Download - Zukunft in Sachsen

zukunft.in.sachsen.de

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Ausbildungsberufe 2014

Berufskraftfahrer/-in

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2

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Ihre Bewerbung richten Sie bitte an:

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Sachsenmilch Leppersdorf GmbH

Personalabteilung

An den Breiten | 01454 Leppersdorf

Käseregale


NUR MUT!

Von Nadine Faust

Schon als kleines Kind wirst Du

gefragt, was Du später einmal werden

willst. Je nach Vorlieben hat das

zum Beispiel mit Tieren zu tun oder

damit, Leben zu retten. Dann wird

Tierarzt gespielt oder das Löschfahrzeug

am Puppenhaus platziert.

Spätestens im Jugendalter kommt

aber die bange Frage: Womit will ich

wirklich mein Geld verdienen

Da kann der Schulunterricht

manchmal mehr verunsichern als

helfen und mitunter sogar falsche

Spuren legen. Abiturienten mit

Mathe und Physik als Leistungskurs

studieren später auch mal

Geis teswissenschaften. Oder der

gelernte Dreher holt in der Abendschule

das Abi nach und setzt ein

Lehramtsstudium drauf.

Irren ist menschlich und keine Entscheidung

wird für die Ewigkeit

getroffen. Wenn Du Dich im

Bekanntenkreis umschaust, ist

sicher der eine oder andere mal

gestrauchelt oder hat erst spät

seine Träume verwirklicht. Nicht

jeder geht den Karriereweg geradlinig.

Manchmal sieht die Lehre im

faden Licht der Werkstattlampe

ganz anders aus, das Informatikstudium

ist doch zu schwer oder

der Schreibtischjob ruft nach 20

Jahren nur noch lahmes Gähnen

hervor. Da hilft nur Mut zur Veränderung,

die Unterstützung durch

das Umfeld und eigenes Engagement.

Denn in den Schoß fallen

wird Dir Dein Traumjob in den seltensten

Fällen. Was Du auf dem

Weg zu diesem Traumjob sonst

noch beachten solltest, das liest Du

auf den folgenden Seiten. ■

IMPRESSUM

BEWERBUNGSguide

Herausgeber:

Dresdner Magazin Verlag GmbH

Ostra-Allee 18, 01067 Dresden

Geschäftsführer: Tobias Spitzhorn,

Dirk Richter

Anzeigenleitung:

Anne Zickler (verantwortl.)

Tel.: 0351 4864-2721

Redaktion:

Nadine Faust (verantwortl.)

Tel.: 0351 4864-2227

E-Mail: redaktion@ad-rem.de

Redakteure: Nadine Faust, Kristina

Löwe, Lisa Neugebauer, Toni

Gärtner, Phillip Heinz, Marie-Therese

Greiner-Adam, Catharina Jäger,

Laura Ilg, Franziska Lange

Layout:

Dresdner Magazin Verlag GmbH

Anett Hahn

Fotos:

Amac Garbe

Karikaturen:

Norbert Scholz

Druck:

Lößnitz-Druck GmbH

Güterhofstraße 5

01445 Radebeul

EDITORIAL

3


BEWERBUNG

MEHR ALS NUR REINE FORMSACHE

Im Zeitalter der medialen Vielfalt wird die

Palette der Bewerbungsformen größer. Ob Du

Dich per Post, übers Internet, vor der Kamera

oder mit dem Telefonhörer in der Hand vorstellst,

entscheidet meist der Arbeitgeber.

4

Der Klassiker unter den Bewerbungen ist die

Papierform, die vom Großteil der Unternehmen

nach wie vor gern gesehen und häufig gefordert

wird. Hierbei werden alle notwendigen Unterlagen

(Anschreiben, Lebenslauf, Foto, relevante

Zeugnisse, Arbeitsproben etc.) in einer Bewerbungsmappe

zusammengestellt und versandt.

Bei der Telefonbewerbung handelt es sich häufig

um die Vorstufe der eigentlichen schriftlichen

Bewerbung. Dennoch solltest Du bereits hier darauf

achten, einen guten Eindruck zu hinterlassen,

denn durch persönlichen Kontakt bleibt eine Person

besser im Gedächtnis. Der Vorteil eines vorangestellten

Telefonats liegt darin, dass der Bewerber

sein besonderes Interesse an einer Stelle

kundtun und seine Kommunikationsfähigkeit unter

Beweis stellen kann. Darüber hinaus hat er die

Möglichkeit, Dinge zu erfragen, muss aber auch

auf Gegenfragen gut vorbereitet sein. Es ist ratsam,

sich vorher Gedanken über etwa ige Fragen

und Antworten zu machen und diese gegebenenfalls

niederzuschreiben. Beim Ge spräch sollten

Zettel und Stift für Notizen bereitliegen. Wenn Du

So sollte eine Bewerbung besser nicht abgeschickt werden.

im Anschluss Deine Bewerbung verfasst, empfiehlt

es sich, das Telefonat zu erwähnen.

