Im Einsatz - Arbö

arboe.or.at

Im Einsatz - Arbö

1/2006


Im Test:

Grand Vitara

Alfa 159

Kia Rio

–––––––––

GRATIS

–––––––––

Im Einsatz

Stauberater machen

das Warten erträglich


editorial





Endlich ein

Automagazin

für Tirol!

SIE HALTEN DIE ERSTE AUSGABE des

Tiroler Automagazins in den Händen

und das freut uns ganz besonders, Sie

sind mit Sicherheit nicht die/der Einzige,

die/der sich in diesem Land für Mobilität

und für Autos im Speziellen interessiert.

Schließlich werden in Tirol jährlich rund

26.000 Fahrzeuge neu zugelassen. Fast

doppelt so viele sind es, die gebraucht

ihren Besitzer wechseln. Tiroler

Unternehmen haben bei den

Autobauern in aller Welt auch

einen ausgezeichneten Ruf als

Zulieferer. Zudem gibt es eine

kleine aber feine Motorsport-Szene,

die nicht nur rein sportliche Akzente

setzt, wie die Tiroler Autoslalom-Meisterschaft

in ihrer derzeit 32. Auflage.

FÜR EIN EIGENES MAGAZIN war es

also höchste Zeit. Viermal im Jahr zeigen

wir Ihnen im TAM die Neuheiten auf

dem Automarkt, testen die interessantesten

Fahrzeuge – diesmal sind es die Dieselversion

des Suzuki Grand Vitara, der

temperamentvolle Alfa Romeo 159 und

der neue Kia Rio. Mobile Menschen sind

natürlich auch gerne unterwegs. Deshalb

haben wir im TAM dem Thema „Reisen“

großen Raum gegeben. Dabei stehen neben

den fernen Zielen die Schönheiten

in unserer näheren und weiteren Nachbarschaft

im Mittelpunkt. Unser Touringvorschlag

für ein Wochenende führt

vom Mondsee ins Hausruck und zeigt

Ihnen Besonderheiten dieser Region.

DAS TIROLER AUTOMAGAZIN erhalten

Sie nicht überall, dafür aber GRATIS.

Das TAM gibt es für alle Interessierten

in den Prüfzentren des ARBÖ Tirol und

den Geschäftsstellen der Bezirksblätter

Tirol, es wird bei Veranstaltungen verteilt

und liegt in vielen Praxen, Warteräumen,

Salons usw. auf.

Ihr Karl Künstner

Redaktion TAM

Inhalt

■ Titelstory

HELFEN MIT HERZ UND HIRN: Wenn es

auf Tirols Straßen staut, helfen die Stauberater

des ARBÖ Tirol mit Infos, Tipps und

Spielzeug die Wartezeit erträglich zu machen.

Seite 4

■ Testjournal

DER SUZUKI GRAND VITARA mit Common

Rail Diesel schafft den Spagat zwischen

Straße und Gelände mit Bravour.

Seite 6

ALFA ROMEO 159

– die pure Lust am Autofahren Seite 8

DER KIA RIO ist schick, groß, bequem und

quirlig. Wie das alles in einem Kleinwagen

Platz hat, lesen Sie auf Seite 9

■ Arbö Tirol

NEUES vom Landesclub ab Seite 12

■ Motorradfahren

ENDLICH WIEDER AUFS BIKE. Das KfV

rät zur Besonnenheit. Wo es gratis Fahrertrainings

gibt, lesen Sie auf Seite 20

■ Reisen

DER TOURINGTIPP fürs Wochenende führt

vom Mondsee ins Hausruck Seite 22

Impressum

Herausgeber u. Medieninhaber (Verleger):

Print Zeitungsverlag GmbH

Eduard-Bodem-Gasse 6 | A-6020 Innsbruck

Tel. 0512/320-700 | Fax 0512/320-720

sonderprodukte@bezirksblaetter.com

Redaktion: Karl Künstner,

Benjamin Praxmarer

Layout: Alexandra Schmid-Sahin

Anzeigen: Peter Dick

Liebe Leserinnen

und Leser!

AUS VERSCHIEDENEN RICHTUN-

GEN mehrte sich in letzter Zeit der

Wunsch nach der Einführung eines

umfassenden Tiroler Automagazins.

Diesem Wunsch kommt der ARBÖ

Tirol nun gemeinsam mit den Tiroler

Bezirksblättern nach. Für die Umsetzung

möchte ich mich besonders

beim ARBÖ-Landesgeschäftsführer

Dir. Helmuth Werth und dem Bezirksblätter-

Redakteur Karl Künstner

bedanken. Das Magazin von Verkehrsteilnehmern

für Verkehrsteilnehmer

beinhaltet nicht nur Neuerungen in

der Automobilbranche, sondern auch

Gesetzesänderungen für Kraftfahrer,

Sportveranstaltungen bis hin zu medizinischen

Tipps und Veranstaltungen

im Zeichen der Verkehrssicherheit.

FÜR IDEE, KONZEPT UND UMSET-

ZUNG danke ich im Namen des ARBÖ

Tirol unserem Landesgeschäftsführer

Dir. Helmuth Werth und dem für die

Öffentlichkeit zuständigen Mitarbeiter

Mag. Benjamin Praxmarer. Für

technisches Know-how, Tipps und

Umsetzung gilt mein herzliches Dankeschön

allen Technikern in den Bezirksdienststellen

und insbesondere

in Innsbruck. Optimale Betriebsausstattung

ist für uns selbstverständlich,

aber erst durch Einsatz, Kompetenz,

technisches Verständnis und Fortbildung

wird der Geräteeinsatz effektiv.

So hofft der ARBÖ Tirol, dass unser

Beitrag zum Wohl aller Kraftfahrerinnen

angenommen wird und Hilfestellung

geben kann. Sollten Sie Anregungen

haben, zögern Sie nicht! Schreiben

Sie uns!

Dr. Thomas Praxmarer

Präsident des ARBÖ Tirol

01/2006


aktuell

■ Citroën C1 mit

SensoDrive

DEN CITROËN C1 GIBT ES

NUN AUCH „AUTOMATISCH“.

In Verbindung mit dem 1.0i-Benzinmotor

(998 cm 3 , 50 kW/68 PS)

ergänzt das automatisierte Schaltgetriebe

SensoDrive die C1-Modellreihe.

Das bedeutet: schalten

lassen, wenn man das so möchte

– einfach antippen, wenn der

Fahrstil aktiver sein soll.

Der neue Daihatsu Terios

DER NEUE DAIHATSU TERIOS schafft mit seinem langen

Radstand (2580 mm) und den kurzen Überhängen bei kompakten

Maßen (4055/1695/1680 mm L/H/B) Platz für einen

großzügigen Innenraum. Der neu entwickelte 1.5-Liter-Motor

leistet 77 kW (105 PS) und stellt mit 140 Nm Drehmoment bei

4400 U/min ausreichend Durchzug zur Verfügung. Der Verbrauch

liegt in Verbindung mit dem serienmäßigen 5-Gang-

Schaltgetriebe bei 7,9 Liter Normalbenzin auf 100 km.

■ Infinity kommt

2008 nach Europa

Mit seiner Nobelmarke Infinity

ist Nissan seit 1989 in den USA

äußerst erfolgreich. Mit der Einführung

der neuen Modell-Generation,

die auch konkurrenzfähige

Dieselmotoren beinhaltet,

im Jahr 2008 wird die Premium-

Marke von Nissan auch in Europa

angeboten.

■ Viano Activity

ALS SONDERMODELL „AC-

TIVITY“ ist der Mercedes-Benz

Viano serienmäßig mit Extras

wie Parktronic-System, Lichtund

Regensensor, Leichtmetallfelgen

oder Colorverglasung

im Fond ausgestattet. Der Viano

Activity ist mit allen Motorisierungen

und den Ausstattungslinien

Fun, Trend und Ambiente

kombinierbar und mit den Metallic-Lackierungen

Jaspisblau,

Carbonschwarz und Brilliantsilber

verfügbar.

Weniger Unfälle auf den Straßen

NACH BERECHNUNGEN der Statistik Austria ereigneten

sich im Jahr 2005 mit rund 40.900 Straßenverkehrsunfällen

mit Personenschaden um 4 % weniger als im Jahr 2004. Die

Zahl der verletzten Personen verringerte sich um 5 % auf rund

53.200. Im Jahr 2005 verunglückten 768 Verkehrsteilnehmer

auf Österreichs Straßen tödlich, das sind um 110 weniger als

im Jahr 2004. Damit wurde das niedrigste Ergebnis seit Beginn

der bundesweit einheitlich geführten Verkehrsunfallstatistik

im Jahr 1961 erzielt.

■ Mitsubishi Pajero

Experience

DER ELFTE DAKAR-SIEG von

Mitsubishi ist Anlass für das

Sondermodell „Experience“. Ausstattung-Plus:

17 Zoll Alufelgen,

Niederquerschnittsreifen, Kotflügelverbreiterung,

beleuchtete

Trittbretter, Außenspiegel und

Türgriffe in Wagenfarbe, Nebelscheinwerfer.

Motorisiert ist der

Experience mit dem 3,2 Liter DI-D.

Fotos: Subaru, Mercedes-Benz, Mitsubishi, Nissan, Daihatsu

■ Ford setzt auf

„allergiegetestet“

FORD BIETET mit dem Ford

Focus und Focus C-MAX zwei

Modelle mit „allergiegetestetem

Innenraum“ an. Das bedeutet:

Materialien mit einem Minimum

an Allergie-Risiko sowie

Hochleistungs-Pollenfilter. Mitte

des heurigen Jahres kommen der

neue Ford S-MAX und die Neuauflage

des Ford Galaxy auf den

Markt. Beide werden derzeit vom

TÜV für das Gütesiegel „allergiegetesteter

Innenraum“ geprüft.

