmenschen eine Chance, die

Natur so aufzufinden, wie Sie diese selbst vorgefunden

haben. Nehmen Sie Ihren Müll wieder

mit nach Hause!

5. Schließen Sie jedes Viehgatter, das Sie selbst

geöffnet haben. Entlaufenes Alpvieh bringt den

Hirten oder Bergbauern erhebliche Mehrarbeit.

Verhalten beim Bergunfall:

- Ruhe bewahren und überlegt handeln!

- Erste Hilfe nach bestem Wissen und den eigenen

Möglichkeiten leisten, Improvisation ist besser,

als gar nichts zu tun! Was man immer tun kann:

a) Notfallmeldung abgeben

b) Verletzten aus Gefahrenzone bringen, situationsgerecht

lagern

c) Verletzten intensiv betreuen, zuwenden, nicht

alleine lassen

Notrufnummern in den Allgäuer Alpen

über Handy:

deutschlandweit / europaweit: 112

(Achtung Funklöcher!)

Die 5 W´s der

Alarmierung:

Wer meldet

Name & Rückrufnummer

Was ist passiert

Art & Schwere der Verletzungen

Wo ist es passiert

möglichst genaue Ortsangaben

Wieviele Verletzte

Anzahl der Verletzten, Beteiligten

Wann ist der Unfall passiert

auf Nachfragen ruhig und überlegt

antworten

Nach dem Absetzen eines Notrufes

mit dem Handy: Handy angeschaltet

lassen. Nicht telefonieren, um

Verbindung für Rückfragen der

Einsatzkräfte frei zu halten.

Alpines Notsignal:

- 6 Mal in der Minute (alle 10 Sek.)

ein Signal geben

- Ideale Signale sind Pfeifen, Rufen

Lichtsignale:

- 1 Minute Pause, Signal wiederholen

Antwort: drei Mal in der Minute

(alle 20 Sek.) + 1 Minute Pause

Zu Fuß Hilfe holen:

- Ortsangabe, Unfallzeitpunkt,

Name der Verunfallten auf Zettel

schreiben

- Karte mitnehmen

Bei Luftrettung

- anfliegenden Hubschrauber auf

Unfallstelle aufmerksam machen

- Landefläche frei räumen, lose

Kleidungsstücke, Seile oder

Sonstiges wegräumen

- wenn möglich Einweisung mit

Y / N-Zeichen (Y = ja, wir brauchen

Hilfe, ja auf abgeworfene

Fragen, hier landen; N (ein Arm

nach oben / einer nach unten) =

nein wir brauchen keine Hilfe,

nein auf abgeworfene Fragen,

nein hier nicht landen)

045


OBERSTDORF WANDERN

TIPP

GEFÜHRTE WANDERUNGEN VON TOURISMUS OBERSTDORF

Die atemberaubende Natur rund um Oberstdorf gemeinsam in der Gruppe und unter kundiger Führung

erleben. Die Wanderführer von Tourismus Oberstdorf zeigen Ihnen die schönsten Wege und

Aussichtspunkte! Für Inhaber der Oberstdorfer Allgäu-Walser-Card ist die Teilnahme kostenlos.

Mindestteilnehmerzahl fünf Personen!

Alle Termine und Strecken beschreibungen finden Sie im ausführlichen Wanderprogramm, erhältlich in der

Tourist-Information, sowie im Internet unter www.oberstdorf.de

046


047


OBERSTDORF GESCHICHTEN Viehscheid

VIEHSCHEIDE

IN OBERSTDORF UND SCHÖLLANG

Festtage am Ende des Alpsommers

048


OBERSTDORF GESCHICHTEN Viehscheid

BUNTES TREIBEN, GEKRÄNZTE

KÜHE UND TÖNENDE GLOCKEN

Die Viehscheide am 12.09. und am 13.09.

werden traditionell gefeiert.

TIPP

Im Frühsommer wird das junge Allgäuer

Braunvieh, das die ortsansässigen Bauern dem

Alphirten anvertrauen, alljährlich zur Sommerfrische

auf die Berge geschickt. Ungefähr hundert

Tage bleiben sie dort oben, und wenn im September

die Weidezeit zu Ende geht und keinem Tier

ein Unheil geschehen ist, was vom Hirten und den

wackeren Heiligen St. Wendelin und St. Leonhard

mit vereinten Kräften vermieden wurde, kommen

die großen Tage der Oberstdorfer und Schöllanger

Viehscheide. Diese traditionsreichen Alpabtriebe

beschließen den verdienten Alpsommer. Gefolgt

von seiner Herde verlässt der Alphirt mit seinem

Kranzrind die Alpe. Hierfür wird das schönste Tier

ausgewählt und mit einem prachtvollen Gebinde

aus Zweigen, Blumen und Bändern geschmückt.

Schon von Weitem tönen die riesengroßen Schellen

und Glocken, wenn sich das Vieh seinen Weg

ins Tal bahnt, sehr zur Freude aller Einheimischen

und Gäste. Das Wort „Viehscheid“ besagt, dass

das Vieh auf einem großen Platz „geschieden“,

d. h. getrennt wird. Jedes kommt zu seinem Besitzer

zurück und von hier aus in den Stall. Umrahmt

wird dieses einzigartige Erlebnis durch ein wahres

Volksfest mit Blasmusik, zünftigen Schlemmereien

und dem vorzüglichen Allgäuer Bier.

DIE KRANZBINDERIN

AUS OBERSTDORF

Jule Schleich ist eine der wenigen Kranzbinderinnen,

die noch nach alter Sitte

den Kopfschmuck herstellen, mit dem das

schönste Rind jeder Alpe beim Alpabtrieb

geschmückt wird. Mit etwa 25 bis 30

Kränzen werden die Rinder und Kühe der

Oberstdorfer Alpen in jedem Herbst gekrönt.

Stundenlange Vorbereitungen gehen

der eigentlichen Arbeit am Kranz voraus,

für dessen Vollendung sie noch einmal vier

Stunden braucht.

Tausende von getrockneten Naturblumen

und künstlichen Alpenblumen werden auf

einem Drahtgestell zu einem farbenprächtigen

Gebilde zusammengebunden. Die

eingearbeiteten Spiegel sollen während des

Abtriebs die bösen Geister am Wegesrand

bannen. Am Tage des Viehscheides heißt

es für die Kranzbinderin, pünktlich überall

dort zur Stelle zu sein, wo sich Vieh und

Hirten zum Einzug ins Tal vorbereiten.

Bereits im Voraus wurde auf der Alpe mit

Maßband und nach bestimmen Schönheitsidealen

die Schönheitskönigin unter den

Rindern gewählt.

Dieses Prachtvieh wird von Jule Schleich

mit dem üppigen Kopfschmuck gekrönt.

Aber nur, wenn während des ganzen

Sommers der Viehbestand einer Alpe von

Krankheit, Absturz oder einem anderen

Unglück verschont blieb, darf die so

geschmückte Kranzkuh vom Hirten zum

Scheidplatz geführt werden.

Gut zu wissen:

Der Oberstdorfer Viehscheid

findet jedes Jahr am

13. September statt. Fällt dieser

Tag jedoch auf einen Sonntag,

wird der Viehscheidtermin einen

Tag vorgezogen.

Die Tiere im Ortsteil Schöllang

kehren üblicherweise am 12.

September von den Alpwiesen

zurück ins Tal. Hier gilt dieselbe

Regel.

Viehscheidtermine 2012:

Schöllang, 12.09.2012

Oberstdorf, 13.09.2012

049


OBERSTDORF GESCHICHTEN Viehscheid

BEWÄHRTE TRADITION

Nur wenn während des Alpsommers auf den

Weiden dem Vieh nichts zugestoßen ist, kehren die

Kühe mit Blumengebinden prachtvoll geschmückt

ins Tal zurück – ein freudiges Ereignis!

050


OBERSTDORF GESCHICHTEN Viehscheid

051


OBERSTDORF GESCHICHTEN Gerstruben

GERSTRUBEN

AUSFLUGSZIEL:

Oberstdorfer Geschichtsbuch der Bergbauernwirtschaft

INFO:

Berggasthof Gerstruben:

Eine urige Einkehrmöglichkeit

finden Wanderer im Berggasthof

Gerstruben, der je nach Wetterund

Schneelage von ca. Anfang

Mai bis Oktober geöffnet ist.

Auch in der Wintersaison

(Dezember bis Ostern) kann

man sich hier stärken und

die gemütliche Atmosphäre

genießen.

TIPP

GUT ZU WISSEN:

Versäumen Sie nicht, das

„Jakobe-Haus“ zu besichtigen!

Hier bekommen Sie einen

Eindruck vom Leben der

einstigen Bergdorfbewohner.

Das nahezu unverändert erhaltene

Bergbauernhaus wurde

von innen und außen aufwendig

restauriert und dazu wieder

ein traditioneller Bauerngarten

angelegt. Die malerischen

Stuben und Kammern, die

Küche, die Ställe, der Heuboden

und die Tenne werden Sie in

ihren Bann ziehen! Das

Museum hat je nach Witterung

während der Saison jeden

Samstag, von 13.00 bis

16.00 Uhr für Sie geöffnet.

In Gerstruben, im wildromantischen Dietersbachtal,

liegt ein Kleinod der Oberstdorfer

Landwirtschaft. Das einstige Alpendorf zählt heute

fünf zwischen 400 und 500 Jahre alte Häuser und

eine Kapelle, die als traditionsreiches Kulturgut

und touristische Sehenswürdigkeit vom „Oberstdorfer

Verein der ehemaligen Rechtler“ unterhalten

und gepflegt werden. Die noch bis zum Ende

des 19. Jahrhunderts von mehreren Bergbauernfamilien

bewohnte historische Höhensiedlung

bildet mit ihren von der Sonne gebräunten

Holzgebäuden und der umliegenden Berglandschaft

eine einmalige und unverwechselbare

Harmonie. Die Vorfahren dieser Familien kamen

mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vor mehreren

hundert Jahren aus dem angrenzenden österreichischen

Tannberg nach Oberstdorf. Bis vor 120

Jahren gab es nur einen Fußweg nach Gerstruben,

und bis 1953 wurden alle Lasten mit Ross und

Wagen heraufgebracht. Während im Tal schon

längst bunte Neonreklamen leuchteten, sorgte in

Gerstruben noch immer die gute alte Petroleumlampe

für behagliches Licht. Im Winter waren die

Leute oft wochenlang eingeschneit. Der rauen

Natur den Lebensunterhalt abzuringen, war das

Los der Bewohner. Käse und Schmalz waren die

hauptsächlichen Erzeugnisse der Gerstruber. Die

Arbeit war hart und der Ertrag reichte kaum zum

Überleben. Keine Straße, nur ein Saumstieg

verband das Bergdörflein mit dem Tal. Bessere

Verdienstmöglichkeiten, die Nähe zur Kirche, die

Nähe zur Schule für die Kinder, die Nähe zu

Ärzten, Hebammen, Tierärzten u. a. lockten unten

im Tal und ließen im 19. Jahrhundert die jungen

Bewohner Gerstrubens abwandern. Die Arbeit für

die Verbliebenen wurde mehr, deren Not größer.

Nach dem gemeinsamen Entschluss, ihr Land und

ihre Häuser zu verkaufen, ging Gerstruben 1896 in

den Besitz von Cornelius Freiherr von Heyl zu

Herrnsheim über, einem reichen Jagdherren aus

Worms, dem es mehr als 50 Jahre gehörte.

1953 konnten die Oberstdorfer „Rechtler“ unter

großen finanziellen Opfern Gerstruben von der

Familie Heyl zurückkaufen. Die alten Holzhäuser,

die Sennküche, die alte Sägemühle und die Kapelle

wurden mit großer Hingabe aufwendig restauriert

und in beispielhafter Weise für die Nachwelt

erhalten.

052


OBERSTDORF GESCHICHTEN Gerstuben

AUSFLUGSZIEL

WANDERTIPP

VON OBERSTDORF NACH GERST-

RUBEN ÜBER DEN HÖLLTOBEL:

Während eines Oberstdorfaufenthaltes darf

ein Besuch des kleinen, denkmalgeschützten

Bergdorfes auf keinen Fall fehlen. Einer der

schönsten Wanderwege nach Gerstruben führt

durch den Hölltobel, einer eindrucksvollen

Klamm mit Wasserfall. Das Museum

Gerstruben und die historische Säge sind

während der Führungen zugänglich.

GEHZEITEN:

1,5 bis 2 Std. einfacher Weg. Gerstruben ist

ca. 6 km von Oberstdorf entfernt.

ANFORDERUNGEN:

Auf dem letzten Kilometer beim Tobelweg

sind 300 m Höhenunterschied zu bewältigen,

der Aufstieg ist teilweise felsig mit Treppen

und Serpentinen und nur für Geübte geeignet.

Eine leichtere Strecke führt über den für den

öffentlichen Verkehr gesperrten Fahrweg. Die

Wanderung kann auch als Rundweg unternommen

werden.

TIPP

EINÖDSBACH

DEUTSCHLANDS SÜDLICHSTE SIEDLUNG

GASTHOF EINÖDSBACH

Atmosphäre zum Wohlfühlen

in Deutschlands südlichstem

Gasthof! Ausgangspunkt für

herrliche Wanderungen!

Diese kleine Siedlung liegt etwas erhöht am Ende

des Stillachtales. Der Gasthof Einödsbach ist das

südlichste ständig bewohnte Gebäude Deutschlands.