Schnell und unkompliziert sind Onlinebewerbungen.

Eine solche kann mit sehr geringem

Kostenaufwand versandt werden und erreicht

seinen Empfänger weltweit binnen Minuten oder

gar Sekunden. Bewirbst Du Dich per E-Mail, ist

darauf zu achten, dass die Bewerbung über eine

seriöse E-Mail-Adresse an eine konkrete Person

und nicht an eine allgemeine Info-Adresse

geschickt wird. Das Anschreiben kommt direkt in

die E-Mail, Lebenslauf und Foto als zusammenhängende

PDF-Datei oder seltener in einem

anderen Format in den Anhang. Weitere Unterlagen

sind erst auf Anfrage zu schicken, da ...

Fortsetzung auf Seite 6


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und bauen Maschinen, mit denen hauchdünne Funktionsschichten auf Materialien wie Glas,

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5


BEWERBUNG

6

MEHR ALS NUR REINE FORMSACHE

Fortsetzung von Seite 4

... die E-Mail sonst zu groß wird.

Für die Betreffzeile und Dokumente

solltest Du ausdrucksstarke Namen

finden.

Neben der E-Mail-Bewerbung gibt

es vorgefertigte Online-Bewerbungsformulare,

die wegen ihrer

Standardisierung für Unternehmen

die Auswertung erleichtern und

eine bessere Vergleichbarkeit unter

den Bewerbern gewährleisten.

Allerdings gibt es hier kaum Platz

für Kreativität und Individualität.

Die Bewerbung via Skype ist eine

Telefon- und Videobewerbung über

das Internet. Anders als bei der einfachen

Telefonbewerbung kommen

hier also das Visuelle und der technische

Rahmen mit ins Spiel. Dabei

solltest Du unbedingt eine einwandfrei

funktionierende Ausstattung

besitzen, sprich Kamera,

Mikro sowie eine gute Internetverbindung.

Da Dein Gegenüber Dich

nicht nur hören, sondern auch

sehen kann, ist außerdem auf Körpersprache,

Kleidung und eine

passende Beleuchtung zu achten.

Bei einer Bewerbung via Skype sollte die Kleidung zumindest

obenrum mit Bedacht gewählt werden.

Der Kreativitätsfaktor, aber auch

Kosten- und Zeitaufwand fallen bei

einer Videobewerbung am höchs -

ten aus. Eine solche ist nur dann

empfehlenswert, wenn es ausdrücklich

gefordert wird. Dabei

solltest Du Dir professionelle Unterstützung

holen und nicht auf ein

selbstgedrehtes Homevideo setzen.

Die Selbstpräsentation sollte zwei

Minuten nicht überschreiten, inhaltlich

ist der Fokus auf die eigenen

Stärken und Erfahrungen zu lenken.

Zusätzlich ist immer eine schriftliche

Bewerbung mitzuschicken.

Die Bewerbungsform orientiert sich

normalerweise an der jeweiligen

Stellenausschreibung und damit am

Wunsch des Arbeitgebers. Ansons -

ten kannst Du persönliche Stärken

wie zum Beispiel den sicheren Um -

gang mit Kommunikationstechnologien

in Betracht ziehen. Solltest Du

Dich nicht direkt auf eine Stelle, sondern

aus eigener Initiative bewerben,

ist die vorherige telefonische Kontaktaufnahme,

bei der Du erfährst,

wie Deine Bewerbung auszusehen

hat, wichtig. Kristina Löwe ■


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7


BEWERBUNG

8

DIE PERFEKTE BEWERBUNGSMAPPE –

WERBUNG IN EIGENER SACHE

Willst Du Dich für einen Ausbildungsplatz,

ein Praktikum

oder einen Job bewerben,

solltest Du einige Zeit und

Mühe in die Bewerbungsunterlagen

stecken. Sie vermitteln

dem potenziellen Arbeitgeber

einen ersten Eindruck.

Eine Bewerbung besteht aus einem

Anschreiben, einem Lebenslauf

und gegebenenfalls einem Deckblatt

und den Anlagen. Das

Anschreiben ist der wichtigste Teil

der Bewerbung, schließlich macht

es „Werbung in eigener Sache“.

