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Bernhard Messer - Marktgemeinde Groß-Schweinbarth

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PFARRBLATT<br />

Nachrichten und Information der röm.-kath. Pfarre Gr. <strong>Schweinbarth</strong><br />

Liebe Schwestern und Brüder<br />

in Groß-<strong>Schweinbarth</strong>l<br />

Ich heiße <strong>Bernhard</strong> <strong>Messer</strong>, bin in<br />

Frankfurt am Main geboren<br />

(1963), aber schon als ein ganz<br />

kleiner Bub nach Baden-Baden<br />

im Schwarzwald gezogen, wo ich<br />

mit zwei Geschwistern aufgewachsen<br />

bin. Also fühle ich mich<br />

als Badener. Meine Mutter und<br />

die beiden leben heute noch dort.<br />

Nach Militärzeit und einigem<br />

Suchen erlernte ich den Beruf<br />

des Krankenpflegers und machte<br />

mein Diplom am Juliusspital in<br />

Würzburg. Nach zwei Jahren<br />

Berufstätigkeit an einer Fachklinik<br />

für Innere Medizin wurde ich<br />

Dominikaner in Wien und<br />

studierte zunächst an der Uni,<br />

... Wegspuren deuten in eine Zukunft,<br />

in der der Weg des Menschen auf neue<br />

Weise zum Weg der Kirche wird:<br />

nicht durch Zwang, sondern durch<br />

Angebot, nicht im Alleingang, sondern in<br />

Ökumene und Zusammenarbeit<br />

dann an der Philosophisch-<br />

Theologischen Hochschule<br />

Benedikt XVI. in Heiligenkreuz im<br />

Wienerwald.<br />

Nachdem ich nicht mehr im<br />

Dominikanerorden war, fragte<br />

mich unser Kardinal, ob ich nicht<br />

in sein Priesterseminar eintreten<br />

wolle. Da meine Freunde und<br />

Bekannten fast alle in Wien leben<br />

und sich in der Erzdiözese<br />

geistlich viel tut, sagte ich zu. Es<br />

kam das Studienende, 2008 die<br />

Priesterweihe und dann die<br />

Kaplanszeit in Ernstbrunn.<br />

Vor einem Jahr wurde ich<br />

nebenamtlich zum Jugendseelsorger<br />

im Weinviertel und<br />

Marchfeld (Vikariat Nord) bestellt,<br />

und das werde ich ab 1.9.2011<br />

hauptamtlich sein. Da sich im<br />

geistlichen Jugendzentrum<br />

Oberleis einiges verändert hat<br />

und ich nicht als Einsiedler oben<br />

am Berg wohnen wollte, fragte ich<br />

nach einer kleinen Pfarre, wo ich<br />

mich unter Menschen niederlassen<br />

könnte. - Vielleicht wäre<br />

es besser zu sagen: Wo sich<br />

Menschen mit mir um Gott<br />

niederlassen könnten. Und: Deo<br />

gratias, der Herr Bischofsvikar bot<br />

mir Groß <strong>Schweinbarth</strong> an. Und:<br />

Hier wächst Wein. Ich war<br />

eigentlich immer in Weingegenden,<br />

das Badische (Müller,<br />

Riesling, Spätburgunder), dann<br />

Würzburg im Frankenland<br />

(Silvaner), Wien und Weinviertel.<br />

Ich trinke nicht viel, aber gerne.<br />

Noch lieber aber spüre ich dem<br />

Geheimnis des großen Gottes<br />

nach, in der Stille für mich,<br />

lesend, aber besonders in<br />

Gemeinschaft der Kirche, mit<br />

jedem der getauft ist.<br />

Wenn ich für Sie auch kein<br />

Vollzeitpfarrer sein kann, längst<br />

nicht immer vor Ort, weil<br />

Ju'gendseelsorger eine Aufgabe<br />

mit viel Herumfahren ist - das<br />

geht immer und es ist viel:<br />

Miteinander entdecken, was<br />

Gott aus jedem Leben machen<br />

will, und Er will Großes tun.<br />

Vertrauen wir uns Ihm<br />

gemeinsam an.<br />

Ihr Pfarrer<br />

<strong>Bernhard</strong><br />

<strong>Messer</strong>


Liebe Pfarrgemeinde!<br />

Nach sechs Jahren als stellvertretender Pfarrer in Eurer Mitte ist es jetzt an der Zeit, sich wieder zu<br />

verabschieden. Mein priesterlicher Einsatz in Groß <strong>Schweinbarth</strong> war von Anfang an befristet. Die Nachfolge<br />

durch Moderator <strong>Bernhard</strong> <strong>Messer</strong> ist ein glücklicher Fund zur richtigen Stunde.<br />

