Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die ...

pfarre.saalfelden.at

Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die ...

INFORMATIONEN, MITTEILUNGEN und BERICHTE der röm. kath. Pfarrgemeinde Saalfelden

An einen Haushalt � November 2007 � Erscheinungsort und Verlagspostamt: 5760 Saalfelden � Postentgelt bar bezahlt

Fürchtet euch nicht, denn

ich verkünde euch eine große

Freude, die dem ganzen Volk

zuteil werden soll: Heute ist

euch in der Stadt Davids der

Retter geboren,

Christus, der Herr.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Leitartikel 2

Symbole rund um Weihnachten 3

Kirchengemeinde Gerling, Caritas 4

Eltern-Kind-Zentrum Kinderseite 5

Advent- und Weihnachtsfeier in der Familie 6, 7, 8

Der Pfarrkauz meint 9

Unser Standpunkt - die Jugendseite 10, 11

Interview mit Anna u. August Egger (Schweiberg) 12, 13

Aus dem Pfarrgemeinderat 14

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Arbeitskreis Ehe und Familie 16

Hauslehren - Adventgespräche 17

Termine 18

Standesfälle 19

Weihnachts-Memory für Kinder 20


Symbole Symbole rund um Weihnachten

Weihnachten

Barbara-Zweige

�����������������������������zen

steckt Lebenskraft und darum

glaubte man, Gesundheit ins Haus

zu holen, wenn man sein Zuhause

Barbara bildet

mit Katharina

und

Margareta die

Gruppe der

„drei heiligen

Madeln”

(Bauernpatroninnen)unter

den 14

Nothelfern.

Der Brauch der Barbarazweige hat

seinen Ursprung in vielen Legenden.

Eine davon erzählt, dass sich

auf dem Weg zum Gefängnis ein

Kirschzweig im Gewand Barbaras

verfangen haben soll, den sie mitnahm

und in einen Krug mit Wasser

steckte (4. Dezember). Am Weihnachtstag

habe dieser Zweig zu blühen

begonnen und stellt somit ein

Zeichen Gottes für die himmlische

Herrlichkeit dar.

Beim Schneiden der Zweige sollten

bestimmte Regeln eingehalten

werden. In Böhmen durfte man nur

mit dem Hemd bekleidet und mit

vom Baum abgewandtem Gesicht

schneiden, andernorts nur während

des Vesperläutens. Am Barbaratag

umwand man früher die Obstbäume

mit Stroh, weil man sich von

diesem Brauch reichlichen Fruchtsegen

erhoffte. Das Strohband sollte

die Bäume vor dunklem Zauber

bewahren.

Bis heute werden am Barbaratag

von Obstbäumen Zweige geschnitten

und ins Wasser gestellt. Sie sollen

zu Weihnachten blühen und den

Glanz verdeutlichen, den die Geburt

des Erlösers in die Nacht der Sünde

gebracht hat. Verwendet werden

������ ���� ������� ���� ���������

����������������������������������de;

in manchen Regionen auch Äste

von Mandelbäumchen, Forsythie,

Jasmin, Weide und Rosskastanie.

Liebe Pfarrgemeinde

von Saalfelden!

Adventkranz

Es gibt verschiedene Deutungen

der Symbolik des Adventskranzes.

Die ursprüngliche Symbolik ist die

Zunahme des Lichtes als Ausdruck

der steigenden Erwartung auf die

Geburt von Jesus Christus hin, der

in unserem christlichen Glauben als

„Licht der Welt“ bezeichnet wird.

Hinzu sind verschiedene Deutungen

getreten, die sich auf die Kreisform,

die Symbolik des Kranzes,

das Tannengrün im Winter sowie

die verwendeten Farben der Kerzen

oder auch der Schleifen beziehen.

So wird er gern auf den Erdkreis

und die vier Himmelsrichtungen gedeutet.

Der Kreis symbolisiert auch

dass ich mich selbst damit fast zu

Grunde richte?

Da sind wir genau beim Geheimnis

des Advents. Jesus ist in den

Stall von Bethlehem gekommen,

und wir haben ihn gekreuzigt. Er

ist TROTZDEM gekommen. Es

ist leicht zu helfen, wo man ge-

������ ����� ���� ������������ ��det.

Schwer ist es, wenn man dafür

Misstrauen, Besserwisserei, Kritik

und Ablehnung erntet. Tue es

TROTZDEM, sagt Mutter Teresa.

Warum sollen wir es tun? Weil wir

uns im Advent darauf vorbereiten,

����� ������ ��������������� ����

Unlogisches geschehen ist. Wir

werden Jesus zwar zu Weihnachten

freudig in der Krippe begrüßen.

Aber wir treiben ihn dann in den

Ölgarten und nach Golgotha. Jesus

kommt TROTZDEM.

bei den Menschen vergessen sein,

TUE TROTZDEM GUTES.

Ehrlichkeit und Offenheit machen

dich verwundbar,

SEI TROTZDEM EHRLICH UND

OFFEN.

Was du in jahrelanger Arbeit aufgebaut

hast, kann über Nacht zerstört

werden.

BAUE TROTZDEM.

Deine Hilfe wird wirklich gebraucht,

aber die Leute greifen dich

vielleicht an, wenn du ihnen hilfst,

HILF IHNEN TROTZDEM.

Gib der Welt dein Bestes, und sie

schlagen dir die Zähne aus,

GIB DER WELT TROTZDEM

DEIN BESTES.

(Mutter Teresa von Kalkutta)

Der ruhige Blick

auf brennende Adventkerzen

macht

nachdenklich. Auf

der Suche diese

Nachdenklichkeit

zu füllen sind mir

ein Text von Mutter

Teresa und einige Gedanken

dazu untergekommen. Sie können

Anstoß sein, die oft zitierte und

doch schon ausgehöhlte Adventbesinnlichkeit

mit dem Werkstoff unseres

Alltagslebens auszukleiden.

mit Grünem schmückte.

Quellen aus dem Mittelalter berichten

zwar noch nichts von Nadelbäumen,

weisen aber auf die Verwendung

von Tannengrün hin, vor

allem während der zwölf Raunächte

von Weihnachten bis zum Dreikönigstag.

Es bestand vielerorts

der Brauch, in der Kirche Paradies-

Spiele aufzuführen, zum Gedächtnis

der Stammeltern Adam und Eva.

Dazu behängt man einen Paradiesbaum,

der durchaus auch ein Laubbaum

sein konnte, mit Äpfeln. Der

Apfel diente dabei als Zeichen der

verbotenen Frucht und erinnerte an

den Sündenfall und an die Befreiung

des Menschen von der Erbsünde

durch Jesus Christus. Noch bis

ins 19. Jahrhundert schmückte man

in Norddeutschland seinen Christbaum

mit Adam und Eva, inklusive

der Schlange, aus Holz oder gebacken.

Als in evangelischen Kreisen der

Christbaum zum festen Weihnachtssymbol

wurde, und man sich

dadurch von der katholischen Sitte

des Krippen-Aufstellens unterschied,

trat der Christbaum seinen

Siegeszug an. Bis zum Ende des 19.

Jahrhunderts ist der Weihnachtsbaum

auch in den katholischen

Regionen Deutschlands und Österreich

bezeugt.

Eine gute Zeit des Advent und gesegnete

Weihnacht wünschen

die mit der Auferstehung gegebene

Ewigkeit t des Lebens, das Grün das

Leben an sich und die Kerzen das

kommende Licht, das in der Weihnachtsnacht

die Welt erleuchtet.

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und eine rosa gefärbte Kerze, die

��� ������������������ ���� ��� ��-

Pfr. Roland Rasser, Koop. Manfred

Neulinger, Koop. Thomas Bergner,

Diakon Rainer Winter, PA Oliver

Fontanari

Die Ankündigung, dass du geschlagen

wirst, wenn du dein Bestes

gibst, hört sich nicht gut an. Dieses

rhythmische TROTZDEM haut auf

meinen gut geeichten Gerechtigkeitssinn

drauf wie schmerzende

Hammerschläge. Da wäre es klüger,

sich behaglich in den Lehnstuhl

zurück zu ziehen und die Welt sich

selbst zu überlassen. Wieso soll ich

trotzdem etwas tun, wenn ich sehe,

Die Leute sind unvernünftig, unlogisch

und selbstbezogen,

LIEBE SIE TROTZDEM.

Wenn du Gutes tust, werden sie dir

egoistische Motive und Hintergedanken

vorwerfen,

TUE ES TROTZDEM.

Wenn du erfolgreich bist, gewinnst

du falsche Freunde und echte Feinde,

SEI TROTZDEM ERFOLG-

REICH.