Deswegen sollte besonders im Vordergrund

stehen, wie gut Du zum

Unternehmen beziehungsweise auf

die freie Stelle passt. Fachliche

Fähigkeiten und Schlüsselkompetenzen,

die in der Stellenbeschreibung

gefordert sind, solltest Du

erfüllen können und das im

Anschreiben erwähnen. Ein Beleg

über den Erwerb dieser Fähigkeiten

Wichtig ist es, auf seine Fähigkeiten und Leistungen hinzuweisen.

ist extrem wichtig. Flexibel oder

engagiert sind viele. Doch wo zeigen

sich diese Fähigkeiten bei Dir

Das Anschreiben besteht aus

sechs Teilen. Begonnen wird mit

der Begrüßung und dem Bezug

zum Stellenangebot. Wo hast Du

von der Stelle gehört oder gelesen

Danach solltest Du versuchen, das

Interesse des Arbeitgebers zu we -

cken. Versuche zu zeigen, was Du

an der Stelle spannend findest oder

was Dich dafür motiviert. Es folgt

die Vorstellung der eigenen Person.

Was machst Du zurzeit beruflich

Was hast Du für Erfahrungen Als

vierten Punkt stellst Du Deine Stärken

und Fähigkeiten vor. Besonders

wichtig ist es, die Stärken

nicht nur zu nennen, sondern mit

Beispielen zu belegen. Erkläre, wo

Du Deine Fähigkeiten erlernt hast.

Danach kannst Du Organisatorisches

anbringen. Wann willst Du

die Stelle antreten Wie bist Du zu

erreichen Zu guter Letzt kannst

Du zum Antworten auffordern,

etwa mit der Aussage: „Ich freue

mich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.“

Darunter kommen

die Verabschiedung und

Deine Unterschrift. Alles sollte nicht

mehr als eine Seite einnehmen.

Bei der Formulierung solltest Du

darauf achten, so wenig wie möglich

im Konjunktiv zu schreiben.

Zudem ist es gut, einen individuellen

Ansprechpartner zu haben und ...

Fortsetzung auf Seite 10


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9


BEWERBUNG

10

DIE PERFEKTE BEWERBUNGSMAPPE –

WERBUNG IN EIGENER SACHE

Fortsetzung von Seite 8

... die unpersönliche Anrede „Sehr

geehrte Damen und Herren“ zu vermeiden.

Versuche, einen interessanten

Einstieg für das Anschreiben

zu wählen. Wenn Du mit dem

Anschreiben fertig bist, lies den

Text mit den Augen eines Chefs. Ist

er interessant, glaubwürdig und

stimmig

Der Lebenslauf sollte maximal

zwei Seiten lang sein. Du kannst

ihn individuell gliedern. Aufgeführt

werden müssen persönliche Daten

wie Name, Anschrift, Geburtsdatum

und -ort. Gängig, aber kein

Muss ist ein Bewerbungsfoto. Die

Bildung (nur der höchste Schulabschluss

und die zugehörige Schule,

Lehre, Studium etc.), Wehr- oder

Zivildienst, freiwilliges Jahr, Praktika,

Berufserfahrungen sowie Zu -

satzinformationen wie Qualifikationen,

Sprachkenntnisse und Inte -

ressen gehören auch dazu.

Der Lebenslauf sollte sich auf das Wesentliche beschränken.

Modern ist es, den Lebenslauf in

umgekehrt chronologischer Reihenfolge

anzulegen, also mit dem

Aktuellsten beginnend. Bei jeder

Aktivität sollten Zeitraum, Arbeitgeber

oder Ausbildungsstätte sowie

Tätigkeitsschwerpunkte angegeben

werden. Unter den Lebenslauf

gehören der Ort, das Datum und

Deine Unterschrift.

Du kannst für die Bewerbung auch

ein Deckblatt gestalten. Darauf

können der Schriftzug „Bewerbung“,

Name, Anschrift, Kontaktmöglichkeiten

und das Bewerbungsfoto

stehen, wahlweise auch

die Art der Stelle und die Daten des

Arbeitgebers. Bei kreativen Berufen

oder Ausbildungen kann es auch

angebracht sein, ein Zitat oder ein

thematisches Foto auf das Deckblatt

zu setzen.

In den Anlagen sollten alle Dokumente

zu finden sein, die eine

Tätigkeit, die in Deinem Lebenslauf

aufgeführt wird, nachweisen. Dazu

gehören Zeugnisse (Schul-, Ausbildungs-

und Arbeitszeugnisse), aber

auch Nachweise über Aus- und

Weiterbildungen, Praktika und

andere Tätigkeiten. Zusätzlich können

die Anlagen Referenzen und

Arbeitsproben enthalten. Ist die

Mappe vollständig, kannst Du sie

beruhigt an den Arbeitgeber schi -

cken. Lisa Neugebauer ■


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Man lernt nie aus. Denn nach der Schule ist vor der Berufswahl.

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VORSTELLUNGSGESPRÄCH

12

DAS TAL DER TÜCKEN

Nur nicht zu schüchtern! Beim Vorstellungsgespräch ist gesundes

Selbstbewusstsein angebracht.

Das persönliche Bewerbungsgespräch

ist oft die

letzte Hürde vor dem Berufsleben.