Subaru G3X Justy „Picknick“

DER SUBARU JUSTY

ist ab sofort als limitierte Sonderedition

„Picknick“ erhältlich. Neben der umfangreichen Serienausstattung

wie elektr. Fensterheber, Außenspiegel elektrisch verstell-

und beheizbar, Radio mit CD-Player, Nebelscheinwerfer

und Dachreling verfügt das Sondermodell auch über eine Klimaanlage

sowie einen hochwertigen Picknick-Rucksack und

eine Picknick-Decke. Der G3X Justy „Picknick“ ist bis zum

30.06.2006 erhältlich.

■ Porsche Cayman S

ausgezeichnet

ZUM „WORLD PERFOR-

MANCE CAR 2006“ wurde

der Cayman S von 46 internationalen

Fachjournalisten gekürt.

Überzeugt hat die „perfekte

Kombination aus herausragendem

Handling, Aussehen und

Leistung“.

01/2006 TIROLER AUTOMAGAZIN 3


news

Helfen mit

und Hirn

Wenn es kein Weiterkommen auf

Tirols Straßen gibt, sind die Stauberater

des ARBÖ Tirol zur Stelle. Seit

15 Jahren sind sie unterwegs, heuer ist

unter den acht ehrenamtlichen Mitgliedern

der Truppe erstmals auch eine

Frau.

von Karl Künstner

SCHON SEIT STUNDEN quält sich der

Blechwurm im Schritttempo über die Autobahn,

die Sonne brennt, der Asphalt flimmert,

die Hitze wird unerträglich. Auf der

Rückbank streiten und zanken sich die Kinder,

sie haben Durst, müssen aufs Klo …

„Was ist eigentlich passiert Wann geht es

weiter Hoffentlich reicht der Sprit. Ich halte

das nicht mehr aus…“ – Wer stundenlang im

Stau steht, ist gestresst, genervt, hat viel Zeit

zum Grübeln. Ein vorsichtiges Klopfen am

Seitenfenster, ein Stauberater des ARBÖ Tirol

erkundigt sich nach dem Befinden, bietet

seine Hilfe an. Endlich jemand, der Fragen

beantwortet und Informationen geben kann.

Ein Spielzeug für die Kinder, eine Flasche

Wasser, vielleicht eine Tablette gegen die

stechenden Kopfschmerzen und die Warterei

ist eigentlich gar nicht mehr so schlimm.

Szenen wie diese erleben die Stauberater unzählige

Male und doch muss in jeder Situation

wieder ganz individuell reagiert werden.

Stauberaterin Renate Perfler

ACHT STAUBERATER des ARBÖ Tirol

sind abwechselnd an den verkehrsreichen

Sommer-Wochenenden unterwegs und

kümmern sich um die Reisenden auf Tirols

Straßen. Unter ihnen Renate Perfler,

sie versieht heuer erstmals ihren Dienst als

Fotos: Künstner

4 TIROLER AUTOMAGAZIN 01/2006


news

Stauberaterin. Die ehemalige Ortsstellenleiterin

beim Roten Kreuz in Zirl ist erfahren

im Umgang mit Menschen in Ausnahmesituationen.

Stundenlanges Warten und

nicht zu wissen, wie es weitergeht, ist eine

Ausnahmesituation für Autofahrer und

Exekutive. Die 41-jährige Mutter von zwei

Söhnen (8 und 10 Jahre) weiß, was sie erwartet.

Sie ist mit ihrer Zusatzausbildung

für das KIT (Krisen-Interventions-Team)

des Roten Kreuzes bestens für diese Aufgabe

gerüstet.

Alle Stauberater des ARBÖ Tirol sind ausgebildete

und praktizierende Notfall-Sanitäter

beim Roten Kreuz. Damit können sie kriti-

sche Situationen

richtig

einschätzen

und

k o m p e -

tent Hilfe

leisten. Ihre

primäre Aufgabe ist es, die

Reisenden zu informieren

und sie mit dem Notwendigsten zu versorgen,

damit das Warten erträglicher wird. Sie

geben aber auch an Polizei, Verkehrsdienste

und ASFINAG mit aktuellen Verkehrsmeldungen.

Im Gegenzug erhalten auch die

Stauberater immer mit den neuesten Informationen

über die Verkehrslage.

Die Stauberater sind nicht nur

für Durchreisende da

ZWANZIG MINUTEN dauert die Fahrt von

Schwaz nach Innsbruck – eigentlich ein

Katzensprung. Kaum jemand trifft dafür

groß Vorbereitungen. Aber dann kommt es

doch anders: ein schwerer Unfall, die Autobahn

gesperrt, stundenlanger Stau. „Die

Hitze im Sommer ist eine große Gefahr, besonders

für Kinder oder ältere Menschen.

Wenn sie nicht genügend Wasser trinken,

können sie dehydrieren und dann heißt es

schnell handeln“, berichtet Harald Mair, stv.

Leiter der Stauberater des ARBÖ Tirol aus

seiner langjährigen Erfahrung.

OB SPIELZEUG für die Kinder oder

die Notfall-Ausrüstung mit Defibrilator

(DEFI) – was der wichtigste Ausrüstungsgegenstand

der Stauberater ist,

hängt von der jeweiligen Situation ab.

BMW R 1200 RT

Motor: Zweizylinder-Viertakt-Boxer mit 1170 cm 3

Leistung: 81 kW (110 PS) bei 7500 U/min

Drehmoment: 115 Nm bei 6000 U/min

Radführung: vorne: Tele lever; hinten: Paralever

Bremsen: vorne: Doppelscheibe schwimmend, 320

mm, 4-Kolben-Festsattel; hinten: Einzelscheibe, 265

mm, Doppel-Kolben-Schwimmsattel

Höchstgeschwindigkeit: über 200 km/h

Von 0 auf 100 km/h: 3,6 Sek.

Leergewicht: 259 kg

Termine Sommer 2006

Die ARBÖ Stauberater stehen an folgenden Terminen staugeplagten

Verkehrsteilnehmern mit Rat und Tat zur Seite. Per E-Mail

sind die Stauberater erreichbar unter: stauberater@arboe.at

JUNI JULI AUGUST SEPTEMBER

Freitag 30. Samstag 1. Freitag 4. Samstag 2.

Freitag 7. Samstag 5. Sonntag 3.

Samstag 8. Samstag 12. Samstag 9.

Freitag 14. Sonntag 13. Sonntag 10.

Samstag 15. Samstag 19. Samstag 16.

Freitag 21. Sonntag 20. Sonntag 17.

Samstag 22. Samstag 26.

Freitag 28. Sonntag 27.

Samstag 29.

NISSAN X-TRAIL

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Tel. 0512/341161

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Abb. Symbolfoto. MVEG-Verbrauch: 7,6–9,6 l/100 km. CO2-Emission: 204–231 g/km. Nähere Informationen

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01/2006 TIROLER AUTOMAGAZIN 5


Im Test:

Volle Geländetauglichkeit

bei hohem Straßenkomfort,

günstigem

Verbrauch und einem

ebensolchen Preis – mit

dem Grand Vitara der

dritten Generation hat sich

Suzuki an diese schwierige

Aufgabe gewagt und sie

bravourös gemeistert.

von Karl Künstner

MODERNE SCHEINWER-

FER, WEIT AUSGESTELLTE

RADKÄSTEN und eine wuchtige

Motorhaube – der neue Grand

Vitara präsentiert sich groß,

muskulös und dynamisch. Der

SUV von Suzuki ist fürs Gelände

bestens gerüstet: Grundlage

ist einmal ein robustes Chassis

mit eingepasstem Leiterrahmen.

Seine hohe Verwindungssteifheit

und der relativ niedrige

Aufbau verleihen ihm

im Gelände zusätzliche

Stabilität.

Permanenter Allrad-Antrieb

Suzuki setzt im Grand Vitara erstmals

einen permanenten Allradantrieb

ein. Mit einem einfachen Drehschalter

an der Mittelkonsole lässt sich der Antrieb

auf jede Fahrsituation einstellen.

Der 4H Modus für den normalen Fahrbetrieb

verteilt die Kraftübertragung im Verhältnis

47:53 (vorne:hinten). Für mehr Traktion im

tiefen Schnee oder Schlamm reicht ein Dreh

auf 4H Look. Das Mittel-Differenzial wird

elektronisch gesperrt. Das bedeu-

DAS COCKPIT wird geprägt von den großen,

mit Alu eingefassten Rundinstrumenten und

der übersichtlich gestalteten Mittelkonsole.

Alle Fotos: Suzuki

SCHARF geschnitten

und in

Klarglas-Optik,

die Scheinwerfer

verleihen

dem Suzuki

Vitara ein

„grimmiges“

Gesicht.

SUZUKI

Grand


test

tet, die Vorder- und Hinterachse sind starr im

Verhältnis 50:50 verbunden. Ist zum Beispiel

bei einer schwierigen Bergauffahrt besonders

viel Feingefühl mit dem Gasfuß gefragt, lässt

sich die Gelände-Untersetzung mit einem

einfachen Dreh auf 4L-Look elektronisch

aktivieren. Dem Grand Vitara steht nun das

doppelte Drehmoment zur Verfügung. Damit

lassen sich auch die schwierigsten Fahrsituationen

überwinden. Bei Hindernissen helfen

auch die großen Böschungswinkel von 29°

vorne und 27° hinten und der Rampenwinkel

von 19°. Kurze Überhänge bei 4,47 Meter

Außenlänge ergeben einen

extralangen Radstand

von 2640 mm. Dieser

kommt zur Gänze

den Passagieren

zugute.

Der großzügige Innenraum bietet alle Annehmlichkeiten,

damit Fahrer und bis zu

vier Passagiere das Reisen genießen können.