Das Gute, das du tust, wird morgen

Kirche für Kinder

nannten Freudensonntag Gaudete

(vgl. den 4. Fastensonntag Laetare rr )

entzündet wurde. Die Farbsymbolik

richtet sich nach den liturgischen

Farben: Den Advent prägt das Vi-

������� ��� ��� �������������� ����

der Priester auch Rosa als Farbe der

dder im i Pfarrsaal. f l Das Evangelium li

mit dem Pharisäer und vom Zöllner

im Tempel wurde dabei kindgerecht

erzählt. Zur besseren Vorstellung

für die Kinder diente ein

Vorfreude tragen.

meinsam mit engagierten Eltern

und Roswitha Gassner, die bereits

in Gerling unter dem Namen KIKI

alle 2 Monate eine Kinderkirche

für Kinder zum „Begreifen“ organisiert.

Die Rückmeldungen waren so erfreulich

und positiv, dass der Arbeitskreis

„Ehe und Familie“ nun

kleiner Tempel mit kleinen Pup-

pen. Gemeinsam wurde danach danach mit

den Kindern über das Evangelium

�������������������������������gen

gemeinsam Lieder und zogen

danach mit dem Tempel und den

Puppen zur Gabenbereitung in die

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ein.

Vorbereitet wurde die Feier gge

Unter dem Motto „Wir Kinder

feiern“ wurde am letzten Sonntag

im Oktober ein besonderer Gottesdienst

für Kinder gefeiert. Ziel war

es, den Kindern, die mit den Eltern

zur Messe gehen, das Evangelium

kindgerecht zu vermitteln und

aber auch die Messe für Kinder

als besondere gemeinsame Feier

am Sonntag erleben zu lassen.

����������� ���� ����������� �����

Uhr Gottesdienst feierten die Kin-

Christbaum

Der Christbaum ist für uns heute

ein ganz selbstverständlicher

Bestandteil des Weihnachtsfestes

und Ausdruck weihnachtlicher

Stimmung. Die Entwicklung des

Christbaumes hat keinen eindeutigen

Anfang, sondern setzt sich aus

Bräuchen verschiedener Kulturen

versuchen möchte, dies unter dem

NNamen „Wir Kinder Feiern“ in der r

Pfarre Saalfelden auch als regelmäßiges

Ereignis zu organisieren.

Impressum p :��������������������������������������������������������������������������������������������������

��������������������������������������������������������������������������������������������������������������

Wedl WW & Dick, Saalfelden


2


Caritas-Ehrung

Kirchengemeinde Gerling

Wir bereiten uns im Advent auf

den Besuch eines weiteren „Guten

Hirten“, des hl. Nikolaus vor, basteln

und proben für die

Kinder-Heilig-Abend-Andacht

am 24. 12. um 15 Uhr.

Kath. Jungschar Gerling

Liebe Kinder, Mamis, Papas und bastelfreudige Freunde!

Um eine schöne Adventstimmung in Euer Zuhause zaubern zu können,

möchten wir heute mit Euch gemeinsam ein besonderes

Glitzer – Adventlicht basteln.

SAALFELDEN

LEITUNG: SABINE SCHÄFFER

TEL: 0676 / 5903998

Ihr braucht dafür:

- 1 leeres, sauberes Marmeladen- oder Essiggurkenglas,

- Transparentpapier in euren Lieblingsfarben

- Glitzerpulver aus dem Bastelgeschäft

- Bastelleim oder angerührten Tapetenkleister (laut Packung)

- 1 breiten Pinsel

- 1 Motivlocher � Stanzer (ev. mit Weihnachtsmotiven: Sterne…)

- 1 Kerze (z.B. Teelicht)

Am Freitag, dem 28. 12.,

laden wir alle Kinder, die als

Sternsinger in Gerling unterwegs

sein wollen, und ihre Begleitpersonen

ins Jungscharheim zur Einkleidung

und Vorbereitung ein.

Gruppen mit Begleitpersonen oder

einzelne Kinder und Gastgeber

fürs Mittagessen bitte bei

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bald wie möglich anrufen!

�������������������������������lich

mit Elisabeth Ebster-Winter

und Christine Bichler. Die Gruppe

hat sich unter den Schutz von Jesus,

dem Guten Hirten gestellt.

Darum beschäftigen wir uns mit

Hirten und Schafen - und so begann

das Jungscharjahr schon bald

mit der

�� Suche nach dem „verlorenen

Schaf“. Mit einer Hirtentasche

���������������������������

Stationen endlich das kleine,

schwarze Schaf gefunden und

ins Jungscharheim zurückgebracht.

Und so wird’s gemacht:

Streicht Euer Glasgefäß mit dem Kleister oder Bastelleim ein und klebt nach Belieben

viele bunte Weihnachtsmotive, die Ihr mit dem Motivlocher aus dem Transparentpapier

ausgestanzt habt, drauf. Damit das Transparentpapier auch wirklich gut haftet, streicht Ihr

mit dem Klebstoff am besten noch einmal über die gesamte Oberfläche. Zum Schluss

streut Ihr noch etwas Glitzerpulver über das Glasgefäß.

Wenn der Klebstoff getrocknet ist, könnt Ihr die Kerze in Eure Adventlaterne stellen.

Eine ruhige, gemütliche und besinnliche Adventzeit, sowie ein schönes

Weihnachtsfest wünscht Euch allen

Jährlich sind in Saalfelden ca.

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unterwegs, um die Mittel für die

vielfältigen Aufgaben der Pfarrca-

����������������������������������

des Sammelergebnisses in Saalfelden

bleiben, kann damit ganz

unbürokratisch bei Notfällen,

wie sie jeden treffen können, sei

es durch Arbeitslosigkeit, Scheidung,

Krankheit oder Tod, geholfen

werden.

Diesen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen

zu danken und langjährige

Sammlerinnen zu ehren, lud

die Pfarre zu einem Nachmittag

mit einer Andacht in der Pfarrkirche

Leogang und einem gemütlichen

Beisammensein bei Kaffee

und Kuchen ein. Dechant Roland

Rasser, Mag. Konrad Vogel von

der Caritaszentrale und Evi Wim-

���������������������������������

�������������������������������keit

und bedankten sich bei allen

Mitarbeiterinnen.

Sich mit den 12 „Heiligen“,

die in unserer Kirche dargestellt

sind, und den eigenen

Namenspatronen beschäftigen,

ein Schattenballett,

��

Sabine Schäffer

und das Team des EKiZ-Saalfelden:

Gabi Langreiter, Regine Unterberger, Michaela Grießner I., Michaela

Grießner II., Dianne Troth, Martin Lienbacher, Julia Herzog und Susanne Franke.

��

ACHTUNG!

Im Februar 2008 starten unsere neuen EKiZ - Gruppen!

Da die freien Plätze erfahrungsgemäß sehr schnell weg sind, bitten wir darum, euch so

bald als möglich anzumelden.

An dieser Stelle soll aber auch den

Sponsoren gedankt werden, die

solche Feiern ermöglichen, ohne

dass auf die Spenden der Haussammlung

zurückgegriffen werden

muss.

Blutspendetermine

Donnerstag 27. 12. 2007

Freitag 28. 12. 2007

Jeweils von 15:00 bis 20:00

Im Turnsaal der Volksschule

Saalfelden 1. Jeder

Blutspender bekommt seinen

persönlichen Blutbefund

Wir freuen uns wieder auf zahlreiche

Sternsinger und bitten wieder

darum, sich als Begleitperson oder

Gastgeberin zur Verfügung zu stellen

und in der Woche zwischen 2.

���������������������������������pen

wieder freundlich aufzunehmen.

Zum Familiengottesdienst

�������������������������������

wir herzlich ein!

�� in die Rolle eines Königs hineinversetzen

und

�� die Vorbereitung auf unseren

Familiengottesdienst zum

���������������������������ventkerzenverkauf

und Kas-

��������������

Das war der Anfang.


4


Hl. Abend in der Familie

Gott, dein Licht erleuchtet unser

Leben und durchstrahlt uns bis in

die dunkelsten Abgründe unseres

Herzens. In deinem Licht schauen

wir die Wahrheit unseres eigenen

Lebens und entdecken, wer wir

wirklich sind. Darum bitten wir

dich:

A: Gott, rühr uns an mit deinem

Licht.

Gott, der Glanz deines Lichtes

��������������������������������wandelt

sie. Der Glanz deines Lichtes

spiegelt sich in unserer Seele

und in unseren Augen und durch-

������ ������ ������ ����� ������ ������

uns spüren: Es ist alles gut. Darum

bitten wir dich:

A: Gott, rühr uns an mit deinem

Licht.

Gott, in deinem Licht erstrahlt uns

deine Herrlichkeit. Die ganze Welt

ist schön in deinem Licht. Darum

bitten wir:

A: Gott, rühr uns an mit deinem

Licht.

Gott, du bist das Licht unseres Lebens.