Mit den Tipps eines

Experten kann man diese

aber leicht überspringen.

Als frischgebackene Schul- oder

Uniabsolventen machen sich die

meisten auf die lange Reise zum

ersehnten Traumberuf. Auf dem

Weg dorthin gibt es viele Etappen

zu meistern und Klippen zu

umschiffen. Eine Hürde in diesem

Tal der Tücken ist das persönliche

Bewerbungsgespräch. Dr. Burkhard

Venz hat sich als Teamleiter

für Akademische Berufe bei der

Agentur für Arbeit Leipzig oft mit

diesen befasst. „Vorbereitung ist

das A und O“, rät er allen angehenden

Durchstartern. Dazu sollte

man beispielsweise die eigenen

Stärken und Schwächen reflektieren

und sich über Gehaltsvorstellungen

klar werden. Besonders

nervösen Persönlichkeiten empfiehlt

er, im Vorfeld an Bewerbungsseminaren

teilzunehmen

und so in praktischen Übungen

Ängste abzubauen.

Wenn der erste Eindruck zählt, ist

die Frage nach der passenden

Kleidung nicht weit. In Branchen

wie dem Banken- oder Versicherungssektor

ist der Anzug für

Männer obligatorisch, Frauen

wählen ein dezentes Kleid oder

Kostüm. In anderen Berufszweigen

wie der Werbung ist man liberaler,

doch grundsätzlich gilt laut

Burkhard Venz: „Bei einem Vorstellungsgespräch

ist man immer

overdressed.“ Bei Schmuck,

Schminke und Parfüm rät er

jedoch zu dezentem Gebrauch.

Auch von der Entspannungszigarette

kurz vor dem Bewer bungs -

ge spräch sollte man lieber ab -

lassen.

In der Fragestunde heißt es dann,

die eigenen Stärken aufzuzeigen.

Aber auch die Schwächen dürfen

zur Sprache kommen. „Schwächen

hat jeder Mensch, das ist

keine Schande“, erklärt der Experte

und empfiehlt, sich vorher zwei

bis drei zurechtzulegen. Auch auf

andere schwierige Fragen sollte

man sich vorbereiten. Gehaltsvorstellungen

gibt man am besten in

einer Von-bis-Spanne an und die

bei Frauen beliebte Frage nach

dem Kinderwunsch beantwortet

man salomonisch mit „Kinder ja,

aber erst mal steht der Beruf im

Vordergrund“.

Hat man diesen Frage-Antwort-

Marathon erfolgreich gemeistert,

aber noch nichts vom Arbeitgeber

in spe gehört, kann man nach drei

bis vier Wochen nachhaken. Mit

guter Vorbereitung und selbstbewusstem

Auftreten wartet dann

womöglich der ersehnte Traumberuf

auf einen. Toni Gärtner ■


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13


GESPRÄCHSVORBEREITUNG

14

DER ORIENTIERUNGSLOSIGKEIT

ENTSAGEN

Wer beim Bewerbungsgespräch

punkten will, sollte

die Firma, bei der er sich

vorstellt, kennen.

Max-Joseph möchte eine Lehre

beginnen und verbaut sich seine

Zukunft bei „Stahlverarbeitung und

Taudreherei Schmidt“ mit folgender

Aussage: „Nein, Herr Schmidt,

ich kann Ihnen nicht sagen, wie ich

mir den ausgeschriebenen Job

vorstelle, und über Ihre Firma weiß

ich ebenfalls nichts. Dennoch

möchte ich gern eingestellt werden.“

Sätze wie diese sind zu vermeiden

und führen wohl nur in

Ausnahmefällen zu einem Arbeitsverhältnis.

Sei nicht wie Max-Joseph und

erscheine nie planlos bei einer persönlichen

Vorstellung! Stattdessen

ist es ratsam, sich vor einem

Bewerbungsgespräch so umfassend

wie möglich über ein Unternehmen

zu informieren. Dadurch

wird dem potenziellen Arbeitgeber

Interesse und Motivation signalisiert

und die Chancen auf eine

Anstellung steigen.

Erster Anlaufpunkt ist das Internet.

Viele Firmen besitzen zur Selbstvermarktung

eine Website, diese sollte

studiert werden. Dabei ist es wichtig

herauszufinden, welche wirtschaftliche

Nische das Unternehmen

besetzt und wer welche Führungsposition

einnimmt. Falls es

auf der Internetseite keinen Bereich

mit dem Namen „Team“ oder

„Mannschaft“ gibt, lohnt ein Blick

ins Impressum, um sich zu informieren.

Eine weitere Maßnahme

ist, sich über die Situation der

Branche klar zu werden. Dies kann

über Suchmaschinen erfolgen, die

aktuelle Nachrichten durchsuchen.