Die Sitze mit ihren angenehm langen Schenkelauflagen

bieten ausgezeichneten Halt und

viel Komfort. Zusätzlich lässt er sich durch

die geteilt umlegbare Rückbank und den

flachen Ladeboden auch für große Transportaufgaben

bestens nützen. Das sportlich

gestylte Interieur wird geprägt durch die mit

Alu eingefassten Rundinstrumente und die

elegant geschwungene Mittelkonsole. Beides

wirkt aufgeräumt und sehr übersichtlich. Die

hochwertigen und gut verarbeiteten Materialien

erzeugen eine wohnliche Atmosphäre.

1,9 Liter Common Rail

Zurückhaltend, aber effektiv – so könnte man

den 1,9 Liter Common Rail-Dieselmotor kurz

beschreiben. Mit diesem Aggregat von Renault

hat Suzuki einen guten Griff getan. Ein

mächtiges Drehmoment und dabei äußerst

gute Manieren prägen den Selbstzünder. Mit

ihm ist man auf schnellen Autobahnfahrten

genauso gut motorisiert wie im Gespannbetrieb

mit einer Anhängerlast von bis zu 2000

kg. Gekoppelt mit einer zwar etwas hakeligen

aber exakten Fünfgang-Schaltung, lässt sich

der Grand Vitara jederzeit im idealen Drehzahlbereich

halten. ESP und acht Airbags serienmäßig

zeigen auch den hohen Stellenwert,

den die Sicherheit beim Grand Vitara inne

hat. Leichtgängige Lenkung, kleiner Wendekreis,

hohe Sitzposition und gute Rundumsicht

erleichtern das Manövrieren in engen

Passagen, egal ob in der Stadt oder im Wald.

Mit dem Grand Vitara hat Suzuki das Beste

aus den On- und Offroad-Welten auf ideale

Weise vereint und genau das ist die Stärke dieses

Allradlers.

Suzuki Grand Vitara 1.9 DDiS

Motor: Vier-Zylinder-Diesel mit Common Rail

Hubraum: 1870 ccm

Leistung: 95 kW (129 PS) bei 3750 U/min

Max. Drehmoment: 300 Nm bei 2000 U/min

Fahrwerk: vorne: McPherson-Federbeine;

hinten: Multi-Link mit Schraubenfedern

Getriebe: Fünfgang-Schaltgetriebe

Spitze: 170 km/h

von 0 auf 100 km/h: 13,2 Sek.

Antrieb: permanenter Allrad mit

Untersetzungsgetriebe

Maße: L/B/H: 4470/1810/1695 mm

Kofferraumvolumen: 398 – 1386 l

Wendekreis: 11,0 m

Gewicht: 1590 kg

Verbrauch: 7,7 l Diesel

Vitara DDiS


test

Die pure Lust

Alfa Romeo 159

1.9 JTD 16V

Motor: Reihen Vierzylinder Common

Rail-Turbodiesel

Hubraum: 1910 ccm

Leistung: 110 kW (150 PS) bei 4000 U/min

Max. Drehmoment: 320 Nm bei 2000 U/min

Antrieb: Frontantrieb

Fahrwerk: vorne: Doppelquerlenker-

Aufhängung; hinten: Mehrlenker-

Aufhängung

Getriebe: Sechsgang-Handschalter

Spitze: 210 km/h

von 0 auf 100 km/h: 9,4 Sek.

Maße: L/B/H: 4661/1830/1422 mm

Wendekreis: 11,4 m

Gewicht: 1692 kg

Kofferraumvolumen: 405 l

Verbrauch: 6,0 l, Diesel

Tankinhalt: 70 l

Stechender Blick, breite Schultern,

maskuliner Auftritt – der Alfa Romeo

159 bringt das Adrenalin zum Kochen.

DIE LIMOUSINE, vom italienischen Stardesigner

Giurgiaro gezeichnet, lässt keinen

Zweifel an ihrer Kompetenz – hier sind Leistung

und Fahrspaß angesagt. Das zeigt auch

ein Blick auf die sechs in Österreich angebotenen

Triebwerke von 120 bis 260 PS (88 bis

191 kW). Erst einmal warmgelaufen, arbeitet

der von uns getestete 1,9-Liter-Common-

Rail-Vierzylinder vornehm und zurückhaltend.

Die Leistungsentfaltung ist im unteren

Drehzahlbereich noch etwas müde, aber

wehe, wenn die 150 PS losgelassen werden.

Ab 2000 Touren ist das volle Drehmoment

verfügbar und ab 3000 Touren gibt es den

typischen Alfa-Sound noch dazu. Ein leichter

Druck aufs Gaspedal wird sofort mit zusätzlichem

Schub nach vorne beantwortet.

Die direkte Lenkung führt den Fronttriebler

präzise über enge Landstraßen.

DAS FAHRWERK schluckt grobe Une-

benheiten zwar nicht ganz, der Langstreckenkomfort

ist aber erstaunlich gut. Eng

schmiegt sich die Konstruktion des 159ers

an Fahrer und Passagiere. Raumnot gibt es

keine, wenn auch keine wirklich üppigen

Platzverhältnisse. Auf der Fondbank geht es

eng zu, so auch im Kofferraum. Das Cockpit

gibt keine Rätsel auf, der Pilot hat alles sicher

im Griff. Hochwertige Materialien und eine

ebensolche Verarbeitung zeigen den großen

Fortschritt, den Alfa hier gemacht hat. Die

gut anliegenden Sitze bieten in forsch gefahrenen

Kurven ausreichend Seitenhalt. Ein

typisches Manko fast aller Sportlimousinen

ist die eingeschränkte Sicht nach hinten. Ein

Park-Assistent leistet hier wertvolle Dienste.

DAS COCKPIT des 159 ist ganz auf den Fahrer ausgerichtet. Sportliche

Rundinstrumente und viel Alu und Leder dominieren.

STARTEN auf Knopfdruck mit

dem elektronischen Schlüssel

KOFFERRAUM: mit umleg barer

Rück bank und Durchreiche

8 TIROLER AUTOMAGAZIN 01/2006


test

DER KIA RIO hat sich vom

Mauer blümchen zum Blickfang

auf den Straßen entwickelt.

Die Zutaten dazu: frische Farben,

schnittiges Blechkleid und

modernes Styling im Inneren.

COMMON RAIL DIESEL im

Kia Rio: stark im Antrieb und

sparsam im Verbrauch

Ganz schön oho!

Kia hat den Rio perfekt im Kleinwagen-Segment

positioniert – viel


Platz, viel Komfort und ein quirliger,

sparsamer Common Rail-Motor.

DER KIA RIO hat gegenüber seinem Vorgänger

aus dem Jahr 2000 enorm zugelegt,

zwar nicht an Länge – er ist sogar um 25

cm geschrumpft – aber an Qualität, Anmutung

und Komfort. Nicht mehr halbe Kompaktklasse,

dafür aber schicker Kleinwagen

lautet das Motto. Der flotte Koreaner kratzt

knapp an der Viermeter-Marke und hat damit

auch in Sachen Platzangebot für seine

fünf Passagiere einiges zu bieten. So reicht

der Radstand von 2500 mm für angenehme

Beinfreiheit im Fond. Der Innenraum ist

ansprechend gestaltet, Materialien wie auch

Verarbeitung überzeugen. Nur die Sitze

könnten etwas mehr Seitenhalt bieten.

Mit dem neuen Rio lässt man sich gerne sehen.

Das schicke Blechkleid, die schnittige

Linienführung und die frischen Farben stehen

dem Fünftürer besonders gut.

Das gilt auch für den leistungsstarken Turbodiesel.

Flink und spritzig im Antritt, dabei

nie laut und schon gar nicht unkultiviert,

leistet er vorzügliche Arbeit. Die exakte

Lenkung tut ihr Übriges, um in der Stadt

oder auf engen Landstraßen problemlos

die Kurve zu bekommen. Das leichtgängige

Fünfgang-Getriebe ist ideal abgestimmt.

Ob sportliches Fahren und Überholen auf

der Autobahn oder Sprit sparendes Gleiten

– der Vier-Zylinder versieht souverän seinen

Dienst. Passend dazu das straffe Fahrwerk,

es lässt nichts an Komfort vermissen, wenn

auch kurze Stöße ziemlich direkt weitergegeben

werden. Die Ausstattungsliste der Steilheck-Limousine

ist in der von uns getesteten

EX-Version nahezu vollständig.

Kia ist mit dem Rio eine ausgezeichnete

Positionierung im Kleinwagen-Segment

gelungen.

Kia Rio 1.5 CRDi

Motor: Vier-Zylinder Turbodiesel mit

Common Rail-System

Hubraum: 1493 ccm

Leistung: 81 kW (110 PS) bei 4000 U/min

Max. Drehmoment: 235 Nm bei 2000 U/min

Antrieb: Frontantrieb

Fahrwerk: vorne: Einzelradaufhän gung

mit McPherson-Federbeinen; hinten:

Verbundlenker-Achse

Getriebe: Fünfgang-Schalter

Spitze: 176 km/h

von 0 auf 100 km/h: 11,5 Sek.

Maße: L/B/H: 3990/1695/1470 mm

Gewicht: 1146 kg

Kofferraumvolumen:

270 – 1145 l

Verbrauch:

4,7 l, Diesel

Tankinhalt:

45 l

Fotos: Alfa Romeo, Kia

01/2006 TIROLER AUTOMAGAZIN 9


aktuell

Es dieselt

im Hyundai Sonata

DIE VIERTE GENERATION des Hyundai

Sonata zeigt sich ganz und gar europäisch,

obwohl er in Korea gebaut wird. Der letzte

und vielleicht wichtigste Schritt für den Erfolg

der sportlich-eleganten Mittelklasse- Limousine

in der alten Welt ist die Einführung

eines modernen Dieselmotors. Das moderne

2,0 Liter Common Rail Diesel-Aggregat ist

serienmäßig mit geregeltem, wartungsfreien

Partikelfilter ausgerüstet. Das Triebwerk

leistet 140 PS (103 kW), hat ein maximales

Drehmoment von 305 Nm

und ist wahlweise

mit einem 6-Gang Schaltgetriebe oder einer

4-Stufenautomatik erhältlich. Mit einer Länge

von 4,80 Meter hält der Sonata in seinem

qualitativ hochwertig ausgestatteten Innenraum

üppige Platzverhältnisse für bis zu fünf

Personen bereit. 523 Liter Kofferraum-Volumen

bieten genügend Platz für den Familienurlaub.