Ich selbst bin als Pfarrer im Ruhestand gekommen, gleichsam als "Spätlese". Ich wollte dem Evangelium,<br />

der Frohen Botschaft von Gott, eine Türe öffnen, damit viele den Reichtum und die Schönheit des Glaubens<br />

verstehen und annehmen können. Wenn etwas davon gelungen ist, dann bin ich selbst erfreut und<br />

beschenkt. Damit möchte ich meine Freude und Dankbarkeit über die Zeit bei Euch zum Ausdruck bringen.<br />

Mit meinem Vorgänger, Dr. Peter Maria Jelinek, dessen Abschiedsbrief ich zufällig gefunden hatte, kann ich<br />

sagen: Hier in Groß <strong>Schweinbarth</strong> gibt es viel guten Willen und eine große Bereitschaft, die Kirche<br />

aufzubauen und zu unterstützen. Viele gute Hände und Herzen, viele Füße und Schritte bewegen die Pfarre<br />

in Richtung Glaube, Gebet, Gemeinsamkeit und Gottesfurcht. Die Übertragung des Gottesglaubens in die<br />

Sprache und Tat des täglichen Lebens innerhalb unserer Ortsgemeinde ist eine ständige Herausforderung<br />

und eine wichtige Aufgabe.<br />

Für viele ist es oft gar nicht so leicht, das Christentum im Alltag zu leben, gegen die Widerstände und<br />

Schwierigkeiten der gegenwärtigen Zeit. Lasst nicht nach! Vertraut auf das Gute in Euch, das Gott einem<br />

jeden in sein Herz gelegt hat! Setzt fort, was gut begonnen hat!<br />

Mein Nachfolger im Dienst des Pfarrers, Moderator <strong>Bernhard</strong> <strong>Messer</strong>, wird Euch gewiss ein brüderlicher<br />

Partner sein, wenn es darum geht, das Reich Gottes unter Euch zu fördern und aufzurichten.<br />

Gottes Hilfe und Segen sei stets mit Euch.<br />

Danksagung<br />

Im Namen der Pfarrgemeinde und auch ganz persönlich möchte ich mich bei Herrn Pfarrer Oppel recht<br />

herzlich für seine Tätigkeit in unserer Pfarre bedanken. Er war stets für alle da und ein Wegweiser in<br />

schwieriger Zeit. Durch' seine gütige und freundliche Art hat er viel zur Versöhnung in unserer Pfarre<br />

beigetragen.<br />

Im Namen Christi hat er uns den Reichtum Gottes in den Heiligen Sakramenten ausgeteilt und vermittelt.<br />

Viele schöne Heilige Messen durften wir mit ihm feiern. Herr Pfarrer Oppel war stets bemüht, das örtliche<br />

Brauchtum zu erhalten. Auch wenn es manchmal für ihn beschwerlich war, hat er doch Bittgänge,<br />

Kreuzwege und Prozessionen zu unserer Freude geführt.<br />

Möge ihm der liebe Gott all seine Mühen reichlich vergelten.<br />

Ingrid Gradinger<br />

Grüß Gott und herzlich Willkommen<br />

Die Pfarre und der Pfarrgemeinderat Groß <strong>Schweinbarth</strong> will Sie, Herr Pfarrer <strong>Bernhard</strong> <strong>Messer</strong>, als neuen<br />

Seelsorger auch auf diesem Weg begrüßen. Wir sind alle sehr dankbar und froh, dass Sie sich entschlossen<br />

haben, zu uns zu kommen.<br />

Eine Herde ohne Hirt ist vielen Gefahren ausgeliefert. Wie schnell verirren und verlaufen sich die einzelnen<br />