Darüber hinaus steigt die Wahrscheinlichkeit

einer Einstellung,

wenn man als Bewerber weiß,

wovon man spricht. Das Zauberwort

lautet Praxiserfahrung. Ein

abgeschlossenes Praktikum im

jeweiligen Arbeitsbereich zeigt

Intensive Recherche über den zukünftigen Arbeitgeber gehört

zur Gesprächsvorbereitung dazu.

dem Arbeitgeber, dass sich der

Bewerber schon mal ansatzweise

mit den Möglichkeiten, aber auch

den Problemen, die eine Anstellung

oder Ausbildung mit sich bringen,

auseinandergesetzt hat.

Dadurch sinkt für den Arbeitgeber

das Risiko, einen unmotivierten

Mitarbeiter einzustellen. Und in

diesem Fall be deutet ein sinkendes

Risiko steigende Chancen für

den Bewerber. Phillip Heinz ■


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Reisen zum Beruf machen!

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen

per Post oder E-Mail an:

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Britt Reuter-Bracklow

Zschoner Ring 30

01723 Kesselsdorf

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Telefon (03 52 04) 92 122

Als Reiseveranstalter organisiert Eberhardt TRAVEL seit 1990 weltweit

erlebnisreiche Gruppenreisen und maßgeschneiderte Individualreisen.

Wir bieten spannende Ausbildungsplätze:

• Tourismuskauffrau/-mann

• Kauffrau/-mann für Tourismus und Freizeit

• Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung

• Mediengestalter/-in für Digital- und Printmedien

Sie sollten Freude am Umgang mit Menschen haben, sich für fremde Länder und Kulturen

interessieren und natürlich selbst Spaß am Reisen haben. Höfliches Auftreten und korrekte

Umgangsformen sind für Sie ebenso selbstverständlich wie das Interesse am aktuellen Weltgeschehen.

Weitere spezielle Voraussetzungen für die einzelnen Ausbildungsberufe finden

Sie auf unserer Internetseite unter:

www.eberhardt-travel.de

15


EXISTENZGRÜNDUNG

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AUF IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT

René Phan ist 24 Jahre alt

und Gründer einer Firma –

zusammen mit seinen

gleichaltrigen Kommilitonen

Jacob Focke und Florian

Berninger.

Der Lehrer schreibt, die Schüler

pinseln mit. In der Uni ändert sich

daran nicht viel. Der Wust an

Papier, der dabei entsteht, hat

René Phan auf eine Idee gebracht.

Bereits zu Beginn seines Mathematikstudiums

an der TU Dresden

war der Grundgedanke zu „Arundo“

geboren. Das ist eine Produktivitäts-App

für Tablet-PCs, die ab

Ende Januar erhältlich sein wird.

Die Applikation verknüpft Handgeschriebenes

mit Modulen wie

einem Browser, einer Mindmap-

Funktion, To-do-Listen, einem

Karteikartensystem, Taschenrechner

und mehr, um dem Wirrwarr

den virtuellen Kampf anzusagen.

Voller Enthusiasmus gründeten

der TU-Student Phan und seine

Mathekommilitonen Jacob Focke

und Florian Berninger im Mai 2012

Jacob Focke (l.) und René Phan entwickeln eine eigene App.

ihre eigene Firma TimesThreeApps

GbR – überzeugt von ihrer Idee,

da sie selbst zur Zielgruppe gehören.

Mittlerweile haben die 24-Jährigen

ihren Bachelorabschluss

gemacht und sammeln erst einmal

Berufserfahrung.

Geholfen hat den Überfliegern das

Team von dresden|exists, das

Studenten und Mitarbeiter

Dresdner Hochschulen kostenfrei

in Gründungsfragen berät. Als bisher

jüngstes Team erhielten die

Drei im vergangenen Jahr das

EXIST-Gründerstipendium. Und

sie wissen: Eine gute Idee allein

reicht nicht. Es muss ein Konzept

her, ein Finanzierungsplan, Wissen

rund um Buchhaltung, Steuern,

rechtliche Fragen und vieles mehr.

Doch: „Den einen richtigen Weg

gibt es sicher nicht, dafür sind die

Geschäftsideen zu verschieden“,

sagt Dr. Frank Pankotsch, Ge -

schäftsführer von dresden|exists.

René Phan kann beruhigen: „Es

geht vieles über Learning by

Doing.“ Genauso wichtig wie das

Know-how sind aber auch Spaß

und Überzeugung, ergänzt Jacob

Focke. Was ein Gründer braucht:

Mut, Disziplin, Flexibilität und

„Offen heit für neue Technologien,

Planänderungen, Kommunikation

mit anderen“, sagt René Phan. Er,

der die App aus seinem eigenen

Bedürfnis heraus gebastelt hat,

bereut nichts. Falls sich der Erfolg

nicht einstellen sollte, hat er einiges

gelernt, Kontakte geknüpft

und viel Zeit mit seinen Freunden

verbracht. Den Master können die

Drei allemal noch machen.