Einen kleinen Abstecher ist auch die

Katharinekapelle wert. Bis hierher führt eine

Straße aus Birgsau herauf. Nach Osten führt ein

Wanderweg durch das Bacherloch hinauf zum

Waltenberger Haus und nach Süden geht‘s ins

Rappenalptal mit seinen Alpen und Berghütten.

Entfernung von Oberstdorf: ca. 12 km

Bitte beachten Sie, dass die Straße ab Faistenoy

(bei der Fellhornbahn) für den öffentlichen Verkehr

gesperrt ist!

Die ehemalige Ortschaft bestand ursprüglich aus

drei Häusern und einer Kapelle, die sich auf

engstem Raume, umragt vom gewaltigen

Bergmassiv des Allgäuer Hauptkammes, drängte.

Heute ist nur noch das Gasthaus ständig bewohnt.

Eine sichere Besiedlung kann seit 1613 nachgewiesen

werden. Vorher erscheint Einödsbach nur

in einem Alpverzeichnis von ca. 1550 (Archivdatierung

1480). Da die Alpe Einödberg, zu deren

Füßen Einödsbach liegt, schon 100 Jahre früher

genannt ist, wird vermutet, dass sich ein Alp-

be sitzer hier im 16. Jahrhundert über das

Zwischenstadium eines Auszuges, d. h. einer

Sommerwohnung, sesshaft machte. Durch das

Gemeindeedikt kommt die Ortschaft 1818 zur

neugebildeten politischen Gemeinde Oberstdorf.

Der Name klärt sich von selbst.

Alex Rößle

INFO:

Wussten Sie schon

Was haben die Gemeinden

Görlitz, List, Oberstdorf und

Selfkant gemeinsam Diese vier

Orte haben sich zum Zipfelbund

zusammengeschlossen, da

sie geografisch am äußersten

Rand der Bundesrepublik

liegen. Einödsbach ist damit der

südlichste Punkt Deutschlands.

Mit dem sog. „Zipfelpass“ haben

Sie die Möglichkeit, Stempel aus

den entsprechenden Rathäusern

oder Tourist-Informationen zu

sammeln. Wer innerhalb von

vier Jahren alle vier Stempel

gesammelt hat, kommt in den

Genuss des Zipfel-Paketes, in

dem die ortstypischen Produkte

aus den vier Zipfeln verschickt

werden. Damit der Zipfelpass

abgestempelt wird, muss

der Inhaber mindestens eine

Übernachtung in dem jeweiligen

Ort nachweisen können.

053


OBERSTDORF GENUSS Mehr als nur Käse

MEHR ALS NUR KÄSE!

BESUCH EINER SENNALPE

Käse und Milch ganz ursprünglich und natürlich genießen

INFO:

Willkommen auf den

Oberstdorfer Sennalpen!

Wie wird aus roher Milch

leckere Allgäuer Butter oder

würziger Bergkäse Mehr über

die Käseherstellung erfahren

und echten Bergkäse kosten Die

Oberstdorfer Sennalpen freuen

sich auf Sie!

Kutschfahrt

in die Oberstdorfer Hochtäler mit Einkehrmöglichkeit

(Aufenthalt ca. 1,5 - 2 Std.)

Lohnkutscherei

Blattner

Alpe Schrattenwang



Wurst - Käse - Feine Brände - Honig - Edles - Spezielles

Probieren Sie unsere hausgemachten Kuchen nach Saison und

deftige Brotzeiten in gemütlichem Ambiente.

Abfahrt täglich 11 Uhr

gegenüber der NEBELHORNBAHN, Oststr. 37

(Anmeldung erforderlich)

Kartenverkauf und Anmeldung im

Oberstdorfer Käsladen

Telefon 08322-8635 oder 3942

info@lohnkutscherei-blattner.de

gegenüber der Nebelhornbahn, Oststraße 37

FAMILIE BLATTNER

Geöffnet: Mo - Sa 9.30-18.00 Uhr / So und Feiertage 11.00-17.00 Uhr

Oststraße 37 * 87561 Oberstdorf * Telefon 08322-8635

info@oberstdorfer-kaesladen.de * www.oberstdorfer-kaesladen.de


OBERSTDORF GENUSS

Mehr als nur Käse

TIPP

OBERSTDORFER

SENNALPEN MIT

KÄSE-SCHAUBETRIEB:

Auf saftigen, grünen Bergwiesen mit über siebzig verschiedenen Kräuterarten und Gräsern wird das robuste

Allgäuer Braunvieh von Juni bis September gesömmert. Die dort gewonnene Milch wird dann direkt vor Ort

zu Bergkäse und Butter verarbeitet. Auf insgesamt sieben verschiedenen Sennalpen in den Oberstdorfer

Bergen können Sie in luftigen Höhen zum Beispiel bei einem kühlen Bier oder einem Erfrischungsgetränk

diese Butter und den würzigen Käse in Form einer Brotzeit, auch mit geräuchertem Schinken, leckerer

Wurst, Kaminwurzen u. v. m. genießen. Auf der größten und höchstgelegenen Bergkäserei Deutschlands, der

Alpe Schlappold am Fellhorn, können Sie einem Senner bei der Käseherstellung nach alter Tradition

zuschauen. Am bequemsten erreichen Sie die Alpe mit der Fellhornbahn. Von der Station

Schlappoldsee sind Sie, auch mit Kinderwagen, nach nur 30 Minuten in einem kleinen Paradies!

· Alpe Schlappold

im Gebiet Fellhorn

· Alpe Schrattenwang

im Gebiet Söllereck

· Alpe Oberau

im Trettachtal

· Schaukäserei Besler‘s

Schwand mit Sennerstüble.

Führungen auf Anfrage.

Öffnungszeiten: ganzjährig

Lage: Schwand, südlich des

Freibergsees

Erreichbar: zu Fuß von der

Skiflugschanze aus in

30 Minuten

Weitere Informationen

erhalten Sie in den

Tourist-Informationen

oder unter Tel. 0 83 22 / 700 - 0

ALPE ESCHBACH 949 m

Öffnungszeiten:

Anfang Mai - Oktober

Lage: Am Ende des Birgsauertales,

kurz vor der Weggabelung Einödsbach /

Rappenalptal

Erreichbar: zu Fuß (ca. 2 ½ Std.), mit

dem Rad (ca. ¾ Std.) entlang der Stillach,

Richtung Birgsau oder mit dem Bus

(Haltestelle hinter der Alpe)

Info: Die Alpe ist im Besitz der Oberstdorfer

Rechtler und wird von Familie

Brutscher mit ca. 10 Stück Jungvieh und

ca. 14 Milchkühen bewirtschaftet. Die

Milch wird täglich zu Berg- und Alpkäse

sowie zu Butter verarbeitet.

ALPE OBERAU 1.006 m

Öffnungszeiten:

Mitte Mai – Mitte Oktober

Lage: Im Trettachtal, kurz nach der

Spielmannsau

Erreichbar: vom Renksteg-Parkplatz

(1 ¾ bis 2 Std.) oder vom Oybele-Parkplatz

(1 ¾ bis 2 Std.)

Info: An die Alpe auf 1.006 m Höhe

ist die Jungviehalpe Untermädele auf

1.200 - 1.650 m Höhe angeschlossen.

Ca. 60 Stück Jungvieh und ca. 12 Kühe

werden dort gesömmert. Die Milch wird

täglich zu Sennalp-Bergkäse und Butter

verarbeitet.

ALPE SCHRATTENWANG-

SÖLLERECKBAHN 1.400 m

Öffnungszeiten:

Mitte Mai - Anfang November

Lage: rechterhand der Bergstation

Söllereckbahn

Erreichbar: zu Fuß oder mit der

Bergbahn

Info: Im Sommer ist die Alpe mit ca.

20 Kühen, einem Stier und Schweinen

beschlagen.

ALPE BREITENGEHREN 1.150 m

Öffnungszeiten:

Anfang Mai bis Oktober

Lage: Die Breitengehren-Alpe liegt

etwa in der Mitte des Rappenalptales.

Erreichbar: Vom Parkplatz der Fellhornbahn

Talstation ist eine ca. 2-stündige

Rundwanderung über Einödsbach

möglich. Wer möchte, kann sich ca.

30 Minuten Fußmarsch sparen, indem er

mit dem Bus bis zur Haltestelle Birgsau

fährt (für PKW-Verkehr gesperrt!).

Info: Die Breitengehren Alpe wurde im

Jahre 1746 erstmals in Steuerbüchern

erwähnt und Ende des 19. Jhd. von Prinzregent

Luitpold erworben. Mittlerweile

zählt die Alpe zum Besitz der Stiftung

„Allgäuer Hochalpen“.

ALPE SCHATTWALD-ROHR-

MOOS 1.000 - 1.200 m

Öffnungszeiten:

Mitte Mai - Mitte Oktober

Lage: im Rohrmoostal auf 1.050 m

an der Rohrmooser Straße zwischen

„Zimmerplätz“ und Rohrmoos am Fuße

der Kakenköpfe

Erreichbar: zu Fuß oder mit dem

Auto (Mautstr.), über die Fahrstraße von

Tiefenbach nach Rohrmoos

Info: Die Schattwald-Alpe wird heute

als Jungvieh- und wieder als Sennalpe

genutzt, wie bereits bei ihrer ersten

Erwähnung 1498.

ALPE SCHLAPPOLD 1.760 m

Öffnungszeiten:

Anfang Juni - Mitte Oktober

Lage: Stillachtal (südlich von Oberstdorf)

Erreichbar: mit der Fellhornbahn

von der Station Schlappoldsee,

über den Grat von der Söllereckbahn

Richtung Fellhorn (für Geübte) oder mit

dem Mountainbike auf dem asphaltierten

Weg zum Fellhorn

Info: Deutschlands höchstgelegene und

älteste Sennalpe. Jedes Jahr werden rund

100 Kühe hinauf getrieben. Aus ca.

1.000 - 1.200 Litern Milch werden

täglich nach uraltem Rezept Alpbergkäse,

Butter, Joghurt und Quark erzeugt.

SÖLLERALP OBERSTDORF

1.523 m

Öffnungszeiten:

Anfang Juni - Ende Oktober

Lage: Am Ost-Hang des

Söllerecks

Erreichbar: Auffahrten mit der

Söllereck-, Fellhorn- oder Kanzelwandbahn

möglich

Info: Die Milch, aus der täglich

Butter und Bergkäse gewonnen

werden, wird noch wie früher in

einem Käskessel über der offenen

Feuerstelle erhitzt.

055


OBERSTDORF GENUSS Alpwirtschaft

ALPWIRTSCHAFT

IN OBERSTDORF

Das Ursprüngliche hat sich bis heute auf den

Allgäuer Alpen, die auch das Erscheinungsbild der

Oberstdorfer Berge sehr stark geprägt haben,

erhalten. Sie wurden damals zur Aufzucht von

Geißen, Schafen und Pferden genutzt. Die

Beweidung des Hochgebirges über hunderte von

Jahren durch Nutztiere hat ihr heutiges Aussehen

mit geschaffen. Das Höhenklima, die artgerechte

Weidehaltung der Rinder und der vielfältige

Pflanzenbestand bringen hochwertige Lebensmittel

als gesunde Alternative zu Produkten aus

der Massenproduktion hervor.

BEWIRTSCHAFTETE ALPEN IN OBERSTDORF

NAME

STANDORT

Aibele-Alpe Galtalpe im Rohrmoostal, hinter der Wasserscheide

Alpe Bierenwang an der Südostflanke des Fellhorns (ganzjährig)

Alpe Hinterer Einödsberg auf dem Einödsberg oberhalb von Einödsbach gelegen

Alpe Osterberg

westlich vom Engenkopf über dem Rohrmoostal gelegen

Alpe Schattwald* im idyllischen Rohrmoostal gelegen

Breitengehren Alpe* direkt am Rappenalpbach im Rappenalptal

Buchrainer Alpe am höchsten Punkt der gleichnamigen Steig, am Anfang des Rappenalptales

Man unterscheidet zwei Arten von Alpen: Das

Jungvieh (=Galtvieh) wird auf Galtalpen getrieben,

deren Weideflächen bis auf 2.000 m reichen. Hier

ist die Aufgabe der Hirten aufgrund der klimatischen

und landschaftlichen Gegebenheiten

extrem schwer. Umso größer ist die Freude, wenn

die Herde unversehrt am Tag des Viehscheides ins

Tal zurückkehrt und den Besitzern übergeben

werden kann. Die meisten ausgewachsenen

Milchkühe verbringen ihre Sommerfrische auf

tiefer gelegenen Sennalpen, wo die Milch zu Käse

oder Butter verarbeitet wird. Das Vieh der

Sennalpen wird am „Matthästag“ (21. September)

blumenbeschmückt ins Tal abgetrieben.

Dietersbachalpe

Eschbach-Alpe*

Gerstrubner-Alpe

Hintere Traufberg-Alpe

Käseralpe

Lugenalpe

idyllisch zwischen Höfats und Kegelkopf gelegen

am Talboden des Stillachtales südlich von Birgsau gelegen

unterhalb der Höfats im Dietersbachtal

im wildromantischen Traufbachtal

am Talabschluss des Oytals am Fuße der Höfats gelegen

liegt oberhalb des Oytals auf dem Weg zum Hahnenkopf

Eine ebenso lange Tradition haben die Oberstdorfer

Gassenkühe, die für die Milchversorgung im

Sommer im Tal zurück gehalten wurden. Auch

diese Kühe ziehen – normalerweise am 20. September

– blumengeschmückt durch die Gassen.