Du tröstest und wärmst unsere

Herzen, du erfüllst uns mit Freude

und schenkst uns Geborgenheit und

Heimat. „Du bist die Quelle des Lebens,

in deinem Licht schauen wir

das Licht". So bitten wir:

A: Gott rühr uns an mit deinem

Licht.

Adventfeier in der Familie

Familie vorhanden ist, könnte in

der Adventzeit eine solche gemeinsam

gebastelt werden.

Entzünden der Kerze bei der Krippe

(mit dem Licht vom Adventkranz)

Lied oder Instrumentalmusik

Das „Christkind" wird von einem

Mitglied der Familie in die Krippe

gelegt.

Gebet an der Krippe:

Gott, wir stehen vor dem Wunder

deiner Menschwerdung. Was damals

in Bethlehem geschah,

geschieht jetzt und hier in unserer

Mitte. Du kommst in unser Leben.

Du kommst in unsere Wirklichkeit,

du nimmst uns an, so wie wir sind.

Du bist für uns da, um mit uns und

für uns zu leben. Dafür danken wir

dir. Amen.

Zum Nachdenken:

wir?", fragt Papa. Natascha nickt

und Papa sieht es, obwohl es dunkel

im Zimmer ist. Das Streichholz

������ ����� ��������� ������� �����

vorsichtig danach und hält es dann

an den Docht der Kerze. Es dauert

ein bisschen, und es wird ganz

warm an Nataschas Fingern. Aber

dann brennt die Kerze und sie bläst

schnell das Streichholz aus. „Seht

mal, wie Nata- schas Augen glänzen!",

sagt Oliver. „Deine auch!",

ruft Natascha. „Alle unsere Augen!"

Sie sieht Vati und Mutti an.

„Das kommt von der Kerze!", sagt

Mutti. „Von dem Adventlicht!",

fügt Papa hinzu.

draußen ganz dunkel geworden

ist. Und Mutti darf hier im Zimmer

nicht das elektrische Licht anzünden.

Papa hält noch immer die

Streichholzschachtel mit dem einen

Streichholz in der Hand. Wenn

Natascha es will, dann wird er das

���������������������������������

es ihr reichen. Und Natascha wird

dann die dicke Kerze an- zünden.

Aber es ist schön, noch im Dunkeln

ein biss- chen zu warten. Es

ist schön, weil Mutti und Papa ganz

nah sind. Und Oliver sitzt ganz still

neben Mutti und wartet auch. Obwohl

es dunkel ist, kann Natascha

Muttis und Olivers Kopf noch ein

bisschen erkennen.

Vom Licht berührt...

Weihnachten hat vor allem etwas

mit Kindern zu tun, mit einem

Kind in der Krippe, mit

unseren Kindern, mit dem Kind

in uns.

Weihnachten hat vor allem etwas

mit Liebe zu tun, mit Güte

und Vertrauen, mit Verständnis

und Zärtlichkeit, mit geöffneten

Armen.

Weihnachten hat vor allem etwas

mit Neuanfang zu tun, mit

unseren eigenen kleinen

Schritten heraus aus der Erstarrung,

hin zum Licht.

Vorschlag:

„Heilig-Abend-Andacht"

in der Familie.

Einstimmung:

Der Advent ist eine besondere Zeit

im Laufe des Jahres.

Mit vielen Symbolen und Lichter

will er unsere Sinne ansprechen

und die guten Kräfte

unseres Herzens neu entdecken.

Der Advent lädt ein, innezuhalten,

still zu werden.

In dieser Zeit, wo Dunkelheit und

Kälte ihren Platz behaupten, da

sehnt man sich nach der Wärme

des Lichtes. Diese Sehnsucht ist es

wohl auch, die uns Ausschau halten

lässt nach jenem

Licht, das nie erlischt und dessen

Strahlen die Herzen der Menschen

erfüllen und heilen

können.

Weihnachtsevangelium (Lukas 2,

1-14)

Mutti summt ganz leise ein Weihnachtslied.

„Das ken- ne ich doch!",

ruft Oliver. Und Natascha sieht in

das helle Licht der Kerze hinein. Es

ist hell und warm. Sie spürt Papas

Arm um ihre Schulter und kuschelt

sich ganz eng an ihn. „Die Kerze soll

heute ganz lang bren- nen!", sagt sie

leise. Rolf

Kreuzer

Musik oder ein Lied Wort Gottes:

(Jesaja 60,1-2)

Auf, werde Licht, denn es kommt

dein Licht, und die Herrlichkeit des

Herrn geht leuchtend auf über dir.

Denn siehe, Finsternis bedeckt die

Erde und Dunkel die Völker, doch

über dir geht leuchtend der Herr

auf, seine Herrlichkeit erscheint

über dir.

„So dunkel ist es jetzt auf der Welt",

sagt Papa leise. „So dunkel bleibt es

die ganze Nacht, wenn du nicht die

Kerze anzündest!" „Die dicke, rote

Adventkerze!", sagt Oliver. „Wir

zünden sie an, weil Gott uns etwas

von sei- nem Licht zeigen will!",

sagt Mutti. „Ist Gott so hell wie

die Kerze?", fragt Natascha. „Noch

viel heller!", antwortet Mutti. „Und

er macht es ganz warm in der Welt.

Dann braucht keiner mehr zu frieren."

„Wenn es dunkel ist, warten

wir auf das Licht!", sagt Papa. Oliver

nickt. „Und Weihnachten brennen

alle Kerzen!", meint er. „Das

Licht von Gott ist noch heller!",

sagt Mutti. „Noch viel, viel heller!"

Natascha kann ein bisschen

die Möbel im Zimmer erkennen.

Adventkranzkerzen entzünden

Instrumentalmusik oder ein Adventlied

Eventuell ein Rosenkranzgebet mit

der Einfügung:

Jesus, den du Maria zu Bethlehem

geboren hast; oder

Jesus, der für uns Mensch geworden

ist.

Lied: Stille Nacht, heilige Nacht,

oder ein anderes Weihnachtslied.

Das Beräuchern der Wohnung:

Wo dies möglich ist, geht der

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Weihrauchgefäß durch die

Wohnung und die Kinder oder

ein Kind gehen mit und besprengen

die Wohnung mit

Weihwasser.

Anschließend versammelt sich

die Familie um den Adventkranz.

Weihnachtssegen:

Möge das Licht dieser Nacht unser

Leben erleuchten.

Möge das Kind in der Krippe unsere

Herzen berühren.

Möge der Stern am Himmel unsere

Gedanken führen.

Möge der Segen dieser Nacht auf

uns herabkommen und alle Zeit bei

uns verbleiben. Amen.

Gedicht:

Wieder leuchtet uns dein Schimmer,

o du seliger Advent,

eine wundersame Hoffnung sanft

in unsern Herzen brennt.

Wieder, wie in Kindheitstagen, sehnen

wir uns nach dem Licht,

das uns Friede, Freude, Liebe, das

Erlösung uns verspricht.

Raureif hat den Wald verzaubert.

Ja, verzaubert sind wir auch:

Selbst durch dunkle Herzen wehet

einer reinen Sehnsucht Hauch. (Bianca

Strohschneider)

Gebet:

Diese Feier könnte, vor allem wenn

Kinder da sind, mit einer guten

Weihnachtsgeschichte bereichert

werden.

Segensgebet: Der gute und barmherzige

Gott lasse sein Licht aufgehen

über uns. Er wärme unsere Herzen

und heile, was in uns verwundet

ist. Er rühre uns an mit den Strahlen

seiner Gegenwart und entfache das

Feuer der Liebe wieder neu in uns,

sodass wir selber zum Licht werden.

So segne uns der liebende und

gute Gott, der Vater, der Sohn und

der Heilige Geist. Amen.

Eventuell Rosenkranzgebet

Mit der Einfügung: Jesus, der unsere

Herzen erleuchtet.

Wir wünschen uns gegenseitig ein

gesegnetes Weihnachtsfest.

Beim Adventkranz:

Entzünden der Kerzen am Adventkranz.

Eventuell ein Adventlied singen.

Gebet beim Adventkranz:

Gott, nun brennen alle Kerzen

am Adventkranz. Wir danken

dir für die Zeit des Advents, für

alle Vorfreude und alles Schöne,

das wir erfahren durften.

A: Gott, wir danken dir.

Gott, die Zeit des Wartens hat

ein Ende. Wir danken dir für

das Fest der Geburt deines

Sohnes, wir danken dir, dass

du uns liebst.

A: Gott, wir danken dir.

Gott, du willst ganz bei uns

sein. Wir danken dir für das

Licht deiner Liebe, das du in

deinem Sohn Jesus für uns entzündet

hast.

A: Gott wir danken dir.

Bei der Krippe:

Wenn noch keine Krippe in der

Bittgebet:

Herr, unser Gott, dein Licht umhüllt

uns wie ein wärmender Mantel, wie

ein zärtlicher Hauch schützender

Liebe. In deinem Licht sind wir geborgen.