Marie-Therese Greiner-Adam ■

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VERHALTEN IM INTERNET

18

GOOGLE DICH!

Bei unbedachten Bewegungen im

Internet kannst Du ungewollte

Spuren hinterlassen.

Würdest Du jemanden einstellen, der sich mit

Bier und Schnaps auf Facebook präsentiert

Wohl eher nicht – es sei denn, die Stellenausschreibung

lautet „Bier- und Korntester

gesucht“. Für andere Stellen sind einige Vorsichtsmaßnahmen

sinnvoll.

Besonders ausgelassene Partyfotos und Verlinkungen

auf diese sind nicht förderlich. Auch Beiträge

über Aktionen an der Grenze zur Illegalität

sollten gelöscht werden. Zudem lohnt es sich,

einen Blick in die Privatsphäre-Einstellungen der

Webseiten zu werfen. Oftmals ist die schwächste

mögliche Variante voreingestellt. Bei Google+

kann über Kreise geregelt werden, wer einzelne

Beiträge sieht. Bei Facebook ist darüber

hinaus einstellbar, dass Bilder, auf denen Du

markiert wurdest, nur nach Deiner Bestätigung in

der eigenen Chronik auftauchen.

Bei der Suche nach unseriösen Schwachstellen

im unfreiwilligen Online-Lebenslauf kann auch ein

Blick auf die Grundlagen nicht schaden. Alberne

Benutzernamen und E-Mail-Adressen setzen die

Seriosität eines Bewerbers herab. Daher bringt es

wenig, ein Profil zu ordnen und aufzuräumen,

wenn es unter dem Usernamen „toller-Hengst-

Zu 99 Prozent ist ein Partybild keine kluge Wahl. Aber manchmal schon.

95“ zu erreichen ist. Benutzernamen und damit

auch die Links, durch welche die Profile erreichbar

sind, können oft nachträglich nicht mehr geändert

werden. Dann kannst Du den Zustand nur akzeptieren

und hoffen, dass das Profil vom Arbeitgeber

nicht berücksichtigt wird – oder Du löschst es.

Daher solltest Du schon beim Anlegen eines Profils

in öffentlichen Netzwerken überlegen, welche

Wirkung die benutzten Namen haben.

Grundsätzlich sollten im Internet die gleichen

Verhaltensnormen beachtet werden wie im normalen

Leben. Schließlich kommt auch kaum

jemand auf die Idee, ein Party-Selfie in die

Bewerbungsmappe zu stecken. Phillip Heinz ■


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NEUORIENTIERUNG

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GESCHEITERT, WAS NUN

Wer über einen Ausbildungsabbruch nachdenkt, sollte einen

kühlen Kopf bewahren.

Circa ein Viertel eines jeden Jahrgangs

beendet das Studium oder

die Lehre vor dem Abschluss,

berichtet das Bundesministerium

für Bildung und Forschung. Die

Gründe für einen Abbruch sind

unterschiedlich, aber die Sorgen

und Nöte, die damit einhergehen,

oft ähnlich.

Höhen und Tiefen gibt es in jeder

Ausbildung. Das ist schon zu

Schulzeiten so. Das eine Mal liegt

es an der Lehrperson, das andere

Mal am Thema. Aber auch Stress in

der Familie oder mit Freunden

macht die Schultage nicht immer

leicht. Im Studium oder während

der Ausbildung können sich ähnliche

Situationen ergeben. Dabei ist

es wichtig, nicht gleich in Panik zu

verfallen. Sowohl an Hochschulen

als auch an Berufsschulen gibt es

Beratungsstellen, die in schwierigen

Situationen helfen. Neben dem

Gespräch mit dem persönlichen

Umfeld sollten diese Stellen vor der

finalen Entscheidung zum Abbruch

aufgesucht werden. Dort arbeiten

Experten, die sich mit den Problemen

im Studium oder in der Ausbildung

auskennen. Und auch die

wissen: Es bringt nichts, einen

Beruf zu erlernen oder ein Fach zu

studieren, in dem man später nie

arbeiten möchte.

An Hochschulen haben die meisten

Institute einen Studienberater, der

eine erste Anlaufstelle bei Schwierigkeiten

sein kann. Aber auch

Fachschaftsräte oder das Studentenwerk

können helfen. Auszubildende

können sich an einen Lehrer

in der Berufsschule wenden oder

die zuständige Kammer kontaktieren.

„Der Kopf ist rund, damit das Denken

die Richtung wechseln kann“,

sagte der französische Schriftsteller

Francis Picabia. Ausbildungs- oder

Studienabbrecher sollten sich nicht

davor fürchten, die Richtung zu

wechseln. Es zeigt vielmehr, dass

sie sich damit auseinandersetzen,

was ihnen liegt und ihrem Interesse

entspricht. Sich selbstständig nach

Alternativen umzusehen, spricht für

Entscheidungskraft und einen

reflektierten Umgang mit Niederlagen.