IM TOPMODELL STYLE sind Lederinnenausstattung,

Sitzheizung vorne und elektrisch

verstellbarer Fahrersitz, Klimaautomatik inklusive

Luftgütesensor und Pollenfilter, Park

Distance Control hinten u.v.m. serienmäßig.

Eine leistungsfähige Bremsanlage mit ABS,

Bremsassistent, Traktionskontrolle, ein 6-

fach SRS Airbagsystem und ESP halten den

Sonata stets zuverlässig auf der Straße.

■ Doppelturbo-Motor

für den Peugeot 607

PEUGEOT PRÄSENTIERT mit dem neu

entwickelten Vierzylinder-HDi mit 2,2

l Hubraum seinen ersten Doppelturbo-

Motor. Die zwei unterschiedlich großen

Turbolader haben verschiedene Aufgaben.

Der kleinere baut gewissermaßen schon

aus Leerlaufdrehzahl Ladedruck auf, der

größere wird im oberen Drehzahlbereich

aktiv. Der Motor schließt im 607-Programm

die Lücke zwischen dem 2,0-l-

HDi mit 136 PS und dem V6 mit 204 PS.

Aus 2179 ccm leistet er 170 PS (125 kW)

bei 4000 U/min und stemmt bei nur 1500

U/min 370 Nm auf die Kurbelwelle. Der

2,2 HDi wird ausschließlich mit manuellem

Sechsganggetriebe angeboten.

Opel Astra TwinTop

DER OPEL ASTRA TWINTOP

verwandelt

sich in wenigen Sekunden vom Coupé zum

Cabrio. Der lange Radstand von 2,61 m und

das dreiteilige Verdecksystem schaffen einen

geräumigen Innenraum. Stattliche 440 l Kofferraum-Volumen

stehen im Coupé-Status

zur Verfügung – beim Offenfahren sind es

205 Liter. Das „Easy Load“ Beladungssystem

hebt das gefaltete Dach per Knopfdruck rund

25 cm hoch und macht den Kofferraum leicht

zugänglich. Im Innenraum überzeugt der

Astra TwinTop mit sorgfältig verarbeiteten,

hochwertigen Materialien. Lederpolster im

edlen Sattlernaht-Look gibt es auf Wunsch.

Serienmäßig an Bord sind Klimaanlage,

Tempomat, längs- und höheneinstellbares

Lederlenkrad, „Easy Entry“-Sitze mit Memoryfunktion,

Rücksitze mit Armlehne und

Durchlademöglichkeit sowie Nebelscheinwerfer.

Für gehobene Fahrleistungen sorgen

vier Benziner 105 bis 200 PS (77 kW bis 147

kW) und ein 1.9 CDTI-Common-Rail-Diesel

mit 150 PS (110 kW) und serienmäßigem

Partikelfilter.

Fotos: Opel, Hyundai, Peugeot, Volkswagen, Audi

10 TIROLER AUTOMAGAZIN 01/2006


Polo GTI – ein starkes Stück

DER NEUE VW POLO GTI leistet 150 PS

und erreicht 216 km/h Spitze. Weitere Eckdaten:

von 0 auf 100 km/h in 8,2 Sek., 220 Nm

(bei 1950 U/min) max. Drehmoment und

ein Durchschnittsverbrauch von 7,8 Liter.

Analog zum Golf GTI besitzt auch der neue

Polo GTI einen Turbomotor mit Ladeluftkühler.

Der 1,8 Liter große Fünfventil-Vierzylinder

sorgt für mächtig Schub aus dem

Drehzahlkeller und beste Elastizitätswerte.

Zum Polo GTI gehören natürlich auch

sämtliche GTI-Insignien: großer, schwarzer

Kühler grill mit Schutzgitter in Wabenstruktur,

verchromtes Abgasdoppelendrohr für

den typischen GTI-Sound, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen,

rote Bremssättel usw. Die Reifen,

Format 205/45 R 16, tauchen tief in die

Radkästen hinein; das Sportfahrwerk (mit

serienmäßigem ESP) ist 15 mm tiefer gelegt.

Auf etwas verzichten muss im Polo GTI

zugunsten der Sportlichkeit niemand. Die

Bedienung ist gewohnt übersichtlich, die

Qualität hoch, der Stauraum groß (270 bis

1030 Liter) und die Rückbank variabel (geteilt

klappbar). Für passive Sicherheit sorgen

eine erprobte Karosserie, Front- und Seitenairbags

(Beifahrerairbag deaktivierbar).

DEM POLO GTI

stehen die stilistischen

Anleihen von

seinem großen Bruder

ausgezeichnet.

Die 150 Turbo-PS

aus dem 1,8 l Vierzylinder-Triebwerk

sind Garant dafür,

dass das rassige

Äußere nicht nur

Fasade ist.

aktuell

■ Quickshift-Getriebe

für Renault Modus

SCHALTEN OHNE ZU KUPPELN ermöglicht

ein komfortables Quickshift-

Getriebe nun auch im Renault Modus

1.5 dCi mit 86 PS (63 kW). Die innovative

Kraftübertragung bietet neben dem

manuellen auch einen Vollautomatik-

Modus mit fünf Fahrstufen.

■ Der neue Audi TT

DIE ZWEITE GENERATION des Sportcoupés

steht in der ersten September-

Hälfte 2006 bei den österreichischen

Audi Händlern. Gewählt werden kann

zwischen zwei drehfreudigen Benzinern

– dem frontgetriebenen 2.0 TFSI mit 200

PS (147 kW) und dem 3.2 V6 quattro mit

250 PS (184 kW), die mit dem 6-Gang-

Schaltgetriebe oder mit dem Doppelkupplungsgetriebe

„S tronic“ kombiniert

werden können. Zur Serienausstattung

gehören u. a. ein im unteren Teil abgeflachtes

Sportlederlenkrad, ein geschwindigkeitsabhängiger

ein- und ausfahrbarer

Heckspoiler sowie

die Aluminiumoptik

im

Cockpit.

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01/2006 TIROLER AUTOMAGAZIN 11


news

ARBÖ Landeszentrum Stadlweg 7 | 6020 Innsbruck

Tel. 0512/345 123 | tirol@arboe.at | www.arboe-tirol.at

■ LR Lindenberger im

Prüfzentrum Innsbruck

Seit Ende 2005 ist der ehemalige Generaldirektor

der Brenner Eisenbahn Gesellschaft

Landesrat für Umweltschutz,

Abfallwirtschaft, europäische Verkehrspolitik,

Kraftwesen und Straßenverwaltungsrecht.

Das langjährige Mitglied ließ

es sich nicht nehmen, dem Prüfzentrum

Innsbruck einen Besuch abzustatten.

Interessiert ließ er sich den ÖNORM EN

ISO 9001:2000-zertifizierten Betrieb

von Landesgeschäftsführer Dir. Helmuth

Werth und Einsatzleiter Dietmar Auer

erklären. Anschließend nahm er sich die

Zeit einige Fragen von Mitgliedern und

Mitarbeitern zu beantworten.

■ Spritpreisbörse

Die ARBÖ-Spritpreisbörse im Internet

unter www.arboe.or.at zeigt auf

Knopfdruck die jeweils günstigsten

Tankstellenpreise in jedem Bundesland.

Wer im Vorjahr konsequent bei den

günstigsten Zapfsäulen getankt hat, hat

sich bei einer durchschnittlichen Fahrleistung

von 13.500 km im Schnitt mit

einem Dieselfahrzeug 161 Euro und mit

einem Benzinfahrzeug 182 Euro gespart.

Die billigsten Tankstellen findet

man auch im ORF-Teletext. Wien: S. 435,

Niederösterreich: S. 436, Burgenland:

S. 437, Oberösterreich: S. 438, Salzburg:

S. 439, Tirol: S. 440, Vorarlberg: S. 441,

Kärnten: S. 442, Steiermark: S. 443.

Neue Pannenfahrzeuge

ZWEI BESTENS AUSGESTATTETE Skoda

Octavia verstärken seit kurzem die Flotte

der ARBÖ-Pannenfahrzeuge in Innsbruck

und Lienz. „Mit den beiden neuen

Spezialfahrzeugen bauen wir den ho hen

Standard der ARBÖ-Pannenhilfe für unsere

Mitglieder weiter aus“, erklärt ARBÖ Präsi-

So macht lernen richtig Spaß

ÜBER 330 KINDER der Hauptschule Fieberbrunn

nahmen am 4. April am Sicherheitstag

des ARBÖ Tirol statt. Gemeinsam mit Verkehrsexperten

der Polizei wurden die Kinder

in Verkehrssicherheit geschult. Um die

trockene Theorie für die Schülerinnen und

Schüler auch erlebbar und damit verständli-

dent Dr. Thomas Praxmarer. Gemeisam mit

Landesgeschäftsführer Dir. Helmuth Werth

übergab er kürzlich die Fahrzeuge an Josef

Plössnigg, Leiter des Prüfzentrums Lienz

und Dietmar Auer, Leiter des Prüfzentrums

Innsbruck. Die Pannenfahrzeuge sind bereits

im Einsatz.

cher zu machen, konnte der ARBÖ Aufprallsimulator

(Angurten kann Leben retten) getestet

werden. Das richtige Verhalten an einer

Bushaltestelle wurde an einem Bus des Reiseunternehmens

Dödlinger geübt. Die Veranstaltung

war ein großer Spaß für Kinder,

die dabei auch einiges lernen konnten.