So bitten wir:

A: Gott, rühr uns an mit deinem

Licht.

Und manchmal wird es vor dem

Fenster ganz plötzlich hell. Das

sind die Scheinwerfer der Autos

auf der Straße vor dem Haus.

„Viel heller als die Scheinwerfer

draußen", meint Natascha. Es ist

hier drin so schön, dass Natascha

am liebsten den Atem anhalten

möchte. Wenn sie nicht atmet, vielleicht

bleibt dann die Zeit so lange

stehen. „Jetzt zünde endlich die

Kerze an!", sagt Oliver. „Wollen

Gott, du hast uns den Advent geschenkt

als eine Zeit des Lichts. Du

selbst willst uns mit

deinem Licht berühren und uns

wissen lassen, worum es in unserem

Leben geht. Darum bitten

wir dich: Öffne uns für dich und

lass uns mit einem offenen Herzen

nach deinem Licht

Ausschau halten. Rühre uns an

mit deinem Licht und wandle uns.

Amen.

Mit Musik oder einem Lied abschließen.

Eine Adventgeschichte:

DAS ADVENTLICHT

Ganz allein darf Natascha die dicke

rote Kerze heute am Abend

anzünden. Aber sie wartet, bis es

� �


Der Pfarrkauz meint ...

Das Weihnachtsevangelium

für Kinder

Geschichte vom Weihnachtslicht

könnten, durch die sogenannte

Gesamthauslehre aus der Welt geschafft.

nachdem er ihnen den Blick für die

wahren Werte im Leben geöffnet

hat.

nichts!“ „Soll ich dem Kind vielleicht

die kleine Kerze schenken?“,

fragte der Hirtenknabe aufgeregt.

„Es gibt nichts Schöneres“, antwortete

der Hirte leise.

Die Geschichte vom Weihnachtslicht

Augustus ist ein mächtiger König.

Die Menschen müssen ihm gehor-

�����������������������������������ne

Stadt gehen und sagen, was er

besitzt.

Geblieben sind allerdings die

schrulligen Käuze (meine Verwandten)

und die verkannten Genies

unter den Hauslehrern, geblieben

ist gelegentlich auch die Anziehungskraft

des Hauslehrers auf

junge Frauen und Mädchen, sodass

deren Zulassung zum Besuch der

Hauslehren durchaus kritisch zu

überdenken ist. Da die Kirche aber

viel Wert auf Gleichberechtigung

legt, sind zunehmend auch Frauen

als Hauslehrerinnen im Einsatz, um

auch Burschen und Männern schöngeistige

Ideale näherzubringen.

In vielen Pfarren wurde die Tradition

des Hauslehrers aufrechterhalten

und erfreut sich vor allem in der

Adventszeit zunehmender Beliebtheit.

Weil aber auch die Kirche gelegentlich

die Notwendigkeit von

Reformen erkennt, trifft obige Darstellung

nur in abgewandelter Form

auf diese Bildungsform zu.

Oft wirft man der Kirche vor, sich

gesellschaftspolitisch mit Fragen

des vorvorigen Jahrhunderts zu

beschäftigen und die wesentlichen

heutigen Fragen zu ignorieren – der

Pfarrkauz beteiligt sich gelegentlich

an diesem Vorwurf. Zur Abwechslung

aber heute ein brandaktuelles

Thema.

Da stand der Hirtenknabe auf, legte

seine Hand schützend vor die kleine

Flamme und machte sich mit den

Hirten auf den Weg. Als die Hirten

mir ihren Geschenken den Stall erreichten,

war es dort kalt und dunkel.

Als aber der Hirtenknabe mit

seiner kleinen Kerze den Stall betrat,

da breiteten sich ein Leuchten

und eine Wärme aus, und alle

konnten Maria und Josef und das

kleine Kind in der Krippe sehen. So

knieten die Hirten vor der Krippe

und beteten den Herrn der Welt an,

das Kind mit Namen Jesus.

Als die Engel den Hirten verkündet

hatten, dass im Stall von Bethlehem

der König der Welt geboren

worden war, da suchte jeder nach

einem passenden Geschenk, das er

dem Kind in der Krippe mitbringen

wollte. „Ich bringe ein Schäfchen

mit!“, meinte der eine. „Ich eine

Kanne voll frischer Milch!“, sagte

ein anderer. „Und ich eine warme

Decke, damit das Kind nicht

friert!“, rief ein Dritter.

Ist etwas prinzipiell gut oder

schlecht, nur weil es alt ist? Oder

ist etwas nur deshalb gut oder

schlecht, weil es neu ist? Bei der

aktuellen Schuldebatte hat man

den Eindruck, dass es nur um diese

Frage geht. Vor lauter Streitereien

darüber vergessen unsere Politiker

und die Medien, sich über Inhalte

der anscheinend unausweichlichen

Schulreform den Kopf zu zerbrechen.

Josef geht mit seiner Frau Maria in

seine Stadt. Sie heißt Bethlehem.

Maria erwartet ein Kind. Viele Leu-

�����������������������������������den

nur mehr in einem Stall Platz.

Maria bekommt das Kind, einen

Buben. Sie nennen ihn Jesus. Maria

wickelt ihn in Windeln und legt ihn

in ein kleines, einfaches Bett aus

Stroh.

Wenn Sie also bei der aktuellen Bildungsdiskussion

mitreden wollen

können, sollten Sie unbedingt an

den heurigen Hauslehren teilnehmen.

Der moderne Hauslehrer vermeidet

nach Möglichkeit den, ach, so

schrecklichen Frontalunterricht und

bietet sowohl den Einsatz von zeitgemäßen

Medien bis hin zur Power-Point-Präsentation

als auch die

Gelegenheit zu Diskussionen, freien

Lernphasen und Gruppenarbeit.

Wie man hört, soll die Umstellung

des Unterrichtsstils nicht immer

ganz begeistert aufgenommen worden

sein.

In der Nähe sind Hirten auf einem

Feld. Sie sind arme Leute. Sie

passen auf ihre Schafe und Ziegen

auf. Da kommt ein Engel Gottes

zu ihnen. Die Hirten fürchten sich.

Der Engel aber sagt: Fürchtet euch

nicht! Freut euch. Alle sollen sich

freuen. Heute ist in Bethlehem Jesus

geboren. Er wird die Menschen

froh machen. Er wird die Menschen

heilen. Freut euch! Geht zu

dem Kind. Es liegt in einem einfachen

Bett aus Stroh.

Unter den Hirten war aber auch ein

Hirtenknabe. Der war bettelarm

und hatte nichts, was er dem Kind

schenken konnte. Traurig lief er

zum Schafstall und suchte in dem

winzigen Eckchen, das ihm gehörte,

nach etwas, was er vielleicht

doch mitbringen könnte. Aber da

war nichts, was auch nur den Anschein

eines Geschenks hatte.

„Dem Gottesdienst soll nichts

vorgezogen werden“

(Benedikt v. Nursia)

Um nicht in dieses Fahrwasser zu

geraten, einmal ein Blick auf eine

beinahe vergessene Schulform. Vor

allem aus dem 19. Jahrhundert ist

der Unterricht durch Hauslehrer

bekannt. Diese Freiheit wurde eingeführt,

um dem Nachwuchs des

Adels und des besser gestellten

Großbürgertums nicht den Unterricht

mit dem gewöhnlichen Volk

zuzumuten, wo die entsprechenden

Schulen fehlten.

Danach übergaben sie ihre Geschenke.

Der Hirtenknabe aber

stellte seine Kerze ganz nah an

die Krippe, und er konnte deutlich

das Leuchten in Marias und Josefs

Augen sehen. „Das kleine Licht

ist das allerschönste Geschenk!“,

sagten die Hirten leise. Und alle

freuten sich an dem schönen Weihnachtslicht,

das sogar den armseligen

Stall warm und hell machte.

Der Hirtenknabe aber spürte, wie

in ihm selbst eine Wärme aufstieg,

die ihn immer glücklicher machte.

Und wieder musste er weinen.

Jetzt weinte er aber, weil er sich

so glücklich fühlte. Bis zum heutigen

Tag zünden die Menschen vor

Weihnachten Kerzen an, weil ihnen

das kleine Licht immer wieder

Freude und Geborgenheit schenkt.

In seiner Not zündete der Hirtenknabe

eine Kerze an und suchte in

jeder Ritze und in jeder Ecke. Doch

alles Suchen war vergebens.

Diesem Motto gemäß bringt der

liturgische Consort am

Neujahrstag 2008

Motetten und Lieder zum

Gottesdienst in der Pfarrkirche:

Die Auswahl des Unterrichtsthemas

wird nicht mehr allein dem Lehrer

überlassen, sondern die Schüler

wissen selber recht gut, was sie hören

wollen. Aktuelle Themen wird

daher der kluge Hauslehrer von

vornherein in seine Vorbereitung

einbeziehen. Heuer wäre zum Beispiel

eine Mischung aus Arigona,

Bürgermusikskandal und ein wenig

Kirche zum Drüberstreuen ein sehr

empfehlenswertes Thema.