Schließlich sollte eine Ausbildung

oder ein Studium keine Qual

sein, sondern die freie, persönliche

Wahl. Catharina Jäger ■

NETZ INFO

www.kurzlink.de/Ausbildungsabbruch

www.studentenwerk-dresden.de/soziales

www.tu-dresden.de/studium/beratung

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AUSLANDSERFAHRUNG

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EIN BLICK ÜBER DEN TELLERRAND

Wohin ihr Weg führen soll, wusste

Anna Wagner aus München nach

dem Abitur nicht genau. Also erst

mal raus in die große, weite Welt.

Zwölf Monate engagierte sie sich

als Freiwillige in einem Jugendzentrum

in Bulgarien. „Mein Auslandsjahr

hat mir ganz neue Blickwinkel

eröffnet, ich bin viel offener geworden“,

resümiert die 21-Jährige

nun. Außerdem habe sie gemerkt,

dass ihr die Arbeit mit Kindern und

Jugendlichen unheimlich viel Spaß

macht. Deshalb hat sie sich für

das Studium der Sozialen Arbeit in

Leipzig entschieden.

Anna Wagner ist nur eine von vielen.

Immer mehr junge Menschen

wagen den Schritt ins Ausland.

Denn Auslandsaufenthalte gewinnen

an Bedeutung und sorgen für

das gewisse Etwas im Lebenslauf,

ob es das Highschool-Jahr in den

USA oder das Praktikum in Kapstadt

ist. „Auslandsaufenthalte

erweitern den eigenen Horizont

und stärken das Selbstbewusstsein“,

sagt auch Cecilia Czambor

Auslandserfahrungen sind in vielerlei Hinsicht von Vorteil.

vom Career Service der TU Dresden.

Außerdem können Schüler

und Studenten ihre Sprachkenntnisse

vertiefen und gleichzeitig ihre

interkulturellen Kompetenzen

schulen. Und diese werden in der

globalisierten Arbeitswelt immer

wichtiger, etwa für den Manager,

der in einem internationalen Team

tätig ist, aber auch für die Sozialarbeiterin,

die mit Menschen mit

Migrationshintergrund arbeitet.

Doch wie kann man einen Blick

über den Tellerrand werfen Schülern

und Studenten stehen verschiedene

Möglichkeiten offen: ein

Schüleraustausch, eine Stelle als

Au-Pair oder auch ein Freiwilligendienst

in einem sozialen oder ökologischen

Projekt. Als Student sind

ein Auslandssemester, zum Beispiel

mit dem Erasmus-Programm,

oder Auslandspraktika

ideale Möglichkeiten, um Erfahrungen

in der Ferne zu sammeln. Die

Organisation und Kosten müssen

dabei keineswegs alleine

gestemmt werden. Czambor

erklärt: „Gemeinnützige Organisationen

und Vereine bieten Schülern

und Studenten bei ihrem Vorhaben

ideelle sowie finanzielle

Unterstützung.“ Laura Ilg ■

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ARBEITSVERTRAG

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VORSICHT, KLEINGEDRUCKTES!

So nicht: Im Streitfall kommt es auf die genauen Formulierungen im Arbeitsvertrag an.

Das Bewerbungsgespräch hat gefruchtet, der

neue Job könnte beginnen – wäre da nicht die

letzte Hürde: der Arbeitsvertrag. Er regelt das

Arbeitsverhältnis und soll im besten Fall ein di -

ckes Band zum Unternehmen knüpfen. Eines,

das nicht nur lange halten, sondern auch für

Zufriedenheit sorgen soll – auf beiden Seiten.

Damit das gelingt, empfiehlt Arnd Leser genau

hinzuschauen. Als Fachanwalt kennt er sich mit

Arbeitsrecht aus und warnt Berufsanfänger vor

unlauteren Verträgen. Was einen guten Arbeitsvertrag

ausmache, lasse sich pauschal nicht

sagen, erklärt der Anwalt, der seit über zehn Jahren

eine eigene Kanzlei in Dresden führt. Wie viel

der Vertrag regeln sollte, hänge stets von den

Aufgaben im neuen Job ab. Grundsätzlich gilt: je

anspruchsvoller die Tätigkeit, desto detaillierter

der Vertrag. Liegt der neuen Aufgabe kein Tarifvertrag

zugrunde, sind genaue Regelungen und

Formulierungen besonders wichtig. Je ausführlicher

zum Beispiel das Aufgabenfeld im Vertrag

beschrieben ist, umso schwieriger können dem

Arbeitnehmer zusätzliche Aufgaben aufgedrückt

werden, mit denen er nicht einverstanden ist.