Fotos: Arbö Tirol, Künstner

01/2006


ARBÖ-Mitglieder sparen

bares Geld

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der ARBÖ-Tankbonus bei allen

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kann schließlich auch hinter

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Verkehr, Wetter, Straßenzustand

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01/2006 TIROLER AUTOMAGAZIN 13


Die ARBÖ-Prüfzentren

Prüfzentrum Landeck

Landeszentrum

Innsbruck

Stadlweg 7

6020 Innsbruck

Tel. 0512/345 123

Fax Dw. 17

e-mail: tirol@arboe.at

www.arboe-tirol.at

Öffnungszeiten:

Mo.–Fr. 8.00–17.00 Uhr

Geschäftsführung:

Dir. Helmuth Werth

Mitarbeiter:

Dietmar Auer, Einsatzleiter

Kathrin Rabeder, Büro der

Geschäftsleitung

Hannelore Oberdanner,

Warenwirtschaft

Cornelia Gatt,

Rechnungswesen

Florian Buchacher,

Kaufm. Lehrling

Mag. Benjamin Praxmarer,

Marketing und Mitgliederbetreuung

Prüfzentrum

Innsbruck

Stadlweg 7 | 6020 Innsbruck

Tel. 0512/345 123 | Fax Dw. 30

Öffnungszeiten:

Mo.–Fr. 8.00–18.00 Uhr

Pannendienst:

täglich 6.00–24.00 Uhr

Bereitschaftsdienst:

00.00–6.00 Uhr

Technischer Leiter: Dietmar Auer;

Mitarbeiter: Heidi Schneider, Mitgliederverwaltung;

Technischer

Dienst: Helmuth Leiter, Matthias

Rauchmann, Siegfried Mader-Ofer,

Christian Raich, Markus Wagner,

Ludwig Vötter, Christian Kuen

In Betrieb seit: 1965 (Ing. Etzel-

Straße, Bogen 81);

Neubau: 1976 (Stadlweg 7);

Umbau: 1997 Umbau und Erweiterung

Prüfdienst-Arbeitsplätze: 5

Einfahrtshöhe: 3,20 m

Pannenfahrzeuge: Skoda Oktavia,

Toyota Corolla Kombi, Toyota RAV

4, VW Sharan, VW Passat, Toyota

Hiace Bus

Abschleppfahrzeuge: Mitsubishi

Canter, LKW Spezialumbau mit

Schiebeplateau, Mercedes Unicar

Anhänger: Motorradanhänger

Bahnhofstr. 3 | 6500 Landeck Tel. und Fax 05442/63836

Öffnungszeiten:

Mo.–Fr. 8.00-12.00 Uhr und 13.00–17.00 Uhr

Einsatzleiter: Elmar Föger In Betrieb seit: 1981

Prüfdienst-Arbeitsplätze: 1 Einfahrtshöhe: 2,65 m

Pannenfahrzeuge: Toyota Corolla Kombi, (Pannendienst

eingeschränkt auf die Stadt Landeck)

Prüfzentrum Imst

Industriezone 37 | 6460 Imst Tel. und Fax 05412/62218

Öffnungszeiten:

Mo.–Sa. 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.00–18.00 Uhr

Bereitschaftsdienst:

Mo.–So. 18.00–8.00 Uhr abwechselnd mit Telfs

Einsatzleiter: Jakob Posch

Mitarbeiter: Herbert Lutz, Florian Höfler, Jürgen Auer

In Betrieb seit: 1974 Umbau/Neubau: 1993

Prüfdienst-Arbeitsplätze: 2 Einfahrtshöhe: 3,20 m

Pannenfahrzeuge: Toyota Corolla Kombi

Abschleppfahrzeug: Mercedes Unicar

Anhänger: Motorradanhänger

Fotos: Arbö Tirol

14 TIROLER AUTOMAGAZIN 01/2006


in Ihrer Nähe

Prüfzentrum Wörgl

Prüfzentrum Telfs

Sagl 71 | 6410 Telfs

Tel. und Fax 05262/63419

Öffnungszeiten:

Mo.–Sa. 8.00–12.00 Uhr und 13.00–18.00 Uhr

Bereitschaftsdienst: Mo.–So. 18.00–8.00 Uhr,

abwechselnd mit Imst

Einsatzleiter: Bruno Auer

Mitarbeiter: Christian Abenthung,

Peter Haßlwanter

In Betrieb seit: 1978 Umbau/Neubau: 1998

Prüfdienst-Arbeitsplätze: 2

Einfahrtshöhe: 3,20 m

Pannenfahrzeuge: Toyota Corolla Kombi,

Toyota Corolla Kombi 4x4

Anhänger: Motorradanhänger

Prüfzentrum Jenbach

Innsbrucker Straße 102 | 6300 Wörgl

Tel. 05332/73640 | Fax Dw. 4

Öffnungszeiten: Mo.–Sa. 8.00–18.00 Uhr

Bereitschaftsdienst: Mo.–So. 18.00–8.00 Uhr,

abwechselnd mit Jenbach

Einsatzleiter: Georg Rinnergschwentner

Mitarbeiter: Michael Harringer, Thomas

Kapfinger, Markus Krugluger, Monika

Zimmermann (Verwaltung)

In Betrieb seit: 1972

Umbau/Neubau: 1978/1997

Prüfdienst-Arbeitsplätze: 3

Einfahrtshöhe: 3,15 m

Pannenfahrzeuge: Toyota Corolla 4WD

Abschleppfahrzeuge: Unicar: VW Doka LT 40

Anhänger: Motorradanhänger

Prüfzentrum Kitzbühel

St. Johanner-Str. 64 | 6370 Kitzbühel

Tel. und Fax 05356/64841

Öffnungszeiten: Mo.–So. 7.30–18.30 Uhr

Bereitschaftsdienst: Mo.–So. 18.30–8.00 Uhr

Einsatzleiter: Hansjörg Auer

Mitarbeiter: Anton Horngacher, Mathias

Margreiter, Robert Sappl

In Betrieb seit: 1971 Umbau/Neubau: 1991

Prüfdienst-Arbeitsplätze: 2

Einfahrtshöhe: 3,20 m

Pannenfahrzeuge: KIA Sportage

Abschleppfahrzeuge: Mercedes Unicar

Anhänger: Motorradanhänger

Prüfzentrum Lienz

Am Gießen 9 | 6200 Jenbach

Tel. und Fax 05244/62739

Öffnungszeiten:

Mo.–Fr. 8.00–12.00 Uhr und 13.00–17.00 Uhr

Bereitschaftsdienst: Mo.–Fr. 17.00–8.00 Uhr,

abwechselnd mit Wörgl

Einsatzleiter: Michael Eder

Mitarbeiter: Bernhard Eder

In Betrieb seit: 1971

Prüfdienst-Arbeitsplätze: 2

Einfahrtshöhe: 2,20 m

Pannenfahrzeuge: Toyota Corolla Kombi

Prüfzentrum Kufstein

Salurner Straße 48 | 6330 Kufstein

Tel. und Fax 05372/63030

Öffnungszeiten:

Mo.–Fr. 8.00–12.00 Uhr und 13.00–17.00 Uhr

Einsatzleiter: Alois Lechner

In Betrieb seit: 1997

Prüfdienst-Arbeitsplätze: 2

Einfahrtshöhe: 3,20 m

Pannenfahrzeuge: Toyota Corolla 4WD,

(Pannendienst eingeschränkt auf die Stadt

Kufstein)

Pustertaler Straße 1 | 9900 Lienz

Tel. und Fax 04852/62315

Öffnungszeiten: Mo.–So. 8.00–18.30 Uhr

Bereitschaftsdienst: Mo.–So. 18.00–8.00 Uhr

Einsatzleiter: Josef Plössnig

Mitarbeiter: Franz Gollner, Christian Filzmaier,

Erwin Grabner, Manfred Rathausky

In Betrieb seit: 1973 Umbau/Neubau: 1995

Prüfdienst-Arbeitsplätze: 2

Einfahrtshöhe: 3,20 m

Pannenfahrzeuge: Toyota Corolla Kombi

Abschleppfahrzeuge: Unicar: VW Doka LT 40

Anhänger: Motorradanhänger

01/2006 TIROLER AUTOMAGAZIN 15


Jährlich verunglücken im Straßenverkehr

um die 4.000 Menschen. Im


Gegensatz zum Auto haben Fußgänger

keine Knautschzone. Umso wichtiger ist

es, sich an die Verkehrsregeln zu halten,

wenn man „auf Schusters Rappen“

unterwegs ist. Die Leiterin des ARBÖ-

Rechtsreferates, Dr. Barbara Auracher-

Jäger, ruft die wichtigsten

Verkehrsregeln in

Erinnerung:

IST EIN SCHUTZ-

WEG innerhalb

von 25 Metern vorhanden,

muss dieser

benützt werden. Wenn

kein Schutzweg vorhanden

oder dieser mehr

als 25 Meter entfernt ist,

muss ein Fußgänger

– laut Straßenverkehrsordnung

– den

kürzesten Weg nehmen

und darf den

Fa hrzeug verkehr

nicht behindern (wie

es beispielsweise durch

eine Notbremsung der Fall

wäre).

AUCH IN DEN

SOMMERMONATEN

WIRD ES DUNKEL.

Fußgänger sind dann

im Gewirr von Lichtern

nur noch schwer auszumachen.

Mit heller

Kleidung, Reflektoren

und einem vorbildlichen

Verhalten können

die „schwächsten

Verkehrsteilnehmer“

viel für ihre eigene

Sicherheit tun.

Der kürzeste Weg

Verkehrsregeln gelten auch für Fußgänger

Ist im Ortsgebiet kein Schutzweg vorhanden

oder dieser mehr als 25 m entfernt, darf

die Fahrbahn nur an Kreuzungen überquert

werden, außer die Verkehrslage lässt ein sicheres

Überqueren auch an anderen Stellen

zu. Eine Ausnahme stellt das Erreichen

einer Haltestelleninsel dar: Dazu darf die

Fahrbahn an jeder Stelle überquert

werden, allerdings auf dem

kürzesten Weg.