Plötzlich sind viele Engel da. Alle

freuen sich und loben Gott: Gott ist

groß und mächtig. Er hat alle gern.

Er schenkt den Menschen Frieden.

Joseph Haydn: „Eja, gentes“

Anton Diabelli: „Puer natus est

nobis“

Michael Haydn : „Herr Jesu, lass

gelingen“

Anonymus: „Nun grünet, Felder“

Aus der Literatur kennt man den

Hauslehrer von Hölderlin bis

Hamsun, von Stifter bis Spyri. Beliebt

ist das Motiv des verkannten

Genies, brillanten Wissenschaftlers

oder schrulligen Kauzes, der sich

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dazu hergeben muss, den verwöhnten

Kindern schöngeistige Ideale

näherzubringen in einer Umgebung,

wo Geld und Standesdünkel

regieren. Um der Geschichte den

nötigen Drive zu geben, verliebt er

sich schließlich ganz unstandesgemäß

in seine Schülerin oder – noch

pikanter – in die Herrin des Hauses,

Da rufen die Hirten einander zu:

Kommt, wir laufen nach Bethlehem!

Sie laufen ganz schnell. Ein

Stern zeigt ihnen den Weg. Und sie

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schauen. Dann erzählen sie: Jesus

kommt von Gott. Er ist der Retter.

Er wird zu den Menschen gut sein

und ihnen helfen. Er wird Frieden

bringen. Alle staunen. Maria merkt

sich die Worte der Hirten gut. Die

Hirten kehren wieder zu den Schafen

zurück. Sie singen und loben

Gott.

Da setzte er sich schließlich mitten

auf den Fußboden und war so

traurig, dass ihm die Tränen an den

Wangen herunterliefen. Deshalb

bemerkte er auch nicht, dass ein

anderer Hirte in den Stall gekommen

war und vor ihm stehen blieb.

Er erschrak richtig, als ihn der Hirte

ansprach: „Da bringen wir dem

König der Welt alle möglichen Geschenke.

Ich glaube aber, dass du

das allerschönste Geschenk hast!“

Dass Notengebung und das Wiederholen

von Klassen abgeschafft

gehören, hat die Pfarre schon früh

erkannt. Es ist nicht bekannt, dass

jemand die Hauslehre wiederholen

musste, weil er das Lehrziel nicht

erreicht hat. Ebenso wurde die diskriminierende

Tatsache, dass kluge

Zuhörer frühzeitig Elitehauslehren

besuchen können und die weniger

privilegierten dadurch bleibende

Nachteile in der Karriere haben

Rolf Krenzer

Christine Wittrich – Orgelpositiv

Jacqueline Herzog – Flöte

Das Weihnachtsevangelium:

(Lk 2, 1-14)

Matthias Sagmeister, Leitung

Erstaunt blickte ihn der Hirtenjunge

mit verweinten Augen an. „Ich

habe doch gar nichts!“, sagte er leise.

Da lachte der Hirte und meinte:

„Schaut euch diesen Knirps an! Da

hält er in seiner Hand eine leuchtende

Kerze und meint, er habe gar

9


Zufriedenheit

Unser Standpunkt - die Jugendseite

„Es gibt im Leben nur wenige

Momente der vollkommenen

Zufriedenheit, weil wir verlernt

haben, mit dem was wir haben

zufrieden zu sein.“

„Oft ist auf der Suche nach

Zufriedenheit weiniger mehr.“

„Ich bin besonders zufrieden, wenn

ich mit etwas Erfolg habe, wofür

ich mich sehr anstrengen musste.“

„Man sollte immer versuchen

zufrieden zu sein.“

Schüler der 4AT (Schuljahr

��������

„Natur bereichert mein Leben.“

„Natur ist wunderbar, Natur ist die

Welt!“

Natur

Diese Seite wurde gestaltet von SchülerInnen der Hauptschule Bahnhof.

Es wurden Geschichten vorgelesen - und die SchülerInnen machten sich dann ihre Gedanken

dazu. Die dazugehörigen Geschichten sind - aus Platzgründen - auf der Homepage der Pfarre

���������������������������������������������������������

Mut

„Jeder von uns braucht immer wieder

im Leben Mut, um die Angst zu

überwinden.“

„Damit ich mich traue, die Wahrheit

zu sagen und meine eigene

Meinung zu vertreten, brauche ich

oft sehr, sehr viel Mut.“

„Tagein – Tagaus, ohne Mut trau

ich mich nicht aus dem Haus.“

Schüler der 2BT

Achtung

„Wenn ich in der Natur bin, blühe

ich innerlich auf.“

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„Natur bedeutet für mich Freiheit

und Friede.“

auf mich und andere auf.“

„Achtung heißt auch, ich versuche

den Anderen zu verstehen und zu

respektieren.“

„Achtsamkeit beginnt bei jedem

selbst.“

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„Achtung heißt für uns, ich passe

Liebe

„Liebe ist das schönste Geschenk,

das wir bekommen und vor allem

verschenken können. Liebe braucht

Zeit um zu wachsen. Deshalb gehen

Liebe und Zeit Hand in Hand.

Liebe kommt immer – wenn auch

oft auf Umwegen – zu uns zurück.“

Die Religionslehrerinnen Innerhofer

und Brüggl

„Friede heißt miteinander leben

und zueinander stehen.“

„Friede ist für mich, wenn es in der

Klasse keinen Streit gibt.“

Friede

Glück

„Wenn ich glücklich bin, ist es,

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„Glück bedeutet für mich, träumen

zu können.“

„Glück ist so wundervoll, als wäre

man in einer Hütte hoch oben am

Berg. Durch Glück bekommt man

sehr viel Kraft.“

„Glück bedeutet seinen Freunden

vertrauen zu können und einen

Menschen lieben zu dürfen.“

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„Vertrauen ist wichtig für mich,

weil es aufbauend wirkt.“ „Ich

kann schwierige Situationen meistern,

wenn mir jemand das zutraut

– mir vertraut.“ „Jemand, der nie

erlebt hat, dass man ihm vertraut,

wird auch anderen nicht vertrauen.“

„Wenn man das Vertrauen

missbraucht, ist es schwierig, es

wieder zurück zu gewinnen.“

Schüler der 4T

Vertrauen

muss man zuerst verzeihen können.“

„Gott hat den Frieden erschaffen,

der Mensch den Krieg.“

Schüler der 4C

„Wenn man Kriege beenden will,

Was ich nicht will, das man mir

tut, das darf ich auch mit anderen

nicht tun. Jeder Mensch hat das

Recht gut behandelt zu werden.

Niemand hat das Recht einen

anderen auszuschließen nur weil

er etwas nicht kann. Jeder Mensch

Würde

Familie

„In meiner Familie fühle ich mich

sicher und geborgen.“

„Familie bedeutet für mich, dass

wir vor allem in schweren Zeiten

zusammenhalten und uns gegenseitig

helfen.“

„Die Familie ist für mich ein Ort,

an dem ich zur Ruhe kommen kann

und so sein darf, wie ich bin“

���������������

braucht Familie und Freunde.

Schüler der 1 B

Dankbarkeit

Solidarität

Meine Schwester und ich gehen

durch dick und dünn – das ist für

mich Solidarität. Wenn wir zusammen

halten, sind wir stark. Wenn jemand

meine Familie angreift, dann

beschütze ich sie.

Schüler der 1AT

„Ich bin dankbar, dass ich auf der

Welt bin.“ „Dankbarkeit heißt: Gutes

das ich bekomme, weiterzugeben.“

„Dankbarkeit ist für mich,

wenn ein Mensch mir hilft, obwohl

er es nicht machen muss.“ „Wenn

man eine gesunde Familie hat,

kann man dankbar sein.“

Schüler der 4AT

Glaube

„In schwierigen Situationen hilft

mir mein Glaube, dass ich nicht

aufgebe.“

„Wenn ich bete, weil es mir ganz

schlecht geht, dann geht es mir

wieder besser.“

„Wenn ich an Gott glaube, dann

weiß ich, dass Gott mir Engel

schickt, die mich beschützen.“

„Ich feiere in meinem Glauben

Feste, und danke Gott für das Leben.“

Schüler der 2T

Leben

Jeder Tag hat Überraschungen für

dich bereit, daher freu’ dich jeden

Morgen darauf. Jeder Tag hat

Überraschungen für dich bereit.

Geh’ fröhlich in den Tag. Jeder

Tag ist wie ein Edelstein für dich.

Genieße jeden Tag als ob es dein

letzter wäre. Leben ist für mich

wie eine Quelle – egal was passiert.