Oberau*

liegt kurz hinter Spielmannsau zwischen Traufberg und den Wildgundköpfen

Peters Älpele

auf dem Weg von Einödsbach zur Rappenseehütte

Piesenalpe Sennalpe* im Rohrmoostal, am Piesenkopf gelegen

Schlappold-Alpe* in der Nähe des gleichnamigen Sees unterhalb vom Schlappold- und Söllerkopf

Schrattenwang Alpe* unterhalb des Söllerkopfes in der Nähe der Söllereckbahn Bergstation

Seealpe

im Gebiet der Nebelhornbahn und am Seealpsee

Sölleralpe*

unterhalb des Grates zwischen Söllerkopf und Söllereck gelegen

Untere Guten Alpe inmitten des schönen Oytals in der Nähe des Oybaches

* Sennalpe Änderungen vorbehalten

BEGRIFFSERKLÄRUNG ALPE

Alpen sind Wirtschaftsobjekte, die infolge

Höhenlage und der dadurch gegebenen

klimatischen Verhältnisse landwirtschaftlich

nur während einer beschränkten Vegetationsperiode

zur Viehhaltung genützt werden

können und wegen der Entfernung von den

Heimgütern eine von diesen getrennte und

besondere Bewirtschaftung erfordern.

Bewirtschaftung ist abhängig von der Alpfahrt und dem Viehscheid. Frühester Beginn Anfang Mai

bis maximal Ende Oktober.

056


OBERSTDORF GENUSS Gastronomie am Wegesrand

GASTRONOMIE

AM WEGESRAND

EINKEHR- UND AUSFLUGSLOKALE IN OBERSTDORF –

SCHLEMMEN UND GENIESSEN IN TRAUMLAGE

* Bitte beachten Sie die Ruhezeiten der Betriebe. Eine Liste aller Ruhezeiten bekommen Sie an der

Tourist-Information im OberstdorfHaus oder scannen Sie diesen QR-Code mit Ihrem Smartphhone:

Ein herzliches Willkommen erwartet Sie bei den freundlichen Gastwirten nicht nur im

Zentrum Oberstdorfs, sondern auch in den Tälern und am Rande der Bergwege.

Ob urige Berggasthöfe, gemütliche Cafés oder

Gourmet-Restaurants – zahlreiche Ausflugslokale

laden Sie mit regionalen und internationalen

Spezialitäten zur Rast ein.

Von leckerem Kaffee und selbstgebackenem

Kuchen oder einem erfrischenden Eisbecher auf

der Sonnenterrasse über eine deftige Brotzeit mit

dem typischen, frisch gezapften Allgäuer Bier bis

hin zu erlesenen Wildspezialitäten und einem

edlen Tropfen Wein dazu - schalten Sie einen

Gang zurück und genießen Sie inmitten der

heimischen Natur das breite Angebot an Gaumenfreuden!

Probieren Sie den schmackhaften,

hausgemachten Berg- oder Ziegenkäse und

weitere regionale Leckerbissen aus eigener

Erzeugung der Bergbauern-Landwirtschaft!

Die Ruhetagsliste der Oberstdorfer Ausflugslokale

und Einkehrmöglichkeiten erhalten Sie als

Unterstützung zur Tourenplanung im Internet

unter www.oberstdorf.de und in der Tourist-

Information. Die Oberstdorfer Gastwirte freuen

Sich auf Ihren Besuch! „Guten Appetit!“

TIPP

GUT ZU WISSEN:

Damit Sie auch zu Hause nicht

auf kulinarische Köstlichkeiten

verzichten müssen, finden Sie

die typischen Allgäuer Rezepte,

zum Beispiel für Allgäuer Kässpatzen,

Kaiserschmarren oder

Flädlesuppe im Internet unter

www.oberstdorf.de

057


OBERSTDORF SPIELPLATZ Spiel, Spaß und Abenteuer

TIPP

Den großen Natur- und

Abenteuerspielplatz rund um

die Oberstdorfer Bergwelt gibt

es für Familien jetzt inklusive!

Zahlreiche Oberstdorfer

Vermieter bieten das Angebot

„Grenzenlos Wandern“ an,

das neben der Übernachtung

zusätzlich den Bergbahnpass

für die Zweiländerwanderregion

Oberstdorf-Kleinwalsertal

enthält.

INFO:

SPIEL, SPASS & ABENTEUER

IM FAMILIENURLAUB –

OBERSTDORF LÄSST KINDERAUGEN LEUCHTEN!

Hier dürfen Kinder noch Kinder sein!

In Oberstdorf ist für Familien das ganze Jahr und

bei jedem Wetter etwas geboten!

Auf Ihre Sprösslinge wartet ein riesiger und

abenteuerlicher „Naturspielplatz“ - die Allgäuer

Bergwelt. Auf 815 m finden Sie grüne Wiesen,

umgeben von bis zu 2.224 m hohen Bergen. Am

Söllereck lockt der SöllereckRodel, eine Ganzjahres-Rodelbahn.

Am Nebelhorn genießt man ein

400-Gipfel-Panorama.

Mit den drei Oberstdorfer Bergbahnen kommt

Ihre Familie hoch hinaus – Kinder bis 18 Jahre

fahren an Fellhorn und Söllereck sogar kostenlos!

Früh morgens zur Alpe wandern, auf dem Weg

dorthin heimischen Tieren wie dem Murmeltier

begegnen und oben angekommen dem Senner

beim Käsen über die Schulter schauen. Am

Nachmittag Schwimmen, Radeln, Picknick machen

oder Minigolfen. Das Eislaufzentrum mit seiner

Schlittschuhbahn hat zu jeder Jahreszeit geöffnet,

Reiten in Tiefenbach oder auf dem Ponyhof,

Drachen- und Gleitschirmfliegen sowie Tennis sind

ebenfalls im Angebot. Falls Sie auch einmal etwas

ohne Ihre Kinder unternehmen möchten, sind Ihre

Sprösslinge von 2 bis 12 Jahre in der Nordi-Betreuung

bei bestens ausgebildeten Erzieherinnen

in guten Händen. Sie kümmern sich mit viel Herz

und Engagement um Ihre Kleinen. Mit ihren tollen

Ideen und Programmen kommt nie Langeweile

auf! Denn dann wird auf dem großen Kletterbaum

gekraxelt, Tischfußball gespielt, auf den bunten

Sitzkieseln geturnt, in der Kinderküche gekocht,

in der Puppenecke gespielt und vieles mehr

unternommen. Spielen, basteln, töpfern, kochen,

einen eigenen Film drehen oder ein Besuch bei

Polizei und Feuerwehr sind beim abwechslungsreichen,

spannenden Kinderferienprogramm

angesagt. Auf Jugendliche von 12 bis 20 Jahren

wartet ein spezielles Jugendferienprogramm.

Als Kinderland-Ort und Partner der Qualitätsmarke

der Bayern Tourismus Marketing GmbH sind

kinderwagenfreundliche Wanderwege, Spielplätze,

Allwetterprogramme u. v. m. in Oberstdorf

selbstverständlich.

Familienerlebnis

Kletterwald Söllereck:

Siehe Seite 63

058


OBERSTDORF SPIELPLATZ Kinder, Kühe inklusive

TIPP

Frische Milch direkt von

glücklichen Kühen

Unser besonderer Tipp: Jedes

Kind erhält sein eigenes Oberstdorfer

Milchkännchen, mit dem

man die leckere Milch direkt bei

teilnehmenden Bauernhöfen

kaufen kann. Allabendlich,

gegen 17 Uhr, geht es für die

Oberstdorfer Kühe zurück in ihre

Ställe, wo sie gemolken werden.

Zwischen 18 und 18.30 Uhr

können Kinder dann mit ihren

Kännchen die Milch beim

Bauern holen. Die teilnehmenden

Höfe finden Sie unter:

www.oberstdorf.de

KINDER, KÜHE INKLUSIVE!

12. MAI – 01. JULI & 06. OKTOBER – 04. NOVEMBER 2012

ALLE BERGBAHNEN SIND INKLUSIVE, KINDER WOHNEN BIS ZUM

12. GEBURTSTAG GRATIS UND HABEN IN BEGLEITUNG IHRER ELTERN

FREIEN EINTRITT IN DIE OBERSTDORF THERME! GENIESSEN SIE DEN

PERFEKTEN FAMILIENURLAUB IN OBERSTDORF IM ALLGÄU.

* DIE PAUSCHALE IST IM INTERNET UNTER WWW.OBERSTDORF.DE ODER DIREKT BEI DEN TEILNEHMENDEN GASTGEBERN BUCHBAR.

059


OBERSTDORF SPIELPLATZ Wandern für Familien


WANDERN FÜR

WANDERWEGE AUCH MIT KINDERWAGEN BEFAHRBAR

SÜDEBENE

Es gibt einige bequeme und flache Rundwege

durch die Wiesen auf der Südebene, die beliebig

ausbaubar sind, z. B. zur Stillach, mit folgenden

Ausgangsmöglichkeiten ab Oberstdorf Haus

über:

· Prinzenstraße – Wannackerstraße

· Prinzenstraße – Auf der Höhe

· Seb.-Kneipp-Weg – Fuggerpark – Fuggerstraße

– Heuweg

· Seb.-Kneipp-Weg – Fuggerpark – Fuggerstraße

überqueren zur nächsten Querstraße Freibergstraße

– Meyersoygasse

· Marktplatz – Weststraße

· durch den Kurpark über den Mühlenweg – am

Minigolfplatz rechts zum Haldenweg am Waldrand

entlang bis zur Lorettostraße

Besichtigungsmöglichkeit östlich der Südebene:

DIE LORETTOKAPELLEN

KARATSBICHL ca. 5 km

Ab dem Oberstdorf Haus, über den Sebastian-

Kneipp-Weg und die Freibergstraße weiter in die

Meyersoygasse führt Sie dieser Wanderweg Richtung

Süden durch schöne, bunte Wiesen.

Bei den Bauernhöfen können Sie rechts zur Stillach

abzweigen, oder weiter bis Westumgehung / Ziegelbachbrücke.

Dann auf dem Stillachdamm nach

Norden zurück bis zur

Möserbrücke. Hier geht

es weiter über die Straße

zum Café Karatsbichl, das

einen wunderbaren Bergpanoramablick

verspricht.

Das ruhig gelegene Café

ist bekannt für seine

lebend frischen Forellen aus eigenem Quellwasser.

Die Kinder können sich auf dem großen Spielplatz

am Haus mit Tarzanschaukeln vergnügen und Eis

aus eigener Herstellung genießen. Zurück geht es

wieder über den Wiesenweg Richtung Ortszentrum.

RUNDWEG NACH RUBI ca. 7 km

Vom Eisstadion nach der Straßenüberführung

rechts in den Fußweg einbiegen, dem Flusslauf

der plätschernden Trettach folgend zur

Dummelsmoosbrücke – weiter den schattigen

Waldweg entlang bis zur Fußgängerunterführung

der Kreisstraße zum Ortsteil Rubi

vorbei am Inform Park (unter anderem Einkehr-,

Tennis- / Kegelmöglichkeit) zum Illerursprung,

wo die drei Flüsse Breitach, Stillach und Trettach

zur Iller zusammenfließen. Nun geht es

weiter auf dem Illerdamm zum Illersteg. Rechts

ab führt dann der Weg nach Rubi. Dort gibt es

drei gemütliche Einkehrmöglichkeiten (zum Teil

mit Spielplatz), die mit leckeren Speisen und

erfrischenden Getränken für die wohlverdiente

Stärkung zwischendurch sorgen.

Zurück nun entweder auf dem neu erbauten

Fuß- und Radweg entlang der Kreisstraße oder

in östlicher Richtung durch Rubi und über Riedweg

– Hessenwinkel – Kalkofenweg

KÜHBERG – OYTAL ca. 10 km

Über die Mühlenbrücke (bei der Nebelhornbahn-Talstation)

vorbei an den Schattenbergschanzen

in der Erdinger Arena (Besichtigungsmöglichkeit)

hinauf zum Kühberg – dem

Logenplatz über Oberstdorf. Hier warten eine

Einkehrmöglichkeit und ein Spielplatz. Von dort

geht es auf fast ebener Straße ins idyllische

Oytal und durch die mit großen Bäumen

gesäumte Allee zum Oytalhaus. Dort finden Sie

im Berggasthof mit großem Kinderspielplatz

eine weitere Einkehrmöglichkeit. Außerdem

befindet sich hier auch das Alpinmuseum mit

Interessantem und Wissenswertem über

Pflanzen und Tiere im Oytal, einer Duftorgel,

Greifkästen und Eco Board. Interessant für

große und kleine Gäste gleichermaßen ist auch

der Natur erlebnisweg „Auf den Spuren der

Gämsen“, der ab dem Oytalhaus beginnt.

060


OBERSTDORF SPIELPLATZ Wandern für Familien

SÖLLERECK-TALSTATION –

FREIBERGSEE ca. 10 km hin und zurück

Ausgangspunkt: Söllereckbahn-Talstation, ca.

1.000 m ü. M. (Parkmöglichkeit, Busverbindung,

Einkehrmöglichkeiten, Fahrt mit dem ganzjährigen

SöllereckRodel, Erlebnisspielplatz) über den

Edmund-Probst-Weg (Lehrpfad) zum Gasthaus

Bergkristall und weiter Richtung Freibergsee

(930 m), hier links- oder rechtsseitig um den See.