Lieber einmal zu viel

schauen

Auf einem ungeregelten

Schutzweg hat ein Fußgänger

bereits dann Vorrang,

wenn er diesen erkennbar

benützen will. Dennoch darf

ein Fußgänger den Schutzweg

nicht unmittelbar vor

einem herannahenden Fahrzeug

und für dessen Lenker

überraschend betreten. Der

ARBÖ rät den Fußgängern,

sich im Sinne der eigenen

Verkehrssicherheit vor jedem

Queren der Fahrbahn

zu vergewissern, ob der

Übergang wirklich frei ist.

Unter dem Motto „Lieber

Experten-Tipps

IN LÄNDLICHEN GEMEINDEN oder

außerhalb des Ortsgebietes sind Gehsteige

oft schmal oder fehlen überhaupt,

die Straßenbeleuchtung ist spärlich oder

gar nicht vorhanden. Hier hilft nur, sich

sichtbar zu machen. Wobei dieser Rat

- darauf weist der ARBÖ besonders hin

- für Kinder genauso gilt wie für Erwachsene.

HELLE BEKLEIDUNG mit reflektierendem

Material lässt einen Fußgänger auf

mehr als 100 Meter erkennen und ist aus

diesem Grund für einen Fußgänger lebenswichtig!

Wer - vertieft in ein Handy-Gespräch -

quer durch den fließenden Autoverkehr

läuft, ohne nach links oder rechts zu

schauen, riskiert sein Leben.

DAS TELEFONIEREN führt zu verminderter

Aufmerksamkeit. Kommt es dann

zu einem Unfall und der Autolenker

kann nachweisen, dass der Fußgänger

durch das Telefonieren so abgelenkt war,

um angemessen zu reagieren, könnte das

Schmerzensgeld verloren gehen oder geringer

als vorgesehen ausfallen. Daher:

Das Gespräch für das Überqueren einer

Straße kurz unterbrechen.

einmal zu viel als einmal zu wenig umschauen“!

Der Vorrang für Fußgänger am

Schutzweg gilt nicht gegenüber fahrenden

Schienenfahrzeugen. Dies dient der Sicherheit

der Fußgänger, da Schienenfahrzeuge

einen wesentlich längeren Bremsweg haben

und durch ihre Größe die Sicht auf andere

Verkehrsteilnehmer verdecken können.

Hier muss besonders aufgepasst werden!

SELBSTVERSTÄNDLICH darf die Straße nur

bei „grün“ überquert werden. Hier müssen

Erwachsene – wenn Kinder in der Nähe sind

– mit gutem Beispiel vorangehen und nicht

bei „rot“ die Fahrbahn überqueren. Springt

die Ampel während des Überquerens von

„grün“ auf „rot“, darf die Fahrbahn weiter

überquert werden. Ist eine Schutzinsel vorhanden,

allerdings nur bis zu dieser. Ist ein

Gehsteig vorhanden, müssen Fußgänger diesen

benützen. Fehlt ein Gehsteig, muss auf

Freilandstraßen die linke Straßenseite benützt

werden, damit man entgegenkommende

Fahrzeuge sieht und selbst gesehen wird.

Fotos: MEV, Arbö Tirol

16 TIROLER AUTOMAGAZIN 01/2006


Viel Lob für die ARBÖ-

Infoaktion „Licht am Tag“

SEIT SECHS MONATEN

IST „LICHT AM TAG“ auch

für Autofahrer Pflicht, seit einem

Monat wird das „Dunkelfahren“

mit empfindlichen Geldstrafen

geahndet.

Damit sich die Autofahrer an

den Griff zum Lichtknopf gewöhnen,

hat der ARBÖ schon

im Frühjahr die Infoaktion

„Licht am Tag“ gestartet und

für dieses Service viel Lob von

den AutofahrerInnen erhalten.

Denn fahren mit Licht auch am

Sicher am Fahrrad

BEI EINIGEN ABRÖ-PRÜF-

ZENTREN stehen den Mitgliedern

neben Leihfahrzeugen

seit kurzem kostenlos auch je

ein Leihrad zur Verfügung. Das

123ClubRad dient auch als Referenz

für die richtige Sicherheitsausstattung

am Fahrrad.

Beobachtungen zeigen immer

wieder, dass viele Fahrradfahrer

mit einer mangelhaften

Sicherheitsausrüstung unterwegs

sind. Diesem Umstand

wirkt der ARBÖ Tirol mit mehr

Information für die Radfahrer

entgegen. Denn gerade bei

widrigen Sichtverhältnissen

und Dunkelheit sind die Radler

für andere Verkehrsteilnehmer

nur schlecht sichtbar.

Die in der Fahrradverordnung

angeführte Ausrüstung erhöht

die aktive und passive

Sicherheit der Radfahrer und

sollte auf keinem Bike fehlen.

Bei weiteren Fragen zum Thema

„Sicheres Rad fahren“ informieren

Sie die Experten des

ARBÖ gerne. Einfach anrufen:

Tel. 050-123-123.

Tag ist ein wesentlicher Beitrag

zur Verkehrssicherheit.

Denn beim Inkrafttreten der

Verordnung am 15. November

2005 waren in Tirol, Wien, im

Burgenland und der Steiermark

nur 85 Prozent der Fahrzeuge

mit Licht unterwegs, am 4. Dezember

2005 gar nur 79 Prozent

(Schönwetter!), am 15. Dezember

2005 wieder 89 Prozent.

Heute gehört bei weit über 90

Prozent der Autofahrer „Licht

am Tag“ bereits zur Selbstverständlichkeit.

Zu dieser hohen

Akzeptanz haben auch die Aktionen

des ARBÖ wesentlich

beigetragen. So hat der ARBÖ

Tirol Mitte April nochmals

Verkehrsteilnehmer über alle

Fragen zum Thema „Licht am

Tag“ informiert. Zusätzlich wurden

Folder und Aufkleber mit

der Aufschrift „Licht am Tag“

verteilt, um jeden an das „Licht

einschalten“ zu erinnern. Seit 15.

April 2006 müssen „Lichtmuffel“

mit einem Bußgeld von 15 Euro

und bei einer Strafanzeige mit

bis zu 5000 Euro rechnen.

Picanto ab € 7.990,– *

Preisvorteil: € 1.250,–

Innsbruck-Völs, Tel. 0512/3100-0

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Kleiner, Lechaschau, Tel. 05672/63200

Hofer, Neustift, Tel. 05226/2661

Federer, Volders, Tel. 05224/52398

GP Autoservice, Innsbruck, Tel. 0512/353353

Innsbruck-Völs, Tel. 0512/3100-0

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01/2006 TIROLER AUTOMAGAZIN 17


Mit Brain und Power

durch die Pelonen

Die 32. Auflage der Tiro ler Meisterschaft

im Autoslalom ist voll im


Gange. Nach den spannenden Läufen in

Kirchberg und Strass steht schon eines

ganz klar fest: Die rund 140 MotorsportlerInnen

aus Österreich, Italien

und Deutschland wollen einen dritten

Gesamtsieg en suite des Deutschen

Hans Exner verhindern.

DAFÜR HABEN SIE IHRE POLIDEN weiter

verfeinert, an ihrer Fahrtechnik gefeilt

und sind mit vollem Engagement bei der

Sache. Das Ergebnis sieht man auf der Strecke:

Es wird später gebremst und früher Gas

gegeben, die Fahrten sind spektakulärer, der

Kampf um jede hundertstel Sekunde härter

und Spannung bis zum letzten Lauf ist

garantiert. Das Besondere an der Tiroler

Autoslalom-Meisterschaft ist das gute Verhältnis

zwischen FahrerInnen und Zuschauern

– jeder kann hier Motorsport

hautnah erleben: Fachsimpeln, volle Action

an der Rennstrecke und prickelnde Rennatmosphäre.

Die Teams schätzen die professionelle

Betreuung der erfahrenen Organisatoren.

DIE TIROLER AUTOSLALOM-

MEISTERSCHAFT ist für NachwuchsfahrerInnen

ein ideales

und kostengünstiges Sprungbrett

in den Motorsport. Für

die Teilnahme an einem Lauf

braucht es lediglich einen gültigen

Führerschein, einen Pkw und 23,-

Euro Startgeld. „Um den Motorsport noch

sicherer zu machen, ist heuer im Startgeld

auch eine Teilnehmer-Haftpflichtversicherung

enthalten. Diese stellen wir gemeinsam

mit der General Agentur Holzner Edmund

KEG zur Verfügung“, freut sich ARBÖ

Tirol Motorsportchef Kurt Reinstadler.

Informationen rund um die 32. ARBÖ Tiroler

Meisterschaft im Autoslalom gibt es

im Internet unter www.atmas.crr.at

ARBÖ TIROL MOTOR SPORTCHEF

Kurt Reinstadler mit dem Hauptpreis, ein

Suzuki Ignes im Wert von 15.900,- Euro.