"Schäfchen". Mit Ihnen möchten wir die Sorge des "Guten Hirten" übernehmen, mittragen und weiterführen.<br />

Jeder von uns, und ich meine damit jeden Einzelnen aus unserer Gemeinde, ist bereit zum Hören und Tun.<br />

Jeder wünscht sich die Gemeinsamkeit im Gebet und beim Gottesdienst. Vor allem möchten wir, dass unser<br />

Glaube an Gott weitergegeben wird an unsere Kinder und Jugend.<br />

Wir sind überzeugt, dass der Glaube und das Vertrauen die wichtigen Fundamente unseres Daseins sind.<br />

Die Ehrfurcht vor Gott und die Treue zu ihm sind für uns ein großer Segen und ein heiliges Gut. Es soll nicht<br />

verloren gehen in schweren Zeiten. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir darum beten und danach streben.<br />

Im Namen und Auftrag der Pfarre und des Pfarrgemeinderates.<br />

Ingrid Gradinger


Verabschiedung<br />

von<br />

Pfarrer Friedrich Oppel<br />

Sonntag, 4. September 2011,<br />

9 Uhr<br />

• Heilige Messe<br />

• Agape<br />

Amtseinführung<br />

von<br />

Pfarrer <strong>Bernhard</strong> <strong>Messer</strong><br />

Sonntag, 18. September 2011, 9 Uhr<br />

• Begrüßung am Kirchenplatz<br />

• Festmesse<br />

• Agape<br />

Die Feier findet in Anwesenheit von Bischofsvikar<br />

Matthias Roch statt.<br />

Fahrradausflug der Ministranten<br />

Am 12. August 2011<br />

versammelten sich<br />

ca. 30 Ministranten zu<br />

einem Radausflug nach<br />

Bad Pirawarth.<br />

Medjugorje<br />

Sechs Personen aus unserer Pfarre fahren im Herbst nach<br />

Medjugorje. Es wäre schön, wenn es auch uns gelingen<br />

würde, im nächsten Jahr eine Pfarrwallfahrt zu organisieren.<br />

Medjugorje ist ein kleiner Ort in Kroatien. Seit dem 24. Juni<br />

1981 erscheint die Mutter Gottes und lädt eine in Probleme<br />

verstrickte Welt zum Frieden ein. Die großen Botschaften<br />

lauten:<br />

• Eucharistie<br />

• Rosenkranz<br />

• Bibel<br />

• Monatliche Beichte<br />

• Fasten<br />

Wer kennt heute noch das Fastengebot am Mittwoch und<br />

Freitag? Wer betet noch das Freitagsgebet (siehe<br />

Gebetsecke), wenn um 15 Uhr die Glocken läuten? Wir<br />

sollten wieder beginnen zu beten und kurz innezuhalten.<br />

Bei schönem Wetter fuhren wir mit einigen Eltern auf<br />

dem Radweg in die Klinik um ein Eis. Dieses ließen<br />

wir uns im Park gut schmecken. Auch unser<br />

zukünftiger Herr Pfarrer <strong>Messer</strong> war dabei und alle<br />

nutzten die Gelegenheit, mit ihm ins Gespräch zu<br />

kommen.<br />

Gebetsecke -<br />

Freitagsgebet<br />

Von der sechsten Stunde bis zur neunten<br />

Stunde ward eine Finsternis über die ganze<br />

Erde. Und um die neunte Stunde rief Jesus<br />

mit lauter Stimme: "Mein Gott, mein Gott,<br />

warum hast du mich verlassen!" Und mit<br />

geneigtem Haupte gab er seinen Geist auf.<br />

Christus war für uns gehorsam bis zum<br />

Tode, ja bis zum Tode am Kreuze.<br />

Oh Herr Jesus, um die Welt zu erlösen hast<br />

du dein kostbares Blut zur Vergebung der<br />

Sünden vergossen. Wir bitten dich demütig,<br />

du wollest uns nach unserem Tode in das<br />

Paradies mit Freuden eingehen lassen.<br />

Amen.