Rückweg entweder auf der anderen Seite um den

Freibergsee wieder zurück zum Ausgangspunkt

oder nach Schwand (zwei Einkehrmöglichkeiten

in Schwand) über die asphaltierte Straße zum

Auslauf der Skiflugschanze. An der Stillach entlang

zu Fuß oder mit dem Bus nach Oberstdorf.

MOORWEIHER 896 m ü. M.

Länge ca. 4 km hin und zurück

Bei der Mühlenbrücke nahe der Nebelhornbahn-

Talstation westseitig der Trettach über befestigten

Fußweg ansteigend zum Moorbad, links

um den Moorweiher (Lehrpfad), dann an der

Hollywood-Schaukel entweder rechts vorbei zur

Badeanstalt und auf gleichem Weg zurück. Oder

links Richtung Krappberg (Einkehrmöglichkeit

linker Hand) und direkter, jedoch steiler und

schmaler Abstieg (nicht mit Kinderwagen), zu

den Lorettokapellen. Als Alternative bietet sich

bei der Weggabelung am Krappberg der Weg

nach rechts über die Hofmannsruh an (herrlicher

Aussichtspunkt). Der Weg führt uns wieder

zurück zum Ausgangspunkt.

UFF D´R ALP Naturerlebnis an der Seealpe

An verschiedenen Erlebnisstationen bekommt

der Besucher einen abwechslungsreichen Zugang

zu Natur und Bergwelt. Im Vordergrund steht

das Leben auf der Alpe. Erfahren Sie Kurioses

bis Wissenswertes über das Zusammenspiel von

Mensch, Natur und Tier und genießen Sie die

herrliche Bergwelt. Mehrere Stationen auf dem

ca. 2 - 3 km langen Erlebnisweg laden ein, sich

mit der Natur und ihren vielschichtigen Zusammenhängen

auseinander zu setzen: Kennen Sie

den wahren Klang der Berge Wissen Sie, welche

Bäume hier oben noch wachsen und welche

Funktion sie erfüllen Warum das Vieh hier braun

ist Uff d‘r Alp – bei jeder Witterung ein tolles

Erlebnis an der Station Seealpe am Nebelhorn.

TIPP

Rund um den Moorweiher wurde der MOOR-

LEHRPFAD angelegt mit Lehrtafeln zu

Pflanzen, Tieren und Geologie. Am Weiher und

im Wald können Sie mit den Kindern die Tierund

Pflanzenwelt beobachten (Seerosen, Frösche,

Fische, Enten, Reiher, Eichelhäher, Spechte, Eichhörnchen

u. v. m.) Nutzen Sie im Sommer unsere

Badeanstalt „Moorbad“ mit großer Liegewiese

und Kinder-Spiellandschaft. Auch im Winter gibt

es hier bei Schönwetter Einkehrmöglichkeit und

eine Sonnenterrasse.

Weitere Wandermöglichkeit vom Moorweiher

aus ins TRETTACHTAL bis zum Christlessee

und nach Spielmannsau: vom Moorweiher in

südlicher Richtung durch den Wald mündet der

Weg in die Fahrstraße (für den öffentlichen Verkehr

gesperrt), die am Golfplatz Gebrgoibe vorbei

nach Spielmannsau führt. Weiter Richtung

Süden erreichen Sie den Christlessee (ca. 2 km):

Bei der Abzweigung am südlichen Ende des

Golfplatzes entweder geradeaus der Hangstraße

entlang oder nach links über die Zwingbrücke

am Gasthof Dietersberg vorbei und bei Gottenried

wieder auf die andere Seite der Trettach

wechseln. Weiter in ca. 15 min. zum Christlessee.

TIPP

Der klare CHRISTLESSEE fasziniert mit

seiner smaragdgrünen Farbe. Spielbereich am

Waldhotel oberhalb des Sees und zwei Einkehrmöglichkeiten.

Vom Waldhotel weiter bis nach Spielmannsau

sind es noch ca. 2 km (Einkehrmöglichkeit,

Kinderspielplatz, großer Bauernhof). Rückweg:

gleiche Strecke wie oben beschrieben oder

Rückfahrmöglichkeit auf Anfrage mit Kleinbus

oder Pferdewagen

INFO:

Kontakt:

Nebelhornbahn

Nebelhornstr. 67

87561 Oberstdorf

Infotel.+ 49 (0)700 / 55 53 36 66

www.das-hoechste.com

061


OBERSTDORF SPIELPLATZ Wandern für Familien

TIPP

SKIFLUGSCHANZE - FELLHORNBAHN

ca. 15 km hin und zurück

Vom Oberstdorf Haus in südlicher Richtung die

Prinzenstraße entlang, vorbei an den Lorettokapellen

– rechts in den Wiesenweg bis zum

unteren Renksteg (Brücke), nun entweder

links- oder rechtsseitig flussaufwärts der Stillach

entlang am oberen Renksteg (Holzbrücke) vorbei

und weiter zur

HEINI-KLOPFER-SKIFLUGSCHANZE

Mit Doppelsesselbahn und Schrägaufzug zur

Plattform des Anlaufturms und den herrlichen

Blick rundum und auf den Freibergsee genießen

(ohne Kinderwagen). Wieder am Auslauf weiter

linkerhand der Stillach durch ein Waldstück bis

Faistenoy.

ALTERNATIV: Schönere Strecke, jedoch mit

steilerem Anstieg die asphaltierte Steige nach

Schwand und weiter über Ringang nach Faistenoy.

Hier bietet sich die Möglichkeit zur Auffahrt aufs

FELLHORN (große Kabinenbahnen, Aussichts-

und Sonnenterrasse, Kinderspielplatz

an der Station Schlappold, Kindertrageverleih,

Blumen- und Wanderlehrpfad, Naturkundliches

Info-Zentrum „Bergschau 2.037“ an der Gipfelstation).

Im Sommer lohnt sich ein Besuch der

Schlappoldalpe.

Busverbindung zwischen Fellhornbahn und

Oberstdorf, Parkmöglichkeiten in Faistenoy, an

der Skiflugschanze und am Renksteg

Am Ostufer der Trettach zum Ausgangspunkt.

An der TRETTACH gibt es zahlreiche Möglichkeiten,

mit Kindern am Wasser zu spielen.

NOCH MEHR FAMILIENAKTIVITÄTEN

Auf dem Rückweg einer Wanderung lohnt sich

ein Spiel auf unseren Minigolfplätzen (bei

der Nebelhornbahn und am Fuggerpark). Auch

der Besuch des Abenteuerspielplatzes

„Wichteltreff“ zwischen Reichenbach und Rubi

verspricht jede Menge Spaß! Weitere Spielplätze

finden Sie in der Frh.-v.-Brutscher-Straße (neben

der Evang. Kirche), an der Flachsröste (oberhalb

des Eisstadions), an den Bergbahnen sowie bei

vielen Gastronomiebetrieben. Gleichermaßen

beliebt ist eine Fahrt mit dem Marktbähnle.

Informieren Sie sich über das aktuelle Programm.

Ebenso gibt es Pferdewagen- bzw. Schlittenfahrten

im Winter oder Busausflugsfahrten

in die umliegende Region. Besuchen Sie das

berühmte Schloss Neuschwanstein oder

die Blumeninsel Mainau im Bodensee. In

unserem Nordi Club im Oberstdorf Haus wird

eine umfassende Kinderbetreuung (von 2 bis

12 Jahre) geboten. Sollte es mal regnen, gibt

es noch viel zu unternehmen, z. B. Eislaufen,

Besuch des Heimatmuseums mit dem größten

Lederskischuh der Welt, im Oberstdorf Haus

können Spiele und Bücher ausgeliehen werden.

Die Oberstdorf Therme mit Eltern-Kind-

Bereich, Kinderrutsche und großem Wellenbad

verspricht jede Menge Spaß.

Auch das NEBELHORN ist einen Besuch

wert mit seinem 400-Gipfel-Panorama, kinderwagengeeignetem

Spazierweg, Kinderkraxen-

Verleih, Kinderspielplatz mit Kletterwand und

Seilrutsche. Geführte Wanderungen botanischgeologisch

und Fotopirsch mit dem Jäger.

JÄGERSTAND – GRUBEN

ca. 4 km hin und zurück

An der Mühlenbrücke westseitig anfangs

Richtung Moorweiher, dann links abbiegen an

der Trettach entlang zum Jägerstand (Einkehrmöglichkeit),

hier über die Brücke, am anderen

Trettachufer entlang bis nach Gruben (Einkehrmöglichkeit)

In der Tourist-Information erhältlich:

· Kinderferienprogramm mit vielseitigem

Angebot

· Informationen und Anmeldung zum

Nordi Club

· „Oberstdorf Magazin“ mit weiteren

Adressen zur Kinderbetreuung

· eine Auflistung der Gastronomiebetriebe in

und um Oberstdorf, wer z. B. Spezielles für

Kinder anbietet

Dies ist nur eine kleine Auswahl an Familienangeboten,

um Ihnen einen groben Überblick

zu verschaffen und erhebt keinen Anspruch

auf Vollständigkeit!

062


OBERSTDORF SPIELPLATZ Familienberg Söllereck

FAMILIENBERG

SÖLLERECK

VERGNÜGLICHES WANDERN, NATUR ERKUNDEN UND

FREIZEITSPASS FÜR GROSS UND KLEIN

Das Söllereck gilt als wahres Familiengebiet. Besonders bei kleinen Gästen ist mit

kinderfreundlichen Angeboten für gute Laune bestens gesorgt.

INFO:

Geologisch-Botanische

Wanderung:

Nach 15 Jahren wieder

Geologisch-Botanische

Wanderungen am Söllereck!

Familien mit Kindern sind

herzlich willkommen.

Dienstags 09.30 bis 12.00 Uhr,

Treffpunkt: Söllereckbahn

Talstation

KLETTERSPASS IN LUFTIGEN HÖHEN

Gleich neben dem Berghaus Schönblick an der

Bergstation der Söllereckbahn auf knapp

1.400 m liegt der Kletterwald Söllereck,

Deutschlands höchstgelegener Kletterwald! Von

spielerischen Kinderparcours bis zu sportlichen

Erwachsenenparcours findet jeder seine

Herausforderung. Spaß, Spannung und Abenteuer

für die ganze Familie sind auf den sieben Parcours

mit 52 Elementen garantiert. Parcours 1 und 2

sind mit einer speziellen Kindersicherung

ausgerüstet.

INFO:

Geführte Wanderung:

Jeden Donnerstag um 10.30 Uhr

findet eine geführte Wanderung

über den Naturerlebnisweg

am Söllereck statt. Die

Besonderheiten entlang des

Weges erläutert eine Führerin.

So wird beispielsweise am Weg

über das Hühnermoos nach dem

Sonnentau Ausschau gehalten

oder erklärt, was Flysch ist, und

warum das Söllereck eigentlich

mal Meeresgrund war.

Die Führungen sind für Gäste der

Söllereckbahn gratis.

Tel. 0 83 22 / 98 756

AUF FLOTTEN KUFEN UNTERWEGS

Mit dem SöllereckRodel an der Talstation der

Söllereck-Bahn geht es in rasanter Fahrt mit einer

Geschwindigkeit von bis zu 40 km / h über Jumps,

Wellenstrecken und Kreisel ca. 850 m hinunter in

Richtung Kornau. Höhepunkt der Abfahrt ist die

Überquerung der B 19 auf einer 4,5 m hohen

Brücke. Und das Beste an diesem spannenden

Erlebnis: Rodeln kann man hier bei jedem Wetter!

NATURGENUSS MIT

ERLEBNISCHARAKTER

Flora und Fauna der Allgäuer Hochalpen lernen

große und kleine Wanderfreunde auf dem

Naturerlebnisweg am Söllereck kennen. Vierzehn

Stationen informieren auf der panoramareichen

Wanderung von der Bergstation Söllereckbahn

zum Berggasthof Hochleite über die Geologie der

Alpen, über die Anpassungsfähigkeit der Tiere und

Bäume, die Überlebensstrategien von Pflanzen

sowie die Zusammenhänge des alpinen

Schutzwaldes. Mitmachstationen für Kinder

sprechen alle Sinne an und der Barfußpfad mit

erfrischendem Wasserbecken sorgt für den

perfekten Abschluss der Wanderung.

Freibergsee-Wanderung auf Seite 61

063


OBERSTDORF KOMPAKT Barrierefreier Urlaub

DAS OBERSTDORFER

MARKTBÄHNLE

bietet Platz für einen

Schiebe rollstuhl. Das aktuelle

Programm erhalten Sie in

der Tourist-Information.

WEITERE INFOS UNTER

DER TELEFONNUMMER

+49 (0) 83 22 / 97 78 40.

TIPP

URLAUB

MIT DEM

ROLLSTUHL

OBERSTDORF

BARRIEREFREI ERLEBEN!

AUSFLUGS- UND FREIZEITTIPPS

MIT DEM ROLLSTUHL

· Behindertengerechte Bergbahnen in

Oberstdorf und Umgebung: Nebelhornund

Fellhornbahn Oberstdorf, Hornbahn

Hindelang, Hörnerbahn Bolsterlang,

Mittagschwebebahn Immenstadt,

Walmendingerhorn- und Kanzelwandbahn

Kleinwalsertal, Hochgratbahn Oberstaufen

· Bergschau

· Historischer Rundwanderweg

· Erdinger Arena

· Eislaufzentrum

· Kino: Cinecenter Oberstdorf

· Oberstdorfer Marktbähnle

AUSFLUGSFAHRTEN

Behindertengerechte Ausflugsfahrten ins

Tannheimer Tal, zum Schloss Neuschwanstein, an

den Bodensee und zu vielen weiteren Zielen in

der Umgebung werden vom Hotel Viktoria in

Rubi angeboten.