Grundsätzlich sollten Berufsanfänger auch ein

Augenmerk auf die Fristen im Vertrag richten.

„Gerade jungen Arbeitnehmern wird oft grundlos

ein auf maximal zwei Jahre befristeter Arbeitsvertrag

zu den gesetzlichen Mindestbedingungen

angeboten, wie zum Beispiel 20 Urlaubstagen pro

Jahr in der Fünf-Tage-Woche“, sagt Arnd Leser.

Immer öfter werde auch die Probezeit auf die

gesetzliche Maximalgrenze von sechs Monaten

ausgedehnt. Für Arbeitnehmer hat das Folgen. Mit

zwei Wochen Frist kann ihnen der Chef in dieser

Zeit kündigen. Deshalb von Anfang an auf Absicherung

zu pochen, sei trotzdem keine Lösung,

mahnt Leser. „Kaum ein Arbeitgeber wird entgegen

der gesetzlichen Regelung bereits vor Ablauf

der ersten sechs Monate Kündigungsschutz

gewähren.“ Erfolg versprechender sei es, Debatten

zur Absicherung zu vermeiden und stattdessen

Aufstiegsmöglichkeiten und bessere Konditionen

nach der Probezeit festschreiben zu lassen.

Wer dann noch die Chance nutzt, über flexible

Arbeitszeiten, betriebliche Altersversorgung und

Weiterbildungen zu verhandeln, hält einen soliden

Vertrag in den Händen. Franziska Lange ■


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ERSTE TAGE IM JOB

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SO KLAPPT ES MIT CHEF UND KOLLEGEN

Rot eingekringelt prangt

der Termin im Kalender: Der

erste Tag im neuen Job

rückt näher. Die Nervosität

steigt. Jetzt ist eine gute

Vorbereitung Gold wert. Vier

Tipps für Jobneulinge.

Zeitgefühl: Nicht nur in den

ersten Tagen ist Pünktlichkeit

Pflicht. Doch Vorsicht! Wer deutlich

vor dem vereinbarten Termin

vor Ort ist, könnte den Eindruck

erwecken, pedantisch zu sein.

Das ist selten gern gesehen. Am

besten den Arbeitsweg vorher einmal

abfahren. Unvorhergesehenem

wie Umleitungen, Baustellen

oder Straßensperrungen wird so

gut vorgebeugt. Wer öffentliche

Verkehrsmittel nutzt, sollte sich

die Abfahrtszeiten einprägen und

einen Zeitpuffer einplanen – und

für den Notfall das Handy mit der

Nummer des Chefs parat haben.

Sollte sich abzeichnen, dass der

Termin trotz aller Vorkehrungen

doch nicht zu halten ist, ist

Bescheid geben Pflicht!

Ein regelmäßig wiederholtes Mantra stärkt das eigene Selbstbewusstsein

und beruhigt Nervöse.

Kleidung: Manche Chefs geben

neuen Arbeitnehmern schon beim

Unterzeichnen des Arbeitsvertrags

einen Hinweis auf den Dresscode

im Unternehmen. Bleibt das aus,

gilt generell: lieber zu förmlich als zu

leger. In den ersten Tagen hilft es,

die Kollegen zu mustern und sich

ihnen anzupassen. Ganz Unsichere

werfen schon vor dem ersten Ar -

beitstag einen Blick auf die Kollegen

– zum Beispiel auf der Website

des Unternehmens, bei einem

Gang durch die Kantine oder auf

der Parkbank vor der Firma.

Selbstbewusstsein: Wer sehr nervös

ist, legt sich ein Mantra zurecht:

„Ich bin gut, deswegen wurde ich

eingestellt!“ Das beruhigt innerlich,

genauso wie eine aufrechte Körperhaltung.

Die Schultern gerade, die

Füße fest auf den Boden, tief durchatmen!

Das strahlt Selbstbewusstsein

aus und hilft, Ruhe zu bewahren.

Am besten zu Hause vor dem

Spiegel üben! Bei besonders Nervösen

beugt ein Stofftaschentuch in

der Hosentasche einem feuchten

Händedruck vor.

Knigge: Auch wenn sich alle duzen

– solange es die Kollegen nicht von

sich aus anbieten, unbedingt beim

Sie bleiben! Außerdem ist alles Private

am Arbeitsplatz tabu. Dass

das Handy lautlos gestellt ist und

private E-Mails oder SMS nach Feierabend

beantwortet werden, versteht

sich von selbst. Wer sich den

neuen Kollegen vorstellt, bleibt am

ehesten im Gedächtnis, wenn er

deutlich den eigenen Vor- und

Nachnamen nennt und diese beiden

imaginär gestellten Fragen

beantwortet: Wer bin ich Was

kann ich Franziska Lange ■


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