Sonntag, 25. September 2011, um 9 Uhr<br />

Heilige Messe im Hofkeller, anschließend<br />

Frühschoppen. Möglichkeit zum Mittagessen und<br />

gemütliches Beisammensein bei Kaffee und<br />

Kuchen.<br />

Am 17. September 2011 um 16 Uhr und 18.<br />

September 2011 um 15 Uhr im Stephansdom.<br />

Am Sonntag endet die Feier mit einer Prozession<br />

zur Immaculata Säule Am Hof.<br />

Die Anreise erfolgt heuer nicht gemeinsam<br />

sondern muss selbst organisiert werden.<br />

Email von Gott - zum Nachdenken<br />

Die Kinder aus unserer Pfarrgemeinde liegen uns<br />

sehr am Herzen. Deshalb bieten wir einmal im<br />

Monat einen Kinderwortgottesdienst an, bei dem<br />

wir auf kindgerechte Art und Weise vom Leben<br />

Jesu erzählen und Inhalte der Bibel gemeinsam<br />

besprechen. Durch Geschichten, Lieder, Tänze,<br />

Gebete und Spiele können die Kinder die<br />

besprochenen Inhalte vertiefen.<br />

Wir finden aber auch, dass Kinder die Kirche und<br />

die Pfarrgemeinde kennen lernen sollen, deshalb<br />

nehmen wir im Anschluss an den<br />

Kinderwortgottesdienst am Sonntagsgottesdienst<br />

teil, der um 9 Uhr beginnt und dann bereits zur<br />

Hälfte vorüber ist.<br />

Alle Kindergartenkinder und Volksschulkinder<br />

laden wir sehr herzlich ein und freuen uns schon<br />

jetzt auf eine schöne gemeinsame Zeit mit euch!<br />

Ingrid und Susanne<br />

~ Sonntag, 9. Oktober 2011<br />

~ Sonntag, 13. November 2011<br />

jeweils um 8 Uhr 45 im Pfarrzentrum.<br />

Jedes Kind Gottes kann den Sieg erringen über alles, was sich in dieser Welt<br />

Gott widersetzt. Ja, unser Glaube hat diese Welt bereits besiegt.<br />

Friede sei mit dir!<br />

>Ich weiß, wenn du dich mit anderen vergleichst, kann es dir leicht passieren, dass du dir klein<br />

und unbedeutend vorkommst. Vielleicht bist du mächtig beeindruckt von den Sonnyboys, die bei<br />

den Schulsprecherwahlen gewinnen, oder vielleicht auch von der Intelligenzkanone, die jedes<br />

Mal eine Eins schreibt, ohne auch nur dafür lernen zu müssen. Oder ist es vielleicht irgendein<br />

Supersportier, euer Klassenkasper oder ein Musikgenie, das du bewunderst? Kein Problem. Du<br />

kannst diese Leute ruhig bewundern, aber vergiss dabei nicht, dass du etwas hast, was sie noch<br />

brauchen. Wenn du mit mir lebst und mir vertraust, hast du genügend Macht zur Verfügung, um<br />

ein Leben zu verändern oder ein Herz zu heilen oder jemandem einen Grund zum Glauben zu<br />

geben - genug Macht, um den Sieg über alles zu erringen! Diese Macht ist der Glaube: der<br />

Glaube an mich und an meinen Sohn. Also nimm deinen Glauben jeden Tag hoch erhobenen<br />

Hauptes mit in die Schule, und liebe die anderen so, wie Jesus es tut.<br />

Lass mich deine Stärke sein!<br />

>Gott<br />

Der Druck dieser Ausgabe<br />

~<br />

•••<br />

wurde finanziell unterstützt von<br />

ERÄ<br />

IM.M0 IIll!ElI<br />

Franc BOkl<br />

Ihr ImmQbilien.berater<br />

5,4<br />

IMPRESSUM: röm. kath. Pfarramt S1. Martin<br />

2221 Gr. <strong>Schweinbarth</strong>, Kirchenplatz 2<br />

Tel: 02289/7009, Fax: Dw. 22, e-mail: hl.martin@utane1.at<br />

DVR 0029874(12339)<br />

Für den Inhalt verantwortlich: Pfarrer <strong>Bernhard</strong> <strong>Messer</strong>

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