SÖLLERECKRODEL

Nervenkitzel pur – eine Fahrt mit dem Söllereck-

Rodel für Groß und Klein. Ob und wie der

SöllereckRodel für Gäste mit Handicap nutzbar ist,

entscheidet sich im Einzelfall. Notwendig ist auf

jeden Fall Beweglichkeit und Kraft in den Armen.

BREITACHKLAMM

Ein Besuch der Breitachklamm ist zu jeder

Jahreszeit ein Erlebnis. Jedoch nur mit sehr guter

Kondition und nach Rücksprache.

SONDERANGEBOTE FÜR BEHINDERTE

Heimatmuseum Oberstdorf:

Führungen für Blinde! Berühren verboten! Im

Oberstdorfer Heimatmuseum gilt dieses Verbot

ausnahmsweise nicht. Wo bäuerliches Gerät im

wahrsten Sinne des Wortes sonst bloß zur Schau

gestellt wird, dürfen sich blinde und stark sehbehinderte

Museumsbesucher mit all ihren Sinnen

zu den Ausstellungsstücken vorantasten und

sie begreifen.

Nähere Informationen:

Heimatmuseum Oberstdorf

Oststraße 13 · 87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 54 70 o. 23 70 o. 56 79

heimatmuseum@oberstdorf.de

www.heimatmuseum-oberstdorf.de

DER ÄLPLERTAG

Einen Tag auf einer richtigen Alpe verbringen!

Erleben Sie nicht nur die grandiose Berglandschaft!

Auf geteertem Alpweg erfahren Sie vieles

über die zahlreichen Heilpflanzen des Allgäus.

An der behindertengerecht ausgestatteten Alpe

angekommen, werden Sie den Kühen und

BARRIEREFREI

Schweinen einen Besuch abstatten und etwas

über die Käseherstellung erfahren. Während Sie

anschließend die hervorragend schmeckenden

Käsesorten bei einer zünftigen Brotzeit genießen,

bekommen Sie etwas über Sagen und Geschichten

des Allgäus zu hören und falls Sie spezielle

Fragen an den Hirten haben sollten, wird dieser sie

gerne beantworten.

Nähere Informationen und Anmeldung:

Adavasi-Tours · Cornelia Bader

Tel. +49 (0) 83 22 / 95 89 997

Mobil +49 (0) 1 70 / 23 83 072

info@adavasi-tours.de

www.adavasi-tours.de

WEITERE HILFREICHE TIPPS UND

INFORMATIONEN FÜR DIE PLANUNG

IHRES URLAUBS

BARRIEREFREIE UNTERKÜNFTE

finden Sie im Oberstdorfer Gastgeber verzeichnis

und im Internet unter

www.oberstdorf.de

064


OBERSTDORF KOMPAKT Barrierefreier Urlaub

BEHINDERTENGERECHTE TOILETTEN

(ÖFFENTLICH)

· P2 am Ortseingang

· Oberstdorf Haus

· Tourismuszentrum Alpenrose

· Bahnhof Oberstdorf

· Postgebäude (Nordeingang)

· Wandelhalle im Kurpark

· Oberstdorfer Kinos, Ludwigstraße 7

· „Erdinger Arena Oberstdorf im Allgäu“

· Fellhornbahn - Mittelstation

· Kanzelwandbahn Riezlern / Kleinwalsertal

· Nebelhornbahn - Bergstation Höfatsblick

· Breitachklamm, Ortsteil Tiefenbach (unteres

Eingangsgebäude)

· Moorbad Oberstdorf

Den Euroschlüssel erhalten Sie im Café am

Dorfbrunnen im Oberstdorf Haus und in der

Tourist-Information am Bahnhofplatz gegen eine

Leihgebühr von EUR 25,– .

BEHINDERTENGERECHTE

TELEFONZELLEN

· vor dem Oberstdorf Haus

· Dampfbierbrauerei, Bahnhofplatz

· Gasthof Viktoria, Riedweg 5, Rubi

BEHINDERTENGERECHTE PARKPLÄTZE

· P2 am Ortseingang

· an der evangelischen Kirche,

Freiherr-von-Brutscher-Straße

· am Bahnhofplatz

· am Mühlacker (gegenüber der

Nebelhornbahn)

· Ecke Weststraße / Luitpoldstraße

· Rathaus-Parkplatz

VERLEIH VON ROLLSTÜHLEN

Haus Altstetter

Frau Gabriele Rieber

Hauptstraße 14 · 87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 8322 / 51 96

(Scooter/ Rollator)

NOTDIENST FÜR ROLLSTÜHLE

GesundheitsEck

Adresse: siehe Rollstuhverleih

KURZZEITPFLEGE

Das Bayerische Rote Kreuz bietet im Haus der

Senioren in Oberstdorf die Möglichkeit der Kurzzeitpflege.

HAUS DER SENIOREN OBERSTDORF

Pflege und Betreuung im Zeichen der Menschlichkeit

Holzerstraße 17

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 97 990

Fax +49 (0) 83 22 / 97 79 977

info@ahoberstdorf.brk.de

www.brk-oberallgaeu.drk.de

BEHINDERTENBEAUFTRAGTE

Frau Annegret Hein

Kornau 40 a · 87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 98 68 11

Mobil: +49 (0) 160 / 77 85 644

NUTZUNG DER ÖFFENTLICHEN

VERKEHRSMITTEL

mit Behindertenausweis und gültiger Wertmarke

RVA (Regionalverkehr Allgäu) und Fa. Brutscher

(Oberstdorf-Fellhornbahn-Birgsau).

Hinweis für Rollstuhlfahrer: Auskunft zu den

Fahrzeiten der Niederflurbusse erhalten Sie bei der

RVA, Tel. +49 (0) 83 22 / 96 770.

· Inhaber eines Ausweises mit gültiger Wertmarke

können bei der RVA und der Fa. Brutscher den

öffentlichen Nahverkehr kostenfrei nutzen (ausgenommen

Kleinwalsertal und Ausflugsfahrten).

· Sollte im Ausweis eine Begleitperson ausgewiesen

sein, ist diese ebenfalls zur kostenlosen

Nutzung des Busses berechtigt.

· Sollte keine Wertmarke vorhanden sein, ist nur

die ausgewiesene Begleitperson frei, d. h. die

Begleitperson muss im Ausweis eingetragen sein.

GesundheitsEck

Ludwigstr. 2 · 87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 94 08 032

065


OBERSTDORF KOMPAKT Barrierefreier Urlaub

WILLKOMMEN IM

BARRIERE-

FREIEN

URLAUB!

WANDERN MIT

DEM ROLLSTUHL

Große Teile des Wegesystems können problemlos

mit dem Rollstuhl befahren werden! Das Zentrum

Oberstdorfs mit seiner Fußgängerzone, Spielstraßen

und verkehrs beruhigten Zonen lädt zu

einem Bummel ein.

Auch ein Ausflug in die romantischen Seiten täler

ist problemlos, da die Straßen asphaltiert und

für den öffentlichen Verkehr gesperrt sind. Die

Gastronomiebetriebe laden zur Einkehr ein!

SÜDEBENE

Einfache Wanderungen bieten sich in den

Ösch-Wiesen auf der Südebene Oberstdorfs

an. Zahlreiche Rundwege lassen sich beliebig

ausbauen.

Wandern Sie zum Beispiel entlang der

Stillach oder besichtigen Sie die Lorettokapellen!

Ausgangsmöglichkeiten:

· Prinzenstraße - Wannackerstraße

· Prinzenstraße – Auf der Höhe

· Sebastian-Kneipp-Weg – Fuggerpark –

Fuggerstraße – Heuweg

· Sebastian-Kneipp-Weg – Fuggerpark –

Fuggerstraße – Überquerung zur Freibergstraße

– Meyersoygasse

· Marktplatz – Weststraße – Wiesenweg

zur Stillach

GRUBEN

Ausgangspunkt ist die Mühlenbrücke, südlich

der Nebelhorn Talstation. Von dort geht es

entlang der Trettach auf zum Teil asphaltierter

Strecke Richtung Gruben. Nach kurzem Anstieg

erreichen Sie auf einem Kiesweg das

Café Gruben.

ca. 4 km hin und zurück

KÜHBERG – OYTAL

Mit dem Taxi hinauf zum Restaurant Café Kühberg

mit Aussichtsterrasse. Von dort aus geht

es auf asphaltierter, ebener Straße ins Oytal

bis zum Oytalhaus mit behinderten gerechten

Zugängen und Toiletten.

ca. 9 km hin und zurück

RUNDWEG NACH RUBI

Vom Eissportzentrum biegen Sie nach der

Straßenüberführung rechts in den Fußweg ein.

An der Trettach entlang geht es zur Dummelsmoosbrücke.

Sie folgen dem Waldweg rechterhand

bis zur Fußgänger-Unterführung der

Kreisstraße nach Rubi und wandern vorbei am

Fitnesspark zum Iller ursprung. Der Spazierweg

auf dem Illerdamm führt weiter zum Illersteg.

Rechts ab führt der Weg in etwa fünf Minuten

nach Rubi. Zurück geht es dann über den Radund

Fußweg parallel zur Straße Richtung

Oberstdorf.

Hinweis: Der Illerdamm kann auch, den

Illersteg überquerend, weiter bis Fischen,

Sonthofen und Kempten gut mit dem

Rollstuhl befahren werden!

ca. 7 km hin und zurück

GOLFPLATZ / GEBRGOIBE –

CHRISTLESSEE – SPIELMANNSAU

Nach einer kurzen Taxifahrt zum Golfplatz

gelangen Sie über die asphaltierte obere

Hangstraße Richtung Christlessee.

Das VdK-Waldhotel-Christlessee mit behindertengerechter

Toilette freut sich auf Ihren

Besuch! Weiter auf einer Schotterstraße können

Sie auch bis zur Spielmannsau wandern, einem

gemütlichen Gasthof mit Bauernhof.

ca. 13 km hin und zurück

SKIFLUGSCHANZE – FAISTENOY –

ANATSWALD – BIRGSAU

Vom Oberstdorf Haus in südlicher Richtung

vorbei an den Loretto-Kapellen, rechts in

den Wiesenweg bis zum unteren Renksteg. Nun

linksseitig flussaufwärts der Stillach,

den Oberen Renksteg passierend, weiter

Richtung Süden.

066


OBERSTDORF KOMPAKT Barrierefreier Urlaub

Über die Brücke rechterhand erreichen Sie

die Heini-Klopfer-Skiflugschanze, die zu einer

Besichtigung einlädt. Dann kehren Sie zum

Stillachdamm zurück und gehen linksseitig des

Flusses weiter geradeaus durch den Wald bis

nach „Faistenoy“ an der Talstation der Fellhornbahn,

mit der Sie auf Deutschlands schönsten

Blumenberg, das Fellhorn, fahren können.

Die große, rollstuhlgerechte Kabinenbahn bis

zur Gipfelstation, eine Aussichtsterrasse, ein

Aufzug, behindertengerechte Toiletten und die

Besichtigung der Bergschau – „barrierefrei“

wird groß geschrieben!

Zurück an der Talstation führt die Wanderung

zurück hinunter zur Stillach und weiter über

Anatswald nach Birgsau. Parkmöglichkeiten

bestehen in Faistenoy, an der Skiflugschanze

und am Renksteg. Die Rückfahrt ist auch mit

der Buslinie möglich.

Die Fahrzeiten der rollstuhlgerechten

„Niederflurwagen“ (nicht geeignet für Elektro-

Rollstühle) können Sie vorab beim RVA-Busunternehmen

unter Tel. +49 (0) 83 22 / 96 770

erfragen.

ca. 20 km hin und zurück

ERSTE ROLLI-

WANDERKARTE

DEUTSCHLANDS

Oberstdorf im Allgäu hat als erster deutscher

Ort eine Karte für barrierefreies Wandern eingeführt.

Wandern für Rollstuhlfahrer ist in

Oberstdorf im Allgäu einfach und übersichtlich:

Für Deutschlands südlichsten Ferienort hat der

AVA Verlag in Zusammenarbeit mit dem Bundesverein

barrierefreier Tourismus e. V. und dem

Hotel Viktoria in Rubi im Juli 2009 erstmals

eine Karte mit detaillierter Tourenbeschreibung

veröffentlicht. Damit ist das Bergdorf in den

Allgäuer Alpen der einzige Ferienort Deutschlands,

der Rollstuhl-Fahrern diesen besonderen Service

bietet. So können Sie im Urlaub einfach und

schnell geeignete Wege finden, auf denen Sie im

Rollstuhl die einmalige Bergwelt erkunden und

genießen können. Mit seinem 200 km Wanderwegenetz

auf drei Höhenlagen hat Oberstdorf

beste Voraussetzungen für einen barrierefreien

Urlaub. Ob entlang eines wilden Gebirgsbaches

oder durch märchenhafte Wälder - große Teile des

Oberstdorfer Wegesystems können problemlos mit

dem Rollstuhl befahren werden. Auch ein Ausflug

in eines der wildromantischen Oberstdorfer Seitentäler

ist möglich, da die Straßen ins Trettach-,

Stillach- oder Rohrmoostal asphaltiert und für den

öffentlichen Verkehr gesperrt sind. Die Karte ist in

der Tourist-Information (EUR 5,-) erhältlich.

