Informationen zu beiden Projekten

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Informationen zu beiden Projekten

Damit Slavko barrierefrei zur Schule gehen kann

Ein Hilferuf der Caritas Mostar, Bosnien und Herzegowina, Rehabilitationszentrum

«Heilige Familie»

Slavko ist ein von seinen biologischen Eltern nicht gewünschtes Kind. Nicht nur, weil

er ein außereheliches Kind ist, sondern auch, weil er mit schwerbeschädigter Wirbelsäule

(dg: spina bifida) geboren wurde und nie laufen können wird. Die Mutter hat ihn

einfach im Krankenhaus zurückgelassen.

Die Caritas in Mostar hat Slavko als Baby im Alter von 4 Monaten ins Rehabilitationszentrum

„Heilige Familie“ aufgenommen. Es ist das einzige Zuhause des Jungen, das

er kennt. Im Herbst wird er 6 Jahre alt. Anstatt laufend entdeckt Slavko die Welt im

Rollstuhl. Er hat mehrere schwere Operationen hinter sich, aber fröhlich und lachend

ist er immer geblieben.

Zwei Jahre hat Slavko den Caritas-Kindergarten besucht und im September soll er in

die Schule. Dabei gibt es ein bislang mit der Schule nicht lösbares Problem. Die Schulen

in Mostar sind nicht barrierenfrei. Die Caritas soll für ihn in einer städtischen Schule

im Treppenhaus eine Rollstuhlplattform einbauen. So sind eben die realen Verhältnisse

in Mostar.

Die Caritas in Mostar weiß noch nicht, wie viel der Einbau kosten wird. Die Architekten

werden der Caritas erst einen Kostenvoranschlag unterbreiten. Es wird bestimmt nicht

billig sein, und die Caritas kann nur mit Spenden von hilfsbereiten Menschen rechnen.

Vergelt's Gott!

Mit der Caritas in Mostar und ihrem Caritasdirektor Dr. Ante Komadina bin ich seit vielen

Jahren verbunden. Für sein Rehabilitationszentrum konnte ich in der Vergangenheit

aus Mitteln der Landesstiftung Baden-Württemberg einen namhaften Beitrag für

Ausstattungen vermitteln.

Anlage zur Einladung am 16. Oktober 2009, Abschiedsfest Thomas Reuther

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Schenken Sie benachteiligt und behinderte Kinder

im Caritas-Kinderzentrum Brezovica in Zagreb Lebensfreude durch Musik

Die andere Hälfte der Spenden soll vier Kindern mit schwerem Lebensschicksal

im Caritas-Kinderzentrums Brezovica zugute kommen. Jelena Dekani, Jasimna

Golub, Franjo Mutić und Ana Petrović sollen als Teil einer Terapie Musikunterricht

erhalten und damit Freude am Musizieren geschenkt bekommen. Fotos der

Vier werden nachgereicht.

Das Kinderzentrum wurde 1993/1994 von der Caritas Erzdiözese Zagreb gebaut.

Finanzielle Unterstützung erhielt der Bau durch Spenden aus Österreich, der

Schweiz, Liechtenstein, aber vor allem durch eine große Spendenaktion des damaligen

SDR heute SWR. Brezovica wurde zum Zeichen der Hoffnung für viele

Kinder, die unter den Folgen des Krieges zwischen Serbien und Kroatien, später

auch in Bosnien zu leiden hatten und mit Vertreibung, Zerstörung bis zu Massenermordungen

konfrontiert waren. 150 kriegsverletzte und kriegsgeschädigte

Kinder erhielten dank des Caritas - Kinderzentrums Brezovica ein Dach für Leib

und Seele.

Heute herrscht in Kroatien Frieden, Gott sei Dank. Aber als Transformationsland trägt

es wie alle ehemaligen kommunistischen Länder noch heute schwer am Übergang zu

einer Bürgergesellschaft westlichen Zuschnitts. Hieran leiden wiederum besonders

Kinder. Daher hat sich das Caritas-Kinderzentrum Brezovica wie weitere Einrichtungen

der Kinder- und Jugendhilfe der Zagreber Caritas umstrukturiert und auf die jetzigen

Erfordernisse neu ausgerichtet. Brezovica wurde in Zusammenarbeit von Fachleuten

der Zagreber Caritas und des kroatischen Gesundheits- und Sozialministeriums

in ein Zentrum für körperlich und geistig behinderte Kinder umgewandelt.

Schenken Sie diesen Kindern Freude durch Musik. Helfen Sie mit, Talent zu fördern.

Wenn Ihnen die Förderung der beiden Projekte zusagt, spenden Sie, Sie machen

mir damit die größte Freude. Überreichen Sie Ihre Spende in dem beigefügten Briefchen.

Eine Spendenbox ist dafür bei der Abschiedsfeier aufgestellt. Sie können den

Kindern darin auch eine persönliche Nachricht schreiben. Diese wird vor Ort übersetzt.

Überweisungen aufs Stifterkonto sind ebenfalls möglich. s. Einladungsbrief

Anlage zur Einladung am 16. Oktober 2009, Abschiedsfest Thomas Reuther

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