Das Leben ist für mich ein

Abenteur.

Schüler der 1 CT und der 1T

Freundschaft

„Wahre Freunde sind zu mir immer

ehrlich und ich kann ihnen

vertrauen, weil sie Geheimnisse

für sich behalten.“

„Wichtig sind Freunde, wenn es

mir nicht gut geht und ich jemanden

zum Reden brauche.“

„Mit einem Freund kann ich durch

dick und dünn gehen.“

Schüler der 2 AT

�� 11


Habt ihr Angst vor der Zukunft,

vor dem Sterben?

���� ������ ����� ������� ���

����� ���������� ������� ��genblicke

erinnern.

Nachtrag zu den Hochzeitsjubiläen

Interview mit Anna u. August Egger (Schweiberg)

Nein, haben wir nicht. Uns geht es

bestens und wir wissen, dass alles

gut läuft und wir genießen jeden Tag.

Anna: Ich habe ja jeden Tag etwas

zu tun, aber er kann ja nur zuschauen,

das bedrückt ihn am meisten.

Und wichtig ist mir, dass alles friedlich

abläuft. Das was vergangen

ist, bedrückt mich nicht. Ich schau

auch nicht mit Bitterkeit auf jene

Jahre zurück, wo es so schön hätte

sein können, es aber nicht war.

Wir leben jetzt und freuen uns darüber,

dass es uns so gut geht: Karten

spielen, beten und arbeiten, was

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sehr, weil ich zuschauen muss

und draußen wartet die Arbeit.

Anna: Natürlich hab ich auch Zeiten

gehabt, wo ich mich grenzenlos

geärgert habe. Wenn ich etwas

gut gemeint habe und so schlecht

angekommen bin. Und wir haben

viel Arbeit gehabt, das hat uns auch

viel geholfen. Handarbeiten und

die Gartenarbeit tat ich immer sehr

gern, das hat mich oft von den belastenden

Dingen abgelenkt: Für die

Kinder habe ich alles selbst genäht

und gestrickt.

Wie blickt ihr als gläubige

Menschen auf euer Leben

zurück?

Gust: Schöne Augenblicke haben

wir gehabt, wenn wir Zeit gehabt

haben. Oder wenn wir mit

den Kindern einen Gottesdienst

gestaltet haben. Wir haben halt

mit uns eine Freude gehabt und

vor allem mit der Musik. Die hat

uns bis heute auch zusammen gehalten.

Und das ist Gott sei Dank

auch bei den Kindern so geblieben.

Anna: Ich weiß schon so etwas,

ich habe gekocht, auf einmal sind

die Kinder mit ihm von der Stube

herüber gekommen und haben mir

zweistimmig ein Lied vorgesungen,

das sie gerade gelernt haben.

Und in die Schule bin ich so gern gegangen,

ich hab jedes Mal geweint,

wenn Zeugnisverteilung war, weil

dann die Schule aus war. Und dem

Lehrer hats „schiach“ getan, weil

ich nicht in die Hauptschule gehen

durfte. Bei ihm haben wir immer in

der Früh eine halbe Stunde gesungen,

dann war alles gelockert und

dann ging das Lernen noch leichter.

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Unfall mit schwersten Kopfverlet-

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Krankenhaus gekommen bin und

gesehen habe, wie gut schon alles

verheilt ist, war das schon auch ein

großer Augenblick der Freude.

habt, die immer am Sonntagnachmittag

im Pfarrsaal getanzt haben.

Das war ihm immer ein Dorn im

Auge. Später habe ich ihm beim

Pfarrgemeinderat das schon öfters

vorgehalten, wenn ich ihm sagte,

dass die Tanzerei doch nicht ganz

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Mitglieder des Pfarrgemeinderates

waren solche aus den Tanzgruppen.

Anna: Ganz wichtig war für uns

auch das Singen. Ich weiß kein Abwaschen,

wo ich nicht gesungen

habe.

Habt ihr euch besondere Regeln

für den Umgang miteinander

ausgemacht?

Gust: Ich hab sie einmal auf der

Alm besucht. Da musste ich natürlich

am Abend weg, ich hab

dann am Aberg oben irgendwo

unter den Büschen geschlafen.

Anna: Wir haben ausgemacht, dass

wir alles ausreden. Und es ist uns

gelungen, die Schwierigkeiten mit

den Schwiegereltern von den Kindern

fernzuhalten, trotz der beengten

Verhältnisse. Wir haben ja alles

vermietet gehabt, damit ein bisschen

Geld übrig bleibt. Einmal hat

Gust einer Frau bei den Bienen ge-

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bekommen. Am gleichen Tag hat

sich unser Franzi ein Palmkätzchen

in die Nase geschoben, der Arzt in

����� ���� ������� ���������� ����������

Ja, und da mussten wir halt schauen,

dass wieder irgendwo etwas

hereinkommt. Aufgehalten haben

sich alle in der Küche, die Kinder

haben alle in einem Zimmer

schlafen müssen. Ich habe halt vom

Geld, das die Gäste gebracht haben,

immer etwas abgezweigt für Weihnachten,

damit jeder wenigstens

ein kleines Geschenk bekommt.

ja keines erwünscht gewesen

ist von den Schwiegereltern.

Wir sind halt immer zufrieden gewesen

und haben fest zusammengehalten.

Geld haben wir nie gehabt,

aber wenn man selber zufrieden ist,

kommt man mit den anderen auch

gut aus. Streit hat es nie gegeben,

weil sich ja alles so ausreden lässt.

Und sehr viel hat uns der Glaube

geholfen, wir sind schon so erzogen

worden. Auch Pasqual (Koop.) hat

mir sehr viel gegeben, der einmal

bei einer Predigt gesagt hat: „Wofür

wollt ihr im Himmel belohnt

werden, wenn euch schon auf Erden

alles vergolten werden muss?“

Wann und wo habt ihr geheiratet?

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War´s die große Liebe?

Der Glaube war die Grundlage

für unser ganzes Leben.

Gust: Wie ich als Kind herumgeschoben

wurde, das hätte ich ohne

Herrgott gar nicht gepackt. Ich habe

immer darum gebetet, dass er mir

nicht etwas zumutet, was ich nicht

ertragen kann. In Linz, wo ich in

der Kriegszeit lebte und sehr viel

allein war, gab es keine Erstkommunion.

So bin ich halt mit dem

entsprechenden Alter einfach selbst

zur Kommunion gegangen, weil

das für mich damals schon so wichtig

war.

Ihr habt ja einige Unglücksfälle

und Krankheiten erlebt.

Wie habt ihr mit diesen

gelebt?

Die ImkerInnen der Ortsgruppe

Saalfelden laden zur

AMBROSIUSFEIER

Anna: Ja natürlich, aber wir ha-

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von den Eltern aus heiraten durften.

Ich habe im Winter auf der

Burgeralm gearbeitet, er und auch

ich, wir haben kein Geld gehabt, so

konnte ich ihm nicht einmal etwas

zum Essen richten und er bekam

den ganzen Tag nichts zu essen.

Gust: Und im Sommer: Ich habe

ein Motorrad gehabt, da bin ich

halt zum Bachleitbauern hineingefahren.

Aber weil der Bachleitbauer

ein sehr leutseliger Mann war,

hab ich dauernd mit ihm ratschen

müssen. Für die Anna musste halt

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die Kirche GERLING herzlich

ein.

Messgestaltung:

Bläsergruppe SR Herzog Hans

Gust: Da denke ich immer an die

Geschichte mit den 2 Spuren: Eine

Spur machte der Mensch, die andere

Gott, der neben ihm herging.

Aber ausgerechnet in schlechten

Zeiten sah man nur eine Spur: Weil

da Gott den Menschen getragen

hat. So haben es wir auch erfahren.

Trotzdem bedrückt mich meine

Krankheit (Parkinson) schon

Gust: Ich bin auch mit dem Dechant

Madersbacher, der ja ein etwas

schwieriger Mensch war, gut

������������������������������arbeitern

bei den Gottesdiensten

sind nur der Strickner Franz und ich

übrig geblieben, die anderen hat er

alle „außigrausigt“. Beim Fortgehen

gegrüßt hat er mich immer erst

im letzten Augenblick, wenn ich

die Türschnalle der Sakristei schon

in den Händen hatte. Ja, und wir

haben ja mehrere Tanzgruppen ge-

Ihr habt ja sicher Vorstellungen

vom gemeinsamen

Leben gehabt, sind die in

Erfüllung gegangen?

Anna: Ich wollte viele Kinder haben,

vorgestellt hätte ich mir 12.

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12 ��


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(vulgo „Frühmesser“)

Aus dem Pfarrgemeinderat

Da zur damaligen Zeit kaum Baugenossenschaften

bestanden, fand

die Gründung lebhaften Anklang,

vor allem von Bürgern mit kleinerem

Einkommen.

schaftlichen Lehranstalt in Rotholz

bei Jenbach. Als Nachfolger von

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Drei konkrete Fragen haben wir

uns gestellt:

Was ist bei uns auf gutem Weg?