ANREISE

BARRIEREFREIE ANREISE

Anreise mit der Deutschen Bahn

Mobilitätsservicezentrale

Montag bis Freitag 8.00 - 20.00 Uhr

Samstag

8.00 - 16.00 Uhr

Tel. +49 (0) 1805 / 51 2512

Fax +49 (0) 681 / 51 59357

mobilitaets-service-zentrale@bahn.de

www.bahn.de/handicap

„KOMM MIT! –

BEQUEM INS ALLGÄU REISEN“

· in 4 Sterne-Luxus-Reisebussen

· mit barrierefreiem Zustieg

· durch „rundum“ Reiseleitung

Nähere Informationen

und Anmeldung:

Komm mit

Morent GmbH & Co. KG

Sigishofen 29 · 87527 Sonthofen

Tel. +49 (0) 83 21 / 67 10 22

Fax +49 (0) 83 21 / 67 10 50

abholservice@komm-mit-reisen.de

www.komm-mit-reisen.de

FÜR WEITERE AUSKÜNFTE

stehen Ihnen natürlich gerne die

Mitarbeiter / -innen der Tourist-

Information zur Verfügung.

Alle Informa tionen zum barriere -

freien Oberstdorf-Urlaub in reiner

Textform sowie behindertengerechte

Unterkünfte finden

Sie auch im Internet unter

www.oberstdorf.de/barrierefrei

067


OBERSTDORF KOMPAKT Mobil in Oberstdorf

068

TIPP

OBERSTDORFER

BAHNTICKET

Sparen Sie mit Ihrer Online-

Buchung bei der Anreise mit

der Bahn: Mit dem „Oberstdorfer

Bahnticket“ der

Deutschen Bahn nach Oberstdorf

und zurück (RIT-Ticket).

• Preise ab EUR 169,- für

3 Nächte inkl. Oberstdorfer

Bahnticket

(bis 400 km / 2. Klasse),

Buchung bis 10 Werktage vor Anreise

Direkte Buchung der ÜN und

des Oberstdorfer Bahn tickets.

Es kann zu allen Pauschalen

hinzugebucht werden. Infos

und Buchung:

www.oberstdorf.de

ÖPNV-TICKET

Mit guten Busverbindungen

in alle Richtungen fällt es

leicht, auch Ihrem Auto

Urlaub zu gönnen und doch

mobil zu bleiben – und das

zu Freundschaftspreisen!

Denn mit dem ÖPNV-Ticket

fahren Sie wahlweise für

7 oder 14 Tage im gesamten

südlichen Oberallgäu mit der

Deutschen Bahn (außer IC)

und allen Buslinien! Es kann

in der Tourist-Information

oder am Busbahnhof auf

die Allgäu-Walser-Card

aufgebucht werden!

Preise: 7 Tage: EUR 17,–

14 Tage: EUR 25,–

TIPP

PARKEN FÜR ÜBER-

NACHTUNGSGÄSTE

Zusätzlich zu den Parkmöglich

keiten direkt auf den

Parkplätzen ihrer Unterkunft

erhalten Übernachtungsgäste

aus Oberstdorf und dem

Klein walsertal in der

Tourist - Information bzw.

beim Gastgeber auf Vorlage

ihrer Allgäu-Walser-Card

einen Parkschein ausgestellt

zum kostenlosen Parken auf

folgenden Parkplätzen:

· P1 und P2 am Ortseingang

· Oybele-Festhalle (nähe

Nebelhorn bahn-Talstation)

· Renksteg-Grüne Gasse

· Renksteg-Wald

· Langlaufstation Ried

· Skiflugschanze

(im Stillachtal)

· Faistenoy

· Fellhornparkplatz

(bei Bahnbenutzung)

BUS, BAHN,

PARKEN –

MOBIL IN

OBERSTDORF

HIER HAT AUCH

IHR AUTO URLAUB!

BUS UND BAHN

Vor Oberstdorf liegen insgesamt drei „Auffangparkplätze“,

von wo aus eine Umsteigemöglichkeit

auf den Ortsbus und anschließend am Bahnhof auf

alle Buslinien in jede Richtung besteht. Der Ortsbus

und damit die „Innerortslinie“ ist für Oberstdorfer

Übernachtungsgäste kostenlos! Nutzen Sie

zudem als Feriengast die vor teilhaften Angebote

an Urlaubs- und Tageskarten – auch über unsere

Ortsgrenzen hinaus!

Den Bahnreisenden erwartet in Oberstdorf

der südlichste Endbahnhof Deutschlands – ein

modernes Verkehrsdrehkreuz mit attraktiven

regionalen und überregionalen Zugangeboten

sowie umfangreichen Busanschlüssen.

TAXI

Taxizentrale Oberstdorf GbR

Franz Schmid

Bahnhofplatz 1b

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 98 210

Fax +49 (0) 83 22 / 98 60 17

www.taxizentrale-oberstdorf.de

Taxi – Dachs Wolfgang

Alpgaustraße 8

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 47 47 u. 48 96

Fax +49 (0) 83 22 / 75 47

BUSUNTERNEHMEN

Brutscher Reisen GmbH

Reisebüro und Omnibusverkehr, Ausflugsfahrten

und Kleinbusse für jede Art von Kurztransfer

Nebelhornstr 19

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 48 11

Fax +49 (0) 83 22 / 82 95

www.brutscher-reisen.de

Probst-Reisen GmbH u. Co. KG

Reisebüro und Ausflugsfahrten

Oberstdorfer Straße 3

87561 Oberstdorf-Rubi

Tel. +49 (0) 83 22 / 36 20

Fax: +49 (0) 83 22 / 87 85

www.probst-reisen.de

Regionalverkehr Schwaben-Allgäu GmbH (RVA);

Omnibusbetrieb, Poststr. 4 · 87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 96 770

Fax +49 (0) 83 22 / 96 77 23

www.rvo-bus.de

PARKEN IN OBERSTDORF

HANDYPARKEN:

Parken ohne Kleingeld auf Oberstdorfs Parkplätzen

mit dem Handy! Das innovative System „sms&park“

hat die Firma „Sunhill Technologies“ zusammen

mit Oberstdorf auf neun Parkplätzen eingeführt.

Der Parkende schickt per Handy ohne Registrierung

eine SMS mit seinem PKW-Kennzeichen an eine

Nummer, die sich je nach Parkplatz unterscheidet,

und erhält per SMS ein virtuelles Parkticket. Die

kommunale Verkehrsüberwachung kann technisch

prüfen, ob der Parkende bezahlt hat. Service: Kurz

vor Ablauf der Parkzeit wird der Parkende per SMS

informiert und kann die Gültigkeit des Tickets übers

Handy verlängern. Derzeit wird das System von

T-Mobile, Vodafone und E-Plus unterstützt.

Zusatz kosten: SMS-Tarif je nach Anbieter.

LANGZEITPARKPLÄTZE

An diesen Parkplätzen können Sie sowohl als

Übernachtungsgast als auch als Tagesgast Ihr

Auto abstellen. Auch für mehrere Tage.

Bitte beachten Sie, dass Sie als Übernachtungsgast

Oberstdorfs auf bestimmten Parkplätzen frei

parken dürfen. Änderungen vorbehalten.

P1 AM ORTSEINGANG:

Parkgebühren inkl. Busticket für den Ortsbus:

3 Std.: EUR 3,–

10 Std. = 1 Tag: EUR 4,50

Jeder weitere Tag: EUR 4,50

Höchstparkdauer: 14 Tage

P2 AM ORTSEINGANG:

Parkgebühren inkl. Busticket für den Ortsbus:

3 Std.: EUR 3,–

10 Std. = 1 Tag: EUR 5,–

Jeder weitere Tag: EUR 5,–

Höchstparkdauer: 14 Tage


OBERSTDORF KOMPAKT Bergschulen

PARKPLATZ RENKSTEG, GRÜNE GASSE ,

PARKPLATZ SKIFLUGSCHANZE UND

PARKPLATZ LANGLAUFSTADION RIED

1 Std.: EUR 0,50

10 Std. = 1 Tag EUR 5,–

Jeder weitere Tag EUR 5,–

Höchstparkdauer: 7 Tage

PARKPLATZ FAISTENOY

1 Tag: EUR 2,50

Höchstparkdauer: 10 Tage

Für Bergbahnnutzer Rückerstattung der

kompletten Parkgebühren.

PARKPLATZ FELLHORNBAHN

1 Tag: EUR 2,50

Höchstparkdauer: 3 Tage

Für Bergbahnnutzer Rückerstattung von EUR 1,50.

PARKPLATZ REICHENBACH

1 Tag: EUR 3,–

2 Tage: EUR 7,–

Höchstparkdauer: 7 Tage

TIEFGARAGEN

In diesen beiden Tiefgaragen können Sie Ihr Auto

auch über einen längeren Zeitraum parken:

Eislaufzentrum (nähe Nebelhornbahn)

Rossbichlstraße 2 - 6

Tel. +49 (0) 8322 / 700 - 530

bis 1 Std.: EUR 1,50

bis 2 Std.: EUR 2,50

bis 3 Std.: EUR 3,50

bis 4 Std.: EUR 4,–

bis 10 Std.: EUR 6,–

bis 24 Std.: EUR 7,50

1 Woche (7 Tage) EUR 52,50

2 Wochen (14 Tage) EUR 65,-

Betreiber = Nebelhornbahn AG. Rückerstattung

der Parkgebühren für Bergbahnnutzer:

ab 4 Std.: EUR 1,50

ab 10 Std.: EUR 3,-

je Tageskarte: EUR 3,-

Autohaus Eltrich (nähe Ortseingang)

Sonthofener Straße 7

Tel. 0 83 22 / 96 640

CAMPING - UND WOHNMOBIL-

STELLPLÄTZE

Wohnmobilstellplatz Geiger

Enzensperger Weg 10

Tel. +49 (0) 83 22 / 180

Fax +49 (0) 83 22 / 180 - 254

www.wohnmobilstellplatz-oberstdorf.de

Campingplatz Oberstdorf, Rubinger Straße 16

Tel. +49 (0) 83 22 / 65 25

Fax +49 (0) 83 22 / 80 97 60

www.camping-oberstdorf.de

Campingplatz Rubi-Camp

Rubinger Straße 34

Tel. +49 (0) 83 22 / 95 92 02

Fax +49 (0) 83 22 / 95 92 03

www.rubi-camp.de

BERGSCHULEN

ALPINSCHULE OBERSTDORF

Im oberen Winkel 12 a, 87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 95 322

info@alpinschule-oberstdorf.de

www.alpinschule-oberstdorf.de

OASE ALPINCENTER

Am Bahnhofplatz 5 (Am Gleis 1)

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 80 00 980

bergschule@oase-alpin.de, www.oase-alpin.de

AKTIV AM BERG

BERGSCHULE OBERSTDORF

Enzensperger Weg 10

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 61 26

info@aktiv-am-berg.de, www.aktiv-am-berg.de

BERGSCHULE OBERALLGÄU

Nebelhornstraße 2, 87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 21 / 49 53

info@alpinschule.de, www.alpinschule.de

BERGFÜHRERVEREIN OBERSTDORF

Richard Müller

Am Dummelsmoos 23, 87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 13 92

BERGWACHT

BERGWACHTBEREITSCHAFT

OBERSTDORF

Birgsauer Straße 35 (Langlaufstadion Ried)

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 22 55

oberstdorf@bergwacht-bayern.de

Geschäftszeiten: Mo bis Fr von 8.00 bis 12.00 Uhr

TIPP

GRENZENLOSES

URLAUBSTICKET

(GUT-TICKET)

Das bedeutet einmal bezahlen

und 7 oder 14 Tage lang

9 verschiedene Attraktionen

genießen! Das GUT-Ticket

für Nebelhorn-, Fellhorn-,

Söllereck-, Kanzelwand-,

Walmendingerhorn- und

Ifenbahn sowie für die

Breitachklamm, Skiflugschanze

und Erdinger Arena

ist mehrmals täglich

verwendbar und beinhaltet

die uneingeschränkte

Nutzung der Buslinien

Oberstdorf / Kleinwalsertal.

Preise 2012:

7 Tage

Erwachsene EUR 86,–

Kinder ab Jahrgang

2005 - 1996 EUR 40,–

Familienkind Jahrgang

2005 - 1994 EUR 40,–

14 Tage

Erwachsene EUR 124,–

Kinder ab Jahrgang

2005 - 1996 EUR 58,–

Familienkind Jahrgang

2005 - 1994 EUR 58,–

· Das GUT-Ticket ist nicht

übertragbar.

· Familien mit mehreren

Kindern zahlen nur für

ein Kind, die anderen

fahren frei! Bitte Ausweise

vorlegen.

Preisauskünfte, weitere

Informationen und Aufbuchung

des Angebotes auf

die Allgäu-Walser-Card

an den Talstationen der

teilnehmenden Bergbahnen

sowie in der Tourist-

Information.

069


OBERSTDORF KOMPAKT Freizeit und Erlebnis

WEITERE

INFORMATIONEN

erhalten Sie bei der

Söllereckbahn

Tel. +49 (0) 83 22 / 98 756

www.familienberg-soellereck.de

TIPP

Mit Ihrer Gästekarte, der

ALLGÄU-WALSER-

CARD, bekommen Sie

bei zahlreichen Freizeiteinrichtungen

in Oberstdorf

und im gesamten

Allgäu Vergünstigungen!