Tiroler Autoslalom-Meisterschaft 2006

Termin Ort Organisation, Infos

21. Mai 06 Ehrwald: Zugspitzbahn Ehrwald MSC Weisenbach: Wolfgang Wanner 0676/488 39 00

11. Juni 06 Axamer Lizum: Axamer Lizumbahnen MRT Ellbögen: Günter Reichegger 0664/617 53 67

25. Juni 06 Rum: Einkaufszentrum Kika ARBÖ Rum: Josef Jaklin 0650/933 27 02

2. Juli 06 Hochfilzen: Fa. Edertrans ARBÖ Fieberbrunn: Otto Bacher 0699/187 07 280

27. August 06 St. Johann: Flughafen MSC St. Johann: Alois Spögler 0676/512 45 76

3. September 06 Weer: Fa. Schwaiger-Transporte RC Tirol: Alois Wechselberger 0664/422 54 79

10. September 06 Innsbruck: Olympiaworld MSC Wipptal: Roman Kettner 0650/160 25 426

24. September 06 Achenkirch: Christlum Bergbahnen MSC Achenkirch: Thomas Lamprecht 0650/522 83 89

1. Oktober 06 Zell am Ziller: Ski Arena MSC Aschau: Josef Neuhauser 0664/355 56 7

Fotos: Kainz, Hassl, Arbö Tirol, Künstner

18 TIROLER AUTOMAGAZIN 01/2006


magazin

Besondere Fahrverbote

Dr. Barbara

Auracher-Jäger

ARBÖ–

Rechtsexpertin

DAS

REGIERUNGSKOM-

MISSARIAT für die Provinz

Bozen hat auch heuer wie in

den vergangenen Jahren für ei-

nige besondere, hinsichtlich des

Urlauberreiseverkehrs stark fre-

quentierte Tage Fahrverbote für

Lkw über 7,5 t erlassen. Damit

die Schwerfahrzeuge mangels

Weiterfahrmöglichkeit nicht auf

den Autobahnen in Tirol abgestellt

werden, wurden an diesen

Tagen besondere Fahrverbote

auch für Tirol verhängt (BGBl II

155/2006).

DIE FAHRVERBOTE GELTEN für

Lastkraftwagen oder Sattelkraftfahrzeuge

mit einem höchst-

zulässigen Gesamtgewicht von

mehr als 7,5 t und für Lastkraft-

wagen mit Anhänger, bei denen

die Summe der höchsten zuläs-

sigen Gesamtgewichte beider

Fahrzeuge mehr als 7,5 t beträgt.

DERARTIGE FAHRVERBOTE in

Richtung Italien gab es bereits

in den vergangenen Jahren und

auch im Jahr 2006 am 14. und 15.

April sowie am 25. April. Erst-

mals gab es heuer am 14. April

(Karfreitag) auch ein Fahrverbot

in Richtung Deutschland.

Zahlreiche Ausnahmen

Das nächste diesbezügliche

Fahrverbot gilt am 2. Juni 2006

von 9.00 bis 22.00 Uhr auf der

Inntal Autobahn A 12 von der

Staatsgrenze bei Kufstein bis zur

Anschlussstelle Imst und auf der

Brenner Autobahn A 13 von der

Staatsgrenze bis zur Anschluss-

stelle Innsbruck Süd, wenn das

Ziel der Fahrt südlich des Brenners

liegt.

Wie immer gibt es bei diesen

Fahrverboten zahlreiche Aus-

nahmen, wie z.B. Fahrten mit

leicht verderblichen Lebensmitteln,

unaufschiebbare Belieferungen

von Gastronomiebetrieben

und gastronomischen

Veranstaltungen, zur medizinischen

Versorgung, Einsatz von

Fahrzeugen des Straßenerhalters,

Fahrten im kombinierten

Güterverkehr Schiene – Straße,

Leerfahrten zum Wohnsitz des

Lenkers etc.

Tatsächlich wird mit diesen

Fahrverboten eine deutliche

Entlastung für die Tiroler Bevölkerung

bewirkt, daher sollten

diese Maßnahmen auch in den

kommenden Jahren beibehalten

werden. Allerdings sind vermehrt

Begleitmaßnahmen notwendig,

um den an den Grenzen

zu Tirol angestauten Lkw-Verkehr

möglichst staufrei durch

das Inntal zu schleusen.

Nicht vergessen

Motorrad-Vignette

29 Euro kostet die goldgelbe

Jahresvignette für Motorräder

(mit oder ohne Beiwagen). Wer

eher selten auf Österreichs

Autobahnen und Schnellstraßen

mit dem Bike unterwegs

ist, sollte sich den Kauf einer

Zwei-Monats-Vignette zum

Preis von 10,90 Euro oder einer

Zehn-Tages-Vignette für 4,30

Euro überlegen. Die Mautvignette

sollte am Bike an einem

gut sichtbaren, nicht leicht zu

entfernenden Teil angebracht

werden, beispielsweise Gabelholm

oder Tank.

Vig n ette

Gewarnt seien

Biker, die ohne gültige

bzw. aufgeklebte Vignette auf

einer Autobahn und Schnellstraße

von den Mautorganen

der ASFINAG angehalten werden.

Sie müssen mit einer Ersatzmaut

von 65 Euro und bei

Zahlungsverweigerung mit einem

Verwaltungsstrafverfahren

rechnen.

01/2006 TIROLER AUTOMAGAZIN 19


magazin

No Risk – Just Fun ‘06

Fahrertraining für Biker

Die Verkehrsabteilung des Landes bietet

in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz

Tirol, den Autofahrerclubs und den Tiroler

Fahrschulen kostenlose Fahrsicherheitstrainings

für Biker an. Ziel: besseres

Bremsen und Ausweichen bei Gefahr und

richtige Blicktechnik. Inhalt: Theorie mit

Film oder Bildern, Platzübungen, Unterweisung

durch geschulte Trainer.

Infos und Anmeldung: Tel. 512/508-2453,

E-Mail: Verkehr@tirol.gv.at

BEIM FAHRERTRAINING können die

Bikes einer kostenlosen technischen

Überprüfung unterzogen werden.

Termine:

Innsbruck:

Imst:

Jenbach:

Landeck:

Reutte:

Fr., 19.5.: 14.00–18.00 Uhr

Sa., 20.5.: 09.00–15.00 Uhr

Sa., 27.5.: 09.00–15.00 Uhr

Fr., 9.6.: 13.00–18.00 Uhr

Sa., 10.6.: 09.00–15.00 Uhr

Auch der Motorsportverein der Polizei

veranstaltet kostenlose Fahrsicherheitstrainings

für Motorradfahrer.

Infos und Anmeldung unter

www.gendarmeriemotorsport.at

oder Tel.: 0676/6648680

Motorradfahren in Tirol –

Schön, aber auch gefährlich

Ing. Helmut

Hirschhuber

Leiter der Landesstelle

Tirol des Kuratoriums

für Verkehrssicherheit

Nach der Winterpause zunächst

abseits der Straße üben und bei den

ersten Touren auf jeden Fall defensiv

fahren!

DIE TAGE IM MAI werden oft für die ersten

Ausfahrten mit dem Bike genutzt, aber

gerade am Beginn der Saison gehen viele

Biker zu hohe Risiken ein. Im vergangenen

Jahr verunglückten in Tirol 529 Motorradfahrer,

um 3 Prozent mehr als 2004. Nur ein

kleiner Lichtblick ist der Rückgang bei den

getöteten Motorradfahrern von 12 auf 4, allerdings

stieg die Zahl der Schwerverletzten

von 64 auf 78.

CHECK YOUR BIKE! Idealerweise wurde

das Motorrad so eingewintert, dass jetzt nur

die Batterie geladen und eingesetzt werden

muss. Auf jeden Fall müssen aber Scheinwerfer,

Rück- und Bremslichter, Blinker und vor

allem die Bremsen und das Reifenprofil noch

einmal überprüft werden. Auch die richtige

Bekleidung darf nicht fehlen: Eine abriebfeste

und trotzdem luftdurchlässige Montur mit

Protektoren, Lederhandschuhe, ordentliche

Motorradstiefel und ein Sturzhelm mit kratzfreiem

Visier sollten selbstverständlich sein.

STRASSE „LESEN“, BREMSEN ÜBEN.

Rund 40 Prozent der Motorradlenker verunfallten

2005 bei Alleinunfällen. Die Straße

„lesen“, also Gefahrenquellen in der Straßenbeschaffenheit

rechtzeitig erkennen, ist eine

der wichtigsten Fähigkeiten, die intensiv trainiert

werden muss. Eng damit verbunden ist

richtiges Bremsen. Vor dem ersten „Ausritt“

auf der Straße sollte daher in Fahrsicherheitskursen,

die in Tirol von den Autofahrerclubs,

der Exekutive und dem Land Tirol

gemeinsam mit den Fahrschulen angeboten

werden, das Bremsen, Kurven fahren und

Beschleunigen wieder geübt werden.









Fotos: Arbö Tirol, MEV, Skoda

20 TIROLER AUTOMAGAZIN 01/2006


magazin

Nachrüsten von

Rußpartikelfiltern

DIE FEINSTAUB-EMISSION in

unserer Luft nimmt immer mehr zu.

Auch wenn die Pkw-Dieselfahrzeuge

nur einen geringen Anteil daran haben

(rund 6 bis 8 Prozent), ist der Einbau

von Rußpartikelfiltern ein wichtiger

Beitrag für eine gesündere Umwelt.

Gerade der nachträgliche Einbau solcher

Systeme ist besonders wichtig, da noch sehr

viele ältere Dieselfahrzeuge auf den Straßen

unterwegs sind. Neuwagen mit ihren modernen

und schadstoffarmen Dieselmotoren

werden zunehmend nur noch mit Partikelfilter

ausgeliefert.

In den Bundesländern, in denen es Förderungsmaßnahmen

zum nachträglichen Einbau

von Rußpartikelfiltern gibt (Steiermark,

Salzburg und Oberösterreich), sind auch die

Konsumenten vermehrt bereit, zusätzliches

Geld in die Hand zu nehmen, um einen solchen

einbauen zu lassen. Bisher wurden in

Österreich weit über 5000 Dieselfahrzeuge

nachgerüstet.

Dabei fällt auf, dass vor allem die Vertriebsorganisationen

der Volkswagen-Konzernmarken

(VW, Audi, Seat und Skoda), die

den nachträglichen Einbau von Partikelfiltern

der Firma Remus aktiv unterstützen,

das Gros der Einbauten stellen. Dabei übernimmt

die Werkstätte nicht nur den Einbau,

sondern erledigt alle Anträge und die dafür

erforderlichen Behördenwege.