Wo sind wir auf der Suche?

Was fehlt?

In den Kleingruppen wurde intensiv

darüber nachgedacht. Die

Ergebnisse wurden im Plenum zusammengetragen

und auf Plakaten

festgehalten.

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Wunsch der Erzdiözese Salzburg

zwar nicht im Vorstand, er war aber

bei allen Sitzungen anwesend. Die

Organisation lag zumindest in den

ersten Jahren zur Gänze in seinen

Händen. Er war praktisch der Geschäftsführer.

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Entwicklung des einstigen Marktes

Saalfelden nach dem Zweiten Weltkrieg

Geschichte, und zwar durch

die Initiative zur Gründung der Ei-

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auch persönliches soziales Anliegen

in die Tat umgesetzt.

Dankbar sind wir für die vielen

Dienste in den verschiedensten

Bereichen, die bereits von vielen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

geleistet werden.

Der Gedanke des sehr sozial ein-

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kleinen Einkommensbeziehern

zum Besitz eines Eigenheimes bzw.

einer Eigentumswohnung zu verhelfen,

ohne Gefahr zu laufen, dass

in der Ansparzeit das eingezahlte

Geld wegen eintretender Preissteigerungen

entwertet würde. Er

wollte, dass jeder den Wert zurückbekommt,

den er eingezahlt hatte.

Dazu hatte er eine ausgeklügelte

Idee, die bei den Interessenten sehr

gut ankam.

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der langen Reihe der Frühmesser,

die seit der Stiftung des Frühmess-

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��������������������������������den

sind. Seit Ignaz Dießenbacher

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ein eigenes Haus – vorher waren

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untergebracht – und so war auch für

��������������������������������messerhaus,

heute Obsmarktstraße

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auf dem Saalfeldener Friedhof, bei

den Priestergräbern auf der Ostseite

der alten Friedhofskapelle, beigesetzt.

Eine Erinnerungstafel hält

in Kurzform Leben und Wirken

dieses Priesters fest, der vor dem

Sterben wegen eines schweren Leberleidens

lange das Krankenbett

hüten musste.

A.S.

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Gymnasium Borromäum in Salzburg.

Als Teilnehmer des Ersten

����������������������������������hann

Höck als Oberleutnant in der

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wurde er zum Priester geweiht.

In den nächsten Pfarrgemeinderats-

Sitzungen wird es unsere Aufgabe

sein, das, was auf gutem Wege ist,

weiterhin zu tun, zu verstärken und

zu fördern.

Wo wir auf der Suche sind, weitere

Schritte zu konkretisieren, um es

auf guten Weg zu bringen.

Dazu wird es notwendig sein, weitere

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

zu gewinnen und sie einzuladen,

ihren Fähigkeiten entsprechend,

mitzugestalten und mitzuarbeiten.

Für gute Ideen, Vorschläge, Anregungen,

aber auch für konstruktive

Kritik sind wir immer offen.

Wort bleiben.“ Der Vorschlag fand

den Beifall der ganzen Gemeinde,

und sie wählten Stephanus, einen

Mann, erfüllt vom Glauben und

vom Heiligen Geist, ferner Philippus

und Prochorus, Nikanor und

Timon, Parmenas und Nikolaus,

einen Proselyten aus Antiochia.

Sie ließen sie vor die Apostel hintreten

und diese beteten und legten

ihnen die Hände auf. Und das

Wort Gottes breitete sich aus und

die Zahl der Jünger in Jerusalem

wurde immer größer; auch eine

große Anzahl von den Priestern

nahm gehorsam den Glauben an.

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sich der Pfarrgemeinderat zu einer

intensiven Beratung in das Notburgaheim

in Eben am Achensee

zurückgezogen.

Der Pfarrgemeinderat hat die Aufgabe,

zu erspüren und zu sehen,

was die Pfarrgemeinde braucht

und dies gemeinsam mit dem

Pfarrer zu besprechen und nach

Lösungen zu suchen.

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Seelsorgsdienst in Fieberbrunn,

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Bad Häring und diente dann von

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Salzach, wo sein Wirken mit dem

Bau des Gesellenhauses und seiner

geistlichen Tätigkeit für die Kolping-Familie

verbunden ist. Weitere

Stationen als Kooperator waren

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nach der Machtergreifung durch

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Höck die Verhaftung drohte, doch

er konnte sich bis zum Kriegsende

durchbringen; ja er wurde in Wörgl

sogar neben den Aufgaben als Kooperator

für die dort stationierten

Gebirgstruppen und die Heeres-

���������������������������������ger

als Standortpfarrer eingesetzt,

��������������������������������ten

Weltkrieg vermochte auf geistlichem

Gebiet den Soldaten verständnisvoll

beizustehen.

Bei diesen Überlegungen ist es

gut, auf den „Ursprung" der Kirche

zurückzuschauen.

Und so konnte er mit seinem Team

����� ���� ������� ���� ���������wohnungen

in und um Saalfelden

zu erträglichen Bedingungen schaffen

(z.B: Gartenstraße, Pürstingerstraße,

Dorfheim…) Er hat damit

einen überaus wertvollen Beitrag

zum Wohle der Saalfeldner Bürger

geleistet.

Die Verkündigung der Frohbotschaft

sowie die Glaubensweitergabe

ist uns ein großes Anliegen.

Die Hauslehren in der Adventzeit

werden uns dazu wieder eine gute

Gelegenheit geben.

Wie aus dieser Stelle ersichtlich,

wurde damals die Christengemeinde

immer größer, so dass die zwölf

Apostel nicht mehr in der Lage

waren, alleine alle Aufgaben zu

bewältigen.

Ein Bericht aus der Apostelgeschichte

war uns ein guter Ausgangspunkt

für unsere gemeinsamen

Überlegungen.

Die Wahl der Sieben:�����������

------------------------------------------

Hr. Gsenger erinnert sich

Wir laden daher die Bevölkerung

ganz herzlich ein, dieses Angebot

reichlich zu nützen.

In dankbarem Gedenken von seinem

ehemaligen Mitarbeiter

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Wohnungsnot der Nachkriegsjahre,

wurde in Saalfelden von Hochwür-

������������������Johann HÖCK

die Initiative ergriffen und eine Eigenheimgemeinschaft

Saalfelden,

reg. Genossenschaft m.b.H. gegründet,

um so mitzuhelfen, möglichst

rasch in unserem Gebiet Wohnraum

zu schaffen.

In der Gemeinde entstand eine Unzufriedenheit,

weil sich bestimmte

Gruppen vernachlässigt fühlten.

Um dieses Manko zu beheben,

wurden sieben Männer aus dem

Volk gewählt, damit sie die Apostel

bei der Arbeit unterstützen.

Alfred Gsenger

( Mitglied des Vorstandes der Eigenheimgenossenschaft)

Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates

wünschen Ihnen allen eine

möglichst ruhige und besinnliche

Adventzeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest

sowie, dass Gottes Segen

Sie auf all Ihren Wegen im Jahr

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Josef Herzog, PGR-Obmann

Nach dem Ende des Zweiten Welt-

������������������������������������

Internats und Kaplan der Landwirt

Diese Situation von damals können

wir sehr gut auf uns heute, konkret

auch auf Saalfelden, übertragen.

Auch wir wurden vom Volk gewählt,

um gemeinsam mit unseren

Seelsorgern die Dienste zu tun, die

eine Gemeinde braucht, um leben

zu können.

In diesen Tagen, als die Zahl der

Jünger zunahm, begehrten die

Hellenisten gegen die Hebräer auf,

weil ihre Witwen bei der täglichen

Versorgung übersehen wurden. Da

riefen die Zwölf die ganze Schar

der Jünger zusammen und erklärten:

„Es ist nicht recht, dass wir

das Wort Gottes vernachlässigen

und uns dem Dienst an den Tischen

widmen. Brüder, wählt aus eurer

Mitte sieben Männer von gutem

Ruf und voll Geist und Weisheit;

ihnen werden wir diese Aufgabe

übertragen. Wir aber wollen beim

Gebet und beim Dienst am

��

14


Hauslehren - Adventgespräche 2007

Arbeitskreis Ehe und Familie

Jubelgottesdienst am 7. Oktober 2007

Jedes Jahr im Advent laden gastgebene Familien Menschen in ihrem Wohngebiet zu

„Hauslehren“ ein. In früheren Jahrzehnten waren dies Belehrungen des Pfarrers über Themen

des Glaubens und der christlichen Lebensführung. Heute sind es eher Nachdenk-Impulse mit

Beteiligung der Anwesenden, darum passt besser die Bezeichnung „Adventgespräche“. Das

jeweilige Thema wird vom Pfarrgemeinderat überlegt und beschlossen. Da wir heuer mit

vielen auch sehr tragischen Todesfällen konfrontiert waren, wird diesmal die Frage nach

einem Leben nach dem Tod aufgegriffen: LEBEN - STERBEN – LEBEN. Was bedeutet

das Sterben zwischen dem zeitlichen und dem ewigen Leben? Wie können wir uns ein Leben

nach dem Tod vorstellen? Was hat es mit der Wiedergeburt auf sich? Was ist die Hoffnung

der Christen?