Oberstdorf ist auch idealer

Ausgangspunkt für Freizeitattraktionen

im Umland.

Fragen Sie in der Tourist-

Information nach dem AWC-

Reiseführer!

TIPP

WEITERE

INTERESSANTE

FREIZEIT-TIPPS können

Sie dem A – Z des Oberstdorf

Magazins entnehmen.

Dieses erhalten Sie bei Ihrem

Gastgeber und in der Tourist-

Information!

Alle Informationen finden Sie

natürlich auch unter

www.oberstdorf.de

FREIZEIT UND

ERLEBNIS IN

OBERSTDORF

IN OBERSTDORF

IST IMMER WAS LOS

ALPINE COASTER –

DIE ALLJAHRES- UND

ALLWETTER-RODELBAHN!

Die spannende Abfahrt auf der Allwetter rodelbahn

an der Talstation der Söllereckbahn verläuft über

eingebaute Jumps und Wellenstrecken ca. 800 m

abwärts in Richtung Kornau. Mit einer Geschwindigkeit

von bis zu 40 km / h überquert die Bahn in

5 m Höhe in einem Kreisel die B 19, bevor sie

bequem in die Talstation des Liftes zurückkehrt.

BERGSCHAU

Ausstellung „Bergschau 2.037 m“ an der Gipfelstation

am Fellhorn, „Bergschau 813 m“ im Alten

Rathaus, die „Bergschau 1.122 m“ im Walserhaus

im Kleinwalsertal sowie die „Bergschau 830 m“

im Informa tionszentrum am Eingang der Breitachklamm.

Erfahren Sie Wissenswertes über die

Ent stehung der Allgäuer Alpen, Flora und Fauna

und das Bergwetter anhand von interaktiven

Infoterminals, Kurzfilmen, 3D-Bildern und

Reliefmodellen.

Bergschau Altes Rathaus 813 m

Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 95 94 84

info@bergschau.com

www.bergschau.com

EINKAUFSERLEBNIS

Raus an die frische Luft und die Natur erleben!

Sie haben noch nicht die passende Ausrüstung

dafür In Oberstdorfs Geschäften sind Sie an der

richtigen Adresse! In zahlreichen Sportgeschäften

werden Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis

kompetent beraten: Von der richtigen Kleidung,

über den passenden Wanderschuh bis zum

geeigneten Rucksack. Neben dem Sportangebot

stehen Pflege und Gesundheit ganz oben. Ob Kosmetik,

Fußpflege oder die richtige Ernährung, in

Oberstdorf kann man aus einem breiten Angebot

wählen. Und wer vom Shoppen noch nicht genug

hat, findet in Mode- und Schuhgeschäften das

richtige Outfit zum Ausgehen am Abend. Während

des Einkaufbummels laden die Oberstdorfer Wirte

in gemütliche Cafés, urige Dorfwirtschaften und

stilvolle Restaurants zum Genießen ein.

INTERNATIONALE SPORTANLAGEN

EISSPORTZENTRUM

Den Spitzensportlern zusehen oder selbst auf dem

Eis aktiv werden. Schlittschuhe können vor Ort

ausgeliehen werden. Oder versuchen Sie sich beim

Eisstockschießen. Im Restaurant können Sie sich

verwöhnen lassen und das Treiben auf dem Eis

verfolgen.

Öffnungszeiten:

täglich 10.00 – 16.30 Uhr; Publikumslauf in der

Regel täglich von 10.30 – 12.00 Uhr und von

14.30 – 16.30 Uhr

Eissportzentrum Oberstdorf

Roßbichlstraße 2 – 6

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 700 - 500

info@oberstdorf-sport.de

www.oberstdorf-sport.de

ERDINGER ARENA OBERSTDORF

IM ALLGÄU

Die Erdinger Arena mit ihren fünf Schanzen am

Fuße des Schattenberges, wo jedes Jahr das

Auftaktspringen der Vierschanzentournee stattfindet,

ist immer einen Besuch wert. Die Arena ist

täglich für Besucher geöffnet. Mit dem Schrägaufzug

kann man bis an den Fuß des Schanzenturms

fahren und weiter mit dem Panoramaaufzug auf

die Aussichtsplattform. Von dort aus können

Sie den herrlichen Blick über Oberstdorf und die

umliegende Berglandschaft genießen.

Öffnungszeiten:

Sommer: täglich von 10.00 – 18.00 Uhr

Winter: täglich von 10.00 – 17.00 Uhr

Führungen täglich um 11.00 Uhr und 15.30 Uhr

(ab 8 Personen; Anmeldung unter

Tel. +49 (0) 83 22 / 80 90 360)

Gruppenführungen auf Anfrage

Erdinger Arena Oberstdorf

Am Faltenbach 27

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 80 90 300

info@erdinger-arena.de

www.erdinger-arena.de

070


OBERSTDORF KOMPAKT Freizeit und Erlebnis

HEINI-KLOPFER-SKIFLUGSCHANZE

Die Heini-Klopfer-Skiflugschanze im Stillachtal ist

mit dem 72 m hohen Anlaufturm eine der größten

Schanzenanlagen der Welt. Vom Anlaufturm

können Sie hinunter zum Schanzentisch sehen.

Mit einer Doppelsesselbahn geht es hinauf zum

Schanzentisch und mit dem Schrägaufzug weiter

zur Plattform des Turms. Kinderspielplatz und

Kiosk auf dem Gelände am Turm!

Öffnungszeiten:

Täglich von 09.15 bis 16.30 Uhr

Kur- und Verkehrsbetriebe AG

Nebelhornstraße 55

87561 Oberstdorf

Skiflugschanze

Tel. +49 (0) 83 22 / 38 91

Kur AG Tel. 0 83 22 / 98 753

info@familienberg-soellereck.de

www.familienberg-soellereck.de

HEIRATEN IN OBERSTDORF

Als unsere Gäste haben Sie bereits „JA“ zu Oberstdorf,

Ihrem Urlaubsort, gesagt. Warum sagen Sie

hier, umgeben von traumhafter Bergkulisse, nicht

auch „JA“ zur Ihrer oder Ihrem Liebsten

Oberstdorf bietet Gästen, die im Urlaub heiraten

möchten, standesamtliche Trauungen an. Ob in

der urigen Bauernstube, einer Jugendstil villa, hoch

oben auf dem Anlaufturm der Großschanze oder

in der Bergstation des Nebelhorns, hier wird der

schönste Tag des Lebens ganz sicher unvergesslich.

Suchen Sie sich Ihren individuellen Trauort aus -

unter www.oberstdorf.de

KINO

Die Oberstdorfer Kinos freuen sich mit einem

abwechslungsreichen Filmprogramm auf Sie!

· Cinecenter Oberstdorf

Ludwigstraße 7

87561 Oberstdorf

Tickethotline +49 (0) 83 22 / 80 03 33

Tel. Programminfo +49 (0) 83 22 / 80 06 66

www.cinecenter-oberstdorf.de

· Kurfilmtheater Oberstdorf

Oststraße 6

87561 Oberstdorf

Tickethotline +49 (0) 83 22 / 97 89 70

Tel. Programminfo +49 (0) 83 22 / 34 56

www.ok-kino.de

KINDER- UND JUGEND-

FERIENPROGRAMM

Für kleine Gäste von 2 bis 12 Jahre warten die

Nordi-Betreuung sowie Ausflüge im Rahmen

des Kinderferienprogramms (ab 6 Jahre). Kinder

können z. B. eine Konditorei, eine Korbflechterei,

einen Bauernhof oder die Feuerwehr besuchen.

Das aktuelle Kinderferienprogramm erhalten Sie

in der Tourist-Information und unter

www.oberstdorf.de

MARKTBÄHNLE

Genießen Sie während einer Fahrt in Oberstdorf und

Umgebung die Landschaft und entdecken Sie die

Sehenswürdigkeiten der Region. Behindertengerecht

ausgestattet! Den Fahrplan erhalten Sie in den

Tourist-Informationen. Sonderfahrten auf Anfrage.

Schütz & Vogler GbR

Mobil +49 (0) 171 / 58 55 363

www.marktbaehnle.de

OUTDOOR-

AKTIVITÄTEN

UND FUN-

SPORT IN

OBERSTDORF

DRACHEN- UND GLEITSCHIRMFLIEGEN

Freunde des Drachen- und Gleitschirm fliegens

finden in Oberstdorf beste Bedingungen vor.

Eine entsprechende Schule vermittelt das nötige

Wissen, um mit dem Grundkurs kleinere Höhen

selbstständig zu fliegen oder mit dem Fortgeschrittenenkurs

in alle Höhen aufzusteigen.

Möchten Sie das Gefühl des „freien Flugs“ einmal

testen, trauen sich aber nicht allein in die Lüfte

Dann ist ein Tandemflug mit einem routinierten

Piloten genau das Richtige. Mit dem erfahrenen

und staatlich geprüften Flugsportlehrer

Robert Blum aus Oberstdorf können Sie das

Fliegen während eines Tandemflugs gefahrlos

kennenlernen.

TIPP

OBERSTDORF-PASS

12.05. bis 04.11.2012

Kobinieren Sie Ihre Wanderung

günstig und bequem

mit Inklusivleistungen des

Oberstdorf-Pass:

· Freier Eintritt/Besichtigung

Erdinger Arena

· Freier Eintritt/Besichtigung

Skiflugschanze

· 7 Tage unbegrenzt Bus und

Bahn fahren (Oberallgäu

und Kleinwalsertal)

Preise:

Erwachsene EUR 28,–

(Jahrg. ab 1996 und älter)

Kinder EUR 6,50

(Jahrg. 1997 bis 2006)

Hinweise:

· Kinder unter 15 Jahre fahren

in Begleitung eines Elternteils

kostenlos mit den öffentlichen

Verkehrsmitteln.

· Aufbuchung auf

Allgäu-Walser-Card,

ERHÄLTLICH in allen

Verkaufsstellen in Oberstdorf

und Kleinwalsertal.

· Wichtig: die Karte ist nicht

für Veranstaltungen oder

Zusatzaktivitäten (z.B.

Hochseilgarten, Tubing) gültig.

INFOS UND BUCHUNG

Robert Blum – Tandemfliegen

Tel. +49 (0) 83 22 / 81 39

Mobil +49 (0) 175 / 36 56 999

www.gleitschirmtandemflug.de

Flyzone

Tel. +49 (0) 83 22 / 80 05 33

www.fly-zone.de

Flugschule OASE

Obermaiselstein

+49 (0) 83 26 / 38 036

www.oase-paragliding.com

071


OBERSTDORF KOMPAKT Outdoor und Funsport

GOLFCLUB OBERSTDORF

Gebrgoibe 2

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 28 95

info@golfclub-oberstdorf.de

www.golfclub-oberstdorf.de

Im Umkreis von 50 km finden Sie

noch vier weitere Golfanlagen:

Ofterschwang ca. 10 km, Oberstaufen

ca. 37 km, Hellengerst ca. 38 km

und Wiggensbach ca. 48 km

INFORMATIONEN

UND ANMELDUNG

Skisport- und

Veranstaltungs GmbH

Am Faltenbach 27

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 80 90 300

info@erdinger-arena.de

www.erdinger-arena.de

INLINE-SKATES-VERLEIH

Die Sportgeschäfte Kiesel und

Brutscher in Oberstdorf stehen

Ihnen mit ihrem Inline-Skates-

Verleih gerne zur Verfügung.

GOLF

Alpine Atmosphäre erwartet Sie auf

Deutschlands südlichstem Golfplatz – der 9-Loch-

Anlage des Golfclubs Oberstdorf.

Im Trettachtal auf 900 m bietet der Platz mit

seinen schmalen Fairways und schweren Roughs

anspruchvolles Golfvergnügen, umgeben von

Wiesen, Wald und dem Panorama der Berge.

Auf die Spieler warten eine Driving-Range,

überdachte Abschläge, Putting- und Pitching-

Greens sowie insgesamt 5.388 m bzw. 4.784 m

lange Spielbahnen.

ICO SKYWALK HOCHSEILPARK

Nervenkitzel pur hoch über Oberstdorf:

Der Skywalk-Hochseilpark zwischen den Türmen

der Skisprungschanzen in der Erdinger Arena.

Nicht nur auf muterprobte Abenteurer, auch auf

Familien und Neulinge warten vielfältige Herausforderungen

mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Zu den Hauptattraktionen gehören

u. a. die Seilbahnrutschen, der „Flying Fox“, ein

gesicherter Sprung von einem freistehenden Pfahl,

die freischwingende Burma-Brücke sowie die

Riesen-Kletterleiter. Ein Besuch im Hochseilgarten

garantiert sportliche Herausforderung, Spaß und

Gruppendynamik bei professioneller Ausrüstung

und Betreuung.

INLINESKATEN

Für Ihren Urlaub in Oberstdorf lohnt es sich, die

Inline-Skates mitzubringen, denn im Ort wie auch

in den verkehrsberuhigten Seitentälern finden Sie

ideale Verhältnisse zum Inline-Skaten.

Die 2,6 km lange Rollerbahn an der Skiflugschanze

garantiert variationsreiches und zum

Teil anspruchsvolles Fahrvergnügen auf Ihren

Inline-Skates oder Nordic-Blades. Abgesperrt vom

öffentlichen Straßenverkehr sowie den Radfahrern

und Fußgängern folgen Sie den Spuren der deutschen

Nationalmannschaft und anderen Größen

des internationalen Skisports.