Der Einbau eines Nachrüst-Partikelfilters

kostet je nach Modell zwischen 600 und

800 Euro. In den oben genannten Bundesländern

können die Autofahrer mit bis zu

400 Euro Förderungen rechnen, wenn sie

ihr Dieselfahrzeug mit einem Rußpartikelfilter

nachrüsten. Die Wirksamkeit dieser

Maßnahme ist unbestritten. Denn diese

Nachrüstung bringt vor allem bei älteren

Dieselfahrzeugen eine deutliche Verbesserung

der Abgas-Emission.

■ Rekordabsatz für

Skoda im 1. Quartal 06

MIT INSGESAMT 52.852 verkauften

Skoda-Fahrzeugen war der März 2006

der erfolgreichste Monat in der gesamten

Geschichte von Skoda Auto. Im Vergleich

zum Vorjahr stellt dieses Ergebnis

einen Zuwachs von 16,6 Prozent dar.

Gleichzeitig brachte auch das erste Quartal

2006 ein weiteres Rekordergebnis für

Skoda: Von Jänner bis März 2006 wurden

129.778 Fahrzeuge verkauft. Das sind

18,5 Prozent mehr als im ersten Quartal

des Vorjahres. Aufgeteilt auf die Modellreihen

gab es beim Fabia ein Plus von 7,2

Prozent, beim Superb von 14,7 Prozent,

vom Octavia wurden 31,7 Prozent mehr

abgesetzt. Skoda steuert somit auch 2006

auf ein weiteres Rekordjahr zu.

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Sicherheit, einmaligen Fahrkomfort,

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www.vowainnsbruck.at


Über Wasser – unter Tage

Vom Mondsee ins Hausruck

ERSTER STOPP EINES HERRLICHEN

WOCHENENDTRIPS durch die

„Landschaften für Leidenschaften“ ist

der bezaubernde Ort Mondsee. Nach

einem Frühstück im Garten von Schloss

Mondsee (das übrigens ein erstklassiges

Vier-Sterne-Hotel beherbergt)

steht eine Erkundungstour durch den

Ortskern auf dem Programm.

VON HIER AUSGEHEND führt der beliebteste

Kurzwanderweg des MondSeeLandes

– der Helenenweg – entlang der Zeller Arche

zur Jausenstation Erlachmühle, die ein Ge-

heimtipp für Liebhaber echter österreichischer

Schmankerln ist. Hier gibt’s knuspriges

Holzofenbrot, gemacht aus in der hauseigenen

Mühle produziertem Mehl und ein saftiges

Brat’l in der Rein. Echt zünftig! Danach

geht’s entweder zu Fuß oder auch mit dem

Auto weiter an das West-Ufer des Irrsees.

Hier gibt es viele schöne Plätze, um die Sonne

und den Blick auf die majestätische Gebirgswelt

des Salzkammergutes zu genießen.

Als wärmster Badesee Oberösterreichs lädt

der mystische, von Schilf umgebene See natürlich

auch zum Baden ein. Ein besonders

schönes Plätzchen dafür ist die Wiese vor

dem „Dorferwirt“, einem gemütlichen Gasthof,

der mit seiner sonnigen Terrasse zum

Verweilen einlädt. Liebhaber der guten Küche

sollten sich außerdem die Spezialität des

Hauses, köstlich zubereitete Reinanke, nicht

entgehen lassen.

Durchblick mit Weitsicht

Am zweiten Tag des Kurztrips geht’s weiter

nach Weißenkirchen im Attergau. Hier wartet

mit dem „Gläsernen Tal“ ein besonderer

Themenweg auf die Besucher (www.dasglaesernetal.at).

Ausgehend vom Glasmuseum

in Weißenkirchen beginnt eine faszinierende

Reise durch die Natur: So blickt man beim

Wegabschnitt „Glas und Auge“ in die Welt

der großen Kleinigkeiten, Lichtmalerei und

geheimnisvolle AnSICHTen verspricht der

Teil „Gläserne Magie“, Natur und Medizin

verbindet sich spielend im „Waldleben“ und

im Freudenthal – auch genannt das „gläserne

Tal“ – werden die Fenster zur Vergangenheit

geöffnet. Nach diesem faszinierenden Ausflug

in die Welt des Glases geht es weiter an den

Attersee , genauer gesagt nach Seewalchen.

Hier kann man in der ****Residenz Häupl

ein herrliches Mittagessen mit Blick auf den

Attersee, der übrigens der größte Binnensee

Österreichs ist, genießen. Danach lässt es sich

bei einem Spaziergang auf der Promenade

entspannen, bevor es Richtung Nord-West

weiter zum nächsten Ausflugsziel geht. Rund

eine halbe Autostunde entfernt von Seewalchen

liegt Ampflwang, auch bekannt als das

„Dorf der 607 Pferde“. Ampflwang und die

gesamte Hausruckregion können auf eine

lange Tradition des Braunkohlebergbaues

zurückblicken. Die OÖ Landesausstellung

(6.5.–5.11.2006) erweckt diese längst vergangenen

Zeiten zu neuem Leben. Eng verflochten

mit dem Abbau der Kohle war gleichzeitig

das Entstehen des Eisenbahnnetzes. Die

Landesschau macht, als kultureller Höhepunkt,

diese Verbindung hautnah erlebbar.


Fotos: MondSeeLand, Ferienregion Attersee, OÖT/Röbl, Silberbergwerk

TVB MONDSEELAND, Dr. Franz Müller Str. 3, 5310 Mondsee,

Tel. 06232/2270, info@mondsee.at, www.mondsee.at

FERIENREGION ATTERSEE, Nußdorfer Str. 15, 4864 Attersee,

Tel: 07666/7719, info@attersee.at, www.attersee.at

TVB AMPFLWANG, Hauptpl. 8, Ampflwang, Tel. 07675/2479,

office@reiterdorf-ampflwang.at, www.reiterdorf-ampflwang.at

geöffnet

01.02. - 30.04.

01.10. - 31.10.

tägl. 10-16 Uhr

01.05. - 30.09.

tägl. 09-17 Uhr

Der Silberberg

SCHWAZER SILBERBERGWERK

SCHWAZ

Schwazer Silberbergwerk

A-6130 Schwaz

Alte Landstraße 3a

Tel. +43.5242.72372

info@silberbergwerk.at

www.silberbergwerk.at

Seit diesem Frühling erstrahlt

das Schwazer Silberbergwerk in

neuem Glanz. Das über 10 Meter

große Wasserrad, das die Dimension

der berühmten Schwazer

Wasserkunst eindrucksvoll

vor Augen führt, wurde originalgetreu

und funktionstüchtig

installiert. Mit Wasser angetrieben

dreht sich dieses imposante

Meisterwerk der Technik des

16. Jahrhunderts vor den Augen

der Besucher. Die neu gestaltete

Führung gibt einen tiefen Einblick

in das Leben und die Arbeit

der Bergleute vor 500 Jahren

und stellt die Einzigartigkeit des

Schwazer Bergbaus dar. So lässt

sich erahnen, unter welchen Anstrengungen

die Basis für den

Reichtum Mitteleuropas im ausgehenden

Mittelalter geschaffen

wurde. Ein „Hutmann“ aus dem

15. Jahrhundert gewährt einen

persönlichen Einblick in das

reise

Schwazer Silberbergwerk

Leben derer, die im Berg gearbeitet

haben und lässt jeden, der

sich auf diese „Reise“ begibt, in

die Zeit eintauchen, als die Erde

noch eine Scheibe war.

Infos: Schwazer Silberbergwerk,

6130 Schwaz, Alte Landstraße 3a.

Tel. 05242/72372, Fax Dw. 4,

E-Mail: info@silberbergwerk.at;

www.silberbergwerk.at

Lust auf Urlaub!

Kroatien/Istrien/Pula-Verudela

Selbstanreise täglich vom 27.05.-14.06.2006, mind. 3 Nächte

31 Hotel Brioni

pro Tag/DZ/HP/p.P. G 35,-

Kroatien/Insel Hvar/Jelsa

Selbstanreise täglich vom 22.07.-08.08.2006, mind. 4 Nächte

31 Hotel Mina

pro Tag/DZ/HP/p.P. G 52,-

Kinder unter 12 Jahren im eigenen DZ bei 2 VZ sind frei.

Italien/Apulien/Vieste

Selbstanreise am 03., 10., 17. und 24.06.2006, mind. 7 Nächte

31 Ferienwohnungen Feriendorf San Pablo

1 Wo/App. f. 4 Pers. statt E 560,- nur G 336,-

Italien/Ligurische Riviera/Ceriale

Selbstanreise am 10., 17. und 24.06.2006, mind. 7 Nächte

21 Ferienwohnungen Feriendorf Ciribi

1 Wo/App. f. 4 Pers. statt E 525,- nur G 420,-

Italien/Toskana Küste/Cecina Mare

Selbstanreise am 29.07.2006, mind. 7 Nächte

31 Ferienwohnungen Haus Pino

1 Wo/App. f. 6 Pers. statt E 1.127,- , 7=6, nur G 966,-

Veranstalter: Terra Reisen, 5024 Salzburg. Alle Preise inkl. Reiserücktrittskostenversicherung.

Reisebedingungen und Leistungen lt. Terra Sommer Katalog 2006.

Hotline: 0512/390 700, e-mail: dez@tlr.at

01/2006 TIROLER AUTOMAGAZIN 23


Fotos: MondSeeLand, Ferienregion Attersee, OÖT/Röbl, Silberbergwerk

TVB MONDSEELAND, Dr. Franz Müller Str. 3, 5310 Mondsee,

Tel. 06232/2270, info@mondsee.at, www.mondsee.at

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Tel: 07666/7719, info@attersee.at, www.attersee.at

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office@reiterdorf-ampflwang.at, www.reiterdorf-ampflwang.at

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01.02. - 30.04.

01.10. - 31.10.

tägl. 10-16 Uhr

01.05. - 30.09.

tägl. 09-17 Uhr

Der Silberberg

SCHWAZER SILBERBERGWERK

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Schwazer Silberbergwerk

A-6130 Schwaz

Alte Landstraße 3a

Tel. +43.5242.72372

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