Darüber hinaus gibt es auch Gelegenheit, andere Fragen oder Interessensgebiete an Vertreter

der Pfarre heranzutragen.

Zur Teilnahme laden wir alle herzlich ein.

Gute Stimmung herrschte beim

Jubelgottesdiest und beim anschließenden

Pfarrcafe. Nette Erinnerungsfotos hängen

an der Anschlagtafel bei der Kirchentür,

Nachbestellungen sind in der Pfarrkanzlei

möglich.

Ankündigung: Zum Familiengottesdienst

mit Pfarrcafe am 27. 1. 2008 laden wir

alle Familien mit Kindern ganz besonders

ein!

Beginn jeweils 20.00 Uhr

Diakon Rainer

Winter

Fam Struber

Euring

Klinglerbauer

Rain-Schinking

Schneggbauer

Obsmarkt

PGZ

Zentrum

Datum Pfr. Roland Rasser Koop. Manfred Koop.Thomas

Neulinger Bergner

Mo �� 12. Gerlingerwirt

Gerling-Deuting-

Ruhgassing-Hof-

Schützing-

Pfaffenhofen

Di 4. 12. ����������� Kaspernbauer

Ramseiden-Ödt Schmieding-

Pfaffing-

Niederhaus

Fr �� 12. Pernerbauer

Berghofbauer

Pernerwinkl

Pabing-

Bachwinkl-

Mayerhofen-

Marzon-Wiesing

Mo ��� 12. Lenzing FF Harham

GemeinschaftsKehlbachraum Weikersbach-

Lenzing-Piebing- Harham-Haid

Uttenhofen

Di 11. 12. Fam. Haslinger Fam. FF Bsuch

Lärchenweg Hinterseer Bsuch-Letting-

Bahnhofstr.- Lackenschlössl

Zellerstr.-

Kohlengasse

Mi 12. 12. Jagabauer Schlossbauer

Wiesersberg Dorfheim

Do ��� 12. Oberlettlbauer Keilbauer Thorermartl

Almdorf-Osterthor Breitenbergham Thor-

Ritzenseegebiet

Wer will bei Familiengottesdiensten

mitmachen?

�����������������������������������������

melden!

Aus der Kraft des Wortes leben.

Einjähriger Bibellehrgang Neues Testament II Dekanat Saalfelden

Fünfteilige Ausbildung für biblisch Interessierte

Schnuppertag am 12.1.2008

14.00 - 21.00 Uhr im Pfarrsaal d. Pfarre Saalfelden.

Weitere Treffen: Fr. 8.2., Fr. 7.3., Fr.11.4., Sa. 31.5. Mit lebendigen sehr unterschiedlichen ganzheitlichen Methoden wird uns das

Neue Testament zugänglich gemacht und vieles wird verständlicher.

Leitung Pfarrer Heinrich Wagner

Detailfalter anfordern unter: bibelreferat@seelsorge.kirchen.net od. Tel. 0662/8047/2070

Patricia

Schwaighofer

Lebenscafe für Trauernde

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Maria Nikolovsky sowie bei meinen Hospizdamen für die Mithilfe bei unserem Trauercafe bedanken.

Dank eurer Hilfe ist es möglich, trauernden Menschen ein paar schöne Stunden zu schenken.

Veronika Herzog

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Wir freuen uns über die G

So 25.11. 10:15 Familiengottesdienst (anschl. Pfarrcafé im Pfarrsaal)

Fr 30.11. 15:00 Seniorencafé im Pfarrsaal

MUNTEAN Julia Mara des Iulius u.d. Daniela; EDER Felix Erich d. Rosina u.d. Untermoser Martin; AIGNER

Alexandra d. Margit u.d. Herzog Manfred; HERZOG Sarah Martina d. Anton u.d. Renate; SALZMANN David

d. Christa u.d. Zabernig Helmut; UNTERMOSER Lara d. Hermann u.d. Anita; RUDOLF Maurizio Lennox d.

Daniela u.d. Peitler Andreas; GASCHNITZ Raphael d. Silke u.d. Skicko Andreas; WIESMAYR Chiara d. Silke

u.d. Schoßleitner Kurt; WIESMAYR Nadine d. Silke; GEDERMANN Simon d. Harald u.d. Beate; HERZOG

Johanna d. Christoph u.d. Heide; LERCHL Sophia d. Jennifer u.d. Zorn Rafael.

Sa 01.12. 17:45 - Adventeinläuten

18:00

18:00 Abendgottesdienst mit Adventkranzweihe u. Segnung der

Muttergottesbilder

20:00 Pinzgauer Advent (Saalachtaler Volksliedchor u.a.)

Wir wünschen den Braut

Sa 08.12. 10:15 Pfarrgottesdienst (Gestaltung: Frauenchor Maria Alm)

16:30 „Stiller Klang in lauter Zeit“ in der Krypta (Gitarre u. Solo-Gesang)

LAMMER Walter – GÖGELE Martina; TRYBULA Christoph – GRIESSNER Michaela; Mag. DULLNIG

Peter Franz – Mag. BRÜNNLER Sigrid Beate; DI REHLING Martin – DR. HARTL Manuela Maria;

STRUBER Matthias – MAYER Angelika Lydia; NEUMAYR Alois – NEUMAYR Ruth, geb. Weitlaner;

HUEMER Erich Friedrich – HUEMER Adelgunde Ilse Ute, geb. Eckel; Mag. TRAUNER Thomas Mario –

MMag. LEDERHILGER Birgit Maria.

Sa 15.12. 18:00 Schützenmesse

So 16.12. 10:15 Nachprimiz unseres Koop. Thomas Bergner (Gestaltung: Holzbläser-

Quartett der Eisenbahner-Blasmusikkapelle, Vocal-Art-Ensemble)

Wir trauern um:

Mo - 17.12. - 06:00 Täglich Rorate in der Kypta, danach Frühstück im Pfarrsaal (die KFB lädt

Sa 22.12.

ein)

Sa 22.12. 18:00 Abendgottesdienst gestaltet vom Gospelchor

Mo 24.12. 08:00 Rorate gestaltet von Kindern des Musikums

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15:00 Hl.-Abend-Andacht auf der Einsiedelei

15:00 Kinder-Hl.Abend-Andacht in Gerling

16:00 Kinder-Krippen-Andacht in der Pfarrkirche

16:00 Kinder-Krippen-Andacht in Lenzing

18:00 Turmblasen (Bürgermusik-Quartett)

22:00 Christmette in Gerling

23:00 Christmette in der Pfarrkirche und Lenzing

Memory für Kinder

Di 25.12. 10:15 Pfarrgottesdienst (Gestaltung: Singkreis Saalfelden)

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Schere auseinander.

Mi 26.12. 10:15 Pfarrgottesdienst (Gestaltung: Orgel u. Oboe)

Do 27.12. 20:00 Weihnachtskonzert des Singkreises Saalfelden u.a.

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der Volksschule 2 gezeichnet. Da wir aus Platzgründen nicht alle Bilder für das Memory verwenden konnten,

haben wir alle gezeichneten Bilder auf die Pfarrhomepage

(������������������������������t) in die Bildergalerie gestellt.

Mo 31.12. 17:00 Jahresabschluss-Gottesdienst

Di 01.01. 10:15 Pfarrgottesdienst (Gestaltung: Consort)

18:00 Abendgottesdienst (Gestaltung: Jagdhornquartett Saalfelden)

Zusätzlich wird in der Adventszeit ab 1. Dezember täglich jeweils eine Zeichnung mit „Gedanken zum

Advent“ auf der Startseite der Homepage präsentiert.

So 06.01. 10:15 Pfarrgottesdienst gestaltet vom Singkreis Saalfelden

So 20.01. 10:15 Ökumenischer Gottesdienst, anschl. Pfarrcafé im Pfarrsaal

Adventkalender auf der Homepage der Pfarre

So 27.01. 10:15 Familiengottesdienst, anschl. Pfarrcafé im Pfarrsaal

Macht euch einfach die Homepage der Pfarre Saalfelden in der Adventszeit zur Startseite eures

Internetbrowsers, dann bekommt ihr jeden Tag neue „Gedanken für den Advent“

und ein gezeichnetes Bild.

Sa 02.02. 18:00 Feierlicher Lichtmess-Gottesdienst für die Familien der Täuflinge des

vergangenen Jahres

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