TIPP

KLETTERN, BOULDERN, KLETTERKURSE

Im Fitnessstudio „in form park“ wartet insgesamt eine

Kletterfläche von 650 m 2 ! Außerdem: zwei Tennishallen,

Fitnessstudio mit Kraft-, Aerobic- und Gymnastikräumen,

Sauna, Solarium, Physiotherapiepraxis und moderne

Kegelbahn

eignen sich auch gut für das Klettern mit Kindern.

Allerdings sollten diese immer von einer Aufsichtsperson

begleitet werden.

Hoch über dem Ortsteil Tiefenbach halten zwei

Klettergärten zahlreiche und vielseitige Klettertouren

für eher geübte Anhänger dieses anmutigen

Sports bereit: einer liegt am „Graf von

Vojkffy-Weg“, oberhalb der Pfarrkirche und einer

auf der Salzburg. Beide Klettergärten sind

komplett mit Bohrhaken und Umleitungen

bestückt. Bitte beachten Sie, dass das Betreten

der Klettergärten und das Klettern in diesen auf

eigene Gefahr besteht!

Ein völlig neues Erlebnis in Sachen Sportklettern

bietet Deutschlands höchstgelegene Kletterwand

am Nebelhorn, welche besonders gut für Einsteiger

geeignet ist. Unter fachkundiger Anleitung

kann man hier vor atemberaubender Alpenkulisse

erste Griffe und Tritte erlernen.

Unabhängig von Wind und Wetter, von Tages- und

Jahreszeit bietet die moderne Indoor-Kletteranlage

im inform park (650 m 2 ) im Karweidach bei

guter Musik und angenehmer Atmosphäre größten

Fun und optimale Bedingungen für Anfänger und

Fortgeschrittene. Auch hier werden Kletterkurse

für Einzelpersonen und Gruppen angeboten. Das

notwendige Equipment kann vor Ort ausgeliehen

werden (vorherige Anfrage empfehlenswert).

Klettern in Oberstdorf – hier findet garantiert

jeder seine ganz persönliche Route!

Weitere Informationen erhalten Sie unter

www.oberstdorf.de

IN FORM PARK

OBERSTDORF

Karweidach 1 · 87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 79 79

info@inform-oberstdorf.de

www.inform-oberstdorf.de

KLETTERN

Ob in anspruchsvollen Naturklettergärten oder

in abwechslungsreichen Indoor-Kletteranlagen,

in Oberstdorf fühlen sich die Freunde des aufregenden

Trendsports Klettern, egal ob Anfänger

oder Fortge schrittene, gleichermaßen zuhause.

Im Klettergarten Burgbichl findet man Touren in

verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Einige Touren

STELLWAGENFAHRTEN

in die Oberstdorfer Seitentäler: Trettachtal (Spielmannsau)

und Oytal bzw. Spezialfahrten oder

Nachtfahrten. Treffpunkt ist der Megèver Platz vor

dem Oberstdorf Haus (Abfahrtszeit ca. 10.00 Uhr).

Für Fahrten mit der Lohnkutscherei Blattner ist die

Abfahrt gegenüber der Nebelhornbahn am Blattnerhaus

(Abfahrt um 11.00 Uhr), Ankunft zurück in

072


OBERSTDORF KOMPAKT Outdoor und Funsport

Oberstdorf ca. 15.00 Uhr.

Anmeldungen sind i.d.R. nicht erforderlich, in der

Hochsaison jedoch empfehlenswert.

Bei Bedarf tägl. von Mo. - So.

Im Raum Tiefenbach und ins Rohrmoostal werden

ebenfalls Ausflugsfahrten angeboten. Bitte

wenden Sie sich direkt an die Fuhrunternehmen

in Tiefenbach und beachten Sie die Ruhetage der

Lokale!

... und im Winter mit den Pferdeschlitten

Weitere Auskünfte:

Oberstdorf:

Blattner, Tel. 0 83 22 / 86 35 (Abfahrt Oststr. / Käsladen,

11.00 Uhr)

Boxler, Tel. 0 83 22 / 96 210

Kreittner, Tel. 0 83 22 / 35 33

Schuster, Tel. 0171 / 36 23 415

Tiefenbach:

Dornach, Tel. 0 83 22 / 54 77

Steiner, Tel. 0 83 22 / 41 53

Topper, Tel. 0 83 22 / 32 20

RADFAHREN UND MOUNTAINBIKEN

Oberstdorf ist ein wahres Eldorado für Anhänger

des Fahrradsports. Ob mit dem Rennrad, dem

Mountainbike oder dem ganz normalen Dreigang-

Fahrrad, in dieser reizvollen Bergwelt findet jeder

seine Wege und Strecken.

Als hervorragender Ausgangspunkt bietet sich

Oberstdorf vor allem für Mountainbiketouren an.

Von leicht ansteigenden Strecken entlang wilder

Bergbäche oder inmitten grüner Bergwälder bis

hin zur Trans-Alp-Etappe über den Schrofenpass,

auf denen man sein Bike in luftiger Höhe über

Stahl leitern und schmale Felspfade schultern

muss, ist in dieser herrlichen Landschaft alles

zu finden. Mountainbikes und Fahrräder können

in Oberstdorf an mehreren Stellen ausgeliehen

werden. Von einigen Radsport geschäften werden

geführte Mountainbiketouren angeboten – der

Spaß in der Gruppe ist Ihnen sicher.

E-Bike Radfahren

Leichter treten durch e-power! Mit den Movelo-

Elektrorädern bewältigen Sie mühelos steile

Berg straßen, erreichen gemütlich die Oberstdorfer

Seitentäler, höchstgelegene Alpen und schonen dabei

Ihre Gelenke. Auch ein Ausflug auf flachen Wegen

lohnt sich allemal! Weitere Informationen finden Sie

unter www.movelo.com/elektrofahrrad und

www.oberstdorf.de

TIPP

Für jeden Mountainbiker ist in der Tourist-Information eine

NEUE MOUNTAINBIKEKARTE mit detaillierten Infos

zu verschiedenen Touren rund um Oberstdorf erhältlich.

Natürlich ist diese auch im Internet oder auf dem Postweg

zu bestellen. Auch für alle, die es etwas gemütlicher mögen,

hält die Karte ausgewählte RADWANDERTOUREN

bereit. PREIS: EUR 8,95

REITEN

Reiterhof St. Georg

Zum Programm gehören Kinder- und Erwachsenen-Reitkurse,

Aufbaukurse Springen und

Dressur, Longier-Kurse, Ausritte für Könner auf

Großpferden u. v. m. Pensionsboxen, Bewegungsund

Turnierhalle sowie Außenreitplatz gehören

zum Reitstall. Für Ihr leibliches Wohl sorgt das

Restaurant mit Sonnenterrasse und Spezialitäten

aus dem Steinbackofen.

PONYREITEN

• PONYHOF BOXLER

Auf einem Rundweg vorbei an vielen Tieren

werden kleine Cowboys auf den Ponys geführt.

Die Eltern können im Biergarten entspannen.

• BERGGASTHOF SPIELMANNSAU

mit großem Bauernhof!

SCHWIMMEN

• FREIBERGSEE

Liegewiese, schattige Plätzchen, neuer Kiosk mit

großzügiger Terrasse, Spielplatz, Sprungturm

u. v. m. warten in der Badeanstalt Freibergsee auf

950 m Höhe. Außerdem: Bootsverleih!

• MOORSCHWIMMBÄDER IN OBERSTDORF

UND REICHENBACH

Badespaß für die ganze Familie, relaxen in der

Sonne und schwimmen im gesunden Moorwasser

in den ruhig gelegenen Moor bädern in

Oberstdorf und Reichenbach.

Die Café- oder Sonnenterrasse und der Biergarten

in Reichenbach laden zum Ver weilen ein.

• OBERSTDORF THERME

Me(e)hr-Erlebnis mit dem Wellenbad, Deutschlands

südlichste Brandung! Genießen Sie nach

einem erlebnisreichen Sommertag das warme

Nass in der Badewelt der Oberstdorf Therme.

Saunieren Sie im Saunadorf im alpenländischen

Stil oder lassen Sie sich im Hamam verwöhnen.

Außerdem erwartet Sie ein umfangreiches

Massage- und Wellnessangebot.

FAHRRAD- UND

MOUNTAINBIKEVERLEIH:

Radsport Hasselberger

Hauptstraße 7

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 44 67

Radsport Heckmair

Nebelhornstraße 46

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 22 10

Auch an Sonn- und Feiertagen:

Fahrradverleih Kreittner

Fischerstraße 8

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 35 33

SCHWIMMEN

Strandcafé Freibergsee

Freibergsee 2, 87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 60 69 495

naturbad-freibergsee@web.de

Moorschwimmbad Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 /48 63

www.moorbad-oberstdorf.de

Moorschwimmbad Reichenbach

Tel. +49 (0) 83 26 /15 09

info@moorstueble.de

www.moorstueble.de

Oberstdorf Therme

Promenadestraße 3

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 60 69 60

info@oberstdorf-therme.de

www.oberstdorf-therme.de

Schellenberg Hotel-garni

Wellness-Center

Schellenbergerstr. 2,

Tel. 0 83 22 / 96 370

REITEN UND PONYREITEN

Reiterhof St. Georg

Lochbachstraße

87561 Oberstdorf-Tiefenbach

Tel. +49 (0) 83 22 / 70 20

info@alpenhotel-tiefenbach.de

www.alpenhotel-tiefenbach.de

Ponyhof Boxler

Am Dummelsmoos 37

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 96 210

ponyhofboxler@t-online.de

www.landhaus-boxler.de

Berggasthof Spielmannsau

Spielmannsau 4

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 30 15

spielmannsau@t-online.de

www.spielmannsau.de

073


OBERSTDORF Outdoor und Funsport

TENNIS

Tennisplätze am Fuggerpark

Fuggerstraße 4

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 33 65

in form park Oberstdorf

Karweidach 1

87561 Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 79 79

info@inform-oberstdorf.de

www.inform-oberstdorf.de

SKATE- UND BIKEPARK

AM KARWEIDACH

Der Vergnügungspark für Skater und Biker im

Karweidach zwischen Oberstdorf und Rubi verschafft

einen besonderen Kick. Die 1.000 m 2 große

Bikeanlage mit verschiedenen Kickern, Steilkurven

und Speedwellen lässt den Adrenalinspiegel der

Bikefans rapide ansteigen. Insider dürfen sich auf

„Double-Kicker-Lines“, „Step-Up-Step-Down-

Sprünge” und einen „Wallride” freuen. Für Skater

stehen auf einer 400 m 2 großen Fläche u. a. eine

„Miniramp“, eine „Quaterpipe“ sowie eine 4 m

breite Bank zur Verfügung. Spezialisten können auf

einen „A-Frame Ledge“ gespannt sein und ihr Talent

auf der Funbox mit „Kink-Rail“ unter Beweis stellen.

Informationen:

in form park · Karweidach 1

87561 Oberstdorf· Tel. +49 (0) 83 22 / 79 79

info@inform-oberstdorf.de

www.dirtpark-oberstdorf.de.vu

TENNIS

Unter freiem Himmel spielen Sie auf den Plätzen

an der Fuggerstraße. Auch im „in form park“

stehen Ihnen Außenplätze sowie zwei Hallenplätze

zur Verfügung.

WILDWASSERSPORT

Für Freunde des Wildwassersports werden

in Oberstdorf von ortsansässigen Schulen Kurse

im Kajak und Canadier, sowie Rafting und

Canyoningtouren angeboten. Ob für Anfänger oder

Fortgeschrittene, in Kursen bis zu sechs Teilnehmern,

wird auf den umliegenden Flüssen und Seen

geübt. Jedes Jahr, im Mai zur Schneeschmelze,

führen die Wildwasser schulen ein Wildwasser-

Camp auf den um liegenden Schmelzwasserbächen

durch. Ein geprüfter Kanulehrer führt den

Aktiv urlauber von einem Highlight zum nächsten

– Nervenkitzel garantiert!

Kompetente Ansprechpartner und Veran stalter in

Sachen Outdoor- und Funsports in Oberstdorf sind:

· ICO – die Impulscompany

Tel. +49 (0) 83 21 / 87 033, www.ICO.by

· Wildwasser-Schule Oberstdorf

Tel. +49 (0) 83 22 / 98 262

www.wildwasserschule.com

Alpenländisches Saunadorf - Heilsolebecken -

breites Massageangebot - Wellenbad - uvm.

Tauchen Sie nach einem erlebnisreichen Wandertag in den Oberstdorfer Bergen in die erfrischende Welt

der Oberstdorf Therme ein. Im Solebecken mit Massagedüsen und Sprudlern lassen sich die Muskeln wunderbar

entspannen. Für wahren Badegenuss sorgt daneben Deutschlands südlichste Brandung: Jede halbe

Stunde brandet die ein Meter hohe Welle in die Oberstdorf Therme. Und sollte das Wetter einmal nicht ganz

so sommerlich sein, laden sechs unterschiedliche, wohlig warme Saunen im rustikalen Hüttendorf oder eine

Seifenschaum-massage auf den warmen Marmorplatten im osmanischen Hamam zum Relaxen ein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

OBERSTDORF THERME, promenadestr. 3, 87561 oberstdorf,

tel. 08322 / 60696-0, www.oberstdorf-therme.de